verse_id|testament|buch_nr|buch|kapitel|thema|block_nr|vers_nr|vers_text|translation|license GEN.1.1|AT|1|1. Mose|1||0|1|IM Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.2|AT|1|1. Mose|1||0|2|Die Erde war aber wüst und öde, und Finsternis lag auf der Urflut, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.3|AT|1|1. Mose|1||0|3|Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.4|AT|1|1. Mose|1||0|4|Und Gott sah, daß das Licht gut war, und Gott schied das Licht von der Finsternis.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.5|AT|1|1. Mose|1||0|5|Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es ward Abend und ward Morgen: ein erster Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.6|AT|1|1. Mose|1||0|6|Und Gott sprach: Es werde eine Feste inmitten der Wasser, und sie scheide die Wasser voneinander! Und es geschah also.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.7|AT|1|1. Mose|1||0|7|Gott machte die Feste und schied die Wasser unter der Feste von den Wassern über der Feste.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.8|AT|1|1. Mose|1||0|8|Und Gott nannte die Feste Himmel. Und es ward Abend und ward Morgen: ein zweiter Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.9|AT|1|1. Mose|1||0|9|Und Gott sprach: Das Wasser unter dem Himmel sammle sich an einen Ort, daß das Trockene sichtbar werde! Und es geschah also.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.10|AT|1|1. Mose|1||0|10|Und Gott nannte das Trockene Land, und die Ansammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.11|AT|1|1. Mose|1||0|11|Und Gott sprach: Die Erde lasse sprossen junges Grün: Kraut, das Samen trägt, und Fruchtbäume, die nach ihrer Art Früchte tragen auf der Erde, in denen ihr Same ist! Und es geschah also.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.12|AT|1|1. Mose|1||0|12|Die Erde ließ sprossen junges Grün: Kraut, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist, je nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.13|AT|1|1. Mose|1||0|13|Und es ward Abend und ward Morgen: ein dritter Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.14|AT|1|1. Mose|1||0|14|Und Gott sprach: Es sollen Lichter werden an der Feste des Himmels, Tag und Nacht zu scheiden, und sie sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung von Zeiten, Tagen und Jahren,|ZUE1931|Public Domain GEN.1.15|AT|1|1. Mose|1||0|15|und sie seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie auf die Erde leuchten! Und es geschah also.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.16|AT|1|1. Mose|1||0|16|Gott machte die zwei großen Lichter: das größere Licht, daß es den Tag beherrsche, und das kleinere Licht, daß es die Nacht beherrsche, dazu auch die Sterne.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.17|AT|1|1. Mose|1||0|17|Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie auf die Erde leuchten|ZUE1931|Public Domain GEN.1.18|AT|1|1. Mose|1||0|18|und Tag und Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, daß es gut war.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.19|AT|1|1. Mose|1||0|19|Und es ward Abend und ward Morgen: ein vierter Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.20|AT|1|1. Mose|1||0|20|Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebenden Wesen, und Vögel sollen fliegen über der Erde an der Feste des Himmels! Und es geschah also.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.21|AT|1|1. Mose|1||0|21|Gott schuf die großen Seetiere und alles, was da lebt und webt, wovon das Wasser wimmelt, und alle geflügelten Tiere, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.22|AT|1|1. Mose|1||0|22|Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Wasser des Meeres, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde!|ZUE1931|Public Domain GEN.1.23|AT|1|1. Mose|1||0|23|Und es ward Abend und ward Morgen: ein fünfter Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.24|AT|1|1. Mose|1||0|24|Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebende Wesen: Vieh, kriechende Tiere und Wild des Feldes, ein jegliches nach seiner Art! Und es geschah also.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.25|AT|1|1. Mose|1||0|25|Gott machte alle die verschiedenen Arten des Wildes und des Viehs und alles dessen, was auf dem Erdboden kriecht. Und Gott sah, daß es gut war.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.26|AT|1|1. Mose|1||0|26|Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen nach unserm Bilde, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und die Vögel des Himmels, über das Vieh und alles Wild des Feldes und über alles Kriechende, das auf der Erde sich regt.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.27|AT|1|1. Mose|1||0|27|Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; als Mann und Weib schuf er sie.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.28|AT|1|1. Mose|1||0|28|Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan, und herrschet über die Fische im Meer und die Vögel des Himmels, über das Vieh und alle Tiere, die auf der Erde sich regen!|ZUE1931|Public Domain GEN.1.29|AT|1|1. Mose|1||0|29|Und Gott sprach: Siehe, ich gebe euch alles Kraut, das Samen trägt, auf der ganzen Erde, und alle Bäume, an denen samenhaltige Früchte sind; das soll eure Speise sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.30|AT|1|1. Mose|1||0|30|Aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, was Lebensodem in sich hat, gebe ich alles Gras und Kraut zur Nahrung. Und es geschah also.|ZUE1931|Public Domain GEN.1.31|AT|1|1. Mose|1||0|31|Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend und ward Morgen: der sechste Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.1|AT|1|1. Mose|2||0|1|Also wurden vollendet der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.2|AT|1|1. Mose|2||0|2|Und Gott vollendete am siebenten Tage sein Werk, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebenten Tage von all seinem Werke, das er gemacht hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.3|AT|1|1. Mose|2||0|3|Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn; denn an ihm hat Gott geruht von all seinem Werke, das er geschaffen und vollbracht hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.4|AT|1|1. Mose|2||0|4|Dies ist die Entstehung des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. ZUR Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte -|ZUE1931|Public Domain GEN.2.5|AT|1|1. Mose|2||0|5|noch gab es aber kein Gesträuch des Feldes auf Erden und noch wuchs kein Kraut auf dem Felde; denn Gott der Herr hatte noch nicht regnen lassen auf die Erde, und es war kein Mensch da, den Boden zu bebauen;|ZUE1931|Public Domain GEN.2.6|AT|1|1. Mose|2||0|6|ein Wasserschwall aber brach hervor aus der Erde und tränkte alles Land -|ZUE1931|Public Domain GEN.2.7|AT|1|1. Mose|2||0|7|da bildete Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Ackerboden und hauchte ihm Lebensodem in die Nase; so ward der Mensch ein lebendes Wesen.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.8|AT|1|1. Mose|2||0|8|Dann pflanzte Gott der Herr einen Garten in Eden gegen Osten und setzte den Menschen darein, den er gebildet hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.9|AT|1|1. Mose|2||0|9|Und Gott der Herr ließ allerlei Bäume aus der Erde wachsen, lieblich anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten, und den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.10|AT|1|1. Mose|2||0|10|Es entspringt aber ein Strom in Eden, den Garten zu bewässern; von da aus teilt er sich in vier Arme:|ZUE1931|Public Domain GEN.2.11|AT|1|1. Mose|2||0|11|der erste heißt Pison; das ist der, welcher das ganze Land Hawila umfließt, wo das Gold ist;|ZUE1931|Public Domain GEN.2.12|AT|1|1. Mose|2||0|12|und das Gold jenes Landes ist köstlich. Da findet man auch das Bdellionharz und den Edelstein Soham.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.13|AT|1|1. Mose|2||0|13|Der zweite Fluß heißt Gihon; das ist der, welcher das ganze Land Kusch umfließt.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.14|AT|1|1. Mose|2||0|14|Der dritte Fluß heißt Hiddekel; das ist der, welcher östlich von Assur fließt. Der vierte Fluß ist der Euphrat.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.15|AT|1|1. Mose|2||0|15|Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaue und bewahre.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.16|AT|1|1. Mose|2||0|16|Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von allen Bäumen im Garten darfst du essen;|ZUE1931|Public Domain GEN.2.17|AT|1|1. Mose|2||0|17|nur von dem Baume der Erkenntnis des Guten und des Bösen, von dem darfst du nicht essen; denn sobald du davon issest, mußt du sterben.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.18|AT|1|1. Mose|2||0|18|Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Hilfe schaffen, die zu ihm paßt.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.19|AT|1|1. Mose|2||0|19|Da bildete Gott der Herr aus Erde alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zum Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und ganz wie der Mensch sie nennen würde, so sollten sie heißen.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.20|AT|1|1. Mose|2||0|20|Und der Mensch gab allem Vieh und allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen; aber für den Menschen fand er keine Hilfe, die zu ihm paßte.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.21|AT|1|1. Mose|2||0|21|Da ließ Gott der Herr einen Tiefschlaf auf den Menschen fallen, sodaß er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen heraus und schloß die Stelle zu mit Fleisch.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.22|AT|1|1. Mose|2||0|22|Und Gott der Herr baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, und führte sie dem Menschen zu.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.23|AT|1|1. Mose|2||0|23|"Da sprach der Mensch: ""Diese ist nun endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleische. Die soll Männin heißen; denn vom Mann ist sie genommen."""|ZUE1931|Public Domain GEN.2.24|AT|1|1. Mose|2||0|24|Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und hängt seinem Weibe an, und sie werden ein Leib.|ZUE1931|Public Domain GEN.2.25|AT|1|1. Mose|2||0|25|Und die beiden, der Mensch und sein Weib, waren nackt und schämten sich nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.1|AT|1|1. Mose|3||0|1|"DIE Schlange aber war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte, und sie sprach zum Weibe: Gott hat wohl gar gesagt: ""Ihr dürft von keinem Baume des Gartens essen!"""|ZUE1931|Public Domain GEN.3.2|AT|1|1. Mose|3||0|2|Da sprach das Weib zur Schlange: Wir dürfen essen von den Früchten der Bäume im Garten;|ZUE1931|Public Domain GEN.3.3|AT|1|1. Mose|3||0|3|"nur von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: ""Esset nicht davon; rühret sie auch nicht an, daß ihr nicht sterbet!"""|ZUE1931|Public Domain GEN.3.4|AT|1|1. Mose|3||0|4|Da sprach die Schlange zum Weibe: Mitnichten werdet ihr sterben;|ZUE1931|Public Domain GEN.3.5|AT|1|1. Mose|3||0|5|sondern Gott weiß, daß, sobald ihr davon esset, euch die Augen aufgehen werden und ihr wie Gott sein und wissen werdet, was gut und böse ist.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.6|AT|1|1. Mose|3||0|6|Und das Weib sah, daß von dem Baume gut zu essen wäre und daß er lieblich anzusehen sei und begehrenswert, weil er klug machte, und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab auch ihrem Manne neben ihr, und er aß.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.7|AT|1|1. Mose|3||0|7|Da gingen den beiden die Augen auf, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.8|AT|1|1. Mose|3||0|8|Als sie nun hörten, wie Gott der Herr in der Abendkühle im Garten wandelte, verbarg sich der Mensch mit seinem Weibe vor dem Angesichte Gottes des Herrn unter den Bäumen im Garten.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.9|AT|1|1. Mose|3||0|9|Und Gott der Herr rief dem Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?|ZUE1931|Public Domain GEN.3.10|AT|1|1. Mose|3||0|10|Er sprach: Ich hörte dich im Garten; da fürchtete ich mich, weil ich nackt bin, und verbarg mich.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.11|AT|1|1. Mose|3||0|11|Und er sprach: Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du etwa von dem Baume gegessen, von dem ich dir zu essen verboten habe?|ZUE1931|Public Domain GEN.3.12|AT|1|1. Mose|3||0|12|Der Mensch sprach: Das Weib, das du mir zugesellt hast, das hat mir von dem Baume gegeben; da habe ich gegessen.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.13|AT|1|1. Mose|3||0|13|Da sprach Gott der Herr zum Weibe: Was hast du da getan? Das Weib antwortete: Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.14|AT|1|1. Mose|3||0|14|Da sprach Gott der Herr zur Schlange: Weil du das getan, bist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren des Feldes. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.15|AT|1|1. Mose|3||0|15|Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachwuchs und ihrem Nachwuchs: er wird dir nach dem Kopfe treten, und du wirst ihm nach der Ferse schnappen.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.16|AT|1|1. Mose|3||0|16|Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Beschwerden machen in deiner Schwangerschaft; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Manne wirst du verlangen; er aber soll dein Herr sein!|ZUE1931|Public Domain GEN.3.17|AT|1|1. Mose|3||0|17|Und zum Menschen sprach er: Weil du auf deines Weibes Stimme gehört und von dem Baume gegessen hast, von dem ich dir gebot: du sollst nicht davon essen, so ist um deinetwillen der Erdboden verflucht. Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.18|AT|1|1. Mose|3||0|18|Dornen und Disteln soll er dir tragen, und das Kraut des Feldes sollst du essen.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.19|AT|1|1. Mose|3||0|19|Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen, bis du wieder zur Erde kehrst, von der du genommen bist; denn Erde bist du, und zur Erde mußt du zurück.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.20|AT|1|1. Mose|3||0|20|Und der Mensch nannte sein Weib Eva; denn sie wurde die Mutter aller Lebenden.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.21|AT|1|1. Mose|3||0|21|Und Gott der Herr machte dem Menschen und seinem Weibe Röcke von Fell und legte sie ihnen um.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.22|AT|1|1. Mose|3||0|22|Und Gott der Herr sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner, daß er weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nur nicht seine Hand ausstrecke und auch von dem Baume des Lebens breche und ewig lebe!|ZUE1931|Public Domain GEN.3.23|AT|1|1. Mose|3||0|23|So schickte ihn Gott der Herr fort aus dem Garten Eden, daß er den Erdboden bebaue, von dem er genommen war.|ZUE1931|Public Domain GEN.3.24|AT|1|1. Mose|3||0|24|Und er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die Cherube sich lagern und die Flamme des zuckenden Schwertes, den Weg zum Baume des Lebens zu bewachen.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.1|AT|1|1. Mose|4||0|1|DER Mensch aber wohnte seinem Weibe Eva bei, und sie ward schwanger und gebar den Kain. Da sprach sie: Ich habe einen Sohn bekommen mit des Herrn Hilfe.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.2|AT|1|1. Mose|4||0|2|Und weiter gebar sie den Abel, seinen Bruder. Abel ward ein Schäfer, Kain aber ward ein Ackerbauer.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.3|AT|1|1. Mose|4||0|3|Es begab sich aber nach geraumer Zeit, daß Kain von den Früchten des Ackers dem Herrn ein Opfer brachte.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.4|AT|1|1. Mose|4||0|4|Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Schafe dar und von ihrem Fette. Und der Herr sah wohlgefällig auf Abel und sein Opfer,|ZUE1931|Public Domain GEN.4.5|AT|1|1. Mose|4||0|5|auf Kain aber und sein Opfer sah er nicht. Da ergrimmte Kain gar sehr und blickte finster.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.6|AT|1|1. Mose|4||0|6|Und der Herr sprach zu Kain: Warum ergrimmst du, und warum blickst du so finster?|ZUE1931|Public Domain GEN.4.7|AT|1|1. Mose|4||0|7|Ist's nicht also? Wenn du recht handelst, darfst du frei aufschauen; handelst du aber nicht recht, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir steht ihre Begierde; du aber sollst Herr werden über sie!|ZUE1931|Public Domain GEN.4.8|AT|1|1. Mose|4||0|8|Darauf sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Laß uns aufs Feld gehen! Und als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.9|AT|1|1. Mose|4||0|9|Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht. Bin ich denn meines Bruders Hüter?|ZUE1931|Public Domain GEN.4.10|AT|1|1. Mose|4||0|10|Er aber sprach: Was hast du getan! Horch, das Blut deines Bruders schreit zu mir empor vom Ackerland.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.11|AT|1|1. Mose|4||0|11|Und nun - verflucht bist du, verbannt vom Ackerland, das seinen Mund aufgetan hat, aus deiner Hand das Blut deines Bruders zu empfangen.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.12|AT|1|1. Mose|4||0|12|Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht mehr geben: unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.13|AT|1|1. Mose|4||0|13|Da sprach Kain zu dem Herrn: Meine Strafe ist größer, als daß ich sie tragen könnte.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.14|AT|1|1. Mose|4||0|14|Siehe, du vertreibst mich heute vom Ackerland, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen; unstet und flüchtig muß ich sein auf Erden. So wird mich denn totschlagen, wer mich antrifft.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.15|AT|1|1. Mose|4||0|15|Der Herr aber sprach zu ihm: Nicht also! Wer immer Kain totschlägt, an dem wird es siebenfältig gerächt. Und der Herr versah Kain mit einem Zeichen, daß keiner ihn erschlüge, der ihn anträfe.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.16|AT|1|1. Mose|4||0|16|Also ging Kain hinweg vom Angesichte des Herrn und wohnte im Lande Nod, östlich von Eden.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.17|AT|1|1. Mose|4||0|17|Und Kain wohnte seinem Weibe bei; da ward sie schwanger und gebar den Henoch. Und er ward Erbauer einer Stadt; die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.18|AT|1|1. Mose|4||0|18|Dem Henoch wurde Irad geboren; Irad aber zeugte Mehujael, Mehujael zeugte Methusael, Methusael zeugte Lamech.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.19|AT|1|1. Mose|4||0|19|Lamech aber nahm zwei Frauen; die eine hieß Ada, die andre Zilla.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.20|AT|1|1. Mose|4||0|20|Und Ada gebar den Jabal; der wurde der Vater derer, die in Zelten und bei Herden wohnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.21|AT|1|1. Mose|4||0|21|Sein Bruder hieß Jubal; der wurde der Vater aller derer, die Zither und Schalmei handhaben.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.22|AT|1|1. Mose|4||0|22|Aber auch Zilla gebar einen Sohn, den Thubal-Kain; der wurde der Vater aller derer, die Erz und Eisen schmieden. Und die Schwester Thubal-Kains war Naema.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.23|AT|1|1. Mose|4||0|23|Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, hört meine Rede, / ihr Weiber Lamechs, vernehmt meinen Spruch! / Einen Mann erschlug ich für meine Wunde / und einen Jüngling für meine Strieme. /|ZUE1931|Public Domain GEN.4.24|AT|1|1. Mose|4||0|24|Denn wird Kain siebenmal gerächt, / so Lamech siebenundsiebzigmal.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.25|AT|1|1. Mose|4||0|25|Und Adam wohnte seinem Weibe abermals bei, und sie gebar einen Sohn, den hieß sie Seth, denn Gott hat mir, (so sprach sie,) einen andern Sproß gegeben für Abel, weil Kain ihn erschlagen hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.4.26|AT|1|1. Mose|4||0|26|Und auch dem Seth ward ein Sohn geboren; den hieß er Enos. Damals fing man an, den Namen Jahwes anzurufen.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.1|AT|1|1. Mose|5||0|1|DIES ist das Verzeichnis der Nachkommen Adams: Als Gott den Adam erschuf, machte er ihn Gott ähnlich;|ZUE1931|Public Domain GEN.5.2|AT|1|1. Mose|5||0|2|als Mann und Weib schuf er sie. Und er segnete sie und gab ihnen den Namen Adam, damals als sie geschaffen wurden.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.3|AT|1|1. Mose|5||0|3|Als Adam 130 Jahre alt war, zeugte er einen Sohn, ihm selbst ähnlich, nach seinem Bilde; den hieß er Seth.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.4|AT|1|1. Mose|5||0|4|Und nachdem Adam den Seth gezeugt, lebte er noch achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.5|AT|1|1. Mose|5||0|5|So betrug Adams ganze Lebenszeit 930 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.6|AT|1|1. Mose|5||0|6|Als Seth 105 Jahre alt war, zeugte er den Enos.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.7|AT|1|1. Mose|5||0|7|Und nachdem Seth den Enos gezeugt, lebte er noch 807 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.8|AT|1|1. Mose|5||0|8|So betrug Seths ganze Lebenszeit 912 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.9|AT|1|1. Mose|5||0|9|Als Enos neunzig Jahre alt war, zeugte er den Kenan.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.10|AT|1|1. Mose|5||0|10|Und nachdem Enos den Kenan gezeugt, lebte er noch 815 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.11|AT|1|1. Mose|5||0|11|So betrug Enos' ganze Lebenszeit 905 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.12|AT|1|1. Mose|5||0|12|Als Kenan siebzig Jahre alt war, zeugte er den Mahalaleel.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.13|AT|1|1. Mose|5||0|13|Und nachdem Kenan den Mahalaleel gezeugt, lebte er noch 840 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.14|AT|1|1. Mose|5||0|14|So betrug Kenans ganze Lebenszeit 910 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.15|AT|1|1. Mose|5||0|15|Als Mahalaleel 65 Jahre alt war, zeugte er den Jared.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.16|AT|1|1. Mose|5||0|16|Und nachdem Mahalaleel den Jared gezeugt, lebte er noch 830 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.17|AT|1|1. Mose|5||0|17|So betrug Mahalaleels ganze Lebenszeit 895 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.18|AT|1|1. Mose|5||0|18|Als Jared 162 Jahre alt war, zeugte er den Henoch.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.19|AT|1|1. Mose|5||0|19|Und nachdem Jared den Henoch gezeugt, lebte er noch achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.20|AT|1|1. Mose|5||0|20|So betrug Jareds ganze Lebenszeit 962 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.21|AT|1|1. Mose|5||0|21|Als Henoch 65 Jahre alt war, zeugte er den Methusalah.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.22|AT|1|1. Mose|5||0|22|Und Henoch wandelte mit Gott; und nachdem er den Methusalah gezeugt, lebte er noch dreihundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.23|AT|1|1. Mose|5||0|23|So betrug Henochs ganze Lebenszeit 365 Jahre.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.24|AT|1|1. Mose|5||0|24|Henoch wandelte mit Gott, und auf einmal war er nicht mehr da; denn Gott hatte ihn hinweggenommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.25|AT|1|1. Mose|5||0|25|Als Methusalah 187 Jahre alt war, zeugte er den Lamech.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.26|AT|1|1. Mose|5||0|26|Und nachdem Methusalah den Lamech gezeugt, lebte er noch 782 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.27|AT|1|1. Mose|5||0|27|So betrug Methusalahs ganze Lebenszeit 969 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.28|AT|1|1. Mose|5||0|28|Als Lamech 182 Jahre alt war, zeugte er einen Sohn;|ZUE1931|Public Domain GEN.5.29|AT|1|1. Mose|5||0|29|den hieß er Noah, indem er sprach: Dieser wird uns Erquickung schaffen von unsrer Arbeit und der Mühsal unsrer Hände durch den Acker, den der Herr verflucht hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.30|AT|1|1. Mose|5||0|30|Und nachdem Lamech den Noah gezeugt, lebte er noch 595 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.31|AT|1|1. Mose|5||0|31|So betrug Lamechs ganze Lebenszeit 777 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.5.32|AT|1|1. Mose|5||0|32|Als Noah fünfhundert Jahre alt war, zeugte er den Sem, den Ham und den Japhet.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.1|AT|1|1. Mose|6||0|1|ALS aber die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden,|ZUE1931|Public Domain GEN.6.2|AT|1|1. Mose|6||0|2|sahen die Gottessöhne, daß die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie nur wollten.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.3|AT|1|1. Mose|6||0|3|Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht auf immer im Menschen walten, dieweil auch er Fleisch ist, und seine Lebenszeit sei 120 Jahre.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.4|AT|1|1. Mose|6||0|4|Zu jenen Zeiten - und auch nachmals noch -, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen sich gesellten und diese ihnen Kinder gebaren, waren die Riesen auf Erden. Das sind die Recken der Urzeit, die hochberühmten.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.5|AT|1|1. Mose|6||0|5|Als aber der Herr sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden, und daß alles Dichten und Trachten ihres Herzens die ganze Zeit nur böse war,|ZUE1931|Public Domain GEN.6.6|AT|1|1. Mose|6||0|6|da reute es den Herrn, daß er den Menschen geschaffen hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn tief.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.7|AT|1|1. Mose|6||0|7|Und der Herr sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, die Menschen sowohl als das Vieh, auch die kriechenden Tiere und die Vögel des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.8|AT|1|1. Mose|6||0|8|Noah aber hatte Gnade gefunden vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.9|AT|1|1. Mose|6||0|9|Dies ist die Geschichte Noahs: Noah war ein frommer Mann, unsträflich unter seinen Zeitgenossen; mit Gott wandelte er.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.10|AT|1|1. Mose|6||0|10|Und Noah zeugte drei Söhne: Sem, Ham und Japhet.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.11|AT|1|1. Mose|6||0|11|Aber die Erde ward verderbt vor Gott, und voll ward die Erde von Frevel.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.12|AT|1|1. Mose|6||0|12|Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Wandel verderbt auf Erden.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.13|AT|1|1. Mose|6||0|13|Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist bei mir beschlossen; denn die Erde ist voller Frevel von den Menschen her. So will ich sie denn von der Erde vertilgen.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.14|AT|1|1. Mose|6||0|14|Mache dir eine Arche von Tannenholz; aus lauter Zellen sollst du die Arche machen, und verpiche sie inwendig und auswendig mit Pech.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.15|AT|1|1. Mose|6||0|15|Und so sollst du sie machen: dreihundert Ellen sei die Länge der Arche, fünfzig Ellen ihre Breite und dreißig Ellen ihre Höhe;|ZUE1931|Public Domain GEN.6.16|AT|1|1. Mose|6||0|16|nach der Elle sollst du sie fertigstellen. Ein Dach aber sollst du oben an der Arche machen, und die Türe der Arche sollst du an der Seite anbringen. Ein unteres, ein zweites und ein drittes Stockwerk sollst du darin machen.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.17|AT|1|1. Mose|6||0|17|Ich aber lasse jetzt die Sintflut über die Erde kommen, um alles Fleisch, das Lebensodem in sich hat, unter dem Himmel zu vertilgen; alles, was auf Erden ist, soll hinsterben.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.18|AT|1|1. Mose|6||0|18|Aber mit dir will ich einen Bund aufrichten: du sollst in die Arche gehen, du und deine Söhne und dein Weib und deine Schwiegertöchter mit dir.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.19|AT|1|1. Mose|6||0|19|Und von allen Tieren, von allem Fleisch, sollst du je ein Paar in die Arche führen, um sie bei dir am Leben zu erhalten; ein Männchen und ein Weibchen sollen es sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.20|AT|1|1. Mose|6||0|20|Von jeder Art der Vögel und des Viehs und alles dessen, was auf Erden kriecht, von allem soll je ein Paar zu dir hineingehen, um am Leben zu bleiben.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.21|AT|1|1. Mose|6||0|21|Du aber nimm dir von jeglicher Speise, die man ißt, und lege dir einen Vorrat an, damit er dir und ihnen zur Nahrung diene.|ZUE1931|Public Domain GEN.6.22|AT|1|1. Mose|6||0|22|Und Noah tat es; ganz wie ihm Gott geboten hatte, so tat er.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.1|AT|1|1. Mose|7||0|1|Und der Herr sprach zu Noah: Gehe in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht vor mir erfunden unter diesem Geschlechte.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.2|AT|1|1. Mose|7||0|2|Nimm dir von allen reinen Tieren je sieben, Männchen und Weibchen, von den unreinen Tieren aber je ein Paar, ein Männchen und ein Weibchen,|ZUE1931|Public Domain GEN.7.3|AT|1|1. Mose|7||0|3|auch von den Vögeln des Himmels je sieben, Männchen und Weibchen, damit auf der ganzen Erde Nachwuchs am Leben bleibe.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.4|AT|1|1. Mose|7||0|4|Denn nach sieben Tagen will ich regnen lassen auf die Erde, vierzig Tage und vierzig Nächte lang, und will alle Wesen, die ich gemacht habe, vom Erdboden vertilgen.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.5|AT|1|1. Mose|7||0|5|Und Noah tat, ganz wie ihm der Herr geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.6|AT|1|1. Mose|7||0|6|Noah aber war sechshundert Jahre alt, als die Sintflut über die Erde kam.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.7|AT|1|1. Mose|7||0|7|Und Noah ging mit seinen Söhnen und mit seinem Weibe und seinen Schwiegertöchtern vor den Wassern der Sintflut in die Arche.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.8|AT|1|1. Mose|7||0|8|Von den reinen und von den unreinen Tieren, von den Vögeln und von allem, was auf Erden kriecht,|ZUE1931|Public Domain GEN.7.9|AT|1|1. Mose|7||0|9|ging je ein Paar, ein Männchen und ein Weibchen, zu Noah in die Arche, wie Gott dem Noah geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.10|AT|1|1. Mose|7||0|10|Und nach den sieben Tagen kamen die Wasser der Sintflut über die Erde.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.11|AT|1|1. Mose|7||0|11|Im sechshundertsten Lebensjahre Noahs, am siebzehnten Tage des zweiten Monats, an diesem Tage brachen alle Brunnen der großen Urflut auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.12|AT|1|1. Mose|7||0|12|Und der Regen strömte auf die Erde, vierzig Tage und vierzig Nächte lang.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.13|AT|1|1. Mose|7||0|13|An eben diesem Tage ging Noah mit seinen Söhnen Sem, Ham und Japhet, mit seinem Weibe und seinen drei Schwiegertöchtern in die Arche;|ZUE1931|Public Domain GEN.7.14|AT|1|1. Mose|7||0|14|sie und alle die verschiedenen Arten des Wildes und des Viehs und alles dessen, was auf Erden kriecht, und auch der Vögel, alles dessen, was fliegt, was Flügel hat:|ZUE1931|Public Domain GEN.7.15|AT|1|1. Mose|7||0|15|die gingen zu Noah in die Arche, je zwei von allem Fleische, das Lebensodem in sich hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.16|AT|1|1. Mose|7||0|16|Und die hineingingen, waren je ein Männchen und ein Weibchen von allem Fleische, wie ihm Gott geboten hatte. Und der Herr schloß hinter ihm zu.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.17|AT|1|1. Mose|7||0|17|Da kam die Sintflut über die Erde, vierzig Tage lang, und die Wasser wuchsen und hoben die Arche, und sie schwamm hoch über der Erde.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.18|AT|1|1. Mose|7||0|18|Und die Wasser nahmen mächtig überhand und wuchsen gewaltig über der Erde, und die Arche fuhr auf den Wassern dahin.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.19|AT|1|1. Mose|7||0|19|Und die Wasser wurden immer mächtiger über der Erde, sodaß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.20|AT|1|1. Mose|7||0|20|Fünfzehn Ellen stiegen die Wasser darüber hinaus, sodaß die Berge bedeckt wurden.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.21|AT|1|1. Mose|7||0|21|Da starb alles Fleisch dahin, das sich auf Erden regte, an Vögeln, an Vieh, an Wild und allem, was auf Erden wimmelte, auch alle Menschen.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.22|AT|1|1. Mose|7||0|22|Alles, was Lebensluft atmete, was auf dem Trockenen war, das starb.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.23|AT|1|1. Mose|7||0|23|So vertilgte er alle Wesen, die auf dem Erdboden waren: die Menschen sowohl als das Vieh, das Kriechende und die Vögel des Himmels, die wurden vertilgt von der Erde; nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war.|ZUE1931|Public Domain GEN.7.24|AT|1|1. Mose|7||0|24|Und die Wasser nahmen zu auf der Erde, 150 Tage lang.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.1|AT|1|1. Mose|8||0|1|Da gedachte Gott des Noah und all des Wildes und des Viehs, das bei ihm in der Arche war. Und Gott ließ einen Wind über die Erde wehen, und die Wasser sanken;|ZUE1931|Public Domain GEN.8.2|AT|1|1. Mose|8||0|2|und es schlossen sich die Brunnen der Urflut und die Fenster des Himmels. Dem Regen vom Himmel ward gewehrt,|ZUE1931|Public Domain GEN.8.3|AT|1|1. Mose|8||0|3|und die Wasser verliefen sich nach und nach von der Erde. So nahmen die Wasser ab nach den 150 Tagen,|ZUE1931|Public Domain GEN.8.4|AT|1|1. Mose|8||0|4|und am siebzehnten Tage des siebenten Monats ließ sich die Arche auf den Bergen von Ararat nieder.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.5|AT|1|1. Mose|8||0|5|Die Wasser aber sanken noch weiter, bis zum zehnten Monat; am ersten Tage des zehnten Monats wurden die Spitzen der Berge sichtbar.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.6|AT|1|1. Mose|8||0|6|Nach Verlauf von vierzig Tagen aber öffnete Noah das Fenster der Arche, das er gemacht hatte,|ZUE1931|Public Domain GEN.8.7|AT|1|1. Mose|8||0|7|und ließ den Raben ausfliegen; der flog hin und her, bis die Wasser auf Erden vertrocknet waren.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.8|AT|1|1. Mose|8||0|8|Da wartete Noah sieben Tage; dann ließ er die Taube ausfliegen, um zu sehen, ob sich die Wasser vom Erdboden verlaufen hätten.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.9|AT|1|1. Mose|8||0|9|Da aber die Taube keine Stätte fand, wo ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in die Arche; denn noch war Wasser auf der ganzen Erde. Da streckte er seine Hand aus, faßte sie und nahm sie zu sich herein in die Arche.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.10|AT|1|1. Mose|8||0|10|Hierauf wartete er noch weitere sieben Tage; dann ließ er die Taube abermals aus der Arche fliegen.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.11|AT|1|1. Mose|8||0|11|Die kam um die Abendzeit zu ihm zurück, und siehe da! sie trug ein frisches Ölblatt in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, daß sich die Wasser von der Erde verlaufen hatten.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.12|AT|1|1. Mose|8||0|12|Dann wartete er noch weitere sieben Tage und ließ die Taube ausfliegen; sie kam aber nicht wieder zu ihm.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.13|AT|1|1. Mose|8||0|13|Im 601. Lebensjahre Noahs, am ersten Tage des ersten Monats, waren die Wasser auf Erden versiegt. Da tat Noah das Dach von der Arche, und siehe da! der Erdboden war trocken geworden.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.14|AT|1|1. Mose|8||0|14|Am 27. Tage des zweiten Monats war die Erde ganz trocken.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.15|AT|1|1. Mose|8||0|15|Da redete Gott mit Noah und sprach:|ZUE1931|Public Domain GEN.8.16|AT|1|1. Mose|8||0|16|Geh aus der Arche, du und dein Weib und deine Söhne und deine Schwiegertöchter mit dir;|ZUE1931|Public Domain GEN.8.17|AT|1|1. Mose|8||0|17|und alle die Tiere, die bei dir sind, alle Geschöpfe: Vögel, Vieh und alles, was auf Erden kriecht, die laß heraus mit dir, daß sie sich tummeln auf der Erde und fruchtbar seien und sich mehren auf Erden.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.18|AT|1|1. Mose|8||0|18|Da ging Noah hinaus mit seinen Söhnen, mit seinem Weibe und seinen Schwiegertöchtern.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.19|AT|1|1. Mose|8||0|19|Auch alles Wild und alles Vieh, alle Vögel und alles, was auf Erden kriecht, die gingen hinaus aus der Arche, Art um Art.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.20|AT|1|1. Mose|8||0|20|Noah aber baute dem Herrn einen Altar; dann nahm er von allen reinen Tieren und von allen reinen Vögeln und brachte Brandopfer auf dem Altar.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.21|AT|1|1. Mose|8||0|21|Und der Herr roch den lieblichen Duft und sprach bei sich selbst: Ich will hinfort nicht mehr die Erde um der Menschen willen verfluchen; ist doch das Trachten des menschlichen Herzens böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen, was da lebt, wie ich getan habe.|ZUE1931|Public Domain GEN.8.22|AT|1|1. Mose|8||0|22|Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.1|AT|1|1. Mose|9||0|1|UND Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde!|ZUE1931|Public Domain GEN.9.2|AT|1|1. Mose|9||0|2|Furcht und Schrecken vor euch komme über alle Tiere der Erde, über alle Vögel des Himmels, über alles, was auf Erden kriecht, und über alle Fische im Meer: in eure Hand sind sie gegeben.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.3|AT|1|1. Mose|9||0|3|Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das Kraut, das grüne, gebe ich euch alles.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.4|AT|1|1. Mose|9||0|4|Nur Fleisch, das seine Seele - sein Blut - noch in sich hat, dürft ihr nicht essen.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.5|AT|1|1. Mose|9||0|5|Euer eignes|ZUE1931|Public Domain GEN.9.6|AT|1|1. Mose|9||0|6|wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bilde gemacht.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.7|AT|1|1. Mose|9||0|7|Ihr nun, seid fruchtbar und mehret euch, breitet euch aus auf der Erde und herrscht über sie!|ZUE1931|Public Domain GEN.9.8|AT|1|1. Mose|9||0|8|Dann sprach Gott zu Noah und zu seinen Söhnen, die bei ihm waren:|ZUE1931|Public Domain GEN.9.9|AT|1|1. Mose|9||0|9|Ich aber, siehe, ich richte einen Bund auf mit euch und euren Nachkommen|ZUE1931|Public Domain GEN.9.10|AT|1|1. Mose|9||0|10|und mit allen lebenden Wesen, die bei euch sind, Vögeln, Vieh und allem Wild des Feldes bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.11|AT|1|1. Mose|9||0|11|Ich will einen Bund mit euch aufrichten, daß niemals wieder alles Fleisch von den Wassern der Sintflut soll ausgerottet werden und niemals wieder eine Sintflut kommen soll, die Erde zu verderben.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.12|AT|1|1. Mose|9||0|12|Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und allen Lebewesen, die bei euch sind, auf ewige Zeiten:|ZUE1931|Public Domain GEN.9.13|AT|1|1. Mose|9||0|13|meinen Bogen stelle ich in die Wolken; der soll ein Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.14|AT|1|1. Mose|9||0|14|Wenn ich nun Wolken häufe ob der Erde und sich der Bogen in den Wolken zeigt,|ZUE1931|Public Domain GEN.9.15|AT|1|1. Mose|9||0|15|dann will ich des Bundes gedenken, der da besteht zwischen mir und euch und allen lebenden Wesen, und niemals wieder sollen die Wasser zu einer Sintflut werden, die alles Fleisch verderbe.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.16|AT|1|1. Mose|9||0|16|Und wenn der Bogen in den Wolken steht, will ich ihn ansehen, um des ewigen Bundes zu gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen, die auf Erden sind.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.17|AT|1|1. Mose|9||0|17|Und Gott sprach zu Noah: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich aufrichte zwischen mir und allem Fleische, das auf Erden ist.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.18|AT|1|1. Mose|9||0|18|Die Söhne Noahs, die aus der Arche gingen, waren Sem, Ham und Japhet. Ham aber ist der Vater Kanaans.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.19|AT|1|1. Mose|9||0|19|Diese drei sind die Söhne Noahs, und von ihnen aus hat sich die ganze Erde bevölkert.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.20|AT|1|1. Mose|9||0|20|Noah aber, der Landmann, war der erste, der Weinreben pflanzte.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.21|AT|1|1. Mose|9||0|21|Und da er von dem Weine trank, ward er berauscht und lag entblößt im Innern seines Zeltes.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.22|AT|1|1. Mose|9||0|22|Als nun Ham, der Vater Kanaans, seines Vaters Blöße sah, sagte er es seinen beiden Brüdern draußen.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.23|AT|1|1. Mose|9||0|23|Da nahmen Sem und Japhet das Gewand, legten es auf ihre Schultern und gingen rückwärts hinzu und bedeckten ihres Vaters Blöße, indem ihr Angesicht rückwärts gewendet war, sodaß sie ihres Vaters Blöße nicht sahen.|ZUE1931|Public Domain GEN.9.24|AT|1|1. Mose|9||0|24|Als aber Noah von seinem Rausch erwachte und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn getan,|ZUE1931|Public Domain GEN.9.25|AT|1|1. Mose|9||0|25|sprach er: Verflucht sei Kanaan! / Knecht der Knechte / sei er seinen Brüdern!|ZUE1931|Public Domain GEN.9.26|AT|1|1. Mose|9||0|26|Und weiter sprach er: Gepriesen sei der Herr, der Gott Sems, / Kanaan aber sei ihm Knecht! /|ZUE1931|Public Domain GEN.9.27|AT|1|1. Mose|9||0|27|Raum schaffe Gott dem Japhet, / daß er wohne in den Zelten Sems, / Kanaan aber sei ihm Knecht!|ZUE1931|Public Domain GEN.9.28|AT|1|1. Mose|9||0|28|Noah lebte nach der Sintflut noch 350 Jahre,|ZUE1931|Public Domain GEN.9.29|AT|1|1. Mose|9||0|29|und Noahs ganze Lebenszeit betrug 950 Jahre; dann starb er.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.1|AT|1|1. Mose|10||0|1|DIES sind die Nachkommen der Söhne Noahs, Sem, Ham und Japhet; diesen wurden Söhne geboren nach der Sintflut.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.2|AT|1|1. Mose|10||0|2|Die Söhne Japhets sind: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Thubal, Mesech und Thiras.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.3|AT|1|1. Mose|10||0|3|Die Söhne Gomers sind: Askenas, Riphath und Thogarma.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.4|AT|1|1. Mose|10||0|4|Die Söhne Jawans sind: Elisa, Tharsis, die Chittäer und die Rhodier.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.5|AT|1|1. Mose|10||0|5|Von ihnen haben sich die Inselvölker abgezweigt. Das sind die Nachkommen Japhets nach ihren Ländern, ihren Sprachen, ihren Geschlechtern, ihren Völkerschaften.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.6|AT|1|1. Mose|10||0|6|Die Söhne Hams sind: Kusch, Mizraim, Put und Kanaan.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.7|AT|1|1. Mose|10||0|7|Die Söhne Kuschs sind: Seba, Hawila, Sabtha, Ragma und Sabthecha. Die Söhne Ragmas sind: Saba und Dedan.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.8|AT|1|1. Mose|10||0|8|Kusch aber zeugte den Nimrod; der war der erste Gewaltherrscher auf Erden.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.9|AT|1|1. Mose|10||0|9|Dieser ward ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Daher sagt man: ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn wie Nimrod.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.10|AT|1|1. Mose|10||0|10|Und der Anfang seines Reiches war Babel, Erech, Akkad und Kalne im Lande Sinear.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.11|AT|1|1. Mose|10||0|11|Von diesem Lande zog er aus nach Assur und baute Ninive, Rehoboth-Ir und Kelah,|ZUE1931|Public Domain GEN.10.12|AT|1|1. Mose|10||0|12|und Resen zwischen Ninive und Kelah; dies ist die große Stadt.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.13|AT|1|1. Mose|10||0|13|Mizraim aber zeugte die Luditer, die Anamiter, die Lehabiter, die Naphthuhiter,|ZUE1931|Public Domain GEN.10.14|AT|1|1. Mose|10||0|14|die Pathrusiter, die Kasluhiter und die Kaphthoriter, von denen die Philister ausgegangen sind.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.15|AT|1|1. Mose|10||0|15|Kanaan aber zeugte Sidon, seinen Erstgebornen, und Heth,|ZUE1931|Public Domain GEN.10.16|AT|1|1. Mose|10||0|16|und die Jebusiter, die Amoriter, die Girgasiter,|ZUE1931|Public Domain GEN.10.17|AT|1|1. Mose|10||0|17|die Hewiter, die Arkiter, die Siniter,|ZUE1931|Public Domain GEN.10.18|AT|1|1. Mose|10||0|18|die Arwaditer, die Zamariter und die Hamathiter. Später zerstreuten sich die Geschlechter der Kanaaniter;|ZUE1931|Public Domain GEN.10.19|AT|1|1. Mose|10||0|19|so reichte das Gebiet der Kanaaniter von Sidon an gegen Gerar hin bis nach Gaza und gegen Sodom, Gomorrha, Adma und Zeboim hin bis nach Lesa.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.20|AT|1|1. Mose|10||0|20|Das sind die Nachkommen Hams nach ihren Geschlechtern, ihren Sprachen, ihren Ländern, ihren Völkerschaften.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.21|AT|1|1. Mose|10||0|21|Aber auch Sem, dem Vater aller Söhne Hebers, dem ältern Bruder Japhets, wurden Söhne geboren.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.22|AT|1|1. Mose|10||0|22|Die Söhne Sems sind: Elam, Assur, Arpachsad, Lud und Aram.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.23|AT|1|1. Mose|10||0|23|Die Söhne Arams aber sind: Uz, Hul, Gether und Mas.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.24|AT|1|1. Mose|10||0|24|Arpachsad aber zeugte Selah, und Selah zeugte Heber.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.25|AT|1|1. Mose|10||0|25|Heber wurden zwei Söhne geboren; einer hieß Peleg, weil zu seiner Zeit die Menschheit sich zerteilte, und sein Bruder hieß Joktan.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.26|AT|1|1. Mose|10||0|26|Joktan aber zeugte Almodad, Seleph, Hazarmawet, Jerah,|ZUE1931|Public Domain GEN.10.27|AT|1|1. Mose|10||0|27|Hadoram, Usal, Dikla,|ZUE1931|Public Domain GEN.10.28|AT|1|1. Mose|10||0|28|Obal, Abimael, Saba,|ZUE1931|Public Domain GEN.10.29|AT|1|1. Mose|10||0|29|Ophir, Hawila und Jobab. Diese alle sind die Söhne Joktans.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.30|AT|1|1. Mose|10||0|30|Und ihre Wohnsitze reichten von Mesa an gegen Sephar hin bis an das Ostgebirge.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.31|AT|1|1. Mose|10||0|31|Das sind die Nachkommen Sems nach ihren Geschlechtern, ihren Sprachen, ihren Ländern, ihren Völkerschaften.|ZUE1931|Public Domain GEN.10.32|AT|1|1. Mose|10||0|32|Das sind die Geschlechter der Nachkommen Noahs nach ihrer Abstammung, nach ihren Völkerschaften; und von diesen aus verzweigten sich die Völker auf der Erde nach der Sintflut.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.1|AT|1|1. Mose|11||0|1|ES hatte aber alle Welt einerlei Sprache und einerlei Worte.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.2|AT|1|1. Mose|11||0|2|Als sie nun im Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Lande Sinear, und sie liessen sich dort nieder.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.3|AT|1|1. Mose|11||0|3|Und sie sprachen untereinander: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen! Und es diente ihnen der Ziegel als Stein, und der Asphalt diente ihnen als Mörtel.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.4|AT|1|1. Mose|11||0|4|Und sie sprachen: Wohlan, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis in den Himmel reicht; so wollen wir uns ein Denkmal schaffen, damit wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.5|AT|1|1. Mose|11||0|5|Da fuhr der Herr hernieder, um die Stadt zu besehen und den Turm, den die Menschenkinder gebaut hatten.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.6|AT|1|1. Mose|11||0|6|Und der Herr sprach: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache. Und dies ist erst der Anfang ihres Tuns; nunmehr wird ihnen nichts unmöglich sein, was immer sie sich vornehmen.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.7|AT|1|1. Mose|11||0|7|Wohlan, lasst uns hinabfahren und daselbst ihre Sprache verwirren, dass keiner mehr des andern Sprache verstehe.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.8|AT|1|1. Mose|11||0|8|Also zerstreute sie der Herr von dort über die ganze Erde, und sie liessen ab, die Stadt zu bauen.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.9|AT|1|1. Mose|11||0|9|Daher heisst ihr Name Babel, weil der Herr daselbst die Sprache aller Welt verwirrt und sie von dort über die ganze Erde zerstreut hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.10|AT|1|1. Mose|11||0|10|DIES sind die Nachkommen Sems: Als Sem hundert Jahre alt war, zeugte er, zwei Jahre nach der Sintflut, den Arpachsad.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.11|AT|1|1. Mose|11||0|11|Und nachdem Sem den Arpachsad gezeugt, lebte er noch fünfhundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.12|AT|1|1. Mose|11||0|12|Als Arpachsad 35 Jahre alt war, zeugte er den Selah.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.13|AT|1|1. Mose|11||0|13|Und nachdem Arpachsad den Selah gezeugt, lebte er noch 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.14|AT|1|1. Mose|11||0|14|Als Selah dreissig Jahre alt war, zeugte er den Heber.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.15|AT|1|1. Mose|11||0|15|Und nachdem Selah den Heber gezeugt, lebte er noch 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.16|AT|1|1. Mose|11||0|16|Als Heber 34 Jahre alt war, zeugte er den Peleg.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.17|AT|1|1. Mose|11||0|17|Und nachdem Heber den Peleg gezeugt, lebte er noch 430 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.18|AT|1|1. Mose|11||0|18|Als Peleg dreissig Jahre alt war, zeugte er den Regu.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.19|AT|1|1. Mose|11||0|19|Und nachdem Peleg den Regu gezeugt, lebte er noch 209 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.20|AT|1|1. Mose|11||0|20|Als Regu 32 Jahre alt war, zeugte er den Serug.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.21|AT|1|1. Mose|11||0|21|Und nachdem Regu den Serug gezeugt, lebte er noch 207 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.22|AT|1|1. Mose|11||0|22|Als Serug dreissig Jahre alt war, zeugte er den Nahor.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.23|AT|1|1. Mose|11||0|23|Und nachdem Serug den Nahor gezeugt, lebte er noch zweihundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.24|AT|1|1. Mose|11||0|24|Als Nahor 29 Jahre alt war, zeugte er den Tharah.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.25|AT|1|1. Mose|11||0|25|Und nachdem Nahor den Tharah gezeugt, lebte er noch zweihundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.26|AT|1|1. Mose|11||0|26|Als Tharah siebzig Jahre alt war, zeugte er den Abram, den Nahor und den Haran.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.27|AT|1|1. Mose|11||0|27|Und dies sind die Nachkommen Tharahs: Tharah zeugte den Abram, den Nahor und den Haran; und Haran zeugte den Lot.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.28|AT|1|1. Mose|11||0|28|Haran aber starb bei Lebzeiten seines Vaters Tharah in seiner Heimat, zu Ur in Chaldäa.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.29|AT|1|1. Mose|11||0|29|Da nahmen sich Abram und Nahor Frauen; Abrams Weib hiess Sarai, und Nahors Weib hiess Milka, die Tochter Harans, des Vaters der Milka und der Jiska.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.30|AT|1|1. Mose|11||0|30|Sarai aber war unfruchtbar; sie hatte keine Kinder.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.31|AT|1|1. Mose|11||0|31|Da nahm Tharah seinen Sohn Abram und seinen Enkel Lot, den Sohn Harans, und seine Schwiegertochter Sarai, das Weib seines Sohnes Abram, und führte sie hinweg aus Ur in Chaldäa, um ins Land Kanaan zu ziehen; und sie kamen bis Haran und liessen sich dort nieder.|ZUE1931|Public Domain GEN.11.32|AT|1|1. Mose|11||0|32|Und Tharahs Lebenszeit betrug 205 Jahre; dann starb Tharah in Haran.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.1|AT|1|1. Mose|12||0|1|UND der Herr sprach zu Abram: Ziehe hinweg aus deinem Vaterlande und aus deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in das Land, das ich dir zeigen werde;|ZUE1931|Public Domain GEN.12.2|AT|1|1. Mose|12||0|2|so will ich dich zu einem grossen Volke machen und dich segnen und deinen Namen berühmt machen, dass er zum Segensworte wird.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.3|AT|1|1. Mose|12||0|3|Segnen will ich, die dich segnen, und wer dir flucht, den will ich verfluchen; und mit deinem Namen werden sich Segen wünschen alle Geschlechter der Erde.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.4|AT|1|1. Mose|12||0|4|Da zog Abram hin, wie ihm der Herr geboten hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war 75 Jahre alt, als er aus Haran wegzog.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.5|AT|1|1. Mose|12||0|5|Und Abram nahm sein Weib Sarai und Lot, seines Bruders Sohn, und all ihre Habe, die sie gewonnen, und die Leute, die sie in Haran erworben hatten, und sie wanderten aus, um ins Land Kanaan zu ziehen. Und sie kamen ins Land Kanaan.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.6|AT|1|1. Mose|12||0|6|Da zog Abram durch das Land bis zu der Stätte von Sichem, bis zur Orakel-Terebinthe. Damals aber waren die Kanaaniter im Lande.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.7|AT|1|1. Mose|12||0|7|Da erschien der Herr dem Abram und sprach zu ihm: Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben. Und er baute daselbst dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.8|AT|1|1. Mose|12||0|8|Darnach brach er von dannen auf nach dem Gebirge östlich von Bethel und schlug sein Zelt auf, Bethel im Westen und Ai im Osten; da baute er dem Herrn einen Altar und rief den Namen des Herrn an.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.9|AT|1|1. Mose|12||0|9|Dann zog Abram immer weiter nach dem Südland.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.10|AT|1|1. Mose|12||0|10|ES kam aber eine Hungersnot über das Land. Da zog Abram nach Ägypten hinab, um dort eine Weile zu verbleiben; denn die Hungersnot lastete schwer auf dem Lande.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.11|AT|1|1. Mose|12||0|11|Und da er sich Ägypten nahte, sprach er zu seinem Weibe Sarai: Ich weiss recht wohl, dass du ein schönes Weib bist.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.12|AT|1|1. Mose|12||0|12|"Wenn dich nun die Ägypter sehen, so werden sie denken: ""Das ist sein Weib"", und sie werden mich erschlagen und dich am Leben lassen."|ZUE1931|Public Domain GEN.12.13|AT|1|1. Mose|12||0|13|So sage doch, du seiest meine Schwester, auf dass es mir um deinetwillen wohl gehe und ich durch dich am Leben bleibe.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.14|AT|1|1. Mose|12||0|14|Als nun Abram nach Ägypten kam, sahen die Ägypter, dass das Weib sehr schön war.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.15|AT|1|1. Mose|12||0|15|Und die Grossen des Pharao sahen sie und rühmten sie vor dem Pharao. Da wurde das Weib in den Palast des Pharao geholt.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.16|AT|1|1. Mose|12||0|16|Dem Abram aber tat er Gutes um ihretwillen: er bekam Schafe, Rinder und Esel, Sklaven und Sklavinnen, Eselinnen und Kamele.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.17|AT|1|1. Mose|12||0|17|Doch der Herr schlug den Pharao und sein Haus mit schweren Plagen um Sarais, des Weibes Abrams, willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.12.18|AT|1|1. Mose|12||0|18|Da liess der Pharao den Abram rufen und sprach: Was hast du mir da angetan! Warum hast du mich nicht wissen lassen, dass sie dein Weib ist?|ZUE1931|Public Domain GEN.12.19|AT|1|1. Mose|12||0|19|Warum hast du gesagt, sie sei deine Schwester, sodass ich sie mir zum Weibe genommen habe? Nun, da hast du dein Weib, nimm sie und ziehe hin!|ZUE1931|Public Domain GEN.12.20|AT|1|1. Mose|12||0|20|Und der Pharao entbot seinethalben Leute; die mussten ihn und sein Weib und alles, was er hatte, geleiten.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.1|AT|1|1. Mose|13||0|1|ALSO zog Abram mit seinem Weibe und mit all seiner Habe, mit ihm auch Lot, aus Ägypten in das Südland hinauf.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.2|AT|1|1. Mose|13||0|2|Abram aber war sehr reich an Vieh, an Silber und an Gold.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.3|AT|1|1. Mose|13||0|3|Und er wanderte weiter von Lagerplatz zu Lagerplatz, aus dem Südland bis nach Bethel, bis zu der Stätte, wo im Anfang sein Zelt gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai,|ZUE1931|Public Domain GEN.13.4|AT|1|1. Mose|13||0|4|an die Stätte des Altars, den er vordem daselbst gemacht hatte, und dort rief Abram den Namen des Herrn an.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.5|AT|1|1. Mose|13||0|5|Lot aber, der mit Abram zog, hatte auch Schafe, Rinder und Zelte.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.6|AT|1|1. Mose|13||0|6|Und das Land ertrug es nicht, dass sie beieinander blieben; denn ihre Habe war gross, und darum konnten sie nicht beieinander bleiben.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.7|AT|1|1. Mose|13||0|7|So kam es zum Streite zwischen den Hirten über Abrams Vieh und den Hirten über Lots Vieh. Damals aber wohnten die Kanaaniter und Pheresiter im Lande.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.8|AT|1|1. Mose|13||0|8|Da sprach Abram zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen Hirten; wir sind ja Brüder.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.9|AT|1|1. Mose|13||0|9|Steht dir nicht das ganze Land offen? So trenne dich doch von mir. Willst du zur Linken, so gehe ich zur Rechten; oder willst du zur Rechten, so gehe ich zur Linken.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.10|AT|1|1. Mose|13||0|10|Da erhob Lot seine Augen und sah, dass die ganze Jordanaue ein wasserreiches Land war - ehe der Herr Sodom und Gomorrha zerstörte -, wie der Garten des Herrn, wie das Land Ägypten, bis nach Zoar hin.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.11|AT|1|1. Mose|13||0|11|Da erwählte sich Lot die ganze Jordanaue und brach auf nach Osten. So trennten sie sich voneinander:|ZUE1931|Public Domain GEN.13.12|AT|1|1. Mose|13||0|12|Abram blieb im Lande Kanaan, Lot aber liess sich nieder in den Städten der Aue und zog mit seinen Zelten bis gegen Sodom.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.13|AT|1|1. Mose|13||0|13|Aber die Leute von Sodom waren arge Sünder und Frevler wider den Herrn.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.14|AT|1|1. Mose|13||0|14|Als sich nun Lot von Abram getrennt hatte, sprach der Herr zu Abram: Hebe deine Augen auf und schaue von der Stätte, da du stehst, gegen Mitternacht und gegen Mittag, gegen Morgen und gegen Abend.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.15|AT|1|1. Mose|13||0|15|Denn das ganze Land, das du siehst - dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewige Zeiten.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.16|AT|1|1. Mose|13||0|16|Und deine Nachkommen will ich mehren wie den Staub der Erde, sodass, wenn man den Staub der Erde zählen kann, man auch deine Nachkommen wird zählen können.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.17|AT|1|1. Mose|13||0|17|Auf, durchziehe das Land in die Länge und in die Breite; denn dir will ich es geben.|ZUE1931|Public Domain GEN.13.18|AT|1|1. Mose|13||0|18|Da brach Abram mit seinen Zelten auf, zog hin und liess sich nieder bei der Terebinthe Mamres zu Hebron und baute daselbst dem Herrn einen Altar.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.1|AT|1|1. Mose|14||0|1|UND es begab sich zur Zeit Amraphels, des Königs von Sinear, Arjochs, des Königs von Ellasar, Kedor-Laomers, des Königs von Elam, und Thideals, des Königs von Gojim,|ZUE1931|Public Domain GEN.14.2|AT|1|1. Mose|14||0|2|dass sie Krieg anfingen mit Bera, dem König von Sodom, Birsa, dem König von Gomorrha, Sineab, dem König von Adma, Semeber, dem König von Zeboim, und dem König von Bela - das ist Zoar;|ZUE1931|Public Domain GEN.14.3|AT|1|1. Mose|14||0|3|diese alle kamen zusammen im Tale von Siddim - das ist das Salzmeer.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.4|AT|1|1. Mose|14||0|4|Zwölf Jahre waren sie Kedor-Laomer untertan gewesen, im dreizehnten Jahre waren sie abgefallen.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.5|AT|1|1. Mose|14||0|5|Im vierzehnten Jahre aber kamen Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm verbündet waren, und schlugen die Rephaiter in Astharoth-Karnaim, die Susiter in Ham, die Emiter in der Ebene von Kirjathaim|ZUE1931|Public Domain GEN.14.6|AT|1|1. Mose|14||0|6|und die Horiter auf dem Gebirge Seir bis nach El-Paran, das am Rand der Wüste liegt.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.7|AT|1|1. Mose|14||0|7|Darnach kehrten sie um und kamen nach En-Mispat - das ist Kades - und schlugen das ganze Land der Amalekiter sowie die Amoriter, die in Hazazon-Thamar wohnten.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.8|AT|1|1. Mose|14||0|8|Aber der König von Sodom, der König von Gomorrha, der König von Adma, der König von Zeboim und der König von Bela - das ist Zoar - zogen aus und stellten sich im Tale von Siddim auf, mit ihnen zu streiten:|ZUE1931|Public Domain GEN.14.9|AT|1|1. Mose|14||0|9|mit Kedor-Laomer, dem König von Elam, Thideal, dem König von Gojim, Amraphel, dem König von Sinear, und Arjoch, dem König von Ellasar - vier Könige mit den fünfen.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.10|AT|1|1. Mose|14||0|10|Das Tal von Siddim aber war voll Asphaltgruben. Als nun die Könige von Sodom und Gomorrha flohen, fielen sie dort hinein, und was übrigblieb, floh ins Gebirge.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.11|AT|1|1. Mose|14||0|11|Da nahmen sie alle Habe von Sodom und Gomorrha und alle Nahrungsmittel darin fort und zogen davon.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.12|AT|1|1. Mose|14||0|12|Sie nahmen auch Lot, den Neffen Abrams, und seine Habe mit und zogen davon; der wohnte nämlich in Sodom.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.13|AT|1|1. Mose|14||0|13|Da kam einer, der entronnen war, und brachte dem Hebräer Abram Kunde; der weilte bei der Terebinthe des Amoriters Mamre, des Bruders Eskols und Aners. Diese waren Abrams Bundesgenossen.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.14|AT|1|1. Mose|14||0|14|Als nun Abram hörte, dass sein Verwandter gefangen sei, bewaffnete er seine erprobten Leute, die in seinem Haus gebornen Sklaven, 318 Mann, und jagte (den Feinden) nach bis Dan.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.15|AT|1|1. Mose|14||0|15|Und er teilte seine Leute, überfiel jene bei Nacht mit seinen Sklaven, schlug sie und jagte ihnen nach bis Hoba, das nördlich von Damaskus liegt.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.16|AT|1|1. Mose|14||0|16|Er brachte alle Habe zurück; auch seinen Verwandten Lot und dessen Habe brachte er zurück, ebenso die Frauen und das Volk.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.17|AT|1|1. Mose|14||0|17|Als nun Abram von seinem Siege über Kedor-Laomer und die mit ihm verbündeten Könige zurückkam, ging der König von Sodom ihm entgegen in das Tal Sawe - das ist das Königstal.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.18|AT|1|1. Mose|14||0|18|Melchisedek aber, der König von Salem, brachte Brot und Wein heraus; er war ein Priester des höchsten Gottes.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.19|AT|1|1. Mose|14||0|19|Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet ist Abram vom höchsten Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde,|ZUE1931|Public Domain GEN.14.20|AT|1|1. Mose|14||0|20|und gepriesen der höchste Gott, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat! Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.21|AT|1|1. Mose|14||0|21|Da sprach der König von Sodom zu Abram: Gib mir die Leute; die Habe behalte für dich.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.22|AT|1|1. Mose|14||0|22|Abram aber sprach zum König von Sodom: Ich hebe meine Hand auf zu dem Herrn, dem höchsten Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde:|ZUE1931|Public Domain GEN.14.23|AT|1|1. Mose|14||0|23|Nicht einen Faden noch Schuhriemen, nichts von allem, was dein ist, will ich behalten, dass du nicht sagest, du habest Abram reich gemacht.|ZUE1931|Public Domain GEN.14.24|AT|1|1. Mose|14||0|24|Nichts will ich! nur was die Leute gegessen haben, und den Anteil der Männer, die mit mir gezogen sind; Aner, Eskol und Mamre, die mögen ihren Anteil bekommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.1|AT|1|1. Mose|15||0|1|DARNACH erging an Abram in einem Gesichte das Wort des Herrn: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild; dein wartet reicher Lohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.2|AT|1|1. Mose|15||0|2|Abram aber sprach: O Herr, mein Gott, was wolltest du mir geben? Muss ich doch von hinnen gehen ohne Kinder, und Erbe meines Hauses wird Elieser von Damaskus!|ZUE1931|Public Domain GEN.15.3|AT|1|1. Mose|15||0|3|Und Abram sprach: Mir hast du ja keine Kinder gegeben; so wird mein Haussklave mich beerben.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.4|AT|1|1. Mose|15||0|4|Aber siehe, es erging an ihn das Wort des Herrn: Nicht er soll dein Erbe sein, sondern dein eigner leiblicher Sohn, der soll dein Erbe sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.5|AT|1|1. Mose|15||0|5|Und er führte ihn hinaus und sprach: Schaue gen Himmel und zähle die Sterne - ob du sie zählen kannst? Und er verhiess ihm: So sollen deine Nachkommen sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.6|AT|1|1. Mose|15||0|6|Abram glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.7|AT|1|1. Mose|15||0|7|Und Gott sprach zu ihm: Ich bin der Herr, der dich aus Ur in Chaldäa herausgeführt hat, dass ich dir dieses Land zu eigen gebe.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.8|AT|1|1. Mose|15||0|8|Er aber sprach: O Herr, mein Gott, woran soll ich erkennen, dass ich es besitzen werde?|ZUE1931|Public Domain GEN.15.9|AT|1|1. Mose|15||0|9|Da gebot er ihm: Bringe mir eine dreijährige Kuh, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine junge Taube.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.10|AT|1|1. Mose|15||0|10|Und er brachte ihm die Tiere alle, schnitt sie mitten entzwei und legte je einen Teil dem andern gegenüber; die Vögel aber zerschnitt er nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.11|AT|1|1. Mose|15||0|11|Und die Raubvögel stiessen auf die Toten Tiere herab, doch Abram scheuchte sie weg.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.12|AT|1|1. Mose|15||0|12|Als nun die Sonne sich zum Untergange neigte, fiel ein Tiefschlaf auf Abram, und siehe, grosser Schrecken überfiel ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.13|AT|1|1. Mose|15||0|13|Da sprach Gott zu Abram: Du sollst wissen, dass dein Geschlecht als Fremdling weilen wird in einem Lande, das nicht sein ist; und sie werden daselbst Sklaven sein, und man wird sie drücken, vierhundert Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.14|AT|1|1. Mose|15||0|14|Doch will ich auch über das Volk, dem sie dienen müssen, Gericht halten. Darnach werden sie mit reicher Habe ausziehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.15|AT|1|1. Mose|15||0|15|Du aber sollst in Frieden zu deinen Vätern eingehen und in hohem Alter begraben werden.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.16|AT|1|1. Mose|15||0|16|Erst das vierte Geschlecht wird hierher zurückkehren; denn noch ist nicht voll die Schuld der Amoriter.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.17|AT|1|1. Mose|15||0|17|Als nun die Sonne untergegangen und es ganz finster geworden war, siehe da! ein rauchender Ofen und eine Feuerfackel, das fuhr zwischen diesen Stücken hin.|ZUE1931|Public Domain GEN.15.18|AT|1|1. Mose|15||0|18|An jenem Tage schloss der Herr mit Abram einen Bund und sprach: Deinem Geschlechte gebe ich dieses Land, vom Bach Ägyptens bis an den grossen Strom, den Euphratstrom;|ZUE1931|Public Domain GEN.15.19|AT|1|1. Mose|15||0|19|die Keniter, die Kenissiter und die Kadmoniter,|ZUE1931|Public Domain GEN.15.20|AT|1|1. Mose|15||0|20|die Hethiter, die Pheresiter und die Rephaiter,|ZUE1931|Public Domain GEN.15.21|AT|1|1. Mose|15||0|21|die Amoriter, die Kanaaniter, die Girgasiter und die Jebusiter.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.1|AT|1|1. Mose|16||0|1|SARAI, Abrams Weib, hatte ihm kein Kind geboren. Nun hatte sie eine ägyptische Magd, die hiess Hagar.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.2|AT|1|1. Mose|16||0|2|Und Sarai sprach zu Abram: Der Herr hat mir nun einmal Kinder versagt. So gehe denn zu meiner Magd; vielleicht, dass ich durch sie einen Sohn bekomme. Und Abram hörte auf Sarai.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.3|AT|1|1. Mose|16||0|3|Da nahm Sarai, Abrams Weib, die Ägypterin Hagar, ihre Magd, nachdem Abram zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnt hatte, und gab sie ihrem Manne Abram zum Weibe.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.4|AT|1|1. Mose|16||0|4|Und er ging zu Hagar, und sie ward schwanger. Als sie nun merkte, dass sie schwanger war, sah sie auf ihre Herrin herab.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.5|AT|1|1. Mose|16||0|5|Da sprach Sarai zu Abram: Das Unrecht, das mir geschieht, komme über dich! Ich selbst habe dir meine Magd in die Arme gelegt. Nun, da sie sich schwanger weiss, sieht sie auf mich herab. Der Herr sei Richter zwischen mir und dir!|ZUE1931|Public Domain GEN.16.6|AT|1|1. Mose|16||0|6|Abram aber sprach zu Sarai: Nun, deine Magd ist ja in deiner Gewalt; mache mit ihr, was dir gefällt. Da nun Sarai sie hart behandelte, entfloh sie ihr.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.7|AT|1|1. Mose|16||0|7|Da traf sie der Engel des Herrn am Wasserquell in der Wüste, am Quell auf dem Wege nach Sur,|ZUE1931|Public Domain GEN.16.8|AT|1|1. Mose|16||0|8|und sprach: Hagar, Magd Sarais, wo kommst du her und wo willst du hin? Sie antwortete: Vor meiner Herrin Sarai fliehe ich.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.9|AT|1|1. Mose|16||0|9|Aber der Engel des Herrn sprach zu ihr: Kehre zurück zu deiner Herrin und ertrage ihre Härte.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.10|AT|1|1. Mose|16||0|10|Und er gab ihr die Verheissung: Zahlreich machen will ich dein Geschlecht, dass man vor Menge es nicht zählen kann.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.11|AT|1|1. Mose|16||0|11|Weiter sprach der Engel des Herrn zu ihr: Siehe, du bist schwanger und wirst einen Sohn gebären, den sollst du Ismael nennen, weil der Herr gehört hat, wie du littest.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.12|AT|1|1. Mose|16||0|12|Er wird ein Mensch sein wie ein Wildesel - seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn; und allen seinen Brüdern setzt er sich vors Gesicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.13|AT|1|1. Mose|16||0|13|Und sie nannte den Namen des Herrn, der mit ihr redete: Du bist der El-Roi. Denn, sprach sie, wahrlich, hier habe ich dem nachgeschaut, der mich erschaute.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.14|AT|1|1. Mose|16||0|14|Darum nennt man diesen Quell den Quell von Lahai-Roi; der liegt zwischen Kades und Bered.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.15|AT|1|1. Mose|16||0|15|Und Hagar gebar dem Abram einen Sohn, und Abram nannte den Sohn, den Hagar ihm geboren hatte, Ismael.|ZUE1931|Public Domain GEN.16.16|AT|1|1. Mose|16||0|16|Abram war 86 Jahre alt, als Hagar ihm den Ismael gebar.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.1|AT|1|1. Mose|17||0|1|ALS Abram 99 Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott, wandle vor mir, dann wirst du unsträflich sein,|ZUE1931|Public Domain GEN.17.2|AT|1|1. Mose|17||0|2|und ich will einen Bund stiften zwischen mir und dir und will dich über alle Massen mehren.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.3|AT|1|1. Mose|17||0|3|Da warf sich Abram auf sein Angesicht, und Gott redete mit ihm und sprach:|ZUE1931|Public Domain GEN.17.4|AT|1|1. Mose|17||0|4|Siehe, das ist mein Bund mit dir, dass du ein Vater vieler Völker werden sollst.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.5|AT|1|1. Mose|17||0|5|Darum sollst du nicht mehr Abram heissen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich mache dich zum Vater vieler Völker.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.6|AT|1|1. Mose|17||0|6|Ich will dich über alle Massen fruchtbar machen und dich zu Völkern werden lassen, und Könige sollen von dir abstammen.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.7|AT|1|1. Mose|17||0|7|Ich richte meinen Bund auf zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht als einen ewigen Bund, dass ich dein und deiner Nachkommen Gott sei.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.8|AT|1|1. Mose|17||0|8|Und ich gebe dir und deinen Nachkommen das Land, wo du als Fremdling weilst, das ganze Land Kanaan, zu ewigem Besitz, und ich will ihnen Gott sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.9|AT|1|1. Mose|17||0|9|Und Gott sprach zu Abraham: Du aber halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, Geschlecht für Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.10|AT|1|1. Mose|17||0|10|Das aber ist der Bund zwischen mir und euch und deinen Nachkommen, den ihr halten sollt: Alles, was männlich ist unter euch, das soll beschnitten werden.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.11|AT|1|1. Mose|17||0|11|An der Vorhaut sollt ihr beschnitten werden. Das soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.12|AT|1|1. Mose|17||0|12|Im Alter von acht Tagen soll alles, was männlich ist unter euch, beschnitten werden, Geschlecht für Geschlecht. (Auch der Sklave,) der im Haus geborne wie der von irgendeinem Fremden um Geld gekaufte, der nicht deines Stammes ist:|ZUE1931|Public Domain GEN.17.13|AT|1|1. Mose|17||0|13|beide sollen beschnitten werden, der in deinem Haus geborne wie der von dir um Geld gekaufte. Das soll mein Bund an eurem Leibe sein, ein ewiger Bund.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.14|AT|1|1. Mose|17||0|14|Ein Unbeschnittener aber - nämlich was männlich ist und unbeschnitten bleibt an der Vorhaut -, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden: meinen Bund hat er gebrochen.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.15|AT|1|1. Mose|17||0|15|Und Gott sprach zu Abraham: Dein Weib Sarai sollst du nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.16|AT|1|1. Mose|17||0|16|Ich will sie segnen, und auch von ihr gebe ich dir einen Sohn; ich will sie segnen, und sie soll zu Völkern werden, und Könige von Nationen sollen von ihr kommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.17|AT|1|1. Mose|17||0|17|Da warf sich Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach bei sich selbst: Einem Hundertjährigen sollte noch (ein Sohn) geboren werden? und Sara sollte mit neunzig Jahren noch gebären?|ZUE1931|Public Domain GEN.17.18|AT|1|1. Mose|17||0|18|Und Abraham sprach zu Gott: Ach, möchte nur Ismael vor dir am Leben bleiben!|ZUE1931|Public Domain GEN.17.19|AT|1|1. Mose|17||0|19|Da sprach Gott: Vielmehr, dein Weib Sara soll dir einen Sohn gebären, den sollst du Isaak nennen, und ich will meinen Bund mit ihm aufrichten als einen ewigen Bund, dass ich sein Gott und seiner Nachkommen Gott sei.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.20|AT|1|1. Mose|17||0|20|Aber auch wegen Ismaels erhöre ich dich: Siehe, ich segne ihn und mache ihn fruchtbar und überaus zahlreich; zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich will ihn zu einem grossen Volke machen.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.21|AT|1|1. Mose|17||0|21|Meinen Bund aber will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären wird um diese Zeit im nächsten Jahr.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.22|AT|1|1. Mose|17||0|22|Als Gott mit Abraham zu Ende geredet hatte, fuhr er auf von ihm.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.23|AT|1|1. Mose|17||0|23|Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Sklaven, die in seinem Hause geboren, und alle, die von ihm um Geld gekauft waren, alles, was männlich war unter seinen Hausgenossen, und beschnitt ihre Vorhaut noch am selben Tage, wie ihm Gott geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.24|AT|1|1. Mose|17||0|24|Abraham war 99 Jahre alt, als er an der Vorhaut beschnitten wurde.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.25|AT|1|1. Mose|17||0|25|Sein Sohn Ismael aber war dreizehn Jahre alt, als er an der Vorhaut beschnitten wurde.|ZUE1931|Public Domain GEN.17.26|AT|1|1. Mose|17||0|26|Noch am selben Tage wurden Abraham und sein Sohn Ismael beschnitten,|ZUE1931|Public Domain GEN.17.27|AT|1|1. Mose|17||0|27|und alles, was männlich war in seinem Hause, der im Haus geborne wie der von Fremden um Geld gekaufte (Sklave), wurde mit ihm beschnitten.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.1|AT|1|1. Mose|18||0|1|UND der Herr erschien ihm bei der Terebinthe Mamres, während er am Eingang seines Zeltes sass, als der Tag am heissesten war.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.2|AT|1|1. Mose|18||0|2|Wie er nun seine Augen erhob und sich umschaute, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Sobald er sie sah, eilte er ihnen vom Eingang seines Zeltes entgegen, verneigte sich zur Erde|ZUE1931|Public Domain GEN.18.3|AT|1|1. Mose|18||0|3|und sprach: Mein Herr, habe ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so gehe doch nicht an deinem Knechte vorüber.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.4|AT|1|1. Mose|18||0|4|Man soll ein wenig Wasser bringen, dass ihr euch die Füsse waschet, dann lagert euch unter dem Baume,|ZUE1931|Public Domain GEN.18.5|AT|1|1. Mose|18||0|5|und ich will einen Bissen Brot holen, dass ihr euch erlabet; darnach mögt ihr weiterziehen. Ihr seid nun einmal bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie sprachen: Du magst tun, wie du gesagt hast.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.6|AT|1|1. Mose|18||0|6|Nun eilte Abraham ins Zelt zu Sara und sprach: Nimm schnell drei Scheffel Mehl! Knete es und backe Kuchen!|ZUE1931|Public Domain GEN.18.7|AT|1|1. Mose|18||0|7|Auch zu den Rindern lief Abraham, holte ein zartes, schönes Kalb und gab es dem Knechte; der rüstete es eilends zu.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.8|AT|1|1. Mose|18||0|8|Dann nahm er Sauermilch und frische Milch und das Kalb, das er gerüstet hatte, und setzte es ihnen vor; er selbst aber wartete ihnen auf unter dem Baume, und sie assen.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.9|AT|1|1. Mose|18||0|9|Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Weib Sara? Er antwortete: Da drinnen im Zelte.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.10|AT|1|1. Mose|18||0|10|Da sprach er: Ich werde wieder zu dir kommen übers Jahr um diese Zeit; dann hat dein Weib Sara einen Sohn. Sara aber hörte zu am Eingang des Zeltes hinter ihm.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.11|AT|1|1. Mose|18||0|11|Nun waren Abraham und Sara alt und hochbetagt, sodass es Sara nicht mehr nach der Frauen Weise ging.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.12|AT|1|1. Mose|18||0|12|Darum lachte Sara bei sich selbst und dachte: Nun ich welk bin, soll mich noch Liebeslust ankommen? Und auch mein Herr ist alt.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.13|AT|1|1. Mose|18||0|13|"Da sprach der Herr zu Abraham: Warum lacht denn Sara und denkt: ""Sollte ich wirklich noch Mutter werden können, da ich doch alt bin?"""|ZUE1931|Public Domain GEN.18.14|AT|1|1. Mose|18||0|14|Ist denn irgend etwas unmöglich für den Herrn? Übers Jahr um diese Zeit werde ich wieder zu dir kommen; dann hat Sara einen Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.15|AT|1|1. Mose|18||0|15|Sara leugnete und sprach: Ich habe nicht gelacht. Denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Doch, du hast gelacht!|ZUE1931|Public Domain GEN.18.16|AT|1|1. Mose|18||0|16|Da erhoben sich die Männer und gingen von dannen. UND schon schauten sie hinab auf Sodom, während Abraham noch mit ihnen ging, um ihnen das Geleit zu geben.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.17|AT|1|1. Mose|18||0|17|Der Herr aber dachte: Soll ich vor Abraham geheimhalten, was ich tun will?|ZUE1931|Public Domain GEN.18.18|AT|1|1. Mose|18||0|18|Abraham soll doch ein grosses und starkes Volk werden, und alle Völker der Erde werden sich mit seinem Namen Segen wünschen.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.19|AT|1|1. Mose|18||0|19|Denn ich habe ihn erkoren, dass er seinen Söhnen und seinem Hause nach ihm befehle, den Weg des Herrn zu beobachten und Gerechtigkeit und Recht zu üben, damit der Herr über Abraham kommen lasse, was er ihm verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.20|AT|1|1. Mose|18||0|20|Und der Herr sprach: Das Geschrei über Sodom und Gomorrha, das ist gross, und ihre Sünde, die ist gar schwer.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.21|AT|1|1. Mose|18||0|21|Darum will ich hinab und sehen, ob sie wirklich ganz so gehandelt haben, wie das Geschrei über sie verlautet, das zu mir gedrungen ist, oder nicht; das will ich erfahren!|ZUE1931|Public Domain GEN.18.22|AT|1|1. Mose|18||0|22|Und die Männer wandten sich von dannen und gingen Sodom zu; Abraham aber blieb noch vor dem Herrn stehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.23|AT|1|1. Mose|18||0|23|Und Abraham trat herzu und sprach: Willst du mit dem Gottlosen auch den Gerechten wegraffen?|ZUE1931|Public Domain GEN.18.24|AT|1|1. Mose|18||0|24|Vielleicht sind fünfzig Gerechte in der Stadt; willst du die auch wegraffen und nicht lieber dem Ort vergeben wegen der fünfzig Gerechten darin?|ZUE1931|Public Domain GEN.18.25|AT|1|1. Mose|18||0|25|Ferne sei es von dir, solches zu tun, den Gerechten mit dem Gottlosen zu töten, dass es dem Gerechten erginge wie dem Gottlosen! Das sei ferne von dir! Der aller Welt Richter ist, sollte der nicht Recht üben?|ZUE1931|Public Domain GEN.18.26|AT|1|1. Mose|18||0|26|Der Herr sprach: Finde ich zu Sodom fünfzig Gerechte in der Stadt, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.27|AT|1|1. Mose|18||0|27|Abraham aber hob von neuem an und sprach: Ach, ich habe mich unterfangen, mit meinem Herrn zu reden, wiewohl ich Staub und Asche bin.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.28|AT|1|1. Mose|18||0|28|Vielleicht sind es fünf weniger als fünfzig Gerechte; willst du dann die ganze Stadt verderben um der fünfe willen? Er sprach: Finde ich fünfundvierzig darin, so will ich sie nicht verderben.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.29|AT|1|1. Mose|18||0|29|Und abermals redete er mit ihm und sprach: Vielleicht sind nur vierzig darin zu finden. Er sprach: Ich will es nicht tun, um der vierzig willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.30|AT|1|1. Mose|18||0|30|Er sprach: Mein Herr zürne nicht, wenn ich nochmals rede. Vielleicht sind nur dreissig darin zu finden. Er sprach: Finde ich dreissig darin, so will ich es nicht tun.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.31|AT|1|1. Mose|18||0|31|Er sprach: Ach, ich habe mich unterfangen, mit meinem Herrn zu reden; vielleicht sind nur zwanzig darin zu finden. Er sprach: Ich will sie nicht verderben, um der zwanzig willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.32|AT|1|1. Mose|18||0|32|Er sprach: Mein Herr zürne nicht, wenn ich noch diesmal rede. Vielleicht sind nur zehn darin zu finden. Er sprach: Ich will sie nicht verderben, um der zehne willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.18.33|AT|1|1. Mose|18||0|33|Dann ging der Herr hinweg, als er mit Abraham zu Ende geredet hatte. Abraham aber kehrte zurück an seinen Ort.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.1|AT|1|1. Mose|19||0|1|UND die zwei Engel kamen am Abend nach Sodom, als Lot gerade im Tore von Sodom sass. Sobald er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen, verneigte sich mit dem Angesicht zur Erde|ZUE1931|Public Domain GEN.19.2|AT|1|1. Mose|19||0|2|und sprach: Ach, ihr Herren, kehrt doch im Hause eures Knechtes ein und bleibt übernacht und waschet eure Füsse; morgen früh mögt ihr dann eures Weges ziehen. Sie aber sprachen: Nein, wir wollen da auf dem Platze übernacht bleiben.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.3|AT|1|1. Mose|19||0|3|Da er aber sehr in sie drang, kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er rüstete ihnen ein Mahl und buk ungesäuerte Kuchen, und sie assen.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.4|AT|1|1. Mose|19||0|4|Doch ehe sie sich schlafen legten, hatten schon die Männer der Stadt, die Männer von Sodom, jung und alt, alle insgesamt, das Haus umzingelt.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.5|AT|1|1. Mose|19||0|5|Und sie riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die heute abend zu dir gekommen sind? Bringe sie zu uns heraus, dass wir ihnen beiwohnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.6|AT|1|1. Mose|19||0|6|Da trat Lot zu ihnen hinaus vor die Türe und schloss hinter sich zu|ZUE1931|Public Domain GEN.19.7|AT|1|1. Mose|19||0|7|und sprach: Ach, liebe Brüder, tut doch nichts Schlechtes!|ZUE1931|Public Domain GEN.19.8|AT|1|1. Mose|19||0|8|Seht, ich habe zwei Töchter, die noch nichts vom Manne wissen, die will ich euch herausgeben; macht mit ihnen, was euch gefällt. Nur diesen Männern tut nichts; denn sie sind nun einmal unter den Schatten meines Daches getreten.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.9|AT|1|1. Mose|19||0|9|Sie aber schrieen: Weg mit dir! und sagten: Kommt der da ganz allein als Fremdling her und will den Richter spielen! Nun, wir wollen dir Schlimmeres antun als ihnen. So drangen sie mit Gewalt auf den Mann, auf Lot, ein und machten sich daran, die Türe zu erbrechen.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.10|AT|1|1. Mose|19||0|10|Aber die Männer streckten die Hand aus und zogen Lot zu sich ins Haus herein, und die Türe schlossen sie zu.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.11|AT|1|1. Mose|19||0|11|Die Leute vor der Haustüre aber schlugen sie mit Blindheit, klein und gross, sodass sie sich umsonst abmühten, die Türe zu finden.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.12|AT|1|1. Mose|19||0|12|Dann sprachen die Männer zu Lot: Hast du noch jemand hier? Deine Söhne und Töchter, und wer in der Stadt dir angehört, die führe hinweg aus diesem Orte.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.13|AT|1|1. Mose|19||0|13|Denn wir werden diese Stadt verderben, weil lautes Geschrei über sie vor den Herrn gekommen ist; und so hat uns der Herr gesandt, sie zu verderben.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.14|AT|1|1. Mose|19||0|14|Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Tochtermännern, die seine Töchter heiraten wollten, und sprach: Auf, geht hinweg aus diesem Orte! Denn der Herr wird diese Stadt verderben. Aber seine Tochtermänner glaubten, er scherze.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.15|AT|1|1. Mose|19||0|15|Als nun die Morgenröte heraufkam, trieben die Engel Lot zur Eile an und sprachen: Auf, nimm dein Weib und deine beiden Töchter, die hier sind, dass du nicht weggerafft werdest durch die Schuld der Stadt.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.16|AT|1|1. Mose|19||0|16|Da er aber noch zögerte, ergriffen die Männer ihn und sein Weib und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der Herr ihn verschonen wollte, führten ihn hinaus und liessen ihn draussen vor der Stadt.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.17|AT|1|1. Mose|19||0|17|Und als sie dieselben hinausgeführt hatten, sprach er: Rette dich! es gilt dein Leben! Sieh nicht hinter dich und bleibe nirgends stehen im ganzen Umkreis! Ins Gebirge rette dich, dass du nicht weggerafft werdest!|ZUE1931|Public Domain GEN.19.18|AT|1|1. Mose|19||0|18|Aber Lot sprach zu ihm: Ach nein, Herr!|ZUE1931|Public Domain GEN.19.19|AT|1|1. Mose|19||0|19|Dein Knecht hat ja doch Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast mir grosse Barmherzigkeit erwiesen, dass du mich am Leben erhalten hast. Aber ins Gebirge kann ich mich nicht retten; es könnte das Verderben mich ereilen, dass ich sterben müsste.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.20|AT|1|1. Mose|19||0|20|Siehe, die Stadt da ist nahe, sodass ich dahin fliehen könnte; und sie ist ja klein. Ach, lass mich dahin fliehen! Ist die Stadt nicht klein? So könnte ich am Leben bleiben.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.21|AT|1|1. Mose|19||0|21|Da sprach er zu ihm: Siehe, ich will dir auch in diesem Stück willfahren und die Stadt nicht zerstören, von der du geredet hast.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.22|AT|1|1. Mose|19||0|22|Schnell, rette dich dorthin; denn ich kann nichts tun, bis du dort hineingekommen bist. Daher heisst die Stadt Zoar.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.23|AT|1|1. Mose|19||0|23|Und eben, als die Sonne über der Erde aufgegangen war, kam Lot nach Zoar.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.24|AT|1|1. Mose|19||0|24|Der Herr aber liess Schwefel und Feuer auf Sodom und Gomorrha regnen, von dem Herrn vom Himmel herab,|ZUE1931|Public Domain GEN.19.25|AT|1|1. Mose|19||0|25|und vernichtete so die Städte und den ganzen Umkreis und alle Bewohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.26|AT|1|1. Mose|19||0|26|Lots Weib aber sah sich hinter ihm um und ward zur Salzsäule.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.27|AT|1|1. Mose|19||0|27|Am andern Morgen in der Frühe machte sich Abraham auf an den Ort, wo er vor dem Herrn gestanden hatte,|ZUE1931|Public Domain GEN.19.28|AT|1|1. Mose|19||0|28|und schaute hinab auf Sodom und Gomorrha und auf das ganze umliegende Land. Da sah er den Qualm aufsteigen von dem Lande, wie Qualm von einem Schmelzofen.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.29|AT|1|1. Mose|19||0|29|Und als Gott die Städte in der Niederung vernichtete, da gedachte er Abrahams, und er geleitete Lot hinweg aus der Zerstörung, als er die Städte zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.30|AT|1|1. Mose|19||0|30|Lot aber zog von Zoar hinauf und liess sich mit seinen beiden Töchtern im Gebirge nieder; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben. Und er wohnte mit seinen Töchtern in einer Höhle.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.31|AT|1|1. Mose|19||0|31|Da sprach die ältere zur jüngern: Unser Vater ist alt, und es ist kein Mann mehr im Lande, der zu uns kommen könnte nach aller Welt Brauch.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.32|AT|1|1. Mose|19||0|32|Komm, wir wollen unserm Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen, dass wir durch unsern Vater unsern Stamm erhalten.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.33|AT|1|1. Mose|19||0|33|Also gaben sie in jener Nacht ihrem Vater Wein zu trinken. Dann ging die ältere hinein und legte sich zu ihrem Vater, und er merkte nichts davon, weder wie sie sich hinlegte, noch wie sie aufstand.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.34|AT|1|1. Mose|19||0|34|Am Morgen sprach die ältere zur jüngern: Sieh, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Nun wollen wir ihm auch heute nacht Wein zu trinken geben; dann geh du hinein und lege dich zu ihm, dass wir durch unsern Vater unsern Stamm erhalten.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.35|AT|1|1. Mose|19||0|35|Also gaben sie ihrem Vater auch in jener Nacht Wein zu trinken. Dann stand die jüngere auf und legte sich zu ihm, und er merkte nichts davon, weder wie sie sich hinlegte, noch wie sie aufstand.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.36|AT|1|1. Mose|19||0|36|So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.37|AT|1|1. Mose|19||0|37|Und die ältere gebar einen Sohn und nannte ihn Moab; der ist der Stammvater der Moabiter bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.19.38|AT|1|1. Mose|19||0|38|Und auch die jüngere gebar einen Sohn und nannte ihn Ben-Ammi; der ist der Stammvater der Ammoniter bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.1|AT|1|1. Mose|20||0|1|ABRAHAM aber zog von dort in das Gebiet des Südlands und blieb zwischen Kades und Sur. Als er nun in Gerar weilte,|ZUE1931|Public Domain GEN.20.2|AT|1|1. Mose|20||0|2|sagte er von seinem Weibe Sara: Sie ist meine Schwester. Da sandte Abimelech, der König von Gerar, hin und liess Sara holen.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.3|AT|1|1. Mose|20||0|3|Des Nachts aber kam Gott zu Abimelech im Traum und sprach zu ihm: Fürwahr, du bist des Todes um des Weibes willen, das du genommen hast; denn sie ist ein Eheweib.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.4|AT|1|1. Mose|20||0|4|Abimelech jedoch hatte sie noch nicht berührt, und so sprach er: Herr, willst du wirklich Unschuldige umbringen?|ZUE1931|Public Domain GEN.20.5|AT|1|1. Mose|20||0|5|"Hat er nicht selbst zu mir gesagt: ""Sie ist meine Schwester""? Und auch sie hat gesagt: ""Er ist mein Bruder."" In aller Unschuld und mit reinen Händen habe ich das getan."|ZUE1931|Public Domain GEN.20.6|AT|1|1. Mose|20||0|6|Da antwortete ihm Gott im Traum: Auch ich weiss wohl, dass du das in aller Unschuld getan hast, und ich selber habe dich davor behütet, dich an mir zu versündigen; darum habe ich dir nicht gestattet, sie zu berühren.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.7|AT|1|1. Mose|20||0|7|So gib nun dem Manne sein Weib zurück, denn er ist ein Prophet, und er wird dann für dich bitten, sodass du am Leben bleibst. Gibst du sie aber nicht zurück, so wisse, dass du mit all den Deinen sterben musst.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.8|AT|1|1. Mose|20||0|8|Am andern Morgen rief Abimelech alsbald seine Knechte und erzählte ihnen alles, was sich zugetragen hatte; und die Leute fürchteten sich sehr.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.9|AT|1|1. Mose|20||0|9|Dann liess Abimelech den Abraham rufen und sprach zu ihm: Was habe ich dir getan, und womit habe ich an dir gesündigt, dass du so grosse Sünde über mich und mein Reich gebracht hast? Du hast an mir gehandelt, wie man nicht handeln soll.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.10|AT|1|1. Mose|20||0|10|Und weiter sprach Abimelech zu Abraham: Was hast du denn beabsichtigt, dass du das getan hast?|ZUE1931|Public Domain GEN.20.11|AT|1|1. Mose|20||0|11|Abraham antwortete: Ich dachte eben: es gibt sicher keine Gottesfurcht an diesem Orte, und so werden sie mich umbringen um meines Weibes willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.12|AT|1|1. Mose|20||0|12|Auch ist sie wirklich meine Schwester, die Tochter meines Vaters, nur nicht die Tochter meiner Mutter; so konnte sie mein Weib werden.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.13|AT|1|1. Mose|20||0|13|Als mich nun Gott aus meines Vaters Hause in die Ferne wandern hiess, sprach ich zu ihr: Das musst du mir zuliebe tun, dass du überall, wohin wir kommen, von mir sagst, ich sei dein Bruder.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.14|AT|1|1. Mose|20||0|14|Da nahm Abimelech Schafe und Rinder, Sklaven und Sklavinnen und schenkte sie Abraham; und sein Weib Sara gab er ihm zurück.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.15|AT|1|1. Mose|20||0|15|Und Abimelech sprach: Sieh, mein Land steht dir offen; bleibe, wo es dir gefällt.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.16|AT|1|1. Mose|20||0|16|Zu Sara aber sprach er: Sieh, da schenke ich deinem Bruder tausend Lot Silber; das soll eine Ehrenrettung für dich sein vor allen, die bei dir sind, und so bist du vor jedermann gerechtfertigt.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.17|AT|1|1. Mose|20||0|17|Nun betete Abraham zu Gott, und Gott heilte Abimelech, sein Weib und seine Mägde, dass sie Kinder bekamen.|ZUE1931|Public Domain GEN.20.18|AT|1|1. Mose|20||0|18|Der Herr hatte nämlich jeden Mutterschoss im Hause Abimelechs verschlossen, um Saras, des Weibes Abrahams, willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.1|AT|1|1. Mose|21||0|1|DER Herr aber nahm sich Saras an, wie er verheissen hatte, und tat an ihr nach seinem Worte:|ZUE1931|Public Domain GEN.21.2|AT|1|1. Mose|21||0|2|Sara ward schwanger und gebar dem Abraham in seinem Alter einen Sohn, um die Zeit, die Gott angekündigt hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.3|AT|1|1. Mose|21||0|3|Und Abraham nannte den Sohn, der ihm von Sara geboren worden war, Isaak.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.4|AT|1|1. Mose|21||0|4|Am achten Tage aber beschnitt Abraham seinen Sohn Isaak, wie ihm Gott geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.5|AT|1|1. Mose|21||0|5|Abraham war hundert Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.6|AT|1|1. Mose|21||0|6|Da sprach Sara: Ein Lachen hat mir Gott bereitet! Wer davon hört, wird über mich lachen.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.7|AT|1|1. Mose|21||0|7|Und sie sprach: Wer hat je dem Abraham verkünden können, dass Sara Kinder stillt? Und doch habe ich ihm in seinem Alter einen Sohn geboren!|ZUE1931|Public Domain GEN.21.8|AT|1|1. Mose|21||0|8|Und das Kind wuchs und ward entwöhnt; und Abraham veranstaltete ein grosses Mahl an dem Tage, da Isaak entwöhnt ward.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.9|AT|1|1. Mose|21||0|9|Als nun Sara den Sohn der Ägypterin Hagar, den diese dem Abraham geboren hatte, mit ihrem Sohne Isaak spielen sah,|ZUE1931|Public Domain GEN.21.10|AT|1|1. Mose|21||0|10|sprach sie zu Abraham: Jage die Magd da mit ihrem Sohne fort; denn der Sohn dieser Magd soll nicht Erbe werden mit meinem Sohn, mit Isaak.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.11|AT|1|1. Mose|21||0|11|Dieses Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.12|AT|1|1. Mose|21||0|12|Aber Gott sprach zu Abraham: Lass dir's nicht leid sein um den Knaben und um deine Magd. In allem, was Sara zu dir sagt, höre auf sie. Denn nur nach Isaak soll dein Geschlecht benannt werden.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.13|AT|1|1. Mose|21||0|13|Doch auch den Sohn der Magd will ich zu einem Volke machen, weil er deines Stammes ist.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.14|AT|1|1. Mose|21||0|14|Am andern Morgen in der Frühe nahm Abraham Brot und einen Schlauch voll Wasser und gab es Hagar, den Knaben aber setzte er ihr auf die Schulter; so schickte er sie fort. Da ging sie hin und irrte in der Wüste von Beerseba umher.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.15|AT|1|1. Mose|21||0|15|Als nun das Wasser in dem Schlauche ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch,|ZUE1931|Public Domain GEN.21.16|AT|1|1. Mose|21||0|16|ging hin und setzte sich gegenüber, etwa einen Bogenschuss weit. Denn sie sprach: Ich kann den Tod des Knaben nicht mitansehen. So sass sie ihm gegenüber; der Knabe aber begann laut zu weinen.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.17|AT|1|1. Mose|21||0|17|Da hörte Gott die Stimme des Knaben, und der Engel Gottes rief der Hagar vom Himmel zu und sprach zu ihr: Was hast du, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat die Stimme des Knaben gehört, dort wo er liegt.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.18|AT|1|1. Mose|21||0|18|Stehe auf, nimm den Knaben und halte ihn fest an der Hand; denn zu einem grossen Volke will ich ihn machen.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.19|AT|1|1. Mose|21||0|19|Und Gott öffnete ihr die Augen, dass sie einen Wasserquell sah. Da ging sie hin, füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.20|AT|1|1. Mose|21||0|20|Und Gott war mit dem Knaben: er wuchs auf und wohnte in der Wüste und ward ein Bogenschütze.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.21|AT|1|1. Mose|21||0|21|Er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm ein Weib aus dem Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.22|AT|1|1. Mose|21||0|22|ZU derselben Zeit sprachen Abimelech und sein Feldhauptmann Pichol zu Abraham: Gott ist mit dir in allem, was du tust.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.23|AT|1|1. Mose|21||0|23|So schwöre mir nun bei Gott, dass du weder an mir noch an meinen Kindern und Kindeskindern treulos handeln willst; sondern die Freundschaft, die ich dir erwiesen habe, sollst du auch mir erweisen und dem Lande, darin du als Fremdling weilst.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.24|AT|1|1. Mose|21||0|24|Da sprach Abraham: Ich schwöre.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.25|AT|1|1. Mose|21||0|25|Abraham aber stellte den Abimelech zur Rede wegen des Wasserquells, den Abimelechs Knechte mit Gewalt genommen hatten.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.26|AT|1|1. Mose|21||0|26|Abimelech entgegnete: Ich weiss nicht, wer das getan hat; du hast mir nichts davon gesagt, und ich habe auch bis heute nichts davon gehört.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.27|AT|1|1. Mose|21||0|27|Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und sie schlossen miteinander einen Bund.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.28|AT|1|1. Mose|21||0|28|Als nun Abraham sieben Lämmer beiseite stellte,|ZUE1931|Public Domain GEN.21.29|AT|1|1. Mose|21||0|29|fragte Abimelech den Abraham: Was sollen diese sieben Lämmer hier, die du beiseite gestellt hast?|ZUE1931|Public Domain GEN.21.30|AT|1|1. Mose|21||0|30|Er antwortete: Die sieben Lämmer musst du von mir annehmen, damit sie mir als Zeugnis dienen, dass ich diesen Brunnen gegraben habe.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.31|AT|1|1. Mose|21||0|31|"Daher nannte man den Ort ""Beer-Seba"", weil sie einander dort geschworen haben."|ZUE1931|Public Domain GEN.21.32|AT|1|1. Mose|21||0|32|So schlossen sie einen Bund zu Beerseba. Dann machte sich Abimelech mit seinem Feldhauptmann Pichol auf, und sie kehrten ins Philisterland zurück.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.33|AT|1|1. Mose|21||0|33|Abraham aber pflanzte in Beerseba eine Tamariske und rief daselbst den Namen des Herrn an, des ewigen Gottes.|ZUE1931|Public Domain GEN.21.34|AT|1|1. Mose|21||0|34|Und er weilte noch lange Zeit als Fremdling im Philisterland.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.1|AT|1|1. Mose|22||0|1|NACH diesen Begebenheiten wollte Gott den Abraham prüfen. Er sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete: Hier bin ich!|ZUE1931|Public Domain GEN.22.2|AT|1|1. Mose|22||0|2|Er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebhast, den Isaak, und gehe hin ins Land Moria und opfere ihn daselbst als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir nennen werde.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.3|AT|1|1. Mose|22||0|3|Da bepackte Abraham am andern Morgen in der Frühe seinen Esel und nahm seine beiden Knechte und seinen Sohn Isaak mit sich; und er spaltete das Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, den ihm Gott genannt hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.4|AT|1|1. Mose|22||0|4|Am dritten Tage, als Abraham seine Augen erhob, sah er die Stätte von ferne.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.5|AT|1|1. Mose|22||0|5|Da sprach Abraham zu seinen Knechten: Bleibet ihr hier mit dem Esel, ich aber und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir zu euch zurückkommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.6|AT|1|1. Mose|22||0|6|Dann nahm Abraham das Holz zum Brandopfer und lud es seinem Sohne Isaak auf; er selbst nahm den Feuerbrand und das Messer, und so gingen die beiden miteinander.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.7|AT|1|1. Mose|22||0|7|Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Vater! Abraham antwortete: Was willst du, mein Sohn? Er sprach: Siehe, hier ist wohl der Feuerbrand und das Holz; wo ist aber das Lamm zum Opfer?|ZUE1931|Public Domain GEN.22.8|AT|1|1. Mose|22||0|8|Abraham antwortete: Gott wird sich das Lamm zum Opfer selbst ersehen, mein Sohn. So gingen die beiden miteinander.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.9|AT|1|1. Mose|22||0|9|Als sie nun an die Stätte kamen, die Gott ihm genannt hatte, baute Abraham daselbst den Altar und schichtete das Holz darauf; dann band er seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.10|AT|1|1. Mose|22||0|10|Hierauf streckte Abraham seine Hand aus und ergriff das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.11|AT|1|1. Mose|22||0|11|Da rief ihm vom Himmel her der Engel des Herrn zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich!|ZUE1931|Public Domain GEN.22.12|AT|1|1. Mose|22||0|12|Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm nichts; denn nun weiss ich, dass du Gott fürchtest: du hast deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.13|AT|1|1. Mose|22||0|13|Wie nun Abraham seine Augen erhob, sah er einen Widder, der sich mit seinen Hörnern im Gebüsch verfangen hatte. Da ging Abraham hin, nahm den Widder und opferte ihn als Brandopfer anstatt seines Sohnes.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.14|AT|1|1. Mose|22||0|14|"Und Abraham nannte die Stätte ""Gottessicht""; daher man noch heutigen Tages sagt: auf dem Berge ""Gottessicht""."|ZUE1931|Public Domain GEN.22.15|AT|1|1. Mose|22||0|15|Und der Engel des Herrn rief Abraham abermals zu vom Himmel her:|ZUE1931|Public Domain GEN.22.16|AT|1|1. Mose|22||0|16|Ich schwöre bei mir selbst, spricht der Herr: weil du das getan und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast,|ZUE1931|Public Domain GEN.22.17|AT|1|1. Mose|22||0|17|darum will ich dich segnen und dein Geschlecht so zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und wie den Sand am Gestade des Meeres, und dein Geschlecht wird das Tor seiner Feinde besitzen;|ZUE1931|Public Domain GEN.22.18|AT|1|1. Mose|22||0|18|mit dem Namen deines Stammes werden sich Segen wünschen alle Völker der Erde, weil du mir gehorcht hast.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.19|AT|1|1. Mose|22||0|19|Hierauf kehrte Abraham zu seinen Knechten zurück, und sie machten sich auf und zogen zusammen nach Beerseba, und Abraham blieb in Beerseba wohnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.20|AT|1|1. Mose|22||0|20|NACH diesen Begebenheiten ward dem Abraham gemeldet: Auch Milka hat deinem Bruder Nahor Söhne geboren:|ZUE1931|Public Domain GEN.22.21|AT|1|1. Mose|22||0|21|seinen Erstgebornen Uz und dessen Bruder Bus, und Kemuel, den Vater Arams,|ZUE1931|Public Domain GEN.22.22|AT|1|1. Mose|22||0|22|Chesed und Haso, Pildas, Jidlaph und Bethuel.|ZUE1931|Public Domain GEN.22.23|AT|1|1. Mose|22||0|23|Bethuel aber hat die Rebekka gezeugt. Diese acht gebar Milka dem Nahor, dem Bruder Abrahams;|ZUE1931|Public Domain GEN.22.24|AT|1|1. Mose|22||0|24|und seine Nebenfrau, mit Namen Rehuma, gebar auch Kinder: Tebah und Gaham, Thahas und Maacha.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.1|AT|1|1. Mose|23||0|1|SARA wurde 127 Jahre alt; so lange lebte sie.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.2|AT|1|1. Mose|23||0|2|Dann starb Sara in Kirjath-Arba - das ist Hebron - im Lande Kanaan. Da ging Abraham hinein, die Totenklage um Sara zu halten und sie zu beweinen.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.3|AT|1|1. Mose|23||0|3|Darnach stand Abraham auf von seiner Toten und sprach zu den Hethitern:|ZUE1931|Public Domain GEN.23.4|AT|1|1. Mose|23||0|4|Ich bin bei euch ein Fremdling und Beisasse; gebt mir eine Grabstätte bei euch zu eigen, dass ich meine Tote hinausbringe und begrabe.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.5|AT|1|1. Mose|23||0|5|Die Hethiter antworteten dem Abraham:|ZUE1931|Public Domain GEN.23.6|AT|1|1. Mose|23||0|6|Möchtest du uns doch anhören, Herr! Du bist ein Gottesfürst mitten unter uns; im besten unsrer Gräber magst du deine Tote begraben! Keiner von uns wird dir sein Grab verweigern, deine Tote darin zu begraben.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.7|AT|1|1. Mose|23||0|7|Da stand Abraham auf, verneigte sich tief vor den Leuten des Landes, den Hethitern,|ZUE1931|Public Domain GEN.23.8|AT|1|1. Mose|23||0|8|und sprach zu ihnen: Ist es denn euer Wille, dass ich meine Tote hinausbringe und begrabe, so höret mich an und tretet für mich ein bei Ephron, dem Sohne Zohars,|ZUE1931|Public Domain GEN.23.9|AT|1|1. Mose|23||0|9|dass er mir die Höhle Machpela gebe, die ihm gehört, am Ende seines Grundstücks; um gutes Geld gebe er sie mir unter euch als Grabstätte zu eigen.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.10|AT|1|1. Mose|23||0|10|Ephron aber sass mitten unter den Hethitern. Da antwortete der Hethiter Ephron dem Abraham vor den Hethitern, vor allen, die im Tore seiner Stadt erschienen waren, und sprach:|ZUE1931|Public Domain GEN.23.11|AT|1|1. Mose|23||0|11|Möchtest du mich doch anhören, Herr! Ich schenke dir das Grundstück; auch die Höhle daselbst schenke ich dir, vor meinen Volksgenossen schenke ich sie dir. Begrabe nur deine Tote.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.12|AT|1|1. Mose|23||0|12|Da verneigte sich Abraham tief vor den Leuten des Landes|ZUE1931|Public Domain GEN.23.13|AT|1|1. Mose|23||0|13|und sprach zu Ephron, dass die Leute des Landes es hörten: Doch nur, wenn du - bitte, höre mich an: ich bezahle das Geld für das Grundstück, nimm es von mir an; dann will ich meine Tote dort begraben.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.14|AT|1|1. Mose|23||0|14|Ephron aber antwortete dem Abraham:|ZUE1931|Public Domain GEN.23.15|AT|1|1. Mose|23||0|15|Möchtest du mich doch anhören, Herr! Ein Stück Land, vierhundert Lot Silber wert, was bedeutet das zwischen mir und dir? Begrabe nur deine Tote.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.16|AT|1|1. Mose|23||0|16|Und Abraham willfahrte dem Ephron, und Abraham wog Ephron die Summe dar, die er vor den Hethitern genannt hatte: vierhundert Lot Silber nach dem im Handel üblichen Gewicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.17|AT|1|1. Mose|23||0|17|So wurde Ephrons Grundstück bei Machpela, gegenüber Mamre, das Grundstück samt der Höhle und allen Bäumen auf dem Grundstück in seinem ganzen Umfang,|ZUE1931|Public Domain GEN.23.18|AT|1|1. Mose|23||0|18|Abrahams Eigentum in Gegenwart der Hethiter, aller, die im Tore seiner Stadt erschienen waren.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.19|AT|1|1. Mose|23||0|19|Darnach begrub Abraham sein Weib Sara in der Höhle auf dem Grundstück Machpela gegenüber Mamre - das ist Hebron - im Lande Kanaan.|ZUE1931|Public Domain GEN.23.20|AT|1|1. Mose|23||0|20|So ging das Grundstück samt der Höhle von den Hethitern als Grabstätte in Abrahams Besitz über.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.1|AT|1|1. Mose|24||0|1|ABRAHAM aber war alt geworden und hochbetagt, und der Herr hatte ihn in allem gesegnet.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.2|AT|1|1. Mose|24||0|2|Nun sprach Abraham zu dem ältesten Knechte seines Hauses, der Verwalter aller seiner Güter war: lege doch deine Hand unter meine Hüfte;|ZUE1931|Public Domain GEN.24.3|AT|1|1. Mose|24||0|3|ich will dich schwören lassen bei dem Herrn, dem Gott des Himmels und dem Gott der Erde, dass du meinem Sohne kein Weib nehmest von den Töchtern der Kanaaniter, unter denen ich wohne,|ZUE1931|Public Domain GEN.24.4|AT|1|1. Mose|24||0|4|sondern in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft sollst du ziehen, ein Weib für meinen Sohn Isaak zu holen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.5|AT|1|1. Mose|24||0|5|Da sprach der Knecht zu ihm: Wie? wenn mir das Weib in dieses Land nicht folgen will? Soll ich alsdann deinen Sohn in jenes Land zurückbringen, aus dem du weggezogen bist?|ZUE1931|Public Domain GEN.24.6|AT|1|1. Mose|24||0|6|Abraham sprach zu ihm: Hüte dich wohl, meinen Sohn dorthin zurückzubringen!|ZUE1931|Public Domain GEN.24.7|AT|1|1. Mose|24||0|7|"Der Herr, der Gott des Himmels, der mich aus meines Vaters Hause und aus dem Lande meiner Verwandtschaft genommen, der mit mir geredet und mir geschworen hat: ""Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben"", - der wird seinen Engel vor dir her senden, dass du dort ein Weib für meinen Sohn bekommst."|ZUE1931|Public Domain GEN.24.8|AT|1|1. Mose|24||0|8|Wenn aber das Weib nicht mit dir ziehen will, so bist du dieses Eides ledig; doch meinen Sohn darfst du nicht wieder dorthin bringen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.9|AT|1|1. Mose|24||0|9|Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwur, nach seinem Wort zu tun.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.10|AT|1|1. Mose|24||0|10|Dann nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und allerlei Kostbarkeiten seines Herrn mit sich, brach auf und zog nach Syrien am Euphrat, nach der Stadt Nahors.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.11|AT|1|1. Mose|24||0|11|Da liess er die Kamele sich lagern, draussen vor der Stadt am Wasserquell, abends um die Zeit, da die Frauen herauskommen, um zu schöpfen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.12|AT|1|1. Mose|24||0|12|Und er sprach: O Herr, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir doch heute glücken und erweise dich gütig gegen Abraham, meinen Herrn!|ZUE1931|Public Domain GEN.24.13|AT|1|1. Mose|24||0|13|Ich stelle mich jetzt hier an den Wasserquell, wenn die Töchter der Stadtbewohner herauskommen, um Wasser zu schöpfen:|ZUE1931|Public Domain GEN.24.14|AT|1|1. Mose|24||0|14|"das Mädchen nun, zu dem ich sage: ""Neige doch deinen Krug, dass ich trinke"", und das dann spricht: ""Trinke, und auch deine Kamele will ich tränken"" - die soll es sein, die du deinem Knechte Isaak bestimmt hast; daran will ich erkennen, dass du dich gegen meinen Herrn gütig erweisest."|ZUE1931|Public Domain GEN.24.15|AT|1|1. Mose|24||0|15|Und ehe er noch ausgeredet hatte, siehe, da kam auch schon Rebekka heraus, die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, des Weibes Nahors, des Bruders Abrahams; die trug ihren Krug auf der Achsel.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.16|AT|1|1. Mose|24||0|16|Das Mädchen war sehr schön von Ansehen, eine Jungfrau; noch kein Mann hatte sie berührt. Sie stieg zum Quell hinab, füllte ihren Krug und stieg wieder herauf.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.17|AT|1|1. Mose|24||0|17|Da lief ihr der Knecht entgegen und sprach: Lass mich doch ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.18|AT|1|1. Mose|24||0|18|Sie sprach: Trinke, Herr! Und schnell nahm sie ihren Krug herab auf die Hand und gab ihm zu trinken.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.19|AT|1|1. Mose|24||0|19|Und als sie ihm genug zu trinken gegeben, sprach sie: Auch deinen Kamelen will ich schöpfen, bis sie genug getrunken haben.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.20|AT|1|1. Mose|24||0|20|Und eilends leerte sie den Krug in die Tränkrinne; dann lief sie abermals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte für alle seine Kamele.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.21|AT|1|1. Mose|24||0|21|Der Mann aber schaute ihr verwundert zu und schwieg stille, um zu erkennen, ob der Herr seine Reise habe gelingen lassen oder nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.22|AT|1|1. Mose|24||0|22|Als nun die Kamele genug getrunken hatten, nahm der Mann einen goldenen Nasenring, ein halbes Lot schwer, und zwei Spangen für ihre Arme, zehn Lot Gold schwer.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.23|AT|1|1. Mose|24||0|23|Und er sprach: Wessen Tochter bist du? Sage es mir doch! Finden wir in deines Vaters Hause wohl Platz zum Übernachten?|ZUE1931|Public Domain GEN.24.24|AT|1|1. Mose|24||0|24|Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.25|AT|1|1. Mose|24||0|25|Dann sagte sie zu ihm: Wir haben Stroh und Futter in Fülle und auch Platz zum Übernachten.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.26|AT|1|1. Mose|24||0|26|Da verneigte sich der Mann, fiel vor dem Herrn nieder|ZUE1931|Public Domain GEN.24.27|AT|1|1. Mose|24||0|27|und sprach: Gelobt sei der Herr, der Gott meines Gebieters Abraham, der seine Huld und Treue meinem Gebieter nicht entzogen hat! Mich hat Gott wahrhaftig den Weg zum Hause des Bruders meines Herrn geführt!|ZUE1931|Public Domain GEN.24.28|AT|1|1. Mose|24||0|28|Das Mädchen aber lief hin und erzählte alles im Hause ihrer Mutter.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.29|AT|1|1. Mose|24||0|29|Nun hatte Rebekka einen Bruder, der hiess Laban.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.30|AT|1|1. Mose|24||0|30|"Als der den Nasenring sah und die Spangen an den Armen seiner Schwester, und als er hörte, wie seine Schwester Rebekka erzählte: ""So und so hat der Mann zu mir geredet"", lief er zu dem Manne hinaus an den Brunnen; und wie er zu dem Manne kam, stand der noch immer bei den Kamelen am Brunnen."|ZUE1931|Public Domain GEN.24.31|AT|1|1. Mose|24||0|31|Und Laban sprach zu ihm: Komm herein, du Gesegneter des Herrn! Warum bleibst du da draussen stehen? Ich habe schon das Haus aufgeräumt und auch für die Kamele Platz gemacht.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.32|AT|1|1. Mose|24||0|32|Da kam der Mann ins Haus, und Laban zäumte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter, ihm aber und seinen Leuten Wasser, um sich die Füsse zu waschen;|ZUE1931|Public Domain GEN.24.33|AT|1|1. Mose|24||0|33|dann setzte er ihm zu essen vor. Er aber sprach: Ich esse nicht, bis ich meinen Auftrag ausgerichtet habe. Er erwiderte: So rede!|ZUE1931|Public Domain GEN.24.34|AT|1|1. Mose|24||0|34|Da sprach er: Ich bin der Knecht Abrahams.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.35|AT|1|1. Mose|24||0|35|Der Herr hat meinen Gebieter reichlich gesegnet, sodass er reich geworden ist; er hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.36|AT|1|1. Mose|24||0|36|Und Sara, das Weib meines Herrn, hat ihm noch in seinem Alter einen Sohn geboren; dem hat er all sein Gut übergeben.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.37|AT|1|1. Mose|24||0|37|Nun hat mein Herr einen Eid von mir genommen und gesagt: Du sollst meinem Sohn kein Weib nehmen von den Töchtern der Kanaaniter, in deren Land ich wohne;|ZUE1931|Public Domain GEN.24.38|AT|1|1. Mose|24||0|38|sondern zu meines Vaters Hause sollst du ziehen und zu meinem Geschlechte, für meinen Sohn ein Weib zu holen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.39|AT|1|1. Mose|24||0|39|Ich aber sprach zu meinem Herrn: Wie? wenn sie nun nicht mit mir ziehen will?|ZUE1931|Public Domain GEN.24.40|AT|1|1. Mose|24||0|40|Da sprach er zu mir: Der Herr, vor dessen Angesichte ich gewandelt bin, wird seinen Engel mit dir senden und deine Reise wohl gelingen lassen, dass du für meinen Sohn ein Weib bekommst aus meinem Geschlechte und aus meines Vaters Hause.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.41|AT|1|1. Mose|24||0|41|Dann sollst du deines Eides ledig sein: wenn du zu meinem Geschlechte kommst und man sie dir nicht gibt, so bist du deines Eides ledig.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.42|AT|1|1. Mose|24||0|42|Als ich nun heute zum Quell kam, sprach ich: O Herr, du Gott meines Gebieters Abraham, wenn du wirklich meine Reise, auf der ich jetzt bin, wolltest gelingen lassen -,|ZUE1931|Public Domain GEN.24.43|AT|1|1. Mose|24||0|43|"ich stelle mich jetzt hier an den Wasserquell: die Jungfrau nun, die herauskommt, um zu schöpfen, und zu der ich sage: ""Gib mir aus deinem Kruge ein wenig Wasser zu trinken"","|ZUE1931|Public Domain GEN.24.44|AT|1|1. Mose|24||0|44|"und die dann zu mir spricht: ""Trinke du, und auch für deine Kamele will ich schöpfen"", die sei das Weib, das der Herr dem Sohne meines Gebieters bestimmt hat."|ZUE1931|Public Domain GEN.24.45|AT|1|1. Mose|24||0|45|"Und ehe ich noch bei mir selber ausgeredet, siehe, da kommt auch schon Rebekka heraus, ihren Krug auf der Achsel, steigt zum Quell hinab und schöpft. Da sprach ich zu ihr: ""Gib mir zu trinken."""|ZUE1931|Public Domain GEN.24.46|AT|1|1. Mose|24||0|46|"Und schnell nahm sie den Krug von der Achsel und sprach: ""Trinke, und auch deine Kamele will ich tränken."" So trank ich, und sie tränkte auch die Kamele."|ZUE1931|Public Domain GEN.24.47|AT|1|1. Mose|24||0|47|"Und ich fragte sie: ""Wessen Tochter bist du?"" Sie antwortete: ""Die Tochter Bethuels, des Sohnes Nahors, den ihm Milka geboren hat."" Da legte ich ihr den Ring an die Nase und die Spangen an die Arme,"|ZUE1931|Public Domain GEN.24.48|AT|1|1. Mose|24||0|48|und ich verneigte mich, fiel vor dem Herrn nieder und pries den Herrn, den Gott meines Gebieters Abraham, der mich den rechten Weg geführt hatte, um die Tochter des Bruders meines Herrn für seinen Sohn zu bekommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.49|AT|1|1. Mose|24||0|49|Und nun, wollt ihr meinem Herrn Huld und Treue beweisen, so sagt es mir; wo nicht, sagt es mir auch, dass ich mich zur Rechten oder zur Linken wende.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.50|AT|1|1. Mose|24||0|50|Da antworteten Laban und Bethuel: Das ist von dem Herrn gefügt! Wir können nichts dazu sagen, weder Gutes noch Schlimmes.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.51|AT|1|1. Mose|24||0|51|Da hast du Rebekka! Nimm sie und ziehe hin, dass sie das Weib des Sohnes deines Gebieters werde, wie der Herr es bestimmt hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.52|AT|1|1. Mose|24||0|52|Als Abrahams Knecht ihre Worte hörte, warf er sich vor dem Herrn zur Erde nieder;|ZUE1931|Public Domain GEN.24.53|AT|1|1. Mose|24||0|53|dann holte er silbernes und goldenes Geschmeide und Gewänder hervor und gab sie Rebekka, auch ihrem Bruder und ihrer Mutter gab er Kostbarkeiten.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.54|AT|1|1. Mose|24||0|54|Darnach assen und tranken sie, er und die Männer, die bei ihm waren, und blieben daselbst übernacht. Am Morgen aber, als sie aufstanden, sprach er: Entlasst mich nun zu meinem Herrn.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.55|AT|1|1. Mose|24||0|55|Aber ihr Bruder und ihre Mutter erwiderten: Lass doch das Mädchen noch eine Zeitlang bei uns bleiben, wenigstens zehn Tage; darnach magst du ziehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.56|AT|1|1. Mose|24||0|56|Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, da doch der Herr meine Reise hat gelingen lassen; entlasst mich, dass ich zu meinem Gebieter ziehe.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.57|AT|1|1. Mose|24||0|57|Sie sprachen: Wir wollen das Mädchen rufen und sie selbst befragen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.58|AT|1|1. Mose|24||0|58|So riefen sie Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Manne ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.59|AT|1|1. Mose|24||0|59|Also liessen sie ihre Schwester Rebekka samt ihrer Amme mit dem Knechte Abrahams und seinen Leuten ziehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.60|AT|1|1. Mose|24||0|60|Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du unsre Schwester, werde zu vieltausendmal Tausenden, und dein Geschlecht gewinne das Tor seiner Feinde!|ZUE1931|Public Domain GEN.24.61|AT|1|1. Mose|24||0|61|Da machten sich Rebekka und ihre Mägde auf; sie setzten sich auf die Kamele und folgten dem Manne. Und der Knecht nahm Rebekka und zog von dannen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.62|AT|1|1. Mose|24||0|62|Isaak aber war in die Steppe des Brunnens von Lahai-Roi gezogen, und er wohnte im Gebiet des Südlands.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.63|AT|1|1. Mose|24||0|63|Einst ging nun Isaak um die Abendzeit aufs Feld hinaus, um nachzusinnen, und als er seine Augen erhob, sah er Kamele des Weges kommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.64|AT|1|1. Mose|24||0|64|Und als Rebekka ihre Augen erhob und Isaak sah, liess sie sich vom Kamele herab|ZUE1931|Public Domain GEN.24.65|AT|1|1. Mose|24||0|65|und sprach zu dem Knechte: Wer ist der Mann dort, der uns auf dem Felde entgegenkommt? Der Knecht antwortete: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.66|AT|1|1. Mose|24||0|66|Der Knecht aber erzählte Isaak alles, was er ausgerichtet hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.24.67|AT|1|1. Mose|24||0|67|Da führte Isaak die Rebekka ins Zelt hinein, und er nahm sie sich zum Weibe und gewann sie lieb. So tröstete sich Isaak nach seiner Mutter Tod.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.1|AT|1|1. Mose|25||0|1|ABRAHAM aber nahm nochmals ein Weib, die hiess Ketura.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.2|AT|1|1. Mose|25||0|2|Sie gebar ihm Simran und Joksan, Medan und Midian, Jisbak und Suah.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.3|AT|1|1. Mose|25||0|3|Jodsan aber zeugte Saba und Dedan; und die Söhne Dedans waren die Assuriter, Letusiter und Lehummiter.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.4|AT|1|1. Mose|25||0|4|Die Söhne Midians aber sind Epha, Epher, Hanoch, Abida und Eldaa; alle diese sind Nachkommen der Ketura.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.5|AT|1|1. Mose|25||0|5|Und Abraham gab all sein Gut dem Isaak.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.6|AT|1|1. Mose|25||0|6|Den Söhnen der Nebenfrauen aber, die Abraham hatte, gab er Geschenke und schickte sie noch zu seinen Lebzeiten von seinem Sohne Isaak hinweg gegen Osten hin, ins Ostland.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.7|AT|1|1. Mose|25||0|7|Dies ist die Zeit der Lebensjahre Abrahams, die er gelebt hat: 175 Jahre;|ZUE1931|Public Domain GEN.25.8|AT|1|1. Mose|25||0|8|dann verschied er. So starb Abraham in schönem Alter, alt und lebenssatt, und ward versammelt zu seinen Stammesgenossen.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.9|AT|1|1. Mose|25||0|9|Und seine Söhne Isaak und Ismael begruben ihn in der Höhle Machpela auf dem Grundstück des Hethiters Ephron, des Sohnes Zohars, das gegenüber Mamre liegt,|ZUE1931|Public Domain GEN.25.10|AT|1|1. Mose|25||0|10|auf dem Grundstück, das Abraham von den Hethitern gekauft hatte. Daselbst wurden Abraham und sein Weib Sara begraben.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.11|AT|1|1. Mose|25||0|11|Und nach dem Tode Abrahams segnete Gott seinen Sohn Isaak. Isaak aber wohnte bei dem Brunnen von Lahai-Roi.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.12|AT|1|1. Mose|25||0|12|Dies ist das Geschlechtsregister Ismaels, des Sohnes Abrahams, den die Ägypterin Hagar, die Magd Saras, dem Abraham geboren hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.13|AT|1|1. Mose|25||0|13|Dies sind die Namen der Söhne Ismaels, nach ihren Namen und Geschlechtern: Nebajoth, der Erstgeborne Ismaels, dann Kedar, Adbeel und Mibsam,|ZUE1931|Public Domain GEN.25.14|AT|1|1. Mose|25||0|14|Misma, Duma und Massa,|ZUE1931|Public Domain GEN.25.15|AT|1|1. Mose|25||0|15|Hadad und Thema, Jetur, Naphis und Kedma.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.16|AT|1|1. Mose|25||0|16|Dies also sind die Söhne Ismaels, und dies sind ihre Namen nach ihren Gehöften und Zeltlagern: zwölf Fürsten nach ihren Stämmen.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.17|AT|1|1. Mose|25||0|17|Und dies ist die Lebenszeit Ismaels: 137 Jahre; dann verschied er und starb und ward versammelt zu seinen Stammesgenossen.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.18|AT|1|1. Mose|25||0|18|Sie wohnten von Hawila an bis nach Sur, das östlich von Ägypten liegt, gegen Assur hin. All seinen Brüdern setzte er sich vors Gesicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.19|AT|1|1. Mose|25||0|19|DIES ist die Geschichte Isaaks, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte den Isaak.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.20|AT|1|1. Mose|25||0|20|Und Isaak war vierzig Jahre alt, als er sich die Tochter des Syrers Bethuel aus Mesopotamien, die Schwester des Syrers Laban, zum Weibe nahm.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.21|AT|1|1. Mose|25||0|21|Isaak aber bat den Herrn für sein Weib, denn sie war unfruchtbar; und der Herr liess sich von ihm erbitten, und sein Weib Rebekka wurde schwanger.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.22|AT|1|1. Mose|25||0|22|Da sich aber die Kinder in ihrem Leibe stiessen, sprach sie: Wenn es so ist, warum lebe ich dann? Und sie ging hin, den Herrn zu befragen.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.23|AT|1|1. Mose|25||0|23|Und der Herr sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Leibe, / und zwei Stämme werden sich aus deinem Schosse scheiden; / ein Stamm wird dem andern überlegen sein, / und der ältere wird dem jüngern dienen.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.24|AT|1|1. Mose|25||0|24|Als nun die Zeit kam, dass sie gebären sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leibe.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.25|AT|1|1. Mose|25||0|25|Der erste, der herauskam, war rötlich, ganz und gar wie ein behaarter Mantel, und man nannte ihn Esau.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.26|AT|1|1. Mose|25||0|26|Darnach kam sein Bruder heraus, der hielt mit seiner Hand die Ferse Esaus, und man nannte ihn Jakob. Isaak aber war sechzig Jahre alt, da sie geboren wurden.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.27|AT|1|1. Mose|25||0|27|Und als die Knaben heranwuchsen, ward Esau ein tüchtiger Jäger, ein Mann des freien Feldes; Jakob aber war ein gesitteter Mann, der in Zelten wohnte.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.28|AT|1|1. Mose|25||0|28|Isaak hatte den Esau lieber, weil er gern Wildbret ass; Jakob aber war der Liebling Rebekkas.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.29|AT|1|1. Mose|25||0|29|Nun kochte Jakob einst ein Gericht. Da kam Esau müde vom Felde heim,|ZUE1931|Public Domain GEN.25.30|AT|1|1. Mose|25||0|30|und Esau sprach zu Jakob: Lass mich doch schnell von dem roten Ding essen, dem roten da; denn ich bin müde. Daher heisst er Edom.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.31|AT|1|1. Mose|25||0|31|Aber Jakob sprach: Verkaufe mir zuvor deine Erstgeburt!|ZUE1931|Public Domain GEN.25.32|AT|1|1. Mose|25||0|32|Esau antwortete: Sieh, ich muss ja doch sterben; was soll mir da die Erstgeburt?|ZUE1931|Public Domain GEN.25.33|AT|1|1. Mose|25||0|33|Jakob sprach: So schwöre mir zuvor! Und er schwur ihm und verkaufte also dem Jakob seine Erstgeburt.|ZUE1931|Public Domain GEN.25.34|AT|1|1. Mose|25||0|34|Da gab Jakob dem Esau Brot und das Linsengericht; der ass und trank, stand auf und ging davon. So achtete Esau die Erstgeburt gering.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.1|AT|1|1. Mose|26||0|1|ES kam aber eine Hungersnot über das Land, ausser der früheren, die zu Abrahams Zeiten gewesen war. Darum zog Isaak nach Gerar zu Abimelech, dem König der Philister.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.2|AT|1|1. Mose|26||0|2|Da erschien ihm der Herr und sprach: Ziehe nicht hinab nach Ägypten; bleibe in dem Lande, das ich dir nennen werde.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.3|AT|1|1. Mose|26||0|3|Weile als Fremdling in diesem Lande, ich will mit dir sein und will dich segnen; denn dir und deinem Geschlechte will ich all diese Länder geben und so den Eid erfüllen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe:|ZUE1931|Public Domain GEN.26.4|AT|1|1. Mose|26||0|4|ich will dein Geschlecht so zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und will deinem Geschlecht all diese Länder geben, und mit dem Namen deines Geschlechtes werden sich Segen wünschen alle Völker der Erde,|ZUE1931|Public Domain GEN.26.5|AT|1|1. Mose|26||0|5|weil Abraham auf mein Wort gehört und alles gehalten hat, was er mir zu halten hatte: meine Gebote, Satzungen und Gesetze.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.6|AT|1|1. Mose|26||0|6|Also blieb Isaak in Gerar.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.7|AT|1|1. Mose|26||0|7|"Als nun die Leute des Ortes nach seinem Weibe fragten, sprach er: ""Sie ist meine Schwester."" Denn er fürchtete sich zu sagen: ""Sie ist mein Weib""(, weil er dachte): die Leute des Ortes könnten mich um Rebekkas willen töten, da sie so schön ist."|ZUE1931|Public Domain GEN.26.8|AT|1|1. Mose|26||0|8|Als er aber schon längere Zeit dort wohnte, begab es sich, dass einst Abimelech, der König der Philister, zum Fenster hinausschaute; da sah er Isaak mit seinem Weibe Rebekka kosen.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.9|AT|1|1. Mose|26||0|9|Nun liess Abimelech den Isaak rufen und sprach: Sie ist ja dein Weib! Wie konntest du denn sagen, sie sei deine Schwester? Isaak antwortete ihm: Ich dachte eben, ich müsste um ihretwillen vielleicht sterben.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.10|AT|1|1. Mose|26||0|10|Abimelech aber sprach: Was hast du uns da angetan! Wie leicht hätte einer aus dem Volke deinem Weibe Gewalt antun können, und du hättest eine Schuld über uns gebracht.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.11|AT|1|1. Mose|26||0|11|Darnach gebot Abimelech dem ganzen Volke: Wer diesen Mann oder sein Weib anrührt, ist des Todes!|ZUE1931|Public Domain GEN.26.12|AT|1|1. Mose|26||0|12|Und Isaak säte in dem Lande, und er erntete in jenem Jahre hundertfältig; denn der Herr segnete ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.13|AT|1|1. Mose|26||0|13|So wurde der Mann reich und immer reicher, bis er über die Massen reich war;|ZUE1931|Public Domain GEN.26.14|AT|1|1. Mose|26||0|14|er hatte Herden von Schafen und Herden von Rindern und ein grosses Gesinde. Darum beneideten ihn die Philister.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.15|AT|1|1. Mose|26||0|15|Alle Brunnen aber, welche die Knechte seines Vaters gegraben hatten in den Tagen seines Vaters Abraham, die hatten die Philister zugeschüttet und mit Erde gefüllt.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.16|AT|1|1. Mose|26||0|16|Und Abimelech sprach zu Isaak: Ziehe von uns hinweg, denn du bist uns viel zu mächtig geworden.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.17|AT|1|1. Mose|26||0|17|Da zog Isaak von dannen. Und er lagerte sich im Tale von Gerar und blieb daselbst.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.18|AT|1|1. Mose|26||0|18|Und Isaak liess die Wasserbrunnen, welche die Knechte seines Vaters Abraham gegraben und welche die Philister nach dem Tode Abrahams zugeschüttet hatten, wieder aufgraben und benannte sie mit denselben Namen, mit denen sein Vater sie benannt hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.19|AT|1|1. Mose|26||0|19|Als nun Isaaks Knechte im Tale gruben, fanden sie daselbst einen Brunnen mit Quellwasser.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.20|AT|1|1. Mose|26||0|20|Aber die Hirten von Gerar zankten mit den Hirten Isaaks und sprachen: Uns gehört das Wasser! Da nannte er den Brunnen Esek, weil sie sich dort mit ihm gezankt hatten.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.21|AT|1|1. Mose|26||0|21|Hernach gruben sie einen andern Brunnen, um den stritten sie auch; darum nannte er ihn Sitna.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.22|AT|1|1. Mose|26||0|22|Da brach er von dannen auf und grub abermals einen Brunnen, um den zankten sie nicht; darum nannte er ihn Rehobot und sprach: Nun hat uns der Herr weiten Raum geschafft, dass wir im Lande wachsen können.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.23|AT|1|1. Mose|26||0|23|Von dort zog er hinauf nach Beerseba.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.24|AT|1|1. Mose|26||0|24|Und der Herr erschien ihm in jener Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; ich will dich segnen und dein Geschlecht mehren um meines Knechtes Abraham willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.25|AT|1|1. Mose|26||0|25|Da baute er an der Stelle einen Altar und rief den Namen des Herrn an. Und Isaak schlug dort sein Zelt auf, und seine Knechte gruben daselbst einen Brunnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.26|AT|1|1. Mose|26||0|26|Nun kam einst Abimelech zu ihm von Gerar mit seinem Freunde Ahussat und seinem Feldhauptmann Pichol.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.27|AT|1|1. Mose|26||0|27|Da sprach Isaak zu ihnen: Warum kommt ihr zu mir, da ihr mich doch hasset und mich von euch weggeschickt habt?|ZUE1931|Public Domain GEN.26.28|AT|1|1. Mose|26||0|28|Sie sprachen: Wir sehen nun in der Tat, dass der Herr mit dir ist; darum dachten wir: es soll ein Vertrag zwischen uns beschworen werden, zwischen uns und dir, und wir wollen einen Bund mit dir schliessen,|ZUE1931|Public Domain GEN.26.29|AT|1|1. Mose|26||0|29|dass du uns nichts zuleide tuest, wie auch wir dich nicht angerührt und dir nur Gutes getan und dich in Frieden haben ziehen lassen. Du bist nun einmal der Gesegnete des Herrn.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.30|AT|1|1. Mose|26||0|30|Da bereitete er ihnen ein Mahl, und sie assen und tranken.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.31|AT|1|1. Mose|26||0|31|Und am andern Morgen in der Frühe schwuren sie einander den Eid. Dann entliess sie Isaak, und sie schieden von ihm in Frieden.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.32|AT|1|1. Mose|26||0|32|An demselben Tage kamen Isaaks Knechte und sagten ihm von dem Brunnen, den sie gegraben hatten, und sprachen zu ihm: Wir haben Wasser gefunden.|ZUE1931|Public Domain GEN.26.33|AT|1|1. Mose|26||0|33|"Da nannte er ihn Sebua. Daher heisst der Ort ""Beer-Seba"" bis auf den heutigen Tag."|ZUE1931|Public Domain GEN.26.34|AT|1|1. Mose|26||0|34|Als Esau vierzig Jahre alt war, nahm er zum Weibe Judith, die Tochter des Hethiters Beeri, ferner Basmath, die Tochter des Hethiters Elon;|ZUE1931|Public Domain GEN.26.35|AT|1|1. Mose|26||0|35|die waren für Isaak und Rebekka ein schwerer Kummer.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.1|AT|1|1. Mose|27||0|1|UND es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen trübe wurden, sodass er nicht mehr sehen konnte, da rief er Esau, seinen ältern Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er antwortete ihm: Hier bin ich.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.2|AT|1|1. Mose|27||0|2|Da sprach er: Sieh, ich bin alt geworden und weiss nicht, wann ich sterben muss.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.3|AT|1|1. Mose|27||0|3|So nimm nun dein Jagdgerät, Köcher und Bogen, geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret;|ZUE1931|Public Domain GEN.27.4|AT|1|1. Mose|27||0|4|dann bereite mir ein gutes Gericht, wie ich es gerne habe, und bring es mir herein zum Essen, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.5|AT|1|1. Mose|27||0|5|Rebekka aber hörte zu, wie Isaak mit seinem Sohne Esau redete. Als nun Esau aufs Feld ging, für seinen Vater ein Wildbret zu jagen,|ZUE1931|Public Domain GEN.27.6|AT|1|1. Mose|27||0|6|sprach Rebekka zu ihrem Sohne Jakob: Sieh, ich habe gehört, wie dein Vater zu deinem Bruder Esau sagte:|ZUE1931|Public Domain GEN.27.7|AT|1|1. Mose|27||0|7|"""Bringe mir ein Wildbret und bereite mir ein gutes Gericht, dass ich esse; dann will ich dich segnen vor dem Angesicht des Herrn, ehe ich sterbe."""|ZUE1931|Public Domain GEN.27.8|AT|1|1. Mose|27||0|8|So höre nun, mein Sohn, auf mich und tue, was ich dich heisse:|ZUE1931|Public Domain GEN.27.9|AT|1|1. Mose|27||0|9|Gehe zu der Herde und hole mir von dort zwei schöne Ziegenböcklein; dann will ich deinem Vater ein gutes Gericht bereiten, wie er es gerne hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.10|AT|1|1. Mose|27||0|10|Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse und dich vor seinem Tode segne.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.11|AT|1|1. Mose|27||0|11|Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Sieh, mein Bruder Esau ist behaart, und ich bin glatt.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.12|AT|1|1. Mose|27||0|12|Vielleicht könnte mein Vater mich betasten; dann stünde ich vor ihm als einer, der seinen Spott mit ihm treibt, und ich brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.13|AT|1|1. Mose|27||0|13|Da sprach seine Mutter zu ihm: Der Fluch komme über mich, mein Sohn! Höre du nur auf mich, geh und hole mir's.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.14|AT|1|1. Mose|27||0|14|Da ging er hin, holte die Böcklein und brachte sie seiner Mutter. Und seine Mutter bereitete ein gutes Gericht, wie es sein Vater gerne hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.15|AT|1|1. Mose|27||0|15|Dann nahm Rebekka die Feierkleider Esaus, ihres ältern Sohnes, die sie bei sich im Hause hatte, und legte sie Jakob, ihrem jüngern Sohne, an.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.16|AT|1|1. Mose|27||0|16|Die Felle von den Ziegenböcklein aber tat sie ihm um die Arme und um seinen glatten Hals.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.17|AT|1|1. Mose|27||0|17|Dann gab sie das gute Gericht, das sie bereitet hatte, und das Brot ihrem Sohne Jakob in die Hand.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.18|AT|1|1. Mose|27||0|18|So ging er zu seinem Vater hinein und sprach: Vater! Er antwortete: Hier bin ich; wer bist du, mein Sohn?|ZUE1931|Public Domain GEN.27.19|AT|1|1. Mose|27||0|19|Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborner; ich habe getan, wie du mir befohlen hast. Setze dich auf und iss von meinem Wildbret, auf dass mich deine Seele segne.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.20|AT|1|1. Mose|27||0|20|Isaak aber sprach zu seinem Sohne: Mein Sohn, wie hast du es so bald gefunden? Er antwortete: Der Herr, dein Gott, hat es mir begegnen lassen.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.21|AT|1|1. Mose|27||0|21|Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du wirklich mein Sohn Esau seiest oder nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.22|AT|1|1. Mose|27||0|22|Nun trat Jakob zu seinem Vater Isaak, und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Arme sind Esaus Arme.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.23|AT|1|1. Mose|27||0|23|Und er erkannte ihn nicht; denn seine Arme waren behaart, wie die Arme seines Bruders Esau. So segnete er ihn denn.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.24|AT|1|1. Mose|27||0|24|Und er sprach zu ihm: Bist du wirklich mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, das bin ich.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.25|AT|1|1. Mose|27||0|25|Da sprach er: So trage mir auf, dass ich esse von dem Wildbret meines Sohnes, auf dass dich meine Seele segne. Da trug er ihm auf, und er ass; und er brachte ihm auch Wein, und er trank.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.26|AT|1|1. Mose|27||0|26|Dann sprach sein Vater Isaak zu ihm: Komm her, mein Sohn, und küsse mich.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.27|AT|1|1. Mose|27||0|27|Und er trat herzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider, und er segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes / ist wie der Geruch des Feldes, / das der Herr gesegnet hat. /|ZUE1931|Public Domain GEN.27.28|AT|1|1. Mose|27||0|28|Gott gebe dir vom Tau des Himmels / und vom Fett der Erde / und Korn und Wein die Fülle! /|ZUE1931|Public Domain GEN.27.29|AT|1|1. Mose|27||0|29|Völker sollen dir dienen / und Nationen sich vor dir beugen! / Sei ein Herr über deine Brüder, / und deiner Mutter Söhne sollen sich vor dir beugen! / Verflucht ist, wer dir flucht, / und gesegnet, wer dich segnet!|ZUE1931|Public Domain GEN.27.30|AT|1|1. Mose|27||0|30|Als nun Isaak den Segen über Jakob eben vollendet hatte und Jakob kaum von seinem Vater Isaak hinausgegangen war, da kam sein Bruder Esau von der Jagd heim;|ZUE1931|Public Domain GEN.27.31|AT|1|1. Mose|27||0|31|der bereitete auch ein gutes Gericht und trug es seinem Vater hinein. Und er sprach zu seinem Vater: Richte dich auf, Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, auf dass mich deine Seele segne.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.32|AT|1|1. Mose|27||0|32|Sein Vater Isaak aber sprach zu ihm: Wer bist du? Er antwortete: Ich bin dein Sohn, dein Erstgeborner, Esau.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.33|AT|1|1. Mose|27||0|33|Da entsetzte sich Isaak über alle Massen und sprach: Wer war denn der, der ein Wild gejagt und es mir hereingebracht hat? Nun habe ich eben schon gegessen, ehe du kamst, und habe ihn gesegnet; er wird auch gesegnet bleiben.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.34|AT|1|1. Mose|27||0|34|Als Esau die Worte seines Vaters hörte, schrie er gar laut und kläglich auf und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, Vater!|ZUE1931|Public Domain GEN.27.35|AT|1|1. Mose|27||0|35|Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit Hinterlist und hat dir den Segen vorweggenommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.36|AT|1|1. Mose|27||0|36|Da sprach er: Mit Recht heisst er Jakob; denn er hat mich nun zweimal hintergangen. Die Erstgeburt hat er mir genommen, und nun nimmt er mir auch den Segen. Und er sprach: Hast du mir keinen Segen vorbehalten?|ZUE1931|Public Domain GEN.27.37|AT|1|1. Mose|27||0|37|Isaak antwortete und sprach zu Esau: Sieh, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt und alle seine Brüder ihm zu Knechten gegeben; mit Korn und Wein habe ich ihn versehen. Was kann ich da für dich noch tun, mein Sohn?|ZUE1931|Public Domain GEN.27.38|AT|1|1. Mose|27||0|38|Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur den einen Segen, Vater? Segne mich auch, Vater! Und Esau hob laut zu weinen an.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.39|AT|1|1. Mose|27||0|39|Da antwortete sein Vater Isaak und sprach zu ihm: Sieh, fern vom Fett der Erde soll deine Wohnung sein / und fern vom Tau des Himmels droben. /|ZUE1931|Public Domain GEN.27.40|AT|1|1. Mose|27||0|40|Von deinem Schwerte musst du leben, / und deinem Bruder sollst du dienen. / Doch wird's geschehen: wenn du dich mühst, / wirst du sein Joch von deinem Halse reissen.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.41|AT|1|1. Mose|27||0|41|Esau aber ward dem Jakob feind um des Segens willen, mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte. Und Esau sprach bei sich selbst: Bald kommt die Zeit der Trauer um meinen Vater; dann will ich meinen Bruder Jakob töten.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.42|AT|1|1. Mose|27||0|42|Als nun der Rebekka die Worte ihres ältern Sohnes Esau hinterbracht wurden, schickte sie hin und liess ihren jüngern Sohn Jakob rufen und sprach zu ihm: Sieh, dein Bruder Esau will an dir Rache nehmen und dich töten.|ZUE1931|Public Domain GEN.27.43|AT|1|1. Mose|27||0|43|So höre nun auf mich, mein Sohn: mache dich auf und fliehe zu meinem Bruder Laban nach Haran,|ZUE1931|Public Domain GEN.27.44|AT|1|1. Mose|27||0|44|und bleibe eine Zeitlang bei ihm, bis deines Bruders Grimm sich legt,|ZUE1931|Public Domain GEN.27.45|AT|1|1. Mose|27||0|45|bis sich der Zorn deines Bruders von dir wendet und er vergisst, was du ihm angetan hast; dann will ich nach dir schicken und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euch beide an einem Tag verlieren?|ZUE1931|Public Domain GEN.27.46|AT|1|1. Mose|27||0|46|UND Rebekka sprach zu Isaak: Mir ist das Leben verleidet ob der Hethiterinnen; wenn Jakob auch ein solches Weib nimmt, eine von den Töchtern der Hethiter, eine Einheimische, was soll mir da das Leben?|ZUE1931|Public Domain GEN.28.1|AT|1|1. Mose|28||0|1|Da rief Isaak den Jakob und segnete ihn; und er gebot ihm und sprach: Du sollst dir kein Weib nehmen von den Töchtern Kanaans.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.2|AT|1|1. Mose|28||0|2|Mache dich auf und ziehe nach Mesopotamien, zum Hause Bethuels, des Vaters deiner Mutter, und hole dir dort ein Weib von den Töchtern Labans, des Bruders deiner Mutter.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.3|AT|1|1. Mose|28||0|3|Und der allmächtige Gott segne dich und mache dich fruchtbar und mehre dich, dass du zu einer Gemeinde von Völkern werdest;|ZUE1931|Public Domain GEN.28.4|AT|1|1. Mose|28||0|4|und er gebe dir den Segen Abrahams, dir samt deinem Geschlechte, dass das Land, in dem du als Fremdling weilst, das Gott dem Abraham gegeben hat, dein eigen werde.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.5|AT|1|1. Mose|28||0|5|So entliess Isaak den Jakob, und er zog nach Mesopotamien zu Laban, dem Sohne Bethuels, des Syrers, dem Bruder der Rebekka, der Mutter Jakobs und Esaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.6|AT|1|1. Mose|28||0|6|"Als nun Esau sah, dass Isaak den Jakob gesegnet und ihn nach Mesopotamien gesandt hatte, damit er sich dort ein Weib hole - indem er ihn segnete und ihm gebot: ""Du sollst dir kein Weib nehmen von den Töchtern Kanaans"" -"|ZUE1931|Public Domain GEN.28.7|AT|1|1. Mose|28||0|7|und dass Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorsam war und nach Mesopotamien zog,|ZUE1931|Public Domain GEN.28.8|AT|1|1. Mose|28||0|8|da merkte Esau, dass sein Vater Isaak die Töchter Kanaans nicht gerne sah.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.9|AT|1|1. Mose|28||0|9|Daher ging Esau hin zu Ismael und nahm zu den Frauen, die er schon hatte, Mahalath, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester Nebajoths, zum Weibe.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.10|AT|1|1. Mose|28||0|10|JAKOB aber zog aus von Beerseba und machte sich auf den Weg nach Haran.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.11|AT|1|1. Mose|28||0|11|Da traf es sich, dass er an die(von Bethel) kam, und er blieb daselbst übernacht; denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen von den Steinen der Stätte, tat ihn unter sein Haupt und legte sich an dieser Stätte schlafen.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.12|AT|1|1. Mose|28||0|12|Da träumte ihm, eine Leiter sei auf die Erde gestellt, die mit der Spitze an den Himmel rührte, und die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.13|AT|1|1. Mose|28||0|13|Und siehe, der Herr stand vor ihm und sprach: Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks; das Land, auf dem du ruhst, will ich dir und deinen Nachkommen geben.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.14|AT|1|1. Mose|28||0|14|Und deine Nachkommen sollen|ZUE1931|Public Domain GEN.28.15|AT|1|1. Mose|28||0|15|Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten allenthalben, wo du hinziehst, und dich in dieses Land zurückbringen. Denn ich will dich nicht verlassen, bis dass ich getan, was ich dir verheissen habe.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.16|AT|1|1. Mose|28||0|16|Als Jakob von seinem Schlaf erwachte, sprach er: Fürwahr, der Herr ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.17|AT|1|1. Mose|28||0|17|Und er fürchtete sich und sprach: Wie furchtbar ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, hier ist die Pforte des Himmels.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.18|AT|1|1. Mose|28||0|18|Am andern Morgen aber in der Frühe nahm Jakob den Stein, den er unter sein Haupt gelegt hatte, richtete ihn auf als Malstein und goss Öl oben darauf;|ZUE1931|Public Domain GEN.28.19|AT|1|1. Mose|28||0|19|und er nannte die Stätte Bethel. Früher aber hiess die Stadt Lus.|ZUE1931|Public Domain GEN.28.20|AT|1|1. Mose|28||0|20|Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: Wenn Gott mit mir ist und mich behütet auf dem Wege, den ich jetzt ziehe, wenn er mir Brot zu essen gibt und Kleider anzuziehen|ZUE1931|Public Domain GEN.28.21|AT|1|1. Mose|28||0|21|und ich wohlbehalten wieder zu meines Vaters Haus zurückkomme, so soll der Herr mein Gott sein,|ZUE1931|Public Domain GEN.28.22|AT|1|1. Mose|28||0|22|und dieser Stein, den ich als Malstein aufgerichtet habe, soll ein Gotteshaus werden, und alles, was du mir geben wirst, will ich dir getreulich verzehnten.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.1|AT|1|1. Mose|29||0|1|DANN machte sich Jakob auf den Weg und wanderte nach dem Land im Osten.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.2|AT|1|1. Mose|29||0|2|Und als er um sich schaute, sah er auf dem Felde einen Brunnen; an dem lagerten gerade drei Herden Schafe; denn aus dem Brunnen pflegte man die Herden zu tränken. Der Stein über der Öffnung des Brunnens aber war gross.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.3|AT|1|1. Mose|29||0|3|Und wenn alle Herden dort beisammen waren, wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe; dann brachte man den Stein wieder über die Öffnung des Brunnens an seine Stelle.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.4|AT|1|1. Mose|29||0|4|Jakob sprach zu den Leuten: Meine Brüder, wo seid ihr her? Sie antworteten: Wir sind von Haran.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.5|AT|1|1. Mose|29||0|5|Er sprach zu ihnen: Kennt ihr Laban, den Sohn Nahors? Sie antworteten: Gewiss, wir kennen ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.6|AT|1|1. Mose|29||0|6|Er sprach zu ihnen: Steht es wohl um ihn? Sie antworteten: Ja, es steht wohl um ihn; doch sieh, da kommt eben seine Tochter Rahel mit den Schafen.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.7|AT|1|1. Mose|29||0|7|Er sprach: Es ist ja noch hoch am Tage und noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tränkt die Schafe und dann lasst sie wieder weiden.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.8|AT|1|1. Mose|29||0|8|Sie antworteten: Das können wir nicht, bis alle Herden beisammen sind; dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens, und wir tränken die Schafe.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.9|AT|1|1. Mose|29||0|9|Während er noch mit ihnen redete, war Rahel mit den Schafen ihres Vaters herangekommen; denn sie pflegte sie zu hüten.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.10|AT|1|1. Mose|29||0|10|Als Jakob aber Rahel, die Tochter seines Oheims Laban, und die Schafe seines Oheims Laban sah, trat er herzu, wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe seines Oheims Laban.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.11|AT|1|1. Mose|29||0|11|Und Jakob küsste Rahel und begann laut zu weinen.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.12|AT|1|1. Mose|29||0|12|Dann sagte Jakob der Rahel, dass er der Verwandte ihres Vaters, der Sohn Rebekkas, sei. Da lief sie hin und sagte es ihrem Vater.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.13|AT|1|1. Mose|29||0|13|Als nun Laban die Kunde von Jakob, dem Sohne seiner Schwester, hörte, lief er ihm entgegen, umarmte und küsste ihn und führte ihn in sein Haus. Und er erzählte dem Laban seine ganze Geschichte.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.14|AT|1|1. Mose|29||0|14|Da sprach Laban zu ihm: Ja, du bist von meinem Fleisch und Bein. Und er blieb einen Monat bei ihm.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.15|AT|1|1. Mose|29||0|15|Darnach sprach Laban zu Jakob: Du bist ja doch mein Verwandter; solltest du mir umsonst dienen? Sag an: was soll dein Lohn sein?|ZUE1931|Public Domain GEN.29.16|AT|1|1. Mose|29||0|16|Nun hatte Laban zwei Töchter; die ältere hiess Lea und die jüngere Rahel.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.17|AT|1|1. Mose|29||0|17|Lea hatte matte Augen, Rahel aber war schön von Gestalt und schön von Angesicht;|ZUE1931|Public Domain GEN.29.18|AT|1|1. Mose|29||0|18|und Jakob hatte Rahel lieb. So sprach er: Ich will dir sieben Jahre um Rahel, deine jüngere Tochter, dienen.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.19|AT|1|1. Mose|29||0|19|Laban antwortete: Es ist besser, ich gebe sie dir, als dass ich sie einem fremden Manne gebe; bleibe bei mir.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.20|AT|1|1. Mose|29||0|20|Also diente Jakob um Rahel sieben Jahre, und sie kamen ihm vor wie ein paar Tage, so lieb hatte er sie.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.21|AT|1|1. Mose|29||0|21|Dann sprach Jakob zu Laban: Gib mir nun mein Weib - denn meine Zeit ist um -, dass ich ihr beiwohne.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.22|AT|1|1. Mose|29||0|22|Da lud Laban alle Leute des Ortes ein und veranstaltete ein Festmahl.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.23|AT|1|1. Mose|29||0|23|Am Abend aber nahm er seine Tochter Lea und führte sie zu ihm hinein, und er wohnte ihr bei.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.24|AT|1|1. Mose|29||0|24|Und Laban gab seine Magd Silpa seiner Tochter Lea zur Magd.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.25|AT|1|1. Mose|29||0|25|Am Morgen aber, siehe, da war es Lea! Da sprach Jakob zu Laban: Was hast du mir angetan! Habe ich dir nicht um Rahel gedient? Warum hast du mich betrogen?|ZUE1931|Public Domain GEN.29.26|AT|1|1. Mose|29||0|26|Laban antwortete: Es ist hierzuland nicht Sitte, dass man die jüngere vor der ältern weggebe.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.27|AT|1|1. Mose|29||0|27|Vollende mit dieser die Festwoche, dann wollen wir dir auch die andre geben um den Dienst, den du bei mir noch weitere sieben Jahre tun sollst.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.28|AT|1|1. Mose|29||0|28|Jakob tat es und vollendete die Woche. Dann gab ihm jener seine Tochter Rahel zum Weibe.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.29|AT|1|1. Mose|29||0|29|Und Laban gab seine Magd Bilha seiner Tochter Rahel zur Magd.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.30|AT|1|1. Mose|29||0|30|Da wohnte Jakob auch der Rahel bei; Rahel aber hatte er lieber als Lea. Und er diente bei ihm noch weitere sieben Jahre.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.31|AT|1|1. Mose|29||0|31|ALS aber der Herr sah, dass Lea zurückgesetzt war, machte er sie fruchtbar, während Rahel unfruchtbar blieb.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.32|AT|1|1. Mose|29||0|32|So ward Lea schwanger und gebar einen Sohn; den nannte sie Ruben. Denn sie sprach: Der Herr hat mein Elend angesehen; nun wird mich mein Mann liebhaben.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.33|AT|1|1. Mose|29||0|33|Und sie ward abermals schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Der Herr hat gehört, dass ich zurückgesetzt bin; darum hat er mir auch diesen gegeben. Und sie nannte ihn Simeon.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.34|AT|1|1. Mose|29||0|34|Dann ward sie abermals schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nun endlich wird mein Mann mir anhänglich sein; denn ich habe ihm drei Söhne geboren. Darum nannte sie ihn Levi.|ZUE1931|Public Domain GEN.29.35|AT|1|1. Mose|29||0|35|Und noch einmal ward sie schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nunmehr will ich den Herrn preisen! Darum nannte sie ihn Juda. Darnach hörte sie auf zu gebären.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.1|AT|1|1. Mose|30||0|1|Als Rahel sah, dass sie dem Jakob keine Kinder gebar, da ward sie eifersüchtig auf ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder; wo nicht, so sterbe ich.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.2|AT|1|1. Mose|30||0|2|Jakob aber wurde zornig über Rahel und sprach: Bin ich denn an Gottes Statt, der dir Leibesfrucht versagt?|ZUE1931|Public Domain GEN.30.3|AT|1|1. Mose|30||0|3|Darauf sprach sie: Da hast du meine Magd Bilha; wohne ihr bei; damit sie auf meinem Schoss gebäre und durch sie auch ich zu Kindern komme.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.4|AT|1|1. Mose|30||0|4|Also gab sie ihm ihre Magd Bilha zum Weibe, und Jakob wohnte ihr bei.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.5|AT|1|1. Mose|30||0|5|Und Bilha ward schwanger und gebar dem Jakob einen Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.6|AT|1|1. Mose|30||0|6|Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht geschafft, er hat mich auch erhört und mir einen Sohn gegeben. Darum nannte sie ihn Dan.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.7|AT|1|1. Mose|30||0|7|Und Bilha, Rahels Magd, ward abermals schwanger und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.8|AT|1|1. Mose|30||0|8|Da sprach Rahel: Einen Gotteskampf habe ich mit meiner Schwester gekämpft, habe auch obgesiegt. Darum nannte sie ihn Naphthali.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.9|AT|1|1. Mose|30||0|9|Als nun Lea sah, dass sie aufgehört hatte zu gebären, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob zum Weibe.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.10|AT|1|1. Mose|30||0|10|Und Silpa, Leas Magd, gebar dem Jakob einen Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.11|AT|1|1. Mose|30||0|11|"Da sprach Lea: ""Glück auf!"" und nannte ihn Gad."|ZUE1931|Public Domain GEN.30.12|AT|1|1. Mose|30||0|12|Darnach gebar Silpa, Leas Magd, dem Jakob einen zweiten Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.13|AT|1|1. Mose|30||0|13|"Da sprach Lea: ""Ich Glückliche! Die Töchter des Volkes werden mich glücklich preisen!"" und sie nannte ihn Asser."|ZUE1931|Public Domain GEN.30.14|AT|1|1. Mose|30||0|14|Nun ging einst Ruben aufs Feld, zur Zeit der Weizenernte; dort fand er Liebesäpfel und brachte sie seiner Mutter Lea heim. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir von den Liebesäpfeln deines Sohnes!|ZUE1931|Public Domain GEN.30.15|AT|1|1. Mose|30||0|15|Sie aber antwortete ihr: Ist's nicht genug, dass du mir meinen Mann genommen hast? Nun willst du auch noch die Liebesäpfel meines Sohnes haben! Da sprach Rahel: Nun, so mag er heute nacht bei dir schlafen für die Liebesäpfel deines Sohnes.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.16|AT|1|1. Mose|30||0|16|Als nun Jakob am Abend vom Felde kam, ging Lea ihm entgegen und sprach: Zu mir musst du kommen, denn ich habe dich erkauft um die Liebesäpfel meines Sohnes. Also schlief er jene Nacht bei ihr.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.17|AT|1|1. Mose|30||0|17|Und Gott erhörte Lea, und sie ward schwanger und gebar dem Jakob einen fünften Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.18|AT|1|1. Mose|30||0|18|"Da sprach Lea: ""Gott hat mir's gelohnt, dass ich meinem Manne meine Magd gegeben habe"", und sie nannte ihn Issaschar."|ZUE1931|Public Domain GEN.30.19|AT|1|1. Mose|30||0|19|Dann ward Lea abermals schwanger und gebar dem Jakob einen sechsten Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.20|AT|1|1. Mose|30||0|20|Da sprach Lea: Gott hat mir eine reiche Gabe gegeben; nun endlich wird mein Mann bei mir Wohnung nehmen, denn ich habe ihm sechs Söhne geboren. Und sie nannte ihn Sebulon.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.21|AT|1|1. Mose|30||0|21|Darnach gebar sie eine Tochter und nannte sie Dina.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.22|AT|1|1. Mose|30||0|22|Gott aber gedachte der Rahel: er erhörte ihr Gebet und machte sie fruchtbar.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.23|AT|1|1. Mose|30||0|23|Da ward sie schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Gott hat meine Schmach von mir genommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.24|AT|1|1. Mose|30||0|24|Und sie nannte ihn Joseph und sprach: Der Herr wolle mir noch einen Sohn dazu geben!|ZUE1931|Public Domain GEN.30.25|AT|1|1. Mose|30||0|25|ALS nun Rahel den Joseph geboren hatte, sprach Jakob zu Laban: Entlasse mich, ich möchte an meinen Ort und in mein Land ziehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.26|AT|1|1. Mose|30||0|26|Gib mir meine Frauen, um die ich dir gedient habe, und meine Kinder, dass ich hinziehen kann; du weisst ja selber, wie ich dir gedient habe.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.27|AT|1|1. Mose|30||0|27|Laban sprach zu ihm: Wenn du mir doch einen Gefallen tun wolltest! Ich habe erkundet, dass mich Gott um deinetwillen gesegnet hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.28|AT|1|1. Mose|30||0|28|Dann sprach er: Bestimme den Lohn, den du von mir haben willst; ich will ihn dir geben.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.29|AT|1|1. Mose|30||0|29|Er erwiderte ihm: Du weisst ja selber, wie ich dir gedient habe und was aus deinen Herden unter mir geworden ist.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.30|AT|1|1. Mose|30||0|30|Nur wenig hattest du, ehe ich herkam; nun aber ist es gewaltig gewachsen, und der Herr hat dich gesegnet, seit ich hier bin. Und nun, wann soll auch ich für mein Haus sorgen?|ZUE1931|Public Domain GEN.30.31|AT|1|1. Mose|30||0|31|Er aber sprach: Was soll ich dir geben? Jakob antwortete: Du sollst mir gar nichts geben. Wenn du mir tun willst, was ich nun sage, so will ich wieder deine Schafe weiden und hüten:|ZUE1931|Public Domain GEN.30.32|AT|1|1. Mose|30||0|32|ich will heute durch deine ganze Herde gehen; daraus magst du alle schwarzen Tiere unter den Lämmern, und was unter den Ziegen gefleckt und gesprenkelt ist, absondern - die sollen mein Lohn sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.33|AT|1|1. Mose|30||0|33|Und darin wird meine Rechtschaffenheit an einem künftigen Tage für mich zeugen: wenn du kommst, meinen Lohn zu besehen, so soll alles, was unter den Ziegen nicht gesprenkelt oder gefleckt und unter den Lämmern nicht schwarz ist, als von mir gestohlen gelten.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.34|AT|1|1. Mose|30||0|34|Da sprach Laban: Gut, es sei, wie du gesagt hast.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.35|AT|1|1. Mose|30||0|35|Und er sonderte am selben Tage die gestreiften und gefleckten Böcke und alle gesprenkelten und gefleckten Ziegen aus, alles, woran etwas Weisses war, und alles, was schwarz war unter den Lämmern, und übergab sie seinen Söhnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.36|AT|1|1. Mose|30||0|36|Und er machte einen Zwischenraum von drei Tagereisen zwischen sich und Jakob; Jakob aber weidete die übrige Herde Labans.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.37|AT|1|1. Mose|30||0|37|Nun nahm Jakob frische Ruten von Weisspappeln, Mandelbäumen und Platanen und schälte daran weisse streifen aus, sodass das Weisse an den Ruten blossgelegt wurde;|ZUE1931|Public Domain GEN.30.38|AT|1|1. Mose|30||0|38|dann stellte er die Ruten, die er geschält hatte, in die Tröge, in die Tränkrinnen, wohin die Herden zum Trinken kamen, vor die Tiere hin, und die Tiere begatteten sich, wenn sie zur Tränke kamen.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.39|AT|1|1. Mose|30||0|39|So begatteten sich die Tiere vor den Ruten und warfen dann Gestreifte, Gesprenkelte und Gefleckte.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.40|AT|1|1. Mose|30||0|40|Die Lämmer aber schied Jakob aus. Und er kehrte das Gesicht der Tiere gegen die gestreiften und schwarzen in der Herde Labans. So machte er sich eigne Herden; die tat er nicht zu den Tieren Labans.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.41|AT|1|1. Mose|30||0|41|Sooft die starken Tiere brünstig waren, stellte Jakob die Ruten in die Tränkrinnen vor die Augen der Tiere, sodass sie sich vor den Ruten begatteten;|ZUE1931|Public Domain GEN.30.42|AT|1|1. Mose|30||0|42|wenn aber die Tiere schwächlich waren, stellte er sie nicht hin. So fielen Laban die schwächlichen Tiere zu, Jakob aber die starken.|ZUE1931|Public Domain GEN.30.43|AT|1|1. Mose|30||0|43|Daher ward der Mann über die Massen reich, sodass er viel Vieh, Mägde und Knechte, Kamele und Esel hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.1|AT|1|1. Mose|31||0|1|DA vernahm er, dass die Söhne Labans sagten: Jakob hat unsres Vaters ganzes Gut an sich gebracht, und von unsres Vaters Gut hat er all diesen Reichtum erworben.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.2|AT|1|1. Mose|31||0|2|Und Jakob sah an Labans Miene, dass er gegen ihn nicht mehr war wie ehedem.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.3|AT|1|1. Mose|31||0|3|Der Herr aber sprach zu Jakob: Kehre zurück in das Land deiner Väter und zu deiner Verwandtschaft; ich will mit dir sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.4|AT|1|1. Mose|31||0|4|Da sandte Jakob hin und liess Rahel und Lea aufs Feld zu seiner Herde rufen|ZUE1931|Public Domain GEN.31.5|AT|1|1. Mose|31||0|5|und sprach zu ihnen: Ich sehe an der Miene eures Vaters, dass er gegen mich nicht mehr ist wie ehedem; aber der Gott meines Vaters ist mit mir gewesen.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.6|AT|1|1. Mose|31||0|6|Ihr selber wisst doch, dass ich eurem Vater aus allen meinen Kräften gedient habe,|ZUE1931|Public Domain GEN.31.7|AT|1|1. Mose|31||0|7|euer Vater aber hat mich betrogen und mir den Lohn zehnmal verändert; aber Gott hat ihm nicht gestattet, dass er mir Schaden tue.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.8|AT|1|1. Mose|31||0|8|"Wenn er sprach: ""Die Gesprenkelten sollen dein Lohn sein"", so warf die ganze Herde Gesprenkelte. Und wenn er sprach: ""Die Gestreiften sollen dein Lohn sein"", so warf die ganze Herde Gestreifte."|ZUE1931|Public Domain GEN.31.9|AT|1|1. Mose|31||0|9|So hat Gott eurem Vater die Habe genommen und sie mir gegeben.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.10|AT|1|1. Mose|31||0|10|Denn als die Brunstzeit der Schafe kam, erhob ich meine Augen und sah im Traume, wie die Böcke, welche die Schafe besprangen, gestreift, gesprenkelt und scheckig waren.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.11|AT|1|1. Mose|31||0|11|Und der Engel Gottes sprach zu mir im Traume: Jakob! Ich antwortete: Hier bin ich.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.12|AT|1|1. Mose|31||0|12|Er aber sprach: Erhebe deine Augen und sieh, wie alle Böcke, welche die Schafe bespringen, gestreift, gesprenkelt und scheckig sind. Denn ich habe alles gesehen, was dir Laban antut.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.13|AT|1|1. Mose|31||0|13|Ich bin der Gott, der dir zu Bethel erschienen ist, wo du einen Malstein gesalbt und wo du mir ein Gelübde getan hast. Nun mache dich auf, ziehe hinweg aus diesem Lande und kehre in dein Heimatland zurück.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.14|AT|1|1. Mose|31||0|14|Da antworteten Rahel und Lea und sprachen zu ihm: Haben wir noch Teil und Erbe in unsers Vaters Hause?|ZUE1931|Public Domain GEN.31.15|AT|1|1. Mose|31||0|15|Gelten wir ihm nicht als Fremde? Er hat uns ja verkauft und längst das Geld dafür verbraucht!|ZUE1931|Public Domain GEN.31.16|AT|1|1. Mose|31||0|16|So gehört denn all der Reichtum, den Gott unserm Vater weggenommen hat, uns und unsern Kindern. Und nun tue alles, was dir Gott gesagt hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.17|AT|1|1. Mose|31||0|17|Da machte sich Jakob auf, lud seine Kinder und Frauen auf die Kamele|ZUE1931|Public Domain GEN.31.18|AT|1|1. Mose|31||0|18|und trieb all sein Vieh hinweg und seine ganze Habe, die er erworben, seinen Besitz an Vieh, den er in Mesopotamien erworben hatte, um zu seinem Vater Isaak ins Land Kanaan zu ziehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.19|AT|1|1. Mose|31||0|19|Laban aber war hingegangen, seine Schafe zu scheren. Da stahl Rahel den Theraphim ihres Vaters.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.20|AT|1|1. Mose|31||0|20|So überlistete Jakob den Syrer Laban, indem er ihn nicht merken liess, dass er fliehen wollte.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.21|AT|1|1. Mose|31||0|21|Und er floh mit allem, was sein war, machte sich auf, setzte über den (Euphrat-)Strom und nahm die Richtung nach dem Gebirge Gilead.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.22|AT|1|1. Mose|31||0|22|Am dritten Tage erhielt Laban die Kunde, dass Jakob entflohen sei.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.23|AT|1|1. Mose|31||0|23|Da nahm er seine Verwandten mit und jagte ihm nach, sieben Tagereisen weit, und er erreichte ihn auf dem Gebirge Gilead.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.24|AT|1|1. Mose|31||0|24|Aber Gott kam des Nachts im Traume zu dem Syrer Laban und sprach zu ihm: Hüte dich, Jakob mit irgendeinem Wort zur Rede zu stellen!|ZUE1931|Public Domain GEN.31.25|AT|1|1. Mose|31||0|25|Als nun Laban den Jakob einholte - Jakob aber hatte sein Zelt auf dem Berge aufgeschlagen, und Laban hatte sein Zelt auf dem Gebirge Gilead aufgeschlagen,|ZUE1931|Public Domain GEN.31.26|AT|1|1. Mose|31||0|26|da sprach Laban zu Jakob: Was hast du getan, dass du mich hintergangen und meine Töchter weggeführt hast wie Kriegsgefangene?|ZUE1931|Public Domain GEN.31.27|AT|1|1. Mose|31||0|27|Warum bist du heimlich entflohen und hast mich getäuscht und mir nichts gesagt, dass ich dich mit Jubel und Gesängen, mit Handpauken und Harfen hätte geleiten können,|ZUE1931|Public Domain GEN.31.28|AT|1|1. Mose|31||0|28|und hast mich meine Enkel und Töchter nicht küssen lassen? Da hast du töricht gehandelt.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.29|AT|1|1. Mose|31||0|29|Ich hätte wohl die Macht, dir Übles zu tun, aber der Gott deines Vaters hat heute nacht zu mir gesprochen: Hüte dich, Jakob mit irgendeinem Wort zur Rede zu stellen!|ZUE1931|Public Domain GEN.31.30|AT|1|1. Mose|31||0|30|Nun, du bist eben weggezogen, weil dich so sehnlich nach deines Vaters Haus verlangte; aber warum hast du meinen Gott gestohlen?|ZUE1931|Public Domain GEN.31.31|AT|1|1. Mose|31||0|31|Jakob antwortete und sprach zu Laban: Ich fürchtete mich; denn ich dachte, du würdest mir deine Töchter entreissen.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.32|AT|1|1. Mose|31||0|32|Der aber, bei dem du deinen Gott findest, der soll nicht am Leben bleiben! Vor unsern Verwandten untersuche, was ich bei mir habe, und nimm ihn an dich. Jakob wusste nämlich nicht, dass Rahel ihn gestohlen hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.33|AT|1|1. Mose|31||0|33|Da ging Laban in das Zelt Jakobs und in das Zelt Leas und in das Zelt der beiden Mägde, aber er fand ihn nicht. Dann ging er aus dem Zelte Leas in das Zelt Rahels.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.34|AT|1|1. Mose|31||0|34|Rahel aber hatte den Theraphim genommen, ihn in den Kamelsattel gelegt und sich darauf gesetzt. Und Laban durchsuchte das ganze Zelt und fand ihn nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.35|AT|1|1. Mose|31||0|35|Da sprach sie zu ihrem Vater: Mein Herr, zürne nicht, dass ich mich nicht vor dir erheben kann; denn es geht mir, wie es den Frauen geht. Also durchsuchte er alles, doch den Theraphim fand er nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.36|AT|1|1. Mose|31||0|36|Jakob aber ward zornig und zankte mit Laban. Und Jakob hob an und sprach zu ihm: Was habe ich verbrochen, was habe ich gefehlt, dass du mich so hitzig verfolgt hast?|ZUE1931|Public Domain GEN.31.37|AT|1|1. Mose|31||0|37|Du hast nun alle meine Sachen durchsucht; was hast du von all den Sachen deines Hauses gefunden? Lege es hier vor meine und deine Verwandten, dass sie zwischen uns beiden Recht sprechen!|ZUE1931|Public Domain GEN.31.38|AT|1|1. Mose|31||0|38|Seit zwanzig Jahren bin ich jetzt bei dir; deine Schafe und Ziegen haben nicht fehlgeworfen, und die Widder deiner Herde habe ich nicht gegessen.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.39|AT|1|1. Mose|31||0|39|Was von wilden Tieren zerrissen war, durfte ich dir nicht bringen; ich selber musste es ersetzen, von meiner Hand fordertest du es, ob es am Tage geraubt war oder in der Nacht.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.40|AT|1|1. Mose|31||0|40|Am Tage verzehrte mich die Hitze und des Nachts der Frost, und der Schlaf floh meine Augen.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.41|AT|1|1. Mose|31||0|41|Zwanzig Jahre habe ich dir jetzt in deinem Hause gedient, vierzehn Jahre um deine beiden Töchter und sechs Jahre um deine Herde, und du hast mir den Lohn zehnmal verändert.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.42|AT|1|1. Mose|31||0|42|Wenn nicht der Gott meines Vaters, der Gott Abrahams und der Gefürchtete Isaaks, für mich gewesen wäre, du hättest mich jetzt mit leeren Händen ziehen lassen; mein Elend und die Arbeit meiner Hände hat Gott gesehen, und er hat heute nacht Recht gesprochen.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.43|AT|1|1. Mose|31||0|43|Laban antwortete und sprach zu Jakob: Die Töchter sind meine Töchter, die Kinder sind meine Kinder, und das Vieh ist mein Vieh, und alles, was du da siehst, ist mein; aber was kann ich heute für diese meine Töchter tun oder für ihre Kinder, die sie geboren haben?|ZUE1931|Public Domain GEN.31.44|AT|1|1. Mose|31||0|44|So komm nun, wir wollen einen Vertrag schliessen, ich und du; wir wollen einen Steinhaufen machen, der soll Zeuge sein zwischen mir und dir.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.45|AT|1|1. Mose|31||0|45|Da nahm Jakob einen Stein und richtete ihn auf als Malstein.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.46|AT|1|1. Mose|31||0|46|Und Laban sprach zu seinen Verwandten: Leset Steine zusammen. Und sie lasen Steine auf und machten einen Haufen und hielten daselbst das Mahl auf dem Haufen.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.47|AT|1|1. Mose|31||0|47|Und Laban nannte ihn (in seiner Sprache) Jegar-Sahadutha, Jakob aber nannte ihn Gal-Ed.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.48|AT|1|1. Mose|31||0|48|Da sprach Laban: Der Haufe hier ist heute Zeuge zwischen mir und dir. Daher nannte er ihn Gal-Ed|ZUE1931|Public Domain GEN.31.49|AT|1|1. Mose|31||0|49|und Mizpa; denn er sprach: Der Herr möge wachen zwischen mir und dir, wenn wir einander nicht mehr sehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.50|AT|1|1. Mose|31||0|50|Solltest du je meine Töchter schlecht behandeln oder andre Frauen zu meinen Töchtern hinzunehmen - ob auch kein Mensch bei uns ist, siehe wohl zu: Gott ist Zeuge zwischen mir und dir!|ZUE1931|Public Domain GEN.31.51|AT|1|1. Mose|31||0|51|Dann sprach Laban zu Jakob: Siehe, der Steinhaufe hier, und siehe, der Malstein hier, den ich errichtet haben zwischen mir und dir -|ZUE1931|Public Domain GEN.31.52|AT|1|1. Mose|31||0|52|dieser Haufe ist Zeuge, und dieser Malstein ist Zeuge: ich darf nicht über diesen Haufen hinaus zu dir hinüber, und du darfst nicht über diesen Haufen und diesen Malstein hinaus zu mir herüber in böser Absicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.53|AT|1|1. Mose|31||0|53|Der Gott Abrahams und der Gott Nahors sei Richter zwischen uns! Und Jakob schwur bei dem Gefürchteten Isaaks, seines Vaters.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.54|AT|1|1. Mose|31||0|54|Darnach schlachtete er ein Opfer auf dem Berge und lud seine Verwandten ein, das Mahl zu halten. Und als sie gegessen hatten, blieben sie auf dem Berge übernacht.|ZUE1931|Public Domain GEN.31.55|AT|1|1. Mose|31||0|55|Am andern Morgen aber in der Frühe küsste Laban seine Enkel und seine Töchter und segnete sie; dann zog Laban hin und kehrte zurück an seinen Ort.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.1|AT|1|1. Mose|32||0|1|AUCH Jakob zog seines Weges; da begegneten ihm auf einmal die Engel Gottes.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.2|AT|1|1. Mose|32||0|2|Als Jakob sie sah, sprach er: Dies ist das Heerlager Gottes. Darum nannte er jene Stätte Mahanaim.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.3|AT|1|1. Mose|32||0|3|Darnach schickte Jakob Boten vor sich her zu seinem Bruder Esau in das Land Seir, ins Gefilde Edoms.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.4|AT|1|1. Mose|32||0|4|Und er befahl ihnen: So sollt ihr zu meinem Herrn Esau sprechen: Dein Knecht Jakob lässt dir sagen: Ich bin bei Laban in der Fremde gewesen und habe mich bis jetzt dort aufgehalten.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.5|AT|1|1. Mose|32||0|5|Ich habe Rinder, Esel und Schafe, Knechte und Mägde erworben, und nun sende ich meinem Herrn Botschaft, dass ich Gnade finde vor deinen Augen.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.6|AT|1|1. Mose|32||0|6|Die Boten kehrten zu Jakob zurück und sprachen: Wir sind zu deinem Bruder Esau gekommen; er zieht dir schon entgegen mit vierhundert Mann.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.7|AT|1|1. Mose|32||0|7|Da fürchtete sich Jakob sehr, und es ward ihm bange. Darum teilte er die Leute, die bei ihm waren, und die Schafe, Rinder und Kamele in zwei Lager;|ZUE1931|Public Domain GEN.32.8|AT|1|1. Mose|32||0|8|denn er dachte: Wenn Esau auf das eine Lager trifft und schlägt es, so kann doch das andre Lager entrinnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.9|AT|1|1. Mose|32||0|9|"Und Jakob sprach: O Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak, Herr, der du mir gesagt hast: ""Kehre zurück in dein Land und zu deiner Verwandtschaft, ich will dir Gutes tun!"" -"|ZUE1931|Public Domain GEN.32.10|AT|1|1. Mose|32||0|10|ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und aller Treue, die du an deinem Knechte getan hast. Denn nur mit meinem Stabe bin ich über den Jordan da gegangen, und nun bin ich zu zwei Heeren geworden.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.11|AT|1|1. Mose|32||0|11|Errette mich doch aus der Hand meines Bruders, aus der Hand Esaus; denn ich fürchte, er möchte kommen und mich schlagen, die Mutter samt den Kindern.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.12|AT|1|1. Mose|32||0|12|"Du hast doch gesagt: ""Ich will dir Gutes tun und dein Geschlecht zahlreich machen wie den Sand am Meer, den man nicht zählen kann vor Menge."""|ZUE1931|Public Domain GEN.32.13|AT|1|1. Mose|32||0|13|Und er blieb jene Nacht daselbst. Dann nahm er von dem, was er erworben hatte, ein Geschenk für seinen Bruder Esau:|ZUE1931|Public Domain GEN.32.14|AT|1|1. Mose|32||0|14|zweihundert Ziegen und zwanzig Böcke, zweihundert Schafe und zwanzig Widder,|ZUE1931|Public Domain GEN.32.15|AT|1|1. Mose|32||0|15|dreissig säugende Kamele mit ihren Füllen, vierzig Kühe und zehn Stiere, zwanzig Eselinnen mit zehn Füllen.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.16|AT|1|1. Mose|32||0|16|Und er übergab sie seinen Knechten, jede Herde besonders, und sprach zu seinen Knechten: Ziehet vor mir her und lasset Raum zwischen den einzelnen Herden.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.17|AT|1|1. Mose|32||0|17|"Und dem ersten gebot er: Wenn dir mein Bruder Esau begegnet und dich fragt: ""Wem gehörst du, und wo willst du hin? und wem gehören diese (Tiere, die du) vor dir (hertreibst)?"""|ZUE1931|Public Domain GEN.32.18|AT|1|1. Mose|32||0|18|"so sollst du sagen: ""Deinem Knecht Jakob; es ist ein Geschenk, das er meinem Herrn Esau sendet. Siehe, er kommt selber hinter uns her."""|ZUE1931|Public Domain GEN.32.19|AT|1|1. Mose|32||0|19|Gleicherweise gebot er auch dem zweiten und dem dritten und allen, die hinter den Herden hergingen: So, wie ich euch gesagt habe, sollt ihr zu Esau sprechen, wenn ihr ihn antrefft.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.20|AT|1|1. Mose|32||0|20|"Ihr sollt sagen: ""Siehe, dein Knecht Jakob kommt selber hinter uns her."" Denn er dachte: Ich will ihn mit dem Geschenk, das vor mir her zieht, versöhnen; dann erst will ich sein Angesicht sehen, vielleicht nimmt er mich gnädig auf."|ZUE1931|Public Domain GEN.32.21|AT|1|1. Mose|32||0|21|So zog das Geschenk vor ihm her; er aber blieb jene Nacht im Lager.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.22|AT|1|1. Mose|32||0|22|Noch in der Nacht stand er dann auf, nahm seine beiden Frauen und seine beiden Mägde und seine elf Söhne und ging über die Furt des Jabbok.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.23|AT|1|1. Mose|32||0|23|Er nahm sie und führte sie über den Fluss; auch all seine Habe brachte er hinüber.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.24|AT|1|1. Mose|32||0|24|Jakob aber blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.25|AT|1|1. Mose|32||0|25|Als der sah, dass er ihn nicht zu überwältigen vermochte, schlug er ihn auf das Hüftgelenk. Und Jakobs Hüftgelenk wurde verrenkt, als er mit ihm rang.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.26|AT|1|1. Mose|32||0|26|Und er sprach: lass mich los; die Morgenröte bricht an. Aber er antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.27|AT|1|1. Mose|32||0|27|Er sprach zu ihm: Wie heissest du? Er antwortete: Jakob.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.28|AT|1|1. Mose|32||0|28|Da sprach er: Du sollst nicht mehr Jakob heissen, sondern Israel. Denn du hast mit Gott und mit Menschen gestritten und hast obgesiegt.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.29|AT|1|1. Mose|32||0|29|Und Jakob fragte ihn: Sag an, wie heissest du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heisse? Und er segnete ihn daselbst.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.30|AT|1|1. Mose|32||0|30|Und Jakob nannte die Stätte Pniel; denn (sagte er) ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht geschaut und bin am Leben geblieben.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.31|AT|1|1. Mose|32||0|31|Und als er an Pniel vorüber war, ging die Sonne auf; er hinkte aber an der Hüfte.|ZUE1931|Public Domain GEN.32.32|AT|1|1. Mose|32||0|32|Daher essen die Israeliten bis auf den heutigen Tag den Muskelstrang nicht, der auf dem Hüftgelenk liegt, weil er Jakob auf das Hüftgelenk schlug, auf den Muskelstrang.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.1|AT|1|1. Mose|33||0|1|ALS nun Jakob seine Augen erhob, sah er Esau herankommen und vierhundert Mann mit ihm. Da verteilte er die Kinder auf Lea und Rahel und die beiden Mägde,|ZUE1931|Public Domain GEN.33.2|AT|1|1. Mose|33||0|2|und er stellte die Mägde mit ihren Kindern voran, dahinter Lea mit ihren Kindern, Rahel aber mit Joseph zuletzt.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.3|AT|1|1. Mose|33||0|3|Er selbst ging vor ihnen her und verneigte sich siebenmal zur Erde, bis er zu seinem Bruder kam.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.4|AT|1|1. Mose|33||0|4|Esau aber eilte ihm entgegen und umarmte ihn, fiel ihm um den Hals und küsste ihn, und sie weinten.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.5|AT|1|1. Mose|33||0|5|Als er nun seine Augen erhob und die Frauen mit den Kindern sah, sprach er: Wer sind diese da bei dir? Er antwortete: Es sind die Kinder, die Gott deinem Knechte aus Gnaden beschert hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.6|AT|1|1. Mose|33||0|6|Und die Mägde traten herzu mit ihren Kindern und verneigten sich.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.7|AT|1|1. Mose|33||0|7|Dann trat auch Lea herzu mit ihren Kindern, und sie verneigten sich. Darnach traten Joseph und Rahel herzu und verneigten sich.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.8|AT|1|1. Mose|33||0|8|Und er sprach: Was willst du denn mit diesem ganzen Heer, dem ich begegnet bin? Er antwortete: Dass ich Gnade finde vor meinem Herrn.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.9|AT|1|1. Mose|33||0|9|Esau sprach: Ich habe genug, mein Bruder; behalte, was du hast.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.10|AT|1|1. Mose|33||0|10|Jakob antwortete: Nicht doch! Habe ich Gnade vor dir gefunden, so nimm das Geschenk von mir an; denn ich habe ja dein Angesicht schauen dürfen, wie man Gottes Angesicht schaut, und du hast mich gütig aufgenommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.11|AT|1|1. Mose|33||0|11|Nimm doch die Gabe an, die ich dir gebracht habe; denn Gott hat es mir in Gnaden beschert, und ich habe vollauf. So drang er in ihn, bis er es annahm.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.12|AT|1|1. Mose|33||0|12|Und Esau sprach: Lass uns nun aufbrechen und fortziehen; ich will vor dir her ziehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.13|AT|1|1. Mose|33||0|13|Er aber sprach zu ihm: Mein Herr sieht, dass die Kinder noch zart sind und dass ich für die säugenden Schafe und Rinder zu sorgen habe; übertriebe man sie auch nur einen Tag, so würde mir die ganze Herde sterben.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.14|AT|1|1. Mose|33||0|14|Mein Herr ziehe doch seinem Knechte voraus. Ich will gemächlich nachtreiben, wie eben das Vieh vor mir und die Kinder wandern können, bis ich zu meinem Herrn nach Seir komme.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.15|AT|1|1. Mose|33||0|15|Esau sprach: So will ich doch von den Leuten, die ich bei mir habe, etliche bei dir lassen. Er antwortete: Wozu das? Möge ich nur Gnade finden vor meinem Herrn.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.16|AT|1|1. Mose|33||0|16|Da zog Esau an jenem Tage wieder seines Weges nach Seir.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.17|AT|1|1. Mose|33||0|17|Jakob aber zog nach Sukkoth und baute sich ein Haus; für sein Vieh aber machte er Hütten. Daher nannte er die Stätte Sukkoth.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.18|AT|1|1. Mose|33||0|18|Darnach kam Jakob wohlbehalten zu der Stadt Sichem im Lande Kanaan, als er aus Mesopotamien kam, und lagerte vor der Stadt.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.19|AT|1|1. Mose|33||0|19|Und er kaufte das Grundstück, auf dem er sein Zelt aufgeschlagen hatte, von den Söhnen Hemors, des Vaters Sichems, um hundert Taler.|ZUE1931|Public Domain GEN.33.20|AT|1|1. Mose|33||0|20|"Dort richtete er einen Malstein auf und baute einen Altar und nannte ihn ""El, Gott Israels""."|ZUE1931|Public Domain GEN.34.1|AT|1|1. Mose|34||0|1|DINA aber, die Tochter Jakobs, die Lea ihm geboren hatte, ging einst aus, um sich die Mädchen des Landes anzusehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.2|AT|1|1. Mose|34||0|2|Als nun Sichem, der Sohn des Hewiters Hemor, des Landesfürsten, sie sah, ergriff er sie und wohnte ihr bei und tat ihr so Gewalt an.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.3|AT|1|1. Mose|34||0|3|Aber sein Herz hing an Dina, der Tochter Jakobs, und er hatte das Mädchen lieb und redete ihr freundlich zu.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.4|AT|1|1. Mose|34||0|4|Und Sichem sprach zu seinem Vater Hemor: Wirb für mich um dieses Mädchen!|ZUE1931|Public Domain GEN.34.5|AT|1|1. Mose|34||0|5|Jakob aber erfuhr, dass er seine Tochter Dina geschändet habe; doch weil seine Söhne mit dem Vieh auf dem Felde waren, schwieg Jakob stille, bis sie heimkamen.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.6|AT|1|1. Mose|34||0|6|Da ging Hemor, Sichems Vater, hinaus zu Jakob, um mit ihm zu reden.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.7|AT|1|1. Mose|34||0|7|Als nun die Söhne Jakobs vom Felde heimkamen, hörten sie davon; da wurden die Männer aufgebracht und sehr zornig, dass er eine Schandtat in Israel begangen hatte, indem er Jakobs Tochter beiwohnte; dergleichen durfte nicht geschehen!|ZUE1931|Public Domain GEN.34.8|AT|1|1. Mose|34||0|8|Hemor aber redete mit ihnen und sprach: Mein Sohn Sichem hängt mit ganzer Seele an eurer Tochter; gebt sie ihm doch zum Weibe!|ZUE1931|Public Domain GEN.34.9|AT|1|1. Mose|34||0|9|Verschwägert euch mit uns: ihr mögt uns eure Töchter geben und euch unsre Töchter nehmen,|ZUE1931|Public Domain GEN.34.10|AT|1|1. Mose|34||0|10|und bleibt bei uns wohnen; das Land soll euch offenstehen: bleibt, tut euch darin um und werdet hier ansässig!|ZUE1931|Public Domain GEN.34.11|AT|1|1. Mose|34||0|11|Und Sichem sprach zu ihrem Vater und zu ihren Brüdern: Tut mir doch den Gefallen! Was ihr von mir verlangt, das will ich geben.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.12|AT|1|1. Mose|34||0|12|Ihr mögt von mir einen noch so grossen Brautpreis fordern und Geschenke, ich will sie geben, wie ihr sie von mir fordert; nur gebt mir das Mädchen zum Weibe!|ZUE1931|Public Domain GEN.34.13|AT|1|1. Mose|34||0|13|Da antworteten Jakobs Söhne dem Sichem und seinem Vater Hemor mit hinterlistiger Rede, weil er ihre Schwester geschändet hatte;|ZUE1931|Public Domain GEN.34.14|AT|1|1. Mose|34||0|14|sie sprachen zu ihnen: Es ist uns unmöglich, unsre Schwester einem unbeschnittenen Manne zu geben; denn das gilt uns für eine Schande.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.15|AT|1|1. Mose|34||0|15|Nur unter der Bedingung wollen wir euch zu Willen sein, wenn ihr uns gleich werdet, indem ihr alles, was unter euch männlich ist, beschneiden lasst.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.16|AT|1|1. Mose|34||0|16|Dann wollen wir euch unsre Töchter geben und uns eure Töchter nehmen, wir wollen bei euch wohnen und ein Volk (mit euch) werden.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.17|AT|1|1. Mose|34||0|17|Wenn ihr euch aber nicht, wie wir verlangen, wollt beschneiden lassen, so nehmen wir unsre Tochter und ziehen von dannen.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.18|AT|1|1. Mose|34||0|18|Diese Worte gefielen Hemor und seinem Sohne Sichem.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.19|AT|1|1. Mose|34||0|19|Und der junge Mann zögerte nicht, darnach zu tun; denn er hatte Gefallen gefunden an der Tochter Jakobs, und er war der Angesehenste in seines Vaters Hause.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.20|AT|1|1. Mose|34||0|20|So gingen denn Hemor und sein Sohn Sichem unter das Tor ihrer Stadt und sprachen zu den Bürgern ihrer Stadt:|ZUE1931|Public Domain GEN.34.21|AT|1|1. Mose|34||0|21|Diese Leute sind friedlich gesinnt, so lasst sie bei uns im Lande wohnen und darin sich umtun; das Land hat ja nach allen Seiten Raum genug für sie. Wir wollen uns ihre Töchter zu Frauen nehmen und ihnen unsre Töchter geben.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.22|AT|1|1. Mose|34||0|22|Allein, nur dann willigen die Leute ein, bei uns zu wohnen und ein Volk (mit uns) zu werden, wenn wir alles, was unter uns männlich ist, beschneiden lassen, gleich wie sie beschnitten sind.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.23|AT|1|1. Mose|34||0|23|Uns gehören ja dann ihre Herden, ihre Habe und all ihr Vieh. Ja, lasst uns ihnen zu Willen sein, dass sie bei uns wohnen bleiben.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.24|AT|1|1. Mose|34||0|24|Da willfahrten sie Hemor und seinem Sohne Sichem, alle die im Tore seiner Stadt aus und ein gingen, und liessen sich beschneiden, alles, was männlich war, alle, die im Tore seiner Stadt aus und ein gingen.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.25|AT|1|1. Mose|34||0|25|Am dritten Tage aber, als es sie schmerzte, nahmen zwei der Söhne Jakobs, Simeon und Levi, Dinas Brüder, ein jeder sein Schwert, drangen ungefährdet in die Stadt ein und töteten alles, was männlich war.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.26|AT|1|1. Mose|34||0|26|Auch Hemor und seinen Sohn Sichem töteten sie mit der Schärfe des Schwertes, nahmen Dina aus dem Hause Sichems und gingen davon.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.27|AT|1|1. Mose|34||0|27|Die Söhne Jakobs fielen über die Kranken her und plünderten die Stadt, weil sie ihre Schwester geschändet hatten.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.28|AT|1|1. Mose|34||0|28|Ihre Schafe, Rinder und Esel, was in der Stadt und was auf dem Felde war, nahmen sie weg,|ZUE1931|Public Domain GEN.34.29|AT|1|1. Mose|34||0|29|all ihre Habe, all ihre Kinder und Frauen führten sie fort und plünderten alles, was in den Häusern war.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.30|AT|1|1. Mose|34||0|30|Da sprach Jakob zu Simeon und Levi: Ihr bringt mich ins Unglück, indem ihr mich bei den Bewohnern des Landes, den Kanaanitern und Pheresitern, verhasst macht, wo ich doch nur wenig Leute habe. Wenn sie sich nun wider mich zusammentun, so werden sie mich schlagen, und ich werde samt meinem Hause vertilgt.|ZUE1931|Public Domain GEN.34.31|AT|1|1. Mose|34||0|31|Aber sie antworteten: Soll er unsere Schwester wie eine Dirne behandeln dürfen?|ZUE1931|Public Domain GEN.35.1|AT|1|1. Mose|35||0|1|UND Gott sprach zu Jakob: Mache dich auf, ziehe hinauf nach Bethel und bleibe daselbst, und baue dort einen Altar dem Gott, der dir erschienen ist, als du vor deinem Bruder Esau flohst.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.2|AT|1|1. Mose|35||0|2|Da sprach Jakob zu seinem Hause und zu allen, die bei ihm waren: Schafft die fremden Götter weg, die unter euch sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.3|AT|1|1. Mose|35||0|3|Dann wollen wir uns aufmachen und hinauf nach Bethel ziehen; dort will ich einen Altar bauen dem Gott, der mich zur Zeit meiner Drangsal erhört hat und mit mir gewesen ist auf dem Wege, den ich gezogen bin.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.4|AT|1|1. Mose|35||0|4|Da gaben sie Jakob alle fremden Götter, die sie bei sich hatten, und ihre Ohrringe, und er vergrub sie unter der Terebinthe, die bei Sichem steht.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.5|AT|1|1. Mose|35||0|5|Darnach brachen sie auf; der Schrecken Gottes aber kam über die Städte ringsumher, sodass sie die Söhne Jakobs nicht verfolgten.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.6|AT|1|1. Mose|35||0|6|So kam Jakob nach Lus im Lande Kanaan - das ist Bethel -, er und alle Leute, die bei ihm waren.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.7|AT|1|1. Mose|35||0|7|Und er baute dort einen Altar und nannte die Stätte El-Bethel, weil sich Gott ihm dort geoffenbart hatte, als er vor seinem Bruder floh.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.8|AT|1|1. Mose|35||0|8|"Da starb Debora, die Amme der Rebekka, und ward begraben unterhalb Bethel unter der Eiche; dieser gab er den Namen ""Klageeiche""."|ZUE1931|Public Domain GEN.35.9|AT|1|1. Mose|35||0|9|Und Gott erschien dem Jakob abermals, als er aus Mesopotamien kam, und segnete ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.10|AT|1|1. Mose|35||0|10|Und Gott sprach zu ihm: Du heissest Jakob; aber du sollst nicht mehr Jakob heissen, sondern Israel soll dein Name sein. Und er nannte ihn Israel.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.11|AT|1|1. Mose|35||0|11|Dann sprach Gott zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott, sei fruchtbar und mehre dich; ein Volk, ja eine Gemeinde von Völkern soll von dir kommen, und Könige sollen aus deinen Lenden hervorgehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.12|AT|1|1. Mose|35||0|12|Und das Land, das ich Abraham und Isaak gegeben habe, dir will ich es geben, und auch deinen Nachkommen will ich das Land geben.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.13|AT|1|1. Mose|35||0|13|Dann fuhr Gott auf von ihm, an der Stätte, wo er mit ihm geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.14|AT|1|1. Mose|35||0|14|Jakob aber errichtete ein Mal an der Stätte, wo er mit ihm geredet hatte, ein steinernes Mal, und er spendete ein Trankopfer darauf und goss Öl darüber.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.15|AT|1|1. Mose|35||0|15|Und Jakob nannte die Stätte, wo Gott mit ihm geredet hatte, Bethel.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.16|AT|1|1. Mose|35||0|16|Darnach brachen sie von Bethel auf, und als sie nur noch ein Stück Weges bis Ephrath hatten, gebar Rahel, und die Geburt kam sie schwer an.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.17|AT|1|1. Mose|35||0|17|Und da sie eine so schwere Geburt hatte, sprach die Hebamme zu ihr: Sei getrost, du hast wieder einen Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.18|AT|1|1. Mose|35||0|18|Als aber ihre Seele entfloh - denn sie musste sterben -, da nannte sie ihn Ben-Oni; sein Vater aber nannte ihn Ben-Jamin.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.19|AT|1|1. Mose|35||0|19|So starb Rahel und ward begraben am Wege nach Ephrath, das ist Bethlehem.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.20|AT|1|1. Mose|35||0|20|Und Jakob errichtete auf ihrem Grabe einen Malstein. Das ist der Malstein des Rahelgrabes bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.21|AT|1|1. Mose|35||0|21|Dann zog Israel weiter und schlug sein Zelt auf jenseits von Migdal-Eder.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.22|AT|1|1. Mose|35||0|22|In der Zeit nun, da Israel dortzulande wohnte, ging Ruben hin und schlief bei Bilha, dem Nebenweibe seines Vaters. Israel aber erfuhr es und ward zornig darob. Jakob hatte zwölf Söhne.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.23|AT|1|1. Mose|35||0|23|Die Söhne Leas waren: Ruben der Erstgeborne Jakobs, Simeon, Levi, Juda, Issaschar und Sebulon;|ZUE1931|Public Domain GEN.35.24|AT|1|1. Mose|35||0|24|die Söhne Rahels: Joseph und Benjamin;|ZUE1931|Public Domain GEN.35.25|AT|1|1. Mose|35||0|25|die Söhne Bilhas, der Magd Rahels: Dan und Naphthali;|ZUE1931|Public Domain GEN.35.26|AT|1|1. Mose|35||0|26|die Söhne Silpas, der Magd Leas: Gad und Asser. Dies sind die Söhne Jakobs, die ihm in Mesopotamien geboren wurden.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.27|AT|1|1. Mose|35||0|27|Und Jakob kam zu seinem Vater Isaak nach Mamre, nach Kirjath-Arba - das ist Hebron -, wo Abraham und Isaak Fremdlinge gewesen waren.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.28|AT|1|1. Mose|35||0|28|Isaak aber wurde 180 Jahre alt.|ZUE1931|Public Domain GEN.35.29|AT|1|1. Mose|35||0|29|Dann verschied Isaak und starb und ward versammelt zu seinen Stammesgenossen, alt und lebenssatt; und seine Söhne Esau und Jakob begruben ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.1|AT|1|1. Mose|36||0|1|DIES ist die Nachkommenschaft Esaus - das ist Edom.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.2|AT|1|1. Mose|36||0|2|Esau hatte seine Frauen aus den Töchtern Kanaans genommen: Ada, die Tochter des Hethiters Elon, und Oholibama, die Tochter Anas, des Sohnes Zibeons, des Horiters,|ZUE1931|Public Domain GEN.36.3|AT|1|1. Mose|36||0|3|und Basmath, die Tochter Ismaels, die Schwester Nebajoths.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.4|AT|1|1. Mose|36||0|4|Ada gebar dem Esau den Eliphas, Basmath gebar den Reguel,|ZUE1931|Public Domain GEN.36.5|AT|1|1. Mose|36||0|5|und Oholibama gebar den Jehus, den Jaelam und den Korah. Dies sind die Söhne Esaus, die ihm im Lande Kanaan geboren wurden.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.6|AT|1|1. Mose|36||0|6|Und Esau nahm seine Frauen, seine Söhne und Töchter und alle Seelen seines Hauses, auch seine Habe und all sein Vieh und allen Besitz, den er im Lande Kanaan erworben hatte, und zog von seinem Bruder Jakob weg ins Land Seir.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.7|AT|1|1. Mose|36||0|7|Denn ihr Besitz war zu gross, als dass sie beieinander bleiben konnten; und das Land, wo sie als Fremdlinge weilten, vermochte sie nicht zu erhalten wegen ihrer Herden.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.8|AT|1|1. Mose|36||0|8|So liess sich Esau auf dem Gebirge Seir nieder - Esau, das ist Edom.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.9|AT|1|1. Mose|36||0|9|Das ist die Nachkommenschaft Esaus, des Vaters der Edomiter auf dem Gebirge Seir.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.10|AT|1|1. Mose|36||0|10|Dies sind die Namen der Söhne Esaus: Eliphas, der Sohn Adas, des Weibes Esaus; Reguel, der Sohn Basmaths, des Weibes Esaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.11|AT|1|1. Mose|36||0|11|Die Söhne des Eliphas aber waren Theman, Omar, Zepho, Gaetham und Kenas.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.12|AT|1|1. Mose|36||0|12|Und Thimna war ein Nebenweib des Eliphas, des Sohnes Esaus; sie gebar dem Eliphas den Amalek. Das sind die Söhne Adas, des Weibes Esaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.13|AT|1|1. Mose|36||0|13|Dies sind die Söhne Reguels: Nahath, Serah, Samma und Missa. Das waren die Söhne Basmaths, des Weibes Esaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.14|AT|1|1. Mose|36||0|14|Und dies waren die Söhne Oholibamas, des Weibes Esaus, der Tochter Anas, des Sohnes Zibeons: sie gebar dem Esau den Jehus, den Jaelam und den Korah.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.15|AT|1|1. Mose|36||0|15|Dies sind die Fürsten der Söhne Esaus: die Söhne des Eliphas, des Erstgebornen Esaus: der Fürst von Theman, der Fürst von Omar, der Fürst von Zepho, der Fürst von Kenas,|ZUE1931|Public Domain GEN.36.16|AT|1|1. Mose|36||0|16|der Fürst von Korah, der Fürst von Gaetham, der Fürst von Amalek. Das sind die Fürsten von Eliphas im Lande Edom; das sind die Söhne der Ada.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.17|AT|1|1. Mose|36||0|17|Dies sind die Söhne Reguels, des Sohnes Esaus: der Fürst von Nahath, der Fürst von Serah, der Fürst von Samma, der Fürst von Missa. Das sind die Fürsten von Reguel im Lande Edom; das sind die Söhne der Basmath, des Weibes Esaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.18|AT|1|1. Mose|36||0|18|Dies sind die Söhne Oholibamas, des Weibes Esaus: der Fürst von Jehus, der Fürst von Jaelam, der Fürst von Korah. Das sind die Fürsten von Oholibama, der Tochter Anas, dem Weibe Esaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.19|AT|1|1. Mose|36||0|19|Das sind die Söhne Esaus, und das sind ihre Fürsten - das ist Edom.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.20|AT|1|1. Mose|36||0|20|Dies sind die Söhne Seirs, des Horiters, die (Ur-)Einwohner des Landes: Lotan, Sobal, Zibeon, Ana,|ZUE1931|Public Domain GEN.36.21|AT|1|1. Mose|36||0|21|Dison, Ezer und Disan. Das sind die Fürsten der Horiter, die Söhne Seirs im Lande Edom.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.22|AT|1|1. Mose|36||0|22|Die Söhne Lotans waren Hori und Hemam; und Lotans Schwester war Thimna.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.23|AT|1|1. Mose|36||0|23|Dies sind die Söhne Sobals: Alwan, Manahath, Ebal, Sepho und Onam.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.24|AT|1|1. Mose|36||0|24|Dies sind die Söhne Zibeons: Aja und Ana. Das ist der Ana, der die heissen Quellen in der Wüste fand, als er die Esel seines Vaters Zibeon hütete.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.25|AT|1|1. Mose|36||0|25|Dies sind die Söhne Anas: Dison; und Oholibama ist die Tochter Anas.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.26|AT|1|1. Mose|36||0|26|Dies sind die Söhne Disons: Hemdan, Esban, Jithran und Cheran.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.27|AT|1|1. Mose|36||0|27|Dies sind die Söhne Ezers: Bilhan, Saewan und Akan.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.28|AT|1|1. Mose|36||0|28|Dies sind die Söhne Disans: Uz und Aran.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.29|AT|1|1. Mose|36||0|29|Dies sind die Fürsten der Horiter: der Fürst von Lotan, der Fürst von Sobal, der Fürst von Zibeon, der Fürst von Ana,|ZUE1931|Public Domain GEN.36.30|AT|1|1. Mose|36||0|30|der Fürst von Dison, der Fürst von Ezer, der Fürst von Disan. Das sind die Fürsten der Horiter nach ihren Fürstentümern im Lande Seir.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.31|AT|1|1. Mose|36||0|31|Dies sind die Könige, die im Lande Edom regiert haben, ehe ein König regierte in Israel:|ZUE1931|Public Domain GEN.36.32|AT|1|1. Mose|36||0|32|Bela, der Sohn Beors, ward König über Edom; seine Stadt hiess Dinhaba.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.33|AT|1|1. Mose|36||0|33|Als Bela starb, ward Jobab, der Sohn Serahs aus Bozra, König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.34|AT|1|1. Mose|36||0|34|Als Jobab starb, ward Husam aus dem Land der Themaniter König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.35|AT|1|1. Mose|36||0|35|Als Husam starb, ward Hadad, der Sohn Bedads, König an seiner Statt; der schlug die Midianiter im Gefilde Moabs; seine Stadt hiess Awith.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.36|AT|1|1. Mose|36||0|36|Als Hadad starb, ward Samla aus Masreka König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.37|AT|1|1. Mose|36||0|37|Als Samla starb, ward Saul aus Rehoboth am Flusse König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.38|AT|1|1. Mose|36||0|38|Als Saul starb, ward Baal-Hanan, der Sohn Achbors, König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.39|AT|1|1. Mose|36||0|39|Als Baal-Hanan, der Sohn Achbors, starb, ward Hadar König an seiner Statt; seine Stadt hiess Pahu, und sein Weib hiess Mehetabel, die Tochter der Matred, der Tochter Mesahabs.|ZUE1931|Public Domain GEN.36.40|AT|1|1. Mose|36||0|40|Dies sind die Namen der Fürsten Esaus nach ihren Geschlechtern, ihren Orten, ihren Namen: der Fürst von Thimna, der Fürst von Alwa, der Fürst von Jetheth,|ZUE1931|Public Domain GEN.36.41|AT|1|1. Mose|36||0|41|der Fürst von Oholibama, der Fürst von Ela, der Fürst von Pinon,|ZUE1931|Public Domain GEN.36.42|AT|1|1. Mose|36||0|42|der Fürst von Kenas, der Fürst von Theman, der Fürst von Mibzar,|ZUE1931|Public Domain GEN.36.43|AT|1|1. Mose|36||0|43|der Fürst von Magdiel, der Fürst von Iram. Das sind die Fürsten von Edom nach ihren Wohnsitzen in dem Lande, das sie besetzt hatten - das ist von Esau, dem Vater der Edomiter.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.1|AT|1|1. Mose|37||0|1|Jakob aber blieb in dem Lande, wo sein Vater als Fremdling geweilt hatte, im Lande Kanaan.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.2|AT|1|1. Mose|37||0|2|DIES ist die Geschichte Jakobs: Als Joseph siebzehn Jahre alt war, hütete er die Schafe mit seinen Brüdern - er war aber noch jung -, mit den Söhnen Bilhas und Silpas, der Frauen seines Vaters, und was man ihnen Schlimmes nachsagte, hinterbrachte Joseph ihrem Vater.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.3|AT|1|1. Mose|37||0|3|Israel aber hatte Joseph lieber als alle seine andern Söhne, weil er ihm erst im Alter geboren war, und er liess ihm einen Rock mit Ärmeln machen.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.4|AT|1|1. Mose|37||0|4|Als nun seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn lieber hatte als alle seine andern Söhne, wurden sie ihm feind und mochten ihm kein freundliches Wort mehr gönnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.5|AT|1|1. Mose|37||0|5|Einst hatte Joseph einen Traum und erzählte ihn seinen Brüdern.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.6|AT|1|1. Mose|37||0|6|Und er sprach zu ihnen: Hört einmal, was mir geträumt hat!|ZUE1931|Public Domain GEN.37.7|AT|1|1. Mose|37||0|7|Wir waren am Garbenbinden auf dem Felde; da richtete sich auf einmal meine Garbe auf und blieb stehen, eure Garben aber stellten sich ringsherum und verneigten sich vor meiner Garbe.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.8|AT|1|1. Mose|37||0|8|Da sprachen seine Brüder zu ihm: Du willst wohl gar unser König werden oder über uns herrschen? Und sie hassten ihn noch mehr um seiner Träume und um seiner Worte willen.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.9|AT|1|1. Mose|37||0|9|Darnach hatte er noch einen andern Traum; den erzählte er seinen Brüdern auch und sprach: Seht, ich habe noch einen Traum gehabt: die Sonne und der Mond und elf Sterne verneigten sich vor mir.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.10|AT|1|1. Mose|37||0|10|Das erzählte er seinem Vater und seinen Brüdern. Da schalt ihn sein Vater und sprach zu ihm: Was ist das für ein Traum, den du da gehabt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen und vor dir niederfallen?|ZUE1931|Public Domain GEN.37.11|AT|1|1. Mose|37||0|11|Und seine Brüder wurden neidisch auf ihn, sein Vater aber behielt die Sache im Sinn.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.12|AT|1|1. Mose|37||0|12|Als nun seine Brüder hingingen, die Schafe ihres Vaters bei Sichem zu weiden,|ZUE1931|Public Domain GEN.37.13|AT|1|1. Mose|37||0|13|sprach Israel zu Joseph: Du weisst, deine Brüder weiden bei Sichem. Komm, ich will dich zu ihnen senden. Er erwiderte: Hier bin ich.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.14|AT|1|1. Mose|37||0|14|Und er sprach zu ihm: Geh hin und schau, ob es wohlsteht um deine Brüder und ob es wohlsteht um die Herde, und bringe mir Bericht. So sandte er ihn hin aus dem Tal von Hebron, und er kam nach Sichem.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.15|AT|1|1. Mose|37||0|15|Da traf ihn ein Mann, wie er auf dem Felde umherirrte. Der Mann fragte ihn: Was suchst du?|ZUE1931|Public Domain GEN.37.16|AT|1|1. Mose|37||0|16|Er antwortete: Ich suche meine Brüder; sage mir doch, wo sie hüten.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.17|AT|1|1. Mose|37||0|17|"Der Mann sprach: Sie sind von hier weggezogen; denn ich hörte, wie sie sagten: ""Lasst uns nach Dothan gehen."" Da ging Joseph seinen Brüdern nach und fand sie bei Dothan."|ZUE1931|Public Domain GEN.37.18|AT|1|1. Mose|37||0|18|Als sie ihn nun von ferne sahen, machten sie, bevor er nahe zu ihnen herankam, einen Anschlag, ihn zu töten,|ZUE1931|Public Domain GEN.37.19|AT|1|1. Mose|37||0|19|und sprachen zueinander: Seht, da kommt der Träumer her!|ZUE1931|Public Domain GEN.37.20|AT|1|1. Mose|37||0|20|Wohlan, wir wollen ihn töten und in eine der Zisternen werfen und hernach sagen, ein wildes Tier habe ihn gefressen; dann werden wir ja sehen, was aus seinen Träumen wird.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.21|AT|1|1. Mose|37||0|21|Als Ruben das hörte, suchte er ihn aus ihrer Hand zu erretten und sprach: Ans Leben wollen wir ihm nicht!|ZUE1931|Public Domain GEN.37.22|AT|1|1. Mose|37||0|22|Dann sprach Ruben zu ihnen: Vergiesst kein Blut! Werft ihn in diese Zisterne da in der Wüste, doch legt nicht Hand an ihn! Er wollte ihn aber aus ihrer Hand erretten, um ihn zu seinem Vater zurückzubringen.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.23|AT|1|1. Mose|37||0|23|Als nun Joseph zu seinen Brüdern kam, zogen sie ihm seinen Rock aus, den Ärmelrock, den er anhatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.24|AT|1|1. Mose|37||0|24|Und sie ergriffen ihn und warfen ihn in die Zisterne; die Zisterne aber war leer, es war kein Wasser darin.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.25|AT|1|1. Mose|37||0|25|Dann setzten sie sich nieder, um zu essen. Als sie nun ihre Augen erhoben, sahen sie eine Karawane von Ismaelitern daherkommen, aus Gilead, die ihre Kamele mit Gummi, Balsam und Harz beladen hatten und damit nach Ägypten hinab unterwegs waren.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.26|AT|1|1. Mose|37||0|26|Da sprach Juda zu seinen Brüdern: Was nützte es uns, wenn wir unsern Bruder erschlügen und sein Blut zudeckten?|ZUE1931|Public Domain GEN.37.27|AT|1|1. Mose|37||0|27|Kommt, wir wollen ihn an die Ismaeliter verkaufen, aber uns nicht an ihm vergreifen; er ist doch unser Bruder und unser Fleisch. Und seine Brüder hörten auf ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.28|AT|1|1. Mose|37||0|28|Es kamen aber midianitische Kaufleute vorüber, und sie zogen Joseph aus der Zisterne herauf. Und sie verkauften Joseph um zwanzig Lot Silber an die Ismaeliter; die brachten Joseph nach Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.29|AT|1|1. Mose|37||0|29|Als nun Ruben wieder zu der Zisterne kam, siehe, da war Joseph nicht mehr darin. Und er zerriss seine Kleider,|ZUE1931|Public Domain GEN.37.30|AT|1|1. Mose|37||0|30|kehrte zu seinen Brüdern zurück und sprach: Der Knabe ist nicht mehr da! Wo soll ich nun hin?|ZUE1931|Public Domain GEN.37.31|AT|1|1. Mose|37||0|31|Da nahmen sie den Rock Josephs, schlachteten einen Ziegenbock und tauchten den Rock in das Blut.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.32|AT|1|1. Mose|37||0|32|Dann schickten sie den Ärmelrock hin, brachten ihn ihrem Vater und sagten: Das haben wir gefunden. Sieh es an, ob es deines Sohnes Rock ist oder nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.33|AT|1|1. Mose|37||0|33|Und als er ihn ansah, sprach er: Es ist meines Sohnes Rock. Ein wildes Tier hat ihn gefressen. Fürwahr, zerrissen ist Joseph.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.34|AT|1|1. Mose|37||0|34|Und Jakob zerriss seine Kleider und legte ein Trauergewand um seine Hüften; und er trug lange Zeit Leid um seinen Sohn.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.35|AT|1|1. Mose|37||0|35|Da erhoben sich alle seine Söhne und Töchter, ihn zu trösten. Aber er wollte sich nicht trösten lassen und sprach: Nein, trauernd werde ich zu meinem Sohn ins Totenreich hinunterfahren. So beweinte ihn sein Vater.|ZUE1931|Public Domain GEN.37.36|AT|1|1. Mose|37||0|36|Die Midianiter aber verkauften Joseph nach Ägypten an Potiphar, den Kämmerer des Pharao, den Obersten der Leibwache.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.1|AT|1|1. Mose|38||0|1|UM jene Zeit begab es sich, dass Juda von seinen Brüdern wegzog und sich an einen Mann aus Adullam mit Namen Hira anschloss.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.2|AT|1|1. Mose|38||0|2|Und Juda sah daselbst die Tochter eines Kanaaniters namens Sua, und er nahm sie zum Weibe und wohnte ihr bei.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.3|AT|1|1. Mose|38||0|3|Da ward sie schwanger und gebar einen Sohn; den nannte sie Er.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.4|AT|1|1. Mose|38||0|4|Dann ward sie abermals schwanger und gebar einen Sohn, den nannte sie Onan.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.5|AT|1|1. Mose|38||0|5|Sodann gebar sie noch einen Sohn, den nannte sie Sela; sie befand sich aber in Chesib, als sie ihn gebar.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.6|AT|1|1. Mose|38||0|6|Und Juda freite seinem Erstgebornen Er ein Weib mit Namen Thamar.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.7|AT|1|1. Mose|38||0|7|Aber Er, der Erstgeborne Judas, missfiel dem Herrn; darum liess der Herr ihn sterben.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.8|AT|1|1. Mose|38||0|8|Da sprach Juda zu Onan: Gehe zu dem Weibe deines Bruders und vollziehe mit ihr die Pflichtehe, dass du deinem Bruder Nachkommen schaffest.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.9|AT|1|1. Mose|38||0|9|Da aber Onan wusste, dass die Kinder nicht als die seinen gelten sollten, liess er es, wenn er zum Weibe seines Bruders ging, auf die Erde fallen und so verderben, um seinem Bruder nicht Nachkommen zu verschaffen.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.10|AT|1|1. Mose|38||0|10|Aber dem Herrn missfiel, was er tat, und er liess ihn auch sterben.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.11|AT|1|1. Mose|38||0|11|Da sprach Juda zu seiner Schwiegertochter Thamar: Bleibe als Witwe im Hause deines Vaters, bis mein Sohn Sela gross wird. Denn er dachte: auch er könnte sterben wie seine Brüder. So ging Thamar hin und blieb im Hause ihres Vaters.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.12|AT|1|1. Mose|38||0|12|Und die Jahre vergingen; da starb die Tochter Suas, das Weib Judas. Als nun die Trauerzeit um war, ging Juda einst mit seinem Freunde Hira von Adullam zu seinen Schafscherern hinauf nach Thimna.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.13|AT|1|1. Mose|38||0|13|Nun sagte man der Thamar: Siehe, dein Schwiegervater geht hinauf nach Thimna, seine Schafe zu scheren.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.14|AT|1|1. Mose|38||0|14|Da legte sie ihre Witwenkleider ab, bedeckte sich mit dem Schleier und verhüllte sich; dann setzte sie sich an das Tor von Enaim, am Wege nach Thimna. Denn sie hatte gesehen, dass Sela herangewachsen war, und doch war sie ihm nicht zum Weibe gegeben worden.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.15|AT|1|1. Mose|38||0|15|Als Juda sie sah, hielt er sie für eine Dirne; denn sie hatte ihr Angesicht verhüllt.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.16|AT|1|1. Mose|38||0|16|Und er bog zu ihr ab am Wege und sprach: Lass mich dir beiwohnen. Denn er wusste nicht, dass es seine Schwiegertochter war. Sie antwortete: Was gibst du mir, wenn du zu mir kommen darfst?|ZUE1931|Public Domain GEN.38.17|AT|1|1. Mose|38||0|17|Er sprach: Ich will dir ein Ziegenböcklein von der Herde schicken. Sie erwiderte: Wenn du mir ein Pfand gibst, bis du es schickst.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.18|AT|1|1. Mose|38||0|18|Er sprach: Was willst du, dass ich dir zum Pfande gebe? Sie antwortete: Deinen Siegelring und deine Schnur und den Stab in deiner Hand. Da gab er es ihr und wohnte ihr bei, und sie ward von ihm schwanger.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.19|AT|1|1. Mose|38||0|19|Und sie stand auf und ging ihres Weges, legte ihren Schleier ab und zog ihre Witwenkleider wieder an.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.20|AT|1|1. Mose|38||0|20|Juda aber sandte das Ziegenböcklein durch seinen Freund von Adullam, um das Pfand von dem Weibe wieder zu bekommen; der aber fand sie nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.21|AT|1|1. Mose|38||0|21|Da fragte er die Leute an dem Orte: Wo ist die geweihte Buhle, die bei Enaim am Wege sass? Sie antworteten: Es ist gar keine geweihte Buhle hier gewesen.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.22|AT|1|1. Mose|38||0|22|Und er kam wieder zu Juda und sprach: Ich habe sie nicht gefunden; auch sagen die Leute an dem Orte, es sei gar keine geweihte Buhle dagewesen.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.23|AT|1|1. Mose|38||0|23|Da sprach Juda: So mag sie es behalten, dass wir nicht ins Gerede kommen. Nun, ich habe das Böcklein geschickt, du hast sie aber nicht gefunden.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.24|AT|1|1. Mose|38||0|24|Etwa drei Monate später aber wurde Juda hinterbracht: Deine Schwiegertochter Thamar hat Unzucht getrieben und ist davon nun auch schwanger geworden. Da sprach Juda: Führt sie hinaus, sie soll verbrannt werden.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.25|AT|1|1. Mose|38||0|25|Schon wurde sie hinausgeführt, da schickte sie zu ihrem Schwiegervater und liess ihm sagen: Von dem Manne, dem dies hier gehört, bin ich schwanger. Und sie sprach: Sieh es an; wem gehören diese Dinge, der Siegelring und die Schnur und der Stab?|ZUE1931|Public Domain GEN.38.26|AT|1|1. Mose|38||0|26|Als Juda genauer zusah, sprach er: Sie ist im Rechte gegen mich; warum habe ich sie meinem Sohne Sela nicht gegeben! Doch verkehrte er nicht mehr mit ihr.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.27|AT|1|1. Mose|38||0|27|Als nun die Zeit kam, dass sie gebären sollte, siehe, da hatte sie Zwillinge.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.28|AT|1|1. Mose|38||0|28|Bei der Geburt aber streckte einer eine Hand vor; die Hebamme ergriff sie und band einen roten Faden darum. Das wollte sagen: Der ist zuerst gekommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.29|AT|1|1. Mose|38||0|29|Als er aber seine Hand zurückzog, da kam sein Bruder heraus. Und sie sprach: Wie hast du dir doch einen Riss gerissen! Und man nannte ihn Perez.|ZUE1931|Public Domain GEN.38.30|AT|1|1. Mose|38||0|30|Darnach kam sein Bruder heraus, der den roten Faden um die Hand hatte; den nannte man Serah.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.1|AT|1|1. Mose|39||0|1|ALS aber Joseph nach Ägypten hinabgeführt worden war, kaufte ihn Potiphar, der Kämmerer des Pharao, der Oberste der Leibwache, ein Ägypter, von den Ismaelitern, die ihn dorthin gebracht hatten.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.2|AT|1|1. Mose|39||0|2|Und der Herr war mit Joseph, und es geriet ihm alles wohl, sodass er im Hause seines Gebieters, des Ägypters, bleiben durfte.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.3|AT|1|1. Mose|39||0|3|Als nun sein Gebieter sah, dass der Herr mit ihm war und dass der Herr alles, was er tat, in seiner Hand wohl gelingen liess,|ZUE1931|Public Domain GEN.39.4|AT|1|1. Mose|39||0|4|kam Joseph in grosse Gunst bei ihm und wurde sein Leibdiener; und er setzte ihn über sein Haus, und alles, was er hatte, übergab er ihm.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.5|AT|1|1. Mose|39||0|5|Und von der Zeit an, da er ihn über sein Haus und alle seine Güter gesetzt hatte, segnete der Herr das Haus des Ägypters um Josephs willen, und der Segen des Herrn ruhte auf allem, was er hatte, in Haus und Feld.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.6|AT|1|1. Mose|39||0|6|Darum überliess er Joseph alles, was er hatte, und kümmerte sich neben ihm um nichts als um die Speise, die er ass. Joseph aber war schön von Gestalt und schön von Aussehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.7|AT|1|1. Mose|39||0|7|Darnach begab es sich, dass die Frau seines Herrn ihre Augen auf Joseph warf und sprach: Lege dich zu mir!|ZUE1931|Public Domain GEN.39.8|AT|1|1. Mose|39||0|8|Er aber weigerte sich und sprach zu der Frau seines Herrn: Sieh, mein Herr kümmert sich neben mir um nichts im Hause, und alles, was er besitzt, hat er mir übergeben.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.9|AT|1|1. Mose|39||0|9|Er selbst ist in diesem Hause nicht grösser als ich; er hat mir nichts vorenthalten als dich, weil du sein Weib bist. Wie sollte ich da ein so grosses Unrecht begehen und wider Gott sündigen?|ZUE1931|Public Domain GEN.39.10|AT|1|1. Mose|39||0|10|Und ob sie auch täglich Joseph zuredete, hörte er nicht auf sie, dass er sich zu ihr gelegt hätte, um mit ihr Umgang zu pflegen.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.11|AT|1|1. Mose|39||0|11|Es begab sich aber eines Tages, dass Joseph ins Haus kam, seine Geschäfte zu besorgen, als gerade niemand vom Gesinde zugegen war.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.12|AT|1|1. Mose|39||0|12|Da fasste sie ihn beim Kleide und sprach: Lege dich zu mir! Er aber liess sein Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.13|AT|1|1. Mose|39||0|13|Als sie nun sah, dass er sein Kleid in ihrer Hand gelassen hatte und zum Hause hinaus geflohen war,|ZUE1931|Public Domain GEN.39.14|AT|1|1. Mose|39||0|14|rief sie ihr Gesinde und sprach zu ihnen: Seht, da hat er uns einen Hebräer ins Haus gebracht, dass der seinen Mutwillen mit uns treibe. Er kam zu mir herein, um sich zu mir zu legen; aber ich schrie laut.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.15|AT|1|1. Mose|39||0|15|Und als er hörte, dass ich ein Geschrei erhob und rief, liess er sein Kleid neben mir und floh und lief zum Hause hinaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.16|AT|1|1. Mose|39||0|16|Und sie liess sein Kleid neben sich liegen, bis sein Herr heimkam.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.17|AT|1|1. Mose|39||0|17|Da erzählte sie ihm dieselbe Geschichte und sprach: Der hebräische Sklave, den du uns ins Haus gebracht hast, dass er seinen Mutwillen mit mir treibe, ist zu mir hereingekommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.18|AT|1|1. Mose|39||0|18|Wie ich aber ein Geschrei erhob und rief, liess er sein Kleid neben mir und floh zum Hause hinaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.19|AT|1|1. Mose|39||0|19|"Als sein Herr die Geschichte hörte, die ihm seine Frau erzählte, indem sie sagte: ""So und so hat dein Sklave an mir getan"", ward er sehr zornig,"|ZUE1931|Public Domain GEN.39.20|AT|1|1. Mose|39||0|20|und er nahm Joseph und legte ihn in das Gefängnis, wo die Gefangenen des Königs in Gewahrsam lagen. Und er blieb daselbst im Gefängnis.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.21|AT|1|1. Mose|39||0|21|Der Herr aber war mit Joseph und machte ihn beliebt und erwarb ihm die Gunst des Aufsehers über das Gefängnis,|ZUE1931|Public Domain GEN.39.22|AT|1|1. Mose|39||0|22|also dass ihm dieser alle Gefangenen im Gefängnis anvertraute; alles, was dort geschah, geschah durch ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.39.23|AT|1|1. Mose|39||0|23|Der Aufseher über das Gefängnis kümmerte sich um nichts, was in seiner Hand lag, weil der Herr mit ihm war; und der Herr gab Glück zu allem, was er tat.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.1|AT|1|1. Mose|40||0|1|DARNACH begab es sich, dass der Mundschenk und der Bäcker des Königs von Ägypten sich wider ihren Herrn, den König von Ägypten, vergingen.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.2|AT|1|1. Mose|40||0|2|Da ward der Pharao zornig über seine zwei Hofbeamten, über den Obermundschenken und über den Oberbäcker,|ZUE1931|Public Domain GEN.40.3|AT|1|1. Mose|40||0|3|und er gab sie in Gewahrsam in das Haus des Obersten der Leibwache, in das Gefängnis, wo Joseph gefangenlag.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.4|AT|1|1. Mose|40||0|4|Und der Oberste der Leibwache gab ihnen Joseph bei, dass er sie bediene; so waren sie eine Zeitlang im Gefängnis.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.5|AT|1|1. Mose|40||0|5|Da hatten sie beide in derselben Nacht einen Traum, jeder einen andern, jeder einen Traum von besonderer Bedeutung, der Mundschenk und der Bäcker des Königs von Ägypten, die im Gefängnis lagen.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.6|AT|1|1. Mose|40||0|6|Als nun Joseph am Morgen zu ihnen hereinkam, sah er, dass sie verdriesslich waren.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.7|AT|1|1. Mose|40||0|7|Da fragte er die Hofbeamten des Pharao, die bei ihm im Hause seines Herrn in Gewahrsam lagen: Warum seht ihr heute so missmutig aus?|ZUE1931|Public Domain GEN.40.8|AT|1|1. Mose|40||0|8|Sie antworteten ihm: Es hat uns geträumt, und wir haben niemand, der es uns auslegt. Joseph sprach zu ihnen: Traumdeutung steht bei Gott. Doch erzählt mir einmal.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.9|AT|1|1. Mose|40||0|9|Da erzählte der Obermundschenk dem Joseph seinen Traum und sprach zu ihm: Mir träumte, ich sehe einen Weinstock vor mir|ZUE1931|Public Domain GEN.40.10|AT|1|1. Mose|40||0|10|und an dem Weinstock drei Schosse, und sobald er trieb, stand er auch schon in voller Blüte, und seine Trauben hatten reife Beeren.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.11|AT|1|1. Mose|40||0|11|Ich aber hielt den Becher des Pharao in der Hand, und ich nahm die Beeren und zerdrückte sie in den Becher des Pharao und gab dem Pharao den Becher in die Hand.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.12|AT|1|1. Mose|40||0|12|Joseph sprach zu ihm: Dies ist die Bedeutung: die drei Schosse sind drei Tage;|ZUE1931|Public Domain GEN.40.13|AT|1|1. Mose|40||0|13|in drei Tagen wird der Pharao dein Haupt erhöhen und dich wieder in dein Amt einsetzen, dass du dem Pharao den Becher reichen darfst wie früher, als du sein Mundschenk warst.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.14|AT|1|1. Mose|40||0|14|Aber gedenke meiner, wenn es dir wohlgeht, und erweise mir die Liebe, dass du beim Pharao ein gutes Wort für mich einlegst, und hilf mir, dass ich aus diesem Hause komme.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.15|AT|1|1. Mose|40||0|15|Denn ich bin schmählich aus dem Lande der Hebräer gestohlen worden, und auch hier habe ich es mit nichts verschuldet, dass sie mich in den Kerker geworfen haben.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.16|AT|1|1. Mose|40||0|16|Als der Oberbäcker sah, dass Joseph eine günstige Deutung gegeben hatte, sprach er zu ihm: Auch mir hat geträumt; mir war, ich trage drei Körbe voll Weissbrot auf dem Kopfe,|ZUE1931|Public Domain GEN.40.17|AT|1|1. Mose|40||0|17|und im obersten Korbe war allerlei Speise, Backwerk für den Pharao; aber die Vögel frassen es aus dem Korb auf meinem Kopfe.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.18|AT|1|1. Mose|40||0|18|Joseph antwortete und sprach: Dies ist die Bedeutung: die drei Körbe sind drei Tage;|ZUE1931|Public Domain GEN.40.19|AT|1|1. Mose|40||0|19|in drei Tagen wird der Pharao dein Haupt erhöhen und dich an den Pfahl hängen lassen, und die Vögel werden das Fleisch von dir wegfressen.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.20|AT|1|1. Mose|40||0|20|Und es geschah am dritten Tage, am Geburtstag des Pharao, da gab er allen seinen Dienern ein Mahl, und er erhöhte das Haupt des Obermundschenken und des Oberbäckers inmitten seiner Diener:|ZUE1931|Public Domain GEN.40.21|AT|1|1. Mose|40||0|21|den Obermundschenken setzte er wieder in sein Amt ein, dass er dem Pharao den Becher reichen durfte,|ZUE1931|Public Domain GEN.40.22|AT|1|1. Mose|40||0|22|den Oberbäcker aber liess er hängen; wie Joseph es ihnen gedeutet hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.40.23|AT|1|1. Mose|40||0|23|Aber der Obermundschenk gedachte Josephs nicht, sondern vergass ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.1|AT|1|1. Mose|41||0|1|NACH zwei Jahren hatte der Pharao einen Traum: er stand am Nil|ZUE1931|Public Domain GEN.41.2|AT|1|1. Mose|41||0|2|und sah sieben schöne, fette Kühe aus dem Nil emporsteigen; die weideten im Grase.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.3|AT|1|1. Mose|41||0|3|Nach ihnen sah er aus dem Nil sieben andre Kühe steigen, hässlich und mager; die traten neben die Kühe am Ufer des Nil.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.4|AT|1|1. Mose|41||0|4|Und die hässlichen, magern Kühe frassen die sieben schönen, fetten Kühe. Da erwachte der Pharao.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.5|AT|1|1. Mose|41||0|5|Dann schlief er wieder ein und träumte abermals: sieben Ähren wuchsen auf einem Halme, dick und schön;|ZUE1931|Public Domain GEN.41.6|AT|1|1. Mose|41||0|6|nach ihnen sah er sieben dünne Ähren sprossen, die der Ostwind versengt hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.7|AT|1|1. Mose|41||0|7|Und die dünnen Ähren verschlangen die sieben dicken, vollen Ähren. Da erwachte der Pharao, und siehe, es war ein Traum.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.8|AT|1|1. Mose|41||0|8|Am Morgen aber wurde sein Geist beunruhigt. Darum sandte er hin und liess alle Wahrsager und alle Weisen von Ägypten rufen und erzählte ihnen seinen Traum; aber es war keiner, der ihn dem Pharao auslegen konnte.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.9|AT|1|1. Mose|41||0|9|Da sprach der Obermundschenk zum Pharao: Ich muss heute an meine Verfehlung erinnern.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.10|AT|1|1. Mose|41||0|10|Als der Pharao über seine Knechte zornig ward und sie in das Haus des Obersten der Leibwache in Gewahrsam gab, mich und den Oberbäcker,|ZUE1931|Public Domain GEN.41.11|AT|1|1. Mose|41||0|11|da hatten wir in derselben Nacht einen Traum, ich und er; jeder hatte einen Traum von besonderer Bedeutung.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.12|AT|1|1. Mose|41||0|12|Nun war dort ein hebräischer Jüngling bei uns, ein Sklave des Obersten der Leibwache; dem erzählten wir es, und er legte uns unsre Träume aus, einem jeden legte er seinen Traum besonders aus.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.13|AT|1|1. Mose|41||0|13|Und wie er es uns ausgelegt, so ist es gekommen: mich hat man wieder in mein Amt eingesetzt, und ihn hat man gehängt.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.14|AT|1|1. Mose|41||0|14|Da sandte der Pharao hin und liess Joseph rufen, und man holte ihn eilends aus dem Kerker. Er liess sich scheren und wechselte die Kleider, und dann erschien er vor dem Pharao.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.15|AT|1|1. Mose|41||0|15|Da sprach der Pharao zu Joseph: Ich habe einen Traum gehabt, und niemand kann ihn auslegen; ich habe aber von dir sagen hören, wenn du einen Traum nur hörest, so könnest du ihn auslegen.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.16|AT|1|1. Mose|41||0|16|Joseph antwortete dem Pharao und sprach: Bei mir steht das nicht; Gott wird dem Pharao Heil verkünden.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.17|AT|1|1. Mose|41||0|17|Nun sprach der Pharao zu Joseph: Mir träumte, ich stehe am Ufer des Nil.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.18|AT|1|1. Mose|41||0|18|Da stiegen aus dem Nil sieben fette, schöne Kühe und weideten im Grase.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.19|AT|1|1. Mose|41||0|19|Nach ihnen stiegen sieben andre Kühe herauf, dürr und überaus hässlich und mager; ich habe in ganz Ägypten nie so hässliche gesehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.20|AT|1|1. Mose|41||0|20|Und nun frassen die magern, hässlichen Kühe die sieben ersten, fetten Kühe auf;|ZUE1931|Public Domain GEN.41.21|AT|1|1. Mose|41||0|21|und wie sie die hineingefressen, merkte man ihnen gar nicht an, dass sie sie verschlungen hatten; sie waren noch so hässlich wie zuvor. Da erwachte ich.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.22|AT|1|1. Mose|41||0|22|Dann hatte ich|ZUE1931|Public Domain GEN.41.23|AT|1|1. Mose|41||0|23|nach ihnen sprossten sieben harte, dünne Ähren, vom Ostwind versengt,|ZUE1931|Public Domain GEN.41.24|AT|1|1. Mose|41||0|24|und die dünnen Ähren verschlangen die sieben schönen Ähren. Das habe ich den Wahrsagern erzählt, aber keiner kann es mir erklären.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.25|AT|1|1. Mose|41||0|25|Da sprach Joseph zum Pharao: Beide Träume des Pharao bedeuten dasselbe. Gott hat dem Pharao verkündet, was er tun will.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.26|AT|1|1. Mose|41||0|26|Die sieben schönen Kühe sind sieben Jahre, und die sieben schönen Ähren sind sieben Jahre; es ist ein und derselbe Traum.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.27|AT|1|1. Mose|41||0|27|Die sieben magern, hässlichen Kühe, die nach ihnen heraufstiegen, sind sieben Jahre; und die sieben leeren, vom Ostwind versengten Ähren werden sieben Hungerjahre sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.28|AT|1|1. Mose|41||0|28|"Das meinte ich, als ich zum Pharao sagte: ""Gott hat dem Pharao gezeigt, was er tun will."""|ZUE1931|Public Domain GEN.41.29|AT|1|1. Mose|41||0|29|Siehe, es werden sieben Jahre kommen mit grosser Fülle in ganz Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.30|AT|1|1. Mose|41||0|30|Und nach ihnen werden sieben Hungerjahre kommen; da wird all die Fülle in Ägypten vergessen sein: der Hunger wird das Land verzehren,|ZUE1931|Public Domain GEN.41.31|AT|1|1. Mose|41||0|31|dass man nichts mehr spüren wird von der Fülle im Lande ob der Hungersnot, die hernach kommt; denn sie wird sehr schwer sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.32|AT|1|1. Mose|41||0|32|Dass aber dem Pharao zweimal geträumt hat, das bedeutet, dass die Sache bei Gott fest beschlossen ist und dass Gott es alsbald tun wird.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.33|AT|1|1. Mose|41||0|33|Nun sehe sich der Pharao nach einem verständigen und weisen Manne um, den er über das Land Ägypten setze;|ZUE1931|Public Domain GEN.41.34|AT|1|1. Mose|41||0|34|und der Pharao greife ein und bestelle Amtleute über das Land, um in den sieben Jahren der Fülle den Fünften zu erheben vom Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.35|AT|1|1. Mose|41||0|35|Sie sollen alles Getreide dieser guten Jahre, die nun kommen werden, sammeln und das Korn aufspeichern zur Verfügung des Pharao; sie sollen das Getreide in die Städte schaffen und es dort verwahren.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.36|AT|1|1. Mose|41||0|36|So wird das Getreide dem Land als Vorrat dienen in den sieben Hungerjahren, die über das Land Ägypten kommen werden, dass nicht das Land vor Hunger verderbe.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.37|AT|1|1. Mose|41||0|37|Diese Rede gefiel dem Pharao und allen seinen Dienern wohl.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.38|AT|1|1. Mose|41||0|38|Und der Pharao sprach zu seinen Dienern: Könnten wir wohl einen Mann finden, in dem der Geist Gottes wäre wie in diesem?|ZUE1931|Public Domain GEN.41.39|AT|1|1. Mose|41||0|39|Und zu Joseph sprach der Pharao: Nachdem dir Gott das alles kundgetan hat, ist niemand so verständig und weise wie du.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.40|AT|1|1. Mose|41||0|40|Du sollst über mein Haus gesetzt sein, und deinem Worte soll mein ganzes Volk gehorchen; nur um den Thron will ich höher sein als du.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.41|AT|1|1. Mose|41||0|41|Dann sprach der Pharao zu Joseph: Siehe, ich setze dich hiemit über das ganze Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.42|AT|1|1. Mose|41||0|42|Und der Pharao zog seinen Siegelring vom Finger und steckte ihn Joseph an die Hand, kleidete ihn in Gewänder von Byssus und hängte ihm die goldene Kette um den Hals.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.43|AT|1|1. Mose|41||0|43|Dann liess er ihn auf seinem zweiten Wagen fahren, und man rief vor ihm her: Abrek! So setzte er ihn über das ganze Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.44|AT|1|1. Mose|41||0|44|Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao, und ohne deinen Willen soll niemand im ganzen Lande Ägypten die Hand oder den Fuss regen.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.45|AT|1|1. Mose|41||0|45|Und der Pharao nannte Joseph hinfort Zaphnath-Paneah und gab ihm Asnath, die Tochter Potipheras, des Priesters von On, zum Weibe. So gebot Joseph über das Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.46|AT|1|1. Mose|41||0|46|Joseph war dreissig Jahre alt, als er vor den Pharao, den König von Ägypten, trat. Und Joseph zog vom Pharao hinweg und fuhr durch das ganze Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.47|AT|1|1. Mose|41||0|47|Das Land aber trug in den sieben Jahren der Fülle Korn im Überfluss.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.48|AT|1|1. Mose|41||0|48|Da sammelte er alles Getreide der sieben Jahre, in denen Überfluss herrschte im Lande Ägypten, und schaffte das Getreide in die Städte; in eine jede Stadt tat er das Getreide von den Feldern rings um sie her.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.49|AT|1|1. Mose|41||0|49|So speicherte Joseph das Korn auf, über die Massen viel, wie Sand am Meer, sodass er davon abstand, es zu messen; denn es war unermesslich viel.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.50|AT|1|1. Mose|41||0|50|Und Joseph wurden zwei Söhne geboren, ehe das Hungerjahr kam; die gebar ihm Asnath, die Tochter Potipheras, des Priesters von On.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.51|AT|1|1. Mose|41||0|51|Und Joseph nannte den Erstgebornen Manasse; denn (sprach er) Gott hat mich all meine Mühsal und meines Vaters ganzes Haus vergessen lassen.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.52|AT|1|1. Mose|41||0|52|Den zweiten nannte er Ephraim; denn (sprach er) Gott hat mich fruchtbar gemacht im Lande meines Elends.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.53|AT|1|1. Mose|41||0|53|Als die sieben Jahre der Fülle im Lande Ägypten um waren,|ZUE1931|Public Domain GEN.41.54|AT|1|1. Mose|41||0|54|begannen die sieben Hungerjahre, wie Joseph gesagt hatte, und es kam eine Hungersnot über alle Länder; im ganzen Lande Ägypten jedoch war Brot.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.55|AT|1|1. Mose|41||0|55|Als aber ganz Ägypten Hunger litt, schrie das Volk zum Pharao um Brot. Da sprach der Pharao zu allen Ägyptern: Geht zu Joseph; was der euch sagt, das tut.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.56|AT|1|1. Mose|41||0|56|Die Hungersnot aber herrschte auf der ganzen Erde. Nun öffnete Joseph alle Kornspeicher und verkaufte den Ägyptern Getreide. Und die Hungersnot wurde drückend im Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.41.57|AT|1|1. Mose|41||0|57|Und alle Welt kam zu Joseph nach Ägypten, um Korn zu kaufen; denn die Hungersnot war drückend in aller Welt.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.1|AT|1|1. Mose|42||0|1|ALS aber Jakob sah, dass in Ägypten Korn feil war, sprach er zu seinen Söhnen: Was schaut ihr einander an?|ZUE1931|Public Domain GEN.42.2|AT|1|1. Mose|42||0|2|Ich höre doch, sprach er, dass in Ägypten Korn feil ist. Zieht hinab und kauft uns dort Getreide, dass wir zu leben haben und nicht sterben.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.3|AT|1|1. Mose|42||0|3|Da zogen die Brüder Josephs, ihrer zehn Mann, hinab, um in Ägypten Korn zu kaufen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.4|AT|1|1. Mose|42||0|4|Aber Benjamin, den Bruder Josephs, liess Jakob nicht mit seinen Brüdern ziehen; denn er dachte, es könnte ihm ein Unfall zustossen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.5|AT|1|1. Mose|42||0|5|So kamen unter den Leuten, die hinzogen, auch die Söhne Israels, um Korn zu kaufen; denn es herrschte Hungersnot im Lande Kanaan.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.6|AT|1|1. Mose|42||0|6|Nun war Joseph der Regent im Lande; er war es, der allem Volk im Lande Korn verkaufte. Als aber die Brüder Josephs zu ihm kamen, warfen sie sich vor ihm zur Erde nieder.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.7|AT|1|1. Mose|42||0|7|Sobald Joseph seine Brüder sah, erkannte er sie; aber er stellte sich fremd gegen sie und redete hart mit ihnen und fragte sie: Wo kommt ihr her? Sie sprachen: Aus dem Lande Kanaan, um Speise zu kaufen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.8|AT|1|1. Mose|42||0|8|Während aber Joseph seine Brüder erkannte, erkannten sie ihn nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.9|AT|1|1. Mose|42||0|9|Da gedachte Joseph der Träume, die er von ihnen geträumt hatte. Und er sprach zu ihnen: Ihr seid Kundschafter! Die Blösse des Landes zu erspähen, seid ihr gekommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.10|AT|1|1. Mose|42||0|10|Sie erwiderten ihm: Nicht doch, Herr! Deine Knechte sind gekommen, Speise zu kaufen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.11|AT|1|1. Mose|42||0|11|Wir sind alle eines Mannes Söhne; wir sind ehrliche Leute, deine Knechte sind keine Kundschafter.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.12|AT|1|1. Mose|42||0|12|Aber er sprach zu ihnen: Nichts da! ihr seid gekommen, die Blösse des Landes zu erspähen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.13|AT|1|1. Mose|42||0|13|Sie antworteten: Wir, deine Knechte, waren unser zwölf. Wir sind Brüder, Söhne eines Mannes im Lande Kanaan. Der jüngste ist jetzt noch bei unserm Vater, und einer ist nicht mehr da.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.14|AT|1|1. Mose|42||0|14|Joseph aber sprach zu ihnen: Es ist so, wie ich euch gesagt habe: Kundschafter seid ihr!|ZUE1931|Public Domain GEN.42.15|AT|1|1. Mose|42||0|15|Daran will ich euch erproben: So wahr der Pharao lebt, ihr sollt nicht von hinnen ziehen, es komme denn euer jüngster Bruder her.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.16|AT|1|1. Mose|42||0|16|Sendet einen von euch hin, dass er euren Bruder hole; ihr aber bleibt gefangen. So will ich eure Rede prüfen, ob ihr mit der Wahrheit umgeht; wo nicht, so seid ihr Kundschafter, so wahr der Pharao lebt.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.17|AT|1|1. Mose|42||0|17|Und er tat sie alle zusammen in Gewahrsam, drei Tage lang.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.18|AT|1|1. Mose|42||0|18|Am dritten Tage aber sprach Joseph zu ihnen: Wollt ihr am Leben bleiben, so tut dies - denn ich bin gottesfürchtig -:|ZUE1931|Public Domain GEN.42.19|AT|1|1. Mose|42||0|19|seid ihr ehrliche Leute, so lasst einen von euch Brüdern hier im Gefängnis gebunden liegen, ihr aber ziehet hin und nehmt genug Getreide heim, den Hunger eurer Familien zu stillen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.20|AT|1|1. Mose|42||0|20|Dann bringt euern jüngsten Bruder zu mir, dass eure Worte sich als wahr erweisen und ihr nicht sterben müsset.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.21|AT|1|1. Mose|42||0|21|Da sprachen sie untereinander: Wahrlich, das haben wir an unserm Bruder verschuldet; denn wir sahen die Not seiner Seele, als er uns anflehte, aber wir hörten nicht auf ihn. Darum kommt nun diese Not über uns.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.22|AT|1|1. Mose|42||0|22|"Ruben antwortete ihnen: Habe ich euch nicht gesagt: ""Versündigt euch nicht an dem Knaben!"" Doch ihr wolltet nicht hören; und nun, seht ihr, wird sein Blut gefordert."|ZUE1931|Public Domain GEN.42.23|AT|1|1. Mose|42||0|23|Sie wussten aber nicht, dass Joseph sie verstand; denn er redete durch einen Dolmetscher mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.24|AT|1|1. Mose|42||0|24|Nun ging er von ihnen hinweg und weinte. Dann kehrte er zu ihnen zurück und redete mit ihnen; und er nahm den Simeon von ihnen weg und liess ihn vor ihren Augen binden.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.25|AT|1|1. Mose|42||0|25|Darnach befahl er, dass man ihre Säcke mit Korn fülle und einem jeden das Geld wieder in seinen Sack lege und dass man ihnen Zehrung auf den Weg mitgebe. Das tat man ihnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.26|AT|1|1. Mose|42||0|26|Sie aber luden ihr Korn auf ihre Esel und zogen von dannen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.27|AT|1|1. Mose|42||0|27|Als nun einer in der Herberge seinen Sack auftat, um seinem Esel Futter zu geben, sah er sein Geld oben im Sacke liegen.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.28|AT|1|1. Mose|42||0|28|Da sprach er zu seinen Brüdern: Mein Geld ist wieder da; hier in meinem Sacke ist es. Da entfiel ihnen der Mut, und sie sahen einander erschrocken an und sprachen: Was hat uns Gott da angetan!|ZUE1931|Public Domain GEN.42.29|AT|1|1. Mose|42||0|29|Als sie nun heim zu ihrem Vater Jakob ins Land Kanaan kamen, erzählten sie ihm alles, was ihnen begegnet war, und sprachen:|ZUE1931|Public Domain GEN.42.30|AT|1|1. Mose|42||0|30|Der Mann, der Herr im Lande ist, hat mit uns hart geredet und uns ins Gefängnis gelegt, als wären wir Kundschafter.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.31|AT|1|1. Mose|42||0|31|"Da sprachen wir zu ihm: ""Wir sind ehrliche Leute, wir sind keine Kundschafter."|ZUE1931|Public Domain GEN.42.32|AT|1|1. Mose|42||0|32|"Wir sind unser zwölf Brüder, Söhne unsres Vaters; einer ist nicht mehr da, und der jüngste ist jetzt noch bei unserm Vater im Lande Kanaan."""|ZUE1931|Public Domain GEN.42.33|AT|1|1. Mose|42||0|33|"Nun sprach der Mann, der Herr des Landes, zu uns: ""Daran will ich erkennen, dass ihr ehrliche Leute seid: lasst einen von euch Brüdern bei mir und nehmt genug Getreide mit, den Hunger eurer Familien zu stillen."|ZUE1931|Public Domain GEN.42.34|AT|1|1. Mose|42||0|34|"Bringt mir aber euren jüngsten Bruder her, damit ich erkenne, dass ihr keine Kundschafter, sondern ehrliche Leute seid; dann will ich euch euren Bruder wieder geben, und ihr mögt frei im Lande umherziehen."""|ZUE1931|Public Domain GEN.42.35|AT|1|1. Mose|42||0|35|Und als sie die Säcke leerten, siehe, da fand ein jeder den Beutel mit seinem Geld in seinem Sacke. Als sie aber, sie und ihr Vater, die Beutel mit dem Gelde sahen, fürchteten sie sich.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.36|AT|1|1. Mose|42||0|36|Da sprach ihr Vater Jakob zu ihnen: Mich beraubt ihr der Kinder. Joseph ist nicht mehr, Simeon ist nicht mehr, und Benjamin wollt ihr auch wegnehmen; über mich kommt dieses alles.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.37|AT|1|1. Mose|42||0|37|Da erwiderte Ruben seinem Vater: Meine beiden Söhne magst du töten, wenn ich ihn dir nicht wieder bringe. Überlass ihn mir; ich bringe ihn dir wieder.|ZUE1931|Public Domain GEN.42.38|AT|1|1. Mose|42||0|38|Aber er sprach: Mein Sohn soll nicht mit euch hinabziehen; denn sein Bruder ist tot, und er ist allein noch übrig. Wenn ihm ein Unfall zustiesse auf dem Wege, den ihr zieht, so würdet ihr meine grauen Haare mit Kummer ins Totenreich hinunterbringen.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.1|AT|1|1. Mose|43||0|1|DIE Hungersnot aber lastete schwer auf dem Lande.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.2|AT|1|1. Mose|43||0|2|Als sie nun das Korn, das sie aus Ägypten gebracht, aufgegessen hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Zieht wieder hin und kauft uns ein wenig Speise.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.3|AT|1|1. Mose|43||0|3|"Da erwiderte ihm Juda: Der Mann hat uns nachdrücklich eingeschärft: ""Ihr dürft mir nicht mehr unter die Augen treten, wenn euer jüngster Bruder nicht bei euch ist."""|ZUE1931|Public Domain GEN.43.4|AT|1|1. Mose|43||0|4|Willst du also unsern Bruder mit uns gehen lassen, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.5|AT|1|1. Mose|43||0|5|"Willst du ihn aber nicht mitgehen lassen, so ziehen wir nicht hinab; denn der Mann hat zu uns gesagt: ""Ihr dürft mir nicht mehr unter die Augen treten, wenn euer Bruder nicht bei euch ist."""|ZUE1931|Public Domain GEN.43.6|AT|1|1. Mose|43||0|6|Israel sprach: Warum habt ihr mir das zuleide getan und dem Mann gesagt, dass ihr noch einen Bruder habt?|ZUE1931|Public Domain GEN.43.7|AT|1|1. Mose|43||0|7|"Sie antworteten: Der Mann hat so genau nach uns und unsrer Verwandtschaft geforscht und uns gefragt: ""Lebt euer Vater noch? Habt ihr noch einen Bruder?"" Da sagten wir es ihm, wie die Dinge stehen. Konnten wir den wissen, dass er sagen würde: ""Bringt euren Bruder her!"""|ZUE1931|Public Domain GEN.43.8|AT|1|1. Mose|43||0|8|Dann sprach Juda zu seinem Vater Israel: Gib mir den Knaben mit, so wollen wir uns aufmachen und hinziehen, damit wir zu leben haben und nicht sterben, wir und du und unsre Kindlein.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.9|AT|1|1. Mose|43||0|9|Ich will Bürge für ihn sein, von meiner Hand sollst du ihn fordern; wenn ich ihn dir nicht wieder bringe und vor Augen stelle, so will ich vor dir mein Leben lang die Schuld tragen.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.10|AT|1|1. Mose|43||0|10|Fürwahr, wenn wir nicht gezögert hätten, so wären wir jetzt schon zweimal wieder zurück.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.11|AT|1|1. Mose|43||0|11|Da sprach ihr Vater Israel zu ihnen: Muss es denn sein, so tut dies: nehmt von den besten Früchten des Landes in eure Säcke und bringt es dem Manne als Geschenk, ein wenig Balsam und ein wenig Honig, Gummi und Harz und Pistaziennüsse und Mandeln.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.12|AT|1|1. Mose|43||0|12|Und nehmt den doppelten Betrag an Geld mit euch: das Geld, das wieder oben in eure Säcke gelegt worden ist, müsst ihr auch mit zurücknehmen; vielleicht ist da ein Irrtum geschehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.13|AT|1|1. Mose|43||0|13|Dazu nehmt euren Bruder, macht euch auf und geht wieder zu dem Manne.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.14|AT|1|1. Mose|43||0|14|Der allmächtige Gott lasse euch Barmherzigkeit finden vor dem Manne, dass er euren andern Bruder mit euch ziehen lasse und den Benjamin! Ich aber, wie ich nun einmal verwaist bin, so bin ich, ach, verwaist!|ZUE1931|Public Domain GEN.43.15|AT|1|1. Mose|43||0|15|Da nahmen die Männer das Geschenk, auch den doppelten Betrag an Geld nahmen sie mit sich, dazu Benjamin, machten sich auf, zogen hinab nach Ägypten und traten vor Joseph.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.16|AT|1|1. Mose|43||0|16|Als Joseph den Benjamin bei ihnen sah, sprach er zu seinem Hausverwalter: Führe diese Männer ins Haus hinein, schlachte und richte zu, denn sie sollen mit mir zu Mittag essen.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.17|AT|1|1. Mose|43||0|17|Der Mann tat, wie Joseph befohlen hatte, und führte die Männer in Josephs Haus.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.18|AT|1|1. Mose|43||0|18|Sie aber fürchteten sich, weil sie in Josephs Haus geführt wurden, und sprachen: Wir werden hier hereingeführt um des Geldes willen, welches das erste Mal wieder in unsre Säcke gekommen ist: man will auf uns eindringen und über uns herfallen und uns zu Sklaven machen und uns die Esel wegnehmen.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.19|AT|1|1. Mose|43||0|19|Darum traten sie zu dem Manne, der über Josephs Haus gesetzt war, und redeten mit ihm an der Pforte|ZUE1931|Public Domain GEN.43.20|AT|1|1. Mose|43||0|20|und sprachen: Lieber Herr, wir sind schon einmal herabgekommen, um Speise zu kaufen.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.21|AT|1|1. Mose|43||0|21|Als wir nun in die Herberge kamen und unsre Säcke aufmachten, siehe, da lag eines jeden Geld oben in seinem Sacke, unser Geld nach seinem vollen Gewichte; das haben wir nun wieder mitgebracht.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.22|AT|1|1. Mose|43||0|22|Wir haben aber auch noch andres Geld bei uns, um Speise zu kaufen. Wir wissen nicht, wer unser Geld in unsre Säcke gelegt hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.23|AT|1|1. Mose|43||0|23|Er aber sprach: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz in die Säcke getan; euer Geld ist mir zugekommen. Und er brachte den Simeon zu ihnen heraus.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.24|AT|1|1. Mose|43||0|24|Dann führte er die Männer in Josephs Haus, reichte ihnen Wasser, ihre Füsse zu waschen, und gab ihren Eseln Futter.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.25|AT|1|1. Mose|43||0|25|Sie aber machten das Geschenk bereit, bis Joseph am Mittag käme; denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.26|AT|1|1. Mose|43||0|26|Als Joseph nun nach Hause kam, brachten sie ihm das Geschenk, das sie bei sich hatten, hinein und warfen sich vor ihm zur Erde nieder.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.27|AT|1|1. Mose|43||0|27|Er aber begrüsste sie und sprach: Geht es eurem alten Vater wohl, von dem ihr erzählt habt? Ist er noch am Leben?|ZUE1931|Public Domain GEN.43.28|AT|1|1. Mose|43||0|28|Sie antworteten: Es geht deinem Knechte, unserm Vater, wohl; er ist noch am Leben. Und sie verneigten sich und warfen sich nieder.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.29|AT|1|1. Mose|43||0|29|Und als er seine Augen erhob und seinen Bruder Benjamin, den Sohn seiner Mutter, sah, sprach er: Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr mir erzählt habt? Darnach sprach er: Gott sei dir gnädig, mein Sohn!|ZUE1931|Public Domain GEN.43.30|AT|1|1. Mose|43||0|30|Dann aber ging Joseph schnell in seine Kammer - denn sein Herz war tief bewegt beim Anblick seines Bruders, und das Weinen kam ihn an -, und er weinte daselbst.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.31|AT|1|1. Mose|43||0|31|Und als er sein Angesicht gewaschen hatte, kam er wieder heraus und nahm sich zusammen und sprach: Tragt das Essen auf!|ZUE1931|Public Domain GEN.43.32|AT|1|1. Mose|43||0|32|Und man trug ihm besonders auf und ihnen besonders, und ebenso den Ägyptern, die mit ihm assen. Denn die Ägypter dürfen nicht mit den Hebräern essen; das ist den Ägyptern ein Greuel.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.33|AT|1|1. Mose|43||0|33|Man setzte sie aber ihm gegenüber, vom Erstgebornen bis zum Jüngsten, genau nach dem Alter; darob sahen sich die Männer verwundert an.|ZUE1931|Public Domain GEN.43.34|AT|1|1. Mose|43||0|34|Und er liess ihnen Gerichte auftragen von seinem Tische; dem Benjamin aber wurde fünfmal mehr aufgetragen als den andern. Und sie tranken mit ihm und wurden guter Dinge.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.1|AT|1|1. Mose|44||0|1|DANN gebot Joseph seinem Hausverwalter: Fülle den Männern die Säcke mit Getreide, so viel sie mitführen können, und lege einem jeden sein Geld oben in den Sack.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.2|AT|1|1. Mose|44||0|2|Meinen silbernen Becher aber lege oben in des Jüngsten Sack samt dem Geld für das Korn. Und er tat, wie ihm Joseph gesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.3|AT|1|1. Mose|44||0|3|Am Morgen, als es Tag ward, liess man die Männer mit den Eseln ziehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.4|AT|1|1. Mose|44||0|4|Kaum aber waren sie zur Stadt hinaus und noch nicht weit gekommen, da sprach Joseph zu seinem Hausverwalter: Auf, jage den Männern nach, und wenn du sie eingeholt hast, so sprich zu ihnen: Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten und meinen silbernen Becher gestohlen?|ZUE1931|Public Domain GEN.44.5|AT|1|1. Mose|44||0|5|Ist das nicht der, aus dem mein Herr trinkt und aus dem er weissagt? Daran habt ihr übelgetan.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.6|AT|1|1. Mose|44||0|6|Als er sie nun eingeholt hatte, redete er solche Worte mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.7|AT|1|1. Mose|44||0|7|Sie antworteten: Warum redet mein Herr solche Worte? Ferne sei es von deinen Knechten, solches zu tun!|ZUE1931|Public Domain GEN.44.8|AT|1|1. Mose|44||0|8|Das Geld, das wir oben in unsern Säcken gefunden, haben wir dir doch aus dem Lande Kanaan zurückgebracht; wie sollten wir da aus dem Hause deines Herrn Silber oder Gold stehlen?|ZUE1931|Public Domain GEN.44.9|AT|1|1. Mose|44||0|9|Der unter deinen Knechten, bei dem es gefunden wird, der sei des Todes; wir aber wollen überdies meines Herrn Knechte sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.10|AT|1|1. Mose|44||0|10|Er sprach zu ihnen: Ja, es sei, wie ihr gesagt habt: der, bei dem es gefunden wird, der soll mein Knecht sein; ihr aber geht frei aus.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.11|AT|1|1. Mose|44||0|11|Und eilends liess ein jeder seinen Sack auf die Erde herab und machte ihn auf.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.12|AT|1|1. Mose|44||0|12|Er aber suchte nach: beim Ältesten fing er an, und beim Jüngsten hörte er auf; und der Becher fand sich in Benjamins Sack.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.13|AT|1|1. Mose|44||0|13|Da zerrissen sie ihre Kleider, luden die Säcke wieder auf die Esel und kehrten in die Stadt zurück.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.14|AT|1|1. Mose|44||0|14|Und Juda trat mit seinen Brüdern in das Haus Josephs, der noch da war, und sie warfen sich vor ihm zur Erde.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.15|AT|1|1. Mose|44||0|15|Da sprach Joseph zu ihnen: Was ist das für eine Tat, die ihr begangen habt! Wusstet ihr nicht, dass ein Mann wie ich es gewiss erkunden würde?|ZUE1931|Public Domain GEN.44.16|AT|1|1. Mose|44||0|16|Juda antwortete: Was sollen wir meinem Herrn sagen? wie sollen wir reden und womit uns rechtfertigen? Gott hat die Schuld deiner Knechte an den Tag gebracht. Siehe, wir sind meines Herrn Knechte, wir sowohl als der, bei dem sich der Becher gefunden hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.17|AT|1|1. Mose|44||0|17|Er aber sprach: Das sei ferne von mir, solches zu tun! Nur der, bei dem sich der Becher gefunden hat, soll mein Knecht sein; ihr aber mögt in Frieden hinauf zu eurem Vater ziehen!|ZUE1931|Public Domain GEN.44.18|AT|1|1. Mose|44||0|18|Da trat Juda zu ihm heran und sprach: Mit Verlaub, Herr, lass doch deinen Knecht ein Wort reden vor deinen Ohren, und dein Zorn entbrenne nicht über deinen Knecht; denn du bist wie der Pharao.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.19|AT|1|1. Mose|44||0|19|Mein Herr hat seine Knechte gefragt: Habt ihr noch einen Vater oder einen Bruder?|ZUE1931|Public Domain GEN.44.20|AT|1|1. Mose|44||0|20|Da antworteten wir meinem Herrn: Wir haben noch unsern alten Vater und einen Knaben, der ihm im Alter geboren wurde; sein Bruder ist tot, und so ist er allein von seiner Mutter übriggeblieben, und der Vater hat ihn lieb.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.21|AT|1|1. Mose|44||0|21|Da sprachst du zu deinen Knechten: Bringt ihn herab zu mir, dass ich ihn zu Gesicht bekomme.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.22|AT|1|1. Mose|44||0|22|Wir aber antworteten meinem Herrn: Der Knabe kann seinen Vater nicht verlassen; wenn er seinen Vater verliesse, so würde dieser sterben.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.23|AT|1|1. Mose|44||0|23|Da sprachst du zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, so dürft ihr mir nicht mehr unter die Augen treten.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.24|AT|1|1. Mose|44||0|24|Als wir nun zu deinem Knechte, meinem Vater, hinaufkamen, taten wir ihm die Worte meines Herrn kund.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.25|AT|1|1. Mose|44||0|25|Darnach sprach unser Vater: Zieht wieder hin und kauft uns ein wenig Speise.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.26|AT|1|1. Mose|44||0|26|Wir aber sprachen: Wir können nicht hinabziehen; nur wenn unser jüngster Bruder bei uns ist, ziehen wir hinab. Denn wir dürfen dem Manne nicht unter die Augen treten, wenn unser jüngster Bruder nicht bei uns ist.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.27|AT|1|1. Mose|44||0|27|Da sprach dein Knecht, mein Vater, zu uns: Ihr wisst ja selbst, dass mir mein Weib nur zwei Söhne geboren hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.28|AT|1|1. Mose|44||0|28|"Der eine ist von mir gegangen, sodass ich mir sagen musste: ""Er ist gewiss zerrissen worden"", und ich habe ihn bis heute nicht wiedergesehen."|ZUE1931|Public Domain GEN.44.29|AT|1|1. Mose|44||0|29|Nehmt ihr nun diesen auch von mir, und es stösst ihm ein Unfall zu, so bringt ihr meine grauen Haare mit Jammer ins Totenreich hinunter.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.30|AT|1|1. Mose|44||0|30|Und nun, wenn ich zu deinem Knechte, meinem Vater, heimkäme und der Knabe wäre nicht bei uns, an dem er doch mit ganzer Seele hängt,|ZUE1931|Public Domain GEN.44.31|AT|1|1. Mose|44||0|31|so stirbt er, wenn er sieht, dass der Knabe nicht mehr bei uns ist. So würden deine Knechte die grauen Haare deines Knechtes, unsres Vaters, mit Kummer ins Totenreich hinunterbringen.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.32|AT|1|1. Mose|44||0|32|"Denn dein Knecht ist für den Knaben Bürge geworden bei meinem Vater und hat gesprochen: ""Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen vor meinem Vater."""|ZUE1931|Public Domain GEN.44.33|AT|1|1. Mose|44||0|33|Darum erlaube jetzt, dass dein Knecht an des Knaben Statt hier bleibe als Sklave meines Herrn; der Knabe aber möge mit seinen Brüdern hinaufziehen.|ZUE1931|Public Domain GEN.44.34|AT|1|1. Mose|44||0|34|Denn wie könnte ich zu meinem Vater hinaufziehen, wenn der Knabe nicht bei mir wäre? Ich möchte den Jammer nicht mitansehen, der über meinen Vater kommen würde.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.1|AT|1|1. Mose|45||0|1|DA konnte sich Joseph nicht mehr länger halten vor allen, die um ihn her standen, und er rief: Lasst jedermann von mir hinausgehen! So war niemand sonst bei Joseph, als er sich seinen Brüdern zu erkennen gab.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.2|AT|1|1. Mose|45||0|2|Und er weinte laut, dass es die Ägypter hörten und man im Haus des Pharao davon vernahm.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.3|AT|1|1. Mose|45||0|3|Und Joseph sprach zu seinen Brüdern: Ich bin Joseph; lebt mein Vater noch? Aber seine Brüder konnten ihm nicht antworten, so erschraken sie vor ihm.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.4|AT|1|1. Mose|45||0|4|Dann sprach Joseph zu seinen Brüdern: Tretet doch zu mir heran! Und sie traten herzu. Da sprach er: Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.5|AT|1|1. Mose|45||0|5|Doch nun grämt euch nicht und lasst es euch nicht leid sein, dass ihr mich hierher verkauft habt; denn um|ZUE1931|Public Domain GEN.45.6|AT|1|1. Mose|45||0|6|Zwei Jahre ist ja nun schon die Hungersnot im Lande, und noch fünf Jahre lang wird kein Pflügen und Ernten sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.7|AT|1|1. Mose|45||0|7|Darum hat mich Gott vor euch her gesandt, um euch Nachkommenschaft zu sichern und von euch viele zu retten und am Leben zu erhalten.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.8|AT|1|1. Mose|45||0|8|So habt nicht ihr mich hierher gesandt, sondern Gott; er hat mich dem Pharao zum Vater gesetzt und zum Herrn über sein ganzes Haus und zum Herrscher über das ganze Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.9|AT|1|1. Mose|45||0|9|"Nun eilt und zieht hinauf zu meinem Vater und sagt ihm: Das lässt dir dein Sohn Joseph sagen: ""Gott hat mich zum Herrn über ganz Ägypten gemacht. Komm herab zu mir und säume nicht!"|ZUE1931|Public Domain GEN.45.10|AT|1|1. Mose|45||0|10|Du sollst im Lande Gosen wohnen und nahe bei mir sein, du und deine Kinder und deine Kindeskinder samt deinen Schafen und Rindern und allem, was dein ist.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.11|AT|1|1. Mose|45||0|11|"Ich will daselbst für dich sorgen - denn noch fünf Jahre dauert die Hungersnot -, dass du nicht in Armut gerätst, du und dein Haus samt allem, was dein ist."""|ZUE1931|Public Domain GEN.45.12|AT|1|1. Mose|45||0|12|Ihr seht es ja mit eigenen Augen, und auch mein Bruder Benjamin sieht, dass ich selbst es bin, der mit euch redet.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.13|AT|1|1. Mose|45||0|13|Erzählt denn meinem Vater von all meinen Ehren in Ägypten und von alledem, was ihr gesehen habt. Dann kommt eilends mit meinem Vater hierher.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.14|AT|1|1. Mose|45||0|14|Und nun fiel er seinem Bruder Benjamin um den Hals und weinte; und auch Benjamin weinte an seinem Halse.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.15|AT|1|1. Mose|45||0|15|Und er küsste alle seine Brüder und weinte, indem er sie umarmte. Darnach redeten seine Brüder mit ihm.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.16|AT|1|1. Mose|45||0|16|Die Kunde davon kam auch in das Haus des Pharao; es hiess: Josephs Brüder sind gekommen. Das gefiel dem Pharao und seinen Dienern wohl.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.17|AT|1|1. Mose|45||0|17|Und der Pharao gab Joseph Weisung, zu seinen Brüdern zu sagen: Tut also: beladet eure Tiere und zieht heim ins Land Kanaan.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.18|AT|1|1. Mose|45||0|18|Dann nehmt euren Vater und eure Familien und kommt zu mir; ich will euch das Beste geben, was das Land Ägypten bietet, dass ihr das Fett des Landes essen sollt.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.19|AT|1|1. Mose|45||0|19|Auch liess er ihnen sagen: Tut also: nehmt euch aus Ägypten Wagen für eure Kinder und Frauen und bringt euren Vater hierher.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.20|AT|1|1. Mose|45||0|20|Und lasst euch euren Hausrat nicht reuen; denn das Beste, was das ganze Land Ägypten bietet, soll euer sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.21|AT|1|1. Mose|45||0|21|Die Söhne Israels taten so, und Joseph gab ihnen Wagen nach dem Befehl des Pharao; auch gab er ihnen Zehrung auf den Weg,|ZUE1931|Public Domain GEN.45.22|AT|1|1. Mose|45||0|22|und einem jeden schenkte er ein Feierkleid, dem Benjamin aber schenkte er dreihundert Lot Silber und fünf Feierkleider.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.23|AT|1|1. Mose|45||0|23|Ebenso sandte er seinem Vater zehn Esel, mit Gut aus Ägypten beladen, und zehn Eselinnen mit Korn, Brot und|ZUE1931|Public Domain GEN.45.24|AT|1|1. Mose|45||0|24|Damit entliess er seine Brüder, und sie zogen fort; und er sprach zu ihnen: Ereifert euch nicht unterwegs!|ZUE1931|Public Domain GEN.45.25|AT|1|1. Mose|45||0|25|So zogen sie aus Ägypten hinauf und kamen zu ihrem Vater Jakob ins Land Kanaan.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.26|AT|1|1. Mose|45||0|26|Und sie erstatteten ihm Bericht und sprachen: Joseph ist noch am Leben; ja, er ist Herr über das ganze Land Ägypten. Aber sein Herz blieb kalt; denn er glaubte ihnen nicht.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.27|AT|1|1. Mose|45||0|27|Da erzählten sie ihm alles, was Joseph zu ihnen geredet hatte. Und als er die Wagen sah, die Joseph gesandt hatte, um ihn hinzuführen, da lebte ihr Vater Jakob wieder auf.|ZUE1931|Public Domain GEN.45.28|AT|1|1. Mose|45||0|28|Und Israel sprach: Genug! mein Sohn Joseph lebt noch! Ich will hin und ihn sehen, ehe ich sterbe.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.1|AT|1|1. Mose|46||0|1|UND Israel brach auf mit allem, was er hatte, und als er nach Beerseba kam, brachte er dem Gott seines Vaters Isaak Opfer dar.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.2|AT|1|1. Mose|46||0|2|Da redete Gott in einer nächtlichen Erscheinung mit Israel und sprach: Jakob! Jakob! Er antwortete: Hier bin ich.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.3|AT|1|1. Mose|46||0|3|Und er sprach: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen; denn ich will dich dort zu einem grossen Volke machen.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.4|AT|1|1. Mose|46||0|4|Ich selber ziehe mit dir hinab nach Ägypten, und ich werde dich auch wieder heraufführen, und Joseph soll dir die Augen zudrücken.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.5|AT|1|1. Mose|46||0|5|Da machte sich Jakob auf von Beerseba; und die Söhne Israels hoben ihren Vater Jakob, ihre Kinder und Frauen auf die Wagen, die der Pharao gesandt hatte, um ihn hinzuführen.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.6|AT|1|1. Mose|46||0|6|Und sie nahmen ihre Herden und ihre Habe, die sie im Lande Kanaan erworben hatten, und kamen so nach Ägypten, Jakob und sein ganzes Geschlecht mit ihm:|ZUE1931|Public Domain GEN.46.7|AT|1|1. Mose|46||0|7|seine Söhne und seine Enkel, seine Töchter und seine Enkelinnen und sein ganzes Geschlecht brachte er mit sich nach Ägypten.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.8|AT|1|1. Mose|46||0|8|Dies sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten kamen: Jakob und seine Söhne. Ruben, Jakobs Erstgeborner.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.9|AT|1|1. Mose|46||0|9|Die Söhne Rubens: Henoch, Pallu, Hezron und Charmi.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.10|AT|1|1. Mose|46||0|10|Die Söhne Simeons: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zohar und Saul, der Sohn der Kanaaniterin.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.11|AT|1|1. Mose|46||0|11|Die Söhne Levis: Gerson, Kahath und Merari.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.12|AT|1|1. Mose|46||0|12|Die Söhne Judas: Er, Onan, Sela, Perez und Serah. Aber Er und Onan starben im Lande Kanaan. Die Söhne des Perez waren Hezron und Hamul.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.13|AT|1|1. Mose|46||0|13|Die Söhne Issaschars: Thola, Puwa, Jasub und Simron.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.14|AT|1|1. Mose|46||0|14|Die Söhne Sebulons: Sered, Elon und Jahleel.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.15|AT|1|1. Mose|46||0|15|Das sind die Söhne Leas, die sie dem Jakob in Mesopotamien gebar, samt seiner Tochter Dina. Die machen zusammen, Söhne und Töchter, 33 Seelen aus.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.16|AT|1|1. Mose|46||0|16|Die Söhne Gads: Zephon, Haggi, Suni, Ezbon, Eri, Arodi und Areli.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.17|AT|1|1. Mose|46||0|17|Die Söhne Assers: Jimna, Jiswa, Jiswi und Beria, und ihre Schwester Serah. Die Söhne Berias: Heber und Malchiel.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.18|AT|1|1. Mose|46||0|18|Das sind die Söhne der Silpa, die Laban seiner Tochter Lea gab; diese gebar sie dem Jakob, sechzehn Seelen.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.19|AT|1|1. Mose|46||0|19|Die Söhne Rahels, des Weibes Jakobs: Joseph und Benjamin.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.20|AT|1|1. Mose|46||0|20|Dem Joseph wurden im Lande Ägypten Manasse und Ephraim geboren, die ihm Asnath gebar, die Tochter Potipheras, des Priesters von On.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.21|AT|1|1. Mose|46||0|21|Die Söhne Benjamins: Bela, Becher, Asbel, Gera, Naeman, Ahiram, Supham, Hupham und Ard.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.22|AT|1|1. Mose|46||0|22|Das sind die Söhne Rahels, die sie dem Jakob gebar, zusammen vierzehn Seelen.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.23|AT|1|1. Mose|46||0|23|Die Söhne Dans: Husim.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.24|AT|1|1. Mose|46||0|24|Die Söhne Naphthalis: Jahzeel, Guni, Jezer und Sillem.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.25|AT|1|1. Mose|46||0|25|Das sind die Söhne der Bilha, die Laban seiner Tochter Rahel gab; diese gebar sie dem Jakob, zusammen sieben Seelen.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.26|AT|1|1. Mose|46||0|26|Alle Seelen aus dem Geschlechte Jakobs, die nach Ägypten kamen, alle seine Nachkommen, nicht gerechnet die Frauen der Söhne Jakobs, waren zusammen 66 Seelen.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.27|AT|1|1. Mose|46||0|27|Und die Söhne Josephs, die ihm in Ägypten geboren wurden, waren zwei Seelen. Alle Seelen des Hauses Jakobs, die nach Ägypten kamen, waren siebzig.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.28|AT|1|1. Mose|46||0|28|Den Juda aber sandte er vor sich her zu Joseph, damit dieser vor seiner Ankunft nach Gosen Weisung gebe. Als sie nun ins Land Gosen kamen,|ZUE1931|Public Domain GEN.46.29|AT|1|1. Mose|46||0|29|liess Joseph seinen Wagen anspannen und zog nach Gosen, seinem Vater Israel entgegen; und als er ihn sah, fiel er ihm um den Hals und weinte lange an seinem Halse.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.30|AT|1|1. Mose|46||0|30|Dann sprach Israel zu Joseph: Jetzt will ich gerne sterben, nachdem ich dein Angesicht geschaut und gesehen habe, dass du noch am Leben bist.|ZUE1931|Public Domain GEN.46.31|AT|1|1. Mose|46||0|31|"Joseph aber sprach zu seinen Brüdern und zu seines Vaters Hause: Ich will hingehen und es dem Pharao melden und zu ihm sprechen: ""Meine Brüder und meines Vaters Haus, die im Lande Kanaan waren, sind zu mir gekommen."|ZUE1931|Public Domain GEN.46.32|AT|1|1. Mose|46||0|32|"Die Männer sind Schafhirten - denn sie waren Viehzüchter -, und ihre Schafe und Rinder und alles, was sie besitzen, haben sie mitgebracht."""|ZUE1931|Public Domain GEN.46.33|AT|1|1. Mose|46||0|33|"Wenn euch nun der Pharao rufen lässt und fragt: ""Was ist euer Gewerbe?"""|ZUE1931|Public Domain GEN.46.34|AT|1|1. Mose|46||0|34|"so sagt: ""Deine Knechte sind Viehzüchter gewesen von Jugend an bis jetzt, wir wie unsre Väter"", damit ihr im Lande Gosen wohnen dürft. - Alle Schafhirten sind nämlich den Ägyptern ein Greuel."|ZUE1931|Public Domain GEN.47.1|AT|1|1. Mose|47||0|1|SO ging denn Joseph hinein und meldete es dem Pharao und sprach: Mein Vater und meine Brüder sind mit ihren Schafen und Rindern und ihrer ganzen Habe aus dem Lande Kanaan gekommen, und nun sind sie im Lande Gosen.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.2|AT|1|1. Mose|47||0|2|Aus der Zahl seiner Brüder aber hatte er fünf mit sich genommen; die stellte er dem Pharao vor.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.3|AT|1|1. Mose|47||0|3|Da sprach der Pharao zu seinen Brüdern: Was ist euer Gewerbe? Sie antworteten dem Pharao: Deine Knechte sind Schafhirten, wir wie unsre Väter.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.4|AT|1|1. Mose|47||0|4|Dann sagten sie zum Pharao: Wir sind gekommen, als Fremdlinge im Lande zu wohnen; denn deine Knechte haben keine Weide für ihre Schafe, so schwer ist die Hungersnot im Lande Kanaan. So lass doch nun deine Knechte im Lande Gosen bleiben.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.5|AT|1|1. Mose|47||0|5|Da sprach der Pharao zu Joseph: Dein Vater und deine Brüder sind also zu dir gekommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.6|AT|1|1. Mose|47||0|6|Das Land Ägypten steht dir offen. Lass deinen Vater und deine Brüder im besten Teil des Landes wohnen; sie mögen im Lande Gosen bleiben. Und wenn du weisst, dass tüchtige Leute unter ihnen sind, so setze sie zu Aufsehern über meine eignen Herden.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.7|AT|1|1. Mose|47||0|7|Joseph brachte auch seinen Vater Jakob hinein und stellte ihn dem Pharao vor, und Jakob entbot dem Pharao den Segensgruss.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.8|AT|1|1. Mose|47||0|8|Und der Pharao fragte Jakob: Wie alt bist du?|ZUE1931|Public Domain GEN.47.9|AT|1|1. Mose|47||0|9|Jakob antwortete dem Pharao: Die ganze Zeit meiner Pilgerschaft ist 130 Jahre. Kurz und voll Leid war die Zeit meiner Lebensjahre, und sie reicht nicht an die Zeit der Lebensjahre, die meinen Vätern in den Tagen ihrer Pilgerschaft beschieden war.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.10|AT|1|1. Mose|47||0|10|Dann nahm Jakob mit Segenswunsch Abschied vom Pharao und ging von ihm hinaus.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.11|AT|1|1. Mose|47||0|11|Joseph aber verschaffte seinem Vater und seinen Brüdern Wohnsitze und gab ihnen eigenen Besitz im Lande Ägypten, im besten Teil des Landes, im Gebiet von Ramses, wie der Pharao geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.12|AT|1|1. Mose|47||0|12|Und Joseph versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Speise nach der Zahl der Kinder.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.13|AT|1|1. Mose|47||0|13|ES war aber im ganzen Lande kein Brot; denn die Hungersnot war sehr schwer, sodass das Land Ägypten und das Land Kanaan vor Hunger verschmachteten.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.14|AT|1|1. Mose|47||0|14|So brachte Joseph alles Geld zusammen, das sich im Lande Ägypten und im Lande Kanaan fand, für das Korn, das die Leute kauften. Und Joseph lieferte das Geld in das Haus des Pharao ab.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.15|AT|1|1. Mose|47||0|15|Als nun im Lande Ägypten und im Lande Kanaan das Geld ausgegangen war, kamen alle Ägypter zu Joseph und sprachen: Verschaffe uns Brot! Warum lässest du uns vor deinen Augen sterben? Denn das Geld ist zu Ende.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.16|AT|1|1. Mose|47||0|16|Joseph sprach: Gebt euer Vieh her, so will ich euch Brot dafür geben, wenn das Geld zu Ende ist.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.17|AT|1|1. Mose|47||0|17|Da brachten sie dem Joseph ihr Vieh, und er gab ihnen Brot dafür, für die Pferde, die Schafherden, die Rinderherden und die Esel. So versorgte er sie in jenem Jahr mit Brot um den Preis all ihres Viehs.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.18|AT|1|1. Mose|47||0|18|Als dieses Jahr verflossen war, kamen sie im zweiten Jahre wieder und sprachen zu ihm: Wir können es unserm Herrn nicht verhehlen: das Geld ist zu Ende. Auch die Viehherden gehören unserm Herrn; so bleibt denn zur Verfügung unsers Herrn nichts mehr als unser Leib und unser Feld.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.19|AT|1|1. Mose|47||0|19|Warum sollen wir vor deinen Augen zugrunde gehen, wir und unser Feld? Kaufe uns und unser Feld um Brot, so wollen wir samt unserm Felde dem Pharao dienstbar werden. Gib uns Saatgut, dass wir am Leben bleiben und nicht sterben und das Feld nicht veröde.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.20|AT|1|1. Mose|47||0|20|So kaufte Joseph für den Pharao alles Ackerland in Ägypten auf; denn die Ägypter verkauften ein jeder seinen Acker, weil die Hungersnot sie hart drückte, und so ward das Land Eigentum des Pharao.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.21|AT|1|1. Mose|47||0|21|Das Volk aber machte er ihm dienstbar von einem Ende Ägyptens bis zum andern.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.22|AT|1|1. Mose|47||0|22|Nur das Ackerland der Priester kaufte er nicht; denn die Priester hatten vom Pharao ein festes Einkommen, und sie nährten sich von diesem Einkommen, das der Pharao ihnen gab; darum brauchten sie ihr Ackerland nicht zu verkaufen.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.23|AT|1|1. Mose|47||0|23|Und Joseph sprach zum Volke: Damit habe ich euch und euer Ackerland heute für den Pharao gekauft; da habt ihr Saatgut, nun besät das Feld.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.24|AT|1|1. Mose|47||0|24|Aber vom Ertrage müsst ihr dem Pharao den Fünften geben; die andern vier Teile sollen euer sein, das Feld zu besäen und damit ihr zu essen habt samt euren Hausgenossen und euren Kindern.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.25|AT|1|1. Mose|47||0|25|Sie sprachen: Du hast uns das Leben erhalten; wenn wir nur Gnade finden vor unserm Herrn, so wollen wir gerne dem Pharao dienstbar sein.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.26|AT|1|1. Mose|47||0|26|So machte Joseph dies zum Gesetz bis auf den heutigen Tag für das Ackerland der Ägypter, dass sie dem Pharao den Fünften geben müssen. Nur das Ackerland der Priester wurde nicht Eigentum des Pharao.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.27|AT|1|1. Mose|47||0|27|ALSO blieb Israel im Lande Ägypten, im Lande Gosen; und sie setzten sich darin fest und mehrten sich und wurden sehr zahlreich.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.28|AT|1|1. Mose|47||0|28|Und Jakob lebte noch siebzehn Jahre im Lande Ägypten, sodass die Zahl der Lebensjahre Jakobs 147 betrug.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.29|AT|1|1. Mose|47||0|29|Als nun die Zeit kam, dass Israel sterben sollte, liess er seinen Sohn Joseph rufen und sprach zu ihm: Willst du mir einen Gefallen tun, so lege deine Hand unter meine Hüfte und erweise mir die Liebe und Treue, dass du mich nicht in Ägypten begräbst;|ZUE1931|Public Domain GEN.47.30|AT|1|1. Mose|47||0|30|sondern wenn ich mich nun zu meinen Vätern lege, so bringe mich aus Ägypten hinweg und begrabe mich in ihrer Grabstätte. Er sprach: Ich will tun, wie du gesagt hast.|ZUE1931|Public Domain GEN.47.31|AT|1|1. Mose|47||0|31|Er aber sprach: So schwöre mir! Und er schwur ihm. Da verneigte sich Israel zu Häupten des Bettes.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.1|AT|1|1. Mose|48||0|1|Darnach begab es sich, dass dem Joseph berichtet ward: Siehe, dein Vater ist krank. Da nahm er seine beiden Söhne Manasse und Ephraim mit sich und kam zu Jakob.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.2|AT|1|1. Mose|48||0|2|Und man meldete Jakob: Siehe, dein Sohn Joseph kommt zu dir. Da raffte sich Israel zusammen und setzte sich im Bette auf.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.3|AT|1|1. Mose|48||0|3|Und Jakob sprach zu Joseph: Der allmächtige Gott erschien mir zu Lus im Lande Kanaan, segnete mich|ZUE1931|Public Domain GEN.48.4|AT|1|1. Mose|48||0|4|"und sprach zu mir: ""Siehe, ich will dich fruchtbar machen und dich mehren, will dich zu einer Gemeinde von Völkern machen und deinem Geschlechte dieses Land zum ewigen Besitze geben."""|ZUE1931|Public Domain GEN.48.5|AT|1|1. Mose|48||0|5|Und nun sollen deine beiden Söhne, die dir in Ägypten geboren wurden, ehe ich zu dir nach Ägypten kam, die meinen sein; wie Ruben und Simeon sollen Manasse und Ephraim mir gelten.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.6|AT|1|1. Mose|48||0|6|Die Kinder aber, die du nach ihnen gezeugt hast, sollen dein sein; nach dem Namen ihrer Brüder sollen sie benannt sein auf ihrem Erbteil.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.7|AT|1|1. Mose|48||0|7|Als ich aus Mesopotamien kam, starb mir Rahel im Lande Kanaan auf dem Wege, als es nur noch ein Stück weit bis Ephrath war, und ich begrub sie daselbst am Wege nach Ephrath - das ist Bethlehem.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.8|AT|1|1. Mose|48||0|8|Als nun Israel die Söhne Josephs sah, sprach er: Wer sind diese?|ZUE1931|Public Domain GEN.48.9|AT|1|1. Mose|48||0|9|Joseph antwortete seinem Vater: Es sind meine Söhne, die Gott mir hier gegeben hat. Da sprach er: Bringe sie her zu mir, dass ich sie segne.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.10|AT|1|1. Mose|48||0|10|Israels Augen aber waren vor Alter schwach geworden, sodass er nicht mehr sehen konnte. Und er führte sie nahe zu ihm hin; er aber küsste und umarmte sie.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.11|AT|1|1. Mose|48||0|11|Da sprach Israel zu Joseph: Ich hätte nicht gedacht, dass ich dein Angesicht je wiedersehen würde; und nun hat Gott mich sogar deine Kinder schauen lassen.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.12|AT|1|1. Mose|48||0|12|Dann zog sie Joseph von seinen Knieen zurück und verneigte sich mit dem Angesicht zur Erde.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.13|AT|1|1. Mose|48||0|13|Darnach nahm Joseph die beiden, den Ephraim an seiner rechten Hand zur Linken Israels und den Manasse an seiner linken Hand zur Rechten Israels, und führte sie nahe zu ihm hin.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.14|AT|1|1. Mose|48||0|14|Aber Israel streckte seine Rechte aus und legte sie auf Ephraims, des Jüngern, Haupt und seine Linke auf das Haupt Manasses, indem er die Arme kreuzte; Manasse war nämlich der Erstgeborne.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.15|AT|1|1. Mose|48||0|15|Und er segnete Joseph und sprach: Der Gott, vor dem meine Väter Abraham und Isaak gewandelt, / der Gott, der mein Hirte gewesen mein Leben lang, bis auf diesen Tag, /|ZUE1931|Public Domain GEN.48.16|AT|1|1. Mose|48||0|16|der Engel, der mich aus aller Not erlöst hat: / er segne diese Knaben, dass in ihnen mein Name fortlebe / und der Name meiner Väter Abraham und Isaak, / dass sie wachsen und zahlreich werden auf der Erde.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.17|AT|1|1. Mose|48||0|17|Als aber Joseph sah, dass sein Vater die rechte Hand auf Ephraims Haupt legte, missfiel es ihm, und er fasste seines Vaters Hand, um sie vom Haupte Ephraims auf Manasses Haupt zu legen;|ZUE1931|Public Domain GEN.48.18|AT|1|1. Mose|48||0|18|und Joseph sprach zu seinem Vater: Nicht also, mein Vater! dieser ist der Erstgeborne, lege deine Rechte auf sein Haupt.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.19|AT|1|1. Mose|48||0|19|Aber sein Vater weigerte sich und sprach: Ich weiss, mein Sohn, ich weiss wohl. Auch dieser wird zu einem Volke werden, und auch er wird gross sein; aber sein jüngerer Bruder wird grösser sein als er, und sein Geschlecht wird eine Menge von Völkern werden.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.20|AT|1|1. Mose|48||0|20|So segnete er sie an jenem Tage und sprach: Mit eurem Namen wird man in Israel Segen wünschen und sprechen: Gott mache dich wie Ephraim und wie Manasse! und gab damit Ephraim den Vorrang vor Manasse.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.21|AT|1|1. Mose|48||0|21|Dann sprach Israel zu Joseph: Siehe, ich sterbe nun; Gott aber wird mit euch sein und wird euch wieder in das Land eurer Väter bringen.|ZUE1931|Public Domain GEN.48.22|AT|1|1. Mose|48||0|22|Und ich gebe dir als Vorzug vor deinen Brüdern einen Bergrücken, den ich den Amoritern abgenommen habe mit meinem Schwert und Bogen.|ZUE1931|Public Domain GEN.49.1|AT|1|1. Mose|49||0|1|UND Jakob berief seine Söhne und sprach: Versammelt euch, dass ich euch verkünde, was euch am Ende der Tage begegnen wird.|ZUE1931|Public Domain GEN.49.2|AT|1|1. Mose|49||0|2|Kommet zusammen, ihr Söhne Jakobs, / und höret auf Israel, euren Vater! /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.3|AT|1|1. Mose|49||0|3|Ruben, mein Erstgeborner bist du, / meine Kraft, der Erstling meiner Stärke; / überragend an Hoheit, überragend an Macht, /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.4|AT|1|1. Mose|49||0|4|walltest du über wie Wasser, sollst der Erste nicht sein. / Denn du bestiegst deines Vaters Lager, / entweihtest damals das Bette, das du bestiegen. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.5|AT|1|1. Mose|49||0|5|Simeon und Levi sind Brüder, / Werkzeuge des Frevels sind ihre Waffen. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.6|AT|1|1. Mose|49||0|6|Ihrem Rat bleibe fern meine Seele, / mit ihrer Versammlung eine sich nicht mein Herz; / denn im Zorne töten sie Männer, / und im Mutwillen verstümmeln sie Stiere. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.7|AT|1|1. Mose|49||0|7|Fluch über ihren Zorn, dass er so heftig, / und über ihren Grimm, dass er so grausam ist! / Ich will sie zerteilen in Jakob, / will sie zerstreuen in Israel. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.8|AT|1|1. Mose|49||0|8|Juda, dich preisen deine Brüder! / Deine Hand packt die Feinde im Nacken, / vor dir neigen sich die Söhne deines Vaters. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.9|AT|1|1. Mose|49||0|9|Ein junger Löwe ist Juda; / vom Raube, mein Sohn, wardst du gross. / Er hat sich gekauert, gelagert wie ein Leu, / wie eine Löwin - wer will ihn aufstören? /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.10|AT|1|1. Mose|49||0|10|Nie weicht das Szepter von Juda, / noch der Führerstab von seinen Füssen, / bis dass der Herrscher kommt, / dem die Völker gehorchen. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.11|AT|1|1. Mose|49||0|11|Er bindet seinen Esel an den Weinstock / und an die Rebe das Füllen seiner Eselin, / er wäscht sein Gewand in Wein / und in Traubenblut seinen Mantel, /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.12|AT|1|1. Mose|49||0|12|seine Augen funkeln von Wein, / und seine Zähne sind weiss von Milch. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.13|AT|1|1. Mose|49||0|13|Sebulon wohnt am Ufer des Meeres; / er liegt am Gestade der Schiffe / und lehnt seinen Rücken an Sidon. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.14|AT|1|1. Mose|49||0|14|Issaschar ist ein knochiger Esel, / der zwischen den Viehhürden lagert. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.15|AT|1|1. Mose|49||0|15|Und da er sah, dass die Ruhe so schön sei / und das Land so lieblich, / beugte er seinen Rücken zum Tragen / und ward ein fronender Knecht. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.16|AT|1|1. Mose|49||0|16|Dan schafft Recht seinem Volke, / wie nur irgendein Stamm in Israel. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.17|AT|1|1. Mose|49||0|17|Dan sei eine Schlange am Wege, / eine Otter auf dem Pfade, / die das Ross in die Fersen beisst, / dass sein Reiter rücklings stürzt. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.18|AT|1|1. Mose|49||0|18|Deiner Hilfe harre ich, Herr! /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.19|AT|1|1. Mose|49||0|19|Gad wird von Drängern bedrängt; / er aber drängt ihnen nach. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.20|AT|1|1. Mose|49||0|20|Assers Brot ist fett; / ja, Königsleckerbissen spendet er. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.21|AT|1|1. Mose|49||0|21|Naphthali ist eine flüchtige Hindin; / von ihm kommen liebliche Reden. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.22|AT|1|1. Mose|49||0|22|Ein junger Fruchtbaum ist Joseph, / ein junger Fruchtbaum am Quell; /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.23|AT|1|1. Mose|49||0|23|Es reizten ihn und schossen, / es befeindeten ihn Pfeilschützen; /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.24|AT|1|1. Mose|49||0|24|doch fest blieb sein Bogen / und gelenk die Kraft seiner Hände / durch die Hilfe des Starken Jakobs, / durch den Namen des Hirten Israels, /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.25|AT|1|1. Mose|49||0|25|durch deines Vaters Gott, der dir helfe, / durch den allmächtigen Gott, der dich segne / mit Segensfülle vom Himmel droben, / mit Segensfülle aus der Flut, die drunten lagert, / mit Segensfülle aus Brüsten und Mutterschoss. /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.26|AT|1|1. Mose|49||0|26|Die Segnungen deines Vaters sind reicher / als die Segensfülle der ewigen Berge, / als die Lust der uralten Höhen. / Das alles komme auf das Haupt Josephs, / auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern! /|ZUE1931|Public Domain GEN.49.27|AT|1|1. Mose|49||0|27|Benjamin ist ein reissender Wolf; / am Morgen verzehrt er Raub, / und am Abend verteilt er Beute.|ZUE1931|Public Domain GEN.49.28|AT|1|1. Mose|49||0|28|Das sind die zwölf Stämme Israels insgesamt, und das ist's, was ihr Vater zu ihnen geredet hat. UND er segnete sie; einen jeden segnete er mit einem besonderen Segen.|ZUE1931|Public Domain GEN.49.29|AT|1|1. Mose|49||0|29|Und er gab ihnen Weisung und sprach zu ihnen: Wenn ich nun versammelt werde zu meinen Stammesgenossen, so begrabet mich bei meinen Vätern in der Höhle auf dem Grundstück des Hethiters Ephron,|ZUE1931|Public Domain GEN.49.30|AT|1|1. Mose|49||0|30|in der Höhle auf dem Grundstück Machpela, gegenüber Mamre, im Lande Kanaan, dem Grundstück, das Abraham von dem Hethiter Ephron als Grabstätte zu eigen erworben hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.49.31|AT|1|1. Mose|49||0|31|Dort haben sie Abraham und sein Weib Sara begraben, dort haben sie Isaak und sein Weib Rebekka begraben, und dort habe ich Lea begraben,|ZUE1931|Public Domain GEN.49.32|AT|1|1. Mose|49||0|32|auf dem Grundstück mit der Höhle darauf, das den Hethitern abgekauft wurde.|ZUE1931|Public Domain GEN.49.33|AT|1|1. Mose|49||0|33|Als nun Jakob seinen Söhnen alle diese Weisungen gegeben hatte, zog er seine Füsse auf das Bett zurück, verschied und ward versammelt zu seinen Stammesgenossen.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.1|AT|1|1. Mose|50||0|1|Da warf sich Joseph über seinen Vater und weinte über ihm und küsste ihn.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.2|AT|1|1. Mose|50||0|2|Dann befahl Joseph seinen Dienern, den Ärzten, seinen Vater einzubalsamieren; und die Ärzte balsamierten Israel ein.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.3|AT|1|1. Mose|50||0|3|Darüber vergingen volle vierzig Tage; denn so lange währt das Einbalsamieren. Und die Ägypter beweinten ihn siebzig Tage lang.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.4|AT|1|1. Mose|50||0|4|Als nun die Trauerzeit vorbei war, sprach Joseph zum Hof des Pharao: Wollt ihr mir einen Gefallen tun, so redet für mich vor dem Pharao und sagt zu ihm:|ZUE1931|Public Domain GEN.50.5|AT|1|1. Mose|50||0|5|"Mein Vater hat einen Eid von mir genommen und gesagt: ""Wenn ich nun sterbe, so begrabe mich in meiner Gruft, die ich mir im Lande Kanaan gegraben habe."" So will ich denn hinaufziehen und meinen Vater begraben und dann zurückkommen."|ZUE1931|Public Domain GEN.50.6|AT|1|1. Mose|50||0|6|Der Pharao sprach: So ziehe hinauf und begrabe deinen Vater, wie er dich hat schwören lassen.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.7|AT|1|1. Mose|50||0|7|Da zog Joseph hinauf, seinen Vater zu begraben, und es zogen mit ihm alle Diener des Pharao, die Ältesten seines Hauses und alle Ältesten des Landes Ägypten,|ZUE1931|Public Domain GEN.50.8|AT|1|1. Mose|50||0|8|dazu das ganze Haus Josephs, seine Brüder und seines Vaters Haus; nur ihre kleinen Kinder und ihre Rinder und Schafe liessen sie im Lande Gosen.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.9|AT|1|1. Mose|50||0|9|Auch Wagen und Reiter zogen mit ihm hinauf, und es war ein sehr grosser Heerzug.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.10|AT|1|1. Mose|50||0|10|Als sie nun nach Goren-Atad kamen, das jenseits des Jordan liegt, hielten sie daselbst eine gar grosse und feierliche Totenklage, und er veranstaltete eine Trauerfeier für seinen Vater, sieben Tage lang.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.11|AT|1|1. Mose|50||0|11|Und als die Leute im Lande, die Kanaaniter, die Trauerfeier in Goren-Atad sahen, sprachen sie: Da halten die Ägypter eine grosse Trauerfeier. Daher nennt man den Ort Abel-Mizraim; das liegt jenseits des Jordan.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.12|AT|1|1. Mose|50||0|12|Und seine Söhne taten mit ihm so, wie er ihnen befohlen hatte:|ZUE1931|Public Domain GEN.50.13|AT|1|1. Mose|50||0|13|sie brachten ihn in das Land Kanaan und begruben ihn gegenüber Mamre in der Höhle auf dem Grundstück Machpela, das Abraham von dem Hethiter Ephron als Grabstätte zu eigen erworben hatte.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.14|AT|1|1. Mose|50||0|14|Nachdem so Joseph seinen Vater begraben hatte, kehrte er nach Ägypten zurück, er und seine Brüder und alle, die mit ihm hinaufgezogen waren, seinen Vater zu begraben.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.15|AT|1|1. Mose|50||0|15|ALS nun die Brüder Josephs sahen, dass ihr Vater gestorben war, sprachen sie: Wie? wenn nun Joseph feindselig gegen uns auftritt und uns all das Böse vergilt, das wir ihm angetan haben?|ZUE1931|Public Domain GEN.50.16|AT|1|1. Mose|50||0|16|Darum liessen sie dem Joseph sagen: Dein Vater hat vor seinem Tod befohlen:|ZUE1931|Public Domain GEN.50.17|AT|1|1. Mose|50||0|17|"""So sollt ihr zu Joseph sagen: Ach, vergib doch deinen Brüdern ihre Missetat und Sünde, dass sie so übel an dir gehandelt haben."" So vergib uns nun unsre Missetat, da wir (doch auch) dem Gotte deines Vaters dienen. Joseph aber weinte, als sie ihm das sagen liessen."|ZUE1931|Public Domain GEN.50.18|AT|1|1. Mose|50||0|18|Dann gingen seine Brüder selbst hin, fielen vor ihm nieder und sprachen: Da nimm uns hin, als deine Knechte!|ZUE1931|Public Domain GEN.50.19|AT|1|1. Mose|50||0|19|Joseph sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Bin ich denn an Gottes Statt?|ZUE1931|Public Domain GEN.50.20|AT|1|1. Mose|50||0|20|Ihr zwar gedachtet mir Böses zu tun, aber Gott hat es zum Guten gewendet, dass er täte, was jetzt am Tage ist: ein grosses Volk am Leben zu erhalten.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.21|AT|1|1. Mose|50||0|21|So fürchtet euch nun nicht! Ich will für euch und eure Kindlein sorgen. Und er tröstete sie und redete ihnen freundlich zu.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.22|AT|1|1. Mose|50||0|22|So blieb Joseph in Ägypten, er und seines Vaters Haus, und er lebte 110 Jahre.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.23|AT|1|1. Mose|50||0|23|Und Joseph sah von Ephraim Nachkommen bis ins dritte Geschlecht; auch wurden die Söhne Machirs, des Sohnes Manasses, von Joseph an Kindesstatt angenommen.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.24|AT|1|1. Mose|50||0|24|Dann sprach Joseph zu seinen Brüdern: Ich sterbe nun; Gott aber wird sich euer annehmen und euch aus diesem Lande hinaufführen in das Land, das er Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen hat.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.25|AT|1|1. Mose|50||0|25|Und Joseph nahm einen Eid von den Söhnen Israels und sprach: Wenn sich Gott euer annehmen wird, so führet meine Gebeine von hier mit hinauf.|ZUE1931|Public Domain GEN.50.26|AT|1|1. Mose|50||0|26|Darnach starb Joseph, 110 Jahre alt; und man balsamierte ihn ein und legte ihn in Ägypten in einen Sarg.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.1|AT|2|2. Mose|1||0|1|DIES sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten kamen - mit Jakob waren sie gekommen, ein jeder mit seiner Familie -:|ZUE1931|Public Domain EXO.1.2|AT|2|2. Mose|1||0|2|Ruben, Simeon, Levi und Juda,|ZUE1931|Public Domain EXO.1.3|AT|2|2. Mose|1||0|3|Issaschar, Sebulon und Benjamin,|ZUE1931|Public Domain EXO.1.4|AT|2|2. Mose|1||0|4|Dan und Naphthali, Gad und Asser.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.5|AT|2|2. Mose|1||0|5|Und alle zusammen, die von Jakob abstammten, waren siebzig Seelen; Joseph aber war schon in Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.6|AT|2|2. Mose|1||0|6|Und Joseph starb und alle seine Brüder und jenes ganze Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.7|AT|2|2. Mose|1||0|7|Die Israeliten aber waren fruchtbar und nahmen überhand, mehrten sich und wurden über alle Massen zahlreich, sodass das Land von ihnen voll ward.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.8|AT|2|2. Mose|1||0|8|Da erstand ein neuer König über Ägypten, der nichts von Joseph wusste.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.9|AT|2|2. Mose|1||0|9|Der sprach zu seinem Volke: Seht, das Volk der Israeliten ist uns zu zahlreich und zu stark.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.10|AT|2|2. Mose|1||0|10|Wohlan, wir wollen klug gegen sie vorgehen, dass ihrer nicht noch mehr werden und dass sie nicht, wenn ein Krieg über uns kommt, sich auch noch zu unsern Feinden schlagen und wider uns kämpfen und aus dem Lande wegziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.11|AT|2|2. Mose|1||0|11|So setzte man denn Fronvögte über sie, um sie mit Fronarbeiten zu bedrücken, und sie mussten dem Pharao die Vorratsstädte Pithom und Ramses bauen.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.12|AT|2|2. Mose|1||0|12|Aber je mehr sie das Volk bedrückten, um so mehr nahm es zu und breitete sich aus, sodass ihnen vor den Israeliten graute.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.13|AT|2|2. Mose|1||0|13|Da zwangen die Ägypter die Israeliten zum Sklavendienst|ZUE1931|Public Domain EXO.1.14|AT|2|2. Mose|1||0|14|und machten ihnen das Leben sauer mit harter Arbeit in Lehm und Ziegeln und mit allerlei Arbeit auf dem Felde, lauter Arbeiten, zu denen man sie mit Gewalt anhielt.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.15|AT|2|2. Mose|1||0|15|Und der König von Ägypten befahl den Hebammen der Hebräerinnen, von denen die eine Siphra, die andre Pua hiess:|ZUE1931|Public Domain EXO.1.16|AT|2|2. Mose|1||0|16|Wenn ihr den Hebräerinnen bei der Geburt helft, so achtet auf das Kind: ist es ein Knabe, so tötet ihn; ist es aber ein Mädchen, so mag es am Leben bleiben.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.17|AT|2|2. Mose|1||0|17|Aber die Hebammen waren gottesfürchtig und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen geboten hatte, sondern liessen die Knäblein am Leben.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.18|AT|2|2. Mose|1||0|18|Da rief der König von Ägypten die Hebammen und sprach zu ihnen: Warum habt ihr das getan und die Knäblein am Leben gelassen?|ZUE1931|Public Domain EXO.1.19|AT|2|2. Mose|1||0|19|Die Hebammen antworteten dem Pharao: Die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen, sondern naturwüchsiger; ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie schon geboren.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.20|AT|2|2. Mose|1||0|20|Gott aber liess es den Hebammen gut ergehen, und das Volk mehrte sich und wurde sehr zahlreich.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.21|AT|2|2. Mose|1||0|21|Und weil die Hebammen gottesfürchtig waren, schenkte er ihnen Kindersegen.|ZUE1931|Public Domain EXO.1.22|AT|2|2. Mose|1||0|22|Da gebot der Pharao allen seinen Leuten: Alle Knaben, die den Hebräern geboren werden, werft in den Nil, alle Mädchen aber lasst am Leben.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.1|AT|2|2. Mose|2||0|1|UND ein Mann vom Hause Levi ging hin und heiratete eine Levitin.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.2|AT|2|2. Mose|2||0|2|Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Als sie sah, dass er schön war, verbarg sie ihn drei Monate lang.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.3|AT|2|2. Mose|2||0|3|Und da sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie ein Kästlein von Rohr, verklebte es mit Asphalt und Pech und legte das Kind darein; dann setzte sie es ins Schilf am Ufer des Nil.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.4|AT|2|2. Mose|2||0|4|Seine Schwester aber stellte sich in einiger Entfernung auf, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.5|AT|2|2. Mose|2||0|5|Da kam die Tochter des Pharao an den Nil herunter, um zu baden. Während nun ihre Dienerinnen am Ufer des Nil hin und her gingen, sah sie das Kästlein mitten im Schilf, und sie sandte ihre Magd hin und liess es holen.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.6|AT|2|2. Mose|2||0|6|Und als sie es auftat und das Kind sah - es war ein weinendes Knäblein -, da hatte sie Mitleid mit ihm, und sie sprach: Das ist eins von den Kindlein der Hebräer.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.7|AT|2|2. Mose|2||0|7|Nun sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und dir eine hebräische Amme rufen, dass sie dir das Kind stille?|ZUE1931|Public Domain EXO.2.8|AT|2|2. Mose|2||0|8|Die Tochter des Pharao antwortete ihr: Ja, gehe. Und die Jungfrau ging hin und rief die Mutter des Kindes.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.9|AT|2|2. Mose|2||0|9|Da sprach die Tochter des Pharao zu ihr: Nimm diesen Knaben mit dir und stille ihn; ich will dir deinen Lohn geben. Das Weib nahm den Knaben und stillte ihn.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.10|AT|2|2. Mose|2||0|10|Und als der Knabe gross geworden war, brachte sie ihn der Tochter des Pharao. Die nahm ihn als Sohn an und nannte ihn Mose, indem sie sprach: Ich habe ihn ja aus dem Wasser gezogen.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.11|AT|2|2. Mose|2||0|11|ZU jener Zeit nun, als Mose gross geworden war, ging er einst hinaus zu seinen Brüdern und sah ihren Fronarbeiten zu. Da sah er, wie ein Ägypter einen Hebräer, einen seiner Brüder, schlug.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.12|AT|2|2. Mose|2||0|12|Und er schaute sich nach allen Seiten um, und als er sah, dass kein Mensch zugegen war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sande.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.13|AT|2|2. Mose|2||0|13|Als er am nächsten Tage wieder hinausging, zankten gerade zwei Hebräer miteinander. Da sprach er zu dem, der im Unrecht war: Warum schlägst du deinen Nächsten?|ZUE1931|Public Domain EXO.2.14|AT|2|2. Mose|2||0|14|Der aber erwiderte: Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Gedenkst du mich auch zu töten, wie du den Ägypter getötet hast? Da fürchtete sich Mose; denn er dachte: Wahrhaftig, die Sache ist ruchbar geworden.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.15|AT|2|2. Mose|2||0|15|Auch der Pharao hörte von der Sache, und er trachtete danach, Mose zu töten. Aber Mose floh vor dem Pharao und nahm Aufenthalt im Lande Midian; da setzte er sich an einen Brunnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.16|AT|2|2. Mose|2||0|16|Nun hatte der Priester der Midianiter sieben Töchter; die kamen, schöpften Wasser und füllten die Tränkrinnen, um die Schafe ihres Vaters zu tränken.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.17|AT|2|2. Mose|2||0|17|Da kamen die Hirten und jagten sie weg. Aber Mose erhob sich, half ihnen und tränkte ihre Schafe.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.18|AT|2|2. Mose|2||0|18|Als sie nun zu ihrem Vater Reguel heimkamen, sprach er: Warum kommt ihr heute so bald heim?|ZUE1931|Public Domain EXO.2.19|AT|2|2. Mose|2||0|19|Sie antworteten: Ein Ägypter hat uns gegen die Hirten geholfen; ja, er hat uns sogar Wasser geschöpft und die Schafe getränkt.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.20|AT|2|2. Mose|2||0|20|Da sprach er zu seinen Töchtern: Wo ist er denn? Warum habt ihr den Mann dort gelassen? Ruft ihn her, dass er mit uns esse.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.21|AT|2|2. Mose|2||0|21|Und Mose willigte ein, bei dem Manne zu bleiben, und dieser gab dem Mose seine Tochter Zippora.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.22|AT|2|2. Mose|2||0|22|Die gebar einen Sohn, und er nannte ihn Gersom, denn er sprach: Ich bin Gast geworden in fremdem Lande.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.23|AT|2|2. Mose|2||0|23|Und es geschah im Verlaufe jener langen Zeit, dass der König von Ägypten starb. Die Israeliten aber seufzten ob der Sklaverei und schrieen, und ihr Wehgeschrei ob der Sklaverei drang empor zu Gott.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.24|AT|2|2. Mose|2||0|24|Und Gott hörte ihr Wehklagen und gedachte seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob.|ZUE1931|Public Domain EXO.2.25|AT|2|2. Mose|2||0|25|Und Gott sah auf die Israeliten und gab sich ihnen kund.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.1|AT|2|2. Mose|3||0|1|MOSE aber hütete die Schafe seines Schwiegervaters Jethro, des Priesters der Midianiter. Einst trieb er die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Gottesberg, den Horeb.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.2|AT|2|2. Mose|3||0|2|Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer Feuerflamme, die aus dem Dornbusch hervorschlug. Und als er hinsah, siehe, da brannte der Busch im Feuer, aber der Busch ward nicht verzehrt.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.3|AT|2|2. Mose|3||0|3|Da dachte Mose: Ich will doch hinübergehen und diese wunderbare Erscheinung ansehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.4|AT|2|2. Mose|3||0|4|Und der Herr sah, dass er herüberkam, um nachzusehen. Und Gott rief ihm aus dem Dornbusch zu: Mose! Mose! Er antwortete: Hier bin ich.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.5|AT|2|2. Mose|3||0|5|Da sprach er: Tritt nicht heran! Ziehe die Schuhe von den Füssen; denn die Stätte, darauf du stehst, ist heiliges Land.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.6|AT|2|2. Mose|3||0|6|Dann sprach er: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Antlitz; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.7|AT|2|2. Mose|3||0|7|Und der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten wohl gesehen, und ihr Schreien über ihre Treiber habe ich gehört; ja ich kenne ihre Leiden.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.8|AT|2|2. Mose|3||0|8|Darum bin ich herniedergestiegen, sie aus der Gewalt der Ägypter zu erretten und sie aus jenem Lande hinauszuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, wo Milch und Honig fliesst, in das Gebiet der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.9|AT|2|2. Mose|3||0|9|Nun ist das Schreien der Israeliten zu mir gedrungen, ich habe auch gesehen, wie hart die Ägypter sie bedrücken.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.10|AT|2|2. Mose|3||0|10|Wohlan, so will ich dich denn zum Pharao senden, dass du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führest.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.11|AT|2|2. Mose|3||0|11|Mose aber sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten führen sollte?|ZUE1931|Public Domain EXO.3.12|AT|2|2. Mose|3||0|12|Er sprach: Ich werde mit dir sein; und dies sei dir das Zeichen, dass ich es bin, der dich gesandt hat: wenn du das Volk aus Ägypten führst, werdet ihr an diesem Berge Gott verehren.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.13|AT|2|2. Mose|3||0|13|"Da sprach Mose zu Gott: Siehe, wenn ich nun zu den Israeliten komme und ihnen sage: ""Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt"", und wenn sie mich fragen: ""Welches ist sein Name?"" - was soll ich ihnen dann antworten?"|ZUE1931|Public Domain EXO.3.14|AT|2|2. Mose|3||0|14|"Gott sprach zu Mose: ""Ich bin, der ich bin."" Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der ""Ich bin"" hat mich zu euch gesandt."|ZUE1931|Public Domain EXO.3.15|AT|2|2. Mose|3||0|15|"Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: ""Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt."" Das ist mein Name ewiglich, und so will ich angerufen sein von Geschlecht zu Geschlecht."|ZUE1931|Public Domain EXO.3.16|AT|2|2. Mose|3||0|16|"Gehe hin und versammle die Ältesten Israels und sprich zu ihnen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, ist mir erschienen und hat gesagt: ""Ich habe achtgehabt auf euch und auf das, was euch in Ägypten widerfahren ist."|ZUE1931|Public Domain EXO.3.17|AT|2|2. Mose|3||0|17|"Da beschloss ich, euch aus dem Elend in Ägypten herauszuführen in das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter, in ein Land, wo Milch und Honig fliesst."""|ZUE1931|Public Domain EXO.3.18|AT|2|2. Mose|3||0|18|"Und sie werden auf dich hören; du aber sollst mit den Ältesten Israels zum König von Ägypten hineingehen, und ihr sollt zu ihm sagen: ""Der Herr, der Gott der Hebräer, ist uns begegnet. So lass uns nun drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen, dass wir dem Herrn, unserm Gotte, opfern."""|ZUE1931|Public Domain EXO.3.19|AT|2|2. Mose|3||0|19|Aber ich weiss, dass euch der König von Ägypten nicht wird ziehen lassen, es sei denn, er werde gezwungen.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.20|AT|2|2. Mose|3||0|20|Darum werde ich meine Hand ausrecken und Ägypten mit all meinen Wundertaten schlagen, die ich darin tun werde; darnach wird er euch ziehen lassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.3.21|AT|2|2. Mose|3||0|21|Und ich werde diesem Volke bei den Ägyptern Gunst verschaffen, sodass ihr, wenn ihr auszieht, nicht mit leeren Händen ausziehen müsst;|ZUE1931|Public Domain EXO.3.22|AT|2|2. Mose|3||0|22|sondern jedes Weib soll sich von ihrer Nachbarin und Hausgenossin silberne und goldene Schmucksachen und Kleider erbitten, die sollt ihr euren Söhnen und Töchtern anlegen und so die Ägypter berauben.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.1|AT|2|2. Mose|4||0|1|"Da entgegnete Mose: Wenn sie mir aber nicht glauben und nicht auf mich hören wollen, sondern sagen: ""Der Herr ist dir nicht erschienen"" -?"|ZUE1931|Public Domain EXO.4.2|AT|2|2. Mose|4||0|2|Der Herr sprach zu ihm: Was hast du da in der Hand? Er antwortete: Einen Stab.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.3|AT|2|2. Mose|4||0|3|Da sprach er: Wirf ihn auf die Erde! Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zu einer Schlange, und Mose floh vor ihr.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.4|AT|2|2. Mose|4||0|4|Aber der Herr sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus und fasse sie beim Schwanz! Und er streckte seine Hand aus und ergriff sie; da ward sie in seiner Hand wieder zum Stabe.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.5|AT|2|2. Mose|4||0|5|"""Damit sie glauben, dass dir der Herr erschienen ist, der Gott ihrer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs."""|ZUE1931|Public Domain EXO.4.6|AT|2|2. Mose|4||0|6|Und der Herr sprach weiter zu ihm: Stecke doch deine Hand in den Busen! Und er steckte die Hand in den Busen; und als er sie wieder hervorzog, siehe, da war sie vom Aussatz weiss wie Schnee.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.7|AT|2|2. Mose|4||0|7|Und er sprach: Stecke deine Hand nochmals in den Busen! Und er steckte die Hand nochmals in den Busen; und als er sie hervorzog, siehe, da war sie wieder wie sein|ZUE1931|Public Domain EXO.4.8|AT|2|2. Mose|4||0|8|"""Und wenn sie dir nicht glauben und auf das erste Zeichen hin nicht hören wollen, so werden sie doch auf das zweite Zeichen hin glauben."|ZUE1931|Public Domain EXO.4.9|AT|2|2. Mose|4||0|9|"Wenn sie aber auch auf diese beiden Zeichen hin nicht glauben und nicht auf dich hören wollen, so nimm Wasser aus dem Nil und giesse es auf das Trockene; dann wird das Wasser, das du aus dem Nil genommen hast, auf dem Trockenen zu Blut werden."""|ZUE1931|Public Domain EXO.4.10|AT|2|2. Mose|4||0|10|Mose aber sprach zu dem Herrn: Ach Herr, ich bin kein beredter Mann; ich war es von jeher nicht und bin es auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knechte redest, sondern schwerfällig ist mein Mund und meine Zunge.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.11|AT|2|2. Mose|4||0|11|Da sprach der Herr zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? oder wer macht ihn stumm oder taub oder sehend oder blind? Bin nicht ich es, der Herr?|ZUE1931|Public Domain EXO.4.12|AT|2|2. Mose|4||0|12|So gehe nun hin: ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.13|AT|2|2. Mose|4||0|13|Er aber sprach: Ach Herr, sende doch, wen du senden willst.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.14|AT|2|2. Mose|4||0|14|Da ward der Herr zornig über Mose und sprach: Ist denn nicht dein Bruder Aaron da, der Levit? Ich weiss, dass er beredt ist. Sieh, schon ist er im Begriffe, dir entgegenzugehen, und wenn er dich sieht, wird er sich von Herzen freuen.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.15|AT|2|2. Mose|4||0|15|Rede also mit ihm und lege ihm die Worte in den Mund; ich aber will mit deinem und mit seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.16|AT|2|2. Mose|4||0|16|Er soll für dich zum Volke reden und dein Mund sein, und du sollst ihm an Gottes Statt sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.17|AT|2|2. Mose|4||0|17|Und diesen Stab da nimm zur Hand; damit sollst du die Zeichen tun.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.18|AT|2|2. Mose|4||0|18|Da ging Mose hin, kehrte zu seinem Schwiegervater Jethro zurück und sprach zu ihm: Ich möchte gerne zu meinen Brüdern nach Ägypten zurückkehren, um zu sehen, ob sie noch am Leben sind. Jethro sprach zu ihm: Zieh hin in Frieden.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.19|AT|2|2. Mose|4||0|19|Und der Herr sprach zu Mose in Midian: Geh, kehre nach Ägypten zurück; denn sie sind alle tot, die dir nach dem Leben stellten.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.20|AT|2|2. Mose|4||0|20|Da nahm Mose sein Weib und seine Kinder und setzte sie auf den Esel und kehrte nach Ägypten zurück; auch nahm Mose den Stab Gottes zur Hand.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.21|AT|2|2. Mose|4||0|21|Darauf sprach der Herr zu Mose: Wenn du wieder nach Ägypten kommst, so siehe zu: alle die Wunder, die ich in deine Hand gegeben habe, die sollst du vor dem Pharao tun. Ich aber werde sein Herz verstocken, dass er das Volk nicht wird ziehen lassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.22|AT|2|2. Mose|4||0|22|"Dann sollst du zum Pharao sagen: So spricht der Herr: ""Israel ist mein Sohn, mein Erstgeborner,"|ZUE1931|Public Domain EXO.4.23|AT|2|2. Mose|4||0|23|"und ich befehle dir: Lass meinen Sohn ziehen, dass er mir diene! Weigerst du dich aber, ihn ziehen zu lassen, siehe, so werde ich deinen Sohn, deinen Erstgebornen, töten."""|ZUE1931|Public Domain EXO.4.24|AT|2|2. Mose|4||0|24|Unterwegs aber, da wo er übernachtete, trat ihm der Herr entgegen und wollte ihn töten.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.25|AT|2|2. Mose|4||0|25|Da nahm Zippora einen scharfen Stein, schnitt ihrem Sohne die Vorhaut ab und berührte damit Moses Lenden und sprach: Ein Blutbräutigam bist du mir.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.26|AT|2|2. Mose|4||0|26|"Da liess er von ihm ab. Damals sagte sie ""Blutbräutigam"" um der Beschneidung willen."|ZUE1931|Public Domain EXO.4.27|AT|2|2. Mose|4||0|27|Und der Herr sprach zu Aaron: Gehe Mose entgegen in die Wüste. Und er ging hin und begegnete ihm am Berge Gottes und küsste ihn.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.28|AT|2|2. Mose|4||0|28|Und Mose tat dem Aaron alle Worte kund, die der Herr ihm aufgetragen, und alle Zeichen, die er ihm befohlen hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.29|AT|2|2. Mose|4||0|29|Da gingen Mose und Aaron hin und versammelten alle Ältesten der Israeliten.|ZUE1931|Public Domain EXO.4.30|AT|2|2. Mose|4||0|30|Und Aaron verkündete alle Worte, die der Herr zu Mose geredet hatte; und dieser tat die Zeichen vor den Augen des Volkes,|ZUE1931|Public Domain EXO.4.31|AT|2|2. Mose|4||0|31|und das Volk glaubte. Und als sie hörten, dass der Herr sich Israels angenommen und dass er ihr Elend angesehen habe, verneigten sie sich und warfen sich nieder.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.1|AT|2|2. Mose|5||0|1|DARNACH gingen Mose und Aaron hinein und sprachen zum Pharao: So spricht der Herr, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, dass es mir in der Wüste ein Fest feire.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.2|AT|2|2. Mose|5||0|2|Der Pharao antwortete: Wer ist der Herr, dass ich ihm gehorchen und Israel ziehen lassen müsste? Ich weiss nichts von dem Herrn, und ich werde Israel auch nicht ziehen lassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.3|AT|2|2. Mose|5||0|3|Da sprachen sie: Der Gott der Hebräer ist uns begegnet. Lass uns doch drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen und dem Herrn, unserm Gotte, opfern, dass er nicht mit der Pest oder mit dem Schwerte über uns komme.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.4|AT|2|2. Mose|5||0|4|Der König von Ägypten aber sprach zu ihnen: Warum, Mose und Aaron, wollt ihr das Volk von seiner Arbeit abziehen? Fort an eure Fron!|ZUE1931|Public Domain EXO.5.5|AT|2|2. Mose|5||0|5|Dann sprach der Pharao: Wahrlich, des Gesindels ist schon genug, und ihr wollt sie noch von ihrem Frondienst feiern heissen?|ZUE1931|Public Domain EXO.5.6|AT|2|2. Mose|5||0|6|Darum befahl der Pharao am selben Tage den Fronvögten und Aufsehern des Volkes:|ZUE1931|Public Domain EXO.5.7|AT|2|2. Mose|5||0|7|Ihr sollt den Leuten zum Ziegelmachen kein Stroh mehr geben wie bisher. Sie sollen selbst hingehen und sich Stroh zusammenlesen.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.8|AT|2|2. Mose|5||0|8|"Doch die bestimmte Zahl der Ziegel, die sie bisher machten, sollt ihr ihnen gleichwohl auflegen; ihr dürft nichts davon ablassen, denn sie sind faul. Darum schreien sie: ""Wir wollen hingehen und unserm Gotte opfern."""|ZUE1931|Public Domain EXO.5.9|AT|2|2. Mose|5||0|9|Die Arbeit soll schwer auf den Leuten lasten, dass sie damit zu schaffen haben und sich nicht an trügerische Worte kehren.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.10|AT|2|2. Mose|5||0|10|Da gingen die Fronvögte und Aufseher des Volkes hinaus und verkündeten dem Volke: Der Pharao befiehlt, dass man euch kein Stroh mehr gebe.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.11|AT|2|2. Mose|5||0|11|Geht selber hin und holt euch Stroh, wo ihr es findet; von der Arbeit aber wird euch nichts erlassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.12|AT|2|2. Mose|5||0|12|Da zerstreute sich das Volk im ganzen Lande Ägypten, um Stroh zu Häckerling zu sammeln.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.13|AT|2|2. Mose|5||0|13|Und die Fronvögte bedrückten sie und sprachen: Ihr müsst dieselbe Arbeit leisten, an jedem Tage das bestimmte Mass, wie vorher, als das Stroh da war.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.14|AT|2|2. Mose|5||0|14|Und die Aufseher der Israeliten, die von den Fronvögten des Pharao über sie gesetzt waren, wurden geschlagen, und man sprach zu ihnen: Warum habt ihr heute euer bestimmtes Mass Ziegel nicht voll abgeliefert wie bisher?|ZUE1931|Public Domain EXO.5.15|AT|2|2. Mose|5||0|15|Da gingen die Aufseher der Israeliten hinein und klagten vor dem Pharao: Warum verfährst du so mit deinen Knechten?|ZUE1931|Public Domain EXO.5.16|AT|2|2. Mose|5||0|16|"Man gibt deinen Knechten kein Stroh, und doch sagt man zu uns: ""Schaffet Ziegel!"" Und nun werden deine Knechte gar noch geschlagen; so versündigst du dich an deinem Volke."|ZUE1931|Public Domain EXO.5.17|AT|2|2. Mose|5||0|17|"Er aber sprach: Faulenzer seid ihr, Faulenzer! Darum sprecht ihr: ""Wir wollen hingehen und dem Herrn opfern."""|ZUE1931|Public Domain EXO.5.18|AT|2|2. Mose|5||0|18|Nun fort an die Arbeit! Stroh wird euch nicht geliefert, aber die bestimmte Zahl von Ziegeln sollt ihr liefern!|ZUE1931|Public Domain EXO.5.19|AT|2|2. Mose|5||0|19|Da sahen die Aufseher der Israeliten, dass es mit ihnen übelstand, weil man sagte: Ihr dürft eure tägliche Leistung an Ziegeln nicht vermindern.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.20|AT|2|2. Mose|5||0|20|Als sie nun vom Pharao hinweggingen, trafen sie Mose und Aaron an, die dastanden und auf sie warteten,|ZUE1931|Public Domain EXO.5.21|AT|2|2. Mose|5||0|21|und sie sprachen zu ihnen: Der Herr strafe euch und ahnde es, dass ihr uns beim Pharao und seinen Leuten verhasst gemacht und ihnen das Schwert in die Hand gegeben habt, uns zu töten.|ZUE1931|Public Domain EXO.5.22|AT|2|2. Mose|5||0|22|Da wandte sich Mose wieder an den Herrn und sprach: Herr, warum handelst du so übel an deinem Volke? Warum hast du mich denn gesandt?|ZUE1931|Public Domain EXO.5.23|AT|2|2. Mose|5||0|23|Seitdem ich zum Pharao gegangen bin, in deinem Namen zu reden, hat er an diesem Volke übel gehandelt; aber gerettet hast du dein Volk nicht.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.1|AT|2|2. Mose|6||0|1|Der Herr aber sprach zu Mose: Nun sollst du sehen, was ich dem Pharao tun werde; denn durch eine starke Hand gezwungen, wird er sie ziehen lassen, ja, durch eine starke Hand gezwungen, wird er sie aus seinem Lande vertreiben.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.2|AT|2|2. Mose|6||0|2|DA redete Gott mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin Jahwe.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.3|AT|2|2. Mose|6||0|3|"Ich bin dem Abraham, Isaak und Jakob erschienen als ""der allmächtige Gott""; aber unter meinem Namen Jahwe habe ich mich ihnen nicht geoffenbart."|ZUE1931|Public Domain EXO.6.4|AT|2|2. Mose|6||0|4|Auch habe ich einen Bund mit ihnen aufgerichtet, ihnen das Land Kanaan zu geben, das Land, darin sie Fremdlinge gewesen sind.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.5|AT|2|2. Mose|6||0|5|Und ich habe auch das Wehklagen der Israeliten gehört, die von den Ägyptern geknechtet werden, und habe meines Bundes gedacht.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.6|AT|2|2. Mose|6||0|6|Darum sage zu den Israeliten: Ich bin Jahwe; ich will euch von der Last der Fronarbeit Ägyptens frei machen und euch aus eurer Knechtschaft erretten und euch erlösen mit ausgerecktem Arm und durch gewaltige Gerichte.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.7|AT|2|2. Mose|6||0|7|Ich will euch als mein Volk annehmen und will euer Gott sein, und ihr sollt erkennen, dass ich, der Herr, euer Gott bin, der euch von der Last der Fronarbeit Ägyptens frei macht.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.8|AT|2|2. Mose|6||0|8|Und ich will euch in das Land bringen, das ich Abraham, Isaak und Jakob zu geben geschworen habe; das will ich euch zu eigen geben, Ich, der Herr.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.9|AT|2|2. Mose|6||0|9|Mose sagte dies den Israeliten; aber sie hörten nicht auf Mose, aus Kleinmut und vor harter Arbeit.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.10|AT|2|2. Mose|6||0|10|Da sprach der Herr zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.6.11|AT|2|2. Mose|6||0|11|Geh, rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten, dass er die Israeliten aus seinem Lande ziehen lasse.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.12|AT|2|2. Mose|6||0|12|Mose aber sprach vor dem Herrn: Sieh, die Israeliten haben nicht auf mich gehört, wie sollte da der Pharao auf mich hören? Ich bin ja ungeschickt im Reden.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.13|AT|2|2. Mose|6||0|13|Da sprach der Herr mit Mose und Aaron und gab ihnen Befehl, den Israeliten und dem Pharao, dem König von Ägypten, zu sagen, dass sie die Israeliten aus dem Lande Ägypten wegführen müssten.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.14|AT|2|2. Mose|6||0|14|Dies sind ihre Familienhäupter. Die Söhne Rubens, des Erstgebornen Israels, sind: Henoch, Pallu, Hezron und Charmi. Das sind die Geschlechter Rubens.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.15|AT|2|2. Mose|6||0|15|Die Söhne Simeons sind: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zohar und Saul, der Sohn der Kanaaniterin. Das sind die Geschlechter Simeons.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.16|AT|2|2. Mose|6||0|16|Dies sind die Namen der Söhne Levis nach ihrem Stammbaum: Gerson, Kahath und Merari. Levi aber wurde 137 Jahre alt.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.17|AT|2|2. Mose|6||0|17|Die Söhne Gersons sind: Libni und Simei nach ihren Geschlechtern.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.18|AT|2|2. Mose|6||0|18|Die Söhne Kahaths sind: Amram, Jizhar, Hebron und Ussiel. Kahath aber wurde 133 Jahre alt.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.19|AT|2|2. Mose|6||0|19|Die Söhne Meraris sind: Mahli und Musi. Das sind die Geschlechter Levis nach ihrem Stammbaum.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.20|AT|2|2. Mose|6||0|20|Und Amram nahm seine Tante Jochebed zum Weibe; die gebar ihm Aaron und Mose. Und Amram wurde 137 Jahre alt.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.21|AT|2|2. Mose|6||0|21|Die Söhne Jizhars sind: Korah, Nepheg und Sichri.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.22|AT|2|2. Mose|6||0|22|Die Söhne Ussiels sind: Misael, Elzaphan und Sithri.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.23|AT|2|2. Mose|6||0|23|Aaron aber nahm Eliseba, die Tochter Amminadabs, die Schwester Nahasons, zum Weibe; die gebar ihm Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.24|AT|2|2. Mose|6||0|24|Die Söhne Korahs sind: Assir, Elkana und Abiasaph. Das sind die Geschlechter der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.25|AT|2|2. Mose|6||0|25|Eleasar aber, der Sohn Aarons, nahm sich ein Weib von den Töchtern Putiels; die gebar ihm den Pinehas. Das sind die Familienhäupter der Leviten nach ihren Geschlechtern.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.26|AT|2|2. Mose|6||0|26|Das ist der Aaron und der Mose, zu denen der Herr sprach: Führt die Israeliten, nach ihren Heerscharen geordnet, aus dem Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.27|AT|2|2. Mose|6||0|27|Sie sind es, die mit dem Pharao, dem König von Ägypten, redeten, um die Israeliten aus Ägypten wegzuführen - Mose und Aaron.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.28|AT|2|2. Mose|6||0|28|DAMALS nun, als der Herr mit Mose im Lande Ägypten redete,|ZUE1931|Public Domain EXO.6.29|AT|2|2. Mose|6||0|29|da sprach er zu ihm: Ich bin der Herr; sage dem Pharao, dem König von Ägypten, alles, was ich dir sagen werde.|ZUE1931|Public Domain EXO.6.30|AT|2|2. Mose|6||0|30|Mose aber sprach vor dem Herrn: Siehe, ich bin ungeschickt im Reden; wird da der Pharao auf mich hören?|ZUE1931|Public Domain EXO.7.1|AT|2|2. Mose|7||0|1|Da sprach der Herr zu Mose: Siehe, ich mache dich zum Gotte für den Pharao, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.2|AT|2|2. Mose|7||0|2|Du sollst ihm alles sagen, was ich dir gebieten werde, und dein Bruder Aaron soll es dem Pharao sagen, damit er Israel aus seinem Lande ziehen lasse.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.3|AT|2|2. Mose|7||0|3|Ich aber will das Herz des Pharao verhärten und viele Zeichen und Wunder im Lande Ägypten tun.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.4|AT|2|2. Mose|7||0|4|Der Pharao wird nicht auf euch hören; dann will ich die Hand an Ägypten legen und meine Heerscharen, mein Volk Israel, durch gewaltige Gerichte aus dem Lande Ägypten führen,|ZUE1931|Public Domain EXO.7.5|AT|2|2. Mose|7||0|5|und die Ägypter werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecke und Israel aus ihrer Mitte hinwegführe.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.6|AT|2|2. Mose|7||0|6|Da taten Mose und Aaron, wie ihnen der Herr geboten hatte; also taten sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.7|AT|2|2. Mose|7||0|7|Mose war achtzig Jahre alt, und Aaron war 83 Jahre alt, als sie mit dem Pharao redeten.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.8|AT|2|2. Mose|7||0|8|Darnach sprach der Herr zu Mose und zu Aaron:|ZUE1931|Public Domain EXO.7.9|AT|2|2. Mose|7||0|9|"Wenn der Pharao zu euch sagt: ""Weist euch durch ein Wunder aus!"" so sollst du zu Aaron sagen: ""Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin""; dann wird er zur Schlange werden."|ZUE1931|Public Domain EXO.7.10|AT|2|2. Mose|7||0|10|Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten so, wie der Herr geboten hatte: Aaron warf seinen Stab vor dem Pharao und seinen Leuten hin, und er ward zur Schlange.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.11|AT|2|2. Mose|7||0|11|Aber der Pharao liess auch seinerseits die Weisen und Zauberer rufen, und auch sie, die ägyptischen Zauberer, taten dasselbe mit ihren geheimen Künsten:|ZUE1931|Public Domain EXO.7.12|AT|2|2. Mose|7||0|12|ein jeder warf seinen Stab hin, und es wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.13|AT|2|2. Mose|7||0|13|Doch das Herz des Pharao blieb verstockt, und er hörte nicht auf sie, wie es der Herr vorausgesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.14|AT|2|2. Mose|7||0|14|DA sprach der Herr zu Mose: Das Herz des Pharao ist verstockt; er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.15|AT|2|2. Mose|7||0|15|Begib dich morgen früh zum Pharao, wenn er ans Wasser hinausgeht; tritt ihm entgegen am Ufer des Nil, in der Hand den Stab, der zur Schlange geworden ist,|ZUE1931|Public Domain EXO.7.16|AT|2|2. Mose|7||0|16|"und sprich zu ihm: Der Herr, der Gott der Hebräer, hat mich zu dir gesandt, um dir zu sagen: ""Lass mein Volk ziehen, dass es mir in der Wüste diene!"" Doch du hast bisher nicht hören wollen."|ZUE1931|Public Domain EXO.7.17|AT|2|2. Mose|7||0|17|Darum spricht der Herr also: Daran sollst du erkennen, dass ich der Herr bin: siehe, ich will mit dem Stab in meiner Hand auf das Wasser im Nil schlagen, und es wird sich in Blut verwandeln;|ZUE1931|Public Domain EXO.7.18|AT|2|2. Mose|7||0|18|die Fische im Nil werden sterben, und der Nil wird stinkend werden, dass es die Ägypter ekeln wird, Wasser aus dem Nil zu trinken.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.19|AT|2|2. Mose|7||0|19|Dann sprach der Herr zu Mose: Sage zu Aaron: Nimm deinen Stab und strecke deine Hand aus über die Gewässer Ägyptens, über die Flüsse und Kanäle, über die Teiche und alle Wasserbecken, dass sie zu Blut werden und dass im ganzen Land Ägypten Blut sei, in den hölzernen und steinernen Gefässen.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.20|AT|2|2. Mose|7||0|20|Mose und Aaron taten so, wie der Herr geboten hatte: er erhob den Stab und schlug vor den Augen des Pharao und seiner Leute auf das Wasser im Nil, und alles Wasser im Nil verwandelte sich in Blut;|ZUE1931|Public Domain EXO.7.21|AT|2|2. Mose|7||0|21|die Fische im Nil starben, und der Nil ward stinkend, sodass die Ägypter kein Wasser aus dem Nil mehr trinken konnten. Und das Blut kam über das ganze Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.22|AT|2|2. Mose|7||0|22|Die ägyptischen Zauberer aber taten dasselbe mit ihren geheimen Künsten, und das Herz des Pharao blieb verstockt; er hörte nicht auf sie, wie es der Herr vorausgesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.23|AT|2|2. Mose|7||0|23|Dann wandte sich der Pharao und ging heim und nahm sich auch das nicht zu Herzen.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.24|AT|2|2. Mose|7||0|24|Alle Ägypter aber gruben in der Umgebung des Nil nach Wasser, um zu trinken; denn das Wasser aus dem Nil konnten sie nicht trinken.|ZUE1931|Public Domain EXO.7.25|AT|2|2. Mose|7||0|25|Das währte volle sieben Tage, nachdem der Herr den Nil geschlagen hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.1|AT|2|2. Mose|8||0|1|Darnach sprach der Herr zu Mose: Gehe zum Pharao und sage zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!|ZUE1931|Public Domain EXO.8.2|AT|2|2. Mose|8||0|2|Wenn du dich aber weigerst, es ziehen zu lassen, siehe, so will ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen plagen.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.3|AT|2|2. Mose|8||0|3|Der Nil soll von Fröschen wimmeln; sie sollen heraufsteigen und in dein Haus, in dein Schlafgemach und auf dein Lager kommen, auch in die Häuser deiner Leute und deines Volkes, in deine Backöfen und deine Backtröge.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.4|AT|2|2. Mose|8||0|4|An dir und deinem Volke und allen deinen Leuten sollen die Frösche heraufkriechen.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.5|AT|2|2. Mose|8||0|5|Und der Herr sprach zu Mose: Sage zu Aaron: Strecke deine Hand mit dem Stabe aus über die Flüsse, die Kanäle und die Teiche, und lass die Frösche über das Land Ägypten kommen.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.6|AT|2|2. Mose|8||0|6|Und Aaron streckte seine Hand aus über die Gewässer Ägyptens; da kamen die Frösche herauf und bedeckten das Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.7|AT|2|2. Mose|8||0|7|Aber die Zauberer taten dasselbe mit ihren geheimen Künsten: sie liessen die Frösche über das Land Ägypten kommen.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.8|AT|2|2. Mose|8||0|8|Da berief der Pharao Mose und Aaron und sprach: Legt bei eurem Gott Fürbitte ein, dass er die Frösche von mir und meinem Volke nehme, so will ich das Volk ziehen lassen, dass es seinem Gotte opfere.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.9|AT|2|2. Mose|8||0|9|Mose antwortete dem Pharao: Beliebe zu bestimmen, auf wann ich für dich, für deine Leute und für dein Volk bitten soll, dass die Frösche von dir und deinen Häusern vertrieben werden; nur im Nil sollen sie übrigbleiben.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.10|AT|2|2. Mose|8||0|10|Er sprach: Auf morgen! Da sprach Mose: Nach deinem Wunsch! - damit du erkennst, dass der Herr, unser Gott, nicht seinesgleichen hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.11|AT|2|2. Mose|8||0|11|Die Frösche sollen von dir und deinen Häusern, von deinen Leuten und von deinem Volk genommen werden; nur im Nil sollen sie noch bleiben.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.12|AT|2|2. Mose|8||0|12|Als Mose und Aaron vom Pharao hinausgegangen waren, betete Mose zum Herrn wegen der Frösche, die er dem Pharao geschickt hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.13|AT|2|2. Mose|8||0|13|Und der Herr tat nach dem Worte Moses: Die Frösche starben in den Häusern, in den Höfen und auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.14|AT|2|2. Mose|8||0|14|Und man schüttete sie haufenweise zusammen, dass das Land davon stank.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.15|AT|2|2. Mose|8||0|15|Als aber der Pharao sah, dass er Luft bekommen hatte, verstockte er sein Herz und hörte nicht auf sie, wie es der Herr vorausgesagt.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.16|AT|2|2. Mose|8||0|16|"Darnach sprach der Herr zu Mose: Sage zu Aaron: ""Strecke deinen Stab aus und schlage in den Staub auf der Erde"", so wird er zu Mücken werden im ganzen Lande Ägypten."|ZUE1931|Public Domain EXO.8.17|AT|2|2. Mose|8||0|17|Und sie taten also: Aaron streckte die Hand mit dem Stabe aus und schlug in den Staub auf der Erde; da kamen die Mücken über die Menschen und das Vieh. Aller Staub auf der Erde ward zu Mücken im ganzen Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.18|AT|2|2. Mose|8||0|18|Und die Zauberer taten dasselbe mit ihren geheimen Künsten, um Mücken hervorzubringen; aber sie konnten es nicht. So kamen die Mücken über die Menschen und das Vieh.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.19|AT|2|2. Mose|8||0|19|Da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist eines Gottes Finger. Aber das Herz des Pharao blieb verhärtet, und er hörte nicht auf sie, wie es der Herr vorausgesagt.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.20|AT|2|2. Mose|8||0|20|Darnach sprach der Herr zu Mose: Tritt morgen in der Frühe vor den Pharao, wenn er ans Wasser hinausgeht, und sage zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!|ZUE1931|Public Domain EXO.8.21|AT|2|2. Mose|8||0|21|Denn wenn du mein Volk nicht ziehen lässest, siehe, so lasse ich wider dich und deine Leute, wider dein Volk und deine Häuser die Bremsen los, dass die Häuser der Ägypter voll werden von den Bremsen, und sogar der Boden, auf dem sie stehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.22|AT|2|2. Mose|8||0|22|An jenem Tage will ich mit dem Lande Gosen, wo mein Volk wohnt, eine Ausnahme machen, sodass es dort keine Bremsen geben soll, damit du erkennst, dass ich, der Herr, inmitten des Landes bin.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.23|AT|2|2. Mose|8||0|23|Ich will eine Scheidewand setzen zwischen meinem Volk und deinem Volk. Morgen soll dieses Zeichen geschehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.24|AT|2|2. Mose|8||0|24|Und der Herr tat also: eine Menge Bremsen kam in das Haus des Pharao und in die Häuser seiner Leute, ja, über das ganze Land Ägypten, und das Land litt schwer unter den Bremsen.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.25|AT|2|2. Mose|8||0|25|Da berief der Pharao Mose und Aaron und sprach: Wohlan, opfert eurem Gott hier im Lande!|ZUE1931|Public Domain EXO.8.26|AT|2|2. Mose|8||0|26|Mose sprach: Es geht nicht an, dass wir das tun; denn den Ägyptern ist ein Greuel, was wir dem Herrn, unserm Gotte, opfern. Wenn wir vor den Augen der Ägypter opfern, was ihnen ein Greuel ist, so steinigen sie uns ja!|ZUE1931|Public Domain EXO.8.27|AT|2|2. Mose|8||0|27|Drei Tagereisen weit wollen wir in die Wüste ziehen und dann dem Herrn, unserm Gotte, opfern, wie uns der Herr befohlen hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.28|AT|2|2. Mose|8||0|28|Da sprach der Pharao: Ich will euch ziehen lassen, damit ihr eurem Gott in der Wüste opfern könnt; nur dass ihr nicht allzu weit wegzieht! Legt Fürbitte für mich ein!|ZUE1931|Public Domain EXO.8.29|AT|2|2. Mose|8||0|29|Mose antwortete: Sobald ich von dir hinausgegangen bin, will ich den Herrn bitten, dass die Bremsen morgen vom Pharao, von seinen Leuten und von seinem Volke weichen; nur soll der Pharao uns nicht wiederum täuschen, indem er das Volk doch nicht ziehen lässt, dem Herrn zu opfern.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.30|AT|2|2. Mose|8||0|30|Dann ging Mose vom Pharao hinaus und legte Fürbitte ein bei dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.31|AT|2|2. Mose|8||0|31|Und der Herr tat nach dem Worte Moses: er liess die Bremsen weichen vom Pharao, von seinen Leuten und von seinem Volke, sodass nicht eine übrigblieb.|ZUE1931|Public Domain EXO.8.32|AT|2|2. Mose|8||0|32|Aber der Pharao verstockte sein Herz auch diesmal und liess das Volk nicht ziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.1|AT|2|2. Mose|9||0|1|"Darnach sprach der Herr zu Mose: Gehe zum Pharao und sage zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: ""Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!"""|ZUE1931|Public Domain EXO.9.2|AT|2|2. Mose|9||0|2|Denn wenn du dich weigerst, sie ziehen zu lassen, und sie noch weiter festhältst,|ZUE1931|Public Domain EXO.9.3|AT|2|2. Mose|9||0|3|siehe, so wird die Hand des Herrn über dein Vieh auf dem Felde kommen, über Pferde, Esel und Kamele, über Rinder und Schafe, mit einer furchtbaren Pest.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.4|AT|2|2. Mose|9||0|4|Aber der Herr wird einen Unterschied machen zwischen dem Vieh der Israeliten und dem Vieh der Ägypter: von allem, was den Israeliten gehört, wird kein Stück umkommen.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.5|AT|2|2. Mose|9||0|5|Auch hat der Herr eine Zeit bestimmt, indem er sprach: Morgen wird der Herr solches tun im Lande.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.6|AT|2|2. Mose|9||0|6|Und am andern Morgen tat der Herr solches: alles Vieh der Ägypter starb, von dem Vieh der Israeliten aber starb nicht ein Stück.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.7|AT|2|2. Mose|9||0|7|Da liess der Pharao nachsehen, und es ergab sich, dass von dem Vieh der Israeliten auch nicht ein einziges Stück gestorben war. Gleichwohl blieb das Herz des Pharao verstockt, und er liess das Volk nicht ziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.8|AT|2|2. Mose|9||0|8|Darnach sprach der Herr zu Mose und Aaron: Nehmt euch beide Hände voll Ofenruss, und Mose streue ihn vor den Augen des Pharao gen Himmel.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.9|AT|2|2. Mose|9||0|9|Dann wird er zu Staub werden über dem ganzen Lande Ägypten, und es werden daraus an den Menschen und am Vieh im ganzen Lande Ägypten Beulen entstehen, die zu Geschwüren aufbrechen.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.10|AT|2|2. Mose|9||0|10|Und sie nahmen den Ofenruss und traten vor den Pharao, und Mose streute ihn gen Himmel. Da entstanden an den Menschen und am Vieh Geschwürbeulen, die aufbrachen.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.11|AT|2|2. Mose|9||0|11|Die Zauberer aber konnten wegen der Beulen Mose nicht entgegentreten; denn die Beulen kamen an die Zauberer wie an alle Ägypter.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.12|AT|2|2. Mose|9||0|12|Aber der Herr verhärtete das Herz des Pharao, und er hörte nicht auf sie, wie es der Herr dem Mose vorausgesagt.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.13|AT|2|2. Mose|9||0|13|Darnach sprach der Herr zu Mose: Tritt morgen in der Frühe vor den Pharao und sage zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!|ZUE1931|Public Domain EXO.9.14|AT|2|2. Mose|9||0|14|Denn diesmal will ich dich und deine Leute und dein Volk all meine Plagen spüren lassen, damit du erkennst, dass in aller Welt nicht meinesgleichen ist.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.15|AT|2|2. Mose|9||0|15|Denn schon jetzt hätte ich meine Hand ausstrecken und dich samt deinem Volke mit der Pest schlagen können, und du wärest von der Erde vertilgt gewesen;|ZUE1931|Public Domain EXO.9.16|AT|2|2. Mose|9||0|16|aber deswegen habe ich dich bestehen lassen, dass du meine Macht erfahrest und dass mein Name in aller Welt verkündet werde.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.17|AT|2|2. Mose|9||0|17|Noch immer stemmst du dich dagegen, mein Volk ziehen zu lassen;|ZUE1931|Public Domain EXO.9.18|AT|2|2. Mose|9||0|18|darum will ich morgen um diese Zeit einen furchtbaren Hagel niedergehen lassen, desgleichen in Ägypten noch nicht dagewesen ist, seit der Zeit, da es gegründet wurde, bis jetzt.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.19|AT|2|2. Mose|9||0|19|So sende nun hin und bringe dein Vieh und alles, was du auf dem Felde hast, in Sicherheit; denn alle Menschen und die Tiere, die sich auf dem Felde befinden und sich nicht ins Haus zurückziehen, werden sterben, wenn der Hagel auf sie niedergeht.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.20|AT|2|2. Mose|9||0|20|Wer nun unter den Leuten des Pharao das Wort des Herrn fürchtete, der liess seine Knechte und sein Vieh in die Häuser flüchten;|ZUE1931|Public Domain EXO.9.21|AT|2|2. Mose|9||0|21|wer sich aber nicht an das Wort des Herrn kehrte, der liess seine Knechte und sein Vieh auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.22|AT|2|2. Mose|9||0|22|Nun sprach der Herr zu Mose: Strecke deine Hand aus gen Himmel, so wird Hagel fallen im ganzen Lande Ägypten, auf die Menschen und auf das Vieh und auf alles Feldgewächs im Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.23|AT|2|2. Mose|9||0|23|Da streckte Mose seinen Stab gen Himmel, und der Herr liess donnern und hageln, und Feuer fuhr zur Erde hernieder. Und der Herr liess Hagel fallen auf das Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.24|AT|2|2. Mose|9||0|24|Es war ein Hagel und ein unaufhörliches Feuer unter dem Hagel, ganz furchtbar, desgleichen niemals gewesen im ganzen Lande Ägypten, seit es bevölkert war.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.25|AT|2|2. Mose|9||0|25|Und der Hagel erschlug im ganzen Lande Ägypten alles, was auf dem Felde war, Menschen sowohl als Vieh; auch alles Feldgewächs zerschlug der Hagel, und alle Bäume auf dem Felde zerschmetterte er.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.26|AT|2|2. Mose|9||0|26|Nur im Lande Gosen, wo die Israeliten wohnten, hagelte es nicht.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.27|AT|2|2. Mose|9||0|27|Da schickte der Pharao hin und liess Mose und Aaron rufen und sprach zu ihnen: Diesmal stehe ich als schuldig da; euer Gott ist im Recht, ich aber und mein Volk, wir sind im Unrecht.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.28|AT|2|2. Mose|9||0|28|Legt Fürbitte ein bei eurem Gott; es ist nun des furchtbaren Donners und des Hagels mehr als genug. Ich will euch ziehen lassen, und ihr sollt nicht länger bleiben.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.29|AT|2|2. Mose|9||0|29|Mose erwiderte ihm: Wenn ich zur Stadt hinausgehe, will ich meine Hände zu dem Herrn ausbreiten; dann wird der Donner aufhören und der Hagel nicht mehr fallen - damit du erkennst, dass die Erde des Herrn ist.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.30|AT|2|2. Mose|9||0|30|Von dir und deinen Leuten aber ist mir gewiss, dass ihr euch vor Gott, dem Herrn, noch nicht fürchtet.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.31|AT|2|2. Mose|9||0|31|Der Flachs und die Gerste waren zerschlagen; denn die Gerste stand in Ähren und der Flachs in Blüte.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.32|AT|2|2. Mose|9||0|32|Der Weizen aber und der Spelt waren nicht zerschlagen; denn die kommen später.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.33|AT|2|2. Mose|9||0|33|Als nun Mose vom Pharao hinweg und zur Stadt hinausgegangen war, breitete er seine Hände zu dem Herrn aus; da hörten Donner und Hagel auf, und der Regen ergoss sich nicht mehr auf die Erde.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.34|AT|2|2. Mose|9||0|34|Sobald aber der Pharao sah, dass Regen und Hagel und Donner aufgehört hatten, verharrte er in seiner Sünde und verstockte sein Herz, er und seine Leute.|ZUE1931|Public Domain EXO.9.35|AT|2|2. Mose|9||0|35|Das Herz des Pharao blieb hart, und er liess die Israeliten nicht ziehen, wie es der Herr durch Mose vorausgesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.1|AT|2|2. Mose|10||0|1|Darnach sprach der Herr zu Mose: Gehe zum Pharao; denn ich habe sein und seiner Leute Herz verstockt, damit ich diese meine Zeichen unter ihnen tue,|ZUE1931|Public Domain EXO.10.2|AT|2|2. Mose|10||0|2|und damit du deinen Kindern und Kindeskindern erzählest, wie übel ich den Ägyptern zugesetzt und was für Zeichen ich unter ihnen getan habe, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.3|AT|2|2. Mose|10||0|3|Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und sagten zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Wie lange willst du dich noch weigern, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!|ZUE1931|Public Domain EXO.10.4|AT|2|2. Mose|10||0|4|Denn wenn du dich weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so bringe ich morgen Heuschrecken in dein Land;|ZUE1931|Public Domain EXO.10.5|AT|2|2. Mose|10||0|5|die sollen den ganzen Boden bedecken, dass man die Erde nicht mehr sehen kann, und sollen alles auffressen, was euch vom Hagel noch verschont geblieben ist, und auch alle Bäume kahl fressen, die euch auf dem Felde wachsen.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.6|AT|2|2. Mose|10||0|6|Sie sollen deine Häuser und die Häuser deiner Leute und die Häuser aller Ägypter füllen, wie es deine Väter und Vorväter nie gesehen haben, seitdem sie im Lande wohnen, bis auf diesen Tag. Und er wandte sich und ging vom Pharao hinaus.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.7|AT|2|2. Mose|10||0|7|Nun sprachen die Diener zum Pharao: Wie lange noch soll dieser Mensch unser Verderben sein? Lass doch die Leute ziehen, dass die dem Herrn, ihrem Gott, dienen! Siehst du noch nicht ein, dass Ägypten zugrunde geht?|ZUE1931|Public Domain EXO.10.8|AT|2|2. Mose|10||0|8|Da wurden Mose und Aaron zum Pharao zurückgerufen, und er sprach zu ihnen: Geht und dient dem Herrn, eurem Gott! Wer alles soll denn mitziehen?|ZUE1931|Public Domain EXO.10.9|AT|2|2. Mose|10||0|9|Mose antwortete: Wir alle wollen gehen, auch die Kinder und Greise, mit unsern Söhnen und Töchtern, und auch unsre Schafe und Rinder wollen wir mitnehmen; denn wir haben das Fest des Herrn zu feiern.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.10|AT|2|2. Mose|10||0|10|Er aber sprach zu ihnen: So gewiss möge euer Gott mit euch sein, als ich euch mit euren Kindern ziehen lasse! Seht da, dass ihr Böses im Sinne habt!|ZUE1931|Public Domain EXO.10.11|AT|2|2. Mose|10||0|11|Daraus wird nichts! Ihr Männer mögt hingehen und eurem Gotte dienen; das ist ja euer Begehr. Und man jagte sie vom Pharao hinaus.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.12|AT|2|2. Mose|10||0|12|Da sprach der Herr zu Mose: Strecke deine Hand aus über das Land Ägypten, dass die Heuschrecken über das Land Ägypten kommen und alles Gewächs der Erde auffressen, alles, was der Hagel übriggelassen hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.13|AT|2|2. Mose|10||0|13|Und Mose streckte seinen Stab aus über das Land Ägypten. Der Herr aber liess einen Ostwind ins Land wehen jenen ganzen Tag und die ganze Nacht; und als es Morgen ward, hatte der Ostwind die Heuschrecken gebracht.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.14|AT|2|2. Mose|10||0|14|Da kamen die Heuschrecken über das ganze Land Ägypten und liessen sich im ganzen Gebiete von Ägypten nieder, eine gewaltige Menge; nie zuvor waren so viele Heuschrecken gekommen, und nie wieder werden so viele kommen.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.15|AT|2|2. Mose|10||0|15|Und sie bedeckten den ganzen Boden, sodass man die Erde nicht mehr sah; und sie frassen alles Gewächs der Erde und alle Früchte auf den Bäumen, was der Hagel übriggelassen hatte, sodass nichts Grünes mehr übrigblieb an den Bäumen und am Gewächs des Feldes im ganzen Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.16|AT|2|2. Mose|10||0|16|Da liess der Pharao eilends Mose und Aaron rufen und sprach: Ich habe gesündigt gegen den Herrn, euren Gott, und gegen euch.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.17|AT|2|2. Mose|10||0|17|Und nun vergebt mir meine Sünde nur noch diesmal und bittet den Herrn, euren Gott, dass er nur dieses Verderben von mir abwende.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.18|AT|2|2. Mose|10||0|18|Und Mose ging hinaus vom Pharao und betete zum Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.19|AT|2|2. Mose|10||0|19|Da verwandelte der Herr den Wind in einen sehr starken Westwind; der hob die Heuschrecken auf und warf sie ins Schilfmeer, sodass nicht eine Heuschrecke mehr übrigblieb im ganzen Gebiet von Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.20|AT|2|2. Mose|10||0|20|Aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, und er liess die Israeliten nicht ziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.21|AT|2|2. Mose|10||0|21|Darnach sprach der Herr zu Mose: Strecke deine Hand aus gen Himmel, so wird eine solche Finsternis kommen über das Land Ägypten, dass man die Finsternis greifen kann.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.22|AT|2|2. Mose|10||0|22|Da streckte Mose seine Hand gen Himmel, und es entstand dichte Finsternis im ganzen Lande Ägypten, drei Tage lang:|ZUE1931|Public Domain EXO.10.23|AT|2|2. Mose|10||0|23|keiner konnte den andern sehen, und keiner stand auf von seinem Platze, drei Tage lang; aber die Israeliten alle hatten hellen Tag an ihren Wohnsitzen.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.24|AT|2|2. Mose|10||0|24|Da liess der Pharao Mose rufen und sprach: Geht und dient eurem Gott; nur eure Schafe und Rinder sollen hier bleiben. Auch eure Kinder mögen mit euch ziehen!|ZUE1931|Public Domain EXO.10.25|AT|2|2. Mose|10||0|25|Mose erwiderte: Du sogar musst uns Schlachtopfer und Brandopfer geben, dass wir sie dem Herrn, unserm Gott, darbringen.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.26|AT|2|2. Mose|10||0|26|Und auch unser Vieh soll mit uns gehen, nicht eine Klaue darf dahintenbleiben; denn davon müssen wir nehmen, um dem Herrn, unserm Gott, zu opfern. Wir wissen ja nicht, wieviel wir dem Herrn opfern müssen, bis wir dorthin kommen.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.27|AT|2|2. Mose|10||0|27|Aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, und er wollte sie nicht ziehen lassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.28|AT|2|2. Mose|10||0|28|Und der Pharao sprach zu ihm: Hinweg von mir! Hüte dich, mir nochmals unter die Augen zu treten; denn sobald du mir wieder unter die Augen trittst, musst du sterben.|ZUE1931|Public Domain EXO.10.29|AT|2|2. Mose|10||0|29|Mose antwortete: Du hast's gesagt - ich werde dir nicht wieder unter die Augen treten.|ZUE1931|Public Domain EXO.11.1|AT|2|2. Mose|11||0|1|DARNACH sprach der Herr zu Mose: Noch eine Plage will ich über den Pharao und über Ägypten bringen; dann wird er euch von hier wegziehen lassen, und wenn er euch entlässt, wird er euch sogar samt und sonders von hier fortjagen.|ZUE1931|Public Domain EXO.11.2|AT|2|2. Mose|11||0|2|Sage den Leuten, sie sollen sich ein jeder von seinem Nachbar und eine jede von ihrer Nachbarin silberne und goldene Schmucksachen erbitten.|ZUE1931|Public Domain EXO.11.3|AT|2|2. Mose|11||0|3|Und der Herr verschaffte dem Volke Gunst bei den Ägyptern; der Mann Mose war sogar hochangesehen im Lande Ägypten, bei den Leuten des Pharao und beim Volke.|ZUE1931|Public Domain EXO.11.4|AT|2|2. Mose|11||0|4|Und Mose sprach (zum Pharao): So spricht der Herr: Um Mitternacht werde ich mitten durch Ägypten schreiten;|ZUE1931|Public Domain EXO.11.5|AT|2|2. Mose|11||0|5|dann wird jeder Erstgeborne in Ägypten sterben, vom Erstgebornen des Pharao, der auf seinem Throne sitzt, bis zum Erstgebornen der Sklavin hinter der Handmühle, auch alle Erstgeburt unter dem Vieh.|ZUE1931|Public Domain EXO.11.6|AT|2|2. Mose|11||0|6|Da wird grosses Wehklagen sein im ganzen Lande Ägypten, desgleichen nie gewesen ist und nie wieder sein wird.|ZUE1931|Public Domain EXO.11.7|AT|2|2. Mose|11||0|7|Gegen die Israeliten aber soll auch nicht ein Hund mucksen, weder gegen Mensch noch Vieh, damit ihr erkennet, dass der Herr einen Unterschied macht zwischen Ägypten und Israel.|ZUE1931|Public Domain EXO.11.8|AT|2|2. Mose|11||0|8|"Dann werden alle diese deine Leute zu mir herabkommen und mir zu Füssen fallen und sagen: ""Ziehe aus, du und alles Volk, das hinter dir steht"", und darnach werde ich ausziehen. Und er ging hinaus vom Pharao in grimmigem Zorn."|ZUE1931|Public Domain EXO.11.9|AT|2|2. Mose|11||0|9|Der Herr aber sprach zu Mose: Der Pharao wird nicht auf euch hören, damit meiner Wunder in Ägypten viel geschehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.11.10|AT|2|2. Mose|11||0|10|Und Mose und Aaron taten alle diese Wunder vor dem Pharao; doch der Herr verstockte das Herz des Pharao, und er liess die Israeliten nicht aus seinem Lande ziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.1|AT|2|2. Mose|12||0|1|Darnach sprach der Herr zu Mose und Aaron im Lande Ägypten:|ZUE1931|Public Domain EXO.12.2|AT|2|2. Mose|12||0|2|Dieser Monat soll für euch der erste Monat sein; von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.3|AT|2|2. Mose|12||0|3|Sprecht zu der ganzen Gemeinde Israels: Am zehnten Tage dieses Monats nehme sich ein jeder ein Lamm, nach der Zahl der Familien, je ein Lamm für eine Haushaltung.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.4|AT|2|2. Mose|12||0|4|Wenn aber für ein Lamm in einem Hause zu wenige sind, so nehme er es zusammen mit dem Nachbar, der zunächst bei seinem Hause wohnt, nach der Zahl der Seelen; so viele, als nötig sind, ein Lamm aufzuessen, sollt ihr auf das Lamm rechnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.5|AT|2|2. Mose|12||0|5|Ein fehlloses, männliches, einjähriges Lamm soll es sein; aus den Schafen oder Ziegen sollt ihr es nehmen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.6|AT|2|2. Mose|12||0|6|Und ihr sollt es aufbehalten bis zum vierzehnten Tage dieses Monats; dann soll die ganze Gemeinde Israels es schlachten um die Abendzeit.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.7|AT|2|2. Mose|12||0|7|Und sie sollen von dem Blute nehmen und die beiden Türpfosten und die Oberschwelle an den Häusern, in denen sie es essen, damit bestreichen,|ZUE1931|Public Domain EXO.12.8|AT|2|2. Mose|12||0|8|das Fleisch aber sollen sie in derselben Nacht noch essen; am Feuer gebraten sollen sie es essen, und ungesäuertes Brot mit bittern Kräutern dazu.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.9|AT|2|2. Mose|12||0|9|Ihr sollt nichts davon roh essen oder im Wasser gesotten, sondern am Feuer gebraten, den Kopf mitsamt den Schenkeln und den innern Teilen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.10|AT|2|2. Mose|12||0|10|Und ihr sollt davon nichts übriglassen bis zum Morgen. Was aber bis zum Morgen davon übrigbleibt, sollt ihr verbrennen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.11|AT|2|2. Mose|12||0|11|So sollt ihr es essen: die Lenden gegürtet, die Schuhe an den Füssen und den Stab in der Hand. Ihr sollt es essen in angstvoller Eile; ein Passa für den Herrn ist es.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.12|AT|2|2. Mose|12||0|12|Und ich werde in derselben Nacht durch das Land Ägypten schreiten und alle Erstgeburt im Lande Ägypten erschlagen, von den Menschen sowohl als vom Vieh, und an allen Göttern der Ägypter werde ich ein Strafgericht vollstrecken, Ich, der Herr.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.13|AT|2|2. Mose|12||0|13|Und das Blut soll ein Schutzzeichen für euch sein an den Häusern, in denen ihr seid: wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen, und kein Schlag soll euch vernichtend treffen, wenn ich das Land Ägypten schlage.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.14|AT|2|2. Mose|12||0|14|Und dieser Tag soll für euch ein Gedenktag werden, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des Herrn; von Geschlecht zu Geschlecht, als ewige Ordnung, sollt ihr ihn feiern.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.15|AT|2|2. Mose|12||0|15|Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen; gleich am ersten Tage sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern hinwegtun. Denn jeder, der gesäuertes Brot isst, dessen Seele soll aus Israel ausgerottet werden - (das gilt) vom ersten Tage bis zum siebenten Tag.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.16|AT|2|2. Mose|12||0|16|Am ersten Tage sollt ihr eine heilige Versammlung halten, ebenso am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keinerlei Arbeit soll an diesen (Tagen) getan werden; nur was ein jeder zum Essen nötig hat, das allein darf von euch zubereitet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.17|AT|2|2. Mose|12||0|17|Und beobachtet (die Vorschrift über) die ungesäuerten Brote. Denn an ebendiesem Tage habe ich eure Heerscharen aus dem Lande Ägypten herausgeführt; darum sollt ihr diesen Tag halten von Geschlecht zu Geschlecht, als ewige Ordnung.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.18|AT|2|2. Mose|12||0|18|Am vierzehnten Tage des ersten Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis zum Abend des 21. Tages des Monats.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.19|AT|2|2. Mose|12||0|19|Sieben Tage lang darf sich kein Sauerteig in euren Häusern finden. Denn jeder, der Gesäuertes isst, dessen Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israels, er sei Fremder oder Einheimischer.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.20|AT|2|2. Mose|12||0|20|Nichts Gesäuertes dürft ihr essen; in all euren Wohnsitzen sollt ihr ungesäuertes Brot essen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.21|AT|2|2. Mose|12||0|21|Da berief Mose alle Ältesten Israels und sprach zu Ihnen: Nehmt eilends Schafe, für jede Familie eines, und schlachtet das Passa.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.22|AT|2|2. Mose|12||0|22|Dann nehmt ein Büschel Ysop und tunkt es in das Blut im Becken und streicht von dem Blut im Becken an die Oberschwelle und die beiden Türpfosten; von euch aber soll bis zum Morgen keiner vor die Türe seines Hauses treten.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.23|AT|2|2. Mose|12||0|23|Denn der Herr wird durch das Land schreiten, um die Ägypter zu schlagen. Wenn dann der Herr das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sieht, so wird er an der Türe vorübergehen und den Würgengel nicht in eure Häuser kommen lassen,|ZUE1931|Public Domain EXO.12.24|AT|2|2. Mose|12||0|24|Dieses Gebot sollt ihr halten, du und deine Kinder, als ewige Ordnung.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.25|AT|2|2. Mose|12||0|25|Und wenn ihr in das Land kommt, das der Herr euch geben wird, wie er verheissen hat, so sollt ihr diesen heiligen Brauch stets üben.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.26|AT|2|2. Mose|12||0|26|"Wenn eure Kinder euch dann fragen: ""Was bedeutet denn der heilige Brauch, den ihr da übt?"""|ZUE1931|Public Domain EXO.12.27|AT|2|2. Mose|12||0|27|"so sollt ihr sagen: ""Das ist das Passaopfer für den Herrn, weil er an den Häusern Israels vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug, und unsre Häuser verschonte."" Da verneigte sich das Volk und warf sich nieder."|ZUE1931|Public Domain EXO.12.28|AT|2|2. Mose|12||0|28|Und die Israeliten gingen hin und taten, wie der Herr dem Mose und dem Aaron geboten hatte; so taten sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.29|AT|2|2. Mose|12||0|29|Und es begab sich um Mitternacht, da schlug der Herr alle Erstgeburt im Lande Ägypten, vom Erstgebornen des Pharao, der auf seinem Throne sass, bis zum Erstgebornen des Gefangenen, der im Kerker lag, und alle Erstgeburt des Viehs.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.30|AT|2|2. Mose|12||0|30|Da stand der Pharao auf in jener Nacht, er und alle seine Leute und alle Ägypter, und es erhob sich grosses Wehklagen in Ägypten; denn es gab kein Haus, in dem nicht ein Toter war.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.31|AT|2|2. Mose|12||0|31|Und er liess noch in der Nacht Mose und Aaron rufen und sprach: Macht euch auf und zieht hinweg aus meinem Volke, ihr sowohl als die Israeliten! Geht, dient eurem Gott, wie ihr gesagt habt.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.32|AT|2|2. Mose|12||0|32|Nehmt auch eure Schafe und Rinder mit euch, wie ihr gesagt habt, und geht, und verschafft auch mir Segen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.33|AT|2|2. Mose|12||0|33|Und die Ägypter drängten das Volk, um es eilends aus dem Lande zu bringen; denn sie sagten: Wir sind sonst alle des Todes.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.34|AT|2|2. Mose|12||0|34|Und die Leute nahmen ihren Teig mit, ehe er durchsäuert war, indem sie die Backschüsseln in ihre Mäntel gewickelt auf den Achseln trugen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.35|AT|2|2. Mose|12||0|35|Die Israeliten hatten aber nach dem Worte Moses getan und sich von den Ägyptern silberne und goldene Schmucksachen und Kleider erbeten.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.36|AT|2|2. Mose|12||0|36|Und der Herr hatte dem Volke bei den Ägyptern Gunst verschafft, dass sie ihrem Begehren willfahrten; so beraubten sie die Ägypter.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.37|AT|2|2. Mose|12||0|37|Nun brachen die Israeliten auf von Ramses nach Sukkoth, an die 600 000 Mann zu Fuss, die Kinder nicht gerechnet.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.38|AT|2|2. Mose|12||0|38|Auch viel fremdes Volk zog mit ihnen, dazu Schafe und Rinder, eine gewaltige Menge Vieh.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.39|AT|2|2. Mose|12||0|39|Und sie buken aus dem Teige, den sie aus Ägypten mitgebracht, ungesäuerte Brotkuchen; denn er war noch ungesäuert, weil sie aus Ägypten vertrieben worden waren und nicht länger hatten zögern können; auch hatten sie sich keine Wegzehrung bereitet.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.40|AT|2|2. Mose|12||0|40|Die Zeit aber, welche die Israeliten in Ägypten gewohnt haben, beträgt 430 Jahre.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.41|AT|2|2. Mose|12||0|41|Nach Verlauf von 430 Jahren, an ebendiesem Tage, zogen alle Heerscharen des Herrn aus dem Lande Ägypten hinweg.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.42|AT|2|2. Mose|12||0|42|Eine Nacht des Wachens, dem Herrn geweiht, ist dies, da er sie aus dem Lande Ägypten hinausführte; das ist diese dem Herrn geweihte Nacht, ein Wachen für alle Israeliten von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.43|AT|2|2. Mose|12||0|43|Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Satzung für das Passa: kein Fremder soll davon essen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.44|AT|2|2. Mose|12||0|44|Aber jeder um Geld gekaufte Sklave darf davon essen, wenn er beschnitten ist.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.45|AT|2|2. Mose|12||0|45|Ein Beisasse oder Tagelöhner soll nicht davon essen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.46|AT|2|2. Mose|12||0|46|In einem Hause soll man es essen. Du sollst vom Fleisch nichts aus dem Haus hinaustragen, und ihr sollt keinen Knochen an ihm zerbrechen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.47|AT|2|2. Mose|12||0|47|Die ganze Gemeinde Israels soll es feiern.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.48|AT|2|2. Mose|12||0|48|Wenn aber ein Fremder bei dir wohnt und er dem Herrn das Passa halten will, so soll alles Männliche, das zu ihm gehört, beschnitten werden; dann mag er herzutreten, um es zu feiern, und er gelte wie ein Einheimischer; aber kein Unbeschnittener soll davon essen.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.49|AT|2|2. Mose|12||0|49|Ein und dasselbe Gesetz soll gelten für den Einheimischen und für den Fremden, der unter euch wohnt.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.50|AT|2|2. Mose|12||0|50|Da taten alle Israeliten, wie der Herr dem Mose und dem Aaron geboten hatte; so taten sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.12.51|AT|2|2. Mose|12||0|51|An ebendiesem Tage führte der Herr die Israeliten nach ihren Heerscharen geordnet aus dem Lande Ägypten hinweg.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.1|AT|2|2. Mose|13||0|1|Darnach sprach der Herr zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.13.2|AT|2|2. Mose|13||0|2|Weihe mir alle Erstgeburt bei den Israeliten, alles was zuerst den Mutterschoss durchbricht, unter den Menschen und unter dem Vieh; mir gehört es.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.3|AT|2|2. Mose|13||0|3|Da sprach Mose zum Volke: Gedenket dieses Tages, an dem ihr aus Ägypten, aus dem Sklavenhause, ausgezogen seid; denn mit starker Hand hat euch der Herr von dort herausgeführt. Darum soll man kein gesäuertes Brot essen.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.4|AT|2|2. Mose|13||0|4|Heute zieht ihr aus, im Ährenmonat.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.5|AT|2|2. Mose|13||0|5|Wenn dich nun der Herr in das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Hewiter und Jebusiter bringt, von dem er deinen Vätern geschworen hat, dass er es dir geben wolle, ein Land, das von Milch und Honig fliesst, so sollst du in diesem Monat diesen heiligen Brauch üben:|ZUE1931|Public Domain EXO.13.6|AT|2|2. Mose|13||0|6|sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, und am siebenten Tage ist ein Fest des Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.7|AT|2|2. Mose|13||0|7|Ungesäuertes Brot soll man die sieben Tage hindurch essen, und es soll bei dir nichts gesäuertes und kein Sauerteig zu sehen sein, in deinem ganzen Gebiete.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.8|AT|2|2. Mose|13||0|8|"Und du sollst das deinem Sohn an jenem Tage erklären und sagen: ""(Es geschieht) um dessen willen, was der Herr für mich getan hat, als ich aus Ägypten zog."""|ZUE1931|Public Domain EXO.13.9|AT|2|2. Mose|13||0|9|Und es soll dir sein wie ein Zeichen auf der Hand und wie ein Denkzeichen auf der Stirne, damit das Gesetz des Herrn in deinem Munde sei; denn mit starker Hand hat dich der Herr aus Ägypten herausgeführt.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.10|AT|2|2. Mose|13||0|10|Darum sollst du diese Satzung halten, alljährlich zur bestimmten Zeit.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.11|AT|2|2. Mose|13||0|11|Wenn dich nun der Herr ins Land der Kanaaniter bringt, wie er dir und deinen Vätern geschworen hat, und es dir gibt,|ZUE1931|Public Domain EXO.13.12|AT|2|2. Mose|13||0|12|so sollst du alles, was zuerst den Mutterschoss durchbricht, dem Herrn darbringen; jeder erste Wurf des Viehs, den du bekommst, gehört, soweit er männlich ist, dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.13|AT|2|2. Mose|13||0|13|Jede Erstgeburt vom Esel aber sollst du mit einem Lamm auslösen; willst du sie jedoch nicht auslösen, so brich ihr das Genick. Auch alle Erstgeburt von Menschen unter deinen Söhnen sollst du auslösen.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.14|AT|2|2. Mose|13||0|14|"Wenn dich dann künftig dein Sohn fragt: ""Was hat das zu bedeuten?"" so sollst du ihm antworten: ""Mit starker Hand hat uns der Herr aus Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausgeführt."|ZUE1931|Public Domain EXO.13.15|AT|2|2. Mose|13||0|15|Denn als der Pharao sich hartnäckig weigerte, uns ziehen zu lassen, da tötete der Herr alle Erstgeburt in Ägypten, die Erstgeburt der Menschen wie die Erstgeburt des Viehs; darum opfere ich dem Herrn alles, was zuerst den Mutterschoss durchbricht, soweit es männlich ist, alle Erstgeburt aber unter meinen Söhnen löse ich aus.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.16|AT|2|2. Mose|13||0|16|"Und das soll dir wie ein Zeichen auf der Hand und wie ein Merkzeichen auf der Stirne sein; denn mit starker Hand hat uns der Herr aus Ägypten herausgeführt."""|ZUE1931|Public Domain EXO.13.17|AT|2|2. Mose|13||0|17|ALS nun der Pharao das Volk ziehen liess, führte sie Gott nicht den Weg nach dem Philisterland - der wäre ja der nächste gewesen -; denn Gott dachte: Vielleicht könnte es das Volk gereuen, wenn es Kämpfe vor sich sieht, und sie könnten nach Ägypten zurückkehren;|ZUE1931|Public Domain EXO.13.18|AT|2|2. Mose|13||0|18|sondern Gott liess das Volk einen Umweg machen, durch die Wüste an das Schilfmeer, und kampfgerüstet zogen die Israeliten aus dem Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.19|AT|2|2. Mose|13||0|19|Und Mose nahm die Gebeine Josephs mit; denn dieser hatte einen Eid von den Söhnen Israels genommen und gesprochen: Gewiss wird Gott sich euer annehmen; führt dann meine Gebeine mit von hier hinauf.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.20|AT|2|2. Mose|13||0|20|Darnach brachen sie von Sukkoth auf und lagerten sich in Etham am Rande der Wüste.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.21|AT|2|2. Mose|13||0|21|Der Herr aber zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen, und des Nachts in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht wandern könnten.|ZUE1931|Public Domain EXO.13.22|AT|2|2. Mose|13||0|22|Nie wich die Wolkensäule am Tage und nie die Feuersäule bei Nacht von der Spitze des Zuges.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.1|AT|2|2. Mose|14||0|1|Da sprach der Herr zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.14.2|AT|2|2. Mose|14||0|2|Befiehl den Israeliten, umzukehren und sich bei Pihahiroth zu lagern, zwischen Migdol und dem Meere; angesichts von Baal-Zephon, diesem gegenüber, sollt ihr euch am Meere lagern.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.3|AT|2|2. Mose|14||0|3|Der Pharao aber wird von den Israeliten denken: Sie haben sich im Lande verirrt, die Wüste hält sie umschlossen.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.4|AT|2|2. Mose|14||0|4|Dann will ich das Herz des Pharao verstocken, dass er ihnen nachjagt, damit ich mich am Pharao und seiner ganzen Macht verherrliche; die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin. Und sie taten also.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.5|AT|2|2. Mose|14||0|5|Als nun dem König von Ägypten gemeldet wurde, dass das Volk geflohen sei, da änderte sich der Sinn des Pharao und seiner Leute gegenüber dem Volke, und sie sprachen: Was haben wir da getan, dass wir Israel haben ziehen lassen, sodass sie uns nicht mehr dienen!|ZUE1931|Public Domain EXO.14.6|AT|2|2. Mose|14||0|6|Und er liess seinen Streitwagen anspannen und nahm seine Leute mit sich.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.7|AT|2|2. Mose|14||0|7|Er nahm sechshundert auserlesene Streitwagen und alle Streitwagen Ägyptens und Wagenkämpfer auf einem jeden.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.8|AT|2|2. Mose|14||0|8|Und der Herr verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, sodass er den Israeliten nachjagte, obwohl sie unter dem Schutze einer hocherhobenen Hand auszogen.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.9|AT|2|2. Mose|14||0|9|So jagten ihnen die Ägypter nach und erreichten sie, als sie am Meere lagerten - alle Rosse der Streitwagen, die Reiter und die Kriegsmacht des Pharao -, bei Pihahiroth gegenüber Baal-Zephon.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.10|AT|2|2. Mose|14||0|10|Als nun der Pharao schon nahe herangekommen war, erhoben die Israeliten ihre Augen, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her; da fürchteten sie sich sehr. Und die Israeliten schrieen zum Herrn|ZUE1931|Public Domain EXO.14.11|AT|2|2. Mose|14||0|11|und sprachen zu Mose: Gab es denn keine Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste sterben? Was hast du uns da angetan, dass du uns aus Ägypten weggeführt hast!|ZUE1931|Public Domain EXO.14.12|AT|2|2. Mose|14||0|12|"Haben wir dir's nicht schon in Ägypten gesagt: ""Lass uns in Ruhe! Wir wollen den Ägyptern dienen""? Denn es wäre uns ja besser, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben."|ZUE1931|Public Domain EXO.14.13|AT|2|2. Mose|14||0|13|Mose aber sprach zum Volke: Fürchtet euch nicht! Haltet stand, so werdet ihr sehen, wie der Herr euch heute helfen wird; denn so, wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wieder sehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.14|AT|2|2. Mose|14||0|14|Der Herr wird für euch streiten, seid ihr nur stille.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.15|AT|2|2. Mose|14||0|15|Darnach sprach der Herr zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, sie sollen aufbrechen.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.16|AT|2|2. Mose|14||0|16|Du aber hebe deinen Stab empor und recke deine Hand aus über das Meer und spalte es, dass die Israeliten mitten im Meere auf dem Trockenen gehen können.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.17|AT|2|2. Mose|14||0|17|Und ich will dann das Herz der Ägypter verstocken, dass sie ihnen nacheilen, damit ich mich verherrliche am Pharao und seiner ganzen Kriegsmacht, an seinen Streitwagen und seinen Reitern.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.18|AT|2|2. Mose|14||0|18|Die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich am Pharao, an seinen Streitwagen und seinen Reitern mich verherrliche.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.19|AT|2|2. Mose|14||0|19|Da machte sich der Engel Gottes auf, der vor dem Heere Israels einherzog, und trat hinter sie; und die Wolkensäule vor ihnen ging weg und stellte sich hinter sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.20|AT|2|2. Mose|14||0|20|Und jener kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels zu stehen. Es geschah aber, dass die Wolke sich verfinsterte; da zogen sie während der Nacht hindurch, sodass während der ganzen Nacht keiner dem andern nahekam.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.21|AT|2|2. Mose|14||0|21|Und Mose reckte seine Hand aus über das Meer, und der Herr trieb das Meer die ganze Nacht durch einen starken Ostwind zurück und legte das Meer trocken; und die Wasser spalteten sich.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.22|AT|2|2. Mose|14||0|22|So gingen die Israeliten mitten im Meere auf dem Trockenen, während die Wasser ihnen zur Rechten und zur Linken wie eine Mauer standen.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.23|AT|2|2. Mose|14||0|23|Die Ägypter aber jagten nach und zogen hinter ihnen her, alle Rosse des Pharao, seine Streitwagen und Reiter, mitten ins Meer hinein.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.24|AT|2|2. Mose|14||0|24|Und um die Zeit der Morgenwache schaute der Herr in der Feuer- und Wolkensäule auf das Heer der Ägypter und verwirrte das Heer der Ägypter;|ZUE1931|Public Domain EXO.14.25|AT|2|2. Mose|14||0|25|er hemmte die Räder ihrer Wagen und liess sie nur mühsam vorwärtskommen. Da sprachen die Ägypter: Lasst uns vor Israel fliehen; denn der Herr streitet für sie wider Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.26|AT|2|2. Mose|14||0|26|Und der Herr sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, dass die Wasser zurückfluten auf die Ägypter, auf ihre Wagen und ihre Reiter.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.27|AT|2|2. Mose|14||0|27|Und Mose reckte die Hand aus über das Meer, und beim Anbruch des Morgens strömte das Meer in sein Bette zurück, während die Ägypter ihm entgegenflohen, und der Herr trieb die Ägypter mitten ins Meer hinein.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.28|AT|2|2. Mose|14||0|28|Die Wasser strömten zurück und bedeckten die Wagen und Reiter, die ganze Streitmacht des Pharao, die ihnen ins Meer nachgefolgt war, sodass nicht einer von ihnen am Leben blieb.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.29|AT|2|2. Mose|14||0|29|Die Israeliten aber waren mitten im Meere auf dem Trockenen gegangen, während die Wasser ihnen zur Rechten und zur Linken wie eine Mauer standen.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.30|AT|2|2. Mose|14||0|30|So errettete der Herr an jenem Tage Israel aus der Hand der Ägypter, und Israel sah die Ägypter tot am Gestade des Meeres liegen.|ZUE1931|Public Domain EXO.14.31|AT|2|2. Mose|14||0|31|Als Israel sah, wie gewaltig sich die Hand des Herrn an den Ägyptern erwiesen hatte, da fürchtete das Volk den Herrn, und sie glaubten an den Herrn und an seinen Knecht Mose.|ZUE1931|Public Domain EXO.15.1|AT|2|2. Mose|15||0|1|DAMALS sangen Mose und die Israeliten dem Herrn dieses Lied; sie hoben an: Singen will ich dem Herrn, denn hoch erhaben ist er; / Ross und Reiter warf er ins Meer. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.2|AT|2|2. Mose|15||0|2|Meine Stärke und mein Loblied ist der Herr, und er ward mein Heil; / er ist mein Gott, ich will ihn preisen, / der Gott meines Vaters, ich will ihn erheben. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.3|AT|2|2. Mose|15||0|3|Der Herr ist ein Kriegsheld, Herr ist sein Name. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.4|AT|2|2. Mose|15||0|4|Die Wagen des Pharao und seine Streitmacht warf er ins Meer, / ins Schilfmeer sind versenkt seine auserlesenen Krieger. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.5|AT|2|2. Mose|15||0|5|Die Fluten bedeckten sie, sie fuhren zur Tiefe wie Steine. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.6|AT|2|2. Mose|15||0|6|Deine Rechte, o Herr, herrlich in Kraft, / deine Rechte, o Herr, zerschmettert den Feind. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.7|AT|2|2. Mose|15||0|7|In der Fülle deiner Hoheit wirfst du nieder die Gegner; / du lässest los deinen Grimm, er verzehrt sie wie Stoppeln. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.8|AT|2|2. Mose|15||0|8|Beim Schnauben deines Zorns türmten die Wasser sich hoch, / standen aufrecht wie ein Damm die Wogen, / erstarrten die Fluten mitten im Meer. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.9|AT|2|2. Mose|15||0|9|"Der Feind sprach: ""Ich jage nach, hole ein, / verteile den Raub, sättige meine Gier; / ich zücke mein Schwert, meine Hand vertilgt sie."" /"|ZUE1931|Public Domain EXO.15.10|AT|2|2. Mose|15||0|10|Du bliesest darein mit deinem Hauch, und sie deckte das Meer; / sie versanken wie Blei in mächtigen Wassern. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.11|AT|2|2. Mose|15||0|11|Wer ist wie du, Herr, unter den Göttern? / wer ist wie du so hehr und heilig, / furchtbar in Ruhmestaten, Wunder verrichtend? /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.12|AT|2|2. Mose|15||0|12|Du recktest aus deine Rechte, da verschlang sie die Erde. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.13|AT|2|2. Mose|15||0|13|Gnädig hast du geleitet das Volk, das du erlöst, / hast es machtvoll geführt zu deiner heiligen Wohnstatt. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.14|AT|2|2. Mose|15||0|14|Die Völker hörten's, und sie erbebten; / Angst ergriff Philistäas Bewohner. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.15|AT|2|2. Mose|15||0|15|Damals erschraken die Fürsten von Edom, / die Gewaltigen Moabs - Zittern ergriff sie. / Die Bewohner Kanaans verzagten zumal; /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.16|AT|2|2. Mose|15||0|16|es überfiel sie Schrecken und Furcht, / ob der Gewalt deines Arms wurden sie starr wie Stein. / So zog hindurch dein Volk, o Herr, / zog hindurch das Volk, das du erworben. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.17|AT|2|2. Mose|15||0|17|Du führtest sie hinein und pflanztest sie auf den Berg, der dein eigen, / an die Stätte, die du, Herr, zu deiner Wohnung gemacht hast, / in das Heiligtum, Herr, das deine Hände gegründet. /|ZUE1931|Public Domain EXO.15.18|AT|2|2. Mose|15||0|18|Der Herr ist König immer und ewig!|ZUE1931|Public Domain EXO.15.19|AT|2|2. Mose|15||0|19|Denn als die Rosse des Pharao mit seinen Wagen und Reitern ins Meer hineingingen, liess der Herr die Wasser des Meeres über sie zurückfluten, während die Israeliten im Trockenen mitten durch das Meer gezogen waren.|ZUE1931|Public Domain EXO.15.20|AT|2|2. Mose|15||0|20|Da griff die Prophetin Mirjam, Aarons Schwester, zur Handpauke, und alle Frauen zogen hinter ihr her mit Handpauken und im Reigen.|ZUE1931|Public Domain EXO.15.21|AT|2|2. Mose|15||0|21|Und Mirjam sang ihnen vor: Singet dem Herrn, denn hoch erhaben ist er; / Ross und Reiter warf er ins Meer.|ZUE1931|Public Domain EXO.15.22|AT|2|2. Mose|15||0|22|DARNACH liess Mose die Israeliten vom Schilfmeer aufbrechen, und sie zogen nach der Wüste Sur und wanderten drei Tage in der Wüste, ohne dass sie Wasser fanden.|ZUE1931|Public Domain EXO.15.23|AT|2|2. Mose|15||0|23|Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser wegen seiner Bitterkeit nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher hiess man den Ort Mara.|ZUE1931|Public Domain EXO.15.24|AT|2|2. Mose|15||0|24|Nun murrte das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken?|ZUE1931|Public Domain EXO.15.25|AT|2|2. Mose|15||0|25|Er aber schrie zum Herrn, und der Herr wies ihm ein Holz; das warf er ins Wasser, und das Wasser wurde süss. Dort gab er ihm Satzung und Recht, und dort stellte er es auf die Probe.|ZUE1931|Public Domain EXO.15.26|AT|2|2. Mose|15||0|26|Und er sprach: Wenn du dem Herrn, deinem Gott, treulich gehorchst und tust, was vor ihm recht ist, wenn du auf seine Gebote hörst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine von den Krankheiten über dich bringen, die ich über Ägypten gebracht habe; denn ich, der Herr, bin dein Arzt.|ZUE1931|Public Domain EXO.15.27|AT|2|2. Mose|15||0|27|Dann kamen sie nach Elim; da waren zwölf Quellen mit Wasser und siebzig Palmen, und sie lagerten sich daselbst am Wasser.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.1|AT|2|2. Mose|16||0|1|Darnach brachen sie von Elim auf, und die ganze Gemeinde Israels gelangte in die Wüste Sin, die zwischen Elim und dem Sinai liegt, am fünfzehnten Tage des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus dem Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.2|AT|2|2. Mose|16||0|2|Da murrte die ganze Gemeinde Israels wider Mose und Aaron in der Wüste.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.3|AT|2|2. Mose|16||0|3|Die Israeliten sprachen zu ihnen: Wären wir doch durch die Hand des Herrn im Lande Ägypten gestorben, als wir bei den Fleischtöpfen sassen und Brot die Fülle zu essen hatten! Denn ihr habt uns in diese Wüste herausgeführt, um diese ganze Gemeinde Hungers sterben zu lassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.4|AT|2|2. Mose|16||0|4|Da sprach der Herr zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen; dann mag das Volk hinausgehen und sich Tag für Tag seinen Bedarf sammeln. Damit will ich sie auf die Probe stellen, ob sie nach meiner Weisung wandeln wollen oder nicht.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.5|AT|2|2. Mose|16||0|5|Wenn sie dann am sechsten Tage zubereiten, was sie heimbringen, so wird es doppelt soviel sein, als sie sonst täglich sammeln.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.6|AT|2|2. Mose|16||0|6|Nun sprachen Mose und Aaron zu allen Israeliten: Am Abend werdet ihr erkennen, dass es der Herr war, der euch aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat,|ZUE1931|Public Domain EXO.16.7|AT|2|2. Mose|16||0|7|und am Morgen werdet ihr die Herrlichkeit des Herrn sehen; denn er hat euer Murren wider den Herrn gehört. Wir aber, was sind wir, dass ihr wider uns murrt?|ZUE1931|Public Domain EXO.16.8|AT|2|2. Mose|16||0|8|Weiter sprach Mose: (Jenes wird geschehen,) wenn euch der Herr am Abend Fleisch zu essen gibt und am Morgen Brot die Fülle; denn der Herr hat euer Murren gehört, womit ihr wider ihn murrt. Wir aber, was sind wir? Euer Murren ist nicht wider uns, sondern wider den Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.9|AT|2|2. Mose|16||0|9|"Dann sprach Mose zu Aaron: Befiehl der ganzen Gemeinde Israels: ""Tretet vor den Herrn, denn er hat euer Murren gehört."""|ZUE1931|Public Domain EXO.16.10|AT|2|2. Mose|16||0|10|Als Aaron der ganzen Gemeinde Israels dies befahl, wandten sie sich nach der Wüste hin, und siehe, die Herrlichkeit des Herrn erschien in der Wolke.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.11|AT|2|2. Mose|16||0|11|Und der Herr sprach zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.16.12|AT|2|2. Mose|16||0|12|"Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sprich zu ihnen also: ""Um die Abendzeit werdet ihr Fleisch zu essen bekommen und am Morgen Brot die Fülle, damit ihr erkennet, dass ich, der Herr, euer Gott bin."""|ZUE1931|Public Domain EXO.16.13|AT|2|2. Mose|16||0|13|Und es kam so: am Abend zogen Wachteln heran und bedeckten das Lager, und am Morgen lag der Tau rings um das Lager her.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.14|AT|2|2. Mose|16||0|14|Und als der Taunebel aufgestiegen war, siehe, da lag auf dem Boden der Wüste etwas Feines, Körniges, fein wie der Reif auf der Erde.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.15|AT|2|2. Mose|16||0|15|Als die Israeliten es sahen, sprachen sie zueinander: Was ist dies? Denn sie wussten nicht, was es war. Da sprach Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das euch der Herr zu essen gibt.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.16|AT|2|2. Mose|16||0|16|Und das ist's, was der Herr gebietet: Sammelt davon, ein jeder, so viel er braucht; einen Gomer auf den Kopf sollt ihr nehmen, nach der Zahl eurer Seelen, ein jeder für seine Zeltgenossen.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.17|AT|2|2. Mose|16||0|17|Und die Israeliten taten so und sammelten, der eine mehr, der andre weniger.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.18|AT|2|2. Mose|16||0|18|Als man es aber mit dem Gomer mass, da hatte der, der viel gesammelt hatte, keinen Überschuss, und der, der wenig gesammelt hatte, keinen Mangel; ein jeder hatte gesammelt, so viel er brauchte.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.19|AT|2|2. Mose|16||0|19|Dann sprach Mose zu ihnen: Niemand hebe etwas davon bis zum Morgen auf!|ZUE1931|Public Domain EXO.16.20|AT|2|2. Mose|16||0|20|Aber sie gehorchten Mose nicht, sondern etliche hoben bis zum Morgen davon auf; da verfaulte es und wurde voller Würmer und stinkend. Mose aber ward zornig über sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.21|AT|2|2. Mose|16||0|21|Und sie sammelten es alle Morgen, ein jeder, so viel er brauchte; wenn aber die Sonne heiss schien, schmolz es.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.22|AT|2|2. Mose|16||0|22|Und am sechsten Tage sammelten sie doppelt soviel Brot, zwei Gomer für jeden einzelnen. Da kamen alle Stammeshäupter der Gemeinde und berichteten es Mose.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.23|AT|2|2. Mose|16||0|23|Der sprach zu ihnen: Das ist es, was der Herr befohlen hat: Morgen ist ein Feiertag, ein dem Herrn geweihter Ruhetag. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrigbleibt, das legt beiseite, um es bis zum Morgen aufzuheben.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.24|AT|2|2. Mose|16||0|24|Und sie legten es bis zum Morgen beiseite, wie Mose geboten hatte, und es ward nicht stinkend, und es entstanden keine Würmer darin.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.25|AT|2|2. Mose|16||0|25|Da sprach Mose: Esst das heute; denn heute ist ein dem Herrn geweihter Ruhetag, heute werdet ihr auf dem Felde nichts finden.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.26|AT|2|2. Mose|16||0|26|Sechs Tage sollt ihr es sammeln, aber am siebenten ist ein Ruhetag, da gibt es keines.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.27|AT|2|2. Mose|16||0|27|Am siebenten Tage aber gingen etliche hinaus, um zu sammeln, doch sie fanden nichts.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.28|AT|2|2. Mose|16||0|28|Da sprach der Herr zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Weisungen zu halten?|ZUE1931|Public Domain EXO.16.29|AT|2|2. Mose|16||0|29|Seht, der Herr hat euch den Ruhetag gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tage Brot für zwei Tage. So bleibe denn ein jeder daheim, niemand verlasse am siebenten Tage seine Wohnung.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.30|AT|2|2. Mose|16||0|30|Also feierte das Volk am siebenten Tage.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.31|AT|2|2. Mose|16||0|31|Und die Israeliten nannten es Manna. Es war weiss wie Koriandersamen und hatte einen Geschmack wie Honigkuchen.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.32|AT|2|2. Mose|16||0|32|Und Mose sprach: Dies ist's, was der Herr gebietet: Einen Gomer voll sollt ihr davon für eure künftigen Geschlechter aufbehalten, damit sie das Brot sehen, mit dem ich euch in der Wüste gespeist habe, als ich euch aus dem Lande Ägypten herausführte.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.33|AT|2|2. Mose|16||0|33|Dann sprach Mose zu Aaron: Nimm einen Krug, tue einen Gomer voll Manna darein und stelle ihn vor den Herrn, damit er für eure künftigen Geschlechter aufbehalten werde.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.34|AT|2|2. Mose|16||0|34|(Und man tat,) wie der Herr dem Mose geboten hatte, und Aaron stellte es vor das Gesetz zur Aufbewahrung.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.35|AT|2|2. Mose|16||0|35|Die Israeliten aber assen das Manna vierzig Jahre lang, bis sie in bewohntes Land kamen; bis sie an die Grenze des Landes Kanaan kamen, assen sie das Manna.|ZUE1931|Public Domain EXO.16.36|AT|2|2. Mose|16||0|36|Der Gomer ist der zehnte Teil des Epha.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.1|AT|2|2. Mose|17||0|1|Darnach brach die ganze Gemeinde Israels nach dem Befehl des Herrn aus der Wüste Sin auf (und zog weiter,) von Station zu Station, und sie lagerten sich in Rephidim; aber da war kein Wasser für das Volk zum Trinken.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.2|AT|2|2. Mose|17||0|2|Da haderte das Volk mit Mose und sprach: Schaffe uns Wasser, dass wir zu trinken haben! Mose erwiderte ihnen: Was hadert ihr mit mir? Warum versucht ihr den Herrn?|ZUE1931|Public Domain EXO.17.3|AT|2|2. Mose|17||0|3|Als nun das Volk daselbst nach Wasser dürstete, murrte es wider Mose und sprach: Warum hast du uns aus Ägypten heraufgeführt, um uns und unsre Kinder und unsre Herden vor Durst umkommen zu lassen?|ZUE1931|Public Domain EXO.17.4|AT|2|2. Mose|17||0|4|Da schrie Mose zum Herrn und sprach: Was soll ich mit diesem Volke anfangen? Es fehlt nicht viel, so steinigen sie mich.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.5|AT|2|2. Mose|17||0|5|Der Herr antwortete Mose: Ziehe vor dem Volke einher und nimm etliche von den Ältesten Israels mit dir; auch deinen Stab, mit dem du den Nil geschlagen hast, nimm zur Hand und gehe|ZUE1931|Public Domain EXO.17.6|AT|2|2. Mose|17||0|6|zu dem Felsen am Horeb; siehe, ich werde daselbst vor dich treten. Dann schlage an den Felsen, so wird Wasser hervorströmen, und das Volk hat zu trinken. Und Mose tat so vor den Augen der Ältesten Israels.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.7|AT|2|2. Mose|17||0|7|Und man nannte den Ort Massa und Meriba, weil die Israeliten gehadert und weil sie den Herrn versucht hatten, indem sie sprachen: Ist der Herr in unsrer Mitte oder nicht?|ZUE1931|Public Domain EXO.17.8|AT|2|2. Mose|17||0|8|Da kamen die Amalekiter und stritten wider Israel in Rephidim.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.9|AT|2|2. Mose|17||0|9|Und Mose sprach zu Josua: Erwähle dir Männer und ziehe morgen aus, wider die Amalekiter zu streiten. Ich aber will mich auf die Höhe des Hügels stellen mit dem Gottesstabe in der Hand.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.10|AT|2|2. Mose|17||0|10|Und Josua tat, wie Mose ihm befohlen hatte: er zog aus, wider die Amalekiter zu streiten; Mose aber und Aaron und Hur stiegen auf die Höhe des Hügels.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.11|AT|2|2. Mose|17||0|11|Solange nun Mose seine Arme hochhielt, hatte Israel die Oberhand; wenn er aber seine Arme sinken liess, hatte Amalek die Oberhand.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.12|AT|2|2. Mose|17||0|12|Da jedoch die Arme Moses schwer wurden, nahmen sie einen Stein und legten denselben unter ihn, und er setzte sich darauf, während Aaron und Hur seine Arme stützten, der eine auf dieser, der andre auf jener Seite. So blieben seine Arme fest, bis die Sonne unterging.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.13|AT|2|2. Mose|17||0|13|Und Josua warf die Amalekiter und ihr Kriegsvolk nieder mit der Schärfe des Schwertes.|ZUE1931|Public Domain EXO.17.14|AT|2|2. Mose|17||0|14|"Darnach sprach der Herr zu Mose: Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und schärfe es Josua ein: ""Ich will das Andenken Amaleks ganz und gar austilgen unter dem Himmel."""|ZUE1931|Public Domain EXO.17.15|AT|2|2. Mose|17||0|15|"Und Mose baute einen Altar und nannte ihn ""Der Herr ist mein Panier""."|ZUE1931|Public Domain EXO.17.16|AT|2|2. Mose|17||0|16|Und er sprach: Die Hand an das Panier des Herrn! / Krieg hat der Herr mit Amalek / von Geschlecht zu Geschlecht!|ZUE1931|Public Domain EXO.18.1|AT|2|2. Mose|18||0|1|JETHRO aber, der Priester der Midianiter, der Schwiegervater Moses, hörte, was Gott alles an Mose und seinem Volke Israel getan, dass der Herr die Israeliten aus Ägypten herausgeführt habe.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.2|AT|2|2. Mose|18||0|2|Da nahm Jethro, Moses Schwiegervater, die Zippora, das Weib Moses, die dieser zurückgesandt hatte,|ZUE1931|Public Domain EXO.18.3|AT|2|2. Mose|18||0|3|und ihre beiden Söhne. Der eine hiess Gersom, weil er gesagt hatte: ich bin Gast geworden in fremdem Lande;|ZUE1931|Public Domain EXO.18.4|AT|2|2. Mose|18||0|4|der andre hiess Elieser, weil (er gesagt hatte): Der Gott meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich vor dem Schwert des Pharao errettet.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.5|AT|2|2. Mose|18||0|5|Jethro also, der Schwiegervater Moses, kam mit den Söhnen und dem Weibe Moses zu diesem in die Wüste, wo er sich gelagert hatte, an den Berg Gottes.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.6|AT|2|2. Mose|18||0|6|Und er liess Mose sagen: Ich, dein Schwiegervater Jethro, komme zu dir mit deinem Weibe und ihren beiden Söhnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.7|AT|2|2. Mose|18||0|7|Da ging Mose seinem Schwiegervater entgegen, verneigte sich und küsste ihn. Und als sie einander begrüsst hatten, gingen sie ins Zelt hinein.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.8|AT|2|2. Mose|18||0|8|Da erzählte Mose seinem Schwiegervater alles, was der Herr dem Pharao und den Ägyptern um Israels willen angetan, von all der Mühsal, die sie auf dem Wege betroffen, und wie der Herr sie errettet hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.9|AT|2|2. Mose|18||0|9|Jethro aber freute sich über all das Gute, das der Herr für Israel getan, dass er sie aus der Hand der Ägypter errettet hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.10|AT|2|2. Mose|18||0|10|Und Jethro sprach: Gelobt sei der Herr, der euch aus der Hand der Ägypter und aus der Hand des Pharao errettet hat!|ZUE1931|Public Domain EXO.18.11|AT|2|2. Mose|18||0|11|Nun weiss ich, dass der Herr grösser ist als alle Götter; denn ebendeshalb, weil die Ägypter so vermessen an ihnen handelten, hat er das Volk aus ihrer Hand errettet.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.12|AT|2|2. Mose|18||0|12|Dann brachte Jethro, der Schwiegervater Moses, Gott Brandopfer und Schlachtopfer dar, und Aaron und alle Ältesten Israels kamen, um mit dem Schwiegervater Moses das Mahl vor Gott zu halten.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.13|AT|2|2. Mose|18||0|13|Am andern Morgen setzte sich Mose hin, um dem Volke Recht zu sprechen, und die Leute traten vor Mose vom Morgen bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.14|AT|2|2. Mose|18||0|14|Als aber Moses Schwiegervater sah, was er alles mit dem Volk zu tun hatte, sprach er: Was machst du dir da mit dem Volk zu schaffen? Warum sitzest du allein (zu Gericht), während die Leute vom Morgen bis zum Abend vor dich treten?|ZUE1931|Public Domain EXO.18.15|AT|2|2. Mose|18||0|15|Mose antwortete seinem Schwiegervater: Die Leute kommen zu mir, um Gott zu befragen.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.16|AT|2|2. Mose|18||0|16|Denn wenn sie eine Rechtssache haben, so kommen sie zu mir, und ich entscheide zwischen den Parteien und tue ihnen die Satzungen und Weisungen Gottes kund.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.17|AT|2|2. Mose|18||0|17|Da sprach sein Schwiegervater zu ihm: Es ist nicht gut, wie du das machst.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.18|AT|2|2. Mose|18||0|18|Du wirst dich selbst und diese Leute, die bei dir sind, völlig erschöpfen; denn die Sache ist für dich zu schwer, du kannst sie nicht allein besorgen.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.19|AT|2|2. Mose|18||0|19|So höre nun auf mich, ich will dir raten, und Gott wird mit dir sein. Sei du vor Gott der Anwalt für das Volk, und bringe du die Rechtssachen vor Gott;|ZUE1931|Public Domain EXO.18.20|AT|2|2. Mose|18||0|20|belehre sie über die Satzungen und Weisungen und zeige ihnen den Weg, auf dem sie wandeln, und die Werke, die sie tun sollen.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.21|AT|2|2. Mose|18||0|21|Du aber erwähle dir aus dem ganzen Volke wackere und gottesfürchtige Männer, zuverlässige Leute, die sich nicht bestechen lassen, und mache sie zu ihren Vorgesetzten, zu Vorgesetzten über je tausend, je hundert, je fünfzig und je zehn,|ZUE1931|Public Domain EXO.18.22|AT|2|2. Mose|18||0|22|damit sie dem Volke jederzeit Recht sprechen. Jede grosse Sache sollen sie vor dich bringen, jede kleine aber selbst entscheiden; so werden sie dir's leichter machen und dir tragen helfen.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.23|AT|2|2. Mose|18||0|23|Wenn du das tust und Gott es dir gebietet, so kannst du dabei bestehen, und auch alle diese Leute werden befriedigt heimgehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.24|AT|2|2. Mose|18||0|24|Mose hörte auf seinen Schwiegervater und tat alles, was er sagte:|ZUE1931|Public Domain EXO.18.25|AT|2|2. Mose|18||0|25|Mose wählte wackere Männer aus ganz Israel und machte sie zu Häuptern über das Volk, zu Vorgesetzten über je tausend, je hundert, je fünfzig und je zehn,|ZUE1931|Public Domain EXO.18.26|AT|2|2. Mose|18||0|26|damit sie dem Volke jederzeit Recht sprächen; schwere Sachen sollten sie vor Mose bringen, kleine aber selbst entscheiden.|ZUE1931|Public Domain EXO.18.27|AT|2|2. Mose|18||0|27|Darauf entliess Mose seinen Schwiegervater, und dieser zog in seine Heimat.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.1|AT|2|2. Mose|19||0|1|IM dritten Monat nach dem Auszug der Israeliten aus dem Lande Ägypten, an diesem Tage kamen sie in die Wüste Sinai.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.2|AT|2|2. Mose|19||0|2|Sie brachen von Rephidim auf und kamen in die Wüste Sinai, und sie lagerten sich in der Wüste. Und Israel lagerte sich daselbst dem Berge gegenüber.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.3|AT|2|2. Mose|19||0|3|Mose aber stieg hinauf zu Gott. Und der Herr rief ihm vom Berge aus zu und sprach: So sollst du zum Hause Jakobs sprechen und den Söhnen Israels verkünden:|ZUE1931|Public Domain EXO.19.4|AT|2|2. Mose|19||0|4|"""Ihr habt selbst gesehen, was ich den Ägyptern getan und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und euch hierher zu mir gebracht habe."|ZUE1931|Public Domain EXO.19.5|AT|2|2. Mose|19||0|5|Und nun, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, so sollt ihr vor allen Völkern mein Eigentum sein; denn mein ist die ganze Erde.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.6|AT|2|2. Mose|19||0|6|"Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern werden und ein heiliges Volk."" Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst."|ZUE1931|Public Domain EXO.19.7|AT|2|2. Mose|19||0|7|Da ging Mose hin, berief die Ältesten des Volkes und legte ihnen alle diese Worte vor, die der Herr ihm aufgetragen hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.8|AT|2|2. Mose|19||0|8|Und das ganze Volk antwortete einmütig: Alles, was der Herr befohlen hat, wollen wir tun. Und Mose überbrachte dem Herrn die Antwort des Volkes.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.9|AT|2|2. Mose|19||0|9|Der Herr aber sprach zu Mose: Siehe, ich werde im dichten Gewölke zu dir kommen, damit das Volk es hört, wenn ich mit dir rede, und dir für immer vertraut. Und Mose verkündete dem Herrn die Antwort des Volkes.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.10|AT|2|2. Mose|19||0|10|Da sprach der Herr zu Mose: Gehe hin zum Volke und ordne an, dass sie sich heute und morgen rein halten und ihre Kleider waschen|ZUE1931|Public Domain EXO.19.11|AT|2|2. Mose|19||0|11|und auf übermorgen bereit seien; denn übermorgen wird der Herr vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai herabfahren.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.12|AT|2|2. Mose|19||0|12|Und ziehe eine Grenze rings um den Berg und sprich zu ihnen: Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur seinen Saum zu berühren; denn wer den Berg berührt, der ist des Todes.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.13|AT|2|2. Mose|19||0|13|Keine Hand soll ihn berühren; er soll gesteinigt oder erschossen werden; es sei Tier oder Mensch, er soll nicht am Leben bleiben! Wenn das Widderhorn ertönt, sollen sie den Berg hinansteigen.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.14|AT|2|2. Mose|19||0|14|Darauf stieg Mose vom Berge zum Volk hinab und befahl ihnen, sich rein zu halten, und sie wuschen ihre Kleider.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.15|AT|2|2. Mose|19||0|15|Und er sprach zum Volke: Seid bereit auf übermorgen; keiner nahe sich einem Weibe!|ZUE1931|Public Domain EXO.19.16|AT|2|2. Mose|19||0|16|Am dritten Tage aber, als es Morgen wurde, erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine schwere Wolke lag auf dem Berge, und mächtiger Posaunenschall ertönte, sodass das ganze Volk im Lager erschrak.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.17|AT|2|2. Mose|19||0|17|Da führte Mose das Volk aus dem Lager heraus, Gott entgegen, und sie stellten sich unten am Berge auf.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.18|AT|2|2. Mose|19||0|18|Der Berg Sinai aber war ganz in Rauch gehüllt, weil der Herr im Feuer auf ihn herabgefahren war. Und der Rauch stieg von ihm auf wie von einem Schmelzofen, und der ganze Berg erbebte stark.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.19|AT|2|2. Mose|19||0|19|Und der Posaunenschall wurde je länger je stärker: Mose redete, und Gott antwortete ihm im Donner.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.20|AT|2|2. Mose|19||0|20|Als nun der Herr auf den Berg Sinai herabgefahren war, auf die Spitze des Berges, rief er Mose auf die Spitze des Berges, und Mose stieg hinauf.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.21|AT|2|2. Mose|19||0|21|Da sprach der Herr zu Mose: Steige hinab und warne das Volk, dass sie nicht zu dem Herrn vordringen, ihn zu sehen; sonst müssten viele unter ihnen umkommen.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.22|AT|2|2. Mose|19||0|22|Auch die Priester, die dem Herrn sich nahen dürfen, sollen sich rein halten, damit der Herr nicht eine Lücke reisse unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.23|AT|2|2. Mose|19||0|23|Mose aber sprach zum Herrn: Das Volk kann ja nicht auf den Berg Sinai steigen; denn du selbst hast uns gewarnt und gesagt: Ziehe eine Grenze um den Berg und erkläre ihn für heilig.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.24|AT|2|2. Mose|19||0|24|Da sprach der Herr zu ihm: Geh, steige hinab und komm dann wieder herauf, du und Aaron mit dir; die Priester aber und das Volk sollen nicht vordringen, um zu dem Herrn heraufzusteigen, damit er nicht eine Lücke reisse unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.19.25|AT|2|2. Mose|19||0|25|Und Mose stieg zu dem Volke hinab und sagte es ihnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.1|AT|2|2. Mose|20||0|1|UND Gott redete alle diese Worte und sprach:|ZUE1931|Public Domain EXO.20.2|AT|2|2. Mose|20||0|2|Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausgeführt habe;|ZUE1931|Public Domain EXO.20.3|AT|2|2. Mose|20||0|3|du sollst keine andern Götter neben mir haben.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.4|AT|2|2. Mose|20||0|4|Du sollst dir kein Gottesbild machen, keinerlei Abbild, weder dessen, was oben im Himmel, noch dessen, was unten auf Erden, noch dessen, was in den Wassern unter der Erde ist;|ZUE1931|Public Domain EXO.20.5|AT|2|2. Mose|20||0|5|du sollst sie nicht anbeten und ihnen nicht dienen; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Geschlecht an den Kindern derer, die mich hassen,|ZUE1931|Public Domain EXO.20.6|AT|2|2. Mose|20||0|6|der aber Gnade übt bis ins tausendste Geschlecht an den Kindern derer, die mich lieben und meine Gebote halten.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.7|AT|2|2. Mose|20||0|7|Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.8|AT|2|2. Mose|20||0|8|Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heilig haltest.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.9|AT|2|2. Mose|20||0|9|Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun;|ZUE1931|Public Domain EXO.20.10|AT|2|2. Mose|20||0|10|aber der siebente Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. Da sollst du keine Arbeit tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Vieh, noch der Fremdling, der innert deiner Tore ist.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.11|AT|2|2. Mose|20||0|11|Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebenten Tage; darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.12|AT|2|2. Mose|20||0|12|Ehre deinen Vater und deine Mutter, auf dass du lange lebest in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir geben will.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.13|AT|2|2. Mose|20||0|13|Du sollst nicht töten.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.14|AT|2|2. Mose|20||0|14|Du sollst nicht ehebrechen.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.15|AT|2|2. Mose|20||0|15|Du sollst nicht stehlen.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.16|AT|2|2. Mose|20||0|16|Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.17|AT|2|2. Mose|20||0|17|Du sollst nicht begehren nach dem Hause deines Nächsten: du sollst nicht begehren nach dem Weibe deines Nächsten, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, nach seinem Rinde oder seinem Esel, nach irgend etwas, was dein Nächster hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.18|AT|2|2. Mose|20||0|18|Als aber das ganze Volk die Donnerschläge und Blitze, den Posaunenschall und den rauchenden Berg wahrnahm, da fürchtete sich das Volk und zitterte und blieb in der Ferne stehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.19|AT|2|2. Mose|20||0|19|Und sie sprachen zu Mose: Rede du mit uns, so wollen wir zuhören; aber Gott soll nicht mit uns reden, sonst müssen wir sterben.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.20|AT|2|2. Mose|20||0|20|Mose aber sprach zum Volke: Fürchtet euch nicht; denn Gott ist nur gekommen, um euch auf die Probe zu stellen und damit die Furcht vor ihm euch gegenwärtig bleibe, auf dass ihr nicht sündiget.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.21|AT|2|2. Mose|20||0|21|So blieb das Volk in der Ferne stehen, während Mose sich dem Wolkendunkel nahte, in dem Gott war.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.22|AT|2|2. Mose|20||0|22|DA sprach der Herr zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Ihr habt gesehen, dass ich vom Himmel her mit euch geredet habe.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.23|AT|2|2. Mose|20||0|23|Ihr sollt mir nichts an die Seite stellen: silberne und goldene Götter sollt ihr euch nicht machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.24|AT|2|2. Mose|20||0|24|Einen Altar von Erde sollst du mir machen und darauf deine Brandopfer und Heilsopfer, deine Schafe und Rinder, opfern. An jeder Stätte, die ich für meine Anbetung bestimme, werde ich zu dir kommen und dich segnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.25|AT|2|2. Mose|20||0|25|Willst du mir aber einen Altar aus Steinen machen, so sollst du ihn nicht aus behauenen Steinen bauen; denn wenn du sie mit dem Eisen behaust, so entweihst du sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.20.26|AT|2|2. Mose|20||0|26|Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar emporsteigen, damit nicht deine Blösse vor ihm enthüllt werde.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.1|AT|2|2. Mose|21||0|1|Dies sind die Rechtssatzungen, die du ihnen vorlegen sollst:|ZUE1931|Public Domain EXO.21.2|AT|2|2. Mose|21||0|2|Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre dienen, im siebenten aber soll er ohne Entgelt freigelassen werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.3|AT|2|2. Mose|21||0|3|Ist er allein gekommen, so soll er auch allein entlassen werden; war er aber verheiratet, so soll sein Weib mit ihm entlassen werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.4|AT|2|2. Mose|21||0|4|Hat ihm dagegen sein Herr ein Weib gegeben, und sie hat ihm Söhne oder Töchter geboren, so soll die Frau samt ihren Kindern ihrem Herrn gehören; er soll allein entlassen werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.5|AT|2|2. Mose|21||0|5|Erklärt jedoch der Sklave: Ich habe meinen Herrn, mein Weib und meine Kinder lieb, ich will nicht freigelassen werden,|ZUE1931|Public Domain EXO.21.6|AT|2|2. Mose|21||0|6|so führe ihn sein Herr vor Gott; er führe ihn an die Türe oder an den Türpfosten, und dort durchbohre ihm sein Herr das Ohr mit einem Pfriem, und dann ist er für immer sein Sklave.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.7|AT|2|2. Mose|21||0|7|Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so soll sie nicht entlassen werden wie die Sklaven.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.8|AT|2|2. Mose|21||0|8|Gefällt sie ihrem Herrn nicht, nachdem er ihr beigewohnt hat, so soll er sie loskaufen lassen; doch ist er nicht befugt, sie an fremde Leute zu verkaufen, indem er treulos an ihr handelt.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.9|AT|2|2. Mose|21||0|9|Bestimmt er sie aber für seinen Sohn, so soll er sie nach dem Töchterrecht ausstatten.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.10|AT|2|2. Mose|21||0|10|Nimmt er sich noch eine andre (Frau), so soll er jener an der Nahrung, der Kleidung und dem ehelichen Umgang nichts entziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.11|AT|2|2. Mose|21||0|11|Erfüllt er an ihr diese drei (Pflichten) nicht, so wird sie ohne weiteres frei, ohne Lösegeld.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.12|AT|2|2. Mose|21||0|12|Wer einen Menschen schlägt, sodass er stirbt, der soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.13|AT|2|2. Mose|21||0|13|Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern hat Gott es so durch ihn gefügt, so will ich dir eine Stätte bestimmen, wohin er fliehen kann.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.14|AT|2|2. Mose|21||0|14|Doch wenn jemand an seinem Nächsten frevelt, indem er ihn hinterlistig mordet, so sollst du ihn von meinem Altar wegreissen, damit man ihn töte.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.15|AT|2|2. Mose|21||0|15|Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, der soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.16|AT|2|2. Mose|21||0|16|Wer einen Menschen raubt - ob er ihn nun verkaufe, oder ob man ihn noch bei ihm finde -, der soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.17|AT|2|2. Mose|21||0|17|Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.18|AT|2|2. Mose|21||0|18|Wenn Männer miteinander streiten und einer schlägt den andern mit einem Stein oder mit der Faust, sodass er zwar nicht stirbt, aber doch bettlägerig wird,|ZUE1931|Public Domain EXO.21.19|AT|2|2. Mose|21||0|19|so soll der Täter straflos bleiben, wenn jener wieder aufkommt und an seinem Stocke draussen umhergehen kann; nur soll er ihm vergüten, was er versäumt hat, und den Arzt bezahlen.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.20|AT|2|2. Mose|21||0|20|Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stocke schlägt, sodass sie ihm unter der Hand sterben, so soll er bestraft werden;|ZUE1931|Public Domain EXO.21.21|AT|2|2. Mose|21||0|21|bleiben sie aber noch einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht bestraft werden, denn es ist sein Geld.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.22|AT|2|2. Mose|21||0|22|Wenn Männer miteinander raufen und sie verletzen dabei ein schwangeres Weib, sodass eine Fehlgeburt eintritt, aber kein|ZUE1931|Public Domain EXO.21.23|AT|2|2. Mose|21||0|23|Entsteht aber ein|ZUE1931|Public Domain EXO.21.24|AT|2|2. Mose|21||0|24|Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand; Fuss um Fuss,|ZUE1931|Public Domain EXO.21.25|AT|2|2. Mose|21||0|25|Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Strieme um Strieme.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.26|AT|2|2. Mose|21||0|26|Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin ins Auge schlägt und es zerstört, so soll er sie für das Auge freilassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.27|AT|2|2. Mose|21||0|27|Und wenn er seinem Sklaven oder seiner Sklavin einen Zahn ausschlägt, so soll er sie für den Zahn freilassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.28|AT|2|2. Mose|21||0|28|Wenn ein Rind einen Mann oder ein Weib stösst, sodass sie sterben, so soll man das Rind steinigen und sein Fleisch nicht essen; der Besitzer des Rindes aber bleibt straflos.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.29|AT|2|2. Mose|21||0|29|War jedoch das Rind schon seit einiger Zeit stössig, und sein Besitzer ist gewarnt worden, und er hat es doch nicht gehütet, so soll man das Rind, wenn es einen Mann oder ein Weib tötet, steinigen, und auch sein Besitzer soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.30|AT|2|2. Mose|21||0|30|Wird aber ein Sühnegeld auferlegt, so soll er als Lösegeld für sein Leben so viel zahlen, als man ihm auferlegt.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.31|AT|2|2. Mose|21||0|31|Nach dem gleichen Recht soll man mit ihm verfahren, wenn es einen Knaben oder ein Mädchen stösst.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.32|AT|2|2. Mose|21||0|32|Stösst das Rind einen Sklaven oder eine Sklavin, so soll der Besitzer ihrem Herrn dreissig Lot Silber zahlen, das Rind aber soll man steinigen.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.33|AT|2|2. Mose|21||0|33|Wenn jemand eine Zisterne offen lässt, oder wenn jemand eine Zisterne gräbt und sie nicht zudeckt, und es fällt ein Rind oder ein Esel hinein,|ZUE1931|Public Domain EXO.21.34|AT|2|2. Mose|21||0|34|so soll der Besitzer der Zisterne Ersatz leisten: Geld soll er dem Besitzer (des Tieres) bezahlen, das tote Tier aber gehört ihm.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.35|AT|2|2. Mose|21||0|35|Wenn jemandes Rind das Rind eines andren stösst, sodass es stirbt, so sollen sie das lebende Rind verkaufen und den Erlös teilen, und auch das tote sollen sie teilen.|ZUE1931|Public Domain EXO.21.36|AT|2|2. Mose|21||0|36|War es aber bekannt, dass das Rind schon seit einiger Zeit stössig war, und sein Besitzer hat es nicht gehütet, so soll er ein Rind für das andre erstatten, das tote aber gehört ihm.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.1|AT|2|2. Mose|22||0|1|Wenn jemand ein Rind oder ein Schaf stiehlt und es schlachtet oder verkauft, so soll er fünf Rinder für das eine Rind und vier Schafe für das eine Schaf erstatten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.2|AT|2|2. Mose|22||0|2|Wenn der Dieb beim Einbruch ertappt und totgeschlagen wird, so trifft den Täter keine Blutschuld.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.3|AT|2|2. Mose|22||0|3|Geschieht es aber nach Sonnenaufgang, so trifft ihn Blutschuld. Ersatz muss er leisten; hat er nichts, so soll er um den Wert des Gestohlenen verkauft werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.4|AT|2|2. Mose|22||0|4|Findet man das Gestohlene, es sei Rind oder Esel oder Schaf, noch lebend bei ihm, so soll er es doppelt erstatten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.5|AT|2|2. Mose|22||0|5|Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg abweiden und sein Vieh dabei frei laufen lässt, sodass es auf dem Felde eines andern weidet, so soll er mit dem Besten (vom Ertrage) seines Feldes oder seines Weinbergs Ersatz leisten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.6|AT|2|2. Mose|22||0|6|Wenn Feuer ausbricht und Dorngestrüpp ergreift, und es wird so ein Garbenhaufen oder das Korn, das noch steht, oder das Feld zerstört, so soll der, der das Feuer angezündet hat, Ersatz leisten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.7|AT|2|2. Mose|22||0|7|Wenn jemand einem andern Geld oder Kostbarkeiten zu verwahren gibt, und es wird diesem aus dem Hause gestohlen, so soll der Dieb, wenn man ihn findet, doppelten Ersatz leisten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.8|AT|2|2. Mose|22||0|8|Findet man aber den Dieb nicht, so soll der Besitzer des Hauses vor Gott treten, (damit man sehe,) ob er sich nicht am Gute des andern vergriffen habe.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.9|AT|2|2. Mose|22||0|9|Wenn es sich um Unterschlagung handelt, sei es eines Rindes, eines Esels, eines Schafes, eines Mantels oder sonst einer Sache, die verlorengegangen ist und die einer als Eigentum anspricht, so soll die Sache der beiden vor Gott kommen; wen Gott schuldig spricht, der soll dem andern doppelten Ersatz leisten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.10|AT|2|2. Mose|22||0|10|Wenn jemand einem andern einen Esel, ein Rind, ein Schaf oder sonst ein Tier zu hüten gibt, und es stirbt oder bricht ein Bein, ohne dass es jemand sieht,|ZUE1931|Public Domain EXO.22.11|AT|2|2. Mose|22||0|11|so soll zwischen den beiden ein Eid bei dem Herrn entscheiden, ob der Hüter sich nicht am Gute seines Nächsten vergriffen habe; dann muss der Besitzer es hinnehmen und (der andre) braucht nicht Ersatz zu leisten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.12|AT|2|2. Mose|22||0|12|Wird es ihm aber gestohlen, so soll er dem Besitzer Ersatz leisten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.13|AT|2|2. Mose|22||0|13|Wird es (von einem Raubtier) zerrissen, so soll er es als Beweis beibringen; dann braucht er das Zerrissene nicht zu ersetzen.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.14|AT|2|2. Mose|22||0|14|Wenn jemand von einem andern (ein Tier) entlehnt, und es bricht ein Bein oder stirbt, ohne dass der Besitzer dabei ist, so muss er Ersatz leisten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.15|AT|2|2. Mose|22||0|15|Ist aber der Besitzer dabei, so muss er nicht Ersatz leisten; ist es (um Geld) gemietet, so geht der Mietpreis dafür.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.16|AT|2|2. Mose|22||0|16|Wenn jemand eine Jungfrau, die noch nicht verlobt ist, verführt und ihr beiwohnt, so soll er den Brautpreis für sie zahlen und sie zum Weibe nehmen.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.17|AT|2|2. Mose|22||0|17|Weigert sich aber ihr Vater, sie ihm zu geben, so soll er doch Geld darwägen, soviel der Brautpreis für eine Jungfrau beträgt.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.18|AT|2|2. Mose|22||0|18|Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.19|AT|2|2. Mose|22||0|19|Ein jeder, der einem Tiere beiwohnt, soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.20|AT|2|2. Mose|22||0|20|Wer andern Göttern opfert, und nicht dem Herrn allein, der soll dem Bann verfallen.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.21|AT|2|2. Mose|22||0|21|Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken noch bedrängen; ihr seid ja auch Fremdlinge gewesen in Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.22|AT|2|2. Mose|22||0|22|Witwen und Waisen sollt ihr nicht bedrücken.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.23|AT|2|2. Mose|22||0|23|Wenn du sie doch bedrückst, und sie schreien zu mir, so werde ich ihr Schreien gewiss erhören,|ZUE1931|Public Domain EXO.22.24|AT|2|2. Mose|22||0|24|und mein Zorn wird entbrennen, und ich werde euch mit dem Schwerte töten, dass eure Frauen Witwen und eure Kinder Waisen werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.25|AT|2|2. Mose|22||0|25|Wenn du (einem aus) meinem Volke Geld leihst, einem Armen neben dir, so handle an ihm nicht wie ein Wucherer; ihr sollt ihm keinen Zins auflegen.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.26|AT|2|2. Mose|22||0|26|Wenn du den Mantel eines andern zum Pfande nimmst, so sollst du ihm denselben zurückgeben, ehe die Sonne untergeht;|ZUE1931|Public Domain EXO.22.27|AT|2|2. Mose|22||0|27|ist er doch seine einzige Decke, die Hülle seines Leibes. Worauf sollte er sonst schlafen? Wenn er zu mir schreit, so werde ich ihn erhören; denn ich bin gnädig.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.28|AT|2|2. Mose|22||0|28|Gott sollst du nicht lästern, und den Fürsten in deinem Volke sollst du nicht verfluchen.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.29|AT|2|2. Mose|22||0|29|Die Fülle (deiner Tenne) und den Saft (deiner Kelter) sollst du nicht zurückbehalten. Deinen erstgeborenen Sohn sollst du mir geben.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.30|AT|2|2. Mose|22||0|30|Ebenso sollst du es halten mit deinem Rind und deinem Schaf: sieben Tage mag es bei seiner Mutter bleiben, am achten Tage aber sollst du es mir geben.|ZUE1931|Public Domain EXO.22.31|AT|2|2. Mose|22||0|31|Ihr sollt mir heilige Leute sein: Fleisch von zerrissenen Tieren dürft ihr nicht essen; den Hunden sollt ihr es vorwerfen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.1|AT|2|2. Mose|23||0|1|Du sollst kein falsches Gerücht vorbringen. Du sollst dem Frevler nicht Beistand leisten, indem du als ungerechter Zeuge auftrittst.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.2|AT|2|2. Mose|23||0|2|Du sollst nicht dem grossen Haufen folgen zum Bösen, und auch in deinem Zeugnis vor Gericht sollst du nicht dem grossen Haufen folgen, um das Recht zu beugen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.3|AT|2|2. Mose|23||0|3|Auch den Geringen sollst du in seiner Rechtssache nicht begünstigen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.4|AT|2|2. Mose|23||0|4|Wenn sich das Rind oder der Esel deines Feindes verirrt hat und du triffst sie an, so sollst du sie ihm wieder zuführen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.5|AT|2|2. Mose|23||0|5|Wenn du den Esel deines Feindes unter seiner Last erliegen siehst, so sollst du ihn nicht ohne Beistand lassen, sondern ihm aufhelfen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.6|AT|2|2. Mose|23||0|6|Du sollst das Recht des Armen in seinem Rechtshandel nicht beugen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.7|AT|2|2. Mose|23||0|7|Von betrügerischer Sache halte dich fern. Du sollst nicht den Unschuldigen, der im Rechte ist, zum Tode verurteilen, und nicht dem, der im Unrecht ist, Recht geben.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.8|AT|2|2. Mose|23||0|8|Bestechung sollst du nicht annehmen; denn die Bestechung macht Sehende blind und verdreht die Sache derer, die im Rechte sind.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.9|AT|2|2. Mose|23||0|9|Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken. Ihr wisst, wie dem Fremdling zumute ist; seid ihr doch auch Fremdlinge gewesen im Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.10|AT|2|2. Mose|23||0|10|Sechs Jahre sollst du dein Land bestellen und seinen Ertrag einsammeln.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.11|AT|2|2. Mose|23||0|11|Im siebenten Jahre aber sollst du es brach liegen lassen und freigeben, damit die Armen deines Volkes sich davon nähren können; und was übrigbleibt, mag das Wild des Feldes fressen. Ebenso sollst du es mit deinem Weinberg und deinen Ölbäumen halten.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.12|AT|2|2. Mose|23||0|12|Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, am siebenten Tage aber sollst du feiern, damit dein Rind und dein Esel ruhen und der Sohn deiner Sklavin und der Fremdling aufatmen können.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.13|AT|2|2. Mose|23||0|13|Habt acht auf euch in allem, was ich euch befohlen habe! Den Namen andrer Götter sollst du nicht anrufen, und er soll aus deinem Munde nicht gehört werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.14|AT|2|2. Mose|23||0|14|Dreimal im Jahre sollst du mir ein Fest feiern.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.15|AT|2|2. Mose|23||0|15|Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur bestimmten Zeit im Ährenmonat; denn in diesem bist du aus Ägypten ausgezogen. Und man soll nicht mit leeren Händen vor meinem Angesicht erscheinen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.16|AT|2|2. Mose|23||0|16|Sodann das Fest der Kornernte, der Erstlinge vom Ertrage deiner Aussaat auf dem Felde, und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du deinen Ertrag vom Felde einsammelst.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.17|AT|2|2. Mose|23||0|17|Dreimal im Jahre sollen alle deine Männer vor Gott dem Herrn erscheinen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.18|AT|2|2. Mose|23||0|18|Du sollst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit Gesäuertem darbringen, und das Fett von meinem Festopfer soll nicht bis zum andern Morgen aufbehalten werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.19|AT|2|2. Mose|23||0|19|Das Beste, die Erstlinge von deinem Acker, sollst du in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen. Du sollst ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.20|AT|2|2. Mose|23||0|20|SIEHE, ich sende einen Engel vor dir her, dich zu behüten auf dem Wege und dich an die Stätte zu bringen, die ich bestimmt habe.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.21|AT|2|2. Mose|23||0|21|Habe acht auf dich, ihm gegenüber, und höre auf seine Stimme, sei nicht widerspenstig gegen ihn; er wird eure Übertretung nicht vergeben, denn ich selber bin in ihm.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.22|AT|2|2. Mose|23||0|22|Wenn du aber ernstlich auf ihn hörst und alles tust, was ich befehle, so will ich deiner Feinde Feind und der Bedränger deiner Bedränger sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.23|AT|2|2. Mose|23||0|23|Wenn nun mein Engel vor dir her zieht und dich zu den Amoritern, Hethitern, Pheresitern, Kanaanitern, Hewitern und Jebusitern bringt und ich sie vertilge,|ZUE1931|Public Domain EXO.23.24|AT|2|2. Mose|23||0|24|so sollst du ihre Götter nicht anbeten, noch ihnen dienen und nicht tun, wie jene tun, sondern niederreissen sollst du sie, und ihre Malsteine sollst du zerschlagen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.25|AT|2|2. Mose|23||0|25|Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr dienen, so werde ich dein Brot und dein Wasser segnen und alle Krankheit aus deiner Mitte hinwegnehmen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.26|AT|2|2. Mose|23||0|26|Kein Weib wird fehlgebären oder unfruchtbar sein in deinem Lande; ich werde die Zahl deiner Tage voll machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.27|AT|2|2. Mose|23||0|27|Meinen Schrecken werde ich vor dir her senden und alle Völker, zu denen du kommst, in Verwirrung bringen, sodass alle deine Feinde vor dir fliehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.28|AT|2|2. Mose|23||0|28|Ich werde die Hornissen vor dir her senden, damit sie die Hewiter, Kanaaniter und Hethiter vor dir vertreiben.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.29|AT|2|2. Mose|23||0|29|Ich werde sie nicht in einem Jahre vor dir vertreiben, damit das Land nicht zur Wüste werde und nicht der wilden Tiere für dich zu viele werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.30|AT|2|2. Mose|23||0|30|Ganz allmählich werde ich sie vor dir vertreiben, bis du so zahlreich bist, dass du das Land besetzen kannst.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.31|AT|2|2. Mose|23||0|31|Und dein Gebiet soll reichen vom Schilfmeer bis zum Meere der Philister und von der Wüste bis zum (Euphrat-)Flusse. Ja, ich werde die Bewohner des Landes in deine Hand geben, und du wirst sie vor dir vertreiben.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.32|AT|2|2. Mose|23||0|32|Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern kein Abkommen treffen.|ZUE1931|Public Domain EXO.23.33|AT|2|2. Mose|23||0|33|Sie sollen nicht in deinem Lande wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde wider mich verleiten; denn wenn du ihren Göttern dientest, so würde dir das zum Fallstrick werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.1|AT|2|2. Mose|24||0|1|UND zu Mose sprach er: Steiget herauf zum Herrn, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an aus der Ferne.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.2|AT|2|2. Mose|24||0|2|Mose allein nahe sich dem Herrn, sie aber sollen sich nicht nahen, und das Volk soll nicht mit ihm heraufkommen.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.3|AT|2|2. Mose|24||0|3|Darnach kam Mose und berichtete dem Volke alle Gebote des Herrn und alle Rechtssatzungen. Da antwortete das ganze Volk einmütig und sprach: Alle Gebote, die der Herr gegeben hat, wollen wir halten.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.4|AT|2|2. Mose|24||0|4|Da schrieb Mose alle Gebote des Herrn auf. Am andern Morgen aber in der Frühe errichtete er einen Altar unten am Berge und zwölf Malsteine nach der Zahl der zwölf Stämme Israels.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.5|AT|2|2. Mose|24||0|5|Dann entbot er die jungen Männer unter den Israeliten, dem Herrn Brandopfer darzubringen und junge Stiere als Heilsopfer zu schlachten.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.6|AT|2|2. Mose|24||0|6|Und Mose nahm die eine Hälfte des Blutes und goss es in die Becken, die andre Hälfte des Blutes sprengte er auf den Altar.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.7|AT|2|2. Mose|24||0|7|Dann nahm er das Bundesbuch und las es dem Volke vor. Und sie sprachen: Alles, was der Herr geboten hat, wollen wir tun und darauf hören.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.8|AT|2|2. Mose|24||0|8|Darnach nahm Mose das Blut, besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr auf Grund all dieser Gebote mit euch geschlossen hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.9|AT|2|2. Mose|24||0|9|Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf,|ZUE1931|Public Domain EXO.24.10|AT|2|2. Mose|24||0|10|und sie schauten den Gott Israels: der Boden zu seinen Füssen war wie aus Saphirfliesen und klar wie der Himmel selbst.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.11|AT|2|2. Mose|24||0|11|Wider die Vornehmen Israels aber reckte er seine Hand nicht aus; sie schauten Gott, assen und tranken.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.12|AT|2|2. Mose|24||0|12|Da sprach der Herr zu Mose: Steige herauf zu mir auf den Berg und bleibe daselbst, dass ich dir die steinernen Tafeln gebe, die Gesetze und Gebote, die ich aufgeschrieben habe, sie zu unterweisen.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.13|AT|2|2. Mose|24||0|13|Und Mose machte sich auf mit seinem Diener Josua und stieg auf den Berg Gottes.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.14|AT|2|2. Mose|24||0|14|Zu den Ältesten aber sprach er: Bleibet ihr hier, bis wir zu euch zurückkommen. Seht, Aaron und Hur sind bei euch; wer eine Rechtssache hat, der wende sich an sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.15|AT|2|2. Mose|24||0|15|Als nun Mose auf den Berg kam, bedeckte die Wolke den Berg.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.16|AT|2|2. Mose|24||0|16|Und die Herrlichkeit des Herrn thronte auf dem Berge Sinai, und die Wolke bedeckte den Berg sechs Tage lang; dann, am siebenten Tage, rief er Mose aus der Wolke heraus zu.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.17|AT|2|2. Mose|24||0|17|Die Herrlichkeit des Herrn aber war für die Augen der Israeliten anzusehen wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges.|ZUE1931|Public Domain EXO.24.18|AT|2|2. Mose|24||0|18|Da ging Mose mitten in die Wolke hinein. Und Mose stieg auf den Berg und blieb vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berge.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.1|AT|2|2. Mose|25||0|1|UND der Herr sprach zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.25.2|AT|2|2. Mose|25||0|2|Sage den Israeliten, sie sollen eine Abgabe für mich erheben; von einem jeden, den sein Herz dazu treibt, sollt ihr die Abgabe für mich erheben.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.3|AT|2|2. Mose|25||0|3|Dies aber sei die Abgabe, die ihr von ihnen erheben sollt: Gold, Silber und Erz;|ZUE1931|Public Domain EXO.25.4|AT|2|2. Mose|25||0|4|Stoffe von blauem und rotem Purpur, von Karmesin, von Byssus und von Ziegenhaar;|ZUE1931|Public Domain EXO.25.5|AT|2|2. Mose|25||0|5|rotgefärbte Widderfelle, Seehundsfelle und Akazienholz;|ZUE1931|Public Domain EXO.25.6|AT|2|2. Mose|25||0|6|Öl für den Leuchter, Spezerei für das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk;|ZUE1931|Public Domain EXO.25.7|AT|2|2. Mose|25||0|7|Sohamsteine und|ZUE1931|Public Domain EXO.25.8|AT|2|2. Mose|25||0|8|Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich mitten unter ihnen wohne.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.9|AT|2|2. Mose|25||0|9|Genau nach dem Urbild der Wohnung und nach dem Urbild aller ihrer Geräte, das ich dir zeigen werde, so sollt ihr es machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.10|AT|2|2. Mose|25||0|10|Mache eine Lade aus Akazienholz, zwei und eine halbe Elle lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen hoch;|ZUE1931|Public Domain EXO.25.11|AT|2|2. Mose|25||0|11|die sollst du mit reinem Gold überziehen, inwendig und auswendig sollst du sie überziehen, und oben ringsherum sollst du einen goldenen Kranz anbringen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.12|AT|2|2. Mose|25||0|12|Du sollst für sie auch vier goldene Ringe giessen und sie über ihren vier Füssen anbringen, und zwar zwei Ringe auf der einen und zwei Ringe auf der andern Seite.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.13|AT|2|2. Mose|25||0|13|Auch Stangen von Akazienholz sollst du machen und sie mit Gold überziehen;|ZUE1931|Public Domain EXO.25.14|AT|2|2. Mose|25||0|14|und die Stangen sollst du in die Ringe an den Seiten der Lade stecken, dass man sie daran tragen kann.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.15|AT|2|2. Mose|25||0|15|Die Stangen sollen in den Ringen der Lade bleiben, sie sollen nicht herausgezogen werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.16|AT|2|2. Mose|25||0|16|In die Lade aber lege das Gesetz, das ich dir geben werde.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.17|AT|2|2. Mose|25||0|17|Dann sollst du eine Deckplatte aus reinem Gold machen, zwei und eine halbe Elle lang und anderthalb Ellen breit.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.18|AT|2|2. Mose|25||0|18|Und du sollst zwei Cherube aus Gold machen; in getriebener Arbeit sollst du sie machen, an den beiden Enden der Deckplatte:|ZUE1931|Public Domain EXO.25.19|AT|2|2. Mose|25||0|19|stelle den einen Cherub an das eine Ende und den andern Cherub an das andre Ende; an den beiden Enden der Deckplatte sollst du die Cherube anbringen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.20|AT|2|2. Mose|25||0|20|Und die Cherube sollen ihre Flügel nach oben ausbreiten, indem sie mit ihren Flügeln die Deckplatte bedecken, während eines jeden Angesicht dem andern zugekehrt ist; der Deckplatte sollen die Gesichter der Cherube zugekehrt sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.21|AT|2|2. Mose|25||0|21|Und du sollst die Deckplatte oben auf die Lade legen und in die Lade das Gesetz tun, das ich dir geben werde.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.22|AT|2|2. Mose|25||0|22|Daselbst will ich mit dir zusammenkommen, und von der Deckplatte aus, zwischen den zwei Cheruben hervor, die auf der Lade des Gesetzes stehen, will ich dir alles kundtun, was ich durch dich den Israeliten befehlen will.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.23|AT|2|2. Mose|25||0|23|Du sollst auch einen Tisch aus Akazienholz machen, zwei Ellen lang, eine Elle breit und anderthalb Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.24|AT|2|2. Mose|25||0|24|Den sollst du mit reinem Gold überziehen und daran ringsherum einen goldenen Kranz anbringen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.25|AT|2|2. Mose|25||0|25|Auch eine handbreite Leiste sollst du daran ringsherum anbringen und einen goldenen Kranz an der Leiste ringsherum.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.26|AT|2|2. Mose|25||0|26|Ferner sollst du vier goldene Ringe für ihn machen und sie an die vier Ecken über seinen vier Füssen setzen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.27|AT|2|2. Mose|25||0|27|Dicht an der Leiste sollen die Ringe sein, dass man die Stangen darein stecken und so den Tisch tragen kann.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.28|AT|2|2. Mose|25||0|28|Die Stangen aber sollst du aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen, und an ihnen soll der Tisch getragen werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.29|AT|2|2. Mose|25||0|29|Du sollst auch die dazugehörigen Schüsseln und Schalen, Kannen und Becher machen, mit denen man das Trankopfer spendet; aus reinem Gold sollst du sie machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.30|AT|2|2. Mose|25||0|30|Und auf den Tisch sollst du allezeit Schaubrote vor mich hinlegen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.31|AT|2|2. Mose|25||0|31|Sodann sollst du einen Leuchter aus reinem Gold machen; in getriebener Arbeit soll der Leuchter gemacht werden, der Fuss und der Schaft; seine Kelche - Knoten mit Blumen - sollen aus einem Stück mit ihm sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.32|AT|2|2. Mose|25||0|32|Sechs Röhren sollen von seinen Seiten ausgehen, drei Leuchterröhren auf der einen Seite und drei Leuchterröhren auf der andern Seite.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.33|AT|2|2. Mose|25||0|33|Eine jede Röhre soll drei Kelche - Knoten mit Blumen - in der Form von Mandelblüten haben; so an allen sechs Röhren, die von dem Leuchter ausgehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.34|AT|2|2. Mose|25||0|34|Der Leuchter selbst aber soll vier Kelche - die Knoten mit den Blumen - in der Form von Mandelblüten haben,|ZUE1931|Public Domain EXO.25.35|AT|2|2. Mose|25||0|35|nämlich (einen Knoten an der Spitze, dann) einen Knoten unter dem|ZUE1931|Public Domain EXO.25.36|AT|2|2. Mose|25||0|36|Die Knoten und Röhren sollen aus einem Stück mit ihm sein, alles aus einem Stück in getriebener Arbeit, aus reinem Gold.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.37|AT|2|2. Mose|25||0|37|Ferner sollst du sieben Lampen für ihn machen und die Lampen auf ihn stellen, damit sie den Raum vor ihm erleuchten.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.38|AT|2|2. Mose|25||0|38|Und die dazugehörigen Lichtscheren und Pfannen sollen von reinem Gold sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.39|AT|2|2. Mose|25||0|39|Aus einem Talent reinen Goldes soll man ihn und alle diese Geräte machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.25.40|AT|2|2. Mose|25||0|40|Und sieh zu, dass du alles genau nach dem Urbild machst, das dir auf dem Berge gezeigt werden soll.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.1|AT|2|2. Mose|26||0|1|Die Wohnung aber sollst du machen aus zehn Teppichen von gezwirntem Byssus, blauem und rotem Purpur und Karmesin; mit Cheruben, wie sie der Kunstweber wirkt, sollst du sie machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.2|AT|2|2. Mose|26||0|2|Die Länge jedes Teppichs soll 28 Ellen sein, und die Breite jedes Teppichs vier Ellen; die Teppiche sollen alle dasselbe Mass haben.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.3|AT|2|2. Mose|26||0|3|Fünf der Teppiche sollen aneinander gefügt sein, die fünf andern ebenso.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.4|AT|2|2. Mose|26||0|4|Dann sollst du am Saum des Teppichs zuäusserst an dem einen Stück Schleifen von blauem Purpur anbringen, und dasselbe sollst du tun am Saum des äussersten Teppichs an dem andern Stück.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.5|AT|2|2. Mose|26||0|5|Fünfzig Schleifen sollst du an dem einen Teppich anbringen, und fünfzig Schleifen sollst du am Saum des Teppichs anbringen, der zum andern Stück gehört; die Schleifen sollen einander gegenüberstehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.6|AT|2|2. Mose|26||0|6|Dann sollst du fünfzig goldene Haken machen und mit den Haken die Teppiche aneinander heften, sodass die Wohnung ein Ganzes wird.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.7|AT|2|2. Mose|26||0|7|Ferner sollst du Teppiche aus Ziegenhaar machen, als Zeltdach über der Wohnung; elf solche Teppiche sollst du machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.8|AT|2|2. Mose|26||0|8|Die Länge jedes Teppichs soll dreissig Ellen sein, und die Breite jedes Teppichs vier Ellen; die elf Teppiche sollen alle dasselbe Mass haben.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.9|AT|2|2. Mose|26||0|9|Fünf der Teppiche sollst du für sich aneinander fügen, und ebenso die sechs andern für sich, und den sechsten Teppich sollst du doppelt legen, auf der Vorderseite des Zeltes.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.10|AT|2|2. Mose|26||0|10|Und du sollst am Saum des Teppichs zuäusserst an dem einen Stück fünfzig Schleifen anbringen, und ebenso fünfzig Schleifen am Saum des (äussersten) Teppichs an dem andern Stück.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.11|AT|2|2. Mose|26||0|11|Dann sollst du fünfzig eherne Haken machen und die Haken in die Schleifen stecken und damit das Zeltdach zusammenfügen, sodass es ein Ganzes wird.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.12|AT|2|2. Mose|26||0|12|Von dem überschüssigen Rest an den Teppichen des Zeltes aber soll die Hälfte an der Rückwand der Wohnung überhängen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.13|AT|2|2. Mose|26||0|13|Und die Elle, die auf der einen, sowie die Elle, die auf der andern Seite an der Länge der Teppiche des Zeltes überschüssig ist, die sollen auf beiden Seiten der Wohnung überhängen, um sie zu bedecken.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.14|AT|2|2. Mose|26||0|14|Endlich sollst du für das Zeltdach eine Decke aus rotgefärbten Widderfellen machen und oben darüber eine Decke von Seehundfellen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.15|AT|2|2. Mose|26||0|15|Dann sollst du die Bretter für die Wohnung machen, aufrechtstehende, aus Akazienholz.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.16|AT|2|2. Mose|26||0|16|Zehn Ellen soll die Länge des Brettes sein, und anderthalb Ellen die Breite jedes Brettes.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.17|AT|2|2. Mose|26||0|17|Jedes Brett soll zwei Zapfen haben, die untereinander verbunden sind; das sollst du an allen Brettern der Wohnung machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.18|AT|2|2. Mose|26||0|18|Was aber die Zahl der Bretter für die Wohnung betrifft, so sollst du deren zwanzig für die südliche Seitenwand machen -|ZUE1931|Public Domain EXO.26.19|AT|2|2. Mose|26||0|19|auch vierzig silberne Füsse unter die zwanzig Bretter sollst du machen, je zwei Füsse unter ein Brett für seine beiden Zapfen -,|ZUE1931|Public Domain EXO.26.20|AT|2|2. Mose|26||0|20|und ebenso für die andere, nördliche Seitenwand der Wohnung zwanzig Bretter.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.21|AT|2|2. Mose|26||0|21|Und ihre vierzig Füsse sollen von Silber sein, je zwei Füsse unter einem Brett.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.22|AT|2|2. Mose|26||0|22|Für die hintere, westliche Wand der Wohnung aber sollst du sechs Bretter machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.23|AT|2|2. Mose|26||0|23|Und zwei Bretter sollst du machen für die Ecken der Wohnung auf der Hinterseite.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.24|AT|2|2. Mose|26||0|24|Die sollen doppelt sein von unten auf, und gleichmässig sollen sie doppelt sein bis zum obern Ende, bis zum einen Ring, so sollen beide sein; sie sollen die beiden Ecken bilden.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.25|AT|2|2. Mose|26||0|25|Es sollen also acht Bretter sein mit ihren silbernen Füssen, sechzehn Füssen, je zwei Füssen unter einem Brett.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.26|AT|2|2. Mose|26||0|26|Ferner sollst du Riegel aus Akazienholz machen: fünf für die Bretter der einen Seitenwand der Wohnung,|ZUE1931|Public Domain EXO.26.27|AT|2|2. Mose|26||0|27|und fünf Riegel für die Bretter der andern Seitenwand der Wohnung, und fünf Riegel für die Bretter der hintern, westlichen Wand der Wohnung.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.28|AT|2|2. Mose|26||0|28|Und der mittlere Riegel soll an der Mitte der Bretter durchlaufen, vom einen Ende bis zum andern.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.29|AT|2|2. Mose|26||0|29|Die Bretter aber sollst du mit Gold überziehen und ihre Ringe, durch die man die Riegel steckt, aus Gold machen; und auch die Riegel sollst du mit Gold überziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.30|AT|2|2. Mose|26||0|30|So sollst du die Wohnung aufrichten, in der Weise, wie es dir auf dem Berge gezeigt wurde.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.31|AT|2|2. Mose|26||0|31|Ferner sollst du einen Vorhang machen aus blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus; in Kunstweberarbeit soll man ihn machen, mit Cheruben.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.32|AT|2|2. Mose|26||0|32|Den sollst du an vier Säulen aus Akazienholz aufhängen, die mit Gold überzogen sind, goldene Nägel haben und auf vier silbernen Füssen stehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.33|AT|2|2. Mose|26||0|33|Und zwar sollst du den Vorhang unten an die Haken hängen, und dort, innerhalb des Vorhangs, sollst du die Lade des Gesetzes aufstellen, sodass der Vorhang euch als Scheidewand zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten dient.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.34|AT|2|2. Mose|26||0|34|Dann sollst du die Deckplatte auf die Lade des Gesetzes legen im Allerheiligsten.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.35|AT|2|2. Mose|26||0|35|Den Tisch aber stelle ausserhalb des Vorhangs auf, und den Leuchter dem Tisch gegenüber auf der Südseite der Wohnung, während du den Tisch auf die Nordseite stellst.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.36|AT|2|2. Mose|26||0|36|Endlich sollst du einen Vorhang machen für den Eingang des Zeltes, aus blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus, in Buntweberarbeit.|ZUE1931|Public Domain EXO.26.37|AT|2|2. Mose|26||0|37|Und für den Vorhang sollst du fünf Säulen aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen; auch ihre Nägel sollen von Gold sein. Und du sollst fünf eherne Füsse für sie giessen.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.1|AT|2|2. Mose|27||0|1|Dann sollst du den Altar machen aus Akazienholz, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit; viereckig soll der Altar sein und drei Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.2|AT|2|2. Mose|27||0|2|Und die Hörner sollst du an seinen vier Ecken anbringen; die Hörner sollen aus einem Stück mit ihm sein, und du sollst ihn mit Erz überziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.3|AT|2|2. Mose|27||0|3|Dann sollst du die dazugehörigen Töpfe machen, um die Asche zu entfernen, ferner die Schaufeln, Sprengschalen, Gabeln und Pfannen. Alle seine Geräte sollst du aus Erz machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.4|AT|2|2. Mose|27||0|4|Du sollst für ihn auch ein Gitterwerk machen, ein Netz aus Erz, und sollst an dem Netz vier eherne Ringe befestigen, an den vier Ecken des Altars;|ZUE1931|Public Domain EXO.27.5|AT|2|2. Mose|27||0|5|und zwar sollst du es unterhalb der Einfassung des Altars anbringen von unten auf, sodass das Netz bis zur halben Höhe des Altars reicht.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.6|AT|2|2. Mose|27||0|6|Auch sollst du Stangen machen für den Altar, Stangen aus Akazienholz, und sie mit Erz überziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.7|AT|2|2. Mose|27||0|7|Die Stangen sollen in die Ringe gesteckt werden, sodass sie zu beiden Seiten des Altars sind, wenn man ihn trägt.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.8|AT|2|2. Mose|27||0|8|Aus Brettern sollst du ihn machen, sodass er inwendig hohl ist; wie es dir auf dem Berge gezeigt worden ist, so sollst du es machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.9|AT|2|2. Mose|27||0|9|Dann sollst du den Vorhof der Wohnung machen: auf der Südseite Umhänge für den Vorhof, aus gezwirntem Byssus, hundert Ellen lang für die eine Seite;|ZUE1931|Public Domain EXO.27.10|AT|2|2. Mose|27||0|10|der Säulen sollen zwanzig sein und der zugehörigen Füsse ebenfalls zwanzig, aus Erz, die Nägel der Säulen aber und die Querstangen aus Silber.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.11|AT|2|2. Mose|27||0|11|Ebenso Umhänge auf der Nordseite der Länge nach, hundert Ellen lang, ferner die Säulen, zwanzig an der Zahl und die zugehörigen Füsse, zwanzig an der Zahl, aus Erz, die Nägel der Säulen aber und die Querstangen aus Silber.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.12|AT|2|2. Mose|27||0|12|Der Breite nach aber, gegen Westen, soll der Vorhof fünfzig Ellen Umhänge haben; der zugehörigen Säulen seien zehn und der Füsse ebenfalls zehn.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.13|AT|2|2. Mose|27||0|13|Auch vorn, gegen Osten, soll die Breite des Vorhofs fünfzig Ellen betragen;|ZUE1931|Public Domain EXO.27.14|AT|2|2. Mose|27||0|14|und zwar sollen fünfzehn Ellen Umhänge mit den drei zugehörigen Säulen und den drei Füssen auf die eine Seite kommen,|ZUE1931|Public Domain EXO.27.15|AT|2|2. Mose|27||0|15|und ebenso auf die andre Seite fünfzehn Ellen Umhänge mit den drei zugehörigen Säulen und den drei Füssen.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.16|AT|2|2. Mose|27||0|16|Das Tor des Vorhofs aber soll einen Vorhang haben, zwanzig Ellen breit, aus blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus, in Buntweberarbeit, dazu die vier Säulen mit ihren vier Füssen.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.17|AT|2|2. Mose|27||0|17|Alle Säulen um den Vorhof her sollen silberne Querstangen und silberne Nägel, aber eherne Füsse haben.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.18|AT|2|2. Mose|27||0|18|Die Länge des Vorhofs soll hundert Ellen sein, die Breite fünfzig Ellen, die Höhe fünf Ellen, aus gezwirntem Byssus; und die zugehörigen Füsse sollen aus Erz sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.19|AT|2|2. Mose|27||0|19|Und alle Geräte der Wohnung für den ganzen Dienst in ihr und alle ihre Pflöcke und alle Pflöcke des Vorhofs sollen aus Erz sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.20|AT|2|2. Mose|27||0|20|Du aber gebiete den Israeliten, dass sie dir reines Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter bringen, damit man eine immerbrennende Lampe aufstecken kann.|ZUE1931|Public Domain EXO.27.21|AT|2|2. Mose|27||0|21|Im heiligen Zelte ausserhalb des Vorhangs, der vor (der Lade mit) dem Gesetz hängt, sollen Aaron und seine Söhne ihn herrichten, (dass er) vom Abend bis zum Morgen vor dem Herrn (brenne). Das ist für die Israeliten eine immerwährende, für alle Geschlechter gültige Verpflichtung.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.1|AT|2|2. Mose|28||0|1|DU aber lass nun aus der Mitte der Israeliten deinen Bruder Aaron und mit ihm seine Söhne zu dir herantreten, dass er mein Priester sei, nämlich Aaron samt seinen Söhnen Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.2|AT|2|2. Mose|28||0|2|Und du sollst für deinen Bruder Aaron heilige Kleider machen zur Ehre und zur Zierde.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.3|AT|2|2. Mose|28||0|3|Rede du mit allen, die kunstverständig sind, die ich mit dem Geist der Kunstfertigkeit erfüllt habe, dass sie die Kleider Aarons machen, damit man ihn weihe und er mein Priester sei.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.4|AT|2|2. Mose|28||0|4|Dies aber sind die Kleider, die sie machen sollen: Brusttasche, Ephod, Obergewand, Leibrock aus gewürfeltem Zeug, Kopfbund und Gürtel. So sollen sie für deinen Bruder Aaron und seine Söhne heilige Kleider machen, damit er mein Priester sei.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.5|AT|2|2. Mose|28||0|5|Und dazu sollen sie das Gold, die Zeuge von blauem und rotem Purpur, das Karmesin und den Byssus verwenden.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.6|AT|2|2. Mose|28||0|6|Das Ephod sollen sie aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus machen, in Kunstweberarbeit.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.7|AT|2|2. Mose|28||0|7|Zwei (mit ihm) verbundene Schulterstücke soll es haben, an seinen beiden Enden soll es (mit ihnen) verbunden werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.8|AT|2|2. Mose|28||0|8|Die Binde an ihm aber, die dazu dient, es anzulegen, soll von der gleichen Arbeit und aus einem Stück mit ihm sein, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.9|AT|2|2. Mose|28||0|9|Dann sollst du die beiden Sohamsteine nehmen und die Namen der Söhne Israels darauf eingraben,|ZUE1931|Public Domain EXO.28.10|AT|2|2. Mose|28||0|10|sechs Namen auf dem einen Stein und die sechs übrigen Namen auf dem andern Stein, nach der Reihenfolge ihrer Geburt.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.11|AT|2|2. Mose|28||0|11|In Steinschneiderarbeit, nach Art des Siegelstechers, sollst du auf den beiden Steinen die Namen der Söhne Israels eingraben; mit einem Geflecht von Gold sollst du sie einfassen.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.12|AT|2|2. Mose|28||0|12|Und die beiden Steine sollst du auf die Schulterstücke des Ephod heften, als Steine, (die dazu dienen,) dass der Israeliten gedacht werde; Aaron soll ihre Namen auf seinen beiden Schultern tragen vor dem Herrn, damit der Herr ihrer gedenke.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.13|AT|2|2. Mose|28||0|13|Ferner sollst du Geflechte von Gold|ZUE1931|Public Domain EXO.28.14|AT|2|2. Mose|28||0|14|und zwei Ketten von reinem Gold machen; als Schnüre sollst du sie herstellen, wie man Stricke flicht, und sollst die geflochtenen Ketten an den Geflechten befestigen.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.15|AT|2|2. Mose|28||0|15|Dann sollst du eine Brusttasche für den Rechtsspruch machen, in Kunstweberarbeit; wie das Ephod gemacht ist, sollst du sie machen: aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus sollst du sie machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.16|AT|2|2. Mose|28||0|16|Viereckig soll sie sein, doppelt gelegt, eine Spanne lang und eine Spanne breit.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.17|AT|2|2. Mose|28||0|17|Und du sollst sie mit einem Besatz von Edelsteinen besetzen in vier Reihen von Steinen: in der ersten Reihe stehen nebeneinander ein Karneol, ein Topas und ein Smaragd;|ZUE1931|Public Domain EXO.28.18|AT|2|2. Mose|28||0|18|in der zweiten Reihe ein Rubin, ein Saphir und ein Jaspis;|ZUE1931|Public Domain EXO.28.19|AT|2|2. Mose|28||0|19|in der dritten Reihe ein Hyazinth, ein Achat und ein Amethyst;|ZUE1931|Public Domain EXO.28.20|AT|2|2. Mose|28||0|20|in der vierten Reihe ein Chrysolith, ein Soham und ein Onyx. In ein Geflecht von Gold gefasst sollen sie den Besatz bilden.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.21|AT|2|2. Mose|28||0|21|Und der Steine sollen nach den Namen der Söhne Israels zwölf sein, nach ihren Namen; in Siegelstecherarbeit soll auf jedem der Name eines der zwölf Stämme stehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.22|AT|2|2. Mose|28||0|22|Dann sollst du an der Brusttasche schnurartig geflochtene Ketten aus reinem Gold anbringen,|ZUE1931|Public Domain EXO.28.23|AT|2|2. Mose|28||0|23|und sollst an der Brusttasche zwei goldene Ringe anbringen; und zwar sollst du die zwei Ringe an die beiden Enden der Brusttasche setzen.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.24|AT|2|2. Mose|28||0|24|Darnach befestige die beiden goldenen Schnüre an den beiden Ringen an den Enden der Brusttasche.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.25|AT|2|2. Mose|28||0|25|Die beiden andern Enden der zwei Schnüre aber befestige an den zwei Geflechten und hefte diese auf die Schulterstücke des Ephod auf dessen Vorderseite.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.26|AT|2|2. Mose|28||0|26|Ferner sollst du|ZUE1931|Public Domain EXO.28.27|AT|2|2. Mose|28||0|27|Dann sollst du(mit ihnen) zusammengefügt ist, oberhalb der Binde des Ephod.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.28|AT|2|2. Mose|28||0|28|Und man soll die Brusttasche mit ihren Ringen durch eine Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Ephod festbinden, sodass sie an der Binde des Ephod anliegt, so kann die Brusttasche sich über dem Ephod nicht verschieben.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.29|AT|2|2. Mose|28||0|29|Also soll Aaron, wenn er ins Heiligtum hineingeht, die Namen der Söhne Israels in der Brusttasche für den Rechtsspruch immer auf der Brust tragen, damit der Herr|ZUE1931|Public Domain EXO.28.30|AT|2|2. Mose|28||0|30|In die Brusttasche für den Rechtsspruch aber sollst du die Urim und Thummim legen, damit sie auf der Brust Aarons liegen, wenn er hineingeht vor den Herrn; und so soll Aaron den Rechtsspruch für die Israeliten allezeit vor dem Herrn auf seiner Brust tragen.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.31|AT|2|2. Mose|28||0|31|Und das Obergewand zum Ephod sollst du ganz aus blauem Purpur machen,|ZUE1931|Public Domain EXO.28.32|AT|2|2. Mose|28||0|32|und in der Mitte soll die Öffnung für den Kopf sein. Rings um die Öffnung soll ein Saum laufen, in Weberarbeit; eine Öffnung wie die eines Panzers soll es haben, damit es nicht zerreisst.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.33|AT|2|2. Mose|28||0|33|Und an seinem Saum sollst du Granatäpfel aus blauem und rotem Purpur und aus Karmesin anbringen, ringsum an seinem Saum; und zwischen denselben goldene Schellen, ringsum,|ZUE1931|Public Domain EXO.28.34|AT|2|2. Mose|28||0|34|sodass ringsum am Saum des Obergewandes je eine goldene Schelle und ein Granatapfel miteinander abwechseln.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.35|AT|2|2. Mose|28||0|35|Und Aaron soll es tragen beim heiligen Dienst, und man soll es klingen hören, wenn er im Heiligtum vor dem Herrn aus und ein geht, damit er nicht sterbe.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.36|AT|2|2. Mose|28||0|36|Du sollst auch ein Stirnblatt von reinem Gold machen und darauf nach Art des Siegelstechers eingraben: Dem Herrn geweiht!|ZUE1931|Public Domain EXO.28.37|AT|2|2. Mose|28||0|37|Und du sollst es mit einer Schnur von blauem Purpur am Kopfbund befestigen; vorn am Kopfbund soll es sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.38|AT|2|2. Mose|28||0|38|Und es soll auf der Stirne Aarons liegen, damit Aaron alles trage, womit sich die Israeliten verfehlen an den heiligen Dingen, die sie darbringen, an allen ihren heiligen Gaben. Es soll allezeit auf seiner Stirne liegen, damit es sie vor dem Herrn wohlgefällig mache.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.39|AT|2|2. Mose|28||0|39|Ferner sollst du den Leibrock machen, ein Gewebe aus Byssus in gewürfeltem Muster, und sollst einen Kopfbund aus Byssus anfertigen, und einen Gürtel sollst du machen in Buntweberarbeit.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.40|AT|2|2. Mose|28||0|40|Und für die Söhne Aarons sollst du Leibröcke machen und sollst Gürtel für sie machen, und hohe Mützen sollst du für sie machen zur Ehre und zur Zierde.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.41|AT|2|2. Mose|28||0|41|Und du sollst deinen Bruder Aaron und seine Söhne damit bekleiden und sollst sie salben und ihnen die Hand füllen und sie dadurch weihen, damit sie mir als Priester dienen.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.42|AT|2|2. Mose|28||0|42|Und du sollst ihnen linnene Beinkleider machen, die Blösse zu bedecken; von den Hüften bis zu den Schenkeln sollen sie reichen.|ZUE1931|Public Domain EXO.28.43|AT|2|2. Mose|28||0|43|Und Aaron und seine Söhne sollen sie tragen, wenn sie ins heilige Zelt hineingehen oder an den Altar treten, um den Dienst im Heiligtum zu tun, damit sie nicht Schuld auf sich laden und sterben müssen. Das ist für ihn und seine Nachkommen eine immerwährende Verpflichtung.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.1|AT|2|2. Mose|29||0|1|Und dies ist's, was du mit ihnen tun sollst, um sie zu weihen, damit sie mir als Priester dienen: Nimm einen jungen Stier und zwei fehllose Widder,|ZUE1931|Public Domain EXO.29.2|AT|2|2. Mose|29||0|2|ungesäuertes Brot und ungesäuerte, mit Öl eingerührte Kuchen, dazu ungesäuerte, mit Öl bestrichene Fladen; aus feinem Weizenmehl sollst du das alles machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.3|AT|2|2. Mose|29||0|3|Dann lege es in einen Korb und bringe es in dem Korbe dar, zugleich mit dem Stier und den zwei Widdern.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.4|AT|2|2. Mose|29||0|4|Aaron aber und seine Söhne sollst du an den Eingang des heiligen Zeltes treten lassen und sie mit Wasser waschen;|ZUE1931|Public Domain EXO.29.5|AT|2|2. Mose|29||0|5|dann nimm die Kleider, bekleide Aaron mit dem Leibrock, mit dem Obergewand zum Ephod, mit dem Ephod und der Brusttasche, und umgürte ihn mit der Binde des Ephod,|ZUE1931|Public Domain EXO.29.6|AT|2|2. Mose|29||0|6|setze ihm den Kopfbund auf das Haupt und hefte das heilige Diadem an den Kopfbund.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.7|AT|2|2. Mose|29||0|7|Alsdann nimm das Salböl, giesse es ihm auf das Haupt und salbe ihn so.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.8|AT|2|2. Mose|29||0|8|Auch seine Söhne lass herzutreten und bekleide sie mit den Leibröcken,|ZUE1931|Public Domain EXO.29.9|AT|2|2. Mose|29||0|9|umgürte sie, Aaron und seine Söhne, mit Gürteln und setze ihnen die hohen Mützen auf, damit ihnen das Priesteramt als immerwährende Verpflichtung zufalle. Dann fülle Aaron und seinen Söhnen die Hand.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.10|AT|2|2. Mose|29||0|10|Darnach sollst du den Stier herführen vor das heilige Zelt, und Aaron und seine Söhne sollen die Hand auf den Kopf des Stiers stützen.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.11|AT|2|2. Mose|29||0|11|Hierauf schlachte den Stier vor dem Herrn, am Eingang des heiligen Zeltes,|ZUE1931|Public Domain EXO.29.12|AT|2|2. Mose|29||0|12|nimm von dem Blut des Stiers und streiche es mit dem Finger an die Hörner des Altars; alles (übrige) Blut aber schütte beim Altar auf den Boden.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.13|AT|2|2. Mose|29||0|13|Dann nimm alles Fett, das die Eingeweide bedeckt, und den Lappen an der Leber, sowie die beiden Nieren mit dem Fett daran, und verbrenne es als Opfer auf dem Altar.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.14|AT|2|2. Mose|29||0|14|Das Fleisch, die Haut und den Mist des Stiers aber sollst du draussen vor dem Lager verbrennen; denn es ist ein Sündopfer.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.15|AT|2|2. Mose|29||0|15|Darnach nimm den einen Widder, und Aaron und seine Söhne sollen die Hand auf den Kopf des Widders stützen;|ZUE1931|Public Domain EXO.29.16|AT|2|2. Mose|29||0|16|dann schlachte den Widder, nimm sein Blut und sprenge es rings auf den Altar.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.17|AT|2|2. Mose|29||0|17|Den Widder aber zerlege in seine Stücke, wasche dann seine Eingeweide und Beine, lege dies zu den (übrigen) Stücken und zu dem Kopfe|ZUE1931|Public Domain EXO.29.18|AT|2|2. Mose|29||0|18|und verbrenne den ganzen Widder als Opfer auf dem Altar; denn es ist ein Brandopfer für den Herrn, ein lieblicher Duft, ein Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.19|AT|2|2. Mose|29||0|19|Darnach nimm den andern Widder, und Aaron und seine Söhne sollen die Hand auf den Kopf des Widders stützen;|ZUE1931|Public Domain EXO.29.20|AT|2|2. Mose|29||0|20|dann schlachte den Widder, nimm von seinem Blute und streiche es Aaron und seinen Söhnen an das rechte Ohrläppchen, sowie an den Daumen der rechten Hand und an die grosse Zehe des rechten Fusses; das (übrige) Blut aber sprenge rings auf den Altar.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.21|AT|2|2. Mose|29||0|21|Dann nimm von dem Blut auf dem Altar und von dem Salböl und besprenge damit Aaron und seine Kleider und ebenso seine Söhne und ihre Kleider, so wird er samt seinen Kleidern geweiht und mit ihm auch seine Söhne samt ihren Kleidern.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.22|AT|2|2. Mose|29||0|22|Dann nimm von dem Widder das Fett, den Fettschwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, den Lappen an der Leber und die beiden Nieren mit dem Fett daran, sowie die rechte Keule (denn es ist ein Einweihungswidder),|ZUE1931|Public Domain EXO.29.23|AT|2|2. Mose|29||0|23|ferner einen Laib Brot, einen mit Öl zubereiteten Brotkuchen und einen Fladen aus dem Korbe mit dem Ungesäuerten, der vor dem Herrn steht.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.24|AT|2|2. Mose|29||0|24|Das alles lege Aaron und seinen Söhnen in die Hände und schwinge es als Webeopfer vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.25|AT|2|2. Mose|29||0|25|Darnach nimm es ihnen wieder aus den Händen und verbrenne es auf dem Altar zu dem Brandopfer hinzu, als lieblichen Duft vor dem Herrn; denn es ist ein Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.26|AT|2|2. Mose|29||0|26|Hierauf nimm die Brust von dem Einweihungswidder Aarons und schwinge sie vor dem Herrn als Webeopfer; dann soll sie dir als Anteil zufallen.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.27|AT|2|2. Mose|29||0|27|Und du sollst die Webebrust und die Hebekeule von dem Einweihungswidder Aarons und seiner Söhne, (die Stücke,) die geschwungen und abgehoben worden sind, für heilig erklären.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.28|AT|2|2. Mose|29||0|28|Und das soll für die Israeliten eine immerwährende Verpflichtung sein zugunsten Aarons und seiner Söhne; denn es ist ein Hebeopfer, und als Hebe von den Heilsopfern soll es von den Israeliten dargebracht werden, als ihr Hebeopfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.29|AT|2|2. Mose|29||0|29|Die heiligen Kleider Aarons aber sollen nach ihm an seine Söhne kommen, damit sie darin gesalbt und ins Priesteramt eingesetzt werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.30|AT|2|2. Mose|29||0|30|Sieben Tage hindurch soll sie derjenige unter seinen Söhnen anziehen, der an seiner Statt Priester wird, der in das heilige Zelt hineingehen wird, um den Dienst im Heiligtum zu tun.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.31|AT|2|2. Mose|29||0|31|Du sollst aber den Einweihungswidder nehmen und sein Fleisch an heiliger Stätte kochen.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.32|AT|2|2. Mose|29||0|32|Und Aaron und seine Söhne sollen das Fleisch des Widders samt dem Brot, das in dem Korbe ist, am Eingang des heiligen Zeltes essen.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.33|AT|2|2. Mose|29||0|33|Sie sollen aber das essen, womit die Sühne vollzogen wurde, als man sie ins Priesteramt einsetzte und weihte. Ein Fremder darf nicht davon essen, denn es ist heilig.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.34|AT|2|2. Mose|29||0|34|Wenn aber etwas von dem Fleisch des Einweihungsopfers und von dem Brot bis zum Morgen übrigbleibt, so sollst du das Übriggebliebene verbrennen; es darf nicht gegessen werden, denn es ist heilig.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.35|AT|2|2. Mose|29||0|35|So sollst du es mit Aaron und seinen Söhnen halten, genau wie ich dir geboten habe. Sieben Tage soll die Einweihung dauern.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.36|AT|2|2. Mose|29||0|36|Täglich sollst du einen Sündopferstier herrichten für die Sühnung und sollst den Altar entsündigen, indem du die Sühne an ihm vollziehst, und sollst ihn salben, um ihn zu weihen.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.37|AT|2|2. Mose|29||0|37|Sieben Tage sollst du die Sühne am Altar vollziehen und ihn weihen, so wird der Altar hochheilig. Jeder, der den Altar berührt, verfällt dem Heiligtum.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.38|AT|2|2. Mose|29||0|38|Und dies ist's, was du auf dem Altar darbringen sollst: Tag für Tag zwei einjährige Lämmer als tägliches Brandopfer.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.39|AT|2|2. Mose|29||0|39|Das eine Lamm sollst du am Morgen darbringen, das andre um die Abendzeit.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.40|AT|2|2. Mose|29||0|40|Und zu dem ersten Lamm gehört ein zehntel (Epha) Semmelmehl, eingerührt mit einem viertel Hin Öl von zerstossenen Oliven, und ein Trankopfer von einem viertel Hin Wein.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.41|AT|2|2. Mose|29||0|41|Das andre Lamm aber sollst du um die Abendzeit darbringen - mit dem Speisopfer und Trankopfer sollst du es dabei halten wie am Morgen -, als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.42|AT|2|2. Mose|29||0|42|(Das ist) das tägliche Brandopfer von Geschlecht zu Geschlecht, am Eingang des heiligen Zeltes vor dem Herrn, wo ich mit dir zusammenkommen will, um daselbst mit dir zu reden.(nämlich Gottes mit Mose oder dem Volke) zum Zweck der Offenbarung Vgl 2Mo 33:7|ZUE1931|Public Domain EXO.29.43|AT|2|2. Mose|29||0|43|Dort will ich mit den Israeliten zusammenkommen, und es soll durch meine Herrlichkeit geheiligt werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.44|AT|2|2. Mose|29||0|44|So will ich das Zelt der Zusammenkunft und den Altar weihen, und Aaron und seine Söhne will ich weihen, dass sie mir als Priester dienen.|ZUE1931|Public Domain EXO.29.45|AT|2|2. Mose|29||0|45|Und ich will inmitten der Israeliten wohnen und ihr Gott sein,|ZUE1931|Public Domain EXO.29.46|AT|2|2. Mose|29||0|46|damit sie erkennen, dass ich, der Herr, ihr Gott bin, der sie aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat, um mitten unter ihnen zu wohnen, ich, der Herr, ihr Gott.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.1|AT|2|2. Mose|30||0|1|Du sollst auch einen Altar machen zum Verbrennen von Räucherwerk; aus Akazienholz sollst du ihn machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.2|AT|2|2. Mose|30||0|2|Eine Elle lang und eine Elle breit, viereckig soll er sein, und zwei Ellen hoch; seine Hörner sollen aus einem Stück mit ihm sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.3|AT|2|2. Mose|30||0|3|Und du sollst ihn mit reinem Gold überziehen, seine obere Fläche und seine Wände ringsum und auch seine Hörner; und ringsherum sollst du einen Kranz von Gold anbringen.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.4|AT|2|2. Mose|30||0|4|Und zwei goldene Ringe sollst du unterhalb des Kranzes anbringen; an den beiden Ecken sollst du sie anbringen auf jeder der zwei Seiten, damit man die Stangen darein stecken kann, an denen er getragen wird.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.5|AT|2|2. Mose|30||0|5|Die Stangen sollst du aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.6|AT|2|2. Mose|30||0|6|Und du sollst ihn vor den Vorhang stellen, der die Lade des Gesetzes verdeckt, vor die Deckplatte, die über dem Gesetze liegt, wo ich mit dir zusammenkommen will.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.7|AT|2|2. Mose|30||0|7|Und Aaron soll darauf wohlriechendes Räucherwerk verbrennen, jeden Morgen, wenn er die Lampen herrichtet, soll er es verbrennen.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.8|AT|2|2. Mose|30||0|8|Auch um die Abendzeit soll Aaron, wenn er die Lampen aufsteckt, es verbrennen, als tägliches Räucherwerk vor dem Herrn, von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.9|AT|2|2. Mose|30||0|9|Ihr sollt darauf kein fremdes Räucherwerk darbringen, auch kein Brandopfer oder Speiseopfer; auch Trankopfer sollt ihr nicht darauf ausgiessen.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.10|AT|2|2. Mose|30||0|10|Und Aaron soll einmal im Jahr an den Altarhörnern die Sühne vollziehen; mit dem Blute des Sündopfers der Sühnung soll er einmal im Jahr an ihm die Sühne vollziehen, von Geschlecht zu Geschlecht; hochheilig ist er dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.11|AT|2|2. Mose|30||0|11|Und der Herr sprach zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.30.12|AT|2|2. Mose|30||0|12|Wenn du die Zahl der Israeliten feststellst, derer, die gemustert werden, so soll ein jeder dem Herrn ein Lösegeld für sein Leben geben, damit nicht eine Plage über sie komme, wenn man sie mustert.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.13|AT|2|2. Mose|30||0|13|Und zwar soll ein jeder, der zu den Gemusterten gehört, ein halbes Lot Silber geben, nach heiligem Gewicht, das Lot Silber zu zwanzig Gera gerechnet; das halbe Lot Silber ist ein Hebeopfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.14|AT|2|2. Mose|30||0|14|Jeder, der zu den Gemusterten gehört, von zwanzig Jahren an und darüber, soll das Hebeopfer für den Herrn geben.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.15|AT|2|2. Mose|30||0|15|Der Reiche soll nicht mehr und der Arme nicht weniger als das halbe Lot Silber geben, wenn ihr dem Herrn das Hebeopfer als Lösegeld für euer Leben darbringt.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.16|AT|2|2. Mose|30||0|16|Und du sollst das Sühnegeld von den Israeliten erheben und es für den Dienst am heiligen Zelt verwenden, damit es als Lösegeld für euer Leben den Israeliten ein Gedenken bei dem Herrn erwirke.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.17|AT|2|2. Mose|30||0|17|Dann sprach der Herr zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.30.18|AT|2|2. Mose|30||0|18|Du sollst auch einen ehernen Kessel mit einem ehernen Gestell machen zum Waschen; den sollst du zwischen dem heiligen Zelt und dem Altar aufstellen und Wasser darein tun,|ZUE1931|Public Domain EXO.30.19|AT|2|2. Mose|30||0|19|und Aaron und seine Söhne sollen sich die Hände und die Füsse damit waschen.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.20|AT|2|2. Mose|30||0|20|Wenn sie in das heilige Zelt hineingehen, sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben; ebenso, wenn sie zum Altar herantreten, um ihren Dienst zu tun, um Feueropfer für den Herrn zu verbrennen.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.21|AT|2|2. Mose|30||0|21|Da sollen sie sich die Hände und die Füsse waschen, damit sie nicht sterben. Das soll für sie eine immerwährende Verpflichtung sein, für ihn und seine Nachkommen, von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.22|AT|2|2. Mose|30||0|22|Dann sprach der Herr zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.30.23|AT|2|2. Mose|30||0|23|Du aber nimm dir wohlriechende, auserlesene Spezerei: fünfhundert Lot vonselbst ausgeflossene Myrrhe, halb so viel Zimmet, also 250 Lot, ferner 250 Lot Würzrohr|ZUE1931|Public Domain EXO.30.24|AT|2|2. Mose|30||0|24|und fünfhundert Lot Kassia, nach heiligem Gewicht, dazu ein Hin Olivenöl,|ZUE1931|Public Domain EXO.30.25|AT|2|2. Mose|30||0|25|und mache daraus ein heiliges Salböl, ein Gemisch von Würzwerk, wie es der Salbenmischer bereitet; ein heiliges Salböl soll es sein.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.26|AT|2|2. Mose|30||0|26|Damit sollst du das heilige Zelt und die Lade des Gesetzes salben,|ZUE1931|Public Domain EXO.30.27|AT|2|2. Mose|30||0|27|den Tisch samt allen seinen Geräten, den Leuchter samt seinen Geräten und den Räucheraltar,|ZUE1931|Public Domain EXO.30.28|AT|2|2. Mose|30||0|28|ferner den Brandopferaltar samt allen seinen Geräten und den Kessel samt seinem Gestell.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.29|AT|2|2. Mose|30||0|29|So sollst du sie weihen, damit sie hochheilig seien; ein jeder, der sie berührt, verfällt dem Heiligtum.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.30|AT|2|2. Mose|30||0|30|Auch Aaron und seine Söhne sollst du salben und sie dadurch weihen, mir Priesterdienste zu tun.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.31|AT|2|2. Mose|30||0|31|Zu den Israeliten aber sollst du sprechen: Als heiliges Salböl soll euch dies gelten, von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.32|AT|2|2. Mose|30||0|32|Auf Menschenleiber soll es nicht gegossen werden, und ihr sollt auch keines in der gleichen Mischung herstellen; heilig ist es, als heilig soll es euch gelten.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.33|AT|2|2. Mose|30||0|33|Wer|ZUE1931|Public Domain EXO.30.34|AT|2|2. Mose|30||0|34|Und der Herr sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei: wohlriechendes Harz, Räucherklaue, Galbanum und reinen Weihrauch, von jedem gleich viel,|ZUE1931|Public Domain EXO.30.35|AT|2|2. Mose|30||0|35|und mache Räucherwerk daraus, ein Würzgemisch, wie es der Salbenmischer bereitet, gesalzen und rein, für den heiligen Gebrauch.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.36|AT|2|2. Mose|30||0|36|Und du sollst etwas davon fein zerstossen und davon in das heilige Zelt vor das Gesetz bringen, wo ich mit dir zusammenkommen will; als hochheilig soll es euch gelten.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.37|AT|2|2. Mose|30||0|37|In derselben Mischung aber, in der du das Räucherwerk herstellst, sollt ihr für euch selbst keines machen; als etwas dem Herrn Geweihtes soll es dir gelten.|ZUE1931|Public Domain EXO.30.38|AT|2|2. Mose|30||0|38|Wer dergleichen macht, um sich an seinem Wohlgeruch zu freuen, der soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.31.1|AT|2|2. Mose|31||0|1|Dann sprach der Herr zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.31.2|AT|2|2. Mose|31||0|2|Siehe, ich habe Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamme Juda, mit Namen berufen|ZUE1931|Public Domain EXO.31.3|AT|2|2. Mose|31||0|3|und habe ihn mit göttlichem Geiste erfüllt, mit Weisheit, mit Verstand und mit Kenntnis in allerlei Arbeiten,|ZUE1931|Public Domain EXO.31.4|AT|2|2. Mose|31||0|4|um Erfindungen zu ersinnen und sie auszuführen in Gold, Silber und Erz|ZUE1931|Public Domain EXO.31.5|AT|2|2. Mose|31||0|5|und durch Bearbeitung von Edelsteinen zum Besetzen und durch Bearbeitung von Holz, um allerlei Werke herzustellen.|ZUE1931|Public Domain EXO.31.6|AT|2|2. Mose|31||0|6|Und siehe, ich habe ihm Oholiab, den Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan, beigegeben, und allen Kunstverständigen habe ich künstlerischen Sinn verliehen, damit sie alles machen, was ich dir geboten habe:|ZUE1931|Public Domain EXO.31.7|AT|2|2. Mose|31||0|7|das heilige Zelt, die Lade für das Gesetz, die Deckplatte darauf und alle Geräte des Zeltes,|ZUE1931|Public Domain EXO.31.8|AT|2|2. Mose|31||0|8|den Tisch mit seinen Geräten, den Leuchter aus reinem Gold mit allen seinen Geräten und den Räucheraltar,|ZUE1931|Public Domain EXO.31.9|AT|2|2. Mose|31||0|9|den Brandopferaltar mit allen seinen Geräten und den Kessel mit seinem Gestell,|ZUE1931|Public Domain EXO.31.10|AT|2|2. Mose|31||0|10|die gewirkten Kleider und die heiligen Kleider des Priesters Aaron und die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst,|ZUE1931|Public Domain EXO.31.11|AT|2|2. Mose|31||0|11|das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk für das Heiligtum. Genau, wie ich es dir geboten habe, sollen sie es machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.31.12|AT|2|2. Mose|31||0|12|Und der Herr sprach zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.31.13|AT|2|2. Mose|31||0|13|Rede mit den Israeliten und sage ihnen: Haltet nur ja meine Ruhetage! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch, von Geschlecht zu Geschlecht, damit man wisse, dass ich, der Herr, es bin, der euch heiligt.|ZUE1931|Public Domain EXO.31.14|AT|2|2. Mose|31||0|14|Darum haltet den Ruhetag; denn er muss euch heilig sein. Wer ihn entweiht, soll sterben; denn wer an ihm eine Arbeit verrichtet, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.31.15|AT|2|2. Mose|31||0|15|Sechs Tage darf man arbeiten; am siebenten Tage aber ist hoher Feiertag, dem Herrn geweiht. Wer am Sabbattag arbeitet, der soll sterben.|ZUE1931|Public Domain EXO.31.16|AT|2|2. Mose|31||0|16|Darum sollen die Israeliten den Ruhetag halten, indem sie den Ruhetag feiern von Geschlecht zu Geschlecht, als immerwährende Verpflichtung.|ZUE1931|Public Domain EXO.31.17|AT|2|2. Mose|31||0|17|Er ist für alle Zeiten ein Zeichen zwischen mir und den Israeliten. Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde gemacht; am siebenten Tage aber hat er geruht und sich erquickt.|ZUE1931|Public Domain EXO.31.18|AT|2|2. Mose|31||0|18|Und als er mit Mose auf dem Berge Sinai zu Ende geredet hatte, übergab er ihm die beiden Tafeln des Gesetzes, steinerne Tafeln, vom Finger Gottes beschrieben.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.1|AT|2|2. Mose|32||0|1|ALS aber das Volk sah, dass Mose so lange nicht vom Berge herabkam, sammelte es sich um Aaron und sprach zu ihm: Auf, mache uns einen Gott, der vor uns her ziehe; denn wir wissen nicht, was dem da zugestossen ist, dem Mose, dem Mann, der uns aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.2|AT|2|2. Mose|32||0|2|Aaron sprach zu ihnen: Reisst die goldenen Ringe ab, die eure Frauen, eure Söhne und Töchter an den Ohren tragen, und bringt sie zu mir her.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.3|AT|2|2. Mose|32||0|3|Da rissen sich alle Leute die goldenen Ringe ab, die sie an den Ohren trugen, und brachten sie zu Aaron.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.4|AT|2|2. Mose|32||0|4|Und er nahm (das Gold) aus ihrer Hand, goss es in eine Tonform und machte daraus ein gegossenes Kalb. Da sprachen sie: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.5|AT|2|2. Mose|32||0|5|Als Aaron das sah, baute er einen Altar vor demselben und liess ausrufen: Morgen ist ein Fest für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.6|AT|2|2. Mose|32||0|6|Und am andern Morgen in der Frühe opferten sie Brandopfer und brachten Heilsopfer dar; darnach setzte sich das Volk nieder, zu essen und zu trinken, und dann erhoben sie sich, um sich zu belustigen.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.7|AT|2|2. Mose|32||0|7|Da sprach der Herr zu Mose: Geh, steige hinab; denn dein Volk, das du aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hast, frevelt.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.8|AT|2|2. Mose|32||0|8|Gar bald sind sie von dem Wege abgewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht, haben es angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.9|AT|2|2. Mose|32||0|9|Dann sprach der Herr zu Mose: Ich sehe, dass dieses Volk ein halsstarriges Volk ist.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.10|AT|2|2. Mose|32||0|10|Und nun lass mich, dass mein Zorn wider sie entbrenne und ich sie vertilge; dich aber will ich zu einem grossen Volke machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.11|AT|2|2. Mose|32||0|11|Mose aber flehte den Herrn, seinen Gott, an und sprach: Ach Herr, warum entbrennt dein Zorn wider dein Volk, das du mit grosser Kraft und starker Hand aus dem Lande Ägypten herausgeführt hast?|ZUE1931|Public Domain EXO.32.12|AT|2|2. Mose|32||0|12|"Warum sollen die Ägypter sagen: ""In böser Absicht hat er sie hinausgeführt, um sie im Gebirge umkommen zu lassen und sie vom Erdboden zu vertilgen""? Lass ab von der Glut deines Zorns und lass dich das Unheil gereuen, das du über dein Volk bringen willst."|ZUE1931|Public Domain EXO.32.13|AT|2|2. Mose|32||0|13|Gedenke deiner Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheissen hast: Ich will eure Nachkommen so zahlreich machen wie die Sterne am Himmel, und dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es für immer besitzen.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.14|AT|2|2. Mose|32||0|14|Da liess sich der Herr das Unheil gereuen, das er seinem Volke angedroht hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.15|AT|2|2. Mose|32||0|15|Darnach wandte sich Mose und stieg vom Berge herab, die beiden Gesetzestafeln in der Hand, Tafeln, die auf beiden Seiten beschrieben waren; vorn und hinten waren sie beschrieben.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.16|AT|2|2. Mose|32||0|16|Die Tafeln waren Gottes Werk, und die Schrift war Gottesschrift, auf den Tafeln eingegraben.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.17|AT|2|2. Mose|32||0|17|Als nun Josua das laute Geschrei des Volkes hörte, sprach er zu Mose: Es ist Kriegslärm im Lager.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.18|AT|2|2. Mose|32||0|18|Der aber antwortete: Das ist kein Geschrei von Siegern und kein Geschrei von Besiegten; lärmenden Gesang höre ich.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.19|AT|2|2. Mose|32||0|19|Und als Mose sich dem Lager näherte und das Kalb und die Reigentänze sah, entbrannte sein Zorn, und er warf die Tafeln aus der Hand und zerschmetterte sie unten am Berge.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.20|AT|2|2. Mose|32||0|20|Dann nahm er das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es und zermalmte es zu Pulver, streute es auf Wasser und gab es den Israeliten zu trinken.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.21|AT|2|2. Mose|32||0|21|Zu Aaron aber sprach Mose: Was hat dir dieses Volk getan, dass du eine so grosse Schuld über sie gebracht hast?|ZUE1931|Public Domain EXO.32.22|AT|2|2. Mose|32||0|22|Aaron erwiderte: Dein Zorn entbrenne nicht, o Herr; du weisst ja selbst, wie zügellos dieses Volk ist.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.23|AT|2|2. Mose|32||0|23|"Sie sprachen zu mir: ""Mache uns einen Gott, der vor uns her ziehe; denn wir wissen nicht, was dem da zugestossen ist, dem Mose, dem Mann, der uns aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat."""|ZUE1931|Public Domain EXO.32.24|AT|2|2. Mose|32||0|24|"Da sprach ich zu ihnen: ""Wer Goldschmuck trägt, der reisse ihn ab!"" Und sie gaben es mir, und ich warf es ins Feuer; da wurde dieses Kalb daraus."|ZUE1931|Public Domain EXO.32.25|AT|2|2. Mose|32||0|25|Als nun Mose sah, wie zügellos das Volk war (denn Aaron hatte ihm die Zügel schiessen lassen zur Schadenfreude seiner Widersacher),|ZUE1931|Public Domain EXO.32.26|AT|2|2. Mose|32||0|26|trat er in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer zu dem Herrn hält! Da scharten sich um ihn alle Leviten.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.27|AT|2|2. Mose|32||0|27|Und er sprach zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Gürte ein jeder sein Schwert an die Hüfte! Geht im Lager hin und her, von einem Tor zum andern, und tötet alles, Brüder, Freunde und Verwandte!|ZUE1931|Public Domain EXO.32.28|AT|2|2. Mose|32||0|28|Und die Leviten taten, wie Mose ihnen befohlen hatte. So fielen an jenem Tage vom Volk an die dreitausend Mann.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.29|AT|2|2. Mose|32||0|29|Und Mose sprach: Weiht euch heute dem Dienste des Herrn, ein jeder um den Preis seines Sohnes und seines Bruders, damit er heute Segen auf euch lege.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.30|AT|2|2. Mose|32||0|30|Am andern Morgen aber sprach Mose zum Volke: Ihr habt eine grosse Sünde begangen. So will ich denn zum Herrn hinaufsteigen; vielleicht kann ich Sühne schaffen für eure Sünde.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.31|AT|2|2. Mose|32||0|31|Also ging Mose wieder zum Herrn und sprach: Ach, dieses Volk hat eine grosse Sünde begangen: sie haben sich einen Gott aus Gold gemacht.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.32|AT|2|2. Mose|32||0|32|Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde! Wo nicht, so tilge mich aus deinem Buche, das du geschrieben hast.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.33|AT|2|2. Mose|32||0|33|Der Herr aber sprach zu Mose: Wer sich an mir versündigt, den tilge ich aus meinem Buche.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.34|AT|2|2. Mose|32||0|34|So gehe nun und führe das Volk dorthin, wohin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soll vor dir her gehen. Aber zu meiner Zeit will ich ihre Sünde an ihnen heimsuchen.|ZUE1931|Public Domain EXO.32.35|AT|2|2. Mose|32||0|35|Und der Herr brachte eine Plage über das Volk, dafür dass sie das Kalb angebetet, das Aaron gemacht hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.1|AT|2|2. Mose|33||0|1|"DARNACH sprach der Herr zu Mose: Geh, ziehe mit dem Volke, das du aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hast, von hier hinauf in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe, indem ich sprach: ""Deinen Nachkommen will ich es geben"" -"|ZUE1931|Public Domain EXO.33.2|AT|2|2. Mose|33||0|2|und ich will einen Engel vor dir her senden und die Kanaaniter, Amoriter, Hethiter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter vertreiben -,|ZUE1931|Public Domain EXO.33.3|AT|2|2. Mose|33||0|3|in ein Land, das von Milch und Honig fliesst. Denn ich will nicht mit euch hinaufziehen, weil ihr ein halsstarriges Volk seid; ich könnte euch sonst unterwegs vertilgen.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.4|AT|2|2. Mose|33||0|4|Als das Volk diese harte Rede hörte, wurde es betrübt, und niemand legte seinen Schmuck an.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.5|AT|2|2. Mose|33||0|5|Da sprach der Herr zu Mose: Sage zu den Israeliten: Ihr seid ein halsstarriges Volk. Wenn ich nur einen Augenblick in eurer Mitte hinaufzöge, würde ich euch vertilgen. Und nun legt euren Schmuck von euch, dann will ich sehen, was ich für euch tun kann.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.6|AT|2|2. Mose|33||0|6|Da taten die Israeliten ihren Schmuck von sich, vom Berge Horeb an.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.7|AT|2|2. Mose|33||0|7|Mose aber nahm jeweilen das Zelt und schlug es ausserhalb des Lagers in einiger Entfernung vom Lager für ihn auf, und er nannte es Zelt der Zusammenkunft. Wer nun den Herrn befragen wollte, der ging zum Zelt der Zusammenkunft hinaus, das ausserhalb des Lagers stand.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.8|AT|2|2. Mose|33||0|8|Und wenn Mose zu dem Zelt hinausging, erhob sich das ganze Volk, und jeder blieb am Eingang seines Zeltes stehen, und sie schauten Mose nach, bis er in das Zelt hineinging.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.9|AT|2|2. Mose|33||0|9|Und wenn Mose in das Zelt hineinging, kam die Wolkensäule herab und stellte sich an den Eingang des Zeltes, und er redete mit Mose.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.10|AT|2|2. Mose|33||0|10|Wenn nun das ganze Volk die Wolkensäule am Eingang des Zeltes stehen sah, erhoben sie sich alle und warfen sich nieder, ein jeder am Eingang seines Zeltes.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.11|AT|2|2. Mose|33||0|11|Der Herr aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie jemand mit seinem Freunde redet. Dann kehrte er zum Lager zurück, während sein Diener Josua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, das Zelt nie verliess.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.12|AT|2|2. Mose|33||0|12|"Und Mose sprach zum Herrn: Siehe, du befiehlst mir, dieses Volk hinaufzuführen; doch hast du mich nicht wissen lassen, wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast: ""Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade gefunden in meinen Augen."""|ZUE1931|Public Domain EXO.33.13|AT|2|2. Mose|33||0|13|Nun denn, wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, so lass mich doch deine Pläne wissen, damit ich dich erkenne, auf dass ich Gnade finde in deinen Augen; und bedenke doch, dass dieses Volk dein Volk ist.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.14|AT|2|2. Mose|33||0|14|Er erwiderte: Mein Angesicht wird vor dir her gehen, und ich will dich zur Ruhe bringen.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.15|AT|2|2. Mose|33||0|15|Er aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein Angesicht mitgeht, so lass uns nicht von hier hinaufziehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.16|AT|2|2. Mose|33||0|16|Woran soll man denn sonst erkennen, dass ich und dein Volk Gnade gefunden haben in deinen Augen, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst und dass ich und dein Volk so vor allen Völkern auf dem Erdboden ausgezeichnet werden?|ZUE1931|Public Domain EXO.33.17|AT|2|2. Mose|33||0|17|Da sprach der Herr zu Mose: Auch was du jetzt erbeten hast, will ich tun; denn du hast Gnade gefunden in meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.18|AT|2|2. Mose|33||0|18|Er aber sprach: Lass mich doch deine Herrlichkeit schauen!|ZUE1931|Public Domain EXO.33.19|AT|2|2. Mose|33||0|19|Und er antwortete: Ich will all meine Pracht vor deinem Angesicht vorübergehen lassen und will den Namen des Herrn vor dir ausrufen: wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.20|AT|2|2. Mose|33||0|20|Dann sprach er: Du kannst mein Angesicht nicht schauen, denn kein Mensch bleibt am Leben, der mich schaut.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.21|AT|2|2. Mose|33||0|21|Und der Herr sprach: Siehe, da ist Raum neben mir; tritt auf den Felsen.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.22|AT|2|2. Mose|33||0|22|Wenn nun meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in eine Kluft des Felsens stellen und meine Hand schützend über dich breiten, bis ich vorüber bin.|ZUE1931|Public Domain EXO.33.23|AT|2|2. Mose|33||0|23|Und wenn ich dann meine Hand weghebe, darfst du mir nachschauen, aber mein Angesicht kann niemand sehen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.1|AT|2|2. Mose|34||0|1|UND der Herr sprach zu Mose: Haue dir zwei steinerne Tafeln zurecht, wie die ersten waren; dann will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln standen, welche du zerschmettert hast.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.2|AT|2|2. Mose|34||0|2|Und halte dich für morgen bereit, in der Frühe auf den Berg Sinai zu steigen und dort auf der Spitze des Berges vor mich zu treten.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.3|AT|2|2. Mose|34||0|3|Es soll aber niemand mit dir hinaufsteigen und es soll auch niemand am ganzen Berg sich sehen lassen; sogar die Schafe und die Rinder dürfen nicht gegen diesen Berg hin weiden.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.4|AT|2|2. Mose|34||0|4|Da hieb Mose zwei steinerne Tafeln zurecht, wie die ersten gewesen waren. Und am andern Morgen in der Frühe stieg er auf den Berg Sinai, wie ihm der Herr geboten hatte, und nahm die zwei steinernen Tafeln mit.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.5|AT|2|2. Mose|34||0|5|Da fuhr der Herr in der Wolke herab und trat daselbst neben ihn. Und als Mose den Namen des Herrn anrief,|ZUE1931|Public Domain EXO.34.6|AT|2|2. Mose|34||0|6|ging der Herr vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr, der Herr - ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Huld und Treue,|ZUE1931|Public Domain EXO.34.7|AT|2|2. Mose|34||0|7|der Gnade bewahrt bis ins tausendste Geschlecht, der Schuld und Missetat und Sünde verzeiht, aber nicht ganz ungestraft lässt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an Kindern und Kindeskindern, bis ins dritte und vierte Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.8|AT|2|2. Mose|34||0|8|Da verneigte sich Mose alsbald bis zur Erde, warf sich nieder|ZUE1931|Public Domain EXO.34.9|AT|2|2. Mose|34||0|9|und sprach: Herr, habe ich Gnade gefunden in deinen Augen, so wollest du, o Herr, mitten unter uns einherziehen; denn es ist ein halsstarriges Volk. Vergib uns unsre Schuld und Sünde und mache uns zu deinem Eigentum.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.10|AT|2|2. Mose|34||0|10|Er erwiderte: Siehe, ich schliesse einen Bund: vor deinem ganzen Volke will ich Wunder tun, dergleichen nicht gewirkt worden sind auf der ganzen Erde und unter allen Völkern, und das ganze Volk, unter dem du weilst, soll das Tun des Herrn sehen; denn furchtbar ist, was ich für dich tun werde.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.11|AT|2|2. Mose|34||0|11|Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich werde die Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter vor dir vertreiben.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.12|AT|2|2. Mose|34||0|12|Hüte dich, mit den Bewohnern des Landes, in das du kommst, ein Abkommen zu treffen, damit sie dir nicht zum Fallstrick werden, wenn sie mit dir zusammen wohnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.13|AT|2|2. Mose|34||0|13|Vielmehr sollt ihr ihre Altäre niederreissen, ihre Malsteine zerschlagen und ihre Ascheren umhauen;|ZUE1931|Public Domain EXO.34.14|AT|2|2. Mose|34||0|14|denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn eifersüchtig heisst der Herr, ein eifersüchtiger Gott ist er.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.15|AT|2|2. Mose|34||0|15|Dass du mir ja nicht mit den Bewohnern des Landes ein Abkommen triffst! Denn wenn sie ihren Göttern sich hingeben und ihren Göttern opfern und dich dazu einladen, so könntest du von ihrem Opfer essen;|ZUE1931|Public Domain EXO.34.16|AT|2|2. Mose|34||0|16|auch könntest du Frauen für deine Söhne aus ihren Töchtern nehmen, und wenn dann ihre Töchter sich ihren Göttern hingeben, könnten sie deine Söhne verführen, sich auch ihren Göttern hinzugeben.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.17|AT|2|2. Mose|34||0|17|Gegossene Gottesbilder sollst du dir nicht machen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.18|AT|2|2. Mose|34||0|18|Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur bestimmten Zeit im Ährenmonat; denn im Ährenmonat bist du aus Ägypten ausgezogen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.19|AT|2|2. Mose|34||0|19|Alle Erstgeburt ist mein: all dein männliches Vieh, die Erstgeburt von Rind und Schaf.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.20|AT|2|2. Mose|34||0|20|Die Erstgeburt vom Esel sollst du mit einem Lamm auslösen; willst du sie aber nicht auslösen, so brich ihr das Genick. Alle Erstgeburt unter deinen Söhnen sollst du auslösen. Und man soll nicht mit leeren Händen vor meinem Angesicht erscheinen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.21|AT|2|2. Mose|34||0|21|Sechs Tage darfst du arbeiten; am siebenten Tage aber sollst du feiern,|ZUE1931|Public Domain EXO.34.22|AT|2|2. Mose|34||0|22|Und das Wochenfest sollst du halten, mit den Erstlingen der Weizenernte, und das Fest der Lese an der Wende des Jahres.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.23|AT|2|2. Mose|34||0|23|Dreimal im Jahre sollen alle deine Männer vor dem Herrn, dem Gott Israels, erscheinen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.24|AT|2|2. Mose|34||0|24|Denn ich werde Völker vor dir vertreiben und dein Gebiet weit machen, und niemand soll nach deinem Lande begehren, während du, dreimal im Jahre, hinaufziehst, um vor dem Herrn, deinem Gott, zu erscheinen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.25|AT|2|2. Mose|34||0|25|Du sollst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit Gesäuertem darbringen und das Opfer des Passafestes soll nicht bis zum andern Morgen aufbehalten werden.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.26|AT|2|2. Mose|34||0|26|Das Beste, die Erstlinge von deinem Acker sollst du in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen. Du sollst ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.27|AT|2|2. Mose|34||0|27|Und der Herr sprach zu Mose: Schreibe dir diese Worte auf; denn auf Grund dieser Worte schliesse ich mit dir und mit Israel einen Bund.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.28|AT|2|2. Mose|34||0|28|Und er blieb daselbst bei dem Herrn vierzig Tage und vierzig Nächte, ohne Brot zu essen und Wasser zu trinken. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die zehn Worte.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.29|AT|2|2. Mose|34||0|29|Als Mose darnach vom Berge Sinai herabstieg (Mose hatte aber die beiden Tafeln des Gesetzes in der Hand, als er vom Berge herabstieg), da wusste er nicht, dass die Haut seines Antlitzes strahlend geworden war, während der Herr mit ihm redete.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.30|AT|2|2. Mose|34||0|30|Als nun Aaron und alle Israeliten Mose sahen, siehe, da strahlte die Haut seines Antlitzes; darum fürchteten sie sich, ihm zu nahen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.31|AT|2|2. Mose|34||0|31|Aber Mose rief sie heran; da wandten sich Aaron und alle Fürsten in der Gemeinde ihm wieder zu, und Mose redete mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.32|AT|2|2. Mose|34||0|32|Darnach traten alle Israeliten heran, und er trug ihnen alles auf, was der Herr mit ihm auf dem Berge Sinai geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.33|AT|2|2. Mose|34||0|33|Als aber Mose aufhörte, mit ihnen zu reden, legte er eine Hülle auf sein Antlitz.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.34|AT|2|2. Mose|34||0|34|Und wenn Mose hineinging vor den Herrn, um mit ihm zu reden, legte er die Hülle ab, bis er wieder herauskam; und wenn er herauskam, teilte er den Israeliten mit, was ihm befohlen war.|ZUE1931|Public Domain EXO.34.35|AT|2|2. Mose|34||0|35|Dann sahen die Israeliten, dass die Haut auf Moses Antlitz strahlte; Mose aber legte die Hülle wieder auf sein Antlitz, bis er hineinging, um mit ihm zu reden.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.1|AT|2|2. Mose|35||0|1|UND Mose versammelte die ganze Gemeinde Israels und sprach zu ihnen: Dies ist's, was der Herr zu tun geboten hat:|ZUE1931|Public Domain EXO.35.2|AT|2|2. Mose|35||0|2|Sechs Tage darf man arbeiten; am siebenten Tage aber ist für euch hoher Feiertag, dem Herrn geweiht. Wer an ihm arbeitet, der soll sterben.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.3|AT|2|2. Mose|35||0|3|Am Sabbattag sollt ihr in keiner eurer Wohnungen Feuer anzünden.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.4|AT|2|2. Mose|35||0|4|Und Mose sprach zu der ganzen Gemeinde Israels: Dies ist's, was der Herr geboten hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.5|AT|2|2. Mose|35||0|5|Nehmt aus eurem Besitz eine Abgabe für den Herrn; ein jeder, den sein Herz dazu treibt, bringe sie her, die Abgabe für den Herrn: Gold, Silber und Erz;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.6|AT|2|2. Mose|35||0|6|Stoffe von blauem und rotem Purpur, von Karmesin, von Byssus und von Ziegenhaaren;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.7|AT|2|2. Mose|35||0|7|rotgefärbte Widderfelle, Seehundsfelle und Akazienholz;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.8|AT|2|2. Mose|35||0|8|Öl für den Leuchter und Spezerei für das Salböl und für das wohlriechende Räucherwerk;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.9|AT|2|2. Mose|35||0|9|Sohamsteine und|ZUE1931|Public Domain EXO.35.10|AT|2|2. Mose|35||0|10|Und alle unter euch, die kunstverständig sind, mögen kommen und alles machen, was der Herr geboten hat:|ZUE1931|Public Domain EXO.35.11|AT|2|2. Mose|35||0|11|die Wohnung mit ihren Zeltwänden und ihrem Dach, ihren Haken, Brettern, Riegeln, Säulen und Füssen;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.12|AT|2|2. Mose|35||0|12|die Lade mit ihren Stangen, die Deckplatte und den verhüllenden Vorhang;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.13|AT|2|2. Mose|35||0|13|den Tisch mit seinen Stangen und allen seinen Geräten und den Schaubroten;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.14|AT|2|2. Mose|35||0|14|den Leuchter mit seinen Geräten und Lampen und das Öl für den Leuchter;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.15|AT|2|2. Mose|35||0|15|den Räucheraltar mit seinen Stangen, das Salböl, das wohlriechende Räucherwerk und den Türvorhang für den Eingang der Wohnung;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.16|AT|2|2. Mose|35||0|16|den Brandopferaltar mit seinem ehernen Gitterwerk, mit seinen Stangen und allen seinen Geräten und den Kessel mit seinem Gestell;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.17|AT|2|2. Mose|35||0|17|die Umhänge des Vorhofs nebst seinen Säulen und Füssen und den Vorhang für das Tor des Vorhofs;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.18|AT|2|2. Mose|35||0|18|die Pflöcke der Wohnung und die Pflöcke des Vorhofs nebst ihren Stricken;|ZUE1931|Public Domain EXO.35.19|AT|2|2. Mose|35||0|19|die gewirkten Kleider für den Dienst im Heiligtum, die heiligen Kleider für Aaron, den Priester, und die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.20|AT|2|2. Mose|35||0|20|Da ging die ganze Gemeinde Israels von Mose hinweg.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.21|AT|2|2. Mose|35||0|21|Dann aber kamen sie, ein jeder, den sein Herz dazu trieb, ein jeder, dessen Geist willig war, und brachten die Abgabe für den Herrn zur Herstellung des heiligen Zeltes und für den ganzen Dienst darin und für die heiligen Kleider.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.22|AT|2|2. Mose|35||0|22|Männer wie Frauen kamen: alle, die ihr Herz dazu trieb, brachten Spangen, Ohrringe, Siegelringe und andern Schmuck, allerlei goldenes Geschmeide, auch alle, die dem Herrn eine Gabe von Gold geweiht hatten.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.23|AT|2|2. Mose|35||0|23|Und alle, die blauen und roten Purpur, Karmesin, Byssus und Ziegenhaare, rotgefärbte Widderfelle und Seehundsfelle hatten, die brachten es herbei.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.24|AT|2|2. Mose|35||0|24|Und wer eine Abgabe von Silber oder Erz entrichten wollte, der brachte die Abgabe für den Herrn herbei. Und wer Akazienholz hatte für alle die Arbeiten bei der Herstellung, der brachte es.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.25|AT|2|2. Mose|35||0|25|Und alle Frauen, die kunstverständig waren, spannen eigenhändig und brachten das Gesponnene: den blauen und roten Purpur, das Karmesin und den Byssus.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.26|AT|2|2. Mose|35||0|26|Und alle Frauen, die ihr Herz dazu trieb und die sich darauf verstanden, spannen Ziegenhaare.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.27|AT|2|2. Mose|35||0|27|Die Fürsten aber brachten die Sohamsteine und die|ZUE1931|Public Domain EXO.35.28|AT|2|2. Mose|35||0|28|ferner die Spezerei und das Öl für den Leuchter und zum Salböl und zu dem wohlriechenden Räucherwerk.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.29|AT|2|2. Mose|35||0|29|So brachten die Israeliten dem Herrn freiwillige Gaben, alle Männer und Frauen, die ihr Herz dazu trieb, etwas zu bringen für alle die Arbeiten, deren Ausführung der Herr durch Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.30|AT|2|2. Mose|35||0|30|Da sprach Mose zu den Israeliten: Seht, der Herr hat Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamme Juda, mit Namen berufen|ZUE1931|Public Domain EXO.35.31|AT|2|2. Mose|35||0|31|und hat ihn mit göttlichem Geiste erfüllt, mit Weisheit, mit Verstand und mit Kenntnis in allerlei Arbeiten,|ZUE1931|Public Domain EXO.35.32|AT|2|2. Mose|35||0|32|um Erfindungen zu ersinnen und sie auszuführen in Gold, Silber und Erz|ZUE1931|Public Domain EXO.35.33|AT|2|2. Mose|35||0|33|und durch Bearbeitung von Edelsteinen zum Besetzen und durch Bearbeitung von Holz, um allerlei kunstvolle Arbeiten zu schaffen.|ZUE1931|Public Domain EXO.35.34|AT|2|2. Mose|35||0|34|Er hat ihm auch die Gabe verliehen,|ZUE1931|Public Domain EXO.35.35|AT|2|2. Mose|35||0|35|Er hat sie erfüllt mit künstlerischem Sinn, um allerlei Arbeiten zu schaffen, wie sie der Schmied und Zimmermann, der Kunstweber, der Buntweber in blauem und rotem Purpur, in Karmesin und Byssus, und der Weber schafft, indem sie allerlei Arbeiten ausführen und Erfindungen ersinnen.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.1|AT|2|2. Mose|36||0|1|Und nun sollen Bezaleel und Oholiab und alle kunstverständigen Männer, denen der Herr Weisheit und Verstand gegeben hat, sodass sie sich auf die Ausführung verstehen, alle Arbeiten für die Herstellung des Heiligtums ausführen, ganz so, wie es der Herr geboten hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.2|AT|2|2. Mose|36||0|2|Also berief Mose den Bezaleel und den Oholiab und alle kunstverständigen Männer, denen der Herr künstlerischen Sinn verliehen hatte, alle, die ihr Herz dazu trieb, sich an die Arbeit zu machen, um sie auszuführen.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.3|AT|2|2. Mose|36||0|3|Und sie empfingen von Mose die ganze Abgabe, welche die Israeliten für die Ausführung der Arbeiten zur Herstellung des Heiligtums gebracht hatten; man brachte ihm aber immer noch alle Morgen freiwillige Gaben.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.4|AT|2|2. Mose|36||0|4|Da kamen alle Künstler, die alle die Arbeiten für das Heiligtum ausführten, ein jeder von seiner Arbeit, die er gerade tat,|ZUE1931|Public Domain EXO.36.5|AT|2|2. Mose|36||0|5|und sprachen zu Mose: Die Leute bringen zuviel, mehr als für die Arbeiten nötig ist, die der Herr auszuführen geboten hat.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.6|AT|2|2. Mose|36||0|6|Da liess Mose im ganzen Lager den Befehl ausrufen: Niemand, es sei Mann oder Weib, soll noch weiter etwas herstellen als Abgabe für das Heiligtum. So wurde den Leuten gewehrt, (noch mehr) zu bringen;|ZUE1931|Public Domain EXO.36.7|AT|2|2. Mose|36||0|7|denn des Stoffes war genug und übergenug vorhanden, um alle Arbeiten auszuführen.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.8|AT|2|2. Mose|36||0|8|So machten denn alle Kunstverständigen unter denen, die am Werke arbeiteten, die Wohnung aus zehn Teppichen von gezwirntem Byssus, blauem und rotem Purpur und Karmesin; mit Cheruben, wie sie der Kunstweber wirkt, machte man sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.9|AT|2|2. Mose|36||0|9|Die Länge jedes Teppichs war 28 Ellen und die Breite jedes Teppichs vier Ellen; die Teppiche hatten alle dasselbe Mass.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.10|AT|2|2. Mose|36||0|10|Und er fügte fünf Teppiche aneinander und die fünf andern ebenso.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.11|AT|2|2. Mose|36||0|11|Und er brachte am Saume des Teppichs zuäusserst an dem einen Stück Schleifen von blauem Purpur an, und dasselbe tat er am Saume des äussersten Teppichs an dem andern Stück.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.12|AT|2|2. Mose|36||0|12|Fünfzig Schleifen brachte er an dem einen Teppich an, und fünfzig Schleifen brachte er am Saume des Teppichs an, der zum zweiten Stück gehörte, sodass die Schleifen einander gegenüberstanden.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.13|AT|2|2. Mose|36||0|13|Dann machte er fünfzig goldene Haken und heftete die Teppiche mit den Haken aneinander, sodass die Wohnung ein Ganzes wurde.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.14|AT|2|2. Mose|36||0|14|Ferner machte er Teppiche aus Ziegenhaar als Zeltdach über die Wohnung; elf solche Teppiche machte er.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.15|AT|2|2. Mose|36||0|15|Die Länge jedes Teppichs war dreissig Ellen und die Breite jedes Teppichs vier Ellen; die elf Teppiche hatten alle dasselbe Mass.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.16|AT|2|2. Mose|36||0|16|Und er fügte fünf der Teppiche für sich aneinander und ebenso die sechs andern für sich.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.17|AT|2|2. Mose|36||0|17|Und er brachte am Saume des Teppichs zuäusserst an dem einen Stück fünfzig Schleifen an und ebenso fünfzig Schleifen am Saume des (äussersten) Teppichs an dem andern Stück.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.18|AT|2|2. Mose|36||0|18|Dann machte er fünfzig eherne Haken, um das Zeltdach zusammenzufügen, damit es ein Ganzes würde.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.19|AT|2|2. Mose|36||0|19|Endlich machte er für das Zeltdach eine Decke aus rotgefärbten Widderfellen und oben darüber eine Decke aus Seehundsfellen.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.20|AT|2|2. Mose|36||0|20|Dann machte er die Bretter für die Wohnung, aufrechtstehende, aus Akazienholz.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.21|AT|2|2. Mose|36||0|21|Zehn Ellen war die Länge und anderthalb Ellen die Breite jedes Brettes.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.22|AT|2|2. Mose|36||0|22|Jedes Brett hatte zwei Zapfen, die untereinander verbunden waren; das machte er an allen Brettern der Wohnung.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.23|AT|2|2. Mose|36||0|23|Was aber die Zahl der Bretter für die Wohnung betrifft, so machte er deren zwanzig für die südliche Seitenwand -|ZUE1931|Public Domain EXO.36.24|AT|2|2. Mose|36||0|24|auch machte er vierzig silberne Füsse unter die zwanzig Bretter, je zwei Füsse unter ein Brett für seine beiden Zapfen -,|ZUE1931|Public Domain EXO.36.25|AT|2|2. Mose|36||0|25|und ebenso machte er für die andre, nördliche Seitenwand der Wohnung zwanzig Bretter;|ZUE1931|Public Domain EXO.36.26|AT|2|2. Mose|36||0|26|und ihre vierzig Füsse waren von Silber, je zwei Füsse unter einem Brett.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.27|AT|2|2. Mose|36||0|27|Für die hintere, westliche Wand der Wohnung aber machte er sechs Bretter.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.28|AT|2|2. Mose|36||0|28|Und zwei Bretter machte er für die Ecken der Wohnung auf der Hinterseite.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.29|AT|2|2. Mose|36||0|29|Die waren doppelt von unten auf, gleichmässig waren sie doppelt bis zum obern Ende, bis zu dem einen Ringe; so machte er sie beide für die beiden Ecken.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.30|AT|2|2. Mose|36||0|30|Es waren also acht Bretter mit ihren silbernen Füssen, sechzehn Füssen, unter jedem Brett zwei Füsse.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.31|AT|2|2. Mose|36||0|31|Ferner machte er Riegel von Akazienholz, fünf für die Bretter der einen Seitenwand der Wohnung,|ZUE1931|Public Domain EXO.36.32|AT|2|2. Mose|36||0|32|und fünf Riegel für die Bretter der andern Seitenwand der Wohnung, und fünf Riegel für die Bretter der Wohnung auf der hintern, westlichen Wand.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.33|AT|2|2. Mose|36||0|33|Den mittelsten Riegel aber machte er so, dass er an der Mitte der Bretter durchlief, vom einen Ende bis zum andern.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.34|AT|2|2. Mose|36||0|34|Die Bretter überzog er mit Gold, und ihre Ringe, in die man die Riegel steckte, machte er aus Gold, und auch die Riegel überzog er mit Gold.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.35|AT|2|2. Mose|36||0|35|Dann machte er den Vorhang aus Stoffen von blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus; in Kunstweberarbeit machte er ihn, mit Cheruben.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.36|AT|2|2. Mose|36||0|36|Und er machte für denselben vier Säulen von Akazienholz und überzog sie mit Gold; auch ihre Nägel waren von Gold. Und er goss für sie vier silberne Füsse.|ZUE1931|Public Domain EXO.36.37|AT|2|2. Mose|36||0|37|Endlich machte er für den Eingang des Zeltes einen Vorhang aus Stoffen von blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus, in Buntweberarbeit,|ZUE1931|Public Domain EXO.36.38|AT|2|2. Mose|36||0|38|und fünf Säulen für denselben nebst ihren Nägeln; und er überzog ihre Köpfe und Querstangen mit Gold. Die fünf Füsse aber waren von Erz.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.1|AT|2|2. Mose|37||0|1|Dann machte Bezaleel die Lade aus Akazienholz, zwei und eine halbe Elle lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.2|AT|2|2. Mose|37||0|2|Und er überzog sie inwendig und auswendig mit reinem Gold und brachte daran ringsherum einen goldenen Kranz an.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.3|AT|2|2. Mose|37||0|3|Auch goss er für ihre vier Ecken vier goldene Ringe, und zwar zwei Ringe auf die eine und zwei Ringe auf die andre Seite.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.4|AT|2|2. Mose|37||0|4|Und er machte Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.5|AT|2|2. Mose|37||0|5|Und er steckte die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, dass man die Lade tragen konnte.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.6|AT|2|2. Mose|37||0|6|Dann machte er eine Deckplatte aus reinem Gold, zwei und eine halbe Elle lang und anderthalb Ellen breit.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.7|AT|2|2. Mose|37||0|7|Auch machte er zwei Cherube aus Gold; in getriebener Arbeit machte er sie, an den beiden Enden der Deckplatte:|ZUE1931|Public Domain EXO.37.8|AT|2|2. Mose|37||0|8|den einen Cherub am einen Ende und den andern Cherub am andern Ende. An der Deckplatte brachte er die Cherube an, auf ihren beiden Enden.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.9|AT|2|2. Mose|37||0|9|Die Cherube aber hielten ihre Flügel ausgebreitet nach oben, indem sie mit ihren Flügeln die Deckplatte bedeckten, während eines jeden Angesicht dem andern zugekehrt war; der Deckplatte also war das Angesicht der Cherube zugekehrt.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.10|AT|2|2. Mose|37||0|10|Dann machte er den Tisch aus Akazienholz, zwei Ellen lang, eine Elle breit und anderthalb Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.11|AT|2|2. Mose|37||0|11|Und er überzog ihn mit reinem Gold und brachte an ihm ringsherum einen goldenen Kranz an.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.12|AT|2|2. Mose|37||0|12|Auch brachte er daran ringsherum eine handbreite Leiste an, und einen goldenen Kranz an der Leiste ringsherum.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.13|AT|2|2. Mose|37||0|13|Ferner goss er für ihn vier goldene Ringe und setzte sie an die vier Ecken über seinen vier Füssen;|ZUE1931|Public Domain EXO.37.14|AT|2|2. Mose|37||0|14|dicht an der Leiste waren die Ringe, dass man die Stangen darein stecken und so den Tisch tragen konnte.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.15|AT|2|2. Mose|37||0|15|Die Stangen aber machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Gold, den Tisch daran zu tragen.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.16|AT|2|2. Mose|37||0|16|Er machte auch die Geräte auf dem Tisch, seine Schüsseln und Schalen, Becher und Kannen, mit denen man das Trankopfer spendet -|ZUE1931|Public Domain EXO.37.17|AT|2|2. Mose|37||0|17|Sodann machte er den Leuchter aus reinem Gold, in getriebener Arbeit machte er den Leuchter, den Fuss und den Schaft; die Kelche - Knoten mit Blumen - waren aus einem Stück mit ihm.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.18|AT|2|2. Mose|37||0|18|Sechs Röhren gingen von seinen Seiten aus, drei Leuchterröhren auf der einen Seite und drei Leuchterröhren auf der andern Seite.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.19|AT|2|2. Mose|37||0|19|An jeder Röhre waren drei Kelche - Knoten mit Blumen - in der Form von Mandelblüten; so an allen sechs Röhren, die von dem Leuchter ausgingen.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.20|AT|2|2. Mose|37||0|20|An dem Leuchter selbst aber waren vier Kelche - die Knoten mit den Blumen - in der Form von Mandelblüten,|ZUE1931|Public Domain EXO.37.21|AT|2|2. Mose|37||0|21|nämlich (ein Knoten an der Spitze, dann) ein Knoten unter dem|ZUE1931|Public Domain EXO.37.22|AT|2|2. Mose|37||0|22|Ihre Knoten und Röhren waren aus einem Stück mit ihm, alles aus einem Stück in getriebener Arbeit, aus reinem Gold.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.23|AT|2|2. Mose|37||0|23|Er machte auch die sieben Lampen für ihn nebst den dazugehörigen Lichtscheren und Pfannen aus reinem Gold.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.24|AT|2|2. Mose|37||0|24|Aus einem Talent reinen Goldes machte er ihn und alle seine Geräte.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.25|AT|2|2. Mose|37||0|25|Dann machte er den Räucheraltar aus Akazienholz, eine Elle lang und eine Elle breit, viereckig, und zwei Ellen hoch; seine Hörner waren aus einem Stück mit ihm.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.26|AT|2|2. Mose|37||0|26|Er überzog ihn mit reinem Gold, seine Deckplatte und seine Wände ringsum und auch seine Hörner; und er machte daran ringsherum einen Kranz von Gold.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.27|AT|2|2. Mose|37||0|27|Und unterhalb des Kranzes brachte er zwei goldene Ringe an, an den beiden Ecken auf jeder der zwei Seiten, um die Stangen darein zu stecken, an denen man ihn tragen konnte.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.28|AT|2|2. Mose|37||0|28|Die Stangen machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.|ZUE1931|Public Domain EXO.37.29|AT|2|2. Mose|37||0|29|Auch machte er das heilige Salböl und das reine, wohlriechende Räucherwerk, wie es der Salbenmischer bereitet.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.1|AT|2|2. Mose|38||0|1|Darnach machte er den Brandopferaltar aus Akazienholz, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit, viereckig, und drei Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.2|AT|2|2. Mose|38||0|2|Und er brachte seine Hörner an den vier Ecken an - die Hörner waren aus einem Stück mit ihm - und überzog ihn mit Erz.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.3|AT|2|2. Mose|38||0|3|Dann machte er alle Geräte für den Altar: die Töpfe, Schaufeln, Sprengschalen, Gabeln und Pfannen; alle seine Geräte machte er aus Erz.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.4|AT|2|2. Mose|38||0|4|Auch fertigte er für den Altar ein Gitterwerk an, ein Netz aus Erz, unterhalb der Einfassung, von unten auf bis zur halben Höhe,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.5|AT|2|2. Mose|38||0|5|und goss vier Ringe für die vier Ecken des ehernen Gitterwerks, um die Stangen hineinzustecken.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.6|AT|2|2. Mose|38||0|6|Die Stangen machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Erz.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.7|AT|2|2. Mose|38||0|7|Dann steckte er die Stangen in die Ringe an den Seiten des Altars, dass man ihn daran tragen konnte. Er machte ihn aus Brettern, sodass er inwendig hohl war.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.8|AT|2|2. Mose|38||0|8|Ferner machte er den Kessel aus Erz und auch sein Gestell aus Erz, aus den Spiegeln der dienenden Frauen, die am Eingang des heiligen Zeltes Dienst taten.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.9|AT|2|2. Mose|38||0|9|Hierauf machte er den Vorhof: auf der Südseite die Umhänge für den Vorhof, aus gezwirntem Byssus, hundert Ellen lang,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.10|AT|2|2. Mose|38||0|10|nebst ihren zwanzig Säulen und den dazugehörigen zwanzig Füssen aus Erz, die Nägel der Säulen aber und ihre Querstangen aus Silber;|ZUE1931|Public Domain EXO.38.11|AT|2|2. Mose|38||0|11|ebenso hundert Ellen auf der Nordseite mit den zwanzig Säulen und zwanzig Füssen aus Erz und den Nägeln und Querstangen der Säulen aus Silber;|ZUE1931|Public Domain EXO.38.12|AT|2|2. Mose|38||0|12|auf der Westseite aber fünfzig Ellen Umhänge mit ihren zehn Säulen und den dazugehörigen zehn Füssen und den Nägeln und Querstangen der Säulen aus Silber,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.13|AT|2|2. Mose|38||0|13|und auf der vordern, östlichen Seite fünfzig Ellen,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.14|AT|2|2. Mose|38||0|14|fünfzehn Ellen Umhänge mit ihren drei Säulen und den dazugehörigen drei Füssen auf die eine Seite|ZUE1931|Public Domain EXO.38.15|AT|2|2. Mose|38||0|15|und ebenso auf die andre Seite; zu beiden Seiten des Vorhoftors waren fünfzehn Ellen Umhänge mit ihren drei Säulen und den dazugehörigen drei Füssen.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.16|AT|2|2. Mose|38||0|16|Alle Umhänge des Vorhofs ringsum waren von gezwirntem Byssus,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.17|AT|2|2. Mose|38||0|17|die Füsse der Säulen aus Erz, ihre Nägel aus Silber und der Überzug ihrer Köpfe aus Silber, und alle Säulen des Vorhofs waren durch silberne Querstangen verbunden.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.18|AT|2|2. Mose|38||0|18|Der Vorhang für das Tor des Vorhofs aber war Buntweberarbeit aus Stoffen von blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus, zwanzig Ellen lang und fünf Ellen hoch, entsprechend der Breite (des Stoffes), wie bei den Umhängen des Vorhofs;|ZUE1931|Public Domain EXO.38.19|AT|2|2. Mose|38||0|19|die dazugehörigen vier Säulen und ihre vier Füsse waren aus Erz, die Nägel aus Silber und auch der Überzug ihrer Köpfe und ihre Querstangen aus Silber.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.20|AT|2|2. Mose|38||0|20|Alle Pflöcke der Wohnung und des Vorhofs ringsum aber waren aus Erz.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.21|AT|2|2. Mose|38||0|21|Es folgt nun die Berechnung für die Wohnung, die Wohnung des Gesetzes, wie sie nach dem Befehle Moses vorgenommen wurde, sie wurde besorgt durch die Leviten unter der Leitung Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.22|AT|2|2. Mose|38||0|22|Bezaleel aber, der Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamme Juda, machte alles, was der Herr dem Mose geboten hatte,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.23|AT|2|2. Mose|38||0|23|und mit ihm Oholiab, der Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan, als Schmied und Zimmermann und als Kunstweber und Buntweber in blauem und rotem Purpur, in Karmesin und Byssus.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.24|AT|2|2. Mose|38||0|24|Alles Gold, das für das Werk bei allen Arbeiten am Heiligtum verarbeitet wurde, alles Gold, das als Weihegabe gespendet wurde, wog 29 Talente und 730 Lot nach heiligem Gewicht,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.25|AT|2|2. Mose|38||0|25|Das Silber aber von den Gemusterten der Gemeinde wog hundert Talente und 1 775 Lot nach heiligem Gewicht,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.26|AT|2|2. Mose|38||0|26|ein halbes Lot auf den Kopf, die Hälfte eines Lots nach heiligem Gewicht, von allen, die gemustert wurden, von zwanzig Jahren an und darüber, von 603 550 Mann.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.27|AT|2|2. Mose|38||0|27|Aus den hundert Talenten Silber goss man die Füsse des Heiligtums und die Füsse des Vorhangs, hundert Füsse aus hundert Talenten, aus jedem Talent einen Fuss.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.28|AT|2|2. Mose|38||0|28|Aus den 1 775 Lot aber machte er die Nägel für die Säulen, überzog ihre Köpfe und verband sie durch Querstangen.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.29|AT|2|2. Mose|38||0|29|Das als Weihegabe gespendete Erz wog siebzig Talente und 2 400 Lot.|ZUE1931|Public Domain EXO.38.30|AT|2|2. Mose|38||0|30|Daraus machte er die Füsse für die Türe des heiligen Zeltes, den ehernen Altar nebst dem ehernen Gitterwerk daran und alle Geräte des Altars,|ZUE1931|Public Domain EXO.38.31|AT|2|2. Mose|38||0|31|ferner die Füsse des Vorhofs ringsum und die Füsse des Vorhoftors, sowie alle Pflöcke der Wohnung und alle Pflöcke des Vorhofs ringsum.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.1|AT|2|2. Mose|39||0|1|Aus dem blauen und roten Purpur aber und dem Karmesin machten sie gewirkte Kleider für den Dienst im Heiligtum; und sie machten die heiligen Kleider für Aaron, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.2|AT|2|2. Mose|39||0|2|Und sie machten das Ephod aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.3|AT|2|2. Mose|39||0|3|Das Gold hämmerten sie zu dünnem Blech und zerschnitten es in Fäden, um es in den blauen und roten Purpur, in das Karmesin und den Byssus zu wirken, wie es der Kunstweber macht.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.4|AT|2|2. Mose|39||0|4|Sie machten Schulterstücke daran, die (mit ihm) verbunden waren; an seinen beiden Enden wurde es (mit ihnen) verbunden.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.5|AT|2|2. Mose|39||0|5|Und die Binde daran, womit man es anlegt, war von derselben Arbeit und aus einem Stück mit ihm, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.6|AT|2|2. Mose|39||0|6|Dann machten sie die Sohamsteine zurecht, in ein Geflecht von Gold gefasst, in welche nach Art der Siegelstecherarbeit die Namen der Söhne Israels eingegraben waren.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.7|AT|2|2. Mose|39||0|7|Und sie hefteten sie auf die Schulterstücke des Ephod als Steine, (die dazu dienen sollten,) dass der Israeliten gedacht werde - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.8|AT|2|2. Mose|39||0|8|Dann machten sie die Brusttasche in Kunstweberarbeit, wie das Ephod gemacht war, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.9|AT|2|2. Mose|39||0|9|Viereckig war sie; doppeltgelegt machten sie die Tasche, eine Spanne lang und eine Spanne breit.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.10|AT|2|2. Mose|39||0|10|Und sie besetzten sie mit vier Reihen von Edelsteinen: in die erste Reihe kamen ein Karneol, ein Topas und ein Smaragd zu stehen;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.11|AT|2|2. Mose|39||0|11|in die zweite Reihe ein Rubin, ein Saphir und ein Jaspis;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.12|AT|2|2. Mose|39||0|12|in die dritte Reihe ein Hyazinth, ein Achat und ein Amethyst;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.13|AT|2|2. Mose|39||0|13|in die vierte Reihe ein Chrysolith, ein Soham und ein Onyx. In ein Geflecht von Gold gefasst, bildeten sie den Besatz.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.14|AT|2|2. Mose|39||0|14|Und der Steine waren nach den Namen der Söhne Israels zwölf, nach ihren Namen; in Siegelstecherarbeit stand auf jedem der Name eines der zwölf Stämme.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.15|AT|2|2. Mose|39||0|15|Darnach brachten sie an der Tasche schnurartig geflochtene Ketten aus reinem Gold an.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.16|AT|2|2. Mose|39||0|16|Dann machten sie zwei goldene Geflechte und zwei goldene Ringe und setzten die zwei Ringe an die beiden Enden der Tasche.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.17|AT|2|2. Mose|39||0|17|Und sie befestigten die beiden goldenen Schnüre an den zwei Ringen an den Enden der Tasche.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.18|AT|2|2. Mose|39||0|18|Die beiden Enden der zwei Schnüre aber befestigten sie an den zwei Geflechten und hefteten diese auf die Schulterstücke des Ephod an dessen Vorderseite.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.19|AT|2|2. Mose|39||0|19|Dann machten sie|ZUE1931|Public Domain EXO.39.20|AT|2|2. Mose|39||0|20|Und sie machten(mit ihnen) zusammengefügt war, über der Binde des Ephod.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.21|AT|2|2. Mose|39||0|21|Dann banden sie die Tasche mit ihren Ringen vermittelst einer Schnur von blauem Purpur an den Ringen des Ephod fest, sodass die Tasche an der Binde des Ephod anlag und sich über dem Ephod nicht verschob - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.22|AT|2|2. Mose|39||0|22|Weiter machen sie das Obergewand für das Ephod, in Weberarbeit, ganz aus blauem Purpur,|ZUE1931|Public Domain EXO.39.23|AT|2|2. Mose|39||0|23|und mitten darin die Öffnung des Obergewandes, wie die Öffung eines Panzers, mit einem Saum rings um das Loch, damit es nicht zerreisse.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.24|AT|2|2. Mose|39||0|24|Und sie brachten am Saum des Obergewandes Granatäpfel aus blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus an,|ZUE1931|Public Domain EXO.39.25|AT|2|2. Mose|39||0|25|machten dann Schellen aus reinem Gold und setzten sie zwischen die Granatäpfel, ringsum am Saum des Obergewandes zwischen die Granatäpfel,|ZUE1931|Public Domain EXO.39.26|AT|2|2. Mose|39||0|26|abwechselnd eine Schelle und einen Granatapfel ringsum am Saum des Obergewandes, für den heiligen Dienst, - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.27|AT|2|2. Mose|39||0|27|Dann machten sie die Leibröcke aus Byssus für Aaron und seine Söhne, in Weberarbeit,|ZUE1931|Public Domain EXO.39.28|AT|2|2. Mose|39||0|28|ferner den Kopfbund aus Byssus und die hohen Mützen aus Byssus und die linnenen Beinkleider aus gezwirntem Byssus,|ZUE1931|Public Domain EXO.39.29|AT|2|2. Mose|39||0|29|endlich den Gürtel aus gezwirntem Byssus, blauem und rotem Purpur und Karmesin in Buntweberarbeit, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.30|AT|2|2. Mose|39||0|30|Endlich machten sie das Stirnblatt, das heilige Diadem, aus reinem Gold und schrieben darauf in Siegelstecherschrift: Dem Herrn geweiht!|ZUE1931|Public Domain EXO.39.31|AT|2|2. Mose|39||0|31|Und sie banden eine Schnur von blauem Purpur daran, um es oben am Kopfbund zu befestigen - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.32|AT|2|2. Mose|39||0|32|So wurden alle Arbeiten für die heilige Zeltwohnung vollendet: die Israeliten taten genau, wie der Herr dem Mose geboten hatte; so taten sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.33|AT|2|2. Mose|39||0|33|Und sie brachten die Wohnung zu Mose, das Zelt und alle seine Geräte: die Haken, Bretter, Riegel, Säulen und Füsse;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.34|AT|2|2. Mose|39||0|34|die Decke aus den rotgefärbten Widderfellen, die Decke aus den Seehundsfellen und den verhüllenden Vorhang;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.35|AT|2|2. Mose|39||0|35|die Lade des Gesetzes mit ihren Stangen und die Deckplatte;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.36|AT|2|2. Mose|39||0|36|den Tisch mit allen seinen Geräten und die Schaubrote;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.37|AT|2|2. Mose|39||0|37|den Leuchter aus reinem Gold mit seinen Lampen, den geordnet aufgesteckten Lampen, und allen seinen Geräten und das Öl für den Leuchter;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.38|AT|2|2. Mose|39||0|38|den goldenen Altar, das Salböl, das wohlriechende Räucherwerk und den Vorhang für den Eingang des Zeltes;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.39|AT|2|2. Mose|39||0|39|den ehernen Altar und das zugehörige eherne Gitterwerk, seine Stangen und alle seine Geräte, den Kessel mit seinem Gestell;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.40|AT|2|2. Mose|39||0|40|die Umhänge des Vorhofs nebst seinen Säulen und Füssen, den Vorhang für das Tor des Vorhofs nebst seinen Seilen und Pflöcken und alle Geräte für den Dienst der heiligen Zeltwohnung;|ZUE1931|Public Domain EXO.39.41|AT|2|2. Mose|39||0|41|die gewirkten Kleider für den Dienst im Heiligtum, die heiligen Kleider für Aaron, den Priester, und die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.42|AT|2|2. Mose|39||0|42|Genau so, wie der Herr dem Mose geboten hatte, führten die Israeliten alle Arbeiten aus.|ZUE1931|Public Domain EXO.39.43|AT|2|2. Mose|39||0|43|Als nun Mose sah, dass sie das ganze Werk ausgeführt hatten - wie der Herr geboten hatte, so hatten sie es gemacht - da segnete er sie.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.1|AT|2|2. Mose|40||0|1|Und der Herr sprach zu Mose:|ZUE1931|Public Domain EXO.40.2|AT|2|2. Mose|40||0|2|Am ersten Tage des ersten Monats sollst du die heilige Zeltwohnung aufrichten,|ZUE1931|Public Domain EXO.40.3|AT|2|2. Mose|40||0|3|die Lade des Gesetzes hineinstellen und die Lade mit dem Vorhang verhüllen.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.4|AT|2|2. Mose|40||0|4|Dann sollst du den Tisch hineintun und die Schaubrote aufschichten und sollst den Leuchter hineintun und die Lampen darauf stecken.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.5|AT|2|2. Mose|40||0|5|Und den goldenen Räucheraltar sollst du vor die Lade des Gesetzes stellen und den Türvorhang an der Wohnung anbringen.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.6|AT|2|2. Mose|40||0|6|Den Brandopferaltar aber sollst du vor dem Eingang der heiligen Zeltwohnung aufstellen.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.7|AT|2|2. Mose|40||0|7|Und den Kessel sollst du zwischen dem heiligen Zelt und dem Altar aufstellen und Wasser darein tun.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.8|AT|2|2. Mose|40||0|8|Und ringsum sollst du den Vorhof einrichten und sollst den Vorhang des Vorhofs aufhängen.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.9|AT|2|2. Mose|40||0|9|Dann sollst du das Salböl nehmen und die Wohnung und alles, was darin ist, salben und sie dadurch weihen samt allen ihren Geräten, damit sie heilig sei.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.10|AT|2|2. Mose|40||0|10|Du sollst auch den Brandopferaltar samt allen seinen Geräten salben und ihn so weihen, damit der Altar hochheilig sei.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.11|AT|2|2. Mose|40||0|11|Du sollst auch den Kessel und sein Gestell salben und ihn so weihen.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.12|AT|2|2. Mose|40||0|12|Dann sollst du Aaron und seine Söhne an den Eingang des heiligen Zeltes treten lassen und sie mit Wasser waschen|ZUE1931|Public Domain EXO.40.13|AT|2|2. Mose|40||0|13|und sollst Aaron mit den heiligen Kleidern bekleiden und salben und ihn so weihen, damit er mein Priester sei.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.14|AT|2|2. Mose|40||0|14|Auch seine Söhne sollst du herantreten lassen und sie mit Leibröcken bekleiden;|ZUE1931|Public Domain EXO.40.15|AT|2|2. Mose|40||0|15|dann sollst du sie salben, wie du ihren Vater gesalbt hast, damit sie meine Priester seien. Und ihre Salbung soll ihnen das ewige Priestertum verleihen von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.16|AT|2|2. Mose|40||0|16|Und Mose tat genau, wie ihm der Herr geboten hatte; so tat er.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.17|AT|2|2. Mose|40||0|17|Im ersten Monat des zweiten Jahrs, am ersten Tage des Monats, wurde die Wohnung aufgerichtet.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.18|AT|2|2. Mose|40||0|18|Mose richtete die Wohnung auf: Er stellte ihre Füße hin, setzte die Bretter darauf, legte die Riegel an und richtete die Säulen auf.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.19|AT|2|2. Mose|40||0|19|Er spannte das Zeltdach über der Wohnung aus und legte die Decke des Zeltdachs oben darauf - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.20|AT|2|2. Mose|40||0|20|Dann nahm er das Gesetz und legte es in die Lade, steckte die Stangen an die Lade, und legte die Deckplatte oben auf die Lade.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.21|AT|2|2. Mose|40||0|21|Darnach brachte er die Lade in die Wohnung hinein, hängte den verhüllenden Vorhang auf und verhüllte so die Lade des Gesetzes - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.22|AT|2|2. Mose|40||0|22|Dann stellte er den Tisch in das heilige Zelt auf die nördliche Seite der Wohnung, ausserhalb des Vorhangs,|ZUE1931|Public Domain EXO.40.23|AT|2|2. Mose|40||0|23|und legte Brot in Schichten darauf vor dem Herrn - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.24|AT|2|2. Mose|40||0|24|Hierauf stellte er den Leuchter in das heilige Zelt dem Tische gegenüber, auf die südliche Seite der Wohnung,|ZUE1931|Public Domain EXO.40.25|AT|2|2. Mose|40||0|25|und steckte die Lampen darauf vor dem Herrn - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.26|AT|2|2. Mose|40||0|26|Dann stellte er den goldenen Altar in das heilige Zelt vor den Vorhang|ZUE1931|Public Domain EXO.40.27|AT|2|2. Mose|40||0|27|und räucherte darauf mit wohlriechendem Räucherwerk - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.28|AT|2|2. Mose|40||0|28|Dann brachte er den Türvorhang an der Wohnung an.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.29|AT|2|2. Mose|40||0|29|Den Brandopferaltar aber stellte er an den Eingang der heiligen Zeltwohnung und brachte darauf das Brandopfer und das Speisopfer dar - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.30|AT|2|2. Mose|40||0|30|Darnach stellte er den Kessel zwischen dem heiligen Zelt und dem Altar auf und tat Wasser darein zum Waschen.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.31|AT|2|2. Mose|40||0|31|Und Mose, Aaron und seine Söhne wuschen sich damit jeweilen Hände und Füsse;|ZUE1931|Public Domain EXO.40.32|AT|2|2. Mose|40||0|32|sooft sie in das heilige Zelt hineingingen oder zum Altar traten, wuschen sie sich - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.33|AT|2|2. Mose|40||0|33|Endlich richtete er den Vorhof ein rings um die Wohnung und um den Altar und hängte den Vorhang des Vorhoftores auf. So vollendete Mose das ganze Werk.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.34|AT|2|2. Mose|40||0|34|Da bedeckte die Wolke das heilige Zelt, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnung.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.35|AT|2|2. Mose|40||0|35|Und Mose konnte nicht in das heilige Zelt hineingehen, weil die Wolke darauf lagerte und die Herrlichkeit des Herrn die Wohnung erfüllte.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.36|AT|2|2. Mose|40||0|36|Und wenn die Wolke sich vor der Wohnung hinweghob, brachen die Israeliten auf, solange sie auf der Wanderung waren.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.37|AT|2|2. Mose|40||0|37|Wenn sich die Wolke aber nicht erhob, brachen sie nicht auf, bis sie sich erhob.|ZUE1931|Public Domain EXO.40.38|AT|2|2. Mose|40||0|38|Denn die Wolke des Herrn war bei Tage über der Wohnung; des Nachts aber wurde sie feurig vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange sie auf der Wanderung waren.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.1|AT|3|3. Mose|1||0|1|DARNACH berief der Herr den Mose und redete mit ihm vom heiligen Zelte aus, indem er sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.1.2|AT|3|3. Mose|1||0|2|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn jemand von euch dem Herrn eine Opfergabe darbringen will, so sollt ihr eure Opfergaben von den Haustieren, vom Grossvieh oder Kleinvieh, darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.3|AT|3|3. Mose|1||0|3|Ist seine Opfergabe ein Brandopfer vom Grossvieh, so bringe er ein fehlloses männliches Tier dar; er führe es an den Eingang des heiligen Zeltes, damit es ihn vor dem Herrn wohlgefällig mache.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.4|AT|3|3. Mose|1||0|4|Dann stütze er seine Hand auf den Kopf des Brandopfers, damit es ihm wohlgefällig aufgenommen werde, ihm Sühne zu schaffen.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.5|AT|3|3. Mose|1||0|5|Hierauf schlachte er das Rind vor dem Herrn; die Söhne Aarons aber, die Priester, sollen das Blut darbringen: sie sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen, der am Eingang des heiligen Zeltes steht.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.6|AT|3|3. Mose|1||0|6|Darnach soll er dem Brandopfer die Haut abziehen und es regelrecht in Stücke zerlegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.7|AT|3|3. Mose|1||0|7|Die Söhne Aarons, des Priesters, aber sollen Feuer auf den Altar tun und Holzstücke auf das Feuer schichten.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.8|AT|3|3. Mose|1||0|8|Dann sollen die Söhne Aarons, die Priester, die Fleischstücke samt dem Kopf und dem Fett auf dem Holz zurechtlegen, das über dem Feuer auf dem Altar liegt.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.9|AT|3|3. Mose|1||0|9|Die Eingeweide aber und die Unterschenkel soll man mit Wasser waschen, und der Priester soll das alles auf dem Altar verbrennen; ein Brandopfer ist es, ein lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.10|AT|3|3. Mose|1||0|10|Auch wenn seine Opfergabe für das Brandopfer ein Stück Kleinvieh ist, ein Lamm oder eine Ziege, so bringe er ein fehlloses männliches Tier dar.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.11|AT|3|3. Mose|1||0|11|Dieses schlachte er vor dem Herrn auf der Nordseite des Altars; und die Söhne Aarons, die Priester, sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.12|AT|3|3. Mose|1||0|12|Dann soll er es regelrecht in Stücke zerlegen, und der Priester soll diese samt dem Kopf und dem Fett auf dem Holz zurechtlegen, das über dem Feuer auf dem Altar liegt.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.13|AT|3|3. Mose|1||0|13|Die Eingeweide aber und die Unterschenkel soll man mit Wasser waschen, und der Priester soll das alles darbringen und auf dem Altar verbrennen; ein Brandopfer ist es, ein lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.14|AT|3|3. Mose|1||0|14|Ist aber seine Opfergabe für den Herrn ein Brandopfer von den Vögeln, so bringe er seine Opfergabe von den Turteltauben oder jungen gewöhnlichen Tauben dar.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.15|AT|3|3. Mose|1||0|15|Der Priester soll das Tier zum Altar bringen und ihm den Hals knicken und es auf dem Altar verbrennen, sein Blut aber soll an der Wand des Altars ausgedrückt werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.1.16|AT|3|3. Mose|1||0|16|Und den Kropf mit den Federn soll er beseitigen und östlich neben dem Altar auf den Aschenhaufen werfen;|ZUE1931|Public Domain LEV.1.17|AT|3|3. Mose|1||0|17|dann soll er ihm die Flügel einreissen, sie aber nicht abtrennen. Und der Priester soll es auf dem Altar verbrennen, auf dem Holz, das über dem Feuer liegt; ein Brandopfer ist es, ein lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.1|AT|3|3. Mose|2||0|1|WENN jemand dem Herrn ein Speisopfer darbringen will, so soll seine Opfergabe in Semmelmehl bestehen, und er soll Öl darüber giessen und Weihrauch darauf tun;|ZUE1931|Public Domain LEV.2.2|AT|3|3. Mose|2||0|2|dann bringe er es den Söhnen Aarons, den Priestern. Der Priester aber nehme davon eine Handvoll, von dem Mehl und Öl, samt allem Weihrauch und verbrenne den als Duftopfer bestimmten Teil auf dem Altar als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.3|AT|3|3. Mose|2||0|3|Der Rest des Speisopfers aber gehört Aaron und seinen Söhnen, als Hochheiliges von den Feueropfern des Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.4|AT|3|3. Mose|2||0|4|Willst du aber Ofengebäck als Speisopfer darbringen, so sei es von Semmelmehl; ungesäuerte Kuchen, mit Öl eingerührt, oder ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.5|AT|3|3. Mose|2||0|5|Ist aber deine Opfergabe ein Speisopfer, das auf dem Backblech gebacken wird, so soll es von Semmelmehl sein, mit Öl eingerührt und ungesäuert,|ZUE1931|Public Domain LEV.2.6|AT|3|3. Mose|2||0|6|und du sollst es in Brocken zerbrechen und Öl darüber giessen; ein Speisopfer ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.7|AT|3|3. Mose|2||0|7|Ist aber deine Opfergabe ein im Topf gekochtes Speisopfer, so soll es aus Semmelmehl mit Öl gemacht werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.8|AT|3|3. Mose|2||0|8|Und du sollst das Speisopfer, das aus diesen Dingen gemacht wird, dem Herrn bringen; man übergebe es dem Priester, und der trage es zum Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.9|AT|3|3. Mose|2||0|9|Dann hebe der Priester von dem Speisopfer den als Duftopfer bestimmten Teil ab und verbrenne ihn auf dem Altar als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.10|AT|3|3. Mose|2||0|10|Der Rest des Speisopfers aber gehört Aaron und seinen Söhnen, als Hochheiliges von den Feueropfern des Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.11|AT|3|3. Mose|2||0|11|Kein Speisopfer, das ihr dem Herrn darbringt, darf aus Gesäuertem gemacht werden; denn ihr sollt dem Herrn weder Sauerteig noch Honig als Feueropfer verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.12|AT|3|3. Mose|2||0|12|Als Erstlingsopfergabe mögt ihr sie dem Herrn darbringen; auf den Altar aber sollen sie nicht kommen zum lieblichen Geruch.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.13|AT|3|3. Mose|2||0|13|Alle deine Speisopfergaben sollst du salzen, du darfst das Salz des Bundes deines Gottes bei deinem Speisopfer nicht fehlen lassen; mit jeder deiner Opfergaben sollst du Salz darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.14|AT|3|3. Mose|2||0|14|Willst du aber dem Herrn ein Speisopfer von Erstlingsfrüchten darbringen, so sollst du am Feuer geröstete Ähren, zerriebene Körner von Frühfrucht, als dein Erstlingsspeisopfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.15|AT|3|3. Mose|2||0|15|Und du sollst Öl darauf tun und Weihrauch darauf legen; ein Speisopfer ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.2.16|AT|3|3. Mose|2||0|16|Und der Priester soll alsdann den als Duftopfer bestimmten Teil von den zerriebenen Körnern und dem Öl samt allem Weihrauch verbrennen als Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.1|AT|3|3. Mose|3||0|1|IST aber seine Opfergabe ein Heilsopfer, so soll er, wenn er ein Stück Grossvieh darbringen will, ein fehlloses männliches oder weibliches Tier vor den Herrn bringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.2|AT|3|3. Mose|3||0|2|Und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers stützen und es am Eingang des heiligen Zeltes schlachten; die Söhne Aarons aber, die Priester, sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.3|AT|3|3. Mose|3||0|3|Dann soll er von dem Heilsopfer dem Herrn ein Feueropfer darbringen: alles Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.3.4|AT|3|3. Mose|3||0|4|ferner die beiden Nieren mit dem Fett daran, das bei den Lenden aufliegt, und das Fett neben der Leber bei den Nieren soll er es abtrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.5|AT|3|3. Mose|3||0|5|Und die Söhne Aarons sollen es auf dem Altar über dem Brandopfer, das auf dem Holz über dem Feuer liegt, verbrennen, als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.6|AT|3|3. Mose|3||0|6|Ist aber seine Opfergabe, die zum Heilsopfer für den Herrn bestimmt ist, ein Stück Kleinvieh, so soll er ein fehlloses männliches oder weibliches Tier darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.7|AT|3|3. Mose|3||0|7|Will er ein Lamm als Opfergabe darbringen, so bringe er es vor den Herrn,|ZUE1931|Public Domain LEV.3.8|AT|3|3. Mose|3||0|8|stütze seine Hand auf den Kopf des Opfers und schlachte es vor dem heiligen Zelte; die Söhne Aarons aber sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.9|AT|3|3. Mose|3||0|9|Dann soll er von dem Heilsopfer dem Herrn als Feueropfer das Fett darbringen: den ganzen Fettschwanz, den er dicht am Schwanzwirbel abtrennen soll, das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.3.10|AT|3|3. Mose|3||0|10|ferner die beiden Nieren mit dem Fett daran, das bei den Lenden aufliegt, und das Fett neben der Leber bei den Nieren soll er es abtrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.11|AT|3|3. Mose|3||0|11|Und der Priester soll es auf dem Altar als Feueropferspeise für den Herrn verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.12|AT|3|3. Mose|3||0|12|Ist aber seine Opfergabe eine Ziege, so bringe er sie vor den Herrn,|ZUE1931|Public Domain LEV.3.13|AT|3|3. Mose|3||0|13|stütze seine Hand auf ihren Kopf und schlachte sie vor dem heiligen Zelte; die Söhne Aarons aber sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.14|AT|3|3. Mose|3||0|14|Dann soll er davon dem Herrn seine Opfergabe als Feueropfer darbringen: das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.3.15|AT|3|3. Mose|3||0|15|ferner die beiden Nieren mit dem Fett daran, das bei den Lenden aufliegt, und das Fett neben der Leber bei den Nieren soll er es abtrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.16|AT|3|3. Mose|3||0|16|Das alles soll der Priester auf dem Altar als lieblich duftende Feueropferspeise für den Herrn verbrennen. Alles Fett gehört dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.3.17|AT|3|3. Mose|3||0|17|Es ist eine immerwährende Satzung für euch von Geschlecht zu Geschlecht in allen euren Wohnsitzen: ihr sollt nie und nimmer Fett oder Blut essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.1|AT|3|3. Mose|4||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.4.2|AT|3|3. Mose|4||0|2|Rede mit den Israeliten und sprich: Wenn sich jemand unwissentlich gegen irgendein Verbot des Herrn versündigt und irgend etwas dergleichen tut, (so gilt folgendes:)|ZUE1931|Public Domain LEV.4.3|AT|3|3. Mose|4||0|3|Wenn sich der gesalbte Priester versündigt, sodass das Volk in Schuld verfällt, so soll er für die Sünde, die er begangen hat, dem Herrn einen fehllosen jungen Stier als Sündopfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.4|AT|3|3. Mose|4||0|4|Er bringe den Stier an den Eingang des heiligen Zeltes vor den Herrn, stütze seine Hand auf den Kopf des Stiers und schlachte den Stier vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.5|AT|3|3. Mose|4||0|5|Dann nehme der gesalbte Priester von dem Blute des Stiers und bringe es in das heilige Zelt;|ZUE1931|Public Domain LEV.4.6|AT|3|3. Mose|4||0|6|und der Priester tauche seinen Finger in das Blut und sprenge vor dem Herrn siebenmal von dem Blute vor den Vorhang des Heiligtums hin.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.7|AT|3|3. Mose|4||0|7|Hierauf streiche der Priester etwas von dem Blute vor dem Herrn an die Hörner des Altars mit dem wohlriechenden Räucherwerk, der im heiligen Zelte steht; alles (übrige) Blut des Stiers aber soll er beim Brandopferaltar, der am Eingang des heiligen Zeltes steht, auf den Boden giessen.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.8|AT|3|3. Mose|4||0|8|Dann soll er alles Fett an dem Sündopferstier abheben: das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.9|AT|3|3. Mose|4||0|9|ferner die beiden Nieren mit dem Fett daran, das bei den Lenden aufliegt, und das Fett neben der Leber bei den Nieren soll er es abtrennen -|ZUE1931|Public Domain LEV.4.10|AT|3|3. Mose|4||0|10|gerade so, wie man es beim Rind des Heilsopfers abhebt -, und der Priester soll das alles auf dem Brandopferaltar verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.11|AT|3|3. Mose|4||0|11|Die Haut des Stiers aber und all sein Fleisch, samt dem Kopf und den Unterschenkeln, den Eingeweiden und dem Mist,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.12|AT|3|3. Mose|4||0|12|den ganzen Stier soll er vor das Lager hinaus an eine reine Stätte schaffen, an den Ort, wo man die Asche hinschüttet, und soll ihn auf Holzstücken verbrennen; an dem Orte, wo man die Asche hinschüttet, soll man ihn verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.13|AT|3|3. Mose|4||0|13|Wenn aber die ganze Gemeinde Israel sich vergeht, ohne dass die Gemeinde dessen gewahr wird -, wenn sie irgendein Verbot des Herrn übertreten und sich so verschulden,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.14|AT|3|3. Mose|4||0|14|und es kommt hernach die Sünde, mit der sie sich versündigt haben, an den Tag, so soll die Gemeinde einen jungen Stier als Sündopfer darbringen. Man bringe ihn vor das heilige Zelt,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.15|AT|3|3. Mose|4||0|15|und die Ältesten der Gemeinde sollen vor dem Herrn ihre Hände auf den Kopf des Stiers stützen; dann schlachte man den Stier vor dem Herrn,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.16|AT|3|3. Mose|4||0|16|und der gesalbte Priester bringe von dem Blute des Stiers in das heilige Zelt.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.17|AT|3|3. Mose|4||0|17|Dann tauche der Priester seinen Finger in das Blut und besprenge damit den Vorhang siebenmal vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.18|AT|3|3. Mose|4||0|18|Auch streiche er von dem Blute an die Hörner des Altars, der vor dem Herrn im heiligen Zelte steht; alles (übrige) Blut aber soll er beim Brandopferaltar, der am Eingang des heiligen Zeltes steht, auf den Boden giessen.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.19|AT|3|3. Mose|4||0|19|Dann soll er alles Fett an ihm abheben und es auf dem Altar verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.20|AT|3|3. Mose|4||0|20|Er soll mit dem Stier verfahren, wie er mit dem|ZUE1931|Public Domain LEV.4.21|AT|3|3. Mose|4||0|21|Den Stier aber soll man vor das Lager hinausschaffen und verbrennen, wie man den ersten Stier verbrennt. Das ist das Sündopfer der Gemeinde.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.22|AT|3|3. Mose|4||0|22|Wenn ein Fürst sich versündigt, indem er irgendeines von den Verboten des Herrn, seines Gottes, unwissentlich übertritt und sich so verschuldet,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.23|AT|3|3. Mose|4||0|23|und er wird hernach die Sünde, mit der er sich versündigt hat, inne, so soll er als Opfergabe einen fehllosen Ziegenbock bringen,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.24|AT|3|3. Mose|4||0|24|und er stütze seine Hand auf den Kopf des Bockes und schlachte ihn vor dem Herrn an der Stätte, wo man das Brandopfer schlachtet; ein Sündopfer ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.25|AT|3|3. Mose|4||0|25|Der Priester aber nehme mit dem Finger von dem Blute des Sündopfers und streiche es an die Hörner des Brandopferaltars, und alles (übrige) Blut giesse er beim Brandopferaltar auf den Boden;|ZUE1931|Public Domain LEV.4.26|AT|3|3. Mose|4||0|26|alles Fett desselben aber soll er auf dem Altar verbrennen, wie das Fett des Heilsopfers. So erwirkt ihm der Priester Sühne für seine Sünde, und es wird ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.27|AT|3|3. Mose|4||0|27|Wenn sich aber jemand aus dem gemeinen Volke unwissentlich versündigt, indem er eines von den Verboten des Herrn übertritt und sich so verschuldet,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.28|AT|3|3. Mose|4||0|28|und er wird hernach die Sünde, die er begangen hat, inne, so soll er für die Sünde, die er begangen hat, eine Ziege, ein fehlloses weibliches Tier, als Opfergabe bringen,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.29|AT|3|3. Mose|4||0|29|und er stütze seine Hand auf den Kopf des Sündopfers und schlachte es an der Stätte, wo man das Brandopfer schlachtet.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.30|AT|3|3. Mose|4||0|30|Der Priester aber nehme mit dem Finger von dem Blute und streiche es an die Hörner des Brandopferaltars, und alles (übrige) Blut giesse er beim Altar auf den Boden;|ZUE1931|Public Domain LEV.4.31|AT|3|3. Mose|4||0|31|alles Fett aber soll er abtrennen, wie man das Fett am Heilsopfer abtrennt, und der Priester soll es auf dem Altar zum lieblichen Geruch für den Herrn verbrennen. So erwirkt ihm der Priester Sühne, und es wird ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.32|AT|3|3. Mose|4||0|32|Will er aber als Opfergabe ein Lamm zum Sündopfer bringen, so bringe er ein fehlloses weibliches Tier,|ZUE1931|Public Domain LEV.4.33|AT|3|3. Mose|4||0|33|und er stütze seine Hand auf den Kopf des Sündopfers und schlachte es als Sündopfer an der Stätte, wo man das Brandopfer schlachtet.|ZUE1931|Public Domain LEV.4.34|AT|3|3. Mose|4||0|34|Der Priester aber nehme mit dem Finger von dem Blute des Sündopfers und streiche es an die Hörner des Brandopferaltars, und alles (übrige) Blut giesse er beim Altar auf den Boden;|ZUE1931|Public Domain LEV.4.35|AT|3|3. Mose|4||0|35|alles Fett aber soll er abtrennen, wie man das Fett beim Lamm des Heilsopfers abtrennt, und der Priester soll es auf dem Altar über den Feueropfern des Herrn verbrennen. So erwirkt ihm der Priester Sühne für die Sünde, die er begangen hat, und es wird ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.1|AT|3|3. Mose|5||0|1|Wenn sich jemand versündigt, indem er eine Verfluchung (über einen Missetäter) aussprechen hört, und er könnte Zeuge sein, sei es, dass er den Tatbestand gesehen oder dass er ihn erfahren hat, aber er sagt nicht aus und lädt so Schuld auf sich -|ZUE1931|Public Domain LEV.5.2|AT|3|3. Mose|5||0|2|oder wenn jemand etwas Unreines berührt, sei es das Aas eines unreinen Wildes oder das Aas eines unreinen Haustiers oder das Aas eines unreinen Kriechtiers, ohne dass er sich dessen bewusst wird, und er wird so unrein und gerät in Schuld -|ZUE1931|Public Domain LEV.5.3|AT|3|3. Mose|5||0|3|oder wenn jemand etwas Unreines an einem Menschen berührt - irgend etwas, wodurch ein Mensch unrein werden kann -, ohne dass er sich dessen bewusst wird, er wird es aber nachher inne und gerät so in Schuld -|ZUE1931|Public Domain LEV.5.4|AT|3|3. Mose|5||0|4|oder wenn jemand unbedacht schwört, irgend etwas Böses oder Gutes tun zu wollen, wie etwa einem Menschen unbedacht ein Schwur entfahren kann, ohne dass er sich dessen bewusst wird, er wird es aber nachher inne und gerät so in Schuld -|ZUE1931|Public Domain LEV.5.5|AT|3|3. Mose|5||0|5|wenn sich jemand mit etwas der Art verschuldet, so soll er die Sünde bekennen, mit der er sich versündigt hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.6|AT|3|3. Mose|5||0|6|Alsdann soll er für die Sünde, die er begangen hat, dem Herrn seine Busse darbringen, ein weibliches Tier vom Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege als Sündopfer. So erwirkt ihm der Priester Sühne für die Sünde, die er begangen hat, und es wird ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.7|AT|3|3. Mose|5||0|7|Wenn er aber kein Schaf vermag, so bringe er dem Herrn als Busse für seine Sünde zwei Turteltauben oder zwei junge gewöhnliche Tauben, die eine als Sündopfer, die andre als Brandopfer.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.8|AT|3|3. Mose|5||0|8|Er bringe sie dem Priester, und dieser soll die zum Sündopfer bestimmte zuerst darbringen und ihr dicht am Genick den Hals knicken, den Kopf aber nicht abtrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.9|AT|3|3. Mose|5||0|9|Dann soll er von dem Blute des Sündopfers an die Wand des Altars sprengen, und das, was übrig ist an Blut, soll beim Altar auf den Boden ausgedrückt werden; ein Sündopfer ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.10|AT|3|3. Mose|5||0|10|Die andre aber soll er als Brandopfer herrichten nach der Vorschrift. So erwirkt ihm der Priester Sühne für die Sünde, die er begangen hat, und es wird ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.11|AT|3|3. Mose|5||0|11|Vermag er aber nicht einmal zwei Turteltauben oder zwei junge gewöhnliche Tauben, so bringe er als Opfergabe für seine Sünde ein zehntel Epha Semmelmehl zum Sündopfer. Er braucht kein Öl darauf zu tun und keinen Weihrauch darauf zu legen; denn es ist ein Sündopfer.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.12|AT|3|3. Mose|5||0|12|Das bringe er dem Priester, und der Priester soll eine Handvoll davon nehmen als Duftopfer und es auf dem Altar über den Feueropfern des Herrn verbrennen; ein Sündopfer ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.13|AT|3|3. Mose|5||0|13|So erwirkt ihm der Priester Sühne für die Sünde, die er in einem jener Fälle begangen hat, und es wird ihm vergeben. Das (Übrige) gehört dem Priester wie beim Speisopfer.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.14|AT|3|3. Mose|5||0|14|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.5.15|AT|3|3. Mose|5||0|15|Wenn jemand etwas veruntreut und sich unwissentlich an etwas vergreift, das dem Herrn geweiht ist, so soll er dem Herrn als Busse einen fehllosen Widder aus der Herde, der nach deiner Schätzung mindestens zwei Lot Silber nach heiligem Gewicht wert ist, zum Schuldopfer bringen,|ZUE1931|Public Domain LEV.5.16|AT|3|3. Mose|5||0|16|und das Geweihte, an dem er sich vergriffen hat, soll er zurückerstatten und den fünften Teil des Wertes hinzufügen. Das soll er dem Priester geben, und dieser erwirkt ihm Sühne mit dem Schuldopferwidder, und es wird ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.17|AT|3|3. Mose|5||0|17|Und wenn jemand einen Fehler begeht, indem er irgendeines von den Verboten des Herrn unwissentlich übertritt, und er versündigt sich so und lädt Schuld auf sich,|ZUE1931|Public Domain LEV.5.18|AT|3|3. Mose|5||0|18|so soll er einen fehllosen Widder aus der Herde nach deiner Schätzung als Schuldopfer zum Priester bringen, und der Priester erwirkt ihm Sühne für das unwissentliche Vergehen, das er, ohne es zu merken, begangen hat, und es wird ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain LEV.5.19|AT|3|3. Mose|5||0|19|Ein Schuldopfer ist es; er hat sich gegen den Herrn verschuldet.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.1|AT|3|3. Mose|6||0|1|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.6.2|AT|3|3. Mose|6||0|2|Wenn jemand sich versündigt und wider den Herrn eine Veruntreuung begeht, indem er seinem Nächsten etwas Anvertrautes oder Hinterlegtes oder Geraubtes ableugnet oder von seinem Nächsten etwas erpresst|ZUE1931|Public Domain LEV.6.3|AT|3|3. Mose|6||0|3|oder, wenn er etwas Verlorenes gefunden hat, es ableugnet, und indem er falsch schwört wegen irgend etwas, womit der Mensch sich versündigen kann -|ZUE1931|Public Domain LEV.6.4|AT|3|3. Mose|6||0|4|wenn sich einer so versündigt und dadurch in Schuld verfällt, so soll er das Geraubte, das er geraubt, oder das Erpresste, das er erpresst, oder das Anvertraute, das bei ihm hinterlegt war, oder das Verlorene, das er gefunden hat, zurückgeben,|ZUE1931|Public Domain LEV.6.5|AT|3|3. Mose|6||0|5|überhaupt alles, um dessentwillen er falsch geschworen hat. Er soll den vollen Wert zurückerstatten und noch den fünften Teil hinzufügen; dem Eigentümer soll er es geben an dem Tage, da er sein Schuldopfer bringt.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.6|AT|3|3. Mose|6||0|6|Als Busse aber soll er für den Herrn einen fehllosen Widder aus der Herde nach deiner Schätzung als Schuldopfer zum Priester bringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.7|AT|3|3. Mose|6||0|7|So erwirkt ihm der Priester Sühne vor dem Herrn, und es wird ihm alles vergeben, womit immer er sich verschuldet haben mag.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.8|AT|3|3. Mose|6||0|8|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.6.9|AT|3|3. Mose|6||0|9|Gebiete Aaron und seinen Söhnen folgendes: Dies ist das Gesetz über das Brandopfer; das ist das Opfer, welches die ganze Nacht hindurch bis zum Morgen an seiner Brandstätte auf dem Altar bleibt, und es soll dadurch das Feuer des Altars brennend erhalten werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.10|AT|3|3. Mose|6||0|10|Und der Priester ziehe sein Linnengewand an und bedecke mit den linnenen Beinkleidern seine Blösse; dann hebe er die Asche weg, zu welcher das Feuer das Brandopfer auf dem Altar verbrannt hat, und schütte sie neben den Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.11|AT|3|3. Mose|6||0|11|Darnach ziehe er seine Kleider aus und lege andre Kleider an und schaffe die Asche vor das Lager hinaus an eine reine Stätte.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.12|AT|3|3. Mose|6||0|12|Das Feuer auf dem Altar soll dadurch unterhalten werden und darf nie erlöschen. Der Priester aber soll jeden Morgen Holzstücke darauf anzünden, das Brandopfer darauf zurechtlegen und die Fettstücke der Heilsopfer darauf verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.13|AT|3|3. Mose|6||0|13|Beständig soll das Feuer auf dem Altar unterhalten werden; es darf nie erlöschen.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.14|AT|3|3. Mose|6||0|14|Und dies ist das Gesetz über das Speisopfer: die Söhne Aarons sollen es vor den Herrn an den Altar heranbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.15|AT|3|3. Mose|6||0|15|Dann nehme er eine Handvoll davon, von dem Semmelmehl des Speisopfers und von dem Öl, samt allem Weihrauch, der auf dem Speisopfer liegt, und verbrenne es als Duftopfer auf dem Altar zum lieblichen Geruch für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.16|AT|3|3. Mose|6||0|16|Was davon übrigbleibt, sollen Aaron und seine Söhne essen. Ungesäuert soll man es essen an heiliger Stätte, im Vorhof des heiligen Zeltes;|ZUE1931|Public Domain LEV.6.17|AT|3|3. Mose|6||0|17|es darf nicht mit Sauerteig gebacken werden. Als ihren Anteil an meinen Feueropfern gebe ich es ihnen; etwas Hochheiliges ist es, wie das Sündopfer und das Schuldopfer.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.18|AT|3|3. Mose|6||0|18|Was männlich ist unter den Nachkommen Aarons, darf davon essen; das ist euer ewiges Recht an den Feueropfern des Herrn von Geschlecht zu Geschlecht. Jeder, der sie berührt, wird heilig.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.19|AT|3|3. Mose|6||0|19|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.6.20|AT|3|3. Mose|6||0|20|Dies ist die Opfergabe Aarons und seiner Söhne, die sie dem Herrn darbringen sollen an dem Tage, da er gesalbt wird: ein zehntel Epha Semmelmehl als tägliches Speisopfer, die eine Hälfte am Morgen und die andre Hälfte am Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.21|AT|3|3. Mose|6||0|21|Auf dem Backblech soll man es mit Öl zubereiten, eingerührt sollst du es bringen; als Mehlgebäck, als Speisopfer in Brocken sollst du es darbringen zum lieblichen Geruch für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.22|AT|3|3. Mose|6||0|22|Der Priester, der unter seinen Söhnen an seiner Statt gesalbt wird, soll es zubereiten; es ist eine ewige Gebühr für den Herrn und soll ganz verbrannt werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.23|AT|3|3. Mose|6||0|23|Jedes Speisopfer eines Priesters soll Ganzopfer sein; es darf nicht gegessen werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.24|AT|3|3. Mose|6||0|24|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.6.25|AT|3|3. Mose|6||0|25|Rede mit Aaron und seinen Söhnen und sprich: Dies ist das Gesetz über das Sündopfer: an der Stätte, wo man das Brandopfer schlachtet, soll man auch das Sündopfer vor dem Herrn schlachten; etwas Hochheiliges ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.26|AT|3|3. Mose|6||0|26|Der Priester, der das Sündopfer darbringt, soll es essen; an heiliger Stätte, im Vorhof des heiligen Zeltes, soll es gegessen werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.27|AT|3|3. Mose|6||0|27|Jeder, der das Fleisch des Opfers berührt, wird heilig; und wenn etwas von seinem Blute ans Kleid spritzt, so sollst du das bespritzte Stück an heiliger Stätte waschen.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.28|AT|3|3. Mose|6||0|28|Das irdene Geschirr, in dem es gekocht wird, soll man zerbrechen; ist es aber in einem ehernen Geschirr gekocht worden, so muss dieses gescheuert und mit Wasser ausgespült werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.29|AT|3|3. Mose|6||0|29|Alles, was männlich ist unter den Priestern, darf davon essen; etwas Hochheiliges ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.6.30|AT|3|3. Mose|6||0|30|Kein Sündopfer aber, von dessen Blut man etwas in das heilige Zelt hineinbringt, um im Heiligtum die Sühne zu vollziehen, darf gegessen werden, sondern es muss verbrannt werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.1|AT|3|3. Mose|7||0|1|Und dies ist das Gesetz über das Schuldopfer: etwas Hochheiliges ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.2|AT|3|3. Mose|7||0|2|An der Stätte, wo man das Brandopfer schlachtet, soll man auch das Schuldopfer schlachten, und sein Blut soll man ringsum an den Altar sprengen;|ZUE1931|Public Domain LEV.7.3|AT|3|3. Mose|7||0|3|und alles Fett davon soll man darbringen: den Fettschwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt,|ZUE1931|Public Domain LEV.7.4|AT|3|3. Mose|7||0|4|ferner die beiden Nieren mit dem Fett daran, das bei den Lenden aufliegt, und das Fett neben der Leber bei den Nieren soll man es abtrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.5|AT|3|3. Mose|7||0|5|Und der Priester soll das alles auf dem Altar als Feueropfer für den Herrn verbrennen; ein Schuldopfer ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.6|AT|3|3. Mose|7||0|6|Alles, was männlich ist unter den Priestern, darf davon essen, an heiliger Stätte soll man es essen; etwas Hochheiliges ist es.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.7|AT|3|3. Mose|7||0|7|Für das Schuldopfer gilt dasselbe Gesetz wie für das Sündopfer: dem Priester, der die Sühne damit vollzieht, dem gehört es.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.8|AT|3|3. Mose|7||0|8|Auch gehört dem Priester, der jemandes Brandopfer darbringt, die Haut des Brandopfers, das er darbringt.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.9|AT|3|3. Mose|7||0|9|Ferner gehört jedes Speisopfer, das im Ofen gebacken, und jedes, das in einem Topf oder auf einem Backblech zubereitet wird, dem Priester, der es darbringt.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.10|AT|3|3. Mose|7||0|10|Jedes Speisopfer aber, das mit Öl eingerührt oder trocken ist, gehört allen Söhnen Aarons, dem einen wie dem andern.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.11|AT|3|3. Mose|7||0|11|Und dies ist das Gesetz über das Heilsopfer, das man dem Herrn darbringt:|ZUE1931|Public Domain LEV.7.12|AT|3|3. Mose|7||0|12|wenn jemand es darbringt, um zu danken, so soll er zu dem Dankopfer hinzu ungesäuerte Kuchen, mit Öl eingerührt, und ungesäuerte, mit Öl bestrichene Fladen und mit Öl eingerührtes Semmelmehl darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.13|AT|3|3. Mose|7||0|13|Zusammen mit Kuchen von gesäuertem Brot soll er seine Opfergabe darbringen, abgesehen von dem Opfertier, das er zum Dank als Heilsopfer darbringt.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.14|AT|3|3. Mose|7||0|14|Und er soll je ein Stück von jeder Opfergabe dem Herrn als Hebeopfer darbringen; das gehört dem Priester, der das Blut des Heilsopfers sprengt.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.15|AT|3|3. Mose|7||0|15|Das Fleisch seines Dankheilsopfers aber soll an demselben Tage gegessen werden, an dem es dargebracht wird; er darf nichts davon übriglassen bis zum Morgen.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.16|AT|3|3. Mose|7||0|16|Auch wenn er sein Opfer infolge eines Gelübdes oder als freiwillige Gabe darbringt, so soll es an demselben Tage gegessen werden, an dem er sein Opfer darbringt; doch wenn etwas davon übrigbleibt, darf es noch am folgenden Tag gegessen werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.17|AT|3|3. Mose|7||0|17|Was (auch dann noch) von dem Fleisch des Opfers übrigbleibt, das muss am dritten Tage verbrannt werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.18|AT|3|3. Mose|7||0|18|Wenn aber am dritten Tag doch noch von dem Fleisch seines Heilsopfers gegessen wird, so wird es nicht wohlgefällig aufgenommen; es wird dem, der es darbringt, nicht angerechnet, sondern gilt als Greuel. Wer immer davon isst, der lädt Schuld auf sich.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.19|AT|3|3. Mose|7||0|19|Auch das Fleisch, das mit etwas Unreinem in Berührung kommt, darf nicht gegessen, sondern muss verbrannt werden; was aber sonst das Fleisch betrifft, so darf jeder, der rein ist, Fleisch essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.20|AT|3|3. Mose|7||0|20|Wer aber Fleisch von dem für den Herrn bestimmten Heilsopfer isst, während Unreinheit an ihm haftet, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.21|AT|3|3. Mose|7||0|21|Und wer etwas Unreines berührt, es sei nun eine Unreinheit an einem Menschen oder ein unreines Haustier oder irgendein unreines Kriechtier, und doch von dem Fleisch des für den Herrn bestimmten Heilsopfers isst, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.22|AT|3|3. Mose|7||0|22|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.7.23|AT|3|3. Mose|7||0|23|Rede mit den Israeliten und sprich: Ihr dürft kein Fett von Rindern, Lämmern oder Ziegen essen;|ZUE1931|Public Domain LEV.7.24|AT|3|3. Mose|7||0|24|doch das Fett von verendeten oder zerrissenen Tieren darf zu allerlei gebraucht werden, nur essen dürft ihr es nicht.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.25|AT|3|3. Mose|7||0|25|Denn wenn irgend jemand Fett isst von den Haustieren, von denen man dem Herrn Feueropfer darbringt, so soll die Seele dessen, der isst, aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.26|AT|3|3. Mose|7||0|26|Auch Blut dürft ihr nicht essen, weder von den Vögeln noch von den Haustieren, in allen euren Wohnsitzen.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.27|AT|3|3. Mose|7||0|27|Jeder, der irgend Blut isst, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.28|AT|3|3. Mose|7||0|28|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.7.29|AT|3|3. Mose|7||0|29|Rede mit den Israeliten und sprich: Wer dem Herrn sein Heilsopfer darbringt, der gebe dem Herrn von seinem Heilsopfer den Anteil, den er ihm schuldet.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.30|AT|3|3. Mose|7||0|30|Eigenhändig soll er bringen, was zum Feueropfer für den Herrn bestimmt ist; das Fett samt der Brust soll er bringen: die Brust, um sie als Webeopfer vor dem Herrn zu schwingen;|ZUE1931|Public Domain LEV.7.31|AT|3|3. Mose|7||0|31|das Fett aber soll der Priester auf dem Altar verbrennen, während die Brust Aaron und seinen Söhnen zufällt.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.32|AT|3|3. Mose|7||0|32|Auch die rechte Keule sollt ihr von euren Heilsopfern als Hebe dem Priester geben;|ZUE1931|Public Domain LEV.7.33|AT|3|3. Mose|7||0|33|demjenigen unter den Söhnen Aarons, der das Blut der Heilsopfer und das Fett darbringt, soll die rechte Keule als Anteil zufallen.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.34|AT|3|3. Mose|7||0|34|Denn die Webebrust und die Hebekeule nehme ich den Israeliten von ihren Heilsopfern weg und gebe sie dem Priester Aaron und seinen Söhnen als ewige Gebühr von seiten der Israeliten.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.35|AT|3|3. Mose|7||0|35|Das ist der Anteil Aarons und seiner Söhne an den Feueropfern des Herrn - an dem Tage, da er sie herzutreten liess, dem Herrn Priesterdienst zu tun -,|ZUE1931|Public Domain LEV.7.36|AT|3|3. Mose|7||0|36|den der Herr ihnen zuwies an dem Tage, da er sie salbte, als Gabe von seiten der Israeliten, als ewige Gebühr von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain LEV.7.37|AT|3|3. Mose|7||0|37|Das sind die Gesetze über das Brandopfer, das Speisopfer, das Sündopfer, das Schuldopfer, das Einweihungsopfer und das Heilsopfer,|ZUE1931|Public Domain LEV.7.38|AT|3|3. Mose|7||0|38|die der Herr dem Mose auf dem Berge Sinai gebot, an dem Tage, da er den Israeliten Befehl gab, dem Herrn ihre Opfergaben darzubringen, in der Wüste am Sinai.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.1|AT|3|3. Mose|8||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.8.2|AT|3|3. Mose|8||0|2|Nimm Aaron samt seinen Söhnen, ferner die Kleider, das Salböl, den Sündopferstier, die beiden Widder und den Korb mit den ungesäuerten Broten,|ZUE1931|Public Domain LEV.8.3|AT|3|3. Mose|8||0|3|und versammle die ganze Gemeinde am Eingang des heiligen Zeltes.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.4|AT|3|3. Mose|8||0|4|Mose tat, wie ihm der Herr geboten hatte, und die Gemeinde versammelte sich am Eingang des heiligen Zeltes.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.5|AT|3|3. Mose|8||0|5|Und Mose sprach zu der Gemeinde: Dies ist es, was der Herr zu tun geboten hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.6|AT|3|3. Mose|8||0|6|Dann liess Mose den Aaron und seine Söhne herzutreten und wusch sie mit Wasser.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.7|AT|3|3. Mose|8||0|7|Und er legte ihm den Leibrock an, umgürtete ihn mit dem Gürtel, bekleidete ihn mit dem Oberkleid, legte ihm das Ephod an, umgürtete ihn mit der Binde des Ephod und band es damit an ihm fest.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.8|AT|3|3. Mose|8||0|8|Darnach legte er ihm die Brusttasche an und tat die Urim und Thummim in die Brusttasche.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.9|AT|3|3. Mose|8||0|9|Und er setzte ihm den Kopfbund auf das Haupt und befestigte am Kopfbund auf der Vorderseite das goldene Stirnblatt, das heilige Diadem - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.10|AT|3|3. Mose|8||0|10|Dann nahm Mose das Salböl und salbte die|ZUE1931|Public Domain LEV.8.11|AT|3|3. Mose|8||0|11|und er sprengte davon siebenmal an den Altar und salbte den Altar mit allen seinen Geräten, auch den Kessel mit seinem Gestell, um alles zu weihen.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.12|AT|3|3. Mose|8||0|12|Und er goss von dem Salböl auf das Haupt Aarons und salbte ihn, um ihn zu weihen.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.13|AT|3|3. Mose|8||0|13|Hierauf liess Mose die Söhne Aarons herzutreten, bekleidete sie mit Leibröcken, umgürtete sie mit einem Gürtel und setzte ihnen hohe Mützen auf - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.14|AT|3|3. Mose|8||0|14|Dann liess er den Sündopferstier herbeibringen, und Aaron und seine Söhne stützten die Hand auf den Kopf des Sündopferstiers.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.15|AT|3|3. Mose|8||0|15|Und Mose schlachtete ihn, nahm das Blut, strich davon mit dem Finger ringsum an die Hörner des Altars und entsündigte so den Altar; das (übrige) Blut aber goss er beim Altar auf den Boden. So weihte er ihn, indem er ihm Sühne schaffte.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.16|AT|3|3. Mose|8||0|16|Und Mose nahm alles Fett an den Eingeweiden, das Fett neben der Leber und die beiden Nieren mit dem Fett daran und verbrannte es auf dem Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.17|AT|3|3. Mose|8||0|17|Den Stier aber verbrannte er mitsamt Haut und Fleisch und Mist ausserhalb des Lagers - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.18|AT|3|3. Mose|8||0|18|Dann liess er den Brandopferwidder herbeibringen, und Aaron und seine Söhne stützten die Hand auf den Kopf des Widders.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.19|AT|3|3. Mose|8||0|19|Und Mose schlachtete ihn, sprengte das Blut ringsum an den Altar|ZUE1931|Public Domain LEV.8.20|AT|3|3. Mose|8||0|20|und zerlegte den Widder regelrecht in Stücke; dann verbrannte Mose den Kopf, die Stücke und das Fett.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.21|AT|3|3. Mose|8||0|21|Die Eingeweide aber und die Unterschenkel wusch er mit Wasser, und dann verbrannte Mose den ganzen Widder auf dem Altar. Ein Brandopfer war es zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den Herrn - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.22|AT|3|3. Mose|8||0|22|Dann liess er den andern Widder, den Einweihungswidder, herbeibringen, und Aaron und seine Söhne stützten die Hand auf den Kopf des Widders.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.23|AT|3|3. Mose|8||0|23|Und Mose schlachtete ihn, nahm von dem Blute und strich es Aaron an das rechte Ohrläppchen, sowie an den Daumen der rechten Hand und an die grosse Zehe des rechten Fusses.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.24|AT|3|3. Mose|8||0|24|Dann liess Mose die Söhne Aarons herzutreten und strich auch ihnen von dem Blute an das rechte Ohrläppchen, sowie an den Daumen der rechten Hand und an die grosse Zehe des rechten Fusses; das (übrige) Blut aber sprengte Mose ringsum an den Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.25|AT|3|3. Mose|8||0|25|Dann nahm er das Fett: den Fettschwanz und alles Fett an den Eingeweiden, das Fett neben der Leber und die beiden Nieren mit dem Fett daran, sowie die rechte Keule;|ZUE1931|Public Domain LEV.8.26|AT|3|3. Mose|8||0|26|auch nahm er aus dem Korbe mit den ungesäuerten Broten, der vor dem Herrn stand, einen ungesäuerten Kuchen, einen mit Öl zubereiteten Brotkuchen und einen Fladen und legte es zu den Fettstücken und zu der rechten Keule.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.27|AT|3|3. Mose|8||0|27|Das alles gab er Aaron und seinen Söhnen in die Hände und schwang es als Webeopfer vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.28|AT|3|3. Mose|8||0|28|Darnach nahm ihnen Mose alles wieder aus den Händen und verbrannte es auf dem Altar über dem Brandopfer; ein Einweihungsopfer war es zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.29|AT|3|3. Mose|8||0|29|Auch nahm Mose die Brust und schwang sie als Webeopfer vor dem Herrn; sie fiel Mose als Anteil am Einweihungswidder zu - wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.30|AT|3|3. Mose|8||0|30|Hierauf nahm Mose von dem Salböl und von dem Blut auf dem Altar und besprengte damit Aaron und seine Kleider, und ebenso seine Söhne und ihre Kleider, und weihte so Aaron und seine Kleider, und ebenso seine Söhne und ihre Kleider.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.31|AT|3|3. Mose|8||0|31|Und Mose sprach zu Aaron und seinen Söhnen: Kocht das Fleisch am Eingang des heiligen Zeltes und esst es daselbst, zusammen mit dem Brot aus dem Korbe des Einweihungsopfers, wie mir geboten wurde mit den Worten: Aaron und seine Söhne sollen es essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.32|AT|3|3. Mose|8||0|32|Was aber übrigbleibt an Fleisch und Brot, das sollt ihr verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.33|AT|3|3. Mose|8||0|33|Und ihr sollt sieben Tage lang nicht vom Eingang des heiligen Zeltes weggehen, bis zu dem Tage, da die Zeit eurer Einweihung vorbei ist; denn sieben Tage soll die Einweihung dauern.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.34|AT|3|3. Mose|8||0|34|Wie er heute getan, so hat der Herr geboten (auch fernerhin) zu tun, um euch Sühne zu erwirken.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.35|AT|3|3. Mose|8||0|35|Am Eingang des heiligen Zeltes sollt ihr sieben Tage lang bleiben, Tag und Nacht, und die Vorschriften des Herrn befolgen, damit ihr nicht sterbet; denn so ist es mir geboten worden.|ZUE1931|Public Domain LEV.8.36|AT|3|3. Mose|8||0|36|Und Aaron und seine Söhne taten alles, was der Herr durch Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.1|AT|3|3. Mose|9||0|1|AM achten Tage aber berief Mose den Aaron und seine Söhne und die Ältesten Israels|ZUE1931|Public Domain LEV.9.2|AT|3|3. Mose|9||0|2|und sprach zu Aaron: Nimm für dich ein junges Rind zum Sündopfer und einen Widder zum Brandopfer, beide fehllos, und bringe sie vor dem Herrn dar.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.3|AT|3|3. Mose|9||0|3|Zu den Israeliten aber sollst du sagen: Nehmt einen Ziegenbock zum Sündopfer und ein Kalb und ein Schaf, beide einjährig und fehllos, zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain LEV.9.4|AT|3|3. Mose|9||0|4|ferner ein Rind und einen Widder zum Heilsopfer, um sie vor dem Herrn zu schlachten, endlich ein Speisopfer, mit Öl eingerührt; denn heute wird euch der Herr erscheinen.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.5|AT|3|3. Mose|9||0|5|Da holten sie, was Mose geboten hatte, vor das heilige Zelt, und die ganze Gemeinde trat herzu und stellte sich vor den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.6|AT|3|3. Mose|9||0|6|Und Mose sprach: Das hat euch der Herr zu tun befohlen, damit euch die Herrlichkeit des Herrn erscheine.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.7|AT|3|3. Mose|9||0|7|Dann sprach Mose zu Aaron: Tritt zum Altar und verrichte dein Sündopfer und dein Brandopfer, und schaffe so Sühne für dich und dein Haus. Darnach bringe die Opfergabe des Volkes dar und schaffe ihnen Sühne, wie der Herr geboten hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.8|AT|3|3. Mose|9||0|8|Da trat Aaron zum Altar und schlachtete das Kalb, das zum Sündopfer für ihn bestimmt war.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.9|AT|3|3. Mose|9||0|9|Die Söhne Aarons aber brachten ihm das Blut, und er tauchte den Finger in das Blut und strich davon an die Hörner des Altars; das (übrige) Blut goss er am Altar auf den Boden.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.10|AT|3|3. Mose|9||0|10|Das Fett des Sündopfers aber und die Nieren und das Fett neben der Leber verbrannte er auf dem Altar, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.11|AT|3|3. Mose|9||0|11|Und das Fleisch nebst der Haut verbrannte er ausserhalb des Lagers.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.12|AT|3|3. Mose|9||0|12|Darnach schlachtete er das Brandopfer, und die Söhne Aarons brachten ihm das Blut, und er sprengte es ringsum an den Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.13|AT|3|3. Mose|9||0|13|Und das Brandopfer selbst brachten sie ihm regelrecht in Stücke zerlegt samt dem Kopf, und er verbrannte es auf dem Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.14|AT|3|3. Mose|9||0|14|Dann wusch er die Eingeweide und die Unterschenkel und verbrannte sie über dem Brandopfer auf dem Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.15|AT|3|3. Mose|9||0|15|Darnach brachte er die Opfergabe des Volkes dar: er nahm den Bock, der zum Sündopfer für das Volk bestimmt war, und schlachtete ihn und brachte ihn als Sündopfer dar, wie das erstemal.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.16|AT|3|3. Mose|9||0|16|Hierauf brachte er das Brandopfer dar und besorgte es nach der Vorschrift.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.17|AT|3|3. Mose|9||0|17|Er brachte auch das Speisopfer dar: er nahm eine Handvoll davon und verbrannte es auf dem Altar, ausser dem Morgenbrandopfer.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.18|AT|3|3. Mose|9||0|18|Endlich schlachtete er das Rind und den Widder, die zum Heilsopfer für das Volk bestimmt waren. Und die Söhne Aarons brachten ihm das Blut, und er sprengte es ringsum an den Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.19|AT|3|3. Mose|9||0|19|Die Fettstücke des Rindes und des Widders aber, den Fettschwanz und (das Fett), das (die Eingeweide) bedeckt, die Nieren und das Fett neben der Leber -|ZUE1931|Public Domain LEV.9.20|AT|3|3. Mose|9||0|20|alle diese Fettstücke legten sie auf die Brust, und er verbrannte die Fettstücke auf dem Altar.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.21|AT|3|3. Mose|9||0|21|Die Brust aber und die rechte Keule schwang Aaron als Webeopfer vor dem Herrn, wie Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.22|AT|3|3. Mose|9||0|22|Dann erhob Aaron seine Hände gegen das Volk hin und segnete es, und nachdem er das Sündopfer, das Brandopfer und das Heilsopfer dargebracht hatte, stieg er herab.|ZUE1931|Public Domain LEV.9.23|AT|3|3. Mose|9||0|23|Hierauf gingen Mose und Aaron in das heilige Zelt hinein, und als sie wieder herauskamen, segneten sie das Volk. Da erschien die Herrlichkeit des Herrn dem ganzen Volke,|ZUE1931|Public Domain LEV.9.24|AT|3|3. Mose|9||0|24|und Feuer ging aus von dem Herrn und verzehrte das Brandopfer und die Fettstücke auf dem Altar. Als alles Volk das sah, jubelten sie und fielen auf ihr Angesicht.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.1|AT|3|3. Mose|10||0|1|NADAB und Abihu aber, die Söhne Aarons, nahmen ein jeder seine Räucherpfanne, taten Feuer darein und legten Räucherwerk darauf und brachten so vor dem Herrn ein ungehöriges Feueropfer dar, das er ihnen nicht geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.2|AT|3|3. Mose|10||0|2|Da ging Feuer aus von dem Herrn und verzehrte sie, sodass sie vor dem Herrn starben.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.3|AT|3|3. Mose|10||0|3|Da sprach Mose zu Aaron: Das ist es, was der Herr gemeint hat, als er sprach: Die mir nahe stehen, an ihnen erweise ich mich heilig, / und vor allem Volk verherrliche ich mich. Und Aaron schwieg.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.4|AT|3|3. Mose|10||0|4|Mose aber rief Misael und Elzaphan, die Söhne Ussiels, des Oheims Aarons, und sprach zu ihnen: Tretet herzu und tragt eure Verwandten von dem Platze vor dem Heiligtum hinaus vor das Lager.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.5|AT|3|3. Mose|10||0|5|Und sie traten herzu und trugen sie in ihren Leibröcken hinaus vor das Lager, wie Mose gesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.6|AT|3|3. Mose|10||0|6|Dann sprach Mose zu Aaron und seinen Söhnen Eleasar und Ithamar: Ihr dürft euer Haupthaar nicht frei flattern lassen und eure Kleider nicht zerreissen, damit ihr nicht sterbet und der Zorn (Gottes) über die ganze Gemeinde komme. Doch eure Brüder, das ganze Haus Israel, sie mögen weinen über den Brand, den der Herr entzündet hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.7|AT|3|3. Mose|10||0|7|Ihr dürft nicht vom Eingang des heiligen Zeltes weggehen, damit ihr nicht sterbet; denn das Salböl des Herrn ist auf euch. Und sie taten, wie Mose gebot.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.8|AT|3|3. Mose|10||0|8|Und der Herr redete mit Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.10.9|AT|3|3. Mose|10||0|9|Wein und berauschendes Getränk sollt ihr nicht trinken, weder du noch deine Söhne, wenn ihr in das heilige Zelt hineingeht; sonst müsst ihr sterben. Das ist eine immerwährende Satzung für euch von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.10|AT|3|3. Mose|10||0|10|Ihr sollt unterscheiden zwischen dem, was heilig, und dem, was nicht heilig ist, zwischen dem, was unrein, und dem, was rein ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.10.11|AT|3|3. Mose|10||0|11|und sollt die Israeliten alle Satzungen lehren, die ihnen der Herr durch Mose kundgetan hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.12|AT|3|3. Mose|10||0|12|Und Mose sprach zu Aaron und seinen Söhnen Eleasar und Ithamar, die ihm noch geblieben waren: Nehmt das Speisopfer, das von den Feueropfern des Herrn übriggeblieben ist, und esst es ungesäuert beim Altar; denn es ist hochheilig.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.13|AT|3|3. Mose|10||0|13|Ihr sollt es an heiliger Stätte essen, denn es ist der Anteil, der dir und deinen Söhnen von den Feueropfern des Herrn zukommt; so ist es mir geboten worden.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.14|AT|3|3. Mose|10||0|14|Und die Webebrust und die Hebekeule sollt ihr an reiner Stätte essen, du und deine Söhne und Töchter mit dir. Denn sie sind dir und deinen Kindern gegeben als der Anteil, der euch von den Heilsopfern der Israeliten zukommt.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.15|AT|3|3. Mose|10||0|15|Die Hebekeule und die Webebrust soll man zusammen mit den zum Feueropfer bestimmten Fettstücken herbringen, um sie als Webeopfer vor dem Herrn zu schwingen. Dies soll dir und auch deinen Kindern für alle Zeiten als Gebühr zufallen, wie der Herr geboten hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.16|AT|3|3. Mose|10||0|16|Als nun Mose den Sündopferbock suchte, siehe, da war er schon verbrannt. Da wurde er zornig über Eleasar und Ithamar, die Söhne Aarons, die noch übrig waren, und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.10.17|AT|3|3. Mose|10||0|17|Warum habt ihr das Sündopfer nicht gegessen an heiliger Stätte? Denn es ist hochheilig, und er hat es euch gegeben, um die Schuld der Gemeinde hinwegzunehmen und ihr Sühne zu schaffen vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.18|AT|3|3. Mose|10||0|18|Sein Blut ist ja nicht ins Innere des Heiligtums hineingebracht worden; so hättet ihr es an heiliger Stätte essen sollen, wie ich geboten habe.|ZUE1931|Public Domain LEV.10.19|AT|3|3. Mose|10||0|19|Aaron aber sprach zu Mose: Siehe, heute haben sie ihr Sündopfer und ihr Brandopfer vor dem Herrn dargebracht, und doch ist mir solches widerfahren. Hätte ich nun heute vom Sündopfer gegessen, wäre es dem Herrn wohlgefällig gewesen?|ZUE1931|Public Domain LEV.10.20|AT|3|3. Mose|10||0|20|Als Mose das hörte, war er es zufrieden.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.1|AT|3|3. Mose|11||0|1|UND der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.11.2|AT|3|3. Mose|11||0|2|Gebietet den Israeliten folgendes: Dies sind die Tiere, die ihr essen dürft von allem Getier auf Erden:|ZUE1931|Public Domain LEV.11.3|AT|3|3. Mose|11||0|3|alle Tiere, die gespaltene Klauen, und zwar zwei völlig getrennte Klauen, haben und Wiederkäuer sind, die dürft ihr essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.4|AT|3|3. Mose|11||0|4|Doch dürft ihr von denen, welche wiederkäuen, und von denen, die gespaltene Klauen haben, folgende nicht essen: das Kamel - denn es ist zwar ein Wiederkäuer, hat aber keine gespaltenen Klauen; als unrein soll es euch gelten -,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.5|AT|3|3. Mose|11||0|5|den Klippdachs - denn er ist zwar ein Wiederkäuer, hat aber keine gespaltenen Klauen; als unrein soll er euch gelten -,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.6|AT|3|3. Mose|11||0|6|den Hasen - denn er ist zwar ein Wiederkäuer, hat aber keine gespaltenen Klauen; als unrein soll er euch gelten -|ZUE1931|Public Domain LEV.11.7|AT|3|3. Mose|11||0|7|und das Schwein; denn es hat allerdings gespaltene Klauen, und zwar völlig getrennte Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; als unrein soll es euch gelten.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.8|AT|3|3. Mose|11||0|8|Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen, und ihren Leichnam dürft ihr nicht berühren; als unrein sollen sie euch gelten.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.9|AT|3|3. Mose|11||0|9|Dies ist's, was ihr essen dürft von allem, was im Wasser lebt: alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, in grossen und kleinen Gewässern, das dürft ihr essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.10|AT|3|3. Mose|11||0|10|Was aber keine Flossen und Schuppen hat in grossen und kleinen Gewässern, was immer im Wasser wimmelt und was immer im Wasser lebt, das alles soll euch ein Greuel sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.11|AT|3|3. Mose|11||0|11|Ja, ein Greuel sollen sie euch sein: von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen, und ihren Leichnam sollt ihr verabscheuen.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.12|AT|3|3. Mose|11||0|12|Alle Wassertiere, die keine Flossen und Schuppen haben, sollen euch ein Greuel sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.13|AT|3|3. Mose|11||0|13|Und von den Vögeln sollt ihr folgende verabscheuen - man darf sie nicht essen, denn sie sind ein Greuel -: den Adler, den Lämmergeier, den Bartgeier,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.14|AT|3|3. Mose|11||0|14|die Weihe und die Falkenarten,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.15|AT|3|3. Mose|11||0|15|alle Rabenarten,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.16|AT|3|3. Mose|11||0|16|den Strauss, die Ohreule, die Möwe und die Habichtarten,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.17|AT|3|3. Mose|11||0|17|das Käuzchen, den Sturzpelikan und den Uhu,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.18|AT|3|3. Mose|11||0|18|die Eule, die Rohrdommel und den Aasgeier,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.19|AT|3|3. Mose|11||0|19|den Storch, die Reiherarten, den Wiedehopf und die Fledermaus.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.20|AT|3|3. Mose|11||0|20|Auch alles geflügelte Geziefer, das auf vieren geht, soll euch ein Greuel sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.21|AT|3|3. Mose|11||0|21|Von allem geflügelten Geziefer, das auf vieren geht, dürft ihr nur solches essen, das über den Füssen zwei Schenkel hat, mit denen es auf der Erde hüpft.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.22|AT|3|3. Mose|11||0|22|Von diesen dürft ihr folgende essen: die Arten der Wanderheuschrecke und die Arten des Soleam, des Hargol und des Hagab.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.23|AT|3|3. Mose|11||0|23|Alles (übrige) geflügelte Geziefer aber, das vier Füsse hat, soll euch ein Greuel sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.24|AT|3|3. Mose|11||0|24|Und an folgenden (Tieren) verunreinigt ihr euch - wer deren Leichnam berührt, ist unrein bis zum Abend,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.25|AT|3|3. Mose|11||0|25|und wer einen solchen Leichnam trägt, der soll seine Kleider waschen, und er ist unrein bis zum Abend -:|ZUE1931|Public Domain LEV.11.26|AT|3|3. Mose|11||0|26|an jedem Tier, das zwar gespaltene, aber nicht völlig getrennte Klauen hat und das nicht wiederkäut; als unrein sollen sie euch gelten. Wer ihren Leichnam berührt, ist unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.27|AT|3|3. Mose|11||0|27|Auch alles, was auf Tatzen geht unter allen Tieren, die auf vieren gehen, soll euch als unrein gelten. Wer ihren Leichnam berührt, ist unrein bis zum Abend,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.28|AT|3|3. Mose|11||0|28|und wer ihren Leichnam trägt, soll seine Kleider waschen, und er bleibt unrein bis zum Abend; als unrein sollen sie euch gelten.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.29|AT|3|3. Mose|11||0|29|Und unter den kleinen Tieren, die auf der Erde wimmeln, sollen euch die folgenden als unrein gelten: das Wiesel, die Maus und die Eidechsenarten, nämlich der Zab,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.30|AT|3|3. Mose|11||0|30|die Anaka, der Koah, die Letaa und der Homet, und das Chamäleon.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.31|AT|3|3. Mose|11||0|31|Diese sollen euch als unrein gelten unter allen kleinen Tieren. Wer sie berührt, wenn sie tot sind, wird unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.32|AT|3|3. Mose|11||0|32|Und jeder Gegenstand, auf den eine solche Tierleiche fällt, wird unrein, sei es nun ein hölzernes Geschirr oder ein Kleidungsstück oder Lederzeug oder ein Sack - jedes Gerät, das zu irgendwelchem Gebrauche dient. Man soll es ins Wasser tun, und es bleibt unrein bis zum Abend; dann ist es wieder rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.33|AT|3|3. Mose|11||0|33|Und wenn eine solche (Tierleiche) in irgendein irdenes Geschirr fällt, so wird alles unrein, was darin ist, und ihr sollt es zerbrechen.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.34|AT|3|3. Mose|11||0|34|In jedem solchen Geschirr wird jede Speise, die man isst, unrein, wenn Wasser darein kommt, und wird jedes Getränk, das man trinkt, unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.35|AT|3|3. Mose|11||0|35|Und alles, worauf eine solche Tierleiche fällt, wird unrein; ist es ein Backofen oder ein Kochherd, so soll er eingerissen werden; sie sind unrein, und als unrein sollen sie euch gelten.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.36|AT|3|3. Mose|11||0|36|Quellen jedoch und Zisternen, in denen sich Wasser sammelt, bleiben rein. Wer aber die Tierleiche darin berührt, wird unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.37|AT|3|3. Mose|11||0|37|Und wenn eine solche Tierleiche auf irgendwelchen Samen fällt, den man aussät, so bleibt er doch rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.38|AT|3|3. Mose|11||0|38|Wenn man aber Wasser auf den Samen giesst, und es fällt dann eine solche Tierleiche darauf, so soll er euch als unrein gelten.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.39|AT|3|3. Mose|11||0|39|Wenn eines von den Tieren, die ihr essen dürft, stirbt, so ist, wer die Tierleiche berührt, unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.40|AT|3|3. Mose|11||0|40|Wer aber von der Tierleiche isst, der soll seine Kleider waschen, und er bleibt unrein bis zum Abend. Ebenso muss, wer die Tierleiche aufhebt, seine Kleider waschen, und er bleibt unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.41|AT|3|3. Mose|11||0|41|Alle kleinen Tiere, die auf der Erde wimmeln, sollen euch ein Greuel sein; man darf sie nicht essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.42|AT|3|3. Mose|11||0|42|Alles, was auf dem Bauche kriecht, und alles, was auf vier oder mehr Füssen geht, unter all den kleinen Tieren, die auf der Erde wimmeln, das dürft ihr nicht essen; denn es ist ein Greuel.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.43|AT|3|3. Mose|11||0|43|Macht euch nicht selbst zum Greuel durch all das kriechende Getier und verunreinigt euch nicht damit, sodass ihr unrein werdet;|ZUE1931|Public Domain LEV.11.44|AT|3|3. Mose|11||0|44|denn ich bin der Herr, euer Gott. Darum sollt ihr euch heilig halten und sollt heilig sein; denn ich bin heilig. Und verunreinigt euch nicht selbst durch all das Getier, das auf der Erde wimmelt.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.45|AT|3|3. Mose|11||0|45|Denn ich bin der Herr, der euch aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat, dass ich euer Gott sei; darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.|ZUE1931|Public Domain LEV.11.46|AT|3|3. Mose|11||0|46|Das ist das Gesetz über das Vieh und die Vögel und alle die Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt, und über all das Getier, das auf der Erde sich tummelt,|ZUE1931|Public Domain LEV.11.47|AT|3|3. Mose|11||0|47|damit ihr unterscheidet zwischen dem, was unrein, und dem, was rein ist, zwischen den Tieren, die man essen, und denen, die man nicht essen darf.|ZUE1931|Public Domain LEV.12.1|AT|3|3. Mose|12||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.12.2|AT|3|3. Mose|12||0|2|Sage zu den Israeliten: Wenn ein Weib Mutter wird und einen Knaben gebiert, so bleibt sie sieben Tage lang unrein; wie in den Tagen ihrer Unreinheit infolge des Monatsflusses wird sie unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.12.3|AT|3|3. Mose|12||0|3|Am achten Tage sodann soll man das Kind an der Vorhaut beschneiden.|ZUE1931|Public Domain LEV.12.4|AT|3|3. Mose|12||0|4|Sie aber soll (noch weitere) 33 Tage daheim bleiben im Blute der Reinigung; sie darf nichts Heiliges berühren, und zum Heiligtum darf sie nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinigung um sind.|ZUE1931|Public Domain LEV.12.5|AT|3|3. Mose|12||0|5|Gebiert sie aber ein Mädchen, so bleibt sie zwei Wochen unrein wie bei ihrem Monatsfluss, und sie soll (dann noch) 66 Tage daheim bleiben im Blute der Reinigung.|ZUE1931|Public Domain LEV.12.6|AT|3|3. Mose|12||0|6|Wenn dann die Tage ihrer Reinigung um sind, handle es sich nun um einen Knaben oder ein Mädchen, so soll sie dem Priester ein einjähriges Lamm zum Brandopfer und eine junge gewöhnliche Taube oder eine Turteltaube zum Sündopfer an den Eingang des heiligen Zeltes bringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.12.7|AT|3|3. Mose|12||0|7|Der soll das Opfer vor dem Herrn darbringen und ihr so Sühne schaffen; dann wird sie rein von ihrem Blutfluss. Das ist das Gesetz über die Wöchnerin, sei es, dass sie einen Knaben oder ein Mädchen geboren hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.12.8|AT|3|3. Mose|12||0|8|Vermag sie aber kein Schaf, so nehme sie zwei Turteltauben oder zwei junge gewöhnliche Tauben, die eine zum Brandopfer und die andre zum Sündopfer, und der Priester soll ihr Sühne schaffen; dann wird sie rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.1|AT|3|3. Mose|13||0|1|UND der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.13.2|AT|3|3. Mose|13||0|2|Wenn sich bei jemandem auf der Haut eine Geschwulst oder ein Ausschlag oder ein heller Fleck zeigt und daraus auf seiner Haut ein Aussatzmal entsteht, so soll man ihn zu Aaron, dem Priester, oder zu einem von seinen Söhnen, den Priestern, führen.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.3|AT|3|3. Mose|13||0|3|Wenn dann der Priester das Mal auf der Haut besieht, und die Haare an der kranken Stelle sind weiss geworden und das Mal erscheint tiefer als die (übrige) Haut, so ist es ein Aussatzmal; wenn der Priester das sieht, soll er ihn für unrein erklären.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.4|AT|3|3. Mose|13||0|4|Wenn es aber ein weisser Fleck auf der Haut ist, und dieser erscheint nicht tiefer als die (übrige) Haut, und die Haare darauf sind nicht weiss geworden, so soll der Priester den Betroffenen sieben Tage lang absondern.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.5|AT|3|3. Mose|13||0|5|Besieht ihn dann der Priester am siebenten Tage, und das Mal ist in seinem Aussehen gleich geblieben, ohne auf der Haut weiter um sich zu greifen, so soll ihn der Priester abermals sieben Tage lang absondern.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.6|AT|3|3. Mose|13||0|6|Wenn ihn dann der Priester am siebenten Tage zum zweitenmal besieht und findet, dass das Mal am Verschwinden ist, ohne auf der Haut weiter um sich zu greifen, so soll ihn der Priester für rein erklären - es ist nur ein Ausschlag; er aber soll seine Kleider waschen, dann ist er wieder rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.7|AT|3|3. Mose|13||0|7|Wenn aber der Ausschlag auf der Haut weiter um sich greift, nachdem er sich dem Priester gezeigt hat, um wieder rein zu werden, und er zeigt sich nun dem Priester zum zweitenmal,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.8|AT|3|3. Mose|13||0|8|und der Priester sieht, dass der Ausschlag auf der Haut weiter um sich gegriffen hat, so soll ihn der Priester für unrein erklären - es ist Aussatz.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.9|AT|3|3. Mose|13||0|9|Wenn sich an jemandem ein Aussatzmal zeigt, so soll man ihn zum Priester führen.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.10|AT|3|3. Mose|13||0|10|Sieht dann der Priester, dass sich auf der Haut eine weisse Geschwulst befindet und dass die Haare darauf weiss geworden sind und wildes Fleisch in der Geschwulst wuchert,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.11|AT|3|3. Mose|13||0|11|so ist es ein alter Aussatz auf seiner Haut, und der Priester soll ihn für unrein erklären und ihn nicht absondern; denn er ist schon unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.12|AT|3|3. Mose|13||0|12|Wenn aber der Aussatz auf der Haut so ausbricht, dass der Aussatz die ganze Haut des Kranken vom Kopf bis zu den Füssen bedeckt, wohin auch der Priester schauen mag -|ZUE1931|Public Domain LEV.13.13|AT|3|3. Mose|13||0|13|wenn also der Priester sieht, dass der Aussatz den ganzen Leib bedeckt, so soll er den Kranken für rein erklären; er ist ja ganz weiss geworden und ist also rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.14|AT|3|3. Mose|13||0|14|Sobald sich aber wildes Fleisch an ihm zeigt, wird er unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.15|AT|3|3. Mose|13||0|15|Und wenn der Priester das wilde Fleisch sieht, soll er ihn für unrein erklären; denn das wilde Fleisch ist unrein - es ist ein Aussatz.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.16|AT|3|3. Mose|13||0|16|Geht aber das wilde Fleisch wieder zurück, und er wird weiss, so soll er zum Priester kommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.17|AT|3|3. Mose|13||0|17|Findet dann der Priester, wenn er ihn besieht, dass das Mal weiss geworden ist, so soll der Priester den Kranken für rein erklären; er ist rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.18|AT|3|3. Mose|13||0|18|Wenn auf jemandes Haut ein Geschwür entsteht und wieder heilt,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.19|AT|3|3. Mose|13||0|19|dann aber an der Stelle des Geschwürs eine weisse Geschwulst sich bildet oder ein weissrötlicher Fleck, so soll er sich dem Priester zeigen.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.20|AT|3|3. Mose|13||0|20|Sieht dann der Priester, dass die Stelle tiefer erscheint als die (übrige) Haut und dass das Haar darauf weiss geworden ist, so soll ihn der Priester für unrein erklären; es ist ein Mal von Aussatz, der in dem Geschwür ausgebrochen ist.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.21|AT|3|3. Mose|13||0|21|Findet aber der Priester beim Besehen, dass keine weissen Haare darauf sind und dass der Fleck nicht tiefer erscheint als die (übrige) Haut und am Verschwinden ist, so soll der Priester den Kranken sieben Tage lang absondern.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.22|AT|3|3. Mose|13||0|22|Greift es dann auf der Haut weiter um sich, so soll ihn der Priester für unrein erklären - es ist ein Aussatzmal.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.23|AT|3|3. Mose|13||0|23|Bleibt aber der helle Fleck an Ort und Stelle, ohne weiter um sich zu greifen, so ist es die Narbe des Geschwürs, und der Priester soll ihn für rein erklären.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.24|AT|3|3. Mose|13||0|24|Oder wenn jemand auf der Haut eine Brandwunde bekommt, und das wilde Fleisch in der Brandwunde erscheint als weissrötlicher oder weisser Fleck,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.25|AT|3|3. Mose|13||0|25|und der Priester findet beim Besehen, dass die Haare auf dem hellen Fleck weiss geworden sind und dass die Stelle tiefer erscheint als die (übrige) Haut, so ist es Aussatz, der in der Brandwunde ausgebrochen ist, und der Priester soll den Kranken für unrein erklären - es ist ein Aussatzmal.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.26|AT|3|3. Mose|13||0|26|Findet aber der Priester beim Besehen, dass keine weissen Haare auf dem hellen Fleck sind und dass dieser nicht tiefer erscheint als die (übrige) Haut und am Verschwinden ist, so soll der Priester den Kranken sieben Tage lang absondern.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.27|AT|3|3. Mose|13||0|27|Am siebenten Tage soll der Priester ihn besehen; hat es dann auf der Haut weiter um sich gegriffen, so soll ihn der Priester für unrein erklären - es ist ein Aussatzmal.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.28|AT|3|3. Mose|13||0|28|Bleibt aber der helle Fleck an Ort und Stelle, ohne auf der Haut weiter um sich zu greifen, und ist er am Verschwinden, so ist es die Narbe der Brandwunde, und der Priester soll ihn für rein erklären, weil es nur die Narbe der Brandwunde ist.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.29|AT|3|3. Mose|13||0|29|Wenn bei einem Manne oder einem Weibe auf dem Kopf oder am Bart ein Mal entsteht,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.30|AT|3|3. Mose|13||0|30|und der Priester besieht das Mal und findet, dass es tiefer erscheint als die (übrige) Haut und dass goldfarbene, dünne Haare darauf sind, so soll der Priester den Kranken für unrein erklären - es ist bösartiger Ausschlag, der Aussatz des Kopfes oder des Bartes.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.31|AT|3|3. Mose|13||0|31|Findet aber der Priester, wenn er den Ausschlag besieht, dass er nicht tiefer erscheint als die (übrige) Haut, dass aber auch keine dunklen Haare darauf sind, so soll der Priester den vom Ausschlag Betroffenen sieben Tage lang absondern.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.32|AT|3|3. Mose|13||0|32|Am siebenten Tage soll der Priester das Mal besehen; hat dann der Ausschlag nicht weiter um sich gegriffen, und sind keine goldfarbenen Haare darauf entstanden, erscheint auch der Ausschlag nicht tiefer als die (übrige) Haut,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.33|AT|3|3. Mose|13||0|33|so soll er sich scheren; doch die Ausschlagstelle darf er nicht scheren. Hierauf soll der Priester den vom Ausschlag Betroffenen abermals sieben Tage lang absondern.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.34|AT|3|3. Mose|13||0|34|Wenn dann am siebenten Tage der Priester den Ausschlag besieht und findet, dass der Ausschlag auf der Haut nicht weiter um sich gegriffen hat und dass er nicht tiefer erscheint als die (übrige) Haut, so soll ihn der Priester für rein erklären; er aber soll seine Kleider waschen, dann ist er rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.35|AT|3|3. Mose|13||0|35|Greift aber der Ausschlag auf der Haut weiter um sich, nachdem der Kranke für rein erklärt worden ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.36|AT|3|3. Mose|13||0|36|und der Priester findet beim Besehen, dass der Ausschlag auf der Haut weiter um sich gegriffen hat, so braucht der Priester nicht mehr nach goldfarbenen Haaren zu suchen; er ist unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.37|AT|3|3. Mose|13||0|37|Ist aber der Ausschlag in seinem Aussehen gleich geblieben, und sind dunkle Haare darauf gewachsen, so ist der Ausschlag geheilt; er ist rein, und der Priester soll ihn für rein erklären.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.38|AT|3|3. Mose|13||0|38|Wenn sich bei einem Manne oder einem Weibe auf der Haut helle Flecken zeigen, weisse helle Flecken,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.39|AT|3|3. Mose|13||0|39|und der Priester findet beim Besehen auf ihrer Haut nur matte, weisse Flecken, so ist es ein gutartiger Ausschlag, der auf der Haut ausgebrochen ist; er ist rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.40|AT|3|3. Mose|13||0|40|Wenn jemandem die Haupthaare ausfallen, sodass er hinten kahl wird, so bleibt er rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.41|AT|3|3. Mose|13||0|41|Fallen sie ihm auf der Vorderseite des Kopfes aus, sodass er vorn eine Glatze bekommt, so bleibt er rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.42|AT|3|3. Mose|13||0|42|Entsteht aber auf der hintern oder vordern Glatze ein weissrötliches Mal, so ist es Aussatz, der auf seiner hintern oder vordern Glatze ausbricht.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.43|AT|3|3. Mose|13||0|43|Besieht ihn dann der Priester und findet, dass die Geschwulst des Males auf seiner hintern oder vordern Glatze weissrötlich ist und aussieht wie der Aussatz auf der Haut am Leibe,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.44|AT|3|3. Mose|13||0|44|so ist er ein Aussätziger; er ist unrein, und der Priester soll ihn für unrein erklären; er hat die Krankheit auf dem Kopfe.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.45|AT|3|3. Mose|13||0|45|Es soll aber der Aussätzige, der die Krankheit an sich hat, zerrissene Kleider tragen, die Haare frei flattern lassen und den Bart verhüllen, und er soll rufen: Unrein, unrein!|ZUE1931|Public Domain LEV.13.46|AT|3|3. Mose|13||0|46|Solange er die Krankheit an sich hat, bleibt er unrein. Er ist unrein; abgesondert soll er wohnen, seine Wohnstätte soll ausserhalb des Lagers sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.47|AT|3|3. Mose|13||0|47|Wenn sich an einem Kleide, sei es nun von Wolle oder von Flachs, ein Aussatzmal zeigt,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.48|AT|3|3. Mose|13||0|48|oder an gewobenem oder gewirktem Zeug, es sei von Flachs oder von Wolle, oder an Leder oder an irgend etwas, was aus Leder gemacht wird,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.49|AT|3|3. Mose|13||0|49|und das Mal an dem Kleid oder dem Leder oder dem gewobenen oder gewirkten Zeug oder an irgendwelchem aus Leder gemachten Gegenstand ist grünlich oder rötlich, so ist es ein Aussatzmal und soll dem Priester gezeigt werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.50|AT|3|3. Mose|13||0|50|Und wenn der Priester das Mal besehen hat, soll er den schadhaften Gegenstand sieben Tage lang einschliessen.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.51|AT|3|3. Mose|13||0|51|Wenn er dann am siebenten Tage sieht, dass der Schaden an dem Kleid oder dem gewobenen oder gewirkten Zeug oder dem Leder - an irgend etwas, was man aus Leder macht - weiter um sich gegriffen hat, so ist der Schaden ein bösartiger Aussatz; es ist unrein,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.52|AT|3|3. Mose|13||0|52|und er soll das Kleid oder das gewobene oder gewirkte Zeug, es sei von Wolle oder von Flachs, oder jeden ledernen Gegenstand, an dem sich der Schaden zeigt, verbrennen; denn es ist ein bösartiger Aussatz, man soll es verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.53|AT|3|3. Mose|13||0|53|Sieht aber der Priester, dass der Schaden an dem Kleid oder dem gewobenen oder gewirkten Zeug oder an irgendwelchem ledernen Gegenstand nicht weiter um sich gegriffen hat,|ZUE1931|Public Domain LEV.13.54|AT|3|3. Mose|13||0|54|so soll der Priester gebieten, dass man den Gegenstand, an dem der Schaden ist, wasche, und soll ihn abermals sieben Tage lang einschliessen.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.55|AT|3|3. Mose|13||0|55|Sieht dann der Priester, nachdem die schadhafte Stelle gewaschen worden ist, dass sie ihr Aussehen nicht geändert hat, so ist es unrein, auch wenn der Schaden nicht weiter um sich gegriffen hat, du sollst es ausbrennen; es ist eine eingefressene Vertiefung, sei es auf der hintern oder der vordern Seite.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.56|AT|3|3. Mose|13||0|56|Sieht aber der Priester, dass der Schaden, nachdem die Stelle gewaschen worden, verblasst ist, so soll er das Stück aus dem Kleid oder dem Leder oder dem gewobenen oder gewirkten Zeug herausreissen.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.57|AT|3|3. Mose|13||0|57|Zeigt es sich aber wieder an dem Kleid oder dem gewobenen oder gewirkten Zeug oder an irgendwelchem ledernen Gegenstand, so ist es neu ausbrechender (Aussatz); du sollst es verbrennen, (das ganze Stück,) an dem der Schaden ist.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.58|AT|3|3. Mose|13||0|58|Wenn aber an dem Kleid oder dem gewobenen oder gewirkten Zeug oder an irgendwelchem ledernen Gegenstand der Schaden beim Waschen verschwindet, so soll man es nochmals waschen, dann ist es rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.13.59|AT|3|3. Mose|13||0|59|Das ist das Gesetz über das Aussatzmal an Kleidern, seien sie von Wolle oder von Flachs, oder an gewobenem oder gewirktem Zeug oder an irgendwelchem ledernen Gegenstand, wornach sie für rein oder für unrein zu erklären sind.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.1|AT|3|3. Mose|14||0|1|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.14.2|AT|3|3. Mose|14||0|2|Dies ist das Gesetz über den Aussätzigen für den Tag seiner Reinigung: er soll zum Priester geführt werden,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.3|AT|3|3. Mose|14||0|3|und zwar soll der Priester vor das Lager hinausgehen. Wenn dann der Priester sieht, dass das Aussatzmal an dem Aussätzigen heil geworden ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.4|AT|3|3. Mose|14||0|4|so lasse der Priester für den, der sich reinigen lässt, zwei lebende Vögel, welche rein sind, und Zedernholz, Karmesin und Ysop bringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.5|AT|3|3. Mose|14||0|5|Dann lasse der Priester den einen Vogel schlachten (und das Blut abtropfen) in ein irdenes Geschirr über Quellwasser;|ZUE1931|Public Domain LEV.14.6|AT|3|3. Mose|14||0|6|den lebenden Vogel aber, den nehme er nebst dem Zedernholz, dem Karmesin und Ysop, tauche das alles samt dem lebenden Vogel in das Blut des über dem Quellwasser geschlachteten Vogels,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.7|AT|3|3. Mose|14||0|7|besprenge damit siebenmal denjenigen, der sich vom Aussatz reinigen lässt, und reinige ihn so; dann lasse er den lebenden Vogel ins freie Feld fliegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.8|AT|3|3. Mose|14||0|8|Der aber, der sich reinigen lässt, soll seine Kleider waschen, alle seine Haare abscheren und sich in Wasser baden; dann ist er rein. Darnach darf er wieder ins Lager hereinkommen; doch muss er noch sieben Tage lang ausserhalb seines Zeltes bleiben.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.9|AT|3|3. Mose|14||0|9|Am siebenten Tage sodann soll er alle seine Haare abscheren, das Haupthaar, den Bart und die Augenbrauen - alle seine Haare soll er abscheren. Hierauf soll er seine Kleider waschen und seinen Leib in Wasser baden; dann ist er rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.10|AT|3|3. Mose|14||0|10|Und am achten Tage nehme er zwei fehllose männliche Lämmer und ein einjähriges, fehlloses weibliches Lamm, ferner drei zehntel (Epha) Semmelmehl, mit Öl eingerührt, zum Speisopfer, und ein Log Öl.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.11|AT|3|3. Mose|14||0|11|Und der Priester, der die Reinigung vollzieht, soll den Mann, der sich reinigen lässt, samt diesen Dingen vor dem Herrn darstellen, am Eingang des heiligen Zeltes.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.12|AT|3|3. Mose|14||0|12|Dann nehme der Priester das eine männliche Lamm, bringe es mit dem Log Öl als Schuldopfer dar und schwinge beides als Webeopfer vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.13|AT|3|3. Mose|14||0|13|Und zwar soll man das Lamm an der Stätte schlachten, wo man das Sündopfer und das Brandopfer schlachtet, an heiliger Stätte. Denn wie das Sündopfer, so gehört auch das Schuldopfer dem Priester; es ist hochheilig.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.14|AT|3|3. Mose|14||0|14|Dann nehme der Priester von dem Blute des Schuldopfers und streiche es dem, der sich reinigen lässt, an das rechte Ohrläppchen, sowie an den Daumen der rechten Hand und an die grosse Zehe des rechten Fusses.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.15|AT|3|3. Mose|14||0|15|Darnach nehme der Priester etwas von dem Log Öl und giesse es in seine eigene linke Hand.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.16|AT|3|3. Mose|14||0|16|Dann tauche der Priester seinen rechten Finger in das Öl, das in seiner linken Hand ist, und sprenge von dem Öl mit seinem Finger siebenmal vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.17|AT|3|3. Mose|14||0|17|Von dem übrigen Öl in seiner Hand aber streiche der Priester dem, der sich reinigen lässt, an das rechte Ohrläppchen, sowie an den Daumen der rechten Hand und an die grosse Zehe des rechten Fusses, auf das Blut des Schuldopfers.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.18|AT|3|3. Mose|14||0|18|Und den Rest des Öls in seiner Hand tue der Priester dem, der sich reinigen lässt, auf das Haupt und schaffe ihm so Sühne vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.19|AT|3|3. Mose|14||0|19|Hierauf soll der Priester das Sündopfer darbringen und dem, der sich reinigen lässt, für seine Unreinheit Sühne schaffen, und darnach soll er das Brandopfer schlachten.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.20|AT|3|3. Mose|14||0|20|Und der Priester soll das Brandopfer samt dem Speisopfer auf dem Altar darbringen und ihm so Sühne schaffen; dann ist er rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.21|AT|3|3. Mose|14||0|21|Ist der Betreffende aber arm und vermag er nicht so viel, so nehme er ein männliches Lamm zum Schuldopfer, damit es geschwungen und ihm so Sühne geschafft werde, dazu ein zehntel (Epha) Semmelmehl, mit Öl eingerührt, zum Speisopfer, und ein Log Öl,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.22|AT|3|3. Mose|14||0|22|ferner zwei Turteltauben oder zwei junge gewöhnliche Tauben, was er eben zu leisten vermag, die eine zum Sündopfer, die andre zum Brandopfer.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.23|AT|3|3. Mose|14||0|23|Das alles bringe er am achten Tage seiner Reinigung zum Priester an den Eingang des heiligen Zeltes vor den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.24|AT|3|3. Mose|14||0|24|Und der Priester nehme das Schuldopferlamm und das Log Öl und schwinge es vor dem Herrn als Webeopfer.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.25|AT|3|3. Mose|14||0|25|Dann schlachte man das Schuldopferlamm, und der Priester nehme von dem Blute des Schuldopfers und streiche es dem, der sich reinigen lässt, an das rechte Ohrläppchen, sowie an den Daumen der rechten Hand und an die grosse Zehe des rechten Fusses.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.26|AT|3|3. Mose|14||0|26|Von dem Öl aber giesse der Priester in seine eigene linke Hand|ZUE1931|Public Domain LEV.14.27|AT|3|3. Mose|14||0|27|und sprenge mit seinem rechten Finger von dem Öl, das in seiner linken Hand ist, siebenmal vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.28|AT|3|3. Mose|14||0|28|Dann streiche der Priester von dem Öl in seiner Hand dem, der sich reinigen lässt, an das rechte Ohrläppchen, sowie an den Daumen der rechten Hand und an die grosse Zehe des rechten Fusses, auf das Blut des Schuldopfers.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.29|AT|3|3. Mose|14||0|29|Den Rest des Öls in seiner Hand aber tue der Priester dem, der sich reinigen lässt, auf das Haupt, um ihm so Sühne zu schaffen vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.30|AT|3|3. Mose|14||0|30|Darnach soll er von den Turteltauben oder den jungen gewöhnlichen Tauben, die jener vermag,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.31|AT|3|3. Mose|14||0|31|die eine als Sündopfer, die andre als Brandopfer darbringen, samt dem Speisopfer; so soll der Priester dem, der sich reinigen lässt, Sühne schaffen vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.32|AT|3|3. Mose|14||0|32|Das ist das Gesetz über den, der ein Aussatzmal an sich hat und bei seiner Reinigung nicht so viel vermag.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.33|AT|3|3. Mose|14||0|33|Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.14.34|AT|3|3. Mose|14||0|34|Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ich euch zu eigen geben will, und ich lasse dann in dem Lande, das ihr besitzt, an einem Hause ein Aussatzmal entstehen,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.35|AT|3|3. Mose|14||0|35|"so soll der, dem das Haus gehört, herkommen und es dem Priester anzeigen, indem er sagt: ""An meinem Hause zeigt sich etwas wie ein (Aussatz-)Mal."""|ZUE1931|Public Domain LEV.14.36|AT|3|3. Mose|14||0|36|Dann soll der Priester, ehe er hineingeht, um das Mal zu besehen, das Haus ausräumen lassen, damit nicht alles unrein werde, was im Hause ist; darnach erst soll der Priester hineingehen, um das Haus zu besehen.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.37|AT|3|3. Mose|14||0|37|Wenn er nun beim Besehen des Mals findet, dass der Schaden an den Wänden des Hauses in grünlichen oder rötlichen Grübchen besteht, die tiefer erscheinen als die Wand sonst,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.38|AT|3|3. Mose|14||0|38|so soll der Priester aus dem Hause hinaus an die Türe des Hauses treten und das Haus für sieben Tage verschliessen.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.39|AT|3|3. Mose|14||0|39|Wenn dann der Priester am siebenten Tage wieder kommt und sieht, dass der Schaden an den Wänden des Hauses weiter um sich gegriffen hat,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.40|AT|3|3. Mose|14||0|40|so soll der Priester die Steine, an denen der Schaden ist, ausbrechen und vor die Stadt hinaus an einen unreinen Ort werfen lassen,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.41|AT|3|3. Mose|14||0|41|das Haus aber soll man inwendig ringsherum abkratzen und den Schutt, den man abgekratzt hat, draussen vor der Stadt an einen unreinen Ort schütten.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.42|AT|3|3. Mose|14||0|42|Dann soll man andre Steine nehmen und an Stelle jener Steine einsetzen, soll auch andern Mörtel nehmen und das Haus frisch bewerfen.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.43|AT|3|3. Mose|14||0|43|Wenn dann der Schaden am Hause wiederum auftritt, nachdem man die Steine ausgebrochen und das Haus abgekratzt und frisch beworfen hat,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.44|AT|3|3. Mose|14||0|44|so soll der Priester hineingehen, und wenn er sieht, dass der Schaden am Hause weiter um sich gegriffen hat, so ist es ein bösartiger Aussatz am Hause; es ist unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.45|AT|3|3. Mose|14||0|45|Dann soll man das Haus abbrechen, die Steine, das Holz und allen Mörtel am Hause, und soll alles vor die Stadt hinaus an einen unreinen Ort führen.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.46|AT|3|3. Mose|14||0|46|Und wer in das Haus hineingeht, solange es verschlossen ist, der wird unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.47|AT|3|3. Mose|14||0|47|Und wer in dem Hause schläft, der soll seine Kleider waschen; auch wer in dem Hause isst, soll seine Kleider waschen.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.48|AT|3|3. Mose|14||0|48|Wenn aber der Priester hineingeht und beim Besehen findet, dass der Schaden am Hause nicht weiter um sich gegriffen hat, nachdem das Haus frisch beworfen worden ist, so soll der Priester das Haus für rein erklären; denn der Schaden ist geheilt.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.49|AT|3|3. Mose|14||0|49|Dann nehme er, um das Haus zu entsündigen, zwei Vögel, Zedernholz, Karmesin und Ysop.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.50|AT|3|3. Mose|14||0|50|Den einen Vogel schlachte er (und lasse das Blut abtropfen) in ein irdenes Geschirr über Quellwasser,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.51|AT|3|3. Mose|14||0|51|nehme dann das Zedernholz, den Ysop, das Karmesin und den lebenden Vogel, tauche alles in das Blut des geschlachteten Vogels und in das Quellwasser und besprenge das Haus siebenmal.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.52|AT|3|3. Mose|14||0|52|So soll er das Haus mit dem Blute des Vogels und dem Quellwasser, mit dem lebenden Vogel, dem Zedernholz, dem Ysop und dem Karmesin entsündigen.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.53|AT|3|3. Mose|14||0|53|Dann lasse er den lebenden Vogel vor die Stadt hinaus ins freie Feld fliegen und schaffe so Sühne für das Haus; dann ist es rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.14.54|AT|3|3. Mose|14||0|54|Das ist das Gesetz über alle Aussatzmäler und über den Ausschlag,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.55|AT|3|3. Mose|14||0|55|über den Aussatz an Kleidern und an Häusern,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.56|AT|3|3. Mose|14||0|56|über die Geschwulst, den Schorf und die hellen Flecken,|ZUE1931|Public Domain LEV.14.57|AT|3|3. Mose|14||0|57|um Weisung zu geben, wann etwas für unrein oder für rein zu erklären sei. Das ist das Gesetz über den Aussatz.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.1|AT|3|3. Mose|15||0|1|UND der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.15.2|AT|3|3. Mose|15||0|2|Redet mit den Israeliten und sprecht zu ihnen: Wenn irgendein Mann an seinem Glied mit einem Fluss behaftet ist, so ist er durch den Fluss unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.3|AT|3|3. Mose|15||0|3|Und mit seiner Unreinheit infolge des Flusses steht es so: ob sein Glied den Fluss triefen lässt oder ob sein Glied verstopft ist, er ist unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.4|AT|3|3. Mose|15||0|4|Jedes Lager, auf dem der an Fluss Leidende liegt, wird unrein, und jedes Gerät, auf dem er sitzt, wird unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.5|AT|3|3. Mose|15||0|5|Und wer sein Lager berührt, der soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.6|AT|3|3. Mose|15||0|6|Und wer sich auf das Gerät setzt, auf dem der Leidende sass, der soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.7|AT|3|3. Mose|15||0|7|Und wer den Leib des Leidenden berührt, der soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.8|AT|3|3. Mose|15||0|8|Und wenn der Leidende einen Reinen anspeit, so soll der seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.9|AT|3|3. Mose|15||0|9|Auch jeder Sitz, auf dem der Leidende reitet oder fährt, wird unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.10|AT|3|3. Mose|15||0|10|Und wer irgend etwas berührt, das sich unter jenem befindet, der wird unrein bis zum Abend; und wer es wegträgt, der soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.11|AT|3|3. Mose|15||0|11|Und wen der Leidende berührt, ohne zuvor die Hände mit Wasser abgespült zu haben, der soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.12|AT|3|3. Mose|15||0|12|Und ein irdenes Geschirr, das der Leidende berührt, soll man zerbrechen; jedes hölzerne aber soll man mit Wasser abspülen.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.13|AT|3|3. Mose|15||0|13|Wenn aber der Leidende von seinem Flusse rein wird, so soll er von seinem Reinwerden an sieben Tage zählen; dann soll er seine Kleider waschen und seinen Leib in Quellwasser baden - dann ist er rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.14|AT|3|3. Mose|15||0|14|Und am achten Tage nehme er zwei Turteltauben oder zwei junge gewöhnliche Tauben, komme damit vor den Herrn, an den Eingang des heiligen Zeltes, und übergebe sie dem Priester;|ZUE1931|Public Domain LEV.15.15|AT|3|3. Mose|15||0|15|der Priester aber soll sie darbringen, die eine als Sündopfer und die andre als Brandopfer; so schaffe ihm der Priester Sühne vor dem Herrn wegen seines Flusses.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.16|AT|3|3. Mose|15||0|16|Wenn bei einem Manne Samenerguss eintritt, so soll er seinen ganzen Leib in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.17|AT|3|3. Mose|15||0|17|Und jedes Kleid oder Fell, an das solcher Same kommt, soll mit Wasser gewaschen werden und ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.18|AT|3|3. Mose|15||0|18|Und wenn ein Mann bei einem Weibe liegt und Samenerguss eintritt, so sollen sie sich in Wasser baden, und sie sind unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.19|AT|3|3. Mose|15||0|19|Wenn ein Weib den Monatsfluss hat, so bleibt sie sieben Tage lang in ihrer Unreinheit, und jeder, der sie berührt, wird unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.20|AT|3|3. Mose|15||0|20|Auch alles, worauf sie während ihrer Unreinheit liegt, wird unrein, und alles, worauf sie sitzt, wird unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.21|AT|3|3. Mose|15||0|21|Und wer ihr Lager berührt, der soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.22|AT|3|3. Mose|15||0|22|Und wer irgendein Gerät berührt, auf dem sie sass, der soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.23|AT|3|3. Mose|15||0|23|Auch wenn jemand etwas berührt, das auf ihrem Lager oder auf dem Gerät war, auf dem sie sass, so wird er unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.24|AT|3|3. Mose|15||0|24|Und wenn ein Mann bei ihr liegt, und es kommt ihre Unreinheit an ihn, so wird er sieben Tage lang unrein, und jedes Lager, auf dem er liegt, wird unrein.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.25|AT|3|3. Mose|15||0|25|Wenn aber ein Weib den Blutfluss lange Zeit hindurch hat, nicht zur Zeit ihres Monatsflusses, oder über die Zeit ihres Monatsflusses hinaus, so ist sie während der ganzen Zeit ihres unreinen Flusses unrein, wie in den Tagen ihres Monatsflusses.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.26|AT|3|3. Mose|15||0|26|Jedes Lager, auf dem sie liegt, solange ihr Fluss andauert, soll ihr gelten wie das Lager während ihres Monatsflusses; und jedes Gerät, auf dem sie sitzt, wird unrein, wie dann, wenn sie infolge des Monatsflusses unrein ist.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.27|AT|3|3. Mose|15||0|27|Und wer diese Dinge berührt, der wird unrein, und er soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er ist unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.28|AT|3|3. Mose|15||0|28|Wenn sie aber rein geworden ist von ihrem Flusse, so soll sie sieben Tage zählen; darnach gilt sie als rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.29|AT|3|3. Mose|15||0|29|Und am achten Tage nehme sie zwei Turteltauben oder zwei junge gewöhnliche Tauben und bringe sie zum Priester an den Eingang des heiligen Zeltes;|ZUE1931|Public Domain LEV.15.30|AT|3|3. Mose|15||0|30|der Priester aber soll die eine als Sündopfer und die andre als Brandopfer darbringen, und so soll ihr der Priester Sühne schaffen vor dem Herrn wegen ihres unreinen Flusses.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.31|AT|3|3. Mose|15||0|31|So sollt ihr die Israeliten von ihrer Unreinheit befreien, damit sie nicht um ihrer Unreinheit willen sterben, wenn sie meine Wohnung verunreinigen, die mitten unter ihnen ist.|ZUE1931|Public Domain LEV.15.32|AT|3|3. Mose|15||0|32|Das ist das Gesetz über den, der an einem Fluss leidet, und über den, der einen Samenerguss hat, sodass er dadurch unrein wird,|ZUE1931|Public Domain LEV.15.33|AT|3|3. Mose|15||0|33|und über die, welche am Monatsfluss leidet, und über den, der einen Fluss hat, es sei Mann oder Weib, und über einen Mann, der bei einer Unreinen liegt.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.1|AT|3|3. Mose|16||0|1|UND der Herr redete mit Mose nach dem Tode der beiden Söhne Aarons, die sterben mussten, als sie vor den Herrn traten,|ZUE1931|Public Domain LEV.16.2|AT|3|3. Mose|16||0|2|und sprach zu ihm: Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum hineingehe hinter den Vorhang vor die Deckplatte, die auf der Lade liegt; er müsste sonst sterben. Denn ich erscheine auf der Deckplatte in der Wolke.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.3|AT|3|3. Mose|16||0|3|Nur unter der Bedingung darf Aaron in das Heiligtum hineingehen, dass er einen jungen Stier als Sündopfer und einen Widder als Brandopfer darbringt.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.4|AT|3|3. Mose|16||0|4|Er soll einen heiligen linnenen Leibrock anziehen und mit linnenen Beinkleidern seine Blösse bedecken, mit einem linnenen Gürtel soll er sich gürten und einen linnenen Kopfbund umbinden; es sind heilige Kleider; und er soll sie anziehen, nachdem er seinen Leib in Wasser gebadet hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.5|AT|3|3. Mose|16||0|5|Dann nehme er von der Gemeinde der Israeliten zwei Ziegenböcke zum Sündopfer und einen Widder zum Brandopfer.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.6|AT|3|3. Mose|16||0|6|Hierauf soll Aaron den für ihn bestimmten Sündopferstier darbringen und so sich und seinem Hause Sühne schaffen;|ZUE1931|Public Domain LEV.16.7|AT|3|3. Mose|16||0|7|die beiden Böcke aber soll er nehmen und sie vor den Herrn stellen, an den Eingang des heiligen Zeltes.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.8|AT|3|3. Mose|16||0|8|Darnach soll Aaron über die beiden Böcke das Los werfen, ein Los für den Herrn und ein Los für Asasel.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.9|AT|3|3. Mose|16||0|9|Und Aaron soll den Bock, auf den das Los für den Herrn fällt, herzuführen und ihn als Sündopfer darbringen;|ZUE1931|Public Domain LEV.16.10|AT|3|3. Mose|16||0|10|der Bock aber, auf den das Los für Asasel fällt, soll lebend vor den Herrn gestellt werden, damit man über ihm die Sühne vollziehe, um ihn dann zu Asasel in die Wüste zu treiben.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.11|AT|3|3. Mose|16||0|11|Und Aaron soll den für ihn bestimmten Sündopferstier herzubringen und sich und seinem Hause Sühne schaffen, und er soll den für ihn bestimmten Sündopferstier schlachten.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.12|AT|3|3. Mose|16||0|12|Dann nehme er die Räucherpfanne voll glühender Kohlen von dem Altar, der vor dem Herrn steht, und beide Hände voll feinzerstossenes, wohlriechendes Räucherwerk und trage es hinein hinter den Vorhang;|ZUE1931|Public Domain LEV.16.13|AT|3|3. Mose|16||0|13|und er lege das Räucherwerk vor dem Herrn auf die Kohlen, damit die Wolke von dem Räucherwerk die Deckplatte, die über dem Gesetze liegt, verhülle und er nicht sterbe.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.14|AT|3|3. Mose|16||0|14|Hierauf hole er von dem Blute des Stiers und sprenge es mit dem Finger gegen die vordere Seite der Deckplatte, und vor die Deckplatte hin sprenge er mit dem Finger siebenmal von dem Blute.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.15|AT|3|3. Mose|16||0|15|Darnach soll er den Sündopferbock des Volkes schlachten und sein Blut hinter den Vorhang bringen, und mit dem Blute soll er ebenso verfahren wie mit dem Blute des Stiers: er soll es auf die Deckplatte und vor die Deckplatte hin sprengen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.16|AT|3|3. Mose|16||0|16|So schaffe er Sühne für das Heiligtum wegen der Unreinheiten der Israeliten und wegen all der Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben, und dasselbe tue er für das heilige Zelt, das bei ihnen weilt inmitten ihrer Unreinheiten.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.17|AT|3|3. Mose|16||0|17|Es darf aber kein Mensch im heiligen Zelte sein, wenn er hineingeht, um im Heiligtum die Sühne zu vollziehen, bis er wieder herauskommt. So soll er sich und seinem Hause und der ganzen Gemeinde Israels Sühne schaffen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.18|AT|3|3. Mose|16||0|18|Und wenn er zum Altar herauskommt, der vor dem Herrn steht, so soll er auch für diesen die Sühne vollziehen: er nehme von dem Blute des Stiers und von dem Blute des Bocks und streiche es an die Hörner des Altars, ringsum,|ZUE1931|Public Domain LEV.16.19|AT|3|3. Mose|16||0|19|und siebenmal sprenge er mit dem Finger von dem Blute auf denselben; so soll er ihn von den Unreinheiten der Israeliten reinigen und weihen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.20|AT|3|3. Mose|16||0|20|Wenn er so die Sühne für das Heiligtum, für das heilige Zelt und für den Altar vollendet hat, soll er den lebenden Bock herzubringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.21|AT|3|3. Mose|16||0|21|Dann soll Aaron beide Hände auf den Kopf des lebenden Bockes stützen und über ihm alle Verschuldungen und alle Übertretungen bekennen, mit denen die Israeliten sich versündigt haben, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen bereitstehenden Mann in die Wüste treiben lassen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.22|AT|3|3. Mose|16||0|22|So soll der Bock alle ihre Verschuldungen auf sich in eine Wildnis wegtragen; und er soll ihn in der Wüste loslassen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.23|AT|3|3. Mose|16||0|23|Darnach soll Aaron in das heilige Zelt hineingehen und die linnenen Kleider ausziehen, die er anzog, als er in das Heiligtum hineinging, und soll sie dort niederlegen;|ZUE1931|Public Domain LEV.16.24|AT|3|3. Mose|16||0|24|dann soll er seinen Leib an heiliger Stätte in Wasser baden und seine eignen Kleider anziehen, und wenn er herauskommt, soll er sein Brandopfer und das Brandopfer des Volkes darbringen und so sich und dem Volke Sühne schaffen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.25|AT|3|3. Mose|16||0|25|Das Fett des Sündopfers soll er auf dem Altar verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.26|AT|3|3. Mose|16||0|26|Der Mann aber, der den Bock zu Asasel hinausgebracht hat, soll seine Kleider waschen und seinen Leib in Wasser baden; hernach darf er wieder ins Lager kommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.27|AT|3|3. Mose|16||0|27|Den Sündopferstier jedoch und den Sündopferbock, deren Blut hineingebracht wurde, um damit im Heiligtum die Sühne zu vollziehen, soll man vor das Lager hinausschaffen und verbrennen, ihre Haut, ihr Fleisch und ihren Mist.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.28|AT|3|3. Mose|16||0|28|Und der, welcher sie verbrennt, soll seine Kleider waschen und seinen Leib in Wasser baden; hernach darf er wieder ins Lager kommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.29|AT|3|3. Mose|16||0|29|Und folgendes soll euch als ewige Satzung gelten: Am zehnten Tage des siebenten Monats sollt ihr fasten und keinerlei Arbeit verrichten, weder der Einheimische noch der Fremde, der unter euch weilt.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.30|AT|3|3. Mose|16||0|30|Denn an diesem Tage schafft man euch Sühne, indem man euch reinigt; von allen euren Sünden sollt ihr rein werden vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.31|AT|3|3. Mose|16||0|31|Ein hoher Feiertag soll es für euch sein, und ihr sollt fasten; das ist ewiggültige Satzung.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.32|AT|3|3. Mose|16||0|32|Die Sühne aber soll der Priester vollziehen, den man salben und dem man die Hand füllen wird, damit er an seines Vaters Statt Priesterdienst tue, und er soll die linnenen Kleider, die heiligen Kleider, anziehen.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.33|AT|3|3. Mose|16||0|33|Der soll für das Heiligtum die Sühne vollziehen; auch für das heilige Zelt und für den Altar soll er die Sühne vollziehen, und ebenso für die Priester und das ganze Volk der Gemeinde.|ZUE1931|Public Domain LEV.16.34|AT|3|3. Mose|16||0|34|Das soll euch als ewige Ordnung gelten, für die Israeliten Sühne zu erwirken wegen all ihrer Sünden, einmal im Jahr. Und Aaron tat, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.1|AT|3|3. Mose|17||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.17.2|AT|3|3. Mose|17||0|2|Rede mit Aaron und seinen Söhnen und allen Israeliten und sprich zu ihnen: Das ist's, was der Herr geboten hat:|ZUE1931|Public Domain LEV.17.3|AT|3|3. Mose|17||0|3|Ein jeder aus dem Hause Israel, der ein Rind oder ein Lamm oder eine Ziege im Lager schlachtet oder der ausserhalb des Lagers schlachtet,|ZUE1931|Public Domain LEV.17.4|AT|3|3. Mose|17||0|4|es aber nicht an den Eingang des heiligen Zeltes bringt, um es dem Herrn als Opfergabe darzubringen vor der Wohnung des Herrn, dem soll das als Blutschuld angerechnet werden: er hat Blut vergossen, und ein solcher Mensch soll aus seinem Volke ausgerottet werden -|ZUE1931|Public Domain LEV.17.5|AT|3|3. Mose|17||0|5|damit die Israeliten ihre Schlachtopfer, die sie auf freiem Felde zu opfern pflegen, herbringen; sie sollen sie für den Herrn an den Eingang des heiligen Zeltes zum Priester bringen und sie als Heilsopfer für den Herrn schlachten.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.6|AT|3|3. Mose|17||0|6|Und der Priester soll das Blut auf den Altar des Herrn am Eingang des heiligen Zeltes sprengen und das Fett verbrennen zum lieblichen Geruch für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.7|AT|3|3. Mose|17||0|7|Und sie sollen ihre Schlachtopfer nicht mehr den Feldteufeln darbringen, denen sie sich jetzt hingeben. Das soll ihnen als ewige Satzung gelten, von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.8|AT|3|3. Mose|17||0|8|Und du sollst zu ihnen sagen: Ein jeder aus dem Hause Israel und von den Fremden, die unter ihnen wohnen, der ein Brandopfer oder Schlachtopfer darbringen will|ZUE1931|Public Domain LEV.17.9|AT|3|3. Mose|17||0|9|und es nicht an den Eingang des heiligen Zeltes bringt, um es dem Herrn zu opfern, der soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.10|AT|3|3. Mose|17||0|10|Und wider einen jeden, der irgend Blut isst, sei er aus dem Hause Israel oder von den Fremden, die unter ihnen wohnen, wider einen solchen, der Blut isst, werde ich mein Angesicht wenden und ihn aus seinem Volk ausrotten.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.11|AT|3|3. Mose|17||0|11|Denn die Seele des Fleisches ist im Blute, und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass man euch damit Sühne erwirke; denn das Blut ist es, das durch die (in ihm wohnende) Seele Sühne erwirkt.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.12|AT|3|3. Mose|17||0|12|Darum habe ich den Israeliten geboten: Niemand unter euch darf Blut essen; auch der Fremdling, der unter euch wohnt, darf kein Blut essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.13|AT|3|3. Mose|17||0|13|Und ein jeder von den Israeliten und von den Fremden, die unter ihnen wohnen, der ein Stück Wild oder Geflügel erjagt, das man essen darf, der soll das Blut ausschütten und mit Erde bedecken;|ZUE1931|Public Domain LEV.17.14|AT|3|3. Mose|17||0|14|denn das Blut ist die Seele alles Fleisches. Darum habe ich den Israeliten geboten: Von keinem Fleisch dürft ihr das Blut essen; denn das Blut ist die Seele alles Fleisches. Ein jeder, der es isst, soll ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.15|AT|3|3. Mose|17||0|15|Und ein jeder, der ein verendetes oder zerrissenes Tier isst, er sei Einheimischer oder Fremdling, der soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden, und er bleibt unrein bis zum Abend; dann ist er wieder rein.|ZUE1931|Public Domain LEV.17.16|AT|3|3. Mose|17||0|16|Wenn er aber (seine Kleider) nicht wäscht und seinen Leib nicht badet, so hat er seine Schuld zu tragen.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.1|AT|3|3. Mose|18||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.18.2|AT|3|3. Mose|18||0|2|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.3|AT|3|3. Mose|18||0|3|Ihr sollt nicht tun, wie man im Lande Ägypten tut, wo ihr gewohnt habt, und sollt nicht tun, wie man im Lande Kanaan tut, in das ich euch führen will; ihr sollt nicht nach ihren Bräuchen wandeln.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.4|AT|3|3. Mose|18||0|4|Nach meinen Vorschriften sollt ihr tun und meine Satzungen sollt ihr halten, indem ihr darnach wandelt; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.5|AT|3|3. Mose|18||0|5|Darum sollt ihr meine Satzungen und meine Vorschriften halten. Der Mensch, der darnach tut, wird durch sie leben; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.6|AT|3|3. Mose|18||0|6|Keiner von euch soll seinen nächsten Blutsverwandten nahen, um ehelichen Umgang zu pflegen; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.7|AT|3|3. Mose|18||0|7|Mit Vater oder Mutter sollst du nicht ehelichen Umgang pflegen; es ist deine Mutter, du sollst nicht ehelichen Umgang mit ihr pflegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.8|AT|3|3. Mose|18||0|8|Du sollst mit dem Weibe deines Vaters nicht ehelichen Umgang pflegen; damit schändest du den Vater.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.9|AT|3|3. Mose|18||0|9|Du sollst mit deiner Schwester, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, sei sie nun im Hause oder auswärts geboren, nicht ehelichen Umgang pflegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.10|AT|3|3. Mose|18||0|10|Mit der Tochter deines Sohnes oder derjenigen deiner Tochter sollst du nicht ehelichen Umgang pflegen; damit schändest du dich selbst.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.11|AT|3|3. Mose|18||0|11|Mit der Tochter des Weibes deines Vaters, die deinem Vater geboren und somit deine Schwester ist, sollst du nicht ehelichen Umgang pflegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.12|AT|3|3. Mose|18||0|12|Mit der Schwester deines Vaters sollst du nicht ehelichen Umgang pflegen; sie ist deines Vaters nächste Blutsverwandte.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.13|AT|3|3. Mose|18||0|13|Mit der Schwester deiner Mutter sollst du nicht ehelichen Umgang pflegen; sie ist deiner Mutter nächste Blutsverwandte.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.14|AT|3|3. Mose|18||0|14|Du sollst die Ehe des Bruders deines Vaters nicht schänden, du sollst dich seinem Weibe nicht nahen; sie ist deine Tante.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.15|AT|3|3. Mose|18||0|15|Mit deiner Sohnsfrau sollst du nicht ehelichen Umgang pflegen; sie ist deines Sohnes Weib, du sollst nicht ehelichen Umgang mit ihr pflegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.16|AT|3|3. Mose|18||0|16|Mit dem Weibe deines Bruders sollst du nicht ehelichen Umgang pflegen; damit schändest du deinen Bruder.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.17|AT|3|3. Mose|18||0|17|Du sollst nicht mit einem Weibe und ihrer Tochter ehelichen Umgang pflegen; auch die Tochter ihres Sohnes oder ihrer Tochter sollst du nicht nehmen, um mit ihr ehelichen Umgang zu pflegen; sie sind ihre nächsten Blutsverwandten. Das wäre eine Schandtat.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.18|AT|3|3. Mose|18||0|18|Du sollst auch nicht ein Weib zu ihrer Schwester hinzu als Nebenfrau nehmen, um mit ihr ehelichen Umgang zu pflegen, während jene noch lebt.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.19|AT|3|3. Mose|18||0|19|Du sollst dich einem Weibe nicht nahen, um mit ihr ehelichen Umgang zu pflegen, wenn sie durch ihren Monatsfluss unrein ist.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.20|AT|3|3. Mose|18||0|20|Auch mit dem Weibe deines Nächsten sollst du nicht fleischlichen Umgang haben und dich so an ihr verunreinigen.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.21|AT|3|3. Mose|18||0|21|Du sollst nicht eines deiner Kinder hingeben, um es dem Moloch zu opfern, damit du nicht den Namen deines Gottes entweihest; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.22|AT|3|3. Mose|18||0|22|Du sollst nicht bei einem Manne liegen, wie man bei einem Weibe liegt; das wäre ein Greuel.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.23|AT|3|3. Mose|18||0|23|Du sollst nicht mit irgendeinem Tiere Umgang haben und dich so an ihm verunreinigen. Und kein Weib soll sich vor ein Tier hinstellen, um sich mit ihm zu begatten; das wäre eine Schändlichkeit.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.24|AT|3|3. Mose|18||0|24|Ihr sollt euch durch nichts dergleichen verunreinigen; denn durch alles das haben sich die Heiden verunreinigt, die ich vor euch vertreiben will.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.25|AT|3|3. Mose|18||0|25|Dadurch wurde das Land unrein, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, sodass das Land seine Bewohner ausspie.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.26|AT|3|3. Mose|18||0|26|So haltet nun ihr meine Satzungen und Vorschriften und verübt keinen dieser Greuel, weder der Einheimische noch der Fremdling, der unter euch wohnt -|ZUE1931|Public Domain LEV.18.27|AT|3|3. Mose|18||0|27|denn alle diese Greuel haben die Leute dieses Landes verübt, die vor euch waren, und dadurch ist das Land unrein geworden -,|ZUE1931|Public Domain LEV.18.28|AT|3|3. Mose|18||0|28|damit euch das Land nicht ausspeie, wenn ihr es verunreinigt, wie es die Heiden, die vor euch waren, ausgespieen hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.29|AT|3|3. Mose|18||0|29|Denn alle, die irgendeinen dieser Greuel verüben, solche, die das tun, sollen aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.18.30|AT|3|3. Mose|18||0|30|Darum befolgt meine Vorschriften, dass ihr nicht nach den schändlichen Bräuchen tut, die man vor euch geübt hat, und euch dadurch verunreinigt; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.1|AT|3|3. Mose|19||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.19.2|AT|3|3. Mose|19||0|2|Rede mit der ganzen Gemeinde der Israeliten und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.3|AT|3|3. Mose|19||0|3|Ihr sollt ein jeglicher seine Mutter und seinen Vater fürchten, und meine Ruhetage sollt ihr halten; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.4|AT|3|3. Mose|19||0|4|Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen Gottesbilder machen; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.5|AT|3|3. Mose|19||0|5|Und wenn ihr dem Herrn ein Heilsopfer schlachtet, sollt ihr es so opfern, dass es euch wohlgefällig macht.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.6|AT|3|3. Mose|19||0|6|An demselben Tage, an dem ihr es opfert, und am folgenden Tage soll es gegessen werden; was bis zum dritten Tage übrigbleibt, das soll verbrannt werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.7|AT|3|3. Mose|19||0|7|Wird aber noch am dritten Tage davon gegessen, so gilt es als Greuel, es wird nicht wohlgefällig aufgenommen;|ZUE1931|Public Domain LEV.19.8|AT|3|3. Mose|19||0|8|und wer davon isst, der lädt Schuld auf sich, weil er das dem Herrn Geheiligte entweiht, und seine Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.9|AT|3|3. Mose|19||0|9|Wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, sollst du dein Feld nicht vollständig bis in die Ecken abernten und nach deiner Ernte nicht Nachlese halten.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.10|AT|3|3. Mose|19||0|10|Auch in deinem Weinberg sollst du nicht Nachlese halten, noch die abgefallenen Beeren deines Weinbergs auflesen: dem Armen und dem Fremdling sollst du sie lassen; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.11|AT|3|3. Mose|19||0|11|Ihr sollt nicht stehlen und nicht ableugnen und nicht einer den andern betrügen.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.12|AT|3|3. Mose|19||0|12|Ihr sollt bei meinem Namen nicht falsch schwören und so den Namen eures Gottes entweihen; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.13|AT|3|3. Mose|19||0|13|Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken noch berauben; der Lohn des Taglöhners soll nicht bei dir bleiben bis zum|ZUE1931|Public Domain LEV.19.14|AT|3|3. Mose|19||0|14|Du sollst einem Tauben nicht fluchen und einem Blinden nichts in den Weg legen, sondern du sollst deinen Gott fürchten; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.15|AT|3|3. Mose|19||0|15|Ihr sollt nicht unrecht handeln im Gerichte: du sollst die Person des Geringen nicht ansehen, aber auch den Vornehmen nicht begünstigen; gerecht sollst du deinen Nächsten richten.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.16|AT|3|3. Mose|19||0|16|Du sollst nicht als Verleumder unter deinen Volksgenossen umhergehen und sollst nicht wider das Leben deines Nächsten auftreten; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.17|AT|3|3. Mose|19||0|17|Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen; zurechtweisen sollst du deinen Nächsten, dass du nicht seinethalben Sünde auf dich ladest.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.18|AT|3|3. Mose|19||0|18|Du sollst dich nicht rächen, auch nicht deinen Volksgenossen etwas nachtragen, sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.19|AT|3|3. Mose|19||0|19|Meine Satzungen sollt ihr halten: du sollst nicht zweierlei Vieh sich begatten lassen und dein Feld nicht mit zweierlei Samen besäen, und es soll kein Kleid auf deinen Leib kommen, das aus zweierlei Fäden gewoben ist.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.20|AT|3|3. Mose|19||0|20|Wenn ein Mann mit einem Weibe Umgang hat, das als Sklavin einem andern zugehört, aber noch nicht losgekauft oder freigelassen ist, so soll es geahndet werden; doch sollen sie nicht getötet werden, denn sie war nicht freigelassen.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.21|AT|3|3. Mose|19||0|21|Er soll aber dem Herrn als Busse einen Widder zum Schuldopfer an den Eingang des heiligen Zeltes bringen,|ZUE1931|Public Domain LEV.19.22|AT|3|3. Mose|19||0|22|und der Priester soll ihm mit dem Schuldopferwidder vor dem Herrn Sühne erwirken wegen der Sünde, die er begangen hat; so wird ihm die Sünde vergeben, die er begangen hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.23|AT|3|3. Mose|19||0|23|Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume mit essbaren Früchten pflanzt, so sollt ihr ihre Vorhaut, das heisst ihre Früchte, stehen lassen; drei Jahre lang sollen sie euch als unbeschnitten gelten, man soll nicht davon essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.24|AT|3|3. Mose|19||0|24|Im vierten Jahre aber sollen alle ihre Früchte unter Festjubel dem Herrn geweiht werden,|ZUE1931|Public Domain LEV.19.25|AT|3|3. Mose|19||0|25|und erst im fünften Jahre dürft ihr ihre Früchte essen, damit sie euch ihren Ertrag auch fernerhin liefern; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.26|AT|3|3. Mose|19||0|26|Ihr dürft nichts samt dem Blute essen. Ihr sollt nicht Wahrsagerei noch Zeichendeuterei treiben.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.27|AT|3|3. Mose|19||0|27|Ihr sollt den Rand eures Haupthaars nicht rundum abscheren, auch sollst du den Rand deines Bartes nicht stutzen.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.28|AT|3|3. Mose|19||0|28|Ihr sollt euch am Leibe nicht Einschnitte machen um eines Toten willen, auch sollt ihr euch nicht Zeichen einritzen; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.29|AT|3|3. Mose|19||0|29|Du sollst deine Tochter nicht entweihen, indem du sie zur Unzucht anhältst, damit nicht das Land voll Unzucht und voll Schandtat werde.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.30|AT|3|3. Mose|19||0|30|Meine Ruhetage sollt ihr halten und euch vor meinem Heiligtum scheuen; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.31|AT|3|3. Mose|19||0|31|Ihr sollt euch nicht an die Totengeister und an die Wahrsagegeister wenden, ihr sollt sie nicht befragen und euch so an ihnen verunreinigen; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.32|AT|3|3. Mose|19||0|32|Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehen und das Alter ehren und sollst dich vor deinem Gott fürchten; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.33|AT|3|3. Mose|19||0|33|Wenn ein Fremdling bei dir wohnt in eurem Lande, so sollt ihr ihn nicht bedrücken.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.34|AT|3|3. Mose|19||0|34|Wie ein Einheimischer aus eurer eignen Mitte soll euch der Fremdling gelten, der bei euch wohnt, und du sollst ihn lieben wie dich selbst - seid ihr doch auch Fremdlinge gewesen im Lande Ägypten; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.35|AT|3|3. Mose|19||0|35|Ihr sollt nicht unrecht handeln mit dem Längenmass, mit dem Gewicht oder mit dem Hohlmass.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.36|AT|3|3. Mose|19||0|36|Richtige Waage, richtige Gewichtsteine, richtiges Epha und richtiges Hin sollt ihr brauchen; ich bin der Herr, euer Gott, der euch aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.19.37|AT|3|3. Mose|19||0|37|So haltet denn alle meine Satzungen und alle meine Vorschriften und tut darnach; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.1|AT|3|3. Mose|20||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.20.2|AT|3|3. Mose|20||0|2|Zu den Israeliten sollst du sagen: Wer von den Israeliten oder von den Fremden, die in Israel wohnen, eines seiner Kinder dem Moloch hingibt, der soll getötet werden; das Volk des Landes soll ihn steinigen.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.3|AT|3|3. Mose|20||0|3|Und ich werde mein Angesicht wider einen solchen Menschen wenden und ihn aus seinem Volk ausrotten, weil er dem Moloch eines seiner Kinder hingegeben hat, mein Heiligtum zu verunreinigen und meinen heiligen Namen zu entweihen.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.4|AT|3|3. Mose|20||0|4|Und wenn das Volk des Landes es einem solchen Menschen nachsieht, dass er eines seiner Kinder dem Moloch hingibt, indem es ihn nicht tötet,|ZUE1931|Public Domain LEV.20.5|AT|3|3. Mose|20||0|5|so werde ich selbst mein Angesicht wider einen solchen Menschen und wider sein Geschlecht wenden und werde ihn und alle, die sich mit ihm dem Moloch hingeben, aus ihrem Volk ausrotten.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.6|AT|3|3. Mose|20||0|6|Und wenn sich jemand an die Totengeister und Wahrsagegeister wendet und sich ihnen hingibt, so werde ich mein Angesicht wider einen solchen wenden und ihn aus seinem Volk ausrotten.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.7|AT|3|3. Mose|20||0|7|Darum heiligt euch und seid heilig! Denn ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.8|AT|3|3. Mose|20||0|8|Und haltet meine Satzungen und tut darnach; ich bin der Herr, der euch heiligt.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.9|AT|3|3. Mose|20||0|9|Denn ein jeder, der seinem Vater und seiner Mutter flucht, soll getötet werden. Seinem Vater und seiner Mutter hat er geflucht; sein Blut komme über ihn!|ZUE1931|Public Domain LEV.20.10|AT|3|3. Mose|20||0|10|Wenn einer mit dem Weibe seines Nächsten Ehebruch begeht, so sollen beide, der Ehebrecher und die Ehebrecherin, getötet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.11|AT|3|3. Mose|20||0|11|Wenn einer bei dem Weibe seines Vaters liegt und so seinen Vater schändet, so sollen beide getötet werden; ihr Blut komme über sie!|ZUE1931|Public Domain LEV.20.12|AT|3|3. Mose|20||0|12|Wenn einer bei seiner Sohnsfrau liegt, so sollen beide getötet werden. Sie haben eine Schändlichkeit begangen; ihr Blut komme über sie!|ZUE1931|Public Domain LEV.20.13|AT|3|3. Mose|20||0|13|Wenn einer bei einem Manne liegt, wie man bei einem Weibe liegt, so haben beide einen Greuel verübt. Sie sollen getötet werden; ihr Blut komme über sie!|ZUE1931|Public Domain LEV.20.14|AT|3|3. Mose|20||0|14|Wenn einer ein Weib ehelicht und ihre Mutter dazu, so ist das eine Schandtat; man soll ihn und die beiden Frauen verbrennen, damit keine Schandtat unter euch sei.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.15|AT|3|3. Mose|20||0|15|Wenn einer mit einem Tiere Umgang hat, so soll er getötet werden, und auch das Tier sollt ihr umbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.16|AT|3|3. Mose|20||0|16|Wenn ein Weib sich irgendeinem Tiere naht, um sich mit ihm zu begatten, so sollst du das Weib und das Tier umbringen. Sie sollen getötet werden; ihr Blut komme über sie!|ZUE1931|Public Domain LEV.20.17|AT|3|3. Mose|20||0|17|Wenn einer seine (Stief-)Schwester nimmt, die Tochter seines Vaters oder seiner Mutter, und sie miteinander ehelichen Umgang pflegen, so ist das eine Schandtat, und sie sollen vor den Augen ihrer Volksgenossen ausgerottet werden; er hat mit seiner Schwester Umgang gepflegt und lädt dadurch Schuld auf sich.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.18|AT|3|3. Mose|20||0|18|Wenn ein Mann bei einem Weibe liegt zur Zeit ihres Monatsflusses und mit ihr Umgang pflegt und so ihren Blutfluss aufdeckt und sie ihren Blutfluss entblösst, so sollen beide aus ihrem Volke ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.19|AT|3|3. Mose|20||0|19|Mit der Schwester deiner Mutter oder deines Vaters sollst du nicht ehelichen Umgang pflegen; denn ein solcher entblösst seine Blutsverwandte, und sie laden Schuld auf sich.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.20|AT|3|3. Mose|20||0|20|Wenn einer bei dem Weibe des Bruders seines Vaters liegt, so schändet er seinen Oheim; sie laden Sünde auf sich, kinderlos sollen sie sterben.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.21|AT|3|3. Mose|20||0|21|Wenn einer das Weib seines Bruders nimmt, so ist das eine Schändlichkeit; er schändet damit seinen Bruder, sie sollen kinderlos bleiben.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.22|AT|3|3. Mose|20||0|22|So haltet nun alle meine Satzungen und alle meine Vorschriften und tut darnach, dass euch das Land nicht ausspeie, in das ich euch bringen will, damit ihr darin wohnet.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.23|AT|3|3. Mose|20||0|23|Und wandelt nicht in den Bräuchen der Heiden, die ich vor euch vertreiben will; denn das alles haben sie getan, und darum habe ich sie verabscheut.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.24|AT|3|3. Mose|20||0|24|Zu euch aber habe ich gesagt: Ihr sollt ihr Land zu eigen bekommen; ich selbst will es euch zu eigen geben, ein Land, das von Milch und Honig fliesst. Ich bin der Herr, euer Gott, der euch aus den Völkern ausgesondert hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.25|AT|3|3. Mose|20||0|25|So sollt ihr denn einen Unterschied machen zwischen den reinen und den unreinen Tieren und zwischen den unreinen und den reinen Vögeln, damit ihr euch nicht selbst zum Greuel machet durch die Tiere, die Vögel und all die Kriechtiere auf dem Erdboden, die ich ausgeschieden habe, damit sie euch als unrein gelten.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.26|AT|3|3. Mose|20||0|26|Ihr sollt mir heilig sein, denn ich, der Herr, bin heilig, und ich habe euch aus den Völkern ausgesondert, dass ihr mein seiet.|ZUE1931|Public Domain LEV.20.27|AT|3|3. Mose|20||0|27|Wenn in einem Mann oder Weib ein Totengeist oder Wahrsagegeist ist, so sollen sie getötet werden. Man soll sie steinigen; ihr Blut komme über sie!|ZUE1931|Public Domain LEV.21.1|AT|3|3. Mose|21||0|1|UND der Herr sprach zu Mose: Sage den Priestern, den Söhnen Aarons, und sprich zu ihnen: Ein Priester darf sich an keinem Toten unter seinen Volksgenossen verunreinigen,|ZUE1931|Public Domain LEV.21.2|AT|3|3. Mose|21||0|2|ausser an seinen nächsten Blutsverwandten: an seiner Mutter, an seinem Vater, an seinem Sohn, an seiner Tochter, an seinem Bruder|ZUE1931|Public Domain LEV.21.3|AT|3|3. Mose|21||0|3|und an seiner Schwester, die noch nicht verheiratet, sondern noch Jungfrau ist und ihm darum nahesteht; an dieser darf er sich verunreinigen.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.4|AT|3|3. Mose|21||0|4|An einer verheirateten (Schwester) darf er sich nicht verunreinigen, da er dadurch entweiht würde.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.5|AT|3|3. Mose|21||0|5|Sie sollen sich den Kopf nicht kahl scheren, noch den Rand des Bartes stutzen, noch sich am Leibe Einschnitte machen.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.6|AT|3|3. Mose|21||0|6|Sie sollen ihrem Gott heilig sein und den Namen ihres Gottes nicht entweihen; denn sie bringen die Feueropfer des Herrn, die Speise ihres Gottes, dar, darum sollen sie heilig sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.7|AT|3|3. Mose|21||0|7|Sie sollen sich keine Dirne zum Weibe nehmen, noch eine Geschwächte; auch eine, die von ihrem Mann verstossen ist, sollen sie nicht nehmen; denn er ist seinem Gott geweiht.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.8|AT|3|3. Mose|21||0|8|Darum sollst du ihn heilig halten; denn er bringt die Speise deines Gottes dar. Als heilig soll er dir gelten; denn ich bin heilig, der Herr, der euch heiligt.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.9|AT|3|3. Mose|21||0|9|Und wenn sich die Tochter eines Priesters durch Unzucht entweiht, so entweiht sie ihren Vater; man soll sie verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.10|AT|3|3. Mose|21||0|10|Der aber, welcher Hoherpriester ist unter seinen Brüdern, auf dessen Haupt das Salböl gegossen worden ist und dem man die Hand gefüllt hat, dass er die|ZUE1931|Public Domain LEV.21.11|AT|3|3. Mose|21||0|11|Er darf nicht zu irgendeiner Leiche hineingehen; auch an seinem Vater und an seiner Mutter darf er sich nicht verunreinigen.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.12|AT|3|3. Mose|21||0|12|Aus dem Heiligtum soll er nicht herauskommen, damit er das Heiligtum seines Gottes nicht entweihe; denn die Weihe des Salböls seines Gottes ist auf ihm. Ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.13|AT|3|3. Mose|21||0|13|Er soll eine Jungfrau zum Weibe nehmen.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.14|AT|3|3. Mose|21||0|14|Eine Witwe oder Verstossene oder Geschwächte oder Dirne, eine solche darf er sich nicht nehmen, sondern eine Jungfrau aus seinen Stammesgenossen soll er sich zum Weibe nehmen,|ZUE1931|Public Domain LEV.21.15|AT|3|3. Mose|21||0|15|damit er sein Geschlecht nicht entweihe unter seinen Stammesgenossen; denn ich bin der Herr, der ihn heiligt.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.16|AT|3|3. Mose|21||0|16|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.21.17|AT|3|3. Mose|21||0|17|Rede mit Aaron und sprich: Wenn je einmal künftig einer aus deinem Geschlecht ein Gebrechen hat, so darf er nicht herzutreten, um die Speise seines Gottes darzubringen;|ZUE1931|Public Domain LEV.21.18|AT|3|3. Mose|21||0|18|denn keiner, der ein Gebrechen hat, darf herzutreten: kein Blinder oder Lahmer; keiner, der im Gesicht verstümmelt oder an dem ein Glied zu lang ist;|ZUE1931|Public Domain LEV.21.19|AT|3|3. Mose|21||0|19|keiner, der einen gebrochenen Fuss oder eine gebrochene Hand hat;|ZUE1931|Public Domain LEV.21.20|AT|3|3. Mose|21||0|20|kein Buckliger oder Schwindsüchtiger; keiner, der einen Fleck im Auge hat oder mit Krätze oder Flechten behaftet ist, und kein Entmannter.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.21|AT|3|3. Mose|21||0|21|Aus dem Geschlechte Aarons, des Priesters, darf keiner, der ein Gebrechen hat, herzutreten, um die Feueropfer des Herrn darzubringen. Er hat ein Gebrechen, darum darf er nicht herzutreten, um die Speise seines Gottes darzubringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.22|AT|3|3. Mose|21||0|22|Doch darf er von der Speise seines Gottes essen, von dem Hochheiligen wie von dem Heiligen.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.23|AT|3|3. Mose|21||0|23|Nur zum Vorhange darf er nicht hineingehen, noch an den Altar treten, weil er ein Gebrechen hat, damit er meine Heiligtümer nicht entweihe; denn ich bin der Herr, der sie heiligt.|ZUE1931|Public Domain LEV.21.24|AT|3|3. Mose|21||0|24|Und Mose redete solches zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Israeliten.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.1|AT|3|3. Mose|22||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.22.2|AT|3|3. Mose|22||0|2|Sage Aaron und seinen Söhnen, dass sie in betreff der heiligen Gaben, die mir die Israeliten weihen, Zurückhaltung üben, damit sie meinen heiligen Namen nicht entweihen; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.3|AT|3|3. Mose|22||0|3|Sage zu ihnen: Wenn je inskünftig irgendeiner aus euren Nachkommen den heiligen Gaben, welche die Israeliten dem Herrn weihen, sich naht, während er unrein ist, so soll seine Seele ausgerottet werden, hinweg von meinem Angesicht; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.4|AT|3|3. Mose|22||0|4|Ein jeder vom Geschlechte Aarons, der aussätzig ist oder einen Fluss hat, der soll von den heiligen Gaben nicht mitessen, bis er wieder rein ist. Und wer irgend jemanden berührt, der sich an einem Toten verunreinigt hat, oder wer einen Samenerguss hat|ZUE1931|Public Domain LEV.22.5|AT|3|3. Mose|22||0|5|oder wer irgendein Kriechtier berührt, durch das er unrein wird, oder einen Menschen, durch den er unrein wird infolge irgendwelcher Unreinheit, die an ihm haftet -|ZUE1931|Public Domain LEV.22.6|AT|3|3. Mose|22||0|6|wer so etwas berührt, der ist unrein bis zum Abend und soll nicht von den heiligen Gaben essen, sondern er soll zuvor seinen Leib in Wasser baden,|ZUE1931|Public Domain LEV.22.7|AT|3|3. Mose|22||0|7|und wenn die Sonne untergegangen ist, so ist er wieder rein; dann mag er von den heiligen Gaben essen, denn das ist seine Speise.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.8|AT|3|3. Mose|22||0|8|Von einem verendeten oder zerrissenen Tier soll er nicht essen, weil er sich dadurch verunreinigen würde; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.9|AT|3|3. Mose|22||0|9|Sie sollen meine Vorschriften befolgen, damit sie nicht wegen des Geweihten Sünde auf sich laden und seinethalben sterben müssen, weil sie es entweihen; ich bin der Herr, der sie heiligt.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.10|AT|3|3. Mose|22||0|10|Kein Fremder darf Geweihtes essen; der Hausgenosse und der Tagelöhner eines Priesters dürfen nicht Geweihtes essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.11|AT|3|3. Mose|22||0|11|Wenn aber ein Priester einen Sklaven um Geld kauft, so darf dieser davon essen; auch die in seinem Hause gebornen (Sklaven) dürfen mit von seiner Speise essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.12|AT|3|3. Mose|22||0|12|Wenn die Tochter eines Priesters das Weib eines Fremden wird, so darf sie nicht mehr von der Hebe der heiligen Gaben essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.13|AT|3|3. Mose|22||0|13|Wenn aber eine Priesterstochter Witwe oder (von ihrem Mann) verstossen wird, und sie hat keine Kinder und kehrt wieder in das Haus ihres Vaters zurück (und wohnt da) wie in ihrer Jugend, so darf sie von der Speise ihres Vaters essen; irgendein Fremder aber darf nicht davon essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.14|AT|3|3. Mose|22||0|14|Doch wenn jemand aus Versehen Geweihtes isst, so soll er den fünften Teil (des Wertes) dazutun und es dem Priester samt dem Geweihten geben.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.15|AT|3|3. Mose|22||0|15|Und sie sollen die heiligen Gaben der Israeliten, das was sie für den Herrn abheben, nicht entweihen,|ZUE1931|Public Domain LEV.22.16|AT|3|3. Mose|22||0|16|und sie sollen nicht Schuld und Strafe über sie bringen, indem sie ihre heiligen Gaben essen; denn ich bin der Herr, der sie heiligt.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.17|AT|3|3. Mose|22||0|17|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.22.18|AT|3|3. Mose|22||0|18|Rede mit Aaron und seinen Söhnen und allen Israeliten und sprich zu ihnen: Ein jeder vom Hause Israel und von den Fremden in Israel, der seine Opfergabe darbringt - seien es nun gelobte oder freiwillige Gaben, die sie dem Herrn als Brandopfer darbringen wollen -,|ZUE1931|Public Domain LEV.22.19|AT|3|3. Mose|22||0|19|(soll so opfern,) dass es euch wohlgefällig macht: ein fehlloses männliches Tier von den Rindern oder Lämmern oder Ziegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.20|AT|3|3. Mose|22||0|20|Nichts, was einen Fehler hat, sollt ihr opfern; denn es würde euch nicht wohlgefällig aufgenommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.21|AT|3|3. Mose|22||0|21|Und wenn jemand dem Herrn ein Heilsopfer von Rindern oder Schafen darbringen will, sei es um ein besonderes Gelübde zu erfüllen oder als freiwillige Gabe, so ist es nur wohlgefällig, wenn es fehllos ist; es soll keinen Fehler haben.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.22|AT|3|3. Mose|22||0|22|Ist es blind oder hat es ein gebrochenes Glied, ist es verstümmelt oder hat es eiternde Geschwüre oder die Krätze oder Flechten - dergleichen Tiere sollt ihr dem Herrn nicht darbringen und als Feueropfer auf den Altar des Herrn legen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.23|AT|3|3. Mose|22||0|23|Ein Rind oder ein Schaf, das ein zu langes oder ein zu kurzes Glied hat, darfst du als freiwillige Gabe darbringen, aber als gelobtes Opfer würde es nicht wohlgefällig aufgenommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.24|AT|3|3. Mose|22||0|24|Ihr sollt dem Herrn kein Tier darbringen, dem die Hoden zerquetscht oder zerschlagen oder ausgerissen oder abgeschnitten sind. Weder sollt ihr in eurem Lande Tiere so verstümmeln|ZUE1931|Public Domain LEV.22.25|AT|3|3. Mose|22||0|25|noch solche von einem Fremden kaufen, um sie eurem Gott als Speise darzubringen; denn sie haben einen Schaden, es ist ein Fehler an ihnen, sie würden euch nicht wohlgefällig aufgenommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.26|AT|3|3. Mose|22||0|26|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.22.27|AT|3|3. Mose|22||0|27|Wenn ein Rind oder ein Lamm oder ein Zicklein geboren wird, so soll es sieben Tage lang bei seiner Mutter bleiben; erst vom achten Tage an wird es wohlgefällig aufgenommen, wenn man es dem Herrn als Feueropfer darbringt.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.28|AT|3|3. Mose|22||0|28|Ihr sollt nicht ein Rind oder Schaf am selben Tag mit seinem Jungen schlachten.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.29|AT|3|3. Mose|22||0|29|Und wenn ihr dem Herrn ein Dankopfer darbringen wollt, so opfert es so, dass es euch wohlgefällig macht.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.30|AT|3|3. Mose|22||0|30|Es soll noch am selben Tage gegessen werden, ihr dürft nichts übriglassen bis zum Morgen; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.31|AT|3|3. Mose|22||0|31|So haltet denn meine Gebote und tut darnach; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.22.32|AT|3|3. Mose|22||0|32|Und ihr sollt meinen heiligen Namen nicht entweihen, damit ich heilig gehalten werde unter den Israeliten; ich bin der Herr, der euch heiligt,|ZUE1931|Public Domain LEV.22.33|AT|3|3. Mose|22||0|33|der euch aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat, um euer Gott zu sein, ich, der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.1|AT|3|3. Mose|23||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.23.2|AT|3|3. Mose|23||0|2|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Dies sind meine Festzeiten, die Festzeiten des Herrn, für die ihr heilige Festversammlungen ausrufen sollt.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.3|AT|3|3. Mose|23||0|3|Sechs Tage lang darf Arbeit getan werden, aber der siebente Tag ist hoher Feiertag, eine heilige Festversammlung; da sollt ihr keinerlei Arbeit tun in allen euren Wohnsitzen, es ist ein Ruhetag für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.4|AT|3|3. Mose|23||0|4|Dies sind die Festzeiten des Herrn, die heiligen Festversammlungen, die ihr zu ihrer festgesetzten Zeit ausrufen sollt:|ZUE1931|Public Domain LEV.23.5|AT|3|3. Mose|23||0|5|Am vierzehnten Tage des ersten Monats, um die Abendzeit, ist Passafeier für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.6|AT|3|3. Mose|23||0|6|Und am fünfzehnten Tage desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für den Herrn; da sollt ihr sieben Tage lang ungesäuerte Brote essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.7|AT|3|3. Mose|23||0|7|Am ersten Tage sollt ihr eine heilige Festversammlung halten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.8|AT|3|3. Mose|23||0|8|Und ihr sollt dem Herrn während sieben Tagen je ein Feueropfer darbringen. Am siebenten Tage ist heilige Festversammlung; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.9|AT|3|3. Mose|23||0|9|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.23.10|AT|3|3. Mose|23||0|10|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben will, und ihr dort Ernte haltet, so sollt ihr die Erstlingsgarbe von eurer Ernte zum Priester bringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.11|AT|3|3. Mose|23||0|11|Der soll die Garbe vor dem Herrn schwingen, damit sie euch wohlgefällig mache; am Tage nach dem Sabbat soll sie der Priester schwingen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.12|AT|3|3. Mose|23||0|12|Und ihr sollt an dem Tage, da ihr die Garbe schwingt, dem Herrn ein fehlloses, einjähriges Lamm als Brandopfer darbringen,|ZUE1931|Public Domain LEV.23.13|AT|3|3. Mose|23||0|13|samt dem dazugehörigen Speisopfer; zwei zehntel (Epha) Semmelmehl, mit Öl eingerührt, als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn; dazu als Trankopfer ein viertel Hin Wein.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.14|AT|3|3. Mose|23||0|14|Brot aber und geröstete oder zerriebene Körner sollt ihr nicht essen bis zu ebendiesem Tage, bis ihr eurem Gott die Opfergabe dargebracht habt. Das ist ewiggültige Satzung für euch von Geschlecht zu Geschlecht, in allen euren Wohnsitzen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.15|AT|3|3. Mose|23||0|15|Darnach sollt ihr von dem Tage nach dem Sabbat an zählen, von dem Tage an, da ihr die Webegarbe darbringt; sieben volle Wochen sollen es sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.16|AT|3|3. Mose|23||0|16|Bis zum Tage nach dem siebenten Sabbat sollt ihr zählen, fünfzig Tage; dann sollt ihr dem Herrn ein Speisopfer vom neuen Korn darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.17|AT|3|3. Mose|23||0|17|Aus euren Wohnsitzen sollt ihr zwei Webebrote bringen; zwei zehntel (Epha) Semmelmehl sollen es sein, und mit Sauerteig sollen sie gebacken werden, als Erstlinge für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.18|AT|3|3. Mose|23||0|18|Und ausser den Broten sollt ihr sieben fehllose, einjährige Lämmer, einen jungen Stier und zwei Widder darbringen; sie sollen ein Brandopfer für den Herrn sein, samt dem dazugehörigen Speisopfer und den dazugehörigen Trankopfern, ein lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.19|AT|3|3. Mose|23||0|19|Ausserdem sollt ihr einen Ziegenbock als Sündopfer und zwei einjährige Lämmer als Heilsopfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.20|AT|3|3. Mose|23||0|20|Und der Priester soll sie samt den Erstlingsbroten als Webeopfer vor dem Herrn schwingen, zugleich mit den zwei Lämmern; sie sollen dem Herrn geweiht sein und dem Priester gehören.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.21|AT|3|3. Mose|23||0|21|Und ihr sollt an diesem Tag (das Fest) ausrufen - eine heilige Festversammlung sollt ihr halten, keinerlei Werktagsarbeit dürft ihr tun. Das ist ewiggültige Satzung für euch von Geschlecht zu Geschlecht, in allen euren Wohnsitzen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.22|AT|3|3. Mose|23||0|22|Und wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, sollst du dein Feld nicht vollständig bis in die Ecken abernten und nach deiner Ernte nicht Nachlese halten; dem Armen und dem Fremdling sollst du es lassen. Ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.23|AT|3|3. Mose|23||0|23|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.23.24|AT|3|3. Mose|23||0|24|Rede mit den Israeliten und sprich: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr einen Feiertag halten mit Mahnung durch Lärmblasen, eine heilige Festversammlung.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.25|AT|3|3. Mose|23||0|25|Da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun und sollt dem Herrn ein Feueropfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.26|AT|3|3. Mose|23||0|26|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.23.27|AT|3|3. Mose|23||0|27|Am zehnten Tage jedoch im selben siebenten Monat ist der Versöhnungstag; da sollt ihr eine heilige Festversammlung halten und fasten und dem Herrn ein Feueropfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.28|AT|3|3. Mose|23||0|28|An ebendiesem Tage dürft ihr keinerlei Arbeit tun; denn es ist der Versöhnungstag, bestimmt, euch Sühne zu erwirken vor dem Herrn, eurem Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.29|AT|3|3. Mose|23||0|29|Denn ein jeder, der an ebendiesem Tage nicht fastet, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.30|AT|3|3. Mose|23||0|30|Und einen jeden, der an diesem Tage irgendwelche Arbeit tut, den werde ich aus seinem Volk vertilgen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.31|AT|3|3. Mose|23||0|31|Ihr sollt keinerlei Arbeit tun. Das ist ewiggültige Satzung für euch von Geschlecht zu Geschlecht, in allen euren Wohnsitzen.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.32|AT|3|3. Mose|23||0|32|Es ist ein hoher Feiertag für euch, und ihr sollt fasten. Am Abend des neunten Tages im Monat, vom Abend bis wieder zum Abend, sollt ihr euren Feiertag halten.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.33|AT|3|3. Mose|23||0|33|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.23.34|AT|3|3. Mose|23||0|34|Rede mit den Israeliten und sprich: Am fünfzehnten Tage desselben siebenten Monats ist das Laubhüttenfest, sieben Tage lang, für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.35|AT|3|3. Mose|23||0|35|Am ersten Tage findet eine heilige Festversammlung statt; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.36|AT|3|3. Mose|23||0|36|Während sieben Tagen sollt ihr dem Herrn je ein Feueropfer darbringen; am achten Tage aber sollt ihr wieder eine heilige Festversammlung halten und dem Herrn ein Feueropfer darbringen. Es ist Festversammlung; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.37|AT|3|3. Mose|23||0|37|Das sind die Festzeiten des Herrn, für die ihr heilige Festversammlungen ausrufen sollt, um dem Herrn Feueropfer darzubringen: Brandopfer, Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer, jeden Tag, was vorgeschrieben ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.23.38|AT|3|3. Mose|23||0|38|abgesehen von den Sabbaten des Herrn und abgesehen von euren Gaben und all euren gelobten und freiwilligen Opfern, die ihr dem Herrn geben wollt.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.39|AT|3|3. Mose|23||0|39|Am fünfzehnten Tage jedoch des siebenten Monats, wenn ihr den Ertrag eures Landes einsammelt, sollt ihr das Fest des Herrn feiern, sieben Tage lang. Am ersten Tag ist Feiertag, und am achten Tag ist Feiertag.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.40|AT|3|3. Mose|23||0|40|Und ihr sollt euch am ersten Tage Früchte von schönen Bäumen, Palmzweige und Äste von dichtbelaubten Bäumen und von Bachweiden holen und sieben Tage lang fröhlich sein vor dem Herrn, eurem Gott;|ZUE1931|Public Domain LEV.23.41|AT|3|3. Mose|23||0|41|jedes Jahr sollt ihr es sieben Tage lang feiern als ein Fest des Herrn. Das ist ewiggültige Satzung für euch von Geschlecht zu Geschlecht: im siebenten Monat sollt ihr es feiern.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.42|AT|3|3. Mose|23||0|42|Sieben Tage lang sollt ihr in Laubhütten wohnen, jeder, der einheimisch ist in Israel, soll in Laubhütten wohnen,|ZUE1931|Public Domain LEV.23.43|AT|3|3. Mose|23||0|43|damit eure Nachkommen erfahren, dass ich die Israeliten in Hütten habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Lande Ägypten herausführte, ich, der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.23.44|AT|3|3. Mose|23||0|44|Und Mose teilte den Israeliten die Festzeiten des Herrn mit.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.1|AT|3|3. Mose|24||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.24.2|AT|3|3. Mose|24||0|2|Gebiete den Israeliten, dass sie dir reines Öl aus zerstossenen Oliven für den Leuchter bringen, damit man eine immerbrennende Lampe aufstecken kann.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.3|AT|3|3. Mose|24||0|3|Ausserhalb des Vorhangs, der vor (der Lade mit) dem Gesetz hängt, im heiligen Zelte, soll Aaron ihn herrichten, (dass er) beständig, vom Abend bis zum Morgen, vor dem Herrn (brenne). Das ist eine ewige, für alle Geschlechter gültige Verpflichtung.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.4|AT|3|3. Mose|24||0|4|Auf dem Leuchter von reinem Gold soll er die Lampen herrichten, (damit sie) beständig vor dem Herrn (brennen).|ZUE1931|Public Domain LEV.24.5|AT|3|3. Mose|24||0|5|Dann sollst du Semmelmehl nehmen und daraus zwölf Kuchen backen; jeder Kuchen soll zwei zehntel (Epha) enthalten.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.6|AT|3|3. Mose|24||0|6|Und du sollst sie in zwei Reihen, je sechs in einer Reihe, auf den Tisch aus reinem Gold vor den Herrn hinlegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.7|AT|3|3. Mose|24||0|7|Jeder Reihe aber sollst du reinen Weihrauch beigeben, damit er als Duftteil von den Broten ein Feueropfer für den Herrn werde.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.8|AT|3|3. Mose|24||0|8|Immer am Sabbat soll er sie vor dem Herrn herrichten; es ist für die Israeliten ewiggültige Bundesverpflichtung.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.9|AT|3|3. Mose|24||0|9|Und sie sollen Aaron und seinen Söhnen zufallen, und diese sollen sie an heiliger Stätte essen; denn als Hochheiliges kommt es ihm zu von den Feueropfern des Herrn, als immerwährende Gebühr.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.10|AT|3|3. Mose|24||0|10|EINST ging der Sohn einer Israelitin, der einen Ägypter zum Vater hatte, mitten unter die Israeliten, und der Sohn der Israelitin und ein Israelite bekamen miteinander im Lager Streit.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.11|AT|3|3. Mose|24||0|11|Da lästerte der Sohn der Israelitin den Namen (des Herrn) und fluchte; darum brachten sie ihn zu Mose. Seine Mutter aber hiess Selomith, die Tochter Dibris aus dem Stamme Dan.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.12|AT|3|3. Mose|24||0|12|Und sie legten ihn in Gewahrsam, bis ihnen Bescheid würde durch den Mund des Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.13|AT|3|3. Mose|24||0|13|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.24.14|AT|3|3. Mose|24||0|14|Lass den Flucher vor das Lager hinausführen, und alle, die es gehört haben, sollen die Hände auf sein Haupt stützen, und dann soll ihn die ganze Gemeinde steinigen.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.15|AT|3|3. Mose|24||0|15|Zu den Israeliten aber sollst du sagen: Ein jeder, der seinem Gotte flucht, lädt Sünde auf sich,|ZUE1931|Public Domain LEV.24.16|AT|3|3. Mose|24||0|16|und wer den Namen des Herrn lästert, der soll getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Sei er ein Fremdling oder ein Einheimischer, wenn er den Namen (des Herrn) lästert, soll er getötet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.17|AT|3|3. Mose|24||0|17|Wenn jemand irgendeinen Menschen erschlägt, soll er getötet werden;|ZUE1931|Public Domain LEV.24.18|AT|3|3. Mose|24||0|18|wer aber ein Stück Vieh erschlägt, der soll es ersetzen, Leben um Leben.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.19|AT|3|3. Mose|24||0|19|Und wer seinem Nächsten einen Schaden zufügt, dem soll man tun, wie er getan hat:|ZUE1931|Public Domain LEV.24.20|AT|3|3. Mose|24||0|20|Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn; denselben Schaden, den er dem andern zugefügt hat, soll man ihm zufügen.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.21|AT|3|3. Mose|24||0|21|Wer ein Stück Vieh erschlägt, der soll es ersetzen; wer aber einen Menschen erschlägt, der soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.22|AT|3|3. Mose|24||0|22|Einerlei Recht soll unter euch gelten, für den Fremdling wie für den Einheimischen; ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.24.23|AT|3|3. Mose|24||0|23|Und Mose redete mit den Israeliten; da führten sie den Flucher vor das Lager hinaus und steinigten ihn. So taten die Israeliten, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.1|AT|3|3. Mose|25||0|1|UND der Herr redete mit Mose auf dem Berge Sinai und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.25.2|AT|3|3. Mose|25||0|2|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, so soll das Land dem Herrn einen Sabbat feiern.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.3|AT|3|3. Mose|25||0|3|Sechs Jahre darfst du dein Feld besäen und sechs Jahre deine Reben beschneiden und den Ertrag des Landes einsammeln.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.4|AT|3|3. Mose|25||0|4|Aber im siebenten Jahr soll das Land hohe Feierzeit halten, einen Sabbat für den Herrn; da darfst du dein Feld nicht besäen und deine Reben nicht beschneiden.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.5|AT|3|3. Mose|25||0|5|Was von der Ernte (des sechsten Jahres) her von selbst wächst, das sollst du nicht ernten, und die Trauben deines unbeschnittenen Weinstocks sollst du nicht schneiden; es soll hohe Feierzeit sein für das Land.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.6|AT|3|3. Mose|25||0|6|Und was das Land während der Ruhezeit hervorbringt, soll euch als Nahrung dienen, dir und deinem Sklaven und deiner Sklavin, sowie dem Tagelöhner und dem Beisassen, die bei dir weilen;|ZUE1931|Public Domain LEV.25.7|AT|3|3. Mose|25||0|7|auch deinem Vieh und dem Wild in deinem Lande soll der gesamte Ertrag zur Nahrung dienen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.8|AT|3|3. Mose|25||0|8|Und du sollst dir sieben Sabbatjahre abzählen, siebenmal sieben Jahre, sodass die Zeit der sieben Sabbatjahre 49 Jahre ausmacht.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.9|AT|3|3. Mose|25||0|9|Dann sollst du die Lärmposaune erschallen lassen, am zehnten Tage des siebenten Monats; am Versöhnungstage sollt ihr in eurem ganzen Lande die Posaune erschallen lassen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.10|AT|3|3. Mose|25||0|10|So sollt ihr das fünfzigste Jahr weihen und Befreiung ausrufen im Lande für alle, die darin wohnen; als Halljahr soll es euch gelten. Da sollt ihr ein jeder wieder zu seinem Besitz und ein jeder wieder zu seinem Geschlecht kommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.11|AT|3|3. Mose|25||0|11|Als Halljahr soll es, das fünfzigste Jahr, euch gelten; da sollt ihr nicht säen, und auch nicht ernten, was von selbst wächst, noch Trauben schneiden von den unbeschnittenen Reben.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.12|AT|3|3. Mose|25||0|12|Denn es ist ein Halljahr; als heilig soll es euch gelten. Vom Felde weg sollt ihr essen, was es hervorbringt.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.13|AT|3|3. Mose|25||0|13|In diesem Halljahr sollt ihr ein jeder wieder zu seinem Besitz kommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.14|AT|3|3. Mose|25||0|14|Wenn du deinem Nächsten etwas verkaufst oder ihm etwas abkaufst, so soll keiner seinen Bruder übervorteilen;|ZUE1931|Public Domain LEV.25.15|AT|3|3. Mose|25||0|15|nach der Zahl der Jahre, die seit dem Halljahr vergangen sind, soll sich dein Kaufpreis richten, und nach der Zahl der Erntejahre soll er es dir verkaufen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.16|AT|3|3. Mose|25||0|16|Je mehr Jahre es noch sind (bis zum nächsten Halljahr), um so grösser soll der Kaufpreis sein, und je weniger Jahre, um so kleiner der Kaufpreis; denn er verkauft dir eine|ZUE1931|Public Domain LEV.25.17|AT|3|3. Mose|25||0|17|So übervorteile denn keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott; denn ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.18|AT|3|3. Mose|25||0|18|Darum tut nach meinen Satzungen, und meine Vorschriften sollt ihr halten und darnach tun; so werdet ihr sicher im Lande wohnen,|ZUE1931|Public Domain LEV.25.19|AT|3|3. Mose|25||0|19|und das Land wird seine Früchte geben, dass ihr genug zu essen habt und sicher darin wohnt.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.20|AT|3|3. Mose|25||0|20|Und wenn ihr denkt: Was sollen wir im siebenten Jahre essen? wir dürfen ja nicht säen und unsern Ertrag nicht einsammeln -,|ZUE1931|Public Domain LEV.25.21|AT|3|3. Mose|25||0|21|so will ich euch im sechsten Jahre meinen Segen zuwenden, dass es den Ertrag für drei Jahre liefern soll.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.22|AT|3|3. Mose|25||0|22|Ihr werdet im achten Jahre säen und dabei noch Altes von dem Ertrag (des sechsten Jahres) essen; bis ins neunte Jahr, bis der Ertrag desselben eingeheimst wird, werdet ihr Altes essen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.23|AT|3|3. Mose|25||0|23|Grund und Boden darf nicht für immer verkauft werden, denn das Land ist mein, und ihr seid Fremdlinge und Beisassen bei mir.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.24|AT|3|3. Mose|25||0|24|Im ganzen Land, das ihr besitzt, sollt ihr für Grund und Boden Rückkauf gestatten.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.25|AT|3|3. Mose|25||0|25|Wenn dein Volksgenosse verarmt und etwas von seinem Grundbesitz verkauft, so soll sein nächster Verwandter als Löser hingehen und zurückkaufen dürfen, was sein Bruder verkauft hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.26|AT|3|3. Mose|25||0|26|Wenn aber jemand keinen Löser hat und dann selbst so viel aufbringen kann, als zum Rückkauf nötig ist,|ZUE1931|Public Domain LEV.25.27|AT|3|3. Mose|25||0|27|so soll er die Jahre seit dem Verkauf in Rechnung bringen und den Rest (der Kaufsumme) demjenigen zurückerstatten, an den er verkauft hat, damit er wieder zu seinem Besitz kommt.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.28|AT|3|3. Mose|25||0|28|Kann er jedoch nicht so viel aufbringen, als zur Rückerstattung nötig ist, so soll das, was er verkauft hat, in der Hand des Käufers bleiben bis zum Halljahr; im Halljahr wird es frei, und er kommt wieder zu seinem Besitz.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.29|AT|3|3. Mose|25||0|29|Wenn jemand ein Wohnhaus in einer ummauerten Stadt verkauft, so darf er es bis zum Schluss des Jahres, in dem er verkauft hat, zurückkaufen; die Rückkaufsfrist dauert nur eine Zeitlang.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.30|AT|3|3. Mose|25||0|30|Wenn es nicht zurückgekauft wird, ehe ein volles Jahr vergangen ist, so verbleibt das Haus in der ummauerten Stadt für immer dem Käufer als Eigentum, auch für seine Nachkommen; es wird im Halljahr nicht frei.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.31|AT|3|3. Mose|25||0|31|Die Häuser auf den Dörfern jedoch, die nicht von einer Mauer umgeben sind, sollen zum Feld des Landes gerechnet werden; ein solches Haus darf|ZUE1931|Public Domain LEV.25.32|AT|3|3. Mose|25||0|32|Was aber die Städte der Leviten betrifft - die Häuser in den Städten, die ihnen gehören -, so steht den Leviten jederzeit der Rückkauf zu.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.33|AT|3|3. Mose|25||0|33|Wenn jedoch einer der Leviten den Rückkauf nicht vornimmt, so wird ein von ihm verkauftes Haus, falls es in einer zu ihrem Besitz gehörigen Stadt steht, im Halljahr frei; denn die Häuser in den Städten der Leviten sind ihr Besitztum unter den Israeliten.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.34|AT|3|3. Mose|25||0|34|Auch das Weideland, das zu ihren Städten gehört, darf nicht verkauft werden; denn es ist ihr Besitztum für alle Zeiten.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.35|AT|3|3. Mose|25||0|35|Wenn dein Volksgenosse neben dir verarmt und sich nicht mehr zu halten vermag, so sollst du ihn aufrechthalten, dass er wie ein Fremdling oder Beisasse neben dir leben kann.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.36|AT|3|3. Mose|25||0|36|Du sollst keinen Zins und keine Zulage von ihm nehmen, sondern du sollst dich vor deinem Gott fürchten, sodass dein Volksgenosse neben dir leben kann.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.37|AT|3|3. Mose|25||0|37|Du sollst ihm dein Geld nicht auf Zins geben, noch deine Speise mit der Verpflichtung zu einer Zulage (bei der Rückerstattung).|ZUE1931|Public Domain LEV.25.38|AT|3|3. Mose|25||0|38|Denn ich bin der Herr, euer Gott, der euch aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat, um euch das Land Kanaan zu geben und euer Gott zu sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.39|AT|3|3. Mose|25||0|39|Wenn dein Volksgenosse neben dir verarmt und sich dir verkauft, so sollst du ihn nicht Sklavendienst tun lassen;|ZUE1931|Public Domain LEV.25.40|AT|3|3. Mose|25||0|40|wie ein Tagelöhner, wie ein Beisasse soll er bei dir sein. Bis zum Halljahr soll er bei dir dienen;|ZUE1931|Public Domain LEV.25.41|AT|3|3. Mose|25||0|41|alsdann soll er mitsamt seinen Kindern frei von dir ausgehen und soll zu seinem Geschlecht zurückkehren und wieder zum Besitze seiner Väter kommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.42|AT|3|3. Mose|25||0|42|Denn meine Knechte sind sie, die ich aus dem Lande Ägypten herausgeführt habe; sie sollen nicht als Sklaven verkauft werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.43|AT|3|3. Mose|25||0|43|Du sollst ihm kein harter Herr sein, sondern du sollst dich vor deinem Gott fürchten.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.44|AT|3|3. Mose|25||0|44|Was aber die Sklaven und Sklavinnen betrifft, die du halten darfst, so mögt ihr welche bei den Heiden kaufen, die um euch her wohnen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.45|AT|3|3. Mose|25||0|45|Auch aus den Kindern der Beisassen, die unter euch weilen, mögt ihr welche kaufen, überhaupt aus ihrem Geschlecht, das unter euch wohnt und das in eurem Lande geboren ist; solche können euer Eigentum werden,|ZUE1931|Public Domain LEV.25.46|AT|3|3. Mose|25||0|46|und ihr dürft sie als bleibendes Eigentum auf eure Nachkommen vererben, für alle Zeit dürft ihr sie als Sklaven halten. Unter euch Brüdern aber, den Israeliten, soll keiner dem andern ein harter Herr sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.47|AT|3|3. Mose|25||0|47|Wenn ein Fremdling oder Beisasse bei dir wohlhabend wird, dein Volksgenosse aber neben ihm verarmt und sich einem Fremdling oder Beisassen bei dir oder einem Abkömmling aus dem Geschlecht eines Fremdlings verkauft,|ZUE1931|Public Domain LEV.25.48|AT|3|3. Mose|25||0|48|so soll er, nachdem er sich verkauft hat, losgekauft werden können; einer von seinen Brüdern mag ihn loskaufen,|ZUE1931|Public Domain LEV.25.49|AT|3|3. Mose|25||0|49|oder sein Oheim oder Vetter mag ihn loskaufen, oder sonst ein naher Blutsverwandter aus seinem Geschlecht mag ihn loskaufen; oder wenn er die Mittel dazu aufbringt, mag er sich selber loskaufen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.50|AT|3|3. Mose|25||0|50|Er soll aber mit seinem Käufer rechnen von dem Jahr an, da er sich verkauft, bis zum Halljahr, und der Verkaufspreis richtet sich nach der Zahl der Jahre; die Zeit, die er bei ihm ist, wird wie die eines Tagelöhners in Rechnung gebracht.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.51|AT|3|3. Mose|25||0|51|Fehlen (beim Loskauf) noch viele Jahre (bis zum Halljahr), so soll er, um sich loszukaufen, einen entsprechenden Teil des Kaufpreises zurückerstatten.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.52|AT|3|3. Mose|25||0|52|Fehlen aber nur noch wenige Jahre bis zum Halljahr, so soll er ebenfalls nachrechnen; nach Massgabe seiner Dienstjahre hat er sein Lösegeld zu entrichten.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.53|AT|3|3. Mose|25||0|53|Wie ein Tagelöhner, der jahraus, jahrein arbeitet, soll er bei ihm sein, und er soll ihn vor deinen Augen nicht als harter Herr behandeln.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.54|AT|3|3. Mose|25||0|54|Wird er aber nicht in dieser Weise losgekauft, so soll er im Halljahr mitsamt seinen Kindern frei ausgehen.|ZUE1931|Public Domain LEV.25.55|AT|3|3. Mose|25||0|55|Denn mein sind die Israeliten als Knechte, meine Knechte sind sie, die ich aus dem Lande Ägypten herausgeführt habe, ich, der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.1|AT|3|3. Mose|26||0|1|IHR sollt euch keine Götzen machen, und Gottesbilder und Malsteine sollt ihr euch nicht aufrichten, auch keine Steine mit Bildern hinstellen in eurem Lande, um euch davor niederzuwerfen; denn ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.2|AT|3|3. Mose|26||0|2|Meine Ruhetage sollt ihr halten und euch vor meinem Heiligtum scheuen; ich bin der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.3|AT|3|3. Mose|26||0|3|Wenn ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote haltet und darnach tut,|ZUE1931|Public Domain LEV.26.4|AT|3|3. Mose|26||0|4|so werde ich euch Regen geben zu seiner Zeit, dass das Land seinen Ertrag gibt und die Bäume auf dem Felde ihre Früchte tragen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.5|AT|3|3. Mose|26||0|5|Dann wird bei euch die Dreschzeit bis zur Weinlese und die Weinlese bis zur Saatzeit reichen, und ihr werdet euch an eurem Brot satt essen und sicher wohnen in eurem Lande.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.6|AT|3|3. Mose|26||0|6|Ich will Frieden schaffen im Lande, und ihr werdet ruhig schlafen, ohne dass euch jemand aufschreckt. Die wilden Tiere im Lande will ich ausrotten, und kein Schwert soll durch euer Land gehen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.7|AT|3|3. Mose|26||0|7|Ihr werdet eure Feinde vor euch her treiben, und sie werden vor euch dem Schwerte verfallen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.8|AT|3|3. Mose|26||0|8|Euer fünf werden hundert vor sich her treiben, und euer hundert werden zehntausend vor sich her treiben, und eure Feinde werden vor euch dem Schwerte verfallen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.9|AT|3|3. Mose|26||0|9|Und ich werde mich euch zuwenden und euch fruchtbar machen und euch mehren und meinen Bund mit euch aufrechterhalten.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.10|AT|3|3. Mose|26||0|10|Und ihr werdet vom alten, vorjährigen (Korn) zu essen haben und das vorjährige wegen der Menge des neuen hinausschaffen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.11|AT|3|3. Mose|26||0|11|Ich werde meinen Wohnsitz unter euch nehmen und keinen Widerwillen gegen euch hegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.12|AT|3|3. Mose|26||0|12|Ich werde mitten unter euch wandeln und will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.13|AT|3|3. Mose|26||0|13|Ich bin der Herr, euer Gott, der euch aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat, damit ihr dort nicht Sklaven wäret. Und ich zerbrach die Hölzer eures Jochs und liess euch aufrecht einhergehen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.14|AT|3|3. Mose|26||0|14|Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und nicht diese Gebote alle haltet,|ZUE1931|Public Domain LEV.26.15|AT|3|3. Mose|26||0|15|wenn ihr meine Satzungen missachtet und gegen meine Vorschriften Widerwillen hegt, sodass ihr nicht meine Gebote alle haltet und dadurch den Bund mit mir brecht,|ZUE1931|Public Domain LEV.26.16|AT|3|3. Mose|26||0|16|so werde auch ich an euch ebenso handeln. Ich werde Schreckliches über euch bringen: die Schwindsucht und das Fieber, dass euch die Augen erlöschen und das Leben hinschwindet. Vergeblich werdet ihr säen; eure Feinde werden die Saat verzehren.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.17|AT|3|3. Mose|26||0|17|Und ich werde mein Angesicht wider euch kehren, dass ihr von euren Feinden geschlagen werdet. Die euch hassen, werden euch unterwerfen, und ohne dass euch jemand verfolgt, werdet ihr fliehen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.18|AT|3|3. Mose|26||0|18|Und wenn ihr mir auch dann noch nicht gehorcht, so werde ich euch noch weiter züchtigen, siebenmal, um eurer Sünden willen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.19|AT|3|3. Mose|26||0|19|Ich werde euren Wohlstand zerbrechen, auf den ihr stolz seid: den Himmel über euch will ich|ZUE1931|Public Domain LEV.26.20|AT|3|3. Mose|26||0|20|Eure Mühe und Arbeit soll umsonst sein: euer Land wird seinen Ertrag nicht geben, und die Bäume auf dem Felde werden keine Früchte tragen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.21|AT|3|3. Mose|26||0|21|Und wenn ihr mir widerstrebt und mir nicht gehorchen wollt, so werde ich euch weiter schlagen, siebenmal, nach euren Sünden:|ZUE1931|Public Domain LEV.26.22|AT|3|3. Mose|26||0|22|ich werde die wilden Tiere wider euch loslassen; die sollen euch eurer Kinder berauben und euer Vieh vertilgen und eure Zahl vermindern, sodass eure Strassen öde werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.23|AT|3|3. Mose|26||0|23|Und wenn ihr euch meiner Züchtigung auch dann nicht unterwerft, sondern mir widerstrebt,|ZUE1931|Public Domain LEV.26.24|AT|3|3. Mose|26||0|24|so will auch ich euch widerstreben und euch schlagen, siebenmal, um eurer Sünden willen:|ZUE1931|Public Domain LEV.26.25|AT|3|3. Mose|26||0|25|ich werde ein Schwert über euch kommen lassen, das meinen Bund rächen soll. Und wenn ihr euch dann in eure Städte flüchtet, werde ich die Pest unter euch senden, und ihr sollt in Feindeshand gegeben werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.26|AT|3|3. Mose|26||0|26|Wenn ich euch die Stütze des Brotes zerbreche, so werden zehn Frauen euer Brot in einem einzigen Ofen backen und euch das Brot abgewogen zurückbringen, und ihr werdet euch nicht satt essen können.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.27|AT|3|3. Mose|26||0|27|Und wenn ihr mir auch dann noch nicht gehorcht, sondern mir widerstrebt,|ZUE1931|Public Domain LEV.26.28|AT|3|3. Mose|26||0|28|so will auch ich im Grimm euch widerstreben und euch züchtigen, siebenmal, um eurer Sünden willen:|ZUE1931|Public Domain LEV.26.29|AT|3|3. Mose|26||0|29|ihr werdet das Fleisch eurer Söhne und Töchter verzehren;|ZUE1931|Public Domain LEV.26.30|AT|3|3. Mose|26||0|30|und ich werde eure Opferhöhen verwüsten und eure Sonnensäulen ausrotten und eure Leichen auf die Leichen eurer Götzen werfen, und ich werde euch verabscheuen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.31|AT|3|3. Mose|26||0|31|Ich werde eure Städte zu Schutthaufen machen und eure Heiligtümer verwüsten, und den lieblichen Duft eurer Opfer will ich nicht mehr riechen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.32|AT|3|3. Mose|26||0|32|Ja, ich selbst werde das Land verwüsten, dass eure Feinde, die dort Wohnsitz nehmen, sich darob entsetzen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.33|AT|3|3. Mose|26||0|33|Euch aber will ich unter die Heiden zerstreuen, und das Schwert will ich hinter euch zücken, und euer Land soll zur Wüste und eure Städte zu Schutthaufen werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.34|AT|3|3. Mose|26||0|34|Alsdann wird das Land die ihm gebührenden Sabbatjahre ersetzt bekommen, während der ganzen Zeit, da es wüste liegt und ihr im Lande eurer Feinde seid; alsdann wird das Land ruhen und seine Sabbatjahre nachholen.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.35|AT|3|3. Mose|26||0|35|Während der ganzen Zeit, da es wüste liegt, wird es Ruhe haben, die Ruhe, die ihm versagt war in den Ruhezeiten, die ihr hättet halten sollen, als ihr darin wohntet.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.36|AT|3|3. Mose|26||0|36|Und denen, die von euch übrigbleiben, will ich das Herz verzagt machen in den Ländern ihrer Feinde, dass das Rascheln eines verwehten Blattes sie jagen wird, und sie werden fliehen, wie man vor dem Schwerte flieht, und hinfallen, obschon sie niemand verfolgt.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.37|AT|3|3. Mose|26||0|37|Und sie werden übereinander stürzen, wie auf der Flucht vor dem Schwerte, wo doch niemand verfolgt. Ihr werdet euren Feinden nicht standhalten können,|ZUE1931|Public Domain LEV.26.38|AT|3|3. Mose|26||0|38|und ihr werdet unter den Heiden umkommen, und das Land eurer Feinde wird euch verzehren.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.39|AT|3|3. Mose|26||0|39|Die aber von euch übrigbleiben, sollen um ihrer Schuld willen vermodern in den Ländern eurer Feinde; auch um der Schuld ihrer Väter willen, die sie zu tragen haben, sollen sie vermodern.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.40|AT|3|3. Mose|26||0|40|Wenn sie dann ihre und ihrer Väter Schuld bekennen, den Treubruch, den sie an mir begangen haben, und auch dass sie mir widerstrebt haben -|ZUE1931|Public Domain LEV.26.41|AT|3|3. Mose|26||0|41|weshalb auch ich ihnen widerstrebt und sie ins Land ihrer Feinde gebracht habe -, wenn sich alsdann ihr unbeschnittenes Herz demütigt und sie alsdann ihre Schuld abtragen:|ZUE1931|Public Domain LEV.26.42|AT|3|3. Mose|26||0|42|so will ich meines Bundes mit Jakob gedenken, und auch meines Bundes mit Isaak und meines Bundes mit Abraham will ich gedenken, und des Landes will ich gedenken.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.43|AT|3|3. Mose|26||0|43|Aber das Land muss|ZUE1931|Public Domain LEV.26.44|AT|3|3. Mose|26||0|44|Doch auch dann, wenn sie im Lande ihrer Feinde sind, verwerfe und verabscheue ich sie nicht so, dass ich sie ganz vertilgte, indem ich meinen Bund mit ihnen bräche; denn ich bin der Herr, ihr Gott.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.45|AT|3|3. Mose|26||0|45|Ich will zu ihrem Heil meines Bundes mit den Vorfahren gedenken, die ich vor den Augen der Heiden aus dem Lande Ägypten herausgeführt habe, um ihr Gott zu sein, ich, der Herr.|ZUE1931|Public Domain LEV.26.46|AT|3|3. Mose|26||0|46|Das sind die Satzungen und Vorschriften und Gesetze, die der Herr auf dem Berge Sinai durch Mose zwischen sich und den Israeliten aufgestellt hat.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.1|AT|3|3. Mose|27||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain LEV.27.2|AT|3|3. Mose|27||0|2|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn jemand dem Herrn durch besonderes Gelübde Menschen weiht auf Grund deiner Schätzung,|ZUE1931|Public Domain LEV.27.3|AT|3|3. Mose|27||0|3|so sollst du den Mann zwischen dem zwanzigsten und sechzigsten Jahre auf fünfzig Lot Silber schätzen nach heiligem Gewicht.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.4|AT|3|3. Mose|27||0|4|Ist es aber ein Weib, so soll deine Schätzung dreissig Lot Silber betragen.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.5|AT|3|3. Mose|27||0|5|Ist es eine Person zwischen dem fünften und dem zwanzigsten Jahre, so sollst du sie auf zwanzig Lot Silber schätzen, wenn sie männlich ist; wenn weiblich, auf zehn Lot Silber.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.6|AT|3|3. Mose|27||0|6|Ist es ein Kind zwischen einem Monat und fünf Jahren, so sollst du es auf fünf Lot Silber schätzen, wenn es ein Knabe ist; wenn ein Mädchen, auf drei Lot Silber.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.7|AT|3|3. Mose|27||0|7|Ist es ein Mann von sechzig Jahren oder darüber, so sollst du ihn auf fünfzehn Lot Silber schätzen; ist es ein Weib, auf zehn Lot Silber.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.8|AT|3|3. Mose|27||0|8|Ist aber einer zu arm, um nach deiner Schätzung zu bezahlen, so stelle er ihn vor den Priester, und der Priester soll ihn schätzen; entsprechend dem, was der Gelobende vermag, soll ihn der Priester schätzen.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.9|AT|3|3. Mose|27||0|9|Handelt es sich um Vieh, von dem man dem Herrn opfern darf, so soll jedes Stück, das einer dem Herrn gibt, dem Heiligtum verfallen.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.10|AT|3|3. Mose|27||0|10|Er soll es nicht auswechseln noch vertauschen, ein gutes für ein schlechtes, oder ein schlechtes für ein gutes. Sollte aber jemand doch ein Stück Vieh mit einem andern vertauschen, so sollen beide Tiere dem Heiligtum verfallen.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.11|AT|3|3. Mose|27||0|11|Handelt es sich dagegen um irgendein unreines Tier, das man dem Herrn nicht opfern darf, so stelle er es vor den Priester,|ZUE1931|Public Domain LEV.27.12|AT|3|3. Mose|27||0|12|und der Priester soll es schätzen, je nach seinen Vorzügen und Mängeln; und bei der Schätzung des Priesters soll es bleiben.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.13|AT|3|3. Mose|27||0|13|Will er es aber lösen, so soll er noch den fünften Teil des Schätzungswertes drauflegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.14|AT|3|3. Mose|27||0|14|Wenn jemand sein Haus dem Herrn als heilige Gabe weiht, so soll der Priester es schätzen, je nach seinen Vorzügen und Mängeln; wie es der Priester schätzt, so hoch soll es zu stehen kommen.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.15|AT|3|3. Mose|27||0|15|Wenn aber derjenige, der sein Haus geweiht hat, es lösen will, so soll er den fünften Teil des geschätzten Preises drauflegen; dann wird es wieder sein Eigentum.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.16|AT|3|3. Mose|27||0|16|Wenn jemand dem Herrn ein Grundstück von seinem Erbgut weiht, so soll es von dir nach dem Mass der Aussaat geschätzt werden: wird ein Homer Gerste angesät, so soll es fünfzig Lot Silber gelten.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.17|AT|3|3. Mose|27||0|17|Weiht er seinen Acker vom Halljahr an, so soll es bei deiner Schätzung bleiben.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.18|AT|3|3. Mose|27||0|18|Weiht er seinen Acker aber nach dem Halljahr, so berechne ihm der Priester den Preis nach den Jahren, die noch bleiben bis zum (nächsten) Halljahr, und es soll (ein entsprechender Betrag) an der Schätzung abgezogen werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.19|AT|3|3. Mose|27||0|19|Will aber derjenige, der den Acker geweiht hat, diesen lösen, so soll er den fünften Teil des geschätzten Preises drauflegen; dann wird er wieder sein Eigentum.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.20|AT|3|3. Mose|27||0|20|Löst er den Acker aber nicht und verkauft ihn dennoch einem andern, so kann er nicht mehr gelöst werden,|ZUE1931|Public Domain LEV.27.21|AT|3|3. Mose|27||0|21|sondern der Acker verfällt, wenn er im Halljahr frei wird, als geweihtes Gut dem Herrn, wie ein dem Bann verfallenes Feld; er wird Eigentum des Priesters.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.22|AT|3|3. Mose|27||0|22|Wenn jemand dem Herrn einen Acker weiht, den er gekauft hat, der also nicht zu seinem Erbgut gehört,|ZUE1931|Public Domain LEV.27.23|AT|3|3. Mose|27||0|23|so soll ihm der Priester den Betrag der Schätzung bis zum Halljahr berechnen, und er soll am selben Tage diesen Betrag als dem Herrn geweihte Gabe bezahlen.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.24|AT|3|3. Mose|27||0|24|Im Halljahr fällt der Acker an denjenigen zurück, von dem er ihn gekauft hat, dem also das Eigentumsrecht an dem Lande zusteht.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.25|AT|3|3. Mose|27||0|25|Alle Schätzungen aber sollen nach heiligem Gewicht geschehen, das Lot Silber zu zwanzig Gera.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.26|AT|3|3. Mose|27||0|26|Doch darf niemand Erstlinge vom Vieh, die als Erstgeburt dem Herrn gehören, weihen; ob Rind, ob Schaf, es gehört dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.27|AT|3|3. Mose|27||0|27|Handelt es sich aber um ein unreines Haustier, so soll man es nach der Schätzung lösen und noch den fünften Teil drauflegen. Will man es nicht lösen, so verkaufe man es um den Schätzungspreis.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.28|AT|3|3. Mose|27||0|28|Gebanntes jedoch, das jemand dem Herrn durch einen Bannfluch weiht von allem, was ihm gehört, es seien Menschen, Haustiere oder Äcker seines Erbgutes, darf unter keinen Umständen verkauft oder gelöst werden; alles Gebannte ist hochheilig und gehört dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.29|AT|3|3. Mose|27||0|29|Wenn irgendein Mensch durch den Bannfluch geweiht wird, so darf man ihn nicht lösen, sondern er muss getötet werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.30|AT|3|3. Mose|27||0|30|Alle Zehnten des Landes, sowohl vom Ertrag des Bodens als von den Früchten der Bäume, gehören dem Herrn, sind dem Herrn geweiht.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.31|AT|3|3. Mose|27||0|31|Will aber jemand seinen Zehnten lösen, so soll er den fünften Teil des Wertes drauflegen.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.32|AT|3|3. Mose|27||0|32|Und der ganze Zehnte von Rindern und Schafen, je das zehnte Stück von allem, was unter dem Hirtenstabe hindurchgeht, soll dem Herrn geweiht sein.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.33|AT|3|3. Mose|27||0|33|Man soll nicht untersuchen, ob es gut oder schlecht sei, man soll es auch nicht vertauschen. Wenn es aber jemand doch vertauscht, so sollen beide Tiere dem Heiligtum verfallen und dürfen nicht gelöst werden.|ZUE1931|Public Domain LEV.27.34|AT|3|3. Mose|27||0|34|Das sind die Gebote, die der Herr dem Mose auf dem Berge Sinai für die Israeliten gab.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.1|AT|4|4. Mose|1||0|1|UND der Herr redete mit Mose in der Wüste am Sinai im heiligen Zelte, am ersten Tage des zweiten Monats im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus dem Lande Ägypten, und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.1.2|AT|4|4. Mose|1||0|2|Stellt die Gesamtzahl der Gemeinde Israels fest, Geschlecht für Geschlecht, Familie für Familie, nach der Zahl der Namen alles, was männlich ist, Kopf für Kopf.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.3|AT|4|4. Mose|1||0|3|Alle wehrfähigen Leute in Israel, von zwanzig Jahren an und darüber, sollt ihr mustern, Heerschar um Heerschar, du und Aaron.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.4|AT|4|4. Mose|1||0|4|Und von jedem Stamm soll euch ein Mann dabei behilflich sein, der Obmann über die Familien des Stammes.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.5|AT|4|4. Mose|1||0|5|Dies sind die Namen der Männer, die euch zur Seite stehen sollen: von Ruben: Elizur, der Sohn Sedeurs,|ZUE1931|Public Domain NUM.1.6|AT|4|4. Mose|1||0|6|von Simeon: Selumiel, der Sohn Zurisaddais;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.7|AT|4|4. Mose|1||0|7|von Juda: Nahason, der Sohn Amminadabs;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.8|AT|4|4. Mose|1||0|8|von Issaschar: Nethaneel, der Sohn Zuars;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.9|AT|4|4. Mose|1||0|9|von Sebulon: Eliab, der Sohn Helons;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.10|AT|4|4. Mose|1||0|10|von den Söhnen Josephs, von Ephraim: Elisama, der Sohn Ammihuds, von Manasse: Gamliel, der Sohn Pedazurs;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.11|AT|4|4. Mose|1||0|11|von Benjamin: Abidan, der Sohn Gideonis;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.12|AT|4|4. Mose|1||0|12|von Dan: Ahieser, der Sohn Ammisaddais;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.13|AT|4|4. Mose|1||0|13|von Asser: Pagiel, der Sohn Ochrans;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.14|AT|4|4. Mose|1||0|14|von Gad: Eljasaph, der Sohn Reguels;|ZUE1931|Public Domain NUM.1.15|AT|4|4. Mose|1||0|15|von Naphthali: Ahira, der Sohn Enans.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.16|AT|4|4. Mose|1||0|16|Das sind die aus der Gemeinde Berufenen, die Fürsten der Stämme ihrer Väter, die Häupter der Tausende Israels.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.17|AT|4|4. Mose|1||0|17|Und Mose und Aaron, zusammen mit diesen Männern, die mit Namen ausdrücklich bezeichnet worden waren,|ZUE1931|Public Domain NUM.1.18|AT|4|4. Mose|1||0|18|versammelten die ganze Gemeinde am ersten Tage des zweiten Monats, und die Leute liessen sich in die Verzeichnisse eintragen nach ihren Geschlechtern, Familie für Familie, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, Kopf für Kopf,|ZUE1931|Public Domain NUM.1.19|AT|4|4. Mose|1||0|19|wie der Herr dem Mose geboten hatte. So musterte er sie in der Wüste am Sinai.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.20|AT|4|4. Mose|1||0|20|Und die Söhne Rubens, des Erstgebornen Israels, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles, was männlich war, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.21|AT|4|4. Mose|1||0|21|die Gemusterten vom Stamme Ruben zählten 46 500 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.22|AT|4|4. Mose|1||0|22|Die Söhne Simeons, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles, was männlich war, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.23|AT|4|4. Mose|1||0|23|die Gemusterten vom Stamme Simeon zählten 59 300 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.24|AT|4|4. Mose|1||0|24|Die Söhne Gads, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.25|AT|4|4. Mose|1||0|25|die Gemusterten vom Stamme Gad zählten 45 650 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.26|AT|4|4. Mose|1||0|26|Die Söhne Judas, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.27|AT|4|4. Mose|1||0|27|die Gemusterten vom Stamme Juda zählten 74 600 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.28|AT|4|4. Mose|1||0|28|Die Söhne Issaschars, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.29|AT|4|4. Mose|1||0|29|die Gemusterten vom Stamme Issaschar zählten 54 400 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.30|AT|4|4. Mose|1||0|30|Die Söhne Sebulons, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.31|AT|4|4. Mose|1||0|31|die Gemusterten vom Stamme Sebulon zählten 57 400 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.32|AT|4|4. Mose|1||0|32|Die Söhne Josephs: die Söhne Ephraims, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.33|AT|4|4. Mose|1||0|33|die Gemusterten vom Stamme Ephraim zählten 40 500 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.34|AT|4|4. Mose|1||0|34|Die Söhne Manasses, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.35|AT|4|4. Mose|1||0|35|die Gemusterten vom Stamme Manasse zählten 32 200 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.36|AT|4|4. Mose|1||0|36|Die Söhne Benjamins, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.37|AT|4|4. Mose|1||0|37|die Gemusterten vom Stamme Benjamin zählten 35 400 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.38|AT|4|4. Mose|1||0|38|Die Söhne Dans, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.39|AT|4|4. Mose|1||0|39|die Gemusterten vom Stamme Dan zählten 62 700 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.40|AT|4|4. Mose|1||0|40|Die Söhne Assers, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.41|AT|4|4. Mose|1||0|41|die Gemusterten vom Stamme Asser zählten 41 500 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.42|AT|4|4. Mose|1||0|42|Die Söhne Naphthalis, ihre Nachkommen nach ihren Geschlechtern und Familien, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.43|AT|4|4. Mose|1||0|43|die Gemusterten vom Stamme Naphthali zählten 53 400 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.44|AT|4|4. Mose|1||0|44|Das sind die Gemusterten, die von Mose und Aaron und den Fürsten Israels gemustert wurden - solcher Fürsten waren zwölf, je einer für jeden Stamm mit seinen Familien -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.45|AT|4|4. Mose|1||0|45|alle, die unter den Israeliten nach ihren Familien gemustert wurden, von zwanzig Jahren an und darüber, alle wehrfähigen Leute in Israel -|ZUE1931|Public Domain NUM.1.46|AT|4|4. Mose|1||0|46|alle Gemusterten zählten 603 550 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.47|AT|4|4. Mose|1||0|47|Die aber nach dem Stamm ihrer Väter Leviten waren, die wurden nicht mit den übrigen gemustert.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.48|AT|4|4. Mose|1||0|48|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.1.49|AT|4|4. Mose|1||0|49|Nur die vom Stamme Levi sollst du nicht mustern und ihre Zahl nicht zu den|ZUE1931|Public Domain NUM.1.50|AT|4|4. Mose|1||0|50|sondern du sollst die Leviten bestellen zum Dienst an der Wohnung des Gesetzes und an allen ihren Geräten und an allem, was zu ihr gehört. Ihnen kommt es zu, die Wohnung und alle ihre Geräte zu tragen, ihnen auch, derselben zu pflegen und sich rings um die Wohnung her zu lagern.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.51|AT|4|4. Mose|1||0|51|Und wenn die Wohnung weiterzieht, sollen die Leviten sie abbrechen, und wenn die Wohnung sich niederlässt, sollen die Leviten sie aufschlagen; wenn ein Unberufener sich daran macht, soll er getötet werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.52|AT|4|4. Mose|1||0|52|Die|ZUE1931|Public Domain NUM.1.53|AT|4|4. Mose|1||0|53|die Leviten aber sollen sich um die Wohnung des Gesetzes her lagern, damit nicht ein (Gottes-)Zorn über die Gemeinde Israels komme; so sollen die Leviten den Dienst an der Wohnung des Gesetzes versehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.1.54|AT|4|4. Mose|1||0|54|Und die Israeliten taten genau, wie der Herr dem Mose geboten hatte; so taten sie.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.1|AT|4|4. Mose|2||0|1|UND der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.2.2|AT|4|4. Mose|2||0|2|Die Israeliten sollen sich so lagern, dass ein jeder unter seinem Panier bei den Feldzeichen der einzelnen Familien ist; rings um das heilige Zelt her, angesichts desselben, sollen sie sich lagern:|ZUE1931|Public Domain NUM.2.3|AT|4|4. Mose|2||0|3|Vorn, gegen Osten, lagert sich Juda mit seinem Panier, Heerschar an Heerschar; der Fürst der Söhne Judas ist Nahason, der Sohn Amminadabs,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.4|AT|4|4. Mose|2||0|4|und sein Heer zählt 74 600 Gemusterte.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.5|AT|4|4. Mose|2||0|5|Neben ihm lagert sich der Stamm Issaschar; der Fürst der Söhne Issaschars ist Nethaneel, der Sohn Zuars,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.6|AT|4|4. Mose|2||0|6|und sein Heer zählt 54 400 Gemusterte;|ZUE1931|Public Domain NUM.2.7|AT|4|4. Mose|2||0|7|ferner der Stamm Sebulon; der Fürst der Söhne Sebulons ist Eliab, der Sohn Helons,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.8|AT|4|4. Mose|2||0|8|und sein Heer zählt 57 400 Gemusterte.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.9|AT|4|4. Mose|2||0|9|Alle Gemusterten im Heerlager Judas zählen 186 400 Mann, Heerschar an Heerschar; sie sollen zuerst aufbrechen.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.10|AT|4|4. Mose|2||0|10|Gegen Süden lagert sich Ruben mit seinem Panier, Heerschar an Heerschar; der Fürst der Söhne Rubens ist Elizur, der Sohn Sedeurs,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.11|AT|4|4. Mose|2||0|11|und sein Heer zählt 46 500 Gemusterte.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.12|AT|4|4. Mose|2||0|12|Neben ihm lagert sich der Stamm Simeon; der Fürst der Söhne Simeons ist Selumiel, der Sohn Zurisaddais,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.13|AT|4|4. Mose|2||0|13|und sein Heer zählt 59 300 Gemusterte;|ZUE1931|Public Domain NUM.2.14|AT|4|4. Mose|2||0|14|ferner der Stamm Gad; der Fürst der Söhne Gads ist Eljasaph, der Sohn Reguels,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.15|AT|4|4. Mose|2||0|15|und sein Heer zählt 45 650 Gemusterte.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.16|AT|4|4. Mose|2||0|16|Alle Gemusterten im Heerlager Rubens zählen 151 450 Mann, Heerschar an Heerschar; sie sollen an zweiter Stelle aufbrechen.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.17|AT|4|4. Mose|2||0|17|Dann soll das heilige Zelt aufbrechen, das Heerlager der Leviten, mitten zwischen den|ZUE1931|Public Domain NUM.2.18|AT|4|4. Mose|2||0|18|Gegen Westen lagert sich Ephraim mit seinem Panier, Heerschar an Heerschar; der Fürst der Söhne Ephraims ist Elisama, der Sohn Ammihuds,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.19|AT|4|4. Mose|2||0|19|und sein Heer zählt 40 500 Gemusterte.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.20|AT|4|4. Mose|2||0|20|Neben ihm lagert sich der Stamm Manasse; der Fürst der Söhne Manasses ist Gamliel, der Sohn Pedazurs,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.21|AT|4|4. Mose|2||0|21|und sein Heer zählt 32 200 Gemusterte;|ZUE1931|Public Domain NUM.2.22|AT|4|4. Mose|2||0|22|ferner der Stamm Benjamin; der Fürst der Söhne Benjamins ist Abidan, der Sohn Gideonis,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.23|AT|4|4. Mose|2||0|23|und sein Heer zählt 35 400 Gemusterte.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.24|AT|4|4. Mose|2||0|24|Alle Gemusterten im Heerlager Ephraims zählen 108 100 Mann, Heerschar an Heerschar; sie sollen an dritter Stelle aufbrechen.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.25|AT|4|4. Mose|2||0|25|Gegen Norden lagert sich Dan mit seinem Panier, Heerschar an Heerschar; der Fürst der Söhne Dans ist Ahieser, der Sohn Ammisaddais,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.26|AT|4|4. Mose|2||0|26|und sein Heer zählt 62 700 Gemusterte.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.27|AT|4|4. Mose|2||0|27|Neben ihm lagert sich der Stamm Asser; der Fürst der Söhne Assers ist Pagiel, der Sohn Ochrans,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.28|AT|4|4. Mose|2||0|28|und sein Heer zählt 41 500 Gemusterte;|ZUE1931|Public Domain NUM.2.29|AT|4|4. Mose|2||0|29|ferner der Stamm Naphthali; der Fürst der Söhne Naphthalis ist Ahira, der Sohn Enans,|ZUE1931|Public Domain NUM.2.30|AT|4|4. Mose|2||0|30|und sein Heer zählt 53 400 Gemusterte.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.31|AT|4|4. Mose|2||0|31|Alle Gemusterten im Heerlager Dans zählen 157 600 Mann; sie sollen zuletzt aufbrechen von den|ZUE1931|Public Domain NUM.2.32|AT|4|4. Mose|2||0|32|Das sind die Gemusterten der Israeliten nach ihren Familien, alle Gemusterten der Heerlager nach ihren Heerscharen: 603 550 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.33|AT|4|4. Mose|2||0|33|Die Leviten aber wurden, wie es der Herr dem Mose geboten hatte, nicht mit den andern Israeliten gemustert.|ZUE1931|Public Domain NUM.2.34|AT|4|4. Mose|2||0|34|Und die Israeliten taten genau, wie der Herr dem Mose geboten hatte: sie lagerten sich so nach ihren Panieren und brachen auch so auf, ein jeder nach seinem Geschlecht, bei seiner Familie.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.1|AT|4|4. Mose|3||0|1|DIES sind die Nachkommen Aarons und Moses zu der Zeit, da der Herr mit Mose redete auf dem Berge Sinai,|ZUE1931|Public Domain NUM.3.2|AT|4|4. Mose|3||0|2|und dies sind die Namen der Söhne Aarons: Nadab, der Erstgeborne, und Abihu, Eleasar und Ithamar.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.3|AT|4|4. Mose|3||0|3|Das sind die Namen der Söhne Aarons, der gesalbten Priester, denen man die Hand gefüllt hatte für den priesterlichen Dienst.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.4|AT|4|4. Mose|3||0|4|Nadab und Abihu aber starben vor dem Herrn, als sie in der Wüste am Sinai ein ungehöriges Feueropfer vor dem Herrn darbrachten, und sie hatten keine Söhne. So warteten denn Eleasar und Ithamar des Priesteramtes unter der Aufsicht ihres Vaters Aaron.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.5|AT|4|4. Mose|3||0|5|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.3.6|AT|4|4. Mose|3||0|6|Lass den Stamm Levi herkommen und vor Aaron, den Priester, treten, damit sie ihn bedienen|ZUE1931|Public Domain NUM.3.7|AT|4|4. Mose|3||0|7|und alles besorgen, was ihm und der ganzen Gemeinde vor dem heiligen Zelte zu besorgen obliegt, indem sie so des Dienstes an der Wohnung warten;|ZUE1931|Public Domain NUM.3.8|AT|4|4. Mose|3||0|8|und sie sollen alle Geräte des heiligen Zeltes besorgen nebst allem, was den Israeliten zu besorgen obliegt, indem sie so des Dienstes an der Wohnung warten.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.9|AT|4|4. Mose|3||0|9|Und du sollst die Leviten Aaron und seinen Söhnen übergeben; geschenkt sind sie ihm von seiten der Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.10|AT|4|4. Mose|3||0|10|Aaron aber und seine Söhne sollst du dazu bestellen, ihres Priesteramtes zu warten. Wenn ein Unberufener sich daran macht, soll er getötet werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.11|AT|4|4. Mose|3||0|11|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.3.12|AT|4|4. Mose|3||0|12|Siehe, ich selbst habe die Leviten aus den Israeliten ausgesondert zum Ersatz für alle Erstgebornen unter den Israeliten, für das, was zuerst den Mutterschoss durchbrochen hat; mir sollen die Leviten gehören.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.13|AT|4|4. Mose|3||0|13|Denn mein ist alle Erstgeburt; an dem Tage, da ich alle Erstgeburten im Lande Ägypten schlug, habe ich mir alle Erstgeburten in Israel geweiht, von den Menschen sowohl als vom Vieh; mir sollen sie gehören, mir, dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.14|AT|4|4. Mose|3||0|14|Und der Herr redete mit Mose in der Wüste am Sinai und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.3.15|AT|4|4. Mose|3||0|15|Mustere die Söhne Levis nach ihren Familien und Geschlechtern; alles, was männlich ist, von einem Monat an und darüber, sollst du mustern.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.16|AT|4|4. Mose|3||0|16|Da musterte sie Mose nach dem Gebot des Herrn, wie ihm befohlen war.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.17|AT|4|4. Mose|3||0|17|Und dies waren die Söhne Levis mit ihren Namen: Gerson, Kahath und Merari.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.18|AT|4|4. Mose|3||0|18|Und dies sind die Namen der Söhne Gersons nach ihren Geschlechtern: Libni und Simei;|ZUE1931|Public Domain NUM.3.19|AT|4|4. Mose|3||0|19|und die Söhne Kahaths nach ihren Geschlechtern: Amram und Jizhar, Hebron und Ussiel;|ZUE1931|Public Domain NUM.3.20|AT|4|4. Mose|3||0|20|und die Söhne Meraris nach ihren Geschlechtern: Mahli und Musi. Das sind die Geschlechter Levis nach ihren Familien.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.21|AT|4|4. Mose|3||0|21|Von Gerson stammt das Geschlecht der Libniter und das Geschlecht der Simeiter. Das sind die Geschlechter der Gersoniter.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.22|AT|4|4. Mose|3||0|22|Bei ihrer Musterung belief sich die Zahl alles dessen, was männlich war, von einem Monat an und darüber, auf 7 500 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.23|AT|4|4. Mose|3||0|23|Die Geschlechter der Gersoniter lagerten jeweilen hinter der Wohnung, gegen Westen,|ZUE1931|Public Domain NUM.3.24|AT|4|4. Mose|3||0|24|und das Familienhaupt der Gersoniter war Eljasaph, der Sohn Laels.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.25|AT|4|4. Mose|3||0|25|Und die Gersoniter hatten am heiligen Zelte zu besorgen: die Wohnung und das Zelt(-Dach), seine Decke und den Vorhang am Eingang des heiligen Zeltes,|ZUE1931|Public Domain NUM.3.26|AT|4|4. Mose|3||0|26|ferner die Umhänge des Vorhofs und den Vorhang am Tor des Vorhofs, der die Wohnung und den Altar rings umschliesst, sowie die zugehörigen Stricke, nebst allem, was es damit zu tun gab.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.27|AT|4|4. Mose|3||0|27|Von Kahath stammen die Geschlechter der Amramiter, der Jizhariter, der Hebroniter und der Ussieliter. Das sind die Geschlechter der Kahathiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.28|AT|4|4. Mose|3||0|28|Bei ihrer Musterung belief sich die Zahl alles dessen, was männlich war, von einem Monat an und darüber, auf 8 600 Mann; die versahen den Dienst am Heiligtum.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.29|AT|4|4. Mose|3||0|29|Die Geschlechter der Kahathiter lagerten jeweilen an der Längsseite der Wohnung gegen Süden,|ZUE1931|Public Domain NUM.3.30|AT|4|4. Mose|3||0|30|und das Familienhaupt der Geschlechter der Kahathiter war Elizaphan, der Sohn Ussiels.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.31|AT|4|4. Mose|3||0|31|Ihr Amt war die Besorgung der Lade, des Tisches, des Leuchters, der Altäre, der Geräte des Heiligtums, mit denen sie den Dienst versahen, und des Vorhangs (vor dem Allerheiligsten), nebst allem, was es damit zu tun gab.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.32|AT|4|4. Mose|3||0|32|Das oberste Haupt der Leviten aber war Eleasar, der Sohn Aarons, des Priesters; (er hatte) die Oberaufsicht über die, welche den Dienst am Heiligtum versahen.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.33|AT|4|4. Mose|3||0|33|Von Merari stammt das Geschlecht der Mahliter und das Geschlecht der Musiter. Das sind die Geschlechter Meraris.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.34|AT|4|4. Mose|3||0|34|Bei ihrer Musterung belief sich die Zahl alles dessen, was männlich war, von einem Monat an und darüber, auf 6 200 Mann,|ZUE1931|Public Domain NUM.3.35|AT|4|4. Mose|3||0|35|und das Familienhaupt der Geschlechter Meraris war Zuriel, der Sohn Abihails. Sie lagerten jeweilen an der Längsseite der Wohnung gegen Norden.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.36|AT|4|4. Mose|3||0|36|Die Merariter aber waren bestellt zur Besorgung der Bretter und Riegel, der Säulen und Füsse der Wohnung, sowie aller ihrer Geräte nebst allem, was es damit zu tun gab,|ZUE1931|Public Domain NUM.3.37|AT|4|4. Mose|3||0|37|ferner zur Besorgung der Säulen rings um den Vorhof mit ihren Füssen, Pflöcken und Stricken.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.38|AT|4|4. Mose|3||0|38|Vor der Wohnung aber, gegen Osten, vor dem heiligen Zelte gegen Sonnenaufgang, lagerten Mose und Aaron mit seinen Söhnen, die den Dienst am Heiligtum versahen, alles, was den Israeliten oblag. Wenn ein Unberufener sich daran macht, soll er getötet werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.39|AT|4|4. Mose|3||0|39|Alle Gemusterten unter den Leviten, die Mose nach dem Gebot des Herrn Geschlecht für Geschlecht musterte - alles, was männlich war, von einem Monat an und darüber, zählte 22 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.40|AT|4|4. Mose|3||0|40|Und der Herr sprach zu Mose: Mustere alle männlichen Erstgebornen unter den Israeliten, von einem Monat an und darüber, und stelle die Zahl ihrer Namen fest.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.41|AT|4|4. Mose|3||0|41|Und du sollst die Leviten für mich, den Herrn, bestimmen zum Ersatz für alle Erstgebornen unter den Israeliten, und das Vieh der Leviten zum Ersatz für alle Erstgeburten unter dem Vieh der Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.42|AT|4|4. Mose|3||0|42|Und Mose musterte, wie ihm der Herr geboten hatte, alle Erstgebornen unter den Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.43|AT|4|4. Mose|3||0|43|Und bei ihrer Musterung belief sich die Zahl der Namen aller männlichen Erstgebornen, von einem Monat an und darüber, auf 22 273.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.44|AT|4|4. Mose|3||0|44|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.3.45|AT|4|4. Mose|3||0|45|Nimm die Leviten zum Ersatz für alle Erstgebornen unter den Israeliten, und das Vieh der Leviten zum Ersatz für ihr Vieh; die Leviten sollen mir gehören, mir, dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.46|AT|4|4. Mose|3||0|46|Und zur Lösung der 273 Erstgebornen unter den Israeliten, welche die (Zahl der) Leviten übersteigen,|ZUE1931|Public Domain NUM.3.47|AT|4|4. Mose|3||0|47|sollst du auf jeden Kopf fünf Lot Silber erheben; nach heiligem Gewicht sollst du sie erheben, das Lot Silber zu zwanzig Gera.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.48|AT|4|4. Mose|3||0|48|Und du sollst das Geld für die Lösung der Überzähligen Aaron und seinen Söhnen geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.49|AT|4|4. Mose|3||0|49|Da erhob Mose das Lösegeld von denen, die in den durch die Leviten Gelösten nicht inbegriffen waren;|ZUE1931|Public Domain NUM.3.50|AT|4|4. Mose|3||0|50|von den Erstgebornen der Israeliten erhob Mose das Geld, 1 365 Lot Silber nach heiligem Gewicht.|ZUE1931|Public Domain NUM.3.51|AT|4|4. Mose|3||0|51|Und Mose gab das Lösegeld Aaron und seinen Söhnen nach dem Befehl des Herrn, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.1|AT|4|4. Mose|4||0|1|UND der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.4.2|AT|4|4. Mose|4||0|2|Stelle die Gesamtzahl der Kahathiter unter den Leviten fest, Geschlecht für Geschlecht, Familie für Familie,|ZUE1931|Public Domain NUM.4.3|AT|4|4. Mose|4||0|3|vom dreissigsten Jahre an und darüber bis zum fünfzigsten Jahre, aller, die dienstpflichtig sind -, damit sie Dienst tun am heiligen Zelte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.4|AT|4|4. Mose|4||0|4|Dies aber ist die Aufgabe der Kahathiter im heiligen Zelte: die Besorgung des Hochheiligen.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.5|AT|4|4. Mose|4||0|5|Wenn das Lager aufbricht, sollen Aaron und seine Söhne hineingehen und den verhüllenden Vorhang herunternehmen und die Lade des Gesetzes damit bedecken.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.6|AT|4|4. Mose|4||0|6|Dann sollen sie eine Decke von Seehundsfell darauf legen und oben darüber ein Tuch breiten, ganz von blauem Purpur, und dann die Stangen durchstecken.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.7|AT|4|4. Mose|4||0|7|Auch über den Schaubrottisch sollen sie ein Tuch von blauem Purpur breiten und die Schüsseln, Schalen und Becher, sowie die Kannen für das Trankopfer darauf stellen; auch die Schaubrote sollen darauf liegen.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.8|AT|4|4. Mose|4||0|8|Über all das sollen sie ein Tuch von Karmesin breiten und dieses mit einer Decke von Seehundsfell bedecken und dann die Stangen durchstecken.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.9|AT|4|4. Mose|4||0|9|Hierauf sollen sie ein Tuch von blauem Purpur nehmen und damit den Leuchter samt seinen Lampen, Lichtscheren und Pfannen bedecken, auch alle Ölgefässe, mit denen man ihn bedient.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.10|AT|4|4. Mose|4||0|10|Und sie sollen ihn samt allen seinen Geräten in eine Decke von Seehundsfell tun und so auf die Tragbahre legen.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.11|AT|4|4. Mose|4||0|11|Auch über den goldenen Altar sollen sie ein Tuch von blauem Purpur breiten und ihn mit einer Decke von Seehundsfell bedecken und dann die Stangen durchstecken.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.12|AT|4|4. Mose|4||0|12|Hierauf sollen sie alle Dienstgeräte nehmen, mit denen man den Dienst im Heiligtum versieht, sie in ein Tuch von blauem Purpur tun und mit einer Decke von Seehundsfell bedecken und so auf die Tragbahre legen.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.13|AT|4|4. Mose|4||0|13|Ferner sollen sie den (Brandopfer-)Altar von Asche reinigen, dann ein Tuch von rotem Purpur darüber breiten|ZUE1931|Public Domain NUM.4.14|AT|4|4. Mose|4||0|14|und alle die Geräte darauf legen, mit denen man den Dienst auf ihm versieht: die Pfannen, Gabeln, Schaufeln und Sprengschalen, alle Geräte des Altars; darüber sollen sie eine Decke von Seehundsfell breiten und dann die Stangen durchstecken.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.15|AT|4|4. Mose|4||0|15|Wenn nun beim Aufbruch des Lagers Aaron und seine Söhne mit der Einhüllung der heiligen Gegenstände und aller heiligen Geräte fertig sind, dann sollen die Kahathiter kommen, um es wegzutragen; doch sollen sie das Heilige nicht berühren, sonst müssen sie sterben. Diese Teile des heiligen Zeltes haben die Kahathiter zu tragen.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.16|AT|4|4. Mose|4||0|16|Eleasar aber, der Sohn Aarons, des Priesters, hat die Besorgung des Öls für den Leuchter, des wohlriechenden Räucherwerks, des täglichen Speisopfers und des Salböls, die Aufsicht über die ganze Wohnung und über alles, was darin ist an heiligen Gegenständen und Geräten.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.17|AT|4|4. Mose|4||0|17|Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.4.18|AT|4|4. Mose|4||0|18|Sorgt dafür, dass der Stamm der Geschlechter der Kahathiter nicht ausgerottet werde aus der Zahl der Leviten,|ZUE1931|Public Domain NUM.4.19|AT|4|4. Mose|4||0|19|sondern das sollt ihr für sie tun, damit sie am Leben bleiben und nicht sterben, wenn sie sich dem Hochheiligen nahen: Aaron und seine Söhne sollen hineingehen und einem jeden seinen Dienst und seine Arbeit beim Tragen anweisen.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.20|AT|4|4. Mose|4||0|20|Sie aber sollen nicht hineingehen, auch nur für einen Augenblick die heiligen Dinge zu sehen; sonst müssen sie sterben.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.21|AT|4|4. Mose|4||0|21|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.4.22|AT|4|4. Mose|4||0|22|Stelle auch die Gesamtzahl der Gersoniter fest, Familie für Familie, Geschlecht für Geschlecht;|ZUE1931|Public Domain NUM.4.23|AT|4|4. Mose|4||0|23|vom dreissigsten Jahre an und darüber bis zum fünfzigsten Jahre sollst du sie mustern, alle, die dienstpflichtig sind -, damit sie Dienst tun am heiligen Zelte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.24|AT|4|4. Mose|4||0|24|Dies ist die Aufgabe der Geschlechter der Gersoniter, was sie zu tun und was sie zu tragen haben:|ZUE1931|Public Domain NUM.4.25|AT|4|4. Mose|4||0|25|sie sollen die Teppiche der Wohnung und das heilige Zelt tragen, seine Decke und die Decke von Seehundsfell, die oben darüber liegt, und den Vorhang am Eingang des heiligen Zeltes,|ZUE1931|Public Domain NUM.4.26|AT|4|4. Mose|4||0|26|ferner die Umhänge des Vorhofs und den Vorhang am Tor des Vorhofs, der die Wohnung und den Altar rings umschliesst, sowie die zugehörigen Stricke, samt allen Geräten, die sie zu besorgen haben; und alles, was es damit zu tun gibt, das sollen sie besorgen.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.27|AT|4|4. Mose|4||0|27|Nach dem Befehl Aarons und seiner Söhne soll der ganze Dienst der Gersoniter vor sich gehen, bei allem, was sie zu tragen, und bei allem, was sie zu besorgen haben. Und ihr sollt ihnen Weisung geben, indem ihr alles, was sie zu tragen haben, einzeln nennt.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.28|AT|4|4. Mose|4||0|28|Das ist die Aufgabe der Geschlechter der Gersoniter am heiligen Zelte, und die Aufsicht über ihren Dienst steht bei Ithamar, dem Sohne Aarons, des Priesters.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.29|AT|4|4. Mose|4||0|29|Auch die Merariter sollst du mustern, Geschlecht für Geschlecht, Familie für Familie;|ZUE1931|Public Domain NUM.4.30|AT|4|4. Mose|4||0|30|vom dreissigsten Jahre an und darüber bis zum fünfzigsten Jahre sollst du sie mustern, alle, die dienstpflichtig sind -, damit sie den Dienst am heiligen Zelte tun.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.31|AT|4|4. Mose|4||0|31|Dies ist ihre Aufgabe beim Tragen, das, was sie am heiligen Zelte zu besorgen haben: die Bretter und Riegel, die Säulen und Füsse der Wohnung,|ZUE1931|Public Domain NUM.4.32|AT|4|4. Mose|4||0|32|ferner die Säulen des Vorhofs ringsum samt ihren Füssen, Pflöcken und Stricken und allen ihren Geräten, nebst allem, was es damit zu tun gibt. Und ihr sollt alle Geräte, die zu tragen ihnen obliegt, einzeln nennen.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.33|AT|4|4. Mose|4||0|33|Das ist die Aufgabe der Geschlechter der Merariter, alles, was sie am heiligen Zelte unter der Aufsicht Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters, zu besorgen haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.34|AT|4|4. Mose|4||0|34|Und Mose und Aaron samt den Fürsten der Gemeinde musterten die Kahathiter, Geschlecht für Geschlecht und Familie für Familie,|ZUE1931|Public Domain NUM.4.35|AT|4|4. Mose|4||0|35|vom dreissigsten Jahre an und darüber bis zum fünfzigsten Jahre, alle, die dienstpflichtig waren -, um Dienst zu tun am heiligen Zelte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.36|AT|4|4. Mose|4||0|36|Und die Zahl derer, die gemustert wurden, Geschlecht für Geschlecht, belief sich auf 2 750 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.37|AT|4|4. Mose|4||0|37|Das sind die Gemusterten aus den Geschlechtern der Kahathiter, alle, die am heiligen Zelte Dienst taten, die von Mose und Aaron gemustert wurden, wie der Herr durch Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.38|AT|4|4. Mose|4||0|38|Auch die Gersoniter wurden gemustert, Geschlecht für Geschlecht und Familie für Familie,|ZUE1931|Public Domain NUM.4.39|AT|4|4. Mose|4||0|39|vom dreissigsten Jahre an und darüber bis zum fünfzigsten Jahre, alle, die dienstpflichtig waren -, um Dienst zu tun am heiligen Zelte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.40|AT|4|4. Mose|4||0|40|Und die Zahl derer, die gemustert wurden, Geschlecht für Geschlecht und Familie für Familie, belief sich auf 2 630 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.41|AT|4|4. Mose|4||0|41|Das sind die Gemusterten aus den Geschlechtern der Gersoniter, alle, die am heiligen Zelte Dienst taten, die von Mose und Aaron gemustert wurden, wie der Herr geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.42|AT|4|4. Mose|4||0|42|Auch die Geschlechter der Merariter wurden gemustert, Geschlecht für Geschlecht und Familie für Familie,|ZUE1931|Public Domain NUM.4.43|AT|4|4. Mose|4||0|43|vom dreissigsten Jahre an und darüber bis zum fünfzigsten Jahre, alle, die dienstpflichtig waren -, um Dienst zu tun am heiligen Zelte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.44|AT|4|4. Mose|4||0|44|Und die Zahl derer, die gemustert wurden, Geschlecht für Geschlecht, belief sich auf 3 200 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.45|AT|4|4. Mose|4||0|45|Das sind die Gemusterten aus den Geschlechtern der Merariter, die von Mose und Aaron gemustert wurden, wie der Herr durch Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.46|AT|4|4. Mose|4||0|46|Alle Gemusterten aber unter den Leviten, die von Mose und Aaron und den Fürsten Israels, Geschlecht für Geschlecht und Familie für Familie, gemustert wurden,|ZUE1931|Public Domain NUM.4.47|AT|4|4. Mose|4||0|47|vom dreissigsten Jahre an und darüber bis zum fünfzigsten Jahre, alle, die hineingingen, um die Arbeit des Dienstes und die Arbeit des Tragens am heiligen Zelte zu verrichten -|ZUE1931|Public Domain NUM.4.48|AT|4|4. Mose|4||0|48|alle Gemusterten unter ihnen zählten 8 580 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.4.49|AT|4|4. Mose|4||0|49|Nach dem Befehl des Herrn durch Mose wies man einem jeden zu, was er zu tun und was er zu tragen hatte. So wurden sie angewiesen, wie es der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.1|AT|4|4. Mose|5||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.5.2|AT|4|4. Mose|5||0|2|Gebiete den Israeliten, dass sie alle aus dem Lager wegweisen, die aussätzig sind oder an einem Fluss leiden oder sich an einem Toten verunreinigt haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.3|AT|4|4. Mose|5||0|3|Männer wie Frauen sollt ihr wegweisen, vor das Lager sollt ihr sie hinausweisen, damit sie euer Lager, wo ich mitten unter euch wohne, nicht verunreinigen.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.4|AT|4|4. Mose|5||0|4|Und die Israeliten taten so und wiesen sie vor das Lager hinaus; wie der Herr dem Mose geboten hatte, so taten die Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.5|AT|4|4. Mose|5||0|5|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.5.6|AT|4|4. Mose|5||0|6|Sage den Israeliten: Wenn ein Mann oder ein Weib irgendeine Sünde begeht, wie die Menschen sie begehen, indem sie eine Untreue wider den Herrn verüben, und ein solcher Mensch lädt damit Schuld auf sich,|ZUE1931|Public Domain NUM.5.7|AT|4|4. Mose|5||0|7|so sollen sie die Sünde bekennen, die sie begangen haben, und sollen den vollen Wert des Veruntreuten zurückerstatten und noch den fünften Teil hinzufügen und es dem geben, an dem sie sich verschuldet haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.8|AT|4|4. Mose|5||0|8|Ist aber kein nächster Verwandter da, dem die Busse erstattet werden könnte, so fällt die Busse, die zu erstatten ist, an den Herrn zugunsten des Priesters, gerade wie der Sühnewidder, mit dem der Priester Sühne erwirkt.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.9|AT|4|4. Mose|5||0|9|Ebenso soll jede Hebe, von allen heiligen Gaben, welche die Israeliten zum Priester bringen, diesem zufallen.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.10|AT|4|4. Mose|5||0|10|Auch was ein jeder an Gaben weiht, fällt ihm zu; was ein jeder dem Priester gibt, gehört diesem.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.11|AT|4|4. Mose|5||0|11|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.5.12|AT|4|4. Mose|5||0|12|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ein Eheweib auf Abwege gerät und ihrem Manne untreu wird|ZUE1931|Public Domain NUM.5.13|AT|4|4. Mose|5||0|13|und ein andrer mit ihr Umgang hat, ohne dass ihr Mann es merkt, und sie bleibt unentdeckt, obschon sie sich verunreinigt hat, es ist auch kein Zeuge wider sie vorhanden, weil sie nicht ertappt worden ist,|ZUE1931|Public Domain NUM.5.14|AT|4|4. Mose|5||0|14|es kommt dann aber ein Geist der Eifersucht über ihn, sodass er auf sein Weib eifersüchtig wird, weil sie sich verunreinigt hat - oder es kommt ein Geist der Eifersucht über ihn, sodass er auf sein Weib eifersüchtig wird, obschon sie sich nicht verunreinigt hat -,|ZUE1931|Public Domain NUM.5.15|AT|4|4. Mose|5||0|15|so soll der Mann sein Weib zum Priester führen und das erforderliche Opfer für sie mitbringen: ein zehntel Epha Gerstenmehl; er soll kein Öl darauf giessen noch Weihrauch darauf tun; denn es ist ein Eifersuchtsopfer, ein Erinnerungsopfer, das Verschuldung (bei Gott) in Erinnerung bringt.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.16|AT|4|4. Mose|5||0|16|Der Priester aber soll sie herzukommen und vor den Herrn treten lassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.17|AT|4|4. Mose|5||0|17|Dann nehme der Priester heiliges Wasser in ein irdenes Gefäss; auch von der Erde am Boden der|ZUE1931|Public Domain NUM.5.18|AT|4|4. Mose|5||0|18|Hierauf lasse der Priester das Weib vor den Herrn treten, löse ihr die Haupthaare und lege ihr das Erinnerungsopfer, das Eifersuchtsopfer, auf die Hände, während der Priester selbst das fluchwirkende Wasser des bittern Wehs in der Hand hält.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.19|AT|4|4. Mose|5||0|19|Dann soll der Priester das Weib schwören lassen und zu ihr sagen: Wenn kein Mann mit dir Umgang gehabt hat und du als deinem Manne untergebenes Weib dich nicht vergangen und verunreinigt hast, so sollst du von diesem fluchwirkenden Wasser des bittern Wehs unbeschädigt bleiben;|ZUE1931|Public Domain NUM.5.20|AT|4|4. Mose|5||0|20|wenn du aber als deinem Manne untergebenes Weib dich vergangen und verunreinigt hast und ein andrer ausser deinem Manne mit dir Umgang gehabt hat... -|ZUE1931|Public Domain NUM.5.21|AT|4|4. Mose|5||0|21|der Priester also soll das Weib den Fluch schwören lassen, indem er zu ihr sagt: Der Herr mache deinen Namen zum Fluch und Schwurwort unter deinem Volke, indem er deine Hüfte schwinden und deinen Leib anschwellen lässt,|ZUE1931|Public Domain NUM.5.22|AT|4|4. Mose|5||0|22|und dieses fluchwirkende Wasser dringe in deine Eingeweide, dass der Leib anschwelle und die Hüfte schwinde! Und das Weib soll sprechen: So geschehe es! So geschehe es!|ZUE1931|Public Domain NUM.5.23|AT|4|4. Mose|5||0|23|Dann soll der Priester diese Flüche aufschreiben und die Schrift in das Wasser des bittern Wehs hinein abwaschen.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.24|AT|4|4. Mose|5||0|24|Hernach gebe er dem Weibe das fluchwirkende Wasser des bittern Wehs zu trinken, damit das fluchwirkende Wasser in sie eindringe zu bitterm Weh.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.25|AT|4|4. Mose|5||0|25|Dann nehme der Priester das Eifersuchtsopfer aus der Hand des Weibes, schwinge das Speisopfer vor dem Herrn und bringe es auf den Altar.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.26|AT|4|4. Mose|5||0|26|Er soll eine Handvoll von dem Speisopfer nehmen, den als Duftopfer bestimmten Teil, und dies auf dem Altar verbrennen und darnach dem Weibe das Wasser zu trinken geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.27|AT|4|4. Mose|5||0|27|Und wenn er ihr das Wasser zu trinken gegeben hat, so wird, falls sie sich verunreinigt hat und ihrem Manne untreu gewesen ist, das fluchwirkende Wasser zu bitterm Weh in sie eindringen, sodass ihr der Leib anschwillt und die Hüfte schwindet, und der Name des Weibes wird unter ihrem Volk ein Fluchwort werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.28|AT|4|4. Mose|5||0|28|Wenn aber das Weib sich nicht verunreinigt hat, sondern rein ist, so bleibt sie unbeschädigt und kann schwanger werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.29|AT|4|4. Mose|5||0|29|Das ist das Eifersuchtsgesetz: wenn ein Eheweib auf Abwege gerät und sich verunreinigt,|ZUE1931|Public Domain NUM.5.30|AT|4|4. Mose|5||0|30|oder wenn ein Geist der Eifersucht über einen Mann kommt, sodass er auf sein Weib eifersüchtig wird, so soll er das Weib vor den Herrn treten lassen, und der Priester verfahre mit ihr genau nach diesem Gesetze.|ZUE1931|Public Domain NUM.5.31|AT|4|4. Mose|5||0|31|Der Mann bleibt frei von Schuld, ein solches Weib aber lädt Schuld auf sich.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.1|AT|4|4. Mose|6||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.6.2|AT|4|4. Mose|6||0|2|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder ein Weib das besondere Gelübde eines Gottgeweihten auf sich nimmt, um dem Herrn zu Ehren Enthaltung zu üben,|ZUE1931|Public Domain NUM.6.3|AT|4|4. Mose|6||0|3|soll er sich des Weins und andern berauschenden Getränks enthalten; auch Essig von Wein oder anderm berauschendem Getränk darf er nicht trinken, überhaupt nichts, was aus Traubensaft gemacht ist; auch darf er weder frische noch getrocknete Trauben essen.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.4|AT|4|4. Mose|6||0|4|Solange seine Enthaltung währt, soll er auch nichts essen, was, vom Weinstock herrührend, bereitet wird, weder unreife Trauben noch Rankenspitzen.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.5|AT|4|4. Mose|6||0|5|Solange das Gelübde seiner Enthaltung währt, soll kein Schermesser auf sein Haupt kommen. Bis die Zeit um ist, während der er dem Herrn zu Ehren Enthaltung übt, soll er ein Geweihter sein; er soll das Haar auf seinem Haupte frei wachsen lassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.6|AT|4|4. Mose|6||0|6|Die ganze Zeit, während der er dem Herrn zu Ehren Enthaltung übt, soll er zu keinem Toten hineingehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.7|AT|4|4. Mose|6||0|7|Auch an seinem Vater, seiner Mutter, seinem Bruder oder seiner Schwester darf er sich nicht verunreinigen, wenn sie sterben; denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupte.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.8|AT|4|4. Mose|6||0|8|Während der ganzen Zeit seiner Enthaltung ist er dem Herrn geweiht.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.9|AT|4|4. Mose|6||0|9|Und wenn jemand neben ihm plötzlich und unversehens stirbt und er so sein geweihtes Haupt verunreinigt, so soll er sein Haupt scheren an dem Tage, da er wieder rein wird; am siebenten Tage soll er es scheren.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.10|AT|4|4. Mose|6||0|10|Und am achten Tage bringe er zwei Turteltauben oder zwei junge gewöhnliche Tauben zum Priester an den Eingang des heiligen Zeltes,|ZUE1931|Public Domain NUM.6.11|AT|4|4. Mose|6||0|11|und der Priester soll die eine als Sündopfer und die andre als Brandopfer darbringen und ihm so Sühne erwirken dafür, dass er sich an dem Toten (verunreinigt und sich dadurch) versündigt hat. Dann soll er an demselben Tage sein Haupt wieder für geweiht erklären|ZUE1931|Public Domain NUM.6.12|AT|4|4. Mose|6||0|12|und dem Herrn für dieselbe Zeit wie vorher Enthaltung geloben; auch soll er ein einjähriges Lamm zum Schuldopfer darbringen. Die frühere Zeit aber soll ungültig sein, weil er sein geweihtes Haupt verunreinigt hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.13|AT|4|4. Mose|6||0|13|Und dies ist das Gesetz über den Gottgeweihten: wenn die Zeit seiner Enthaltung um ist, soll man ihn an den Eingang des heiligen Zeltes führen,|ZUE1931|Public Domain NUM.6.14|AT|4|4. Mose|6||0|14|und er soll dem Herrn seine Opfergabe darbringen: ein fehlloses, einjähriges männliches Lamm als Brandopfer, ein fehlloses, einjähriges weibliches Lamm als Sündopfer und einen fehllosen Widder als Heilsopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.6.15|AT|4|4. Mose|6||0|15|ferner einen Korb mit ungesäuerten Broten von Semmelmehl, Kuchen, mit Öl eingerührt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.16|AT|4|4. Mose|6||0|16|Und der Priester bringe es vor den Herrn und verrichte das Sündopfer und das Brandopfer für ihn;|ZUE1931|Public Domain NUM.6.17|AT|4|4. Mose|6||0|17|den Widder aber bringe er dem Herrn als Heilsopfer dar samt dem Korbe mit den ungesäuerten Broten. Auch das Speisopfer und das Trankopfer für ihn soll der Priester darbringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.18|AT|4|4. Mose|6||0|18|Der Gottgeweihte aber schere sein geweihtes Haupt am Eingang des heiligen Zeltes; dann nehme er sein geweihtes Haupthaar und werfe es auf das Feuer, das unter dem Heilsopfer brennt.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.19|AT|4|4. Mose|6||0|19|Darnach nehme der Priester die gekochte Vorderkeule des Widders, ferner einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korbe und einen ungesäuerten Fladen und lege es dem Gottgeweihten auf die Hände, nachdem dieser sein geweihtes Haar geschoren hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.20|AT|4|4. Mose|6||0|20|Dies alles soll der Priester als Webeopfer vor dem Herrn schwingen; es fällt als geweihte Gabe dem Priester zu, samt der Webebrust und der Hebekeule. Darnach darf der Gottgeweihte wieder Wein trinken.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.21|AT|4|4. Mose|6||0|21|Das ist das Gesetz über den Gottgeweihten, der ein Gelübde auf sich nimmt - seine Opfergabe für den Herrn auf Grund seiner Weihung, ausser dem, was er (sonst noch) vermag; entsprechend dem Gelübde, das er auf sich nimmt, soll er tun, nach dem Gesetz über seine Weihung.|ZUE1931|Public Domain NUM.6.22|AT|4|4. Mose|6||0|22|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.6.23|AT|4|4. Mose|6||0|23|Rede mit Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr zu den Israeliten sprechen, wenn ihr sie segnet:|ZUE1931|Public Domain NUM.6.24|AT|4|4. Mose|6||0|24|Der Herr segne dich und behüte dich!|ZUE1931|Public Domain NUM.6.25|AT|4|4. Mose|6||0|25|Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig!|ZUE1931|Public Domain NUM.6.26|AT|4|4. Mose|6||0|26|Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!|ZUE1931|Public Domain NUM.6.27|AT|4|4. Mose|6||0|27|Wenn sie so meinen Namen auf die Israeliten legen, will ich selbst sie segnen.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.1|AT|4|4. Mose|7||0|1|AN dem Tage nun, da Mose die Wohnung fertig aufgerichtet und sie samt allen ihren Geräten gesalbt und geweiht hatte, da er auch den Altar samt allen seinen Geräten gesalbt und geweiht hatte,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.2|AT|4|4. Mose|7||0|2|brachten die Fürsten Israels, die Häupter ihrer Familien - das sind die Stammesfürsten, die Vorsteher der Gemusterten - Opfer dar,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.3|AT|4|4. Mose|7||0|3|und zwar brachten sie als ihre Opfergabe vor den Herrn sechs bedeckte Wagen und zwölf Rinder, je einen Wagen von zwei Fürsten und je ein Rind von jedem; das brachten sie vor die Wohnung.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.4|AT|4|4. Mose|7||0|4|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.7.5|AT|4|4. Mose|7||0|5|Nimm sie von ihnen entgegen, um sie für den Dienst am heiligen Zelte zu verwenden, und übergib sie den Leviten, entsprechend dem Dienste eines jeden.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.6|AT|4|4. Mose|7||0|6|Da nahm Mose die Wagen und Rinder entgegen und übergab sie den Leviten.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.7|AT|4|4. Mose|7||0|7|Die erforderlichen zwei Wagen und vier Rinder gab er den Gersonitern, entsprechend ihrem Dienste,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.8|AT|4|4. Mose|7||0|8|und den Meraritern gab er die erforderlichen vier Wagen und acht Rinder, entsprechend ihrem Dienste unter der Leitung Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.9|AT|4|4. Mose|7||0|9|Den Kahathitern aber gab er nichts, weil ihnen der Dienst an den heiligen Geräten oblag; sie hatten dieselben auf den Schultern zu tragen.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.10|AT|4|4. Mose|7||0|10|Dann brachten die Fürsten die (Gaben zur) Einweihung des Altars an dem Tage, da er gesalbt wurde; sie brachten ihre Opfergaben vor den Altar.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.11|AT|4|4. Mose|7||0|11|Und der Herr sprach zu Mose: Jeden Tag soll nur je ein Fürst seine Opfergabe zur Einweihung des Altars bringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.12|AT|4|4. Mose|7||0|12|Derjenige nun, der am ersten Tage seine Opfergabe brachte, war Nahason, der Sohn Amminadabs, vom Stamme Juda.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.13|AT|4|4. Mose|7||0|13|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.14|AT|4|4. Mose|7||0|14|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.15|AT|4|4. Mose|7||0|15|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.16|AT|4|4. Mose|7||0|16|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.17|AT|4|4. Mose|7||0|17|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Nahasons, des Sohnes Amminadabs.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.18|AT|4|4. Mose|7||0|18|Am zweiten Tage opferte Nethaneel, der Sohn Zuars, der Fürst von Issaschar.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.19|AT|4|4. Mose|7||0|19|Er brachte als Opfergabe eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.20|AT|4|4. Mose|7||0|20|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.21|AT|4|4. Mose|7||0|21|einen jungen Stier, einen Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.22|AT|4|4. Mose|7||0|22|einen Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.23|AT|4|4. Mose|7||0|23|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Nethaneels, des Sohnes Zuars.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.24|AT|4|4. Mose|7||0|24|Am dritten Tage opferte der Fürst der Söhne Sebulons, Eliab, der Sohn Helons.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.25|AT|4|4. Mose|7||0|25|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.26|AT|4|4. Mose|7||0|26|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.27|AT|4|4. Mose|7||0|27|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.28|AT|4|4. Mose|7||0|28|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.29|AT|4|4. Mose|7||0|29|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Eliabs, des Sohnes Helons.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.30|AT|4|4. Mose|7||0|30|Am vierten Tage opferte der Fürst der Söhne Rubens, Elizur, der Sohn Sedeurs.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.31|AT|4|4. Mose|7||0|31|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.32|AT|4|4. Mose|7||0|32|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.33|AT|4|4. Mose|7||0|33|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.34|AT|4|4. Mose|7||0|34|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.35|AT|4|4. Mose|7||0|35|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Elizurs, des Sohnes Sedeurs.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.36|AT|4|4. Mose|7||0|36|Am fünften Tage opferte der Fürst der Söhne Simeons, Selumiel, der Sohn Zurisaddais.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.37|AT|4|4. Mose|7||0|37|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.38|AT|4|4. Mose|7||0|38|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.39|AT|4|4. Mose|7||0|39|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.40|AT|4|4. Mose|7||0|40|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.41|AT|4|4. Mose|7||0|41|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Selumiels, des Sohnes Zurisaddais.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.42|AT|4|4. Mose|7||0|42|Am sechsten Tage opferte der Fürst der Söhne Gads, Eljasaph, der Sohn Reguels.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.43|AT|4|4. Mose|7||0|43|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.44|AT|4|4. Mose|7||0|44|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.45|AT|4|4. Mose|7||0|45|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.46|AT|4|4. Mose|7||0|46|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.47|AT|4|4. Mose|7||0|47|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Eljasaphs, des Sohnes Reguels.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.48|AT|4|4. Mose|7||0|48|Am siebenten Tage opferte der Fürst der Söhne Ephraims, Elisama, der Sohn Ammihuds.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.49|AT|4|4. Mose|7||0|49|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.50|AT|4|4. Mose|7||0|50|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.51|AT|4|4. Mose|7||0|51|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.52|AT|4|4. Mose|7||0|52|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.53|AT|4|4. Mose|7||0|53|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Elisamas, des Sohnes Ammihuds.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.54|AT|4|4. Mose|7||0|54|Am achten Tage opferte der Fürst der Söhne Manasses, Gamliel, der Sohn Pedazurs.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.55|AT|4|4. Mose|7||0|55|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.56|AT|4|4. Mose|7||0|56|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.57|AT|4|4. Mose|7||0|57|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.58|AT|4|4. Mose|7||0|58|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.59|AT|4|4. Mose|7||0|59|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Gamliels, des Sohnes Pedazurs.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.60|AT|4|4. Mose|7||0|60|Am neunten Tage opferte der Fürst der Söhne Benjamins, Abidan, der Sohn Gideonis.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.61|AT|4|4. Mose|7||0|61|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.62|AT|4|4. Mose|7||0|62|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.63|AT|4|4. Mose|7||0|63|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.64|AT|4|4. Mose|7||0|64|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.65|AT|4|4. Mose|7||0|65|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Abidans, des Sohnes Gideonis.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.66|AT|4|4. Mose|7||0|66|Am zehnten Tage opferte der Fürst der Söhne Dans, Ahieser, der Sohn Ammisaddais.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.67|AT|4|4. Mose|7||0|67|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.68|AT|4|4. Mose|7||0|68|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.69|AT|4|4. Mose|7||0|69|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.70|AT|4|4. Mose|7||0|70|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.71|AT|4|4. Mose|7||0|71|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Ahiesers, des Sohnes Ammisaddais.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.72|AT|4|4. Mose|7||0|72|Am elften Tage opferte der Fürst der Söhne Assers, Pagiel, der Sohn Ochrans.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.73|AT|4|4. Mose|7||0|73|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.74|AT|4|4. Mose|7||0|74|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.75|AT|4|4. Mose|7||0|75|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.76|AT|4|4. Mose|7||0|76|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.77|AT|4|4. Mose|7||0|77|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Pagiels, des Sohnes Ochrans.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.78|AT|4|4. Mose|7||0|78|Am zwölften Tage opferte der Fürst der Söhne Naphthalis, Ahira, der Sohn Enans.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.79|AT|4|4. Mose|7||0|79|Seine Opfergabe war eine silberne Schüssel, 130 Lot schwer, eine silberne Sprengschale, siebzig Lot schwer nach heiligem Gewicht, beide voll Semmelmehl, das mit Öl eingerührt war, zum Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.80|AT|4|4. Mose|7||0|80|eine goldene Schale, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.81|AT|4|4. Mose|7||0|81|ein junger Stier, ein Widder und ein einjähriges männliches Lamm zum Brandopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.82|AT|4|4. Mose|7||0|82|ein Ziegenbock zum Sündopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.7.83|AT|4|4. Mose|7||0|83|und zum Heilsopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige männliche Lämmer. Das war die Opfergabe Ahiras, des Sohnes Enans.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.84|AT|4|4. Mose|7||0|84|Das war die (Opfergabe zur) Einweihung des Altars von seiten der Fürsten Israels an dem Tage, da er gesalbt wurde: zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Sprengschalen, zwölf goldene Schalen;|ZUE1931|Public Domain NUM.7.85|AT|4|4. Mose|7||0|85|jede Schüssel 130 Lot Silber und jede Sprengschale siebzig Lot, sodass alles Silber der Geräte 2 400 Lot nach heiligem Gewicht wog;|ZUE1931|Public Domain NUM.7.86|AT|4|4. Mose|7||0|86|zwölf goldene Schalen voll Räucherwerk, jede zehn Lot schwer nach heiligem Gewicht, sodass alles Gold der Schalen 120 Lot wog.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.87|AT|4|4. Mose|7||0|87|Die Tiere für das Brandopfer waren insgesamt: zwölf Stiere, zwölf Widder und zwölf einjährige männliche Lämmer nebst dem zugehörigen Speisopfer, dazu zwölf Ziegenböcke zum Sündopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.88|AT|4|4. Mose|7||0|88|Und die Tiere für das Heilsopfer waren insgesamt: 24 Stiere, sechzig Widder, sechzig Böcke und sechzig einjährige männliche Lämmer. Das war die (Opfergabe zur) Einweihung des Altars, nachdem er gesalbt worden war.|ZUE1931|Public Domain NUM.7.89|AT|4|4. Mose|7||0|89|Und als Mose in das heilige Zelt hineinging, um mit dem Herrn zu reden, hörte er die Stimme mit sich reden von der Deckplatte her, die auf der Lade des Gesetzes lag, von der Stelle zwischen den beiden Cheruben aus; und er redete mit ihm.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.1|AT|4|4. Mose|8||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.8.2|AT|4|4. Mose|8||0|2|Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzest, so sollen die sieben Lampen den Raum vor dem Leuchter erhellen.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.3|AT|4|4. Mose|8||0|3|Und Aaron tat so: er setzte die Lampen nach vorn gewendet auf den Leuchter, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.4|AT|4|4. Mose|8||0|4|Der Leuchter aber war in getriebener Arbeit aus Gold gemacht, der Fuss sowohl als die Blumen, alles war getriebene Arbeit; nach dem Bilde, das der Herr dem Mose gezeigt hatte, so hatte er den Leuchter gemacht.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.5|AT|4|4. Mose|8||0|5|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.8.6|AT|4|4. Mose|8||0|6|Sondere die Leviten aus den Israeliten aus und reinige sie.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.7|AT|4|4. Mose|8||0|7|Folgendermassen aber sollst du mit ihnen verfahren, um sie zu reinigen: Besprenge sie mit Entsündigungswasser, und sie sollen mit einem Schermesser über ihren ganzen Leib fahren und ihre Kleider waschen und sich so reinigen.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.8|AT|4|4. Mose|8||0|8|Alsdann sollen sie einen jungen Stier nehmen und das zugehörige Speisopfer, mit Öl eingerührtes Semmelmehl; und einen zweiten jungen Stier sollst du für ein Sündopfer nehmen.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.9|AT|4|4. Mose|8||0|9|Dann sollst du die Leviten vor das heilige Zelt treten lassen und die ganze Gemeinde der Israeliten versammeln.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.10|AT|4|4. Mose|8||0|10|Und du sollst die Leviten vor den Herrn treten lassen, und die Israeliten sollen ihre Hände auf die Leviten stützen.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.11|AT|4|4. Mose|8||0|11|Und Aaron soll die Leviten vor dem Herrn weben als Webeopfer von seiten der Israeliten, und so werden sie zum Dienst des Herrn bestellt.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.12|AT|4|4. Mose|8||0|12|Die Leviten aber sollen ihre Hände auf den Kopf der Stiere stützen, und dann bringe dem Herrn den einen als Sündopfer, den andern als Brandopfer dar, um den Leviten Sühne zu erwirken.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.13|AT|4|4. Mose|8||0|13|Und du sollst die Leviten vor Aaron und seine Söhne treten lassen und sie als Webeopfer für den Herrn weben.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.14|AT|4|4. Mose|8||0|14|So sollst du die Leviten aus den Israeliten aussondern, dass sie mein seien.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.15|AT|4|4. Mose|8||0|15|Darnach sollen die Leviten hineingehen, um den Dienst am heiligen Zelte zu versehen, und du sollst sie reinigen und als Webeopfer weben.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.16|AT|4|4. Mose|8||0|16|Denn geschenkt sind sie mir aus den Israeliten; zum Ersatz für alle Erstgebornen unter den Israeliten, für das, was zuerst den Mutterschoss durchbrochen hat, habe ich sie mir ausgesondert.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.17|AT|4|4. Mose|8||0|17|Denn mein ist alle Erstgeburt unter den Israeliten, von den Menschen sowohl als vom Vieh; an dem Tage, da ich alle Erstgeburt im Lande Ägypten schlug, habe ich sie mir geweiht.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.18|AT|4|4. Mose|8||0|18|Und ich nahm die Leviten zum Ersatz für alle Erstgebornen unter den Israeliten|ZUE1931|Public Domain NUM.8.19|AT|4|4. Mose|8||0|19|und gab sie Aaron und seinen Söhnen aus den Israeliten zu eigen, den Dienst am heiligen Zelte für die Israeliten zu versehen und den Israeliten Sühne zu erwirken, damit nicht eine Plage über die Israeliten komme, falls sie sich dem Heiligtum nahen wollten.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.20|AT|4|4. Mose|8||0|20|Da taten Mose und Aaron und die ganze Gemeinde Israels mit den Leviten genau, wie der Herr dem Mose bezüglich der Leviten geboten hatte; so taten die Israeliten mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.21|AT|4|4. Mose|8||0|21|Und die Leviten liessen sich entsündigen und wuschen ihre Kleider; und Aaron webte sie als Webeopfer vor dem Herrn und erwirkte ihnen Sühne, um sie zu reinigen.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.22|AT|4|4. Mose|8||0|22|Darnach gingen die Leviten hinein, um ihren Dienst am heiligen Zelte unter Aaron und seinen Söhnen zu versehen; wie der Herr dem Mose bezüglich der Leviten geboten hatte, so taten sie mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.23|AT|4|4. Mose|8||0|23|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.8.24|AT|4|4. Mose|8||0|24|Dies ist das Gesetz, das für die Leviten gilt: Im Alter von 25 Jahren und darüber sind sie dienstpflichtig für den Dienst am heiligen Zelte.|ZUE1931|Public Domain NUM.8.25|AT|4|4. Mose|8||0|25|Mit fünfzig Jahren aber sollen sie vom Dienst zurücktreten und haben sie nicht mehr zu dienen,|ZUE1931|Public Domain NUM.8.26|AT|4|4. Mose|8||0|26|sondern sie mögen ihre Brüder im heiligen Zelte bei der Besorgung von Obliegenheiten bedienen; eigentlichen Dienst aber sollen sie nicht mehr tun. So sollst du es mit den Leviten halten hinsichtlich ihrer Obliegenheiten.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.1|AT|4|4. Mose|9||0|1|UND der Herr redete mit Mose in der Wüste am Sinai im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus dem Lande Ägypten, im ersten Monat, und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.9.2|AT|4|4. Mose|9||0|2|Die Israeliten sollen das Passa zur bestimmten Zeit halten.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.3|AT|4|4. Mose|9||0|3|Am vierzehnten Tage dieses Monats, um die Abendzeit, sollt ihr es halten zur bestimmten Zeit; nach allen dafür geltenden Satzungen und Vorschriften sollt ihr es halten.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.4|AT|4|4. Mose|9||0|4|Und Mose sagte den Israeliten, dass sie das Passa halten sollten.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.5|AT|4|4. Mose|9||0|5|Und sie hielten das Passa im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats, um die Abendzeit, in der Wüste am Sinai; ganz, wie der Herr dem Mose geboten hatte, so taten die Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.6|AT|4|4. Mose|9||0|6|Nun waren da etliche Männer, die sich an einem Toten verunreinigt hatten, sodass sie das Passa an jenem Tage nicht halten konnten; die traten an jenem Tage vor Mose und Aaron.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.7|AT|4|4. Mose|9||0|7|Und diese Männer sprachen zu ihm: Wir sind unrein infolge (Berührung) eines Toten. Warum sollen wir verkürzt werden, dass wir die Opfergabe für den Herrn nicht mit den Israeliten zur bestimmten Zeit darbringen sollten?|ZUE1931|Public Domain NUM.9.8|AT|4|4. Mose|9||0|8|Mose sprach zu ihnen: Wartet, ich will hören, was euch der Herr gebietet.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.9|AT|4|4. Mose|9||0|9|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.9.10|AT|4|4. Mose|9||0|10|Rede mit den Israeliten und sprich: Wenn irgend jemand an einem Toten sich verunreinigt oder wenn er auf einer weiten Reise ist, es sei einer von euch oder von euren Nachkommen, so soll er gleichwohl dem Herrn Passa feiern.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.11|AT|4|4. Mose|9||0|11|Im zweiten Monat, am vierzehnten Tage, um die Abendzeit, sollen sie es halten; mit ungesäuertem Brot und bittern Kräutern sollen sie es essen.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.12|AT|4|4. Mose|9||0|12|Und sie sollen davon nichts übriglassen bis zum Morgen, auch keinen Knochen daran zerbrechen; genau nach der Satzung für das Passa sollen sie es halten.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.13|AT|4|4. Mose|9||0|13|Wer aber rein und nicht auf Reisen ist und es doch unterlässt, das Passa zu halten, dessen Seele soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden, weil er die Opfergabe für den Herrn nicht zur bestimmten Zeit dargebracht hat; ein solcher lädt Sünde auf sich.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.14|AT|4|4. Mose|9||0|14|Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und dem Herrn Passa feiern will, so soll er es ebenfalls nach der Satzung und der Vorschrift für das Passa halten. Ein und dieselbe Satzung soll für euch gelten, für den Fremden wie für den Einheimischen im Lande.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.15|AT|4|4. Mose|9||0|15|AN dem Tage aber, da die Wohnung aufgerichtet wurde, bedeckte die Wolke die Wohnung, das Zelt des Gesetzes, und am Abend wurde sie über der Wohnung wie ein Feuerschein bis zum Morgen.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.16|AT|4|4. Mose|9||0|16|So blieb es die ganze Zeit: die Wolke bedeckte sie bei Tage, und bei Nacht ein Feuerschein.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.17|AT|4|4. Mose|9||0|17|Und jedesmal, wenn sich die Wolke von dem Zelte weghob, dann brachen die Israeliten auf, und an der Stelle, wo die Wolke sich niederliess, da lagerten sich die Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.18|AT|4|4. Mose|9||0|18|Nach dem Gebot des Herrn brachen die Israeliten auf, und nach dem Gebot des Herrn lagerten sie sich; solange die Wolke auf der Wohnung blieb, so lange lagerten sie.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.19|AT|4|4. Mose|9||0|19|Und wenn die Wolke lange Zeit auf der Wohnung verweilte, so kamen die Israeliten der Anordnung des Herrn nach und brachen nicht auf;|ZUE1931|Public Domain NUM.9.20|AT|4|4. Mose|9||0|20|manchmal aber blieb die Wolke nur wenige Tage auf der Wohnung. Nach dem Gebot des Herrn lagerten sie sich, und nach dem Gebot des Herrn brachen sie auf.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.21|AT|4|4. Mose|9||0|21|Und manchmal blieb die Wolke nur vom Abend bis zum Morgen, und am Morgen hob sie sich weg; dann brachen sie auf. Oder die Wolke blieb einen Tag und eine Nacht und hob sich darnach weg; dann brachen sie auf.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.22|AT|4|4. Mose|9||0|22|Oder wenn die Wolke zwei Tage oder einen Monat oder noch länger über der Wohnung verweilte, indem sie auf ihr ruhen blieb, so lagerten die Israeliten und brachen nicht auf; wenn sie sich aber weghob, so brachen sie auf.|ZUE1931|Public Domain NUM.9.23|AT|4|4. Mose|9||0|23|Denn nach dem Gebot des Herrn lagerten sie sich, und nach dem Gebot des Herrn brachen sie auf; sie kamen der Anordnung des Herrn nach, wie der Herr es ihnen durch Mose gebot.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.1|AT|4|4. Mose|10||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.10.2|AT|4|4. Mose|10||0|2|Mache dir zwei Trompeten von Silber; in getriebener Arbeit sollst du sie machen. Sie sollen dir dazu dienen, die Gemeinde zusammenzurufen und das Zeichen zum Aufbruch des Lagers zu geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.3|AT|4|4. Mose|10||0|3|Wenn man in beide stösst, soll sich die ganze Gemeinde am Eingang des heiligen Zeltes bei dir versammeln.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.4|AT|4|4. Mose|10||0|4|Wenn man aber nur in eine stösst, sollen sich die Fürsten, die Häupter der Stämme Israels, bei dir versammeln.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.5|AT|4|4. Mose|10||0|5|Und wenn ihr Lärm blast, sollen die Lager aufbrechen, die gegen Osten lagern.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.6|AT|4|4. Mose|10||0|6|Und wenn ihr zum zweitenmal Lärm blast, sollen die Lager aufbrechen, die gegen Süden lagern; Lärm soll man blasen, wenn sie aufbrechen sollen.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.7|AT|4|4. Mose|10||0|7|Wenn aber die Gemeinde versammelt werden soll, sollt ihr (nur in die Trompeten) stossen und nicht Lärm blasen.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.8|AT|4|4. Mose|10||0|8|Und es sollen die Söhne Aarons, die Priester, die Trompeten blasen; und ihr sollt sie für alle Zeiten beibehalten, von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.9|AT|4|4. Mose|10||0|9|Und wenn ihr in eurem Lande in Krieg geratet wider einen Feind, der euch bedrängt, so sollt ihr Lärm blasen mit den Trompeten, damit euer bei dem Herrn, eurem Gott, gedacht werde und ihr vor euren Feinden errettet werdet.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.10|AT|4|4. Mose|10||0|10|Auch an euren Freudentagen und an euren Festen und Neumonden sollt ihr die Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Heilsopfern, damit euer Gott euer gedenke. Ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.11|AT|4|4. Mose|10||0|11|IM zweiten Jahr, im zweiten Monat, am zwanzigsten Tage des Monats, hob sich die Wolke von der Wohnung des Gesetzes hinweg.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.12|AT|4|4. Mose|10||0|12|Da brachen die Israeliten, ein Lager nach dem andern, aus der Wüste am Sinai auf, und die Wolke liess sich in der Wüste Paran nieder.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.13|AT|4|4. Mose|10||0|13|So brachen sie zum ersten Male auf, wie es der Herr durch Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.14|AT|4|4. Mose|10||0|14|Zuerst brach auf das Panier des Lagers der Söhne Judas, Heerschar um Heerschar, und ihr Heer führte Nahason, der Sohn Amminadabs.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.15|AT|4|4. Mose|10||0|15|Das Heer des Stammes Issaschar führte Nethaneel, der Sohn Zuars.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.16|AT|4|4. Mose|10||0|16|Das Heer des Stammes Sebulon führte Eliab, der Sohn Helons.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.17|AT|4|4. Mose|10||0|17|Wenn dann die Wohnung abgebrochen war, brachen die Gersoniter und Merariter auf, welche die Wohnung trugen.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.18|AT|4|4. Mose|10||0|18|Darnach brach das Panier des Lagers Rubens auf, Heerschar um Heerschar, und ihr Heer führte Elizur, der Sohn Sedeurs.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.19|AT|4|4. Mose|10||0|19|Das Heer des Stammes Simeon führte Selumiel, der Sohn Zurisaddais.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.20|AT|4|4. Mose|10||0|20|Das Heer des Stammes Gad führte Eljasaph, der Sohn Reguels.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.21|AT|4|4. Mose|10||0|21|Dann brachen die Kahathiter auf, welche die heiligen Geräte trugen; und man richtete die Wohnung auf, bis sie ankamen.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.22|AT|4|4. Mose|10||0|22|Darnach brach das Panier des Lagers der Söhne Ephraims auf, Heerschar um Heerschar, und ihr Heer führte Elisama, der Sohn Ammihuds.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.23|AT|4|4. Mose|10||0|23|Das Heer des Stammes Manasse führte Gamliel, der Sohn Pedazurs.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.24|AT|4|4. Mose|10||0|24|Das Heer des Stammes Benjamin führte Abidan, der Sohn Gideonis.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.25|AT|4|4. Mose|10||0|25|Darnach brach das Panier des Lagers der Söhne Dans auf, Heerschar um Heerschar; sie bildeten die Nachhut aller Lager, und ihr Heer führte Ahieser, der Sohn Ammisaddais.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.26|AT|4|4. Mose|10||0|26|Das Heer des Stammes Asser führte Pagiel, der Sohn Ochrans.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.27|AT|4|4. Mose|10||0|27|Das Heer des Stammes Naphthali führte Ahira, der Sohn Enans.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.28|AT|4|4. Mose|10||0|28|Das war die Ordnung, in der die Israeliten aufbrachen, Heerschar um Heerschar.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.29|AT|4|4. Mose|10||0|29|Und Mose sprach zu dem Midianiter Hobab, dem Sohne Reguels, seinem Schwiegervater: Wir brechen nun auf nach dem Orte, von dem der Herr gesagt hat: Ich will ihn euch geben. Komm mit uns, wir wollen dir Gutes tun; denn der Herr hat Israel Gutes verheissen.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.30|AT|4|4. Mose|10||0|30|Er aber antwortete ihm: Ich will nicht mitziehen, sondern in mein Land und zu meiner Verwandtschaft gehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.31|AT|4|4. Mose|10||0|31|Da sprach er: Verlass uns doch nicht; denn du weisst nun einmal, wo wir uns in der Wüste lagern können, und du sollst unser Auge sein.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.32|AT|4|4. Mose|10||0|32|Und wenn du mit uns ziehst und uns all das Gute, das der Herr uns erweisen will, zuteil wird, dann wollen wir dir auch Gutes tun.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.33|AT|4|4. Mose|10||0|33|So zogen sie von dem Berge des Herrn drei Tagereisen weit, während die Bundeslade des Herrn drei Tagereisen weit vor ihnen her zog, um eine Ruhestätte für sie zu erkunden.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.34|AT|4|4. Mose|10||0|34|Und die Wolke des Herrn war bei Tage über ihnen, wenn sie aus dem Lager aufbrachen.|ZUE1931|Public Domain NUM.10.35|AT|4|4. Mose|10||0|35|Wenn die Lade aufbrach, sprach Mose: Stehe auf, o Herr, dass deine Feinde zerstieben, / und die dich hassen, vor dir fliehen!|ZUE1931|Public Domain NUM.10.36|AT|4|4. Mose|10||0|36|Und wenn sie Halt machte, sprach er: Lass dich nieder, o Herr, / und segne die Tausende Israels!|ZUE1931|Public Domain NUM.11.1|AT|4|4. Mose|11||0|1|DAS Volk aber murrte vor den Ohren des Herrn über Not. Als der Herr dies hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des Herrn loderte auf wider sie und verzehrte das Ende des Lagers.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.2|AT|4|4. Mose|11||0|2|Da schrie das Volk zu Mose, und Mose betete zum Herrn; da erlosch das Feuer.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.3|AT|4|4. Mose|11||0|3|Daher nannte man jenen Ort Thabera, weil das Feuer des Herrn wider sie aufgelodert war.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.4|AT|4|4. Mose|11||0|4|Das hergelaufene Volk aber, das unter ihnen war, befiel ein Gelüste. Da fingen auch die Israeliten wieder an zu wehklagen und sprachen: Hätten wir doch Fleisch zu essen!|ZUE1931|Public Domain NUM.11.5|AT|4|4. Mose|11||0|5|Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst assen, der Gurken, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.6|AT|4|4. Mose|11||0|6|Und nun verschmachten wir; es ist nichts da, nichts als das Manna bekommen wir zu sehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.7|AT|4|4. Mose|11||0|7|Das Manna aber war wie Koriandersamen und sah aus wie Bdellionharz.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.8|AT|4|4. Mose|11||0|8|Die Leute gingen umher und lasen es auf, dann mahlten sie es in der Mühle oder zerstiessen es im Mörser, kochten es im Topf und machten Fladen daraus; es hatte dann einen Geschmack wie Ölkuchen.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.9|AT|4|4. Mose|11||0|9|Und wenn des Nachts der Tau auf das Lager fiel, so fiel auch das Manna darauf herab.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.10|AT|4|4. Mose|11||0|10|Als nun Mose das Volk, ein Geschlecht wie das andre, einen jeden am Eingang seines Zeltes, wehklagen hörte, da entbrannte der Zorn des Herrn gewaltig, und es verdross Mose.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.11|AT|4|4. Mose|11||0|11|Und Mose sprach zum Herrn: Warum tust du so übel an deinem Knechte, und warum finde ich nicht Gnade vor deinen Augen, dass du mir die Last dieses ganzen Volkes auflegst?|ZUE1931|Public Domain NUM.11.12|AT|4|4. Mose|11||0|12|Habe denn ich dieses ganze Volk empfangen, oder habe ich es geboren, dass du zu mir sagst: Trage es an deinem Busen, wie die Wärterin den Säugling trägt, in das Land, das du seinen Vätern zugeschworen hast?|ZUE1931|Public Domain NUM.11.13|AT|4|4. Mose|11||0|13|Woher nehme ich Fleisch für dieses ganze Volk? Denn sie wehklagen vor mir und sprechen: Gib uns Fleisch zu essen!|ZUE1931|Public Domain NUM.11.14|AT|4|4. Mose|11||0|14|Ich vermag dieses ganze Volk nicht allein zu tragen; es ist mir zu schwer.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.15|AT|4|4. Mose|11||0|15|Willst du so an mir handeln, so töte mich lieber, wenn ich anders Gnade vor deinen Augen gefunden habe, damit ich mein Elend nicht mehr ansehen muss.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.16|AT|4|4. Mose|11||0|16|Da sprach der Herr zu Mose: Versammle mir aus den Ältesten Israels, von denen du weisst, dass sie die Ältesten und Amtleute des Volkes sind, siebzig Männer und bringe sie zum heiligen Zelte; dort sollen sie sich neben dir aufstellen.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.17|AT|4|4. Mose|11||0|17|Dann will ich herabkommen und daselbst mit dir reden, und von dem Geiste, der auf dir ruht, will ich nehmen und auf sie legen, dass sie mit dir die Last des Volkes tragen und du sie nicht allein zu tragen hast.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.18|AT|4|4. Mose|11||0|18|"Zu dem Volke aber sollst du sagen: Weihet euch für morgen, ihr werdet Fleisch zu essen bekommen; denn ihr habt vor den Ohren des Herrn gejammert: ""Hätten wir doch Fleisch zu essen! In Ägypten ging es uns besser!"" Darum wird euch der Herr nun Fleisch zu essen geben:"|ZUE1931|Public Domain NUM.11.19|AT|4|4. Mose|11||0|19|nicht nur einen Tag sollt ihr davon essen, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage bloss,|ZUE1931|Public Domain NUM.11.20|AT|4|4. Mose|11||0|20|"sondern einen ganzen Monat lang, bis es euch zum Halse heraushängt und euch zum Ekel wird; denn ihr habt den Herrn, der mitten unter euch weilt, verworfen und habt vor ihm gejammert: ""Warum sind wir doch aus Ägypten ausgezogen?"""|ZUE1931|Public Domain NUM.11.21|AT|4|4. Mose|11||0|21|"Da sprach Mose: 600 000 Mann zu Fuss zählt das Volk, unter dem ich lebe, und du sprichst: ""Ich will ihnen Fleisch geben, dass sie einen Monat lang zu essen haben."""|ZUE1931|Public Domain NUM.11.22|AT|4|4. Mose|11||0|22|Kann man so viel Schafe und Rinder für sie schlachten, dass es für sie genug ist? Oder soll man alle Fische des Meeres fangen, dass es für sie genug ist?|ZUE1931|Public Domain NUM.11.23|AT|4|4. Mose|11||0|23|Der Herr aber sprach zu Mose: Ist etwa der Arm des Herrn zu kurz? Du wirst bald sehen, ob mein Wort eintrifft oder nicht.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.24|AT|4|4. Mose|11||0|24|Darnach ging Mose hinaus und verkündete dem Volke die Worte des Herrn. Dann versammelte er siebzig Männer aus den Ältesten des Volkes und stellte sie rings um das|ZUE1931|Public Domain NUM.11.25|AT|4|4. Mose|11||0|25|Da fuhr der Herr in der Wolke herab und redete mit ihm, und nahm von dem Geiste, der auf ihm ruhte, und legte ihn auf die siebzig Ältesten; und als der Geist über sie kam, gerieten sie in Verzückung ohne Aufhören.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.26|AT|4|4. Mose|11||0|26|Es waren aber zwei Männer im Lager zurückgeblieben; der eine hiess Eldad, der andre Modad. Auch über sie kam der Geist - denn sie waren unter den Aufgeschriebenen, waren aber nicht zum|ZUE1931|Public Domain NUM.11.27|AT|4|4. Mose|11||0|27|Da lief ein Bursche hin und meldete Mose: Eldad und Modad sind im Lager in Verzückung.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.28|AT|4|4. Mose|11||0|28|Und Josua, der Sohn Nuns, der schon als Jüngling Moses Diener gewesen war, hob an und sprach: O Herr, Mose, wehre ihnen!|ZUE1931|Public Domain NUM.11.29|AT|4|4. Mose|11||0|29|Aber Mose sprach zu ihm: Willst du für mich eifern? Wollte Gott, dass alle im Volke des Herrn Propheten wären, dass der Herr seinen Geist auf sie legte!|ZUE1931|Public Domain NUM.11.30|AT|4|4. Mose|11||0|30|Dann zog sich Mose mit den Ältesten Israels ins Lager zurück.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.31|AT|4|4. Mose|11||0|31|Es erhob sich aber ein Wind, vom Herrn gesandt, und brachte Wachteln vom Meere herüber und warf sie gegen das Lager hin, sodass sie eine Tagereise weit in jeder Richtung rings um das Lager her lagen, bei zwei Ellen hoch über dem Boden.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.32|AT|4|4. Mose|11||0|32|Da machten sich die Leute auf und sammelten die Wachteln, jenen ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag. Wer auch nur wenig sammelte, der sammelte zehn Homer; und sie breiteten sie (zum Dörren) rings um das Lager her aus.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.33|AT|4|4. Mose|11||0|33|Als sie aber das Fleisch noch unter den Zähnen hatten, noch ehe es verzehrt war, entbrannte der Zorn des Herrn wider das Volk, und der Herr schlug das Volk mit einer schrecklichen Plage.|ZUE1931|Public Domain NUM.11.34|AT|4|4. Mose|11||0|34|"Daher nannte man jenen Ort ""die Lustgräber"", weil man dort die Leute begrub, die lüstern gewesen waren."|ZUE1931|Public Domain NUM.11.35|AT|4|4. Mose|11||0|35|Von den Lustgräbern zog das Volk weiter nach Hazeroth und blieb in Hazeroth.|ZUE1931|Public Domain NUM.12.1|AT|4|4. Mose|12||0|1|MIRJAM und Aaron aber redeten wider Mose um des kuschitischen Weibes willen, das er genommen hatte; denn er hatte eine Kuschitin zum Weibe genommen.|ZUE1931|Public Domain NUM.12.2|AT|4|4. Mose|12||0|2|Und sie sprachen: Hat denn der Herr nur mit Mose allein geredet? Hat er nicht auch mit uns geredet? Das hörte der Herr -|ZUE1931|Public Domain NUM.12.3|AT|4|4. Mose|12||0|3|der Mann Mose aber war sehr sanftmütig, mehr als irgendein Mensch auf Erden -,|ZUE1931|Public Domain NUM.12.4|AT|4|4. Mose|12||0|4|und alsbald sprach der Herr zu Mose, Aaron und Mirjam: Geht hinaus, ihr drei, zum heiligen Zelte. Und sie gingen alle drei hinaus.|ZUE1931|Public Domain NUM.12.5|AT|4|4. Mose|12||0|5|Da fuhr der Herr in einer Wolkensäule herab, trat an den Eingang des Zeltes und rief Aaron und Mirjam, und die beiden gingen hinaus.|ZUE1931|Public Domain NUM.12.6|AT|4|4. Mose|12||0|6|Und er sprach: Hört meine Worte! Wenn unter euch ein Prophet des Herrn ist, / so offenbare ich mich ihm in Gesichten / und rede in Träumen mit ihm. /|ZUE1931|Public Domain NUM.12.7|AT|4|4. Mose|12||0|7|Nicht so mit meinem Knechte Mose: / er ist mit meinem ganzen Hause betraut. /|ZUE1931|Public Domain NUM.12.8|AT|4|4. Mose|12||0|8|Von Mund zu Mund rede ich mit ihm, / nicht in Gesichten und nicht in Rätseln, / und die Gestalt des Herrn schaut er. / Warum habt ihr euch nicht gescheut, / wider meinen Knecht Mose zu reden?|ZUE1931|Public Domain NUM.12.9|AT|4|4. Mose|12||0|9|Und der Zorn des Herrn entbrannte wider sie, und er ging hinweg;|ZUE1931|Public Domain NUM.12.10|AT|4|4. Mose|12||0|10|und als die Wolke von dem Zelte wich, siehe, da war Mirjam vom Aussatz weiss wie Schnee. Und als Aaron sich nach Mirjam umwandte, siehe, da war sie aussätzig.|ZUE1931|Public Domain NUM.12.11|AT|4|4. Mose|12||0|11|Und Aaron sprach zu Mose: Ach, Herr, lass uns nicht dafür büssen, dass wir töricht gehandelt und uns versündigt haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.12.12|AT|4|4. Mose|12||0|12|Lass sie nicht sein wie ein Totes, wie eine Fehlgeburt beim Austritt aus dem Mutterschoss, deren Fleisch schon halb verwest ist.|ZUE1931|Public Domain NUM.12.13|AT|4|4. Mose|12||0|13|Da schrie Mose zum Herrn und sprach: Ach, heile sie doch!|ZUE1931|Public Domain NUM.12.14|AT|4|4. Mose|12||0|14|Der Herr sprach zu Mose: Wenn ihr Vater ihr ins Angesicht gespieen hätte, müsste sie sich nicht sieben Tage lang schämen? Sie soll sieben Tage lang aus dem Lager ausgeschlossen sein, und darnach mag sie wieder aufgenommen werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.12.15|AT|4|4. Mose|12||0|15|So wurde Mirjam sieben Tage lang aus dem Lager ausgeschlossen, und das Volk zog nicht weiter, bis Mirjam wieder aufgenommen war.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.1|AT|4|4. Mose|13||0|1|DARNACH aber brach das Volk von Hazeroth auf und lagerte sich in der Wüste Paran.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.2|AT|4|4. Mose|13||0|2|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.13.3|AT|4|4. Mose|13||0|3|Sende Männer aus, das Land Kanaan auszukundschaften, das ich den Israeliten geben will; je einen Mann aus jedem Stamme sollst du schicken, lauter solche, die Fürsten unter ihnen sind.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.4|AT|4|4. Mose|13||0|4|Und Mose entsandte sie aus der Wüste Paran, nach dem Befehl des Herrn, lauter Männer, die Häupter der Israeliten waren.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.5|AT|4|4. Mose|13||0|5|Und dies sind ihre Namen: Sammua, der Sohn Sakkurs, vom Stamme Ruben;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.6|AT|4|4. Mose|13||0|6|Saphat, der Sohn Horis, vom Stamme Simeon;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.7|AT|4|4. Mose|13||0|7|Kaleb, der Sohn Jephunnes, vom Stamme Juda;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.8|AT|4|4. Mose|13||0|8|Jigeal, der Sohn Josephs, vom Stamme Issaschar;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.9|AT|4|4. Mose|13||0|9|Hosea, der Sohn Nuns, vom Stamme Ephraim;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.10|AT|4|4. Mose|13||0|10|Palti, der Sohn Raphus, vom Stamme Benjamin;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.11|AT|4|4. Mose|13||0|11|Gaddiel, der Sohn Sodis, vom Stamme Sebulon;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.12|AT|4|4. Mose|13||0|12|Gaddi, der Sohn Susis, vom Stamme Joseph, vom Stamme Manasse;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.13|AT|4|4. Mose|13||0|13|Ammiel, der Sohn Gemallis, vom Stamme Dan;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.14|AT|4|4. Mose|13||0|14|Sethur, der Sohn Michaels, vom Stamme Asser;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.15|AT|4|4. Mose|13||0|15|Nahbi, der Sohn Wophsis, vom Stamme Naphthali;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.16|AT|4|4. Mose|13||0|16|Gehuel, der Sohn Machis, vom Stamme Gad.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.17|AT|4|4. Mose|13||0|17|Das sind die Namen der Männer, die Mose aussandte, das Land auszukundschaften. Hosea aber, dem Sohne Nuns, gab Mose den Namen Josua.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.18|AT|4|4. Mose|13||0|18|Als nun Mose sie aussandte, das Land Kanaan auszukundschaften, sprach er zu ihnen: Zieht hier hinauf in das Südland und steigt auf das Gebirge;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.19|AT|4|4. Mose|13||0|19|seht, was es für ein Land ist und ob das Volk, das darin wohnt, stark oder schwach, klein oder gross ist,|ZUE1931|Public Domain NUM.13.20|AT|4|4. Mose|13||0|20|wie das Land beschaffen ist, in dem sie wohnen, ob gut oder schlecht, und was für Städte es sind, in denen sie wohnen, ob offene Orte oder Festungen,|ZUE1931|Public Domain NUM.13.21|AT|4|4. Mose|13||0|21|wie der Boden ist, ob fett oder mager, und ob Bäume daselbst wachsen oder nicht. Haltet euch tapfer und bringt von den Früchten des Landes mit. Es war aber gerade die Zeit der ersten Trauben.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.22|AT|4|4. Mose|13||0|22|Da zogen sie hinauf und kundschafteten das Land aus, von der Wüste Zin bis nach Rehob, wo man nach Hamath geht.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.23|AT|4|4. Mose|13||0|23|Sie zogen hinauf in das Südland und kamen bis nach Hebron; da wohnten Ahiman, Sesai und Thalmai, die Enakskinder. Hebron aber war sieben Jahre früher erbaut worden als Zoan in Ägypten.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.24|AT|4|4. Mose|13||0|24|Dann kamen sie ins Tal Eskol und schnitten daselbst eine Rebe mit einer Weintraube ab und trugen sie zu zweit an einer Stange, auch einige Granatäpfel und Feigen.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.25|AT|4|4. Mose|13||0|25|Den Ort nennt man Tal Eskol wegen der Weintraube, welche die Israeliten dort abgeschnitten haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.26|AT|4|4. Mose|13||0|26|Nach vierzig Tagen aber, als sie das Land ausgekundschaftet hatten, kehrten sie um,|ZUE1931|Public Domain NUM.13.27|AT|4|4. Mose|13||0|27|und sie wanderten und kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Israeliten in die Wüste Paran, nach Kades; und sie brachten ihnen und der ganzen Gemeinde Bericht und zeigten ihnen die Früchte des Landes.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.28|AT|4|4. Mose|13||0|28|Und sie erzählten Mose und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, in das du uns gesandt hast. Wohl fliesst es von Milch und Honig, und dies sind seine Früchte;|ZUE1931|Public Domain NUM.13.29|AT|4|4. Mose|13||0|29|aber das Volk, das darin wohnt, ist stark, und die Städte sind sehr fest und gross. Auch die Enakskinder haben wir daselbst gesehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.30|AT|4|4. Mose|13||0|30|Die Amalekiter bewohnen das Gebiet des Südlands; die Hethiter, Jebusiter und Amoriter wohnen auf dem Gebirge, und die Kanaaniter wohnen am Meer und am Ufer des Jordan.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.31|AT|4|4. Mose|13||0|31|Kaleb aber beschwichtigte das Murren des Volkes wider Mose und sprach: Lasst uns gleichwohl hinaufziehen und das Land erobern; wir vermögen es gewiss zu überwältigen.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.32|AT|4|4. Mose|13||0|32|Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sprachen: Wir können nicht gegen dieses Volk ziehen; es ist uns zu stark.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.33|AT|4|4. Mose|13||0|33|Und sie berichteten den Israeliten schlimme Dinge von dem Lande, das sie ausgekundschaftet hatten, und sprachen: Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, verzehrt seine Bewohner, und das ganze Volk, das wir darin sahen, besteht aus hochgewachsenen Leuten.|ZUE1931|Public Domain NUM.13.34|AT|4|4. Mose|13||0|34|Wir sahen dort auch die Riesen, die Enakiter aus dem Riesengeschlecht, und wir kamen uns vor wie Heuschrecken, und so erschienen wir auch ihnen.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.1|AT|4|4. Mose|14||0|1|DA erhob die ganze Gemeinde ihre Stimme und schrie, und das Volk wehklagte in jener Nacht.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.2|AT|4|4. Mose|14||0|2|Und alle Israeliten murrten wider Mose und Aaron, und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Ach, dass wir doch in Ägypten gestorben wären! Oder wären wir doch hier in der Wüste gestorben!|ZUE1931|Public Domain NUM.14.3|AT|4|4. Mose|14||0|3|Warum will uns der Herr in dieses Land bringen, dass wir durch das Schwert fallen, dass unsre Frauen und Kinder zum Raube werden? Ist es nicht besser, wir ziehen wieder nach Ägypten?|ZUE1931|Public Domain NUM.14.4|AT|4|4. Mose|14||0|4|Und sie sprachen zueinander: Lasst uns einen Führer wählen und wieder nach Ägypten ziehen!|ZUE1931|Public Domain NUM.14.5|AT|4|4. Mose|14||0|5|Da warfen sich Mose und Aaron vor der ganzen Versammlung der Gemeinde Israels auf ihr Angesicht.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.6|AT|4|4. Mose|14||0|6|Josua aber, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, die das Land mit ausgekundschaftet hatten, zerrissen ihre Kleider|ZUE1931|Public Domain NUM.14.7|AT|4|4. Mose|14||0|7|und sprachen zu der ganzen Gemeinde der Israeliten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein sehr, sehr schönes Land.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.8|AT|4|4. Mose|14||0|8|Wenn der Herr uns wohlwill, wird er uns schon in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig fliesst.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.9|AT|4|4. Mose|14||0|9|Nur seid nicht widerspenstig gegen den Herrn, und fürchtet euch nicht vor dem Volk dieses Landes; denn wir werden sie verschlingen. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen, mit uns aber ist der Herr; fürchtet euch nicht vor ihnen.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.10|AT|4|4. Mose|14||0|10|Als nun die ganze Gemeinde sie steinigen wollte, da erschien die Herrlichkeit des Herrn am heiligen Zelte vor allen Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.11|AT|4|4. Mose|14||0|11|Und der Herr sprach zu Mose: Wie lange noch will mich dieses Volk verachten? Und wie lange wollen sie mir nicht vertrauen trotz all der Zeichen, die ich unter ihnen getan habe?|ZUE1931|Public Domain NUM.14.12|AT|4|4. Mose|14||0|12|Ich will sie mit der Pest schlagen und sie ausrotten, dich aber will ich zu einem Volke machen, das grösser und stärker ist als sie.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.13|AT|4|4. Mose|14||0|13|Da sprach Mose zum Herrn: Die Ägypter haben gehört, dass du dieses Volk durch deine Kraft aus ihrer Mitte heraufgeführt hast,|ZUE1931|Public Domain NUM.14.14|AT|4|4. Mose|14||0|14|und auch alle Bewohner dieses Landes haben gehört, dass du, o Herr, inmitten dieses Volkes weilst, der du von Angesicht zu Angesicht dich offenbarst, du, der Herr, indem deine Wolke über ihnen steht und du bei Tage in einer Wolkensäule und des Nachts in einer Feuersäule vor ihnen her ziehst.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.15|AT|4|4. Mose|14||0|15|Wenn du nun dieses Volk tötest wie einen Mann, so werden die Völker, die von dir gehört haben, sprechen:|ZUE1931|Public Domain NUM.14.16|AT|4|4. Mose|14||0|16|"""Weil der Herr dieses Volk nicht in das Land bringen konnte, das er ihnen zugeschworen hatte, darum hat er sie in der Wüste hingeschlachtet."""|ZUE1931|Public Domain NUM.14.17|AT|4|4. Mose|14||0|17|So lass nun deine Kraft, o Herr, sich gross erweisen, wie du ja verheissen hast:|ZUE1931|Public Domain NUM.14.18|AT|4|4. Mose|14||0|18|"""Der Herr ist langmütig und reich an Güte, er verzeiht Schuld und Missetat, lässt aber nicht ganz ungestraft, sondern sucht die Schuld der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Geschlecht."""|ZUE1931|Public Domain NUM.14.19|AT|4|4. Mose|14||0|19|Vergib doch diesem Volke seine Schuld nach deiner grossen Güte, wie du ihm schon von Ägypten an bis hierher verziehen hast.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.20|AT|4|4. Mose|14||0|20|Und der Herr sprach: Ich vergebe, wie du gebeten hast.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.21|AT|4|4. Mose|14||0|21|Aber, so wahr ich lebe und die ganze Erde der Herrlichkeit des Herrn voll werden soll:|ZUE1931|Public Domain NUM.14.22|AT|4|4. Mose|14||0|22|alle Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich in Ägypten und in der Wüste getan, und die mich nun schon zehnmal versucht und nicht auf mich gehört haben,|ZUE1931|Public Domain NUM.14.23|AT|4|4. Mose|14||0|23|sie sollen das Land nicht schauen, das ich ihren Vätern zugeschworen habe; keiner von allen, die mich verworfen haben, soll es schauen!|ZUE1931|Public Domain NUM.14.24|AT|4|4. Mose|14||0|24|Nur meinen Knecht Kaleb, der einen andern Geist gezeigt und unwandelbar zu mir gehalten hat, den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und sein Geschlecht soll es besitzen.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.25|AT|4|4. Mose|14||0|25|Die Amalekiter und Kanaaniter aber bleiben in der Niederung wohnen. Morgen wendet euch und zieht in die Wüste auf dem Wege nach dem Schilfmeer.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.26|AT|4|4. Mose|14||0|26|Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.14.27|AT|4|4. Mose|14||0|27|Wie lange soll ich dieser bösen Gemeinde vergeben? Das Murren, das die Israeliten wider mich erheben, habe ich gehört.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.28|AT|4|4. Mose|14||0|28|Sage zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren geredet habt:|ZUE1931|Public Domain NUM.14.29|AT|4|4. Mose|14||0|29|Hier in der Wüste sollen eure Leiber zerfallen, und zwar alle von euch, die gemustert worden sind, die ganze Zahl, von zwanzig Jahren an und darüber, weil ihr wider mich gemurrt habt.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.30|AT|4|4. Mose|14||0|30|Ihr sollt nicht in das Land kommen, das ich euch zum Wohnsitz geben wollte, wie ich geschworen habe, keiner ausser Kaleb, dem Sohne Jephunnes, und Josua, dem Sohne Nuns.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.31|AT|4|4. Mose|14||0|31|Eure Kinder aber, von denen ihr sagtet, sie würden zum Raube werden, die will ich hineinbringen, damit sie das Land, das ihr verschmäht habt, in Besitz nehmen.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.32|AT|4|4. Mose|14||0|32|Eure eignen Leiber jedoch sollen hier in der Wüste zerfallen,|ZUE1931|Public Domain NUM.14.33|AT|4|4. Mose|14||0|33|und eure Söhne sollen vierzig Jahre lang in der Wüste Hirten sein und für eure Untreue büssen, bis eure Leiber in der Wüste aufgerieben sind.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.34|AT|4|4. Mose|14||0|34|Nach der Zahl der Tage, in denen ihr das Land ausgekundschaftet habt - von den vierzig Tagen soll jeder ein Jahr gelten -, werdet ihr an eurer Schuld zu tragen haben, vierzig Jahre lang, damit ihr erfahret, was es sei, wenn ich die Hand abziehe.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.35|AT|4|4. Mose|14||0|35|Ich, der Herr, habe es gesagt: Fürwahr, so werde ich dieser ganzen bösen Gemeinde tun, die sich wider mich zusammengerottet hat: hier in der Wüste sollen sie aufgerieben werden, und hier sollen sie sterben.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.36|AT|4|4. Mose|14||0|36|Die Männer aber, die Mose gesandt hatte, das Land auszukundschaften, und die nach ihrer Rückkehr die ganze Gemeinde zum Murren wider ihn verleitet hatten, indem sie schlimme Dinge von dem Lande berichteten -|ZUE1931|Public Domain NUM.14.37|AT|4|4. Mose|14||0|37|diese Männer, die schlimme Dinge über das Land berichteten, starben eines plötzlichen Todes vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.38|AT|4|4. Mose|14||0|38|Nur Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, blieben am Leben von den Männern, die gegangen waren, das Land auszukundschaften.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.39|AT|4|4. Mose|14||0|39|Als Mose diese Worte allen Israeliten kundtat, kam tiefe Betrübnis über das Volk.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.40|AT|4|4. Mose|14||0|40|Und am andern Morgen in der Frühe machten sie sich fertig, auf die Höhe des Gebirges zu ziehen, und sie sprachen: Hier sind wir! Wir wollen hinaufziehen an den Ort, den uns der Herr gewiesen hat; denn wir haben gesündigt.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.41|AT|4|4. Mose|14||0|41|Mose aber sprach: Warum wollt ihr den Befehl des Herrn übertreten? Es wird nicht gelingen.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.42|AT|4|4. Mose|14||0|42|Zieht nicht hinauf - denn der Herr ist nicht unter euch -; sonst werdet ihr von euren Feinden geschlagen.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.43|AT|4|4. Mose|14||0|43|Die Amalekiter und Kanaaniter stehen euch dort entgegen, und ihr werdet durch das Schwert fallen; denn weil ihr euch vom Herrn abgewandt habt, wird der Herr nicht mit euch sein.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.44|AT|4|4. Mose|14||0|44|Aber vermessen zogen sie hinauf auf die Höhe des Gebirges, während die Bundeslade des Herrn und Mose das Lager nicht verliessen.|ZUE1931|Public Domain NUM.14.45|AT|4|4. Mose|14||0|45|Da kamen die Amalekiter und Kanaaniter, die dort auf dem Gebirge wohnten, herab, schlugen sie und zersprengten sie bis nach Horma.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.1|AT|4|4. Mose|15||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.15.2|AT|4|4. Mose|15||0|2|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land eurer Wohnsitze kommt, das ich euch geben will,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.3|AT|4|4. Mose|15||0|3|und ihr dem Herrn ein Feueropfer darbringen wollt, sei es ein Brandopfer oder ein Schlachtopfer, um ein besonderes Gelübde zu erfüllen, oder als freiwillige Gabe oder an euren Festen, um dem Herrn ein lieblich duftendes Opfer zu bereiten von den Rindern oder von den Schafen,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.4|AT|4|4. Mose|15||0|4|so soll der, welcher dem Herrn seine Opfergabe darbringt,(Epha) Semmelmehl, mit einem viertel Hin Öl eingerührt, als Speisopfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.5|AT|4|4. Mose|15||0|5|An Wein zum Trankopfer aber sollst du, beim Brandopfer sowohl als beim Schlachtopfer, ein viertel Hin für jedes Lamm darbringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.6|AT|4|4. Mose|15||0|6|Wenn jedoch ein Widder geopfert wird, sollst du als Speisopfer zwei zehntel (Epha) Semmelmehl, mit einem drittel Hin Öl eingerührt, darbringen,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.7|AT|4|4. Mose|15||0|7|und an Wein zum Trankopfer auch ein drittel Hin; so bringst du dem Herrn ein lieblich duftendes Opfer dar.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.8|AT|4|4. Mose|15||0|8|Willst du aber einen jungen Stier als Brandopfer oder Schlachtopfer darbringen, sei es, um ein besonderes Gelübde zu erfüllen, oder als Heilsopfer für den Herrn,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.9|AT|4|4. Mose|15||0|9|so opfere man zu dem jungen Stier noch drei zehntel (Epha) Semmelmehl, mit einem halben Hin Öl eingerührt, als Speisopfer,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.10|AT|4|4. Mose|15||0|10|und an Wein zum Trankopfer sollst du ein halbes Hin darbringen. Das ist ein lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.11|AT|4|4. Mose|15||0|11|So soll man es halten mit jedem Rind, mit jedem Widder und mit jedem Lamm oder Zicklein.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.12|AT|4|4. Mose|15||0|12|Der Zahl (der Tiere), die ihr opfert, soll auch die Zahl der Speisopfer und Trankopfer entsprechen.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.13|AT|4|4. Mose|15||0|13|Jeder Einheimische soll es mit diesen (Gaben) so halten, wenn er dem Herrn ein lieblich duftendes Feueropfer darbringt.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.14|AT|4|4. Mose|15||0|14|Und wenn ein Fremder, der bei euch wohnt, oder sonst einer, der je in Zukunft unter euch sich aufhält, dem Herrn ein lieblich duftendes Feueropfer darbringen will, so soll er es damit halten wie ihr.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.15|AT|4|4. Mose|15||0|15|Ein und dieselbe Satzung gilt für euch wie für den Fremden, der bei euch wohnt. Es ist eine ewiggültige Satzung für euch und eure Nachkommen, dass vor dem Herrn für den Fremden dasselbe gilt wie für euch.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.16|AT|4|4. Mose|15||0|16|Einerlei Gesetz und einerlei Recht soll gelten für euch und für den Fremden, der bei euch wohnt.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.17|AT|4|4. Mose|15||0|17|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.15.18|AT|4|4. Mose|15||0|18|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, in das ich euch bringen will,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.19|AT|4|4. Mose|15||0|19|und ihr von dem Brot des Landes esst, so sollt ihr ein Hebeopfer für den Herrn abheben:|ZUE1931|Public Domain NUM.15.20|AT|4|4. Mose|15||0|20|als Erstling von eurer Grütze sollt ihr einen Kuchen zum Hebeopfer abheben; wie das Hebeopfer von der Tenne sollt ihr es abheben.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.21|AT|4|4. Mose|15||0|21|Von den Erstlingen eurer Grütze sollt ihr dem Herrn ein Hebeopfer geben in alle Zukunft.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.22|AT|4|4. Mose|15||0|22|Und wenn ihr aus Versehen irgendeines dieser Gebote nicht befolgt, die der Herr dem Mose gegeben hat,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.23|AT|4|4. Mose|15||0|23|irgend etwas von dem, was euch der Herr durch Mose geboten hat, von dem Tage an, da der Herr es gebot, und weiterhin von Geschlecht zu Geschlecht,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.24|AT|4|4. Mose|15||0|24|so soll, wenn es aus Versehen geschehen ist, ohne dass die Gemeinde es bemerkt hat, die ganze Gemeinde einen jungen Stier darbringen, ein lieblich duftendes Brandopfer für den Herrn, samt dem zugehörigen Speisopfer und Trankopfer, wie es recht ist, und einen Ziegenbock als Sündopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.25|AT|4|4. Mose|15||0|25|Wenn so der Priester für die ganze Gemeinde Israels Sühne erwirkt hat, so wird ihnen vergeben; denn es war|ZUE1931|Public Domain NUM.15.26|AT|4|4. Mose|15||0|26|So wird es der ganzen Gemeinde Israels vergeben, auch dem Fremden, der unter euch wohnt; denn das ganze Volk hatte Teil an dem Versehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.27|AT|4|4. Mose|15||0|27|Wenn aber ein einzelner aus Versehen sich versündigt, so soll er eine einjährige Ziege als Sündopfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.28|AT|4|4. Mose|15||0|28|Und der Priester soll für einen solchen, der sich unvorsätzlich, aus Versehen versündigt hat, vor dem Herrn die Sühngebräuche vollziehen, um ihm Sühne zu erwirken; dann wird ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.29|AT|4|4. Mose|15||0|29|Es soll für euch, wenn einer aus Versehen etwas tut, ein und dasselbe Gesetz gelten, für den Einheimischen unter den Israeliten wie für den Fremden, der unter ihnen wohnt.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.30|AT|4|4. Mose|15||0|30|Wenn aber ein einzelner vorsätzlich sich vergeht, es sei ein Einheimischer oder ein Fremder, der lästert den Herrn, und seine Seele soll aus seinem Volke ausgerottet werden;|ZUE1931|Public Domain NUM.15.31|AT|4|4. Mose|15||0|31|denn er hat das Wort des Herrn verachtet und sein Gebot gebrochen; ausgerottet soll er werden, seine Schuld lastet auf ihm.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.32|AT|4|4. Mose|15||0|32|Zur Zeit, da die Israeliten in der Wüste waren, traf man einen Mann, der am Sabbat Holz sammelte,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.33|AT|4|4. Mose|15||0|33|und diejenigen, die ihn beim Holzsammeln getroffen hatten, brachten ihn vor Mose und Aaron und die ganze Gemeinde.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.34|AT|4|4. Mose|15||0|34|Und sie legten ihn in Gewahrsam; denn es war noch nicht entschieden, was mit ihm geschehen sollte.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.35|AT|4|4. Mose|15||0|35|Der Herr aber sprach zu Mose: Der Mann muss getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn ausserhalb des Lagers steinigen.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.36|AT|4|4. Mose|15||0|36|Da führte ihn die ganze Gemeinde vor das Lager hinaus und steinigte ihn zu Tode, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.37|AT|4|4. Mose|15||0|37|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.15.38|AT|4|4. Mose|15||0|38|Rede mit den Israeliten und sage ihnen, sie sollen sich Quasten machen an den Zipfeln ihrer Kleider, sie und ihre Nachkommen, und an der Zipfelquaste eine Schnur von blauem Purpur anbringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.39|AT|4|4. Mose|15||0|39|Und die Quaste soll euch ein Zeichen sein, damit ihr, wenn ihr sie seht, aller Gebote des Herrn gedenket und darnach tuet und nicht den Gelüsten eures Herzens und eurer Augen nachgehet, die euch zum Treubruch verleiten,|ZUE1931|Public Domain NUM.15.40|AT|4|4. Mose|15||0|40|damit ihr vielmehr all meiner Gebote gedenket und darnach tuet und so heilig seiet eurem Gott.|ZUE1931|Public Domain NUM.15.41|AT|4|4. Mose|15||0|41|Ich bin der Herr, euer Gott, der ich euch aus dem Lande Ägypten herausgeführt habe, dass ich euer Gott sei - ich, der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.1|AT|4|4. Mose|16||0|1|EINST nahm Korah, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kahaths, des Sohnes Levis, ferner Dathan und Abiram, die Söhne Eliabs, des Sohnes Pallus, des Sohnes Rubens,|ZUE1931|Public Domain NUM.16.2|AT|4|4. Mose|16||0|2|die sich wider Mose empörten, 250 Männer aus Israel, Vorsteher der Gemeinde, die von der Versammlung berufen waren, angesehene Männer,|ZUE1931|Public Domain NUM.16.3|AT|4|4. Mose|16||0|3|und sie rotteten sich zusammen wider Mose und Aaron und sprachen zu ihnen: Jetzt ist's genug! Denn die ganze Gemeinde ist heilig, alle miteinander, und der Herr ist mitten unter ihnen. Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des Herrn?|ZUE1931|Public Domain NUM.16.4|AT|4|4. Mose|16||0|4|Als Mose das hörte, warf er sich auf sein Angesicht,|ZUE1931|Public Domain NUM.16.5|AT|4|4. Mose|16||0|5|und er sprach zu Korah und seiner ganzen Rotte: Morgen wird der Herr kundtun, wer zu ihm gehört und wer heilig ist, dass er sich ihm nahen darf; wen er erwählt, der soll sich ihm nahen dürfen.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.6|AT|4|4. Mose|16||0|6|Du, Korah, und ihr, seine ganze Rotte, tut dieses: nehmt euch Räucherpfannen,|ZUE1931|Public Domain NUM.16.7|AT|4|4. Mose|16||0|7|tut Feuer darein und legt morgen Räucherwerk darauf vor dem Herrn; wen dann der Herr erwählt, der ist heilig. Jetzt ist's genug, ihr Söhne Levis!|ZUE1931|Public Domain NUM.16.8|AT|4|4. Mose|16||0|8|Und Mose sprach zu Korah: Hört doch, ihr Söhne Levis!|ZUE1931|Public Domain NUM.16.9|AT|4|4. Mose|16||0|9|Ist es euch nicht genug, dass euch der Gott Israels aus der Gemeinde Israels ausgesondert hat, dass ihr ihm nahen dürft, um den Dienst an der Wohnung des Herrn zu verrichten und die Gemeinde zu bedienen?|ZUE1931|Public Domain NUM.16.10|AT|4|4. Mose|16||0|10|Er hat dich und mit dir alle deine Brüder, die Söhne Levis, zu sich nahen lassen, und nun verlangt ihr auch noch das Priestertum!|ZUE1931|Public Domain NUM.16.11|AT|4|4. Mose|16||0|11|Darum tut ihr euch zusammen wider den Herrn, du und deine ganze Rotte. Denn was ist Aaron, dass ihr wider ihn murrt?|ZUE1931|Public Domain NUM.16.12|AT|4|4. Mose|16||0|12|Und Mose schickte hin und liess Dathan und Abiram, die Söhne Eliabs, rufen. Sie aber sprachen: Wir kommen nicht!|ZUE1931|Public Domain NUM.16.13|AT|4|4. Mose|16||0|13|Ist es nicht genug, dass du uns aus einem Lande, das von Milch und Honig fliesst, heraufgeführt hast, um uns in der Wüste umkommen zu lassen? Willst du dich auch noch zum Herrn über uns aufwerfen?|ZUE1931|Public Domain NUM.16.14|AT|4|4. Mose|16||0|14|Mitnichten hast du uns in ein Land, das von Milch und Honig fliesst, gebracht und uns Äcker und Weinberge zum Besitz gegeben! Willst du denn diesen Leuten die Augen ausstechen? Wir kommen nicht!|ZUE1931|Public Domain NUM.16.15|AT|4|4. Mose|16||0|15|Da ergrimmte Mose sehr und sprach zu dem Herrn: Wende dich nicht zu ihrem Opfer. Nicht einen Esel habe ich ihnen genommen und keinem von ihnen ein Leid getan.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.16|AT|4|4. Mose|16||0|16|Und Mose sprach zu Korah: Du und deine ganze Rotte, erscheint morgen vor dem Herrn, du und sie und Aaron.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.17|AT|4|4. Mose|16||0|17|Und ein jeder nehme seine Räucherpfanne und lege Räucherwerk darauf; dann tretet vor den Herrn, ein jeder mit seiner Räucherpfanne - 250 Räucherpfannen; auch du und Aaron nehmt ein jeder seine Räucherpfanne.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.18|AT|4|4. Mose|16||0|18|Da nahmen sie ein jeder seine Räucherpfanne, taten Feuer darein und legten Räucherwerk darauf; dann traten sie an den Eingang des heiligen Zeltes, auch Mose und Aaron.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.19|AT|4|4. Mose|16||0|19|Korah aber versammelte wider sie die ganze Gemeinde am Eingang des heiligen Zeltes. Da erschien der ganzen Gemeinde die Herrlichkeit des Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.20|AT|4|4. Mose|16||0|20|Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.16.21|AT|4|4. Mose|16||0|21|Sondert euch ab von dieser Gemeinde, damit ich sie im Nu vertilge.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.22|AT|4|4. Mose|16||0|22|Sie aber warfen sich auf ihr Angesicht und sprachen: O Gott, du Gott des Lebensodems in allem Fleisch! Willst du, wenn ein einzelner sündigt, über die ganze Gemeinde zürnen?|ZUE1931|Public Domain NUM.16.23|AT|4|4. Mose|16||0|23|Da redete der Herr mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.16.24|AT|4|4. Mose|16||0|24|Rede mit der Gemeinde und sprich: Entfernt euch aus dem Bereich der Wohnung Korahs, Dathans und Abirams.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.25|AT|4|4. Mose|16||0|25|Nun machte sich Mose auf und ging zu Dathan und Abiram, und die Ältesten Israels folgten ihm.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.26|AT|4|4. Mose|16||0|26|Und er redete mit der Gemeinde und sprach: Weicht doch von den Zelten dieser gottlosen Menschen und rührt nichts an, was ihnen gehört, damit ihr nicht hingerafft werdet um ihrer Sünden willen.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.27|AT|4|4. Mose|16||0|27|Da entfernten sie sich aus dem Bereich der Wohnung Korahs, Dathans und Abirams. Dathan und Abiram aber waren herausgetreten und standen am Eingang ihrer Zelte mit ihren Frauen und Söhnen und kleinen Kindern.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.28|AT|4|4. Mose|16||0|28|Da sprach Mose: Daran sollt ihr erkennen, dass der Herr mich gesandt hat, um alle diese Taten zu vollbringen, und dass ich es nicht aus mir selber tue:|ZUE1931|Public Domain NUM.16.29|AT|4|4. Mose|16||0|29|wenn diese sterben, wie alle Menschen sterben, und sie nur trifft, was alle Menschen trifft, so hat nicht der Herr mich gesandt;|ZUE1931|Public Domain NUM.16.30|AT|4|4. Mose|16||0|30|wenn aber der Herr etwas Unerhörtes schafft, wenn die Erde ihren Mund auftut und sie verschlingt mit allem, was sie haben, sodass sie lebendig hinunterfahren in die Unterwelt, dann sollt ihr erkennen, dass diese Männer den Herrn gelästert haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.31|AT|4|4. Mose|16||0|31|Kaum hatte er alle diese Worte gesprochen, da spaltete sich der Boden unter ihnen,|ZUE1931|Public Domain NUM.16.32|AT|4|4. Mose|16||0|32|und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie samt ihren Familien und allen Menschen, die zu Korah gehörten, und all ihrer Habe.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.33|AT|4|4. Mose|16||0|33|Und sie fuhren mit allem, was sie hatten, lebendig hinunter in die Unterwelt, und die Erde deckte sie zu. So wurden sie aus der Gemeinde hinweggerafft.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.34|AT|4|4. Mose|16||0|34|Und alle Israeliten um sie her flohen bei ihrem Geschrei; denn sie dachten: Die Erde könnte uns auch verschlingen.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.35|AT|4|4. Mose|16||0|35|Es ging aber Feuer aus von dem Herrn und verzehrte die 250 Männer, die das Räucherwerk darbrachten.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.36|AT|4|4. Mose|16||0|36|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.16.37|AT|4|4. Mose|16||0|37|Sage Eleasar, dem Sohne Aarons, des Priesters, er solle die Räucherpfannen von der Brandstätte aufheben; das Feuer aber streue fernhin.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.38|AT|4|4. Mose|16||0|38|Denn die Räucherpfannen dieser Leute, die durch ihre Sünden ihr Leben verwirkt haben, sind dem Heiligtum verfallen. Man hämmere sie zu Blechen und überziehe den Altar damit; denn sie haben sie vor den Herrn gebracht, und dadurch sind sie dem Heiligtum verfallen. So sollen sie den Israeliten ein Mahnzeichen sein.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.39|AT|4|4. Mose|16||0|39|Da nahm Eleasar, der Priester, die ehernen Räucherpfannen, welche die Verbrannten herzugebracht hatten, und man hämmerte daraus einen Überzug für den Altar,|ZUE1931|Public Domain NUM.16.40|AT|4|4. Mose|16||0|40|als Denkzeichen für die Israeliten, damit nicht ein Unberufener, einer, der nicht aus dem Geschlechte Aarons ist, sich nahe, um vor dem Herrn Räucherwerk zu opfern, und es ihm ergehe wie Korah und seiner Rotte, wie ihm der Herr durch Mose angekündigt hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.41|AT|4|4. Mose|16||0|41|Am andern Morgen aber murrte die ganze Gemeinde Israels wider Mose und Aaron und sprach: Ihr habt das Volk des Herrn getötet.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.42|AT|4|4. Mose|16||0|42|Und als sich die Gemeinde wider Mose und Aaron zusammenrottete, wandten sie sich nach dem heiligen Zelte, und siehe, schon bedeckte es die Wolke, und die Herrlichkeit des Herrn erschien.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.43|AT|4|4. Mose|16||0|43|Da gingen Mose und Aaron vor das heilige Zelt.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.44|AT|4|4. Mose|16||0|44|Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.16.45|AT|4|4. Mose|16||0|45|Hebt euch hinweg aus dieser Gemeinde, damit ich sie im Nu vertilge. Da warfen sie sich auf ihr Angesicht,|ZUE1931|Public Domain NUM.16.46|AT|4|4. Mose|16||0|46|und Mose sprach zu Aaron: Nimm die Räucherpfanne, tue Feuer vom Altar darein und lege Räucherwerk darauf, dann trage es eilends unter die Gemeinde und erwirke ihr Sühne; denn schon ist der Zorn von dem Herrn ausgegangen, schon hat die Plage begonnen.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.47|AT|4|4. Mose|16||0|47|Da nahm Aaron (die Räucherpfanne), wie Mose befohlen hatte, und lief mitten unter die Gemeinde. Und wirklich, schon hatte die Plage unter dem Volke begonnen; da räucherte er und erwirkte Sühne für das Volk.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.48|AT|4|4. Mose|16||0|48|Denn als er so zwischen die Toten und die Lebenden trat, da ward der Plage Einhalt getan.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.49|AT|4|4. Mose|16||0|49|14 700 Menschen waren an der Plage gestorben, ausser denen, die um Korahs willen umgekommen waren.|ZUE1931|Public Domain NUM.16.50|AT|4|4. Mose|16||0|50|Aaron aber kehrte zu Mose an den Eingang des heiligen Zeltes zurück, nachdem der Plage Einhalt getan war.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.1|AT|4|4. Mose|17||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.17.2|AT|4|4. Mose|17||0|2|Rede mit den Israeliten und lass dir von ihnen je einen Stab für jeden Stamm geben, von jedem einzelnen ihrer Fürsten, Stamm für Stamm, (im ganzen) zwölf Stäbe, und schreibe eines jeden Namen auf seinen Stab.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.3|AT|4|4. Mose|17||0|3|Auf den Stab Levis aber sollst du den Namen Aarons schreiben; denn ein Stab kommt ihrem Stammeshaupt zu.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.4|AT|4|4. Mose|17||0|4|Dann lege sie vor (der Lade mit) dem Gesetze im heiligen Zelte nieder, wo ich mit dir zusammenzukommen pflege.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.5|AT|4|4. Mose|17||0|5|Und der Stab des Mannes, den ich erwähle, wird sprossen; so will ich das Murren der Israeliten, das sie wider euch erheben, beschwichtigen und mir ersparen.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.6|AT|4|4. Mose|17||0|6|Als Mose dies den Israeliten kundtat, gaben ihm alle ihre Fürsten je einen Stab, jeder einzelne Fürst, Stamm für Stamm, (im ganzen) zwölf Stäbe; auch der Stab Aarons war unter ihren Stäben.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.7|AT|4|4. Mose|17||0|7|Und Mose legte die Stäbe vor dem Herrn im Zelte des Gesetzes nieder.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.8|AT|4|4. Mose|17||0|8|Am andern Morgen aber, als Mose in das Zelt des Gesetzes trat, siehe, da hatte der Stab Aarons, vom Stamme Levi, gesprosst, hatte Schosse und Blüten getrieben und trug reife Mandeln.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.9|AT|4|4. Mose|17||0|9|Da brachte Mose die Stäbe alle von dem Herrn hinaus zu allen Israeliten, und sie sahen sie und nahmen ein jeder seinen Stab.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.10|AT|4|4. Mose|17||0|10|Der Herr aber sprach zu Mose: Trage den Stab Aarons wieder hinein vor das Gesetz, dass er verwahrt werde als ein Mahnzeichen für die Widerspenstigen; mache so ihrem Murren ein Ende, damit es mir erspart bleibe und sie nicht sterben müssen.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.11|AT|4|4. Mose|17||0|11|Und Mose tat, wie ihm der Herr geboten hatte; so tat er.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.12|AT|4|4. Mose|17||0|12|Die Israeliten aber sprachen zu Mose: Siehe, wir sterben dahin, wir kommen um, wir kommen alle um.|ZUE1931|Public Domain NUM.17.13|AT|4|4. Mose|17||0|13|Jeder, der sich der Wohnung des Herrn naht, muss ja sterben! Sind wir nicht schon ganz und gar verloren?|ZUE1931|Public Domain NUM.18.1|AT|4|4. Mose|18||0|1|UND der Herr sprach zu Aaron: Du und deine Söhne und dein ganzer Stamm mit dir, ihr seid verantwortlich für die Verfehlungen am Heiligtum; und du und deine Söhne mit dir, ihr seid verantwortlich für die Verfehlungen in eurem Priesteramt.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.2|AT|4|4. Mose|18||0|2|Aber auch deine Brüder, den Stamm Levi, den Stamm deines Vaters, lass mit dir herzutreten, dass sie sich dir anschliessen und dir dienen, wenn du mit deinen Söhnen vor dem Zelte des Gesetzes amtest.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.3|AT|4|4. Mose|18||0|3|Und sie sollen des Dienstes bei dir und des Dienstes am ganzen Zelte warten; nur dürfen sie den heiligen Geräten und dem Altar nicht nahen, sonst müssen sie sterben und ihr mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.4|AT|4|4. Mose|18||0|4|Sie sollen sich dir anschliessen und den Dienst am heiligen Zelte besorgen, alles, was es am Zelte zu tun gibt; ein Unberufener aber darf sich euch nicht nahen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.5|AT|4|4. Mose|18||0|5|So wartet nun des Dienstes am Heiligtum und des Dienstes am Altar, dass nie mehr ein Zorn (Gottes) über die Israeliten komme.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.6|AT|4|4. Mose|18||0|6|Siehe, ich selbst habe die Leviten, eure Brüder, mitten aus den Israeliten ausgesondert als Gabe für euch; sie sind dem Herrn geschenkt, um die Arbeiten am heiligen Zelte zu verrichten.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.7|AT|4|4. Mose|18||0|7|Du aber und deine Söhne mit dir, ihr sollt eures Priesteramtes warten in allem, was es am Altar zu tun gibt und drinnen hinter dem Vorhang, und sollt Dienst tun; zum Geschenk gebe ich euch das Priestertum. Der Unberufene aber, der herzutritt, soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.8|AT|4|4. Mose|18||0|8|Und der Herr sprach zu Aaron: Siehe, ich gebe dir von meinen Hebeopfern das, was zurückbehalten werden darf, von allen heiligen Gaben der Israeliten; ich gebe sie als Anteil dir und deinen Söhnen, als ewige Gebühr.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.9|AT|4|4. Mose|18||0|9|Dies soll dir gehören von den hochheiligen Gaben, soweit sie nicht verbrannt werden: alle ihre Opfergaben an Speisopfern, Sündopfern und Schuldopfern, die sie mir als Ersatz darbringen; als Hochheiliges soll es dir und deinen Söhnen zufallen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.10|AT|4|4. Mose|18||0|10|An hochheiliger Stätte sollst du es essen; alles, was männlich ist, darf davon essen. Als heilig soll es dir gelten.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.11|AT|4|4. Mose|18||0|11|Auch dies soll dir zufallen: die Hebe von ihren|ZUE1931|Public Domain NUM.18.12|AT|4|4. Mose|18||0|12|Je das Beste vom Öl und je das Beste vom Wein und Korn, die Erstlinge, die sie dem Herrn geben, das gebe ich dir.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.13|AT|4|4. Mose|18||0|13|Die ersten Früchte von allem, was in ihrem Lande wächst, die sie dem Herrn darbringen, sollen dir zufallen. Wer rein ist in deinem Hause, darf davon essen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.14|AT|4|4. Mose|18||0|14|Alles Gebannte in Israel soll dir zufallen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.15|AT|4|4. Mose|18||0|15|Alle Erstgeburt von allem Fleisch, die sie dem Herrn darbringen, es sei ein Mensch oder ein Tier, soll dir zufallen; nur musst du die Erstgeburt von Menschen lösen lassen, und auch die Erstgeburt eines unreinen Tieres musst du lösen lassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.16|AT|4|4. Mose|18||0|16|Und was den Loskauf betrifft, so sollst du sie im Alter von einem Monat oder mehr nach deiner Schätzung lösen lassen, um fünf Lot Silber nach heiligem Gewicht, das Lot Silber zu zwanzig Gera.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.17|AT|4|4. Mose|18||0|17|Nur die Erstgeburt eines Rindes oder eines Schafes oder einer Ziege sollst du nicht lösen lassen; sie gehören dem Heiligtum. Ihr Blut sollst du an den Altar sprengen, und ihr Fett sollst du als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn verbrennen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.18|AT|4|4. Mose|18||0|18|Ihr Fleisch aber soll dir zufallen; wie die Webebrust und die rechte Keule soll es dir zufallen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.19|AT|4|4. Mose|18||0|19|Alle Hebeopfer von heiligen Gaben, welche die Israeliten für den Herrn abheben, gebe ich dir wie auch deinen Söhnen und Töchtern als ewige Gebühr. Das ist ein ewiger Salzbund vor dem Herrn für dich und dein Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.20|AT|4|4. Mose|18||0|20|Und der Herr sprach zu Aaron: Du sollst in ihrem Lande kein Erbgut besitzen und keinen Anteil unter ihnen haben. Ich bin dein Anteil und dein Erbgut unter den Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.21|AT|4|4. Mose|18||0|21|Aber siehe, den Leviten gebe ich alle Zehnten in Israel als Erbgut für den Dienst, den sie tun, für den Dienst am heiligen Zelte.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.22|AT|4|4. Mose|18||0|22|Darum sollen die Israeliten dem heiligen Zelte künftig nicht mehr nahen, damit sie nicht Sünde auf sich laden und sterben,|ZUE1931|Public Domain NUM.18.23|AT|4|4. Mose|18||0|23|sondern die Leviten sollen die Arbeiten am heiligen Zelte verrichten, und sie sind verantwortlich für ihre Verfehlungen; das ist ewiggültige Satzung, für euch und eure Nachkommen. Aber sie sollen unter den Israeliten kein Erbgut besitzen;|ZUE1931|Public Domain NUM.18.24|AT|4|4. Mose|18||0|24|denn die Zehnten der Israeliten, die sie für den Herrn als Hebeopfer abheben, gebe ich den Leviten als Erbgut. Darum habe ich von ihnen gesagt, dass sie unter den Israeliten kein Erbgut besitzen sollen.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.25|AT|4|4. Mose|18||0|25|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.18.26|AT|4|4. Mose|18||0|26|Zu den Leviten aber sollst du sagen: Wenn ihr von den Israeliten den Zehnten in Empfang nehmt, den ich euch von ihnen als Erbgut gegeben habe, so sollt ihr davon das Hebeopfer für den Herrn abheben, einen Zehnten vom Zehnten.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.27|AT|4|4. Mose|18||0|27|Und euer Hebeopfer wird euch angerechnet werden, wie|ZUE1931|Public Domain NUM.18.28|AT|4|4. Mose|18||0|28|so sollt auch ihr das Hebeopfer für den Herrn abheben von allen Zehnten, die ihr von den Israeliten empfangt, und dieses Hebeopfer für den Herrn sollt ihr Aaron, dem Priester, übergeben.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.29|AT|4|4. Mose|18||0|29|Von allem, was euch geschenkt wird, sollt ihr das Hebeopfer für den Herrn abheben, und zwar jeweilen von seinem besten Teil, als die gebührende heilige Abgabe.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.30|AT|4|4. Mose|18||0|30|Und sprich zu ihnen: Wenn ihr so das Beste davon abhebt, so soll es euch angerechnet werden, wie|ZUE1931|Public Domain NUM.18.31|AT|4|4. Mose|18||0|31|Und ihr dürft es an jedem Orte essen, ihr und eure Familie; denn es ist euer Lohn für euren Dienst am heiligen Zelte.|ZUE1931|Public Domain NUM.18.32|AT|4|4. Mose|18||0|32|Dann werdet ihr seinethalben keine Sünde auf euch laden, sofern ihr das Beste davon abhebt, und ihr werdet die heiligen Gaben der Israeliten nicht entweihen und werdet nicht sterben müssen.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.1|AT|4|4. Mose|19||0|1|UND der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.19.2|AT|4|4. Mose|19||0|2|Dies ist die Vorschrift des Gesetzes, die der Herr gegeben hat: Sage den Israeliten, sie sollen dir eine fehllose rote Kuh bringen, an der sich kein Mangel findet und auf die noch kein Joch gekommen ist.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.3|AT|4|4. Mose|19||0|3|Die sollt ihr Eleasar, dem Priester, geben, und man soll sie vor das Lager hinausführen und dort in seiner Gegenwart schlachten.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.4|AT|4|4. Mose|19||0|4|Dann nehme Eleasar, der Priester, mit dem Finger von ihrem Blute und sprenge von ihrem Blute siebenmal gegen die Vorderseite des heiligen Zeltes.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.5|AT|4|4. Mose|19||0|5|Hierauf verbrenne man die Kuh vor seinen Augen: die Haut und das Fleisch, auch das Blut mitsamt dem Mist soll man verbrennen.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.6|AT|4|4. Mose|19||0|6|Der Priester aber nehme Zedernholz, Ysop und Karmesin und werfe es in das Feuer, in dem die Kuh verbrannt wird.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.7|AT|4|4. Mose|19||0|7|Dann soll der Priester seine Kleider waschen und seinen Leib in Wasser baden; nachher darf er wieder ins Lager kommen, doch bleibt er unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.8|AT|4|4. Mose|19||0|8|Auch derjenige, der sie verbrannt hat, soll seine Kleider mit Wasser waschen und seinen Leib in Wasser baden; auch er bleibt unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.9|AT|4|4. Mose|19||0|9|Und ein reiner Mann soll die Asche der Kuh sammeln und sie ausserhalb des Lagers an reiner Stätte niederlegen, damit sie der Gemeinde Israels für das Reinigungswasser aufbewahrt werde; es ist ein Sündopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.10|AT|4|4. Mose|19||0|10|Auch derjenige, der die Asche der Kuh gesammelt hat, soll seine Kleider waschen und bleibt unrein bis zum Abend. Und dies soll den Israeliten und dem Fremden, der unter ihnen wohnt, als ewige Satzung gelten:|ZUE1931|Public Domain NUM.19.11|AT|4|4. Mose|19||0|11|Wer einen Toten, den Leichnam irgendeines Menschen, berührt, der wird für sieben Tage unrein.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.12|AT|4|4. Mose|19||0|12|Er soll sich damit am dritten und am siebenten Tage entsündigen, dann wird er wieder rein; wenn er sich aber am dritten und am siebenten Tage nicht entsündigt, so wird er nicht rein.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.13|AT|4|4. Mose|19||0|13|Ein jeder, der einen Toten, den Leichnam eines Verstorbenen, berührt und sich nicht entsündigt, der verunreinigt die Wohnung des Herrn, und seine Seele soll aus Israel ausgerottet werden; weil das Reinigungswasser nicht auf ihn gesprengt worden ist, bleibt er unrein, und seine Unreinheit haftet noch immer an ihm.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.14|AT|4|4. Mose|19||0|14|Wenn ein Mensch in einem Zelte stirbt, so gilt folgendes Gesetz: Jeder, der in das Zelt hineingeht, und jeder, der in dem Zelte ist, wird für sieben Tage unrein.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.15|AT|4|4. Mose|19||0|15|Und jedes offene Gefäss, auf dem kein Deckel festgebunden ist, wird unrein.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.16|AT|4|4. Mose|19||0|16|Auch jeder, der auf freiem Felde einen Erschlagenen oder sonst einen Toten oder ein menschliches Gerippe oder ein Grab berührt, wird für sieben Tage unrein.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.17|AT|4|4. Mose|19||0|17|Man nehme nun für den Unreinen von der Asche des verbrannten Sündopfers und giesse Quellwasser darüber in ein Gefäss.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.18|AT|4|4. Mose|19||0|18|Dann soll ein reiner Mann ein Ysopbüschel nehmen, es in das Wasser tauchen und das Zelt und alle Gefässe und alle Menschen, die darin sind, damit besprengen, ebenso auch den, der das Gerippe oder den Erschlagenen oder den Gestorbenen oder das Grab berührt hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.19|AT|4|4. Mose|19||0|19|Und zwar soll der Reine den Unreinen am dritten und am siebenten Tage besprengen; so entsündigt er ihn am siebenten Tage. Darnach soll dieser seine Kleider waschen und sich in Wasser baden; dann ist er am Abend wieder rein.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.20|AT|4|4. Mose|19||0|20|Wenn aber einer unrein wird und sich nicht entsündigt, so soll seine Seele aus der Gemeinde ausgerottet werden; denn er hat das Heiligtum des Herrn verunreinigt. Es ist kein Reinigungswasser auf ihn gesprengt worden, er ist unrein.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.21|AT|4|4. Mose|19||0|21|Das soll euch als ewige Satzung gelten. Und derjenige, der das Reinigungswasser gesprengt hat, soll seine Kleider waschen, und wer das Reinigungswasser berührt, wird unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain NUM.19.22|AT|4|4. Mose|19||0|22|Und alles, was der Unreine berührt, wird unrein, und der Mensch, der ihn berührt, wird unrein bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.1|AT|4|4. Mose|20||0|1|DARNACH kamen die Israeliten, die ganze Gemeinde, in die Wüste Zin im ersten Monat, und das Volk liess sich in Kades nieder. Dort starb Mirjam, und dort ward sie begraben.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.2|AT|4|4. Mose|20||0|2|Die Gemeinde aber hatte kein Wasser; darum rotteten sie sich wider Mose und Aaron zusammen.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.3|AT|4|4. Mose|20||0|3|Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Ach, wären wir doch mit umgekommen, als unsre Brüder vor dem Herrn umkamen!|ZUE1931|Public Domain NUM.20.4|AT|4|4. Mose|20||0|4|Warum habt ihr die Gemeinde des Herrn in diese Wüste gebracht, damit wir hier sterben, wir und unser Vieh?|ZUE1931|Public Domain NUM.20.5|AT|4|4. Mose|20||0|5|Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, um uns an diesen bösen Ort zu bringen, wo man nicht säen kann und wo es weder Feigen noch Weinstöcke noch Granatäpfel gibt, ja nicht einmal Wasser zum Trinken?|ZUE1931|Public Domain NUM.20.6|AT|4|4. Mose|20||0|6|Da gingen Mose und Aaron von der Gemeinde weg an den Eingang des heiligen Zeltes und warfen sich auf ihr Angesicht; und es erschien ihnen die Herrlichkeit des Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.7|AT|4|4. Mose|20||0|7|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.20.8|AT|4|4. Mose|20||0|8|Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet vor ihren Augen mit dem Felsen, dass er sein Wasser spende. Lass ihnen Wasser aus dem Felsen hervorquellen, und tränke so die Gemeinde und ihr Vieh.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.9|AT|4|4. Mose|20||0|9|Da nahm Mose, wie ihm geboten war, den Stab, der vor dem Herrn lag.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.10|AT|4|4. Mose|20||0|10|Dann versammelten Mose und Aaron die Gemeinde vor dem Felsen, und er sprach zu ihnen: Höret doch, ihr Widerspenstigen! Können wir für euch wohl Wasser aus diesem Felsen hervorquellen lassen?|ZUE1931|Public Domain NUM.20.11|AT|4|4. Mose|20||0|11|Und Mose erhob seine Hand und schlug mit seinem Stabe zweimal auf den Felsen. Da strömte Wasser in Fülle heraus, sodass die Gemeinde und ihr Vieh zu trinken hatten.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.12|AT|4|4. Mose|20||0|12|Der Herr aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht auf mich vertraut habt, sodass ihr mich vor den Augen der Israeliten verherrlicht hättet, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen bestimmt habe.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.13|AT|4|4. Mose|20||0|13|Das ist das Wasser von Meriba, wo die Israeliten mit dem Herrn haderten und er sich an ihnen verherrlichte.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.14|AT|4|4. Mose|20||0|14|Darnach sandte Mose Boten von Kades aus an den König von Edom und liess ihm sagen: So spricht dein Bruder Israel: Du weisst um all die Mühsal, die uns betroffen hat:|ZUE1931|Public Domain NUM.20.15|AT|4|4. Mose|20||0|15|wie unsre Väter nach Ägypten hinabgezogen sind und wie wir lange Zeit in Ägypten gewohnt und wie die Ägypter uns und unsre Väter misshandelt haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.16|AT|4|4. Mose|20||0|16|Da schrieen wir zum Herrn, und er erhörte uns und sandte einen Engel, der uns aus Ägypten herausgeführt hat. Und nun sind wir in Kades, einer Stadt an der Grenze deines Gebietes.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.17|AT|4|4. Mose|20||0|17|Wir möchten durch dein Land ziehen; wir wollen nicht durch Äcker noch durch Weinberge gehen, auch kein Wasser aus den Brunnen trinken. Wir wollen die Königsstrasse ziehen und weder zur Rechten noch zur Linken davon abbiegen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.18|AT|4|4. Mose|20||0|18|Edom aber antwortete ihm: Du darfst nicht durch mein Land ziehen, sonst trete ich dir mit dem Schwert entgegen.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.19|AT|4|4. Mose|20||0|19|Da sprachen die Israeliten zu ihm: Auf der gebahnten Strasse wollen wir hinaufziehen, und wenn wir von deinem Wasser trinken, ich und meine Herden, so will ich es bezahlen. Es hat ja weiter nichts auf sich; ich möchte nur durchziehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.20|AT|4|4. Mose|20||0|20|Er aber sprach: Du darfst nicht durchziehen! Und Edom zog ihm entgegen mit mächtigem Kriegsvolk und starker Hand.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.21|AT|4|4. Mose|20||0|21|Da Edom sich weigerte, Israel durch sein Gebiet ziehen zu lassen, wandte sich Israel seitwärts und liess von ihm ab.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.22|AT|4|4. Mose|20||0|22|Dann brachen die Israeliten, die ganze Gemeinde, von Kades auf und kamen zu dem Berge Hor.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.23|AT|4|4. Mose|20||0|23|Und der Herr redete mit Mose und Aaron am Berge Hor, an der Grenze des Landes Edom, und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.20.24|AT|4|4. Mose|20||0|24|Aaron soll nun zu seinen Stammesgenossen versammelt werden; denn er soll nicht in das Land kommen, das ich den Israeliten bestimmt habe, weil ihr meinen Worten am Haderwasser ungehorsam gewesen seid.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.25|AT|4|4. Mose|20||0|25|Nimm Aaron und seinen Sohn Eleasar und führe sie auf den Berg Hor.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.26|AT|4|4. Mose|20||0|26|Dann sollst du Aaron die Kleider ausziehen und sie seinem Sohne Eleasar anlegen; Aaron aber wird daselbst (zu seinen Stammesgenossen) versammelt werden und sterben.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.27|AT|4|4. Mose|20||0|27|Und Mose tat, wie der Herr geboten hatte: sie stiegen vor den Augen der ganzen Gemeinde auf den Berg Hor.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.28|AT|4|4. Mose|20||0|28|Und Mose zog Aaron die Kleider aus und legte sie seinem Sohne Eleasar an; und Aaron starb daselbst auf dem Gipfel des Berges. Mose aber und Eleasar stiegen herab vom Berge.|ZUE1931|Public Domain NUM.20.29|AT|4|4. Mose|20||0|29|Als die ganze Gemeinde sah, dass Aaron verschieden war, beweinte ihn das ganze Haus Israel dreissig Tage lang.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.1|AT|4|4. Mose|21||0|1|ALS nun der Kanaaniter, der König von Arad, der im Südland wohnte, erfuhr, dass Israel auf dem Wege von Atharim heranrücke, griff er Israel an und nahm ihnen Gefangene ab.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.2|AT|4|4. Mose|21||0|2|Da tat Israel dem Herrn ein Gelübde und sprach: Wenn du dieses Volk in meine Hand gibst, so will ich an ihren Städten den Bann vollstrecken.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.3|AT|4|4. Mose|21||0|3|Und der Herr erhörte Israel und gab die Kanaaniter in ihre Hand, und Israel vollstreckte an ihnen und ihren Städten den Bann. Daher nannte man den Ort Horma.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.4|AT|4|4. Mose|21||0|4|Dann zogen sie vom Berge Hor weiter auf dem Wege nach dem Schilfmeer, um das Land Edom zu umgehen. Unterwegs aber wurde das Volk ungeduldig.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.5|AT|4|4. Mose|21||0|5|Und das Volk redete wider Gott und Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, damit wir in der Wüste sterben? Denn hier gibt es weder Brot noch Wasser, und uns ekelt ob dieser elenden Speise.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.6|AT|4|4. Mose|21||0|6|Da sandte der Herr die Schlangen, die Saraphe, wider das Volk; die bissen die Leute, und es starb viel Volk in Israel.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.7|AT|4|4. Mose|21||0|7|Da kamen die Leute zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir wider den Herrn und dich geredet haben. Bitte den Herrn, dass er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.8|AT|4|4. Mose|21||0|8|Der Herr aber sprach zu Mose: Mache dir einen Saraph und stecke ihn auf eine Stange. Dann wird jeder Gebissene, der ihn anschaut, am Leben bleiben.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.9|AT|4|4. Mose|21||0|9|Da machte Mose eine eherne Schlange und steckte sie auf die Stange; wenn nun die Schlangen einen bissen, und er schaute dann die eherne Schlange an, so blieb er am Leben.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.10|AT|4|4. Mose|21||0|10|Dann zogen die Israeliten weiter und lagerten sich in Oboth.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.11|AT|4|4. Mose|21||0|11|Und von Oboth zogen sie weiter und lagerten sich in Ije-Abarim in der Wüste, die östlich von Moab liegt.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.12|AT|4|4. Mose|21||0|12|Von hier zogen sie weiter und lagerten sich am Bache Sered.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.13|AT|4|4. Mose|21||0|13|Von hier zogen sie weiter und lagerten sich jenseits des Arnon, der in der Wüste ist und im Gebiet der Amoriter entspringt; denn der Arnon bildet die Grenze Moabs zwischen Moab und den Amoritern.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.14|AT|4|4. Mose|21||0|14|"Daher heisst es im Buch der Kriege des Herrn: ""Waheb in Supha / und die Täler zum Arnon hin /"|ZUE1931|Public Domain NUM.21.15|AT|4|4. Mose|21||0|15|"und den Hang der Täler, / der sich hinzieht nach dem Wohnsitz von Ar / und sich lehnt an die Grenze von Moab."""|ZUE1931|Public Domain NUM.21.16|AT|4|4. Mose|21||0|16|Von dort (zogen sie) nach Beer; das ist der Brunnen, von dem der Herr zu Mose sagte: Versammle das Volk, ich will ihnen Wasser geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.17|AT|4|4. Mose|21||0|17|"Damals sang Israel dieses Lied: ""Quill empor, Brunnen!"" singet ihm zu, /"|ZUE1931|Public Domain NUM.21.18|AT|4|4. Mose|21||0|18|dem Brunnen, den Fürsten gruben, / den die Edlen des Volkes bohrten / mit dem Szepter, mit ihren Stäben. Und von Beer (zogen sie) nach Matthana,|ZUE1931|Public Domain NUM.21.19|AT|4|4. Mose|21||0|19|und von Matthana nach Nahaliel, und von Nahaliel nach Bamoth,|ZUE1931|Public Domain NUM.21.20|AT|4|4. Mose|21||0|20|und von Bamoth in das Tal, das im Gefilde Moabs liegt, gegen den Gipfel des Pisga hin, der nach der Wüste schaut.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.21|AT|4|4. Mose|21||0|21|Und Israel sandte Boten an Sihon, den König der Amoriter, und liess ihm sagen:|ZUE1931|Public Domain NUM.21.22|AT|4|4. Mose|21||0|22|Ich möchte durch dein Land ziehen! Wir wollen nicht in Äcker noch in Weinberge abbiegen, auch kein Wasser aus den Brunnen trinken; wir wollen die Königsstrasse ziehen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.23|AT|4|4. Mose|21||0|23|Aber Sihon liess Israel nicht durch sein Gebiet ziehen, sondern versammelte sein ganzes Volk und zog Israel entgegen in die Wüste. Und als er nach Jahaz kam, stritt er wider Israel.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.24|AT|4|4. Mose|21||0|24|Israel aber schlug ihn mit der Schärfe des Schwertes und besetzte sein Land vom Arnon bis zum Jabbok, bis zu den Ammonitern; denn Jaeser war die Grenze der Ammoniter.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.25|AT|4|4. Mose|21||0|25|Und Israel nahm alle diese Städte ein und liess sich in allen Städten der Amoriter nieder, in Hesbon und in allen seinen Nebenorten.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.26|AT|4|4. Mose|21||0|26|Denn Hesbon war die Stadt Sihons, des Königs der Amoriter, der mit dem frühern König von Moab Krieg geführt und ihm sein ganzes Land bis zum Arnon abgenommen hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.27|AT|4|4. Mose|21||0|27|Darum heisst es im Spottlied: Kommet gen Hesbon, dass gebaut / und aufgerichtet werde die Stadt Sihons; /|ZUE1931|Public Domain NUM.21.28|AT|4|4. Mose|21||0|28|denn Feuer ging einst aus von Hesbon, / eine Flamme von Sihons Stadt, / die verzehrte die Städte von Moab, / verschlang die Höhen am Arnon. /|ZUE1931|Public Domain NUM.21.29|AT|4|4. Mose|21||0|29|Wehe dir, Moab, / du bist verloren, Volk des Kamos, / der seine Söhne zu Flüchtlingen machte / und seine Töchter gefangengab / Sihon, dem König der Amoriter! /|ZUE1931|Public Domain NUM.21.30|AT|4|4. Mose|21||0|30|Nun haben wir Moab beschossen / von Hesbon an bis Dibon; / wir haben Feuer gelegt bis Nophah / und bis nach Medeba.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.31|AT|4|4. Mose|21||0|31|Also liess sich Israel im Lande der Amoriter nieder.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.32|AT|4|4. Mose|21||0|32|Und Mose sandte (Leute) aus, um Jaeser auszukundschaften; dann nahmen sie es samt seinen Nebenorten ein und vertrieben die Amoriter, die dort wohnten.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.33|AT|4|4. Mose|21||0|33|Hierauf wandten sie sich und zogen den Weg nach Basan hinauf. Da rückte der König Og von Basan nach Edrei ihnen entgegen zum Streite, er und sein ganzes Volk.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.34|AT|4|4. Mose|21||0|34|Aber der Herr sprach zu Mose: Fürchte dich nicht vor ihm; denn ich gebe ihn mit Land und Leuten in deine Hand, und du magst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zu Hesbon sass.|ZUE1931|Public Domain NUM.21.35|AT|4|4. Mose|21||0|35|Und sie schlugen ihn und seine Söhne und sein ganzes Volk, dass keiner entrann und übrigblieb, und nahmen sein Land in Besitz.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.1|AT|4|4. Mose|22||0|1|DARNACH zogen die Israeliten weiter und lagerten sich in den Gefilden Moabs, jenseits des Jordan gegenüber Jericho.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.2|AT|4|4. Mose|22||0|2|Als Balak, der Sohn Zippors, sah, was Israel den Amoritern alles angetan hatte,|ZUE1931|Public Domain NUM.22.3|AT|4|4. Mose|22||0|3|befiel die Moabiter grosse Furcht vor dem Volke, weil es so zahlreich war, und es graute den Moabitern vor den Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.4|AT|4|4. Mose|22||0|4|Da sprachen die Moabiter zu den Ältesten der Midianiter: Nun wird dieser Haufe alles um uns her kahlfressen, wie das Vieh das Grün des Feldes abfrisst. Balak aber, der Sohn Zippors, war König über Moab zu jener Zeit.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.5|AT|4|4. Mose|22||0|5|Der sandte Boten an Bileam, den Sohn Beors, nach Pethor, das am (Euphrat-)Strome liegt, in das Land seiner Volksgenossen, um ihn rufen zu lassen, und liess ihm sagen: Siehe, es ist ein Volk aus Ägypten ausgezogen, und nun bedeckt es das ganze Land und hat sich mir gegenüber festgesetzt.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.6|AT|4|4. Mose|22||0|6|So komm nun und verfluche mir dieses Volk, denn es ist mir zu stark; vielleicht vermag ich es dann zu schlagen und aus dem Lande zu vertreiben. Denn ich weiss: Wen du segnest, der ist gesegnet, und wen du verfluchst, der ist verflucht.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.7|AT|4|4. Mose|22||0|7|Da gingen die Ältesten der Moabiter und die Ältesten der Midianiter mit Wahrsagerlohn hin, und als sie zu Bileam kamen, richteten sie ihm die Worte Balaks aus.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.8|AT|4|4. Mose|22||0|8|Er aber sprach zu ihnen: Bleibt heute nacht hier, so will ich euch Bescheid geben, wie der Herr mich heissen wird. Also blieben die Fürsten der Moabiter bei Bileam.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.9|AT|4|4. Mose|22||0|9|Und Gott kam zu Bileam und sprach: Wer sind die Leute da bei dir?|ZUE1931|Public Domain NUM.22.10|AT|4|4. Mose|22||0|10|Bileam antwortete Gott: Balak, der Sohn Zippors, der König von Moab, hat zu mir gesandt und mir sagen lassen:|ZUE1931|Public Domain NUM.22.11|AT|4|4. Mose|22||0|11|Siehe, ein Volk ist aus Ägypten ausgezogen und bedeckt das ganze Land; so komm nun und verfluche es mir, vielleicht kann ich es dann bekämpfen und vertreiben.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.12|AT|4|4. Mose|22||0|12|Aber Gott sprach zu Bileam: Du darfst nicht mit ihnen gehen; du darfst das Volk nicht verfluchen, denn es ist gesegnet.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.13|AT|4|4. Mose|22||0|13|Als Bileam am Morgen aufstand, sprach er zu den Fürsten Balaks: Geht hin in euer Land; denn der Herr hat sich geweigert, mich mit euch ziehen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.14|AT|4|4. Mose|22||0|14|Da machten sich die Fürsten der Moabiter auf, kamen zu Balak und sprachen: Bileam hat sich geweigert, mit uns zu kommen.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.15|AT|4|4. Mose|22||0|15|Da sandte Balak abermals Fürsten, noch zahlreicher und vornehmer als jene.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.16|AT|4|4. Mose|22||0|16|Als diese zu Bileam kamen, sprachen sie zu ihm: So lässt dir Balak, der Sohn Zippors, sagen: Lass dich doch nicht abhalten, zu mir zu kommen!|ZUE1931|Public Domain NUM.22.17|AT|4|4. Mose|22||0|17|Denn ich will dich hoch ehren, und was du von mir verlangst, das will ich tun. So komme denn und verfluche mir dieses Volk.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.18|AT|4|4. Mose|22||0|18|Bileam antwortete und sprach zu den Dienern Balaks: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so vermöchte ich doch das Wort des Herrn, meines Gottes, nicht zu übertreten, weder im Kleinen noch im Grossen.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.19|AT|4|4. Mose|22||0|19|Doch bleibt nun auch ihr heute nacht hier, damit ich erfahre, was der Herr weiter mit mir reden wird.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.20|AT|4|4. Mose|22||0|20|Da kam Gott in der Nacht zu Bileam und sprach zu ihm: Wenn die Männer gekommen sind, um dich zu rufen, so mache dich auf und gehe mit ihnen; nur musst du genau das tun, was ich dir sagen werde.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.21|AT|4|4. Mose|22||0|21|Da machte sich Bileam am Morgen auf, sattelte seine Eselin und zog mit den Fürsten der Moabiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.22|AT|4|4. Mose|22||0|22|Aber der Zorn Gottes entbrannte, weil er hinzog. Und der Engel des Herrn trat ihm als Widersacher in den Weg, während er auf seiner Eselin dahinritt und seine zwei Diener ihn begleiteten.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.23|AT|4|4. Mose|22||0|23|Als die Eselin den Engel des Herrn auf dem Wege stehen sah, das gezückte Schwert in der Hand, da wich sie vom Wege ab und ging auf dem Felde. Bileam aber schlug die Eselin, um sie wieder auf den Weg zu bringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.24|AT|4|4. Mose|22||0|24|Da trat der Engel des Herrn in den Hohlweg zwischen den Weinbergen, wo zu beiden Seiten eine Mauer war.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.25|AT|4|4. Mose|22||0|25|Als die Eselin den Engel des Herrn sah, drückte sie sich an die Wand und drückte dabei Bileams Fuss an die Wand. Da schlug er sie abermals.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.26|AT|4|4. Mose|22||0|26|Und abermals ging der Engel des Herrn voraus und trat an eine enge Stelle, wo man weder zur Rechten noch zur Linken ausweichen konnte.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.27|AT|4|4. Mose|22||0|27|Als die Eselin den Engel des Herrn sah, legte sie sich unter Bileam nieder. Da entbrannte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stock.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.28|AT|4|4. Mose|22||0|28|Der Herr aber tat der Eselin den Mund auf, und sie sprach zu Bileam: Was habe ich dir getan, dass du mich nun schon dreimal geschlagen hast?|ZUE1931|Public Domain NUM.22.29|AT|4|4. Mose|22||0|29|Bileam erwiderte der Eselin: Weil du dein Spiel mit mir getrieben hast! Hätte ich ein Schwert zur Hand, ich hätte dich schon umgebracht.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.30|AT|4|4. Mose|22||0|30|Da sprach die Eselin zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis auf diesen Tag? War es je meine Art, mich so gegen dich zu benehmen? Er sprach: Nein.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.31|AT|4|4. Mose|22||0|31|Nun öffnete der Herr dem Bileam die Augen, dass er den Engel des Herrn auf dem Wege stehen sah, das gezückte Schwert in der Hand. Da verneigte er sich und warf sich auf sein Angesicht.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.32|AT|4|4. Mose|22||0|32|Der Engel des Herrn aber sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun schon dreimal geschlagen? Siehe, ich bin ausgezogen als dein Widersacher; denn du hast die Reise überstürzt, wider meinen Willen.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.33|AT|4|4. Mose|22||0|33|Die Eselin nun hat mich gesehen und ist dreimal vor mir ausgewichen. Wenn sie nicht vor mir ausgewichen wäre, so hätte ich dich umgebracht und sie am Leben gelassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.34|AT|4|4. Mose|22||0|34|Da sprach Bileam zu dem Engel des Herrn: Ich habe gesündigt; denn ich wusste nicht, dass du mir auf dem Wege entgegenstandest. Nun aber, wenn die Sache dir missfällt, so will ich wieder umkehren.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.35|AT|4|4. Mose|22||0|35|Der Engel des Herrn aber sprach zu Bileam: Geh nur mit den Männern; doch darfst du nichts andres reden, als was ich dich heissen werde. Also zog Bileam mit den Fürsten Balaks.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.36|AT|4|4. Mose|22||0|36|Als Balak hörte, dass Bileam komme, zog er ihm entgegen nach Ar-Moab, das an der Grenze des Arnon liegt, an der äussersten Grenze.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.37|AT|4|4. Mose|22||0|37|Und Balak sprach zu Bileam: Habe ich nicht zu dir gesandt, um dich rufen zu lassen? Warum bist du nicht zu mir gekommen? Wahrlich, ich vermag doch noch, dich zu belohnen!|ZUE1931|Public Domain NUM.22.38|AT|4|4. Mose|22||0|38|Bileam antwortete Balak: Siehe, ich bin jetzt zu dir gekommen. Aber bin ich überhaupt imstande, etwas zu reden? Das Wort, das Gott mir in den Mund legt, das muss ich reden.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.39|AT|4|4. Mose|22||0|39|So zog denn Bileam mit Balak, und sie kamen nach Kirjath-Huzoth.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.40|AT|4|4. Mose|22||0|40|Hier opferte Balak Rinder und Schafe und schickte davon an Bileam und an die Fürsten, die bei ihm waren.|ZUE1931|Public Domain NUM.22.41|AT|4|4. Mose|22||0|41|Und am Morgen nahm Balak den Bileam mit sich und führte ihn hinauf nach Bamoth-Baal, von wo er den äussersten Teil des Volkes (Israel) sehen konnte.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.1|AT|4|4. Mose|23||0|1|Da sprach Bileam zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und stelle mir hier sieben Stiere und sieben Widder bereit.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.2|AT|4|4. Mose|23||0|2|Balak tat, wie Bileam sagte, und Balak und Bileam opferten auf jedem Altar einen Stier und einen Widder.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.3|AT|4|4. Mose|23||0|3|Dann sprach Bileam zu Balak: Bleibe du bei deinem Brandopfer stehen; ich aber will hingehen, ob mir vielleicht der Herr begegnet, und was er mich schauen lässt, das will ich dir kundtun. Und er ging, um den Herrn zu befragen.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.4|AT|4|4. Mose|23||0|4|Und Gott begegnete dem Bileam. Und er sprach zu ihm: Die sieben Altäre habe ich errichtet und auf jedem Altar einen Stier und einen Widder geopfert.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.5|AT|4|4. Mose|23||0|5|Der Herr aber legte Bileam ein Wort in den Mund und sprach: Gehe zu Balak zurück und sprich so und so.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.6|AT|4|4. Mose|23||0|6|Und als er zu ihm zurückkam, siehe, da stand er noch bei seinem Brandopfer, er und alle Fürsten der Moabiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.7|AT|4|4. Mose|23||0|7|"Da hob er an seinen Spruch und sprach: Aus Aram liess Balak mich holen, / der König Moabs aus den Bergen des Ostens: / ""Komm, verfluche mir Jakob, / komm, verwünsche Israel!"" /"|ZUE1931|Public Domain NUM.23.8|AT|4|4. Mose|23||0|8|Wie sollte ich fluchen, wem Gott nicht flucht? / wie sollte ich verwünschen, wen der Herr nicht verwünscht? /|ZUE1931|Public Domain NUM.23.9|AT|4|4. Mose|23||0|9|Denn von der Höhe der Felsen sehe ich es, / erschaue es von den Hügeln: / Siehe, ein Volk, das abseits wohnt, / das sich nicht rechnet unter die Heiden. /|ZUE1931|Public Domain NUM.23.10|AT|4|4. Mose|23||0|10|Wer zählt den Staub Jakobs, / wer die Tausende Israels? / Möchte ich sterben den Tod der Gerechten / und mein Ende sein wie das ihre!|ZUE1931|Public Domain NUM.23.11|AT|4|4. Mose|23||0|11|Da sprach Balak zu Bileam: Was hast du mir angetan! Meinen Feinden zu fluchen, liess ich dich holen, und siehe, du hast ja gesegnet!|ZUE1931|Public Domain NUM.23.12|AT|4|4. Mose|23||0|12|Er antwortete und sprach: Muss ich nicht darauf achten, zu reden, was mir der Herr in den Mund legt?|ZUE1931|Public Domain NUM.23.13|AT|4|4. Mose|23||0|13|Da sprach Balak zu ihm: Komm mit mir an einen andern Ort, von wo du das Volk sehen kannst; du siehst|ZUE1931|Public Domain NUM.23.14|AT|4|4. Mose|23||0|14|Und er nahm ihn mit sich auf das Späherfeld, auf den Gipfel des Pisga. Hier baute er sieben Altäre und opferte auf jedem Altar einen Stier und einen Widder:|ZUE1931|Public Domain NUM.23.15|AT|4|4. Mose|23||0|15|Und Bileam sprach zu Balak: Bleibe du hier bei deinem Brandopfer stehen, ich aber will dorthin (dem Herrn) entgegengehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.16|AT|4|4. Mose|23||0|16|Und der Herr begegnete dem Bileam und legte ihm ein Wort in den Mund und sprach: Gehe zu Balak zurück und sprich so und so.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.17|AT|4|4. Mose|23||0|17|Und als er zu ihm zurückkam, siehe, da stand er noch bei seinem Brandopfer, und die Fürsten der Moabiter neben ihm. Und Balak sprach zu ihm: Was hat der Herr gesagt?|ZUE1931|Public Domain NUM.23.18|AT|4|4. Mose|23||0|18|Da hob er an seinen Spruch und sprach: Stehe auf, Balak, und höre! / Leih mir dein Ohr, Sohn Zippors! /|ZUE1931|Public Domain NUM.23.19|AT|4|4. Mose|23||0|19|Gott ist kein Mensch, dass er lüge, / kein Menschenkind, dass ihn gereue. / Was er gesprochen, sollte er's nicht tun? / was er geredet, sollte er's nicht ausführen? /|ZUE1931|Public Domain NUM.23.20|AT|4|4. Mose|23||0|20|Siehe, zu segnen bin ich geheissen; / so muss ich segnen und kann es nicht wenden: /|ZUE1931|Public Domain NUM.23.21|AT|4|4. Mose|23||0|21|Nicht schaut man Ungemach in Jakob, / nicht sieht man Unheil in Israel. / Der Herr, sein Gott, ist mit ihm / und Königsjubel in seiner Mitte. /|ZUE1931|Public Domain NUM.23.22|AT|4|4. Mose|23||0|22|Gott, der sie aus Ägypten geführt, / ist ihnen (Waffe) wie die Hörner dem Wildstier. /|ZUE1931|Public Domain NUM.23.23|AT|4|4. Mose|23||0|23|Denn kein Zauber hat Macht über Jakob, / keine Beschwörung über Israel. / Jetzt muss man sagen: Wie Grosses / hat Gott getan an Jakob, an Israel! /|ZUE1931|Public Domain NUM.23.24|AT|4|4. Mose|23||0|24|Welch ein Volk! wie die Löwin steht es auf, / wie der Löwe erhebt es sich! / Nicht legt es sich, bis es Raub gefressen / und das Blut der Erschlagnen getrunken!|ZUE1931|Public Domain NUM.23.25|AT|4|4. Mose|23||0|25|Da sprach Balak zu Bileam: Kannst du es nicht verfluchen, so segne es doch nicht!|ZUE1931|Public Domain NUM.23.26|AT|4|4. Mose|23||0|26|"Bileam aber antwortete und sprach zu Balak: Habe ich dir nicht gesagt: ""Alles, was der Herr reden wird, das werde ich tun?"""|ZUE1931|Public Domain NUM.23.27|AT|4|4. Mose|23||0|27|Da sprach Balak zu Bileam: Komm, ich will dich an einen andern Ort führen; vielleicht gefällt es Gott, dass du es mir von dort aus verfluchest.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.28|AT|4|4. Mose|23||0|28|Und Balak nahm Bileam mit sich auf den Gipfel des Peor, der nach der Wüste schaut.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.29|AT|4|4. Mose|23||0|29|Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und stelle mir hier sieben Stiere und sieben Widder bereit.|ZUE1931|Public Domain NUM.23.30|AT|4|4. Mose|23||0|30|Balak tat, wie Bileam sagte, und opferte auf jedem Altar einen Stier und einen Widder.|ZUE1931|Public Domain NUM.24.1|AT|4|4. Mose|24||0|1|Da nun Bileam sah, dass es dem Herrn gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht wie zuvor nach Zeichen aus, sondern wandte sein Angesicht gegen die Wüste.|ZUE1931|Public Domain NUM.24.2|AT|4|4. Mose|24||0|2|Und Bileam erhob seine Augen und sah Israel nach Stämmen gelagert. Da kam der Geist Gottes über ihn,|ZUE1931|Public Domain NUM.24.3|AT|4|4. Mose|24||0|3|und er hob an seinen Spruch und sprach: So spricht Bileam, der Sohn Beors, / so spricht der Mann, des Auge aufgeschlossen ist, /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.4|AT|4|4. Mose|24||0|4|so spricht, der göttliche Reden vernimmt, / der Gesichte des Allmächtigen schaut, / hingesunken und enthüllten Auges: /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.5|AT|4|4. Mose|24||0|5|Wie schön sind deine Zelte, Jakob, / deine Wohnungen, Israel! /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.6|AT|4|4. Mose|24||0|6|Wie Täler, die sich ausbreiten, / wie Gärten am Strom, / wie Eichen, die der Herr gepflanzt, / wie Zedern am Wasser. /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.7|AT|4|4. Mose|24||0|7|Wasser rinnt aus seinen Eimern, / reichlich Wasser hat seine Saat. / Höher als Agag steigt sein König, / höher erhebt sich sein Königreich. /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.8|AT|4|4. Mose|24||0|8|Gott, der ihn aus Ägypten geführt, / ist ihm (Waffe) wie die Hörner dem Wildstier. / Er frisst die Völker, seine Feinde, / und zermalmt ihre Gebeine, / er zerschmettert seine Bedrücker. /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.9|AT|4|4. Mose|24||0|9|Er kauert nieder, legt sich hin wie der Löwe, / wie die Löwin; wer will ihn aufstören? / Gesegnet ist, wer dich segnet, / verflucht, wer dir flucht!|ZUE1931|Public Domain NUM.24.10|AT|4|4. Mose|24||0|10|Da entbrannte Balaks Zorn wider Bileam, und er schlug die Hände zusammen; und Balak sprach zu Bileam: Meinen Feinden zu fluchen, liess ich dich rufen, und siehe, du hast schon dreimal gesegnet.|ZUE1931|Public Domain NUM.24.11|AT|4|4. Mose|24||0|11|Und nun fliehe in deine Heimat! Ich gedachte dich hoch zu ehren; aber siehe, der Herr hat dir die Ehre versagt.|ZUE1931|Public Domain NUM.24.12|AT|4|4. Mose|24||0|12|Bileam antwortete Balak: Habe ich nicht schon zu deinen Boten, die du mir sandtest, gesagt:|ZUE1931|Public Domain NUM.24.13|AT|4|4. Mose|24||0|13|"""Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, vermöchte ich doch das Wort des Herrn nicht zu übertreten, sodass ich Gutes oder Böses täte nach eigenem Willen. Was der Herr redet, das muss ich reden."""|ZUE1931|Public Domain NUM.24.14|AT|4|4. Mose|24||0|14|Und nun, da ich heimziehe zu meinem Volk, wohlan, so will ich dir kundtun, was dieses Volk deinem Volk in den letzten Tagen tun wird.|ZUE1931|Public Domain NUM.24.15|AT|4|4. Mose|24||0|15|Und er hob an seinen Spruch und sprach: So spricht Bileam, der Sohn Beors, / so spricht der Mann, des Auge aufgeschlossen ist, /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.16|AT|4|4. Mose|24||0|16|so spricht, der göttliche Reden vernimmt, / der die Gedanken des Höchsten weiss, / der Gesichte des Allmächtigen schaut, / hingesunken und enthüllten Auges: /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.17|AT|4|4. Mose|24||0|17|Ich sehe ihn, doch nicht schon jetzt, / ich erschaue ihn, doch nicht schon nah: / es geht auf ein Stern aus Jakob, / ein Szepter erhebt sich aus Israel; / er zerschmettert die Schläfen Moabs, / den Scheitel aller Söhne Seths. /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.18|AT|4|4. Mose|24||0|18|Edom wird (Jakobs) Besitz, / Seir wird|ZUE1931|Public Domain NUM.24.19|AT|4|4. Mose|24||0|19|Jakob zertritt seine Feinde / und vernichtet die Flüchtlinge aus den Städten.|ZUE1931|Public Domain NUM.24.20|AT|4|4. Mose|24||0|20|Und als er Amalek sah, hob er an seinen Spruch und sprach: Amalek ist der Erstling unter den Völkern, / aber sein Ende ist Untergang.|ZUE1931|Public Domain NUM.24.21|AT|4|4. Mose|24||0|21|Und als er die Keniter sah, hob er an seinen Spruch und sprach: Fest ist dein Wohnsitz / und in den Felsen dein Nest gebaut; /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.22|AT|4|4. Mose|24||0|22|und doch ist Kain dem Verderben verfallen - / wie lange noch, so führt dich Assur in Gefangenschaft!|ZUE1931|Public Domain NUM.24.23|AT|4|4. Mose|24||0|23|Und er hob an seinen Spruch und sprach: Weh! wer wird leben bleiben, wenn Gott dies schafft? /|ZUE1931|Public Domain NUM.24.24|AT|4|4. Mose|24||0|24|Schiffe kommen von den Chittäern her, / die demütigen Assur und demütigen Heber. / Doch auch das wird untergehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.24.25|AT|4|4. Mose|24||0|25|Darnach machte sich Bileam auf und kehrte in seine Heimat zurück, und auch Balak zog seines Weges.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.1|AT|4|4. Mose|25||0|1|ALS sich Israel in Sittim niederliess, fing das Volk an, mit den Töchtern der Moabiter zu buhlen.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.2|AT|4|4. Mose|25||0|2|Diese luden das Volk zu den Opferfesten ihres Gottes ein, und das Volk ass und betete ihren Gott an.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.3|AT|4|4. Mose|25||0|3|Und Israel hängte sich an den Baal Peor. Da entbrannte der Zorn des Herrn über Israel.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.4|AT|4|4. Mose|25||0|4|Und der Herr sprach zu Mose: Nimm alle Obersten des Volkes und spiesse sie vor dem Herrn im Angesicht der Sonne an den Pfahl, damit der grimmige Zorn des Herrn von Israel ablasse.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.5|AT|4|4. Mose|25||0|5|Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Ein jeder töte diejenigen von seinen Leuten, die sich an den Baal Peor gehängt haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.6|AT|4|4. Mose|25||0|6|Und siehe, es kam einer von den Israeliten und brachte eine Midianitin zu seinen Brüdern, vor den Augen Moses und vor den Augen der ganzen Gemeinde Israel, während sie am Eingang des heiligen Zeltes wehklagten.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.7|AT|4|4. Mose|25||0|7|Als Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, das sah, erhob er sich aus der Gemeinde, nahm einen Spiess zur Hand|ZUE1931|Public Domain NUM.25.8|AT|4|4. Mose|25||0|8|und ging dem Israeliten nach ins Schlafgemach und durchstach sie beide, den Israeliten und das Weib, durch den Bauch. Da ward der Plage Einhalt getan unter den Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.9|AT|4|4. Mose|25||0|9|Die Zahl derer aber, die an der Plage starben, betrug 24 000.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.10|AT|4|4. Mose|25||0|10|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.25.11|AT|4|4. Mose|25||0|11|Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat meinen Grimm von den Israeliten abgewandt, indem er an meiner Statt unter ihnen eiferte, sodass ich die Israeliten nicht durch mein Eifern vertilgt habe.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.12|AT|4|4. Mose|25||0|12|Darum sprich: Siehe, ich schliesse meinen Bund mit ihm zum Heil:|ZUE1931|Public Domain NUM.25.13|AT|4|4. Mose|25||0|13|Er und sein Geschlecht nach ihm sollen das Recht des Priestertums für alle Zeiten haben, weil er für seinen Gott geeifert und den Israeliten Sühne erwirkt hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.14|AT|4|4. Mose|25||0|14|Der getötete Israelit aber, der samt der Midianitin getötet worden war, hiess Simri, Salus Sohn, ein Stammesfürst aus Simeon;|ZUE1931|Public Domain NUM.25.15|AT|4|4. Mose|25||0|15|und das midianitische Weib, das getötet worden war, hiess Kosbi, Tochter Zurs; der war das Haupt eines Geschlechtes, einer Familie unter den Midianitern.|ZUE1931|Public Domain NUM.25.16|AT|4|4. Mose|25||0|16|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.25.17|AT|4|4. Mose|25||0|17|Bekämpft die Midianiter und schlagt sie;|ZUE1931|Public Domain NUM.25.18|AT|4|4. Mose|25||0|18|denn sie haben euch bekämpft durch ihre Arglist, die sie wider euch verübt haben hinsichtlich des Peor und hinsichtlich ihrer Volksgenossin Kosbi, der Fürstentochter aus Midian, die am Tag der Plage um des Peor willen getötet wurde.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.1|AT|4|4. Mose|26||0|1|NACH der Plage aber sprach der Herr zu Mose und Eleasar, dem Sohne Aarons, des Priesters:|ZUE1931|Public Domain NUM.26.2|AT|4|4. Mose|26||0|2|Stellt die Gesamtzahl der ganzen Gemeinde Israel fest, Familie für Familie, aller wehrfähigen Leute in Israel, von zwanzig Jahren an und darüber.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.3|AT|4|4. Mose|26||0|3|Und Mose und Eleasar, der Priester, musterten sie in den Gefilden Moabs am Jordan gegenüber Jericho,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.4|AT|4|4. Mose|26||0|4|von zwanzig Jahren an und darüber, wie der Herr dem Mose geboten hatte. Dies aber waren die Israeliten, die aus dem Lande Ägypten ausgezogen waren:|ZUE1931|Public Domain NUM.26.5|AT|4|4. Mose|26||0|5|Ruben, der Erstgeborne Israels. Die Söhne Rubens nach ihren Geschlechtern: von Henoch das Geschlecht der Henochiter, von Pallu das Geschlecht der Palluiter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.6|AT|4|4. Mose|26||0|6|von Hezron das Geschlecht der Hezroniter, von Karmi das Geschlecht der Karmiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.7|AT|4|4. Mose|26||0|7|Das sind die Geschlechter der Rubeniten. Ihre Gemusterten zählten 43 730 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.8|AT|4|4. Mose|26||0|8|Die Söhne Pallus: Eliab.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.9|AT|4|4. Mose|26||0|9|Die Söhne Eliabs: Nemuel, Dathan und Abiram. Das sind der Dathan und der Abiram, die von der Gemeinde berufen waren und die wider Mose und Aaron haderten in der Rotte Korahs, als sie wider den Herrn haderte,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.10|AT|4|4. Mose|26||0|10|worauf die Erde ihren Mund auftat und sie samt Korah verschlang, während die Rotte starb, indem das Feuer die 250 Männer verzehrte, sodass sie zum Mahnzeichen wurden.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.11|AT|4|4. Mose|26||0|11|Die Söhne Korahs aber kamen nicht um.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.12|AT|4|4. Mose|26||0|12|Die Söhne Simeons nach ihren Geschlechtern: von Nemuel das Geschlecht der Nemueliter, von Jamin das Geschlecht der Jaminiter, von Jachin das Geschlecht der Jachiniter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.13|AT|4|4. Mose|26||0|13|von Serah das Geschlecht der Sarhiter, von Saul das Geschlecht der Sauliter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.14|AT|4|4. Mose|26||0|14|Das sind die Geschlechter der Simeoniten. Ihre Gemusterten zählten 22 200 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.15|AT|4|4. Mose|26||0|15|Die Söhne Gads nach ihren Geschlechtern: von Zephon das Geschlecht der Zephoniter, von Haggi das Geschlecht der Haggiter, von Suni das Geschlecht der Suniter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.16|AT|4|4. Mose|26||0|16|von Osni das Geschlecht der Osniter, von Eri das Geschlecht der Eriter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.17|AT|4|4. Mose|26||0|17|von Arod das Geschlecht der Aroditer, von Areeli das Geschlecht der Areeliter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.18|AT|4|4. Mose|26||0|18|Das sind die Geschlechter der Söhne Gads. Ihre Gemusterten zählten 40 500 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.19|AT|4|4. Mose|26||0|19|Die Söhne Judas: Er und Onan. Er und Onan aber starben im Lande Kanaan.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.20|AT|4|4. Mose|26||0|20|Die Söhne Judas nach ihren Geschlechtern waren: von Sela das Geschlecht der Selaniter, von Perez das Geschlecht der Parziter, von Serah das Geschlecht der Sarhiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.21|AT|4|4. Mose|26||0|21|Und die Söhne des Perez waren: von Hezron das Geschlecht der Hezroniter, von Hamul das Geschlecht der Hamuliter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.22|AT|4|4. Mose|26||0|22|Das sind die Geschlechter Judas. Ihre Gemusterten zählten 76 500 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.23|AT|4|4. Mose|26||0|23|Die Söhne Issaschars nach ihren Geschlechtern: von Thola das Geschlecht der Tholaiter, von Puwa das Geschlecht der Puniter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.24|AT|4|4. Mose|26||0|24|von Jasub das Geschlecht der Jasubiter, von Simron das Geschlecht der Simroniter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.25|AT|4|4. Mose|26||0|25|Das sind die Geschlechter Issaschars. Ihre Gemusterten zählten 64 300 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.26|AT|4|4. Mose|26||0|26|Die Söhne Sebulons nach ihren Geschlechtern: von Sered das Geschlecht der Sarditer, von Elon das Geschlecht der Eloniter, von Jahaleel das Geschlecht der Jahaleeliter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.27|AT|4|4. Mose|26||0|27|Das sind die Geschlechter der Sebuloniten. Ihre Gemusterten zählten 60 500 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.28|AT|4|4. Mose|26||0|28|Die Söhne Josephs nach ihren Geschlechtern: Manasse und Ephraim.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.29|AT|4|4. Mose|26||0|29|Die Söhne Manasses: von Machir das Geschlecht der Machiriter. Machir aber zeugte den Gilead; von Gilead das Geschlecht der Gileaditer.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.30|AT|4|4. Mose|26||0|30|Dies sind die Söhne Gileads: von Jeser das Geschlecht der Jesriter, von Helek das Geschlecht der Helkiter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.31|AT|4|4. Mose|26||0|31|von Asriel das Geschlecht der Asrieliter, von Sechem das Geschlecht der Sichmiter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.32|AT|4|4. Mose|26||0|32|von Semida das Geschlecht der Semidaiter, von Hepher das Geschlecht der Hephriter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.33|AT|4|4. Mose|26||0|33|Zelophhad aber, Hephers Sohn, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter, und die Töchter Zelophhads hiessen Mahala, Noa, Hogla, Milka und Thirza.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.34|AT|4|4. Mose|26||0|34|Das sind die Geschlechter Manasses. Ihre Gemusterten zählten 52 700 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.35|AT|4|4. Mose|26||0|35|Dies sind die Söhne Ephraims nach ihren Geschlechtern: von Suthelah das Geschlecht der Suthalhiter, von Becher das Geschlecht der Bachriter, von Thahan das Geschlecht der Thahaniter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.36|AT|4|4. Mose|26||0|36|Dies sind die Söhne Suthelahs: von Eran das Geschlecht der Eraniter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.37|AT|4|4. Mose|26||0|37|Das sind die Geschlechter der Söhne Ephraims. Ihre Gemusterten zählten 32 500 Mann. Das sind die Söhne Josephs nach ihren Geschlechtern.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.38|AT|4|4. Mose|26||0|38|Die Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern: von Bela das Geschlecht der Baliter, von Asbel das Geschlecht der Asbeliter, von Ahiram das Geschlecht der Ahiramiter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.39|AT|4|4. Mose|26||0|39|von Supham das Geschlecht der Suphamiter, von Hupham das Geschlecht der Huphamiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.40|AT|4|4. Mose|26||0|40|Die Söhne Belas aber waren Ard und Naeman; von Ard das Geschlecht der Arditer, von Naeman das Geschlecht der Naemiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.41|AT|4|4. Mose|26||0|41|Das sind die Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern. Ihre Gemusterten zählten 45 600 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.42|AT|4|4. Mose|26||0|42|Dies sind die Söhne Dans nach ihren Geschlechtern: von Suham das Geschlecht der Suhamiter. Das sind die Geschlechter Dans nach ihren Geschlechtern.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.43|AT|4|4. Mose|26||0|43|Alle Geschlechter der Suhamiter zählten an Gemusterten 64 400 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.44|AT|4|4. Mose|26||0|44|Die Söhne Assers nach ihren Geschlechtern: von Jimna das Geschlecht der Jimniter, von Jiswi das Geschlecht der Jiswiter, von Beria das Geschlecht der Beriiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.45|AT|4|4. Mose|26||0|45|Von den Söhnen Berias: von Heber das Geschlecht der Hebriter, von Malkiel das Geschlecht der Malkieliter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.46|AT|4|4. Mose|26||0|46|Und die Tochter Assers hiess Serah.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.47|AT|4|4. Mose|26||0|47|Das sind die Geschlechter der Söhne Assers. Ihre Gemusterten zählten 53 400 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.48|AT|4|4. Mose|26||0|48|Die Söhne Naphthalis nach ihren Geschlechtern: von Jahazeel das Geschlecht der Jahazeeliter, von Guni das Geschlecht der Guniter,|ZUE1931|Public Domain NUM.26.49|AT|4|4. Mose|26||0|49|von Jezer das Geschlecht der Jizriter, von Sillem das Geschlecht der Sillemiter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.50|AT|4|4. Mose|26||0|50|Das sind die Geschlechter Naphthalis nach ihren Geschlechtern. Ihre Gemusterten zählten 45 400 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.51|AT|4|4. Mose|26||0|51|Das sind die Gemusterten unter den Israeliten: 601 730 Mann.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.52|AT|4|4. Mose|26||0|52|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.26.53|AT|4|4. Mose|26||0|53|Diesen soll das Land als Erbgut zugeteilt werden nach der Zahl der Namen.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.54|AT|4|4. Mose|26||0|54|Den grössern (Stämmen) sollst du ein grosses Erbgut geben, und den kleinern ein kleines; jedem (Stamm) soll man sein Erbteil geben nach der Zahl seiner Gemusterten.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.55|AT|4|4. Mose|26||0|55|Doch soll das Land durchs Los verteilt werden, sodass sie nach den Namen der Stämme ihrer Väter ihr Erbgut erhalten;|ZUE1931|Public Domain NUM.26.56|AT|4|4. Mose|26||0|56|nach dem Los soll das Erbgut zwischen den grössern und den kleinern (Stämmen) verteilt werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.57|AT|4|4. Mose|26||0|57|Und dies sind die Gemusterten unter den Leviten nach ihren Geschlechtern: von Gerson das Geschlecht der Gersoniter, von Kahath das Geschlecht der Kahathiter, von Merari das Geschlecht der Merariter.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.58|AT|4|4. Mose|26||0|58|Dies sind die Geschlechter Levis: das Geschlecht der Libniter, das Geschlecht der Hebroniter, das Geschlecht der Mahaliter, das Geschlecht der Musiter, das Geschlecht der Korhiter. Kahath aber zeugte Amram.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.59|AT|4|4. Mose|26||0|59|Und das Weib Amrams hiess Jochebed, die Tochter Levis, die ihm in Ägypten geboren wurde; sie gebar dem Amram Aaron und Mose und deren Schwester Mirjam.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.60|AT|4|4. Mose|26||0|60|Dem Aaron aber wurden geboren Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.61|AT|4|4. Mose|26||0|61|Nadab und Abihu aber starben, als sie vor dem Herrn ein ungehöriges Feueropfer darbrachten.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.62|AT|4|4. Mose|26||0|62|Und ihre Gemusterten zählten 23 000, alles, was männlich war, von einem Monat an und darüber; denn sie waren nicht mit den (übrigen) Israeliten gemustert worden, weil ihnen kein Erbgut unter den Israeliten gegeben wurde.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.63|AT|4|4. Mose|26||0|63|Das sind diejenigen, die von Mose und Eleasar, dem Priester, gemustert wurden; diese beiden nämlich musterten die Israeliten in den Gefilden Moabs am Jordan gegenüber Jericho.|ZUE1931|Public Domain NUM.26.64|AT|4|4. Mose|26||0|64|Darunter war keiner von denen, die von Mose und Aaron, dem Priester, gemustert worden waren, als diese die Israeliten in der Wüste am Sinai musterten;|ZUE1931|Public Domain NUM.26.65|AT|4|4. Mose|26||0|65|denn der Herr hatte ihnen gesagt, sie müssten in der Wüste sterben, und es war keiner von ihnen übriggeblieben ausser Kaleb, dem Sohne Jephunnes, und Josua, dem Sohne Nuns.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.1|AT|4|4. Mose|27||0|1|DA kamen die Töchter Zelophhads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, aus den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josephs - seine Töchter hiessen Mahala, Noa, Hogla, Milka und Thirza -,|ZUE1931|Public Domain NUM.27.2|AT|4|4. Mose|27||0|2|und traten vor Mose und Eleasar, den Priester, vor die Fürsten und die ganze Gemeinde an den Eingang des heiligen Zeltes und sprachen:|ZUE1931|Public Domain NUM.27.3|AT|4|4. Mose|27||0|3|Unser Vater ist in der Wüste gestorben; doch war er nicht bei der Rotte, die sich wider den Herrn zusammentat, bei der Rotte Korahs, sondern er starb um eigner Sünde willen, ohne Söhne zu hinterlassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.4|AT|4|4. Mose|27||0|4|Warum soll nun der Name unsres Vaters aus seinem Geschlechte verschwinden, weil er keinen Sohn hat? Gebt uns Grundbesitz unter den Brüdern unsres Vaters.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.5|AT|4|4. Mose|27||0|5|Da brachte Mose ihre Rechtssache vor den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.6|AT|4|4. Mose|27||0|6|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.27.7|AT|4|4. Mose|27||0|7|Die Töchter Zelophhads haben recht. Du sollst ihnen in der Tat erblichen Grundbesitz unter den Brüdern ihres Vaters geben und sollst ihnen das Erbe ihres Vaters zukommen lassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.8|AT|4|4. Mose|27||0|8|Und zu den Israeliten sollst du sagen: Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hat, so sollt ihr sein Erbe seiner Tochter zukommen lassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.9|AT|4|4. Mose|27||0|9|Und hat er keine Tochter, so sollt ihr sein Erbe seinen Brüdern geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.10|AT|4|4. Mose|27||0|10|Hat er auch keine Brüder, so sollt ihr sein Erbe den Brüdern seines Vaters geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.11|AT|4|4. Mose|27||0|11|Und hatte sein Vater keine Brüder, so sollt ihr sein Erbe seinem nächsten Blutsverwandten aus seinem Geschlechte geben, und dieser soll es in Besitz nehmen. Das soll den Israeliten als Rechtssatzung gelten, wie der Herr dem Mose geboten hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.12|AT|4|4. Mose|27||0|12|UND der Herr sprach zu Mose: Steige auf das Gebirge Abarim hier und besieh dir das Land, das ich den Israeliten bestimmt habe.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.13|AT|4|4. Mose|27||0|13|Und wenn du es gesehen hast, so wirst auch du zu deinen Stammesgenossen versammelt werden wie dein Bruder Aaron,|ZUE1931|Public Domain NUM.27.14|AT|4|4. Mose|27||0|14|weil ihr in der Wüste Zin bei dem Hadern der Gemeinde meinem Befehle, mich vor ihren Augen durch das Wasser zu verherrlichen, ungehorsam gewesen seid. Das ist das Haderwasser von Kades in der Wüste Zin.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.15|AT|4|4. Mose|27||0|15|Und Mose redete mit dem Herrn und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.27.16|AT|4|4. Mose|27||0|16|Der Herr, der Gott des Lebensodems in allem Fleisch, wolle einen Mann über die Gemeinde setzen,|ZUE1931|Public Domain NUM.27.17|AT|4|4. Mose|27||0|17|der vor ihnen her ins Feld und wieder heim ziehe, der sie ins Feld und wieder heim führe, dass die Gemeinde des Herrn nicht sei wie die Schafe, die keinen Hirten haben.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.18|AT|4|4. Mose|27||0|18|Und der Herr sprach zu Mose: Nimm dir Josua, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und stütze deine Hand auf ihn.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.19|AT|4|4. Mose|27||0|19|Dann stelle ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde und setze ihn ein vor ihren Augen;|ZUE1931|Public Domain NUM.27.20|AT|4|4. Mose|27||0|20|lege auch von deiner Hoheit auf ihn, damit die ganze Gemeinde Israel ihm gehorsam sei.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.21|AT|4|4. Mose|27||0|21|Er soll aber vor Eleasar, den Priester, treten, und der soll für ihn die Entscheidung der Urim vor dem Herrn einholen. Nach seinem Worte sollen sie ins Feld ziehen, und nach seinem Worte sollen sie heimziehen, er und alle Israeliten mit ihm, die ganze Gemeinde.|ZUE1931|Public Domain NUM.27.22|AT|4|4. Mose|27||0|22|Und Mose tat, wie ihm der Herr geboten hatte: er nahm Josua und stellte ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde;|ZUE1931|Public Domain NUM.27.23|AT|4|4. Mose|27||0|23|dann stützte er seine Hände auf ihn und setzte ihn ein, wie der Herr durch Mose befohlen hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.1|AT|4|4. Mose|28||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.28.2|AT|4|4. Mose|28||0|2|Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Meine Opfergaben, meine Speise, sollt ihr mir als lieblich duftende Feueropfer an meinen Festtagen gewissenhaft darbringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.3|AT|4|4. Mose|28||0|3|Und sprich zu ihnen: Dies ist das Feueropfer, das ihr dem Herrn darbringen sollt: Tag für Tag zwei einjährige fehllose Lämmer als tägliches Brandopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.4|AT|4|4. Mose|28||0|4|Das eine Lamm sollst du am Morgen darbringen, das andre um die Abendzeit;|ZUE1931|Public Domain NUM.28.5|AT|4|4. Mose|28||0|5|dazu ein zehntel Epha Semmelmehl als Speisopfer, eingerührt mit einem viertel Hin Öl von zerstossenen Oliven.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.6|AT|4|4. Mose|28||0|6|Das ist das tägliche Brandopfer, das am Berge Sinai dargebracht wurde, als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.7|AT|4|4. Mose|28||0|7|Und das zugehörige Trankopfer besteht aus einem viertel Hin für jedes Lamm; im Heiligtum soll man dem Herrn das Trankopfer von starkem Getränk ausgiessen.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.8|AT|4|4. Mose|28||0|8|Das andre Lamm sollst du um die Abendzeit darbringen; mit demselben Speisopfer wie am Morgen und mit dem zugehörigen Trankopfer sollst du es darbringen als lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.9|AT|4|4. Mose|28||0|9|Am Sabbattag aber zwei einjährige fehllose Lämmer und zwei zehntel Epha Semmelmehl, mit Öl eingerührt, als Speisopfer und das zugehörige Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.10|AT|4|4. Mose|28||0|10|Das ist das Brandopfer, das an jedem Sabbat zum täglichen Brandopfer und seinem Trankopfer hinzukommt.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.11|AT|4|4. Mose|28||0|11|Jeweilen am ersten Tage eurer Monate aber sollt ihr dem Herrn ein Brandopfer darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben einjährige fehllose Lämmer;|ZUE1931|Public Domain NUM.28.12|AT|4|4. Mose|28||0|12|dazu je drei zehntel Epha Semmelmehl, mit Öl eingerührt, als Speisopfer zu jedem Stier, zwei zehntel Semmelmehl, mit Öl eingerührt, zu dem Widder|ZUE1931|Public Domain NUM.28.13|AT|4|4. Mose|28||0|13|und je ein zehntel Semmelmehl, mit Öl eingerührt, als Speisopfer zu jedem Lamm, (dies alles) als lieblich duftendes Brandopfer, als Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.14|AT|4|4. Mose|28||0|14|Und das zugehörige Trankopfer soll sein: ein halbes Hin Wein zu jedem Stier, ein drittel Hin zu dem Widder, ein viertel Hin zu jedem Lamm. Das ist das Neumondsbrandopfer an jedem Neumond im Jahr.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.15|AT|4|4. Mose|28||0|15|Auch soll man dem Herrn einen Ziegenbock als Sündopfer darbringen ausser dem täglichen Brandopfer und seinem Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.16|AT|4|4. Mose|28||0|16|Am vierzehnten Tage des ersten Monats aber ist Passafeier für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.17|AT|4|4. Mose|28||0|17|Und am fünfzehnten Tage desselben Monats ist ein Fest; da soll man sieben Tage lang ungesäuerte Brote essen.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.18|AT|4|4. Mose|28||0|18|Am ersten Tage findet eine heilige Festversammlung statt; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.19|AT|4|4. Mose|28||0|19|Und als Feueropfer, als Brandopfer sollt ihr dem Herrn darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben einjährige Lämmer - fehllos sollen sie sein -|ZUE1931|Public Domain NUM.28.20|AT|4|4. Mose|28||0|20|samt dem zugehörigen Speisopfer von Semmelmehl, mit Öl eingerührt: je drei zehntel Epha auf jeden Stier sollt ihr darbringen, zwei zehntel auf den Widder|ZUE1931|Public Domain NUM.28.21|AT|4|4. Mose|28||0|21|und je ein zehntel auf jedes von den sieben Lämmern;|ZUE1931|Public Domain NUM.28.22|AT|4|4. Mose|28||0|22|dazu einen Bock als Sündopfer, um euch Sühne zu erwirken.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.23|AT|4|4. Mose|28||0|23|Das alles sollt ihr darbringen ausser dem Morgenbrandopfer, das als tägliches Brandopfer gilt.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.24|AT|4|4. Mose|28||0|24|Diese selben (Opfer) sollt ihr täglich, sieben Tage lang, als lieblich duftende Feueropferspeise dem Herrn darbringen; neben dem täglichen Brandopfer und seinem Trankopfer soll es dargebracht werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.25|AT|4|4. Mose|28||0|25|Und am siebenten Tage sollt ihr eine heilige Festversammlung halten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.26|AT|4|4. Mose|28||0|26|Und am Tage der Erstlinge, wenn ihr dem Herrn ein Speisopfer vom neuen Korn darbringt, an eurem Wochenfeste, sollt ihr eine heilige Festversammlung halten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.27|AT|4|4. Mose|28||0|27|Und ihr sollt dem Herrn ein lieblich duftendes Brandopfer darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben einjährige Lämmer - fehllos sollen sie sein -|ZUE1931|Public Domain NUM.28.28|AT|4|4. Mose|28||0|28|samt dem zugehörigen Speisopfer von Semmelmehl, mit Öl eingerührt: je drei zehntel Epha auf jeden Stier, zwei zehntel auf den Widder|ZUE1931|Public Domain NUM.28.29|AT|4|4. Mose|28||0|29|und je ein zehntel auf jedes von den sieben Lämmern;|ZUE1931|Public Domain NUM.28.30|AT|4|4. Mose|28||0|30|dazu einen Ziegenbock, um euch Sühne zu erwirken.|ZUE1931|Public Domain NUM.28.31|AT|4|4. Mose|28||0|31|Ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und den zugehörigen Trankopfern sollt ihr es darbringen.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.1|AT|4|4. Mose|29||0|1|Und am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr eine heilige Festversammlung halten, da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun; ein Tag des Lärmblasens ist es für euch.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.2|AT|4|4. Mose|29||0|2|Und ihr sollt dem Herrn ein lieblich duftendes Brandopfer darbringen: einen jungen Stier, einen Widder und sieben einjährige fehllose Lämmer|ZUE1931|Public Domain NUM.29.3|AT|4|4. Mose|29||0|3|samt dem zugehörigen Speisopfer von Semmelmehl, mit Öl eingerührt: drei zehntel Epha zu dem Stier, zwei zehntel zu dem Widder|ZUE1931|Public Domain NUM.29.4|AT|4|4. Mose|29||0|4|und je ein zehntel auf jedes von den sieben Lämmern;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.5|AT|4|4. Mose|29||0|5|dazu einen Ziegenbock als Sündopfer, um euch Sühne zu erwirken -|ZUE1931|Public Domain NUM.29.6|AT|4|4. Mose|29||0|6|ausser dem Neumondsbrandopfer mit seinem Speisopfer und ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer nebst den vorgeschriebenen Trankopfern -, ein lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.7|AT|4|4. Mose|29||0|7|Und am zehnten Tage desselben siebenten Monats sollt ihr eine heilige Festversammlung halten und fasten; da dürft ihr keinerlei Arbeit tun.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.8|AT|4|4. Mose|29||0|8|Und ihr sollt dem Herrn ein lieblich duftendes Brandopfer darbringen: einen jungen Stier, einen Widder und sieben einjährige Lämmer - fehllos sollen sie sein -|ZUE1931|Public Domain NUM.29.9|AT|4|4. Mose|29||0|9|samt dem zugehörigen Speisopfer von Semmelmehl, mit Öl eingerührt: drei zehntel Epha zu dem Stier, zwei zehntel zu dem Widder|ZUE1931|Public Domain NUM.29.10|AT|4|4. Mose|29||0|10|und je ein zehntel auf jedes von den sieben Lämmern,|ZUE1931|Public Domain NUM.29.11|AT|4|4. Mose|29||0|11|dazu einen Ziegenbock als Sündopfer ausser dem Sündopfer der Sühnung und dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer nebst den zugehörigen Trankopfern.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.12|AT|4|4. Mose|29||0|12|Und am fünfzehnten Tage des siebenten Monats sollt ihr eine heilige Festversammlung halten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun, sondern sollt dem Herrn ein Fest feiern, sieben Tage lang.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.13|AT|4|4. Mose|29||0|13|Und ihr sollt dem Herrn ein Brandopfer darbringen, ein lieblich duftendes Feueropfer: dreizehn junge Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer - fehllos sollen sie sein -|ZUE1931|Public Domain NUM.29.14|AT|4|4. Mose|29||0|14|samt dem zugehörigen Speisopfer von Semmelmehl, mit Öl eingerührt: je drei zehntel Epha auf jeden von den dreizehn Stieren, je zwei zehntel auf jeden von den beiden Widdern|ZUE1931|Public Domain NUM.29.15|AT|4|4. Mose|29||0|15|und je ein zehntel auf jedes von den vierzehn Lämmern;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.16|AT|4|4. Mose|29||0|16|dazu einen Ziegenbock als Sündopfer ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.17|AT|4|4. Mose|29||0|17|Am zweiten Tage: zwölf junge Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige fehllose Lämmer|ZUE1931|Public Domain NUM.29.18|AT|4|4. Mose|29||0|18|samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern zu den Stieren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Zahl, nach der Vorschrift;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.19|AT|4|4. Mose|29||0|19|dazu einen Ziegenbock als Sündopfer ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.20|AT|4|4. Mose|29||0|20|Am dritten Tage: elf Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige fehllose Lämmer,|ZUE1931|Public Domain NUM.29.21|AT|4|4. Mose|29||0|21|samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern zu den Stieren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Zahl, nach der Vorschrift;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.22|AT|4|4. Mose|29||0|22|dazu einen Bock als Sündopfer ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.23|AT|4|4. Mose|29||0|23|Am vierten Tage: zehn Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige fehllose Lämmer|ZUE1931|Public Domain NUM.29.24|AT|4|4. Mose|29||0|24|samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern zu den Stieren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Zahl, nach der Vorschrift;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.25|AT|4|4. Mose|29||0|25|dazu einen Ziegenbock als Sündopfer ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.26|AT|4|4. Mose|29||0|26|Am fünften Tage: neun Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige fehllose Lämmer|ZUE1931|Public Domain NUM.29.27|AT|4|4. Mose|29||0|27|samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern zu den Stieren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Zahl, nach der Vorschrift;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.28|AT|4|4. Mose|29||0|28|dazu einen Bock als Sündopfer ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.29|AT|4|4. Mose|29||0|29|Am sechsten Tage: acht Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige fehllose Lämmer|ZUE1931|Public Domain NUM.29.30|AT|4|4. Mose|29||0|30|samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern zu den Stieren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Zahl, nach der Vorschrift;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.31|AT|4|4. Mose|29||0|31|dazu einen Bock als Sündopfer ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.32|AT|4|4. Mose|29||0|32|Am siebenten Tage: sieben Stiere, zwei Widder und vierzehn einjährige fehllose Lämmer|ZUE1931|Public Domain NUM.29.33|AT|4|4. Mose|29||0|33|samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern zu den Stieren, den Widdern und den Lämmern, entsprechend ihrer Zahl, nach der Vorschrift;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.34|AT|4|4. Mose|29||0|34|dazu einen Bock als Sündopfer ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.35|AT|4|4. Mose|29||0|35|Am achten Tage aber sollt ihr eine Festversammlung halten; da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.36|AT|4|4. Mose|29||0|36|Und ihr sollt dem Herrn ein Brandopfer darbringen, ein lieblich duftendes Feueropfer: einen Stier, einen Widder und sieben einjährige fehllose Lämmer|ZUE1931|Public Domain NUM.29.37|AT|4|4. Mose|29||0|37|samt dem zugehörigen Speisopfer und den Trankopfern zu dem Stier, dem Widder und den Lämmern, entsprechend ihrer Zahl, nach der Vorschrift;|ZUE1931|Public Domain NUM.29.38|AT|4|4. Mose|29||0|38|dazu einen Bock als Sündopfer ausser dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und Trankopfer.|ZUE1931|Public Domain NUM.29.39|AT|4|4. Mose|29||0|39|Diese (Opfer) sollt ihr dem Herrn an euren Festen darbringen ausser dem, was ihr an Brandopfern, Speisopfern, Trankopfern und Heilsopfern infolge eines Gelübdes oder freiwillig darbringt.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.1|AT|4|4. Mose|30||0|1|Und Mose sagte den Israeliten alles, was ihm der Herr geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.2|AT|4|4. Mose|30||0|2|UND Mose redete mit den Stammeshäuptern der Israeliten und sprach: Dies ist's, was der Herr geboten hat:|ZUE1931|Public Domain NUM.30.3|AT|4|4. Mose|30||0|3|Wenn ein Mann dem Herrn ein Gelübde tut oder einen Eid schwört, sich eine Enthaltung auferlegen zu wollen, so soll er sein Wort nicht brechen; genau wie er es ausgesprochen hat, soll er es halten.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.4|AT|4|4. Mose|30||0|4|Und wenn ein Weib dem Herrn ein Gelübde tut oder sich eine Enthaltung auferlegt, solange sie noch ledig im Hause ihres Vaters ist,|ZUE1931|Public Domain NUM.30.5|AT|4|4. Mose|30||0|5|und ihr Vater hört von ihrem Gelübde und der Enthaltung, die sie sich auferlegt hat, und schweigt dazu, so gelten alle ihre Gelübde, und jede Enthaltung, die sie sich auferlegt hat, besteht zu Recht.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.6|AT|4|4. Mose|30||0|6|Wenn aber ihr Vater an dem Tage, da er davon hört, ihr wehrt, so gilt kein Gelübde und keine Enthaltung, die sie sich auferlegt hat, und der Herr wird ihr vergeben, weil ihr Vater ihr gewehrt hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.7|AT|4|4. Mose|30||0|7|Und wenn sie sich verheiratet, während sie noch ihre Gelübde oder eine Verpflichtung zu erfüllen hat, die sie durch ein unbedachtes Wort auf sich genommen,|ZUE1931|Public Domain NUM.30.8|AT|4|4. Mose|30||0|8|und ihr Mann hört davon, schweigt aber dazu an dem Tage, da er davon hört, so gelten ihre Gelübde, und die Enthaltungen, die sie sich auferlegt hat, bestehen zu Recht.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.9|AT|4|4. Mose|30||0|9|Wenn aber ihr Mann an dem Tage, da er davon hört, ihr wehrt, so hebt er damit ihr Gelübde auf, das sie zu erfüllen hätte, und ebenso die Verpflichtung, die sie durch ein unbedachtes Wort auf sich genommen hat, und der Herr wird ihr vergeben.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.10|AT|4|4. Mose|30||0|10|Das Gelübde einer Witwe oder einer Verstossenen, alles, was sie sich auferlegt hat, besteht für sie zu Recht.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.11|AT|4|4. Mose|30||0|11|Wenn sie aber im Hause ihres Mannes ein Gelübde tut oder durch einen Eid sich eine Enthaltung auferlegt,|ZUE1931|Public Domain NUM.30.12|AT|4|4. Mose|30||0|12|und ihr Mann hört davon, schweigt aber dazu und wehrt ihr nicht, so gelten alle ihre Gelübde, und jede Enthaltung, die sie sich auferlegt hat, besteht zu Recht.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.13|AT|4|4. Mose|30||0|13|Wenn jedoch ihr Mann an dem Tage, da er davon hört, es aufhebt, so gilt nichts von dem, was sie ausgesprochen hat, kein Gelübde und keine Enthaltung; ihr Mann hat es aufgehoben, und der Herr wird ihr vergeben.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.14|AT|4|4. Mose|30||0|14|Jedes Gelübde und jeden Enthaltungseid zum Zweck der Kasteiung kann ihr Mann zu Recht bestehen lassen oder aufheben.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.15|AT|4|4. Mose|30||0|15|Wenn ihr Mann bis zum andern Tage dazu schweigt, so lässt er damit alle ihre Gelübde oder Enthaltungen, die sie zu erfüllen hat, zu Recht bestehen; er hat sie zu Recht bestehen lassen, weil er an dem Tage, da er davon hörte, dazu schwieg.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.16|AT|4|4. Mose|30||0|16|Wenn er sie aber (erst einige Zeit), nachdem er davon gehört hat, aufhebt, so hat er ihre Schuld zu tragen.|ZUE1931|Public Domain NUM.30.17|AT|4|4. Mose|30||0|17|Das sind die Satzungen, die der Herr dem Mose geboten hat, damit sie gelten zwischen Mann und Weib und zwischen Vater und Tochter, solange sie noch ledig im Hause ihres Vaters ist.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.1|AT|4|4. Mose|31||0|1|UND der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.31.2|AT|4|4. Mose|31||0|2|Räche die Israeliten an den Midianitern! Darnach wirst du zu deinen Stammesgenossen versammelt werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.3|AT|4|4. Mose|31||0|3|Da redete Mose mit dem Volk und sprach: Rüstet aus eurer Mitte Leute zum Kriegszug aus; sie sollen wider die Midianiter ziehen, um die Rache des Herrn an den Midianitern zu vollstrecken.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.4|AT|4|4. Mose|31||0|4|Aus jedem Stamm, von allen Stämmen Israels, sollt ihr je tausend Mann zum Kriegszug entsenden.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.5|AT|4|4. Mose|31||0|5|Und es wurden aus den Tausenden Israels je tausend Mann von jedem Stamm gestellt: zwölftausend zum Kriegszug Gerüstete.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.6|AT|4|4. Mose|31||0|6|Und Mose sandte sie, je tausend Mann aus jedem Stamme, zum Kriegszug aus, zusammen mit Pinehas, dem Sohne Eleasars, des Priesters, der die heiligen Geräte und die Lärmtrompeten bei sich hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.7|AT|4|4. Mose|31||0|7|Und sie zogen in den Kampf wider die Midianiter, wie der Herr dem Mose geboten hatte, und töteten alles, was männlich war.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.8|AT|4|4. Mose|31||0|8|Auch die Könige der Midianiter töteten sie gleich den (andern), die sie erschlugen, nämlich Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter; auch Bileam, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwerte.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.9|AT|4|4. Mose|31||0|9|Und die Israeliten führten die Frauen und Kinder der Midianiter gefangen weg, und alle ihre Lasttiere, alle ihre Herden und ihre ganze Habe machten sie zur Beute.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.10|AT|4|4. Mose|31||0|10|Alle ihre Städte in ihren Wohnsitzen aber und alle ihre Zeltlager verbrannten sie.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.11|AT|4|4. Mose|31||0|11|Und sie nahmen den ganzen Raub und die ganze Beute an Menschen und Vieh|ZUE1931|Public Domain NUM.31.12|AT|4|4. Mose|31||0|12|und brachten die Gefangenen, die Beute und den Raub zu Mose, zu Eleasar, dem Priester, und zu der Gemeinde Israel ins Lager, in die Gefilde Moabs am Jordan gegenüber Jericho.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.13|AT|4|4. Mose|31||0|13|Da gingen ihnen Mose und Eleasar, der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde vor das Lager hinaus entgegen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.14|AT|4|4. Mose|31||0|14|Und Mose ward zornig über die Vorgesetzten des Heeres, die Anführer der Tausende und Hunderte, die von dem Kriegszug heimkamen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.15|AT|4|4. Mose|31||0|15|Und Mose sprach zu ihnen: Wie? ihr habt alle Frauen am Leben gelassen?|ZUE1931|Public Domain NUM.31.16|AT|4|4. Mose|31||0|16|Sie gerade haben ja die Israeliten auf den Rat Bileams dazu gebracht, dem Herrn um des Peor willen untreu zu werden, sodass die Plage über die Gemeinde des Herrn kam.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.17|AT|4|4. Mose|31||0|17|So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern; auch alle Frauen, denen schon ein Mann beigewohnt hat, sollt ihr töten.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.18|AT|4|4. Mose|31||0|18|Alle weiblichen Kinder aber, denen noch kein Mann beigewohnt hat, lasst für euch am Leben.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.19|AT|4|4. Mose|31||0|19|Und ihr selbst sollt euch sieben Tage lang ausserhalb des Lagers lagern; ihr alle, die ihr einen Menschen getötet oder die Erschlagenen berührt habt, sollt euch am dritten und am siebenten Tage entsündigen, ihr selbst und eure Gefangenen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.20|AT|4|4. Mose|31||0|20|Auch alle Kleider, alles Lederzeug, alles, was von Ziegenhaar gemacht ist, und alle hölzernen Geräte sollt ihr entsündigen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.21|AT|4|4. Mose|31||0|21|Und Eleasar, der Priester, sprach zu den Kriegsleuten, die aus dem Kampfe heimgekommen waren: Dies ist die Gesetzesverordnung, die der Herr dem Mose gegeben hat:|ZUE1931|Public Domain NUM.31.22|AT|4|4. Mose|31||0|22|Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei indessen,|ZUE1931|Public Domain NUM.31.23|AT|4|4. Mose|31||0|23|alles, was das Feuer aushält, sollt ihr durchs Feuer gehen lassen, dann wird es wieder rein; doch muss man es auch mit dem Reinigungswasser entsündigen. Alles aber, was das Feuer nicht aushält, sollt ihr durchs Wasser gehen lassen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.24|AT|4|4. Mose|31||0|24|Und am siebenten Tage sollt ihr eure Kleider waschen, dann seid ihr wieder rein. Darnach dürft ihr ins Lager kommen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.25|AT|4|4. Mose|31||0|25|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.31.26|AT|4|4. Mose|31||0|26|Stelle mit Eleasar, dem Priester, und den Familienhäuptern der Gemeinde fest, wieviel an Menschen und Vieh insgesamt erbeutet worden ist,|ZUE1931|Public Domain NUM.31.27|AT|4|4. Mose|31||0|27|und gib die eine Hälfte der Beute denen, die den Krieg geführt haben, die ins Feld gezogen sind, die andre der ganzen (übrigen) Gemeinde.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.28|AT|4|4. Mose|31||0|28|Und du sollst von den Kriegsleuten, die ins Feld gezogen sind, eine Abgabe für den Herrn erheben: je eins von fünfhundert, von den Menschen sowohl als von den Rindern, Eseln und Schafen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.29|AT|4|4. Mose|31||0|29|Von ihrer Hälfte sollt ihr sie nehmen, und du sollst sie Eleasar, dem Priester, geben als Hebeopfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.30|AT|4|4. Mose|31||0|30|Von der Hälfte der|ZUE1931|Public Domain NUM.31.31|AT|4|4. Mose|31||0|31|Und Mose und Eleasar, der Priester, taten, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.32|AT|4|4. Mose|31||0|32|Und die Beute - der Rest dessen, was das Kriegsvolk erbeutet hatte - belief sich auf 675 000 Schafe,|ZUE1931|Public Domain NUM.31.33|AT|4|4. Mose|31||0|33|72 000 Rinder|ZUE1931|Public Domain NUM.31.34|AT|4|4. Mose|31||0|34|und 61 000 Esel.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.35|AT|4|4. Mose|31||0|35|An Menschen aber - Mädchen, denen noch kein Mann beigewohnt hatte - waren es insgesamt 32 000 Seelen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.36|AT|4|4. Mose|31||0|36|Davon betrug die Hälfte, der Anteil derer, die ins Feld gezogen waren, 337 500 Schafe,|ZUE1931|Public Domain NUM.31.37|AT|4|4. Mose|31||0|37|wovon 675 Schafe als Abgabe für den Herrn;|ZUE1931|Public Domain NUM.31.38|AT|4|4. Mose|31||0|38|ferner 36 000 Rinder, wovon 72 als Abgabe für den Herrn;|ZUE1931|Public Domain NUM.31.39|AT|4|4. Mose|31||0|39|ferner 30 500 Esel, wovon 61 als Abgabe für den Herrn;|ZUE1931|Public Domain NUM.31.40|AT|4|4. Mose|31||0|40|endlich 16 000 Menschen, wovon 32 Seelen als Abgabe für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.41|AT|4|4. Mose|31||0|41|Und Mose gab die Abgabe, als Hebeopfer für den Herrn, Eleasar, dem Priester, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.42|AT|4|4. Mose|31||0|42|Und von der den Israeliten zukommenden Hälfte, die Mose von dem Anteil der Kriegsleute geschieden hatte -|ZUE1931|Public Domain NUM.31.43|AT|4|4. Mose|31||0|43|die der Gemeinde zukommende Hälfte aber betrug|ZUE1931|Public Domain NUM.31.44|AT|4|4. Mose|31||0|44|36 000 Rinder,|ZUE1931|Public Domain NUM.31.45|AT|4|4. Mose|31||0|45|30 500 Esel|ZUE1931|Public Domain NUM.31.46|AT|4|4. Mose|31||0|46|und 16 000 Menschen -,|ZUE1931|Public Domain NUM.31.47|AT|4|4. Mose|31||0|47|von der den Israeliten zukommenden Hälfte nahm Mose je eins von fünfzig, von den Menschen sowohl als von den Tieren, und gab es, wie der Herr dem Mose geboten hatte, den Leviten, die den Dienst an der Wohnung des Herrn versahen.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.48|AT|4|4. Mose|31||0|48|Da traten die Vorgesetzten der Tausende des Heeres, die Anführer der Tausende und Hunderte, zu Mose|ZUE1931|Public Domain NUM.31.49|AT|4|4. Mose|31||0|49|und sprachen zu ihm: Deine Knechte haben die Gesamtzahl der Kriegsleute festgestellt, die uns untergeben sind, und es fehlt nicht einer.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.50|AT|4|4. Mose|31||0|50|Darum bringen wir nun als Opfergabe für den Herrn, was ein jeder an goldenem Geschmeide gefunden hat: Armspangen und Armbänder, Siegelringe, Ohrringe und andern Schmuck, um uns Sühne zu erwirken vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.51|AT|4|4. Mose|31||0|51|Und Mose und Eleasar, der Priester, nahmen das Gold, allerlei Kunstgeschmeide, von ihnen in Empfang.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.52|AT|4|4. Mose|31||0|52|Und all das zum Hebeopfer bestimmte Gold, das die Anführer der Tausende und die Anführer der Hunderte für den Herrn abgaben, wog 16 750 Lot.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.53|AT|4|4. Mose|31||0|53|Was aber ein jeder von den Kriegsleuten erbeutet hatte, das war sein.|ZUE1931|Public Domain NUM.31.54|AT|4|4. Mose|31||0|54|Und Mose und Eleasar, der Priester, nahmen das Gold von den Anführern der Tausende und Hunderte in Empfang und brachten es in das heilige Zelt, damit der Herr der Israeliten gedenke.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.1|AT|4|4. Mose|32||0|1|DIE Rubeniten und Gaditen aber hatten grosse, sehr starke Herden, und als sie das Land Jaeser und das Land Gilead besahen, erschien ihnen die Gegend für Herden geeignet.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.2|AT|4|4. Mose|32||0|2|Da kamen die Gaditen und Rubeniten und sprachen zu Mose und Eleasar, dem Priester, und zu den Fürsten der Gemeinde:|ZUE1931|Public Domain NUM.32.3|AT|4|4. Mose|32||0|3|Ataroth, Dibon, Jaeser, Nimra, Hesbon, Eleale, Sibma, Nebo und Beon,|ZUE1931|Public Domain NUM.32.4|AT|4|4. Mose|32||0|4|das Land, das der Herr vor der Gemeinde Israel hat erliegen lassen, ist ein für Herden geeignetes Land, und deine Knechte haben Herden.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.5|AT|4|4. Mose|32||0|5|Und sie sprachen: Wenn wir Gnade vor dir gefunden haben, so gebe man dieses Land deinen Knechten zu eigen; führe uns nicht über den Jordan.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.6|AT|4|4. Mose|32||0|6|Und Mose sprach zu den Gaditen und Rubeniten: Wie? während eure Brüder in den Kampf ziehen, wollt ihr hier bleiben?|ZUE1931|Public Domain NUM.32.7|AT|4|4. Mose|32||0|7|Warum macht ihr das Herz der Israeliten davon abwendig, in das Land hinüberzuziehen, das ihnen der Herr bestimmt hat?|ZUE1931|Public Domain NUM.32.8|AT|4|4. Mose|32||0|8|Gerade so machten es auch eure Väter, als ich sie von Kades-Barnea aussandte, das Land zu besehen:|ZUE1931|Public Domain NUM.32.9|AT|4|4. Mose|32||0|9|sie zogen hinauf bis zum Tal Eskol und besahen das Land; dann aber machten sie das Herz der Israeliten abwendig, sodass sie nicht in das Land gehen wollten, das ihnen der Herr bestimmt hatte.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.10|AT|4|4. Mose|32||0|10|Darum entbrannte jenes Tages der Zorn des Herrn, und er schwur:|ZUE1931|Public Domain NUM.32.11|AT|4|4. Mose|32||0|11|Fürwahr, die Männer, die aus Ägypten ausgezogen sind, von zwanzig Jahren an und darüber, sollen das Land nicht sehen, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe, weil sie nicht unwandelbar zu mir gehalten haben,|ZUE1931|Public Domain NUM.32.12|AT|4|4. Mose|32||0|12|ausgenommen der Kenissiter Kaleb, der Sohn Jephunnes, und Josua, der Sohn Nuns; denn sie haben unwandelbar zum Herrn gehalten.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.13|AT|4|4. Mose|32||0|13|Also entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel, und er liess sie in der Wüste hin und her ziehen vierzig Jahre lang, bis das ganze Geschlecht aufgerieben war, das getan hatte, was dem Herrn missfiel.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.14|AT|4|4. Mose|32||0|14|Und nun seid ihr an eurer Väter Statt aufgetreten, eine Brut von Sündern, um den Zorn und Grimm des Herrn wider Israel noch grösser zu machen.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.15|AT|4|4. Mose|32||0|15|Wenn ihr euch von ihm abwendet, so wird er sie noch länger in der Wüste lassen, und ihr werdet dieses ganze Volk verderben.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.16|AT|4|4. Mose|32||0|16|Da traten sie zu ihm heran und sprachen: Wir wollen hier nur Schafhürden bauen für unsre Herden und Städte für unsre Kinder.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.17|AT|4|4. Mose|32||0|17|Wir selbst wollen dann kampfgerüstet vor den Israeliten einherziehen, bis wir sie an ihren Ort gebracht haben; unsre Kinder aber sollen in den festen Städten bleiben wegen der Bewohner des Landes.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.18|AT|4|4. Mose|32||0|18|Wir wollen nicht heimkehren, bis von den Israeliten ein jeder sein Erbteil erhalten hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.19|AT|4|4. Mose|32||0|19|Wir werden ja nicht mit ihnen jenseits des Jordan und darüber hinaus Besitz erhalten, sondern unser Erbteil ist uns östlich vom Jordan zugefallen.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.20|AT|4|4. Mose|32||0|20|Mose sprach zu ihnen: Wenn ihr das tun wollt, wenn ihr euch im Angesicht des Herrn zum Kampfe rüstet,|ZUE1931|Public Domain NUM.32.21|AT|4|4. Mose|32||0|21|und wenn jeder Gerüstete unter euch im Angesicht des Herrn über den Jordan geht, bis er seine Feinde vor sich her vertrieben hat|ZUE1931|Public Domain NUM.32.22|AT|4|4. Mose|32||0|22|und das Land dem Herrn unterworfen ist, und ihr erst dann umkehren wollt, so habt ihr gegenüber dem Herrn und gegenüber Israel eure Schuldigkeit getan, und dieses Land soll euch als Eigentum zufallen vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.23|AT|4|4. Mose|32||0|23|Wenn ihr aber nicht so tun wollt, versündigt ihr euch an dem Herrn, und ihr sollt erfahren, dass euch (die Strafe für) eure Sünde treffen wird.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.24|AT|4|4. Mose|32||0|24|Baut euch nun Städte für eure Kinder und Hürden für eure Schafe, und tut, was ihr versprochen habt.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.25|AT|4|4. Mose|32||0|25|Da sprachen die Gaditen und Rubeniten zu Mose: Deine Knechte werden tun, was unser Herr befiehlt.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.26|AT|4|4. Mose|32||0|26|Unsre Kinder und Frauen, unsre Herden und all unsre Lasttiere sollen hier in den Städten Gileads bleiben.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.27|AT|4|4. Mose|32||0|27|Wir aber, deine Knechte, wir alle, die im Angesicht des Herrn zum Kampf gerüstet sind, wollen hinüber in den Krieg ziehen, wie unser Herr befiehlt.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.28|AT|4|4. Mose|32||0|28|Da gab Mose ihrethalben Eleasar, dem Priester, und Josua, dem Sohne Nuns, und den Familienhäuptern der Stämme Israels Weisung,|ZUE1931|Public Domain NUM.32.29|AT|4|4. Mose|32||0|29|und Mose sprach zu ihnen: Wenn die Gaditen und Rubeniten, alle, die im Angesicht des Herrn zum Kampf gerüstet sind, mit euch über den Jordan ziehen, so gebt ihnen, nachdem das Land von euch unterworfen ist, das Land Gilead zu eigen.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.30|AT|4|4. Mose|32||0|30|Ziehen sie aber nicht gerüstet mit euch hinüber, so sollen sie unter euch im Lande Kanaan Besitz erhalten.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.31|AT|4|4. Mose|32||0|31|Da antworteten die Gaditen und Rubeniten: Wie der Herr deinen Knechten befohlen hat, so wollen wir tun:|ZUE1931|Public Domain NUM.32.32|AT|4|4. Mose|32||0|32|wir wollen im Angesicht des Herrn gerüstet in das Land Kanaan hinüberziehen, damit wir unsern Erbbesitz jenseits des Jordan behalten.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.33|AT|4|4. Mose|32||0|33|Und Mose gab ihnen, nämlich den Gaditen und Rubeniten und dem halben Stamm Manasses, des Sohnes Josephs, das Reich Sihons, des Königs der Amoriter, und das Reich des Königs Og von Basan, das Land und seine Städte samt|ZUE1931|Public Domain NUM.32.34|AT|4|4. Mose|32||0|34|Und die Gaditen bauten Dibon, Ataroth, Aroer,|ZUE1931|Public Domain NUM.32.35|AT|4|4. Mose|32||0|35|Atroth-Sophan, Jaeser, Jogbeha,|ZUE1931|Public Domain NUM.32.36|AT|4|4. Mose|32||0|36|Beth-Nimra und Beth-Haran, feste Städte und Schafhürden.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.37|AT|4|4. Mose|32||0|37|Die Rubeniten aber bauten Hesbon, Eleale, Kirjathaim,|ZUE1931|Public Domain NUM.32.38|AT|4|4. Mose|32||0|38|Nebo und Baal-Meon sowie Sibma, und sie gaben den Städten, die sie erbauten, ihre Namen.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.39|AT|4|4. Mose|32||0|39|Und die Söhne Machirs, des Sohnes Manasses, zogen nach Gilead und eroberten es und vertrieben die Amoriter, die darin wohnten.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.40|AT|4|4. Mose|32||0|40|Und Mose gab Gilead dem Machir, dem Sohne Manasses, und er liess sich darin nieder.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.41|AT|4|4. Mose|32||0|41|Jair aber, der Sohn Manasses, zog hin und eroberte ihre Zeltdörfer und nannte sie Zeltdörfer Jairs.|ZUE1931|Public Domain NUM.32.42|AT|4|4. Mose|32||0|42|Auch Nobah zog aus und eroberte Kenath samt seinen Nebenorten und nannte es nach seinem Namen Nobah.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.1|AT|4|4. Mose|33||0|1|DIES sind die Wanderungen der Israeliten, in denen sie, nach ihren Heerscharen geordnet, unter der Führung Moses und Aarons aus dem Lande Ägypten auszogen.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.2|AT|4|4. Mose|33||0|2|Und Mose schrieb nach dem Befehl des Herrn die Orte auf, von denen sie jeweilen auf ihrer Wanderung aufbrachen, und dies sind ihre Wanderungen, in der Reihenfolge ihrer Ausgangsorte:|ZUE1931|Public Domain NUM.33.3|AT|4|4. Mose|33||0|3|Sie brachen von Ramses auf im ersten Monat, am fünfzehnten Tage des ersten Monats; am Tage nach dem Passa zogen die Israeliten aus, unter dem Schutze einer hocherhobenen Hand vor den Augen aller Ägypter,|ZUE1931|Public Domain NUM.33.4|AT|4|4. Mose|33||0|4|während die Ägypter diejenigen begruben, die der Herr unter ihnen geschlagen hatte, nämlich alle Erstgebornen; auch an ihren Göttern hatte der Herr ein Strafgericht vollstreckt.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.5|AT|4|4. Mose|33||0|5|Als die Israeliten von Ramses aufgebrochen waren, lagerten sie sich in Sukkoth.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.6|AT|4|4. Mose|33||0|6|Und sie brachen von Sukkoth auf und lagerten sich in Etham, das am Rande der Wüste liegt.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.7|AT|4|4. Mose|33||0|7|Und sie brachen von Etham auf und kehrten zurück gegen Pi-Hahiroth, das angesichts von Baal-Zephon liegt, und sie lagerten sich angesichts von Migdol.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.8|AT|4|4. Mose|33||0|8|Und sie brachen von Pi-Hahiroth auf und zogen mitten durch das Meer in die Wüste hinüber und wanderten drei Tagereisen weit in der Wüste von Etham und lagerten sich in Mara.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.9|AT|4|4. Mose|33||0|9|Und sie brachen von Mara auf und kamen nach Elim, wo zwölf Wasserbrunnen und siebzig Palmen waren, und sie lagerten sich daselbst.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.10|AT|4|4. Mose|33||0|10|Und sie brachen von Elim auf und lagerten sich am Schilfmeer.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.11|AT|4|4. Mose|33||0|11|Und sie brachen vom Schilfmeer auf und lagerten sich in der Wüste Sin.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.12|AT|4|4. Mose|33||0|12|Und sie brachen aus der Wüste Sin auf und lagerten sich in Dophka.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.13|AT|4|4. Mose|33||0|13|Und sie brachen von Dophka auf und lagerten sich in Alus.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.14|AT|4|4. Mose|33||0|14|Und sie brachen von Alus auf und lagerten sich in Rephidim; daselbst hatte das Volk kein Wasser zu trinken.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.15|AT|4|4. Mose|33||0|15|Und sie brachen von Rephidim auf und lagerten sich in der Wüste am Sinai.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.16|AT|4|4. Mose|33||0|16|Und sie brachen aus der Wüste am Sinai auf und lagerten sich bei den Lustgräbern.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.17|AT|4|4. Mose|33||0|17|Und sie brachen von den Lustgräbern auf und lagerten sich in Hazeroth.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.18|AT|4|4. Mose|33||0|18|Und sie brachen von Hazeroth auf und lagerten sich in Rithma.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.19|AT|4|4. Mose|33||0|19|Und sie brachen von Rithma auf und lagerten sich in Rimmon-Parez.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.20|AT|4|4. Mose|33||0|20|Und sie brachen von Rimmon-Parez auf und lagerten sich in Libna.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.21|AT|4|4. Mose|33||0|21|Und sie brachen von Libna auf und lagerten sich in Rissa.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.22|AT|4|4. Mose|33||0|22|Und sie brachen von Rissa auf und lagerten sich in Kehelath.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.23|AT|4|4. Mose|33||0|23|Und sie brachen von Kehelath auf und lagerten sich am Berge Sapher.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.24|AT|4|4. Mose|33||0|24|Und sie brachen vom Berge Sapher auf und lagerten sich in Harada.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.25|AT|4|4. Mose|33||0|25|Und sie brachen von Harada auf und lagerten sich in Makheloth.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.26|AT|4|4. Mose|33||0|26|Und sie brachen von Makheloth auf und lagerten sich in Thahath.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.27|AT|4|4. Mose|33||0|27|Und sie brachen von Thahath auf und lagerten sich in Tharah.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.28|AT|4|4. Mose|33||0|28|Und sie brachen von Tharah auf und lagerten sich in Mithka.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.29|AT|4|4. Mose|33||0|29|Und sie brachen von Mithka auf und lagerten sich in Hasmona.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.30|AT|4|4. Mose|33||0|30|Und sie brachen von Hasmona auf und lagerten sich in Moseroth.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.31|AT|4|4. Mose|33||0|31|Und sie brachen von Moseroth auf und lagerten sich in Bene-Jaakan.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.32|AT|4|4. Mose|33||0|32|Und sie brachen von Bene-Jaakan auf und lagerten sich in Hor-Gidgad.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.33|AT|4|4. Mose|33||0|33|Und sie brachen von Hor-Gidgad auf und lagerten sich in Jotba.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.34|AT|4|4. Mose|33||0|34|Und sie brachen von Jotba auf und lagerten sich in Abrona.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.35|AT|4|4. Mose|33||0|35|Und sie brachen von Abrona auf und lagerten sich in Ezjon-Geber.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.36|AT|4|4. Mose|33||0|36|Und sie brachen von Ezjon-Geber auf und lagerten sich in der Wüste Zin, das ist Kades.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.37|AT|4|4. Mose|33||0|37|Und sie brachen von Kades auf und lagerten sich am Berge Hor, an der Grenze des Landes Edom.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.38|AT|4|4. Mose|33||0|38|Da stieg Aaron, der Priester, nach dem Befehl des Herrn auf den Berg Hor und starb daselbst im vierzigsten Jahre nach dem Auszug der Israeliten aus dem Lande Ägypten, am ersten Tage des fünften Monats.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.39|AT|4|4. Mose|33||0|39|Und Aaron war 123 Jahre alt, als er auf dem Berge Hor starb.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.40|AT|4|4. Mose|33||0|40|Da hörte der Kanaaniter, der König von Arad, der im Südland, im Lande Kanaan, wohnte, dass die Israeliten heranrückten.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.41|AT|4|4. Mose|33||0|41|Und sie brachen vom Berge Hor auf und lagerten sich in Zalmona.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.42|AT|4|4. Mose|33||0|42|Und sie brachen von Zalmona auf und lagerten sich in Phunon.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.43|AT|4|4. Mose|33||0|43|Und sie brachen von Phunon auf und lagerten sich in Oboth.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.44|AT|4|4. Mose|33||0|44|Und sie brachen von Oboth auf und lagerten sich in Ije-Abarim im Gebiete Moabs.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.45|AT|4|4. Mose|33||0|45|Und sie brachen von Ijim auf und lagerten sich in Dibon-Gad.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.46|AT|4|4. Mose|33||0|46|Und sie brachen von Dibon-Gad auf und lagerten sich in Almon-Diblathaim.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.47|AT|4|4. Mose|33||0|47|Und sie brachen von Almon-Diblathaim auf und lagerten sich am Gebirge Abarim angesichts des Nebo.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.48|AT|4|4. Mose|33||0|48|Und sie brachen vom Gebirge Abarim auf und lagerten sich in den Gefilden Moabs am Jordan gegenüber Jericho.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.49|AT|4|4. Mose|33||0|49|Sie lagerten sich aber am Jordan von Beth-Jesimoth an bis nach Abel-Sittim, in den Gefilden Moabs.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.50|AT|4|4. Mose|33||0|50|UND der Herr redete mit Mose in den Gefilden Moabs am Jordan gegenüber Jericho und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.33.51|AT|4|4. Mose|33||0|51|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan in das Land Kanaan hinüberkommt,|ZUE1931|Public Domain NUM.33.52|AT|4|4. Mose|33||0|52|so sollt ihr alle Bewohner des Landes vor euch vertreiben und alle ihre Steinbilder vernichten; auch alle ihre Gussbilder sollt ihr vernichten und alle ihre Opferhöhen verwüsten.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.53|AT|4|4. Mose|33||0|53|Und ihr sollt das Land in Besitz nehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land bestimmt, dass ihr es besitzet.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.54|AT|4|4. Mose|33||0|54|Und ihr sollt das Land durchs Los als Erbe zugeteilt erhalten entsprechend euren Geschlechtern: den grössern sollt ihr ein grosses Erbgut zuteilen und den kleinern ein kleines. Wohin immer das Los für einen jeden fällt, dort soll es ihm zufallen; nach euren Stämmen sollt ihr das Erbe zugeteilt erhalten.|ZUE1931|Public Domain NUM.33.55|AT|4|4. Mose|33||0|55|Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreibt, so werden die, die ihr von ihnen übriglasst, zu Dornen werden in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten, und sie werden euch bedrängen in dem Lande, wo ihr wohnt,|ZUE1931|Public Domain NUM.33.56|AT|4|4. Mose|33||0|56|und so werde ich euch antun, was ich ihnen anzutun gedachte.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.1|AT|4|4. Mose|34||0|1|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.34.2|AT|4|4. Mose|34||0|2|Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt - nämlich das Land, das euch als Erbteil zufällt, das Land Kanaan nach seinen Grenzen -,|ZUE1931|Public Domain NUM.34.3|AT|4|4. Mose|34||0|3|so soll sich eure Südseite von der Wüste Zin her Edom entlang ziehen, sodass eure Südgrenze im Osten vom (Süd-)Ende des Salzmeers ausgeht.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.4|AT|4|4. Mose|34||0|4|Dann soll eure Grenze südlich vom Skorpionensteig umbiegen, sich nach Zin hinüberziehen und bis südlich von Kades-Barnea verlaufen; dann gehe sie weiter nach Hazar-Addar und hinüber nach Azmon.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.5|AT|4|4. Mose|34||0|5|Und von Azmon wende sich die Grenze nach dem Bach Ägyptens und endige am Meer.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.6|AT|4|4. Mose|34||0|6|Eure Westgrenze aber sei das grosse Meer und sein Gestade. Das soll eure Westgrenze sein.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.7|AT|4|4. Mose|34||0|7|Und dies soll eure Nordgrenze sein: vom grossen Meer aus sollt ihr euch die Grenze ziehen bis zum Berge Hor,|ZUE1931|Public Domain NUM.34.8|AT|4|4. Mose|34||0|8|und vom Berge Hor sollt ihr die Grenze ziehen bis dahin, wo man nach Hamath geht, und die Grenze endige bei Zedad.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.9|AT|4|4. Mose|34||0|9|Dann gehe die Grenze weiter bis Siphron und endige bei Hazar-Enan. Das soll eure Nordgrenze sein.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.10|AT|4|4. Mose|34||0|10|Und eure Ostgrenze sollt ihr ziehen von Hazar-Enan bis Sepham,|ZUE1931|Public Domain NUM.34.11|AT|4|4. Mose|34||0|11|und von Sepham gehe die Grenze hinab nach Ribla, östlich von Ain; dann gehe sie weiter hinab und streiche an dem Höhenzug östlich vom See Kinnereth entlang.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.12|AT|4|4. Mose|34||0|12|Dann gehe die Grenze hinab an den Jordan und endige am Salzmeer. Das seien die Grenzen eures Landes ringsum.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.13|AT|4|4. Mose|34||0|13|Und Mose gebot den Israeliten und sprach: Das ist das Land, das ihr durchs Los als Erbe zugeteilt erhalten sollt, das der Herr den neunundeinhalb Stämmen zu geben befohlen hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.14|AT|4|4. Mose|34||0|14|Denn die Familien des Stammes der Rubeniten und die Familien des Stammes der Gaditen und auch der halbe Stamm Manasse, die haben ihr Erbteil schon empfangen.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.15|AT|4|4. Mose|34||0|15|Die zweiundeinhalb Stämme haben ihr Erbteil im Osten, jenseits des Jordan gegenüber Jericho, empfangen.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.16|AT|4|4. Mose|34||0|16|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.34.17|AT|4|4. Mose|34||0|17|Dies sind die Namen der Männer, die euch das Land als Erbe zuteilen sollen: Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.18|AT|4|4. Mose|34||0|18|auch sollt ihr von jedem Stamm je einen Fürsten für die Zuteilung des Landes beiziehen.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.19|AT|4|4. Mose|34||0|19|Und dies sind die Namen der Männer: Kaleb, der Sohn Jephunnes, vom Stamme Juda;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.20|AT|4|4. Mose|34||0|20|Samuel, der Sohn Ammihuds, vom Stamme Simeon;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.21|AT|4|4. Mose|34||0|21|Elidad, der Sohn Chislons, vom Stamme Benjamin;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.22|AT|4|4. Mose|34||0|22|Bukki, der Sohn Joglis, als Fürst des Stammes der Daniten;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.23|AT|4|4. Mose|34||0|23|von den Josephiten: Hanniel, der Sohn Ephods, als Fürst des Stammes der Manassiten,|ZUE1931|Public Domain NUM.34.24|AT|4|4. Mose|34||0|24|und Kemuel, der Sohn Siphtans, als Fürst des Stammes der Ephraimiten;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.25|AT|4|4. Mose|34||0|25|Elizaphan, der Sohn Parnachs, als Fürst des Stammes der Sebuloniten;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.26|AT|4|4. Mose|34||0|26|Paltiel, der Sohn Assans, als Fürst des Stammes der Issaschariten;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.27|AT|4|4. Mose|34||0|27|Ahihud, der Sohn Selomis, als Fürst des Stammes der Asseriten;|ZUE1931|Public Domain NUM.34.28|AT|4|4. Mose|34||0|28|Pedahel, der Sohn Ammihuds, als Fürst des Stammes der Naphthaliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.34.29|AT|4|4. Mose|34||0|29|Das sind die Männer, denen der Herr gebot, den Israeliten ihr Erbe im Lande Kanaan zuzuteilen.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.1|AT|4|4. Mose|35||0|1|UND der Herr redete mit Mose in den Gefilden Moabs, am Jordan gegenüber Jericho, und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.35.2|AT|4|4. Mose|35||0|2|Gebiete den Israeliten, dass sie von ihrem Erbbesitz den Leviten Städte geben, wo sie wohnen können; zu den Städten aber sollt ihr den Leviten auch Weideland in deren Umkreis geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.3|AT|4|4. Mose|35||0|3|Die Städte sollen ihnen als Wohnsitz dienen, und die Weideplätze sind für ihr Vieh und ihre Habe und für alle ihre (übrigen) Tiere bestimmt.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.4|AT|4|4. Mose|35||0|4|Die Weideplätze vor den Städten aber, die ihr den Leviten gebt, sollen sich von der Stadtmauer an ringsum tausend Ellen weit erstrecken.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.5|AT|4|4. Mose|35||0|5|Und ihr sollt ausserhalb der Stadt auf der Ostseite zweitausend Ellen abmessen, ebenso auf der Südseite zweitausend Ellen, auf der Westseite zweitausend Ellen und auf der Nordseite zweitausend Ellen, sodass die Stadt in der Mitte liegt; das soll ihnen als Weideland vor den Städten dienen.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.6|AT|4|4. Mose|35||0|6|Und was die Städte betrifft, die ihr den Leviten geben sollt, so sollen es die sechs Freistädte sein, die ihr bestimmt, damit der Totschläger dorthin fliehen kann; und dazu sollt ihr ihnen noch 42 Städte geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.7|AT|4|4. Mose|35||0|7|Solcher Städte, die ihr den Leviten geben sollt, sind insgesamt 48, die Städte samt den Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.8|AT|4|4. Mose|35||0|8|Und was die Städte betrifft, die ihr (den Leviten) vom Besitz der Israeliten abgebt, so sollt ihr den grössern (Stämmen) eine grössere, den kleinern eine kleinere Anzahl wegnehmen; ein jeder (Stamm) soll entsprechend dem Erbteil, das er bekommt, den Leviten eine Anzahl seiner Städte abgeben.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.9|AT|4|4. Mose|35||0|9|Und der Herr redete mit Mose und sprach:|ZUE1931|Public Domain NUM.35.10|AT|4|4. Mose|35||0|10|Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan in das Land Kanaan hinüberkommt,|ZUE1931|Public Domain NUM.35.11|AT|4|4. Mose|35||0|11|sollt ihr euch einige Städte auswählen, die euch als Freistädte dienen, damit ein Totschläger, der jemand aus Versehen erschlägt, dorthin fliehen kann.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.12|AT|4|4. Mose|35||0|12|Und die Städte sollen euch als Zuflucht dienen vor dem Bluträcher, damit der Totschläger nicht etwa getötet wird, ehe er vor der Gemeinde gestanden hat, um gerichtet zu werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.13|AT|4|4. Mose|35||0|13|Solcher Städte aber, die ihr als Freistädte abgebt, sollen sechs sein:|ZUE1931|Public Domain NUM.35.14|AT|4|4. Mose|35||0|14|drei Städte sollt ihr jenseits des Jordan abgeben, und drei Städte sollt ihr im Lande Kanaan abgeben; die sollen Freistädte sein.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.15|AT|4|4. Mose|35||0|15|Diese sechs Städte sollen den Israeliten sowohl als dem Fremden und dem Beisassen unter euch als Zuflucht dienen, damit jeder dorthin fliehen kann, der jemand aus Versehen erschlägt.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.16|AT|4|4. Mose|35||0|16|Wenn er ihn aber mit einem eisernen Werkzeug getroffen hat, sodass er starb, so ist er ein Mörder; der Mörder soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.17|AT|4|4. Mose|35||0|17|Und wenn er ihn mit einem Stein in der Hand, durch den einer getötet werden kann, getroffen hat, sodass er starb, so ist er ein Mörder; der Mörder soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.18|AT|4|4. Mose|35||0|18|Oder wenn er ihn mit einem hölzernen Werkzeug in der Hand, mit dem einer getötet werden kann, getroffen hat, sodass er starb, so ist er ein Mörder; der Mörder soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.19|AT|4|4. Mose|35||0|19|Der Bluträcher soll den Mörder töten; sobald er ihn antrifft, soll er ihn töten.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.20|AT|4|4. Mose|35||0|20|Und wenn er ihn aus Hass gestossen oder vorsätzlich nach ihm geworfen hat, sodass er starb,|ZUE1931|Public Domain NUM.35.21|AT|4|4. Mose|35||0|21|oder wenn er ihn aus Feindschaft mit der Hand geschlagen hat, sodass er starb, so soll der, welcher geschlagen hat, getötet werden; er ist ein Mörder. Der Bluträcher soll ihn töten, sobald er ihn antrifft.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.22|AT|4|4. Mose|35||0|22|Wenn er ihn aber von ungefähr, ohne dass er ihm feind war, gestossen oder irgend etwas unvorsätzlich auf ihn geworfen hat,|ZUE1931|Public Domain NUM.35.23|AT|4|4. Mose|35||0|23|oder wenn er, ohne ihn zu sehen, irgendeinen Stein, durch den einer getötet werden kann, auf ihn hat fallen lassen, sodass er starb, obschon er ihm nicht feind war und ihm auch nichts Böses antun wollte,|ZUE1931|Public Domain NUM.35.24|AT|4|4. Mose|35||0|24|so soll die Gemeinde zwischen dem Totschläger und dem Bluträcher nach diesen Rechten entscheiden,|ZUE1931|Public Domain NUM.35.25|AT|4|4. Mose|35||0|25|und die Gemeinde soll den Totschläger aus der Hand des Bluträchers erretten und ihn in seine Freistadt, in die er geflohen war, zurückbringen lassen, und er soll darin bleiben bis zum Tod des Hohenpriesters, den man mit dem heiligen Öle gesalbt hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.26|AT|4|4. Mose|35||0|26|Wenn aber der Totschläger das Gebiet seiner Freistadt, in die er geflohen ist, verlässt,|ZUE1931|Public Domain NUM.35.27|AT|4|4. Mose|35||0|27|und der Bluträcher trifft ihn ausserhalb des Gebietes seiner Freistadt und schlägt ihn tot, so hat er keine Blutschuld;|ZUE1931|Public Domain NUM.35.28|AT|4|4. Mose|35||0|28|denn der Totschläger soll in seiner Freistadt bleiben bis zum Tod des Hohenpriesters, und erst nach dem Tod des Hohenpriesters darf er auf seinen Grund und Boden zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.29|AT|4|4. Mose|35||0|29|Das soll euch für alle Zukunft als Rechtssatzung gelten in allen euren Wohnsitzen.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.30|AT|4|4. Mose|35||0|30|Wenn jemand einen Menschen erschlagen hat, so soll man den Mörder auf Grund von Zeugenaussagen töten; aber die Aussage eines einzelnen Zeugen soll nicht hinreichen, um einen Menschen zum Tode zu verurteilen.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.31|AT|4|4. Mose|35||0|31|Und ihr sollt für das Leben eines Mörders, der des Todes schuldig ist, kein Lösegeld annehmen, sondern er soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.32|AT|4|4. Mose|35||0|32|Ihr sollt auch kein Lösegeld zu dem Zweck annehmen, dass einer nicht in seine Freistadt fliehen müsse, sondern schon vor dem Tod des Hohenpriesters zurückkehren und im Lande wohnen dürfe.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.33|AT|4|4. Mose|35||0|33|Und ihr sollt das Land, in dem ihr wohnt, nicht entweihen; denn das Blut entweiht das Land, und dem Lande kann nicht Sühne erwirkt werden für das Blut, das darin vergossen worden ist, es sei denn durch das Blut dessen, der es vergossen hat.|ZUE1931|Public Domain NUM.35.34|AT|4|4. Mose|35||0|34|So verunreinigt denn das Land nicht, in dem ihr wohnt und in dessen Mitte ich wohne; denn ich, der Herr, wohne inmitten der Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.1|AT|4|4. Mose|36||0|1|UND die Familienhäupter des Geschlechts der Söhne Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, aus den Geschlechtern der Josephiten, traten herzu und redeten vor Mose und den Fürsten, den Stammeshäuptern der Israeliten.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.2|AT|4|4. Mose|36||0|2|Sie sprachen: Gott hat dir, unserm Herrn, geboten, das Land durchs Los den Israeliten als Erbe zuzuteilen. Auch hast du, unser Herr, von Gott den Befehl empfangen, das Erbteil unsres Stammesgenossen Zelophhad seinen Töchtern zu geben.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.3|AT|4|4. Mose|36||0|3|Wenn sie nun einen Mann aus einem der|ZUE1931|Public Domain NUM.36.4|AT|4|4. Mose|36||0|4|Wenn dann das Halljahr der Israeliten kommt, so wird ihr Erbteil (endgültig) zu dem Erbteil des Stammes geschlagen, in den sie heiraten, dem Erbteil des Stammes unsrer Väter aber geht ihr Erbteil verloren.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.5|AT|4|4. Mose|36||0|5|Da gebot Mose den Israeliten nach dem Befehl des Herrn: Die vom Stamme Joseph haben recht.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.6|AT|4|4. Mose|36||0|6|Das ist's, was der Herr hinsichtlich der Töchter Zelophhads gebietet: Sie mögen sich verheiraten, mit wem es ihnen gefällt, nur sollen sie in eine Familie des Stammes ihres Vaters heiraten,|ZUE1931|Public Domain NUM.36.7|AT|4|4. Mose|36||0|7|damit nicht Erbbesitz von Israeliten von einem Stamme auf den andern übergeht; sondern die Israeliten sollen ein jeder an dem Erbe des Stammes seiner Väter festhalten.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.8|AT|4|4. Mose|36||0|8|Jede Tochter, die in einem der Stämme Israels Grundbesitz erbt, soll sich mit einem Mann aus einer Familie des Stammes ihres Vaters verheiraten, damit die Israeliten ein jeder im Besitze des Erbteils seiner Väter bleiben|ZUE1931|Public Domain NUM.36.9|AT|4|4. Mose|36||0|9|und nicht Erbbesitz von einem Stamme auf den andern übergeht; sondern die Stämme Israels sollen ein jeder an seinem Erbbesitz festhalten.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.10|AT|4|4. Mose|36||0|10|Wie der Herr dem Mose geboten hatte, so taten die Töchter Zelophhads.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.11|AT|4|4. Mose|36||0|11|Und Mahala, Thirza, Hogla, Milka und Noa, die Töchter Zelophhads, verheirateten sich mit ihren Vettern.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.12|AT|4|4. Mose|36||0|12|Sie verheirateten sich mit Söhnen aus den Geschlechtern der Söhne Manasses, des Sohnes Josephs, und so blieb ihr Erbteil dem Stamme erhalten, zu dem das Geschlecht ihres Vaters gehörte.|ZUE1931|Public Domain NUM.36.13|AT|4|4. Mose|36||0|13|Das sind die Gebote und Rechte, die der Herr den Israeliten durch Mose in den Gefilden Moabs am Jordan gegenüber Jericho gab.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.1|AT|5|5. Mose|1||0|1|DIES sind die Worte, die Mose zu ganz Israel gesprochen hat jenseits des Jordan in der Wüste, in der Araba gegenüber Suph, zwischen Paran und Thophel, Laban, Hazeroth und Disahab.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.2|AT|5|5. Mose|1||0|2|Elf Tagereisen sind es vom Horeb bis Kades-Barnea auf dem Wege nach dem Gebirge Seir.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.3|AT|5|5. Mose|1||0|3|Und es geschah im vierzigsten Jahre, am ersten Tage des elften Monats, da redete Mose zu den Israeliten, ganz wie ihm der Herr für sie geboten,|ZUE1931|Public Domain DEU.1.4|AT|5|5. Mose|1||0|4|nachdem er Sihon, den König der Amoriter, der zu Hesbon wohnte, und den König Og von Basan, der zu Astharoth wohnte, bei Edrei geschlagen hatte.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.5|AT|5|5. Mose|1||0|5|Jenseits des Jordan, im Lande Moab, hob Mose an, diese Weisung darzulegen:|ZUE1931|Public Domain DEU.1.6|AT|5|5. Mose|1||0|6|"Der Herr, unser Gott, hat am Horeb also zu uns gesprochen: ""Lange genug habt ihr an diesem Berge verweilt."|ZUE1931|Public Domain DEU.1.7|AT|5|5. Mose|1||0|7|Wendet euch nun und brechet auf, und ziehet nach dem Gebirge der Amoriter und zu allen ihren Nachbarn in der Araba, auf dem Gebirge, in der Niederung, im Südland und am Gestade des Meeres, in das Land der Kanaaniter und zum Libanon, bis an den grossen Strom, den Euphratstrom.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.8|AT|5|5. Mose|1||0|8|"Seht, ich übergebe euch das Land; gehet hinein und nehmet das Land in Besitz, von dem ich euren Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe, dass ich es ihnen und ihren Nachkommen geben wolle."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.9|AT|5|5. Mose|1||0|9|"Und ich sprach damals zu euch: ""Ich vermag (die Sorge für) euch nicht allein zu tragen."|ZUE1931|Public Domain DEU.1.10|AT|5|5. Mose|1||0|10|Der Herr, euer Gott, hat euch gemehrt; seht, ihr seid heute schon so zahlreich wie die Sterne des Himmels.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.11|AT|5|5. Mose|1||0|11|Der Herr, der Gott eurer Väter, mache euch noch tausendmal zahlreicher und segne euch, wie er euch verheissen hat!|ZUE1931|Public Domain DEU.1.12|AT|5|5. Mose|1||0|12|Wie kann ich da allein die Last und Bürde eurer Streitigkeiten tragen?|ZUE1931|Public Domain DEU.1.13|AT|5|5. Mose|1||0|13|"Bringet weise, verständige und einsichtige Männer her aus jedem eurer Stämme; die will ich an eure Spitze stellen."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.14|AT|5|5. Mose|1||0|14|"Da gabt ihr mir zur Antwort: ""Gut ist, was du vorhast."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.15|AT|5|5. Mose|1||0|15|Und ich nahm die Häupter eurer Stämme, weise und einsichtige Männer, und setzte sie zu Häuptern über euch, als Oberste über Tausend, über Hundert, über Fünfzig und über Zehn, und als Amtleute, für jeden eurer Stämme.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.16|AT|5|5. Mose|1||0|16|"Und ich gebot euren Richtern zu derselben Zeit: ""Höret eure Volksgenossen an und richtet gerecht in der Sache, die einer mit einem Volksgenossen oder einem Fremdling hat."|ZUE1931|Public Domain DEU.1.17|AT|5|5. Mose|1||0|17|"Ihr sollt kein Ansehen der Person kennen im Gerichte; den Kleinen sollt ihr hören wie den Grossen und euch vor niemand scheuen, denn das Gericht ist Gottes. Ist aber eine Sache euch zu schwer, so lasset sie an mich gelangen, dass ich sie höre."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.18|AT|5|5. Mose|1||0|18|Und ich gebot euch zu derselben Zeit alles, was ihr tun sollt.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.19|AT|5|5. Mose|1||0|19|Dann brachen wir vom Horeb auf und wanderten durch jene ganze grosse und furchtbare Wüste, die ihr gesehen habt, auf dem Wege nach dem Gebirge der Amoriter, wie uns der Herr, unser Gott, geboten hatte, und kamen bis Kades-Barnea.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.20|AT|5|5. Mose|1||0|20|"Da sprach ich zu euch: ""Ihr seid nun beim Gebirge der Amoriter angekommen, das uns der Herr, unser Gott, geben will."|ZUE1931|Public Domain DEU.1.21|AT|5|5. Mose|1||0|21|"Siehe, der Herr, dein Gott, übergibt dir dieses Land; ziehe hinauf und nimm es in Besitz, wie der Herr, der Gott deiner Väter, dir verheissen hat. Fürchte dich nicht und sei unverzagt!"""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.22|AT|5|5. Mose|1||0|22|"Da tratet ihr alle zu mir und spracht: ""Lass uns Männer vor uns her senden; die sollen uns das Land durchspähen und uns Bericht bringen über den Weg, den wir ziehen müssen, und über die Städte, dahin wir kommen werden."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.23|AT|5|5. Mose|1||0|23|Das gefiel mir wohl, und ich nahm aus euch zwölf Männer, aus jedem Stamme einen.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.24|AT|5|5. Mose|1||0|24|Die gingen hinweg und zogen hinauf auf das Gebirge und kamen bis ins Tal Eskol und durchspähten das Land;|ZUE1931|Public Domain DEU.1.25|AT|5|5. Mose|1||0|25|"und sie nahmen von den Früchten des Landes mit sich und brachten sie herab zu uns und gaben uns Bericht und sprachen: ""Das Land ist schön, das der Herr, unser Gott, uns geben will."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.26|AT|5|5. Mose|1||0|26|Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen und waret widerspenstig gegen den Befehl des Herrn, eures Gottes;|ZUE1931|Public Domain DEU.1.27|AT|5|5. Mose|1||0|27|"ihr murrtet in euren Zelten und spracht: ""Aus Hass hat uns der Herr aus dem Lande Ägypten herausgeführt, dass er uns in die Hand der Amoriter gebe, um uns zu vernichten."|ZUE1931|Public Domain DEU.1.28|AT|5|5. Mose|1||0|28|"Wohin ziehen wir? Unsre Brüder haben unser Herz verzagt gemacht, da sie sagten: Ein Volk, grösser und zahlreicher als wir, und grosse Städte, die himmelhoch befestigt sind, und auch Enakiter haben wir daselbst gesehen."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.29|AT|5|5. Mose|1||0|29|"Ich aber sprach zu euch: ""Lasst euch nicht grauen und fürchtet euch nicht vor ihnen!"|ZUE1931|Public Domain DEU.1.30|AT|5|5. Mose|1||0|30|Der Herr, euer Gott, der vor euch her zieht, er wird für euch streiten, ganz wie er euch sichtbar in Ägypten geholfen hat|ZUE1931|Public Domain DEU.1.31|AT|5|5. Mose|1||0|31|"und in der Wüste, die du gesehen hast, wo dich der Herr, dein Gott, getragen hat, wie einer sein Kind trägt, auf dem ganzen Wege, den ihr gewandert, bis ihr an diesen Ort gekommen seid."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.32|AT|5|5. Mose|1||0|32|Trotzdem vertrautet ihr nicht auf den Herrn, euren Gott,|ZUE1931|Public Domain DEU.1.33|AT|5|5. Mose|1||0|33|der vor euch her ging auf dem Wege, euch die Stätte zu weisen, wo ihr lagern solltet: bei Nacht im Feuer, auf dass ihr sehen könntet auf dem Wege, den ihr gehen solltet, und bei Tage in der Wolke.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.34|AT|5|5. Mose|1||0|34|Als aber der Herr euer Reden hörte, ergrimmte er und schwur:|ZUE1931|Public Domain DEU.1.35|AT|5|5. Mose|1||0|35|"""Keiner von diesen Männern, diesem bösen Geschlecht, soll das schöne Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe,"|ZUE1931|Public Domain DEU.1.36|AT|5|5. Mose|1||0|36|"ausser Kaleb, dem Sohne Jephunnes; der soll es sehen, und ihm und seinen Kindern will ich das Land, das er betreten, geben, weil er unwandelbar zum Herrn gehalten hat."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.37|AT|5|5. Mose|1||0|37|"Auch über mich ward der Herr zornig um euretwillen, und er sprach: ""Du sollst auch nicht dorthin kommen."|ZUE1931|Public Domain DEU.1.38|AT|5|5. Mose|1||0|38|Josua, der Sohn Nuns, der dein Diener ist, er soll dorthin kommen; ihn ermutige, denn er soll es Israel zu eigen geben.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.39|AT|5|5. Mose|1||0|39|Eure Kleinen aber, von denen ihr sagtet, sie würden zur Beute werden, und eure Kinder, die heute noch nicht wissen, was gut und böse ist, die sollen dorthin kommen; ihnen will ich es geben, und sie sollen es zu eigen bekommen.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.40|AT|5|5. Mose|1||0|40|"Ihr aber, kehret um und ziehet in die Wüste auf dem Wege nach dem Schilfmeer."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.41|AT|5|5. Mose|1||0|41|"Da gabt ihr mir zur Antwort: ""Wir haben wider den Herrn gesündigt; wir wollen hinaufziehen und streiten, ganz wie uns der Herr, unser Gott, geboten hat."" Dann umgürtete sich ein jeder unter euch mit seinen Kriegswaffen, und es schien euch ein leichtes, hinaufzuziehen ins Gebirge."|ZUE1931|Public Domain DEU.1.42|AT|5|5. Mose|1||0|42|"Da sprach der Herr zu mir: ""Sage ihnen: Zieht nicht hinauf in den Kampf - denn ich bin nicht unter euch -, sonst werdet ihr von euren Feinden geschlagen."""|ZUE1931|Public Domain DEU.1.43|AT|5|5. Mose|1||0|43|Und ich redete mit euch, doch ihr hörtet nicht und waret widerspenstig gegen den Befehl des Herrn, und vermessen zogt ihr hinauf auf das Gebirge.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.44|AT|5|5. Mose|1||0|44|Da rückten die Amoriter, die dort auf dem Gebirge wohnten, euch entgegen und jagten euch nach, wie die Bienen tun, und zersprengten euch von Seir bis gen Horma.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.45|AT|5|5. Mose|1||0|45|Als ihr nun zurückkamt, da weintet ihr vor dem Herrn; doch der Herr hörte nicht auf eure Klage und neigte sein Ohr nicht zu euch.|ZUE1931|Public Domain DEU.1.46|AT|5|5. Mose|1||0|46|So bliebet ihr in Kades eine lange Zeit - solang ihr eben bliebet.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.1|AT|5|5. Mose|2||0|1|Dann kehrten wir um und zogen in die Wüste auf dem Wege nach dem Schilfmeer, wie der Herr zu mir gesagt hatte, und umwanderten das Gebirge Seir eine lange Zeit.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.2|AT|5|5. Mose|2||0|2|Da sprach der Herr zu mir:|ZUE1931|Public Domain DEU.2.3|AT|5|5. Mose|2||0|3|"""Lange genug habt ihr nun dieses Gebirge umwandert; wendet euch nach Norden!"|ZUE1931|Public Domain DEU.2.4|AT|5|5. Mose|2||0|4|Dem Volke aber gib die Weisung: Wenn ihr nun durch das Gebiet eurer Brüder, der Söhne Esaus, zieht, die in Seir wohnen, so werden sie sich vor euch fürchten; nehmt euch aber wohl in acht,|ZUE1931|Public Domain DEU.2.5|AT|5|5. Mose|2||0|5|fangt keinen Krieg mit ihnen an! Ich werde euch von ihrem Lande nicht einen Fuss breit geben; denn Esau habe ich das Gebirge Seir zum Eigentum gegeben.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.6|AT|5|5. Mose|2||0|6|Speise sollt ihr um Geld von ihnen kaufen, dass ihr zu essen habet, und auch Wasser sollt ihr um Geld von ihnen kaufen, dass ihr zu trinken habet.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.7|AT|5|5. Mose|2||0|7|"Denn der Herr, dein Gott, hat dich in allem deinem Tun gesegnet; er hat achtgehabt auf deine Wanderung durch diese grosse Wüste: schon vierzig Jahre ist der Herr, dein Gott, nun mit dir, sodass dir nichts gemangelt hat."""|ZUE1931|Public Domain DEU.2.8|AT|5|5. Mose|2||0|8|So zogen wir durch (das Gebiet) unsrer Brüder, der Söhne Esaus, die in Seir wohnen, hinweg von der Arabastrasse, die von Elath und Ezjon-Geber ausgeht, wandten uns dann und zogen weiter auf dem Wege nach der Wüste von Moab.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.9|AT|5|5. Mose|2||0|9|"Da sprach der Herr zu mir: ""Bekämpfe die Moabiter nicht und fange keinen Krieg mit ihnen an! Ich werde dir von ihrem Lande nichts zu eigen geben; denn den Söhnen Lots habe ich Ar zum Eigentum gegeben."|ZUE1931|Public Domain DEU.2.10|AT|5|5. Mose|2||0|10|Die Emiter haben vor Zeiten darin gewohnt, ein grosses, zahlreiches und hochgewachsenes Volk, wie die Enakiter.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.11|AT|5|5. Mose|2||0|11|Sie gelten auch als Rephaiter, wie die Enakiter; die Moabiter aber nennen sie Emiter.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.12|AT|5|5. Mose|2||0|12|In Seir aber haben vor Zeiten die Horiter gewohnt; doch die Söhne Esaus vertrieben und vertilgten sie vor sich her und liessen sich an ihrer Stelle nieder, wie Israel es mit dem Lande machte, das ihm der Herr zum Eigentum gab.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.13|AT|5|5. Mose|2||0|13|"Nun macht euch auf und geht über den Bach Sered."" Und wir gingen über den Bach Sered."|ZUE1931|Public Domain DEU.2.14|AT|5|5. Mose|2||0|14|Die Zeit aber unsrer Wanderung von Kades-Barnea an, bis wir über den Bach Sered gingen, war 38 Jahre, bis das ganze Geschlecht, die Kriegsmannschaft, aus dem Lager weggestorben war, wie der Herr ihnen geschworen hatte.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.15|AT|5|5. Mose|2||0|15|Und auch die Hand des Herrn war wider sie gewesen, um sie im Lager völlig aufzureiben.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.16|AT|5|5. Mose|2||0|16|Als nun alle Krieger aus dem Volke weggestorben waren,|ZUE1931|Public Domain DEU.2.17|AT|5|5. Mose|2||0|17|da sprach der Herr zu mir:|ZUE1931|Public Domain DEU.2.18|AT|5|5. Mose|2||0|18|"""Wenn du jetzt durch das Gebiet der Moabiter ziehst, durch Ar,"|ZUE1931|Public Domain DEU.2.19|AT|5|5. Mose|2||0|19|so wirst du ganz in die Nähe der Ammoniter kommen; bekämpfe sie nicht und fange keinen Krieg mit ihnen an! Ich werde dir von dem Lande der Ammoniter nichts zu eigen geben; denn den Söhnen Lots habe ich es zum Eigentum gegeben.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.20|AT|5|5. Mose|2||0|20|Auch dieses gilt als Land der Rephaiter. Vor Zeiten haben Rephaiter darin gewohnt; die Ammoniter aber nennen sie Samsummiter.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.21|AT|5|5. Mose|2||0|21|Das war ein grosses, zahlreiches und hochgewachsenes Volk, wie die Enakiter. Doch der Herr vertilgte sie vor ihnen, sodass sie ihr Land besetzten und sich an ihrer Stelle niederliessen,|ZUE1931|Public Domain DEU.2.22|AT|5|5. Mose|2||0|22|wie er den Söhnen Esaus, die in Seir wohnen, geholfen hat, da er die Horiter vor ihnen vertilgte, sodass sie ihr Land besetzten und sich an ihrer Stelle niederliessen bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.23|AT|5|5. Mose|2||0|23|Und die Awiter, die in Gehöften wohnten bis gen Gaza - die Kaphthoriter, die von Kaphthor ausgezogen waren, vertilgten sie und liessen sich an ihrer Stelle nieder.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.24|AT|5|5. Mose|2||0|24|Wohlan nun, brechet auf und geht über den Bach Arnon. Siehe, ich gebe den Amoriter Sihon, den König von Hesbon, samt seinem Lande in deine Hand; hebe an, es zu besetzen und fange mit ihm Krieg an.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.25|AT|5|5. Mose|2||0|25|"Von heute an will ich Schrecken und Furcht vor dir auf die Völker legen unter dem ganzen Himmel: wenn sie nur von dir hören, werden sie vor dir erzittern und erbeben."""|ZUE1931|Public Domain DEU.2.26|AT|5|5. Mose|2||0|26|Da sandte ich Boten aus der Wüste Kedemoth an Sihon, den König von Hesbon, mit friedlichen Worten und liess ihm sagen:|ZUE1931|Public Domain DEU.2.27|AT|5|5. Mose|2||0|27|"""Ich möchte durch dein Land ziehen. Nur wo die Strasse geht, will ich gehen; weder zur Rechten noch zur Linken will ich davon abweichen."|ZUE1931|Public Domain DEU.2.28|AT|5|5. Mose|2||0|28|Speise sollst du mir um Geld verkaufen, dass ich zu essen habe, und Wasser sollst du mir um Geld geben, dass ich zu trinken habe; nur durchziehen möchte ich -|ZUE1931|Public Domain DEU.2.29|AT|5|5. Mose|2||0|29|"wie die Söhne Esaus, die in Seir wohnen, und die Moabiter, die in Ar wohnen, es mir gestattet haben -, bis ich über den Jordan in das Land komme, das uns der Herr, unser Gott, geben will."""|ZUE1931|Public Domain DEU.2.30|AT|5|5. Mose|2||0|30|Aber Sihon, der König von Hesbon, wollte uns nicht durch sein Land ziehen lassen; denn der Herr, dein Gott, hatte seinen Sinn verhärtet und sein Herz verstockt, dass er ihn in deine Hand gebe, wie es jetzt geschehen ist.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.31|AT|5|5. Mose|2||0|31|"Und der Herr sprach zu mir: ""Siehe, schon fange ich an, Sihon und sein Land dir preiszugeben; hebe an, es zu besetzen."""|ZUE1931|Public Domain DEU.2.32|AT|5|5. Mose|2||0|32|Und Sihon zog aus gen Jahaz uns entgegen zum Streite, er und sein ganzes Volk.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.33|AT|5|5. Mose|2||0|33|Aber der Herr, unser Gott, gab ihn in unsre Hand, dass wir ihn samt seinen Söhnen und seinem ganzen Volke schlugen.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.34|AT|5|5. Mose|2||0|34|Und wir nahmen damals alle seine Städte ein und vollstreckten an jeder Stadt den Bann, an Männern, Frauen und Kindern; niemand liessen wir entrinnen.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.35|AT|5|5. Mose|2||0|35|Nur das Vieh behielten wir für uns als Beute und den Raub aus den Städten, die wir eingenommen hatten.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.36|AT|5|5. Mose|2||0|36|Von Aroer, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und von der Stadt im Tale bis nach Gilead war keine Stadt, die uns zu fest gewesen wäre; alles gab der Herr, unser Gott, in unsre Hand.|ZUE1931|Public Domain DEU.2.37|AT|5|5. Mose|2||0|37|Nur dem Lande der Ammoniter nahtest du dich nicht, allem, was seitwärts vom Bache Jabbok liegt, und den Städten auf dem Gebirge, ganz wie der Herr, unser Gott, geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.1|AT|5|5. Mose|3||0|1|Nun wandten wir uns und zogen den Weg nach Basan hinauf. Da rückte der König Og von Basan gen Edrei uns entgegen zum Streite, er und sein ganzes Volk.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.2|AT|5|5. Mose|3||0|2|"Aber der Herr sprach zu mir: ""Fürchte dich nicht vor ihm; denn ich gebe ihn und sein ganzes Volk samt seinem Lande in deine Hand, und du magst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zu Hesbon sass."""|ZUE1931|Public Domain DEU.3.3|AT|5|5. Mose|3||0|3|So gab der Herr, unser Gott, auch den König Og von Basan in unsre Hand samt seinem ganzen Volke, und wir schlugen ihn, dass keiner entrann und übrigblieb.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.4|AT|5|5. Mose|3||0|4|Und wir nahmen damals alle seine Städte ein; es war keine Stadt, die wir ihnen nicht genommen hätten: sechzig Städte, die ganze Landschaft Argob, das Reich des Königs Og in Basan -|ZUE1931|Public Domain DEU.3.5|AT|5|5. Mose|3||0|5|all das waren feste Städte mit hohen Mauern, Toren und Riegeln -, ausser den vielen Ortschaften auf dem Lande.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.6|AT|5|5. Mose|3||0|6|Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, wie wir mit Sihon, dem König von Hesbon, getan, an jeder Stadt, an Männern, Frauen und Kindern.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.7|AT|5|5. Mose|3||0|7|Alles Vieh aber und den Raub aus den Städten behielten wir für uns als Beute.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.8|AT|5|5. Mose|3||0|8|So nahmen wir damals den beiden Königen der Amoriter jenseits des Jordan das Land weg, vom Bache Arnon an bis zum Hermongebirge -|ZUE1931|Public Domain DEU.3.9|AT|5|5. Mose|3||0|9|die Sidonier nennen den Hermon Sirjon, die Amoriter aber nennen ihn Senir -,|ZUE1931|Public Domain DEU.3.10|AT|5|5. Mose|3||0|10|alle Städte auf der Ebene, ganz Gilead und ganz Basan bis Salcha und Edrei, die Städte, die zum Reiche des Königs Og in Basan gehörten.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.11|AT|5|5. Mose|3||0|11|Denn Og, der König von Basan, war allein noch übriggeblieben vom Rest der Rephaiter. Siehe, sein Basaltsarg steht ja noch in der Ammoniterstadt Rabba; er ist neun Ellen lang und vier Ellen breit, nach gewöhnlicher Elle.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.12|AT|5|5. Mose|3||0|12|Dieses Land besetzten wir damals. (Das Land) von Aroer am Bache Arnon an und die Hälfte des Gebirges Gilead samt seinen Städten gab ich den Rubeniten und Gaditen.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.13|AT|5|5. Mose|3||0|13|Den Rest von Gilead aber und ganz Basan, das Reich des Königs Og, gab ich dem halben Stamm Manasse, die ganze Landschaft Argob. Dies ganze Basan heisst Land der Rephaiter.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.14|AT|5|5. Mose|3||0|14|"Jair, der Sohn Manasses, besetzte die ganze Landschaft Argob bis zum Gebiet der Gesuriter und Maachathiter und nannte sie nach seinem Namen ""Zeltdörfer Jairs""; (das ist ihr Name) bis auf diesen Tag."|ZUE1931|Public Domain DEU.3.15|AT|5|5. Mose|3||0|15|Dem Machir aber gab ich Gilead,|ZUE1931|Public Domain DEU.3.16|AT|5|5. Mose|3||0|16|und den Rubeniten und Gaditen gab ich (das Land) von Gilead an bis zum Bache Arnon, bis zur Mitte des Tales als Grenze, und bis an den Bach Jabbok, der die Grenze der Ammoniter ist,|ZUE1931|Public Domain DEU.3.17|AT|5|5. Mose|3||0|17|dazu die Steppe mit dem Jordan als Grenze von Kinnereth an bis zum Meer der Steppe, dem Salzmeer, am Fuss der Abhänge des Pisga, ostwärts.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.18|AT|5|5. Mose|3||0|18|"Und ich gebot euch damals: ""Der Herr, euer Gott, hat euch dies Land zum Eigentum gegeben; ziehet nun gerüstet einher vor euren Brüdern, den Israeliten, alles was streitbar ist."|ZUE1931|Public Domain DEU.3.19|AT|5|5. Mose|3||0|19|Nur eure Frauen, eure Kinder und eure Herden - ich weiss, dass ihr viele Herden habt - mögen in euren Städten bleiben, die ich euch gegeben habe,|ZUE1931|Public Domain DEU.3.20|AT|5|5. Mose|3||0|20|"bis der Herr euren Brüdern Ruhe schafft wie euch und auch sie das Land besetzen, das ihnen der Herr, euer Gott, jenseits des Jordan geben will; alsdann mögt ihr zurückkehren, ein jeder in sein Eigentum, das ich euch gegeben habe."""|ZUE1931|Public Domain DEU.3.21|AT|5|5. Mose|3||0|21|"Und Josua gebot ich damals: ""Deine Augen haben alles gesehen, was der Herr, euer Gott, diesen zwei Königen getan hat; dasselbe wird der Herr allen Königreichen tun, dahin du ziehen wirst."|ZUE1931|Public Domain DEU.3.22|AT|5|5. Mose|3||0|22|"Fürchte dich nicht vor ihnen; denn der Herr, euer Gott, er ist's, der für euch streitet."""|ZUE1931|Public Domain DEU.3.23|AT|5|5. Mose|3||0|23|Und ich flehte zum Herrn in jener Zeit und sprach:|ZUE1931|Public Domain DEU.3.24|AT|5|5. Mose|3||0|24|"""O Herr, mein Gott, du hast schon bisher deinem Knechte deine Grösse und deine starke Hand gezeigt; denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es dir gleichtun könnte an Werken und gewaltigen Taten?"|ZUE1931|Public Domain DEU.3.25|AT|5|5. Mose|3||0|25|"Dürfte ich doch hinübergehen und das schöne Land jenseits des Jordan schauen, dies schöne Bergland und den Libanon!"""|ZUE1931|Public Domain DEU.3.26|AT|5|5. Mose|3||0|26|"Aber der Herr ward zornig über mich um euretwillen und erhörte mich nicht, sondern sprach zu mir: ""Genug! Rede mir nicht mehr davon!"|ZUE1931|Public Domain DEU.3.27|AT|5|5. Mose|3||0|27|Steige auf die Höhe des Pisga und hebe deine Augen auf gen Abend und gen Mitternacht, gen Mittag und gen Morgen, und schaue es mit deinen Augen; denn du wirst nicht über diesen Jordan gehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.3.28|AT|5|5. Mose|3||0|28|"Beauftrage aber Josua, ermutige und stärke ihn; denn er soll vor dem Volke her hinübergehen, und er soll ihnen das Land zu eigen geben, das du sehen wirst."""|ZUE1931|Public Domain DEU.3.29|AT|5|5. Mose|3||0|29|So blieben wir im Tale gegenüber Beth-Peor.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.1|AT|5|5. Mose|4||0|1|UND nun höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch lehre, dass ihr darnach tuet, damit ihr am Leben bleibet und hineinkommet und das Land besetzet, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.2|AT|5|5. Mose|4||0|2|Ihr sollt nichts hinzutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, sondern die Gebote des Herrn, eures Gottes, halten, die ich euch gebe.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.3|AT|5|5. Mose|4||0|3|Eure Augen haben gesehen, was der Herr wegen des Baal-Peor getan hat: einen jeden, der dem Baal-Peor nachging, hat der Herr, dein Gott, aus deiner Mitte weggetilgt.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.4|AT|5|5. Mose|4||0|4|Ihr aber, die ihr dem Herrn, eurem Gott, anhingt, seid alle heute noch am Leben.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.5|AT|5|5. Mose|4||0|5|Seht, ich lehre euch Satzungen und Rechte, wie mir der Herr, mein Gott, geboten hat, dass ihr darnach tuet in dem Lande, dahin ihr ziehen werdet, um es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.6|AT|5|5. Mose|4||0|6|"So haltet sie denn und tut darnach! Denn das ist eure Weisheit und eure Einsicht in den Augen der Völker. Wenn sie von all diesen Satzungen hören, werden sie sagen: ""Ein weises und einsichtiges Volk ist doch diese grosse Nation!"""|ZUE1931|Public Domain DEU.4.7|AT|5|5. Mose|4||0|7|Denn wo wäre ein grosses Volk, das einen Gott hätte, der ihm so nahe wäre, wie uns der Herr, unser Gott, sooft wir ihn anrufen?|ZUE1931|Public Domain DEU.4.8|AT|5|5. Mose|4||0|8|Und wo wäre ein grosses Volk, das Satzungen und Rechte hätte so gerecht wie dieses ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege?|ZUE1931|Public Domain DEU.4.9|AT|5|5. Mose|4||0|9|Nur hüte dich und nimm dich wohl in acht um deines Lebens willen, dass du der Dinge nicht vergessest, die deine Augen gesehen haben, und dass sie dir nicht aus dem Sinne kommen dein ganzes Leben lang. Und du sollst davon erzählen deinen Kindern und deinen Kindeskindern,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.10|AT|5|5. Mose|4||0|10|"von dem Tage, da du am Horeb vor dem Herrn, deinem Gott, standest, als der Herr zu mir sagte: ""Versammle mir das Volk, dass ich sie meine Worte hören lasse, auf dass sie mich fürchten lernen alle Tage, die sie auf Erden leben, und dass sie auch ihre Kinder lehren."""|ZUE1931|Public Domain DEU.4.11|AT|5|5. Mose|4||0|11|Da tratet ihr herzu und standet unten an dem Berge; der Berg aber brannte lichterloh bis in den Himmel hinein bei Finsternis, Gewölk und Dunkel.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.12|AT|5|5. Mose|4||0|12|Und der Herr redete zu euch mitten aus dem Feuer; den Schall von Worten hörtet ihr, nur einen Schall, doch eine Gestalt sahet ihr nicht.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.13|AT|5|5. Mose|4||0|13|Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch zu halten gebot, die zehn Worte, und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.14|AT|5|5. Mose|4||0|14|Mir aber gebot der Herr zu jener Zeit, euch Satzungen und Rechte zu lehren, dass ihr darnach tätet in dem Lande, dahin ihr ziehen werdet, um es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.15|AT|5|5. Mose|4||0|15|So hütet euch nun wohl um eures Lebens willen - ihr habt ja keinerlei Gestalt gesehen an dem Tage, da der Herr am Horeb aus dem Feuer zu euch redete -,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.16|AT|5|5. Mose|4||0|16|dass ihr nicht frevelt und euch ein Gottesbild machet in Gestalt irgendeiner Bildsäule, das Abbild eines Mannes oder Weibes,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.17|AT|5|5. Mose|4||0|17|das Abbild irgendeines Tieres auf der Erde, das Abbild irgendeines beschwingten Vogels, der am Himmel fliegt,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.18|AT|5|5. Mose|4||0|18|das Abbild irgendeines Kriechtieres auf dem Boden, das Abbild irgendeines Fisches im Wasser unter der Erde,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.19|AT|5|5. Mose|4||0|19|und dass du, wenn du deine Augen gen Himmel aufhebst und Sonne, Mond und Sterne schaust, das ganze Heer des Himmels, dich nicht verführen lassest, sie anzubeten und ihnen zu dienen, da der Herr, dein Gott, sie doch allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.20|AT|5|5. Mose|4||0|20|Euch aber hat der Herr genommen und euch herausgeführt aus dem Schmelzofen, aus Ägypten, dass ihr sein Eigentumsvolk würdet, wie ihr es heute seid.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.21|AT|5|5. Mose|4||0|21|Der Herr aber ward so zornig über mich um euretwillen, dass er schwur, ich sollte nicht über den Jordan gehen, noch in das schöne Land kommen, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.22|AT|5|5. Mose|4||0|22|sondern ich muss in diesem Lande sterben und werde nicht über den Jordan gehen; ihr aber werdet hinüberkommen und dieses schöne Land besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.23|AT|5|5. Mose|4||0|23|Hütet euch, dass ihr des Bundes nicht vergesset, den der Herr, euer Gott, mit euch geschlossen hat, und euch nicht ein Gottesbild machet in der Gestalt von irgend etwas, das der Herr, dein Gott, verboten hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.24|AT|5|5. Mose|4||0|24|Denn der Herr, dein Gott, ist ein verzehrend Feuer, ein eifersüchtiger Gott.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.25|AT|5|5. Mose|4||0|25|Wenn du dann Kinder und Kindeskinder hast und ihr euch eingelebt habt in dem Lande, und ihr frevelt und macht euch ein Gottesbild in der Gestalt von irgend etwas und tut, was dem Herrn, eurem Gott, missfällt, sodass ihr ihn reizt,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.26|AT|5|5. Mose|4||0|26|so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen an wider euch, dass ihr gar bald vertilgt sein werdet aus dem Lande, dahin ihr über den Jordan ziehen werdet, um es zu besetzen; ihr werdet dann nicht lange darin wohnen, sondern gänzlich daraus vertilgt werden.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.27|AT|5|5. Mose|4||0|27|Und der Herr wird euch unter die Völker zerstreuen, und nur eine geringe Zahl von euch wird übrigbleiben unter den Nationen, dahin der Herr euch führen wird.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.28|AT|5|5. Mose|4||0|28|Daselbst werdet ihr Göttern dienen, die das Werk von Menschenhänden sind, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören, nicht essen und nicht riechen können.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.29|AT|5|5. Mose|4||0|29|Dann wirst du von dort aus den Herrn, deinen Gott, suchen und wirst ihn finden, wenn du von ganzem Herzen und von ganzer Seele nach ihm fragst.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.30|AT|5|5. Mose|4||0|30|Wenn du in Not bist und dich all dies trifft in den letzten Tagen, so wirst du dich zu dem Herrn, deinem Gott, bekehren und auf seine Stimme hören;|ZUE1931|Public Domain DEU.4.31|AT|5|5. Mose|4||0|31|denn der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott: er wird dich nicht verlassen noch verderben, und er wird des Bundes nicht vergessen, den er deinen Vätern geschworen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.32|AT|5|5. Mose|4||0|32|Denn frage doch nach den frühern Tagen, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da Gott Menschen auf der Erde schuf, und von einem Ende des Himmels bis zum andern, ob je solch grosse Dinge geschehen oder je dergleichen ist gehört worden,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.33|AT|5|5. Mose|4||0|33|ob je ein Volk die Stimme Gottes hat aus dem Feuer reden hören, wie du sie gehört hast, und am Leben blieb,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.34|AT|5|5. Mose|4||0|34|oder ob je ein Gott versucht hat, herzukommen und sich ein Volk mitten aus einem|ZUE1931|Public Domain DEU.4.35|AT|5|5. Mose|4||0|35|Du hast es erfahren dürfen, damit du erkennest, dass der Herr allein Gott ist und keiner sonst.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.36|AT|5|5. Mose|4||0|36|Vom Himmel her hat er dich seine Stimme hören lassen, dass er dich unterweise, und auf Erden hat er dich sein grosses Feuer sehen lassen, und seine Worte hast du aus dem Feuer gehört.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.37|AT|5|5. Mose|4||0|37|Und weil er deine Väter geliebt und ihre Nachkommen erwählt und dich herausgeführt hat aus Ägypten, er selbst durch seine grosse Kraft,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.38|AT|5|5. Mose|4||0|38|um Völker, grösser und stärker als du, vor dir zu vertreiben und dich in ihr Land zu führen und es dir zum Eigentum zu geben, wie es heute ist,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.39|AT|5|5. Mose|4||0|39|so sollst du jetzt erkennen und dir zu Herzen nehmen, dass der Herr allein Gott ist im Himmel droben und auf der Erde drunten und keiner sonst,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.40|AT|5|5. Mose|4||0|40|und sollst seine Satzungen und Gebote halten, die ich dir heute gebe, auf dass es dir und deinen Kindern nach dir wohl ergehe und du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben will für alle Zeit.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.41|AT|5|5. Mose|4||0|41|DAMALS sonderte Mose jenseits des Jordan gegen Sonnenaufgang drei Städte aus,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.42|AT|5|5. Mose|4||0|42|dass dahin fliehen könne ein Totschläger, der seinen Nächsten unvorsätzlich totschlägt, ohne dass er ihm zuvor feind war, und dass er durch die Flucht in eine dieser Städte sich das Leben rette:|ZUE1931|Public Domain DEU.4.43|AT|5|5. Mose|4||0|43|Bezer in der Wüste auf der Ebene für die Rubeniten, Ramoth in Gilead für die Gaditen und Golan in Basan für die Manassiten.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.44|AT|5|5. Mose|4||0|44|DIES ist das Gesetz, das Mose den Israeliten vorlegte.|ZUE1931|Public Domain DEU.4.45|AT|5|5. Mose|4||0|45|Dies sind die Verordnungen, die Satzungen und Rechte, die Mose den Israeliten kundtat, als sie aus Ägypten zogen,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.46|AT|5|5. Mose|4||0|46|jenseits des Jordan im Tale gegenüber Beth-Peor, im Lande Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Hesbon sass, den Mose und die Israeliten schlugen, als sie aus Ägypten zogen,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.47|AT|5|5. Mose|4||0|47|und dessen Land sie in Besitz nahmen, wie das Land des Königs Og von Basan, (das Land) der beiden Könige der Amoriter jenseits des Jordan gegen Sonnenaufgang,|ZUE1931|Public Domain DEU.4.48|AT|5|5. Mose|4||0|48|von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon liegt, bis zum Siongebirge - das ist der Hermon -|ZUE1931|Public Domain DEU.4.49|AT|5|5. Mose|4||0|49|und die ganze Araba jenseits des Jordan, auf der Ostseite, bis zum Meer der Araba am Fuss der Abhänge des Pisga.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.1|AT|5|5. Mose|5||0|1|UND Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch heute verkünde; lernet sie und erfüllet sie getreulich!|ZUE1931|Public Domain DEU.5.2|AT|5|5. Mose|5||0|2|Der Herr, unser Gott, hat am Horeb einen Bund mit uns geschlossen;|ZUE1931|Public Domain DEU.5.3|AT|5|5. Mose|5||0|3|nicht mit unsern Vätern hat der Herr diesen Bund geschlossen, sondern mit uns hier, die wir alle heute noch am Leben sind.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.4|AT|5|5. Mose|5||0|4|Von Angesicht zu Angesicht hat der Herr aus dem Feuer heraus mit euch geredet auf dem Berge -|ZUE1931|Public Domain DEU.5.5|AT|5|5. Mose|5||0|5|ich aber stand damals zwischen dem Herrn und euch, um euch die Worte des Herrn zu verkünden; denn ihr waret voll Furcht vor dem Feuer und stieget nicht auf den Berg -, und er sprach:|ZUE1931|Public Domain DEU.5.6|AT|5|5. Mose|5||0|6|Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausgeführt habe;|ZUE1931|Public Domain DEU.5.7|AT|5|5. Mose|5||0|7|du sollst keine andern Götter neben mir haben.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.8|AT|5|5. Mose|5||0|8|Du sollst dir kein Gottesbild machen, in keinerlei Gestalt, weder dessen, was oben im Himmel, noch dessen, was unten auf Erden, noch dessen, was in den Wassern unter der Erde ist.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.9|AT|5|5. Mose|5||0|9|Du sollst sie nicht anbeten und ihnen nicht dienen; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Geschlecht an den Kindern derer, die mich hassen,|ZUE1931|Public Domain DEU.5.10|AT|5|5. Mose|5||0|10|der aber Gnade übt bis ins tausendste Geschlecht an den Kindern derer, die mich lieben und meine Gebote halten.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.11|AT|5|5. Mose|5||0|11|Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.12|AT|5|5. Mose|5||0|12|Achte auf den Sabbattag, dass du ihn heilig haltest, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.13|AT|5|5. Mose|5||0|13|Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun;|ZUE1931|Public Domain DEU.5.14|AT|5|5. Mose|5||0|14|aber der siebente Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht; da sollst du keine Arbeit tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Rind, noch dein Esel, noch all dein Vieh, noch der Fremdling, der innert deiner Tore ist, auf dass dein Sklave und deine Sklavin ruhen wie du.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.15|AT|5|5. Mose|5||0|15|Und sei dessen eingedenk, dass du Sklave gewesen bist im Lande Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dannen herausgeführt hat mit starker Hand und ausgerecktem Arm. Darum hat dir der Herr, dein Gott, geboten, den Ruhetag zu halten.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.16|AT|5|5. Mose|5||0|16|Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat, auf dass du lange lebest und es dir wohl ergehe in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.17|AT|5|5. Mose|5||0|17|Du sollst nicht töten.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.18|AT|5|5. Mose|5||0|18|Du sollst nicht ehebrechen.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.19|AT|5|5. Mose|5||0|19|Du sollst nicht stehlen.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.20|AT|5|5. Mose|5||0|20|Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.21|AT|5|5. Mose|5||0|21|Du sollst nicht verlangen nach dem Weibe deines Nächsten und nicht begehren nach dem Hause oder Acker deines Nächsten, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, nach seinem Rinde oder seinem Esel, nach irgend etwas, was dein Nächster hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.22|AT|5|5. Mose|5||0|22|Diese Worte redete der Herr auf dem Berge zu eurer ganzen Gemeinde, mitten aus dem Feuer, dem Gewölk und Dunkel, mit lauter Stimme, und weiter nichts. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.23|AT|5|5. Mose|5||0|23|ALS ihr aber die Stimme aus der Finsternis heraus hörtet, während der Berg im Feuer brannte, tratet ihr zu mir, alle Häupter eurer Stämme und eure Ältesten,|ZUE1931|Public Domain DEU.5.24|AT|5|5. Mose|5||0|24|"und sprachet: ""Siehe, der Herr, unser Gott, hat uns seine Herrlichkeit und seine Grösse sehen lassen, und wir haben seine Stimme aus dem Feuer heraus gehört. Heute haben wir gesehen, dass Gott mit den Menschen reden kann, ohne dass sie sterben müssen."|ZUE1931|Public Domain DEU.5.25|AT|5|5. Mose|5||0|25|Aber warum sollen wir jetzt sterben? Denn dieses grosse Feuer wird uns verzehren; wenn wir noch länger die Stimme des Herrn, unsres Gottes, hören, müssen wir sterben.|ZUE1931|Public Domain DEU.5.26|AT|5|5. Mose|5||0|26|Denn wo wäre ein sterblicher Mensch, der wie wir die Stimme des lebendigen Gottes aus dem Feuer hätte reden hören und am Leben geblieben wäre?|ZUE1931|Public Domain DEU.5.27|AT|5|5. Mose|5||0|27|"Tritt du hinzu und höre alles an, was der Herr, unser Gott, reden wird, und du magst uns dann alles sagen, was der Herr, unser Gott, zu dir reden wird: wir wollen darauf hören und darnach tun."""|ZUE1931|Public Domain DEU.5.28|AT|5|5. Mose|5||0|28|"Als nun der Herr die Worte hörte, die ihr zu mir sagtet, sprach er zu mir: ""Ich habe die Worte gehört, die dieses Volk zu dir geredet hat. Es ist alles gut, was sie geredet haben."|ZUE1931|Public Domain DEU.5.29|AT|5|5. Mose|5||0|29|O dass ihr Herz so wäre, dass sie allezeit mich fürchten und meine Gebote halten wollten, damit es ihnen wohl erginge und ihren Kindern ewiglich!|ZUE1931|Public Domain DEU.5.30|AT|5|5. Mose|5||0|30|Geh, sag ihnen: Kehret zurück zu euren Zelten!|ZUE1931|Public Domain DEU.5.31|AT|5|5. Mose|5||0|31|"Du aber tritt hierher zu mir, dass ich dir das ganze Gesetz kundtue, die Satzungen und Rechte, die du sie lehren sollst, dass sie darnach tun in dem Lande, das ich ihnen zu eigen geben will."""|ZUE1931|Public Domain DEU.5.32|AT|5|5. Mose|5||0|32|So tut nun getreulich, wie euch der Herr, euer Gott, geboten hat, und weichet nicht zur Rechten noch zur Linken;|ZUE1931|Public Domain DEU.5.33|AT|5|5. Mose|5||0|33|genau auf dem Wege, den euch der Herr, euer Gott, geboten hat, sollt ihr gehen, auf dass ihr am Leben bleibet und es euch wohl ergehe und ihr lange lebet in dem Lande, das ihr besetzen werdet.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.1|AT|5|5. Mose|6||0|1|UND dies ist das Gesetz mit den Satzungen und Rechten, die der Herr, euer Gott, geboten hat, euch zu lehren, dass ihr darnach tuet in dem Lande, dahin ihr ziehen werdet, um es zu besetzen,|ZUE1931|Public Domain DEU.6.2|AT|5|5. Mose|6||0|2|auf dass du dein Leben lang den Herrn, deinen Gott, fürchtest und alle seine Satzungen und Gebote haltest, die ich dir gebe, du und deine Kinder und deine Kindeskinder, und also lange lebest.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.3|AT|5|5. Mose|6||0|3|So höre sie nun, Israel, und erfülle sie getreulich, auf dass es dir wohl ergehe und ihr euch überaus mehret, wie der Herr, der Gott deiner Väter, dir verheissen hat, in einem Lande, das von Milch und Honig fliesst.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.4|AT|5|5. Mose|6||0|4|Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein Herr.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.5|AT|5|5. Mose|6||0|5|Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.6|AT|5|5. Mose|6||0|6|Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen dir ins Herz geschrieben sein,|ZUE1931|Public Domain DEU.6.7|AT|5|5. Mose|6||0|7|und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest und wenn du auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.8|AT|5|5. Mose|6||0|8|Du sollst sie zum Denkzeichen auf deine Hand binden und sie als Merkzeichen auf der Stirne tragen,|ZUE1931|Public Domain DEU.6.9|AT|5|5. Mose|6||0|9|und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses schreiben und an deine Tore.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.10|AT|5|5. Mose|6||0|10|Wenn dich nun der Herr, dein Gott, in das Land bringt, von dem er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, dass er es dir geben wolle: grosse und schöne Städte, die du nicht gebaut hast,|ZUE1931|Public Domain DEU.6.11|AT|5|5. Mose|6||0|11|Häuser voll von allerlei Gut, die du nicht gefüllt hast, ausgehauene Zisternen, die du nicht ausgehauen hast, Weinberge und Olivengärten, die du nicht gepflanzt hast, und wenn du davon issest und dich sättigst,|ZUE1931|Public Domain DEU.6.12|AT|5|5. Mose|6||0|12|so hüte dich, dass du nicht des Herrn vergessest, der dich aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausgeführt hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.13|AT|5|5. Mose|6||0|13|Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten, und ihm sollst du dienen und bei seinem Namen schwören.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.14|AT|5|5. Mose|6||0|14|Ihr sollt nicht andern Göttern nachgehen, von den Göttern der Völker rings um euch her -|ZUE1931|Public Domain DEU.6.15|AT|5|5. Mose|6||0|15|denn ein eifersüchtiger Gott ist der Herr, dein Gott, in deiner Mitte -, dass nicht der Zorn des Herrn, deines Gottes, wider dich entbrenne und er dich vertilge von der Erde.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.16|AT|5|5. Mose|6||0|16|Ihr sollt den Herrn, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr ihn versucht habt in Massa;|ZUE1931|Public Domain DEU.6.17|AT|5|5. Mose|6||0|17|halten sollt ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, seine Verordnungen und Satzungen, die er dir gegeben hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.6.18|AT|5|5. Mose|6||0|18|und du sollst tun, was recht und gut ist vor den Augen des Herrn, auf dass es dir wohl ergehe und du in das schöne Land, das der Herr deinen Vätern zugeschworen, hineinkommest und es besetzest,|ZUE1931|Public Domain DEU.6.19|AT|5|5. Mose|6||0|19|indem du alle deine Feinde vor dir her verjagst, wie der Herr verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.20|AT|5|5. Mose|6||0|20|"WENN dich dann künftig dein Sohn fragt: ""Was sollen denn die Verordnungen, die Satzungen und Rechte, die euch der Herr, unser Gott, geboten hat?"""|ZUE1931|Public Domain DEU.6.21|AT|5|5. Mose|6||0|21|"so sollst du zu deinem Sohne sagen: ""Wir waren Sklaven des Pharao in Ägypten. Da führte uns der Herr mit starker Hand heraus aus Ägypten,"|ZUE1931|Public Domain DEU.6.22|AT|5|5. Mose|6||0|22|und der Herr tat vor unsern Augen grosse und unheilvolle Zeichen und Wunder an den Ägyptern, am Pharao und an seinem ganzen Hause;|ZUE1931|Public Domain DEU.6.23|AT|5|5. Mose|6||0|23|uns aber führte er von dannen heraus, um uns|ZUE1931|Public Domain DEU.6.24|AT|5|5. Mose|6||0|24|Und der Herr gebot uns, nach allen diesen Satzungen zu tun und den Herrn, unsern Gott, zu fürchten, auf dass es uns wohl ergehe allezeit und er uns am Leben erhalte, wie es jetzt geschieht.|ZUE1931|Public Domain DEU.6.25|AT|5|5. Mose|6||0|25|"Und als Gerechte werden wir dastehen, wenn wir dieses ganze Gesetz getreulich erfüllen vor dem Herrn, unserm Gott, wie er uns geboten hat."""|ZUE1931|Public Domain DEU.7.1|AT|5|5. Mose|7||0|1|WENN der Herr, dein Gott, dich in das Land bringt, dahin du nun ziehst, es zu besetzen, und viele Völker vor dir her vertreibt, die Hethiter, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter, sieben Völker, die grösser und stärker sind als du,|ZUE1931|Public Domain DEU.7.2|AT|5|5. Mose|7||0|2|und sie der Herr, dein Gott, in deine Hand gibt und du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken: du sollst keinen Vertrag mit ihnen schliessen und sie nicht verschonen;|ZUE1931|Public Domain DEU.7.3|AT|5|5. Mose|7||0|3|und du sollst dich mit ihnen nicht verschwägern, nicht deine Töchter ihren Söhnen geben, noch ihre Töchter für deine Söhne nehmen.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.4|AT|5|5. Mose|7||0|4|Denn sie werden deine Söhne dem Herrn abwendig machen, dass sie andern Göttern dienen. Dann wird der Zorn des Herrn wider euch entbrennen, und er wird dich bald vertilgen.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.5|AT|5|5. Mose|7||0|5|Vielmehr so sollt ihr mit ihnen verfahren: ihre Altäre sollt ihr niederreissen, ihre Malsteine zerschlagen, ihre Ascheren umhauen und ihre Götzenbilder verbrennen.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.6|AT|5|5. Mose|7||0|6|Denn du bist ein dem Herrn, deinem Gott, geweihtes Volk; dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern, die auf Erden sind, für sich erwählt, dass du sein eigen seiest.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.7|AT|5|5. Mose|7||0|7|Nicht weil ihr zahlreicher wäret als alle Völker, hat der Herr sein Herz euch zugewandt und euch erwählt - denn ihr seid das kleinste unter allen Völkern -,|ZUE1931|Public Domain DEU.7.8|AT|5|5. Mose|7||0|8|sondern weil der Herr euch liebte und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen, darum hat euch der Herr mit starker Hand herausgeführt und hat dich aus dem Sklavenhause befreit, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.9|AT|5|5. Mose|7||0|9|So sollst du denn erkennen, dass der Herr, dein Gott, der|ZUE1931|Public Domain DEU.7.10|AT|5|5. Mose|7||0|10|dem aber, der ihn hasst, ins Angesicht vergilt, indem er ihn verderbt; er gibt dem, der ihn hasst, nicht Aufschub, ins Angesicht vergilt er ihm.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.11|AT|5|5. Mose|7||0|11|Darum halte das Gesetz, die Satzungen und Rechte, die ich dir heute gebe, dass du darnach tuest.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.12|AT|5|5. Mose|7||0|12|UND dafür, dass ihr diese Rechte anhört, sie haltet und darnach tut, wird der Herr, dein Gott, den Bund halten und die Huld bewahren, die er deinen Vätern zugeschworen hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.7.13|AT|5|5. Mose|7||0|13|und er wird dich lieben und dich segnen und mehren; er wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes, dein Korn, deinen Wein und dein Öl, den Wurf deiner Kühe und die Zucht deiner Schafe, in dem Lande, von dem er deinen Vätern geschworen hat, dass er es dir geben wolle.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.14|AT|5|5. Mose|7||0|14|Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Niemand unter euch, weder Mann noch Weib, wird unfruchtbar sein; auch euer Vieh nicht.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.15|AT|5|5. Mose|7||0|15|Der Herr wird alle Krankheit von dir nehmen und keine von den bösen Seuchen der Ägypter, die du kennst, dir auflegen, sondern wird sie über alle bringen, die dich hassen.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.16|AT|5|5. Mose|7||0|16|Du wirst alle Völker vertilgen, die der Herr, dein Gott, dir preisgibt. Du sollst ihrer nicht schonen und sollst ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir ein Fallstrick sein.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.17|AT|5|5. Mose|7||0|17|"Wenn du bei dir selber sprechen solltest: ""Diese Völker sind grösser als ich; wie kann ich sie vertreiben?"""|ZUE1931|Public Domain DEU.7.18|AT|5|5. Mose|7||0|18|so fürchte dich nicht vor ihnen; gedenke dessen, was der Herr, dein Gott, dem Pharao und ganz Ägypten angetan,|ZUE1931|Public Domain DEU.7.19|AT|5|5. Mose|7||0|19|der grossen Prüfungen, die du mit eignen Augen gesehen hast, der Zeichen und Wunder, der starken Hand und des ausgereckten Arms, womit dich der Herr, dein Gott, herausgeführt hat. So wird der Herr, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.20|AT|5|5. Mose|7||0|20|Auch die Hornissen wird der Herr, dein Gott, auf sie loslassen, bis die vernichtet sind, die übriggeblieben und die sich vor dir versteckt halten.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.21|AT|5|5. Mose|7||0|21|Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein grosser und furchtbarer Gott.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.22|AT|5|5. Mose|7||0|22|Und der Herr, dein Gott, wird diese Völker nach und nach vor dir vertreiben. Du kannst sie nicht schnell aufreiben, sonst möchten der wilden Tiere dir zu viele werden.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.23|AT|5|5. Mose|7||0|23|Der Herr, dein Gott, wird sie dir preisgeben und ihnen einen grossen Schrecken einjagen, bis sie vernichtet sind.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.24|AT|5|5. Mose|7||0|24|Und er wird ihre Könige in deine Hand geben, und du wirst ihren Namen unter dem Himmel austilgen. Niemand wird dir widerstehen können, bis du sie vernichtet hast.|ZUE1931|Public Domain DEU.7.25|AT|5|5. Mose|7||0|25|Die Bilder ihrer Götter sollt ihr verbrennen: du sollst nicht nach dem Silber und dem Gold, das daran ist, verlangen und es an dich nehmen, auf dass es nicht zum Fallstrick für dich werde; denn solches ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel,|ZUE1931|Public Domain DEU.7.26|AT|5|5. Mose|7||0|26|und einen Greuel sollst du nicht in dein Haus bringen, dass du nicht gleich ihm dem Bann verfallest. Ekel und Abscheu sollst du davor haben; denn es ist dem Bann verfallen.|ZUE1931|Public Domain DEU.8.1|AT|5|5. Mose|8||0|1|DAS ganze Gesetz, das ich dir heute gebe, sollt ihr getreulich erfüllen, auf dass ihr am Leben bleibet und euch mehret und in den Besitz des Landes kommet, das der Herr euren Vätern zugeschworen hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.2|AT|5|5. Mose|8||0|2|und du sollst gedenken des ganzen Weges, den dich der Herr, dein Gott, nun vierzig Jahre lang geführt hat in der Wüste, um dich zu demütigen und zu erproben, auf dass er erkenne, wie du gesinnt seist, ob du seine Gebote halten werdest oder nicht.|ZUE1931|Public Domain DEU.8.3|AT|5|5. Mose|8||0|3|Er demütigte dich und liess dich hungern und speiste dich dann mit Manna, das du und deine Väter nicht gekannt hatten, um dir kundzutun, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von allem, was das Wort des Herrn schafft.|ZUE1931|Public Domain DEU.8.4|AT|5|5. Mose|8||0|4|Schon vierzig Jahre nun sind deine Kleider an dir nicht zerfallen, und deine Füsse wurden nicht geschwollen.|ZUE1931|Public Domain DEU.8.5|AT|5|5. Mose|8||0|5|So erkenne denn in deinem Herzen, dass dich der Herr, dein Gott, in Zucht nimmt, wie einer seinen Sohn in Zucht nimmt,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.6|AT|5|5. Mose|8||0|6|und halte die Gebote des Herrn, deines Gottes, indem du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest;|ZUE1931|Public Domain DEU.8.7|AT|5|5. Mose|8||0|7|denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein schönes Land, ein Land mit Wasserbächen, Quellen, Fluten, die in den Tälern und an den Bergen hervorströmen,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.8|AT|5|5. Mose|8||0|8|ein Land mit Weizen, Gerste, Reben, mit Feigen- und Granatbäumen, ein Land mit Ölbäumen und Honig,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.9|AT|5|5. Mose|8||0|9|ein Land, wo du nicht kümmerlich dich nährst, wo es dir an nichts mangeln wird, ein Land, dessen Steine Eisen sind und wo du Erz gräbst aus den Bergen.|ZUE1931|Public Domain DEU.8.10|AT|5|5. Mose|8||0|10|Und wenn du dich dann satt gegessen hast, so sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das schöne Land, das er dir gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.8.11|AT|5|5. Mose|8||0|11|Hüte dich alsdann, des Herrn, deines Gottes, zu vergessen, sodass du seine Gebote, Rechte und Satzungen nicht hieltest, die ich dir heute gebe,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.12|AT|5|5. Mose|8||0|12|dass nicht, wenn du dich satt essen kannst und schöne Häuser baust und darin wohnst,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.13|AT|5|5. Mose|8||0|13|wenn deine Rinder und Schafe sich vermehren und Silber und Gold sich dir häuft, und alles, was du hast, sich mehrt,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.14|AT|5|5. Mose|8||0|14|dass nicht dein Herz sich alsdann überhebe und du des Herrn, deines Gottes, vergessest, der dich aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausgeführt,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.15|AT|5|5. Mose|8||0|15|der dich durch diese grosse und furchtbare Wüste geleitet hat, wo es Feuerschlangen gibt und Skorpione und dürres Land, in dem kein Wasser ist; der für dich Wasser aus dem Kieselfelsen quellen liess,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.16|AT|5|5. Mose|8||0|16|der in der Wüste dich mit Manna speiste, von welchem deine Väter nichts gewusst haben, um dich zu demütigen und zu erproben, auf dass er dir zuletzt dann Gutes tue,|ZUE1931|Public Domain DEU.8.17|AT|5|5. Mose|8||0|17|"und dass du nicht bei dir selber sprechest: ""Meine Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir diesen Reichtum erworben."""|ZUE1931|Public Domain DEU.8.18|AT|5|5. Mose|8||0|18|Gedenke vielmehr des Herrn, deines Gottes; denn er ist's, der dir Kraft gibt, Reichtum zu erwerben, um seinen Bund zu halten, den er deinen Vätern geschworen hat, wie es jetzt geschieht.|ZUE1931|Public Domain DEU.8.19|AT|5|5. Mose|8||0|19|Doch wenn du des Herrn, deines Gottes, vergissest und andern Göttern nachgehst, ihnen dienst und sie anbetest, so beteure ich euch heute, dass ihr zugrunde gehen werdet.|ZUE1931|Public Domain DEU.8.20|AT|5|5. Mose|8||0|20|Wie die Völker, die der Herr vor euch zugrunde richtet, so werdet ihr zugrunde gehen, dafür, dass ihr nicht auf die Stimme des Herrn, eures Gottes, hört.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.1|AT|5|5. Mose|9||0|1|HÖRE, Israel: Du wirst jetzt über den Jordan gehen, um hineinzukommen und Völker zu bezwingen, die grösser und stärker sind als du, grosse Städte, die himmelhoch befestigt sind,|ZUE1931|Public Domain DEU.9.2|AT|5|5. Mose|9||0|2|"ein grosses und hochgewachsenes Volk, die Enakiter, die du kennst und von denen du hast sagen hören: ""Wer kann den Enakitern widerstehen?"""|ZUE1931|Public Domain DEU.9.3|AT|5|5. Mose|9||0|3|So wisse denn heute, dass der Herr, dein Gott, es ist, der vor dir her geht, ein verzehrend Feuer. Er wird sie vertilgen, und er wird sie vor dir niederwerfen; so wirst du sie vertreiben und rasch vernichten, wie dir der Herr verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.4|AT|5|5. Mose|9||0|4|"Wenn sie nun der Herr, dein Gott, vor dir hinausstösst, so sprich nicht bei dir selbst: ""Um meines Verdienstes willen hat der Herr mich hier hereingeführt, um dieses Land zu besetzen"", wo doch der Herr diese Völker um ihrer Ruchlosigkeit willen vor dir vertreibt."|ZUE1931|Public Domain DEU.9.5|AT|5|5. Mose|9||0|5|Nicht um deines Verdienstes und deines lautern Herzens willen kommst du hinein, um ihr Land zu besetzen, sondern um ihrer Ruchlosigkeit willen vertreibt der Herr, dein Gott, diese Völker, und um das Wort wahr zu machen, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.6|AT|5|5. Mose|9||0|6|Wisse also, dass der Herr, dein Gott, dir nicht um deines Verdienstes willen dieses schöne Land zu eigen gibt; denn du bist ein halsstarriges Volk.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.7|AT|5|5. Mose|9||0|7|DENKE daran und vergiss es nicht, wie du den Herrn, deinen Gott, erzürnt hast in der Wüste. Von dem Tage an, da ihr aus dem Lande Ägypten auszogt, bis ihr an diesen Ort gekommen, seid ihr widerspenstig gewesen gegen den Herrn.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.8|AT|5|5. Mose|9||0|8|Am Horeb schon erzürntet ihr den Herrn, sodass der Herr im Zorne euch vertilgen wollte,|ZUE1931|Public Domain DEU.9.9|AT|5|5. Mose|9||0|9|als ich auf den Berg stieg, die steinernen Tafeln zu empfangen, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen, und ich vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berge blieb, ohne Brot zu essen und Wasser zu trinken,|ZUE1931|Public Domain DEU.9.10|AT|5|5. Mose|9||0|10|und mir der Herr die zwei steinernen Tafeln gab, die vom Finger Gottes beschrieben waren und auf denen alle Worte standen, die der Herr am Tage der Versammlung auf dem Berge aus dem Feuer heraus zu euch geredet hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.11|AT|5|5. Mose|9||0|11|Und nach vierzig Tagen und vierzig Nächten gab mir der Herr die zwei steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.12|AT|5|5. Mose|9||0|12|"Und der Herr sprach zu mir: ""Auf, gehe eilends hinab von hier; denn dein Volk, das du aus Ägypten herausgeführt, hat Böses getan. Schnell sind sie abgewichen von dem Wege, den ich ihnen geboten habe: sie haben sich ein Gussbild gemacht."""|ZUE1931|Public Domain DEU.9.13|AT|5|5. Mose|9||0|13|"Und der Herr sprach zu mir: ""Ich habe nun gesehen, dass dieses Volk ein halsstarriges Volk ist."|ZUE1931|Public Domain DEU.9.14|AT|5|5. Mose|9||0|14|"Lass mich, ich will sie vernichten und ihren Namen austilgen unter dem Himmel, und ich will aus dir ein Volk machen, das stärker und grösser ist als dieses."""|ZUE1931|Public Domain DEU.9.15|AT|5|5. Mose|9||0|15|Da wandte ich mich und stieg, die zwei Tafeln des Bundes in meinen beiden Händen, herab vom Berge, der im Feuer brannte.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.16|AT|5|5. Mose|9||0|16|Da sah ich's denn: ihr hattet euch an dem Herrn, eurem Gott, versündigt, hattet euch ein gegossenes Kalb gemacht und waret schnell abgewichen von dem Wege, den euch der Herr geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.17|AT|5|5. Mose|9||0|17|Da fasste ich die beiden Tafeln, warf sie aus meinen beiden Händen und zerschmetterte sie vor euren Augen,|ZUE1931|Public Domain DEU.9.18|AT|5|5. Mose|9||0|18|und ich fiel vor dem Herrn nieder, vierzig Tage und vierzig Nächte lang wie das erstemal, ohne Brot zu essen und Wasser zu trinken, um all eurer Sünde willen, die ihr begangen, da ihr tatet, was dem Herrn missfiel, sodass es ihn reizte;|ZUE1931|Public Domain DEU.9.19|AT|5|5. Mose|9||0|19|denn ich fürchtete mich vor dem Zorn und Grimm, den der Herr wider euch hegte, sodass er euch vertilgen wollte. Und der Herr erhörte mich auch diesmal.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.20|AT|5|5. Mose|9||0|20|Auch über Aaron war der Herr sehr zornig, sodass er ihn vertilgen wollte; so bat ich damals auch für Aaron.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.21|AT|5|5. Mose|9||0|21|Das Machwerk eurer Sünde aber, das Kalb, nahm ich und verbrannte es und zerschlug und zermalmte es vollständig, bis es zu feinem Staub wurde, und warf den Staub in den Bach, der vom Berge herabkommt.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.22|AT|5|5. Mose|9||0|22|Auch in Thabera und in Massa und bei den Lustgräbern habt ihr den Herrn erzürnt.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.23|AT|5|5. Mose|9||0|23|"Und als der Herr euch von Kades-Barnea fortschickte und sprach: ""Ziehet hinauf, besetzet das Land, das ich euch bestimmt habe"", da wart ihr widerspenstig gegen den Befehl des Herrn, eures Gottes, und vertrautet nicht auf ihn und hörtet nicht auf seine Stimme."|ZUE1931|Public Domain DEU.9.24|AT|5|5. Mose|9||0|24|Widerspenstig seid ihr gegen den Herrn gewesen, so lange ich euch kenne.|ZUE1931|Public Domain DEU.9.25|AT|5|5. Mose|9||0|25|Und ich lag vor dem Herrn jene vierzig Tage und vierzig Nächte, weil der Herr gesagt hatte, er wolle euch vertilgen,|ZUE1931|Public Domain DEU.9.26|AT|5|5. Mose|9||0|26|und ich betete zum Herrn und sprach: O Herr, unser Gott, verderbe nicht dein Volk und Eigentum, das du durch deine grosse Macht erlöst, das du mit starker Hand herausgeführt hast aus Ägypten!|ZUE1931|Public Domain DEU.9.27|AT|5|5. Mose|9||0|27|Gedenke deiner Knechte Abraham, Isaak und Jakob. Kehre dich nicht an die Halsstarrigkeit, die Bosheit und die Sünde dieses Volkes,|ZUE1931|Public Domain DEU.9.28|AT|5|5. Mose|9||0|28|"dass man in dem Lande, daraus du uns herausgeführt hast, nicht sage: ""Weil ihr Gott sie nicht in das Land bringen konnte, das er ihnen verheissen hatte, und weil er sie hasste, hat er sie hinausgeführt, damit er sie sterben lasse in der Wüste."""|ZUE1931|Public Domain DEU.9.29|AT|5|5. Mose|9||0|29|Sie sind ja dein Volk und Eigentum, das du mit deiner grossen Kraft und deinem ausgereckten Arm herausgeführt hast.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.1|AT|5|5. Mose|10||0|1|"Damals sprach der Herr zu mir: ""Haue dir zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, und steige herauf zu mir auf den Berg; auch mache dir eine hölzerne Lade."|ZUE1931|Public Domain DEU.10.2|AT|5|5. Mose|10||0|2|"Dann will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln standen, die du zerschmettert hast, und du sollst sie in die Lade legen."""|ZUE1931|Public Domain DEU.10.3|AT|5|5. Mose|10||0|3|Also machte ich eine Lade von Akazienholz und hieb zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, und stieg auf den Berg, die beiden Tafeln in der Hand.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.4|AT|5|5. Mose|10||0|4|Da schrieb er auf die Tafeln dieselbe Schrift wie das erstemal, die zehn Worte, die der Herr am Tage der Versammlung auf dem Berge aus dem Feuer heraus zu euch geredet hat. Dann gab sie mir der Herr,|ZUE1931|Public Domain DEU.10.5|AT|5|5. Mose|10||0|5|und ich wandte mich und stieg herab vom Berge und legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte; daselbst blieben sie, wie mir der Herr geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.6|AT|5|5. Mose|10||0|6|Und die Israeliten brachen von Beeroth-Bene-Jaakan auf nach Mosera; dort starb Aaron und wurde dort begraben, und sein Sohn Eleasar wurde Priester an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.7|AT|5|5. Mose|10||0|7|Von dort brachen sie auf nach Gudgod und von Gudgod nach Jotba, einer Gegend mit Wasserbächen.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.8|AT|5|5. Mose|10||0|8|Damals sonderte der Herr den Stamm Levi aus, um die Bundeslade des Herrn zu tragen, vor dem Herrn zu stehen als sein Diener und in seinem Namen zu segnen, (wie es) bis auf diesen Tag (geschieht).|ZUE1931|Public Domain DEU.10.9|AT|5|5. Mose|10||0|9|Darum fiel Levi kein Anteil und Erbbesitz zu neben seinen Brüdern; der Herr ist sein Erbbesitz, wie der Herr, dein Gott, ihm verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.10|AT|5|5. Mose|10||0|10|Ich aber blieb wie das erstemal vierzig Tage und vierzig Nächte lang auf dem Berge, und der Herr erhörte mich auch diesmal: der Herr wollte dich nicht verderben.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.11|AT|5|5. Mose|10||0|11|"Und der Herr sprach zu mir: ""Auf, gehe hin, um dem Volke voranzuziehen, dass sie hineinkommen und das Land besetzen, das ich ihnen geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe."""|ZUE1931|Public Domain DEU.10.12|AT|5|5. Mose|10||0|12|UND nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, als dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, indem du in allen seinen Wegen wandelst, ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele,|ZUE1931|Public Domain DEU.10.13|AT|5|5. Mose|10||0|13|indem du die Gebote und Satzungen des Herrn, die ich dir heute gebe, hältst, auf dass es dir wohl ergehe?|ZUE1931|Public Domain DEU.10.14|AT|5|5. Mose|10||0|14|Siehe, dem Herrn, deinem Gott, gehört der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was darauf ist.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.15|AT|5|5. Mose|10||0|15|Doch nur deinen Vätern hat der Herr sein Herz zugewandt, dass er sie liebte, und hat euch, ihre Nachkommen, erwählt aus allen Völkern, wie es heute ist.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.16|AT|5|5. Mose|10||0|16|So beschneidet nun eure Herzen und seid fortan nicht mehr halsstarrig.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.17|AT|5|5. Mose|10||0|17|Denn der Herr, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der grosse, starke und furchtbare Gott, der die Person nicht ansieht und nicht Bestechung annimmt,|ZUE1931|Public Domain DEU.10.18|AT|5|5. Mose|10||0|18|der der Waise und der Witwe Recht schafft und den Fremdling liebhat, sodass er ihm Brot und Kleidung gibt.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.19|AT|5|5. Mose|10||0|19|Und ihr sollt den Fremdling lieben; denn ihr seid|ZUE1931|Public Domain DEU.10.20|AT|5|5. Mose|10||0|20|Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten, ihm sollst du dienen, ihm anhangen und bei seinem Namen schwören.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.21|AT|5|5. Mose|10||0|21|Er ist dein Loblied, und er ist dein Gott, der für dich jene grossen und furchtbaren Dinge getan, die deine Augen gesehen haben.|ZUE1931|Public Domain DEU.10.22|AT|5|5. Mose|10||0|22|Ihrer siebzig Seelen zogen deine Väter hinab nach Ägypten, und nun hat dich der Herr, dein Gott, so zahlreich gemacht wie die Sterne des Himmels.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.1|AT|5|5. Mose|11||0|1|So sollst du denn den Herrn, deinen Gott, lieben und sollst allezeit halten, was ihm zu halten ist, seine Satzungen, seine Rechte und Gebote.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.2|AT|5|5. Mose|11||0|2|Und ihr sollt heute erkennen - denn nicht mit euren Kindern (rede ich), welche die Zucht des Herrn, eures Gottes, nicht kennen und nicht erfahren haben seine Grösse, seine starke Hand und seinen ausgereckten Arm,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.3|AT|5|5. Mose|11||0|3|seine Zeichen und Taten, die er in Ägypten am Pharao, dem König von Ägypten, und an seinem ganzen Lande getan,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.4|AT|5|5. Mose|11||0|4|und was er an dem Heere der Ägypter, an ihren Rossen und Wagen getan hat, wie der Herr die Wasser des Schilfmeers über sie hinfluten liess, als sie euch nachjagten, und wie er sie vertilgte bis auf diesen Tag|ZUE1931|Public Domain DEU.11.5|AT|5|5. Mose|11||0|5|und was er dann in der Wüste an euch getan hat, bis ihr an diesen Ort gekommen seid,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.6|AT|5|5. Mose|11||0|6|und was er an Dathan und Abiram, den Söhnen Eliabs, des Sohnes Rubens, getan, da die Erde ihren Schlund aufriss und sie verschlang samt ihren Familien und Zelten und ihrem ganzen Tross, inmitten von ganz Israel:|ZUE1931|Public Domain DEU.11.7|AT|5|5. Mose|11||0|7|sondern eure Augen haben die grossen Taten gesehen, die der Herr getan hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.8|AT|5|5. Mose|11||0|8|So haltet denn das ganze Gesetz, das ich euch heute gebe, auf dass ihr stark seid und hineinkommt und das Land besetzet, dahin ihr ziehen werdet, um es zu besetzen,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.9|AT|5|5. Mose|11||0|9|und dass ihr lange lebet in dem Lande, von dem der Herr euren Vätern geschworen hat, er wolle es ihnen und ihren Nachkommen geben, ein Land, das von Milch und Honig fliesst.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.10|AT|5|5. Mose|11||0|10|Denn das Land, dahin du kommen wirst, es zu besetzen, ist nicht wie das Land Ägypten, aus dem ihr ausgezogen seid, das du, sooft du deinen Samen sätest, mit deinem Fuss bewässern musstest wie einen Gemüsegarten.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.11|AT|5|5. Mose|11||0|11|Das Land, dahin ihr ziehen werdet, es zu besetzen, ist ein Land mit Bergen und Tälern, das vom Regen des Himmels Wasser trinkt,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.12|AT|5|5. Mose|11||0|12|ein Land, auf das der Herr, dein Gott, achthat, auf dem die Augen des Herrn, deines Gottes, allzeit ruhen, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.13|AT|5|5. Mose|11||0|13|Wenn ihr nun hört auf meine Gebote, die ich euch heute gebe, sodass ihr den Herrn, euren Gott, liebt und ihm von ganzem Herzen und von ganzer Seele dient,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.14|AT|5|5. Mose|11||0|14|so wird er eurem Lande Regen geben zu seiner Zeit, Herbstregen und Frühjahrsregen, dass du dein Korn, deinen Wein und dein Öl einsammeln kannst,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.15|AT|5|5. Mose|11||0|15|und er wird deinem Vieh auf deinem Felde Gras geben, und du wirst dich satt essen können.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.16|AT|5|5. Mose|11||0|16|Hütet euch aber, dass euer Herz sich nicht betören lasse und dass ihr nicht abfallet und andern Göttern dienet und sie anbetet|ZUE1931|Public Domain DEU.11.17|AT|5|5. Mose|11||0|17|und alsdann der Zorn des Herrn wider euch entbrenne und er den Himmel verschliesse, sodass kein Regen kommt und der Boden seinen Ertrag nicht gibt und ihr bald aus dem schönen Lande vertilgt werdet, das der Herr euch geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.18|AT|5|5. Mose|11||0|18|So schreibet euch nun diese meine Worte ins Herz und in die Seele, und bindet sie zum Denkzeichen auf eure Hand, und traget sie als Merkzeichen auf eurer Stirne,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.19|AT|5|5. Mose|11||0|19|und lehret sie eure Kinder, indem ihr davon redet, wenn du in deinem Hause sitzest und wenn du auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.20|AT|5|5. Mose|11||0|20|Und schreibe sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.21|AT|5|5. Mose|11||0|21|auf dass ihr und eure Kinder in dem Lande, das der Herr deinen Vätern zu geben geschworen hat, lange lebet, so lange, als der Himmel über der Erde steht.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.22|AT|5|5. Mose|11||0|22|Denn wenn ihr dieses ganze Gesetz, das ich euch gebe, getreulich erfüllt, sodass ihr den Herrn, euren Gott, liebt, ganz nur in seinen Wegen wandelt und ihm anhangt,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.23|AT|5|5. Mose|11||0|23|so wird der Herr alle diese Völker vor euch her vertreiben, und ihr werdet Völker bezwingen, die grösser und stärker sind als ihr.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.24|AT|5|5. Mose|11||0|24|Jeder Ort, darauf eure Fußsohle treten wird, soll euer sein; von der Wüste bis zum Libanon und von dem grossen Strom, dem Euphratstrom, bis an das westliche Meer soll euer Gebiet reichen.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.25|AT|5|5. Mose|11||0|25|Niemand soll euch widerstehen können. Schrecken und Furcht vor euch wird der Herr, euer Gott, über das ganze Land, das ihr betretet, kommen lassen, wie er euch verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.26|AT|5|5. Mose|11||0|26|Siehe, Segen und Fluch lege ich euch heute vor:|ZUE1931|Public Domain DEU.11.27|AT|5|5. Mose|11||0|27|den Segen, wenn ihr hört auf die Gebote des Herrn, eures Gottes, die ich euch heute gebe,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.28|AT|5|5. Mose|11||0|28|den Fluch aber, wenn ihr nicht hört auf die Gebote des Herrn, eures Gottes, und von dem Wege, den ich euch heute gebiete, abweicht, um andern Göttern nachzugehen, die ihr nicht kennt.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.29|AT|5|5. Mose|11||0|29|Und wenn dich der Herr, dein Gott, in das Land bringt, dahin du kommen wirst, es zu besetzen, so sollst du den Segen auf den Berg Garizim legen und den Fluch auf den Berg Ebal.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.30|AT|5|5. Mose|11||0|30|Die liegen bekanntlich jenseits des Jordan, hinter dem Wege gegen Sonnenuntergang, im Lande der Kanaaniter, die in der Araba wohnen, gegenüber Gilgal neben der Orakel-Terebinthe.|ZUE1931|Public Domain DEU.11.31|AT|5|5. Mose|11||0|31|Denn ihr werdet über den Jordan gehen, um hineinzukommen und das Land zu besetzen, das der Herr, euer Gott, euch geben will; und ihr werdet es besetzen und darin wohnen,|ZUE1931|Public Domain DEU.11.32|AT|5|5. Mose|11||0|32|und dann erfüllt getreulich alle Satzungen und Rechte, die ich euch heute vorlege.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.1|AT|5|5. Mose|12||0|1|DIES sind die Satzungen und Rechte, die ihr getreulich erfüllen sollt in dem Lande, das der Herr, der Gott deiner Väter, dir zum Eigentum bestimmt hat, so lange ihr auf Erden lebt.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.2|AT|5|5. Mose|12||0|2|Zerstören sollt ihr all die Stätten, wo die Völker, die ihr bezwingen werdet, ihren Göttern gedient haben, auf den hohen Bergen, auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.3|AT|5|5. Mose|12||0|3|Ihre Altäre sollt ihr niederreissen, ihre Malsteine zerschlagen, ihre Ascheren umhauen und die Bilder ihrer Götter verbrennen, und ihren Namen sollt ihr austilgen von jener Stätte.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.4|AT|5|5. Mose|12||0|4|Ihr sollt es nicht so halten mit dem Herrn, eurem Gott, (wie jene Völker mit ihren Göttern,)|ZUE1931|Public Domain DEU.12.5|AT|5|5. Mose|12||0|5|sondern die Stätte sollt ihr aufsuchen, die der Herr, euer Gott, aus all euren Stämmen erwählen wird, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse, und dorthin sollt ihr kommen|ZUE1931|Public Domain DEU.12.6|AT|5|5. Mose|12||0|6|und dorthin bringen eure Brandopfer und Schlachtopfer, eure Zehnten und Hebeopfer, eure gelobten und freiwilligen Gaben und die Erstgeburt von euren Rindern und Schafen|ZUE1931|Public Domain DEU.12.7|AT|5|5. Mose|12||0|7|und sollt daselbst vor dem Herrn, eurem Gott, das Mahl halten und fröhlich sein, ihr und eure Familien, über allen Erwerb eurer Hand, womit der Herr, dein Gott, dich gesegnet hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.8|AT|5|5. Mose|12||0|8|Ihr sollt nicht dasselbe tun, was wir heute hier tun, ein jeder, was ihn gerade recht dünkt.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.9|AT|5|5. Mose|12||0|9|Denn ihr seid bisher noch nicht zur Ruhe gekommen und zu dem Erbbesitz, den der Herr, dein Gott, dir geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.10|AT|5|5. Mose|12||0|10|Ihr werdet aber über den Jordan gehen und euch niederlassen in dem Lande, das euch der Herr, euer Gott, zum Eigentum gibt, und er wird euch Ruhe schaffen vor all euren Feinden ringsumher, und ihr werdet sicher wohnen.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.11|AT|5|5. Mose|12||0|11|Dann sollt ihr an die Stätte, die der Herr, euer Gott, erwählt, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse, alles bringen, was ich euch gebiete: eure Brandopfer und Schlachtopfer, eure Zehnten und Hebeopfer und alle eure auserlesenen Gaben, die ihr dem Herrn geloben werdet,|ZUE1931|Public Domain DEU.12.12|AT|5|5. Mose|12||0|12|und sollt fröhlich sein vor dem Herrn, eurem Gott, ihr und eure Söhne und eure Töchter, eure Sklaven und Sklavinnen, auch der Levit, der an eurem Orte wohnt; denn er hat keinen Anteil und Erbbesitz neben euch.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.13|AT|5|5. Mose|12||0|13|Hüte dich, dass du deine Brandopfer nicht an jeder Stätte darbringest, die du siehst,|ZUE1931|Public Domain DEU.12.14|AT|5|5. Mose|12||0|14|sondern an der Stätte, die der Herr in einem deiner Stämme erwählt, dort sollst du deine Brandopfer darbringen, und dort sollst du alles tun, was ich dir gebiete.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.15|AT|5|5. Mose|12||0|15|Doch ganz nach Herzenslust magst du schlachten und Fleisch essen in allen deinen Ortschaften, nach dem Segen, den dir der Herr, dein Gott, beschieden hat; der Unreine und der Reine mögen davon essen, wie von der Gazelle und vom Hirsch.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.16|AT|5|5. Mose|12||0|16|Nur das Blut sollst du nicht essen; auf die Erde sollst du es ausschütten wie Wasser.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.17|AT|5|5. Mose|12||0|17|Du darfst den Zehnten deines Korns, deines Weins und deines Öls nicht in deinen Ortschaften essen, auch nicht die Erstgeburt deiner Rinder und deiner Schafe, noch irgend etwas von deinen Gaben, die du geloben wirst, noch deine freiwilligen Gaben, noch deine Hebeopfer,|ZUE1931|Public Domain DEU.12.18|AT|5|5. Mose|12||0|18|sondern vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du es essen, an der Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählt, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, auch der Levit, der an deinem Orte wohnt, und sollst fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott, über allen Erwerb deiner Hand.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.19|AT|5|5. Mose|12||0|19|Hüte dich, dass du den Leviten nicht verlassest, so lange du in deinem Lande lebst.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.20|AT|5|5. Mose|12||0|20|"Wenn der Herr, dein Gott, dein Gebiet erweitert, wie er dir verheissen hat, und du sprichst: ""Ich möchte Fleisch essen"", weil dich gelüstet, Fleisch zu essen, so magst du Fleisch essen ganz nach Herzenslust."|ZUE1931|Public Domain DEU.12.21|AT|5|5. Mose|12||0|21|Ist die Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählt, dass er seinen Namen dorthin lege, für dich zu fern, so schlachte von deinen Rindern oder deinen Schafen, die dir der Herr gegeben hat, wie ich dir geboten habe, und iss davon in deinen Ortschaften ganz nach Herzenslust.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.22|AT|5|5. Mose|12||0|22|Gerade wie man von der Gazelle und vom Hirsch isst, magst du davon essen; der Unreine wie der Reine mag davon essen.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.23|AT|5|5. Mose|12||0|23|Nur halte daran fest, dass du das Blut nicht essest; denn das Blut ist die Seele, und du sollst die Seele nicht mit dem Fleisch essen.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.24|AT|5|5. Mose|12||0|24|Du sollst es nicht essen; auf die Erde sollst du es ausschütten wie Wasser.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.25|AT|5|5. Mose|12||0|25|Du sollst es nicht essen, auf dass es dir und deinen Kindern nach dir wohl ergehe, wenn du tust, was dem Herrn wohlgefällt.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.26|AT|5|5. Mose|12||0|26|Nur wenn du etwas weihst oder gelobst, so sollst du es nehmen und an die Stätte kommen, die der Herr erwählt,|ZUE1931|Public Domain DEU.12.27|AT|5|5. Mose|12||0|27|und sollst deine Brandopfer, das Fleisch und das Blut, auf dem Altar des Herrn, deines Gottes, darbringen. Doch von deinen Schlachtopfern sollst du|ZUE1931|Public Domain DEU.12.28|AT|5|5. Mose|12||0|28|Bewahre und höre all das, was ich dir gebiete, auf dass es dir und deinen Kindern nach dir wohl ergehe ewiglich, wenn du tust, was recht und wohlgefällig ist vor dem Herrn, deinem Gott.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.29|AT|5|5. Mose|12||0|29|WENN der Herr, dein Gott, vor dir die Völker ausrottet, zu denen du ziehen wirst, um sie zu bezwingen, und du sie bezwingst und dich in ihrem Lande niederlässt,|ZUE1931|Public Domain DEU.12.30|AT|5|5. Mose|12||0|30|"so hüte dich, dass du dich nicht bestricken lassest, es ihnen nachzutun, nachdem sie vor dir vertilgt sind, und dass du nicht nach ihren Göttern fragest und sprechest: ""Wie dienten diese Völker ihren Göttern? Ich will es auch so machen!"""|ZUE1931|Public Domain DEU.12.31|AT|5|5. Mose|12||0|31|Du sollst nicht so verfahren gegenüber dem Herrn, deinem Gott; denn alles, was dem Herrn ein Greuel ist und was er hasst, haben sie zu Ehren ihrer Götter getan; sogar ihre Söhne und ihre Töchter verbrannten sie ja ihren Göttern.|ZUE1931|Public Domain DEU.12.32|AT|5|5. Mose|12||0|32|Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr getreulich halten; ihr sollt nichts dazu- und nichts davontun.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.1|AT|5|5. Mose|13||0|1|Wenn in deiner Mitte ein Prophet oder Träumer aufsteht und dir ein Zeichen oder Wunder ansagt|ZUE1931|Public Domain DEU.13.2|AT|5|5. Mose|13||0|2|"und das Zeichen oder Wunder eintrifft, das er dir genannt hat, indem er sprach: ""Lasst uns andern Göttern folgen, die ihr nicht kennt, und lasst uns ihnen dienen"","|ZUE1931|Public Domain DEU.13.3|AT|5|5. Mose|13||0|3|so sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten oder Träumers hören; denn der Herr, euer Gott, stellt euch auf die Probe, um zu erkennen, ob ihr den Herrn, euren Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebet.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.4|AT|5|5. Mose|13||0|4|Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr folgen und ihn sollt ihr fürchten, seine Gebote sollt ihr halten und auf seine Stimme hören, ihm sollt ihr dienen und ihm anhangen.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.5|AT|5|5. Mose|13||0|5|Jener Prophet oder Träumer aber soll getötet werden; denn er hat gegen den Herrn, deinen Gott, der dich aus dem Lande Ägypten herausgeführt und dich aus dem Sklavenhause befreit hat, Abfall gepredigt, um dich abzubringen von dem Wege, den zu wandeln der Herr, dein Gott, dir geboten hat. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.6|AT|5|5. Mose|13||0|6|"Wenn dich dein leiblicher Bruder oder dein Sohn oder deine Tochter oder das Weib an deinem Busen oder dein Freund, der dir (so lieb) ist wie dein Leben, heimlich verführen will und spricht: ""Lass uns hingehen und andern Göttern dienen"", (Göttern,) die weder du noch deine Väter kannten,"|ZUE1931|Public Domain DEU.13.7|AT|5|5. Mose|13||0|7|von den Göttern der Völker rings um euch her, sie seien nahe bei dir oder ferne von dir, vom einen Ende der Erde bis zum andern,|ZUE1931|Public Domain DEU.13.8|AT|5|5. Mose|13||0|8|so sollst du ihm nicht zu Willen sein und nicht auf ihn hören; du sollst sein nicht schonen und dich seiner nicht erbarmen, noch seine Schuld verbergen,|ZUE1931|Public Domain DEU.13.9|AT|5|5. Mose|13||0|9|sondern umbringen sollst du ihn; deine Hand soll sich zuerst wider ihn erheben, um ihn zu töten, und darnach die Hand des ganzen Volkes.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.10|AT|5|5. Mose|13||0|10|Du sollst ihn zu Tode steinigen; denn er hat gesucht, dich abzubringen von dem Herrn, deinem Gott, der dich aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausgeführt hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.11|AT|5|5. Mose|13||0|11|Ganz Israel aber soll es hören, dass sie sich fürchten und nie mehr eine solche böse Tat in deiner Mitte tun.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.12|AT|5|5. Mose|13||0|12|Wenn du hörst, in einer deiner Städte, die der Herr, dein Gott, dir geben wird, um darin zu wohnen,|ZUE1931|Public Domain DEU.13.13|AT|5|5. Mose|13||0|13|"seien Leute, nichtswürdige Menschen, aus deiner Mitte hervorgetreten und hätten die Bewohner ihrer Stadt verführt, indem sie sagten: ""Lasst uns hingehen und andern Göttern dienen, die ihr nicht kennt"","|ZUE1931|Public Domain DEU.13.14|AT|5|5. Mose|13||0|14|so sollst du dich erkundigen und nachforschen und gründlich untersuchen; und ist es dann wahr, dass die Sache wirklich also steht, dass solcher Greuel in deiner Mitte verübt worden ist,|ZUE1931|Public Domain DEU.13.15|AT|5|5. Mose|13||0|15|so sollst du die Bewohner jener Stadt mit der Schärfe des Schwertes schlagen, indem du an der Stadt und allem, was darin ist, den Bann vollstreckst, auch an ihrem Vieh, mit der Schärfe des Schwertes.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.16|AT|5|5. Mose|13||0|16|Und alle Beute aus der Stadt sollst du mitten auf ihrem Marktplatz sammeln und die Stadt samt all ihrer Beute verbrennen als Ganzopfer für den Herrn, deinen Gott, dass sie ein Schutthaufen sei ewiglich und niemals wieder aufgebaut werde.|ZUE1931|Public Domain DEU.13.17|AT|5|5. Mose|13||0|17|Und nichts von dem, was dem Bann verfallen ist, soll in deiner Hand bleiben, auf dass der Herr von der Glut seines Zornes lasse und dir Erbarmen schenke und sich deiner erbarme und dich mehre, wie er deinen Vätern geschworen hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.13.18|AT|5|5. Mose|13||0|18|wenn du auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hörst und alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebe, sodass du tust, was dem Herrn, deinem Gott, wohlgefällt.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.1|AT|5|5. Mose|14||0|1|IHR seid Kinder des Herrn, eures Gottes. Ihr sollt euch nicht Einschnitte machen, noch euch kahlscheren über der Stirne um eines Toten willen;|ZUE1931|Public Domain DEU.14.2|AT|5|5. Mose|14||0|2|denn du bist ein dem Herrn, deinem Gott, geweihtes Volk, und dich hat der Herr aus allen Völkern, die auf Erden sind, für sich erwählt, dass du sein eigen seiest.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.3|AT|5|5. Mose|14||0|3|Du sollst nichts Abscheuliches essen.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.4|AT|5|5. Mose|14||0|4|Dies sind die Tiere, die ihr essen dürft: Rind, Schaf und Ziege,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.5|AT|5|5. Mose|14||0|5|Hirsch, Gazelle, Damhirsch, Steinbock und die Antilopenarten,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.6|AT|5|5. Mose|14||0|6|und alle Tiere, die gespaltene Klauen, und zwar zwei ganz durchgespaltene Klauen, haben und Wiederkäuer sind unter den Tieren, die dürft ihr essen.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.7|AT|5|5. Mose|14||0|7|Doch dürft ihr von denen, die wiederkäuen, und von denen, die ganz gespaltene Klauen haben, folgende nicht essen: das Kamel, den Hasen, den Klippdachs - denn sie sind zwar Wiederkäuer, haben aber keine ganz gespaltenen Klauen; als unrein sollen sie euch gelten -|ZUE1931|Public Domain DEU.14.8|AT|5|5. Mose|14||0|8|und das Schwein; denn es hat zwar gespaltene Klauen, und zwar ganz durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; als unrein soll es euch gelten. Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen, und ihren Leichnam dürft ihr nicht berühren.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.9|AT|5|5. Mose|14||0|9|Dies ist's, was ihr essen dürft von allem, was im Wasser lebt: alles, was Flossen und Schuppen hat, dürft ihr essen.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.10|AT|5|5. Mose|14||0|10|Was aber keine Flossen und Schuppen hat, dürft ihr nicht essen; als unrein soll es euch gelten.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.11|AT|5|5. Mose|14||0|11|Alle reinen Vögel dürft ihr essen.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.12|AT|5|5. Mose|14||0|12|Diese aber sind es, von denen ihr nicht essen dürft: der Adler, der Lämmergeier, der Bartgeier,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.13|AT|5|5. Mose|14||0|13|die Weihe und die Falkenarten,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.14|AT|5|5. Mose|14||0|14|alle Rabenarten,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.15|AT|5|5. Mose|14||0|15|der Strauss, die Ohreule, die Möwe und die Habichtarten,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.16|AT|5|5. Mose|14||0|16|das Käuzchen, der Uhu und die Eule,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.17|AT|5|5. Mose|14||0|17|der Pelikan, der Aasgeier und der Sturzpelikan,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.18|AT|5|5. Mose|14||0|18|der Storch, die Reiherarten, der Wiedehopf und die Fledermaus.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.19|AT|5|5. Mose|14||0|19|Und alles geflügelte Geziefer soll euch als unrein gelten; es darf nicht gegessen werden.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.20|AT|5|5. Mose|14||0|20|Alle reinen geflügelten Tiere dürft ihr essen.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.21|AT|5|5. Mose|14||0|21|Von irgendeinem Tierleichnam dürft ihr nicht essen; dem Fremdling, der an deinem Orte wohnt, magst du es zum Essen überlassen oder es einem Ausländer verkaufen; denn du bist ein dem Herrn, deinem Gott, geweihtes Volk. Du darfst ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.22|AT|5|5. Mose|14||0|22|VERZEHNTEN sollst du allen Ertrag deiner Saat, was auf dem Felde wächst, Jahr für Jahr,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.23|AT|5|5. Mose|14||0|23|und sollst vor dem Herrn, deinem Gott, an der Stätte, die er erwählt, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse, den Zehnten deines Korns, deines Weins und deines Öls essen, ebenso die Erstgeburt von deinen Rindern und deinen Schafen, auf dass du den Herrn, deinen Gott, allezeit fürchten lernest.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.24|AT|5|5. Mose|14||0|24|Wenn dir aber der Weg zu weit ist, dass du es nicht hintragen kannst, und die Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählt, dass er seinen Namen dorthin lege, dir zu ferne ist, wenn der Herr, dein Gott, dich segnet,|ZUE1931|Public Domain DEU.14.25|AT|5|5. Mose|14||0|25|so setze es in Geld um, nimm das Geld zur Hand und gehe an die Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählt;|ZUE1931|Public Domain DEU.14.26|AT|5|5. Mose|14||0|26|dann kaufe für das Geld, wonach nur dein Herz gelüstet: Rinder, Schafe, Wein, starkes Getränke und was sonst dein Herz begehrt, und iss daselbst vor dem Herrn, deinem Gott, und sei fröhlich, du und dein Haus.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.27|AT|5|5. Mose|14||0|27|Den Leviten aber, der an deinem Orte wohnt, sollst du nicht verlassen; denn er hat keinen Anteil und Erbbesitz neben dir.|ZUE1931|Public Domain DEU.14.28|AT|5|5. Mose|14||0|28|Am Ende jedes dritten Jahres sollst du den ganzen Zehnten deines Ertrages von jenem Jahre herausgeben und in deinem Orte niederlegen;|ZUE1931|Public Domain DEU.14.29|AT|5|5. Mose|14||0|29|dann mag der Levit, der ja keinen Anteil und Erbbesitz neben dir hat, der Fremdling, die Waise und die Witwe, die an deinem Orte wohnen, kommen und sich satt essen, auf dass der Herr, dein Gott, dich bei aller Arbeit deiner Hände segne, die du tust.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.1|AT|5|5. Mose|15||0|1|ALLE sieben Jahre sollst du Erlass gewähren.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.2|AT|5|5. Mose|15||0|2|Und so soll man es mit dem Erlass halten: Erlassen soll jeder Schuldherr das Darlehen, das er seinem Nächsten geliehen hat; er soll seinen Nächsten und Bruder nicht drängen; denn man hat einen Erlass zu Ehren des Herrn ausgerufen.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.3|AT|5|5. Mose|15||0|3|Den Ausländer magst du drängen; aber was du bei deinem Bruder|ZUE1931|Public Domain DEU.15.4|AT|5|5. Mose|15||0|4|Nur freilich, es wird bei dir keine Armen geben; denn reichlich wird der Herr dich segnen in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, zum Erbbesitz geben will,|ZUE1931|Public Domain DEU.15.5|AT|5|5. Mose|15||0|5|wenn du nur auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hörst und dieses ganze Gesetz, das ich dir heute gebe, getreulich erfüllst.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.6|AT|5|5. Mose|15||0|6|Denn der Herr, dein Gott, hat dich gesegnet, wie er dir verheissen, sodass du vielen Völkern leihen kannst, selbst aber nicht entlehnen musst, und dass du über viele Völker herrschen wirst, sie aber über dich nicht herrschen werden.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.7|AT|5|5. Mose|15||0|7|Wenn bei dir ein Armer ist, einer deiner Brüder, in irgendeiner Ortschaft in deinem Lande, das der Herr, dein Gott, dir geben will, so sollst du nicht hartherzig sein und deine Hand vor deinem armen Bruder nicht verschliessen,|ZUE1931|Public Domain DEU.15.8|AT|5|5. Mose|15||0|8|sondern willig sollst du deine Hand für ihn auftun und ihm gerne leihen, so viel er nur bedarf.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.9|AT|5|5. Mose|15||0|9|"Hüte dich, dass nicht in deinem Herzen der nichtswürdige Gedanke aufsteige: ""Das siebente Jahr, das Erlassjahr, ist nahe"", und du deinen armen Bruder unfreundlich ansehest und ihm nichts gebest und er dann wider dich den Herrn anrufe und so eine Schuld auf dich komme;"|ZUE1931|Public Domain DEU.15.10|AT|5|5. Mose|15||0|10|willig sollst du ihm geben und nicht missmutig sein, wenn du ihm gibst; denn dafür wird der Herr, dein Gott, dich segnen in all deinem Tun und in allem Beginnen deiner Hand.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.11|AT|5|5. Mose|15||0|11|Denn nie wird es an Armen fehlen im Lande; darum gebiete ich dir: Willig sollst du deine Hand auftun für deinen dürftigen und armen Bruder in deinem Lande.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.12|AT|5|5. Mose|15||0|12|WENN dein Bruder, ein Hebräer oder eine Hebräerin, sich dir verkauft, so soll er dir sechs Jahre dienen, im siebenten Jahre aber sollst du ihn freilassen.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.13|AT|5|5. Mose|15||0|13|Und wenn du ihn freilässt, sollst du ihn nicht mit leeren Händen ziehen lassen;|ZUE1931|Public Domain DEU.15.14|AT|5|5. Mose|15||0|14|ausstatten sollst du ihn aus deinen Schafen, von deiner Tenne und von deiner Kelter. Je nachdem dich der Herr, dein Gott, gesegnet hat, sollst du ihm geben|ZUE1931|Public Domain DEU.15.15|AT|5|5. Mose|15||0|15|und sollst daran denken, dass du|ZUE1931|Public Domain DEU.15.16|AT|5|5. Mose|15||0|16|"Spricht er aber zu dir: ""Ich will nicht von dir fortgehen"", weil er dich und dein Haus liebgewonnen hat, da es ihm bei dir wohl war,"|ZUE1931|Public Domain DEU.15.17|AT|5|5. Mose|15||0|17|so nimm den Pfriem und stosse ihn durch sein Ohr in die Türe, und dann ist er für immer dein Sklave. Mit deiner Sklavin sollst du es auch so machen.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.18|AT|5|5. Mose|15||0|18|Es soll dich nicht hart ankommen, wenn du ihn freilassen musst; denn in den sechs Jahren, die er dir gedient, hat er dich nur halb soviel gekostet als ein Tagelöhner, und der Herr, dein Gott, wird dich segnen in allem, was du tust.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.19|AT|5|5. Mose|15||0|19|ALLE männliche Erstgeburt, die unter deinen Rindern und Schafen geboren wird, sollst du dem Herrn, deinem Gott, weihen; du sollst die Erstlinge deiner Rinder nicht zur Arbeit brauchen und die Erstlinge deiner Schafe nicht scheren.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.20|AT|5|5. Mose|15||0|20|Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du sie essen Jahr für Jahr, an der Stätte, die der Herr erwählt, du und dein Haus.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.21|AT|5|5. Mose|15||0|21|Wenn sie aber einen Fehler haben, Lahmheit oder Blindheit, irgendeinen schlimmen Fehler, so sollst du sie dem Herrn, deinem Gott, nicht opfern;|ZUE1931|Public Domain DEU.15.22|AT|5|5. Mose|15||0|22|in deinem Orte sollst du sie essen, wie (das Fleisch) von der Gazelle und vom Hirsch, du seiest unrein oder rein.|ZUE1931|Public Domain DEU.15.23|AT|5|5. Mose|15||0|23|Nur ihr Blut darfst du nicht essen, auf die Erde sollst du es ausschütten wie Wasser.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.1|AT|5|5. Mose|16||0|1|BEOBACHTE den Ährenmonat und feire Passa dem Herrn, deinem Gott; denn im Ährenmonat hat dich der Herr, dein Gott, aus Ägypten herausgeführt bei Nacht.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.2|AT|5|5. Mose|16||0|2|Und du sollst dem Herrn, deinem Gott, als Passa Rinder und Schafe opfern an der Stätte, die der Herr erwählt, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.3|AT|5|5. Mose|16||0|3|Du sollst nichts Gesäuertes dazu essen; sieben Tage lang sollst du dazu ungesäuerte Brote essen, Brot des Elends - denn in angstvoller Eile bist du aus dem Lande Ägypten ausgezogen -, auf dass du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus dem Lande Ägypten denkest.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.4|AT|5|5. Mose|16||0|4|Und man soll sieben Tage lang bei dir keinen Sauerteig in deinem ganzen Gebiete sehen, und es soll auch von dem Fleische, das du am Abend des ersten Tages opferst, nichts übernacht bis zum Morgen übrigbleiben.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.5|AT|5|5. Mose|16||0|5|Du darfst das Passa nicht in irgendeiner deiner Ortschaften opfern, die der Herr, dein Gott, dir geben will,|ZUE1931|Public Domain DEU.16.6|AT|5|5. Mose|16||0|6|sondern an der Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählt, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse, sollst du das Passa opfern am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu der Zeit, da du aus Ägypten auszogst,|ZUE1931|Public Domain DEU.16.7|AT|5|5. Mose|16||0|7|und sollst es kochen und essen an der Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählt, und am andern Morgen sollst du umkehren und heim in deine Hütte gehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.8|AT|5|5. Mose|16||0|8|Sechs Tage lang sollst du ungesäuerte Brote essen, und am siebenten Tage ist Festversammlung zu Ehren des Herrn, deines Gottes; da sollst du keine Arbeit tun.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.9|AT|5|5. Mose|16||0|9|Sieben Wochen sollst du zählen; wenn man zum erstenmal die Sichel an den Halm legt, sollst du anfangen, sieben Wochen zu zählen.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.10|AT|5|5. Mose|16||0|10|Dann sollst du dem Herrn, deinem Gott, das Wochenfest feiern mit einer freiwilligen Gabe von deiner Hand, die du gibst, je nachdem der Herr, dein Gott, dich segnet.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.11|AT|5|5. Mose|16||0|11|Und du sollst fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin und der Levit, der an deinem Orte wohnt, der Fremdling, die Waise und die Witwe, die in eurer Mitte wohnen - an der Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählt, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse,|ZUE1931|Public Domain DEU.16.12|AT|5|5. Mose|16||0|12|und sollst daran denken, dass du Sklave gewesen bist in Ägypten, und diese Satzungen getreulich erfüllen.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.13|AT|5|5. Mose|16||0|13|Das Laubhüttenfest sollst du sieben Tage lang feiern, wenn du einsammelst von deiner Tenne und von deiner Kelter.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.14|AT|5|5. Mose|16||0|14|Und du sollst an deinem Feste fröhlich sein, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, der Levit, der Fremdling, die Waise und die Witwe, die an deinem Orte wohnen.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.15|AT|5|5. Mose|16||0|15|Sieben Tage lang sollst du dem Herrn, deinem Gott, Fest feiern an der Stätte, die der Herr erwählt; denn der Herr, dein Gott, wird dich in all deinem Ertrag und bei aller Arbeit deiner Hände segnen; darum sollst du eitel Freude sein.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.16|AT|5|5. Mose|16||0|16|Dreimal im Jahre soll alles, was männlich ist im Volke, vor dem Herrn, deinem Gott, erscheinen an der Stätte, die er erwählt: am Feste der ungesäuerten Brote, am Wochenfest und am Laubhüttenfest. Aber man soll nicht mit leeren Händen vor dem Herrn erscheinen;|ZUE1931|Public Domain DEU.16.17|AT|5|5. Mose|16||0|17|ein jeder (gebe), was er geben kann nach dem Segen, den dir der Herr, dein Gott, beschieden hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.18|AT|5|5. Mose|16||0|18|RICHTER und Amtleute sollst du dir bestellen in allen deinen Ortschaften, die der Herr, dein Gott, dir geben wird, in jedem deiner Stämme. dass sie dem Volke Recht sprechen mit Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.19|AT|5|5. Mose|16||0|19|Du sollst das Recht nicht beugen, die Person nicht ansehen und nicht Bestechung annehmen; denn Bestechung macht die Augen der Weisen blind und verdreht die Sache dessen, der im Rechte ist.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.20|AT|5|5. Mose|16||0|20|Der Gerechtigkeit und nur der Gerechtigkeit sollst du nachjagen, auf dass du am Leben bleibest und das Land zu eigen bekommest, das der Herr, dein Gott, dir geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.16.21|AT|5|5. Mose|16||0|21|Du sollst dir keine Aschere von irgendwelchem Holze aufpflanzen neben dem Altar des Herrn, deines Gottes, den du dir machst,|ZUE1931|Public Domain DEU.16.22|AT|5|5. Mose|16||0|22|und du sollst dir keinen Malstein errichten, den der Herr, dein Gott, hasst.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.1|AT|5|5. Mose|17||0|1|Du sollst dem Herrn, deinem Gott, kein Rind oder Schaf opfern, das einen Fehler, irgend etwas Schlimmes, an sich hat; denn das ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel!|ZUE1931|Public Domain DEU.17.2|AT|5|5. Mose|17||0|2|Wenn sich bei dir in einer deiner Ortschaften, die der Herr, dein Gott, dir geben wird, jemand findet, es sei ein Mann oder ein Weib, der tut, was dem Herrn, deinem Gott, missfällt, indem er seinen Bund verletzt,|ZUE1931|Public Domain DEU.17.3|AT|5|5. Mose|17||0|3|hingeht und andern Göttern dient und sie anbetet, zumal die Sonne oder den Mond oder das ganze Heer des Himmels, was ich verboten habe,|ZUE1931|Public Domain DEU.17.4|AT|5|5. Mose|17||0|4|und es dir hinterbracht wird, so sollst du verhören und gründlich untersuchen, und ist es dann wahr, dass die Sache wirklich also steht, dass solcher Greuel in Israel verübt worden ist,|ZUE1931|Public Domain DEU.17.5|AT|5|5. Mose|17||0|5|so sollst du jenen Mann oder jenes Weib, die solchen Frevel begangen haben, zu deinen Toren hinausführen, den Mann oder das Weib, und sollst sie zu Tode steinigen.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.6|AT|5|5. Mose|17||0|6|Wer auf den Tod angeklagt ist, soll auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin getötet werden; er darf nicht getötet werden auf die Aussage eines Zeugen hin.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.7|AT|5|5. Mose|17||0|7|Die Hand der Zeugen soll sich zuerst wider ihn erheben, um ihn zu töten, und darnach die Hand des ganzen Volkes; so sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.8|AT|5|5. Mose|17||0|8|Wenn ein Rechtshandel wegen Tötung, wegen Mein und Dein, wegen Misshandlung, wegen irgendeiner Streitsache an deinem Orte, dir allzu schwierig vorkommt, so sollst du dich aufmachen und hinaufziehen an die Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählt,|ZUE1931|Public Domain DEU.17.9|AT|5|5. Mose|17||0|9|und sollst zu den levitischen Priestern und zu dem Richter gehen, der zu jener Zeit sein wird, und fragen, und sie sollen dir das Urteil kundtun.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.10|AT|5|5. Mose|17||0|10|Und du sollst dich an den Spruch halten, den sie dir kundtun von der Stätte aus, die der Herr erwählt, und sollst dich genau an alles halten, was sie dich lehren.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.11|AT|5|5. Mose|17||0|11|An die Weisung, die sie dir geben, und an das Urteil, das sie dir sprechen, sollst du dich halten; du sollst von dem Spruche, den sie dir kundtun, nicht zur Rechten noch zur Linken abweichen.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.12|AT|5|5. Mose|17||0|12|Wenn aber einer sich vermisst, auf den Priester, der daselbst im Dienste des Herrn, deines Gottes, steht, oder auf den Richter nicht zu hören, der soll sterben, und so sollst du das Böse aus Israel ausrotten,|ZUE1931|Public Domain DEU.17.13|AT|5|5. Mose|17||0|13|dass alles Volk es höre und sich fürchte und nicht mehr vermessen handle.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.14|AT|5|5. Mose|17||0|14|"WENN du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir geben will, und du es besetzest und dich darin niederlässt und dann sprichst: ""Ich will einen König über mich setzen, wie alle Völker rings um mich her"","|ZUE1931|Public Domain DEU.17.15|AT|5|5. Mose|17||0|15|so sollst du einen König über dich setzen, den der Herr, dein Gott, erwählt. Du sollst aus deinen Brüdern einen zum König über dich setzen; du darfst nicht einen Ausländer, der nicht dein Bruder ist, über dich setzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.16|AT|5|5. Mose|17||0|16|"Nur dass er sich nicht viele Rosse halte und das Volk nicht wieder nach Ägypten führe, um sich viele Rosse zu verschaffen, da doch der Herr zu euch gesagt hat: ""Ihr sollt niemals wieder diesen Weg zurückkehren."""|ZUE1931|Public Domain DEU.17.17|AT|5|5. Mose|17||0|17|Er soll sich auch nicht viele Frauen nehmen, dass sein Herz nicht abtrünnig werde; auch Silber und Gold soll er sich nicht zuviel sammeln.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.18|AT|5|5. Mose|17||0|18|Und wenn er dann auf seinem Königsthrone sitzt, soll er sich eine Abschrift dieses Gesetzes in ein Buch schreiben lassen nach dem, das bei den levitischen Priestern sich befindet.|ZUE1931|Public Domain DEU.17.19|AT|5|5. Mose|17||0|19|Und er soll es bei sich haben und soll darin lesen sein Leben lang, damit er den Herrn, seinen Gott, fürchten lerne und alle Worte dieses Gesetzes und diese Satzungen getreulich halte,|ZUE1931|Public Domain DEU.17.20|AT|5|5. Mose|17||0|20|dass sich sein Herz nicht über seine Brüder erhebe und dass er nicht abweiche von dem Gesetze, weder zur Rechten noch zur Linken, auf dass er lange König sei inmitten Israels, er und seine Söhne.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.1|AT|5|5. Mose|18||0|1|DIE levitischen Priester, der ganze Stamm Levi, sollen keinen Anteil und Erbbesitz in Israel haben; die Feueropfer des Herrn und was ihm zufällt, sollen sie essen.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.2|AT|5|5. Mose|18||0|2|Erbbesitz soll er nicht haben unter seinen Brüdern; der Herr ist sein Erbbesitz, wie er ihm verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.3|AT|5|5. Mose|18||0|3|Dies aber ist der Anspruch der Priester an das Volk, an die, welche opfern, sei es ein Rind oder ein Schaf: man soll dem Priester die Vorderkeule, beide Kinnbacken und den Magen geben.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.4|AT|5|5. Mose|18||0|4|Die Erstlinge deines Korns, deines Weins und deines Öls und die Erstlinge von der Schur deiner Schafe sollst du ihm geben.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.5|AT|5|5. Mose|18||0|5|Denn ihn hat der Herr, dein Gott, aus allen deinen Stämmen auserwählt, dass er als Diener im Namen des Herrn dastehe, er und seine Söhne allezeit.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.6|AT|5|5. Mose|18||0|6|Wenn nun der Levit aus einem deiner Orte in ganz Israel, wo er als Fremdling weilt, herkommen will, so komme er ganz nach Belieben an die Stätte, die der Herr erwählt,|ZUE1931|Public Domain DEU.18.7|AT|5|5. Mose|18||0|7|und tue Dienst im Namen des Herrn, seines Gottes, wie alle seine Brüder, die Leviten, die daselbst vor dem Herrn stehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.8|AT|5|5. Mose|18||0|8|Gleichen Anteil an der Speise (wie diese) soll er haben, ausser dem, was er hat von dem verkauften Gut seiner Väter.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.9|AT|5|5. Mose|18||0|9|WENN du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir geben will, so sollst du dich nicht an die Greuel jener Völker gewöhnen.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.10|AT|5|5. Mose|18||0|10|Es soll in deiner Mitte keiner gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, kein Wahrsager, Zeichendeuter, Schlangenbeschwörer oder Zauberer,|ZUE1931|Public Domain DEU.18.11|AT|5|5. Mose|18||0|11|kein Bannsprecher oder Geisterbeschwörer, keiner, der Wahrsagegeister befragt oder sich an die Toten wendet.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.12|AT|5|5. Mose|18||0|12|Denn ein Greuel ist dem Herrn ein jeder, der solches tut, und um dieser Greuel willen wird sie der Herr, dein Gott, vor dir vertreiben.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.13|AT|5|5. Mose|18||0|13|Untadelig sollst du dastehen vor dem Herrn, deinem Gott.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.14|AT|5|5. Mose|18||0|14|Denn diese Völker, die du bezwingen wirst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; für dich aber hat der Herr, dein Gott, anders verfügt:|ZUE1931|Public Domain DEU.18.15|AT|5|5. Mose|18||0|15|Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, (je und je) erstehen lassen aus der Mitte deiner Brüder - auf den sollt ihr hören! -,|ZUE1931|Public Domain DEU.18.16|AT|5|5. Mose|18||0|16|"ganz wie du es am Horeb von dem Herrn, deinem Gott, erbeten hast am Tage der Versammlung, indem du sprachst: ""Ich möchte die Stimme des Herrn, meines Gottes, nicht mehr hören und dieses grosse Feuer nicht länger sehen, dass ich nicht sterbe."""|ZUE1931|Public Domain DEU.18.17|AT|5|5. Mose|18||0|17|"Da sprach der Herr zu mir: ""Gut ist, was sie geredet haben."|ZUE1931|Public Domain DEU.18.18|AT|5|5. Mose|18||0|18|Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen und ihm meine Worte in den Mund legen, und er soll ihnen alles kundtun, was ich ihm gebieten werde.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.19|AT|5|5. Mose|18||0|19|Wer aber auf meine Worte, die er in meinem Namen reden wird, nicht hört, an dem werde ich selbst es ahnden.|ZUE1931|Public Domain DEU.18.20|AT|5|5. Mose|18||0|20|"Doch der Prophet, der sich vermisst, in meinem Namen zu reden, was ich ihm nicht geboten habe zu reden, oder der im Namen anderer Götter redet, ein solcher Prophet soll sterben."""|ZUE1931|Public Domain DEU.18.21|AT|5|5. Mose|18||0|21|"Wenn du aber bei dir selber denkst: ""Wie sollen wir erkennen, welches Wort der Herr nicht geredet hat?"" (so wisse:)"|ZUE1931|Public Domain DEU.18.22|AT|5|5. Mose|18||0|22|wenn der Prophet im Namen des Herrn redet, und es erfüllt sich nicht und trifft nicht ein, so ist das ein Wort, das der Herr nicht geredet hat. In Vermessenheit hat es der Prophet geredet; fürchte dich nicht vor ihm.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.1|AT|5|5. Mose|19||0|1|WENN der Herr, dein Gott, die Völker ausrottet, deren Land der Herr, dein Gott, dir geben will, und du sie bezwingst und dich in ihren Städten und Häusern niederlässt,|ZUE1931|Public Domain DEU.19.2|AT|5|5. Mose|19||0|2|so sollst du dir drei Städte aussondern in deinem Lande, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.3|AT|5|5. Mose|19||0|3|Du sollst dir den Weg|ZUE1931|Public Domain DEU.19.4|AT|5|5. Mose|19||0|4|Und so soll man es halten mit dem Totschläger, der dorthin flieht, dass er am Leben bleibe: wer seinen Nächsten unvorsätzlich erschlägt, ohne dass er ihm zuvor feind war -|ZUE1931|Public Domain DEU.19.5|AT|5|5. Mose|19||0|5|so, wenn einer mit seinem Nächsten in den Wald geht, um Holz zu hauen, und seine Hand holt mit der Axt aus, um den Baum zu fällen, und das Eisen fährt ihm vom Stiel und trifft seinen Nächsten, dass er stirbt -, der soll in eine dieser Städte fliehen, dass er am Leben bleibe,|ZUE1931|Public Domain DEU.19.6|AT|5|5. Mose|19||0|6|damit nicht der Bluträcher, wenn er noch erhitzt ist, dem Totschläger nachjage und ihn einhole, weil der Weg zu weit ist, und ihn totschlage, wo er doch nicht des Todes schuldig ist, weil er ihm ja zuvor nicht feind war.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.7|AT|5|5. Mose|19||0|7|Darum gebiete ich dir: Drei Städte sollst du dir aussondern.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.8|AT|5|5. Mose|19||0|8|Und wenn der Herr, dein Gott, dein Gebiet erweitert, wie er deinen Vätern geschworen, und dir das ganze Land gibt, das er deinen Vätern zu geben verheissen hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.19.9|AT|5|5. Mose|19||0|9|sofern du dieses ganze Gesetz, das ich dir heute gebe, getreulich hältst, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst und allezeit in seinen Wegen wandelst, dann sollst du noch drei Städte zu diesen dreien hinzufügen,|ZUE1931|Public Domain DEU.19.10|AT|5|5. Mose|19||0|10|dass nicht in deinem Lande, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will, unschuldiges Blut vergossen werde und so Blutschuld auf dich komme.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.11|AT|5|5. Mose|19||0|11|Wenn aber einer seinem Nächsten feind ist und ihm auflauert, ihn überfällt und totschlägt, und er flieht dann in eine dieser Städte,|ZUE1931|Public Domain DEU.19.12|AT|5|5. Mose|19||0|12|so sollen die Ältesten seines Ortes hinschicken und ihn von dannen holen lassen und dem Bluträcher ausliefern, dass er sterbe.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.13|AT|5|5. Mose|19||0|13|Du sollst sein nicht schonen, sondern sollst das Blut des Unschuldigen aus Israel wegschaffen, dass es dir wohl ergehe.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.14|AT|5|5. Mose|19||0|14|Du sollst die Grenze deines Nächsten, welche die Vorfahren gezogen haben, nicht verrücken in deinem Erbbesitze, den du bekommst, in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.15|AT|5|5. Mose|19||0|15|EIN einzelner Zeuge soll nicht wider jemand aufkommen bei irgendeiner Schuld oder Missetat, bei irgendeiner Sünde, womit einer sich versündigen kann; auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin soll eine Sache gültig sein.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.16|AT|5|5. Mose|19||0|16|Wenn aber einer, der (das Recht) vergewaltigt, als Zeuge wider jemand auftritt, um ihn einer Übertretung zu beschuldigen,|ZUE1931|Public Domain DEU.19.17|AT|5|5. Mose|19||0|17|so sollen die beiden Männer, die im Streite liegen, vor den Herrn, vor die Priester und die Richter treten, die zu jener Zeit sein werden.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.18|AT|5|5. Mose|19||0|18|Die Richter aber sollen gründlich untersuchen, und ist der Zeuge dann ein Lügenzeuge, hat er seinen Bruder fälschlich beschuldigt,|ZUE1931|Public Domain DEU.19.19|AT|5|5. Mose|19||0|19|so sollt ihr ihm antun, was er seinem Bruder anzutun gedachte. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.20|AT|5|5. Mose|19||0|20|Die übrigen aber sollen es hören, dass sie sich fürchten und nie mehr eine solche böse Tat in deiner Mitte tun.|ZUE1931|Public Domain DEU.19.21|AT|5|5. Mose|19||0|21|Da sollst du kein Erbarmen kennen: Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuss um Fuss.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.1|AT|5|5. Mose|20||0|1|WENN du wider deine Feinde in den Krieg ziehst, und du siehst Rosse und Wagen und ein Volk, das grösser ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen; denn der Herr, dein Gott, der dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat, ist mit dir.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.2|AT|5|5. Mose|20||0|2|Wenn ihr nun zum Streite ausrückt, so soll der Priester herzutreten und zum Volke reden|ZUE1931|Public Domain DEU.20.3|AT|5|5. Mose|20||0|3|"und zu ihnen sprechen: ""Höre, Israel! Ihr rückt heute aus zum Streit wider eure Feinde; euer Herz verzage nicht, fürchtet euch nicht und erschrecket nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen!"|ZUE1931|Public Domain DEU.20.4|AT|5|5. Mose|20||0|4|"Denn der Herr, euer Gott, zieht ja mit euch, dass er für euch mit euren Feinden streite, um euch den Sieg zu geben."""|ZUE1931|Public Domain DEU.20.5|AT|5|5. Mose|20||0|5|"Dann sollen die Amtleute zu dem Volke reden und sprechen: ""Wer ist da, der ein neues Haus gebaut und es noch nicht eingeweiht hat? Er gehe hin und kehre heim in sein Haus, dass er nicht im Kampfe falle und ein andrer es einweihe."|ZUE1931|Public Domain DEU.20.6|AT|5|5. Mose|20||0|6|Und wer ist da, der einen Weinberg gepflanzt und davon noch nicht genossen hat? Er gehe hin und kehre heim in sein Haus, dass er nicht im Kampfe falle und ein andrer den Genuss davon habe.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.7|AT|5|5. Mose|20||0|7|"Und wer ist da, der sich mit einem Weibe verlobt und es noch nicht heimgeführt hat? Er gehe hin und kehre heim in sein Haus, dass er nicht im Kampfe falle und ein andrer sie heimführe."""|ZUE1931|Public Domain DEU.20.8|AT|5|5. Mose|20||0|8|"Und weiter sollen die Amtleute zu dem Volke sprechen: ""Wer ist da, der sich fürchtet und verzagten Herzens ist? Er gehe hin und kehre heim in sein Haus, dass er nicht auch seine Brüder verzagt mache, wie er selbst ist."""|ZUE1931|Public Domain DEU.20.9|AT|5|5. Mose|20||0|9|Wenn dann die Amtleute dies alles zu dem Volke geredet haben, so soll man Heerführer an die Spitze des Volkes stellen.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.10|AT|5|5. Mose|20||0|10|Wenn du vor eine Stadt ziehst, um wider sie zu streiten, so sollst du ihr den Frieden anbieten.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.11|AT|5|5. Mose|20||0|11|Geht sie auf den Frieden ein und tut sie dir auf, so soll alles Volk, das sich darin befindet, dir fronpflichtig sein und soll dir dienen.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.12|AT|5|5. Mose|20||0|12|Will sie aber nicht friedlich sich mit dir vergleichen, sondern mit dir Krieg führen, so belagere sie.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.13|AT|5|5. Mose|20||0|13|Und wenn der Herr, dein Gott, sie dir preisgibt, so sollst du alles, was darin männlich ist, mit der Schärfe des Schwertes schlagen.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.14|AT|5|5. Mose|20||0|14|Die Frauen und Kinder aber, das Vieh und alles, was sich in der Stadt an Beute findet, magst du als Raub für dich behalten und die Beute deiner Feinde, die dir der Herr, dein Gott, gegeben hat, geniessen.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.15|AT|5|5. Mose|20||0|15|So sollst du es mit allen Städten halten, die weit von dir entfernt sind und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.16|AT|5|5. Mose|20||0|16|Doch in den Städten dieser Völker, die dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben wird, sollst du nichts am Leben lassen, was Atem hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.20.17|AT|5|5. Mose|20||0|17|sondern den Bann sollst du an ihnen vollstrecken, an den Hethitern, Amoritern, Kanaanitern, Pheresitern, Hewitern und Jebusitern, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.20.18|AT|5|5. Mose|20||0|18|auf dass sie euch nicht lehren, all ihre Greuel nachzuahmen, die sie zu Ehren ihrer Götter verübt haben, und ihr euch an dem Herrn, eurem Gott, nicht versündiget.|ZUE1931|Public Domain DEU.20.19|AT|5|5. Mose|20||0|19|Wenn du lange Zeit vor einer Stadt liegst, indem du wider sie Krieg führst, um sie einzunehmen, so sollst du ihre Bäume nicht verderben, indem du die Axt wider sie schwingst; du magst davon essen, sie selber aber sollst du nicht umhauen. Sind denn die Bäume des Feldes Menschen, dass du sie belagern müsstest?|ZUE1931|Public Domain DEU.20.20|AT|5|5. Mose|20||0|20|Nur Bäume, von denen du weisst, dass man nicht davon essen kann, die magst du verderben und umhauen und Bollwerke daraus bauen wider die Stadt, die mit dir Krieg führt, bis sie fällt.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.1|AT|5|5. Mose|21||0|1|WENN man in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben wird, einen Erschlagenen auf dem Felde liegend findet, und man weiss nicht, wer ihn erschlagen hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.2|AT|5|5. Mose|21||0|2|so sollen deine Ältesten und deine Richter hinausgehen und bis zu den Städten messen, die rings um den Erschlagenen herum liegen.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.3|AT|5|5. Mose|21||0|3|Dann sollen in der Stadt, die zunächst bei dem Erschlagenen liegt, die Ältesten eine junge Kuh nehmen, mit der man noch nicht gearbeitet und die noch nicht im Joch gezogen hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.4|AT|5|5. Mose|21||0|4|und die Ältesten jener Stadt sollen die Kuh hinabführen in das Tal eines Wildbachs, an dem kein Ackerbau getrieben und nicht gesät wird, und sollen dort am Bache der Kuh das Genick brechen.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.5|AT|5|5. Mose|21||0|5|Dann sollen die Priester, die Söhne Levis, herzutreten; denn sie hat der Herr, dein Gott, erwählt, dass sie ihm dienen und mit dem Namen des Herrn segnen, und nach ihrem Spruche wird es bei jedem Streit und jeder Verletzung gehalten.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.6|AT|5|5. Mose|21||0|6|Und alle Ältesten jener Stadt, welche am nächsten bei dem Erschlagenen wohnen, sollen ihre Hände waschen über der jungen Kuh, der am Bache das Genick gebrochen worden ist,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.7|AT|5|5. Mose|21||0|7|"und sollen anheben und sprechen: ""Unsre Hände haben dieses Blut nicht vergossen, und unsre Augen haben nichts gesehen."|ZUE1931|Public Domain DEU.21.8|AT|5|5. Mose|21||0|8|"Vergib deinem Volke Israel, das du, o Herr, erlöst hast, und rechne unschuldig vergossenes Blut nicht deinem Volke Israel zu!"" Dann werden sie der Blutschuld ledig."|ZUE1931|Public Domain DEU.21.9|AT|5|5. Mose|21||0|9|So sollst du das unschuldig vergossene Blut aus deiner Mitte wegschaffen, dass es dir wohl ergehe, wenn du tust, was dem Herrn wohlgefällt.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.10|AT|5|5. Mose|21||0|10|WENN du wider deine Feinde in den Krieg ziehst und der Herr, dein Gott, sie in deine Hand gibt, dass du Gefangene unter ihnen machst,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.11|AT|5|5. Mose|21||0|11|und du dann unter den Gefangenen ein schönes Weib siehst und sie liebgewinnst, dass du sie zum Weibe nehmen willst,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.12|AT|5|5. Mose|21||0|12|so führe sie in dein Haus, und sie soll ihr Haupt scheren, sich die Nägel schneiden|ZUE1931|Public Domain DEU.21.13|AT|5|5. Mose|21||0|13|und die Kleider ablegen, die sie als Gefangene trug, und sie soll in deinem Hause bleiben und ihren Vater und ihre Mutter einen Monat lang beweinen; darnach magst du mit ihr zusammenkommen und sie ehelichen, dass sie dein Weib sei.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.14|AT|5|5. Mose|21||0|14|Wenn du aber keinen Gefallen mehr an ihr hast, so sollst du sie freilassen, aber um Geld verkaufen darfst du sie nicht. Du sollst sie nicht als Sklavin behandeln, weil du sie geschwächt hast.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.15|AT|5|5. Mose|21||0|15|Wenn ein Mann zwei Frauen hat, eine, die er liebt, und eine, die er nicht mag, und sie ihm Söhne gebären, beide, die geliebte und die zurückgesetzte, und der Erstgeborne ist das Kind der zurückgesetzten,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.16|AT|5|5. Mose|21||0|16|so darf er an dem Tage, da er seinen Besitz als Erbe seinen Söhnen zuteilt, dem Sohne der geliebten Frau nicht das Recht des Erstgebornen zusprechen, zum Nachteil des Sohnes der zurückgesetzten, der doch der Erstgeborne ist,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.17|AT|5|5. Mose|21||0|17|sondern den Erstgebornen, den Sohn der Zurückgesetzten, soll er anerkennen, indem er ihm von allem, was vorhanden ist, zwei Teile gibt; denn der ist der Erstling seiner Kraft, ihm gebührt das Recht der Erstgeburt.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.18|AT|5|5. Mose|21||0|18|Wenn jemand einen störrischen und trotzigen Sohn hat, der auf seinen Vater und seine Mutter nicht hört und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.19|AT|5|5. Mose|21||0|19|so sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und ihn zu den Ältesten seiner Stadt und an das Tor jenes Ortes hinausführen|ZUE1931|Public Domain DEU.21.20|AT|5|5. Mose|21||0|20|"und sollen zu den Ältesten der Stadt sagen: ""Unser Sohn da ist störrisch und trotzig, hört nicht auf uns, ist ein Schlemmer und ein Trunkenbold."""|ZUE1931|Public Domain DEU.21.21|AT|5|5. Mose|21||0|21|Dann sollen ihn alle Männer jener Stadt zu Tode steinigen. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten; ganz Israel aber soll es hören, dass sie sich fürchten.|ZUE1931|Public Domain DEU.21.22|AT|5|5. Mose|21||0|22|UND wenn jemand ein todeswürdiges Verbrechen begeht und getötet wird und du ihn an einen Pfahl hängst,|ZUE1931|Public Domain DEU.21.23|AT|5|5. Mose|21||0|23|so darf sein Leichnam nicht übernacht am Pfahle bleiben, sondern du sollst ihn noch am selben Tage begraben. Denn ein Gehängter ist von Gott verflucht, und du sollst dein Land nicht verunreinigen, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.1|AT|5|5. Mose|22||0|1|WENN du das Rind oder das Schaf deines Volksgenossen versprengt siehst, so sollst du dich ihnen nicht entziehen, sondern sollst sie deinem Volksgenossen wieder zuführen.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.2|AT|5|5. Mose|22||0|2|Wenn aber dein Volksgenosse nicht nahe bei dir wohnt oder wenn du ihn nicht kennst, so sollst du es in dein Haus nehmen, und es soll bei dir bleiben, bis es dein Volksgenosse sucht; dann sollst du es ihm zurückgeben.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.3|AT|5|5. Mose|22||0|3|Ebenso sollst du es mit seinem Esel halten, ebenso mit seinem Kleide und ebenso mit allem, was deinem Volksgenossen verlorengeht; du darfst dich nicht entziehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.4|AT|5|5. Mose|22||0|4|Wenn du den Esel oder das Rind deines Volksgenossen auf dem Wege stürzen siehst, so sollst du dich ihnen nicht entziehen, sondern sollst sie ihm aufrichten helfen.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.5|AT|5|5. Mose|22||0|5|Ein Weib soll nicht Männertracht tragen, und ein Mann soll nicht Frauenkleider anziehen; denn ein Greuel ist dem Herrn, deinem Gott, ein jeder, der solches tut.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.6|AT|5|5. Mose|22||0|6|Wenn du unterwegs auf irgendeinem Baume oder auf der Erde zufällig ein Vogelnest mit Jungen oder Eiern findest, und die Mutter sitzt auf den Jungen oder auf den Eiern, so sollst du nicht die Jungen samt der Mutter nehmen.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.7|AT|5|5. Mose|22||0|7|Die Mutter sollst du fliegen lassen und nur die Jungen nehmen, auf dass es dir wohl ergehe und du lange lebest.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.8|AT|5|5. Mose|22||0|8|Wenn du ein neues Haus baust, so sollst du an deinem Dache ein Geländer anbringen, damit du nicht Blutschuld auf dein Haus ladest, wenn jemand herunterfiele.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.9|AT|5|5. Mose|22||0|9|Du sollst deinen Weinberg nicht mit zweierlei Gewächs bepflanzen; sonst verfällt das Ganze dem Heiligtum, die Gewächse, die du pflanzest, samt dem Ertrag des Weinbergs.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.10|AT|5|5. Mose|22||0|10|Du sollst nicht Rind und Esel zusammen an den Pflug spannen.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.11|AT|5|5. Mose|22||0|11|Du sollst nicht ein Kleid anziehen, das aus Wolle und Flachs zusammen gewoben ist.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.12|AT|5|5. Mose|22||0|12|Du sollst dir Quasten machen an den vier Zipfeln deines Mantels, mit dem du dich bedeckst.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.13|AT|5|5. Mose|22||0|13|WENN jemand ein Weib nimmt und mit ihr Umgang hat, und er mag sie dann nicht mehr,|ZUE1931|Public Domain DEU.22.14|AT|5|5. Mose|22||0|14|"also dass er ihr Schändliches zur Last legt und sie in schlechten Ruf bringt, indem er sagt: ""Dieses Weib habe ich genommen, aber als ich ihr nahte, fand ich sie nicht als Jungfrau"","|ZUE1931|Public Domain DEU.22.15|AT|5|5. Mose|22||0|15|so sollen der Vater und die Mutter des Mädchens das Zeichen ihrer Jungfrauschaft nehmen und vor die Ältesten der Stadt an das Tor hinausbringen.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.16|AT|5|5. Mose|22||0|16|"Und der Vater des Mädchens soll zu den Ältesten sagen: ""Meine Tochter habe ich diesem Mann zum Weibe gegeben, und nun, da er sie nicht mehr mag,"|ZUE1931|Public Domain DEU.22.17|AT|5|5. Mose|22||0|17|"legt er ihr Schändliches zur Last und sagt: Ich habe deine Tochter nicht als Jungfrau erfunden. Hier aber ist das Zeichen der Jungfrauschaft meiner Tochter."" Dabei sollen sie das Tuch vor den Ältesten der Stadt ausbreiten."|ZUE1931|Public Domain DEU.22.18|AT|5|5. Mose|22||0|18|Dann sollen die Ältesten jener Stadt den Mann ergreifen und züchtigen,|ZUE1931|Public Domain DEU.22.19|AT|5|5. Mose|22||0|19|ihn auch um hundert Lot Silber büssen und sie dem Vater des Mädchens geben, weil er eine israelitische Jungfrau in schlechten Ruf gebracht hat, und er soll sie als Weib behalten, das er sein Leben lang nicht verstossen darf.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.20|AT|5|5. Mose|22||0|20|Erweist sich aber die Sache als wahr, ist das Mädchen nicht als Jungfrau erfunden worden,|ZUE1931|Public Domain DEU.22.21|AT|5|5. Mose|22||0|21|so soll man sie vor die Türe ihres väterlichen Hauses hinausführen, und die Männer ihrer Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen und in ihres Vaters Hause Unzucht getrieben hat. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.22|AT|5|5. Mose|22||0|22|Wenn ein Mann dabei ertappt wird, dass er bei einem verheirateten Weibe liegt, so sollen alle beide sterben, der bei dem Weibe gelegen und das Weib. So sollst du das Böse aus Israel ausrotten.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.23|AT|5|5. Mose|22||0|23|Wenn eine Jungfrau einem Manne verlobt ist und es trifft sie ein Mann in der Stadt und liegt bei ihr;|ZUE1931|Public Domain DEU.22.24|AT|5|5. Mose|22||0|24|so sollt ihr sie beide zum Tore jener Stadt hinausführen und sie zu Tode steinigen: das Mädchen, weil es, obwohl in der Stadt, nicht geschrieen hat, und den Mann, weil er das Weib seines Nächsten geschwächt hat. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.25|AT|5|5. Mose|22||0|25|Wenn aber der Mann das verlobte Mädchen auf dem Felde trifft und ihm Gewalt antut und bei ihm liegt, so soll der Mann, der bei ihm gelegen, allein sterben.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.26|AT|5|5. Mose|22||0|26|Dem Mädchen aber sollst du nichts tun; es hat keine Sünde begangen, die den Tod verdiente. Denn es ist gerade so, wie wenn einer seinen Nächsten überfällt und totschlägt.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.27|AT|5|5. Mose|22||0|27|Denn er traf es auf dem Felde, und wenn auch das verlobte Mädchen schrie, so war niemand, der ihm helfen konnte.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.28|AT|5|5. Mose|22||0|28|Wenn ein Mann eine Jungfrau trifft, die noch nicht verlobt ist, und sie ergreift und bei ihr liegt, und er wird ertappt,|ZUE1931|Public Domain DEU.22.29|AT|5|5. Mose|22||0|29|so soll der Mann, der bei dem Mädchen gelegen, ihrem Vater fünfzig Lot Silber geben und sie zum Weibe nehmen dafür, dass er sie geschwächt hat; er darf sie nicht verstossen sein Leben lang.|ZUE1931|Public Domain DEU.22.30|AT|5|5. Mose|22||0|30|Niemand soll das Weib seines Vaters heiraten, noch die Decke seines Vaters aufheben.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.1|AT|5|5. Mose|23||0|1|KEIN irgendwie Entmannter darf in die Gemeinde des Herrn eintreten.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.2|AT|5|5. Mose|23||0|2|Es darf auch kein Bastard in die Gemeinde des Herrn eintreten; selbst im zehnten Geschlecht dürfen seine Nachkommen noch nicht in die Gemeinde des Herrn eintreten.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.3|AT|5|5. Mose|23||0|3|Kein Ammoniter oder Moabiter darf in die Gemeinde des Herrn eintreten; niemals, auch im zehnten Geschlecht noch nicht, dürfen sie in die Gemeinde des Herrn eintreten,|ZUE1931|Public Domain DEU.23.4|AT|5|5. Mose|23||0|4|weil sie euch nicht mit Brot und Wasser entgegengekommen sind auf dem Wege, als ihr aus Ägypten auszogt, und weil er Bileam, den Sohn Beors, von Pethor in Syrien am Euphrat, wider dich gedungen hat, dass er dich verfluche.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.5|AT|5|5. Mose|23||0|5|Aber der Herr, dein Gott, wollte nicht auf Bileam hören, sondern der Herr, dein Gott, verwandelte dir den Fluch in Segen, weil der Herr, dein Gott, dich liebhat.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.6|AT|5|5. Mose|23||0|6|Dein Leben lang sollst du niemals auf ihr Glück und Wohlergehen sinnen.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.7|AT|5|5. Mose|23||0|7|Den Edomiter sollst du nicht verabscheuen; denn er ist dein Bruder. Den Ägypter sollst du nicht verabscheuen, denn du bist in seinem Lande Gast gewesen.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.8|AT|5|5. Mose|23||0|8|Nachkommen, die ihnen im dritten Geschlecht geboren werden, dürfen in die Gemeinde des Herrn eintreten|ZUE1931|Public Domain DEU.23.9|AT|5|5. Mose|23||0|9|WENN du im Kriegslager wider deine Feinde ausziehst, so hüte dich vor allem Ungehörigen.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.10|AT|5|5. Mose|23||0|10|Ist jemand in deiner Mitte, der infolge eines nächtlichen Begegnisses nicht rein ist, so soll er vor das Lager hinausgehen|ZUE1931|Public Domain DEU.23.11|AT|5|5. Mose|23||0|11|gegen Abend sodann wasche er sich mit Wasser, und wenn die Sonne untergeht, darf er|ZUE1931|Public Domain DEU.23.12|AT|5|5. Mose|23||0|12|Und du sollst draussen vor dem Lager einen abseits gelegenen Ort haben, und dahin sollst du hinausgehen;|ZUE1931|Public Domain DEU.23.13|AT|5|5. Mose|23||0|13|und einen Pflock sollst du bei deinem Geräte haben, und wenn du draussen niederkauern willst, sollst du damit graben und deinen Unrat wieder zudecken.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.14|AT|5|5. Mose|23||0|14|Denn der Herr, dein Gott, wandelt mitten durch dein Lager, dass er dich errette und deine Feinde dir preisgebe. Darum soll dein Lager heilig sein, dass er nicht etwas Hässliches bei dir sehe und sich von dir wende.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.15|AT|5|5. Mose|23||0|15|DU sollst den Sklaven, der sich von seinem Herrn weg zu dir flüchtet, seinem Herrn nicht ausliefern.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.16|AT|5|5. Mose|23||0|16|Er soll bei dir, in deinem Gebiete, bleiben dürfen an dem Orte, den er sich erwählt, in einer deiner Ortschaften, wo es ihm gefällt; du sollst ihn nicht bedrücken.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.17|AT|5|5. Mose|23||0|17|Unter den Töchtern Israels soll keine geweihte Buhle und unter den Söhnen Israels kein geweihter Buhle sein.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.18|AT|5|5. Mose|23||0|18|Du sollst keinen Dirnenlohn und kein Hundegeld in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen auf irgendein Gelübde hin; denn alle beide sind dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.19|AT|5|5. Mose|23||0|19|Du sollst von deinem Volksgenossen keinen Zins nehmen, weder Zins für Geld noch Zins für Speise, noch Zins für irgend etwas, was man leihen kann.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.20|AT|5|5. Mose|23||0|20|Von dem Ausländer magst du Zins nehmen, von deinem Bruder aber sollst du nicht Zins nehmen, auf dass der Herr, dein Gott, in allem, was du unternimmst, dich segne in dem Lande, dahin du ziehen wirst, es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.21|AT|5|5. Mose|23||0|21|Wenn du dem Herrn, deinem Gott, etwas gelobst, so sollst du nicht säumen, es zu halten; denn der Herr, dein Gott, würde es gewiss von dir fordern, und es käme Schuld auf dich.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.22|AT|5|5. Mose|23||0|22|Wenn du aber unterlässest, zu geloben, so ist keine Schuld an dir.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.23|AT|5|5. Mose|23||0|23|Doch was über deine Lippen gegangen ist, sollst du halten und sollst tun, wie du dem Herrn, deinem Gott, freiwillig gelobt und was du mit deinem Munde ausgesprochen hast.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.24|AT|5|5. Mose|23||0|24|Wenn du in den Weinberg deines Nächsten kommst, so magst du Trauben essen nach Herzenslust, bis du genug hast; aber in dein Geschirr sollst du nichts tun.|ZUE1931|Public Domain DEU.23.25|AT|5|5. Mose|23||0|25|Wenn du in das Kornfeld deines Nächsten kommst, so magst du mit der Hand Ähren abreissen; aber die Sichel sollst du nicht schwingen über das Korn deines Nächsten.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.1|AT|5|5. Mose|24||0|1|WENN jemand ein Weib zur Ehe nimmt und sie ihm dann nicht mehr gefällt, weil er etwas Hässliches an ihr findet, und er ihr einen Scheidebrief schreibt und einhändigt und sie so aus seinem Hause verstösst,|ZUE1931|Public Domain DEU.24.2|AT|5|5. Mose|24||0|2|und wenn sie dann sein Haus verlässt und hingeht und eines andern (Weib) wird|ZUE1931|Public Domain DEU.24.3|AT|5|5. Mose|24||0|3|und der zweite Mann sie auch nicht mehr mag und ihr einen Scheidebrief schreibt und einhändigt und sie so aus seinem Hause verstösst, oder wenn der zweite Mann stirbt, der sie sich zum Weibe genommen hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.24.4|AT|5|5. Mose|24||0|4|so darf ihr erster Mann, der sie verstossen hat, sie nicht wieder zum Weibe nehmen, nachdem sie verunreinigt worden ist; denn das ist ein Greuel vor dem Herrn, und du sollst das Land, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will, nicht mit Sünde beladen.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.5|AT|5|5. Mose|24||0|5|Wenn jemand vor kurzem erst ein Weib genommen hat, so muss er nicht mit in den Krieg ziehen, und man soll ihm nichts auflegen; er soll ein Jahr lang für sein Haus frei sein, dass er mit seinem Weibe fröhlich sei, das er genommen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.6|AT|5|5. Mose|24||0|6|MAN soll die Handmühle, oder (auch nur) den obern Mühlstein, nicht zum Pfande nehmen; denn damit würde man das Leben zum Pfande nehmen.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.7|AT|5|5. Mose|24||0|7|Wenn jemand dabei betroffen wird, dass er einen von seinen Brüdern, einen Israeliten, stiehlt und ihn als Sklaven behandelt oder verkauft, so soll ein solcher Dieb sterben. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.8|AT|5|5. Mose|24||0|8|Habe acht bei der Plage des Aussatzes, dass du alles genau beobachtest und tust, was dich die levitischen Priester lehren; wie ich ihnen geboten habe, genau so sollt ihr tun.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.9|AT|5|5. Mose|24||0|9|Denke daran, was der Herr, dein Gott, an Mirjam getan hat auf dem Wege, als ihr aus Ägypten auszogt.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.10|AT|5|5. Mose|24||0|10|Wenn du deinem Nächsten irgend etwas leihst, so sollst du nicht in sein Haus hineingehen und ihm ein Pfand nehmen;|ZUE1931|Public Domain DEU.24.11|AT|5|5. Mose|24||0|11|draussen sollst du stehenbleiben, und der, dem du leihst, soll das Pfand zu dir herausbringen.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.12|AT|5|5. Mose|24||0|12|Und ist es ein armer Mann, so sollst du dich mit seinem Pfande nicht schlafen legen,|ZUE1931|Public Domain DEU.24.13|AT|5|5. Mose|24||0|13|sondern du sollst ihm sein Pfand zurückgeben, wenn die Sonne untergeht, dass er in seinem Mantel schlafen könne und dich segne; so wirst du vor dem Herrn, deinem Gott, gerecht dastehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.14|AT|5|5. Mose|24||0|14|Du sollst einen bedürftigen und armen Tagelöhner nicht bedrücken, er sei einer deiner Brüder oder ein Fremdling, der in deinem Lande, in deiner Ortschaft wohnt;|ZUE1931|Public Domain DEU.24.15|AT|5|5. Mose|24||0|15|am selben Tage noch sollst du ihm seinen Lohn geben, dass die Sonne nicht darüber untergehe; denn er ist arm und sehnt sich darnach. Er könnte sonst den Herrn wider dich anrufen, und es käme Schuld auf dich.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.16|AT|5|5. Mose|24||0|16|Die Väter sollen nicht samt den Kindern, noch die Kinder samt den Vätern getötet werden; ein jeder soll|ZUE1931|Public Domain DEU.24.17|AT|5|5. Mose|24||0|17|Du sollst das Recht des Fremdlings und der Waise nicht beugen und sollst das Kleid der Witwe nicht zum Pfande nehmen.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.18|AT|5|5. Mose|24||0|18|Du sollst daran denken, dass du Sklave gewesen bist in Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dort befreit hat; darum gebiete ich dir, dass du solches tust.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.19|AT|5|5. Mose|24||0|19|Wenn du auf deinem Felde deine Ernte schneidest und eine Garbe auf dem Felde vergissest, so sollst du nicht umkehren, sie zu holen; dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll sie gehören, auf dass der Herr, dein Gott, dich segne bei aller Arbeit deiner Hände.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.20|AT|5|5. Mose|24||0|20|Wenn du (die Früchte) deines Ölbaums abklopfst, so sollst du hernach nicht die Zweige absuchen; dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll es gehören.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.21|AT|5|5. Mose|24||0|21|Wenn du in deinem Weinberg Lese hältst, so sollst du nicht Nachlese halten; dem Fremdling, der Waise und der Witwe soll es gehören.|ZUE1931|Public Domain DEU.24.22|AT|5|5. Mose|24||0|22|Du sollst daran denken, dass du Sklave gewesen bist in Ägypten; darum gebiete ich dir, dass du solches tuest.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.1|AT|5|5. Mose|25||0|1|Wenn Männer miteinander einen Streit haben und sie treten vor Gericht und man spricht ihnen Recht und gibt demjenigen Recht, der im Rechte ist, und demjenigen Unrecht, der im Unrecht ist,|ZUE1931|Public Domain DEU.25.2|AT|5|5. Mose|25||0|2|so soll der Richter, falls der, der im Unrecht ist, Streiche verdient, ihn hinstrecken und ihm in seiner Gegenwart so viel Streiche geben lassen, als er für seine Schuld verdient.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.3|AT|5|5. Mose|25||0|3|Vierzig Streiche darf er ihm geben lassen, nicht mehr, dass dein Bruder in deinen Augen nicht entehrt werde, wenn er ihm noch viel mehr Streiche geben liesse.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.4|AT|5|5. Mose|25||0|4|Du sollst dem Ochsen, wenn er drischt, das Maul nicht verbinden.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.5|AT|5|5. Mose|25||0|5|WENN Brüder beieinander wohnen und einer von ihnen stirbt, ohne dass er einen Sohn hat, so soll das Weib des Verstorbenen nicht auswärts heiraten, nicht einen Fremden; ihr Schwager soll zu ihr kommen, sie zum Weibe nehmen und die Schwagerehe mit ihr eingehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.6|AT|5|5. Mose|25||0|6|Und der erste Sohn, den sie gebiert, soll als Sohn seines verstorbenen Bruders gelten, damit dessen Name in Israel nicht erlösche.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.7|AT|5|5. Mose|25||0|7|"Hat aber der Mann keine Lust, seine Schwägerin zu heiraten, so soll seine Schwägerin ans Tor zu den Ältesten gehen und sagen: ""Mein Schwager weigert sich, den Namen seines Bruders in Israel zu erhalten; er will die Schwagerehe nicht mit mir eingehen."""|ZUE1931|Public Domain DEU.25.8|AT|5|5. Mose|25||0|8|"Dann sollen die Ältesten der Stadt ihn rufen und ihm zureden. Wenn er aber dabei bleibt und erklärt: ""Ich habe keine Lust, sie zu heiraten"","|ZUE1931|Public Domain DEU.25.9|AT|5|5. Mose|25||0|9|"so soll seine Schwägerin vor den Ältesten an ihn herantreten, ihm den Schuh vom Fusse ziehen und ihm ins Angesicht speien und soll anheben und sprechen: ""So ergehe es jedem, der seines Bruders Haus nicht bauen will."""|ZUE1931|Public Domain DEU.25.10|AT|5|5. Mose|25||0|10|"Und sein Haus soll in Israel ""Haus des Barfüssers"" heissen."|ZUE1931|Public Domain DEU.25.11|AT|5|5. Mose|25||0|11|WENN zwei Männer miteinander raufen und das Weib des einen läuft herzu, um ihren Mann aus der Hand dessen zu befreien, der ihn schlägt, und sie streckt ihre Hand aus und ergreift diesen bei der Scham,|ZUE1931|Public Domain DEU.25.12|AT|5|5. Mose|25||0|12|so sollst du ihr die Hand abhauen; du sollst kein Erbarmen kennen.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.13|AT|5|5. Mose|25||0|13|Du sollst in deinem Beutel nicht zweierlei Gewichtsteine haben, einen grössern und einen kleinern.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.14|AT|5|5. Mose|25||0|14|Du sollst in deinem Hause nicht zweierlei Hohlmasse haben, ein grösseres und ein kleineres.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.15|AT|5|5. Mose|25||0|15|Volles und richtiges Gewicht sollst du haben, volles und richtiges Mass sollst du haben, auf dass du lange lebest in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.16|AT|5|5. Mose|25||0|16|Denn ein Greuel ist dem Herrn, deinem Gott, ein jeder, der solches tut, ein jeder, der Unrecht tut.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.17|AT|5|5. Mose|25||0|17|Denke daran, was dir die Amalekiter angetan haben auf dem Wege, als ihr aus Ägypten auszogt,|ZUE1931|Public Domain DEU.25.18|AT|5|5. Mose|25||0|18|wie sie dir entgegentraten auf dem Wege und wie sie, als du müde und matt warst, alle, die aus Schwäche hinter dir zurückblieben, von dir abschnitten, ohne Gott zu fürchten.|ZUE1931|Public Domain DEU.25.19|AT|5|5. Mose|25||0|19|Wenn nun der Herr, dein Gott, dir Ruhe schafft vor all deinen Feinden ringsumher, in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will, so sollst du auch den Namen der Amalekiter unter dem Himmel austilgen. Das vergiss nicht!|ZUE1931|Public Domain DEU.26.1|AT|5|5. Mose|26||0|1|WENN du in das Land kommst, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will, und du es in Besitz nimmst und dich darin niederlässt,|ZUE1931|Public Domain DEU.26.2|AT|5|5. Mose|26||0|2|so sollst du von den Erstlingen aller Feldfrüchte nehmen, die du von deinem Lande einbringst, das der Herr, dein Gott, dir geben will, und sollst sie in einen Korb legen und an die Stätte gehen, die der Herr, dein Gott, erwählt, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse,|ZUE1931|Public Domain DEU.26.3|AT|5|5. Mose|26||0|3|"und sollst zu dem Priester kommen, der zu jener Zeit sein wird, und zu ihm sagen: ""Ich bezeuge heute dem Herrn, meinem Gott, dass ich in das Land gekommen bin, von dem der Herr unsern Vätern geschworen hat, dass er es uns geben wolle."""|ZUE1931|Public Domain DEU.26.4|AT|5|5. Mose|26||0|4|Und der Priester soll den Korb aus deiner Hand nehmen und ihn vor den Altar des Herrn, deines Gottes, stellen.|ZUE1931|Public Domain DEU.26.5|AT|5|5. Mose|26||0|5|"Dann sollst du anheben und vor dem Herrn, deinem Gott, sprechen: ""Ein umherirrender Aramäer war mein Vater; der zog hinab mit wenig Leuten nach Ägypten und blieb daselbst als Fremdling und ward daselbst zu einem grossen, starken und zahlreichen Volke."|ZUE1931|Public Domain DEU.26.6|AT|5|5. Mose|26||0|6|Aber die Ägypter misshandelten uns und bedrückten uns und legten uns harte Arbeit auf.|ZUE1931|Public Domain DEU.26.7|AT|5|5. Mose|26||0|7|Da schrieen wir zu dem Herrn, dem Gott unsrer Väter, und der Herr erhörte uns und sah unser Elend, unsre Mühsal und Bedrückung;|ZUE1931|Public Domain DEU.26.8|AT|5|5. Mose|26||0|8|und der Herr führte uns heraus aus Ägypten mit starker Hand und ausgerecktem Arm, unter grossen Schrecknissen, unter Zeichen und Wundern,|ZUE1931|Public Domain DEU.26.9|AT|5|5. Mose|26||0|9|und brachte uns an diesen Ort und gab uns dieses Land, ein Land, das von Milch und Honig fliesst.|ZUE1931|Public Domain DEU.26.10|AT|5|5. Mose|26||0|10|"Und nun bringe ich da die Erstlinge von den Früchten des Landes, das du mir gegeben hast, o Herr."" So sollst du sie vor den Herrn, deinen Gott, stellen und den Herrn, deinen Gott, anbeten"|ZUE1931|Public Domain DEU.26.11|AT|5|5. Mose|26||0|11|und sollst fröhlich sein ob all dem Guten, das der Herr, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat, du und der Levit und der Fremdling, der bei dir wohnt.|ZUE1931|Public Domain DEU.26.12|AT|5|5. Mose|26||0|12|Wenn du im dritten Jahre, dem Zehntjahr, den ganzen Zehnten deines Ertrags vollständig entrichtet und ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben hast, dass sie sich in deinem Orte davon satt essen,|ZUE1931|Public Domain DEU.26.13|AT|5|5. Mose|26||0|13|"so sollst du vor dem Herrn, deinem Gott, sprechen: ""Ich habe das Geweihte aus dem Hause weggeschafft und es dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben genau nach dem Gebote, das du mir auferlegt hast; ich habe keines deiner Gebote übertreten und vergessen."|ZUE1931|Public Domain DEU.26.14|AT|5|5. Mose|26||0|14|Ich habe nichts davon gegessen, als ich in Trauer war, und nichts davon weggeschafft, als ich unrein war, und nichts davon gegeben für einen Toten. Ich habe auf das Wort des Herrn, meines Gottes, gehört: ich habe genau getan, wie du mir geboten hast.|ZUE1931|Public Domain DEU.26.15|AT|5|5. Mose|26||0|15|"Blicke herab von deiner heiligen Wohnung, vom Himmel, und segne dein Volk Israel und das Land, das du uns gegeben, wie du unsern Vätern geschworen hast, ein Land, das von Milch und Honig fliesst."""|ZUE1931|Public Domain DEU.26.16|AT|5|5. Mose|26||0|16|HEUTE gebietet dir der Herr, dein Gott, alle diese Satzungen und Rechte zu halten; du sollst sie getreulich beobachten und darnach tun von ganzem Herzen und von ganzer Seele.|ZUE1931|Public Domain DEU.26.18|AT|5|5. Mose|26||0|18|Der Herr aber hat dich heute erklären lassen, dass du sein Eigentumsvolk sein wollest, wie er dir gesagt hat, und dass du alle seine Gebote halten,|ZUE1931|Public Domain DEU.27.1|AT|5|5. Mose|27||0|1|UND Mose, samt den Ältesten Israels, gebot dem Volke: Haltet alle Gebote, die ich euch heute gebe.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.2|AT|5|5. Mose|27||0|2|Und dann, wenn ihr über den Jordan in das Land zieht, das der Herr, dein Gott, dir geben will, sollst du dir grosse Steine aufrichten und sie mit Kalk tünchen|ZUE1931|Public Domain DEU.27.3|AT|5|5. Mose|27||0|3|und sollst, wenn du hinüberziehst, alle Worte dieses Gesetzes darauf schreiben, auf dass du in das Land hineinkommest, das der Herr, dein Gott, dir geben will, ein Land, das von Milch und Honig fliesst, wie der Herr, der Gott deiner Väter, dir verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.4|AT|5|5. Mose|27||0|4|Wenn ihr nun über den Jordan gegangen seid, so sollt ihr diese Steine aufrichten, wie ich euch heute gebiete, auf dem Berge Ebal, und du sollst sie mit Kalk tünchen.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.5|AT|5|5. Mose|27||0|5|Und du sollst dort dem Herrn, deinem Gott, einen Altar bauen, einen Altar von Steinen, ohne dass du ein Eisen über ihnen schwingst.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.6|AT|5|5. Mose|27||0|6|Aus unbehauenen Steinen sollst du den Altar des Herrn, deines Gottes, bauen und dem Herrn, deinem Gott, Brandopfer darauf opfern.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.7|AT|5|5. Mose|27||0|7|Und du sollst Heilsopfer schlachten und daselbst essen und fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.8|AT|5|5. Mose|27||0|8|Und du sollst alle Worte dieses Gesetzes recht deutlich auf die Steine schreiben.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.9|AT|5|5. Mose|27||0|9|Und Mose, samt den levitischen Priestern, sprach zu ganz Israel also: Sei stille und höre, Israel! Heute bist du zum Volke des Herrn, deines Gottes, geworden.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.10|AT|5|5. Mose|27||0|10|Darum sollst du auf das Wort des Herrn, deines Gottes, hören und tun nach seinen Geboten und Satzungen, die ich dir heute gebe.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.11|AT|5|5. Mose|27||0|11|Und Mose gebot dem Volke an jenem Tage:|ZUE1931|Public Domain DEU.27.12|AT|5|5. Mose|27||0|12|Die einen sollen sich auf den Berg Garizim stellen, um das Volk zu segnen, wenn ihr über den Jordan gegangen seid: Simeon, Levi, Juda, Issaschar, Joseph und Benjamin.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.13|AT|5|5. Mose|27||0|13|Und die andern sollen sich auf den Berg Ebal stellen, um zu fluchen: Ruben, Gad, Asser, Sebulon, Dan und Naphthali.|ZUE1931|Public Domain DEU.27.14|AT|5|5. Mose|27||0|14|Und die Leviten sollen anheben und zu allen Männern Israels mit lauter Stimme sprechen:|ZUE1931|Public Domain DEU.27.15|AT|5|5. Mose|27||0|15|Verflucht ist, wer ein geschnitztes oder gegossenes Bild macht, das dem Herrn ein Greuel ist, ein Werk von Künstlerhänden, und es heimlich aufstellt. Und alles Volk soll antworten und sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.16|AT|5|5. Mose|27||0|16|Verflucht ist, wer seinen Vater und seine Mutter verunehrt. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.17|AT|5|5. Mose|27||0|17|Verflucht ist, wer die Grenze seines Nächsten verrückt. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.18|AT|5|5. Mose|27||0|18|Verflucht ist, wer einen Blinden auf den falschen Weg führt. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.19|AT|5|5. Mose|27||0|19|Verflucht ist, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.20|AT|5|5. Mose|27||0|20|Verflucht ist, wer bei dem Weibe seines Vaters liegt; denn er hat die Decke seines Vaters aufgehoben. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.21|AT|5|5. Mose|27||0|21|Verflucht ist, wer bei irgendeinem Tiere liegt. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.22|AT|5|5. Mose|27||0|22|Verflucht ist, wer bei seiner Schwester liegt, der Tochter seines Vaters oder seiner Mutter. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.23|AT|5|5. Mose|27||0|23|Verflucht ist, wer bei seiner Schwiegermutter liegt. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.24|AT|5|5. Mose|27||0|24|Verflucht ist, wer seinen Nächsten heimlich erschlägt. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.25|AT|5|5. Mose|27||0|25|Verflucht ist, wer sich bestechen lässt, einen unschuldigen Menschen zu töten. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.27.26|AT|5|5. Mose|27||0|26|Verflucht ist, wer nicht die Worte dieses Gesetzes in Kraft erhält, indem er darnach tut. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!|ZUE1931|Public Domain DEU.28.1|AT|5|5. Mose|28||0|1|WENN du nun willig auf das Wort des Herrn, deines Gottes, hörst, sodass du alle seine Gebote, die ich dir heute gebe, getreulich erfüllst, so wird dich der Herr, dein Gott, erhöhen über alle Völker der Erde,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.2|AT|5|5. Mose|28||0|2|und alle diese Segnungen werden über dich kommen und werden dich erreichen, wenn du auf das Wort des Herrn, deines Gottes, hörst:|ZUE1931|Public Domain DEU.28.3|AT|5|5. Mose|28||0|3|Gesegnet bist du in der Stadt und gesegnet auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.4|AT|5|5. Mose|28||0|4|Gesegnet ist die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes und die Frucht deines Viehs, der Wurf deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.5|AT|5|5. Mose|28||0|5|Gesegnet ist dein Korb und dein Backtrog.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.6|AT|5|5. Mose|28||0|6|Gesegnet bist du, wenn du eingehst, und gesegnet, wenn du ausgehst.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.7|AT|5|5. Mose|28||0|7|Der Herr wird deine Feinde, die sich wider dich erheben, von dir schlagen lassen: auf einem Wege werden sie wider dich ausziehen und auf sieben Wegen vor dir fliehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.8|AT|5|5. Mose|28||0|8|Der Herr wird den Segen entbieten, dass er mit dir sei in deinen Speichern und bei allem, was du unternimmst, und wird dich segnen in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.9|AT|5|5. Mose|28||0|9|Der Herr wird dich zu einem heiligen Volke für sich machen, wie er dir geschworen hat, wenn du die Gebote des Herrn, deines Gottes, hältst und in seinen Wegen wandelst.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.10|AT|5|5. Mose|28||0|10|Dann werden alle Völker der Erde sehen, dass du nach dem Namen des Herrn genannt bist, und werden sich vor dir fürchten.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.11|AT|5|5. Mose|28||0|11|Und Gutes im Überfluss wird der Herr dir geben, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs und an der Frucht deines Landes, in dem Lande, das dir zu geben der Herr deinen Vätern geschworen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.12|AT|5|5. Mose|28||0|12|Der Herr wird dir sein reiches Schatzhaus, den Himmel, auftun, dass er deinem Lande Regen gebe zu seiner Zeit und dass er alle Arbeit deiner Hände segne; so wirst du vielen Völkern leihen können, selbst aber nicht entlehnen müssen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.13|AT|5|5. Mose|28||0|13|Und der Herr wird dich zum Haupte machen und nicht zum Schwanze, und du wirst nur aufwärtssteigen und wirst nicht heruntersinken, wenn du hörst auf die Gebote des Herrn, deines Gottes, die ich dir heute gebe, sodass du sie getreulich erfüllst,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.14|AT|5|5. Mose|28||0|14|und wenn du von all den Worten, die ich dir heute gebiete, nicht zur Rechten noch zur Linken abweichst, um andern Göttern nachzugehen und ihnen zu dienen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.15|AT|5|5. Mose|28||0|15|Wenn du aber auf das Wort des Herrn, deines Gottes, nicht hörst und alle seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebe, nicht getreulich erfüllst, so werden alle diese Flüche über dich kommen und werden dich erreichen:|ZUE1931|Public Domain DEU.28.16|AT|5|5. Mose|28||0|16|Verflucht bist du in der Stadt und verflucht auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.17|AT|5|5. Mose|28||0|17|Verflucht ist dein Korb und dein Backtrog.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.18|AT|5|5. Mose|28||0|18|Verflucht ist die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes, der Wurf deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.19|AT|5|5. Mose|28||0|19|Verflucht bist du, wenn du eingehst, und verflucht, wenn du ausgehst.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.20|AT|5|5. Mose|28||0|20|Der Herr wird auf dich loslassen den Fluch, die Bestürzung und die Bedrohung in allem, was du unternimmst, bis du gar schnell vernichtet und vertilgt bist, um deiner bösen Taten willen, darum dass du mich verlassen hast.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.21|AT|5|5. Mose|28||0|21|Der Herr wird die Pest sich an dich heften lassen, bis er dich ausgerottet aus dem Lande, dahin du ziehen wirst, es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.22|AT|5|5. Mose|28||0|22|Der Herr wird dich schlagen mit der Schwindsucht und dem Fieber, mit der Entzündung und der Fieberglut, mit der Dürre, dem Getreidebrand und dem Vergilben; die werden dich verfolgen, bis du vernichtet bist.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.23|AT|5|5. Mose|28||0|23|Der Himmel über deinem Haupte wird ehern sein und die Erde unter dir von Eisen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.24|AT|5|5. Mose|28||0|24|Der Herr wird den Regen deines Landes zu Sand und Staub machen; vom Himmel wird es auf dich herabkommen, bis du vertilgt bist.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.25|AT|5|5. Mose|28||0|25|Der Herr wird dich von deinen Feinden schlagen lassen: auf einem Wege wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen. Und alle Reiche der Erde werden sich ob dir entsetzen,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.26|AT|5|5. Mose|28||0|26|und deine Leichen werden allen Vögeln des Himmels und allem Getier der Erde ein Frass sein, und niemand wird sie verscheuchen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.27|AT|5|5. Mose|28||0|27|Der Herr wird dich schlagen mit den Geschwüren Ägyptens, mit Beulen, mit Aussatz und Krätze, sodass du nicht geheilt werden kannst.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.28|AT|5|5. Mose|28||0|28|Der Herr wird dich schlagen mit Wahnsinn, mit Blindheit und mit Sinnesverwirrung,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.29|AT|5|5. Mose|28||0|29|und du wirst am hellen Mittag tappen, wie ein Blinder im Dunkeln tappt, und es wird dir auf deinen Wegen nicht gelingen, und du wirst allzeit nur unterdrückt und beraubt sein, und niemand wird dir helfen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.30|AT|5|5. Mose|28||0|30|Ein Weib wirst du dir verloben, aber ein andrer wird sich zu ihr legen. Ein Haus wirst du bauen, aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen, aber du wirst nicht davon geniessen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.31|AT|5|5. Mose|28||0|31|Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet, aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht geraubt und kehrt nicht mehr zu dir zurück. Deine Schafe werden deinen Feinden gegeben, und niemand wird dir helfen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.32|AT|5|5. Mose|28||0|32|Deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volke dahingegeben, und deine Augen müssen es mitansehen und allezeit nach ihnen schmachten, du aber wirst machtlos sein.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.33|AT|5|5. Mose|28||0|33|Die Frucht deines Landes und all deiner Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennst, und du wirst allzeit nur unterdrückt und zerschlagen sein|ZUE1931|Public Domain DEU.28.34|AT|5|5. Mose|28||0|34|und wirst wahnsinnig werden ob dem, was deine Augen sehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.35|AT|5|5. Mose|28||0|35|Der Herr wird dich an den Knieen und Schenkeln schlagen mit bösen Geschwüren, von denen du nicht geheilt werden kannst, von der Fußsohle bis zum Scheitel.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.36|AT|5|5. Mose|28||0|36|Der Herr wird dich und deinen König, den du über dich setzen wirst, zu einem Volke führen, das du und deine Väter nicht gekannt haben, und du wirst daselbst andern Göttern dienen, Holz und Stein.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.37|AT|5|5. Mose|28||0|37|Und du wirst zum Entsetzen werden, zum Sprichwort und zum Gespött unter allen Völkern, dahin der Herr dich führen wird.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.38|AT|5|5. Mose|28||0|38|Viel Samen wirst du auf das Feld hinausführen, aber wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden es abfressen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.39|AT|5|5. Mose|28||0|39|Weinberge wirst du pflanzen und bebauen, aber Wein wirst du nicht trinken noch einkellern; denn der Wurm wird es wegfressen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.40|AT|5|5. Mose|28||0|40|Ölbäume wirst du haben in deinem ganzen Gebiete, aber mit Öl wirst du dich nicht salben; denn deine Oliven werden abfallen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.41|AT|5|5. Mose|28||0|41|Söhne und Töchter wirst du zeugen, aber sie werden nicht dein bleiben; denn sie müssen in die Gefangenschaft wandern.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.42|AT|5|5. Mose|28||0|42|Alle deine Bäume und die Früchte deines Landes wird das Ungeziefer in Besitz nehmen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.43|AT|5|5. Mose|28||0|43|Der Fremdling, der bei dir wohnt, wird über dich emporsteigen, höher und höher, du aber wirst sinken, tiefer und tiefer.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.44|AT|5|5. Mose|28||0|44|Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird zum Haupte, du aber wirst zum Schwanze werden.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.45|AT|5|5. Mose|28||0|45|Und alle diese Flüche werden über dich kommen, dich verfolgen und erreichen, bis du vertilgt bist, weil du auf das Wort des Herrn, deines Gottes, nicht gehört und seine Gebote und Satzungen, die er dir gegeben, nicht gehalten hast.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.46|AT|5|5. Mose|28||0|46|Und sie werden als Zeichen und Wunder an dir haften und an deinen Nachkommen ewiglich.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.47|AT|5|5. Mose|28||0|47|Dafür, dass du vor lauter Überfluss dem Herrn, deinem Gott, nicht mit Freuden und fröhlichem Herzen gedient hast,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.48|AT|5|5. Mose|28||0|48|wirst du deinem Feinde dienen müssen, den der Herr auf dich loslassen wird, in Hunger und Durst, in Blösse und bitterem Mangel, und er wird dir ein eisernes Joch auf den Nacken legen, bis er dich vertilgt hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.49|AT|5|5. Mose|28||0|49|Der Herr wird wider dich ein Volk herholen aus der Ferne, vom Ende der Erde, (so schnell,) wie der Adler fliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.50|AT|5|5. Mose|28||0|50|ein Volk von grimmigem Angesicht, das keine Schonung kennt gegen den Greis und kein Erbarmen mit dem Knaben.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.51|AT|5|5. Mose|28||0|51|Es wird die Frucht deines Viehs und die Frucht deines Landes verzehren, bis du vertilgt bist; es wird dir nichts übriglassen von Korn, von Wein und Öl, vom Wurf deiner Rinder und von der Zucht deiner Schafe, bis es dich vernichtet hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.52|AT|5|5. Mose|28||0|52|Es wird dich belagern in allen deinen Städten, bis deine hohen und festen Mauern fallen, darauf du dich verlässt, in deinem ganzen Lande; und wenn es dich belagert in allen deinen Städten, in deinem ganzen Lande, das dir der Herr, dein Gott, gegeben hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.53|AT|5|5. Mose|28||0|53|dann wirst du in der Angst und Not, mit der dein Feind dich drängt, die Frucht deines Leibes essen, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die dir der Herr, dein Gott, gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.54|AT|5|5. Mose|28||0|54|Auch der weichlichste und üppigste von deinen Männern wird es seinem Bruder und dem Weib an seinem Busen und seinen übrigen Kindern, die er noch übriglässt, nicht gönnen,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.55|AT|5|5. Mose|28||0|55|einem von ihnen von dem Fleische seiner Kinder zu geben, das er isst, weil ihm sonst nichts übriggeblieben ist, in der Angst und Not, mit der dein Feind dich drängt in allen deinen Städten.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.56|AT|5|5. Mose|28||0|56|Auch die weichlichste und üppigste von deinen Frauen, die vor Üppigkeit und Verweichlichung noch nie versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, wird dem Mann an ihrem Busen und ihrem Sohn und ihrer Tochter|ZUE1931|Public Domain DEU.28.57|AT|5|5. Mose|28||0|57|die Nachgeburt missgönnen, die aus ihrem Schosse kommt, und ihre Kinder, die sie gebiert; denn sie wird sie aus bitterem Mangel heimlich essen, in der Angst und Not, mit der dein Feind dich drängt in deinen Städten.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.58|AT|5|5. Mose|28||0|58|Wenn du nicht alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buche geschrieben sind, getreulich erfüllst, indem du diesen hehren und furchtbaren Namen, den Herrn, deinen Gott, fürchtest,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.59|AT|5|5. Mose|28||0|59|so wird der Herr mit ausgesuchten Plagen dich und deine Nachkommen heimsuchen, mit grossen und andauernden Plagen und mit bösen und andauernden Krankheiten;|ZUE1931|Public Domain DEU.28.60|AT|5|5. Mose|28||0|60|er wird über dich alle Seuchen Ägyptens bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dir anhaften.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.61|AT|5|5. Mose|28||0|61|Auch allerlei Krankheiten und allerlei Plagen, die in dem Buche dieses Gesetzes nicht verzeichnet sind, wird der Herr über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.62|AT|5|5. Mose|28||0|62|Und es werden|ZUE1931|Public Domain DEU.28.63|AT|5|5. Mose|28||0|63|Und wie der Herr seine Lust daran hatte, euch wohlzutun und euch zu mehren, so wird der Herr dann seine Lust daran haben, euch zu vernichten und euch zu vertilgen, sodass ihr herausgerissen werdet aus dem Lande, dahin du ziehen wirst, es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.64|AT|5|5. Mose|28||0|64|Und der Herr wird dich unter alle Völker zerstreuen, vom einen Ende der Erde bis zum andern; da wirst du andern Göttern dienen, die du und deine Väter nicht gekannt haben, Holz und Stein,|ZUE1931|Public Domain DEU.28.65|AT|5|5. Mose|28||0|65|und unter diesen Völkern wirst du keine Ruhe haben, und es wird keine Stätte sein, da dein Fuss rasten kann; der Herr wird dir daselbst ein banges Herz, verschmachtende Augen und eine verzagte Seele geben.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.66|AT|5|5. Mose|28||0|66|Dein Leben siehst du in Ungewissheit schweben, bei Nacht und bei Tage wirst du dich ängstigen und deines Lebens dich nicht sicher fühlen.|ZUE1931|Public Domain DEU.28.67|AT|5|5. Mose|28||0|67|"Am Morgen wirst du sagen: ""O wäre es Abend!"" und am Abend wirst du sagen: ""O wäre es Morgen!"" ob der Angst deines Herzens, in der du dich ängstigst, und ob dem, was deine Augen sehen."|ZUE1931|Public Domain DEU.28.68|AT|5|5. Mose|28||0|68|"Und der Herr wird dich auf Schiffen wieder nach Ägypten führen, auf dem Wege, von dem ich dir gesagt habe: ""Du sollst ihn nie mehr sehen"", und ihr müsst euch daselbst euren Feinden als Sklaven und Sklavinnen verkaufen lassen; doch es wird kein Käufer da sein."|ZUE1931|Public Domain DEU.29.1|AT|5|5. Mose|29||0|1|Das sind die Worte des Bundes, den Mose nach dem Gebot des Herrn mit Israel im Lande Moab schloss, ausser dem Bunde, den er am Horeb mit ihnen geschlossen hatte.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.2|AT|5|5. Mose|29||0|2|UND Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Ihr selbst habt alles gesehen, was der Herr vor euren Augen im Lande Ägypten getan hat am Pharao und an allen seinen Dienern und seinem ganzen Lande:|ZUE1931|Public Domain DEU.29.3|AT|5|5. Mose|29||0|3|die grossen Prüfungen, die deine Augen gesehen haben, jene grossen Zeichen und Wunder.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.4|AT|5|5. Mose|29||0|4|Aber der Herr hat euch bis auf den heutigen Tag noch nicht ein Herz gegeben, das verständig wäre, Augen, die da sähen, und Ohren, die da hörten;|ZUE1931|Public Domain DEU.29.5|AT|5|5. Mose|29||0|5|und ich habe euch doch vierzig Jahre lang in der Wüste geführt: eure Kleider sind an euch nicht zerfallen, und dein Schuh ist an deinem Fusse nicht zerfallen.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.6|AT|5|5. Mose|29||0|6|Brot habt ihr nicht gegessen, und Wein und starkes Getränk habt ihr nicht getrunken, auf dass ihr erkennen solltet, dass ich der Herr, euer Gott, bin.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.7|AT|5|5. Mose|29||0|7|Und als ihr an diesen Ort kamet, da zogen der König Sihon von Hesbon und der König Og von Basan uns entgegen zum Streite; wir aber schlugen sie,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.8|AT|5|5. Mose|29||0|8|nahmen ihnen das Land weg und gaben es den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse zum Erbbesitz.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.9|AT|5|5. Mose|29||0|9|So haltet nun die Worte dieses Bundes und tut darnach, auf dass ihr Glück habet in allem, was ihr tut.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.10|AT|5|5. Mose|29||0|10|Ihr steht heute alle vor dem Herrn, eurem Gott, eure Stammeshäupter, eure Ältesten und eure Amtleute, alle Männer in Israel,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.11|AT|5|5. Mose|29||0|11|eure Kinder, eure Frauen und dein Fremdling, der in deinem Lager ist, deine Holzhauer sowohl als deine Wasserschöpfer,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.12|AT|5|5. Mose|29||0|12|um in den Bund mit dem Herrn, deinem Gott, einzutreten und in den eidlichen Vertrag, den der Herr, dein Gott, heute mit dir schliesst,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.13|AT|5|5. Mose|29||0|13|dass er dich heute zu seinem Volke mache und dass er dein Gott sei, wie er dir verheissen und wie er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.14|AT|5|5. Mose|29||0|14|Doch nicht mit euch allein schliesse ich diesen Bund und diesen eidlichen Vertrag,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.15|AT|5|5. Mose|29||0|15|sondern sowohl mit denen, die heute mit uns hier vor dem Herrn, unserm Gott, stehen, als auch mit denen, die heute noch nicht mit uns hier sind.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.16|AT|5|5. Mose|29||0|16|Denn ihr wisst selbst, wie wir im Lande Ägypten gewohnt haben und wie wir durch die Völker hindurchgezogen sind, durch die ihr hindurchgezogen seid,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.17|AT|5|5. Mose|29||0|17|und ihr saht ihre Scheusale und ihre Götzen aus Holz und Stein, Silber und Gold, die sich bei ihnen finden.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.18|AT|5|5. Mose|29||0|18|Es sei nur ja niemand unter euch, Mann oder Weib, Geschlecht oder Stamm, dessen Herz sich heute von dem Herrn, unserm Gott, abwende, dass er hingehe, den Göttern jener Völker zu dienen! Es sei nur ja nicht eine Wurzel unter euch, die Gift und Wermut als Frucht trage!|ZUE1931|Public Domain DEU.29.19|AT|5|5. Mose|29||0|19|"Und dass er nur nicht, wenn er die Worte dieses eidlichen Vertrages hört, sich in seinem Herzen glücklich preise und spreche: ""Mir wird es wohl ergehen, wenn ich schon in der Verstocktheit meines Herzens wandle"" - auf dass weggerafft werde das Bewässerte samt dem Trockenen."|ZUE1931|Public Domain DEU.29.20|AT|5|5. Mose|29||0|20|Der Herr wird nicht willens sein, ihm zu vergeben, sondern alsdann wird der Zorn und Eifer des Herrn auflodern wider einen solchen Mann, und es werden ihm alle die Flüche auflauern, die in diesem Buche geschrieben stehen, und der Herr wird seinen Namen unter dem Himmel austilgen,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.21|AT|5|5. Mose|29||0|21|und der Herr wird ihn zum Unheil aus allen Stämmen Israels aussondern, nach all den Bundesflüchen, die in diesem Gesetzbuche geschrieben stehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.22|AT|5|5. Mose|29||0|22|Und das künftige Geschlecht, eure Kinder, die nach euch erstehen werden, und der Fremde, der aus fernem Lande kommt, werden sprechen, wenn sie die Plagen dieses Landes sehen und die Krankheiten, womit der Herr es heimgesucht hat -|ZUE1931|Public Domain DEU.29.23|AT|5|5. Mose|29||0|23|Schwefel und Salz, eine Brandstätte ist sein ganzer Boden: es kann nicht besät werden und lässt nichts sprossen, und kein Kraut wächst darauf, wie nach der Zerstörung von Sodom und Gomorrha, Adma und Zeboim, die der Herr in seinem Zorn und Grimm zerstört hat -,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.24|AT|5|5. Mose|29||0|24|"ja, alle Völker werden fragen: ""Warum hat der Herr diesem Lande solches angetan? Woher dieser grosse, glühende Zorn?"""|ZUE1931|Public Domain DEU.29.25|AT|5|5. Mose|29||0|25|"Dann wird man antworten: ""Darum, weil sie den Bund des Herrn, des Gottes ihrer Väter, verlassen haben, den er mit ihnen schloss, als er sie aus dem Lande Ägypten herausführte,"|ZUE1931|Public Domain DEU.29.26|AT|5|5. Mose|29||0|26|und weil sie hingingen und andern Göttern dienten und sie anbeteten, Göttern, die sie nicht kannten und die er ihnen nicht zugeteilt hatte,|ZUE1931|Public Domain DEU.29.27|AT|5|5. Mose|29||0|27|darum entbrannte der Zorn des Herrn über dieses Land, sodass er all die Flüche hat darüber kommen lassen, die in diesem Buche geschrieben stehen.|ZUE1931|Public Domain DEU.29.28|AT|5|5. Mose|29||0|28|"Und der Herr riss sie aus ihrem Lande in Zorn und Grimm und grossem Groll und warf sie in ein andres Land, wie jetzt (geschehen ist)."""|ZUE1931|Public Domain DEU.29.29|AT|5|5. Mose|29||0|29|Was noch verborgen ist, steht bei dem Herrn, unserm Gott; was aber offenbar ist, gilt uns und unsern Kindern ewiglich, damit wir alle Worte dieses Gesetzes erfüllen.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.1|AT|5|5. Mose|30||0|1|WENN einst dieses alles über dich kommt, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du nimmst es dir zu Herzen, unter all den Völkern, dahin dich der Herr, dein Gott, verstossen hat,|ZUE1931|Public Domain DEU.30.2|AT|5|5. Mose|30||0|2|und bekehrst dich zu dem Herrn, deinem Gott, und hörst auf sein Wort, ganz wie ich es dir heute gebiete, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele,|ZUE1931|Public Domain DEU.30.3|AT|5|5. Mose|30||0|3|so wird der Herr, dein Gott, dein Geschick wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, dahin dich der Herr, dein Gott, zerstreut hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.4|AT|5|5. Mose|30||0|4|Wenn auch deine Versprengten am Ende des Himmels wären, so wird dich doch der Herr, dein Gott, von dannen sammeln und dich von dannen holen;|ZUE1931|Public Domain DEU.30.5|AT|5|5. Mose|30||0|5|und der Herr, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es besetzen, und er wird dich glücklicher und kinderreicher machen, als deine Väter waren.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.6|AT|5|5. Mose|30||0|6|Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, dass du den Herrn, deinen Gott, liebest von ganzem Herzen und von ganzer Seele, um deines Lebens willen.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.7|AT|5|5. Mose|30||0|7|Und alle diese Flüche wird der Herr, dein Gott, auf deine Feinde und auf deine Hasser legen, die dich verfolgt haben.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.8|AT|5|5. Mose|30||0|8|Du aber wirst dich bekehren und auf das Wort des Herrn hören und alle seine Gebote halten, die ich dir heute gebe.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.9|AT|5|5. Mose|30||0|9|Und Überfluss wird der Herr, dein Gott, dir geben an Ertrag all deiner Arbeit, an Frucht deines Leibes, an Frucht deines Viehs, an Frucht deines Landes; denn der Herr wird wieder seine Freude an dir haben zu deinem Besten, wie er an deinen Vätern seine Freude hatte,|ZUE1931|Public Domain DEU.30.10|AT|5|5. Mose|30||0|10|wenn du auf das Wort des Herrn, deines Gottes, hörst, sodass du seine Gebote und Satzungen hältst, die in diesem Gesetzbuche geschrieben stehen, wenn du dich zu dem Herrn, deinem Gott, bekehrst von ganzem Herzen und von ganzer Seele.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.11|AT|5|5. Mose|30||0|11|Denn dieses Gesetz, das ich dir heute gebe, ist für dich nicht zu schwer und nicht zu ferne.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.12|AT|5|5. Mose|30||0|12|Nicht im Himmel ist es, dass du sagen könntest: Wer steigt uns in den Himmel hinauf, um es uns zu holen und uns zu verkünden, dass wir darnach tun?|ZUE1931|Public Domain DEU.30.13|AT|5|5. Mose|30||0|13|Auch nicht jenseits des Meeres ist es, dass du sagen könntest: Wer fährt uns über das Meer, um es uns zu holen und uns zu verkünden, dass wir darnach tun?|ZUE1931|Public Domain DEU.30.14|AT|5|5. Mose|30||0|14|Sondern ganz nahe ist dir das Wort, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du darnach tun kannst.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.15|AT|5|5. Mose|30||0|15|Siehe, ich habe dir heute vorgelegt Leben und Glück, Tod und Unglück.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.16|AT|5|5. Mose|30||0|16|Wenn du hörst auf das Gesetz des Herrn, deines Gottes, das ich dir heute gebe, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst und in seinen Wegen wandelst und seine Gebote, Satzungen und Rechte hältst, so wirst du am Leben bleiben und dich mehren, und der Herr, dein Gott, wird dich segnen in dem Lande, dahin du ziehst, es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.17|AT|5|5. Mose|30||0|17|Wenn aber dein Herz sich abwendet und du nicht hören willst, sondern dich verführen lässt, andre Götter anzubeten und ihnen zu dienen,|ZUE1931|Public Domain DEU.30.18|AT|5|5. Mose|30||0|18|so künde ich euch heute an, dass ihr zugrunde gehen und nicht lange leben werdet in dem Lande, dahin du über den Jordan ziehst, es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.30.19|AT|5|5. Mose|30||0|19|Ich rufe heute Himmel und Erde wider euch zu Zeugen an: Leben und Tod habe ich euch vorgelegt, Segen und Fluch; so erwähle nun das Leben, auf dass du am Leben bleibest, du und deine Nachkommen,|ZUE1931|Public Domain DEU.30.20|AT|5|5. Mose|30||0|20|indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, auf sein Wort hörst und dich fest an ihn hältst - denn davon hängt dein Leben ab und dein hohes Alter -, auf dass du in dem Lande wohnen bleibest, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob zu geben geschworen hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.1|AT|5|5. Mose|31||0|1|ALS nun Mose alle diese Worte zu ganz Israel geredet hatte,|ZUE1931|Public Domain DEU.31.2|AT|5|5. Mose|31||0|2|"sprach er zu ihnen: Ich bin jetzt 120 Jahre alt, ich vermag nicht mehr aus und ein zu gehen; auch hat der Herr zu mir gesagt: ""Du wirst nicht über den Jordan da gehen."""|ZUE1931|Public Domain DEU.31.3|AT|5|5. Mose|31||0|3|Der Herr, dein Gott, wird selbst vor dir hinübergehen, er selbst wird diese Völker vor dir vertilgen, dass du sie bezwingst; Josua wird vor dir hinübergehen, wie der Herr geboten hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.4|AT|5|5. Mose|31||0|4|Und der Herr wird ihnen tun, wie er Sihon und Og, den Königen der Amoriter, und ihrem Lande getan, die er vertilgt hat.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.5|AT|5|5. Mose|31||0|5|Wenn der Herr sie euch nun preisgibt, so sollt ihr ihnen tun genau nach dem Gebot, das ich euch gegeben habe.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.6|AT|5|5. Mose|31||0|6|Seid fest und unentwegt, fürchtet euch nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen! Denn der Herr, dein Gott, er zieht mit dir; er wird die Hand nicht von dir abziehen und dich nicht verlassen.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.7|AT|5|5. Mose|31||0|7|Und Mose berief Josua und sprach zu ihm vor ganz Israel: Sei fest und unentwegt! Denn du wirst dieses Volk in das Land bringen, das ihnen zu geben der Herr ihren Vätern geschworen hat, und du wirst es ihnen als Erbbesitz zuteilen.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.8|AT|5|5. Mose|31||0|8|Der Herr aber, er zieht vor dir einher; er wird mit dir sein und wird die Hand nicht von dir abziehen und dich nicht verlassen; fürchte dich nicht und sei unverzagt!|ZUE1931|Public Domain DEU.31.9|AT|5|5. Mose|31||0|9|Dann schrieb Mose dieses Gesetz auf und gab es den Priestern, den Söhnen Levis, welche die Bundeslade des Herrn trugen, und allen Ältesten Israels.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.10|AT|5|5. Mose|31||0|10|Und Mose gebot ihnen: Alle sieben Jahre, zur Zeit des Erlassjahres, am Laubhüttenfeste,|ZUE1931|Public Domain DEU.31.11|AT|5|5. Mose|31||0|11|wenn ganz Israel kommt, um vor dem Herrn, deinem Gott, zu erscheinen, an der Stätte, die er erwählt, sollst du dieses Gesetz ganz Israel vorlesen.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.12|AT|5|5. Mose|31||0|12|Versammle das Volk, Männer, Frauen und Kinder, und die Fremdlinge, die bei dir in deinen Orten wohnen, dass sie es hören und lernen, den Herrn, euren Gott, fürchten und alle Worte dieses Gesetzes getreulich erfüllen.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.13|AT|5|5. Mose|31||0|13|Auch ihre Kinder, die es noch nicht kennen, sollen es hören und den Herrn, euren Gott, fürchten lernen, solange sie in dem Lande leben, dahin ihr über den Jordan ziehen werdet, um es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.14|AT|5|5. Mose|31||0|14|Und der Herr sprach zu Mose: Siehe, die Zeit ist gekommen, da du sterben musst. Rufe Josua und tretet in das heilige Zelt, damit ich ihn (zu seinem Amt) bestelle. Da gingen Mose und Josua hin und traten in das heilige Zelt.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.15|AT|5|5. Mose|31||0|15|Der Herr aber erschien im Zelte in einer Wolkensäule, und die Wolkensäule stand am Eingang des Zeltes.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.16|AT|5|5. Mose|31||0|16|UND der Herr sprach zu Mose: Siehe, wenn du dich nun zu deinen Vätern legst, so wird sich dieses Volk erheben und wird den fremden Göttern inmitten des Landes, dahin es kommen wird, sich ergeben, wird mich verlassen und meinen Bund brechen, den ich mit ihnen geschlossen habe.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.17|AT|5|5. Mose|31||0|17|"Alsdann wird mein Zorn wider sie entbrennen, und ich werde sie verlassen und mein Angesicht vor ihnen verbergen, dass sie verzehrt werden. Und wenn dann viel Unglück und Not sie treffen wird, so werden sie sagen: ""Hat uns nicht all dies Unglück getroffen, weil unser Gott nicht mehr in unsrer Mitte ist?"""|ZUE1931|Public Domain DEU.31.18|AT|5|5. Mose|31||0|18|Ich aber werde alsdann mein Angesicht gänzlich verbergen um all des Bösen willen, das sie getan, weil sie sich andern Göttern zugewendet haben.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.19|AT|5|5. Mose|31||0|19|Und nun schreibe dir dieses Lied auf und lehre es die Israeliten und lege es ihnen in den Mund, dass mir dieses Lied ein Zeuge sei wider Israel.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.20|AT|5|5. Mose|31||0|20|Denn ich werde sie nun in das Land bringen, das ich ihren Vätern zugeschworen habe, ein Land, das von Milch und Honig fliesst, und sie werden sich satt essen und fett werden; dann aber werden sie sich andern Göttern zuwenden und ihnen dienen, mich aber werden sie verwerfen und meinen Bund brechen.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.21|AT|5|5. Mose|31||0|21|Und wenn dann viel Unglück und Not sie treffen wird, so soll dieses Lied vor ihnen Zeugnis ablegen; denn es wird nicht vergessen werden im Munde ihrer Nachkommen. Ich kenne ja ihr Trachten, mit dem sie jetzt schon umgehen, noch ehe ich sie in das Land gebracht, das ich ihren Vätern zugeschworen habe.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.22|AT|5|5. Mose|31||0|22|Und Mose schrieb damals dieses Lied auf und lehrte es die Israeliten.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.23|AT|5|5. Mose|31||0|23|Und er bestellte Josua, den Sohn Nuns, und sprach: Sei fest und unentwegt! Denn du wirst Israel in das Land bringen, das ich ihnen zugeschworen habe, und ich will mit dir sein.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.24|AT|5|5. Mose|31||0|24|Als nun Mose alle Worte dieses Gesetzes vollständig in ein Buch geschrieben hatte,|ZUE1931|Public Domain DEU.31.25|AT|5|5. Mose|31||0|25|gebot er den Leviten, welche die Bundeslade des Herrn trugen:|ZUE1931|Public Domain DEU.31.26|AT|5|5. Mose|31||0|26|Nehmet dieses Gesetzbuch und leget es neben die Bundeslade des Herrn, eures Gottes, dass es daselbst Zeuge wider dich sei;|ZUE1931|Public Domain DEU.31.27|AT|5|5. Mose|31||0|27|denn ich kenne deinen Ungehorsam und deine Halsstarrigkeit. Siehe, jetzt schon, da ich noch lebend unter euch weile, seid ihr widerspenstig gegen den Herrn gewesen; wie viel mehr nach meinem Tode!|ZUE1931|Public Domain DEU.31.28|AT|5|5. Mose|31||0|28|Versammelt vor mir alle Ältesten eurer Stämme und eure Amtleute, dass ich ihnen diese Worte laut verkünde und Himmel und Erde wider sie zu Zeugen aufrufe.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.29|AT|5|5. Mose|31||0|29|Denn ich weiss, dass ihr nach meinem Tode arg freveln und abweichen werdet von dem Wege, den ich euch geboten habe. Dann wird euch in den letzten Tagen das Unglück treffen, weil ihr tut, was dem Herrn missfällt, indem ihr ihn durch das Werk eurer Hände reizt.|ZUE1931|Public Domain DEU.31.30|AT|5|5. Mose|31||0|30|Dann sprach Mose alle die Worte dieses Liedes vor der ganzen Gemeinde Israels:|ZUE1931|Public Domain DEU.32.1|AT|5|5. Mose|32||0|1|MERKET auf, ihr Himmel, denn ich will reden, / und die Erde höre die Worte meines Mundes! /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.2|AT|5|5. Mose|32||0|2|Meine Lehre riesle wie der Regen, / meine Rede träufle wie der Tau, / wie Regenschauer auf das junge Grün / und wie Tropfen auf die Flur. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.3|AT|5|5. Mose|32||0|3|Denn den Ruhm des Herrn will ich verkünden: / Gebet Ehre unserm Gott! /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.4|AT|5|5. Mose|32||0|4|(Er ist) der Fels! Untadelig ist sein Tun, / denn Recht sind alle seine Wege. / Ein Gott der Treue, ohne Falsch, / gerecht und redlich ist der Herr. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.5|AT|5|5. Mose|32||0|5|Gebrochen haben ihm die Treue seine Kinder, / ein verkehrtes und verdrehtes Geschlecht. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.6|AT|5|5. Mose|32||0|6|Dankt ihr dem Herrn also, / du törichtes, unweises Volk? / Ist nicht er dein Vater, der dich erschaffen, / nicht er es, der dich gemacht und bereitet? /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.7|AT|5|5. Mose|32||0|7|Gedenket der Tage der Vorzeit, / achtet der Jahre der vergangnen Geschlechter. / Frage deinen Vater, er wird es dir kundtun, / deine Betagten, sie werden dir's sagen. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.8|AT|5|5. Mose|32||0|8|Als der Höchste den Völkern ihr Erbe gab, / als er die Menschenkinder schied, / da setzte er fest die Gebiete der Völker / nach der Zahl der Engel. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.9|AT|5|5. Mose|32||0|9|Aber der Anteil des Herrn ist sein Volk, / Jakob das Los seines Eigentums. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.10|AT|5|5. Mose|32||0|10|Er fand es in wüstem Lande, / in der Öde, im Geheul der Wildnis; / er schützte es, nahm es in acht, / hütete es wie seinen Augapfel. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.11|AT|5|5. Mose|32||0|11|Wie ein Adler, der seine Brut zum Flug aufstört / und über seinen Jungen schwebt, / so breitete er seine Flügel aus, / nahm es und trug es auf seinem Fittich. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.12|AT|5|5. Mose|32||0|12|Der Herr allein leitete es, / kein fremder Gott war mit ihm. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.13|AT|5|5. Mose|32||0|13|Er liess es einherfahren über die Höhen der Erde / und speiste es mit den Früchten der Flur; / er liess es Honig schlürfen aus Felsen / und Öl aus Kieselgestein, /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.14|AT|5|5. Mose|32||0|14|Sahne von Kühen und Milch von Ziegen, / auch Fett von Lämmern und Widdern, / Stiere von Basan und Böcke, / auch das Mark des Weizens! / Und Traubenblut trankst du, feurigen Wein. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.15|AT|5|5. Mose|32||0|15|Und Jakob ass und wurde satt, / fett ward Jeschurun und schlug aus - / fett wurdest du, dick und feist - / und es liess den Gott fahren, der es gemacht, / und verwarf den Fels seines Heils. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.16|AT|5|5. Mose|32||0|16|Sie machten ihn eifersüchtig durch fremde (Götter), / durch Greuel reizten sie ihn. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.17|AT|5|5. Mose|32||0|17|Sie opferten Geistern, die nicht Gott sind, / Göttern, die sie nicht gekannt, / neuen, die aus der Nähe gekommen, / von denen eure Väter nicht gewusst. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.18|AT|5|5. Mose|32||0|18|Des Felses, der dich gezeugt, gedachtest du nicht / und vergassest des Gottes, der dich geboren. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.19|AT|5|5. Mose|32||0|19|Der Herr sah es, und er verwarf|ZUE1931|Public Domain DEU.32.20|AT|5|5. Mose|32||0|20|Und er sprach: Verbergen will ich vor ihnen mein Angesicht, / will sehen, welches ihr Ende sei; / denn sie sind ein verkehrtes Geschlecht, / Kinder, die keine Treue kennen. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.21|AT|5|5. Mose|32||0|21|Sie haben mich eifersüchtig gemacht durch Nichtgötter, / durch ihre Götzen haben sie mich gereizt; / ich aber mache sie eifersüchtig durch ein Unvolk, / durch ein gottloses Volk will ich sie reizen. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.22|AT|5|5. Mose|32||0|22|Denn ein Feuer lodert auf in meinem Zorn / und brennt bis in die Tiefen der Unterwelt; / es verzehrt die Erde samt ihrem Gewächs / und entzündet die Grundfesten der Berge. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.23|AT|5|5. Mose|32||0|23|Ich will Unglück über Unglück auf sie häufen, / will meine Pfeile alle gegen sie verschiessen. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.24|AT|5|5. Mose|32||0|24|Sind sie entkräftet vor Hunger und verzehrt von Fieberglut und giftiger Pest, / so lasse ich die Zähne wilder Tiere auf sie los und das Gift / im Staube kriechender (Schlangen). /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.25|AT|5|5. Mose|32||0|25|Draussen wird das Schwert wegraffen / und drinnen der Schrecken, / so den Jüngling wie die Jungfrau, / den Säugling samt dem ergrauten Mann. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.26|AT|5|5. Mose|32||0|26|"Ich hätte gesagt: ""Ich will sie zerstreuen, / ihr Gedächtnis tilgen unter den Menschen"", /"|ZUE1931|Public Domain DEU.32.27|AT|5|5. Mose|32||0|27|"wenn ich den Unmut über den Feind nicht scheute; / ihre Dränger möchten es falsch auslegen / und sagen: ""Unsre Hand war mächtig, / nicht der Herr hat dies alles getan."" /"|ZUE1931|Public Domain DEU.32.28|AT|5|5. Mose|32||0|28|Denn sie sind ein Volk, dem es an Rat gebricht, / und keine Einsicht ist in ihnen. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.29|AT|5|5. Mose|32||0|29|Wären sie weise, so würden sie dies verstehen, / würden merken, welches ihr Ende sein wird. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.30|AT|5|5. Mose|32||0|30|Wie könnte Einer Tausend verfolgen / und Zweie Zehntausend in die Flucht schlagen, / wenn nicht ihr Fels sie verkauft / und der Herr sie preisgegeben hätte? /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.31|AT|5|5. Mose|32||0|31|Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels; / des sind unsre Feinde selbst Richter. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.32|AT|5|5. Mose|32||0|32|Denn vom Weinstock Sodoms / stammt ihr Weinstock / und aus den Gefilden Gomorrhas; / ihre Trauben sind giftige Trauben, / sie haben bittere Beeren. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.33|AT|5|5. Mose|32||0|33|Drachengeifer ist ihr Wein / und grausames Otterngift. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.34|AT|5|5. Mose|32||0|34|Ist solches nicht bei mir aufbewahrt, / versiegelt in meinen Schatzkammern /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.35|AT|5|5. Mose|32||0|35|auf den Tag der Rache und Vergeltung, / auf die Zeit, da ihr Fuss wanken wird? / Denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, / und ihr Verhängnis eilt herzu. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.36|AT|5|5. Mose|32||0|36|Denn Recht schaffen wird der Herr seinem Volke / und über seine Knechte sich erbarmen; / er sieht, dass alle Kraft dahin ist / und dass es aus ist mit dem Unmündigen und Mündigen. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.37|AT|5|5. Mose|32||0|37|Und er wird sprechen: Wo sind ihre Götter, / der Fels, der ihre Zuflucht war, /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.38|AT|5|5. Mose|32||0|38|die das Fett ihrer Opfer assen, / den Wein ihres Trankopfers tranken? / Sie mögen sich aufmachen und euch helfen, / sie mögen ein Schirm über euch sein! /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.39|AT|5|5. Mose|32||0|39|Sehet nun, dass ich, ich es bin / und kein Gott neben mir ist. / Ich bin's, der tötet und der lebendig macht; / ich habe zerschlagen, ich werde auch heilen, / und niemand errettet aus meiner Hand. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.40|AT|5|5. Mose|32||0|40|Denn ich erhebe zum Himmel meine Hand und spreche: / So wahr ich ewiglich lebe! /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.41|AT|5|5. Mose|32||0|41|Wenn ich geschärft mein blitzendes Schwert, / wenn meine Hand zum Gericht greift, / so will ich Rache üben an meinen Drängern / und meinen Hassern vergelten. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.42|AT|5|5. Mose|32||0|42|Ich will meine Pfeile trunken machen / von Blut, und mein Schwert soll Fleisch fressen, / vom Blute Erschlagener und Gefangener, / vom Haupte der Fürsten des Feindes. /|ZUE1931|Public Domain DEU.32.43|AT|5|5. Mose|32||0|43|Preiset, ihr Heiden, sein Volk! / Denn er rächt das Blut seiner Knechte, / und Rache übt er an seinen Drängern / und entsündigt das Land seines Volkes.|ZUE1931|Public Domain DEU.32.44|AT|5|5. Mose|32||0|44|Und Mose kam und sprach vor dem Volke alle die Worte dieses Liedes, er und Josua, der Sohn Nuns.|ZUE1931|Public Domain DEU.32.45|AT|5|5. Mose|32||0|45|Als nun Mose ganz Israel alle diese Worte vollständig kundgetan hatte,|ZUE1931|Public Domain DEU.32.46|AT|5|5. Mose|32||0|46|sprach er zu ihnen: Nehmet zu Herzen alle Worte, mit denen ich euch heute feierlich verwarne, damit ihr sie euren Kindern anbefehlet, dass sie alle Worte dieses Gesetzes getreulich erfüllen;|ZUE1931|Public Domain DEU.32.47|AT|5|5. Mose|32||0|47|denn es ist kein kraftloses Wort für euch, sondern es ist euer Leben, und durch dieses Wort werdet ihr euer Leben verlängern in dem Lande, dahin ihr über den Jordan zieht, es zu besetzen.|ZUE1931|Public Domain DEU.32.48|AT|5|5. Mose|32||0|48|AN demselben Tage sprach der Herr zu Mose:|ZUE1931|Public Domain DEU.32.49|AT|5|5. Mose|32||0|49|Steige auf das Gebirge Abarim hier, auf den Berg Nebo, der im Lande Moab gegenüber Jericho liegt, und besieh dir das Land Kanaan, das ich Israel zum Eigentum geben will;|ZUE1931|Public Domain DEU.32.50|AT|5|5. Mose|32||0|50|und auf dem Berg, auf den du steigen sollst, musst du sterben und zu deinen Stammesgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor gestorben und zu seinen Stammesgenossen versammelt worden ist,|ZUE1931|Public Domain DEU.32.51|AT|5|5. Mose|32||0|51|weil ihr mir inmitten der Israeliten untreu geworden seid beim Haderwasser zu Kades in der Wüste Zin, weil ihr mich nicht als den Heiligen geehrt habt inmitten der Israeliten.|ZUE1931|Public Domain DEU.32.52|AT|5|5. Mose|32||0|52|Denn schauen darfst du zwar das Land, wie es dir gegenüberliegt, aber hineinkommen darfst du nicht in das Land, das ich Israel geben will.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.1|AT|5|5. Mose|33||0|1|DIES ist der Segen, mit dem Mose, der Mann Gottes, die Söhne Israels vor seinem Tode segnete.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.2|AT|5|5. Mose|33||0|2|Er sprach: Der Herr kam vom Sinai / und glänzte ihnen auf von Seir. / Er strahlte auf vom Gebirge Paran / und nahte von Meribat-Kades, / zu seiner Rechten brennendes Feuer. /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.3|AT|5|5. Mose|33||0|3|Fürwahr, er liebt sein Volk, / all seine Geweihten sind in seiner Hand; / sie aber folgen deinem Fusse, / nehmen von deinen Worten. /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.4|AT|5|5. Mose|33||0|4|Ein Gesetz hat uns Mose gegeben. / Sein Eigentum ist die Gemeinde Jakobs, /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.5|AT|5|5. Mose|33||0|5|und er ward König in Jeschurun, / als die Häupter des Volkes sich versammelten, / allzumal die Stämme Israels. /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.6|AT|5|5. Mose|33||0|6|Ruben lebe, er sterbe nicht, / dass seiner Männer wenig würden.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.7|AT|5|5. Mose|33||0|7|Und dies ist (der Segen) über Juda. Er sprach: Erhöre, Herr, die Stimme Judas / und bringe ihn zu seinem Volke! / Mit deinen Händen streite für ihn / und hilf ihm vor seinen Drängern!|ZUE1931|Public Domain DEU.33.8|AT|5|5. Mose|33||0|8|Und über Levi sprach er: Gib Levi deine Thummim / und deine Urim dem Manne deiner Huld, / den du versucht hast zu Massa, / mit dem du gestritten am Haderwasser! /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.9|AT|5|5. Mose|33||0|9|"Der von Vater und Mutter sprach: / ""Ich kenne sie nicht"", / der seine Brüder nicht ansah / und seine Kinder nicht kannte; / denn sie hielten dein Wort / und bewahrten deinen Bund. /"|ZUE1931|Public Domain DEU.33.10|AT|5|5. Mose|33||0|10|Sie lehren Jakob deine Rechte / und Israel dein Gesetz. / Sie legen Räucherwerk vor deine Nase / und Ganzopfer auf deinen Altar. /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.11|AT|5|5. Mose|33||0|11|Segne, Herr, sein Vermögen / und lass dir das Tun seiner Hände gefallen! / Zerschlage die Hüften seiner Gegner / und seiner Hasser, dass sie nicht mehr aufstehen!|ZUE1931|Public Domain DEU.33.12|AT|5|5. Mose|33||0|12|Und über Benjamin sprach er: Benjamin ist der Liebling des Herrn; / er wohnt sicher bei ihm. / Er beschützt ihn allezeit und wohnt zwischen seinen Berglehnen.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.13|AT|5|5. Mose|33||0|13|Und über Joseph sprach er: Vom Herrn gesegnet ist sein Land / mit dem Köstlichsten vom Himmel droben / und aus der Flut, die drunten lagert, /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.14|AT|5|5. Mose|33||0|14|dem Köstlichsten, was die Sonne hervorbringt, / und dem Köstlichsten, was die Monde erzeugen, /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.15|AT|5|5. Mose|33||0|15|mit dem Besten der uralten Berge / und dem Köstlichsten der ewigen Hügel, /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.16|AT|5|5. Mose|33||0|16|dem Köstlichsten der Erde und ihrer Fülle / und der Huld des, der im Dornbusch wohnt. / Es komme auf das Haupt Josephs, / auf den Scheitel des Gekrönten unter seinen Brüdern! /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.17|AT|5|5. Mose|33||0|17|Sein erstgeborner Stier ist voller Hoheit, / und seine Hörner sind die eines Wildochsen; / mit ihnen stösst er die Völker nieder, / alle zumal, (bis an) die Enden der Erde. / Das sind die Zehntausende Ephraims / und das die Tausende Manasses.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.18|AT|5|5. Mose|33||0|18|Und über Sebulon sprach er: Freue dich, Sebulon, deiner Ausfahrt, / und du, Issaschar, deiner Zelte! /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.19|AT|5|5. Mose|33||0|19|Völker laden sie auf den Berg, / daselbst opfern sie rechte Opfer; / denn den Reichtum des Meeres saugen sie ein / und die verborgensten Schätze des Sandes.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.20|AT|5|5. Mose|33||0|20|Und über Gad sprach er: Gepriesen sei, der Gad Raum schafft! / Wie eine Löwin lagert er sich / und zerreisst Arm und Scheitel. /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.21|AT|5|5. Mose|33||0|21|Und er ersah sich den Erstlingsteil; / denn daselbst ward ihm sein Teil bestimmt, / und es versammelten sich die Häupter des Volkes. / Er vollstreckte die Gerechtigkeit des Herrn / und seine Gerichte vereint mit Israel.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.22|AT|5|5. Mose|33||0|22|Und über Dan sprach er: Dan ist ein junger Löwe, / der aus Basan hervorspringt.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.23|AT|5|5. Mose|33||0|23|Und über Naphthali sprach er: Naphthali ist satt von Huld / und voll des Segens des Herrn. / Meer und Süden nimmt er in Besitz.|ZUE1931|Public Domain DEU.33.24|AT|5|5. Mose|33||0|24|Und über Asser sprach er: Der Gesegnetste der Söhne ist Asser! / Er sei der Liebling seiner Brüder / und tauche seinen Fuss in Öl! /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.25|AT|5|5. Mose|33||0|25|Eisen und Erz seien deine Riegel, / und lange wie dein Leben daure deine Kraft!|ZUE1931|Public Domain DEU.33.26|AT|5|5. Mose|33||0|26|Keiner ist wie der Gott Jeschuruns, / der am Himmel einherfährt dir zu Hilfe / und in seiner Hoheit auf den Wolken. /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.27|AT|5|5. Mose|33||0|27|Eine Zuflucht ist der ewige Gott, / und unten walten ewige Arme. / Er vertrieb den Feind vor dir / und sprach: Vertilge! /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.28|AT|5|5. Mose|33||0|28|So wohnte Israel in Sicherheit, / für sich allein der Quell Jakobs, / in einem Land voll Korn und Wein, / und sein Himmel träufelt Tau. /|ZUE1931|Public Domain DEU.33.29|AT|5|5. Mose|33||0|29|Heil dir, Israel, wer ist dir gleich, / du Volk, dem der Herr Sieg verleiht, / der Schild, der dich schirmt, / und das Schwert, das dich erhöht! / Deine Feinde müssen dir schmeicheln, / du aber trittst auf ihre Höhen.|ZUE1931|Public Domain DEU.34.1|AT|5|5. Mose|34||0|1|UND Mose stieg aus den Gefilden Moabs auf den Berg Nebo, auf den Gipfel des Pisga gegenüber Jericho. Und der Herr liess ihn das ganze Land schauen, Gilead bis gen Dan,|ZUE1931|Public Domain DEU.34.2|AT|5|5. Mose|34||0|2|ganz Naphthali und das Land Ephraims und Manasses und das ganze Land Judas bis an das westliche Meer,|ZUE1931|Public Domain DEU.34.3|AT|5|5. Mose|34||0|3|das Südland und die Jordanaue, die Talebene von Jericho, der Palmenstadt, bis gen Zoar.|ZUE1931|Public Domain DEU.34.4|AT|5|5. Mose|34||0|4|"Und der Herr sprach zu ihm: Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe, indem ich sprach: ""Deinen Nachkommen will ich es geben."" Ich habe es dich mit deinen Augen schauen lassen, aber dort hinüber sollst du nicht kommen."|ZUE1931|Public Domain DEU.34.5|AT|5|5. Mose|34||0|5|Und Mose, der Knecht des Herrn, starb daselbst im Lande Moab nach dem Wort des Herrn.|ZUE1931|Public Domain DEU.34.6|AT|5|5. Mose|34||0|6|Und er begrub ihn im Tale, im Lande Moab gegenüber Beth-Peor, und niemand kennt sein Grab bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain DEU.34.7|AT|5|5. Mose|34||0|7|Mose war 120 Jahre alt, als er starb; seine Augen waren nicht trübe geworden, und seine Frische war nicht gewichen.|ZUE1931|Public Domain DEU.34.8|AT|5|5. Mose|34||0|8|Und die Israeliten beweinten Mose in den Gefilden Moabs dreissig Tage lang; dann waren die Tage des Weinens und der Trauer um Mose zu Ende.|ZUE1931|Public Domain DEU.34.9|AT|5|5. Mose|34||0|9|Josua aber, der Sohn Nuns, war erfüllt vom Geist der Weisheit; denn Mose hatte ihm die Hände aufgelegt. Und die Israeliten hörten auf ihn und taten, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain DEU.34.10|AT|5|5. Mose|34||0|10|Und es stand hinfort kein Prophet in Israel auf wie Mose, mit dem der Herr von Angesicht zu Angesicht verkehrte,|ZUE1931|Public Domain DEU.34.11|AT|5|5. Mose|34||0|11|(keiner ihm gleich) in all den Zeichen und Wundern, mit denen ihn der Herr gesandt hat, dass er sie im Lande Ägypten am Pharao, an allen seinen Dienern und an seinem ganzen Lande tue,|ZUE1931|Public Domain DEU.34.12|AT|5|5. Mose|34||0|12|und in all (den Erweisen) der starken Hand und in all den grossen und furchtbaren Taten, die Mose vor den Augen ganz Israels getan hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.1|AT|6|Josua|1||0|1|NACH dem Tode Moses, des Knechtes des Herrn, sprach der Herr zu Josua, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses:|ZUE1931|Public Domain JOS.1.2|AT|6|Josua|1||0|2|Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf, ziehe über den Jordan hier, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gebe.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.3|AT|6|Josua|1||0|3|Jeden Ort, darauf eure Fußsohle treten wird, gebe ich euch, wie ich Mose versprochen habe.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.4|AT|6|Josua|1||0|4|Von der Wüste an und dem Libanon dort bis an den grossen Strom, den Euphratstrom, das ganze Land der Hethiter, und bis an das grosse Meer im Westen soll euer Gebiet reichen.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.5|AT|6|Josua|1||0|5|Niemand soll vor dir standhalten können dein ganzes Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch preisgeben.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.6|AT|6|Josua|1||0|6|Sei fest und unentwegt; denn du sollst diesem Volke das Land zum Erbe austeilen, das ich ihm geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.7|AT|6|Josua|1||0|7|Nur sei recht fest und unentwegt, genau zu tun nach allem, was dir mein Knecht Mose geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf dass du Glück habest auf allen deinen Wegen.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.8|AT|6|Josua|1||0|8|Von diesem Gesetzbuch sollst du allzeit reden und darüber nachsinnen Tag und Nacht, dass du genau tust nach allem, was darin geschrieben steht; denn alsdann wird es dir auf deinen Wegen gelingen und wirst du Glück haben.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.9|AT|6|Josua|1||0|9|Habe ich dir nicht geboten: Sei fest und unentwegt? So lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir auf allen deinen Wegen.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.10|AT|6|Josua|1||0|10|Da gebot Josua den Amtleuten des Volkes:|ZUE1931|Public Domain JOS.1.11|AT|6|Josua|1||0|11|Geht durch das Lager und gebietet dem Volke: Macht euch Wegzehrung bereit; denn in drei Tagen sollt ihr hier über den Jordan gehen, dass ihr einziehet und das Land einnehmet, das euch der Herr, euer Gott, zu eigen gibt.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.12|AT|6|Josua|1||0|12|Und zu den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse sprach Josua:|ZUE1931|Public Domain JOS.1.13|AT|6|Josua|1||0|13|Gedenket dessen, was euch Mose, der Knecht des Herrn, geboten hat: Der Herr, euer Gott, schafft euch Ruhe und gibt euch dieses Land.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.14|AT|6|Josua|1||0|14|Eure Frauen, eure Kinder und euer Vieh mögen in dem Lande bleiben, das euch Mose jenseits des Jordan gegeben hat; ihr aber, was streitbare Männer sind, sollt gerüstet vor euren Brüdern hinüberziehen und ihnen helfen,|ZUE1931|Public Domain JOS.1.15|AT|6|Josua|1||0|15|bis der Herr euren Brüdern Ruhe schafft wie euch und auch sie das Land einnehmen, das ihnen der Herr, euer Gott, gibt. Alsdann mögt ihr in das Land eures Eigentums zurückkehren, das euch Mose, der Knecht des Herrn, jenseits des Jordan im Osten gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.16|AT|6|Josua|1||0|16|Und sie antworteten Josua: Alles, was du uns geboten hast, wollen wir tun; und wohin immer du uns sendest, dahin wollen wir gehen.|ZUE1931|Public Domain JOS.1.17|AT|6|Josua|1||0|17|Ganz wie wir Mose gehorsam gewesen sind, so wollen wir auch dir gehorsam sein. Wenn nur der Herr, dein Gott, mit dir ist, wie er mit Mose war!|ZUE1931|Public Domain JOS.1.18|AT|6|Josua|1||0|18|Ein jeder, der sich deinem Befehle widersetzt und deinen Worten nicht gehorcht in allem, was du ihm gebietest, der soll sterben; nur sei fest und unentwegt!|ZUE1931|Public Domain JOS.2.1|AT|6|Josua|2||0|1|UND Josua, der Sohn Nuns, sandte von Sittim heimlich zwei Männer als Kundschafter und sprach: Geht hin, beseht euch das Land und Jericho. Da gingen sie hin und kamen in das Haus einer Dirne namens Rahab und legten sich daselbst schlafen.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.2|AT|6|Josua|2||0|2|Es ward aber dem König von Jericho gesagt: Siehe, heute nacht sind Männer von den Israeliten hier hereingekommen, das Land auszukundschaften.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.3|AT|6|Josua|2||0|3|Da sandte der König von Jericho zu Rahab und liess ihr sagen: Gib die Männer heraus, die zu dir ins Haus gekommen sind; denn sie sind gekommen, das ganze Land auszukundschaften.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.4|AT|6|Josua|2||0|4|Das Weib aber nahm die zwei Männer und versteckte sie; dann sprach sie: Gewiss, die Männer sind zu mir gekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren,|ZUE1931|Public Domain JOS.2.5|AT|6|Josua|2||0|5|und als man eben das Tor schliessen wollte, da es finster wurde, gingen die Männer hinaus; ich weiss nicht, wohin sie gegangen sind. Jaget ihnen eilends nach, so werdet ihr sie einholen.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.6|AT|6|Josua|2||0|6|Sie hatte sie aber auf das Dach geführt und unter die Flachsstengel versteckt, die sie auf dem Dache hingestellt hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.7|AT|6|Josua|2||0|7|Die Leute jedoch jagten ihnen nach auf dem Wege zum Jordan bis an die Furten, und man schloss das Tor, als die Verfolger draussen waren.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.8|AT|6|Josua|2||0|8|Jene aber hatten sich noch nicht schlafen gelegt, da stieg sie zu ihnen auf das Dach hinauf|ZUE1931|Public Domain JOS.2.9|AT|6|Josua|2||0|9|und sprach zu ihnen: Ich weiss, dass euch der Herr das Land gegeben hat; denn ein Schrecken vor euch hat uns befallen, und alle Bewohner des Landes sind vor euch verzagt.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.10|AT|6|Josua|2||0|10|Denn wir haben gehört, wie der Herr das Wasser im Schilfmeer vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus Ägypten zoget, und was ihr den zwei Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordan getan, an denen ihr den Bann vollstreckt habt.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.11|AT|6|Josua|2||0|11|Und als wir das hörten, verzagte unser Herz, und allen entsank der Mut vor euch; denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.12|AT|6|Josua|2||0|12|Und nun schwöret mir doch bei dem Herrn, dass, wie ich euch Barmherzigkeit bewiesen habe, auch ihr an meines Vaters Hause Barmherzigkeit beweisen wollt, und gebt mir ein sicheres Zeichen,|ZUE1931|Public Domain JOS.2.13|AT|6|Josua|2||0|13|dass ihr meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern und all die Ihrigen am Leben lassen und uns vom Tode erretten wollt.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.14|AT|6|Josua|2||0|14|Da sprachen die Männer zu ihr: Mit unserm Leben bürgen wir für euch, sofern ihr unsere Sache da nicht verratet; und wenn der Herr uns das Land gibt, so wollen wir Barmherzigkeit und Treue an dir üben.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.15|AT|6|Josua|2||0|15|Da liess sie dieselben an einem Seil durch das Fenster hinab; denn ihr Haus war an die Stadtmauer angebaut, und sie wohnte an der Mauer.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.16|AT|6|Josua|2||0|16|Und sie sprach zu ihnen: Gehet ins Gebirge, dass die Verfolger euch nicht treffen, und verberget euch daselbst drei Tage lang, bis die Verfolger zurück sind; darnach mögt ihr eures Weges gehen.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.17|AT|6|Josua|2||0|17|Und die Männer sprachen zu ihr: Wir wollen dieses Eides ledig werden, den du uns hast schwören lassen:|ZUE1931|Public Domain JOS.2.18|AT|6|Josua|2||0|18|Siehe, wenn wir in das Land kommen, sollst du diese Schnur von rotem Faden an das Fenster knüpfen, durch das du uns herabgelassen hast, und deinen Vater, deine Mutter, deine Brüder und deines Vaters ganzes Haus zu dir hineinnehmen.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.19|AT|6|Josua|2||0|19|Und wer dann zur Tür deines Hauses hinausgeht auf die Strasse, dessen Blut komme über sein Haupt, und wir sind frei von Schuld; wenn aber an irgend jemand, der bei dir im Hause ist, Hand gelegt wird, so komme sein Blut über unser Haupt.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.20|AT|6|Josua|2||0|20|Auch wenn du unsre Sache da verrätst, so sind wir des Eides ledig, den du uns hast schwören lassen.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.21|AT|6|Josua|2||0|21|Sie sprach: Es sei, wie ihr sagt! und entliess sie. Da gingen sie fort. Sie aber knüpfte die rote Schnur an das Fenster.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.22|AT|6|Josua|2||0|22|So gingen jene fort und kamen ins Gebirge und blieben drei Tage lang daselbst, bis die Verfolger zurück waren. Die Verfolger nämlich suchten auf dem ganzen Wege nach ihnen und fanden sie nicht.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.23|AT|6|Josua|2||0|23|Also stiegen die beiden Männer wieder vom Gebirge herab, gingen hinüber und kamen zu Josua, dem Sohne Nuns, und erzählten ihm alles, was ihnen begegnet war.|ZUE1931|Public Domain JOS.2.24|AT|6|Josua|2||0|24|Und sie sprachen zu Josua: Der Herr hat das ganze Land in unsre Hand gegeben, und es sind auch alle Bewohner des Landes verzagt vor uns.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.1|AT|6|Josua|3||0|1|UND Josua machte sich frühe auf, und sie zogen weg von Sittim und kamen an den Jordan, er und ganz Israel, und blieben daselbst übernacht, ehe sie hinüberzogen.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.2|AT|6|Josua|3||0|2|Nach drei Tagen aber gingen die Amtleute durch das Lager|ZUE1931|Public Domain JOS.3.3|AT|6|Josua|3||0|3|und geboten dem Volke: Sobald ihr seht, dass die levitischen Priester die Bundeslade des Herrn, eures Gottes, aufheben, so brechet auf von eurem Orte und folget ihr -|ZUE1931|Public Domain JOS.3.4|AT|6|Josua|3||0|4|nur sei zwischen euch und ihr ein Abstand von etwa zweitausend Ellen; ihr dürft ihr nicht nahe kommen -, damit ihr wisset, welchen Weg ihr gehen sollt; denn ihr seid den Weg zuvor noch nie gegangen.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.5|AT|6|Josua|3||0|5|Und Josua sprach zum Volke: Weihet euch, denn morgen wird der Herr unter euch Wunder tun.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.6|AT|6|Josua|3||0|6|Und zu den Priestern sprach Josua: Hebt die Bundeslade auf und geht vor dem Volke her. Da hoben sie die Bundeslade auf und gingen vor dem Volke her.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.7|AT|6|Josua|3||0|7|Und der Herr sprach zu Josua: Heute will ich anfangen, dich gross zu machen vor ganz Israel, damit sie erkennen, dass ich mit dir sein werde, wie ich mit Mose gewesen bin.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.8|AT|6|Josua|3||0|8|Du aber gebiete den Priestern, welche die Bundeslade tragen: Wenn ihr an den Rand des Wassers des Jordan kommt, so bleibt im Jordan stehen.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.9|AT|6|Josua|3||0|9|Und Josua sprach zu Israel: Tretet heran und höret die Worte des Herrn, eures Gottes.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.10|AT|6|Josua|3||0|10|Dann sprach Josua: Daran sollt ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott in eurer Mitte weilt und dass er die Kanaaniter, Hethiter, Hewiter, Pheresiter, Girgasiter, Amoriter und Jebusiter gewiss vor euch vertreiben wird:|ZUE1931|Public Domain JOS.3.11|AT|6|Josua|3||0|11|Siehe, die Lade unsres Gottes, des Herrn der ganzen Erde, wird vor euch her durch den Jordan gehen.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.12|AT|6|Josua|3||0|12|So nehmt nun aus den Stämmen Israels zwölf Männer, aus jedem Stamme einen.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.13|AT|6|Josua|3||0|13|Wenn dann die Fußsohlen der Priester, welche die Lade unsres Gottes, des Herrn der ganzen Erde, tragen, in das Wasser des Jordan treten, so wird das Wasser des Jordan abreissen, und das Wasser, das von oben her zufliesst, wird stehen wie ein Damm.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.14|AT|6|Josua|3||0|14|Als nun das Volk aufbrach aus seinen Zelten, um über den Jordan zu gehen, indem die Priester, welche die Bundeslade trugen, vor dem Volke einher zogen,|ZUE1931|Public Domain JOS.3.15|AT|6|Josua|3||0|15|und als die Träger der Lade an den Fluss kamen und die Füsse der Priester, welche die Lade trugen, in den Rand des Wassers tauchten - der Jordan aber tritt während der ganzen Erntezeit allenthalben über die Ufer -,|ZUE1931|Public Domain JOS.3.16|AT|6|Josua|3||0|16|da blieb das Wasser, das von oben her kam, stehen; es erhob sich als ein Damm, sehr weit weg bei der Stadt Adam, die seitwärts von Zarthan liegt; das Wasser aber, das zum Meer der Steppe, dem Salzmeer, hinabfloss, verlief sich ganz. Also ging das Volk hindurch gegenüber Jericho.|ZUE1931|Public Domain JOS.3.17|AT|6|Josua|3||0|17|Und die Priester, welche die Lade trugen, standen im Jordan still auf dem Trockenen, während ganz Israel trockenen Fusses hindurchging, bis alles Volk den Fluss völlig überschritten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.1|AT|6|Josua|4||0|1|Nachdem nun alles Volk den Jordan völlig überschritten hatte, sprach der Herr zu Josua:|ZUE1931|Public Domain JOS.4.2|AT|6|Josua|4||0|2|Nehmt aus dem Volke zwölf Männer, aus jedem Stamme einen,|ZUE1931|Public Domain JOS.4.3|AT|6|Josua|4||0|3|und gebietet ihnen: Hebt da aus dem Jordan, von der Stelle, wo die Füsse der Priester stillegestanden, zwölf Steine auf, nehmt sie mit euch hinüber und legt sie da nieder, wo ihr heute übernachten werdet.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.4|AT|6|Josua|4||0|4|Da rief Josua die zwölf Männer, die er aus Israel bestellt hatte, je einen aus jedem Stamme,|ZUE1931|Public Domain JOS.4.5|AT|6|Josua|4||0|5|und Josua sprach zu ihnen: Geht vor der Lade des Herrn, eures Gottes, her mitten in den Jordan und hebet ein jeder einen Stein auf seine Achsel, nach der Zahl der Stämme Israels,|ZUE1931|Public Domain JOS.4.6|AT|6|Josua|4||0|6|"damit das ein Zeichen unter euch sei. Wenn dann künftig eure Kinder fragen: ""Was bedeuten euch diese Steine?"""|ZUE1931|Public Domain JOS.4.7|AT|6|Josua|4||0|7|"so sollt ihr zu ihnen sagen: ""Dass das Wasser des Jordan vor der Bundeslade des Herrn abriss, als sie durch den Jordan zog. Das Wasser des Jordan riss ab; so sollen nun diese Steine Israel zum ewigen Gedächtnis dienen."""|ZUE1931|Public Domain JOS.4.8|AT|6|Josua|4||0|8|Da taten die Israeliten so, wie Josua geboten hatte: sie hoben zwölf Steine aus dem Jordan auf, wie der Herr zu Josua gesagt hatte, nach der Zahl der Stämme Israels, und nahmen sie mit sich hinüber nach dem Lagerplatz und legten sie dort nieder.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.9|AT|6|Josua|4||0|9|Zwölf Steine aber richtete Josua auf im Jordan, an der Stelle, wo die Füsse der Priester gestanden, welche die Bundeslade trugen; die sind dort geblieben bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.10|AT|6|Josua|4||0|10|Die Priester aber, welche die Lade trugen, standen im Jordan, bis alles ausgeführt war, was der Herr dem Josua geboten hatte dem Volke zu sagen, ganz wie Mose Josua befohlen hatte. Und das Volk ging eilends hinüber.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.11|AT|6|Josua|4||0|11|Als nun das ganze Volk völlig hinübergegangen war, zogen die Lade des Herrn und die Priester vor dem Volke her.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.12|AT|6|Josua|4||0|12|Und die Rubeniten und die Gaditen und der halbe Stamm Manasse gingen bewaffnet vor Israel hinüber, wie Mose zu ihnen geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.13|AT|6|Josua|4||0|13|Etwa 40 000 Mann stark zogen sie kriegsgerüstet vor dem Herrn her zum Streit, hinüber in die Steppe von Jericho.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.14|AT|6|Josua|4||0|14|An jenem Tage machte der Herr den Josua gross vor den Augen von ganz Israel, und sie fürchteten ihn, wie sie Mose gefürchtet hatten, sein ganzes Leben lang.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.15|AT|6|Josua|4||0|15|Und der Herr sprach zu Josua:|ZUE1931|Public Domain JOS.4.16|AT|6|Josua|4||0|16|Gebiete den Priestern, welche die Lade des Gesetzes tragen, dass sie aus dem Jordan heraufsteigen.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.17|AT|6|Josua|4||0|17|Da gebot Josua den Priestern: Steiget herauf aus dem Jordan.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.18|AT|6|Josua|4||0|18|Als nun die Priester, welche die Bundeslade des Herrn trugen, aus dem Jordan heraufstiegen und ihre Fußsohlen kaum auf das Trockene gesetzt hatten, da kehrte das Wasser des Jordan an seinen Ort zurück und trat wie zuvor allenthalben über die Ufer.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.19|AT|6|Josua|4||0|19|Es war aber der zehnte Tag des ersten Monats, als das Volk aus dem Jordan heraufstieg, und sie lagerten sich in Gilgal, an der Ostgrenze von Jericho.|ZUE1931|Public Domain JOS.4.20|AT|6|Josua|4||0|20|Jene zwölf Steine aber, die sie aus dem Jordan genommen hatten, richtete Josua in Gilgal auf,|ZUE1931|Public Domain JOS.4.21|AT|6|Josua|4||0|21|"und er sprach zu den Israeliten: Wenn in Zukunft eure Kinder ihre Väter fragen: ""Was bedeuten diese Steine?"""|ZUE1931|Public Domain JOS.4.22|AT|6|Josua|4||0|22|"so sollt ihr ihnen kundtun: ""Trockenen Fusses ging Israel hier durch den Jordan."""|ZUE1931|Public Domain JOS.4.23|AT|6|Josua|4||0|23|Denn der Herr, euer Gott, liess das Wasser des Jordan vor euch vertrocknen, bis ihr drüben waret, wie der Herr, euer Gott, mit dem Schilfmeer getan hat, das er vor uns vertrocknen liess, bis wir drüben waren -,|ZUE1931|Public Domain JOS.4.24|AT|6|Josua|4||0|24|damit alle Völker auf Erden erkennen, dass die Hand des Herrn stark ist, auf dass sie den Herrn, euren Gott, allezeit fürchten.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.1|AT|6|Josua|5||0|1|ALS nun alle Könige der Amoriter, die jenseits des Jordan gegen Westen wohnten, und alle Könige der Kanaaniter am Meere hörten, wie der Herr das Wasser des Jordan vor den Israeliten hatte vertrocknen lassen, bis sie drüben waren, da verzagte ihr Herz, und der Mut entsank ihnen vor den Israeliten.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.2|AT|6|Josua|5||0|2|Zu der Zeit sprach der Herr zu Josua: Mache dir steinerne Messer und beschneide die Israeliten wiederum, zum zweitenmal.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.3|AT|6|Josua|5||0|3|Da machte sich Josua steinerne Messer und beschnitt die Israeliten am Hügel Araloth.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.4|AT|6|Josua|5||0|4|Und das ist die Ursache, warum Josua sie beschnitt: alles Volk männlichen Geschlechts, das aus Ägypten gezogen war, alle Kriegsleute waren in der Wüste unterwegs gestorben bei ihrem Auszug aus Ägypten.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.5|AT|6|Josua|5||0|5|Denn alles Volk, das auszog, war beschnitten gewesen. Aber alles Volk, das in der Wüste unterwegs geboren war, bei ihrem Auszug aus Ägypten, war nicht beschnitten worden.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.6|AT|6|Josua|5||0|6|Denn vierzig Jahre war Israel in der Wüste gewandert, bis alles Volk umgekommen war - die Kriegsleute, die aus Ägypten gezogen -, weil sie der Stimme des Herrn nicht gehorcht hatten; denn der Herr hatte ihnen geschworen, dass er sie das Land nicht werde sehen lassen, das uns zu geben der Herr ihren Vätern geschworen hatte, ein Land, das von Milch und Honig fliesst,|ZUE1931|Public Domain JOS.5.7|AT|6|Josua|5||0|7|und ihre Söhne hatte er an ihre Stelle treten lassen. Diese nun beschnitt Josua; denn sie waren unbeschnitten, weil man sie unterwegs nicht beschnitten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.8|AT|6|Josua|5||0|8|Und als das ganze Volk beschnitten war, blieben sie an Ort und Stelle im Lager, bis sie genesen waren.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.9|AT|6|Josua|5||0|9|"Und der Herr sprach zu Josua: Heute habe ich die Schmach Ägyptens von euch abgewälzt. Daher nennt man jenen Ort Gilgal bis auf diesen Tag.(vermutlich: Steinkreis o. Steinhaufe) einen Anklang an das hebrW. für ""wälzen"" heraus."|ZUE1931|Public Domain JOS.5.10|AT|6|Josua|5||0|10|Als nun die Israeliten in Gilgal lagerten, hielten sie das Passa am vierzehnten Tage des Monats am Abend in der Steppe von Jericho.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.11|AT|6|Josua|5||0|11|Und sie assen am Tage nach dem Passa vom Ertrag des Landes, ungesäuertes Brot und geröstetes Korn. An eben diesem Tage|ZUE1931|Public Domain JOS.5.12|AT|6|Josua|5||0|12|hörte das Manna auf, als sie vom Ertrag des Landes assen, und die Israeliten bekamen kein Manna mehr, sondern in jenem Jahre assen sie von den Früchten des Landes Kanaan.|ZUE1931|Public Domain JOS.5.13|AT|6|Josua|5||0|13|Als aber Josua bei Jericho war, erhob er einst seine Augen und sah, wie ein Mann ihm gegenüberstand, das blanke Schwert in der Hand. Und Josua ging auf ihn zu und sprach zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unsern Feinden?|ZUE1931|Public Domain JOS.5.14|AT|6|Josua|5||0|14|Er sprach: Nein, sondern ich bin der Oberste über das Heer des Herrn; eben jetzt bin ich gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde, betete an und sprach zu ihm: Was hat mein Herr seinem Knechte zu sagen?|ZUE1931|Public Domain JOS.5.15|AT|6|Josua|5||0|15|Und der Oberste über das Heer des Herrn sprach zu Josua: Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füssen; denn die Stätte, da du stehst, ist heilig. Und Josua tat also.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.1|AT|6|Josua|6||0|1|JERICHO aber schloss und blieb verschlossen vor Israel. Niemand ging hinaus und niemand hinein.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.2|AT|6|Josua|6||0|2|Da sprach der Herr zu Josua: Siehe, ich gebe Jericho samt seinem Könige, all die tapfern Helden, in deine Hand.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.3|AT|6|Josua|6||0|3|So zieht denn um die Stadt, alle Kriegsleute, rings um die Stadt herum, einmal; so sollst du sechs Tage lang tun.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.4|AT|6|Josua|6||0|4|Und sieben Priester sollen sieben Posaunen aus Widderhörnern vor der Lade her tragen. Am siebenten Tage aber sollt ihr siebenmal um die Stadt herum ziehen, und die Priester sollen in die Posaunen stossen.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.5|AT|6|Josua|6||0|5|Und wenn man das Widderhorn bläst und ihr den Schall der Posaunen hört, so soll das ganze Volk ein lautes Feldgeschrei erheben; dann wird die Stadtmauer in sich zusammenstürzen, und das Volk soll hinaufsteigen, ein jeder gerade vor sich hin.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.6|AT|6|Josua|6||0|6|Da rief Josua, der Sohn Nuns, die Priester und sprach zu ihnen: Hebt die Bundeslade auf, und sieben Priester sollen sieben Posaunen aus Widderhörnern vor der Lade des Herrn her tragen.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.7|AT|6|Josua|6||0|7|Zum Volke aber sprach er: Geht und zieht um die Stadt herum; die Gerüsteten aber sollen vor der Lade des Herrn her gehen.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.8|AT|6|Josua|6||0|8|Als Josua dem Volke dies befahl, setzten sich die sieben Priester, welche die sieben Posaunen aus Widderhörnern vor dem Herrn her trugen, in Bewegung und stiessen in die Posaunen; die Bundeslade des Herrn aber folgte ihnen.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.9|AT|6|Josua|6||0|9|Und die Gerüsteten gingen vor den Priestern her, die in die Posaunen stiessen, und die Nachhut folgte der Lade, während man in einem fort in die Posaunen stiess.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.10|AT|6|Josua|6||0|10|"Dem Volke aber hatte Josua geboten: Ihr sollt kein Feldgeschrei erheben, noch eure Stimme hören lassen; auch soll kein Wort aus eurem Munde kommen bis auf den Tag, wo ich zu euch sagen werde: ""Erhebet das Feldgeschrei!"" dann sollt ihr das Feldgeschrei erheben."|ZUE1931|Public Domain JOS.6.11|AT|6|Josua|6||0|11|So liess er die Lade des Herrn einmal rings um die Stadt herum ziehen. Dann kamen sie wieder in das Lager und blieben darin übernacht.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.12|AT|6|Josua|6||0|12|Und am andern Morgen stand Josua frühe auf, und die Priester trugen die Lade des Herrn,|ZUE1931|Public Domain JOS.6.13|AT|6|Josua|6||0|13|während die sieben Priester die sieben Posaunen aus Widderhörnern vor der Lade des Herrn her trugen und in einem fort in die Posaunen stiessen und während die Gerüsteten vor ihnen her gingen, die Nachhut aber der Lade des Herrn folgte, wobei man in einem fort in die Posaunen stiess.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.14|AT|6|Josua|6||0|14|So zogen sie am zweiten Tage einmal um die Stadt; dann kamen sie wieder in das Lager. Das taten sie sechs Tage lang.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.15|AT|6|Josua|6||0|15|Am siebenten Tage aber machten sie sich frühe auf, als die Morgenröte heraufkam, und zogen in derselben Weise siebenmal um die Stadt; nur an diesem Tage zogen sie siebenmal um die Stadt.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.16|AT|6|Josua|6||0|16|Beim siebenten Mal aber stiessen die Priester in die Posaunen; da sprach Josua zum Volke: Erhebet das Feldgeschrei; denn der Herr gibt euch die Stadt.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.17|AT|6|Josua|6||0|17|Und die Stadt soll mit allem, was darin ist, dem Bann des Herrn verfallen sein; nur die Dirne Rahab soll am Leben bleiben, sie und alle, die bei ihr im Hause sind, weil sie die Boten versteckt hat, die wir aussandten.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.18|AT|6|Josua|6||0|18|Nur hütet euch vor dem Gebannten, dass euch nicht gelüste, etwas davon zu nehmen und so das Lager Israels durch euch dem Bann verfalle und ins Unglück komme.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.19|AT|6|Josua|6||0|19|Alles Silber und Gold und die ehernen und eisernen Geräte sind dem Herrn geweiht; in den Schatz des Herrn soll es kommen.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.20|AT|6|Josua|6||0|20|Da erhob das Volk das Feldgeschrei, und sie stiessen in die Posaunen. Als nun das Volk den Schall der Posaunen hörte und laut das Feldgeschrei erhob, stürzte die Mauer in sich zusammen, und das Volk erstieg die Stadt, ein jeder gerade vor sich hin. So nahmen sie die Stadt ein.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.21|AT|6|Josua|6||0|21|Und sie vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwertes, an Mann und Weib, an jung und alt, an Rind, Schaf und Esel.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.22|AT|6|Josua|6||0|22|Zu den beiden Männern aber, die das Land ausgekundschaftet hatten, sprach Josua: Gehet in das Haus der Dirne und führet das Weib mit allen ihren Angehörigen von dort heraus, wie ihr es ihr geschworen habt.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.23|AT|6|Josua|6||0|23|Da gingen die Jünglinge, die Kundschafter, hinein und führten Rahab, ihren Vater und ihre Mutter, ihre Brüder und alle ihre Angehörigen hinaus; auch alle ihre Verwandten führten sie hinaus und brachten sie draussen vor dem Lager Israels unter.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.24|AT|6|Josua|6||0|24|Die Stadt aber verbrannten sie und alles, was darin war; nur das Silber und Gold und die ehernen und eisernen Geräte taten sie in den Schatz im Hause des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.25|AT|6|Josua|6||0|25|So liess Josua die Dirne Rahab samt ihrer Familie und allen Angehörigen am Leben; und sie blieb in Israel wohnen bis auf diesen Tag, weil sie die Boten versteckt hatte, die Josua ausgesandt, um Jericho auszukundschaften.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.26|AT|6|Josua|6||0|26|Damals liess Josua die Leute schwören: Verflucht vor dem Herrn ist der Mann, der sich aufmacht und diese Stadt wieder baut; wenn er ihren Grund legt, koste es ihn seinen erstgebornen, und wenn er ihre Tore setzt, seinen jüngsten Sohn.|ZUE1931|Public Domain JOS.6.27|AT|6|Josua|6||0|27|So war der Herr mit Josua, und sein Ruf ging durch das ganze Land.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.1|AT|6|Josua|7||0|1|ABER Israel vergriff sich an dem Gebannten; denn Achan, der Sohn Charmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serahs vom Stamme Juda, nahm etwas von dem Gebannten. Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.2|AT|6|Josua|7||0|2|Und Josua sandte Männer aus von Jericho nach Ai, das bei Beth-Awen östlich von Bethel liegt, und sprach zu ihnen: Gehet hinauf und kundschaftet das Land aus. Und die Männer gingen hinauf und kundschafteten Ai aus.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.3|AT|6|Josua|7||0|3|Und da sie wieder zu Josua kamen, sprachen sie zu ihm: Es muss nicht das ganze Volk hinaufziehen; nur etwa zwei- oder dreitausend Mann mögen hinaufziehen und Ai schlagen. Bemühe nicht das ganze Volk dorthin; denn ihrer sind wenige.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.4|AT|6|Josua|7||0|4|Also zogen vom Volke etwa dreitausend Mann hinauf. Aber sie flohen vor den Männern von Ai,|ZUE1931|Public Domain JOS.7.5|AT|6|Josua|7||0|5|und die Männer von Ai erschlugen etwa 36 Mann von ihnen und verfolgten sie vor dem Tor bis zu den Steinbrüchen und schlugen sie am Abhange. Da zerfloss das Herz des Volkes und ward zu Wasser.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.6|AT|6|Josua|7||0|6|Josua aber zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde vor der Lade des Herrn bis zum Abend, er und die Ältesten Israels, und sie streuten Staub auf ihr Haupt.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.7|AT|6|Josua|7||0|7|Und Josua sprach: Ach Herr, warum doch hast du dieses Volk über den Jordan geführt, um uns in die Hand der Amoriter zu geben, dass sie uns vernichten? O wären wir doch jenseits des Jordan geblieben!|ZUE1931|Public Domain JOS.7.8|AT|6|Josua|7||0|8|Ich bitte dich, Herr, was soll ich sagen, nachdem Israel seinen Feinden den Rücken gekehrt hat?|ZUE1931|Public Domain JOS.7.9|AT|6|Josua|7||0|9|Wenn das die Kanaaniter und alle Bewohner des Landes hören, so werden sie uns umzingeln und unsern Namen von der Erde ausrotten. Was willst du dann für deinen grossen Namen tun?|ZUE1931|Public Domain JOS.7.10|AT|6|Josua|7||0|10|Da sprach der Herr zu Josua: Stehe auf! Warum denn liegst du auf deinem Angesicht?|ZUE1931|Public Domain JOS.7.11|AT|6|Josua|7||0|11|Israel hat sich versündigt; ja, sie haben die Verpflichtung übertreten, die ich ihnen auferlegt habe, und haben sogar von dem Gebannten genommen, davon gestohlen, es verheimlicht und unter ihr Gerät getan.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.12|AT|6|Josua|7||0|12|Darum kann Israel vor seinen Feinden nicht bestehen, sondern muss seinen Feinden den Rücken kehren; denn es ist dem Banne verfallen. Ich werde künftig nicht mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte vertilgt.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.13|AT|6|Josua|7||0|13|"Stehe auf, weihe das Volk und sprich: ""Weihet euch auf morgen, denn also spricht der Herr, der Gott Israels: Es ist Gebanntes in deiner Mitte, Israel; du kannst vor deinen Feinden nicht bestehen, bis ihr das Gebannte aus eurer Mitte wegschafft."""|ZUE1931|Public Domain JOS.7.14|AT|6|Josua|7||0|14|Darum sollt ihr morgen früh herzutreten, Stamm für Stamm; und der Stamm, den der Herr durchs Los bezeichnen wird, soll herzutreten, Geschlecht für Geschlecht; und das Geschlecht, das der Herr bezeichnen wird, soll herzutreten, Haus für Haus; und das Haus, das der Herr bezeichnen wird, soll herzutreten, Mann für Mann.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.15|AT|6|Josua|7||0|15|Und wer im Besitze des Gebannten betroffen wird, den soll man verbrennen samt allem, was er hat, weil er die Verordnung des Herrn übertreten und eine Schandtat in Israel begangen hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.16|AT|6|Josua|7||0|16|Da liess Josua am andern Morgen früh Israel herzutreten, Stamm für Stamm; und das Los traf den Stamm Juda.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.17|AT|6|Josua|7||0|17|Dann liess er die Geschlechter Judas herzutreten, und es traf das Geschlecht der Serahiter. Dann liess er das Geschlecht der Serahiter herzutreten, Haus für Haus, und es traf (das Haus) Sabdis.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.18|AT|6|Josua|7||0|18|Dann liess er dessen Haus herzutreten, Mann für Mann, und es traf Achan, den Sohn Charmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serahs aus dem Stamme Juda.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.19|AT|6|Josua|7||0|19|Und Josua sprach zu Achan: Mein Sohn, gib doch dem Herrn, dem Gott Israels, die Ehre und bekenne ihm und sage mir, was du getan hast. Verbirg nichts vor mir.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.20|AT|6|Josua|7||0|20|Da antwortete Achan dem Josua und sprach: In der Tat, ich bin's gewesen, der sich an dem Herrn, dem Gott Israels, versündigt hat; das und das habe ich getan.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.21|AT|6|Josua|7||0|21|Ich sah unter der Beute einen schönen babylonischen Mantel und zweihundert Lot Silber und eine goldene Zunge, fünfzig Lot schwer; danach gelüstete mich, und ich nahm es. Siehe, der Mantel ist innerhalb meines Zeltes in der Erde vergraben und das Geld darunter.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.22|AT|6|Josua|7||0|22|Da sandte Josua Boten hin, die eilten in das Zelt; und siehe, er war in seinem Zelte vergraben und das Geld darunter.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.23|AT|6|Josua|7||0|23|Und sie nahmen die Sachen aus dem Zelte weg und brachten sie zu Josua und zu ganz Israel und schütteten sie vor dem Herrn aus.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.24|AT|6|Josua|7||0|24|Da nahm Josua, und ganz Israel mit ihm, Achan, den Sohn Serahs, und das Silber, den Mantel und die goldene Zunge, und seine Söhne und Töchter, auch seine Rinder, Esel und Schafe, sein Zelt und alles, was er hatte, und man führte sie hinauf in das Tal Achor.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.25|AT|6|Josua|7||0|25|Und Josua sprach: Wie hast du uns ins Unglück gebracht! So bringe dich denn der Herr ins Unglück an diesem Tage! Und ganz Israel steinigte ihn.|ZUE1931|Public Domain JOS.7.26|AT|6|Josua|7||0|26|Dann errichtete man über ihm einen grossen Steinhaufen, (der dort liegt) bis auf diesen Tag. Der Herr aber liess ab von der Glut seines Zornes. Daher heisst jene Stätte Tal Achor bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.1|AT|6|Josua|8||0|1|UND der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und sei unverzagt! Nimm alles Kriegsvolk mit dir und mache dich auf und ziehe hinauf nach Ai. Siehe, ich gebe den König von Ai samt seinem Volke, seiner Stadt und seinem Lande in deine Hand.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.2|AT|6|Josua|8||0|2|Und du sollst mit Ai und seinem Könige tun, wie du mit Jericho und seinem Könige getan hast, nur dass ihr ihre Beute und ihr Vieh unter euch teilen dürft. Lege der Stadt auf der Westseite einen Hinterhalt.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.3|AT|6|Josua|8||0|3|Da machte sich Josua auf und alles Kriegsvolk, hinauf nach Ai zu ziehen. Und Josua erwählte die 30 000 streitbarsten Männer und sandte sie aus bei Nacht|ZUE1931|Public Domain JOS.8.4|AT|6|Josua|8||0|4|und gebot ihnen: Sehet zu! ihr sollt euch im Westen gegen die Stadt in den Hinterhalt legen, aber nicht gar zu weit von der Stadt, und seid alle bereit.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.5|AT|6|Josua|8||0|5|Ich aber und alles Volk, das bei mir ist, wir wollen gegen die Stadt vorgehen. Und wenn sie dann ausrücken, uns entgegen, wie das erstemal, so wollen wir vor ihnen fliehen.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.6|AT|6|Josua|8||0|6|"Und sie werden uns nachrücken, bis wir sie von der Stadt weggelockt haben; denn sie werden sagen: ""Sie fliehen vor uns wie das erstemal."" Und wenn wir vor ihnen fliehen,"|ZUE1931|Public Domain JOS.8.7|AT|6|Josua|8||0|7|so sollt ihr euch aus dem Hinterhalte aufmachen und die Stadt einnehmen, und der Herr, euer Gott, wird sie in eure Hand geben.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.8|AT|6|Josua|8||0|8|Wenn ihr aber die Stadt eingenommen habt, so steckt sie in Brand; tut nach dem Worte des Herrn. Seht, ich gebiete es euch.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.9|AT|6|Josua|8||0|9|Also sandte sie Josua aus, und sie gingen in den Hinterhalt und lagerten sich zwischen Bethel und Ai, westlich von Ai. Josua aber blieb jene Nacht unter dem Volke.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.10|AT|6|Josua|8||0|10|Am andern Morgen aber in der Frühe musterte Josua das Volk und zog hinauf mit den Ältesten Israels vor dem Volke her nach Ai.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.11|AT|6|Josua|8||0|11|Und alles Kriegsvolk, das bei ihm war, zog hinauf, und sie rückten heran und kamen vor die Stadt und lagerten sich nördlich von Ai, sodass das Tal zwischen ihnen und Ai lag.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.12|AT|6|Josua|8||0|12|Dann nahm er etwa fünftausend Mann und legte sie in den Hinterhalt zwischen Bethel und Ai, westlich von der Stadt.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.13|AT|6|Josua|8||0|13|Und sie stellten das Volk auf, das ganze Lager, das im Norden der Stadt war, und die Nachhut im Westen der Stadt. Josua aber ging in jener Nacht mitten in das Tal.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.14|AT|6|Josua|8||0|14|Als aber der König von Ai das sah, rückten die Männer der Stadt in der Frühe eilends aus, wider Israel zu streiten, der König und sein ganzes Volk, an den Abhang vor der Araba; er wusste aber nicht, dass ihm im Westen der Stadt ein Hinterhalt gelegt war.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.15|AT|6|Josua|8||0|15|Josua aber und ganz Israel liessen sich von ihnen schlagen und flohen auf dem Wege zur Wüste.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.16|AT|6|Josua|8||0|16|Da wurde alles Volk, das in der Stadt war, aufgeboten, dass es ihnen nachjage, und sie jagten Josua nach und liessen sich so von der Stadt weglocken.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.17|AT|6|Josua|8||0|17|Und es blieb nicht ein Mann in Ai, der nicht ausgezogen wäre, Israel nachzujagen; und sie liessen die Stadt offenstehen und jagten Israel nach.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.18|AT|6|Josua|8||0|18|Da sprach der Herr zu Josua: Recke die Lanze, die du in der Hand hast, aus gegen Ai; denn in deine Hand will ich es geben. Und Josua reckte die Lanze, die er in der Hand hatte, gegen die Stadt aus.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.19|AT|6|Josua|8||0|19|Der Hinterhalt aber brach eilends auf aus seiner Stellung, und sie drangen, da er seine Hand ausreckte, rasch in die Stadt ein, nahmen sie und steckten sie alsbald in Brand.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.20|AT|6|Josua|8||0|20|Als nun die Männer von Ai sich umwandten, da sahen sie, wie der Rauch der Stadt zum Himmel aufstieg, und sie hatten nicht Kraft, zu fliehen, weder hierhin noch dorthin. Das Volk aber, das zur Wüste floh, kehrte sich um gegen die Verfolger.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.21|AT|6|Josua|8||0|21|Denn als Josua und ganz Israel sahen, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte und dass der Rauch der Stadt aufstieg, machten sie kehrt und schlugen die Männer von Ai.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.22|AT|6|Josua|8||0|22|Und die andern rückten aus der Stadt ihnen entgegen, sodass die von Ai mitten zwischen die Israeliten gerieten; diese kamen von beiden Seiten und schlugen sie, bis niemand unter ihnen übrigblieb, der entflohen und entronnen wäre.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.23|AT|6|Josua|8||0|23|Den König von Ai aber nahmen sie lebendig gefangen und brachten ihn zu Josua.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.24|AT|6|Josua|8||0|24|Und als die Israeliten alle Bewohner von Ai auf freiem Felde, am Abhang, wo sie ihnen nachgejagt, niedergemacht hatten und alle bis auf den letzten Mann durch die Schärfe des Schwertes gefallen waren, kehrte ganz Israel zurück nach Ai und schlug es mit der Schärfe des Schwertes.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.25|AT|6|Josua|8||0|25|Und derer, die an jenem Tage fielen, Männer und Frauen, waren im ganzen zwölftausend, alle Leute von Ai.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.26|AT|6|Josua|8||0|26|Josua aber zog seine Hand, die er mit der Lanze ausgereckt hielt, nicht zurück, bis er an allen Bewohnern von Ai den Bann vollstreckt hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.27|AT|6|Josua|8||0|27|Nur das Vieh und die Beute dieser Stadt nahm Israel für sich nach dem Worte des Herrn, das er Josua geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.28|AT|6|Josua|8||0|28|Und Josua äscherte Ai ein und machte es zu einem Trümmerhaufen für ewige Zeiten, zu einer Wüstenei, die noch heute da ist.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.29|AT|6|Josua|8||0|29|Den König von Ai aber liess er an den Pfahl hängen bis zum Abend. Als aber die Sonne unterging, gebot Josua, dass man seinen Leichnam von dem Pfahle herabnehme; und sie warfen ihn vor das Tor der Stadt und errichteten über ihm einen grossen Steinhaufen, (der dort liegt) bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.30|AT|6|Josua|8||0|30|DAMALS baute Josua dem Herrn, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berge Ebal,|ZUE1931|Public Domain JOS.8.31|AT|6|Josua|8||0|31|wie Mose, der Knecht des Herrn, Israel geboten hatte, wie es geschrieben steht im Buche des Gesetzes Moses, einen Altar von unbehauenen Steinen, über die man kein Eisen geschwungen hatte, und sie brachten dem Herrn darauf Brandopfer dar und schlachteten Heilsopfer.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.32|AT|6|Josua|8||0|32|Und er schrieb daselbst vor den Augen Israels auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes Moses, das dieser aufgezeichnet hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.33|AT|6|Josua|8||0|33|Und ganz Israel samt seinen Ältesten, Amtleuten und Richtern stand zu beiden Seiten der Lade, den levitischen Priestern gegenüber, welche die Bundeslade des Herrn trugen, die Fremdlinge sowohl als die Einheimischen, die eine Hälfte gegen den Berg Garizim, die andre gegen den Berg Ebal hin, wie Mose, der Knecht des Herrn, vormals geboten hatte, das Volk Israel zu segnen.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.34|AT|6|Josua|8||0|34|Darnach las er alle Worte des Gesetzes vor, den Segen und den Fluch, ganz wie es im Gesetzbuche geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain JOS.8.35|AT|6|Josua|8||0|35|Von allem, was Mose geboten hatte, war nicht ein Wort, das Josua der ganzen Gemeinde Israels nicht vorgelesen hätte, auch den Frauen und Kindern und den Fremdlingen, die mit ihnen zogen.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.1|AT|6|Josua|9||0|1|ALS das nun alle Könige hörten, die jenseits des Jordan, auf dem Gebirge und in der Niederung und am ganzen Gestade des grossen Meeres bis an den Libanon hin wohnten, die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter,|ZUE1931|Public Domain JOS.9.2|AT|6|Josua|9||0|2|da taten sie sich einmütig zusammen, wider Josua und wider Israel zu streiten.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.3|AT|6|Josua|9||0|3|Als aber die Bewohner von Gibeon hörten, was Josua mit Jericho und Ai getan hatte,|ZUE1931|Public Domain JOS.9.4|AT|6|Josua|9||0|4|da handelten sie ihrerseits mit List: sie gingen hin und versahen sich mit Wegzehrung und nahmen alte Säcke auf ihre Esel und alte, zerrissene und geflickte Weinschläuche,|ZUE1931|Public Domain JOS.9.5|AT|6|Josua|9||0|5|taten alte und geflickte Schuhe an ihre Füsse und zogen alte Kleider an; und alles Brot ihrer Wegzehrung war hart und zerbröckelt.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.6|AT|6|Josua|9||0|6|Dann gingen sie zu Josua ins Lager nach Gilgal und sprachen zu ihm und zu den Männern Israels: Aus fernem Lande kommen wir; so schliesst nun einen Bund mit uns.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.7|AT|6|Josua|9||0|7|Da sprachen die Männer Israels zu den Hewitern: Vielleicht wohnt ihr mitten unter uns; wie können wir da einen Bund mit euch schliessen?|ZUE1931|Public Domain JOS.9.8|AT|6|Josua|9||0|8|Sie aber sprachen zu Josua: Wir sind deine Knechte. Josua fragte sie: Wer seid ihr und woher kommt ihr?|ZUE1931|Public Domain JOS.9.9|AT|6|Josua|9||0|9|Sie antworteten ihm: Aus sehr fernem Lande kommen deine Knechte um des Namens des Herrn, deines Gottes, willen, denn wir haben von ihm gehört und was er alles in Ägypten getan|ZUE1931|Public Domain JOS.9.10|AT|6|Josua|9||0|10|und was er alles den beiden Königen der Amoriter jenseits des Jordan getan, Sihon, dem Könige von Hesbon, und Og, dem Könige von Basan, der zu Astharoth wohnte.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.11|AT|6|Josua|9||0|11|Darum sprachen unsre Ältesten und alle Bewohner unsres Landes zu uns: Nehmt Zehrung mit euch auf den Weg und geht ihnen entgegen und sprecht zu ihnen: Wir sind eure Knechte; so schliesst nun einen Bund mit uns.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.12|AT|6|Josua|9||0|12|Unser Brot da haben wir noch warm aus unsern Häusern mit auf den Weg genommen, als wir auszogen, um zu euch zu gehen; und nun, seht, ist es hart geworden und zerbröckelt.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.13|AT|6|Josua|9||0|13|Und die Weinschläuche da, die neu waren, als wir sie füllten, seht, die sind zerrissen; und unsre Kleider da und unsre Schuhe, die sind ganz abgenutzt vom weiten Weg.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.14|AT|6|Josua|9||0|14|Da nahmen die Männer von ihrer Wegzehrung, den Herrn aber befragten sie nicht.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.15|AT|6|Josua|9||0|15|Und Josua gewährte ihnen Freundschaft und schloss einen Bund mit ihnen, sie am Leben zu lassen; und die Obersten der Gemeinde schwuren ihnen.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.16|AT|6|Josua|9||0|16|Aber drei Tage nachdem sie den Bund mit ihnen geschlossen hatten, hörten sie, dass jene aus ihrer Nähe waren und unter ihnen wohnten.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.17|AT|6|Josua|9||0|17|Da brach Israel auf und kam am dritten Tage zu ihren Städten; es waren dies Gibeon, Kephira, Beeroth und Kirjath-Jearim.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.18|AT|6|Josua|9||0|18|Und Israel schlug sie nicht, weil ihnen die Obersten der Gemeinde bei dem Herrn, dem Gott Israels, geschworen hatten; aber die ganze Gemeinde murrte wider die Obersten.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.19|AT|6|Josua|9||0|19|Da sprachen alle Obersten zu der ganzen Gemeinde: Wir haben ihnen bei dem Herrn, dem Gott Israels, geschworen; darum dürfen wir sie nicht antasten.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.20|AT|6|Josua|9||0|20|Aber das wollen wir ihnen tun, da wir sie doch am Leben lassen müssen, damit nicht ein Zorn über uns komme um des Eides willen, den wir ihnen geschworen haben:|ZUE1931|Public Domain JOS.9.21|AT|6|Josua|9||0|21|sie sollen am Leben bleiben, aber Holzhauer und Wasserschöpfer für die ganze Gemeinde werden. Da tat die ganze Gemeinde, wie ihnen die Obersten gesagt hatten.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.22|AT|6|Josua|9||0|22|"Und Josua rief sie und redete mit ihnen also: Warum habt ihr uns betrogen und gesagt: ""Wir sind sehr weit von euch weg"", da ihr doch unter uns wohnt?"|ZUE1931|Public Domain JOS.9.23|AT|6|Josua|9||0|23|Und nun, verflucht seid ihr, und nie sollt ihr aufhören, Knechte zu sein und Holzhauer und Wasserschöpfer für das Haus meines Gottes.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.24|AT|6|Josua|9||0|24|Sie antworteten Josua: Es ist halt deinen Knechten kundgeworden, dass der Herr, dein Gott, seinem Knechte Mose geboten hat, euch das ganze Land zu geben und alle Bewohner des Landes vor euch zu vertilgen: da fürchteten wir von eurer Seite grosse Gefahr für unser Leben und haben das getan.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.25|AT|6|Josua|9||0|25|Nun aber sind wir ja in deiner Hand; was dich gut und recht dünkt, uns zu tun, das tue.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.26|AT|6|Josua|9||0|26|Und er tat ihnen so und errettete sie aus der Hand der Israeliten, dass sie sie nicht töteten.|ZUE1931|Public Domain JOS.9.27|AT|6|Josua|9||0|27|Und Josua machte sie an jenem Tage zu Holzhauern und Wasserschöpfern für die Gemeinde und für den Altar des Herrn an dem Orte, den er erwählen würde, (und so ist es geblieben) bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.1|AT|6|Josua|10||0|1|ALS aber Adoni-Zedek, der König von Jerusalem, hörte, dass Josua Ai eingenommen und an ihm den Bann vollstreckt hatte - wie Jericho und seinem Könige, so hatte er auch Ai und seinem Könige getan - und dass die Bewohner von Gibeon mit Israel Frieden gemacht hatten und in seiner Mitte blieben,|ZUE1931|Public Domain JOS.10.2|AT|6|Josua|10||0|2|da fürchtete er sich sehr; denn Gibeon war eine grosse Stadt, wie eine der Königsstädte, und sie war noch grösser als Ai, und alle ihre Männer waren streitbar.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.3|AT|6|Josua|10||0|3|Darum sandte Adoni-Zedek, der König von Jerusalem, zu Hoham, dem Könige von Hebron, und zu Piream, dem Könige von Jarmuth, und zu Japhia, dem Könige von Lachis, und zu Debir, dem Könige von Eglon, und liess ihnen sagen:|ZUE1931|Public Domain JOS.10.4|AT|6|Josua|10||0|4|Kommt herauf zu mir und helft mir, dass wir Gibeon schlagen; denn es hat mit Josua und den Israeliten Frieden gemacht.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.5|AT|6|Josua|10||0|5|Da kamen zusammen und zogen hinauf die fünf Könige der Amoriter, der König von Jerusalem, der König von Hebron, der König von Jarmuth, der König von Lachis und der König von Eglon, mit ihrem ganzen Heere und belagerten Gibeon und stritten wider die Stadt.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.6|AT|6|Josua|10||0|6|Aber die Männer von Gibeon sandten zu Josua ins Lager nach Gilgal und liessen ihm sagen: Ziehe deine Hand nicht ab von deinen Knechten, komm eilends herauf zu uns und errette uns und hilf uns; denn alle Könige der Amoriter, die auf dem Gebirge wohnen, haben sich wider uns zusammengetan.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.7|AT|6|Josua|10||0|7|Und Josua zog hinauf von Gilgal, er und alles Kriegsvolk mit ihm und alle streitbaren Männer.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.8|AT|6|Josua|10||0|8|Und der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich gebe sie in deine Hand. Niemand unter ihnen wird vor dir standhalten können.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.9|AT|6|Josua|10||0|9|Und Josua kam plötzlich über sie; die ganze Nacht durch war er von Gilgal hinaufgezogen.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.10|AT|6|Josua|10||0|10|Und der Herr verwirrte sie vor Israel, und sie brachten ihnen zu Gibeon eine schwere Niederlage bei, jagten ihnen nach auf dem Wege zum Steig von Beth-Horon und schlugen sie bis Aseka und bis Makkeda.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.11|AT|6|Josua|10||0|11|Und als sie auf ihrer Flucht vor Israel am Abhange von Beth-Horon waren, liess der Herr grosse Steine vom Himmel auf sie fallen bis nach Aseka, sodass sie starben; derer, die von den Hagelsteinen starben, waren mehr als derer, die Israel mit dem Schwerte erschlug.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.12|AT|6|Josua|10||0|12|Damals, an dem Tage, als der Herr die Amoriter den Israeliten preisgab, redete Josua mit dem Herrn und sprach in Gegenwart Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon, / und Mond im Tal von Ajalon! /|ZUE1931|Public Domain JOS.10.13|AT|6|Josua|10||0|13|Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, / bis das Volk Rache genommen an seinen Feinden. Steht das nicht im Buche des Wackern? So stand die Sonne still mitten am Himmel und eilte nicht, unterzugehen, beinahe einen ganzen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.14|AT|6|Josua|10||0|14|Und niemals, nicht vorher und nicht nachher, hat der Herr auf eines Mannes Stimme gehört, wie an diesem Tage; denn der Herr stritt für Israel.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.15|AT|6|Josua|10||0|15|Dann zog Josua ins Lager nach Gilgal zurück und ganz Israel mit ihm.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.16|AT|6|Josua|10||0|16|Jene fünf Könige aber flohen und versteckten sich in der Höhle bei Makkeda.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.17|AT|6|Josua|10||0|17|Da wurde Josua gemeldet: Man hat die fünf Könige gefunden, und zwar versteckt in der Höhle bei Makkeda.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.18|AT|6|Josua|10||0|18|Josua sprach: So wälzet grosse Steine vor den Eingang der Höhle und stellet Männer davor, sie zu bewachen.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.19|AT|6|Josua|10||0|19|Ihr aber, bleibt nicht stehen, sondern jaget euren Feinden nach und schlaget ihre Nachhut und lasst sie nicht in ihre Städte kommen; denn der Herr, euer Gott, gibt sie in eure Hand.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.20|AT|6|Josua|10||0|20|Als nun Josua und die Israeliten ihnen eine sehr schwere Niederlage beigebracht hatten, bis ihr letzter Mann gefallen war - was aber von ihnen hatte entrinnen können, war in die festen Städte entkommen -,|ZUE1931|Public Domain JOS.10.21|AT|6|Josua|10||0|21|da kehrte das ganze Volk wohlbehalten ins Lager zu Josua nach Makkeda zurück; niemand wagte mehr, gegen Israel zu mucksen.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.22|AT|6|Josua|10||0|22|Josua aber sprach: Öffnet den Eingang der Höhle und bringt jene fünf Könige aus der Höhle heraus zu mir.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.23|AT|6|Josua|10||0|23|Sie taten also und brachten die fünf Könige aus der Höhle heraus zu ihm: den König von Jerusalem, den König von Hebron, den König von Jarmuth, den König von Lachis und den König von Eglon.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.24|AT|6|Josua|10||0|24|Als man aber jene Könige zu Josua herausbrachte, berief er alle Männer Israels und sprach zu den Obersten des Kriegsvolkes, die mit ihm gezogen waren: Tretet herzu und setzt diesen Königen den Fuss auf den Nacken! Da traten sie herzu und setzten ihnen den Fuss auf den Nacken.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.25|AT|6|Josua|10||0|25|Dann sprach Josua zu ihnen: Fürchtet euch nicht und seid unverzagt, seid fest und unentwegt; denn so wird der Herr allen euren Feinden tun, wider die ihr streitet.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.26|AT|6|Josua|10||0|26|Darnach liess Josua sie totschlagen und an fünf Pfähle hängen. Und sie hingen an den Pfählen bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.27|AT|6|Josua|10||0|27|Als aber die Sonne unterging, gebot Josua, dass man sie von den Pfählen nehme und in die Höhle werfe, darin sie sich verborgen hatten. Dann legte man grosse Steine vor den Eingang der Höhle; die sind noch dort bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.28|AT|6|Josua|10||0|28|Auch Makkeda nahm Josua an demselben Tage ein und schlug es samt seinem Könige mit der Schärfe des Schwertes, indem er an der Stadt und allem Lebenden, das darin war, den Bann vollstreckte, ohne jemand übrigzulassen; und er tat dem Könige von Makkeda, wie er dem Könige von Jericho getan hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.29|AT|6|Josua|10||0|29|Darnach zog Josua und ganz Israel mit ihm von Makkeda nach Libna, und sie stritten wider Libna.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.30|AT|6|Josua|10||0|30|Und der Herr gab auch diese Stadt samt ihrem König in die Hand Israels, und sie schlugen alles Lebende, das darin war, mit der Schärfe des Schwertes, ohne jemand übrigzulassen; und sie taten ihrem Könige, wie sie dem Könige von Jericho getan hatten.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.31|AT|6|Josua|10||0|31|Darnach zog Josua und ganz Israel mit ihm von Libna nach Lachis, und sie belagerten und bekriegten es.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.32|AT|6|Josua|10||0|32|Und der Herr gab Lachis in die Hand Israels, und sie nahmen es am zweiten Tage ein und schlugen es samt allem Lebenden, das darin war, mit der Schärfe des Schwertes, ganz wie sie Libna getan hatten.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.33|AT|6|Josua|10||0|33|Damals zog Horam, der König von Geser, herauf, Lachis zu helfen; aber Josua schlug ihn samt seinem Volke, dass nicht einer übrigblieb.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.34|AT|6|Josua|10||0|34|Darnach zog Josua und ganz Israel mit ihm von Lachis nach Eglon, und sie belagerten und bekriegten es.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.35|AT|6|Josua|10||0|35|Und sie nahmen es am selben Tage ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes; an allem Lebenden aber, das darin war, vollstreckten sie an jenem Tage den Bann, ganz wie sie Lachis getan hatten.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.36|AT|6|Josua|10||0|36|Darnach zog Josua und ganz Israel mit ihm von Eglon hinauf nach Hebron, und sie bekriegten es,|ZUE1931|Public Domain JOS.10.37|AT|6|Josua|10||0|37|nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes samt seinem Könige und allen seinen Städten und allem Lebenden, das darin war, ohne jemand übrigzulassen, ganz wie sie Eglon getan hatten. Und sie vollstreckten den Bann an der Stadt und allem Lebenden, das darin war.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.38|AT|6|Josua|10||0|38|Darnach wandte sich Josua und ganz Israel mit ihm nach Debir, und sie bekriegten es,|ZUE1931|Public Domain JOS.10.39|AT|6|Josua|10||0|39|nahmen es ein samt seinem Könige und allen seinen Städten und schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes. Und sie vollstreckten den Bann an allem Lebenden, das darin war, ohne jemand übrigzulassen; wie sie Hebron und wie sie Libna samt seinem Könige getan hatten, so taten sie Debir und seinem Könige.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.40|AT|6|Josua|10||0|40|Also schlug Josua das ganze Land: das Gebirge, das Südland, die Niederung und die Abhänge samt allen ihren Königen, ohne jemand übrigzulassen, und an allem Lebenden vollstreckten sie den Bann, wie der Herr, der Gott Israels, geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.41|AT|6|Josua|10||0|41|Und Josua schlug sie von Kades-Barnea an bis Gaza, und das ganze Land Gosen bis Gibeon.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.42|AT|6|Josua|10||0|42|Und alle diese Könige samt ihrem Lande nahm Josua auf einmal; denn der Herr, der Gott Israels, stritt für Israel.|ZUE1931|Public Domain JOS.10.43|AT|6|Josua|10||0|43|Darnach kehrte Josua und ganz Israel mit ihm nach Gilgal ins Lager zurück.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.1|AT|6|Josua|11||0|1|ALS aber Jabin, der König von Hazor, davon hörte, sandte er zu Jobab, dem König von Madon, und zum König von Simron und zum König von Achsaph|ZUE1931|Public Domain JOS.11.2|AT|6|Josua|11||0|2|und zu den Königen, die im Norden, auf dem Gebirge, und in der Araba südlich von Kinneroth und in der Niederung und im Hügelland von Dor am Meere wohnten,|ZUE1931|Public Domain JOS.11.3|AT|6|Josua|11||0|3|zu den Kanaanitern im Osten und Westen, zu den Amoritern, Hethitern, Pheresitern und Jebusitern auf dem Gebirge und zu den Hewitern am Fusse des Hermon im Lande Mizpa.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.4|AT|6|Josua|11||0|4|Und diese zogen aus mit ihrem ganzen Heer, ein Volk, so zahlreich wie der Sand am Meere, und sehr viel Rosse und Wagen.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.5|AT|6|Josua|11||0|5|Alle diese Könige taten sich zusammen und kamen und lagerten sich miteinander am Wasser von Merom, um mit Israel zu streiten.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.6|AT|6|Josua|11||0|6|Und der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen; denn morgen um diese Zeit gebe ich sie alle erschlagen vor Israel hin. Ihre Rosse sollst du lähmen und ihre Wagen verbrennen.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.7|AT|6|Josua|11||0|7|Da kam Josua und alles Kriegsvolk mit ihm plötzlich über sie am Wasser von Merom, und sie stürzten sich auf sie.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.8|AT|6|Josua|11||0|8|Und der Herr gab sie in die Hand Israels, und sie schlugen sie und verfolgten sie bis zu der Hauptstadt Sidon und bis Misrephoth-Maim und bis in die Talebene von Mizpa im Osten und schlugen sie, dass nicht einer von ihnen übrigblieb.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.9|AT|6|Josua|11||0|9|Da tat ihnen Josua, wie ihm der Herr geboten hatte: ihre Rosse lähmte er und ihre Wagen verbrannte er.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.10|AT|6|Josua|11||0|10|Und Josua kehrte um zu derselben Zeit und nahm Hazor ein und schlug seinen König mit dem Schwerte; Hazor war nämlich vor Zeiten die Hauptstadt aller dieser Königreiche.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.11|AT|6|Josua|11||0|11|Und sie schlugen alles Lebende, das darin war, mit der Schärfe des Schwertes, indem sie den Bann vollstreckten - nichts blieb übrig, was Atem hatte -, Hazor aber verbrannte er.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.12|AT|6|Josua|11||0|12|Auch alle Städte dieser Könige nahm Josua ein samt den Königen und schlug sie mit der Schärfe des Schwertes, indem er an ihnen den Bann vollstreckte, wie Mose, der Knecht des Herrn, geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.13|AT|6|Josua|11||0|13|Nur alle die Städte, die auf ihrem Hügel standen, verbrannte Israel nicht, ausgenommen Hazor; das allein verbrannte Josua.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.14|AT|6|Josua|11||0|14|Und alle Beute dieser Städte und das Vieh nahm Israel für sich; nur die Menschen alle schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes bis zur Vernichtung; nichts Lebendes liessen sie übrig.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.15|AT|6|Josua|11||0|15|Wie der Herr seinem Knecht Mose geboten hatte, so hatte Mose Josua geboten, und so tat Josua; nichts unterliess er von allem, was der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.16|AT|6|Josua|11||0|16|Also nahm Josua dieses ganze Land ein: das Gebirge und das ganze Südland und das ganze Land Gosen und die Niederung und die Araba und das Gebirge Israels mit seiner Niederung,|ZUE1931|Public Domain JOS.11.17|AT|6|Josua|11||0|17|von dem kahlen Gebirge, welches ansteigt gegen Seir, bis nach Baal-Gad im Tal des Libanon am Fuss des Hermongebirges. Und alle ihre Könige nahm er gefangen und erschlug sie.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.18|AT|6|Josua|11||0|18|Lange Zeit führte Josua Krieg mit allen diesen Königen.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.19|AT|6|Josua|11||0|19|Da war keine Stadt, die sich friedlich mit Israel verglich, ausgenommen die Hewiter, die zu Gibeon wohnten; alles nahmen sie im Kampfe.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.20|AT|6|Josua|11||0|20|Denn vom Herrn kam die Verstockung ihres Herzens, dass sie den Krieg mit Israel wollten, - auf dass man an ihnen den Bann vollstrecke und ihnen keine Gnade widerfahre, dass sie vielmehr vertilgt würden, wie der Herr dem Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.21|AT|6|Josua|11||0|21|Und Josua kam zu jener Zeit und rottete die Enakiter aus von dem Gebirge, von Hebron, von Debir, von Anab, von dem ganzen Gebirge Juda und von dem ganzen Gebirge Israels; an ihnen wie an ihren Städten vollstreckte Josua den Bann.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.22|AT|6|Josua|11||0|22|Es blieben keine Enakiter übrig im Lande Israels; nur in Gaza, in Gath und in Asdod blieben etliche übrig.|ZUE1931|Public Domain JOS.11.23|AT|6|Josua|11||0|23|Also nahm Josua das ganze Land ein, ganz wie der Herr zu Mose geredet hatte, und gab es Israel zum Erbbesitz, einem jeden Stamme seinen Teil; und das Land hatte Ruhe vom Kriege.|ZUE1931|Public Domain JOS.12.1|AT|6|Josua|12||0|1|DIES aber sind die Könige des Landes, welche die Israeliten schlugen und deren Land sie einnahmen jenseits des Jordan, gegen Sonnenaufgang, von dem Bache Arnon an bis zum Hermongebirge, und die ganze Araba gegen Osten:|ZUE1931|Public Domain JOS.12.2|AT|6|Josua|12||0|2|Sihon, der König der Amoriter, der zu Hesbon wohnte und herrschte von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und über die Mitte des Tales und über halb Gilead bis an den Bach Jabbok, der die Grenze der Ammoniter ist,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.3|AT|6|Josua|12||0|3|und über die Araba bis an den See Kinneroth im Osten und bis an das Meer der Araba, das Salzmeer, im Osten, in der Richtung nach Beth-Jesimoth, und im Süden am Fusse der Abhänge des Pisga;|ZUE1931|Public Domain JOS.12.4|AT|6|Josua|12||0|4|dazu das Gebiet des Königs Og von Basan, der noch von den Rephaitern übriggeblieben war und zu Astharoth und Edrei wohnte|ZUE1931|Public Domain JOS.12.5|AT|6|Josua|12||0|5|und der über das Hermongebirge und über Salcha herrschte und über ganz Basan bis an das Gebiet der Gesuriter und Maachathiter und über halb Gilead bis an das Gebiet Sihons, des Königs von Hesbon.|ZUE1931|Public Domain JOS.12.6|AT|6|Josua|12||0|6|Mose, der Knecht des Herrn, und die Israeliten hatten sie geschlagen. Und Mose, der Knecht des Herrn, hatte das Land den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse zum Besitz gegeben.|ZUE1931|Public Domain JOS.12.7|AT|6|Josua|12||0|7|Dies aber sind die Könige des Landes, die von Josua und den Israeliten auf der andern Seite des Jordan im Westen geschlagen wurden, von Baal-Gad im Tal des Libanon bis an das kahle Gebirge, welches ansteigt gegen Seir. Und Josua gab es den Stämmen Israels zum Besitz, einem jeden seinen Teil,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.8|AT|6|Josua|12||0|8|auf dem Gebirge, in der Niederung, in der Araba, an den Abhängen, in der Wüste und im Südland, das Land der Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Hewiter und Jebusiter:|ZUE1931|Public Domain JOS.12.9|AT|6|Josua|12||0|9|der König von Jericho, der König von Ai, das seitwärts von Bethel liegt,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.10|AT|6|Josua|12||0|10|der König von Jerusalem, der König von Hebron,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.11|AT|6|Josua|12||0|11|der König von Jarmuth, der König von Lachis,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.12|AT|6|Josua|12||0|12|der König von Eglon, der König von Geser,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.13|AT|6|Josua|12||0|13|der König von Debir, der König von Geder,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.14|AT|6|Josua|12||0|14|der König von Horma, der König von Arad,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.15|AT|6|Josua|12||0|15|der König von Libna, der König von Adullam,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.16|AT|6|Josua|12||0|16|der König von Makkeda, der König von Bethel,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.17|AT|6|Josua|12||0|17|der König von Thappuah, der König von Hepher,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.18|AT|6|Josua|12||0|18|der König von Aphek, der König von Saron,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.19|AT|6|Josua|12||0|19|der König von Madon, der König von Hazor,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.20|AT|6|Josua|12||0|20|der König von Simron-Meron, der König von Achsaph,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.21|AT|6|Josua|12||0|21|der König von Thaanach, der König von Megiddo,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.22|AT|6|Josua|12||0|22|der König von Kedes, der König von Jokneam am Karmel,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.23|AT|6|Josua|12||0|23|der König von Dor im Hügelland von Dor, der König von Gojim in Galiläa,|ZUE1931|Public Domain JOS.12.24|AT|6|Josua|12||0|24|der König von Thirza - im ganzen 31 Könige.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.1|AT|6|Josua|13||0|1|ALS Josua alt und hochbetagt war, sprach der Herr zu ihm: Du bist nun alt und hochbetagt; doch bleibt noch sehr viel Land einzunehmen.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.2|AT|6|Josua|13||0|2|Dies ist das Land, das noch übriggeblieben ist: alle Kreise der Philister und ganz Gesur,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.3|AT|6|Josua|13||0|3|vom Sihor an, der östlich von Ägypten fliesst, bis zur nördlichen Grenze von Ekron - das wird zu den Kanaanitern gerechnet -, die fünf Fürsten der Philister: der von Gaza, der von Asdod, der von Askalon, der von Gath, der von Ekron, ferner die Awiter|ZUE1931|Public Domain JOS.13.4|AT|6|Josua|13||0|4|im Süden, das ganze Land der Kanaaniter und Meara, das den Sidoniern gehört, bis Aphek, bis zum Gebiet der Amoriter;|ZUE1931|Public Domain JOS.13.5|AT|6|Josua|13||0|5|dazu das Land der Gibliter und der ganze Libanon gegen Aufgang der Sonne, von Baal-Gad am Fusse des Hermongebirges bis nach Hamath,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.6|AT|6|Josua|13||0|6|alle, die auf dem Gebirge wohnen, vom Libanon an bis Misrephoth-Maim, alle Sidonier - ich will sie vor Israel vertreiben; nur verlose ihr Gebiet als Erbbesitz an Israel, wie ich dir geboten habe.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.7|AT|6|Josua|13||0|7|So verteile nun dieses Land als Erbbesitz unter die neun Stämme und den halben Stamm Manasse.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.8|AT|6|Josua|13||0|8|Mit ihm haben die Rubeniten und Gaditen ihren Erbbesitz empfangen, den ihnen Mose jenseits des Jordan im Osten gab - so wie ihn Mose, der Knecht des Herrn, ihnen gegeben:|ZUE1931|Public Domain JOS.13.9|AT|6|Josua|13||0|9|von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und der Stadt, die in der Mitte des Tales ist, und die ganze Ebene, von Medeba bis Dibon,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.10|AT|6|Josua|13||0|10|und alle Städte Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Hesbon regierte, bis zum Gebiet der Ammoniter;|ZUE1931|Public Domain JOS.13.11|AT|6|Josua|13||0|11|dazu Gilead und das Gebiet der Gesuriter und Maachathiter und das ganze Hermongebirge und ganz Basan bis nach Salcha,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.12|AT|6|Josua|13||0|12|das ganze Reich des Og in Basan, der zu Astharoth und Edrei regierte; der war noch übriggeblieben von dem Rest der Rephaiter. Mose aber hatte jene geschlagen und vertrieben.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.13|AT|6|Josua|13||0|13|Doch vertrieb Israel die Gesuriter und Maachathiter nicht, und so blieben Gesur und Maachath inmitten Israels wohnen bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.14|AT|6|Josua|13||0|14|Nur dem Stamme der Leviten gab Mose keinen Erbbesitz; der Herr, der Gott Israels, er ist ihr Erbbesitz, wie er ihnen verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.15|AT|6|Josua|13||0|15|Und Mose gab dem Stamme Ruben seinen Anteil, jedem Geschlechte für sich.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.16|AT|6|Josua|13||0|16|Und es ward ihnen das Gebiet von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und der Stadt mitten im Tale; ferner die ganze Ebene bis Medeba,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.17|AT|6|Josua|13||0|17|Hesbon und alle seine Ortschaften, die in der Ebene liegen: Dibon, Bamoth-Baal und Beth-Baal-Meon,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.18|AT|6|Josua|13||0|18|Jahza, Kedemoth und Mephaat,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.19|AT|6|Josua|13||0|19|Kirjathaim, Sibma, Zereth-Hassahar auf dem Berge der Talebene,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.20|AT|6|Josua|13||0|20|Beth-Peor, die Abhänge des Pisga und Beth-Jesimoth|ZUE1931|Public Domain JOS.13.21|AT|6|Josua|13||0|21|und alle Städte auf der Ebene und das ganze Reich Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Hesbon regierte, den Mose schlug samt den Midianiterfürsten Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, den Fürsten des Königs Sihon, die im Lande wohnten.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.22|AT|6|Josua|13||0|22|Auch den Wahrsager Bileam, den Sohn Beors, töteten die Israeliten mit dem Schwerte, zu den Erschlagenen hinzu.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.23|AT|6|Josua|13||0|23|Und die Grenze der Rubeniten war der Jordan und sein Gestade. Das ist der Erbbesitz der Rubeniten, auf die einzelnen Geschlechter verteilt, die Ortschaften und ihre Gehöfte.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.24|AT|6|Josua|13||0|24|Und Mose gab dem Stamme Gad seinen Anteil, jedem Geschlecht für sich,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.25|AT|6|Josua|13||0|25|und es ward ihnen folgendes Gebiet: Jaeser und alle Städte in Gilead und das halbe Land der Ammoniter bis nach Aroer, welches östlich von Rabba liegt,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.26|AT|6|Josua|13||0|26|und von Hesbon bis nach Ramath-Mizpe und Betonim, und von Mahanaim bis zum Gebiet von Debir,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.27|AT|6|Josua|13||0|27|im Tal aber Beth-Haram, Beth-Nimra, Sukkoth und Zaphon, der Rest des Reiches Sihons, des Königs von Hesbon, der Jordan und sein Gestade, bis an das Ende des Sees Kinnereth, jenseits des Jordan, ostwärts.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.28|AT|6|Josua|13||0|28|Das ist der Erbbesitz der Gaditen, auf die einzelnen Geschlechter verteilt, die Ortschaften und ihre Gehöfte.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.29|AT|6|Josua|13||0|29|Und Mose gab dem halben Stamm Manasse seinen Anteil, jedem Geschlecht für sich.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.30|AT|6|Josua|13||0|30|Ihr Gebiet war: ganz Basan von Mahanaim an, das ganze Reich des Königs Og von Basan, und alle Zeltdörfer Jairs, die in Basan liegen, sechzig Ortschaften,|ZUE1931|Public Domain JOS.13.31|AT|6|Josua|13||0|31|und halb Gilead, Astharoth, Edrei, die Städte des Königreichs des Og in Basan; das fiel an die Nachkommen Machirs, des Sohnes Manasses, an die Hälfte der Machiriten, auf die einzelnen Geschlechter verteilt.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.32|AT|6|Josua|13||0|32|Das sind die Gebiete, die Mose ausgeteilt hat in den Gefilden Moabs, jenseits des Jordan, gegenüber Jericho im Osten.|ZUE1931|Public Domain JOS.13.33|AT|6|Josua|13||0|33|Dem Stamme Levi aber hat Mose keinen Erbbesitz gegeben; denn der Herr, der Gott Israels, er ist ihr Erbbesitz, wie er ihnen verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.1|AT|6|Josua|14||0|1|DIES aber sind die Gebiete, welche die Israeliten im Lande Kanaan erhielten, die ihnen der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Stammeshäupter Israels zuteilten.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.2|AT|6|Josua|14||0|2|Durchs Los teilten sie ihnen den Erbbesitz zu, wie der Herr durch Mose geboten hatte, den neuneinhalb Stämmen zu geben.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.3|AT|6|Josua|14||0|3|Denn den zweieinhalb Stämmen hatte Mose ihren Erbbesitz jenseits des Jordan gegeben. Den Leviten aber hatte er keinen Erbbesitz unter ihnen gegeben.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.4|AT|6|Josua|14||0|4|Denn die Nachkommen Josephs bildeten zwei Stämme, Manasse und Ephraim; und so gaben sie den Leviten keinen Gebietsteil im Lande, sondern nur Ortschaften, darin zu wohnen, und deren Weideplätze für ihr Vieh und ihre Habe.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.5|AT|6|Josua|14||0|5|Wie der Herr dem Mose geboten hatte, so taten die Israeliten und verteilten das Land.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.6|AT|6|Josua|14||0|6|Da traten die vom Stamme Juda in Gilgal vor Josua, und der Kenisiter Kaleb, der Sohn Jephunnes, sprach zu ihm: Du weisst, was der Herr zu Mose, dem Manne Gottes, meinet- und deinethalben in Kades-Barnea gesagt hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.7|AT|6|Josua|14||0|7|Ich war vierzig Jahre alt, als mich Mose, der Knecht des Herrn, von Kades-Barnea aussandte, das Land auszukundschaften, und ich brachte ihm Bericht, so gut, als ich es wusste.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.8|AT|6|Josua|14||0|8|Aber meine Brüder, die mit mir hinaufgezogen waren, machten dem Volk das Herz verzagt, während ich unwandelbar zum Herrn, meinem Gott, hielt.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.9|AT|6|Josua|14||0|9|Da schwur Mose an demselben Tage: Fürwahr, das Land, das dein Fuss betreten hat, soll dein und deiner Kinder Erbbesitz sein für alle Zeiten, weil du unwandelbar zum Herrn, meinem Gott, gehalten hast.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.10|AT|6|Josua|14||0|10|Und nun, siehe, hat der Herr nach seiner Verheissung mich seit der Zeit, da er zu Mose dieses sprach, diese 45 Jahre leben lassen, in deren Verlauf Israel durch die Wüste zog; so bin ich denn heute 85 Jahre alt.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.11|AT|6|Josua|14||0|11|Noch heute bin ich so stark wie an dem Tage, als mich Mose aussandte; wie damals, so habe ich auch jetzt noch die Kraft, zu streiten und aus und ein zu ziehen.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.12|AT|6|Josua|14||0|12|So gib mir nun dieses Gebirge, von dem der Herr geredet hat an jenem Tage; denn du hörtest selbst an jenem Tage, dass es dort Enakiter gibt und grosse, feste Städte. Vielleicht ist der Herr mit mir, dass ich sie vertreibe, wie der Herr geredet hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.13|AT|6|Josua|14||0|13|Da segnete Josua Kaleb, den Sohn Jephunnes, und gab ihm Hebron zum Erbbesitz.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.14|AT|6|Josua|14||0|14|Daher ward Hebron der Erbbesitz des Kenisiters Kaleb, des Sohnes Jephunnes, bis auf diesen Tag, weil er unwandelbar zum Herrn, dem Gott Israels, gehalten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.14.15|AT|6|Josua|14||0|15|Hebron aber hiess vor Zeiten Stadt des Arba; der war der grösste Mann unter den Enakitern. Und das Land hatte Ruhe vom Kriege.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.1|AT|6|Josua|15||0|1|UND das Los des Stammes Juda, auf die einzelnen Geschlechter verteilt, lag in der Richtung des Gebietes von Edom, der Wüste Zin, gegen Mittag, im äussersten Süden.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.2|AT|6|Josua|15||0|2|Und ihre Südgrenze lief vom Ende des Salzmeeres aus, von der Zunge des Meeres, die südwärts geht,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.3|AT|6|Josua|15||0|3|und sie läuft bis südlich vom Skorpionensteig, dann hinüber nach Zin und südlich von Kades-Barnea hinauf, dann an Hezron vorbei nach Addar hinauf und biegt um gegen Karka.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.4|AT|6|Josua|15||0|4|Dann geht sie hinüber nach Azmon, läuft weiter an den Bach Ägyptens und endet am Meer. Das sei eure Südgrenze.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.5|AT|6|Josua|15||0|5|Die Grenze gegen Osten aber ist das Salzmeer bis zur Mündung des Jordan, und die Grenze nach der Nordseite hin geht aus von der Zunge des Meeres, von der Mündung des Jordan;|ZUE1931|Public Domain JOS.15.6|AT|6|Josua|15||0|6|dann zieht sie sich hinauf nach Beth-Hogla und läuft nördlich von Beth-Araba hin und hinauf zum Stein Bohans, des Sohnes Rubens.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.7|AT|6|Josua|15||0|7|Dann steigt die Grenze aus dem Tal Achor gegen Debir an und wendet sich nordwärts gegen Gilgal, welches dem Steig von Adummim gegenüberliegt, der südlich vom Bache ist; dann läuft sie hinüber zu dem Wasser von En-Semes und weiter bis zur Walkerquelle.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.8|AT|6|Josua|15||0|8|Dann steigt die Grenze an ins Tal Ben-Hinnom, südlich von der Berglehne der Jebusiter - das ist Jerusalem -; dann steigt sie auf die Spitze des Berges, der westlich vom Tal Hinnom, am Nordende der Talebene Rephaim liegt.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.9|AT|6|Josua|15||0|9|Dann biegt die Grenze von der Spitze des Berges um zu der Quelle Me-Nephthoah und setzt sich fort bis zu den Ortschaften des Berges Ephron und biegt um nach Baala - das ist Kirjath-Jearim.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.10|AT|6|Josua|15||0|10|Von Baala wendet sich die Grenze westwärts nach dem Gebirge Seir und zieht sich weiter nach dem Nordabhang des Gebirges Jearim - das ist Chesalon -; dann senkt sie sich gegen Beth-Semes und setzt sich fort nach Thimna.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.11|AT|6|Josua|15||0|11|Dann geht die Grenze weiter an den Nordabhang von Ekron und biegt um nach Sikron; dann läuft sie weiter zum Berg Baala, setzt sich fort bis Jabneel und endet am Meer.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.12|AT|6|Josua|15||0|12|Die Grenze gegen Westen aber ist das grosse Meer und sein Gestade. Das ist die Grenze des Stammes Juda, seiner einzelnen Geschlechter, ringsum.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.13|AT|6|Josua|15||0|13|Kaleb aber, dem Sohne Jephunnes, gab er Anteil im Stammgebiete Judas nach dem Befehle des Herrn an Josua, nämlich die Stadt Arbas, des Vaters Enaks - das ist Hebron.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.14|AT|6|Josua|15||0|14|Und Kaleb vertrieb daraus die drei Söhne Enaks, Sesai, Ahiman und Thalmai, die Enakskinder,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.15|AT|6|Josua|15||0|15|und zog von da hinauf gegen die Bewohner von Debir. Debir aber hiess vor Zeiten Kirjath-Sepher.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.16|AT|6|Josua|15||0|16|Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und einnimmt, dem will ich meine Tochter Achsa zum Weibe geben.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.17|AT|6|Josua|15||0|17|Da nahm es Othniel ein, der Sohn des Kenas, der Bruder Kalebs; und er gab ihm seine Tochter Achsa zum Weibe.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.18|AT|6|Josua|15||0|18|Als sie nun einzog, stiftete er sie auf, von ihrem Vater ein Feld zu fordern. Und sie sprang vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: Was hast du?|ZUE1931|Public Domain JOS.15.19|AT|6|Josua|15||0|19|Sie sprach: Gib mir ein Abschiedsgeschenk; weil du mich nach dem Südland gegeben hast, so gib mir auch Wasserquellen. Da gab er ihr die obern und die untern Quellen.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.20|AT|6|Josua|15||0|20|Das ist der Erbbesitz des Stammes Juda, auf die einzelnen Geschlechter verteilt.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.21|AT|6|Josua|15||0|21|Und die Ortschaften am Rande des Stammes Juda, gegen das Gebiet von Edom hin, im Südland, waren: Kabzeel, Eder, Jagur,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.22|AT|6|Josua|15||0|22|Kina, Dimona, Adada,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.23|AT|6|Josua|15||0|23|Kedes, Hazor, Jithnan,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.24|AT|6|Josua|15||0|24|Siph, Telem, Bealoth,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.25|AT|6|Josua|15||0|25|Hazor-Hadatta, Kerioth-Hezron - das ist Hazor -,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.26|AT|6|Josua|15||0|26|Amam, Sema, Melada,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.27|AT|6|Josua|15||0|27|Hazar-Gadda, Hesmon, Beth-Pelet,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.28|AT|6|Josua|15||0|28|Hazar-Sual, Beerseba und seine Nebenorte,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.29|AT|6|Josua|15||0|29|Baala, Jjim, Ezem,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.30|AT|6|Josua|15||0|30|Eltholad, Chesil, Horma,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.31|AT|6|Josua|15||0|31|Ziklag, Madmanna, Sansanna,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.32|AT|6|Josua|15||0|32|Lebaoth, Silhim und En-Rimmon - insgesamt 29 Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.33|AT|6|Josua|15||0|33|In der Niederung: Esthaol, Zorea, Asna,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.34|AT|6|Josua|15||0|34|Sanoah, En-Gannim, Thappuah, Enam,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.35|AT|6|Josua|15||0|35|Jarmuth, Adullam, Socho, Aseka,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.36|AT|6|Josua|15||0|36|Saaraim, Adithaim, Gedera - vierzehn Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.37|AT|6|Josua|15||0|37|Zenan, Hadasa, Migdal-Gad,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.38|AT|6|Josua|15||0|38|Dilean, Mizpe, Joktheel,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.39|AT|6|Josua|15||0|39|Lachis, Bozkath, Eglon,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.40|AT|6|Josua|15||0|40|Chabbon, Lahmas, Chithlis,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.41|AT|6|Josua|15||0|41|Gederoth, Beth-Dagon, Naama, Makkeda - sechzehn Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.42|AT|6|Josua|15||0|42|Libna, Ether, Asan,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.43|AT|6|Josua|15||0|43|Jiphtah, Asna, Nezib,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.44|AT|6|Josua|15||0|44|Kegila, Achsib, Maresa - neun Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.45|AT|6|Josua|15||0|45|Ekron mit seinen Nebenorten und Gehöften,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.46|AT|6|Josua|15||0|46|von Ekron bis an das Meer alles, was seitlich von den Abhängen liegt, nebst den Gehöften,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.47|AT|6|Josua|15||0|47|Asdod mit seinen Nebenorten und Gehöften, Gaza mit seinen Nebenorten und Gehöften bis an den Bach Ägyptens, und das grosse Meer bildet die Grenze.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.48|AT|6|Josua|15||0|48|Auf dem Gebirge: Samir, Jattir, Socho,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.49|AT|6|Josua|15||0|49|Danna, Kirjath-Sanna - das ist Debir -,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.50|AT|6|Josua|15||0|50|Anab, Esthemo, Anim,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.51|AT|6|Josua|15||0|51|Gosen, Holon, Gilo - elf Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.52|AT|6|Josua|15||0|52|Arab, Duma, Esean,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.53|AT|6|Josua|15||0|53|Janum, Beth-Thappuah, Apheka,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.54|AT|6|Josua|15||0|54|Humta, Kirjath-Arba - das ist Hebron -, Zior - neun Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.55|AT|6|Josua|15||0|55|Maon, Karmel, Siph, Jutta,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.56|AT|6|Josua|15||0|56|Jisreel, Jokdeam, Sanoah,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.57|AT|6|Josua|15||0|57|Kain, Gibea, Thimna - zehn Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.58|AT|6|Josua|15||0|58|Halhul, Beth-Zur, Gedor,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.59|AT|6|Josua|15||0|59|Maarath, Beth-Anoth und Elthekon - sechs Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.60|AT|6|Josua|15||0|60|Kirjath-Baal - das ist Kirjath-Jearim - und Rabba - zwei Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.61|AT|6|Josua|15||0|61|In der Wüste: Beth-Araba, Middin, Sechacha,|ZUE1931|Public Domain JOS.15.62|AT|6|Josua|15||0|62|Nibsan und die Salzstadt und Engedi - sechs Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.15.63|AT|6|Josua|15||0|63|Die Jebusiter aber, welche Jerusalem bewohnten, konnte Juda nicht vertreiben. Und so blieben die Jebusiter in Jerusalem neben Juda wohnen bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.16.1|AT|6|Josua|16||0|1|UND das Los fiel den Nachkommen Josephs zu: vom Jordan bei Jericho an, östlich vom Wasser Jerichos, hinauf durch die Wüste, von Jericho an auf das Gebirge nach Bethel.|ZUE1931|Public Domain JOS.16.2|AT|6|Josua|16||0|2|Von Bethel geht die Grenze weiter nach Lus und dann hinüber zum Gebiet der Architer nach Ataroth|ZUE1931|Public Domain JOS.16.3|AT|6|Josua|16||0|3|und steigt westwärts hinab zum Gebiet der Japhlethiter bis zum Gebiet von Unter-Beth-Horon und bis nach Geser und endet am Meer.|ZUE1931|Public Domain JOS.16.4|AT|6|Josua|16||0|4|so erhielten die Söhne Josephs, Manasse und Ephraim, Erbbesitz.|ZUE1931|Public Domain JOS.16.5|AT|6|Josua|16||0|5|Dies aber war das Gebiet der Ephraimiten, ihrer einzelnen Geschlechter: die Grenze ihres Erbbesitzes geht ostwärts über Ateroth-Addar nach Ober-Beth-Horon.|ZUE1931|Public Domain JOS.16.6|AT|6|Josua|16||0|6|Dann läuft sie weiter bis ans Meer, Michmethath im Norden; dann wendet sie sich ostwärts nach Thaanath-Silo und geht daran vorbei östlich nach Janoah;|ZUE1931|Public Domain JOS.16.7|AT|6|Josua|16||0|7|von Janoah senkt sie sich nach Ataroth und Naarath, berührt dann Jericho und endet am Jordan.|ZUE1931|Public Domain JOS.16.8|AT|6|Josua|16||0|8|Von Thappuah aus läuft die Grenze westwärts an den Bach Kana und endet am Meer. Das ist der Erbbesitz des Stammes Ephraim, auf die einzelnen Geschlechter verteilt;|ZUE1931|Public Domain JOS.16.9|AT|6|Josua|16||0|9|dazu die Ortschaften der Ephraimiten, welche abgesondert mitten in dem Erbbesitz der Manassiten lagen, alle Ortschaften samt ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.16.10|AT|6|Josua|16||0|10|Sie vertrieben aber die Kanaaniter nicht, die in Geser wohnten. Und so blieben die Kanaaniter inmitten Ephraims wohnen bis auf diesen Tag und wurden fronpflichtig.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.1|AT|6|Josua|17||0|1|Dann fiel das Los für den Stamm Manasse; denn der ist der Erstgeborne Josephs. Machir, dem Erstgebornen Manasses, dem Vater Gileads, ward Gilead und Basan zuteil, weil er ein streitbarer Mann war.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.2|AT|6|Josua|17||0|2|Auch unter den übrigen Nachkommen Manasses fiel jedem Geschlecht sein Los zu, den Nachkommen Abiesers, Heleks, Asriels, Sechems, Hephers und Semidas. Das sind die Nachkommen männlichen Stammes von Manasse, dem Sohne Josephs, ihre einzelnen Geschlechter.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.3|AT|6|Josua|17||0|3|Aber Zelophhad, der Sohn Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter; sie hiessen Mahla, Noa, Hogla, Milka und Thirza.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.4|AT|6|Josua|17||0|4|Diese traten vor den Priester Eleasar und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die Vorsteher und sprachen: Der Herr hat Mose geboten, dass er uns unter unsern Brüdern Erbbesitz gebe. Da gab er ihnen Erbbesitz unter den Brüdern ihres Vaters nach dem Befehl des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.5|AT|6|Josua|17||0|5|So fielen auf Manasse zehn Teile ausser dem Lande Gilead und Basan jenseits des Jordan.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.6|AT|6|Josua|17||0|6|Denn die Nachkommen weiblichen Stammes von Manasse erhielten Erbbesitz unter denen männlichen Stammes. Das Land Gilead aber ward den andern Nachkommen Manasses zuteil.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.7|AT|6|Josua|17||0|7|Es lief aber die Grenze Manasses von Asser nach Michmethath, das östlich von Sichem liegt. Dann geht sie südwärts zu den Bewohnern von EnThappuah.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.8|AT|6|Josua|17||0|8|Denn das Land Thappuah ward Manasse zuteil, Thappuah aber an der Grenze Manasses den Ephraimiten.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.9|AT|6|Josua|17||0|9|Dann senkt sich die Grenze zum Bache Kana, südwärts vom Bache. Diese Ortschaften gehören zu Ephraim mitten unter den Ortschaften Manasses. Aber die Grenze von Manasse verläuft nördlich vom Bache und endet am Meer.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.10|AT|6|Josua|17||0|10|Gegen Süden gehört das Land zu Ephraim und gegen Norden zu Manasse, und das Meer ist seine Grenze; an Asser aber stossen sie im Norden und an Issaschar im Osten.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.11|AT|6|Josua|17||0|11|Es fielen aber an Manasse in Issaschar und Asser: Bethsean und seine Nebenorte, Jibleam und seine Nebenorte, die Bewohner von Dor und seinen Nebenorten, die Bewohner von En-Dor und seinen Nebenorten, die Bewohner von Thaanach und seinen Nebenorten und die Bewohner von Megiddo und seinen Nebenorten, die drei Höhenzüge.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.12|AT|6|Josua|17||0|12|Aber die Manassiten konnten diese Städte nicht einnehmen, und so gelang es den Kanaanitern, in diesem Lande wohnen zu bleiben.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.13|AT|6|Josua|17||0|13|Als aber die Israeliten erstarkt waren, machten sie die Kanaaniter fronpflichtig; doch vertreiben konnten sie dieselben nicht.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.14|AT|6|Josua|17||0|14|Da sprachen die Nachkommen Josephs zu Josua: Warum hast du uns als Erbbesitz nur ein Los und ein Teil gegeben, wo wir doch ein grosses Volk sind, da uns der Herr bisher gesegnet hat?|ZUE1931|Public Domain JOS.17.15|AT|6|Josua|17||0|15|Da sprach Josua zu ihnen: Wenn ihr ein grosses Volk seid, so zieht hinauf ins Waldland und rodet daselbst im Lande der Pheresiter und Rephaiter, weil euch das Gebirge Ephraim zu enge ist.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.16|AT|6|Josua|17||0|16|Da sprachen die vom Stamme Joseph: Das Gebirge reicht nicht für uns; alle Kanaaniter aber, die in der Ebene wohnen, haben eiserne Wagen, die in Bethsean und seinen Nebenorten und die in der Ebene Jesreel.|ZUE1931|Public Domain JOS.17.17|AT|6|Josua|17||0|17|Da sprach Josua zum Hause Joseph, zu Ephraim und Manasse: Du bist ein grosses Volk und hast grosse Kraft. Du sollst nicht nur ein Los haben,|ZUE1931|Public Domain JOS.17.18|AT|6|Josua|17||0|18|sondern Bergland soll dir zufallen; wenn es Wald ist, so rode ihn aus, und es sollen seine Ausläufer dein sein. Denn du wirst die Kanaaniter vertreiben, obschon sie eiserne Wagen haben und stark sind.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.1|AT|6|Josua|18||0|1|UND die ganze Gemeinde der Israeliten versammelte sich zu Silo und richtete daselbst das heilige Zelt auf, nachdem das Land ihnen unterworfen war.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.2|AT|6|Josua|18||0|2|Es waren aber unter den Israeliten noch sieben Stämme übrig, deren Erbbesitz nicht verteilt war.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.3|AT|6|Josua|18||0|3|Und Josua sprach zu den Israeliten: Wie lange wollt ihr so lässig sein, dass ihr nicht hingeht, das Land einzunehmen, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gegeben hat?|ZUE1931|Public Domain JOS.18.4|AT|6|Josua|18||0|4|Stellt aus jedem Stamme drei Männer, so will ich sie senden, dass sie sich aufmachen und im Lande umherziehen und es entsprechend ihrem Erbbesitz aufzeichnen und dann wieder zu mir kommen.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.5|AT|6|Josua|18||0|5|Alsdann teilt es unter euch in sieben Teile. Juda bleibt auf seinem Gebiet im Süden, und das Haus Joseph bleibt auf seinem Gebiet im Norden;|ZUE1931|Public Domain JOS.18.6|AT|6|Josua|18||0|6|ihr aber macht eine Aufzeichnung des Landes in sieben Teilen und bringt sie dann zu mir hierher, so will ich euch das Los werfen hier vor dem Herrn, unserm Gotte.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.7|AT|6|Josua|18||0|7|Denn die Leviten haben keinen Anteil unter euch, sondern das Priestertum des Herrn ist ihr Erbbesitz. Gad aber und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben jenseits des Jordan im Osten ihren Erbbesitz erhalten, den ihnen Mose, der Knecht des Herrn, gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.8|AT|6|Josua|18||0|8|Da machten sich die Männer auf den Weg, und Josua gebot ihnen, als sie auszogen, um das Land aufzuzeichnen: Gehet hin, ziehet im Lande umher und zeichnet es auf und kommt dann wieder zu mir, so will ich euch hier vor dem Herrn zu Silo das Los werfen.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.9|AT|6|Josua|18||0|9|Also gingen die Männer hin und durchzogen das Land und zeichneten es Stadt für Stadt in sieben Teilen in einer Schrift auf, und diese brachten sie zu Josua ins Lager nach Silo.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.10|AT|6|Josua|18||0|10|Da warf ihnen Josua das Los zu Silo vor dem Herrn, und er verteilte daselbst das Land unter die Israeliten, einem jeden sein Teil.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.11|AT|6|Josua|18||0|11|Und es kam heraus das Los des Stammes Benjamin, seiner einzelnen Geschlechter, und das Gebiet seines Loses kam zwischen Juda und Joseph zu liegen.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.12|AT|6|Josua|18||0|12|Und ihre Grenze auf der Nordseite fängt am Jordan an; dann zieht sie sich hinauf nördlich von dem Bergvorsprung bei Jericho und westwärts auf das Gebirge hinauf und endet in der Wüste von Beth-Awen;|ZUE1931|Public Domain JOS.18.13|AT|6|Josua|18||0|13|von da zieht sich die Grenze nach Lus hinüber, südlich der Berglehne bei Lus - das ist Bethel -; dann senkt sie sich nach Ateroth-Addar gegen den Berg, der südlich von Unter-Beth-Horon liegt.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.14|AT|6|Josua|18||0|14|Dann biegt die Grenze um und wendet sich auf der Westseite gegen Süden von dem Berg an, der südlich von Beth-Horon liegt, und endet gegen Kirjath-Baal hin - das ist Kirjath-Jearim, eine Stadt in Juda. Das ist die Westseite.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.15|AT|6|Josua|18||0|15|Aber die Südseite beginnt am Ende von Kirjath-Jearim, und die Grenze zieht sich bis zur Quelle Me-Nephthoah;|ZUE1931|Public Domain JOS.18.16|AT|6|Josua|18||0|16|dann senkt sie sich an das Ende des Berges, der herwärts vom Tale Ben-Hinnom am Nordende des Tales Rephaim liegt, senkt sich ins Tal Hinnom südlich von der Berglehne der Jebusiter und kommt hinab zur Walkerquelle.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.17|AT|6|Josua|18||0|17|Dann biegt sie um nach Norden und setzt sich fort bis En-Semes und weiter gegen Geliloth hin, das dem Steig von Adummim gegenüberliegt, und senkt sich zum Stein Bohans, des Sohnes Rubens.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.18|AT|6|Josua|18||0|18|Dann zieht sie sich hinüber nördlich der Berglehne von Beth-Araba und senkt sich in die Araba.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.19|AT|6|Josua|18||0|19|Dann geht die Grenze hinüber nördlich von der Berglehne von Beth-Hogla und endet an der Nordzunge des Salzmeeres, am Südende des Jordan.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.20|AT|6|Josua|18||0|20|Der Jordan aber begrenzt es auf der Ostseite. Das ist der Erbbesitz der Benjaminiten, ihrer einzelnen Geschlechter, nach seinen Grenzen ringsum.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.21|AT|6|Josua|18||0|21|Die Städte des Stammes Benjamin aber, seiner einzelnen Geschlechter, sind: Jericho, Beth-Hogla, Emek-Keziz,|ZUE1931|Public Domain JOS.18.22|AT|6|Josua|18||0|22|Beth-Araba, Zemaraim, Bethel,|ZUE1931|Public Domain JOS.18.23|AT|6|Josua|18||0|23|Awim, Para, Ophra,|ZUE1931|Public Domain JOS.18.24|AT|6|Josua|18||0|24|Kephar-Ammoni, Ophni und Geba - zwölf Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.18.25|AT|6|Josua|18||0|25|Gibeon, Rama, Beeroth,|ZUE1931|Public Domain JOS.18.26|AT|6|Josua|18||0|26|Mizpe, Kephira, Moza,|ZUE1931|Public Domain JOS.18.27|AT|6|Josua|18||0|27|Rekem, Jirpeel, Tharala,|ZUE1931|Public Domain JOS.18.28|AT|6|Josua|18||0|28|Zela, Eleph und Jebus - das ist Jerusalem -, Gibeath und Kirjath - vierzehn Ortschaften mit ihren Gehöften. Das ist der Erbbesitz der Benjaminiten, ihrer einzelnen Geschlechter.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.1|AT|6|Josua|19||0|1|Das zweite Los aber kam heraus für Simeon, den Stamm der Simeoniten, seine einzelnen Geschlechter, und ihr Erbbesitz lag inmitten des Erbbesitzes von Juda.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.2|AT|6|Josua|19||0|2|Ihnen fiel als Erbbesitz zu: Beerseba, Molada,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.3|AT|6|Josua|19||0|3|Hazar-Sual, Bala, Ezem,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.4|AT|6|Josua|19||0|4|Eltholad, Bethul, Horma,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.5|AT|6|Josua|19||0|5|Ziklag, Beth-Hammarkaboth, Hazar-Susa,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.6|AT|6|Josua|19||0|6|Beth-Lebaoth und Saruhen - dreizehn Ortschaften mit ihren Gehöften,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.7|AT|6|Josua|19||0|7|En-Rimmon, Thochen, Ether und Asan - vier Ortschaften mit ihren Gehöften,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.8|AT|6|Josua|19||0|8|dazu alle Gehöfte, die rings um diese Ortschaften liegen bis nach Baalath-Beer, dem Rama des Südlandes. Das ist der Erbbesitz des Stammes Simeon, seiner einzelnen Geschlechter.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.9|AT|6|Josua|19||0|9|Der Erbbesitz der Simeoniten ist von dem Anteil Judas genommen. Denn der Erbbesitz des Stammes Juda war zu gross für ihn, und so erhielten die Simeoniten Erbbesitz inmitten Judas.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.10|AT|6|Josua|19||0|10|Das dritte Los kam heraus für Sebulon, seine einzelnen Geschlechter. Und die Grenze ihres Erbbesitzes reichte bis Sarid.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.11|AT|6|Josua|19||0|11|Dann steigt ihre Grenze westwärts an gegen Marala, berührt Dabbeseth und stösst an den Bach, der herwärts von Jokneam fliesst.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.12|AT|6|Josua|19||0|12|Von Sarid ostwärts aber, gegen Sonnenaufgang, wendet sie sich nach dem Gebiet von Kisloth-Thabor, setzt sich fort nach Daberath und steigt an gegen Japhia.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.13|AT|6|Josua|19||0|13|Von da geht sie ostwärts, gegen Sonnenaufgang, nach Gath-Hepher und Eth-Kazin hinüber, setzt sich fort nach Rimmon und biegt um nach Neha.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.14|AT|6|Josua|19||0|14|Dann wendet sich die Grenze, nördlich von Hannathon, und endet im Tal Jiphthah-El.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.15|AT|6|Josua|19||0|15|-...und Kattath, Nahalal, Simron, Jidala und Bethlehem - zwölf Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.16|AT|6|Josua|19||0|16|Das ist der Erbbesitz Sebulons, seiner einzelnen Geschlechter, diese Ortschaften und ihre Gehöfte.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.17|AT|6|Josua|19||0|17|Für die einzelnen Geschlechter der Nachkommen Issaschars kam das vierte Los heraus.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.18|AT|6|Josua|19||0|18|Und ihr Gebiet umfasste Jesreel, Kesulloth, Sunem,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.19|AT|6|Josua|19||0|19|Hapharaim, Sion, Anaharath,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.20|AT|6|Josua|19||0|20|Rabbith, Kisjon, Ebez,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.21|AT|6|Josua|19||0|21|Remeth, EnGannim, En-Hadda, Beth-Pazzez.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.22|AT|6|Josua|19||0|22|Und die Grenze berührt Thabor, Sahazima, Beth-Semes und endet am Jordan - sechzehn Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.23|AT|6|Josua|19||0|23|Das ist der Erbbesitz der einzelnen Geschlechter des Stammes Issaschar, die Ortschaften und ihre Gehöfte.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.24|AT|6|Josua|19||0|24|Das fünfte Los kam heraus für den Stamm Asser, seine einzelnen Geschlechter,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.25|AT|6|Josua|19||0|25|und ihr Gebiet umfasste: Helkath, Hali, Beten, Achsaph,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.26|AT|6|Josua|19||0|26|Alammelech, Amad, Misal, und stösst westwärts an den Karmel und an den (Fluss) Sihor-Libnath.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.27|AT|6|Josua|19||0|27|Dann wendet sich die Grenze gegen Sonnenaufgang nach Beth-Dagon, berührt Sebulon und das Tal Jiphthah-El im Norden, dann Beth-Emek und Negiel und setzt sich links fort nach Kabul,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.28|AT|6|Josua|19||0|28|Ebron, Rehob, Hammon und Kana bis zu der Hauptstadt Sidon.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.29|AT|6|Josua|19||0|29|Dann wendet sich die Grenze nach Rama und bis zu der festen Stadt Tyrus, hierauf nach Hos und endet am Meer. Mahaleb, Achsib,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.30|AT|6|Josua|19||0|30|Akko, Aphek und Rehob - 22 Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.31|AT|6|Josua|19||0|31|Das ist der Erbbesitz des Stammes Asser, seiner einzelnen Geschlechter, diese Ortschaften und ihre Gehöfte.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.32|AT|6|Josua|19||0|32|Für die einzelnen Geschlechter der Nachkommen Naphthalis kam das sechste Los heraus,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.33|AT|6|Josua|19||0|33|und ihre Grenze lief von Heleph, von der Eiche bei Zaanannim, über Adami-Nekeb und Jabneel bis nach Lakkum und endet am Jordan.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.34|AT|6|Josua|19||0|34|Dann wendet sich die Grenze westwärts nach AsnothThabor, setzt sich von da fort nach Hukkok und stösst an Sebulon im Süden; an Asser aber stösst sie im Westen und an den Jordan im Osten.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.35|AT|6|Josua|19||0|35|Und feste Städte sind: Ziddim, Zer, Hammath, Rakkath, Kinnereth,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.36|AT|6|Josua|19||0|36|Adama, Rama, Hazor,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.37|AT|6|Josua|19||0|37|Kedes, Edrei, En-Hazor,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.38|AT|6|Josua|19||0|38|Jiron, Migdal-El, Horem, Beth-Anath und Beth-Semes - neunzehn Ortschaften mit ihren Gehöften.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.39|AT|6|Josua|19||0|39|Das ist der Erbbesitz des Stammes Naphthali, seiner einzelnen Geschlechter, die Ortschaften und ihre Gehöfte.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.40|AT|6|Josua|19||0|40|Für die einzelnen Geschlechter des Stammes Dan kam das siebente Los heraus,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.41|AT|6|Josua|19||0|41|und das Gebiet ihres Erbbesitzes umfasste: Zora, Esthaol, Ir-Semes,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.42|AT|6|Josua|19||0|42|Saalabbin, Ajalon, Jithla,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.43|AT|6|Josua|19||0|43|Elon, Thimnath, Ekron,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.44|AT|6|Josua|19||0|44|Eltheke, Gibbethon, Baalath,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.45|AT|6|Josua|19||0|45|Jehud, Bene-Barak, Gath-Rimmon,|ZUE1931|Public Domain JOS.19.46|AT|6|Josua|19||0|46|Me-Jarkon, Rakkon, samt dem Gebiet gegen Japho hin.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.47|AT|6|Josua|19||0|47|Aber den Daniten war ihr Gebiet zu eng; so zogen sie denn hinauf und stritten wider Lesem, eroberten und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes, nahmen es in Besitz und liessen sich darin nieder, und sie nannten es Dan nach dem Namen ihres Vaters Dan.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.48|AT|6|Josua|19||0|48|Das ist der Erbbesitz des Stammes Dan, seiner einzelnen Geschlechter, diese Ortschaften und ihre Gehöfte.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.49|AT|6|Josua|19||0|49|Als sie nun das Land nach seinen einzelnen Gebieten ganz verteilt hatten, gaben die Israeliten Josua, dem Sohne Nuns, Erbbesitz in ihrer Mitte.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.50|AT|6|Josua|19||0|50|Nach dem Befehl des Herrn gaben sie ihm die Stadt, die er forderte, nämlich Thimnath-Serah auf dem Gebirge Ephraim; da baute er die Stadt aus und liess sich darin nieder.|ZUE1931|Public Domain JOS.19.51|AT|6|Josua|19||0|51|Das sind die Erbteile, die der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Stammeshäupter Israels durch das Los verteilten in Silo vor dem Herrn, am Eingang des heiligen Zeltes. So vollendeten sie die Verteilung des Landes.|ZUE1931|Public Domain JOS.20.1|AT|6|Josua|20||0|1|UND der Herr redete mit Josua und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOS.20.2|AT|6|Josua|20||0|2|Sage den Israeliten: Bestimmet euch die Freistädte, von denen ich euch durch Mose gesagt habe,|ZUE1931|Public Domain JOS.20.3|AT|6|Josua|20||0|3|dass dahin fliehen möge ein Totschläger, der jemand aus Versehen, unvorsätzlich, erschlägt, damit sie euch als Zuflucht vor dem Bluträcher dienen.|ZUE1931|Public Domain JOS.20.4|AT|6|Josua|20||0|4|Und wer zu einer dieser Städte flieht, der soll am Eingang des Stadttors stehenbleiben und seine Sache vor die Ältesten dieser Stadt bringen; dann sollen sie ihn zu sich in die Stadt nehmen und ihm Platz geben, dass er bei ihnen wohnen kann.|ZUE1931|Public Domain JOS.20.5|AT|6|Josua|20||0|5|Und wenn der Bluträcher ihm nachjagt, sollen sie ihm den Totschläger nicht ausliefern, weil er den andern unvorsätzlich erschlagen hat, ohne dass er ihm zuvor feind war;|ZUE1931|Public Domain JOS.20.6|AT|6|Josua|20||0|6|er soll aber in jener Stadt bleiben, bis er zur Entscheidung vor der Gemeinde gestanden, bis der Hohepriester stirbt, der zu jener Zeit sein wird. Alsdann soll der Totschläger wieder heim in seine Stadt und in sein Haus gehen, in die Stadt, aus der er geflohen ist.|ZUE1931|Public Domain JOS.20.7|AT|6|Josua|20||0|7|Da weihten sie Kedes in Galiläa auf dem Gebirge Naphthali und Sichem auf dem Gebirge Ephraim und Kirjath-Arba - das ist Hebron - auf dem Gebirge Juda.|ZUE1931|Public Domain JOS.20.8|AT|6|Josua|20||0|8|Und jenseits des Jordan, bei Jericho, im Osten, bestimmten sie Bezer in der Wüste, auf der Ebene, aus dem Stamme Ruben und Ramoth in Gilead aus dem Stamme Gad und Golan in Basan aus dem Stamme Manasse.|ZUE1931|Public Domain JOS.20.9|AT|6|Josua|20||0|9|Das waren die Städte, die für alle Israeliten und für die Fremdlinge, welche unter ihnen wohnten, bestimmt wurden, damit jeder, der jemand aus Versehen erschlüge, dahin fliehe und nicht sterbe durch den Bluträcher, ehe er vor der Gemeinde gestanden.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.1|AT|6|Josua|21||0|1|DA traten die Familienhäupter der Leviten zu dem Priester Eleasar und zu Josua, dem Sohne Nuns, und zu den Stammeshäuptern Israels|ZUE1931|Public Domain JOS.21.2|AT|6|Josua|21||0|2|und redeten mit ihnen zu Silo im Lande Kanaan und sprachen: Der Herr hat durch Mose geboten, dass man uns Ortschaften gebe zum Wohnen und deren Weideplätze für unser Vieh.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.3|AT|6|Josua|21||0|3|Da gaben die Israeliten den Leviten von ihrem Erbbesitz nach dem Befehl des Herrn folgende Ortschaften samt ihren Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.4|AT|6|Josua|21||0|4|Und es kam das Los für die Geschlechter der Kahathiter heraus, und es fielen durch das Los unter den Leviten den Nachkommen Aarons, des Priesters, dreizehn Ortschaften zu, von dem Stamme Juda, von dem Stamme Simeon und von dem Stamme Benjamin.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.5|AT|6|Josua|21||0|5|Den übrigen Nachkommen Kahaths fielen durch das Los zehn Ortschaften zu, von den Geschlechtern des Stammes Ephraim, von dem Stamme Dan und von dem halben Stamme Manasse.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.6|AT|6|Josua|21||0|6|Den Nachkommen Gersons fielen durch das Los dreizehn Ortschaften zu, von den Geschlechtern des Stammes Issaschar, von dem Stamme Asser, von dem Stamme Naphthali und von dem halben Stamme Manasse in Basan.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.7|AT|6|Josua|21||0|7|Den Nachkommen Meraris, ihren einzelnen Geschlechtern, fielen zwölf Ortschaften zu, von dem Stamme Ruben, von dem Stamme Gad und von dem Stamme Sebulon.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.8|AT|6|Josua|21||0|8|So gaben die Israeliten den Leviten diese Ortschaften samt ihren Weideplätzen durch das Los, wie der Herr durch Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.9|AT|6|Josua|21||0|9|Im Stamme Juda und im Stamme Simeon gaben sie folgende Ortschaften, die sie mit Namen nannten.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.10|AT|6|Josua|21||0|10|Den Nachkommen Aarons von den Geschlechtern der Kahathiter unter den Leviten - denn auf sie fiel das Los zuerst -|ZUE1931|Public Domain JOS.21.11|AT|6|Josua|21||0|11|gaben sie die Stadt Arbas, des Vaters Enaks - das ist Hebron - auf dem Gebirge Juda und die Weideplätze rings um sie her.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.12|AT|6|Josua|21||0|12|Das Feld der Stadt aber und ihre Gehöfte gaben sie Kaleb, dem Sohne Jephunnes, zum Besitz.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.13|AT|6|Josua|21||0|13|Den Nachkommen Aarons, des Priesters, gaben sie die Freistadt der Totschläger, Hebron und seine Weideplätze, Libna und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.14|AT|6|Josua|21||0|14|Jattir und seine Weideplätze, Esthemoa und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.15|AT|6|Josua|21||0|15|Holon und seine Weideplätze, Debir und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.16|AT|6|Josua|21||0|16|Asan und seine Weideplätze, Jutta und seine Weideplätze, Beth-Semes und seine Weideplätze - neun Ortschaften in diesen zwei Stämmen;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.17|AT|6|Josua|21||0|17|im Stamme Benjamin aber: Gibeon und seine Weideplätze, Geba und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.18|AT|6|Josua|21||0|18|Anathoth und seine Weideplätze, Almon und seine Weideplätze - vier Ortschaften.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.19|AT|6|Josua|21||0|19|Alle Ortschaften der Nachkommen Aarons, der Priester, waren dreizehn samt ihren Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.20|AT|6|Josua|21||0|20|Den Geschlechtern der Nachkommen Kahaths, den übrigen Leviten unter den Nachkommen Kahaths, fielen die Ortschaften ihres Loses im Stamme Ephraim zu.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.21|AT|6|Josua|21||0|21|Und sie gaben ihnen die Freistadt der Totschläger, Sichem und seine Weideplätze auf dem Gebirge Ephraim, Geser und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.22|AT|6|Josua|21||0|22|Kibzaim und seine Weideplätze, Beth-Horon und seine Weideplätze - vier Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.23|AT|6|Josua|21||0|23|im Stamme Dan: Eltheke und seine Weideplätze, Gibbethon und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.24|AT|6|Josua|21||0|24|Ajalon und seine Weideplätze, Gath-Rimmon und seine Weideplätze - vier Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.25|AT|6|Josua|21||0|25|im halben Stamm Manasse: Thaanach und seine Weideplätze, Jibleam und seine Weideplätze - zwei Ortschaften.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.26|AT|6|Josua|21||0|26|Alle Ortschaften für die Geschlechter der übrigen Nachkommen Kahaths waren zehn samt ihren Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.27|AT|6|Josua|21||0|27|Den Nachkommen Gersons aber unter den Geschlechtern der Leviten (gaben sie) im halben Stamm Manasse: die Freistadt der Totschläger, Golan in Basan und seine Weideplätze, Beesthera und seine Weideplätze - zwei Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.28|AT|6|Josua|21||0|28|im Stamme Issaschar: Kisjon und seine Weideplätze, Daberath und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.29|AT|6|Josua|21||0|29|Jarmuth und seine Weideplätze, EnGannim und seine Weideplätze - vier Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.30|AT|6|Josua|21||0|30|im Stamme Asser: Misal und seine Weideplätze, Abdon und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.31|AT|6|Josua|21||0|31|Helkath und seine Weideplätze, Rehob und seine Weideplätze - vier Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.32|AT|6|Josua|21||0|32|im Stamme Naphthali: die Freistadt der Totschläger, Kedes in Galiläa und seine Weideplätze, Hammoth-Dor und seine Weideplätze, Karthan und seine Weideplätze - drei Ortschaften.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.33|AT|6|Josua|21||0|33|Alle Ortschaften der Gersoniter, ihrer einzelnen Geschlechter, waren dreizehn samt ihren Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.34|AT|6|Josua|21||0|34|Den Geschlechtern der Nachkommen Meraris, den übrigen Leviten, (gaben sie) im Stamme Sebulon: Jokneam und seine Weideplätze, Kartha und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.35|AT|6|Josua|21||0|35|Dimna und seine Weideplätze, Nahalal und seine Weideplätze - vier Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.36|AT|6|Josua|21||0|36|im Stamme Ruben: die Freistadt der Totschläger, Bezer und seine Weideplätze, Jahza und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.37|AT|6|Josua|21||0|37|Kedemoth und seine Weideplätze, Mephaath und seine Weideplätze - vier Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.38|AT|6|Josua|21||0|38|im Stamme Gad: die Freistadt der Totschläger, Ramoth in Gilead und seine Weideplätze, Mahanaim und seine Weideplätze,|ZUE1931|Public Domain JOS.21.39|AT|6|Josua|21||0|39|Hesbon und seine Weideplätze, Jaeser und seine Weideplätze - zusammen vier Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain JOS.21.40|AT|6|Josua|21||0|40|alles Ortschaften für die Nachkommen Meraris, ihre einzelnen Geschlechter, die übrig waren unter den Geschlechtern der Leviten; so umfasste ihr Los zwölf Ortschaften.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.41|AT|6|Josua|21||0|41|Also waren inmitten des Besitzes der Israeliten insgesamt 48 Levitenstädte mit ihren Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.42|AT|6|Josua|21||0|42|Es umfassten diese Städte je eine Ortschaft und die Weideplätze rings um sie her. So war es bei allen diesen Ortschaften.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.43|AT|6|Josua|21||0|43|So gab der Herr den Israeliten das ganze Land, wie er es ihren Vätern zugeschworen hatte, und sie nahmen es ein und liessen sich darin nieder.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.44|AT|6|Josua|21||0|44|Und der Herr verschaffte ihnen ringsum Ruhe, ganz wie er ihren Vätern geschworen hatte, und keiner hielt stand vor ihnen von all ihren Feinden; alle ihre Feinde gab der Herr in ihre Hand.|ZUE1931|Public Domain JOS.21.45|AT|6|Josua|21||0|45|Nichts fiel dahin von all dem Guten, das der Herr dem Hause Israel versprochen hatte; alles traf ein.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.1|AT|6|Josua|22||0|1|DAMALS berief Josua die Rubeniten, die Gaditen und den halben Stamm Manasse|ZUE1931|Public Domain JOS.22.2|AT|6|Josua|22||0|2|und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gehalten, was euch Mose, der Knecht des Herrn, geboten hat, und meiner Stimme gehorcht in allem, was ich euch geboten habe.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.3|AT|6|Josua|22||0|3|Ihr habt eure Brüder nun während einer langen Zeit nicht verlassen; bis auf diesen Tag habt ihr das Gebot des Herrn, eures Gottes, treulich gehalten.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.4|AT|6|Josua|22||0|4|Nun aber hat der Herr, euer Gott, euren Brüdern Ruhe verschafft, wie er ihnen versprochen hat. So kehret jetzt um und ziehet hin zu euren Zelten in das Land eures Eigentums, das euch Mose, der Knecht des Herrn, jenseits des Jordan gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.5|AT|6|Josua|22||0|5|Nur erfüllet ja getreulich das Gebot und das Gesetz, das euch Mose, der Knecht des Herrn, verordnet hat, dass ihr den Herrn, euren Gott, liebet und ganz auf seinen Wegen wandelt und seine Gebote haltet und ihm anhanget und ihm von ganzem Herzen und von ganzer Seele dienet.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.6|AT|6|Josua|22||0|6|Und Josua segnete sie und entliess sie, und sie zogen heimwärts zu ihren Zelten.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.7|AT|6|Josua|22||0|7|Dem halben Stamm Manasse hatte Mose in Basan Besitz gegeben; der andern Hälfte gab Josua Besitz unter ihren Brüdern jenseits des Jordan im Westen. Auch segnete sie Josua, als er sie zu ihren Zelten entliess,|ZUE1931|Public Domain JOS.22.8|AT|6|Josua|22||0|8|und sprach zu ihnen: Kehrt nun zurück zu euren Zelten mit reichen Schätzen und mit sehr viel Vieh, mit Silber, Gold, Erz, Eisen und Kleidern in grosser Menge; teilt mit euren Brüdern, was ihr von euren Feinden erbeutet habt.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.9|AT|6|Josua|22||0|9|Da kehrten die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse um und zogen von den Israeliten aus Silo hinweg, um ins Land Gilead zu ziehen, ins Land ihres Eigentums, wo sie sich ansässig gemacht hatten, wie der Herr durch Mose geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.10|AT|6|Josua|22||0|10|Und da sie nach Geliloth am Jordan kamen, das in dem Lande Kanaan liegt, bauten die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse daselbst einen Altar am Jordan, einen grossen, weithin sichtbaren Altar.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.11|AT|6|Josua|22||0|11|Und die Israeliten hörten sagen: Siehe, die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse haben den Altar gebaut gegenüber dem Lande Kanaan bei Geliloth am Jordan, jenseits des Gebietes der Israeliten.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.12|AT|6|Josua|22||0|12|Als die Israeliten das hörten, versammelte sich die ganze Gemeinde zu Silo, um wider sie ins Feld zu ziehen.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.13|AT|6|Josua|22||0|13|Und die Israeliten sandten Pinehas, den Sohn des Priesters Eleasar, zu den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead|ZUE1931|Public Domain JOS.22.14|AT|6|Josua|22||0|14|und mit ihm zehn Vorsteher, je einen Vorsteher von jedem Stamme unter allen Stämmen Israels; jeder war das Haupt seines Stammes unter den Tausenden Israels.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.15|AT|6|Josua|22||0|15|Als diese nun zu den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead kamen, redeten sie mit ihnen und sprachen:|ZUE1931|Public Domain JOS.22.16|AT|6|Josua|22||0|16|Also lässt euch die ganze Gemeinde des Herrn sagen: Was ist das für ein Treubruch, den ihr da an dem Gott Israels begangen habt, indem ihr euch heute von dem Herrn abkehrt, dadurch dass ihr euch einen Altar baut und euch so wider den Herrn empört?|ZUE1931|Public Domain JOS.22.17|AT|6|Josua|22||0|17|Ist es noch nicht genug an der Missetat mit Peor, von der wir uns bis auf diesen Tag noch nicht gereinigt haben und um derentwillen die Plage über die Gemeinde des Herrn kam?|ZUE1931|Public Domain JOS.22.18|AT|6|Josua|22||0|18|Und ihr wollt euch heute von dem Herrn wegwenden? Wenn ihr euch heute gegen den Herrn empört, so wird er morgen über die ganze Gemeinde Israels zürnen.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.19|AT|6|Josua|22||0|19|Doch wenn das Land, das ihr besitzt, unrein ist, so kommt herüber in das Land, das der Herr besitzt, wo die Wohnung des Herrn steht, und macht euch unter uns ansässig; nur empört euch nicht gegen den Herrn und auch nicht gegen uns, indem ihr euch noch einen Altar baut ausser dem Altar des Herrn, unsres Gottes.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.20|AT|6|Josua|22||0|20|Kam nicht, als Achan, der Sohn Serahs, am Gebannten sich vergriff, ein Zorn (Gottes) über die ganze Gemeinde Israels, wiewohl er nur ein einzelner Mann war? Starb er nicht für seine Missetat?|ZUE1931|Public Domain JOS.22.21|AT|6|Josua|22||0|21|Da antworteten die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse und sprachen zu den Häuptern der Tausende Israels:|ZUE1931|Public Domain JOS.22.22|AT|6|Josua|22||0|22|Der Gott der Götter, Jahwe, der Gott der Götter, Jahwe, er weiss, und Israel soll es auch wissen: Ist es aus Empörung oder Untreue gegen ihn, den Herrn, geschehen,|ZUE1931|Public Domain JOS.22.23|AT|6|Josua|22||0|23|dass wir uns einen Altar gebaut haben, um uns von dem Herrn abzuwenden, so helfe er uns heute nicht! Und geschah es, um Brandopfer und Speisopfer darauf zu opfern oder Heilsopfer darauf darzubringen, so ahnde es der Herr!|ZUE1931|Public Domain JOS.22.24|AT|6|Josua|22||0|24|"Vielmehr haben wir es deshalb getan, weil wir besorgten, es möchten künftig eure Kinder zu unsern Kindern sagen: ""Was geht euch der Herr, der Gott Israels, an?"|ZUE1931|Public Domain JOS.22.25|AT|6|Josua|22||0|25|"Hat doch der Herr den Jordan zur Grenze gesetzt zwischen uns und euch, ihr Rubeniten und Gaditen; ihr habt keinen Teil an dem Herrn."" Damit werden eure Kinder unsre Kinder von der Furcht des Herrn abwendig machen."|ZUE1931|Public Domain JOS.22.26|AT|6|Josua|22||0|26|Darum dachten wir: Wir wollen uns doch den Altar bauen, nicht für Brandopfer noch für Schlachtopfer,|ZUE1931|Public Domain JOS.22.27|AT|6|Josua|22||0|27|"sondern Zeuge soll er sein zwischen uns und euch und unsern Nachkommen, dass wir den Dienst des Herrn üben wollen vor ihm mit unsern Brandopfern, Schlachtopfern und Heilsopfern und dass eure Kinder künftig nicht zu unsern Kindern sagen: ""Ihr habt keinen Teil an dem Herrn."""|ZUE1931|Public Domain JOS.22.28|AT|6|Josua|22||0|28|Und wir dachten: Wenn sie aber künftig so zu uns und unsern Nachkommen sprechen sollten, so können wir sagen: Sehet das Abbild des Altars des Herrn, das unsre Väter gemacht haben, nicht für Brandopfer noch für Schlachtopfer, sondern dass er zwischen uns und euch Zeuge sei.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.29|AT|6|Josua|22||0|29|Das sei ferne von uns, dass wir uns gegen den Herrn empören und uns heute von dem Herrn abwenden, indem wir einen Altar bauen für Brandopfer, für Speisopfer und für Schlachtopfer, ausser dem Altar des Herrn, unsres Gottes, der vor seiner Wohnung steht.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.30|AT|6|Josua|22||0|30|Als aber der Priester Pinehas und die Vorsteher der Gemeinde, die Häupter der Tausende Israels, die bei ihm waren, die Worte hörten, welche die Rubeniten, Gaditen und Manassiten sprachen, gefielen sie ihnen wohl.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.31|AT|6|Josua|22||0|31|Und Pinehas, der Sohn des Priesters Eleasar, sprach zu den Rubeniten, Gaditen und Manassiten: Heute erkennen wir, dass der Herr unter uns ist, weil ihr da nicht einen Treubruch an dem Herrn begangen habt. Nun habt ihr die Israeliten aus der Hand des Herrn errettet.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.32|AT|6|Josua|22||0|32|Darnach kehrten Pinehas, der Sohn des Priesters Eleasar, und die Vorsteher von den Rubeniten und Gaditen aus dem Lande Gilead zurück in das Land Kanaan zu den Israeliten und brachten ihnen Bericht.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.33|AT|6|Josua|22||0|33|Da gefiel die Sache den Israeliten wohl, und sie lobten Gott und dachten nicht mehr daran, wider die Rubeniten und Gaditen ins Feld zu ziehen, um das Land zu verheeren, in dem diese wohnten.|ZUE1931|Public Domain JOS.22.34|AT|6|Josua|22||0|34|Und die Rubeniten und Gaditen nannten den Altar Ed; denn, (sagten sie,) Zeuge soll er sein zwischen uns, dass Jahwe der|ZUE1931|Public Domain JOS.23.1|AT|6|Josua|23||0|1|UND nach langer Zeit, als der Herr den Israeliten vor all ihren Feinden ringsum Ruhe verschafft hatte und Josua alt und hochbetagt war,|ZUE1931|Public Domain JOS.23.2|AT|6|Josua|23||0|2|berief Josua ganz Israel, seine Ältesten, Häupter, Richter und Amtleute, und sprach zu ihnen: Ich bin nun alt und hochbetagt,|ZUE1931|Public Domain JOS.23.3|AT|6|Josua|23||0|3|ihr aber habt alles gesehen, was der Herr, euer Gott, getan hat an all diesen Völkern vor euch; denn der Herr, euer Gott, hat selbst für euch gestritten.|ZUE1931|Public Domain JOS.23.4|AT|6|Josua|23||0|4|Sehet, ich habe euch diese übrigen Völker durch das Los zugeteilt, einem jeden Stamme seinen Erbbesitz, aus all den Völkern, die ich ausgerottet habe vom Jordan an bis an das grosse Meer gegen Sonnenuntergang.|ZUE1931|Public Domain JOS.23.5|AT|6|Josua|23||0|5|Und der Herr, euer Gott, selbst wird sie vor euch ausstossen und vor euch vertreiben, und ihr werdet ihr Land einnehmen, wie euch der Herr, euer Gott, verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.23.6|AT|6|Josua|23||0|6|So seid nun recht fest, alles zu halten und zu tun, was im Buche des Gesetzes Moses geschrieben steht, indem ihr nicht davon abweicht, weder zur Rechten noch zur Linken,|ZUE1931|Public Domain JOS.23.7|AT|6|Josua|23||0|7|damit ihr euch nicht mit diesen Völkern vermenget, die noch bei euch übrig sind, und nicht den Namen ihrer Götter erwähnet, bei ihnen schwöret, ihnen dienet und sie anbetet,|ZUE1931|Public Domain JOS.23.8|AT|6|Josua|23||0|8|sondern dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr anhangen, wie ihr bis auf diesen Tag getan habt.|ZUE1931|Public Domain JOS.23.9|AT|6|Josua|23||0|9|Darum hat der Herr grosse und mächtige Völker vor euch vertrieben, und euch hat niemand standgehalten bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JOS.23.10|AT|6|Josua|23||0|10|Ein einziger von euch jagt tausend vor sich her; denn der Herr, euer Gott, streitet selbst für euch, wie er euch verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.23.11|AT|6|Josua|23||0|11|Darum seid um eures Lebens willen darauf bedacht, dass ihr den Herrn, euren Gott, liebhabet;|ZUE1931|Public Domain JOS.23.12|AT|6|Josua|23||0|12|denn wenn ihr euch abwendet und dem Rest dieser Völker anhanget, die da noch bei euch übriggeblieben sind, und euch mit ihnen verschwägert, dass ihr euch miteinander vermenget,|ZUE1931|Public Domain JOS.23.13|AT|6|Josua|23||0|13|so wisset wohl, dass der Herr, euer Gott, diese Völker nicht mehr vor euch vertreiben wird, sondern sie werden euch zur Schlinge und zum Fallstrick werden, zur Geissel an euren Seiten und zu Dornen in euren Augen, bis ihr vertilgt seid aus diesem schönen Lande, das euch der Herr, euer Gott, gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.23.14|AT|6|Josua|23||0|14|Siehe, ich gehe heute den Weg aller Welt. So bedenket denn von ganzem Herzen und von ganzer Seele, dass nichts hinfällig geworden ist von all dem Guten, das der Herr, euer Gott, euch verheissen hat. Alles ist eingetroffen; nichts ist ausgeblieben.|ZUE1931|Public Domain JOS.23.15|AT|6|Josua|23||0|15|Wie nun alles Gute eingetroffen ist, das der Herr, euer Gott, euch verheissen hat, so wird der Herr auch alles Böse über euch kommen lassen, bis er euch vertilgt hat aus diesem schönen Lande, das euch der Herr, euer Gott, gegeben hat,|ZUE1931|Public Domain JOS.23.16|AT|6|Josua|23||0|16|wenn ihr die Bundesordnung, die der Herr, euer Gott, euch gegeben hat, übertretet und hingeht und andern Göttern dient und sie anbetet; und der Zorn des Herrn wird über euch entbrennen, und ihr werdet bald vertilgt sein aus dem schönen Lande, das er euch gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.1|AT|6|Josua|24||0|1|UND Josua versammelte alle Stämme Israels zu Sichem und berief die Ältesten Israels, seine Häupter, Richter und Amtleute. Und als sie vor Gott getreten waren,|ZUE1931|Public Domain JOS.24.2|AT|6|Josua|24||0|2|sprach Josua zu dem ganzen Volke: So spricht der Herr, der Gott Israels: Eure Väter, Tharah, Abrahams und Nahors Vater, wohnten vor Zeiten jenseits des (Euphrat-)Stromes und dienten andern Göttern.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.3|AT|6|Josua|24||0|3|Da holte ich euren Vater Abraham von der andern Seite des Stromes und liess ihn durch das ganze Land Kanaan wandern und mehrte sein Geschlecht und gab ihm Isaak.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.4|AT|6|Josua|24||0|4|Dem Isaak aber gab ich Jakob und Esau; und dem Esau gab ich das Gebirge Seir zum Besitz. Jakob aber und seine Söhne zogen hinab nach Ägypten.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.5|AT|6|Josua|24||0|5|Dann sandte ich Mose und Aaron und schlug Ägypten mit dem, was ich in seiner Mitte tat. Darnach führte ich euch heraus.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.6|AT|6|Josua|24||0|6|Und ich führte eure Väter aus Ägypten. Und als ihr ans Meer kamt und die Ägypter euren Vätern mit Wagen und Reitern an das Schilfmeer nachjagten,|ZUE1931|Public Domain JOS.24.7|AT|6|Josua|24||0|7|da schrieen sie zum Herrn; der setzte Finsternis zwischen euch und die Ägypter und liess das Meer über sie kommen, und es bedeckte sie. Und eure Augen sahen, was ich den Ägyptern getan habe. Darnach habt ihr lange Zeit in der Wüste geweilt.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.8|AT|6|Josua|24||0|8|Dann brachte ich euch in das Land der Amoriter, die jenseits des Jordan wohnten; und als sie wider euch stritten, gab ich sie in eure Hand, und ihr nahmt ihr Land in Besitz, und ich vertilgte sie vor euch.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.9|AT|6|Josua|24||0|9|Da erhob sich Balak, der Sohn Zippors, der König von Moab, und stritt wider Israel; und er sandte hin und liess Bileam, den Sohn Beors, rufen, dass er euch verfluche.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.10|AT|6|Josua|24||0|10|Aber ich wollte nicht auf Bileam hören, sondern er musste euch immer wieder segnen, und ich errettete euch aus seiner Hand.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.11|AT|6|Josua|24||0|11|Und als ihr über den Jordan ginget und nach Jericho kamet, stritten wider euch die Bürger von Jericho, die Amoriter, Pheresiter, Kanaaniter, Hethiter, Girgasiter, Hewiter und Jebusiter; aber ich gab sie in eure Hand.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.12|AT|6|Josua|24||0|12|Und ich sandte die Hornissen vor euch her; die vertrieben sie vor euch, die zwölf Könige der Amoriter - nicht durch dein Schwert und nicht durch deinen Bogen.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.13|AT|6|Josua|24||0|13|Und ich gab euch ein Land, um das ihr euch nicht abgemüht, und Städte, die ihr nicht gebaut und doch zum Wohnsitz bekommen habt; ihr esset von Weinbergen und Ölbäumen, die ihr nicht gepflanzt habt.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.14|AT|6|Josua|24||0|14|So fürchtet nun den Herrn und dienet ihm aufrichtig und treu; tut die Götter von euch, denen eure Väter jenseits des (Euphrat-)Stromes und in Ägypten gedient haben, und dienet dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.15|AT|6|Josua|24||0|15|Gefällt es euch aber nicht, dem Herrn zu dienen, so wählet heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.16|AT|6|Josua|24||0|16|Da antwortete das Volk und sprach: Das sei ferne von uns, dass wir den Herrn verlassen und andern Göttern dienen!|ZUE1931|Public Domain JOS.24.17|AT|6|Josua|24||0|17|Denn der Herr ist unser Gott; er ist es, der uns und unsre Väter aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, geführt und vor unsern Augen diese grossen Zeichen getan und uns behütet hat auf dem ganzen Wege, den wir gegangen, und unter allen Völkern, durch die wir mitten hindurchgezogen sind.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.18|AT|6|Josua|24||0|18|Und der Herr hat alle Völker, auch die Amoriter, die im Lande wohnten, vor uns vertrieben. Auch wir wollen dem Herrn dienen, denn er ist unser Gott.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.19|AT|6|Josua|24||0|19|Da sprach Josua zum Volke: Ihr könnt dem Herrn nicht dienen, denn er ist ein heiliger Gott; ein eifersüchtiger Gott ist er: er wird euch eure Übertretung und eure Sünden nicht vergeben.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.20|AT|6|Josua|24||0|20|Wenn ihr den Herrn verlasst und fremden Göttern dient, so wird er sich wenden und euch Übles tun und euch aufreiben, nachdem er euch Gutes getan hat.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.21|AT|6|Josua|24||0|21|Da sprach das Volk zu Josua: Nein! dem Herrn wollen wir dienen.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.22|AT|6|Josua|24||0|22|Josua aber sprach zum Volke: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch den Herrn erwählt habt, ihm zu dienen - und sie sprachen: Wir sind Zeugen -;|ZUE1931|Public Domain JOS.24.23|AT|6|Josua|24||0|23|so tut nun von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und neiget euer Herz dem Herrn zu, dem Gott Israels.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.24|AT|6|Josua|24||0|24|Und das Volk sprach zu Josua: Dem Herrn, unserm Gott, wollen wir dienen und auf seine Stimme hören.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.25|AT|6|Josua|24||0|25|Also verpflichtete Josua das Volk an jenem Tage und gab ihm Gesetz und Recht in Sichem.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.26|AT|6|Josua|24||0|26|Und Josua schrieb dies alles in das Buch des Gesetzes Gottes, und er nahm einen grossen Stein und richtete ihn daselbst auf unter der Eiche, die beim Heiligtum des Herrn steht.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.27|AT|6|Josua|24||0|27|Und Josua sprach zum ganzen Volke: Siehe, dieser Stein soll Zeuge gegen uns sein; denn er hat alle Worte gehört, die der Herr mit uns geredet hat, und er soll Zeuge gegen euch sein, damit ihr euren Gott nicht verleugnet.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.28|AT|6|Josua|24||0|28|Dann entliess Josua das Volk, einen jeden in sein Eigentum.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.29|AT|6|Josua|24||0|29|Und es begab sich nach alledem, dass Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, starb, als er 110 Jahre alt war.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.30|AT|6|Josua|24||0|30|Und man begrub ihn im Gebiete seines Erbbesitzes zu Thimnath-Serah, das auf dem Gebirge Ephraim liegt, nördlich vom Berge Gaas.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.31|AT|6|Josua|24||0|31|Und Israel diente dem Herrn, solange Josua lebte und die Ältesten, die Josua überlebten und die alles kannten, was der Herr für Israel getan hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.32|AT|6|Josua|24||0|32|Und die Gebeine Josephs, welche die Israeliten aus Ägypten heraufgebracht hatten, begruben sie zu Sichem in dem Grundstück, das Jakob von den Söhnen Hemors, des Vaters Sichems, um hundert Kesita gekauft und Joseph zum Erbbesitz gegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain JOS.24.33|AT|6|Josua|24||0|33|Und als Eleasar, der Sohn Aarons, gestorben war, begrub man ihn zu Gibea, der Stadt seines Sohnes Pinehas, die ihm auf dem Gebirge Ephraim gegeben worden war.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.1|AT|7|Richter|1||0|1|NACH dem Tode Josuas befragten die Israeliten den Herrn: Wer von uns soll zuerst hinaufziehen gegen die Kanaaniter, um wider sie zu streiten?|ZUE1931|Public Domain JDG.1.2|AT|7|Richter|1||0|2|Der Herr antwortete: Juda soll hinaufziehen. Siehe, ich gebe das Land in seine Hand.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.3|AT|7|Richter|1||0|3|Da sprach Juda zu seinem Bruder Simeon: Ziehe mit mir hinauf in mein Los zum Kampfe wider die Kanaaniter; dann will ich auch mit dir in dein Los ziehen. Und Simeon zog mit ihm.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.4|AT|7|Richter|1||0|4|Als nun die Judäer hinaufzogen, gab der Herr die Kanaaniter und Pheresiter in ihre Hand, und sie schlugen sie bei Besek, zehntausend Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.5|AT|7|Richter|1||0|5|Und sie stiessen bei Besek auf Adonibesek, kämpften mit ihm und schlugen die Kanaaniter und Pheresiter;|ZUE1931|Public Domain JDG.1.6|AT|7|Richter|1||0|6|Adonibesek aber floh. Doch sie jagten ihm nach, ergriffen ihn und hieben ihm die Daumen und die grossen Zehen ab.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.7|AT|7|Richter|1||0|7|Da sprach Adonibesek: Siebzig Könige mit abgehauenen Daumen und grossen Zehen lasen (ihr Brot) auf unter meinem Tische. Wie ich getan habe, so vergilt mir Gott. Und man brachte ihn nach Jerusalem; dort starb er.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.8|AT|7|Richter|1||0|8|Die Judäer aber griffen Jerusalem an und nahmen es ein, schlugen die Bewohner mit der Schärfe des Schwertes und steckten die Stadt in Brand.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.9|AT|7|Richter|1||0|9|Darnach zogen die Judäer hinab zum Streite wider die Kanaaniter, die auf dem Gebirge, im Südland und in der Niederung wohnten.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.10|AT|7|Richter|1||0|10|Und Juda zog gegen die Kanaaniter, die in Hebron wohnten - Hebron aber hiess vor Zeiten Kirjath-Arba -; dort schlugen sie den Sesai, den Ahiman und den Thalmai.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.11|AT|7|Richter|1||0|11|Von da zogen sie gegen die Bewohner von Debir. Debir aber hiess vor Zeiten Kirjath-Sepher.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.12|AT|7|Richter|1||0|12|Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Achsa zum Weibe.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.13|AT|7|Richter|1||0|13|Da nahm es Othniel ein, der Sohn des Kenas, Kalebs jüngerer Bruder; und er gab ihm seine Tochter Achsa zum Weibe.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.14|AT|7|Richter|1||0|14|Als sie nun einzog, stiftete er sie auf, von ihrem Vater ein Feld zu fordern; und sie sprang vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: Was hast du?|ZUE1931|Public Domain JDG.1.15|AT|7|Richter|1||0|15|Sie antwortete: Gib mir ein Abschiedsgeschenk. Da du mich nach dem Südland gegeben hast, so gib mir auch Wasserquellen. Da gab ihr Kaleb die obern und die untern Quellen.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.16|AT|7|Richter|1||0|16|Und die Söhne Hobabs, des Keniters, des Schwiegervaters Moses, waren mit den Judäern aus der Palmenstadt in die Wüste von Arad heraufgezogen; die gingen nun hin und liessen sich bei den Amalekitern nieder.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.17|AT|7|Richter|1||0|17|Juda aber zog mit seinem Bruder Simeon, und sie schlugen die Kanaaniter, die in Zephat wohnten, und vollstreckten den Bann an der Stadt; daher heisst die Stadt Horma.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.18|AT|7|Richter|1||0|18|Juda eroberte auch Gaza samt seinem Gebiet, Askalon samt seinem Gebiet und Ekron samt seinem Gebiet.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.19|AT|7|Richter|1||0|19|Und der Herr war mit den Judäern, sodass sie das Gebirge eroberten; die Bewohner der Niederung nämlich vermochten sie nicht zu vertreiben, weil diese eiserne Wagen hatten.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.20|AT|7|Richter|1||0|20|Und sie gaben Hebron, wie Mose geboten hatte, dem Kaleb; der vertrieb daraus die drei Söhne Enaks.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.21|AT|7|Richter|1||0|21|Die Jebusiter aber, die Jerusalem bewohnten, zu vertreiben, gelang den Benjaminiten nicht; so blieben die Jebusiter neben den Benjaminiten in Jerusalem wohnen bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.22|AT|7|Richter|1||0|22|Auch das Haus Joseph zog hinauf, und zwar nach Bethel, und der Herr war mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.23|AT|7|Richter|1||0|23|Als nun das Haus Joseph Bethel auskundschaften liess - die Stadt hiess vor Zeiten Lus -,|ZUE1931|Public Domain JDG.1.24|AT|7|Richter|1||0|24|da sahen die Späher einen Mann aus der Stadt herauskommen; zu dem sprachen sie: Zeige uns doch, wo wir in die Stadt eindringen können, so wollen wir dir Gnade widerfahren lassen.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.25|AT|7|Richter|1||0|25|Da zeigte er ihnen die Stelle, wo sie in die Stadt eindringen konnten, und sie schlugen die Stadt mit der Schärfe des Schwertes; den Mann aber und sein ganzes Geschlecht liessen sie frei.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.26|AT|7|Richter|1||0|26|Der Mann nun zog ins Land der Hethiter, baute eine Stadt und nannte sie Lus; das ist ihr Name bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.27|AT|7|Richter|1||0|27|Und Manasse vermochte nicht, (die Bewohner von) Bethsean und seinen Nebenorten und von Thaanach und seinen Nebenorten zu vertreiben, auch nicht die Bewohner von Dor und seinen Nebenorten, noch die Bewohner von Jibleam und seinen Nebenorten, noch die Bewohner von Megiddo und seinen Nebenorten, und so gelang es den Kanaanitern, in diesem Lande wohnen zu bleiben.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.28|AT|7|Richter|1||0|28|Als aber Israel erstarkt war, machte es die Kanaaniter fronpflichtig; vertreiben konnte es sie jedoch nicht.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.29|AT|7|Richter|1||0|29|Und Ephraim vermochte nicht, die Kanaaniter, die in Geser wohnten, zu vertreiben; so blieben die Kanaaniter in seiner Mitte in Geser wohnen.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.30|AT|7|Richter|1||0|30|Sebulon vermochte nicht, die Bewohner von Kitron zu vertreiben, noch auch die Bewohner von Nahalol; so blieben die Kanaaniter in seiner Mitte wohnen, wurden aber fronpflichtig.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.31|AT|7|Richter|1||0|31|Asser vermochte nicht, die Bewohner von Akko zu vertreiben, noch auch die Bewohner von Sidon, Mahaleb, Achsib, Helba, Aphik und Rehob.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.32|AT|7|Richter|1||0|32|So wohnten denn die Asseriten mitten unter den einheimischen Kanaanitern; denn sie konnten sie nicht vertreiben.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.33|AT|7|Richter|1||0|33|Naphthali vermochte nicht, die Bewohner von Beth-Semes zu vertreiben, noch auch die Bewohner von Beth-Anath. So wohnte denn dieser Stamm mitten unter den einheimischen Kanaanitern; doch wurden ihm die Bewohner von Beth-Semes und Beth-Anath fronpflichtig.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.34|AT|7|Richter|1||0|34|Die Amoriter aber drängten die Daniten auf das Gebirge und liessen sie nicht in die Niederung herabkommen.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.35|AT|7|Richter|1||0|35|So gelang es den Amoritern, in Har-Heres, Ajalon und Saalbim wohnen zu bleiben; doch die Hand des Hauses Joseph lastete immer schwerer auf ihnen, und so wurden sie fronpflichtig.|ZUE1931|Public Domain JDG.1.36|AT|7|Richter|1||0|36|Das Gebiet der Edomiter aber erstreckte sich vom Skorpionensteig bis nach Sela und weiter hinauf.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.1|AT|7|Richter|2||0|1|"Und der Engel des Herrn zog von Gilgal hinauf nach Bochim. Und er sprach: Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt und in das Land gebracht, das ich euren Vätern zugeschworen habe. Und ich sprach: ""Ich werde meinen Bund mit euch in Ewigkeit nicht brechen;"|ZUE1931|Public Domain JDG.2.2|AT|7|Richter|2||0|2|"ihr aber sollt mit den Bewohnern dieses Landes keinen Bund schliessen, sondern ihre Altäre sollt ihr niederreissen."" Doch ihr habt nicht auf mich gehört. Was habt ihr getan!"|ZUE1931|Public Domain JDG.2.3|AT|7|Richter|2||0|3|"Nun sage ich euch: ""Ich werde sie nicht vor euch vertreiben - damit sie euch bedrängen und ihre Götter euch zum Fallstrick werden."""|ZUE1931|Public Domain JDG.2.4|AT|7|Richter|2||0|4|Als der Engel des Herrn diese Worte zu ganz Israel redete, hob das Volk laut zu weinen an.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.5|AT|7|Richter|2||0|5|Daher nannten sie jenen Ort Bochim. Und sie opferten dem Herrn daselbst.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.6|AT|7|Richter|2||0|6|ALS Josua das Volk entlassen hatte, zogen die Israeliten ein jeder in sein Erbteil, um das Land in Besitz zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.7|AT|7|Richter|2||0|7|Und das Volk diente dem Herrn, solange Josua da war und solange die Ältesten da waren, die Josua überlebten und die alle die grossen Taten des Herrn gesehen hatten, die er für Israel getan.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.8|AT|7|Richter|2||0|8|Und Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, starb, als er 110 Jahre alt war.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.9|AT|7|Richter|2||0|9|Und man begrub ihn im Gebiete seines Erbbesitzes, zu Thimnath-Heres auf dem Gebirge Ephraim, nördlich vom Berge Gaas.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.10|AT|7|Richter|2||0|10|Als nun auch jenes ganze Geschlecht zu seinen Vätern versammelt war, kam nach ihm ein anderes Geschlecht auf, das vom Herrn nichts wusste, noch von den Taten, die er für Israel getan hatte.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.11|AT|7|Richter|2||0|11|Da taten die Israeliten, was dem Herrn missfiel, und dienten den Baalen.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.12|AT|7|Richter|2||0|12|Sie verliessen den Herrn, den Gott ihrer Väter, der sie aus dem Lande Ägypten herausgeführt hatte, und gingen andern Göttern nach, Göttern der Völker rings um sie her, beteten sie an und reizten so den Herrn.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.13|AT|7|Richter|2||0|13|Wenn sie aber den Herrn verliessen und dem Baal und den Astarten dienten,|ZUE1931|Public Domain JDG.2.14|AT|7|Richter|2||0|14|dann entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel, und er gab sie in die Hand von Räubern, die sie ausraubten, und verkaufte sie in die Hand ihrer Feinde ringsum, und sie vermochten ihren Feinden nicht mehr zu widerstehen.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.15|AT|7|Richter|2||0|15|Sooft sie auszogen, war die Hand des Herrn wider sie zum Unheil, wie denn der Herr gedroht und wie der Herr ihnen geschworen hatte, und sie gerieten in grosse Not.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.16|AT|7|Richter|2||0|16|Wenn sie aber zum Herrn schrieen, liess der Herr Richter erstehen, die sie aus der Hand jener Räuber erretteten.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.17|AT|7|Richter|2||0|17|Aber auch auf ihre Richter hörten sie nicht, sondern gaben sich andern Göttern hin und beteten sie an. Gar bald wichen sie ab von dem Wege, den ihre Väter, gehorsam den Geboten des Herrn, gewandelt waren; sie taten nicht ein Gleiches.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.18|AT|7|Richter|2||0|18|Wenn nun der Herr ihnen Richter erstehen liess, so war der Herr mit dem Richter und errettete sie aus der Hand ihrer Feinde, solange der Richter lebte; denn der Herr hatte Erbarmen ob ihrer Wehklage über ihre Bedränger und Bedrücker.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.19|AT|7|Richter|2||0|19|Sobald aber der Richter starb, trieben sie es wieder ärger als ihre Väter, indem sie andern Göttern nachgingen, ihnen dienten und sie anbeteten; sie liessen nicht ab von ihrem Tun und ihrem halsstarrigen Wandel.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.20|AT|7|Richter|2||0|20|Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel, und er sprach: Weil dieses Volk meine Bundessatzung, die ich ihren Vätern anbefohlen habe, übertreten und nicht auf mich gehört hat,|ZUE1931|Public Domain JDG.2.21|AT|7|Richter|2||0|21|so will nun auch ich kein einziges mehr von den Völkern, die Josua bei seinem Tode übriggelassen hat, vor ihnen vertreiben -|ZUE1931|Public Domain JDG.2.22|AT|7|Richter|2||0|22|um Israel durch sie zu prüfen, ob sie getreulich auf den Wegen des Herrn wandeln wie ihre Väter, oder nicht.|ZUE1931|Public Domain JDG.2.23|AT|7|Richter|2||0|23|So liess der Herr diese Völker (im Lande), er vertrieb sie nicht alsobald und gab sie nicht in die Hand Josuas,|ZUE1931|Public Domain JDG.3.1|AT|7|Richter|3||0|1|Dies aber sind die Völker, die der Herr (im Lande) liess, um durch sie alle die Israeliten zu prüfen, die nichts von all den Kriegen um Kanaan wussten:|ZUE1931|Public Domain JDG.3.2|AT|7|Richter|3||0|2|nur um der Geschlechter der Israeliten willen, um sie den Krieg zu lehren, auf den sie sich vordem noch nicht verstanden.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.3|AT|7|Richter|3||0|3|die fünf Fürsten der Philister, alle Kanaaniter, die Sidonier und die Hethiter, die das Libanongebirge bewohnen vom Berge Baal-Hermon an bis dahin, wo man nach Hamath geht.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.4|AT|7|Richter|3||0|4|Durch diese sollte Israel geprüft werden, damit es sich zeige, ob sie auf die Gebote hören würden, die der Herr ihren Vätern durch Mose gegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.5|AT|7|Richter|3||0|5|So wohnten denn die Israeliten mitten unter den Kanaanitern, Hethitern, Amoritern, Pheresitern, Hewitern und Jebusitern,|ZUE1931|Public Domain JDG.3.6|AT|7|Richter|3||0|6|nahmen sich deren Töchter zu Frauen und gaben ihre Töchter den Söhnen derselben und dienten ihren Göttern.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.7|AT|7|Richter|3||0|7|UND die Israeliten taten, was dem Herrn missfiel: sie vergassen des Herrn, ihres Gottes, und dienten den Baalen und den Ascheren.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.8|AT|7|Richter|3||0|8|Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel, und er verkaufte sie in die Hand Kusan-Risathaims, des Königs von Syrien am Euphrat, und die Israeliten waren dem Kusan-Risathaim acht Jahre lang untertan.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.9|AT|7|Richter|3||0|9|Da schrieen die Israeliten zum Herrn, und der Herr liess den Israeliten einen Retter erstehen, der sie errettete: Othniel, den Sohn des Kenas, Kalebs jüngern Bruder.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.10|AT|7|Richter|3||0|10|Und der Geist des Herrn kam über ihn, sodass er Israel zu seinem Rechte verhalf: Er zog aus zum Kampfe, und der Herr gab Kusan-Risathaim, den König von Syrien, in seine Gewalt, und er gewann die Oberhand über Kusan-Risathaim.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.11|AT|7|Richter|3||0|11|Da hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe. Als dann aber Othniel, der Sohn des Kenas, starb,|ZUE1931|Public Domain JDG.3.12|AT|7|Richter|3||0|12|taten die Israeliten wiederum, was dem Herrn missfiel. Da gab der Herr dem König Eglon von Moab Macht über die Israeliten, weil sie taten, was dem Herrn missfiel.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.13|AT|7|Richter|3||0|13|Der verbündete sich mit den Ammonitern und Amalekitern, zog hin und schlug Israel und besetzte die Palmenstadt.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.14|AT|7|Richter|3||0|14|Und die Israeliten waren Eglon, dem König von Moab, achtzehn Jahre lang untertan.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.15|AT|7|Richter|3||0|15|Da schrieen die Israeliten zum Herrn, und der Herr liess ihnen einen Retter erstehen: Ehud, den Sohn des Benjaminiten Gera; der war linkshändig. Durch ihn sandten die Israeliten Tribut an Eglon, den König von Moab.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.16|AT|7|Richter|3||0|16|Nun machte sich Ehud ein zweischneidiges Schwert, eine Elle lang, und gürtete es sich unter dem Gewand an die rechte Hüfte.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.17|AT|7|Richter|3||0|17|So brachte er Eglon, dem König von Moab, den Tribut. Eglon aber war ein sehr fetter Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.18|AT|7|Richter|3||0|18|Und als Ehud den Tribut fertig abgeliefert hatte, geleitete er die Leute, die den Tribut getragen hatten;|ZUE1931|Public Domain JDG.3.19|AT|7|Richter|3||0|19|er selbst aber kehrte bei den Gottesbildern in Gilgal um und sprach: Ich habe ein geheimes Wort an dich, o König. Der aber gebot: Bst! und alle, die um ihn her standen, gingen hinaus.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.20|AT|7|Richter|3||0|20|Als nun Ehud zu ihm hineinkam, während er allein in seinem kühlen Obergemach sass, sprach Ehud: Ich habe einen Gottesspruch an dich. Da erhob er sich vom Stuhle,|ZUE1931|Public Domain JDG.3.21|AT|7|Richter|3||0|21|Ehud aber langte mit der linken Hand nach dem Schwert an seiner rechten Hüfte, fasste es und stiess es ihm in den Bauch,|ZUE1931|Public Domain JDG.3.22|AT|7|Richter|3||0|22|sodass nach der Klinge auch noch das Heft hineinfuhr und das Fett sich hinter der Klinge schloss; denn er zog ihm das Schwert nicht aus dem Bauche.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.23|AT|7|Richter|3||0|23|Darnach ging Ehud hinaus in die Halle, machte die Türe des Obergemachs hinter sich zu und verriegelte sie.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.24|AT|7|Richter|3||0|24|Kaum war er hinausgegangen, so kamen die Diener, und da sie die Türe des Obergemachs verriegelt fanden, sprachen sie: Er verrichtet wohl nur seine Notdurft in dem kühlen Gemach.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.25|AT|7|Richter|3||0|25|Und sie warteten bis zum Überdruss vor der Türe des Obergemachs; aber er machte nun einmal nicht auf. Da holten sie den Schlüssel und öffneten; siehe, da lag ihr Herr tot auf dem Boden.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.26|AT|7|Richter|3||0|26|Ehud aber war entronnen, während sie so zauderten, und war über die Gottesbilder hinausgelangt und nach Seira entkommen.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.27|AT|7|Richter|3||0|27|Und als er heimkam, stiess er auf dem Gebirge Ephraim in die Posaune, und die Israeliten stiegen mit ihm vom Gebirge herab, er an ihrer Spitze.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.28|AT|7|Richter|3||0|28|Und er sprach zu ihnen: Folgt mir, denn der Herr hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben. Und sie folgten ihm und schnitten den Moabitern die Jordanfurten ab und liessen niemand hinüber.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.29|AT|7|Richter|3||0|29|Und sie schlugen damals die Moabiter, an die zehntausend Mann, alles kräftige und streitbare Männer; nicht einer entrann.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.30|AT|7|Richter|3||0|30|So mussten sich an jenem Tage die Moabiter unter die Hand Israels beugen, und das Land hatte achtzig Jahre lang Ruhe.|ZUE1931|Public Domain JDG.3.31|AT|7|Richter|3||0|31|Nach ihm trat Samgar auf, der Sohn Anaths; der schlug die Philister, sechshundert Mann, mit dem Ochsenstecken, und auch er errettete Israel.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.1|AT|7|Richter|4||0|1|ALS aber Ehud gestorben war, taten die Israeliten wiederum, was dem Herrn missfiel.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.2|AT|7|Richter|4||0|2|Darum verkaufte sie der Herr in die Hand Jabins, des Königs von Kanaan, der zu Hazor regierte; sein Feldherr aber war Sisera, der in Haroseth-Gojim wohnte.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.3|AT|7|Richter|4||0|3|Da schrieen die Israeliten zum Herrn. Er hatte nämlich neunhundert eiserne Wagen und bedrückte die Israeliten hart, zwanzig Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.4|AT|7|Richter|4||0|4|Debora aber, eine Prophetin, das Weib Lappidoths, sprach den Israeliten Recht zu jener Zeit.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.5|AT|7|Richter|4||0|5|Sie hatte ihren Sitz unter der Deborapalme zwischen Rama und Bethel auf dem Gebirge Ephraim, und die Israeliten kamen zu ihr hinauf, sich Recht sprechen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.6|AT|7|Richter|4||0|6|Die sandte hin und liess Barak, den Sohn Abinoams, aus Kedes in Naphthali rufen und sprach zu ihm: Fürwahr, der Herr, der Gott Israels, gebietet dir: Geh, ziehe auf den Berg Thabor und nimm zehntausend Mann von Naphthali und Sebulon mit dir;|ZUE1931|Public Domain JDG.4.7|AT|7|Richter|4||0|7|dann ziehe ich den Sisera, den Feldherrn Jabins, samt seinen Wagen und seinen Heerhaufen zu dir an den Bach Kison und gebe ihn in deine Hand.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.8|AT|7|Richter|4||0|8|Barak sprach zu ihr: Wenn du mit mir gehst, so gehe ich; gehst du aber nicht mit mir, so gehe ich nicht.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.9|AT|7|Richter|4||0|9|Sie sprach: Gut, ich gehe mit dir; nur wird dann der Ruhm des Zuges, den du unternimmst, nicht dir zufallen; denn der Herr wird Sisera in die Hand eines Weibes verkaufen. So machte sich Debora auf und zog mit Barak nach Kedes.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.10|AT|7|Richter|4||0|10|Da entbot Barak Sebulon und Naphthali nach Kedes, und zehntausend Mann folgten ihm auf dem Fusse; auch Debora zog mit ihm.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.11|AT|7|Richter|4||0|11|Heber aber, der Keniter, hatte sich von den Kenitern, den Söhnen Hobabs, des Schwiegervaters Moses, getrennt und hatte zuletzt sein Zelt bei der Eiche von Zaanaim aufgeschlagen, das bei Kedes liegt.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.12|AT|7|Richter|4||0|12|Als man nun dem Sisera meldete, dass Barak, der Sohn Abinoams, auf den Berg Thabor gezogen sei,|ZUE1931|Public Domain JDG.4.13|AT|7|Richter|4||0|13|entbot Sisera alle seine Wagen, neunhundert eiserne Wagen, und alles Kriegsvolk, das er bei sich hatte, aus Haroseth-Gojim an den Bach Kison.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.14|AT|7|Richter|4||0|14|Debora aber sprach zu Barak: Auf! Denn dies ist der Tag, da der Herr den Sisera in deine Hand gegeben hat. Fürwahr, schon ist der Herr vor dir her ausgezogen. Da stieg Barak vom Berge Thabor herunter und zehntausend Mann ihm nach.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.15|AT|7|Richter|4||0|15|Und der Herr brachte Verwirrung vor Barak über Sisera und alle Wagen und das ganze Heer, sodass Sisera vom Wagen sprang und zu Fuss floh.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.16|AT|7|Richter|4||0|16|Und Barak jagte den Wagen und dem Heere nach bis Haroseth-Gojim; und das ganze Heer Siseras fiel durch die Schärfe des Schwertes, auch nicht einer blieb übrig.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.17|AT|7|Richter|4||0|17|Sisera aber war zu Fuss zum Zelte Jaels, des Weibes des Keniters Heber, geflohen; denn es war Friede zwischen Jabin, dem König von Hazor, und dem Hause des Keniters Heber.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.18|AT|7|Richter|4||0|18|Und Jael trat heraus, dem Sisera entgegen, und sprach zu ihm: Kehre nur ein, Herr, kehre nur ein bei mir, fürchte dich nicht! Und er kehrte bei ihr ein ins Zelt, und sie deckte ihn mit der Decke zu.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.19|AT|7|Richter|4||0|19|Er aber sprach zu ihr: Gib mir doch ein wenig Wasser zu trinken, ich habe Durst. Da öffnete sie den Milchschlauch, gab ihm zu trinken und deckte ihn wieder zu.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.20|AT|7|Richter|4||0|20|Und er sprach zu ihr: Stelle dich an den Eingang des Zeltes, und wenn einer kommt und dich fragt: Ist jemand hier? so sage: Nein.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.21|AT|7|Richter|4||0|21|Nun holte Jael, das Weib Hebers, einen Zeltpflock und nahm den Hammer zur Hand, dann ging sie leise zu ihm hinein und schlug ihm den Pflock durch die Schläfe, sodass er in die Erde drang; Sisera war nämlich vor Ermattung fest eingeschlafen. So starb er.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.22|AT|7|Richter|4||0|22|Da kam auch schon Barak dahergestürmt, dem Sisera nach, und Jael trat heraus, ihm entgegen, und sprach zu ihm: Komm, ich will dir den Mann zeigen, den du suchst. Und als er zu ihr hereinkam, siehe, da lag Sisera tot am Boden, mit dem Pflock in der Schläfe.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.23|AT|7|Richter|4||0|23|So demütigte Gott an jenem Tage Jabin, den König von Kanaan, vor den Israeliten.|ZUE1931|Public Domain JDG.4.24|AT|7|Richter|4||0|24|Und die Hand der Israeliten lastete immer schwerer auf Jabin, dem König von Kanaan, bis sie ihn vernichtet hatten.|ZUE1931|Public Domain JDG.5.1|AT|7|Richter|5||0|1|DAMALS sangen Debora und Barak, der Sohn Abinoams:|ZUE1931|Public Domain JDG.5.2|AT|7|Richter|5||0|2|Dass Führer führten in Israel, / dass sich willig zeigte das Volk, / darob preiset den Herrn! /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.3|AT|7|Richter|5||0|3|Höret, ihr Könige, merkt auf, ihr Fürsten! / Ich, ja ich will singen dem Herrn, / will spielen dem Herrn, dem Gott Israels. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.4|AT|7|Richter|5||0|4|O Herr, als du auszogst von Seir, / einherschrittest von Edoms Gefilde, / erbebte die Erde, es troffen die Himmel, / ja, die Wolken troffen von Wasser. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.5|AT|7|Richter|5||0|5|Die Berge wankten vor dem Herrn, / vor dem Herrn, dem Gott Israels. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.6|AT|7|Richter|5||0|6|In den Tagen Samgars, des Sohnes Anaths, / in den Tagen Jaels feierten die Karawanen, / und die Wandrer mussten krumme Pfade ziehen. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.7|AT|7|Richter|5||0|7|Es feierten die Bauern in Israel, feierten, / bis du aufstandest, Debora, / aufstandest, eine Mutter in Israel. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.8|AT|7|Richter|5||0|8|Die Opfer für Gott hatten aufgehört, / ausgegangen war das Gerstenbrot; / kein Schild ward gesehen, noch Speer / bei Vierzigtausenden in Israel. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.9|AT|7|Richter|5||0|9|Mein Herz gehört den Führern Israels, / die sich willig zeigten im Volke. / Preiset den Herrn, /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.10|AT|7|Richter|5||0|10|die ihr auf weissen Eselinnen reitet; / die ihr auf Teppichen sitzt und die ihr des Weges wandert, singt! /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.11|AT|7|Richter|5||0|11|Horch, Trompeter zwischen den Tränkrinnen! / Dort erzählt man die Heilstaten des Herrn, / die Heilstaten an seinen Bauern in Israel. / Da zog hinab zu den Toren das Volk des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.12|AT|7|Richter|5||0|12|"""Wach auf, wach auf, Debora! / Wach auf, wach auf, singe ein Lied! / Erhebe dich, Barak, und führe gefangen, / die dich gefangenführten, Sohn Abinoams!"" /"|ZUE1931|Public Domain JDG.5.13|AT|7|Richter|5||0|13|Da zog Israel hinab, ein Heer von Gewaltigen, / das Volk des Herrn ihm zu Hilfe gleich Helden. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.14|AT|7|Richter|5||0|14|Aus Ephraim stiegen sie zu Tale, / hinter ihnen Benjamin mit seinen Scharen. / Aus Machir stiegen Führer herab / und aus Sebulon die Szepterträger. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.15|AT|7|Richter|5||0|15|Die Fürsten in Issaschar folgten Debora, / und Naphthali mit Barak; / ins Tal zogen sie ihm nach auf dem Fusse. / In den Gauen Rubens gab's lange Überlegungen. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.16|AT|7|Richter|5||0|16|Was sassest du müssig zwischen den Hürden, / die Lockpfeife bei den Herden zu hören? / In den Gauen Rubens gab's lange Überlegungen. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.17|AT|7|Richter|5||0|17|Gilead blieb ruhig jenseits des Jordan, / und warum weilt Dan bei den Schiffen? / Asser sass am Gestade des Meeres / und blieb gemächlich an seinen Buchten. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.18|AT|7|Richter|5||0|18|Sebulon ist ein Volk, das sein Leben dem Tode preisgibt, / auch Naphthali auf den Höhen seines Gefildes. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.19|AT|7|Richter|5||0|19|Könige kamen und stritten, / Kanaans Könige stritten da, / zu Thaanach an den Wassern Megiddos; / Silberbeute gewannen sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.20|AT|7|Richter|5||0|20|Vom Himmel her stritten die Sterne, / von ihren Bahnen aus stritten sie wider Sisera. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.21|AT|7|Richter|5||0|21|Der Kisonbach riss sie fort, / der Bach wogte ihnen entgegen, der Kisonbach. / Tritt einher, meine Seele, in Kraft! /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.22|AT|7|Richter|5||0|22|Damals stampften die Hufe der Rosse - / der Galopp, der Galopp der Renner. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.23|AT|7|Richter|5||0|23|Verfluchet Meros! sprach der Engel des Herrn, / ja, fluchet seinen Bewohnern, / dass sie nicht kamen dem Herrn zu Hilfe, / dem Herrn zu Hilfe unter den Helden! /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.24|AT|7|Richter|5||0|24|Gepriesen vor allen Frauen sei Jael, / Hebers Weib, des Keniters, / gepriesen vor allen Frauen im Zelte! /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.25|AT|7|Richter|5||0|25|Wasser heischte er, Milch gab sie, / in herrlicher Schale reichte sie Sahne. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.26|AT|7|Richter|5||0|26|Ihre Hand streckte sie aus nach dem Pflock, / ihre Rechte nach dem Werkhammer, / hämmerte ein auf Sisera, zerschlug ihm das Haupt, / zermalmte, durchbohrte seine Schläfe. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.27|AT|7|Richter|5||0|27|Zu ihren Füssen brach er zusammen, fiel nieder, lag da; / zu ihren Füssen brach er zusammen, fiel nieder; / wo er zusammenbrach, da lag er erschlagen. /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.28|AT|7|Richter|5||0|28|"Durchs Fenster spähte und schaute aus / die Mutter Siseras, durch das Gitter: / ""Warum verzieht sein Wagen zu kommen? / warum zögern die Tritte seiner Gespanne?"" /"|ZUE1931|Public Domain JDG.5.29|AT|7|Richter|5||0|29|Die klügste unter den Fürstinnen erwidert ihr, / auch sie selber gibt sich die Antwort: /|ZUE1931|Public Domain JDG.5.30|AT|7|Richter|5||0|30|"""Sicherlich finden sie, teilen sie Beute - / ein Weib, zwei Weiber für jeden Mann! / ein buntes Gewand, zwei bunte Gewänder als Beute für Sisera! / Ein Tuch, zwei Tücher, schön gewirkt, / für den Hals der Gemahlin!"" /"|ZUE1931|Public Domain JDG.5.31|AT|7|Richter|5||0|31|So müssen umkommen, Herr, all deine Feinde! / Die dich aber lieben, sind wie die Sonne, / wenn sie aufgeht in ihrer Pracht. Und das Land hatte vierzig Jahre lang Ruhe.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.1|AT|7|Richter|6||0|1|DIE Israeliten aber taten, was dem Herrn missfiel. Da gab sie der Herr in die Hand der Midianiter, sieben Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.2|AT|7|Richter|6||0|2|Und da die Hand der Midianiter schwer auf Israel lastete, machten sich die Israeliten zum Schutze vor den Midianitern die Schlupfwinkel in den Bergen, die Höhlen und Burgen.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.3|AT|7|Richter|6||0|3|Und sooft die Israeliten gesät hatten, zogen die Midianiter und die Amalekiter und die aus dem Osten wider sie heran,|ZUE1931|Public Domain JDG.6.4|AT|7|Richter|6||0|4|griffen sie an und vernichteten den Ertrag des Landes bis gegen Gaza hin und liessen keine Lebensmittel übrig in Israel, auch keine Schafe, Rinder und Esel.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.5|AT|7|Richter|6||0|5|Denn wenn sie mit ihren Herden und Zelten heranzogen, kamen sie so massenhaft wie Heuschrecken; sie selbst und ihre Kamele waren nicht zu zählen, und sie fielen ins Land ein, um es zu verheeren.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.6|AT|7|Richter|6||0|6|So wurde Israel durch die Midianiter sehr geschwächt. Da schrieen die Israeliten zum Herrn.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.7|AT|7|Richter|6||0|7|Als nun die Israeliten wegen der Midianiter zum Herrn schrieen,|ZUE1931|Public Domain JDG.6.8|AT|7|Richter|6||0|8|sandte der Herr einen Propheten zu den Israeliten, der sprach zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten heraufgebracht und euch aus dem Sklavenhause herausgeführt;|ZUE1931|Public Domain JDG.6.9|AT|7|Richter|6||0|9|ich habe euch errettet aus der Hand der Ägypter und aus der Hand all eurer Bedränger und habe sie vor euch vertrieben und euch ihr Land gegeben.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.10|AT|7|Richter|6||0|10|"Und ich sprach zu euch: ""Ich bin der Herr, euer Gott; verehret nicht die Götter der Amoriter, in deren Land ihr wohnt."" Aber ihr habt nicht auf mich gehört."|ZUE1931|Public Domain JDG.6.11|AT|7|Richter|6||0|11|Einst kam der Engel des Herrn und setzte sich unter die Terebinthe des Abiesriten Joas zu Ophra, während dessen Sohn Gideon in der Kelter Weizen ausklopfte, um ihn vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.12|AT|7|Richter|6||0|12|Da erschien ihm der Engel des Herrn und sprach zu ihm: Der Herr ist mit dir, du starker Held!|ZUE1931|Public Domain JDG.6.13|AT|7|Richter|6||0|13|"Gideon aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr! Ist der Herr mit uns, warum ist uns dann all das widerfahren? Und wo sind alle seine Wunder, von denen uns unsre Väter erzählten, indem sie sprachen: ""Der Herr hat uns doch aus Ägypten heraufgeführt""? Nun aber hat uns der Herr verstossen und in die Hand der Midianiter gegeben."|ZUE1931|Public Domain JDG.6.14|AT|7|Richter|6||0|14|Da wandte sich der Herr zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft, und du wirst Israel aus der Hand der Midianiter erretten. Fürwahr, ich sende dich.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.15|AT|7|Richter|6||0|15|Er aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr, womit soll ich Israel erretten? Sieh, mein Geschlecht ist ja das geringste in Manasse, und ich bin der Jüngste in meines Vaters Hause.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.16|AT|7|Richter|6||0|16|Da sprach der Herr zu ihm: Wenn ich mit dir bin, wirst du die Midianiter schlagen wie einen Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.17|AT|7|Richter|6||0|17|Er aber sprach zu ihm: Habe ich Gnade vor dir gefunden, so gib mir ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.18|AT|7|Richter|6||0|18|Geh doch nicht von dannen, bis ich wieder zu dir komme und meine Gabe herausbringe und sie vor dir niederlege. Er sprach: Ich will bleiben, bis du wiederkommst.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.19|AT|7|Richter|6||0|19|Und Gideon ging hinein und rüstete ein Ziegenböcklein zu und ungesäuertes Brot von einem Epha Mehl; das Fleisch legte er in einen Korb, und die Brühe tat er in einen Topf und trug es zu ihm hinaus unter die Terebinthe. Und als er herzutrat,|ZUE1931|Public Domain JDG.6.20|AT|7|Richter|6||0|20|sprach der Engel Gottes zu ihm: Nimm das Fleisch und das ungesäuerte Brot und lege es hier auf diesen Felsen und giesse die Brühe darüber. Und er tat es.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.21|AT|7|Richter|6||0|21|Nun streckte der Engel des Herrn den Stab aus, den er in der Hand hatte, und berührte mit der Spitze das Fleisch und das ungesäuerte Brot. Da schlug Feuer aus dem Felsen und verzehrte das Fleisch und das ungesäuerte Brot. Der Engel des Herrn aber war seinen Augen entschwunden.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.22|AT|7|Richter|6||0|22|Als Gideon sah, dass es der Engel des Herrn war, sprach er: Wehe, Herr, mein Gott, dass ich den Engel des Herrn von Angesicht zu Angesicht geschaut habe!|ZUE1931|Public Domain JDG.6.23|AT|7|Richter|6||0|23|Aber der Herr sprach zu ihm: Heil dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.24|AT|7|Richter|6||0|24|"Da baute Gideon dort dem Herrn einen Altar und nannte ihn ""der Herr ist Heil"". Der steht bis auf den heutigen Tag im abiesritischen Ophra."|ZUE1931|Public Domain JDG.6.25|AT|7|Richter|6||0|25|In jener Nacht aber sprach der Herr zu ihm: Nimm zehn Mann aus deinen Knechten und einen siebenjährigen Stier und reisse den Baalsaltar deines Vaters ein, und auch die Aschera, die daneben steht, sollst du umhauen.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.26|AT|7|Richter|6||0|26|Dann erbaue dem Herrn, deinem Gott, oben auf der Höhe dieser Bergfeste einen Altar mit den geschichteten Steinen und nimm den Stier und bringe ein Brandopfer dar mit dem Holz der Aschera, die du umhauen sollst.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.27|AT|7|Richter|6||0|27|Da nahm Gideon zehn Mann aus seinen Knechten und tat, wie ihm der Herr gesagt hatte; weil er aber aus Furcht vor seiner Familie und den Leuten der Stadt nicht wagte, es bei Tage zu tun, tat er es bei Nacht.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.28|AT|7|Richter|6||0|28|Am andern Morgen in der Frühe nun fanden die Leute der Stadt den Altar Baals niedergerissen und die Aschera daneben umgehauen; auf dem neuerbauten Altar aber war ein Stier geopfert worden.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.29|AT|7|Richter|6||0|29|Da sprachen sie zueinander: Wer hat das getan? Und als sie so fragten und forschten, hiess es: Gideon, der Sohn des Joas, hat das getan.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.30|AT|7|Richter|6||0|30|Nun sprachen die Leute der Stadt zu Joas: Gib deinen Sohn heraus, er muss sterben; denn er hat den Altar Baals niedergerissen und die Aschera daneben umgehauen.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.31|AT|7|Richter|6||0|31|Joas aber sprach zu allen, die um ihn her standen: Wollt ihr für Baal streiten? oder wollt ihr ihm helfen? Wer für ihn streitet, der soll noch vor dem Morgen getötet werden. Ist er ein Gott, so streite er für sich selbst, weil man seinen Altar niedergerissen hat.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.32|AT|7|Richter|6||0|32|An jenem Tage gab man ihm den Namen Jerubbaal, womit man sagen wollte: Baal streite wider ihn, weil er seinen Altar niedergerissen hat.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.33|AT|7|Richter|6||0|33|Sobald nun die Midianiter und die Amalekiter und die aus dem Osten sich alle zusammenscharten und herüberkamen und sich in der Ebene Jesreel lagerten,|ZUE1931|Public Domain JDG.6.34|AT|7|Richter|6||0|34|da kam auch schon der Geist des Herrn über Gideon, sodass er in die Posaune stiess; die Abiesriten aber folgten seinem Aufgebot.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.35|AT|7|Richter|6||0|35|Und er sandte Boten in ganz Manasse umher, und auch sie folgten seinem Aufgebot; ebenso sandte er Boten zu Asser, Sebulon und Naphthali, und sie stiessen gleichfalls zu ihnen.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.36|AT|7|Richter|6||0|36|Da sprach Gideon zu Gott: Wenn du Israel durch meine Hand erretten willst, wie du verheissen hast -|ZUE1931|Public Domain JDG.6.37|AT|7|Richter|6||0|37|nun denn, ich lege da einen Haufen Wolle auf die Tenne: fällt dann bloss auf die Wolle Tau, während der Boden ringsum trocken bleibt, so weiss ich, dass du Israel durch meine Hand erretten willst, wie du verheissen hast.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.38|AT|7|Richter|6||0|38|Und so geschah es: als er am andern Morgen früh die Wolle ausdrückte, presste er aus der Wolle eine ganze Schale voll Tauwasser.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.39|AT|7|Richter|6||0|39|Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht wider mich, wenn ich noch einmal rede; ich möchte es nur noch diesmal mit der Wolle versuchen: die Wolle allein soll trocken bleiben, während auf den Boden ringsum Tau fällt.|ZUE1931|Public Domain JDG.6.40|AT|7|Richter|6||0|40|Und Gott fügte es so in jener Nacht: die Wolle allein blieb trocken, während auf dem Boden ringsum Tau lag.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.1|AT|7|Richter|7||0|1|IN der Frühe nun lagerte sich Jerubbaal - das ist Gideon - mit allem Kriegsvolk, das er bei sich hatte, an der Quelle Harod; das Lager der Midianiter aber befand sich unter ihm, nördlich vom Hügel More, in der Ebene.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.2|AT|7|Richter|7||0|2|"Da sprach der Herr zu Gideon: Des Volkes bei dir ist zuviel, als dass ich die Midianiter in ihre Hand geben könnte; Israel möchte sich sonst wider mich rühmen und sagen: ""Wir haben uns selbst geholfen."""|ZUE1931|Public Domain JDG.7.3|AT|7|Richter|7||0|3|So lass denn ausrufen, dass das Volk es hört: Wer sich fürchtet und Angst hat, der kehre um! So sichtete sie Gideon, und es kehrten von dem Volke 22 000 Mann um, und nur zehntausend blieben übrig.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.4|AT|7|Richter|7||0|4|"Der Herr aber sprach zu Gideon: Noch immer ist des Volks zuviel; führe sie hinab ans Wasser, dort will ich sie dir sichten. Von wem ich dir dann sagen werde: ""Dieser soll mit dir ziehen"", der soll mit dir ziehen; jeder aber, von dem ich zu dir sagen werde: ""Dieser soll nicht mit dir ziehen"", der soll nicht mitziehen."|ZUE1931|Public Domain JDG.7.5|AT|7|Richter|7||0|5|Und er führte das Volk hinab ans Wasser. Nun sprach der Herr zu Gideon: Jeden, der mit der Zunge von dem Wasser leckt, wie der Hund leckt, den stelle beiseite; desgleichen jeden, der zum Trinken niederkniet.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.6|AT|7|Richter|7||0|6|Es belief sich aber die Zahl derer, die leckten, auf dreihundert Mann; alle übrigen knieten nieder, um Wasser zu trinken, indem sie die Hand zum Munde führten.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.7|AT|7|Richter|7||0|7|Und der Herr sprach zu Gideon: durch die dreihundert Mann, die geleckt haben, will ich euch erretten und die Midianiter in deine Hand geben; alle übrigen aber sollen heimgehen.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.8|AT|7|Richter|7||0|8|Und sie nahmen die Zehrung des Volkes an sich und ihre Posaunen. So entliess er die ganze Mannschaft Israels, einen jeden zu seinen Zelten; nur die dreihundert Mann behielt er bei sich. Das Lager der Midianiter aber befand sich unter ihm in der Ebene.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.9|AT|7|Richter|7||0|9|Und der Herr sprach in jener Nacht zu ihm: Steh auf und brich ins Lager ein; denn ich habe es in deine Hand gegeben.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.10|AT|7|Richter|7||0|10|Fürchtest du dich aber, einzubrechen, so geh (vorerst einmal) mit deinem Burschen Pura hinab zum Lager|ZUE1931|Public Domain JDG.7.11|AT|7|Richter|7||0|11|und horche, was sie reden. Dann wirst du den Mut finden, ins Lager einzubrechen. Da ging Gideon mit seinem Burschen Pura hinab bis an die Krieger am Rande des Lagers heran.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.12|AT|7|Richter|7||0|12|Die Midianiter aber und die Amalekiter und alle die aus dem Osten lagerten in der Ebene so zahlreich wie Heuschrecken, und ihre Kamele waren zahllos, so massenhaft wie der Sand am Gestade des Meeres.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.13|AT|7|Richter|7||0|13|Als nun Gideon hinkam, erzählte gerade einer dem andern einen Traum und sprach: Sieh, ich habe einen Traum gehabt: rollte da ein Gerstenbrotkuchen ins Lager der Midianiter und kam bis ans Zelt, traf es, dass es umfiel, und warf es über den Haufen.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.14|AT|7|Richter|7||0|14|Da antwortete der andre und sprach: Das ist nichts andres als das Schwert Gideons, des Sohnes des Joas, des Israeliten. Gott hat die Midianiter samt dem ganzen Lager in seine Hand gegeben.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.15|AT|7|Richter|7||0|15|Als Gideon die Erzählung des Traumes und seine Deutung hörte, warf er sich nieder; dann kehrte er ins Lager Israels zurück und rief: Auf! Der Herr hat das Lager der Midianiter in eure Hand gegeben.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.16|AT|7|Richter|7||0|16|Und er teilte die dreihundert Mann in drei Haufen, gab ihnen allen Posaunen in die Hand und leere Krüge - in den Krügen aber waren Fackeln -|ZUE1931|Public Domain JDG.7.17|AT|7|Richter|7||0|17|und sprach zu ihnen: Schaut auf mich, und dann macht es mir nach! Sobald ich an den Rand des Lagers komme, tut genau, wie ich tue.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.18|AT|7|Richter|7||0|18|Wenn ich und alle, die bei mir sind, in die Posaunen stossen, so sollt auch ihr rings um das ganze Lager in die Posaunen stossen und rufen: Für den Herrn und Gideon!|ZUE1931|Public Domain JDG.7.19|AT|7|Richter|7||0|19|Als nun Gideon mit seinen hundert Mann zu Anfang der mittleren Nachtwache - eben hatte man die Wachen ausgestellt - bis an den Rand des Lagers gekommen war, stiessen sie in die Posaunen und zerschlugen die Krüge, die sie in den Händen hatten.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.20|AT|7|Richter|7||0|20|Und alle drei Haufen stiessen in die Posaunen und zerbrachen die Krüge. Dann fassten sie mit der linken Hand die Fackeln und mit der rechten Hand die Posaunen, um zu blasen, und riefen: Schwert für den Herrn und Gideon!|ZUE1931|Public Domain JDG.7.21|AT|7|Richter|7||0|21|Ein jeder blieb an seinem Platze stehen, rings um das Lager her, im Lager aber lief alles durcheinander, schrie und floh.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.22|AT|7|Richter|7||0|22|Und während sie in die dreihundert Posaunen stiessen, richtete der Herr im ganzen Lager eines jeden Schwert wider den andern. Und das Heer floh bis nach Beth-Sitta, gegen Zereda hin, bis an das Ufer bei Abel-Mehola, bis Tabbath.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.23|AT|7|Richter|7||0|23|Nun wurden die Männer Israels aus Naphthali, Asser und ganz Manasse aufgeboten, und sie jagten den Midianitern nach.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.24|AT|7|Richter|7||0|24|Auch sandte Gideon Boten überall auf das Gebirge Ephraim und liess sagen: Zieht hinunter, den Midianitern entgegen, und schneidet ihnen das Wasser ab bis Beth-Bara am Jordan. Da wurden alle Männer von Ephraim aufgeboten, und sie schnitten ihnen das Wasser ab bis Beth-Bara am Jordan.|ZUE1931|Public Domain JDG.7.25|AT|7|Richter|7||0|25|Und sie nahmen die beiden Fürsten der Midianiter, Oreb und Seeb gefangen; und sie töteten den Oreb am Rabenfelsen; und den Seeb töteten sie bei der Wolfskelter. Dann jagten sie den Midianitern nach; die Köpfe Orebs und Seebs aber brachten sie zu Gideon über den Jordan.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.1|AT|7|Richter|8||0|1|Und die Männer von Ephraim sprachen zu ihm: Warum hast du uns das angetan, dass du uns nicht riefst, als du zum Kampfe wider die Midianiter auszogst? Und sie haderten heftig mit ihm.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.2|AT|7|Richter|8||0|2|Er aber sprach zu ihnen: Was habe ich denn nun im Vergleich zu euch geleistet? Ist nicht die Nachlese Ephraims besser als die Ernte Abiesers?|ZUE1931|Public Domain JDG.8.3|AT|7|Richter|8||0|3|In eure Hand hat Gott die Midianiterfürsten Oreb und Seeb gegeben! Was habe ich da im Vergleich zu euch zu tun vermocht? Da er so redete, liess ihr Zorn von ihm ab.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.4|AT|7|Richter|8||0|4|ALS nun Gideon an den Jordan kam, ging er mit den dreihundert Mann, die bei ihm waren, hinüber; sie waren aber müde und hungrig.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.5|AT|7|Richter|8||0|5|Da sprach er zu den Männern von Sukkoth: Gebt doch den Leuten, die mir folgen, einige Brote; sie sind müde. Ich bin daran, den Midianiterkönigen Sebah und Zalmunna nachzujagen.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.6|AT|7|Richter|8||0|6|Die Obersten von Sukkoth aber sagten: Hast du denn die Faust Sebahs und Zalmunnas schon in deiner Gewalt, dass wir deinem Heer Brot geben sollten?|ZUE1931|Public Domain JDG.8.7|AT|7|Richter|8||0|7|Da sprach Gideon: Wohlan, wenn der Herr den Sebah und den Zalmunna in meine Hand gibt, so dresche ich euer Fleisch mit Wüstendorn und Stacheldisteln.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.8|AT|7|Richter|8||0|8|Und er zog von dort hinauf nach Penuel und redete mit den Männern von Penuel ebenso. Aber sie antworteten ihm, wie die Männer von Sukkoth geantwortet hatten.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.9|AT|7|Richter|8||0|9|Da sprach er auch zu den Männern von Penuel: Komme ich wohlbehalten zurück, so reisse ich diese Burg nieder.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.10|AT|7|Richter|8||0|10|Sebah und Zalmunna aber waren mit ihrem Heer in Karkor, etwa 15 000 Mann, alle, die vom ganzen Heere derer aus dem Osten übriggeblieben waren; die Eingedrungenen zählten 120 000 Mann, sämtlich schwertbewehrt.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.11|AT|7|Richter|8||0|11|Nun zog Gideon hinauf in der Richtung auf die Beduinenstrasse östlich von Nobah und Jogbeha und überfiel das Heer, während es sorglos lagerte.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.12|AT|7|Richter|8||0|12|Sebah und Zalmunna flohen; er aber jagte ihnen nach und fing die beiden Midianiterkönige Sebah und Zalmunna ein, und das ganze Heer scheuchte er auseinander.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.13|AT|7|Richter|8||0|13|Als nun Gideon, der Sohn des Joas, vom Pass von Hares her aus dem Kampf zurückkehrte,|ZUE1931|Public Domain JDG.8.14|AT|7|Richter|8||0|14|griff er einen jungen Mann aus Sukkoth auf und fragte ihn aus; der schrieb ihm die Obersten und Ältesten von Sukkoth auf, 77 Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.15|AT|7|Richter|8||0|15|"Als er dann zu den Männern von Sukkoth kam, sprach er: Da sind nun Sebah und Zalmunna, um derentwillen ihr mich gehöhnt habt: ""Hast du denn die Faust Sebahs und Zalmunnas schon in deiner Gewalt, dass wir deinen müden Leuten Brot geben sollten?"""|ZUE1931|Public Domain JDG.8.16|AT|7|Richter|8||0|16|Und er liess die Ältesten der Stadt greifen, nahm Wüstendorn und Stacheldistel und zerdrosch damit die Männer von Sukkoth.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.17|AT|7|Richter|8||0|17|Die Burg von Penuel aber riss er nieder und tötete die Männer der Stadt.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.18|AT|7|Richter|8||0|18|Darnach sprach er zu Sebah und Zalmunna: Was sind das für Männer, die ihr in Thabor getötet habt? Sie sprachen: Sie waren wie du; jedweder sah aus wie ein Königssohn.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.19|AT|7|Richter|8||0|19|Er aber sprach: Es waren meine Brüder, meiner Mutter Söhne. So wahr der Herr lebt: hättet ihr sie am Leben gelassen, so wollte ich euch nicht töten.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.20|AT|7|Richter|8||0|20|Dann sprach er zu Jether, seinem Erstgebornen: Auf, töte sie! Doch der Jüngling zog sein Schwert nicht, da er sich scheute; er war eben noch ein Jüngling.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.21|AT|7|Richter|8||0|21|Sebah aber und Zalmunna sprachen: Auf, stosse du uns nieder! Denn wie der Mann, so seine Kraft. Da erhob sich Gideon und tötete Sebah und Zalmunna und nahm die Möndchen am Halse ihrer Kamele.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.22|AT|7|Richter|8||0|22|DARNACH sprachen die Männer Israels zu Gideon: Herrsche über uns, du sowohl als dein Sohn und deines Sohnes Sohn; denn du hast uns aus der Hand der Midianiter errettet.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.23|AT|7|Richter|8||0|23|Aber Gideon antwortete ihnen: Ich will nicht über euch herrschen, und auch mein Sohn soll nicht über euch herrschen; der Herr soll über euch herrschen.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.24|AT|7|Richter|8||0|24|Dann sprach Gideon zu ihnen: Wenn ich mir von euch etwas erbitten darf, so gebt mir ein jeder die Ringe, die er erbeutet hat. Sie trugen nämlich goldene Ringe, weil sie Ismaeliter waren.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.25|AT|7|Richter|8||0|25|Sie antworteten: Gewiss, die wollen wir geben. Da breitete er den Mantel aus, und ein jeder warf die Ringe darauf, die er erbeutet hatte.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.26|AT|7|Richter|8||0|26|Und das Gewicht der goldenen Ringe, die er sich erbeten hatte, betrug 1 700 Lot Gold, ungerechnet die Möndchen und Ohrgehänge und Purpurgewänder, die die Midianiterkönige getragen hatten, und ungerechnet die Ketten am Hals ihrer Kamele.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.27|AT|7|Richter|8||0|27|Gideon machte daraus ein Ephod und stellte es in seiner Stadt Ophra auf. Und ganz Israel trieb dort Abgötterei mit ihm, und es wurde Gideon und seinem Hause zum Fallstrick.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.28|AT|7|Richter|8||0|28|So wurden die Midianiter vor den Israeliten gedemütigt, sodass sie ihr Haupt nicht mehr erhoben. Und das Land hatte vierzig Jahre lang Ruhe, solange Gideon lebte.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.29|AT|7|Richter|8||0|29|Und Jerubbaal, der Sohn des Joas, ging hin und blieb in seinem Hause.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.30|AT|7|Richter|8||0|30|Gideon hatte aber siebzig leibliche Söhne; denn er hatte viele Frauen.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.31|AT|7|Richter|8||0|31|Auch seine Nebenfrau, die in Sichem lebte, gebar ihm einen Sohn, dem gab er den Namen Abimelech.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.32|AT|7|Richter|8||0|32|Und Gideon, der Sohn des Joas, starb in hohem Alter und wurde im Grabe seines Vaters Joas im abiesritischen Ophra begraben.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.33|AT|7|Richter|8||0|33|Als aber Gideon gestorben war, gaben sich die Israeliten wieder den Baalen hin und nahmen sich den Bundesbaal zum Gott.|ZUE1931|Public Domain JDG.8.34|AT|7|Richter|8||0|34|Und die Israeliten gedachten nicht des Herrn, ihres Gottes, der sie aus der Hand aller ihrer Feinde ringsum errettet hatte,|ZUE1931|Public Domain JDG.8.35|AT|7|Richter|8||0|35|und zeigten sich auch nicht dankbar gegen das Haus Jerubbaal-Gideons für all das Gute, das er Israel erwiesen hatte.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.1|AT|7|Richter|9||0|1|ABIMELECH aber, der Sohn Jerubbaals, ging nach Sichem zu den Brüdern seiner Mutter und redete zu ihnen und zu dem ganzen Geschlechte der Familie seiner Mutter also:|ZUE1931|Public Domain JDG.9.2|AT|7|Richter|9||0|2|Sprecht doch zu allen Bürgern von Sichem: Was ist besser für euch? dass siebzig Männer, alle Söhne Jerubbaals, über euch herrschen oder dass ein Mann über euch herrsche? Denkt auch daran, dass ich von eurem Fleisch und Bein bin!|ZUE1931|Public Domain JDG.9.3|AT|7|Richter|9||0|3|Da legten die Brüder seiner Mutter seine ganze Sache allen Bürgern von Sichem vor, und ihr Herz neigte sich Abimelech zu; denn sie sagten sich: Er ist unser Stammesgenosse.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.4|AT|7|Richter|9||0|4|Und sie gaben ihm siebzig Lot Silber aus dem Tempel des Bundesbaals, und Abimelech dingte damit lose, freche Menschen, die sein Gefolge wurden.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.5|AT|7|Richter|9||0|5|Dann ging er in seines Vaters Haus nach Ophra und ermordete seine Brüder, die Söhne Jerubbaals, siebzig Männer, auf einem Stein; nur Jotham, der jüngste Sohn Jerubbaals, blieb übrig, denn er hatte sich versteckt.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.6|AT|7|Richter|9||0|6|Darnach versammelten sich alle Bürger von Sichem und alle Insassen des Millo, gingen hin und machten Abimelech zum König bei der Eiche mit dem Malstein, die bei Sichem steht.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.7|AT|7|Richter|9||0|7|Als man das Jotham hinterbrachte, ging er hin, trat auf die Höhe des Berges Garizim, erhob seine Stimme und rief ihnen zu: Höret auf mich, ihr Bürger von Sichem, / dass auch Gott auf euch höre! /|ZUE1931|Public Domain JDG.9.8|AT|7|Richter|9||0|8|Einst gingen die Bäume hin, / einen König über sich zu salben. / Und sie sprachen zum Ölbaum: Sei unser König! /|ZUE1931|Public Domain JDG.9.9|AT|7|Richter|9||0|9|Aber der Ölbaum antwortete ihnen: / Soll ich meine Fettigkeit lassen, / mit der man Götter und Menschen ehrt, / und hingehen, über den Bäumen zu schweben? /|ZUE1931|Public Domain JDG.9.10|AT|7|Richter|9||0|10|Da sprachen die Bäume zum Feigenbaum: / So komm du und sei unser König! /|ZUE1931|Public Domain JDG.9.11|AT|7|Richter|9||0|11|Aber der Feigenbaum antwortete ihnen: / Soll ich meine Süssigkeit lassen / und meine köstliche Frucht / und hingehen, über den Bäumen zu schweben? /|ZUE1931|Public Domain JDG.9.12|AT|7|Richter|9||0|12|Da sprachen die Bäume zum Weinstock: / So komm du und sei unser König! /|ZUE1931|Public Domain JDG.9.13|AT|7|Richter|9||0|13|Aber der Weinstock antwortete ihnen: / Soll ich meinen Wein lassen, / der Götter und Menschen fröhlich macht, / und hingehen, über den Bäumen zu schweben? /|ZUE1931|Public Domain JDG.9.14|AT|7|Richter|9||0|14|Da sprachen alle Bäume zum Dornbusch: / So komm du und sei unser König! /|ZUE1931|Public Domain JDG.9.15|AT|7|Richter|9||0|15|Und der Dornbusch sprach zu den Bäumen: / Wollt ihr in Wahrheit mich salben, / dass ich König über euch sei, / so kommt und bergt euch in meinem Schatten! / Wo nicht, so wird Feuer ausgehen vom Dornbusch / und verzehren die Zedern des Libanon.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.16|AT|7|Richter|9||0|16|Nun denn, wenn ihr treu und redlich gehandelt habt, da ihr den Abimelech zum König gemacht, und wenn ihr an Jerubbaal und an seinem Hause gut gehandelt und ihm vergolten habt, wie er es um euch verdient hat -|ZUE1931|Public Domain JDG.9.17|AT|7|Richter|9||0|17|hat doch mein Vater für euch gekämpft und sein Leben gewagt und euch aus der Hand der Midianiter errettet;|ZUE1931|Public Domain JDG.9.18|AT|7|Richter|9||0|18|ihr aber habt euch heute wider das Haus meines Vaters erhoben und seine Söhne ermordet, siebzig Männer auf einem Stein, und habt den Abimelech, den Sohn seiner Magd, über die Bürger von Sichem zum König gemacht, weil er euer Stammesgenosse ist -,|ZUE1931|Public Domain JDG.9.19|AT|7|Richter|9||0|19|wenn ihr also heute treu und redlich gehandelt habt an Jerubbaal und an seinem Hause, so werdet des Abimelech froh, und auch er möge euer froh werden!|ZUE1931|Public Domain JDG.9.20|AT|7|Richter|9||0|20|Wo nicht, so gehe Feuer aus von Abimelech und verzehre die Bürger von Sichem und die Insassen des Millo, und Feuer gehe aus von den Bürgern von Sichem und den Insassen des Millo und verzehre den Abimelech!|ZUE1931|Public Domain JDG.9.21|AT|7|Richter|9||0|21|Darnach entwich Jotham und flüchtete sich vor seinem Bruder Abimelech nach Beer und liess sich dort nieder.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.22|AT|7|Richter|9||0|22|Als nun Abimelech drei Jahre über Israel geherrscht hatte,|ZUE1931|Public Domain JDG.9.23|AT|7|Richter|9||0|23|sandte Gott einen bösen Geist zwischen Abimelech und die Bürger von Sichem, sodass die Bürger von Sichem von Abimelech abfielen -|ZUE1931|Public Domain JDG.9.24|AT|7|Richter|9||0|24|damit der Frevel an den siebzig Söhnen Jerubbaals und ihr Blut über ihren Bruder Abimelech komme, der sie ermordet hatte, und über die Bürger von Sichem, die ihm geholfen hatten, seine Brüder zu ermorden.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.25|AT|7|Richter|9||0|25|Und die Bürger von Sichem legten ihm Leute in den Hinterhalt auf den Höhen der Berge; die raubten jeden aus, der auf der Strasse an ihnen vorüberzog. Das wurde dem Abimelech hinterbracht.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.26|AT|7|Richter|9||0|26|Da kamen Goal, der Sohn Obeds, und seine Stammesgenossen und siedelten nach Sichem über, und die Bürger von Sichem fassten Vertrauen zu ihm.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.27|AT|7|Richter|9||0|27|Einst nun zogen sie hinaus aufs Feld und hielten die Lese in ihren Weinbergen und kelterten; dann veranstalteten sie ein Freudenfest, gingen in den Tempel ihres Gottes, assen und tranken und fluchten dem Abimelech.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.28|AT|7|Richter|9||0|28|Und Goal, der Sohn Obeds, sprach: Wer ist Abimelech? und wer sind (wir), die Sichemiten, dass wir ihm dienen sollten? Haben nicht der Sohn Jerubbaals und sein Vogt Sebul den Männern Hemors, des Vaters Sichems, gedient? Warum sollten nun wir ihm dienen?|ZUE1931|Public Domain JDG.9.29|AT|7|Richter|9||0|29|Hätte doch ich diesem Volke zu befehlen! ich wollte den Abimelech wegschaffen, und ich liesse dem Abimelech sagen: Vermehre doch dein Heer und rücke aus!|ZUE1931|Public Domain JDG.9.30|AT|7|Richter|9||0|30|Als aber Sebul, der Oberste der Stadt, die Worte Goals, des Sohnes Obeds, hörte, entbrannte sein Zorn,|ZUE1931|Public Domain JDG.9.31|AT|7|Richter|9||0|31|und er sandte Boten an Abimelech nach Aruma und liess ihm sagen: Sieh, Goal, der Sohn Obeds, und seine Stammesgenossen sind nach Sichem gekommen, und nun wiegeln sie die Stadt wider dich auf.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.32|AT|7|Richter|9||0|32|So mache dich nun mit der Mannschaft, die du bei dir hast, noch in der Nacht auf und lege dich auf dem Felde in den Hinterhalt.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.33|AT|7|Richter|9||0|33|Am Morgen in der Frühe aber, sobald die Sonne aufgeht, überfalle die Stadt! Wenn er dann mit seiner Mannschaft gegen dich ausrückt, so tue an ihm, wie du kannst.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.34|AT|7|Richter|9||0|34|Da machte sich Abimelech mit aller Mannschaft, die er bei sich hatte, noch in der Nacht auf, und sie legten sich in vier Haufen gegen Sichem in den Hinterhalt.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.35|AT|7|Richter|9||0|35|Goal nun, der Sohn Obeds, ging hinaus und trat an den Eingang des Stadttors; da erhob sich Abimelech mit seiner Mannschaft aus dem Hinterhalt.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.36|AT|7|Richter|9||0|36|Als Goal die Leute sah, sprach er zu Sebul: Sieh, da kommen Leute von den Höhen des Gebirges herab. Sebul aber sprach zu ihm: Du siehst den Schatten der Berge für Menschen an.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.37|AT|7|Richter|9||0|37|Aber Goal fuhr fort und sprach: Sieh, da kommen doch Leute vom Nabel des Landes herab, und ein Haufen kommt aus der Richtung der Wahrsager-Terebinthe.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.38|AT|7|Richter|9||0|38|Da sprach Sebul zu ihm: Wo ist denn nun dein Maul, der du sagtest: Wer ist Abimelech, dass wir ihm dienen sollten? Nun, da sind die Leute, die du verachtet hast! Rücke jetzt aus und kämpfe mit ihnen!|ZUE1931|Public Domain JDG.9.39|AT|7|Richter|9||0|39|Da rückte Goal an der Spitze der Bürger von Sichem aus und kämpfte mit Abimelech.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.40|AT|7|Richter|9||0|40|Aber Abimelech jagte ihn vor sich her in die Flucht, und viele blieben erschlagen liegen bis an den Eingang des Tores.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.41|AT|7|Richter|9||0|41|Dann kehrte Abimelech nach Aruma zurück; Sebul aber vertrieb den Goal und seine Stammesgenossen, sodass sie nicht länger in Sichem bleiben konnten.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.42|AT|7|Richter|9||0|42|Am andern Morgen gingen die Leute aufs Feld hinaus, und man meldete das dem Abimelech.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.43|AT|7|Richter|9||0|43|Da nahm er die Mannschaft, teilte sie in drei Haufen und legte sich auf dem Felde in den Hinterhalt. Als er nun sah, dass die Leute aus der Stadt herauskamen, fiel er über sie her und machte sie nieder.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.44|AT|7|Richter|9||0|44|Und zwar brach Abimelech mit dem Haufen, der bei ihm war, hervor und nahm Stellung am Eingang des Stadttors; die beiden andern Haufen aber überfielen alle, die auf dem Felde waren, und machten sie nieder.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.45|AT|7|Richter|9||0|45|Dann kämpfte Abimelech jenen ganzen Tag gegen die Stadt und nahm sie ein. Die Leute, die darin waren, tötete er, die Stadt zerstörte er und streute Salz auf die Stätte.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.46|AT|7|Richter|9||0|46|Als alle Insassen der Burg von Sichem das hörten, gingen sie in das Gewölbe des Tempels des Bundesgottes.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.47|AT|7|Richter|9||0|47|Man meldete aber dem Abimelech, dass sich alle Insassen der Burg von Sichem versammelt hätten.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.48|AT|7|Richter|9||0|48|Da ging Abimelech mit seiner ganzen Mannschaft auf den Berg Zalmon. Dort nahm er seine Axt zur Hand und hieb Buschwerk um, hob es auf und lud es sich auf die Achsel. Dann sprach er zu seiner ganzen Mannschaft: Was ihr mich habt tun sehen, das macht mir eilends nach!|ZUE1931|Public Domain JDG.9.49|AT|7|Richter|9||0|49|Da hieben auch seine Leute, Mann für Mann, ihr Teil Buschwerk um, folgten dem Abimelech, legten es auf das Gewölbe und steckten das Gewölbe über ihnen in Brand. So kamen auch alle Insassen der Burg von Sichem um, etwa tausend Männer und Frauen.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.50|AT|7|Richter|9||0|50|Hierauf zog Abimelech nach Thebez, belagerte Thebez und nahm es ein.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.51|AT|7|Richter|9||0|51|Mitten in der Stadt aber stand eine starke Burg; dorthin flohen alle Männer und Frauen, alle Bürger der Stadt, schlossen hinter sich zu und stiegen auf das Dach der Burg.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.52|AT|7|Richter|9||0|52|Da rückte Abimelech bis an die Burg vor und bestürmte sie. Als er aber nahe an den Eingang der Burg herankam, um sie in Brand zu stecken,|ZUE1931|Public Domain JDG.9.53|AT|7|Richter|9||0|53|warf ein Weib dem Abimelech einen Mühlstein auf den Kopf und zerschlug ihm den Schädel.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.54|AT|7|Richter|9||0|54|Da rief er eilends seinen Waffenträger und sprach zu ihm: Ziehe dein Schwert und töte mich vollends, dass man nicht von mir sagt: Ein Weib hat ihn getötet. Da durchstach ihn sein Diener, und er starb.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.55|AT|7|Richter|9||0|55|Als die Israeliten sahen, dass Abimelech tot war, gingen sie ein jeder an seinen Ort.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.56|AT|7|Richter|9||0|56|So vergalt Gott dem Abimelech den Frevel, den er an seinem Vater begangen hatte, indem er seine siebzig Brüder ermordete.|ZUE1931|Public Domain JDG.9.57|AT|7|Richter|9||0|57|Auch den Männern von Sichem vergalt Gott alle ihre Freveltaten. So kam über sie der Fluch Jothams, des Sohnes Jerubbaals.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.1|AT|7|Richter|10||0|1|NACH Abimelech stand Thola auf, der Sohn Puas, des Sohnes Dodos, ein Mann aus Issaschar, um Israel zu erretten. Er wohnte in Samir auf dem Gebirge Ephraim|ZUE1931|Public Domain JDG.10.2|AT|7|Richter|10||0|2|und richtete Israel 23 Jahre lang. Darnach starb er und wurde in Samir begraben.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.3|AT|7|Richter|10||0|3|Nach ihm stand Jair, der Gileadit, auf und richtete Israel 22 Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.4|AT|7|Richter|10||0|4|"Er hatte dreissig Söhne, die auf dreissig Eselsfüllen ritten. Und sie besassen dreissig Städte; die heissen ""Zeltdörfer Jairs"" bis auf diesen Tag und liegen im Lande Gilead."|ZUE1931|Public Domain JDG.10.5|AT|7|Richter|10||0|5|Darnach starb Jair und wurde in Kamon begraben.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.6|AT|7|Richter|10||0|6|ABER die Israeliten taten wiederum, was dem Herrn missfiel: sie dienten den Baalen und den Astarten, den Göttern der Syrer, den Göttern der Sidonier, den Göttern der Moabiter, den Göttern der Ammoniter und den Göttern der Philister; den Herrn aber verliessen sie und dienten ihm nicht.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.7|AT|7|Richter|10||0|7|Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel, und er verkaufte sie in die Hand der Philister und in die Hand der Ammoniter;|ZUE1931|Public Domain JDG.10.8|AT|7|Richter|10||0|8|die plagten und bedrückten die Israeliten achtzehn Jahre lang, alle Israeliten jenseits des Jordan im Lande der Amoriter, die in Gilead wohnten.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.9|AT|7|Richter|10||0|9|Und die Ammoniter gingen über den Jordan, um auch Juda und Benjamin und das Haus Ephraim zu bekriegen, sodass Israel in grosse Bedrängnis kam.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.10|AT|7|Richter|10||0|10|Da schrieen die Israeliten zum Herrn und sprachen: Wir haben an dir gesündigt; denn wir haben unsern Gott verlassen und den Baalen gedient.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.11|AT|7|Richter|10||0|11|Aber der Herr antwortete den Israeliten: Haben euch nicht die Ägypter, die Amoriter, die Ammoniter, die Philister,|ZUE1931|Public Domain JDG.10.12|AT|7|Richter|10||0|12|die Sidonier, die Amalekiter und die Midianiter bedrängt, und habe ich euch nicht, wenn ihr zu mir schrieet, aus ihrer Hand errettet?|ZUE1931|Public Domain JDG.10.13|AT|7|Richter|10||0|13|Ihr aber habt mich verlassen und andern Göttern gedient. Darum werde ich euch nicht mehr erretten.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.14|AT|7|Richter|10||0|14|Geht und schreit zu den Göttern, die ihr erwählt habt! Sie mögen euch erretten in der Zeit eurer Not!|ZUE1931|Public Domain JDG.10.15|AT|7|Richter|10||0|15|Da sprachen die Israeliten zum Herrn: Wir haben gesündigt! Tue du uns, was dir wohlgefällt; nur errette uns doch heute noch!|ZUE1931|Public Domain JDG.10.16|AT|7|Richter|10||0|16|Und sie beseitigten die fremden Götter aus ihrer Mitte und dienten dem Herrn. Da wurde er ungehalten, dass Israel so geplagt war.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.17|AT|7|Richter|10||0|17|Als aber die Ammoniter aufgeboten wurden und sich in Gilead lagerten, versammelten sich die Israeliten und lagerten sich in Mizpa.|ZUE1931|Public Domain JDG.10.18|AT|7|Richter|10||0|18|Da sprachen die Leute, die Obersten von Gilead, zueinander: Wer ist der Mann, der den Kampf mit den Ammonitern aufnimmt? Er soll das Haupt über alle Bewohner von Gilead werden.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.1|AT|7|Richter|11||0|1|Nun war der Gileaditer Jephtha ein tapferer Held, aber der Sohn einer Dirne. Jephthas Vater war Gilead;|ZUE1931|Public Domain JDG.11.2|AT|7|Richter|11||0|2|dieser hatte aber auch Söhne von seiner Ehefrau. Als nun die Söhne der Frau heranwuchsen, vertrieben sie den Jephtha und sprachen zu ihm: Du sollst nicht erben in unsres Vaters Haus; denn du bist der Sohn eines andern Weibes.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.3|AT|7|Richter|11||0|3|Da floh Jephtha vor seinen Brüdern und weilte im Lande Tob. Dort scharten sich lose Männer um ihn, die mit ihm auszogen.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.4|AT|7|Richter|11||0|4|Ein Jahr später begann der Krieg der Ammoniter gegen Israel.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.5|AT|7|Richter|11||0|5|Als nun die Ammoniter Israel bekriegten, gingen die Ältesten von Gilead hin, um Jephtha aus dem Lande Tob zu holen.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.6|AT|7|Richter|11||0|6|Und sie sprachen zu Jephtha: Komm und sei unser Führer, damit wir gegen die Ammoniter kämpfen.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.7|AT|7|Richter|11||0|7|Aber Jephtha antwortete den Ältesten von Gilead: Ihr seid es doch, die mich aus Hass vertrieben haben aus meines Vaters Hause! Warum kommt ihr jetzt zu mir, da ihr in Not seid?|ZUE1931|Public Domain JDG.11.8|AT|7|Richter|11||0|8|Da sprachen die Ältesten von Gilead zu Jephtha: Ebendarum kommen wir nun wieder zu dir; und wenn du mit uns gehst und gegen die Ammoniter kämpfst, so sollst du uns als Haupt gelten, allen Bewohnern von Gilead.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.9|AT|7|Richter|11||0|9|Jephtha erwiderte den Ältesten von Gilead: Wenn ihr mich zurückholt, um gegen die Ammoniter zu kämpfen, und der Herr gibt sie mir preis, so will ich euer Haupt sein.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.10|AT|7|Richter|11||0|10|Und die Ältesten von Gilead sprachen zu Jephtha: Der Herr wird Richter sein zwischen uns, wenn wir nicht nach deinem Worte tun.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.11|AT|7|Richter|11||0|11|So ging denn Jephtha mit den Ältesten von Gilead, und das Volk machte ihn zu seinem Haupt und Führer. Jephtha aber brachte all sein Anliegen vor den Herrn in Mizpa.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.12|AT|7|Richter|11||0|12|Nun sandte Jephtha Boten an den König der Ammoniter und liess ihm sagen: Was willst du von mir, dass du zu mir kommst, mein Land mit Krieg zu überziehen?|ZUE1931|Public Domain JDG.11.13|AT|7|Richter|11||0|13|Der König der Ammoniter antwortete den Boten Jephthas: Israel hat mein Land weggenommen, als es aus Ägypten heraufzog, vom Arnon bis an den Jabbok und bis an den Jordan. Nun gib es mir gutwillig wieder zurück.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.14|AT|7|Richter|11||0|14|Jephtha aber sandte nochmals Boten an den König der Ammoniter|ZUE1931|Public Domain JDG.11.15|AT|7|Richter|11||0|15|und liess ihm sagen: So spricht Jephtha: Israel hat den Moabitern und den Ammonitern ihr Land nicht weggenommen,|ZUE1931|Public Domain JDG.11.16|AT|7|Richter|11||0|16|sondern als Israel aus Ägypten heraufzog und auf seiner Wanderung durch die Wüste bis ans Schilfmeer und nach Kades kam,|ZUE1931|Public Domain JDG.11.17|AT|7|Richter|11||0|17|"da sandte Israel Boten an den König von Edom und liess ihm sagen: ""Wir möchten durch dein Land ziehen."" Aber der König von Edom willfahrte nicht. Auch an den König von Moab sandten sie, aber er wollte nicht. Da blieb Israel in Kades,"|ZUE1931|Public Domain JDG.11.18|AT|7|Richter|11||0|18|wanderte dann durch die Wüste und umzog das Land Edom und das Land Moab. So kamen sie (in die Gegend) östlich vom Lande Moab und lagerten sich jenseits des Arnon, die Grenze von Moab aber überschritten sie nicht; denn der Arnon ist die Grenze Moabs.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.19|AT|7|Richter|11||0|19|"Hier sandte Israel Boten an Sihon, den König der Amoriter, den König von Hesbon, und Israel liess ihm sagen: ""Wir möchten durch dein Land an unsern Ort ziehen."""|ZUE1931|Public Domain JDG.11.20|AT|7|Richter|11||0|20|Aber Sihon weigerte sich, Israel durch sein Gebiet ziehen zu lassen; er sammelte sein ganzes Volk, und sie lagerten sich bei Jahaz, und er kämpfte mit Israel.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.21|AT|7|Richter|11||0|21|Da gab der Herr, der Gott Israels, den Sihon und sein ganzes Volk in die Hand Israels, und sie schlugen sie; und Israel besetzte das ganze Land der Amoriter, die dort wohnten.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.22|AT|7|Richter|11||0|22|Sie besetzten das ganze Gebiet der Amoriter, vom Arnon bis an den Jabbok und von der Wüste bis an den Jordan.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.23|AT|7|Richter|11||0|23|So hat also der Herr, der Gott Israels, die Amoriter vor seinem Volke Israel vertrieben, und du, du willst es vertreiben?|ZUE1931|Public Domain JDG.11.24|AT|7|Richter|11||0|24|Nicht wahr, wen dein Gott Kamos vertreibt, dessen Land besetzest du, und wen immer Jahwe, unser Gott, vor uns vertrieben hat, dessen Land besetzen wir.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.25|AT|7|Richter|11||0|25|Und nun, bist du etwa besser als Balak, der Sohn Zippors, der König von Moab? Hat er etwa mit Israel gerechtet oder hat er mit ihnen Krieg geführt,|ZUE1931|Public Domain JDG.11.26|AT|7|Richter|11||0|26|als Israel in Hesbon und seinen Nebenorten, in Aroer und seinen Nebenorten und in allen Städten zu beiden Seiten des Arnon sass - dreihundert Jahre lang? Warum habt ihr (sie ihnen) damals nicht entrissen?|ZUE1931|Public Domain JDG.11.27|AT|7|Richter|11||0|27|Ich habe mich nicht an dir vergangen, du aber tust mir Böses an, da du wider mich Krieg führst. Der Herr, der Richter, entscheide heute zwischen den Israeliten und den Ammonitern!|ZUE1931|Public Domain JDG.11.28|AT|7|Richter|11||0|28|Aber der König der Ammoniter hörte nicht auf die Worte, die Jephtha ihm entbot.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.29|AT|7|Richter|11||0|29|Da kam der Geist des Herrn über Jephtha, und er zog durch Gilead und Manasse; dann zog er durch Mizpe in Gilead, und von Mizpe in Gilead zog er hinüber zu den Ammonitern.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.30|AT|7|Richter|11||0|30|Und Jephtha tat dem Herrn ein Gelübde und sprach: Wenn du die Ammoniter wirklich in meine Hand gibst,|ZUE1931|Public Domain JDG.11.31|AT|7|Richter|11||0|31|so soll, wer immer aus der Türe meines Hauses mir|ZUE1931|Public Domain JDG.11.32|AT|7|Richter|11||0|32|Dann zog Jephtha gegen die Ammoniter in den Krieg, und der Herr gab sie in seine Hand.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.33|AT|7|Richter|11||0|33|Er brachte ihnen eine sehr schwere Niederlage bei, von Aroer an bis in die Gegend von Minnith - zwanzig Städte - und bis nach Abel-Keramim. So wurden die Ammoniter vor den Israeliten gedemütigt.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.34|AT|7|Richter|11||0|34|Als nun Jephtha nach Mizpa zu seinem Hause kam, siehe, da trat gerade seine Tochter heraus, ihm entgegen mit Handpauken und im Reigentanz. Sie war sein einziges Kind; er hatte ausser ihr weder Sohn noch Tochter.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.35|AT|7|Richter|11||0|35|Als er sie sah, zerriss er seine Kleider und sprach: Ach meine Tochter! Wie beugst du mich tief! Du bringst mich ins Unglück! Ich habe meinen Mund dem Herrn gegenüber aufgetan und kann nicht zurück.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.36|AT|7|Richter|11||0|36|Sie aber sprach zu ihm: Mein Vater, hast du deinen Mund dem Herrn gegenüber aufgetan, so tue mir, wie du es ausgesprochen hast, nachdem der Herr dir Rache verliehen an deinen Feinden, den Ammonitern.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.37|AT|7|Richter|11||0|37|Dann sprach sie zu ihrem Vater: Dies sei mir noch vergönnt: lass mir noch zwei Monate Zeit, dass ich hingehe auf die Berge und meine Jungfrauschaft beweine, ich und meine Gespielinnen; dann will ich wieder herabkommen.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.38|AT|7|Richter|11||0|38|Er sprach: Gehe hin! und entliess sie für zwei Monate. Da ging sie hin mit ihren Gespielinnen und beweinte ihre Jungfrauschaft auf den Bergen.|ZUE1931|Public Domain JDG.11.39|AT|7|Richter|11||0|39|Nach zwei Monaten kam sie wieder zu ihrem Vater, und er tat ihr, wie er gelobt hatte. Sie hatte aber nie mit einem Manne verkehrt. Daher ward es Brauch in Israel:|ZUE1931|Public Domain JDG.11.40|AT|7|Richter|11||0|40|Jahr um Jahr gehen die Töchter Israels hin, die Tochter Jephthas, des Gileaditers, zu besingen, vier Tage im Jahr.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.1|AT|7|Richter|12||0|1|NUN wurden die Männer von Ephraim aufgeboten, und sie zogen nach Zaphon und sprachen zu Jephtha: Warum bist du wider die Ammoniter in den Krieg gezogen und hast uns nicht gerufen, dass wir mit dir zögen? Wir werden dir das Haus über dem Kopf anzünden!|ZUE1931|Public Domain JDG.12.2|AT|7|Richter|12||0|2|Jephtha antwortete ihnen: Ich hatte einen schweren Streit, ich und mein Volk, mit den Ammonitern; doch als ich euch aufbot, habt ihr mir nicht aus ihrer Hand geholfen.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.3|AT|7|Richter|12||0|3|Da ich nun sah, dass niemand helfen wollte, wagte ich mein Leben und zog gegen die Ammoniter, und der Herr gab sie in meine Hand. Warum also zieht ihr heute gegen mich heran, um wider mich zu kämpfen?|ZUE1931|Public Domain JDG.12.4|AT|7|Richter|12||0|4|Und Jephtha sammelte alle Männer von Gilead und bekämpfte Ephraim. Und die Männer von Gilead schlugen die Ephraimiten; denn diese hatten gesagt: Ihr seid Flüchtlinge aus Ephraim; Gilead liegt mitten in Ephraim und mitten in Manasse.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.5|AT|7|Richter|12||0|5|Dann verlegten die Gileaditer den Ephraimiten die Jordanfurten. Sooft nun ein flüchtiger Ephraimit sprach: Lasst mich hinüber! fragten ihn die Männer von Gilead: Bist du ein Ephraimit? Wenn er dann sagte: Nein!|ZUE1931|Public Domain JDG.12.6|AT|7|Richter|12||0|6|so sprachen sie zu ihm: Sage einmal Schibboleth. Sagte er dann Sibboleth, weil er es nicht richtig aussprechen konnte, so griffen sie ihn und machten ihn an den Jordanfurten nieder. So fielen damals von Ephraim 42 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.7|AT|7|Richter|12||0|7|Jephtha richtete Israel sechs Jahre lang. Darnach starb Jephtha, der Gileaditer, und wurde in seiner Stadt in Gilead begraben.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.8|AT|7|Richter|12||0|8|NACH ihm war Richter in Israel Ibzan aus Bethlehem.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.9|AT|7|Richter|12||0|9|Der hatte dreissig Söhne, und dreissig Töchter verheiratete er nach auswärts, und dreissig Töchter freite er seinen Söhnen von auswärts. Er richtete Israel sieben Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.10|AT|7|Richter|12||0|10|Darnach starb Ibzan und wurde in Bethlehem begraben.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.11|AT|7|Richter|12||0|11|Nach ihm war Richter in Israel Elon aus Sebulon; er richtete Israel zehn Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.12|AT|7|Richter|12||0|12|Darnach starb Elon aus Sebulon und wurde in Elon im Lande Sebulon begraben.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.13|AT|7|Richter|12||0|13|Nach ihm war Richter in Israel Abdon, der Sohn Hillels, aus Pireathon.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.14|AT|7|Richter|12||0|14|Der hatte vierzig Söhne und dreissig Enkel, die auf siebzig Eselsfüllen ritten. Er richtete Israel acht Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JDG.12.15|AT|7|Richter|12||0|15|Darnach starb Abdon, der Sohn Hillels, aus Pireathon und wurde in Pireathon im Lande Ephraim auf dem Gebirge von Saalim begraben.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.1|AT|7|Richter|13||0|1|DIE Israeliten aber taten wiederum, was dem Herrn missfiel. Da gab sie der Herr in die Hand der Philister, vierzig Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.2|AT|7|Richter|13||0|2|Nun war da ein Mann namens Manoah, von Zorea aus dem Geschlechte der Daniten; dessen Weib war unfruchtbar und hatte keine Kinder.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.3|AT|7|Richter|13||0|3|Und der Engel des Herrn erschien dem Weibe und sprach zu ihr: Siehe, du bist unfruchtbar und hast keine Kinder; aber du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.4|AT|7|Richter|13||0|4|So hüte dich nun, Wein oder sonst berauschendes Getränk zu trinken und irgend etwas Unreines zu essen!|ZUE1931|Public Domain JDG.13.5|AT|7|Richter|13||0|5|Denn siehe, du wirst schwanger werden und wirst einen Sohn gebären. Auf dessen Haupt soll kein Schermesser kommen; denn der Knabe soll ein Gottgeweihter sein von Mutterschoss an, und er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu erretten.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.6|AT|7|Richter|13||0|6|Da ging das Weib hinein und sagte es ihrem Manne und sprach: Es kam ein Gottesmann zu mir; der sah aus wie der Engel Gottes, gar furchtbar. Ich fragte ihn nicht, woher er komme, und er sagte mir nicht, wie er heisse.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.7|AT|7|Richter|13||0|7|Er sprach aber zu mir: Siehe, du wirst schwanger werden und wirst einen Sohn gebären; so trinke denn keinen Wein noch sonst berauschendes Getränk und iss nicht irgend etwas Unreines; denn der Knabe soll ein Gottgeweihter sein von Mutterschoss an bis zum Tage seines Todes.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.8|AT|7|Richter|13||0|8|Da betete Manoah zum Herrn und sprach: Ach Herr! Der Gottesmann, den du gesandt hast, möge doch noch einmal zu uns kommen und uns belehren, wie wir es mit dem Knaben, der geboren werden soll, zu halten haben.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.9|AT|7|Richter|13||0|9|Gott erhörte die Bitte Manoahs, und der Engel Gottes kam noch einmal zu dem Weibe, als sie auf dem Felde sass und ihr Mann Manoah nicht bei ihr war.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.10|AT|7|Richter|13||0|10|Da lief das Weib eilends hin und sagte es ihrem Manne und sprach zu ihm: Siehe, der Mann ist mir erschienen, der neulich zu mir kam.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.11|AT|7|Richter|13||0|11|Manoah aber machte sich auf und folgte seinem Weibe. Als er zu dem Manne kam, sprach er zu ihm: Bist du der Mann, der mit dem Weibe geredet hat? Er antwortete: Ja, ich bin's.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.12|AT|7|Richter|13||0|12|Da sprach Manoah: Wenn nun dein Wort eintrifft, wie soll es dann mit dem Knaben gehalten werden, und wozu ist er berufen?|ZUE1931|Public Domain JDG.13.13|AT|7|Richter|13||0|13|Der Engel des Herrn antwortete Manoah: Von allem, was ich dem Weibe gesagt habe, soll sie sich enthalten:|ZUE1931|Public Domain JDG.13.14|AT|7|Richter|13||0|14|sie soll nichts essen, was vom Weinstock kommt, soll auch keinen Wein noch sonst berauschendes Getränk trinken und nicht irgend etwas Unreines essen; alles, was ich ihr geboten habe, soll sie halten.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.15|AT|7|Richter|13||0|15|Da sprach Manoah zum Engel des Herrn: Wir möchten dich gerne zurückhalten, um dir ein Ziegenböcklein herzurichten.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.17|AT|7|Richter|13||0|17|Da sprach Manoah zum Engel des Herrn: Wie heissest du? - dass wir dich ehren können, wenn dein Wort eintrifft.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.18|AT|7|Richter|13||0|18|Der Engel des Herrn erwiderte ihm: Warum fragst du nach meinem Namen? - er ist wunderbar!|ZUE1931|Public Domain JDG.13.19|AT|7|Richter|13||0|19|Da nahm Manoah das Ziegenböcklein und das Speisopfer und opferte es auf dem Felsen dem Herrn, der Wunderbares tut.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.20|AT|7|Richter|13||0|20|Als nun die Flamme von dem Altar gen Himmel schlug, stieg der Engel des Herrn in der Flamme des Altars empor, während Manoah und sein Weib zusahen. Da warfen sie sich auf ihr Angesicht zur Erde.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.21|AT|7|Richter|13||0|21|Der Engel des Herrn aber erschien Manoah und seinem Weibe nicht mehr. Da erkannte Manoah, dass es der Engel des Herrn war.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.22|AT|7|Richter|13||0|22|Und er sprach zu seinem Weibe: Wir müssen sterben, denn wir haben Gott gesehen.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.23|AT|7|Richter|13||0|23|Aber sein Weib antwortete ihm: Wenn der Herr uns hätte töten wollen, so hätte er nicht Brandopfer und Speisopfer von uns angenommen; auch hätte er uns nicht all das sehen und uns vollends nicht dergleichen Dinge hören lassen.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.24|AT|7|Richter|13||0|24|Und das Weib gebar einen Sohn und nannte ihn Simson. Der Knabe aber wuchs heran, und der Herr segnete ihn.|ZUE1931|Public Domain JDG.13.25|AT|7|Richter|13||0|25|Und der Geist des Herrn fing an, ihn zu treiben im Lager Dans zwischen Zorea und Esthaol.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.1|AT|7|Richter|14||0|1|EINST ging Simson nach Thimnath hinab, und er sah in Thimnath eine von den Töchtern der Philister.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.2|AT|7|Richter|14||0|2|Als er wieder heraufkam, sagte er es seinem Vater und seiner Mutter und sprach: Ich habe in Thimnath eine von den Töchtern der Philister gesehen; nun freit für mich um sie.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.3|AT|7|Richter|14||0|3|Aber sein Vater und seine Mutter sprachen zu ihm: Gibt es denn unter den Töchtern deiner Stammesgenossen und in deinem ganzen Volke kein Weib, dass du hingehst, um bei den Philistern, den Unbeschnittenen, ein Weib zu holen? Simson antwortete seinem Vater: Um diese musst du für mich freien; denn sie allein gefällt mir.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.4|AT|7|Richter|14||0|4|Sein Vater und seine Mutter wussten eben nicht, dass das von dem Herrn so gefügt war, weil er gegenüber den Philistern einen Anlass schaffen wollte. Zu jener Zeit nämlich herrschten die Philister über Israel.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.5|AT|7|Richter|14||0|5|Und Simson ging mit seinem Vater und seiner Mutter nach Thimnath hinab. Als er nun zu den Weinbergen von Thimnath kam, siehe, da trat ihm ein junger Löwe brüllend entgegen.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.6|AT|7|Richter|14||0|6|Da kam der Geist des Herrn über ihn, und er zerriss den Löwen, wie man ein Böcklein zerreisst, und er hatte doch gar nichts in der Hand. Seinem Vater und seiner Mutter aber sagte er nicht, was er getan hatte.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.7|AT|7|Richter|14||0|7|Dann ging er hinab und redete mit dem Weibe; und sie gefiel Simson.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.8|AT|7|Richter|14||0|8|Als er nach einiger Zeit wieder hinging, um sie zu heiraten, bog er vom Wege ab, nach dem Aas des Löwen zu sehen; siehe, da war in dem Leib des Löwen ein Bienenschwarm und Honigwaben,|ZUE1931|Public Domain JDG.14.9|AT|7|Richter|14||0|9|die löste er heraus und nahm sie in die Hände und ass im Weitergehen. Und er ging zu seinem Vater und seiner Mutter und gab ihnen davon, und sie assen auch. Er sagte ihnen aber nicht, dass er den Honig aus dem Aas des Löwen herausgelöst hatte.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.10|AT|7|Richter|14||0|10|Und als Simson zu dem Weibe herabkam, veranstaltete er dort ein Festmahl; denn so pflegten die jungen Männer es zu halten.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.11|AT|7|Richter|14||0|11|Da man ihn aber fürchtete, bestellte man dreissig Gefährten, die dann um ihn waren.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.12|AT|7|Richter|14||0|12|Und Simson sprach zu ihnen: Ich will euch ein Rätsel aufgeben; wenn ihr mir innerhalb der sieben Tage des Festes die Lösung sagt, so will ich euch dreissig Hemden und dreissig Feierkleider geben.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.13|AT|7|Richter|14||0|13|Könnt ihr es aber nicht lösen, so sollt ihr mir dreissig Hemden und dreissig Feierkleider geben. Sie sprachen zu ihm: Gib dein Rätsel auf, dass wir es hören!|ZUE1931|Public Domain JDG.14.14|AT|7|Richter|14||0|14|Da sprach er zu ihnen: Speise ging aus von dem Fresser, / und Süsses ging aus von dem Starken. Doch sie vermochten das Rätsel drei Tage lang nicht zu lösen.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.15|AT|7|Richter|14||0|15|Am vierten Tage nun sprachen sie zu dem Weibe Simsons: Berede deinen Mann, dass er uns das Rätsel verrät; sonst verbrennen wir dich samt deiner ganzen Familie. Habt ihr uns hierher geladen, um uns arm zu machen?|ZUE1931|Public Domain JDG.14.16|AT|7|Richter|14||0|16|Da weinte das Weib an Simsons Hals und sprach: Du bist mir nur gram und hast mich nicht lieb. Du hast meinen Volksgenossen das Rätsel aufgegeben und hast es mir nicht verraten. Er antwortete ihr: Sieh, meinem Vater und meiner Mutter habe ich es nicht verraten - und sollte es dir verraten?|ZUE1931|Public Domain JDG.14.17|AT|7|Richter|14||0|17|Sie aber weinte an seinem Halse die sieben Tage, solange sie das Fest hielten; am siebenten Tage endlich verriet er es ihr, weil sie ihn so drängte, und sie verriet das Rätsel ihren Volksgenossen.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.18|AT|7|Richter|14||0|18|Da sprachen die Männer der Stadt am siebenten Tage zu ihm, bevor er in die Kammer hineinging: Was ist süsser als Honig? / Und was ist stärker als der Löwe? Er aber sprach zu ihnen: Hättet ihr nicht mit meinem Rinde gepflügt, / ihr hättet mein Rätsel nicht erraten.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.19|AT|7|Richter|14||0|19|Dann kam der Geist des Herrn über ihn, und er ging hinab nach Askalon und erschlug dort dreissig Mann. Diesen nahm er ihre Gewänder ab und gab denen, die das Rätsel gelöst hatten, die Feierkleider. Und es entbrannte sein Zorn, und er ging hinauf in seines Vaters Haus.|ZUE1931|Public Domain JDG.14.20|AT|7|Richter|14||0|20|Simsons Weib aber ward seinem Gefährten gegeben, der sein Brautführer gewesen war.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.1|AT|7|Richter|15||0|1|NACH einiger Zeit aber, in den Tagen der Weizenernte, besuchte Simson sein Weib mit einem Ziegenböcklein und sprach: Ich möchte zu meinem Weibe in die Kammer gehen. Doch ihr Vater liess ihn nicht hinein.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.2|AT|7|Richter|15||0|2|Und ihr Vater sprach: Ich dachte nichts andres, als du seiest ihr gram geworden, da gab ich sie halt deinem Brautführer. Doch ist ja ihre jüngere Schwester noch schöner als sie; die sei dein an ihrer Statt!|ZUE1931|Public Domain JDG.15.3|AT|7|Richter|15||0|3|Da sprach Simson zu ihnen: Diesmal trifft mich keine Schuld, wenn ich den Philistern übel mitspiele.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.4|AT|7|Richter|15||0|4|Und Simson ging hin und fing dreihundert Füchse; dann nahm er Fackeln, kehrte Schwanz gegen Schwanz und tat zwischen je zwei Schwänze eine Fackel.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.5|AT|7|Richter|15||0|5|Hierauf zündete er die Fackeln an und jagte (die Füchse) in die Kornfelder der Philister und steckte dadurch Garben sowohl als stehendes Korn in Brand, auch Weinberge und Ölgärten.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.6|AT|7|Richter|15||0|6|Da sprachen die Philister: Wer hat das getan? Und es hiess: Simson, der Tochtermann des Thimniters, weil der ihm sein Weib genommen und sie seinem Brautführer gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie samt den Ihrigen.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.7|AT|7|Richter|15||0|7|Simson aber sprach zu ihnen: Wenn ihr solches tut, fürwahr, so werde ich nicht eher ruhen, als bis ich mich an euch gerächt habe.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.8|AT|7|Richter|15||0|8|Und er hieb sie gründlich zusammen und richtete ein Blutbad unter ihnen an. Dann zog er hinab und wohnte in der Felsenkluft von Etam.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.9|AT|7|Richter|15||0|9|Da zogen die Philister hinauf, lagerten sich in Juda und breiteten sich aus bei Lehi.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.10|AT|7|Richter|15||0|10|Die Männer von Juda aber sprachen: Warum seid ihr gegen uns heraufgezogen? Sie antworteten: Simson zu binden, sind wir heraufgekommen, um ihm zu tun, wie er uns getan hat.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.11|AT|7|Richter|15||0|11|Da zogen dreitausend Mann aus Juda hinab zur Felsenkluft von Etam und sprachen zu Simson: Weisst du nicht, dass die Philister über uns herrschen? Was hast du uns da angerichtet? Er antwortete ihnen: Wie sie mir getan haben, so habe ich ihnen getan.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.12|AT|7|Richter|15||0|12|Nun sprachen sie zu ihm: Dich zu binden, sind wir herabgekommen, um dich den Philistern auszuliefern. Und Simson erwiderte ihnen: So leistet mir einen Schwur - damit ihr mich nicht selbst erschlagt.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.13|AT|7|Richter|15||0|13|Sie antworteten ihm: Nein, wir wollen dich nur binden und dich ihnen ausliefern, aber töten wollen wir dich nicht. Und sie banden ihn mit zwei neuen Stricken und führten ihn von dem Felsen hinauf.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.14|AT|7|Richter|15||0|14|Schon war er bis Lehi gekommen, und schon liefen die Philister mit Triumphgeschrei auf ihn zu, da kam der Geist des Herrn über ihn, und die Stricke an seinen Armen wurden wie vom Feuer versengte Fäden, und die Bande zergingen ihm an den Händen.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.15|AT|7|Richter|15||0|15|Und er fand einen frischen Eselskinnbacken; da streckte er seine Hand aus, ergriff ihn und erschlug damit tausend Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.16|AT|7|Richter|15||0|16|Und Simson sprach: Mit dem Eselsbacken hab' ich tüchtig sie geschunden, / mit dem Eselsbacken schlug ich tausend Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.17|AT|7|Richter|15||0|17|Und als er ausgeredet hatte, warf er den Kinnbacken weg. Daher nannte man jenen Ort Ramath-Lehi.|ZUE1931|Public Domain JDG.15.18|AT|7|Richter|15||0|18|Da ihn aber sehr dürstete, rief er den Herrn an und sprach: Du hast durch die Hand deines Knechtes diesen grossen Sieg verliehen, und nun soll ich vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen?|ZUE1931|Public Domain JDG.15.19|AT|7|Richter|15||0|19|"Da spaltete Gott die Höhlung im ""Kinnbacken"", sodass Wasser daraus hervorquoll; und als er getrunken hatte, kehrten seine Lebensgeister zurück, und er lebte wieder auf. Darum nennt man sie bis auf den heutigen Tag ""Quelle des Rufers bei Lehi""."|ZUE1931|Public Domain JDG.15.20|AT|7|Richter|15||0|20|Und er richtete Israel in den Tagen der Philister zwanzig Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.1|AT|7|Richter|16||0|1|Einst ging Simson nach Gaza, und als er dort eine Dirne sah, ging er zu ihr hinein.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.2|AT|7|Richter|16||0|2|Den Leuten von Gaza aber wurde gemeldet: Der Simson ist hierhergekommen. Da liefen sie umher und lauerten ihm am Stadttor den ganzen Tag auf; während der ganzen Nacht aber waren sie ruhig, indem sie dachten: Warten wir, bis der Morgen tagt; dann wollen wir ihn umbringen.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.3|AT|7|Richter|16||0|3|Simson schlief bis Mitternacht. Um Mitternacht sodann stand er auf, ergriff die Flügel des Stadttors samt den beiden Pfosten, hob sie mit dem Riegel aus, nahm sie auf die Schultern und trug sie hinauf auf die Höhe des Berges gegenüber Hebron.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.4|AT|7|Richter|16||0|4|DARNACH begab es sich, dass er ein Weib im Tale Sorek liebgewann; die hiess Delila.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.5|AT|7|Richter|16||0|5|Zu dieser kamen die Fürsten der Philister herauf und sprachen zu ihr: Berücke ihn, um zu erfahren, womit seine Kraft so gross ist und womit wir ihn überwinden können, damit wir ihn binden und bezwingen; dann wollen wir dir jeder elfhundert Lot Silber geben.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.6|AT|7|Richter|16||0|6|Da sprach Delila zu Simson: Sage mir doch, wodurch deine Kraft so gross ist und womit man dich binden muss, um dich zu bezwingen.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.7|AT|7|Richter|16||0|7|Simson sprach zu ihr: Wenn man mich mit sieben frischen Saiten bindet, die noch nicht ausgetrocknet sind, so werde ich schwach und wie ein gewöhnlicher Mensch.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.8|AT|7|Richter|16||0|8|Da brachten ihr die Fürsten der Philister sieben frische Saiten, die noch nicht ausgetrocknet waren, und sie band ihn damit,|ZUE1931|Public Domain JDG.16.9|AT|7|Richter|16||0|9|während in ihrer Kammer Leute auf der Lauer lagen. Dann rief sie ihm zu: Die Philister über dir, Simson! Da zerriss er die Saiten, wie ein Wergfaden zerreisst, wenn er Feuer riecht. So ward nicht offenbar, worin seine Kraft lag.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.10|AT|7|Richter|16||0|10|Delila aber sprach zu Simson: Siehe, du hast mich betrogen und mir Lügen vorgeredet. Nun sage mir doch: Womit kann man dich binden?|ZUE1931|Public Domain JDG.16.11|AT|7|Richter|16||0|11|Er antwortete ihr: Wenn man mich mit neuen Stricken bindet, mit denen noch keine Arbeit getan worden ist, so werde ich schwach und wie ein gewöhnlicher Mensch.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.12|AT|7|Richter|16||0|12|Da nahm Delila neue Stricke und band ihn damit. Dann rief sie ihm zu: Die Philister über dir, Simson! - während in der Kammer Leute auf der Lauer lagen. Er aber riss sie wie Fäden von seinen Armen.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.13|AT|7|Richter|16||0|13|Nun sprach Delila zu Simson: Bisher hast du mich betrogen und mir Lügen vorgeredet. Sage mir: Womit kann man dich binden? Er antwortete ihr: Wenn du die sieben Locken meines Kopfes mit dem Zettel (deines Webstuhls) zusammenwebst und mit dem Pflock befestigst, so werde ich schwach und wie ein gewöhnlicher Mensch.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.14|AT|7|Richter|16||0|14|Da liess sie ihn einschlafen und wob die sieben Locken seines Kopfes mit dem Zettel zusammen und befestigte sie mit dem Pflocke. Dann rief sie ihm zu: Die Philister über dir, Simson! Da erwachte er aus seinem Schlafe und riss den Pflock samt dem Zettel heraus.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.15|AT|7|Richter|16||0|15|Sie aber sprach zu ihm: Wie kannst du sagen, du habest mich lieb, wo du mir doch dein Herz verbirgst? Dreimal hast du mich nun schon betrogen und mir nicht gesagt, wodurch deine Kraft so gross ist.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.16|AT|7|Richter|16||0|16|Und da sie ihm die ganze Zeit mit ihren Reden zusetzte und ihm keine Ruhe liess, ward er sterbensungeduldig,|ZUE1931|Public Domain JDG.16.17|AT|7|Richter|16||0|17|offenbarte ihr sein ganzes Herz und sprach zu ihr: Es ist noch kein Schermesser auf mein Haupt gekommen; denn ich bin ein Gottgeweihter von Mutterschoss an. Wenn ich geschoren werde, so weicht meine Kraft von mir, und ich werde schwach und allen andern Menschen gleich.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.18|AT|7|Richter|16||0|18|Als Delila sah, dass er ihr sein ganzes Herz geoffenbart hatte, sandte sie hin und liess die Fürsten der Philister rufen und ihnen sagen: Kommt herauf; denn diesmal hat er mir sein ganzes Herz geoffenbart. Da kamen die Fürsten der Philister zu ihr hinauf und brachten das Geld mit.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.19|AT|7|Richter|16||0|19|Sie aber liess ihn auf ihrem Schoss einschlafen; dann rief sie einen Mann, der musste ihm die sieben Locken seines Kopfes scheren, und er begann schwach zu werden, und seine Kraft wich von ihm.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.20|AT|7|Richter|16||0|20|Nun rief sie ihm zu: Die Philister über dir, Simson! Da erwachte er aus seinem Schlafe und dachte: Ich komme los wie bisher immer, ich schüttle mich frei. Er wusste nämlich nicht, dass der Herr von ihm gewichen war.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.21|AT|7|Richter|16||0|21|Die Philister aber ergriffen ihn, stachen ihm die Augen aus und führten ihn nach Gaza hinab. Dort banden sie ihn mit ehernen Fesseln, und er musste im Gefängnis die Mühle drehen.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.22|AT|7|Richter|16||0|22|Aber das Haar seines Hauptes begann wieder zu wachsen, nachdem es geschoren worden war.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.23|AT|7|Richter|16||0|23|Nun kamen einst die Fürsten der Philister zusammen, um ihrem Gott Dagon ein grosses Opferfest zu feiern und sich zu vergnügen. Und sie sangen: In unsre Hand gegeben hat unser Gott / den Simson, unsern Feind!|ZUE1931|Public Domain JDG.16.24|AT|7|Richter|16||0|24|und als das Volk ihn sah, lobten sie ihren Gott und sangen: In unsre Hand gegeben hat unser Gott / den Simson, unsern Feind, / der unser Land verwüstet / und viele der Unsern erschlagen hat.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.25|AT|7|Richter|16||0|25|Als sie nun guter Dinge waren, sprachen sie: Ruft den Simson her, zu unsrer Kurzweil. Da rief man den Simson aus dem Gefängnis, und er musste ihnen Kurzweil bereiten. Dann stellten sie ihn zwischen die Säulen,|ZUE1931|Public Domain JDG.16.26|AT|7|Richter|16||0|26|Da sprach Simson zu dem Knaben, der ihn an der Hand hielt: Lass mich los, dass ich die Säulen, auf denen das Haus ruht, betasten und mich daran lehnen kann.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.27|AT|7|Richter|16||0|27|Das Haus aber war voll von den Männern und Frauen, die dem Spiele Simsons zusahen - auch alle Fürsten der Philister waren zugegen, und auf dem Dache bei dreitausend Männer und Frauen.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.28|AT|7|Richter|16||0|28|Nun rief Simson den Herrn an und sprach: O Herr, mein Gott! Gedenke doch meiner und stärke mich nur diesmal noch, dass ich mich|ZUE1931|Public Domain JDG.16.29|AT|7|Richter|16||0|29|Dann umfasste Simson die beiden Mittelsäulen, auf denen das Haus ruhte, die eine mit der rechten und die andre mit der linken Hand, und stemmte sich gegen sie;|ZUE1931|Public Domain JDG.16.30|AT|7|Richter|16||0|30|und indem Simson dachte: Sei's denn, dass ich mit den Philistern sterbe! neigte er sich mit aller Macht. Da fiel das Haus auf die Fürsten und auf alles Volk, das darin war, sodass der Toten, die er in seinem Tode tötete, mehr waren als derer, die er in seinem Leben getötet hatte.|ZUE1931|Public Domain JDG.16.31|AT|7|Richter|16||0|31|Hierauf kamen seine Brüder und alle seine Verwandten herab, hoben ihn auf und trugen ihn hinauf und begruben ihn zwischen Zorea und Esthaol im Grabe seines Vaters Manoah. Er hatte aber Israel zwanzig Jahre lang gerichtet.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.1|AT|7|Richter|17||0|1|ES war ein Mann vom Gebirge Ephraim mit Namen Micha.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.2|AT|7|Richter|17||0|2|Der sprach zu seiner Mutter: Die elfhundert Lot Silber, die dir genommen worden sind - du hast ja einen Fluch ausgestossen, vor meinen Ohren hast du ihn gesprochen - ich habe das Geld, ich habe es genommen; doch nun will ich es dir zurückgeben. Da sprach seine Mutter: Gesegnet sei mein Sohn vor dem Herrn!|ZUE1931|Public Domain JDG.17.3|AT|7|Richter|17||0|3|So gab er seiner Mutter die elfhundert Lot Silber zurück, und seine Mutter sprach: Ich weihe das Geld dem Herrn und gebe es zugunsten meines Sohnes hin, damit ein geschnitztes und gegossenes Bild daraus gemacht werde.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.4|AT|7|Richter|17||0|4|Dann nahm seine Mutter zweihundert Lot Silber und gab sie dem Goldschmied; der machte daraus ein geschnitztes und gegossenes Bild; das kam in das Haus Michas.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.5|AT|7|Richter|17||0|5|Nun besass aber der Mann Micha ein Gotteshaus, und er machte ein Ephod und einen Theraphim und füllte einem seiner Söhne die Hand, damit er ihm als Priester diente.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.6|AT|7|Richter|17||0|6|Damals gab es noch keinen König in Israel; ein jeder tat, was ihn recht dünkte.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.7|AT|7|Richter|17||0|7|Es war aber ein Jüngling von Bethlehem in Juda, aus dem Geschlechte Judas; der war ein Levit und hielt sich dort als Fremdling auf.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.8|AT|7|Richter|17||0|8|Und der Mann zog aus der Stadt, aus Bethlehem in Juda, fort, um sich als Fremdling niederzulassen, wo es sich gerade träfe. Und als er so seines Weges zog, kam er auf das Gebirge Ephraim zum Hause Michas.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.9|AT|7|Richter|17||0|9|Da fragte ihn Micha: Wo kommst du her? Er antwortete ihm: Ich bin ein Levit von Bethlehem in Juda und bin unterwegs, um mich niederzulassen, wo es sich gerade trifft.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.10|AT|7|Richter|17||0|10|Da sprach Micha zu ihm: Bleibe bei mir und sei mir Vater und Priester. Ich gebe dir jährlich zehn Lot Silber, ferner die Ausstattung mit Kleidern und deinen Lebensunterhalt.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.11|AT|7|Richter|17||0|11|Der Levit willigte ein, bei dem Manne zu bleiben, und dieser hielt den Jüngling wie einen seiner Söhne.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.12|AT|7|Richter|17||0|12|Und Micha füllte dem Leviten die Hand, und so wurde der Jüngling sein Priester und blieb im Hause Michas.|ZUE1931|Public Domain JDG.17.13|AT|7|Richter|17||0|13|Und Micha dachte: Nun weiss ich, dass der Herr mir wohltun wird, weil der Levit mein Priester geworden ist.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.1|AT|7|Richter|18||0|1|Damals gab es noch keinen König in Israel. ZU jener Zeit suchte sich der Stamm der Daniten einen Erbbesitz, um sich anzusiedeln; denn bis dahin war ihm unter den Stämmen Israels noch kein Land als Erbbesitz zugefallen.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.2|AT|7|Richter|18||0|2|Daher sandten die Daniten von ihrem Geschlechte fünf Männer, kriegstüchtige Leute aus ihrer Mitte, von Zorea und Esthaol aus, um das Land auszukundschaften und zu erforschen, und sprachen zu ihnen: Geht, erforscht das Land. Und sie kamen auf das Gebirge Ephraim zum Hause Michas und blieben dort übernacht.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.3|AT|7|Richter|18||0|3|Als sie beim Hause Michas waren, erkannten sie die Stimme des Jünglings, des Leviten, und sie wandten sich dorthin und sprachen zu ihm: Wer hat dich hierher gebracht? Was machst du an diesem Ort? Was hast du hier zu tun?|ZUE1931|Public Domain JDG.18.4|AT|7|Richter|18||0|4|Er antwortete ihnen: So und so hat Micha mit mir abgemacht; er hat mich gedungen, und so bin ich sein Priester geworden.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.5|AT|7|Richter|18||0|5|Da sprachen sie zu ihm: Befrage doch Gott, dass wir erfahren, ob der Weg, den wir ziehen, zum Ziele führt.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.6|AT|7|Richter|18||0|6|Der Priester antwortete ihnen: Zieht hin mit Glück! Das Auge des Herrn ruht auf dem Wege, den ihr zieht.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.7|AT|7|Richter|18||0|7|Da zogen die fünf Männer weiter und kamen nach Lais, und sie sahen, dass die Leute darin sicher wohnten nach Art der Sidonier, ruhig und sorglos, nichts ermangelnd, was es auf der Welt gibt, vielmehr im Besitz von Reichtum, und dass sie weit weg von den Sidoniern waren und mit den Syrern keinen Verkehr hatten.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.8|AT|7|Richter|18||0|8|Als sie nun wieder zu ihren Brüdern nach Zorea und Esthaol kamen, sprachen ihre Brüder zu ihnen: Was bringt ihr?|ZUE1931|Public Domain JDG.18.9|AT|7|Richter|18||0|9|Da sprachen sie: Auf! lasst uns wider sie hinaufziehen! Denn wir haben das Land besehen, es ist wirklich sehr schön; und da wolltet ihr stillesitzen? Seid nicht träge und zieht nach Lais, um das Land einzunehmen; denn Gott hat es in eure Hand gegeben.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.10|AT|7|Richter|18||0|10|Wenn ihr hinkommt, so kommt ihr zu einem sorglosen Volke, und das Land ist weit nach allen Seiten, ein Ort, wo kein Mangel ist an allem, was es auf Erden gibt.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.11|AT|7|Richter|18||0|11|Da brachen sie von dort auf, von Zorea und Esthaol, sechshundert waffengerüstete Männer aus dem Geschlechte der Daniten.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.12|AT|7|Richter|18||0|12|"Und sie zogen hinauf und lagerten sich bei Kirjath-Jearim in Juda. Daher nennt man jenen Ort bis auf diesen Tag ""Lager Dans""; es liegt westlich von Kirjath-Jearim."|ZUE1931|Public Domain JDG.18.13|AT|7|Richter|18||0|13|Von dort zogen sie weiter auf das Gebirge Ephraim und kamen zum Hause Michas.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.14|AT|7|Richter|18||0|14|Da hoben die fünf Männer, die ausgezogen waren, um das Land auszukundschaften, an und sprachen zu ihren Brüdern: Wisst ihr, dass es in diesen Häusern Ephod und Theraphim und ein geschnitztes und gegossenes Bild gibt? So verstehet nun, was ihr zu tun habt!|ZUE1931|Public Domain JDG.18.15|AT|7|Richter|18||0|15|Und sie wandten sich dorthin und traten in das Haus des Jünglings des Leviten, in das Haus Michas, und begrüssten ihn.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.16|AT|7|Richter|18||0|16|Die sechshundert waffengerüsteten Männer von den Daniten aber standen vor dem Tore.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.17|AT|7|Richter|18||0|17|Nun gingen die fünf Männer, die ausgezogen waren, um das Land auszukundschaften, hinauf, drangen dort ein und nahmen Schnitzbild, Ephod, Theraphim und Gussbild, während der Priester samt den sechshundert waffengerüsteten Männern am Eingang des Tores stand.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.18|AT|7|Richter|18||0|18|Als nun jene in das Haus Michas eindrangen und Schnitzbild, Ephod, Theraphim und Gussbild nahmen, sprach der Priester zu ihnen: Was macht ihr da?|ZUE1931|Public Domain JDG.18.19|AT|7|Richter|18||0|19|Sie antworteten ihm: Schweig! Halte den Mund und zieh mit uns und sei uns Vater und Priester! Was ist wohl besser für dich: Priester für das Haus eines einzelnen Mannes zu sein oder Priester für einen Stamm oder ein Geschlecht in Israel?|ZUE1931|Public Domain JDG.18.20|AT|7|Richter|18||0|20|Da war's der Priester zufrieden; er nahm Ephod, Theraphim und Schnitzbild und trat mitten unter die Leute.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.21|AT|7|Richter|18||0|21|Darnach wandten sie sich und zogen ab. Die Kinder aber und das Vieh und die wertvolle Habe stellten sie an die Spitze.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.22|AT|7|Richter|18||0|22|Doch kaum hatten sie sich vom Hause Michas entfernt, da taten sich die Männer, die in den Häusern bei dem Hause Michas wohnten, zusammen und holten die Daniten ein.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.23|AT|7|Richter|18||0|23|Als sie nun die Daniten anriefen, wandten sich diese um und sprachen zu Micha: Was willst du, dass du deine Leute aufgeboten hast?|ZUE1931|Public Domain JDG.18.24|AT|7|Richter|18||0|24|Er antwortete: Meinen Gott, den ich gemacht, habt ihr genommen samt dem Priester und seid abgezogen. Was bleibt mir da noch? und wie könnt ihr da noch zu mir sagen: Was willst du?|ZUE1931|Public Domain JDG.18.25|AT|7|Richter|18||0|25|Aber die Daniten sprachen zu ihm: Lass dich nicht weiter bei uns hören; sonst könnten verzweifelte Leute auf euch stossen, und du würdest dich selbst und dein Haus ins Verderben stürzen.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.26|AT|7|Richter|18||0|26|Damit zogen die Daniten ihres Weges. Da Micha sah, dass sie stärker waren als er, wandte er sich und kehrte nach Hause zurück.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.27|AT|7|Richter|18||0|27|Sie aber nahmen, was Micha gemacht, samt dem Priester, den er gehabt hatte, und überfielen Lais, ein ruhiges und sorgloses Volk, schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes und verbrannten die Stadt.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.28|AT|7|Richter|18||0|28|Niemand kam zu Hilfe; denn sie lag fern von Sidon, und sie hatten keinen Verkehr mit den Syrern. Sie lag nämlich im Tale von Beth-Rehob. Dann bauten sie die Stadt wieder auf und liessen sich darin nieder.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.29|AT|7|Richter|18||0|29|Und sie nannten die Stadt Dan, nach dem Namen ihres Stammvaters Dan, der dem Israel geboren wurde. Vordem aber hiess die Stadt Lais.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.30|AT|7|Richter|18||0|30|Darnach stellten die Daniten das Bild für sich auf, und Jonathan, der Sohn Gersoms, des Sohnes Moses, und seine Söhne waren Priester des Stammes der Daniten bis zu der Zeit, da die Bevölkerung in die Verbannung wanderte.|ZUE1931|Public Domain JDG.18.31|AT|7|Richter|18||0|31|Und sie stellten das Bild für sich auf, das Micha gemacht hatte, (und es blieb dort,) solange das Haus Gottes in Silo bestand.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.1|AT|7|Richter|19||0|1|ES begab sich aber zu jener Zeit - noch war kein König in Israel -, da weilte ein Levit als Fremdling zuhinterst im Gebirge Ephraim; der nahm sich eine Nebenfrau aus Bethlehem in Juda.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.2|AT|7|Richter|19||0|2|Da aber seine Nebenfrau sich über ihn erzürnte, lief sie ihm davon und ging in das Haus ihres Vaters nach Bethlehem in Juda. Dort blieb sie eine Zeitlang, vier Monate.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.3|AT|7|Richter|19||0|3|Dann machte sich ihr Mann auf und zog ihr nach, um ihr freundlich zuzureden und sie so zur Rückkehr zu bestimmen; und er hatte seinen Knecht und ein Paar Esel bei sich. Als er zum Hause ihres Vaters kam und der Vater des Mädchens ihn erblickte, lief er ihm freudig entgegen.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.4|AT|7|Richter|19||0|4|Und sein Schwiegervater, der Vater des Mädchens, hielt ihn fest, und er blieb drei Tage bei ihm; und sie assen und tranken und übernachteten dort.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.5|AT|7|Richter|19||0|5|Am vierten Tage aber, des Morgens in aller Frühe, wollte er sich auf den Weg machen. Da sprach der Vater des Mädchens zu seinem Tochtermann: Stärke dich zuvor mit einem Bissen Brot; darnach mögt ihr ziehen.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.6|AT|7|Richter|19||0|6|Da blieben sie, und die beiden assen und tranken miteinander. Dann sprach der Vater des Mädchens zu dem Manne: Lass es dir doch gefallen und bleibe übernacht und lass dir's wohlsein!|ZUE1931|Public Domain JDG.19.7|AT|7|Richter|19||0|7|Aber der Mann stand auf, um aufzubrechen. Doch sein Schwiegervater drang in ihn, bis er nochmals daselbst übernacht blieb.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.8|AT|7|Richter|19||0|8|Am Morgen des fünften Tages in aller Frühe wollte er sich auf den Weg machen. Da sprach der Vater des Mädchens: Stärke dich doch zuvor! So beredete er ihn, dass sie verzogen, bis der Tag sich neigte, und die beiden assen.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.9|AT|7|Richter|19||0|9|Jetzt erhob sich der Mann, um mit seiner Nebenfrau und seinem Knechte aufzubrechen; aber sein Schwiegervater, der Vater des Mädchens, sprach zu ihm: Sieh doch, der Tag nimmt ab, und es ist bald Abend; bleibe doch hier übernacht und lass dir's wohlsein! Morgen in der Frühe mögt ihr euch dann auf den Weg machen, und du magst zu deinen Zelten ziehen.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.10|AT|7|Richter|19||0|10|Aber der Mann wollte nicht übernacht bleiben, sondern machte sich auf den Weg und kam bis in die Gegend gegenüber von Jebus das ist Jerusalem; er hatte aber ein Paar gesattelter Esel und seine Nebenfrau und seinen Knecht bei sich.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.11|AT|7|Richter|19||0|11|Als sie nun bei Jebus waren, hatte sich der Tag schon stark geneigt. Da sprach der Knecht zu seinem Herrn: Komm, wir wollen in der Stadt der Jebusiter hier einkehren und darin übernacht bleiben.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.12|AT|7|Richter|19||0|12|Aber sein Herr sprach zu ihm: Wir wollen nicht in einer Stadt von Fremden einkehren, die nicht zu den Israeliten gehören, sondern wollen bis Gibea weiterziehen.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.13|AT|7|Richter|19||0|13|Und er sprach zu seinem Knechte: Komm, lass uns zu einer jener Ortschaften hingehen und in Gibea oder Rama übernacht bleiben.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.14|AT|7|Richter|19||0|14|So zogen sie ihres Weges weiter, und nahe bei Gibea, das zu Benjamin gehört, ging ihnen die Sonne unter.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.15|AT|7|Richter|19||0|15|Da bogen sie dorthin ab, um hineinzukommen und in Gibea übernacht zu bleiben. Als er hineinkam, blieb er auf dem Platz der Stadt; aber es war niemand, der sie zum Übernachten ins Haus aufnehmen wollte.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.16|AT|7|Richter|19||0|16|Siehe, da kam ein alter Mann am Abend von seiner Arbeit vom Felde. Der Mann stammte vom Gebirge Ephraim und wohnte als Fremdling in Gibea; die Leute des Ortes aber waren Benjaminiten.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.17|AT|7|Richter|19||0|17|Als der alte Mann seine Augen erhob und den Wanderer auf dem Platz der Stadt sah, sprach er: Wo willst du hin, und wo kommst du her?|ZUE1931|Public Domain JDG.19.18|AT|7|Richter|19||0|18|Er antwortete ihm: Wir reisen von Bethlehem in Juda zuhinterst ins Gebirge Ephraim; von dort bin ich her. Ich war nach Bethlehem in Juda gezogen und bin jetzt auf der Heimreise; aber niemand will mich ins Haus aufnehmen,|ZUE1931|Public Domain JDG.19.19|AT|7|Richter|19||0|19|und ich habe doch Stroh und Futter für unsre Esel und Brot und Wein für mich und deine Magd und für den Knecht bei mir; es fehlt an nichts.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.20|AT|7|Richter|19||0|20|Da sprach der alte Mann: Sei willkommen! Doch, was du irgend brauchst, ist meine Sache; auf dem Platze darfst du jedenfalls nicht übernachten.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.21|AT|7|Richter|19||0|21|Damit führte er ihn in sein Haus und mischte Futter für die Esel, und sie wuschen ihre Füsse und assen und tranken.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.22|AT|7|Richter|19||0|22|Während sie sich's so wohlsein liessen, siehe, da umringten die Leute der Stadt, ruchlose Menschen, das Haus, polterten an die Türe und sprachen zu dem alten Manne, dem Besitzer des Hauses: Gib den Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, dass wir ihm beiwohnen!|ZUE1931|Public Domain JDG.19.23|AT|7|Richter|19||0|23|Da trat der Mann, der Besitzer des Hauses, zu ihnen hinaus und sprach zu ihnen: Nicht doch, meine Brüder! Tut doch nichts Böses! Nachdem dieser Mann in mein Haus gekommen ist, dürft ihr keine solche Schandtat begehen!|ZUE1931|Public Domain JDG.19.24|AT|7|Richter|19||0|24|Seht, da ist meine jungfräuliche Tochter; die will ich herausbringen, und ihr mögt sie schwächen und mit ihr machen, was euch gefällt; aber an diesem Manne dürft ihr keine solche Schandtat verüben.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.25|AT|7|Richter|19||0|25|Doch die Leute wollten nicht auf ihn hören. Da ergriff der Mann seine Nebenfrau und führte sie zu ihnen hinaus, und sie wohnten ihr bei und trieben ihren Mutwillen mit ihr die ganze Nacht hindurch bis zum Morgen. Erst als die Morgenröte heraufstieg, liessen sie sie los.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.26|AT|7|Richter|19||0|26|Als der Morgen anbrach, kam das Weib zurück, fiel vor der Haustüre des Mannes, bei dem ihr Herr war, nieder (und blieb da liegen) bis zum hellen Tag.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.27|AT|7|Richter|19||0|27|Als nun ihr Herr am Morgen aufstand, die Haustüre öffnete und hinaustrat, um seines Weges zu ziehen, siehe, da lag seine Nebenfrau am Eingang des Hauses mit den Händen auf der Schwelle.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.28|AT|7|Richter|19||0|28|Er sprach zu ihr: Steh auf, wir wollen gehen. Aber niemand antwortete. Da hob sie der Mann auf den Esel, machte sich auf und zog an seinen Ort.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.29|AT|7|Richter|19||0|29|Und als er heimkam, nahm er das Messer, ergriff seine Nebenfrau und zerstückte sie Glied um Glied in zwölf Stücke und sandte diese in alle Gaue Israels.|ZUE1931|Public Domain JDG.19.30|AT|7|Richter|19||0|30|Und er befahl den Männern, die er aussandte: So sollt ihr zu allen Männern Israels sprechen: Ist dergleichen je geschehen seit der Zeit, da die Israeliten aus dem Lande Ägypten heraufgezogen sind, bis auf diesen Tag? Überlegt es euch, beratet und redet! Und ein jeder, der es sah, sprach: Dergleichen ist nicht geschehen noch gesehen worden seit der Zeit, da die Israeliten aus dem Lande Ägypten heraufgezogen sind, bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.1|AT|7|Richter|20||0|1|Da zogen alle Israeliten aus, und die Gemeinde, von Dan bis Beerseba und vom Lande Gilead, versammelte sich wie ein Mann vor dem Herrn in Mizpa.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.2|AT|7|Richter|20||0|2|Und die Häupter des ganzen Volkes und alle Stämme Israels stellten sich in der Versammlung des Gottesvolkes ein, 400 000 Mann zu Fuss, schwertbewehrt.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.3|AT|7|Richter|20||0|3|Die Benjaminiten aber hörten, dass die Israeliten nach Mizpa hinaufgezogen seien. Und die Israeliten sprachen: Sagt, wie ist dieser Frevel geschehen?|ZUE1931|Public Domain JDG.20.4|AT|7|Richter|20||0|4|Der Levit, der Mann des gemordeten Weibes, hob an und sprach: Ich kam mit meiner Nebenfrau nach Gibea in Benjamin, um dort übernacht zu bleiben.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.5|AT|7|Richter|20||0|5|Da erhoben sich die Bürger von Gibea wider mich und umzingelten bei Nacht das Haus in böser Absicht; mich gedachten sie zu töten, und meine Nebenfrau haben sie geschändet, sodass sie starb.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.6|AT|7|Richter|20||0|6|Da ergriff ich das Weib und zerstückte sie und sandte die Stücke im ganzen Gebiet des Erbbesitzes Israels umher; denn sie haben ein Verbrechen und eine Schandtat in Israel verübt.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.7|AT|7|Richter|20||0|7|Nun seid ihr Israeliten alle zugegen; so sprecht euch aus und entscheidet euch allhier!|ZUE1931|Public Domain JDG.20.8|AT|7|Richter|20||0|8|Da erhob sich alles Volk wie ein Mann und sprach: Keiner von uns darf zu seinem Zelte gehen, keiner darf heimkehren,|ZUE1931|Public Domain JDG.20.9|AT|7|Richter|20||0|9|sondern das wollen wir jetzt Gibea antun: wir wollen gegen die Stadt anrücken, und zwar nach dem Lose.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.10|AT|7|Richter|20||0|10|Wir wollen aus allen Stämmen Israels je zehn Mann von hundert, und je hundert von tausend, und je tausend von zehntausend nehmen; die sollen Zehrung für das Volk herschaffen, für die Leute, die gekommen sind, um Gibea in Benjamin die Schandtat zu vergelten, die es in Israel verübt hat.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.11|AT|7|Richter|20||0|11|So versammelten sich bei der Stadt alle Männer Israels, geschlossen wie ein Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.12|AT|7|Richter|20||0|12|Und die Stämme Israels sandten Männer im ganzen Stamme Benjamin umher und liessen sagen: Was für ein Frevel ist da bei euch geschehen!|ZUE1931|Public Domain JDG.20.13|AT|7|Richter|20||0|13|So gebt nun die Männer, die ruchlosen Menschen von Gibea, heraus, dass wir sie töten und den Frevel aus Israel wegschaffen. Aber die Benjaminiten wollten nicht auf ihre Brüder, die Israeliten, hören,|ZUE1931|Public Domain JDG.20.14|AT|7|Richter|20||0|14|sondern versammelten sich aus ihren Städten in Gibea, um zum Kampf mit den Israeliten auszuziehen.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.15|AT|7|Richter|20||0|15|Und an jenem Tage wurden die Benjaminiten aus den Städten gemustert: 25 600 Mann, schwertbewehrt; ohne die Bürger von Gibea wurden sie gemustert.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.16|AT|7|Richter|20||0|16|Unter allen diesen Leuten befanden sich siebenhundert auserlesene Männer, die linkshändig waren; die alle schleuderten mit Steinen und trafen aufs Haar, ohne zu fehlen.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.17|AT|7|Richter|20||0|17|Auch die Männer von Israel, ohne die von Benjamin, wurden gemustert: 400 000 Mann, schwertbewehrt, jeder ein Krieger.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.18|AT|7|Richter|20||0|18|Und die Israeliten machten sich auf, zogen nach Bethel, befragten Gott und sprachen: Wer von uns soll zuerst hinaufziehen, um wider die Benjaminiten zu streiten? Der Herr antwortete: Juda zuerst.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.19|AT|7|Richter|20||0|19|So machten sich die Israeliten am nächsten Morgen auf und lagerten sich wider Gibea.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.20|AT|7|Richter|20||0|20|Und die Männer von Israel zogen aus, mit Benjamin zu streiten, und stellten sich wider sie in Schlachtordnung gegen Gibea hin.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.21|AT|7|Richter|20||0|21|Die Benjaminiten aber brachen aus Gibea hervor und streckten von den Israeliten an jenem Tage 22 000 Mann zu Boden.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.22|AT|7|Richter|20||0|22|Da ermannte sich das Volk, die Männer Israels, und sie stellten sich wiederum in Schlachtordnung, an demselben Orte, wo sie sich am ersten Tage aufgestellt hatten.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.23|AT|7|Richter|20||0|23|Da gingen die Israeliten nach Bethel hinauf und weinten vor dem Herrn bis zum Abend; dann befragten sie den Herrn und sprachen: Sollen wir nochmals gegen unsre Brüder, die Benjaminiten, in den Kampf ziehen? Der Herr antwortete: Zieht gegen sie!|ZUE1931|Public Domain JDG.20.24|AT|7|Richter|20||0|24|Als nun die Israeliten am zweiten Tage gegen die Benjaminiten anrückten,|ZUE1931|Public Domain JDG.20.25|AT|7|Richter|20||0|25|zogen ihnen die Benjaminiten auch am zweiten Tage aus Gibea entgegen und streckten von den Israeliten noch 18 000 Mann zu Boden, lauter schwertbewehrte Männer.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.26|AT|7|Richter|20||0|26|Da zogen alle Israeliten, das ganze Volk, hinauf und kamen nach Bethel. Dort weinten sie und blieben vor dem Herrn: sie fasteten an jenem Tage bis zum Abend und brachten vor dem Herrn Brandopfer und Heilsopfer dar.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.27|AT|7|Richter|20||0|27|Dann befragten die Israeliten den Herrn - dort befand sich nämlich zu jener Zeit die Bundeslade Gottes,|ZUE1931|Public Domain JDG.20.28|AT|7|Richter|20||0|28|und Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, versah den Dienst bei ihr in jenen Tagen -, indem sie sprachen: Sollen wir nochmals zum Kampf gegen unsre Brüder, die Benjaminiten, ausrücken, oder sollen wir davon abstehen? Der Herr antwortete: Zieht hinauf, denn morgen gebe ich sie in eure Hand.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.29|AT|7|Richter|20||0|29|Da legte Israel ringsum gegen Gibea Leute in den Hinterhalt.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.30|AT|7|Richter|20||0|30|Dann zogen die Israeliten am dritten Tage wieder gegen die Benjaminiten und stellten sich gegen Gibea hin in Schlachtordnung wie die frühern Male.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.31|AT|7|Richter|20||0|31|Die Benjaminiten aber rückten aus, dem Volke entgegen. Sie wurden von der Stadt weggelockt auf die Landstrassen, deren eine nach Bethel, die andre nach Gibeon führt, und erschlugen anfangs etliche vom Volke auf freiem Felde wie die frühern Male, etwa dreissig Mann von den Israeliten.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.32|AT|7|Richter|20||0|32|Da dachten die Benjaminiten: Sie erliegen uns wie früher. Die Israeliten aber hatten abgemacht: Wir wollen fliehen und sie so von der Stadt weg auf die Landstrassen herauslocken.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.33|AT|7|Richter|20||0|33|Nun machte die ganze Mannschaft Israels halt und stellte sich bei Baal-Thamar in Schlachtordnung, während der Hinterhalt Israels aus seinem Standort westlich von Geba hervorbrach.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.34|AT|7|Richter|20||0|34|Und zehntausend auserlesene Männer aus ganz Israel rückten von vorn gegen Gibea vor, und der Kampf wurde heftig; jene aber merkten nicht, dass das Unheil sie ereilte.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.35|AT|7|Richter|20||0|35|So liess der Herr die Benjaminiten den Israeliten erliegen, und die Israeliten machten an jenem Tage 25 100 Benjaminiten nieder, lauter schwertbewehrte Männer.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.36|AT|7|Richter|20||0|36|Da sahen die Benjaminiten, dass sie geschlagen waren. Die Männer Israels also gaben Benjamin Raum; denn sie verliessen sich auf den Hinterhalt, den sie gegen Gibea gelegt hatten.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.37|AT|7|Richter|20||0|37|Der Hinterhalt aber fiel eilends über Gibea her: er zog heran und schlug die ganze Stadt mit der Schärfe des Schwertes.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.38|AT|7|Richter|20||0|38|Nun hatten die Männer Israels mit denen im Hinterhalt die Abrede getroffen, dass sie ein Rauchzeichen aus der Stadt sollten aufsteigen lassen.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.39|AT|7|Richter|20||0|39|Als nun die Männer Israels im Kampf sich wandten und die Benjaminiten anfangs etliche unter den Israeliten - etwa dreissig Mann - erschlugen, weil sie dachten: Sie erliegen uns jedenfalls wieder wie im frühern Kampf,|ZUE1931|Public Domain JDG.20.40|AT|7|Richter|20||0|40|da begann auf einmal das Zeichen, eine Rauchsäule, aus der Stadt aufzusteigen, und als die Benjaminiten sich umwandten, siehe, da ging die ganze Stadt in Feuer auf.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.41|AT|7|Richter|20||0|41|Jetzt machten die Männer Israels kehrt, die Männer Benjamins aber wurden bestürzt; denn sie sahen, dass das Unheil sie ereilte.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.42|AT|7|Richter|20||0|42|Sie wandten sich vor den Männern Israels in der Richtung nach der Wüste, aber der Kampf folgte ihnen; und diejenigen aus den Städten vernichteten sie in ihrer Mitte.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.43|AT|7|Richter|20||0|43|Sie hieben die Benjaminiten nieder und verfolgten sie von Noha bis in die Gegend östlich von Gibea.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.44|AT|7|Richter|20||0|44|So fielen von Benjamin 18 000 Mann, lauter Krieger.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.45|AT|7|Richter|20||0|45|Da wandten sie sich und flohen gegen die Wüste hin zum Felsen Rimmon. Jene aber hielten auf den Strassen eine Nachlese unter ihnen (und töteten) fünftausend Mann. Dann setzten sie ihnen weiter nach bis Gideom und erschlugen von ihnen noch zweitausend Mann.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.46|AT|7|Richter|20||0|46|So fielen an jenem Tage von Benjamin insgesamt 25 000 schwertbewehrte Männer, lauter Krieger.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.47|AT|7|Richter|20||0|47|Sechshundert Mann aber wandten sich und flohen gegen die Wüste hin zum Felsen Rimmon, und sie blieben vier Monate beim Felsen Rimmon.|ZUE1931|Public Domain JDG.20.48|AT|7|Richter|20||0|48|Und die Männer Israels kehrten zu den Benjaminiten zurück und schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, Menschen sowohl als Vieh, überhaupt alles, was sich vorfand; auch verbrannten sie alle Städte, die sich vorfanden.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.1|AT|7|Richter|21||0|1|Nun hatten die Männer Israels in Mizpa geschworen: Keiner von uns soll seine Tochter einem Benjaminiten zum Weibe geben.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.2|AT|7|Richter|21||0|2|Und das Volk zog nach Bethel, und sie blieben daselbst bis zum Abend vor Gott unter lautem Weinen und Wehklagen|ZUE1931|Public Domain JDG.21.3|AT|7|Richter|21||0|3|und sprachen: Warum, o Herr, du Gott Israels, ist das in Israel geschehen, dass heute ein Stamm von Israel fehlt?|ZUE1931|Public Domain JDG.21.4|AT|7|Richter|21||0|4|Am andern Morgen in der Frühe sodann baute das Volk daselbst einen Altar und brachte Brandopfer und Heilsopfer dar.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.5|AT|7|Richter|21||0|5|Und die Israeliten sprachen: Wer aus allen Stämmen Israels ist nicht mit erschienen in der Versammlung vor dem Herrn? Es war nämlich der feierliche Schwur getan worden: Wer nicht vor dem Herrn in Mizpa erscheint, der soll getötet werden.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.6|AT|7|Richter|21||0|6|Und es tat den Israeliten leid um Benjamin, ihren Bruder, und sie sprachen: Heute ist ein ganzer Stamm von Israel abgehauen.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.7|AT|7|Richter|21||0|7|Was sollen wir nun tun, um ihnen, den Überlebenden, zu Frauen zu verhelfen, nachdem wir bei dem Herrn geschworen haben, dass wir ihnen unsre Töchter nicht zu Frauen geben wollen?|ZUE1931|Public Domain JDG.21.8|AT|7|Richter|21||0|8|Und sie fragten: Ist etwa einer von den Stämmen Israels nicht vor dem Herrn in Mizpa erschienen? Da fand sich's, dass aus Jabes in Gilead niemand zur Versammlung im Lager erschienen war.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.9|AT|7|Richter|21||0|9|Da wurde das Volk gemustert, und es fand sich, dass keiner der Bewohner von Jabes in Gilead zugegen war.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.10|AT|7|Richter|21||0|10|Nun sandte die Gemeinde zwölftausend Krieger dorthin und gab ihnen den Befehl: Geht und schlagt die Bewohner von Jabes in Gilead mit der Schärfe des Schwertes samt den Frauen und Kindern.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.11|AT|7|Richter|21||0|11|Und so sollt ihr verfahren: an allem, was männlich ist, und an allen Frauen, denen schon ein Mann beigewohnt hat, sollt ihr den Bann vollstrecken.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.12|AT|7|Richter|21||0|12|Und sie fanden unter den Bewohnern von Jabes in Gilead vierhundert jungfräuliche Mädchen, denen noch kein Mann beigewohnt hatte; die brachten sie ins Lager nach Silo im Lande Kanaan.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.13|AT|7|Richter|21||0|13|Dann sandte die ganze Gemeinde hin und verhandelte mit den Benjaminiten, die beim Felsen Rimmon waren, und liess ihnen Frieden anbieten.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.14|AT|7|Richter|21||0|14|So kehrten denn die Benjaminiten damals zurück, und sie gaben ihnen die Frauen, die sie von den Frauen aus Jabes in Gilead am Leben gelassen hatten; sie reichten jedoch nicht ganz für sie aus.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.15|AT|7|Richter|21||0|15|Dem Volke aber tat es leid um Benjamin, da der Herr einen Riss unter die Stämme Israels gemacht hatte.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.16|AT|7|Richter|21||0|16|Da sprachen die Ältesten der Gemeinde: Was sollen wir tun, um den Übriggebliebenen zu Frauen zu verhelfen? Die Frauen von Benjamin sind ja ausgerottet.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.17|AT|7|Richter|21||0|17|Und sie sprachen: Wie können die Benjaminiten, die entronnen sind, erhalten bleiben, sodass nicht ein Stamm aus Israel vertilgt wird,|ZUE1931|Public Domain JDG.21.18|AT|7|Richter|21||0|18|da wir ja unsre Töchter ihnen nicht zu Frauen geben können? Die Israeliten hatten nämlich geschworen: Verflucht ist, wer einem Benjaminiten ein Weib gibt!|ZUE1931|Public Domain JDG.21.19|AT|7|Richter|21||0|19|Dann sprachen sie: Alljährlich findet ja das Fest des Herrn in Silo statt, das nördlich von Bethel liegt und östlich der Strasse, die von Bethel nach Sichem führt, und südlich von Lebona.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.20|AT|7|Richter|21||0|20|Und sie geboten den Benjaminiten: Geht und lauert in den Weinbergen.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.21|AT|7|Richter|21||0|21|Wenn ihr dann seht, dass die Töchter von Silo herauskommen, um Reigentänze zu tanzen, so brecht aus den Weinbergen hervor und raubt euch ein jeder ein Weib aus den Töchtern Silos und geht ins Land Benjamin.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.22|AT|7|Richter|21||0|22|Wenn dann ihre Väter oder ihre Brüder kommen, mit euch zu hadern, so antwortet ihnen: Vergebt uns; denn nicht jeder von uns hat sich ein Weib gewonnen im Kriege. Nicht ihr habt sie uns ja gegeben; sonst freilich würdet ihr euch verschulden.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.23|AT|7|Richter|21||0|23|Die Benjaminiten taten so; sie nahmen Frauen nach ihrer Zahl aus den Reigentänzerinnen, die sie raubten, zogen ab und kehrten in ihren Erbbesitz zurück. Dann bauten sie die Städte wieder auf und wohnten darin.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.24|AT|7|Richter|21||0|24|Jetzt gingen auch die Israeliten von dort auseinander, ein jeder zu seinem Stamm und zu seinem Geschlecht, und sie zogen von dannen, ein jeder in seinen Erbbesitz.|ZUE1931|Public Domain JDG.21.25|AT|7|Richter|21||0|25|Zu jener Zeit gab es noch keinen König in Israel; ein jeder tat, was ihn recht dünkte.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.1|AT|8|Rut|1||0|1|ZU der Zeit, da die Richter regierten, kam eine Hungersnot über das Land. Da zog ein Mann von Bethlehem in Juda mit seinem Weibe und seinen beiden Söhnen fort, um sich im Gefilde Moabs als Fremdling niederzulassen.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.2|AT|8|Rut|1||0|2|Der Mann hiess Elimelech, sein Weib Naemi und seine beiden Söhne Mahlon und Chiljon, Ephrathiter aus Bethlehem in Juda; die kamen ins Gefilde Moabs und blieben daselbst.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.3|AT|8|Rut|1||0|3|Da starb Elimelech, der Mann der Naemi, und sie blieb allein mit ihren beiden Söhnen.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.4|AT|8|Rut|1||0|4|Die nahmen sich moabitische Frauen; die eine hiess Orpa, die andere Ruth. So wohnten sie daselbst etwa zehn Jahre.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.5|AT|8|Rut|1||0|5|Darnach starben auch Mahlon und Chiljon, alle beide, und das Weib blieb nach dem Tode ihrer beiden Söhne und ihres Mannes allein.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.6|AT|8|Rut|1||0|6|Da machte sie sich auf mit ihren Sohnsfrauen und kehrte aus dem Gefilde Moabs zurück; denn sie hatte daselbst erfahren, dass der Herr sich seines Volkes angenommen und ihm wieder Brot gegeben habe.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.7|AT|8|Rut|1||0|7|So verliess sie den Ort, wo sie gewesen war, und ihre beiden Sohnsfrauen begleiteten sie. Als sie nun ihres Weges zogen, um ins Land Juda zurückzukehren,|ZUE1931|Public Domain RUT.1.8|AT|8|Rut|1||0|8|sprach Naemi zu den beiden Sohnsfrauen: Gehet nun und kehret heim, eine jede in ihrer Mutter Haus. Der Herr möge euch Liebe erweisen, wie ihr sie den Verstorbenen und mir erwiesen habt!|ZUE1931|Public Domain RUT.1.9|AT|8|Rut|1||0|9|Der Herr gebe euch, dass ihr eine Heimstätte findet, eine jede im Hause eines Gatten! Und sie küsste sie. Da hoben sie laut an zu weinen|ZUE1931|Public Domain RUT.1.10|AT|8|Rut|1||0|10|und sprachen zu ihr: Nein, wir wollen mit dir zu deinem Volke zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.11|AT|8|Rut|1||0|11|Aber Naemi sprach: Kehret nur um, meine Töchter! Warum wollt ihr mit mir gehen? Habe ich etwa noch Söhne zu erwarten, die eure Männer werden könnten?|ZUE1931|Public Domain RUT.1.12|AT|8|Rut|1||0|12|Kehret um, meine Töchter, und gehet; ich bin ja zu alt, um noch eines Mannes Weib zu werden. Und wenn ich auch dächte: Es ist noch Hoffnung - ja, wenn ich noch diese Nacht eines Mannes Weib würde und sogar Söhne bekäme,|ZUE1931|Public Domain RUT.1.13|AT|8|Rut|1||0|13|wolltet ihr darum warten, bis sie gross geworden? Wolltet ihr euch darum einschliessen und nicht wieder heiraten? Nicht doch, meine Töchter, es ist mir bitter leid um euch, dass die Hand des Herrn mich getroffen hat.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.14|AT|8|Rut|1||0|14|Da begannen sie noch mehr zu weinen; dann küsste Orpa ihre Schwiegermutter und ging, Ruth aber hängte sich an sie.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.15|AT|8|Rut|1||0|15|Naemi aber sprach: Siehe, deine Schwägerin ist heimgekehrt zu ihrem Volk und zu ihrem Gott; so kehre du auch um und folge deiner Schwägerin.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.16|AT|8|Rut|1||0|16|Ruth antwortete: Dringe nicht in mich, dass ich dich verlasse und von dir weg heimkehre. Wo du hingehst, da will auch ich hingehen, und wo du bleibst, da bleibe auch ich; dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.17|AT|8|Rut|1||0|17|Wo du stirbst, da sterbe auch ich; da will auch ich begraben sein. Der Herr tue mir dies und das: nur der Tod soll mich von dir scheiden!|ZUE1931|Public Domain RUT.1.18|AT|8|Rut|1||0|18|Als Naemi nun sah, dass sie darauf beharrte, mit ihr zu gehen, liess sie ab, ihr zuzureden.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.19|AT|8|Rut|1||0|19|So gingen die beiden dahin, bis sie nach Bethlehem kamen. Und als sie in Bethlehem ankamen, geriet die ganze Stadt ihretwegen in Bewegung, und die Frauen sprachen: Ist das nicht die Naemi?|ZUE1931|Public Domain RUT.1.20|AT|8|Rut|1||0|20|Sie aber sprach zu ihnen: Heisst mich nicht Naemi, heisst mich Mara; denn der Allmächtige hat viel Bitteres über mich verhängt.|ZUE1931|Public Domain RUT.1.21|AT|8|Rut|1||0|21|Reich bin ich ausgezogen, und arm hat mich der Herr zurückgebracht. Warum heisst ihr mich Naemi, da doch der Herr gegen mich gezeugt, der Allmächtige mir Übles beschieden hat?|ZUE1931|Public Domain RUT.1.22|AT|8|Rut|1||0|22|So kehrte Naemi mit der Moabiterin Ruth, ihrer Sohnsfrau, aus dem Gefilde Moabs zurück, und da sie in Bethlehem ankamen, begann gerade die Gerstenernte.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.1|AT|8|Rut|2||0|1|NAEMI aber hatte von seiten ihres Mannes einen Verwandten, der ein wohlhabender Mann war, aus dem Geschlechte Elimelechs, mit Namen Boas.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.2|AT|8|Rut|2||0|2|Nun sprach einst Ruth, die Moabiterin, zu Naemi: Lass mich aufs Feld gehen und Ähren lesen bei einem, der gütig gegen mich ist. Sie aber sprach zu ihr: So gehe, meine Tochter.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.3|AT|8|Rut|2||0|3|Da ging sie hin und las Ähren auf dem Felde hinter den Schnittern her. Und es traf sich, dass sie gerade auf das Grundstück des Boas kam, der vom Geschlechte Elimelechs war.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.4|AT|8|Rut|2||0|4|Und siehe, da kam Boas von Bethlehem her; und er sprach zu den Schnittern: Der Herr sei mit euch! Sie antworteten ihm: Der Herr segne dich!|ZUE1931|Public Domain RUT.2.5|AT|8|Rut|2||0|5|Und Boas sprach zu seinem Knechte, der über die Schnitter gesetzt war: Wem gehört dieses Mädchen?|ZUE1931|Public Domain RUT.2.6|AT|8|Rut|2||0|6|Der Knecht, der über die Schnitter gesetzt war, antwortete: Es ist eine junge Moabiterin, die mit Naemi aus dem Gefilde Moabs zurückgekommen ist;|ZUE1931|Public Domain RUT.2.7|AT|8|Rut|2||0|7|"sie hat gesagt: ""Ich möchte gerne Ähren lesen und sammeln unter den Garben hinter den Schnittern her!"" Und so ist sie denn gekommen und vom frühen Morgen an bis jetzt geblieben, ohne auch nur ein Weilchen zu ruhen."|ZUE1931|Public Domain RUT.2.8|AT|8|Rut|2||0|8|Da sprach Boas zu Ruth: Hörst du, meine Tochter, du brauchst nicht auf einen andern Acker zu gehen, um zu lesen, brauchst auch nicht von hier wegzugehen, sondern kannst dich da zu meinen Mägden halten.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.9|AT|8|Rut|2||0|9|Schau nach dem Felde, wo sie schneiden, und gehe hinter ihnen her; ich habe ja meinen Knechten geboten, dich nicht zu belästigen. Und wenn dich dürstet, so gehe nur zu den Krügen und trinke von dem, was die Knechte schöpfen.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.10|AT|8|Rut|2||0|10|Da fiel sie auf ihr Angesicht, verneigte sich zur Erde und sprach: Wie kommt es, dass du so gütig gegen mich bist und mich so freundlich beachtest? Ich bin ja nur eine Fremde.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.11|AT|8|Rut|2||0|11|Boas antwortete und sprach zu ihr: Es ist mir alles erzählt worden, was du nach deines Mannes Tode an deiner Schwiegermutter getan hast: wie du Vater und Mutter und Heimatland verlassen hast und zu einem Volk gezogen bist, das du zuvor nicht kanntest.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.12|AT|8|Rut|2||0|12|Der Herr vergelte dir dein Tun, und voller Lohn werde dir zuteil von dem Herrn, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, dich unter seinen Flügeln zu bergen!|ZUE1931|Public Domain RUT.2.13|AT|8|Rut|2||0|13|Da sprach sie: Wie bist du so gütig gegen mich, o Herr! Du hast mich getröstet und deiner Magd so freundlich zugeredet, und ich bin doch nicht einmal wie eine deiner Mägde.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.14|AT|8|Rut|2||0|14|Als es nun Essenszeit war, sprach Boas zu ihr: Komm her und iss mit und tunke deinen Bissen in den Essig. Da setzte sie sich zur Seite der Schnitter, und er reichte ihr geröstete Ähren, und sie ass sich satt und behielt noch übrig.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.15|AT|8|Rut|2||0|15|Und als sie sich erhob, um wieder zu lesen, gebot Boas seinen Knechten: Auch zwischen den Garben darf sie lesen, und ihr sollt ihr nichts zuleide tun;|ZUE1931|Public Domain RUT.2.16|AT|8|Rut|2||0|16|ja, zieht auch etwa einen Halm für sie aus den Büscheln: und lasst ihn liegen; sie mag es dann auflesen, und ihr sollt sie darob nicht schelten.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.17|AT|8|Rut|2||0|17|So las sie auf dem Felde bis zum Abend; dann klopfte sie aus, was sie aufgelesen hatte, und es war ungefähr ein Epha Gerste.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.18|AT|8|Rut|2||0|18|Sie hob es auf, ging in die Stadt und zeigte ihrer Schwiegermutter, was sie aufgelesen. Als sie dann auch noch hervorzog und ihr gab, was sie vom Essen übrigbehalten hatte,|ZUE1931|Public Domain RUT.2.19|AT|8|Rut|2||0|19|sprach ihre Schwiegermutter zu ihr: Wo hast du heute gesammelt, und wo hast du gearbeitet? Gesegnet sei, der dir so freundlich begegnet ist! Und sie erzählte ihrer Schwiegermutter, bei wem sie gearbeitet hatte, und sagte: Der Mann, bei dem ich heute gearbeitet habe, heisst Boas.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.20|AT|8|Rut|2||0|20|Da sprach Naemi zu ihrer Sohnsfrau: Gesegnet sei er vom Herrn, der seine Liebe den Lebenden und den Toten nicht versagt hat! Und weiter sagte Naemi zu ihr: Der Mann ist mit uns verwandt; er gehört zu unsern Lösern.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.21|AT|8|Rut|2||0|21|Da sprach die Moabiterin Ruth: Er hat auch zu mir gesagt: Halte dich nur zu meinem Gesinde, bis sie mit meiner ganzen Ernte fertig sind.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.22|AT|8|Rut|2||0|22|Naemi erwiderte ihrer Sohnsfrau Ruth: Es ist gut, meine Tochter, wenn du mit seinen Mägden hinausgehst; so kann man dir auf einem andern Acker doch nichts antun.|ZUE1931|Public Domain RUT.2.23|AT|8|Rut|2||0|23|So hielt sie sich beim Lesen zu den Mägden des Boas, bis die Gerstenernte und die Weizenernte zu Ende war; und sie wohnte bei ihrer Schwiegermutter.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.1|AT|8|Rut|3||0|1|DA sprach ihre Schwiegermutter Naemi zu ihr: Meine Tochter, ich muss dir doch ein Heim suchen, damit es dir wohl ergehe.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.2|AT|8|Rut|3||0|2|Nun ist ja Boas, mit dessen Mägden du zusammengewesen bist, unser Verwandter. Siehe, er worfelt heute nacht die Gerste auf der Tenne.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.3|AT|8|Rut|3||0|3|So wasche dich denn und salbe dich; lege deine Kleider an und gehe zur Tenne hinunter. Doch gib dich dem Manne nicht zu erkennen, bis er mit Essen und Trinken fertig ist.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.4|AT|8|Rut|3||0|4|Wenn er sich dann schlafen legt, so achte auf den Ort, wo er sich niederlegt, gehe hin und decke die Stelle zu seinen Füssen auf und lege dich dort nieder; so wird er dir schon sagen, was du tun sollst.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.5|AT|8|Rut|3||0|5|Sie sprach zu ihr: Alles, was du sagst, das will ich tun.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.6|AT|8|Rut|3||0|6|Sie ging hinunter zur Tenne und tat genau, wie ihre Schwiegermutter ihr geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.7|AT|8|Rut|3||0|7|Als Boas gegessen und getrunken hatte und guter Dinge war, ging er hin und legte sich am Rande des Getreidehaufens schlafen. Da kam sie leise, deckte den Platz zu seinen Füssen auf und legte sich nieder.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.8|AT|8|Rut|3||0|8|Es war um Mitternacht, da erschrak der Mann, und als er sich vorbeugte, siehe, da lag ein Weib zu seinen Füssen.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.9|AT|8|Rut|3||0|9|Er sprach: Wer bist du? Sie antwortete: Ich bin Ruth, deine Magd; breite deine Decke über deine Magd, denn du bist Löser.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.10|AT|8|Rut|3||0|10|Da sprach er: Gesegnet seist du vom Herrn, meine Tochter! Dies letzte Zeichen deiner Liebe ist noch schöner als das erste, indem du nicht den jungen Burschen, ob arm oder reich, nachgelaufen bist.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.11|AT|8|Rut|3||0|11|Nun denn, meine Tochter, fürchte dich nicht: alles, was du wünschest, will ich dir tun; weiss doch ein jeder im Tore meines Volkes, dass du ein wackeres Weib bist.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.12|AT|8|Rut|3||0|12|Und nun, es ist ja wahr, dass ich ein Löser bin; doch ist noch ein Löser da, der näher verwandt ist als ich.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.13|AT|8|Rut|3||0|13|Bleibe jetzt hier übernacht, und am Morgen, wenn er dich lösen will, gut, so mag er dich lösen. Hat er aber keine Lust, dich zu lösen, so löse ich dich, so wahr der Herr lebt. Schlafe nur bis zum Morgen.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.14|AT|8|Rut|3||0|14|Und sie schlief zu seinen Füssen bis zum Morgen. Dann stand sie auf, ehe noch einer den andern erkennen konnte; denn er dachte, es darf nicht bekannt werden, dass das Weib auf die Tenne gekommen ist.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.15|AT|8|Rut|3||0|15|Und er sprach: Nimm den Umwurf, den du anhast, und halte ihn her! Sie hielt ihn hin, und er mass sechs Mass Gerste ab und lud es ihr auf. Dann ging sie in die Stadt.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.16|AT|8|Rut|3||0|16|Als sie zu ihrer Schwiegermutter heimkam, fragte diese: Wie steht's, meine Tochter? Und sie erzählte ihr alles, was ihr der Mann getan hatte,|ZUE1931|Public Domain RUT.3.17|AT|8|Rut|3||0|17|und sprach: Diese sechs Mass Gerste hat er mir gegeben; denn er sagte: Du sollst nicht leer zu deiner Schwiegermutter heimkommen.|ZUE1931|Public Domain RUT.3.18|AT|8|Rut|3||0|18|Sie aber sprach: Bleibe jetzt ruhig hier, meine Tochter, bis du erfährst, wie die Sache ausfällt; denn der Mann wird nicht ruhen, bis er, und zwar heute noch, die Sache zu Ende geführt hat.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.1|AT|8|Rut|4||0|1|Boas aber war zum Tor hinaufgegangen und hatte sich daselbst niedergesetzt. Da ging gerade der Löser vorbei, von dem Boas geredet hatte, und er rief: He du, Freund, komm her und setze dich hier nieder! Und er kam herüber und setzte sich.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.2|AT|8|Rut|4||0|2|Nun holte er zehn Männer von den Ältesten der Stadt und sprach: Setzt euch hierher. Und sie setzten sich.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.3|AT|8|Rut|4||0|3|Dann sprach er zu dem Löser: Naemi, die aus dem Gefilde Moabs zurückgekommen ist, will das Grundstück, das unserm Verwandten Elimelech gehörte, verkaufen.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.4|AT|8|Rut|4||0|4|Nun habe ich gedacht, ich wolle dir die Sache vorlegen: Kaufe es in Gegenwart derer, die hier sitzen, und der Ältesten meines Volkes. Willst du es lösen, so löse es; willst du es nicht lösen, so sage mir's, damit ich es weiss; denn ausser dir ist kein Löser da, ich komme erst nach dir. Er sprach: Ich will es lösen.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.5|AT|8|Rut|4||0|5|Da sprach Boas: An dem Tage, da du das Feld von Naemi erwirbst, erwirbst du auch die Moabiterin Ruth, das Weib des Verstorbenen, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbbesitz wieder aufleben zu lassen.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.6|AT|8|Rut|4||0|6|Da erwiderte der Löser: Dann kann ich es nicht lösen; sonst schädige ich meinen Erbbesitz. Löse du für dich, was ich lösen sollte; denn ich kann es nicht lösen.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.7|AT|8|Rut|4||0|7|Nun war es vor Zeiten Brauch in Israel, wenn es galt, bei der Lösung oder beim Tausch irgendein Geschäft rechtskräftig zu machen: der eine zog seinen Schuh aus und gab ihn dem andern. Das galt als Bestätigung in Israel.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.8|AT|8|Rut|4||0|8|Als daher der Löser zu Boas sprach: Kaufe du es für dich, zog er seinen Schuh aus.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.9|AT|8|Rut|4||0|9|Boas aber sprach zu den Ältesten und zu allem Volk: Ihr seid heute Zeugen, dass ich hiermit von Naemi die ganze Habe Elimelechs und die ganze Habe Chiljons und Mahlons kaufe.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.10|AT|8|Rut|4||0|10|Auch erwerbe ich mir die Moabiterin Ruth, die Witwe Mahlons, zum Weibe, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbbesitz wieder aufleben zu lassen, damit der Name des Verstorbenen nicht verschwinde aus der Mitte seiner Brüder und aus dem Tore seines Ortes. Ihr seid heute Zeugen.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.11|AT|8|Rut|4||0|11|Und alle Leute, die im Tore waren, und die Ältesten sprachen: Wir sind Zeugen. Der Herr mache das Weib, das in dein Haus kommt, wie Rahel und Lea, die beide das Haus Israel gebaut haben! Erwirb Reichtum in Ephratha, und dein Name werde gefeiert in Bethlehem!|ZUE1931|Public Domain RUT.4.12|AT|8|Rut|4||0|12|Dein Haus werde wie das Haus des Perez, den Thamar dem Juda gebar, durch die Nachkommen, die dir der Herr von diesem jungen Weibe geben wird.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.13|AT|8|Rut|4||0|13|So nahm Boas die Ruth, und sie wurde sein Weib. Und als er ihr beiwohnte, beschied ihr der Herr, dass sie Mutter ward, und sie gebar einen Sohn.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.14|AT|8|Rut|4||0|14|Da sprachen die Frauen zu Naemi: Gelobt sei der Herr, der dir heute einen Löser nicht versagt hat, und sein Name werde gefeiert in Israel!|ZUE1931|Public Domain RUT.4.15|AT|8|Rut|4||0|15|Er wird dich erquicken und dein Alter versorgen. Hat doch deine Sohnsfrau, die dich liebhat, ihn geboren, sie, die mehr wert ist für dich als sieben Söhne.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.16|AT|8|Rut|4||0|16|Und Naemi nahm das Kind und legte es an ihren Busen und ward seine Pflegerin.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.17|AT|8|Rut|4||0|17|Die Nachbarinnen aber gaben ihm einen Namen, indem sie sprachen: Der Naemi ist ein Sohn geboren! und sie nannten ihn Obed. Das ist der Vater Isais, des Vaters Davids.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.18|AT|8|Rut|4||0|18|Dies sind die Nachkommen des Perez: Perez zeugte Hezron.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.19|AT|8|Rut|4||0|19|Hezron zeugte Ram. Ram zeugte Amminadab.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.20|AT|8|Rut|4||0|20|Amminadab zeugte Nahason. Nahason zeugte Salmon.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.21|AT|8|Rut|4||0|21|Salmon zeugte Boas, Boas zeugte Obed.|ZUE1931|Public Domain RUT.4.22|AT|8|Rut|4||0|22|Obed zeugte Isai. Isai zeugte David.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.23|AT|9|1. Samuel|15||0|23|Denn Ungehorsam ist gerade so Sünde wie Wahrsagerei, und Widerspenstigkeit ist gerade so Frevel wie Abgötterei. Weil du das Wort des Herrn verworfen, hat er dich verworfen als König.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.24|AT|9|1. Samuel|15||0|24|Da sprach Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt, weil ich den Befehl des Herrn und deine Worte übertreten habe; denn ich fürchtete das Volk, und so willfahrte ich ihnen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.25|AT|9|1. Samuel|15||0|25|Nun aber, vergib mir doch meine Sünde und kehre mit mir um, dass ich den Herrn anbete.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.26|AT|9|1. Samuel|15||0|26|Samuel sprach zu Saul: Ich kehre nicht mit dir um; weil du das Wort des Herrn verworfen hast, hat der Herr dich auch verworfen, dass du nicht mehr König seiest über Israel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.27|AT|9|1. Samuel|15||0|27|Und Samuel wandte sich zum Gehen. Da ergriff Saul den Zipfel seines Mantels, dass er abriss.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.28|AT|9|1. Samuel|15||0|28|Da sprach Samuel zu ihm: Der Herr reisst heute das Königtum über Israel von dir und wird es einem andern geben, der besser ist als du.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.29|AT|9|1. Samuel|15||0|29|Auch lügt Er nicht, der Israels Ruhm ist, und lässt sich's nicht gereuen; denn er ist kein Mensch, dass er sich's gereuen liesse.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.30|AT|9|1. Samuel|15||0|30|Er aber sprach: Ich habe gesündigt, aber ehre mich doch jetzt vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel und kehre mit mir um, dass ich den Herrn, deinen Gott, anbete.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.31|AT|9|1. Samuel|15||0|31|Da kehrte Samuel um und folgte Saul, und Saul betete den Herrn an.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.32|AT|9|1. Samuel|15||0|32|Samuel aber sprach: Bringt Agag, den König von Amalek, zu mir her! Da ging Agag heiter zu ihm hin und sprach: Traun, die Bitterkeit des Todes ist dahin!|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.33|AT|9|1. Samuel|15||0|33|Samuel sprach: Wie dein Schwert Frauen die Kinder geraubt hat, so soll deine Mutter vor andern Frauen der Kinder beraubt sein! Damit hieb Samuel den Agag in Stücke vor dem Herrn in Gilgal.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.34|AT|9|1. Samuel|15||0|34|Dann ging Samuel nach Rama; Saul aber zog heim, hinauf nach dem Gibea Sauls.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.35|AT|9|1. Samuel|15||0|35|Und Samuel sah Saul nicht wieder bis an den Tag seines Todes; denn Samuel trug Leid um Saul. DA es nun den Herrn gereute, dass er Saul zum König über Israel gemacht hatte,|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.1|AT|9|1. Samuel|15||0|1|SAMUEL aber sprach zu Saul: Mich hat dereinst der Herr gesandt, dich zum König über sein Volk Israel zu salben; so höre denn auf die Worte des Herrn!|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.2|AT|9|1. Samuel|15||0|2|So spricht der Herr der Heerscharen: Ich will ahnden, was Amalek an Israel getan hat, indem es ihm in den Weg trat, als es aus Ägypten heraufzog.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.3|AT|9|1. Samuel|15||0|3|So ziehe nun hin, schlage Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und allem, was es hat; schone seiner nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.4|AT|9|1. Samuel|15||0|4|Da bot Saul das Volk auf und musterte es in Telam, 200 000 Mann Fussvolk, und zehntausend Mann aus Juda.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.5|AT|9|1. Samuel|15||0|5|Dann rückte Saul vor die Hauptstadt von Amalek und legte einen Hinterhalt im Tale.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.6|AT|9|1. Samuel|15||0|6|Aber den Kenitern liess Saul sagen: Auf, zieht euch zurück, geht fort aus dem Gebiet von Amalek, dass ich euch nicht mit ihnen aufreibe, da ihr doch ganz Israel Freundlichkeit erwiesen habt, als es aus Ägypten herauf kam. Da zogen sich die Keniter aus Amalek zurück.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.7|AT|9|1. Samuel|15||0|7|Saul aber schlug Amalek von Hawila an bis Sur, das östlich von Ägypten liegt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.8|AT|9|1. Samuel|15||0|8|Agag, den König von Amalek, nahm er lebendig gefangen, an allem Volk aber vollstreckte er den Bann mit der Schärfe des Schwertes.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.9|AT|9|1. Samuel|15||0|9|Doch schonten Saul und seine Leute den Agag und die besten Schafe und Rinder, die fetten Tiere und die Lämmer und alles, was wertvoll war, und wollten an ihnen den Bann nicht vollstrecken; alle wertlose und geringe Ware aber bannten sie.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.10|AT|9|1. Samuel|15||0|10|Da erging das Wort des Herrn an Samuel:|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.11|AT|9|1. Samuel|15||0|11|Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und meine Befehle nicht vollzogen. Das tat Samuel weh, und er schrie die ganze Nacht zum Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.12|AT|9|1. Samuel|15||0|12|Am Morgen aber in der Frühe ging Samuel dem Saul entgegen. Und es wurde Samuel gemeldet: Saul ist nach Karmel gekommen und hat sich da ein Denkmal errichtet; dann hat er sich gewandt und ist weitergezogen, hinab nach Gilgal.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.13|AT|9|1. Samuel|15||0|13|Als nun Samuel zu Saul kam, sprach Saul zu ihm: Gesegnet seist du vom Herrn! Ich habe den Befehl des Herrn vollstreckt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.14|AT|9|1. Samuel|15||0|14|Samuel erwiderte: Was ist denn das für ein Blöken von Schafen, das zu meinen Ohren dringt, und ein Brüllen von Rindern, das ich höre?|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.15|AT|9|1. Samuel|15||0|15|Und Saul antwortete: Aus Amalek hat das Volk sie heimgebracht; denn es hat die besten Schafe und Rinder verschont, um sie dem Herrn, deinem Gott, zu opfern; das übrige haben wir gebannt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.16|AT|9|1. Samuel|15||0|16|Da sprach Samuel zu Saul: Lass das! Ich will dir sagen, was der Herr diese Nacht zu mir geredet hat. Er sprach zu ihm: Rede!|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.17|AT|9|1. Samuel|15||0|17|Samuel sprach: Bist du nicht, wenn gleich gering in deinen Augen, doch das Haupt der Stämme Israels? Der Herr hat dich ja zum König über Israel gesalbt,|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.18|AT|9|1. Samuel|15||0|18|und der Herr hat dich auf den Weg gesandt mit dem Geheiss: Ziehe hin und vollstrecke den Bann an den Frevlern, den Amalekitern, und streite wider sie, bis du sie ausgerottet hast.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.19|AT|9|1. Samuel|15||0|19|Warum hast du denn nicht auf die Stimme des Herrn gehört, sondern hast dich auf die Beute gestürzt und getan, was dem Herrn missfiel?|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.20|AT|9|1. Samuel|15||0|20|Saul antwortete Samuel: Ich habe doch auf die Stimme des Herrn gehört und bin den Weg gezogen, den mich der Herr gesandt hat; ich habe Agag, den König von Amalek, hergebracht und den Bann an Amalek vollstreckt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.21|AT|9|1. Samuel|15||0|21|Aber das Volk hat Schafe und Rinder von der Beute genommen, das Beste von dem, was dem Bann verfallen war, um es dem Herrn, deinem Gott, in Gilgal zu opfern.|ZUE1931|Public Domain 1SA.15.22|AT|9|1. Samuel|15||0|22|Samuel aber sprach: Hat der Herr Wohlgefallen an Brandopfern und Schlachtopfern gleichwie am Gehorsam gegen den Herrn? Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer, Aufmerken besser als Fett von Widdern.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.1|AT|9|1. Samuel|16||0|1|sprach er zu Samuel: Wie lange willst du Leid tragen um Saul, den ich verworfen habe, dass er nicht mehr König sei über Israel? Fülle dein Horn mit Öl und gehe hin, ich will dich zu dem Bethlehemiten Isai senden; denn ich habe mir unter seinen Söhnen einen zum Könige ersehen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.2|AT|9|1. Samuel|16||0|2|"Samuel aber sprach: Wie kann ich hingehen? Wenn Saul es erfährt, bringt er mich um. Der Herr sprach: Nimm eine junge Kuh mit dir und sage: ""Dem Herrn zu opfern bin ich gekommen!"""|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.3|AT|9|1. Samuel|16||0|3|und lade Isai zum Opfermahl. Ich selbst will dich dann wissen lassen, was du tun sollst: den sollst du mir salben, den ich dir nennen werde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.4|AT|9|1. Samuel|16||0|4|Samuel tat, was ihm der Herr gesagt hatte. Als er nun nach Bethlehem kam, da gingen ihm die Ältesten der Stadt erschrocken entgegen und sprachen: Bedeutet dein Kommen Heil?|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.5|AT|9|1. Samuel|16||0|5|Er sprach: Ja! dem Herrn zu opfern bin ich gekommen. Weihet euch und kommt mit mir zum Opfermahl! Und er weihte Isai und seine Söhne und lud sie zum Opfermahl.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.6|AT|9|1. Samuel|16||0|6|Als sie nun kamen und er den Eliab sah, dachte er: Gewiss ist er der Fürst des Herrn, sein Gesalbter!|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.7|AT|9|1. Samuel|16||0|7|Aber der Herr sprach zu Samuel: Schaue nicht auf sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich will ihn nicht. Denn Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; der Mensch sieht auf den äusseren Schein, der Herr aber sieht auf das Herz.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.8|AT|9|1. Samuel|16||0|8|Da rief Isai den Abinadab und liess ihn vor Samuel treten. Der aber sprach: Auch diesen hat der Herr nicht erwählt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.9|AT|9|1. Samuel|16||0|9|Dann liess Isai den Samma vortreten. Aber er sprach: Auch diesen hat der Herr nicht erwählt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.10|AT|9|1. Samuel|16||0|10|So liess Isai seine sieben Söhne vor Samuel treten. Aber Samuel sprach zu Isai: Der Herr hat diese nicht erwählt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.11|AT|9|1. Samuel|16||0|11|Dann fragte Samuel den Isai: Sind das die Knaben alle? Er antwortete: Es fehlt noch der Jüngste; der hütet die Schafe. Samuel sprach zu Isai: Sende hin und lass ihn holen; denn wir werden uns nicht (zum Mahle) setzen, bis er da ist.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.12|AT|9|1. Samuel|16||0|12|Da sandte er hin und liess ihn holen. Er war ein rotblonder Jüngling mit schönen Augen und von guter Gestalt. Und der Herr sprach: Auf! salbe ihn; der ist es!|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.13|AT|9|1. Samuel|16||0|13|Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn inmitten seiner Brüder, und der Geist des Herrn kam über David und blieb auf ihm von jenem Tage an. Samuel aber machte sich auf und ging nach Rama.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.14|AT|9|1. Samuel|16||0|14|ALS nun der Geist des Herrn von Saul gewichen war, quälte ihn ein böser Geist, vom Herrn gesandt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.15|AT|9|1. Samuel|16||0|15|Da sprachen die Diener zu Saul: Siehe doch, ein böser Dämon quält dich.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.16|AT|9|1. Samuel|16||0|16|Unser Herr gebiete nur: deine Knechte sind bereit, nach einem Mann zu suchen, der auf der Laute spielen kann. Wenn dann der böse Geist über dich kommt, so soll er spielen; dann wird es besser werden mit dir.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.17|AT|9|1. Samuel|16||0|17|Und Saul sprach zu seinen Dienern: So sehet euch für mich um nach einem Manne, der sich wohl versteht aufs Saitenspiel, und bringt ihn zu mir.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.18|AT|9|1. Samuel|16||0|18|Da erwiderte einer der Diener: Siehe, ich habe einen Sohn des Isai von Bethlehem gesehen, der sich aufs Saitenspiel versteht, ein tapferer Mann und streitbar, der Rede mächtig und schön von Gestalt, und der Herr ist mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.19|AT|9|1. Samuel|16||0|19|Da sandte Saul Boten an Isai und liess ihm sagen: Sende mir deinen Sohn David, der bei den Schafen ist.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.20|AT|9|1. Samuel|16||0|20|Da nahm Isai zehn Brote, einen Schlauch Wein und ein Ziegenböcklein und sandte es an Saul durch seinen Sohn David:|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.21|AT|9|1. Samuel|16||0|21|So kam David zu Saul und trat in seinen Dienst, und er gewann ihn sehr lieb, sodass er sein Waffenträger wurde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.22|AT|9|1. Samuel|16||0|22|Und Saul sandte an Isai und liess ihm sagen: Lass doch David in meinem Dienste bleiben, denn er gefällt mir wohl.|ZUE1931|Public Domain 1SA.16.23|AT|9|1. Samuel|16||0|23|Wenn nun der böse Geist über Saul kam, nahm David die Laute und spielte; dann wurde es Saul leichter und besser, und der böse Geist wich von ihm.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.1|AT|9|1. Samuel|17||0|1|NUN sammelten die Philister ihr Heer zum Kriege, und sie kamen in Socho zusammen, das zu Juda gehört, und lagerten sich zwischen Socho und Aseka bei Ephes-Dammim.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.2|AT|9|1. Samuel|17||0|2|Saul aber und die Männer Israels kamen zusammen und lagerten sich im Terebinthentale und rüsteten sich zum Kampfe gegen die Philister.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.3|AT|9|1. Samuel|17||0|3|Die Philister standen am Berge jenseits, und die Israeliten am Berge diesseits, sodass das Tal zwischen ihnen war.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.4|AT|9|1. Samuel|17||0|4|Da trat aus den Reihen der Philister ein Zweikämpfer hervor mit Namen Goliath, aus Gath, sechs Ellen und eine Spanne hoch.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.5|AT|9|1. Samuel|17||0|5|Der hatte einen ehernen Helm auf dem Haupte und war mit einem Schuppenpanzer angetan, und das Gewicht seines Panzers betrug fünftausend Lot Erz;|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.6|AT|9|1. Samuel|17||0|6|er hatte eherne Schienen an den Beinen und einen ehernen Wurfspiess auf dem Rücken.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.7|AT|9|1. Samuel|17||0|7|Der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum, und die Spitze seines Speeres wog sechshundert Lot Eisen, und der Schildträger schritt vor ihm her.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.8|AT|9|1. Samuel|17||0|8|Und er stellte sich hin und rief den Reihen Israels zu: Warum zieht ihr aus, euch zum Kampf zu rüsten? Bin ich nicht der Philister, ihr aber Knechte Sauls? Erwählt euch einen Mann, dass er zu mir herabkomme!|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.9|AT|9|1. Samuel|17||0|9|Vermag er mit mir zu kämpfen und erschlägt er mich, so wollen wir eure Knechte sein; bin aber ich ihm überlegen und erschlage ihn, so sollt ihr unsre Knechte sein und uns dienen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.10|AT|9|1. Samuel|17||0|10|Und der Philister sprach: Ich verhöhne heute die Reihen Israels. Stellt mir einen Mann, dass wir miteinander kämpfen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.11|AT|9|1. Samuel|17||0|11|Als Saul und ganz Israel diese Worte des Philisters hörten, verzagten sie und fürchteten sich sehr.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.12|AT|9|1. Samuel|17||0|12|David aber war der Sohn eines Ephrathiters aus Bethlehem in Juda; der hiess Isai und hatte acht Söhne, und der Mann war alt und hochbetagt zu Sauls Zeiten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.13|AT|9|1. Samuel|17||0|13|Nun waren die drei ältesten Söhne Isais mit Saul in den Krieg gezogen; diese drei Söhne, die in den Krieg gezogen waren, hiessen: Der Erstgeborne Eliab, der zweite Abinadab und der dritte Samma;|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.14|AT|9|1. Samuel|17||0|14|David aber war der jüngste. Die drei ältesten waren Saul gefolgt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.15|AT|9|1. Samuel|17||0|15|David nun ging ab und zu von Saul weg, um seines Vaters Schafe in Bethlehem zu hüten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.16|AT|9|1. Samuel|17||0|16|Aber der Philister trat am Morgen und am Abend auf und stellte sich hin, vierzig Tage lang.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.17|AT|9|1. Samuel|17||0|17|Da sprach einst Isai zu seinem Sohne David: Nimm doch für deine Brüder ein Epha von dem gerösteten Korn da und diese zehn Brote und bringe sie eilends deinen Brüdern ins Lager.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.18|AT|9|1. Samuel|17||0|18|Und die zehn Käse da bringst du dem Obersten und schaust nach dem Befinden deiner Brüder und lässest dir das Pfand von ihnen geben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.19|AT|9|1. Samuel|17||0|19|Saul nämlich und sie und alle Männer Israels lagen im Terebinthentale im Kampf mit den Philistern.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.20|AT|9|1. Samuel|17||0|20|Da machte sich David am Morgen in der Frühe auf und überliess die Schafe einem Hüter, dann lud er auf und ging hin, wie ihm Isai geboten hatte. Er kam eben zur Wagenburg, als das Heer sich in Schlachtordnung aufstellte und man das Kriegsgeschrei erhob;|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.21|AT|9|1. Samuel|17||0|21|und Israel und die Philister stellten sich auf, Schlachtreihe gegen Schlachtreihe.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.22|AT|9|1. Samuel|17||0|22|Da legte David sein Gepäck ab und übergab es dem Trosswächter; dann lief er zur Schlachtreihe, ging hinein und begrüsste seine Brüder.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.23|AT|9|1. Samuel|17||0|23|Während er mit ihnen redete, da kam gerade der Zweikämpfer, Goliath mit Namen, der Philister von Gath, aus den Reihen der Philister herauf und führte die gewohnten Reden, und David hörte es.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.24|AT|9|1. Samuel|17||0|24|Aber alle Männer Israels flohen vor dem Manne, als sie ihn sahen, und fürchteten sich sehr.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.25|AT|9|1. Samuel|17||0|25|Ein Israelit aber sprach: Habt ihr den Mann gesehen, der da heraufkommt? Israel zu verhöhnen, kommt er herauf. Wer ihn erschlägt, den will der König sehr reich machen und ihm seine Tochter geben, und seines Vaters Haus will er steuerfrei machen in Israel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.26|AT|9|1. Samuel|17||0|26|Da fragte David die Männer, die bei ihm standen: Was wird dem zuteil, der den Philister da erschlägt und die Schmach von Israel wegnimmt? Denn wer ist dieser unbeschnittene Philister, dass er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes höhnen darf?|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.27|AT|9|1. Samuel|17||0|27|Die Leute sagten ihm dasselbe: Das und das wird dem zuteil, der ihn erschlägt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.28|AT|9|1. Samuel|17||0|28|Als aber Eliab, sein ältester Bruder, ihn mit den Männern reden hörte, geriet er in Zorn über David und sprach: Warum bist du da herabgekommen, und wem hast du die paar Schafe in der Wüste überlassen? Ich kenne deine Vermessenheit und deinen schlimmen Sinn; nur um den Krieg zu sehen, bist du da herabgekommen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.29|AT|9|1. Samuel|17||0|29|David antwortete: Was habe ich denn nun getan? Man wird doch ein Wort reden dürfen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.30|AT|9|1. Samuel|17||0|30|Und er wandte sich von ihm ab zu einem andern und fragte dasselbe, und die Leute antworteten ihm wie das erstemal.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.31|AT|9|1. Samuel|17||0|31|Als nun bekannt wurde, was David gesprochen hatte, hinterbrachte man es Saul; der liess ihn holen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.32|AT|9|1. Samuel|17||0|32|Und David sprach zu Saul: Mein Herr lasse den Mut nicht sinken! Dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.33|AT|9|1. Samuel|17||0|33|Saul aber sprach zu David: Du kannst nicht zu diesem Philister hingehen, um mit ihm zu kämpfen; denn du bist ein Knabe, er aber ist ein Kriegsmann von Jugend auf.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.34|AT|9|1. Samuel|17||0|34|Da sprach David zu Saul: Dein Knecht hütete seinem Vater die Schafe; kam nun der Löwe oder der Bär und trug ein Schaf weg von der Herde,|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.35|AT|9|1. Samuel|17||0|35|so lief ich ihm nach, erschlug ihn und riss es ihm aus dem Rachen; erhob er sich aber wider mich, so ergriff ich ihn beim Barte und schlug ihn tot.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.36|AT|9|1. Samuel|17||0|36|Den Löwen wie den Bären hat dein Knecht erschlagen; und diesem unbeschnittenen Philister soll es ebenso ergehen, weil er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes gehöhnt hat.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.37|AT|9|1. Samuel|17||0|37|Und David sprach: Der Herr, der mich aus der Tatze des Löwen und des Bären errettet hat, wird mich auch aus der Hand dieses Philisters erretten! Da sagte Saul zu David: Gehe hin! der Herr wird mit dir sein!|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.38|AT|9|1. Samuel|17||0|38|Und Saul zog David seine Rüstung an: er setzte ihm einen ehernen Helm aufs Haupt und legte ihm einen Panzer um.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.39|AT|9|1. Samuel|17||0|39|Darnach gürtete er David sein Schwert um, über der Rüstung, und er bemühte sich zu gehen; denn er hatte es noch nie versucht. Da sprach David zu Saul: Ich kann darin nicht gehen; denn ich habe es noch nie versucht. Und David legte alles wieder ab,|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.40|AT|9|1. Samuel|17||0|40|nahm seinen Stecken in die Hand und suchte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die ihm als Steinbeutel diente; dann nahm er seine Schleuder zur Hand und trat dem Philister entgegen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.41|AT|9|1. Samuel|17||0|41|Der Philister aber näherte sich David immer mehr, während der Schildträger vor ihm her schritt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.42|AT|9|1. Samuel|17||0|42|Als nun der Philister hinschaute und David sah, verachtete er ihn, weil er noch ein Knabe war, ein rotblonder Jüngling von schöner Gestalt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.43|AT|9|1. Samuel|17||0|43|Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit einem Stecken zu mir kommst? Und er fluchte David bei seinem Gott.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.44|AT|9|1. Samuel|17||0|44|Dann sprach er zu David: Komm nur her, so will ich dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes geben!|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.45|AT|9|1. Samuel|17||0|45|David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Wurfspiess; ich aber komme zu dir mit dem Namen des Herrn der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die du verhöhnt hast.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.46|AT|9|1. Samuel|17||0|46|Am heutigen Tage wird dich der Herr in meine Hände liefern, dass ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue; und ich werde heute deinen Leichnam und die Leichname des Philisterheeres den Vögeln des Himmels und dem Wild der Erde geben, damit alle Welt erkenne, dass Israel einen Gott hat,|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.47|AT|9|1. Samuel|17||0|47|und damit diese ganze Heerschar erfahre, dass der Herr nicht durch Schwert und Speer Sieg schafft; denn des Herrn ist der Krieg, und er wird euch in unsre Hände geben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.48|AT|9|1. Samuel|17||0|48|Als sich nun der Philister aufmachte und auf David losschritt, lief David eilends aus der Schlachtreihe auf den Philister zu.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.49|AT|9|1. Samuel|17||0|49|Und David griff mit der Hand in die Tasche, nahm einen Stein daraus, schleuderte ihn und traf den Philister an die Stirn, dass ihm der Stein in die Stirn drang und er auf sein Angesicht zur Erde fiel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.50|AT|9|1. Samuel|17||0|50|So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein; er traf den Philister und tötete ihn, ohne dass er ein Schwert zur Hand hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.51|AT|9|1. Samuel|17||0|51|Dann lief er hin, trat zu dem Philister, fasste dessen Schwert, zog es aus der Scheide und tötete ihn vollends, indem er ihm damit den Kopf abhieb. Als nun die Philister sahen, dass ihr Held tot war, flohen sie.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.52|AT|9|1. Samuel|17||0|52|Die Männer Israels und Judas aber machten sich auf, erhoben das Feldgeschrei und verfolgten die Philister bis nach Gath und bis an die Tore von Ekron. Und erschlagene Philister lagen auf dem Wege von Saaraim an bis nach Gath und Ekron.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.53|AT|9|1. Samuel|17||0|53|Dann kehrten die Israeliten um von der Verfolgung der Philister und plünderten ihr Lager.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.54|AT|9|1. Samuel|17||0|54|David aber nahm den Kopf des Philisters und brachte ihn nach Jerusalem, seine Waffen aber legte er in sein Zelt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.55|AT|9|1. Samuel|17||0|55|Als Saul sah, wie David dem Philister entgegenging, sprach er zu dem Feldhauptmann Abner: Wessen Sohn ist denn der Knabe, Abner? Abner sprach: So wahr du lebst, König, ich weiss es nicht!|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.56|AT|9|1. Samuel|17||0|56|Da sprach der König: So frage du, wessen Sohn der Jüngling sei.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.57|AT|9|1. Samuel|17||0|57|Als nun David nach dem Siege über den Philister zurückkam, nahm ihn Abner und führte ihn vor Saul, während er noch den Kopf des Philisters in der Hand hielt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.17.58|AT|9|1. Samuel|17||0|58|Und Saul sprach zu ihm: Wessen Sohn bist du, Knabe? David sprach: Der Sohn deines Knechtes Isai aus Bethlehem.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.1|AT|9|1. Samuel|1||0|1|ES war ein Mann unter den Bürgern von Rama, ein Zuphit vom Gebirge Ephraim, der hiess Elkana, der Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Thohus, des Sohnes Zuphs aus Ephraim.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.2|AT|9|1. Samuel|1||0|2|Der hatte zwei Frauen; die eine hiess Hanna, die andere Peninna. Peninna hatte Kinder, Hanna aber hatte keine Kinder.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.3|AT|9|1. Samuel|1||0|3|Dieser Mann zog Jahr für Jahr hinauf aus seiner Stadt, um vor dem Herrn der Heerscharen in Silo zu beten und zu opfern. Daselbst waren Eli und seine beiden Söhne Hophni und Pinehas Priester des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.4|AT|9|1. Samuel|1||0|4|Wenn nun der Tag kam, da Elkana opferte, pflegte er seinem Weibe Peninna und all ihren Söhnen und Töchtern je einen Anteil zu geben,|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.5|AT|9|1. Samuel|1||0|5|der Hanna aber gab er einen doppelten Anteil; denn er hatte Hanna lieber, obwohl der Herr ihren Schoss verschlossen hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.6|AT|9|1. Samuel|1||0|6|Ihre Nebenfrau jedoch kränkte sie dazu noch tief wegen ihres Unglücks, dass der Herr ihren Schoss verschlossen hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.7|AT|9|1. Samuel|1||0|7|So geschah es Jahr für Jahr: sooft sie zum Haus des Herrn hinaufzogen, kränkte jene sie so, dass sie weinte und nichts ass.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.8|AT|9|1. Samuel|1||0|8|Ihr Mann Elkana sprach zu ihr: Hanna, warum weinst du? warum issest du nicht? warum ist dein Herz betrübt? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.9|AT|9|1. Samuel|1||0|9|Als man nun einst in der Halle gegessen und getrunken hatte, da stand Hanna auf und trat vor den Herrn, während der Priester Eli auf seinem Stuhle am Pfosten des Tempels des Herrn sass,|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.10|AT|9|1. Samuel|1||0|10|und betrübten Herzens betete sie zum Herrn unter vielen Tränen;|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.11|AT|9|1. Samuel|1||0|11|und sie tat ein Gelübde und sprach: Herr der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansiehst und meiner gedenkst, wenn du deiner Magd nicht vergissest und ihr einen Sohn schenkst, so will ich ihn dem Herrn weihen für sein ganzes Leben, und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.12|AT|9|1. Samuel|1||0|12|Als sie nun lange vor dem Herrn betete, während Eli auf ihren Mund acht hatte -|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.13|AT|9|1. Samuel|1||0|13|Hanna redete nämlich bei sich selbst; nur ihre Lippen bewegten sich, ihre Stimme aber hörte man nicht -, da meinte Eli, sie sei betrunken,|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.14|AT|9|1. Samuel|1||0|14|und er sprach zu ihr: Wie lange willst du dich trunken gebären? Mach, dass du deinen Rausch los wirst!|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.15|AT|9|1. Samuel|1||0|15|Hanna aber antwortete: Nein, mein Herr, ich bin ein unglückliches Weib. Wein und starkes Getränk habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein Herz vor dem Herrn ausgeschüttet.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.16|AT|9|1. Samuel|1||0|16|Du wollest deine Magd nicht für eine Nichtswürdige halten; denn aus grossem Kummer und Leid habe ich so lange geredet.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.17|AT|9|1. Samuel|1||0|17|Da erwiderte Eli: Gehe hin in Frieden! Der Gott Israels wird dir gewähren, was du von ihm erbeten hast.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.18|AT|9|1. Samuel|1||0|18|Sie sprach: Lass deine Magd Gnade finden vor deinen Augen! Und die Frau ging ihres Weges und ass und sah nicht mehr traurig aus.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.19|AT|9|1. Samuel|1||0|19|Und am andern Morgen in der Frühe beteten sie vor dem Herrn; dann zogen sie wieder heim nach Rama. Als nun Elkana seinem Weibe Hanna beiwohnte, da gedachte der Herr ihrer,|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.20|AT|9|1. Samuel|1||0|20|und Hanna ward schwanger, und am Ende des Jahres gebar sie einen Sohn und hiess ihn Samuel; denn(, sprach sie,) vom Herrn habe ich ihn erbeten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.21|AT|9|1. Samuel|1||0|21|Als nun der Mann Elkana mit seinem ganzen Hause hinaufzog, dem Herrn das jährliche Opfer und sein Gelübde darzubringen,|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.22|AT|9|1. Samuel|1||0|22|zog Hanna nicht mit, sondern sprach zu ihrem Mann: Bis der Knabe entwöhnt ist und ich ihn hinbringen kann, (bleibe ich hier); dann wollen wir vor dem Herrn erscheinen, und er soll immer daselbst bleiben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.23|AT|9|1. Samuel|1||0|23|Ihr Mann Elkana sprach zu ihr: Tue, was dir gefällt; bleibe, bis du ihn entwöhnt hast. Nur möge der Herr dein Wort wahr machen! Also blieb die Frau zurück und stillte ihr Kind, bis sie es entwöhnt hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.24|AT|9|1. Samuel|1||0|24|Und als sie es entwöhnt, nahm sie es mit sich hinauf, dazu ein dreijähriges Rind, ein Epha Mehl und einen Schlauch Wein, und brachte es in das Haus des Herrn nach Silo.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.25|AT|9|1. Samuel|1||0|25|Und sie schlachteten das Rind; dann ging die Mutter des Knaben zu Eli hinein|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.26|AT|9|1. Samuel|1||0|26|und sprach: Mit Verlaub, Herr! So wahr du lebst, Herr: ich bin das Weib, das hier bei dir stand, um zum Herrn zu beten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.27|AT|9|1. Samuel|1||0|27|Um diesen Knaben habe ich gebetet; nun hat der Herr mir gewährt, was ich von ihm erflehte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.1.28|AT|9|1. Samuel|1||0|28|Darum leihe auch ich ihn dem Herrn; für sein ganzes Leben ist er dem Herrn geliehen. Und sie liess ihn daselbst vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.1|AT|9|1. Samuel|2||0|1|UND Hanna betete und sprach: Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn; / hoch ragt mein Horn durch meinen Gott. / Weit tut sich auf mein Mund wider meine Feinde; / denn ich freue mich deiner Hilfe. /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.2|AT|9|1. Samuel|2||0|2|Niemand ist heilig wie der Herr; / denn ausser dir ist keiner, / und es ist kein Fels wie unser Gott! /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.3|AT|9|1. Samuel|2||0|3|Machet nicht trotziger Worte so viel, / Vermessenes entfahre nicht eurem Mund! / Denn der Herr ist ein Gott, der alles weiss, / und von ihm werden die Taten gewogen. /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.4|AT|9|1. Samuel|2||0|4|Der Bogen der Helden wird zerbrochen, / Wankende aber gürten sich mit Kraft. /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.5|AT|9|1. Samuel|2||0|5|Satte müssen sich um Brot verdingen, / doch Hungrige können feiern. / Die Unfruchtbare gebiert sieben, / dieweil die Kinderreiche dahinwelkt. /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.6|AT|9|1. Samuel|2||0|6|Der Herr tötet und macht lebendig, / er stösst in die Grube und führt herauf. /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.7|AT|9|1. Samuel|2||0|7|Der Herr macht arm und macht reich, / er erniedrigt und er erhöht. /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.8|AT|9|1. Samuel|2||0|8|Er richtet den Dürftigen auf aus dem Staube, / aus dem Kot erhebt er den Armen, / dass er sie setze neben die Fürsten / und ihnen den Ehrenthron gebe; / denn des Herrn sind die Säulen der Erde, / und er hat den Erdkreis darauf gestellt. /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.9|AT|9|1. Samuel|2||0|9|Die Füsse seiner Frommen behütet er, / aber die Gottlosen werden zunichte in Dunkel; / denn der Mensch vermag nichts aus eigener Kraft. /|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.10|AT|9|1. Samuel|2||0|10|Des Herrn Widersacher werden zerschlagen, / der Höchste im Himmel zerschmettert sie; / der Herr richtet die Enden der Erde. / Er gebe seinem König Stärke / und erhöhe das Horn seines Gesalbten!|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.11|AT|9|1. Samuel|2||0|11|DANN ging sie heim nach Rama; der Knabe aber diente dem Herrn vor dem Priester Eli.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.12|AT|9|1. Samuel|2||0|12|Nun waren die Söhne Elis nichtswürdige Buben; die kümmerten sich nicht um den Herrn|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.13|AT|9|1. Samuel|2||0|13|noch darum, was dem Priester vom Volke zukam. Sooft jemand ein Opfer schlachtete, so kam, wenn man das Fleisch kochte, der Bursche des Priesters, eine dreizinkige Gabel in der Hand,|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.14|AT|9|1. Samuel|2||0|14|und stiess in den Topf oder den Kessel oder die Pfanne oder den Hafen; was dann die Gabel herauf brachte, das nahm der Priester für sich. So taten sie allen Israeliten, die dorthin kamen, dem Herrn in Silo zu opfern.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.15|AT|9|1. Samuel|2||0|15|Sogar ehe man das Fett verbrannte, kam der Bursche des Priesters und sprach zu dem, der das Opfer brachte: Gib Fleisch her für den Priester zum Braten; er will nicht gekochtes Fleisch von dir, sondern rohes.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.16|AT|9|1. Samuel|2||0|16|"Sagte dann der Mann zu ihm: ""Man soll doch zuerst das Fett verbrennen, dann nimm, was dein Herz begehrt"", so sprach er: ""Nein, sondern gleich sollst du es geben! Wo nicht, so nehme ich es mit Gewalt."""|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.17|AT|9|1. Samuel|2||0|17|So wurde die Sünde der Jünglinge sehr gross vor dem Herrn, weil sie das Opfer des Herrn gering achteten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.18|AT|9|1. Samuel|2||0|18|Samuel aber diente vor dem Herrn, ein Knabe, mit einem leinenen Ephod umgürtet.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.19|AT|9|1. Samuel|2||0|19|Dazu machte ihm seine Mutter Jahr für Jahr ein kleines Oberkleid und brachte es ihm mit, wenn sie mit ihrem Manne herauf kam, das jährliche Opfer darzubringen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.20|AT|9|1. Samuel|2||0|20|Dann segnete Eli den Elkana und sein Weib und sprach: Der Herr gebe dir Kinder von diesem Weibe für das Darlehen, das sie dem Herrn geliehen hat! Darnach gingen sie heim an ihren Ort.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.21|AT|9|1. Samuel|2||0|21|Und der Herr nahm sich Hannas an, dass sie schwanger wurde, und sie gebar noch drei Söhne und zwei Töchter; aber der Knabe Samuel wuchs heran bei dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.22|AT|9|1. Samuel|2||0|22|Eli aber war sehr alt geworden. Wenn er nun hörte, was alles seine Söhne an ganz Israel verübten, und dass sie bei den Weibern schliefen, die am Eingang des heiligen Zeltes Dienst taten,|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.23|AT|9|1. Samuel|2||0|23|sprach er zu ihnen: Warum tut ihr solches, wie ich es vom ganzen Volke höre?|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.24|AT|9|1. Samuel|2||0|24|Nicht doch, meine Söhne! denn das ist kein gutes Gerücht, das ich vom Volk des Herrn verbreiten höre.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.25|AT|9|1. Samuel|2||0|25|Sündigt Mensch wider Mensch, so ist die Gottheit Schiedsrichter; wenn aber ein Mensch wider den Herrn sündigt, wer wollte da für ihn Schiedsrichter sein? Doch sie hörten nicht auf ihren Vater; denn der Herr hatte beschlossen, sie zu töten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.26|AT|9|1. Samuel|2||0|26|Der Knabe Samuel aber nahm immer mehr zu an Alter und Gunst bei dem Herrn und den Menschen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.27|AT|9|1. Samuel|2||0|27|Da kam ein Gottesmann zu Eli und sprach zu ihm: Ich habe mich doch deines Vaters Hause geoffenbart, als sie noch in Ägypten unter dem Hause des Pharao waren,|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.28|AT|9|1. Samuel|2||0|28|und habe sie mir dort aus allen Stämmen Israels zum Priesterdienst erwählt, dass sie zu meinem Altar hinaufsteigen, Rauchwerk anzünden und das Ephod vor mir tragen; und ich habe dem Hause deines Vaters alle Feueropfer der Israeliten bestimmt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.29|AT|9|1. Samuel|2||0|29|Warum blickst du scheel auf mein Schlachtopfer und Speisopfer, das ich geboten habe, und ehrst deine Söhne mehr als mich, dass ihr euch mästet von den Erstlingen aller Opfer meines Volkes Israel?|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.30|AT|9|1. Samuel|2||0|30|"Darum spricht der Herr, der Gott Israels: ""Wohl habe ich gesagt: Dein Haus und deines Vaters Haus sollen ewiglich vor mir ein und aus gehen."" Jetzt aber spricht der Herr: Das sei ferne von mir! Sondern wer mich ehrt, den ehre ich; wer mich verachtet, der wird zuschanden."|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.31|AT|9|1. Samuel|2||0|31|Siehe, es kommen Tage, da werde ich deinen Arm und den Arm des Hauses deines Vaters abhauen, dass in deinem Hause kein Betagter sein wird.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.32|AT|9|1. Samuel|2||0|32|Dann wirst du scheel blicken auf alles Gute, das ich Israel tun werde; und es wird kein Betagter sein in deinem Hause allezeit.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.33|AT|9|1. Samuel|2||0|33|Nur einen will ich dir nicht wegtilgen von meinem Altar, sodass deine Augen verschmachten müssten und deine Seele sich abhärmen; aber aller Nachwuchs deines Hauses soll sterben durch das Schwert von Menschen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.34|AT|9|1. Samuel|2||0|34|Und das soll dir das Zeichen sein, daß über deine beiden Söhne, Hophni und Pinehas, kommen wird: an einem Tage werden beide sterben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.35|AT|9|1. Samuel|2||0|35|Ich aber will mir einen treuen Priester bestellen, der nach meinem Herzen und nach meinem Sinne tut; dem will ich ein dauerndes Haus bauen, und der soll immerdar vor meinem Gesalbten ein und aus gehen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.2.36|AT|9|1. Samuel|2||0|36|Und wer dann noch von deinem Hause übrig ist, der wird kommen und sich vor ihm niederwerfen um ein Geldstück oder einen Brotfladen und wird sprechen: Lass mich doch zu einem Priesteramt zu, damit ich einen Bissen Brot zu essen habe.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.1|AT|9|1. Samuel|3||0|1|DER Knabe Samuel nun diente dem Herrn vor Eli. In jenen Tagen aber waren Offenbarungen des Herrn selten; Gesichte waren nicht häufig.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.2|AT|9|1. Samuel|3||0|2|Zu jener Zeit begab sich folgendes: Während Eli an seinem Orte schlief und die Lampe Gottes noch nicht erloschen war - Elis Augen aber hatten angefangen schwach zu werden, sodass er nicht mehr sehen konnte -|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.3|AT|9|1. Samuel|3||0|3|und während Samuel im Tempel des Herrn schlief, wo die Lade Gottes war,|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.4|AT|9|1. Samuel|3||0|4|da rief der Herr: Samuel! Samuel! Er antwortete: Hier bin ich!|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.5|AT|9|1. Samuel|3||0|5|lief zu Eli und sprach: Hier bin ich! du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen. Lege dich wieder schlafen. Und er ging und legte sich schlafen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.6|AT|9|1. Samuel|3||0|6|Der Herr aber rief abermal: Samuel! Und Samuel stand auf, ging zu Eli und sprach: Hier bin ich! du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen, mein Sohn. Lege dich wieder schlafen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.7|AT|9|1. Samuel|3||0|7|Aber Samuel kannte den Herrn noch nicht, und eine Offenbarung des Herrn war ihm noch nicht zuteil geworden.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.8|AT|9|1. Samuel|3||0|8|Da rief der Herr den Samuel zum dritten Male; und er stand auf, ging zu Eli und sprach: Hier bin ich! du hast mich gerufen. Nun merkte Eli, dass der Herr den Knaben rief.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.9|AT|9|1. Samuel|3||0|9|Und Eli sprach zu Samuel: Geh, lege dich schlafen; und wenn er dich ruft, so sprich: Rede, Herr, dein Knecht hört. Da ging Samuel hin und legte sich an seinem Orte schlafen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.10|AT|9|1. Samuel|3||0|10|Da kam der Herr, trat herzu und rief wie zuvor: Samuel! Samuel! Und Samuel sprach: Rede, dein Knecht hört.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.11|AT|9|1. Samuel|3||0|11|Und der Herr sprach zu Samuel: Siehe, ich will in Israel etwas tun, dass jedem, der es hört, beide Ohren gellen werden.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.12|AT|9|1. Samuel|3||0|12|An jenem Tage will ich an Eli alles in Erfüllung gehen lassen, was ich über sein Haus geredet habe, von Anfang bis zu Ende.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.13|AT|9|1. Samuel|3||0|13|So tue ihm nun kund, dass ich sein Haus auf ewig verurteile, weil er wusste, dass seine Söhne Gott lästern, und ihnen doch nicht wehrte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.14|AT|9|1. Samuel|3||0|14|Und darum habe ich dem Hause Elis geschworen: Fürwahr, die Schuld des Hauses Elis lässt sich nie und nimmer sühnen, weder durch Schlachtopfer noch durch Speisopfer.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.15|AT|9|1. Samuel|3||0|15|Und Samuel schlief weiter bis zum Morgen. In der Frühe dann öffnete er die Türe am Hause des Herrn. Samuel aber scheute sich, Eli das Gesicht kundzutun.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.16|AT|9|1. Samuel|3||0|16|Da rief Eli den Samuel und sprach: Samuel, mein Sohn! Er antwortete: Hier bin ich!|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.17|AT|9|1. Samuel|3||0|17|Er sprach: Was hat er zu dir geredet? Verhehle mir's ja nicht! Gott tue dir dies und das, wenn du mir irgend etwas verhehlst von dem, was er zu dir geredet hat!|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.18|AT|9|1. Samuel|3||0|18|Da tat ihm Samuel alles kund und verhehlte ihm nichts. Er aber sprach: Er ist der Herr; er tue, was ihm wohlgefällt!|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.19|AT|9|1. Samuel|3||0|19|Samuel aber wuchs heran, und der Herr war mit ihm und liess keines von allen seinen Worten auf die Erde fallen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.20|AT|9|1. Samuel|3||0|20|Und ganz Israel, von Dan bis Beerseba, erkannte, dass Samuel damit betraut war, Prophet des Herrn zu sein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.3.21|AT|9|1. Samuel|3||0|21|Und der Herr fuhr fort, in Silo zu erscheinen; denn der Herr offenbarte sich Samuel. Eli aber war sehr alt geworden, und der Wandel seiner Söhne vor dem Herrn wurde immer schlechter.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.1|AT|9|1. Samuel|4||0|1|IN jenen Tagen nun sammelten sich die Philister wider Israel zum Streite; Israel aber zog ihnen entgegen in den Streit und lagerte sich bei Eben-Eser, während die Philister sich bei Aphek gelagert hatten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.2|AT|9|1. Samuel|4||0|2|Und die Philister stellten sich in Schlachtordnung gegen Israel. Als nun der Kampf hart wurde, erlag Israel den Philistern; die erschlugen in der Schlacht auf freiem Felde bei viertausend Mann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.3|AT|9|1. Samuel|4||0|3|Und als das Volk ins Lager kam, sprachen die Ältesten Israels: Warum hat uns der Herr heute den Philistern erliegen lassen? Lasst uns die Lade unseres Gottes von Silo zu uns her holen, dass er in unsre Mitte komme und uns aus der Hand unsrer Feinde errette!|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.4|AT|9|1. Samuel|4||0|4|Da sandte das Volk nach Silo, und man holte von dort die Lade des Herrn der Heerscharen, der über den Cheruben thront; die beiden Söhne Elis aber, Hophni und Pinehas, begleiteten die Lade.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.5|AT|9|1. Samuel|4||0|5|Als nun die Lade des Herrn ins Lager kam, da brach ganz Israel in lauten Jubel aus, sodass die Erde erdröhnte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.6|AT|9|1. Samuel|4||0|6|Wie aber die Philister den lauten Jubel hörten, sprachen sie: Was bedeutet dieser laute Jubel im Lager der Hebräer? Und als sie erfuhren, dass die Lade des Herrn ins Lager gekommen sei,|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.7|AT|9|1. Samuel|4||0|7|fürchteten sie sich; denn sie dachten: Gott ist zu ihnen ins Lager gekommen! und sie sprachen: Wehe uns! denn solches ist zuvor niemals geschehen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.8|AT|9|1. Samuel|4||0|8|Wehe uns! wer wird uns aus der Hand dieses gewaltigen Gottes erretten? Das ist der Gott, der die Ägypter mit allerlei Plagen und mit der Pest schlug.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.9|AT|9|1. Samuel|4||0|9|So seid nun tapfer und zeigt euch als Männer, ihr Philister, dass ihr nicht Knechte der Hebräer werdet, wie sie eure Knechte waren! Seid Männer und kämpft!|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.10|AT|9|1. Samuel|4||0|10|Da kämpften die Philister, sodass Israel geschlagen wurde und ein jeder zu seinen Zelten floh. So wurde die Niederlage sehr gross, und es fielen von Israel 30 000 Mann Fussvolk.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.11|AT|9|1. Samuel|4||0|11|Auch die Lade Gottes wurde genommen, und die beiden Söhne Elis, Hophni und Pinehas, kamen um.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.12|AT|9|1. Samuel|4||0|12|Ein Benjaminit nun lief aus der Schlacht und kam noch am selben Tage nach Silo mit zerrissenen Kleidern und mit Erde auf dem Haupte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.13|AT|9|1. Samuel|4||0|13|Und als er ankam, sass Eli auf dem Stuhle neben dem Tor und spähte auf die Strasse; denn sein Herz bangte um die Lade Gottes. Als nun der Mann kam, es in der Stadt zu melden, da schrie die ganze Stadt auf;|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.14|AT|9|1. Samuel|4||0|14|und als Eli das laute Geschrei hörte, fragte er: Was ist das für ein lautes Getümmel? Da kam der Mann eilends herzu und berichtete es Eli.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.15|AT|9|1. Samuel|4||0|15|Eli aber war 98 Jahre alt, und seine Augen waren starr geworden, sodass er nicht mehr sehen konnte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.16|AT|9|1. Samuel|4||0|16|Und als der Mann zu Eli sprach: Ich bin es, der aus der Schlacht gekommen ist; heute bin ich aus der Schlacht geflohen, da fragte er: Wie ist es gegangen, mein Sohn?|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.17|AT|9|1. Samuel|4||0|17|Der Bote antwortete: Geflohen ist Israel vor den Philistern! Es ist auch ein grosses Gemetzel unter dem Volke angerichtet worden, und auch deine beiden Söhne, Hophni und Pinehas, sind tot, und die Lade Gottes ist genommen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.18|AT|9|1. Samuel|4||0|18|Als er aber die Lade Gottes erwähnte, fiel Eli neben dem Tor rücklings vom Stuhle, brach das Genick und starb; denn der Mann war alt und schwer. Vierzig Jahre lang war er Richter über Israel gewesen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.19|AT|9|1. Samuel|4||0|19|Aber seine Sohnsfrau, das Weib des Pinehas, war hochschwanger. Als sie nun die Kunde hörte, dass die Lade Gottes genommen und ihr Schwiegervater und ihr Mann tot seien, sank sie nieder und gebar; denn die Wehen waren über sie gekommen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.20|AT|9|1. Samuel|4||0|20|Und wie sie im Sterben lag, sprachen die Frauen, die neben ihr standen: Sei getrost, du hast einen Sohn geboren! Aber sie antwortete nicht und achtete nicht darauf,|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.21|AT|9|1. Samuel|4||0|21|"und sie hiess den Knaben Ikabod, indem sie sprach: ""Dahin ist die Herrlichkeit aus Israel!"" - weil die Lade Gottes genommen war, und um ihres Schwiegervaters und ihres Mannes willen."|ZUE1931|Public Domain 1SA.4.22|AT|9|1. Samuel|4||0|22|Und sie sprach: Dahin ist die Herrlichkeit aus Israel, denn die Lade Gottes ist genommen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.1|AT|9|1. Samuel|5||0|1|DIE Philister aber brachten die Lade Gottes, die sie genommen, von Eben-Eser nach Asdod.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.2|AT|9|1. Samuel|5||0|2|Dann nahmen die Philister die Lade Gottes, brachten sie in das Haus Dagons und stellten sie neben Dagon.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.3|AT|9|1. Samuel|5||0|3|Als aber die Leute von Asdod am andern Morgen in der Frühe in das Haus Dagons kamen, sahen sie den Dagon vor der Lade des Herrn mit dem Gesicht auf der Erde liegen. Da richteten sie den Dagon auf und stellten ihn wieder an seinen Ort.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.4|AT|9|1. Samuel|5||0|4|Am andern Morgen aber in der Frühe lag Dagon|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.5|AT|9|1. Samuel|5||0|5|Darum treten die Priester Dagons und alle, die ins Haus Dagons hineingehen, nicht auf die Schwelle Dagons zu Asdod, bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.6|AT|9|1. Samuel|5||0|6|Aber die Hand des Herrn lag schwer auf den Leuten von Asdod und verstörte sie und schlug sie mit Beulen, Asdod und sein Gebiet.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.7|AT|9|1. Samuel|5||0|7|Als nun die Leute von Asdod sahen, dass es also stand, sprachen sie: Die Lade des Gottes Israels darf nicht bei uns bleiben; denn seine Hand lastet schwer auf uns und unserem Gotte Dagon.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.8|AT|9|1. Samuel|5||0|8|So sandten sie denn hin und versammelten alle Fürsten der Philister bei sich und sprachen: Was sollen wir mit der Lade des Gottes Israels machen? Die antworteten: Nach Gath soll die Lade des Gottes Israels weiterziehen! Da schaffte man die Lade des Gottes Israels dorthin.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.9|AT|9|1. Samuel|5||0|9|Als man sie aber hingeschafft hatte, da brachte die Hand des Herrn über die Stadt eine sehr grosse Bestürzung; er schlug die Leute der Stadt vom Kleinsten bis zum Grössten, sodass an ihnen Beulen ausbrachen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.10|AT|9|1. Samuel|5||0|10|Da sandten sie die Lade Gottes nach Ekron. Als aber die Lade Gottes nach Ekron kam, schrieen die Leute von Ekron: Sie haben die Lade des Gottes Israels zu uns gebracht, uns und unser Volk zu töten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.11|AT|9|1. Samuel|5||0|11|So sandten sie hin und versammelten alle Fürsten der Philister und sprachen: Schicket die Lade des Gottes Israels wieder fort, dass sie heimkehre und nicht uns und unser Volk töte! Denn es war eine tödliche Bestürzung über die Stadt gekommen; die Hand Gottes lastete schwer auf ihr.|ZUE1931|Public Domain 1SA.5.12|AT|9|1. Samuel|5||0|12|Die Leute aber, die nicht starben, wurden mit Beulen geschlagen, und das Wehgeschrei der Stadt stieg empor zum Himmel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.1|AT|9|1. Samuel|6||0|1|SO blieb die Lade des Herrn sieben Monate im Lande der Philister.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.2|AT|9|1. Samuel|6||0|2|Da beriefen die Philister ihre Priester und Wahrsager und sprachen: Was sollen wir mit der Lade des Gottes Israels machen? Zeigt uns, wie wir sie heimschaffen sollen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.3|AT|9|1. Samuel|6||0|3|Die antworteten: Wollt ihr die Lade des Gottes Israels fortschaffen, so entlasset sie nicht leer, sondern entrichtet ihm eine Busse; dann werdet ihr gesund, und es wird euch kundwerden, warum seine Hand nicht von euch ablässt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.4|AT|9|1. Samuel|6||0|4|Sie aber sprachen: Welches ist die Busse, die wir ihm entrichten sollen? Sie antworteten: Fünf goldene Beulen und fünf goldene Mäuse, nach der Zahl der Fürsten der Philister; denn dieselbe Plage trifft euch und eure Fürsten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.5|AT|9|1. Samuel|6||0|5|So macht nun Abbilder eurer Beulen und Abbilder eurer Mäuse, die das Land verheeren, und gebt dem Gott Israels die Ehre; vielleicht nimmt er dann seine schwere Hand von euch, von eurem Gott und eurem Land.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.6|AT|9|1. Samuel|6||0|6|Warum denn wollt ihr euer Herz verhärten, wie die Ägypter und der Pharao ihr Herz verhärtet haben? Nicht wahr, als er ihnen übel mitgespielt hatte, da liessen sie sie ziehen?|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.7|AT|9|1. Samuel|6||0|7|So macht nun einen neuen Wagen und nehmt zwei säugende Kühe, auf die noch nie ein Joch gekommen ist, und spannt die Kühe an den Wagen; ihre Kälber aber treibt von ihnen weg nach Hause.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.8|AT|9|1. Samuel|6||0|8|Dann nehmt die Lade des Gottes Israels und stellt sie auf den Wagen; und die goldenen Kleinodien, die ihr ihm als Busse entrichtet, legt in ein Kästlein an ihre Seite; dann lasst sie ziehen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.9|AT|9|1. Samuel|6||0|9|Aber sehet zu: zieht sie hinauf, heimwärts, Beth-Semes zu, so hat er dieses grosse Unheil über uns gebracht; wo nicht, so wissen wir, dass nicht seine Hand uns geschlagen hat; dann ist's ein Zufall, was uns widerfahren ist.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.10|AT|9|1. Samuel|6||0|10|Die Leute taten so und nahmen zwei säugende Kühe und spannten sie an den Wagen; ihre Kälber aber behielten sie im Hause zurück.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.11|AT|9|1. Samuel|6||0|11|Dann stellten sie die Lade des Herrn auf den Wagen, dazu das Kästlein mit den goldenen Mäusen und den Abbildern ihrer Beulen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.12|AT|9|1. Samuel|6||0|12|Die Kühe aber gingen geradeaus, Beth-Semes zu; auf derselben Strasse gingen sie dahin, beständig brüllend, und wichen nicht zur Rechten noch zur Linken, während die Fürsten der Philister ihnen bis an die Grenze von Beth-Semes folgten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.13|AT|9|1. Samuel|6||0|13|Die Leute von Beth-Semes aber schnitten eben den Weizen im Tale. Als sie nun ihre Augen erhoben und die Lade sahen, da liefen sie ihr freudig entgegen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.14|AT|9|1. Samuel|6||0|14|Der Wagen aber war zum Felde Josuas, eines Mannes von Beth-Semes, gekommen; dort blieb er stehen. Und es war dort ein grosser Stein; da spalteten sie das Holz des Wagens, und die Kühe brachten sie dem Herrn als Brandopfer dar.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.15|AT|9|1. Samuel|6||0|15|Die Leviten aber hoben die Lade des Herrn herab und das Kästlein neben ihr, worin die goldenen Kleinodien lagen, und stellten sie auf den grossen Stein. Und die Leute von Beth-Semes brachten an jenem Tage dem Herrn Brandopfer und Schlachtopfer dar.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.16|AT|9|1. Samuel|6||0|16|Als die fünf Fürsten der Philister das gesehen hatten, kehrten sie am selben Tage nach Ekron zurück.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.17|AT|9|1. Samuel|6||0|17|Dies aber sind die goldenen Beulen, welche die Philister dem Herrn als Busse entrichteten: von Asdod eine, von Gaza eine, von Askalon eine, von Gatz eine, von Ekron eine;|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.18|AT|9|1. Samuel|6||0|18|dazu die goldenen Mäuse nach der Zahl aller Ortschaften der Philister unter den fünf Fürsten, sowohl der festen Städte als der Bauerndörfer. Und Zeuge ist bis auf diesen Tag der grosse Stein, auf den sie die Lade des Herrn niederliessen, auf dem Felde des Josua von Beth-Semes.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.19|AT|9|1. Samuel|6||0|19|Die Söhne des Jechonja aber hatten sich nicht mitgefreut unter den Leuten von Beth-Semes, als sie ihre Lust sahen an der Lade des Herrn; da erschlug er unter ihnen siebzig Mann. Das Volk aber trug Leid, weil der Herr ihrer so viele geschlagen hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.20|AT|9|1. Samuel|6||0|20|Und die Leute von Beth-Semes sprachen: Wer kann bestehen vor dem Herrn, diesem heiligen Gott? und zu wem soll er von uns weg ziehen?|ZUE1931|Public Domain 1SA.6.21|AT|9|1. Samuel|6||0|21|Und sie sandten Boten zu den Bewohnern von Kirjath-Jearim und liessen ihnen sagen: Die Philister haben die Lade des Herrn zurückgebracht; kommt herab und holt sie zu euch hinauf.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.1|AT|9|1. Samuel|7||0|1|Da kamen die Leute von Kirjath-Jearim, holten die Lade des Herrn hinauf und brachten sie in das Haus Abinadabs auf dem Hügel; seinen Sohn Eleaser aber weihten sie, dass er die Lade des Herrn hüte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.2|AT|9|1. Samuel|7||0|2|Und von dem Tage an, da die Lade des Herrn in Kirjath-Jearim blieb, verging eine lange Zeit, verstrichen zwanzig Jahre; da wandte sich das ganze Haus Israel dem Herrn zu.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.3|AT|9|1. Samuel|7||0|3|SAMUEL aber sprach zum ganzen Hause Israel: Wenn ihr von ganzem Herzen zu dem Herrn zurückkehren wollt, so entfernt die fremden Götter aus eurer Mitte und die Astarten; richtet euer Herz auf den Herrn und dient ihm allein, dass er euch aus der Hand der Philister errette.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.4|AT|9|1. Samuel|7||0|4|Da entfernte Israel die Baale und die Astarten und diente dem Herrn allein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.5|AT|9|1. Samuel|7||0|5|Samuel aber sprach: Versammelt ganz Israel in Mizpa, so will ich für euch zum Herrn beten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.6|AT|9|1. Samuel|7||0|6|Da kamen sie in Mizpa zusammen, schöpften Wasser und gossen es aus vor dem Herrn, und sie fasteten an jenem Tage und sprachen: Wir haben gegen den Herrn gesündigt. Und Samuel sprach den Israeliten Recht in Mizpa.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.7|AT|9|1. Samuel|7||0|7|Als aber die Philister hörten, dass die Israeliten in Mizpa zusammengekommen waren, zogen die Fürsten der Philister wider Israel heran. Da die Israeliten das hörten, fürchteten sie sich vor den Philistern,|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.8|AT|9|1. Samuel|7||0|8|und sie sprachen zu Samuel: Lass nicht ab, für uns zu dem Herrn, unserem Gott, zu schreien, dass er uns aus der Hand der Philister errette.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.9|AT|9|1. Samuel|7||0|9|Da nahm Samuel ein Milchlamm und brachte es dem Herrn dar als Brandopfer; und Samuel schrie zum Herrn für Israel, und der Herr erhörte ihn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.10|AT|9|1. Samuel|7||0|10|An jenem Tage nun, während Samuel das Brandopfer darbrachte - die Philister aber waren herangerückt, wider Israel zu streiten -, donnerte der Herr gewaltig wider die Philister und verwirrte sie, dass sie Israel unterlagen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.11|AT|9|1. Samuel|7||0|11|Und die Männer Israels rückten von Mizpa aus, verfolgten die Philister und schlugen sie bis unterhalb von Beth-Kar.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.12|AT|9|1. Samuel|7||0|12|Da nahm Samuel einen Stein, stellte ihn zwischen Mizpa und Jesana auf und nannte ihn Eben-Eser und sprach: Bis hierher hat uns der Herr geholfen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.13|AT|9|1. Samuel|7||0|13|So wurden die Philister gedemütigt und kamen hinfort nicht mehr in das Gebiet Israels. Und die Hand des Herrn war wider die Philister, solange Samuel lebte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.14|AT|9|1. Samuel|7||0|14|Nun kamen auch die Städte, welche die Philister den Israeliten abgenommen hatten, an Israel zurück, von Ekron an bis Gath; auch ihr Gebiet entriss Israel den Händen der Philister. Es war aber Friede zwischen Israel und den Amoritern.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.15|AT|9|1. Samuel|7||0|15|Samuel nun war Richter über Israel sein Leben lang;|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.16|AT|9|1. Samuel|7||0|16|er zog Jahr für Jahr umher und machte die Runde über Bethel, Gilgal und Mizpa und sprach Israel Recht an allen diesen Städten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.7.17|AT|9|1. Samuel|7||0|17|Dann kehrte er zurück nach Rama; denn dort war sein Haus, und dort sprach er Israel Recht. Und er baute daselbst dem Herrn einen Altar.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.1|AT|9|1. Samuel|8||0|1|ALS aber Samuel alt geworden war, setzte er seine Söhne zu Richtern über Israel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.2|AT|9|1. Samuel|8||0|2|Sein Erstgeborener hiess Joel, sein zweiter Abia; die sprachen Recht zu Beerseba.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.3|AT|9|1. Samuel|8||0|3|Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen, sondern gingen dem Gewinne nach, liessen sich bestechen und beugten das Recht.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.4|AT|9|1. Samuel|8||0|4|Da versammelten sich alle Ältesten Israels, kamen zu Samuel nach Rama|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.5|AT|9|1. Samuel|8||0|5|und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, deine Söhne aber wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, dass er uns regiere, wie es bei allen Völkern Brauch ist.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.6|AT|9|1. Samuel|8||0|6|Doch Samuel missfiel es, als sie sagten: Gib uns einen König, dass er uns regiere! und Samuel betete zum Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.7|AT|9|1. Samuel|8||0|7|Der Herr aber sprach zu Samuel: Willfahre dem Begehren des Volkes in allem, was sie zu dir sagen; denn nicht dich, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.8|AT|9|1. Samuel|8||0|8|Ganz so, wie sie mir getan haben seit dem Tage, da ich sie aus Ägypten heraufgeführt habe, bis auf diesen Tag, indem sie mich verliessen und andern Göttern dienten, so tun sie nun auch dir.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.9|AT|9|1. Samuel|8||0|9|So willfahre denn ihrem Begehren; nur warne sie ausdrücklich und tue ihnen kund die Gerechtsame des Königs, der über sie herrschen soll.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.10|AT|9|1. Samuel|8||0|10|Und Samuel sagte dem Volke, das einen König von ihm begehrte, alle Worte des Herrn|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.11|AT|9|1. Samuel|8||0|11|und sprach: Das wird die Gerechtsame des Königs sein, der über euch herrschen soll: eure Söhne wird er nehmen, dass er sie für seinen Wagen und seine Rosse verwende, dass sie vor seinem Wagen her laufen,|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.12|AT|9|1. Samuel|8||0|12|dass er sie zu seinen Obersten über Tausend und zu Obersten über Fünfzig mache, dass sie seine Äcker pflügen und seine Ernte schneiden und dass sie seine Kriegswaffen und seine Wagengeräte machen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.13|AT|9|1. Samuel|8||0|13|Eure Töchter wird er nehmen, dass sie ihm Salben mischen, ihm kochen und backen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.14|AT|9|1. Samuel|8||0|14|Eure besten Felder, Weinberge und Ölbäume wird er nehmen und seinen Dienern geben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.15|AT|9|1. Samuel|8||0|15|Von euren Saaten und Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und seinen Kämmerern und Dienern geben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.16|AT|9|1. Samuel|8||0|16|Eure Knechte und Mägde und eure schönsten Rinder und eure Esel wird er nehmen und für seine Hofhaltung verwenden.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.17|AT|9|1. Samuel|8||0|17|Von euren Schafen wird er den Zehnten nehmen, und ihr selbst müsst seine Sklaven sein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.18|AT|9|1. Samuel|8||0|18|Wenn ihr dann wegen eures Königs, den ihr euch erwählt habt, schreit, so wird der Herr euch alsdann nicht antworten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.19|AT|9|1. Samuel|8||0|19|Aber das Volk weigerte sich, auf Samuel zu hören, und sprach: Nein! ein König soll über uns herrschen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.20|AT|9|1. Samuel|8||0|20|Wir wollen es eben so haben wie alle andern Völker! Unser König soll uns Recht sprechen, soll vor uns her ziehen und unsre Kriege führen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.21|AT|9|1. Samuel|8||0|21|Als Samuel alle Worte des Volkes gehört hatte, trug er sie dem Herrn vor.|ZUE1931|Public Domain 1SA.8.22|AT|9|1. Samuel|8||0|22|Der Herr aber sprach zu Samuel: Willfahre ihrem Begehren und gib ihnen einen König. Darnach sprach Samuel zu den Männern Israels: Geht heim, ein jeder in seine Stadt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.1|AT|9|1. Samuel|9||0|1|ES war ein Mann aus Gibea in Benjamin, der hiess Kis, der Sohn Abiels, des Sohnes Zerors, des Sohnes Bechoraths, des Sohnes Aphiahs, ein Benjaminit, ein wohlhabender Mann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.2|AT|9|1. Samuel|9||0|2|Der hatte einen Sohn, mit Namen Saul, stattlich und schön; es war kein schönerer Mann in Israel als er, um Haupteslänge überragte er alles Volk.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.3|AT|9|1. Samuel|9||0|3|Nun gingen einst Kis, dem Vater Sauls, die Eselinnen verloren. Da sprach Kis zu seinem Sohne Saul: Nimm doch einen von den Knechten mit dir und mache dich auf, geh und suche die Eselinnen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.4|AT|9|1. Samuel|9||0|4|Da durchzogen sie das Gebirge Ephraim und durchzogen die Landschaft Salisa, aber sie fanden sie nicht. Dann durchzogen sie die Landschaft Saalim; da waren sie auch nicht. Darnach durchzogen sie die Landschaft Benjamin und fanden sie nicht.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.5|AT|9|1. Samuel|9||0|5|Als sie aber in die Landschaft Zuph gekommen waren, sprach Saul zu seinem Knechte, der bei ihm war: Komm, lass uns umkehren; mein Vater könnte sich sonst um uns sorgen statt um die Eselinnen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.6|AT|9|1. Samuel|9||0|6|Er aber sprach zu ihm: Es ist ja ein Gottesmann in der Stadt dort, und der Mann ist hoch angesehen; alles, was er sagt, trifft sicher ein. So lass uns nun dahin gehen; vielleicht gibt er uns Auskunft über den Weg, den wir angetreten haben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.7|AT|9|1. Samuel|9||0|7|Saul aber sprach zu seinem Knechte: Und gesetzt, wir gehen hin, was bringen wir dem Manne? Das Brot in unsern Taschen ist ja ausgegangen, und wir haben keine Gabe, die wir dem Gottesmanne bringen könnten. Was haben wir?|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.8|AT|9|1. Samuel|9||0|8|Da fuhr der Knecht fort und antwortete Saul: Ich habe da noch ein viertel Lot Silber bei mir; das magst du dem Gottesmanne schenken, dass er uns Auskunft gebe über unsern Weg.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.9|AT|9|1. Samuel|9||0|9|Vor Zeiten sagte man in Israel, wenn man hinging, Gott zu befragen: Kommt, lasst uns zum Seher gehen! Denn die man jetzt Propheten heisst, die hiess man vor Zeiten Seher.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.10|AT|9|1. Samuel|9||0|10|Saul sprach zu seinem Knechte: Du hast wohl geredet; komm, lass uns gehen! Und sie gingen nach der Stadt, wo der Gottesmann war.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.11|AT|9|1. Samuel|9||0|11|Als sie nun den Steig zur Stadt hinaufgingen, trafen sie Mädchen, die herauskamen, um Wasser zu schöpfen; zu denen sprachen sie: Ist der Seher hier?|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.12|AT|9|1. Samuel|9||0|12|Sie antworteten ihnen: Ja, seht, der Seher ist da vor euch; eben jetzt ist er in die Stadt hereingekommen; die Leute haben nämlich heute ein Opferfest auf der Höhe.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.13|AT|9|1. Samuel|9||0|13|Wenn ihr in die Stadt hineingeht, so werdet ihr ihn noch treffen, ehe er auf die Höhe hinaufsteigt, um zu essen. Denn die Leute essen nicht, bis er kommt; er nämlich segnet das Opfer, darnach essen die Geladenen. Geht also nun hinauf; denn eben jetzt werdet ihr ihn treffen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.14|AT|9|1. Samuel|9||0|14|Da stiegen sie zur Stadt hinauf. Wie sie aber gerade in das Tor eintraten, siehe, da kam Samuel heraus, ihnen entgegen, um zur Höhe hinaufzusteigen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.15|AT|9|1. Samuel|9||0|15|Der Herr hatte aber einen Tag, bevor Saul kam, dem Samuel dies geoffenbart:|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.16|AT|9|1. Samuel|9||0|16|Morgen um diese Zeit werde ich einen Mann aus dem Lande Benjamin zu dir senden; den sollst du zum Fürsten über mein Volk Israel salben. Er wird mein Volk aus der Hand der Philister erretten; denn ich habe das Elend meines Volkes gesehen, da sein Geschrei zu mir gedrungen ist.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.17|AT|9|1. Samuel|9||0|17|Kaum erblickte nun Samuel den Saul, so bedeutete ihm der Herr auch schon: Da ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe: Der soll über mein Volk herrschen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.18|AT|9|1. Samuel|9||0|18|Da trat Saul im Torgang an Samuel heran und sprach: Sage mir doch, wo ist das Haus des Sehers?|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.19|AT|9|1. Samuel|9||0|19|Samuel antwortete Saul: Ich bin der Seher. Gehe mir voran auf die Höhe; ihr sollt heute mit mir essen. Am Morgen will ich dich dann ziehen lassen und dir Auskunft geben über alles, was dein Herz bewegt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.20|AT|9|1. Samuel|9||0|20|Um die Eselinnen aber, die dir heute vor drei Tagen verlorengegangen sind, sorge dich nicht; denn sie sind gefunden. Gehört doch dir und dem ganzen Hause deines Vaters alles, was wertvoll ist in Israel!|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.21|AT|9|1. Samuel|9||0|21|Da antwortete Saul: Ich bin ja nur ein Benjaminit, aus dem kleinsten der Stämme Israels, und mein Geschlecht ist das geringste unter allen Geschlechtern des Stammes Benjamin! Warum redest du denn solches zu mir?|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.22|AT|9|1. Samuel|9||0|22|Samuel aber nahm Saul und seinen Knecht, führte sie in die Halle und setzte sie obenan unter den Geladenen; es waren ihrer etwa dreissig Mann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.23|AT|9|1. Samuel|9||0|23|Und Samuel sprach zum Koch: Gib das Stück her, das ich dir gegeben habe, von dem ich dir sagte: Hebe es bei dir auf!|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.24|AT|9|1. Samuel|9||0|24|Da trug der Koch die Keule auf; und er setzte sie Saul vor und sprach: Siehe, da ist dir vorgesetzt, was übriggeblieben ist; iss, denn man hat es auf die bestimmte Zeit für dich aufbehalten, dass du mit den Geladenen essest. Also ass Saul mit Samuel an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.25|AT|9|1. Samuel|9||0|25|Und als sie von der Höhe zur Stadt hinabgegangen waren, bereitete man Saul auf dem Dache das Lager,|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.26|AT|9|1. Samuel|9||0|26|und er legte sich schlafen. Als aber die Morgenröte emporstieg, rief Samuel dem Saul nach dem Dach hinauf: Steh auf! ich will dich geleiten. Da erhob sich Saul, und sie beide, er und Samuel, gingen hinaus.|ZUE1931|Public Domain 1SA.9.27|AT|9|1. Samuel|9||0|27|Während sie nun am Ende der Stadt hinabstiegen, sprach Samuel zu Saul: Sage dem Knechte, er solle uns vorausgehen; du aber stehe jetzt stille, dass ich dir kundtue, was Gott gesagt hat.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.1|AT|9|1. Samuel|10||0|1|DANN nahm Samuel die Ölflasche und goss sie über sein Haupt aus, küsste ihn und sprach: Hat dich nicht der Herr zum Fürsten über sein Volk gesalbt? Du sollst herrschen über das Volk des Herrn, und du sollst es erretten aus der Hand seiner Feinde ringsumher. Dies aber sei dir das Zeichen, dass dich der Herr zum Fürsten über sein Eigentum gesalbt hat:|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.2|AT|9|1. Samuel|10||0|2|Wenn du heute von mir gehst, wirst du beim Grab der Rahel an der Grenze Benjamins, in Zelzah, zwei Männer treffen; die werden zu dir sagen: Die Eselinnen sind gefunden, die du zu suchen gegangen bist; und siehe, dein Vater denkt gar nicht mehr an die Eselinnen, sondern er sorgt sich um euch und spricht: Was soll ich wegen meines Sohnes tun?|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.3|AT|9|1. Samuel|10||0|3|Und wenn du von dort weitergehst und zu der Eiche Thabor kommst, so werden dir daselbst drei Männer begegnen, die zu Gott nach Bethel hinaufziehen; einer trägt drei Böcklein, der andere drei Laibe Brot, der dritte einen Schlauch Wein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.4|AT|9|1. Samuel|10||0|4|Die werden dich grüssen und dir zwei Brote geben; die sollst du von ihnen annehmen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.5|AT|9|1. Samuel|10||0|5|Darnach wirst du nach dem Gibea Gottes kommen, wo der Vogt der Philister wohnt. Und wenn du daselbst in die Stadt hineingehst, wirst du auf eine Schar Propheten stossen, die von der Höhe herabkommen; vor ihnen her ertönt Harfe, Handpauke, Flöte und Zither, während sie selbst in Verzückung sind.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.6|AT|9|1. Samuel|10||0|6|Alsdann wird der Geist des Herrn über dich kommen, und du wirst mit ihnen in Verzückung geraten und wirst dich in einen andern Menschen verwandeln.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.7|AT|9|1. Samuel|10||0|7|Wenn dir nun diese Zeichen eintreffen, so tue, was sich dir darbietet; denn Gott ist mit dir!|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.8|AT|9|1. Samuel|10||0|8|Gehe mir voran nach Gilgal hinab; ich werde dann zu dir kommen, um Brandopfer und Heilsopfer darzubringen. Sieben Tage sollst du warten, bis ich zu dir komme und dir sage, was du tun sollst.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.9|AT|9|1. Samuel|10||0|9|Als er nun den Rücken wandte, um von Samuel wegzugehen, wandelte ihm Gott das Herz, und es trafen alle diese Zeichen an jenem Tage ein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.10|AT|9|1. Samuel|10||0|10|Sobald sie von dort nach Gibea kamen, da begegnete ihm auch schon eine Schar Propheten, und der Geist Gottes kam über ihn, und er geriet in Verzückung unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.11|AT|9|1. Samuel|10||0|11|Als aber alle, die ihn von früher kannten, sahen, wie er mit den Propheten in Verzückung war, sprachen die Leute zueinander: Was ist denn mit dem Sohn des Kis geschehen? Ist Saul auch unter den Propheten?|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.12|AT|9|1. Samuel|10||0|12|Und einer von dort hob an und sprach: Wer ist denn ihr Vater? Daher ist es zum Sprichwort geworden: Ist Saul auch unter den Propheten?|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.13|AT|9|1. Samuel|10||0|13|Als aber seine Verzückung zu Ende war, kam er nach Hause.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.14|AT|9|1. Samuel|10||0|14|Da sprach der Oheim Sauls zu ihm und seinem Knechte: Wo seid ihr hingegangen? Er antwortete: Die Eselinnen zu suchen; und als wir sahen, dass sie nirgends waren, da gingen wir zu Samuel hinein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.15|AT|9|1. Samuel|10||0|15|Da sprach Sauls Oheim: Tue mir doch kund, was Samuel zu euch gesagt hat.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.16|AT|9|1. Samuel|10||0|16|Saul antwortete seinem Oheim: Er hat uns kundgetan, dass die Eselinnen gefunden seien. Aber was Samuel vom Königtum gesagt hatte, tat er ihm nicht kund.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.17|AT|9|1. Samuel|10||0|17|SAMUEL aber berief das Volk zum Herrn nach Mizpa.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.18|AT|9|1. Samuel|10||0|18|Und er sprach zu den Israeliten: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe Israel aus Ägypten heraufgeführt und euch errettet aus der Gewalt der Ägypter und aller Königreiche, die euch bedrängten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.19|AT|9|1. Samuel|10||0|19|"Ihr aber habt heute euren Gott verworfen, der euch aus allen euren Nöten und Drangsalen erlöst hat, und habt gesagt: ""Nein! einen König sollst du über uns setzen!"" Wohlan, so tretet vor den Herrn nach Stämmen und nach Tausenden."|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.20|AT|9|1. Samuel|10||0|20|Als nun Samuel alle Stämme Israels herzutreten liess, da traf es den Stamm Benjamin.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.21|AT|9|1. Samuel|10||0|21|Und als er den Stamm Benjamin herzutreten liess, Geschlecht um Geschlecht, da traf es das Geschlecht Matri; und als er das Geschlecht Matri Mann für Mann herzutreten liess, da traf es Saul, den Sohn des Kis. Wie man ihn aber suchte, war er nicht zu finden.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.22|AT|9|1. Samuel|10||0|22|Da befragten sie den Herrn nochmals: Ist der Mann überhaupt hergekommen? Der Herr antwortete: Ja; er hält sich beim Gepäck versteckt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.23|AT|9|1. Samuel|10||0|23|Da liefen sie hin und holten ihn von dort. Als er aber mitten unter das Volk trat, da überragte er alles Volk um Haupteslänge.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.24|AT|9|1. Samuel|10||0|24|Und Samuel sprach zum ganzen Volk: Seht ihr, wen der Herr erwählt hat? Seinesgleichen ist ja nicht im ganzen Volke! Da jauchzte alles Volk und rief: Es lebe der König!|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.25|AT|9|1. Samuel|10||0|25|Samuel aber verkündete dem Volk das Königrecht und schrieb es in ein Buch und legte es vor dem Herrn nieder. Darnach entliess Samuel das ganze Volk, einen jeden in sein Haus.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.26|AT|9|1. Samuel|10||0|26|Auch Saul ging heim nach Gibea, und mit ihm die Tapfern, denen Gott das Herz gerührt hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.10.27|AT|9|1. Samuel|10||0|27|Einige Nichtswürdige aber sprachen: Was kann der uns helfen? und sie verachteten ihn und brachten ihm kein Geschenk.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.1|AT|9|1. Samuel|11||0|1|ETWA nach einem Monat aber zog der Ammoniter Nahas heran und belagerte Jabes in Gilead. Da sprachen alle Männer von Jabes zu Nahas: Schliesse einen Vertrag mit uns, so wollen wir dir dienen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.2|AT|9|1. Samuel|11||0|2|Aber der Ammoniter Nahas antwortete ihnen: So will ich mit euch einen Vertrag schliessen, dass ich jedem von euch das rechte Auge aussteche und damit Schmach bringe über ganz Israel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.3|AT|9|1. Samuel|11||0|3|Da sprachen die Ältesten von Jabes zu ihm: Lass uns sieben Tage Ruhe, dass wir Boten senden in alle Gaue Israels. Ist dann niemand, der uns hilft, so wollen wir uns dir ergeben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.4|AT|9|1. Samuel|11||0|4|Als nun die Boten nach dem Gibea Sauls kamen und dem Volk die Sache vorbrachten, hob alles Volk laut zu weinen an.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.5|AT|9|1. Samuel|11||0|5|Siehe, da kam eben Saul vom Felde heim hinter den Rindern her, und er fragte: Was hat das Volk, dass es weint? Und man erzählte ihm das Anliegen der Männer von Jabes.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.6|AT|9|1. Samuel|11||0|6|Da kam der Geist Gottes über Saul, als er die Botschaft hörte, und sein Zorn entbrannte heftig:|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.7|AT|9|1. Samuel|11||0|7|er nahm ein paar Rinder, zerstückte sie und sandte davon durch Boten in alle Gaue Israels und liess sagen: Wer nicht auszieht, Saul und Samuel nach, dessen Rindern wird man ebenso tun. Da fiel der Schrecken des Herrn auf das Volk, dass sie auszogen wie ein Mann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.8|AT|9|1. Samuel|11||0|8|Und er musterte sie zu Besek; es waren 300 000 Israeliten und 30 000 Judäer.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.9|AT|9|1. Samuel|11||0|9|Da sprach er zu den Boten, die gekommen waren: So sollt ihr zu den Männern von Jabes in Gilead sagen: Morgen, wenn die Sonne heiss scheint, soll euch Hilfe werden. Als die Boten heimkamen und den Männern von Jabes das verkündigten, freuten sie sich.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.10|AT|9|1. Samuel|11||0|10|Und die Männer von Jabes sprachen: Morgen wollen wir uns euch ergeben; dann mögt ihr uns tun, was euch beliebt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.11|AT|9|1. Samuel|11||0|11|Am andern Morgen aber teilte Saul das Volk in drei Haufen, und sie drangen um die Morgenwache in das Lager ein und schlugen die Ammoniter, bis der Tag heiss wurde. Die aber übrigblieben, zerstreuten sich, dass ihrer nicht zwei beieinander blieben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.12|AT|9|1. Samuel|11||0|12|"Da sprach das Volk zu Samuel: Wer sind die, welche sagten: ""Sollte Saul über uns König sein?"" Her mit ihnen, dass wir sie töten!"|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.13|AT|9|1. Samuel|11||0|13|Saul aber sprach: An diesem Tage soll niemand getötet werden! denn heute hat der Herr Heil geschafft in Israel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.14|AT|9|1. Samuel|11||0|14|Und Samuel sprach zum Volke: Auf, lasst uns nach Gilgal gehen und dort das Königtum erneuern!|ZUE1931|Public Domain 1SA.11.15|AT|9|1. Samuel|11||0|15|Da zog alles Volk nach Gilgal, und sie machten dort Saul zum König vor dem Herrn in Gilgal und schlachteten dort Heilsopfer vor dem Herrn. Und Saul und alle Männer Israels waren dort gar fröhlich.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.1|AT|9|1. Samuel|12||0|1|DA sprach Samuel zu ganz Israel: Seht, ich habe eurem Wunsche nun willfahrt in allem, was ihr von mir begehrt habt, und habe einen König über euch gesetzt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.2|AT|9|1. Samuel|12||0|2|So wird denn jetzt der König vor euch her ziehen; ich aber bin alt und grau geworden, sodass nun meine Söhne unter euch sind. Nun bin ich vor euch gewandelt von meiner Jugend an bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.3|AT|9|1. Samuel|12||0|3|Da bin ich! Zeuget wider mich vor dem Herrn und seinem Gesalbten: Wessen Rind oder wessen Esel habe ich genommen? Wen habe ich bedrückt und wem Gewalt angetan? Von wem habe ich Sühnegeld genommen, dass ich deshalb ein Auge zugedrückt hätte? Ich will euch Rede stehen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.4|AT|9|1. Samuel|12||0|4|Sie sprachen: Du hast uns nicht bedrückt und uns nicht Gewalt angetan noch jemandem etwas genommen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.5|AT|9|1. Samuel|12||0|5|Da sprach er zu ihnen: Der Herr ist Zeuge euch gegenüber, und sein Gesalbter ist heute Zeuge, dass ihr gar nichts in meiner Hand gefunden habt! Und sie sprachen: Er ist Zeuge!|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.6|AT|9|1. Samuel|12||0|6|Dann sprach Samuel zum Volke: Zeuge ist der Herr, der Mose und Aaron geschaffen und der eure Väter aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat!|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.7|AT|9|1. Samuel|12||0|7|So tretet nun her, dass ich mit euch rechte vor dem Herrn und euch vorhalte alle Wohltaten des Herrn, die er euch und euren Vätern erwiesen hat:|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.8|AT|9|1. Samuel|12||0|8|Als Jakob und seine Söhne nach Ägypten kamen, bedrückten die Ägypter sie. Da schrieen eure Väter zum Herrn, und der Herr sandte Mose und Aaron; die führten eure Väter aus Ägypten. Dann liess er sie in diesem Lande wohnen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.9|AT|9|1. Samuel|12||0|9|Doch weil sie des Herrn, ihres Gottes, vergassen, verkaufte er sie in die Gewalt Siseras, des Feldhauptmanns des Königs Jabin von Hazor, und in die Gewalt der Philister und in die Gewalt des Königs von Moab; die stritten wider sie.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.10|AT|9|1. Samuel|12||0|10|"Sie aber schrieen zum Herrn und sprachen. ""Wir haben gesündigt; denn wir haben den Herrn verlassen und den Baalen und Astarten gedient. Nun aber errette uns aus der Hand unserer Feinde, so wollen wir dir dienen."""|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.11|AT|9|1. Samuel|12||0|11|Und der Herr sandte Jerubaal, Barak, Jephtha und Samuel und errettete euch aus der Hand eurer Feinde ringsum, sodass ihr sicher wohntet.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.12|AT|9|1. Samuel|12||0|12|"Als ihr aber saht, dass Nahas, der König der Amoriter, wider euch heranzog, spracht ihr zu mir: ""Nein, ein König soll über uns herschen!"" - da doch der Herr, euer Gott, König über euch ist."|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.13|AT|9|1. Samuel|12||0|13|Da habt ihr jetzt den König, den ihr erwählt, den ihr begehrt habt; seht, der Herr hat einen König über euch gesetzt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.14|AT|9|1. Samuel|12||0|14|Werdet ihr nun den Herrn fürchten, ihm dienen und auf ihn hören und euch nicht auflehnen wider den Befehl des Herrn, und werdet ihr und euer König, der über euch herrscht, dem Herrn, eurem Gott, treu bleiben (so ist es gut);|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.15|AT|9|1. Samuel|12||0|15|werdet ihr aber auf den Herrn nicht hören, sondern euch wider den Befehl des Herrn auflehnen, so wird die Hand des Herrn wider euch und euren König sein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.16|AT|9|1. Samuel|12||0|16|Und nun tretet her und seht, was der Herr Grosses vor euren Augen tun wird.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.17|AT|9|1. Samuel|12||0|17|Ist nicht jetzt Weizenernte? Ich will den Herrn anrufen, dass er donnern und regnen lasse, damit ihr innewerdet und sehet, dass ihr in den Augen des Herrn ein grosses Unrecht begangen, indem ihr euch einen König begehrt habt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.18|AT|9|1. Samuel|12||0|18|Und Samuel rief den Herrn an. Da liess der Herr donnern und regnen an jenem Tage, und über das ganze Volk kam eine grosse Furcht vor dem Herrn und vor Samuel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.19|AT|9|1. Samuel|12||0|19|Und das ganze Volk sprach zu Samuel: Bete für deine Knechte zum Herrn, deinem Gott, dass wir nicht sterben; denn zu allen unsren Sünden haben wir noch das Unrecht begangen, einen König für uns zu begehren.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.20|AT|9|1. Samuel|12||0|20|Samuel aber sprach zum Volke: Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dies Unrecht begangen; doch weicht nur von dem Herrn nicht ab, sondern dient dem Herrn mit ganzem Herzen|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.21|AT|9|1. Samuel|12||0|21|und folgt nicht den Nichtigen nach, die nichts nützen und nicht retten können, weil sie nichtig sind!|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.22|AT|9|1. Samuel|12||0|22|Denn der Herr wird um seines grossen Namens willen sein Volk nicht verstossen, weil es dem Herrn gefallen hat, euch zu seinem Volk zu machen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.23|AT|9|1. Samuel|12||0|23|Auch von mir sei es ferne, mich so an dem Herrn zu versündigen, dass ich abliesse, für euch zu beten; vielmehr will ich euch den guten und geraden Weg weisen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.24|AT|9|1. Samuel|12||0|24|Nur fürchtet den Herrn und dient ihm treulich mit ganzem Herzen; denn seht doch, wie grosse Dinge er an euch getan hat!|ZUE1931|Public Domain 1SA.12.25|AT|9|1. Samuel|12||0|25|Wenn ihr aber Böses tut, so werdet ihr und euer König weggerafft.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.2|AT|9|1. Samuel|13||0|2|UND Saul wählte sich dreitausend Mann aus Israel aus: zweitausend standen bei Saul in Michmas und auf dem Gebirge von Bethel und tausend bei Jonathan zu Gibea in Benjamin; den Rest des Volkes hatte er entlassen, einen jeden in seine Heimat.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.3|AT|9|1. Samuel|13||0|3|Jonathan nun erschlug den Vogt der Philister, der in Geba hauste. Da hörten die Philister sagen: Die Hebräer sind abgefallen! Saul aber hatte im ganzen Lande in die Posaune stossen lassen,|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.4|AT|9|1. Samuel|13||0|4|und ganz Israel hatte die Kunde gehört: Saul hat den Vogt der Philister erschlagen; auch ist Israel bei den Philistern in Verruf gekommen. Da wurde das Volk aufgeboten, Saul nach Gilgal zu folgen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.5|AT|9|1. Samuel|13||0|5|Die Philister aber hatten sich schon gesammelt, wider Israel zu streiten, dreitausend Streitwagen, sechstausend Reiter, und Fussvolk so viel wie der Sand am Gestade des Meeres; die zogen herauf und lagerten sich in Michmas, östlich von Beth-Awen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.6|AT|9|1. Samuel|13||0|6|Als nun die Männer Israels sahen, dass sie in Not gerieten, weil sie bedrängt wurden, verkrochen sich die Leute in Höhlen und Löchern, in Felsen, Grüften und Zisternen,|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.7|AT|9|1. Samuel|13||0|7|andere aber gingen über die Jordanfurten in das Gebiet von Gad und Gilead. Saul war noch in Gilgal; das ganze Volk aber hatte sich erschreckt ihm angeschlossen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.8|AT|9|1. Samuel|13||0|8|Und er wartete sieben Tage, bis zu der Zeit, die Samuel bestimmt hatte; doch Samuel kam nicht nach Gilgal. Da nun das Volk ihn verliess und sich zerstreute,|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.9|AT|9|1. Samuel|13||0|9|sprach Saul: Schafft mir das Brandopfer und die Heilsopfer her, und er brachte das Brandopfer dar.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.10|AT|9|1. Samuel|13||0|10|Kaum aber hatte er das Brandopfer vollendet, da kam auch schon Samuel. Saul ging ihm entgegen, ihn zu begrüssen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.11|AT|9|1. Samuel|13||0|11|Samuel aber sprach: Was hast du getan? Saul antwortete: Da ich sah, dass mich das Volk verliess und sich zerstreute, du aber nicht zur bestimmten Zeit kamst, während doch die Philister in Michmas versammelt sind,|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.12|AT|9|1. Samuel|13||0|12|dachte ich: Nun werden die Philister gegen mich nach Gilgal herabkommen, bevor ich den Herrn begütigt habe; so wagte ich es denn und brachte das Brandopfer dar.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.13|AT|9|1. Samuel|13||0|13|Samuel aber sprach zu Saul: Du hast töricht gehandelt! Hättest du das Gebot des Herrn, deines Gottes, das er dir gegeben, befolgt, so hätte der Herr jetzt dein Königtum über Israel für immer bestätigt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.14|AT|9|1. Samuel|13||0|14|Nun aber wird dein Königtum nicht bestehen bleiben. Der Herr hat sich einen Mann nach seinem Herzen gesucht und ihn zum Fürsten über sein Volk bestellt, weil du nicht gehalten hast, was dir der Herr geboten hat.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.15|AT|9|1. Samuel|13||0|15|Dann machte sich Samuel auf, zog von Gilgal hinweg und ging seines Weges; der Rest des Volkes aber zog hinter Saul her, dem Kriegsvolk entgegen, und sie kamen von Gilgal nach Gibea in Benjamin. Da musterte Saul die Leute, des sich bei ihm befanden, ungefähr sechshundert Mann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.16|AT|9|1. Samuel|13||0|16|Und Saul und sein Sohn Jonathan und die Leute, die sich bei ihnen befanden, blieben zu Geba in Benjamin; die Philister aber hatten sich in Michmas gelagert.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.17|AT|9|1. Samuel|13||0|17|Da zog aus dem Lager der Philister die Plündererschar in drei Haufen aus: der eine Haufe wandte sich in der Richtung gegen Ophra nach der Landschaft Sual,|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.18|AT|9|1. Samuel|13||0|18|der zweite wandte sich in der Richtung gegen Beth-Horon, und der dritte wandte sich in der Richtung gegen Geba, das über dem Hyänental gegen die Wüste hin liegt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.19|AT|9|1. Samuel|13||0|19|Aber im ganzen Lande Israels fand sich kein Schmied; denn die Philister dachten, die Hebräer könnten sich Schwerter oder Spiesse machen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.20|AT|9|1. Samuel|13||0|20|Darum musste ganz Israel zu den Philistern hinabgehen, wenn einer seine Pflugschar, seine Haue, seine Axt oder seinen Ochsenstachel zu schärfen hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.22|AT|9|1. Samuel|13||0|22|So fand sich denn am Tage der Schlacht bei Michmas kein Schwert noch Spiess in der Hand des ganzen Volkes, das bei Saul und Jonathan war; Saul aber und seinem Sohne Jonathan waren sie zur Hand.|ZUE1931|Public Domain 1SA.13.23|AT|9|1. Samuel|13||0|23|Ein Posten der Philister aber rückte nach dem Passe von Michmas vor.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.1|AT|9|1. Samuel|14||0|1|Eines Tages nun sprach Jonathan, der Sohn Sauls, zu dem Burschen, der ihm die Waffen trug: Komm, wir wollen hinübergehen auf den Posten der Philister zu, der dort drüben liegt; seinem Vater aber sagte er nichts davon.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.2|AT|9|1. Samuel|14||0|2|Saul sass gerade an der Grenze von Gibea unter dem Granatbaum, der bei der Tenne steht. Das Kriegsvolk, das er bei sich hatte, zählte ungefähr sechshundert Mann,|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.3|AT|9|1. Samuel|14||0|3|und Ahia, der Sohn Ahitubs, des Bruders Ikabods, des Sohnes des Pinehas, des Sohnes Elis, des Priesters des Herrn zu Silo, trug das Ephod. Die Leute aber wussten nicht, dass Jonathan weggegangen war.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.4|AT|9|1. Samuel|14||0|4|An der Übergangsstelle aber, wo Jonathan gegen den Philisterposten hinüberzugehen suchte, war hüben und drüben je ein Felszahn; der eine hiess Bozez, der andere Sene.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.5|AT|9|1. Samuel|14||0|5|Der eine Zahn erhebt sich nördlich gegenüber Michmas, der andre südlich gegenüber Geba.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.6|AT|9|1. Samuel|14||0|6|Jonathan also sprach zu dem Burschen, der ihm die Waffen trug: Komm, wir wollen hinübergehen auf den Posten dieser Unbeschnittenen zu, vielleicht tut der Herr etwas für uns; denn dem Herrn ist es ein leichtes, zu helfen, es sei durch viel oder durch wenig.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.7|AT|9|1. Samuel|14||0|7|Da antwortete ihm sein Waffenträger: Tue, was immer du vorhast. Ich bin dabei; was du willst, das will ich auch!|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.8|AT|9|1. Samuel|14||0|8|Jonathan sprach: Siehe, wir wollen zu den Leuten hinübergehen und uns ihnen zeigen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.9|AT|9|1. Samuel|14||0|9|"Sagen sie dann zu uns: ""Steht still, bis wir zu euch gelangen!"" so wollen wir an Ort und Stelle stehen bleiben und nicht zu ihnen hinaufsteigen."|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.10|AT|9|1. Samuel|14||0|10|"Sagen sie aber: ""Kommt doch zu uns herauf!"" so wollen wir zu ihnen hinaufsteigen, denn der Herr hat sie in unsre Hand gegeben. Das soll uns das Zeichen sein."|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.11|AT|9|1. Samuel|14||0|11|Als nun die beiden dem Philisterposten zu Gesichte kamen, sprachen die Philister: Sieh, da kommen ja Hebräer aus den Löchern hervor, darein sie sich verkrochen haben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.12|AT|9|1. Samuel|14||0|12|Und die Männer des Postens riefen Jonathan und seinen Waffenträger an und sprachen: Kommt nur herauf zu uns, so wollen wir ein Wörtchen mit euch reden! Da sprach Jonathan zu seinem Waffenträger: Steige mir nach; denn der Herr hat sie in die Hand Israels gegeben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.13|AT|9|1. Samuel|14||0|13|Und Jonathan kletterte auf Händen und Füssen hinauf und sein Waffenträger ihm nach. Und sie wandten sich vor Jonathan zur Flucht, und er schlug sie nieder, sein Waffenträger aber tötete sie vollends hinter ihm her.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.14|AT|9|1. Samuel|14||0|14|So erschlug Jonathan und sein Waffenträger in diesem ersten Kampfe etwa zwanzig Mann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.15|AT|9|1. Samuel|14||0|15|Da entstand ein Schrecken im Feldlager unter dem ganzen Volke, auch der Posten und die Plünderschar erschraken; dazu bebte die Erde, und so entstand ein Gottesschrecken.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.16|AT|9|1. Samuel|14||0|16|Als nun die Späher Sauls zu Gibea in Benjamin hinsahen, da wogte die Menge hin und her.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.17|AT|9|1. Samuel|14||0|17|Da sprach Saul zu den Leuten, die bei ihm waren: Schaut nach und seht, wer von uns weggegangen ist. Als sie nun nachschauten, siehe, da fehlte Jonathan und sein Waffenträger.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.18|AT|9|1. Samuel|14||0|18|Nun sprach Saul zu Ahia: Bringe das Ephod herzu! Denn er trug damals das Ephod vor Israel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.19|AT|9|1. Samuel|14||0|19|Während Saul noch mit dem Priester redete, wurde das Getümmel im Lager der Philister immer grösser. Da sprach Saul zum Priester: Lass es bleiben!|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.20|AT|9|1. Samuel|14||0|20|Dann versammelten sich Saul und alles Volk, das bei ihm war; und als sie zum Kampfe kamen, siehe, da war eines jeden Schwert wider den andern, eine gewaltige Verwirrung!|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.21|AT|9|1. Samuel|14||0|21|Die Hebräer aber, die schon lange den Philistern angehörten und mit ihnen zu Felde gezogen waren, auch sie wandten sich, um zu den Israeliten zu halten, die bei Saul und Jonathan waren.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.22|AT|9|1. Samuel|14||0|22|Und als alle die Männer von Israel, die sich auf dem Gebirge Ephraim verkrochen hatten, hörten, dass die Philister flohen, setzten auch sie ihnen nach im Kampfe.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.23|AT|9|1. Samuel|14||0|23|So gab der Herr an jenem Tage Israel den Sieg. Der Kampf aber zog sich über Beth-Awen hinaus; und das ganze Volk war mit Saul, ungefähr zehntausend Mann, und der Kampf breitete sich aus über das ganze Gebirge Ephraim.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.24|AT|9|1. Samuel|14||0|24|Saul aber hatte an jenem Tage dem Volke ein schweres Enthaltungsgebot auferlegt und es schwören lassen: Verflucht ist der Mann, der etwas isst bis zum Abend, bis ich mich gerächt habe an meinen Feinden. Da genoss niemand im Volke etwas.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.25|AT|9|1. Samuel|14||0|25|Es waren aber Honigwaben auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.26|AT|9|1. Samuel|14||0|26|Als nun das Volk zu den Waben kam, da flossen sie über von Honig, aber niemand führte die Hand zum Munde; denn das Volk fürchtete den Fluch.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.27|AT|9|1. Samuel|14||0|27|Jonathan aber hatte es nicht gehört, als sein Vater das Volk schwören liess; so streckte er den Stab aus, den er in der Hand hatte, tauchte die Spitze in die Honigwaben und führte die Hand zum Munde; da wurden seine Augen hell.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.28|AT|9|1. Samuel|14||0|28|"Da hob einer aus dem Volke an und sprach: Dein Vater hat doch das Volk schwören lassen: ""Verflucht ist der Mann, der heute etwas isst!"""|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.29|AT|9|1. Samuel|14||0|29|Jonathan erwiderte: Mein Vater bringt das Land ins Unglück! Seht doch, wie meine Augen hell sind, weil ich dies bisschen Honig gekostet habe!|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.30|AT|9|1. Samuel|14||0|30|Hätte nun gar das Volk heute von der Beute seiner Feinde gegessen, die es gefunden hat! - so aber ist die Niederlage unter den Philistern nicht gross geworden.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.31|AT|9|1. Samuel|14||0|31|Sie schlugen aber die Philister an jenem Tage von Michmas bis Ajalon, und das Volk war sehr ermüdet.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.32|AT|9|1. Samuel|14||0|32|Da machten sich die Leute über die Beute her, nahmen Schafe, Rinder und Kälber und schlachteten sie auf der blossen Erde, und das Volk ass das Fleisch samt dem Blute.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.33|AT|9|1. Samuel|14||0|33|Da brachte man Saul die Kunde: Siehe, das Volk versündigt sich an dem Herrn: es isst das Fleisch samt dem Blute. Er sprach: Ihr frevelt! Wälzt einen grossen Stein hierher zu mir!|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.34|AT|9|1. Samuel|14||0|34|Dann sprach Saul: Zerstreut euch unter die Leute und sagt ihnen: Ein jeder bringe sein Rind und sein Schaf her zu mir, schlachte es hier und esse dann; versündigt euch aber nicht an dem Herrn, indem ihr das Fleisch samt dem Blute esst. Da brachte alles Volk, ein jeder, was er hatte, und schlachtete daselbst.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.35|AT|9|1. Samuel|14||0|35|Und Saul baute dem Herrn einen Altar; das ist der erste Altar, den er dem Herrn baute.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.36|AT|9|1. Samuel|14||0|36|Dann sprach Saul: Lasst uns noch in der Nacht hinabziehen, den Philistern nach, damit wir sie ausplündern, bis es Morgen wird, und keinen von ihnen übriglassen. Sie antworteten: Tue, was dir gefällt. Aber der Priester sprach: Lasst uns erst hier vor Gott treten!|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.37|AT|9|1. Samuel|14||0|37|Und Saul fragte Gott: Soll ich hinabziehen, den Philistern nach? Wirst du sie in die Hand Israels geben? Aber er antwortete ihm an jenem Tage nicht.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.38|AT|9|1. Samuel|14||0|38|Da sprach Saul: Tretet hierher, ihr Häupter des Volkes alle, forschet nach und seht, durch wen heute diese Sünde begangen worden ist.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.39|AT|9|1. Samuel|14||0|39|Denn so wahr der Herr lebt, der Israel den Sieg gegeben hat: wenn sie gleich an meinem Sohne Jonathan wäre, er müsste sterben! Aber niemand antwortete ihm aus dem ganzen Volke.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.40|AT|9|1. Samuel|14||0|40|Da sprach er zu ganz Israel: Ihr sollt auf die eine Seite treten; ich aber und mein Sohn Jonathan, wir wollen auf die andere Seite treten. Das Volk sprach zu Saul: Tue, was dir gefällt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.41|AT|9|1. Samuel|14||0|41|Nun sprach Saul: O Herr, Gott Israels, warum hast du deinem Knechte heute nicht geantwortet? Ist diese Schuld an mir oder an meinem Sohne Jonathan, o Herr, Gott Israels, so lass Urim erscheinen; ist diese Schuld aber an deinem Volke Israel, so lass Thummim erscheinen! Da traf es Jonathan und Saul, das Volk aber ging frei aus.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.42|AT|9|1. Samuel|14||0|42|Und Saul sprach: Werft das Los zwischen mir und meinem Sohne Jonathan! Da traf es Jonathan.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.43|AT|9|1. Samuel|14||0|43|Und Saul sprach zu Jonathan: Sage mir, was hast du getan? Jonathan sagte es ihm und sprach: Ich habe nur ein wenig Honig gekostet mit der Spitze des Stabes, den ich in der Hand hatte. Ich bin bereit zu sterben!|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.44|AT|9|1. Samuel|14||0|44|Da sprach Saul: Gott tue mir dies und das! Ja, du musst sterben, Jonathan!|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.45|AT|9|1. Samuel|14||0|45|Aber das Volk sprach zu Saul: Wie? Jonathan soll sterben, der diesen grossen Sieg in Israel errungen hat? Das sei ferne! So wahr der Herr lebt, es soll kein Haar von seinem Haupte auf die Erde fallen! Denn mit Gott hat er's an diesem Tage ausgerichtet. So löste das Volk den Jonathan, dass er nicht sterben musste.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.46|AT|9|1. Samuel|14||0|46|Da liess Saul ab von den Philistern und zog hinweg, die Philister aber kehrten heim.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.47|AT|9|1. Samuel|14||0|47|Als Saul das Königtum über Israel gewonnen hatte, stritt er wider alle seine Feinde ringsum, wider Moab, wider die Ammoniter, wider Edom, wider den König von Zoba und wider die Philister; und wohin er sich wandte, da war er siegreich.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.48|AT|9|1. Samuel|14||0|48|Und er verrichtete tapfere Taten und schlug Amalek und errettete Israel aus der Hand derer, die es beraubten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.49|AT|9|1. Samuel|14||0|49|Die Söhne Sauls waren: Jonathan, Isjo und Malkisua. Und von seinen beiden Töchtern hiess die ältere Merab, die jüngere Michal.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.50|AT|9|1. Samuel|14||0|50|Und das Weib Sauls hieß Ahinoam, die Tochter des Ahimaaz. Und sein Feldhauptmann hiess Abiner, der Sohn Ners, des Oheims Sauls.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.51|AT|9|1. Samuel|14||0|51|Kis nämlich, der Vater Sauls, und Ner, der Vater Abners, waren die Söhne Abiels.|ZUE1931|Public Domain 1SA.14.52|AT|9|1. Samuel|14||0|52|Aber der Krieg gegen die Philister war heftig, solange Saul lebte; und wenn Saul irgendeinen tapfern und kriegstüchtigen Mann sah, so zog er ihn an sich.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.1|AT|9|1. Samuel|18||0|1|UND als sein Gespräch mit Saul zu Ende war, schloss Jonathan den David in sein Herz, und er gewann ihn lieb wie sein eignes Leben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.2|AT|9|1. Samuel|18||0|2|Saul aber nahm ihn an jenem Tage zu sich und liess ihn nicht mehr in seines Vaters Haus zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.3|AT|9|1. Samuel|18||0|3|Und Jonathan schloss einen Bund mit David, weil er ihn lieb hatte wie sein eignes Leben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.4|AT|9|1. Samuel|18||0|4|Und Jonathan zog den Mantel aus, den er anhatte, und gab ihn David, auch seine Rüstung und sogar sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.5|AT|9|1. Samuel|18||0|5|Und wenn David auszog, so hatte er Glück in allem, wozu Saul ihn sandte, sodass ihn Saul über die Kriegsleute setzte; und er war beliebt beim ganzen Volke, auch bei den Dienern Sauls.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.6|AT|9|1. Samuel|18||0|6|Als sie nun heimkamen bei Davids Rückkehr vom Siege über den Philister, zogen aus allen Städten Israels die Frauen unter Gesang und Reigen dem König Saul entgegen mit Handpauken, Jubel und Zimbeln;|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.7|AT|9|1. Samuel|18||0|7|und die tanzenden Frauen sangen: Saul hat seine Tausende geschlagen, / David aber seine Zehntausende.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.8|AT|9|1. Samuel|18||0|8|Da ergrimmte Saul sehr, und es missfiel ihm dieses Wort, und er sprach: Sie haben David die Zehntausende gegeben und mir die Tausende; am Ende fällt ihm auch noch das Königtum zu!|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.9|AT|9|1. Samuel|18||0|9|Und Saul beneidete David von jenem Tage an und forthin.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.10|AT|9|1. Samuel|18||0|10|Am folgenden Tage kam ein böser Geist über Saul, sodass er ausser sich geriet im Hause; David aber spielte die Laute, wie er jeden Tag zu tun pflegte, und Saul hielt den Speer in der Hand.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.11|AT|9|1. Samuel|18||0|11|Und Saul zückte den Speer, indem er dachte: Ich will David an die Wand spiessen. David aber wich ihm zweimal aus.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.12|AT|9|1. Samuel|18||0|12|Und Saul fürchtete sich vor David; denn der Herr war mit ihm, von Saul jedoch war er gewichen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.13|AT|9|1. Samuel|18||0|13|Darum entfernte ihn Saul aus seiner Nähe und setzte ihn zum Obersten über Tausend, und er zog an der Spitze des Volkes aus und ein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.14|AT|9|1. Samuel|18||0|14|David aber hatte Glück auf allen seinen Wegen; denn der Herr war mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.15|AT|9|1. Samuel|18||0|15|Als nun Saul sah, dass er so viel Glück hatte, überkam ihn ein Grauen vor ihm.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.16|AT|9|1. Samuel|18||0|16|Bei ganz Israel und Juda aber war David beliebt; denn er zog aus und ein vor ihnen her.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.17|AT|9|1. Samuel|18||0|17|UND Saul sprach zu David: Hier meine ältere Tochter Merab, die will ich dir zum Weibe geben; nur sei mir tapfer und führe die Kriege des Herrn. Saul dachte nämlich: Meine Hand soll nicht an ihn kommen; an ihn komme die Hand der Philister.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.18|AT|9|1. Samuel|18||0|18|David aber antwortete Saul: Wer bin ich? Und was ist meine Sippe, das Geschlecht meines Vaters, in Israel, dass ich des Königs Tochtermann werden könnte?|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.19|AT|9|1. Samuel|18||0|19|Als aber die Zeit kam, da Merab, die Tochter Sauls, David gegeben werden sollte, wurde sie Adriel von Mehola zum Weibe gegeben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.20|AT|9|1. Samuel|18||0|20|Aber Michal, die Tochter Sauls, hatte David lieb. Als man Saul das hinterbrachte, war es ihm recht.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.21|AT|9|1. Samuel|18||0|21|Saul dachte nämlich: Ich will sie ihm geben, dass sie ihm zum Fallstrick werde und die Hand der Philister an ihn komme.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.22|AT|9|1. Samuel|18||0|22|Und Saul gebot seinen Dienern: Redet heimlich mit David und sagt: Siehe, der König hat Gefallen an dir, und bei all seinen Dienern bist du beliebt; so werde doch nun des Königs Tochtermann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.23|AT|9|1. Samuel|18||0|23|Und die Diener Sauls redeten so zu David. David aber sprach: Dünkt euch das ein Geringes, des Königs Tochtermann zu werden, wo ich doch ein armer und geringer Mann bin?|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.24|AT|9|1. Samuel|18||0|24|Die Diener Sauls hinterbrachten ihm dies und sprachen: Das und das hat David gesagt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.25|AT|9|1. Samuel|18||0|25|Da sprach Saul: Saget so zu David: Der König begehrt keinen andern Brautpreis als hundert Vorhäute von Philistern, um an den Feinden des Königs sich zu rächen. Aber Saul gedachte David durch die Philister zu Fall zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.26|AT|9|1. Samuel|18||0|26|Als nun seine Diener David diese Worte hinterbrachten, war David es zufrieden, des Königs Tochtermann zu werden.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.27|AT|9|1. Samuel|18||0|27|So machte sich David auf und zog mit seinen Leuten hin und erschlug zweihundert Mann unter den Philistern. Und David brachte ihre Vorhäute und legte sie dem König vollzählig vor, um des Königs Tochtermann zu werden. Da gab ihm Saul seine Tochter Michal zum Weibe.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.28|AT|9|1. Samuel|18||0|28|Als aber Saul sah und erkannte, dass der Herr mit David war und dass ganz Israel ihn liebte,|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.29|AT|9|1. Samuel|18||0|29|da fürchtete er sich noch mehr vor David. So wurde Saul Davids Feind für alle Zeit.|ZUE1931|Public Domain 1SA.18.30|AT|9|1. Samuel|18||0|30|Und die Fürsten der Philister zogen zu Felde; sooft sie aber auszogen, hatte David mehr Glück als alle Diener Sauls. So wurde sein Name hochgeehrt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.1|AT|9|1. Samuel|19||0|1|NUN redete Saul zu seinem Sohne Jonathan und zu allen seinen Dienern davon, David zu töten. Aber Jonathan, der Sohn Sauls, war David sehr zugetan.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.2|AT|9|1. Samuel|19||0|2|Darum hinterbrachte Jonathan dies David und sprach: Mein Vater Saul trachtet darnach, dich zu töten. So nimm dich nun morgen früh in acht, verstecke dich und bleibe verborgen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.3|AT|9|1. Samuel|19||0|3|Ich aber will hinauskommen und neben meinen Vater treten auf dem Felde, wo du bist, und will mit meinem Vater von dir reden; und was ich da etwa erfahre, das will ich dir kundtun.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.4|AT|9|1. Samuel|19||0|4|Und Jonathan redete zu Davids Gunsten bei seinem Vater Saul und sprach zu ihm: Der König versündige sich nicht an seinem Knechte David; denn er hat sich nicht wider dich vergangen, und sein Tun ist dir sehr nützlich gewesen:|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.5|AT|9|1. Samuel|19||0|5|er hat doch sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen, und so hat der Herr ganz Israel einen grossen Sieg verliehen. Du hast es mitangesehen und dich gefreut. Warum willst du dich an unschuldigem Blut versündigen, indem du David ohne Ursache tötest?|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.6|AT|9|1. Samuel|19||0|6|Da hörte Saul auf Jonathan und schwur: So wahr der Herr lebt, er soll nicht sterben!|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.7|AT|9|1. Samuel|19||0|7|Nun rief Jonathan den David und tat ihm alle diese Worte kund. Dann führte Jonathan den David zu Saul, und er blieb wieder bei ihm wie zuvor.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.8|AT|9|1. Samuel|19||0|8|Als aber der Krieg wieder ausbrach, zog David aus zum Kampfe gegen die Philister und brachte ihnen eine schwere Niederlage bei, sodass sie vor ihm flohen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.9|AT|9|1. Samuel|19||0|9|Da kam ein böser Geist vom Herrn über Saul, als er, den Speer in der Hand, in seinem Hause sass, während David die Laute spielte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.10|AT|9|1. Samuel|19||0|10|Und Saul versuchte David mit dem Speer an die Wand zu spiessen; der jedoch wich Saul aus, sodass er den Speer in die Wand stiess. David aber floh und entrann. In jener Nacht|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.11|AT|9|1. Samuel|19||0|11|sandte Saul Boten nach dem Hause Davids, ihn zu bewachen, damit er ihn am Morgen töte. Michal aber, Davids Weib, verriet es ihm und sprach: Wenn du nicht diese Nacht dein Leben rettest, so wirst du morgen umgebracht.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.12|AT|9|1. Samuel|19||0|12|Und Michal liess ihn durch das Fenster hinab, und er ging davon, floh und entrann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.13|AT|9|1. Samuel|19||0|13|Dann nahm Michal den Theraphim und legte ihn auf das Bett, das Geflecht von Ziegenhaaren aber legte sie zu seinen Häupten und deckte ihn mit der Decke zu.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.14|AT|9|1. Samuel|19||0|14|Da sandte Saul Boten, David zu holen. Sie aber sprach: Er ist krank.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.15|AT|9|1. Samuel|19||0|15|Saul aber sandte die Boten, nach David zu sehen, und sprach: Bringt ihn mitsamt dem Bette zu mir herauf, dass ich ihn töte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.16|AT|9|1. Samuel|19||0|16|Als aber die Boten kamen, siehe, da lag der Theraphim auf dem Bette und das Geflecht von Ziegenhaaren zu seinen Häupten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.17|AT|9|1. Samuel|19||0|17|"Da sprach Saul zu Michal: Warum hast du mich so betrogen und meinen Feind laufen lassen, dass er entrinnen konnte? Michal erwiderte Saul: Er sprach zu mir: ""Lass mich gehen, oder ich töte dich!"""|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.18|AT|9|1. Samuel|19||0|18|David aber floh und entrann und kam zu Samuel nach Rama und sagte ihm alles, was ihm Saul getan hatte. Und er ging mit Samuel hin, und sie wohnten im Prophetenhause.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.19|AT|9|1. Samuel|19||0|19|Es wurde aber Saul hinterbracht: Siehe, David ist im Prophetenhause zu Rama.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.20|AT|9|1. Samuel|19||0|20|Da sandte Saul Boten, David zu holen. Als sie nun die Schar der Propheten in Verzückung sahen und Samuel an ihrer Spitze, da kam der Geist Gottes über die Boten Sauls, dass sie auch in Verzückung gerieten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.21|AT|9|1. Samuel|19||0|21|Als man das Saul meldete, sandte er andre Boten, aber auch sie gerieten in Verzückung. Da sandte er noch zum dritten Male Boten, aber auch sie gerieten in Verzückung.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.22|AT|9|1. Samuel|19||0|22|Nun ging er selbst nach Rama, und als er zur Tennen-Zisterne auf der kahlen Höhe kam, fragte er: Wo sind Samuel und David? Man antwortete: Im Prophetenhause zu Rama.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.23|AT|9|1. Samuel|19||0|23|Als er nun von dort nach dem Prophetenhause in Rama ging, kam der Geist Gottes auch über ihn, und er war auf dem ganzen Wege in Verzückung, bis er zum Prophetenhause in Rama kam.|ZUE1931|Public Domain 1SA.19.24|AT|9|1. Samuel|19||0|24|Und auch er zog seine Kleider aus, und auch er war in Verzückung vor Samuel und lag nackt da jenen ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher sagt man: Ist Saul auch unter den Propheten?|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.1|AT|9|1. Samuel|20||0|1|David aber floh aus dem Prophetenhause in Rama. UND David kam und sprach vor Jonathan: Was habe ich getan? Was ist meine Schuld und was ist mein Vergehen vor deinem Vater, dass er mir nach dem Leben trachtet?|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.2|AT|9|1. Samuel|20||0|2|Er aber sprach zu ihm: Bewahre! du wirst nicht sterben! Sieh, mein Vater tut nichts, weder Grosses noch Kleines, ohne es mir zu offenbaren. Warum sollte denn mein Vater mir nun dieses verbergen? Es ist nichts daran.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.3|AT|9|1. Samuel|20||0|3|"David erwiderte: Dein Vater weiss wohl, dass du mir zugetan bist; so wird er denken: ""Jonathan darf das nicht erfahren, es könnte ihn bekümmern."" Aber, so wahr der Herr lebt und so wahr du lebst! es ist nur ein Schritt zwischen mir und dem Tode."|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.4|AT|9|1. Samuel|20||0|4|Jonathan aber sprach zu David: Was begehrst du denn von mir?|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.5|AT|9|1. Samuel|20||0|5|David sprach zu Jonathan: Siehe, morgen ist Neumond; da sollte ich mit dem König zu Tische sitzen. Aber lass mich, damit ich mich auf dem Felde verberge bis zum Abend.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.6|AT|9|1. Samuel|20||0|6|"Wenn dann dein Vater mich vermisst, so sprich: ""David hat sich von mir ausgebeten, nach seiner Heimat Bethlehem zu eilen, weil dort das Jahresopfer für das ganze Geschlecht stattfindet."""|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.7|AT|9|1. Samuel|20||0|7|"Sagt er dann: ""Gut!"" so steht es wohl um deinen Knecht. Gerät er aber in Zorn, so wisse, dass das Unheil bei ihm beschlossen ist."|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.8|AT|9|1. Samuel|20||0|8|So übe nun Barmherzigkeit an deinem Knechte; denn du hast ja mit deinem Knechte einen Gottesbund geschlossen. Ist aber eine Schuld an mir, so töte du mich; warum denn wolltest du mich zu deinem Vater bringen?|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.9|AT|9|1. Samuel|20||0|9|Und Jonathan sprach: Bewahre! Vielmehr, wenn ich merken sollte, dass bei meinem Vater beschlossen wäre, das Unheil über dich zu bringen, sollte ich es dir nicht anzeigen?|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.10|AT|9|1. Samuel|20||0|10|David aber sprach zu Jonathan: Wenn es mir nur jemand anzeigen wollte, wenn etwa dein Vater dir hart antwortet!|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.11|AT|9|1. Samuel|20||0|11|Jonathan nun sprach zu David: Komm, lass uns aufs Feld hinausgehen! Und sie gingen beide aufs Feld hinaus.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.12|AT|9|1. Samuel|20||0|12|Und Jonathan sprach zu David: Der Herr, der Gott Israels, ist Zeuge: wenn ich morgen um diese Zeit meinen Vater ausforsche und es steht gut für David, so werde ich alsdann sicher zu dir senden und es dir offenbaren.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.13|AT|9|1. Samuel|20||0|13|Der Herr tue dem Jonathan dies und das: wenn mein Vater das Unheil über dich beschliesst, so will ich es dir offenbaren und dich ziehen lassen, dass du ungefährdet von dannen gehest. Und der Herr sei mit dir, wie er mit meinem Vater gewesen ist!|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.14|AT|9|1. Samuel|20||0|14|Und möchtest du, wenn ich noch lebe, o möchtest du dann doch Barmherzigkeit des Herrn an mir üben! wenn ich aber sterbe,|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.15|AT|9|1. Samuel|20||0|15|o so entziehe niemals meinem Hause deine Huld! Und wenn der Herr die Feinde Davids Mann für Mann vom Erdboden vertilgt,|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.16|AT|9|1. Samuel|20||0|16|so möge nicht der Name Jonathans neben dem Hause Davids ausgerottet werden, wohl aber möge der Herr Rache üben an den Feinden Davids!|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.17|AT|9|1. Samuel|20||0|17|Dann schwur Jonathan dem David noch einmal, weil er ihn liebte; denn er liebte ihn wie sein eignes Leben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.18|AT|9|1. Samuel|20||0|18|Und Jonathan sprach zu ihm: Morgen ist Neumond; da wird man dich vermissen, wenn dein Platz leer bleibt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.19|AT|9|1. Samuel|20||0|19|Übermorgen aber wird man dich erst recht vermissen; dann komme an den Ort, wo du dich versteckt hast am Tage jener Tat, und setze dich neben den Erdhaufen dort.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.20|AT|9|1. Samuel|20||0|20|Ich aber werde übermorgen mit Pfeilen nach seiner Seite schiessen, als ob ich für mich nach einem Ziele schösse.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.21|AT|9|1. Samuel|20||0|21|"Dann werde ich den Burschen schicken: ""Geh, suche den Pfeil!"" Sage ich zu dem Burschen: ""Sieh, der Pfeil liegt herwärts von dir, hole ihn!"" so komm, denn es steht gut für dich, und es hat keine Gefahr, so wahr der Herr lebt."|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.22|AT|9|1. Samuel|20||0|22|"Sage ich aber zu dem Jüngling: ""Sieh, der Pfeil liegt hinwärts von dir!"" so gehe, denn der Herr heisst dich gehen."|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.23|AT|9|1. Samuel|20||0|23|Was wir aber, ich und du, miteinander geredet haben - siehe, da ist der Herr (Zeuge) zwischen mir und dir ewiglich.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.24|AT|9|1. Samuel|20||0|24|Da versteckte sich David auf dem Felde. Als nun der Neumond kam, setzte sich der König zu Tische, um zu essen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.25|AT|9|1. Samuel|20||0|25|Der König sass an seinem Platz wie immer, auf dem Platze an der Wand, Jonathan ihm gegenüber und Abner an der Seite Sauls; Davids Platz aber blieb leer.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.26|AT|9|1. Samuel|20||0|26|An diesem Tage sagte Saul nichts; denn er dachte sich: Es ist ihm etwas widerfahren; er ist wohl nicht rein, weil er sich noch nicht hat reinigen lassen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.27|AT|9|1. Samuel|20||0|27|Als aber auch am Tage nach dem Neumond Davids Platz leer blieb, sprach Saul zu seinem Sohne Jonathan: Warum ist der Sohn Isais weder gestern noch heute zu Tische gekommen?|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.28|AT|9|1. Samuel|20||0|28|Jonathan antwortete Saul: David hat sich bei mir Urlaub nach Bethlehem erbeten;|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.29|AT|9|1. Samuel|20||0|29|"er sagte: ""Lass mich doch gehen; denn wir haben ein Familienopfer im Orte, und meine Brüder haben mich dazu entboten. Und nun, wenn du mir wohlgesinnt bist, so lass mich doch fort, meine Brüder zu sehen."" Darum ist er nicht zum Tische des Königs gekommen."|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.30|AT|9|1. Samuel|20||0|30|Da entbrannte der Zorn Sauls wider Jonathan, und er sprach zu ihm: Du Sohn einer Zuchtvergessenen! Ich weiss ja wohl, dass du an dem Sohne Isais hängst, dir selbst und dem Leibe deiner Mutter zur Schande.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.31|AT|9|1. Samuel|20||0|31|Denn solange der Sohn Isais auf Erden lebt, wirst weder du noch dein Königtum Bestand haben. So sende nun hin und lass ihn zu mir her holen; denn er ist ein Kind des Todes!|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.32|AT|9|1. Samuel|20||0|32|Jonathan antwortete seinem Vater Saul und sprach zu ihm: Warum soll er sterben? Was hat er getan?|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.33|AT|9|1. Samuel|20||0|33|Da zückte Saul den Speer gegen ihn, um ihn zu treffen. Nun merkte Jonathan, dass es bei seinem Vater beschlossene Sache war, David zu töten,|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.34|AT|9|1. Samuel|20||0|34|und Jonathan stand auf vom Tisch in glühendem Zorn und ass an jenem zweiten Tage des Neumondes nichts; denn er war um David bekümmert, weil sein Vater ihn geschmäht hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.35|AT|9|1. Samuel|20||0|35|Am Morgen aber ging Jonathan mit einem jungen Burschen aufs Feld hinaus, wie er mit David verabredet hatte,|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.36|AT|9|1. Samuel|20||0|36|und er sprach zu seinem Burschen: Lauf und suche mir die Pfeile, die ich abschiesse. Während nun der Bursche lief, schoss er den Pfeil über ihn hinaus.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.37|AT|9|1. Samuel|20||0|37|Und als der Bursche an den Ort kam, wo der Pfeil lag, den Jonathan abgeschossen hatte, rief Jonathan dem Burschen nach: Der Pfeil liegt ja hinwärts von dir!|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.38|AT|9|1. Samuel|20||0|38|Und Jonathan rief dem Burschen nach: Schnell, eile dich! Steh nicht still! Da las der Bursche Jonathans Pfeile auf und brachte sie seinem Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.39|AT|9|1. Samuel|20||0|39|Aber der Bursche wusste nichts; nur Jonathan und David wussten um die Sache.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.40|AT|9|1. Samuel|20||0|40|Dann gab Jonathan seine Waffen dem Burschen und sprach zu ihm: Geh, trage sie in die Stadt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.41|AT|9|1. Samuel|20||0|41|Während nun der Bursche heimging, erhob sich David neben dem Erdhaufen, warf sich auf sein Angesicht zur Erde und verneigte sich dreimal; und sie küssten einander und weinten umeinander über die Massen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.20.42|AT|9|1. Samuel|20||0|42|Und Jonathan sprach zu David: Zieh hin in Frieden! Was wir beide einander im Namen des Herrn geschworen haben - da ist der Herr (Zeuge) zwischen mir und dir, zwischen meinen Nachkommen und deinen Nachkommen ewiglich!|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.1|AT|9|1. Samuel|21||0|1|So machte sich David denn auf und zog hinweg, Jonathan aber kehrte heim in die Stadt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.2|AT|9|1. Samuel|21||0|2|UND David kam nach Nob zum Priester Ahimelech. Ahimelech aber ging David erschrocken entgegen und sprach zu ihm: Warum kommst du allein und ist niemand bei dir?|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.3|AT|9|1. Samuel|21||0|3|"David antwortete dem Priester Ahimelech: Der König hat mir etwas aufgetragen und zu mir gesagt: ""Niemand darf von der Sache wissen, in der ich dich sende und die ich dir aufgetragen habe."" Drum habe ich auch meine Leute da und da hin beschieden."|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.4|AT|9|1. Samuel|21||0|4|Und nun, hast du vielleicht fünf Brote zur Hand? So gib sie mir, oder was sich sonst vorfindet.|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.5|AT|9|1. Samuel|21||0|5|Der Priester antwortete David: Ich habe kein gewöhnliches Brot zur Hand, es ist bloss heiliges Brot da. Wenn sich nur die Leute der Weiber enthalten haben!|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.6|AT|9|1. Samuel|21||0|6|David erwiderte dem Priester: Bewahre! schon seit einiger Zeit waren uns Weiber versagt. Als ich auszog, waren die Leiber der Leute rein, und doch handelt es sich nur um ein gewöhnliches Unternehmen; wieviel mehr werden sie heute rein sein am Leibe!|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.7|AT|9|1. Samuel|21||0|7|Da gab ihm der Priester heiliges Brot, weil kein andres da war als das Schaubrot, das man vor dem Angesicht des Herrn wegnimmt, um frisches Brot aufzulegen an dem Tage, wo man (das alte) wegnimmt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.8|AT|9|1. Samuel|21||0|8|Nun befand sich aber dort an jenem Tage, eingeschlossen vor dem Herrn, einer von Sauls Knechten, namens Doeg, ein Edomiter, der Oberste der Hirten Sauls.|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.9|AT|9|1. Samuel|21||0|9|Und David sprach zu Ahimelech: Hast du hier nicht einen Speer oder ein Schwert zur Hand? Ich habe nämlich weder mein Schwert noch meine Waffen mitgenommen, da der Auftrag des Königs dringend war.|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.10|AT|9|1. Samuel|21||0|10|Der Priester sprach: Siehe, das Schwert des Philisters Goliath, den du im Terebinthental erschlagen hast, ist hier hinter dem Ephod, in ein Tuch gewickelt. Willst du es an dich nehmen, so nimm es; ein andres ausser diesem ist nicht da. David sprach: Es gibt nicht seinesgleichen. Reiche es mir!|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.11|AT|9|1. Samuel|21||0|11|Dann machte sich David auf und floh an jenem Tage vor Saul und kam zu Achis, dem König von Gath.|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.12|AT|9|1. Samuel|21||0|12|Und die Diener des Achis sprachen zu diesem: Ist das nicht David, der König des Landes? Ist das nicht der, von dem sie im Reigen singen: Saul hat seine Tausende erschlagen, / David aber seine Zehntausende.|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.13|AT|9|1. Samuel|21||0|13|Diese Worte beunruhigten David, und er fürchtete sich sehr vor Achis, dem König von Gath;|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.14|AT|9|1. Samuel|21||0|14|daher stellte er sich wahnsinnig und tat unter ihren Händen wie ein Rasender, trommelte gegen die Türflügel und liess den Geifer in den Bart triefen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.15|AT|9|1. Samuel|21||0|15|Da sprach Achis zu seinen Dienern: Ihr seht doch, dass der Mann verrückt ist! Warum bringt ihr ihn zu mir?|ZUE1931|Public Domain 1SA.21.16|AT|9|1. Samuel|21||0|16|Habe ich etwa nicht Verrückte genug, dass ihr den da herbringt, mich mit seiner Verrücktheit zu belästigen? Der soll in mein Haus kommen?|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.1|AT|9|1. Samuel|22||0|1|DA ging David von dannen und entkam in die Höhle von Adullam. Als das seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters hörten, kamen sie zu ihm dorthin.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.2|AT|9|1. Samuel|22||0|2|Und es sammelten sich um ihn alle, die bedrängt, verschuldet oder verzweifelt waren, und er wurde ihr Hauptmann. Es waren bei ihm ungefähr vierhundert Mann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.3|AT|9|1. Samuel|22||0|3|Von da zog David nach Mizpe in Moab und sprach zum König von Moab: Lass doch meinen Vater und meine Mutter bei euch wohnen, bis ich weiss, was Gott mit mir tun will.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.4|AT|9|1. Samuel|22||0|4|Und er liess sie bei dem König von Moab, und sie blieben bei ihm, solange David auf der Bergfeste war.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.5|AT|9|1. Samuel|22||0|5|Aber der Prophet Gad sprach zu David: Bleibe nicht auf der Bergfeste. Auf, und komm ins Land Juda! Da ging David fort und kam nach Jaar-Hereth.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.6|AT|9|1. Samuel|22||0|6|Und Saul hörte davon; denn David und die Männer bei ihm waren bekannt geworden. Saul aber sass eben zu Gibea unter der Tamariske auf der Anhöhe, den Speer in der Hand, und alle seine Leute standen vor ihm.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.7|AT|9|1. Samuel|22||0|7|Da sprach Saul zu seinen Leuten, die vor ihm standen: Höret doch, ihr Benjaminiten! Wird der Sohn Isais euch auch Äcker und Weinberge geben, und wird er euch alle zu Anführern über Tausend und über Hundert machen,|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.8|AT|9|1. Samuel|22||0|8|dass ihr euch alle wider mich verschworen habt und niemand es mir offenbarte, als mein Sohn sich mit dem Sohne Isais verbündete, und dass niemand unter euch Mitleid mit mir hatte und es mir offenbarte, dass mein Sohn meinen Knecht aufgestiftet hat, mir nachzustellen, wie es jetzt am Tage ist?|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.9|AT|9|1. Samuel|22||0|9|Da antwortete der Edomiter Doeg, der gerade neben den Dienern Sauls stand, und sprach: Ich sah, wie der Sohn Isais nach Nob zu Ahimelech, dem Sohne Ahitubs, kam.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.10|AT|9|1. Samuel|22||0|10|Der befragte den Herrn für ihn; auch Wegzehrung gab er ihm und das Schwert des Philisters Goliath.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.11|AT|9|1. Samuel|22||0|11|Da sandte der König hin, den Priester Ahimelech, den Sohn Ahitubs, und seines Vaters ganzes Haus, die Priester in Nob, zu rufen; und sie kamen alle zum König.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.12|AT|9|1. Samuel|22||0|12|Und Saul sprach: Höre doch, Sohn Ahitubs! Er antwortete: Hier bin ich, Herr!|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.13|AT|9|1. Samuel|22||0|13|Saul sprach zu ihm: Warum habt ihr euch wider mich verschworen, du und der Sohn Isais, dass du ihm Brot und ein Schwert gegeben und Gott für ihn befragt hast, sodass er sich wider mich auflehnt und mir nachstellt, wie es jetzt am Tage ist?|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.14|AT|9|1. Samuel|22||0|14|Ahimelech antwortete dem König: Aber wer ist unter allen deinen Knechten so treu wie David, dazu des Königs Tochtermann und Oberster über deine Leibwache und geehrt in deinem Hause?|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.15|AT|9|1. Samuel|22||0|15|Habe ich denn jetzt zum erstenmal Gott für ihn befragt? Mitnichten! Der König lege doch nicht seinem Knechte und dem ganzen Hause meines Vaters etwas zur Last; denn dein Knecht hat von alledem nichts gewusst, weder Kleines noch Grosses.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.16|AT|9|1. Samuel|22||0|16|Aber der König sprach: Du musst sterben, Ahimelech, du und deines Vaters ganzes Haus!|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.17|AT|9|1. Samuel|22||0|17|Und der König befahl seinen Trabanten, die vor ihm standen: Tretet herzu und tötet die Priester des Herrn; denn sie halten auch zu David, und wiewohl sie wussten, dass er auf der Flucht sei, haben sie es mir nicht offenbart. Aber die Diener des Königs wollten nicht Hand anlegen, um die Priester des Herrn niederzustossen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.18|AT|9|1. Samuel|22||0|18|Da sprach der König zu Doeg: Tritt du herzu und stosse die Priester nieder. Der Edomiter Doeg trat herzu und stiess die Priester nieder und tötete an jenem Tage 85 Männer, die das linnene Ephod trugen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.19|AT|9|1. Samuel|22||0|19|Und Nob, die Stadt der Priester, schlug der König mit der Schärfe des Schwertes - Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder, Esel und Schafe mit der Schärfe des Schwertes.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.20|AT|9|1. Samuel|22||0|20|Nur ein einziger Sohn Ahimelechs, des Sohnes Ahitubs, namens Abjathar, entrann und floh zu David.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.21|AT|9|1. Samuel|22||0|21|Und Abjathar meldete David, dass Saul die Priester des Herrn umgebracht habe.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.22|AT|9|1. Samuel|22||0|22|David aber sprach zu Abjathar: Ich wusste schon an jenem Tage, dass der Edomiter Doeg, der ja dort war, es Saul verraten würde. Ich bin schuld am Tode aller aus deines Vaters Hause.|ZUE1931|Public Domain 1SA.22.23|AT|9|1. Samuel|22||0|23|Bleibe bei mir und fürchte dich nicht! Denn wer dir nach dem Leben trachtet, der trachtet mir nach dem Leben; bei mir bist du in guter Hut.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.1|AT|9|1. Samuel|23||0|1|UND man meldete David: Siehe, die Philister belagern Kegila und plündern die Tennen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.2|AT|9|1. Samuel|23||0|2|Da befragte David den Herrn: Soll ich hingehen und diese Philister schlagen? Und der Herr antwortete David: Geh hin, schlage die Philister und rette Kegila.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.3|AT|9|1. Samuel|23||0|3|Aber die Leute Davids sprachen zu ihm: Siehe, wir müssen uns schon hier in Juda fürchten, und nun sollen wir gar nach Kegila wider die Reihen der Philister ziehen?|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.4|AT|9|1. Samuel|23||0|4|Da befragte David den Herrn abermals, und der Herr antwortete ihm: Auf, ziehe hinab nach Kegila; denn ich werde die Philister in deine Hand geben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.5|AT|9|1. Samuel|23||0|5|Also zog David mit seinen Leuten nach Kegila, stritt wider die Philister, trieb ihr Vieh weg und brachte ihnen eine schwere Niederlage bei. So rettete David die Bewohner von Kegila.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.6|AT|9|1. Samuel|23||0|6|Abjathar, der Sohn Ahimelechs, aber war auf seiner Flucht zu David mit dem Ephod nach Kegila hinabgegangen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.7|AT|9|1. Samuel|23||0|7|Nun wurde Saul gemeldet, dass David nach Kegila gekommen sei. Da sprach Saul: Gott hat ihn in meine Hand gegeben; denn er hat sich selbst eingeschlossen, indem er in eine Stadt mit Toren und Riegeln hineingegangen ist.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.8|AT|9|1. Samuel|23||0|8|Und Saul bot alles Volk zum Kriege auf, um nach Kegila hinabzuziehen und David samt seinen Leuten zu belagern.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.9|AT|9|1. Samuel|23||0|9|Als aber David erfuhr, dass Sauls böser Anschlag ihm galt, sprach er zu dem Priester Abjathar: Bring das Ephod her!|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.10|AT|9|1. Samuel|23||0|10|Und David sprach: Herr, Gott Israels, dein Knecht hat gehört, dass Saul darauf sinnt, nach Kegila zu kommen und die Stadt um meinetwillen zu verderben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.11|AT|9|1. Samuel|23||0|11|Wird Saul herabkommen, wie dein Knecht gehört hat? Herr, Gott Israels, tue das doch deinem Knechte kund! Da sprach der Herr: Er wird herabkommen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.12|AT|9|1. Samuel|23||0|12|Dann fragte David: Werden die Bürger von Kegila mich und meine Leute Saul ausliefern? Der Herr antwortete: Sie werden dich ausliefern.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.13|AT|9|1. Samuel|23||0|13|Da machte sich David auf mit seinen Leuten, etwa sechshundert Mann, und sie zogen von Kegila fort und streiften hierhin und dorthin. Als Saul gemeldet wurde, dass David aus Kegila entronnen sei, stand er von seinem Zuge ab.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.14|AT|9|1. Samuel|23||0|14|David nun hielt sich in der Wüste auf den Höhen auf, im Gebirge, in der Wüste Siph. Und Saul suchte ihn die ganze Zeit; aber Gott gab ihn nicht in seine Hand.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.15|AT|9|1. Samuel|23||0|15|David aber fürchtete sich, da Saul auszog, ihm nach dem Leben zu trachten. Als nun David in Hores in der Wüste Siph war,|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.16|AT|9|1. Samuel|23||0|16|da machte sich Jonathan, der Sohn Sauls, auf und ging zu David nach Hores, stärkte ihn, indem er ihn auf Gott wies,|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.17|AT|9|1. Samuel|23||0|17|und sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn die Hand meines Vaters Saul wird dich nicht erreichen, sondern du wirst König werden über Israel, und ich werde der zweite nach dir sein. Auch mein Vater Saul weiss das wohl.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.18|AT|9|1. Samuel|23||0|18|Dann schlossen die beiden einen Bund miteinander vor dem Herrn; und David blieb in Hores, Jonathan aber ging nach Hause.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.19|AT|9|1. Samuel|23||0|19|Einige Siphiter aber zogen hinauf zu Saul nach Gibea und sprachen: Sieh, David hält sich bei uns verborgen auf den Höhen in Hores, auf dem Hügel Hachila, südlich von der Einöde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.20|AT|9|1. Samuel|23||0|20|Nun denn, ganz wie es dir beliebt, o König, komme herab; an uns wird es dann sein, ihn dem König auszuliefern.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.21|AT|9|1. Samuel|23||0|21|Da sprach Saul: Seid gesegnet von dem Herrn, dass ihr euch meiner erbarmt habt!|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.22|AT|9|1. Samuel|23||0|22|Geht denn hin und gebt weiter acht, forscht und seht, an welchem Ort sein flüchtiger Fuss sich aufhält; denn man hat mir gesagt: Er führt sicher eine List im Schilde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.23|AT|9|1. Samuel|23||0|23|Seht und forscht nach allen Schlupfwinkeln, wo er sich versteckt, und bringt mir sichern Bericht zurück, dann will ich mit euch ziehen. Ist er im Lande, so will ich ihn aufspüren unter allen Tausenden Judas.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.24|AT|9|1. Samuel|23||0|24|Da machten sie sich auf und gingen Saul voraus nach Siph. David aber und seine Leute waren in der Wüste Maon, in der Steppe südlich von der Einöde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.25|AT|9|1. Samuel|23||0|25|Da nun Saul mit seinen Leuten hinzog, ihn zu suchen, hinterbrachte man es David, und er zog zu dem Felsen hinab, der in der Wüste Maon liegt. Als Saul das hörte, jagte er David nach in die Wüste Maon.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.26|AT|9|1. Samuel|23||0|26|Und Saul ging mit seinen Leuten auf der einen Seite des Berges, David aber mit den Seinen auf der andern. Während so David hastig floh, um Saul zu entgehen, Saul aber mit seinen Leuten David und seine Leute umzingelte, um sie zu greifen,|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.27|AT|9|1. Samuel|23||0|27|kam auf einmal ein Bote zu Saul und sprach: Komm eilends; denn die Philister sind ins Land eingefallen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.23.28|AT|9|1. Samuel|23||0|28|"Da stand Saul von der Verfolgung Davids ab und zog den Philistern entgegen. Daher heisst man jenen Ort ""Fels des Entschlüpfens""."|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.1|AT|9|1. Samuel|24||0|1|DAVID aber zog von dort hinauf und weilte auf den Berghöhen von Engedi.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.2|AT|9|1. Samuel|24||0|2|Als nun Saul von der Verfolgung der Philister zurückgekehrt war, meldete man ihm: Siehe, David ist in der Wüste von Engedi.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.3|AT|9|1. Samuel|24||0|3|Da nahm Saul dreitausend Mann, auserlesen aus ganz Israel, und zog hin, um David und seine Leute zu suchen, östlich von den Steinbockfelsen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.4|AT|9|1. Samuel|24||0|4|Und er kam zu den Schafhürden am Wege; daselbst war eine Höhle. Und Saul ging hinein, um seine Notdurft zu verrichten; David aber und seine Leute sassen hinten in der Höhle.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.6|AT|9|1. Samuel|24||0|6|Aber hernach schlug dem David das Gewissen, dass er den Zipfel von Sauls Mantel abgeschnitten hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.7|AT|9|1. Samuel|24||0|7|Aber er sprach zu seinen Leuten: Da sei Gott vor! Nie werde ich meinem Gebieter, dem Gesalbten des Herrn, das antun, dass ich Hand an ihn legte; denn er ist der Gesalbte des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.9|AT|9|1. Samuel|24||0|9|erhob sich David hinterher, trat aus der Höhle und rief Saul nach: Mein Herr und König! Da schaute Saul zurück, und David neigte sich mit seinem Angesichte ehrfurchtsvoll zur Erde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.10|AT|9|1. Samuel|24||0|10|"Und David sprach zu Saul: Warum hörst du auf das Gerede der Leute, die da sagen: ""Siehe, David sinnt auf dein Verderben?"""|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.11|AT|9|1. Samuel|24||0|11|An diesem Tage hast du doch mit eignen Augen gesehen, dass dich der Herr heute in der Höhle in meine Hand gegeben hat; aber ich weigerte mich, dich zu töten, und ich schonte deiner; denn ich dachte: Ich will nicht Hand an meinen Gebieter legen; denn er ist der Gesalbte des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.12|AT|9|1. Samuel|24||0|12|Mein Vater, sieh, sieh doch den Zipfel deines Mantels in meiner Hand! Daran, dass ich den Zipfel deines Mantels abschnitt, aber dich nicht tötete, magst du erkennen und sehen, dass meine Hand rein ist von Bosheit und Verrat und dass ich an dir nicht gesündigt habe; du aber stellst mir nach dem Leben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.13|AT|9|1. Samuel|24||0|13|Der Herr sei Richter zwischen mir und dir, und der Herr mag mich an dir rächen, aber meine Hand soll nicht wider dich sein -|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.14|AT|9|1. Samuel|24||0|14|wie der Spruch der Altvordern sagt: Von Frevlern mag Frevel ausgehen, / aber meine Hand soll nicht wider dich sein!|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.15|AT|9|1. Samuel|24||0|15|Wen verfolgt doch der König von Israel? wem jagst du nach? Einem toten Hund! einem Floh!|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.16|AT|9|1. Samuel|24||0|16|So sei der Herr Richter und entscheide zwischen mir und dir, er sehe darein und führe meine Sache und schaffe mir Recht gegen dich!|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.17|AT|9|1. Samuel|24||0|17|Als nun David diese Worte zu Saul gesprochen hatte, fragte Saul: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David? Und Saul hob laut zu weinen an|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.18|AT|9|1. Samuel|24||0|18|und sprach zu David: Du bist gerechter als ich; denn du hast mir Gutes getan, ich aber habe dir Böses getan.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.19|AT|9|1. Samuel|24||0|19|Und heute hast du mir mehr Gutes getan als je zuvor, da mich der Herr in deine Hand gegeben und du mich doch nicht getötet hast.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.20|AT|9|1. Samuel|24||0|20|Wenn einer seinen Feind antrifft, lässt er ihn dann friedlich seiner Wege ziehen? Der Herr vergelte dir mit Gutem, was du heute an mir getan hast!|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.21|AT|9|1. Samuel|24||0|21|Und nun siehe, ich weiss wohl, dass du König werden wirst und dass das Königtum über Israel in deiner Hand Bestand haben wird.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.22|AT|9|1. Samuel|24||0|22|So schwöre mir denn bei dem Herrn, dass du meine Nachkommen nach meinem Tode nicht ausrotten und meinen Namen aus meines Vaters Hause nicht austilgen wirst.|ZUE1931|Public Domain 1SA.24.23|AT|9|1. Samuel|24||0|23|Und David schwur Saul. Dann zog Saul heim, David aber und seine Leute stiegen auf die Bergfeste.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.1|AT|9|1. Samuel|25||0|1|DA starb Samuel, und ganz Israel versammelte sich und hielt um ihn die Totenklage, und man begrub ihn in seinem Hause zu Rama. David aber machte sich auf und zog hinab in die Wüste Maon.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.2|AT|9|1. Samuel|25||0|2|Nun war da ein Mann in Maon, der hatte sein Anwesen in Karmel, und der Mann war sehr vermöglich: er besass dreitausend Schafe und tausend Ziegen. Der war gerade an der Schafschur in Karmel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.3|AT|9|1. Samuel|25||0|3|Der Mann hiess Nabal, sein Weib aber hiess Abigail. Das Weib war klug und von schöner Gestalt, der Mann aber war roh und bösartig; er war ein Kalebiter.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.4|AT|9|1. Samuel|25||0|4|Als nun David in der Wüste hörte, dass Nabal eben an der Schafschur sei,|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.5|AT|9|1. Samuel|25||0|5|sandte er zehn seiner Leute und befahl ihnen: Geht hinauf nach Karmel, kehrt ein bei Nabal, begrüsst ihn in meinem Namen|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.6|AT|9|1. Samuel|25||0|6|und sprecht zu meinem Bruder: Heil dir und Heil deinem Hause, Heil allem, was du hast!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.7|AT|9|1. Samuel|25||0|7|Ich habe eben gehört, dass du die Schafschur hältst. Nun haben wir deinen Hirten, die bei uns gewesen sind, nichts zuleide getan, und es ist ihnen nichts abhanden gekommen, solange sie in Karmel waren;|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.8|AT|9|1. Samuel|25||0|8|frage nur deine Leute, die werden es dir sagen. So wollest du dich denn gegen die Leute gütig zeigen; sind wir doch zu einem Festtag gekommen. Gib also deinen Knechten und deinem Sohne David, was du gerade hast.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.9|AT|9|1. Samuel|25||0|9|Als die Leute Davids hinkamen, redeten sie im Namen Davids mit Nabal genau nach ihrem Auftrag und warteten dann.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.10|AT|9|1. Samuel|25||0|10|Aber Nabal antwortete den Knechten Davids: Wer ist David? Wer ist der Sohn Isais? Es gibt heutzutage genug Knechte, die ihrem Herrn davonlaufen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.11|AT|9|1. Samuel|25||0|11|Soll ich mein Brot und meinen Wein und mein Schlachtvieh, das ich für meine Scherer geschlachtet habe, nehmen und es Leuten geben, von denen ich nicht weiss, woher sie sind?|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.12|AT|9|1. Samuel|25||0|12|Da wandten sich die Leute Davids um auf ihrem Weg und kehrten zurück; und als sie heimkamen, berichteten sie ihm alles, wie es sich zugetragen hatte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.13|AT|9|1. Samuel|25||0|13|Da sprach David zu seinen Leuten: Gürte ein jeder sein Schwert um! Und ein jeder tat so, auch David umgürtete sich mit seinem Schwert; und unter Davids Führung zogen bei vierhundert Mann hinauf, zweihundert aber blieben beim Gepäck.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.14|AT|9|1. Samuel|25||0|14|Der Abigail aber, dem Weibe Nabals, hatte einer von den Leuten berichtet: Sieh, David hat Boten aus der Wüste gesandt, unsern Herrn zu begrüssen; der aber fuhr sie an.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.15|AT|9|1. Samuel|25||0|15|Nun sind doch die Männer sonst sehr gut mit uns; es ist uns kein Leid geschehen und nichts abhanden gekommen, solange wir bei ihnen umherzogen, solange wir auf dem Felde waren.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.16|AT|9|1. Samuel|25||0|16|Eine Mauer waren sie für uns bei Nacht und bei Tage, solange wir bei ihnen die Schafe hüteten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.17|AT|9|1. Samuel|25||0|17|Nun überlege und sieh zu, was du tun willst; denn das Verderben ist beschlossen über unsern Herrn und sein ganzes Haus. Er aber ist zu bösartig, als dass man mit ihm reden könnte.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.18|AT|9|1. Samuel|25||0|18|Da nahm Abigail schnell zweihundert Brote, zwei Schläuche Wein, fünf zubereitete Schafe, fünf Scheffel geröstetes Korn, hundert getrocknete Trauben und zweihundert Feigenkuchen und lud sie auf die Esel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.19|AT|9|1. Samuel|25||0|19|Dann sprach sie zu ihren Leuten: Geht mir voran, ich komme euch gleich nach. Ihrem Manne Nabal aber sagte sie nichts davon.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.20|AT|9|1. Samuel|25||0|20|Während sie nun, vom Berge verdeckt, auf dem Esel abwärts ritt, da stiess sie plötzlich auf David und seine Leute, die ihr entgegen herunterkamen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.21|AT|9|1. Samuel|25||0|21|David aber hatte sich gesagt: Rein umsonst habe ich alles, was dem da gehört, in der Wüste behütet, sodass nichts abhanden gekommen ist von allem, was er hat; er aber hat mir Gutes mit Bösem vergolten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.22|AT|9|1. Samuel|25||0|22|Gott tue David dies und das, wenn ich von allen seinen Leuten bis am Morgen auch nur etwas übriglasse, was männlich ist!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.23|AT|9|1. Samuel|25||0|23|Als nun Abigail David sah, stieg sie eilends vom Esel, warf sich vor David auf ihr Angesicht und verneigte sich zur Erde,|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.24|AT|9|1. Samuel|25||0|24|fiel ihm zu Füssen und sprach: Auf mir allein, o Herr, liegt die Schuld! Lass doch deine Magd vor dir reden und höre die Worte deiner Magd!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.25|AT|9|1. Samuel|25||0|25|Mein Herr möge sich doch nicht um diesen nichtswürdigen Menschen, den Nabal, kümmern! Denn wie er heisst, so ist er: Nabal heisst er, und voll Torheit ist er. Ich aber, deine Magd, habe die Leute, die mein Herr gesandt hat, nicht gesehen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.26|AT|9|1. Samuel|25||0|26|Und nun, o Herr, so wahr Gott lebt und so wahr du selbst lebst, den der Herr davon abgehalten hat, in Blutschuld zu fallen und dir mit eigner Hand zu helfen: mögen wie Nabal werden deine Feinde und die Böses sinnen wider meinen Herrn!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.27|AT|9|1. Samuel|25||0|27|Dieses Geschenk nun, das deine Magd für meinen Herrn mitgebracht hat, möge den Leuten gegeben werden, die in meines Herrn Gefolge sind.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.28|AT|9|1. Samuel|25||0|28|Vergib doch deiner Magd den Fehltritt; denn der Herr wird dir gewiss ein dauerndes Haus gründen, weil du des Herrn Kriege führst und nichts Böses an dir wird gefunden werden dein Leben lang.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.29|AT|9|1. Samuel|25||0|29|Und wenn sich ein Mensch erhebt, dich zu verfolgen und dir nach dem Leben zu stellen, so möge die Seele meines Herrn im Beutel des Lebens verwahrt sein bei dem Herrn, deinem Gott! Die Seele deiner Feinde aber schleudre er in der Schleuderpfanne fort!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.30|AT|9|1. Samuel|25||0|30|Wenn dann der Herr dir all das Gute, das er dir verheissen hat, tun wird und dich zum Fürsten über Israel bestellt,|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.31|AT|9|1. Samuel|25||0|31|so wird dir das kein Anstoss noch ein Gewissensvorwurf sein, dass du ohne Ursache Blut vergossen und dir mit eigner Hand geholfen hättest. Wenn aber der Herr dir Gutes tun wird, so gedenke deiner Magd.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.32|AT|9|1. Samuel|25||0|32|Da sprach David zu Abigail: Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, der dich heute mir entgegengesandt hat!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.33|AT|9|1. Samuel|25||0|33|Und gelobt sei deine Klugheit und gelobt du selbst, dass du mich heute davon abgehalten hast, in Blutschuld zu fallen und mir mit eigner Hand zu helfen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.34|AT|9|1. Samuel|25||0|34|Aber so wahr der Herr lebt, der Gott Israels, der mich davon abgehalten hat, dir ein Leid zu tun: wärest du mir nicht eilends entgegengekommen, so wäre dem Nabal bis zum Anbruch des Morgens nichts übriggeblieben, was männlich ist!|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.35|AT|9|1. Samuel|25||0|35|Also nahm David von ihr an, was sie ihm mitgebracht hatte; zu ihr aber sprach er: Zieh in Frieden wieder in dein Haus hinauf. Sieh, ich habe dir Gehör geschenkt und dich wohlwollend aufgenommen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.36|AT|9|1. Samuel|25||0|36|Als aber Abigail zu Nabal kam, da hielt er eben in seinem Hause ein Gelage wie ein König, und Nabals Herz war guter Dinge, und er war schwer betrunken. Daher sagte sie ihm nichts, weder Kleines noch Grosses, bis der Morgen anbrach.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.37|AT|9|1. Samuel|25||0|37|Am Morgen aber, als der Rausch von Nabal gewichen war, erzählte ihm sein Weib, was vorgefallen war. Da erstarb ihm das Herz im Leibe, und er wurde wie ein Stein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.38|AT|9|1. Samuel|25||0|38|Und es währte noch etwa zehn Tage, dann schlug der Herr den Nabal, dass er starb.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.39|AT|9|1. Samuel|25||0|39|Als David hörte, dass Nabal tot sei, sprach er: Gelobt sei der Herr, der meine Beschimpfung an Nabal gerächt und mich vom Unrecht abgehalten hat! Das Unrecht Nabals aber hat der Herr über sein Haupt gebracht. Und David sandte hin und liess mit Abigail reden, um sie sich zum Weibe zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.40|AT|9|1. Samuel|25||0|40|Als die Knechte Davids zu Abigail nach Karmel kamen, redeten sie mit ihr und sprachen: David hat uns zu dir gesandt, um dich als sein Weib heimzuführen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.41|AT|9|1. Samuel|25||0|41|Da stand sie auf, verneigte sich mit ihrem Angesicht zur Erde und sprach: Da hast du deine Sklavin als Magd, um den Knechten meines Herrn die Füsse zu waschen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.42|AT|9|1. Samuel|25||0|42|Und Abigail machte sich eilends auf und setzte sich auf ihren Esel, während ihre fünf Mägde sie begleiteten; dann folgte sie den Boten Davids und ward sein Weib.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.43|AT|9|1. Samuel|25||0|43|Die Ahinoam aber hatte sich David aus Jesreel geholt. So wurden alle beide seine Frauen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.25.44|AT|9|1. Samuel|25||0|44|Saul aber hatte seine Tochter Michal, das Weib Davids, dem Palti, dem Sohne des Lais von Gallim, gegeben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.1|AT|9|1. Samuel|26||0|1|DA kamen die Siphiter zu Saul nach Gibea und sprachen: Wisse, David hält sich auf dem Hügel Hachila, östlich von der Einöde, verborgen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.2|AT|9|1. Samuel|26||0|2|Da machte sich Saul auf und zog zur Wüste Siph hinab, mit ihm dreitausend Mann, die Auserlesenen Israels, um David in der Wüste Siph zu suchen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.3|AT|9|1. Samuel|26||0|3|Und Saul lagerte sich auf dem Hügel Hachila, der östlich von der Einöde am Wege liegt; David aber weilte in der Wüste. Als David nun sah, dass Saul ihm in die Wüste nachgekommen war,|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.4|AT|9|1. Samuel|26||0|4|sandte er Kundschafter aus und erfuhr zuverlässig, dass Saul da sei.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.5|AT|9|1. Samuel|26||0|5|Da machte sich David auf und kam an den Ort, wo Saul sein Lager hatte. Als nun David den Ort sah, wo Saul mit seinem Feldhauptmann Abner, dem Sohne Ners, lag - Saul lag nämlich in der Wagenburg und die Leute waren rings um ihn her gelagert -,|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.6|AT|9|1. Samuel|26||0|6|da hob David an und sprach zu dem Hethiter Ahimelech und zu Abisai, dem Sohne der Zeruja, dem Bruder Joabs: Wer kommt mit mir hinab zu Saul ins Lager? Abisai sprach: Ich komme mit dir hinab.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.7|AT|9|1. Samuel|26||0|7|Als nun David und Abisai bei Nacht zu den Leuten kamen, siehe, da lag Saul schlafend in der Wagenburg, und sein Speer stak in der Erde zu seinen Häupten. Abner aber und die Leute lagen rings um ihn her.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.8|AT|9|1. Samuel|26||0|8|Da sprach Abisai zu David: Gott hat deinen Feind heute in deine Hand gegeben. So will ich ihn nun an den Boden spiessen, mit einem Stoss; ein zweiter wird nicht nötig sein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.9|AT|9|1. Samuel|26||0|9|David aber sprach zu Abisai: Bringe ihn nicht um! Denn wer könnte Hand an den Gesalbten des Herrn legen und bliebe ungestraft?|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.10|AT|9|1. Samuel|26||0|10|Und David sprach: So wahr der Herr lebt! Vielmehr wird der Herr ihn schlagen, oder es kommt seine Stunde, da er sterben muss, oder er zieht in den Krieg und wird weggerafft.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.11|AT|9|1. Samuel|26||0|11|Da sei Gott vor, dass ich Hand an den Gesalbten des Herrn legen sollte! So nimm nun den Speer zu seinen Häupten und den Wasserkrug und lass uns gehen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.12|AT|9|1. Samuel|26||0|12|Dann nahm David den Speer und den Wasserkrug zu Häupten Sauls, und sie gingen weg. Und es war niemand, der es sah oder merkte, niemand erwachte, sondern sie schliefen alle; denn Tiefschlaf, vom Herrn gesandt, war auf sie gefallen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.13|AT|9|1. Samuel|26||0|13|Und David ging auf die andre Seite (des Tales) hinüber und stellte sich fernab auf den Gipfel des Berges, sodass der Raum zwischen ihnen gross war.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.14|AT|9|1. Samuel|26||0|14|Dann rief David die Leute und Abner, den Sohn Ners, an: Gibst du keine Antwort, Abner? Und Abner antwortete: Wer bist du, der du den König anrufst?|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.15|AT|9|1. Samuel|26||0|15|David sprach zu Abner: Du bist doch ein Mann, und deinesgleichen gibt es nicht in Israel! Warum hast du deinen Herrn, den König, nicht behütet? Denn es ist einer von den Leuten eingedrungen, deinen Herrn, den König, umzubringen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.16|AT|9|1. Samuel|26||0|16|Es ist nicht recht, was du getan hast. So wahr der Herr lebt, ihr seid des Todes, weil ihr euren Gebieter, den Gesalbten des Herrn, nicht behütet habt! Und nun, sieh doch nach: Wo ist der Speer des Königs? und wo der Wasserkrug zu seinen Häupten?|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.17|AT|9|1. Samuel|26||0|17|Da erkannte Saul die Stimme Davids und sprach: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David? David sprach: Es ist meine Stimme, mein Herr und König.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.18|AT|9|1. Samuel|26||0|18|Und er sprach: Warum verfolgt mein Herr seinen Knecht? Was habe ich denn getan? und was ist Böses an meiner Hand?|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.19|AT|9|1. Samuel|26||0|19|"So höre doch nun mein Herr und König die Worte seines Knechtes: Hat der Herr dich wider mich gereizt, so mag er Opfer riechen; wenn aber Menschen, so seien sie verflucht vor dem Herrn, weil sie mich heute verstossen, dass ich am Eigentum des Herrn nicht teilhaben soll, indem sie sprechen: ""Geh, diene andern Göttern!"""|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.20|AT|9|1. Samuel|26||0|20|So falle nun mein Blut nicht auf die Erde fern vom Angesicht des Herrn; denn der König Israels ist ausgezogen, auf mein Leben Jagd zu machen, wie der Geier das Rebhuhn jagt auf den Bergen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.21|AT|9|1. Samuel|26||0|21|Da sprach Saul: Ich habe gefehlt; komm zurück, mein Sohn David, ich will dir forthin kein Leid mehr tun, weil mein Leben dir heute teuer gewesen ist. Ja, ich habe töricht gehandelt und mich sehr schwer vergangen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.22|AT|9|1. Samuel|26||0|22|David antwortete: Hier ist der Speer des Königs; es komme einer von den Leuten herüber und hole ihn.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.23|AT|9|1. Samuel|26||0|23|Der Herr aber vergilt einem jeden seine Gerechtigkeit und Treue; denn der Herr hat dich heute in meine Hand gegeben, ich aber wollte nicht Hand an den Gesalbten des Herrn legen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.24|AT|9|1. Samuel|26||0|24|Und siehe, wie heute dein Leben mir wert gewesen ist, so möge mein Leben dem Herrn wert sein, und er möge mich aus aller Not erretten!|ZUE1931|Public Domain 1SA.26.25|AT|9|1. Samuel|26||0|25|Da sprach Saul zu David: Gesegnet seist du, mein Sohn David! Gewiss wirst du es vollbringen und obsiegen. Darnach ging David seines Weges, Saul aber kehrte zurück an seinen Ort.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.1|AT|9|1. Samuel|27||0|1|DAVID aber dachte bei sich selbst: Nun werde ich eines Tages durch Sauls Hand weggerafft werden. Es gibt für mich nichts Besseres, als dass ich ins Philisterland entrinne. Dann wird Saul es aufgeben, mich weiterhin im ganzen Gebiet von Israel zu suchen, und ich entrinne seinen Händen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.2|AT|9|1. Samuel|27||0|2|Also machte sich David auf und ging mit den sechshundert Mann, die bei ihm waren, hinüber zu Achis, dem Sohne Maochs, dem König von Gath.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.3|AT|9|1. Samuel|27||0|3|Und David blieb bei Achis in Gath samt seinen Leuten, ein jeder mit seinem Hause, David mit seinen beiden Frauen, Ahinoam aus Jesreel und Abigail, dem Weibe Nabals aus Karmel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.4|AT|9|1. Samuel|27||0|4|Als nun Saul gemeldet wurde, dass David nach Gath geflohen sei, suchte er ihn nicht mehr.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.5|AT|9|1. Samuel|27||0|5|David aber sprach zu Achis: Wenn du mir wohlgesinnt bist, so gebe man mir einen Platz in einer der Städte auf dem Lande, dass ich daselbst wohne; denn wozu soll dein Knecht bei dir in der Königsstadt wohnen?|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.6|AT|9|1. Samuel|27||0|6|Da gab ihm Achis an jenem Tage Ziklag. Daher gehört Ziklag den Königen von Juda bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.7|AT|9|1. Samuel|27||0|7|Die Zeit aber, da David im Lande der Philister wohnte, betrug ein Jahr und vier Monate.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.8|AT|9|1. Samuel|27||0|8|Und David zog mit seinen Leuten hinauf, und sie fielen in das Land der Gesuriter, Girsiter und Amalekiter ein; denn dies sind die Bewohner des Landes, das sich von Telam bis nach Sur und bis nach Ägypten erstreckt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.9|AT|9|1. Samuel|27||0|9|Und wenn David das Land heimsuchte, liess er weder Mann noch Weib am Leben und nahm Schafe, Rinder, Esel, Kamele und Kleider weg; alsdann kehrte er zurück und kam zu Achis.|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.10|AT|9|1. Samuel|27||0|10|"Fragte dann Achis: ""Wo seid ihr heute eingefallen?"" so antwortete David: ""Im Südland von Juda"", oder ""im Südland der Jerahmeeliter"", oder ""im Südland der Keniter""."|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.11|AT|9|1. Samuel|27||0|11|"Männer und Frauen aber brachte David deshalb nicht lebendig nach Gath, weil er dachte: Sie könnten gegen uns aussagen und sprechen: ""So und so hat's David getrieben."" Und das war sein Verfahren, solange er im Lande der Philister wohnte."|ZUE1931|Public Domain 1SA.27.12|AT|9|1. Samuel|27||0|12|Achis aber traute David, weil er dachte: Er hat sich bei seinem Volke, bei Israel, gründlich verhasst gemacht; darum wird er für immer mein Untertan bleiben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.1|AT|9|1. Samuel|28||0|1|UND es begab sich zu jener Zeit, dass die Philister ihr Heer zum Kriegszug sammelten, um wider Israel zu streiten. Da sprach Achis zu David: Du wirst wissen, dass du mit mir im Heer ausziehen musst, du und deine Leute.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.2|AT|9|1. Samuel|28||0|2|David sprach zu Achis: Gut, nun wirst du erfahren, was dein Knecht zu leisten vermag. Achis sprach zu David: Gut, ich mache dich zum Hüter meines Hauptes für die ganze Zeit.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.3|AT|9|1. Samuel|28||0|3|Samuel war gestorben, und ganz Israel hatte die Totenklage um ihn gehalten und ihn in seiner Stadt Rama begraben. Saul aber hatte das Land von Totenbeschwörern und Wahrsagern gesäubert.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.4|AT|9|1. Samuel|28||0|4|Nun versammelten sich die Philister, drangen ein und lagerten sich bei Sunem; Saul aber versammelte ganz Israel, und sie lagerten sich am Gilboa.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.5|AT|9|1. Samuel|28||0|5|Als Saul das Heer der Philister sah, fürchtete er sich, und sein Herz zitterte sehr.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.6|AT|9|1. Samuel|28||0|6|Und Saul befragte den Herrn, aber der Herr gab ihm keine Antwort, weder durch Träume noch durch das heilige Los noch durch die Propheten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.7|AT|9|1. Samuel|28||0|7|Da sprach Saul zu seinen Dienern: Suchet mir ein Weib, das Macht hat über Totengeister, dass ich zu ihr gehe und sie befrage. Seine Diener sprachen zu ihm: Ein Weib, das Macht hat über Totengeister, gibt es in Endor.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.8|AT|9|1. Samuel|28||0|8|Da verstellte sich Saul, zog andre Kleider an und ging mit zwei Männern hin, und sie kamen bei Nacht zu dem Weibe. Und er sprach: Wahrsage mir doch durch den Totengeist und bringe mir den herauf, den ich dir nenne.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.9|AT|9|1. Samuel|28||0|9|Das Weib sprach zu ihm: Du weisst doch, was Saul getan hat: dass er die Totenbeschwörer und Wahrsager im Lande ausgerottet hat; warum legst du mir eine Schlinge, dass ich getötet werde?|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.10|AT|9|1. Samuel|28||0|10|Saul aber schwur ihr bei dem Herrn und sprach: So wahr der Herr lebt, es soll dich keine Schuld in dieser Sache treffen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.11|AT|9|1. Samuel|28||0|11|Da fragte das Weib: Wen soll ich dir heraufbringen? Er antwortete: Den Samuel bring mir herauf!|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.12|AT|9|1. Samuel|28||0|12|Da schaute das Weib Saul an, schrie laut auf und sprach zu ihm: Warum hast du mich getäuscht? Du bist ja Saul!|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.13|AT|9|1. Samuel|28||0|13|Der König aber sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! sondern sage, was siehst du? Das Weib sprach zu Saul: Einen Geist sehe ich aus der Erde heraufsteigen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.14|AT|9|1. Samuel|28||0|14|Er sprach zu ihr: Wie sieht er aus? Sie sprach: Es kommt ein alter Mann herauf, umhüllt mit einem Mantel. Da merkte Saul, dass es Samuel sei, und er neigte sich mit seinem Angesicht ehrfurchtsvoll zur Erde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.15|AT|9|1. Samuel|28||0|15|Samuel aber sprach zu Saul: Warum störst du meine Ruhe und lässest mich herauf kommen? Saul sprach: Ich bin in grosser Not; die Philister streiten wider mich. Gott aber ist von mir gewichen und gibt mir keine Antwort mehr, weder durch Propheten noch durch Träume; darum habe ich dich rufen lassen, dass du mir zeigest, was ich tun soll.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.16|AT|9|1. Samuel|28||0|16|Samuel sprach: Warum fragst du mich denn, da doch der Herr von dir gewichen und dein Feind geworden ist?|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.17|AT|9|1. Samuel|28||0|17|Der Herr hat dir getan, wie er durch mich geredet hat: der Herr hat dir das Königtum entrissen und es dem andern gegeben, dem David.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.18|AT|9|1. Samuel|28||0|18|Weil du auf die Stimme des Herrn nicht gehört und seinen grimmigen Zorn an Amalek nicht vollstreckt hast, darum hat der Herr dir heute das getan|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.19|AT|9|1. Samuel|28||0|19|und hat auch Israel mit dir in die Hand der Philister gegeben; und morgen wirst du samt deinen Söhnen bei mir sein. Auch das Heer Israels wird der Herr in die Hand der Philister geben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.20|AT|9|1. Samuel|28||0|20|Da fiel Saul entsetzt der ganzen Länge nach zu Boden, und er war in grosser Furcht ob der Worte Samuels; auch war keine Kraft mehr in ihm, denn er hatte den ganzen Tag und die ganze Nacht nichts gegessen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.21|AT|9|1. Samuel|28||0|21|Das Weib aber ging zu Saul hin, und als sie sah, dass er ganz verstört war, sprach sie zu ihm: Siehe, deine Magd hat dir gehorcht; ich habe mein Leben aufs Spiel gesetzt und habe auf die Worte gehört, die du zu mir geredet hast.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.22|AT|9|1. Samuel|28||0|22|Und nun, höre doch auch du auf deine Magd: ich will dir einen Bissen Brot vorsetzen; iss, damit du bei Kräften bist, wenn du deine Strasse ziehst.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.23|AT|9|1. Samuel|28||0|23|Er aber weigerte sich und sprach: Ich mag nicht essen. Da nötigten ihn seine Diener und auch das Weib, und er willfahrte ihnen. Und er stand auf von der Erde und setzte sich auf das Lager.|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.24|AT|9|1. Samuel|28||0|24|Das Weib aber hatte ein gemästetes Kalb im Hause; das schlachtete sie eilends. Dann nahm sie Mehl, knetete es und buk daraus Brotfladen;|ZUE1931|Public Domain 1SA.28.25|AT|9|1. Samuel|28||0|25|das setzte sie Saul und seinen Dienern vor. Und als sie gegessen hatten, standen sie auf und gingen noch in selbiger Nacht davon.|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.1|AT|9|1. Samuel|29||0|1|DIE Philister also versammelten ihr ganzes Heer bei Aphek, Israel aber lagerte sich an der Quelle bei Jesreel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.2|AT|9|1. Samuel|29||0|2|Als nun die Fürsten der Philister mit Hunderten und Tausenden einherzogen und zuletzt David und seine Leute mit Achis einherzogen,|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.3|AT|9|1. Samuel|29||0|3|sprachen die Obersten der Philister: Was sollen die Hebräer da? Achis antwortete ihnen: Das ist doch David, der Knecht Sauls, des Königs von Israel; er ist nun schon ein oder zwei Jahre bei mir, ohne dass ich etwas an ihm auszusetzen gefunden hätte seit der Zeit, da er zu mir überging, bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.4|AT|9|1. Samuel|29||0|4|Aber die Obersten der Philister wurden zornig auf ihn und sprachen zu ihm: Schick den Mann zurück! Er soll wieder an seinen Ort gehen, den du ihm angewiesen hast, und nicht mit uns in den Kampf hinabziehen und im Kampf uns zum Widersacher werden. Womit könnte der sich bei seinem Herrn besser in Gunst setzen als mit den Köpfen dieser Männer?|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.5|AT|9|1. Samuel|29||0|5|Ist das nicht der David, von dem sie im Reigen singen: Saul hat seine Tausende geschlagen, / David aber seine Zehntausende.|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.6|AT|9|1. Samuel|29||0|6|Da rief Achis David und sprach zu ihm: So wahr der Herr lebt, du bist redlich, und mir wäre es lieb, wenn du bei mir im Lager aus und ein gingest; denn ich habe nichts Arges an dir gefunden seit der Zeit, da du zu mir gekommen bist, bis auf diesen Tag. Aber den Fürsten gefällst du nicht.|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.7|AT|9|1. Samuel|29||0|7|So kehre nun um und gehe hin in Frieden, dass du nicht etwas tuest, was den Fürsten der Philister missfällt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.8|AT|9|1. Samuel|29||0|8|David sprach zu Achis: Aber, was habe ich denn getan, und was hast du an deinem Knecht gefunden seit der Zeit, da ich in deinen Dienst getreten bin, bis auf diesen Tag, dass ich nicht mitkommen und wider die Feinde meines Herrn, des Königs, streiten darf?|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.9|AT|9|1. Samuel|29||0|9|"Achis antwortete und sprach zu David: Du weisst, dass du mir lieb bist wie ein Engel Gottes, aber die Obersten der Philister haben gesagt: ""Er darf nicht mit uns in den Kampf ziehen."""|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.10|AT|9|1. Samuel|29||0|10|So mache dich nun morgen frühe auf, du und die Knechte deines Herrn, die mit dir gekommen sind, und zieht an den Ort, den ich euch angewiesen habe, und denke nicht an etwas Böses; denn du bist mir lieb - macht euch also morgen frühe auf und ziehet ab, sobald es Tag wird.|ZUE1931|Public Domain 1SA.29.11|AT|9|1. Samuel|29||0|11|Da machten sich David und seine Leute frühmorgens auf den Weg, um in das Land der Philister zurückzukehren. Die Philister aber zogen hinauf nach Jesreel.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.1|AT|9|1. Samuel|30||0|1|ALS David mit seinen Leuten am dritten Tage nach Ziklag kam, waren die Amalekiter ins Südland und in Ziklag eingebrochen, hatten Ziklag überfallen und verbrannt,|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.2|AT|9|1. Samuel|30||0|2|hatten die Frauen und alles, was dort war, klein und gross, gefangengenommen, aber niemand getötet, hatten sie dann weggetrieben und waren ihres Weges gezogen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.3|AT|9|1. Samuel|30||0|3|Als nun David mit seinen Leuten zur Stadt kam, da war sie verbrannt, und ihre Frauen, Söhne und Töchter waren weggeführt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.4|AT|9|1. Samuel|30||0|4|Da hoben David und die Leute, die bei ihm waren, laut zu weinen an, bis sie nicht mehr konnten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.5|AT|9|1. Samuel|30||0|5|Auch die beiden Frauen Davids, Ahinoam aus Jesreel und Abigail, das Weib Nabals aus Karmel, waren weggeführt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.6|AT|9|1. Samuel|30||0|6|Da kam David in grosse Not, denn die Leute gedachten ihn zu steinigen. Alle waren verzweifelt, ein jeder wegen seiner Söhne und wegen seiner Töchter. David aber hatte festes Vertrauen zum Herrn, seinem Gott;|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.7|AT|9|1. Samuel|30||0|7|und er sprach zu dem Priester Abjathar, dem Sohn Ahimelechs: Bringe mir doch das Ephod her. Da brachte Abjathar das Ephod zu David,|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.8|AT|9|1. Samuel|30||0|8|und David befragte den Herrn und sprach: Soll ich dieser Horde nachjagen? Werde ich sie einholen? Er antwortete ihm: Jage nach! denn einholen wirst du und entreissen!|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.9|AT|9|1. Samuel|30||0|9|Da zog David aus mit den sechshundert Mann, die bei ihm waren, und sie kamen an den Bach Besor.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.10|AT|9|1. Samuel|30||0|10|David nun und vierhundert Mann setzten die Verfolgung fort, zweihundert Mann aber, die zu müde waren, um über den Bach Besor zu gehen, blieben zurück.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.11|AT|9|1. Samuel|30||0|11|Da fanden sie einen Ägypter auf dem freien Felde; den führten sie zu David und gaben ihm Brot zu essen und Wasser zu trinken,|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.12|AT|9|1. Samuel|30||0|12|und sie gaben ihm ein Stück Feigenkuchen und zwei getrocknete Trauben. Als er gegessen hatte, kam er wieder zu sich; denn er hatte drei Tage und drei Nächte nichts gegessen und getrunken.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.13|AT|9|1. Samuel|30||0|13|David sprach zu ihm: Wem gehörst du an und woher bist du? Er sprach: Ich bin ein ägyptischer Knecht, der Sklave eines Amalekiters; mein Herr hat mich heute vor drei Tagen zurückgelassen, weil ich krank wurde.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.14|AT|9|1. Samuel|30||0|14|Wir sind ins Südland der Kreter und ins Gebiet von Juda und ins Südland von Kaleb eingefallen, und Ziklag haben wir verbrannt.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.15|AT|9|1. Samuel|30||0|15|Da sprach David zu ihm: Willst du mich zu dieser Horde hinabführen? Er sprach: Schwöre mir bei Gott, dass du mich nicht töten noch meinem Herrn ausliefern wirst, so will ich dich zu dieser Horde hinabführen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.16|AT|9|1. Samuel|30||0|16|Und er führte ihn hinab. Da waren sie über das ganze Land zerstreut, assen und tranken und hielten ein Fest ob all der grossen Beute, die sie aus dem Lande der Philister und aus dem Lande Juda geraubt hatten.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.17|AT|9|1. Samuel|30||0|17|Und David schlug sie von der Dämmerung an bis zum Abend und vollstreckte an ihnen den Bann, sodass keiner von ihnen entkam ausser vierhundert Knechten, die auf die Kamele stiegen und flohen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.18|AT|9|1. Samuel|30||0|18|So rettete David alles, was die Amalekiter genommen hatten; auch seine beiden Frauen rettete David.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.19|AT|9|1. Samuel|30||0|19|Und es mangelte ihnen nichts, weder Kleines noch Grosses, weder Beute noch Söhne und Töchter noch sonst etwas, was sie mit sich genommen hatten; alles brachte David wieder zurück.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.20|AT|9|1. Samuel|30||0|20|Und sie nahmen alle Schafe und Rinder und trieben diese Herde vor ihm her und sprachen: Das ist Davids Beute.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.21|AT|9|1. Samuel|30||0|21|Als nun David zu den zweihundert Mann kam, die zu müde gewesen waren, um ihm zu folgen, sodass er sie am Bach Besor gelassen hatte, zogen sie David und den Leuten, die bei ihm waren, entgegen und begrüssten sie, als David mit den Leuten herzukam.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.22|AT|9|1. Samuel|30||0|22|Aber die Schlimmen und Nichtswürdigen unter denen, die mit David gezogen waren, hoben an und sprachen: Weil sie nicht mit uns gezogen sind, wollen wir ihnen nichts geben von der Beute, die wir wiedergewonnen haben, sondern nur einem jeden sein Weib und seine Kinder; die mögen sie mitnehmen und ihres Weges ziehen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.23|AT|9|1. Samuel|30||0|23|Da sprach David: Ihr sollt nicht so handeln, nachdem uns der Herr beschenkt und uns behütet und diese Horde, die über uns gekommen ist, in unsre Hand gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.24|AT|9|1. Samuel|30||0|24|Wer sollte euch denn darin willfahren? Vielmehr, wie der Teil dessen, der in den Kampf zieht, so soll auch der Teil dessen sein, der beim Gepäck bleibt; gleichen Anteil sollen sie haben.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.25|AT|9|1. Samuel|30||0|25|Und so ist es seit der Zeit und fortan geblieben: er machte es zum Gesetz und Brauch für Israel bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.26|AT|9|1. Samuel|30||0|26|Als David nach Ziklag kam, sandte er von der Beute an die Ältesten von Juda in den einzelnen Städten und liess ihnen sagen: Da habt ihr ein Geschenk aus der Beute der Feinde des Herrn -|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.27|AT|9|1. Samuel|30||0|27|nämlich denen in Bethel, denen in Ramath im Südland, denen in Jattir,|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.28|AT|9|1. Samuel|30||0|28|denen in Aroer, denen in Siphmoth, denen in Esthemoa,|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.29|AT|9|1. Samuel|30||0|29|denen in Karmel, denen in den Ortschaften der Jerahmeeliter, denen in den Ortschaften der Keniter,|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.30|AT|9|1. Samuel|30||0|30|denen in Horma, denen in Bor-Asan, denen in Athach|ZUE1931|Public Domain 1SA.30.31|AT|9|1. Samuel|30||0|31|und denen in Hebron und überallhin, wo David mit seinen Leuten umhergezogen war.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.1|AT|9|1. Samuel|31||0|1|ALS aber die Philister wider Israel stritten, da flohen die Männer Israels vor ihnen, und manch einer fiel durchbohrt auf dem Gebirge Gilboa.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.2|AT|9|1. Samuel|31||0|2|Und die Philister setzten Saul und seinen Söhnen zu, und sie erschlugen Jonathan, Abinadab und Malchisua, die Söhne Sauls.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.3|AT|9|1. Samuel|31||0|3|Und der Kampf war heftig um Saul her, und die Bogenschützen fanden ihn heraus, und er wurde in den Unterleib getroffen.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.4|AT|9|1. Samuel|31||0|4|Da sprach Saul zu seinem Waffenträger: Ziehe dein Schwert und durchbohre mich damit, dass nicht diese Unbeschnittenen kommen und ihr Gespött mit mir treiben. Aber sein Waffenträger wollte nicht; denn er scheute sich zu sehr. Da nahm Saul das Schwert und stürzte sich darein.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.5|AT|9|1. Samuel|31||0|5|Als nun sein Waffenträger sah, dass Saul tot war, stürzte auch er sich in sein Schwert und starb neben ihm.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.6|AT|9|1. Samuel|31||0|6|So starben Saul und seine drei Söhne und sein Waffenträger miteinander am selben Tage.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.7|AT|9|1. Samuel|31||0|7|Als aber die Männer Israels, die in den Städten der Ebene und in den Städten am Jordan wohnten, sahen, dass die Männer Israels geflohen und dass Saul und seine Söhne tot waren, verliessen sie ihre Städte und flohen. Da kamen die Philister und setzten sich darin fest.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.8|AT|9|1. Samuel|31||0|8|Am folgenden Tage aber, als die Philister kamen, um die Gefallenen zu berauben, fanden sie Saul und seine drei Söhne erschlagen auf dem Berge Gilboa.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.9|AT|9|1. Samuel|31||0|9|Da hieben sie ihm das Haupt ab und zogen ihm die Rüstung aus, und sie sandten rings im Lande der Philister umher, die Siegesbotschaft ihren Götzen und dem Volke zu verkünden.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.10|AT|9|1. Samuel|31||0|10|Und sie legten seine Rüstung im Hause der Astarte nieder, seinen Leichnam aber spiessten sie an die Mauer von Bethsan.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.11|AT|9|1. Samuel|31||0|11|Als die Bewohner von Jabes in Gilead hörten, was die Philister Saul getan hatten,|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.12|AT|9|1. Samuel|31||0|12|machten sich alle streitbaren Männer auf, gingen die ganze Nacht hindurch, nahmen den Leichnam Sauls und die Leichen seiner Söhne von der Mauer von Bethsan weg, brachten sie nach Jabes und verbrannten sie dort.|ZUE1931|Public Domain 1SA.31.13|AT|9|1. Samuel|31||0|13|Dann nahmen sie ihre Gebeine und begruben sie unter der Tamariske in Jabes und fasteten sieben Tage lang.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.29|AT|10|2. Samuel|18||0|29|Der König aber sprach: Geht es dem jungen Mann, dem Absalom, gut? Ahimaaz erwiderte: Ich sah einen grossen Auflauf, als Joab, der Knecht des Königs, deinen Knecht entsandte; aber ich weiss nicht, was es war.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.30|AT|10|2. Samuel|18||0|30|Der König sprach: Tritt beiseite und stelle dich dahin! Und er trat beiseite und stellte sich hin;|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.31|AT|10|2. Samuel|18||0|31|da kam auch schon der Mohr und sprach: Mein Herr und König lasse sich gute Botschaft melden! Denn der Herr hat dir heute Recht verschafft gegenüber allen deinen Widersachern.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.32|AT|10|2. Samuel|18||0|32|Der König aber sprach zu dem Mohren: Geht es dem jungen Mann, dem Absalom, gut? Der Moor antwortete: Möge es den Feinden meines Herrn und Königs und allen, die sich feindselig wider dich auflehnen, ebenso ergehen wie dem Jüngling!|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.1|AT|10|2. Samuel|18||0|1|DANN musterte David das Volk, das bei ihm war, und setzte Anführer ein, je über Tausend und je über Hundert.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.2|AT|10|2. Samuel|18||0|2|Und David teilte das Volk in drei Teile: das erste Drittel unter Joab, das zweite unter Abisai, dem Sohne der Zeruja, Joabs Bruder, das dritte unter dem Gathiter Ithai. Und der König sprach zum Volke: Auch ich will mit euch ausziehen!|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.3|AT|10|2. Samuel|18||0|3|Aber das Volk sprach: Du darfst nicht ausziehen! Denn wenn wir fliehen, so wird man sich um uns nicht kümmern, und sollte auch die Hälfte von uns fallen, so wird man sich um uns nicht kümmern; aber du wiegst zehntausend unsresgleichen auf. Auch ist es jetzt besser, wenn du in der Stadt bereitstehst, uns zu helfen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.4|AT|10|2. Samuel|18||0|4|Der König sprach zu ihnen: Was euch gut dünkt, will ich tun! Und der König trat neben das Tor, während alles Volk nach Hunderten und Tausenden auszog.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.5|AT|10|2. Samuel|18||0|5|Der König gab aber Joab und Abisai und Ithai den Befehl: Verfahret mir glimpflich mit dem jungen Mann, dem Absalom! Und alles Volk hörte es mit an, wie der König allen Anführern wegen Absaloms Befehl gab.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.6|AT|10|2. Samuel|18||0|6|So zog das Volk ins Feld, Israel entgegen, und es kam zur Schlacht im Walde Ephraim.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.7|AT|10|2. Samuel|18||0|7|Hier wurde das Volk Israel von den Knechten Davids geschlagen, und die Niederlage war gross an jenem Tage: (es fielen) 20 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.8|AT|10|2. Samuel|18||0|8|Der Kampf breitete sich daselbst über das ganze Land aus, und der Wald raffte mehr Leute hin, als das Schwert an jenem Tage hingerafft hatte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.9|AT|10|2. Samuel|18||0|9|Da kam Absalom von ungefähr den Knechten Davids zu Gesichte. Absalom ritt nämlich auf seinem Maultier, und das Maultier lief unter die dichten Zweige der grossen Eiche, sodass er mit dem Kopfe in der Eiche hängen blieb und zwischen Himmel und Erde schwebte, während das Maultier unter ihm weglief.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.10|AT|10|2. Samuel|18||0|10|Als das ein Mann sah, meldete er es Joab und sprach: Siehe, ich habe den Absalom an der Eiche hangen sehen!|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.11|AT|10|2. Samuel|18||0|11|Da sprach Joab zu dem Manne, der ihm die Meldung brachte: Wenn du ihn doch gesehen hast, warum hast du ihn nicht an Ort und Stelle zu Boden geschlagen? Ich hätte dir zehn Lot Silber und ein Wehrgehänge gegeben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.12|AT|10|2. Samuel|18||0|12|Der Mann aber sprach zu Joab: Und wenn man mir tausend Lot Silber darwöge, ich würde meine Hand nicht an den Königssohn legen; denn vor unsern Ohren hat der König dir und Abisai und Ithai den Befehl gegeben: Habt mir acht auf den jungen Mann, den Absalom!|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.13|AT|10|2. Samuel|18||0|13|Oder hätte ich heimtückisch an ihm handeln sollen? Dem König bleibt ja nichts verborgen, und du würdest dich abseits stellen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.14|AT|10|2. Samuel|18||0|14|Joab sprach: So will ich denn vor deinen Augen den Anfang machen! Und er nahm drei Spiesse in die Hand und stiess sie Absalom ins Herz, während er noch lebend an der Eiche hing.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.15|AT|10|2. Samuel|18||0|15|Dann traten zehn Knappen, die Waffenträger Joabs, herzu und schlugen Absalom vollends tot.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.16|AT|10|2. Samuel|18||0|16|Nun liess Joab in die Posaune stossen, und das Volk stand von der Verfolgung Israels ab; denn Joab gebot dem Volke Halt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.17|AT|10|2. Samuel|18||0|17|Und sie nahmen Absalom und warfen ihn im Walde in die grosse Grube; dann errichteten sie über ihm einen mächtigen Steinhaufen. Ganz Israel aber floh, ein jeder nach seinem Hause.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.18|AT|10|2. Samuel|18||0|18|"Nun hatte Absalom, als er noch lebte, den Malstein im Königstale genommen und für sich aufgerichtet; denn er dachte: Ich habe keinen Sohn, um meinen Namen in der Erinnerung zu erhalten. So hatte er den Malstein nach seinem Namen benannt, und darum heisst er bis auf diesen Tag ""das Denkmal Absaloms""."|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.19|AT|10|2. Samuel|18||0|19|Ahimaaz aber, der Sohn Zadoks, sprach: Ich möchte gern zum König laufen und ihm die Freudenbotschaft bringen, dass der Herr ihm Recht verschafft hat gegenüber seinen Feinden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.20|AT|10|2. Samuel|18||0|20|Doch Joab sprach zu ihm: Du bist heute nicht der Mann für eine Botschaft. Ein andermal magst du Botschaft bringen; heute aber darfst du nicht Bote sein, darum weil des Königs Sohn tot ist.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.21|AT|10|2. Samuel|18||0|21|Dann sprach Joab zu dem Mohren: Geh und melde dem König, was du gesehen hast! Der Mohr warf sich vor Joab nieder und lief hin.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.22|AT|10|2. Samuel|18||0|22|Ahimaaz aber, der Sohn Zadoks, sprach noch einmal zu Joab: Werde, was will, ich laufe auch, dem Mohren nach! Joab sprach: Was willst du denn laufen, mein Sohn? Du bekommst doch keinen Botenlohn.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.23|AT|10|2. Samuel|18||0|23|Aber er erwiderte: Werde, was will! Ich laufe! Da sprach er zu ihm: So lauf! Also lief Ahimaaz auf dem Wege, der zur (Jordan-)Aue führt, und überholte den Mohren.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.24|AT|10|2. Samuel|18||0|24|David nun sass in der Torhalle, der Wächter aber stieg auf das Dach des Tores, auf die Mauer. Als er nun seine Augen erhob, sah er, wie ein einzelner Mann daherlief.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.25|AT|10|2. Samuel|18||0|25|Da rief der Wächter und meldete es dem König. Der König aber sprach: Ist es nur einer, so bringt er gute Botschaft. Während der nun immer näher kam,|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.26|AT|10|2. Samuel|18||0|26|sah der Wächter einen zweiten Mann daherlaufen, und er rief ins Tor hinein: Da läuft noch ein einzelner Mann daher! Der König sprach: Auch der ist ein Freudenbote.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.27|AT|10|2. Samuel|18||0|27|Der Wächter rief: Mich dünkt, der erste laufe wie Ahimaaz, der Sohn Zadoks. Und der König sprach: Das ist ein trefflicher Mann; der bringt gute Botschaft.|ZUE1931|Public Domain 2SA.18.28|AT|10|2. Samuel|18||0|28|Ahimaaz aber kam heran und sprach zum König: Heil! Dann warf er sich vor dem König auf sein Angesicht zur Erde und sprach: Gelobt sei der Herr, dein Gott, der die Leute preisgegeben hat, die ihre Hand erhoben haben wider meinen Herrn und König!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.1|AT|10|2. Samuel|19||0|1|Da fuhr der König zusammen, und er stieg in das Obergemach am Tor hinauf und weinte; noch im Gehen rief er: O mein Sohn! o Absalom! mein Sohn, mein Sohn! o Absalom! O wäre ich für dich gestorben! O Absalom, mein Sohn, mein Sohn!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.2|AT|10|2. Samuel|19||0|2|Und es wurde Joab gemeldet: Sieh, der König weint und trägt Leid um Absalom.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.3|AT|10|2. Samuel|19||0|3|An diesem Tage ward der Sieg zur Trauer für das ganze Volk; denn an diesem Tage hörte das Volk sagen: Der König härmt sich um seinen Sohn.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.4|AT|10|2. Samuel|19||0|4|So stahl sich denn das Volk an diesem Tage in die Stadt hinein, wie Leute sich davonstehlen, die sich mit Schmach bedeckt haben, weil sie in der Schlacht geflohen sind.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.5|AT|10|2. Samuel|19||0|5|Der König aber hatte sein Angesicht verhüllt und schrie laut auf: Ach mein Sohn Absalom! Absalom, mein Sohn, mein Sohn!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.6|AT|10|2. Samuel|19||0|6|Da ging Joab zum König ins Haus und sprach: Allen deinen Knechten, die doch heute dir, deinen Söhnen und Töchtern, deinen Frauen und Kebsweibern das Leben gerettet haben, hast du heute einen Schimpf angetan,|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.7|AT|10|2. Samuel|19||0|7|indem du die liebst, die dich hassen, und die hassest, die dich lieben; denn du hast heute gezeigt, dass die Hauptleute und Knechte dir nichts gelten. Ja, jetzt weiss ich: wenn nur Absalom noch lebte, ob auch wir alle heute tot wären, dann wäre es dir eben recht.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.8|AT|10|2. Samuel|19||0|8|Nun aber stehe auf, geh hinaus und rede freundlich mit deinen Knechten; denn bei dem Herrn schwöre ich: Wenn du nicht hinausgehst, so wird heute nacht kein Mann mehr bei dir bleiben, und das wird für dich schlimmer sein als alles Unheil, das von deiner Jugend an bis heute über dich gekommen ist.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.9|AT|10|2. Samuel|19||0|9|Da stand der König auf und setzte sich ins Tor. Und man gab allem Volke bekannt: Siehe, der König sitzt im Tor! Da kam alles Volk vor den König. NACHDEM aber Israel geflohen war, ein jeder nach seinem Hause,|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.10|AT|10|2. Samuel|19||0|10|da zankten sich die Leute in allen Stämmen Israels und sprachen: Der König hat uns aus der Hand unsrer Feinde errettet, er hat uns aus der Hand der Philister befreit, und jetzt hat er vor Absalom aus dem Lande fliehen müssen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.11|AT|10|2. Samuel|19||0|11|Nun aber, da Absalom, den wir (zum König) über uns gesalbt hatten, im Kampf gefallen ist, warum zögert ihr, den König heimzuholen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.12|AT|10|2. Samuel|19||0|12|Als der König David erfuhr, was in ganz Israel geredet wurde, da sandte er zu den Priestern Zadok und Abjathar und liess ihnen sagen: Redet mit den Ältesten von Juda und fragt sie: Warum wollt ihr die letzten sein, den König heimzuholen in sein Haus?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.13|AT|10|2. Samuel|19||0|13|Ihr seid doch meine Brüder, seid von meinem Gebein und Fleisch; warum wollt ihr die letzten sein, den König heimzuholen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.14|AT|10|2. Samuel|19||0|14|Und zu Amasa sagt: Bist du nicht von meinem Gebein und Fleisch? Gott tue mir dies und das, wenn du nicht dein Leben lang bei mir Feldhauptmann wirst an Joabs Statt!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.15|AT|10|2. Samuel|19||0|15|So wandte sich das Herz aller Männer Judas, und einmütig entboten sie dem König: Kehre zurück, du und alle deine Knechte!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.16|AT|10|2. Samuel|19||0|16|Da kehrte der König zurück, und als er an den Jordan kam, waren die von Juda nach Gilgal gekommen, um dem König entgegenzugehen und ihn über den Jordan zu geleiten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.17|AT|10|2. Samuel|19||0|17|Auch der Benjaminit Simei, der Sohn des Gera aus Bahurim, eilte mit den Männern Judas hinab dem König David entgegen|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.18|AT|10|2. Samuel|19||0|18|und tausend Mann aus Benjamin mit ihm. Ziba aber, der Knecht des Hauses Sauls, war samt seinen fünfzehn Söhnen und seinen zwanzig Knechten vor dem König her an den Jordan geeilt,|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.19|AT|10|2. Samuel|19||0|19|und sie übernahmen es, die Familie des Königs überzusetzen und zu tun, was er wünschte. Und Simei, der Sohn des Gera, warf sich vor dem König nieder, als er den Jordan überschreiten wollte,|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.20|AT|10|2. Samuel|19||0|20|und er sprach zum König: Mein Herr rechne mir die Schuld nicht an und gedenke dessen nicht, was dein Knecht gefrevelt an dem Tage, da mein Herr und König aus Jerusalem wegging, und der König nehme es nicht zu Herzen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.21|AT|10|2. Samuel|19||0|21|Dein Knecht weiss, dass er gesündigt hat. Aber sieh, ich bin heute zuerst vom ganzen Hause Joseph herabgekommen, um meinem Herrn und König entgegenzuziehen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.22|AT|10|2. Samuel|19||0|22|Da hob Abisai, der Sohn der Zeruja, an und sprach: Soll Simei nicht dafür getötet werden, dass er dem Gesalbten des Herrn geflucht hat?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.23|AT|10|2. Samuel|19||0|23|David aber sprach: Was habe ich mit euch zu schaffen, ihr Söhne der Zeruja, dass ihr mir heute zum Versucher werdet? Heute darf niemand in Israel getötet werden. Weiss ich doch, dass ich heute König über Israel bin!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.24|AT|10|2. Samuel|19||0|24|Und der König sprach zu Simei: Du sollst nicht sterben. Und der König schwur ihm.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.25|AT|10|2. Samuel|19||0|25|Auch Meribaal, der Enkel Sauls, war herabgekommen, dem Könige entgegen; er hatte seine Füsse und seinen Bart nicht gepflegt und seine Kleider nicht gewaschen seit dem Tage, da der König weggegangen war, bis zu dem Tage, da er wohlbehalten zurückkehrte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.26|AT|10|2. Samuel|19||0|26|Als er nun von Jerusalem dem König entgegenkam, sprach der König zu ihm: Warum bist du nicht mit mir gezogen, Meribaal?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.27|AT|10|2. Samuel|19||0|27|"Er antwortete: Mein Herr und König! Mein Knecht hat mich betrogen; denn dein Knecht hatte ihm befohlen: ""Sattle mir die Eselin, dass ich sie besteige und mit dem König ziehe"" - dein Knecht ist ja lahm."|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.28|AT|10|2. Samuel|19||0|28|Aber er hat deinen Knecht bei meinem Herrn und König verleumdet. Doch mein Herr und König ist (so weise) wie der Engel Gottes. So tue, was dich gut dünkt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.29|AT|10|2. Samuel|19||0|29|Denn obschon das ganze Haus meines Vaters von meinem Herrn und König nichts als den Tod erwarten durfte, hast du doch deinen Knecht unter die gesetzt, die an deinem Tische essen. Was habe ich da noch für einen Anspruch und was für Grund, den König weiter anzurufen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.30|AT|10|2. Samuel|19||0|30|Der König sprach zu ihm: Wozu die Worte? Ich entscheide: Du und Ziba, teilt euch in das Gut!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.31|AT|10|2. Samuel|19||0|31|Meribaal sprach zum König: Mag er gleich das Ganze nehmen, nachdem mein Herr und König wohlbehalten heimgekehrt ist!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.32|AT|10|2. Samuel|19||0|32|Auch der Gileaditer Barsillai war von Rogelim herabgekommen und zog mit dem König nach dem Jordan, um sich von ihm am Jordan zu verabschieden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.33|AT|10|2. Samuel|19||0|33|Barsillai aber war sehr alt, ein Mann von achtzig Jahren. Er hatte den König mit Speise versorgt, während er in Mahanaim weilte; denn er war ein sehr reicher Mann.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.34|AT|10|2. Samuel|19||0|34|Nun sprach der König zu Barsillai: Du musst mit mir kommen, und bei mir in Jerusalem will ich in deinen alten Tagen für dich sorgen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.35|AT|10|2. Samuel|19||0|35|Barsillai aber antwortete dem König: Wie lange habe ich denn noch zu leben, dass ich mit dem König nach Jerusalem hinaufziehen sollte?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.36|AT|10|2. Samuel|19||0|36|Ich bin jetzt achtzig Jahre alt; wie kann ich da noch unterscheiden, was gut und was schlecht ist? Oder kann dein Knecht noch schmecken, was er isst und was er trinkt? Oder kann ich noch der Stimme der Sänger und Sängerinnen lauschen? Warum soll dein Knecht dem Herrn und König noch zur Last fallen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.37|AT|10|2. Samuel|19||0|37|Denn nur ein wenig hat dein Knecht dem Könige gedient. Warum will der König mir so reich vergelten?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.38|AT|10|2. Samuel|19||0|38|Lass doch deinen Knecht umkehren, dass ich in meiner Stadt beim Grabe meines Vaters und meiner Mutter sterbe. Aber dein Knecht Chimham da, der mag mit meinem Herrn und König ziehen; ihm tue, was dich gut dünkt!|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.39|AT|10|2. Samuel|19||0|39|Der König sprach: So soll Chimham mit mir ziehen; ich will an ihm tun, was dir gefällt, und alles, was du von mir wünschest, will ich dir tun.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.40|AT|10|2. Samuel|19||0|40|Nun ging alles Volk über den Jordan, der König aber blieb noch stehen; und der König küsste Barsillai und entliess ihn mit Segenswünschen. Der nun kehrte zurück in seine Heimat,|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.41|AT|10|2. Samuel|19||0|41|der König aber zog weiter nach Gilgal, und Chimham mit ihm. Ganz Juda zog mit dem König und auch halb Israel.|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.42|AT|10|2. Samuel|19||0|42|Da kamen auf einmal alle Männer Israels zum König und sprachen zu ihm: Warum haben unsre Brüder, die Männer Judas, dich entführt und den König und sein Haus über den Jordan gebracht und alle seine Männer mit ihm?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.43|AT|10|2. Samuel|19||0|43|Da antworteten alle Männer Judas denen von Israel: Weil der König uns verwandt ist! Und warum zürnt ihr deswegen? Haben wir etwa ein Stück vom König gefressen, oder ist er von uns weggenommen worden?|ZUE1931|Public Domain 2SA.19.44|AT|10|2. Samuel|19||0|44|Aber die Männer Israels entgegneten denen von Juda: Wir haben zehnfach Anteil am König; dazu sind wir auch als die Erstgeborenen euch voraus! Warum habt ihr uns verachtet? Und haben wir denn nicht zuerst davon geredet, unsern König heimzuholen? Die von Juda aber redeten noch heftiger als die von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.1|AT|10|2. Samuel|20||0|1|NUN war dort von ungefähr ein nichtswürdiger Mensch mit Namen Seba, Sohn des Bichri, ein Benjaminit; der stiess in die Posaune und rief: Wir haben keinen Teil an David, / kein Erbe an dem Sohn Isais! / Ein jeder zu seinen Zelten, Israel!|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.2|AT|10|2. Samuel|20||0|2|Da fielen alle Männer Israels von David ab zu Seba, dem Sohne Bichris; die Männer Judas aber hielten zu ihrem König (und folgten ihm) vom Jordan bis nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.3|AT|10|2. Samuel|20||0|3|Als David nach Jerusalem in sein Haus kam, nahm er die zehn Kebsweiber, die er zurückgelassen hatte, um das Haus zu hüten, und tat sie in Gewahrsam und sorgte für ihren Unterhalt; aber er ging nicht zu ihnen, und sie blieben eingeschlossen bis an den Tag ihres Todes, gleichsam Witwen zu Lebzeiten des Mannes.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.4|AT|10|2. Samuel|20||0|4|Und der König sprach zu Amasa: Biete mir die Männer Judas auf! Drei Tage - und du bist hier zur Stelle!|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.5|AT|10|2. Samuel|20||0|5|Amasa ging, um Juda aufzubieten. Als er aber über die bestimmte Frist hinaus verzog,|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.6|AT|10|2. Samuel|20||0|6|sprach David zu Abisai: Nun wird uns Seba, der Sohn Bichris, gefährlicher werden als Absalom. Nimm du die Knechte deines Herrn und jage ihm nach, dass er nicht etwa feste Städte für sich gewinnt und uns so entwischt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.7|AT|10|2. Samuel|20||0|7|Da zogen Joab, die Kreter und Plether und alle Helden unter Abisai ins Feld; sie zogen aber von Jerusalem ins Feld, um Seba, dem Sohn Bichris, nachzujagen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.8|AT|10|2. Samuel|20||0|8|Als sie nun bei dem grossen Stein in Gibeon eintrafen, war Amasa schon vor ihnen angekommen. Joab aber war unter seinem Gewande mit einem Schwert umgürtet, und darüber trug er ein Schwert, das in der Scheide an seiner Hüfte festgemacht war; das glitt heraus und fiel zu Boden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.9|AT|10|2. Samuel|20||0|9|Und Joab sprach zu Amasa: Geht es dir gut, mein Bruder? Dann fasste Joab mit der rechten Hand Amasa beim Bart, um ihn zu küssen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.10|AT|10|2. Samuel|20||0|10|Amasa aber hatte nicht acht auf das Schwert in Joabs Hand, und so stiess der es ihm in den Leib, dass er seine Eingeweide zur Erde schüttete, und er starb ohne einen zweiten Stoss. Joab aber und sein Bruder Abisai jagten Seba, dem Sohne Bichris, nach.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.11|AT|10|2. Samuel|20||0|11|Und einer von den Knechten Joabs musste bei ihm stehenbleiben und rufen: Dem Joab nach, wer zu Joab hält und zu David gehört!|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.12|AT|10|2. Samuel|20||0|12|Amasa aber lag tot in seinem Blute mitten auf der Strasse. Als der Mann sah, wie alle Leute stehenblieben, schaffte er Amasa von der Strasse weg aufs Feld und warf ein Gewand auf ihn, weil jeder, der herankam, nach ihm sah und stehenblieb.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.13|AT|10|2. Samuel|20||0|13|Als er nun von der Strasse weggebracht war, folgte jedermann dem Joab, um Seba, dem Sohne Bichris, nachzujagen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.14|AT|10|2. Samuel|20||0|14|Der zog durch alle Stämme Israels bis nach Abel-Beth-Maacha, und alle Bichriter versammelten sich und folgten ihm nach.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.15|AT|10|2. Samuel|20||0|15|Aber sie kamen und belagerten ihn in Abel-Beth-Maacha, und sie schütteten einen Damm auf gegen die Stadt, und alles Volk, das bei Joab war, untergrub die Mauer, um sie zu Fall zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.16|AT|10|2. Samuel|20||0|16|Da trat eine weise Frau auf die Vormauer und rief von der Stadt aus: Höret! höret! Saget doch Joab, er solle herkommen, ich wolle mit ihm reden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.17|AT|10|2. Samuel|20||0|17|Als er nun zu ihr hinkam, fragte die Frau: Bist du Joab? Er sagte: Ich bin's. Da sprach sie zu ihm: So höre die Worte deiner Magd an. Er erwiderte: Ich höre.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.18|AT|10|2. Samuel|20||0|18|Sie sprach: Vor Zeiten pflegte man zu sagen: Man frage doch in Abel und in Dan, ob nicht mehr gilt,|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.19|AT|10|2. Samuel|20||0|19|was die Getreuen Israels verordnet haben. Und du willst eine Stadt und Mutter in Israel verderben? Warum vernichtest du das Erbe des Herrn?|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.20|AT|10|2. Samuel|20||0|20|Joab antwortete: Bewahre! bewahre! Ich will nicht vernichten noch verderben!|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.21|AT|10|2. Samuel|20||0|21|So ist es nicht gemeint! Sondern ein Mann vom Gebirge Ephraim mit Namen Seba, Sohn des Bichri, hat sich wider den König David empört. Gebt den allein heraus, so will ich von der Stadt abziehen. Da sprach die Frau zu Joab: Siehe, sein Kopf soll dir über die Mauer zugeworfen werden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.22|AT|10|2. Samuel|20||0|22|Dann ging die Frau in die Stadt hinein und redete allem Volke in ihrer Weisheit zu. Und sie hieben Seba, dem Sohne Bichris, den Kopf ab und warfen ihn Joab zu. Da liess er in die Posaune stossen, und sie zogen von der Stadt ab und zerstreuten sich, ein jeder nach seinem Hause. Joab aber kehrte zum König nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.23|AT|10|2. Samuel|20||0|23|Joab war über das ganze Heer gesetzt, Benaja, der Sohn Jojadas, über die Kreter und Plether|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.24|AT|10|2. Samuel|20||0|24|und Adoniram über die Fronarbeiter. Josaphat, der Sohn Ahiluds, war Kanzler,|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.25|AT|10|2. Samuel|20||0|25|Seja war Schreiber, und Zadok und Abjathar waren Priester;|ZUE1931|Public Domain 2SA.20.26|AT|10|2. Samuel|20||0|26|auch der Jairiter Ira war ein Priester Davids.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.1|AT|10|2. Samuel|1||0|1|NACH dem Tode Sauls, als David von dem Siege über die Amalekiter zurückgekehrt war und seit zwei Tagen wieder in Ziklag weilte,|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.2|AT|10|2. Samuel|1||0|2|da, am dritten Tage, kam aus dem Lager von Saul her ein Mann mit zerrissenen Kleidern und mit Erde auf dem Haupte. Als der zu David kam, warf er sich ehrfurchtsvoll zur Erde nieder.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.3|AT|10|2. Samuel|1||0|3|David sprach zu ihm: Wo kommst du her? Er antwortete: Aus dem Lager Israels bin ich entronnen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.4|AT|10|2. Samuel|1||0|4|David sprach zu ihm: Wie ist es gegangen? Erzähle mir! Er sprach: Das Volk ist aus der Schlacht geflohen; auch ist viel Volks gefallen und umgekommen; auch Saul und sein Sohn Jonathan sind tot.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.5|AT|10|2. Samuel|1||0|5|David sprach zu dem Burschen, der ihm die Kunde brachte: Woher weisst du, dass Saul und sein Sohn Jonathan tot sind?|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.6|AT|10|2. Samuel|1||0|6|Der Bursche, der ihm die Kunde brachte, sprach: Ich kam von ungefähr auf den Berg Gilboa, siehe, da stand Saul auf seinen Speer gelehnt, und Wagen und Reiter jagten auf ihn zu.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.7|AT|10|2. Samuel|1||0|7|Da wandte er sich um, und als er mich sah, rief er mich an. Ich antwortete: Hier bin ich.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.8|AT|10|2. Samuel|1||0|8|Und er fragte mich: Wer bist du? Ich antwortete ihm: Ich bin ein Amalekiter.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.9|AT|10|2. Samuel|1||0|9|Da sprach er zu mir: Tritt her zu mir und gib mir den Todesstoss; denn der Krampf hat mich ergriffen, und noch immer ist das Leben in mir.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.10|AT|10|2. Samuel|1||0|10|Da trat ich auf ihn zu und gab ihm den Todesstoss; denn ich wusste, dass er seinen Fall nicht überleben werde. Dann nahm ich das Diadem auf seinem Haupte und die Spange an seinem Arm und bringe sie hierher zu meinem Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.11|AT|10|2. Samuel|1||0|11|Da fasste David seine Kleider und zerriss sie, und ebenso alle Männer, die bei ihm waren,|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.12|AT|10|2. Samuel|1||0|12|und sie hielten die Totenklage und weinten und fasteten bis zum Abend um Saul, um seinen Sohn Jonathan und um das Volk des Herrn und um das Haus Israel, weil sie durchs Schwert gefallen waren.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.13|AT|10|2. Samuel|1||0|13|Und David sprach zu dem Burschen, der ihm die Kunde brachte: Wo bist du her? Er sprach: Ich bin der Sohn eines Beisassen aus Amalek.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.14|AT|10|2. Samuel|1||0|14|David sprach zu ihm: Wie? du hast dich nicht gescheut, Hand anzulegen, um den Gesalbten des Herrn zu verderben?|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.15|AT|10|2. Samuel|1||0|15|Dann rief David einen von seinen Leuten und sprach: Komm her, stosse ihn nieder! Und der schlug ihn tot.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.16|AT|10|2. Samuel|1||0|16|David aber sprach zu ihm: Dein Blut über dein Haupt! Denn dein eigener Mund hat wider dich gezeugt, da du sprachst: Ich habe den Gesalbten des Herrn getötet.|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.17|AT|10|2. Samuel|1||0|17|UND David sang dieses Trauerlied auf Saul und seinen Sohn Jonathan -|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.18|AT|10|2. Samuel|1||0|18|man soll es die Söhne Judas lehren; es steht ja aufgezeichnet im Buche des Wackern -:|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.19|AT|10|2. Samuel|1||0|19|Wehe, du Zierde Israels, auf deinen Höhen erschlagen! / Wie sind die Helden gefallen! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.20|AT|10|2. Samuel|1||0|20|Saget es nicht zu Gath, / verkündet es nicht in den Gassen zu Askalon, / dass sich nicht freuen die Töchter der Philister, / die Töchter der Unbeschnittenen nicht frohlocken! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.21|AT|10|2. Samuel|1||0|21|Ihr Berge Gilboas, nicht Tau, nicht Regen falle auf euch, / ihr treulosen Gefilde, / denn dort ward entweiht der Schild der Helden, / der Schild Sauls, die Waffen des Gesalbten! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.22|AT|10|2. Samuel|1||0|22|Vom Blut der Erschlagenen, vom Fett der Helden / wich Jonathans Bogen nicht zurück, / kam Sauls Schwert nicht leer wieder. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.23|AT|10|2. Samuel|1||0|23|Saul und Jonathan, die Geliebten und Holden, / im Leben und im Tode ungetrennt: / sie waren schneller als die Adler, waren stärker als die Löwen! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.24|AT|10|2. Samuel|1||0|24|Ihr Töchter Israels, weinet um Saul, / der euch mit Purpur lieblich gekleidet, / der Goldschmuck geheftet auf euer Gewand! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.25|AT|10|2. Samuel|1||0|25|Wie sind die Helden gefallen mitten im Streit! / Jonathan auf deinen Höhen erschlagen! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.26|AT|10|2. Samuel|1||0|26|Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonathan, / du warst mir so hold! / Deine Liebe war mir köstlicher als Frauenliebe! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.1.27|AT|10|2. Samuel|1||0|27|Wie sind die Helden gefallen, / dahin die Rüstzeuge des Krieges!|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.1|AT|10|2. Samuel|2||0|1|DARNACH befragte David den Herrn und sprach: soll ich in eine der Städte Judas hinaufziehen? Der Herr antwortete ihm: Zieh hinauf. David sprach: Wohin soll ich ziehen? Er antwortete: Nach Hebron.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.2|AT|10|2. Samuel|2||0|2|So zog denn David dort hinauf mit seinen beiden Frauen, Ahinoam aus Jesreel und Abigail, dem Weibe Nabals aus Karmel.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.3|AT|10|2. Samuel|2||0|3|Auch die Männer, die bei ihm waren, führte David hinauf, einen jeden mit seiner Familie, und sie liessen sich in den Ortschaften um Hebron nieder.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.4|AT|10|2. Samuel|2||0|4|Da kamen die Männer von Juda und salbten David dort zum König über das Haus Juda. Als nun David gemeldet wurde, die Männer von Jabes in Gilead hätten Saul begraben,|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.5|AT|10|2. Samuel|2||0|5|sandte David Boten an die Männer von Jabes in Gilead und liess ihnen sagen: Gesegnet seid ihr vom Herrn, dass ihr Saul, eurem Herrn, diesen Liebesdienst erwiesen und ihn begraben habt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.6|AT|10|2. Samuel|2||0|6|So erweise euch nun der Herr Liebe und Treue, und auch ich will euch Gutes tun dafür, dass ihr das getan habt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.7|AT|10|2. Samuel|2||0|7|So fasset nun Mut und zeigt euch als wackere Männer; denn Saul, euer Herr, ist tot. Auch hat mich das Haus Juda zum König über sich gesalbt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.8|AT|10|2. Samuel|2||0|8|ABNER aber, der Sohn Ners, Sauls Feldhauptmann, nahm Isbaal, den Sohn Sauls, und brachte ihn nach Mahanaim.(1Ch 8:33) Aus Abscheu gegen den Namen Baal wurde in den Samuelbüchern Isboseth geschrieben|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.9|AT|10|2. Samuel|2||0|9|Dort machte er ihn zum König über Gilead, über Asser, Jesreel, Ephraim, Benjamin, kurz über ganz Israel.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.10|AT|10|2. Samuel|2||0|10|Isbaal, der Sohn Sauls, war vierzig Jahre alt, als er König über Israel wurde, und regierte zwei Jahre lang. Nur das Haus Juda hielt es mit David.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.11|AT|10|2. Samuel|2||0|11|Die Zeit aber, da David in Hebron über das Haus Juda regierte, betrug sieben Jahre und sechs Monate.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.12|AT|10|2. Samuel|2||0|12|Einst rückte Abner, der Sohn Ners, mit den Knechten Isbaals, des Sohnes Sauls, von Mahanaim aus nach Gibeon.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.13|AT|10|2. Samuel|2||0|13|Joab aber, der Sohn der Zeruja, rückte mit den Knechten Davids aus von Hebron, und sie stiessen am Teich von Gibeon auf sie; die einen lagerten sich diesseits, die andern jenseits des Teichs.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.14|AT|10|2. Samuel|2||0|14|Da sprach Abner zu Joab: Die jungen Burschen mögen auftreten und ein Kampfspiel vor uns aufführen! Joab sprach: es sei!|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.15|AT|10|2. Samuel|2||0|15|Da traten sie auf und wurden abgezählt; zwölf aus Benjamin, von Isbaal, dem Sohne Sauls, und zwölf von den Knechten Davids.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.16|AT|10|2. Samuel|2||0|16|"Und ein jeder (der Benjaminiten) packte den Gegner mit der Hand beim Schopf und stiess ihm das Schwert in die Seite, und sie fielen miteinander. Daher nannte man den Ort ""das Messerfeld"", das bei Gibeon liegt."|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.17|AT|10|2. Samuel|2||0|17|Da entspann sich an jenem Tage ein sehr heftiger Kampf, und Abner und die Männer Israels wurden von den Knechten Davids geschlagen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.18|AT|10|2. Samuel|2||0|18|Nun waren dabei die drei Söhne der Zeruja: Joab, Abisai und Asahel. Asahel aber war leichtfüssig wie eine Gazelle auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.19|AT|10|2. Samuel|2||0|19|Und Asahel jagte Abner nach und wich nicht von ihm, weder zur Rechten noch zur Linken.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.20|AT|10|2. Samuel|2||0|20|Da wandte sich Abner um und sprach: Bist du es Asahel? Er sprach: Ich bin's.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.21|AT|10|2. Samuel|2||0|21|Abner sprach zu ihm: Wende dich rechts oder links und mach dich an einen von der Mannschaft und nimm dir seine Rüstung. Aber Asahel wollte nicht von ihm ablassen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.22|AT|10|2. Samuel|2||0|22|Da sprach Abner noch einmal zu Asahel: Geh von mir weg! Warum soll ich dich zu Boden schlagen? Wie dürfte ich dann deinem Bruder Joab noch unter die Augen treten?|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.23|AT|10|2. Samuel|2||0|23|Aber er weigerte sich, zu weichen. Da stach ihn Abner rückwärts in den Bauch, sodass der Speer hinten herausdrang; und er stürzte dort nieder und starb auf der Stelle. Jeder aber, der an den Ort kam, wo Asahel gefallen und gestorben war, stand stille.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.24|AT|10|2. Samuel|2||0|24|Nun jagten Joab und Abisai dem Abner nach, und die Sonne war eben untergegangen, als sie nach Gibeath-Amma kamen, das am Wege in der Steppe von Gibeon liegt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.25|AT|10|2. Samuel|2||0|25|Da sammelten sich die Benjaminiten hinter Abner zu einem geschlossenen Haufen und stellten sich auf der Höhe von Gibeath-Amma auf.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.26|AT|10|2. Samuel|2||0|26|Dann rief Abner dem Joab zu und sprach: Soll denn das Schwert ohne Ende fressen? Weisst du nicht, dass das bittere Ende nachkommt? Wann willst du endlich den Leuten befehlen, von ihren Brüdern abzulassen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.27|AT|10|2. Samuel|2||0|27|Joab sprach: So wahr Gott lebt! hättest du nicht geredet, dann hätten sich die Leute erst am Morgen von der Verfolgung ihrer Brüder zurückgezogen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.28|AT|10|2. Samuel|2||0|28|Und Joab liess in die Posaune stossen, und alles Volk hielt inne und jagte Israel nicht mehr nach und stand ab vom Kampfe.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.29|AT|10|2. Samuel|2||0|29|Abner und seine Leute zogen jene ganze Nacht durch die Jordansteppe, überschritten den Jordan, marschierten durch die ganze Bithronschlucht und kamen nach Mahanaim.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.30|AT|10|2. Samuel|2||0|30|Als Joab von der Verfolgung Abners abstand und alle seine Leute sammelte, da wurden von den Knechten Davids neunzehn Mann und Asahel vermisst.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.31|AT|10|2. Samuel|2||0|31|Die Knechte Davids aber hatten von den Benjaminiten, unter den Leuten Abners, 360 Mann erschlagen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.2.32|AT|10|2. Samuel|2||0|32|Und sie hoben Asahel auf und begruben ihn in seines Vaters Grab zu Bethlehem. Dann marschierten Joab und seine Leute die ganze Nacht, und sie kamen nach Hebron, als der Tag anbrach.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.1|AT|10|2. Samuel|3||0|1|Und der Krieg zwischen dem Hause Sauls und dem Hause Davids zog sich lange hin; David wurde immer stärker, das Haus Sauls aber wurde immer schwächer.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.2|AT|10|2. Samuel|3||0|2|In Herbron wurden Davids Söhne geboren; sein Erstgeborner war Amnon, von Ahinoam aus Jesreel;|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.3|AT|10|2. Samuel|3||0|3|sein zweiter Kileab, von Abigail, dem Weibe Nabals aus Karmel; der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Thalmais, des Königs von Gesur;|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.4|AT|10|2. Samuel|3||0|4|der vierte Adonia, der Sohn der Haggith; der fünfte Sephatja, der Sohn der Abital,|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.5|AT|10|2. Samuel|3||0|5|der sechste Jithream, von Egla, dem Weibe Davids. Diese wurden David in Hebron geboren.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.6|AT|10|2. Samuel|3||0|6|SOLANGE der Krieg zwischen dem Hause Sauls und dem Hause Davids währte, hielt Abner treu zum Hause Sauls.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.7|AT|10|2. Samuel|3||0|7|Nun hatte Saul ein Kebsweib gehabt, mit Namen Rizpa, die Tochter Ajas. Isbaal aber, der Sohn Sauls, sprach zu Abner: Warum bist du zum Kebsweib meines Vaters gegangen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.8|AT|10|2. Samuel|3||0|8|Da wurde Abner sehr zornig über die Worte Isbaals und sprach: Bin ich denn jetzt ein judäischer Hundskopf, nachdem ich dem Hause deines Vaters Saul, seinen Brüdern und Freunden, Liebe erwiesen und dich nicht in die Hände Davids habe geraten lassen? Und du machst mir heute Vorwürfe wegen eines Weibes?|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.9|AT|10|2. Samuel|3||0|9|Gott tue dem Abner dies und das - was der Herr dem David geschworen, das will ich für ihn tun:|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.10|AT|10|2. Samuel|3||0|10|ich werde das Königtum dem Hause Sauls nehmen und den Thron Davids aufrichten über Israel und Juda von Dan bis Beerseba.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.11|AT|10|2. Samuel|3||0|11|Da vermochte er dem Abner kein Wort mehr zu erwidern, so fürchtete er sich vor ihm.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.12|AT|10|2. Samuel|3||0|12|Und Abner sandte Boten an David... und liess ihm sagen: Schliesse einen Vertrag mit mir, so werde ich dir helfen, ganz Israel auf deine Seite zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.13|AT|10|2. Samuel|3||0|13|Der antwortete: Gut! ich schliesse einen Vertrag mit dir; nur fordere ich eines von dir: Du darfst nicht vor mir erscheinen, du bringest denn Michal, die Tochter Sauls, zu mir, wenn du kommst, vor mir zu erscheinen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.14|AT|10|2. Samuel|3||0|14|David sandte nun Boten an Isbaal, den Sohn Sauls, und liess ihm sagen: Gib mir mein Weib Michal heraus, das ich mir um die Vorhäute von hundert Philistern gefreit habe.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.15|AT|10|2. Samuel|3||0|15|Isbaal schickte hin und liess sie ihrem Manne, Paltiel, dem Sohn des Lais, wegnehmen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.16|AT|10|2. Samuel|3||0|16|Ihr Mann aber ging mit ihr und folgte ihr weinend bis Bahurim. Da sprach Abner zu ihm: Geh wieder heim. Und er ging heim.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.17|AT|10|2. Samuel|3||0|17|Abner aber hatte mit den Ältesten Israels verhandelt und gesagt: Schon längst habt ihr euch ja David zum König gewünscht;|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.18|AT|10|2. Samuel|3||0|18|so führt es nun aus! Denn der Herr hat zu David gesagt: Durch meinen Knecht David will ich mein Volk Israel aus der Hand der Philister und aller seiner Feinde erretten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.19|AT|10|2. Samuel|3||0|19|Ebenso redete Abner zu den Benjaminiten. Darnach ging Abner auch hin, um David in Hebron alles zu berichten, was Israel und das ganze Haus Benjamin beschlossen hatten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.20|AT|10|2. Samuel|3||0|20|Als nun Abner mit zwanzig Mann zu David nach Hebron kam, veranstaltete David zu Ehren Abners und seiner Begleiter ein Mahl.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.21|AT|10|2. Samuel|3||0|21|Und Abner sprach zu David: Ich will mich aufmachen und hingehen und ganz Israel um meinen Herrn, den König, sammeln, dass sie einen Vertrag mit dir machen und du König werdest, so weit dein Herz begehrt. Dann liess David den Abner in Frieden wieder ziehen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.22|AT|10|2. Samuel|3||0|22|Da kamen gerade die Knechte Davids mit Joab von einem Streifzug heim und brachten reiche Beute mit. Abner aber war nicht mehr bei David in Hebron, sondern er hatte ihn in Frieden wieder ziehen lassen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.23|AT|10|2. Samuel|3||0|23|Als nun Joab und die ganze Heerschar mit ihm heimgekommen war, da berichtete man Joab: Abner, der Sohn Ners, ist zum König gekommen, und der hat ihn in Frieden wieder ziehen lassen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.24|AT|10|2. Samuel|3||0|24|Da ging Joab zum König hinein und sprach: Was hast du getan? Abner ist also zu dir gekommen; warum hast du ihn in Frieden wieder ziehen lassen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.25|AT|10|2. Samuel|3||0|25|Hast du nicht gemerkt, dass Abner, der Sohn Ners, gekommen ist, um dich zu hintergehen, um dein Tun und Lassen zu erkunden und alles zu erfahren, was du vorhast?|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.26|AT|10|2. Samuel|3||0|26|Und als Joab von David herauskam, sandte er Abner Boten nach; die holten ihn von der Zisterne Sira zurück, ohne dass David etwas davon wusste.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.27|AT|10|2. Samuel|3||0|27|Als Abner nach Hebron zurückkam, führte ihn Joab abseits in den Winkel des Tores, um heimlich mit ihm zu reden; dort stach er ihn in den Bauch, dass er starb - um das Blut seines Bruders Asahel zu rächen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.28|AT|10|2. Samuel|3||0|28|Als David das hernach erfuhr, sprach er: Ich und mein Königtum sind für ewig unschuldig vor dem Herrn an dem Blute Abners, des Sohnes Ners.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.29|AT|10|2. Samuel|3||0|29|Es falle zurück auf das Haupt Joabs und auf sein ganzes Geschlecht! Möge es im Hause Joabs nie an solchen fehlen, die an Fluss und Aussatz leiden, die an Krücken gehen, die durch das Schwert fallen und die nichts zu essen haben!|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.30|AT|10|2. Samuel|3||0|30|Joab und sein Bruder Abisai hatten Abner ermordet, weil er ihren Bruder Asahel bei Gibeon im Kampf getötet hatte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.31|AT|10|2. Samuel|3||0|31|David nun sprach zu Joab und zu allem Volk, das bei ihm war: Zerreisset eure Kleider, gürtet das Trauergewand um und erhebt die Totenklage vor Abner her! Der König David aber folgte der Bahre.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.32|AT|10|2. Samuel|3||0|32|Und als sie Abner in Hebron begruben, weinte der König laut am Grabe Abners; und alles Volk weinte mit.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.33|AT|10|2. Samuel|3||0|33|Dann sang der König das Klagelied auf Abner und sprach: Musste Abner sterben, wie ein Gottloser stirbt? /|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.34|AT|10|2. Samuel|3||0|34|Deine Hände waren nicht gebunden, / noch deine Füsse in Ketten geschlagen. / Wie ein Ruchloser fällt, bist du gefallen. Da beweinte ihn alles Volk noch mehr.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.35|AT|10|2. Samuel|3||0|35|Als es noch Tag war, kam alles Volk, um David zum Essen zu nötigen. Aber David schwur: Gott tue mir dies und das, wenn ich Brot oder sonst etwas geniesse, bevor die Sonne untergeht!|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.36|AT|10|2. Samuel|3||0|36|Als alles Volk das erfuhr, gefiel es ihnen wohl; alles, was der König tat, gefiel dem ganzen Volke wohl.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.37|AT|10|2. Samuel|3||0|37|Und alles Volk und ganz Israel erkannten an jenem Tage, dass die Ermordung Abners, des Sohnes Ners, nicht vom König ausgegangen war.|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.38|AT|10|2. Samuel|3||0|38|Und der König sprach zu seinen Knechten: Wisst ihr nicht, dass heute ein Fürst und Grosser in Israel gefallen ist?|ZUE1931|Public Domain 2SA.3.39|AT|10|2. Samuel|3||0|39|Ich bin heute zu schwach und zu gering für die Königsherrschaft, und diese Männer, die Söhne der Zeruja, sind mir durch Gewalttat überlegen. Der Herr vergelte dem, der die Untat verübt hat, nach seiner Untat!|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.1|AT|10|2. Samuel|4||0|1|ALS aber Isbaal, der Sohn Sauls, hörte, dass Abner in Hebron umgekommen war, entsank ihm der Mut, und ganz Israel erschrak.|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.2|AT|10|2. Samuel|4||0|2|Nun hatte Isbaal, der Sohn Sauls, zwei Männer als Anführer von Streifscharen: der eine hiess Baana, der andere Rechab, die Söhne Rimmons aus Beeroth in Benjamin; Beeroth wird nämlich auch zu Benjamin gerechnet.|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.3|AT|10|2. Samuel|4||0|3|Die Beerothiter jedoch waren nach Gittaim geflohen und dort Beisassen geworden bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.4|AT|10|2. Samuel|4||0|4|Jonathan aber, der Sohn Sauls, hatte einen Sohn, der an den Füssen lahm war. Er war fünf Jahre alt gewesen, als die Kunde von Saul und Jonathan aus Jesreel kam. Da hob ihn seine Wärterin auf und floh; in der Eile ihrer Flucht aber entfiel er ihr, und so wurde er lahm. Meribaal(1Ch 8:34) war sein Name. (2Sa 9:3) für das überlieferte Mephiboseth; vgl auch Anm zu 2Sa 2:8|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.5|AT|10|2. Samuel|4||0|5|Da machten sich nun die Söhne Rimmons aus Beeroth, Rechab und Baana, auf den Weg und kamen um die heisseste Tageszeit zum Hause Isbaals, als er gerade den Mittagsschlaf hielt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.6|AT|10|2. Samuel|4||0|6|Und siehe, die Pförtnerin des Hauses war beim Weizenreinigen eingenickt und schlief; so stahlen sich Rechab und sein Bruder Baana durch,|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.7|AT|10|2. Samuel|4||0|7|drangen in das Haus, während er in seinem Schlafgemach auf dem Bette lag, und schlugen ihn tot. Dann hieben sie ihm den Kopf ab und nahmen ihn mit; und nun gingen sie die ganze Nacht durch die Jordansteppe,|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.8|AT|10|2. Samuel|4||0|8|brachten den Kopf Isbaals zu David nach Hebron und sprachen zum König: Da hast du den Kopf Isbaals, des Sohnes Sauls, deines Feindes, der dir nach dem Leben stellte. Der Herr hat heute meinem Gebieter, dem König, Rache gewährt an Saul und seinem Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.9|AT|10|2. Samuel|4||0|9|Aber David antwortete Rechab und seinem Bruder Baana, den Söhnen Rimmons aus Beeroth, und sprach zu ihnen: So wahr der Herr lebt, der mich aus aller Not erlöst hat:|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.10|AT|10|2. Samuel|4||0|10|"den, der mir die Kunde brachte: ""Saul ist tot!"" und der meinte, er sei ein Freudenbote, den griff ich und tötete ihn in Ziklag und gab ihm so den Botenlohn."|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.11|AT|10|2. Samuel|4||0|11|Wieviel mehr, wenn ruchlose Menschen einen rechtschaffenen Mann im eigenen Hause auf seinem Lager ermordet haben - sollte ich da nicht sein Blut von euch fordern und euch von der Erde vertilgen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.4.12|AT|10|2. Samuel|4||0|12|Und David gab den Knechten Befehl, die machten sie nieder, hieben ihnen Hände und Füsse ab und hängten sie am Teiche zu Hebron auf. Den Kopf Isbaals aber nahmen sie und begruben ihn in Abners Grab zu Hebron.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.1|AT|10|2. Samuel|5||0|1|NUN kamen alle Stämme Israels zu David nach Hebron und sprachen: Wir sind ja dein Gebein und Fleisch.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.2|AT|10|2. Samuel|5||0|2|Schon längst, als Saul noch über uns König war, bist du es gewesen, der Israel ins Feld und wieder heim führte, und der Herr hat dir verheissen: Du sollst mein Volk Israel weiden, du sollst Fürst sein über Israel.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.3|AT|10|2. Samuel|5||0|3|Da kamen alle Ältesten Israels zum König nach Hebron, und der König David schloss mit ihnen in Hebron einen Vertrag vor dem Herrn; dann salbten sie David zum König über Israel.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.4|AT|10|2. Samuel|5||0|4|David war dreissig Jahre alt, als er König wurde, und vierzig Jahre regierte er.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.5|AT|10|2. Samuel|5||0|5|In Hebron regierte er über Juda sieben Jahre und sechs Monate, und in Jerusalem regierte er über ganz Israel und Juda 33 Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.6|AT|10|2. Samuel|5||0|6|ALS der König mit seinen Leuten nach Jerusalem wider die Jebusiter zog, die im Lande wohnten, sprach man zu David: Da kommst du nicht hinein, sondern die Blinden und Lahmen werden dich vertreiben, das sollte heissen: Da kommt David nicht hinein.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.7|AT|10|2. Samuel|5||0|7|Aber David nahm die Burg Zion ein; das ist die Davidsstadt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.8|AT|10|2. Samuel|5||0|8|An jenem Tage sprach David: Wer einen Jebusiter erschlägt... und die Lahmen und Blinden, die David in der Seele verhasst waren. Daher sagt man: Es soll kein Blinder noch Lahmer in das Haus kommen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.9|AT|10|2. Samuel|5||0|9|Darnach liess sich David auf der Burg nieder und nannte sie Stadt Davids; und er baute die Stadt ringsum, vom Millo an einwärts.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.10|AT|10|2. Samuel|5||0|10|Und David wurde immer mächtiger, und der Herr, der Gott der Heerscharen, war mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.11|AT|10|2. Samuel|5||0|11|Und Hiram, der König von Tyrus, sandte Boten an David mit Zedernstämmen, auch Zimmerleute und Steinmetzen, und sie bauten David einen Palast.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.12|AT|10|2. Samuel|5||0|12|Und David erkannte, dass der Herr ihn als König über Israel bestätigt und sein Königtum emporgebracht habe um seines Volkes Israel willen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.13|AT|10|2. Samuel|5||0|13|In Jerusalem nahm sich David noch mehr Kebsweiber und Frauen, nachdem er von Hebron|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.14|AT|10|2. Samuel|5||0|14|Dies sind die Namen derer, die ihm in Jerusalem geboren wurden: Sammua, Sobab, Nathan, Salomo,|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.15|AT|10|2. Samuel|5||0|15|Jibhar, Elisua, Nepheg, Japhia,|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.16|AT|10|2. Samuel|5||0|16|Elisama, Beeljada und Eliphelet.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.17|AT|10|2. Samuel|5||0|17|ALS aber die Philister hörten, dass man David zum König über ganz Israel gesalbt habe, zogen sie alle herauf, um David zu suchen. Sowie David das erfuhr, ging er nach der Bergfeste hinab.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.18|AT|10|2. Samuel|5||0|18|Als nun die Philister eingedrungen waren und sich in der Ebene Rephaim ausgebreitet hatten,|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.19|AT|10|2. Samuel|5||0|19|da befragte David den Herrn und sprach: Soll ich wider die Philister hinaufziehen? Wirst du sie in meine Hand geben? Der Herr antwortete David: Ziehe hinauf, denn ich werde die Philister sicherlich in deine Hand geben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.20|AT|10|2. Samuel|5||0|20|"Da zog David nach Baal-Perazim und schlug sie dort; und er sprach: ""Der Herr hat meine Feinde vor mir her durchbrochen, wie das Wasser den Damm durchbricht."" Daher nannte man jenen Ort Baal-Perazim."|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.21|AT|10|2. Samuel|5||0|21|Und sie liessen ihre Götzen dort zurück; David aber und seine Leute nahmen diese mit fort.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.22|AT|10|2. Samuel|5||0|22|Die Philister jedoch zogen noch einmal herauf und breiteten sich in der Ebene Rephaim aus.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.23|AT|10|2. Samuel|5||0|23|Als nun David den Herrn befragte, antwortete er: Ziehe ihnen nicht entgegen, sondern falle ihnen in den Rücken und komme von den Bakabäumen her über sie.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.24|AT|10|2. Samuel|5||0|24|Wenn du es in den Wipfeln der Bakabäume einherschreiten hörst, dann brich los; denn alsdann ist der Herr vor dir her ausgezogen, das Heer der Philister zu schlagen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.5.25|AT|10|2. Samuel|5||0|25|Und David tat so, wie ihm der Herr geboten hatte, und er schlug die Philister von Gibeon an bis Geser.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.1|AT|10|2. Samuel|6||0|1|UND David versammelte wiederum alle Auserlesenen in Israel, 30 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.2|AT|10|2. Samuel|6||0|2|Dann machte sich David auf und zog mit allem Volk, das bei ihm war, nach Baala in Juda, um von dort die Lade Gottes heraufzuholen, die nach dem Herrn der Heerscharen benannt ist, der auf den Cheruben thront.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.3|AT|10|2. Samuel|6||0|3|Und sie setzten die Lade Gottes auf einen neuen Wagen und führten sie so hinweg aus dem Hause Abinadabs, das auf dem Hügel stand. Ussa und Ahjo, die Söhne Abinadabs, leiteten den Wagen:|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.4|AT|10|2. Samuel|6||0|4|Ussa schritt neben der Lade Gottes her, während Ahjo vor der Lade her ging.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.5|AT|10|2. Samuel|6||0|5|David aber und das ganze Haus Israel tanzten mit aller Macht vor dem Herrn her, unter Gesängen und mit Lauten, Harfen und Handpauken, mit Schellen und mit Zimbeln.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.6|AT|10|2. Samuel|6||0|6|Als sie zur Tenne Nachons kamen, griff Ussa mit der Hand nach der Lade Gottes und hielt sie fest, weil die Rinder umwerfen wollten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.7|AT|10|2. Samuel|6||0|7|Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Ussa, und Gott schlug ihn dort, weil er mit der Hand nach der Lade gegriffen hatte, sodass er dort neben der Lade Gottes starb.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.8|AT|10|2. Samuel|6||0|8|Da wurde David unmutig, dass der Herr an Ussa einen Riss gerissen, und man nannte jenen Ort Perez-Ussa bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.9|AT|10|2. Samuel|6||0|9|Und David fürchtete sich vor dem Herrn an jenem Tage und sprach: Wie soll da die Lade des Herrn zu mir kommen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.10|AT|10|2. Samuel|6||0|10|Und David wollte die Lade des Herrn nicht zu sich in die Stadt Davids bringen lassen, sondern hiess sie beiseite führen in das Haus Obed-Edoms aus Gath.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.11|AT|10|2. Samuel|6||0|11|So verblieb die Lade des Herrn drei Monate im Hause Obed-Edoms aus Gath, und der Herr segnete den Obed-Edom und sein ganzes Haus.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.12|AT|10|2. Samuel|6||0|12|"Als man nun dem König David meldete: ""Der Herr hat das Haus Obed-Edoms und alles, was ihm gehört, um der Lade Gottes willen gesegnet"", da ging David hin und holte die Lade Gottes mit Freuden aus dem Hause Obed-Edoms in die Stadt Davids herauf."|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.13|AT|10|2. Samuel|6||0|13|Und als die Träger der Lade des Herrn sechs Schritte gegangen waren, opferte er ein Rind und ein gemästetes Kalb.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.14|AT|10|2. Samuel|6||0|14|David aber tanzte mit aller Macht vor dem Herrn her, mit einem linnenen Ephod umgürtet.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.15|AT|10|2. Samuel|6||0|15|So führten David und das ganze Haus Israel die Lade des Herrn unter Jubel und Posaunenschall hinauf.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.16|AT|10|2. Samuel|6||0|16|Michal aber, die Tochter Sauls, hatte zum Fenster hinausgeschaut, während die Lade des Herrn in die Stadt Davids einzog; und als sie den König David vor dem Herrn hüpfen und tanzen sah, da verachtete sie ihn in ihrem Herzen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.17|AT|10|2. Samuel|6||0|17|Nachdem man aber die Lade des Herrn hereingebracht, stellte man sie an ihren Platz, in das Zelt, das David für sie aufgeschlagen hatte. Darnach brachte David vor dem Herrn Brandopfer dar und Heilsopfer.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.18|AT|10|2. Samuel|6||0|18|Und als David mit den Brandopfern und Heilsopfern fertig war, segnete er das Volk im Namen des Herrn der Heerscharen|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.19|AT|10|2. Samuel|6||0|19|und gab allem Volk, der ganzen Menge Israels, Männern und Frauen, einem jeden einen Brotkuchen, ein Stück Fleisch und einen Rosinenkuchen. Dann ging alles Volk nach Hause.|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.20|AT|10|2. Samuel|6||0|20|Als aber David heimkam, die Seinen zu begrüssen, ging ihm Michal, die Tochter Sauls, entgegen und sprach: Wie würdig hat sich heute der König Israels benommen, da er sich heute vor den Mägden seiner Knechte entblösst hat, wie nur gemeine Leute sich entblössen!|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.21|AT|10|2. Samuel|6||0|21|David aber sprach zu Michal: Vor dem Herrn will ich tanzen! Gesegnet sei der Herr, der mich vor deinem Vater und seinem ganzen Hause erwählt hat, um mich zum Fürsten über das Volk des Herrn, über Israel, zu bestellen! Vor dem Herrn will ich tanzen|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.22|AT|10|2. Samuel|6||0|22|und mich noch mehr erniedrigen als diesmal und vor dir mich noch verächtlicher machen; aber bei den Mägden, von denen du redest, bei ihnen will ich mich zu Ehren bringen!|ZUE1931|Public Domain 2SA.6.23|AT|10|2. Samuel|6||0|23|Michal aber, die Tochter Sauls, blieb kinderlos bis an den Tag ihres Todes.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.1|AT|10|2. Samuel|7||0|1|ALS einst der König in seinem Palaste sass - der Herr aber hatte ihm Ruhe verschafft vor all seinen Feinden ringsumher -,|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.2|AT|10|2. Samuel|7||0|2|da sprach er zu dem Propheten Nathan: Sieh doch, ich wohne in einem Zedernhause, die Lade Gottes aber steht unter dem Zeltdach.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.3|AT|10|2. Samuel|7||0|3|Nathan antwortete dem König: Wohlan, alles, was du im Sinne hast, das tue; denn der Herr ist mit dir.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.4|AT|10|2. Samuel|7||0|4|Aber noch in derselbe Nacht erging das Wort des Herrn an Nathan:|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.5|AT|10|2. Samuel|7||0|5|Gehe hin und sage zu meinem Knechte David: So spricht der Herr: Solltest du mir ein Haus bauen, dass ich darin wohne?|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.6|AT|10|2. Samuel|7||0|6|Habe ich doch in keinem Hause gewohnt von dem Tage an, da ich Israel aus Ägypten heraufführte, bis auf diesen Tag, sondern in einer Zeltwohnung bin ich umhergezogen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.7|AT|10|2. Samuel|7||0|7|Habe ich etwa, solange ich in ganz Israel umherzog, zu einem der Richter Israels, die ich als Hirten meines Volkes Israel bestellt habe, jemals gesagt: Warum habt ihr mir kein Zedernhaus gebaut?|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.8|AT|10|2. Samuel|7||0|8|Darum sollst du nun zu meinem Knechte David also sprechen: So spricht der Herr der Heerscharen: Ich habe dich von der Weide hinter den Schafen weggeholt, damit du Fürst werdest über mein Volk Israel.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.9|AT|10|2. Samuel|7||0|9|Ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gezogen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet. Ich will dir einen Namen machen gleich dem Namen der Grössten auf Erden,|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.10|AT|10|2. Samuel|7||0|10|und ich will meinem Volke Israel eine Stätte bereiten und es daselbst einpflanzen, dass es ruhig wohnen bleibe und sich nicht mehr ängstige und dass Ruchlose es nicht mehr bedrücken wie vordem,|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.11|AT|10|2. Samuel|7||0|11|seit der Zeit, da ich Richter über mein Volk Israel bestellt habe, und ich will ihm Ruhe schaffen vor all seinen Feinden. Dich aber will der Herr gross machen; denn der Herr wird dir ein Haus bauen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.12|AT|10|2. Samuel|7||0|12|Wenn einst deine Zeit um ist und du dich zu deinen Vätern legst, dann will ich deinen Nachwuchs aufrichten, der von deinem Leibe kommen wird, und will sein Königtum befestigen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.13|AT|10|2. Samuel|7||0|13|Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will seinen Königsthron auf ewig befestigen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.14|AT|10|2. Samuel|7||0|14|Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein. Wenn er sich vergeht, will ich ihn mit menschlicher Rute und mit menschlichen Schlägen züchtigen;|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.15|AT|10|2. Samuel|7||0|15|aber meine Gnade will ich ihm nicht entziehen, wie ich sie Saul entzogen habe, der vor dir gewesen ist,|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.16|AT|10|2. Samuel|7||0|16|sondern dein Haus und dein Königtum sollen immerdar vor mir Bestand haben; dein Thron soll in Ewigkeit feststehen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.17|AT|10|2. Samuel|7||0|17|Ganz nach diesen Worten und nach diesem Gesicht redete Nathan mit David.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.18|AT|10|2. Samuel|7||0|18|Da ging der König David hinein, liess sich vor dem Herrn nieder und sprach: Wer bin ich, Gott mein Herr, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.19|AT|10|2. Samuel|7||0|19|Und auch das war dir noch nicht genug, o Gott mein Herr; du hast sogar dem Hause deines Knechtes auf ferne Zukunft hin Verheissungen gegeben und hast mich viele Geschlechter von Menschen schauen lassen, o Gott mein Herr!|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.20|AT|10|2. Samuel|7||0|20|Was soll David weiter zu dir sagen? Du kennst ja deinen Knecht, o Gott mein Herr!|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.21|AT|10|2. Samuel|7||0|21|Um deines Knechtes willen und nach deinem Herzen hast du gehandelt, indem du all dies Grosse deinem Knechte kund tatest.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.22|AT|10|2. Samuel|7||0|22|Darum bist du gross, o Gott mein Herr; denn keiner ist dir gleich, und kein Gott ist ausser dir, nach allem, was wir mit unsern Ohren gehört haben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.23|AT|10|2. Samuel|7||0|23|Und wo ist eine andre Nation auf Erden wie dein Volk Israel, um derentwillen ein Gott hingegangen wäre, sie sich zum Volke zu erkaufen und ihr einen Namen zu machen und für sie so grosse und furchtbare Dinge zu tun, vor ihr ein|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.24|AT|10|2. Samuel|7||0|24|Du aber hast dir dein Volk Israel auf ewig zum Volke bestimmt, und du, Herr, bist sein Gott geworden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.25|AT|10|2. Samuel|7||0|25|So erfülle nun, o Gott mein Herr, für alle Zeiten die Verheissung, die du deinem Knecht und seinem Hause gegeben, und tue wie du geredet hast!|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.26|AT|10|2. Samuel|7||0|26|"Dann wird dein Name gross sein für alle Zeiten, dass man sagen wird: ""Der Herr der Heerscharen ist Gott über Israel"", und das Haus deines Knechtes David wird vor dir Bestand haben."|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.27|AT|10|2. Samuel|7||0|27|"Denn du, Herr der Heerscharen, Gott Israels, hast deinem Knecht geoffenbart: ""Ich will dir ein Haus bauen."" Darum hat sich dein Knecht ein Herz gefasst, so zu dir zu beten."|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.28|AT|10|2. Samuel|7||0|28|Und nun, o Gott mein Herr, du bist Gott, und deine Worte sind Wahrheit; du hast deinem Knechte solches Glück verheissen -|ZUE1931|Public Domain 2SA.7.29|AT|10|2. Samuel|7||0|29|so wollest du denn das Haus deines Knechtes segnen, dass es ewig vor dir bestehe; denn du, o Gott mein Herr, hast geredet, und durch deinen Segen wird das Haus deines Knechtes immerdar gesegnet sein.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.1|AT|10|2. Samuel|8||0|1|DARNACH begab es sich, dass David die Philister schlug und sie unterwarf. Und David nahm den Philistern die Zügel der Hauptstadt aus der Hand.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.2|AT|10|2. Samuel|8||0|2|Er schlug auch die Moabiter und mass sie mit der Meßschnur ab: er liess sie auf den Boden legen und mass zwei Schnurlängen ab, um sie zu töten, und eine Schnurlänge, um sie am Leben zu lassen. So wurden die Moabiter Davids Untertanen, die ihm Tribut entrichten mussten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.3|AT|10|2. Samuel|8||0|3|Dann schlug David den König von Zoba, Hadad-Eser, den Sohn Rehobs, als er hinzog, um seine Macht am Euphrat wieder aufzurichten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.4|AT|10|2. Samuel|8||0|4|Und David nahm von ihm 1 700 Reiter und 20 000 Mann Fussvolk gefangen; und er lähmte alle Pferde, nur hundert von den Pferden liess er übrig.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.5|AT|10|2. Samuel|8||0|5|Da kamen die Syrer von Damaskus Hadad-Eser, dem König von Zoba, zu Hilfe; aber David erschlug von den Syrern 22 000 Mann,|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.6|AT|10|2. Samuel|8||0|6|und er setzte Vögte über die Syrer von Damaskus. So wurden die Syrer Davids Untertanen, die ihm Tribut entrichten mussten; denn der Herr half David überall, wo er hinzog.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.7|AT|10|2. Samuel|8||0|7|David nahm auch die goldenen Schilde, welche die Leute Hadad-Esers getragen hatten, und brachte sie nach Jerusalem;|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.8|AT|10|2. Samuel|8||0|8|und aus Tebah und Berothai, den Städten Hadad-Esers, führte der König David Erz in Menge weg.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.9|AT|10|2. Samuel|8||0|9|Als aber Thou, der König von Hamath, hörte, dass David das ganze Heer Hadad-Esers geschlagen habe,|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.10|AT|10|2. Samuel|8||0|10|sandte er seinen Sohn Hadoram zu König David, um ihn zu begrüssen und ihm Glück zu wünschen zu seinem Siege über Hadad-Eser - Hadad-Eser hatte nämlich im Krieg mit Thou gelegen -, und er brachte silberne, goldene und eherne Geräte mit.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.11|AT|10|2. Samuel|8||0|11|Auch diese weihte der König David dem Herrn, gleich dem Silber und Gold, das er dem Herrn weihte von allen Völkern, die er unterwarf:|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.12|AT|10|2. Samuel|8||0|12|von Edom, von Moab, von den Ammonitern, von den Philistern, von Amalek und von der Beute, die er Hadad-Eser, dem Sohne Rehobs, dem König von Zoba, abgenommen hatte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.13|AT|10|2. Samuel|8||0|13|So machte sich David einen Namen. Und als er von dem Siege über die Syrer zurückkam, schlug er die Edomiter im Salztale, 18 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.14|AT|10|2. Samuel|8||0|14|Und er setzte Vögte über Edom; über ganz Edom setzte er Vögte, und ganz Edom wurde David untertan; denn der Herr half David überall, wo er hinzog.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.15|AT|10|2. Samuel|8||0|15|So war David König über ganz Israel, und er schaffte all seinem Volke Recht und Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.16|AT|10|2. Samuel|8||0|16|Joab, der Sohn der Zeruja, war über das Heer gesetzt, Josaphat, der Sohn des Ahilud, war Kanzler,|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.17|AT|10|2. Samuel|8||0|17|Zadok und Abjathar, der Sohn Ahimelechs, des Sohnes Ahitubs, waren Priester, Seraja war Staatsschreiber,|ZUE1931|Public Domain 2SA.8.18|AT|10|2. Samuel|8||0|18|Benaja, der Sohn Jojadas, war über die Kreter und Plether gesetzt, und die Söhne Davids waren Priester.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.1|AT|10|2. Samuel|9||0|1|UND David sprach: Ist noch jemand vom Hause Sauls übriggeblieben? So will ich Barmherzigkeit an ihm üben um Jonathans willen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.2|AT|10|2. Samuel|9||0|2|Nun war im Hause Sauls ein Knecht mit Namen Ziba; den rief man zu David, und der König sprach zu ihm: Bist du Ziba? Er antwortete: Dein Knecht!|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.3|AT|10|2. Samuel|9||0|3|Der König sprach: Ist niemand mehr da vom Hause Sauls, dass ich Barmherzigkeit Gottes an ihm üben könnte? Ziba antwortete dem König: Es ist noch ein Sohn Jonathans da, der an den Füssen lahm ist.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.4|AT|10|2. Samuel|9||0|4|Der König fragte ihn: Wo ist er? Ziba antwortete dem König: Im Hause Machirs, des Sohnes Ammiels, in Lodebar.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.5|AT|10|2. Samuel|9||0|5|Da sandte der König David hin und liess ihn aus dem Hause Machirs, des Sohnes Ammiels, aus Lodebar holen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.6|AT|10|2. Samuel|9||0|6|Als nun Meribaal, der Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, zu David kam, warf er sich auf sein Angesicht und verneigte sich. Da sprach David: Meribaal! Er antwortete: Siehe hier deinen Knecht.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.7|AT|10|2. Samuel|9||0|7|David sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn ich will Barmherzigkeit an dir üben um deines Vaters Jonathan willen, und ich will dir den ganzen Grundbesitz deines (Gross-)Vaters Saul zurückgeben; du aber sollst allezeit an meinem Tische essen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.8|AT|10|2. Samuel|9||0|8|Da verneigte er sich und sprach: Was ist dein Knecht, dass du dich um einen toten Hund wie mich bekümmerst?|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.9|AT|10|2. Samuel|9||0|9|Dann berief der König den Ziba, den Knecht Sauls, und sprach zu ihm: Alles, was Saul und seinem ganzen Haus gehört hat, gebe ich dem Sohne deines Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.10|AT|10|2. Samuel|9||0|10|Und du sollst ihm das Land bebauen, du und deine Söhne und deine Knechte, und die Ernte einbringen, dass das Haus deines Herrn genug zu essen habe; doch Meribaal, der Sohn deines Herrn, soll allezeit an meinem Tische essen. Ziba aber hatte fünfzehn Söhne und zwanzig Knechte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.11|AT|10|2. Samuel|9||0|11|Und Ziba sprach zum König: Ganz wie mein Herr, der König, seinem Knecht gebietet, so wird dein Knecht tun. Meribaal aber ass am Tische Davids wie einer von den Söhnen des Königs.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.12|AT|10|2. Samuel|9||0|12|Meribaal hatte einen kleinen Sohn, mit Namen Micha; und alle Hausgenossen Zibas waren Knechte Meribaals.|ZUE1931|Public Domain 2SA.9.13|AT|10|2. Samuel|9||0|13|Meribaal also wohnte in Jerusalem; denn er ass allezeit an des Königs Tische. Er war aber lahm an beiden Füssen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.1|AT|10|2. Samuel|10||0|1|DARNACH begab es sich, dass Nahas, der König der Ammoniter, starb und sein Sohn Hanun König wurde an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.2|AT|10|2. Samuel|10||0|2|Da dachte David: Ich will mich freundlich zeigen gegen Hanun, den Sohn des Nahas, wie sein Vater sich gegen mich freundlich gezeigt hat. So sandte denn David hin und liess ihm durch seine Leute sein Beileid aussprechen wegen seines Vaters. Als nun die Leute Davids ins Land der Ammoniter kamen,|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.3|AT|10|2. Samuel|10||0|3|sprachen die Fürsten der Ammoniter zu ihrem Herrn Hanun: Meinst du etwa, David wolle deinen Vater ehren, indem er Leute zu dir sendet, dir sein Beileid auszusprechen? Sendet er nicht vielmehr darum seine Leute zu dir, um die Stadt zu erforschen, um sie auszukundschaften und dann zu zerstören?|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.4|AT|10|2. Samuel|10||0|4|Da liess Hanun die Leute Davids greifen, ihnen den Bart zur Hälfte abscheren und die Kleider zur Hälfte, bis an das Gesäss, wegschneiden, und schickte sie dann fort.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.5|AT|10|2. Samuel|10||0|5|Als dies David gemeldet wurde, sandte er ihnen entgegen - denn die Männer waren schwer beschimpft -, und der König liess ihnen sagen: Bleibt in Jericho, bis euch der Bart gewachsen ist; dann kommt wieder heim.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.6|AT|10|2. Samuel|10||0|6|Als aber die Ammoniter sahen, dass sie David verhasst geworden waren, sandten sie hin und warben die Syrer von Beth-Rehob und die Syrer von Zoba an, 20 000 Mann Fussvolk, und den König von Maacha mit tausend Mann und die Leute von Tob, zwölftausend Mann.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.7|AT|10|2. Samuel|10||0|7|Als David davon hörte, sandte er Joab mit dem ganzen Heere und den Helden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.8|AT|10|2. Samuel|10||0|8|Die Ammoniter aber rückten aus und stellten sich in Schlachtordnung am Eingang des Tores, während die Syrer von Zoba und Rehob und die Männer von Tob und Maacha gesondert im freien Felde standen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.9|AT|10|2. Samuel|10||0|9|Als nun Joab sah, dass der Angriff von vorn und hinten gegen ihn gerichtet war, traf er eine Auswahl unter allen Auserlesenen in Israel und stellte sich den Syrern entgegen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.10|AT|10|2. Samuel|10||0|10|Das übrige Volk aber übergab er seinem Bruder Abisai und stellte ihn den Ammonitern entgegen|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.11|AT|10|2. Samuel|10||0|11|und sprach: Wenn die Syrer stärker sind als ich, so komm mir zu Hilfe; wenn aber die Ammoniter stärker sind als du, so will ich dir zu Hilfe kommen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.12|AT|10|2. Samuel|10||0|12|Sei tapfer und lass uns tapfer eintreten für unser Volk und für die Städte unsres Gottes! Der Herr aber tue, was ihm wohlgefällt!|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.13|AT|10|2. Samuel|10||0|13|So rückte denn Joab mit dem Volk, das bei ihm war, zum Kampfe wider die Syrer vor, und sie flohen vor ihm.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.14|AT|10|2. Samuel|10||0|14|Sowie die Ammoniter die Syrer fliehen sahen, flohen auch sie vor Abisai und zogen sich in die Stadt zurück. Da liess Joab von den Ammonitern ab und kehrte nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.15|AT|10|2. Samuel|10||0|15|Als nun die Syrer sahen, dass sie von Israel geschlagen worden waren, sammelten sie sich wieder.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.16|AT|10|2. Samuel|10||0|16|Und Hadad-Eser sandte hin und liess die Syrer jenseits des Euphrat ausrücken, und sie kamen unter Sobach, dem Feldhauptmann Hadad-Esers, nach Helam.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.17|AT|10|2. Samuel|10||0|17|Als David dies gemeldet wurde, sammelte er ganz Israel, zog über den Jordan und kam nach Helam; und die Syrer stellten sich David entgegen und kämpften mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.18|AT|10|2. Samuel|10||0|18|Aber die Syrer flohen vor Israel, und David tötete den Syrern (die Bemannung von) siebenhundert Streitwagen sowie 40 000 Mann Fussvolk; auch Sobach, ihren Feldhauptmann, verwundete er, dass er dort starb.|ZUE1931|Public Domain 2SA.10.19|AT|10|2. Samuel|10||0|19|Als sich nun alle die Könige, die Hadad-Eser untertan waren, von Israel geschlagen sahen, machten sie Frieden mit Israel und unterwarfen sich. Und die Syrer fürchteten sich, den Ammonitern noch fernerhin zu helfen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.1|AT|10|2. Samuel|11||0|1|IM folgenden Jahre aber, um die Zeit, da die Könige ins Feld ziehen, sandte David den Joab mit seinen Leuten und ganz Israel aus; die verheerten das Land der Ammoniter und belagerten Rabba, während David in Jerusalem blieb.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.2|AT|10|2. Samuel|11||0|2|Da begab es sich eines Abends, als David von seinem Lager aufstand und auf dem Dache des königlichen Palastes sich erging, dass er vom Dache aus ein Weib sich baden sah. Das Weib aber war von sehr schöner Gestalt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.3|AT|10|2. Samuel|11||0|3|Und David sandte hin und liess nach dem Weibe fragen, und man sagte: Das ist ja Bathseba, die Tochter Eliams, das Weib des Hethiters Uria.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.4|AT|10|2. Samuel|11||0|4|Da schickte David Boten hin und liess sie holen; und als sie zu ihm hineinkam, schlief er bei ihr. Sie war aber gerade daran, sich von ihrer Unreinheit zu reinigen. Dann kehrte sie nach Hause zurück.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.5|AT|10|2. Samuel|11||0|5|Und das Weib ward schwanger. Da schickte sie hin und liess David melden: Ich bin schwanger.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.6|AT|10|2. Samuel|11||0|6|Darauf sandte David zu Joab: Schicke mir den Hethiter Uria; und Joab schickte den Uria zu David.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.7|AT|10|2. Samuel|11||0|7|Als Uria zu ihm kam, fragte David, wie es mit Joab und dem Volke und mit dem Kriege stehe.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.8|AT|10|2. Samuel|11||0|8|Dann sprach David zu Uria: Geh in dein Haus hinab und wasche deine Füsse. Und als Uria den Palast des Königs verliess, trug man ihm ein Geschenk des Königs nach.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.9|AT|10|2. Samuel|11||0|9|Uria aber legte sich am Eingang des königlichen Palastes bei allen Knechten seines Herrn nieder und ging nicht in sein Haus hinab.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.10|AT|10|2. Samuel|11||0|10|Als man nun David meldete: Uria ist nicht in sein Haus hinabgegangen, sprach David zu ihm: Du kommst doch von der Reise heim! Warum bist du nicht in dein Haus hinabgegangen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.11|AT|10|2. Samuel|11||0|11|Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda wohnen in Zelten, und mein Gebieter Joab und die Knechte meines Herrn lagern im freien Felde, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und bei meinem Weibe zu schlafen? So wahr der Herr lebt und so wahr du lebst, ich kann das nicht tun!|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.12|AT|10|2. Samuel|11||0|12|Da sprach David zu Uria: Bleibe auch heute noch hier; morgen will ich dich dann entlassen. So blieb Uria an jenem Tage in Jerusalem. Am folgenden Tage aber|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.13|AT|10|2. Samuel|11||0|13|lud ihn David ein, bei ihm zu essen und zu trinken, und er machte ihn trunken; am Abend jedoch ging er hinaus, um sich auf seinem Lager bei den Knechten seines Herrn schlafen zu legen, in sein Haus aber ging er nicht hinab.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.14|AT|10|2. Samuel|11||0|14|Am Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.15|AT|10|2. Samuel|11||0|15|Er schrieb aber in dem Briefe: Stelle Uria voran, wo der Kampf am heftigsten ist; dann lasst ihn im Stiche, dass er in der Schlacht umkomme.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.16|AT|10|2. Samuel|11||0|16|So stellte denn Joab, als er die Stadt belagerte, Uria an den Ort, wo er wusste, dass streitbare Gegner standen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.17|AT|10|2. Samuel|11||0|17|Als nun die Männer der Stadt ausfielen und mit Joab kämpften, fielen etliche von dem Volke, von den Leuten Davids; auch der Hetiter Uria kam um.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.18|AT|10|2. Samuel|11||0|18|Da sandte Joab hin und liess David den ganzen Verlauf des Kampfes melden,|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.19|AT|10|2. Samuel|11||0|19|und er befahl dem Boten: Wenn du dem König den ganzen Verlauf des Kampfes berichtet hast,|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.20|AT|10|2. Samuel|11||0|20|"und wenn dann der König zornig wird und zu dir spricht: ""Warum seid ihr zum Kampfe so nahe an die Stadt herangerückt? Wusstet ihr nicht, dass sie von der Mauer herabschiessen!"|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.21|AT|10|2. Samuel|11||0|21|"Wer hat Abimelech, den Sohn Jerubbaals, erschlagen? Hat nicht ein Weib einen Mühlstein von der Mauer auf ihn herabgeworfen, dass er bei Thebez umkam? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangerückt?"" - dann sage: ""Auch dein Knecht Uria, der Hethiter, ist tot."""|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.22|AT|10|2. Samuel|11||0|22|Der Bote ging hin, und als er ankam und David alles meldete, was Joab ihm aufgetragen hatte, da wurde David zornig.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.23|AT|10|2. Samuel|11||0|23|Der Bote aber sprach zu David: Die Männer hatten die Oberhand über uns und rückten gegen uns aus ins freie Feld; wir aber drängten sie bis an den Eingang des Tores.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.24|AT|10|2. Samuel|11||0|24|Da schossen die Schützen von der Mauer herab auf deine Knechte, sodass etliche von den Knechten des Königs umkamen; auch dein Knecht Uria, der Hethiter, ist tot.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.25|AT|10|2. Samuel|11||0|25|"Da sprach David zu dem Boten: So sollst du zu Joab sprechen: ""Lass dich das nicht anfechten; denn das Schwert frisst bald so, bald so. Kämpfe nur unentwegt wider die Stadt und zerstöre sie."" So sollst du ihn ermutigen."|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.26|AT|10|2. Samuel|11||0|26|Als das Weib Urias hörte, dass ihr Mann Uria tot sei, hielt sie die Totenklage um ihren Gatten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.11.27|AT|10|2. Samuel|11||0|27|Sobald aber die Trauerzeit vorüber war, sandte David hin und liess sie in sein Haus holen, und sie ward sein Weib und gebar ihm einen Sohn. Dem Herrn aber missfiel, was David getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.1|AT|10|2. Samuel|12||0|1|UND der Herr sandte den Propheten Nathan zu David: Als der bei ihm eintrat, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in derselben Stadt, der eine reich, der andere arm.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.2|AT|10|2. Samuel|12||0|2|Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder;|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.3|AT|10|2. Samuel|12||0|3|aber der Arme hatte nichts als ein einziges kleines Schäflein, das er sich gekauft hatte, und er zog es auf, und es ward bei ihm zugleich mit seinen Kindern gross. Es ass von seinem Bissen und trank aus seinem Becher und schlief an seinem Busen, und er hielt es wie ein Kind.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.4|AT|10|2. Samuel|12||0|4|Da kam einst zu dem reichen Mann ein Gast. Weil es ihn nun reute, von seinen Schafen oder Rindern eins zu nehmen, um es dem Wanderer herzurichten, der zu ihm gekommen war, nahm er das Lamm des armen Mannes und richtete es dem Manne zu, der zu ihm gekommen war.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.5|AT|10|2. Samuel|12||0|5|Da entbrannte der Zorn Davids heftig wider den Mann, und er sprach zu Nathan: So wahr der Herr lebt: der Mann, der das getan hat, ist ein Kind des Todes!|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.6|AT|10|2. Samuel|12||0|6|Das Lamm soll er vierfach ersetzen, weil er das getan und kein Erbarmen bewiesen hat.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.7|AT|10|2. Samuel|12||0|7|Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe dich zum König über Israel gesalbt und ich dich aus der Hand Sauls errettet;|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.8|AT|10|2. Samuel|12||0|8|ich habe dir das Haus deines Herrn gegeben und die Frauen deines Herrn an deinen Busen gelegt, ich habe dir das Haus Israel und Juda gegeben, und wäre das noch zu wenig, so wollte ich dir noch dies oder jenes hinzutun.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.9|AT|10|2. Samuel|12||0|9|Warum hast du den Herrn verachtet und getan, was ihm missfällt? Den Hethiter Uria hast du mit dem Schwert erschlagen, und sein Weib hast du dir zum Weibe genommen; ihn selbst aber hast du durch das Schwert der Ammoniter umgebracht.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.10|AT|10|2. Samuel|12||0|10|So soll denn das Schwert niemals von deinem Hause lassen, darum weil du mich verachtet und das Weib des Hethiters Uria genommen hast, dass sie dein Weib werde.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.11|AT|10|2. Samuel|12||0|11|So spricht der Herr: Siehe, ich werde in deinem eigenen Hause Unheil wider dich anstiften und werde deine Frauen vor deinen Augen wegnehmen und sie einem andern geben, dass er im Angesicht dieser Sonne bei deinen Frauen schlafe.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.12|AT|10|2. Samuel|12||0|12|Denn du hast es heimlich getan; ich aber werde dies vor ganz Israel und im Angesicht der Sonne tun.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.13|AT|10|2. Samuel|12||0|13|Da sprach David zu Nathan: Ich habe gegen den Herrn gesündigt. Nathan erwiderte David: So hat auch der Herr deine Sünde vergeben; du wirst nicht sterben!|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.14|AT|10|2. Samuel|12||0|14|Doch, weil du den Herrn durch dies dein Tun verhöhnt hast, so muss der Sohn, der dir geboren ist, sterben!|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.15|AT|10|2. Samuel|12||0|15|Und Nathan ging nach Hause. Aber der Herr schlug das Kind, welches das Weib Urias dem David geboren hatte, sodass es krank wurde.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.16|AT|10|2. Samuel|12||0|16|Und David suchte den Herrn auf um des Kindes willen und fastete; und wenn er heimkam, blieb er übernacht im Trauergewand und schlief auf der Erde.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.17|AT|10|2. Samuel|12||0|17|Da traten die Ältesten seines Hauses zu ihm hin und baten ihn, von der Erde aufzustehen; aber er wollte nicht und ass nicht mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.18|AT|10|2. Samuel|12||0|18|"Am siebenten Tage starb das Kind. Die Diener Davids aber fürchteten sich, ihm zu sagen, dass das Kind tot sei; denn sie dachten: Als das Kind noch am Leben war, redeten wir ihm zu, und er hörte nicht auf uns. Wie sollen wir da zu ihm sagen: ""Das Kind ist tot!"" - dass er sich noch ein Leid antut?"|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.19|AT|10|2. Samuel|12||0|19|Als David sah, dass seine Diener miteinander flüsterten, merkte er, dass das Kind tot war, und David fragte seine Diener: Ist das Kind tot? Sie antworteten: Es ist tot.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.20|AT|10|2. Samuel|12||0|20|Da stand David von der Erde auf, wusch und salbte sich, zog andre Kleider an und ging in das Haus des Herrn, um anzubeten. Und als er wieder heimkam, hiess er Speise auftragen und ass.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.21|AT|10|2. Samuel|12||0|21|Da sprachen seine Diener zu ihm: Was hat das zu bedeuten, was du da tust? Als das Kind noch lebte, hast du gefastet und geweint; nun, da es gestorben ist, stehst du auf und issest!|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.22|AT|10|2. Samuel|12||0|22|Er antwortete: Als das Kind noch lebte, da habe ich gefastet und geweint, weil ich dachte: Wer weiss, vielleicht ist der Herr mir gnädig, und das Kind bleibt am Leben!|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.23|AT|10|2. Samuel|12||0|23|Nun es aber tot ist, was soll ich da fasten? Kann ich es etwa noch zurückholen? Ich werde wohl zu ihm gehen, es aber kommt nie wieder zu mir.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.24|AT|10|2. Samuel|12||0|24|Und als David sein Weib Bathseba getröstet hatte, ging er zu ihr hinein und schlief bei ihr. Und sie gebar einen Sohn, den hiess er Salomo; und der Herr liebte ihn.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.25|AT|10|2. Samuel|12||0|25|Und er übergab ihn dem Propheten Nathan; der nannte ihn Jedidja um des Herrn willen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.26|AT|10|2. Samuel|12||0|26|JOAB aber bestürmte Rabba, (die Hauptstadt) der Ammoniter, und nahm den Stadtteil am Wasser ein.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.27|AT|10|2. Samuel|12||0|27|Dann sandte Joab Boten an David und liess ihm sagen: Ich habe Rabba bestürmt und die Wasserstadt auch eingenommen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.28|AT|10|2. Samuel|12||0|28|So sammle nun den Rest des Volkes, belagere die Stadt und nimm sie ein, dass nicht ich die Stadt einnehme und mein Name über ihr ausgerufen werde.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.29|AT|10|2. Samuel|12||0|29|Da sammelte David alles Volk, zog gegen Rabba, bestürmte es und nahm es ein.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.30|AT|10|2. Samuel|12||0|30|Und er nahm dem Milkom die Krone vom Haupte, die einen Zentner Goldes wog; es war auch ein Edelstein daran, der kam auf das Haupt Davids. Auch führte er sehr reiche Beute aus der Stadt hinweg.|ZUE1931|Public Domain 2SA.12.31|AT|10|2. Samuel|12||0|31|Die Bewohner aber, die darin waren, führte er weg und beschäftigte sie an den Sägen, an den eisernen Pickeln und eisernen Äxten und liess sie mit Ziegelformen arbeiten. So verfuhr er mit allen Städten der Ammoniter. Dann kehrte David mit allem Volke nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.1|AT|10|2. Samuel|13||0|1|ABSALOM, der Sohn Davids, hatte eine schöne Schwester mit Namen Thamar. Nun begab es sich, dass Amnon, der Sohn Davids, eine Liebe zu ihr fasste.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.2|AT|10|2. Samuel|13||0|2|Und Amnon grämte sich ganz krank um seiner Schwester Thamar willen; sie war nämlich eine Jungfrau, und es schien Amnon unmöglich, ihr etwas anzutun.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.3|AT|10|2. Samuel|13||0|3|Nun hatte Amnon einen Freund mit Namen Jonadab, Sohn von Davids Bruder Simea; und Jonadab war ein sehr kluger Mann.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.4|AT|10|2. Samuel|13||0|4|Der sprach zu ihm: Warum bist du Morgen für Morgen so elend, Königssohn? Willst du es mir nicht sagen? Da sprach Amnon zu ihm: Ich liebe Thamar, die Schwester meines Bruders Absalom.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.5|AT|10|2. Samuel|13||0|5|Jonadab erwiderte ihm: Lege dich aufs Bett und stelle dich krank. Wenn dann dein Vater kommt, dich zu besuchen, so sprich zu ihm: Lass doch meine Schwester Thamar kommen, dass sie mir zu essen gebe. Wenn sie die Speise vor meinen Augen zubereitet, dass ich es sehen kann, so nehme ich von ihr zu essen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.6|AT|10|2. Samuel|13||0|6|So legte sich denn Amnon nieder und stellte sich krank. Als nun der König kam, ihn zu besuchen, sprach Amnon zum Könige: Lass doch meine Schwester Thamar kommen, dass sie vor meinen Augen zwei Herzkuchen backe; dann will ich von ihr zu essen nehmen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.7|AT|10|2. Samuel|13||0|7|Da sandte David zu Thamar ins Haus und liess ihr sagen: Geh doch ins Haus deines Bruders Amnon und bereite ihm das Essen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.8|AT|10|2. Samuel|13||0|8|Thamar ging ins Haus ihres Bruders Amnon; er aber lag zu Bette. Und sie nahm den Teig, knetete ihn, formte ihn vor seinen Augen zu Herzen und buk die Kuchen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.9|AT|10|2. Samuel|13||0|9|Dann nahm sie die Pfanne und schüttete sie vor ihm aus; aber Amnon weigerte sich zu essen und sprach: Es soll jedermann hinausgehen! Und jedermann ging hinaus.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.10|AT|10|2. Samuel|13||0|10|Da sprach Amnon zu Thamar: Bringe die Speise ins Gemach, dann will ich von dir zu essen nehmen. Da nahm Thamar die Kuchen, die sie gemacht hatte, und brachte sie ihrem Bruder Amnon ins Gemach.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.11|AT|10|2. Samuel|13||0|11|Als sie ihm aber zu essen bot, ergriff er sie und sprach: Komm, meine Schwester, lege dich zu mir!|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.12|AT|10|2. Samuel|13||0|12|Sie aber sprach zu ihm: Nicht doch, mein Bruder! Entehre mich nicht; so etwas tut man nicht in Israel. Begehe nicht eine solche Schandtat!|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.13|AT|10|2. Samuel|13||0|13|Wo sollte ich mit meiner Schmach hin? Und du selbst würdest als ein Verworfener gelten in Israel. Nun aber, rede doch mit dem Könige; er wird mich dir nicht versagen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.14|AT|10|2. Samuel|13||0|14|Aber er wollte nicht auf sie hören, sondern überwältigte sie und entehrte sie und legte sich zu ihr.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.15|AT|10|2. Samuel|13||0|15|Dann aber fasste Amnon einen tiefen Widerwillen gegen sie, sodass sein Widerwille grösser war als die Liebe, die er zu ihr gehabt hatte. Und Amnon sprach zu ihr: Mach, dass du fortkommst!|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.16|AT|10|2. Samuel|13||0|16|Sie aber sprach zu ihm: Nicht doch, Bruder! Denn mich fortzujagen, das wäre noch ein grösseres Unrecht als das andere, das du mir angetan hast. Aber er wollte nicht auf sie hören,|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.17|AT|10|2. Samuel|13||0|17|sondern rief seinen Burschen, der ihn bediente, und sprach: Jage mir doch diese da hinaus und verriegle die Türe hinter ihr.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.18|AT|10|2. Samuel|13||0|18|Sie trug aber ein Ärmelkleid; denn so kleideten sich von alters her die Königstöchter, solange sie Jungfrauen waren. Als nun sein Diener sie hinausgejagt und die Türe hinter ihr verriegelt hatte,|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.19|AT|10|2. Samuel|13||0|19|streute Thamar Asche auf ihr Haupt, zerriss das Ärmelkleid, das sie anhatte, und legte die Hand auf ihr Haupt und ging laut schreiend davon.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.20|AT|10|2. Samuel|13||0|20|Da sprach ihr Bruder Absalom zu ihr: Ist dein Bruder Amnon bei dir gewesen? Nun denn, meine Schwester, schweige still. Er ist dein Bruder; nimm dir die Sache nicht zu Herzen. So blieb Thamar einsam im Hause ihres Bruders Absalom.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.21|AT|10|2. Samuel|13||0|21|Als der König David das alles hörte, wurde er sehr zornig; aber er wollte seinem Sohne Amnon nicht wehetun; denn er liebte ihn, weil er sein Erstgeborner war.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.22|AT|10|2. Samuel|13||0|22|Absalom aber redete kein Wort mit Amnon, weder im Bösen noch im Guten; denn Absalom hasste Amnon, weil er seine Schwester Thamar entehrt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.23|AT|10|2. Samuel|13||0|23|Nach zwei Jahren nun begab es sich, dass Absalom in Baal-Hazor, das bei Ephron liegt, Schafschur hielt; dazu lud Absalom alle Söhne des Königs ein.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.24|AT|10|2. Samuel|13||0|24|Und Absalom kam zum König und sprach: Sieh, dein Knecht hält Schafschur; da wolle doch der König samt seinen Dienern mit deinem Knechte hingehen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.25|AT|10|2. Samuel|13||0|25|Der König aber sprach zu Absalom: Nicht doch, mein Sohn! Wir wollen doch nicht alle mitgehen, dass wir dir nicht beschwerlich fallen. Auch als er in ihn drang, wollte er nicht mitgehen, sondern verabschiedete ihn.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.26|AT|10|2. Samuel|13||0|26|Absalom sprach: Wenn nicht, so möge doch mein Bruder Amnon mit uns gehen! Der König aber sprach zu ihm: Warum soll er mit dir gehen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.27|AT|10|2. Samuel|13||0|27|Als aber Absalom in ihn drang, da liess er Amnon und alle Königssöhne mit ihm gehen. Und Absalom veranstaltete ein Gelage wie ein König.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.28|AT|10|2. Samuel|13||0|28|"Absalom aber gebot seinen Knechten: Gebt acht! Wenn Amnon vom Weine guter Dinge geworden ist und ich zu euch sage: ""Erschlagt Amnon!"" so tötet ihn. Fürchtet euch nicht, ich befehle es euch ja. Seid mutig und zeigt euch als tapfere Männer!"|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.29|AT|10|2. Samuel|13||0|29|Die Knechte Absaloms taten Amnon, wie ihnen Absalom geboten hatte. Da erhoben sich alle Söhne des Königs, bestiegen ein jeder sein Maultier und flohen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.30|AT|10|2. Samuel|13||0|30|Als sie noch auf dem Wege waren, war schon das Gerücht zu David gedrungen: Absalom hat alle Königssöhne erschlagen, sodass nicht einer von ihnen übriggeblieben ist.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.31|AT|10|2. Samuel|13||0|31|Da stand der König auf, zerriss seine Kleider und legte sich auf die Erde; auch alle seine Diener, die um ihn her standen, zerrissen ihre Kleider.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.32|AT|10|2. Samuel|13||0|32|Da hob Jonadab, der Sohn von Davids Bruder Simea, an und sprach: Mein Herr denke doch nicht, dass man die jungen Leute, die Söhne des Königs, alle getötet habe. Amnon allein ist tot; denn Absaloms Miene liess nichts Gutes ahnen seit dem Tage, da jener seine Schwester Thamar entehrt hat.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.33|AT|10|2. Samuel|13||0|33|So rede sich mein Herr, der König, doch nicht ein, dass alle Königssöhne tot seien, sondern Amnon allein ist tot.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.34|AT|10|2. Samuel|13||0|34|Absalom aber entfloh. Als nun der Wächter Ausschau hielt, sah er viele Leute auf dem Wege nach Horonaim den Berg herabkommen. Da ging der Wächter hinein und meldete dem König: Ich habe Männer vom Wege nach Horonaim an der Seite des Berges kommen sehen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.35|AT|10|2. Samuel|13||0|35|Da sprach Jonadab zum König: Siehst du? die Söhne des Königs kommen! Wie dein Knecht gesagt hat, so ist es gegangen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.36|AT|10|2. Samuel|13||0|36|Kaum hatte er ausgeredet, da kamen auch schon die Söhne des Königs und hoben laut zu weinen an; auch der König und alle seine Diener weinten überlaut, und der König trug Leid um seinen Sohn die ganze Zeit.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.37|AT|10|2. Samuel|13||0|37|Absalom war zu Thalmai geflohen, dem Sohne Ammihuds, dem König von Gesur.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.38|AT|10|2. Samuel|13||0|38|Dort blieb er drei Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2SA.13.39|AT|10|2. Samuel|13||0|39|DARNACH stand des Königs Gemüt davon ab, mit Absalom zu hadern; denn er hatte sich über den Tod Amnons getröstet.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.1|AT|10|2. Samuel|14||0|1|Als nun Joab, der Sohn der Zeruja, merkte, dass des Königs Herz an Absalom hing,|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.2|AT|10|2. Samuel|14||0|2|sandte er nach Thekoa, liess eine weise Frau von dort holen und sprach zu ihr: Stelle dich doch trauernd und ziehe Trauerkleider an, salbe dich nicht mit Öl und gebärde dich wie ein Weib, das schon lange um einen Toten Leid trägt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.3|AT|10|2. Samuel|14||0|3|Dann geh zum König hinein und rede mit ihm so und so - und damit legte ihr Joab die Worte in den Mund.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.4|AT|10|2. Samuel|14||0|4|Die Frau von Thekoa ging zum König hinein, warf sich auf ihr Angesicht zur Erde, verneigte sich und sprach: Hilf doch, o König!|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.5|AT|10|2. Samuel|14||0|5|Der König sprach zu ihr: Was fehlt dir? Sie sprach: Ach, ich bin eine Witwe; mein Mann ist gestorben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.6|AT|10|2. Samuel|14||0|6|Nun hatte deine Magd zwei Söhne; die bekamen Streit miteinander auf dem Felde, und da zwischen ihnen niemand schlichtete, schlug der eine seinen Bruder tot.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.7|AT|10|2. Samuel|14||0|7|"Und nun hat sich die ganze Verwandtschaft wider deine Magd erhoben und sagt: ""Gib den Brudermörder heraus, dass wir ihn töten für das Leben seines Bruders, den er ermordet hat, und auch den Erben ausrotten."" So wollen sie den Funken auslöschen, der mir noch geblieben ist, dass meinem Manne weder Name noch Nachkommenschaft auf Erden bleibe."|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.8|AT|10|2. Samuel|14||0|8|Der König sprach zu der Frau: Geh heim, ich werde deinetwegen Befehl geben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.9|AT|10|2. Samuel|14||0|9|Die Frau von Thekoa aber sprach zum König: Auf mir, mein Herr und König, liege die Schuld und auf meines Vaters Haus, der König aber und sein Thron seien ohne Schuld!|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.10|AT|10|2. Samuel|14||0|10|Der König sprach: Wer etwas von dir will, den bringe zu mir; er soll dich künftig nicht mehr antasten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.11|AT|10|2. Samuel|14||0|11|Sie sprach: Der König gedenke doch des Herrn, seines Gottes, dass der Bluträcher nicht noch mehr Unheil anrichte und dass man meinen Sohn nicht verderbe! Er antwortete: So wahr der Herr lebt, es soll nicht ein Haar (vom Haupte) deines Sohnes auf die Erde fallen!|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.12|AT|10|2. Samuel|14||0|12|Da sprach die Frau: Dürfte doch deine Magd zu meinem Herrn, dem König, ein Wort reden! Er antwortete: Rede!|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.13|AT|10|2. Samuel|14||0|13|Die Frau sprach: Warum denn hast du solches wider das Volk Gottes im Sinn - indem der König so entschieden hat, ist er ja selbst gleichsam ein Schuldiger -, dass der König seinen Verstossenen nicht zurückkehren lässt?|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.14|AT|10|2. Samuel|14||0|14|Denn sterben müssen wir zwar und sind wie Wasser, das auf die Erde geschüttet wird und das man nicht wieder fassen kann. Aber Gott wird das Leben dessen nicht hinwegraffen, der darauf sinnt, dass ein Verstossener nicht aus seiner Nähe verstossen bleibe.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.15|AT|10|2. Samuel|14||0|15|So bin ich nun gekommen, zu meinem Herrn, dem König, dieses Wort zu reden, weil die Leute mir Angst machten. Deine Magd aber dachte: Ich will es doch dem König sagen. Vielleicht erfüllt der König die Bitte seiner Magd;|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.16|AT|10|2. Samuel|14||0|16|denn der König wird seine Magd erhören und sie aus der Hand des Mannes erretten, der danach trachtet, mich samt meinem Sohne aus dem Erbe Gottes zu vertilgen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.17|AT|10|2. Samuel|14||0|17|Und deine Magd dachte: Das Wort meines Herrn, des Königs, wird mir eine Beruhigung sein; denn mein Herr, der König, ist wie der Engel Gottes, dass er Gutes und Böses unterscheiden kann. Der Herr, dein Gott, sei mit dir!|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.18|AT|10|2. Samuel|14||0|18|Da antwortete der König und sprach zu der Frau: Verhehle mir doch nichts, wonach ich dich frage. Die Frau sprach: Mein Herr, der König, rede!|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.19|AT|10|2. Samuel|14||0|19|Der König sprach: Hat nicht bei all dem Joab die Hand im Spiele? Die Frau antwortete: So wahr du lebst, mein Herr und König, es ist nicht möglich, weder zur Rechten noch zur Linken auszuweichen bei allem, was mein Herr, der König, sagt. Ja, dein Knecht Joab, er hat es mir befohlen, und er hat alle diese Worte deiner Magd in den Mund gelegt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.20|AT|10|2. Samuel|14||0|20|Um der Sache ein andres Aussehen zu geben, hat dein Knecht Joab das getan; aber mein Herr ist so weise wie der Engel Gottes, dass er alles weiss, was auf Erden geschieht.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.21|AT|10|2. Samuel|14||0|21|Da sprach der König zu Joab: Wohlan, ich erfülle diese Bitte. Geh hin und hole den Jüngling Absalom zurück.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.22|AT|10|2. Samuel|14||0|22|Da warf sich Joab auf sein Angesicht zur Erde, verneigte sich und segnete den König, und Joab sprach: Heute erkennt dein Knecht, dass du mir wohlgesinnt bist, mein Herr und König, weil der König die Bitte seines Knechtes erfüllt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.23|AT|10|2. Samuel|14||0|23|Dann machte sich Joab auf und ging nach Gesur und brachte Absalom heim nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.24|AT|10|2. Samuel|14||0|24|Aber der König sprach: Er soll in sein Haus gehen und mir nicht unter die Augen treten! So ging denn Absalom in sein Haus und trat dem König nicht unter die Augen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.25|AT|10|2. Samuel|14||0|25|In ganz Israel aber war kein Mann um seiner Schönheit willen so zu preisen wie Absalom: von der Fußsohle bis zum Scheitel war kein Fehl an ihm.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.26|AT|10|2. Samuel|14||0|26|Und wenn er sein Haupt scheren liess - das geschah aber zu Ende jedes Jahres, weil es ihm zu schwer wurde -, so wog sein Haupthaar zweihundert Lot nach königlichem Gewicht.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.27|AT|10|2. Samuel|14||0|27|Dem Absalom wurden drei Söhne geboren und eine Tochter mit Namen Thamar; die ward ein Weib von schöner Gestalt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.28|AT|10|2. Samuel|14||0|28|So wohnte Absalom zwei Jahre in Jerusalem, ohne dem König unter die Augen zu treten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.29|AT|10|2. Samuel|14||0|29|Dann schickte Absalom nach Joab, um ihn zum König zu senden; aber er wollte nicht zu ihm kommen. Da schickte er noch ein zweites Mal hin; aber er wollte nicht kommen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.30|AT|10|2. Samuel|14||0|30|Nun sprach er zu seinen Knechten: Seht, Joab hat da einen Acker neben mir und Gerste darauf. Geht hin und zündet ihn an! Da zündeten die Knechte Absaloms den Acker an.|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.31|AT|10|2. Samuel|14||0|31|Nun machte sich Joab auf und kam zu Absalom ins Haus und sprach zu ihm: Warum haben deine Knechte meinen Acker angezündet?|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.32|AT|10|2. Samuel|14||0|32|"Absalom antwortete Joab: Ich habe doch nach dir geschickt und dir entboten: Komm her, ich will dich zum König senden und ihm sagen lassen: ""Warum bin ich von Gesur heimgekommen? Es wäre mir besser, ich wäre noch dort."" Jetzt aber will ich dem König unter die Augen treten! Ist eine Schuld an mir, so töte er mich!"|ZUE1931|Public Domain 2SA.14.33|AT|10|2. Samuel|14||0|33|Da ging Joab zum König hinein und sagte es ihm, und der liess Absalom rufen. Als er zum König hereinkam, verneigte er sich vor ihm und warf sich vor dem König mit dem Angesicht zur Erde; der König aber küsste Absalom.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.1|AT|10|2. Samuel|15||0|1|DARNACH geschah es, dass Absalom sich Wagen und Pferde anschaffte, dazu fünfzig Trabanten, die vor ihm her liefen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.2|AT|10|2. Samuel|15||0|2|"Und alle Morgen in der Frühe stellte sich Absalom neben dem Torweg auf, und jeden, der einen Handel hatte, sodass er zum König kam, um sich Recht sprechen zu lassen, den rief Absalom an und sprach: ""Aus welcher Stadt bist du?"" Wenn der dann sagte: ""Dein Knecht kommt aus dem und dem Stamm Israels"","|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.3|AT|10|2. Samuel|15||0|3|"so sprach Absalom zu ihm: ""Siehe, deine Sache ist ja gut und recht, aber du hast beim König keinen, der dich anhört."""|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.4|AT|10|2. Samuel|15||0|4|Und Absalom sprach: O wäre doch ich zum Richter im Lande bestellt, dass jeder zu mir käme, der einen Streit und Rechtshandel hat! Ich wollte ihm zu seinem Recht verhelfen!|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.5|AT|10|2. Samuel|15||0|5|Und wenn dann jemand nahte, sich vor ihm zu verneigen, so streckte er seine Hand aus, fasste ihn und küsste ihn.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.6|AT|10|2. Samuel|15||0|6|So machte es Absalom mit allen Israeliten, die zum König kamen, um sich Recht sprechen zu lassen, und so stahl sich Absalom das Herz der Männer Israels.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.7|AT|10|2. Samuel|15||0|7|Nach vier Jahren sprach Absalom zum König: Lass mich doch hingehen und in Hebron das Gelübde erfüllen, das ich dem Herrn getan habe.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.8|AT|10|2. Samuel|15||0|8|Denn als dein Knecht zu Gesur in Syrien weilte, hat er gelobt: Wenn mich der Herr nach Jerusalem zurückkehren lässt, so will ich dem Herrn in Hebron ein Opfer bringen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.9|AT|10|2. Samuel|15||0|9|Der König sprach zu ihm: Geh hin in Frieden! Da machte er sich auf und ging nach Hebron.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.10|AT|10|2. Samuel|15||0|10|Auch schickte Absalom Kundschafter durch alle Stämme Israels und liess sagen: Wenn ihr den Schall der Posaunen hört, so ruft: Absalom ist König geworden in Hebron!|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.11|AT|10|2. Samuel|15||0|11|Mit Absalom zogen auch zweihundert Männer von Jerusalem, die geladen waren und arglos mitgingen, ohne dass sie um irgend etwas wussten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.12|AT|10|2. Samuel|15||0|12|Absalom liess auch den Ahithophel von Gilo, den Ratgeber Davids, aus seiner Stadt Gilo rufen, als er die Opfer darbrachte. So wurde die Verschwörung immer stärker, und immer mehr Leute hielten zu Absalom.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.13|AT|10|2. Samuel|15||0|13|Da kam einer und meldete David: Das Herz der Männer Israels hat sich Absalom zugewandt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.14|AT|10|2. Samuel|15||0|14|David aber sprach zu allen seinen Leuten, die bei ihm in Jerusalem waren: Auf, lasst uns fliehen! denn sonst gibt es für uns kein Entrinnen vor Absalom. Macht euch eilends auf den Weg, damit er uns nicht ereile und Unheil über uns bringe und die Stadt mit der Schärfe des Schwertes schlage!|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.15|AT|10|2. Samuel|15||0|15|Da sprachen die Leute des Königs zu ihm: Ganz wie unser Herr, der König, will - wir sind deine Knechte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.16|AT|10|2. Samuel|15||0|16|So zog der König aus und sein ganzer Hof ihm nach. Der König liess aber zehn Kebsweiber zurück, den Palast zu hüten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.17|AT|10|2. Samuel|15||0|17|So zog der König aus, und alle seine Leute ihm nach. Beim letzten Hause machten sie halt,|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.18|AT|10|2. Samuel|15||0|18|während alles Kriegsvolk an ihm vorüberzog; auch alle Kreter und Plether und alle Leute des Gathiters Ithai, sechshundert Mann, die ihm aus Gath gefolgt waren, zogen am König vorüber.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.19|AT|10|2. Samuel|15||0|19|Da sprach der König zu Ithai aus Gath: Warum willst du auch mit uns gehen? Kehre um und bleibe beim König! Denn du bist ein Fremder und sogar aus deiner Heimat verbannt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.20|AT|10|2. Samuel|15||0|20|Gestern erst bist du gekommen, und heute schon sollte ich dich mit auf die Irrfahrt nehmen, da ich wandre und weiss nicht wohin? Kehre um und nimm deine Brüder mit zurück. Der Herr wird dir Güte und Treue erweisen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.21|AT|10|2. Samuel|15||0|21|Ithai aber antwortete dem König: So wahr der Herr lebt, und so wahr mein Herr, der König, lebt, nein! Wo mein Herr, der König, sein wird, es gehe zum Tode oder zum Leben, da wird auch dein Knecht sein!|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.22|AT|10|2. Samuel|15||0|22|Da sprach David zu Ithai: Wohlan, so ziehe vorüber! So zog denn Ithai aus Gath mit all seinen Leuten und seinem ganzen Tross vorüber.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.23|AT|10|2. Samuel|15||0|23|Und das ganze Land weinte laut, während alles Kriegsvolk vorüberzog. Der König aber ging über den Bach Kidron, und alles Volk zog hinüber in der Richtung nach der Steppe.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.24|AT|10|2. Samuel|15||0|24|Siehe, da waren auch Zadok und Abjathar mit allen Leviten; die trugen die Bundeslade Gottes und stellten sie dort nieder, bis alles Volk aus der Stadt vollständig vorbeigezogen war.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.25|AT|10|2. Samuel|15||0|25|Aber der König sprach zu Zadok: Bringe die Lade Gottes wieder in die Stadt! Finde ich Gnade vor dem Herrn, so wird er mich zurückführen, dass ich sie und seine Wohnung wiedersehe.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.26|AT|10|2. Samuel|15||0|26|Spricht er aber: Ich habe kein Gefallen an dir - nun, da bin ich; er tue mir, was ihm gefällt!|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.27|AT|10|2. Samuel|15||0|27|Und der König sprach zu dem Priester Zadok: Seht, du und Abjathar, kehrt ihr nur ruhig in die Stadt zurück; auch dein Sohn Ahimaaz und Jonathan, der Sohn Abjathars, eure beiden Söhne, mit euch.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.28|AT|10|2. Samuel|15||0|28|Seht, ich bleibe bei den Furten in der Wüste, bis Botschaft von euch kommt und mir Nachricht gibt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.29|AT|10|2. Samuel|15||0|29|So brachten denn Zadok und Abjathar die Lade Gottes nach Jerusalem zurück und blieben dort.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.30|AT|10|2. Samuel|15||0|30|David aber stieg weinend den Ölberg hinan, verhüllten Hauptes und barfuss; auch alles Volk, das bei ihm war, stieg verhüllten Hauptes und weinend hinan.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.31|AT|10|2. Samuel|15||0|31|"Nun hatte man David gemeldet: ""Auch Ahithophel ist unter den Verschwörern bei Absalom."" Da sprach David: ""O Herr, vereitle doch den Rat Ahithophels!"""|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.32|AT|10|2. Samuel|15||0|32|Als aber David auf den Berggipfel kam, wo man Gott anzubeten pflegt, siehe, da trat ihm der Arkiter Husai entgegen mit zerrissenem Rock und Erde auf dem Haupte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.33|AT|10|2. Samuel|15||0|33|Und David sprach zu ihm: Wenn du mit mir gehst, so fällst du mir zur Last;|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.34|AT|10|2. Samuel|15||0|34|"wenn du aber in die Stadt zurückkehrst und zu Absalom sagst: ""Ich will dein Knecht sein, o König! Vordem war ich deines Vaters Knecht; nun aber will ich dein Knecht sein"", so kannst du mir den Rat Ahithophels zunichte machen."|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.35|AT|10|2. Samuel|15||0|35|Dort sind ja auch die Priester Zadok und Abjathar bei dir. Alles nun, was du aus des Königs Hause hörst, sollst du den Priestern Zadok und Abjathar zu wissen tun.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.36|AT|10|2. Samuel|15||0|36|Sieh, die haben dort ihre beiden Söhne bei sich, Zadok den Ahimaaz und Abjathar den Jonathan; durch diese könnt ihr mir alles berichten, was ihr hört.|ZUE1931|Public Domain 2SA.15.37|AT|10|2. Samuel|15||0|37|So kam Husai, der Vertraute Davids, in die Stadt, als Absalom eben in Jerusalem einzog.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.1|AT|10|2. Samuel|16||0|1|ALS David den Gipfel ein wenig überschritten hatte, siehe, da kam ihm Ziba, der Knecht Meribaals, mit einem Paar gesattelter Esel entgegen; die trugen zweihundert Brote, hundert getrocknete Trauben, hundert frische Früchte und einen Schlauch Wein.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.2|AT|10|2. Samuel|16||0|2|Da sprach der König zu Ziba: Was willst du damit? Ziba sprach: Die Esel sind zum Reiten für die Familie des Königs, die Brote und Früchte zum Essen für die Diener und der Wein zum Trinken für die Ermatteten in der Wüste.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.3|AT|10|2. Samuel|16||0|3|Der König sprach: Wo ist aber der Sohn deines Herrn? Ziba antwortete dem König: Sieh, der ist in Jerusalem geblieben; denn er hat gesagt: Heute wird mir das Haus Israel das Königtum meines Vaters zurückgeben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.4|AT|10|2. Samuel|16||0|4|Da sprach der König zu Ziba: So soll alles, was Meribaal hat, dein sein! Ziba sprach: Ich werfe mich nieder! Lass mich (auch ferner) Gnade vor dir finden, mein Herr und König.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.5|AT|10|2. Samuel|16||0|5|Als aber der König David bis Bahurim gekommen war, siehe, da trat dort ein Mann vom Geschlechte Sauls heraus mit dem Namen Simei, Sohn des Gera; der stiess in einem fort Verwünschungen aus|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.6|AT|10|2. Samuel|16||0|6|und warf mit Steinen nach David und allen Dienern des Königs David, obgleich alles Volk und alle Helden zu seiner Rechten und zu seiner Linken gingen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.7|AT|10|2. Samuel|16||0|7|Simei sprach aber, als er fluchte: Hinaus! hinaus! du Blutmensch! du Nichtswürdiger!|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.8|AT|10|2. Samuel|16||0|8|Der Herr hat alles Blut des Hauses Sauls, an dessen Statt du König geworden bist, über dich gebracht und hat das Reich deinem Sohne Absalom gegeben, und siehe, nun steckst du in deinem Unglück, weil du ein Blutmensch bist.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.9|AT|10|2. Samuel|16||0|9|Da sprach Abisai, der Sohn der Zeruja, zum König: Warum soll dieser tote Hund meinem Herrn und König fluchen? Ich will hinübergehen und ihm den Kopf abschlagen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.10|AT|10|2. Samuel|16||0|10|"Aber der König sprach: Was habe ich mit euch zu schaffen, ihr Söhne der Zeruja? Lasst ihn fluchen! Wenn der Herr zu ihm gesagt hat: ""Fluche dem David!"" wer darf dann fragen: ""Warum tust du so?"""|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.11|AT|10|2. Samuel|16||0|11|Und David sprach zu Abisai und allen seinen Dienern: Seht, mein eigner leiblicher Sohn stellt mir nach dem Leben; wieviel mehr jetzt der Benjaminit! Lasst ihn fluchen! Der Herr hat ihn geheissen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.12|AT|10|2. Samuel|16||0|12|Vielleicht sieht der Herr mein Elend an und gibt mir wieder Glück für den Fluch, der mich heute trifft.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.13|AT|10|2. Samuel|16||0|13|So zog David mit seinen Leuten weiter, während Simei an der Seite des Berges neben ihm her ging und in einem fort Verwünschungen ausstiess, Steine nach ihm schleuderte und ihn mit Erde bewarf.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.14|AT|10|2. Samuel|16||0|14|Und der König kam mit allem Volk, das bei ihm war, müde an den Jordan, und dort erholte er sich.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.15|AT|10|2. Samuel|16||0|15|Absalom aber und alle Männer Israels waren nach Jerusalem gekommen; auch Ahithophel war bei ihm.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.16|AT|10|2. Samuel|16||0|16|Als nun der Arkiter Husai, der Vertraute Davids, zu Absalom hineinkam, sprach er zu ihm: Es lebe der König! es lebe der König!|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.17|AT|10|2. Samuel|16||0|17|Absalom aber sprach zu Husai: Ist das deine Liebe zu deinem Freunde? Warum bist du nicht mit deinem Freunde gezogen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.18|AT|10|2. Samuel|16||0|18|Husai erwiderte Absalom: Nein! sondern wen der Herr erwählt hat und dieses Volk und alle Männer Israels, zu dem gehöre ich und bei dem bleibe ich!|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.19|AT|10|2. Samuel|16||0|19|Und zweitens: Wem diene ich denn? Doch dem Sohne! Wie ich deinem Vater gedient habe, so will ich auch dir zu Gebote stehen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.20|AT|10|2. Samuel|16||0|20|Und Absalom sprach zu Ahithophel: Gebt einen Rat! Was sollen wir tun?|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.21|AT|10|2. Samuel|16||0|21|Ahithophel antwortete Absalom: Geh zu den Kebsweibern deines Vaters, die er zurückgelassen hat, das Haus zu hüten; dann wird ganz Israel erfahren, dass du dich bei deinem Vater verhasst gemacht hast, und alle, die zu dir halten, werden ermutigt werden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.22|AT|10|2. Samuel|16||0|22|Da schlug man auf dem Dache für Absalom das Zelt auf, und Absalom ging vor den Augen von ganz Israel zu den Kebsweibern seines Vaters.|ZUE1931|Public Domain 2SA.16.23|AT|10|2. Samuel|16||0|23|Wenn nämlich Ahithophel damals einen Rat gab, so galt es, wie wenn man Gott befragte; so galt jeder Rat Ahithophels bei David wie bei Absalom.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.1|AT|10|2. Samuel|17||0|1|Hierauf sprach Ahithophel zu Absalom: Ich will mir zwölftausend Mann auswählen, mich aufmachen und David gleich heute nacht verfolgen|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.2|AT|10|2. Samuel|17||0|2|und ihn überfallen, während er noch müde und verzagt ist. Wenn ich ihn so aufschrecke, wird alles Volk, das bei ihm ist, fliehen, und ich kann den König allein erschlagen;|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.3|AT|10|2. Samuel|17||0|3|dann will ich alles Volk zu dir zurückbringen, wie eine junge Frau zu ihrem Gatten zurückkehrt. Du stellst ja nur einem Manne nach dem Leben, das ganze Volk aber soll unversehrt bleiben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.4|AT|10|2. Samuel|17||0|4|Die Rede gefiel Absalom und allen Ältesten Israels.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.5|AT|10|2. Samuel|17||0|5|Aber Absalom sprach: Ruft noch den Arkiter Husai, damit wir auch hören, was er dazu sagt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.6|AT|10|2. Samuel|17||0|6|Als Husai zu Absalom hereinkam, sprach Absalom zu ihm: Das und das hat Ahithophel geraten. Sollen wir tun, was er geraten hat? Wo nicht, so rede du!|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.7|AT|10|2. Samuel|17||0|7|Da sprach Husai zu Absalom: Der Rat, den Ahithophel diesmal gegeben hat, ist nicht gut.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.8|AT|10|2. Samuel|17||0|8|Und Husai fuhr fort: Du weisst, dass dein Vater und seine Leute Helden sind und grimmen Mutes, wie eine Bärin auf dem Felde, der man die Jungen geraubt hat. Dazu ist dein Vater ein Kriegsmann; der hält nicht Nachtruhe mit dem Volk.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.9|AT|10|2. Samuel|17||0|9|Gewiss liegt er jetzt irgendwo in einer Schlucht versteckt oder sonst an irgendeinem Ort. Wenn nun gleich am Anfang etliche von den Leuten fallen und man hört davon, so heisst es: Das Volk, das zu Absalom hält, hat eine Niederlage erlitten!|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.10|AT|10|2. Samuel|17||0|10|Und dann wird auch der Tapferste, der beherzt ist wie ein Löwe, ganz und gar verzagen; denn jeder Israelite weiss, dass dein Vater ein Held ist und seine Leute tapfere Männer.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.11|AT|10|2. Samuel|17||0|11|Vielmehr rate ich: Ganz Israel, von Dan bis Beerseba, soll sich um dich versammeln, so zahlreich wie der Sand am Meer, und du selbst sollst unter ihnen ausziehen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.12|AT|10|2. Samuel|17||0|12|Treffen wir ihn dann an irgendeinem Orte, wo er sich finden lässt, so wollen wir über ihn herfallen, wie der Tau auf die Erde fällt, und es soll von ihm und all den Männern, die bei ihm sind, auch nicht einer übrigbleiben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.13|AT|10|2. Samuel|17||0|13|Zieht er sich aber in eine Stadt zurück, so soll ganz Israel Stricke an jene Stadt legen, und wir schleifen sie zu Tal, bis dort auch nicht ein Steinchen mehr zu finden ist.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.14|AT|10|2. Samuel|17||0|14|Da sprachen Absalom und alle Männer Israels: Der Rat des Arkiters Husai ist besser als der Rat Ahithophels. Der Herr nämlich hatte es so gefügt, dass der kluge Rat Ahithophels vereitelt wurde, um das Unheil über Absalom zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.15|AT|10|2. Samuel|17||0|15|Darnach sprach Husai zu den Priestern Zadok und Abjathar: Das und das hat Ahithophel dem Absalom und den Ältesten Israels geraten, und das und das habe ich geraten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.16|AT|10|2. Samuel|17||0|16|"So sendet nun eilends hin und lasst David sagen: ""Bleibe nicht übernacht an den Furten in der Wüste; hinüber musst du gehen"", damit nicht der König und alles Volk, das bei ihm ist, aufgerieben werde."|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.17|AT|10|2. Samuel|17||0|17|Jonathan aber und Ahimaaz standen an der Walkerquelle, und eine Magd ging jeweilen hin und brachte ihnen Nachricht; dann gingen sie und meldeten es dem König David; denn sie durften sich nicht sehen lassen und in die Stadt kommen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.18|AT|10|2. Samuel|17||0|18|Aber ein Knabe sah sieh und hinterbrachte es Absalom. Da gingen die beiden eilends hin und kamen zum Hause eines Mannes in Bahurim; der hatte eine Zisterne in seinem Hofe, in die stiegen sie hinab.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.19|AT|10|2. Samuel|17||0|19|Und das Weib nahm eine Matte und breitete sie oben über die Zisterne und streute Getreidekörner darüber, sodass man nichts merkte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.20|AT|10|2. Samuel|17||0|20|Als nun die Knechte Absaloms zu dem Weibe ins Haus kamen und fragte: Wo sind Ahimaaz und Jonathan? sagte das Weib zu ihnen: Sie sind von hier nach dem Wasser weitergegangen. Da suchten sie nach ihnen; doch als sie nichts fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.21|AT|10|2. Samuel|17||0|21|Sobald sie weg waren, stiegen jene aus der Zisterne, gingen weiter, brachten dem König David Bericht und sprachen zu ihm: Auf! Geht eilends über das Wasser; denn das und das hat Ahithophel wider euch geraten.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.22|AT|10|2. Samuel|17||0|22|Da machten sich David und alle seine Leute auf und gingen über den Jordan; bis der Morgen tagte, fehlte auch nicht einer, der nicht über den Jordan gekommen wäre.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.23|AT|10|2. Samuel|17||0|23|Als aber Ahithophel sah, dass sein Rat nicht ausgeführt wurde, sattelte er seinen Esel, machte sich auf und zog heim in seine Stadt, bestellte sein Haus und erhängte sich und starb und ward in seines Vaters Grab begraben.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.24|AT|10|2. Samuel|17||0|24|David aber war schon nach Mahanaim gekommen, als Absalom und alle Männer Israels mit ihm über den Jordan gingen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.25|AT|10|2. Samuel|17||0|25|Absalom hatte Amasa an Joabs Statt über das Heer gesetzt. Amasa aber war der Sohn eines Ismaeliters mit Namen Jithra, der mit Abigal verkehrt hatte, der Tochter Isais und Schwester der Zeruja, der Mutter Joabs.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.26|AT|10|2. Samuel|17||0|26|Dann lagerte sich Absalom mit Israel im Lande Gilead.|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.27|AT|10|2. Samuel|17||0|27|Als nun David nach Mahanaim gekommen war, hatten Sobi, der Sohn des Nahas, von Rabba, (der Hauptstadt) der Ammoniter, und Machir, der Sohn Ammiels, von Lodebar, und der Gileaditer Barsillai von Rogelim|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.28|AT|10|2. Samuel|17||0|28|bereits Ruhebetten, Decken, Schalen und irdene Geschirre gebracht; auch Weizen, Gerste, Mehl, geröstetes Korn, Bohnen und Linsen,|ZUE1931|Public Domain 2SA.17.29|AT|10|2. Samuel|17||0|29|Honig, Sahne, Schafe und Kuhkäse hatten sie für David und für seine Leute zum Essen hergeschafft; denn sie dachten: Die Leute sind in der Wüste hungrig und müde und durstig geworden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.1|AT|10|2. Samuel|21||0|1|ZU Davids Zeiten war einst eine Hungersnot, drei Jahre lang, ein Jahr nach dem andern. Als David das Angesicht des Herrn aufsuchte, sprach der Herr: Auf Saul und seinem Haus lastet eine Blutschuld, weil er die Gibeoniten getötet hat.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.2|AT|10|2. Samuel|21||0|2|Da liess der König die Gibeoniten rufen und sprach zu ihnen - die Gibeoniten gehörten nämlich nicht zu Israel, sondern zu dem Rest der Amoriter; obschon nun die Israeliten ihnen geschworen, hatte Saul sie doch in seinem Eifer für Israel und Juda zu vernichten gesucht -,|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.3|AT|10|2. Samuel|21||0|3|David sprach also zu den Gibeoniten: Was soll ich für euch tun? und womit kann ich euch Sühne schaffen, dass ihr das Eigentum des Herrn segnet?|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.4|AT|10|2. Samuel|21||0|4|Die Gibeoniten antworteten ihm: Es ist uns nicht um Silber oder Gold zu tun gegenüber Saul und seinem Hause; aber es steht uns nicht zu, einen Mann in Israel zu töten. Er sprach: Was verlangt ihr, dass ich für euch tue?|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.5|AT|10|2. Samuel|21||0|5|Da sprachen sie zum König: Von den Söhnen des Mannes, der entschlossen war, uns aufzureiben, und darauf sann, uns zu vertilgen, dass wir im ganzen Gebiete Israels nicht mehr bestehen sollten,|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.6|AT|10|2. Samuel|21||0|6|von dessen Söhnen sollen uns sieben Männer ausgeliefert werden, dass wir sie an den Pfahl spiessen vor dem Herrn, zu Gibeon auf dem Berge des Herrn. Der König sprach: Ich werde sie ausliefern.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.7|AT|10|2. Samuel|21||0|7|Doch verschonte der König den Meribaal, den Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, wegen des Eides bei dem Herrn, der zwischen ihnen bestand, zwischen David und Jonathan, dem Sohne Sauls.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.8|AT|10|2. Samuel|21||0|8|Aber die zwei Söhne, welche Rizpa, die Tochter Ajas, dem Saul geboren hatte, Armoni und Meribaal, dazu die fünf Söhne, welche Merab, die Tochter Sauls, dem Adriel von Mehola, dem Sohne Barsillais, geboren hatte, nahm der König|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.9|AT|10|2. Samuel|21||0|9|und lieferte sie den Gibeoniten aus; die pfählten sie auf dem Berge vor dem Herrn. So kamen alle sieben auf einmal um. Sie wurden aber in den ersten Tagen der Ernte getötet, zu Anfang der Gerstenernte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.10|AT|10|2. Samuel|21||0|10|Da nahm Rizpa, die Tochter Ajas, das Trauergewand und breitete es für sich (als Lager) über den Felsen aus, vom Anfang der Gerstenernte an, bis Regen vom Himmel sich über sie ergoss, und sie liess nicht zu, dass am Tage die Vögel des Himmels über sie herfielen noch des Nachts die Tiere des Feldes.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.11|AT|10|2. Samuel|21||0|11|Als man David meldete, was Rizpa, die Tochter Ajas, Sauls Kebsweib, getan hatte,|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.12|AT|10|2. Samuel|21||0|12|ging David hin, liess sich von den Bürgern von Jabes in Gilead die Gebeine Sauls und seines Sohnes Jonathan herausgeben, die sie von dem grossen Platz in Bethsan heimlich weggenommen hatten, wo sie von den Philistern aufgehängt worden waren an dem Tage, da diese den Saul am Gilboa schlugen,|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.13|AT|10|2. Samuel|21||0|13|und brachte die Gebeine Sauls und seines Sohnes Jonathan von dort herauf. Dann sammelte man die Gebeine der Gepfählten|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.14|AT|10|2. Samuel|21||0|14|und begrub sie mit den Gebeinen Sauls und seines Sohnes Jonathan im Lande Benjamin zu Zela im Grabe seines Vaters Kis: man tat alles, was der König geboten hatte. So liess sich Gott für das Land gnädig stimmen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.15|AT|10|2. Samuel|21||0|15|DARNACH brach wiederum Krieg aus zwischen den Philistern und Israel. David zog hinab und seine Knechte mit ihm, und sie setzten sich in Gob fest und stritten wider die Philister.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.16|AT|10|2. Samuel|21||0|16|Da erhob sich Dod, einer von den Riesen - sein Speer wog dreihundert Lot Erz, und er war mit einem neuen Schwert umgürtet -, und gedachte David zu erschlagen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.17|AT|10|2. Samuel|21||0|17|Aber Abisai, der Sohn der Zeruja, kam ihm zu Hilfe und schlug den Philister tot. Damals beschworen den David seine Leute: Du darfst nicht mehr mit uns in den Kampf ziehen, dass du die Leuchte Israels nicht auslöschest!|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.18|AT|10|2. Samuel|21||0|18|Hernach kam es bei Gob nochmals zum Kampf mit den Philistern. Damals erschlug der Husathiter Sibbechai den Saph, einen von den Riesen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.19|AT|10|2. Samuel|21||0|19|Und es kam bei Gob nochmals zum Kampf mit den Philistern. Da erschlug Elhanan aus Bethlehem, der Sohn Jairs, den Goliath von Gath, dessen Speerschaft war wie ein Weberbaum.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.20|AT|10|2. Samuel|21||0|20|Und es kam nochmals zum Kampfe, und zwar bei Gath. Da war ein hochgewachsener Mann, der hatte an den Händen je sechs Finger und an den Füssen je sechs Zehen, im ganzen 24; auch der stammte von den Riesen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.21|AT|10|2. Samuel|21||0|21|Als er nun Israel verhöhnte, erschlug ihn Jonathan, der Sohn Simeas, des Bruders Davids.|ZUE1931|Public Domain 2SA.21.22|AT|10|2. Samuel|21||0|22|Diese vier stammten von den Riesen in Gath, und sie fielen durch die Hand Davids und seiner Leute.|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.1|AT|10|2. Samuel|22||0|1|DAVID dichtete dem Herrn zu Ehren dieses Lied zu der Zeit, als ihn der Herr aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte. Er sprach:|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.2|AT|10|2. Samuel|22||0|2|Der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Erretter, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.3|AT|10|2. Samuel|22||0|3|mein Gott, mein Hort, auf den ich mich verlasse, / mein Schild und meines Heiles Horn, / meine Feste und meine Zuflucht, / mein Helfer, der du mir gegen Gewalttat hilfst! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.4|AT|10|2. Samuel|22||0|4|Gepriesen, rufe ich, sei der Herr! / So werde ich vor meinen Feinden errettet. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.5|AT|10|2. Samuel|22||0|5|Mich hatten die Wogen des Todes umfangen, / die Bäche des Verderbens erschreckten mich; /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.6|AT|10|2. Samuel|22||0|6|die Bande der Unterwelt umstrickten mich, / auf mich fielen die Schlingen des Todes. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.7|AT|10|2. Samuel|22||0|7|Als ich in Angst war, rief ich den Herrn an, / und ich schrie zu meinem Gott; / da hörte er meine Stimme von seinem Tempel, / und mein Schreien drang an sein Ohr. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.8|AT|10|2. Samuel|22||0|8|Da wankte und schwankte die Erde, / die Grundfesten des Himmels erbebten; / sie wankten, denn er war zornentbrannt. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.9|AT|10|2. Samuel|22||0|9|Rauch stieg auf in seiner Nase / und verzehrendes Feuer aus seinem Munde, / glühende Kohlen sprühten aus ihm. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.10|AT|10|2. Samuel|22||0|10|Er neigte den Himmel und fuhr herab, / Wolkendunkel unter seinen Füssen. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.11|AT|10|2. Samuel|22||0|11|Er fuhr auf dem Cherub und flog daher / und schwebte auf Flügeln des Windes. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.12|AT|10|2. Samuel|22||0|12|Er machte Finsternis um sich her zu seinem Gezelt, / dunkle Wasser und dichte Wolken; /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.13|AT|10|2. Samuel|22||0|13|aus dem Glanze vor ihm / sprühten glühende Kohlen. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.14|AT|10|2. Samuel|22||0|14|Vom Himmel her donnerte der Herr, / der Höchste liess seine Stimme erschallen. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.15|AT|10|2. Samuel|22||0|15|Er schoss seine Pfeile und streute sie, / er schleuderte Blitze und jagte sie. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.16|AT|10|2. Samuel|22||0|16|Da sah man die Betten des Meeres, / aufgedeckt wurden die Gründe der Erde / vor dem Schelten des Herrn, / vor dem Schnauben seiner Nase. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.17|AT|10|2. Samuel|22||0|17|Er langte herab aus der Höhe, ergriff mich, / zog mich aus grossen Wassern, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.18|AT|10|2. Samuel|22||0|18|entriss mich meinem starken Feinde, / meinen Hassern, weil sie mir zu mächtig. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.19|AT|10|2. Samuel|22||0|19|Sie überfielen mich an meinem Unglückstage, / doch der Herr war meine Stütze /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.20|AT|10|2. Samuel|22||0|20|und führte mich heraus ins Weite, / befreite mich, weil er Gefallen hat an mir. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.21|AT|10|2. Samuel|22||0|21|Der Herr tat mir nach meiner Gerechtigkeit, / nach der Reinheit meiner Hände vergalt er mir; /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.22|AT|10|2. Samuel|22||0|22|denn ich hielt mich an des Herrn Wege, / fiel nicht frevelnd ab von meinem Gott. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.23|AT|10|2. Samuel|22||0|23|Ja, alle seine Rechte hatte ich vor Augen, / und seine Satzungen tat ich nicht von mir. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.24|AT|10|2. Samuel|22||0|24|Ich war unsträflich gegen ihn / und hütete mich vor meiner Sünde. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.25|AT|10|2. Samuel|22||0|25|Darum vergalt mir der Herr nach meiner Gerechtigkeit, / nach meiner Reinheit vor seinen Augen. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.26|AT|10|2. Samuel|22||0|26|Gegen den Frommen zeigst du dich fromm, / gegen den Redlichen redlich. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.27|AT|10|2. Samuel|22||0|27|Gegen den Reinen zeigst du dich rein, / gegen den Verkehrten verkehrt. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.28|AT|10|2. Samuel|22||0|28|Ja, du hilfst gedrücktem Volke, / doch hochfahrenden Sinn demütigst du. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.29|AT|10|2. Samuel|22||0|29|Denn du bist meine Leuchte, Herr, / und mein Gott erhellt meine Nacht. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.30|AT|10|2. Samuel|22||0|30|Denn mit dir zerbreche ich Wälle, / mit meinem Gott überspringe ich Mauern. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.31|AT|10|2. Samuel|22||0|31|Gottes Weg ist unsträflich, / das Wort des Herrn ist lauter; / Schild ist er allen, die auf ihn vertrauen. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.32|AT|10|2. Samuel|22||0|32|Denn wer ist Gott, als nur der Herr, / und wer ein Fels ausser unserem Gott? /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.33|AT|10|2. Samuel|22||0|33|dem Gott, der mich mit Kraft umgürtet / und ebne Bahn mir schafft, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.34|AT|10|2. Samuel|22||0|34|der meine Füsse gleich den Hinden macht / und mich auf Höhen stellt, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.35|AT|10|2. Samuel|22||0|35|der meine Hände streiten lehrt / und meinen Arm den ehernen Bogen spannen! /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.36|AT|10|2. Samuel|22||0|36|Du reichst mir den Schild deiner Hilfe, / und deine Güte macht mich gross. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.37|AT|10|2. Samuel|22||0|37|Weit schaffst du meinen Schritten Raum, / und meine Knöchel wanken nicht. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.38|AT|10|2. Samuel|22||0|38|Ich jage meinen Feinden nach und vernichte sie, / kehre nicht wieder, bis ich sie vertilgt. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.39|AT|10|2. Samuel|22||0|39|Ich schmettre sie nieder, sie stehen nicht mehr auf / und fallen unter meine Füsse, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.40|AT|10|2. Samuel|22||0|40|und du umgürtest mich mit Kraft zum Streite, / beugst, die sich wider mich erheben, unter mich. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.41|AT|10|2. Samuel|22||0|41|Du schaffst, dass meine Feinde vor mir fliehen, / und die mich hassen, sie vertilge ich. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.42|AT|10|2. Samuel|22||0|42|Sie schreien um Hilfe, - da ist kein Helfer - / zum Herrn, doch er erhört sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.43|AT|10|2. Samuel|22||0|43|Und ich zermalme sie wie Staub der Erde, / wie Kot auf der Gasse zertrete ich sie. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.44|AT|10|2. Samuel|22||0|44|Du rettest mich aus den Kämpfen meines Volkes, / du setzest mich zum Haupt von Nationen, / und Leute, die ich nicht kannte, werden mir untertan. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.45|AT|10|2. Samuel|22||0|45|Die Söhne der Fremde schmeicheln mir, / auf blosses Gerücht werden sie mir gehorsam. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.46|AT|10|2. Samuel|22||0|46|Die Söhne der Fremde sinken hin / und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.47|AT|10|2. Samuel|22||0|47|Der Herr lebt, und gepriesen ist mein Fels, / erhaben der Gott meines Heils, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.48|AT|10|2. Samuel|22||0|48|der Gott, der Rache mir verleiht / und die Völker unter mich zwingt, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.49|AT|10|2. Samuel|22||0|49|der du mich errettest von meinen Feinden / und über meine Widersacher mich erhebst, / mich befreist von dem Mann der Gewalttat. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.50|AT|10|2. Samuel|22||0|50|Darum will ich dich preisen, Herr, / unter den Völkern deinem Namen lobsingen, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.22.51|AT|10|2. Samuel|22||0|51|der du deinem König grosses Heil verleihst / und deinem Gesalbten Huld erweisest, / David und seinem Hause ewiglich.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.1|AT|10|2. Samuel|23||0|1|DIES sind die letzten Worte Davids: Es spricht David, der Sohn Isais, / es spricht der Mann, der hoch gestellt ward, / der Gesalbte des Gottes Jakobs, / der Liebling der Lieder Israels: /|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.2|AT|10|2. Samuel|23||0|2|Der Geist des Herrn redet in mir, / und sein Wort ist auf meiner Zunge. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.3|AT|10|2. Samuel|23||0|3|Gesprochen hat der Gott Jakobs, / zu mir geredet der Fels Israels: / Wer gerecht herrscht über die Menschen, / wer herrscht in der Furcht Gottes, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.4|AT|10|2. Samuel|23||0|4|der strahlt wie das Licht am Morgen, / wie die Morgensonne ohne Wolken, / die nach dem Regen Grün aus der Erde sprossen lässt. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.5|AT|10|2. Samuel|23||0|5|Nicht also steht mein Haus zu Gott! / Hat er mir doch eine ewige Verheissung gegeben, / wohlgeordnet in allem und bewahrt; / denn alles lässt er mir zum Heil / und mir zum Gefallen sprossen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.6|AT|10|2. Samuel|23||0|6|Aber die Nichtswürdigen, wie verwehte Dornen sind sie alle; / man nimmt sie nicht in die Hand, /|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.7|AT|10|2. Samuel|23||0|7|ja niemand berührt sie, / ausser mit Eisen oder Speerschaft, / und im Feuer werden sie verbrannt. /|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.8|AT|10|2. Samuel|23||0|8|DIES sind die Namen der Helden Davids: Isbaal, der Hachmoniter, das Haupt der Drei; er schwang seinen Speer über achthundert, die auf einmal erschlagen wurden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.9|AT|10|2. Samuel|23||0|9|Nach ihm kommt unter den drei Helden Eleasar, der Sohn Dodis, der Ahohiter; er war bei David in Pas-Dammim, als die Philister sich dort zum Kampf versammelt hatten. Wie nun die Männer Israels sich zurückzogen,|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.10|AT|10|2. Samuel|23||0|10|da hielt er stand und schlug die Philister, bis seine Hand erlahmte und am Schwerte haften blieb; so gab der Herr an jenem Tage einen grossen Sieg. Da kehrte das Volk hinter ihm her wieder um, nur um (die Toten) auszuplündern.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.11|AT|10|2. Samuel|23||0|11|Nach ihm kommt Samma, der Sohn Ages, der Harariter. Einst sammelten sich die Philister in Lehi; dort war ein Stück Acker voll Linsen. Als nun das Volk vor den Philistern floh,|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.12|AT|10|2. Samuel|23||0|12|da trat er mitten in den Acker, behauptete ihn und schlug die Philister; so gab der Herr einen grossen Sieg.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.13|AT|10|2. Samuel|23||0|13|Einst kamen drei von den Dreissig im Anfang der Ernte zu David hinab in die Höhle von Adullam, während die Schar der Philister in der Ebene Rephaim lagerte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.14|AT|10|2. Samuel|23||0|14|David war damals auf der Bergfeste, während die Besatzung der Philister in Bethlehem war.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.15|AT|10|2. Samuel|23||0|15|Nun verspürte David ein Gelüste, und er sprach: Wer holt mir Wasser zum Trinken aus dem Brunnen am Tor von Bethlehem?|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.16|AT|10|2. Samuel|23||0|16|Da brachen die drei Helden durch das Lager der Philister, schöpften Wasser aus dem Brunnen am Tor von Bethlehem, trugen es hin und brachten es David; aber er wollte es nicht trinken, sondern goss es aus als Spende für den Herrn|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.17|AT|10|2. Samuel|23||0|17|und sprach: Davor bewahre mich der Herr, dass ich dies tue! Das Blut der Männer, die ihr Leben gewagt haben und hingegangen sind? - - Und er wollte es nicht trinken. Das taten die drei Helden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.18|AT|10|2. Samuel|23||0|18|Abisai, der Bruder Joabs, der Sohn der Zeruja, der war das Haupt der Dreissig; er schwang seinen Speer über dreihundert Erschlagenen und war berühmt unter den Dreissig.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.19|AT|10|2. Samuel|23||0|19|Unter den Dreissig, da war er geehrt, und er war ihr Oberster; aber an die Drei reichte er nicht.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.20|AT|10|2. Samuel|23||0|20|Benaja, der Sohn Jojadas, ein tapferer und reichbegüterter Mann, stammte aus Kabzeel. Er erschlug die beiden Söhne Ariels aus Moab; er war es auch, der an einem Schneetag in eine Zisterne hinabstieg und einen Löwen erschlug.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.21|AT|10|2. Samuel|23||0|21|Er erschlug auch einen Ägypter, einen hochgewachsenen Mann. Der Ägypter hatte einen Speer in der Hand; er aber ging mit einem Stock zu ihm hinab, riss dem Ägypter den Speer aus der Hand und tötete ihn mit seinem eigenen Speer.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.22|AT|10|2. Samuel|23||0|22|Das tat Benaja, der Sohn Jojadas, und er war berühmt unter den dreissig Helden.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.23|AT|10|2. Samuel|23||0|23|Unter den Dreissig war er geehrt; aber an die Drei reichte er nicht. Und David setzte ihn über seine Leibwache.|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.24|AT|10|2. Samuel|23||0|24|Unter den Dreissig waren: Asahel, der Bruder Joabs; Elhanan, der Sohn Dodos, aus Bethlehem;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.25|AT|10|2. Samuel|23||0|25|Samma aus Harod; Elika aus Harod;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.26|AT|10|2. Samuel|23||0|26|Helez aus Pelet; Ira, der Sohn des Ikkes, aus Thekoa;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.27|AT|10|2. Samuel|23||0|27|Abieser aus Anathoth; Sibbechai aus Husa;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.28|AT|10|2. Samuel|23||0|28|Zalmon aus Ahoah; Maharai aus Netopha;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.29|AT|10|2. Samuel|23||0|29|Heled, der Sohn Baanas, aus Netopha; Ithai, der Sohn Ribais, aus Gibea in Benjamin;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.30|AT|10|2. Samuel|23||0|30|Benaja aus Pireathon; Hiddai aus Nahale-Gaas;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.31|AT|10|2. Samuel|23||0|31|Abibaal aus Beth-Araba; Asmawet aus Bahurim;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.32|AT|10|2. Samuel|23||0|32|Eljahba aus Saalbon; Jasen, der Gunit; Jonathan,|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.33|AT|10|2. Samuel|23||0|33|der Sohn Sammas, aus Harar; Ahiam, der Sohn Sarars, aus Harar;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.34|AT|10|2. Samuel|23||0|34|Eliphelet, der Sohn Ahasbais, aus Maacha; Eliam, der Sohn Ahithophels, aus Gilo;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.35|AT|10|2. Samuel|23||0|35|Hegrai aus Karmel; Paarai aus Arab;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.36|AT|10|2. Samuel|23||0|36|Jigeal, der Sohn Nathans, aus Zoba; Bani aus Gad;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.37|AT|10|2. Samuel|23||0|37|Zelek, der Ammoniter; Naharai aus Beeroth, der Waffenträger Joabs, des Sohnes der Zeruja;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.38|AT|10|2. Samuel|23||0|38|Ira aus Jatthir; Gareb aus Jatthir;|ZUE1931|Public Domain 2SA.23.39|AT|10|2. Samuel|23||0|39|Uria, der Hethiter - im ganzen 37.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.1|AT|10|2. Samuel|24||0|1|UND der Zorn des Herrn entbrannte abermals gegen die Israeliten, und er reizte David wider sie, indem er sprach: Geh hin, zähle Israel und Juda.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.2|AT|10|2. Samuel|24||0|2|Und der König sprach zu Joab und zu den Heeresobersten, die bei ihm waren: Zieht umher in allen Stämmen Israels von Dan bis Beerseba und zählt das Volk, damit ich weiss, wieviel Leute es sind.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.3|AT|10|2. Samuel|24||0|3|Joab erwiderte dem König: Der Herr, dein Gott, füge zu diesem Volke noch hundertmal soviel, als ihrer jetzt schon sind, und mein Herr und König möge es noch mit eignen Augen schauen! Aber warum trägt mein Herr und König nach solchem Tun Verlangen?|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.4|AT|10|2. Samuel|24||0|4|Doch der Befehl des Königs blieb fest gegenüber Joab und den Heeresobersten. So zogen denn Joab und die Heeresobersten vom König hinweg, um das Volk Israel zu zählen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.5|AT|10|2. Samuel|24||0|5|Und sie gingen über den Jordan und fingen an bei Aroer und bei der Stadt mitten im Tale, in der Richtung nach Gad und Jaeser.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.6|AT|10|2. Samuel|24||0|6|Dann kamen sie nach Gilead und in das Land der Hethiter nach Kades. Als sie nach Dan gekommen waren, bogen sie von Dan gegen Sidon um;|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.7|AT|10|2. Samuel|24||0|7|dann kamen sie zu der festen Stadt Tyrus und allen Städten der Hewiter und Kanaaniter und weiter ins Südland von Juda nach Beerseba.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.8|AT|10|2. Samuel|24||0|8|So durchzogen sie das ganze Land und kamen nach neun Monaten und zwanzig Tagen nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.9|AT|10|2. Samuel|24||0|9|Da gab Joab dem König das Ergebnis der Volkszählung an: Israel zählte 800 000 Krieger, die das Schwert trugen, und Juda 500 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.10|AT|10|2. Samuel|24||0|10|Aber hinterher schlug David das Gewissen, dass er das Volk gezählt hatte, und er sprach zum Herrn: Ich habe schwer gesündigt mit dem, was ich getan. Und nun, Herr, vergib doch deinem Knechte die Schuld; denn ich habe sehr töricht gehandelt.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.11|AT|10|2. Samuel|24||0|11|Es war aber das Wort des Herrn an den Propheten Gad, den Seher Davids, ergangen:|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.12|AT|10|2. Samuel|24||0|12|Gehe hin und sage zu David: So spricht der Herr: Dreierlei lege ich dir vor; erwähle dir eines davon, dass ich es dir antue. Als nun David am morgen aufstand,|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.13|AT|10|2. Samuel|24||0|13|da kam Gad zu David, tat ihm dies kund und sprach zu ihm: Willst du, dass drei Jahre Hungersnot über dein Land komme oder dass du drei Monate vor deinem Feinde fliehen müssest und er dich verfolge oder dass drei Tage lang die Pest in deinem Lande sei? So besinne dich nun und siehe zu, was ich dem, der mich sendet, antworten soll.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.14|AT|10|2. Samuel|24||0|14|David sprach zu Gad: mir ist sehr bange - aber wir wollen lieber in die Hand des Herrn fallen; denn seine Barmherzigkeit ist gross! In die Hand der Menschen aber möchte ich nicht fallen.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.15|AT|10|2. Samuel|24||0|15|So wählte sich David die Pest. Es war gerade die Zeit der Weizenernte, als die Seuche begann, und es starben im Volke von Dan bis Beerseba 70 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.16|AT|10|2. Samuel|24||0|16|Als aber der Engel seine Hand gegen Jerusalem ausstreckte, um es zu verderben, da reute den Herrn das Unheil, und er sprach zu dem Engel, der unter dem Volke würgte: Genug! Ziehe nun deine Hand zurück! Der Engel des Herrn aber befand sich gerade bei der Tenne des Jebusiters Arauna.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.17|AT|10|2. Samuel|24||0|17|Als David den Engel sah, der das Volk schlug, sprach er zum Herrn: Siehe, ich habe ja gesündigt und ich habe mich vergangen; aber was haben diese da, die Herde, getan? Deine Hand treffe mich und meines Vaters Haus!|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.18|AT|10|2. Samuel|24||0|18|An jenem Tage kam Gad zu David und sprach zu ihm: Gehe hinauf und errichte dem Herrn einen Altar auf der Tenne des Jebusiters Arauna.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.19|AT|10|2. Samuel|24||0|19|Da ging David hinauf, wie Gad gesagt und der Herr geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.20|AT|10|2. Samuel|24||0|20|Als nun Arauna Ausschau hielt und den König mit seinen Dienern auf sich zukommen sah - Arauna war nämlich gerade beim Weizendreschen -, ging er hinaus und verneigte sich vor dem König mit dem Angesicht zur Erde.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.21|AT|10|2. Samuel|24||0|21|Und Arauna sprach: Warum kommt mein Herr und König zu seinem Knecht? David sprach: Um dir die Tenne abzukaufen und dem Herrn einen Altar zu bauen, damit der Seuche im Volke Einhalt getan werde.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.22|AT|10|2. Samuel|24||0|22|Arauna sprach zu David: Mein Herr und König nehme sie und opfere, was ihn gut dünkt. Siehe, da sind die Rinder zum Brandopfer und da die Dreschschlitten und das Geschirr der Rinder als Brennholz.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.23|AT|10|2. Samuel|24||0|23|Das alles schenkt der Knecht meines Herrn und Königs dem Könige. Und Arauna sprach zum König: Der Herr, dein Gott, sei dir gnädig!|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.24|AT|10|2. Samuel|24||0|24|Der König aber erwiderte Arauna: Nein! sondern ich will es dir abkaufen; denn ich mag dem Herrn, meinem Gott, nicht Brandopfer darbringen, die ich umsonst habe. So kaufte David die Tenne und die Rinder um fünfzig Lot Silber.|ZUE1931|Public Domain 2SA.24.25|AT|10|2. Samuel|24||0|25|Dann baute David dem Herrn dort einen Altar und brachte Brandopfer und Heilsopfer dar; und der Herr liess sich für das Land erbitten, und der Seuche ward Einhalt getan in Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.1|AT|11|1. Könige|1||0|1|ALS aber der König David alt geworden war und hochbetagt, konnte er nicht mehr erwarmen, ob man ihn gleich in Decken hüllte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.2|AT|11|1. Könige|1||0|2|Da sprachen seine Diener zu ihm: Man muss für unsern Herrn und König ein Mädchen suchen, eine Jungfrau, dass sie den König bediene und ihn pflege; wenn sie dann an seinem Busen ruht, wird unser Herr und König erwarmen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.3|AT|11|1. Könige|1||0|3|So suchten sie in allen Gauen Israels nach einem schönen Mädchen, und sie fanden Abisag von Sunem und brachten sie zum König.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.4|AT|11|1. Könige|1||0|4|Das Mädchen war sehr schön, und sie pflegte den König und bediente ihn; aber der König wohnte ihr nicht bei.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.5|AT|11|1. Könige|1||0|5|Adonia aber, der Sohn der Haggith, überhob sich und dachte: Ich werde König, ich! Und er schaffte sich Wagen und Pferde an und fünfzig Mann, die als Trabanten vor ihm her liefen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.6|AT|11|1. Könige|1||0|6|Und sein Vater verwies es ihm niemals, sodass er gesagt hätte: Warum tust du das? Auch er war sehr schön von Gestalt, und er war gleich nach Absalom geboren.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.7|AT|11|1. Könige|1||0|7|Und er besprach sich mit Joab, dem Sohne der Zeruja, und mit dem Priester Abjathar, und sie stellten sich auf die Seite Adonias.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.8|AT|11|1. Könige|1||0|8|Der Priester Zadok aber und Benaja, der Sohn Jojadas, und der Prophet Nathan und Simei und Rei und die Leibwache Davids hielten nicht zu Adonia.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.9|AT|11|1. Könige|1||0|9|Als nun Adonia beim Schlangenstein neben der Walkerquelle Schafe, Rinder und Mastvieh zum Opfermal schlachtete, lud er alle seine Brüder, die Söhne des Königs, ein, und dazu alle Männer aus Juda, die königliche Beamte waren.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.10|AT|11|1. Könige|1||0|10|Aber den Propheten Nathan, Benaja, die Leibwache und seinen Bruder Salomo lud er nicht ein.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.11|AT|11|1. Könige|1||0|11|Da sprach Nathan zu Bathseba, der Mutter Salomos: Hast du nicht gehört, dass Adonia, der Sohn der Haggith, König geworden ist, ohne dass David, unser Herr, darum weiss?|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.12|AT|11|1. Könige|1||0|12|Nun wohlan, ich will dir einen Rat geben, dein und deines Sohnes Salomo Leben zu retten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.13|AT|11|1. Könige|1||0|13|"Geh gleich hinein zum König David und sprich zu ihm: Hast du nicht selbst, mein Herr und König, deiner Magd geschworen: ""Dein Sohn Salomo soll König sein nach mir, und er soll auf meinem Throne sitzen""? Warum ist denn Adonia König geworden?"|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.14|AT|11|1. Könige|1||0|14|Und während du dann dort noch mit dem König redest, will ich nach dir hineinkommen und deine Worte bestätigen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.15|AT|11|1. Könige|1||0|15|Da ging Bathseba zum König ins Gemach hinein. Der König aber war sehr alt, und Abisag von Sunem bediente ihn.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.16|AT|11|1. Könige|1||0|16|Und Bathseba verneigte sich und warf sich vor dem König nieder. Der König aber sprach: Was möchtest du?|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.17|AT|11|1. Könige|1||0|17|"Sie sprach zu ihm: Mein Herr, du selbst hast deiner Magd bei dem Herrn, deinem Gott, geschworen: ""Dein Sohn Salomo soll König sein nach mir, und er soll auf meinem Throne sitzen."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.18|AT|11|1. Könige|1||0|18|Nun aber, siehe, ist Adonia König geworden, und du, mein Herr und König, weisst nicht darum?|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.19|AT|11|1. Könige|1||0|19|Er hat Rinder, Mastvieh und Schafe in Menge geschlachtet und hat alle Söhne des Königs eingeladen, auch den Priester Abjathar und den Feldhauptmann Joab; doch deinen Knecht Salomo hat er nicht eingeladen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.20|AT|11|1. Könige|1||0|20|Auf dich aber, mein Herr und König, sind die Augen von ganz Israel gerichtet, dass du ihnen kundtuest, wer nach meinem Herrn und König auf seinem Throne sitzen soll.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.21|AT|11|1. Könige|1||0|21|Wenn nun mein Herr und König sich zu seinen Vätern legt, so müssen ich und mein Sohn Salomo büssen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.22|AT|11|1. Könige|1||0|22|Während sie noch mit dem König redete, da kam auch schon der Prophet Nathan.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.23|AT|11|1. Könige|1||0|23|Und man meldete dem König: Der Prophet Nathan ist da! Als er beim König eintrat, warf er sich vor ihm aufs Angesicht zur Erde nieder.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.24|AT|11|1. Könige|1||0|24|"Und Nathan sprach: Mein Herr und König, du hast wohl selbst bestimmt: ""Adonia soll nach mir König sein, und er soll auf meinem Throne sitzen!"""|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.25|AT|11|1. Könige|1||0|25|Denn er ist heute hinabgegangen und hat Rinder, Mastvieh und Schafe in Menge geschlachtet und hat alle Söhne des Königs eingeladen, dazu die Heeresobersten und den Priester Abjathar. Und nun schmausen und trinken sie vor ihm und rufen: Es lebe der König Adonia!|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.26|AT|11|1. Könige|1||0|26|Aber mich, deinen Knecht, und den Priester Zadok und Benaja, den Sohn Jojadas, und deinen Knecht Salomo hat er nicht eingeladen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.27|AT|11|1. Könige|1||0|27|Wenn dies auf Befehl meines Herrn und Königs geschehen ist, so hast du also deine Knechte nicht wissen lassen, wer nach meinem Herrn und König auf seinem Throne sitzen soll.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.28|AT|11|1. Könige|1||0|28|Der König David antwortete: Ruft mir Bathseba! Als sie nun eingetreten war und vor dem König stand,|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.29|AT|11|1. Könige|1||0|29|da schwur der König und sprach: So wahr der Herr lebt, der mich aus aller Not erlöst hat:|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.30|AT|11|1. Könige|1||0|30|wie ich dir bei dem Herrn, dem Gott Israels, geschworen habe, dein Sohn Salomo solle nach mir König sein und an meiner Statt auf meinem Throne sitzen, so will ich heute noch tun.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.31|AT|11|1. Könige|1||0|31|Da verneigte sich Bathseba mit dem Angesicht zur Erde, fiel vor dem König nieder und sprach: Mein Herr, der König David, möge ewig leben!|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.32|AT|11|1. Könige|1||0|32|Nun sprach der König David: Ruft mir den Priester Zadok und den Propheten Nathan und Benaja, den Sohn Jojadas! Als sie vor den König traten,|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.33|AT|11|1. Könige|1||0|33|sprach der König zu ihnen: Nehmt die Knechte eures Herrn mit euch und lasst meinen Sohn Salomo mein eigenes Maultier besteigen und führt ihn hinab zum Gihon.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.34|AT|11|1. Könige|1||0|34|Dort sollen ihn der Priester Zadok und der Prophet Nathan zum König über Israel salben; dann stosst in die Posaune und ruft: Es lebe der König Salomo!|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.35|AT|11|1. Könige|1||0|35|Darnach zieht hinter ihm drein wieder herauf; er aber komme und setze sich auf meinen Thron. Er soll König sein an meiner Statt; ihn bestelle ich zum Fürsten über Israel und Juda.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.36|AT|11|1. Könige|1||0|36|Da antwortete Benaja, der Sohn Jojadas, dem König: Dazu spreche der Herr, der Gott meines Herrn und Königs, sein Amen!|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.37|AT|11|1. Könige|1||0|37|Wie der Herr mit meinem Herrn und König gewesen ist, so sei er auch mit Salomo, und er mache seinen Thron noch erhabener als den Thron meines Herrn, des Königs David!|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.38|AT|11|1. Könige|1||0|38|Dann gingen der Priester Zadok, der Prophet Nathan und Benaja, der Sohn Jojadas, mit den Kretern und Plethern hinab, liessen Salomo das Maultier des Königs David besteigen und führten ihn zum Gihon.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.39|AT|11|1. Könige|1||0|39|Und der Priester Zadok nahm das Ölhorn aus dem Zelte und salbte Salomo. Dann stiessen sie in die Posaune, und alles Volk rief: Es lebe der König Salomo!|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.40|AT|11|1. Könige|1||0|40|Und alles Volk zog hinter ihm drein hinauf, und die Leute bliesen auf Flöten und jubelten so laut, dass die Erde barst vor dem Geschrei.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.41|AT|11|1. Könige|1||0|41|Das hörten Adonia und alle Geladenen, die bei ihm waren, als sie eben das Mahl beendet hatten. Wie Joab den Schall der Posaune hörte, sprach er: Warum ist die ganze Stadt in Aufregung?|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.42|AT|11|1. Könige|1||0|42|Noch redete er, da kam auch schon Jonathan, der Sohn des Priesters Abjathar. Und Adonia sprach: Komm herein; denn du bist ein wackrer Mann und wirst gute Botschaft bringen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.43|AT|11|1. Könige|1||0|43|Jonathan aber antwortete und sprach zu Adonia: Ja, wahrlich! Unser Herr, der König David, hat den Salomo zum König gemacht!|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.44|AT|11|1. Könige|1||0|44|Der König hat den Priester Zadok, den Propheten Nathan, Benaja, den Sohn Jojadas, und die Kreter und Plether mit ihm gesandt. Die haben ihn des Königs Maultier besteigen lassen;|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.45|AT|11|1. Könige|1||0|45|dann haben ihn der Priester Zadok und der Prophet Nathan am Gihon zum König gesalbt, und dann sind sie mit Jauchzen von dort hinaufgezogen, sodass die ganze Stadt in Aufregung ist. Daher das Geschrei, das ihr gehört habt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.46|AT|11|1. Könige|1||0|46|Schon hat sich Salomo auf den königlichen Thron gesetzt,|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.47|AT|11|1. Könige|1||0|47|und schon sind die Diener des Königs hineingegangen, unserm Herrn, dem König David, Glück zu wünschen, indem sie sprachen: Dein Gott mache den Namen Salomos noch herrlicher als deinen Namen und seinen Thron noch erhabener als deinen Thron! Und der König hat sich auf seinem Lager verneigt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.48|AT|11|1. Könige|1||0|48|und zudem hat der König also gesprochen: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der es heute so gefügt hat, dass auf meinem Throne ein Nachfolger aus meinem Geschlechte sitzt, den ich noch mit eigenen Augen schauen darf!|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.49|AT|11|1. Könige|1||0|49|Da erschraken alle Gäste Adonias, machten sich auf und gingen ein jeder seines Weges.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.50|AT|11|1. Könige|1||0|50|Adonia aber fürchtete sich vor Salomo; darum machte er sich auf, ging hin und fasste die Hörner des Altars.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.51|AT|11|1. Könige|1||0|51|Und es ward Salomo gemeldet: Siehe, Adonia fürchtet sich vor dem König Salomo, und nun hat er die Hörner des Altars gefasst und spricht: Der König Salomo soll mir erst schwören, dass er seinen Knecht nicht mit dem Schwerte töten will.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.52|AT|11|1. Könige|1||0|52|Salomo sprach: Wenn er sich wacker hält, so soll kein Haar von ihm zur Erde fallen; wird aber Böses an ihm gefunden, so muss er sterben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.1.53|AT|11|1. Könige|1||0|53|Und der König Salomo sandte hin und liess ihn vom Altar wegholen. Als er kam, warf er sich vor dem König Salomo nieder; Salomo aber sprach zu ihm: Geh in dein Haus!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.1|AT|11|1. Könige|2||0|1|ALS nun die Zeit kam, dass David sterben sollte, gebot er seinem Sohne Salomo:|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.2|AT|11|1. Könige|2||0|2|Ich gehe jetzt den Weg aller Welt. So sei denn stark und sei ein Mann!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.3|AT|11|1. Könige|2||0|3|Tue getreu deine Pflicht gegen den Herrn, deinen Gott, indem du in seinen Wegen wandelst und seine Satzungen und Gebote, seine Rechte und Verordnungen hältst, wie im Gesetze Moses geschrieben steht, auf dass du Glück habest in allem, was du tust, und überall, wohin du dich wendest,|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.4|AT|11|1. Könige|2||0|4|"auf dass der Herr wahr mache, was er mir verheissen hat, indem er sprach: ""Wenn deine Söhne auf ihren Weg achthaben, dass sie treu, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, vor mir wandeln, so soll es dir nimmer an einem (Nachkommen) fehlen auf dem Throne Israels."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.5|AT|11|1. Könige|2||0|5|Sodann weisst du selbst, was mir Joab, der Sohn der Zeruja, angetan, wie er an den zwei Heerführern Israels, an Abner, dem Sohne Ners, und an Amasa, dem Sohne Jethers, gehandelt hat, wie er sie ermordet und so im Kriege vergossenes Blut zur Friedenszeit gerächt und unschuldiges Blut an den Gürtel um meine Lenden und an die Schuhe an meinen Füssen gebracht hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.6|AT|11|1. Könige|2||0|6|Du wirst nun nach deiner Weisheit handeln und seine grauen Haare nicht in Frieden ins Totenreich hinunterkommen lassen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.7|AT|11|1. Könige|2||0|7|Aber den Söhnen des Gileaditers Barsillai sollst du Huld erweisen: sie sollen unter denen sein, die von deinem Tische essen; denn sie sind mir ebenso entgegengekommen, als ich vor deinem Bruder Absalom floh.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.8|AT|11|1. Könige|2||0|8|Dann hast du da bei dir den Benjaminiten Simei, den Sohn des Gera, aus Bahurim; der hat mir grimmig geflucht an dem Tage, da ich nach Mahanaim ging. Als er dann aber an den Jordan herab mir entgegenkam, schwur ich ihm bei dem Herrn: Ich werde dich nicht töten lassen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.9|AT|11|1. Könige|2||0|9|Du aber lass ihn nicht ungestraft; du bist ja ein weiser Mann und wirst wohl wissen, was du ihm tun sollst, um seine grauen Haare blutbefleckt ins Totenreich hinunterkommen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.10|AT|11|1. Könige|2||0|10|Und David legte sich zu seinen Vätern und ward in der Davidsstadt begraben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.11|AT|11|1. Könige|2||0|11|Die Zeit, die David über Israel regierte, betrug vierzig Jahre; sieben Jahre war er König in Hebron und 33 Jahre in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.12|AT|11|1. Könige|2||0|12|Und Salomo setzte sich auf den Thron seines Vaters David, und seine Herrschaft befestigte sich mehr und mehr.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.13|AT|11|1. Könige|2||0|13|Da ging Adonia, der Sohn der Haggith, zu Bathseba, der Mutter Salomos. Und sie sprach: Kommst du in friedlicher Absicht? Er antwortete: Ja!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.14|AT|11|1. Könige|2||0|14|Dann sagte er: Ich möchte mit dir reden. Sie sprach: Sag an!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.15|AT|11|1. Könige|2||0|15|Er sprach: Du weisst, dass mir das Königtum zukam und dass ganz Israel erwartete, ich würde König werden. Nun aber ist es anders gekommen, und das Königtum ist meinem Bruder zugefallen; denn von dem Herrn ist es ihm geworden.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.16|AT|11|1. Könige|2||0|16|Und nun habe ich eine einzige Bitte an dich; weise mich nicht ab! Sie sprach zu ihm: Sag an!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.17|AT|11|1. Könige|2||0|17|Er sprach: Rede doch mit dem König Salomo - dich wird er ja nicht abweisen -, dass er mir Abisag von Sunem zum Weibe gebe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.18|AT|11|1. Könige|2||0|18|Bathseba sprach: Gut, ich will mit dem König deinethalben reden.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.19|AT|11|1. Könige|2||0|19|So ging denn Bathseba hinein zum König Salomo, mit ihm zu reden wegen Adonia. Und der König stand auf, ging ihr entgegen und verneigte sich vor ihr; dann setzte er sich auf seinen Thron, und man stellte auch für die Mutter des Königs einen Thron hin, und sie setzte sich zu seiner Rechten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.20|AT|11|1. Könige|2||0|20|Darauf sprach sie: Ich habe eine einzige kleine Bitte an dich; weise mich nicht ab! Der König sprach zu ihr: Bitte nur, Mutter! Ich werde dich nicht abweisen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.21|AT|11|1. Könige|2||0|21|Sie sprach: Man möge doch Abisag von Sunem deinem Bruder Adonia zum Weibe geben!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.22|AT|11|1. Könige|2||0|22|Da antwortete der König Salomo und sprach zu seiner Mutter: Ei, warum bittest du für Adonia nur um Abisag von Sunem? Bitte für ihn doch gleich um das Königtum! Er ist ja mein älterer Bruder und hat den Priester Abjathar und Joab, den Sohn der Zeruja, auf seiner Seite.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.23|AT|11|1. Könige|2||0|23|Und der König Salomo schwur bei dem Herrn: Gott tue mir dies und das! Dieses Wort kostet Adonia das Leben!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.24|AT|11|1. Könige|2||0|24|Und nun, so wahr der Herr lebt, der mich eingesetzt und auf den Thron meines Vaters David erhoben und ihm so ein Haus gegründet hat, wie er verheissen - heute noch soll Adonia sterben!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.25|AT|11|1. Könige|2||0|25|Und der König Salomo sandte Benaja, den Sohn Jojadas; der stiess ihn nieder, dass er starb.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.26|AT|11|1. Könige|2||0|26|Zu dem Priester Abjathar aber sprach der König: Geh nach Anathoth auf dein Landgut; du hast zwar den Tod verdient, aber ich will dich heute nicht töten, weil du die Lade Gottes des Herrn vor meinem Vater David getragen und alles mitgelitten hast, was mein Vater gelitten hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.27|AT|11|1. Könige|2||0|27|So verstiess Salomo den Abjathar, dass er nicht mehr Priester des Herrn sein durfte, damit das Wort des Herrn erfüllt würde, das er wider das Haus Elis in Silo geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.28|AT|11|1. Könige|2||0|28|Als nun das Gerücht davon zu Joab drang - Joab hatte nämlich zu Adonia gehalten, während er nicht zu Absalom gehalten hatte -, floh Joab zum Zelt des Herrn und fasste die Hörner des Altars.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.29|AT|11|1. Könige|2||0|29|Und es ward dem König Salomo gemeldet: Joab ist zum Zelt des Herrn geflohen; dort steht er neben dem Altar. Da sandte Salomo Benaja, den Sohn Jojadas, mit dem Befehl: Geh, stoss ihn nieder!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.30|AT|11|1. Könige|2||0|30|Als nun Benaja zum Zelt des Herrn kam, sprach er zu ihm: So befiehlt der König: Komm heraus! Er antwortete: Nein, hier will ich sterben. Benaja brachte dem König den Bescheid und sprach: So hat Joab geredet, und so hat er mir geantwortet.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.31|AT|11|1. Könige|2||0|31|Der König sprach zu ihm: Tue denn, wie er gesagt hat; stosse ihn nieder und begrabe ihn, und nimm so das Blut, das Joab ohne Grund vergossen hat, von mir und meines Vaters Hause.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.32|AT|11|1. Könige|2||0|32|Der Herr lasse sein Blut über sein eigenes Haupt kommen, weil er zwei Männer niedergestossen, die gerechter und besser waren als er, und sie ohne Wissen meines Vaters David ermordet hat: Abner, den Sohn Ners, den Feldhauptmann von Israel, und Amasa, den Sohn Jethers, den Feldhauptmann von Juda.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.33|AT|11|1. Könige|2||0|33|So komme denn ihr Blut über Joabs Haupt und über das Haupt seiner Nachkommen für alle Zeiten, David aber und seinem Geschlechte, seinem Haus und seinem Thron möge immerdar Heil widerfahren von dem Herrn!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.34|AT|11|1. Könige|2||0|34|Da ging Benaja, der Sohn Jojadas, hinauf, stiess ihn nieder und tötete ihn; und er ward in seinem Hause in der Wüste begraben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.35|AT|11|1. Könige|2||0|35|Nun setzte der König den Benaja, den Sohn Jojadas, an seiner Statt über das Heer, und den Priester Zadok setzte der König an die Stelle Abjathars.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.36|AT|11|1. Könige|2||0|36|Darnach sandte der König hin, liess den Simei rufen und sprach zu ihm: Baue dir ein Haus in Jerusalem und bleibe da wohnen; du darfst von da nicht fortgehen weder hierhin noch dorthin.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.37|AT|11|1. Könige|2||0|37|Denn merke wohl: an dem Tage, da du hinausgehst und auch nur den Bach Kidron überschreitest, bist du des Todes; dein Blut kommt dann über dein Haupt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.38|AT|11|1. Könige|2||0|38|Simei sprach zum König: Gut! was mein Herr und König befohlen hat, das wird dein Knecht tun. So wohnte Simei lange Zeit in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.39|AT|11|1. Könige|2||0|39|Es begab sich aber nach drei Jahren, da entliefen dem Simei zwei Sklaven zu Achis, dem Sohne Maachas, dem König von Gath. Und man meldete dem Simei: Siehe, deine Sklaven sind in Gath.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.40|AT|11|1. Könige|2||0|40|Da machte sich Simei auf, sattelte seinen Esel und ging nach Gath zu Achis, um seine Sklaven zu suchen. Simei ging also hin und holte seine Sklaven von Gath heim.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.41|AT|11|1. Könige|2||0|41|Aber es wurde Salomo hinterbracht, dass Simei von Jerusalem nach Gath gegangen und wieder heimgekommen sei.|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.42|AT|11|1. Könige|2||0|42|"Da sandte der König hin, liess Simei rufen und sprach zu ihm: Habe ich dich nicht bei dem Herrn schwören lassen und dir eingeschärft: ""Merke wohl: an dem Tage, da du hinausgehst, sei es hierhin oder dorthin, musst du sterben""? Und du sprachst zu mir: ""Gut! ich habe es gehört."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.43|AT|11|1. Könige|2||0|43|Warum hast du dich denn nicht gehalten an das, was du bei dem Herrn geschworen, und an das Gebot, das ich dir auferlegt habe?|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.44|AT|11|1. Könige|2||0|44|Und der König sprach zu Simei: Du weisst selbst all das Böse, das du meinem Vater David getan hast. Nun möge der Herr deine Bosheit über dein Haupt kommen lassen!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.45|AT|11|1. Könige|2||0|45|Der König Salomo aber sei gesegnet, und der Thron Davids stehe immerdar fest vor dem Herrn!|ZUE1931|Public Domain 1KI.2.46|AT|11|1. Könige|2||0|46|Und der König gab dem Benaja, dem Sohne Jojadas, Befehl; der ging hinaus und stiess ihn nieder, dass er starb. Als nun das Königtum in Salomos Hand gefestigt war,|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.1|AT|11|1. Könige|3||0|1|da verschwägerte sich Salomo mit dem Pharao, dem König von Ägypten, und er heiratete die Tochter des Pharao und brachte sie in die Davidsstadt, bis er seinen Palast und den Tempel des Herrn und die Ringmauer um Jerusalem fertiggebaut hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.2|AT|11|1. Könige|3||0|2|Nur opferte das Volk noch auf den Höhen; denn bis zu jener Zeit war dem Namen des Herrn noch kein Haus gebaut.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.3|AT|11|1. Könige|3||0|3|Salomo aber hatte den Herrn lieb und wandelte in den Satzungen seines Vaters David, nur dass er auf den Höhen opferte und räucherte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.4|AT|11|1. Könige|3||0|4|EINST ging der König nach Gibeon, um daselbst zu opfern; denn dies war das grosse Höhenheiligtum. Tausend Brandopfer opferte Salomo auf jenem Altar.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.5|AT|11|1. Könige|3||0|5|In Gibeon erschien der Herr dem Salomo des Nachts im Traum, und Gott sprach: Tue eine Bitte! Was soll ich dir geben?|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.6|AT|11|1. Könige|3||0|6|Salomo sprach: Du hast deinem Knechte, meinem Vater David, grosse Huld erwiesen, weil er vor dir gewandelt ist in Treue und Gerechtigkeit und mit aufrichtiger Gesinnung gegen dich, und du hast ihm diese grosse Huld bewahrt und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Throne sitzt, wie es jetzt am Tage ist.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.7|AT|11|1. Könige|3||0|7|Und nun, Herr, mein Gott, hast du deinen Knecht an meines Vaters David Statt zum Könige gemacht; ich aber bin noch ein Kind und weiss nicht aus noch ein.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.8|AT|11|1. Könige|3||0|8|Und nun steht dein Knecht inmitten deines Volkes, das du erwählt hast, eines Volkes, so gross, dass niemand es vor Menge zählen noch berechnen kann.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.9|AT|11|1. Könige|3||0|9|So wollest du denn deinem Knechte ein verständiges Herz geben, dein Volk zu regieren und zu unterscheiden, was gut und böse ist; denn wer vermöchte sonst dieses dein gewaltiges Volk zu regieren?|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.10|AT|11|1. Könige|3||0|10|Dem Herrn gefiel es wohl, dass Salomo um solches bat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.11|AT|11|1. Könige|3||0|11|Und Gott sprach zu ihm: Weil du um solches bittest und bittest nicht um langes Leben, auch nicht um Reichtum noch um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht, das Recht zu verstehen,|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.12|AT|11|1. Könige|3||0|12|so tue ich nach deinen Worten: Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, dass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und deinesgleichen nach dir nicht erstehen wird.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.13|AT|11|1. Könige|3||0|13|Dazu gebe ich dir auch, was du nicht erbeten hast: Reichtum und Ehre, dass deinesgleichen keiner sein soll unter den Königen dein ganzes Leben lang.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.14|AT|11|1. Könige|3||0|14|Und wenn du in meinen Wegen wandelst, indem du meine Satzungen und Gebote hältst, wie dein Vater David getan hat, so will ich dir ein langes Leben geben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.15|AT|11|1. Könige|3||0|15|Als Salomo erwachte, siehe, da war es ein Traum gewesen. Darnach ging er heim nach Jerusalem und trat vor die Bundeslade des Herrn und brachte Brandopfer und Heilsopfer dar und veranstaltete ein Festmahl für alle seine Diener.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.16|AT|11|1. Könige|3||0|16|DAMALS kamen zwei Dirnen zum König und traten vor ihn.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.17|AT|11|1. Könige|3||0|17|Und das eine Weib sprach: Mit Verlaub, Herr! Ich und dieses Weib wohnen in demselben Hause, und ich gebar neben ihr im Hause;|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.18|AT|11|1. Könige|3||0|18|und drei Tage, nachdem ich geboren hatte, gebar auch dieses Weib. Wir waren beieinander, und sonst war niemand bei uns im Hause; nur wir beide waren da.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.19|AT|11|1. Könige|3||0|19|Da starb das Kind dieses Weibes in der Nacht; denn sie hatte es im Schlaf erdrückt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.20|AT|11|1. Könige|3||0|20|Und sie stand mitten in der Nacht auf und nahm mein Kind von meiner Seite, während deine Magd schlief, und legte es an ihren Busen, ihr totes Kind aber legte sie an meinen Busen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.21|AT|11|1. Könige|3||0|21|Als ich nun aufstand, um mein Kind zu stillen, siehe da war es tot. Aber wie ich es am Morgen genau ansah, da war es ja gar nicht mein Kind, das ich geboren hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.22|AT|11|1. Könige|3||0|22|Das andre Weib aber sprach: Nein, mein Kind ist das lebende, und dein Kind ist das tote. Jene aber sprach: Nein, dein Kind ist das tote, und mein Kind ist das lebende. So redeten sie vor dem König.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.23|AT|11|1. Könige|3||0|23|"Und der König sprach: Die eine sagt: ""Dies ist mein Kind, das lebende, und dein Kind ist das tote."" Die andre sagt: ""Nein, dein Kind ist das tote, und mein Kind ist das lebende."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.24|AT|11|1. Könige|3||0|24|Dann gebot der König: Holt mir ein Schwert! Und man brachte das Schwert vor den König.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.25|AT|11|1. Könige|3||0|25|Nun sprach der König: Schneidet das lebende Kind entzwei und gebt dieser die eine Hälfte und jener die andre Hälfte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.26|AT|11|1. Könige|3||0|26|Da sprach das Weib, dessen Kind das lebende war, zum König - denn in ihr entbrannte die Liebe zu ihrem Kinde -: Ach, Herr, gebt ihr das lebende Kind, nur tötet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein; schneidet zu!|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.27|AT|11|1. Könige|3||0|27|"Da entschied der König: Die gesagt hat: ""Gebt ihr das lebende Kind, nur tötet es nicht!"" - die ist die Mutter."|ZUE1931|Public Domain 1KI.3.28|AT|11|1. Könige|3||0|28|Und ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie hatten Ehrfurcht vor dem König; denn sie sahen, dass göttliche Weisheit in ihm war, um Recht zu sprechen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.1|AT|11|1. Könige|4||0|1|ALSO war Salomo König über ganz Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.2|AT|11|1. Könige|4||0|2|Und dies waren seine obersten Beamten: Asarja, der Sohn des Priesters Zadok,|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.3|AT|11|1. Könige|4||0|3|und Elihoreph und Ahia, die Söhne Sisas, waren Schreiber; Josaphat, der Sohn Ahiluds, war der Kanzler;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.4|AT|11|1. Könige|4||0|4|Benaja, der Sohn Jojadas, war über das Heer gesetzt; Zadok und Abjathar waren Priester;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.5|AT|11|1. Könige|4||0|5|Asarja, der Sohn Nathans, war über die Statthalter gesetzt; Sabud, der Sohn Nathans, war der Vertraute des Königs;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.6|AT|11|1. Könige|4||0|6|Ahisar war Palastvorsteher, und Adoniram, der Sohn Abdas, war oberster Fronvogt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.7|AT|11|1. Könige|4||0|7|Salomo hatte zwölf Statthalter über ganz Israel, die den König und sein Haus mit Speise versorgten; je einen Monat im Jahr lag jedem die Versorgung ob.|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.8|AT|11|1. Könige|4||0|8|Sie hiessen: der Sohn Hurs auf dem Gebirge Ephraim;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.9|AT|11|1. Könige|4||0|9|der Sohn Dekers in Makaz; ihm unterstand Saalbim, Beth-Semes und Elon bis Beth-Hanan;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.10|AT|11|1. Könige|4||0|10|der Sohn Heseds in Arubboth: ihm unterstand Socho und das ganze Gebiet von Hepher;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.11|AT|11|1. Könige|4||0|11|der Sohn Abinadabs: das ganze Hügelland von Dor - der hatte Taphath, die Tochter Salomos, zum Weibe bekommen -;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.12|AT|11|1. Könige|4||0|12|Baana, der Sohn Ahiluds: Thaanach, Megiddo und ganz Bethsean, das neben Zarthan unterhalb Jesreel liegt, von Bethsean bis nach Abel-Mehola, bis jenseits von Jokmeam;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.13|AT|11|1. Könige|4||0|13|der Sohn Gebers zu Ramoth in Gilead: ihm unterstanden die Zeltdörfer Jairs, des Sohnes Manasses, in Gilead und der Landstrich von Argobin Basan, sechzig grosse Städte mit Mauern und ehernen Riegeln;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.14|AT|11|1. Könige|4||0|14|Ahinadab, der Sohn Iddos, in Mahanaim;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.15|AT|11|1. Könige|4||0|15|Ahimaaz in Naphtali - auch der hatte eine Tochter Salomos, Basmath, zum Weibe genommen -;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.16|AT|11|1. Könige|4||0|16|Baana, der Sohn Husais, in Aser und Bealoth;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.17|AT|11|1. Könige|4||0|17|Josaphat, der Sohn Paruahs, in Issaschar;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.18|AT|11|1. Könige|4||0|18|Simei, der Sohn Elas, in Benjamin;|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.19|AT|11|1. Könige|4||0|19|Geber, der Sohn Uris, im Gebiet von Gad, im Lande Sihons, des Königs der Amoriter, und des Königs Og von Basan. Und ein Statthalter war gesetzt über alle Statthalter im Lande.|ZUE1931|Public Domain 1KI.4.20|AT|11|1. Könige|4||0|20|Juda und Israel waren so zahlreich wie der Sand am Meer; sie assen und tranken und waren fröhlich.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.1|AT|11|1. Könige|5||0|1|UND Salomo war Herrscher über alle Königreiche vom (Euphrat-)Strome an bis zum Lande der Philister und bis an die Grenze Ägyptens; die brachten Abgaben und waren Salomo untertan sein Leben lang.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.2|AT|11|1. Könige|5||0|2|Salomo aber bedurfte zum Unterhalt täglich dreissig Kor Semmelmehl und sechzig Kor gewöhnliches Mehl,|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.3|AT|11|1. Könige|5||0|3|zehn gemästete Rinder, zwanzig Weiderinder und hundert Schafe, ausserdem Hirsche, Gazellen, Damhirsche und gemästetes Geflügel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.4|AT|11|1. Könige|5||0|4|Denn er herrschte über das ganze Land jenseits des (Euphrat-)Stromes von Thiphsah bis nach Gaza, über alle Könige jenseits des Stromes, und er hatte Frieden auf allen Seiten ringsum,|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.5|AT|11|1. Könige|5||0|5|sodass Juda und Israel sicher wohnten, ein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, von Dan bis Beerseba, solange Salomo lebte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.6|AT|11|1. Könige|5||0|6|Und Salomo hatte viertausend Gespann Rosse für seine Wagen und zwölftausend Reitpferde.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.7|AT|11|1. Könige|5||0|7|Und jene Statthalter versorgten den König Salomo und alle, die zum Tische des Königs Salomo Zutritt hatten, ein jeder während seines Monats; sie liessen es an nichts fehlen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.8|AT|11|1. Könige|5||0|8|Auch die Gerste und das Stroh für die Rosse und Wagenpferde brachten sie an den Ort, wohin es gehörte, ein jeder, wie es ihm zukam.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.9|AT|11|1. Könige|5||0|9|UND Gott gab Salomo Weisheit und hohe Einsicht und einen Verstand so weitreichend wie der Sand am Gestade des Meeres.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.10|AT|11|1. Könige|5||0|10|Und die Weisheit Salomos war grösser als die Weisheit aller Söhne des Morgenlandes und als alle Weisheit Ägyptens.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.11|AT|11|1. Könige|5||0|11|Er war weiser als alle Menschen, weiser als Ethan, der Esrahite, und Heman, Chalchol und Darda, die Söhne Mahols, und er war berühmt bei allen Völkern ringsumher.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.12|AT|11|1. Könige|5||0|12|Und er dichtete dreitausend Sprüche, und seiner Lieder waren 1 005.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.13|AT|11|1. Könige|5||0|13|Er redete von den Bäumen, von der Zeder auf dem Libanon bis zum Ysop, der aus der Mauer wächst. Auch redete er von den grossen Tieren, von den Vögeln, vom Gewürm und von den Fischen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.14|AT|11|1. Könige|5||0|14|Und aus allen Völkern kamen Leute, die Weisheit Salomos zu hören, und von allen Königen auf Erden, die von seiner Weisheit gehört hatten, empfing er Geschenke.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.15|AT|11|1. Könige|5||0|15|UND Hiram, der König von Tyrus, sandte seine Diener zu Salomo; denn er hatte gehört, dass man ihn an seines Vaters Statt zum Könige gesalbt hatte. Hiram war nämlich zeitlebens mit David befreundet gewesen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.16|AT|11|1. Könige|5||0|16|Und Salomo sandte zu Hiram und liess ihm sagen:|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.17|AT|11|1. Könige|5||0|17|Du weisst selbst, dass mein Vater David dem Namen des Herrn, seines Gottes, kein Haus bauen konnte wegen der Kriege, mit denen seine Feinde ihn rings bedrängten, bis sie der Herr ihm unter die Fußsohlen legte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.18|AT|11|1. Könige|5||0|18|Nun aber hat mir der Herr, mein Gott, auf allen Seiten Ruhe gegeben; kein Widersacher ist mehr da, kein Missgeschick.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.19|AT|11|1. Könige|5||0|19|"So gedenke ich denn nun dem Namen des Herrn, meines Gottes, ein Haus zu bauen, wie der Herr meinem Vater David verheissen hat: ""Dein Sohn, den ich an deiner Statt auf deinen Thron setzen werde, der soll meinem Namen das Haus bauen."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.20|AT|11|1. Könige|5||0|20|So gebiete nun, dass man mir Zedern fälle auf dem Libanon; meine Knechte sollen deinen Knechten helfen, und den Lohn für deine Knechte will ich dir bezahlen, ganz wie du es verlangst. Du weisst ja, dass niemand unter uns ist, der Holz zu fällen versteht wie die Sidonier.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.21|AT|11|1. Könige|5||0|21|Als nun Hiram die Botschaft Salomos hörte, war er hocherfreut und sprach: Gepriesen sei heute der Herr, der dem David einen weisen Sohn gegeben hat über dieses grosse Volk!|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.22|AT|11|1. Könige|5||0|22|Dann sandte Hiram zu Salomo und liess ihm sagen: Ich habe gehört, was du mir entboten hast; ich will all dein Begehren nach Zedern- und Zypressenstämmen erfüllen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.23|AT|11|1. Könige|5||0|23|Meine Knechte sollen sie vom Libanon ins Meer hinabschaffen; darnach will ich sie auf dem Meere flössen lassen bis an den Ort, den du mir bestimmen wirst. Dort will ich sie wieder auseinandernehmen, und du lässest sie dann holen. Du aber sollst auch mein Begehren erfüllen und meinem Hofe Speise liefern.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.24|AT|11|1. Könige|5||0|24|Also lieferte Hiram dem Salomo Zedern- und Zypressenholz, soviel er haben wollte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.25|AT|11|1. Könige|5||0|25|Salomo aber lieferte dem Hiram 20 000 Kor Weizen zum Unterhalt für seinen Hof und 20 000 Bath vom feinsten Öl. So viel lieferte Salomo dem Hiram Jahr für Jahr.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.26|AT|11|1. Könige|5||0|26|Und der Herr gab Salomo Weisheit, wie er ihm verheissen hatte; und es war Friede zwischen Hiram und Salomo, und sie schlossen einen Vertrag miteinander.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.27|AT|11|1. Könige|5||0|27|Der König Salomo aber hob aus ganz Israel Fronarbeiter aus; es waren ihrer 30 000.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.28|AT|11|1. Könige|5||0|28|Und er sandte sie abwechselnd auf den Libanon, jeden Monat zehntausend Mann: einen Monat waren sie auf dem Libanon und zwei Monate daheim. Und Adoniram war über die Fronarbeiter gesetzt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.29|AT|11|1. Könige|5||0|29|Auch hatte Salomo 70 000 Lastträger und 80 000 Steinmetzen im Gebirge (Juda),|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.30|AT|11|1. Könige|5||0|30|ohne die Aufseher Salomos, die über die Arbeit gesetzt waren, nämlich 3 300, die den Arbeitern zu gebieten hatten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.31|AT|11|1. Könige|5||0|31|Und sie brachen auf Geheiss des Königs grosse, kostbare Steine, um den Grund des Tempels mit Quadern zu legen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.5.32|AT|11|1. Könige|5||0|32|Die Bauleute Salomos und die Bauleute Hirams und die Leute von Gebal behieben sie dann und richteten Holz und Steine zum Bau des Tempels her.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.1|AT|11|1. Könige|6||0|1|IM 480. Jahre nach dem Auszug Israels aus dem Lande Ägypten, im vierten Jahre seiner Regierung über Israel, im Monat Siw - das ist der zweite Monat - begann Salomo, den Tempel für den Herrn zu bauen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.2|AT|11|1. Könige|6||0|2|Der Tempel aber, den der König Salomo dem Herrn baute, war sechzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und dreissig Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.3|AT|11|1. Könige|6||0|3|Und die Halle vor dem Hauptraum des Tempels war zwanzig Ellen breit an der Stirnseite des Hauses und zehn Ellen tief in der Längsrichtung des Hauses.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.4|AT|11|1. Könige|6||0|4|Und er brachte an dem Tempel vergitterte Rahmenfenster an.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.5|AT|11|1. Könige|6||0|5|Sodann errichtete er den Wänden des Tempels entlang rings um den Hauptraum und den Hinterraum herum einen Anbau und machte Seitengemächer ringsum.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.6|AT|11|1. Könige|6||0|6|Das unterste Stockwerk (des Anbaus) war fünf Ellen, das mittlere sechs Ellen und das dritte sieben Ellen weit; denn er hatte an der Aussenseite des Tempels Absätze machen lassen, sodass man nicht in seine Mauern einzugreifen brauchte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.7|AT|11|1. Könige|6||0|7|Und zum Bau des Tempels verwendete man Steine, die fertig behauen aus dem Bruche kamen, sodass man während des Bauens weder Hammer noch Meissel noch sonst ein Werkzeug von Eisen im Tempel hörte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.8|AT|11|1. Könige|6||0|8|Der Eingang zum untersten Seitenraum befand sich an der Südseite des Tempels, und auf Wendeltreppen stieg man zum mittleren und vom mittleren zum dritten hinauf.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.9|AT|11|1. Könige|6||0|9|Als er den Tempel fertig gebaut hatte, deckte er ihn mit Balken und Täfelwerk von Zedernholz.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.10|AT|11|1. Könige|6||0|10|Er errichtete den Anbau an dem ganzen Gebäude hin, (jedes Stockwerk) fünf Ellen hoch, und verband ihn durch Zedernbalken mit dem Hauptbau.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.11|AT|11|1. Könige|6||0|11|Und es erging an Salomo das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.12|AT|11|1. Könige|6||0|12|Was dieses Haus betrifft, das du da baust, (so wisse): wenn du in meinen Satzungen wandelst und nach meinen Rechten tust und alle meine Gebote hältst, sodass du darnach wandelst, so will ich mein Wort an dir erfüllen, das ich zu deinem Vater David geredet habe,|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.13|AT|11|1. Könige|6||0|13|ich werde inmitten Israels Wohnung nehmen und werde mein Volk Israel nicht verlassen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.14|AT|11|1. Könige|6||0|14|Als nun Salomo den Bau des Tempels vollendet hatte,|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.15|AT|11|1. Könige|6||0|15|bekleidete er die inneren Wände desselben mit Brettern von Zedernholz; vom Boden bis an die Balken der Decke täfelte er das Haus inwendig, den Boden des Hauses aber belegte er mit Brettern von Zypressenholz.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.16|AT|11|1. Könige|6||0|16|Und er baute zwanzig Ellen von der hintern Seite des Hauses entfernt (eine Wand) von Zedernbrettern, vom Boden bis zum Gebälk, und baute sich's im Innern aus zum Hinterraum, zum Allerheiligsten;|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.17|AT|11|1. Könige|6||0|17|und vierzig Ellen lang war das Heilige vor dem Allerheiligsten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.18|AT|11|1. Könige|6||0|18|Und Zedernholz war inwendig am Hause, Schnitzwerk von wilden Gurken und Blumengewinden; alles war von Zedernholz, kein Stein war zu sehen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.19|AT|11|1. Könige|6||0|19|Ein Allerheiligstes richtete er im Innern des Tempels her, um die Bundeslade des Herrn dorthin zu stellen;|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.20|AT|11|1. Könige|6||0|20|das Allerheiligste war zwanzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und zwanzig Ellen hoch, und er liess es mit gediegenem Golde ausschlagen. Auch machte er einen Altar aus Zedernholz|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.21|AT|11|1. Könige|6||0|21|vor dem Allerheiligsten und überzog ihn mit Gold.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.22|AT|11|1. Könige|6||0|22|Den ganzen Tempel liess er mit Gold ausschlagen, völlig den ganzen Tempel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.23|AT|11|1. Könige|6||0|23|Und er machte im Allerheiligsten zwei Cherube von Ölbaumholz, zehn Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.24|AT|11|1. Könige|6||0|24|Fünf Ellen mass der eine Flügel des Cherubs und fünf Ellen der andre; zehn Ellen waren es vom Ende des einen Flügels bis zum Ende des andern.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.25|AT|11|1. Könige|6||0|25|Und zehn Ellen mass auch der zweite Cherub; beide Cherube hatten einerlei Mass und einerlei Gestalt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.26|AT|11|1. Könige|6||0|26|Der eine Cherub war zehn Ellen hoch, ebenso der andre.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.27|AT|11|1. Könige|6||0|27|Und er stellte die Cherube mitten in den innern Raum, und sie breiteten ihre Flügel aus, sodass der Flügel des einen Cherubs die eine Wand und der Flügel des andern die andre Wand berührte, während in der Mitte des Raumes Flügel an Flügel stiess.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.28|AT|11|1. Könige|6||0|28|Und er überzog die Cherube mit Gold.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.29|AT|11|1. Könige|6||0|29|An allen Wänden des Tempels aber liess er rundum Schnitzwerk von Cheruben, Palmen und Blumengewinden schneiden im innern und im äussern Raum.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.30|AT|11|1. Könige|6||0|30|Auch den Boden des Tempels überzog er mit Gold im innern und im äussern Raum.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.31|AT|11|1. Könige|6||0|31|Und als Eingang in das Allerheiligste liess er Türflügel von Ölbaumholz machen; obere Einfassung und Pfosten bildeten ein Fünfeck.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.32|AT|11|1. Könige|6||0|32|Und auf die zwei Türflügel von Ölbaumholz liess er Schnitzwerk von Cheruben, Palmen und Blumengewinden schneiden und überzog sie mit Gold; und zwar liess er das Goldblech über die Cherube und die Palmen hämmern.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.33|AT|11|1. Könige|6||0|33|Ebenso machte er am Eingang des Heiligen Pfosten von Ölbaumholz, und zwar im Viereck,|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.34|AT|11|1. Könige|6||0|34|und zwei Türflügel von Zypressenholz; aus zwei drehbaren Blättern bestand der eine Flügel und aus zwei drehbaren Blättern der andre.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.35|AT|11|1. Könige|6||0|35|Und er liess darauf Cherube, Palmen und Blumengewinde schnitzen und überzog sie mit Goldblech, das sich dem Schnitzwerk anpasste.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.36|AT|11|1. Könige|6||0|36|Und er baute (die Mauer um) den innern Vorhof aus drei Lagen Quadern und einer Lage Zedernbalken.|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.37|AT|11|1. Könige|6||0|37|Im vierten Jahre, im Monat Siw, war der Grund zum Tempel des Herrn gelegt worden,|ZUE1931|Public Domain 1KI.6.38|AT|11|1. Könige|6||0|38|und im elften Jahre, im Monat Bul - das ist der achte Monat -, war der Tempel vollendet in allen seinen Teilen und in allem, was dazu gehörte; sieben Jahre also baute er daran.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.1|AT|11|1. Könige|7||0|1|AN seinem Palaste aber baute Salomo dreizehn Jahre, bis er ihn ganz vollendet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.2|AT|11|1. Könige|7||0|2|Er baute das Libanon-Waldhaus, hundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und dreissig Ellen hoch, auf drei Reihen von Zedernsäulen, auf denen Zedernknäufe sassen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.3|AT|11|1. Könige|7||0|3|Es war gedeckt mit Zedernholz oben über den Gemächern, die über den Säulen lagen, deren 45 waren, je fünfzehn in einer Reihe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.4|AT|11|1. Könige|7||0|4|Und es waren drei Reihen Rahmenfenster, Lichtöffnung gegenüber Lichtöffnung, dreimal.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.5|AT|11|1. Könige|7||0|5|Und alle Türen und Lichtöffnungen waren viereckig, mit Rahmen versehen, und Türe lag gegenüber Türe, dreimal.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.6|AT|11|1. Könige|7||0|6|Und die Säulenhalle machte er fünfzig Ellen lang und dreissig Ellen breit, und noch eine Vorhalle mit Säulen und einer Treppe davor.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.7|AT|11|1. Könige|7||0|7|Auch die Thronhalle machte er, wo er Recht sprach, die Gerichtshalle; sie war mit Zedernholz getäfelt vom Boden bis zur Decke.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.8|AT|11|1. Könige|7||0|8|Und sein Palast, in dem er wohnte, im andern Hof, einwärts von der Halle, war von derselben Bauart. Salomo baute auch für die Tochter des Pharao, die er zur Gemahlin genommen hatte, ein Haus gleich dieser Halle.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.9|AT|11|1. Könige|7||0|9|Dies alles war gemacht aus kostbaren Steinen, die nach den Massen von Quadern auf der Innen- und Aussenseite mit der Säge zugeschnitten waren, vom Grunde an bis zum Dachgesimse, auch (die Mauer) sowohl beim Tempelvorhof wie beim grossen Hof.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.10|AT|11|1. Könige|7||0|10|Auch die Fundamente bestanden aus kostbaren grossen Steinen, Steinen von zehn Ellen und Steinen von acht Ellen,|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.11|AT|11|1. Könige|7||0|11|und darüber lagen kostbare Steine, nach den Massen von Quadern, und Zedernbalken.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.12|AT|11|1. Könige|7||0|12|Und (die Mauer) um den grossen Hof bestand aus drei Lagen Quadern und einer Lage Zedernbalken; ebenso war es beim innern Vorhof am Tempel des Herrn und bei der Vorhalle des Palastes.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.13|AT|11|1. Könige|7||0|13|UND der König Salomo sandte hin und liess Hiram von Tyrus holen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.14|AT|11|1. Könige|7||0|14|Der war der Sohn einer Witwe aus dem Stamme Naphtali, sein Vater aber war von Tyrus gewesen, ein Erzschmied. Hiram nun war voll Geschick, Verstand und Einsicht für allerlei Arbeiten in Erz. Er kam zum König Salomo und führte alle Arbeiten für ihn aus.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.15|AT|11|1. Könige|7||0|15|Er goss die zwei ehernen Säulen; achtzehn Ellen hoch war die eine Säule, und ein Faden von zwölf Ellen konnte sie umspannen; sie war vier Finger dick und hohl. Ebenso die zweite Säule.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.16|AT|11|1. Könige|7||0|16|Und er machte zwei Knäufe, aus Erz gegossen, um sie oben auf die Säulen zu setzen; fünf Ellen betrug die Höhe des einen Knaufs und fünf Ellen die Höhe des andern.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.17|AT|11|1. Könige|7||0|17|Auch machte er zwei Geflechte zur Bekleidung der Knäufe oben auf den Säulen, für jeden Knauf ein Geflecht.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.18|AT|11|1. Könige|7||0|18|Und Schnüre machte er, Kettenwerk für die Knäufe oben auf den Säulen, und brachte sie oben an, der Ausbauchung entlang, die über das Geflecht hinausging.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.19|AT|11|1. Könige|7||0|19|Ferner machte er Granatäpfel von Erz und tat sie an die Ketten der Knäufe oben auf den beiden Säulen,|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.20|AT|11|1. Könige|7||0|20|und zwar tat er zweihundert Granatäpfel an den einen Knauf und ebenso viele an den andern; es waren ihrer im ganzen vierhundert. Zwei Reihen von Granatäpfeln waren rings um das eine Geflecht und zwei Reihen um das andre. Zuoberst auf den Säulen aber war eine Arbeit aus Lilien.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.21|AT|11|1. Könige|7||0|21|Und er richtete die Säulen auf bei der Vorhalle des Tempels: die, welche er zur Rechten setzte, hiess er Jachin, und die, welche er zur Linken setzte, hiess er Boas.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.22|AT|11|1. Könige|7||0|22|So wurde die Arbeit an den Säulen vollendet.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.23|AT|11|1. Könige|7||0|23|Und er machte das gegossene Meer, zehn Ellen weit von einem Rande bis zum andern, ringsum rund und fünf Ellen hoch; und eine Schnur von dreissig Ellen Länge konnte es rings umspannen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.24|AT|11|1. Könige|7||0|24|Und rings um das Meer, unter dem Rande hin, lief (eine Verzierung von) wilden Gurken, ringsherum dreissig Ellen lang. Die wilden Gurken bildeten zwei Reihen und waren beim Gusse mitgegossen worden.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.25|AT|11|1. Könige|7||0|25|Es stand auf zwölf Rindern; drei waren nach Norden gewandt, drei nach Westen, drei nach Süden und drei nach Osten. Das Meer aber stand oben darauf, und das Hinterteil von allen war einwärts gekehrt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.26|AT|11|1. Könige|7||0|26|Seine Dicke betrug eine Handbreite, und sein Rand war gestaltet wie der eines Bechers, wie die Blüte einer Lilie, und es fasste zweitausend Bath.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.27|AT|11|1. Könige|7||0|27|Und er machte die Fahrgestelle, ihrer zehn, von Erz; vier Ellen lang war jedes Gestell, vier Ellen breit und drei Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.28|AT|11|1. Könige|7||0|28|Und folgendermassen waren die Gestelle gearbeitet: sie hatten Querleisten, auch Schrägleisten zwischen den Querleisten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.29|AT|11|1. Könige|7||0|29|Und auf den Schrägleisten zwischen den Querleisten waren Löwen, Rinder und Cherube, und auf den Querleisten ebenso, oben und unten; und an den Löwen und Rindern waren Gewinde, gehämmerte Arbeit.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.30|AT|11|1. Könige|7||0|30|Vier Räder aus Erz hatte jedes Gestell und eherne Achsen, und seine vier Füsse hatten Ansätze; unterhalb des Kessels waren die Ansätze angegossen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.31|AT|11|1. Könige|7||0|31|Und sein Mundstück war einwärts von den Ansätzen, und zwar eine Elle hoch; das Mundstück war rund, Gestellarbeit, und auch an dem Mundstück waren Figuren. Die Schrägleisten waren viereckig, nicht rund.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.32|AT|11|1. Könige|7||0|32|Und die vier Räder befanden sich unterhalb der Schrägleisten, und die Halter der Räder waren am Gestell befestigt; die Höhe eines Rades betrug anderthalb Ellen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.33|AT|11|1. Könige|7||0|33|Die Räder waren gearbeitet wie Wagenräder; ihre Halter, Felgen, Speichen und Naben - alles war Guss.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.34|AT|11|1. Könige|7||0|34|Und vier Ansätze waren an den vier Ecken jedes Gestells; die Ansätze gingen vom Gestell aus.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.35|AT|11|1. Könige|7||0|35|Und oben auf dem Gestell war ein Aufsatz, eine halbe Elle hoch, ringsum rund, und unten am Gestell waren seine Halter; und die Querleisten gingen von ihm aus.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.36|AT|11|1. Könige|7||0|36|Und er grub auf den Tafeln Cherube, Löwen und Palmen ein und Gewinde ringsum.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.37|AT|11|1. Könige|7||0|37|So verfertigte er die zehn Gestelle; vom selben Guss und Mass und Zuschnitt waren sie alle.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.38|AT|11|1. Könige|7||0|38|Und er machte zehn eherne Kessel, jeder hatte vier Ellen (Durchmesser); auf jedem der zehn Gestelle stand ein Kessel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.39|AT|11|1. Könige|7||0|39|Und er stellte fünf Gestelle auf die südliche Seite und fünf auf die nördliche Seite des Tempels, das Meer aber stellte er südöstlich vom Tempel auf.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.40|AT|11|1. Könige|7||0|40|Und Hiram machte auch die Töpfe, Schaufeln und Sprengschalen. So vollendete Hiram alle Werke, die er dem König Salomo am Tempel des Herrn zu machen hatte:|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.41|AT|11|1. Könige|7||0|41|die zwei Säulen und die zwei Kugelknäufe oben auf den Säulen; die zwei Geflechte zur Bekleidung der Kugelknäufe oben auf den Säulen;|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.42|AT|11|1. Könige|7||0|42|die vierhundert Granatäpfel an den beiden Geflechten, zwei Reihen Granatäpfel an jedem Geflecht;|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.43|AT|11|1. Könige|7||0|43|die zehn Gestelle und die zehn Kessel auf den Gestellen;|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.44|AT|11|1. Könige|7||0|44|das Eine Meer und die zwölf Rinder unter dem Meer;|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.45|AT|11|1. Könige|7||0|45|die Töpfe, Schaufeln und Sprengschalen. Alle diese Geräte, die Hiram für den König Salomo am Tempel des Herrn machte, waren von poliertem Erz.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.46|AT|11|1. Könige|7||0|46|In der Jordanaue liess sie der König giessen in (Formen von) Tonerde, zwischen Sukkoth und Zarthan.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.47|AT|11|1. Könige|7||0|47|Und Salomo liess alle die Geräte ungewogen wegen der sehr grossen Menge; das Gewicht des Erzes war nicht festzustellen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.48|AT|11|1. Könige|7||0|48|Ferner liess Salomo alle Geräte machen, die sich im Tempel des Herrn befinden: den goldenen Altar, den goldenen Tisch, auf dem die Schaubrote liegen;|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.49|AT|11|1. Könige|7||0|49|die Leuchte, fünf zur Rechten und fünf zur Linken, vor dem Allerheiligsten, aus gediegenem Gold, mit den goldenen Blumen, Lampen und Lichtscheren;|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.50|AT|11|1. Könige|7||0|50|dazu die Becken, Messer, Sprengschalen, Schüsseln und Räucherpfannen von gediegenem Gold; auch die Angeln an den Türflügeln des innern Raumes, des Allerheiligsten, und an den Türflügeln des Tempels, des Hauptraumes, waren von Gold.|ZUE1931|Public Domain 1KI.7.51|AT|11|1. Könige|7||0|51|Als nun alle Arbeiten vollendet waren, die der König Salomo am Tempel des Herrn machen liess, brachte er die Weihgeschenke seines Vaters David hinein; das Silber und das Gold und die Geräte legte er in den Schatzkammern des Tempels nieder.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.1|AT|11|1. Könige|8||0|1|DAMALS versammelte der König Salomo die Ältesten Israels und alle Stammeshäupter, die Fürsten der Geschlechter Israels, bei sich in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn heraufzuholen aus der Davidsstadt - das ist Zion.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.2|AT|11|1. Könige|8||0|2|Und alle Männer Israels versammelten sich beim König Salomo zum Feste im Monat Ethanim - das ist der siebente Monat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.3|AT|11|1. Könige|8||0|3|Als nun alle Ältesten Israels gekommen waren, hoben die Priester die Lade des Herrn auf|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.4|AT|11|1. Könige|8||0|4|und brachten sie hinauf, dazu das heilige Zelt und alle heiligen Geräte, die in dem Zelte waren. Das trugen die Priester und Leviten hinauf;|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.5|AT|11|1. Könige|8||0|5|der König Salomo aber und mit ihm die ganze Gemeinde Israels, die sich bei ihm versammelt hatte, standen vor der Lade und opferten Schafe und Rinder, so viel, dass man sie nicht zählen noch berechnen konnte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.6|AT|11|1. Könige|8||0|6|Dann brachten die Priester die Bundeslade des Herrn an ihren Ort, in den Hinterraum des Tempels, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherube;|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.7|AT|11|1. Könige|8||0|7|die Cherube nämlich breiteten die Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten so die Lade und ihre Stangen von oben her.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.8|AT|11|1. Könige|8||0|8|Die Stangen aber waren so lang, dass man ihre Enden vom Heiligen aus, gerade vor dem Hinterraum, sehen konnte; aber draussen waren sie nicht sichtbar. Dort sind sie geblieben bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.9|AT|11|1. Könige|8||0|9|Es war nichts in der Lade als die zwei steinernen Tafeln, die Mose am Horeb dareingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit Israel schloss, als sie aus dem Lande Ägypten zogen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.10|AT|11|1. Könige|8||0|10|Als aber die Priester aus dem Heiligtum traten, erfüllte die Wolke den Tempel des Herrn,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.11|AT|11|1. Könige|8||0|11|sodass die Priester wegen der Wolke nicht hintreten konnten, ihres Amtes zu warten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.12|AT|11|1. Könige|8||0|12|Damals sprach Salomo: Die Sonne hat der Herr an den Himmel gesetzt, / er selbst hat erklärt, im Dunkel wohnen zu wollen. /|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.13|AT|11|1. Könige|8||0|13|So habe ich nun ein Haus gebaut, dir zur Wohnung, / eine Stätte, dass du da thronest ewiglich. So steht es ja im Buche der Lieder.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.14|AT|11|1. Könige|8||0|14|Und der König wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeinde Israels, während die ganze Gemeinde Israels dastand;|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.15|AT|11|1. Könige|8||0|15|und er sprach: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der nun durch seine Hand erfüllt hat, was er durch seinen Mund meinem Vater David verheissen, da er sprach:|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.16|AT|11|1. Könige|8||0|16|"""Seit dem Tage, da ich mein Volk Israel aus Ägypten führte, habe ich in keinem der Stämme Israels je eine Stadt erwählt, dass dort ein Haus gebaut werde als Wohnstätte für meinen Namen; dann aber habe ich Jerusalem erwählt, dass mein Name daselbst wohne, und David habe ich erwählt, dass er über mein Volk Israel herrsche."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.17|AT|11|1. Könige|8||0|17|Nun hatte mein Vater David zwar im Sinne, dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, ein Haus zu bauen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.18|AT|11|1. Könige|8||0|18|"Aber der Herr sprach zu meinem Vater David: ""Dass du dir vorgenommen hast, meinem Namen ein Haus zu bauen, daran hast du wohlgetan."|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.19|AT|11|1. Könige|8||0|19|"Doch sollst nicht du das Haus bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden hervorgehen wird, der soll meinem Namen das Haus bauen."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.20|AT|11|1. Könige|8||0|20|Nun hat der Herr das Wort erfüllt, das er geredet hat; denn ich bin an meines Vaters David Statt getreten, und habe den Thron Israels bestiegen, wie der Herr verheissen hat, und ich habe dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, das Haus gebaut|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.21|AT|11|1. Könige|8||0|21|und daselbst eine Stätte bereitet für die Lade, in der das Gesetz des Bundes ist, den der Herr mit unsern Vätern geschlossen hat, als er sie aus dem Lande Ägypten herausführte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.22|AT|11|1. Könige|8||0|22|Darnach trat Salomo vor den Altar des Herrn angesichts der ganzen Gemeinde Israels, breitete seine Hände aus gen Himmel|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.23|AT|11|1. Könige|8||0|23|und sprach: O Herr, Gott Israels! Kein Gott, weder droben im Himmel noch unten auf Erden, ist dir gleich, der du den Bund und die Gnade deinen Knechten bewahrst, die von ganzem Herzen vor dir wandeln,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.24|AT|11|1. Könige|8||0|24|der du deinem Knechte, meinem Vater David, gehalten, was du ihm verheissen hast; ja, was du durch deinen Mund verheissen hattest, das hast du durch deine Hand erfüllt, wie es jetzt am Tage ist.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.25|AT|11|1. Könige|8||0|25|"Und nun, o Herr, Gott Israels, halte deinem Knechte, meinem Vater David, was du ihm verheissen hast, da du sprachst: ""Es soll dir nie fehlen an einem Nachkommen vor mir, der auf dem Throne Israels sitze, wofern nur deine Söhne auf ihren Weg achthaben, dass sie vor mir wandeln, wie du vor mir gewandelt bist."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.26|AT|11|1. Könige|8||0|26|Und nun, o Herr, Gott Israels, lass doch dein Wort wahr werden, das du zu deinem Knechte, meinem Vater David, geredet hast.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.27|AT|11|1. Könige|8||0|27|Aber sollte Gott denn wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel mögen dich nicht fassen, wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe!|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.28|AT|11|1. Könige|8||0|28|Doch wende dich zu dem Gebet und Flehen deines Knechtes, o Herr, mein Gott, dass du hörest auf das laute Flehen, mit dem dein Knecht dir heute naht,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.29|AT|11|1. Könige|8||0|29|"dass deine Augen offenstehen über diesem Hause Nacht und Tag, über der Stätte, von der du verheissen hast: ""Mein Name soll daselbst wohnen"", dass du erhörest das Gebet, mit dem dir dein Knecht an dieser Stätte naht!"|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.30|AT|11|1. Könige|8||0|30|Du wollest erhören das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, mit dem sie dir an dieser Stätte nahen! Ja, du wollest es hören an der Stätte, da du thronst, im Himmel, und wenn du es hörst, so wollest du vergeben!|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.31|AT|11|1. Könige|8||0|31|Wenn jemand wider seinen Nächsten sündigt und man legt ihm einen Eid auf, indem man ihn (für den Fall der Schuld) sich selbst verfluchen lässt, und er kommt her und spricht die Verfluchung vor deinem Altar in diesem Hause,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.32|AT|11|1. Könige|8||0|32|so wollest du im Himmel es hören und eingreifen und deinen Knechten Recht schaffen, indem du den Schuldigen schuldig sprichst und seine Tat auf sein Haupt zurückfallen lässest, den Unschuldigen aber unschuldig erklärst und ihm nach seiner Unschuld tust.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.33|AT|11|1. Könige|8||0|33|Wenn dein Volk Israel vom Feind geschlagen wird, weil sie an dir gesündigt haben, und sie bekehren sich zu dir und bekennen deinen Namen und beten und flehen zu dir in diesem Hause,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.34|AT|11|1. Könige|8||0|34|so wollest du im Himmel es hören und die Sünde deines Volkes Israel vergeben und sie wohnen lassen in dem Lande, das du ihren Vätern gegeben hast.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.35|AT|11|1. Könige|8||0|35|Wenn der Himmel verschlossen bleibt und kein Regen fällt, weil sie an dir gesündigt haben, und sie dann an dieser Stätte beten und deinen Namen bekennen und sich von ihren Sünden bekehren, weil du sie demütigst,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.36|AT|11|1. Könige|8||0|36|so wollest du im Himmel es hören und die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel vergeben - denn du weisest ihnen den guten Weg, den sie wandeln sollen - und wollest regnen lassen auf dein Land, das du deinem Volk zum Eigentum gegeben hast.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.37|AT|11|1. Könige|8||0|37|Wenn Hungersnot ins Land kommt, wenn die Pest ausbricht, wenn Brand und Vergilben des Getreides, wenn Heuschrecken auftreten, wenn sein Feind es bedrängt in einer seiner Städte, wenn irgendeine Plage, irgend eine Krankheit auftritt,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.38|AT|11|1. Könige|8||0|38|was immer dann ein Mensch erbittet und erfleht, weil sie, ein jeglicher in seinem Gewissen, den Schlag verspüren und die Hände ausbreiten nach diesem Hause,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.39|AT|11|1. Könige|8||0|39|das wollest du im Himmel, der Stätte, da du thronst, hören und verzeihen und eingreifen und einem jeden geben nach Verdienen, wie du sein Herz kennst - denn du allein kennst das Herz aller Menschenkinder -,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.40|AT|11|1. Könige|8||0|40|auf dass sie dich fürchten, solange sie leben in dem Lande, das du unsern Vätern gegeben hast.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.41|AT|11|1. Könige|8||0|41|Auch wenn ein Fremder, der nicht zu deinem Volke Israel gehört, aus fernem Lande kommt um deines Namens willen -|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.42|AT|11|1. Könige|8||0|42|denn sie werden hören von deinem grossen Namen und deiner starken Hand und deinem ausgereckten Arm -, wenn er kommt und vor diesem Hause betet,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.43|AT|11|1. Könige|8||0|43|so wollest du im Himmel, der Stätte, da du thronst, es hören und alles tun, worum dich der Fremde anruft, damit alle Völker auf Erden deinen Namen erkennen und dich fürchten wie dein Volk Israel und erfahren, dass dieses Haus, das ich gebaut habe, nach deinem Namen genannt ist.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.44|AT|11|1. Könige|8||0|44|Wenn dein Volk wider seine Feinde in den Kampf zieht auf dem Weg, den du sie senden wirst, und sie dann zum Herrn beten, nach der Stadt gewandt, die du erwählt hast und nach dem Hause, das ich deinem Namen gebaut habe,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.45|AT|11|1. Könige|8||0|45|so wollest du im Himmel ihr Gebet und Flehen hören und ihnen Recht schaffen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.46|AT|11|1. Könige|8||0|46|Wenn sie sich an dir versündigen - denn es ist kein Mensch, der nicht sündigt - und du wirst zornig über sie und gibst sie dem Feinde preis, dass ihre Bezwinger sie gefangenführen in Feindesland, fern oder nahe,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.47|AT|11|1. Könige|8||0|47|"und sie gehen in sich in dem Lande, wo sie gefangen sind, und bekehren sich und flehen zu dir im Lande ihrer Gefangenschaft und sprechen: ""Wir haben gesündigt und uns vergangen, sind gottlos gewesen"","|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.48|AT|11|1. Könige|8||0|48|und sie bekehren sich zu dir von ganzem Herzen und von ganzer Seele in dem Lande ihrer Feinde, die sie weggeführt haben, und beten zu dir, nach ihrem Lande gewandt, das du ihren Vätern gegeben, nach der Stadt, die du erwählt hast, und nach dem Hause, das ich deinem Namen gebaut habe,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.49|AT|11|1. Könige|8||0|49|so wollest du im Himmel, der Stätte, da du thronst, ihr Gebet und Flehen hören und ihnen Recht schaffen|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.50|AT|11|1. Könige|8||0|50|und wollest deinem Volke vergeben, was sie an dir gesündigt, und alle ihre Übertretungen, die sie wider dich begangen haben, und sie Erbarmen finden lassen bei denen, die sie gefangenhalten, dass sie sich ihrer erbarmen;|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.51|AT|11|1. Könige|8||0|51|denn sie sind dein Volk und Eigentum, das du aus Ägypten, aus dem Schmelzofen, herausgeführt hast -|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.52|AT|11|1. Könige|8||0|52|dass deine Augen offen seien für das Flehen deines Knechtes und für das Flehen deines Volkes Israel, dass du sie erhörest in allem, worum sie dich anrufen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.53|AT|11|1. Könige|8||0|53|Denn du hast sie aus allen Völkern der Erde ausgesondert dir zum Eigentum, wie du durch deinen Knecht Mose verheissen hast, als du unsre Väter aus Ägypten führtest, o Herr, unser Gott!|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.54|AT|11|1. Könige|8||0|54|Als nun Salomo mit seinem Beten und Flehen zum Herrn zu Ende war, erhob er sich von seinem Platz vor dem Altar des Herrn, wo er gekniet hatte, die Hände gen Himmel gebreitet,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.55|AT|11|1. Könige|8||0|55|und er trat hin und segnete die ganze Gemeinde Israels mit lauter Stimme und sprach:|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.56|AT|11|1. Könige|8||0|56|Gepriesen sei der Herr, der seinem Volke Israel Ruhe verliehen, ganz wie er verheissen hat! Von all den Verheissungen, die er durch seinen Knecht Mose gegeben, ist nicht eine unerfüllt geblieben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.57|AT|11|1. Könige|8||0|57|Der Herr, unser Gott, sei mit uns, wie er mit unsern Vätern gewesen ist! Er wolle uns nicht verlassen noch verstossen,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.58|AT|11|1. Könige|8||0|58|sondern ziehe unser Herz zu sich, dass wir ganz in seinen Wegen wandeln und seine Gebote, Satzungen und Rechte halten, die er unsern Vätern auferlegt hat!|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.59|AT|11|1. Könige|8||0|59|Und dies mein Flehen, mit dem ich dem Herrn genaht, möge dem Herrn, unserm Gotte, gegenwärtig sein bei Tag und bei Nacht, dass er Recht schaffe seinem Knechte und seinem Volke Israel, wie jeglicher Tag es erfordert,|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.60|AT|11|1. Könige|8||0|60|damit alle Völker der Erde erkennen, dass er, der Herr, Gott ist, und keiner sonst!|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.61|AT|11|1. Könige|8||0|61|Und euer Herz soll ganz dem Herrn, unserm Gott, gehören, sodass ihr in seinen Satzungen wandelt und seine Gebote haltet wie an diesem Tage.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.62|AT|11|1. Könige|8||0|62|Hierauf brachten der König und ganz Israel mit ihm dem Herrn Schlachtopfer dar:|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.63|AT|11|1. Könige|8||0|63|22 000 Rinder und 120 000 Schafe schlachtete Salomo als Heilsopfer, das er dem Herrn darbrachte. So weihten der König und ganz Israel den Tempel des Herrn ein.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.64|AT|11|1. Könige|8||0|64|An jenem Tage machte der König die Mitte des Vorhofs, der vor dem Hause des Herrn liegt, zur heiligen Opferstätte; denn dort brachte er die Brandopfer, die Speisopfer und das Fett der Heilsopfer dar, weil der eherne Altar, der vor dem Herrn stand, zu klein war, um die Brandopfer, die Speisopfer und das Fett der Heilsopfer zu fassen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.65|AT|11|1. Könige|8||0|65|So beging Salomo damals das Fest und ganz Israel mit ihm, eine grosse Versammlung (aus dem ganzen Lande) von Hamath an bis an den Bach Ägyptens, vor dem Herrn, unserm Gott, sieben Tage lang.|ZUE1931|Public Domain 1KI.8.66|AT|11|1. Könige|8||0|66|Am achten Tage aber entliess er das Volk; und sie nahmen Abschied vom Könige und zogen nach Hause, fröhlich und wohlgemut ob all des Guten, das der Herr an seinem Knechte David und an seinem Volke Israel getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.1|AT|11|1. Könige|9||0|1|ALS nun Salomo den Bau des Tempels und des königlichen Palastes und alles vollendet hatte, was er auszuführen wünschte,|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.2|AT|11|1. Könige|9||0|2|da erschien ihm der Herr zum zweiten Male, wie er ihm zu Gibeon erschienen war.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.3|AT|11|1. Könige|9||0|3|Und der Herr sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet erhört und das Flehen, mit dem du mir genaht bist. Ich habe dieses Haus, das du gebaut hast, zu meinem Heiligtum gemacht, dass ich meinen Namen darin wohnen lasse immerdar, und meine Augen und mein Herz sollen daselbst sein allezeit.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.4|AT|11|1. Könige|9||0|4|Wenn du nun vor mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt ist, in Lauterkeit des Herzens und Aufrichtigkeit, sodass du alles tust, was ich dir geboten habe, und meine Satzungen und Rechte hältst,|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.5|AT|11|1. Könige|9||0|5|"so will ich den Thron deiner Herrschaft über Israel auf ewig befestigen, wie ich deinem Vater David verheissen habe, da ich sprach: ""Es soll dir nie fehlen an einem Nachkommen auf dem Throne Israels."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.6|AT|11|1. Könige|9||0|6|Wenn ihr euch aber von mir abwendet, ihr und eure Kinder, und meine Gebote und Satzungen, die ich euch gegeben habe, nicht haltet, sondern hingeht und andern Göttern dient und sie anbetet,|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.7|AT|11|1. Könige|9||0|7|so werde ich Israel ausrotten aus dem Lande, das ich ihnen gegeben habe, und das Haus, das ich meinem Namen geweiht habe, von meinem Angesicht verwerfen, und Israel soll zum Sprichwort und zum Spotte werden unter allen Völkern.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.8|AT|11|1. Könige|9||0|8|"Und dieses Haus wird zu einem Trümmerhaufen werden, und jeder, der daran vorübergeht, wird sich entsetzen und spotten; und wenn man fragt: ""Warum hat der Herr diesem Lande und diesem Hause solches angetan?"""|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.9|AT|11|1. Könige|9||0|9|"so wird man antworten: ""Weil sie den Herrn, ihren Gott, der ihre Väter aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat, verlassen und sich an andere Götter gehalten, sie angebetet und ihnen gedient haben, darum hat der Herr all dieses Unglück über sie gebracht."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.10|AT|11|1. Könige|9||0|10|AM Ende der zwanzig Jahre, in denen Salomo die zwei Gebäude, den Tempel des Herrn und den Königspalast, gebaut hatte -|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.11|AT|11|1. Könige|9||0|11|Hiram, der König von Tyrus, hatte Salomo Zedern- und Zypressenholz und Gold, soviel er haben wollte, dazu geliefert -, damals trat König Salomo dem Hiram zwanzig Städte in der Landschaft Galiläa ab.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.12|AT|11|1. Könige|9||0|12|Als aber Hiram von Tyrus auszog, die Städte zu besehen, die ihm Salomo gegeben hatte, gefielen sie ihm nicht,|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.13|AT|11|1. Könige|9||0|13|"und er sprach: Was sind das für Städte, die du mir da gegeben hast, mein Bruder? Daher nennt man sie ""Land Kabul"" bis auf diesen Tag."|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.14|AT|11|1. Könige|9||0|14|Und Hiram sandte dem König 120 Talente Gold.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.15|AT|11|1. Könige|9||0|15|Und so verhielt es sich mit den Fronarbeiten, die König Salomo aushob, um den Tempel des Herrn und seinen Palast, das Millo und die Mauer Jerusalems zu bauen und um Hazor, Megiddo und Geser zu befestigen -|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.16|AT|11|1. Könige|9||0|16|der Pharao, der König von Ägypten, war nämlich heraufgezogen, hatte Geser eingenommen und verbrannt und die Kanaaniter, die in der Stadt wohnten, getötet; dann hatte er die Stadt seiner Tochter, der Gemahlin Salomos, zur Mitgift gegeben;|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.17|AT|11|1. Könige|9||0|17|Salomo aber baute Geser wieder auf -, ferner Unter-Beth-Horon,|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.18|AT|11|1. Könige|9||0|18|Baalath und Thamar in der Wüste im Lande Juda,|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.19|AT|11|1. Könige|9||0|19|auch alle Vorratsstädte, die er besass, die Städte für die Streitwagen und für die Reiter und alles, was er in Jerusalem und im Libanon und im ganzen Gebiete seines Reiches zu bauen wünschte:|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.20|AT|11|1. Könige|9||0|20|alles Volk, das noch übrig war von den Amoritern, Hethitern, Pheresitern, Hewitern und Jebusitern, die nicht zu den Israeliten gehörten;|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.21|AT|11|1. Könige|9||0|21|ihre Nachkommen, die im Lande übriggeblieben waren, an denen die Israeliten den Bann nicht hatten vollstrecken können, die machte Salomo zu Fronknechten, (und sie sind es geblieben) bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.22|AT|11|1. Könige|9||0|22|Von den Israeliten aber machte er keinen zum Fronknechte, sondern sie waren seine Kriegsleute und Beamten, die Obersten über seine Wagenkämpfer und die Obersten über seine Streitwagen und Reiter.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.23|AT|11|1. Könige|9||0|23|Dies waren die obersten Beamten, die Salomo über die Arbeit gesetzt hatte: 550 Mann, die über das arbeitende Volk die Aufsicht führten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.24|AT|11|1. Könige|9||0|24|Sobald die Tochter des Pharao aus der Davidsstadt in das Haus hinaufgezogen war, das er für sie gebaut hatte, baute er das Millo.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.25|AT|11|1. Könige|9||0|25|Salomo opferte dreimal im Jahre Brandopfer und Heilsopfer auf dem Altar, den er dem Herrn gebaut hatte, und räucherte vor dem Herrn, und er vollendete den Tempel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.26|AT|11|1. Könige|9||0|26|Auch Schiffe baute König Salomo in Ezjon-Geber, das bei Elath liegt, am Gestade des Schilfmeers im Land der Edomiter.|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.27|AT|11|1. Könige|9||0|27|Und Hiram sandte auf den Schiffen seine Knechte aus, Seeleute, die des Meeres kundig waren, zusammen mit den Knechten Salomos,|ZUE1931|Public Domain 1KI.9.28|AT|11|1. Könige|9||0|28|und sie fuhren nach Ophir und holten dort Gold, 420 Talente, und brachten es dem König Salomo.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.1|AT|11|1. Könige|10||0|1|ALS die Königin von Saba von dem Ruhme Salomos hörte, kam sie, ihn mit Rätseln zu erproben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.2|AT|11|1. Könige|10||0|2|Sie kam nach Jerusalem mit sehr grossem Gefolge, mit Kamelen, die Spezerei, Gold in Menge und Edelsteine trugen. Und als sie zu Salomo kam, fragte sie ihn alles, was sie sich vorgenommen hatte,|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.3|AT|11|1. Könige|10||0|3|und Salomo gab ihr auf all ihre Fragen Bescheid; es war dem König nichts verborgen, dass er ihr nicht hätte Bescheid geben können.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.4|AT|11|1. Könige|10||0|4|Als aber die Königin von Saba all die Weisheit Salomos sah und den Palast, den er gebaut hatte,|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.5|AT|11|1. Könige|10||0|5|und die Speisen auf seinem Tische, die Tafelordnung für seine Beamten, die Aufwartung seiner Diener und ihre Gewänder, seine Trinkeinrichtungen und auch sein Brandopfer, das er im Tempel des Herrn darzubringen pflegte, geriet sie vor Staunen ausser sich|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.6|AT|11|1. Könige|10||0|6|und sprach zum König: Volle Wahrheit ist es gewesen, was ich in meinem Lande über dich und deine Weisheit gehört habe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.7|AT|11|1. Könige|10||0|7|Ich habe es nicht glauben wollen, bis ich hergekommen bin und es mit eignen Augen gesehen habe. Wahrlich, nicht die Hälfte ist mir berichtet worden: du hast mehr Weisheit und Reichtum, als das Gerücht sagt, das ich gehört habe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.8|AT|11|1. Könige|10||0|8|Glücklich deine Frauen, glücklich diese deine Diener, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören!|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.9|AT|11|1. Könige|10||0|9|Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der Wohlgefallen an dir gefunden, sodass er dich auf den Thron Israels gesetzt hat! Weil der Herr Israel liebhat immerdar, darum hat er dich zum König eingesetzt, dass du Recht und Gerechtigkeit übest.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.10|AT|11|1. Könige|10||0|10|Und sie gab dem König 120 Talente Gold und Spezerei in grosser Menge und Edelsteine; nie wieder kam so viel Spezerei ins Land, wie die Königin von Saba dem König Salomo gab.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.11|AT|11|1. Könige|10||0|11|Auch brachten die Schiffe Hirams, die Gold aus Ophir holten, sehr viel Sandelholz und Edelsteine aus Ophir mit.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.12|AT|11|1. Könige|10||0|12|Und der König liess aus dem Sandelholz Geländer machen für den Tempel des Herrn und für den Königspalast und Lauten und Harfen für die Sänger; so viel Sandelholz ist nie mehr ins Land gekommen noch gesehen worden bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.13|AT|11|1. Könige|10||0|13|König Salomo aber gab der Königin von Saba alles, was sie begehrte und erbat, ausser dem, was er ihr schenkte, wie ein König zu schenken pflegt. Darnach kehrte sie um und zog in ihr Land samt ihrem Gefolge.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.14|AT|11|1. Könige|10||0|14|Das Gold aber, das bei Salomo alljährlich einging, wog 666 Talente,|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.15|AT|11|1. Könige|10||0|15|ausser dem, was einging von den Abgaben der Krämer und von den Zöllen der Kaufleute, von allen Königen Arabiens und den Statthaltern des Landes.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.16|AT|11|1. Könige|10||0|16|Und König Salomo liess zweihundert grosse Schilde von gehämmertem Golde machen - mit sechshundert Lot Gold überzog er einen jeden -|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.17|AT|11|1. Könige|10||0|17|und dreihundert kleine Schilde von gehämmertem Golde; mit dreihundert Lot Gold überzog er einen jeden. Und der König tat sie in das Libanon-Waldhaus.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.18|AT|11|1. Könige|10||0|18|Ferner liess der König einen grossen Thron von Elfenbein machen und mit reinem Golde überziehen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.19|AT|11|1. Könige|10||0|19|Der Thron hatte sechs Stufen, und Stierköpfe waren hinten am Thron; auf beiden Seiten des Sitzes waren Lehnen, und zwei Löwen standen neben den Lehnen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.20|AT|11|1. Könige|10||0|20|Zwölf Löwen aber standen auf den sechs Stufen zu beiden Seiten; dergleichen ist niemals für irgendein Königreich gemacht worden.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.21|AT|11|1. Könige|10||0|21|Auch alle Trinkgeschirre des Königs Salomo waren von Gold, und alle Geräte des Libanon-Waldhauses von gediegenem Gold; das Silber galt zu Salomos Zeiten nichts.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.22|AT|11|1. Könige|10||0|22|Denn der König hatte Tharsisschiffe auf dem Meer bei den Schiffen Hirams. Einmal alle drei Jahre kamen die Tharsisschiffe heim und brachten Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.23|AT|11|1. Könige|10||0|23|So wurde der König Salomo grösser an Reichtum und Weisheit als alle Könige auf Erden.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.24|AT|11|1. Könige|10||0|24|Und alle Welt begehrte Salomo zu sehen, um seine Weisheit zu hören, die ihm Gott ins Herz gelegt hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.25|AT|11|1. Könige|10||0|25|Sie brachten ihm ein jeder sein Geschenk: silberne und goldene Geräte, Gewänder, Waffen und Spezerei, Pferde und Maultiere, Jahr für Jahr.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.26|AT|11|1. Könige|10||0|26|Und Salomo beschaffte sich Streitwagen und Reiter, sodass er 1 400 Streitwagen und zwölftausend Reiter hatte, die er in die Wagenstädte legte oder bei sich in Jerusalem behielt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.27|AT|11|1. Könige|10||0|27|Und der König machte, dass in Jerusalem Silber war so viel wie Steine, und Zedern so viel wie Maulbeerfeigenbäume in der Niederung.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.28|AT|11|1. Könige|10||0|28|Die Einfuhr der Pferde für Salomo erfolgte von Ägypten und von Koa her; die Händler des Königs holten sie aus Koa gegen bare Bezahlung.|ZUE1931|Public Domain 1KI.10.29|AT|11|1. Könige|10||0|29|Ein Wagen kam bei der Ausfuhr aus Ägypten auf sechshundert Lot Silber zu stehen und ein Pferd auf 150. Ebenso wurden sie durch Vermittlung der Händler auch an alle Könige der Hethiter und an die Könige von Syrien ausgeführt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.1|AT|11|1. Könige|11||0|1|DER König Salomo liebte viele ausländische Frauen neben der Tochter des Pharao: moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hethitische,|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.2|AT|11|1. Könige|11||0|2|aus den Völkern, von denen der Herr den Israeliten gesagt hatte: Ihr sollt nicht mit ihnen verkehren, und sie sollen nicht mit euch verkehren; sonst verführen sie euch, ihren Göttern zu dienen. An diesen hing Salomo mit Liebe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.3|AT|11|1. Könige|11||0|3|Er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen, und seine Frauen verführten ihn.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.4|AT|11|1. Könige|11||0|4|Als Salomo alt war, verführten ihn seine Frauen, dass er andern Göttern diente, und sein Herz gehörte nicht mehr so ungeteilt dem Herrn, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.5|AT|11|1. Könige|11||0|5|So hing denn Salomo der Astarte, der Göttin der Sidonier, an und dem Milkom, dem Greuel der Ammoniter,|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.6|AT|11|1. Könige|11||0|6|und Salomo tat, was dem Herrn missfiel, und hielt nicht so unwandelbar zum Herrn wie sein Vater David.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.7|AT|11|1. Könige|11||0|7|Damals baute Salomo eine Opferhöhe für den Kamos, den Greuel der Moabiter, auf dem Berge, der östlich von Jerusalem liegt, und für den Moloch, den Greuel der Ammoniter.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.8|AT|11|1. Könige|11||0|8|Dasselbe tat er für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.9|AT|11|1. Könige|11||0|9|Der Herr aber wurde zornig über Salomo, weil er sein Herz abgewandt von dem Herrn, dem Gott Israels, der ihm zweimal erschienen war|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.10|AT|11|1. Könige|11||0|10|und der ihm gerade das geboten hatte, nicht andern Göttern anzuhangen; aber er hatte nicht gehalten, was der Herr geboten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.11|AT|11|1. Könige|11||0|11|Darum sprach der Herr zu Salomo: Weil du dir solches hast zuschulden kommen lassen und meinen Bund und meine Satzungen, die ich dir auferlegt habe, nicht gehalten hast, so will ich dir das Reich entreissen und es deinem Knechte geben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.12|AT|11|1. Könige|11||0|12|Doch bei deinen Lebzeiten will ich es noch nicht tun um deines Vaters David willen; erst deinem Sohne will ich es entreissen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.13|AT|11|1. Könige|11||0|13|Auch will ich ihm nicht das ganze Reich entreissen; einen Stamm will ich deinem Sohne lassen um meines Knechtes David und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.14|AT|11|1. Könige|11||0|14|UND der Herr liess Salomo einen Widersacher erstehen in dem Edomiter Hadad aus dem königlichen Geschlechte Edoms.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.15|AT|11|1. Könige|11||0|15|Als nämlich David die Edomiter geschlagen hatte und der Feldhauptmann Joab hinaufzog, die Erschlagenen zu begraben, und alles, was männlich war in Edom, niedermachte -|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.16|AT|11|1. Könige|11||0|16|denn sechs Monate blieb Joab mit ganz Israel dort, bis er alles ausgerottet hatte, was männlich war in Edom -,|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.17|AT|11|1. Könige|11||0|17|da entfloh Hadad und mit ihm etliche Edomiter von den Leuten seines Vaters, um nach Ägypten zu gehen; Hadad aber war noch ein kleiner Knabe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.18|AT|11|1. Könige|11||0|18|Sie machten sich auf von Midian und kamen nach Paran, nahmen aus Paran Leute mit sich und kamen nach Ägypten zum Pharao, dem König von Ägypten; der gab ihm ein Haus und bestimmte ihm seinen Unterhalt, auch Land gab er ihm.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.19|AT|11|1. Könige|11||0|19|Und Hadad erwarb sich hohe Gunst beim Pharao, sodass er ihm die Schwester seiner Gemahlin, die Schwester der Hauptkönigin Thachpenes, zur Frau gab.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.20|AT|11|1. Könige|11||0|20|Und die Schwester der Thachpenes gebar ihm einen Sohn, Genubath, und Thachpenes zog ihn auf im Hause des Pharao, sodass Genubath mitten unter den Söhnen des Pharao im Hause des Pharao weilte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.21|AT|11|1. Könige|11||0|21|Als nun Hadad in Ägypten hörte, dass David sich zu seinen Vätern gelegt habe und dass der Feldhauptmann Joab tot sei, sprach er zum Pharao: Entlasse mich, dass ich in mein Land ziehe!|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.22|AT|11|1. Könige|11||0|22|Der Pharao sprach zu ihm: Was mangelt dir bei mir, dass du in dein Land ziehen willst? Er sprach: Nicht doch! Aber lass mich ziehen!|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.23|AT|11|1. Könige|11||0|23|Gott liess ihm auch einen Widersacher erstehen in Reson, dem Sohne Eljadas, der von seinem Herrn Hadad-Eser, dem König von Zoba, weggeflohen war.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.24|AT|11|1. Könige|11||0|24|Der sammelte Männer um sich und wurde Anführer einer Streifschar; dann nahm er Damaskus ein, setzte sich darin fest und wurde König über Damaskus.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.26|AT|11|1. Könige|11||0|26|Auch Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephraimit von Zereda, Salomos Beamter - seine Mutter, eine Witwe, hiess Zerua -, empörte sich wider den König.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.27|AT|11|1. Könige|11||0|27|Und dies ist der Hergang, wie er sich wider den König empörte: Salomo baute das Millo und schloss damit eine Lücke an der Stadt Davids, seines Vaters.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.28|AT|11|1. Könige|11||0|28|Nun war jener Jerobeam ein tüchtiger Mensch, und als Salomo sah, wie rührig der junge Mann bei der Arbeit war, machte er ihn zum Aufseher über alle Fronarbeiter des Hauses Joseph.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.29|AT|11|1. Könige|11||0|29|Es begab sich aber zu jener Zeit, als Jerobeam einst aus Jerusalem wegging, da begegnete ihm unterwegs der Prophet Ahia von Silo, mit einem neuen Mantel angetan; und die beiden waren allein auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.30|AT|11|1. Könige|11||0|30|Und Ahia fasste den neuen Mantel, den er anhatte, zerriss ihn in zwölf Stücke|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.31|AT|11|1. Könige|11||0|31|und sprach zu Jerobeam: Nimm dir zehn Stücke; denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Siehe, ich will Salomo das Reich entreissen und dir die zehn Stämme geben -|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.32|AT|11|1. Könige|11||0|32|aber den einen Stamm soll er haben, um meines Knechtes David und um Jerusalems willen, der Stadt, die ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe -|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.33|AT|11|1. Könige|11||0|33|darum, weil er mich verlassen und Astarte, die Göttin der Sidonier, Kamos, den Gott der Moabiter, und Milkom, den Gott der Ammoniter, angebetet hat, weil er nicht wie sein Vater David in meinen Wegen gewandelt ist, noch getan hat nach meinem Wohlgefallen, nach meinen Satzungen und Rechten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.34|AT|11|1. Könige|11||0|34|Doch nicht ihm will ich das Reich wegnehmen, sondern ich will ihn als Fürsten belassen, solange er lebt, um meines Knechtes David willen, den ich erwählt habe, der meine Gebote und Satzungen gehalten hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.35|AT|11|1. Könige|11||0|35|Seinem Sohne aber will ich das Reich nehmen und es dir geben, die zehn Stämme;|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.36|AT|11|1. Könige|11||0|36|seinem Sohne will ich einen einzigen Stamm geben, dass meinem Knechte David immerdar eine Leuchte vor mir bleibe in Jerusalem, der Stadt, die ich mir erwählt habe, dass ich meinen Namen daselbst wohnen lasse.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.37|AT|11|1. Könige|11||0|37|Dich aber will ich nehmen, dass du Herr seiest über alles, was dein Herz begehrt, und König werdest über Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.38|AT|11|1. Könige|11||0|38|Wirst du nun auf alles hören, was ich dir gebiete, und in meinen Wegen wandeln und tun, was mir wohlgefällt, indem du meine Satzungen und Gebote hältst, wie mein Knecht David es getan, so will ich mit dir sein und dir ein dauerndes Haus bauen, wie ich es David gebaut habe, und will dir Israel geben;|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.39|AT|11|1. Könige|11||0|39|das Geschlecht Davids aber will ich demütigen um deswillen, doch nicht für immer.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.40|AT|11|1. Könige|11||0|40|Und Salomo trachtete darnach, Jerobeam zu töten; da machte sich Jerobeam auf und floh nach Ägypten zu Sisak, dem König von Ägypten, und er blieb in Ägypten, bis Salomo starb.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.41|AT|11|1. Könige|11||0|41|Was sonst noch von Salomo zu sagen ist, von allem, was er getan hat, und von seiner Weisheit, das steht ja geschrieben in der Chronik Salomos.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.42|AT|11|1. Könige|11||0|42|Die Zeit aber, während welcher Salomo über ganz Israel in Jerusalem regiert hat, beträgt vierzig Jahre.|ZUE1931|Public Domain 1KI.11.43|AT|11|1. Könige|11||0|43|Und Salomo legte sich zu seinen Vätern und ward begraben in der Stadt seines Vaters David, und sein Sohn Rehabeam wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.1|AT|11|1. Könige|12||0|1|UND Rehabeam zog nach Sichem; denn nach Sichem war ganz Israel gekommen, ihn zum König zu machen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.2|AT|11|1. Könige|12||0|2|Als Jerobeam, der Sohn Nebats, das hörte - er war nämlich noch in Ägypten, wohin er vor dem König Salomo geflohen war -, da kehrte er aus Ägypten zurück.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.3|AT|11|1. Könige|12||0|3|Und sie sandten hin und liessen ihn rufen. Da kamen Jerobeam und die ganze Gemeinde Israels und redeten mit Rehabeam und sprachen:|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.4|AT|11|1. Könige|12||0|4|Dein Vater hat unser Joch hart gemacht; mache du nun die harte Fron deines Vaters und das schwere Joch, das er uns aufgelegt hat, leichter, so wollen wir dir untertan sein.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.5|AT|11|1. Könige|12||0|5|Er aber sprach zu ihnen: Geht hin und kommt in drei Tagen wieder zu mir. Da ging das Volk hin.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.6|AT|11|1. Könige|12||0|6|Und König Rehabeam hielt Rat mit den Alten, die seinem Vater Salomo zu dessen Lebzeiten gedient hatten, und fragte sie: Wie ratet ihr mir, diesem Volke zu antworten?|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.7|AT|11|1. Könige|12||0|7|Sie erwiderten ihm: Wenn du heute diesem Volk zu Willen bist, dich ihnen fügst, auf sie hörst und ihnen gütigen Bescheid gibst, so werden sie dir allezeit zu Willen sein.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.8|AT|11|1. Könige|12||0|8|Aber er kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten, sondern hielt Rat mit den Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren und ihm dienten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.9|AT|11|1. Könige|12||0|9|"Und er fragte sie: Was ratet ihr, dass wir diesem Volke antworten, das zu mir gesagt hat: ""Mache das Joch leichter, das dein Vater uns aufgelegt hat""?"|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.10|AT|11|1. Könige|12||0|10|"Die Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren, erwiderten ihm: So sollst du zu dem Volke reden, das zu dir gesagt hat: ""Dein Vater hat unser Joch schwer gemacht; mache du es uns leichter"" - so sollst du zu ihnen reden: ""Mein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden."|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.11|AT|11|1. Könige|12||0|11|"Nun wohl, hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgeladen, so will ich es noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Geisseln gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.12|AT|11|1. Könige|12||0|12|"Als nun Jerobeam und das ganze Volk am dritten Tage zu Rehabeam kamen, wie der König gesagt hatte: ""Kommt in drei Tagen wieder zu mir"","|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.13|AT|11|1. Könige|12||0|13|da gab der König dem Volke eine harte Antwort und kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten;|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.14|AT|11|1. Könige|12||0|14|er sagte zu ihnen nach dem Rat der Jungen: Hat mein Vater euer Joch schwer gemacht, so will ich es euch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Geisseln gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.15|AT|11|1. Könige|12||0|15|Also hörte der König nicht auf das Volk; denn es war so von dem Herrn gefügt, damit er das Wort erfülle, das er durch Ahia von Silo zu Jerobeam, dem Sohne Nebats, geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.16|AT|11|1. Könige|12||0|16|Als aber ganz Israel sah, dass der König nicht auf sie hören wollte, gab das Volk dem König den Bescheid: Was haben wir für Anteil an David? / Wir haben kein Erbe an dem Sohne Isais! / Auf, Israel, zu deinen Zelten! / Nun sieh zu deinem Hause, David! Also ging Israel zu seinen Zelten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.17|AT|11|1. Könige|12||0|17|Über die Israeliten aber, die in den Städten Judas wohnten, wurde Rehabeam König.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.18|AT|11|1. Könige|12||0|18|Als nun Rehabeam den Fronvogt Adoniram hinsandte, warf ihn ganz Israel mit Steinen zu Tode; der König Rehabeam aber stieg eilends auf seinen Wagen und floh nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.19|AT|11|1. Könige|12||0|19|So fiel Israel ab vom Hause Davids bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.20|AT|11|1. Könige|12||0|20|Als nun ganz Israel hörte, dass Jerobeam zurückgekommen sei, sandten sie hin und liessen ihn in die Volksversammlung rufen und machten ihn zum König über ganz Israel; und niemand hielt zum Hause Davids als allein der Stamm Juda.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.21|AT|11|1. Könige|12||0|21|Als aber Rehabeam nach Jerusalem kam, versammelte er das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, 180 000 auserlesene Krieger, um mit dem Hause Israel zu kämpfen und so das Königtum wieder an Rehabeam, den Sohn Salomos, zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.22|AT|11|1. Könige|12||0|22|Da erging an Semaja, den Gottesmann, das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.23|AT|11|1. Könige|12||0|23|Sprich zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem König von Juda, und zum ganzen Hause Juda und Benjamin und zu dem übrigen Volke:|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.24|AT|11|1. Könige|12||0|24|So spricht der Herr: Ihr sollt nicht hinziehen und mit euren Brüdern, den Israeliten, kämpfen. Ein jeder gehe wieder heim; denn durch mich ist es so gefügt worden. Als sie das Wort des Herrn hörten, kehrten sie um und zogen ab, wie der Herr befahl.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.25|AT|11|1. Könige|12||0|25|Jerobeam aber befestigte Sichem auf dem Gebirge Ephraim und nahm daselbst seinen Wohnsitz, und von dort aus befestigte er Penuel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.26|AT|11|1. Könige|12||0|26|Und Jerobeam dachte bei sich selbst: Nun wird das Königtum wieder an das Haus Davids fallen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.27|AT|11|1. Könige|12||0|27|Wenn dieses Volk hinaufzieht, im Tempel des Herrn zu Jerusalem Schlachtopfer darzubringen, so wird sich das Herz des Volkes wieder seinem Herrn, dem König Rehabeam von Juda, zuwenden, mich aber werden sie umbringen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.28|AT|11|1. Könige|12||0|28|Darum ging der König mit sich zu Rate, liess zwei goldene Kälber machen und sprach zum Volke: Lange genug seid ihr nun nach Jerusalem gepilgert! Siehe, das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt haben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.29|AT|11|1. Könige|12||0|29|Und er stellte das eine in Bethel auf, das andre tat er nach Dan -|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.30|AT|11|1. Könige|12||0|30|dies gereichte Israel zur Sünde -; und das Volk zog vor dem einen her bis Dan und vor dem andern her bis Bethel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.31|AT|11|1. Könige|12||0|31|Er baute auch Höhenheiligtümer und bestellte Priester, die keine Leviten waren, aus allen Teilen des Volkes.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.32|AT|11|1. Könige|12||0|32|Ferner setzte Jerobeam ein Fest an auf den fünfzehnten Tag des achten Monats, gleich dem Fest in Juda. So tat er in Bethel, um den Kälbern zu opfern, die er gemacht hatte, und liess die Höhenpriester, die er bestellt hatte, in Bethel ihres Amtes warten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.12.33|AT|11|1. Könige|12||0|33|Und er stieg hinauf zu dem Altar, den er in Bethel gemacht hatte, am fünfzehnten Tage des achten Monats, des Monats, den er sich selbst erdacht hatte; er veranstaltete nämlich den Israeliten ein Fest und stieg hinauf zum Altar, um zu räuchern.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.1|AT|11|1. Könige|13||0|1|SIEHE, da kam auf Geheiss des Herrn ein Gottesmann aus Juda nach Bethel, gerade als Jerobeam am Altar stand, um zu räuchern,|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.2|AT|11|1. Könige|13||0|2|erhob auf Geheiss des Herrn seine Stimme wider den Altar und rief: Altar, Altar! So spricht der Herr: Siehe, es wird dem Hause Davids ein Sohn geboren werden mit Namen Josia; der wird auf dir die Höhenpriester schlachten, die auf dir opfern, und man wird Menschengebeine auf dir verbrennen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.3|AT|11|1. Könige|13||0|3|Zu gleicher Zeit kündete er ein Wunderzeichen an und sprach: Das ist das Zeichen dafür, dass der Herr geredet hat: der Altar wird zerbersten, sodass die Asche, die darauf ist, verschüttet wird.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.4|AT|11|1. Könige|13||0|4|Als der König Jerobeam das Wort hörte, das der Gottesmann wider den Altar zu Bethel ausrief, streckte er seine Hand aus vom Altar herab und sprach: Greift ihn! Da erstarrte seine Hand, die er gegen ihn ausgestreckt hatte, und er konnte sie nicht wieder an sich ziehen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.5|AT|11|1. Könige|13||0|5|Der Altar aber zerbarst, und die Asche auf dem Altar wurde verschüttet, wie es der Gottesmann auf Geheiss des Herrn als Zeichen verkündet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.6|AT|11|1. Könige|13||0|6|Da hob der König an und sprach zu dem Gottesmann: Begütige doch den Herrn, deinen Gott, und bete für mich, dass ich meine Hand wieder an mich ziehen kann! Da begütigte der Gottesmann den Herrn, und der König konnte seine Hand wieder an sich ziehen, und sie ward wie zuvor.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.7|AT|11|1. Könige|13||0|7|Darauf sprach der König zu dem Gottesmann: Komm mit mir heim und erlabe dich; ich will dir ein Geschenk geben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.8|AT|11|1. Könige|13||0|8|Aber der Gottesmann sprach zum König: Und wenn du mir die Hälfte deiner Habe gäbest, ich käme nicht mit dir, würde auch nichts essen und nichts trinken an diesem Ort.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.9|AT|11|1. Könige|13||0|9|Denn so ist mir durch das Wort des Herrn geboten worden: Du sollst nichts essen und nichts trinken und nicht auf dem Wege zurückkehren, auf dem du hingegangen bist.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.10|AT|11|1. Könige|13||0|10|Und er ging einen andern Weg und kehrte nicht auf demselben Wege zurück, auf dem er nach Bethel gekommen war.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.11|AT|11|1. Könige|13||0|11|Nun wohnte zu Bethel ein alter Prophet; zu dem kamen seine Söhne und erzählten ihm alles, was der Gottesmann an jenem Tage in Bethel getan, auch die Worte, die er zum König geredet hatte. Als sie das ihrem Vater erzählten,|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.12|AT|11|1. Könige|13||0|12|sprach ihr Vater zu ihnen: Welchen Weg ist er gezogen? Seine Söhne zeigten ihm den Weg, den der Gottesmann aus Juda gezogen war.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.13|AT|11|1. Könige|13||0|13|Er aber sprach zu seinen Söhnen: Sattelt mir den Esel. Und als sie ihm den Esel gesattelt hatten, setzte er sich darauf|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.14|AT|11|1. Könige|13||0|14|und ritt dem Gottesmann nach. Er fand ihn unter der Terebinthe sitzen und sprach zu ihm: Bist du der Gottesmann, der aus Juda gekommen ist? Er antwortete: Der bin ich.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.15|AT|11|1. Könige|13||0|15|Da sprach er zu ihm: Komm mit mir heim und iss etwas.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.16|AT|11|1. Könige|13||0|16|Er aber erwiderte: Ich kann nicht mit dir umkehren und mit dir heimkommen, ich darf auch nichts essen noch trinken an diesem Ort;|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.17|AT|11|1. Könige|13||0|17|denn durch das Wort des Herrn ist mir angesagt worden: Du sollst dort weder etwas essen noch etwas trinken; du sollst nicht auf demselben Wege zurückkehren, auf dem du hingegangen bist.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.18|AT|11|1. Könige|13||0|18|Da sprach er zu ihm: Ich bin auch ein Prophet wie du, und ein Engel hat auf Geheiss des Herrn zu mir gesagt: Führe ihn mit dir heim, dass er etwas esse und etwas trinke. Das log er ihm vor.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.19|AT|11|1. Könige|13||0|19|Nun kehrte er mit ihm um und ass und trank in seinem Hause.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.20|AT|11|1. Könige|13||0|20|Als sie noch bei Tische sassen, erging das Wort des Herrn an den Propheten, der ihn zurückgeholt hatte,|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.21|AT|11|1. Könige|13||0|21|und er rief dem Gottesmann, der aus Juda gekommen war, zu: So spricht der Herr: Weil du dem Befehl des Herrn ungehorsam gewesen bist und das Gebot nicht gehalten hast, das dir der Herr, dein Gott, gegeben,|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.22|AT|11|1. Könige|13||0|22|sondern umgekehrt bist und gegessen und getrunken hast an dem Orte, von dem er dir gesagt hat, du sollest dort weder essen noch trinken - darum wird dein Leichnam nicht in deiner Väter Grab kommen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.23|AT|11|1. Könige|13||0|23|Und nachdem er gegessen und getrunken hatte, sattelte er ihm den Esel; und er kehrte um und zog von dannen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.24|AT|11|1. Könige|13||0|24|Unterwegs aber stiess auf ihn ein Löwe und tötete ihn. Da lag nun sein Leichnam hingestreckt am Wege, während der Esel neben ihm stand; auch der Löwe blieb neben dem Leichnam stehen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.25|AT|11|1. Könige|13||0|25|Siehe, da gingen Leute vorbei und sahen den Leichnam am Wege liegen und den Löwen neben dem Leichnam stehen; und als sie in die Stadt kamen, wo der alte Prophet wohnte, erzählten sie davon.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.26|AT|11|1. Könige|13||0|26|Sowie nun der Prophet, der ihn vom Wege zurückgeholt hatte, das hörte, sprach er: Das ist der Gottesmann, der dem Befehl des Herrn ungehorsam gewesen ist; darum hat ihn der Herr dem Löwen preisgegeben, und der hat ihn zerrissen und getötet nach dem Wort, das der Herr zu ihm gesprochen hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.27|AT|11|1. Könige|13||0|27|Und er gebot seinen Söhnen: Sattelt mir den Esel. Und sie sattelten ihn.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.28|AT|11|1. Könige|13||0|28|Dann zog er hin und fand den Leichnam am Wege liegen und den Esel und den Löwen daneben stehen. Der Löwe hatte den Leichnam nicht gefressen und den Esel nicht zerrissen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.29|AT|11|1. Könige|13||0|29|Da hob der Prophet den Leichnam des Gottesmannes auf, legte ihn auf den Esel und führte ihn zurück in die Stadt, um die Totenklage zu halten und ihn zu begraben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.30|AT|11|1. Könige|13||0|30|Er legte den Leichnam in sein eignes Grab, und man klagte um ihn: Ach, mein Bruder!|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.31|AT|11|1. Könige|13||0|31|Als er ihn begraben hatte, sprach er zu seinen Söhnen: Wenn ich gestorben bin, begrabt mich in dem Grabe, in dem der Gottesmann begraben ist, und legt mich neben seine Gebeine, damit meine Gebeine mit den seinen erhalten bleiben;|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.32|AT|11|1. Könige|13||0|32|denn wahrlich, das Wort wird sich erfüllen, das er auf Geheiss des Herrn wider den Altar zu Bethel und wider alle Höhenheiligtümer in den Städten Samariens ausgerufen hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.33|AT|11|1. Könige|13||0|33|Auch nach dieser Begebenheit kehrte Jerobeam nicht um von seinem bösen Wege, sondern bestellte wieder Höhenpriester aus allen Teilen des Volkes. Wer da wollte, den weihte er, und der ward Höhenpriester.|ZUE1931|Public Domain 1KI.13.34|AT|11|1. Könige|13||0|34|Dies gereichte dem Hause Jerobeams zur Sünde, sodass es vernichtet und vom Erdboden vertilgt wurde.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.1|AT|11|1. Könige|14||0|1|UM jene Zeit wurde Abia, der Sohn Jerobeams, krank.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.2|AT|11|1. Könige|14||0|2|Da sprach Jerobeam zu seinem Weibe: Auf! verkleide dich, damit man nicht merkt, dass du das Weib Jerobeams bist, und geh nach Silo; siehe, dort wohnt der Prophet Ahia, der von mir geweissagt hat, ich solle König werden über dieses Volk.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.3|AT|11|1. Könige|14||0|3|Nimm zehn Brote und Kuchen und einen Krug Honig mit dir und geh zu ihm; er wird dir sagen, wie es dem Knaben gehen wird.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.4|AT|11|1. Könige|14||0|4|Und das Weib Jerobeams tat so; sie machte sich auf und ging nach Silo und kam in das Haus Ahias. Ahia aber konnte nicht mehr sehen; denn seine Augen waren infolge seines Alters starr geworden.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.5|AT|11|1. Könige|14||0|5|Aber der Herr hatte zu Ahia gesagt: Siehe, eben kommt das Weib Jerobeams, um dich wegen ihres Sohnes zu befragen; denn er ist krank. So und so sollst du zu ihr reden. Als sie nun in ihrer Verkleidung hereinkam,|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.6|AT|11|1. Könige|14||0|6|sprach Ahia, sobald er ihre Tritte hörte, wie sie zur Türe hereinkam: Komm herein, Weib Jerobeams! Warum verstellst du dich, da ich doch mit hartem Spruch an dich beauftragt bin?|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.7|AT|11|1. Könige|14||0|7|Geh, sage zu Jerobeam: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe dich mitten aus dem Volk emporgehoben und zum Fürsten über mein Volk Israel gesetzt,|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.8|AT|11|1. Könige|14||0|8|ich habe dem Hause Davids das Königtum entrissen und es dir gegeben, du aber bist nicht gewesen wie mein Knecht David, der meine Gebote gehalten und mir angehangen hat von ganzem Herzen, sodass er nur tat, was mir wohlgefällt,|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.9|AT|11|1. Könige|14||0|9|sondern hast mehr Böses getan als alle, die vor dir gewesen sind, und bist hingegangen und hast dir andre Götter gemacht und gegossene Bilder, sodass du mich zum Zorne reiztest, und hast mir den Rücken gekehrt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.10|AT|11|1. Könige|14||0|10|Darum, siehe, bringe ich nun Unglück über das Haus Jerobeams; ich will ausrotten von Jerobeams Geschlecht alles, was männlich ist, Unmündige und Mündige in Israel, ich will das Haus Jerobeams wegfegen, wie man den Kot wegfegt, bis es ganz mit ihm aus ist.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.11|AT|11|1. Könige|14||0|11|Wer von Jerobeam in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen; wer aber auf dem Felde stirbt, den sollen die Vögel des Himmels fressen; denn der Herr hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.12|AT|11|1. Könige|14||0|12|Du aber mache dich nun auf und gehe heim; wenn dein Fuss die Stadt betritt, wird der Knabe sterben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.13|AT|11|1. Könige|14||0|13|Und ganz Israel wird ihm die Totenklage halten, und man wird ihn begraben; denn dieser allein von Jerobeams Geschlecht wird in ein Grab kommen, weil an ihm sich etwas fand, was dem Herrn, dem Gott Israels, wohlgefällig war im Hause Jerobeams.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.14|AT|11|1. Könige|14||0|14|Der Herr aber wird sich einen König über Israel bestellen, der das Haus Jerobeams ausrotten wird...|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.15|AT|11|1. Könige|14||0|15|Und der Herr wird Israel schlagen, sodass es schwankt, wie das Rohr im Wasser schwankt; er wird Israel ausreissen aus diesem schönen Lande, das er ihren Vätern gegeben hat, und sie zerstreuen jenseits des (Euphrat-)Stromes, weil sie sich Ascheren gemacht und damit den Herrn erzürnt haben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.16|AT|11|1. Könige|14||0|16|Er wird Israel dahingeben um der Sünden willen, die Jerobeam begangen und zu denen er Israel verführt hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.17|AT|11|1. Könige|14||0|17|Da machte sich das Weib Jerobeams auf und ging heim nach Thirza; und wie sie die Schwelle des Hauses betrat, starb der Knabe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.18|AT|11|1. Könige|14||0|18|Man begrub ihn, und ganz Israel hielt ihm die Totenklage nach dem Wort des Herrn, das er durch seinen Knecht, den Propheten Ahia, geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.19|AT|11|1. Könige|14||0|19|Was sonst noch von Jerobeam zu sagen ist, was für Kriege er geführt und wie er regiert hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.20|AT|11|1. Könige|14||0|20|Die Zeit aber, während welcher Jerobeam regiert hat, beträgt 22 Jahre. Und er legte sich zu seinen Vätern, und sein Sohn Nadab wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.21|AT|11|1. Könige|14||0|21|REHABEAM aber, der Sohn Salomos, war König über Juda geworden. 41 Jahre alt war Rehabeam, als er König wurde, und siebzehn Jahre regierte er in Jerusalem, der Stadt, die der Herr aus allen Stämmen Israels erwählt hatte, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse. Seine Mutter hiess Naama, die Ammoniterin.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.22|AT|11|1. Könige|14||0|22|Und Juda tat, was dem Herrn missfiel, und sie reizten durch die Sünden, die sie begingen, seinen Eifer mehr als ihre Väter mit allem, was sie getan hatten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.23|AT|11|1. Könige|14||0|23|Auch sie errichteten sich Höhenheiligtümer, Steinsäulen und Ascheren auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum;|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.24|AT|11|1. Könige|14||0|24|auch Geweihte gab es im Lande. Man ahmte alle Greuel der Völker nach, die der Herr vor Israel vertrieben hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.25|AT|11|1. Könige|14||0|25|Es begab sich aber im fünften Jahre des Königs Rehabeam, dass Sisak, der König von Ägypten, wider Jerusalem heraufzog.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.26|AT|11|1. Könige|14||0|26|Und er nahm die Schätze des Königspalastes, alles nahm er weg, auch alle goldenen Schilde, die Salomo hatte machen lassen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.27|AT|11|1. Könige|14||0|27|An ihrer Stelle liess König Rehabeam eherne Schilde machen und übergab sie der Obhut der Obersten der Trabanten, die am Königspalaste die Torwache hatten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.28|AT|11|1. Könige|14||0|28|Sooft der König in den Tempel des Herrn ging, trugen sie die Trabanten und brachten sie darnach wieder in die Wachstube zurück.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.29|AT|11|1. Könige|14||0|29|Was sonst noch von Rehabeam zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.30|AT|11|1. Könige|14||0|30|Es war aber die ganze Zeit über Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam.|ZUE1931|Public Domain 1KI.14.31|AT|11|1. Könige|14||0|31|Und Rehabeam legte sich zu seinen Vätern und ward begraben bei seinen Vätern in der Davidsstadt. Seine Mutter hiess Naama, die Ammoniterin. Und sein Sohn Abia wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.1|AT|11|1. Könige|15||0|1|IM achtzehnten Jahre des Königs Jerobeam, des Sohnes Nebats, wurde Abia König über Juda;|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.2|AT|11|1. Könige|15||0|2|drei Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Maacha, die Tochter Absaloms.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.3|AT|11|1. Könige|15||0|3|Und er wandelte in all den Sünden, die sein Vater vor ihm begangen hatte, und sein Herz gehörte nicht so ungeteilt dem Herrn, seinem Gott, wie das Herz seines Ahnherrn David.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.4|AT|11|1. Könige|15||0|4|Denn nur um Davids willen gab der Herr, sein Gott, ihm eine Leuchte zu Jerusalem, indem er seine Söhne ihm nachfolgen und Jerusalem bestehen liess,|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.5|AT|11|1. Könige|15||0|5|weil David getan hatte, was dem Herrn wohlgefiel, und sein Leben lang nicht abgewichen war von allem, was er ihm geboten, ausser in der Sache des Hethiters Uria.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.6|AT|11|1. Könige|15||0|6|Es war aber die ganze Zeit Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.7|AT|11|1. Könige|15||0|7|Was sonst noch von Abia zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda. Es war aber Krieg zwischen Abia und Jerobeam.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.8|AT|11|1. Könige|15||0|8|Und Abia legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Davidsstadt; und sein Sohn Asa wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.9|AT|11|1. Könige|15||0|9|Im zwanzigsten Jahre Jerobeams, des Königs von Israel, wurde Asa König von Juda;|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.10|AT|11|1. Könige|15||0|10|41 Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Maacha, die Tochter Uriels von Gibea.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.11|AT|11|1. Könige|15||0|11|Und Asa tat, was dem Herrn wohlgefiel, wie sein Ahnherr David.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.12|AT|11|1. Könige|15||0|12|Er vertrieb die Geweihten aus dem Lande und beseitigte alle Götzen, die seine Väter gemacht hatten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.13|AT|11|1. Könige|15||0|13|"Er entsetzte auch seine Mutter Maacha ihrer Würde als ""Gebieterin"", weil sie ein Götzenbild für die Aschera hatte machen lassen. Und Asa hieb ihr Götzenbild um und verbrannte es im Kidrontale."|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.14|AT|11|1. Könige|15||0|14|Die Höhen freilich wurden nicht abgetan; doch gehörte das Herz Asas ungeteilt dem Herrn sein Leben lang.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.15|AT|11|1. Könige|15||0|15|Auch liess er die Weihgeschenke seines Vaters und seine eigenen in den Tempel des Herrn bringen, Silber, Gold und Geräte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.16|AT|11|1. Könige|15||0|16|Es war aber die ganze Zeit Krieg zwischen Asa und Baesa, dem König von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.17|AT|11|1. Könige|15||0|17|Baesa, der König von Israel, zog heran wider Juda und befestigte Rama, dass niemand bei Asa, dem König von Juda, sollte aus und ein gehen können.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.18|AT|11|1. Könige|15||0|18|Da nahm Asa alles Silber und Gold, das in den Schatzkammern des Tempels und in den Schatzkammern des Königspalastes noch übrig war, und übergab es seinen Dienern; dann sandte sie der König Asa zu Benhadad, dem Sohne Tabrimmons, des Sohnes Hesjons, dem König von Syrien, der zu Damaskus wohnte, und liess ihm sagen:|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.19|AT|11|1. Könige|15||0|19|Es besteht ja ein Bündnis zwischen mir und dir, zwischen meinem Vater und deinem Vater; so sende ich dir nun ein Geschenk an Silber und Gold. Wohlan, löse denn dein Bündnis mit Baesa, dem König von Israel, dass er von mir weg ziehe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.20|AT|11|1. Könige|15||0|20|Und Benhadad willfahrte dem König Asa; er sandte seine Heerführer wider die Städte Israels und verheerte Ijon, Dan und Abel-Beth-Maacha und ganz Kinneroth samt der ganzen Landschaft Naphthali.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.21|AT|11|1. Könige|15||0|21|Als Baesa das hörte, stand er davon ab, Rama zu befestigen, und kehrte nach Thirza zurück.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.22|AT|11|1. Könige|15||0|22|Der König Asa aber bot ganz Juda auf - kein Mann blieb frei -, und sie schafften die Steine und Balken weg, womit Baesa Rama befestigt hatte, und König Asa befestigte damit Geba in Benjamin und Mizpa.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.23|AT|11|1. Könige|15||0|23|Was sonst noch von Asa zu sagen ist, von all seiner kriegerischen Tüchtigkeit und allem, was er getan, und von den Städten, die er befestigt hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda. Doch in seinem Alter wurde er krank an den Füssen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.24|AT|11|1. Könige|15||0|24|Und Asa legte sich zu seinen Vätern und ward begraben bei seinen Vätern in der Stadt seines Ahnherrn David; und sein Sohn Josaphat wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.25|AT|11|1. Könige|15||0|25|NADAB aber, der Sohn Jerobeams, wurde König über Israel im zweiten Jahre Asas, des Königs von Juda, und regierte zwei Jahre über Israel;|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.26|AT|11|1. Könige|15||0|26|er tat, was dem Herrn missfiel, und wandelte auf dem Wege seines Vaters und in der Sünde, zu der er Israel verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.27|AT|11|1. Könige|15||0|27|Aber Baesa, der Sohn Ahias aus dem Hause Issaschar, zettelte eine Verschwörung wider ihn an, und Baesa erschlug ihn bei Gibbethon, das den Philistern gehörte; Nadab nämlich und ganz Israel belagerten gerade Gibbethon.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.28|AT|11|1. Könige|15||0|28|Baesa tötete ihn im dritten Jahre Asas, des Königs von Juda, und wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.29|AT|11|1. Könige|15||0|29|Als er nun König geworden war, erschlug er das ganze Haus Jerobeams; er liess von Jerobeams Geschlecht nichts übrig, was Lebensodem hatte, bis er es vertilgt hatte, nach dem Worte, das der Herr durch seinen Knecht Ahia von Silo geredet,|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.30|AT|11|1. Könige|15||0|30|um der Sünden willen, die Jerobeam begangen und zu denen er Israel verführt hatte, und wegen des Zornes, zu dem er den Herrn, den Gott Israels, gereizt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.31|AT|11|1. Könige|15||0|31|Was sonst noch von Nadab zu sagen ist, alles, was er getan, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.32|AT|11|1. Könige|15||0|32|Es war aber die ganze Zeit Krieg zwischen Asa und Baesa, dem König von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.33|AT|11|1. Könige|15||0|33|Im dritten Jahre Asas, des Königs von Juda, wurde Baesa, der Sohn Ahias, König über Israel (und regierte) zu Thirza 24 Jahre;|ZUE1931|Public Domain 1KI.15.34|AT|11|1. Könige|15||0|34|und er tat, was dem Herrn missfiel, und wandelte auf dem Wege Jerobeams und in der Sünde, zu der er Israel verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.1|AT|11|1. Könige|16||0|1|Es erging aber an Jehu, den Sohn Hananis, dieses Wort des Herrn wider Baesa:|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.2|AT|11|1. Könige|16||0|2|Weil du, wiewohl ich dich aus dem Staub erhoben und dich zum Fürsten über mein Volk Israel gemacht habe, dennoch auf dem Wege Jerobeams gewandelt bist und mein Volk Israel verführt hast, sodass sie mich durch ihre Sünden erzürnen:|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.3|AT|11|1. Könige|16||0|3|Fürwahr, so will ich nun Baesa und sein Haus wegfegen und mit deinem Hause verfahren wie mit dem Hause Jerobeams, des Sohnes Nebats.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.4|AT|11|1. Könige|16||0|4|Wer von Baesas Geschlecht in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen, und wer von ihm auf dem Felde stirbt, den sollen die Vögel des Himmels fressen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.5|AT|11|1. Könige|16||0|5|Was sonst noch von Baesa zu sagen ist, von dem, was er getan hat, und von seiner kriegerischen Tüchtigkeit, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.6|AT|11|1. Könige|16||0|6|Und Baesa legte sich zu seinen Vätern und ward begraben zu Thirza, und sein Sohn Ela wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.7|AT|11|1. Könige|16||0|7|Auch war durch den Propheten Jehu, den Sohn Hananis, das Wort des Herrn an Baesa und sein Haus ergangen, weil er Böses tat, das dem Herrn missfiel, indem er ihn durch das Werk seiner Hände erzürnte, sodass es ihm erging wie dem Hause Jerobeams, und weil er dieses ausgerottet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.8|AT|11|1. Könige|16||0|8|Im 26. Jahre Asas, des Königs von Juda, wurde Ela, der Sohn Baesas, König über Israel (und regierte) zu Thirza zwei Jahre.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.9|AT|11|1. Könige|16||0|9|Aber Simri, der als Oberster über die Hälfte der Streitwagen in seinen Diensten stand, zettelte eine Verschwörung wider ihn an. Während er zu Thirza im Hause Arzas, des Palastvorstehers in Thirza, zechte und sich betrank,|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.10|AT|11|1. Könige|16||0|10|drang Simri ein und schlug ihn tot - im 27. Jahre Asas, des Königs von Juda - und wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.11|AT|11|1. Könige|16||0|11|Sobald er nun König geworden war und auf dem Throne sass, erschlug er das ganze Haus Baesas und liess nichts von ihm übrig, was männlich war, weder Blutsverwandte noch Freunde.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.12|AT|11|1. Könige|16||0|12|So vertilgte Simri das ganze Haus Baesas nach dem Worte, das der Herr durch den Propheten Jehu wider Baesa geredet,|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.13|AT|11|1. Könige|16||0|13|um aller Sünden willen, die Baesa und sein Sohn Ela begangen und zu denen sie Israel verführt hatten, sodass sie den Herrn, den Gott Israels, durch ihre nichtigen Götzen erzürnten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.14|AT|11|1. Könige|16||0|14|Was sonst noch von Ela zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.15|AT|11|1. Könige|16||0|15|IM 27. Jahre Asas, des Königs von Juda, wurde Simri König (und regierte) zu Thirza sieben Tage, während das Volk Gibbethon belagerte, das den Philistern gehörte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.16|AT|11|1. Könige|16||0|16|Als aber das Volk im Lager vernahm, dass Simri eine Verschwörung angezettelt und auch den König erschlagen habe, da erhob am selben Tage ganz Israel im Lager Omri, den Feldhauptmann Israels, zum König.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.17|AT|11|1. Könige|16||0|17|Und Omri zog von Gibbethon ab, und ganz Israel mit ihm, und sie belagerten Thirza.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.18|AT|11|1. Könige|16||0|18|Als Simri sah, dass die Stadt genommen war, zog er sich in die Burg des Königspalastes zurück, steckte den Palast über sich in Brand und starb|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.19|AT|11|1. Könige|16||0|19|um der Sünden willen, die er begangen, indem er tat, was dem Herrn missfiel, und auf dem Wege Jerobeams wandelte und in der Sünde, die er begangen und zu der er Israel verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.20|AT|11|1. Könige|16||0|20|Was sonst noch von Simri zu sagen ist und von der Verschwörung, die er angezettelt hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.21|AT|11|1. Könige|16||0|21|Damals spaltete sich das Volk Israel in zwei Parteien; die eine Hälfte des Volkes hielt zu Thibni, dem Sohne Ginaths, um ihn zum König zu machen, die andre Hälfte zu Omri.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.22|AT|11|1. Könige|16||0|22|Der Anhang Omris aber war stärker als der Anhang Thibnis, des Sohnes Ginaths. Als nun Thibni und sein Bruder Joram um jene Zeit starben, wurde Omri König an Thibnis Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.23|AT|11|1. Könige|16||0|23|Im 31. Jahre Asas, des Königs von Juda, wurde Omri König über Israel (und regierte) zwölf Jahre. In Thirza regierte er sechs Jahre;|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.24|AT|11|1. Könige|16||0|24|dann kaufte er den Berg Samaria von Semer um zwei Talente Silber und befestigte den Berg. Die Stadt aber, die er gebaut hatte, nannte er Samaria nach dem Namen Semers, des (früheren) Besitzers des Berges.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.25|AT|11|1. Könige|16||0|25|Und Omri tat, was dem Herrn missfiel, und trieb es ärger als alle, die vor ihm gewesen waren.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.26|AT|11|1. Könige|16||0|26|Er wandelte ganz auf dem Wege Jerobeams, des Sohnes Nebats, und in der Sünde, zu der er Israel verführt hatte, sodass sie den Herrn, den Gott Israels, durch ihre nichtigen Götzen erzürnten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.27|AT|11|1. Könige|16||0|27|Was sonst noch von Omri zu sagen ist, von allem, was er getan hat, und von seiner kriegerischen Tüchtigkeit, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.28|AT|11|1. Könige|16||0|28|Und Omri legte sich zu seinen Vätern und ward begraben zu Samaria, und sein Sohn Ahab wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.29|AT|11|1. Könige|16||0|29|Im 38. Jahre Asas, des Königs von Juda, wurde Ahab, der Sohn Omris, König über Israel und regierte 22 Jahre zu Samaria über Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.30|AT|11|1. Könige|16||0|30|Und Ahab, der Sohn Omris, tat, was dem Herrn missfiel, und trieb es ärger als alle, die vor ihm gewesen waren.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.31|AT|11|1. Könige|16||0|31|Es war noch das Geringste, dass er in den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wandelte: er nahm sogar Isebel, die Tochter Ethbaals, des Königs der Sidonier, zum Weibe und ging hin und diente dem Baal und betete ihn an.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.32|AT|11|1. Könige|16||0|32|Er errichtete dem Baal einen Altar in dem Baalstempel, den er in Samaria gebaut hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.33|AT|11|1. Könige|16||0|33|Auch machte Ahab eine Aschera und verübte noch andres, was den Herrn, den Gott Israels, erzürnte, mehr als alle Könige Israels, die vor ihm gewesen waren.|ZUE1931|Public Domain 1KI.16.34|AT|11|1. Könige|16||0|34|In seinen Tagen baute Hiel von Bethel Jericho wieder auf. Es kostete ihn seinen Erstgeborenen Abiram, als er ihren Grund legte, und seinen jüngsten Sohn Segub, als er ihre Tore einsetzte, nach dem Worte, das der Herr durch Josua, den Sohn Nuns, geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.1|AT|11|1. Könige|17||0|1|DA sprach Elia, der Thisbiter, aus Thisbe in Gilead, zu Ahab: So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, in dessen Dienst ich stehe, es wird in diesen Jahren weder Tau noch Regen fallen, ich sage es denn!|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.2|AT|11|1. Könige|17||0|2|Und es erging an ihn das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.3|AT|11|1. Könige|17||0|3|Gehe von hinnen und wende dich gen Osten! Verbirg dich am Bache Krith, der östlich vom Jordan fliesst.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.4|AT|11|1. Könige|17||0|4|Aus dem Bache kannst du trinken, und den Raben habe ich geboten, dich daselbst zu speisen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.5|AT|11|1. Könige|17||0|5|Und er tat nach dem Worte des Herrn; er ging hin und blieb am Bache Krith, der östlich vom Jordan fliesst.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.6|AT|11|1. Könige|17||0|6|Und die Raben brachten ihm Brot am Morgen und Fleisch am Abend, und aus dem Bache trank er.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.7|AT|11|1. Könige|17||0|7|Es begab sich aber nach einiger Zeit, dass der Bach austrocknete; denn es fiel kein Regen im Lande.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.8|AT|11|1. Könige|17||0|8|Da erging an ihn das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.9|AT|11|1. Könige|17||0|9|Mache dich auf und gehe nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleibe daselbst; siehe, ich habe dort einer Witwe geboten, dass sie dich speise.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.10|AT|11|1. Könige|17||0|10|Und er machte sich auf und ging nach Sarepta. Als er an das Stadttor kam, siehe, da war dort gerade eine Witwe am Holzlesen. Er rief sie an und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Kruge, dass ich trinke!|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.11|AT|11|1. Könige|17||0|11|Wie sie nun hinging, es zu holen, rief er ihr nach: Bringe mir doch auch einen Bissen Brot mit!|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.12|AT|11|1. Könige|17||0|12|Aber sie sprach: So wahr der Herr, dein Gott, lebt, ich habe nichts Gebackenes, sondern nur noch eine Handvoll Mehl im Topfe und ein wenig Öl im Kruge. Nun lese ich da ein paar Stücke Holz zusammen; dann gehe ich heim und bereite es für mich und meinen Sohn zu, und wenn wir es aufgegessen haben, müssen wir halt sterben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.13|AT|11|1. Könige|17||0|13|Elia sprach zu ihr: Sei ohne Sorge! Geh heim und tue, wie du gesagt hast; doch mache mir davon zuerst ein Brötchen und bring es mir heraus; für dich und deinen Sohn magst du hernach etwas machen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.14|AT|11|1. Könige|17||0|14|Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Das Mehl im Topfe soll nicht ausgehn, / und das Öl im Kruge soll nicht versiegen, / bis zu dem Tage, da der Herr / dem Lande Regen spendet.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.15|AT|11|1. Könige|17||0|15|Da ging sie hin und tat, wie Elia gesagt hatte; und sie hatten zu essen, sie und er und der Knabe, Tag für Tag.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.16|AT|11|1. Könige|17||0|16|Das Mehl im Topfe ging nicht aus, und das Öl im Krug versiegte nicht, nach dem Worte, das der Herr durch Elia geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.17|AT|11|1. Könige|17||0|17|Darnach begab es sich, dass der Sohn der Frau, der das Haus gehörte, krank ward, und seine Krankheit wurde so heftig, dass kein Lebensodem mehr in ihm blieb.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.18|AT|11|1. Könige|17||0|18|Da sprach sie zu Elia: Was habe ich mit dir zu schaffen, du Mann Gottes? Du bist ja nur zu mir gekommen, dass meiner Schuld gedacht werde und mein Sohn sterbe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.19|AT|11|1. Könige|17||0|19|Er antwortete ihr: Gib mir deinen Sohn. Und er nahm ihn aus ihren Armen, trug ihn hinauf in das Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.20|AT|11|1. Könige|17||0|20|Dann rief er den Herrn an und sprach: O Herr, mein Gott, solltest du wirklich auch über die Witwe, bei der ich zu Gast bin, Unheil beschlossen haben, dass du ihren Sohn sterben lässest?|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.21|AT|11|1. Könige|17||0|21|Und er streckte sich dreimal über den Knaben hin, rief den Herrn an und sprach: O Herr, mein Gott, lass doch die Seele dieses Knaben wieder in ihn zurückkehren!|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.22|AT|11|1. Könige|17||0|22|Und der Herr erhörte das Gebet Elias: die Seele des Knaben kehrte in ihn zurück, und er wurde wieder lebendig.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.23|AT|11|1. Könige|17||0|23|Nun nahm Elia das Kind, trug es vom Obergemach in das Haus hinab und gab es seiner Mutter. Und Elia sprach: Sieh da, dein Sohn lebt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.17.24|AT|11|1. Könige|17||0|24|Da sprach die Frau zu Elia: Jetzt weiss ich, dass du ein Gottesmann bist und dass das Wort des Herrn in deinem Munde Wahrheit ist.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.1|AT|11|1. Könige|18||0|1|NACH langer Zeit aber, im dritten Jahre, erging an Elia das Wort des Herrn: Geh hin und zeige dich Ahab; denn ich will regnen lassen auf die Erde.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.2|AT|11|1. Könige|18||0|2|Und Elia ging hin, um sich Ahab zu zeigen. Die Hungersnot aber war gross in Samaria.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.3|AT|11|1. Könige|18||0|3|Da rief Ahab seinen Hofmeister Obadja. Obadja aber war ein gottesfürchtiger Mann;|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.4|AT|11|1. Könige|18||0|4|so hatte er, als Isebel die Propheten des Herrn ausrottete, hundert Propheten beiseite genommen, je fünfzig in einer Höhle versteckt und sie mit Brot und Wasser versorgt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.5|AT|11|1. Könige|18||0|5|Ahab also sprach zu Obadja: Komm, wir wollen das Land durchziehen nach allen Wasserquellen und nach allen Bächen! Vielleicht finden wir Gras, dass wir Pferde und Maultiere am Leben erhalten und nicht einen Teil der Tiere töten müssen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.6|AT|11|1. Könige|18||0|6|Dann teilten sie sich in das Land, es zu durchziehen; Ahab zog für sich allein in der einen Richtung und Obadja für sich allein in einer andern Richtung.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.7|AT|11|1. Könige|18||0|7|Während nun Obadja unterwegs war, stand auf einmal Elia vor ihm; und als er ihn erkannte, fiel er auf sein Angesicht und sprach: Bist du es wirklich Elia, mein Herr?|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.8|AT|11|1. Könige|18||0|8|Er antwortete ihm: Ich bin's! Geh, sage deinem Herrn: Elia ist da!|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.9|AT|11|1. Könige|18||0|9|Er aber sprach: Was habe ich verbrochen, dass du deinen Knecht an Ahab ausliefern willst, dass er mich tötet?|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.10|AT|11|1. Könige|18||0|10|"So wahr der Herr, dein Gott, lebt: es gibt kein Volk noch Königreich, dahin mein Herr nicht gesandt hätte, dich zu suchen. Hiess es dann: ""Er ist nicht da"", so nahm er einen Eid von dem Königreich und Volk, dass man dich nicht finden könne."|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.11|AT|11|1. Könige|18||0|11|Und nun willst du, dass ich hingehe und meinem Herrn sage: Elia ist da!|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.12|AT|11|1. Könige|18||0|12|Wenn ich nun von dir weg ginge und der Geist des Herrn entführte dich, wer weiss wohin, und ich käme dann zu Ahab, um ihm zu berichten, und er fände dich nicht, so würde er mich umbringen. Und doch hat dein Knecht den Herrn von Jugend auf gefürchtet.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.13|AT|11|1. Könige|18||0|13|Ist meinem Herrn nicht gesagt worden, was ich getan habe, als Isebel die Propheten des Herrn umbringen liess, wie ich da von den Propheten des Herrn hundert Mann versteckte, je fünfzig in einer Höhle, und sie mit Brot und Wasser versorgte?|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.14|AT|11|1. Könige|18||0|14|Und nun willst du, dass ich hingehe und meinem Herrn sage: Elia ist da! Er würde mich ja umbringen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.15|AT|11|1. Könige|18||0|15|Doch Elia sprach: So wahr der Herr der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe: Heute noch will ich mich ihm zeigen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.16|AT|11|1. Könige|18||0|16|Da ging Obadja Ahab entgegen und sagte es ihm. Und Ahab ging Elia entgegen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.17|AT|11|1. Könige|18||0|17|Sobald nun Ahab den Elia erblickte, rief er ihm zu: Bist du es wirklich, du Verderber Israels?|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.18|AT|11|1. Könige|18||0|18|Er aber sprach: Nicht ich habe Israel ins Verderben gestürzt, sondern du und dein Geschlecht, weil ihr den Herrn verlassen habt und den Baalen nachgelaufen seid.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.19|AT|11|1. Könige|18||0|19|Nun aber sende hin und entbiete ganz Israel zu mir auf den Berg Karmel, samt den 450 Baalspropheten und den vierhundert Propheten der Aschera, die vom Tische der Isebel essen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.20|AT|11|1. Könige|18||0|20|Da sandte Ahab in ganz Israel umher und entbot die Propheten auf den Berg Karmel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.21|AT|11|1. Könige|18||0|21|Nun trat Elia vor alles Volk hin und sprach: Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der Herr (der wahre) Gott, so haltet euch zu ihm; ist's aber Baal, so haltet euch zu ihm. Aber das Volk gab keine Antwort.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.22|AT|11|1. Könige|18||0|22|Da sprach Elia zum Volke: Ich bin allein noch übrig als Prophet des Herrn, der Propheten Baals aber sind 450.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.23|AT|11|1. Könige|18||0|23|Man gebe uns nun zwei Stiere; davon mögen sie sich den einen auswählen, ihn zerstücken und auf den Holzstoss tun, aber kein Feuer daranlegen; ich will den andern Stier zurichten und auf den Holzstoss tun und auch kein Feuer daranlegen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.24|AT|11|1. Könige|18||0|24|Dann rufet ihr den Namen eures Gottes an, und ich will den Namen des Herrn anrufen. Und der Gott, der mit Feuer antwortet, ist (der wahre) Gott. Da antwortete das ganze Volk: So sei es!|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.25|AT|11|1. Könige|18||0|25|Nun sprach Elia zu den Baalspropheten: Wählt euch den einen Stier aus und richtet ihn zuerst zu - denn ihr seid in der Mehrzahl - und ruft den Namen eures Gottes an; doch Feuer dürft ihr nicht anlegen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.26|AT|11|1. Könige|18||0|26|"Da nahmen sie den Stier, richteten ihn zu und riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag, indem sie flehten: ""Baal, erhöre uns!"" Aber - kein Laut, keine Antwort. Und sie hinkten um den Altar, den sie gemacht hatten."|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.27|AT|11|1. Könige|18||0|27|Als es Mittag war, spottete Elia ihrer und sprach: Ruft doch lauter! Er ist ja ein Gott; er ist wohl in Gedanken oder abseits gegangen oder auf Reisen; vielleicht schläft er auch und wird dann erwachen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.28|AT|11|1. Könige|18||0|28|Und sie riefen laut und machten sich nach ihrem Brauch Einschnitte mit Schwertern und Spiessen, bis das Blut an ihnen herabrann.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.29|AT|11|1. Könige|18||0|29|Als der Mittag vorbei war, gerieten sie ins Rasen, bis um die Zeit, wo man das Speisopfer darzubringen pflegt. Aber kein Laut, keine Antwort, keine Erhörung.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.30|AT|11|1. Könige|18||0|30|Da sprach Elia zu allem Volke: Kommet her zu mir! Und alles Volk trat zu ihm heran, und er stellte den Altar des Herrn, der niedergerissen war, wieder her.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.31|AT|11|1. Könige|18||0|31|Und Elia nahm zwölf Steine, nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs, an den das Wort des Herrn ergangen war: Du sollst Israel heissen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.32|AT|11|1. Könige|18||0|32|Und er baute von den Steinen einen Altar im Namen des Herrn und zog rings um den Altar einen Graben im Umfang von zwei Scheffel Aussaat,|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.33|AT|11|1. Könige|18||0|33|schichtete das Holz auf, zerstückte den Stier und legte ihn auf den Holzstoss.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.34|AT|11|1. Könige|18||0|34|Dann sprach er: Füllet vier Krüge mit Wasser und giesst es auf das Brandopfer und auf das Holz. Und sie taten es. Er sprach: Tut es noch einmal, und sie taten es noch einmal. Er sprach: Tut es zum drittenmal, und sie taten es zum drittenmal.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.35|AT|11|1. Könige|18||0|35|Und das Wasser lief rings um den Altar, und auch den Graben füllte er mit Wasser.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.36|AT|11|1. Könige|18||0|36|Um die Zeit aber, wo man das Speisopfer darzubringen pflegt, trat der Prophet Elia herzu und sprach: O Herr, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lass heute kundwerden, dass du Gott bist in Israel und ich dein Knecht und dass ich auf dein Geheiss dies alles getan habe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.37|AT|11|1. Könige|18||0|37|Erhöre mich, o Herr, erhöre mich! damit dieses Volk erkenne, dass du, o Herr, (der wahre) Gott bist und dass du ihr Herz herumgewendet hast.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.38|AT|11|1. Könige|18||0|38|Da fiel das Feuer des Herrn herab und verzehrte das Brandopfer und den Holzstoss, die Steine und den Erdboden, auch das Wasser im Graben leckte es auf.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.39|AT|11|1. Könige|18||0|39|Als das Volk dies sah, fielen sie alle auf ihr Angesicht und riefen: Der Herr ist Gott! Der Herr ist Gott!|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.40|AT|11|1. Könige|18||0|40|Elia aber sprach zu ihnen: Greift die Baalspropheten! Keiner von ihnen soll entrinnen! Man ergriff sie, und Elia führte sie hinab an den Bach Kison und schlachtete sie daselbst.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.41|AT|11|1. Könige|18||0|41|Dann sprach Elia zu Ahab: Geh hinauf, iss und trink; schon höre ich das Rauschen des Regens.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.42|AT|11|1. Könige|18||0|42|Während nun Ahab hinaufging, um zu essen und zu trinken, stieg Elia auf die Höhe des Karmel, beugte sich zur Erde nieder und barg das Angesicht zwischen den Knieen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.43|AT|11|1. Könige|18||0|43|Dann rief er seinem Diener zu: Geh doch hinauf und schaue aus nach dem Meere hin. Der ging hinauf, schaute aus und berichtete: Es ist nichts da. Er aber sprach: Geh wieder hin! Und der Diener ging hin siebenmal.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.44|AT|11|1. Könige|18||0|44|Beim siebenten Male aber sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke aus dem Meere auf, nur (so gross) wie eines Mannes Hand. Da gebot er: Geh hinauf zu Ahab und sage ihm: Spanne an und fahre hinab, dass dich der Regen nicht zurückhalte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.45|AT|11|1. Könige|18||0|45|Und ehe man sich's versah, war der Himmel schwarz von Wolken und Sturm, und es kam ein gewaltiger Regen. Da stieg Ahab auf und fuhr nach Jesreel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.18.46|AT|11|1. Könige|18||0|46|Die Hand des Herrn aber kam über Elia, sodass er seine Lenden gürtete und vor Ahab her lief bis nach Jesreel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.1|AT|11|1. Könige|19||0|1|UND Ahab erzählte der Isebel alles, was Elia getan und wie er alle Propheten mit dem Schwert getötet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.2|AT|11|1. Könige|19||0|2|Da sandte Isebel einen Boten an Elia und liess ihm sagen: Bist du Elia, so bin ich Isebel! Die Götter sollen mir dies und das antun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du ihnen getan hast!|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.3|AT|11|1. Könige|19||0|3|Da fürchtete er sich, machte sich auf und ging fort, sein Leben zu retten. Als er nach Beerseba in Juda kam, liess er seinen Diener dort;|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.4|AT|11|1. Könige|19||0|4|er selbst aber ging in die Wüste, eine Tagereise weit, und als er hingekommen, setzte er sich unter einen Ginsterstrauch. Da wünschte er sich den Tod und sprach: Es ist genug! So nimm nun, Herr, mein Leben hin, denn ich bin nicht besser als meine Väter.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.5|AT|11|1. Könige|19||0|5|Dann legte er sich unter dem Ginsterstrauche schlafen. Auf einmal aber berührte ihn ein Engel und sprach zu ihm: Steh auf und iss!|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.6|AT|11|1. Könige|19||0|6|Als er sich umschaute, siehe, da fand sich zu seinen Häupten ein geröstetes Brot nebst einem Krug mit Wasser. Da ass er und trank und legte sich wieder schlafen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.7|AT|11|1. Könige|19||0|7|Und der Engel des Herrn kam zum zweitenmal, berührte ihn und sprach: Steh auf und iss! sonst ist der Weg für dich zu weit.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.8|AT|11|1. Könige|19||0|8|Da stand er auf, ass und trank und wanderte dann kraft dieser Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis an den Gottesberg Horeb.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.9|AT|11|1. Könige|19||0|9|Dort ging er in eine Höhle hinein und blieb darin übernacht. Und siehe, da erging an ihn das Wort des Herrn: Was tust du hier, Elia?|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.10|AT|11|1. Könige|19||0|10|Er antwortete: Geeifert habe ich für den Herrn, den Gott der Heerscharen! Denn Israel hat dich verlassen; deine Altäre haben sie niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert getötet. Ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten darnach, mir das Leben zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.11|AT|11|1. Könige|19||0|11|Er aber sprach: Geh hinaus und tritt auf den Berg vor den Herrn! Siehe, da ging der Herr vorüber: ein grosser, gewaltiger Sturm, der Berge zerriss und Felsen zerbrach, kam vor dem Herrn her; aber der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm ein Erdbeben; aber der Herr war nicht im Erdbeben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.12|AT|11|1. Könige|19||0|12|Nach dem Erdbeben ein Feuer; aber der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer das Flüstern eines leisen Wehens.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.13|AT|11|1. Könige|19||0|13|Als Elia dieses hörte, verhüllte er sein Angesicht mit dem Mantel, ging hinaus und trat an den Eingang der Höhle. Siehe, da sprach eine Stimme zu ihm: Was tust du hier, Elia?|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.14|AT|11|1. Könige|19||0|14|Er antwortete: Geeifert habe ich für den Herrn, den Gott der Heerscharen! Denn Israel hat dich verlassen, deine Altäre haben sie niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert getötet. Ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten darnach, mir das Leben zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.15|AT|11|1. Könige|19||0|15|Aber der Herr sprach zu ihm: Auf, ziehe wieder deines Weges aus der Wüste nach Damaskus, geh hinein und salbe Hasael zum König über Syrien.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.16|AT|11|1. Könige|19||0|16|Jehu aber, den Sohn Nimsis, sollst du zum König über Israel salben, und Elisa, den Sohn Saphats, von Abel-Mehola, sollst du zum Propheten salben an deiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.17|AT|11|1. Könige|19||0|17|Und so wird es kommen; wer dem Schwerte Hasaels entrinnt, den wird Jehu töten, und wer dem Schwerte Jehus entrinnt, den wird Elisa töten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.18|AT|11|1. Könige|19||0|18|Doch siebentausend will ich in Israel übriglassen: alle, deren Kniee sich vor Baal nicht gebeugt und deren Mund ihn nicht geküsst hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.19|AT|11|1. Könige|19||0|19|ALS er von dannen ging, traf er Elisa, den Sohn Saphats, der gerade pflügte, zwölf Joch Rinder vor sich her; er selbst war beim zwölften. Während nun Elia an ihm vorüberschritt, warf er seinen Mantel auf ihn.|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.20|AT|11|1. Könige|19||0|20|Da verliess er die Rinder, lief Elia nach und sprach: Lass mich nur noch Vater und Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Gehe hin und komme wieder, denn was habe ich dir getan!|ZUE1931|Public Domain 1KI.19.21|AT|11|1. Könige|19||0|21|Da wandte er sich von ihm, nahm das Joch Rinder und schlachtete sie. Mit dem Geschirr der Rinder kochte er das Fleisch und gab es den Leuten zu essen. Dann machte er sich auf, folgte Elia nach und diente ihm.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.1|AT|11|1. Könige|20||0|1|BENHADAD aber, der König von Syrien, versammelte seine ganze Streitmacht - 32 Könige waren mit ihm samt Rossen und Streitwagen -, und er zog heran und belagerte und bestürmte Samaria.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.2|AT|11|1. Könige|20||0|2|Und er sandte Boten in die Stadt an Ahab, den König von Israel,|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.3|AT|11|1. Könige|20||0|3|"und liess ihm sagen: So spricht Benhadad: ""Dein Silber und dein Gold ist mein: deine Weiber und Kinder aber magst du behalten."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.4|AT|11|1. Könige|20||0|4|Der König von Israel antwortete: Wie du befiehlst, mein Herr und König; dein bin ich mit allem, was ich habe.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.5|AT|11|1. Könige|20||0|5|"Aber die Boten kamen wieder und sprachen: So spricht Benhadad: Ich habe doch zu dir gesandt und dir sagen lassen: ""Du sollst mir dein Silber und dein Gold, deine Weiber und deine Kinder geben!"""|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.6|AT|11|1. Könige|20||0|6|Wenn ich nun morgen um diese Zeit meine Leute zu dir schicke, so werden sie dein Haus und die Häuser deiner Diener durchsuchen, und alles, was ihnen begehrenswert erscheint, werden sie zuhanden nehmen und forttragen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.7|AT|11|1. Könige|20||0|7|Da berief der König von Israel alle Ältesten und sprach: Da erkennt ihr nun und seht, dass dieser Böses vorhat! Denn nun sendet er zu mir um meine Weiber und um meine Kinder; mein Silber und mein Gold hatte ich ihm nicht verweigert.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.8|AT|11|1. Könige|20||0|8|Da sprachen die Ältesten und alles Volk zu ihm: Höre nicht darauf und willige nicht ein!|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.9|AT|11|1. Könige|20||0|9|"Und er antwortete den Boten Benhadads: Saget meinem Herrn, dem König: ""Alles, was du deinem Knecht zuerst entboten hast, will ich tun, aber das kann ich nicht tun."" Die Boten gingen hin und überbrachten den Bescheid."|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.10|AT|11|1. Könige|20||0|10|Da sandte Benhadad zu ihm und liess ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn der Schutt von Samaria hinreicht, um einem jeden unter dem Kriegsvolk, das ich anführe, die Hand zu füllen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.11|AT|11|1. Könige|20||0|11|"Aber der König von Israel antwortete: Sagt ihm: ""Wer das Schwert umgürtet, rühme sich nicht wie einer, der es ablegt!"""|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.12|AT|11|1. Könige|20||0|12|Als Benhadad diese Antwort hörte - er zechte gerade mit den Königen in den Laubhütten -, sprach er zu seinen Leuten: Greift an! Und sie griffen die Stadt an.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.13|AT|11|1. Könige|20||0|13|Da trat auf einmal ein Prophet zu Ahab, dem König von Israel, und sprach: So spricht der Herr: Hast du diese ganze gewaltige Menge gesehen? Wohlan, ich gebe sie heute in deine Hand, damit du erkennst, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.14|AT|11|1. Könige|20||0|14|"Ahab fragte: Durch wen? Er antwortete: ""Durch die Leute der Landvögte"", spricht der Herr. Er fragte: Wer soll den Kampf beginnen? Er antwortete: Du."|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.15|AT|11|1. Könige|20||0|15|Da musterte Ahab die Leute der Landvögte, und es waren ihrer 232; und nach ihnen musterte er das ganze Kriegsvolk, alle Israeliten, siebentausend Mann.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.16|AT|11|1. Könige|20||0|16|Um Mittag zogen sie aus, während Benhadad mit den 32 Königen, die ihm zu Hilfe gekommen waren, in den Laubhütten zechte und sich betrank.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.17|AT|11|1. Könige|20||0|17|Die Leute der Landvögte rückten zuerst aus. Da schickte man zu Benhadad und liess ihm sagen: Es sind Männer aus Samaria ausgerückt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.18|AT|11|1. Könige|20||0|18|Er aber sprach: Greift sie lebendig, ob sie in friedlicher oder feindlicher Absicht ausgezogen seien.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.19|AT|11|1. Könige|20||0|19|Als aber jene aus der Stadt ausgerückt waren, die Leute der Landvögte und das Heer, das ihnen folgte,|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.20|AT|11|1. Könige|20||0|20|schlug ein jeglicher seinen Mann, sodass die Syrer flohen; und Israel jagte ihnen nach. Benhadad aber, der König von Syrien, entrann auf einem Pferde und etliche Reiter mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.21|AT|11|1. Könige|20||0|21|Und der König von Israel zog aus, erbeutete Rosse und Wagen und brachte den Syrern eine schwere Niederlage bei.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.22|AT|11|1. Könige|20||0|22|Da trat der Prophet zum König von Israel und sprach zu ihm: Auf, halte deine Kraft zusammen und siehe wohl zu, was du tust; denn wenn das Jahr um ist, wird der König von Syrien wieder gegen dich heranziehen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.23|AT|11|1. Könige|20||0|23|Zum König von Syrien aber sprachen seine Diener: Ihr Gott ist ein Gott der Berge; darum haben sie uns überwunden. Wenn wir dagegen in der Ebene mit ihnen kämpfen könnten, gewiss würden wir sie überwinden!|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.24|AT|11|1. Könige|20||0|24|Das aber musst du tun: entferne die Könige einen jeden von seinem Posten, und setze Statthalter an ihre Stelle.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.25|AT|11|1. Könige|20||0|25|Dann sammle du dir ein Heer, so stark wie das Heer, das du verloren hast, und ebensoviel Rosse und Wagen, und lass uns in der Ebene wider sie streiten, so werden wir sie gewiss überwinden. Und er hörte auf ihren Rat und tat so.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.26|AT|11|1. Könige|20||0|26|Als das Jahr um war, musterte Benhadad die Syrer und zog herauf nach Aphek, wider Israel zu streiten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.27|AT|11|1. Könige|20||0|27|Nachdem die Israeliten gemustert und mit Lebensmitteln versorgt waren, zogen sie ihnen entgegen und lagerten sich ihnen gegenüber wie zwei kleine Herden Ziegen; von den Syrern aber war das Land voll.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.28|AT|11|1. Könige|20||0|28|Da trat der Gottesmann herzu und sprach zum König von Israel: So spricht der Herr: Weil die Syrer gesagt haben, der Gott Israels sei ein Gott der Berge und nicht ein Gott der Talgründe, so will ich diese ganze gewaltige Menge in deine Hand geben, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.29|AT|11|1. Könige|20||0|29|So lagerten sie sieben Tage einander gegenüber. Am siebenten Tage aber kam es zur Schlacht, und die Israeliten erschlugen von den Syrern an einem Tage 100 000 Mann Fussvolk;|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.30|AT|11|1. Könige|20||0|30|die übrigen flohen in die Stadt Aphek. Da fiel die Mauer auf 27 000 Mann, die übriggeblieben waren. Auch Benhadad war in die Stadt geflohen und ging von einem Gemach in das andre.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.31|AT|11|1. Könige|20||0|31|Nun sprachen seine Diener zu ihm: Sieh, wir haben gehört, dass die Könige des Hauses Israel gnädige Könige seien; so lasst uns denn Trauergewänder um die Lenden legen und Stricke um den Kopf und so zum König von Israel hinausgehen! Vielleicht lässt er dich am Leben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.32|AT|11|1. Könige|20||0|32|Und sie gürteten Trauergewänder um die Lenden und legten Stricke um den Kopf, und so kamen sie zum König von Israel und sprachen: Benhadad, dein Knecht, lässt dir sagen: Lass mich doch am Leben! Er aber sprach: Lebt er noch? Er ist mein Bruder!|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.33|AT|11|1. Könige|20||0|33|Die Männer sahen darin ein gutes Zeichen, griffen es sofort auf und sprachen: Dein Bruder ist Benhadad! Er sprach: Geht hinein und holt ihn. Als nun Benhadad zu ihm herauskam, liess er ihn zu sich auf den Wagen steigen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.34|AT|11|1. Könige|20||0|34|Und Benhadad sprach zu ihm: Die Städte, die mein Vater deinem Vater abgenommen hat, will ich zurückgeben; auch kannst du dir in Damaskus Kaufhallen einrichten, wie mein Vater es in Samaria getan hat. Mich aber magst du auf diesen Vertrag hin ziehen lassen. Da schloss er einen Vertrag mit ihm und liess ihn ziehen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.35|AT|11|1. Könige|20||0|35|Einer aber von den Prophetenjüngern sprach auf Geheiss des Herrn zu seinem Genossen: Schlage mich doch! Der Mann aber weigerte sich, ihn zu schlagen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.36|AT|11|1. Könige|20||0|36|Da sprach er zu ihm: Weil du dem Herrn nicht gehorcht hast, siehe, so wird dich ein Löwe töten, sobald du von mir weggehst. Und als er von ihm wegging, begegnete ihm ein Löwe und tötete ihn.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.37|AT|11|1. Könige|20||0|37|Darnach traf er einen andern Mann und sprach: Schlage mich doch! Und der Mann schlug ihn wund.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.38|AT|11|1. Könige|20||0|38|Da ging der Prophet hin, trat dem König in den Weg und machte sich durch eine Binde über den Augen unkenntlich.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.39|AT|11|1. Könige|20||0|39|Als nun der König vorbeiging, rief ihn jener an und sprach: Dein Knecht war mit in den Kampf gezogen; da trat auf einmal einer aus der Reihe und brachte mir einen Mann und sprach: Bewache diesen Mann! Wenn er abhanden kommt, so haftest du mit deinem Leben für ihn, oder du musst ein Talent Silber bezahlen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.40|AT|11|1. Könige|20||0|40|Während nun dein Knecht da und dort zu tun hatte, war er verschwunden. Der König von Israel sprach zu ihm: Damit hast du dir selbst das Urteil gesprochen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.41|AT|11|1. Könige|20||0|41|Da tat er die Binde eilends weg von seinen Augen, und der König von Israel erkannte, dass er einer von den Propheten war.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.42|AT|11|1. Könige|20||0|42|Der aber sprach zu ihm: So spricht der Herr: Weil du den Mann, der meinem Bann verfallen war, hast ziehen lassen, so musst du mit deinem Leben für ihn haften, und dein Volk für sein Volk.|ZUE1931|Public Domain 1KI.20.43|AT|11|1. Könige|20||0|43|Da ging der König von Israel missmutig und voll Zorn nach Hause und kam nach Samaria.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.1|AT|11|1. Könige|21||0|1|NACH diesen Ereignissen begab sich folgendes: Naboth von Jesreel hatte einen Weinberg in Jesreel neben dem Palaste Ahabs, des Königs von Samaria.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.2|AT|11|1. Könige|21||0|2|Und Ahab redete mit Naboth und sprach: Gib mir deinen Weinberg, ich will mir einen Gemüsegarten daraus machen, weil er so nah bei meinem Palaste liegt. Ich gebe dir einen bessern Weinberg dafür, oder wenn es dir gefällt, will ich dir den Kaufpreis in Geld bezahlen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.3|AT|11|1. Könige|21||0|3|Naboth aber sprach zu Ahab: Davor bewahre mich der Herr, dass ich dir das Erbe meiner Väter geben sollte!|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.4|AT|11|1. Könige|21||0|4|"Da ging Ahab heim, missmutig und voll Zorn über die Antwort, die Naboth von Jesreel ihm gegeben hatte, als er sprach: ""Ich gebe dir das Erbe meiner Väter nicht."" Und er legte sich auf sein Bette, wandte sein Angesicht gegen die Wand und ass nichts."|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.5|AT|11|1. Könige|21||0|5|Da kam sein Weib Isebel zu ihm herein und fragte ihn: Warum bist du denn so missmutig und issest nichts?|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.6|AT|11|1. Könige|21||0|6|"Er antwortete ihr: Ich habe mit Naboth von Jesreel geredet und zu ihm gesagt: ""Gib mir deinen Weinberg um bares Geld, oder wenn es dir lieber ist, will ich dir einen andern dafür geben."" Er aber sagte: ""Ich gebe dir meinen Weinberg nicht."""|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.7|AT|11|1. Könige|21||0|7|Da sprach sein Weib Isebel zu ihm: Führst eigentlich du noch das Regiment in Israel? Steh auf und iss und sei guten Mutes! Ich verschaffe dir den Weinberg Naboths von Jesreel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.8|AT|11|1. Könige|21||0|8|Und sie schrieb Briefe im Namen Ahabs, versiegelte sie mit seinem Siegel und sandte sie an die Ältesten und an die Vornehmen, die mit Naboth zusammen in der Stadt wohnten.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.9|AT|11|1. Könige|21||0|9|In den Briefen schrieb sie: Ruft ein Fasten aus und lasst Naboth unter den Leuten obenan sitzen!|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.10|AT|11|1. Könige|21||0|10|"Und setzt zwei nichtswürdige Menschen ihm gegenüber; die sollen wider ihn zeugen und sagen: ""Du hast Gott und dem König geflucht."" Dann führt ihn hinaus und steinigt ihn zu Tode."|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.11|AT|11|1. Könige|21||0|11|Und die Ältesten und die Vornehmen, seine Mitbürger, die in seiner Stadt wohnten, taten, wie ihnen Isebel entboten hatte, wie in den Briefen geschrieben war, die sie ihnen gesandt:|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.12|AT|11|1. Könige|21||0|12|sie riefen ein Fasten aus und liessen Naboth unter den Leuten obenan sitzen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.13|AT|11|1. Könige|21||0|13|Da kamen die zwei nichtswürdigen Menschen, setzten sich ihm gegenüber und legten vor den Leuten wider Naboth Zeugnis ab, indem sie sprachen: Naboth hat Gott und dem König geflucht. Da führten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn zu Tode.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.14|AT|11|1. Könige|21||0|14|Dann sandten sie an Isebel und liessen ihr sagen: Naboth ist gesteinigt worden und ist tot.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.15|AT|11|1. Könige|21||0|15|Als Isebel hörte, dass Naboth zu Tode gesteinigt worden sei, sprach sie zu Ahab: Steh auf und nimm den Weinberg, den Naboth von Jesreel dir um Geld nicht geben wollte, in Besitz. Naboth lebt nicht mehr; er ist tot.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.16|AT|11|1. Könige|21||0|16|Als Ahab hörte, dass Naboth tot sei, stand er auf, um nach dem Weinberg Naboths von Jesreel hinabzugehen und ihn in Besitz zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.17|AT|11|1. Könige|21||0|17|An Elia von Thisbe aber erging das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.18|AT|11|1. Könige|21||0|18|Mache dich auf, geh hinab und tritt vor Ahab, den König von Israel, der in Samaria wohnt - er ist eben in den Weinberg Naboths hinabgegangen, ihn in Besitz zu nehmen -,|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.19|AT|11|1. Könige|21||0|19|und sage zu ihm: So spricht der Herr: Hast du nach deiner Mordtat auch schon das Erbe angetreten? Und dann sage zu ihm: So spricht der Herr: An der Stätte, wo die Hunde das Blut Naboths geleckt haben, sollen die Hunde auch dein Blut lecken!|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.20|AT|11|1. Könige|21||0|20|Ahab sprach zu Elia: Hast du mich gefunden, mein Feind? Er antwortete: Ja, ich habe dich gefunden, weil du dich dazu hergegeben hast, zu tun, was dem Herrn missfällt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.21|AT|11|1. Könige|21||0|21|Siehe, ich will Unglück über dich bringen und dich wegfegen und will ausrotten von Ahabs Geschlecht alles, was männlich ist, Unmündige wie Mündige in Israel;|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.22|AT|11|1. Könige|21||0|22|ich will's mit deinem Hause machen wie mit dem Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und wie mit dem Haus Baesas, des Sohnes Ahias, darum dass du|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.23|AT|11|1. Könige|21||0|23|Auch über Isebel redete der Herr und sprach: Die Hunde sollen Isebel fressen auf dem Felde von Jesreel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.24|AT|11|1. Könige|21||0|24|Wer von Ahab in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den sollen die Vögel des Himmels fressen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.25|AT|11|1. Könige|21||0|25|Gar niemand hat so wie Ahab sich dazu hergegeben, zu tun, was dem Herrn missfällt, da sein Weib Isebel ihn verleitete.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.26|AT|11|1. Könige|21||0|26|Er handelte ganz abscheulich, indem er den Götzen nachlief, gerade wie die Amoriter getan, die der Herr vor Israel vertrieben hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.27|AT|11|1. Könige|21||0|27|Als Ahab jene Worte hörte, zerriss er seine Kleider, legte ein Trauergewand um den blossen Leib und fastete; auch schlief er im Trauergewand und ging gedrückt einher.|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.28|AT|11|1. Könige|21||0|28|Da erging an Elia von Thisbe das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 1KI.21.29|AT|11|1. Könige|21||0|29|Hast du gesehen, wie sich Ahab vor mir gedemütigt hat? Weil er sich nun vor mir gedemütigt, will ich das Unglück nicht schon zu seinen Lebzeiten herbeiführen; erst in den Tagen seines Sohnes will ich das Unglück über sein Haus bringen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.1|AT|11|1. Könige|22||0|1|NUN blieben sie drei Jahre lang ruhig, und es war kein Krieg zwischen Syrien und Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.2|AT|11|1. Könige|22||0|2|Im dritten Jahre aber zog Josaphat, der König von Juda, zum König von Israel hinab.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.3|AT|11|1. Könige|22||0|3|Da sprach der König von Israel zu seinen Leuten: Wisst ihr nicht, dass Ramoth in Gilead uns gehört? Und wir sitzen stille, statt es dem König von Syrien zu entreissen!|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.4|AT|11|1. Könige|22||0|4|Und zu Josaphat sprach er: Willst du mit mir nach Ramoth in Gilead in den Krieg ziehen? Josaphat erwiderte dem König von Israel: Wie du, so ich, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse!|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.5|AT|11|1. Könige|22||0|5|Dann sprach Josaphat zum König von Israel: Befrage doch zuvor den Herrn!|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.6|AT|11|1. Könige|22||0|6|Da versammelte der König von Israel die Propheten, an die vierhundert Mann, und fragte sie: Soll ich wider Ramoth in Gilead in den Krieg ziehen oder soll ich es lassen? Sie sprachen: Zieh hinauf, und der Herr wird es in die Hand des Königs geben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.7|AT|11|1. Könige|22||0|7|Josaphat aber sprach: Ist sonst kein Prophet des Herrn mehr da, den wir befragen könnten?|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.8|AT|11|1. Könige|22||0|8|Der König von Israel sprach zu Josaphat: Es ist nur noch einer, durch den man den Herrn befragen könnte; aber ich hasse ihn, denn er weissagt mir nichts Gutes, sondern lauter Böses: Micha, der Sohn Jimlas. Josaphat sprach: Der König rede doch nicht so!|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.9|AT|11|1. Könige|22||0|9|Da rief der König von Israel einen Kämmerer und sprach: Hole eilends Micha, den Sohn Jimlas!|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.10|AT|11|1. Könige|22||0|10|Während nun der König von Israel und Josaphat, der König von Juda, am Eingang des Tores von Samaria ein jeglicher auf seinem Throne sassen, angetan mit ihrer Kriegsrüstung, und alle Propheten vor ihnen weissagten,|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.11|AT|11|1. Könige|22||0|11|machte sich Zedekia, der Sohn Kenaanas, eiserne Hörner und rief: So spricht der Herr: Mit solchen wirst du die Syrer niederstossen, bis du sie aufgerieben hast.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.12|AT|11|1. Könige|22||0|12|Und alle Propheten weissagten ebenso und sprachen: Zieh hinauf nach Ramoth in Gilead, und du wirst Glück haben! Der Herr wird es in die Hand des Königs geben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.13|AT|11|1. Könige|22||0|13|Der Bote aber, der hingegangen war, Micha zu rufen, sprach zu ihm: Sieh, die Propheten haben dem König einstimmig Glück verkündet; so rede du nun wie sie alle und verkünde auch Glück!|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.14|AT|11|1. Könige|22||0|14|Micha sprach: So wahr der Herr lebt: was der Herr zu mir sagt, das werde ich reden.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.15|AT|11|1. Könige|22||0|15|Als er zum König kam, sprach der König zu ihm: Micha, sollen wir nach Ramoth in Gilead in den Krieg ziehen, oder sollen wir es lassen? Er antwortete ihm: Zieh hinauf, und du wirst Glück haben! Der Herr wird es in die Hand des Königs geben.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.16|AT|11|1. Könige|22||0|16|Da sprach der König zu ihm: Wie oft muss ich dich beschwören, dass du im Namen des Herrn mir nichts als die Wahrheit sagest?|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.17|AT|11|1. Könige|22||0|17|Nun sprach er: Ich sah ganz Israel zerstreut auf den Bergen, wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und der Herr sprach: Die haben keinen Herrn; ein jeder kehre heim in Frieden!|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.18|AT|11|1. Könige|22||0|18|Da sprach der König von Israel zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt, dass er mir nichts Gutes weissagt, sondern lauter Böses?|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.19|AT|11|1. Könige|22||0|19|Micha sprach: Nicht also! Höre das Wort des Herrn! Ich sah den Herrn auf seinem Throne sitzen und das ganze Heer des Himmels neben ihm zur Rechten und zur Linken stehen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.20|AT|11|1. Könige|22||0|20|"Und der Herr sprach: ""Wer will Ahab betören, dass er nach Ramoth in Gilead hinaufzieht und dort fällt?"" Der eine sagte dies, der andre jenes."|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.21|AT|11|1. Könige|22||0|21|Da trat der Geist vor, stellte sich vor den Herrn und sprach: Ich will ihn betören. Der Herr fragte ihn: Womit?|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.22|AT|11|1. Könige|22||0|22|Er antwortete: Ich will hingehen und zum Lügengeiste werden im Munde aller seiner Propheten. Er sprach zu ihm: Du magst ihn betören und wirst es auch zustande bringen. Geh hin und tue also!|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.23|AT|11|1. Könige|22||0|23|Und nun, siehe, hat der Herr all deinen Propheten da einen Geist der Lüge in den Mund gelegt, weil der Herr doch Unheil über dich beschlossen hat.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.24|AT|11|1. Könige|22||0|24|Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu, schlug Micha auf den Backen und sprach: Wie sollte denn der Geist des Herrn von mir gewichen sein, um mit dir zu reden?|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.25|AT|11|1. Könige|22||0|25|Micha sprach: Du wirst es wohl sehen an dem Tage, wo du aus einer Kammer in die andre gehen wirst, dich zu verbergen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.26|AT|11|1. Könige|22||0|26|Da sprach der König von Israel: Nimm den Micha und führe ihn zurück zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zum Prinzen Joas|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.27|AT|11|1. Könige|22||0|27|und sage: So spricht der König: Legt diesen in den Kerker und gebt ihm kärglich zu essen und zu trinken, bis ich wohlbehalten zurückkomme.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.28|AT|11|1. Könige|22||0|28|Micha sprach: Kommst du wirklich wohlbehalten zurück, so hat der Herr nicht durch mich geredet.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.29|AT|11|1. Könige|22||0|29|So zogen denn der König von Israel und Josaphat, der König von Juda, hinauf nach Ramoth in Gilead.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.30|AT|11|1. Könige|22||0|30|Und der König von Israel sprach zu Josaphat: Ich will verkleidet in den Kampf ziehen; du aber behalte deine Kleider an! Also zog der König von Israel verkleidet in den Kampf.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.31|AT|11|1. Könige|22||0|31|Der König von Syrien aber hatte den Obersten über seine Streitwagen, den 32, geboten: Ihr sollt niemand angreifen, weder Kleine noch Grosse, als allein den König von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.32|AT|11|1. Könige|22||0|32|"Als nun die Obersten der Streitwagen Josaphat sahen, dachten sie: ""Das kann nur der König von Israel sein!"" und sie wandten sich zum Angriff gegen ihn. Aber Josaphat rief laut."|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.33|AT|11|1. Könige|22||0|33|Sobald die Obersten der Streitwagen sahen, dass er nicht der König von Israel sei, liessen sie von ihm ab.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.34|AT|11|1. Könige|22||0|34|Ein Mann aber hatte von ungefähr den Bogen gespannt und traf den König von Israel zwischen dem Ringelgurt und dem Panzer. Da sprach er zu seinem Wagenlenker: Wende um und führe mich aus dem Kampfe weg, denn ich bin verwundet.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.35|AT|11|1. Könige|22||0|35|Da aber an jenem Tage die Schlacht heiss entbrannte, hielt sich der König den Syrern gegenüber bis zum Abend aufrecht im Wagen, und das Blut der Wunde floss in die Tiefe des Wagens; am Abend aber starb er.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.36|AT|11|1. Könige|22||0|36|"Und als die Sonne unterging, erscholl im Heer der Ruf: ""Jeder in seine Stadt, und jeder in sein Land!"|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.37|AT|11|1. Könige|22||0|37|"Der König ist tot!"" Da gingen sie heim nach Samaria und begruben den König in Samaria."|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.38|AT|11|1. Könige|22||0|38|Und als man den Wagen am Teiche von Samaria abspülte, leckten die Hunde sein Blut, und die Dirnen badeten sich darin nach dem Worte, das der Herr geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.39|AT|11|1. Könige|22||0|39|Was sonst noch von Ahab zu sagen ist, von allem, was er getan, und von dem elfenbeinernen Haus, das er gebaut, und all den Städten, die er befestigt hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.40|AT|11|1. Könige|22||0|40|Und Ahab legte sich zu seinen Vätern, und sein Sohn Ahasja wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.41|AT|11|1. Könige|22||0|41|JOSAPHAT aber, der Sohn Asas, wurde König über Juda im vierten Jahre Ahabs, des Königs von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.42|AT|11|1. Könige|22||0|42|Josaphat war 35 Jahre alt, als er König wurde, und 25 Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Asuba, die Tochter Silhis.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.43|AT|11|1. Könige|22||0|43|Er wandelte ganz auf dem Wege seines Vaters Asa und wich nicht davon ab, indem er tat, was dem Herrn wohlgefiel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.44|AT|11|1. Könige|22||0|44|Nur wurden die Höhen nicht abgeschafft; noch immer opferte und räucherte das Volk auf den Höhen.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.45|AT|11|1. Könige|22||0|45|Und Josaphat hatte Frieden mit dem König von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.46|AT|11|1. Könige|22||0|46|Was sonst noch von Josaphat zu sagen ist, von der kriegerischen Tüchtigkeit, die er bewiesen, und den Kriegen, die er geführt hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.47|AT|11|1. Könige|22||0|47|Auch rottete er aus dem Lande den Rest der Geweihten aus, die zur Zeit seines Vaters Asa noch übriggeblieben waren.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.48|AT|11|1. Könige|22||0|48|Damals war kein König in Edom, ein (judäischer) Statthalter regierte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.49|AT|11|1. Könige|22||0|49|Josaphat hatte auch ein Tharsisschiff bauen lassen, das nach Ophir gehen sollte, um Gold zu holen; aber man fuhr nicht, denn sein Schiff scheiterte in Ezjon-Geber.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.50|AT|11|1. Könige|22||0|50|Damals sprach Ahasja, der Sohn Ahabs, zu Josaphat: Lass meine Leute mit deinen Leuten auf den Schiffen fahren. Josaphat aber wollte nicht.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.51|AT|11|1. Könige|22||0|51|Und Josaphat legte sich zu seinen Vätern und ward begraben bei seinen Vätern in der Stadt seines Ahnherrn David, und sein Sohn Joram wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.52|AT|11|1. Könige|22||0|52|Ahasja, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel in Samaria im siebzehnten Jahre Josaphats, des Königs von Juda, und regierte zwei Jahre über Israel.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.53|AT|11|1. Könige|22||0|53|Er tat, was dem Herrn missfiel, und wandelte auf dem Wege seines Vaters und seiner Mutter und auf dem Wege Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 1KI.22.54|AT|11|1. Könige|22||0|54|Er diente dem Baal und betete ihn an und erzürnte so den Herrn, den Gott Israels, ganz wie sein Vater getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.1|AT|12|2. Könige|1||0|1|NACH dem Tode Ahabs fielen die Moabiter von Israel ab.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.2|AT|12|2. Könige|1||0|2|Einst stürzte Ahasja durch das Gitter in seinem Obergemache zu Samaria und verunglückte. Da sandte er Boten und befahl ihnen: Geht hin und befragt den Baal-Sebub, den Gott von Ekron, ob ich von diesem Leiden genesen werde.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.3|AT|12|2. Könige|1||0|3|"Der Engel des Herrn aber hatte zu Elia von Thisbe gesprochen: Auf, gehe den Boten des Königs von Samaria entgegen und sage ihnen: ""Ist denn kein Gott in Israel, dass ihr hingeht, den Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen?"|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.4|AT|12|2. Könige|1||0|4|"Darum spricht der Herr also: Von dem Lager, auf das du dich gelegt hast, wirst du nicht mehr aufstehen, sondern du musst sterben."" Und Elia ging hinweg."|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.5|AT|12|2. Könige|1||0|5|Als die Boten zum König zurückkamen, fragte er sie: Warum kommt ihr denn wieder?|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.6|AT|12|2. Könige|1||0|6|"Sie antworteten ihm: Ein Mann trat uns entgegen und sprach zu uns: Geht, kehrt zurück zum Könige, der euch gesandt hat, und sagt ihm: So spricht der Herr: ""Ist denn kein Gott in Israel, dass du hinsendest, den Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? Darum wirst du von dem Lager, auf das du dich gelegt hast, nicht mehr aufstehen, sondern du musst sterben."""|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.7|AT|12|2. Könige|1||0|7|Da fragte er sie: Wie war die Art des Mannes, der euch entgegentrat und so zu euch redete?|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.8|AT|12|2. Könige|1||0|8|Sie antworteten ihm: Es war ein Mann, der ein zottiges Fell trug und einen ledernen Gürtel um die Lenden. Da sprach er: Das war Elia von Thisbe.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.9|AT|12|2. Könige|1||0|9|Dann sandte er einen Hauptmann mit fünfzig Mann nach ihm aus. Als der zu ihm hinaufkam - er sass gerade oben auf dem Berge -, sprach er zu ihm: Mann Gottes, der König befiehlt, du sollest herunterkommen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.10|AT|12|2. Könige|1||0|10|Elia antwortete dem Hauptmann: Nun, wenn ich ein Gottesmann bin, so falle Feuer vom Himmel und verzehre dich und deine Fünfzig! Da fiel Feuer vom Himmel und verzehrte ihn und seine fünfzig Leute.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.11|AT|12|2. Könige|1||0|11|Abermals sandte er einen andern Hauptmann mit fünfzig Mann nach ihm aus. Der stieg hinauf und sprach zu ihm: Mann Gottes, so befiehlt der König: Komm sofort herunter!|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.12|AT|12|2. Könige|1||0|12|Elia antwortete ihm: Wenn ich ein Gottesmann bin, so falle Feuer vom Himmel und verzehre dich und deine Fünfzig! Da fiel Gottesfeuer vom Himmel und verzehrte ihn und seine fünfzig Leute.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.13|AT|12|2. Könige|1||0|13|Abermals sandte er einen dritten Hauptmann mit fünfzig Mann. Als nun der dritte Hauptmann hinaufkam, beugte er die Kniee vor Elia, flehte ihn an und sprach zu ihm: Mann Gottes, schone doch mein Leben und das Leben deiner Knechte, dieser Fünfzig!|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.14|AT|12|2. Könige|1||0|14|Siehe, Feuer ist vom Himmel gefallen und hat die beiden ersten Hauptleute mit ihren fünfzig Mann verzehrt. Nun aber schone mein Leben!|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.15|AT|12|2. Könige|1||0|15|Da sprach der Engel des Herrn zu Elia: Geh mit ihm hinab und fürchte dich nicht vor ihm. Und er machte sich auf, ging mit ihm hinab zum König|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.16|AT|12|2. Könige|1||0|16|und sprach zu ihm: So spricht der Herr: Weil du Boten gesandt hast, den Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen - ist denn kein Gott in Israel, den man befragen könnte? - darum wirst du von dem Lager, auf das du dich gelegt hast, nicht mehr aufstehen, sondern du musst sterben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.17|AT|12|2. Könige|1||0|17|Also starb er nach dem Worte des Herrn, das Elia geredet hatte, und sein Bruder Joram wurde König an seiner Statt im zweiten Jahre Jorams, des Sohnes Josaphats, des Königs von Juda; denn er hatte keinen Sohn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.1.18|AT|12|2. Könige|1||0|18|Was aber sonst noch von Ahasja zu sagen ist, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.1|AT|12|2. Könige|2||0|1|UM die Zeit aber, da der Herr den Elia im Wetter gen Himmel fahren liess, begab es sich, dass Elia und Elisa von Gilgal weggingen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.2|AT|12|2. Könige|2||0|2|Und Elia sprach zu Elisa: Bleibe doch hier; denn der Herr hat mich nach Bethel gesandt. Elisa aber erwiderte: So wahr der Herr lebt und so wahr du selber lebst, ich lasse dich nicht! So gingen sie hinab nach Bethel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.3|AT|12|2. Könige|2||0|3|Da kamen die Prophetenjünger, die in Bethel waren, zu Elisa heraus und sprachen zu ihm: Weisst du, dass der Herr heute deinen Meister über dein Haupt empor entrücken wird? Er antwortete: Ich weiss es auch; schweigt nur stille!|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.4|AT|12|2. Könige|2||0|4|Wieder sprach Elia zu ihm: Elisa, bleibe doch hier; denn der Herr hat mich nach Jericho gesandt. Er aber erwiderte: So wahr der Herr lebt und so wahr du selber lebst, ich lasse dich nicht! So kamen sie nach Jericho:|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.5|AT|12|2. Könige|2||0|5|Da traten die Prophetenjünger, die in Jericho waren, zu Elisa und sprachen zu ihm: Weisst du, dass der Herr heute deinen Meister über dein Haupt empor entrücken wird? Er antwortete: Ich weiss es auch; schweigt nur stille!|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.6|AT|12|2. Könige|2||0|6|Wieder sprach Elia zu ihm: Bleibe doch hier; denn der Herr hat mich an den Jordan gesandt. Er aber erwiderte: So wahr der Herr lebt und so wahr du selber lebst, ich lasse dich nicht! So gingen die beiden miteinander.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.7|AT|12|2. Könige|2||0|7|Auch fünfzig von den Prophetenjüngern gingen mit, blieben aber abseits in einiger Entfernung stehen, während die beiden an den Jordan traten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.8|AT|12|2. Könige|2||0|8|Da nahm Elia seinen Mantel, wickelte ihn zusammen und schlug damit auf das Wasser; das teilte sich nach beiden Seiten, sodass die Zwei im Trockenen hindurchgehen konnten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.9|AT|12|2. Könige|2||0|9|Als sie hinüberkamen, sagte Elia zu Elisa: Erbitte dir, was ich für dich tun soll, ehe ich von dir genommen werde. Elisa sprach: So möge mir denn ein doppelter Anteil an deinem Geiste zufallen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.10|AT|12|2. Könige|2||0|10|Er antwortete: Du hast Schweres erbeten. Wenn du siehst, wie ich von dir entrückt werde, so wird es dir zuteil werden; wo nicht, so wird es dir nicht zuteil werden.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.11|AT|12|2. Könige|2||0|11|Während sie so im Gespräche immer weitergingen, da kam auf einmal ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen und trennte die beiden. So fuhr Elia im Wetter gen Himmel,|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.12|AT|12|2. Könige|2||0|12|während Elisa es mitansah und schrie: Mein Vater, mein Vater! Wagen Israels und seine Reiter! Dann sah er ihn nicht mehr. Da fasste er seine Kleider und zerriss sie in zwei Stücke.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.13|AT|12|2. Könige|2||0|13|Darnach hob er den Mantel auf, der Elia entfallen war, kehrte um und trat an das Gestade des Jordan.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.14|AT|12|2. Könige|2||0|14|Und er nahm den Mantel, der Elia entfallen war, schlug damit auf das Wasser und sprach: Wo ist denn nun der Herr, der Gott des Elia? Wie Elisa so auf das Wasser schlug, teilte es sich nach beiden Seiten, sodass er hindurchgehen konnte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.15|AT|12|2. Könige|2||0|15|Als die Prophetenjünger aus Jericho das von drüben sahen, sprachen sie: Der Geist Elias ruht auf Elisa! Und sie kamen ihm entgegen, verneigten sich vor ihm zur Erde|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.16|AT|12|2. Könige|2||0|16|und sprachen zu ihm: Sieh, da sind unter deinen Knechten fünfzig rüstige Männer; lass sie doch gehen und deinen Meister suchen. Vielleicht hat ihn der Geist des Herrn entführt und auf irgendeinen Berg oder in irgendein Tal verschlagen. Er erwiderte: Schickt sie nicht!|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.17|AT|12|2. Könige|2||0|17|Da sie aber bis zum Überdrusse in ihn drangen, sagte er: So schickt sie! Und sie schickten fünfzig Männer; die suchten drei Tage lang, fanden ihn aber nicht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.18|AT|12|2. Könige|2||0|18|Als sie zu ihm zurückkamen, während er noch in Jericho weilte, sprach er zu ihnen: Habe ich euch nicht gesagt, ihr solltet nicht gehen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.19|AT|12|2. Könige|2||0|19|Und die Leute der Stadt sprachen zu Elisa: In dieser Stadt ist ja gut wohnen, wie unser Herr sieht; aber das Wasser ist ungesund, und das Land bleibt ohne Nachwuchs.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.20|AT|12|2. Könige|2||0|20|Er sprach: Bringt mir eine neue Schale und tut Salz darein. Und sie brachten es ihm.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.21|AT|12|2. Könige|2||0|21|Da ging er hinaus zu der Wasserquelle, warf das Salz hinein und sprach: So spricht der Herr: Ich mache dieses Wasser gesund; es soll davon künftig weder Tod noch Fehlgeburt kommen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.22|AT|12|2. Könige|2||0|22|So wurde das Wasser gesund bis auf den heutigen Tag nach dem Worte, das Elisa geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.23|AT|12|2. Könige|2||0|23|Von dort ging er hinauf nach Bethel, und wie er so die Strasse hinaufging, kamen gerade kleine Knaben zur Stadt heraus; die verspotteten ihn und riefen ihm zu: Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf!|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.24|AT|12|2. Könige|2||0|24|Da wandte er sich um, und als er sie sah, fluchte er ihnen im Namen des Herrn, und es kamen zwei Bären aus dem Walde und zerrissen 42 von den Kindern.|ZUE1931|Public Domain 2KI.2.25|AT|12|2. Könige|2||0|25|Von dort ging er nach dem Berge Karmel und kehrte von da nach Samaria zurück.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.1|AT|12|2. Könige|3||0|1|IM achtzehnten Jahre Josaphats, des Königs von Juda, wurde zu Samaria Joram, der Sohn Ahabs, König über Israel und regierte zwölf Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.2|AT|12|2. Könige|3||0|2|Er tat, was dem Herrn missfiel, doch nicht wie sein Vater und seine Mutter; denn er beseitigte die Baalssäulen, die sein Vater hatte machen lassen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.3|AT|12|2. Könige|3||0|3|Aber an der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, hielt er fest und liess nicht davon.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.4|AT|12|2. Könige|3||0|4|Mesa nun, der König von Moab, unterhielt eine Schafzucht, und er entrichtete dem König von Israel als (jährliche) Abgabe die Wolle von 100 000 Lämmern und 100 000 Widdern.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.5|AT|12|2. Könige|3||0|5|Als aber Ahab starb, fiel der König von Moab vom König Israels ab.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.6|AT|12|2. Könige|3||0|6|Zu jener Zeit zog der König Joram von Samaria aus und musterte ganz Israel;|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.7|AT|12|2. Könige|3||0|7|er sandte auch an Josaphat, den König von Juda, und liess ihm sagen: Der König von Moab ist von mir abgefallen. Willst du mit mir wider Moab in den Krieg ziehen? Er antwortete: Ich komme: wie du so ich, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.8|AT|12|2. Könige|3||0|8|Und er liess fragen: Welchen Weg ziehen wir? Jener erwiderte: Den Weg durch die Steppe von Edom.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.9|AT|12|2. Könige|3||0|9|So zogen der König von Israel, der König von Juda und der König von Edom aus. Als sie aber einen Weg von sieben Tagen zurückgelegt hatten, fehlte es an Wasser für das Heer und für die Tiere, die ihnen folgten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.10|AT|12|2. Könige|3||0|10|Da rief der König von Israel: Wehe! der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie den Moabitern preiszugeben!|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.11|AT|12|2. Könige|3||0|11|Josaphat aber sprach: Ist kein Prophet des Herrn hier, dass wir durch ihn den Herrn befragen könnten? Darauf antwortete einer unter den Dienern des Königs von Israel: Freilich, da ist Elisa, der Sohn Saphats, der dem Elia Wasser über die Hände gegossen hat.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.12|AT|12|2. Könige|3||0|12|Josaphat sprach: Bei ihm ist das Wort des Herrn! So gingen denn der König von Israel und Josaphat und der König von Edom zu ihm hinab.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.13|AT|12|2. Könige|3||0|13|Elisa aber sagte zum König von Israel: Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh zu den Propheten deines Vaters und den Propheten deiner Mutter. Der König von Israel erwiderte ihm: Nicht doch! denn der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie den Moabitern preiszugeben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.14|AT|12|2. Könige|3||0|14|Da sprach Elisa: So wahr der Herr der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe: wenn ich nicht auf Josaphat, den König von Juda, Rücksicht nähme, ich wollte dich nicht ansehen noch beachten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.15|AT|12|2. Könige|3||0|15|Doch nun holt mir einen Spielmann! Und als der Spielmann die Saiten schlug, kam die Hand des Herrn über ihn,|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.16|AT|12|2. Könige|3||0|16|und er hob an: So spricht der Herr: Macht in diesem Tale Grube an Grube!|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.17|AT|12|2. Könige|3||0|17|Denn so spricht der Herr: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen, und dennoch soll dieses Tal voll Wasser werden, dass ihr samt eurem Heer und euren Tieren zu trinken habt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.18|AT|12|2. Könige|3||0|18|Und das ist dem Herrn noch zuwenig; er wird auch die Moabiter in eure Hand geben,|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.19|AT|12|2. Könige|3||0|19|dass ihr alle festen Städte bezwingen, alle Fruchtbäume fällen, alle Wasserquellen verstopfen und alles gute Ackerland mit Steinen wüste machen werdet.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.20|AT|12|2. Könige|3||0|20|Am Morgen aber, zur Zeit, da man das Speisopfer darbringt, kam auf einmal Wasser von Edom her, und das Land ward voll des Wassers.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.21|AT|12|2. Könige|3||0|21|Als aber ganz Moab hörte, dass die Könige herangezogen seien, wider sie zu kämpfen, bot man alle Männer auf im waffenfähigen Alter und darüber, und sie stellten sich an der Grenze auf.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.22|AT|12|2. Könige|3||0|22|Am Morgen in der Frühe nun, als die Sonne über dem Wasser aufging, erschien den Moabitern das Wasser drüben rot wie Blut.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.23|AT|12|2. Könige|3||0|23|Da sprachen sie: Das ist Blut! Gewiss haben die Könige sich gegenseitig aufgerieben und einer den andern erschlagen. Nun an die Beute, Moab!|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.24|AT|12|2. Könige|3||0|24|Als sie aber zum Lager Israels kamen, machten sich die Israeliten auf und schlugen die Moabiter in die Flucht; dann drangen sie immer weiter ins Land ein, indem sie die Moabiter fortwährend schlugen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.25|AT|12|2. Könige|3||0|25|Die Städte rissen sie nieder, alles gute Ackerland bedeckten sie mit Steinen, indem jeder einen Stein darauf warf, verstopften alle Wasserquellen und fällten alle Fruchtbäume, bis nur noch Kir-Hareseth übrigblieb. Dieses aber umzingelten die Schleuderer und beschossen es.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.26|AT|12|2. Könige|3||0|26|Als der König von Moab sah, dass ihm der Kampf zu schwer ward, nahm er siebenhundert Schwertkämpfer mit sich, um gegen den König von Edom durchzubrechen; aber es gelang nicht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.3.27|AT|12|2. Könige|3||0|27|Da nahm er seinen erstgebornen Sohn, der nach ihm König werden sollte, und opferte ihn als Brandopfer auf der Mauer. Nun erhob sich ein grosser Zorn wider Israel, sodass sie von ihm ablassen und in ihr Land zurückkehren mussten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.1|AT|12|2. Könige|4||0|1|UND eine von den Frauen der Prophetenjünger flehte Elisa an und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, und du weisst selbst, dass dein Knecht gottesfürchtig war. Nun kommt der Gläubiger und will sich meine beiden Knaben als Sklaven holen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.2|AT|12|2. Könige|4||0|2|Elisa sprach zu ihr: Was soll ich für dich tun? Sage mir, was hast du im Hause? Sie erwiderte: Deine Magd hat rein nichts im Hause als einen Krug voll Öl.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.3|AT|12|2. Könige|4||0|3|Da sprach er: Geh und erbitte dir draussen Geschirre von allen deinen Nachbarn, leere Geschirre, aber nicht zuwenig!|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.4|AT|12|2. Könige|4||0|4|Dann gehe heim, verschliesse die Türe hinter dir und deinen Söhnen und giesse in alle diese Geschirre; und was voll ist, stelle beiseite.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.5|AT|12|2. Könige|4||0|5|Da ging sie von ihm weg und tat darnach: sie verschloss die Türe hinter sich und ihren Söhnen, und während diese ihr (die Geschirre) reichte, goss sie ein.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.6|AT|12|2. Könige|4||0|6|Als die Geschirre voll waren, sprach sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Geschirr! Aber er antwortete ihr: Es ist kein Geschirr mehr vorhanden. Da hielt das Öl inne.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.7|AT|12|2. Könige|4||0|7|Nun ging sie hin und sagte es dem Gottesmann. Der aber sprach: Geh, verkaufe das Öl und bezahle deine Schuld; du aber und deine Söhne, ihr mögt von dem übrigen leben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.8|AT|12|2. Könige|4||0|8|Eines Tages begab es sich, dass Elisa nach Sunem hinüberging. Dort wohnte eine reiche Frau, die nötigte ihn, bei ihr zu essen. Sooft er dann vorbeikam, kehrte er bei ihr zum Essen ein.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.9|AT|12|2. Könige|4||0|9|Da sprach sie einst zu ihrem Manne: Sieh, ich habe gemerkt, dass es ein heiliger Gottesmann ist, der da immer bei uns vorbeikommt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.10|AT|12|2. Könige|4||0|10|Wir wollen ein kleines gemauertes Obergemach errichten lassen und ihm Bett, Tisch, Stuhl und Leuchter hineinstellen; wenn er dann zu uns kommt, kann er dort einkehren.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.11|AT|12|2. Könige|4||0|11|Eines Tages nun begab es sich, dass er wieder dorthin kam. Da kehrte er in dem Obergemache ein und legte sich darin schlafen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.12|AT|12|2. Könige|4||0|12|Hernach sprach er zu seinem Diener Gehasi: Rufe unsere Sunamitin! Der rief sie, und sie trat vor ihn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.13|AT|12|2. Könige|4||0|13|Da befahl er ihm: Sage doch zu ihr: Sieh, du hast dich um uns so ängstlich bemüht; was kann man für dich tun? Brauchst du etwa Fürsprache beim König oder beim Feldhauptmann? Sie antwortete: Ich wohne ja sicher inmitten meines Volkes.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.14|AT|12|2. Könige|4||0|14|Er aber sagte: Was kann man wohl für sie tun? Gehasi erwiderte: Nun, sie hat ja keinen Sohn, und ihr Mann ist alt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.15|AT|12|2. Könige|4||0|15|Da sprach er: Rufe sie! Er rief sie, und sie trat unter die Türe.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.16|AT|12|2. Könige|4||0|16|Nun sprach er: Übers Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn ans Herz drücken. Sie aber antwortete: Ach nein, Herr, du Mann Gottes, belüge doch deine Magd nicht!|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.17|AT|12|2. Könige|4||0|17|Die Frau aber ward schwanger und gebar einen Sohn um dieselbe Zeit im nächsten Jahr, wie ihr Elisa verheissen hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.18|AT|12|2. Könige|4||0|18|Als der Knabe grösser wurde, ging er eines Tages seinem Vater nach zu den Schnittern hinaus.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.19|AT|12|2. Könige|4||0|19|Da klagte er seinem Vater: O mein Kopf, mein Kopf! Der aber befahl dem Knechte: Trage ihn zu seiner Mutter.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.20|AT|12|2. Könige|4||0|20|Dieser hob ihn auf und brachte ihn heim zu seiner Mutter. Und er sass auf ihrem Schosse bis zum Mittag, dann starb er.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.21|AT|12|2. Könige|4||0|21|Da ging sie hinauf, legte ihn auf das Bett des Gottesmannes, schloss hinter ihm zu und ging hinaus.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.22|AT|12|2. Könige|4||0|22|Dann rief sie ihren Mann und sprach: Schicke mir doch einen von den Knechten mit einer Eselin; ich will schnell zu dem Gottesmann und komme gleich wieder.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.23|AT|12|2. Könige|4||0|23|Da fragte er: Warum willst du gerade heute zu ihm? Es ist ja weder Neumond noch Sabbat. Sie erwiderte: Schon gut!|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.24|AT|12|2. Könige|4||0|24|Und sie sattelte die Eselin und sprach zu ihrem Diener: Treibe nur immer zu und halte mich nicht auf im Reiten, bis ich es dir sage.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.25|AT|12|2. Könige|4||0|25|Also zog sie hin und kam zu dem Gottesmann auf den Berg Karmel. Als der Gottesmann sie daherkommen sah, sprach er zu seinem Diener Gehasi: Sieh, da ist ja die Sunamitin!|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.26|AT|12|2. Könige|4||0|26|Nun laufe ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir wohl? und deinem Manne? und dem Knaben? Sie sprach: Alles wohl.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.27|AT|12|2. Könige|4||0|27|Als sie aber zu dem Gottesmanne auf den Berg kam, umfasste sie seine Füsse. Da trat Gehasi herzu, um sie wegzustossen. Aber der Gottesmann sprach: Lass sie, denn ihre Seele ist betrübt. Der Herr hat es mir verborgen und es mir nicht kundgetan.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.28|AT|12|2. Könige|4||0|28|Sie sprach: Habe ich denn einen Sohn von meinem Herrn erbeten? Habe ich nicht gesagt, du sollest mir nicht leere Hoffnung machen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.29|AT|12|2. Könige|4||0|29|Nun befahl er Gehasi: Gürte deine Lenden, nimm meinen Stab mit und gehe! Wenn dir jemand begegnet, so grüsse ihn nicht, und grüsst dich jemand, so antworte ihm nicht, und lege meinen Stab auf das Antlitz des Knaben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.30|AT|12|2. Könige|4||0|30|Die Mutter des Knaben aber sprach: So wahr der Herr lebt und so wahr du selber lebst, ich lasse dich nicht! Da machte er sich auf und folgte ihr.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.31|AT|12|2. Könige|4||0|31|Gehasi aber war ihnen vorausgeeilt und hatte dem Knaben den Stab aufs Antlitz gelegt; doch er gab keinen Laut, kein Lebenszeichen. Da kehrte er um, ihm entgegen, und meldete ihm: Der Knabe ist nicht aufgewacht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.32|AT|12|2. Könige|4||0|32|Als nun Elisa ins Haus kam, siehe, da lag der Knabe tot auf seinem Bette.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.33|AT|12|2. Könige|4||0|33|Er ging hinein, schloss die Türe hinter ihnen beiden zu und betete zum Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.34|AT|12|2. Könige|4||0|34|Darnach stieg er auf das Bett und legte sich über den Knaben, und er tat den Mund auf seinen Mund, die Augen auf seine Augen und die Hände auf seine Hände, und wie er sich so über ihn beugte, wurde der Leib des Knaben warm.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.35|AT|12|2. Könige|4||0|35|Dann stand er wieder auf und ging im Hause einmal hin und her, stieg wieder hinauf und beugte sich über ihn. Da nieste der Knabe siebenmal und schlug die Augen auf.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.36|AT|12|2. Könige|4||0|36|Nun rief er Gehasi und befahl ihm: Rufe die Sunamitin! Der rief sie, und als sie zu ihm hereinkam, sprach er: Hier, nimm deinen Sohn!|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.37|AT|12|2. Könige|4||0|37|Da kam sie, fiel ihm zu Füssen und verneigte sich zur Erde, nahm dann ihren Sohn und ging hinaus.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.38|AT|12|2. Könige|4||0|38|Elisa aber kehrte nach Gilgal zurück, während die Hungersnot im Lande war. Als einst die Prophetenjünger vor ihm sassen, sprach er zu seinem Diener: Setze den grossen Topf ans Feuer und koche ein Gericht für die Prophetenjünger.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.39|AT|12|2. Könige|4||0|39|Da ging einer aufs Feld hinaus, um Kräuter zu sammeln, und er fand ein wildes Rankengewächs und las davon sein Kleid voll wilde Gurken. Und nachdem er heimgekommen war, schnitt er sie in den Kochtopf; denn er kannte sie nicht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.40|AT|12|2. Könige|4||0|40|Als er sie aber den Leuten zum Essen hinschüttete und sie von dem Gerichte assen, schrieen sie: Der Tod ist im Topfe, Mann Gottes! Und sie konnten es nicht essen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.41|AT|12|2. Könige|4||0|41|Elisa sprach: So holt Mehl! Und er warf es in den Topf und gebot: Schütte es den Leuten hin, dass sie essen! Da war nichts Schädliches mehr im Topfe.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.42|AT|12|2. Könige|4||0|42|Es kam aber ein Mann von Baal-Salisa und brachte dem Gottesmanne Erstlingsbrote, zwanzig Gerstenbrote, und zerriebene Körner in seinem Sacke. Da sprach er: Gib es den Leuten zu essen!|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.43|AT|12|2. Könige|4||0|43|Sein Diener erwiderte: Wie kann ich das hundert Männern vorsetzen? Er aber sprach: Gib es den Leuten zu essen; denn so spricht der Herr: Man wird essen und noch übriglassen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.4.44|AT|12|2. Könige|4||0|44|Da setzte er es ihnen vor, und sie assen und liessen noch übrig nach dem Worte des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.1|AT|12|2. Könige|5||0|1|NAEMAN, der Feldhauptmann des Königs von Syrien, galt viel bei seinem Gebieter und war ein angesehener Mann; denn durch ihn hatte der Herr den Syrern Sieg verliehen. Und der Mann wurde aussätzig.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.2|AT|12|2. Könige|5||0|2|Nun waren die Syrer einst in Streifscharen ausgezogen und hatten ein kleines Mädchen aus dem Lande Israels hinweggeführt; das kam in den Dienst der Gemahlin Naemans.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.3|AT|12|2. Könige|5||0|3|Und es sprach zu seiner Herrin: Ach, wenn nur mein Herr bei dem Propheten zu Samaria wäre! Der würde ihn von seinem Aussatz befreien.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.4|AT|12|2. Könige|5||0|4|Da ging Naeman zu seinem Herrn, teilte ihm das mit und sprach: So und so hat das Mädchen aus dem Lande Israels geredet.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.5|AT|12|2. Könige|5||0|5|Der König von Syrien erwiderte: So ziehe hin, und ich will dem König von Israel einen Brief senden. Und er zog hin und nahm zehn Talente Silber, sechstausend Lot Gold und zehn Festkleider mit.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.6|AT|12|2. Könige|5||0|6|Und er brachte dem König von Israel den Brief; darin hiess es: Und nun, wenn dieser Brief an dich gelangt, so wisse, dass ich meinen Knecht Naeman zu dir gesandt habe, damit du ihn von seinem Aussatz befreiest.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.7|AT|12|2. Könige|5||0|7|Als der König von Israel den Brief gelesen hatte, zerriss er seine Kleider und sprach: Bin ich denn ein Gott, der töten und lebendig machen kann, dass dieser mir entbietet, ich solle einen Menschen von seinem Aussatz befreien? Da erkennt ihr nun und seht, wie er Händel mit mir sucht!|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.8|AT|12|2. Könige|5||0|8|Als der Gottesmann Elisa hörte, dass der König von Israel seine Kleider zerrissen habe, sandte er zu ihm und liess ihm sagen: Warum hast du deine Kleider zerrissen? Lass ihn doch zu mir kommen, so soll er erfahren, dass es einen Propheten in Israel gibt!|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.9|AT|12|2. Könige|5||0|9|Also kam Naeman mit Ross und Wagen und hielt vor der Türe des Hauses Elisas.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.10|AT|12|2. Könige|5||0|10|Da sandte Elisa einen Boten zu ihm und liess ihm sagen: Geh und bade dich siebenmal im Jordan, so wird dein Leib wieder rein werden.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.11|AT|12|2. Könige|5||0|11|Naeman aber wurde zornig, ging hinweg und sprach: Da hatte ich nun gedacht, er würde auf jeden Fall zu mir herauskommen und herzutreten, den Namen des Herrn, seines Gottes, anrufen und seine Hand über die|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.12|AT|12|2. Könige|5||0|12|Sind nicht der Abana und der Parpar, die Flüsse von Damaskus, besser als alle Wasser in Israel? Kann ich nicht in diesen baden, um rein zu werden? Und er wandte sich und ging im Zorn hinweg.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.13|AT|12|2. Könige|5||0|13|Da traten seine Diener zu ihm; redeten ihm zu und sprachen: Wenn dir der Prophet etwas Schweres befohlen hätte, würdest du es nicht tun? Wieviel mehr, da er dir nur gesagt hat: Bade dich, so wirst du rein!|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.14|AT|12|2. Könige|5||0|14|Nun ging er hinab und tauchte siebenmal im Jordan unter, wie der Gottesmann geboten hatte. Da wurde sein Leib wieder rein wie der Leib eines kleinen Kindes.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.15|AT|12|2. Könige|5||0|15|Hierauf kehrte er zu dem Gottesmann zurück, er und sein ganzes Gefolge. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Sieh, jetzt weiss ich, dass es keinen Gott gibt auf der ganzen Welt als in Israel. Und nun nimm doch ein Geschenk an von deinem Knechte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.16|AT|12|2. Könige|5||0|16|Er aber sprach: So wahr der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe: ich nehme nichts. Und er drang in ihn, es zu nehmen; aber er wollte nicht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.17|AT|12|2. Könige|5||0|17|Da sagte Naeman: Wenn also nicht, so möge man doch deinem Knechte eine Last Erde geben, soviel zwei Maultiere tragen können. Denn dein Knecht will nicht mehr andern Göttern Brandopfer und Schlachtopfer darbringen, sondern nur dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.18|AT|12|2. Könige|5||0|18|Doch darin wolle der Herr deinem Knecht verzeihen: wenn mein König in den Tempel Rimmons geht, um dort anzubeten, und sich dabei auf meinen Arm stützt und auch ich dann im Tempel Rimmons niederfalle, wenn er daselbst niederfällt, so möge der Herr doch deinem Knechte in dieser Sache verzeihen!|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.19|AT|12|2. Könige|5||0|19|Er sprach zu ihm: Zieh hin in Frieden! Als er eine Strecke weit von ihm hinweggezogen war,|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.20|AT|12|2. Könige|5||0|20|dachte Gehasi, der Diener des Gottesmannes Elisa: Da hat nun mein Herr diesen Syrer Naeman geschont und nicht von ihm angenommen, was er mitgebracht hat; so wahr der Herr lebt, ich laufe ihm nach und hole mir etwas von ihm.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.21|AT|12|2. Könige|5||0|21|So rannte Gehasi dem Naeman nach. Als Naeman sah, dass einer hinter ihm her lief, sprang er vom Wagen, ging ihm entgegen und sprach: Es steht doch wohl?|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.22|AT|12|2. Könige|5||0|22|Er antwortete: Alles wohl! Mein Herr sendet mich nur, um dir zu sagen: Sieh, eben sind zwei der Prophetenjünger vom Gebirge Ephraim zu mir gekommen. Gib mir doch für sie ein Talent Silber und zwei Festkleider.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.23|AT|12|2. Könige|5||0|23|Naeman sprach: Bitte, nimm doch zwei Talente. Und er drang in ihn und band zwei Talente Silber in zwei Beutel, tat zwei Festkleider dazu und gab sie zwei Dienern; die trugen sie vor ihm her.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.24|AT|12|2. Könige|5||0|24|Und als er an den Hügel kam, nahm er sie ihnen ab, verwahrte sie im Hause und liess dann die Männer ihres Weges ziehen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.25|AT|12|2. Könige|5||0|25|Kaum war er hereingekommen und vor seinen Herrn getreten, so sprach Elisa zu ihm: Woher, Gehasi? Er antwortete: Dein Knecht ist nirgendshin gegangen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.26|AT|12|2. Könige|5||0|26|Er aber sprach zu ihm: Bin ich nicht im Geiste mit dir gegangen, als einer von seinem Wagen stieg und dir entgegenkam? Nun wohl, du hast das Silber bekommen und magst dir Kleider, Ölbäume, Weinberge, Schafe, Rinder, Sklaven und Sklavinnen anschaffen,|ZUE1931|Public Domain 2KI.5.27|AT|12|2. Könige|5||0|27|aber der Aussatz Naemans wird dir und deinen Nachkommen immerdar anhaften. Da ging er von ihm hinaus, weiss vom Aussatz wie Schnee.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.1|AT|12|2. Könige|6||0|1|DIE Prophetenjünger sprachen einst zu Elisa: Sieh, der Raum, in dem wir vor dir sitzen, ist zu eng für uns.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.2|AT|12|2. Könige|6||0|2|Wir wollen an den Jordan gehen, und jeder von uns soll dort einen Balken holen, damit wir uns daselbst eine Wohnstätte bauen. Er sprach: So geht!|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.3|AT|12|2. Könige|6||0|3|Und einer bat: Tue uns doch den Gefallen und komm mit deinen Knechten. Er antwortete: Ich komme mit!|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.4|AT|12|2. Könige|6||0|4|und ging mit ihnen. Als sie an den Jordan kamen, fällten sie die Stämme.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.5|AT|12|2. Könige|6||0|5|Da geschah es, als einer die Axt niederfahren liess, dass ihm das Eisen ins Wasser fiel. Er schrie: O weh, Herr! es ist ja entlehnt!|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.6|AT|12|2. Könige|6||0|6|Aber der Gottesmann sprach: Wohin ist es gefallen? Und als er ihm den Ort zeigte, schnitt er ein Stück Holz ab, warf es dort hinein und machte so das Eisen schwimmen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.7|AT|12|2. Könige|6||0|7|Dann sprach er: Hol es dir heraus! Da streckte er seine Hand aus und nahm es.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.8|AT|12|2. Könige|6||0|8|Einst führte der König von Syrien mit Israel Krieg; und er ratschlagte mit seinen Dienern und sprach: Da und da sollt ihr euch verbergen!|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.9|AT|12|2. Könige|6||0|9|Aber der Gottesmann sandte zum König von Israel und liess ihm sagen: Hüte dich, an jenem Orte vorüberzuziehen; denn dort halten die Syrer sich versteckt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.10|AT|12|2. Könige|6||0|10|Da sandte der König von Israel (seine Leute) an den Ort, den ihm der Gottesmann bezeichnet hatte. So warnte er ihn jeweilen, dass er auf seiner Hut sein konnte, nicht nur einmal oder zweimal.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.11|AT|12|2. Könige|6||0|11|Darob wurde der König von Syrien unruhig, und er rief seine Diener zusammen und sprach zu ihnen: Könnt ihr mir denn nicht sagen, wer uns an den König von Israel verrät?|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.12|AT|12|2. Könige|6||0|12|Da antwortete einer seiner Diener: Nicht doch, mein Herr und König! sondern Elisa, der Prophet in Israel, sagt dem König von Israel sogar, was du in deinem Schlafgemache redest.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.13|AT|12|2. Könige|6||0|13|"Er sprach: So geht und seht nach, wo er ist, dass ich ihn greifen lasse. Als man ihm nun die Kunde brachte: ""Er ist in Dothan"","|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.14|AT|12|2. Könige|6||0|14|sandte er Rosse und Wagen und eine grosse Streitmacht dorthin; die kamen bei Nacht und umzingelten die Stadt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.15|AT|12|2. Könige|6||0|15|Am Morgen in der Frühe machte sich der Gottesmann auf und ging hinaus: siehe, da lag rings um die Stadt ein Heer mit Ross und Wagen. Da sprach sein Diener zu ihm: Wehe, Herr, was wollen wir nun machen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.16|AT|12|2. Könige|6||0|16|Er antwortete: Fürchte dich nicht! denn derer, die bei uns sind, sind mehr als derer, die bei ihnen sind.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.17|AT|12|2. Könige|6||0|17|Und Elisa betete: O Herr, öffne ihm doch die Augen, dass er sieht! Und Gott öffnete dem Diener die Augen, und er sah: da war der Berg rings um Elisa her voll feuriger Rosse und Wagen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.18|AT|12|2. Könige|6||0|18|Und als die Feinde gegen ihn herankamen, betete Elisa zum Herrn: Schlage doch dieses Volk mit Blindheit! Und er schlug sie mit Blindheit nach dem Worte Elisas.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.19|AT|12|2. Könige|6||0|19|Elisa aber sprach zu ihnen: Dies ist nicht der rechte Weg und nicht die rechte Stadt. Folgt mir, ich will euch zu dem Manne führen, den ihr sucht. Und er führte sie nach Samaria.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.20|AT|12|2. Könige|6||0|20|Als sie nach Samaria hineingekommen waren, sprach Elisa: Herr, öffne diesen die Augen, dass sie sehen. Und der Herr öffnete ihnen die Augen, und sie sahen: da waren sie mitten in Samaria.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.21|AT|12|2. Könige|6||0|21|Sowie der König von Israel sie erblickte, sprach er zu Elisa: Mein Vater, soll ich sie erschlagen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.22|AT|12|2. Könige|6||0|22|Er antwortete: Erschlage sie nicht! Erschlägst du die, welche du nicht mit Schwert und Bogen gefangen hast? Setze ihnen Speise und Wasser vor, dass sie essen und trinken, und dann lass sie zu ihrem Herrn ziehen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.23|AT|12|2. Könige|6||0|23|Da liess er ein grosses Mahl für sie bereiten, und als sie gegessen und getrunken hatten, entliess er sie, und sie zogen zu ihrem Herrn. Von da an kamen die Streifscharen der Syrer nicht mehr ins Land Israels.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.24|AT|12|2. Könige|6||0|24|DARNACH begab es sich, dass Benhadad, der König von Syrien, sein ganzes Heer sammelte und hinaufzog und Samaria belagerte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.25|AT|12|2. Könige|6||0|25|Da entstand eine grosse Hungersnot in Samaria während der Belagerung, sodass ein Eselskopf achtzig Lot Silber und ein viertel Kab Taubenmist fünf Lot Silber galt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.26|AT|12|2. Könige|6||0|26|Als nun einst der König von Israel auf der Mauer einherging, flehte ihn ein Weib an und sprach: Hilf, mein Herr und König!|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.27|AT|12|2. Könige|6||0|27|Aber er erwiderte: Hilft dir der Herr nicht, womit soll ich dir helfen? mit etwas von der Tenne oder von der Kelter?|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.28|AT|12|2. Könige|6||0|28|"Und er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Das Weib da sprach zu mir: ""Gib deinen Sohn her, dass wir ihn heute essen, morgen wollen wir dann meinen Sohn essen."""|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.29|AT|12|2. Könige|6||0|29|"So haben wir meinen Sohn gekocht und gegessen. Wie ich aber am andern Tage zu ihr sagte: ""Gib deinen Sohn her, dass wir ihn essen"", da hatte sie ihren Sohn verborgen."|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.30|AT|12|2. Könige|6||0|30|Als der König die Worte des Weibes hörte, zerriss er seine Kleider, während er auf der Mauer einherging. Da sah das Volk, dass er darunter das Trauergewand auf dem blossen Leibe trug.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.31|AT|12|2. Könige|6||0|31|Und er sprach: Gott tue mir dies und das, wenn heute der Kopf Elisas, des Sohnes Saphats, auf seinen Schultern bleibt!|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.32|AT|12|2. Könige|6||0|32|Elisa aber sass eben in seinem Hause und die Ältesten bei ihm. Da sandte der König einen Mann aus seiner Umgebung ab; aber ehe der Bote zu Elisa kam, hatte dieser zu den Ältesten gesagt: Habt ihr gesehen, wie dieser Mordgeselle hergesandt hat, um mir den Kopf abschlagen zu lassen? Gebt acht! wenn der Bote kommt, so verschliesst die Türe und drängt ihn an der Türe zurück. Man hört ja schon die Tritte seines Herrn hinter ihm.|ZUE1931|Public Domain 2KI.6.33|AT|12|2. Könige|6||0|33|Während der Bote noch mit ihnen redete, da kam auch schon der König zu ihm hinab und sprach: Sieh, so gross ist das Unglück, das der Herr über uns verhängt hat! Was soll ich da noch weiter auf den Herrn harren?|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.1|AT|12|2. Könige|7||0|1|Elisa erwiderte: Hört das Wort des Herrn! So spricht der Herr: Morgen um diese Zeit wird ein Scheffel Semmelmehl im Tore von Samaria ein Lot (Silber) gelten und zwei Scheffel Gerste ein Lot.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.2|AT|12|2. Könige|7||0|2|Da antwortete der Offizier, auf dessen Arm sich der König stützte, dem Gottesmanne: Und wenn der Herr Luken am Himmel machte, wie könnte das geschehen? Er aber sprach: Nun, du wirst es mit eignen Augen sehen, aber nicht davon essen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.3|AT|12|2. Könige|7||0|3|Es waren aber vier Männer, die weilten als Aussätzige draussen vor dem Tore. Diese sprachen zueinander: Was wollen wir hierbleiben, bis wir tot sind?|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.4|AT|12|2. Könige|7||0|4|Wenn wir uns vornehmen, in die Stadt hineinzugehen, wo doch die Hungersnot drin herrscht, so müssen wir dort sterben. Bleiben wir aber hier, so müssen wir auch sterben. Wohlan denn, wir wollen ins Lager der Syrer übergehen! Lassen sie uns leben, so bleiben wir am Leben; töten sie uns, so sterben wir.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.5|AT|12|2. Könige|7||0|5|Also machten sie sich in der Dämmerung auf, um ins Lager der Syrer zu gehen; und als sie ans Ende des Lagers der Syrer kamen, siehe, da war kein Mensch darin.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.6|AT|12|2. Könige|7||0|6|Der Herr hatte nämlich das Heer der Syrer Getöse von Wagen und Getöse von Rossen, Getöse einer grossen Streitmacht hören lassen, sodass sie zueinander sagten: Gewiss hat der König von Israel die Könige der Hethiter und die Könige der Ägypter wider uns gedungen, dass sie uns überfallen sollen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.7|AT|12|2. Könige|7||0|7|So hatten sie sich aufgemacht und waren in der Dämmerung geflohen, hatten ihre Zelte, ihre Pferde und Esel, das Lager, wie es stand, verlassen und waren geflohen, um ihr Leben zu retten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.8|AT|12|2. Könige|7||0|8|Als nun jene Aussätzigen ans Ende des Lagers kamen, traten sie in ein Zelt, assen und tranken, nahmen Silber, Gold und Kleider daraus mit und gingen hin und vergruben es; dann kehrten sie zurück, traten in ein andres Zelt, raubten es aus und gingen hin und vergruben (den Raub).|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.9|AT|12|2. Könige|7||0|9|Darnach aber sprachen sie zueinander: Es ist nicht recht, was wir da tun; der heutige Tag ist ein Tag froher Botschaft. Wenn wir schweigen und warten, bis es heller Morgen wird, so trifft uns Schuld. Wohlan denn, lasst uns hineingehen und es im Palast des Königs sagen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.10|AT|12|2. Könige|7||0|10|Und als sie hinkamen, riefen sie die Torhüter der Stadt an und meldeten ihnen: Wir sind zum Lager der Syrer gekommen, aber es war kein Mann zu sehen und nichts von einem Menschen zu hören, nur die Pferde und Esel angebunden, und ihre Zelte, wie sie lagen und standen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.11|AT|12|2. Könige|7||0|11|Da riefen die Torhüter, und man meldete es drinnen im Palast des Königs.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.12|AT|12|2. Könige|7||0|12|"Der König aber erhob sich in der Nacht und sprach zu seinen Dienern: Ich will euch sagen, was die Syrer gegen uns vorhaben. Sie wissen, dass wir Hunger leiden; da sind sie denn aus dem Lager weggegangen, um sich auf dem Felde zu verbergen, und denken: ""Wenn sie aus der Stadt herauskommen, können wir sie lebendig greifen und in die Stadt eindringen."""|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.13|AT|12|2. Könige|7||0|13|Da antwortete einer seiner Diener: So nehme man doch ein paar von den übriggebliebenen Pferden, die noch da sind - es geht ihnen ja doch wie allen andern, die draufgegangen sind -; die wollen wir aussenden und dann schauen!|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.14|AT|12|2. Könige|7||0|14|Da holte man zwei Gespann Pferde, und der König sandte sie dem Heer der Syrer nach mit dem Befehl: Geht und schaut!|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.15|AT|12|2. Könige|7||0|15|Als sie ihnen nun bis an den Jordan nachzogen, siehe, da lagen alle Wege voller Kleider und Waffen, welche die Syrer auf ihrer hastigen Flucht von sich geworfen hatten. Da kehrten die Boten um und meldeten es dem König.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.16|AT|12|2. Könige|7||0|16|Nun ging das Volk hinaus und plünderte das Lager der Syrer, und es galt ein Scheffel Semmelmehl ein Lot (Silber) und zwei Scheffel Gerste ein Lot nach dem Worte des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.17|AT|12|2. Könige|7||0|17|Der König aber hatte den Offizier, auf dessen Arm er sich stützte, zum Aufseher im Tore bestellt; dort im Tore zertrat ihn das Volk, dass er starb, wie der Gottesmann verkündet hatte, als der König zu ihm hinabgekommen war.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.18|AT|12|2. Könige|7||0|18|So geschah, was der Gottesmann zum König gesagt hatte: Morgen um diese Zeit werden zwei Scheffel Gerste im Tore von Samaria ein Lot (Silber) gelten und ein Scheffel Semmelmehl ein Lot.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.19|AT|12|2. Könige|7||0|19|Da hatte der Offizier dem Gottesmann geantwortet: Und wenn der Herr Luken am Himmel machte, wie könnte das geschehen? Er aber hatte gesagt: Nun, du wirst es mit eignen Augen sehen, aber nicht davon essen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.7.20|AT|12|2. Könige|7||0|20|So erging es ihm jetzt: das Volk zertrat ihn im Tore, dass er starb.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.1|AT|12|2. Könige|8||0|1|ELISA aber sprach zu der Frau, deren Sohn er wieder lebendig gemacht hatte: Mache dich auf und gehe mit den Deinen in die Fremde, wohin du willst; denn der Herr hat die Hungersnot hergerufen. Und sie kam auch über das Land, sieben Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.2|AT|12|2. Könige|8||0|2|Die Frau macht sich auf und tat, wie der Gottesmann sagte: sie zog aus mit den Ihrigen und blieb sieben Jahre im Lande der Philister.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.3|AT|12|2. Könige|8||0|3|Als aber die sieben Jahre vorbei waren, kehrte die Frau aus dem Lande der Philister zurück; und sie ging hin, den König wegen ihres Hauses und wegen ihres Ackers anzurufen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.4|AT|12|2. Könige|8||0|4|Der König aber redete gerade mit Gehasi, dem Diener des Gottesmannes, und sprach: Erzähle mir doch alle die grossen Taten, die Elisa getan hat.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.5|AT|12|2. Könige|8||0|5|Und während er dem Könige eben erzählte, wie Elisa den Toten lebendig gemacht, siehe, da kam die Frau, deren Sohn er wieder lebendig gemacht hatte, dazu und rief den König wegen ihres Hauses und wegen ihres Ackers an. Da sprach Gehasi: Mein Herr und König, das ist die Frau, und das ist ihr Sohn, den Elisa wieder lebendig gemacht hat.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.6|AT|12|2. Könige|8||0|6|Nun fragte der König die Frau, und sie erzählte es ihm. Da gab ihr der König einen Kämmerer mit und befahl ihm: Verschaffe ihr alles wieder, was ihr gehört, auch allen Ertrag des Ackers seit der Zeit, da sie das Land verlassen hat, bis heute.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.7|AT|12|2. Könige|8||0|7|UND Elisa kam nach Damaskus; da lag Benhadad, der König von Syrien, krank. Als man nun dem König meldete: Der Gottesmann ist hierher gekommen!|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.8|AT|12|2. Könige|8||0|8|sprach er zu Hasael: Nimm Geschenke mit dir, gehe dem Gottesmann entgegen und befrage den Herrn durch ihn, ob ich von dieser Krankheit genesen werde.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.9|AT|12|2. Könige|8||0|9|Hasael ging ihm entgegen und nahm Geschenke mit sich, was Damaskus nur Kostbares besass, eine Last für vierzig Kamele. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Dein Sohn Benhadad, der König von Syrien, hat mich zu dir gesandt und lässt fragen, ob er von dieser Krankheit genesen werde.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.10|AT|12|2. Könige|8||0|10|"Elisa antwortete ihm: Geh hin und sage ihm: ""Du wirst genesen!"" Aber der Herr hat mir gezeigt, dass er sterben muss."|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.11|AT|12|2. Könige|8||0|11|Und der Gottesmann blickte starr vor sich hin und war über die Massen entsetzt, dann weinte er.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.12|AT|12|2. Könige|8||0|12|Da fragte Hasael: Warum weint mein Herr? Er antwortete: Weil ich weiss, was für Unheil du über Israel bringen wirst: seine festen Städte wirst du verbrennen und seine junge Mannschaft mit dem Schwerte töten, die Kindlein wirst du zerschmettern und die schwangern Frauen aufschlitzen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.13|AT|12|2. Könige|8||0|13|Hasael sprach: Was ist denn dein Knecht, der Hund, dass er so Gewaltiges vollbringen sollte? Elisa erwiderte: Der Herr hat dich mir als König über Syrien gezeigt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.14|AT|12|2. Könige|8||0|14|Da ging er von Elisa hinweg und kam zu seinem Herrn; der fragte ihn: Was hat Elisa zu dir gesagt? Er antwortete: Er hat zu mir gesagt, du werdest gewiss genesen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.15|AT|12|2. Könige|8||0|15|Am folgenden Tage aber nahm er die Decke, tauchte sie ins Wasser und breitete sie ihm über das Gesicht, sodass er starb. Und Hasael wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.16|AT|12|2. Könige|8||0|16|IM fünften Jahre Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs von Israel, wurde Joram, der Sohn Josaphats, König von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.17|AT|12|2. Könige|8||0|17|32 Jahre alt war er, als er König wurde, und acht Jahre regierte er in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.18|AT|12|2. Könige|8||0|18|Er wandelte auf dem Wege der Könige von Israel, wie das Haus Ahabs tat; denn die Tochter Ahabs war seine Gemahlin; und er tat, was dem Herrn missfiel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.19|AT|12|2. Könige|8||0|19|Aber der Herr wollte Juda nicht verderben um seines Knechtes David willen, wie er ihm ja verheissen hatte, dass er ihm immerdar eine Leuchte vor seinem Angesichte geben wolle.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.20|AT|12|2. Könige|8||0|20|Zu seiner Zeit machten sich die Edomiter von der Herrschaft Judas los und setzten einen König über sich.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.21|AT|12|2. Könige|8||0|21|Da zog Joram mit allen Streitwagen nach Zair hinüber; und er brach bei Nacht auf und schlug sich durch die Edomiter, die ihn einschlossen, durch, und mit ihm die Obersten über die Streitwagen, und das Volk floh in seine Heimat.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.22|AT|12|2. Könige|8||0|22|So machten sich die Edomiter von der Herrschaft Judas unabhängig bis auf den heutigen Tag. Damals fiel auch Libna ab, zu jener Zeit.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.23|AT|12|2. Könige|8||0|23|Was sonst noch von Joram zu sagen ist, was er alles getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.24|AT|12|2. Könige|8||0|24|Und Joram legte sich zu seinen Vätern und ward begraben bei seinen Vätern in der Davidsstadt; und sein Sohn Ahasja wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.25|AT|12|2. Könige|8||0|25|Im zwölften Jahre Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs von Israel, wurde Ahasja, der Sohn Jorams, König von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.26|AT|12|2. Könige|8||0|26|22 Jahre alt war Ahasja, als er König wurde, und ein Jahr regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Athalja, die Enkelin Omris, des Königs von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.27|AT|12|2. Könige|8||0|27|Er wandelte auf dem Wege des Hauses Ahabs und tat, was dem Herrn missfiel, wie das Haus Ahabs; denn er war mit dem Hause Ahabs verwandt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.28|AT|12|2. Könige|8||0|28|Er zog auch mit Joram, dem Sohne Ahabs, in den Krieg wider Hasael, den König von Syrien, nach Ramoth in Gilead; aber die Schützen verwundeten Joram.|ZUE1931|Public Domain 2KI.8.29|AT|12|2. Könige|8||0|29|Da kehrte der König Joram zurück, um sich in Jesreel heilen zu lassen von den Wunden, die ihm die Schützen bei Ramoth beigebracht hatten, als er mit Hasael, dem König von Syrien, kämpfte. Ahasja aber, der Sohn Jorams, der König von Juda, kam herab, um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, weil er krank lag.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.1|AT|12|2. Könige|9||0|1|DER Prophet Elisa aber rief einen der Prophetenjünger und sprach zu ihm: Gürte deine Lenden, nimm diese Ölflasche mit dir und gehe nach Ramoth in Gilead.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.2|AT|12|2. Könige|9||0|2|Und wenn du hinkommst, so forsche daselbst nach Jehu, dem Sohne Josaphats, des Sohnes Nimsis: geh hinein, heisse ihn aus dem Kreis seiner Genossen aufstehen und führe ihn ins innerste Gemach.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.3|AT|12|2. Könige|9||0|3|"Dann nimm die Ölflasche, giesse sie über sein Haupt aus und sage: So spricht der Herr: ""Ich salbe dich zum König über Israel!"" Darnach öffne die Türe und fliehe unverweilt."|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.4|AT|12|2. Könige|9||0|4|Da ging der Jüngling nach Ramoth in Gilead.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.5|AT|12|2. Könige|9||0|5|Als er hineinkam, sassen die Hauptleute des Heeres gerade beisammen, und er sprach: Ich habe dir etwas zu sagen, Hauptmann! Da fragte Jehu: Wem von uns allen? Er antwortete: Dir, Hauptmann!|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.6|AT|12|2. Könige|9||0|6|"Da stand er auf und ging ins Haus hinein. Nun goss jener das Öl über sein Haupt und sprach zu ihm: So spricht der Herr, der Gott Israels: ""Ich salbe dich zum König über mein Volk Israel."|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.7|AT|12|2. Könige|9||0|7|Du sollst das Haus Ahabs, deines Herrn, ausrotten, und so will ich das Blut der Propheten, meiner Knechte, und das Blut aller Knechte des Herrn an Isebel rächen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.8|AT|12|2. Könige|9||0|8|Das ganze Haus Ahabs soll umkommen; ich will von Ahabs Geschlecht alles ausrotten, was männlich ist, Unmündige wie Mündige in Israel|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.9|AT|12|2. Könige|9||0|9|und will es mit dem Hause Ahabs machen wie mit dem Hause Jerobeams, des Sohnes Nebats, und mit dem Hause Baesas, des Sohnes Ahias.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.10|AT|12|2. Könige|9||0|10|"Isebel aber sollen die Hunde fressen auf dem Feld von Jesreel, und niemand soll sie begraben."" Dann öffnete er die Türe und entfloh."|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.11|AT|12|2. Könige|9||0|11|Als nun Jehu zu den Dienern seines Herrn herauskam, sprachen sie zu ihm: Wie steht's? Warum ist dieser Verrückte zu dir gekommen? Er antwortete ihnen: Ihr kennt doch den Mann und sein Gerede!|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.12|AT|12|2. Könige|9||0|12|"Aber sie sprachen: Ausflüchte! Sage es uns doch! Er erwiderte: So und so hat er mit mir gesprochen, nämlich: Also spricht der Herr: ""Ich salbe dich zum König über Israel!"""|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.13|AT|12|2. Könige|9||0|13|Da nahmen sie eilends ein jeglicher sein Gewand und legten es unter seine Füsse auf die blossen Stufen; dann stiessen sie in die Posaune und riefen: Jehu ist König!|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.14|AT|12|2. Könige|9||0|14|So zettelte Jehu, der Sohn Josaphats, des Sohnes Nimsis, eine Verschwörung gegen Joram an. Joram aber hatte zu Ramoth in Gilead mit ganz Israel wider Hasael, den König von Syrien, die Wache gehalten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.15|AT|12|2. Könige|9||0|15|Dann war er selbst zurückgekehrt, um sich in Jesreel heilen zu lassen von den Wunden, die ihm die Schützen beigebracht hatten, als er mit Hasael, dem König von Syrien, kämpfte. Und Jehu sprach: Wenn es euch recht ist, so soll niemand aus der Stadt entfliehen, um die Kunde nach Jesreel zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.16|AT|12|2. Könige|9||0|16|Dann bestieg Jehu den Wagen und fuhr nach Jesreel; denn dort lag Joram (krank). Auch war Ahasja, der König von Juda, herabgekommen, um Joram zu besuchen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.17|AT|12|2. Könige|9||0|17|Als der Wächter, der auf dem Turm zu Jesreel stand, die Schar Jehus kommen sah, rief er: Ich sehe eine Schar! Da befahl Joram: Hole einen Reiter und sende ihnen den entgegen, damit er frage, ob es gut stehe.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.18|AT|12|2. Könige|9||0|18|Der Reiter ritt Jehu entgegen und sprach: Der König lässt fragen, ob es gut stehe. Jehu antwortete: Was geht es dich an, ob es gut steht? Wende um und folge mir! Der Wächter aber meldete: Der Bote ist zu ihnen gekommen und kehrt nicht zurück.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.19|AT|12|2. Könige|9||0|19|Da sandte er einen zweiten Reiter. Als der zu ihnen kam, sprach er: Der König lässt fragen, ob es gut stehe. Jehu antwortete: Was geht es dich an, ob es gut steht? Wende um und folge mir!|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.20|AT|12|2. Könige|9||0|20|Wieder meldete der Wächter: Er ist zu ihnen gekommen und kehrt nicht zurück. Das Jagen aber gleicht dem Jagen Jehus, des Enkels Nimsis; er jagt wie rasend!|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.21|AT|12|2. Könige|9||0|21|Da befahl Joram: Spannet an! und man spannte seinen Wagen an. Dann fuhren Joram, der König von Israel, und Ahasja, der König von Juda, ein jeder auf seinem Wagen hinaus; sie fuhren Jehu entgegen und trafen ihn beim Acker Naboths von Jesreel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.22|AT|12|2. Könige|9||0|22|Als Joram den Jehu sah, sprach er: Steht es gut, Jehu? Er aber antwortete: Was gut, solange die Hurerei deiner Mutter Isebel und ihre vielen Zaubereien währen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.23|AT|12|2. Könige|9||0|23|Da lenkte Joram um zur Flucht und rief Ahasja zu: Verrat, Ahasja!|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.24|AT|12|2. Könige|9||0|24|Jehu aber hatte den Bogen gespannt und schoss Joram in den Rücken, dass ihm der Pfeil durch das Herz fuhr und er in seinem Wagen zusammenbrach.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.25|AT|12|2. Könige|9||0|25|Dann befahl er seinem Adjutanten Bidekar: Nimm ihn und wirf ihn auf den Acker Naboths von Jesreel! denn ich denke daran, wie ich und du zusammen hinter seinem Vater Ahab her ritten, als der Herr diesen Spruch über ihn tat:|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.26|AT|12|2. Könige|9||0|26|"""Fürwahr, das Blut Naboths und seiner Söhne habe ich gestern gesehen, spricht der Herr, und ich werde es dir vergelten auf diesem Acker, spricht der Herr."" So nimm ihn nun und wirf ihn auf den Acker nach dem Worte des Herrn."|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.27|AT|12|2. Könige|9||0|27|Als Ahasja, der König von Juda, das sah, floh er in der Richtung auf Beth-Haggan. Jehu aber jagte ihm nach und rief: Schiesst ihn auch nieder! Und sie schossen ihn nieder auf dem Wagen, am Pass von Gur bei Jibleam; und er floh nach Megiddo und starb daselbst.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.28|AT|12|2. Könige|9||0|28|Da führten ihn seine Diener auf einem Wagen nach Jerusalem und begruben ihn in seiner Grabstätte bei seinen Vätern in der Davidsstadt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.29|AT|12|2. Könige|9||0|29|Ahasja war im elften Jahre Jorams, des Sohnes Ahabs, König über Juda geworden.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.30|AT|12|2. Könige|9||0|30|Jehu aber kam nach Jesreel. Sobald Isebel das hörte, schminkte sie ihre Augen, schmückte ihr Haupt und schaute zum Fenster hinaus;|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.31|AT|12|2. Könige|9||0|31|und als Jehu ins Tor trat, rief sie: Geht es Simri gut, dem Mörder seines Herrn?|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.32|AT|12|2. Könige|9||0|32|Da blickte er zum Fenster hinauf und sprach: Wer hält's mit mir, wer? Als nun ein paar Kämmerer zu ihm herausschauten,|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.33|AT|12|2. Könige|9||0|33|befahl er: Stürzt sie herab! und sie stürzten sie hinab, dass die Mauer und die Pferde mit ihrem Blut bespritzt wurden; und diese zerstampften sie.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.34|AT|12|2. Könige|9||0|34|Dann ging er hinein und ass und trank; hierauf befahl er: Seht doch nach dieser Verfluchten und begrabt sie; denn sie ist eine Königstochter.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.35|AT|12|2. Könige|9||0|35|Als sie aber hingingen, sie zu begraben, fanden sie nichts mehr von ihr als den Schädel, die Füsse und die Handflächen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.36|AT|12|2. Könige|9||0|36|"Da kamen sie wieder und sagten es ihm. Er aber sprach: So erfüllt sich, was der Herr durch seinen Knecht Elia von Thisbe geredet hat, als er sprach: ""Auf dem Feld von Jesreel sollen die Hunde das Fleisch Isebels fressen,"|ZUE1931|Public Domain 2KI.9.37|AT|12|2. Könige|9||0|37|"und wie Dünger auf dem Felde soll der Leichnam Isebels sein auf der Flur von Jesreel"", sodass man nicht sagen kann: Dies ist Isebel."|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.1|AT|12|2. Könige|10||0|1|Nun waren von Ahabs Geschlecht siebzig Prinzen in Samaria. Daher schrieb Jehu Briefe und sandte sie nach Samaria an die Obersten der Stadt, an die Ältesten und an die Erzieher der Söhne Ahabs; darin hiess es:|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.2|AT|12|2. Könige|10||0|2|Und nun, wenn dieser Brief zu euch kommt, die ihr die Söhne eures Herrn, auch die Wagen und Rosse, die festen Städte und das Zeughaus in eurer Hand habt,|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.3|AT|12|2. Könige|10||0|3|so wählt den besten und tüchtigsten unter den Söhnen eures Herrn aus, setzt ihn auf seines Vaters Thron und kämpft für das Haus eures Herrn!|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.4|AT|12|2. Könige|10||0|4|Aber sie fürchteten sich allzusehr und sprachen: Siehe, die zwei Könige haben nicht vor ihm bestehen können, wie sollten wir da bestehen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.5|AT|12|2. Könige|10||0|5|So sandten der Palastvorsteher, der Stadthauptmann, die Ältesten und die Erzieher zu Jehu und liessen ihm sagen: Wir sind deine Knechte und wollen alles tun, was du uns befiehlst. Wir machen niemand zum König; tue, was dich gut dünkt!|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.6|AT|12|2. Könige|10||0|6|Da schrieb er einen zweiten Brief an sie, der lautete: Wenn ihr denn zu mir haltet und mir gehorchen wollt, so nehmt die Köpfe der Männer aus dem Geschlechte eures Herrn und bringt sie morgen um diese Zeit zu mir nach Jesreel. Die königlichen Prinzen aber, siebzig Mann, waren bei den Grossen der Stadt, die sie auferzogen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.7|AT|12|2. Könige|10||0|7|Als nun der Brief zu ihnen kam, ergriffen sie die Prinzen und schlachteten sie, siebzig Mann, legten ihre Köpfe in Körbe und sandten sie ihm nach Jesreel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.8|AT|12|2. Könige|10||0|8|Als der Bote kam und ihm meldete, man habe die Köpfe der Prinzen gebracht, befahl er: Legt sie in zwei Haufen an den Eingang des Tores bis zum Morgen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.9|AT|12|2. Könige|10||0|9|Am Morgen aber ging er hinaus, trat hin und sprach zu allem Volk: Ihr seid ohne Schuld! Ich habe mich wider meinen Herrn verschworen und ihn getötet. Doch wer hat diese alle erschlagen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.10|AT|12|2. Könige|10||0|10|Erkennet denn, dass nichts von dem, was der Herr wider das Haus Ahabs geredet hat, unerfüllt bleibt: der Herr hat getan, was er durch seinen Knecht Elia verkündet hat.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.11|AT|12|2. Könige|10||0|11|Dann erschlug Jehu alles, was vom Hause Ahabs in Jesreel noch übrig war, auch seine Grossen, seine Vertrauten und Priester, sodass nicht einer von ihnen entrann und übrigblieb.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.12|AT|12|2. Könige|10||0|12|Darnach machte sich Jehu auf und zog nach Samaria. Als er unterwegs nach dem Hirtendorf Beth-Eked kam,|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.13|AT|12|2. Könige|10||0|13|traf er die Brüder Ahasjas, des Königs von Juda, und fragte sie: Wer seid ihr? Sie antwortete: Wir sind die Brüder Ahasjas und ziehen hinab, die Söhne des Königs und die Söhne der Gebieterin zu begrüssen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.14|AT|12|2. Könige|10||0|14|Er aber sprach: Ergreift sie lebendig! Und man ergriff sie lebendig, schlachtete sie (und warf sie) in die Zisterne von Beth-Eked, 42 Mann, sodass nicht einer von ihnen übrigblieb.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.15|AT|12|2. Könige|10||0|15|Als er von dort weiterzog, traf er auf Jonadab, den Sohn Rechabs, der ihm entgegenkam. Er begrüsste ihn und sprach zu ihm: Bist du aufrichtig gegen mich gesinnt, wie ich gegen dich? Jonadab erwiderte: Ich bin's! Nun sagte Jehu: Wenn es so ist, so reiche mir deine Hand. Da gab er ihm die Hand, und er liess ihn zu sich auf den Wagen steigen|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.16|AT|12|2. Könige|10||0|16|und sprach: Komm mit mir, und du sollst deine Lust sehen an meinem Eifer für den Herrn. So fuhr er denn mit ihm auf seinem Wagen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.17|AT|12|2. Könige|10||0|17|Als er nach Samaria kam, erschlug er alles, was von Ahabs Geschlecht in Samaria noch übrig war, bis er es ausgetilgt hatte, nach dem Worte, das der Herr zu Elia geredet.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.18|AT|12|2. Könige|10||0|18|Dann versammelte Jehu alles Volk und sprach zu ihnen: Ahab hat dem Baal zuwenig gedient, Jehu will ihm besser dienen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.19|AT|12|2. Könige|10||0|19|So beruft nun alle Propheten Baals, alle seine Verehrer und alle seine Priester zu mir; keiner darf fehlen! Denn ich habe ein grosses Opferfest für Baal vor. Wer wegbleibt, ist des Todes! Jehu aber tat das aus Hinterlist, um die Verehrer Baals auszurotten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.20|AT|12|2. Könige|10||0|20|Dann sprach Jehu: Kündet eine heilige Festversammlung für Baal an! Und sie kündeten sie an.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.21|AT|12|2. Könige|10||0|21|Auch sandte Jehu Boten in ganz Israel umher, und es kamen alle Verehrer Baals; niemand blieb übrig, der nicht gekommen wäre. Und sie gingen in den Tempel Baals hinein, sodass er voll wurde von einem Ende bis zum andern.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.22|AT|12|2. Könige|10||0|22|Nun befahl er dem Verwalter des Kleiderhauses: Gib für jeden Verehrer Baals ein Gewand heraus. Und er gab die Gewänder für sie heraus.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.23|AT|12|2. Könige|10||0|23|Dann ging Jehu mit Jonadab, dem Sohn Rechabs, in den Baalstempel und sprach zu den Verehrern Baals: Forschet nach und seht zu, dass nicht etwa hier unter euch jemand von den Dienern Jahwes sei, sondern nur Verehrer Baals.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.24|AT|12|2. Könige|10||0|24|Und er ging hinein, um Schlachtopfer und Brandopfer darzubringen. Jehu hatte aber draussen achtzig Mann aufgestellt und zu ihnen gesagt: Wer einen von den Männern, die ich euch ausliefere, entkommen lässt, der haftet mit seinem Leben für ihn!|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.25|AT|12|2. Könige|10||0|25|Als er nun mit dem Brandopfer fertig war, sprach Jehu zu den Trabanten und Hauptleuten: Geht hinein und erschlagt sie, dass keiner herauskommt! Und die Trabanten und Hauptleute erschlugen sie mit der Schärfe des Schwertes und warfen sie hinaus. Dann drangen sie bis in das Allerheiligste des Baalstempels,|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.26|AT|12|2. Könige|10||0|26|schafften die Aschera daraus weg und verbrannten sie,|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.27|AT|12|2. Könige|10||0|27|zertrümmerten den Altar Baals, rissen den Tempel Baals nieder und machten Aborte daraus, (die sind dort) bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.28|AT|12|2. Könige|10||0|28|So vertilgte Jehu den Baal aus Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.29|AT|12|2. Könige|10||0|29|Nur von den Sünden, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, liess Jehu nicht, nämlich von den goldenen Kälbern zu Bethel und zu Dan.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.30|AT|12|2. Könige|10||0|30|Und der Herr sprach zu Jehu: Weil du gut ausgeführt hast, was mir wohlgefällt, und ganz nach meinem Wunsch gehandelt hast am Hause Ahabs, so sollen Nachkommen von dir bis in das vierte Glied auf dem Throne Israels sitzen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.31|AT|12|2. Könige|10||0|31|Aber Jehu war nicht darauf bedacht, von ganzem Herzen im Gesetz des Herrn, des Gottes Israels, zu wandeln; denn er liess nicht von der Sünde, zu der Jerobeam Israel verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.32|AT|12|2. Könige|10||0|32|Zu jener Zeit fing der Herr an, Israel Abbruch zu tun; denn Hasael schlug sie im ganzen Grenzland Israels:|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.33|AT|12|2. Könige|10||0|33|vom Jordan ostwärts die ganze Landschaft Gilead, die Gaditen, Rubeniten und Manassiten, von Aroer am Bache Arnon an, also Gilead und Basan.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.34|AT|12|2. Könige|10||0|34|Was sonst noch von Jehu zu sagen ist, von allem, was er getan hat, und von all seiner kriegerischen Tüchtigkeit, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.35|AT|12|2. Könige|10||0|35|Und Jehu legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn zu Samaria; und sein Sohn Joahas wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.10.36|AT|12|2. Könige|10||0|36|Die Zeit aber, die Jehu in Samaria über Israel regiert hat, beträgt 28 Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.1|AT|12|2. Könige|11||0|1|ALS aber Athalja, die Mutter Ahasias, erfuhr, dass ihr Sohn tot sei, ging sie ans Werk und brachte das ganze königliche Geschlecht um.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.2|AT|12|2. Könige|11||0|2|Joseba aber, die Tochter des Königs Joram, Ahasjas Schwester, das Weib des Priesters Jojada, nahm Joas, den Sohn Ahasjas, brachte ihn heimlich mitten aus den Königssöhnen, die getötet werden sollten, beiseite, tat ihn samt seiner Amme in den Bettenraum und verbarg ihn so vor Athalja, dass er nicht getötet wurde.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.3|AT|12|2. Könige|11||0|3|Und er war bei ihr im Tempel des Herrn sechs Jahre lang versteckt, während Athalja über das Land herrschte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.4|AT|12|2. Könige|11||0|4|Aber im siebenten Jahre sandte Jojada hin und liess die Obersten der Leibwache und der Trabanten holen und zu sich in den Tempel des Herrn kommen. Da schloss er mit ihnen einen Bund und liess sie im Tempel schwören. Dann zeigte er ihnen den Königssohn|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.5|AT|12|2. Könige|11||0|5|und gebot ihnen: Das ist es, was ihr tun sollt: der dritte Teil von euch, der am Sabbat (aus dem Tempel) abzieht und die Wache im königlichen Palast übernimmt,|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.6|AT|12|2. Könige|11||0|6|und das|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.7|AT|12|2. Könige|11||0|7|samt den beiden|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.8|AT|12|2. Könige|11||0|8|ihr sollt euch rings um den König scharen, ein jeglicher mit den Waffen in der Hand, und wer in die Reihen eindringt, wird getötet! So sollt ihr bei dem König sein, wenn er (aus dem Tempel) weggeht und (in den Palast) einzieht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.9|AT|12|2. Könige|11||0|9|Die Obersten taten genau, wie ihnen der Priester Jojada geboten hatte: sie kamen ein jeder mit seinen Leuten, sowohl mit denen, die am Sabbat abzogen, als mit denen, die am Sabbat aufzogen, zum Priester Jojada.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.10|AT|12|2. Könige|11||0|10|Und der Priester gab den Obersten die Spiesse und Schilde des Königs David, die sich im Tempel des Herrn befanden.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.11|AT|12|2. Könige|11||0|11|Als sich nun die Trabanten, ein jeglicher mit den Waffen in der Hand, von der Südecke des Tempels bis zum Altar und von da bis zur Nordecke des Tempels aufgestellt hatten,|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.12|AT|12|2. Könige|11||0|12|führte er den Königssohn heraus und legte ihm das Diadem und die Armspangen an. Und sie machten ihn zum König und salbten ihn, klatschten in die Hände und riefen: Es lebe der König!|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.13|AT|12|2. Könige|11||0|13|Als Athalja das Geschrei des Volkes hörte, kam sie zum Volke nach dem Tempel des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.14|AT|12|2. Könige|11||0|14|Da sah sie denn den König auf dem Gerüste stehen, wie es Brauch war, und die Obersten und die Trabanten neben dem König; und alles Volk des Landes war fröhlich und stiess in die Trompeten. Da zerriss Athalja ihre Kleider und schrie: Aufruhr! Aufruhr!|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.15|AT|12|2. Könige|11||0|15|Der Priester Jojada jedoch gebot den Obersten, die über das Heer gesetzt waren, und sprach zu ihnen: Führt sie vor die Vorhöfe hinaus, und wer ihr folgt, den tötet mit dem Schwerte! Denn der Priester wollte nicht, dass sie im Tempel des Herrn getötet werde.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.16|AT|12|2. Könige|11||0|16|Da legte man Hand an sie, und sie wurde durch den Eingang der Pferde in den königlichen Palast geführt und dort getötet.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.17|AT|12|2. Könige|11||0|17|Nun schloss Jojada den Bund zwischen dem Herrn, dem König und dem Volke, dass sie ein Volk des Herrn sein wollten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.18|AT|12|2. Könige|11||0|18|Dann drang alles Volk des Landes in den Tempel Baals und zerstörte ihn; seine Altäre und Bilder zerschlugen sie gründlich, und Matthan, den Priester Baals, töteten sie vor den Altären. Der Priester aber bestellte Wachen für den Tempel des Herrn;|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.19|AT|12|2. Könige|11||0|19|hierauf führte er zusammen mit den Obersten, der Leibwache, den Trabanten und allem Volk des Landes den König aus dem Tempel des Herrn hinab, und sie zogen durch das Tor der Trabanten in den Königspalast ein. Dort setzte er sich auf den Thron der Könige,|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.20|AT|12|2. Könige|11||0|20|und alles Volk des Landes war fröhlich, und die Stadt blieb ruhig; Athalja aber hatte man im königlichen Palast mit dem Schwerte getötet.|ZUE1931|Public Domain 2KI.11.21|AT|12|2. Könige|11||0|21|SIEBEN Jahre alt war Joas, als er König wurde.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.1|AT|12|2. Könige|12||0|1|Im siebenten Jahre Jehus wurde Joas König, und vierzig Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Zibja, von Beerseba.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.2|AT|12|2. Könige|12||0|2|Und Joas tat, was dem Herrn wohlgefiel, sein ganzes Leben lang, weil ihn der Priester Jojada unterwies.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.3|AT|12|2. Könige|12||0|3|Doch die Höhen wurden nicht abgeschafft; noch immer opferte und räucherte das Volk auf den Höhen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.4|AT|12|2. Könige|12||0|4|Und Joas sprach zu den Priestern: Alles Geld, das als geheiligte Gabe in den Tempel des Herrn gebracht wird, das Geld, das einem durch Schätzung auferlegt wird, und alles Geld, das einer freiwillig in den Tempel des Herrn bringt,|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.5|AT|12|2. Könige|12||0|5|das mögen die Priester an sich nehmen, ein jeder von seinem Bekannten; aber sie sollen davon ausbessern, was am Tempel baufällig ist, wo immer sich etwas Baufälliges daran findet.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.6|AT|12|2. Könige|12||0|6|Im 23. Jahre des Königs Joas aber hatten die Priester die Schäden am Tempel noch nicht ausgebessert.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.7|AT|12|2. Könige|12||0|7|Da berief der König Joas den Priester Jojada und die|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.8|AT|12|2. Könige|12||0|8|Und die Priester waren damit einverstanden, dass sie von den Leuten kein Geld mehr entgegennehmen, aber auch die Schäden am Tempel nicht ausbessern sollten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.9|AT|12|2. Könige|12||0|9|Hierauf nahm der Priester Jojada eine Lade, bohrte ein Loch in den Deckel und stellte sie neben den Malstein rechts am Eingang in den Tempel des Herrn. Dahinein taten die Priester, welche die Schwelle hüteten, alles Geld, das zum Tempel gebracht wurde.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.10|AT|12|2. Könige|12||0|10|Wenn sie dann sahen, dass viel Geld in der Lade war, kamen der Schreiber des Königs und der Hohepriester herauf, schnürten das Geld, das sich im Tempel vorfand, in einen Beutel und zählten es.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.11|AT|12|2. Könige|12||0|11|Das abgewogene Geld händigte man den Werkführern ein, die am Tempel die Aufsicht hatten, und diese zahlten es an die Zimmerleute und Bauleute, die daran arbeiteten,|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.12|AT|12|2. Könige|12||0|12|und an die Maurer und Steinmetzen, auch für den Ankauf von Holz und behauenen Steinen, um die Schäden am Tempel auszubessern, für alles, was die Ausbesserung des Tempels kostete.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.13|AT|12|2. Könige|12||0|13|Doch liess man im Tempel von dem Gelde, das dorthin gebracht wurde, keine silbernen Becken, Messer, Sprengschalen, Trompeten, noch irgendein goldenes oder silbernes Gerät machen,|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.14|AT|12|2. Könige|12||0|14|sondern man gab es den Arbeitern, dass sie davon den Tempel ausbesserten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.15|AT|12|2. Könige|12||0|15|Mit den Männern aber, denen man das Geld einhändigte, um es den Arbeitern zu geben, rechnete man nicht ab, sondern auf Treu und Glauben handelten sie.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.16|AT|12|2. Könige|12||0|16|Das Geld für Schuldopfer aber und das Geld für Sündopfer wurde nicht an den Tempel abgeliefert; es fiel den Priestern zu.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.17|AT|12|2. Könige|12||0|17|Damals zog Hasael, der König von Syrien, heran, bestürmte Gath und nahm es ein. Dann schickte Hasael sich an, wider Jerusalem hinaufzuziehen;|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.18|AT|12|2. Könige|12||0|18|da nahm Joas, der König von Juda, alle Weihgeschenke, die seine Väter Josaphat, Joram und Ahasja, die Könige von Juda, gestiftet hatten, und seine eignen Weihgeschenke, dazu alles Gold, das sich in den Schatzkammern im Tempel des Herrn und im Königspalaste fand, und sandte es an Hasael, den König von Syrien. Da stand er davon ab, wider Jerusalem zu ziehen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.19|AT|12|2. Könige|12||0|19|Was sonst noch von Joas zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.20|AT|12|2. Könige|12||0|20|Seine Diener aber erhoben sich, zettelten eine Verschwörung an und erschlugen Joas im Hause Millo;|ZUE1931|Public Domain 2KI.12.21|AT|12|2. Könige|12||0|21|seine Diener Josachar, der Sohn Simeaths, und Josabad, der Sohn Somers, schlugen ihn tot. Und man begrub ihn in der Davidsstadt bei seinen Vätern, und sein Sohn Amazja wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.1|AT|12|2. Könige|13||0|1|IM 23. Jahre des Königs Joas von Juda, des Sohnes Ahasjas, wurde Joahas, der Sohn Jehus, König über Israel zu Samaria (und regierte) siebzehn Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.2|AT|12|2. Könige|13||0|2|Er tat, was dem Herrn missfiel, und wandelte in der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebaths, Israel verführt hatte; er liess nicht davon.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.3|AT|12|2. Könige|13||0|3|Da entbrannte der Zorn des Herrn über Israel, und er gab sie in die Hand Hasaels, des Königs von Syrien, und in die Hand Benhadads, des Sohnes Hasaels, die ganze Zeit hindurch.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.4|AT|12|2. Könige|13||0|4|Aber Joahas flehte den Herrn an, und der Herr erhörte ihn; denn er sah, wie Israel bedrängt war, weil der König von Syrien es bedrängte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.5|AT|12|2. Könige|13||0|5|Und der Herr gab Israel einen Helfer; der befreite sie aus der Gewalt der Syrer, und Israel wohnte in seinen Zelten wie zuvor.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.6|AT|12|2. Könige|13||0|6|Doch liessen sie nicht von der Sünde, zu der Jerobeam Israel verführt hatte, sondern wandelten darin. Auch blieb die Aschera in Samaria stehen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.7|AT|12|2. Könige|13||0|7|Denn es war dem Joahas nicht mehr Kriegsvolk geblieben als fünfzig Reiter, zehn Streitwagen und zehntausend Mann zu Fuss; der König von Syrien hatte sie vertilgt und sie wie Staub zertreten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.8|AT|12|2. Könige|13||0|8|Was sonst noch von Joahas zu sagen ist, von allem, was er getan hat, und von seiner kriegerischen Tüchtigkeit, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.9|AT|12|2. Könige|13||0|9|Und Joahas legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn zu Samaria, und sein Sohn Joas wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.10|AT|12|2. Könige|13||0|10|Im 37. Jahre des Königs Joas von Juda wurde Joas, der Sohn des Joahas, König über Israel zu Samaria (und regierte) sechzehn Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.11|AT|12|2. Könige|13||0|11|Er tat, was dem Herrn missfiel, und liess nicht von all der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, sondern wandelte darin.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.12|AT|12|2. Könige|13||0|12|Was sonst noch von Joas zu sagen ist, von allem, was er getan hat, und von seiner kriegerischen Tüchtigkeit, wie er mit Amazja, dem König von Juda, Krieg geführt hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.13|AT|12|2. Könige|13||0|13|Und Joas legte sich zu seinen Vätern, und Jerobeam setzte sich auf seinen Thron. Joas aber ward zu Samaria begraben bei den Königen von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.14|AT|12|2. Könige|13||0|14|Als nun Elisa von der Krankheit befallen wurde, an der er sterben sollte, kam Joas, der König von Israel, zu ihm hinab und weinte über ihm und sprach: Mein Vater, mein Vater! Wagen Israels und seine Reiter!|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.15|AT|12|2. Könige|13||0|15|Elisa aber sprach zu ihm: Hole Bogen und Pfeile! Und er holte ihm Bogen und Pfeile.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.16|AT|12|2. Könige|13||0|16|Dann sprach er zum König von Israel: Lege deine Hand auf den Bogen! Und er legte seine Hand darauf; Elisa aber legte seine Hände auf die Hände des Königs|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.17|AT|12|2. Könige|13||0|17|und sprach: Öffne das Fenster gegen Osten! Und er öffnete es. Nun sprach Elisa: Schiesse! Und er schoss. Da rief er: Ein Pfeil des Sieges von dem Herrn! ein Pfeil des Sieges wider die Syrer! Du wirst die Syrer bei Aphek bis zur Vernichtung schlagen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.18|AT|12|2. Könige|13||0|18|Dann sprach er: Nimm die Pfeile! Und er nahm sie. Nun sprach er zum König von Israel: Schlage auf den Boden! Und er schlug dreimal und hielt dann inne.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.19|AT|12|2. Könige|13||0|19|Da wurde der Gottesmann zornig über ihn und sprach: Du hättest fünf- oder sechsmal schlagen sollen, dann würdest du die Syrer bis zur Vernichtung geschlagen haben. Nun aber wirst du die Syrer nur dreimal schlagen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.20|AT|12|2. Könige|13||0|20|Und Elisa starb und ward begraben. Es pflegten aber die Streifscharen der Moabiter alljährlich ins Land einzubrechen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.21|AT|12|2. Könige|13||0|21|Nun begab es sich, dass man gerade einen Mann begrub. Da sahen sie auf einmal die Streifschar, warfen den Mann in das Grab Elisas und gingen davon. Als der Mann die Gebeine Elisas berührte, wurde er wieder lebendig und stellte sich auf seine Füsse.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.22|AT|12|2. Könige|13||0|22|Hasael aber, der König von Syrien, bedrängte Israel, solange Joahas lebte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.23|AT|12|2. Könige|13||0|23|Doch der Herr bewies ihnen Gnade und erbarmte sich ihrer und wandte sich ihnen wieder zu um seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob willen; er wollte sie nicht verderben und hatte sie bis dahin auch nicht von seinem Angesicht verworfen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.24|AT|12|2. Könige|13||0|24|Als aber Hasael, der König von Syrien, gestorben und sein Sohn Benhadad an seiner Statt König geworden war,|ZUE1931|Public Domain 2KI.13.25|AT|12|2. Könige|13||0|25|entriss Joas, der Sohn des Joahas, Benhadad, dem Sohne Hasaels, die Städte wieder, die dieser seinem Vater Joahas im Kriege weggenommen hatte; dreimal schlug ihn Joas und gewann so die Städte Israels zurück.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.1|AT|12|2. Könige|14||0|1|IM zweiten Jahre des Königs Joas von Israel, des Sohnes des Joahas, wurde (in Juda) Amazja König, der Sohn des Königs Joas von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.2|AT|12|2. Könige|14||0|2|25 Jahre alt war er, als er König wurde, und 29 Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Joaddin, von Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.3|AT|12|2. Könige|14||0|3|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel, doch nicht wie sein Ahnherr David, sondern ganz wie sein Vater Joas getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.4|AT|12|2. Könige|14||0|4|Nur wurden die Höhen nicht abgeschafft; noch immer opferte und räucherte das Volk auf den Höhen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.5|AT|12|2. Könige|14||0|5|Als er nun die Herrschaft fest in der Hand hatte, liess er die Diener töten, die seinen Vater erschlagen hatten;|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.6|AT|12|2. Könige|14||0|6|"die Söhne der Mörder aber tötete er nicht, nach dem Gebot des Herrn, das im Gesetzbuche Moses geschrieben steht: ""Die Väter sollen nicht samt den Kindern, noch die Kinder samt den Vätern getötet werden; sondern ein jeder soll nur für seine eigne Sünde getötet werden."""|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.7|AT|12|2. Könige|14||0|7|Er war es, der die Edomiter, zehntausend Mann, im Salztale schlug und Sela eroberte. Er nannte die Stadt Joktheel, (und so heisst sie) bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.8|AT|12|2. Könige|14||0|8|Damals sandte Amazja Boten an den König Joas von Israel, den Sohn des Joahas, des Sohnes Jehus, und liess ihm sagen: Komm her, wir wollen uns miteinander messen!|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.9|AT|12|2. Könige|14||0|9|Aber Joas, der König von Israel, sandte an Amazja, den König von Juda, die Antwort: Die Distel auf dem Libanon sandte zur Zeder auf dem Libanon und liess ihr sagen: Gib deine Tochter meinem Sohn zum Weibe. Aber das Wild auf dem Libanon lief über die Distel weg und zertrat sie.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.10|AT|12|2. Könige|14||0|10|Du hast die Edomiter geschlagen, und nun bist du übermütig geworden. Habe den Ruhm und bleibe daheim! Warum willst du dich ins Unglück stürzen, dass du zu Fall kommst, du und Juda mit dir?|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.11|AT|12|2. Könige|14||0|11|Aber Amazja wollte nicht hören. Da zog Joas, der König von Israel, heran, und sie massen sich miteinander, er und Amazja, der König von Juda, bei Beth-Semes in Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.12|AT|12|2. Könige|14||0|12|Die Judäer aber wurden von den Israeliten geschlagen, und ein jeder floh nach Hause.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.13|AT|12|2. Könige|14||0|13|Den König Amazja von Juda, den Sohn des Joas, des Sohnes Ahasjas, nahm Joas, der König von Israel, bei Beth-Semes gefangen und brachte ihn nach Jerusalem. Dann liess er in die Mauer von Jerusalem, vom Ephraimtor bis zum Ecktor, eine Bresche von vierhundert Ellen reissen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.14|AT|12|2. Könige|14||0|14|Und er nahm alles Gold und Silber und alle Geräte, die sich im Tempel des Herrn und in den Schatzkammern des königlichen Palastes fanden, dazu auch Geiseln, und kehrte nach Samaria zurück.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.15|AT|12|2. Könige|14||0|15|Was sonst noch von Joas zu sagen ist, von dem, was er getan hat, und von seiner kriegerischen Tüchtigkeit und wie er mit Amazja, dem König von Juda, Krieg geführt hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.16|AT|12|2. Könige|14||0|16|Und Joas legte sich zu seinen Vätern und ward begraben zu Samaria bei den Königen von Israel, und sein Sohn Jerobeam wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.17|AT|12|2. Könige|14||0|17|Amazja aber, der Sohn des Joas, der König von Juda, lebte nach dem Tode des Königs Joas von Israel, des Sohnes des Joahas, noch fünfzehn Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.18|AT|12|2. Könige|14||0|18|Was sonst noch von Amazja zu sagen ist, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.19|AT|12|2. Könige|14||0|19|Es wurde in Jerusalem gegen ihn eine Verschwörung angezettelt. Da floh er nach Lachis; aber man sandte hinter ihm her nach Lachis und liess ihn daselbst töten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.20|AT|12|2. Könige|14||0|20|Dann hob man ihn auf den Wagen, und er ward begraben zu Jerusalem bei seinen Vätern in der Davidsstadt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.21|AT|12|2. Könige|14||0|21|Hierauf nahm das ganze Volk von Juda den Asarja, der erst sechzehn Jahre alt war, und machte ihn zum König an Stelle seines Vaters Amazja.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.22|AT|12|2. Könige|14||0|22|Er befestigte Elath und brachte es wieder an Juda, nachdem der König sich zu seinen Vätern gelegt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.23|AT|12|2. Könige|14||0|23|IM fünfzehnten Jahre des Königs Amazja von Juda, des Sohnes des Joas, wurde Jerobeam, der Sohn des Joas (von Israel), König über Israel zu Samaria (und regierte) 41 Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.24|AT|12|2. Könige|14||0|24|Er tat, was dem Herrn missfiel, und liess nicht von all der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.25|AT|12|2. Könige|14||0|25|Er gewann das Gebiet Israels zurück, von Hamath an bis zum Meer der Araba, nach dem Worte, das der Herr, der Gott Israels, durch seinen Knecht, den Propheten Jona, den Sohn Amitthais von Gath-Hahepher, geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.26|AT|12|2. Könige|14||0|26|Denn der Herr hatte gesehen, wie bitter das Elend Israels war: Unmündige wie Mündige waren dahin, und es gab keinen Helfer für Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.27|AT|12|2. Könige|14||0|27|Und der Herr hatte nicht gedroht, dass er den Namen Israels austilgen wolle unter dem Himmel; deswegen half er ihnen durch Jerobeam, den Sohn des Joas.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.28|AT|12|2. Könige|14||0|28|Was sonst noch von Jerobeam zu sagen ist, von allem, was er getan hat, und von seiner kriegerischen Tüchtigkeit, wie er Krieg geführt und wie er Damaskus und Hamath an Israel zurückgebracht hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.14.29|AT|12|2. Könige|14||0|29|Und Jerobeam legte sich zu seinen Vätern und ward begraben zu Samaria bei den Königen von Israel, und sein Sohn Sacharja wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.1|AT|12|2. Könige|15||0|1|IM 27. Jahre Jerobeams, des Königs von Israel, wurde Asarja, der Sohn Amazjas, König von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.2|AT|12|2. Könige|15||0|2|Sechzehn Jahre alt war er, als er König wurde, und 52 Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Jecholja, von Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.3|AT|12|2. Könige|15||0|3|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Vater Amazja getan hatte;|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.4|AT|12|2. Könige|15||0|4|nur wurden die Höhen nicht abgeschafft; noch immer opferte und räucherte das Volk auf den Höhen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.5|AT|12|2. Könige|15||0|5|Der Herr aber schlug den König, dass er aussätzig ward bis an den Tag seines Todes, und er wohnte in einem abgesonderten Hause, während Jotham, der Sohn des Königs, dem Palaste vorstand und dem Volk des Landes Recht sprach.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.6|AT|12|2. Könige|15||0|6|Was sonst noch von Asarja zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.7|AT|12|2. Könige|15||0|7|Und Asarja legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Davidsstadt bei seinen Vätern, und sein Sohn Jotham wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.8|AT|12|2. Könige|15||0|8|IM 38. Jahre Asarjas, des Königs von Juda, wurde Sacharja, der Sohn Jerobeams, König über Israel zu Samaria (und regierte) sechs Monate.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.9|AT|12|2. Könige|15||0|9|Er tat, was dem Herrn missfiel, wie seine Väter getan hatten; er liess nicht von der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.10|AT|12|2. Könige|15||0|10|Und Sallum, der Sohn des Jabes, zettelte eine Verschwörung wider ihn an und erschlug ihn zu Jibleam und wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.11|AT|12|2. Könige|15||0|11|Was sonst noch von Sacharja zu sagen ist, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.12|AT|12|2. Könige|15||0|12|So hatte das Wort gelautet, das der Herr zu Jehu geredet: Es sollen Nachkommen von dir bis in das vierte Glied auf dem Throne Israels sitzen. Und das erfüllte sich.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.13|AT|12|2. Könige|15||0|13|Sallum, der Sohn des Jabes, wurde König im 39. Jahre Usias, des Königs von Juda, und regierte einen Monat zu Samaria.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.14|AT|12|2. Könige|15||0|14|Da zog Menahem, der Sohn Gadis, heran von Thirza und kam nach Samaria, erschlug Sallum, den Sohn des Jabes, in Samaria und wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.15|AT|12|2. Könige|15||0|15|Was sonst noch von Sallum zu sagen ist, von der Verschwörung, die er angezettelt hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.16|AT|12|2. Könige|15||0|16|Damals verheerte Menahem von Thirza aus die Stadt Thappuah und alles, was darin war, und ihr ganzes Gebiet, weil man ihm (die Tore) nicht geöffnet hatte. Er zerstörte die Stadt, und die Schwangeren darin liess er aufschlitzen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.17|AT|12|2. Könige|15||0|17|Im 39. Jahre Asarjas, des Königs von Juda, wurde Menahem, der Sohn Gadis, König über Israel zu Samaria (und regierte) zehn Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.18|AT|12|2. Könige|15||0|18|Er tat, was dem Herrn missfiel; er liess nicht von der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte. Zu seiner Zeit|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.19|AT|12|2. Könige|15||0|19|kam Phul, der König von Assyrien, über das Land. Da zahlte Menahem an Phul tausend Talente Silber, dass er ihm helfe, die Herrschaft in seiner Hand zu befestigen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.20|AT|12|2. Könige|15||0|20|Und Menahem erhob das Geld von Israel, von allen begüterten Leuten, fünfzig Lot Silber auf jeden Mann, um es dem König von Assyrien zu geben. Da zog der König von Assyrien wieder heim und blieb nicht dort im Lande.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.21|AT|12|2. Könige|15||0|21|Was sonst noch von Menahem zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.22|AT|12|2. Könige|15||0|22|Und Menahem legte sich zu seinen Vätern, und sein Sohn Pekahja wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.23|AT|12|2. Könige|15||0|23|Im fünfzigsten Jahre Asarjas, des Königs von Juda, wurde Pekahja, der Sohn Menahems, König über Israel zu Samaria (und regierte) zwei Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.24|AT|12|2. Könige|15||0|24|Er tat, was dem Herrn missfiel; er liess nicht von der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.25|AT|12|2. Könige|15||0|25|Und Pekah, der Sohn Remaljas, sein Adjutant, zettelte eine Verschwörung wider ihn an und erschlug ihn zu Samaria in der Burg des königlichen Palastes, während fünfzig Mann von den Gileaditen bei ihm waren. So tötete er ihn und wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.26|AT|12|2. Könige|15||0|26|Was sonst noch von Pekahja zu sagen ist, alles, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.27|AT|12|2. Könige|15||0|27|Im 52. Jahre Asarjas, des Königs von Juda, wurde Pekah, der Sohn Remaljas, König über Israel zu Samaria (und regierte) zwanzig Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.28|AT|12|2. Könige|15||0|28|Er tat, was dem Herrn missfiel; er liess nicht von der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.29|AT|12|2. Könige|15||0|29|Zur Zeit des Königs Pekah von Israel kam Thiglath-Pileser, der König von Assyrien, eroberte Jjon, Avel-Beth-Maacha, Janoah, Kedes, Hazor, Gilead und Galiläa, das ganze Land Naphtali, und führte die Bewohner in die Verbannung nach Assyrien.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.30|AT|12|2. Könige|15||0|30|Und Hosea, der Sohn Elas, zettelte eine Verschwörung an wider Pekah, den Sohn Remaljas, erschlug ihn und wurde König an seiner Statt im zwanzigsten Jahre Jothams, des Sohnes Usias.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.31|AT|12|2. Könige|15||0|31|Was sonst noch von Pekah zu sagen ist, alles, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.32|AT|12|2. Könige|15||0|32|IM zweiten Jahre des Königs Pekah von Israel, des Sohnes Remaljas, wurde Jotham, der Sohn Usias, König von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.33|AT|12|2. Könige|15||0|33|25 Jahre alt war er, als er König wurde, und sechzehn Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Jerusa, die Tochter Zadoks.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.34|AT|12|2. Könige|15||0|34|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Vater Usia getan hatte;|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.35|AT|12|2. Könige|15||0|35|nur wurden die Höhen nicht abgeschafft, noch immer opferte und räucherte das Volk auf den Höhen. Er baute das obere Tor am Tempel des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.36|AT|12|2. Könige|15||0|36|Was sonst noch von Jotham zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.37|AT|12|2. Könige|15||0|37|Zu jener Zeit fing der Herr an, den König Rezin von Syrien und Pekah, den Sohn Remaljas, wider Juda loszulassen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.15.38|AT|12|2. Könige|15||0|38|Und Jotham legte sich zu seinen Vätern und ward begraben bei seinen Vätern in der Stadt seines Ahnherrn David, und sein Sohn Ahas wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.1|AT|12|2. Könige|16||0|1|IM siebzehnten Jahre Pekahs, des Sohnes Remaljas, wurde Ahas, der Sohn Jothams, König von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.2|AT|12|2. Könige|16||0|2|Zwanzig Jahre alt war Ahas, als er König wurde, und sechzehn Jahre regierte er zu Jerusalem. Er tat nicht wie sein Ahnherr David, was dem Herrn, seinem Gott, gefallen hätte:|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.3|AT|12|2. Könige|16||0|3|er wandelte auf dem Wege der Könige Israels, ja, er liess seinen Sohn durchs Feuer gehen nach der greulichen Sitte der Völker, die der Herr vor Israel vertrieben hatte;|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.4|AT|12|2. Könige|16||0|4|er opferte und räucherte auch auf den Höhen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.5|AT|12|2. Könige|16||0|5|Damals zogen Rezin, der König von Syrien, und Pekah, der Sohn Remaljas, der König von Israel, zum Kampfe wider Jerusalem heran; und sie belagerten Ahas, vermochten aber nicht zu stürmen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.6|AT|12|2. Könige|16||0|6|Zu jener Zeit brachte der König von Edom Elath wieder an Edom und vertrieb die Judäer aus Elath; und es kamen Edomiter nach Elath und liessen sich dort nieder bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.7|AT|12|2. Könige|16||0|7|Ahas aber sandte Boten an Thiglath-Pileser, den König von Assyrien, und liess ihm sagen: Dein Sklave und dein Sohn bin ich; komm herauf und errette mich aus der Hand des Königs von Syrien und aus der Hand des Königs von Israel, die sich wider mich aufgemacht haben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.8|AT|12|2. Könige|16||0|8|Und Ahas nahm das Silber und das Gold, das sich im Tempel des Herrn und in den Schatzkammern des königlichen Palastes fand, und sandte es dem König von Assyrien zum Geschenk.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.9|AT|12|2. Könige|16||0|9|Und der König von Assyrien willfahrte ihm; er rückte heran gegen Damaskus, eroberte es und führte die Bewohner in die Verbannung nach Kir; den Rezin aber liess er töten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.10|AT|12|2. Könige|16||0|10|Nun zog der König Ahas zur Begegnung mit Thiglath-Pileser, dem König von Assyrien, nach Damaskus. Und als er den Altar sah, der zu Damaskus stand, sandte er dem Priester Uria die Masse und das Modell des Altars, genau nach seiner Bauart.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.11|AT|12|2. Könige|16||0|11|Und der Priester Uria baute den Altar; genau nach der Weisung, die der König Ahas von Damaskus aus gesandt hatte, tat der Priester Uria, bevor noch der König Ahas aus Damaskus heimkam.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.12|AT|12|2. Könige|16||0|12|Als nun der König aus Damaskus heimkam und den Altar sah, trat er zu dem Altar, stieg hinauf|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.13|AT|12|2. Könige|16||0|13|und brachte sein Brandopfer und sein Speisopfer dar, goss sein Trankopfer aus und sprengte das Blut seiner Heilsopfer auf den Altar.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.14|AT|12|2. Könige|16||0|14|Den Altar aber, der vor dem Herrn stand, liess er von der Vorderseite des Tempels, aus dem Raume zwischen dem|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.15|AT|12|2. Könige|16||0|15|Und der König Ahas gebot dem Priester Uria: Auf dem grossen Altar sollst du das Morgenbrandopfer und das Abendspeisopfer verbrennen, auch das Brandopfer und Speisopfer des Königs sowie das Brandopfer und Speisopfer aller Leute im Lande; und ihre Trankopfer und alles Blut von Brandopfern und von Schlachtopfern sollst du darauf sprengen; wegen des ehernen Altars aber will ich mich bedenken.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.16|AT|12|2. Könige|16||0|16|Und der Priester Uria tat genau, wie ihm der König Ahas gebot.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.17|AT|12|2. Könige|16||0|17|Der König Ahas liess auch die Fahrgestelle zerschneiden und die Leisten und den Kessel aus ihnen entfernen; und das Meer liess er von den ehernen Rindern, auf denen es stand, herunternehmen und auf ein steinernes Pflaster setzen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.18|AT|12|2. Könige|16||0|18|Auch die gedeckte Sabbatshalle, die man im Tempel gebaut hatte, und den äussern Königsgang am Hause des Herrn änderte er um des Königs von Assyrien willen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.19|AT|12|2. Könige|16||0|19|Was sonst noch von Ahas zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.16.20|AT|12|2. Könige|16||0|20|Und Ahas legte sich zu seinen Vätern und ward begraben in der Davidsstadt bei seinen Vätern, und sein Sohn Hiskia wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.1|AT|12|2. Könige|17||0|1|IM zwölften Jahre des Königs Ahas von Juda wurde Hosea, der Sohn Elas, König über Israel zu Samaria (und regierte) neun Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.2|AT|12|2. Könige|17||0|2|Er tat, was dem Herrn missfiel, doch nicht wie die Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.3|AT|12|2. Könige|17||0|3|Wider ihn zog Salmanassar, der König von Assyrien, heran, und Hosea wurde ihm untertan und zahlte ihm Tribut.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.4|AT|12|2. Könige|17||0|4|Als aber der König von Assyrien erfuhr, dass Hosea eine Verschwörung angezettelt habe er hatte nämlich Boten an Sewe, den König von Ägypten, gesandt und dem König von Assyrien nicht wie alle Jahre Tribut bezahlt, liess er ihn festnehmen und im Gefängnis in Fesseln legen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.5|AT|12|2. Könige|17||0|5|Und der König von Assyrien zog durch das ganze Land, rückte vor Samaria und belagerte es drei Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.6|AT|12|2. Könige|17||0|6|Im neunten Jahre Hoseas nahm der König von Assyrien Samaria ein, führte Israel nach Assyrien in die Verbannung und siedelte sie in Halah und am Habor, dem Flusse Gosans, und in den Bergen Mediens an.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.7|AT|12|2. Könige|17||0|7|Israel hatte sich nämlich an dem Herrn, seinem Gott, versündigt, der es aus dem Lande Ägypten, aus der Gewalt des Pharao, des Königs von Ägypten, hinweggeführt hatte: sie verehrten andre Götter|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.8|AT|12|2. Könige|17||0|8|und wandelten nach den Satzungen der Völker, die der Herr vor Israel vertrieben hatte, und nach denen, welche die Könige Israels gemacht hatten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.9|AT|12|2. Könige|17||0|9|Und Israel hatte Dinge getrieben, die nicht recht sind, wider den Herrn, seinen Gott: sie bauten sich Höhen in allen ihren Ortschaften, vom Wachtturm an bis zur befestigten Stadt,|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.10|AT|12|2. Könige|17||0|10|errichteten sich Malsteine und Ascheren auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum,|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.11|AT|12|2. Könige|17||0|11|opferten dort wie die Völker, die der Herr vor ihnen weggeführt, und taten schlimme Dinge, durch die sie den Herrn erzürnten;|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.12|AT|12|2. Könige|17||0|12|"sie trieben Götzendienst, wovon der Herr ihnen gesagt hatte: ""Ihr dürft solches nicht tun!"""|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.13|AT|12|2. Könige|17||0|13|"Und ob auch der Herr durch alle Propheten und alle Seher Israel und Juda verwarnen und ihnen sagen liess: ""Kehret um von euren bösen Wegen und haltet meine Gebote und Satzungen genau nach der Weisung, die ich euren Vätern gegeben und die ich euch durch meine Knechte, die Propheten, gesandt habe"" -"|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.14|AT|12|2. Könige|17||0|14|sie gehorchten nicht, sondern waren halsstarrig wie ihre Väter, die nicht auf den Herrn, ihren Gott, vertrauten;|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.15|AT|12|2. Könige|17||0|15|sie verachteten seine Satzungen und den Bund, den er mit ihren Vätern geschlossen, und seine Warnungen, durch die er sie verwarnte, und folgten den nichtigen (Götzen) und trieben Nichtiges wie die Völker, die um sie her wohnten, da doch der Herr ihnen verboten hatte, es jenen gleichzutun;|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.16|AT|12|2. Könige|17||0|16|sie verliessen alle Gebote des Herrn, ihres Gottes, und machten sich zwei gegossene Kälber, machten Ascheren, beteten das ganze Heer des Himmels an und dienten dem Baal;|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.17|AT|12|2. Könige|17||0|17|sie liessen ihre Söhne und Töchter durchs Feuer gehen, trieben Wahrsagerei und Zeichendeuterei und gaben sich dazu her, zu tun, was dem Herrn missfiel, sodass sie ihn erzürnten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.18|AT|12|2. Könige|17||0|18|Darum ward der Herr sehr zornig über Israel und tat sie hinweg von seinem Angesichte; nichts blieb übrig, als der Stamm Juda allein.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.19|AT|12|2. Könige|17||0|19|Aber auch Juda hielt die Gebote des Herrn, seines Gottes, nicht und wandelte nach den Satzungen, die Israel sich selbst gemacht hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.20|AT|12|2. Könige|17||0|20|So verwarf denn der Herr das ganze Geschlecht Israels, demütigte sie und gab sie in die Hände der Räuber, bis er sie von seinem Angesichte verstiess.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.21|AT|12|2. Könige|17||0|21|Denn als sich Israel vom Hause Davids losgerissen und Jerobeam, den Sohn Nebats, zum König eingesetzt hatte, da machte Jerobeam Israel abwendig von dem Herrn und verführte es zu schwerer Sünde.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.22|AT|12|2. Könige|17||0|22|Also wandelte Israel in all der Sünde, die Jerobeam begangen hatte; sie liessen nicht davon,|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.23|AT|12|2. Könige|17||0|23|bis der Herr Israel von seinem Angesichte verstiess, wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, gedroht hatte. Israel wurde aus seinem Lande nach Assyrien in die Verbannung geführt (und blieb dort) bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.24|AT|12|2. Könige|17||0|24|DER König von Assyrien aber liess Leute von Babel, Kutha, Awa, Hamath und Sepharwaim kommen und siedelte sie an Stelle der Israeliten in den Ortschaften Samarias an; und sie nahmen Samaria in Besitz und wohnten in den Städten des Landes.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.25|AT|12|2. Könige|17||0|25|Da sie aber in der ersten Zeit, als sie daselbst wohnten, den Herrn nicht verehrten, liess der Herr Löwen auf sie los; die würgten unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.26|AT|12|2. Könige|17||0|26|Da meldete man dem König von Assyrien: Die Völker, die du aus ihrer Heimat weggeführt und in den Städten Samarias angesiedelt hast, wissen nicht, was dem Landesgott gebührt; darum hat er Löwen unter sie gesandt. Die bringen nun die Leute um, weil sie nicht wissen, was dem Landesgott gebührt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.27|AT|12|2. Könige|17||0|27|Da befahl der König von Assyrien: Lasst einen von den Priestern dorthin gehen, die ich von dort weggeführt habe; der soll hingehen und daselbst Wohnung nehmen und sie lehren, was dem Landesgott gebührt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.28|AT|12|2. Könige|17||0|28|Da kam einer von den Priestern, die man aus Samaria weggeführt hatte, liess sich zu Bethel nieder und lehrte sie, wie sie den Herrn verehren sollten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.29|AT|12|2. Könige|17||0|29|Ein jedes Volk aber machte sich seinen eignen Gott und stellte ihn in die Höhenheiligtümer, welche die Samariter errichtet hatten, ein jedes Volk in den Städten, die es bewohnte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.30|AT|12|2. Könige|17||0|30|Die Leute von Babel bildeten Sukkoth-Benoth ab, die von Kuth einen Nergal und die von Hamath einen Asima;|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.31|AT|12|2. Könige|17||0|31|die von Awa machten einen Nibhas und einen Tharthak, und die von Sepharwaim verbrannten ihre Kinder dem Adrammelech und dem Anammelech, den Göttern von Sepharwaim.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.32|AT|12|2. Könige|17||0|32|Doch verehrten sie auch den Herrn und erwählten sich Höhenpriester aus allen Teilen des Volkes; die taten für sie den Dienst in den Höhenheiligtümern.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.33|AT|12|2. Könige|17||0|33|Den Herrn verehrten sie, und zugleich dienten sie ihren Göttern nach der Weise der Völker, aus denen man sie weggeführt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.34|AT|12|2. Könige|17||0|34|Bis auf den heutigen Tag tun sie nach der alten Weise: sie verehren den Herrn nicht und tun nicht nach den vorgeschriebenen Satzungen und ihrer Pflicht und nach dem Gesetze und Gebote, das der Herr auferlegt hat den Söhnen Jakobs, dem er den Namen Israel gab.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.35|AT|12|2. Könige|17||0|35|Schloss doch der Herr mit ihnen einen Bund und gebot ihnen: Ihr sollt nicht andre Götter verehren und anbeten, sollt ihnen nicht dienen und ihnen nicht opfern,|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.36|AT|12|2. Könige|17||0|36|sondern den Herrn, der euch mit grosser Kraft und ausgerecktem Arm aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat, ihn sollt ihr verehren, ihn anbeten, und ihm sollt ihr opfern!|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.37|AT|12|2. Könige|17||0|37|Die Satzungen und Rechte aber, Gesetz und Gebot, die er euch vorgeschrieben hat, sollt ihr allezeit getreulich halten und sollt nicht andre Götter verehren!|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.38|AT|12|2. Könige|17||0|38|Und des Bundes, den ich mit euch geschlossen habe, sollt ihr nicht vergessen und sollt nicht andre Götter verehren,|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.39|AT|12|2. Könige|17||0|39|sondern den Herrn, euren Gott, sollt ihr verehren; er wird euch aus der Hand all eurer Feinde erretten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.40|AT|12|2. Könige|17||0|40|Aber sie gehorchten nicht, sondern tun (noch immer) nach ihrer alten Weise.|ZUE1931|Public Domain 2KI.17.41|AT|12|2. Könige|17||0|41|Also verehrten diese Völker den Herrn und dienten zugleich ihren Götterbildern; auch ihre Kinder und Kindeskinder tun, wie ihre Väter getan, bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.1|AT|12|2. Könige|18||0|1|IM dritten Jahre Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, wurde Hiskia, der Sohn des Ahas, König von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.2|AT|12|2. Könige|18||0|2|25 Jahre alt war er, als er König wurde, und 29 Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Abi, die Tochter Sacharjas.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.3|AT|12|2. Könige|18||0|3|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Ahnherr David getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.4|AT|12|2. Könige|18||0|4|Er ist es, der die Höhenheiligtümer abgeschafft, die Malsteine zertrümmert, die Aschera umgehauen und die eherne Schlange, die Mose gemacht hatte, zerschlagen hat; denn bis zu dieser Zeit hatten die Israeliten ihr geopfert. Man hiess sie Nehusthan.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.5|AT|12|2. Könige|18||0|5|Auf den Herrn, den Gott Israels, vertraute er, sodass unter allen Königen von Juda keiner seinesgleichen war, weder nach ihm noch vor ihm.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.6|AT|12|2. Könige|18||0|6|Er hing dem Herrn an und liess nicht von ihm; er hielt die Gebote, die der Herr dem Mose gegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.7|AT|12|2. Könige|18||0|7|Und der Herr war mit ihm; in allem, was er unternahm, hatte er Glück. Er wurde auch abtrünnig vom König von Assyrien und blieb ihm nicht untertan.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.8|AT|12|2. Könige|18||0|8|Er schlug die Philister bis nach Gaza und verheerte das ganze Stadtgebiet, Wachttürme sowohl wie feste Plätze.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.9|AT|12|2. Könige|18||0|9|Im vierten Jahre des Königs Hiskia - das ist das siebente Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel - zog Salmanassar, der König von Assyrien, wider Samaria heran, belagerte es|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.10|AT|12|2. Könige|18||0|10|und nahm es nach drei Jahren ein; im sechsten Jahre Hiskias - das ist das neunte Jahr Hoseas, des Königs von Israel - wurde Samaria genommen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.11|AT|12|2. Könige|18||0|11|Und der König von Assyrien führte Israel nach Assyrien in die Verbannung und siedelte sie in Halah und am Habor, dem Flusse Gosans, und in den Bergen der Meder an,|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.12|AT|12|2. Könige|18||0|12|weil sie dem Herrn, ihrem Gotte, nicht gehorcht und seinen Bund übertreten hatten, alle die Gebote, die Mose, der Knecht des Herrn, gegeben; sie hatten nicht darauf gehört und nicht darnach getan.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.13|AT|12|2. Könige|18||0|13|IM vierzehnten Jahre des Königs Hiskia aber zog Sanherib, der König von Assyrien, wider alle festen Städte Judas heran und nahm sie ein.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.14|AT|12|2. Könige|18||0|14|Da sandte Hiskia, der König von Juda, an den König von Assyrien nach Lachis und liess ihm sagen: Ich habe mich vergangen. Ziehe wieder ab von mir; was du mir auflegst, will ich tragen. Da legte der König von Assyrien dem König Hiskia von Juda eine Abgabe von dreihundert Talenten Silber und dreissig Talenten Gold auf.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.15|AT|12|2. Könige|18||0|15|Und Hiskia gab alles Silber her, das sich im Tempel des Herrn und in den Schatzkammern des königlichen Palastes vorfand.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.16|AT|12|2. Könige|18||0|16|Zu jener Zeit liess Hiskia von den Türen am Tempel des Herrn und von den Pfeilern, die er selbst hatte überziehen lassen, (das Gold) losmachen und gab es dem König von Assyrien.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.17|AT|12|2. Könige|18||0|17|Und der König von Assyrien sandte den Tharthan, den Rabsaris und den Rabsake mit grosser Heeresmacht von Lachis aus zum König Hiskia nach Jerusalem. Die zogen hinauf, und als sie nach Jerusalem kamen, stellten sie sich bei der Wasserleitung des obern Teiches an der Walkerfeldstrasse auf|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.18|AT|12|2. Könige|18||0|18|und liessen den König rufen. Da gingen zu ihnen hinaus der Palastvorsteher Eljakim, der Sohn Hilkias, der Schreiber Sebna und der Kanzler Joah, der Sohn Asaphs.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.19|AT|12|2. Könige|18||0|19|Und der Rabsake sprach zu ihnen: Sagt doch dem Hiskia: So spricht der Grosskönig, der König von Assyrien: Was hegst du doch da für eine Zuversicht?|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.20|AT|12|2. Könige|18||0|20|Meinst du, blosse Worte seien schon Rat und Macht zum Kampfe? Nun, auf wen verlässest du dich, dass du von mir abtrünnig geworden bist?|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.21|AT|12|2. Könige|18||0|21|Siehe, du verlässest dich auf diesen geknickten Rohrstab, auf Ägypten, der einem jeden, der sich darauf stützt, in die Hand dringt und sie durchbohrt. So macht es der Pharao, der König von Ägypten, mit allen, die sich auf ihn verlassen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.22|AT|12|2. Könige|18||0|22|"Wenn ihr aber zu mir sagen wolltet: ""Auf den Herrn, unsern Gott, verlassen wir uns"" - ist das nicht derselbe, dessen Höhenheiligtümer und Altäre Hiskia abgeschafft hat, indem er Juda und Jerusalem gebot: ""Vor diesem Altar hier in Jerusalem sollt ihr anbeten""?"|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.23|AT|12|2. Könige|18||0|23|Nun wohlan, wette doch mit meinem Herrn, dem König von Assyrien: ich will dir zweitausend Pferde geben; lass sehen, ob du die Reiter dazu stellen kannst!|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.24|AT|12|2. Könige|18||0|24|Wie wolltest du denn einen einzigen der geringsten Knechte meines Herrn zurücktreiben? Und du verlässest dich auf Ägypten um der Wagen und Reiter willen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.25|AT|12|2. Könige|18||0|25|Nun, bin ich etwa ohne den Willen eures Gottes wider diesen Ort heraufgezogen, ihn zu verderben? Euer Gott hat mich geheissen: Ziehe hinauf wider dieses Land und verderbe es!|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.26|AT|12|2. Könige|18||0|26|Da sprachen Eljakim, der Sohn Hilkias, Sebna und Joah zum Rabsake: Rede doch mit deinen Knechten aramäisch, wir verstehen es; und rede nicht jüdisch mit uns vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.27|AT|12|2. Könige|18||0|27|Aber der Rabsake antwortete ihnen: Hat mich denn mein Herr zu deinem Herrn und zu dir gesandt, solche Worte zu reden, und nicht vielmehr zu den Männern, die auf der Mauer sitzen und bei euch ihren Kot essen und ihren Harn trinken müssen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.28|AT|12|2. Könige|18||0|28|Und der Rabsake trat herzu und rief mit lauter Stimme auf jüdisch: Höret das Wort des Grosskönigs, des Königs von Assyrien!|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.29|AT|12|2. Könige|18||0|29|So spricht der König: Lasst euch von Hiskia nicht betören; denn er kann euch nicht aus meiner Hand erretten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.30|AT|12|2. Könige|18||0|30|Lasst euch von Hiskia nicht auf euren Gott vertrösten, wenn er sagt: Gewiss wird der Herr uns retten; diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.31|AT|12|2. Könige|18||0|31|Hört nicht auf Hiskia; denn so spricht der König von Assyrien: Macht mit mir Frieden und ergebt euch mir, so sollt ihr ein jeder von seinem Weinstock und von seinem Feigenbaum essen und ein jeder das Wasser aus seinem Brunnen trinken,|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.32|AT|12|2. Könige|18||0|32|bis ich komme und euch hole in ein Land, das eurem Lande gleich ist, ein Land voll Korn und Wein, ein Land voll Brot und Weinberge, ein Land voll Ölbäume und Honig. Ihr sollt am Leben bleiben und nicht sterben. Hört also nicht auf Hiskia; denn er verführt euch, wenn er spricht: Der Herr wird uns retten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.33|AT|12|2. Könige|18||0|33|Haben etwa die Götter der Völker ein jeder sein Land aus der Hand des Königs von Assyrien errettet?|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.34|AT|12|2. Könige|18||0|34|Wo sind die Götter von Hamath und Arpad? Wo sind die Götter von Sepharwaim, Hena und Iwa? Und wo sind die Götter des Landes Samaria? Haben sie etwa Samaria aus meiner Hand errettet?|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.35|AT|12|2. Könige|18||0|35|Wo ist einer unter allen Göttern der Länder, der sein Land aus meiner Hand errettet hätte, dass euer Gott Jerusalem aus meiner Hand erretten sollte?|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.36|AT|12|2. Könige|18||0|36|Die Leute aber schwiegen stille und antworteten ihm nichts; denn das war der Befehl des Königs: Antwortet ihm nicht!|ZUE1931|Public Domain 2KI.18.37|AT|12|2. Könige|18||0|37|Da kamen der Palastvorsteher Eljakim, der Sohn Hilkias, der Schreiber Sebna und der Kanzler Joah, der Sohn Asaphs, mit zerrissenen Kleidern zu Hiskia und meldeten ihm, was der Rabsake gesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.1|AT|12|2. Könige|19||0|1|Als der König Hiskia das hörte, zerriss er seine Kleider, bedeckte sich mit dem Trauergewand und ging in das Haus des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.2|AT|12|2. Könige|19||0|2|Und er sandte den Palastvorsteher Eljakim und den Schreiber Sebna samt den Ältesten der Priester im Trauergewande zu dem Propheten Jesaja, dem Sohne des Amoz.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.3|AT|12|2. Könige|19||0|3|Und sie sagten zu ihm: So spricht Hiskia: Ein Tag der Not, der Züchtigung und der Verwerfung ist dieser Tag; denn Kindlein sind bis zur Geburt gelangt, aber es ist keine Kraft da, zu gebären.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.4|AT|12|2. Könige|19||0|4|Vielleicht hört der Herr, dein Gott, alle Worte des Rabsake, den sein Herr, der König von Assyrien, gesandt hat, den lebendigen Gott zu höhnen, und ahndet die Reden, die der Herr, dein Gott, gehört hat. So bete denn für den Rest, der noch vorhanden ist.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.5|AT|12|2. Könige|19||0|5|Als nun die Diener des Königs Hiskia zu Jesaja kamen,|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.6|AT|12|2. Könige|19||0|6|sprach Jesaja zu ihnen: Saget eurem Herrn: So spricht der Herr: Fürchte dich nicht vor den Reden, die du gehört hast, mit denen die Buben des Königs von Assyrien mich gelästert haben!|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.7|AT|12|2. Könige|19||0|7|Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, dass er ein Gerücht hört und in sein Land zurückkehrt, und daselbst will ich ihn fällen durch das Schwert.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.8|AT|12|2. Könige|19||0|8|Als nun der Rabsake zurückkehrte, traf er den König von Assyrien im Kampfe wider Libna; denn er hatte gehört, dass er von Lachis abgezogen war.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.9|AT|12|2. Könige|19||0|9|Und da Sanherib vernahm: Siehe, Thirhaka, der König von Äthiopien, ist ausgezogen, mit dir zu kämpfen! sandte er abermals Boten an Hiskia mit dem Auftrag:|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.10|AT|12|2. Könige|19||0|10|So sollt ihr zu Hiskia, dem König von Juda, sprechen: Lass dich von deinem Gotte nicht betören, auf den du dich verlässest, indem du denkst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.11|AT|12|2. Könige|19||0|11|Du hast doch selbst gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern getan, wie sie den Bann an ihnen vollstreckt haben, und du solltest gerettet werden?|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.12|AT|12|2. Könige|19||0|12|Haben die Götter der Völker, die von meinen Vätern vernichtet worden sind, diese ihre Völker gerettet: Gosan, Haran, Rezeph und die Leute von Eden zu Thelassar?|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.13|AT|12|2. Könige|19||0|13|Wo ist der König von Hamath und der König von Arpad, der König der Stadt Sepharwaim, von Hena und Iwa?|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.14|AT|12|2. Könige|19||0|14|Als Hiskia den Brief aus der Hand der Boten empfangen und gelesen hatte, ging er hinauf in das Haus des Herrn und breitete ihn vor dem Herrn aus.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.15|AT|12|2. Könige|19||0|15|Und Hiskia betete vor dem Herrn und sprach: O Herr, Gott Israels, der du über den Cheruben thronst, du allein bist Gott über alle Königreiche der Erde! Du hast Himmel und Erde gemacht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.16|AT|12|2. Könige|19||0|16|Neige, Herr, dein Ohr und höre! Öffne, o Herr, deine Augen und sieh! Vernimm die Worte Sanheribs, der hierher gesandt hat, den lebendigen Gott zu höhnen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.17|AT|12|2. Könige|19||0|17|Es ist wahr, Herr: die Könige von Assyrien haben die Völker und ihr Land verheert|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.18|AT|12|2. Könige|19||0|18|und ihre Götter ins Feuer geworfen; denn das sind keine Götter, sondern Werk von Menschenhand, Holz und Stein. Darum konnten sie sie verderben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.19|AT|12|2. Könige|19||0|19|Und nun, o Herr, unser Gott, errette uns doch aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du, Herr, allein Gott bist!|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.20|AT|12|2. Könige|19||0|20|Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und liess ihm sagen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien, zu mir gebetet hast, das habe ich gehört.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.21|AT|12|2. Könige|19||0|21|Dies ist das Wort, das der Herr über ihn geredet hat: Es verachtet dich, es spottet dein die Jungfrau, die Tochter Zion; / hinter dir her schüttelt das Haupt die Tochter Jerusalem. /|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.22|AT|12|2. Könige|19||0|22|Wen hast du gehöhnt und gelästert, gegen wen hochfahrend geredet / und hoch deine Augen erhoben? Wider den Heiligen Israels! /|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.23|AT|12|2. Könige|19||0|23|"Durch deine Boten hast du den Herrn gehöhnt und gesagt: / ""Mit der Menge meiner Wagen / ersteige ich die Höhe der Berge, die Enden des Libanon; / ich schlage den Hochwald seiner Zedern und seine auserlesenen Zypressen, / und ich dringe bis zu seiner äussersten Herberge, in das Dickicht seines Baumgartens. /"|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.24|AT|12|2. Könige|19||0|24|"Ich grabe auf und trinke fremde Wasser / und trockne aus mit meinen Fußsohlen alle Ströme Ägyptens."" /"|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.25|AT|12|2. Könige|19||0|25|Hast du es nicht gehört? Von lange her habe ich es gefügt / und seit den Tagen der Vorzeit bereitet; jetzt habe ich's kommen lassen, / dass du feste Städte zerstören musstest zu wüsten Steinhaufen. /|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.26|AT|12|2. Könige|19||0|26|Und die darin wohnten, die Ohnmächtigen, erschraken und wurden zuschanden, / wurden wie Kraut des Feldes und wie junges Grün, / wie Gras auf den Dächern und versengtes Korn. /|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.27|AT|12|2. Könige|19||0|27|Ich weiss um dein Aufstehen und dein Sitzen, dein Gehen und Kommen kenne ich wohl / und dein Toben wider mich. /|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.28|AT|12|2. Könige|19||0|28|Weil du denn wider mich tobest und dein Übermut mir zu Ohren gekommen, / will ich dir einen Ring in die Nase legen und ein Gebiss ins Maul, / und will dich auf dem Wege zurückführen, den du gekommen bist.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.29|AT|12|2. Könige|19||0|29|Und dies sei dir, Hiskia, das Zeichen: Heuer isst man, was von selbst wächst, im nächsten Jahre, was noch aus den Wurzeln wächst; im dritten Jahre aber säet und erntet, pflanzet Weinberge und esset ihre Frucht!|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.30|AT|12|2. Könige|19||0|30|Und was vom Hause Juda entronnen und übriggeblieben ist, wird unten wieder Wurzel schlagen und oben Frucht ansetzen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.31|AT|12|2. Könige|19||0|31|Denn von Jerusalem wird ein Rest ausgehen und Entronnene vom Berge Zion. Der Eifer des Herrn der Heerscharen wird das tun.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.32|AT|12|2. Könige|19||0|32|Darum spricht der Herr über den König von Assyrien also: Er wird nicht in diese Stadt hineinkommen / und keinen Pfeil darein schiessen, / mit keinem Schilde gegen sie anrücken / und keinen Damm wider sie aufschütten. /|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.33|AT|12|2. Könige|19||0|33|Auf dem Wege, den er gekommen, wird er zurückkehren, / in diese Stadt aber wird er nicht hineinkommen, spricht der Herr. /|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.34|AT|12|2. Könige|19||0|34|Und ich will diese Stadt beschirmen, dass ich ihr helfe, / um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.35|AT|12|2. Könige|19||0|35|In derselben Nacht ging der Engel des Herrn aus und erschlug im Lager der Assyrer 185 000 Mann. Und am andern Morgen frühe, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.36|AT|12|2. Könige|19||0|36|Da brach Sanherib, der König von Assyrien, auf und zog hinweg, kehrte heim und blieb in Ninive.|ZUE1931|Public Domain 2KI.19.37|AT|12|2. Könige|19||0|37|Und einstmals, als er im Tempel seines Gottes Nisroch anbetete, da erschlugen ihn Adrammelech und Sarezer mit dem Schwerte; und diese flüchteten sich ins Land Ararat, König aber wurde an seiner Statt sein Sohn Asarhaddon.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.1|AT|12|2. Könige|20||0|1|IN jenen Tagen wurde Hiskia todkrank; und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sprach: So spricht der Herr: Bestelle dein Haus; denn du musst sterben und wirst nicht genesen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.2|AT|12|2. Könige|20||0|2|Da kehrte er sein Angesicht gegen die Wand und betete zu dem Herrn:|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.3|AT|12|2. Könige|20||0|3|Ach Herr, gedenke doch, dass ich mit Treue und mit ungeteiltem Herzen vor dir gewandelt bin und getan habe, was dir wohlgefällt. Und Hiskia weinte laut.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.4|AT|12|2. Könige|20||0|4|Jesaja aber war noch nicht zum mittleren Vorhof hinausgegangen, da erging an ihn das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.5|AT|12|2. Könige|20||0|5|Kehre um und sage zu Hiskia, dem Fürsten meines Volkes: So spricht der Herr, der Gott deines Ahnherrn David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. So will ich dich denn gesund machen; in drei Tagen wirst du in das Haus des Herrn hinaufgehen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.6|AT|12|2. Könige|20||0|6|Und ich will noch fünfzehn Jahre zu deinem Leben hinzutun, und aus der Hand des Königs von Assyrien will ich dich und diese Stadt erretten und will diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.7|AT|12|2. Könige|20||0|7|Und Jesaja sprach: Bringt ein Feigenpflaster her! Und als man es brachte und auf das Geschwür legte, wurde er gesund.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.8|AT|12|2. Könige|20||0|8|Hiskia aber sprach zu Jesaja: Was ist das Zeichen, dass der Herr mich wird genesen lassen und dass ich in drei Tagen in das Haus des Herrn hinaufgehen werde?|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.9|AT|12|2. Könige|20||0|9|Jesaja sprach: Dies sei dir das Zeichen von dem Herrn, dass der Herr das Wort, das er geredet hat, ausführen wird: Soll der Schatten zehn Stufen vorwärts oder zehn Stufen rückwärts gehen?|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.10|AT|12|2. Könige|20||0|10|Hiskia erwiderte: Es ist ein leichtes, dass der Schatten zehn Stufen abwärts gehe. Nein, der Schatten soll zehn Stufen zurückgehen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.11|AT|12|2. Könige|20||0|11|Da rief der Prophet Jesaja den Herrn an; und er liess an der Sonnenuhr des Ahas den Schatten, der abwärts gegangen war, um zehn Stunden zurückgehen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.12|AT|12|2. Könige|20||0|12|Zu jener Zeit sandte Berodach-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, Boten mit Briefen und Geschenken an Hiskia; denn er hatte vernommen, dass Hiskia krank gewesen sei.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.13|AT|12|2. Könige|20||0|13|Und Hiskia freute sich über sie und zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus, das Silber und Gold, die Spezerei und das feine Öl und sein Zeughaus und alles, was sich in seinen Schatzkammern vorfand. Es war nichts in seinem Palaste und in seinem ganzen Reiche, was Hiskia sie nicht sehen liess.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.14|AT|12|2. Könige|20||0|14|Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt? Und woher kommen sie zu dir? Hiskia antwortete: Aus fernem Lande sind sie zu mir gekommen, aus Babel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.15|AT|12|2. Könige|20||0|15|Er aber sprach: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Hiskia antwortete: Alles, was in meinem Hause ist, haben sie gesehen; es ist nichts in meinen Schatzkammern, was ich ihnen nicht gezeigt hätte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.16|AT|12|2. Könige|20||0|16|Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.17|AT|12|2. Könige|20||0|17|Siehe, es werden Tage kommen, da wird alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter bis heute aufgespeichert haben, nach Babel weggetragen werden; nichts wird übrigbleiben, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.18|AT|12|2. Könige|20||0|18|Und von den Söhnen, die von dir abstammen werden, die du zeugen wirst, wird man etliche nehmen, dass sie Kämmerer seien im Palaste des Königs von Babel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.19|AT|12|2. Könige|20||0|19|Da sprach Hiskia zu Jesaja: Das Wort des Herrn, das du geredet hast, ist gut. Und er dachte: Wird ja doch Friede und Sicherheit sein, solange ich lebe!|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.20|AT|12|2. Könige|20||0|20|Was sonst noch von Hiskia zu sagen ist, von all seiner kriegerischen Tüchtigkeit und wie er den Teich und die Wasserleitung gebaut und das Wasser in die Stadt geleitet hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.20.21|AT|12|2. Könige|20||0|21|Und Hiskia legte sich zu seinen Vätern, und sein Sohn Manasse wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.1|AT|12|2. Könige|21||0|1|ZWÖLF Jahre alt war Manasse, als er König wurde, und 55 Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Hephziba.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.2|AT|12|2. Könige|21||0|2|Er tat, was dem Herrn missfiel, nach den greulichen Sitten der Völker, die der Herr vor Israel vertrieben hatte:|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.3|AT|12|2. Könige|21||0|3|er baute die Höhenheiligtümer wieder auf, die sein Vater Hiskia zerstört hatte; er errichtete dem Baal Altäre, machte eine Aschera, wie Ahab, der König von Israel, getan, und betete das ganze Heer des Himmels an und diente ihnen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.4|AT|12|2. Könige|21||0|4|Er baute solche Altäre im Tempel des Herrn, von dem doch der Herr gesagt hatte: Zu Jerusalem will ich meinen Namen wohnen lassen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.5|AT|12|2. Könige|21||0|5|Auch baute er dem ganzen Heer des Himmels Altäre in beiden Vorhöfen beim Tempel des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.6|AT|12|2. Könige|21||0|6|Er liess seinen Sohn durchs Feuer gehen, trieb Zeichendeuterei und Schlangenbeschwörung und hielt Totenbeschwörer und Wahrsager; vieles tat er, was dem Herrn missfiel, sodass er ihn erzürnte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.7|AT|12|2. Könige|21||0|7|Und er stellte das Bild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus, von dem der Herr zu David und zu seinem Sohne Salomo gesagt hatte: In diesem Hause und zu Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen wohnen lassen ewiglich;|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.8|AT|12|2. Könige|21||0|8|und nie mehr will ich, dass Israel seinen Fuss ausserhalb des Landes setzen muss, das ich ihren Vätern gegeben habe; nur müssen sie getreulich alles halten, was ich ihnen geboten habe, das ganze Gesetz, das mein Knecht Mose ihnen gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.9|AT|12|2. Könige|21||0|9|Aber sie gehorchten nicht, sondern Manasse verführte sie, dass sie es ärger trieben als die Völker, die der Herr vor Israel vertilgt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.10|AT|12|2. Könige|21||0|10|Da redete der Herr durch seine Knechte, die Propheten, also:|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.11|AT|12|2. Könige|21||0|11|Weil Manasse, der König von Juda, diese Greuel verübt hat, die ärger sind als alles, was die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und weil er auch Juda mit seinen Götzen zur Sünde verführt hat,|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.12|AT|12|2. Könige|21||0|12|darum spricht der Herr, der Gott Israels, also: Siehe, ich bringe Unheil über Jerusalem und über Juda, dass jedem, der davon hört, beide Ohren gellen sollen;|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.13|AT|12|2. Könige|21||0|13|und ich will über Jerusalem die Meßschnur spannen wie über Samaria, und die Setzwaage stellen wie beim Hause Ahabs, will Jerusalem auswischen, wie man eine Schüssel auswischt und dann umkehrt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.14|AT|12|2. Könige|21||0|14|Und was übrigbleibt von meinem Eigentum, will ich verstossen, will sie in die Hände ihrer Feinde geben, dass sie allen ihren Feinden zum Raub und zur Beute werden,|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.15|AT|12|2. Könige|21||0|15|weil sie getan, was mir missfällt, und mich erzürnt haben von dem Tage an, da ihre Väter aus Ägypten zogen, bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.16|AT|12|2. Könige|21||0|16|Auch sehr viel unschuldiges Blut vergoss Manasse, sodass er Jerusalem damit erfüllte vom einen Ende bis zum andern, abgesehen von der Sünde, zu der er Juda verführt hatte, sodass sie taten, was dem Herrn missfiel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.17|AT|12|2. Könige|21||0|17|Was sonst noch von Manasse zu sagen ist, alles, was er getan, und die Sünde, die er begangen hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.18|AT|12|2. Könige|21||0|18|Und Manasse legte sich zu seinen Vätern und ward begraben im Garten seines Palastes, im Garten Ussas; und sein Sohn Amon wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.19|AT|12|2. Könige|21||0|19|22 Jahre alt war Amon, als er König wurde, und zwei Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Mesullemeth, die Tochter des Haruz von Jotba.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.20|AT|12|2. Könige|21||0|20|Er tat, was dem Herrn missfiel, wie sein Vater Manasse getan hatte:|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.21|AT|12|2. Könige|21||0|21|er wandelte ganz auf dem Wege, den sein Vater gewandelt war, diente den Götzen, denen sein Vater gedient hatte, und betete sie an;|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.22|AT|12|2. Könige|21||0|22|er verliess den Herrn, den Gott seiner Väter, und wandelte nicht auf dem Wege des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.23|AT|12|2. Könige|21||0|23|Da verschworen sich wider den König Amon seine eignen Diener und töteten ihn in seinem Palaste.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.24|AT|12|2. Könige|21||0|24|Aber das Landvolk erschlug alle, die sich wider den König Amon verschworen hatten, und machte seinen Sohn Josia zum König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.25|AT|12|2. Könige|21||0|25|Was sonst noch von Amon zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.21.26|AT|12|2. Könige|21||0|26|Und man begrub ihn in der Grabstätte seines Vaters, im Garten Ussas; und sein Sohn Josia wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.1|AT|12|2. Könige|22||0|1|ACHT Jahre alt war Josia, als er König wurde, und 31 Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Jedida, die Tochter Adajas von Bozkath.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.2|AT|12|2. Könige|22||0|2|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel: er wandelte ganz auf dem Wege seines Ahnherrn David und wich nicht davon ab, weder zur Rechten noch zur Linken.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.3|AT|12|2. Könige|22||0|3|Nun begab es sich im achtzehnten Jahre des Königs Josia, da sandte der König den Schreiber Saphan, den Sohn Azaljas, des Sohnes Mesullams, in den Tempel des Herrn mit dem Auftrag:|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.4|AT|12|2. Könige|22||0|4|Gehe hinauf zum Hohenpriester Hilkia; er soll das Geld ausschütten, das in den Tempel des Herrn gebracht worden ist und das die Schwellenhüter vom Volke eingesammelt haben,|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.5|AT|12|2. Könige|22||0|5|damit man es den Werkmeistern gebe, die am Tempel die Aufsicht haben, und diese sollen es den Arbeitern geben, die am Tempel beschäftigt sind, die Schäden an dem Gebäude auszubessern,|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.6|AT|12|2. Könige|22||0|6|den Zimmerleuten, Bauleuten und Maurern, um Holz und behauene Steine für die Ausbesserung des Tempels zu kaufen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.7|AT|12|2. Könige|22||0|7|Doch soll mit ihnen nicht abgerechnet werden über das Geld, das ihnen eingehändigt wird, sondern auf Treu und Glauben handeln sie.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.8|AT|12|2. Könige|22||0|8|Da sprach der Hohepriester Hilkia zu dem Schreiber Saphan: Ich habe das Gesetzbuch im Tempel des Herrn gefunden. Und Hilkia übergab Saphan das Buch, und der las es.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.9|AT|12|2. Könige|22||0|9|Darnach begab sich der Schreiber Saphan zum König, brachte ihm Bericht und sprach: Deine Knechte haben das Geld, das sich im Tempel vorfand, ausgeschüttet und es den Werkmeistern eingehändigt, die am Tempel des Herrn die Aufsicht haben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.10|AT|12|2. Könige|22||0|10|Dann aber sagte der Schreiber Saphan zum König: Der Priester Hilkia hat mir ein Buch gegeben. Und Saphan las es dem König vor.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.11|AT|12|2. Könige|22||0|11|Als der König die Worte des Gesetzbuches hörte, zerriss er seine Kleider.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.12|AT|12|2. Könige|22||0|12|Und der König gab dem Priester Hilkia, Ahikam, dem Sohne Saphans, Achbor, dem Sohne Michajas, dem Schreiber Saphan und Asaja, dem Diener des Königs, den Befehl:|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.13|AT|12|2. Könige|22||0|13|Geht, befragt den Herrn für mich und für das Volk und für ganz Juda über dieses Buch, das man gefunden hat; denn gross ist der Grimm des Herrn, der über uns entbrannt ist, weil unsre Väter nicht auf die Worte dieses Buches gehört haben, dass sie alles getan hätten, was darin geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.14|AT|12|2. Könige|22||0|14|Da gingen der Priester Hilkia, Ahikam, Achbor, Saphan und Asaja zu der Prophetin Hulda, dem Weibe des Kleiderverwalters Sallum, des Sohnes Thikwas, des Sohnes Harhas' - sie wohnte in Jerusalem, im zweiten Stadtviertel - und redeten mit ihr.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.15|AT|12|2. Könige|22||0|15|Da sprach sie zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Sagt dem Manne, der euch zu mir gesandt hat:|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.16|AT|12|2. Könige|22||0|16|So spricht der Herr: Siehe, ich will Unglück bringen über diesen Ort und über seine Bewohner, alles was in diesem Buche angedroht ist, das der König von Juda gelesen hat,|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.17|AT|12|2. Könige|22||0|17|zur Strafe dafür, dass sie mich verlassen und andern Göttern geopfert haben, um mich zu erzürnen mit all dem Machwerk ihrer Hände; darum wird mein Grimm wider diesen Ort entbrennen und nicht erlöschen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.18|AT|12|2. Könige|22||0|18|Zum König von Juda aber, der euch gesandt hat, den Herrn zu befragen, sollt ihr sagen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Die Worte, die ich geredet habe, hast du gehört.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.19|AT|12|2. Könige|22||0|19|Weil nun dein Herz weich geworden ist und du dich vor dem Herrn gedemütigt hast, als du vernahmst, was ich wider diesen Ort und seine Bewohner geredet habe - dass sie ein Ausdruck des Entsetzens und des Fluches werden sollen -, und weil du deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich gehört, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain 2KI.22.20|AT|12|2. Könige|22||0|20|Darum, wenn ich dich dereinst zu deinen Vätern versammle, sollst du in Frieden in deiner Grabstätte geborgen werden, und deine Augen sollen all das Unglück, das ich über diesen Ort bringen will, nicht schauen. Und sie erstatteten dem Könige Bericht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.1|AT|12|2. Könige|23||0|1|Da sandte der König Boten aus; die beriefen zu ihm alle Ältesten von Juda und Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.2|AT|12|2. Könige|23||0|2|Dann ging der König hinauf in den Tempel des Herrn, und alle Männer von Juda und alle Bewohner von Jerusalem mit ihm, auch die Priester und die Propheten und alles Volk, klein und gross, und er las ihnen alle Worte des Bundesbuches vor, das im Tempel des Herrn gefunden worden war.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.3|AT|12|2. Könige|23||0|3|Hierauf trat der König auf das Gerüst und verpflichtete sich vor dem Herrn, ihm anzuhangen und seine Gebote, Verordnungen und Satzungen von ganzem Herzen und von ganzer Seele zu halten, um so die Worte dieses Bundes, die in diesem Buch geschrieben standen, in Kraft zu setzen. Und das ganze Volk trat dem Bunde bei.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.4|AT|12|2. Könige|23||0|4|Dann gebot der König dem Hohenpriester Hilkia und dem zweiten Priester und den Schwellenhütern, aus dem Tempel des Herrn alle Geräte hinauszuschaffen, die man dem Baal und der Aschera und dem ganzen Heer des Himmels gemacht hatte; und er liess sie draussen vor Jerusalem auf den Feldern am Kidron verbrennen und ihre Asche nach Bethel bringen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.5|AT|12|2. Könige|23||0|5|Auch beseitigte er die Götzenpriester, welche die Könige von Juda eingesetzt hatten und die auf den Höhen in den Städten Judas und um Jerusalem her opferten, auch die, welche dem Baal, der Sonne, dem Mond, den Gestirnen des Tierkreises und dem ganzen Heer des Himmels opferten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.6|AT|12|2. Könige|23||0|6|Er liess die Aschera aus dem Tempel des Herrn hinausschaffen und sie draussen vor Jerusalem im Kidrontal verbrennen und zu Staub zerstampfen und den Staub dann auf die Gräber der gemeinen Leute werfen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.7|AT|12|2. Könige|23||0|7|Er riss die Wohnungen der Geweihten ein, die beim Tempel des Herrn waren, in denen die Weiber Gewänder für die Aschera woben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.8|AT|12|2. Könige|23||0|8|Er liess alle Priester aus den Städten Judas (nach Jerusalem) kommen und entweihte die Höhen, wo die Priester geopfert hatten, von Geba bis nach Beerseba; und das Heiligtum der Feldteufel riss er ein, das am Eingang des Tores Josuas, des Stadtobersten, stand, links, wenn man ins Stadttor hineingeht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.9|AT|12|2. Könige|23||0|9|Doch durften die Höhenpriester nicht zum Altar des Herrn in Jerusalem hinaufsteigen; dagegen assen sie ungesäuertes Brot unter ihren Brüdern.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.10|AT|12|2. Könige|23||0|10|Er entweihte auch die Feuerstätte im Hinnomtale, damit niemand mehr seinen Sohn oder seine Tochter dem Moloch zu Ehren durchs Feuer gehen lasse.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.11|AT|12|2. Könige|23||0|11|Er liess die Rosse, welche die Könige von Juda dem Sonnengott zu Ehren am Eingang des Tempels aufgestellt hatten, nach der Halle des Kämmerers Nethan-Melech schaffen, die in dem Anbau war, und die Sonnenwagen liess er verbrennen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.12|AT|12|2. Könige|23||0|12|Auch die Altäre auf dem Dache, dem Obergemach des Ahas, welche die Könige von Juda gemacht, und die Altäre, die Manasse in den beiden Vorhöfen des Tempels gemacht hatte, liess der König niederreissen und, nachdem sie dort zerschlagen waren, ihren Staub ins Kidrontal werfen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.13|AT|12|2. Könige|23||0|13|Und die Höhenheiligtümer östlich von Jerusalem, auf der Südseite des Ölberges, die Salomo, der König von Israel, der Astarte, dem Greuel der Sidonier, und dem Kamos, dem Greuel der Moabiter, und dem Milkom, dem Greuel der Ammoniter, gebaut hatte, entweihte der König.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.14|AT|12|2. Könige|23||0|14|Und er zerschlug die Malsteine und hieb die Ascheren um und füllte ihre Stätte mit Menschengebeinen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.15|AT|12|2. Könige|23||0|15|Auch den Altar zu Bethel, das Höhenheiligtum, das Jerobeam gemacht hatte, der Sohn Nebats, der Israel zur Sünde verführte, auch diesen Altar und das Höhenheiligtum riss er nieder, zerschlug ihre Steine und zermalmte sie zu Staub, und die Aschera verbrannte er.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.16|AT|12|2. Könige|23||0|16|Als nun Josia sich umwandte und die Gräber sah, die dort auf dem Berge waren, sandte er hin, liess die Gebeine aus den Gräbern holen und verbrannte sie auf dem Altar und entweihte ihn damit, nach dem Worte des Herrn, das der Gottesmann einst ausrief, als Jerobeam beim Feste am Altare stand. Und als Josia sich umwandte, fielen seine Augen auf das Grab des Gottesmannes, der diese Dinge verkündet hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.17|AT|12|2. Könige|23||0|17|Und er fragte: Was ist das für ein Grabmal, das ich da sehe? Die Leute der Stadt antworteten ihm: Das ist das Grab des Gottesmannes, der aus Juda kam und das, was du nun getan hast, über den Altar von Bethel ausrief.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.18|AT|12|2. Könige|23||0|18|Da befahl er: So lasst ihn liegen; niemand störe seine Gebeine! Also blieben seine Gebeine erhalten mit den Gebeinen des Propheten, der von Samaria gekommen war.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.19|AT|12|2. Könige|23||0|19|Auch alle Höhenheiligtümer in den Städten Samarias, welche die Könige von Israel gebaut hatten, den Herrn zu erzürnen, beseitigte Josia und verfuhr mit ihnen gerade so, wie er zu Bethel getan.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.20|AT|12|2. Könige|23||0|20|Und er schlachtete auf den Altären alle Höhenpriester, die dort waren, und verbrannte Menschengebeine darauf. Dann kehrte er nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.21|AT|12|2. Könige|23||0|21|Und der König gebot allem Volk: Feiert dem Herrn, eurem Gott, ein Passa, wie es in diesem Bundesbuch geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.22|AT|12|2. Könige|23||0|22|Denn ein solches Passa war nie mehr gefeiert worden seit der Zeit der Richter, die Israel gerichtet haben, während der ganzen Zeit der Könige von Israel und der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.23|AT|12|2. Könige|23||0|23|Erst im achtzehnten Jahre des Königs Josia wurde dem Herrn dieses Passa zu Jerusalem gefeiert.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.24|AT|12|2. Könige|23||0|24|Auch die Totenbeschwörer und Wahrsager, die Theraphim und Götzen und alle Greuel, die im Lande Juda und in Jerusalem zu sehen waren, rottete Josia aus, um die Worte des Gesetzes zu vollstrecken, die geschrieben standen in dem Buche, das der Priester Hilkia im Tempel des Herrn gefunden hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.25|AT|12|2. Könige|23||0|25|Seinesgleichen ist vor im kein König gewesen, der sich so von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit aller seiner Kraft zum Herrn bekehrte, ganz nach dem Gesetze Moses; und auch nach ihm ist seinesgleichen nicht erstanden.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.26|AT|12|2. Könige|23||0|26|Doch liess der Herr nicht ab von seinem grossen Grimm und Zorn, der in ihm wider Juda entbrannt war um alles dessen willen, womit Manasse ihn zum Zorn gereizt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.27|AT|12|2. Könige|23||0|27|Und der Herr sprach: Auch Juda will ich von meinem Angesicht hinwegtun, wie ich Israel hinweggetan; und verwerfen will ich Jerusalem, die Stadt, die ich erwählt, und das Haus, von dem ich gesagt hatte: Mein Name soll darin wohnen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.28|AT|12|2. Könige|23||0|28|Was sonst noch von Josia zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.29|AT|12|2. Könige|23||0|29|Zu seiner Zeit zog der Pharao Necho, der König von Ägypten, wider den König von Assyrien an den Euphratstrom. Da trat ihm der König Josia entgegen; jener aber tötete ihn zu Megiddo, sowie er ihn sah.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.30|AT|12|2. Könige|23||0|30|Und seine Diener führten ihn tot von Megiddo weg, brachten ihn nach Jerusalem und begruben ihn in seiner Grabstätte. Das Landvolk aber nahm Joahas, den Sohn Josias, und sie salbten ihn und machten ihn zum König an seines Vaters Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.31|AT|12|2. Könige|23||0|31|23 JAHRE alt war Joahas, als er König wurde, und drei Monate regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Hamutal, die Tochter Jeremias, von Libna.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.32|AT|12|2. Könige|23||0|32|Er tat, was dem Herrn missfiel, ganz wie seine Väter getan hatten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.33|AT|12|2. Könige|23||0|33|Der Pharao Necho aber setzte ihn zu Ribla im Lande Hamath gefangen, sodass er nicht mehr König war zu Jerusalem, und dem Lande legte er eine Geldbusse auf, hundert Talente Silber und zehn Talente Gold.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.34|AT|12|2. Könige|23||0|34|Dann machte der Pharao Necho den Eljakim, den Sohn Josias, zum König an Stelle seines Vaters Josia und änderte seinen Namen in Jojakim. Den Joahas aber nahm er mit; so kam der nach Ägypten und starb daselbst.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.35|AT|12|2. Könige|23||0|35|Und Jojakim lieferte dem Pharao das Silber und Gold ab; doch musste er das Land einschätzen, um das Silber nach dem Befehl des Pharao bezahlen zu können. Wie ein jeder eingeschätzt wurde, so trieb er das Silber und das Gold von der Bevölkerung des Landes ein, um es dem Pharao Necho zu geben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.36|AT|12|2. Könige|23||0|36|25 Jahre alt war Jojakim, als er König wurde, und elf Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Sebudda, die Tochter Pedajas, von Ruma.|ZUE1931|Public Domain 2KI.23.37|AT|12|2. Könige|23||0|37|Er tat, was dem Herrn missfiel, ganz wie seine Väter getan hatten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.1|AT|12|2. Könige|24||0|1|Zu seiner Zeit zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf, und Jojakim wurde ihm untertan drei Jahre lang. Hernach aber fiel er wieder von ihm ab.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.2|AT|12|2. Könige|24||0|2|Da liess der Herr die Streifscharen der Chaldäer, der Syrer, der Moabiter und der Ammoniter wider ihn los; er liess sie wider Juda los, um es zu verderben nach dem Worte, das der Herr durch seine Knechte, die Propheten, geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.3|AT|12|2. Könige|24||0|3|Nur wegen des Zornes des Herrn kam das über Juda, dass er sie von seinem Angesicht hinwegtat um der Sünden Manasses willen für all das, was er getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.4|AT|12|2. Könige|24||0|4|Auch das Blut der Unschuldigen, das er vergoss, sodass er Jerusalem mit unschuldigem Blute erfüllte, das wollte der Herr nicht vergeben.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.5|AT|12|2. Könige|24||0|5|Was sonst noch von Jojakim zu sagen ist, alles, was er getan hat, das steht ja geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.6|AT|12|2. Könige|24||0|6|Und Jojakim legte sich zu seinen Vätern, und sein Sohn Jojachin wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.7|AT|12|2. Könige|24||0|7|Der König von Ägypten aber rückte nicht mehr aus seinem Lande aus; denn der König von Babel hatte alles erobert, was dem König von Ägypten gehörte, vom Bach Ägyptens bis zum Euphratstrom.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.8|AT|12|2. Könige|24||0|8|Achtzehn Jahre alt war Jojachin, als er König wurde, und drei Monate regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Nehustha, die Tochter Elnathans, von Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.9|AT|12|2. Könige|24||0|9|Er tat, was dem Herrn missfiel, ganz wie sein Vater getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.10|AT|12|2. Könige|24||0|10|Zu jener Zeit zogen die Leute Nebukadnezars, des Königs von Babel, gegen Jerusalem heran, und die Stadt wurde belagert.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.11|AT|12|2. Könige|24||0|11|Als aber Nebukadnezar, der König von Babel, gegen die Stadt vorging und seine Knechte sie belagerten,|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.12|AT|12|2. Könige|24||0|12|da ergab sich Jojachin, der König von Juda, dem König von Babel, er samt seiner Mutter, seinen Dienern, Obersten und Kämmerern. So nahm ihn der König von Babel im achten Jahre seiner Regierung gefangen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.13|AT|12|2. Könige|24||0|13|Und er führte alle Schätze des Tempels und die Schätze des königlichen Palastes von dannen und zerschlug alle goldenen Geräte, die Salomo, der König von Israel, im Tempel des Herrn hatte machen lassen - wie der Herr verkündet hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.14|AT|12|2. Könige|24||0|14|Und ganz Jerusalem und alle Obersten und wehrfähigen Leute, zehntausend Mann, auch alle Schmiede und Schlosser, führte er gefangen hinweg; niemand blieb zurück als das niedere Landvolk.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.15|AT|12|2. Könige|24||0|15|Und er führte Jojachin nach Babel in die Verbannung; auch die Mutter und die Frauen des Königs sowie seine Kämmerer und die Grossen des Landes brachte er gefangen von Jerusalem nach Babel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.16|AT|12|2. Könige|24||0|16|Auch die wehrfähigen Männer, siebentausend an der Zahl, und die Schmiede und Schlosser, tausend Mann, alles was kriegstüchtig war, führte der König von Babel gefangen nach Babel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.17|AT|12|2. Könige|24||0|17|Und der König von Babel machte Jojachins Oheim Matthanja zum König an seiner Statt und änderte seinen Namen in Zedekia.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.18|AT|12|2. Könige|24||0|18|21 Jahre alt war Zedekia, als er König wurde, und elf Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Hamutal, die Tochter Jeremias, von Libna.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.19|AT|12|2. Könige|24||0|19|Er tat, was dem Herrn missfiel, ganz wie Jojakim getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.24.20|AT|12|2. Könige|24||0|20|Denn wegen des Zornes des Herrn kam es so weit, dass er Jerusalem und Juda von seinem Angesichte verwarf. ZEDEKIA aber fiel vom König von Babel ab.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.1|AT|12|2. Könige|25||0|1|Da begab es sich im neunten Jahre seiner Regierung, am zehnten Tage des zehnten Monats, dass Nebukadnezar, der König von Babel, mit all seiner Heeresmacht wider Jerusalem heranzog und es belagerte; und man baute ein Belagerungswerk rings um die Stadt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.2|AT|12|2. Könige|25||0|2|So wurde die Stadt belagert bis ins elfte Jahr des Königs Zedekia.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.3|AT|12|2. Könige|25||0|3|Im vierten Monat, am neunten Tage des Monats, als die Hungersnot in der Stadt schon gross war und das Landvolk nichts mehr zu essen hatte,|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.4|AT|12|2. Könige|25||0|4|da wurde eine Bresche in die Stadtmauer gelegt. Der König aber und alle Kriegsleute machten einen Ausfall und entflohen bei Nacht durch das Tor zwischen den beiden Mauern, das am Garten des Königs lag, während die Chaldäer die Stadt ringsum einschlossen, und sie nahmen ihren Weg nach der Jordansteppe.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.5|AT|12|2. Könige|25||0|5|Das Heer der Chaldäer aber jagte dem König nach, und sie holten ihn ein im Steppengebiet von Jericho, nachdem sein ganzes Heer sich zerstreut und ihn verlassen hatte.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.6|AT|12|2. Könige|25||0|6|Sie griffen den König und führten ihn hinauf zum König von Babel nach Ribla, und der sprach ihm das Urteil.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.7|AT|12|2. Könige|25||0|7|Die Söhne Zedekias aber schlachtete man vor seinen Augen; den Zedekia aber liess er blenden und in Ketten legen. So brachte man ihn nach Babel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.8|AT|12|2. Könige|25||0|8|Am siebenten Tage des fünften Monats das ist das neunzehnte Jahr Nebukadnezars, des Königs von Babel kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, der Diener des Königs von Babel, nach Jerusalem|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.9|AT|12|2. Könige|25||0|9|und verbrannte den Tempel des Herrn, den Königspalast und alle Häuser Jerusalems; alle Häuser der Vornehmen verbrannte er.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.10|AT|12|2. Könige|25||0|10|Die Mauern rings um Jerusalem aber riss das ganze Chaldäerheer, das der Oberste der Leibwache bei sich hatte, nieder.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.11|AT|12|2. Könige|25||0|11|Und den Rest des Volkes, der in der Stadt noch überiggeblieben war, und die Überläufer, die zum König von Babel übergegangen waren, und die übrige Menge führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, in die Verbannung.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.12|AT|12|2. Könige|25||0|12|Nur von den Geringen im Lande liess der Oberste der Leibwache etliche als Weingärtner und Ackerbauer zurück.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.13|AT|12|2. Könige|25||0|13|Die ehernen Säulen am Tempel des Herrn aber, sowie die Kesselwagen und das eherne Meer beim Tempel des Herrn zerbrachen die Chaldäer und führten das Erz derselben nach Babel.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.14|AT|12|2. Könige|25||0|14|Auch die Töpfe, Schaufeln, Messer, Schüsseln und alle ehernen Geräte, mit denen man den Dienst versah, nahmen sie hinweg.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.15|AT|12|2. Könige|25||0|15|Auch die Räucherpfannen und Sprengschalen, alles, was von Gold, und alles, was von Silber war, nahm der Oberste der Leibwache mit fort.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.16|AT|12|2. Könige|25||0|16|Die beiden Säulen, das Eine Meer und die Kesselwagen, die Salomo für den Tempel des Herrn hatte machen lassen - das Erz all dieser Geräte war nicht zu wägen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.17|AT|12|2. Könige|25||0|17|Achtzehn Ellen hoch war die eine Säule, und es war darauf ein Knauf von Erz, fünf Ellen hoch, und ein Geflecht und Granatäpfel waren an dem Knauf ringsum, alles von Erz; und ebenso war es an der zweiten Säule. Die Granatäpfel aber waren 96 an der Zahl, freihängend; im ganzen waren hundert Granatäpfel rings an dem Geflecht.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.18|AT|12|2. Könige|25||0|18|Und der Oberste der Leibwache nahm Seraja, den ersten Priester, und Zephanja, den zweiten Priester, und die drei Schwellenhüter;|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.19|AT|12|2. Könige|25||0|19|aus der Stadt aber nahm er einen Kämmerer, der über die Kriegsleute gesetzt war, und fünf Männer aus den Vertrauten des Königs, die man in der Stadt vorfand, und den Schreiber des Feldhauptmanns, der das Landvolk für den Kriegsdienst aushob, und sechzig Männer aus dem Landvolk, die sich in der Stadt vorfanden -|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.20|AT|12|2. Könige|25||0|20|die nahm Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, und brachte sie zum König von Babel nach Ribla.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.21|AT|12|2. Könige|25||0|21|Und der König von Babel liess sie zu Ribla im Lande Hamath hinrichten. Also wurde Juda aus seiner Heimat in die Verbannung geführt.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.22|AT|12|2. Könige|25||0|22|Über den Rest des Volkes aber, den Nebukadnezar, der König von Babel, im Lande Juda zurückliess, setzte er Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Saphans.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.23|AT|12|2. Könige|25||0|23|Als nun die Heeresobersten und ihre Leute hörten, dass der König von Babel den Gedalja eingesetzt habe, kamen sie alle zu Gedalja nach Mizpa, nämlich Ismael, der Sohn Nethanjas, Johanan, der Sohn Kareahs, Seraja, der Sohn Thanhumeths aus Netopha, und Jaasanja, der Sohn des Maachathiters, samt ihren Leuten.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.24|AT|12|2. Könige|25||0|24|Und Gedalja schwur ihnen und ihren Leuten und sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht davor, den Chaldäern zu dienen; bleibt im Lande und seid dem König von Babel untertan, so wird es euch wohlergehen.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.25|AT|12|2. Könige|25||0|25|Aber im siebenten Monat kam Ismael, der Sohn Nethanjas, des Sohnes Elisamas, aus königlichem Geschlecht, und mit ihm zehn Männer; die erschlugen den Gedalja und die Juden und Chaldäer, die bei ihm ihn Mizpa waren.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.26|AT|12|2. Könige|25||0|26|Da machte sich das ganz Volk, klein und gross, samt den Heeresobersten auf, und sie zogen nach Ägypten; denn sie fürchteten sich vor den Chaldäern.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.27|AT|12|2. Könige|25||0|27|Und im 37. Jahre nach der Wegführung des Königs Jojachin von Juda, am 27. Tage des zwölften Monats, begnadigte Evil-Merodach, der König von Babel, im ersten Jahre seiner Regierung den König Jojachin von Juda und entliess ihn aus dem Kerker;|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.28|AT|12|2. Könige|25||0|28|und er redete freundlich mit ihm und wies ihm seinen Sitz an über den Königen, die bei ihm in Babel waren.|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.29|AT|12|2. Könige|25||0|29|Er durfte seine Gefängniskleider ablegen und beständig an der königlichen Tafel essen sein ganzes Leben lang;|ZUE1931|Public Domain 2KI.25.30|AT|12|2. Könige|25||0|30|und sein Unterhalt, der ständige Unterhalt, wurde ihm Tag für Tag, soviel er bedurfte, vom König gewährt sein ganzes Leben lang.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.14|AT|13|1. Chronik|15||0|14|Also weihten sich die Priester und Leviten, um die Lade des Herrn, des Gottes Israels, hinaufzubringen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.15|AT|13|1. Chronik|15||0|15|Dann hoben die Leviten die Lade Gottes mit den Tragstangen auf ihre Schultern, wie Mose nach dem Wort des Herrn geboten hatte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.16|AT|13|1. Chronik|15||0|16|Und David befahl den Obersten der Leviten, sie sollten die Sänger, ihre Stammesgenossen, antreten lassen mit ihren Musikinstrumenten, den Harfen und Lauten und Zimbeln, damit sie laute Freudenklänge ertönen liessen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.17|AT|13|1. Chronik|15||0|17|Da bestellten die Leviten Heman, den Sohn Joels, und von seinen Stammesgenossen Asaph, den Sohn Berechjas, und von den Nachkommen Meraris, ihren Stammesgenossen, Ethan, den Sohn Kusajas,|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.18|AT|13|1. Chronik|15||0|18|und mit ihnen ihre Stammesgenossen von der zweiten Ordnung, nämlich Sacharja, Ussiel, Semiramoth, Jehiel, Unni, Eliab, Benaja, Maaseja, Matthithja, Eliphelehu, Mikneja, Obed-Edom und Jegiel, die Torhüter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.19|AT|13|1. Chronik|15||0|19|Die Sänger Heman, Asaph und Ethan hatten eherne Zimbeln, um Musik zu machen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.20|AT|13|1. Chronik|15||0|20|Sacharja, Ussiel, Semiramoth, Jehiel, Unni, Eliab, Maaseja und Benaja hatten Harfen, um nach der Mädchenweise zu spielen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.21|AT|13|1. Chronik|15||0|21|Matthithja, Eliphelehu, Mikneja, Obed-Edom, Jegiel und Asasja hatten Lauten, um in der|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.22|AT|13|1. Chronik|15||0|22|Chenanja, der Oberste der Leviten beim Tragen (der heiligen Geräte), hatte die Aufsicht über das Tragen, denn er verstand sich darauf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.23|AT|13|1. Chronik|15||0|23|Berechja und Elkana waren Torhüter bei der Lade;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.24|AT|13|1. Chronik|15||0|24|die Priester Sebanja, Josaphat, Nethaneel, Amasai, Sacharja, Benaja und Elieser bliesen die Trompeten vor der Lade Gottes her; Obed-Edom und Jehia waren Torhüter bei der Lade.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.25|AT|13|1. Chronik|15||0|25|So zogen denn David und die Ältesten Israels und die Obersten der Tausendschaften hin, die Bundeslade des Herrn mit Freuden vom Hause Obed-Edoms heraufzuholen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.26|AT|13|1. Chronik|15||0|26|Und als Gott jenen Leviten half, welche die Bundeslade des Herrn trugen, opferte man sieben junge Stiere und sieben Widder.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.27|AT|13|1. Chronik|15||0|27|David aber war mit einem Mantel von Byssus bekleidet, ebenso alle Leviten, welche die Lade trugen, und die Sänger und Chenanja, der Oberste beim Tragen. Auch trug David ein linnenes Ephod.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.28|AT|13|1. Chronik|15||0|28|So brachte ganz Israel die Bundeslade des Herrn hinauf mit Jubel und Posaunenschall, mit Trompeten und Zimbeln, mit Harfen- und Lautenspiel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.29|AT|13|1. Chronik|15||0|29|Michal aber, die Tochter Sauls, hatte zum Fenster hinausgeschaut, während die Bundeslade des Herrn in die Davidsstadt einzog; und als sie den König David hüpfen und tanzen sah, verachtete sie ihn in ihrem Herzen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.1|AT|13|1. Chronik|15||0|1|UND David baute sich Häuser in der Davidsstadt und richtete für die Lade Gottes eine Stätte her und schlug ein Zelt für sie auf.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.2|AT|13|1. Chronik|15||0|2|Damals sprach David: Niemand soll die Lade Gottes tragen als allein die Leviten; denn diese hat der Herr erwählt, die Lade Gottes zu tragen und ihm Dienst zu tun immerdar.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.3|AT|13|1. Chronik|15||0|3|Dann berief David ganz Israel nach Jerusalem zusammen, die Lade des Herrn an ihre Stätte, die er für sie hergerichtet hatte, hinaufzubringen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.4|AT|13|1. Chronik|15||0|4|Und David versammelte die Nachkommen Aarons und die Leviten:|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.5|AT|13|1. Chronik|15||0|5|von den Nachkommen Kahaths: Uriel, den Obersten, samt seinen Stammesgenossen, 120;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.6|AT|13|1. Chronik|15||0|6|von den Nachkommen Meraris: Asaja, den Obersten, samt seinen Stammesgenossen, 220;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.7|AT|13|1. Chronik|15||0|7|von den Nachkommen Gersoms: Joel, den Obersten, samt seinen Stammesgenossen, 130;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.8|AT|13|1. Chronik|15||0|8|von den Nachkommen Elizaphans: Semaja, den Obersten, samt seinen Stammesgenossen, zweihundert;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.9|AT|13|1. Chronik|15||0|9|von den Nachkommen Hebrons: Eliel, den Obersten, samt seinen Stammesgenossen, achtzig;|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.10|AT|13|1. Chronik|15||0|10|von den Nachkommen Ussiels: Amminadab, den Obersten, samt seinen Stammesgenossen, 112.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.11|AT|13|1. Chronik|15||0|11|Darauf berief David die Priester Zadok und Abjathar und die Leviten Uriel, Asaja, Joel, Semaja, Eliel und Amminadab|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.12|AT|13|1. Chronik|15||0|12|und sprach zu ihnen: Ihr seid die Familienhäupter der Leviten; so weihet euch nun samt euren Brüdern, damit ihr die Lade des Herrn, des Gottes Israels, hinaufbringet an die Stätte, die ich für sie hergerichtet habe.|ZUE1931|Public Domain 1CH.15.13|AT|13|1. Chronik|15||0|13|Weil ihr das erstemal nicht dagewesen seid, hat der Herr, unser Gott, uns einen Verlust erleiden lassen, da wir nicht nach ihr fragten, wie es sich gebührte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.1|AT|13|1. Chronik|16||0|1|Nachdem man aber die Lade Gottes hereingebracht, stellte man sie in das Zelt, das David für sie aufgeschlagen hatte. Darnach brachte man Brandopfer und Heilsopfer vor Gott dar.|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.2|AT|13|1. Chronik|16||0|2|Und als David mit den Brandopfern und Heilsopfern zu Ende war, segnete er das Volk im Namen des Herrn|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.3|AT|13|1. Chronik|16||0|3|und gab jedermann in Israel, Männern und Frauen, je einen Laib Brot und ein Stück Fleisch und einen Rosinenkuchen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.4|AT|13|1. Chronik|16||0|4|Und er bestellte eine Anzahl Leviten zum Dienst vor der Lade des Herrn und trug ihnen auf, dem Herrn, dem Gott Israels, Preis, Dank und Lob darzubringen:|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.5|AT|13|1. Chronik|16||0|5|Asaph als ersten; dann als zweiten Sacharja; ferner Ussiel, Semiramoth, Jehiel, Matthithja, Eliab, Benaja, Obed-Edom und Jegiel mit Harfen und Lauten, während Asaph die Zimbeln,|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.6|AT|13|1. Chronik|16||0|6|die Priester Benaja und Jahasiel dagegen ständig die Trompeten ertönen liessen vor der Bundeslade Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.7|AT|13|1. Chronik|16||0|7|"Damals, an jenem Tage, hat David zum erstenmal Asaph und seinen Stammesgenossen aufgetragen, das ""Danket dem Herrn"" zu singen:"|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.8|AT|13|1. Chronik|16||0|8|Danket dem Herrn, ruft seinen Namen an, / tut kund unter den Völkern seine Taten! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.9|AT|13|1. Chronik|16||0|9|Singet ihm, spielet ihm, / redet von all seinen Wundern! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.10|AT|13|1. Chronik|16||0|10|Rühmet euch seines heiligen Namens, / es freue sich innig, wer den Herrn sucht! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.11|AT|13|1. Chronik|16||0|11|Fraget nach dem Herrn und seiner Macht, / suchet sein Angesicht allezeit! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.12|AT|13|1. Chronik|16||0|12|Gedenket der Wunder, die er getan, / seiner Zeichen und Urteilssprüche, /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.13|AT|13|1. Chronik|16||0|13|ihr Kinder Israels, seines Knechtes, / ihr Söhne Jakobs, seines Erwählten! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.14|AT|13|1. Chronik|16||0|14|Er, der Herr, ist unser Gott, / über alle Lande ergeht sein Gericht. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.15|AT|13|1. Chronik|16||0|15|Auf ewig gedenkt er seines Bundes, / auf tausend Geschlechter des Wortes, das er gegeben, /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.16|AT|13|1. Chronik|16||0|16|des Bundes, den er mit Abraham schloss, / und des Eides, den er Isaak geschworen. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.17|AT|13|1. Chronik|16||0|17|Er stellte ihn auf für Jakob als Recht; / für Israel als ewigen Bund; /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.18|AT|13|1. Chronik|16||0|18|"er sprach: ""Dir will ich das Land Kanaan geben / als zugemessenes Eigentum."" /"|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.19|AT|13|1. Chronik|16||0|19|Da sie noch wenige Männer waren, / erst kurz im Lande und Fremdlinge dort, /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.20|AT|13|1. Chronik|16||0|20|wanderten sie von Volk zu Volk, / von einem Königreiche zum andern. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.21|AT|13|1. Chronik|16||0|21|Er liess sie von niemand bedrücken / und wies Könige um ihretwillen zurecht: /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.22|AT|13|1. Chronik|16||0|22|"""Tastet meine Gesalbten nicht an, / und tut meinen Propheten kein Leid!"" /"|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.23|AT|13|1. Chronik|16||0|23|Singet dem Herrn, alle Lande; / verkündiget Tag für Tag sein Heil! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.24|AT|13|1. Chronik|16||0|24|Erzählet bei den Heiden von seiner Hoheit, / bei allen Völkern von seinen Wundern! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.25|AT|13|1. Chronik|16||0|25|Denn gross ist der Herr und hoch zu preisen, / furchtbar ist er über alle Götter. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.26|AT|13|1. Chronik|16||0|26|Denn alle Götter der Heiden sind Nichtse, / aber der Herr hat die Himmel geschaffen. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.27|AT|13|1. Chronik|16||0|27|Hoheit und Pracht sind vor seinem Antlitz, / Macht und Freude da, wo er thront. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.28|AT|13|1. Chronik|16||0|28|Bringt dar dem Herrn, ihr Geschlechter der Völker, / bringt dar dem Herrn Ehre und Stärke! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.29|AT|13|1. Chronik|16||0|29|Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, / bringt Gaben und kommt vor sein Angesicht! / Fallt nieder vor dem Herrn in heiligem Schmuck, /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.30|AT|13|1. Chronik|16||0|30|erzittert vor ihm, alle Lande! / Fest steht der Erdkreis und wankt nicht. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.31|AT|13|1. Chronik|16||0|31|Des freue sich der Himmel, frohlocke die Erde; / man sage unter den Heiden: Der Herr ward König. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.32|AT|13|1. Chronik|16||0|32|Es donnere das Meer und was es erfüllt; / es juble das Feld und was darauf steht! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.33|AT|13|1. Chronik|16||0|33|Dann sollen jauchzen die Bäume des Waldes / vor dem Herrn, wenn er kommt, die Erde zu richten! /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.34|AT|13|1. Chronik|16||0|34|Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, / und seine Güte währet ewig. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.35|AT|13|1. Chronik|16||0|35|Und sprechet: Hilf uns, du Gott unsrer Hilfe, / sammle und errette uns aus der Gewalt der Heiden, / damit wir deinem heiligen Namen danken / und uns rühmen, dass wir dich preisen dürfen. /|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.36|AT|13|1. Chronik|16||0|36|"Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, / von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und alles Volk sprach: ""Amen"" und ""Preis dem Herrn!"""|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.37|AT|13|1. Chronik|16||0|37|Und David liess Asaph und seine Stammesgenossen dort vor der Bundeslade des Herrn, ständig den Dienst vor der Lade zu versehen, wie es jeder Tag erforderte;|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.38|AT|13|1. Chronik|16||0|38|ferner Obed-Edom, den Sohn Jeduthuns, und Hosa und ihre Stammesgenossen, 68 Mann, als Torhüter,|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.39|AT|13|1. Chronik|16||0|39|den Priester Zadok aber und seine Stammesgenossen, die Priester, vor der Wohnung des Herrn auf der Höhe zu Gibeon,|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.40|AT|13|1. Chronik|16||0|40|damit sie dem Herrn täglich Brandopfer brächten auf dem Brandopferaltar am Morgen und am Abend genau so, wie es geschrieben steht im Gesetz, das der Herr den Israeliten auferlegt hat;|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.41|AT|13|1. Chronik|16||0|41|"und mit ihnen Heman und Jeduthun und die übrigen Auserlesenen, die mit Namen bezeichnet wurden, das ""Danket dem Herrn, denn seine Güte währet ewig"" zu singen;"|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.42|AT|13|1. Chronik|16||0|42|auch hatten sie Trompeten und Zimbeln für die, die sie zu spielen pflegten, und Instrumente für die Gotteslieder; die Söhne Jeduthuns endlich waren Torhüter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.16.43|AT|13|1. Chronik|16||0|43|Darauf ging alles Volk nach Hause, und auch David wandte sich, um die Seinen zu begrüssen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.1|AT|13|1. Chronik|1||0|1|ADAM, Seth, Enos,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.2|AT|13|1. Chronik|1||0|2|Kenan, Mahalaleel, Jared,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.3|AT|13|1. Chronik|1||0|3|Henoch, Methusalah, Lamech,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.4|AT|13|1. Chronik|1||0|4|Noah, Sem, Ham und Japhet.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.5|AT|13|1. Chronik|1||0|5|Die Söhne Japhets: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Thubal, Mesech und Thiras.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.6|AT|13|1. Chronik|1||0|6|Die Söhne Gomers: Askenas, Riphath und Thogarma.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.7|AT|13|1. Chronik|1||0|7|Die Söhne Jawans: Elisa, Tharsis, die Chittäer und die Rhodier.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.8|AT|13|1. Chronik|1||0|8|Die Söhne Hams: Kusch, Mizraim, Put und Kanaan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.9|AT|13|1. Chronik|1||0|9|Die Söhne Kuschs: Seba, Hawila, Sabtha, Ragma und Sabthecha. Die Söhne Ragmas: Saba und Dedan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.10|AT|13|1. Chronik|1||0|10|Kusch aber zeugte Nimrod; der war der erste Gewaltherrscher auf Erden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.11|AT|13|1. Chronik|1||0|11|Mizraim zeugte die Luditer, die Anamiter, die Lehabiter, die Naphthuhiter,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.12|AT|13|1. Chronik|1||0|12|die Pathrusiter, die Kasluhiter und die Kaphthoriter, von denen die Philister ausgegangen sind.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.13|AT|13|1. Chronik|1||0|13|Kanaan aber zeugte Sidon, seinen Erstgebornen, und Heth|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.14|AT|13|1. Chronik|1||0|14|und die Jebusiter, die Amoriter, die Girgasiter,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.15|AT|13|1. Chronik|1||0|15|die Hewiter, die Arkiter, die Siniter,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.16|AT|13|1. Chronik|1||0|16|die Arwaditer, die Zamariter und die Hamathiter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.17|AT|13|1. Chronik|1||0|17|Die Söhne Sems: Elam, Assur, Arpachsad, Lud und Aram; die Söhne Arams: Uz, Hul, Gether und Mas.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.18|AT|13|1. Chronik|1||0|18|Arpachsad aber zeugte Selah, und Selah zeugte Heber.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.19|AT|13|1. Chronik|1||0|19|Heber wurden zwei Söhne geboren; einer hiess Peleg, weil die Menschheit sich zu seiner Zeit zerteilte, und sein Bruder hiess Joktan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.20|AT|13|1. Chronik|1||0|20|Joktan aber zeugte Almodad, Seleph, Hazarmawet, Jerah,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.21|AT|13|1. Chronik|1||0|21|Hadoram, Usal, Dikla,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.22|AT|13|1. Chronik|1||0|22|Ebal, Abimael, Saba,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.23|AT|13|1. Chronik|1||0|23|Ophir, Hawila und Jobab. Diese alle sind die Söhne Joktans.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.24|AT|13|1. Chronik|1||0|24|Die Nachkommen Sems: Arpachsad, Selah,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.25|AT|13|1. Chronik|1||0|25|Heber, Peleg, Regu,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.26|AT|13|1. Chronik|1||0|26|Serug, Nahor, Tharah|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.27|AT|13|1. Chronik|1||0|27|und Abram, das ist Abraham.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.28|AT|13|1. Chronik|1||0|28|Die Söhne Abrahams: Isaak und Ismael.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.29|AT|13|1. Chronik|1||0|29|Dies sind ihre Nachkommen: Nebajoth, der Erstgeborne Ismaels, dann Kedar, Adbeel und Mibsam,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.30|AT|13|1. Chronik|1||0|30|Misma und Duma, Massa, Hadad und Thema,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.31|AT|13|1. Chronik|1||0|31|Jetur, Naphis und Kedma. Das also sind die Söhne Ismaels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.32|AT|13|1. Chronik|1||0|32|Die Söhne der Ketura aber, der Nebenfrau Abrahams: sie gebar Simran, Joksan, Medan, Midian, Jisbak und Suah. Die Söhne Joksans: Saba und Dedan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.33|AT|13|1. Chronik|1||0|33|Die Söhne Midians: Epha, Epher, Hanoch, Abida und Eldaa. Diese alle sind Nachkommen der Ketura.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.34|AT|13|1. Chronik|1||0|34|Und Abraham zeugte Isaak. Die Söhne Isaaks aber waren: Jakob und Esau.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.35|AT|13|1. Chronik|1||0|35|DIE Söhne Esaus: Eliphas, Reguel, Jehus, Jaelam und Korah.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.36|AT|13|1. Chronik|1||0|36|Die Söhne des Eliphas: Theman, Omar, Zephi, Gaetham, Kenas, Thimna und Amalek.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.37|AT|13|1. Chronik|1||0|37|Die Söhne Reguels: Nahath, Serah, Samma und Missa.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.38|AT|13|1. Chronik|1||0|38|Die Söhne Seirs: Lotan, Sobal, Zibeon, Ana, Dison, Ezer und Disan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.39|AT|13|1. Chronik|1||0|39|Die Söhne Lotans: Hori und Hemam; und die Schwester Lotans war Thimna.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.40|AT|13|1. Chronik|1||0|40|Die Söhne Sobals: Aljan, Manahath, Ebal, Sephi und Onam. Die Söhne Zibeons: Aja und Ana.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.41|AT|13|1. Chronik|1||0|41|Die Söhne Anas: Dison. Die Söhne Disons: Hamran, Esban, Jithran und Cheran.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.42|AT|13|1. Chronik|1||0|42|Die Söhne Ezers: Bilhan, Saewan und Akan. Die Söhne Disans: Uz und Aran.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.43|AT|13|1. Chronik|1||0|43|Dies sind die Könige, die im Lande Edom regiert haben, ehe ein israelitischer König herrschte: Bela, der Sohn Beors, und seine Stadt hiess Dinhaba.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.44|AT|13|1. Chronik|1||0|44|Als Bela starb, ward Jobab von Bozra, der Sohn Serahs, König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.45|AT|13|1. Chronik|1||0|45|Als Jobab starb, ward Husam aus dem Lande der Themaniter König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.46|AT|13|1. Chronik|1||0|46|Als Husam starb, ward Hadad, der Sohn Bedads, König an seiner Statt; der schlug die Midianiter im Gefilde Moabs; seine Stadt hiess Awith.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.47|AT|13|1. Chronik|1||0|47|Als Hadad starb, ward Samla aus Masreka König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.48|AT|13|1. Chronik|1||0|48|Als Samla starb, ward Saul aus Rehoboth am Flusse König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.49|AT|13|1. Chronik|1||0|49|Als Saul starb, ward Baal-Hanan, der Sohn Achbors, König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.50|AT|13|1. Chronik|1||0|50|Als Baal-Hanan starb, ward Hadad König an seiner Statt; seine Stadt hiess Pahi, und sein Weib hiess Mehetabel, die Tochter der Matred, der Tochter Mesahabs.|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.51|AT|13|1. Chronik|1||0|51|Und Hadad starb. Die Fürsten Edoms aber waren: der Fürst von Thimna, der Fürst von Alwa, der Fürst von Jetheth,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.52|AT|13|1. Chronik|1||0|52|der Fürst von Oholibama, der Fürst von Ela, der Fürst von Pinon,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.53|AT|13|1. Chronik|1||0|53|der Fürst von Kenas, der Fürst von Theman, der Fürst von Mibzar,|ZUE1931|Public Domain 1CH.1.54|AT|13|1. Chronik|1||0|54|der Fürst von Magdiel, der Fürst von Iram. Das sind die Fürsten von Edom.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.1|AT|13|1. Chronik|2||0|1|DIES sind die Söhne Israels: Ruben, Simeon, Levi und Juda; Issaschar und Sebulon;|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.2|AT|13|1. Chronik|2||0|2|Dan, Joseph und Benjamin; Naphthali, Gad und Asser.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.3|AT|13|1. Chronik|2||0|3|Die Söhne Judas: Er, Onan und Sela, welche drei ihm von der Tochter Suas, der Kanaaniterin, geboren wurden. Aber Er, Judas Erstgeborner, missfiel dem Herrn; darum liess er ihn sterben.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.4|AT|13|1. Chronik|2||0|4|Und Thamar, seine Schwiegertochter, gebar ihm Perez und Serah, sodass Juda im ganzen fünf Söhne hatte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.5|AT|13|1. Chronik|2||0|5|Die Söhne des Perez: Hezron und Hamul.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.6|AT|13|1. Chronik|2||0|6|Die Söhne Serahs: Simri, Ethan, Heman, Chalchol und Dara, zusammen fünf.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.7|AT|13|1. Chronik|2||0|7|Die Söhne Charmis: Achar, welcher Israel ins Unglück brachte, als er sich vergriff an dem, was dem Banne verfallen war.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.8|AT|13|1. Chronik|2||0|8|Die Söhne Ethans: Asarja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.9|AT|13|1. Chronik|2||0|9|Die Söhne Hezrons, die ihm geboren wurden: Jerahmeel, Ram und Kalubai.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.10|AT|13|1. Chronik|2||0|10|Ram aber zeugte Amminadab. Amminadab zeugte Nahason, den Fürsten der Söhne Judas.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.11|AT|13|1. Chronik|2||0|11|Nahason zeugte Salma. Salma zeugte Boas.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.12|AT|13|1. Chronik|2||0|12|Boas zeugte Obed. Obed zeugte Isai.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.13|AT|13|1. Chronik|2||0|13|Isai zeugte Eliab, seinen erstgebornen Sohn, ferner Abinadab, seinen zweiten Sohn, dann Simea, seinen dritten,|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.14|AT|13|1. Chronik|2||0|14|Nethaneel, seinen vierten, Raddai, seinen fünften,|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.15|AT|13|1. Chronik|2||0|15|Ozem, seinen sechsten, und David, seinen siebenten Sohn.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.16|AT|13|1. Chronik|2||0|16|Und ihre Schwestern waren Zeruja und Abigail. Die Söhne der Zeruja waren: Abisai, Joab und Asahel, ihrer drei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.17|AT|13|1. Chronik|2||0|17|Abigail aber gebar den Amasa; Amasas Vater war Jether, der Ismaeliter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.18|AT|13|1. Chronik|2||0|18|Kaleb aber, der Sohn Hezrons, zeugte mit seinem Weibe Asuba die Jerioth; und dies sind ihre Söhne: Jeser, Sobab und Ardon.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.19|AT|13|1. Chronik|2||0|19|Als aber Asuba starb, heiratete Kaleb die Ephrat; die gebar ihm den Hur.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.20|AT|13|1. Chronik|2||0|20|Hur zeugte Uri. Uri zeugte Bezaleel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.21|AT|13|1. Chronik|2||0|21|Darnach wohnte Hezron der Tochter Machirs, des Vaters Gileads, bei, - er heiratete sie, als er sechzig Jahre alt war -, und sie gebar ihm Segub.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.22|AT|13|1. Chronik|2||0|22|Segub zeugte Jair; der besass 23 Städte im Lande Gilead.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.23|AT|13|1. Chronik|2||0|23|Aber die Gesuriter und Syrer nahmen ihnen die Zeltdörfer Jairs weg, Kenath und seine Nebenorte, sechzig Städte. Diese alle sind Söhne Machirs, des Vaters Gileads.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.24|AT|13|1. Chronik|2||0|24|Nach dem Tode Hezrons wohnte Kaleb der Ephrath, dem Weibe seines Vaters Hezron, bei, und sie gebar ihm Ashur, den Vater Thekoas.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.25|AT|13|1. Chronik|2||0|25|Die Söhne Jerahmeels, des Erstgebornen Hezrons, waren: Ram, der Erstgeborne, ferner Buna, Oren und Ozem, seine Brüder.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.26|AT|13|1. Chronik|2||0|26|Jerahmeel hatte aber noch ein andres Weib, die hiess Atara; diese war die Mutter Onams.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.27|AT|13|1. Chronik|2||0|27|Die Söhne Rams, des Erstgebornen Jerahmeels, waren: Maaz, Jamin und Eker.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.28|AT|13|1. Chronik|2||0|28|Die Söhne Onams waren: Sammai und Jada, und die Söhne Sammais: Nadab und Abisur.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.29|AT|13|1. Chronik|2||0|29|Abisurs Weib hiess Abihail; die gebar ihm Ahban und Molid.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.30|AT|13|1. Chronik|2||0|30|Die Söhne Nadabs: Seled und Appaim. Seled starb kinderlos.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.31|AT|13|1. Chronik|2||0|31|Die Söhne Appaims: Isei. Die Söhne Iseis: Sesan. Die Söhne Sesans: Ahlai.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.32|AT|13|1. Chronik|2||0|32|Die Söhne Jadas, des Bruders Sammais: Jether und Jonathan. Jether starb kinderlos.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.33|AT|13|1. Chronik|2||0|33|Die Söhne Jonathans: Peleth und Sasa. Das waren die Söhne Jerahmeels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.34|AT|13|1. Chronik|2||0|34|Sesan hatte keine Söhne, sondern nur Töchter. Sesan hatte aber einen ägyptischen Knecht, der hiess Jarha.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.35|AT|13|1. Chronik|2||0|35|Und Sesan gab seinem Knechte Jarha seine Tochter zum Weibe; die gebar ihm Atthai.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.36|AT|13|1. Chronik|2||0|36|Atthai zeugte Nathan. Nathan zeugte Sabad.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.37|AT|13|1. Chronik|2||0|37|Sabad zeugte Ephlal. Ephlal zeugte Obed.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.38|AT|13|1. Chronik|2||0|38|Obed zeugte Jehu. Jehu zeugte Asarja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.39|AT|13|1. Chronik|2||0|39|Asarja zeugte Helez. Helez zeugte Eleasa.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.40|AT|13|1. Chronik|2||0|40|Eleasa zeugte Sismai. Sismai zeugte Sallum.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.41|AT|13|1. Chronik|2||0|41|Sallum zeugte Jekamja. Jekamja zeugte Elisama.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.42|AT|13|1. Chronik|2||0|42|Die Söhne Kalebs, des Bruders Jerahmeels: Maresa, sein Erstgeborner; der ist der Vater Siphs. Die Söhne Maresas: Hebron.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.43|AT|13|1. Chronik|2||0|43|Die Söhne Hebrons: Korah, Thappuah, Rekem und Sema.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.44|AT|13|1. Chronik|2||0|44|Sema zeugte Raham, den Vater Jorkeams; Rekem zeugte Sammai.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.45|AT|13|1. Chronik|2||0|45|Sammais Sohn war Maon, und Maon war der Vater von Beth-Zur.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.46|AT|13|1. Chronik|2||0|46|Epha aber, Kalebs Nebenfrau, gebar Haran, Moza und Gases; Haran zeugte Gases.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.47|AT|13|1. Chronik|2||0|47|Die Söhne Jahdais: Regem, Jotham, Gesan, Pelet, Epha und Saaph.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.48|AT|13|1. Chronik|2||0|48|Kalebs Nebenfrau Maacha gebar Seber und Thirhana.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.49|AT|13|1. Chronik|2||0|49|Saaph, Madmannas Vater, zeugte Sewa, den Vater Machbenas und Gibeas. Kalebs Tochter aber war Achsa.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.50|AT|13|1. Chronik|2||0|50|Das waren die Söhne Kalebs. Die Söhne Hurs, des Erstgebornen von Ephratha: Sobal, der Vater von Kirjath-Jearim,|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.51|AT|13|1. Chronik|2||0|51|Salma, der Vater von Bethlehem, Hareph, der Vater von Beth-Gader.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.52|AT|13|1. Chronik|2||0|52|Und Sobal, der Vater von Kirjath-Jearim, hatte Söhne: Haroe, die Hälfte der Manahathiter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.53|AT|13|1. Chronik|2||0|53|Die Geschlechter von KirjathJearim: die Jithriter, Puthiter, Sumathiter und Misraiter. Von diesen sind ausgegangen die Zoreathiter und Esthaoliter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.54|AT|13|1. Chronik|2||0|54|Die Söhne Salmas: Bethlehem und die Netophathiter, Atroth-Beth-Joab und die Hälfte der Manahathiter, nämlich die aus Zorea.|ZUE1931|Public Domain 1CH.2.55|AT|13|1. Chronik|2||0|55|Und die Geschlechter der Schriftgelehrten, die zu Jabez wohnten: die Thireathiter, Simeathiter, Suchathiter. Das sind die Keniter, welche von Hammath, dem Vater des Hauses Rechab, abstammen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.1|AT|13|1. Chronik|3||0|1|DIES waren die Söhne Davids, die ihm zu Hebron geboren wurden: der Erstgeborne war Amnon, von Ahinoam aus Jesreel; der zweite Daniel, von Abigail aus Karmel;|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.2|AT|13|1. Chronik|3||0|2|der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Thalmais, des Königs von Gesur; der vierte Adonia, der Sohn der Haggith;|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.3|AT|13|1. Chronik|3||0|3|der fünfte Sephatja, von Abital; der sechste Jithream, von seinem Weibe Egla.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.4|AT|13|1. Chronik|3||0|4|Sechs wurden ihm zu Hebron geboren; daselbst regierte er sieben Jahre und sechs Monate, und 33 Jahre regierte er zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.5|AT|13|1. Chronik|3||0|5|Und diese wurden ihm geboren zu Jerusalem: Simea, Sobab, Nathan und Salomo - diese vier von Bathseba, der Tochter Ammiels;|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.6|AT|13|1. Chronik|3||0|6|dazu Jibhar, Elisua, Eliphelet,|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.7|AT|13|1. Chronik|3||0|7|Nogah, Nepheg, Japhia,|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.8|AT|13|1. Chronik|3||0|8|Elisama, Beeljada und Eliphelet, ihrer neun.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.9|AT|13|1. Chronik|3||0|9|Das sind alle Söhne der Nebenfrauen. Und Thamar war ihre Schwester.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.10|AT|13|1. Chronik|3||0|10|Salomos Sohn war Rehabeam; dessen Sohn war Abia, dessen Sohn Asa, dessen Sohn Josaphat,|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.11|AT|13|1. Chronik|3||0|11|dessen Sohn Joram, dessen Sohn Ahasja, dessen Sohn Joas,|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.12|AT|13|1. Chronik|3||0|12|dessen Sohn Amazja, dessen Sohn Asarja, dessen Sohn Jotham,|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.13|AT|13|1. Chronik|3||0|13|dessen Sohn Ahas, dessen Sohn Hiskia, dessen Sohn Manasse,|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.14|AT|13|1. Chronik|3||0|14|dessen Sohn Amon, dessen Sohn Josia.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.15|AT|13|1. Chronik|3||0|15|Die Söhne Josias: der Erstgeborne Johanan, der zweite Jojakim, der dritte Zedekia, der vierte Sallum.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.16|AT|13|1. Chronik|3||0|16|Die Söhne Jojakims: sein Sohn Jechonja, dessen Sohn Zedekia.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.17|AT|13|1. Chronik|3||0|17|Die Söhne Jechonjas, des Gefangenen: Sealthiel,|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.18|AT|13|1. Chronik|3||0|18|Malchiram, Pedaja, Senazar, Jekamja, Hosama und Nedabja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.19|AT|13|1. Chronik|3||0|19|Die Söhne Pedajas: Serubbabel und Simei. Die Söhne Serubbabels: Mesullam und Hananja, und ihre Schwester war Selomith.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.20|AT|13|1. Chronik|3||0|20|Die Söhne Mesullams: Hasuba, Ohel, Berechja, Hasadja und Jusab-Hesed, ihrer fünf.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.21|AT|13|1. Chronik|3||0|21|Die Söhne Hananjas: Pelatja, Jesaja, Rephaja, Arnan, Obadja, Sechanja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.22|AT|13|1. Chronik|3||0|22|Die Söhne Sechanjas: Semaja, Hattus, Jigeal, Bariah, Nearja und Saphat, ihrer sechs.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.23|AT|13|1. Chronik|3||0|23|Die Söhne Nearjas: Eljoenai, Hiskia und Asrikam, ihrer drei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.3.24|AT|13|1. Chronik|3||0|24|Die Söhne Eljoenais: Hodawja, Eljasib, Pelaja, Akkub, Johanan, Delaja und Anani, ihrer sieben.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.1|AT|13|1. Chronik|4||0|1|DIE Söhne Judas: Perez, Hezron, Charmi, Hur und Sobal.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.2|AT|13|1. Chronik|4||0|2|Reaja aber, der Sohn Sobals, zeugte Jahath. Jahath zeugte Ahumai und Lahad. Das sind die Geschlechter der Zoreathiter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.3|AT|13|1. Chronik|4||0|3|Und dies sind die Söhne Hurs: Etam, Jesreel, Jisma und Jidbas, und ihre Schwester hiess Hazlelponi;|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.4|AT|13|1. Chronik|4||0|4|ferner Penuel, der Vater Gedors, und Eser, der Vater Husas. Das sind die Söhne Hurs, des Erstgebornen Ephrathas, des Vaters von Bethlehem.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.5|AT|13|1. Chronik|4||0|5|Ashur aber, der Vater Thekoas, hatte zwei Frauen, Helea und Naara.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.6|AT|13|1. Chronik|4||0|6|Und Naara gebar ihm Ahussam, Hepher, Themni und die Ahasthariter. Das sind die Söhne der Naara.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.7|AT|13|1. Chronik|4||0|7|Die Söhne der Helea: Zereth, Zohar, Ethnan und Koz.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.8|AT|13|1. Chronik|4||0|8|Koz zeugte Anub, Jahbez, Zobeba und die Geschlechter Aharhels, des Sohnes Harums.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.9|AT|13|1. Chronik|4||0|9|Jahbez aber ward angesehener als seine Brüder; seine Mutter hatte ihn Jahbez geheissen, indem sie sprach: Ich habe ihn mit Schmerzen geboren.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.10|AT|13|1. Chronik|4||0|10|Und Jahbez rief den Gott Israels an und sprach: Wenn du mich doch segnen und mein Gebiet erweitern wolltest und deine Hand mit mir wäre, Unheil von mir fernzuhalten, sodass mich kein Schmerz träfe! Und Gott liess geschehen, was er erbeten hatte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.11|AT|13|1. Chronik|4||0|11|Kelub aber, der Bruder Suhas, zeugte Mehir; das ist der Vater Esthons.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.12|AT|13|1. Chronik|4||0|12|Esthon zeugte Beth-Rapha, Paseah und Thehinna, den Vater der Stadt Nahas. Das sind die Männer von Recha.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.13|AT|13|1. Chronik|4||0|13|Die Söhne des Kenas: Othniel und Seraja. Die Söhne Othniels: Hathath und Meonothai.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.14|AT|13|1. Chronik|4||0|14|Meonothai zeugte Ophra. Seraja aber zeugte Joab, den Vater des Tals der Zimmerleute; denn sie waren Zimmerleute.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.15|AT|13|1. Chronik|4||0|15|Die Söhne Kalebs, des Sohnes Jephunnes: Ir, Ela und Naham. Die Söhne Elas: Kenas.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.16|AT|13|1. Chronik|4||0|16|Die Söhne des Perez: Jehalleleel und Esra. Die Söhne Jehalleleels: Siph, Sipha, Thirja und Asareel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.17|AT|13|1. Chronik|4||0|17|Die Söhne Esras: Jether, Mered, Epher und Jalon. Jether zeugte Mirjam, Sammai und Jisbah, den Vater von Esthemoa.+ +|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.18|AT|13|1. Chronik|4||0|18|Und sein Weib, die Judäerin, gebar Jered, den Vater von Gedor, und Heber, den Vater von Socho, und Jekuthiel, den Vater von Sanoah. Dies aber sind die Söhne der Bithja, der Tochter des Pharao, die Mered geheiratet hatte:...|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.19|AT|13|1. Chronik|4||0|19|Die Söhne von Hodias Weib, der Schwester Nahams, des Vaters von Kegila:..., der Garmiter, und Esthemoa, der Maachathiter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.20|AT|13|1. Chronik|4||0|20|Die Söhne Simons: Ammon und Rinna, Benhanan und Thilon. Die Söhne Iseis: Soheth und der Sohn Soheths.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.21|AT|13|1. Chronik|4||0|21|Die Söhne Selas, des Sohnes Judas: Er, Lechas Vater, Laeda, Maresas Vater, und die Geschlechter der Leinwandarbeiter von Beth-Asbea;|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.22|AT|13|1. Chronik|4||0|22|ferner Jokim und die Männer von Koseba und Joas und Saraph, die Moab beherrschten und dann nach Bethlehem zurückkehrten, wie die alte Rede lautet.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.23|AT|13|1. Chronik|4||0|23|Das sind die Töpfer und die Bewohner von Netaim und Gedera; beim König, in seinem Dienste, wohnten sie daselbst.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.24|AT|13|1. Chronik|4||0|24|Die Söhne Simeons: Nemuel, Jamin, Jarib, Serah, Saul.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.25|AT|13|1. Chronik|4||0|25|Dessen Sohn war Sallum, dessen Sohn Mibsam, dessen Sohn Misma.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.26|AT|13|1. Chronik|4||0|26|Die Söhne Mismas: sein Sohn Hammuel, dessen Sohn Sakkur, dessen Sohn Simei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.27|AT|13|1. Chronik|4||0|27|Simei hatte sechzehn Söhne und sechs Töchter; aber seine Brüder hatten nicht viele Kinder, und ihr ganzes Geschlecht wurde nicht so zahlreich wie der Stamm Juda.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.28|AT|13|1. Chronik|4||0|28|Sie wohnten in Beerseba, Molada, Hazar-Sual,|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.29|AT|13|1. Chronik|4||0|29|Bilha, Ezem, Tholad,|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.30|AT|13|1. Chronik|4||0|30|Bethuel, Horma, Ziklag,|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.31|AT|13|1. Chronik|4||0|31|Beth-Markaboth, Hazar-Susim, Beth-Birei und Saaraim. Das waren ihre Ortschaften bis zur Regierung Davids,|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.32|AT|13|1. Chronik|4||0|32|samt ihren Gehöften. Etam, Ain, Rimmon, Thochen und Asan: fünf Ortschaften|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.33|AT|13|1. Chronik|4||0|33|und alle ihre Gehöfte, die rings um diese Ortschaften lagen bis nach Baal. Das waren ihre Wohnsitze, und sie hatten ihre besondern Familienregister.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.34|AT|13|1. Chronik|4||0|34|Und Mesobab, Jamlech, Josa, der Sohn Amazjas,|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.35|AT|13|1. Chronik|4||0|35|Joel, Jehu, der Sohn Josibjas, des Sohnes Serajas, des Sohnes Asiels,|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.36|AT|13|1. Chronik|4||0|36|Eljoenai, Jaakoba, Jesohaja, Asaja, Adiel, Jesimiel und Benaja,|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.37|AT|13|1. Chronik|4||0|37|Sisa, der Sohn Sipheis, des Sohnes Allons, des Sohnes Jedajas, des Sohnes Simris, des Sohnes Semajas -|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.38|AT|13|1. Chronik|4||0|38|diese mit Namen Genannten waren Fürsten in ihren Geschlechtern, nachdem sich ihre Familien stark ausgebreitet hatten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.39|AT|13|1. Chronik|4||0|39|Und sie zogen aus in der Richtung nach Gerar bis zum Osten des Tales, um Weide für ihre Herden zu suchen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.40|AT|13|1. Chronik|4||0|40|Und sie fanden fette und gute Weide, ein Land, das sich nach beiden Seiten weit ausdehnte, still und ruhig; denn die zuvor dort wohnten, stammten von Ham.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.41|AT|13|1. Chronik|4||0|41|Jene mit Namen Aufgeschriebenen nun kamen zur Zeit Hiskias, des Königs von Juda, und vernichteten deren Zelte und die Leute aus Maon, die sich dort vorfanden, und vollstreckten an ihnen den Bann, (sodass niemand von ihnen erhalten blieb) bis auf diesen Tag. Und sie liessen sich an ihrer Stelle nieder; denn es war Weide daselbst für ihre Herden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.42|AT|13|1. Chronik|4||0|42|Ein Teil aber von ihnen, den Simeoniten, ihrer fünfhundert Mann, zogen nach dem Gebirge Seir, an ihrer Spitze Pelatja, Nearja, Rephaja und Ussiel, die Söhne Jiseis.|ZUE1931|Public Domain 1CH.4.43|AT|13|1. Chronik|4||0|43|Und sie erschlugen die letzten Entronnenen der Amalekiter und blieben daselbst wohnen bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.1|AT|13|1. Chronik|5||0|1|DIE Söhne Rubens, des Erstgebornen Israels - er war nämlich der Erstgeborne; aber weil er seines Vaters Lager entweiht hatte, wurde sein Erstgeburtsrecht den Söhnen Josephs, des Sohnes Israels, gegeben, doch nicht so, dass dieser im Familienregister als Erstgeborner eingetragen wurde;|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.2|AT|13|1. Chronik|5||0|2|denn Juda war unter seinen Brüdern einer der mächtigsten, und Fürst wurde einer von seinem Stamme; aber das Erstgeburtsrecht fiel Joseph zu -|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.3|AT|13|1. Chronik|5||0|3|die Söhne Rubens also, des Erstgebornen Israels, sind: Hanoch, Pallu, Hezron und Charmi.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.4|AT|13|1. Chronik|5||0|4|Die Söhne Joels: sein Sohn Semaja; dessen Sohn Gog; dessen Sohn Simei;|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.5|AT|13|1. Chronik|5||0|5|dessen Sohn Micha; dessen Sohn Reaja; dessen Sohn Baal;|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.6|AT|13|1. Chronik|5||0|6|dessen Sohn Beera, den Thilgath-Pilneser, der König von Assyrien, in die Verbannung hinwegführte; dieser war ein Fürst unter den Rubeniten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.7|AT|13|1. Chronik|5||0|7|Seine Brüder nach ihren Geschlechtern, so wie sie in die Familienregister eingetragen wurden: zuoberst Jegiel, sodann Sacharja,|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.8|AT|13|1. Chronik|5||0|8|dann Bela, der Sohn des Asas, des Sohnes Semas, des Sohnes Joels; der wohnte in Aroer und bis Nebo und Baal-Meon.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.9|AT|13|1. Chronik|5||0|9|Und nach Osten wohnte er bis an den Rand der Wüste, die sich vom Euphratstrome her ausdehnt; denn sie besassen viel Vieh im Lande Gilead.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.10|AT|13|1. Chronik|5||0|10|Und zur Zeit Sauls führten sie Krieg wider die Hagriter, und nachdem diese durch ihre Hand gefallen waren, nahmen sie Wohnung in deren Zelten auf der ganzen Ostseite von Gilead.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.11|AT|13|1. Chronik|5||0|11|Die Söhne Gads wohnten ihnen gegenüber im Lande Basan bis nach Salcha.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.12|AT|13|1. Chronik|5||0|12|An der Spitze stand Joel, dann als zweiter Sapham, ferner Janai mit Saphat in Basan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.13|AT|13|1. Chronik|5||0|13|Und ihre Brüder, nach ihren Familien, sind: Michael, Mesullam, Seba, Jorai, Jakan, Sia und Heber, ihrer sieben.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.14|AT|13|1. Chronik|5||0|14|Dies sind die Söhne Abihails, des Sohnes Huris, des Sohnes Jaroahs, des Sohnes Gileads, des Sohnes Michaels, des Sohnes Jesisais, des Sohnes Jahdos, des Sohnes des Bus.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.15|AT|13|1. Chronik|5||0|15|Ahi, der Sohn Abdiels, des Sohnes Gunis, war eines ihrer Familienhäupter;|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.16|AT|13|1. Chronik|5||0|16|sie wohnten in Gilead, in Basan und seinen Nebenorten und auf allen Weideplätzen des Sirjon bis an ihre Ausläufer.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.17|AT|13|1. Chronik|5||0|17|Diese alle wurden in die Familienregister eingetragen zur Zeit des Königs Jotham von Juda und zur Zeit des Königs Jerobeam von Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.18|AT|13|1. Chronik|5||0|18|Die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse, was streitbare Männer waren, die Schild und Schwert führen und den Bogen spannen konnten und kampfgeübt waren - 44 760 wehrfähige Leute -,|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.19|AT|13|1. Chronik|5||0|19|die führten Krieg mit den Hagritern und mit Jetur, Naphis und Nodab.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.20|AT|13|1. Chronik|5||0|20|Und es ward ihnen geholfen wider sie, also dass die Hagriter und alle ihre Verbündeten in ihre Hand gegeben wurden; denn sie hatten im Kampfe zu Gott geschrieen, und er hatte sich von ihnen erbitten lassen, weil sie ihm vertrauten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.21|AT|13|1. Chronik|5||0|21|Und sie führten ihr Vieh hinweg, 50 000 Kamele, 250 000 Schafe und zweitausend Esel, dazu 100 000 Menschen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.22|AT|13|1. Chronik|5||0|22|Denn viele waren gefallen, zu Tode getroffen, weil der Krieg von Gott verhängt war. Und sie wohnten an ihrer Stelle bis zur Wegführung.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.23|AT|13|1. Chronik|5||0|23|Die Angehörigen des halben Stammes Manasse wohnten in dem Lande von Basan an bis Baal-Hermon und bis zum Senir und zum Hermongebirge; denn sie waren zahlreich.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.24|AT|13|1. Chronik|5||0|24|Und dies waren ihre Familienhäupter: Epher, Jisei, Eliel, Asriel, Jeremia, Hodawja und Jahdiel, kriegstüchtige Männer, Männer von Namen, Häupter ihrer Familien.|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.25|AT|13|1. Chronik|5||0|25|Als sie aber dem Gott ihrer Väter untreu wurden und sich den Götzen der Völker im Lande, die Gott vor ihnen vertilgt hatte, hingaben,|ZUE1931|Public Domain 1CH.5.26|AT|13|1. Chronik|5||0|26|erregte der Gott Israels den Geist Phuls, des Königs von Assyrien, und den Geist Thilgath-Pilnesers des Königs von Assyrien; der führte die Rubeniten, die Gaditen und den halben Stamm Manasse gefangen hinweg und verbrachte sie nach Halah, nach Habor, in die Berge Mediens und an den Fluss Gosan, (und dort wohnen sie) bis auf diesen Tag.(letzteres spätere Umbildung der gew. Namensform Thiglath-Pileser|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.1|AT|13|1. Chronik|6||0|1|DIE Söhne Levis: Gersom, Kahath und Merari.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.2|AT|13|1. Chronik|6||0|2|Die Söhne Kahaths: Amram, Jizhar, Hebron und Ussiel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.3|AT|13|1. Chronik|6||0|3|Die Söhne Amrams: Aaron und Mose, dazu Mirjam. Die Söhne Aarons: Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.4|AT|13|1. Chronik|6||0|4|Eleasar zeugte Pinehas. Pinehas zeugte Abisua.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.5|AT|13|1. Chronik|6||0|5|Abisua zeugte Bukki. Bukki zeugte Ussi.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.6|AT|13|1. Chronik|6||0|6|Ussi zeugte Serahja. Serahja zeute Merajoth.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.7|AT|13|1. Chronik|6||0|7|Merajoth zeugte Amarja. Amarja zeugte Ahitub.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.8|AT|13|1. Chronik|6||0|8|Ahitub zeugte Zadok. Zadok zeugte Ahimaaz.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.11|AT|13|1. Chronik|6||0|11|Asarja zeugte Amarja. Amarja zeugte Ahitub.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.12|AT|13|1. Chronik|6||0|12|Ahitub zeugte Zadok. Zadok zeugte Sallum.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.13|AT|13|1. Chronik|6||0|13|Sallum zeugte Hilkia. Hilkia zeugte Asarja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.14|AT|13|1. Chronik|6||0|14|Asarja zeugte Seraja. Seraja zeugte Jozadak.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.15|AT|13|1. Chronik|6||0|15|Jozadak aber zog mit hinweg, als der Herr Juda und Jerusalem durch Nebukadnezar in die Verbannung hinwegführen liess.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.16|AT|13|1. Chronik|6||0|16|Die Söhne Levis: Gersom, Kahath, Merari.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.17|AT|13|1. Chronik|6||0|17|Und dies die Namen der Söhne Gersoms: Libni und Simei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.18|AT|13|1. Chronik|6||0|18|Die Söhne Kahats: Amram, Jizhar, Hebron und Ussiel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.19|AT|13|1. Chronik|6||0|19|Die Söhne Meraris: Mahli und Musi. Folgendes sind die Geschlechter der Leviten nach ihren Stammvätern:|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.20|AT|13|1. Chronik|6||0|20|von Gersom: sein Sohn Libni; dessen Sohn Jahath; dessen Sohn Simma;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.21|AT|13|1. Chronik|6||0|21|dessen Sohn Joah; dessen Sohn Iddo; dessen Sohn Serah; dessen Sohn Jeathrai.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.22|AT|13|1. Chronik|6||0|22|Die Söhne Kahaths: sein Sohn Amminadab; dessen Sohn Korah; dessen Sohn Assir;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.23|AT|13|1. Chronik|6||0|23|dessen Sohn Elkana; dessen Sohn Ebjasaph; dessen Sohn Assir;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.24|AT|13|1. Chronik|6||0|24|dessen Sohn Thahath; dessen Sohn Uriel; dessen Sohn Ussia; dessen Sohn Saul.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.25|AT|13|1. Chronik|6||0|25|Die Söhne Elkanas: Amasai und Ahimoth;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.26|AT|13|1. Chronik|6||0|26|dessen Sohn Elkana; dessen Sohn Zophai; dessen Sohn Nahath;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.27|AT|13|1. Chronik|6||0|27|dessen Sohn Eliab; dessen Sohn Jeroham; dessen Sohn Elkana; dessen Sohn Samuel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.28|AT|13|1. Chronik|6||0|28|Die Söhne Samuels: der Erstgeborne Joel und der zweite Abia.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.29|AT|13|1. Chronik|6||0|29|Die Söhne Meraris: Mahli; dessen Sohn Libni; dessen Sohn Simei; dessen Sohn Ussa;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.30|AT|13|1. Chronik|6||0|30|dessen Sohn Simea; dessen Sohn Haggia; dessen Sohn Asaja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.31|AT|13|1. Chronik|6||0|31|Die folgenden sind die, welche David für den Gesang im Hause des Herrn bestellte, als die Bundeslade ihre bleibende Stätte gefunden hatte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.32|AT|13|1. Chronik|6||0|32|Sie besorgten den Dienst als Sänger vor der Wohnung des heiligen Zeltes, bis Salomo das Haus des Herrn zu Jerusalem erbaut hatte, und standen ihrem Amte ordnungsgemäss vor.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.33|AT|13|1. Chronik|6||0|33|Diese sind's und ihre Söhne, die so ihres Amtes warteten: von den Söhnen Kahaths: Heman, der Sänger, der Sohn Joels, des Sohnes Samuels,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.34|AT|13|1. Chronik|6||0|34|des Sohnes Elkanas, des Sohnes Jerohams, des Sohnes Eliels, des Sohnes Thoahs,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.35|AT|13|1. Chronik|6||0|35|des Sohnes Zuphs, des Sohnes Elkanas, des Sohnes Mahaths, des Sohnes Amasais,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.36|AT|13|1. Chronik|6||0|36|des Sohnes Elkanas, des Sohnes Joels, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Zephanjas,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.37|AT|13|1. Chronik|6||0|37|des Sohnes Thahaths, des Sohnes Assirs, des Sohnes Ebjasaphs, des Sohnes Korahs,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.38|AT|13|1. Chronik|6||0|38|des Sohnes Jizhars, des Sohnes Kahaths, des Sohnes Levis, des Sohnes Israels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.39|AT|13|1. Chronik|6||0|39|Dann sein Stammesgenosse Asaph, der zu seiner Rechten stand: Asaph, der Sohn Berechjas, des Sohnes Simeas,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.40|AT|13|1. Chronik|6||0|40|des Sohnes Michaels, des Sohnes Maasejas, des Sohnes Malchias,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.41|AT|13|1. Chronik|6||0|41|des Sohnes Ethnis, des Sohnes Serahs, des Sohnes Adajas,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.42|AT|13|1. Chronik|6||0|42|des Sohnes Ethans, des Sohnes Simmas, des Sohnes Simeis,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.43|AT|13|1. Chronik|6||0|43|des Sohnes Jahaths, des Sohnes Gersoms, des Sohnes Levis.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.44|AT|13|1. Chronik|6||0|44|Zur Linken ihre Stammesgenossen, die Söhne Meraris: Ethan, der Sohn Kisis, des Sohnes Abdis, des Sohnes Malluchs,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.45|AT|13|1. Chronik|6||0|45|des Sohnes Hasabjas, des Sohnes Amazjas, des Sohnes Hilkias,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.46|AT|13|1. Chronik|6||0|46|des Sohnes Amzis, des Sohnes Banis, des Sohnes Semers,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.47|AT|13|1. Chronik|6||0|47|des Sohnes Mahlis, des Sohnes Musis, des Sohnes Meraris, des Sohn s Levis.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.48|AT|13|1. Chronik|6||0|48|Ihre Stammesgenossen, die Leviten, sind die, welche zum gesamten Dienst an der Wohnung des Hauses Gottes bestellt sind.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.49|AT|13|1. Chronik|6||0|49|Aaron aber und seine Söhne haben das Amt, die Opfer darzubringen auf dem Brandopferaltar und auf dem Räucheraltar und den gesamten Dienst am Allerheiligsten zu versehen und Sühne für Israel zu schaffen gemäss all den Vorschriften, die Mose, der Knecht Gottes, gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.50|AT|13|1. Chronik|6||0|50|Und dies sind die Söhne Aarons: sein Sohn Eleasar; dessen Sohn Pinehas; dessen Sohn Abisua;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.51|AT|13|1. Chronik|6||0|51|dessen Sohn Bukki; dessen Sohn Ussi; dessen Sohn Serahja;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.52|AT|13|1. Chronik|6||0|52|dessen Sohn Merajoth; dessen Sohn Amarja; dessen Sohn Ahitub;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.53|AT|13|1. Chronik|6||0|53|dessen Sohn Zadok; dessen Sohn Ahimaaz.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.54|AT|13|1. Chronik|6||0|54|DIES aber sind ihre Wohnsitze nach ihren Zeltlagern in ihrem Gebiete: den Nachkommen Aarons, und zwar dem Geschlecht der Kahathiter - denn auf sie fiel das Los zuerst -|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.55|AT|13|1. Chronik|6||0|55|gaben sie Hebron im Lande Juda und die Weideplätze rings um die Stadt her.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.56|AT|13|1. Chronik|6||0|56|Das Ackerland der Stadt aber und ihre Gehöfte gaben sie Kaleb, dem Sohne Jephunnes.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.57|AT|13|1. Chronik|6||0|57|Den Nachkommen Aarons also gaben sie die Freistadt Hebron, ferner Libna mit seinen Weideplätzen, Jatthir, Esthemoa mit seinen Weideplätzen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.58|AT|13|1. Chronik|6||0|58|Hilen mit seinen Weideplätzen, Debir mit seinen Weideplätzen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.59|AT|13|1. Chronik|6||0|59|Asan mit seinen Weideplätzen, Jutta mit seinen Weideplätzen, Beth-Semes mit seinen Weideplätzen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.60|AT|13|1. Chronik|6||0|60|sodann im Stamme Benjamin: Gibeon mit seinen Weideplätzen, Geba mit seinen Weideplätzen, Alemeth mit seinen Weideplätzen, Anathoth mit seinen Weideplätzen. Insgesamt waren ihrer Ortschaften dreizehn mit ihren Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.61|AT|13|1. Chronik|6||0|61|Den übrigen Nachkommen Kahaths, ihren einzelnen Geschlechtern, wurden vom Stamme Ephraim, vom Stamme Dan und vom halben Stamme Manasse durch das Los zehn Städte zuteil;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.62|AT|13|1. Chronik|6||0|62|den Nachkommen Gersoms, ihren einzelnen Geschlechtern: vom Stamme Issaschar, vom Stamme Asser, vom Stamme Naphthali und vom halben Stamme Manasse in Basan dreizehn Ortschaften;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.63|AT|13|1. Chronik|6||0|63|den Nachkommen Meraris, ihren einzelnen Geschlechtern: vom Stamme Ruben, vom Stamme Gad und vom Stamme Sebulon durch das Los zwölf Ortschaften.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.64|AT|13|1. Chronik|6||0|64|So gaben die Israeliten den Leviten diese Ortschaften samt ihren Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.65|AT|13|1. Chronik|6||0|65|Und zwar gaben sie durch das Los vom Stamme der Judäer, vom Stamme der Simeoniten und vom Stamme der Benjaminiten jene Ortschaften, die sie mit Namen nannten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.66|AT|13|1. Chronik|6||0|66|Den Geschlechtern der Nachkommen Kahaths fielen die Ortschaften ihres Loses im Stamme Ephraim zu;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.67|AT|13|1. Chronik|6||0|67|sie gaben ihnen die Freistadt Sichem mit ihren Weideplätzen auf dem Gebirge Ephraim, ferner Geser mit seinen Weideplätzen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.68|AT|13|1. Chronik|6||0|68|Jokmeam mit seinen Weideplätzen, BethHoron mit seinen Weideplätzen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.69|AT|13|1. Chronik|6||0|69|Ajalon mit seinen Weideplätzen und Gath-Rimmon mit seinen Weideplätzen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.70|AT|13|1. Chronik|6||0|70|dazu im halben Stamme Manasse: Aner mit seinen Weideplätzen und Jibleam mit seinen Weideplätzen - (diese Ortschaften gaben sie) den Geschlechtern der übrigen Nachkommen Kahaths.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.71|AT|13|1. Chronik|6||0|71|Den Nachkommen Gersoms unter den Geschlechtern der Leviten: im halben Stamme Manasse: Golan in Basan mit seinen Weideplätzen und Astharoth mit seinen Weideplätzen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.72|AT|13|1. Chronik|6||0|72|im Stamme Issaschar: Kisjon mit seinen Weideplätzen und Daberath mit seinen Weideplätzen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.73|AT|13|1. Chronik|6||0|73|Ramoth mit seinen Weideplätzen und En-Gannim mit seinen Weideplätzen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.74|AT|13|1. Chronik|6||0|74|im Stamme Asser: Misal mit seinen Weideplätzen, Abdon mit seinen Weideplätzen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.75|AT|13|1. Chronik|6||0|75|Helkath mit seinen Weideplätzen und Rehob mit seinen Weideplätzen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.76|AT|13|1. Chronik|6||0|76|im Stamme Naphthali: Kedes in Galiläa mit seinen Weideplätzen, Hammoth mit seinen Weideplätzen und Kirjathaim mit seinen Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.77|AT|13|1. Chronik|6||0|77|Den übrigen Nachkommen Meraris: im Stamme Sebulon: Rimmon mit seinen Weideplätzen und Tabor mit seinen Weideplätzen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.78|AT|13|1. Chronik|6||0|78|dazu jenseits des Jordan bei Jericho, östlich vom Jordan, im Stamme Ruben: Bezer in der Steppe mit seinen Weideplätzen, Jahza mit seinen Weideplätzen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.79|AT|13|1. Chronik|6||0|79|Kedemoth mit seinen Weideplätzen und Mephaat mit seinen Weideplätzen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.80|AT|13|1. Chronik|6||0|80|im Stamme Gad: Ramoth in Gilead mit seinen Weideplätzen, Mahanaim mit seinen Weideplätzen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.6.81|AT|13|1. Chronik|6||0|81|Hesbon mit seinen Weideplätzen und Jaeser mit seinen Weideplätzen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.1|AT|13|1. Chronik|7||0|1|DIE Söhne Issaschars: Thola, Pua, Jasub und Simron, ihrer vier.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.2|AT|13|1. Chronik|7||0|2|Die Söhne Tholas: Ussi, Rephaja, Jeriel, Jahmai, Jibsam und Samuel, Familienhäupter von Thola, kriegstüchtige Männer, nach ihren Geschlechtern; ihre Zahl war zur Zeit Davids 22 600.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.3|AT|13|1. Chronik|7||0|3|Die Söhne Ussis: Jisrahja und die Söhne Jisrahjas: Michael, Obadja, Joel und Jissia, ihrer fünf, lauter Häupter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.4|AT|13|1. Chronik|7||0|4|Zu ihnen gehörten nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, an Kriegerscharen: 36 000 Mann; denn sie hatten viele Frauen und Kinder.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.5|AT|13|1. Chronik|7||0|5|Und ihre Stammesgenossen in allen Geschlechtern Issaschars waren tüchtige Kriegsleute; es waren nach den Familienregistern im ganzen 87 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.6|AT|13|1. Chronik|7||0|6|Die Söhne Benjamins: Bela, Becher und Jediael, ihrer drei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.7|AT|13|1. Chronik|7||0|7|Die Söhne Belas: Ezbon, Ussi, Ussiel, Jerimoth und Iri, ihrer fünf, Häupter der Familien, tüchtige Kriegsleute; ihr Familienregister wies 22 034 Mann auf.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.8|AT|13|1. Chronik|7||0|8|Die Söhne Bechers: Semira, Joas, Elieser, Eljoenai, Omri, Jeremoth, Abia, Anathoth und Alemeth. Diese alle sind Söhne Bechers;|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.9|AT|13|1. Chronik|7||0|9|ihr Familienregister nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familienhäuptern, tüchtigen Kriegsmännern, wies 20 200 Mann auf.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.10|AT|13|1. Chronik|7||0|10|Die Söhne Jediaels: Bilhan und die Söhne Bilhans: Jehus, Benjamin, Ehud, Kenaana, Sethan, Tharsis und Ahisahar.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.11|AT|13|1. Chronik|7||0|11|Diese alle sind Söhne Jediaels, Häupter der Familien, tüchtige Kriegsleute, 17 200 wehrfähige Männer.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.12|AT|13|1. Chronik|7||0|12|Suppim und Huppim: Söhne Irs, Husim: Söhne Ahers.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.13|AT|13|1. Chronik|7||0|13|Die Söhne Naphthalis: Jahziel, Guni, Jezer und Sallum, Nachkommen der Bilha.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.14|AT|13|1. Chronik|7||0|14|Die Söhne Manasses, die seine aramäische Nebenfrau gebar: sie gebar Machir, den Vater Gileads.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.15|AT|13|1. Chronik|7||0|15|Und Gilead nahm ein Weib namens Maacha, und seine Schwester hiess Hammolecheth und sein Bruder Zelophhad. Und Zelophhad hatte Töchter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.16|AT|13|1. Chronik|7||0|16|Und Maacha, Gileads Weib, gebar einen Sohn, den hiess sie Peres, und sein Bruder hiess Seres, und dessen Söhne waren Ulam und Rekem.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.17|AT|13|1. Chronik|7||0|17|Die Söhne Ulams: Bedan. Das sind die Nachkommen Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.18|AT|13|1. Chronik|7||0|18|Und seine Schwester Hammolecheth gebar Ishod, Abieser und Mahla.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.19|AT|13|1. Chronik|7||0|19|Die Söhne Semidas waren: Ahjan, Sechem, Likhi und Aniam.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.20|AT|13|1. Chronik|7||0|20|Die Söhne Ephraims: Suthelah; dessen Sohn Bered; dessen Sohn Thahath; dessen Sohn Eleada; dessen Sohn Thahath;|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.21|AT|13|1. Chronik|7||0|21|dessen Sohn Sabad; dessen Sohn Suthelah, ferner Eser und Elead. Es töteten sie aber die Männer von Gath, die Eingebornen des Landes, weil sie hinabgezogen waren, ihr Vieh zu rauben.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.22|AT|13|1. Chronik|7||0|22|Und Ephraim, ihr Vater, trug lange Zeit Leid, und seine Brüder kamen, ihn zu trösten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.23|AT|13|1. Chronik|7||0|23|Und er wohnte seinem Weibe bei; sie ward schwanger und gebar einen Sohn, den hiess er Beria, weil es in seinem Hause unglücklich zugegangen war.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.24|AT|13|1. Chronik|7||0|24|Seine Tochter aber war Seera; die baute das untere und das obere Beth-Horon und Ussen-Seera.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.25|AT|13|1. Chronik|7||0|25|Berias Sohn war Repha, dessen Sohn Reseph, dessen Sohn Thelah, dessen Sohn Thahan,|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.26|AT|13|1. Chronik|7||0|26|dessen Sohn Laedan, dessen Sohn Ammihud, dessen Sohn Elisama,|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.27|AT|13|1. Chronik|7||0|27|dessen Sohn Nun, dessen Sohn Josua.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.28|AT|13|1. Chronik|7||0|28|Ihr Besitztum und ihre Wohnsitze waren Bethel und seine Nebenorte, gegen Osten Naaran, gegen Westen Geser und seine Nebenorte, Sichem und seine Nebenorte bis nach Aja und seinen Nebenorten,|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.29|AT|13|1. Chronik|7||0|29|ferner nach der Seite der Manassiten hin Bethsean und seine Nebenorte, Thaanach und seine Nebenorte, Megiddo und seine Nebenorte, Dor und seine Nebenorte. In diesen wohnten die Nachkommen Josephs, des Sohnes Israels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.30|AT|13|1. Chronik|7||0|30|Die Söhne Assers: Jimna, Jiswa, Jiswi, Beria; und Serah war ihre Schwester.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.31|AT|13|1. Chronik|7||0|31|Die Söhne Berias: Heber und Malchiel; dieser ist der Vater Birsaiths.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.32|AT|13|1. Chronik|7||0|32|Heber aber zeugte Japhlet, Semer, Hotham und ihre Schwester Sua.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.33|AT|13|1. Chronik|7||0|33|Die Söhne Japhlets: Pasach, Bimhal und Aswath; das sind die Söhne Japhlets.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.34|AT|13|1. Chronik|7||0|34|Die Söhne Semers: Ahi, Rohga, Hubba und Aram.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.35|AT|13|1. Chronik|7||0|35|Die Söhne seines Bruders Hotham: Zophah, Jimna, Seles und Amal.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.36|AT|13|1. Chronik|7||0|36|Die Söhne Zophahs: Suah, Harnepher, Sual, Beri, Jimra,|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.37|AT|13|1. Chronik|7||0|37|Bezer, Hod, Samma, Silsa, Jithran und Beera.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.38|AT|13|1. Chronik|7||0|38|Die Söhne Jethers: Jephunne, Pispa und Ara.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.39|AT|13|1. Chronik|7||0|39|Die Söhne Ullas: Arah, Hanniel und Rizja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.7.40|AT|13|1. Chronik|7||0|40|Das alles sind Söhne Assers, Häupter der Familien, auserlesene, tüchtige Kriegsleute, die ersten der Fürsten. Ihr Familienregister wies für das Kriegsheer die Zahl von 26 000 Mann auf.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.1|AT|13|1. Chronik|8||0|1|BENJAMIN zeugte Bela, seinen Erstgebornen, Asbel, seinen zweiten Sohn, Ahiram, seinen dritten,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.2|AT|13|1. Chronik|8||0|2|Noha, seinen vierten, und Rapha, seinen fünften Sohn.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.3|AT|13|1. Chronik|8||0|3|Und Bela hatte Söhne: Addar, Gera, den Vater Ehuds,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.4|AT|13|1. Chronik|8||0|4|Abisua, Naeman, Ahoah,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.5|AT|13|1. Chronik|8||0|5|Gera, Sephuphan und Hupham.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.6|AT|13|1. Chronik|8||0|6|Folgendes sind die Söhne Ehuds - ebendiese waren Familienhäupter bei den Bewohnern von Geba; und sie führten sie hinweg nach Manahath,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.7|AT|13|1. Chronik|8||0|7|und zwar war es Naeman samt seinem Bruder Gera, der sie hinwegführte - er also zeugte Ussa und Ahihud.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.8|AT|13|1. Chronik|8||0|8|Und Saharaim zeugte im Gebiete Moab, nachdem er seine Frauen Husim und Baara entlassen hatte,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.9|AT|13|1. Chronik|8||0|9|mit Hodes, seinem Weibe, Jobab, Zibja, Mesa, Malcham,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.10|AT|13|1. Chronik|8||0|10|Jehuz, Sachja und Mirma. Das sind seine Söhne, Häupter der Familien.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.11|AT|13|1. Chronik|8||0|11|Mit der Husim aber hatte er Abitub und Elpaal gezeugt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.12|AT|13|1. Chronik|8||0|12|Die Söhne Elpaals: Heber, Miseam und Semer. Dieser erbaute Ono und Lod samt ihren Nebenorten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.13|AT|13|1. Chronik|8||0|13|Beria und Sema aber waren Familienhäupter unter den Bewohnern von Ajalon. Diese verjagten die Bewohner von Gath.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.14|AT|13|1. Chronik|8||0|14|Und ihre Brüder waren Elpaal, Sasak und Jeremoth.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.15|AT|13|1. Chronik|8||0|15|Sebadja, Arad, Eder,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.16|AT|13|1. Chronik|8||0|16|Michael, Jispa und Joha waren die Söhne Berias.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.17|AT|13|1. Chronik|8||0|17|Sebadja, Mesullam, Hiski, Heber,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.18|AT|13|1. Chronik|8||0|18|Jismerai, Jislia und Jobab waren die Söhne Elpaals.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.19|AT|13|1. Chronik|8||0|19|Jakim, Sichri, Sabdi,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.20|AT|13|1. Chronik|8||0|20|Elienai, Zillethai, Eliel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.21|AT|13|1. Chronik|8||0|21|Adaja, Beraja und Simrath waren die Söhne Simeis.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.22|AT|13|1. Chronik|8||0|22|Jispan, Heber, Eliel,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.23|AT|13|1. Chronik|8||0|23|Abdon, Sichri, Hanan,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.24|AT|13|1. Chronik|8||0|24|Hananja, Elam, Anthothia,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.25|AT|13|1. Chronik|8||0|25|Jiphdeja und Peniel waren die Söhne Sasaks.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.26|AT|13|1. Chronik|8||0|26|Samserai, Seharja, Athalja,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.27|AT|13|1. Chronik|8||0|27|Jaaresja, Elia und Sichri waren die Söhne Jerohams.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.28|AT|13|1. Chronik|8||0|28|Das waren Familienhäupter, Häupter ihrer Geschlechter; diese wohnten zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.29|AT|13|1. Chronik|8||0|29|Zu Gibeon aber wohnten: Gibeons Vater Jehuel - sein Weib hiess Maacha -,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.30|AT|13|1. Chronik|8||0|30|dann sein erstgeborner Sohn Abdon; ferner Zur, Kis, Baal, Ner, Nadab,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.31|AT|13|1. Chronik|8||0|31|Gedor, Ahjo, Secher und Mikloth.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.32|AT|13|1. Chronik|8||0|32|Mikloth aber zeugte Simea. Auch diese wohnten ihren (in Gibeon wohnenden) Stammesgenossen gegenüber in Jerusalem bei ihren|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.33|AT|13|1. Chronik|8||0|33|Ner zeugte Kis. Kis zeugte Saul, Saul zeugte Jonathan, Malchisua, Abinadab und Esbaal.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.34|AT|13|1. Chronik|8||0|34|Jonathans Sohn war Meribaal. Meribaal zeugte Micha.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.35|AT|13|1. Chronik|8||0|35|Die Söhne Michas: Pithon, Melech, Tharea und Ahas,|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.36|AT|13|1. Chronik|8||0|36|Ahas zeugte Joadda, Joadda zeugte Alemeth, Asmaweth und Simri. Simri zeugte Moza.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.37|AT|13|1. Chronik|8||0|37|Moza zeugte Binea. Dessen Sohn war Rapha; dessen Sohn Eleasa; dessen Sohn Azel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.38|AT|13|1. Chronik|8||0|38|Azel aber hatte sechs Söhne, die hiessen: Asrikam, Bochru, Ismael, Searja, Obadja und Hanan. Diese alle waren Söhne Azels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.39|AT|13|1. Chronik|8||0|39|Die Söhne seines Bruders Esek: Ulam, sein Erstgeborner; Jehus, sein zweiter Sohn; Eliphelet, sein dritter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.8.40|AT|13|1. Chronik|8||0|40|Die Söhne Ulams aber waren tüchtige Männer, Bogenschützen; sie hatten viele Söhne und Enkel: 150. Diese alle gehören zu den Benjaminiten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.1|AT|13|1. Chronik|9||0|1|GANZ Israel wurde in die Familienregister eingetragen, und siehe, sie sind in dem Buche der Könige Israels niedergeschrieben. Die Judäer aber wurden um ihrer Untreue willen nach Babel hinweggeführt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.2|AT|13|1. Chronik|9||0|2|Die früheren Bewohner nun, welche in ihrem Erbbesitz, in ihren Städten wohnten, waren: die (gewöhnlichen) Israeliten, die Priester, die Leviten und die Tempelhörigen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.3|AT|13|1. Chronik|9||0|3|In Jerusalem wohnten Judäer, Benjaminiten, Ephraimiten und Manassiten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.4|AT|13|1. Chronik|9||0|4|Von den Judäern: Uthai, der Sohn Ammihuds, des Sohnes Omris, des Sohnes Imris, des Sohnes Banis aus den Nachkommen des Perez, des Sohnes Judas.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.5|AT|13|1. Chronik|9||0|5|Ferner von den Nachkommen Selas: Asaja, der Erstgeborne, und seine Söhne.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.6|AT|13|1. Chronik|9||0|6|Von den Nachkommen Serahs: Jehuel... und ihre Stammesgenossen: 690.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.7|AT|13|1. Chronik|9||0|7|Von den Benjaminiten: Sallu, der Sohn Mesullams, des Sohnes Hodawjas, des Sohnes Hassenuas;|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.8|AT|13|1. Chronik|9||0|8|ferner Jibneja, der Sohn Jerohams, Ela, der Sohn Ussis, des Sohnes Michris,und Mesullam, der Sohn Sephatjas, des Sohnes Reguels, des Sohnes Jibnejas,|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.9|AT|13|1. Chronik|9||0|9|und ihre Stammesgenossen nach ihren Geschlechtern: 956. Diese alle waren Familienhäupter in ihren Familien.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.10|AT|13|1. Chronik|9||0|10|Von den Priestern: Jedaja, Jojarib, Jachin|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.11|AT|13|1. Chronik|9||0|11|und Asarja, der Sohn Hilkias, des Sohnes Messullams, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Merajoths, des Sohnes Ahitubs, der Tempelvorsteher;|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.12|AT|13|1. Chronik|9||0|12|ferner Adaja, der Sohn Jerohams, des Sohnes Pashurs, des Sohnes Malchias, und Maasai, der Sohn Adiels, des Sohnes Jahseras, des Sohnes Mesullams, des Sohnes Mesillemiths, des Sohnes Immers;|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.13|AT|13|1. Chronik|9||0|13|dazu ihre Stammesgenossen, Häupter ihrer Familien, 1 760, wackere Männer in der Besorgung des Tempeldienstes.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.14|AT|13|1. Chronik|9||0|14|Von den Leviten: Semaja, der Sohn Hassubs, des Sohnes Asrikams, des Sohnes Hasabjas aus den Nachkommen Meraris;|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.15|AT|13|1. Chronik|9||0|15|ferner Bakbakkar, Heres, Galal, Matthanja, der Sohn Michas, des Sohnes Sichris, des Sohnes Asaphs,|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.16|AT|13|1. Chronik|9||0|16|Obadja, der Sohn Semajas, des Sohnes Galals, des Sohnes Jeduthuns, und Berechja, der Sohn Asas, des Sohnes Elkanas, der in den Dörfern der Netophathiter wohnte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.17|AT|13|1. Chronik|9||0|17|Die Torhüter: Sallum, Akkub, Talmon und Ahiman mit ihren Stammesgenossen. Sallum war der Obmann,|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.18|AT|13|1. Chronik|9||0|18|und bis heute hat er seinen Posten am Königstor auf der Ostseite. Das sind die Torhüter im Lager der Leviten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.19|AT|13|1. Chronik|9||0|19|Sallum aber, dem Sohne Kores, des Sohnes Ebjasaphs, des Sohnes Korahs, und seinen Stammesgenossen aus seiner Familie, den Korahiten, lag die Besorgung des Dienstes von Schwellenhütern am|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.20|AT|13|1. Chronik|9||0|20|Pinehas, der Sohn Eleasars, war vor Zeiten ihr Oberhaupt gewesen - der Herr sei mit ihm!|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.21|AT|13|1. Chronik|9||0|21|Sacharja aber, der Sohn Meselemjas, war Torhüter am Eingang des heiligen Zeltes.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.22|AT|13|1. Chronik|9||0|22|Die Gesamtzahl der zu Schwellenhütern Auserlesenen war 212. Ihre Geschlechtsregister waren in ihren Dörfern aufgezeichnet; sie waren von David und dem Seher Samuel in ihre Amtspflicht eingesetzt,|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.23|AT|13|1. Chronik|9||0|23|also dass sie und ihre Söhne zur Wacht an den Toren des Hauses des Herrn, nämlich des Zelthauses, zu stehen hatten;|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.24|AT|13|1. Chronik|9||0|24|nach den vier Windrichtungen sollten die Torhüter stehen, gegen Osten, gegen Westen, gegen Norden und gegen Süden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.25|AT|13|1. Chronik|9||0|25|Und ihre Stammesgenossen in ihren Dörfern hatten je für sieben Tage, von Termin zu Termin, hereinzukommen, (um Dienst zu tun) mit ihnen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.26|AT|13|1. Chronik|9||0|26|denn jene, die vier obersten Torhüter, standen in|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.27|AT|13|1. Chronik|9||0|27|Sie blieben auch übernacht in der Umgebung des Tempels; denn ihnen lag die Bewachung ob, und sie hatten alle Morgen aufzuschliessen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.28|AT|13|1. Chronik|9||0|28|Andre hatten die Aufsicht über die gottesdienstlichen Geräte; denn sie mussten sie jeweilen abgezählt herausgeben und abgezählt wieder hereinschaffen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.29|AT|13|1. Chronik|9||0|29|Wieder andre waren bestellt zur Aufsicht über die Gefässe, und zwar über alle heiligen Gefässe, über das Semmelmehl, den Wein, das Öl, den Weihrauch und die Spezerei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.30|AT|13|1. Chronik|9||0|30|Und einige aus priesterlichem Geschlecht hatten Salben zu bereiten aus der Spezerei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.31|AT|13|1. Chronik|9||0|31|Matthithja aber, einem Leviten, dem Erstgebornen des Korahiten Sallum, war das Amt der Zubereitung des Backwerks anvertraut.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.32|AT|13|1. Chronik|9||0|32|Und einige von den Kahathitern, ihren Stammesgenossen, waren dazu bestellt, die Schaubrote Sabbat für Sabbat aufzulegen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.33|AT|13|1. Chronik|9||0|33|Und dies sind die Sänger, levitische Familienhäupter, die in den (Tempel-)Zellen wohnten und von anderm Dienste befreit waren; denn Tag und Nacht lag ihnen dieser Dienst ob.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.34|AT|13|1. Chronik|9||0|34|Dies sind die Familienhäupter der einzelnen levitischen Geschlechter; diese wohnten zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.35|AT|13|1. Chronik|9||0|35|Zu Gibeon aber wohnten: Gibeons Vater Jehuel - sein Weib hiess Maacha -,|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.36|AT|13|1. Chronik|9||0|36|dann sein erstgeborner Sohn Abdon; ferner Zur, Kis, Baal, Ner, Nadab,|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.37|AT|13|1. Chronik|9||0|37|Gedor, Ahjo, Sacharja und Mikloth.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.38|AT|13|1. Chronik|9||0|38|Mikloth aber zeugte Simeam. Auch diese wohnten ihren (in Gibeon wohnenden) Stammesgenossen gegenüber in Jerusalem bei ihren|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.39|AT|13|1. Chronik|9||0|39|Ner zeugte Kis, Kis zeugte Saul, Saul zeugte Jonathan, Malchisua, Abinadab und Esbaal.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.40|AT|13|1. Chronik|9||0|40|Jonathans Sohn war Meribaal. Meribaal zeugte Micha.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.41|AT|13|1. Chronik|9||0|41|Die Söhne Michas: Pithon, Melech, Thahrea und Ahas.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.42|AT|13|1. Chronik|9||0|42|Ahas zeugte Jada. Jada zeugte Alemeth, Asmaweth und Simri. Simri zeugte Moza.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.43|AT|13|1. Chronik|9||0|43|Moza zeugte Binea. Dessen Sohn war Rephaja; dessen Sohn Eleasa; dessen Sohn Azel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.9.44|AT|13|1. Chronik|9||0|44|Azel aber hatte sechs Söhne, die hiessen: Asrikam, Bochru, Ismael, Searja, Obadja und Hanan. Das sind die Söhne Azels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.1|AT|13|1. Chronik|10||0|1|ALS aber die Philister wider Israel stritten, da flohen die Männer Israels vor ihnen, und manch einer fiel durchbohrt auf dem Gebirge Gilboa.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.2|AT|13|1. Chronik|10||0|2|Und die Philister setzten Saul und seinen Söhnen nach, und sie erschlugen Jonathan, Abinadab und Malchisua, die Söhne Sauls.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.3|AT|13|1. Chronik|10||0|3|Und der Kampf ward heftig wider Saul, und die Bogenschützen fanden ihn heraus, und er wurde von den Bogenschützen verwundet.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.4|AT|13|1. Chronik|10||0|4|Da sprach Saul zu seinem Waffenträger: Ziehe dein Schwert und durchbohre mich damit, dass nicht diese Unbeschnittenen kommen und ihr Gespött mit mir treiben. Aber sein Waffenträger wollte nicht, denn er scheute sich zu sehr. Da nahm Saul das Schwert und stürzte sich darein.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.5|AT|13|1. Chronik|10||0|5|Als nun sein Waffenträger sah, dass Saul tot war, stürzte auch er sich in sein Schwert und starb.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.6|AT|13|1. Chronik|10||0|6|So starben Saul und seine drei Söhne und sein ganzes Haus; miteinander starben sie.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.7|AT|13|1. Chronik|10||0|7|Als aber alle die Israeliten, die im Tale wohnten, sahen, dass die Männer Israels geflohen und dass Saul und seine Söhne tot waren, verliessen sie ihre Städte und flüchteten sich. Da kamen die Philister und setzten sich darin fest.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.8|AT|13|1. Chronik|10||0|8|Am folgenden Tage aber, als die Philister kamen, um die Gefallenen zu berauben, fanden sie Saul und seine Söhne erschlagen auf dem Gebirge Gilboa.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.9|AT|13|1. Chronik|10||0|9|Sie raubten ihn aus und nahmen sein Haupt und seine Rüstung und sandten rings im Lande der Philister umher, die Siegesbotschaft ihren Götzen und dem Volke zu verkünden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.10|AT|13|1. Chronik|10||0|10|Und sie legten seine Rüstung im Hause ihres Gottes nieder, und seinen Schädel hefteten sie im Tempel Dagons an.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.11|AT|13|1. Chronik|10||0|11|Als die ganze Einwohnerschaft von Jabes in Gilead hörte, was die Philister Saul alles getan hatten,|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.12|AT|13|1. Chronik|10||0|12|machten sich sämtliche streitbaren Männer auf, nahmen den Leichnam Sauls und die Leichen seiner Söhne, brachten sie nach Jabes, begruben ihre Gebeine unter der Terebinthe zu Jabes und fasteten sieben Tage lang.|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.13|AT|13|1. Chronik|10||0|13|Also starb Saul um seiner Treulosigkeit willen, die er an dem Herrn begangen hatte, wegen des Wortes des Herrn, das er nicht gehalten hatte, und ferner weil er einen Totengeist befragt hatte, um eine Offenbarung zu bekommen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.10.14|AT|13|1. Chronik|10||0|14|beim Herrn aber nicht Rat geholt hatte; darum liess er ihn umkommen und wandte das Königtum David, dem Sohne Isais, zu.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.1|AT|13|1. Chronik|11||0|1|NUN versammelte sich ganz Israel bei David in Hebron und sprach: Wir sind ja dein Gebein und Fleisch.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.2|AT|13|1. Chronik|11||0|2|Schon längst, als Saul noch König war, bist du es gewesen, der Israel ins Feld und wieder heim führte, und der Herr, dein Gott, hat dir verheissen: Du sollst mein Volk Israel weiden, du sollst Fürst sein über mein Volk Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.3|AT|13|1. Chronik|11||0|3|Da kamen alle Ältesten Israels zum König nach Hebron, und David schloss mit ihnen zu Hebron einen Vertrag vor dem Herrn; dann salbten sie David zum König über Israel nach der Verheissung des Herrn durch Samuel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.4|AT|13|1. Chronik|11||0|4|Als David und ganz Israel nach Jerusalem zogen - das ist Jebus, und dort waren die Jebusiter, die das Land bewohnten -,|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.5|AT|13|1. Chronik|11||0|5|sprachen die Bewohner von Jebus zu David: Da kommst du nicht herein. Aber David eroberte die Burg Zion - das ist die Davidsstadt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.6|AT|13|1. Chronik|11||0|6|David liess ansagen: Wer die Jebusiter zuerst schlägt, der soll Hauptmann und Anführer sein. Da stieg als erster Joab, der Sohn der Zeruja, hinauf und ward Hauptmann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.7|AT|13|1. Chronik|11||0|7|Darnach liess sich David auf der Burg nieder, weshalb man sie die Davidsstadt heisst.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.8|AT|13|1. Chronik|11||0|8|Und er baute die Stadt ringsum, vom Millo an einwärts, während Joab die übrige Stadt wiederherstellte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.9|AT|13|1. Chronik|11||0|9|Und David wurde immer mächtiger, da der Herr der Heerscharen mit ihm war.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.10|AT|13|1. Chronik|11||0|10|DIES sind die hervorragendsten der Helden Davids, die ihn zusammen mit ganz Israel in der (Erlangung der) Königswürde kräftig unterstützten, ihn zum König zu machen nach dem Worte des Herrn über Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.11|AT|13|1. Chronik|11||0|11|Dies sind die Namen der Helden Davids: Isbaal, der Sohn Hachmonis, das Haupt der Drei; er schwang seinen Speer über dreihundert, die auf einmal erschlagen wurden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.12|AT|13|1. Chronik|11||0|12|Nach ihm kommt Eleasar, der Sohn Dodos, der Ahohiter; er war unter den drei Helden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.13|AT|13|1. Chronik|11||0|13|Er war bei David in Pas-Dammim, als die Philister sich dort zum Kampf versammelt hatten. Daselbst war ein Stück Acker voll Gerste. Als nun das Volk vor den Philistern floh,|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.14|AT|13|1. Chronik|11||0|14|da trat er mitten in das Feld, behauptete es und schlug die Philister; so gab der Herr einen grossen Sieg.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.15|AT|13|1. Chronik|11||0|15|Einst kamen drei von den Dreissig im Anfang der Ernte zu David hinab in die Höhle von Adullam, als das Lager der Philister in der Ebene Rephaim aufgeschlagen war.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.16|AT|13|1. Chronik|11||0|16|David war damals auf der Bergfeste, während die Besatzung der Philister in Bethlehem war.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.17|AT|13|1. Chronik|11||0|17|Nun verspürte David ein Gelüste, und er sprach: Wer holt mir Wasser zum Trinken aus dem Brunnen am Tor von Bethlehem?|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.18|AT|13|1. Chronik|11||0|18|Da brachen die Drei durch das Lager der Philister, schöpften Wasser aus dem Brunnen am Tor von Bethlehem, trugen es hin und brachten es David. David aber wollte es nicht trinken, sondern goss es aus als Spende für den Herrn|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.19|AT|13|1. Chronik|11||0|19|und sprach: Davor bewahre mich mein Gott, dass ich das tue! Das Blut dieser Männer sollte ich trinken, die mit Lebensgefahr hingegangen sind? Denn mit Lebensgefahr haben sie es hergebracht. Und er wollte es nicht trinken. Das taten die drei Helden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.20|AT|13|1. Chronik|11||0|20|Abisai, der Bruder Joabs, der war das Haupt der Dreissig; er schwang seinen Speer über dreihundert Erschlagenen und war berühmt unter den Dreissig.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.21|AT|13|1. Chronik|11||0|21|Unter den Dreissig, da war er geehrt, und er war ihr Oberster; aber an die Drei reichte er nicht.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.22|AT|13|1. Chronik|11||0|22|Benaja, der Sohn Jojadas, ein tapferer und reichbegüterter Mann, stammte aus Kabzeel. Er erschlug die beiden Söhne Ariels aus Moab; er war es auch, der an einem Schneetag in eine Zisterne hinabstieg und einen Löwen erschlug.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.23|AT|13|1. Chronik|11||0|23|Er erschlug auch den Ägypter, einen hochgewachsenen Mann von fünf Ellen Länge. Der Ägypter hatte einen Speer in der Hand, der war wie ein Weberbaum; er aber ging mit einem Stock zu ihm hinab, riss dem Ägypter den Speer aus der Hand und tötete ihn mit seinem eignen Speer.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.24|AT|13|1. Chronik|11||0|24|Das tat Benaja, der Sohn Jojadas, und er war berühmt unter den Dreissig.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.25|AT|13|1. Chronik|11||0|25|Unter den Dreissig, da war er geehrt; aber an die Drei reichte er nicht. Und David setzte ihn über seine Leibwache.|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.26|AT|13|1. Chronik|11||0|26|Die übrigen tapfersten Helden waren: Asahel, der Bruder Joabs; Elhanan, der Sohn Dodos, aus Bethlehem;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.27|AT|13|1. Chronik|11||0|27|Sammoth aus Harod; Helez aus Pelet;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.28|AT|13|1. Chronik|11||0|28|Ira, der Sohn des Ikkes, aus Thekoa; Abieser aus Anathoth;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.29|AT|13|1. Chronik|11||0|29|Sibbechai aus Husa; Ilai aus Ahoah;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.30|AT|13|1. Chronik|11||0|30|Maharai aus Netopha; Heled, der Sohn Baanas, aus Netopha;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.31|AT|13|1. Chronik|11||0|31|Ithai, der Sohn Ribais, aus Gibea in Benjamin; Benaja aus Pireathon;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.32|AT|13|1. Chronik|11||0|32|Hurai aus Nahale-Gaas; Abiel aus Araba;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.33|AT|13|1. Chronik|11||0|33|Asmaweth aus Bahurim; Eljahba aus Saalbon;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.34|AT|13|1. Chronik|11||0|34|Jasen, der Gunit; Jonathan, der Sohn Sages, aus Harar;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.35|AT|13|1. Chronik|11||0|35|Ahiam, der Sohn Sachars, aus Harar; Eliphelet, der Sohn Urs;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.36|AT|13|1. Chronik|11||0|36|Hepher aus Mechera; Ahia aus Palon;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.37|AT|13|1. Chronik|11||0|37|Hezro aus Karmel; Naarai, der Sohn Esbais;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.38|AT|13|1. Chronik|11||0|38|Joel, der Bruder Nathans; Mibhar, der Sohn Hagris;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.39|AT|13|1. Chronik|11||0|39|Zelek, der Ammoniter; Naharai aus Beeroth, der Waffenträger Joabs, des Sohnes der Zeruja;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.40|AT|13|1. Chronik|11||0|40|Ira aus Jatthir; Gareb aus Jatthir;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.41|AT|13|1. Chronik|11||0|41|Uria, der Hethiter; Sabad, der Sohn Ahlais;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.42|AT|13|1. Chronik|11||0|42|Adina, der Sohn Sisas, vom Stamme Ruben, ein Haupt der Rubeniten über (eine Schar von) dreissig;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.43|AT|13|1. Chronik|11||0|43|Hanan, der Sohn Maachas; Josaphat aus Methen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.44|AT|13|1. Chronik|11||0|44|Ussia aus Astharoth; Sama und Jegiel, die Söhne Hothams aus Aroer;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.45|AT|13|1. Chronik|11||0|45|Jediael, der Sohn Simris, und sein Bruder Joha, der Thizite;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.46|AT|13|1. Chronik|11||0|46|Eliel aus Mahanaim; Jeribai und Josawja, die Söhne Elnaams; Jithma, der Moabiter;|ZUE1931|Public Domain 1CH.11.47|AT|13|1. Chronik|11||0|47|Eliel, Obed und Jaasiel aus Zoba.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.1|AT|13|1. Chronik|12||0|1|Die Folgenden sind die, welche zu David nach Ziklag kamen, als er sich noch von Saul, dem Sohne des Kis, fernhalten musste. Sie gehörten zu den Helden als Helfer im Kampfe,|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.2|AT|13|1. Chronik|12||0|2|Bogenschützen, geübt, mit der Rechten und mit der Linken Steine zu schleudern und Pfeile vom Bogen zu senden. Von den Stammesgenossen Sauls aus Benjamin:|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.3|AT|13|1. Chronik|12||0|3|der Hauptmann Ahieser; ferner Joas, der Sohn Semaas, aus Gibea; Jesiel und Pelet, die Söhne Asmaweths; Beracha, Jehu aus Anathoth;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.4|AT|13|1. Chronik|12||0|4|Jismaja aus Gibeon, ein Held unter den Dreissig und Anführer der Dreissig; Jeremia, Jahasiel, Johanan; Josabad aus Gedera;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.5|AT|13|1. Chronik|12||0|5|Elusai, Jerimoth, Bealja, Semarja; Sephatja aus Hariph;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.6|AT|13|1. Chronik|12||0|6|Elkana, Jissia, Asareel, Joeser und Jasobeam, die Korahiten;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.7|AT|13|1. Chronik|12||0|7|Joela und Sebadja, die Söhne Jerohams aus Gedor.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.8|AT|13|1. Chronik|12||0|8|Auch von den Gaditen ging eine Anzahl zu David über auf seine Feste in der Wüste, tapfere Männer, kampfgeübte Kriegsleute, die Schild und Speer zu führen verstanden, wie Löwen anzusehen und schnell wie Gazellen auf den Bergen:|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.9|AT|13|1. Chronik|12||0|9|Eser als erster; dann der zweite: Obadja; der dritte: Eliab;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.10|AT|13|1. Chronik|12||0|10|der vierte: Masmanna; der fünfte: Jeremia;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.11|AT|13|1. Chronik|12||0|11|der sechste: Atthai; der siebente: Eliel;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.12|AT|13|1. Chronik|12||0|12|der achte: Johanan; der neunte: Elsabad;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.13|AT|13|1. Chronik|12||0|13|der zehnte: Jeremia; der elfte: Machbannai.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.14|AT|13|1. Chronik|12||0|14|Diese waren vom Stamme Gad, Oberste im Heere; der Geringste von ihnen nahm es mit hundert, der Grösste mit tausend Mann auf.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.15|AT|13|1. Chronik|12||0|15|Sie waren es, die einst im ersten Monat, als der Jordan allenthalben seine Ufer überschwemmte, hinübergingen und die Bewohner der Niederung ostwärts und westwärts alle verjagten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.16|AT|13|1. Chronik|12||0|16|Es kamen aber auch welche von den Stämmen Benjamin und Juda zu der Feste Davids.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.17|AT|13|1. Chronik|12||0|17|Da ging David hinaus und trat vor sie hin, hob an und sprach zu ihnen: Seid ihr im Frieden zu mir gekommen, mir beizustehen, so bin ich gerne bereit, mit euch Gemeinschaft zu halten; seid ihr aber gekommen, um mich an meine Feinde zu verraten, obwohl kein Frevel an meinen Händen klebt, so sehe der Gott unsrer Väter darein und strafe es.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.18|AT|13|1. Chronik|12||0|18|Da kam der Geist über Abisai, das Haupt der Dreissig: Dir, David, und mit dir, Sohn Isais, Heil! / Heil dir und Heil deinen Helfern! / Denn dir hilft dein Gott! Da nahm sie David auf und machte sie zu Anführern der Schar.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.19|AT|13|1. Chronik|12||0|19|Auch Manassiten gingen zu David über, als er mit den Philistern wider Saul in den Kampf zog. Allerdings kam es nicht dazu, dass er den Philistern half; denn die Philisterfürsten hielten Rat und schickten ihn weg, indem sie sprachen: Er könnte um den Preis unsrer Köpfe zu Saul, seinem Herrn, übergehen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.20|AT|13|1. Chronik|12||0|20|Auf seinem Marsche nach Ziklag also schlossen sich ihm aus Manasse an: Adnah, Josabad, Jediael, Michael, Josabad, Elihu und Zillethai, die Häupter der Tausendschaften in Manasse.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.21|AT|13|1. Chronik|12||0|21|Sie leisteten David Beistand wider die Räuberhorde; denn sie waren alle tapfere Männer und wurden Anführer im Heere.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.22|AT|13|1. Chronik|12||0|22|Tag für Tag nämlich kamen welche zu David, ihm beizustehen, bis es ein grosses Heer wurde wie ein Heer Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.23|AT|13|1. Chronik|12||0|23|FOLGENDES sind die Zahlen der zum Kriegszuge Gerüsteten, die zu David nach Hebron kamen, um ihm das Königtum Sauls zuzuwenden nach dem Befehl des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.24|AT|13|1. Chronik|12||0|24|Judäer, die Schild und Speer trugen: 6 800 zum Kriege Gerüstete;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.25|AT|13|1. Chronik|12||0|25|von den Simeoniten an tapfern, kriegstüchtigen Männern: 7 100;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.26|AT|13|1. Chronik|12||0|26|von den Leviten: 4 600;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.27|AT|13|1. Chronik|12||0|27|dazu Jojada, der Fürst der Nachkommen Aarons, und mit ihm 3 700 Mann;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.28|AT|13|1. Chronik|12||0|28|ferner Zadok, ein tapferer junger Mann, mit seiner Familie, die 22 Fürsten zählte;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.29|AT|13|1. Chronik|12||0|29|von den Benjaminiten, den Stammesgenossen Sauls: 3 000; denn bis dahin leistete die Mehrzahl von ihnen noch dem Hause Sauls Gefolgschaft;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.30|AT|13|1. Chronik|12||0|30|von den Ephraimiten: 20 800 tapfere Leute, Männer von Namen in ihren Familien;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.31|AT|13|1. Chronik|12||0|31|vom halben Stamme Manasse: 18 000, die mit Namen ausdrücklich bezeichnet worden waren, dass sie hingehen und David zum König machen sollten;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.32|AT|13|1. Chronik|12||0|32|von den Angehörigen des Stammes Issaschar, die sich auf die Zeiten verstanden, sodass sie wussten, was Israel zu tun habe: zweihundert Hauptleute, und unter ihrem Befehl alle ihre Stammesgenossen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.33|AT|13|1. Chronik|12||0|33|von Sebulon an wehrfähigen Leuten, kampfgerüstet, in voller Kriegsrüstung: 50 000 Mann, bereit, um aufrichtigen Herzens zu helfen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.34|AT|13|1. Chronik|12||0|34|von Naphthali: tausend Fürsten und mit ihnen 37 000 Mann, die Schild und Speer führten;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.35|AT|13|1. Chronik|12||0|35|von den Daniten an Kampfgerüsteten: 28 600 Mann;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.36|AT|13|1. Chronik|12||0|36|von Asser an Wehrfähigen, Kriegsbereiten: 40 000 Mann;|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.37|AT|13|1. Chronik|12||0|37|von jenseits des Jordan von den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamme Manasse in voller Kriegsrüstung: 120 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.38|AT|13|1. Chronik|12||0|38|Alle diese Kriegsleute, zur Schlacht geordnet, ungeteilten Herzens, kamen nach Hebron, um David zum König über ganz Israel zu machen. Auch das ganze übrige Israel war einmütig darin, David zum König zu machen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.39|AT|13|1. Chronik|12||0|39|Und sie waren dort bei David drei Tage lang, assen und tranken; denn ihre Volksgenossen hatten für sie gesorgt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.12.40|AT|13|1. Chronik|12||0|40|Auch brachten die, die in ihrer Nähe bis nach Issaschar, Sebulon und Naphthali wohnten, Lebensmittel auf Eseln, Kamelen, Maultieren und Rindern, Mundvorrat an Mehl, ferner Feigen - und Rosinenkuchen, Wein und Öl, Rinder und Schafe in Menge; denn es herrschte Freude in Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.1|AT|13|1. Chronik|13||0|1|UND David hielt Rat mit den Obersten der Tausendschaften und der Hundertschaften, mit allen Fürsten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.2|AT|13|1. Chronik|13||0|2|Und er sprach zu der ganzen Gemeinde Israels: Dünkt es euch gut und gefällt es dem Herrn, unserm Gott, so wollen wir an unsre Brüder, die in allen Gauen Israels zurückgeblieben sind, und ebenso auch an die Priester und Leviten in den Ortschaften der ihnen zugeteilten Weideplätze Botschaft senden, damit sie sich bei uns versammeln;|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.3|AT|13|1. Chronik|13||0|3|dann wollen wir die Lade unsres Gottes wieder zu uns holen; denn in den Tagen Sauls haben wir nicht nach ihr gefragt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.4|AT|13|1. Chronik|13||0|4|Da sprach sich die ganze Gemeinde dafür aus, dass man also tue; denn der Vorschlag gefiel jedermann wohl.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.5|AT|13|1. Chronik|13||0|5|So versammelte David nun ganz Israel vom Flusse Sihor in Ägypten an bis dahin, wo es nach Hamath geht, um die Lade Gottes von Kirjath-Jearim zu holen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.6|AT|13|1. Chronik|13||0|6|Dann zog David mit ganz Israel nach Baala, das ist Kirjath-Jearim in Juda, um die Lade Gottes, des Herrn, der auf den Cheruben thront und nach dem sie benannt ist, von dort heraufzuholen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.7|AT|13|1. Chronik|13||0|7|Und sie führten die Lade Gottes auf einem neuen Wagen aus dem Hause Abinadabs hinweg, wobei Ussa und Ahjo den Wagen leiteten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.8|AT|13|1. Chronik|13||0|8|David aber und ganz Israel tanzten vor Gott her mit aller Macht, unter Gesängen und mit Lauten, Harfen und Handpauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.9|AT|13|1. Chronik|13||0|9|Als sie nun zur Tenne Chidons kamen, streckte Ussa seine Hand aus, die Lade festzuhalten, weil die Rinder umwerfen wollten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.10|AT|13|1. Chronik|13||0|10|Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Ussa, und er schlug ihn, weil er mit der Hand nach der Lade gegriffen hatte, sodass er dort vor Gottes Angesicht starb.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.11|AT|13|1. Chronik|13||0|11|David aber ward unmutig, dass der Herr an Ussa einen Riss gerissen, und man nannte jenen Ort Perez-Ussa bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.12|AT|13|1. Chronik|13||0|12|Und David fürchtete sich vor Gott an jenem Tage und sprach: Wie soll ich da die Lade Gottes zu mir bringen?|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.13|AT|13|1. Chronik|13||0|13|Und David liess die Lade nicht zu sich in die Davidsstadt bringen, sondern liess sie beiseite führen zu dem Hause Obed-Edoms aus Gath.|ZUE1931|Public Domain 1CH.13.14|AT|13|1. Chronik|13||0|14|So verblieb die Lade Gottes drei Monate beim Hause Obed-Edoms in eignem Hause, und der Herr segnete das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.1|AT|13|1. Chronik|14||0|1|UND Hiram, der König von Tyrus, sandte Boten an David mit Zedernstämmen, auch Steinmetzen und Zimmerleute, damit sie ihm einen Palast bauten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.2|AT|13|1. Chronik|14||0|2|Und David erkannte, dass der Herr ihn als König über Israel bestätigt habe, weil sein Königtum in die Höhe gebracht worden war um seines Volkes Israel willen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.3|AT|13|1. Chronik|14||0|3|In Jerusalem nahm sich David noch mehr Frauen und zeugte noch mehr Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.4|AT|13|1. Chronik|14||0|4|Dies sind die Namen derer, die ihm zu Jerusalem geboren wurden: Sammua, Sobab, Nathan, Salomo,|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.5|AT|13|1. Chronik|14||0|5|Jibhar, Elisua, Eliphelet,|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.6|AT|13|1. Chronik|14||0|6|Nogah, Nepheg, Japhia,|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.7|AT|13|1. Chronik|14||0|7|Elisama, Beeljada und Eliphelet.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.8|AT|13|1. Chronik|14||0|8|Als aber die Philister hörten, dass David zum König über ganz Israel gesalbt worden sei, rückten sie allzumal heran, um David zu suchen. Sowie David das erfuhr, machte er sich auf und zog ihnen entgegen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.9|AT|13|1. Chronik|14||0|9|Als nun die Philister eingedrungen waren und in der Ebene Rephaim plünderten,|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.10|AT|13|1. Chronik|14||0|10|da befragte David Gott und sprach: Soll ich wider die Philister hinaufziehen und gibst du sie in meine Hand? Der Herr antwortete ihm: Ziehe hinauf, ich gebe sie in deine Hand.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.11|AT|13|1. Chronik|14||0|11|"Da zogen sie hinauf nach BaalPerazim, und David schlug sie dort. Und David sprach: ""Gott hat durch meine Hand meine Feinde durchbrochen, wie das Wasser den Damm durchbricht."" Daher nannte man jenen Ort Baal-Perazim."|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.12|AT|13|1. Chronik|14||0|12|Und sie liessen ihre Götter dort zurück; die wurden auf Davids Befehl verbrannt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.13|AT|13|1. Chronik|14||0|13|Die Philister aber plünderten noch einmal in der Ebene.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.14|AT|13|1. Chronik|14||0|14|Als nun David Gott wiederum befragte, antwortete ihm Gott: Ziehe ihnen nicht entgegen, sondern falle ihnen in den Rücken und komme von den Bakabäumen her über sie.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.15|AT|13|1. Chronik|14||0|15|Wenn du es in den Wipfeln der Bakabäume einherschreiten hörst, dann rücke vor zum Kampfe; denn Gott ist vor dir her ausgezogen, das Heer der Philister zu schlagen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.16|AT|13|1. Chronik|14||0|16|Und David tat, wie Gott ihm geboten hatte, und sie schlugen das Heer der Philister von Gibeon an bis Geser.|ZUE1931|Public Domain 1CH.14.17|AT|13|1. Chronik|14||0|17|Und der Ruhm Davids verbreitete sich in allen Landen, und der Herr liess den Schrecken vor ihm auf alle Völker fallen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.1|AT|13|1. Chronik|17||0|1|ALS David nun einst in seinem Palaste sass, sprach er zu dem Propheten Nathan: Siehe doch, ich wohne in diesem Zedernhause, die Bundeslade des Herrn aber steht unter Zelttüchern.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.2|AT|13|1. Chronik|17||0|2|Nathan antwortete David: Alles, was du im Sinne hast, das tue, denn Gott ist mit dir!|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.3|AT|13|1. Chronik|17||0|3|Aber noch in derselben Nacht erging das Wort Gottes an Nathan:|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.4|AT|13|1. Chronik|17||0|4|Gehe hin und sage meinem Knechte David: So spricht der Herr: Nicht du sollst mir das Haus bauen, das mir zur Wohnung dienen soll;|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.5|AT|13|1. Chronik|17||0|5|habe ich doch in keinem Hause gewohnt von dem Tage an, da ich Israel heraufführte, bis auf diesen Tag, sondern in einer Zeltwohnung bin ich umhergezogen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.6|AT|13|1. Chronik|17||0|6|Habe ich etwa, solange ich in ganz Israel umherzog, zu einem der Richter Israels, die ich zu Hirten meines Volkes bestellt habe, jemals gesagt: Warum habt ihr mir kein Zedernhaus gebaut?|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.7|AT|13|1. Chronik|17||0|7|Darum sollst du nun zu meinem Knechte David also sprechen: So spricht der Herr der Heerscharen: Ich habe dich von der Weide hinter den Schafen weggeholt, damit du Fürst werdest über mein Volk Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.8|AT|13|1. Chronik|17||0|8|Ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gezogen bist, und habe all deine Feinde vor dir ausgerottet. Ich will dir einen Namen machen gleich dem Namen der Grössten auf Erden,|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.9|AT|13|1. Chronik|17||0|9|und ich will meinem Volke Israel eine Stätte bereiten und es daselbst einpflanzen, dass es ruhig wohnen bleibe und sich nicht mehr ängstige und dass Ruchlose es nicht mehr aufreiben wie vordem|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.10|AT|13|1. Chronik|17||0|10|seit der Zeit, da ich Richter über mein Volk Israel bestellt habe, und ich will alle deine Feinde demütigen. Dich aber will ich gross machen und dir ein Haus bauen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.11|AT|13|1. Chronik|17||0|11|Wenn einst deine Zeit um ist und du zu deinen Vätern gehst, dann will ich deinen Nachwuchs aufrichten, einen deiner Söhne, und will sein Königtum befestigen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.12|AT|13|1. Chronik|17||0|12|Der soll mir ein Haus bauen, und ich will seinen Thron auf ewig befestigen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.13|AT|13|1. Chronik|17||0|13|Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein, und ich will ihm meine Gnade nicht entziehen, wie ich sie dem entzogen habe, der vor dir gewesen ist.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.14|AT|13|1. Chronik|17||0|14|Vielmehr will ich ihn für immer bestellen über mein Haus und mein Königtum, und sein Thron soll in Ewigkeit feststehen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.15|AT|13|1. Chronik|17||0|15|Ganz nach diesen Worten und diesem Gesicht redete Nathan mit David.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.16|AT|13|1. Chronik|17||0|16|Da ging der König David hinein, liess sich vor dem Herrn nieder und sprach: Wer bin ich, Herr, mein Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.17|AT|13|1. Chronik|17||0|17|Und das war dir noch nicht genug, o Gott, sondern du hast dem Hause deines Knechtes auf ferne Zukunft hin Verheissungen gegeben und hast mich viele Geschlechter von Menschen schauen lassen, der du mich hoch erhoben hast, o Herr, mein Gott.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.18|AT|13|1. Chronik|17||0|18|Was soll David weiter zu dir sagen? Du kennst ja deinen Knecht.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.19|AT|13|1. Chronik|17||0|19|Herr, um deines Knechtes willen und nach deinem Herzen hast du gehandelt, indem du deinem Knechte all dies Grosse kundtatst.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.20|AT|13|1. Chronik|17||0|20|Herr, keiner ist dir gleich, und kein Gott ist ausser dir nach alledem, was wir mit unsern Ohren gehört haben.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.21|AT|13|1. Chronik|17||0|21|Und wo ist eine andre Nation auf Erden wie dein Volk Israel, um derentwillen Gott hingegangen wäre, sie sich zum Volke zu erkaufen und ihr einen Namen zu machen und für sie so grosse und furchtbare Dinge zu tun, vor ihr ein|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.22|AT|13|1. Chronik|17||0|22|Du aber hast dir dein Volk Israel auf ewig zum Volke bestimmt, und du, Herr, bist sein Gott geworden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.23|AT|13|1. Chronik|17||0|23|So möge sich nun, o Herr, für alle Zeiten die Verheissung als wahr erweisen, die du deinem Knechte und seinem Hause gegeben; tue, wie du geredet hast.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.24|AT|13|1. Chronik|17||0|24|"Dann wird sich auch dein Name als wahr erweisen und gross sein für alle Zeiten, dass man sagen wird: ""Der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, ist Gott über Israel"", und das Haus deines Knechtes David wird vor dir Bestand haben."|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.25|AT|13|1. Chronik|17||0|25|Denn du, mein Gott, hast deinem Knecht geoffenbart, dass du ihm ein Haus bauen wollest. Darum hat sich dein Knecht ein Herz gefasst, zu dir zu beten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.26|AT|13|1. Chronik|17||0|26|Und nun, Herr, du bist Gott und hast deinem Knechte solches Glück verheissen -|ZUE1931|Public Domain 1CH.17.27|AT|13|1. Chronik|17||0|27|so wollest du denn das Haus deines Knechtes segnen, dass es ewig vor dir bestehe; denn was du, Herr, segnest, das ist gesegnet für alle Zeiten!|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.1|AT|13|1. Chronik|18||0|1|DARNACH begab es sich, dass David die Philister schlug und sie unterwarf und Gath und dessen Nebenorte der Gewalt der Philister entriss.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.2|AT|13|1. Chronik|18||0|2|Auch schlug er die Moabiter, sodass sie Davids Untertanen wurden und ihm Tribut entrichten mussten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.3|AT|13|1. Chronik|18||0|3|Dann schlug David den König Hadar-Eser von Zoba in der Richtung nach Hamath, als er hinzog, seine Macht am Euphratstrome aufzurichten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.4|AT|13|1. Chronik|18||0|4|Und David nahm von ihm tausend Wagen und siebentausend Reiter und 20 000 Mann Fussvolk gefangen; und er lähmte alle Pferde, nur hundert von den Pferden liess er übrig.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.5|AT|13|1. Chronik|18||0|5|Da kamen die Syrer von Damaskus dem König Hadar-Eser von Zoba zu Hilfe; aber David erschlug von den Syrern 22 000 Mann,|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.6|AT|13|1. Chronik|18||0|6|und er setzte Vögte über die Syrer von Damaskus. So wurden die Syrer Davids Untertanen, die ihm Tribut entrichten mussten; denn der Herr half David überall, wo er hinzog.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.7|AT|13|1. Chronik|18||0|7|David nahm auch die goldenen Schilde, die die Leute Hadar-Esers getragen hatten, und brachte sie nach Jerusalem;|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.8|AT|13|1. Chronik|18||0|8|und aus Tibhath und Chun, den Städten Hadar-Esers, führte David Erz in Menge weg, woraus dann Salomo das eherne Meer und die Säulen und die ehernen Geräte machen liess.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.9|AT|13|1. Chronik|18||0|9|Als aber Thou, der König von Hamath, hörte, dass David das ganze Heer des Königs Hadar-Eser von Zoba geschlagen habe,|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.10|AT|13|1. Chronik|18||0|10|sandte er seinen Sohn Hadoram zu König David, um ihn zu begrüssen und ihm Glück zu wünschen zu seinem Siege über Hadar-Eser - Hadar-Eser hatte nämlich im Kriege mit Thou gelegen -, und er brachte goldene, silberne und eherne Geräte mit.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.11|AT|13|1. Chronik|18||0|11|Auch diese weihte der König David dem Herrn, gleich dem Silber und Gold, das er von allen Völkern erhoben hatte, von Edom, von Moab, von den Ammonitern, von den Philistern und von Amalek.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.12|AT|13|1. Chronik|18||0|12|Und als er von dem Siege über die Syrer zurückkam, schlug er die Edomiter im Salztal, 18 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.13|AT|13|1. Chronik|18||0|13|Und er setzte Vögte über Edom, und ganz Edom wurde David untertan; denn der Herr half David überall, wo er hinzog.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.14|AT|13|1. Chronik|18||0|14|So war David König über ganz Israel, und er schaffte all seinem Volke Recht und Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.15|AT|13|1. Chronik|18||0|15|Joab, der Sohn der Zeruja, war über das Heer gesetzt, und Josaphat, der Sohn des Ahilud, war Kanzler,|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.16|AT|13|1. Chronik|18||0|16|Zadok, der Sohn Ahitubs, und Ahimelech, der Sohn Abjathars, waren Priester, Sawsa war Staatsschreiber,|ZUE1931|Public Domain 1CH.18.17|AT|13|1. Chronik|18||0|17|Benaja, der Sohn Jojadas, war über die Kreter und Plether gesetzt, und die Söhne Davids waren die Ersten zur Seite des Königs.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.1|AT|13|1. Chronik|19||0|1|Darnach begab es sich, dass Nahas, der König der Ammoniter, starb und sein Sohn Hanun König wurde an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.2|AT|13|1. Chronik|19||0|2|Da dachte David: Ich will mich freundlich zeigen gegen Hanun, den Sohn des Nahas, denn sein Vater hat sich gegen mich freundlich gezeigt. So sandte denn David Boten hin, ihm sein Beileid auszusprechen wegen seines Vaters. Als nun die Leute Davids ins Land der Ammoniter zu Hanun kamen, ihm das Beileid auszusprechen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.3|AT|13|1. Chronik|19||0|3|sprachen die Fürsten der Ammoniter zu Hanun: Meinst du etwa, David wolle deinen Vater ehren, indem er Leute zu dir sendet, dir sein Beileid auszusprechen? Sind nicht vielmehr seine Leute darum zu dir gekommen, um das Land zu erforschen und auszukundschaften und zu verheeren?|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.4|AT|13|1. Chronik|19||0|4|Da liess Hanun die Leute Davids greifen und liess sie scheren und ihnen die Kleider zur Hälfte, bis ans Gesäss, wegschneiden und schickte sie dann fort.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.5|AT|13|1. Chronik|19||0|5|Als man nun hinging und David wegen der Männer Meldung machte, sandte er ihnen entgegen - denn die Männer waren schwer beschimpft -, und der König liess ihnen sagen: Bleibet in Jericho, bis euch der Bart gewachsen ist; dann kommet wieder heim.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.6|AT|13|1. Chronik|19||0|6|Als aber die Ammoniter sahen, dass sie sich bei David verhasst gemacht hatten, sandten Hanun und die Ammoniter tausend Talente Silber, um sich Streitwagen und Reiter anzuwerben von den Syrern in Mesopotamien und von den Syrern von Maacha und von Zoba.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.7|AT|13|1. Chronik|19||0|7|Sie nahmen 32 000 Streitwagen in ihren Dienst, dazu den König von Maacha mit seiner Mannschaft; die kamen und lagerten sich vor Medeba. Die Ammoniter aber sammelten sich aus ihren Städten und rückten an zum Kampfe.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.8|AT|13|1. Chronik|19||0|8|Als David davon hörte, sandte er Joab mit dem ganzen Heere der Helden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.9|AT|13|1. Chronik|19||0|9|Die Ammoniter aber rückten aus und stellten sich in Schlachtordnung am Eingang der Stadt, während die Könige, die gekommen waren, gesondert im freien Felde standen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.10|AT|13|1. Chronik|19||0|10|Als nun Joab sah, dass der Angriff von vorn und hinten gegen ihn gerichtet war, traf er eine Auswahl unter allen Auserlesenen in Israel und stellte sich den Syrern entgegen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.11|AT|13|1. Chronik|19||0|11|Das übrige Volk aber übergab er seinem Bruder Abisai, und sie stellten sich den Ammonitern entgegen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.12|AT|13|1. Chronik|19||0|12|Und er sprach: Wenn die Syrer stärker sind als ich, so komm mir zu Hilfe; wenn aber die Ammoniter stärker sind als du, so will ich dir zu Hilfe kommen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.13|AT|13|1. Chronik|19||0|13|Sei tapfer und lass uns tapfer eintreten für unser Volk und für die Städte unsres Gottes. Der Herr aber tue, was ihm wohlgefällt!|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.14|AT|13|1. Chronik|19||0|14|So rückte denn Joab mit dem Volk, das bei ihm war, zum Kampfe wider die Syrer vor, und sie flohen vor ihm.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.15|AT|13|1. Chronik|19||0|15|Sowie die Ammoniter die Syrer vor Joab fliehen sahen, flohen auch sie vor seinem Bruder Abisai und zogen sich in die Stadt zurück. Joab aber kehrte heim nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.16|AT|13|1. Chronik|19||0|16|Als nun die Syrer sahen, dass sie von Israel geschlagen worden waren, sandten sie Boten hin und liessen die Syrer jenseits des Euphrat ausrücken unter der Führung Sophachs, des Feldhauptmanns Hadar-Esers.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.17|AT|13|1. Chronik|19||0|17|Als dies David gemeldet wurde, sammelte er ganz Israel, zog über den Jordan und kam nach Helam; und David stellte sich den Syrern entgegen, und sie kämpften mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.18|AT|13|1. Chronik|19||0|18|Aber die Syrer flohen vor Israel. Und David tötete von den Syrern die Bemannung von siebentausend Streitwagen, sowie 40 000 Mann Fussvolk; auch den Feldhauptmann Sophach tötete er.|ZUE1931|Public Domain 1CH.19.19|AT|13|1. Chronik|19||0|19|Als sich nun die Leute Hadar-Esers von den Israeliten geschlagen sahen, machten sie Frieden mit David und unterwarfen sich ihm. Und die Syrer hatten keine Lust mehr, den Ammonitern noch fernerhin zu helfen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.20.1|AT|13|1. Chronik|20||0|1|Im folgenden Jahre um die Zeit, da die Könige ins Feld ziehen, führte Joab die Kriegsmacht hinüber und verheerte das Land der Ammoniter, dann rückte er heran und belagerte Rabba; David aber blieb in Jerusalem. Und Joab eroberte Rabba und zerstörte es.|ZUE1931|Public Domain 1CH.20.2|AT|13|1. Chronik|20||0|2|Und David nahm dem Milkom die Krone vom Haupte, von der sich herausstellte, dass sie einen Zentner Goldes wog; es war auch ein Edelstein daran, der kam auf das Haupt Davids. Auch führte er sehr reiche Beute aus der Stadt hinweg.|ZUE1931|Public Domain 1CH.20.3|AT|13|1. Chronik|20||0|3|Die Bewohner aber, die darin waren, führte er weg und beschäftigte sie an den Sägen und bei Arbeiten mit eisernen Pickeln und Äxten. So verfuhr David mit allen Städten der Ammoniter. Dann kehrte David mit allem Volke nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain 1CH.20.4|AT|13|1. Chronik|20||0|4|Hernach kam es bei Geser nochmals zum Kampfe mit den Philistern. Damals erschlug der Husathiter Sibbechai den Sippai, einen von den Riesen, und sie wurden gedemütigt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.20.5|AT|13|1. Chronik|20||0|5|Und es kam nochmals zum Kampfe mit den Philistern. Da erschlug Elhanan, der Sohn Jairs, den Lachmi, den Bruder des Goliath aus Gath, dessen Speerschaft wie ein Weberbaum war.|ZUE1931|Public Domain 1CH.20.6|AT|13|1. Chronik|20||0|6|Und es kam nochmals zum Kampfe bei Gath. Da war ein hochgewachsener Mann, der hatte je sechs Finger und sechs Zehen, im ganzen 24; auch der stammte von den Riesen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.20.7|AT|13|1. Chronik|20||0|7|Als er nun Israel verhöhnte, erschlug ihn Jonathan, der Sohn Simeas, des Bruders Davids.|ZUE1931|Public Domain 1CH.20.8|AT|13|1. Chronik|20||0|8|Diese stammten von den Riesen in Gath, und sie fielen durch die Hand Davids und seiner Leute.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.1|AT|13|1. Chronik|21||0|1|UND Satan trat auf wider Israel und reizte David, Israel zählen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.2|AT|13|1. Chronik|21||0|2|Und David sprach zu Joab und zu den Obersten des Volkes: Geht hin, zählet die Israeliten von Beerseba bis Dan und bringet mir Bericht, damit ich weiss, wie viele ihrer sind.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.3|AT|13|1. Chronik|21||0|3|Joab erwiderte: Wollte der Herr zu seinem Volke noch hundertmal soviel hinzufügen, als ihrer jetzt schon sind, wären sie nicht alle, mein Herr und König, meines Herrn Untertanen? Warum trachtet mein Herr nach so etwas? Warum soll es Israel zur Schuld gereichen?|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.4|AT|13|1. Chronik|21||0|4|Doch der Befehl des Königs blieb fest gegenüber Joab. So machte sich denn Joab auf den Weg und zog in ganz Israel umher und kam wieder nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.5|AT|13|1. Chronik|21||0|5|Und Joab gab David das Ergebnis der Volkszählung an: ganz Israel zählte 1 100 000 Männer, die das Schwert trugen, und Juda 470 000 Männer, die das Schwert trugen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.6|AT|13|1. Chronik|21||0|6|Levi aber und Benjamin hatte er nicht in die Musterung einbezogen; denn des Königs Befehl war Joab ein Greuel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.7|AT|13|1. Chronik|21||0|7|Aber die Sache missfiel Gott, und er schlug Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.8|AT|13|1. Chronik|21||0|8|Und David sprach zu Gott: Ich habe schwer gesündigt damit, dass ich das getan habe. Und nun vergib doch deinem Knechte die Schuld; denn ich habe sehr töricht gehandelt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.9|AT|13|1. Chronik|21||0|9|Der Herr aber sprach zu Gad, dem Seher Davids:|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.10|AT|13|1. Chronik|21||0|10|Gehe hin und sage zu David: So spricht der Herr: Dreierlei lege ich dir vor; erwähle dir eins davon, dass ich es dir antue.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.11|AT|13|1. Chronik|21||0|11|Da kam Gad zu David und sprach zu ihm: So spricht der Herr: Wähle dir:|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.12|AT|13|1. Chronik|21||0|12|entweder drei Jahre Hungersnot oder drei Monate lang Flucht vor deinen Widersachern, wobei dich das Schwert deiner Feinde erreicht, oder drei Tage lang das Schwert des Herrn und die Pest im Lande, wobei der Engel des Herrn im ganzen Gebiete Israels würgt. So siehe nun zu, was ich dem, der mich sendet, antworten soll.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.13|AT|13|1. Chronik|21||0|13|David sprach zu Gad: Mir ist sehr bange - aber ich will lieber in die Hand des Herrn fallen, denn seine Barmherzigkeit ist sehr gross; in die Hand der Menschen aber möchte ich nicht fallen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.14|AT|13|1. Chronik|21||0|14|So liess der Herr eine Pest über Israel kommen, und es fielen von Israel 70 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.15|AT|13|1. Chronik|21||0|15|Dann sandte Gott einen Engel nach Jerusalem, darin zu würgen. Als er aber am Würgen war, tat der Herr ein Einsehen; es reute ihn das Unheil, und er sprach zu dem Würgengel: Genug! Ziehe nun deine Hand zurück! Der Engel des Herrn aber stand gerade bei der Tenne des Jebusiters Ornan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.16|AT|13|1. Chronik|21||0|16|Wie nun David aufblickte und den Engel des Herrn zwischen Erde und Himmel stehen sah, das gezückte, gegen Jerusalem ausgestreckte Schwert in der Hand, da fielen er und die Ältesten, in Trauergewand gehüllt, auf ihr Antlitz nieder,|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.17|AT|13|1. Chronik|21||0|17|und David sprach zu Gott: Habe nicht ich befohlen, das Volk zu zählen? Ich bin es, der gesündigt und den Frevel begangen hat; aber was haben diese da, die Herde, getan? Herr, mein Gott, deine Hand schlage mich und meines Vaters Haus, nicht aber dein Volk.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.18|AT|13|1. Chronik|21||0|18|Der Engel des Herrn aber befahl Gad, David zu sagen, er möge hinaufgehen und dem Herrn einen Altar errichten auf der Tenne des Jebusiters Ornan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.19|AT|13|1. Chronik|21||0|19|Da ging David hinauf nach dem Befehl, den ihm Gad im Namen des Herrn gegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.20|AT|13|1. Chronik|21||0|20|Als Ornan sich umwandte, sah er den Engel; seine vier Söhne aber, die bei ihm waren, verbargen sich - Ornan war nämlich gerade am Weizendreschen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.21|AT|13|1. Chronik|21||0|21|Wie nun David zu Ornan kam und Ornan aufblickte und Davids gewahr wurde, ging er aus der Tenne hinaus und verneigte sich vor David mit dem Angesicht zur Erde.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.22|AT|13|1. Chronik|21||0|22|Und David sprach zu Ornan: Gib mir den Platz deiner Tenne, um den vollen Geldwert gib mir ihn; ich will dem Herrn einen Altar darauf erbauen, damit der Seuche im Volke Einhalt getan werde.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.23|AT|13|1. Chronik|21||0|23|Ornan sprach zu David: Nimm ihn hin! Mein Herr und König tue, was ihn gut dünkt. Siehe, ich gebe dir die Rinder zum Brandopfer und die Dreschschlitten als Brennholz und den Weizen zum Speisopfer - alles gebe ich.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.24|AT|13|1. Chronik|21||0|24|Der König David aber erwiderte Ornan: Nein! kaufen will ich es um den vollen Geldwert; denn ich mag nicht für den Herrn nehmen, was dir gehört, um Brandopfer darzubringen, die ich umsonst habe.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.25|AT|13|1. Chronik|21||0|25|So gab David dem Ornan für den Platz Gold im Gewichte von sechshundert Lot.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.26|AT|13|1. Chronik|21||0|26|Dann baute David dem Herrn dort einen Altar und brachte Brandopfer und Heilsopfer dar, und als er den Herrn anrief, antwortete er ihm durch Feuer vom Himmel, das er auf den Brandopferaltar herniedersandte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.27|AT|13|1. Chronik|21||0|27|Und der Herr gebot dem Engel, sein Schwert wieder in die Scheide zu stecken.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.28|AT|13|1. Chronik|21||0|28|Zu jener Zeit, als David sah, dass ihm der Herr auf der Tenne des Jebusiters Ornan geantwortet hatte, opferte er daselbst.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.29|AT|13|1. Chronik|21||0|29|Die Wohnung des Herrn aber, die Mose in der Wüste hatte erstellen lassen, und der Brandopferaltar befanden sich zu jener Zeit auf der Opferhöhe zu Gibeon.|ZUE1931|Public Domain 1CH.21.30|AT|13|1. Chronik|21||0|30|David wagte jedoch nicht, vor denselben hinzutreten, um Gott zu suchen; denn er war von Schrecken überwältigt vor dem Schwert des Engels des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.1|AT|13|1. Chronik|22||0|1|Und David sprach: Dies hier ist die Wohnstätte Gottes, des Herrn, und dies der Altar für das Brandopfer Israels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.2|AT|13|1. Chronik|22||0|2|UND David gebot, die Fremdlinge, die sich im Lande Israels befanden, zu versammeln, und bestellte Steinmetzen, welche die Quadersteine für den Bau des Gotteshauses zu behauen hatten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.3|AT|13|1. Chronik|22||0|3|Ferner liess David eine Menge Eisen rüsten zu Nägeln für die Torflügel und zu Klammern und so viel Erz, dass man es nicht wägen konnte,|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.4|AT|13|1. Chronik|22||0|4|auch zahllose Zedernstämme; denn die Sidonier und Tyrier brachten David Zedernholz in Menge.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.5|AT|13|1. Chronik|22||0|5|David dachte nämlich: Mein Sohn Salomo ist jung und zart; das Haus aber, das dem Herrn erbaut werden soll, muss von gewaltiger Grösse werden zu Ruhm und Glanz in allen Landen; darum will ich die Vorbereitungen für ihn treffen. So traf David vor seinem Tode eine Menge Vorbereitungen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.6|AT|13|1. Chronik|22||0|6|Und er rief seinen Sohn Salomo zu sich und gebot ihm, dem Herrn, dem Gott Israels, ein Haus zu bauen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.7|AT|13|1. Chronik|22||0|7|Und David sprach zu Salomo: Mein Sohn, ich hatte selbst im Sinne, dem Namen des Herrn, meines Gottes, ein Haus zu bauen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.8|AT|13|1. Chronik|22||0|8|"aber da erging an mich das Wort des Herrn: ""Du hast viel Blut vergossen und grosse Kriege geführt; du darfst meinem Namen kein Haus bauen, weil die Erde vor meinen Augen so viel Blut hat trinken müssen, das du vergossen hast."|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.9|AT|13|1. Chronik|22||0|9|Siehe, ein Sohn wird dir geboren werden, der wird ein Mann der Ruhe sein, und ich will ihm Ruhe schaffen vor allen seinen Feinden ringsumher; denn er soll Salomo heissen, und ich werde Frieden und Ruhe über Israel walten lassen, solange er lebt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.10|AT|13|1. Chronik|22||0|10|"Der soll meinem Namen ein Haus bauen; er soll mir Sohn sein, und ich will ihm Vater sein und will den Thron seiner Königsherrschaft über Israel auf ewig befestigen."""|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.11|AT|13|1. Chronik|22||0|11|So sei nun der Herr mit dir, mein Sohn, dass es dir gelinge, das Haus des Herrn, deines Gottes, zu bauen, wie er von dir verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.12|AT|13|1. Chronik|22||0|12|Nur möge der Herr dir Einsicht und Verstand geben und dich zum Herrscher bestellen über Israel und dir verleihen, dass du das Gesetz des Herrn, deines Gottes, haltest.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.13|AT|13|1. Chronik|22||0|13|Alsdann wird dir alles wohlgeraten, wenn du die Satzungen und Rechte getreulich befolgst, die der Herr dem Mose für Israel gegeben hat. Sei fest und unentwegt, furchtlos und unverzagt!|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.14|AT|13|1. Chronik|22||0|14|Siehe, trotz meiner Mühsal habe ich für das Haus des Herrn 100 000 Talente Gold bereit gemacht und 1 000 000 Talente Silber; dazu an Erz und Eisen so viel, dass man es vor Menge nicht wägen kann. Auch Holz und Steine habe ich rüsten lassen, und du kannst noch mehr dazutun.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.15|AT|13|1. Chronik|22||0|15|Sodann hast du eine Menge Werkleute zur Verfügung: Steinbrucharbeiter, Steinmetzen und Zimmerleute und allerlei Kunstverständige für jegliche Arbeit|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.16|AT|13|1. Chronik|22||0|16|in Gold, Silber, Erz und Eisen ohne Zahl. Wohlan, mache dich ans Werk, und der Herr wird mit dir sein!|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.17|AT|13|1. Chronik|22||0|17|Und David gebot allen Fürsten Israels, seinem Sohne Salomo Beistand zu leisten. (Er sprach:)|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.18|AT|13|1. Chronik|22||0|18|Ist nicht der Herr, euer Gott, mit euch gewesen und hat euch Ruhe verschafft ringsumher? Hat er doch die Bewohner des Landes in meine Gewalt gegeben, und das Land ist dem Herrn und seinem Volke untertan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.22.19|AT|13|1. Chronik|22||0|19|So richtet denn Herz und Sinn darauf, den Herrn, euren Gott, zu suchen! Und macht euch auf und bauet das Heiligtum Gottes, des Herrn, damit man die Bundeslade des Herrn und die heiligen Geräte Gottes in das Haus bringe, das dem Namen des Herrn erbaut werden soll.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.1|AT|13|1. Chronik|23||0|1|ALS David alt und lebenssatt war, machte er seinen Sohn Salomo zum König über Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.2|AT|13|1. Chronik|23||0|2|Er versammelte alle Fürsten Israels sowie die Priester und die Leviten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.3|AT|13|1. Chronik|23||0|3|Und die Leviten wurden gezählt, von dreissig Jahren an und darüber, und es belief sich ihre Zahl, nach Köpfen gerechnet, auf 38 000 Männer.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.4|AT|13|1. Chronik|23||0|4|"""Von diesen"", (gebot David,) ""sollen 24 000 dem Dienst am Hause des Herrn vorstehen, sechstausend sollen Amtleute und Richter,"|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.5|AT|13|1. Chronik|23||0|5|"viertausend Torhüter sein, und viertausend sollen den Herrn preisen mit den Instrumenten, die ich zum Lobpreisen habe machen lassen."""|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.6|AT|13|1. Chronik|23||0|6|Und David teilte sie in Abteilungen nach den Söhnen Levis: Gerson, Kahath und Merari.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.7|AT|13|1. Chronik|23||0|7|Bei den Gersonitern: Laedan und Simei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.8|AT|13|1. Chronik|23||0|8|Die Söhne Laedans: Jehiel, das Oberhaupt, ferner Setham und Joel, ihrer drei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.9|AT|13|1. Chronik|23||0|9|Die Söhne Simeis: Selomith, Hasiel und Haran, ihrer drei. Dies die Familienhäupter von Laedan.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.10|AT|13|1. Chronik|23||0|10|Die Söhne Simeis: Jahath, Sisa, Jehus und Beria. Dies die Söhne Simeis, ihrer vier.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.11|AT|13|1. Chronik|23||0|11|Jahath war das Oberhaupt, Sisa der zweite. Jehus aber und Beria hatten nicht viele Kinder, darum bildeten sie nur eine Familie, eine Klasse.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.12|AT|13|1. Chronik|23||0|12|Die Söhne Kahaths: Amram, Jizhar, Hebron und Ussiel, ihrer vier.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.13|AT|13|1. Chronik|23||0|13|Die Söhne Amrams: Aaron und Mose. Aaron aber ward ausgesondert, dass er im Allerheiligsten Dienst tue, er und seine Söhne für alle Zeiten, dass sie vor dem Herrn räuchern, ihm dienen und in seinem Namen segnen für alle Zeiten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.14|AT|13|1. Chronik|23||0|14|Was aber Mose, den Mann Gottes, betrifft, so wurden seine Söhne zum Stamme Levi gerechnet.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.15|AT|13|1. Chronik|23||0|15|Die Söhne Moses: Gersom und Elieser.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.16|AT|13|1. Chronik|23||0|16|Die Söhne Gersoms: Subael, das Oberhaupt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.17|AT|13|1. Chronik|23||0|17|Die Söhne Eliesers waren: Rehabja, das Oberhaupt; andre Söhne hatte Elieser nicht. Rehabjas Söhne dagegen waren überaus zahlreich.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.18|AT|13|1. Chronik|23||0|18|Die Söhne Jizhars: Selomith, das Oberhaupt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.19|AT|13|1. Chronik|23||0|19|Die Söhne Hebrons: Jeria, das Oberhaupt; dann der zweite: Amarja; der dritte: Ussiel, und der vierte: Jekameam.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.20|AT|13|1. Chronik|23||0|20|Die Söhne Ussiels: Micha, das Oberhaupt, und der zweite: Jissia.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.21|AT|13|1. Chronik|23||0|21|Die Söhne Meraris: Mahli und Musi. Die Söhne Mahlis: Eleasar und Kis.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.22|AT|13|1. Chronik|23||0|22|Als Eleasar starb, hinterliess er keine Söhne, sondern nur Töchter; und die Söhne des Kis, ihre Vettern, heirateten sie.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.23|AT|13|1. Chronik|23||0|23|Die Söhne Musis: Mahli, Eder und Jeremoth, ihrer drei.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.24|AT|13|1. Chronik|23||0|24|Das sind die Nachkommen Levis nach ihren Familien, die Familienhäupter, wie sie gemustert wurden gemäss der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, die beschäftigt waren beim Tempeldienste, von den Zwanzigjährigen an aufwärts.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.25|AT|13|1. Chronik|23||0|25|"Denn David sprach: ""Der Herr, der Gott Israels, hat seinem Volke Ruhe verschafft und hat in Jerusalem Wohnung genommen für alle Zeiten;"|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.26|AT|13|1. Chronik|23||0|26|so haben nun auch die Leviten die Wohnung samt den zu ihrem Dienste erforderlichen Geräten nicht mehr zu tragen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.27|AT|13|1. Chronik|23||0|27|Nach den spätern Anordnungen Davids setzt sich nämlich die Zahl der Leviten zusammen aus allen, die zwanzigjährig und darüber sind.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.28|AT|13|1. Chronik|23||0|28|sondern ihr Posten ist zur Seite der Söhne Aarons beim Tempeldienste, bei der Aufsicht über die Vorhöfe und die Zellen und bei der Reinigung alles Heiligen und allem, was es sonst beim Tempeldienst zu tun gibt;|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.29|AT|13|1. Chronik|23||0|29|ferner (haben sie zu sorgen) für die Schaubrote, für das Semmelmehl zum Speisopfer, für die ungesäuerten Fladen für das, was in der Pfanne zubereitet und was eingerührt wird, sowie für alles Messen mit Hohl- und Längenmass;|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.30|AT|13|1. Chronik|23||0|30|weiter haben sie Morgen für Morgen anzutreten zu Lob und Preis für den Herrn und ebenso am Abend,|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.31|AT|13|1. Chronik|23||0|31|endlich bei jeder Darbringung von Brandopfern für den Herrn an den Sabbaten, Neumonden und Festen, wann sie in der erforderlichen Zahl nach der für sie bestehenden Vorschrift Tag für Tag vor dem Herrn dargebracht werden.|ZUE1931|Public Domain 1CH.23.32|AT|13|1. Chronik|23||0|32|So sollen sie die Geschäfte am heiligen Zelt besorgen und die Geschäfte am Heiligtum und die Geschäfte an der Seite der Söhne Aarons, ihrer Stammesgenossen, beim Dienste im Hause des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.1|AT|13|1. Chronik|24||0|1|Die Nachkommen Aarons zerfielen in folgende Abteilungen: die Söhne Aarons waren Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.2|AT|13|1. Chronik|24||0|2|Nadab und Abihu starben aber vor ihrem Vater, ohne Söhne zu hinterlassen, und so amteten Eleasar und Ithamar als Priester.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.3|AT|13|1. Chronik|24||0|3|Und David teilte sie, zusammen mit Zadok aus dem Geschlechte Eleasars und mit Ahimelech aus dem Geschlechte Ithamars, in ihre Dienstabteilungen ein.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.4|AT|13|1. Chronik|24||0|4|Es zeigte sich aber, dass die Nachkommen Eleasars, was die Kopfzahl der männlichen Stammesgenossen betrifft, zahlreicher waren als die Nachkommen Ithamars. Daher teilte man sie so ein, dass sechzehn Familienhäupter auf die Nachkommen Eleasars und acht Familienhäupter auf die Nachkommen Ithamars kamen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.5|AT|13|1. Chronik|24||0|5|"Und zwar teilte man sie durch das Los ein, die einen wie die andern, denn es gab sowohl unter den Nachkommen Eleasars als auch unter den Nachkommen Ithamars ""heilige Fürsten"", ""Gottesfürsten""."|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.6|AT|13|1. Chronik|24||0|6|Semaja, der Sohn Nethaneels, der Schreiber, aus dem Stamme Levi, schrieb sie auf vor dem König und den Fürsten und dem Priester Zadok und Ahimelech, dem Sohne Abjathars, und vor den Familienhäuptern der Priester und Leviten; je eine Familie wurde ausgelost aus (dem Geschlechte) Ithamar und je zwei aus (dem Geschlechte) Eleasar.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.7|AT|13|1. Chronik|24||0|7|Das erste Los fiel auf Jojarib, das zweite auf Jedaja,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.8|AT|13|1. Chronik|24||0|8|das dritte auf Harim, das vierte auf Seorim,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.9|AT|13|1. Chronik|24||0|9|das fünfte auf Malchia, das sechste auf Mijamin,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.10|AT|13|1. Chronik|24||0|10|das siebente auf Hakkoz, das achte auf Abia,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.11|AT|13|1. Chronik|24||0|11|das neunte auf Jesua, das zehnte auf Sechanja,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.12|AT|13|1. Chronik|24||0|12|das elfte auf Eljasib, das zwölfte auf Jakim,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.13|AT|13|1. Chronik|24||0|13|das dreizehnte auf Huppa, das vierzehnte auf Isbaal,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.14|AT|13|1. Chronik|24||0|14|das fünfzehnte auf Bilga, das sechzehnte auf Immer,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.15|AT|13|1. Chronik|24||0|15|das siebzehnte auf Hesir, das achtzehnte auf Happizzez,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.16|AT|13|1. Chronik|24||0|16|das neunzehnte auf Pethahja, das zwanzigste auf Ezechiel,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.17|AT|13|1. Chronik|24||0|17|das einundzwanzigste auf Jachin, das zweiundzwanzigste auf Gamul,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.18|AT|13|1. Chronik|24||0|18|das dreiundzwanzigste auf Delaja, das vierundzwanzigste auf Maasja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.19|AT|13|1. Chronik|24||0|19|Das ist ihre Dienstordnung für den Dienst im Tempel nach der Vorschrift, die ihnen ihr Vater Aaron gegeben, wie sie ihm der Herr, der Gott Israels, anbefohlen hatte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.20|AT|13|1. Chronik|24||0|20|Was die übrigen Nachkommen Levis betrifft, so war da von den Söhnen Amrams Subael, von den Söhnen Subaels Jehdeja;|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.21|AT|13|1. Chronik|24||0|21|von den Söhnen Rehabjas: Jissia, das Oberhaupt;|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.22|AT|13|1. Chronik|24||0|22|von den Jizhariten: Selomoth; von den Söhnen Selomoths: Jahath.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.23|AT|13|1. Chronik|24||0|23|Dann die Söhne Hebrons: Jeria, das Oberhaupt, Amarja der zweite, Ussiel der dritte, Jekameam der vierte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.24|AT|13|1. Chronik|24||0|24|Die Söhne Ussiels: Micha; von den Söhnen Michas: Samir;|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.25|AT|13|1. Chronik|24||0|25|Michas Bruder Jissia; von den Söhnen Jissias: Sacharja.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.26|AT|13|1. Chronik|24||0|26|Die Söhne Meraris: Mahli und Musi sowie die Nachkommen seines Sohnes Ussia.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.27|AT|13|1. Chronik|24||0|27|Die Nachkommen Meraris von seinem Sohne Ussia: Soham, Sakkur und Ibri.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.28|AT|13|1. Chronik|24||0|28|Von Mahli: Eleasar, der keine Söhne hatte,|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.29|AT|13|1. Chronik|24||0|29|und Kis; die Söhne des Kis: Jerahmeel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.30|AT|13|1. Chronik|24||0|30|Die Söhne Musis: Mahli, Eder und Jerimoth. Das sind die Nachkommen der Leviten nach ihren Familien.|ZUE1931|Public Domain 1CH.24.31|AT|13|1. Chronik|24||0|31|Auch sie warfen Lose gleich ihren Stammesgenossen, den Söhnen Aarons, vor König David und Zadok und Ahimelech und vor den Familienhäuptern der Priester und Leviten, und zwar das Familienhaupt nicht anders als sein geringster Stammesgenosse.|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.1|AT|13|1. Chronik|25||0|1|DES weitern sonderten David und die Heeresobersten die Söhne Asaphs, Hemans und Jeduthuns, die geisterfüllt mit Lauten, Harfen und Zimbeln Musik machten, zu ihrem Dienste aus, und folgendes war die Zahl der bei diesem Dienste beschäftigten Männer:|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.2|AT|13|1. Chronik|25||0|2|von den Söhnen Asaphs: Sakkur, Joseph, Nethanja und Asareela, die Söhne Asaphs, unter der Leitung Asaphs, der geisterfüllt nach Anweisung des Königs spielte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.3|AT|13|1. Chronik|25||0|3|Von Jeduthun: Jeduthuns Söhne Gedalja, Jizri, Jesaja, Simei, Hasabja und Matthithja, ihrer sechs, unter der Leitung ihres Vaters Jeduthun, der geisterfüllt mit der Laute spielte beim Dank und Lobpreis für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.4|AT|13|1. Chronik|25||0|4|"Von Heman: Hemans Söhne Bukkia, Matthanja, Ussiel, Subael, Jerimoth, Hananja, Hanani, Eliatha, Giddalthi und Romamthi-Eser, Josbekasa, Mallothi, Hothir, Mahasioth(von Hananja an) können zusammen auch als Strophe gelesen werden, deren Üs. lautet: ""Sei mir gnädig, Herr, sei mir gnädig, du bist mein Gott! Du hast gross gemacht und hoch die Hilfe dessen, der im Unglück sass, hast in Fülle, in überreichem Masse Gesichte gegeben."""|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.5|AT|13|1. Chronik|25||0|5|Diese alle waren Söhne Hemans, des Sehers des Königs, nach den Verheissungen Gottes, sein Horn zu erhöhen; denn Gott gab Heman vierzehn Söhne und drei Töchter.|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.6|AT|13|1. Chronik|25||0|6|Sie betätigten sich alle unter Leitung ihres Vaters beim Gesang im Hause des Herrn mit Zimbeln, Harfen und Lauten zum Gottesdienst im Tempel nach Anweisung des Königs. (So war es mit den Sängerfamilien) Asaph, Jeduthun und Heman.|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.7|AT|13|1. Chronik|25||0|7|Ihre Zahl belief sich, zusammen mit ihren Brüdern, den auf den Gesang für den Herrn eingeübten - alles, was kunstverständig war - auf 288.|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.8|AT|13|1. Chronik|25||0|8|Sie warfen aber das Los betreffend ihren Dienst, der Geringste wie der Grösste, der Kundige wie der Lernende.|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.9|AT|13|1. Chronik|25||0|9|Das erste Los fiel auf Joseph, auf ihn und seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf; das zweite auf Gedalja, auf ihn und seine Brüder und Söhne, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.10|AT|13|1. Chronik|25||0|10|das dritte auf Sakkur, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.11|AT|13|1. Chronik|25||0|11|das vierte auf Jizri, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.12|AT|13|1. Chronik|25||0|12|das fünfte auf Nethanja, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.13|AT|13|1. Chronik|25||0|13|das sechste auf Bukkia, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.14|AT|13|1. Chronik|25||0|14|das siebente auf Jesareela, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.15|AT|13|1. Chronik|25||0|15|das achte auf Jesaja, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.16|AT|13|1. Chronik|25||0|16|das neunte auf Matthanja, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.17|AT|13|1. Chronik|25||0|17|das zehnte auf Simei, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.18|AT|13|1. Chronik|25||0|18|das elfte auf Ussiel, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.19|AT|13|1. Chronik|25||0|19|das zwölfte auf Hasabja, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.20|AT|13|1. Chronik|25||0|20|das dreizehnte auf Subael, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.21|AT|13|1. Chronik|25||0|21|das vierzehnte auf Matthithja, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.22|AT|13|1. Chronik|25||0|22|das fünfzehnte auf Jeremoth, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.23|AT|13|1. Chronik|25||0|23|das sechzehnte auf Hananja, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.24|AT|13|1. Chronik|25||0|24|das siebzehnte auf Josbekasa, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.25|AT|13|1. Chronik|25||0|25|das achtzehnte auf Hanani, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.26|AT|13|1. Chronik|25||0|26|das neunzehnte auf Mallothi, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.27|AT|13|1. Chronik|25||0|27|das zwanzigste auf Eliatha, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.28|AT|13|1. Chronik|25||0|28|das einundzwanzigste auf Hothir, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.29|AT|13|1. Chronik|25||0|29|das zweiundzwanzigste auf Giddalthi, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.30|AT|13|1. Chronik|25||0|30|das dreiundzwanzigste auf Mahasioth, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf;|ZUE1931|Public Domain 1CH.25.31|AT|13|1. Chronik|25||0|31|das vierundzwanzigste auf Romamthi-Eser, seine Söhne und Brüder, zusammen zwölf.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.1|AT|13|1. Chronik|26||0|1|WAS die Abteilungen der Torhüter betrifft, so waren da von den Korahiten: Meselemja, der Sohn Kores, aus den Nachkommen Abiasaphs.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.2|AT|13|1. Chronik|26||0|2|Die Söhne Meselemjas aber waren: Sacharja der erstgeborne, Jediael der zweite, Sebadja der dritte, Jathniel der vierte,|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.3|AT|13|1. Chronik|26||0|3|Elam der fünfte, Johanan der sechste, Eljoenai der siebente.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.4|AT|13|1. Chronik|26||0|4|Auch Obed-Edom hatte Söhne: Semaja der erstgeborne, Josabad der zweite, Joah der dritte, Sachar der vierte, Nethaneel der fünfte,|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.5|AT|13|1. Chronik|26||0|5|Ammiel der sechste, Issaschar der siebente, Pehullethai der achte; denn Gott hatte ihn gesegnet.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.6|AT|13|1. Chronik|26||0|6|Auch seinem Sohne Semaja wurden Söhne geboren, die in der Familie eine leitende Stellung einnahmen; denn sie waren tüchtige Männer.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.7|AT|13|1. Chronik|26||0|7|Die Söhne Semajas waren: Othni, Raphael, Obed, Elsabad und seine Brüder Elihu und Semachja, wackere Leute.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.8|AT|13|1. Chronik|26||0|8|Diese alle gehörten zu den Nachkommen Obed-Edoms, sie, ihre Söhne und ihre Brüder, wackere Leute, tüchtig zum Dienste, zusammen 62 von Obed-Edom.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.9|AT|13|1. Chronik|26||0|9|Auch Meselemja hatte Söhne und Brüder, wackere Leute, zusammen achtzehn.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.10|AT|13|1. Chronik|26||0|10|Weiter hatte Hosa, ein Nachkomme Meraris, Söhne; Simri war das Oberhaupt - denn obwohl er nicht der Erstgeborne war, setzte ihn doch sein Vater zum Oberhaupt ein -,|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.11|AT|13|1. Chronik|26||0|11|Hilkia war der zweite Sohn, Tebalja der dritte, Sacharja der vierte; alle Söhne und Brüder Hosas waren zusammen ihrer dreizehn.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.12|AT|13|1. Chronik|26||0|12|Diesen also, den Abteilungen der Torhüter, den Häuptern unter den Männern, fielen, geradesogut wie ihren Stammesgenossen, Verrichtungen beim Tempeldienste zu.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.13|AT|13|1. Chronik|26||0|13|Man warf das Los für jedes einzelne Tor, für den Geringen einer Familie sowohl wie für den Grossen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.14|AT|13|1. Chronik|26||0|14|Das Los für das Osttor fiel auf Selemja; auch für seinen Sohn Sacharja, der ein kluger Berater war, warf man das Los; sein Los fiel auf das Nordtor;|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.15|AT|13|1. Chronik|26||0|15|für ObedEdom fiel es auf das Südtor und für seine Söhne auf das Vorratshaus;|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.16|AT|13|1. Chronik|26||0|16|für Hosa auf das Westtor, beim Tor Sallecheth, wo die Strasse ansteigt, eine Wache neben der andern.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.17|AT|13|1. Chronik|26||0|17|Gegen Osten waren es täglich sechs, gegen Norden täglich vier, gegen Süden täglich vier, bei den Vorratsräumen je zwei;|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.18|AT|13|1. Chronik|26||0|18|am Parbar im Westen: vier an der Strasse und zwei am Parbar.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.19|AT|13|1. Chronik|26||0|19|Das sind die Abteilungen der Torhüter aus dem Geschlechte der Korahiten und demjenigen Meraris.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.20|AT|13|1. Chronik|26||0|20|Die Leviten, ihre Stammesgenossen, hatten die Aufsicht über die Tempelschätze und über die aus Weihgeschenken bestehenden Schätze.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.21|AT|13|1. Chronik|26||0|21|Die Nachkommen des Gersoniten Laedan, die Familienhäupter des Geschlechtes Laedans, des Gersoniten, sind die Jehieliten;|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.22|AT|13|1. Chronik|26||0|22|die Nachkommen der Jehieliten: Setham und sein Bruder Joel, mit der Aufsicht über die Tempelschätze.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.23|AT|13|1. Chronik|26||0|23|Von den Amramiten, Jizhariten, Hebroniten und Ussieliten|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.24|AT|13|1. Chronik|26||0|24|war Subael, der Sohn Gersoms, des Sohnes Moses, Vorsteher der Tempelschätze.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.25|AT|13|1. Chronik|26||0|25|Was seine Stammesgenossen von Elieser her betrifft, so war dessen Sohn Rehabja, dessen Sohn Jesaja, dessen Sohn Joram, dessen Sohn Sichri, dessen Sohn Selomith.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.26|AT|13|1. Chronik|26||0|26|Dieser Selomith war samt seinen Brüdern zur Aufsicht bestellt über alle die Schätze, die aus den Weihgeschenken bestanden, welche König David und die Familienhäupter, ferner die Anführer der Tausendschaften und Hundertschaften und die Heeresobersten gestiftet hatten -|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.27|AT|13|1. Chronik|26||0|27|von der Kriegsbeute hatten sie sie gestiftet zur Unterstützung des Hauses des Herrn -,|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.28|AT|13|1. Chronik|26||0|28|auch über alles, was der Seher Samuel und Saul, der Sohn des Kis, und Abner, der Sohn Ners, und Joab, der Sohn der Zeruja, gestiftet hatten; über alle Weihgeschenke hatten Selomith und seine Brüder die Aufsicht.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.29|AT|13|1. Chronik|26||0|29|Aus der Zahl der Jizhariten waren Chenanja und seine Söhne als Amtleute und Richter bestellt für die Geschäfte draussen in Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.30|AT|13|1. Chronik|26||0|30|Aus der Zahl der Hebroniten waren Hasabja und seine Brüder, tüchtige Leute, ihrer 1 700, über die Verwaltung Israels westlich vom Jordan, gesetzt für alle Angelegenheiten des Herrn und den Dienst des Königs.|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.31|AT|13|1. Chronik|26||0|31|Zu den Hebroniten gehörten: Jeria, das Oberhaupt - was die Hebroniten betrifft, ihre Geschlechter und Familien, so forschte man nach ihnen im vierzigsten Jahre der Regierung Davids, und es fanden sich welche, wackere Männer, zu Jaeser in Gilead -,|ZUE1931|Public Domain 1CH.26.32|AT|13|1. Chronik|26||0|32|dazu seine Stammesgenossen, tüchtige Leute, ihrer 2 700; die setzte König David über die Rubeniten, die Gaditen und den halben Stamm Manasse für alle Angelegenheiten Gottes und des Königs.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.1|AT|13|1. Chronik|27||0|1|FOLGENDES sind die Israeliten nach ihrer Zahl, die Familienhäupter und die Anführer der Tausendschaften und Hundertschaften, sowie ihre Amtleute, die dem König dienten in allen Angelegenheiten der Abteilungen, von denen Monat für Monat, durch alle Monate des Jahres, je eine antrat und eine abzog, jede Abteilung 24 000 Mann stark:|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.2|AT|13|1. Chronik|27||0|2|Über die erste Abteilung, für den ersten Monat, war Jasobeam, der Sohn Sabdiels, gesetzt; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.3|AT|13|1. Chronik|27||0|3|er war ein Nachkomme des Perez, das Oberhaupt aller Heerführer im ersten Monat.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.4|AT|13|1. Chronik|27||0|4|Über die Abteilung des zweiten Monats war Eleasar, der Sohn Dodais, der Ahohiter, gesetzt; an der Spitze seiner Abteilung stand Mikloth, der Fürst, und auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.5|AT|13|1. Chronik|27||0|5|Der Anführer des dritten Heeres, für den dritten Monat, war Benaja, der Sohn des Priesters Jojada, als Haupt auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.6|AT|13|1. Chronik|27||0|6|Dieser Benaja war der Held unter den Dreissig und Anführer der Dreissig; an der Spitze seiner Abteilung stand sein Sohn Ammisabad.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.7|AT|13|1. Chronik|27||0|7|Der vierte, für den vierten Monat, war Asahel, der Bruder Joabs, und nach ihm sein Sohn Sebadja; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.8|AT|13|1. Chronik|27||0|8|Der fünfte, für den fünften Monat, war der Fürst Samhuth, der Jisrahiter; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.9|AT|13|1. Chronik|27||0|9|Der sechste, für den sechsten Monat, war Ira, der Sohn des Ikkes, von Thekoa; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.10|AT|13|1. Chronik|27||0|10|Der siebente, für den siebenten Monat, war Helez aus Pelet vom Stamme Ephraim; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.11|AT|13|1. Chronik|27||0|11|Der achte, für den achten Monat, war Sibbechai, der Husathiter, aus den Sarhitern; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.12|AT|13|1. Chronik|27||0|12|Der neunte, für den neunten Monat, war Abieser aus Anathoth vom Stamme Benjamin; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.13|AT|13|1. Chronik|27||0|13|Der zehnte, für den zehnten Monat, war Maharai von Netopha aus den Sarhitern; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.14|AT|13|1. Chronik|27||0|14|Der elfte, für den elften Monat, war Benaja von Pireathon aus dem Stamme Ephraim; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.15|AT|13|1. Chronik|27||0|15|Der zwölfte, für den zwölften Monat, war Heldai von Netopha aus dem Geschlechte Othniels; auf seine Abteilung kamen 24 000 Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.16|AT|13|1. Chronik|27||0|16|An der Spitze der Stämme Israels standen: von den Rubeniten als Fürst Elieser, der Sohn Sichris; von den Simeoniten Sephatja, der Sohn Maachas;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.17|AT|13|1. Chronik|27||0|17|von Levi Hasabja, der Sohn Kemuels; von Aaron Zadok;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.18|AT|13|1. Chronik|27||0|18|von Juda Eliab, ein Bruder Davids; von Issaschar Omri, der Sohn Michaels;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.19|AT|13|1. Chronik|27||0|19|von Sebulon Jismaja, der Sohn Obadjas; von Naphthali Jerimoth, der Sohn Asriels;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.20|AT|13|1. Chronik|27||0|20|von den Ephraimiten Hosea, der Sohn Asasjas; von der einen Hälfte des Stammes Manasse Joel, der Sohn Pedajas;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.21|AT|13|1. Chronik|27||0|21|von der andern Hälfte Manasses in Gilead Jiddo, der Sohn Sacharjas; von Benjamin Jaasiel, der Sohn Abners;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.22|AT|13|1. Chronik|27||0|22|von Dan Asareel, der Sohn Jerohams. Das sind die Fürsten der Stämme Israels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.23|AT|13|1. Chronik|27||0|23|Die Zahl derer aber, die zwanzig Jahre und darunter zählten, nahm David nicht auf; denn der Herr hatte verheissen, Israel so zahlreich zu machen wie die Sterne des Himmels.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.24|AT|13|1. Chronik|27||0|24|Joab, der Sohn der Zeruja, hatte zwar mit der Zählung begonnen, sie aber nicht vollendet; denn um ihretwillen war ein Zorngericht über Israel gekommen, und so wurde die Zahl nicht aufgenommen in das Buch der Geschichte König Davids.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.25|AT|13|1. Chronik|27||0|25|Über die Vorräte des Königs war Asmaweth, der Sohn Adiels, gesetzt und über die Vorräte auf dem Lande, in den Städten, Dörfern und Festungen Jonathan, der Sohn Usias;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.26|AT|13|1. Chronik|27||0|26|über die Feldarbeiter, die den Boden zu bebauen hatten, Esri, der Sohn Chelubs;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.27|AT|13|1. Chronik|27||0|27|über die Weinberge Simei von Rama; über das, was sich an Weinvorräten in den Weinbergen befand, Sabdi, der Siphmite;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.28|AT|13|1. Chronik|27||0|28|über die Ölbäume und die Maulbeerfeigenbäume in der Niederung Baal-Hanan, der Gederite; über die Vorräte an Öl Joas;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.29|AT|13|1. Chronik|27||0|29|über die Rinder, die in der Saron-Ebene weideten, Sitrai von Saron, und über die Rinder in den Tälern Saphat, der Sohn Adlais;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.30|AT|13|1. Chronik|27||0|30|über die Kamele Obil, der Ismaeliter; über die Eselinnen Jehdeja von Meronoth;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.31|AT|13|1. Chronik|27||0|31|über die Schafe und Ziegen Jasis, der Hagrite. Diese alle waren oberste Beamte über das Vermögen König Davids.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.32|AT|13|1. Chronik|27||0|32|Jonathan aber, Davids Oheim, ein verständiger und schriftkundiger Mann, war Rat; Jehiel, der Sohn Hachmonis, war den Söhnen des Königs beigegeben;|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.33|AT|13|1. Chronik|27||0|33|Ahithophel war des Königs Ratgeber und der Arkiter Husai des Königs Freund.|ZUE1931|Public Domain 1CH.27.34|AT|13|1. Chronik|27||0|34|Ahithophels Nachfolger waren Jojada, der Sohn Benajas, und Abjathar. Des Königs Feldhauptmann war Joab.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.1|AT|13|1. Chronik|28||0|1|UND David versammelte alle Fürsten Israels in Jerusalem, die Oberhäupter der Stämme, die Oberhäupter der Abteilungen, die dem König dienten, die Anführer der Tausendschaften und die Anführer der Hundertschaften, ferner die obersten Beamten für die gesamte Fahr und Viehhabe des Königs und seiner Söhne, samt den Kämmerern, Kriegshelden und allen kriegstüchtigen Männern überhaupt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.2|AT|13|1. Chronik|28||0|2|Und König David erhob sich inmitten der Versammlung und sprach: Hört mich an, meine Brüder und mein Volk! Ich hatte mir vorgenommen, für die Bundeslade des Herrn und den Schemel der Füsse unsres Gottes eine Ruhestätte zu bauen, und habe auch Vorbereitungen getroffen für den Bau.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.3|AT|13|1. Chronik|28||0|3|"Aber Gott sprach zu mir: ""Du sollst meinem Namen kein Haus bauen; denn du bist ein Kriegsmann und hast Blut vergossen."""|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.4|AT|13|1. Chronik|28||0|4|Der Herr, der Gott Israels, hat aus meiner ganzen Familie mich erwählt, dass ich für immer König über Israel sein sollte; denn er hat Juda zum Fürsten erwählt und im Stamme Juda meine Familie, und unter den Söhnen meines Vaters bin ich es, an dem er Gefallen gefunden, sodass er mich zum König über ganz Israel gemacht hat.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.5|AT|13|1. Chronik|28||0|5|Von allen meinen Söhnen aber - denn der Herr hat mir viele Söhne gegeben - hat er meinen Sohn Salomo dazu erwählt, auf dem Throne der Königsherrschaft des Herrn über Israel zu sitzen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.6|AT|13|1. Chronik|28||0|6|"Und er hat zu mir gesagt: ""Dein Sohn Salomo, der soll mein Haus und meine Vorhöfe bauen; denn ihn habe ich mir zum Sohn erwählt, und ich will ihm Vater sein."|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.7|AT|13|1. Chronik|28||0|7|"Ich will sein Königtum bestätigen für immer, wenn er daran festhält, nach meinen Geboten und Rechten zu handeln wie jetzt."""|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.8|AT|13|1. Chronik|28||0|8|Und nun, vor den Augen von ganz Israel, der Gemeinde des Herrn, und vor den Ohren unsres Gottes (ermahne ich euch): Beobachtet und erforschet alle Gebote des Herrn, eures Gottes, damit ihr im Besitze dieses schönen Landes bleibet und es auf eure Nachkommen vererbet für alle Zeiten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.9|AT|13|1. Chronik|28||0|9|Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm mit ungeteiltem Herzen und williger Seele! Denn der Herr erforscht alle Herzen und versteht alles Dichten und Trachten. Wirst du ihn suchen, so wird er sich von dir finden lassen; wirst du ihn aber verlassen, so wird er dich für immer verwerfen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.10|AT|13|1. Chronik|28||0|10|So siehe nun zu; denn der Herr hat dich erwählt, ein Haus als Heiligtum zu bauen. Mache dich tapfer ans Werk!|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.11|AT|13|1. Chronik|28||0|11|Und David gab seinem Sohne Salomo ein Modell der Halle und des Tempels, der Schatzkammern, Obergemächer und innern Kammern sowie des Raumes für die (Bundeslade mit der heiligen) Deckplatte;|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.12|AT|13|1. Chronik|28||0|12|ferner ein Modell von alledem, was er sonst im Sinne hatte, von den Vorhöfen des Tempels und all den Zellen ringsum, von den Vorratskammern des Gotteshauses und den Vorratskammern für die Weihgeschenke;|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.13|AT|13|1. Chronik|28||0|13|auch (die Anordnungen betreffend) die Abteilungen der Priester und Leviten und alle Verrichtungen des Tempeldienstes sowie (das Modell) von allen Geräten für den Tempeldienst.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.14|AT|13|1. Chronik|28||0|14|(Er gab ihm auch) Gold entsprechend dem Gewicht des Goldes, (das nötig war) für alle die Geräte zu den einzelnen gottesdienstlichen Handlungen, desgleichen (Silber) für alle die silbernen Geräte entsprechend dem Gewicht, (das nötig war) für alle die Geräte zu den einzelnen gottesdienstlichen Handlungen;|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.15|AT|13|1. Chronik|28||0|15|ferner das Gewicht (an Gold) für die goldenen Leuchter und die dazugehörigen goldenen Lampen, entsprechend dem Gewicht des einzelnen Leuchters und seiner Lampen; auch (Silber) für die silbernen Leuchter, entsprechend dem Gewicht, (das nötig war) für den einzelnen Leuchter und seine Lampen, wie es dem gottesdienstlichen Gebrauch des einzelnen Leuchters entsprach;|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.16|AT|13|1. Chronik|28||0|16|weiter das bestimmte Gewicht Gold für die Schaubrottische, für jeden einzelnen Tisch, und das Silber für die silbernen Tische|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.17|AT|13|1. Chronik|28||0|17|und reines Gold für die Gabeln, Becken und Schalen, auch für die goldenen Becher, entsprechend dem Gewicht, (das nötig war) für jeden einzelnen Becher, sowie für die silbernen Becher das bestimmte Gewicht (Silber) für jeden einzelnen Becher;|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.18|AT|13|1. Chronik|28||0|18|endlich für den Räucheraltar geläutertes Gold nach dem bestimmten Gewicht; auch das Modell des Wagens, der goldenen Cherube, die ihre Flügel ausbreiten und die Bundeslade des Herrn bedecken sollten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.19|AT|13|1. Chronik|28||0|19|Über all das hat David den Salomo auf Grund einer Schrift von der Hand des Herrn unterwiesen, über alle die zur Ausführung des Bauplanes erforderlichen Arbeiten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.20|AT|13|1. Chronik|28||0|20|Und David sprach zu seinem Sohne Salomo: Geh fest und unentwegt ans Werk, furchtlos und unverzagt; denn Gott, der Herr, mein Gott, wird mit dir sein! Er wird die Hand nicht von dir abziehen, noch dich verlassen, bis alle Arbeiten für den Dienst am Tempel vollendet sind.|ZUE1931|Public Domain 1CH.28.21|AT|13|1. Chronik|28||0|21|Siehe, da sind bereits die Abteilungen der Priester und Leviten für jeglichen Dienst am Gotteshaus; und bei jedem Werke werden dir solche zur Seite sein, die sich mit ihrer Kunstfertigkeit für alle die Dienstleistungen zur Verfügung stellen, auch die Fürsten und das ganze Volk, für alle deine Angelegenheiten.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.1|AT|13|1. Chronik|29||0|1|Und König David sprach zu der ganzen Volksgemeinde: Mein Sohn Salomo, den Gott erwählt hat, ist noch jung und zart; das Werk aber ist gross, denn nicht für einen Menschen ist dieser Palast bestimmt, sondern für Gott, den Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.2|AT|13|1. Chronik|29||0|2|Ich aber habe nach bestem Vermögen für das Haus meines Gottes Gold beschafft zu goldenen Geräten, Silber zu silbernen, Erz zu ehernen, Eisen zu eisernen, Holz zu hölzernen, dazu Sohamsteine und Edelsteine zum Besatz, Malachitsteine und bunte Steine und allerlei andre Edelsteine und weisse Marmorsteine in Menge.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.3|AT|13|1. Chronik|29||0|3|Überdies, weil ich am Hause meines Gottes meine Freude habe, schenke ich, was ich als persönliches Eigentum an Gold und Silber besitze, für das Haus meines Gottes über alles hinaus, was ich bereits für das heilige Haus beschafft habe:|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.4|AT|13|1. Chronik|29||0|4|nämlich dreitausend Talente Gold, Gold aus Ophir, und siebentausend Talente geläutertes Silber, die Wände der Gemächer damit zu überziehen,|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.5|AT|13|1. Chronik|29||0|5|auf dass Gold da sei für das Goldene und Silber für das Silberne und für alle die Arbeiten von Künstlerhand. Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den Herrn zu spenden?|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.6|AT|13|1. Chronik|29||0|6|Da bekundeten die Familienhäupter und Fürsten der Stämme Israels, die Anführer der Tausendschaften und Hundertschaften und die Oberbeamten des königlichen Hofes ihre Willigkeit|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.7|AT|13|1. Chronik|29||0|7|und stifteten für das Gotteshaus an Gold fünftausend Talente und zehntausend Dariken, an Silber zehntausend Talente, an Erz 18 000 Talente und an Eisen 100 000 Talente.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.8|AT|13|1. Chronik|29||0|8|Und wer Edelsteine besass, der gab sie in den Tempelschatz unter die Obhut des Gersoniten Jehiel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.9|AT|13|1. Chronik|29||0|9|Das Volk aber war erfreut über ihre Freigebigkeit; denn mit ungeteiltem Herzen hatten sie für den Herrn gespendet. Auch König David war hocherfreut.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.10|AT|13|1. Chronik|29||0|10|Und David pries den Herrn vor der ganzen Volksgemeinde mit den Worten: Gepriesen seist du, Herr, du Gott unsres Vaters Israel, von Ewigkeit zu Ewigkeit!|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.11|AT|13|1. Chronik|29||0|11|Dein, Herr, ist die Grösse und die Macht und die Herrlichkeit, der Glanz und die Majestät! Denn, alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein, Herr, ist das Reich, und du bist's, der über alles als Haupt erhaben ist.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.12|AT|13|1. Chronik|29||0|12|Reichtum und Ehre kommen von dir. Du bist Herrscher über alles, in deiner Hand stehen Kraft und Macht; in deiner Hand steht es, einen jeglichen gross und stark zu machen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.13|AT|13|1. Chronik|29||0|13|Und nun, unser Gott, wir danken dir und preisen deinen herrlichen Namen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.14|AT|13|1. Chronik|29||0|14|Denn wer bin ich und was ist mein Volk, dass wir vermöchten, solche Gaben zu spenden? Kommt doch alles von dir, und aus deiner eignen Hand haben wir dir gegeben.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.15|AT|13|1. Chronik|29||0|15|Denn wir sind Gäste und Fremdlinge vor dir wie alle unsre Väter; wie ein Schatten sind unsre Tage auf Erden, ohne Hoffnung.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.16|AT|13|1. Chronik|29||0|16|Herr, unser Gott, dieser ganze Reichtum, den wir gesammelt, dir ein Haus zu bauen für deinen heiligen Namen, aus deiner Hand kommt er, dein ist alles.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.17|AT|13|1. Chronik|29||0|17|Ich weiss, mein Gott, dass du das Herz prüfst und dass du an Aufrichtigkeit Gefallen hast. Aufrichtigen Herzens habe ich selbst dies alles gespendet und habe jetzt mit Freuden gesehen, wie auch dein Volk, das sich hier zusammengefunden, dir willig Gaben gespendet hat.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.18|AT|13|1. Chronik|29||0|18|Herr, Gott unsrer Väter Abraham, Isaak und Israel, erhalte solches Sinnen und Trachten für immer in den Herzen deines Volkes und leite ihre Herzen zu dir!|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.19|AT|13|1. Chronik|29||0|19|Meinem Sohne Salomo aber gib ein ungeteiltes Herz, dass er deine Gebote, Verordnungen und Satzungen halte und alles ausführe und den Tempel baue, für den ich die Vorbereitungen getroffen habe.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.20|AT|13|1. Chronik|29||0|20|Dann sprach David zu der ganzen Volksgemeinde: So preiset denn den Herrn, euren Gott! Und die ganze Gemeinde pries den Herrn, den Gott ihrer Väter, und sie verneigten sich und warfen sich nieder vor dem Herrn und vor dem König.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.21|AT|13|1. Chronik|29||0|21|Am folgenden Morgen aber opferten sie dem Herrn Schlachtopfer und brachten ihm Brandopfer dar, tausend Stiere, tausend Widder, tausend Lämmer samt den zugehörigen Trankopfern, dazu Schlachtopfer in Menge für ganz Israel.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.22|AT|13|1. Chronik|29||0|22|Und sie assen und tranken an jenem Tage vor dem Herrn mit grosser Freude, und sie bestätigten Salomo, den Sohn Davids, als König und salbten ihn zum Fürsten des Herrn und Zadok zum Priester.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.23|AT|13|1. Chronik|29||0|23|So sass denn Salomo auf dem Thron des Herrn als König an Stelle seines Vaters David. Und er hatte Glück; ganz Israel leistete ihm Gehorsam.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.24|AT|13|1. Chronik|29||0|24|Auch alle Fürsten und Kriegshelden und alle Söhne König Davids unterwarfen sich dem König Salomo.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.25|AT|13|1. Chronik|29||0|25|Und der Herr liess Salomo überaus gross werden vor den Augen von ganz Israel, und er verlieh seinem Königtum eine Herrlichkeit, wie sie vor ihm kein König über Israel gehabt hatte.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.26|AT|13|1. Chronik|29||0|26|So ist David, der Sohn Isais, über ganz Israel König gewesen.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.27|AT|13|1. Chronik|29||0|27|Die Zeit, die er über Israel regierte, betrug vierzig Jahre; sieben Jahre war er König in Hebron und 33 Jahre in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.28|AT|13|1. Chronik|29||0|28|Er starb in schönem Alter, satt an Leben, Reichtum und Ehre, und sein Sohn Salomo ward König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.29|AT|13|1. Chronik|29||0|29|Die Geschichte König Davids aber, von Anfang bis zu Ende, siehe, sie ist ja aufgezeichnet in der Geschichte des Sehers Samuel und in der Geschichte des Propheten Nathan und in der Geschichte des Sehers Gad,|ZUE1931|Public Domain 1CH.29.30|AT|13|1. Chronik|29||0|30|und zwar mit Einschluss seiner ganzen machtvollen Regierung und der Schicksale, die über ihn und über Israel und alle Königreiche der Länder ergangen sind.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.1|AT|14|2. Chronik|1||0|1|SALOMO, der Sohn Davids, befestigte sich in seinem Königtum; und der Herr, sein Gott, war mit ihm und liess ihn überaus mächtig werden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.2|AT|14|2. Chronik|1||0|2|Und Salomo erliess Befehl an ganz Israel, an die Obersten der Tausendschaften und der Hundertschaften, an die Richter und an alle Fürsten in ganz Israel, die Familienhäupter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.3|AT|14|2. Chronik|1||0|3|Dann zog er und mit ihm die ganze Volksgemeinde zum Höhenheiligtum in Gibeon. Denn dort befand sich das heilige Zelt Gottes, das Mose, der Knecht des Herrn, in der Wüste gemacht hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.4|AT|14|2. Chronik|1||0|4|Die Lade Gottes dagegen hatte David von Kirjath-Jearim heraufgebracht an den Ort, den er ihr bestimmt hatte; denn er hatte für sie ein Zelt aufgeschlagen zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.5|AT|14|2. Chronik|1||0|5|Auch der eherne Altar, den Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohnes Hurs, gemacht, stand dort vor der Wohnung des Herrn, und Salomo und die Volksgemeinde suchten ihn auf.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.6|AT|14|2. Chronik|1||0|6|Daselbst opferte Salomo vor dem Herrn auf dem ehernen Altar, der zum heiligen Zelt gehörte; er brachte auf ihm tausend Brandopfer dar.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.7|AT|14|2. Chronik|1||0|7|In jener Nacht erschien Gott dem Salomo und sprach zu ihm: Tue eine Bitte! Was soll ich dir geben?|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.8|AT|14|2. Chronik|1||0|8|Salomo sprach zu Gott: Du hast meinem Vater David grosse Huld erwiesen und mich an seiner Statt zum König gemacht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.9|AT|14|2. Chronik|1||0|9|Nun denn, Herr Gott, lass das Wort wahr werden, das du meinem Vater David gegeben hast; denn du hast mich zum König gemacht über ein Volk, so zahlreich wie der Staub der Erde.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.10|AT|14|2. Chronik|1||0|10|So gib mir nun Weisheit und Einsicht, dass ich diesem Volke gegenüber aus und ein weiss; denn wer vermöchte sonst dieses dein grosses Volk zu regieren?|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.11|AT|14|2. Chronik|1||0|11|Da sprach Gott zu Salomo: Weil du solches im Sinne hast und bittest nicht um Reichtum, Schätze und Ehre oder um den Tod deiner Feinde, bittest auch nicht um langes Leben, sondern erbittest dir Weisheit und Einsicht, mein Volk zu regieren, über das ich dich zum König gemacht habe,|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.12|AT|14|2. Chronik|1||0|12|so ist dir Weisheit und Einsicht verliehen; dazu will ich dir Reichtum und Schätze und Ehre geben, wie sie kein König vor dir besessen hat und keiner nach dir besitzen wird.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.13|AT|14|2. Chronik|1||0|13|DARNACH ging Salomo von der Höhe zu Gibeon, von der Stätte vor dem heiligen Zelte, heim nach Jerusalem und regierte über Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.14|AT|14|2. Chronik|1||0|14|Und Salomo beschaffte sich Streitwagen und Reiter, sodass er 1 400 Streitwagen und zwölftausend Reiter hatte, die er in die Wagenstädte legte oder bei sich in Jerusalem behielt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.15|AT|14|2. Chronik|1||0|15|Und der König machte, dass in Jerusalem Silber und Gold war so viel wie Steine, und Zedern so viel wie Maulbeerfeigenbäume in der Niederung.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.16|AT|14|2. Chronik|1||0|16|Die Einfuhr der Pferde für Salomo erfolgte von Ägypten und von Koa her; die Händler des Königs holten sie aus Koa gegen bare Bezahlung.|ZUE1931|Public Domain 2CH.1.17|AT|14|2. Chronik|1||0|17|Es kam bei der Ausfuhr aus Ägypten ein Wagen auf sechshundert Lot Silber und ein Pferd auf 150 zu stehen. Ebenso wurden sie durch Vermittlung der Händler auch an alle Könige der Hethiter und an die Könige von Syrien ausgeführt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.1|AT|14|2. Chronik|2||0|1|DARAUF gebot Salomo, dem Namen des Herrn einen Tempel zu bauen und für ihn selbst einen Königspalast.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.2|AT|14|2. Chronik|2||0|2|Da liess er 70 000 Lastträger abzählen und 80 000 Steinmetzen im Gebirge (Juda) und 3 600 Aufseher über dieselben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.3|AT|14|2. Chronik|2||0|3|Dann sandte Salomo zu Huram, dem König von Tyrus, und liess ihm sagen: Wie du meinem Vater David gegenüber getan und ihm Zedern gesandt hast, sodass er sich ein Haus bauen konnte, darin zu wohnen (so tue auch mir).|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.4|AT|14|2. Chronik|2||0|4|Siehe, ich bin im Begriff, dem Namen des Herrn, meines Gottes, ein Haus zu bauen und es ihm zu weihen, damit vor ihm wohlriechendes Räucherwerk verbrannt und allezeit Schaubrote aufgelegt und Brandopfer dargebracht werden des Morgens und des Abends, an den Sabbaten und Neumonden und|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.5|AT|14|2. Chronik|2||0|5|Und das Haus, das ich bauen will, muss gross sein; denn unser Gott ist grösser als alle Götter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.6|AT|14|2. Chronik|2||0|6|Aber wer vermöchte es, ihm ein Haus zu bauen? Denn der Himmel und aller Himmel Himmel mögen ihn nicht fassen. Und wer bin ich, dass ich ihm ein Haus bauen sollte - es sei denn, um vor ihm Räucherwerk zu verbrennen?|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.7|AT|14|2. Chronik|2||0|7|So sende mir denn nun einen Mann, der geschickt ist zu Arbeiten in Gold, Silber, Erz und Eisen, in Stoffen von Karmesin, von rotem und blauem Purpur, und der sich darauf versteht, Schnitzarbeiten auszuführen gemeinsam mit den Künstlern, die bei mir in Juda und in Jerusalem sind und die mein Vater David angestellt hat.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.8|AT|14|2. Chronik|2||0|8|Und sende mir Zedern-, Zypressen- und Sandelholz vom Libanon; denn ich weiss, dass deine Leute es verstehen, die Bäume auf dem Libanon zu fällen. Und siehe, meine Knechte sollen deinen Knechten behilflich sein,|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.9|AT|14|2. Chronik|2||0|9|damit mir Holz in Menge zugerüstet werde; denn das Haus, das ich bauen will, soll gross und wunderbar werden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.10|AT|14|2. Chronik|2||0|10|Und siehe, ich will den Holzhauern, deinen Knechten, die die Bäume fällen, zum Unterhalt geben 20 000 Kor Weizen, 20 000 Kor Gerste, 20 000 Bath Wein und 20 000 Bath Öl.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.11|AT|14|2. Chronik|2||0|11|Und Huram, der König von Tyrus, antwortete in einem Briefe, den er an Salomo sandte: Weil der Herr sein Volk liebhat, hat er dich zum König über sie gesetzt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.12|AT|14|2. Chronik|2||0|12|Da sprach Huram: Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, der den Himmel und die Erde gemacht, dass er dem König David einen weisen Sohn gegeben hat, reich an Klugheit und Einsicht, dem Herrn ein Haus zu bauen und für sich selbst einen Königspalast.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.13|AT|14|2. Chronik|2||0|13|So sende ich dir denn einen geschickten Mann, reich an Einsicht, den Huram-Abi,|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.14|AT|14|2. Chronik|2||0|14|Sohn einer Danitin, dessen Vater aus Tyrus stammt. Der versteht sich gut auf Arbeiten in Gold, Silber, Erz, Eisen, Stein und Holz und in Stoffen von rotem und blauem Purpur, von Byssus und Karmesin, geschickt in der Ausführung jeglicher Gravierarbeit und im Ersinnen von allerlei Kunstwerken, die ihm aufgetragen werden, zusammen mit deinen Künstlern und mit den Künstlern deines Vaters David, meines Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.15|AT|14|2. Chronik|2||0|15|So möge nun mein Herr seinen Knechten den Weizen, die Gerste, das Öl und den Wein senden, wovon er geredet hat;|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.16|AT|14|2. Chronik|2||0|16|wir aber wollen Bäume auf dem Libanon fällen, soviel du nur bedarfst, und sie dir auf dem Meere nach Japho flössen, und du kannst sie dann nach Jerusalem hinaufholen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.17|AT|14|2. Chronik|2||0|17|Und Salomo liess alle Fremdlinge im Lande Israels zählen nach der (früheren) Zählung, die sein Vater David veranstaltet hatte, und es fanden sich 153 600.|ZUE1931|Public Domain 2CH.2.18|AT|14|2. Chronik|2||0|18|Und er machte 70 000 von ihnen zu Lastträgern, 80 000 zu Steinmetzen im Gebirge (Juda) und 3 600 zu Aufsehern, die die Leute zur Arbeit anzuhalten hatten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.1|AT|14|2. Chronik|3||0|1|UND Salomo begann den Tempel des Herrn zu bauen in Jerusalem auf dem Berge Moria, wo der Herr seinem Vater David erschienen war, an der Stätte, die David bestimmt hatte, auf der Tenne des Jebusiters Ornan.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.2|AT|14|2. Chronik|3||0|2|Im vierten Jahre seiner Regierung, im zweiten Monat, begann er mit dem Bau.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.3|AT|14|2. Chronik|3||0|3|Folgendes sind die Grundmasse, nach denen Salomo den Tempel Gottes baute: die Länge sechzig Ellen - die Elle nach altem Masse gerechnet - und die Breite zwanzig Ellen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.4|AT|14|2. Chronik|3||0|4|Und die Halle vor dem Hauptraum des Tempels war zwanzig Ellen breit an der Stirnseite des Hauses; ihre Höhe betrug zwanzig Ellen. Und er liess sie inwendig mit reinem Golde ausschlagen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.5|AT|14|2. Chronik|3||0|5|Das Hauptgebäude täfelte er mit Zypressenholz und überzog dieses mit kostbarem Golde, und er brachte Palmen und Blumenketten darauf an.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.6|AT|14|2. Chronik|3||0|6|Er belegte das Haus mit kostbaren Steinen zur Zierde, und das Gold stammte aus Parvaim.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.7|AT|14|2. Chronik|3||0|7|Die Balken, die Schwellen, die Wände und die Türen des Hauses aber überzog er mit Gold und liess Cherube auf die Wände gravieren.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.8|AT|14|2. Chronik|3||0|8|Dann machte er das Allerheiligste; dessen Länge betrug, entsprechend der Breitseite des Hauses, zwanzig Ellen, und die Breite zwanzig Ellen. Er liess es mit kostbarem Golde ausschlagen im Gewicht von sechshundert Talenten,|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.9|AT|14|2. Chronik|3||0|9|und das Gewicht der Nägel betrug fünfzig Lot Gold; auch die Obergemächer überzog er mit Gold.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.10|AT|14|2. Chronik|3||0|10|Im Allerheiligsten machte er zwei Cherube in kunstvoller Arbeit und überzog sie mit Gold.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.11|AT|14|2. Chronik|3||0|11|Die Länge der Flügel der Cherube betrug|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.12|AT|14|2. Chronik|3||0|12|ebenso berührte ein Flügel des zweiten Cherubs, fünf Ellen lang, die Wand des Raumes, und der andre Flügel, fünf Ellen lang, reichte bis an den Flügel des andern Cherubs.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.13|AT|14|2. Chronik|3||0|13|Die Flügel dieser Cherube massen ausgebreitet zwanzig Ellen. Sie selbst standen auf ihren Füssen, das Antlitz nach dem Raume (des Heiligen) gekehrt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.14|AT|14|2. Chronik|3||0|14|Und er machte den Vorhang aus blauem und rotem Purpur, Karmesin und Byssus und brachte darauf Cherube an.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.15|AT|14|2. Chronik|3||0|15|Vor dem Hause machte er zwei Säulen, 35 Ellen hoch, oben mit einem Knauf von fünf Ellen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.16|AT|14|2. Chronik|3||0|16|Und er liess Kettengewinde anfertigen, die er oben an den Säulen anbrachte, ferner hundert Granatäpfel, die er an den Ketten befestigte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.3.17|AT|14|2. Chronik|3||0|17|Die Säulen richtete er vor dem Tempel auf, die eine zur Rechten, die andre zur Linken, und nannte die zur Rechten Jachin, die zur Linken Boas.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.1|AT|14|2. Chronik|4||0|1|Weiter machte er einen ehernen Altar, zwanzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und zehn Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.2|AT|14|2. Chronik|4||0|2|Und er machte das gegossene Meer, zehn Ellen weit von einem Rande bis zum andern, ringsum rund und fünf Ellen hoch; eine Schnur von dreissig Ellen Länge konnte es rings umspannen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.3|AT|14|2. Chronik|4||0|3|Und rings um das Meer, untenhin, liefen Gebilde von wilden Gurken, ringsherum dreissig Ellen lang; die wilden Gurken aber bildeten zwei Reihen und waren beim Gusse mitgegossen worden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.4|AT|14|2. Chronik|4||0|4|Es stand auf zwölf Rindern; drei waren nach Norden gewandt, drei nach Westen, drei nach Süden und drei nach Osten. Das Meer aber stand oben darauf, und das Hinterteil von allen war einwärts gekehrt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.5|AT|14|2. Chronik|4||0|5|Seine Dicke betrug eine Handbreite, und sein Rand war gestaltet wie der eines Bechers, wie die Blüte einer Lilie; es fasste dreitausend Bath.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.6|AT|14|2. Chronik|4||0|6|Und er fertigte zehn Kessel an und stellte fünf zur Rechten und fünf zur Linken, dass sie zum Waschen dienten. Man sollte darin abspülen, was zum Brandopfer gehört; das Meer aber war für die Waschungen der Priester bestimmt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.7|AT|14|2. Chronik|4||0|7|Dann machte er die zehn goldenen Leuchter nach der Vorschrift und stellte sie in den Tempel, fünf zur Rechten und fünf zur Linken.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.8|AT|14|2. Chronik|4||0|8|Und er fertigte zehn Tische an und stellte sie im Tempel auf, fünf zur Rechten und fünf zur Linken; auch machte er hundert goldene Sprengschalen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.9|AT|14|2. Chronik|4||0|9|Dann legte er den Vorhof der Priester an und den grossen Vorhof, ebenso machte er Tore für den Vorhof; die Tore überzog er mit Erz.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.10|AT|14|2. Chronik|4||0|10|Das Meer aber stellte er südöstlich vom Tempel auf.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.11|AT|14|2. Chronik|4||0|11|Dann verfertigte Huram die Töpfe, Schaufeln und Sprengschalen. So vollendete Huram die Werke, die er dem König Salomo am Tempel Gottes zu machen hatte:|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.12|AT|14|2. Chronik|4||0|12|die zwei Säulen und die zwei Kugelknäufe oben auf den Säulen; die zwei Geflechte zur Bekleidung der Kugelknäufe oben auf den Säulen;|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.13|AT|14|2. Chronik|4||0|13|die vierhundert Granatäpfel an den beiden Geflechten, zwei Reihen Granatäpfel an jedem Geflecht;|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.14|AT|14|2. Chronik|4||0|14|die zehn Gestelle und die zehn Kessel auf den Gestellen;|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.15|AT|14|2. Chronik|4||0|15|das Eine Meer und die zwölf Rinder darunter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.16|AT|14|2. Chronik|4||0|16|Die Töpfe, Schaufeln und Sprengschalen und alle|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.17|AT|14|2. Chronik|4||0|17|In der Jordanaue liess sie der König giessen in (Formen von) Tonerde zwischen Sukkoth und Zereda.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.18|AT|14|2. Chronik|4||0|18|Und Salomo liess alle diese Geräte in sehr grosser Menge machen; denn das Gewicht des Erzes war nicht festzustellen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.19|AT|14|2. Chronik|4||0|19|Ferner liess Salomo alle Geräte machen, die sich im Gotteshause befinden: den goldenen Altar und die Tische, auf denen die Schaubrote liegen;|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.20|AT|14|2. Chronik|4||0|20|die Leuchter und die dazugehörigen Lampen, um sie nach der Vorschrift anzuzünden vor dem Allerheiligsten, aus gediegenem Gold,|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.21|AT|14|2. Chronik|4||0|21|mit den goldenen Blumen, Lampen und Lichtscheren, alles aus lauterem Gold;|ZUE1931|Public Domain 2CH.4.22|AT|14|2. Chronik|4||0|22|dazu die Messer, Sprengschalen, Schüsseln und Räucherpfannen von gediegenem Gold; auch die Angeln des Hauses an seinen inneren Türflügeln zum Allerheiligsten und an den Türflügeln des Tempels, des Hauptraumes, waren von Gold.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.1|AT|14|2. Chronik|5||0|1|Als nun alle Arbeiten vollendet waren, die Salomo für den Tempel des Herrn machen liess, brachte er die Weihgeschenke seines Vaters David hinein, und das Silber und das Gold und alle Geräte legte er in den Schatzkammern des Gotteshauses nieder.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.2|AT|14|2. Chronik|5||0|2|DAMALS versammelte der König Salomo die Ältesten Israels und alle Stammeshäupter, die Fürsten der Geschlechter Israels, in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn heraufzuholen aus der Davidsstadt - das ist Zion.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.3|AT|14|2. Chronik|5||0|3|Und alle Männer Israels versammelten sich beim König zum Feste, das heisst im siebenten Monat.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.4|AT|14|2. Chronik|5||0|4|Als nun alle Ältesten Israels gekommen waren, hoben die Leviten die Lade auf|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.5|AT|14|2. Chronik|5||0|5|und brachten sie hinauf, dazu das heilige Zelt und alle heiligen Geräte, die in dem Zelte waren. Das trugen die Priester und die Leviten hinauf.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.6|AT|14|2. Chronik|5||0|6|König Salomo aber und die ganze Gemeinde Israels, die sich bei ihm versammelt hatte, standen vor der Lade und opferten Schafe und Rinder, so viel, dass man sie nicht zählen noch berechnen konnte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.7|AT|14|2. Chronik|5||0|7|Dann brachten die Priester die Bundeslade des Herrn an ihren Ort, in den Hinterraum des Tempels, in das Allerheiligste unter die Flügel der Cherube;|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.8|AT|14|2. Chronik|5||0|8|und die Cherube breiteten die Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten so die Lade und ihre Stangen von oben her.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.9|AT|14|2. Chronik|5||0|9|Die Stangen waren so lang, dass man ihre Enden vom Heiligen aus, gerade vor dem Hinterraum, sehen konnte; draussen jedoch waren sie nicht sichtbar. Dort sind sie geblieben bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.10|AT|14|2. Chronik|5||0|10|Es war nichts in der Lade als die zwei Tafeln, die Mose am Horeb darein getan hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den Israeliten schloss, als sie aus Ägypten zogen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.11|AT|14|2. Chronik|5||0|11|Als aber die Priester aus dem Heiligtum traten - denn alle Priester, die sich dort einfanden, hatten sich geweiht, ohne dass auf die Reihenfolge ihrer Abteilungen Bedacht genommen wurde,|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.12|AT|14|2. Chronik|5||0|12|und die levitischen Sänger Asaph, Heman, Jeduthun und deren Söhne und Brüder, sie alle standen in Byssus gekleidet mit Zimbeln und Harfen und Zithern östlich vom Altar, und mit ihnen 120 Priester, die auf Trompeten bliesen;|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.13|AT|14|2. Chronik|5||0|13|"und es geschah, als sie miteinander bliesen und sangen, war es zu hören wie eine Stimme zum Lob und Preis des Herrn; und als sie so anhoben mit Trompeten, Zimbeln und Saitenspiel und mit dem Lobpreis des Herrn: ""Denn er ist freundlich; ja seine Güte währet ewig!"" - da wurde der Tempel des Herrn von einer Wolke erfüllt."|ZUE1931|Public Domain 2CH.5.14|AT|14|2. Chronik|5||0|14|Und die Priester konnten wegen der Wolke nicht hintreten, ihres Amtes zu warten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.1|AT|14|2. Chronik|6||0|1|Damals sprach Salomo: Der Herr hat erklärt, / im Dunkel wohnen zu wollen. /|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.2|AT|14|2. Chronik|6||0|2|Ich aber habe ein Haus gebaut, dir zur Wohnung, / eine Stätte, dass du da thronest ewiglich.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.3|AT|14|2. Chronik|6||0|3|Und der König wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeinde Israels, während die ganze Gemeinde Israels dastand.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.4|AT|14|2. Chronik|6||0|4|Und er sprach: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der nun durch seine Hände erfüllt hat, was er durch seinen Mund meinem Vater David verheissen, da er sprach:|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.5|AT|14|2. Chronik|6||0|5|"""Seit dem Tage, da ich mein Volk aus dem Lande Ägypten herausführte, habe ich in keinem der Stämme Israels je eine Stadt erwählt, dass dort ein Haus gebaut werde als Wohnstätte für meinen Namen, und habe keinen Mann erwählt, über mein Volk Israel Fürst zu sein."|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.6|AT|14|2. Chronik|6||0|6|"Dann aber habe ich Jerusalem erwählt, dass mein Name daselbst wohne, und David habe ich erwählt, dass er über mein Volk Israel herrsche."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.7|AT|14|2. Chronik|6||0|7|Nun hatte mein Vater David zwar im Sinne, dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, ein Haus zu bauen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.8|AT|14|2. Chronik|6||0|8|"Aber der Herr sprach zu meinem Vater David: ""Dass du dir vorgenommen hast, meinem Namen ein Haus zu bauen, daran hast du wohlgetan."|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.9|AT|14|2. Chronik|6||0|9|"Doch sollst nicht du das Haus bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden hervorgehen wird, der soll meinem Namen das Haus bauen."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.10|AT|14|2. Chronik|6||0|10|Nun hat der Herr das Wort erfüllt, das er geredet hat; denn ich bin an meines Vaters David Statt getreten und habe den Thron Israels bestiegen, wie der Herr verheissen hat, und ich habe dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, das Haus gebaut|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.11|AT|14|2. Chronik|6||0|11|und daselbst die Lade hingestellt, in der das Gesetz des Bundes ist, den der Herr mit den Israeliten geschlossen hat.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.12|AT|14|2. Chronik|6||0|12|Darnach trat er vor den Altar des Herrn angesichts der ganzen Gemeinde Israels und breitete seine Hände aus.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.13|AT|14|2. Chronik|6||0|13|Salomo hatte nämlich eine Tribüne aus Erz machen und sie mitten in den Vorhof stellen lassen; sie war fünf Ellen lang, fünf Ellen breit und drei Ellen hoch. Und er trat darauf, fiel auf seine Kniee nieder angesichts der ganzen Gemeinde Israels, breitete seine Hände aus gen Himmel|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.14|AT|14|2. Chronik|6||0|14|und sprach: O Herr, Gott Israels! Kein Gott, weder im Himmel noch auf Erden, ist dir gleich, der du den Bund und die Gnade deinen Knechten bewahrst, die von ganzem Herzen vor dir wandeln,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.15|AT|14|2. Chronik|6||0|15|der du deinem Knechte, meinem Vater David, gehalten, was du ihm verheissen hast; ja, was du durch deinen Mund verheissen hattest, das hast du durch deine Hand erfüllt, wie es jetzt am Tage ist.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.16|AT|14|2. Chronik|6||0|16|"Und nun, o Herr, Gott Israels, halte deinem Knechte, meinem Vater David, was du ihm verheissen hast, da du sprachst: ""Es soll dir nie fehlen an einem Nachkommen vor mir, der auf dem Throne Israels sitze, wofern nur deine Söhne auf ihren Weg achthaben, dass sie in meinem Gesetze wandeln, wie du vor mir gewandelt bist."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.17|AT|14|2. Chronik|6||0|17|Und nun, o Herr, Gott Israels, lass doch dein Wort wahr werden, das du zu David, deinem Knechte, geredet hast.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.18|AT|14|2. Chronik|6||0|18|Aber sollte Gott denn wirklich bei den Menschen auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel mögen dich nicht fassen, wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.19|AT|14|2. Chronik|6||0|19|Doch wende dich zu dem Gebet und Flehen deines Knechtes, o Herr, mein Gott, dass du hörest auf das laute Flehen, mit dem dein Knecht dir naht,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.20|AT|14|2. Chronik|6||0|20|dass deine Augen offenstehen über diesem Hause Tag und Nacht, über der Stätte, von der du verheissen hast, deinen Namen daselbst wohnen zu lassen, dass du erhörest das Gebet, mit dem dir dein Knecht an dieser Stätte naht!|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.21|AT|14|2. Chronik|6||0|21|Du wollest erhören das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, mit dem sie dir an dieser Stätte nahen! Ja, du wollest es hören von der Stätte her, da du thronst, vom Himmel, und wenn du es hörst, so wollest du vergeben!|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.22|AT|14|2. Chronik|6||0|22|Wenn jemand wider seinen Nächsten sündigt und man legt ihm einen Eid auf, indem man ihn (für den Fall der Schuld) sich selbst verfluchen lässt, und er kommt her und spricht die Verfluchung vor deinem Altar in diesem Hause,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.23|AT|14|2. Chronik|6||0|23|so wollest du vom Himmel her es hören, eingreifen und deinen Knechten Recht schaffen, indem du den Schuldigen schuldig sprichst und seine Tat auf sein Haupt zurückfallen lässest, den Unschuldigen aber unschuldig erklärst und ihm nach seiner Unschuld tust.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.24|AT|14|2. Chronik|6||0|24|Und wenn dein Volk Israel vom Feind geschlagen wird, weil sie an dir gesündigt haben, und sie bekehren sich und bekennen deinen Namen und beten und flehen vor dir in diesem Hause,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.25|AT|14|2. Chronik|6||0|25|so wollest du vom Himmel her es hören und die Sünde deines Volkes Israel vergeben und sie wohnen lassen in dem Lande, das du ihnen und ihren Vätern gegeben hast.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.26|AT|14|2. Chronik|6||0|26|Wenn der Himmel verschlossen bleibt und kein Regen fällt, weil sie an dir gesündigt haben, und sie dann an dieser Stätte beten und deinen Namen bekennen und sich von ihren Sünden bekehren, weil du sie demütigst,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.27|AT|14|2. Chronik|6||0|27|so wollest du vom Himmel her es hören und die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel vergeben - denn du weisest ihnen den guten Weg, den sie wandeln sollen - und wollest regnen lassen auf dein Land, das du deinem Volk zum Eigentum gegeben hast.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.28|AT|14|2. Chronik|6||0|28|Wenn Hungersnot ins Land kommt, wenn die Pest ausbricht, wenn Brand und Vergilben des Getreides, wenn Heuschrecken auftreten, wenn sein Feind es bedrängt in einer seiner Städte, wenn irgendeine Plage, irgendeine Krankheit auftritt,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.29|AT|14|2. Chronik|6||0|29|was immer dann ein Mensch und dein ganzes Volk Israel erbittet und erfleht, weil sie, ein jeglicher, den Schlag und den Schmerz verspüren und die Hände ausbreiten nach diesem Hause,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.30|AT|14|2. Chronik|6||0|30|das wollest du vom Himmel her, der Stätte, da du thronst, hören und verzeihen und einem jeden geben nach Verdienen, wie du sein Herz kennst - denn du allein kennst das Herz der Menschenkinder -,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.31|AT|14|2. Chronik|6||0|31|auf dass sie dich fürchten und in deinen Wegen wandeln, solange sie leben in dem Lande, das du unsern Vätern gegeben hast.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.32|AT|14|2. Chronik|6||0|32|Auch wenn ein Fremder, der nicht zu deinem Volke Israel gehört, aus fernem Lande kommt um deines grossen Namens und deiner starken Hand und deines ausgereckten Armes willen, wenn er kommt und vor diesem Hause betet,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.33|AT|14|2. Chronik|6||0|33|so wollest du vom Himmel her, der Stätte, da du thronst, es hören und alles tun, worum dich der Fremde anruft, damit alle Völker auf Erden deinen Namen erkennen und dich fürchten wie dein Volk Israel und erfahren, dass dieses Haus, das ich gebaut habe, nach deinem Namen genannt ist.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.34|AT|14|2. Chronik|6||0|34|Wenn dein Volk wider seine Feinde in den Kampf zieht auf dem Weg, den du sie senden wirst, und sie dann zu dir beten, nach dieser Stadt gewandt, die du erwählt hast, und nach dem Hause, das ich deinem Namen gebaut habe,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.35|AT|14|2. Chronik|6||0|35|so wollest du vom Himmel her ihr Gebet und Flehen hören und ihnen Recht schaffen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.36|AT|14|2. Chronik|6||0|36|Wenn sie sich an dir versündigen - denn es ist kein Mensch, der nicht sündigt - und du wirst zornig über sie und gibst sie dem Feinde preis, dass ihre Bezwinger sie gefangenführen in ein fernes oder nahes Land,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.37|AT|14|2. Chronik|6||0|37|"und sie gehen in sich in dem Lande, wo sie gefangen sind, und bekehren sich und flehen zu dir im Lande ihrer Gefangenschaft und sprechen: ""Wir haben gesündigt haben uns vergangen und sind gottlos gewesen"","|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.38|AT|14|2. Chronik|6||0|38|und sie bekehren sich zu dir von ganzem Herzen und von ganzer Seele in dem Lande ihrer Bezwinger, die sie weggeführt haben, und beten, nach ihrem Lande gewandt, das du ihren Vätern gegeben, nach der Stadt, die du erwählt hast, und nach dem Hause, das ich deinem Namen gebaut habe,|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.39|AT|14|2. Chronik|6||0|39|so wollest du vom Himmel her, der Stätte, da du thronst, ihr Gebet und Flehen hören und ihnen Recht schaffen und wollest deinem Volke vergeben, was sie an dir gesündigt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.40|AT|14|2. Chronik|6||0|40|Nun denn, mein Gott, lass deine Augen offenstehen und deine Ohren aufmerken auf das Gebet an dieser Stätte!|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.41|AT|14|2. Chronik|6||0|41|Und nun mache dich auf, Herr Gott, zu deiner Ruhstatt, / du und die Lade deiner Macht! / Deine Priester, Herr Gott, sollen sich kleiden in Heil, / und deine Frommen des Guten sich freuen! /|ZUE1931|Public Domain 2CH.6.42|AT|14|2. Chronik|6||0|42|Herr Gott, weise deinen Gesalbten nicht ab, / gedenke der Gnaden, die du deinem Knechte David verheissen!|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.1|AT|14|2. Chronik|7||0|1|Als Salomo sein Gebet vollendet hatte, fuhr das Feuer vom Himmel herab und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel,|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.2|AT|14|2. Chronik|7||0|2|sodass die Priester nicht in den Tempel hineingehen konnten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.3|AT|14|2. Chronik|7||0|3|"Und als die Israeliten das Feuer herabfahren sahen, während die Herrlichkeit des Herrn über dem Tempel war, beugten sie alle das Antlitz zur Erde nieder auf das Steinpflaster, beteten an und lobten den Herrn: ""Denn er ist freundlich; ja, seine Güte währet ewig!"""|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.4|AT|14|2. Chronik|7||0|4|Hierauf brachten der König und das ganze Volk dem Herrn Schlachtopfer dar:|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.5|AT|14|2. Chronik|7||0|5|22 000 Rinder und 120 000 Schafe schlachtete der König Salomo als Opfer. So weihten der König und das ganze Volk den Tempel Gottes ein.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.6|AT|14|2. Chronik|7||0|6|"Die Priester standen auf ihrem Posten, ebenso die Leviten mit den Musikinstrumenten des Herrn, die der König David hatte machen lassen, das ""Danket dem Herrn; denn seine Güte währet ewig!"" zu spielen, indem er durch sie den Lobpreis darbrachte; und die Priester bliesen ihnen gegenüber die Trompeten, und alle Israeliten standen dabei."|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.7|AT|14|2. Chronik|7||0|7|Und Salomo machte die Mitte des Vorhofs, der vor dem Hause des Herrn liegt, zur heiligen Opferstätte; denn dort brachte er die Brandopfer und das Fett der Heilsopfer dar, weil der eherne Altar, den Salomo errichtet hatte, die Brandopfer, die Speisopfer und das Fett (der Heilsopfer) nicht zu fassen vermochte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.8|AT|14|2. Chronik|7||0|8|Und Salomo beging in jener Zeit das Fest (der Laubhütten) sieben Tage lang, und ganz Israel mit ihm, eine überaus grosse Versammlung (aus dem ganzen Lande) von Hamath an bis an den Bach Ägyptens.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.9|AT|14|2. Chronik|7||0|9|Und am achten Tage hielten sie eine Festversammlung; denn die Einweihung des Altars hatten sie sieben Tage lang begangen und das Fest (der Laubhütten) sieben Tage.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.10|AT|14|2. Chronik|7||0|10|Am 23. Tage aber des siebenten Monats entliess er das Volk, (und sie zogen) nach Hause, fröhlich und wohlgemut ob all des Guten, das der Herr an David und an Salomo und an seinem Volke Israel getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.11|AT|14|2. Chronik|7||0|11|So vollendete Salomo den Tempel und den königlichen Palast und führte alles glücklich durch, was er im Tempel und in seinem Palaste zu schaffen sich vorgesetzt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.12|AT|14|2. Chronik|7||0|12|DARNACH erschien ihm der Herr in der Nacht und sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet erhört und mir diesen Ort zur Opferstätte erwählt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.13|AT|14|2. Chronik|7||0|13|Wenn ich den Himmel verschliesse, sodass kein Regen fällt, wenn ich Heuschrecken entbiete, das Land abzufressen, oder die Pest los lasse wider mein Volk,|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.14|AT|14|2. Chronik|7||0|14|und es demütigt sich dann mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, und sie beten und suchen mein Angesicht und bekehren sich von ihrem bösen Wandel, so will ich vom Himmel her es hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land wieder heilen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.15|AT|14|2. Chronik|7||0|15|So sollen denn nun meine Augen offenstehen und meine Ohren aufmerken auf das Gebet an dieser Stätte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.16|AT|14|2. Chronik|7||0|16|Nun habe ich dieses Haus erwählt und zu meinem Heiligtum gemacht, dass mein Name daselbst bleibe immerdar, und meine Augen und mein Herz sollen daselbst sein allezeit.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.17|AT|14|2. Chronik|7||0|17|Wenn du nun vor mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt ist, sodass du alles tust, was ich dir geboten habe, und meine Satzungen und Rechte hältst,|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.18|AT|14|2. Chronik|7||0|18|"so will ich den Thron deiner Herrschaft befestigen, wie ich deinem Vater David verheissen habe, da ich sprach: ""Es soll dir nie fehlen an einem Nachkommen, der über Israel herrsche."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.19|AT|14|2. Chronik|7||0|19|Wenn ihr euch aber abwendet und meine Satzungen und Gebote verlasst, die ich euch gegeben habe, und hingeht und andern Göttern dient und sie anbetet,|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.20|AT|14|2. Chronik|7||0|20|so werde ich euch ausrotten aus meinem Lande, das ich euch gegeben habe, und dieses Haus, das ich meinem Namen geweiht habe, von meinem Angesicht verwerfen und es zum Sprichwort und zum Spotte machen unter allen Völkern.|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.21|AT|14|2. Chronik|7||0|21|"Und ein jeder, der an diesem Hause, das so erhaben war, vorübergeht, wird sich entsetzen, und wenn man fragt: ""Warum hat der Herr diesem Lande und diesem Hause solches angetan?"""|ZUE1931|Public Domain 2CH.7.22|AT|14|2. Chronik|7||0|22|"so wird man antworten: ""Weil sie den Herrn, den Gott ihrer Väter, der sie aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat, verlassen und sich an andre Götter gehalten, sie angebetet und ihnen gedient haben, darum hat er all dieses Unglück über sie gebracht."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.1|AT|14|2. Chronik|8||0|1|AM Ende der zwanzig Jahre, in denen Salomo den Tempel des Herrn und seinen Palast gebaut hatte -|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.2|AT|14|2. Chronik|8||0|2|die Städte, die Huram dem Salomo abgetreten, befestigte er und siedelte daselbst Israeliten an -,|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.3|AT|14|2. Chronik|8||0|3|zog Salomo nach Hamath-Zoba und überwältigte es|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.4|AT|14|2. Chronik|8||0|4|Und er befestigte Thadmor in der Wüste und alle Vorratsstädte, die er in Hamath baute.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.5|AT|14|2. Chronik|8||0|5|Ferner baute er Ober-Beth-Horon und Unter-Beth-Horon als Festungen aus mit Mauern, Toren und Riegeln,|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.6|AT|14|2. Chronik|8||0|6|auch Baalath und alle Vorratsstädte, die er besass, sowie alle Städte für die Streitwagen und für die Reiter und alles, was er in Jerusalem und im Libanon und im ganzen Gebiete seines Reiches zu bauen wünschte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.7|AT|14|2. Chronik|8||0|7|Alles Volk, das noch übrig war von den Hethitern, Amoritern, Pheresitern, Hewitern und Jebusitern, die nicht zu Israel gehörten,|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.8|AT|14|2. Chronik|8||0|8|ihre Nachkommen, die im Lande übriggeblieben waren und die Israel nicht vertilgt hatte, die machte Salomo zu Fronknechten, (und sie sind es geblieben) bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.9|AT|14|2. Chronik|8||0|9|Von den Israeliten aber machte er keine zu Fronknechten, sondern sie waren seine Kriegsleute, die Obersten über seine Wagenkämpfer und die Obersten über seine Streitwagen und Reiter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.10|AT|14|2. Chronik|8||0|10|Und dies waren die obersten Beamten, die der König Salomo hatte: 250 Mann, die über das Volk die Aufsicht führten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.11|AT|14|2. Chronik|8||0|11|Salomo aber brachte die Tochter des Pharao aus der Davidsstadt hinauf in das Haus, das er ihr gebaut hatte; denn er sprach: Keine meiner Frauen soll im Hause Davids, des Königs von Israel, wohnen, weil dies heilige Stätten sind, in die die Lade des Herrn eingezogen ist.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.12|AT|14|2. Chronik|8||0|12|Damals opferte Salomo dem Herrn Brandopfer auf dem Altar des Herrn, den er vor der Halle gebaut hatte,|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.13|AT|14|2. Chronik|8||0|13|und zwar nach dem Erfordernis eines jeden Tages, indem er Opfer darbrachte, wie es Mose geboten hatte, an den Sabbaten, an den Neumonden und dreimal im Jahre an den Festen, am Fest der ungesäuerten Brote und am Wochenfest und am Laubhüttenfest.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.14|AT|14|2. Chronik|8||0|14|Er bestellte nach der Anordnung seines Vaters David die Abteilungen der Priester zu ihrem Dienst und die Leviten zu ihren Obliegenheiten, zu lobpreisen und den Priestern an die Hand zu gehen, so wie es jeder einzelne Tag verlangte, und die Torhüter nach ihren Abteilungen an die einzelnen Tore; denn so hatte es David, der Mann Gottes, angeordnet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.15|AT|14|2. Chronik|8||0|15|Und man wich in keinem Stück, auch nicht hinsichtlich der Schatzkammern, von den Verordnungen ab, die der König über die Priester und die Leviten gegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.16|AT|14|2. Chronik|8||0|16|So wurden alle Arbeiten Salomos fertiggestellt vom Tage der Grundlegung des Tempels des Herrn an bis zur Vollendung des Tempels durch Salomo.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.17|AT|14|2. Chronik|8||0|17|Damals zog Salomo nach Ezjon-Geber und nach Elath, die im Lande der Edomiter am Gestade des Meeres liegen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.8.18|AT|14|2. Chronik|8||0|18|Und Huram sandte ihm durch seine Knechte Schiffe und Leute, die des Meeres kundig waren, und sie fuhren mit den Knechten Salomos zusammen nach Ophir und holten dort 450 Talente Gold und brachten es dem König Salomo.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.1|AT|14|2. Chronik|9||0|1|UND die Königin von Saba hörte von dem Ruhme Salomos, und sie kam, Salomo in Jerusalem durch Rätsel zu erproben, mit sehr grossem Gefolge und mit Kamelen, die Spezerei, Gold in Menge und Edelsteine trugen. Und als sie zu Salomo kam, fragte sie ihn alles, was sie sich vorgenommen hatte,|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.2|AT|14|2. Chronik|9||0|2|und Salomo gab ihr auf all ihre Fragen Bescheid; es war dem Salomo nichts verborgen, dass er ihr nicht hätte Bescheid geben können.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.3|AT|14|2. Chronik|9||0|3|Als aber die Königin von Saba die Weisheit Salomos sah und den Palast, den er gebaut hatte,|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.4|AT|14|2. Chronik|9||0|4|und die Speisen auf seinem Tische, die Tafelordnung für seine Beamten, die Aufwartung seiner Diener und ihre Gewänder, seine Trinkeinrichtung und auch sein Brandopfer, das er im Tempel des Herrn darzubringen pflegte, geriet sie vor Staunen ausser sich|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.5|AT|14|2. Chronik|9||0|5|und sprach zum König: Volle Wahrheit ist es, was ich in meinem Lande über dich und deine Weisheit gehört habe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.6|AT|14|2. Chronik|9||0|6|Ich habe es den Leuten nicht glauben wollen, bis ich hergekommen bin und es mit eignen Augen gesehen habe. Wahrlich, nicht die Hälfte deiner grossen Weisheit ist mir berichtet worden; du hast mehr, als das Gerücht sagt, das ich gehört habe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.7|AT|14|2. Chronik|9||0|7|Glücklich deine Frauen und glücklich diese deine Diener, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören!|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.8|AT|14|2. Chronik|9||0|8|Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der Wohlgefallen an dir gefunden, sodass er dich auf seinen Thron gesetzt hat als König des Herrn, deines Gottes. Weil dein Gott Israel liebhat, sodass er ihm für immerdar Bestand geben will, darum hat er dich zum König über sie eingesetzt, dass du Recht und Gerechtigkeit übest.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.9|AT|14|2. Chronik|9||0|9|Und sie gab dem König 120 Talente Gold und Spezerei in grosser Menge und Edelsteine; nie wieder hat man so viel Spezerei gesehen, wie die Königin von Saba dem König Salomo gab.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.10|AT|14|2. Chronik|9||0|10|Auch brachten die Knechte Hurams und die Knechte Salomos, welche Gold aus Ophir holten, Sandelholz und Edelsteine.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.11|AT|14|2. Chronik|9||0|11|Und der König liess aus dem Sandelholz Treppen machen für den Tempel und für den Königspalast und Lauten und Harfen für die Sänger, dergleichen im Lande Juda vorher nie zu sehen war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.12|AT|14|2. Chronik|9||0|12|König Salomo aber gab der Königin von Saba alles, was sie begehrte und erbat, ausser dem, was sie dem König gebracht hatte. Darnach kehrte sie um und zog in ihr Land samt ihrem Gefolge.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.13|AT|14|2. Chronik|9||0|13|Das Gold aber, das bei Salomo alljährlich einging, wog 666 Talente,|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.14|AT|14|2. Chronik|9||0|14|ausser dem, was die Krämer und Handelsleute einbrachten; auch alle Könige Arabiens und die Statthalter des Landes brachten dem Salomo Gold und Silber.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.15|AT|14|2. Chronik|9||0|15|Und König Salomo liess zweihundert grosse Schilde von gehämmertem Golde machen - mit sechshundert Lot gehämmerten Goldes überzog er einen jeden -|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.16|AT|14|2. Chronik|9||0|16|und dreihundert kleine Schilde von gehämmertem Golde; mit dreihundert Lot Gold überzog er einen jeden. Und der König tat sie in das Libanon-Waldhaus.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.17|AT|14|2. Chronik|9||0|17|Ferner liess der König einen grossen Thron von Elfenbein machen und mit reinem Golde überziehen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.18|AT|14|2. Chronik|9||0|18|Der Thron hatte sechs Stufen, und ein Lamm aus Gold war hinten am Thron; auf beiden Seiten des Sitzes waren Lehnen, und zwei Löwen standen neben den Lehnen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.19|AT|14|2. Chronik|9||0|19|Zwölf Löwen aber standen auf den sechs Stufen zu beiden Seiten; dergleichen ist niemals für irgendein Königreich gemacht worden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.20|AT|14|2. Chronik|9||0|20|Auch alle Trinkgeschirre des Königs Salomo waren von Gold und alle Geräte des Libanon-Waldhauses von gediegenem Gold; das Silber galt zu Salomos Zeiten nichts.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.21|AT|14|2. Chronik|9||0|21|Denn der König hatte Schiffe, die mit den Knechten Hurams nach Tharsis fuhren. Einmal alle drei Jahre kamen die Tharsisschiffe heim und brachten Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.22|AT|14|2. Chronik|9||0|22|So wurde der König Salomo grösser an Reichtum und Weisheit als alle Könige auf Erden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.23|AT|14|2. Chronik|9||0|23|Und alle Könige auf Erden begehrten Salomo zu sehen, um seine Weisheit zu hören, die Gott ihm ins Herz gelegt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.24|AT|14|2. Chronik|9||0|24|Sie brachten ihm ein jeder sein Geschenk: silberne und goldene Geräte, Gewänder, Waffen und Spezerei, Pferde und Maultiere, Jahr für Jahr.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.25|AT|14|2. Chronik|9||0|25|Und Salomo hatte viertausend Gespann Rosse und Wagen und zwölftausend Reitpferde, die er in die Wagenstädte legte oder bei sich in Jerusalem behielt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.26|AT|14|2. Chronik|9||0|26|Er beherrschte alle Könige vom (Euphrat-)Strom bis zum Lande der Philister und bis an die Grenze von Ägypten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.27|AT|14|2. Chronik|9||0|27|Und der König machte, dass in Jerusalem Silber war so viel wie Steine, und Zedern so viel wie Maulbeerfeigenbäume in der Niederung.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.28|AT|14|2. Chronik|9||0|28|Und Pferde wurden für Salomo eingeführt aus Ägypten und aus allen Ländern.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.29|AT|14|2. Chronik|9||0|29|Was sonst noch von Salomo zu sagen ist von Anfang bis zu Ende, das steht ja geschrieben in der Chronik des Propheten Nathan und in der Weissagungsschrift des Ahia von Silo und in der Prophetie des Sehers Iddo über Jerobeam, den Sohn Nebats.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.30|AT|14|2. Chronik|9||0|30|Salomo regierte in Jerusalem über ganz Israel vierzig Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2CH.9.31|AT|14|2. Chronik|9||0|31|Und Salomo legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Stadt seines Vaters David, und sein Sohn Rehabeam wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.1|AT|14|2. Chronik|10||0|1|UND Rehabeam zog nach Sichem; denn nach Sichem waren alle Israeliten gekommen, ihn zum König zu machen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.2|AT|14|2. Chronik|10||0|2|Als Jerobeam, der Sohn Nebats, das hörte - er war nämlich in Ägypten, wohin er vor König Salomo geflohen war -, da kehrte er aus Ägypten zurück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.3|AT|14|2. Chronik|10||0|3|Und sie sandten hin und liessen ihn rufen. Da kamen Jerobeam und ganz Israel und redeten mit Rehabeam und sprachen:|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.4|AT|14|2. Chronik|10||0|4|Dein Vater hat unser Joch hart gemacht; mache nun die harte Fron deines Vaters und das schwere Joch, das er uns aufgelegt hat, leichter, so wollen wir dir untertan sein.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.5|AT|14|2. Chronik|10||0|5|Er aber sprach zu ihnen: Geht hin und kommt in drei Tagen wieder zu mir. Da ging das Volk hin.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.6|AT|14|2. Chronik|10||0|6|Und König Rehabeam hielt Rat mit den Alten, die seinem Vater Salomo zu dessen Lebzeiten gedient hatten, und fragte sie: Wie ratet ihr mir, diesem Volke zu antworten?|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.7|AT|14|2. Chronik|10||0|7|Sie erwiderten ihm: Wenn du dich heute diesem Volke freundlich zeigst, ihnen gefällig bist und gütigen Bescheid gibst, so werden sie dir allezeit zu Willen sein.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.8|AT|14|2. Chronik|10||0|8|Aber er kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten, sondern hielt Rat mit den Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren und ihm dienten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.9|AT|14|2. Chronik|10||0|9|"Und er fragte sie: Was ratet ihr, dass wir diesem Volke antworten, das zu mir gesagt hat: ""Mache das Joch leichter, das dein Vater uns aufgelegt hat""?"|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.10|AT|14|2. Chronik|10||0|10|"Die Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren, erwiderten ihm: So sollst du zu dem Volke reden, das zu dir gesagt hat: ""Dein Vater hat unser Joch schwer gemacht; mache du es uns leichter"" - so sollst du zu ihnen reden: ""Mein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden."|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.11|AT|14|2. Chronik|10||0|11|"Nun wohl, hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgeladen, so will ich es noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Geisseln gezüchtigt, so will ich es mit Skorpionen tun!"""|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.12|AT|14|2. Chronik|10||0|12|"Als nun Jerobeam und das ganze Volk am dritten Tage zu Rehabeam kamen, wie der König gesagt hatte: ""Kommt in drei Tagen wieder zu mir"","|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.13|AT|14|2. Chronik|10||0|13|da gab ihnen der König eine harte Antwort; der König Rehabeam kehrte sich nicht an den Rat der Alten,|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.14|AT|14|2. Chronik|10||0|14|sondern sagte zu ihnen nach dem Rat der Jungen: Hat mein Vater euer Joch schwer gemacht, so will ich es noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Geisseln gezüchtigt, so will ich es mit Skorpionen tun!|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.15|AT|14|2. Chronik|10||0|15|Also hörte der König nicht auf das Volk; denn es war so von Gott gefügt - damit der Herr das Wort erfülle, das er durch Ahia von Silo zu Jerobeam, dem Sohne Nebats, geredet hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.16|AT|14|2. Chronik|10||0|16|Als aber ganz Israel sah, dass der König nicht auf sie hören wollte, gab das Volk dem König den Bescheid: Was haben wir für Anteil an David? / Wir haben kein Erbe an dem Sohne Isais! / Auf, Israel, zu deinen Zelten! / Nun sieh zu deinem Hause, David! Also ging ganz Israel zu seinen Zelten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.17|AT|14|2. Chronik|10||0|17|Über die Israeliten aber, die in den Städten Judas wohnten, wurde Rehabeam König.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.18|AT|14|2. Chronik|10||0|18|Als nun Rehabeam den Fronvogt Hadoram hinsandte, warfen ihn die Israeliten mit Steinen zu Tode; der König Rehabeam aber stieg eilends auf seinen Wagen und floh nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.10.19|AT|14|2. Chronik|10||0|19|So fiel Israel ab vom Hause David bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.1|AT|14|2. Chronik|11||0|1|Als aber Rehabeam nach Jerusalem kam, versammelte er Juda und Benjamin, 180 000 auserlesene Krieger, um mit Israel zu kämpfen und so das Königtum wieder an Rehabeam zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.2|AT|14|2. Chronik|11||0|2|Da erging an Semaja, den Gottesmann, das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.3|AT|14|2. Chronik|11||0|3|Sprich zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem König von Juda, und zu allen Israeliten in Juda und Benjamin:|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.4|AT|14|2. Chronik|11||0|4|So spricht der Herr: Ihr sollt nicht hinziehen und mit euren Brüdern kämpfen. Ein jeder gehe wieder heim; denn durch mich ist es so gefügt worden. Als sie die Worte des Herrn hörten, kehrten sie um und zogen nicht gegen Jerobeam.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.5|AT|14|2. Chronik|11||0|5|SO blieb Rehabeam in Jerusalem. Und er baute in Juda Städte zu Festungen aus,|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.6|AT|14|2. Chronik|11||0|6|nämlich Bethlehem, Etam, Thekoa,|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.7|AT|14|2. Chronik|11||0|7|Beth-Zur, Socho, Adullam,|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.8|AT|14|2. Chronik|11||0|8|Gath, Maresa, Siph,|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.9|AT|14|2. Chronik|11||0|9|Adoraim, Lachis, Aseka,|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.10|AT|14|2. Chronik|11||0|10|Zorea, Ajalon und Hebron, die in Juda und Benjamin liegen; die baute er zu befestigten Städten aus.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.11|AT|14|2. Chronik|11||0|11|Er verstärkte die Festung und tat Befehlshaber hinein, dazu Vorräte von Speise, von Öl und von Wein|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.12|AT|14|2. Chronik|11||0|12|und in jede einzelne Stadt Schilde und Speere, und machte sie überaus stark. So gehörten ihm nun Juda und Benjamin.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.13|AT|14|2. Chronik|11||0|13|Und die Priester und die Leviten in ganz Israel stellten sich in seinen Dienst aus allen ihren Gebieten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.14|AT|14|2. Chronik|11||0|14|Die Leviten verliessen nämlich ihre Weideplätze und ihren Besitz und zogen nach Juda und Jerusalem. Denn Jerobeam und seine Söhne hatten sie aus dem Priesterdienste des Herrn verstossen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.15|AT|14|2. Chronik|11||0|15|und Jerobeam hatte sich eigne Priester bestellt für die Höhenheiligtümer und für die Feldteufel und für die Kälber, die er machen liess.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.16|AT|14|2. Chronik|11||0|16|Ihnen folgten aus allen Stämmen Israels die Leute, die von Herzen den Herrn, den Gott Israels, suchten; sie kamen nach Jerusalem, dem Herrn, dem Gott ihrer Väter, Opfer darzubringen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.17|AT|14|2. Chronik|11||0|17|Sie stärkten das Königreich Juda und befestigten die Herrschaft Rehabeams, des Sohnes Salomos, drei Jahre lang; denn drei Jahre lang wandelten sie auf dem Wege Davids und Salomos.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.18|AT|14|2. Chronik|11||0|18|Und Rehabeam nahm sich Mahalath, die Tochter Jerimoths, des Sohnes Davids, und der Abihail, der Tochter Eliabs, des Sohnes Isais, zum Weibe;|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.19|AT|14|2. Chronik|11||0|19|sie gebar ihm Söhne, nämlich Jehus, Semarja und Saham.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.20|AT|14|2. Chronik|11||0|20|Nach ihr heiratete er Maacha, die Tochter Absaloms; sie gebar ihm Abia, Atthai, Sisa und Selomith.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.21|AT|14|2. Chronik|11||0|21|Rehabeam hatte Maacha, die Tochter Absaloms, am liebsten von allen seinen Frauen und Nebenfrauen; er hatte sich nämlich achtzehn Frauen und sechzig Nebenfrauen genommen, und er zeugte 28 Söhne und sechzig Töchter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.22|AT|14|2. Chronik|11||0|22|Und Rehabeam setzte Abia, den Sohn der Maacha, zum Familienhaupt ein, zum Fürsten unter seinen Brüdern; denn er gedachte, ihn zum König zu machen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.11.23|AT|14|2. Chronik|11||0|23|Und mit grosser Klugheit verteilte er aus der Schar seiner Söhne eine Anzahl auf alle Landstriche von Juda und Benjamin und auf alle befestigten Städte und gab ihnen reichliches Auskommen und verschaffte ihnen Frauen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.1|AT|14|2. Chronik|12||0|1|Als aber Rehabeams Königtum sich gefestigt hatte und er mächtig geworden war, verliess er das Gesetz des Herrn und ganz Israel mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.2|AT|14|2. Chronik|12||0|2|Da begab es sich im fünften Jahre des Königs Rehabeam, dass Sisak, der König von Ägypten, wider Jerusalem heraufzog - denn sie waren dem Herrn untreu geworden -|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.3|AT|14|2. Chronik|12||0|3|mit zwölfhundert Streitwagen und 60 000 Reitern, und zahllos war das Kriegsvolk, das mit ihm aus Ägypten kam: Libyer, Sukkiter und Äthiopier.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.4|AT|14|2. Chronik|12||0|4|Und er nahm die befestigten Städte ein, die zu Juda gehörten, und drang bis Jerusalem vor.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.5|AT|14|2. Chronik|12||0|5|Da trat der Prophet Semaja vor Rehabeam und vor die Fürsten Judas, die sich vor Sisak nach Jerusalem zurückgezogen hatten, und sprach zu ihnen: So spricht der Herr: Ihr habt mich verlassen, so will auch ich nun euch verlassen und der Gewalt Sisaks übergeben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.6|AT|14|2. Chronik|12||0|6|Da demütigten sich die Fürsten Israels und der König und sprachen: Der Herr ist gerecht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.7|AT|14|2. Chronik|12||0|7|Als der Herr sah, dass sie sich gedemütigt hatten, erging das Wort des Herrn an Semaja also: Sie haben sich gedemütigt, ich will sie nicht verderben, ich will ihnen in kurzer Frist Rettung schaffen, und nicht soll sich mein Grimm durch Sisak über Jerusalem ergiessen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.8|AT|14|2. Chronik|12||0|8|Doch sollen sie ihm dienstbar werden, damit sie erkennen, was es heisst, mir dienen oder den irdischen Königreichen dienen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.9|AT|14|2. Chronik|12||0|9|Sisak also, der König von Ägypten, zog wider Jerusalem herauf, und er nahm die Schätze des Tempels und die Schätze des Königspalastes, alles nahm er weg, auch die goldenen Schilde, die Salomo hatte machen lassen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.10|AT|14|2. Chronik|12||0|10|An ihrer Stelle liess König Rehabeam eherne Schilde machen und übergab sie der Obhut der Obersten der Trabanten, die am Königspalaste die Torwache hatten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.11|AT|14|2. Chronik|12||0|11|Sooft nun der König in den Tempel des Herrn ging, kamen die Trabanten und trugen sie und brachten sie hernach wieder in die Wachtstube zurück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.12|AT|14|2. Chronik|12||0|12|Weil er sich aber demütigte, wandte sich der Zorn des Herrn von ihm, sodass er ihn nicht gänzlich zugrunde richtete; auch stand es ja damals in Juda noch gut.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.13|AT|14|2. Chronik|12||0|13|So ward König Rehabeam zu Jerusalem in seiner Regierung gefestigt; Rehabeam war nämlich 41 Jahre alt, als er König wurde, und siebzehn Jahre regierte er in Jerusalem, der Stadt, die der Herr aus allen Stämmen Israels erwählt hatte, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse. Seine Mutter hiess Naama, die Ammoniterin.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.14|AT|14|2. Chronik|12||0|14|Er handelte schlecht, denn er richtete seinen Sinn nicht darauf, den Herrn zu suchen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.15|AT|14|2. Chronik|12||0|15|Die Geschichte Rehabeams aber, von Anfang bis zu Ende, steht ja geschrieben in der Chronik des Propheten Semaja und der des Sehers Iddo. Die Kriege zwischen Rehabeam und Jerobeam aber währten die ganze Zeit.|ZUE1931|Public Domain 2CH.12.16|AT|14|2. Chronik|12||0|16|Und Rehabeam legte sich zu seinen Vätern und ward in der Davidsstadt begraben. Und sein Sohn Abia wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.1|AT|14|2. Chronik|13||0|1|IM achtzehnten Jahre des Königs Jerobeam wurde Abia König über Juda;|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.2|AT|14|2. Chronik|13||0|2|drei Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Maacha, die Tochter Uriels von Gibea. Es war aber Krieg zwischen Abia und Jerobeam.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.3|AT|14|2. Chronik|13||0|3|Abia fing den Krieg an mit einem Heere von 400 000 Mann, auserlesenen, kampftüchtigen Leuten; aber auch Jerobeam rüstete sich zum Kriege gegen ihn mit 800 000 Mann, auserlesenen Leuten, kampfgewohnt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.4|AT|14|2. Chronik|13||0|4|Nun stellte sich Abia oben auf den Berg Zemaraim, der zum Gebirge Ephraim gehört, und rief: Höret mich, Jerobeam und ihr Israeliten alle!|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.5|AT|14|2. Chronik|13||0|5|Solltet ihr nicht wissen, dass der Herr, der Gott Israels, David das Königtum über Israel auf ewige Zeiten gegeben hat, ihm und seinen Söhnen, und zwar durch einen Salzbund?|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.6|AT|14|2. Chronik|13||0|6|Aber Jerobeam, der Sohn Nebats, der Knecht Salomos, des Sohnes Davids, hat sich erhoben und sich wider seinen Herrn empört,|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.7|AT|14|2. Chronik|13||0|7|und leichtfertige, nichtswürdige Menschen haben sich um ihn geschart und sich dreist gebärdet wider Rehabeam, den Sohn Salomos; Rehabeam war eben noch jung und verzagt und konnte sich ihnen gegenüber nicht behaupten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.8|AT|14|2. Chronik|13||0|8|Und nun wähnt ihr, ihr würdet gegenüber dem Königreiche des Herrn, das in der Hand der Söhne Davids ist, euch behaupten können, weil ihr ein grosser Haufen seid und goldene Kälber bei euch habt, die euch Jerobeam zu Göttern gemacht hat!|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.9|AT|14|2. Chronik|13||0|9|Habt ihr nicht die Priester des Herrn, die Söhne Aarons, und die Leviten verjagt und euch eigne Priester gemacht nach der Weise der heidnischen Völker? Jeder, der mit einem jungen Stier und sieben Widdern kam, um sich weihen zu lassen, der wurde Priester derer, die doch nicht Götter sind.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.10|AT|14|2. Chronik|13||0|10|Unser Gott aber ist der Herr, wir haben ihn nicht verlassen, und die Söhne Aarons dienen dem Herrn als Priester, und die Leviten verrichten ihre Arbeit:|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.11|AT|14|2. Chronik|13||0|11|sie bringen dem Herrn jeden Morgen und jeden Abend Brandopfer und wohlriechendes Räucherwerk dar, sie legen die Schaubrote auf den Tisch aus reinem Golde und zünden jeden Abend den goldenen Leuchter und die Lampen darauf an. Denn wir befolgen die Vorschriften des Herrn, unsres Gottes; ihr aber habt ihn verlassen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.12|AT|14|2. Chronik|13||0|12|Siehe, mit uns ist Gott als unser Führer, dazu seine Priester mit den Lärmposaunen, sie gegen euch erschallen zu lassen. Israeliten, kämpfet doch nicht gegen den Herrn, den Gott eurer Väter; es wird euch nicht gelingen!|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.13|AT|14|2. Chronik|13||0|13|Jerobeam aber hatte die für den Hinterhalt bestimmten Truppen herumgeführt, damit sie den Judäern in den Rücken kämen, und so hatten diese die Israeliten vor sich, den Hinterhalt aber im Rücken.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.14|AT|14|2. Chronik|13||0|14|Als sich nun die Judäer umwandten, sahen sie sich in den Kampf verwickelt nach vorn und im Rücken; da schrieen sie zum Herrn, und die Priester stiessen in die Posaunen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.15|AT|14|2. Chronik|13||0|15|und die Judäer erhoben das Kriegsgeschrei. Sowie aber die Judäer das Kriegsgeschrei erhoben, liess Gott Jerobeam und ganz Israel dem Abia und den Judäern erliegen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.16|AT|14|2. Chronik|13||0|16|Und die Israeliten flohen vor den Judäern; Gott gab sie in ihre Hand.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.17|AT|14|2. Chronik|13||0|17|Abia und seine Leute richteten unter ihnen ein grosses Gemetzel an, sodass aus Israel 500 000 erschlagen wurden und fielen, lauter auserlesene Mannschaft.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.18|AT|14|2. Chronik|13||0|18|So wurden damals die Israeliten gedemütigt, und die Judäer gewannen die Oberhand, weil sie sich auf den Herrn, den Gott ihrer Väter, stützten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.19|AT|14|2. Chronik|13||0|19|Und Abia verfolgte Jerobeam und nahm ihm einige Städte weg: Bethel und seine Nebenorte, Jesana und seine Nebenorte, Ephron und seine Nebenorte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.20|AT|14|2. Chronik|13||0|20|Solange Abia lebte, erlangte Jerobeam keine Macht mehr, und der Herr schlug ihn, dass er starb.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.21|AT|14|2. Chronik|13||0|21|Abia aber wurde mächtig; er heiratete vierzehn Frauen und zeugte 22 Söhne und sechzehn Töchter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.13.22|AT|14|2. Chronik|13||0|22|Was sonst noch von Abia zu sagen ist, was er getan und was er geredet hat, das steht geschrieben in der Schrift des Propheten Iddo.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.1|AT|14|2. Chronik|14||0|1|Und Abia legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Davidsstadt; und sein Sohn Asa wurde König an seiner Statt. Während der Zeit (seiner Regierung) hatte das Land zehn Jahre lang Ruhe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.2|AT|14|2. Chronik|14||0|2|UND Asa tat, was recht war und dem Herrn, seinem Gott, wohlgefiel:|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.3|AT|14|2. Chronik|14||0|3|er beseitigte die fremden Altäre und die Höhenheiligtümer, zerbrach die Malsteine und hieb die Ascheren um;|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.4|AT|14|2. Chronik|14||0|4|er gebot den Judäern, den Herrn, den Gott ihrer Väter, zu suchen und sein Gesetz und Gebot zu erfüllen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.5|AT|14|2. Chronik|14||0|5|Aus allen Städten Judas beseitigte er die Höhenheiligtümer und die Sonnensäulen. Und das Reich hatte unter ihm Ruhe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.6|AT|14|2. Chronik|14||0|6|Er baute in Juda Festungen; denn das Land hatte Ruhe, und es wurde gegen ihn in jenen Jahren kein Krieg geführt, weil der Herr ihm Ruhe verschafft hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.7|AT|14|2. Chronik|14||0|7|Und er sprach zu den Judäern: Wir wollen diese Städte ausbauen und sie mit Mauern umgeben und mit Türmen, Toren und Riegeln, solange wir noch Herren im Lande sind. Weil wir nach dem Herrn, unserm Gott, gefragt haben, hat er nach uns gefragt, uns ringsumher Ruhe verschafft und uns Gelingen gegeben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.8|AT|14|2. Chronik|14||0|8|Und Asa hatte ein Heer von 300 000 Mann aus Juda, die Schild und Speer trugen, und 280 000 Mann aus Benjamin, welche die Tartsche trugen und den Bogen spannten, allesamt tapfere Krieger.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.9|AT|14|2. Chronik|14||0|9|Es zog aber Serah, der Kuschite, wider sie heran mit einem Heere von 1 000 000 Mann und mit dreihundert Kriegswagen und kam bis Maresa.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.10|AT|14|2. Chronik|14||0|10|Da rückte auch Asa gegen ihn aus, und sie rüsteten sich zum Kampf im Tale Zephatha bei Maresa.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.11|AT|14|2. Chronik|14||0|11|Und Asa rief zum Herrn, seinem Gott, und sprach: O Herr, ausser dir ist keiner, der helfen könnte im Streite zwischen einem Starken und einem Kraftlosen. So hilf uns, Herr, unser Gott; denn auf dich stützen wir uns, und in deinem Namen sind wir gegen diesen grossen Haufen ausgezogen. O Herr, du bist unser Gott; kein Mensch vermag etwas dir gegenüber!|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.12|AT|14|2. Chronik|14||0|12|Da liess der Herr die Kuschiten im Kampfe mit Asa und den Judäern unterliegen, sodass die Kuschiten flohen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.13|AT|14|2. Chronik|14||0|13|Und Asa und seine Leute verfolgten sie bis nach Gerar, und es fiel von den Kuschiten eine solche Menge, dass keiner am Leben blieb; denn sie wurden zerschmettert vor dem Herrn und vor seiner Heerschar. Und die Judäer trugen sehr viel Beute davon.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.14|AT|14|2. Chronik|14||0|14|Sie vernichteten auch alle Städte in der Umgebung von Gerar; denn über diese war der Schrecken des Herrn gekommen. Und sie plünderten alle Städte; es war nämlich grosse Beute darin.|ZUE1931|Public Domain 2CH.14.15|AT|14|2. Chronik|14||0|15|Und auch die Zelte mit den Viehherden schlugen sie und führten Schafe in Menge und Kamele hinweg und kehrten nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.1|AT|14|2. Chronik|15||0|1|Da kam über Asarja, den Sohn Odels, der Geist Gottes;|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.2|AT|14|2. Chronik|15||0|2|und er ging hinaus, Asa entgegen, und sprach zu ihm: Höret mich an, Asa und ihr alle von Juda und Benjamin! Der Herr ist mit euch, wenn ihr zu ihm haltet, und wenn ihr ihn sucht, so wird er sich von euch finden lassen; wenn ihr ihn aber verlasst, so wird er euch verlassen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.3|AT|14|2. Chronik|15||0|3|Lange Zeit war Israel ohne den wahren Gott und ohne einen Priester, der sie lehrte, und ohne Gesetz.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.4|AT|14|2. Chronik|15||0|4|Als es aber in Not geriet, kehrte es um zum Herrn, dem Gott Israels; sie suchten ihn, und er liess sich von ihnen finden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.5|AT|14|2. Chronik|15||0|5|In jenen Zeiten konnte man nicht sicher ein und aus gehen; denn grosse Unruhen waren über alle Bewohner jener Länder hereingebrochen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.6|AT|14|2. Chronik|15||0|6|und es schlug sich ein Volk mit dem andern und eine Stadt mit der andern; denn Gott beunruhigte sie durch allerlei Not.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.7|AT|14|2. Chronik|15||0|7|Ihr aber, seid tapfer und lasset eure Hände nicht schlaff werden! denn euer Tun wird schon seinen Lohn finden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.8|AT|14|2. Chronik|15||0|8|Als Asa diese Worte und die Weissagung hörte, die der Prophet Asarja, der Sohn Odels, gesprochen hatte, da ermannte er sich und schaffte die Scheusale aus dem ganzen Lande Juda und Benjamin hinweg, auch aus den Städten, die er auf dem Gebirge Ephraim eingenommen hatte, und stellte den Altar wieder her, der vor der Tempelvorhalle stand.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.9|AT|14|2. Chronik|15||0|9|Und er versammelte ganz Juda und Benjamin und die Leute, die aus Ephraim, Manasse und Simeon als Fremdlinge bei ihnen wohnten; denn eine Menge Leute aus Israel waren zu ihm übergegangen, als sie sahen, dass der Herr, sein Gott, mit ihm war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.10|AT|14|2. Chronik|15||0|10|Sie versammelten sich zu Jerusalem im dritten Monat des fünfzehnten Jahres der Regierung Asas|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.11|AT|14|2. Chronik|15||0|11|und opferten dem Herrn an jenem Tage von der Beute, die sie heimgebracht hatten, siebenhundert Rinder und siebentausend Schafe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.12|AT|14|2. Chronik|15||0|12|Und sie verpflichteten sich feierlich, den Herrn, den Gott ihrer Väter, von ganzem Herzen und von ganzer Seele zu suchen;|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.13|AT|14|2. Chronik|15||0|13|ein jeder, der den Herrn, den Gott Israels, nicht suchen würde, sollte getötet werden, ob klein oder gross, ob Mann oder Weib.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.14|AT|14|2. Chronik|15||0|14|Sie schwuren dem Herrn mit lauter Stimme unter Jubelgeschrei und unter Trompeten- und Posaunenschall.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.15|AT|14|2. Chronik|15||0|15|Und es freuten sich alle Judäer über den Schwur; denn von ganzem Herzen hatten sie geschworen und ihn mit ganzem Willen gesucht, und so liess er sich von ihnen finden und verschaffte ihnen ringsum Ruhe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.16|AT|14|2. Chronik|15||0|16|"König Asa entsetzte auch seine Mutter Maacha ihrer Würde als ""Gebieterin"", weil sie ein Götzenbild für die Aschera hatte machen lassen. Und Asa hieb ihr Götzenbild um und zermalmte und verbrannte es im Kidrontale."|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.17|AT|14|2. Chronik|15||0|17|Die Höhenheiligtümer freilich wurden in Israel nicht abgetan; doch war das Herz Asas untadelig sein Leben lang.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.18|AT|14|2. Chronik|15||0|18|Auch liess er die Weihgeschenke seines Vaters und seine eignen in den Tempel bringen, Silber, Gold und Geräte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.15.19|AT|14|2. Chronik|15||0|19|Bis zum 35. Jahre der Regierung Asas war kein Krieg.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.1|AT|14|2. Chronik|16||0|1|Im 36. Jahre der Regierung Asas aber zog Baesa, der König von Israel, heran wider Juda und befestigte Rama, dass niemand bei Asa, dem König von Juda, sollte aus und ein gehen können.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.2|AT|14|2. Chronik|16||0|2|Da liess Asa aus den Schatzkammern des Tempels und des Königspalastes Silber und Gold holen und sandte es zu Benhadad, dem König von Syrien, der zu Damaskus wohnte, und liess ihm sagen:|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.3|AT|14|2. Chronik|16||0|3|Es besteht ja ein Bündnis zwischen mir und dir, zwischen meinem Vater und deinem Vater; so sende ich dir nun Silber und Gold. Wohlan, löse dein Bündnis mit Baesa, dem König von Israel, dass er von mir abziehe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.4|AT|14|2. Chronik|16||0|4|Und Benhadad willfahrte dem König Asa; er sandte seine Heerführer wider die Städte Israels, und sie verheerten Ijon, Dan und Abel-Maim und alle Vorratshäuser der Städte Naphthalis.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.5|AT|14|2. Chronik|16||0|5|Als Baesa das hörte, stand er davon ab, Rama zu befestigen, und stellte seine Arbeit ein.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.6|AT|14|2. Chronik|16||0|6|Der König Asa aber holte ganz Juda herbei, und sie schafften die Steine und Balken weg, womit Baesa Rama befestigt hatte, und er befestigte damit Geba und Mizpa.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.7|AT|14|2. Chronik|16||0|7|Zu jener Zeit kam der Seher Hanani zu Asa, dem König von Juda, und sprach zu ihm: Weil du dich auf den König von Syrien gestützt hast, statt dich auf den Herrn, deinen Gott, zu stützen, darum ist das Heer des Königs von Syrien deiner Hand entronnen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.8|AT|14|2. Chronik|16||0|8|Waren nicht die Kuschiten und Libyer ein gewaltiges Heer mit sehr vielen Wagen und Reitern? Weil du dich aber auf den Herrn stütztest, gab er sie in deine Hand.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.9|AT|14|2. Chronik|16||0|9|Denn des Herrn Augen schweifen über die ganze Erde, damit er sich stark erweise für die, deren Herz ihm ungeteilt gehört. Hierin hast du töricht gehandelt; denn von nun an gibt es für dich nichts als Krieg.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.10|AT|14|2. Chronik|16||0|10|Da wurde Asa zornig auf den Seher, und er warf ihn ins Gefängnis und legte ihn in den Block; denn er war deswegen über ihn ergrimmt. Und Asa liess in jener Zeit einige aus dem Volk misshandeln.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.11|AT|14|2. Chronik|16||0|11|Die Geschichte Asas aber, von Anfang bis zu Ende, siehe, die steht ja geschrieben im Buch der Könige von Juda und von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.12|AT|14|2. Chronik|16||0|12|Und im 39. Jahre seiner Regierung wurde Asa krank an den Füssen, und seine Krankheit war sehr schwer; doch auch in seiner Krankheit wandte er sich nicht an den Herrn, sondern an die Ärzte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.13|AT|14|2. Chronik|16||0|13|Und Asa legte sich zu seinen Vätern; er starb im 41. Jahre seiner Regierung.|ZUE1931|Public Domain 2CH.16.14|AT|14|2. Chronik|16||0|14|Und man begrub ihn in der Grabstätte, die er sich in der Davidsstadt hatte aushauen lassen, und legte ihn auf das Lager, das man mit Spezerei und allerlei Art von wohlriechenden Salben, in kunstgerechter Mischung bereitet, angefüllt hatte. Und sie zündeten ihm zu Ehren ein mächtig grosses Feuer an.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.1|AT|14|2. Chronik|17||0|1|UND sein Sohn Josaphat wurde König an seiner Statt; der wurde mächtig gegenüber Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.2|AT|14|2. Chronik|17||0|2|Er legte Truppen in alle befestigten Städte Judas und bestellte Statthalter im Lande Juda und in den Städten Ephraims, die sein Vater Asa erobert hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.3|AT|14|2. Chronik|17||0|3|Und der Herr war mit Josaphat; denn er wandelte in den anfänglichen Wegen seines Vaters David und fragte nichts nach den Baalen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.4|AT|14|2. Chronik|17||0|4|sondern nach dem Gott seines Vaters fragte er und wandelte nach seinen Geboten; er tat nicht wie Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.5|AT|14|2. Chronik|17||0|5|Daher liess der Herr das Königtum unter seiner Hand erstarken; und alle Judäer brachten Josaphat Geschenke, sodass ihm viel Reichtum und Ehre zuteil ward.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.6|AT|14|2. Chronik|17||0|6|Und da er in den Wegen des Herrn wandelte, wuchs ihm der Mut, sodass er sogar die Höhenheiligtümer und die Ascheren aus Juda ausrottete.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.7|AT|14|2. Chronik|17||0|7|Im dritten Jahre seiner Regierung sandte er seine Fürsten Ben-Hail, Obadja, Sacharja, Nethaneel und Michaja aus mit dem Auftrag, in den Städten Judas zu lehren,|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.8|AT|14|2. Chronik|17||0|8|und mit ihnen die Leviten Semaja, Nethanja, Sebadja, Asahel, Semiramoth, Jonathan, Adonia, Tobia und Tob-Adonia, dazu die Priester Elisama und Joram.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.9|AT|14|2. Chronik|17||0|9|Diese lehrten in Juda, indem sie das Gesetzbuch des Herrn bei sich hatten; sie durchzogen alle Städte Judas und lehrten im Volke.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.10|AT|14|2. Chronik|17||0|10|Da kam der Schrecken des Herrn über alle Königreiche in den Ländern, die um Juda herum lagen, sodass sie keinen Krieg mit Josaphat führten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.11|AT|14|2. Chronik|17||0|11|Dagegen brachten Philister dem Josaphat Geschenke und Silber als Tribut; sogar die Araber brachten ihm Kleinvieh, nämlich 7 700 Widder und 7 700 Ziegenböcke.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.12|AT|14|2. Chronik|17||0|12|So wurde Josaphat mit der Zeit immer mächtiger, und er baute in Juda Burgen und Vorratsstädte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.13|AT|14|2. Chronik|17||0|13|Er hatte in den Städten Judas viele Vorräte und in Jerusalem Kriegsleute, tapfere Helden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.14|AT|14|2. Chronik|17||0|14|Und dies ist ihre Amtsordnung nach ihren Familien: von Juda waren Befehlshaber: Heerführer Adna, mit 300 000 tapfern Kriegern,|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.15|AT|14|2. Chronik|17||0|15|und neben ihm Heerführer Johanan, mit 280 000 Mann,|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.16|AT|14|2. Chronik|17||0|16|und ebenso Amasja, der Sohn Sichris, der sich freiwillig dem Dienst des Herrn ergeben hatte, mit 200 000 tapfern Kriegern;|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.17|AT|14|2. Chronik|17||0|17|aus Benjamin Eljada, der Tapfere, mit 200 000 Mann, die Bogen und Schild führten,|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.18|AT|14|2. Chronik|17||0|18|und neben ihm Josabad, mit 180 000 Kriegsgerüsteten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.17.19|AT|14|2. Chronik|17||0|19|Diese standen im Dienste des Königs, ausser denen, welche der König in die befestigten Städte von ganz Juda gelegt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.1|AT|14|2. Chronik|18||0|1|ALS nun Josaphat viel Reichtum und Ehre erlangt hatte, verschwägerte er sich mit Ahab.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.2|AT|14|2. Chronik|18||0|2|Nach einigen Jahren zog er zu Ahab nach Samaria hinab. Und Ahab schlachtete für ihn und für die Leute, die mit ihm kamen, Schafe und Rinder in Menge und verleitete ihn, gegen Ramoth in Gilead hinaufzuziehen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.3|AT|14|2. Chronik|18||0|3|Ahab, der König von Israel, sprach zu Josaphat, dem König von Juda: Willst du mit mir nach Ramoth in Gilead ziehen? Er erwiderte ihm: Wie du, so ich, mein Volk wie dein Volk! Ich will mit dir in den Krieg.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.4|AT|14|2. Chronik|18||0|4|Dann sprach Josaphat zum König von Israel: Befrage doch zuvor den Herrn!|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.5|AT|14|2. Chronik|18||0|5|Da versammelte der König von Israel die Propheten, vierhundert Mann, und fragte sie: Soll ich wider Ramoth in Gilead in den Krieg ziehen, oder soll ich es lassen? Sie sprachen: Zieh hinauf, und Gott wird es in die Hand des Königs geben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.6|AT|14|2. Chronik|18||0|6|Josaphat aber sprach: Ist sonst kein Prophet des Herrn mehr da, den wir befragen könnten?|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.7|AT|14|2. Chronik|18||0|7|Der König von Israel sprach zu Josaphat: Es ist nur noch einer, durch den man den Herrn befragen könnte, aber ich hasse ihn; denn er pflegt mir nichts Gutes zu weissagen, sondern die ganze Zeit nur Böses: das ist Micha, der Sohn Jimlas. Josaphat sprach: Der König rede doch nicht so!|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.8|AT|14|2. Chronik|18||0|8|Da rief der König von Israel einen Kämmerer und sprach: Hole eilends Micha, den Sohn Jimlas.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.9|AT|14|2. Chronik|18||0|9|Während nun der König von Israel und Josaphat, der König von Juda, auf der Terrasse am Eingang des Tores von Samaria ein jeglicher auf seinem Throne sassen, angetan mit (königlichen) Gewändern, und alle Propheten vor ihnen weissagten,|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.10|AT|14|2. Chronik|18||0|10|machte sich Zedekia, der Sohn Kenaanas, eiserne Hörner und rief: So spricht der Herr: Mit solchen wirst du die Syrer niederstossen, bis du sie aufgerieben hast.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.11|AT|14|2. Chronik|18||0|11|Und alle Propheten weissagten ebenso und sprachen: Zieh hinauf nach Ramoth in Gilead, und du wirst Glück haben! Der Herr wird es in die Hand des Königs geben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.12|AT|14|2. Chronik|18||0|12|Der Bote aber, der hingegangen war, Micha zu rufen, sprach zu ihm: Sieh, die Propheten haben dem König einstimmig Glück verkündet; so rede du nun wie sie alle und verkünde auch Glück!|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.13|AT|14|2. Chronik|18||0|13|Micha sprach: So wahr der Herr lebt: was mein Gott sagt, das werde ich reden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.14|AT|14|2. Chronik|18||0|14|Als er nun zum König kam, sprach der König zu ihm: Micha, sollen wir nach Ramoth in Gilead in den Krieg ziehen, oder sollen wir es lassen? Er antwortete: Ziehet hinauf, und ihr werdet Glück haben! Sie werden in eure Hand gegeben werden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.15|AT|14|2. Chronik|18||0|15|Da sprach der König zu ihm: Wie oft muss ich dich beschwören, dass du im Namen des Herrn mir nichts als die Wahrheit sagest?|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.16|AT|14|2. Chronik|18||0|16|Nun sprach er: Ich sah ganz Israel zerstreut auf den Bergen wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und der Herr sprach: Die haben keinen Herrn; ein jeder kehre heim in Frieden!|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.17|AT|14|2. Chronik|18||0|17|Da sprach der König von Israel zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt, dass er mir nichts Gutes weissagt, sondern lauter Böses?|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.18|AT|14|2. Chronik|18||0|18|Micha sprach: Nicht also! höret das Wort des Herrn! Ich sah den Herrn auf seinem Throne sitzen und das ganze Heer des Himmels ihm zur Rechten und zur Linken stehen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.19|AT|14|2. Chronik|18||0|19|"Und der Herr sprach: ""Wer will Ahab, den König von Israel, betören, dass er nach Ramoth in Gilead hinaufzieht und dort fällt?"" Der eine sagte dies, der andre jenes."|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.20|AT|14|2. Chronik|18||0|20|Da trat der Geist vor, stellte sich vor den Herrn und sprach: Ich will ihn betören. Der Herr fragte ihn: Womit?|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.21|AT|14|2. Chronik|18||0|21|Er antwortete: Ich will hingehen und zum Lügengeiste werden im Munde aller seiner Propheten. Er sprach zu ihm: Du magst ihn betören und wirst es auch zustande bringen. Geh hin und tue also!|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.22|AT|14|2. Chronik|18||0|22|Und nun, siehe, hat der Herr deinen Propheten da einen Geist der Lüge in den Mund gelegt, weil der Herr doch Unheil über dich beschlossen hat.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.23|AT|14|2. Chronik|18||0|23|Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu, schlug Micha auf den Backen und sprach: Auf welchem Wege sollte denn der Geist des Herrn von mir gewichen sein, um mit dir zu reden?|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.24|AT|14|2. Chronik|18||0|24|Micha sprach: Du wirst es wohl sehen an dem Tage, wo du aus einer Kammer in die andre gehen wirst, dich zu verbergen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.25|AT|14|2. Chronik|18||0|25|Da sprach der König von Israel: Nehmet Micha und führet ihn zurück zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zum Prinzen Joas,|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.26|AT|14|2. Chronik|18||0|26|und saget: So spricht der König: Legt diesen in den Kerker und gebt ihm kärglich zu essen und zu trinken, bis ich wohlbehalten zurückkomme.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.27|AT|14|2. Chronik|18||0|27|Micha sprach: Kommst du wirklich wohlbehalten zurück, so hat der Herr nicht durch mich geredet. Höret zu, ihr Völker alle!|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.28|AT|14|2. Chronik|18||0|28|So zogen denn der König von Israel und Josaphat, der König von Juda, hinauf gegen Ramoth in Gilead.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.29|AT|14|2. Chronik|18||0|29|Und der König von Israel sprach zu Josaphat: Ich will verkleidet in den Kampf ziehen; du aber behalte deine Kleider an! Also verkleidete sich der König von Israel, und sie zogen in den Kampf.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.30|AT|14|2. Chronik|18||0|30|Der König von Syrien aber hatte den Obersten über seine Streitwagen geboten: Ihr sollt niemand angreifen, weder Kleine noch Grosse, als allein den König von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.31|AT|14|2. Chronik|18||0|31|"Als nun die Obersten der Streitwagen Josaphat sahen, dachten sie: ""Das muss der König von Israel sein!"" und sie wandten sich von allen Seiten zum Angriff gegen ihn. Aber Josaphat rief laut, und der Herr half ihm, und Gott lockte sie von ihm weg."|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.32|AT|14|2. Chronik|18||0|32|Sobald die Obersten der Streitwagen sahen, dass er nicht der König von Israel sei, liessen sie von ihm ab.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.33|AT|14|2. Chronik|18||0|33|Ein Mann aber hatte von ungefähr den Bogen gespannt und traf den König von Israel zwischen dem Ringelgurt und dem Panzer. Da sprach er zum Wagenlenker: Wende um und führe mich aus dem Kampfe weg; denn ich bin verwundet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.18.34|AT|14|2. Chronik|18||0|34|Da nun an jenem Tage die Schlacht heiss entbrannte, hielt sich der König von Israel den Syrern gegenüber aufrecht im Wagen bis zum Abend; um die Zeit des Sonnenuntergangs aber starb er.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.1|AT|14|2. Chronik|19||0|1|Josaphat aber, der König von Juda, kehrte wohlbehalten heim nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.2|AT|14|2. Chronik|19||0|2|Da trat der Seher Jehu, der Sohn Hananis, ihm entgegen, und er sprach zu König Josaphat: Musstest du dem Gottlosen helfen und Freundschaft pflegen mit denen, die den Herrn hassen? Deswegen lastet der Zorn auf dir von seiten des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.3|AT|14|2. Chronik|19||0|3|Immerhin ist auch Gutes an dir erfunden worden: du hast die Ascheren aus dem Lande ausgetilgt und dein Herz darauf gerichtet, Gott zu suchen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.4|AT|14|2. Chronik|19||0|4|So wohnte Josaphat zu Jerusalem. Dann zog er wiederum aus unter das Volk, von Beerseba bis zum Gebirge Ephraim, und führte sie zum Herrn, dem Gott ihrer Väter, zurück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.5|AT|14|2. Chronik|19||0|5|Und er bestellte Richter im Lande, in allen befestigten Städten Judas, von Stadt zu Stadt,|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.6|AT|14|2. Chronik|19||0|6|und gebot den Richtern: Sehet zu, was ihr tut; denn nicht im Namen von Menschen, sondern im Namen des Herrn habt ihr zu richten, und er ist bei euch, wenn ihr Recht sprecht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.7|AT|14|2. Chronik|19||0|7|So sei nun die Furcht des Herrn auf euch! Nehmet euch wohl in acht in eurem Tun; denn bei dem Herrn, unserm Gott, gibt es kein Unrecht und kein Ansehen der Person und keine Bestechlichkeit.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.8|AT|14|2. Chronik|19||0|8|Auch in Jerusalem bestellte Josaphat eine Anzahl Leviten und Priester und Familienhäupter Israels für das Gericht des Herrn und für die Rechtshändel der Bewohner Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.9|AT|14|2. Chronik|19||0|9|Und er gab ihnen den Befehl: So sollt ihr verfahren in der Furcht des Herrn, in Treue und in redlicher Gesinnung:|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.10|AT|14|2. Chronik|19||0|10|wenn irgendeine Streitsache vor euch gebracht wird von seiten eurer Brüder, die in ihren Städten wohnen, wenn es zu entscheiden gilt über irgendeinen Fall von Blutschuld, über ein Gesetz oder Gebot, über Satzungen oder Rechte, so sollt ihr die Leute warnen, dass sie sich nicht gegen den Herrn verschulden und nicht sein Zorn über euch und eure Brüder komme. So sollt ihr tun, dass ihr euch nicht verschuldet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.19.11|AT|14|2. Chronik|19||0|11|Siehe, der Hohepriester Amarja ist euer Vorsteher in allen Angelegenheiten, die den Herrn betreffen, und Sebadja, der Sohn Ismaels, der Fürst aus dem Hause Juda, in allen Angelegenheiten, die den König betreffen, und als Beamte stehen euch die Leviten zur Verfügung. Nun gehet mannhaft ans Werk, und der Herr sei mit dem, der seine Pflicht tut.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.1|AT|14|2. Chronik|20||0|1|Darnach begab es sich, dass die Moabiter und Ammoniter und mit ihnen Leute von den Maonitern gegen Josaphat in den Krieg zogen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.2|AT|14|2. Chronik|20||0|2|Da kamen Boten und meldeten Josaphat: Es rückt ein grosser Heerhaufe von jenseits des (Toten) Meeres, von Edom her, gegen dich heran; schon sind sie in Hazezon-Thamar das ist Engedi.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.3|AT|14|2. Chronik|20||0|3|Da fürchtete sich Josaphat und richtete sein ganzes Sinnen darauf, den Herrn zu suchen, und liess ganz Juda zu einem Fasten aufrufen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.4|AT|14|2. Chronik|20||0|4|Und die Judäer versammelten sich, den Beistand des Herrn zu erflehen; auch aus allen Städten Judas kamen sie, den Herrn anzuflehen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.5|AT|14|2. Chronik|20||0|5|Josaphat aber trat vor die im Tempel, im neuen Vorhof, versammelte Volksgemeinde Judas und Jerusalems hin|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.6|AT|14|2. Chronik|20||0|6|und sprach: Herr, Gott unsrer Väter, du bist ja der Gott im Himmel, und du herrschest über alle Königreiche der Heiden; in deiner Hand ist Macht und Gewalt, und niemand vermag dir gegenüber standzuhalten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.7|AT|14|2. Chronik|20||0|7|Du, unser Gott, hast ja die Bewohner dieses Landes vor deinem Volke Israel vertrieben und hast es den Nachkommen Abrahams, deines Freundes, gegeben für alle Zeiten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.8|AT|14|2. Chronik|20||0|8|Sie nahmen darin Wohnung und bauten deinem Namen darin ein Heiligtum und dachten:|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.9|AT|14|2. Chronik|20||0|9|Wenn Unglück über uns kommt, Schwert, Strafgericht, Pest oder Hunger, dann wollen wir vor dieses Haus und vor dich treten, denn dein Name wohnt in diesem Hause, und wollen in unsrer Not zu dir schreien, dass du uns erhörest und uns errettest.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.10|AT|14|2. Chronik|20||0|10|Und nun kommen da die Ammoniter und Moabiter und die vom Gebirge Seir, in deren Land zu gehen du den Israeliten nicht erlaubt hast, als sie aus dem Lande Ägypten kamen; sie liessen sie vielmehr unbehelligt und vernichteten sie nicht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.11|AT|14|2. Chronik|20||0|11|Siehe, die wollen uns nun Böses antun: sie kommen, um uns aus deinem Eigentum, das du uns gegeben hast, zu vertreiben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.12|AT|14|2. Chronik|20||0|12|Du, unser Gott, willst du nicht Gericht halten über sie? denn wir sind machtlos gegenüber diesem grossen Haufen, der gegen uns heranzieht. Wir wissen nicht, was wir tun sollen; sondern auf dich sind unsre Augen gerichtet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.13|AT|14|2. Chronik|20||0|13|Und währenddem standen alle Judäer vor dem Herrn, sogar ihre kleinen Kinder, ihre Frauen und ihre Söhne.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.14|AT|14|2. Chronik|20||0|14|Da kam der Geist des Herrn inmitten der Volksgemeinde über Jahasiel, den Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Matthanjas, den Leviten aus dem Geschlechte Asaphs,|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.15|AT|14|2. Chronik|20||0|15|und der sprach: Merket auf, ihr Judäer alle und ihr Bewohner Jerusalems und du, König Josaphat! So spricht der Herr zu euch: Ihr müsst euch nicht fürchten und nicht erschrecken vor diesem grossen Haufen; denn nicht eure, sondern Gottes Sache ist der Kampf.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.16|AT|14|2. Chronik|20||0|16|Morgen sollt ihr gegen sie hinabziehen; da werden sie auf dem Steig von Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende des Bachtales auf sie stossen angesichts der Steppe von Jeruel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.17|AT|14|2. Chronik|20||0|17|Nicht euch liegt es ob, in dieser Sache zu kämpfen. Stellet euch nur auf und bleibet stehen und sehet, wie der Herr euch Rettung schafft, Juda und Jerusalem. Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht! Morgen sollt ihr ihnen entgegenziehen, und der Herr wird mit euch sein.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.18|AT|14|2. Chronik|20||0|18|Da neigte Josaphat sein Angesicht zur Erde, und alle Judäer und die Bewohner von Jerusalem fielen vor dem Herrn nieder, den Herrn anzubeten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.19|AT|14|2. Chronik|20||0|19|Dann erhoben sich die Leviten aus dem Geschlechte der Kahathiten und dem der Korahiten, um den Herrn, den Gott Israels, mit hocherhobener Stimme zu preisen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.20|AT|14|2. Chronik|20||0|20|Am folgenden Morgen in der Frühe zogen sie zur Steppe von Thekoa hinaus, und während sie hinauszogen, trat Josaphat hin und sprach: Höret auf mich, ihr Judäer und ihr Bewohner von Jerusalem! Vertrauet auf den Herrn, euren Gott, so werdet ihr bestehen; vertrauet auf seine Propheten, so wird es euch glücken.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.21|AT|14|2. Chronik|20||0|21|Dann beriet er sich mit dem Volke und bestellte Sänger für den Herrn, die in heiligem Schmuck lobpreisen und vor den Kampfgerüsteten einherziehen und sprechen sollten: Danket dem Herrn, denn seine Güte währet ewig!|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.22|AT|14|2. Chronik|20||0|22|Sobald sie aber angefangen hatten zu jubeln und zu lobpreisen, liess der Herr feindselige Mächte ihr Werk treiben unter den Ammonitern, den Moabitern und denen vom Gebirge Seir, welche gegen Juda heranzogen, sodass sie geschlagen wurden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.23|AT|14|2. Chronik|20||0|23|Die Ammoniter und die Moabiter stellten sich gegen die Bewohner des Gebirges von Seir, sie auszurotten und niederzumachen, und nachdem sie die Bewohner von Seir aufgerieben hatten, halfen sie sich gegenseitig verderben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.24|AT|14|2. Chronik|20||0|24|Als nun die Judäer auf die Berghöhe kamen gegen die Steppe hin und nach dem Heerhaufen ausschauten, siehe, da lagen nur Leichen am Boden, und niemand war entronnen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.25|AT|14|2. Chronik|20||0|25|Da rückte Josaphat mit seinen Leuten heran, unter ihnen Beute zu machen, und sie fanden eine Menge Vieh und Waren und Kleider und kostbare Geräte, und sie raubten so viel, dass es nicht fortzubringen war; drei Tage hatten sie Beute zu machen, so gross war sie.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.26|AT|14|2. Chronik|20||0|26|"Aber am vierten Tage versammelten sie sich im ""Lobetal""; daselbst nämlich lobten sie den Herrn. Darum nennt man jene Stätte bis zum heutigen Tage Lobetal."|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.27|AT|14|2. Chronik|20||0|27|Und alle Männer Judas und Jerusalems und Josaphat an ihrer Spitze kehrten voll Freude zurück nach Jerusalem, weil ihnen der Herr Freude beschert hatte gegenüber ihren Feinden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.28|AT|14|2. Chronik|20||0|28|Sie kamen nach Jerusalem mit Harfen und Zithern und Posaunen zum Tempel des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.29|AT|14|2. Chronik|20||0|29|Der Schrecken Gottes aber fiel auf alle Königreiche der|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.30|AT|14|2. Chronik|20||0|30|Daher konnte nun Josaphat in Frieden regieren; sein Gott verschaffte ihm ringsumher Ruhe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.31|AT|14|2. Chronik|20||0|31|So regierte denn Josaphat über Juda. Er war 35 Jahre alt, als er König wurde, und 25 Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Asuba, die Tochter Silhis.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.32|AT|14|2. Chronik|20||0|32|Er wandelte auf dem Wege seines Vaters Asa und wich nicht davon ab, sondern tat, was dem Herrn wohlgefiel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.33|AT|14|2. Chronik|20||0|33|Nur wurden die Höhenheiligtümer nicht abgeschafft; noch immer hatte das Volk sein Herz nicht dem Gott seiner Väter zugewandt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.34|AT|14|2. Chronik|20||0|34|Was sonst noch von Josaphat zu sagen ist, von Anfang bis zu Ende, das steht ja geschrieben in der Chronik Jehus, des Sohnes Hananis, die in das Buch der Könige von Israel aufgenommen worden ist.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.35|AT|14|2. Chronik|20||0|35|Hernach verbündete sich Josaphat, der König von Juda, mit Ahasja, dem König von Israel; dieser führte ein gottloses Leben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.36|AT|14|2. Chronik|20||0|36|Er verbündete sich mit ihm, um Schiffe zu bauen, die nach Tharsis gehen sollten; diese Schiffe bauten sie in Ezjon-Geber.|ZUE1931|Public Domain 2CH.20.37|AT|14|2. Chronik|20||0|37|Da weissagte Elieser, der Sohn Dodias aus Maresa, über Josaphat und sprach: Weil du dich mit Ahasja verbündet hast, zerbricht der Herr dein Machwerk. Und die Schiffe scheiterten und konnten nicht nach Tharsis fahren.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.1|AT|14|2. Chronik|21||0|1|UND Josaphat legte sich zu seinen Vätern und ward bei seinen Vätern in der Davidsstadt begraben, und sein Sohn Joram wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.2|AT|14|2. Chronik|21||0|2|Derselbe hatte Brüder, nämlich die Söhne Josaphats Asarja, Jehiel, Sacharja, Usia, Michael und Sephatja; diese alle waren Söhne Josaphats, des Königs von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.3|AT|14|2. Chronik|21||0|3|Und ihr Vater gab ihnen grosse Geschenke an Silber und Gold und Kleinodien, dazu noch befestigte Städte in Juda; das Königtum aber gab er Joram, weil dieser der Erstgeborne war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.4|AT|14|2. Chronik|21||0|4|Als nun Joram die Herrschaft über das Reich seines Vaters angetreten und sich darin gefestigt hatte, tötete er alle seine Brüder und ausserdem einige von den obersten Beamten Israels mit dem Schwert.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.5|AT|14|2. Chronik|21||0|5|32 Jahre alt war Joram, als er König wurde, und acht Jahre regierte er in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.6|AT|14|2. Chronik|21||0|6|Er wandelte auf dem Wege der Könige von Israel, wie das Haus Ahabs tat, denn die Tochter Ahabs war seine Gemahlin; und er tat, was dem Herrn missfiel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.7|AT|14|2. Chronik|21||0|7|Aber der Herr wollte das Haus Davids nicht verderben um des Bundes willen, den er mit David geschlossen, und wie er ihm ja verheissen hatte, dass er ihm immerdar eine Leuchte vor seinem Angesichte geben wolle.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.8|AT|14|2. Chronik|21||0|8|Zu seiner Zeit machten sich die Edomiter von der Herrschaft Judas los und setzten einen König über sich.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.9|AT|14|2. Chronik|21||0|9|Da zog Joram mit seinen Fürsten und allen Streitwagen hinüber; und er brach bei Nacht auf und schlug sich durch die Edomiter, die ihn einschlossen, durch und mit ihm die Obersten über die Streitwagen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.10|AT|14|2. Chronik|21||0|10|So machten sich die Edomiter von der Herrschaft Judas los bis auf den heutigen Tag. Damals fiel auch Libna ab und machte sich zu jener Zeit von seiner Herrschaft los, weil er den Herrn, den Gott seiner Väter, verlassen hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.11|AT|14|2. Chronik|21||0|11|Auch er errichtete Höhenheiligtümer in den Städten Judas, und er verleitete die Bewohner Jerusalems zur Abgötterei und brachte Juda auf Abwege.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.12|AT|14|2. Chronik|21||0|12|Da kam vom Propheten Elia ein Brief an ihn; der lautete: So spricht der Herr, der Gott deines Ahnherrn David: Weil du nicht gewandelt bist in den Wegen deines Vaters Josaphat und in den Wegen Asas, des Königs von Juda,|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.13|AT|14|2. Chronik|21||0|13|sondern auf dem Wege der Könige Israels, und hast Juda und die Bewohner Jerusalems zur Abgötterei verleitet, gleichwie das Haus Ahabs die Leute zur Abgötterei verleitete, und weil du zudem deine Brüder, das ganze Haus deines Vaters, getötet hast, sie, die doch besser waren als du,|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.14|AT|14|2. Chronik|21||0|14|darum wird der Herr eine grosse Plage über dein Volk bringen und ebenso über deine Söhne und deine Frauen und alle deine Habe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.15|AT|14|2. Chronik|21||0|15|Und du selbst wirst von schweren Leiden heimgesucht werden, von einer Krankheit der Eingeweide, bis dass über Jahr und Tag infolge des Leidens deine Eingeweide austreten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.16|AT|14|2. Chronik|21||0|16|Und der Herr erweckte wider Joram den Zorn der Philister und der Araber, die neben den Kuschiten wohnen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.17|AT|14|2. Chronik|21||0|17|und sie zogen heran wider Juda, fielen in das Land ein und führten alle Habe hinweg, die sich im Königspalast fand, dazu auch seine Söhne und Frauen, und es blieb ihm kein Sohn übrig ausser Joahas, der jüngste seiner Söhne.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.18|AT|14|2. Chronik|21||0|18|Nach all dem schlug ihn der Herr mit einer unheilbaren Krankheit der Eingeweide.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.19|AT|14|2. Chronik|21||0|19|Und nach Jahr und Tag, nach Verfluss von zwei Jahren, traten ihm infolge der Krankheit die Eingeweide aus, sodass er unter furchtbaren Schmerzen starb. Und seine Leute zündeten ihm kein Feuer an, wie man zu Ehren seiner Väter getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.21.20|AT|14|2. Chronik|21||0|20|32 Jahre alt war er, als er König wurde, und acht Jahre regierte er zu Jerusalem. So ging er dahin, von niemand bedauert. Sie begruben ihn in der Davidsstadt, doch nicht in den Gräbern der Könige.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.1|AT|14|2. Chronik|22||0|1|DANN machten die Bewohner Jerusalems Ahasja, seinen jüngsten Sohn, zum König an seiner Statt; denn alle ältern hatte die Streifschar, die mit den Arabern eingedrungen war, getötet. So wurde Ahasja König, der Sohn Jorams, des Königs von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.2|AT|14|2. Chronik|22||0|2|22 Jahre alt war Ahasja, als er König wurde, und ein Jahr regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Athalja, die Enkelin Omris.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.3|AT|14|2. Chronik|22||0|3|Auch er wandelte auf den Wegen des Hauses Ahabs; denn seine Mutter war seine Ratgeberin, die ihn zur Gottlosigkeit verleitete.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.4|AT|14|2. Chronik|22||0|4|Er tat, was dem Herrn missfiel, gleichwie das Haus Ahabs; denn diese Leute waren nach seines Vaters Tode seine Ratgeber, ihm zum Verderben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.5|AT|14|2. Chronik|22||0|5|Nach ihrem Rate zog er auch mit Joram, dem Sohne Ahabs, dem König von Israel, in den Krieg wider Hasael, den König von Syrien, nach Ramoth in Gilead; aber die Schützen verwundeten Joram.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.6|AT|14|2. Chronik|22||0|6|Da kehrte dieser zurück, um sich in Jesreel heilen zu lassen von den Wunden, die man ihm bei Ramoth beigebracht hatte, als er mit Hasael, dem König von Syrien, kämpfte. Und Ahasja, der Sohn Jorams, der König von Juda, kam herab, um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, weil er krank lag.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.7|AT|14|2. Chronik|22||0|7|Es war aber über Ahasja von Gott verhängt zu seinem Untergang, dass er zu Joram ging; denn als er zu Joram kam, ging er mit ihm hinaus zu Jehu, dem Sohne Nimsis, den der Herr gesalbt hatte, damit er das Haus Ahabs ausrotte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.8|AT|14|2. Chronik|22||0|8|Als nun Jehu das Gericht an Ahabs Haus vollzog, traf er dort die obersten Beamten Judas und die Söhne der Brüder Ahasjas, die im Dienste Ahasjas standen, und machte sie nieder.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.9|AT|14|2. Chronik|22||0|9|Darauf liess er Ahasja suchen, und man fing ihn, während er sich in Samaria versteckt hielt, brachte ihn zu Jehu, und er tötete ihn. Dann begruben sie ihn; denn sie sprachen: Er ist der Enkel Josaphats, der von ganzem Herzen nach dem Herrn gefragt hat. Vom Hause Ahasjas aber war niemand mehr, der imstande gewesen wäre, die Königswürde zu übernehmen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.10|AT|14|2. Chronik|22||0|10|ALS aber Athalja, die Mutter Ahasjas, erfuhr, dass ihr Sohn tot sei, ging sie ans Werk und brachte das ganze königliche Geschlecht des Hauses Juda um.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.11|AT|14|2. Chronik|22||0|11|Josabath aber, die Tochter des Königs (Joram), nahm Joas, den Sohn Ahasjas, brachte ihn heimlich mitten aus den Königssöhnen, die getötet werden sollten, beiseite und tat ihn samt seiner Amme in den Bettenraum; so verbarg ihn Josabath, die Tochter des Königs Joram, das Weib des Priesters Jojada - sie war nämlich die Schwester Ahasjas - vor Athalja, sodass diese ihn nicht töten konnte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.22.12|AT|14|2. Chronik|22||0|12|Und er war bei ihr im Tempel sechs Jahre lang versteckt, während Athalja über das Land herrschte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.1|AT|14|2. Chronik|23||0|1|Aber im siebenten Jahre ermannte sich Jojada und verbündete sich mit den Obersten Asarja, dem Sohn Jerohams, Ismael, dem Sohn Johanans, Asarja, dem Sohn Obeds, Maaseja, dem Sohn Adajas, und Elisaphat, dem Sohn Sichris.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.2|AT|14|2. Chronik|23||0|2|Die zogen in Juda umher und sammelten aus allen Städten Judas die Leviten und die Familienhäupter Israels, und sie kamen nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.3|AT|14|2. Chronik|23||0|3|Da schloss die ganze Volksgemeinde im Hause Gottes einen Bund mit Jojada; und er zeigte ihnen den Königssohn und sprach zu ihnen: Hier der Königssohn soll König sein, wie der Herr in betreff der Nachkommen Davids verheissen hat.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.4|AT|14|2. Chronik|23||0|4|Das ist es nun, was ihr tun sollt: der dritte Teil von euch Priestern und Leviten, der am Sabbat (aus dem Tempel) abzieht, soll als Torhüter an den Schwellen dienen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.5|AT|14|2. Chronik|23||0|5|das|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.6|AT|14|2. Chronik|23||0|6|In den Tempel des Herrn aber soll niemand gehen ausser den Priestern und den diensttuenden Leviten; diese dürfen hineingehen, denn sie sind geweiht. Die Masse des Volkes aber soll die Vorschriften des Herrn beobachten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.7|AT|14|2. Chronik|23||0|7|Die Leviten sollen sich rings um den König scharen, ein jeglicher mit den Waffen in der Hand, und wer in den Tempel eindringt, wird getötet! So sollt ihr bei dem König sein, wenn er ein und aus zieht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.8|AT|14|2. Chronik|23||0|8|Die Leviten und alle Judäer taten genau, wie ihnen der Priester Jojada geboten hatte: sie kamen ein jeder mit seinen Leuten, sowohl mit denen, die am Sabbat abzogen, als mit denen, die am Sabbat aufzogen; denn der Priester Jojada hatte die|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.9|AT|14|2. Chronik|23||0|9|Und der Priester Jojada gab den Obersten die Spiesse, Schilde und Tartschen des Königs David, die sich im Tempel befanden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.10|AT|14|2. Chronik|23||0|10|Und als er das ganze Volk, einen jeden mit der Lanze in der Hand, von der Südecke des Tempels bis zum Altar und von da bis zur Nordecke des Tempels aufgestellt hatte,|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.11|AT|14|2. Chronik|23||0|11|führten sie den Königssohn heraus, setzten ihm das Diadem auf und übergaben ihm das Gesetz und machten ihn zum König; Jojada und seine Söhne salbten ihn und riefen: Es lebe der König!|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.12|AT|14|2. Chronik|23||0|12|Als Athalja hörte, wie das Volk herbeilief und dem König zujubelte, kam sie zum Volke nach dem Tempel des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.13|AT|14|2. Chronik|23||0|13|Dort sah sie den König auf seinem Gerüste stehen beim Eingang und die Obersten und die Trompeter neben dem König, und alles Volk des Landes war fröhlich und stiess in die Trompeten, und die Sänger waren mit den Musikinstrumenten dabei und gaben das Zeichen zum Lobpreis. Da zerriss Athalja ihre Kleider und schrie: Aufruhr! Aufruhr!|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.14|AT|14|2. Chronik|23||0|14|Der Priester Jojada jedoch gebot den Obersten, die über das Heer gesetzt waren, und sprach zu ihnen: Führt sie vor die Vorhöfe hinaus, und wer ihr folgt, der soll mit dem Schwert getötet werden! Denn der Priester gebot: Ihr sollt sie nicht im Tempel des Herrn töten!|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.15|AT|14|2. Chronik|23||0|15|Da legte man Hand an sie, und sie wurde durch den Eingang des Pferdetores in den königlichen Palast geführt und dort getötet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.16|AT|14|2. Chronik|23||0|16|Nun schloss Jojada einen Bund zwischen dem Herrn, dem ganzen Volke und dem König, dass sie ein Volk des Herrn sein wollten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.17|AT|14|2. Chronik|23||0|17|Dann drang alles Volk in den Tempel Baals und zerstörte ihn; seine Altäre und Bilder zerschlugen sie, und Matthan, den Priester Baals, töteten sie vor den Altären.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.18|AT|14|2. Chronik|23||0|18|Jojada aber bestellte Wachen für den Tempel aus den Priestern und Leviten, die David für den Tempeldienst in Klassen eingeteilt hatte, damit sie, wie es im Gesetz Moses geschrieben ist, die Brandopfer des Herrn darbrächten unter Jubelrufen und Gesängen nach der Weisung Davids;|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.19|AT|14|2. Chronik|23||0|19|er stellte die Torhüter an die Tore des Tempels, damit ja kein Mensch einträte, der irgendwie unrein wäre.|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.20|AT|14|2. Chronik|23||0|20|Hierauf führte er zusammen mit den Obersten und den Vornehmen und denjenigen, die im Volk eine leitende Stellung einnahmen, und zusammen mit dem ganzen Volk des Landes den König aus dem Tempel des Herrn hinab, und sie zogen durch das obere Tor in den Königspalast ein. Dort setzten sie den König auf den Königsthron,|ZUE1931|Public Domain 2CH.23.21|AT|14|2. Chronik|23||0|21|und alles Volk des Landes war fröhlich, und die Stadt blieb ruhig; Athalja aber hatte man mit dem Schwerte getötet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.1|AT|14|2. Chronik|24||0|1|SIEBEN Jahre alt war Joas, als er König wurde, und vierzig Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Zibja, von Beerseba.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.2|AT|14|2. Chronik|24||0|2|Und Joas tat, was dem Herrn wohlgefiel, solange der Priester Jojada lebte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.3|AT|14|2. Chronik|24||0|3|Jojada warb für ihn zwei Frauen, und er zeugte Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.4|AT|14|2. Chronik|24||0|4|Darnach nahm sich Joas vor, den Tempel des Herrn wiederherzustellen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.5|AT|14|2. Chronik|24||0|5|Er versammelte die Priester und Leviten und sprach zu ihnen: Ziehet aus in die Städte Judas und sammelt aus ganz Israel Geld, um den Tempel eures Gottes auszubessern Jahr für Jahr, und ihr sollt die Sache eilig betreiben. Die Leviten aber beeilten sich nicht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.6|AT|14|2. Chronik|24||0|6|Da berief der König den Oberpriester Jojada und sprach zu ihm: Warum hast du von den Leviten nicht verlangt, sie sollten aus Juda und Jerusalem die Abgabe einbringen, die Mose, der Knecht des Herrn, und die Volksgemeinde Israels für das Zelt des Gesetzes zusammenbrachten?|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.7|AT|14|2. Chronik|24||0|7|Denn die gottlose Athalja und ihre Bauleute sind in den Tempel eingebrochen und haben auch alle die heiligen Geschenke des Tempels den Baalen zugewandt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.8|AT|14|2. Chronik|24||0|8|Hierauf gebot der König, dass man eine Lade mache und sie aussen am Tor des Tempels aufstelle.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.9|AT|14|2. Chronik|24||0|9|Dann liessen sie in Juda und Jerusalem ausrufen, dass man dem Herrn die Abgabe bringe, die Mose, der Knecht Gottes, in der Wüste den Israeliten auferlegt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.10|AT|14|2. Chronik|24||0|10|Und alle Oberen und das ganze Volk brachten sie mit Freuden und warfen sie in die Lade, bis sie voll war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.11|AT|14|2. Chronik|24||0|11|Und jedesmal, wenn er die Lade durch die Leviten zur königlichen Behörde bringen liess - wenn sie nämlich sahen, dass viel Geld darin war -, dann kamen der Schreiber des Königs und der Beauftragte des Hohenpriesters, leerten die Lade und brachten sie dann wieder an ihren Platz zurück. Das taten sie von Zeit zu Zeit und brachten so viel Geld zusammen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.12|AT|14|2. Chronik|24||0|12|Dieses gaben der König und Jojada den Werkführern bei der Arbeit am Tempel des Herrn; die dingten Steinmetzen und Zimmerleute, um den Tempel des Herrn wiederherzustellen, dazu Eisen- und Kupferschmiede, um den Tempel des Herrn auszubessern.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.13|AT|14|2. Chronik|24||0|13|Und die Werkführer arbeiteten, sodass die Ausbesserung des Baues unter ihrer Hand einen guten Fortgang nahm. Sie stellten den Tempel her nach seinen Massen und setzten ihn wieder völlig instand.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.14|AT|14|2. Chronik|24||0|14|Und als sie damit fertig waren, brachten sie den Rest des Geldes vor den König und Jojada und machten daraus Geräte für den Tempel des Herrn, nämlich Geräte für den Dienst und für das Opfer und Schalen und goldene und silberne Gefässe. So brachten sie im Tempel des Herrn ständig Brandopfer dar, solange Jojada lebte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.15|AT|14|2. Chronik|24||0|15|Als aber Jojada hochbetagt und lebenssatt geworden war, starb er; er war 130 Jahre alt, als er starb.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.16|AT|14|2. Chronik|24||0|16|Sie begruben ihn in der Davidsstadt bei den Königen; denn er hatte in Israel Gutes gewirkt, auch für Gott und den Tempel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.17|AT|14|2. Chronik|24||0|17|Nach dem Tode Jojadas aber kamen die Fürsten Judas und huldigten dem König; da hörte der König auf sie.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.18|AT|14|2. Chronik|24||0|18|Und sie verliessen den Tempel des Herrn, des Gottes ihrer Väter, und dienten den Ascheren und den Götzenbildern. Da kam ein Zorngericht über Juda und Jerusalem um dieser ihrer Verschuldung willen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.19|AT|14|2. Chronik|24||0|19|Er sandte Propheten zu ihnen, um sie zum Herrn zurückzubringen; die ermahnten sie ernstlich, doch sie schenkten ihnen kein Gehör.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.20|AT|14|2. Chronik|24||0|20|Nun kam der Geist Gottes über Sacharja, den Sohn des Priesters Jojada; er trat vor das Volk und sprach zu ihnen: So spricht Gott: Warum übertretet ihr die Gebote des Herrn, sodass ihr kein Glück mehr habt? Weil ihr den Herrn verlassen habt, hat er euch auch verlassen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.21|AT|14|2. Chronik|24||0|21|Sie aber machten eine Verschwörung gegen ihn und steinigten ihn auf Befehl des Königs im Vorhofe des Tempels des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.22|AT|14|2. Chronik|24||0|22|So vergass der König Joas der Liebe, die Sacharjas Vater Jojada ihm erwiesen hatte; er tötete den Sohn. Der aber rief sterbend aus: Der Herr möge es sehen und ahnden!|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.23|AT|14|2. Chronik|24||0|23|Und um die Jahreswende zog das Heer der Syrer wider ihn heran, und als diese nach Juda und Jerusalem gekommen waren, machten sie im Volke alle Obersten des Volkes nieder und sandten alles, was sie bei ihnen erbeutet hatten, dem König von Damaskus.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.24|AT|14|2. Chronik|24||0|24|Denn das Heer der Syrer war zwar mit wenig Mannschaft eingebrochen; aber der Herr hatte ein sehr grosses Heer in ihre Gewalt gegeben, weil die Judäer den Herrn, den Gott ihrer Väter, verlassen hatten. So vollzogen die Syrer an Joas das Strafgericht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.25|AT|14|2. Chronik|24||0|25|Und als sie von ihm wegzogen - sie verliessen ihn nämlich schwer krank -, zettelten seine Diener eine Verschwörung wider ihn an wegen seiner Blutschuld am Sohne des Priesters Jojada und töteten ihn auf seinem Bette. So starb er, und sie begruben ihn in der Davidsstadt, jedoch nicht in den Gräbern der Könige.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.26|AT|14|2. Chronik|24||0|26|Die sich aber gegen ihn verschworen hatten, waren: Sabad, der Sohn der Ammoniterin Simeath, und Josabad, der Sohn der Moabiterin Simrith.|ZUE1931|Public Domain 2CH.24.27|AT|14|2. Chronik|24||0|27|Was aber seine Söhne betrifft und die vielen Prophetensprüche über ihn und den Neubau des Tempels, das steht ja geschrieben in der Erklärung zum Buch der Könige. Und sein Sohn Amazja wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.1|AT|14|2. Chronik|25||0|1|25 JAHRE alt war Amazja, als er König wurde, und 29 Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Joaddan, von Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.2|AT|14|2. Chronik|25||0|2|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel, doch nicht mit ungeteiltem Herzen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.3|AT|14|2. Chronik|25||0|3|Als er nun die Herrschaft fest in der Hand hatte, liess er die Diener töten, die seinen Vater, den König, erschlagen hatten;|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.4|AT|14|2. Chronik|25||0|4|"ihre Söhne aber tötete er nicht, entsprechend dem Gebot des Herrn, das im Gesetz, im Buche Moses, geschrieben steht: ""Die Väter sollen nicht samt den Kindern, noch die Kinder samt den Vätern sterben, sondern ein jeder soll nur für seine eigne Sünde sterben."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.5|AT|14|2. Chronik|25||0|5|Hierauf versammelte Amazja die Judäer und liess sie nach Familien unter den Obersten der Tausendschaften und den Obersten der Hundertschaften von ganz Juda und Benjamin antreten; und als er alle, die zwanzigjährig und darüber waren, musterte, fand er ihrer 300 000 auserlesene, kriegstüchtige Leute, die Speer und Schild führten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.6|AT|14|2. Chronik|25||0|6|Dazu nahm er aus Israel 100 000 tapfere Krieger um hundert Silbertalente in Sold.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.7|AT|14|2. Chronik|25||0|7|Aber ein Gottesmann kam zu ihm und sprach: O König, die Heerschar Israels soll nicht mit dir ziehen, denn der Herr ist nicht mit Israel, mit allen diesen Leuten aus Ephraim.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.8|AT|14|2. Chronik|25||0|8|Wenn du nämlich auf diese Weise zu siegen meinst, wird dich Gott vor dem Feind zu Falle bringen; denn Gott vermag beides, zu helfen sowohl als zu Falle zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.9|AT|14|2. Chronik|25||0|9|Da fragte Amazja den Gottesmann: Aber was wird aus den hundert Talenten, die ich der Kriegsschar Israels gegeben habe? Der Gottesmann antwortete: Der Herr vermag dir viel mehr als das zu geben!|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.10|AT|14|2. Chronik|25||0|10|Da sonderte Amazja die Kriegsschar, die aus Ephraim zu ihm gekommen war, ab, damit sie wieder in ihre Heimat zöge. Diese aber wurden sehr zornig auf Juda; in grimmigem Zorn kehrten sie in ihre Heimat zurück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.11|AT|14|2. Chronik|25||0|11|Nun ermannte sich Amazja, zog an der Spitze seiner Leute ins Feld, kam ins Salztal und erschlug von denen von Seir zehntausend Mann.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.12|AT|14|2. Chronik|25||0|12|Weitere zehntausend nahmen die Judäer lebendig gefangen, führten sie auf eine Felsenspitze und stürzten sie von der Felsenspitze hinab, sodass sie alle zerschmettert wurden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.13|AT|14|2. Chronik|25||0|13|Die Leute der Kriegsschar aber, die Amazja zurückgeschickt hatte, damit sie nicht mit ihm in den Krieg zögen, fielen plündernd in die Städte Judas ein, von Samaria bis Beth-Horon, erschlugen daselbst dreitausend Mann und machten grosse Beute.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.14|AT|14|2. Chronik|25||0|14|Als aber Amazja von seinem Sieg über die Edomiter zurückgekehrt war, stellte er die Götter derer von Seir, die er mitgebracht hatte, für sich als Götter auf; vor ihnen pflegte er sich niederzuwerfen und ihnen Räucheropfer darzubringen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.15|AT|14|2. Chronik|25||0|15|Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Amazja, und er sandte zu ihm einen Propheten, der sprach zu ihm: Was wendest du dich an die Götter jenes Volkes, während sie doch ihr Volk nicht aus deiner Hand gerettet haben?|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.16|AT|14|2. Chronik|25||0|16|Als er so zu ihm redete, antwortete ihm Amazja: Haben wir dich etwa zum Ratgeber des Königs bestellt? Schweig still, sonst bekommst du Schläge! Da schwieg der Prophet und sagte nur noch: Ich sehe nun, dass Gott beschlossen hat, dich zu verderben, weil du solches getan und nicht auf meinen Rat gehört hast.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.17|AT|14|2. Chronik|25||0|17|Und Amazja, der König von Juda, fasste einen Plan und sandte an den König Joas von Israel, den Sohn des Joahas, des Sohnes Jehus, und liess ihm sagen: Komm her, wir wollen uns miteinander messen!|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.18|AT|14|2. Chronik|25||0|18|"Aber Joas, der König von Israel, sandte an Amazja, den König von Juda, die Antwort: Die Distel auf dem Libanon sandte zur Zeder auf dem Libanon und liess ihr sagen: ""Gib deine Tochter meinem Sohn zum Weibe."" Aber das Wild auf dem Libanon lief über die Distel weg und zertrat sie."|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.19|AT|14|2. Chronik|25||0|19|Du denkst, du habest ja die Edomiter geschlagen, und nun bist du übermütig geworden und willst dir noch mehr Ruhm erwerben. Bleibe doch jetzt daheim! Warum willst du dich ins Unglück stürzen, dass du zu Falle kommst, du und Juda mit dir?|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.20|AT|14|2. Chronik|25||0|20|Aber Amazja wollte nicht hören; denn so war es von Gott verhängt, um die Judäer in die Gewalt (des Joas) auszuliefern, weil sie sich zu den Göttern Edoms gewandt hatten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.21|AT|14|2. Chronik|25||0|21|Da zog Joas, der König von Israel, heran, und sie massen sich miteinander, er und Amazja, der König von Juda, bei Beth-Semes in Juda.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.22|AT|14|2. Chronik|25||0|22|Die Judäer aber wurden von den Israeliten geschlagen, und ein jeder floh nach Hause;|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.23|AT|14|2. Chronik|25||0|23|den König Amazja von Juda dagegen, den Sohn des Joas, des Sohnes des Joahas, nahm König Joas von Israel bei Beth-Semes gefangen und brachte ihn nach Jerusalem. Dann liess er in die Mauer von Jerusalem, vom Ephraimtor bis zum Ecktor, eine Bresche von vierhundert Ellen reissen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.24|AT|14|2. Chronik|25||0|24|Und er nahm alles Gold und Silber und alle Geräte, die sich im Tempel unter der Obhut (der Familie) des Obed-Edom fanden, und die Schätze des königlichen Palastes, dazu auch Geiseln, und kehrte nach Samaria zurück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.25|AT|14|2. Chronik|25||0|25|Nach dem Tode des Königs Joas von Israel, des Sohnes des Joahas, lebte König Amazja von Juda, der Sohn des Joas, noch fünfzehn Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.26|AT|14|2. Chronik|25||0|26|Was sonst noch von Amazja zu sagen ist von Anfang bis zu Ende, das steht ja geschrieben im Buch der Könige von Juda und von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.27|AT|14|2. Chronik|25||0|27|Und von der Zeit an, da Amazja vom Herrn abgefallen war, wurde in Jerusalem gegen ihn eine Verschwörung angezettelt. Da floh er nach Lachis; aber man sandte hinter ihm her und liess ihn daselbst töten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.25.28|AT|14|2. Chronik|25||0|28|Dann hob man ihn auf den Wagen, und man begrub ihn bei seinen Vätern in der Davidsstadt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.1|AT|14|2. Chronik|26||0|1|HIERAUF nahm das ganze Volk von Juda den Usia, der erst sechzehn Jahre alt war, und machte ihn zum König an Stelle seines Vaters Amazja.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.2|AT|14|2. Chronik|26||0|2|Er befestigte Elath und brachte es wieder an Juda, nachdem der König sich zu seinen Vätern gelegt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.3|AT|14|2. Chronik|26||0|3|Sechzehn Jahre alt war Usia, als er König wurde, und 52 Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Jecholja, von Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.4|AT|14|2. Chronik|26||0|4|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Vater Amazja getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.5|AT|14|2. Chronik|26||0|5|Er war darauf bedacht, Gott zu suchen, solange Sacharja lebte, der ihn in der Furcht Gottes unterwies; und solange er den Herrn suchte, gab Gott ihm Glück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.6|AT|14|2. Chronik|26||0|6|Er machte einen Kriegszug wider die Philister, riss die Mauern von Gath und die Mauern von Jabne und die Mauern von Asdod nieder und baute Festungen bei Asdod und (im übrigen) Philisterlande.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.7|AT|14|2. Chronik|26||0|7|Gott half ihm im Kampfe wider die Philister und wider die Araber, die in Gur-Baal wohnten, und wider die Leute von Maon.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.8|AT|14|2. Chronik|26||0|8|Und die von Maon zahlten Usia einen Tribut, sodass sein Ruhm bis nach Ägypten drang; denn er war überaus mächtig geworden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.9|AT|14|2. Chronik|26||0|9|Ferner baute Usia Türme zu Jerusalem, am Ecktor und am Taltor und am Winkel, und befestigte sie.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.10|AT|14|2. Chronik|26||0|10|Auch in der Steppe baute er Türme und liess viele Zisternen aushauen; denn er hatte grosse Viehherden sowohl in der Niederung als in der Ebene, dazu Ackerleute und Winzer auf den Bergen sowie im Fruchtgefilde; er liebte nämlich den Landbau.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.11|AT|14|2. Chronik|26||0|11|Usia hatte ferner eine Kriegsmacht, Mannschaften, die truppweise gegliedert ins Feld zogen, in der Zahl, wie sie durch den Schreiber Jehiel und den Amtmann Maaseja gemustert wurden, unter der Oberleitung Hananjas, eines der Fürsten des Königs.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.12|AT|14|2. Chronik|26||0|12|Die Gesamtzahl der Familienhäupter unter den Kriegern betrug 2 600.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.13|AT|14|2. Chronik|26||0|13|Ihrem Befehl unterstand eine Kriegsmacht von 307 500 Mann, kampfbereit und stark genug, dem König wider die Feinde zu helfen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.14|AT|14|2. Chronik|26||0|14|Dieses ganze Heer wurde von Usia ausgerüstet mit Schilden, Speeren, Helmen, Panzern, Bogen und Schleudersteinen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.15|AT|14|2. Chronik|26||0|15|Auch liess er in Jerusalem kunstvoll ausgedachte Maschinen anfertigen, die auf den Türmen und Zinnen aufgestellt wurden, um mit Pfeilen und grossen Steinen zu schiessen. So drang sein Ruhm bis in weite Ferne; denn er erfuhr wunderbare Hilfe, bis dass er sehr mächtig war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.16|AT|14|2. Chronik|26||0|16|Als aber seine Macht so gross geworden, überhob sich sein Herz, sodass er ruchlos handelte und sich an dem Herrn, seinem Gott, versündigte: er ging in den Tempel, um auf dem Räucheraltar Räucherwerk darzubringen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.17|AT|14|2. Chronik|26||0|17|Da folgte ihm der Priester Asarja mit achtzig Priestern des Herrn, wackern Männern;|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.18|AT|14|2. Chronik|26||0|18|die traten dem König Usia entgegen und sprachen zu ihm: Nicht dir kommt es zu, dem Herrn Räucherwerk darzubringen, Usia, sondern nur den Priestern, den Söhnen Aarons, die zu diesem Dienste geweiht sind. Gehe hinaus aus dem Heiligtum; du hast dich versündigt! Das bringt dir keine Ehre ein von seiten Gottes, des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.19|AT|14|2. Chronik|26||0|19|Da wurde Usia zornig, während er noch die Räucherpfanne zum Räuchern in der Hand hielt. Als er sich aber zornig gegen die Priester wandte, brach der Aussatz an seiner Stirn aus vor den Augen der Priester im Tempel beim Räucheraltar,|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.20|AT|14|2. Chronik|26||0|20|und wie der Oberpriester Asarja und alle andern Priester sich zu ihm hinwandten, siehe, da war er an der Stirn vom Aussatz befallen. Da brachten sie ihn alsbald von dort weg, und auch er selbst eilte, hinauszukommen, weil der Herr ihn geschlagen hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.21|AT|14|2. Chronik|26||0|21|So war der König Usia aussätzig bis an den Tag seines Todes, und er wohnte als Aussätziger in einem abgesonderten Hause, da er vom Tempel ausgeschlossen war, während sein Sohn Jotham dem Königspalaste vorstand und dem Volke des Landes Recht sprach.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.22|AT|14|2. Chronik|26||0|22|Was sonst noch von Usia zu sagen ist von Anfang bis zu Ende, das hat der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, aufgezeichnet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.26.23|AT|14|2. Chronik|26||0|23|Und Usia legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn bei seinen Vätern auf dem freien Felde bei der Grabstätte der Könige; denn sie sprachen: Es ist ein Aussätziger. Und sein Sohn Jotham wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.1|AT|14|2. Chronik|27||0|1|25 JAHRE alt war Jotham, als er König wurde, und sechzehn Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Jerusa, die Tochter Zadoks.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.2|AT|14|2. Chronik|27||0|2|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel; er handelte ganz wie sein Vater Usia, nur dass er nicht in den Tempel des Herrn eindrang. Das Volk handelte aber noch immer ruchlos.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.3|AT|14|2. Chronik|27||0|3|Er baute das obere Tor am Tempel des Herrn, auch an der Mauer des Ophel baute er viel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.4|AT|14|2. Chronik|27||0|4|Dazu baute er Städte auf dem Gebirge Juda, und in den Wäldern baute er Burgen und Türme.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.5|AT|14|2. Chronik|27||0|5|Er führte auch Krieg wider den König der Ammoniter und besiegte diese; da entrichteten ihm die Ammoniter in jenem Jahre eine Abgabe von hundert Talenten Silber, zehntausend Kor Weizen und zehntausend Kor Gerste. Diese Abgabe entrichteten ihm die Ammoniter auch im zweiten und im dritten Jahre.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.6|AT|14|2. Chronik|27||0|6|So wurde Jotham sehr mächtig; denn er richtete sich in seinem Wandel nach dem Willen des Herrn, seines Gottes.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.7|AT|14|2. Chronik|27||0|7|Was sonst noch von Jotham zu sagen ist und von all seinen Kriegen und Unternehmungen, das steht ja geschrieben im Buch der Könige von Israel und von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.8|AT|14|2. Chronik|27||0|8|25 Jahre alt war er, als er König wurde, und sechzehn Jahre regierte er zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.27.9|AT|14|2. Chronik|27||0|9|Und Jotham legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Davidsstadt, und sein Sohn Ahas wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.1|AT|14|2. Chronik|28||0|1|ZWANZIG Jahre alt war Ahas, als er König wurde, und sechzehn Jahre regierte er zu Jerusalem. Er tat nicht wie sein Ahnherr David, was dem Herrn, seinem Gott, gefallen hätte;|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.2|AT|14|2. Chronik|28||0|2|er wandelte auf den Wegen der Könige Israels, ja er liess sogar für die Baale gegossene Bilder anfertigen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.3|AT|14|2. Chronik|28||0|3|Er selber brachte im Tale Ben-Hinnom Räucheropfer dar und liess seine Söhne durchs Feuer gehen nach der greulichen Sitte der Völker, die der Herr vor Israel vertrieben hatte;|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.4|AT|14|2. Chronik|28||0|4|er opferte und räucherte auch auf den Höhen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.5|AT|14|2. Chronik|28||0|5|Da gab ihn der Herr, sein Gott, in die Gewalt des Königs der Syrer; die schlugen ihn und führten eine grosse Menge seiner Leute gefangen weg und brachten sie nach Damaskus. Auch in die Gewalt des Königs von Israel wurde er gegeben; der schlug ihn und brachte ihm eine grosse Niederlage bei.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.6|AT|14|2. Chronik|28||0|6|Pekah, der Sohn Remaljas, tötete unter den Judäern an einem Tage 120 000 Mann, lauter kriegstüchtige Leute, weil sie den Herrn, den Gott ihrer Väter, verlassen hatten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.7|AT|14|2. Chronik|28||0|7|Und Sichri, der ephraimitische Held, tötete den Prinzen Maaseja und den Palastvorsteher Asrikam und Elkana, der nach dem König der Erste war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.8|AT|14|2. Chronik|28||0|8|Dazu führten die Israeliten von ihren Volksgenossen 200 000 Frauen, Knaben und Mädchen in die Gefangenschaft und nahmen ihnen grosse Beute ab, die sie nach Samaria brachten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.9|AT|14|2. Chronik|28||0|9|Daselbst war ein Prophet des Herrn mit Namen Oded; der ging hinaus dem Heere entgegen, das nach Samaria zurückkehrte, und sprach zu ihnen: Seht, nur weil der Herr, der Gott eurer Väter, über die Judäer zornig ist, hat er sie in eure Gewalt gegeben; ihr aber habt unter ihnen ein Blutbad angerichtet mit einer Wut, dass es zum Himmel schreit.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.10|AT|14|2. Chronik|28||0|10|Und nun gedenkt ihr die Leute aus Juda und Jerusalem zu zwingen, eure Sklaven und Sklavinnen zu werden - habt ihr, wenn ihr nur auf euch seht, nicht auch schwere Schuld gegenüber dem Herrn, eurem Gott?|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.11|AT|14|2. Chronik|28||0|11|So höret nun auf mich und gebt die Gefangenen zurück, die ihr aus euren Volksgenossen weggeführt habt; sonst trifft euch der grimmige Zorn des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.12|AT|14|2. Chronik|28||0|12|Da traten einige Männer von den Vornehmsten der Ephraimiten, nämlich Asarja, der Sohn Johanans, Berechja, der Sohn Mesillemoths, Hiskia, der Sohn Sallums, und Amasa, der Sohn Hadlais, denen entgegen, die vom Feldzug heimkehrten,|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.13|AT|14|2. Chronik|28||0|13|und sprachen zu ihnen: Ihr sollt die Gefangenen nicht hierher bringen! Gedenkt ihr denn zu der Schuld, die wir gegenüber dem Herrn schon auf uns geladen haben, noch neue Schuld und Sünde hinzuzufügen? Ist doch unsre Schuld gross genug, und der grimmige Zorn des Herrn lastet auf Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.14|AT|14|2. Chronik|28||0|14|Da gaben die Krieger die Gefangenen und die Beute in Gegenwart der Fürsten und der ganzen Volksgemeinde frei.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.15|AT|14|2. Chronik|28||0|15|Und die Männer, die mit Namen dazu bezeichnet wurden, standen auf und nahmen sich der Gefangenen an: sie bekleideten alle Nackten unter ihnen mit Stücken aus der Beute, gaben ihnen Kleider und Schuhe, Speise und Trank, salbten sie, setzten alle unter ihnen, die zu schwach waren, auf Esel und brachten sie nach Jericho, der Palmenstadt, zu ihren Brüdern. Darnach kehrten sie nach Samaria zurück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.16|AT|14|2. Chronik|28||0|16|Zu jener Zeit sandte der König Ahas an den König von Assyrien Botschaft, dass er ihm helfen sollte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.17|AT|14|2. Chronik|28||0|17|Auch die Edomiter kamen wieder und schlugen Juda und führten Gefangene weg.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.18|AT|14|2. Chronik|28||0|18|Und die Philister zogen plündernd durch die Städte Judas, die in der Niederung und im Südlande lagen, und nahmen Beth-Semes, Ajalon, Gederoth und Socho und dessen Nebenorte, dazu Thimna und dessen Nebenorte und Gimso und dessen Nebenorte und liessen sich daselbst nieder.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.19|AT|14|2. Chronik|28||0|19|Denn der Herr demütigte Juda um des Ahas willen, des Königs von Israel, weil er in Juda zuchtloses Wesen hatte aufkommen lassen und dem Herrn untreu geworden war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.20|AT|14|2. Chronik|28||0|20|Da zog Thilgath-Pilneser, der König von Assyrien, gegen ihn heran und bedrängte ihn, statt ihn zu unterstützen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.21|AT|14|2. Chronik|28||0|21|Ahas hatte nämlich den Tempel und den Königspalast und die Fürsten ausgeraubt und alles dem König von Assyrien gegeben, doch ohne dass ihm dies geholfen hätte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.22|AT|14|2. Chronik|28||0|22|In der Zeit, als er so bedrängt ward, fuhr er, König Ahas, fort, sich gegen den Herrn zu versündigen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.23|AT|14|2. Chronik|28||0|23|Er opferte den Göttern von Damaskus, die ihn geschlagen hatten, und meinte: Ja, die Götter der Könige von Syrien, die helfen ihnen; denen will ich opfern, damit sie mir helfen. Aber diese dienten nur dazu, ihn und ganz Israel zu Fall zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.24|AT|14|2. Chronik|28||0|24|Und Ahas brachte die Geräte des Tempels zusammen und zerschlug sie, verschloss die Tore des Tempels und baute sich Altäre an allen Ecken zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.25|AT|14|2. Chronik|28||0|25|Ja, in jeder einzelnen Stadt Judas errichtete er Höhenheiligtümer, um fremden Göttern Räucheropfer darzubringen, und reizte so den Herrn, den Gott seiner Väter, zum Zorn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.26|AT|14|2. Chronik|28||0|26|Was sonst noch von ihm zu sagen ist, und alles, was er getan hat von Anfang bis zu Ende, das steht ja geschrieben im Buch der Könige von Juda und von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.28.27|AT|14|2. Chronik|28||0|27|Und Ahas legte sich zu seinen Vätern und ward begraben in der Stadt, in Jerusalem; man setzte ihn nicht in den Gräbern der Könige Israels bei. Und sein Sohn Hiskia wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.1|AT|14|2. Chronik|29||0|1|HISKIA wurde König, als er 25 Jahre alt war, und 29 Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Abia, die Tochter Sacharjas.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.2|AT|14|2. Chronik|29||0|2|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Ahnherr David getan hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.3|AT|14|2. Chronik|29||0|3|Im ersten Monat des ersten Jahres seiner Regierung öffnete er die Tore des Tempels und stellte sie wieder instand.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.4|AT|14|2. Chronik|29||0|4|Dann liess er die Priester und Leviten kommen, versammelte sie auf dem freien Platze gegen Osten|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.5|AT|14|2. Chronik|29||0|5|und sprach zu ihnen: Höret mich an, ihr Leviten! Weihet euch nun und weihet den Tempel des Herrn, des Gottes eurer Väter, und schafft den Unrat aus dem Heiligtum hinaus.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.6|AT|14|2. Chronik|29||0|6|Denn unsre Väter haben sich versündigt und getan, was dem Herrn, unsrem Gott, missfällt; sie haben ihn verlassen, haben ihr Antlitz von der Wohnstätte des Herrn abgewandt und ihr den Rücken gekehrt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.7|AT|14|2. Chronik|29||0|7|Auch haben sie die Tore der Vorhalle verschlossen und die Lampen ausgelöscht, haben kein Räucheropfer mehr dargebracht und dem Gott Israels im Heiligtum kein Brandopfer mehr geopfert.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.8|AT|14|2. Chronik|29||0|8|Darum ist der Zorn des Herrn über Juda und Jerusalem gekommen, und er hat sie zum Gegenstand des Entsetzens und Schreckens und Gespöttes gemacht, wie ihr mit eignen Augen seht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.9|AT|14|2. Chronik|29||0|9|Um deswillen sind ja eben unsre Väter durchs Schwert gefallen und unsre Söhne und Töchter und Frauen gefangen weggeführt worden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.10|AT|14|2. Chronik|29||0|10|Jetzt aber habe ich im Sinn, mit dem Herrn, dem Gott Israels, einen Bund zu schliessen, damit sein grimmiger Zorn von uns ablasse.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.11|AT|14|2. Chronik|29||0|11|Nun denn, meine Söhne, seid nicht lässig! Denn euch hat der Herr erwählt, vor ihm zu stehen und ihm zu dienen; seine Diener sollt ihr sein und ihm Räucheropfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.12|AT|14|2. Chronik|29||0|12|Da machten sich die Leviten ans Werk, nämlich Mahath, der Sohn Amasais, und Joel, der Sohn Asarjas, von den Kahathitern; und von den Meraritern Kis, der Sohn Abdis, und Asarja, der Sohn Jehalleleels; und von den Gersonitern Joah, der Sohn Simmas, und Eden, der Sohn Joahs;|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.13|AT|14|2. Chronik|29||0|13|von den Nachkommen Elizaphans Simri und Jegiel; von den Nachkommen Asaphs Sacharja und Matthanja;|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.14|AT|14|2. Chronik|29||0|14|von den Nachkommen Hemans Jehiel und Simei; von den Nachkommen Jeduthuns Semaja und Ussiel:|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.15|AT|14|2. Chronik|29||0|15|sie versammelten ihre Stammesgenossen, und sie weihten sich und gingen nach dem Befehl des Königs, entsprechend den Vorschriften des Herrn, hinein, um den Tempel zu reinigen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.16|AT|14|2. Chronik|29||0|16|Die Priester traten ins Innere des Tempels, um es zu reinigen, und schafften alles Unreine, das sie im Tempel des Herrn vorfanden, in den Tempelvorhof hinaus; und die Leviten nahmen es in Empfang, um es hinaus an den Kidronbach zu bringen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.17|AT|14|2. Chronik|29||0|17|Am ersten Tage des ersten Monats begannen sie mit der Reinigung, und am achten Tage des Monats waren sie an die Vorhalle des Tempels gelangt, dann weihten sie den Tempel acht Tage lang; am sechzehnten Tage des ersten Monats waren sie fertig.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.18|AT|14|2. Chronik|29||0|18|Darnach gingen sie hinein zum König Hiskia und sprachen: Wir haben den ganzen Tempel gereinigt, den Brandopferaltar und alle dazugehörigen Geräte, den Schaubrottisch und alle dazugehörigen Geräte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.19|AT|14|2. Chronik|29||0|19|Auch alle Geräte, die der König Ahas während seiner Regierungszeit entweiht hat, als er sich versündigte, haben wir hergerichtet und gereinigt; siehe, da stehen sie nun vor dem Altar des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.20|AT|14|2. Chronik|29||0|20|Da versammelte der König Hiskia am andern Morgen in der Frühe die Obersten der Stadt und ging zum Tempel hinauf.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.21|AT|14|2. Chronik|29||0|21|Und sie brachten sieben Stiere, sieben Widder, sieben Lämmer und sieben Ziegenböcke herbei als Sündopfer für das Königshaus und für das Heiligtum und für Juda. Und er befahl den Nachkommen Aarons, den Priestern, sie auf dem Altar des Herrn zu opfern.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.22|AT|14|2. Chronik|29||0|22|Da schlachteten sie die Rinder, und die Priester fingen das Blut auf und sprengten es an den Altar; und sie schlachteten die Widder und sprengten das Blut an den Altar; und sie schlachteten die Lämmer und sprengten das Blut an den Altar.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.23|AT|14|2. Chronik|29||0|23|Hierauf brachten sie die Böcke für das Sündopfer vor den König und vor die Volksgemeinde, und sie stützten die Hand auf dieselben,|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.24|AT|14|2. Chronik|29||0|24|und die Priester schlachteten sie und brachten das Blut derselben zur Sühne an den Altar, um ganz Israel Sühne zu erwirken; denn für ganz Israel hatte der König das Brandopfer und das Sündopfer angeordnet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.25|AT|14|2. Chronik|29||0|25|Er liess auch die Leviten beim Tempel sich aufstellen mit Zimbeln, Harfen und Lauten, gemäss der Anweisung Davids und seines Sehers Gad und des Propheten Nathan; denn vom Herrn war es also geboten worden durch Vermittlung seiner Propheten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.26|AT|14|2. Chronik|29||0|26|So stellten sich die Leviten auf mit den Instrumenten Davids und die Priester mit den Trompeten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.27|AT|14|2. Chronik|29||0|27|Dann befahl Hiskia, das Brandopfer auf den Altar zu bringen, und sobald das Brandopfer begann, begann auch der Gesang zu Ehren des Herrn, und die Trompeten stimmten ein unter der Führung der Instrumente Davids, des Königs von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.28|AT|14|2. Chronik|29||0|28|Und die ganze Volksgemeinde warf sich nieder, und der Gesang ertönte und die Trompeten schallten - das alles dauerte, bis das Brandopfer vollendet war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.29|AT|14|2. Chronik|29||0|29|Als nun das Brandopfer zu Ende war, warfen sich der König und alle, die bei ihm versammelt waren, nieder und beteten an.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.30|AT|14|2. Chronik|29||0|30|Und der König Hiskia und die Fürsten geboten den Leviten, dem Herrn zu Ehren den Lobpreis anzustimmen mit den Worten Davids und des Sehers Asaph; da stimmten sie mit Freuden den Lobpreis an, verneigten sich und beteten an.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.31|AT|14|2. Chronik|29||0|31|Dann hob Hiskia an und sprach: Jetzt habt ihr euch dem Herrn geweiht; so tretet nun herzu und bringt Schlachtopfer und Dankopfer zum Tempel. Da brachte die Volksgemeinde Schlachtopfer und Dankopfer, und jeder, den sein Herz dazu trieb, Brandopfer.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.32|AT|14|2. Chronik|29||0|32|Die Zahl der Brandopfer, die die Volksgemeinde herzubrachte, belief sich auf siebzig Rinder, hundert Widder und zweihundert Lämmer; diese alle wurden dem Herrn als Brandopfer dargebracht,|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.33|AT|14|2. Chronik|29||0|33|dazu an heiligen Opfergaben sechshundert Rinder und dreitausend Schafe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.34|AT|14|2. Chronik|29||0|34|Es waren nur zuwenig Priester, um allen Brandopfertieren die Haut abzuziehen. Da gingen ihnen ihre Stammesgenossen, die Leviten, an die Hand, bis die ganze Arbeit fertig war und bis sich die Priester geheiligt hatten; die Leviten waren nämlich redlicher bemüht, sich zu heiligen, als die Priester.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.35|AT|14|2. Chronik|29||0|35|Auch Brandopfer waren in Menge darzubringen samt den Fettstücken der Heilsopfer und den zum Brandopfer gehörenden Trankopfern. So wurde denn der Dienst am Tempel wiederhergestellt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.29.36|AT|14|2. Chronik|29||0|36|Hiskia aber und das ganze Volk waren hocherfreut über das, was Gott dem Volke hatte zuteil werden lassen; war doch die Sache sehr rasch vor sich gegangen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.1|AT|14|2. Chronik|30||0|1|Hierauf sandte Hiskia Boten an ganz Israel und Juda und schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, dass sie zum Tempel nach Jerusalem kommen sollten, um dem Herrn, dem Gott Israels, Passa zu feiern.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.2|AT|14|2. Chronik|30||0|2|Und der König beschloss mit seinen Fürsten und der ganzen Volksgemeinde in Jerusalem, das Passa erst im zweiten Monat zu feiern;|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.3|AT|14|2. Chronik|30||0|3|denn sie konnten es damals nicht sofort abhalten, weil sich nicht genügend Priester geheiligt hatten und das Volk noch nicht in Jerusalem versammelt war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.4|AT|14|2. Chronik|30||0|4|So gefiel es dem König und der ganzen Volksgemeinde wohl,|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.5|AT|14|2. Chronik|30||0|5|und sie beschlossen, in ganz Israel von Beerseba bis Dan verkünden zu lassen, man solle kommen und dem Herrn, dem Gott Israels, zu Jerusalem Passa halten; man hatte es vorher nämlich nicht mit so grosser Beteiligung gefeiert, wie es die Vorschrift erforderte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.6|AT|14|2. Chronik|30||0|6|Da zogen die Laufboten mit den Briefen von der Hand des Königs und seiner Fürsten durch ganz Israel und Juda und verkündeten nach dem Befehl des Königs: Ihr Israeliten, kehret zurück zum Herrn, dem Gott Abrahams, Isaaks und Israels, damit auch er sich zu denen kehre, die der Gewalt der Könige von Assyrien entronnen und übriggeblieben sind.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.7|AT|14|2. Chronik|30||0|7|Seid nicht wie eure Väter und eure Brüder, die sich gegen den Herrn, den Gott ihrer Väter, versündigt haben, sodass er sie der Vernichtung preisgab, wie ihr ja seht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.8|AT|14|2. Chronik|30||0|8|Seid nun nicht halsstarrig wie eure Väter! Reichet dem Herrn die Hand, kommet zu seinem Heiligtum, das er für ewig geheiligt hat, und dienet dem Herrn, eurem Gott, so wird sich sein grimmiger Zorn von euch wenden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.9|AT|14|2. Chronik|30||0|9|Denn wenn ihr zum Herrn zurückkehrt, werden eure Brüder und Söhne Erbarmen finden bei denen, die sie gefangen weggeführt haben, sodass sie in dieses Land zurückkehren werden; der Herr, euer Gott, ist ja gnädig und barmherzig und wird sein Antlitz nicht von euch wegwenden, wenn ihr zu ihm zurückkehrt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.10|AT|14|2. Chronik|30||0|10|So zogen die Laufboten von Stadt zu Stadt im Lande Ephraim und Manasse und bis nach Sebulon; aber man verhöhnte und verspottete sie.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.11|AT|14|2. Chronik|30||0|11|Nur einige Männer aus Asser, Manasse und Sebulon demütigten sich und kamen nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.12|AT|14|2. Chronik|30||0|12|Auch in Juda zeigte sich das Walten Gottes darin, dass er ihnen einmütigen Sinn verlieh, das Gebot des Königs und der Fürsten zu erfüllen, das dem Worte des Herrn entsprach.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.13|AT|14|2. Chronik|30||0|13|Da versammelte sich in Jerusalem eine grosse Menge, um das Fest der ungesäuerten Brote im zweiten Monat zu feiern, eine überaus zahlreiche Volksgemeinde.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.14|AT|14|2. Chronik|30||0|14|Und zunächst schafften sie die Altäre hinaus, die sich in Jerusalem befanden, auch alle Räucheraltäre taten sie hinaus und warfen sie in den Kidronbach.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.15|AT|14|2. Chronik|30||0|15|Hierauf schlachteten sie das Passa am vierzehnten Tage des zweiten Monats; die Priester und Leviten waren beschämt und weihten sich und brachten Brandopfer zum Tempel|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.16|AT|14|2. Chronik|30||0|16|und traten auf ihren Posten der Vorschrift gemäss, wie es im Gesetze Moses, des Gottesmannes, geboten ist: die Priester nahmen das Blut aus der Hand der Leviten und sprengten dasselbe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.17|AT|14|2. Chronik|30||0|17|Es waren nämlich viele in der Versammlung, die sich nicht geweiht hatten; da schlachteten die Leviten die Passalämmer für alle, die nicht rein waren, um sie dem Herrn zu weihen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.18|AT|14|2. Chronik|30||0|18|Denn die Mehrzahl des Volkes, und zwar viele aus Ephraim, Manasse, Issaschar und Sebulon, hatten sich nicht gereinigt, sondern assen das Passa in vorschriftswidriger Weise; darum betete Hiskia für sie und sprach: Der Herr, der gütig ist, wolle einem jeden vergeben,|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.19|AT|14|2. Chronik|30||0|19|der darnach trachtet, Gott, den Herrn, den Gott seiner Väter, zu suchen, wenn auch nicht in der Reinheit, wie sie sich dem Heiligtum gegenüber gebührt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.20|AT|14|2. Chronik|30||0|20|Und der Herr erhörte Hiskia und liess das Volk heil.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.21|AT|14|2. Chronik|30||0|21|So feierten die Israeliten, die sich in Jerusalem zusammenfanden, das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage lang mit grosser Freude, und die Leviten und Priester lobten den Herrn mit aller Macht Tag für Tag.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.22|AT|14|2. Chronik|30||0|22|Und Hiskia richtete herzliche Worte an alle Leviten, die sich für den Dienst des Herrn geschickt bewiesen, und sie vollendeten das Fest nach sieben Tagen, indem sie Heilsopfer schlachteten und den Herrn, den Gott ihrer Väter, priesen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.23|AT|14|2. Chronik|30||0|23|Dann beschloss die ganze Volksgemeinde, noch weitere sieben Tage das Fest zu begehen, und so feierten sie noch sieben Tage lang ein Freudenfest.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.24|AT|14|2. Chronik|30||0|24|Denn Hiskia, der König von Juda, spendete der Gemeinde tausend Stiere und siebentausend Schafe; ebenso spendeten die Fürsten der Gemeinde tausend Stiere und zehntausend Schafe, und es weihten sich Priester in grosser Zahl.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.25|AT|14|2. Chronik|30||0|25|So freute sich denn die ganze Gemeinde Judas, ebenso die Priester und Leviten und die ganze Gemeinde derer, die aus Israel gekommen waren, auch die Fremdlinge, die aus dem Lande Israels gekommen waren oder sich in Juda niedergelassen hatten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.26|AT|14|2. Chronik|30||0|26|Es war grosser Jubel in Jerusalem; denn seit den Tagen Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, war solches nicht mehr dagewesen in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.30.27|AT|14|2. Chronik|30||0|27|Und die levitischen Priester erhoben sich und segneten das Volk, und ihre Stimme fand Erhörung, ihr Gebet drang bis zu seiner heiligen Wohnstatt, zum Himmel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.1|AT|14|2. Chronik|31||0|1|Als dies alles vollendet war, zogen alle Israeliten, die zugegen waren, hinaus in die Städte Judas, zertrümmerten die Malsteine, hieben die Ascheren um und zerstörten die Höhenheiligtümer und die Altäre in ganz Juda, Benjamin, Ephraim und Manasse, bis alles vernichtet war; dann kehrten alle Israeliten in ihre Städte zurück, ein jeder in sein Besitztum.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.2|AT|14|2. Chronik|31||0|2|Hierauf bestellte Hiskia die Abteilungen der Priester und Leviten, Abteilung für Abteilung, einen jeden nach Massgabe seines Dienstes, wie er für die Priester und für die Leviten vorgesehen war, für das Brandopfer und für die Heilsopfer, um in den Toren der Vorhöfe des Tempels Dienst zu tun und zu loben und zu preisen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.3|AT|14|2. Chronik|31||0|3|Der Beitrag des Königs aus seinem Besitztum war für die Brandopfer bestimmt, für die Brandopfer des Morgens sowohl als des Abends, für die Brandopfer an den Sabbaten und Neumonden und Festtagen, wie es im Gesetz des Herrn verordnet ist.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.4|AT|14|2. Chronik|31||0|4|Und er gebot dem Volke, den Bewohnern von Jerusalem, sie sollten den Priestern und Leviten den ihnen gebührenden Anteil geben, damit sie am Gesetz des Herrn festhalten könnten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.5|AT|14|2. Chronik|31||0|5|Sobald dieses Gebot bekannt wurde, brachten die Israeliten die Erstlinge von Getreide, Wein, Öl, Honig und allen übrigen Erträgnissen des Feldes in Menge; dazu lieferten sie den Zehnten von allem reichlich ab.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.6|AT|14|2. Chronik|31||0|6|Und die in den Landstädten wohnenden Israeliten und Judäer brachten gleicherweise den Zehnten von Rindern und Schafen sowie den Zehnten von den Weihegaben, die dem Herrn, ihrem Gott, geweiht wurden; in einzelnen Haufen legten sie das hin.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.7|AT|14|2. Chronik|31||0|7|Im dritten Monat begannen sie, die Haufen anzulegen, und im siebenten Monat wurden sie damit fertig.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.8|AT|14|2. Chronik|31||0|8|Dann kamen Hiskia und die Fürsten, und als sie die Haufen sahen, priesen sie den Herrn und sein Volk Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.9|AT|14|2. Chronik|31||0|9|Als nun Hiskia die Priester und Leviten wegen der Haufen befragte,|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.10|AT|14|2. Chronik|31||0|10|antwortete ihm der Oberpriester Asarja vom Hause Zadok: Seitdem man angefangen hat, die heilige Abgabe zum Tempel zu bringen, haben wir uns satt gegessen und noch viel übrig behalten; denn der Herr hat sein Volk gesegnet, sodass wir diesen grossen Haufen übrigbehalten haben.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.11|AT|14|2. Chronik|31||0|11|Da befahl Hiskia, Zellen im Tempel einzurichten; als man diese eingerichtet hatte,|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.12|AT|14|2. Chronik|31||0|12|brachten sie die Abgaben, den Zehnten und die Weihegaben getreulich dahin. Oberaufseher darüber war der Levit Chonanja, sein Bruder Simei stand an zweiter Stelle;|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.13|AT|14|2. Chronik|31||0|13|und Jehiel, Asasja, Nahath, Asahel, Jerimoth, Josabad, Eliel, Jismachja, Mahath und Benaja standen als Aufseher Chonanja und seinem Bruder Simei zur Seite gemäss der Anordnung des Königs Hiskia und Asarjas, des Fürsten des Tempels.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.14|AT|14|2. Chronik|31||0|14|Der Levit Kore aber, der Sohn Jimnas, der Hüter am östlichen Tor, war über die freiwilligen Gaben, die Gott gespendet wurden, gesetzt, um die für den Herrn bestimmten Abgaben und die hochheiligen Weihegaben zu verteilen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.15|AT|14|2. Chronik|31||0|15|Ihm standen getreulich zur Seite Eden, Minjamin, Jesua, Semaja, Amarja und Sechanja in den Priesterstädten, um ihren Brüdern (ihren Anteil) zuzuweisen, abteilungsweise den alten wie den jungen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.16|AT|14|2. Chronik|31||0|16|einem jeden nebst seinen Nachkommen nach Ausweis der Geschlechtsregister, nämlich den männlichen Nachkommen von drei Jahren und darüber von all denen, die zum Tempel gehörten, entsprechend dem Amt und Dienst, der ihnen Tag für Tag befohlen war nach ihren Abteilungen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.17|AT|14|2. Chronik|31||0|17|Und zwar wurden die Priester nach ihren Familien in die Register eingetragen, die Leviten aber im Alter von zwanzig Jahren und darüber nach ihren Dienstverrichtungen und Abteilungen;|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.18|AT|14|2. Chronik|31||0|18|und sie wurden eingetragen mit all ihren kleinen Kindern, ihren Frauen, Söhnen und Töchtern, der ganze Stand;...|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.19|AT|14|2. Chronik|31||0|19|Und für die Nachkommen Aarons, die Priester, waren im Landbezirk ihrer Städte, in jeder einzelnen Stadt, mit Namen bezeichnete Männer bestellt, um allen männlichen Angehörigen der Priester ihre Anteile zu liefern und ebenso allen in die Register eingetragenen Leviten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.20|AT|14|2. Chronik|31||0|20|So tat Hiskia in ganz Juda; was vor dem Herrn, seinem Gott, gut und recht und Pflicht war, das tat er.|ZUE1931|Public Domain 2CH.31.21|AT|14|2. Chronik|31||0|21|In allem Werk, das er hinsichtlich des Dienstes am Tempel und gemäss Gesetz und Gebot unternahm, um seinen Gott zu suchen, handelte er durchweg aufrichtig, und er hatte Glück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.1|AT|14|2. Chronik|32||0|1|Nach diesen Begebenheiten und diesen Beweisen der Treue (Hiskias) zog Sanherib, der König von Assyrien, heran; er rückte in Juda ein und belagerte die festen Städte und gedachte, sie für sich zu erobern.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.2|AT|14|2. Chronik|32||0|2|Als nun Hiskia sah, dass Sanherib heranzog mit der Absicht, Jerusalem anzugreifen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.3|AT|14|2. Chronik|32||0|3|beschloss er mit seinen Fürsten und Helden, die Quellwasser, die sich ausserhalb der Stadt befanden, zuzuschütten, und sie halfen ihm dabei:|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.4|AT|14|2. Chronik|32||0|4|es versammelte sich viel Volk, und sie schütteten alle Quellen und den Bach zu, der mitten durch das Land strömte, indem sie sprachen: Warum soll der König von Assyrien, wenn er kommt, so viel Wasser finden?|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.5|AT|14|2. Chronik|32||0|5|Dann ging er wacker ans Werk, baute die ganze Mauer, soweit sie schadhaft war, wieder aus und errichtete auf ihr Türme, dazu ausserhalb eine andre Mauer, befestigte das Millo in der Davidsstadt und liess Wurfgeschosse und Schilde in Menge anfertigen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.6|AT|14|2. Chronik|32||0|6|Und er bestellte Kriegsoberste über das Volk, versammelte diese um sich auf dem freien Platz am Stadttor und sprach ihnen folgendermassen zu:|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.7|AT|14|2. Chronik|32||0|7|Seid fest und unentwegt, fürchtet euch nicht und verzaget nicht vor dem König von Assyrien und vor dem ganzen Haufen, der mit ihm zieht; denn mit uns ist ein Grösserer als mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.8|AT|14|2. Chronik|32||0|8|Mit ihm ist ein fleischerner Arm, mit uns aber ist der Herr, unser Gott, der wird uns helfen und unsre Kriege führen. Da vertraute das Volk auf die Worte Hiskias, des Königs von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.9|AT|14|2. Chronik|32||0|9|Darnach sandte König Sanherib von Assyrien, während er selber mit seiner ganzen Heeresmacht vor Lachis lag, seine Diener nach Jerusalem zu König Hiskia von Juda und zu allen Judäern, die in Jerusalem waren, und liess ihnen sagen:|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.10|AT|14|2. Chronik|32||0|10|So spricht Sanherib, der König von Assyrien: Worauf verlasst ihr euch, dass ihr eingeschlossen in Jerusalem bleibt?|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.11|AT|14|2. Chronik|32||0|11|"Fürwahr, Hiskia verführt euch, um euch preiszugeben, dass ihr vor Hunger und Durst sterben müsst, indem er spricht: ""Der Herr, unser Gott, wird uns aus der Hand des Königs von Assyrien erretten."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.12|AT|14|2. Chronik|32||0|12|"Ist das nicht der Hiskia, der dieses Gottes Höhenheiligtümer und Altäre abgeschafft und zu Juda und Jerusalem also gesprochen hat: ""Vor einem einzigen Altar sollt ihr anbeten und auf ihm opfern""?"|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.13|AT|14|2. Chronik|32||0|13|Wisst ihr nicht, was ich und meine Väter all den Völkern der andern Länder getan haben? Haben etwa die Götter der Völker dieser Länder ihr Land aus meiner Hand erretten können?|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.14|AT|14|2. Chronik|32||0|14|Wo ist unter allen Göttern dieser Völker, an denen meine Väter den Bann vollstreckt haben, einer, der vermocht hätte, sein Volk aus meiner Hand zu erretten? Wie sollte da euer Gott euch aus meiner Hand erretten können?|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.15|AT|14|2. Chronik|32||0|15|Lasset euch nun nicht von Hiskia auf solche Weise betören und verführen! Glaubet ihm nicht! Denn kein einziger Gott irgendeines Volkes oder Königreiches vermochte sein Volk aus meiner Hand oder aus der Hand meiner Väter zu erretten; wieviel weniger wird euer Gott euch aus meiner Hand erretten!|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.16|AT|14|2. Chronik|32||0|16|Und noch mehr redeten seine Diener wider Gott, den Herrn, und wider Hiskia, seinen Knecht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.17|AT|14|2. Chronik|32||0|17|"Auch hatte er einen Brief geschrieben, um den Herrn, den Gott Israels, zu schmähen und wider ihn zu reden; darin hiess es: ""Wie die Götter der Völker der andern Länder ihr Volk nicht aus meiner Hand errettet haben, so wird der Gott Hiskias sein Volk nicht aus meiner Hand erretten."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.18|AT|14|2. Chronik|32||0|18|Sie riefen mit lauter Stimme den Leuten von Jerusalem, die auf der Mauer waren, auf jüdisch zu, um ihnen Furcht und Schrecken einzuflössen und die Stadt in ihre Gewalt zu bekommen,|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.19|AT|14|2. Chronik|32||0|19|und redeten vom Gott Jerusalems wie von den Göttern der heidnischen Völker, die doch nur Gebilde von Menschenhand sind.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.20|AT|14|2. Chronik|32||0|20|Um deswillen beteten der König Hiskia und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, und schrieen zum Himmel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.21|AT|14|2. Chronik|32||0|21|Und der Herr sandte einen Engel, der vernichtete alle Kriegshelden samt Anführern und Fürsten im Heerlager des Königs von Assyrien, sodass er mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehren musste. Und als er in den Tempel seines Gottes eintrat, schlugen ihn daselbst einige seiner leiblichen Söhne mit dem Schwerte nieder.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.22|AT|14|2. Chronik|32||0|22|So half der Herr dem Hiskia und den Bewohnern Jerusalems aus der Hand Sanheribs, des Königs von Assyrien, und aus der Hand aller Feinde, und er verschaffte ihnen Ruhe auf allen Seiten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.23|AT|14|2. Chronik|32||0|23|Und viele brachten dem Herrn Gaben nach Jerusalem und dem König Hiskia von Juda Kleinodien, sodass er bei allen Völkern seither in hohem Ansehen stand.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.24|AT|14|2. Chronik|32||0|24|In jenen Tagen wurde Hiskia todkrank; da betete er zum Herrn, und der Herr erhörte ihn und gab ihm ein Wunderzeichen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.25|AT|14|2. Chronik|32||0|25|Aber Hiskia erwies sich nicht dankbar für die Wohltat, die ihm widerfahren war, sondern sein Herz überhob sich, sodass ein Zorn (Gottes) über ihn und über Juda und Jerusalem kam.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.26|AT|14|2. Chronik|32||0|26|Hernach demütigte sich Hiskia dafür, dass er sich überhoben hatte, er und die Bewohner Jerusalems; so kam der Zorn des Herrn nicht über sie, solange Hiskia lebte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.27|AT|14|2. Chronik|32||0|27|Hiskia besass gewaltige Reichtümer; er machte sich Schatzkammern für Silber, Gold und Edelsteine, für Spezerei, Schilde und allerlei kostbare Geräte,|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.28|AT|14|2. Chronik|32||0|28|ferner Vorratsräume für den Ertrag an Korn, Wein und Öl und Ställe für allerlei Vieh und Hürden für die Herden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.29|AT|14|2. Chronik|32||0|29|Er erwarb sich grossen Besitz an Schafen und Rindern; denn Gott gab ihm sehr grosses Gut.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.30|AT|14|2. Chronik|32||0|30|Hiskia war es auch, der den obern Ausfluss des Gihon-Wassers zuschütten und dieses nach der Westseite der Davidsstadt hinunterleiten liess. Und bei allen seinen Unternehmungen hatte Hiskia Glück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.31|AT|14|2. Chronik|32||0|31|Und ebenso, als die Unterhändler der Fürsten von Babel zu ihm gesandt wurden, ihn nach dem Wunderzeichen zu fragen, das im Lande geschehen war, liess ihn Gott gewähren, indem er ihn auf die Probe stellte, um zu erfahren, wie er wirklich gesinnt sei.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.32|AT|14|2. Chronik|32||0|32|Was sonst noch von Hiskia zu sagen ist und von seinen frommen Taten, siehe, das steht geschrieben im Offenbarungsbuch des Propheten Jesaja, des Sohnes des Amoz, und im Buch der Könige von Juda und von Israel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.32.33|AT|14|2. Chronik|32||0|33|Und Hiskia legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn beim Aufstieg zu den Gräbern der Nachkommen Davids; und ganz Juda und die Bewohner Jerusalems erwiesen ihm Ehre bei seinem Tode. Und sein Sohn Manasse wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.1|AT|14|2. Chronik|33||0|1|ZWÖLF Jahre alt war Manasse, als er König wurde, und 55 Jahre regierte er zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.2|AT|14|2. Chronik|33||0|2|Er tat, was dem Herrn missfiel, nach den greulichen Sitten der Völker, die der Herr vor Israel vertrieben hatte:|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.3|AT|14|2. Chronik|33||0|3|er baute die Höhenheiligtümer wieder auf, die sein Vater Hiskia niedergerissen hatte; er errichtete den Baalen Altäre, machte Ascheren und betete das ganze Heer des Himmels an und diente ihnen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.4|AT|14|2. Chronik|33||0|4|"Er baute solche Altäre im Tempel des Herrn, von dem doch der Herr gesagt hatte: ""Zu Jerusalem soll mein Name wohnen ewiglich."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.5|AT|14|2. Chronik|33||0|5|Auch baute er dem ganzen Heer des Himmels Altäre in beiden Vorhöfen beim Tempel des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.6|AT|14|2. Chronik|33||0|6|Er liess sogar seine Söhne durchs Feuer gehen im Tale Ben-Hinnom, trieb Zeichendeuterei und Schlangenbeschwörung und Zauberei und hielt Totenbeschwörer und Wahrsager; vieles tat er, was dem Herrn missfiel, sodass er ihn erzürnte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.7|AT|14|2. Chronik|33||0|7|"Er stellte die Bildsäule, die er gemacht hatte, in den Tempel, von dem Gott zu David und zu seinem Sohne Salomo gesagt hatte: ""In diesem Hause und zu Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen wohnen lassen ewiglich;"|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.8|AT|14|2. Chronik|33||0|8|"und nie mehr will ich, dass Israel seinen Fuss ausserhalb des Landes setzen muss, das ich ihren Vätern gegeben habe; nur müssen sie getreulich alles halten, was ich ihnen durch Mose geboten habe, das ganze Gesetz, die Satzungen und Weisungen."""|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.9|AT|14|2. Chronik|33||0|9|So verführte Manasse Juda und die Bewohner Jerusalems, dass sie es ärger trieben als die Völker, die der Herr vor Israel vertilgt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.10|AT|14|2. Chronik|33||0|10|Und der Herr redete zu Manasse und zu seinen Leuten; aber sie merkten nicht auf.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.11|AT|14|2. Chronik|33||0|11|Da liess der Herr die Heerführer des Königs von Assyrien gegen sie heranziehen; die fingen Manasse mit Haken und banden ihn mit ehernen Fesseln und führten ihn nach Babel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.12|AT|14|2. Chronik|33||0|12|Als er nun in der Not war, flehte er den Herrn, seinen Gott, an und demütigte sich tief vor dem Gott seiner Väter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.13|AT|14|2. Chronik|33||0|13|Und da er zu ihm betete, liess er sich von ihm erbitten und erhörte sein Flehen und brachte ihn nach Jerusalem in sein Königreich zurück. So erkannte Manasse, dass der Herr der wahre Gott sei.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.14|AT|14|2. Chronik|33||0|14|Hernach baute er eine äussere Mauer an der Davidsstadt, westwärts vom Gihon im (Kidron-)Tale bis zum Eingang durch das Fischtor; er zog sie um den Ophel und machte sie sehr hoch. Auch legte er Heeresoberste in alle befestigten Städte Judas.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.15|AT|14|2. Chronik|33||0|15|Dann schaffte er die fremden Götter und die Bildsäule aus dem Tempel fort, ebenso alle Altäre, die er auf dem Tempelberg und in Jerusalem hatte errichten lassen, und warf sie vor die Stadt hinaus.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.16|AT|14|2. Chronik|33||0|16|Den Altar des Herrn aber stellte er wieder her und brachte auf demselben Heils- und Dankopfer dar und gebot den Judäern, dass sie dem Herrn, dem Gott Israels, dienen sollten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.17|AT|14|2. Chronik|33||0|17|Gleichwohl opferte das Volk noch immer auf den Höhen, allerdings zu Ehren des Herrn, seines Gottes.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.18|AT|14|2. Chronik|33||0|18|Was sonst noch von Manasse zu sagen ist und sein Gebet zu seinem Gott und die Worte der Seher, die im Namen des Herrn, des Gottes Israels, zu ihm geredet haben, siehe, das steht in der Geschichte der Könige Israels.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.19|AT|14|2. Chronik|33||0|19|Und sein Gebet und wie er erhört wurde und alle seine Versündigung und Untreue und die Stätten, auf denen er, bevor er sich demütigte, Höhenheiligtümer baute und die Ascheren und Götzenbilder errichtete, siehe, das steht geschrieben in den Geschichten der Seher.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.20|AT|14|2. Chronik|33||0|20|Und Manasse legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn im Garten seines Palastes; und sein Sohn Amon wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.21|AT|14|2. Chronik|33||0|21|22 Jahre alt war Amon, als er König wurde, und zwei Jahre regierte er zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.22|AT|14|2. Chronik|33||0|22|Er tat, was dem Herrn missfiel, wie sein Vater Manasse getan hatte, und allen Götzenbildern, die sein Vater Manasse gemacht hatte, brachte Amon reichlich Opfer dar und diente ihnen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.23|AT|14|2. Chronik|33||0|23|Er demütigte sich nicht vor dem Herrn, wie sich sein Vater Manasse gedemütigt hatte, sondern er, Amon, lud grosse Schuld auf sich.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.24|AT|14|2. Chronik|33||0|24|Da verschworen sich wider ihn seine eignen Diener und töteten ihn in seinem Palaste.|ZUE1931|Public Domain 2CH.33.25|AT|14|2. Chronik|33||0|25|Aber das Landvolk erschlug alle, die sich wider den König Amon verschworen hatten, und das Landvolk machte seinen Sohn Josia zum König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.1|AT|14|2. Chronik|34||0|1|ACHT Jahre alt war Josia, als er König wurde, und 31 Jahre regierte er zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.2|AT|14|2. Chronik|34||0|2|Er tat, was dem Herrn wohlgefiel: er wandelte auf den Wegen seines Ahnherrn David und wich nicht davon ab, weder zur Rechten noch zur Linken.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.3|AT|14|2. Chronik|34||0|3|Im achten Jahre seiner Regierung - er war damals noch ein Jüngling - begann er den Gott seines Ahnherrn David zu suchen, und im zwölften Jahre begann er, Juda und Jerusalem von den Höhenheiligtümern und den Ascheren und den geschnitzten und gegossenen Bildern zu reinigen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.4|AT|14|2. Chronik|34||0|4|Man riss vor seinen Augen die Altäre der Baale ein, und die Sonnensäulen, die oberhalb derselben standen, hieb er um, und die Ascheren und die geschnitzten und gegossenen Bilder zertrümmerte und zermalmte er und streute sie auf die Gräber derer, die ihnen geopfert hatten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.5|AT|14|2. Chronik|34||0|5|Die Gebeine der Priester verbrannte er auf ihren Altären, und so reinigte er Juda und Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.6|AT|14|2. Chronik|34||0|6|Auch in den Städten von Manasse, Ephraim, Simeon und bis nach Naphthali, in ihren Trümmern zog er ringsumher,|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.7|AT|14|2. Chronik|34||0|7|riss die Altäre ein, zerschlug und zermalmte die Ascheren und die Götzenbilder, und alle Sonnensäulen hieb er um im ganzen Lande Israels; dann kehrte er nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.8|AT|14|2. Chronik|34||0|8|Im achtzehnten Jahre seiner Regierung nun, als er das Land und den Tempel gereinigt hatte, sandte er Saphan, den Sohn Azaljas, und den Stadtobersten Maaseja und den Kanzler Joah, den Sohn des Joahas, um den Tempel des Herrn, seines Gottes, auszubessern.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.9|AT|14|2. Chronik|34||0|9|Die kamen zum Hohenpriester Hilkia und übergaben das Geld, das in den Tempel gebracht worden war, das die Leviten, die Schwellenhüter, von den Manassiten und Ephraimiten und allen übrigen Israeliten sowie von allen Judäern und Benjaminiten und den Bewohnern Jerusalems gesammelt hatten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.10|AT|14|2. Chronik|34||0|10|Sie gaben es den Werkmeistern, die am Tempel die Aufsicht hatten, und diese gaben es den Arbeitern, die am Tempel arbeiteten, die Schäden und Risse an dem Gebäude auszubessern;|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.11|AT|14|2. Chronik|34||0|11|und zwar gaben sie es den Zimmerleuten und den Bauleuten, um behauene Steine zu kaufen und Holz für die Bindebalken und um die Gebäude, welche die Könige Judas hatten verfallen lassen, mit neuem Gebälk zu versehen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.12|AT|14|2. Chronik|34||0|12|Bei dieser Arbeit handelten die Männer auf Treu und Glauben; ihre Vorgesetzten waren die Leviten Jahath und Obadja von den Nachkommen Meraris, Sacharja und Mesullam von den Nachkommen der Kahathiter; die hatten die Aufsicht zu führen. Und die Leviten, alle nämlich, die sich auf Musikinstrumente verstanden,|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.13|AT|14|2. Chronik|34||0|13|waren über die Lastträger gesetzt und hatten überhaupt die Aufsicht über alle Arbeiter bei den einzelnen Dienstleistungen; andre von den Leviten waren Schreiber, Amtleute und Torhüter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.14|AT|14|2. Chronik|34||0|14|Als sie nun das Geld herausnahmen, das in den Tempel gebracht worden war, fand der Priester Hilkia das Buch mit dem Gesetz, das der Herr durch Mose gegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.15|AT|14|2. Chronik|34||0|15|Da hob Hilkia an und sprach zu dem Schreiber Saphan: Ich habe das Gesetzbuch im Tempel des Herrn gefunden. Und Hilkia übergab Saphan das Buch.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.16|AT|14|2. Chronik|34||0|16|Saphan brachte das Buch dem König, erstattete dazu dem König Bericht und sprach: Alles, was deinen Knechten aufgetragen ist, das tun sie;|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.17|AT|14|2. Chronik|34||0|17|sie haben das Geld, das sich im Tempel vorfand, ausgeschüttet und es den Aufsehern und den Werkmeistern eingehändigt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.18|AT|14|2. Chronik|34||0|18|Dann aber sagte der Schreiber Saphan zum Könige: Der Priester Hilkia hat mir ein Buch gegeben. Und Saphan las daraus dem König vor.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.19|AT|14|2. Chronik|34||0|19|Als der König die Worte des Gesetzes hörte, zerriss er seine Kleider.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.20|AT|14|2. Chronik|34||0|20|Und der König gebot Hilkia und Ahikam, dem Sohne Saphans, ferner Abdon, dem Sohne Michas, dem Schreiber Saphan und dem königlichen Diener Asaja:|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.21|AT|14|2. Chronik|34||0|21|Geht, befragt den Herrn für mich und für die Übriggebliebenen in Israel und Juda über dieses Buch, das man gefunden hat; denn gross ist der Grimm des Herrn, der sich über uns ergossen hat, weil unsre Väter nicht auf das Wort des Herrn geachtet haben, dass sie alles getan hätten, was in diesem Buche geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.22|AT|14|2. Chronik|34||0|22|Da gingen Hilkia und die Männer, denen der König es befohlen hatte, zu der Prophetin Hulda, dem Weibe des Kleiderverwalters Sallum, des Sohnes Tokhaths, des Sohnes Hasras - sie wohnte in Jerusalem im zweiten Stadtviertel - und redeten demgemäss mit ihr.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.23|AT|14|2. Chronik|34||0|23|Da sprach sie zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels. Sagt dem Manne, der euch zu mir gesandt hat:|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.24|AT|14|2. Chronik|34||0|24|So spricht der Herr: Siehe, ich will Unglück bringen über diesen Ort und über seine Bewohner entsprechend all den Verwünschungen, die in dem Buche geschrieben sind, welche man dem König von Juda vorgelesen hat,|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.25|AT|14|2. Chronik|34||0|25|zur Strafe dafür, dass sie mich verlassen und andern Göttern geopfert haben, um mich zu erzürnen mit all dem Machwerk ihrer Hände; darum wird sich mein Grimm über diesen Ort ergiessen und nicht erlöschen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.26|AT|14|2. Chronik|34||0|26|Zum König von Juda aber, der euch gesandt hat, den Herrn zu befragen, sollt ihr sagen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Die Worte, die ich geredet habe, hast du gehört.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.27|AT|14|2. Chronik|34||0|27|Weil nun dein Herz weich geworden ist und du dich vor Gott gedemütigt hast, als du seine Worte wider diesen Ort und seine Bewohner vernahmst, ja weil du dich vor mir gedemütigt und deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich gehört, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.28|AT|14|2. Chronik|34||0|28|Wenn ich dich dereinst zu deinen Vätern versammle, sollst du in Frieden in deiner Grabstätte geborgen werden, und deine Augen sollen all das Unglück, das ich über diesen Ort und seine Bewohner bringen will, nicht schauen. Und sie erstatteten dem Könige Bericht.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.29|AT|14|2. Chronik|34||0|29|Da sandte der König Boten aus und berief alle Ältesten von Juda und Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.30|AT|14|2. Chronik|34||0|30|Dann ging der König hinauf in den Tempel des Herrn und mit ihm alle Männer von Juda und die Bewohner von Jerusalem, auch die Priester und die Leviten und alles Volk, gross und klein, und er las ihnen alle Worte des Bundesbuches vor, das im Tempel des Herrn gefunden worden war.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.31|AT|14|2. Chronik|34||0|31|Hierauf trat der König an seinen Platz und verpflichtete sich vor dem Herrn, ihm anzuhangen und seine Gebote, Verordnungen und Satzungen von ganzem Herzen und von ganzer Seele zu halten, um so die Worte des Bundes, die in diesem Buche geschrieben standen, zu erfüllen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.32|AT|14|2. Chronik|34||0|32|Und er liess alle, die in Jerusalem anwesend waren, dem Bunde beitreten, und so handelten die Bewohner von Jerusalem entsprechend dem Bunde Gottes, des Gottes ihrer Väter.|ZUE1931|Public Domain 2CH.34.33|AT|14|2. Chronik|34||0|33|Auch entfernte Josia all die greulichen Götzenbilder aus allen Landschaften der Israeliten, und alle die in Israel lebten, nötigte er, dem Herrn, ihrem Gott, zu dienen. Solange er lebte, wichen sie nicht vom Herrn, dem Gott ihrer Väter, ab.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.1|AT|14|2. Chronik|35||0|1|Dann feierte Josia zu Jerusalem dem Herrn ein Passa; sie schlachteten das Passa am vierzehnten Tage des ersten Monats.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.2|AT|14|2. Chronik|35||0|2|Er bestellte die Priester zu ihren Obliegenheiten und ermutigte sie zum Dienst im Tempel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.3|AT|14|2. Chronik|35||0|3|Den Leviten aber, die ganz Israel unterweisen mussten und die dem Herrn geweiht waren, gebot er: Bringet die heilige Lade in den Tempel, den Salomo, der Sohn Davids, der König von Israel, gebaut hat; ihr braucht sie nicht mehr auf den Schultern zu tragen. So dienet nun dem Herrn, eurem Gott, und seinem Volke Israel|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.4|AT|14|2. Chronik|35||0|4|und rüstet euch nach euren Familien, Abteilung für Abteilung, wie David, der König von Israel, es verordnet und sein Sohn Salomo es geboten hat.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.5|AT|14|2. Chronik|35||0|5|Tretet ins Heiligtum entsprechend den Gruppen der Familien eurer Brüder aus dem Volke, und zwar (für jede Gruppe) eine Abteilung einer levitischen Familie.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.6|AT|14|2. Chronik|35||0|6|So schlachtet das Passa und heiligt euch und richtet (die Opfertiere) für eure Brüder zu, indem ihr tut, wie es der Herr durch Mose verordnet hat.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.7|AT|14|2. Chronik|35||0|7|Josia spendete den Leuten aus dem Volke Kleinvieh, Lämmer und junge Ziegen, alles zu den Passaopfern, für alle, die anwesend waren, 30 000 an der Zahl, und dreitausend Rinder, und zwar aus dem königlichen Besitztum.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.8|AT|14|2. Chronik|35||0|8|Und seine Fürsten spendeten freiwillig dem Volke, den Priestern und den Leviten. Hilkia, Sacharja und Jehiel, die Fürsten des Tempels, gaben den Priestern für die Passaopfer 2 600 Stück Kleinvieh und dreihundert Rinder.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.9|AT|14|2. Chronik|35||0|9|Chonanja aber und seine Brüder Semaja und Nethaneel, ferner Hasabja, Jegiel und Josabad, die Levitenfürsten, spendeten den Leviten zu Passaopfern fünftausend (Stück Kleinvieh) und fünfhundert Rinder.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.10|AT|14|2. Chronik|35||0|10|So wurde der Dienst geordnet; die Priester standen an ihrem Platz, ebenso die Leviten, Abteilung für Abteilung, wie es der König befohlen hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.11|AT|14|2. Chronik|35||0|11|Die Leviten schlachteten das Passa, und die Priester sprengten das ihnen übergebene Blut, während die Leviten den Tieren die Haut abzogen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.12|AT|14|2. Chronik|35||0|12|Die zum Brandopfer bestimmten Stücke aber legten sie beiseite, um sie den Gruppen der Familien der Leute aus dem Volke zu geben, damit sie es dem Herrn darbrächten, so wie es im Buche Moses vorgeschrieben ist; ebenso machte man es mit den Rindern.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.13|AT|14|2. Chronik|35||0|13|Dann brieten sie das Passa satzungsgemäss am Feuer; die Weihegaben aber kochten sie in Kesseln, Töpfen und Pfannen und brachten sie eilends allen Leuten aus dem Volke.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.14|AT|14|2. Chronik|35||0|14|Darnach bereiteten sie für sich und die Priester zu; die Priester nämlich, die Söhne Aarons, hatten mit der Darbringung der Brandopfer und der Fettstücke bis in die Nacht zu tun; so bereiteten denn die Leviten für sich und die Priester, die Söhne Aarons, zu.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.15|AT|14|2. Chronik|35||0|15|Und die Sänger, die Nachkommen Asaphs, waren auf ihrem Posten gemäss dem Befehl Davids, Asaphs, Hemans und Jeduthuns, des königlichen Sehers, und die Torhüter standen an den einzelnen Toren. Sie brauchten ihren Dienst nicht zu verlassen; denn ihre Stammesgenossen, die Leviten, bereiteten für sie zu.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.16|AT|14|2. Chronik|35||0|16|An jenem Tage wurde der ganze Gottesdienst eingerichtet, sodass man das Passa feiern und Brandopfer auf dem Altar des Herrn darbringen konnte, wie es der König Josia angeordnet hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.17|AT|14|2. Chronik|35||0|17|Es feierten also damals die Israeliten, die anwesend waren, das Passa und dann sieben Tage lang das Fest der ungesäuerten Brote.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.18|AT|14|2. Chronik|35||0|18|Ein solches Passa war in Israel nicht mehr begangen worden seit den Tagen des Propheten Samuel, und von allen Königen Israels hatte keiner ein Passa gefeiert, wie es Josia und die Priester und Leviten und alle Judäer und Israeliten, die anwesend waren, und die Bewohner Jerusalems feierten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.19|AT|14|2. Chronik|35||0|19|Im achtzehnten Jahre der Regierung Josias ist dieses Passafest gefeiert worden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.20|AT|14|2. Chronik|35||0|20|Nachdem Josia all dies vollbracht und so den Tempel wiederhergestellt hatte, rückte Necho, der König von Ägypten, heran, um bei Karchemis am Euphrat zu kämpfen. Da zog Josia ihm entgegen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.21|AT|14|2. Chronik|35||0|21|Jener aber sandte Boten an ihn und liess ihm sagen: Was habe ich mit dir zu schaffen, König von Juda? Nicht wider dich ziehe ich heute, sondern wider das Herrscherhaus, das gegen mich Krieg führt. Gott hat mir geboten, zu eilen. Lass ab vom Widerstand gegen Gott, der mit mir ist, dass er dich nicht verderbe.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.22|AT|14|2. Chronik|35||0|22|Josia aber wandte sich nicht von ihm ab, sondern er erkühnte sich, mit ihm zu kämpfen, indem er nicht auf Nechos Worte hörte, die doch aus dem Munde Gottes kamen, und zog in die Ebene von Megiddo in den Kampf.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.23|AT|14|2. Chronik|35||0|23|Da schossen die Schützen auf den König Josia; und der König gebot seinen Dienern: Führet mich hinweg, ich bin schwer verwundet.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.24|AT|14|2. Chronik|35||0|24|Seine Diener führten ihn vom Kriegswagen hinüber und brachten ihn auf den zweiten Wagen, den er bei sich hatte, und als sie ihn nach Jerusalem geleitet hatten, starb er und ward begraben in der Grabstätte seiner Väter. Und ganz Juda und Jerusalem trauerte um Josia.|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.25|AT|14|2. Chronik|35||0|25|"Jeremia dichtete ein Klagelied auf Josia, und alle Sänger und Sängerinnen sangen in ihren Klageliedern von Josia (von jener Zeit an) bis auf den heutigen Tag, und man machte sie zum festen Brauch für Israel; sie sind ja aufgezeichnet in den ""Klageliedern""."|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.26|AT|14|2. Chronik|35||0|26|Was sonst noch von Josia zu sagen ist, seine frommen Taten, die dem entsprachen, was geschrieben steht im Gesetz des Herrn,|ZUE1931|Public Domain 2CH.35.27|AT|14|2. Chronik|35||0|27|und seine Geschichte von Anfang bis zu Ende, siehe, das ist aufgezeichnet im Buch der Könige von Israel und von Juda.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.1|AT|14|2. Chronik|36||0|1|UND das Landvolk nahm Joahas, den Sohn Josias, und machte ihn in Jerusalem zum König an seines Vaters Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.2|AT|14|2. Chronik|36||0|2|23 Jahre alt war Joahas, als er König wurde, und drei Monate regierte er zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.3|AT|14|2. Chronik|36||0|3|Der König von Ägypten aber setzte ihn ab, sodass er nicht mehr König war zu Jerusalem, und legte dem Lande eine Geldbusse auf, hundert Talente Silber und ein Talent Gold.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.4|AT|14|2. Chronik|36||0|4|Dann machte der König von Ägypten Joahas' Bruder Eljakim zum König über Juda und Jerusalem und änderte seinen Namen in Jojakim. Seinen Bruder Joahas aber nahm Necho mit und brachte ihn nach Ägypten.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.5|AT|14|2. Chronik|36||0|5|25 Jahre alt war Jojakim, als er König wurde, und elf Jahre regierte er zu Jerusalem. Er tat, was dem Herrn, seinem Gott, missfiel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.6|AT|14|2. Chronik|36||0|6|Wider ihn zog Nebukadnezar, der König von Babel, heran und legte ihn in Ketten, um ihn nach Babel zu führen.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.7|AT|14|2. Chronik|36||0|7|Auch von den Tempelgeräten brachte Nebukadnezar nach Babel und tat sie in seinen Palast zu Babel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.8|AT|14|2. Chronik|36||0|8|Was sonst noch von Jojakim zu sagen ist und die Greueltaten, die er beging, und was sonst noch Böses bei ihm vorkam, siehe, das steht geschrieben im Buch der Könige von Israel und von Juda. Und sein Sohn Jojachin wurde König an seiner Statt.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.9|AT|14|2. Chronik|36||0|9|Achtzehn Jahre alt war Jojachin, als er König wurde, und drei Monate und zehn Tage regierte er zu Jerusalem. Er tat, was dem Herrn missfiel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.10|AT|14|2. Chronik|36||0|10|Um die Jahreswende aber sandte König Nebukadnezar hin und liess ihn samt den kostbarsten Tempelgeräten nach Babel bringen. Und er machte seinen Oheim Zedekia zum König über Juda und Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.11|AT|14|2. Chronik|36||0|11|21 Jahre alt war Zedekia, als er König wurde, und elf Jahre regierte er zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.12|AT|14|2. Chronik|36||0|12|Er tat, was dem Herrn, seinem Gott, missfiel; er demütigte sich nicht vor dem Propheten Jeremia, der im Auftrage des Herrn redete.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.13|AT|14|2. Chronik|36||0|13|Auch fiel er ab vom König Nebukadnezar, der ihn bei Gott hatte Treue schwören lassen; hartnäckig und verstockten Herzens wollte er sich nicht zum Herrn, dem Gott Israels, bekehren.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.14|AT|14|2. Chronik|36||0|14|Ebenso begingen alle Fürsten Judas und die Priester sowie das Volk Frevel auf Frevel, indem sie all die greulichen Sitten der Heiden nachahmten; sie entweihten den Tempel, den der Herr in Jerusalem geheiligt hatte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.15|AT|14|2. Chronik|36||0|15|Wohl sandte der Herr, der Gott ihrer Väter, durch seine Boten (Mahnungen) an sie früh und spät, weil er sein Volk und seinen Tempel schonen wollte.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.16|AT|14|2. Chronik|36||0|16|Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und verhöhnten seine Propheten, bis dass der Zorn des Herrn wider sein Volk entbrannte, unheilbar.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.17|AT|14|2. Chronik|36||0|17|Er liess den König der Chaldäer wider sie heranziehen; der tötete ihre jungen Krieger in ihrem Heiligtum durch das Schwert; er schonte weder Jünglinge und Jungfrauen noch Greise und Hochbetagte - alles gab Gott in seine Hand.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.18|AT|14|2. Chronik|36||0|18|Und alle grossen und kleinen Geräte des Tempels und die Tempelschätze und die Schätze des Königs und seiner Fürsten, alles brachte er nach Babel.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.19|AT|14|2. Chronik|36||0|19|Sie verbrannten den Tempel, rissen die Mauer Jerusalems ein und liessen sämtliche Paläste der Stadt in Flammen aufgehen, sodass alle ihre kostbaren Geräte vernichtet wurden.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.20|AT|14|2. Chronik|36||0|20|Und die dem Schwerte entrannen, die führte er in die Verbannung nach Babel, sodass sie ihm und seinen Söhnen dienstbar wurden, bis das Königreich der Perser zur Herrschaft kam.|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.21|AT|14|2. Chronik|36||0|21|"So sollte das Wort des Herrn in Erfüllung gehen, das er durch Jeremia geredet hatte: ""Bis das Land die ihm gebührenden Sabbatjahre ersetzt bekommen hat; während der ganzen Zeit, da es wüste liegt, hat es Ruhe"" - bis nach Ablauf von siebzig Jahren."|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.22|AT|14|2. Chronik|36||0|22|Im ersten Jahre des Königs Cyrus von Persien erweckte der Herr, um das Wort zu erfüllen, das er durch Jeremia geredet hatte, den Geist des Cyrus, des Königs von Persien, sodass er überall in seinem ganzen Königreich mündlich und auch schriftlich verkünden liess:|ZUE1931|Public Domain 2CH.36.23|AT|14|2. Chronik|36||0|23|So spricht Cyrus, der König von Persien: Alle Königreiche der Erde hat mir der Herr, der Gott des Himmels, gegeben, und er selber hat mir aufgetragen, ihm zu Jerusalem in Juda ein Haus zu bauen. Wer immer unter euch zu seinem Volke gehört, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf!|ZUE1931|Public Domain EZR.1.4|AT|15|Esra|1||0|4|Und wer noch übrig ist, den sollen allerorten, wo er als Fremdling weilt, die Leute seines Ortes unterstützen mit Silber und Gold, mit Pferden und Vieh sowie mit freiwilligen Gaben für das Haus des Herrn in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain EZR.1.5|AT|15|Esra|1||0|5|Da machten sich die Familienhäupter von Juda und Benjamin und die Priester und Leviten auf, kurz alle, deren Geist Gott erweckte, hinaufzuziehen, um das Haus des Herrn in Jerusalem zu bauen.|ZUE1931|Public Domain EZR.1.6|AT|15|Esra|1||0|6|Und alle, die um sie her wohnten, unterstützten sie mit allem möglichen, mit Silber und Gold, mit Pferden und Vieh und Kostbarkeiten in Menge, ausser all den freiwilligen Gaben.|ZUE1931|Public Domain EZR.1.7|AT|15|Esra|1||0|7|Und der König Cyrus liess die Tempelgeräte hervorholen, die Nebukadnezar aus Jerusalem weggeführt und in den Tempel seines Gottes getan hatte.|ZUE1931|Public Domain EZR.1.8|AT|15|Esra|1||0|8|Cyrus, der König von Persien, liess sie hervorholen und übergab sie der Obhut des Schatzmeisters Mithredat, und dieser zählte sie Sesbazzar, dem Fürsten Judas, dar.|ZUE1931|Public Domain EZR.1.9|AT|15|Esra|1||0|9|Und dies ist ihre Zahl: dreissig goldene Becken, 2 029 silberne Becken,|ZUE1931|Public Domain EZR.1.10|AT|15|Esra|1||0|10|dreissig goldene Becher, 2 410 silberne Becher und tausend andre Geräte,|ZUE1931|Public Domain EZR.1.11|AT|15|Esra|1||0|11|im ganzen an goldenen und silbernen Geräten 5 400. Dies alles brachte Sesbazzar mit herauf, als die Verbannten von Babel nach Jerusalem heraufgeführt wurden.|ZUE1931|Public Domain EZR.1.1|AT|15|Esra|1||0|1|IM ersten Jahre des Königs Cyrus von Persien erweckte der Herr, um das Wort zu erfüllen, das er durch Jeremia geredet hatte, den Geist des Cyrus, des Königs von Persien, sodass er überall in seinem ganzen Königreich mündlich und auch schriftlich verkünden liess:|ZUE1931|Public Domain EZR.1.2|AT|15|Esra|1||0|2|So spricht Cyrus, der König von Persien: Alle Königreiche der Erde hat mir der Herr, der Gott des Himmels, gegeben, und er selber hat mir aufgetragen, ihm zu Jerusalem in Juda ein Haus zu bauen.|ZUE1931|Public Domain EZR.1.3|AT|15|Esra|1||0|3|Wer immer unter euch zu seinem Volke gehört, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf nach Jerusalem in Juda und baue das Haus des Herrn, des Gottes Israels. Das ist der Gott, der zu Jerusalem wohnt.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.1|AT|15|Esra|2||0|1|FOLGENDES sind die Bewohner der Provinz (Juda), die aus der Gefangenschaft heraufzogen von den Verbannten, die Nebukadnezar, der König von Babel, in die Verbannung nach Babel geführt hatte und die nun nach Jerusalem und Juda zurückkehrten, ein jeder in seine Stadt,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.2|AT|15|Esra|2||0|2|und zwar kamen sie mit Serubbabel, Jesua, Nehemia, Seraja, Reelaja, Nahamani, Mardochai, Bilsan, Mispar, Bigwai, Rehum und Baana. Zahl der Männer des Volkes Israel:|ZUE1931|Public Domain EZR.2.3|AT|15|Esra|2||0|3|das Geschlecht Parhos: 2 172;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.4|AT|15|Esra|2||0|4|das Geschlecht Sephatja: 372;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.5|AT|15|Esra|2||0|5|das Geschlecht Arah: 775;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.6|AT|15|Esra|2||0|6|das Geschlecht Pahath-Moab, das heisst die Familien Jesua und Joab: 2 812;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.7|AT|15|Esra|2||0|7|das Geschlecht Elam: 1 254;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.8|AT|15|Esra|2||0|8|das Geschlecht Satthu: 945;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.9|AT|15|Esra|2||0|9|das Geschlecht Sakkai: 760;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.10|AT|15|Esra|2||0|10|das Geschlecht Bani: 642;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.11|AT|15|Esra|2||0|11|das Geschlecht Bebai: 623;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.12|AT|15|Esra|2||0|12|das Geschlecht Asgad: 1 222;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.13|AT|15|Esra|2||0|13|das Geschlecht Adonikam: 666;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.14|AT|15|Esra|2||0|14|das Geschlecht Bigwai: 2 056;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.15|AT|15|Esra|2||0|15|das Geschlecht Adin: 454;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.16|AT|15|Esra|2||0|16|das Geschlecht Ater, das heisst die Familie Hiskia: 98;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.17|AT|15|Esra|2||0|17|das Geschlecht Bezai: 323;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.18|AT|15|Esra|2||0|18|das Geschlecht Jora: 112;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.19|AT|15|Esra|2||0|19|das Geschlecht Hasum: 223;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.20|AT|15|Esra|2||0|20|die Männer von Gibeon: 95;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.21|AT|15|Esra|2||0|21|die Männer von Bethlehem: 123;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.22|AT|15|Esra|2||0|22|die Männer von Netopha: 56;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.23|AT|15|Esra|2||0|23|die Männer von Anathoth: 128;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.24|AT|15|Esra|2||0|24|die Männer von Beth-Asmaweth: 42;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.25|AT|15|Esra|2||0|25|die Männer von Kirjath-Jearim, Kephira und Beeroth: 743;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.26|AT|15|Esra|2||0|26|die Männer von Rama und Geba: 621;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.27|AT|15|Esra|2||0|27|die Männer von Michmas: 122;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.28|AT|15|Esra|2||0|28|die Männer von Bethel und Ai: 223;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.29|AT|15|Esra|2||0|29|die Männer von Nebo: 52;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.30|AT|15|Esra|2||0|30|das Geschlecht Magbis: 156;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.31|AT|15|Esra|2||0|31|das Geschlecht eines andern Elam: 1 254;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.32|AT|15|Esra|2||0|32|das Geschlecht Harim: 320;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.33|AT|15|Esra|2||0|33|die Männer von Lod, Hadid und Ono: 725;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.34|AT|15|Esra|2||0|34|die Männer von Jericho: 345;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.35|AT|15|Esra|2||0|35|das Geschlecht Senaa: 3 630.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.36|AT|15|Esra|2||0|36|Die Priester: das Geschlecht Jedaja, das heisst die Familie Jesua: 973;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.37|AT|15|Esra|2||0|37|das Geschlecht Immer: 1 052;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.38|AT|15|Esra|2||0|38|das Geschlecht Pashur: 1 247;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.39|AT|15|Esra|2||0|39|das Geschlecht Harim: 1 017.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.40|AT|15|Esra|2||0|40|Die Leviten: die Geschlechter Jesua, Kadmiel, Binnui und Hodawja: 74.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.41|AT|15|Esra|2||0|41|Die Sänger: das Geschlecht Asaph: 128.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.42|AT|15|Esra|2||0|42|Die Torhüter: das Geschlecht Sallum, das Geschlecht Ater, das Geschlecht Talmon, das Geschlecht Akkub, das Geschlecht Hatita und das Geschlecht Sobai: zusammen 139.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.43|AT|15|Esra|2||0|43|Die Tempelhörigen: das Geschlecht Ziha, das Geschlecht Hasupha, das Geschlecht Tabbaoth,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.44|AT|15|Esra|2||0|44|das Geschlecht Keros, das Geschlecht Siaha, das Geschlecht Padon,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.45|AT|15|Esra|2||0|45|das Geschlecht Lebana, das Geschlecht Hagaba, das Geschlecht Akkub,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.46|AT|15|Esra|2||0|46|das Geschlecht Hagab, das Geschlecht Salmai, das Geschlecht Hanan,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.47|AT|15|Esra|2||0|47|das Geschlecht Giddel, das Geschlecht Gahar, das Geschlecht Reaja,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.48|AT|15|Esra|2||0|48|das Geschlecht Rezin, das Geschlecht Nekoda, das Geschlecht Gassam,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.49|AT|15|Esra|2||0|49|das Geschlecht Ussa, das Geschlecht Paseah, das Geschlecht Besai,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.50|AT|15|Esra|2||0|50|das Geschlecht Asna, das Geschlecht Mehunim, das Geschlecht Nephisim,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.51|AT|15|Esra|2||0|51|das Geschlecht Bakbuk, das Geschlecht Hakupha, das Geschlecht Harhur,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.52|AT|15|Esra|2||0|52|das Geschlecht Bazluth, das Geschlecht Mehida, das Geschlecht Harsa,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.53|AT|15|Esra|2||0|53|das Geschlecht Barkos, das Geschlecht Sisera, das Geschlecht Themah,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.54|AT|15|Esra|2||0|54|das Geschlecht Neziah, das Geschlecht Hatipha.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.55|AT|15|Esra|2||0|55|Die Nachkommen der Sklaven Salomos: das Geschlecht Sotai, das Geschlecht Sophereth, das Geschlecht Peruda,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.56|AT|15|Esra|2||0|56|das Geschlecht Jaala, das Geschlecht Darkon, das Geschlecht Giddel,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.57|AT|15|Esra|2||0|57|das Geschlecht Sephatja, das Geschlecht Hattil, das Geschlecht Pochereth-Zebajim, das Geschlecht Amon,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.58|AT|15|Esra|2||0|58|alle Tempelhörigen und Nachkommen der Sklaven Salomos: 392.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.59|AT|15|Esra|2||0|59|Und die Folgenden sind diejenigen, die aus Thel-Melah, Thel-Harsa, Kerub-Addan und Immer mit heraufzogen, ohne angeben zu können, ob sie nach Familie und Herkunft aus Israel stammten:|ZUE1931|Public Domain EZR.2.60|AT|15|Esra|2||0|60|das Geschlecht Delaja, das Geschlecht Tobia und das Geschlecht Nekoda: 652;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.61|AT|15|Esra|2||0|61|und von den Priestergeschlechtern: das Geschlecht Habaja, das Geschlecht Hakkoz und das Geschlecht jenes Barsillai, der eine von den Töchtern des Gileaditers Barsillai geheiratet hatte und nach dessen Namen genannt worden war.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.62|AT|15|Esra|2||0|62|Diese hatten ihre Urkunde, das Geschlechtsregister, gesucht, doch es war nicht zu finden gewesen; darum wurden sie als unrein vom Priestertum ausgeschlossen,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.63|AT|15|Esra|2||0|63|und der Statthalter verbot ihnen, vom Heiligen zu essen, bis wieder ein Priester für die (Befragung der) Urim und Thummim erstünde.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.64|AT|15|Esra|2||0|64|Die ganze Gemeinde zählte insgesamt 42 360 Seelen,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.65|AT|15|Esra|2||0|65|abgesehen von ihren Sklaven und Sklavinnen; diese zählten 7 337 Seelen; und sie hatten zweihundert Sänger und Sängerinnen.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.66|AT|15|Esra|2||0|66|Ihrer Pferde waren 736 und ihrer Maultiere 245,|ZUE1931|Public Domain EZR.2.67|AT|15|Esra|2||0|67|ihrer Kamele 435 und ihrer Esel 6 720.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.68|AT|15|Esra|2||0|68|Und etliche der Familienhäupter spendeten, als sie zum Tempel des Herrn in Jerusalem kamen, freiwillige Gaben für das Gotteshaus, damit man es an seiner (frühern) Stätte wieder aufbauen könne;|ZUE1931|Public Domain EZR.2.69|AT|15|Esra|2||0|69|sie gaben nach ihrem Vermögen an den Schatz für den Gottesdienst 61 000 Drachmen in Gold, fünftausend Minen Silber und hundert Priestergewänder.|ZUE1931|Public Domain EZR.2.70|AT|15|Esra|2||0|70|Und die Priester und Leviten und ein Teil des Volkes sowie die Sänger, Torhüter und Tempelhörigen liessen sich in den für sie bestimmten Ortschaften nieder, alle (übrigen) Israeliten aber in ihren Ortschaften.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.1|AT|15|Esra|3||0|1|ALS nun der siebente Monat herangekommen war - die Israeliten waren bereits in ihren Ortschaften -, kam das Volk einmütig in Jerusalem zusammen.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.2|AT|15|Esra|3||0|2|Jesua aber, der Sohn Jozadaks, nebst seinen Brüdern, den Priestern, und Serubbabel, der Sohn Sealthiels, nebst seinen Brüdern, gingen daran, den Altar des Gottes Israels wieder aufzubauen, um Brandopfer darauf darzubringen, wie es im Gesetze Moses, des Gottesmannes, vorgeschrieben ist.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.3|AT|15|Esra|3||0|3|Und sie errichteten den Altar an seiner (frühern) Stätte - es war nämlich ein Teil der Landbevölkerung mit ihnen verfeindet - und brachten darauf dem Herrn Brandopfer dar, Brandopfer am Morgen und am Abend.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.4|AT|15|Esra|3||0|4|Und sie begingen das Laubhüttenfest, wie es vorgeschrieben ist, und brachten Tag für Tag Brandopfer dar in der gesetzlich vorgeschriebenen Zahl, an einem jeden Tag, was sich gebührte,|ZUE1931|Public Domain EZR.3.5|AT|15|Esra|3||0|5|darnach auch das tägliche Brandopfer und dasjenige an den Neumonden und allen geheiligten Festtagen des Herrn und die freiwilligen Gaben, sooft jemand dem Herrn eine solche darbrachte.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.6|AT|15|Esra|3||0|6|Am ersten Tage des siebenten Monats fingen sie an, dem Herrn Brandopfer darzubringen, obwohl der Grund zum Tempel des Herrn noch nicht gelegt war.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.7|AT|15|Esra|3||0|7|Sie gaben aber den Steinmetzen und Zimmerleuten Geld und den Sidoniern und Tyriern Speise, Getränk und Öl, dass sie Zedernstämme vom Libanon nach dem Hafen von Joppe brächten, wie es ihnen von Cyrus, dem König von Persien, erlaubt worden war.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.8|AT|15|Esra|3||0|8|Und im zweiten Jahr nach ihrer Ankunft beim Gotteshause in Jerusalem, im zweiten Monat, machten sich Serubbabel, der Sohn Sealthiels, und Jesua, der Sohn Jozadaks, und alle ihre Brüder, die Priester und Leviten, und alle, die aus der Verbannung nach Jerusalem gekommen waren, ans Werk, und sie bestellten die Leviten von zwanzig Jahren und darüber, die Arbeiten am Tempel des Herrn zu beaufsichtigen.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.9|AT|15|Esra|3||0|9|Und Jesua samt seinen Söhnen und Brüdern, Kadmiel, Binnui und Hodawja traten einmütig ihren Dienst an, die Arbeiter am Gotteshause zu beaufsichtigen, das Geschlecht Henadad, ihre Söhne und Brüder, die Leviten.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.10|AT|15|Esra|3||0|10|Als nun die Bauleute den Grund zum Tempel des Herrn legten, traten die Priester in ihren Gewändern mit Trompeten und die Leviten vom Geschlechte Asaph mit Zimbeln auf, den Herrn zu loben nach der Anordnung Davids, des Königs von Israel.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.11|AT|15|Esra|3||0|11|"Und sie hoben an, dem Herrn zu lobsingen und zu danken: ""Denn er ist freundlich; ja, seine Güte währet ewig über Israel"", und das ganze Volk brach in lauten Jubel aus, indem es den Herrn lobpries, dass der Grund zum Tempel gelegt war."|ZUE1931|Public Domain EZR.3.12|AT|15|Esra|3||0|12|Viele aber von den Priestern und Leviten und Familienhäuptern, die Alten, die den frühern Tempel noch gesehen hatten, weinten laut, als nun zu diesem der Grund gelegt wurde; viele andre jedoch brachen vor Freude in lauten Jubel aus.|ZUE1931|Public Domain EZR.3.13|AT|15|Esra|3||0|13|Man konnte das Freudengeschrei nicht von dem lauten Weinen des Volkes unterscheiden; denn die Leute jubelten laut, sodass es weithin zu hören war.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.1|AT|15|Esra|4||0|1|ALS aber die Widersacher Judas und Benjamins hörten, dass die aus der Verbannung Heimgekehrten dem Herrn, dem Gott Israels, einen Tempel bauten,|ZUE1931|Public Domain EZR.4.2|AT|15|Esra|4||0|2|kamen sie zu Serubbabel und Jesua und den Familienhäuptern und sprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn wir verehren euren Gott wie ihr, und wir opfern ihm seit der Zeit Esarhaddons, des Königs von Assyrien, der uns hier heraufgeführt hat.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.3|AT|15|Esra|4||0|3|Aber Serubbabel und Jesua und die übrigen Familienhäupter Israels antworteten ihnen: Es geht nicht an, dass ihr und wir zusammen unsrem Gott einen Tempel bauen, sondern wir allein wollen dem Herrn, dem Gott Israels, bauen, wie uns Cyrus, der König von Persien, geboten hat.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.4|AT|15|Esra|4||0|4|Da machte das Volk im Lande die Judäer mutlos und schreckte sie ab vom Bauen.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.5|AT|15|Esra|4||0|5|Und sie bestachen Minister (am königlichen Hof) wider sie, ihr Vorhaben zu vereiteln, solange Cyrus, der König von Persien, lebte, und bis zur Regierung des Königs Darius von Persien.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.6|AT|15|Esra|4||0|6|Unter der Regierung des Ahasveros aber, im Anfang seiner Regierung, schrieben sie eine Anklage wider die Bewohner Judas und Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.7|AT|15|Esra|4||0|7|Und in den Tagen des Arthahsastha schrieben Bislam, Mithredath und Tabeel und alle seine Genossen an Arthahsastha, den König von Persien. Der Text des Schreibens war aramäisch geschrieben und mit Übersetzung versehen.(bis Esra 6,18.) nicht in hebr., sondern in aram. Sprache geschrieben ist.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.8|AT|15|Esra|4||0|8|Rehum, der Befehlshaber, und Simsai, der Schreiber, schrieben einen Brief wider Jerusalem an den König Arthahsastha, also lautend:|ZUE1931|Public Domain EZR.4.9|AT|15|Esra|4||0|9|Rehum, der Befehlshaber, und Simsai, der Schreiber, und alle ihre Genossen, die persischen Richter und persischen Beamten, die Leute von Arak, von Babel und von Susa das heisst aus Elam|ZUE1931|Public Domain EZR.4.10|AT|15|Esra|4||0|10|und die übrigen Völker, die der grosse und erlauchte Asnappar weggeführt und in den Städten Samariens und den übrigen Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes angesiedelt hat,|ZUE1931|Public Domain EZR.4.11|AT|15|Esra|4||0|11|"dieses ist die Abschrift des Briefes, den sie an ihn sandten: ""An König Arthahsastha, deine Knechte, die Leute westlich des Stromes. Und nun"|ZUE1931|Public Domain EZR.4.12|AT|15|Esra|4||0|12|sei dem König kund, dass die Juden, die von dir heraufgezogen, zu uns nach Jerusalem gekommen sind. Sie bauen die aufrührerische und böse Stadt wieder auf, vollenden die Mauern und bessern die Fundamente aus.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.13|AT|15|Esra|4||0|13|So sei nun dem König kund, dass, wenn die Stadt wieder aufgebaut wird und die Mauern vollendet werden, sie keinen Tribut, keine Abgaben und Zölle mehr entrichten und so das Einkommen der Könige schädigen werden.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.14|AT|15|Esra|4||0|14|Weil wir nun das Salz des Palastes gegessen haben und es uns nicht geziemt, die Schädigung des Königs mitanzusehen, darum senden wir hin und tun es dem König zu wissen,|ZUE1931|Public Domain EZR.4.15|AT|15|Esra|4||0|15|damit man im Buche der Chronik deiner Väter nachforsche. Du wirst dann im Buche der Chronik finden und erfahren, dass jene Stadt aufrührerisch und den Königen und Provinzen schädlich gewesen ist und dass man von alters her Empörung in ihr anstiftet; darum ist sie auch zerstört worden.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.16|AT|15|Esra|4||0|16|"Wir tun also dem König zu wissen, dass, wenn jene Stadt wieder aufgebaut wird und ihre Mauern vollendet werden, du an den Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes keinen Anteil mehr haben wirst."""|ZUE1931|Public Domain EZR.4.17|AT|15|Esra|4||0|17|"Der König sandte Bescheid: ""An Rehum, den Befehlshaber, und Simsai, den Schreiber, und alle ihre Genossen, die in Samarien und den übrigen Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes wohnen, einen Gruss! Und nun,"|ZUE1931|Public Domain EZR.4.18|AT|15|Esra|4||0|18|das Schreiben, das ihr an uns gesandt habt, ist mir Wort für Wort vorgelesen worden,|ZUE1931|Public Domain EZR.4.19|AT|15|Esra|4||0|19|und ich habe Befehl gegeben, nachzuforschen; da hat man gefunden, dass jene Stadt sich von alters her immer wieder gegen die Könige aufgelehnt hat und Aufruhr und Empörung in ihr angestiftet worden sind.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.20|AT|15|Esra|4||0|20|Mächtige Könige haben über Jerusalem regiert und über alle Länder westlich des (Euphrat-)Stromes geherrscht, und Tribut, Abgaben und Zölle wurden ihnen entrichtet.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.21|AT|15|Esra|4||0|21|So gebet nun Befehl, dass man jenen Männern Einhalt tue und dass jene Stadt nicht aufgebaut werde, bis der Befehl von mir gegeben wird.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.22|AT|15|Esra|4||0|22|"Sehet zu, dass ihr hierin nicht lässig seid, damit nicht der Schaden gross werde zum Nachteil der Könige."""|ZUE1931|Public Domain EZR.4.23|AT|15|Esra|4||0|23|Als sodann die Abschrift des Schreibens des Königs Arthahsastha vor Rehum und Simsai, dem Schreiber, und ihren Genossen verlesen worden war, gingen sie eilends nach Jerusalem zu den Juden und zwangen sie mit Gewalt, (von ihrer Arbeit) abzustehen.|ZUE1931|Public Domain EZR.4.24|AT|15|Esra|4||0|24|Darauf wurde die Arbeit am Gotteshause zu Jerusalem eingestellt und stand stille bis in das zweite Jahr der Regierung des Königs Darius von Persien.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.1|AT|15|Esra|5||0|1|HAGGAI aber und Sacharja, der Sohn Iddos, die Propheten, weissagten den Juden in Juda und Jerusalem im Namen des Gottes Israels, dem sie zu eigen gehörten.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.2|AT|15|Esra|5||0|2|Da machten sich Serubbabel, der Sohn Sealthiels, und Jesua, der Sohn Jozadaks, ans Werk und fingen an, das Gotteshaus zu Jerusalem zu bauen, und mit ihnen waren die Propheten Gottes, die sie unterstützten.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.3|AT|15|Esra|5||0|3|"Zu derselben Zeit kamen zu ihnen Thatthenai, der Statthalter der Länder westlich des (Euphrat-)Stromes, und Sethar-Bosnai und ihre Genossen und sprachen zu ihnen also: ""Wer hat euch befohlen, dieses Haus zu bauen und dieses Heiligtum zu vollenden,"|ZUE1931|Public Domain EZR.5.4|AT|15|Esra|5||0|4|"und welches sind die Namen der Männer, die dieses Gebäude bauen?"""|ZUE1931|Public Domain EZR.5.5|AT|15|Esra|5||0|5|Aber das Auge ihres Gottes ruhte auf den Ältesten der Juden, sodass sie ihnen nicht Einhalt taten, bis der Bericht an Darius gelangt und dann das (königliche) Schreiben darüber zurückgekommen wäre.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.6|AT|15|Esra|5||0|6|Abschrift des Briefes, den Thatthenai, der Statthalter der Länder westlich des (Euphrat-)Stromes, und Sethar-Bosnai und seine Genossen, die Perser westlich des (Euphrat-)Stromes, an den König Darius sandten.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.7|AT|15|Esra|5||0|7|"Sie sandten einen Bericht an ihn, und darin stand folgendes geschrieben: ""Dem König Darius alles Heil!"|ZUE1931|Public Domain EZR.5.8|AT|15|Esra|5||0|8|Dem König sei kund, dass wir in die Provinz Juda gegangen sind zu dem Tempel des grossen Gottes. Es wurde eben daran gebaut mit grossen Quadern, und Balken wurden in die Wände eingesetzt; die Arbeit wurde genau ausgeführt und ging unter ihrer Hand tüchtig vonstatten.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.9|AT|15|Esra|5||0|9|Da fragten wir jene Ältesten und sprachen also zu ihnen:,Wer hat euch befohlen, dieses Haus zu bauen und dieses Heiligtum zu vollenden?'|ZUE1931|Public Domain EZR.5.10|AT|15|Esra|5||0|10|Auch nach ihren Namen fragten wir sie, um sie dir mitzuteilen; wir wollten nämlich die Namen der Männer aufschreiben, die an ihrer Spitze stehen.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.11|AT|15|Esra|5||0|11|Sie aber gaben uns folgendes zur Antwort:,Wir sind die Knechte des Gottes des Himmels und der Erde und bauen den Tempel wieder auf, der einst vor vielen Jahren hier stand und den ein grosser König Israels gebaut und vollendet hatte.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.12|AT|15|Esra|5||0|12|Weil jedoch unsre Väter den Gott des Himmels erzürnten, gab er sie in die Hand des Chaldäers Nebukadnezar, des Königs von Babel; der zerstörte diesen Tempel und führte das Volk nach Babel in die Verbannung.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.13|AT|15|Esra|5||0|13|Aber im ersten Jahre seiner Regierung über Babel befahl König Cyrus, dieses Gotteshaus wieder aufzubauen.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.14|AT|15|Esra|5||0|14|Und auch die goldenen und silbernen Geräte des Gotteshauses, die Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen und in den Tempel zu Babel gebracht hatte, liess König Cyrus aus dem Tempel zu Babel wegnehmen, und sie wurden einem Manne mit Namen Sesbazzar übergeben, den er zum Statthalter eingesetzt hatte.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.15|AT|15|Esra|5||0|15|Und er sprach zu ihm: Nimm diese Geräte, ziehe hin und lege sie im Heiligtum zu Jerusalem nieder, und das Gotteshaus soll an seiner (frühern) Stätte wieder aufgebaut werden.|ZUE1931|Public Domain EZR.5.16|AT|15|Esra|5||0|16|Da kam jener Sesbazzar und legte die Fundamente zum Gotteshaus in Jerusalem; und seit der Zeit wird bis jetzt daran gebaut, aber es ist noch nicht fertig.'|ZUE1931|Public Domain EZR.5.17|AT|15|Esra|5||0|17|"Und nun, wenn es dem König gefällt, so forsche man nach in den Schatzhäusern des Königs dort in Babel, ob es sich so verhält, dass von König Cyrus befohlen worden ist, das Gotteshaus zu Jerusalem wieder aufzubauen, und der König wolle uns seine Entscheidung hierüber zukommen lassen."""|ZUE1931|Public Domain EZR.6.1|AT|15|Esra|6||0|1|Da befahl der König Darius, in den Schatzhäusern, in denen die Schriftstücke niedergelegt zu werden pflegten, nachzuforschen,|ZUE1931|Public Domain EZR.6.2|AT|15|Esra|6||0|2|und man fand im Schloss zu Ahmeta, das in der Provinz Medien liegt, eine Schriftrolle; darin stand folgendes geschrieben: Protokoll:|ZUE1931|Public Domain EZR.6.3|AT|15|Esra|6||0|3|"""Im ersten Jahre des Königs Cyrus befahl König Cyrus: Das Gotteshaus zu Jerusalem betreffend: Das Haus soll gebaut werden an der Stätte, wo man Schlachtopfer opfert und Feueropfer hinbringt; seine Höhe betrage sechzig Ellen und seine Breite sechzig Ellen."|ZUE1931|Public Domain EZR.6.4|AT|15|Esra|6||0|4|Es sollen drei Schichten von grossen Quadern sein und eine Schicht von Holz, und die Kosten sollen aus der königlichen Kasse bezahlt werden.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.5|AT|15|Esra|6||0|5|Auch sollen die goldenen und silbernen Geräte des Gotteshauses, die Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen und nach Babel gebracht hat, zurückgegeben werden, und es soll|ZUE1931|Public Domain EZR.6.6|AT|15|Esra|6||0|6|Nun sollt ihr, Thatthenai, Statthalter der Länder westlich des (Euphrat-)Stromes, und SetharBosnai und eure Genossen, die Perser, die westlich des (Euphrat-)Stromes sind, euch von dort fernhalten;|ZUE1931|Public Domain EZR.6.7|AT|15|Esra|6||0|7|lasset den Knecht Gottes Serubbabel, den Statthalter von Juda, und die Ältesten der Juden das Gotteshaus an seiner (frühern) Stätte bauen.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.8|AT|15|Esra|6||0|8|Auch ist von mir Befehl gegeben worden in betreff dessen, was ihr jenen Ältesten der Juden zu leisten habt, damit sie jenes Gotteshaus bauen können: aus des Königs Gütern, das heisst aus dem Tribut der Länder westlich des (Euphrat-)Stromes, sollen jenen Männern die Kosten pünktlich ausbezahlt werden, ungesäumt.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.9|AT|15|Esra|6||0|9|Und was sie bedürfen an jungen Stieren, Widdern und Lämmern zu Brandopfern für den Gott des Himmels sowie an Weizen, Salz, Wein und Öl, das soll ihnen nach der Weisung der Priester zu Jerusalem Tag für Tag genau, sodass nichts fehlt, gegeben werden,|ZUE1931|Public Domain EZR.6.10|AT|15|Esra|6||0|10|damit sie dem Gott des Himmels duftende Opfer darbringen und für das Leben des Königs und seiner Söhne beten.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.11|AT|15|Esra|6||0|11|Und es ist von mir Befehl gegeben worden, dass, wenn irgend jemand diesen Erlass übertritt, man einen Balken aus seinem Hause reissen und ihn gepfählt daran heften soll, und sein Haus soll um deswillen zum Schutthaufen gemacht werden.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.12|AT|15|Esra|6||0|12|Der Gott aber, der seinen Namen dort hat wohnen lassen, stürze jeden König und jedes Volk, die es wagen sollten, dies zu übertreten, um jenes Gotteshaus in Jerusalem zu zerstören. Ich, Darius, habe den Befehl erlassen; er soll pünktlich ausgeführt werden.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.13|AT|15|Esra|6||0|13|Da taten Thatthenai, der Statthalter der Länder westlich des (Euphrat-)Stromes, und Sethar-Bosnai mit ihren Genossen genau so, wie ihnen der König Darius geschrieben hatte.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.14|AT|15|Esra|6||0|14|Und die Ältesten der Juden bauten weiter, und die Arbeit ging ihnen glücklich vonstatten durch die Weissagung der Propheten, nämlich Haggais und Sacharjas, des Sohnes Iddos, und sie führten (den Bau) zu Ende nach dem Befehl des Gottes Israels und nach dem Befehl des Cyrus und des Darius und des Königs Arthahsastha von Persien.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.15|AT|15|Esra|6||0|15|So wurden sie mit dem Hause fertig bis zum dritten Tage des Monats Adar, das heisst im sechsten Jahre der Regierung des Königs Darius.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.16|AT|15|Esra|6||0|16|Und die Israeliten, die Priester, die Leviten und die übrigen, die aus der Verbannung zurückgekehrt waren, feierten die Einweihung dieses Gotteshauses mit Freuden.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.17|AT|15|Esra|6||0|17|Und sie opferten zur Einweihung dieses Gotteshauses hundert Stiere, zweihundert Widder und vierhundert Lämmer, und als Sündopfer für ganz Israel zwölf Ziegenböcke nach der Zahl der Stämme Israels.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.18|AT|15|Esra|6||0|18|Auch bestellten sie die Priester nach ihren Abteilungen und die Leviten nach ihren Klassen zum Dienste des Gottes zu Jerusalem, wie es im Buche Moses vorgeschrieben ist.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.19|AT|15|Esra|6||0|19|Hierauf feierten die aus der Verbannung Zurückgekehrten das Passa am vierzehnten Tage des ersten Monats.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.20|AT|15|Esra|6||0|20|Denn die Priester und Leviten hatten sich insgesamt gereinigt, sie waren alle rein; und sie schlachteten das Passa für alle, die aus der Verbannung zurückgekehrt waren, und für ihre Stammesgenossen, die Priester, und für sich selbst.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.21|AT|15|Esra|6||0|21|Und es assen die Israeliten, die aus der Verbannung zurückgekehrt waren, sowie alle, die sich von der Unreinigkeit der Heiden im Lande abgesondert und sich ihnen angeschlossen hatten, den Herrn, den Gott Israels, zu verehren.|ZUE1931|Public Domain EZR.6.22|AT|15|Esra|6||0|22|Dann feierten sie das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage lang mit Freuden; denn der Herr hatte ihnen Freude geschenkt und ihnen das Herz des Königs von Assyrien zugewendet, sodass er sie in der Arbeit am Tempel des Gottes Israels kräftig unterstützte.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.1|AT|15|Esra|7||0|1|NACH diesen Begebenheiten nun, unter der Regierung des Königs Arthahsastha von Persien, zog Esra, der Sohn Serajas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Hilkias,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.2|AT|15|Esra|7||0|2|des Sohnes Sallums, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Ahitubs,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.3|AT|15|Esra|7||0|3|des Sohnes Amarjas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Merajoths,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.4|AT|15|Esra|7||0|4|des Sohnes Serahjas, des Sohnes Ussis, des Sohnes Bukkis,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.5|AT|15|Esra|7||0|5|des Sohnes Abisuas, des Sohnes des Pinehas, des Sohnes Eleasars, des Sohnes Aarons, des Hohenpriesters -|ZUE1931|Public Domain EZR.7.6|AT|15|Esra|7||0|6|dieser Esra zog von Babel herauf. Er war ein Schriftgelehrter, wohlbewandert im Gesetz des Moses, das der Herr, der Gott Israels, gegeben hat. Und der König gewährte ihm alles, was er begehrte, da die Hand des Herrn, seines Gottes, über ihm war.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.7|AT|15|Esra|7||0|7|Und es zog (mit ihm) ein Teil der Israeliten, der Priester und der Leviten, der Sänger, der Torhüter und der Tempelhörigen im siebenten Jahre des Königs Arthahsastha nach Jerusalem herauf.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.8|AT|15|Esra|7||0|8|Und er kam im fünften Monat, und zwar im siebenten Jahre des Königs, in Jerusalem an.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.9|AT|15|Esra|7||0|9|Denn am ersten Tag des ersten Monats hatte er den Aufbruch von Babel angeordnet, und am ersten Tag des fünften Monats kam er nach Jerusalem, da die gütige Hand seines Gottes über ihm war.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.10|AT|15|Esra|7||0|10|Denn Esra war von ganzem Herzen bestrebt, das Gesetz des Herrn zu erforschen und zu befolgen und in Israel Satzung und Recht zu lehren.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.11|AT|15|Esra|7||0|11|Und dies ist der Wortlaut des Schreibens, das König Arthahsastha dem Priester Esra, dem Schriftgelehrten, gab, der wohlbewandert war in den Worten der Gebote und Satzungen des Herrn für Israel:|ZUE1931|Public Domain EZR.7.12|AT|15|Esra|7||0|12|"""Arthahsastha, der König der Könige, an Esra, den Priester, der wohlbewandert ist im Gesetze des Himmelsgottes, und so weiter. Und nun,"|ZUE1931|Public Domain EZR.7.13|AT|15|Esra|7||0|13|es ist von mir Befehl gegeben worden, dass, wer in meinem Reiche vom Volke Israel und seinen Priestern und Leviten willens ist, nach Jerusalem zu ziehen, mit dir soll ziehen dürfen,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.14|AT|15|Esra|7||0|14|dieweil du ja vom König und seinen sieben Räten gesandt bist, eine Untersuchung anzustellen über die Verhältnisse in Juda und Jerusalem nach dem Gesetze deines Gottes, das du bei dir hast,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.15|AT|15|Esra|7||0|15|und um das Silber und Gold hinzubringen, das der König und seine Räte für den Gott Israels, dessen Wohnung in Jerusalem ist, gespendet haben,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.16|AT|15|Esra|7||0|16|sowie alles Silber und Gold, das du in der ganzen Provinz Babel bekommen kannst, samt den freiwilligen Gaben, die das Volk und die Priester für den Tempel ihres Gottes zu Jerusalem spenden.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.17|AT|15|Esra|7||0|17|Deswegen sollst du gewissenhaft aus diesem Gelde Stiere, Widder und Lämmer nebst den dazugehörigen Speisopfern und Trankopfern kaufen und sie auf dem Altar beim Tempel eures Gottes zu Jerusalem opfern.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.18|AT|15|Esra|7||0|18|Und was dir und deinen Brüdern mit dem übrigen Silber und Gold zu tun gutdünkt, das mögt ihr nach dem Willen eures Gottes tun.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.19|AT|15|Esra|7||0|19|Und die Geräte, die dir für den Dienst im Tempel deines Gottes übergeben werden, sollst du vor dem Gott Israels in Jerusalem vollzählig abliefern;|ZUE1931|Public Domain EZR.7.20|AT|15|Esra|7||0|20|die weitern Bedürfnisse des Tempels deines Gottes aber, für die zu sorgen dir obliegt, magst du aus dem königlichen Schatzhaus decken.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.21|AT|15|Esra|7||0|21|Ich, König Arthahsastha, befehle hiemit allen Schatzmeistern westlich des (Euphrat-)Stromes:,Alles, was der Priester Esra, der wohlbewandert ist im Gesetz des Himmelsgottes, von euch verlangt, soll pünktlich geleistet werden,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.22|AT|15|Esra|7||0|22|Silber bis auf hundert Talente und Weizen bis auf hundert Kor und Wein bis auf hundert Bath und Öl bis auf hundert Bath und beliebig viel Salz.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.23|AT|15|Esra|7||0|23|Alles, was dem Befehl des Himmelsgottes gemäss ist, das soll für den Tempel des Himmelsgottes gewissenhaft geleistet werden, damit nicht ein Zorngericht über das Reich des Königs und seiner Söhne komme.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.24|AT|15|Esra|7||0|24|Ferner sei euch kund, dass man all den Priestern und Leviten, Sängern, Torhütern und Tempelhörigen, kurz den Dienern an diesem Gotteshause, keinerlei Tribut, Abgaben und Zölle auferlegen darf.'|ZUE1931|Public Domain EZR.7.25|AT|15|Esra|7||0|25|Du aber, Esra, bestelle gemäss dem weisen Gesetze deines Gottes, das du bei dir hast, Richter und Rechtspfleger, die allem Volk westlich des (Euphrat-)Stromes Recht sprechen sollen, allen, die die Gesetze deines Gottes kennen; und wer sie nicht kennt, den sollt ihr sie lehren.|ZUE1931|Public Domain EZR.7.26|AT|15|Esra|7||0|26|"Und ein jeder, der das Gesetz deines Gottes und das Gesetz des Königs nicht befolgt, der soll genau (nach dem Gesetz) verurteilt werden, sei es zum Tode oder zur Verbannung, zu Geldbusse oder zu Gefängnis."""|ZUE1931|Public Domain EZR.7.27|AT|15|Esra|7||0|27|Gelobt sei der Herr, der Gott unsrer Väter, der dem König solches ins Herz gegeben hat, den Tempel des Herrn in Jerusalem zu verherrlichen,|ZUE1931|Public Domain EZR.7.28|AT|15|Esra|7||0|28|und der mir die Gunst des Königs und seiner Räte und aller mächtigen Grossen des Königs zugewandt hat! So fasste ich denn Mut, da die Hand des Herrn, meines Gottes, über mir war, und versammelte Familienhäupter aus Israel, mit mir hinaufzuziehen.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.1|AT|15|Esra|8||0|1|Dies sind die Familienhäupter und die Geschlechtsregister derer, die mit mir unter der Regierung des Königs Arthahsastha von Babel heraufzogen:|ZUE1931|Public Domain EZR.8.2|AT|15|Esra|8||0|2|vom Geschlechte Pinehas: Gersom; vom Geschlechte Ithamar: Daniel; vom Geschlechte David: Hattus,|ZUE1931|Public Domain EZR.8.3|AT|15|Esra|8||0|3|der Sohn Sechanjas; vom Geschlechte Parhos: Sacharja, und mit ihm eingetragen 150 männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.4|AT|15|Esra|8||0|4|vom Geschlechte Pahath-Moab: Eljoenai, der Sohn Serahjas, und mit ihm zweihundert männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.5|AT|15|Esra|8||0|5|vom Geschlechte Satthu: Sechanja, der Sohn Jahasiels, und mit ihm dreihundert männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.6|AT|15|Esra|8||0|6|vom Geschlechte Adin: Ebed, der Sohn Jonathans, und mit ihm fünfzig männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.7|AT|15|Esra|8||0|7|vom Geschlechte Elam: Jesaja, der Sohn Athaljas, und mit ihm siebzig männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.8|AT|15|Esra|8||0|8|vom Geschlechte Sephatja: Sebadja, der Sohn Michaels, und mit ihm achtzig männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.9|AT|15|Esra|8||0|9|vom Geschlechte Joab: Obadja, der Sohn Jehiels, und mit ihm 218 männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.10|AT|15|Esra|8||0|10|vom Geschlechte Bani: Selomith, der Sohn Josiphjas, und mit ihm 160 männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.11|AT|15|Esra|8||0|11|vom Geschlechte Bebai: Sacharja, der Sohn Bebais, und mit ihm 28 männliche Personen:|ZUE1931|Public Domain EZR.8.12|AT|15|Esra|8||0|12|vom Geschlechte Asgad: Johanan, der Sohn Hakkatans, und mit ihm 110 männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.13|AT|15|Esra|8||0|13|vom Geschlechte Adonikam: Spätere, die hiessen Eliphelet, Jegiel und Semaja, und mit ihnen sechzig männliche Personen;|ZUE1931|Public Domain EZR.8.14|AT|15|Esra|8||0|14|und vom Geschlechte Bigwai: Uthai, der Sohn Sakkurs, und mit ihm siebzig männliche Personen.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.15|AT|15|Esra|8||0|15|Und ich versammelte sie an dem Fluss, der nach Ahawa fliesst, und wir lagerten dort drei Tage. Nun bemerkte ich zwar das Volk und die Priester, von den Leviten aber fand ich keinen dort.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.16|AT|15|Esra|8||0|16|Da sandte ich die Gemeindevorsteher Elieser, Ariel, Semaja, Elnathan, Jarib, Elnathan, Nathan, Sacharja und Mesullam und die Lehrer Jojarib und Elnathan|ZUE1931|Public Domain EZR.8.17|AT|15|Esra|8||0|17|und gab ihnen Auftrag an Iddo, den Gemeindevorsteher in dem Ort Kasiphja, und legte ihnen die Worte in den Mund, die sie zu Iddo und seinen Brüdern in dem Ort Kasiphja reden sollten, dass sie uns Diener für das Haus unsres Gottes bringen möchten.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.18|AT|15|Esra|8||0|18|Und sie brachten uns, da die gütige Hand unsres Gottes über uns war, einen kundigen Mann aus dem Geschlechte Mahlis, des Sohnes Levis, des Sohnes Israels, Serebja samt seinen Söhnen und Brüdern, achtzehn Mann,|ZUE1931|Public Domain EZR.8.19|AT|15|Esra|8||0|19|ferner Hasabja und mit ihm Jesaja vom Geschlechte Merari, samt ihren Brüdern und Söhnen, zwanzig Mann,|ZUE1931|Public Domain EZR.8.20|AT|15|Esra|8||0|20|und von den Tempelhörigen, die David und die Fürsten für die Bedienung der Leviten als Hörige bestimmt hatten, 220 Mann; sie sind alle mit Namen ausdrücklich aufgezeichnet.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.21|AT|15|Esra|8||0|21|Dann liess ich daselbst am Ahawaflusse ein Fasten ausrufen, damit wir uns vor unserm Gott demütigten, um von ihm eine glückliche Reise für uns und unsre Familien und alle unsre Habe zu erbitten.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.22|AT|15|Esra|8||0|22|Denn ich hatte mich geschämt, den König um bewaffnete Leute und Reiter zu ersuchen, die uns auf dem Wege vor Feinden schützen würden; wir hatten vielmehr zum König gesagt: Die Hand unsres Gottes ist über allen, die ihn suchen, zu ihrem Besten, aber seine Macht und sein Zorn kommt über alle, die ihn verlassen.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.23|AT|15|Esra|8||0|23|Also fasteten wir und erflehten uns die Hilfe unsres Gottes in dieser Sache, und er liess sich erbitten.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.24|AT|15|Esra|8||0|24|Dann wählte ich aus den obersten Priestern zwölf Mann aus, ferner Serebja und Hasabja und mit ihnen zehn aus ihren Stammesgenossen,|ZUE1931|Public Domain EZR.8.25|AT|15|Esra|8||0|25|und wog ihnen das Silber und das Gold und die Geräte dar, die Weihegabe für den Tempel unsres Gottes, die der König und seine Räte und Fürsten und alle Israeliten, die sich dort befanden, gespendet hatten,|ZUE1931|Public Domain EZR.8.26|AT|15|Esra|8||0|26|und zwar übergab ich ihrer Obhut: an Silber 650 Talente, an silbernen Geräten hundert Talente und an Gold hundert Talente,|ZUE1931|Public Domain EZR.8.27|AT|15|Esra|8||0|27|ferner zwanzig goldene Becher im Werte von tausend Dariken und zwölf kostbare Geräte von goldglänzendem Erz, köstlich wie Gold.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.28|AT|15|Esra|8||0|28|Und ich sprach zu ihnen: Ihr seid dem Herrn heilig, und die Geräte sind heilig; und das Silber und Gold ist eine Weihegabe für den Herrn, den Gott eurer Väter.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.29|AT|15|Esra|8||0|29|So seid nun wachsam und hütet es, bis ihr es vor den Obersten der Priester und Leviten und den Familienhäuptern Israels zu Jerusalem in den Zellen des Tempels darwägen könnt.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.30|AT|15|Esra|8||0|30|Da nahmen die Priester und Leviten das dargewogene Silber und Gold und die Geräte in Empfang, um sie nach Jerusalem in den Tempel unsres Gottes zu bringen.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.31|AT|15|Esra|8||0|31|Dann brachen wir am zwölften Tage des ersten Monats vom Ahawaflusse auf, um nach Jerusalem zu ziehen, und die Hand unsres Gottes war über uns, und er bewahrte uns vor Feinden und Wegelagerern.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.32|AT|15|Esra|8||0|32|So kamen wir nach Jerusalem und verweilten daselbst drei Tage lang.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.33|AT|15|Esra|8||0|33|Am vierten Tage aber wurden das Silber und das Gold und die Geräte im Tempel unsres Gottes gewogen und der Obhut des Priesters Meremoth, des Sohnes Urias, übergeben; mit ihm war auch Eleasar, der Sohn des Pinehas, zugegen, und ausser ihnen noch die Leviten Josabad, der Sohn Jesuas, und Noadja, der Sohn Binnuis.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.34|AT|15|Esra|8||0|34|Alles wurde nachgezählt und nachgewogen, und das ganze Gewicht wurde aufgeschrieben.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.35|AT|15|Esra|8||0|35|Damals brachten die Verbannten, die nun aus der Gefangenschaft heimgekehrt waren, dem Gott Israels Brandopfer dar: zwölf Stiere für ganz Israel, 96 Widder, 77 Lämmer, zwölf Böcke zum Sündopfer, alles als Brandopfer für den Herrn.|ZUE1931|Public Domain EZR.8.36|AT|15|Esra|8||0|36|Dann übergaben sie die Befehle des Königs den Satrapen des Königs und den Statthaltern westlich des (Euphrat-)Stromes, und diese unterstützten das Volk und das Gotteshaus.|ZUE1931|Public Domain EZR.9.1|AT|15|Esra|9||0|1|ALS nun das alles erledigt war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Die Leute, sowohl (gewöhnliche) Israeliten als auch Priester und Leviten, halten sich nicht abgesondert von den Heidenvölkern, von ihren Greueln, von den Kanaanitern, Hethitern Pheresitern, Jebusitern, Ammonitern, Moabitern, Ägyptern und Amoritern;|ZUE1931|Public Domain EZR.9.2|AT|15|Esra|9||0|2|denn sie haben von den Töchtern derselben Frauen für sich und ihre Söhne genommen, und so hat sich das heilige Geschlecht mit den Heidenvölkern vermischt, und die Obersten und Vorsteher sind in diesem Frevel vorangegangen.|ZUE1931|Public Domain EZR.9.3|AT|15|Esra|9||0|3|Als ich solches hörte, zerriss ich mein Kleid und meinen Mantel und raufte mir das Haupthaar und den Bart und sass betäubt da.|ZUE1931|Public Domain EZR.9.4|AT|15|Esra|9||0|4|Da versammelten sich bei mir alle, die die Worte des Gottes Israels fürchteten wegen des Frevels derer, die aus der Verbannung gekommen waren, während ich bis zum Abendopfer betäubt dasass.|ZUE1931|Public Domain EZR.9.5|AT|15|Esra|9||0|5|Zur Zeit des Abendopfers aber stand ich auf von meiner Kasteiung, und indem ich mein Kleid und meinen Mantel zerriss, fiel ich auf die Kniee, breitete die Hände aus zu dem Herrn, meinem Gott,|ZUE1931|Public Domain EZR.9.6|AT|15|Esra|9||0|6|und sprach: Mein Gott, ich bin zu beschämt, zu tief zerknirscht, als dass ich mein Angesicht zu dir, mein Gott, erheben dürfte; denn unsre Missetaten sind hoch über uns gestiegen, und unsre Schuld reicht bis zum Himmel.|ZUE1931|Public Domain EZR.9.7|AT|15|Esra|9||0|7|Seit den Tagen unsrer Väter bis auf diesen Tag sind wir in grosser Schuld, und um unsrer Missetaten willen sind wir, unsre Könige und unsre Priester den Königen der Länder preisgegeben worden, dem Schwert, der Verbannung, der Plünderung und der Entehrung, wie es heute am Tage liegt.|ZUE1931|Public Domain EZR.9.8|AT|15|Esra|9||0|8|Wohl ist uns jetzt für einen kurzen Augenblick von dem Herrn, unsrem Gott, Erbarmen widerfahren: er hat von uns einen Rest Geretteter am Leben erhalten und uns eine Rast geschenkt an seiner heiligen Stätte; unser Gott hat unsre Augen wieder hell gemacht und uns in unsrer Knechtschaft ein wenig aufleben lassen;|ZUE1931|Public Domain EZR.9.9|AT|15|Esra|9||0|9|denn wir sind zwar Knechte, doch hat uns unser Gott in unsrer Knechtschaft nicht verlassen, sondern hat uns die Gunst der Könige von Persien zugewandt. Er hat uns wieder aufleben lassen, um das Haus unsres Gottes aufzurichten und seine Trümmer wiederherzustellen, und uns in Juda und Jerusalem eine schützende Mauer gegeben.|ZUE1931|Public Domain EZR.9.10|AT|15|Esra|9||0|10|Nun aber, unser Gott, was sollen wir nach alledem sagen? Wir haben ja deine Gebote verlassen,|ZUE1931|Public Domain EZR.9.11|AT|15|Esra|9||0|11|"die du durch deine Knechte, die Propheten, gegeben hast, indem du sagtest: ""Das Land, in das ihr einzieht, es in Besitz zu nehmen, ist ein beflecktes Land; die Heidenvölker haben es befleckt durch ihre Greuel, mit denen sie es vom einen Ende bis zum andern infolge ihrer Unreinheit erfüllt haben."|ZUE1931|Public Domain EZR.9.12|AT|15|Esra|9||0|12|"So sollt ihr nun eure Töchter nicht ihren Söhnen geben noch um ihre Töchter werben für eure Söhne. Nie sollt ihr auf ihre Wohlfahrt und ihr Glück bedacht sein, damit ihr stark werdet und die Güter des Landes geniesset und es für alle Zeiten auf eure Kinder vererbet."""|ZUE1931|Public Domain EZR.9.13|AT|15|Esra|9||0|13|Nach alledem nun, was über uns gekommen ist um unsrer bösen Taten und unsrer grossen Schuld willen - und doch hast du ja, unser Gott, mehr Schonung walten lassen, als wir nach unsrer Schuld verdient, und hast uns diesen Rest Geretteter geschenkt -|ZUE1931|Public Domain EZR.9.14|AT|15|Esra|9||0|14|sollten wir da wiederum deine Gebote brechen und mit den Völkern, die solche Greuel treiben, uns verschwägern? Würdest du uns da nicht zürnen und uns ganz vernichten, sodass keiner mehr übrigbliebe und gerettet würde?|ZUE1931|Public Domain EZR.9.15|AT|15|Esra|9||0|15|O Herr, Gott Israels, du bist gerecht darin, dass heute nur noch ein Rest Geretteter von uns am Leben ist. Siehe, wir stehen da vor deinem Angesicht in unsrer Schuld; bei solchem Tun kann niemand vor dir bestehen.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.1|AT|15|Esra|10||0|1|Während Esra also betete und unter Tränen vor dem Hause Gottes liegend sein Bekenntnis ablegte, versammelte sich bei ihm eine sehr grosse Gemeinde von Israeliten, Männer, Frauen und Kinder; denn das Volk weinte heftig.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.2|AT|15|Esra|10||0|2|Und Sechanja, der Sohn Jehiels, vom Geschlechte Elam, hob an und sprach zu Esra: Wir haben unsrem Gott die Treue gebrochen, indem wir fremde Frauen aus den Völkern im Lande heimgeführt haben. Und doch gibt es auch jetzt noch eine Hoffnung für Israel.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.3|AT|15|Esra|10||0|3|Lasst uns nun unsrem Gott geloben, alle unsre fremden Frauen und die von ihnen geboren sind, zu verstossen gemäss deinem Vorschlag, mein Herr, und dem Vorschlag derer, die das Gebot unsres Gottes fürchten, damit man nach dem Gesetz verfahre.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.4|AT|15|Esra|10||0|4|Steh auf! Dir liegt es ob. Wir stehen zu dir. Sei stark und handle!|ZUE1931|Public Domain EZR.10.5|AT|15|Esra|10||0|5|Da stand Esra auf und liess die Obersten der Priester und der Leviten und von ganz Israel schwören, nach diesem Wort zu tun, und sie schwuren.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.6|AT|15|Esra|10||0|6|Dann verliess Esra den Ort vor dem Hause Gottes und ging in die Zelle Johanans, des Sohnes Eljasibs, und blieb dort die Nacht über, ohne zu essen und zu trinken; denn er trauerte über den Frevel der aus der Verbannung Heimgekehrten.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.7|AT|15|Esra|10||0|7|Darnach liessen sie in Juda und Jerusalem ausrufen, alle aus der Verbannung Heimgekehrten sollten sich in Jerusalem versammeln,|ZUE1931|Public Domain EZR.10.8|AT|15|Esra|10||0|8|und wer nicht binnen drei Tagen gemäss dem Beschluss der Obersten und Ältesten erschiene, dessen ganze Habe sollte dem Bann verfallen und er selbst aus der Gemeinde der Heimgekehrten ausgeschlossen werden.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.9|AT|15|Esra|10||0|9|Da versammelten sich alle Männer Judas und Benjamins in Jerusalem binnen drei Tagen, das heisst am zwanzigsten Tage des neunten Monats, und das ganze Volk sass auf dem Platze vor dem Gotteshause, zitternd um der Angelegenheit willen und infolge des Regens.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.10|AT|15|Esra|10||0|10|Und Esra, der Priester, stand auf und sprach zu ihnen: Ihr habt euch versündigt; ihr habt fremde Frauen heimgeführt und damit die Schuld Israels noch grösser gemacht.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.11|AT|15|Esra|10||0|11|So legt nun dem Herrn, dem Gott eurer Väter, ein Bekenntnis ab und tut, was ihm wohlgefällig ist: scheidet euch von den Völkern im Lande und von den fremden Frauen!|ZUE1931|Public Domain EZR.10.12|AT|15|Esra|10||0|12|Da antwortete die ganze Gemeinde und sprach mit lauter Stimme: Ja, es ist unsre Pflicht, zu tun, wie du gesagt hast.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.13|AT|15|Esra|10||0|13|Aber des Volkes ist viel, und es ist Regenzeit, sodass man nicht hier draussen stehen kann. Die Angelegenheit ist auch nicht in ein, zwei Tagen abzumachen; denn wir haben uns in dieser Sache viel zuschulden kommen lassen.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.14|AT|15|Esra|10||0|14|Unsre Obersten mögen für die ganze Gemeinde tagen; dann sollen alle die in unsern Städten, die fremde Frauen heimgeführt haben, zu bestimmten Zeiten kommen und mit ihnen die Ältesten und Richter einer jeden Stadt, bis wir den glühenden Zorn unsres Gottes, der um dieser Sache willen entbrannt ist, von uns abgewendet haben.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.15|AT|15|Esra|10||0|15|Nur Jonathan, der Sohn Asahels, und Jahseja, der Sohn Thikwas, traten dagegen auf, und Mesullam und der Levit Sabbethai unterstützten sie.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.16|AT|15|Esra|10||0|16|Aber die aus der Verbannung Heimgekehrten führten den Vorschlag aus, und der Priester Esra erwählte sich Männer, die Familienhäupter der einzelnen Familien, und zwar alle mit Nennung des Namens, und diese hielten am ersten Tage des zehnten Monats Sitzung, um die Sache zu untersuchen,|ZUE1931|Public Domain EZR.10.17|AT|15|Esra|10||0|17|und sie erledigten die Angelegenheit mit all den Männern, die fremde Frauen heimgeführt hatten, bis zum ersten Tage des ersten Monats.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.18|AT|15|Esra|10||0|18|Und es wurden unter der Priesterschaft als solche, die fremde Frauen heimgeführt hatten, folgende gefunden: vom Geschlechte Jesuas, des Sohnes Jozadaks, und seiner Brüder: Maaseja, Elieser, Jarib und Gedalja;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.19|AT|15|Esra|10||0|19|die gaben ihre Hand darauf, dass sie ihre Frauen verstossen wollten, und ihr Schuldopfer war ein Widder für ihre Schuld.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.20|AT|15|Esra|10||0|20|Vom Geschlechte Immer: Hanani und Sebadja;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.21|AT|15|Esra|10||0|21|vom Geschlechte Harim: Maaseja, Elia, Semaja, Jehiel und Usia;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.22|AT|15|Esra|10||0|22|vom Geschlechte Pashur: Eljoenai, Maaseja, Ismael, Nethaneel, Josabad und Eleasa.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.23|AT|15|Esra|10||0|23|Unter den Leviten: Josabad, Simei, Kelaja sonst Kelita, Pethahja, Juda und Elieser;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.24|AT|15|Esra|10||0|24|unter den Sängern: Eljasib; unter den Torhütern: Sallum, Telem und Uri.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.25|AT|15|Esra|10||0|25|Unter den (gewöhnlichen) Israeliten: vom Geschlechte Parhos: Ramja, Jissia, Malchia, Mijamin, Eleasar, Hasabja und Benaja;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.26|AT|15|Esra|10||0|26|vom Geschlechte Elam: Matthanja, Sacharja, Jehiel, Abdi, Jeremoth und Elia;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.27|AT|15|Esra|10||0|27|vom Geschlechte Satthu: Eljoenai, Eljasib, Matthanja, Jeremoth, Sabad und Asisa;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.28|AT|15|Esra|10||0|28|vom Geschlechte Bebai: Johanan, Hananja, Sabbai und Athlai;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.29|AT|15|Esra|10||0|29|vom Geschlechte Bani: Mesullam, Malluch, Adaja, Jasub, Jiseal und Jeremoth;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.30|AT|15|Esra|10||0|30|vom Geschlechte Pahath-Moab: Adna, Chelal, Benaja, Maaseja, Matthanja, Bezaleel, Binnui und Manasse;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.31|AT|15|Esra|10||0|31|vom Geschlechte Harim: Elieser, Jissia, Malchia, Semaja, Simeon,|ZUE1931|Public Domain EZR.10.32|AT|15|Esra|10||0|32|Benjamin, Malluch und Semarja;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.33|AT|15|Esra|10||0|33|vom Geschlechte Hasum: Matthenai, Matthattha, Sabad, Eliphelet, Jeremai, Manasse und Simei;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.34|AT|15|Esra|10||0|34|vom Geschlechte Bigwai: Maadai, Amram, Joel,|ZUE1931|Public Domain EZR.10.35|AT|15|Esra|10||0|35|Benaja, Bedja und Cheluhu;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.36|AT|15|Esra|10||0|36|vom Geschlechte Meremoth: Eljasib,|ZUE1931|Public Domain EZR.10.37|AT|15|Esra|10||0|37|Matthanja, Matthenai und Jaasai;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.38|AT|15|Esra|10||0|38|vom Geschlechte Binnui: Simei,|ZUE1931|Public Domain EZR.10.39|AT|15|Esra|10||0|39|Selemja, Nathan und Adaja;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.40|AT|15|Esra|10||0|40|vom Geschlechte Assur: Sasai, Sarai,|ZUE1931|Public Domain EZR.10.41|AT|15|Esra|10||0|41|Asareel, Selemja, Semarja,|ZUE1931|Public Domain EZR.10.42|AT|15|Esra|10||0|42|Sallum, Amarja und Joseph;|ZUE1931|Public Domain EZR.10.43|AT|15|Esra|10||0|43|und vom Geschlechte Nebo: Jegiel, Matthithja, Sabad, Sebina, Jaddai, Joel und Benaja.|ZUE1931|Public Domain EZR.10.44|AT|15|Esra|10||0|44|Diese alle hatten fremde Frauen genommen, und sie entliessen Frauen und Kinder.|ZUE1931|Public Domain NEH.1.1|AT|16|Nehemia|1||0|1|BERICHT Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Es geschah im Monat Chislew, im zwanzigsten Jahre, als ich auf der Burg Susa war,|ZUE1931|Public Domain NEH.1.2|AT|16|Nehemia|1||0|2|da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit etlichen Männern aus Juda, und ich fragte sie, wie es den Juden gehe, den Geretteten, die nach der Wegführung übriggeblieben waren, und wie es um Jerusalem stehe.|ZUE1931|Public Domain NEH.1.3|AT|16|Nehemia|1||0|3|Sie sprachen zu mir: Die Übriggebliebenen, die nämlich, die nach der Wegführung dort in der Provinz übriggeblieben sind, befinden sich in grosser Not und in Schmach; die Mauer Jerusalems ist voller Breschen, und seine Tore sind verbrannt.|ZUE1931|Public Domain NEH.1.4|AT|16|Nehemia|1||0|4|Als ich diese Worte hörte, sass ich da und weinte und trauerte tagelang und fastete und betete vor dem Gott des Himmels|ZUE1931|Public Domain NEH.1.5|AT|16|Nehemia|1||0|5|und sprach: Ach Herr, du Gott des Himmels, du grosser, furchtbarer Gott, der seinen Gnadenbund denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten,|ZUE1931|Public Domain NEH.1.6|AT|16|Nehemia|1||0|6|lass doch dein Ohr aufmerken und deine Augen offen sein, dass du auf das Gebet deines Knechtes hörest, das ich jetzt Tag und Nacht vor dir bete für die Israeliten, deine Knechte, wie auch auf das Bekenntnis der Sünden, die wir Israeliten an dir begangen haben. Auch ich und meines Vaters Haus haben gesündigt.|ZUE1931|Public Domain NEH.1.7|AT|16|Nehemia|1||0|7|Wir haben uns schwer vergangen gegen dich; wir haben die Gebote, Satzungen und Rechte nicht gehalten, die du deinem Knechte Mose gegeben hast.|ZUE1931|Public Domain NEH.1.8|AT|16|Nehemia|1||0|8|"Gedenke doch des Wortes, das du deinem Knechte Mose aufgetragen hast, als du sprachest: ""Wenn ihr mir die Treue brecht, so werde ich euch unter die Völker zerstreuen."|ZUE1931|Public Domain NEH.1.9|AT|16|Nehemia|1||0|9|"Wenn ihr euch aber mir wieder zuwendet und meine Gebote treulich erfüllt - wären dann eure Versprengten sogar am Ende des Himmels, so will ich sie doch von dort sammeln und an die Stätte bringen, die ich erwählt habe, meinen Namen daselbst wohnen zu lassen."""|ZUE1931|Public Domain NEH.1.10|AT|16|Nehemia|1||0|10|Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk, das du durch deine grosse Kraft und durch deine starke Hand erlöst hast.|ZUE1931|Public Domain NEH.1.11|AT|16|Nehemia|1||0|11|Ach Herr, lass doch dein Ohr aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die willens sind, deinen Namen zu fürchten! Ja, lass es heute deinem Knechte gelingen, lass ihm Barmherzigkeit widerfahren vor diesem Mann! Ich war nämlich ein Mundschenk des Königs.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.1|AT|16|Nehemia|2||0|1|Und es geschah im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahre des Königs Arthahsastha: wie da Wein vor mir stand, nahm ich den Wein und bot ihn dem König dar. Ich sah aber betrübt aus.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.2|AT|16|Nehemia|2||0|2|Da sprach der König zu mir: Warum siehst du so übel aus? Du bist doch nicht krank? Es ist offenbar ein Herzeleid. Da fürchtete ich mich sehr|ZUE1931|Public Domain NEH.2.3|AT|16|Nehemia|2||0|3|und sprach zu dem König: Der König lebe immerdar! Warum sollte ich nicht übel aussehen, da doch die Stadt, wo meine Väter begraben sind, wüste liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?|ZUE1931|Public Domain NEH.2.4|AT|16|Nehemia|2||0|4|Der König erwiderte: Was wünschest du denn? Da flehte ich zu dem Gott des Himmels;|ZUE1931|Public Domain NEH.2.5|AT|16|Nehemia|2||0|5|dann sagte ich zum König: Gefällt es dem Könige und ist dir dein Knecht genehm, so wollest du mich nach Juda senden, dass ich die Stadt wieder aufbaue, wo meine Väter begraben sind.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.6|AT|16|Nehemia|2||0|6|Der König sprach zu mir, während die Königin neben ihm sass: Wie lange soll denn deine Reise währen, und wann wirst du wieder kommen? Und der König willigte ein, mich zu senden, nachdem ich ihm eine bestimmte Zeit angegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.7|AT|16|Nehemia|2||0|7|Nun sprach ich zum König: Gefällt es dem Könige, so möge man mir Briefe mitgeben an die Statthalter westlich des (Euphrat-)Stromes, dass sie mich durchziehen lassen, bis ich nach Juda gelange;|ZUE1931|Public Domain NEH.2.8|AT|16|Nehemia|2||0|8|ebenso einen Brief an Asaph, den Aufseher des königlichen Parkes, dass er mir Holz liefere für das Gebälk der Tore der Tempelburg und für die Stadtmauer und das Haus, darein ich ziehen soll. Und der König willfahrte mir, da die gütige Hand meines Gottes über mir war.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.9|AT|16|Nehemia|2||0|9|Wie ich nun zu den Statthaltern westlich des (Euphrat-)Stromes gelangte, übergab ich ihnen die Briefe des Königs. Dieser hatte mir ein Geleite von Offizieren und Reitern mitgegeben.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.10|AT|16|Nehemia|2||0|10|Als aber Sanballat, der Horoniter, und Tobia, der ammonitische Beamte, davon hörten, verdross es sie sehr, dass jemand hergekommen sei, um für das Wohl der Israeliten zu sorgen.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.11|AT|16|Nehemia|2||0|11|SO gelangte ich nach Jerusalem. Und als ich drei Tage daselbst gewesen war,|ZUE1931|Public Domain NEH.2.12|AT|16|Nehemia|2||0|12|machte ich mich des Nachts auf in Begleitung weniger Männer, sagte aber keinem Menschen, was mir mein Gott ins Herz gegeben, für Jerusalem zu tun. Auch hatte ich kein Tier bei mir ausser dem, auf welchem ich ritt.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.13|AT|16|Nehemia|2||0|13|Und ich ritt bei Nacht zum Taltor hinaus gegen die Drachenquelle und das Misttor hin und betrachtete die Mauern Jerusalems, wie sie so zerrissen, und seine Tore, wie sie vom Feuer verzehrt waren.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.14|AT|16|Nehemia|2||0|14|Dann ritt ich hinüber zum Quelltor und zum Königsteich. Als aber kein Raum mehr da war für mein Tier, um mit mir durchzukommen,|ZUE1931|Public Domain NEH.2.15|AT|16|Nehemia|2||0|15|stieg ich bei Nacht das Tal hinauf und besichtigte die Mauern; hernach kehrte ich um und kam durch das Taltor wieder heim.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.16|AT|16|Nehemia|2||0|16|Die Vorsteher aber wussten nicht, wo ich hingegangen war oder was ich vorhatte; denn ich hatte bis dahin den Juden nichts gesagt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den andern, denen das Werk oblag.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.17|AT|16|Nehemia|2||0|17|Nun sprach ich zu ihnen: Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, wie Jerusalem wüste liegt und seine Tore verbrannt sind. Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems aufbauen, dass wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes seien.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.18|AT|16|Nehemia|2||0|18|Und ich teilte ihnen mit, wie die Hand meines Gottes so gütig über mir gewaltet und was der König zu mir geredet hatte. Sie antworteten: So wollen wir uns aufmachen und bauen. Damit legten sie Hand an das gute Werk.|ZUE1931|Public Domain NEH.2.19|AT|16|Nehemia|2||0|19|Als aber Sanballat, der Horoniter, und Tobia, der ammonitische Beamte, und Gesem, der Araber, davon hörten, spotteten sie unser und taten verächtlich gegen uns und sprachen: Was ist das, was ihr da vornehmt? Wollt ihr von dem Könige abfallen?|ZUE1931|Public Domain NEH.2.20|AT|16|Nehemia|2||0|20|Da antwortete ich ihnen und sprach: Der Gott des Himmels wird es uns gelingen lassen. Darum wollen wir, seine Knechte, darangehen und bauen; ihr aber habt weder Anteil noch Anrecht noch Andenken in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.1|AT|16|Nehemia|3||0|1|UND Eljasib, der Hohepriester, machte sich mit seinen Brüdern, den Priestern, ans Werk, und sie bauten das Schaftor; sie richteten sein Gebälk auf und setzten seine Türflügel ein. Dann bauten sie weiter bis zum Turm Hammea und bis zum Turm Hananeel.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.2|AT|16|Nehemia|3||0|2|Nebenan bauten die Männer von Jericho und neben ihnen Sakkur, der Sohn Imris.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.3|AT|16|Nehemia|3||0|3|Das Fischtor bauten die Söhne Senaas; sie richteten sein Gebälk auf und setzten die Türflügel, die Schlösser und die Riegel ein.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.4|AT|16|Nehemia|3||0|4|Neben ihnen besorgte Meremoth, der Sohn Urias, des Sohnes des Hakkoz, die Ausbesserung, neben ihm Mesullam, der Sohn Berechjas, des Sohnes Mesesabeels, neben ihm Zadok, der Sohn Baenas.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.5|AT|16|Nehemia|3||0|5|Neben ihnen arbeiteten die von Thekoa an der Ausbesserung; ihre Vornehmen jedoch beugten den Nacken nicht zum Dienst ihres Herrn.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.6|AT|16|Nehemia|3||0|6|Das Tor der Altstadt stellten Jojada, der Sohn Paseahs, und Mesullam, der Sohn Besodjas, instand; sie richteten sein Gebälk auf und setzten die Türflügel, die Schlösser und die Riegel ein.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.7|AT|16|Nehemia|3||0|7|Neben ihnen besorgten die Ausbesserung Melatja, der Gibeonite, und Jadon, der Meronothite, samt den Männern von Gibeon und Mizpa, die unter die Gerichtsbarkeit des Landpflegers westlich des (Euphrat-)Stromes gehörten,|ZUE1931|Public Domain NEH.3.8|AT|16|Nehemia|3||0|8|neben ihnen Ussiel, der Sohn Harhajas, von der Zunft der Goldschmiede, neben ihm Hananja von der Zunft der Salbenbereiter. Und sie pflästerten Jerusalem bis zur Breiten Mauer.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.9|AT|16|Nehemia|3||0|9|Neben ihnen arbeitete Rephaja, der Sohn Hurs, der Oberste der einen Hälfte des Bezirks Jerusalem, an der Ausbesserung,|ZUE1931|Public Domain NEH.3.10|AT|16|Nehemia|3||0|10|neben ihm Jedaja, der Sohn Harumaphs, gegenüber seinem Hause, neben ihm Hattus, der Sohn Hasabnejas.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.11|AT|16|Nehemia|3||0|11|Einen zweiten Abschnitt bearbeiteten Malchia, der Sohn Harims, und Hassub, der Sohn Pahath-Moabs, bis zum Ofenturm.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.12|AT|16|Nehemia|3||0|12|Neben ihnen arbeitete Sallum, der Sohn des Hallohes, der Oberste der andern Hälfte des Bezirks Jerusalem, er und seine Töchter.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.13|AT|16|Nehemia|3||0|13|Das Taltor besorgten Hanun und die Bewohner von Sanoah. Sie bauten es aus und setzten die Türflügel, die Schlösser und die Riegel ein und arbeiteten tausend Ellen weiter an der Mauer bis zum Misttor.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.14|AT|16|Nehemia|3||0|14|Das Misttor aber stellte Malchia, der Sohn Rechabs, der Oberste des Bezirks Beth-Cherem, instand. Er baute es aus und setzte die Türflügel, die Schlösser und die Riegel ein.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.15|AT|16|Nehemia|3||0|15|Das Quelltor bearbeitete Sallun, der Sohn Cholhoses, der Oberste des halben Bezirks Mizpa. Er baute es aus, überdachte es, setzte die Türflügel, die Schlösser und die Riegel ein und besserte die Mauer am Teich der Wasserleitung zum Königsgarten aus bis an die Stufen, die von der Davidsstadt herabführen.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.16|AT|16|Nehemia|3||0|16|Das nächste Stück besorgte Nehemia, der Sohn Asbuks, der Oberste des halben Bezirks Beth-Zur, bis gegenüber den Davidsgräbern und weiter bis an den künstlichen Teich und bis zum Kriegerhause.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.17|AT|16|Nehemia|3||0|17|Ein weiteres Stück besserten die Leviten aus unter Rehum, dem Sohne Banis, ein andres Hasabja, der Oberste des halben Bezirks Kegila, für seinen Bezirk,|ZUE1931|Public Domain NEH.3.18|AT|16|Nehemia|3||0|18|ein andres ihre Brüder unter Binnui, dem Sohne Henadads, dem Obersten der andern Hälfte des Bezirks Kegila.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.19|AT|16|Nehemia|3||0|19|Nebenan bearbeitete Eser, der Sohn Jesua's, der Oberste der andern Hälfte von Mizpa, eine zweite Strecke gegenüber dem Aufstieg zum Zeughause am Winkel;|ZUE1931|Public Domain NEH.3.20|AT|16|Nehemia|3||0|20|daneben Baruch, der Sohn Sakkais, eine weitere Strecke vom Winkel bis an die Haustüre des Hohenpriesters Eljasib;|ZUE1931|Public Domain NEH.3.21|AT|16|Nehemia|3||0|21|daneben Meremoth, der Sohn Urias, des Sohnes des Hakkoz, eine weitere Strecke von der Haustüre Eljasibs an bis zum Ende des Hauses Eljasibs.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.22|AT|16|Nehemia|3||0|22|Ein weiteres Stück besserten die Priester aus, die Männer des (Jordan-)Gaues,|ZUE1931|Public Domain NEH.3.23|AT|16|Nehemia|3||0|23|ein andres Benjamin und Hassub gegenüber ihrem Hause, ein andres Asarja, der Sohn Maasejas, des Sohnes Ananjas, neben seinem Hause.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.24|AT|16|Nehemia|3||0|24|Nebenan bearbeitete Binnui, der Sohn Henadads, eine zweite Strecke von dem Hause Asarjas bis zum Winkel und bis an die Ecke.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.25|AT|16|Nehemia|3||0|25|Palal, der Sohn Usais, arbeitete gegenüber dem Winkel und dem obern Turm, der am königlichen Palaste vorspringt, beim Wachthof; neben ihm Pedaja, der Sohn des Parhos,|ZUE1931|Public Domain NEH.3.26|AT|16|Nehemia|3||0|26|bis gegenüber dem Wassertore im Osten und dem vorspringenden Turm.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.27|AT|16|Nehemia|3||0|27|Nebenan besorgten die von Thekoa eine zweite Strecke von der Stelle gegenüber dem grossen vorspringenden Turm bis an die Mauer des Ophel.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.28|AT|16|Nehemia|3||0|28|Oberhalb des Rosstores arbeiteten die Priester, jeder seinem Hause gegenüber,|ZUE1931|Public Domain NEH.3.29|AT|16|Nehemia|3||0|29|neben ihnen Zadok, der Sohn Immers, seinem Hause gegenüber, neben ihm Semaja, der Sohn Sechanjas, der Hüter des Osttores.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.30|AT|16|Nehemia|3||0|30|Neben ihm besserten Hananja, der Sohn Selemjas, und Hanun, der sechste Sohn Zalaphs, eine zweite Strecke aus; neben diesem arbeitete Mesullam, der Sohn Berechjas, gegenüber seiner Tempelzelle,|ZUE1931|Public Domain NEH.3.31|AT|16|Nehemia|3||0|31|neben ihm Malchia, von der Zunft der Goldschmiede, bis an das Haus der Tempelhörigen und der Krämer gegenüber dem Wachttor und bis an den Ecksöller.|ZUE1931|Public Domain NEH.3.32|AT|16|Nehemia|3||0|32|Zwischen dem Ecksöller und dem Schaftore besorgten die Goldschmiede und die Krämer die Ausbesserung.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.1|AT|16|Nehemia|4||0|1|ALS aber Sanballat hörte, dass wir die Mauer aufbauten, ward er zornig und voll Ärger und spottete über die Juden|ZUE1931|Public Domain NEH.4.2|AT|16|Nehemia|4||0|2|und sprach in Gegenwart seiner Landsleute und der Truppen von Samaria: Was treiben die elenden Juden da? Wollen sie schon pflästern? Wollen sie schon (zum Feste) schlachten? Wollen sie's schon heute vollenden? Wollen sie die verbrannten Steine aus den Schutthaufen wieder ins Leben rufen?|ZUE1931|Public Domain NEH.4.3|AT|16|Nehemia|4||0|3|Und Tobia, der Ammoniter, der neben ihm stand, sprach: Lass sie nur bauen! Wenn ein Fuchs hinaufspringt, reisst er ihre Steinmauer ein.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.4|AT|16|Nehemia|4||0|4|Höre, unser Gott, wie wir zum Gespött geworden sind! Lass ihre Schmähung auf ihren Kopf zurückfallen und gib sie der Plünderung preis in einem Lande der Verbannung!|ZUE1931|Public Domain NEH.4.5|AT|16|Nehemia|4||0|5|Decke ihre Missetat nicht zu und lass ihre Sünde nicht ausgelöscht werden vor dir; denn sie haben durch ihr Verhalten gegenüber den Bauleuten deinen Zorn erregt!|ZUE1931|Public Domain NEH.4.6|AT|16|Nehemia|4||0|6|So bauten wir an der Mauer weiter, sodass sie sich ringsum schloss bis zur halben Höhe. Und das Volk war von Herzen bei der Arbeit.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.7|AT|16|Nehemia|4||0|7|Als aber Sanballat und Tobia und die Araber und die Ammoniter und die Asdoditer hörten, dass die Wiederherstellung der Mauern Jerusalems Fortschritte machte und die Lücken sich zu schliessen begannen, wurden sie sehr zornig|ZUE1931|Public Domain NEH.4.8|AT|16|Nehemia|4||0|8|und verschworen sich alle zusammen, hinzuziehen, um wider Jerusalem zu streiten und daselbst Verwirrung anzurichten.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.9|AT|16|Nehemia|4||0|9|Wir aber beteten zu unsrem Gott und stellten Wachen auf wider sie Tag und Nacht, um uns vor ihnen zu schützen.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.10|AT|16|Nehemia|4||0|10|Und die Judäer sprachen: Die Kraft der Träger hält nicht stand, und des Schuttes ist viel; wir allein bringen den Bau der Mauer nicht fertig.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.11|AT|16|Nehemia|4||0|11|Unsre Widersacher aber dachten: Die sollen nichts merken und nichts sehen, bis wir mitten unter sie kommen und sie erschlagen und so dem Werke ein Ende machen.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.12|AT|16|Nehemia|4||0|12|Als nun die Juden in ihrer Nachbarschaft kamen und uns wohl zehnmal aus allen Orten, wo sie wohnten, von dem feindlichen Vorgehen Meldung machten,|ZUE1931|Public Domain NEH.4.13|AT|16|Nehemia|4||0|13|da stellte sich das Volk an die tiefer liegenden Orte hinter der Mauer in gedeckten Stellungen auf; ich aber ließ die Leute geschlechterweise mit ihren Schwertern, Spiessen und Bogen antreten.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.14|AT|16|Nehemia|4||0|14|Und ich besichtigte|ZUE1931|Public Domain NEH.4.15|AT|16|Nehemia|4||0|15|Als aber unsre Feinde vernahmen, dass es uns kundgeworden sei und Gott ihren Plan zunichte gemacht habe, kehrten wir alle zu der Mauer zurück, ein jeder an seine Arbeit.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.16|AT|16|Nehemia|4||0|16|Von da an arbeitete nur die Hälfte meiner Leute an dem Werk; die andre Hälfte aber hielt sich bereit mit Spiessen, Schilden, Bogen und Panzern, und die Offiziere standen hinter dem ganzen Volk Juda,|ZUE1931|Public Domain NEH.4.17|AT|16|Nehemia|4||0|17|das an der Mauer baute. Und die Lastträger arbeiteten in der Weise, dass sie mit einer Hand ihr Werk verrichteten, mit der andern die Waffe hielten.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.18|AT|16|Nehemia|4||0|18|Die aber, welche mauerten, hatten ein jeder sein Schwert um die Hüfte gegürtet und mauerten so. Und der Trompeter stand neben mir.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.19|AT|16|Nehemia|4||0|19|Da sprach ich zu den Vornehmsten, den Vorstehern und dem übrigen Volk: Das Werk ist gross und ausgedehnt, und wir sind auf der Mauer verstreut, weit voneinander entfernt.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.20|AT|16|Nehemia|4||0|20|An dem Orte nun, von wo ihr den Posaunenschall hören werdet, da sollt ihr euch um uns sammeln. Unser Gott wird für uns streiten.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.21|AT|16|Nehemia|4||0|21|So arbeiteten wir an dem Bau, während die Hälfte die Lanzen trug, vom Anbruch der Morgenröte bis zum Erscheinen der Sterne.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.22|AT|16|Nehemia|4||0|22|Auch gebot ich zu jener Zeit dem Volke: Ein jeder bleibe mit seinen Leuten übernacht zu Jerusalem, dass sie für uns bei Nacht Wache halten und am Tage der Arbeit warten.|ZUE1931|Public Domain NEH.4.23|AT|16|Nehemia|4||0|23|Und weder ich noch meine Brüder, noch meine Knappen, noch die Wachtmannschaften hinter mir - keiner von uns zog die Kleider aus; ein jeder trug seine Waffe an der Seite.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.1|AT|16|Nehemia|5||0|1|ES erhob sich aber ein grosses Geschrei unter den armen Leuten und ihren Frauen gegen ihre jüdischen Brüder.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.2|AT|16|Nehemia|5||0|2|Die einen sagten: Wir müssen unsre Söhne und Töchter verpfänden, damit wir uns Getreide verschaffen und unser Leben fristen können.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.3|AT|16|Nehemia|5||0|3|Andre sagten: Wir müssen unsre Äcker, Weinberge und Häuser verpfänden, damit wir uns Getreide verschaffen in der Hungersnot.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.4|AT|16|Nehemia|5||0|4|Wieder andre sprachen: Wir haben Geld entlehnen müssen auf unsre Äcker und Weinberge, damit wir dem König die Steuer zahlen können.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.5|AT|16|Nehemia|5||0|5|Nun sind wir aber doch vom gleichen Fleisch und Blut wie unsre Brüder, und unsre Kinder sind wie ihre Kinder. Dennoch müssen wir unsre Söhne und Töchter dienstbar werden lassen, ja, von unsern Töchtern sind bereits etliche dienstbar gemacht, ohne dass wir etwas dagegen vermögen. Unsre Äcker und Weinberge gehören ja andern Leuten.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.6|AT|16|Nehemia|5||0|6|Als ich sie so klagen und berichten hörte, ward ich sehr zornig.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.7|AT|16|Nehemia|5||0|7|Ich überlegte die Sache bei mir und stellte dann die Vornehmen und Vorsteher zur Rede, indem ich zu ihnen sprach: Wie? ihr treibt einer gegenüber dem andern Wucher? Und ich veranstaltete eine grosse Versammlung wider sie|ZUE1931|Public Domain NEH.5.8|AT|16|Nehemia|5||0|8|und sagte zu ihnen: Wir an unserm Teil haben unsre jüdischen Brüder, die an die Heiden verkauft waren, nach bestem Vermögen losgekauft; ihr aber wollt umgekehrt eure Brüder verkaufen, dass sie wieder an uns verkauft werden? Da schwiegen sie und hatten nichts zu antworten.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.9|AT|16|Nehemia|5||0|9|Und ich sprach: Euer Treiben ist unwürdig. Ihr solltet doch in der Furcht unsres Gottes wandeln, um den Lästerungen unsrer heidnischen Feinde zu begegnen.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.10|AT|16|Nehemia|5||0|10|Auch ich, meine Brüder und meine Leute haben den Volksgenossen Geld und Korn geliehen. Erlassen wir ihnen diese Forderung!|ZUE1931|Public Domain NEH.5.11|AT|16|Nehemia|5||0|11|Gebt ihnen heute noch ihre Äcker, Weinberge, Ölpflanzungen und Häuser zurück und erlasst ihnen, was ihr an Geld, an Korn, an Wein und Öl von ihnen zu fordern habt!|ZUE1931|Public Domain NEH.5.12|AT|16|Nehemia|5||0|12|Da sprachen sie: Wir wollen es zurückgeben und nichts von ihnen eintreiben; wir wollen tun, wie du sagst. Und ich nahm ihnen, nachdem ich die Priester zugezogen hatte, einen Eid ab, dass sie es so halten wollten.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.13|AT|16|Nehemia|5||0|13|Auch schüttelte ich den Bausch meines Gewandes aus und sprach: So schüttle Gott einen jeden aus Haus und Eigentum heraus, der dieses Wort nicht hält, dass er dergestalt ausgeschüttelt und leer sei! Und die ganze Gemeinde sprach: Amen! und pries den Herrn. Und das Volk tat demgemäss.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.14|AT|16|Nehemia|5||0|14|Ferner genoss ich von der Zeit an, wo ich zum Statthalter im Lande Juda ernannt wurde, das heisst vom zwanzigsten Jahre des Königs Arthahsastha an bis zu seinem 32. Jahre, also während zwölf Jahren, weder für mich noch für meine Brüder den Unterhalt eines Statthalters.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.15|AT|16|Nehemia|5||0|15|Die frühern Statthalter, die vor mir dagewesen, hatten nämlich das Volk bedrückt und für Brot und Wein täglich vierzig Lot Silber von ihm bezogen; auch ihre Leute gingen herrisch mit dem Volke um. Ich aber tat nicht also um der Furcht Gottes willen.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.16|AT|16|Nehemia|5||0|16|Auch arbeitete ich am Aufbau dieser Mauer mit, während wir doch keinen Grundbesitz erworben hatten, und alle meine Leute hatten sich zur Arbeit daselbst eingestellt.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.17|AT|16|Nehemia|5||0|17|Dazu assen die Juden an meinem Tisch, nämlich die Vorsteher, 150 Mann, nebst denen, welche aus dem heidnischen Gebiet um uns her zu uns gekommen waren.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.18|AT|16|Nehemia|5||0|18|Obschon ich aber täglich einen Ochsen, sechs auserlesene Schafe und Geflügel, sowie alle zehn Tage eine Menge Wein auftischte, so forderte ich doch den Unterhalt eines Statthalters nicht; denn die Fron lastete schwer auf diesem Volke.|ZUE1931|Public Domain NEH.5.19|AT|16|Nehemia|5||0|19|Gedenke mir, mein Gott, zum Besten, was ich alles für dieses Volk getan habe!|ZUE1931|Public Domain NEH.6.1|AT|16|Nehemia|6||0|1|ALS aber Sanballat, Tobia und der Araber Gesem nebst unsren übrigen Feinden erfuhren, dass ich die Mauern aufgebaut habe und dass keine Lücke mehr daran sei wiewohl ich zu jener Zeit die Türflügel noch nicht in die Torbauten eingesetzt hatte,|ZUE1931|Public Domain NEH.6.2|AT|16|Nehemia|6||0|2|schickten Sanballat und Gesem zu mir und liessen mir sagen: Komm, wir wollen in Hakkephirim in der Ebene Ono zusammentreffen. Sie gedachten mir nämlich Böses zu tun.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.3|AT|16|Nehemia|6||0|3|Da sandte ich Boten zu ihnen mit der Antwort: Ich habe eine grosse Arbeit zu verrichten; darum kann ich nicht hinabkommen. Wie? soll das Werk stillestehen, indem ich es ruhen liesse und zu euch hinabkäme?|ZUE1931|Public Domain NEH.6.4|AT|16|Nehemia|6||0|4|Sie aber schickten wohl viermal in dieser Weise zu mir, und ich gab ihnen immer die gleiche Antwort.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.5|AT|16|Nehemia|6||0|5|Da sandte Sanballat zum fünftenmal auf dieselbe Weise seinen Diener zu mir mit einem offenen Brief in der Hand;|ZUE1931|Public Domain NEH.6.6|AT|16|Nehemia|6||0|6|darin war geschrieben: Es ist unter den Leuten bekannt geworden, und Gasmu erzählt es, dass du und die Juden abzufallen gedenken; darum bauest du die Mauer, und du wollest ihr König werden - so heisst es.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.7|AT|16|Nehemia|6||0|7|Auch habest du Propheten für dich angestellt, die von dir zu Jerusalem ausrufen sollen: Er ist der König von Juda! Das wird der König hören; darum komm, lass uns zusammen ratschlagen!|ZUE1931|Public Domain NEH.6.8|AT|16|Nehemia|6||0|8|Ich aber liess ihm sagen: Es ist nichts Derartiges geschehen, wie du behauptest; du hast das aus dir selber ersonnen.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.9|AT|16|Nehemia|6||0|9|Sie alle wollten uns nämlich Furcht einflössen in der Meinung, wir würden ablassen von dem Werk, sodass es nicht fertig würde. Ich aber legte nur um so kräftiger Hand an.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.10|AT|16|Nehemia|6||0|10|Wie ich nun in das Haus Semajas, des Sohnes Delajas, des Sohnes Mehetabeels, kam, als er eben (durch Unreinheit) verhindert war, sprach er: Lass uns zusammen ins Gotteshaus, ins Innere des Tempels, gehen und die Türen des Tempels zuschliessen; denn die werden kommen, dich zu ermorden, bei Nacht werden sie kommen, dich zu ermorden.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.11|AT|16|Nehemia|6||0|11|Ich aber sprach: Sollte ein Mann wie ich fliehen? Und könnte ein Mann wie ich in den Tempel gehen und dabei am Leben bleiben? Ich gehe nicht hinein.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.12|AT|16|Nehemia|6||0|12|Ich merkte nämlich wohl, dass nicht Gott ihn gesendet habe, sondern dass er das Orakel über mich gesprochen, weil Tobia und Sanballat ihn gedungen hatte,|ZUE1931|Public Domain NEH.6.13|AT|16|Nehemia|6||0|13|damit ich Angst bekäme und darnach handeln und mich versündigen sollte und sie so eine üble Nachrede wider mich hätten und mich beschimpfen könnten.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.14|AT|16|Nehemia|6||0|14|Gedenke, mein Gott, dem Tobia und dem Sanballat diese seine Taten, auch der Prophetin Noadja und den andern Propheten, die mir Angst einjagen wollten!|ZUE1931|Public Domain NEH.6.15|AT|16|Nehemia|6||0|15|Und die Mauer ward fertig am 25. Tage des Monats Elul nach Verlauf von 52 Tagen.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.16|AT|16|Nehemia|6||0|16|Als nun alle unsre Feinde solches hörten, da fürchteten sich alle Heiden um uns her, und es entsank ihnen aller Mut; sie mussten einsehen, dass dieses Werk mit Hilfe unsres Gottes vollbracht worden war.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.17|AT|16|Nehemia|6||0|17|Auch liessen zu jener Zeit die Vornehmen Judas viele Briefe an Tobia abgehen, wie auch solche von Tobia an sie gelangten.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.18|AT|16|Nehemia|6||0|18|Denn viele in Juda waren durch Eidschwur mit ihm verbunden, weil er der Schwiegersohn Sechanjas, des Sohnes Arahs, war und sein Sohn Johanan die Tochter Mesullams, des Sohnes Berechjas, geheiratet hatte.|ZUE1931|Public Domain NEH.6.19|AT|16|Nehemia|6||0|19|Die redeten sogar in meiner Gegenwart von seinen Vorzügen und hinterbrachten ihm meine Worte. Und Tobia sandte Briefe, um mich einzuschüchtern.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.1|AT|16|Nehemia|7||0|1|Als nun die Mauer gebaut war, setzte ich die Torflügel ein, und die Torhüter, die Sänger und die Leviten wurden bestellt.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.2|AT|16|Nehemia|7||0|2|Dann betraute ich meinen Bruder Hanani und den Burghauptmann Hananja mit dem Oberbefehl über Jerusalem. Denn dieser galt als ein zuverlässiger und gottesfürchtiger Mann vor vielen andern.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.3|AT|16|Nehemia|7||0|3|Und ich sprach zu ihnen: Man soll die Tore Jerusalems nicht eher auftun, als bis die Sonne heiss scheint. Und solange sie noch am Himmel steht, soll man die Torflügel wieder zuschliessen und verriegeln. Dann stelle man Wachen auf aus den Bewohnern Jerusalems, einen jeden auf seinen Posten, und zwar einen jeden seinem Hause gegenüber.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.4|AT|16|Nehemia|7||0|4|NUN war aber die Stadt weitläufig und gross und wenig Volk darin, und Neubauten waren nicht vorhanden.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.5|AT|16|Nehemia|7||0|5|Da gab mir mein Gott ins Herz, dass ich die Vornehmen und die Vorsteher und das Volk versammelte, damit sie sich in Geschlechterverzeichnisse eintragen liessen. Und ich fand das Geschlechterverzeichnis, das die früher Zurückgekehrten enthielt; darin fand ich geschrieben:|ZUE1931|Public Domain NEH.7.6|AT|16|Nehemia|7||0|6|Folgendes sind die Bewohner der Provinz (Juda), die aus der Gefangenschaft heraufzogen von den Verbannten, die Nebukadnezar, der König von Babel, in die Verbannung geführt hatte, und die nun nach Jerusalem und Juda zurückkehrten, ein jeder in seine Stadt,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.7|AT|16|Nehemia|7||0|7|und zwar kamen sie mit Serubbabel, Jesua, Nehemia, Asarja, Raamja, Nahamani, Mardochai, Bilsan, Mispereth, Bigwai, Nehum und Baana. Zahl der Männer des Volkes Israel:|ZUE1931|Public Domain NEH.7.8|AT|16|Nehemia|7||0|8|das Geschlecht Parhos: 2 172;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.9|AT|16|Nehemia|7||0|9|das Geschlecht Sephatja: 372;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.10|AT|16|Nehemia|7||0|10|das Geschlecht Arah: 652;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.11|AT|16|Nehemia|7||0|11|das Geschlecht Pahath-Moab, das heisst die Familien Jesua und Joab: 2 818;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.12|AT|16|Nehemia|7||0|12|das Geschlecht Elam: 1 254;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.13|AT|16|Nehemia|7||0|13|das Geschlecht Satthu: 845;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.14|AT|16|Nehemia|7||0|14|das Geschlecht Sakkai: 760;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.15|AT|16|Nehemia|7||0|15|das Geschlecht Binnui: 648;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.16|AT|16|Nehemia|7||0|16|das Geschlecht Bebai: 628;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.17|AT|16|Nehemia|7||0|17|das Geschlecht Asgad: 2 322;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.18|AT|16|Nehemia|7||0|18|das Geschlecht Adonikam: 667;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.19|AT|16|Nehemia|7||0|19|das Geschlecht Bigwai: 2 067;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.20|AT|16|Nehemia|7||0|20|das Geschlecht Adin: 655;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.21|AT|16|Nehemia|7||0|21|das Geschlecht Ater, das heisst die Familie Hiskia: 98;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.22|AT|16|Nehemia|7||0|22|das Geschlecht Hasum: 328;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.23|AT|16|Nehemia|7||0|23|das Geschlecht Bezai: 324;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.24|AT|16|Nehemia|7||0|24|das Geschlecht Hariph: 112;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.25|AT|16|Nehemia|7||0|25|die Männer von Gibeon: 95;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.26|AT|16|Nehemia|7||0|26|die Männer von Bethlehem und Netopha: 188;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.27|AT|16|Nehemia|7||0|27|die Männer von Anathoth: 128;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.28|AT|16|Nehemia|7||0|28|die Männer von Beth-Asmaweth: 42;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.29|AT|16|Nehemia|7||0|29|die Männer von Kirjath-Jearim, Kephira und Beeroth: 743;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.30|AT|16|Nehemia|7||0|30|die Männer von Rama und Geba: 621;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.31|AT|16|Nehemia|7||0|31|die Männer von Michmas: 122;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.32|AT|16|Nehemia|7||0|32|die Männer von Bethel und Ai: 123;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.33|AT|16|Nehemia|7||0|33|die Männer von einem andern Nebo: 52;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.34|AT|16|Nehemia|7||0|34|das Geschlecht eines andern Elam: 1 254;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.35|AT|16|Nehemia|7||0|35|das Geschlecht Harim: 320;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.36|AT|16|Nehemia|7||0|36|die Männer von Jericho: 345;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.37|AT|16|Nehemia|7||0|37|die Männer von Lod, Hadid und Ono: 721;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.38|AT|16|Nehemia|7||0|38|das Geschlecht Senaa: 3 930.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.39|AT|16|Nehemia|7||0|39|Die Priester: das Geschlecht Jedaja, das heisst die Familie Jesua: 973;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.40|AT|16|Nehemia|7||0|40|das Geschlecht Immer: 1 052;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.41|AT|16|Nehemia|7||0|41|das Geschlecht Pashur: 1 247;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.42|AT|16|Nehemia|7||0|42|das Geschlecht Harim: 1 017.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.43|AT|16|Nehemia|7||0|43|Die Leviten: die Geschlechter Jesua, Kadmiel, Binnui und Hodawja: 74.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.44|AT|16|Nehemia|7||0|44|Die Sänger: das Geschlecht Asaph: 148.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.45|AT|16|Nehemia|7||0|45|Die Torhüter: das Geschlecht Sallum, das Geschlecht Ater, das Geschlecht Talmon, das Geschlecht Akkub, das Geschlecht Hatita und das Geschlecht Sobai: 138.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.46|AT|16|Nehemia|7||0|46|Die Tempelhörigen: das Geschlecht Ziha, das Geschlecht Hasupha, das Geschlecht Tabbaoth,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.47|AT|16|Nehemia|7||0|47|das Geschlecht Keros, das Geschlecht Sia, das Geschlecht Padon,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.48|AT|16|Nehemia|7||0|48|das Geschlecht Lebana, das Geschlecht Hagaba, das Geschlecht Salmai,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.49|AT|16|Nehemia|7||0|49|das Geschlecht Hanan, das Geschlecht Giddel, das Geschlecht Gahar,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.50|AT|16|Nehemia|7||0|50|das Geschlecht Reaja, das Geschlecht Rezin, das Geschlecht Nekoda,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.51|AT|16|Nehemia|7||0|51|das Geschlecht Gassam, das Geschlecht Ussa, das Geschlecht Paseah,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.52|AT|16|Nehemia|7||0|52|das Geschlecht Besai, das Geschlecht Mehunim, das Geschlecht Nephisim,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.53|AT|16|Nehemia|7||0|53|das Geschlecht Bakbuk, das Geschlecht Hakupha, das Geschlecht Harhur,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.54|AT|16|Nehemia|7||0|54|das Geschlecht Bazluth, das Geschlecht Mehida, das Geschlecht Harsa,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.55|AT|16|Nehemia|7||0|55|das Geschlecht Barkos, das Geschlecht Sisera, das Geschlecht Themah,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.56|AT|16|Nehemia|7||0|56|das Geschlecht Neziah, das Geschlecht Hatipha.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.57|AT|16|Nehemia|7||0|57|Die Nachkommen der Sklaven Salomos: das Geschlecht Sotai, das Geschlecht Sophereth, das Geschlecht Perida,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.58|AT|16|Nehemia|7||0|58|das Geschlecht Jaala, das Geschlecht Darkon, das Geschlecht Giddel,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.59|AT|16|Nehemia|7||0|59|das Geschlecht Sephatja, das Geschlecht Hattil, das Geschlecht Pochereth-Hazzebajim, das Geschlecht Amon.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.60|AT|16|Nehemia|7||0|60|Alle Tempelhörigen und Nachkommen der Sklaven Salomos: 392.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.61|AT|16|Nehemia|7||0|61|Die Folgenden sind diejenigen, die aus Thel-Melah, Thel-Harsa, Kerub-Addon und Immer mit heraufzogen, ohne angeben zu können, ob sie nach Familie und Herkunft aus Israel stammten:|ZUE1931|Public Domain NEH.7.62|AT|16|Nehemia|7||0|62|das Geschlecht Delaja, das Geschlecht Tobia und das Geschlecht Nekoda: 642;|ZUE1931|Public Domain NEH.7.63|AT|16|Nehemia|7||0|63|und von den Priestergeschlechtern: das Geschlecht Habaja, das Geschlecht Hakkoz und das Geschlecht jenes Barsillai, der eine von den Töchtern des Gileaditers Barsillai geheiratet hatte und nach dessen Namen genannt worden war.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.64|AT|16|Nehemia|7||0|64|Diese hatten ihre Urkunde, das Geschlechtsregister, gesucht, doch es war nicht zu finden gewesen; darum wurden sie als unrein vom Priestertum ausgeschlossen,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.65|AT|16|Nehemia|7||0|65|und der Statthalter verbot ihnen, vom Heiligen zu essen, bis wieder ein Priester für die (Befragung der) Urim und Thummim erstünde.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.66|AT|16|Nehemia|7||0|66|Die ganze Gemeinde zählte insgesamt 42 360 Seelen,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.67|AT|16|Nehemia|7||0|67|abgesehen von ihren Sklaven und Sklavinnen; diese zählten 7 337 Seelen. Und sie hatten 245 Sänger und Sängerinnen.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.68|AT|16|Nehemia|7||0|68|Ihrer Pferde waren 736 und ihrer Maultiere 245,|ZUE1931|Public Domain NEH.7.69|AT|16|Nehemia|7||0|69|ihrer Kamele 435 und ihrer Esel 6 720.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.70|AT|16|Nehemia|7||0|70|Und etliche der Familienhäupter spendeten Beiträge an den Gottesdienst. Der Statthalter gab für den Schatz tausend Drachmen in Gold, fünfzig Sprengschalen und dreissig Priestergewänder.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.71|AT|16|Nehemia|7||0|71|Eine Anzahl Familienhäupter schenkte an den Schatz für den Gottesdienst 20 000 Drachmen in Gold und 2 200 Minen Silber.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.72|AT|16|Nehemia|7||0|72|Das übrige Volk gab 20 000 Drachmen in Gold, zweitausend Minen Silber und 67 Priestergewänder.|ZUE1931|Public Domain NEH.7.73|AT|16|Nehemia|7||0|73|Darauf liessen sich die Priester und Leviten, die Torhüter, die Sänger sowie Leute aus dem Volk und die Tempelhörigen, kurz ganz Israel, in ihren Städten nieder. ALS nun der siebente Monat herangekommen war - die Israeliten waren bereits in ihren Ortschaften -,|ZUE1931|Public Domain NEH.8.1|AT|16|Nehemia|8||0|1|versammelte sich das ganze Volk einmütig auf dem Platze vor dem Wassertor, und man ersuchte Esra, den Schriftgelehrten, das Buch mit dem Gesetze Moses herzubringen, welches der Herr den Israeliten gegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.2|AT|16|Nehemia|8||0|2|Da brachte der Priester Esra das Gesetz vor die Gemeinde, vor Männer und Frauen, vor alle, die es fassen konnten, am ersten Tage des siebenten Monats.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.3|AT|16|Nehemia|8||0|3|Und er las daraus auf dem Platze vor dem Wassertor vom frühen Morgen bis zum Mittag in Gegenwart von Männern und Frauen, überhaupt aller, die es verstehen konnten, indem die Aufmerksamkeit des ganzen Volkes auf das Gesetzbuch gerichtet war.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.4|AT|16|Nehemia|8||0|4|Esra aber, der Schriftgelehrte, stand auf einem hohen Holzgerüst, das man für diesen Anlass errichtet hatte, und neben ihm standen: zur Rechten Matthithja, Sema, Anaja, Uria, Hilkia und Maaseja, zur Linken aber Pedaja, Misael, Malchia, Hasum, Hasbaddana, Sacharja und Mesullam.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.5|AT|16|Nehemia|8||0|5|Und Esra schlug das Buch vor den Augen des ganzen Volkes auf; er stand nämlich höher als alles Volk. Und als er es aufschlug, erhob sich das ganze Volk.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.6|AT|16|Nehemia|8||0|6|Darnach pries Esra den Herrn, den grossen Gott. Und alles Volk antwortete mit erhobenen Händen: Amen! Amen! Dann warfen sie sich nieder und neigten ihr Angesicht vor dem Herrn zur Erde.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.7|AT|16|Nehemia|8||0|7|Auch Jesua, Bani, Serebja, Jamin, Akkub, Sabbethai, Hodia, Maaseja, Kelita, Asarja, Josabad, Hanan und Pelaja, die Leviten, unterwiesen die Leute im Gesetz, während diese an Ort und Stelle verharrten.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.8|AT|16|Nehemia|8||0|8|So las man denn aus dem Buche des Gesetzes Gottes Abschnitt für Abschnitt vor und erläuterte es, sodass die Leute auf die Vorlesung achthatten.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.9|AT|16|Nehemia|8||0|9|Und der Statthalter Nehemia sowie der Priester Esra, der Schriftgelehrte, und die Leviten, die das Volk belehrten, sprachen zu ihnen allen: Dieser Tag ist dem Herrn, eurem Gott, heilig. Seid nicht traurig und weinet nicht! Das ganze Volk weinte nämlich, als es die Worte des Gesetzes vernahm.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.10|AT|16|Nehemia|8||0|10|Darum sprach er zu ihnen: Gehet hin, erlabet euch an guter Kost und süssem Getränk und sendet davon auch denen, die nichts haben, denn der Tag ist unsrem Herrn heilig. Seid daher nicht bekümmert; die Freude am Herrn ist eure Zuflucht.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.11|AT|16|Nehemia|8||0|11|Und die Leviten hielten das ganze Volk zum Schweigen an und sprachen: Seid stille - denn der Tag ist heilig - und seid nicht bekümmert!|ZUE1931|Public Domain NEH.8.12|AT|16|Nehemia|8||0|12|Da ging alles Volk hin, zu essen und zu trinken und andern davon mitzuteilen und sich grosser Festfreude hinzugeben; denn sie hatten auf die Worte gemerkt, die man ihnen kundgetan.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.13|AT|16|Nehemia|8||0|13|Am zweiten Tage versammelten sich die Familienhäupter des ganzen Volkes samt den Priestern und Leviten bei Esra, dem Schriftgelehrten, um die Worte des Gesetzes kennenzulernen.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.14|AT|16|Nehemia|8||0|14|Und sie fanden im Gesetz, das der Herr durch Mose gegeben hatte, geschrieben, dass die Israeliten an dem Feste im siebenten Monat in Laubhütten wohnen sollten|ZUE1931|Public Domain NEH.8.15|AT|16|Nehemia|8||0|15|und dass man in allen ihren Städten und zu Jerusalem kundtun und ausrufen solle: Ziehet hinaus ins Gebirge und holet Zweige vom edlen und vom wilden Ölbaum, von Myrten, Palmen und andern dichtbelaubten Bäumen, dass man Laubhütten mache, wie geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.16|AT|16|Nehemia|8||0|16|Da zog das Volk hinaus und holte sich's und machte sich Hütten, ein jeder auf seinem Dache und in den Höfen, auch in den Vorhöfen des Tempels und auf dem Platz beim Wassertor und auf dem Platz beim Ephraimtor.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.17|AT|16|Nehemia|8||0|17|Die ganze Gemeinde, alle, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, machten Laubhütten und wohnten darin. Denn seit der Zeit Josuas, des Sohnes Nuns, bis auf jenen Tag hatten die Israeliten es nicht mehr so gehalten. Und es herrschte sehr grosse Freude.|ZUE1931|Public Domain NEH.8.18|AT|16|Nehemia|8||0|18|Und Tag für Tag las Esra aus dem Gesetzbuch Gottes vor, vom ersten Tage an bis zum letzten. Sie begingen das Fest sieben Tage lang und am achten Tage die Festversammlung, wie es sich gebührt.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.1|AT|16|Nehemia|9||0|1|AM 24. Tage dieses Monats aber kamen die Israeliten zu einem Fasten zusammen im Trauergewand und mit Erde auf dem Haupte.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.2|AT|16|Nehemia|9||0|2|Und die israelitischer Abstammung waren, sonderten sich von allen Fremden ab und traten hin und bekannten ihre Sünden und die Verschuldungen ihrer Väter.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.3|AT|16|Nehemia|9||0|3|Dann erhoben sie sich an ihrem Platze, und man las aus dem Gesetzbuch des Herrn, ihres Gottes, vor, einen Viertelstag lang, und einen Viertelstag hindurch beichteten sie und fielen nieder vor dem Herrn, ihrem Gott.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.4|AT|16|Nehemia|9||0|4|Auf der Tribüne der Leviten aber erhoben sich Jesua, Bani, Kadmiel, Sebanja, Buni, Serebja, Bani und Kenani und riefen laut zu dem Herrn, ihrem Gott.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.5|AT|16|Nehemia|9||0|5|Und die Leviten Jesua, Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodia, Sebanja und Pethahja sprachen: Auf! lobet den Herrn, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und sie priesen den herrlichen Namen dessen, der über allen Lobpreis und Ruhm erhaben ist:|ZUE1931|Public Domain NEH.9.6|AT|16|Nehemia|9||0|6|Du allein bist der Herr; du hast den Himmel und aller Himmel Himmel und ihr ganzes Heer gemacht, die Erde und alles, was darauf ist, das Meer und alles, was darin ist. Du erhältst alles lebendig, und das himmlische Heer betet dich an.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.7|AT|16|Nehemia|9||0|7|Du, o Herr, bist Gott, der du Abram erwählt und aus Ur in Chaldäa herausgeführt und mit dem Namen Abraham benannt hast.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.8|AT|16|Nehemia|9||0|8|Du hast sein Herz treu gegen dich befunden und mit ihm den Bund geschlossen, seinen Nachkommen das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Jebusiter und Girgasiter zu geben, und hast deine Verheissung erfüllt; denn du bist gerecht.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.9|AT|16|Nehemia|9||0|9|Du hast das Elend unsrer Väter in Ägypten angesehen und ihr Schreien am Schilfmeer erhört|ZUE1931|Public Domain NEH.9.10|AT|16|Nehemia|9||0|10|und Zeichen und Wunder getan am Pharao, an allen seinen Knechten und allem Volk seines Landes; denn du wusstest, dass sie vermessen an ihnen gehandelt. So hast du dir einen Namen gemacht, wie es heute offenbar ist.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.11|AT|16|Nehemia|9||0|11|Du hast das Meer vor ihnen zerteilt, dass sie auf dem Trocknen mitten hindurchgehen konnten; ihre Verfolger aber warfst du in die Tiefe, wie einen Stein in mächtige Wasser.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.12|AT|16|Nehemia|9||0|12|Durch eine Wolkensäule hast du sie geleitet am Tage, durch eine Feuersäule des Nachts, ihnen den Weg zu erhellen, den sie gehen sollten.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.13|AT|16|Nehemia|9||0|13|Du fuhrst herab auf den Berg Sinai und redetest mit ihnen vom Himmel her und gabst ihnen richtiges Recht, zuverlässige Weisungen, gute Satzungen und Gebote.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.14|AT|16|Nehemia|9||0|14|Du machtest ihnen deinen heiligen Sabbat kund und gabst ihnen Gebote, Satzungen und Weisungen durch deinen Knecht Mose.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.15|AT|16|Nehemia|9||0|15|Brot vom Himmel gabst du ihnen für ihren Hunger, und Wasser aus dem Felsen liessest du ihnen strömen für ihren Durst, und du wiesest sie an, hineinzuziehen und das Land einzunehmen, das du ihnen zu geben geschworen hattest.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.16|AT|16|Nehemia|9||0|16|Sie aber, unsre Väter, handelten vermessen und wurden halsstarrig, sodass sie nicht auf deine Gebote hörten.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.17|AT|16|Nehemia|9||0|17|Sie weigerten sich, zu hören, und gedachten der Wunder nicht, die du an ihnen getan, sondern wurden halsstarrig und setzten sich in den Kopf, zu ihrem Sklavendienst in Ägypten zurückzukehren. Aber du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld. Du verliessest sie nicht,|ZUE1931|Public Domain NEH.9.18|AT|16|Nehemia|9||0|18|"obgleich sie ein gegossenes Kalb machten und sprachen: ""Das ist dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat"", und obgleich sie überaus Lästerliches verübten."|ZUE1931|Public Domain NEH.9.19|AT|16|Nehemia|9||0|19|Nach deiner grossen Barmherzigkeit verliessest du sie nicht in der Wüste: die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tag, sie zu leiten auf dem Wege, noch die Feuersäule bei Nacht, ihnen den Weg zu erhellen, den sie ziehen sollten.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.20|AT|16|Nehemia|9||0|20|Und du gabst ihnen deinen guten Geist, sie zu unterweisen; dein Manna entzogest du ihrem Munde nicht, und wenn sie dürsteten, gabst du ihnen Wasser:|ZUE1931|Public Domain NEH.9.21|AT|16|Nehemia|9||0|21|Vierzig Jahre lang sorgtest du für sie in der Wüste, dass ihnen nichts mangelte; ihre Kleider zerfielen nicht, und ihre Füsse schwollen nicht an.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.22|AT|16|Nehemia|9||0|22|Du gabst ihnen Königreiche und Völker zu eigen und verteiltest sie nach allen Seiten hin; sie nahmen das Land Sihons, des Königs von Hesbon, in Besitz und das Land des Königs Og von Basan.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.23|AT|16|Nehemia|9||0|23|Du machtest ihre Kinder zahlreich wie die Sterne am Himmel und brachtest sie in das Land, von dem du ihren Vätern verheissen hattest, sie würden in dasselbe einziehen und es in Besitz nehmen.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.24|AT|16|Nehemia|9||0|24|Die Söhne zogen dann hinein und nahmen das Land in Besitz, und du warfst die Landesbewohner, die Kanaaniter, vor ihnen nieder und gabst sie in ihre Hände, sowohl ihre Könige als die Völker des Landes, dass sie nach Belieben mit ihnen verfahren konnten.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.25|AT|16|Nehemia|9||0|25|Sie nahmen feste Städte und ein fruchtbares Land ein und erwarben so Häuser mit allerlei Gut gefüllt, ausgehauene Brunnen, Weinberge, Ölpflanzungen und nahrungspendende Bäume in Menge; sie assen und wurden satt, gediehen und liessen sich's wohlsein im Genuss deiner reichen Güter.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.26|AT|16|Nehemia|9||0|26|Aber sie wurden ungehorsam und lehnten sich auf wider dich und kehrten deinem Gesetz den Rücken und brachten deine Propheten um, die sie vermahnten, um sie zu dir zurückzuführen, und verübten überaus Lästerliches.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.27|AT|16|Nehemia|9||0|27|Darum gabst du sie in die Gewalt ihrer Feinde; die bedrängten sie. Zur Zeit ihrer Bedrängnis aber schrieen sie zu dir, und du erhörtest sie vom Himmel her und gabst ihnen nach deiner grossen Barmherzigkeit Retter, die sie aus der Gewalt ihrer Feinde erretteten.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.28|AT|16|Nehemia|9||0|28|Sobald sie dann Ruhe hatten, taten sie aufs neue Übles vor dir. Da gabst du sie der Gewalt ihrer Feinde preis; die unterjochten sie. Darauf schrieen sie abermals zu dir, und du erhörtest sie vom Himmel her und errettetest sie nach deiner grossen Barmherzigkeit.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.29|AT|16|Nehemia|9||0|29|Und du vermahntest sie, um sie zu deinem Gesetze zurückzuführen. Sie aber handelten vermessen und gehorchten deinen Geboten nicht, sondern sündigten gegen deine Satzungen, durch deren Befolgung der Mensch am Leben bleibt; sie lehnten sich auf und waren halsstarrig und gehorchten nicht.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.30|AT|16|Nehemia|9||0|30|So hattest du viele Jahre lang Geduld mit ihnen und vermahntest sie durch deinen Geist, durch deine Propheten; aber sie hörten nicht darauf. Darum gabst du sie den Völkern in den heidnischen Ländern preis.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.31|AT|16|Nehemia|9||0|31|Doch nach deiner grossen Barmherzigkeit vertilgtest du sie nicht ganz und gar und verliessest sie nicht; denn du bist ein gnädiger und barmherziger Gott.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.32|AT|16|Nehemia|9||0|32|Und nun, unser Gott, du grosser, mächtiger und furchtbarer Gott, der du deinen Gnadenbund einhältst, achte nicht gering all die Mühsal, die uns betroffen hat, unsre Könige und Fürsten, unsre Priester und Propheten, unsre Väter und dein ganzes Volk, seit der Zeit der Könige von Assyrien bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.33|AT|16|Nehemia|9||0|33|Du bist gerecht bei allem, was über uns gekommen ist; denn du hast Treue geübt, wir aber sind gottlos gewesen.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.34|AT|16|Nehemia|9||0|34|Und unsre Könige, unsre Fürsten, unsre Priester und unsre Väter haben nicht nach deinem Gesetze gehandelt und haben nicht achtgehabt auf die Gebote und Mahnungen, mit denen du sie vermahntest.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.35|AT|16|Nehemia|9||0|35|Sie haben dir nicht gedient in ihrem Königtum, trotz den reichen Gütern, die du ihnen verliehen, und trotz dem weiten, fruchtbaren Lande, das du ihnen gegeben, und sie haben sich nicht bekehrt von ihrem bösen Tun.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.36|AT|16|Nehemia|9||0|36|So sind wir denn heutigentages Knechte; ja, in dem Lande, das du unsren Vätern gegeben hast, seine Früchte und Güter zu geniessen, in dem sind wir Knechte.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.37|AT|16|Nehemia|9||0|37|Seinen reichen Ertrag bringt es für die Könige, die du über uns gesetzt hast um unsrer Sünden willen; sie herrschen über unsre Leiber und über unser Vieh nach Belieben, und wir sind in grosser Not.|ZUE1931|Public Domain NEH.9.38|AT|16|Nehemia|9||0|38|OB alldem treffen wir eine feste Abmachung und schreiben sie nieder. Und auf der gesiegelten Urkunde unterzeichnen unsre Fürsten, unsre Leviten und Priester.|ZUE1931|Public Domain NEH.10.1|AT|16|Nehemia|10||0|1|Und zwar stehen auf der gesiegelten Urkunde die Unterschriften: Nehemia, der Statthalter, der Sohn Hachaljas, und Zedekia,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.2|AT|16|Nehemia|10||0|2|Seraja, Asarja, Jeremia,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.3|AT|16|Nehemia|10||0|3|Pashur, Amarja, Malchia,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.4|AT|16|Nehemia|10||0|4|Hattus, Sebanja, Malluch,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.5|AT|16|Nehemia|10||0|5|Harim, Meremoth, Obadja,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.6|AT|16|Nehemia|10||0|6|Daniel, Ginnethon, Baruch,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.7|AT|16|Nehemia|10||0|7|Mesullam, Abia, Mijamin,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.8|AT|16|Nehemia|10||0|8|Maasja, Bilgai und Semaja - dies die Priester;|ZUE1931|Public Domain NEH.10.9|AT|16|Nehemia|10||0|9|ferner die Leviten: Jesua, der Sohn Asanjas, Binnui von den Söhnen Henadads, Kadmiel|ZUE1931|Public Domain NEH.10.10|AT|16|Nehemia|10||0|10|und ihre Brüder: Sebanja, Hodia, Kelita, Pelaja, Hanan,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.11|AT|16|Nehemia|10||0|11|Micha, Rehob, Hasabja,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.12|AT|16|Nehemia|10||0|12|Sakkur, Serebja, Sebanja,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.13|AT|16|Nehemia|10||0|13|Hodia, Bani, Beninu;|ZUE1931|Public Domain NEH.10.14|AT|16|Nehemia|10||0|14|endlich die Volkshäupter: Parhos, Pahath-Moab, Elam, Satthu, Bani,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.15|AT|16|Nehemia|10||0|15|Bunni, Asgad, Bebai,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.16|AT|16|Nehemia|10||0|16|Adonia, Bigwai, Adin,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.17|AT|16|Nehemia|10||0|17|Ater, Hiskia, Assur,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.18|AT|16|Nehemia|10||0|18|Hodia, Hasum, Bezai,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.19|AT|16|Nehemia|10||0|19|Hariph, Anathoth, Nebai,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.20|AT|16|Nehemia|10||0|20|Magpias, Mesullam, Hesir,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.21|AT|16|Nehemia|10||0|21|Mesesabeel, Zadok, Jaddua,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.22|AT|16|Nehemia|10||0|22|Pelatja, Hanan, Anaja,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.23|AT|16|Nehemia|10||0|23|Hosea, Hananja, Hassub,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.24|AT|16|Nehemia|10||0|24|Hallohes, Pilha, Sobek,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.25|AT|16|Nehemia|10||0|25|Rehum, Hasabna, Maaseja,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.26|AT|16|Nehemia|10||0|26|Ahia, Hanan, Anan,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.27|AT|16|Nehemia|10||0|27|Malluch, Harim und Baana.|ZUE1931|Public Domain NEH.10.28|AT|16|Nehemia|10||0|28|Und das übrige Volk, die Priester, die Leviten, die Torhüter, die Sänger, die Tempelhörigen und alle, die sich von den Völkern der Heidenländer abgesondert haben und zum Gesetze Gottes halten, ihre Frauen, ihre Söhne und Töchter, alle Einsichtigen und Verständigen,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.29|AT|16|Nehemia|10||0|29|die schliessen sich ihren Brüdern an, den Vornehmen unter ihnen, und nehmen die eidlich beschworene Verpflichtung auf sich, nach dem Gesetze Gottes zu wandeln, das durch Mose, den Knecht Gottes, gegeben worden, und alle Gebote des Herrn, unsres Gottes, seine Ordnungen und Satzungen getreulich zu erfüllen:|ZUE1931|Public Domain NEH.10.30|AT|16|Nehemia|10||0|30|dass wir unsre Töchter nicht an die Heiden im Lande verheiraten, noch ihre Töchter für unsre Söhne nehmen wollen;|ZUE1931|Public Domain NEH.10.31|AT|16|Nehemia|10||0|31|dass wir ferner, wenn die Heiden im Lande die Waren und allerlei Getreide am Sabbattag zum Verkauf bringen, ihnen am Sabbat und an einem heiligen Tag nichts abnehmen wollen und dass wir auf den Ertrag des siebenten Jahres und jede Schuldforderung in demselben verzichten wollen.|ZUE1931|Public Domain NEH.10.32|AT|16|Nehemia|10||0|32|Sodann nehmen wir die gesetzliche Verpflichtung auf uns, jährlich ein Drittelslot Silber für den Dienst im Hause unsres Gottes zu geben:|ZUE1931|Public Domain NEH.10.33|AT|16|Nehemia|10||0|33|für die Schaubrote, für das tägliche Speisopfer und das tägliche Brandopfer, für die Opfer an den Sabbaten, den Neumondsfesten und den (jährlichen) Festtagen, für die Heilsopfer, für die Sündopfer zur Sühne für Israel und für alles, was es im Hause unsres Gottes zu tun gibt.|ZUE1931|Public Domain NEH.10.34|AT|16|Nehemia|10||0|34|Ferner bestimmen wir, die Priester, die Leviten und das Volk, durchs Los die Art der Abgabe des Brennholzes: zu welchen bestimmten Zeiten und in welcher Reihenfolge die einzelnen Familien dasselbe alljährlich an das Haus unsres Gottes abliefern sollen, damit man das Feuer auf dem Altar des Herrn, unsres Gottes, unterhalten kann, wie im Gesetz geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain NEH.10.35|AT|16|Nehemia|10||0|35|Ebenso (verpflichten wir uns), jährlich die Erstlinge unsres Bodens zum Hause des Herrn zu bringen und die Erstlinge aller Baumfrüchte,|ZUE1931|Public Domain NEH.10.36|AT|16|Nehemia|10||0|36|auch die Erstgeburt unsrer Söhne und unsres Viehes, wie im Gesetz geschrieben steht; die Erstlinge unsrer Rinder und Schafe aber sollen zum Hause unsres Gottes gebracht werden für die Priester, die darin Dienst tun.|ZUE1931|Public Domain NEH.10.37|AT|16|Nehemia|10||0|37|Ferner wollen wir den Priestern das Beste von unsrem Mehl, von den Früchten aller Bäume, von Wein und Öl in die Zellen des Hauses unsres Gottes liefern, den Leviten dagegen den Zehnten von unsrem Bodenertrag, den Leviten nämlich, die in allen unsren Ackerbaustädten den Zehnten einsammeln.|ZUE1931|Public Domain NEH.10.38|AT|16|Nehemia|10||0|38|Und der Priester, der Nachkomme Aarons, soll dabei sein, wenn die Leviten den Zehnten einsammeln, und die Leviten sollen den Zehnten vom Zehnten zum Hause unsres Gottes in die Zellen des Vorratshauses hinaufbringen.|ZUE1931|Public Domain NEH.10.39|AT|16|Nehemia|10||0|39|In diese Zellen sollen die (gewöhnlichen) Israeliten und die Leviten die Abgabe von Korn, Wein und Öl bringen; dort befinden sich auch die heiligen Geräte, die diensttuenden Priester, die Torhüter und die Sänger. Wir wollen das Haus unsres Gottes nicht im Stiche lassen.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.1|AT|16|Nehemia|11||0|1|ES wohnten aber die Obersten des Volkes zu Jerusalem; das übrige Volk warf das Los, um je einen von zehn zur Niederlassung in Jerusalem, der heiligen Stadt, zu bestimmen, während die andern neun Zehntel in den (übrigen) Städten blieben.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.2|AT|16|Nehemia|11||0|2|Und das Volk segnete alle die Männer, die freiwillig zu Jerusalem wohnen wollten.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.3|AT|16|Nehemia|11||0|3|Folgendes sind die Häupter der Provinz, die zu Jerusalem und in den Städten Judas wohnten, ein jeder auf seinem Grundbesitz in ihren Stadtgebieten, die (gewöhnlichen) Israeliten, die Priester, die Leviten, die Tempelhörigen und die Nachkommen der Knechte Salomos.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.4|AT|16|Nehemia|11||0|4|Zu Jerusalem wohnten sowohl Judäer als Benjaminiten. Von den Judäern: Athaja, der Sohn Usias, des Sohnes Sacharjas, des Sohnes Amarjas, des Sohnes Sephatjas, des Sohnes Mahalaleels, von den Nachkommen des Perez;|ZUE1931|Public Domain NEH.11.5|AT|16|Nehemia|11||0|5|ferner Maaseja, der Sohn Baruchs, des Sohnes Cholhoses, des Sohnes Hasajas, des Sohnes Adajas, des Sohnes Jojaribs, des Sohnes Sacharjas, von den Nachkommen Selas.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.6|AT|16|Nehemia|11||0|6|Nachkommen des Perez, die zu Jerusalem wohnten, waren es insgesamt 468 wehrhafte Männer.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.7|AT|16|Nehemia|11||0|7|Und dies sind die Benjaminiten: Sallu, der Sohn Mesullams, des Sohnes Joeds, des Sohnes Pedajas, des Sohnes Kolajas, des Sohnes Maasejas, des Sohnes Ithiels, des Sohnes Jesajas,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.8|AT|16|Nehemia|11||0|8|und seine Brüder, wehrhafte Krieger: 928.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.9|AT|16|Nehemia|11||0|9|Joel aber, der Sohn Sichris, war ihr Vorgesetzter, und Juda, der Sohn Hassenuas, war zweiter Stadtoberster.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.10|AT|16|Nehemia|11||0|10|Von den Priestern: Jedaja, der Sohn Jojaribs, Jachin,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.11|AT|16|Nehemia|11||0|11|Seraja, der Sohn Hilkias, des Sohnes Mesullams, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Merajoths, des Sohnes Ahitubs, des Fürsten im Gotteshaus,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.12|AT|16|Nehemia|11||0|12|und ihre Brüder, die den Tempeldienst besorgten: 822; ferner Adaja, der Sohn Jerohams, des Sohnes Pelaljas, des Sohnes Amzis, des Sohnes Sacharjas, des Sohnes Pashurs, des Sohnes Malchias,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.13|AT|16|Nehemia|11||0|13|und seine Brüder, Familienhäupter: 242, und Amasai, der Sohn Asareels, des Sohnes Ahsais, des Sohnes Mesillemoths, des Sohnes Immers,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.14|AT|16|Nehemia|11||0|14|und seine Brüder, wehrhafte Krieger: 128. Ihr Vorgesetzter war Sabdiel, der Sohn Haggedolims.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.15|AT|16|Nehemia|11||0|15|Von den Leviten: Semaja, der Sohn Hassubs, des Sohnes Asrikams, des Sohnes Hasabjas, des Sohnes Bunnis,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.16|AT|16|Nehemia|11||0|16|und Sabbethai und Josabad, Levitenhäupter, die über den äussern Dienst am Hause Gottes gesetzt waren,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.17|AT|16|Nehemia|11||0|17|und Matthanja, der Sohn Michas, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Asaphs, der Leiter des Lobgesangs, der beim Gebet die Danksagung anstimmte, und Bakbukja, der zweitoberste unter seinen Brüdern, und Abda, der Sohn Sammuas, des Sohnes Galals, des Sohnes Jeduthuns.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.18|AT|16|Nehemia|11||0|18|Sämtliche Leviten in der heiligen Stadt beliefen sich auf 284,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.19|AT|16|Nehemia|11||0|19|die Torhüter aber, Akkub, Talmon und ihre Brüder, die an den Toren Wache hielten, auf 172.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.20|AT|16|Nehemia|11||0|20|Die übrigen Israeliten, Priester und Leviten wohnten in allen Städten Judas zerstreut, ein jeder in seinem Erbbesitz|ZUE1931|Public Domain NEH.11.21|AT|16|Nehemia|11||0|21|und die Tempelhörigen wohnten auf dem Ophel, und Ziha und Gispa waren ihnen vorgesetzt.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.22|AT|16|Nehemia|11||0|22|Der Vorgesetzte der jerusalemischen Leviten aber war Ussi, der Sohn Banis, des Sohnes Hasabjas, des Sohnes Matthanjas, des Sohnes Michas, von den Nachkommen Asaphs, die beim Gottesdienst im Tempel sangen.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.23|AT|16|Nehemia|11||0|23|Es bestand nämlich eine königliche Verordnung ihretwegen mit genauen Bestimmungen für die, die an den einzelnen Tagen zu singen hatten.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.24|AT|16|Nehemia|11||0|24|Und Pethahja, der Sohn Mesesabeels, von den Nachkommen Serahs, des Sohnes Judas, stand dem König zur Verfügung für alle Angelegenheiten, die das Volk betrafen,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.25|AT|16|Nehemia|11||0|25|und auf den Gehöften in ihren Landbezirken. Judäer wohnten in Kirjath-Arba und seinen Nebenorten, in Dibon und seinen Nebenorten, in Jekabzeel und seinen Gehöften,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.26|AT|16|Nehemia|11||0|26|in Jesua, in Molada, in Beth-Pelet,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.27|AT|16|Nehemia|11||0|27|in Hazar-Sual, in Beerseba und seinen Nebenorten,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.28|AT|16|Nehemia|11||0|28|in Ziklag, in Mechona und seinen Nebenorten,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.29|AT|16|Nehemia|11||0|29|in En-Rimmon, in Zorea, in Jarmuth,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.30|AT|16|Nehemia|11||0|30|Sanoah und Adullam und ihren Gehöften, in Lachis und seinen Landmarken, in Aseka und seinen Nebenorten. Sie liessen sich also von Beerseba bis zum Tale Hinnom nieder.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.31|AT|16|Nehemia|11||0|31|Benjaminiten aber wohnten in Geba, Michmas, Aja und Bethel und seinen Nebenorten,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.32|AT|16|Nehemia|11||0|32|in Anathoth, Nob, Ananja,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.33|AT|16|Nehemia|11||0|33|Hazor, Rama, Gitthaim,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.34|AT|16|Nehemia|11||0|34|Hadid, Zeboim, Neballat,|ZUE1931|Public Domain NEH.11.35|AT|16|Nehemia|11||0|35|Lod und Ono im Tal der Zimmerleute.|ZUE1931|Public Domain NEH.11.36|AT|16|Nehemia|11||0|36|Von den Leviten aber kamen einige judäische Abteilungen ins Gebiet von Benjamin.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.1|AT|16|Nehemia|12||0|1|DIES sind die Priester und Leviten, die mit Serubbabel, dem Sohne Sealthiels, und mit Jesua heraufgezogen sind: Seraja, Jeremia, Esra,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.2|AT|16|Nehemia|12||0|2|Amarja, Malluch, Hattus,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.3|AT|16|Nehemia|12||0|3|Sechanja, Rehum, Meremoth,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.4|AT|16|Nehemia|12||0|4|Iddo, Ginnethon, Abia,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.5|AT|16|Nehemia|12||0|5|Mijamin, Maadja, Bilga,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.6|AT|16|Nehemia|12||0|6|Semaja, Jojarib, Jedaja,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.7|AT|16|Nehemia|12||0|7|Sallu, Amok, Hilkia und Jedaja. Das waren die Häupter der Priester und ihrer Brüder in den Tagen Jesuas.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.8|AT|16|Nehemia|12||0|8|Die Leviten: Jesua, Binnui, Kadmiel, Serebja, Juda und Matthanja, der mit seinen Brüdern über die Dankchöre gesetzt war,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.9|AT|16|Nehemia|12||0|9|während Bakbukja und Unni und ihre Brüder jenen nach Dienstabteilungen gegenüberstanden.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.10|AT|16|Nehemia|12||0|10|Jesua aber zeugte den Jojakim, Jojakim den Eljasib, Eljasib den Jojada,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.11|AT|16|Nehemia|12||0|11|Jojada den Jonathan, Jonathan den Jaddua.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.12|AT|16|Nehemia|12||0|12|Und in den Tagen Jojakims waren folgende Familienhäupter Priester: Meraja für (die Familie) Seraja, Hananja für Jeremia,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.13|AT|16|Nehemia|12||0|13|Mesullam für Esra, Johanan für Amarja,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.14|AT|16|Nehemia|12||0|14|Jonathan für Malluch, Joseph für Sechanja,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.15|AT|16|Nehemia|12||0|15|Adna für Harim, Helkai für Merajoth,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.16|AT|16|Nehemia|12||0|16|Sacharja für Iddo, Mesullam für Ginnethon,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.17|AT|16|Nehemia|12||0|17|Sichri für Abia,... für Mijamin, Piltai für Moadja,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.18|AT|16|Nehemia|12||0|18|Sammua für Bilga, Jonathan für Semaja|ZUE1931|Public Domain NEH.12.19|AT|16|Nehemia|12||0|19|und Matthenai für Jojarib, Ussi für Jedaja,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.20|AT|16|Nehemia|12||0|20|Kallai für Sallai, Heber für Amok,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.21|AT|16|Nehemia|12||0|21|Hasabja für Hilkia, Nethaneel für Jedaja.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.22|AT|16|Nehemia|12||0|22|Was die Leviten in den Tagen Eljasibs, Jojadas, Johanans und Jadduas betrifft, so sind die Familienhäupter aufgezeichnet, die der Priester aber bis auf die Regierung des Persers Darius.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.23|AT|16|Nehemia|12||0|23|Die Leviten, die Familienhäupter, sind im Chronikbuch aufgezeichnet bis auf die Zeit Johanans, des Enkels Eljasibs.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.24|AT|16|Nehemia|12||0|24|Und dies waren die Häupter der Leviten: Hasabja, Serebja und Jesua, Binnui, Kadmiel und ihre Brüder, die ihnen gegenüber aufgestellt waren beim Dankgesang, wie David, der Mann Gottes, es angeordnet hatte, Abteilung gegen Abteilung (für den Wechselgesang).|ZUE1931|Public Domain NEH.12.25|AT|16|Nehemia|12||0|25|Matthanja, Bakbukja, Obadja, Mesullam, Talmon und Akkub waren Torhüter, die bei den Vorratskammern der Tore Wache hielten.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.26|AT|16|Nehemia|12||0|26|Diese lebten zur Zeit Jojakims, des Sohnes Jesuas, des Sohnes Jozadaks, und zur Zeit des Statthalters Nehemia und des Priesters Esra, des Schriftgelehrten.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.27|AT|16|Nehemia|12||0|27|BEI der Einweihung der Mauer Jerusalems aber suchte man die Leviten aus allen ihren Orten nach Jerusalem zu bringen, um ein fröhliches Weihefest mit Lobgesängen und Musik, mit Zimbeln, Harfen und Lauten zu begehen.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.28|AT|16|Nehemia|12||0|28|Da versammelten sich die Angehörigen der Sängerfamilien sowohl aus dem Umkreis Jerusalems als von den Gehöften der Netophathiter,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.29|AT|16|Nehemia|12||0|29|ebenso von Beth-Gilgal und aus den Gefilden von Geba und Asmaweth; die Sänger hatten sich nämlich Gehöfte gebaut rings um Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.30|AT|16|Nehemia|12||0|30|Und die Priester und Leviten reinigten sich; auch das Volk reinigten sie sowie die Tore und die Mauer.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.31|AT|16|Nehemia|12||0|31|Und ich liess die Fürsten Judas auf die Mauer hinaufsteigen und stellte zwei grosse Festchöre auf. Der eine zog nach rechts über die Mauer gegen das Misttor hin.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.32|AT|16|Nehemia|12||0|32|Hinterher schritt Hosaja mit der Hälfte der Fürsten Judas,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.33|AT|16|Nehemia|12||0|33|ferner Asarja, Esra, Mesullam,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.34|AT|16|Nehemia|12||0|34|Juda, Benjamin, Semaja und Jeremia;|ZUE1931|Public Domain NEH.12.35|AT|16|Nehemia|12||0|35|sodann etliche von den Söhnen der Priester mit Trompeten, nämlich Sacharja, der Sohn Jonathans, des Sohnes Semajas, des Sohnes Matthanjas, des Sohnes Michajas, des Sohnes Sakkurs, des Sohnes Asaphs,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.36|AT|16|Nehemia|12||0|36|und seine Brüder Semaja, Asareel, Milalai, Gilalai, Maai, Nethaneel, Juda und Hanani mit den Musikinstrumenten Davids, des Mannes Gottes, und Esra, der Schriftgelehrte, vor ihnen her.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.37|AT|16|Nehemia|12||0|37|Weiter stiegen sie gegen das Quelltor hin und dann geradeaus die Stufen der Davidsstadt empor, den Aufstieg zur Mauer hinauf und oberhalb des Hauses Davids bis zum Wassertor im Osten.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.38|AT|16|Nehemia|12||0|38|Der zweite Festchor, dem ich mit der andern Hälfte der Fürsten des Volkes folgte, zog nach links oben auf der Mauer oberhalb des Ofenturms bis zur Breiten Mauer;|ZUE1931|Public Domain NEH.12.39|AT|16|Nehemia|12||0|39|dann oberhalb des Ephraimtors und über das Tor der Altstadt, über das Fischtor, den Turm Hananeel und den Turm Mea bis zum Schaftor, und sie machten halt am Wachttor.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.40|AT|16|Nehemia|12||0|40|Dann stellten sich die beiden Festchöre im Hause Gottes auf, ebenso ich und die Hälfte der Fürsten mit mir,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.41|AT|16|Nehemia|12||0|41|ferner die Priester Eljakim, Maaseja, Minjamin, Michaja, Eljoenai, Sacharja und Hananja mit Trompeten,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.42|AT|16|Nehemia|12||0|42|Maaseja, Semaja, Eleasar, Ussi, Johanan, Malchia, Elam und Eser. Und die Sänger liessen sich hören unter Leitung Israhjas.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.43|AT|16|Nehemia|12||0|43|An jenem Tage brachte man grosse Opfer dar und war fröhlich. Denn Gott hatte ihnen grosse Freude bereitet; auch die Frauen und Kinder freuten sich, und man vernahm den Jubel Jerusalems weithin.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.44|AT|16|Nehemia|12||0|44|ZUR selben Zeit wurden Männer bestellt über die Zellen für die Vorräte, die Abgaben, die Erstlinge und die Zehnten, damit sie darin je nach dem Ackerland der Städte die gesetzlichen Anteile für die Priester und Leviten sammeln sollten; Juda hatte nämlich Freude an den diensttuenden Priestern und Leviten,|ZUE1931|Public Domain NEH.12.45|AT|16|Nehemia|12||0|45|und diese lagen dem Dienst ihres Gottes ob und der Pflege der Reinheit, auch die Sänger und Torhüter, gemäss der Anordnung Davids und seines Sohnes Salomo.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.46|AT|16|Nehemia|12||0|46|Denn schon vor alters in den Tagen Davids und Asaphs gab es Sängerführer und Lobgesänge und Lieder zum Preise Gottes.|ZUE1931|Public Domain NEH.12.47|AT|16|Nehemia|12||0|47|Und ganz Israel gab zur Zeit Serubbabels und zur Zeit Nehemias den Sängern und Torhütern ihre Anteile, soviel ihnen Tag für Tag zukam. Sie entrichteten ihre Weihegaben an die Leviten; die Leviten aber entrichteten ihre Weihegaben an die Nachkommen Aarons.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.1|AT|16|Nehemia|13||0|1|Zu jener Zeit wurde vor dem Volke aus dem Buche Moses vorgelesen, und es fand sich darin geschrieben: Kein Ammoniter oder Moabiter darf jemals in die Gemeinde Gottes eintreten,|ZUE1931|Public Domain NEH.13.2|AT|16|Nehemia|13||0|2|weil sie den Israeliten nicht mit Brot und Wasser entgegengekommen sind und weil er wider sie den Bileam gedungen hat, damit er sie verfluche; unser Gott aber verwandelte den Fluch in Segen.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.3|AT|16|Nehemia|13||0|3|Nach Anhörung des Gesetzes nun sonderte man aus Israel alles Mischvolk aus.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.4|AT|16|Nehemia|13||0|4|Vordem aber hatte der Priester Eljasib, der zur Aufsicht über die Zellen des Hauses unsres Gottes bestellt war, ein Verwandter Tobias,|ZUE1931|Public Domain NEH.13.5|AT|16|Nehemia|13||0|5|für diesen eine grosse Zelle hergerichtet. Dort pflegte man früher das Speisopfer, den Weihrauch, die Geräte und den Zehnten von Korn, Wein und Öl unterzubringen, das, was den Leviten, Sängern und Torhütern zukam, dazu die Abgabe an die Priester.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.6|AT|16|Nehemia|13||0|6|Während all das sich zutrug, war ich nicht zu Jerusalem; denn im 32. Jahre Arthahsasthas, des Königs zu Babel, war ich zum König gekommen, und einige Zeit nachher hatte ich mir Urlaub erbeten vom König.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.7|AT|16|Nehemia|13||0|7|Als ich nun nach Jerusalem gelangte und den Unfug bemerkte, den Eljasib zugunsten Tobias verübt hatte, indem er im Vorhof des Gotteshauses eine Zelle für ihn hergerichtet,|ZUE1931|Public Domain NEH.13.8|AT|16|Nehemia|13||0|8|da entrüstete ich mich sehr, sodass ich sämtliche Hausgeräte Tobias aus der Zelle hinauswerfen liess|ZUE1931|Public Domain NEH.13.9|AT|16|Nehemia|13||0|9|und befahl, die Zellen zu reinigen. Dann liess ich die Geräte des Gotteshauses, das Speisopfer und den Weihrauch dorthin zurückbringen.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.10|AT|16|Nehemia|13||0|10|Ferner erfuhr ich, dass den Leviten ihre Anteile nicht gegeben worden seien, weshalb die Leviten und Sänger, die den Dienst zu versehen hatten, ein jeder auf seinen ländlichen Besitz entwichen seien.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.11|AT|16|Nehemia|13||0|11|Nun beschalt ich die Vorsteher und sprach: Warum ist das Haus Gottes vernachlässigt worden? Und ich sammelte die Leute und stellte sie wieder auf ihren Posten.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.12|AT|16|Nehemia|13||0|12|Da brachte ganz Juda den Zehnten von Korn, Wein und Öl zu den Vorratsräumen.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.13|AT|16|Nehemia|13||0|13|Und ich bestellte zur Aufsicht über die Vorratsräume den Priester Selemja und den Schreiber Zadok und von den Leviten Pedaja und ihnen zur Seite Hanan, den Sohn Sakkurs, des Sohnes Matthanjas. Denn sie galten als treu; ihnen sollte daher das Amt obliegen, die Verteilung an ihre Brüder zu besorgen.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.14|AT|16|Nehemia|13||0|14|Gedenke mir dessen, mein Gott, und lösche mein Liebeswerk nicht aus, das ich für das Gotteshaus und den Dienst in ihm getan habe!|ZUE1931|Public Domain NEH.13.15|AT|16|Nehemia|13||0|15|In jenen Tagen sah ich, dass etliche in Juda am Sabbat die Kelter traten und Getreide hereinbrachten und Esel damit beluden, auch mit Wein, Trauben, Feigen und allerlei andern Lasten, und solches am Sabbat nach Jerusalem hereinbrachten. Da verwarnte ich sie ob des Lebensmittelverkaufs.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.16|AT|16|Nehemia|13||0|16|Auch die Tyrier, die dort wohnten, brachten Fische und allerlei Ware herein und verkauften sie am Sabbat den Judäern in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.17|AT|16|Nehemia|13||0|17|Da beschalt ich die Vornehmen Judas und sprach zu ihnen: Was ist das für ein Unfug, den ihr da verübt und durch den ihr den Sabbattag entweiht?|ZUE1931|Public Domain NEH.13.18|AT|16|Nehemia|13||0|18|Haben nicht eure Väter es ebenso gemacht, sodass unser Gott all dies Unglück über uns und über diese Stadt gebracht hat? Ihr aber bringt noch grössern Zorn über Israel, indem ihr den Sabbat entweiht.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.19|AT|16|Nehemia|13||0|19|Und sobald es bei den Toren Jerusalems dunkel zu werden begann vor dem Sabbat, hiess ich die Tore schliessen und befahl, dass man sie nicht mehr auftue bis nach dem Sabbat; auch bestellte ich etliche meiner Knappen an die Tore, damit keine Last hereinkomme am Sabbattage.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.20|AT|16|Nehemia|13||0|20|Da blieben die Krämer und Verkäufer von allerlei Ware ein- oder zweimal draussen vor Jerusalem übernacht.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.21|AT|16|Nehemia|13||0|21|Ich aber verwarnte sie und sprach zu ihnen: Wozu übernachtet ihr vor der Mauer? Wenn ihr es noch einmal tut, so lege ich Hand an euch. Von der Zeit an kamen sie nicht mehr am Sabbat.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.22|AT|16|Nehemia|13||0|22|Und ich sagte den Leviten, dass sie sich reinigen und zur Bewachung der Tore herkommen sollten, damit der Sabbattag heilig gehalten werde. Auch dessen gedenke mir, mein Gott, und schone meiner nach deiner grossen Barmherzigkeit!|ZUE1931|Public Domain NEH.13.23|AT|16|Nehemia|13||0|23|Gleichfalls in jenen Tagen sah ich Juden, die asdoditische oder ammonitische oder moabitische Frauen geheiratet hatten.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.24|AT|16|Nehemia|13||0|24|Von ihren Kindern redete die Hälfte asdoditisch oder wie dann die Sprache des betreffenden Volkes war; aber jüdisch konnten sie nicht.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.25|AT|16|Nehemia|13||0|25|Und ich beschalt die Männer und fluchte ihnen und schlug etliche von ihnen und raufte ihnen das Haar und beschwor sie bei Gott: Ihr sollt eure Töchter nicht ihren Söhnen geben, noch von ihren Töchtern welche für eure Söhne oder für euch selbst nehmen!|ZUE1931|Public Domain NEH.13.26|AT|16|Nehemia|13||0|26|Hat nicht Salomo, der König Israels, um solcher Frauen willen sich versündigt? Und doch war ihm unter den vielen Völkern kein König gleich, indem er ein Liebling seines Gottes war und Gott ihn zum König über ganz Israel gesetzt hatte. Sogar den verleiteten die ausländischen Frauen zur Sünde.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.27|AT|16|Nehemia|13||0|27|Ist es da nicht unerhört von euch, all dies grosse Unrecht zu begehen und an unsrem Gott so treulos zu handeln, dass ihr ausländische Frauen heimführt?|ZUE1931|Public Domain NEH.13.28|AT|16|Nehemia|13||0|28|Und einer von den Söhnen Jojadas, des Sohnes Eljasibs, des Hohenpriesters, hatte eine Tochter des Horoniters Sanballat geheiratet. Den jagte ich fort von mir.|ZUE1931|Public Domain NEH.13.29|AT|16|Nehemia|13||0|29|Denke ihnen, mein Gott, daran, dass sie das Priestertum und den den Priestern und Leviten geltenden Bund befleckt haben!|ZUE1931|Public Domain NEH.13.30|AT|16|Nehemia|13||0|30|So reinigte ich sie von allem Ausländischen und stellte Dienstordnungen auf für die Priester und Leviten, je nach dem Dienstbereich eines jeden,|ZUE1931|Public Domain NEH.13.31|AT|16|Nehemia|13||0|31|und für die Abgabe des Holzes zu bestimmten Zeiten und wegen der Erstlinge. Gedenke mir's, mein Gott, zum Besten!|ZUE1931|Public Domain EST.1.1|AT|17|Ester|1||0|1|UND es begab sich in den Tagen des Ahasveros - das ist der Ahasveros, der von Indien bis Äthiopien über 127 Provinzen herrschte -,|ZUE1931|Public Domain EST.1.2|AT|17|Ester|1||0|2|in jenen Tagen, als der König Ahasveros sich auf seinen königlichen Thron in der Burg Susa gesetzt hatte,|ZUE1931|Public Domain EST.1.3|AT|17|Ester|1||0|3|im dritten Jahre seiner Regierung, da veranstaltete er für alle seine Fürsten und Diener ein Gastmahl, wobei die Heerführer von Persien und Medien, die Grossen und Statthalter der Provinzen vor ihm erschienen|ZUE1931|Public Domain EST.1.4|AT|17|Ester|1||0|4|und wobei er den Reichtum seiner Königsherrlichkeit und den Glanz und die Pracht seiner Majestät viele Tage lang - 180 Tage - sehen liess.|ZUE1931|Public Domain EST.1.5|AT|17|Ester|1||0|5|Und als diese Tage zu Ende waren, veranstaltete der König ein Mahl für alles Volk, das die Burg Susa beherbergte, vom Grössten bis zum Geringsten, sieben Tage lang auf dem Vorplatz des Gartens beim königlichen Schlosse.|ZUE1931|Public Domain EST.1.6|AT|17|Ester|1||0|6|Feine Baumwolltücher, weisse und purpurblaue, hingen vermittelst Schnüren von Byssus und rotem Purpur in silbernen Ringen an Marmorsäulen. Ruhebetten von Gold und Silber standen auf einem Mosaikboden von Alabaster und weissem Marmor und Perlmuttersteinen und dunklem Marmor.|ZUE1931|Public Domain EST.1.7|AT|17|Ester|1||0|7|Zu trinken reichte man in goldenen Gefässen, von denen jedes anders war als die andern, und Wein aus des Königs Kellern war in Menge vorhanden, wie es königlicher Freigebigkeit geziemt.|ZUE1931|Public Domain EST.1.8|AT|17|Ester|1||0|8|Als Trinkordnung galt, dass man jeden gewähren lasse; denn der König hatte allen Vorgesetzten in seinem Palaste die Weisung gegeben, dass ein jeder es halten dürfe, wie es ihm beliebe.|ZUE1931|Public Domain EST.1.9|AT|17|Ester|1||0|9|Auch die Königin Vasthi veranstaltete ein Mahl für die Frauen im königlichen Palast des Königs Ahasveros.|ZUE1931|Public Domain EST.1.10|AT|17|Ester|1||0|10|Am siebenten Tage nun, als das Herz des Königs vom Weine guter Dinge war, befahl er Mehuman, Bistha, Harbona, Bigtha, Abagtha, Sethar und Charchas, den sieben Kämmerern, die den König Ahasveros persönlich zu bedienen hatten,|ZUE1931|Public Domain EST.1.11|AT|17|Ester|1||0|11|die Königin Vasthi mit dem königlichen Diadem vor den König zu holen, um den Völkern und Fürsten ihre Schönheit zu zeigen, denn sie war schön von Ansehen.|ZUE1931|Public Domain EST.1.12|AT|17|Ester|1||0|12|Aber die Königin Vasthi weigerte sich, dem durch die Kämmerer überbrachten Befehl des Königs zu gehorchen und zu kommen. Da ergrimmte der König sehr, und der Zorn loderte auf in ihm.|ZUE1931|Public Domain EST.1.13|AT|17|Ester|1||0|13|Und der König sprach zu den Weisen, die sich auf die Zeiten verstanden - denn so pflegte das Wort des Königs den Gesetzes- und Rechtskundigen vorgelegt zu werden;|ZUE1931|Public Domain EST.1.14|AT|17|Ester|1||0|14|er hatte nämlich Charsena, Sethar, Admatha, Tharsis, Meres, Marsena und Memuchan zu sich kommen lassen, die sieben Fürsten der Perser und Meder, die Zutritt zum Könige hatten und denen der Vorsitz im Reiche zukam -:|ZUE1931|Public Domain EST.1.15|AT|17|Ester|1||0|15|Was soll nach dem Gesetz mit der Königin Vasthi geschehen dafür, dass sie den Befehl des Königs Ahasveros nicht befolgt hat, der ihr durch die Kämmerer übermittelt worden ist?|ZUE1931|Public Domain EST.1.16|AT|17|Ester|1||0|16|Da sprach Memuchan vor dem König und den Fürsten: Nicht allein gegen den König hat sich die Königin Vasthi vergangen, sondern auch gegen die Fürsten und alle Völker, die in all den Provinzen des Königs Ahasveros wohnen.|ZUE1931|Public Domain EST.1.17|AT|17|Ester|1||0|17|Denn die Geschichte mit der Königin wird bei allen Frauen bekannt werden, und es werden ihnen ihre Männer verächtlich erscheinen, wenn es heisst: König Ahasveros hiess die Königin Vasthi vor sich kommen, aber sie kam nicht.|ZUE1931|Public Domain EST.1.18|AT|17|Ester|1||0|18|Heute noch werden die Fürstinnen der Perser und Meder, die von dem Verhalten der Königin gehört haben, allen Fürsten des Königs gegenüber widerspenstig werden, woraus sich Verachtung und Verdruss genug ergeben wird.|ZUE1931|Public Domain EST.1.19|AT|17|Ester|1||0|19|Gefällt es dem König, so ergehe von ihm aus ein königlicher Befehl, der als unwiderruflich in die Gesetze der Perser und Meder aufgenommen werden soll, dass Vasthi nicht mehr vor König Ahasveros erscheinen dürfe, und der König gebe ihren königlichen Rang einer andern, die besser ist als sie.|ZUE1931|Public Domain EST.1.20|AT|17|Ester|1||0|20|Wenn dieser Befehl vernommen wird, den der König in seinem ganzen Reiche, das ja gross ist, erlässt, so werden alle Frauen ihre Männer in Ehren halten vom Grössten bis zum Geringsten.|ZUE1931|Public Domain EST.1.21|AT|17|Ester|1||0|21|Diese Rede gefiel dem König und den Fürsten, und der König tat nach den Worten Memuchans;|ZUE1931|Public Domain EST.1.22|AT|17|Ester|1||0|22|er sandte Briefe in alle königlichen Provinzen, an jede Provinz in ihrer Schrift und an jedes Volk in seiner Sprache, dass jeder Mann Herr sein solle in seinem Hause.|ZUE1931|Public Domain EST.2.1|AT|17|Ester|2||0|1|NACH dieser Begebenheit, als sich der Grimm des Königs Ahasveros gelegt hatte, gedachte er Vasthis und dessen, was sie getan hatte und was über sie beschlossen worden war.|ZUE1931|Public Domain EST.2.2|AT|17|Ester|2||0|2|Da sprachen die Höflinge, die den König persönlich bedienten: Man suche für den König Jungfrauen, jugendlich und schön von Gestalt.|ZUE1931|Public Domain EST.2.3|AT|17|Ester|2||0|3|Der König bestelle Leute in allen Provinzen seines Reiches, dass sie alle Jungfrauen von jugendlich schöner Gestalt in die Burg Susa zusammenbringen, in das Frauenhaus, unter die Obhut Hegais, des königlichen Kämmerers, des Aufsehers über die Frauen, und man gebe ihnen, was zur Pflege ihrer Schönheit nötig ist.|ZUE1931|Public Domain EST.2.4|AT|17|Ester|2||0|4|Das Mädchen, das dem König dann gefällt, soll Königin werden an Vasthis Stelle. Der König hiess den Vorschlag gut und tat also.|ZUE1931|Public Domain EST.2.5|AT|17|Ester|2||0|5|Es war aber ein jüdischer Mann in der Burg Susa, der hiess Mardochai, der Sohn Jairs, des Sohnes Simeis, des Sohnes des Kis, ein Benjaminit,|ZUE1931|Public Domain EST.2.6|AT|17|Ester|2||0|6|der mit hinweggeführt worden war aus Jerusalem mit den Verbannten, die mit Jechonja, dem König von Juda, durch Nebukadnezar, den König von Babel, in die Verbannung geführt wurden.|ZUE1931|Public Domain EST.2.7|AT|17|Ester|2||0|7|Er war der Pflegevater der Hadassa - das ist Esther -, der Tochter seines Oheims; sie hatte nämlich keinen Vater und keine Mutter mehr. Das Mädchen war von schöner Gestalt und lieblichem Aussehen; Mardochai hatte sie beim Tode ihrer Eltern als Tochter angenommen.|ZUE1931|Public Domain EST.2.8|AT|17|Ester|2||0|8|Als nun der Gesetzeserlass des Königs bekannt wurde und man viele Mädchen in die Burg Susa zusammenbrachte unter die Obhut Hegais, wurde auch Esther in den Palast des Königs geholt unter die Obhut Hegais, des Aufsehers der Frauen.|ZUE1931|Public Domain EST.2.9|AT|17|Ester|2||0|9|Und das Mädchen gefiel ihm und gewann seine Gunst; und er beeilte sich, ihr alles Nötige für die Pflege ihrer Schönheit sowie die passende Nahrung zukommen zu lassen und ihr die sieben erlesensten Dienerinnen aus dem Königspalast zu geben. Und er wies ihr und ihren Dienerinnen die schönsten Gemächer des Frauenhauses an.|ZUE1931|Public Domain EST.2.10|AT|17|Ester|2||0|10|Esther aber sagte niemandem etwas davon, welches Volkes und welcher Herkunft sie sei; denn Mardochai hatte ihr anbefohlen, es nicht zu sagen.|ZUE1931|Public Domain EST.2.11|AT|17|Ester|2||0|11|Und Mardochai ging alle Tage vor dem Hof des Frauenhauses auf und ab, um zu erfahren, ob es Esther wohl ergehe und was mit ihr geschehen werde.|ZUE1931|Public Domain EST.2.12|AT|17|Ester|2||0|12|Wenn nun jeweilen an ein Mädchen die Reihe kam, zum König Ahasveros hineinzugehen, nachdem sie zwölf Monate hindurch die für die Frauen vorgeschriebene Pflege erfahren hatte - denn so lange währte die Zeit ihrer Vorbereitung, sechs Monate mit Myrrhenöl und sechs Monate mit Balsam und andern Schönheitsmitteln der Frauen,|ZUE1931|Public Domain EST.2.13|AT|17|Ester|2||0|13|worauf das Mädchen zum König hineingehen durfte -, pflegte man ihr alles, was sie begehrte, aus dem Frauenhause in den königlichen Palast mitzugeben.|ZUE1931|Public Domain EST.2.14|AT|17|Ester|2||0|14|Am Abend ging sie hinein, und am Morgen kehrte sie in das Frauenhaus zurück, aber in das zweite unter die Obhut des königlichen Kämmerers Saasgas, des Aufsehers über die Nebenfrauen; sie durfte dann nicht wieder zum König hineingehen, ausser wenn der König Gefallen an ihr gefunden hatte und sie ausdrücklich gerufen wurde.|ZUE1931|Public Domain EST.2.15|AT|17|Ester|2||0|15|Als nun Esther, die Tochter Abihails, des Oheims Mardochais, der sie zur Tochter angenommen hatte, an die Reihe kam, zum König hineinzugehen, begehrte sie nichts, als was Hegai, der Kämmerer des Königs, der Aufseher über die Frauen, ihr riet. Und alle, die Esther sahen, fanden Gefallen an ihr.|ZUE1931|Public Domain EST.2.16|AT|17|Ester|2||0|16|Und so ward Esther zum König Ahasveros in den Königspalast geholt im zehnten Monat, d.h. im Monat Tebeth, im siebenten Jahre seiner Regierung.|ZUE1931|Public Domain EST.2.17|AT|17|Ester|2||0|17|Und der König gewann Esther lieber als alle andern Frauen; mehr als alle andern Jungfrauen erwarb sie sich seine Gunst und Neigung, und er setzte ihr ein königliches Diadem aufs Haupt und machte sie an Stelle Vasthis zur Königin.|ZUE1931|Public Domain EST.2.18|AT|17|Ester|2||0|18|Dann veranstaltete der König ein grosses Mahl für alle seine Fürsten und Diener; das war das Festmahl Esthers. Den Provinzen aber gewährte er einen Steuererlass; auch bewilligte er mit königlicher Freigebigkeit eine Spende.|ZUE1931|Public Domain EST.2.19|AT|17|Ester|2||0|19|EINST verweilte Mardochai gerade im Königstore -|ZUE1931|Public Domain EST.2.20|AT|17|Ester|2||0|20|Esther aber pflegte gemäss dem Befehle Mardochais nichts davon zu sagen, welcher Herkunft und welches Volkes sie sei; denn Esther befolgte die Weisung Mardochais wie zu der Zeit, da sie noch bei ihm in Pflege war -,|ZUE1931|Public Domain EST.2.21|AT|17|Ester|2||0|21|in jenen Tagen also, während Mardochai gerade im Königstore weilte, gerieten zwei Kämmerer des Königs, Bigthan und Theres, die zu den Schwellenhütern gehörten, in Zorn und trachteten darnach, Hand an den König Ahasveros zu legen.|ZUE1931|Public Domain EST.2.22|AT|17|Ester|2||0|22|Mardochai vernahm davon und berichtete es der Königin Esther, und Esther sagte es dem König, wobei sie Mardochais Namen nannte.|ZUE1931|Public Domain EST.2.23|AT|17|Ester|2||0|23|Es wurde der Sache nachgeforscht, und da sie sich als richtig herausstellte, wurden die beiden an einen Pfahl gehängt und die Begebenheit für den König im Buch der Zeitgeschichte aufgezeichnet.|ZUE1931|Public Domain EST.3.1|AT|17|Ester|3||0|1|NACH diesen Begebenheiten erhob König Ahasveros Haman, den Sohn Hamedathas, den Agagiter, zu höherer Stellung und Würde und verlieh ihm den Vorrang vor allen Fürsten in seiner Umgebung.|ZUE1931|Public Domain EST.3.2|AT|17|Ester|3||0|2|Und alle königlichen Diener, die im Königstor standen, beugten ihre Kniee und fielen vor Haman nieder; denn so hatte der König seinethalben geboten. Aber Mardochai beugte die Kniee nicht und warf sich nicht nieder.|ZUE1931|Public Domain EST.3.3|AT|17|Ester|3||0|3|Da sprachen die königlichen Diener, die im Königstor standen, zu Mardochai: Warum übertrittst du des Königs Gebot?|ZUE1931|Public Domain EST.3.4|AT|17|Ester|3||0|4|Als sie es aber Tag für Tag zu ihm sagen mussten, ohne dass er auf sie hörte, berichteten sie es Haman, um zu sehen, ob man die Gründe Mardochais gelten lasse; denn er hatte ihnen gesagt, dass er ein Jude sei.|ZUE1931|Public Domain EST.3.5|AT|17|Ester|3||0|5|Als Haman wahrnahm, dass Mardochai die Kniee nicht vor ihm beugte und sich nicht niederwarf, wurde er voll Grimm.|ZUE1931|Public Domain EST.3.6|AT|17|Ester|3||0|6|Doch war es ihm zuwenig, an Mardochai allein Hand zu legen; man hatte ihm nämlich mitgeteilt, welchem Volke Mardochai angehöre, und so trachtete Haman nun darnach, alle Juden in Ahasveros' ganzem Reiche mitsamt Mardochai zu vertilgen.|ZUE1931|Public Domain EST.3.7|AT|17|Ester|3||0|7|Im ersten Monat, das heisst im Monat Nisan, im zwölften Jahre des Königs Ahasveros warf man das Pur, das ist das Los, vor Haman für einen Tag nach dem andern und für einen Monat nach dem andern, und es fiel das Los auf den dreizehnten Tag des zwölften Monats, das ist der Monat Adar.|ZUE1931|Public Domain EST.3.8|AT|17|Ester|3||0|8|Und Haman sprach zu König Ahasveros: Es ist da ein Volk, das wohnt zerstreut und abgesondert unter den Völkern in allen Provinzen deines Reiches; ihre Gesetze sind anders als die aller übrigen Völker, und die Gesetze des Königs halten sie nicht, sodass es sich für den König nicht ziemt, sie gewähren zu lassen.|ZUE1931|Public Domain EST.3.9|AT|17|Ester|3||0|9|Beliebt es dem König, so werde ein Schreiben erlassen, sie auszurotten; dann werde ich auch in der Lage sein, zehntausend Talente Silber in die Hand der Beamten darzuwägen zur Überführung in die königlichen Schatzkammern.|ZUE1931|Public Domain EST.3.10|AT|17|Ester|3||0|10|Da zog der König seinen Siegelring von der Hand und gab ihn dem Agagiter Haman, dem Sohne Hamedathas, dem Bedränger der Juden.|ZUE1931|Public Domain EST.3.11|AT|17|Ester|3||0|11|Und der König sprach zu Haman: Dir sei das Silber überlassen und ebenso das Volk, mit ihm zu verfahren nach deinem Gutdünken.|ZUE1931|Public Domain EST.3.12|AT|17|Ester|3||0|12|Da berief man die königlichen Schreiber am dreizehnten Tage des ersten Monats, und es wurde genau nach dem Befehle Hamans ein Schreiben erlassen an die Satrapen des Königs, an die Statthalter der einzelnen Provinzen und an die Vorsteher der einzelnen Völkerschaften, und zwar an jede Provinz in ihrer Schrift und an jedes Volk in seiner Sprache; das Schreiben erging im Namen des Königs Ahasveros und war versiegelt mit des Königs Siegelring.|ZUE1931|Public Domain EST.3.13|AT|17|Ester|3||0|13|Es wurden also durch die Eilboten in alle königlichen Provinzen Briefe gesandt, des Inhalts, es seien alle Juden zu vernichten, zu töten und auszurotten, jung und alt, Kinder und Frauen, auf einen Tag, nämlich am dreizehnten des zwölften Monats, das heisst des Monats Adar, und es sei ihr Besitztum als Beute zu rauben.|ZUE1931|Public Domain EST.3.14|AT|17|Ester|3||0|14|Die Abschrift des Schreibens, bestimmt als Gesetzeserlass für jede einzelne Provinz, sollte bei allen Völkern bekannt gemacht werden, damit sie auf den bestimmten Tag bereit seien.|ZUE1931|Public Domain EST.3.15|AT|17|Ester|3||0|15|Die Eilboten nun zogen auf des Königs Gebot schleunigst aus, und das Gesetz wurde in der Burg Susa bekannt gegeben; der König aber und Haman setzten sich zum Gelage, während die Stadt Susa in Bestürzung geriet.|ZUE1931|Public Domain EST.4.1|AT|17|Ester|4||0|1|ALS aber Mardochai alles erfuhr, was geschehen war, zerriss er seine Kleider und hüllte sich in Trauergewand und Asche; er verliess sein Haus, begab sich mitten in die Stadt hinein und hob an, laut und bitter zu klagen.|ZUE1931|Public Domain EST.4.2|AT|17|Ester|4||0|2|So kam er bis vor das Königstor; denn es war niemand erlaubt, im Trauergewand das Königstor zu betreten.|ZUE1931|Public Domain EST.4.3|AT|17|Ester|4||0|3|Auch in jeder einzelnen Provinz, wohin immer des Königs Wort und Gesetz gelangte, war grosse Trauer bei den Juden und Fasten und Weinen und Klagen, und die meisten breiteten sich ein Lager von Trauergewand und Asche hin.|ZUE1931|Public Domain EST.4.4|AT|17|Ester|4||0|4|Da kamen Esthers Dienerinnen und Kämmerer und sagten es ihr, und ein grosser Schmerz befiel die Königin. Sie sandte Gewänder zur Bekleidung Mardochais, damit er das Trauergewand ablege, er aber nahm sie nicht an.|ZUE1931|Public Domain EST.4.5|AT|17|Ester|4||0|5|Nun rief Esther den Hathach, einen Kämmerer, den der König zu ihrer Bedienung bestellt hatte, und trug ihm auf, von Mardochai in Erfahrung zu bringen, was das bedeute und warum es geschehe.|ZUE1931|Public Domain EST.4.6|AT|17|Ester|4||0|6|Hathach ging zu Mardochai hinaus auf den Stadtplatz, der vor dem Königstor lag,|ZUE1931|Public Domain EST.4.7|AT|17|Ester|4||0|7|und Mardochai berichtete ihm über alles, was ihm begegnet war, sowie über die genaue Angabe des Silberbetrages, den Haman für die königlichen Schatzkammern darzuwägen versprochen hatte als Entgelt, für die Vernichtung der Juden;|ZUE1931|Public Domain EST.4.8|AT|17|Ester|4||0|8|auch gab er ihm eine Abschrift des zu Susa veröffentlichten Gesetzes, das ihre Vernichtung anordnete, damit er sie Esther zeige und ihr Aufschluss gebe und sie auffordere, zum König hineinzugehen und ihn um Gnade anzuflehen und bei ihm Fürbitte zu tun für ihr Volk.|ZUE1931|Public Domain EST.4.9|AT|17|Ester|4||0|9|Hathach kam und meldete Esther die Worte Mardochais.|ZUE1931|Public Domain EST.4.10|AT|17|Ester|4||0|10|Esther aber gab Hathach den Auftrag, Mardochai folgendes auszurichten:|ZUE1931|Public Domain EST.4.11|AT|17|Ester|4||0|11|Alle Diener des Königs und die Leute in den königlichen Provinzen wissen, dass für alle, die ungerufen in den innern Hof zum König hineingehen, es sei Mann oder Weib, das gleiche Gesetz besteht, dass sie sterben müssen, mit einziger Ausnahme dessen, dem der König das goldene Szepter entgegenstreckt, damit er am Leben bleibe. Ich aber bin nun schon dreissig Tage nicht mehr zum König gerufen worden.|ZUE1931|Public Domain EST.4.12|AT|17|Ester|4||0|12|Als er Mardochai die Worte Esthers mitteilte,|ZUE1931|Public Domain EST.4.13|AT|17|Ester|4||0|13|liess Mardochai der Esther wieder sagen: Denke nicht, dass du allein von allen Juden Rettung finden werdest, weil du am Königshofe bist.|ZUE1931|Public Domain EST.4.14|AT|17|Ester|4||0|14|Denn wenn du auch wirklich in solcher Zeit stilleschweigen solltest, so wird den Juden Befreiung und Errettung von einer andern Seite her erstehen; du aber und deine Familie werden umkommen. Und wer weiss, ob du nicht gerade um einer solchen Gelegenheit willen zum Königtum gelangt bist?|ZUE1931|Public Domain EST.4.15|AT|17|Ester|4||0|15|Da liess Esther Mardochai wieder antworten:|ZUE1931|Public Domain EST.4.16|AT|17|Ester|4||0|16|So gehe hin, versammle alle Juden, die sich zu Susa finden, und dann fastet um meinetwillen; drei Tage lang sollt ihr nicht essen noch trinken, weder bei Tag noch bei Nacht. Auch ich und meine Dienerinnen wollen gleicherweise fasten; hernach will ich zum König hineingehen, wiewohl es gegen das Gesetz ist. Komme ich dann um, nun, so komme ich um.|ZUE1931|Public Domain EST.4.17|AT|17|Ester|4||0|17|Mardochai ging hin und tat ganz so, wie ihm Esther aufgetragen hatte.|ZUE1931|Public Domain EST.5.1|AT|17|Ester|5||0|1|AM dritten Tage kleidete sich Esther in königliches Gewand und stellte sich in den innern Hof des Königspalastes, dem Palast gegenüber, während der König im Königspalast, dem Palasttor gegenüber, auf seinem königlichen Throne sass.|ZUE1931|Public Domain EST.5.2|AT|17|Ester|5||0|2|Als der König nun die Königin Esther im Hofe stehen sah, fand sie Gnade vor seinen Augen, und der König streckte Esther das goldene Szepter in seiner Hand entgegen. Da trat Esther hinzu und berührte die Spitze des Szepters.|ZUE1931|Public Domain EST.5.3|AT|17|Ester|5||0|3|Und der König sprach zu ihr: Was hast du, Königin Esther, und was ist dein Begehr? Wäre es auch das halbe Königreich, es soll dir werden.|ZUE1931|Public Domain EST.5.4|AT|17|Ester|5||0|4|Da sprach Esther: Gefällt es dem König, so möge der König heute samt Haman zu dem Mahle kommen, das ich ihm bereitet habe.|ZUE1931|Public Domain EST.5.5|AT|17|Ester|5||0|5|Der König befahl: Holt eilends Haman, dass wir Esthers Wunsch erfüllen. Und so erschien der König mit Haman bei dem Mahle, das Esther bereitet hatte.|ZUE1931|Public Domain EST.5.6|AT|17|Ester|5||0|6|Beim Weingelage nun sprach der König zu Esther: Was ist deine Bitte? Sie soll dir gewährt werden! Was ist dein Begehr? Wäre es auch das halbe Königreich, es soll erfüllt werden!|ZUE1931|Public Domain EST.5.7|AT|17|Ester|5||0|7|Da antwortete Esther und sprach: Meine Bitte und mein Begehr -|ZUE1931|Public Domain EST.5.8|AT|17|Ester|5||0|8|habe ich Gnade gefunden vor dem König und gefällt es dem König, mir meine Bitte zu gewähren und mein Begehren zu erfüllen, so möge der König mit Haman zu dem Mahle kommen, das ich für sie bereiten will; dann will ich morgen nach dem Wunsche des Königs tun.|ZUE1931|Public Domain EST.5.9|AT|17|Ester|5||0|9|Erfreut und guter Dinge ging Haman an jenem Tage von dannen. Als er aber Mardochai im Königstor erblickte, wie er weder aufstand noch irgendwelche Furcht zeigte, ward er voll Zorn über Mardochai.|ZUE1931|Public Domain EST.5.10|AT|17|Ester|5||0|10|Haman hielt jedoch an sich; als er aber zu Hause angekommen war, liess er seine Freunde und seine Gemahlin Seres holen.|ZUE1931|Public Domain EST.5.11|AT|17|Ester|5||0|11|Diesen gegenüber prahlte er sodann von seinem mächtigen Reichtum und von der Menge seiner Söhne und wie der König ihn ausgezeichnet und ihn über die Fürsten und Hofleute erhoben habe.|ZUE1931|Public Domain EST.5.12|AT|17|Ester|5||0|12|Dabei äusserte Haman: Niemanden ausser mir hat die Königin Esther kommen lassen, dem König Gesellschaft zu leisten bei dem Mahle, das sie bereitet hatte, und auch für morgen bin ich mit dem König zu ihr geladen.|ZUE1931|Public Domain EST.5.13|AT|17|Ester|5||0|13|Und doch genügt mir das alles nicht, solange ich noch den Juden Mardochai im Königstor sitzen sehe.|ZUE1931|Public Domain EST.5.14|AT|17|Ester|5||0|14|Da sprachen seine Gemahlin Seres und alle seine Freunde zu ihm: Man richte einen Pfahl her, fünfzig Ellen hoch, und dann sprich morgen früh zum König, dass man Mardochai daran aufhänge; so kannst du fröhlich mit dem König zum Gastmahle gehen. Der Vorschlag gefiel Haman, und er liess den Pfahl herrichten.|ZUE1931|Public Domain EST.6.1|AT|17|Ester|6||0|1|IN jener Nacht floh den König der Schlaf. Da befahl er, das Buch der Denkwürdigkeiten, die Chronik, zu bringen, und es wurde dem König daraus vorgelesen.|ZUE1931|Public Domain EST.6.2|AT|17|Ester|6||0|2|Nun fand sich darin aufgezeichnet, wie Mardochai Anzeige gemacht habe wegen der beiden königlichen Kämmerer Bigthana und Theres, der Schwellenhüter, die getrachtet hatten, Hand an den König Ahasveros zu legen.|ZUE1931|Public Domain EST.6.3|AT|17|Ester|6||0|3|Da fragte der König: Was ist Mardochai dafür an Ehren und Würden zuteil geworden? Die diensttuenden Höflinge antworteten: Es ist ihm nichts zuteil geworden.|ZUE1931|Public Domain EST.6.4|AT|17|Ester|6||0|4|Der König fragte: Wer ist im Hofe? Nun hatte Haman gerade den äussern Hof des Königsschlosses betreten, um den König zu bitten, man möge Mardochai an den Pfahl hängen, den er für ihn aufgerichtet hatte.|ZUE1931|Public Domain EST.6.5|AT|17|Ester|6||0|5|Die Höflinge sprachen zum König: Haman steht da im Hofe. Der König gebot: Er trete ein!|ZUE1931|Public Domain EST.6.6|AT|17|Ester|6||0|6|Als nun Haman hereingekommen war, fragte ihn der König, was soll man dem Manne tun, den der König zu ehren wünscht? Haman dachte bei sich selbst: Wem sollte der König mehr Ehre zu erweisen wünschen als mir?|ZUE1931|Public Domain EST.6.7|AT|17|Ester|6||0|7|So gab er denn dem König den Bescheid: Für den Mann, den der König zu ehren wünscht -|ZUE1931|Public Domain EST.6.8|AT|17|Ester|6||0|8|für den bringe man ein königliches Gewand, das der König selber schon getragen hat, und ein Pferd, das der König selber schon geritten hat und das auf dem Kopfe den königlichen Schmuck trägt;|ZUE1931|Public Domain EST.6.9|AT|17|Ester|6||0|9|dann übergebe man Gewand und Pferd einem von den Fürsten des Königs, von den Grossen des Reiches, den Mann mit dem Gewande zu bekleiden, den der König zu ehren wünscht, und ihn auf dem Pferde den Stadtplatz durchreiten und vor ihm her ausrufen zu lassen: Also tut man dem Manne, den der König zu ehren wünscht!|ZUE1931|Public Domain EST.6.10|AT|17|Ester|6||0|10|Darauf sprach der König zu Haman: Nimm eilends das Gewand und das Pferd, gemäss deinem Vorschlage, und tue also mit dem Juden Mardochai, der im Königstor sitzt. Nichts sollst du unterlassen von allem, was du aufgezählt hast.|ZUE1931|Public Domain EST.6.11|AT|17|Ester|6||0|11|Da nahm Haman das Gewand und das Pferd und bekleidete Mardochai mit dem Gewande und liess ihn über den Stadtplatz reiten und vor ihm her ausrufen: Also tut man dem Manne, den der König zu ehren wünscht!|ZUE1931|Public Domain EST.6.12|AT|17|Ester|6||0|12|Dann kehrte Mardochai zum Königstor zurück, Haman aber eilte nach Hause, traurig und verhüllten Hauptes.|ZUE1931|Public Domain EST.6.13|AT|17|Ester|6||0|13|Und Haman erzählte seiner Gemahlin Seres und allen seinen Freunden alles, was ihm begegnet war. Da sprachen seine Weisen und seine Gemahlin Seres zu ihm: Wenn Mardochai, vor dem du nun zu fallen begonnen hast, vom Stamme der Juden ist, so vermagst du nichts gegen ihn, sondern wirst noch vollends vor ihm zu Fall kommen.|ZUE1931|Public Domain EST.6.14|AT|17|Ester|6||0|14|Während sie noch mit ihm redeten, erschienen die Kämmerer des Königs und geleiteten Haman eilends zu dem Mahle, das Esther bereitet hatte.|ZUE1931|Public Domain EST.7.1|AT|17|Ester|7||0|1|Der König kam also mit Haman zu dem Mahle der Königin Esther.|ZUE1931|Public Domain EST.7.2|AT|17|Ester|7||0|2|Und der König sprach auch an diesem zweiten Tage beim Weingelage: Was ist deine Bitte, Königin Esther? Sie sei dir gewährt! Was ist dein Begehr? Wäre es bis zur Hälfte des Königreichs - es soll geschehen!|ZUE1931|Public Domain EST.7.3|AT|17|Ester|7||0|3|Da antwortete die Königin Esther und sprach: Habe ich Gnade gefunden vor dir, o König, und gefällt es dem König, so werde mir mein Leben geschenkt um meiner Bitte willen und mein Volk um meines Begehrens willen!|ZUE1931|Public Domain EST.7.4|AT|17|Ester|7||0|4|Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, um vernichtet, getötet und ausgerottet zu werden. Und wenn wir nur als Sklaven und Sklavinnen verkauft würden, so wollte ich schweigen; denn die Bedrängnis wäre es dann nicht wert, dass der König um ihretwillen belästigt würde.|ZUE1931|Public Domain EST.7.5|AT|17|Ester|7||0|5|Der König Ahasveros sprach zur Königin Esther: Wer ist's und wo ist er, der sich vorgesetzt hat, so etwas zu tun?|ZUE1931|Public Domain EST.7.6|AT|17|Ester|7||0|6|Esther antwortete: Ein Feind und Widersacher, der Bösewicht Haman da. Haman aber erschrak vor dem König und der Königin.|ZUE1931|Public Domain EST.7.7|AT|17|Ester|7||0|7|Und der König stand in seinem Grimme auf vom Weingelage und ging in den Schlossgarten. Haman dagegen blieb stehen, um bei der Königin Esther um sein Leben zu flehen; denn er sah, dass sein Verderben beim König fest beschlossen war.|ZUE1931|Public Domain EST.7.8|AT|17|Ester|7||0|8|Als der König aus dem Schlossgarten wieder in den Saal des Trinkgelages zurückkam, warf sich Haman gerade auf das Polster nieder, auf welchem Esther ruhte. Da rief der König: Soll gar in meinem eignen Hause der Königin Gewalt angetan werden? Kaum war das Wort dem Munde des Königs entfahren, so verhüllte man auch schon Hamans Gesicht.|ZUE1931|Public Domain EST.7.9|AT|17|Ester|7||0|9|Und Harbona, einer der Kämmerer, die den König bedienten, sprach: Bereits steht ja auch der Pfahl, den Haman für Mardochai, den Wohltäter des Königs, hat errichten lassen, im Gehöfte Hamans, fünfzig Ellen hoch! Der König sprach: Hängt ihn daran!|ZUE1931|Public Domain EST.7.10|AT|17|Ester|7||0|10|So hängte man Haman an den Pfahl, den er für Mardochai hatte herrichten lassen. Da legte sich der Zorn des Königs.|ZUE1931|Public Domain EST.8.1|AT|17|Ester|8||0|1|Am selben Tage schenkte König Ahasveros der Königin Esther das Haus Hamans, des Bedrängers der Juden. Mardochai aber erhielt Zutritt beim König; denn Esther hatte bekanntgegeben, dass und wie er mit ihr verwandt sei.|ZUE1931|Public Domain EST.8.2|AT|17|Ester|8||0|2|Und der König zog seinen Siegelring, den er Haman hatte abnehmen lassen, vom Finger und übergab ihn Mardochai; Esther aber unterstellte Hamans Haus der Aufsicht Mardochais.|ZUE1931|Public Domain EST.8.3|AT|17|Ester|8||0|3|UND Esther wandte sich nochmals an den König, fiel ihm zu Füssen, weinte und flehte ihn um Gnade an, er möchte doch den unheilvollen Anschlag, den der Agagiter Haman gegen die Juden geschmiedet habe, abwenden.|ZUE1931|Public Domain EST.8.4|AT|17|Ester|8||0|4|Der König streckte Esther das goldene Szepter entgegen, worauf sich Esther vor dem König erhob|ZUE1931|Public Domain EST.8.5|AT|17|Ester|8||0|5|und sprach: Gefällt es dem König und habe ich Gnade vor ihm gefunden und dünkt es den König recht und bin ich ihm genehm, so werde durch schriftlichen Erlass angeordnet, dass das Schreiben mit dem Anschlage des Agagiters Haman, des Sohnes Hamedathas, widerrufen werde, das er aufsetzen liess, um die Juden in allen Provinzen des Reiches auszurotten.|ZUE1931|Public Domain EST.8.6|AT|17|Ester|8||0|6|Denn wie könnte ich es ertragen, das Unglück mitanzusehen, das mein Volk treffen würde? Wie könnte ich es ertragen, den Untergang meines Geschlechtes mitanzusehen?|ZUE1931|Public Domain EST.8.7|AT|17|Ester|8||0|7|Da sprach König Ahasveros zur Königin Esther und zu dem Juden Mardochai: Seht, ich habe Esther das Haus Hamans gegeben, und ihn hat man an den Pfahl gehängt, weil er seine Hand an die Juden hat legen wollen.|ZUE1931|Public Domain EST.8.8|AT|17|Ester|8||0|8|Nun mögt ihr, was die Juden betrifft, selber nach eurem Gutdünken schreiben im Namen des Königs und siegeln mit des Königs Siegelring; denn ein Erlass, der in des Königs Namen geschrieben und mit des Königs Siegelring versiegelt worden ist, kann nicht widerrufen werden.|ZUE1931|Public Domain EST.8.9|AT|17|Ester|8||0|9|So wurden denn damals, im dritten Monat, das heisst im Monat Siwan, am 23. Tage desselben, die königlichen Schreiber berufen. Und es wurde ganz nach Mardochais Anweisung geschrieben an die Juden und an die Satrapen und Statthalter und Vorsteher der 127 Provinzen von Indien bis nach Äthiopien, und zwar an jede Provinz in ihrer Schrift und an jedes Volk in seiner Sprache und so auch an die Juden in ihrer Schrift und in ihrer Sprache.|ZUE1931|Public Domain EST.8.10|AT|17|Ester|8||0|10|Er schrieb also in des Königs Ahasveros Namen und siegelte mit des Königs Siegelring und sandte durch die berittenen, mit Pferden aus den königlichen Gestüten ausgerüsteten Eilboten Briefe,|ZUE1931|Public Domain EST.8.11|AT|17|Ester|8||0|11|wornach der König den Juden in all den einzelnen Städten erlaubte, sich zusammenzutun und sich für ihr Leben zu wehren und alle bewaffneten Haufen eines Volkes oder einer Provinz, die sie bedrängen würden, samt Kindern und Frauen zu vernichten, zu töten und auszurotten und ihr Besitztum als Beute zu rauben;|ZUE1931|Public Domain EST.8.12|AT|17|Ester|8||0|12|an ein und demselben Tage sollte das geschehen in allen Provinzen des Königs Ahasveros, nämlich am dreizehnten Tage des zwölften Monats, das heisst des Monats Adar.|ZUE1931|Public Domain EST.8.13|AT|17|Ester|8||0|13|Die Abschrift des Schreibens, bestimmt als Gesetzeserlass für jede einzelne Provinz, sollte bei allen Völkern bekannt gemacht werden, damit die Juden auf den bestimmten Tag bereit seien, sich an ihren Feinden zu rächen.|ZUE1931|Public Domain EST.8.14|AT|17|Ester|8||0|14|Die berittenen, mit Pferden aus den königlichen Gestüten ausgerüsteten Eilboten jagten auf Befehl des Königs in beschleunigter Eile davon, und das Gesetz wurde in der Burg Susa bekannt gegeben.|ZUE1931|Public Domain EST.8.15|AT|17|Ester|8||0|15|Mardochai aber verliess den König in königlichem Gewande aus blauem Purpur und feiner weisser Baumwolle, angetan mit einem grossen goldenen Stirnreif und einem Mantel von Byssus und rotem Purpur, und die Stadt Susa jauchzte und freute sich.|ZUE1931|Public Domain EST.8.16|AT|17|Ester|8||0|16|Für die Juden aber war eine Zeit des Glückes und der Freude, der Wonne und Ehre gekommen.|ZUE1931|Public Domain EST.8.17|AT|17|Ester|8||0|17|Und von Provinz zu Provinz und von Stadt zu Stadt, wohin immer des Königs Wort und Gesetz gelangte, da gab es Freude und Wonne bei den Juden, Gelage und Festtag, und viele aus der heidnischen Bevölkerung wurden Juden; denn der Schrecken vor den Juden war über sie gekommen.|ZUE1931|Public Domain EST.9.1|AT|17|Ester|9||0|1|IM zwölften Monat nun, das heisst im Monat Adar, am dreizehnten Tage desselben, an dem des Königs Wort und Gesetz hätte ausgeführt werden sollen, an eben dem Tage, an welchem die Feinde der Juden gehofft hatten, sie überwältigen zu können, und an welchem nun umgekehrt die Juden ihre Hasser überwältigen sollten,|ZUE1931|Public Domain EST.9.2|AT|17|Ester|9||0|2|da taten sich die Juden in ihren Städten in allen Provinzen des Königs Ahasveros zusammen, um Hand an die zu legen, die auf ihr Unheil bedacht gewesen waren. Und niemand leistete ihnen Widerstand; denn der Schrecken vor ihnen war über alle Völker gekommen.|ZUE1931|Public Domain EST.9.3|AT|17|Ester|9||0|3|Und alle Obersten der Provinzen und die Satrapen und Statthalter und Beamten des Königs unterstützten die Juden; denn der Schrecken vor Mardochai war über sie gekommen.|ZUE1931|Public Domain EST.9.4|AT|17|Ester|9||0|4|Mardochai galt nämlich viel am Hofe des Königs, und die Kunde von ihm durchlief alle Provinzen. Denn der Mann Mardochai wurde immer mächtiger.|ZUE1931|Public Domain EST.9.5|AT|17|Ester|9||0|5|So richteten die Juden unter allen ihren Feinden mit dem Schwerte, mordend und vernichtend, ein Blutbad an und verfuhren mit ihren Hassern nach ihrem Belieben.|ZUE1931|Public Domain EST.9.6|AT|17|Ester|9||0|6|In der Burg Susa wurden durch die Juden fünfhundert Mann getötet und niedergemacht.|ZUE1931|Public Domain EST.9.7|AT|17|Ester|9||0|7|Auch Parsandatha, Dalphon, Aspatha,|ZUE1931|Public Domain EST.9.8|AT|17|Ester|9||0|8|Poratha, Adalja, Aridatha,|ZUE1931|Public Domain EST.9.9|AT|17|Ester|9||0|9|Parmastha, Arisai, Aridai und Vajesatha,|ZUE1931|Public Domain EST.9.10|AT|17|Ester|9||0|10|die zehn Söhne Hamans, des Sohnes Hamedathas, des Bedrängers der Juden, wurden getötet; doch Hab und Gut wurde nicht angetastet.|ZUE1931|Public Domain EST.9.11|AT|17|Ester|9||0|11|Als an jenem Tage die Zahl der in der Burg Susa Getöteten dem König gemeldet wurde,|ZUE1931|Public Domain EST.9.12|AT|17|Ester|9||0|12|sprach er zu der Königin Esther: In der Burg Susa haben die Juden fünfhundert Mann getötet und niedergemacht, dazu die zehn Söhne Hamans; was mögen sie in den übrigen königlichen Provinzen angerichtet haben? Doch was ist deine Bitte? Sie sei gewährt! Was ist noch weiter dein Begehr? Es soll erfüllt werden!|ZUE1931|Public Domain EST.9.13|AT|17|Ester|9||0|13|Esther sprach: Gefällt es dem König, so möge den Juden zu Susa auch morgen gestattet sein, nach der Verordnung, die heute galt, zu handeln, und die zehn Söhne Hamans möge man an den Pfahl hängen.|ZUE1931|Public Domain EST.9.14|AT|17|Ester|9||0|14|Der König gebot, dass so verfahren werde. Da wurde ein entsprechendes Gesetz in Susa erlassen; die zehn Söhne Hamans aber hängte man auf.|ZUE1931|Public Domain EST.9.15|AT|17|Ester|9||0|15|Also taten sich die Juden in Susa auch am vierzehnten Tage des Monats Adar zusammen und töteten in Susa dreihundert Mann; doch Hab und Gut tasteten sie nicht an.|ZUE1931|Public Domain EST.9.16|AT|17|Ester|9||0|16|Auch die übrigen Juden, jene, die draussen in den königlichen Provinzen wohnten, hatten sich zusammengetan und für ihr Leben gewehrt; sie hatten Rache genommen an ihren Feinden und hatten unter ihren Hassern 75 000 Mann getötet, ohne jedoch Hab und Gut anzutasten.|ZUE1931|Public Domain EST.9.17|AT|17|Ester|9||0|17|Das geschah am dreizehnten Tage des Monats Adar, worauf sie am vierzehnten Tage desselben Monats ruhten und ihn zu einem Tag der Festgelage und der Freude machten.|ZUE1931|Public Domain EST.9.18|AT|17|Ester|9||0|18|Die Juden zu Susa dagegen hatten sich sowohl am dreizehnten als am vierzehnten Tage jenes Monats zusammengetan und erst am fünfzehnten Tage ausgeruht und diesen zum Tag der Festgelage und der Freude gemacht.|ZUE1931|Public Domain EST.9.19|AT|17|Ester|9||0|19|Daher kommt es, dass die Juden auf dem Lande, jene, die in den Ortschaften des offenen Landes wohnen, den vierzehnten Tag des Monats Adar als Tag der Freude und der Gelage, als Feiertag halten, wobei man sich gegenseitig Esswaren zusendet.|ZUE1931|Public Domain EST.9.20|AT|17|Ester|9||0|20|UND Mardochai schrieb diese Begebenheiten auf und sandte an alle Juden nah und fern in allen Provinzen des Königs Ahasveros eine Zuschrift,|ZUE1931|Public Domain EST.9.21|AT|17|Ester|9||0|21|worin er sie verpflichtete, dass sie Jahr für Jahr, die einen den vierzehnten, die andern den fünfzehnten Tag des Monats Adar feiern sollten|ZUE1931|Public Domain EST.9.22|AT|17|Ester|9||0|22|entsprechend den Tagen, an denen die Juden Ruhe vor ihren Feinden bekommen hatten, und entsprechend dem Monat, da ihr Kummer in Freude, ihre Trauer in Festjubel verwandelt worden war; sie sollten sie feiern als Tage der Festgelage und der Freude und sich dabei gegenseitig Esswaren zusenden und die Armen beschenken.|ZUE1931|Public Domain EST.9.23|AT|17|Ester|9||0|23|Und die Juden nahmen das, was sie jetzt zum erstenmal getan hatten und was Mardochai ihnen in seinen Briefen an sie vorgeschlagen hatte, als Brauch an.|ZUE1931|Public Domain EST.9.24|AT|17|Ester|9||0|24|Weil der Agagiter Haman, der Sohn Hamedathas, der Feind aller Juden, geplant hatte, alle Juden umzubringen, und er das Pur - das ist das Los - hatte werfen lassen, sie aufzureiben und umzubringen,|ZUE1931|Public Domain EST.9.25|AT|17|Ester|9||0|25|Esther aber vor den König getreten war und dieser befohlen und auch durch schriftlichen Erlass kundgetan hatte, es solle Hamans ruchloser Anschlag, den er wider die Juden erdacht, auf sein eignes Haupt zurückfallen und er und seine Söhne an den Pfahl gehängt werden,|ZUE1931|Public Domain EST.9.26|AT|17|Ester|9||0|26|deshalb nannte man jene Tage Purim nach dem Worte Pur. Deswegen also, wegen alles dessen, was in jenem Schreiben stand und was sie selbst erlebt und erfahren hatten,|ZUE1931|Public Domain EST.9.27|AT|17|Ester|9||0|27|machten es sich die Juden zur Pflicht und erhoben es zur unverbrüchlichen Satzung für sich und ihre Nachkommen und alle, die sich ihnen anschliessen würden, alljährlich diese zwei Tage zu feiern nach der dafür geltenden Vorschrift und zeitlichen Ansetzung.|ZUE1931|Public Domain EST.9.28|AT|17|Ester|9||0|28|Und dieser Tage sollte gedacht und sie sollten gefeiert werden bei allen Generationen und Geschlechtern in allen Provinzen und Städten; nie sollten diese Purimtage unter den Juden verschwinden und nie ihr Gedächtnis bei ihren Nachkommen untergehen.|ZUE1931|Public Domain EST.9.29|AT|17|Ester|9||0|29|Die Königin Esther aber, die Tochter Abihails, erliess ein Schreiben über die Machtfülle des Juden Mardochai, um diesen Purimbrief zu bestätigen,|ZUE1931|Public Domain EST.9.30|AT|17|Ester|9||0|30|und sandte es an die Juden in die 127 Provinzen in Ahasveros' Königreich, mit freundlichen und treugemeinten Worten,|ZUE1931|Public Domain EST.9.31|AT|17|Ester|9||0|31|sie sollten sich die Feier dieser Purimtage je zu der für sie angesetzten Zeit zur Pflicht machen, wie der Jude Mardochai und die Königin Esther es sich zur Pflicht gemacht und wie auch sie selber sich und ihre Nachkommen bezüglich der Wehklage und der Fastentage verpflichtet hätten.|ZUE1931|Public Domain EST.9.32|AT|17|Ester|9||0|32|Und Esthers Befehl erhob diese Purim-Vorschriften zum Gesetz, und er wurde in einer Urkunde aufgezeichnet.|ZUE1931|Public Domain EST.10.1|AT|17|Ester|10||0|1|Und König Ahasveros legte dem Festlande und den Meeresküsten eine Steuer auf.|ZUE1931|Public Domain EST.10.2|AT|17|Ester|10||0|2|Alle Erweise seiner Macht und Gewalt aber und die eingehende Darstellung der hohen Würde, zu der Mardochai durch den König erhoben wurde, das ist ja aufgezeichnet in der Chronik der Könige von Medien und Persien;|ZUE1931|Public Domain EST.10.3|AT|17|Ester|10||0|3|denn der Jude Mardochai war der Erste im Range nach dem König Ahasveros, und er stand in hohem Ansehen bei den Juden und in Gunst bei der Menge seiner Volksgenossen als einer, der das Wohl seines Volkes suchte und für sein ganzes Geschlecht zum Besten redete.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.1|AT|18|Hiob|1||0|1|ES war ein Mann im Lande Uz, der hiess Hiob; und dieser Mann war fromm und bieder, gottesfürchtig und dem Bösen feind.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.2|AT|18|Hiob|1||0|2|Und es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren,|ZUE1931|Public Domain JOB.1.3|AT|18|Hiob|1||0|3|und seine Habe stieg auf siebentausend Schafe und dreitausend Kamele, fünfhundert Joch Rinder und fünfhundert Eselinnen, dazu ein sehr grosses Gesinde; und so wurde jener Mann grösser als alle Söhne des Ostens.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.4|AT|18|Hiob|1||0|4|Seine Söhne aber hielten von Zeit zu Zeit ein Mahl, reihum im Hause eines jeden, und sie schickten hin und luden auch ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.5|AT|18|Hiob|1||0|5|Wenn dann die Tage des Mahles um waren, schickte Hiob hin und weihte sie, und früh am andern Morgen opferte er Brandopfer nach ihrer aller Zahl. Denn Hiob dachte: Vielleicht haben meine Söhne sich versündigt und Gott geflucht in ihrem Herzen. So tat Hiob allezeit.(Ähnlich V. 11 und Hio 2:5 9|ZUE1931|Public Domain JOB.1.6|AT|18|Hiob|1||0|6|NUN begab es sich eines Tages, dass die Gottessöhne kamen, sich vor dem Herrn zu stellen, und es kam auch der Satan in ihrer Mitte.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.7|AT|18|Hiob|1||0|7|Da sprach der Herr zum Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Auf der Erde bin ich umhergestreift und hin und her gewandert.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.8|AT|18|Hiob|1||0|8|Und der Herr sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob, dass seinesgleichen keiner ist auf Erden, ein Mann so fromm und bieder, so gottesfürchtig und dem Bösen feind?|ZUE1931|Public Domain JOB.1.9|AT|18|Hiob|1||0|9|Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Ist etwa Hiob umsonst gottesfürchtig?|ZUE1931|Public Domain JOB.1.10|AT|18|Hiob|1||0|10|Hast nicht du selbst ihn und sein Haus umhegt und alles, was er hat, ringsum? Das Tun seiner Hände hast du gesegnet, und seine Herden haben sich ausgebreitet im Lande.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.11|AT|18|Hiob|1||0|11|Aber recke doch einmal deine Hand aus und rühre an alles, was er hat; fürwahr, er wird dir ins Angesicht fluchen.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.12|AT|18|Hiob|1||0|12|Da sprach der Herr zum Satan: Wohlan, alles, was er hat, ist in deiner Hand! Nur nach ihm selbst recke deine Hand nicht aus! Da ging der Satan hinweg vom Angesicht des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.13|AT|18|Hiob|1||0|13|Nun begab es sich eines Tages, dass seine Söhne und Töchter assen und tranken im Hause ihres erstgebornen Bruders:|ZUE1931|Public Domain JOB.1.14|AT|18|Hiob|1||0|14|da kommt ein Bote zu Hiob und sagt: Die Rinder waren am Pflügen, und die Eselinnen weideten daneben,|ZUE1931|Public Domain JOB.1.15|AT|18|Hiob|1||0|15|da sind die Sabäer eingefallen und haben sie weggetrieben und haben die Knechte mit der Schärfe des Schwertes erschlagen, und ich bin ganz allein entronnen, es dir zu melden.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.16|AT|18|Hiob|1||0|16|Wie der noch redet, da kommt ein andrer und sagt: Feuer Gottes ist vom Himmel gefallen und hat zündend in die Schafe und Knechte geschlagen und sie verzehrt, und ich bin ganz allein entronnen, es dir zu melden.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.17|AT|18|Hiob|1||0|17|Wie der noch redet, da kommt ein andrer und sagt: Die Chaldäer haben drei Heerhaufen gemacht, haben die Kamele überfallen und sie weggetrieben und haben die Knechte mit der Schärfe des Schwertes erschlagen, und ich bin ganz allein entronnen, es dir zu melden.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.18|AT|18|Hiob|1||0|18|Wie der noch redet, da kommt ein andrer und sagt: Deine Söhne und Töchter waren am Essen und Trinken im Hause ihres erstgebornen Bruders,|ZUE1931|Public Domain JOB.1.19|AT|18|Hiob|1||0|19|siehe, da ist ein starker Sturmwind von der Wüste herübergekommen; der hat das Haus an den vier Ecken gepackt, und es ist über den jungen Leuten eingestürzt, und sie sind umgekommen, und ich bin ganz allein entronnen, es dir zu melden.|ZUE1931|Public Domain JOB.1.20|AT|18|Hiob|1||0|20|Da stand Hiob auf und zerriss sein Gewand und schor sein Haupt; dann fiel er nieder zur Erde und betete an|ZUE1931|Public Domain JOB.1.21|AT|18|Hiob|1||0|21|und sprach: Nackt bin ich aus meiner Mutter Schoss gekommen, / und nackt werde ich wieder dahingehen. / Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen; / der Name des Herrn sei gelobt!|ZUE1931|Public Domain JOB.1.22|AT|18|Hiob|1||0|22|In alledem versündigte sich Hiob nicht und redete nichts Törichtes wider Gott.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.1|AT|18|Hiob|2||0|1|WIEDERUM begab es sich eines Tages, dass die Gottessöhne kamen, sich vor dem Herrn zu stellen, und es kam auch der Satan in ihrer Mitte.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.2|AT|18|Hiob|2||0|2|Da sprach der Herr zum Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Auf der Erde bin ich umhergestreift und hin und her gewandert.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.3|AT|18|Hiob|2||0|3|Und der Herr sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob, dass seinesgleichen keiner ist auf Erden, ein Mann so fromm und bieder, so gottesfürchtig und dem Bösen feind? Noch hält er fest an seiner Frömmigkeit; und du hast mich wider ihn gereizt, ihn ohne Ursache zu verderben.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.4|AT|18|Hiob|2||0|4|Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Haut um Haut! Alles, was der Mensch hat, gibt er um sein Leben.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.5|AT|18|Hiob|2||0|5|Aber recke doch einmal deine Hand aus und rühre sein Fleisch und Gebein an; fürwahr, er wird dir ins Angesicht fluchen.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.6|AT|18|Hiob|2||0|6|Da sprach der Herr zum Satan: Wohlan, er ist in deiner Hand! Nur seines Lebens schone!|ZUE1931|Public Domain JOB.2.7|AT|18|Hiob|2||0|7|Da ging der Satan hinweg vom Angesicht des Herrn und schlug Hiob mit bösem Geschwür von der Fußsohle bis zum Scheitel.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.8|AT|18|Hiob|2||0|8|Und er nahm sich eine Scherbe, sich damit zu kratzen, während er mitten in der Asche sass.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.9|AT|18|Hiob|2||0|9|Da sprach sein Weib zu ihm: Noch hältst du fest an deiner Frömmigkeit? Fluche Gott und stirb!|ZUE1931|Public Domain JOB.2.10|AT|18|Hiob|2||0|10|Er aber sprach zu ihr: Wie eine der Törinnen redet, / so willst auch du reden? / Das Gute nehmen wir an von Gott, / und das Böse sollten wir nicht annehmen? In alledem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.11|AT|18|Hiob|2||0|11|ES hörten aber die drei Freunde Hiobs von all diesem Unglück, das über ihn gekommen war, und sie kamen, ein jeglicher von seinem Orte, Eliphas von Theman, Bildad von Suah und Zophar von Naama, und verabredeten miteinander, hinzugehen, um ihn zu beklagen und zu trösten.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.12|AT|18|Hiob|2||0|12|Als sie nun ihre Augen von ferne erhoben, erkannten sie ihn nicht wieder, und sie hoben laut zu weinen an und zerrissen ein jeder sein Gewand und streuten Staub gen Himmel auf ihre Häupter.|ZUE1931|Public Domain JOB.2.13|AT|18|Hiob|2||0|13|Und sie setzten sich zu ihm auf die Erde sieben Tage und sieben Nächte lang, ohne dass einer ein Wort zu ihm redete; denn sie sahen, dass der Schmerz sehr gross war.|ZUE1931|Public Domain JOB.3.1|AT|18|Hiob|3||0|1|DARNACH öffnete Hiob seinen Mund und verfluchte den Tag seiner Geburt.|ZUE1931|Public Domain JOB.3.2|AT|18|Hiob|3||0|2|Und Hiob hob an und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.3.3|AT|18|Hiob|3||0|3|Vernichtet sei der Tag, da ich geboren ward, / und die Nacht, die sprach: Empfangen ist ein Knabe. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.4|AT|18|Hiob|3||0|4|Jener Tag - er werde Finsternis, / nicht frage nach ihm Gott in der Höhe, / und nicht erglänze über ihm ein Lichtstrahl! /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.5|AT|18|Hiob|3||0|5|Ihn fordere ein die schwarze Finsternis, / es lagere sich auf ihn dunkles Gewölk, / ihn schrecke Tagesverdüsterung. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.6|AT|18|Hiob|3||0|6|Jene Nacht - es raffe sie hin das Dunkel, / sie reihe sich nicht unter die Tage des Jahres, / in die Zahl der Monde komme sie nicht! /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.7|AT|18|Hiob|3||0|7|Ja, unfruchtbar sei jene Nacht, / es komme kein Jubellaut in sie! /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.8|AT|18|Hiob|3||0|8|Verwünschen sollen sie die Tagverflucher, / die da verstehen, den Drachen aufzustören. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.9|AT|18|Hiob|3||0|9|Es sollen finster werden die Sterne ihrer Dämmerung; / sie harre auf Licht, und es komme nicht, / sie schaue nie die Wimpern der Morgenröte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.10|AT|18|Hiob|3||0|10|weil sie des Mutterschosses Pforte mir nicht verschloss / und nicht verbarg das Leid vor meinen Augen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.11|AT|18|Hiob|3||0|11|Warum starb ich nicht bei meiner Geburt, / verschied nicht, als ich aus dem Mutterschoss kam? /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.12|AT|18|Hiob|3||0|12|Warum nahmen mich Kniee entgegen, / und wozu Brüste, dass ich sog? /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.13|AT|18|Hiob|3||0|13|So läge ich nun und wäre stille, / ich schliefe, da hätte ich Ruhe, /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.14|AT|18|Hiob|3||0|14|mit Königen und Räten der Erde, / die sich Grabmäler erbauten, /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.15|AT|18|Hiob|3||0|15|oder mit Fürsten, reich an Gold, / die ihre Häuser mit Silber füllten, /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.16|AT|18|Hiob|3||0|16|oder ich wäre verscharrter Fehlgeburt gleich, / wie Kindlein, die niemals das Licht geschaut. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.17|AT|18|Hiob|3||0|17|Dort lassen die Frevler ab vom Toben, / dort finden Ruhe, deren Kraft ermattet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.18|AT|18|Hiob|3||0|18|Allzumal rasten die Gefangenen, / sie hören nicht des Treibers Stimme. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.19|AT|18|Hiob|3||0|19|Dort sind gleich die Kleinen und die Grossen, / und frei ist der Knecht von seinem Herrn. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.20|AT|18|Hiob|3||0|20|Warum gibt er dem Elenden Licht / und Leben den Seelenbetrübten - /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.21|AT|18|Hiob|3||0|21|die des Todes harren, und er kommt nicht, / und die nach ihm mehr als nach Schätzen graben, /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.22|AT|18|Hiob|3||0|22|die sich freuen würden bis zum Jubel, / die frohlockten, fänden sie das Grab - /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.23|AT|18|Hiob|3||0|23|dem Manne, dem sein Pfad verborgen / und dem Gott jeden Ausweg sperrt? /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.24|AT|18|Hiob|3||0|24|Denn Seufzen ist mein täglich Brot, / es strömen gleich dem Wasser meine Klagen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.25|AT|18|Hiob|3||0|25|Denn was ich fürchte, das kommt über mich, / wovor ich schaudere, das trifft mich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.3.26|AT|18|Hiob|3||0|26|Noch habe ich keinen Frieden, keine Rast noch Ruhe - / da kommt|ZUE1931|Public Domain JOB.4.1|AT|18|Hiob|4||0|1|DA erwiderte Eliphas von Theman und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.4.2|AT|18|Hiob|4||0|2|Darf ich zu dir reden, da du verzagt bist? - / Doch die Rede zu verhalten, wer vermag es? /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.3|AT|18|Hiob|4||0|3|Siehe, du hast ja sonst viele gemahnt, / und schlaffe Hände hast du gestärkt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.4|AT|18|Hiob|4||0|4|Den Strauchelnden richteten auf deine Worte, / und brechenden Knieen gabst du Kraft. /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.5|AT|18|Hiob|4||0|5|Nun, da es an dich kommt, bist du verzagt, / weil es dich trifft, bist du bestürzt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.6|AT|18|Hiob|4||0|6|Ist nicht deine Gottesfurcht dein Vertrauen, / und dein unsträflicher Wandel deine Hoffnung? /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.7|AT|18|Hiob|4||0|7|Besinne dich doch: wer verdarb je unschuldig, / wo wurden Gerechte vernichtet? /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.8|AT|18|Hiob|4||0|8|Soviel ich gesehen: Die Unrecht pflügen / und Unheil säen, die ernten es auch. /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.9|AT|18|Hiob|4||0|9|Durch Gottes Odem verderben sie, / vom Hauch seines Zornes schwinden sie hin. /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.10|AT|18|Hiob|4||0|10|Noch brüllt der Löwe und knurrt der Leu, / da sind auch schon ausgeschlagen der Junglöwen Zähne. /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.11|AT|18|Hiob|4||0|11|Der Leu kommt um, weil er keinen Raub hat, / und die Jungen der Löwin zerstreuen sich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.12|AT|18|Hiob|4||0|12|Aber zu mir stahl sich ein Wort, / und mein Ohr vernahm ein Flüstern von ihm her, /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.13|AT|18|Hiob|4||0|13|in Gedanken, die aus Nachtgesichten kommen, / wenn auf Menschen Tiefschlaf fällt - /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.14|AT|18|Hiob|4||0|14|ein Entsetzen ergriff mich und ein Zittern, / all meine Gebeine durchzuckte der Schreck: /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.15|AT|18|Hiob|4||0|15|es geht ein Wehen an mir vorüber, / es sträuben sich die Haare meines Leibes. /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.16|AT|18|Hiob|4||0|16|Da steht es - doch ich erkenne sein Aussehen nicht - / eine Gestalt vor meinen Augen; / das Flüstern einer Stimme höre ich: /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.17|AT|18|Hiob|4||0|17|"""Ist wohl ein Mensch gerecht vor Gott, / vor seinem Schöpfer rein ein Mann? /"|ZUE1931|Public Domain JOB.4.18|AT|18|Hiob|4||0|18|Sieh, seinen Dienern traut er nicht, / und seinen Engeln schreibt er Irrung zu, /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.19|AT|18|Hiob|4||0|19|und erst den Bewohnern der Hütte von Lehm, / die auf den Staub gegründet ist! / ihnen, die wie eine Motte zermalmt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.20|AT|18|Hiob|4||0|20|zwischen Morgen und Abend zerschmettert werden / und unbeachtet auf ewig vergehn! /|ZUE1931|Public Domain JOB.4.21|AT|18|Hiob|4||0|21|"Nicht wahr, wird abgebrochen das Zelt ihres Lebens, / so sterben sie, doch nicht in Weisheit!"""|ZUE1931|Public Domain JOB.5.1|AT|18|Hiob|5||0|1|Rufe doch! ob einer ist, der dir Antwort gibt? / Und an wen von den Heiligen willst du dich wenden? /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.2|AT|18|Hiob|5||0|2|Vielmehr, den Toren mordet sein Unmut, / und den Albernen tötet sein Eifern. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.3|AT|18|Hiob|5||0|3|Ich selbst sah Wurzel schlagen den Toren - / da plötzlich ward morsch seine Wohnstatt; /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.4|AT|18|Hiob|5||0|4|weitab vom Glück sind seine Kinder, / hilflos werden sie zertreten im Tore. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.5|AT|18|Hiob|5||0|5|Was sie geerntet, der Hungrige isst es, / selbst aus den Dornen holt er's heraus, / und der Durstige schnappt nach ihrem Gute. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.6|AT|18|Hiob|5||0|6|Denn nicht aus dem Staube geht Unheil auf, / nicht sprosst aus der Erde das Leid. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.7|AT|18|Hiob|5||0|7|Vielmehr der Mensch erzeugt das Leid, / und die Söhne der Glut fliegen hoch. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.8|AT|18|Hiob|5||0|8|Ich aber würde an Gott mich wenden / und meine Sache vor Gott bringen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.9|AT|18|Hiob|5||0|9|der grosse Dinge tut, unergründlich, / wunderbar und ohne Zahl, /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.10|AT|18|Hiob|5||0|10|der Regen spendet auf die Erde / und Wasser auf die Fluren sendet, /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.11|AT|18|Hiob|5||0|11|dass er die Niedrigen hoch hinstelle, / dass die Trauernden emporsteigen zum Glück; /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.12|AT|18|Hiob|5||0|12|der zunichte macht der Listigen Pläne, / dass ihre Hände nichts Bleibendes schaffen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.13|AT|18|Hiob|5||0|13|der die Klugen in ihrer Arglist fängt, / dass der Rat der Verschlagenen sich überstürzt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.14|AT|18|Hiob|5||0|14|dass sie bei hellem Tage auf Finsternis stossen / und am Mittag tappen wie in der Nacht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.15|AT|18|Hiob|5||0|15|Aber er rettet vor dem Schwert den Geringen / und aus der Hand des Starken den Armen; /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.16|AT|18|Hiob|5||0|16|so kann der Schwache Hoffnung haben, / die Bosheit aber verschliesst ihr Maul. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.17|AT|18|Hiob|5||0|17|Wohl dem Menschen, den Gott zurechtweist! / So verwirf nicht die Zucht des Allmächtigen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.18|AT|18|Hiob|5||0|18|Denn er tut weh und er verbindet; / er schlägt wohl Wunden, doch seine Hand heilt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.19|AT|18|Hiob|5||0|19|Aus sechs Nöten errettet er dich, / und in sieben rührt kein Leid dich an. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.20|AT|18|Hiob|5||0|20|In Hungersnot erlöst er dich vom Tode - / und im Krieg aus des Schwertes Gewalt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.21|AT|18|Hiob|5||0|21|Vor der Geissel der Zunge bist du geborgen, / du musst dich nicht fürchten, wenn Verheerung kommt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.22|AT|18|Hiob|5||0|22|Der Verheerung und Hungersnot kannst du lachen, / hast dich nicht zu fürchten vor den Tieren des Feldes. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.23|AT|18|Hiob|5||0|23|Mit den Steinen des Ackers stehst du im Bunde / und die Tiere des Feldes sind dir befreundet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.24|AT|18|Hiob|5||0|24|Da wirst du erfahren, dass dein Zelt sicher ist; / durchgehst du deine Wohnstatt, so vermissest du nichts. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.25|AT|18|Hiob|5||0|25|Da wirst du erfahren, dass sich mehrt dein Geschlecht, / deine Sprösslinge wie das Kraut der Erde. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.26|AT|18|Hiob|5||0|26|In voller Reife steigst du zu Grabe, / wie die Garbe einkommt zu ihrer Zeit. /|ZUE1931|Public Domain JOB.5.27|AT|18|Hiob|5||0|27|Siehe, das haben wir ergründet, so ist es! / Wir haben's gehört; du aber merke es dir!|ZUE1931|Public Domain JOB.6.1|AT|18|Hiob|6||0|1|HIOB antwortete und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.6.2|AT|18|Hiob|6||0|2|O dass man doch meinen Unmut wöge / und mein Unglück zugleich auf die Waage legte! /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.3|AT|18|Hiob|6||0|3|Denn nun ist es schwerer als der Sand der Meere; / darum ging irre meine Rede. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.4|AT|18|Hiob|6||0|4|Denn die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir, / und mein Geist saugt ein ihr glühend Gift; / die Schrecken Gottes verstören mich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.5|AT|18|Hiob|6||0|5|Schreit wohl der Wildesel, wenn er Gras hat? / und brüllt das Rind bei seinem Futter? /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.6|AT|18|Hiob|6||0|6|Kann man auch Fades essen ohne Salz? / ist Wohlgeschmack im Schleim des Dotters? /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.7|AT|18|Hiob|6||0|7|Meine Seele sträubt sich, daran zu rühren, / ihr ekelt ob meiner unreinen Speise. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.8|AT|18|Hiob|6||0|8|O dass doch einträfe, was ich begehre, / und Gott mir gäbe, was ich gehofft! /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.9|AT|18|Hiob|6||0|9|Dass es Gott doch gefiele, mich zu zermalmen, / dass er seine Hand ausreckte und schnitte mich ab! /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.10|AT|18|Hiob|6||0|10|So wäre doch das noch mein Trost, / und frohlocken wollt' ich im schonungslosen Schmerz! / Denn nicht habe ich verleugnet die Worte des Heiligen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.11|AT|18|Hiob|6||0|11|Was ist meine Kraft, dass ich ausharre? / und was ist mein Ende, dass ich mich gedulde? /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.12|AT|18|Hiob|6||0|12|Ist denn meine Kraft die Kraft von Steinen? / oder ist mein Fleisch von Erz? /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.13|AT|18|Hiob|6||0|13|Fürwahr, aus ist es mit eigner Hilfe, / und rettender Rat ist mir verscheucht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.14|AT|18|Hiob|6||0|14|Wer dem Verzagenden Güte versagt, / der gibt die Furcht des Allmächtigen auf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.15|AT|18|Hiob|6||0|15|Meine Brüder trügen wie ein Bach, / wie Rinnsale, die über das Ufer treten, /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.16|AT|18|Hiob|6||0|16|die schmutzig trübe sind vom Eis, / in die der Schnee sich|ZUE1931|Public Domain JOB.6.17|AT|18|Hiob|6||0|17|wenn sie durchglüht werden, sind sie verschwunden, / sind, wenn es heiss wird, von ihrer Stätte versiegt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.18|AT|18|Hiob|6||0|18|Es biegen ab vom Weg die Karawanen, / ziehen hin in die Öde und kommen um. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.19|AT|18|Hiob|6||0|19|Es schauen aus die Karawanen von Thema, / die Wanderzüge von Saba hoffen auf sie; /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.20|AT|18|Hiob|6||0|20|doch sie werden betrogen in ihrem Vertrauen, / sie kommen hin und werden zuschanden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.21|AT|18|Hiob|6||0|21|So seid ihr jetzt für mich geworden; / ihr schaut das Schreckliche, und ihr schaudert. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.22|AT|18|Hiob|6||0|22|"Habe ich etwa gebeten: ""Gebt mir, von eurem Vermögen / bringet Geschenke für mich, /"|ZUE1931|Public Domain JOB.6.23|AT|18|Hiob|6||0|23|"errettet mich aus der Hand des Bedrängers / und kaufet mich los aus der Gewalt der Tyrannen""? /"|ZUE1931|Public Domain JOB.6.24|AT|18|Hiob|6||0|24|Belehret mich, und ich will schweigen; / worin ich gefehlt habe, saget mir an. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.25|AT|18|Hiob|6||0|25|Wie wirksam sind doch aufrichtige Reden! / Aber was tadelt ein Tadel von euch? /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.26|AT|18|Hiob|6||0|26|Worte zu rügen gedenket ihr? / In den Wind gehen doch des Verzweifelten Reden! /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.27|AT|18|Hiob|6||0|27|Selbst um eine Waise würdet ihr losen, / würdet feilschen um euren Freund. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.28|AT|18|Hiob|6||0|28|Nun aber, wollet euch doch zu mir wenden! / Ins Angesicht lüge ich euch wahrlich nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.29|AT|18|Hiob|6||0|29|Kehret doch um! es geschehe kein Unrecht! / Ja, kehret um! noch bin ich im Recht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.6.30|AT|18|Hiob|6||0|30|Ist etwa Unrecht auf meiner Zunge? / Schmeckt nicht mein Gaumen das Unglück? /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.1|AT|18|Hiob|7||0|1|Ist nicht ein Kriegsdienst des Menschen Los auf Erden? / sind nicht wie Söldners Tage seine Tage? /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.2|AT|18|Hiob|7||0|2|Wie dem Sklaven, der nach dem Schatten lechzt, / wie dem Tagelöhner, der auf den Lohn hofft, /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.3|AT|18|Hiob|7||0|3|so wurden auch mir beschieden Monde der Pein, / und Nächte der Mühsal hat man mir zugezählt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.4|AT|18|Hiob|7||0|4|"Wenn ich mich niederlege, spreche ich: / ""Wann ist es Tag, dass ich aufstehe?"" / und wenn ich aufstehe: ""Wann ist es Abend?"" / Und satt der Unruhe werde ich, bis es dämmert. /"|ZUE1931|Public Domain JOB.7.5|AT|18|Hiob|7||0|5|Mein Leib kleidet sich in Fäulnis und Beulen, / meine Haut verharscht und bricht wieder auf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.6|AT|18|Hiob|7||0|6|Meine Tage fliegen schneller als ein Weberschifflein; / sie schwinden dahin ohne Hoffnung. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.7|AT|18|Hiob|7||0|7|Gedenke, dass mein Leben nur ein Hauch ist! / Nie wieder erschaut mein Auge das Glück. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.8|AT|18|Hiob|7||0|8|Nicht wird mich sehen, wer nach mir blickt; / dein Auge sucht mich, doch ich bin nicht mehr. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.9|AT|18|Hiob|7||0|9|Die Wolke entschwindet und geht dahin; / so kommt nicht herauf, wer ins Totenreich stieg. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.10|AT|18|Hiob|7||0|10|Er kehrt nicht wieder zu seinem Haus, / und seine Stätte erkennt ihn nicht mehr. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.11|AT|18|Hiob|7||0|11|Darum will auch ich meinen Mund nicht hemmen, / will reden in der Not meines Herzens, / will klagen im bittern Leid meiner Seele. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.12|AT|18|Hiob|7||0|12|Bin ich denn das Meer oder der Meeresdrache, / dass du eine Wache wider mich aufstellst? /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.13|AT|18|Hiob|7||0|13|Wenn ich denke: Trösten soll mich mein Bette, / mein Lager soll meine Klage erleichtern, /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.14|AT|18|Hiob|7||0|14|so erschreckest du mich mit Träumen, / und durch Nachtgesichte störst du mich auf, /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.15|AT|18|Hiob|7||0|15|dass meine Seele lieber ersticken möchte / und den Tod vorzöge meinen Qualen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.16|AT|18|Hiob|7||0|16|Ich mag nicht, will nicht ewiglich leben! / Lass ab von mir! Ein Hauch nur sind ja meine Tage. /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.17|AT|18|Hiob|7||0|17|Was ist doch der Mensch, dass du ihn gross achtest / und dass du dich um ihn bekümmerst? /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.18|AT|18|Hiob|7||0|18|dass du ihn heimsuchst jeden Morgen / und jeden Augenblick ihn prüfst? /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.19|AT|18|Hiob|7||0|19|Wann endlich blickst du weg von mir / und lässest mir Ruhe einen Augenblick nur? /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.20|AT|18|Hiob|7||0|20|Habe ich gesündigt, was schadet es dir, du Menschenhüter? / Warum hast du mich dir zur Zielscheibe gemacht? / warum bin ich dir zur Last geworden? /|ZUE1931|Public Domain JOB.7.21|AT|18|Hiob|7||0|21|Und warum vergibst du mir nicht mein Vergehen / und lässest nicht hingehen meine Schuld? / Denn nun werde ich in den Staub mich legen, / und wenn du mich suchst, so bin ich nicht mehr.|ZUE1931|Public Domain JOB.8.1|AT|18|Hiob|8||0|1|DA erwiderte Bildad von Suah und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.8.2|AT|18|Hiob|8||0|2|Wie lange willst du solches reden / und stürmen hervor deines Mundes Worte? /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.3|AT|18|Hiob|8||0|3|Wird wohl Gott das Recht verdrehen / und der Allmächtige die Gerechtigkeit? /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.4|AT|18|Hiob|8||0|4|Wenn deine Kinder wider ihn sich versündigt, / gab er sie dahin in die Gewalt ihres Frevels; /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.5|AT|18|Hiob|8||0|5|du aber sollst nun Gott suchen / und zu dem Allmächtigen flehen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.6|AT|18|Hiob|8||0|6|Wenn du rein bist und fromm, / ja, dann erwacht er über dir / und stellt neu her die Wohnstatt deiner Gerechtigkeit. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.7|AT|18|Hiob|8||0|7|Da wird dein Anfang klein erscheinen, / dein Ende aber herrlich gross. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.8|AT|18|Hiob|8||0|8|Denn frage doch die, welche vor dir gewesen, / und achte auf das, was die Väter erforscht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.9|AT|18|Hiob|8||0|9|Denn von gestern sind wir und wissen nichts, / ein Schatten sind unsre Tage auf Erden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.10|AT|18|Hiob|8||0|10|Werden sie dich nicht lehren, / es dir sagen und Reden hervorholen aus ihrem Herzen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.11|AT|18|Hiob|8||0|11|"""Wächst hoch das Schilfrohr, wo kein Sumpf ist? / Wird das Nilgras gross ohne Wasser? /"|ZUE1931|Public Domain JOB.8.12|AT|18|Hiob|8||0|12|Noch grünt es, ist nicht reif zum Schnitt - / da verdorrt es schon vor allem Grase. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.13|AT|18|Hiob|8||0|13|So ist auch das Ende aller, die Gottes vergessen, / so wird auch die Hoffnung des Gottlosen zunichte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.14|AT|18|Hiob|8||0|14|der sein Vertrauen setzt auf dünne Fäden / und seine Zuversicht auf Spinnengewebe. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.15|AT|18|Hiob|8||0|15|Er stützt sich auf sein Haus, und es hält nicht stand, / er hält sich daran, und es steht nicht fest. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.16|AT|18|Hiob|8||0|16|Vollsaftig steht er in der Sonne, / und seinen Garten überwuchern seine Sprosse. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.17|AT|18|Hiob|8||0|17|Über Geröll schlingen sich seine Wurzeln, / zwischen Steinen greift er durch. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.18|AT|18|Hiob|8||0|18|Doch wenn man ihn losreisst von seiner Stätte, / verleugnet sie ihn: Ich sah dich nie. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.19|AT|18|Hiob|8||0|19|"Siehe, das ist die Wonne seines Lebens, / und aus dem Staube sprosst ein andrer."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.8.20|AT|18|Hiob|8||0|20|Siehe, Gott verwirft den Frommen nicht / und hält nicht fest die Hand der Missetäter. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.21|AT|18|Hiob|8||0|21|Noch wird er deinen Mund mit Lachen füllen / und deine Lippen mit Jauchzen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.8.22|AT|18|Hiob|8||0|22|Die dich hassen, werden sich mit Schande bedecken, / und das Zelt der Gottlosen ist nicht mehr.|ZUE1931|Public Domain JOB.9.1|AT|18|Hiob|9||0|1|HIOB antwortete und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.9.2|AT|18|Hiob|9||0|2|Gewiss, ich weiss, dem ist also, / und wie kann ein Mensch Recht haben vor Gott? /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.3|AT|18|Hiob|9||0|3|Hätte Er Lust, mit ihm zu rechten, / nicht auf eins von tausend könnte er ihm antworten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.4|AT|18|Hiob|9||0|4|Der weisen Herzens ist und stark an Kraft - / wer böte ihm Trotz und bliebe heil? /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.5|AT|18|Hiob|9||0|5|Der Berge versetzt, sie merken es nicht, / der sie umkehrt in seinem Grimme, /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.6|AT|18|Hiob|9||0|6|der die Erde aufschreckt von ihrem Ort, / dass ihre Säulen erzittern, /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.7|AT|18|Hiob|9||0|7|der zur Sonne spricht, und sie strahlt nicht auf, / und der die Sterne unter Siegel legt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.8|AT|18|Hiob|9||0|8|der die Himmel ausspannt, er allein, / und einherschreitet auf den Höhen des Meeres, /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.9|AT|18|Hiob|9||0|9|der den Bären gemacht und den Orion, / das Siebengestirn und die Kammern des Südens, /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.10|AT|18|Hiob|9||0|10|der grosse Dinge tut, die unerforschlich, / und Wunderwerke ohne Zahl. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.11|AT|18|Hiob|9||0|11|Geht er an mir vorüber, ich sehe ihn nicht, / fährt er daher, ich gewahre ihn nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.12|AT|18|Hiob|9||0|12|Rafft er dahin, wer will ihm wehren? / Wer will zu ihm sagen: Was tust du da? /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.13|AT|18|Hiob|9||0|13|Gott tut nicht Einhalt seinem Zorn, / unter ihm duckten sich die Helfer Rahabs. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.14|AT|18|Hiob|9||0|14|Wie wollte da ich ihm Rede stehen, / meine Worte wählen ihm gegenüber? /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.15|AT|18|Hiob|9||0|15|Auch wenn ich im Recht wäre, ich könnte nicht antworten, / zu meinem Richter müsste ich flehen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.16|AT|18|Hiob|9||0|16|Wollte ich ihn vor Gericht ziehen, er stünde nicht Rede, / ich kann nicht glauben, dass er mich hörte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.17|AT|18|Hiob|9||0|17|er, der im Sturmwind nach mir hascht / und mir ohne Grund viele Wunden schlägt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.18|AT|18|Hiob|9||0|18|der mich nicht Atem schöpfen lässt, / sondern mich sättigt mit bitterm Leid. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.19|AT|18|Hiob|9||0|19|Gilt es die Kraft eines Starken: siehe, da ist er; / gilt es das Recht: wer will ihn vorladen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.20|AT|18|Hiob|9||0|20|Hätte ich auch Recht, mein Mund gäbe mir Unrecht / und spräche mich schuldig, wäre ich gleich schuldlos. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.21|AT|18|Hiob|9||0|21|Schuldlos bin ich! Ich achte nicht meiner Seele, / und ich verschmähe mein Leben! /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.22|AT|18|Hiob|9||0|22|Es ist eins! Darum sage ich: / Schuldlose wie Schuldige vernichtet er! /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.23|AT|18|Hiob|9||0|23|Wenn seine Geissel plötzlich tötet, / so lacht er der Verzweiflung der Unschuldigen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.24|AT|18|Hiob|9||0|24|Ist ein Land gegeben in Frevlershand, / so verhüllt er das Angesicht seiner Gebieter - / wenn nicht Er, wer tut es denn? /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.25|AT|18|Hiob|9||0|25|Und meine Tage sind schneller als Läufer, / sie fliehen, ehe sie Glück geschaut; /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.26|AT|18|Hiob|9||0|26|sie gleiten vorüber wie Schiffe von Rohr, / wie ein Adler, der auf den Frass stösst. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.27|AT|18|Hiob|9||0|27|Wenn ich denke: Ich will meine Klage vergessen, / will meine|ZUE1931|Public Domain JOB.9.28|AT|18|Hiob|9||0|28|so graut mir vor all meinen Schmerzen; / ich weiss, dass du mich nicht ledig sprichst. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.29|AT|18|Hiob|9||0|29|Ich soll ja (nun einmal) schuldig sein; / warum denn mühe ich mich umsonst? /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.30|AT|18|Hiob|9||0|30|Wenn ich mich schon wüsche mit Schnee / und mit Lauge reinigte meine Hände, /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.31|AT|18|Hiob|9||0|31|dann würdest du mich in Unrat tauchen, / dass meine Kleider vor mir einen Abscheu hätten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.32|AT|18|Hiob|9||0|32|Denn er ist nicht ein Mensch, wie ich, / dass ich ihm erwiderte, dass wir zusammen vor Gericht gingen; /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.33|AT|18|Hiob|9||0|33|es ist kein Schiedsrichter zwischen uns, / der seine Hand auf uns beide legte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.34|AT|18|Hiob|9||0|34|Er nehme weg von mir seine Rute, / dass mich der Schrecken vor ihm nicht verstöre! /|ZUE1931|Public Domain JOB.9.35|AT|18|Hiob|9||0|35|So will ich reden und ihn nicht fürchten; / denn solcher Dinge bin ich mir nicht bewusst. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.1|AT|18|Hiob|10||0|1|Meiner Seele ekelt ob meines Lebens, / ich will meiner Klage wider ihn freien Lauf lassen, / will reden in der Bitternis meiner Seele, /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.2|AT|18|Hiob|10||0|2|will sprechen zu Gott: Verdamme mich nicht, / lass mich wissen, warum du wider mich haderst. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.3|AT|18|Hiob|10||0|3|Ist dir's denn Gewinn, dass du unterdrückst, / dass du verwirfst das Werk deiner Hände / und zum Rate der Gottlosen leuchtest? /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.4|AT|18|Hiob|10||0|4|Hast du denn Fleisches Augen, / oder siehest du etwa, wie Menschen sehen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.5|AT|18|Hiob|10||0|5|Sind wie Tage der Menschen deine Tage, / sind deine Jahre wie die eines Mannes; /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.6|AT|18|Hiob|10||0|6|dass du forschest nach meiner Schuld / und suchest nach meiner Sünde, /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.7|AT|18|Hiob|10||0|7|da du doch weisst, dass ich schuldlos bin / und dass niemand errettet aus deiner Hand? /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.8|AT|18|Hiob|10||0|8|Deine Hände haben mich kunstvoll gemacht und gebildet; / danach hast du dich abgewandt und mich vernichtet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.9|AT|18|Hiob|10||0|9|Gedenke doch, dass du wie Ton mich gebildet! / Und zu Staube willst du mich wieder machen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.10|AT|18|Hiob|10||0|10|Hast du mich nicht hingegossen wie Milch / und wie Käse mich gerinnen lassen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.11|AT|18|Hiob|10||0|11|Mit Haut und Fleisch hast du mich umkleidet / und mich durchflochten mit Knochen und Sehnen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.12|AT|18|Hiob|10||0|12|Leben und Lebenskraft hast du in mich gelegt, / und deine Fürsorge hat meinen Odem behütet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.13|AT|18|Hiob|10||0|13|Doch dieses hast du in deinem Herzen verborgen, / ich weiss, dass es also bei dir beschlossen: /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.14|AT|18|Hiob|10||0|14|Wenn ich sündigte, wolltest du acht darauf haben / und von meiner Schuld mich nicht freisprechen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.15|AT|18|Hiob|10||0|15|Wäre ich schuldig, dann wehe mir! / und wäre ich schuldlos, so sollte ich doch mein Haupt nicht erheben, / gesättigt mit Schmach und getränkt mit Elend. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.16|AT|18|Hiob|10||0|16|Und höbe es sich, wie ein Löwe wolltest du nach mir jagen / und abermals dich wunderbar an mir erweisen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.17|AT|18|Hiob|10||0|17|aufs neue stets deine Zeugen wider mich aufstellen / und deinen Unmut mehren gegen mich, / mir immer wieder Frondienst auferlegen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.18|AT|18|Hiob|10||0|18|Warum liessest du mich kommen aus dem Mutterschoss / mich nicht verscheiden, dass kein Auge mich sah? /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.19|AT|18|Hiob|10||0|19|Wie wenn ich nicht gewesen, wäre ich dann, / vom Mutterschoss weg zu Grabe getragen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.20|AT|18|Hiob|10||0|20|Sind nicht der Tage meines Lebens nur wenige noch? / Lass doch ab von mir, dass ich mich ein wenig erheitre, /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.21|AT|18|Hiob|10||0|21|ehe ich dahinfahre ohne Wiederkehr / ins Land der Finsternis und des Dunkels, /|ZUE1931|Public Domain JOB.10.22|AT|18|Hiob|10||0|22|ins Land so düster wie die schwarze Nacht, / ins Dunkel, wo kein Mittag ist.|ZUE1931|Public Domain JOB.11.1|AT|18|Hiob|11||0|1|DA erwiderte Zophar von Naama und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.11.2|AT|18|Hiob|11||0|2|Soll man dem Worthelden nicht antworten, / und soll Recht behalten der Schwätzer? /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.3|AT|18|Hiob|11||0|3|Sollen Männer schweigen zu deinem Gerede? / Du dürftest spotten, und keiner beschämte (dich)? /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.4|AT|18|Hiob|11||0|4|"Sprachest du doch: ""Meine Lehre ist lauter, / und rein war ich in deinen Augen."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.11.5|AT|18|Hiob|11||0|5|Aber dass Gott doch reden wollte / und seine Lippen gegen dich auftäte /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.6|AT|18|Hiob|11||0|6|und dir die verborgene Weisheit eröffnete, / dass sie wie ein Wunder ist an Rat! / Dann würdest du wohl erkennen, / dass Gott dir noch vergisst von deiner Schuld. /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.7|AT|18|Hiob|11||0|7|Kannst du die Tiefen Gottes ergründen / oder die Vollkommenheit des Allmächtigen fassen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.8|AT|18|Hiob|11||0|8|die höher als der Himmel - was willst du machen? / tiefer als die Unterwelt - was willst du verstehen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.9|AT|18|Hiob|11||0|9|weiter als die Erde an Mass / und breiter noch als das Meer! /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.10|AT|18|Hiob|11||0|10|Wenn er daherfährt und in Fesseln schlägt / und zum Gericht ruft - wer will ihm wehren? /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.11|AT|18|Hiob|11||0|11|Denn er, er kennt die argen Leute, / er sieht den Frevel und achtet darauf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.12|AT|18|Hiob|11||0|12|Auch ein Hohlkopf kann noch Verstand annehmen / und ein junger Wildesel noch zum Menschen werden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.13|AT|18|Hiob|11||0|13|Wenn du nun dein Herz bereitest / und zu Gott deine Hände erhebst - /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.14|AT|18|Hiob|11||0|14|ist Frevel an deiner Hand, so schaffe ihn weg / und lass kein Unrecht wohnen in deinen Zelten -, /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.15|AT|18|Hiob|11||0|15|dann darfst du dein Antlitz erheben ohne Makel, / wirst festgegründet sein und dich nicht fürchten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.16|AT|18|Hiob|11||0|16|Ja, dann wirst du der Mühsal vergessen, / und wie an Wasser, das zerronnen, wirst du daran denken. /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.17|AT|18|Hiob|11||0|17|Und heller als der Mittag geht dir das Leben auf, / die Finsternis wird wie der Morgen sein. /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.18|AT|18|Hiob|11||0|18|Und du bist voll Zuversicht, weil Hoffnung ist, / und hast du umgeschaut, legst du dich sicher schlafen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.19|AT|18|Hiob|11||0|19|Du lagerst dich, und niemand wird dich schrecken, / und viele werden dich umschmeicheln; /|ZUE1931|Public Domain JOB.11.20|AT|18|Hiob|11||0|20|aber die Augen der Gottlosen schmachten dahin, /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.1|AT|18|Hiob|12||0|1|HIOB antwortete und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.12.2|AT|18|Hiob|12||0|2|Wahrhaftig, ja, ihr seid die Rechten, / und mit euch wird die Weisheit sterben! /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.3|AT|18|Hiob|12||0|3|Auch ich habe Verstand, so gut wie ihr, / und bin nicht minder als ihr. / Und bei wem fände man dergleichen nicht? /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.4|AT|18|Hiob|12||0|4|Zum Gespött wird seinem Nächsten der, / der Gott anrief und den er erhörte; / zum Gespött wird der Gerechte, der Fromme. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.5|AT|18|Hiob|12||0|5|Dem Unglück Verachtung! so denkt der Sichere, / ein Stoss noch denen, deren Fuss schon wankt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.6|AT|18|Hiob|12||0|6|Um die Zelte der Räuber steht es wohl, / und sicher leben, die Gott erzürnen, / wer Gott in seiner Faust führt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.7|AT|18|Hiob|12||0|7|Frage doch das Vieh, dass es dich belehre, / die Vögel des Himmels, dass sie dir kundtun, /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.8|AT|18|Hiob|12||0|8|oder das Wild des Feldes, dass es dich belehre, / und dir sollen erzählen die Fische des Meeres. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.9|AT|18|Hiob|12||0|9|Wer wüsste es nicht unter diesen allen, / dass die Hand des Herrn dies gemacht hat? /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.10|AT|18|Hiob|12||0|10|in dessen Hand alles Lebenden Seele / und der Odem aller Menschen ist. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.11|AT|18|Hiob|12||0|11|Soll nicht das Ohr die Worte prüfen, / der Gaumen sich die Speise kosten? /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.12|AT|18|Hiob|12||0|12|"""Bei den Wohlbetagten findet man Weisheit, / und langes Leben ist Einsicht."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.12.13|AT|18|Hiob|12||0|13|Bei Ihm ist Weisheit und Stärke, / sein ist der Rat und die Einsicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.14|AT|18|Hiob|12||0|14|Siehe, er reisst nieder - wer baut wieder auf? / Er kerkert ein - wer tut wieder auf? /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.15|AT|18|Hiob|12||0|15|Siehe, er hält zurück die Wasser und schafft Dürre; / er lässt sie los, und sie verheeren die Erde. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.16|AT|18|Hiob|12||0|16|Bei ihm ist Stärke und Bestand; / sein ist, der irrt und der irreführt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.17|AT|18|Hiob|12||0|17|Die Ratsherren der Erde macht er zu Toren, / und Richter lässt er zu Narren werden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.18|AT|18|Hiob|12||0|18|Die Fessel von Königen löst er auf / und gürtet ihre Hüften mit Banden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.19|AT|18|Hiob|12||0|19|Priester lässt er barfuss wandern, / und uralt Mächtige stürzt er um. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.20|AT|18|Hiob|12||0|20|Er nimmt die Rede den Wohlbewährten / und raubt den Alten das Urteil. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.21|AT|18|Hiob|12||0|21|Verachtung schüttet er aus über Edle, / und den Gurt der Starken löst er auf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.22|AT|18|Hiob|12||0|22|Er deckt Verborgenes auf aus dem Dunkel, / und die Finsternis bringt er ans Licht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.23|AT|18|Hiob|12||0|23|Er hebt Völker empor und verderbt sie dann, / breitet Nationen weit aus und führt sie hinweg. /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.24|AT|18|Hiob|12||0|24|Den Häuptern des Landes nimmt er den Verstand / und lässt sie irren in pfadloser Öde, /|ZUE1931|Public Domain JOB.12.25|AT|18|Hiob|12||0|25|dass sie tappen in Finsternis ohne Licht / und dass sie wie Trunkene taumeln. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.1|AT|18|Hiob|13||0|1|Siehe, dies alles hat mein Auge gesehen, / mein Ohr gehört und darauf gemerkt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.2|AT|18|Hiob|13||0|2|So viel ihr wisset, weiss auch ich; / ich bin nicht minder als ihr. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.3|AT|18|Hiob|13||0|3|Aber zum Allmächtigen möchte ich reden, / und mich gelüstet, mit Gott zu rechten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.4|AT|18|Hiob|13||0|4|Denn ihr, ihr übertüncht (die Wahrheit) mit Lügen, / und Pfuschärzte seid ihr alle. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.5|AT|18|Hiob|13||0|5|O dass ihr doch nur stille schwieget! / - Als Weisheit würde es euch angerechnet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.6|AT|18|Hiob|13||0|6|So höret nun meines Mundes Rüge / und vernehmet das Hadern meiner Lippen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.7|AT|18|Hiob|13||0|7|Für Gott wollt ihr Verkehrtes reden / und ihn mit Trug verteidigen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.8|AT|18|Hiob|13||0|8|Für ihn wollt ihr Partei ergreifen, / und Gottes Sache wollt ihr führen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.9|AT|18|Hiob|13||0|9|Stünde es wohl gut, wenn er euch erforschte? / Oder wollt ihr ihn täuschen, wie man Menschen täuscht? /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.10|AT|18|Hiob|13||0|10|Strenge strafen wird er euch, / wenn ihr hinterhältig seine Partei nehmt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.11|AT|18|Hiob|13||0|11|Wird nicht seine Hoheit euch betäuben / und sein Schrecken auf euch fallen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.12|AT|18|Hiob|13||0|12|Eure Denksprüche sind Sprüche in Asche, / eure Schanzen sind Schanzen von Lehm. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.13|AT|18|Hiob|13||0|13|So schweiget nun und lasset mich reden, / es komme über mich, was da mag! /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.14|AT|18|Hiob|13||0|14|Ich will mein Fleisch in meine Zähne nehmen / und meine Seele auf meine Hände legen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.15|AT|18|Hiob|13||0|15|Siehe, er tötet mich, ich halte es nicht aus; / nur will ich meine Wege ihm ins Angesicht dartun. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.16|AT|18|Hiob|13||0|16|Auch das schon gereicht mir zum Heil, / dass ein Ruchloser nicht vor ihn tritt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.17|AT|18|Hiob|13||0|17|So höret, achtet auf meine Rede, / ich will berichten vor euren Ohren. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.18|AT|18|Hiob|13||0|18|Siehe doch, ich habe meine Sache gerüstet / und weiss, dass ich im Rechte bin. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.19|AT|18|Hiob|13||0|19|Wer ist, der mit mir rechten könnte? / Denn alsdann wollte ich schweigen und sterben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.20|AT|18|Hiob|13||0|20|Nur zwei Dinge tue mir nicht an, / so will ich mich dir nicht entziehen: /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.21|AT|18|Hiob|13||0|21|Deine Hand tue weg von mir, / und der Schrecken vor dir verstöre mich nicht! /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.22|AT|18|Hiob|13||0|22|Dann lade du vor, und ich stehe Rede; / oder lass mich reden und gib mir Antwort! /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.23|AT|18|Hiob|13||0|23|Wieviel sind meiner Vergehen und Sünden? / Meine Schuld und Sünde lass mich wissen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.24|AT|18|Hiob|13||0|24|Warum verbirgst du dein Angesicht / und hältst mich für deinen Feind? /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.25|AT|18|Hiob|13||0|25|Willst du ein verwehtes Blatt erschrecken / und einen dürren Halm verfolgen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.26|AT|18|Hiob|13||0|26|dass du mir Bitteres auferlegst / und mich büssen lässest die Schuld meiner Jugend? /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.27|AT|18|Hiob|13||0|27|Dass du meine Füsse in den Block legst / und alle meine Pfade belauerst, / um meine Fußsohlen dir einen Kreis ziehst? /|ZUE1931|Public Domain JOB.13.28|AT|18|Hiob|13||0|28|Und er zerfällt wie vom Wurmfrass, / wie ein Kleid, das die Motten zerfressen.|ZUE1931|Public Domain JOB.14.1|AT|18|Hiob|14||0|1|Der Mensch, vom Weibe geboren, / ist kurzen Lebens und voller Unruhe. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.2|AT|18|Hiob|14||0|2|Wie eine Blume geht er auf und welkt, / schwindet dahin wie ein Schatten und hat nicht Bestand. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.3|AT|18|Hiob|14||0|3|Und über einem solchen hältst du dein Auge offen, / und ihn ziehst du vor dein Gericht? /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.4|AT|18|Hiob|14||0|4|Wie könnte ein Reiner von Unreinen kommen? / Auch nicht einer! /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.5|AT|18|Hiob|14||0|5|Wenn doch seine Tage bestimmt sind / und die Zahl seiner Monde bei dir beschlossen, / und du sein Ziel gesetzt, das er nicht überschreite, /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.6|AT|18|Hiob|14||0|6|so blicke weg von ihm und lass ihn ruhen, / dass er doch seines Tages froh werde wie ein Tagelöhner. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.7|AT|18|Hiob|14||0|7|Denn für den Baum gibt es doch eine Hoffnung: / wird er gleich umgehauen, er kann wieder treiben, / und seine Schosse hören nicht auf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.8|AT|18|Hiob|14||0|8|Wenn seine Wurzel auch alt wird in der Erde / und sein Stumpf im Staub erstirbt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.9|AT|18|Hiob|14||0|9|vom Duft des Wassers schlägt er wieder aus / und treibt Zweige wie ein frisches Reis. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.10|AT|18|Hiob|14||0|10|Der Mann aber stirbt und ist dahin, / der Mensch verscheidet - und wo ist er? /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.11|AT|18|Hiob|14||0|11|Die Wasser schwinden aus dem Meere, / und der Strom versiegt und trocknet aus; /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.12|AT|18|Hiob|14||0|12|der Mensch entschläft und ersteht nicht wieder; / bis die Himmel vergehen, erwacht er nicht, / wird nicht aufgeweckt aus seinem Schlafe. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.13|AT|18|Hiob|14||0|13|Ach, dass du mich im Totenreich bärgest, / mich verstecktest, bis dein Zorn sich gewendet, / ein Ziel mir setztest und dann meiner gedächtest! /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.14|AT|18|Hiob|14||0|14|Wenn der Mann stirbt, wird er wieder lebendig? / All meine Dienstzeit wollte ich ausharren, / bis dass meine Ablösung käme. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.15|AT|18|Hiob|14||0|15|Dann würdest du rufen und ich dir antworten, / nach dem Werk deiner Hände sehntest du dich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.16|AT|18|Hiob|14||0|16|Ja, dann zähltest du meine Schritte, / würdest nicht achthaben auf meine Sünde. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.17|AT|18|Hiob|14||0|17|Versiegelt im Beutel wäre mein Vergehen, / und du übertünchtest meine Schuld. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.18|AT|18|Hiob|14||0|18|Aber auch ein Berg muss fallen, / und ein Fels rückt fort von seiner Stelle, /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.19|AT|18|Hiob|14||0|19|Steine werden vom Wasser zerrieben, / es schwemmt der Wolkenbruch das Erdreich weg: / so machst du die Hoffnung des Menschen zunichte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.20|AT|18|Hiob|14||0|20|Du überwältigst ihn für immer, und er fährt dahin, / du entstellst sein Antlitz und schickst ihn fort. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.21|AT|18|Hiob|14||0|21|Seine Kinder kommen zu Ehren - er weiss es nicht; / sie kommen herunter - er gewahrt sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.14.22|AT|18|Hiob|14||0|22|Nur solange sein Fleisch an ihm ist, fühlt es Schmerz, / solange seine Seele in ihm, trauert sie.|ZUE1931|Public Domain JOB.15.1|AT|18|Hiob|15||0|1|DA erwiderte Eliphas von Theman und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.15.2|AT|18|Hiob|15||0|2|Darf ein Weiser mit windigem Wissen erwidern / und sich mit Ostwind blähen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.3|AT|18|Hiob|15||0|3|zurechtweisen mit Rede, die nichts frommt, / und mit Worten, durch die er nichts nützt? /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.4|AT|18|Hiob|15||0|4|Und du, du verletzest die Gottesfurcht / und zerstörst die Andacht vor Gott! /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.5|AT|18|Hiob|15||0|5|Denn deine Schuld lehrt deinen Mund, / und du wählst die Sprache der Listigen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.6|AT|18|Hiob|15||0|6|Dich verdammt dein eigner Mund, nicht ich, / und deine Lippen zeugen wider dich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.7|AT|18|Hiob|15||0|7|Bist du als Erster der Menschen geboren / und vor den Hügeln erschaffen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.8|AT|18|Hiob|15||0|8|Hörst du im Rate Gottes zu / und reissest so die Weisheit an dich? /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.9|AT|18|Hiob|15||0|9|Was weisst du doch, das wir nicht wüssten? / Was verstehst du, das uns verborgen wäre? /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.10|AT|18|Hiob|15||0|10|Auch ein Grauer, ein Alter ist unter uns, / reicher an Tagen als dein Vater. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.11|AT|18|Hiob|15||0|11|Sind dir zu gering die Tröstungen Gottes / und das Wort, das gelinde mit dir (verfuhr)? /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.12|AT|18|Hiob|15||0|12|Was reisst dein Herz dich fort, / und was rollen deine Augen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.13|AT|18|Hiob|15||0|13|dass du wider Gott dein Schnauben kehrst / und|ZUE1931|Public Domain JOB.15.14|AT|18|Hiob|15||0|14|Was ist doch der Mensch, dass er rein sein könnte? / dass gerecht sein sollte der vom Weibe Geborne? /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.15|AT|18|Hiob|15||0|15|Sieh, seinen Heiligen traut er nicht; / die Himmel sind nicht rein in seinen Augen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.16|AT|18|Hiob|15||0|16|geschweige denn der Verworfene, der Verderbte, / der Mensch, der Frevel trinkt wie Wasser! /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.17|AT|18|Hiob|15||0|17|Ich will dich berichten, höre mir zu, / und was ich gesehen, das will ich erzählen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.18|AT|18|Hiob|15||0|18|was die Weisen verkünden, / was ihre Väter nicht verhehlten, /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.19|AT|18|Hiob|15||0|19|die noch allein das Land besassen, / sodass kein Fremder bei ihnen umherzog: /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.20|AT|18|Hiob|15||0|20|Sein Leben lang ängstigt sich der Gottlose, / all die Jahre, die dem Tyrannen bestimmt sind. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.21|AT|18|Hiob|15||0|21|Schreckensstimmen sind in seinen Ohren, / im Frieden überfällt ihn der Verderber. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.22|AT|18|Hiob|15||0|22|Er glaubt nicht, dass er wiederkehre aus dem Dunkel, / ersehen ist er für das Schwert. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.23|AT|18|Hiob|15||0|23|Er irrt umher nach Brot: wo ist es? / er weiss, dass Verderben ihm bereitet ist. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.24|AT|18|Hiob|15||0|24|Der Tag der Finsternis erschreckt ihn, / Angst und Bangen überwältigt ihn, / wie ein König, gerüstet zum Sturm; /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.25|AT|18|Hiob|15||0|25|denn wider Gott reckt er die Hand, / und dem Allmächtigen bietet er Trotz, /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.26|AT|18|Hiob|15||0|26|rennt wider ihn mit|ZUE1931|Public Domain JOB.15.27|AT|18|Hiob|15||0|27|Denn sein Gesicht hat er bedeckt mit Fett, / und Schmer angesetzt an seinen Lenden, /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.28|AT|18|Hiob|15||0|28|schlug seine Wohnung auf in verfemten Städten, / in Häusern, wo niemand wohnen sollte, / die zu Steinhaufen bestimmt waren. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.29|AT|18|Hiob|15||0|29|Er wird nicht reich, und sein Besitz hat nicht Bestand, / und seine Ähre neigt sich nicht zur Erde. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.30|AT|18|Hiob|15||0|30|Er entkommt nicht aus der Finsternis, / seine Schosse dörrt die Flamme, / und durch den Wind wird seine Frucht verweht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.31|AT|18|Hiob|15||0|31|Nicht traue er auf Nichtiges, er ist getäuscht; / denn das Nichts wird seine Vergeltung sein! /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.32|AT|18|Hiob|15||0|32|Ehe sein Tag kommt, erfüllt es sich, / und sein Palmzweig grünt nicht mehr. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.33|AT|18|Hiob|15||0|33|Wie der Weinstock stösst er ab unreife Trauben / und wirft wie der Ölbaum seine Blüte ab. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.34|AT|18|Hiob|15||0|34|Denn des Frevlers Rotte ist unfruchtbar, / und Feuer frisst die Zelte der Bestechung. /|ZUE1931|Public Domain JOB.15.35|AT|18|Hiob|15||0|35|Sie sind mit Mühsal schwanger und gebären Unheil, / und ihr Schoss bereitet Trug.|ZUE1931|Public Domain JOB.16.1|AT|18|Hiob|16||0|1|HIOB antwortete und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.16.2|AT|18|Hiob|16||0|2|Solches habe ich oft gehört. / Leidige Tröster seid ihr alle! /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.3|AT|18|Hiob|16||0|3|Sind nun zu Ende die windigen Worte? / Oder was reizt dich, zu antworten? /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.4|AT|18|Hiob|16||0|4|Auch ich könnte wohl reden wie ihr, / wäret ihr nur an meiner Stelle, / wollte wider euch Worte fügen / und wollte den Kopf über euch schütteln. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.5|AT|18|Hiob|16||0|5|Ich wollte euch mit dem Munde stärken / und nicht zurückhalten den Trost der Lippen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.6|AT|18|Hiob|16||0|6|Rede ich, mein Schmerz wird nicht gelindert, / und schweige ich, was weicht von mir? /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.7|AT|18|Hiob|16||0|7|Ja, jetzt hat Er mich ermüdet, mich verstört, / all mein Elend packte mich; /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.8|AT|18|Hiob|16||0|8|zum Zeugen ward es und stand wider mich, / mein Siechtum verklagt mich ins Gesicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.9|AT|18|Hiob|16||0|9|Sein Zorn zerriss und befehdete mich, / er knirschte über mich mit den Zähnen; / mein Feind wetzt seine Augen wider mich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.10|AT|18|Hiob|16||0|10|Sie reissen wider mich das Maul auf, / mit Schmähung schlagen sie mich auf die Backen; / insgesamt scharen sie sich wider mich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.11|AT|18|Hiob|16||0|11|Gott überliefert mich den Buben, / in die Hände der Gottlosen stürzt er mich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.12|AT|18|Hiob|16||0|12|Ich lebte ruhig, da zerbrach er mich, / packte mich beim Nacken und zerschmetterte mich; / er stellte mich zum Ziele für sich auf: /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.13|AT|18|Hiob|16||0|13|seine Pfeile schwirren um mich her; / erbarmungslos durchbohrt er meine Nieren / und schüttet meine Galle auf die Erde. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.14|AT|18|Hiob|16||0|14|Bresche auf Bresche bricht er in mich, / rennt wider mich an wie ein Held. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.15|AT|18|Hiob|16||0|15|Den Sack habe ich um meinen Leib genäht / und in den Staub gesenkt mein Horn. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.16|AT|18|Hiob|16||0|16|Mein Antlitz ist vom Weinen rot, / und tiefes Dunkel liegt auf meinen Wimpern, /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.17|AT|18|Hiob|16||0|17|obgleich kein Unrecht klebt an meinen Händen / und mein Gebet rein ist. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.18|AT|18|Hiob|16||0|18|O Erde, decke mein Blut nicht zu, / mein Schreien finde keine Ruhstatt! /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.19|AT|18|Hiob|16||0|19|Schon jetzt, siehe, lebt im Himmel mir ein Zeuge, / mir ein Mitwisser in der Höhe. /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.20|AT|18|Hiob|16||0|20|Es spotten meiner meine Freunde; / zu Gott blickt tränend auf mein Auge, /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.21|AT|18|Hiob|16||0|21|dass er Recht schaffe dem Manne gegen Gott, / dem Menschen gegen seinen Freund! /|ZUE1931|Public Domain JOB.16.22|AT|18|Hiob|16||0|22|Denn nur noch wenige Jahre, / und ich wandle den Pfad, den ich nicht wiederkehre. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.1|AT|18|Hiob|17||0|1|Sein Zorn hat verwüstet meine Tage, / nur die Gräber bleiben mir. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.2|AT|18|Hiob|17||0|2|Fürwahr, Spöttereien sind mein Teil, / und auf Bitterkeiten muss mein Auge weilen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.3|AT|18|Hiob|17||0|3|Lege doch die Bürgschaft für mich bei dir nieder! / Wer sonst wird in meine Hand einschlagen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.4|AT|18|Hiob|17||0|4|Denn ihr Herz hast du der Einsicht verschlossen; / drum wirst du sie nicht obsiegen lassen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.5|AT|18|Hiob|17||0|5|Wer zur Pfändung anzeigt seine Freunde, / dessen Kindern werden die Augen verschmachten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.6|AT|18|Hiob|17||0|6|Du machtest mich den Leuten zum Sprichwort, / und einer, dem man ins Gesicht speit, muss ich sein. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.7|AT|18|Hiob|17||0|7|Mein Auge ist vor Gram erloschen, / und alle meine Glieder sind wie ein Schatten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.8|AT|18|Hiob|17||0|8|Darüber entsetzen sich die Rechtschaffenen, / und der Reine empört sich über den Ruchlosen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.9|AT|18|Hiob|17||0|9|Der Gerechte hält fest an seinem Wege, / und wer reine Hände hat, nimmt zu an Kraft. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.10|AT|18|Hiob|17||0|10|Ihr alle aber, kommt nur wieder her; / ich finde doch keinen Weisen unter euch. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.11|AT|18|Hiob|17||0|11|Meine Tage sind entschwunden; / meine Pläne sind zerrissen, die Wünsche meines Herzens. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.12|AT|18|Hiob|17||0|12|Die Nacht geben sie für hellen Tag aus: / Licht werde kommen von der Finsternis her! /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.13|AT|18|Hiob|17||0|13|Wenn ich hoffe, ist die Unterwelt mein Haus, / im Dunkel breite ich hin mein Lager. /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.14|AT|18|Hiob|17||0|14|"Zur Grube sage ich ""Meine Mutter!"" / und ""Meine Schwester!"" zum Gewürm. /"|ZUE1931|Public Domain JOB.17.15|AT|18|Hiob|17||0|15|Wo denn ist für mich noch Hoffnung, / und mein Glück - wer kann es schauen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.17.16|AT|18|Hiob|17||0|16|Kommt es hinab mit mir zur Unterwelt, / oder fahren wir zusammen in den Staub?|ZUE1931|Public Domain JOB.18.1|AT|18|Hiob|18||0|1|DA erwiderte Bildad von Suah und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.18.2|AT|18|Hiob|18||0|2|Wie lange noch? Mache ein Ende dem Geschwätz! / Merke auf und lass auch uns nun reden! /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.3|AT|18|Hiob|18||0|3|Warum sind wir geachtet wie das Vieh, / sind abgetan in deinen Augen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.4|AT|18|Hiob|18||0|4|Der du dich selbst in deinem Zorn zerreissest, / soll deinetwegen die Erde veröden / und der Fels von seiner Stelle rücken? /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.5|AT|18|Hiob|18||0|5|Ja, das Licht des Gottlosen erlischt, / und nicht strahlt die Flamme seines Feuers. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.6|AT|18|Hiob|18||0|6|Das Licht in seinem Zelt wird dunkel, / und seine Leuchte über ihm erlischt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.7|AT|18|Hiob|18||0|7|Eingeengt werden seine kräftigen Schritte, / und sein eigner Ratschlag bringt ihn zu Fall. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.8|AT|18|Hiob|18||0|8|Denn von den eignen Füssen wird er ins Netz getrieben, / und über Flechtwerk wandelt er einher. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.9|AT|18|Hiob|18||0|9|Es packt die Schlinge seine Ferse, / und der Fallstrick hält ihn fest. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.10|AT|18|Hiob|18||0|10|Versteckt am Boden ist für ihn der Strick / und eine Falle für ihn auf dem Pfad. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.11|AT|18|Hiob|18||0|11|Ringsum ängstigen ihn Schrecken / und hetzen ihn auf Schritt und Tritt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.12|AT|18|Hiob|18||0|12|Es hungert nach ihm das Unheil, / und das Verderben ist bereit zu seinem Sturz. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.13|AT|18|Hiob|18||0|13|Zerfressen wird von Krankheit seine Haut; / seine Glieder frisst der Erstgeborne des Todes. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.14|AT|18|Hiob|18||0|14|Er wird herausgerissen aus seinem Zelte, seiner Zuversicht, / und er muss hinschreiten zum Könige des Schreckens. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.15|AT|18|Hiob|18||0|15|Es haust in seinem Zelte das Verderben, / und Schwefel wird gestreut auf seine Wohnung. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.16|AT|18|Hiob|18||0|16|Unten werden seine Wurzeln dürr, / und oben verwelken seine Zweige. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.17|AT|18|Hiob|18||0|17|Man wird seiner im Lande nimmermehr gedenken, / und er wird keinen Namen auf der Gasse haben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.18|AT|18|Hiob|18||0|18|Er stösst ihn aus dem Lichte in die Finsternis / und verscheucht ihn aus der Welt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.19|AT|18|Hiob|18||0|19|Nicht Spross noch Schoss hat er in seinem Volke / und keinen, der zu gastlicher Stätte entronnen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.20|AT|18|Hiob|18||0|20|Ob seines Tages erstarren die im Westen, / und die im Osten fasst ein Graus. /|ZUE1931|Public Domain JOB.18.21|AT|18|Hiob|18||0|21|Ja, so ergeht es den Wohnungen des Ungerechten, / und so der Stätte dessen, der Gott nicht kennt.|ZUE1931|Public Domain JOB.19.1|AT|18|Hiob|19||0|1|HIOB antwortete und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.19.2|AT|18|Hiob|19||0|2|Wie lange wollt ihr meine Seele quälen / und mit Gerede mich zermalmen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.3|AT|18|Hiob|19||0|3|Zehnmal nun schon schmäht ihr mich / und schämt euch nicht, mich zu misshandeln! /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.4|AT|18|Hiob|19||0|4|Hätte ich wirklich mich verfehlt? / hätte die Verfehlung bei mir ihre Wohnstatt? /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.5|AT|18|Hiob|19||0|5|Oder wollt ihr wider mich grosstun / und mich zurechtweisen durch Beschimpfung? /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.6|AT|18|Hiob|19||0|6|Erkennet doch, dass Gott mein Recht gebeugt / und mich mit seinem Netz umfangen hat. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.7|AT|18|Hiob|19||0|7|Seht, ich schreie: Gewalt! und bekomme nicht Antwort, / ich rufe um Hilfe und finde kein Recht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.8|AT|18|Hiob|19||0|8|Meinen Weg hat er verbaut, ich kann nicht weiter, / auf meine Pfade legt er Finsternis. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.9|AT|18|Hiob|19||0|9|Meiner Ehre hat er mich entkleidet / und die Krone mir vom Haupt genommen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.10|AT|18|Hiob|19||0|10|Er brach mich nieder um und um, / und ich fahre dahin, er riss meine Hoffnung aus wie einen Baum. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.11|AT|18|Hiob|19||0|11|Sein Zorn ist wider mich entbrannt, / und er achtete mich für seinen Feind. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.12|AT|18|Hiob|19||0|12|Allzumal rückten heran seine Scharen, / bahnten ihren Weg wider mich / und lagerten sich rings um mein Zelt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.13|AT|18|Hiob|19||0|13|Meine Brüder haben sich von mir getan, / und fremd sind mir geworden meine Bekannten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.14|AT|18|Hiob|19||0|14|Meine Verwandten kennen mich nicht mehr, / vergessen haben mich die Gäste meines Hauses. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.15|AT|18|Hiob|19||0|15|Meine Mägde halten mich für einen Fremdling, / als ein Unbekannter gelte ich ihnen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.16|AT|18|Hiob|19||0|16|Ich rufe meinem Knechte - er gibt nicht Antwort, / mit meinem Munde muss ich ihn anflehen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.17|AT|18|Hiob|19||0|17|Mein Atem ward zuwider meinem Weibe / und mein Geruch den Kindern meines Leibes. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.18|AT|18|Hiob|19||0|18|Ja, auch die Buben verachten mich; / will ich aufstehen, so höhnen sie mich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.19|AT|18|Hiob|19||0|19|Mich verabscheuen alle meine Vertrauten, / und die ich liebhatte, kehren sich wider mich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.20|AT|18|Hiob|19||0|20|In meiner Haut verfault mein Fleisch, / nur Haut um meine Zähne bleibt mir übrig. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.21|AT|18|Hiob|19||0|21|Erbarmt, erbarmt euch mein, ihr, meine Freunde, / denn die Hand Gottes hat mich getroffen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.22|AT|18|Hiob|19||0|22|Warum verfolgt ihr mich wie Gott / und werdet nicht satt, mich zu zerfleischen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.23|AT|18|Hiob|19||0|23|O dass aufgeschrieben würden, / in ein Buch verzeichnet meine Worte! /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.24|AT|18|Hiob|19||0|24|mit eisernem Griffel und mit Blei / auf ewig in den Felsen eingegraben! /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.25|AT|18|Hiob|19||0|25|Ich aber weiss: mein Anwalt lebt, / und ein Vertreter ersteht(in V. 26 sehr unsicheren) hebrT. möglichst zu entsprechen.|ZUE1931|Public Domain JOB.19.26|AT|18|Hiob|19||0|26|Selbst wenn die Haut an mir zerschlagen ist, / mein Fleisch geschwunden, werde ich Gott schauen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.27|AT|18|Hiob|19||0|27|ja ich, ich werde ihn schauen mir zum Heil, / und meine Augen werden ihn sehen, nicht als Feind. / Meine Nieren verzehren sich in meinem Innern. /|ZUE1931|Public Domain JOB.19.28|AT|18|Hiob|19||0|28|"Wenn ihr sagt: ""Wie wollen wir ihn verfolgen, / den Grund der Sache an ihm finden!"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.19.29|AT|18|Hiob|19||0|29|so fürchtet für euch selbst das Schwert! / denn Zorn kommt über die Schuldigen, / auf dass ihr wisst: Es gibt noch ein Gericht.|ZUE1931|Public Domain JOB.20.1|AT|18|Hiob|20||0|1|DA erwiderte Zophar von Naama und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.20.2|AT|18|Hiob|20||0|2|Darum geben Bescheid mir meine Gedanken, / und deswegen stürmt es in mir: /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.3|AT|18|Hiob|20||0|3|Schmähende Rüge muss ich hören, / und mit Wind ohne Einsicht gibst du mir Antwort. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.4|AT|18|Hiob|20||0|4|Weisst du es nicht von uralters her, / seit Menschen gesetzt sind auf die Erde, /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.5|AT|18|Hiob|20||0|5|dass der Gottlosen Frohlocken kurz währt / und einen Augenblick die Freude des Frevlers? /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.6|AT|18|Hiob|20||0|6|Ob auch zum Himmel reichte seine Hoheit / und sein Haupt bis an die Wolken rührte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.7|AT|18|Hiob|20||0|7|"gleich seinem Miste schwindet er für immer; / die ihn gesehen, sprechen: ""Wo ist er?"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.20.8|AT|18|Hiob|20||0|8|Wie ein Traum verfliegt er, / unauffindbar, weggescheucht gleich wie ein Nachtgesicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.9|AT|18|Hiob|20||0|9|Das Auge, das ihn sah, sieht ihn nicht wieder, / und seine Stätte schaut ihn nicht mehr. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.10|AT|18|Hiob|20||0|10|Seine Kinder müssen die Armen begütigen / und seine Hände den Raub erstatten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.11|AT|18|Hiob|20||0|11|Sein Gebein war voller Jugendkraft, / doch mit ihm bettet sie sich in den Staub. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.12|AT|18|Hiob|20||0|12|Wenn das Böse seinem Munde süss schmeckt, / wenn er es unter seiner Zunge birgt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.13|AT|18|Hiob|20||0|13|es spart und es nicht lassen will / und es zurück an seinem Gaumen hält: /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.14|AT|18|Hiob|20||0|14|da ist in seinem Eingeweide die Speise ihm verwandelt, / wird Natterngalle in seinem Innern. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.15|AT|18|Hiob|20||0|15|Das Gut, das er verschlang, er speit es von sich, / aus seinem Leibe treibt es Gott heraus. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.16|AT|18|Hiob|20||0|16|Das Gift von Vipern saugt er ein, / es tötet ihn der Otter Zunge. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.17|AT|18|Hiob|20||0|17|Nicht darf er seine Lust schauen an Bächen Öls, / an Strömen von Honig und Sahne. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.18|AT|18|Hiob|20||0|18|Zurück gibt er, was er errafft, geniesst es nicht, / seines ertauschten Guts wird er nicht froh. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.19|AT|18|Hiob|20||0|19|Denn Arme schlug er nieder, liess sie liegen; / er raubte Häuser, die er nicht gebaut. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.20|AT|18|Hiob|20||0|20|Weil kein Genügen kannte seine Gier, / wird er durch seine Schätze sich nicht retten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.21|AT|18|Hiob|20||0|21|Vor seinem Fressen blieb nichts übrig, / darum hat sein Gut nicht Bestand. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.22|AT|18|Hiob|20||0|22|In der Fülle seines Überflusses befällt ihn Not, / die ganze Wucht des Elends kommt über ihn. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.23|AT|18|Hiob|20||0|23|Es wird geschehen: ihm den Bauch zu füllen, / lässt Er die Glut seines Zornes auf ihn los / und lässt auf ihn regnen seinen Grimm. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.24|AT|18|Hiob|20||0|24|Er flieht vor der Eisenrüstung, / da durchbohrt ihn der eherne Bogen; /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.25|AT|18|Hiob|20||0|25|es fährt heraus das Geschoss / aus seinem Rücken und die Klinge aus seiner Galle. / Schrecken überfallen ihn, /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.26|AT|18|Hiob|20||0|26|lauter Finsternis ist für ihn aufgespart. / Ihn frisst ein Feuer, das nicht angefacht ist, / es weidet ab, was übrig ist in seinem Zelte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.27|AT|18|Hiob|20||0|27|Der Himmel enthüllt seine Schuld, / und die Erde erhebt sich wider ihn. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.28|AT|18|Hiob|20||0|28|Fortwandern muss die Habe seines Hauses, / fortgerafft am Tage seines Zornes. /|ZUE1931|Public Domain JOB.20.29|AT|18|Hiob|20||0|29|Dies ist das Teil des Ruchlosen von Gott / und das Erbe seines Frevels von dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain JOB.21.1|AT|18|Hiob|21||0|1|HIOB antwortete und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.21.2|AT|18|Hiob|21||0|2|Höret doch, höret meine Worte, / und es sei dies eure Tröstung. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.3|AT|18|Hiob|21||0|3|Ertraget es, dass auch ich rede, / und dann, wenn ich geredet, werdet ihr nicht spotten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.4|AT|18|Hiob|21||0|4|Gilt denn Menschen meine Klage? / Und warum sollte ich nicht ungeduldig sein? /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.5|AT|18|Hiob|21||0|5|Wendet euch zu mir her und entsetzt euch / und legt die Hand auf euren Mund! /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.6|AT|18|Hiob|21||0|6|Ja, wenn ich daran denke, so bin ich bestürzt, / und meinen Leib erfasst ein Zittern. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.7|AT|18|Hiob|21||0|7|Warum bleiben die Gottlosen leben, / werden alt, ja nehmen zu an Kraft? /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.8|AT|18|Hiob|21||0|8|Ihr Nachwuchs steht fest vor ihnen / und ihre Sprösslinge vor ihren Augen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.9|AT|18|Hiob|21||0|9|Ihre Häuser sind sicher vor dem Schrecken, / und die Rute Gottes schlägt sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.10|AT|18|Hiob|21||0|10|Ihr Stier bespringt, und es missrät ihm nicht; / ihre Kuh kalbt ohne Fehlgeburt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.11|AT|18|Hiob|21||0|11|Sie lassen ihre Buben hinaus wie Lämmer, / und ihre Kinder hüpfen umher. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.12|AT|18|Hiob|21||0|12|Sie singen laut bei Handpauke und Zither / und freuen sich beim Schall der Flöte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.13|AT|18|Hiob|21||0|13|Sie verbringen in Glück ihre Tage, / und in Frieden fahren sie zum Totenreich; /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.14|AT|18|Hiob|21||0|14|"und sie sprechen doch zu Gott: ""Weiche von uns! / deine Wege zu kennen, verlangt uns nicht. /"|ZUE1931|Public Domain JOB.21.15|AT|18|Hiob|21||0|15|"Was ist der Allmächtige, dass wir ihm dienen sollten? / Und was nützt es uns, wenn wir ihn bitten?"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.21.16|AT|18|Hiob|21||0|16|Steht nicht in ihrer Hand ihr Glück? / Der Rat der Gottlosen kümmert ihn nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.17|AT|18|Hiob|21||0|17|Wie oft erlischt denn die Leuchte der Gottlosen / und kommt ihr Verderben über sie? / Wie oft teilt er die Lose zu in seinem Zorn! /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.18|AT|18|Hiob|21||0|18|Sie sollten werden wie Stroh vor dem Wind / und wie Spreu, die der Sturmwind davonträgt! /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.19|AT|18|Hiob|21||0|19|Nicht spare Er das Unheil auf für seine Kinder, / ihm selbst vergelte Er, dass er es spüre! /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.20|AT|18|Hiob|21||0|20|Mit eignen Augen soll er sein Verderben sehen / und trinken von dem Zorn des Allmächtigen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.21|AT|18|Hiob|21||0|21|Denn was kümmert ihn sein Haus, das nach ihm lebt, / wenn die Zahl seiner Monde zu Ende ist? /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.22|AT|18|Hiob|21||0|22|Doch, darf man Gott Einsicht lehren, / ihn, der die Himmlischen richtet? /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.23|AT|18|Hiob|21||0|23|Der eine stirbt inmitten seiner Kraft, / in tiefer Ruhe und in Frieden; /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.24|AT|18|Hiob|21||0|24|seine Tröge sind voll Milch, / und das Mark seiner Gebeine wird getränkt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.25|AT|18|Hiob|21||0|25|Der andre stirbt betrübten Herzens / und hat nie das Glück gekostet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.26|AT|18|Hiob|21||0|26|Zusammen betten sie sich in den Staub, / und der Moder deckt sie (beide). /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.27|AT|18|Hiob|21||0|27|Siehe, ich kenne eure Gedanken und eure Anschläge, / womit ihr mir Unrecht tut. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.28|AT|18|Hiob|21||0|28|"Denn ihr denkt: ""Wo ist das Haus des Tyrannen? / und wo das Zelt, da die Gottlosen wohnten?"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.21.29|AT|18|Hiob|21||0|29|Habt ihr nicht gefragt, die des Weges vorüberziehen? / Und ihre Zeichen anerkennt ihr doch, /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.30|AT|18|Hiob|21||0|30|dass der Böse verschont bleibt am Tag des Verderbens, / am Tage der Zornesfluten gerettet wird? /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.31|AT|18|Hiob|21||0|31|Wer hält ihm seinen Weg ins Gesicht vor / und wer vergilt ihm, was er tat? /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.32|AT|18|Hiob|21||0|32|Und wenn er zu Grabe geleitet wird, / hält man noch ob dem Hügel Wacht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.33|AT|18|Hiob|21||0|33|Angenehm sind ihm die Schollen des Tales, / und alle Welt zieht hinter ihm drein, / und vor ihm her die Menge sonder Zahl. /|ZUE1931|Public Domain JOB.21.34|AT|18|Hiob|21||0|34|Wie ist doch euer Trost so nichtig! / und eure Antworten - es bleibt nur die Falschheit.|ZUE1931|Public Domain JOB.22.1|AT|18|Hiob|22||0|1|DA erwiderte Eliphas von Theman und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.22.2|AT|18|Hiob|22||0|2|Kann denn der Mensch Gott etwas nützen? / Nein, nur sich selbst nützt der Verständige. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.3|AT|18|Hiob|22||0|3|Liegt dem Allmächtigen daran, dass du gerecht bist? / Ist's ihm Gewinn, dass du fromm wandelst? /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.4|AT|18|Hiob|22||0|4|Straft er dich etwa wegen deiner Gottesfurcht, / und geht er darum mit dir ins Gericht? /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.5|AT|18|Hiob|22||0|5|Ist nicht deine Bosheit gross / und ohne Ende deine Verschuldung? /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.6|AT|18|Hiob|22||0|6|Du hast wohl deine Brüder grundlos gepfändet / und die Entblössten der Kleidung beraubt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.7|AT|18|Hiob|22||0|7|dem Erschöpften nicht Wasser zu trinken gegeben / und dem Hungrigen das Brot versagt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.8|AT|18|Hiob|22||0|8|Dem Mann der Faust, ihm gehörte das Land, / und der Angesehene wohnte darin. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.9|AT|18|Hiob|22||0|9|Du hast die Witwen leer fortgeschickt / und die Arme der Waisen zermalmt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.10|AT|18|Hiob|22||0|10|Darum bist du von Schlingen umgeben / und ängstigt dich plötzlicher Schrecken. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.11|AT|18|Hiob|22||0|11|Dein Licht ward finster, dass du nicht siehst, / und der Schwall der Wasser bedeckt dich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.12|AT|18|Hiob|22||0|12|Ist nicht Gott in Himmelshöhen? / Und sieh das Haupt der Sterne, wie sie ragen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.13|AT|18|Hiob|22||0|13|"Und du willst sagen: ""Was weiss denn Gott? / Wird er durchs Wolkendunkel richten? /"|ZUE1931|Public Domain JOB.22.14|AT|18|Hiob|22||0|14|"Wolken umhüllen ihn, dass er nicht sieht; / am Umkreis des Himmels lustwandelt er."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.22.15|AT|18|Hiob|22||0|15|Willst du der Vorwelt Pfad einhalten, / den die Männer des Frevels gewandelt sind? /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.16|AT|18|Hiob|22||0|16|die gepackt worden sind vor der Zeit, / deren Boden zum Strome zerfloss? /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.17|AT|18|Hiob|22||0|17|"die zu Gott sprachen: ""Weiche von uns!"" / und: ""Was könnte uns der Allmächtige tun?"" - /"|ZUE1931|Public Domain JOB.22.18|AT|18|Hiob|22||0|18|"da er doch ihre Häuser mit Segen gefüllt - / und: ""Der Rat der Gottlosen kümmert ihn nicht."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.22.19|AT|18|Hiob|22||0|19|Die Gerechten sahen's und freuten sich, / und der Reine spottete ihrer: /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.20|AT|18|Hiob|22||0|20|"""Fürwahr, vertilgt sind unsere Widersacher, / und ihren Rest hat das Feuer verzehrt."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.22.21|AT|18|Hiob|22||0|21|Befreunde dich doch mit ihm und halte Frieden. / Dadurch kommt Segen über dich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.22|AT|18|Hiob|22||0|22|Nimm doch Belehrung an aus seinem Munde, / und lege seine Worte in dein Herz. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.23|AT|18|Hiob|22||0|23|Wenn du dich zum Allmächtigen bekehrst in Demut, / das Unrecht fernhältst deinem Zelte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.24|AT|18|Hiob|22||0|24|wenn du das Golderz in den Staub legst / und zum Gestein der Bäche das Ophirgold, /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.25|AT|18|Hiob|22||0|25|wenn der Allmächtige dein Golderz wird / und dir als Silber seine Weisung gilt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.26|AT|18|Hiob|22||0|26|ja, dann wirst du dich am Allmächtigen erfreuen / und dein Angesicht zu Gott erheben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.27|AT|18|Hiob|22||0|27|Du wirst ihn bitten, er wird dich erhören, / und du wirst deine Gelübde bezahlen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.28|AT|18|Hiob|22||0|28|Was du beschliessest, das wird dir gelingen, / und Licht strahlt über deinen Wegen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.29|AT|18|Hiob|22||0|29|Denn Gott demütigt den Übermut, / doch wer die Augen niederschlägt, dem hilft er. /|ZUE1931|Public Domain JOB.22.30|AT|18|Hiob|22||0|30|Er erfüllt des Schuldlosen Begehr, / der gerettet wird durch die Reinheit seiner Hände.|ZUE1931|Public Domain JOB.23.1|AT|18|Hiob|23||0|1|HIOB antwortete und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.23.2|AT|18|Hiob|23||0|2|Noch heute ist Aufruhr meine Klage, / und Seine Hand liegt schwer auf meinem Stöhnen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.3|AT|18|Hiob|23||0|3|O dass ich wüsste, wo ich ihn fände, / dass ich gelangte vor seinen Thron! /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.4|AT|18|Hiob|23||0|4|Vorlegen wollte ich ihm die Sache / und meinen Mund mit Beweisen füllen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.5|AT|18|Hiob|23||0|5|wollte wissen, wie er mir Rede stünde, / und vernehmen, was er mir sagen könnte! /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.6|AT|18|Hiob|23||0|6|Würde er in Allmacht mit mir rechten? / Ach, wollte er nur auf mich achten! /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.7|AT|18|Hiob|23||0|7|Da würde ein Redlicher mit ihm rechten, / und für immer rettete ich mein Recht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.8|AT|18|Hiob|23||0|8|Siehe, ich gehe nach Osten - da ist er nicht, / nach Westen - ich gewahre ihn nicht; /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.9|AT|18|Hiob|23||0|9|im Norden suche ich ihn - ich schaue ihn nicht, / biege um nach Süden - ich sehe ihn nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.10|AT|18|Hiob|23||0|10|Er weiss ja, welchen Weg ich wandle; / prüft er mich, wie Gold gehe ich hervor. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.11|AT|18|Hiob|23||0|11|In seiner Spur blieb fest mein Fuss; / ich hielt ein seinen Weg und wich nicht ab. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.12|AT|18|Hiob|23||0|12|Von dem Gebote seiner Lippen liess ich nicht, / im Busen bewahrte ich die Reden seines Mundes. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.13|AT|18|Hiob|23||0|13|Er aber wollte es - wer mag ihm wehren? / Sein Herz begehrte es - und er vollbringt's. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.14|AT|18|Hiob|23||0|14|Denn er vollendet, was mir bestimmt ist, / und so hält er's allewege. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.15|AT|18|Hiob|23||0|15|Darum erschrecke ich vor seinem Angesichte, / betrachte ich's, erzittre ich vor ihm. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.16|AT|18|Hiob|23||0|16|Ja, Gott hat mir das Herz verzagt gemacht, / und der Allmächtige hat mich erschreckt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.23.17|AT|18|Hiob|23||0|17|Denn ich vergehe vor der Finsternis, / und mein Angesicht bedeckt das Dunkel. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.1|AT|18|Hiob|24||0|1|Warum sind vom Allmächtigen nicht Zeiten (der Strafe) aufgespart, / und warum schauen, die ihn kennen, seinen Tag nicht? /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.2|AT|18|Hiob|24||0|2|Marksteine verrücken die Frevler, / sie rauben die Herde und weiden sie. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.3|AT|18|Hiob|24||0|3|Den Esel der Waisen treiben sie hinweg, / sie pfänden das Rind der Witwe. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.4|AT|18|Hiob|24||0|4|Sie stossen die Armen aus dem Wege, / die Elenden im Lande müssen sich alle verstecken. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.5|AT|18|Hiob|24||0|5|Siehe, (Leute wie) Wildesel in der Wüste / ziehen aus zu ihrem Werk, / suchen nach dem Raub der Steppe: / ohne Brot sind|ZUE1931|Public Domain JOB.24.6|AT|18|Hiob|24||0|6|Auf dem Felde schneiden sie des Nachts, / plündern aus des Reichen Weinberg. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.7|AT|18|Hiob|24||0|7|Nackt, ohne Kleidung, legen sie sich schlafen / und haben in der Kälte keine Decke. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.8|AT|18|Hiob|24||0|8|Vom Regenguss der Berge triefen sie, / und ohne Obdach schmiegen sie sich an die Felsen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.9|AT|18|Hiob|24||0|9|Sie reissen von der Mutterbrust die Waise / und pfänden den Säugling des Armen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.10|AT|18|Hiob|24||0|10|Nackt, ohne Kleidung, gehen sie einher, / und hungrig tragen sie Garben davon. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.11|AT|18|Hiob|24||0|11|Zwischen ihren Mauern pressen sie Öl, / sie treten die Keltern und schlürfen (Wein). /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.12|AT|18|Hiob|24||0|12|Aus Stadt und Häusern sind sie vertrieben, / die Seele ihrer Kinder schreit um Hilfe, / doch Gott achtet nicht des Unrechts. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.13|AT|18|Hiob|24||0|13|Diese sind dem Lichte feind, / sie wollen seine Wege nicht kennen / und bleiben nicht auf seinen Pfaden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.14|AT|18|Hiob|24||0|14|Vor Tag schon erhebt sich der Mörder, / den Elenden und Armen zu töten, / und in der Nacht geht um der Dieb. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.15|AT|18|Hiob|24||0|15|Der Ehebrecher lauert auf die Dämmerung; / er denkt: Kein Auge wird mich sehen! / und eine Hülle legt er aufs Gesicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.16|AT|18|Hiob|24||0|16|Er bricht ein im Finstern in die Häuser; / bei Tage schliessen sie sich ein, / denn allzumal scheuen sie das Licht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.17|AT|18|Hiob|24||0|17|Ihr Morgen ist die Finsternis; / denn sie sind vertraut mit den Schrecken des Dunkels. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.18|AT|18|Hiob|24||0|18|Schnell fährt er dahin auf dem Wasser. / Sein Erbteil ist verflucht auf Erden, / er wendet sich nicht mehr den Weinbergen zu. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.19|AT|18|Hiob|24||0|19|Dürre und Hitze raffen weg die Schneewasser, / das Totenreich die, die gesündigt haben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.20|AT|18|Hiob|24||0|20|Sein vergisst der Markt seines Ortes, / seiner Grösse wird nicht mehr gedacht, / und die Ungerechtigkeit wird wie ein Baum zerbrochen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.21|AT|18|Hiob|24||0|21|Er unterdrückt die Unfruchtbare, die nicht gebiert, / und der Witwe tut er nichts Gutes. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.22|AT|18|Hiob|24||0|22|Und er erhält durch seine Stärke die Tyrannen; / er steht wieder auf, wenn er am Leben schon verzweifelt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.23|AT|18|Hiob|24||0|23|Er gibt ihm Sicherheit, und der stützt sich darauf, / aber seine Augen sehen auf ihre Wege. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.24|AT|18|Hiob|24||0|24|Seine Grösse währt nur kurze Zeit - dahin ist sie. / Sie werden gedemütigt, hingerafft wie alle Welt / und abgeschnitten wie die Spitze der Ähre. /|ZUE1931|Public Domain JOB.24.25|AT|18|Hiob|24||0|25|Und wenn nicht - wer will mich Lügen strafen / und meine Rede zunichte machen?|ZUE1931|Public Domain JOB.25.1|AT|18|Hiob|25||0|1|DA erwiderte Bildad von Suah und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.25.2|AT|18|Hiob|25||0|2|Herrschaft und Schrecken ist bei ihm, / der Frieden schafft in seinen Höhen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.25.3|AT|18|Hiob|25||0|3|Sind seine Heerscharen zu zählen? / Und über wem geht nicht sein Licht auf? /|ZUE1931|Public Domain JOB.25.4|AT|18|Hiob|25||0|4|Wie könnte da der Mensch vor Gott gerecht sein? / Wie wäre rein der vom Weibe Geborne? /|ZUE1931|Public Domain JOB.25.5|AT|18|Hiob|25||0|5|Sieh, selbst der Mond, er ist nicht hell, / und die Sterne sind nicht rein vor ihm. /|ZUE1931|Public Domain JOB.25.6|AT|18|Hiob|25||0|6|Nun gar der Mensch, die Made, / und das Menschenkind, der Wurm!|ZUE1931|Public Domain JOB.26.1|AT|18|Hiob|26||0|1|HIOB antwortete und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.26.2|AT|18|Hiob|26||0|2|Wie hast du doch aufgeholfen dem Kraftlosen / und hast gestützt den Ohnmächtigen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.3|AT|18|Hiob|26||0|3|Wie hast du doch beraten den Unweisen / und Tiefsinn in Fülle kundgetan! /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.4|AT|18|Hiob|26||0|4|Mit wessen Hilfe hast du gesprochen, / und wessen Geist ging aus von dir? /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.5|AT|18|Hiob|26||0|5|Die Schatten werden von Zittern erfasst, / es erbeben die Wasser und ihre Bewohner. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.6|AT|18|Hiob|26||0|6|Nackt liegt das Totenreich vor ihm / und ohne Hülle der Abgrund. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.7|AT|18|Hiob|26||0|7|Er spannt den Norden aus über der Leere / und hängt die Erde über das Nichts. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.8|AT|18|Hiob|26||0|8|Er bindet die Wasser in seine Wolken, / doch nicht zerbirst darunter das Gewölk. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.9|AT|18|Hiob|26||0|9|Er verschliesst den Anblick seines Thrones / und breitet darüber sein Gewölk. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.10|AT|18|Hiob|26||0|10|Eine Grenze zog er um die Wasser, / bis wo sich scheiden Licht und Finsternis. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.11|AT|18|Hiob|26||0|11|Die Säulen des Himmels fangen an zu schwanken, / sind bestürzt ob seinem Schelten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.12|AT|18|Hiob|26||0|12|Durch seine Kraft stillte er das Meer, / durch seine Einsicht schlug er Rahab nieder. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.13|AT|18|Hiob|26||0|13|Durch seinen Hauch ward der Himmel heiter, / seine Hand durchbohrte die flüchtige Schlange. /|ZUE1931|Public Domain JOB.26.14|AT|18|Hiob|26||0|14|Sieh, das sind nur die Säume seiner Wege; / und wie leise ist das Wort, das wir vernehmen! / Doch die Donnersprache seiner Macht - wer fasst sie?|ZUE1931|Public Domain JOB.27.1|AT|18|Hiob|27||0|1|Und wieder hob Hiob an mit seinem Spruch und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.27.2|AT|18|Hiob|27||0|2|So wahr Gott lebt, der mir mein Recht genommen, / und der Allmächtige, der meine Seele betrübt hat: /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.3|AT|18|Hiob|27||0|3|Fürwahr, solange noch mein Odem in mir ist / und Gottes Hauch in meiner Nase, /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.4|AT|18|Hiob|27||0|4|wird kein Unrecht von meinen Lippen kommen, / und meine Zunge wird nicht Trug reden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.5|AT|18|Hiob|27||0|5|Ferne sei es von mir, dass ich euch Recht gebe; / bis ich verscheide, beharre ich auf meiner Unschuld. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.6|AT|18|Hiob|27||0|6|An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und lasse sie nicht; / mein Gewissen schilt keinen meiner Tage. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.7|AT|18|Hiob|27||0|7|Wie dem Gottlosen ergeh' es meinem Feinde, / und meinem Widersacher wie dem Bösewicht! /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.8|AT|18|Hiob|27||0|8|Denn was für Hoffnung hat der Frevler, / wenn Gott abfordert seine Seele? /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.9|AT|18|Hiob|27||0|9|Wird Gott sein Schreien wohl erhören, / wenn die Not ihn überfällt? /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.10|AT|18|Hiob|27||0|10|Wird er an dem Allmächtigen seine Lust haben, / wird er Gott allezeit anrufen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.11|AT|18|Hiob|27||0|11|Ich will euch über Gottes Hand belehren, / was der Allmächtige sinnt, euch nicht verhehlen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.12|AT|18|Hiob|27||0|12|Ihr alle habt es ja selbst gesehen; / warum denn redet ihr so nichtig Eitles? /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.13|AT|18|Hiob|27||0|13|Dies ist das Teil des Ruchlosen bei Gott / und das Los des Tyrannen, das er vom Herrn empfängt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.14|AT|18|Hiob|27||0|14|Sind seiner Kinder viel, so ist's für das Schwert, / und seine Sprösslinge essen sich nicht satt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.15|AT|18|Hiob|27||0|15|Die ihm noch blieben, begräbt die Pest, / und ihre Witwen beweinen sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.16|AT|18|Hiob|27||0|16|Wenn er schon Silber anhäuft wie Staub / und Gewänder herrichtet wie Lehm, /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.17|AT|18|Hiob|27||0|17|er richtet es her, doch der Gerechte zieht es an, / und das Silber teilt der Fromme. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.18|AT|18|Hiob|27||0|18|Wie die Spinne hat er sein Haus gebaut, / und wie die Hütte, die der Hüter macht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.19|AT|18|Hiob|27||0|19|Reich legt er sich schlafen - er tut's nicht wieder; / er schlägt die Augen auf und - ist nicht mehr. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.20|AT|18|Hiob|27||0|20|Schrecken ereilen ihn wie Wasserfluten, / des Nachts entrafft ihn der Sturm. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.21|AT|18|Hiob|27||0|21|Der Ostwind hebt ihn weg, dass er dahinfährt, / er fegt ihn fort von seiner Stätte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.22|AT|18|Hiob|27||0|22|Er schleudert auf ihn schonungslos Geschosse, / vor Seiner Hand muss er eilends fliehen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.27.23|AT|18|Hiob|27||0|23|Er klatscht über ihn in die Hände / und zischt über ihn von Seiner Stätte aus.|ZUE1931|Public Domain JOB.28.1|AT|18|Hiob|28||0|1|Wohl gibt es einen Fundort für das Silber, / und eine Stätte für das Gold, wo man es läutert. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.2|AT|18|Hiob|28||0|2|Das Eisen holt man aus der Erde, / und Erz schmelzt man aus dem Gestein. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.3|AT|18|Hiob|28||0|3|Man setzt der Finsternis ein Ende; / bis auf den tiefsten Grund / durchforscht man das Gestein des Dunkels und der Nacht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.4|AT|18|Hiob|28||0|4|Einen Schacht gräbt man fern von den Wohnstätten. / Fern vom Fusse droben, vergessen, / fern von den Menschen hangen, schweben sie. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.5|AT|18|Hiob|28||0|5|Aus der Erde sprosst das Brot, / und unter der Erde wühlt man wie das Feuer. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.6|AT|18|Hiob|28||0|6|Die Stätte des Saphirs ist ihr Gestein, / und Goldstäubchen findet man. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.7|AT|18|Hiob|28||0|7|Ein Pfad ist's, den der Geier nicht kennt / und den des Falken Auge nicht erspäht, /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.8|AT|18|Hiob|28||0|8|den die stolzen Tiere nicht wandeln, / den der Löwe nicht beschreitet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.9|AT|18|Hiob|28||0|9|An Kieselgestein legt er seine Hand, / wühlt von Grund aus die Berge um. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.10|AT|18|Hiob|28||0|10|Durch die Felsen schlägt er Stollen, / und alles Köstliche erschaut sein Auge. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.11|AT|18|Hiob|28||0|11|Der Wasseradern Tränen hemmt er, / und das Verborgene bringt er ans Licht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.12|AT|18|Hiob|28||0|12|Doch die Weisheit - wo ist sie zu finden? / Wo ist die Stätte der Erkenntnis? /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.13|AT|18|Hiob|28||0|13|Der Mensch kennt nicht den Weg zu ihr, / sie ist nicht zu finden im Land der Lebendigen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.14|AT|18|Hiob|28||0|14|Die Flut spricht: In mir ist sie nicht, / und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.15|AT|18|Hiob|28||0|15|Man kann nicht Feingold für sie geben / und nicht in Silber ihren Preis darwägen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.16|AT|18|Hiob|28||0|16|Kein Gold von Ophir wiegt sie auf, / kein kostbarer Sohamstein und kein Saphir. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.17|AT|18|Hiob|28||0|17|Gold und Glas kommt ihr nicht gleich, / noch kann man sie eintauschen um gülden Gerät. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.18|AT|18|Hiob|28||0|18|Vergessen sind Korallen und Kristall, / der Weisheit Besitz geht über Perlen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.19|AT|18|Hiob|28||0|19|Äthiopiens Topas kommt ihr nicht gleich, / reines Gold wiegt sie nicht auf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.20|AT|18|Hiob|28||0|20|Die Weisheit also - woher kommt sie? / Wo ist die Stätte der Erkenntnis? /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.21|AT|18|Hiob|28||0|21|Verhüllt ist sie den Augen alles Lebendigen, / und den Vögeln des Himmels ist sie verborgen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.22|AT|18|Hiob|28||0|22|Abgrund und Tod, sie sprechen: / Nur ein Gerücht von ihr haben wir gehört. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.23|AT|18|Hiob|28||0|23|Gott, der weiss den Weg zu ihr, / und er, er kennt ihre Stätte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.24|AT|18|Hiob|28||0|24|Denn er erschaut die Enden der Welt, / was unter dem Himmel ist, sieht er alles. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.25|AT|18|Hiob|28||0|25|Als er dem Winde seine Wucht zuwog / und den Wassern ihr Mass bestimmte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.26|AT|18|Hiob|28||0|26|als er dem Regen sein Gesetz gab / und seine Bahn dem Wetterstrahl, /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.27|AT|18|Hiob|28||0|27|da hat er sie gesehen und erforscht, / sie hingestellt und auch erprobt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.28.28|AT|18|Hiob|28||0|28|Und er sprach zum Menschen: Siehe, / die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, / und Böses meiden, das ist Erkenntnis.|ZUE1931|Public Domain JOB.29.1|AT|18|Hiob|29||0|1|UND wiederum hob Hiob an mit seinem Spruch und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.29.2|AT|18|Hiob|29||0|2|O dass ich noch wäre wie in früheren Monden, / wie in den Tagen, da Gott mich bewahrte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.3|AT|18|Hiob|29||0|3|da seine Leuchte strahlte über meinem Haupte, / in seinem Licht ich wandelte durchs Dunkel! /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.4|AT|18|Hiob|29||0|4|wie ich in meines Herbstes Tagen war, / da Gott mein Zelt noch schirmend deckte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.5|AT|18|Hiob|29||0|5|da der Allmächtige noch mit mir war, / rings meine Kinder mich umgaben, /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.6|AT|18|Hiob|29||0|6|da meine Schritte badeten in Milch, / und Bäche Öls der Felsen neben mir ergoss, /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.7|AT|18|Hiob|29||0|7|da ich zum Tor hinausging ob der Stadt, / am Markt aufstellte meinen Sitz. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.8|AT|18|Hiob|29||0|8|Sahen mich die Jungen, traten sie zurück, / die Alten erhoben sich, blieben stehen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.9|AT|18|Hiob|29||0|9|Die Grossen hemmten ihre Rede / und legten die Hand auf ihren Mund. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.10|AT|18|Hiob|29||0|10|Die Stimme der Gewaltigen verstummte, / und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.11|AT|18|Hiob|29||0|11|Ja, hörte|ZUE1931|Public Domain JOB.29.12|AT|18|Hiob|29||0|12|Denn ich rettete den Armen, der um Hilfe schrie, / die Waise, die sonst keinen Helfer hatte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.13|AT|18|Hiob|29||0|13|Der Segen des Verlornen kam über mich, / und das Herz der Witwe machte ich jauchzen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.14|AT|18|Hiob|29||0|14|Ich kleidete mich in Gerechtigkeit / - sie ward mein Kleid -, / in das Recht wie in Mantel und Turban. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.15|AT|18|Hiob|29||0|15|Auge wurde ich dem Blinden, / und Fuss war ich dem Lahmen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.16|AT|18|Hiob|29||0|16|Ein Vater war ich für die Armen, / und des Unbekannten Sache untersuchte ich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.17|AT|18|Hiob|29||0|17|Die Kinnladen des Frevlers zerschmetterte ich / und schlug ihm den Raub aus den Zähnen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.18|AT|18|Hiob|29||0|18|"So dachte ich: ""Mit meinem Neste werde ich sterben / und lange leben wie der Phönix. /"|ZUE1931|Public Domain JOB.29.19|AT|18|Hiob|29||0|19|Meine Wurzel streckt sich hin zum Wasser, / auf meinem Gezweige nächtigt der Tau. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.20|AT|18|Hiob|29||0|20|"Meine Ehre bleibt immer frisch bei mir, / und mein Bogen verjüngt sich in meiner Hand."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.29.21|AT|18|Hiob|29||0|21|Mir hörten sie zu und harrten / und lauschten still auf meinen Rat. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.22|AT|18|Hiob|29||0|22|Wenn ich geredet, sprachen sie nicht mehr, / und meine Rede träufelte auf sie. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.23|AT|18|Hiob|29||0|23|Und sie harrten auf mich wie auf den Regen, / wie nach Frühlingsregen sperrten sie den Mund auf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.24|AT|18|Hiob|29||0|24|Ich lächelte ihnen zu, wenn sie verzagten, / mein heitres Angesicht trübten sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.29.25|AT|18|Hiob|29||0|25|Ich bestimmte ihr Tun und sass da als Haupt / und thronte wie ein König in der Kriegerschar, / wie einer, der die Traurigen tröstet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.1|AT|18|Hiob|30||0|1|Jetzt aber spotten meiner, / die jünger sind als ich an Jahren, / deren Väter ich nicht wert gehalten, / sie zu meinen Herdenhunden zu gesellen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.2|AT|18|Hiob|30||0|2|Auch die Stärke ihrer Hände - was sollte sie mir, / da ihnen die Vollkraft versagt ist? /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.3|AT|18|Hiob|30||0|3|Durch Mangel und durch Hunger ausgedörrt, / benagen sie die Steppe und die Wüstenei. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.4|AT|18|Hiob|30||0|4|Sie pflücken ab die Melde am Gesträuch, / und ihre Speise ist die Ginsterwurzel. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.5|AT|18|Hiob|30||0|5|Aus der Gemeinde werden sie vertrieben, / man schreit über sie wie über den Dieb. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.6|AT|18|Hiob|30||0|6|In schaurigen Schluchten müssen sie hausen, / in Erdlöchern und Felsenhöhlen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.7|AT|18|Hiob|30||0|7|Sie schreien zwischen dem Gesträuche, / unter Nesseln tun sie sich zusammen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.8|AT|18|Hiob|30||0|8|verruchte, namenlose Brut, / aus dem Lande hinausgepeitscht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.9|AT|18|Hiob|30||0|9|Und nun bin ich ihr Spottlied, / bin ihnen zum Gerede geworden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.10|AT|18|Hiob|30||0|10|Mit Abscheu weichen sie von mir / und speien mir ins Angesicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.11|AT|18|Hiob|30||0|11|Weil Er meine Sehne gelöst und mich gedemütigt, / lassen sie vor mir die Zügel schiessen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.12|AT|18|Hiob|30||0|12|Zur Rechten erhebt sich die Brut / und bahnt wider mich den Weg ihres Verderbens. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.13|AT|18|Hiob|30||0|13|Meinen Pfad haben sie aufgerissen, / sie helfen zu meinem Verderben, / und niemand hält sie auf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.14|AT|18|Hiob|30||0|14|Wie durch eine weite Bresche kommen sie, / und unter Trümmern wälzen sie sich heran. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.15|AT|18|Hiob|30||0|15|Schrecknisse kehren sich wider mich; / verjagt wie vom Winde ist meine Würde, / und entschwunden ist mein Heil wie eine Wolke. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.16|AT|18|Hiob|30||0|16|Und nun ergiesst sich in mir meine Seele, / Tage des Elends packen mich an. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.17|AT|18|Hiob|30||0|17|Die Nacht bohrt an meinem Gebein, / und meine Nager ruhen nimmer. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.18|AT|18|Hiob|30||0|18|Durch Allgewalt entstellt sich mein Gewand, / gleich meinem Hemde umschliesst es mich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.19|AT|18|Hiob|30||0|19|Er hat mich in den Kot geworfen; / wie Staub und Asche bin ich geworden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.20|AT|18|Hiob|30||0|20|Ich schreie zu dir, doch du erhörst mich nicht; / ich stehe (vor dir), und du achtest nicht mein. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.21|AT|18|Hiob|30||0|21|Du wandelst dich mir zum grausamen Feinde; / mit gewaltiger Hand befehdest du mich, /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.22|AT|18|Hiob|30||0|22|hebst auf den Sturm mich, / lässest mich dahinfahren, / lässest mich zergehen ohne Rettung. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.23|AT|18|Hiob|30||0|23|Ja, ich weiss: dem Tode willst du mich zuführen, / dem Haus, wo alles Lebende sich einstellt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.24|AT|18|Hiob|30||0|24|Doch streckt nicht ein Versinkender die Hand aus? / und schreit er nicht bei seinem Untergang? /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.25|AT|18|Hiob|30||0|25|Oder weint nicht der, der schwere Zeiten hat? / ist nicht in der Seele bekümmert der Arme? /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.26|AT|18|Hiob|30||0|26|Denn Gutes erhoffte ich, und Böses kam; / ich harrte auf Licht, und es kam Finsternis. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.27|AT|18|Hiob|30||0|27|Meine Eingeweide wallen und ruhen nicht; / Tage des Elends nahmen mich auf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.28|AT|18|Hiob|30||0|28|Geschwärzt geh' ich einher, nicht von der Sonne, / ich stand auf in der Gemeinde und schrie. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.29|AT|18|Hiob|30||0|29|Ein Bruder der Schakale bin ich geworden / und ein Genoss der Strausse. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.30|AT|18|Hiob|30||0|30|Meine Haut fällt schwarz von mir, / und mein Gebein ist verdorrt vor Hitze. /|ZUE1931|Public Domain JOB.30.31|AT|18|Hiob|30||0|31|Zum Trauerlied ward mir die Laute, / zu lautem Weinen die Schalmei.|ZUE1931|Public Domain JOB.31.1|AT|18|Hiob|31||0|1|Ein Gesetz hatte ich meinen Augen gegeben, / nicht nach einer Jungfrau zu schauen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.2|AT|18|Hiob|31||0|2|Was wäre|ZUE1931|Public Domain JOB.31.3|AT|18|Hiob|31||0|3|Trifft nicht Verderben den Bösewicht / und Missgeschick die Übeltäter? /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.4|AT|18|Hiob|31||0|4|Sieht er nicht meine Wege / und zählt alle meine Tritte? /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.5|AT|18|Hiob|31||0|5|Wenn ich mit der Lüge gegangen / und mein Fuss zum Trug gelaufen - /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.6|AT|18|Hiob|31||0|6|Gott wäge mich auf gerechter Waage, / so wird er meine Unschuld erkennen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.7|AT|18|Hiob|31||0|7|Wenn mein Schritt vom Wege abbog / und mein Herz den Augen nachging, / wenn ein Makel klebt an meinen Händen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.8|AT|18|Hiob|31||0|8|so will ich säen und ein andrer esse, / und meine Schösslinge seien entwurzelt! /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.9|AT|18|Hiob|31||0|9|Wenn mein Herz um ein Weib sich betören liess / und ich lauerte an der Tür meines Nächsten, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.10|AT|18|Hiob|31||0|10|so müsse mein Weib einem andern mahlen, / und Fremden sei sie preisgegeben! /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.11|AT|18|Hiob|31||0|11|Denn eine Schandtat wäre das / und ein Verbrechen für das Strafgericht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.12|AT|18|Hiob|31||0|12|Ein Feuer wär's, das bis zum Abgrund frässe / und all meinen Ertrag verbrennte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.13|AT|18|Hiob|31||0|13|Wenn ich missachtet das Recht / meines Knechtes und meiner Magd, / wenn sie Klage gegen mich hatten, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.14|AT|18|Hiob|31||0|14|was sollte ich tun, wenn Gott sich erhöbe, / was ihm erwidern, wenn er untersuchte? /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.15|AT|18|Hiob|31||0|15|Hat nicht, der mich erschuf, auch ihn erschaffen? / und Einer uns im Mutterschoss bereitet? /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.16|AT|18|Hiob|31||0|16|Wenn ich den Armen ihr Begehr versagte / und die Augen der Witwe verschmachten liess, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.17|AT|18|Hiob|31||0|17|wenn ich meinen Bissen allein ass / und die Waise ass nicht mit - /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.18|AT|18|Hiob|31||0|18|zog er mich doch auf von Jugend an wie ein Vater / und leitete mich von meiner Geburt an -, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.19|AT|18|Hiob|31||0|19|sah ich, dass vor Blösse einer umkam / und dass ein Armer keine Decke hatte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.20|AT|18|Hiob|31||0|20|und seine Lenden segneten mich nicht / und er erwärmte sich nicht an der Wolle meiner Schafe, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.21|AT|18|Hiob|31||0|21|wenn gegen Unschuldige ich die Hand erhob, / weil ich im Tore Hilfe für mich sah, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.22|AT|18|Hiob|31||0|22|so falle die Schulter mir vom Nacken, / und der Arm werde mir aus dem Gelenk gebrochen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.23|AT|18|Hiob|31||0|23|Denn mit Schrecken dachte ich an Gottes Strafgericht, / und vor seiner Hoheit hätte ich nicht bestanden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.24|AT|18|Hiob|31||0|24|"Wenn ich mich jemals auf Gold vertröstet / und zum Feingold sprach: ""Du meine Zuversicht!"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.31.25|AT|18|Hiob|31||0|25|wenn ich mich freute, dass mein Reichtum so gross / und dass meine Hand so viel erreicht, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.26|AT|18|Hiob|31||0|26|wenn ich das Licht sah, wie es leuchtet, / und den Mond, wie er herrlich einhergeht, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.27|AT|18|Hiob|31||0|27|und dann mein Herz sich heimlich betören liess, / dass ich ihnen Kusshände zuwarf - /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.28|AT|18|Hiob|31||0|28|auch das wäre ein Verbrechen fürs Strafgericht, / denn Gott droben hätte ich verleugnet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.29|AT|18|Hiob|31||0|29|Wenn ich mich freute am Untergang meines Feindes / und frohlockte, weil ihn Unheil traf - /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.30|AT|18|Hiob|31||0|30|nie habe ich meiner Zunge gestattet zu fehlen, / mit Verwünschung sein Leben zu fordern. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.31|AT|18|Hiob|31||0|31|"Fürwahr, meine Zeltgenossen sprachen: / ""Wer wird von seinem Fleisch nicht satt?"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.31.32|AT|18|Hiob|31||0|32|Nie nächtigte der Fremdling auf der Gasse, / dem Wandersmann tat ich auf meine Türen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.33|AT|18|Hiob|31||0|33|Wenn ich vor Menschen meine Sünden verdeckte, / meine Schuld verbarg in meinem Busen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.34|AT|18|Hiob|31||0|34|weil ich fürchtete die Menge des Volkes / und die Verachtung der Sippen mich schreckte, / und ich stillschwieg, nicht zur Tür hinausging -! /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.35|AT|18|Hiob|31||0|35|Ach, dass ich einen hätte, der mich hörte! / Hier meine Unterschrift. / Der Allmächtige gebe mir Antwort! / Hätt' ich die Klageschrift, die mein Widersacher schrieb! /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.36|AT|18|Hiob|31||0|36|Wahrlich, auf meine Schulter wollt' ich sie heben, / als Kranz sie um das Haupt mir winden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.37|AT|18|Hiob|31||0|37|Die Zahl meiner Schritte wollte ich ihm kundtun, / wie ein Fürst wollte ich ihm nahen! /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.38|AT|18|Hiob|31||0|38|Wenn mein Acker wider mich schrie / und allzumal seine Furchen weinten, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.39|AT|18|Hiob|31||0|39|wenn seinen Ertrag ich unbezahlt genoss / und seinen Besitzer seufzen machte, /|ZUE1931|Public Domain JOB.31.40|AT|18|Hiob|31||0|40|so sollen Dornen statt des Weizens, / und statt der Gerste Unkraut aufgehn! Zu Ende sind die Reden Hiobs.|ZUE1931|Public Domain JOB.32.1|AT|18|Hiob|32||0|1|NUN hörten die drei Männer auf, Hiob zu antworten, weil er sich selbst für gerecht hielt.|ZUE1931|Public Domain JOB.32.2|AT|18|Hiob|32||0|2|Da entbrannte der Zorn Elihus, des Sohnes Barachels, des Busiters, vom Geschlechte Ram. Über Hiob entbrannte sein Zorn, weil er sich selbst für gerechter hielt als Gott;|ZUE1931|Public Domain JOB.32.3|AT|18|Hiob|32||0|3|und über seine drei Freunde entbrannte sein Zorn, weil sie keine Antwort fanden und so Gott ins Unrecht setzten.|ZUE1931|Public Domain JOB.32.4|AT|18|Hiob|32||0|4|Doch Elihu hatte gewartet mit der Entgegnung an Hiob, da sie älter waren als er.|ZUE1931|Public Domain JOB.32.5|AT|18|Hiob|32||0|5|Als nun Elihu sah, dass die drei Männer nicht antworten konnten, da entbrannte sein Zorn.|ZUE1931|Public Domain JOB.32.6|AT|18|Hiob|32||0|6|Und Elihu, der Sohn Barachels, der Busiter, hob an und sprach: Jung bin ich an Jahren, ihr aber seid alt; / darum war ich zaghaft und fürchtete mich, / mein Wissen euch zu offenbaren. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.7|AT|18|Hiob|32||0|7|Ich dachte: Das Alter mag reden / und die Menge der Jahre Weisheit lehren. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.8|AT|18|Hiob|32||0|8|Aber der Geist erleuchtet die Menschen, / und der Hauch des Allmächtigen macht sie verständig. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.9|AT|18|Hiob|32||0|9|Die Hochbetagten sind nicht immer weise, / noch wissen Greise stets, was recht ist. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.10|AT|18|Hiob|32||0|10|Darum sage ich: Höret mir zu; / auch ich will mein Wissen offenbaren. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.11|AT|18|Hiob|32||0|11|Seht, ich habe abgewartet eure Reden / und hingehorcht nach euren Weisheitssprüchen, / bis ihr (die rechten) Worte ergründen würdet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.12|AT|18|Hiob|32||0|12|Wohl habe ich auf euch gemerkt; / doch siehe, keiner war, der Hiob zurechtwies, / keiner von euch erwiderte auf seine Worte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.13|AT|18|Hiob|32||0|13|"Saget nicht: ""Wir haben Weisheit getroffen; / Gott mag ihn besiegen, ein Mensch kann's nicht."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.32.14|AT|18|Hiob|32||0|14|Nicht gegen mich hat er seine Rede gerüstet, / und nicht mit euren Worten will ich ihm erwidern. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.15|AT|18|Hiob|32||0|15|Sie sind bestürzt und geben nicht Antwort mehr, / ausgegangen sind ihnen die Worte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.16|AT|18|Hiob|32||0|16|Da sollte ich warten, weil sie nicht reden, / weil sie dastehen und nicht mehr antworten? /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.17|AT|18|Hiob|32||0|17|Antworten will auch ich mein Teil, / auch ich will mein Wissen offenbaren. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.18|AT|18|Hiob|32||0|18|Denn ich bin voll von Worten, / mich drängt der Geist, der in mir ist. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.19|AT|18|Hiob|32||0|19|Siehe, mein Leib ist wie Wein, der keine Luft hat, / und wie neue Schläuche will er bersten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.20|AT|18|Hiob|32||0|20|Drum muss ich reden, dass mir leichter werde, / muss meine Lippen auftun und antworten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.21|AT|18|Hiob|32||0|21|Ich will nicht die Person ansehen, / will auch niemand zu Gefallen reden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.32.22|AT|18|Hiob|32||0|22|Denn ich kann nicht zu Gefallen reden, / leicht möchte mein Schöpfer mich sonst dahinraffen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.1|AT|18|Hiob|33||0|1|Nun aber höre, Hiob, meine Rede, / und all meinen Worten leihe dein Ohr. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.2|AT|18|Hiob|33||0|2|Sieh doch, ich tue meinen Mund auf, / es redet die Zunge an meinem Gaumen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.3|AT|18|Hiob|33||0|3|Mein Herz strömt über von Worten der Einsicht, / Lauteres reden meine Lippen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.4|AT|18|Hiob|33||0|4|Der Geist Gottes hat mich geschaffen, / und der Odem des Allmächtigen gibt mir Leben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.5|AT|18|Hiob|33||0|5|Wenn du kannst, so gib mir Antwort, / lege es mir vor und stelle dich! /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.6|AT|18|Hiob|33||0|6|Siehe, ich stehe zu Gott wie du, / vom Lehm genommen bin auch ich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.7|AT|18|Hiob|33||0|7|Sieh, Furcht vor mir soll dich nicht schrecken / und meine Hand nicht auf dir lasten. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.8|AT|18|Hiob|33||0|8|Nur hast du vor meinen Ohren gesagt - / und ich habe den Laut deiner Worte gehört -: /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.9|AT|18|Hiob|33||0|9|"""Rein bin ich, ohne Missetat, / lauter bin ich und frei von Schuld. /"|ZUE1931|Public Domain JOB.33.10|AT|18|Hiob|33||0|10|Sieh, Anklagen erfindet er wider mich, / er hält mich für seinen Feind. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.11|AT|18|Hiob|33||0|11|"Er legt meine Füsse in den Block / und hat acht auf alle meine Pfade."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.33.12|AT|18|Hiob|33||0|12|Sieh, da hast du nicht Recht, erwidre ich dir; / denn Gott ist grösser als der Mensch. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.13|AT|18|Hiob|33||0|13|"Warum haderst du wider ihn: / ""Auf all mein Reden gibt er nicht Antwort""? /"|ZUE1931|Public Domain JOB.33.14|AT|18|Hiob|33||0|14|Denn durch eines redet Gott / und durch zwei - man achtet's nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.15|AT|18|Hiob|33||0|15|Im Traum, im Nachtgesichte, / wenn auf Menschen Tiefschlaf fällt, / im Schlummer auf dem Lager, /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.16|AT|18|Hiob|33||0|16|da öffnet er das Ohr der Menschen / und erschreckt sie durch seine Verwarnung, /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.17|AT|18|Hiob|33||0|17|den Menschen abzubringen vom Unrecht / und den Hochmut aus dem Manne zu tilgen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.18|AT|18|Hiob|33||0|18|seine Seele vor der Grube zu bewahren / und sein Leben vor dem Gang zum Totenreich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.19|AT|18|Hiob|33||0|19|Auch wird er gemahnt durch Schmerz auf seinem Lager, / wenn der Kampf in seinem Gebein gewaltig tobt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.20|AT|18|Hiob|33||0|20|Da wird durch sein Leben ihm das Brot verleidet, / durch seine Unlust die Lieblingsspeise. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.21|AT|18|Hiob|33||0|21|Hinschwindet sein Fleisch, dass man es nicht mehr sieht, / und bloss wird sein Gebein, das man|ZUE1931|Public Domain JOB.33.22|AT|18|Hiob|33||0|22|seine Seele naht der Grube und sein Leben den Todesengeln. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.23|AT|18|Hiob|33||0|23|Ist dann ein Engel für ihn da, / ein Mittler, einer aus den Tausend, / und der erklärt dem Menschen seine Züchtigung, /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.24|AT|18|Hiob|33||0|24|"und er erbarmt sich sein und spricht: / ""Lass ihn los, dass er nicht hinab zur Grube fahre; / ich habe ein Lösegeld gefunden"", /"|ZUE1931|Public Domain JOB.33.25|AT|18|Hiob|33||0|25|so schwillt sein Fleisch von Jugendkraft, / er kehrt zurück zu den Tagen der Jugend. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.26|AT|18|Hiob|33||0|26|Er betet zu Gott, und der ist ihm gnädig, / lässt ihn sein Angesicht mit Jauchzen schauen / und gibt dem Menschen die Unschuld wieder. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.27|AT|18|Hiob|33||0|27|"Er wird vor den Leuten lobsingen und sagen: / ""Ich habe gesündigt und das Recht verkehrt; / aber er hat mir nicht nach meiner Schuld vergolten. /"|ZUE1931|Public Domain JOB.33.28|AT|18|Hiob|33||0|28|"Er hat mein Leben bewahrt vor der Grube, / und meine Seele schaut mit Lust das Licht."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.33.29|AT|18|Hiob|33||0|29|Siehe, dies alles tut Gott / zweimal und dreimal mit dem Menschen: /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.30|AT|18|Hiob|33||0|30|er holt seine Seele zurück aus der Grube, / dass er sich freue am Lichte des Lebens. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.31|AT|18|Hiob|33||0|31|Merke auf, Hiob, und höre mir zu; / schweige, dass ich reden kann. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.32|AT|18|Hiob|33||0|32|Hast du Worte, so gib mir Antwort; / sag an, denn gerne gäbe ich dir Recht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.33.33|AT|18|Hiob|33||0|33|Wenn nicht, so höre du mir zu; / schweige, so will ich dich Weisheit lehren.|ZUE1931|Public Domain JOB.34.1|AT|18|Hiob|34||0|1|Und Elihu hob an und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.34.2|AT|18|Hiob|34||0|2|Höret, ihr Weisen, meine Rede, / und ihr Verständigen, leiht mir euer Ohr! /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.3|AT|18|Hiob|34||0|3|Denn das Ohr soll die Rede prüfen, / wie der Gaumen die Speise kostet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.4|AT|18|Hiob|34||0|4|Das Rechte wollen wir uns erwählen, / miteinander erkennen, was gut sei. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.5|AT|18|Hiob|34||0|5|"Denn Hiob sagt: ""Ich bin im Recht, / doch Gott hat mir mein Recht entzogen. /"|ZUE1931|Public Domain JOB.34.6|AT|18|Hiob|34||0|6|"Trotz meines Rechtes soll ich Lügner sein; / unheilbar wund bin ich, doch ohne Schuld."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.34.7|AT|18|Hiob|34||0|7|Wo ist ein Mann wie Hiob, / der Lästerung trinkt wie Wasser, /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.8|AT|18|Hiob|34||0|8|der hingeht, sich den Übeltätern zu gesellen / und mit den Gottlosen zu wandeln? /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.9|AT|18|Hiob|34||0|9|"Denn er sagt: ""Dem Menschen nützt es nichts, / wenn er Gott gefällig lebt."" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.34.10|AT|18|Hiob|34||0|10|Darum, ihr Verständigen, höret mir zu! / Fern sei es von Gott, dass er Unrecht tue, / und vom Allmächtigen, dass er frevle! /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.11|AT|18|Hiob|34||0|11|Nein, er vergilt dem Menschen nach seinem Tun, / nach seinem Wandel lässt er's jedem ergehen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.12|AT|18|Hiob|34||0|12|Denn das ist gewiss: Gott tut nicht Unrecht, / und nicht verdreht der Allmächtige das Recht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.13|AT|18|Hiob|34||0|13|Wer hat ihm die Erde anbefohlen / und wer ihn gesetzt über den ganzen Erdkreis? /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.14|AT|18|Hiob|34||0|14|Wenn er zurücknähme seinen Geist / und seinen Odem an sich zöge - /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.15|AT|18|Hiob|34||0|15|verscheiden müsste alles Fleisch zumal, / und zum Staube kehrte der Mensch zurück. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.16|AT|18|Hiob|34||0|16|Hast du nun Verstand, so höre dies / und leihe meiner Rede dein Ohr! /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.17|AT|18|Hiob|34||0|17|Kann auch herrschen, der das Recht hasst, / oder willst du den Gerecht-Gewaltigen verdammen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.18|AT|18|Hiob|34||0|18|"Ihn, der da spricht zum König: ""Du Nichtswürdiger!"" / ""Du Gottloser!"" zu den Edlen, /"|ZUE1931|Public Domain JOB.34.19|AT|18|Hiob|34||0|19|der die Person der Fürsten nicht ansieht / und des Hohen nicht mehr achtet als des Niedern? / denn alle sind sie ein Werk seiner Hände. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.20|AT|18|Hiob|34||0|20|Plötzlich sterben sie, inmitten der Nacht; / er schlägt die Hohen, und sie fahren dahin, / und den Starken beseitigt er, ohne die Hand zu rühren. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.21|AT|18|Hiob|34||0|21|Denn seine Augen schauen auf die Wege des Menschen, / und alle seine Schritte sieht er. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.22|AT|18|Hiob|34||0|22|Kein Dunkel gibt's und keine Finsternis, / darin sich Übeltäter bergen könnten; /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.23|AT|18|Hiob|34||0|23|denn nicht ist dem Menschen Tag und Stunde angesagt, / da er vor Gott treten muss zum Gericht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.24|AT|18|Hiob|34||0|24|Er zerbricht Gewaltige ohne Untersuchung / und setzt andre an ihre Stelle. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.25|AT|18|Hiob|34||0|25|Darum: er kennt ihre Werke, / er stürzt|ZUE1931|Public Domain JOB.34.26|AT|18|Hiob|34||0|26|für ihre Missetat schlägt er sie an einem Orte, / wo viele es sehen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.27|AT|18|Hiob|34||0|27|weil sie von ihm gewichen sind / und aller seiner Wege nicht geachtet haben, /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.28|AT|18|Hiob|34||0|28|indem er des Armen Geschrei vor sich kommen liess / und die Klage der Bedrückten erhörte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.29|AT|18|Hiob|34||0|29|Doch hält er sich ruhig, wer will verdammen? / verhüllt er sein Angesicht, wer will ihn schauen? / Über Volk und Menschen aber wacht er, /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.30|AT|18|Hiob|34||0|30|dass nicht ein Ruchloser König sei, / einer von denen, die das Volk verderben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.31|AT|18|Hiob|34||0|31|"Wenn er nun aber zu Gott sagt: / ""Ich überhob mich, will nicht mehr schlecht handeln; /"|ZUE1931|Public Domain JOB.34.32|AT|18|Hiob|34||0|32|"ich sehe es ein, belehre du mich! / Wenn ich Unrecht getan - ich tu's nicht wieder"", /"|ZUE1931|Public Domain JOB.34.33|AT|18|Hiob|34||0|33|soll nach deinem Sinn er nun vergelten, / weil du es verwirfst? / denn du sollst entscheiden und nicht ich, / und was du weisst, das sage! /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.34|AT|18|Hiob|34||0|34|Verständige Leute werden mir sagen / und der weise Mann, der mir zuhört: /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.35|AT|18|Hiob|34||0|35|"""Hiob redet mit Unverstand, / und seine Worte sind ohne Bedacht. /"|ZUE1931|Public Domain JOB.34.36|AT|18|Hiob|34||0|36|Ach, würde Hiob doch fort und fort geprüft, / weil er entgegnet nach der Art der Frevler. /|ZUE1931|Public Domain JOB.34.37|AT|18|Hiob|34||0|37|"Denn Frevel fügt er noch zu seiner Sünde, / in unsrer Mitte höhnt er laut / und macht viel Redens wider Gott."""|ZUE1931|Public Domain JOB.35.1|AT|18|Hiob|35||0|1|Und Elihu hob an und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.35.2|AT|18|Hiob|35||0|2|"Hältst du das für richtig, / nennst du das dein ""Recht gegen Gott"", /"|ZUE1931|Public Domain JOB.35.3|AT|18|Hiob|35||0|3|"dass du fragst: ""Was nützt es mir, / was habe ich mehr davon, wenn ich ohne Sünde bin?"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.35.4|AT|18|Hiob|35||0|4|Ich, ich will dir Antwort geben / und deinen Freunden neben dir. /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.5|AT|18|Hiob|35||0|5|Blicke auf zum Himmel und sieh, / und schaue die Wolken, die höher sind als du. /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.6|AT|18|Hiob|35||0|6|Wenn du sündigst, was tust du ihm an? / Sind deiner Frevel viel, was schadest du ihm? /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.7|AT|18|Hiob|35||0|7|Bist du gerecht, was gibst du ihm? / Oder was empfängt er aus deiner Hand? /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.8|AT|18|Hiob|35||0|8|Dem Manne, wie du einer bist, schadet dein Frevel, / und dem Menschenkinde nützt deine Gerechtigkeit. /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.9|AT|18|Hiob|35||0|9|Ob der Menge der Bedrückungen schreien sie, / rufen um Hilfe vor dem Arm der Grossen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.10|AT|18|Hiob|35||0|10|"Doch keiner sagt: ""Wo ist Gott, mein Schöpfer, / der Lobgesänge schenkt in der Nacht, /"|ZUE1931|Public Domain JOB.35.11|AT|18|Hiob|35||0|11|"der uns verständiger macht als die Tiere des Feldes / und weiser als die Vögel des Himmels?"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.35.12|AT|18|Hiob|35||0|12|Da schreien sie denn - und er gibt nicht Antwort - / ob des Übermutes der Bösen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.13|AT|18|Hiob|35||0|13|Nur Nichtiges erhört Gott nicht, / und der Allmächtige sieht es nicht an, /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.14|AT|18|Hiob|35||0|14|nun gar, wenn du sagst, du sehest ihn nicht. / Die Sache liegt ihm vor, so harre denn sein! /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.15|AT|18|Hiob|35||0|15|Nun aber, weil sein Zorn nicht straft / und er des Frevels nicht gross achtet, /|ZUE1931|Public Domain JOB.35.16|AT|18|Hiob|35||0|16|reisst Hiob seinen Mund auf zu eitlem Gerede / und macht viele Worte ohne Einsicht.|ZUE1931|Public Domain JOB.36.1|AT|18|Hiob|36||0|1|Und Elihu fuhr fort und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.36.2|AT|18|Hiob|36||0|2|Warte mir ein wenig, so will ich dich lehren; / denn noch habe ich Worte für Gott. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.3|AT|18|Hiob|36||0|3|Ich will mein Wissen fernher holen / und meinem Schöpfer sein Recht verschaffen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.4|AT|18|Hiob|36||0|4|Denn wahrlich, meine Worte sind nicht Lüge; / ein Mann vollkommener Einsicht|ZUE1931|Public Domain JOB.36.5|AT|18|Hiob|36||0|5|Siehe, Gott verwirft den Trotzigen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.6|AT|18|Hiob|36||0|6|er lässt den Gottlosen nicht am Leben, / aber dem Elenden schafft er Recht; /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.7|AT|18|Hiob|36||0|7|er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten, / und mit Königen auf dem Thron lässt er sie immerdar sitzen, / und sie werden erhöht; /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.8|AT|18|Hiob|36||0|8|und wenn sie in Ketten gefesselt sind, / in Banden des Elends gefangen werden, /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.9|AT|18|Hiob|36||0|9|so hält er ihnen vor ihr Tun und ihre Vergehen, / dass sie sich überhoben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.10|AT|18|Hiob|36||0|10|Er öffnet ihr Ohr der Zurechtweisung / und befiehlt ihnen, vom Frevel zu lassen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.11|AT|18|Hiob|36||0|11|Gehorchen sie und unterwerfen sich, / so verbringen sie all ihre Tage in Glück / und ihre Jahre in Wonnen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.12|AT|18|Hiob|36||0|12|Gehorchen sie nicht, so rafft sie das Geschoss dahin, / und sie scheiden ab in Unverstand. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.13|AT|18|Hiob|36||0|13|Die ruchlos Gesinnten hegen Zorn, / rufen nicht um Hilfe, wenn er sie bindet. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.14|AT|18|Hiob|36||0|14|Sterben muss ihre Seele in der Jugend / und ihr Leben wie das der Lustknaben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.15|AT|18|Hiob|36||0|15|Aber den Elenden erlöst er durch sein Elend / und öffnet ihm das Ohr durch Drangsal. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.16|AT|18|Hiob|36||0|16|Dich aber hat das Glück verleitet, / die Ruhe vor dem Rachen der Not, / da keine Bedrängnis dich erschreckte, / dein Tisch mit Fettem reich besetzt war. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.17|AT|18|Hiob|36||0|17|Da traf dich voll das Gericht des Gottlosen, / und Urteil und Gericht erfassten dich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.18|AT|18|Hiob|36||0|18|Lass nicht die Züchtigung zum Zorne dich verleiten / und nicht die Menge des Lösegeldes dich beirren. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.19|AT|18|Hiob|36||0|19|Wird wider ihn aufkommen dein Geschrei in der Not / und alle Anstrengungen der Kraft? /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.20|AT|18|Hiob|36||0|20|Sehne dich nicht nach der Nacht, / dass Völker auffahren an ihrer Stätte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.21|AT|18|Hiob|36||0|21|Hüte dich, dass du dich nicht zum Frevel wendest; / denn zum Argen hast du mehr Lust als zum Dulden. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.22|AT|18|Hiob|36||0|22|Siehe, Gott wirkt Grosses in seiner Macht! / Wo wäre ein Meister wie er? /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.23|AT|18|Hiob|36||0|23|"Wer hätte ihm seinen Weg vorgeschrieben? / und wer gesagt: ""Du hast Unrecht getan""? /"|ZUE1931|Public Domain JOB.36.24|AT|18|Hiob|36||0|24|Gedenke, wie du erhebest sein Tun, / das Männer besungen haben. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.25|AT|18|Hiob|36||0|25|Alle Menschen sehen's mit Lust, / der Sterbliche, der es von ferne schaut. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.26|AT|18|Hiob|36||0|26|Siehe, Gott ist erhaben, wir begreifen es nicht, / unerforschlich ist die Zahl seiner Jahre. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.27|AT|18|Hiob|36||0|27|Denn er zieht herauf die Wassertropfen, / seiht sie aus seiner Flut als Regen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.28|AT|18|Hiob|36||0|28|von dem die Wolken triefen, / auf viele Menschen niederrieseln. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.29|AT|18|Hiob|36||0|29|Wer verstünde gar das Ausspannen der Wolken / und das Getöse seines Gezelts? /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.30|AT|18|Hiob|36||0|30|Siehe, er breitet um sich seine Flut aus / und bedeckt die Gründe des Meeres; /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.31|AT|18|Hiob|36||0|31|denn damit versorgt er die Völker / und gibt ihnen Speise in Fülle. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.32|AT|18|Hiob|36||0|32|Seine Hände bedeckt er mit Blitzen / und entbietet sie gegen das Ziel. /|ZUE1931|Public Domain JOB.36.33|AT|18|Hiob|36||0|33|Ihn kündet an sein Kriegsruf, / den Zorn erregend wider den Frevel. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.1|AT|18|Hiob|37||0|1|Ja, darob erzittert mein Herz / und springt auf von seinem Ort. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.2|AT|18|Hiob|37||0|2|Höre doch nur das Tosen seines Donners / und das Grollen aus seinem Munde! /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.3|AT|18|Hiob|37||0|3|Unter dem ganzen Himmel lässt er's dahinfahren / und sein Licht bis an die Säume der Erde. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.4|AT|18|Hiob|37||0|4|Hinter ihm her brüllt der Donner; / er donnert mit seiner majestätischen Stimme, / und er hält die Blitze nicht zurück, wenn seine Stimme gehört wird. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.5|AT|18|Hiob|37||0|5|Gott donnert wunderbar mit seiner Stimme, / tut grosse Dinge, die wir nicht verstehen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.6|AT|18|Hiob|37||0|6|"Denn dem Schnee gebeut er: ""Falle zur Erde!"" / dem Guss und Regen: ""Werdet mächtig!"" /"|ZUE1931|Public Domain JOB.37.7|AT|18|Hiob|37||0|7|Alle Menschen schliesst er ein, / dass alle Sterblichen sein Tun erkennen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.8|AT|18|Hiob|37||0|8|Da gehen die Tiere in ihr Versteck / und bleiben in ihrer Behausung. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.9|AT|18|Hiob|37||0|9|Aus der Kammer des Südens kommt der Sturm, / und von den Nordwinden kommt die Kälte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.10|AT|18|Hiob|37||0|10|Vom Hauche Gottes gibt es Eis, / und die weiten Wasser liegen in Haft. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.11|AT|18|Hiob|37||0|11|Auch mit Hagel belastet er das Gewölk, / die Wolke streut seinen Blitz aus, /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.12|AT|18|Hiob|37||0|12|und der zuckt hin und her, wie er ihn steuert, / dass sie alles verrichten, was er ihnen befiehlt, / über den ganzen Erdkreis hin, /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.13|AT|18|Hiob|37||0|13|sei es als Rute und zum Fluche, / sei's, dass er ihn zum Segen kommen lässt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.14|AT|18|Hiob|37||0|14|Höre doch an, Hiob, tritt her / und betrachte die Wunderwerke Gottes. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.15|AT|18|Hiob|37||0|15|Begreifst du es, wie Gott ihnen Auftrag gibt, / wie er das Licht seiner Wolken blitzen lässt? /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.16|AT|18|Hiob|37||0|16|Begreifst du auch das Schweben des Gewölks, / die Wunder dessen, der vollkommen ist an Weisheit? /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.17|AT|18|Hiob|37||0|17|Du, dessen Kleider heiss sind, / wenn die Erde still liegt unterm Südwind, /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.18|AT|18|Hiob|37||0|18|breitest du mit ihm den Himmel, / der fest ist wie ein gegossener Spiegel? /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.19|AT|18|Hiob|37||0|19|Belehre uns, was wir ihm sagen sollen; / wir können nichts vorbringen vor Finsternis. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.20|AT|18|Hiob|37||0|20|Soll ihm verkündet werden, dass ich reden will? / Hat je ein Mensch verlangt, dass er vernichtet werde? /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.21|AT|18|Hiob|37||0|21|Und dann, wenn man das Licht nicht sieht, / weil es verfinstert ist durch das Gewölk, / da fährt der Wind vorüber und fegt es weg. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.22|AT|18|Hiob|37||0|22|Von Norden her kommt heller Glanz; / von hehrer Majestät ist Gott umflossen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.23|AT|18|Hiob|37||0|23|ihn selbst, den Allmächtigen, finden wir nicht. / Gross an Kraft und reich an Gerechtigkeit, / wird er das Recht nicht beugen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.37.24|AT|18|Hiob|37||0|24|Darum sollen ihn die Menschen fürchten; / alle, die sich weise dünken, sieht er nicht an.|ZUE1931|Public Domain JOB.38.1|AT|18|Hiob|38||0|1|DA antwortete der Herr dem Hiob aus dem Wetter und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.38.2|AT|18|Hiob|38||0|2|Wer ist's, der da verdunkelt den Ratschluss / mit Reden ohne Einsicht? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.3|AT|18|Hiob|38||0|3|Gürte doch wie ein Mann deine Lenden; / ich will dich fragen, und du lehre mich! /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.4|AT|18|Hiob|38||0|4|Wo warst du, als ich die Erde gründete? / Sag an, wenn du Bescheid weisst! /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.5|AT|18|Hiob|38||0|5|Wer hat ihre Masse bestimmt - du weisst's ja! - / oder wer die Meßschnur über sie ausgespannt? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.6|AT|18|Hiob|38||0|6|Worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt, / oder wer hat ihren Eckstein gelegt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.7|AT|18|Hiob|38||0|7|als die Morgensterne allzumal frohlockten / und alle Gottessöhne jubelten? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.8|AT|18|Hiob|38||0|8|Wer hat das Meer mit Toren verschlossen, / da es hervorbrach, aus dem Mutterschoss kam? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.9|AT|18|Hiob|38||0|9|als ich Gewölk zu seinem Kleide machte / und dunkle Wolken zu seinen Windeln? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.10|AT|18|Hiob|38||0|10|als ich ihm eine Schranke zog, ihm Tor und Riegel setzte /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.11|AT|18|Hiob|38||0|11|"und sprach: ""Bis hierher und nicht weiter! / Hier sollen sich legen deine stolzen Wogen""? /"|ZUE1931|Public Domain JOB.38.12|AT|18|Hiob|38||0|12|Hast du in deinen Tagen je dem Morgen geboten, / dem Frührot seinen Ort gewiesen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.13|AT|18|Hiob|38||0|13|dass es die Säume der Erde erfasse / und die Gottlosen von ihr abgeschüttelt werden? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.14|AT|18|Hiob|38||0|14|dass sie sich wandelt wie Ton unter dem Siegel / und sich färbt wie ein Gewand? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.15|AT|18|Hiob|38||0|15|dass die Gottlosen ihres Lichtes beraubt werden / und der erhobene Arm zerbrochen wird? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.16|AT|18|Hiob|38||0|16|Bist du bis hin zu den Quellen des Meeres gekommen, / und hast du gewandelt auf dem Grunde der Flut? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.17|AT|18|Hiob|38||0|17|Sind dir die Tore des Todes aufgetan worden, / und hast du die Pförtner des Dunkels gesehen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.18|AT|18|Hiob|38||0|18|Hast du die Weiten der Erde erkannt? / Sag an, wenn du das alles weisst. /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.19|AT|18|Hiob|38||0|19|Wo geht der Weg zu der Wohnstatt des Lichtes, / und wo hat die Finsternis ihren Ort, /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.20|AT|18|Hiob|38||0|20|dass du sie holtest in ihr Gebiet / und sie heimbrächtest auf die Pfade zu ihrem Hause? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.21|AT|18|Hiob|38||0|21|Du weisst es ja; bist du doch damals geboren, / und deiner Tage Zahl ist gross! /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.22|AT|18|Hiob|38||0|22|Bist du zu den Kammern des Schnees gekommen, / und hast du die Speicher des Hagels gesehen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.23|AT|18|Hiob|38||0|23|den ich aufgespart auf die Zeit der Bedrängnis, / auf den Tag des Kampfs und der Schlacht? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.24|AT|18|Hiob|38||0|24|Wo ist der Weg, da der Wind sich teilt, / der Ost sich verbreitet über die Erde? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.25|AT|18|Hiob|38||0|25|Wer hat dem Wetterguss eine Rinne gegraben / und einen Weg dem Donnerstrahl, /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.26|AT|18|Hiob|38||0|26|um Regen zu senden auf menschenleeres Land, / auf die Wüste, da niemand weilt, /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.27|AT|18|Hiob|38||0|27|die Öde und Wildnis zu sättigen / und junges Grün sprossen zu lassen aus durstigem Land? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.28|AT|18|Hiob|38||0|28|Hat der Regen auch einen Vater, / oder wer hat die Tropfen des Taus gezeugt? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.29|AT|18|Hiob|38||0|29|Aus wessen Schoss ist das Eis gekommen? / den Reif des Himmels, wer hat ihn geboren? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.30|AT|18|Hiob|38||0|30|Wie Stein erstarren die Wasser, / und die Fläche der Flut wird fest. /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.31|AT|18|Hiob|38||0|31|Knüpfst du die Bande des Siebengestirns, / oder lösest du die Fesseln des Orion? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.32|AT|18|Hiob|38||0|32|Führst du die Sterne des Tierkreises heraus zu seiner Zeit, / und leitest du die Bärin mit ihren Jungen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.33|AT|18|Hiob|38||0|33|Bestimmst du dem Himmel die Gesetze, / oder bestellst du seine Herrschaft über die Erde? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.34|AT|18|Hiob|38||0|34|Erhebst du die Stimme zu den Wolken, / und gehorcht dir der Wasserschwall? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.35|AT|18|Hiob|38||0|35|"Entsendest du die Blitze, dass sie hinfahren / und zu dir sprechen: ""Siehe, hier sind wir""? /"|ZUE1931|Public Domain JOB.38.36|AT|18|Hiob|38||0|36|Wer legte in das Wolkendunkel Weisheit, / oder wer gab dem Luftgebilde Einsicht? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.37|AT|18|Hiob|38||0|37|Wer zählt die Wolken mit Weisheit ab, / und die Schläuche des Himmels, wer schüttet sie aus, /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.38|AT|18|Hiob|38||0|38|wenn der Boden hart wird wie ein Guss / und fest die Schollen aneinander haften? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.39|AT|18|Hiob|38||0|39|Erjagst du dem Löwen die Beute, / stillst du den Hunger der Jungleuen, /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.40|AT|18|Hiob|38||0|40|wenn sie sich in den Höhlen ducken / und im Dickicht auf der Lauer liegen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.38.41|AT|18|Hiob|38||0|41|Wer bereitet dem Raben seine Speise, / wenn seine Jungen zu Gott schreien, / aus Mangel an Nahrung umherirren? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.1|AT|18|Hiob|39||0|1|Bestimmst du die Zeit, da die Steinziegen gebären, / überwachst du das Kreissen der Hinden? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.2|AT|18|Hiob|39||0|2|Zählst du die Monde ab, die sie erfüllen müssen, / und setzest du fest ihre Wurfzeit? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.3|AT|18|Hiob|39||0|3|Sie kauern nieder, werfen ihre Jungen / und sind ihrer Wehen ledig. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.4|AT|18|Hiob|39||0|4|Ihre Jungen erstarken, wachsen auf im Freien, / sie gehen davon und kommen nicht wieder. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.5|AT|18|Hiob|39||0|5|Wer hat den Wildesel frei gehen lassen, / und die Bande des Renners, wer hat sie gelöst? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.6|AT|18|Hiob|39||0|6|dem ich die Steppe zur Behausung gab / und das Salzland zur Wohnung? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.7|AT|18|Hiob|39||0|7|Er lacht des Getümmels in der Stadt, / das Geschrei des Treibers hört er nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.8|AT|18|Hiob|39||0|8|Er streift durch das Gebirge, seine Weide, / und allem Grünen spürt er nach. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.9|AT|18|Hiob|39||0|9|Wird dir der Wildochs dienen wollen, / wird er des Nachts an deiner Krippe liegen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.10|AT|18|Hiob|39||0|10|Kannst du ihn binden an das Furchenseil, / wird er hinter dir her eggen in den Tälern? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.11|AT|18|Hiob|39||0|11|Vertraust du ihm, weil er so stark ist, / und überlässest du ihm deine Arbeit? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.12|AT|18|Hiob|39||0|12|Glaubst du ihm, dass er wieder kommt / und deine Saat auf deine Tenne bringt? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.13|AT|18|Hiob|39||0|13|Munter schlägt der Strauss seine Flügel; / ist's aber fromme Schwinge und Feder? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.14|AT|18|Hiob|39||0|14|Er überlässt ja seine Eier dem Boden, / lässt die Erde sie ausbrüten /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.15|AT|18|Hiob|39||0|15|und vergisst, dass sie ein Fuss zerdrücken, / das Wild des Feldes sie zertreten kann. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.16|AT|18|Hiob|39||0|16|Hart ist er gegen seine Jungen, als wären sie nicht sein; / war umsonst sein Mühen, ihn kümmert's nicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.17|AT|18|Hiob|39||0|17|Denn Gott liess ihn die Weisheit vergessen / und gab ihm nicht Anteil an der Einsicht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.18|AT|18|Hiob|39||0|18|Zur Zeit, wenn er in die Höhe sich peitscht, / verlacht er das Ross und seinen Reiter. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.19|AT|18|Hiob|39||0|19|Gibst du dem Rosse die Stärke? / Kleidest du seinen Hals mit der Mähne? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.20|AT|18|Hiob|39||0|20|Machst du es springen wie die Heuschrecke? / Sein majestätisches Schnauben, wie furchtbar! /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.21|AT|18|Hiob|39||0|21|Es scharrt im Talgrund und freut sich; / mit Kraft zieht es aus, den Waffen entgegen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.22|AT|18|Hiob|39||0|22|Es lacht der Furcht und ist unverzagt; / es weicht nicht zurück vor dem Schwerte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.23|AT|18|Hiob|39||0|23|Über ihm klirrt der Köcher, / der blitzende Speer und der Wurfspiess. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.24|AT|18|Hiob|39||0|24|Mit stürmischem Ungestüm schlürft es die Strecke; / es hält nicht still beim Schall der Posaune. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.25|AT|18|Hiob|39||0|25|Sooft die Posaune ertönt, ruft es: Hui! / Von ferne wittert es die Schlacht, / das Donnern der Führer und das Kriegsgeschrei. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.26|AT|18|Hiob|39||0|26|Hebt durch deine Weisheit der Falke die Schwingen, / breitet seine Flügel aus nach Süden? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.27|AT|18|Hiob|39||0|27|Schwingt sich auf dein Geheiss der Adler hoch / und baut sein Nest in der Höhe? /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.28|AT|18|Hiob|39||0|28|Auf Felsen wohnt und horstet er, / auf dem Felszahn und der Bergeswarte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.29|AT|18|Hiob|39||0|29|Von dort erspäht er sich den Frass, / fernhin sehen seine Augen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.30|AT|18|Hiob|39||0|30|Und seine Jungen schlürfen Blut; / und wo Erschlagene sind, da ist er.|ZUE1931|Public Domain JOB.39.31|AT|18|Hiob|39||0|31|Und der Herr wandte sich an Hiob und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.39.32|AT|18|Hiob|39||0|32|Hadern will der Tadler mit dem Allmächtigen? / Der Gott zurechtwies, gebe darauf Antwort!|ZUE1931|Public Domain JOB.39.33|AT|18|Hiob|39||0|33|Da antwortete Hiob dem Herrn und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.39.34|AT|18|Hiob|39||0|34|Siehe, ich bin zu gering, was soll ich dir antworten? / Ich lege die Hand auf meinen Mund. /|ZUE1931|Public Domain JOB.39.35|AT|18|Hiob|39||0|35|Einmal habe ich geredet und wiederhole es nicht, / zweimal, und tue es nicht wieder.|ZUE1931|Public Domain JOB.40.1|AT|18|Hiob|40||0|1|Da antwortete der Herr dem Hiob aus dem Wetter und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.40.2|AT|18|Hiob|40||0|2|Gürte doch wie ein Mann deine Lenden; / ich will dich fragen, und du lehre mich! /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.3|AT|18|Hiob|40||0|3|Willst du gar mein Recht vernichten, / mir Unrecht geben, dass du Recht behaltest? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.4|AT|18|Hiob|40||0|4|Ist denn dein Arm dem Arme Gottes gleich? / Hast du wie er des Donners Stimme? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.5|AT|18|Hiob|40||0|5|Schmücke dich doch mit Majestät und Hoheit, / umkleide dich mit Herrlichkeit und Pracht! /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.6|AT|18|Hiob|40||0|6|Lass sich ergiessen die Fluten deines Zorns / und erniedrige jeden Stolzen mit deinem Blick! /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.7|AT|18|Hiob|40||0|7|Mit deinem Blick demütige jeden Hohen / und zertritt die Gottlosen auf der Stelle! /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.8|AT|18|Hiob|40||0|8|Verscharre sie im Staube allzumal, / banne ihr Angesicht an verborgenen Ort! /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.9|AT|18|Hiob|40||0|9|Alsdann will auch ich dich preisen, / dass deine Rechte dir Sieg verleiht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.10|AT|18|Hiob|40||0|10|Siehe doch das Flusspferd, das ich schuf wie dich: / Gras frisst es wie das Rind. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.11|AT|18|Hiob|40||0|11|Siehe doch, welche Kraft in seinen Lenden / und welche Stärke in den Muskeln seines Bauchs! /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.12|AT|18|Hiob|40||0|12|Steif macht es seinen Schwanz wie eine Zeder; / die Sehnen seiner Schenkel sind verschlungen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.13|AT|18|Hiob|40||0|13|Seine Knochen sind Röhren von Erz, / seine Gebeine wie Stäbe von Eisen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.14|AT|18|Hiob|40||0|14|Das ist der Erstling von Gottes Schaffen, / gemacht zum Beherrscher seiner Genossen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.15|AT|18|Hiob|40||0|15|Denn das Gewächs der Berge nimmt es sich, / und alles Wild des Feldes zermalmt es. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.16|AT|18|Hiob|40||0|16|Dort unter Lotusbüschen lagert es / im Versteck von Rohr und Sumpf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.17|AT|18|Hiob|40||0|17|Lotusbüsche decken es mit Schatten, / und die Weiden am Bache umgeben es. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.18|AT|18|Hiob|40||0|18|Wenn auch der Strom andringt, es flüchtet nicht, / bleibt ruhig, ob auch ein Sturzbach hervorbricht. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.19|AT|18|Hiob|40||0|19|Wer dürfte ihm in die Augen greifen, / mit Stricken ihm die Nase durchbohren? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.20|AT|18|Hiob|40||0|20|Kannst du das Krokodil an der Angel ziehen / und mit dem Stricke seine Zunge niederdrücken? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.21|AT|18|Hiob|40||0|21|Legst du ihm ein Binsenseil an die Nase / und stichst einen Haken durch seinen Backen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.22|AT|18|Hiob|40||0|22|Wird es dich lange bitten / oder freundlich mit dir reden? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.23|AT|18|Hiob|40||0|23|Wird es einen Vertrag mit dir schliessen, / dass du es für immer zum Sklaven bekommst? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.24|AT|18|Hiob|40||0|24|Spielst du mit ihm wie mit einem Vogel / und bindest du es an für deine Mädchen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.25|AT|18|Hiob|40||0|25|Feilschen darum die Zunftgenossen, / verteilen sie es unter die Händler? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.26|AT|18|Hiob|40||0|26|Kannst du seine Haut mit Stacheln spicken / und mit Fischharpunen seinen Kopf? /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.27|AT|18|Hiob|40||0|27|Lege nur deine Hand daran - / denke an den Kampf! - du tust es nicht wieder. /|ZUE1931|Public Domain JOB.40.28|AT|18|Hiob|40||0|28|Sieh, deine Hoffnung wäre betrogen; / schon bei seinem Anblick würde einer hingestreckt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.1|AT|18|Hiob|41||0|1|Niemand ist so kühn, dass er es aufweckte, / und wer kann vor ihm bestehen? /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.2|AT|18|Hiob|41||0|2|Wer trat ihm entgegen und blieb heil? / Unter dem ganzen Himmel, wer ist es? /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.3|AT|18|Hiob|41||0|3|Er würde nicht erneuern sein Geschwätz, / das Gerede von Grosstaten und prächtiger Rüstung. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.4|AT|18|Hiob|41||0|4|Wer hat je aufgedeckt sein Kleid? / Wer dringt ihm in das doppelte Gebiss? /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.5|AT|18|Hiob|41||0|5|Die Tore seines Rachens, wer hat sie geöffnet? / Um seine Zähne lagert Schrecken. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.6|AT|18|Hiob|41||0|6|Sein Rücken sind Rinnen von Schildern, / sein Verschluss ein Siegel von Stein. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.7|AT|18|Hiob|41||0|7|Eines fügt sich ans andre, / kein Lüftchen drängt sich dazwischen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.8|AT|18|Hiob|41||0|8|Ein jedes hängt fest an dem andern; / sie schliessen zusammen, lassen sich nicht trennen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.9|AT|18|Hiob|41||0|9|Sein Niesen lässt ein Licht aufstrahlen, / und seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.10|AT|18|Hiob|41||0|10|Aus seinem Rachen fahren Fackeln, / und Feuerfunken sprühen hervor. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.11|AT|18|Hiob|41||0|11|Aus seinen Nüstern kommt ein Rauch / wie aus erhitztem, siedendem Topf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.12|AT|18|Hiob|41||0|12|Sein Atem sengt wie glühende Kohlen, / aus seinem Rachen fährt eine Flamme. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.13|AT|18|Hiob|41||0|13|Auf seinem Nacken wohnt die Kraft, / vor ihm her springt das Verzagen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.14|AT|18|Hiob|41||0|14|Die Wampen seines Leibes sind gedrungen, / ihm angegossen, unbeweglich. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.15|AT|18|Hiob|41||0|15|Sein Herz ist wie ein Stein so hart / und fest wie der untere Mühlstein: /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.16|AT|18|Hiob|41||0|16|wenn es emporfährt, fürchten sich die Starken, / vor Schrecken werden sie verwirrt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.17|AT|18|Hiob|41||0|17|Vor seinen Zähnen hält das Schwert nicht stand, / nicht Spiess, nicht Wurfgeschoss noch Panzer. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.18|AT|18|Hiob|41||0|18|Es achtet für Stroh das Eisen / und das Erz für faules Holz. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.19|AT|18|Hiob|41||0|19|Der Sohn des Bogens macht es nicht fliehen, / zu Stoppeln verwandeln sich ihm die Steine der Schleuder. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.20|AT|18|Hiob|41||0|20|Wie ein Rohr gilt ihm die Keule, / und das Sausen des Speeres verlacht es. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.21|AT|18|Hiob|41||0|21|Unter ihm sind spitzige Scherben, / einen Dreschschlitten breitet es über den Schlamm. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.22|AT|18|Hiob|41||0|22|Die Tiefe macht es sieden wie einen Kessel, / das Meer rührt es auf wie einen Salbentopf. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.23|AT|18|Hiob|41||0|23|Hinter sich lässt es leuchten einen Pfad, / die Flut erscheint wie Silberhaar. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.24|AT|18|Hiob|41||0|24|Auf Erden ist nicht seinesgleichen; / es ist gemacht, nie zu erschrecken. /|ZUE1931|Public Domain JOB.41.25|AT|18|Hiob|41||0|25|Alles, was hoch ist, fürchtet sich vor ihm; / es ist ein König über alle stolzen Tiere.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.1|AT|18|Hiob|42||0|1|Da antwortete Hiob dem Herrn und sprach:|ZUE1931|Public Domain JOB.42.2|AT|18|Hiob|42||0|2|Ich habe erkannt, dass du alles vermagst; / nichts, was du sinnst, ist dir verwehrt. /|ZUE1931|Public Domain JOB.42.3|AT|18|Hiob|42||0|3|Wer ist's, der da verhüllt ohne Einsicht den Ratschluss? / Darum habe ich geredet in Unverstand, / Dinge, die zu wunderbar für mich, die ich nicht begriff. /|ZUE1931|Public Domain JOB.42.4|AT|18|Hiob|42||0|4|Höre doch, und ich will reden; / ich will dich fragen, und du lehre mich! /|ZUE1931|Public Domain JOB.42.5|AT|18|Hiob|42||0|5|Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört; / nun aber hat dich mein Auge gesehen. /|ZUE1931|Public Domain JOB.42.6|AT|18|Hiob|42||0|6|Darum widerrufe ich und bereue / in Staub und in Asche.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.7|AT|18|Hiob|42||0|7|ALS nun der Herr diese Worte zu Hiob geredet hatte, da sprach er zu Eliphas von Theman: Mein Zorn ist entbrannt wider dich und deine zwei Freunde; denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.8|AT|18|Hiob|42||0|8|Und nun nehmet sieben Stiere und sieben Widder und geht zu meinem Knechte Hiob, und bringt ein Brandopfer für euch dar, und mein Knecht Hiob mag für euch bitten; nur seine Fürbitte werde ich annehmen, dass ich euch nicht etwas Schlimmes antue, weil ihr nicht recht von mir geredet habt wie mein Knecht Hiob.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.9|AT|18|Hiob|42||0|9|Da gingen Eliphas von Theman, Bildad von Suah und Zophar von Naama hin und taten nach dem Befehl des Herrn. Und der Herr nahm die Fürbitte Hiobs an.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.10|AT|18|Hiob|42||0|10|Auch wandte der Herr Hiobs Geschick, als er für seine Freunde bat, und gab Hiob doppelt soviel, als er gehabt hatte.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.11|AT|18|Hiob|42||0|11|Da kamen zu ihm alle seine Brüder und Schwestern und alle seine alten Bekannten, und sie assen mit ihm in seinem Hause und bezeigten ihm ihr Beileid und trösteten ihn wegen all des Unglücks, das der Herr über ihn hatte kommen lassen; und sie gaben ihm ein jeder einen Taler und einen goldenen Ring.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.12|AT|18|Hiob|42||0|12|Und der Herr segnete Hiob hernach mehr als zuvor, und er bekam 14 000 Schafe, sechstausend Kamele, tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.13|AT|18|Hiob|42||0|13|Er bekam auch sieben Söhne und drei Töchter.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.14|AT|18|Hiob|42||0|14|Die erste hiess er Jemima, die zweite Kezia und die dritte Kerenhappuch;|ZUE1931|Public Domain JOB.42.15|AT|18|Hiob|42||0|15|und man fand im ganzen Lande keine Frauen so schön wie Hiobs Töchter, und ihr Vater gab ihnen ein Erbteil unter ihren Brüdern.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.16|AT|18|Hiob|42||0|16|Darnach lebte Hiob noch 140 Jahre, und er sah seine Kinder und Kindeskinder, vier Geschlechter.|ZUE1931|Public Domain JOB.42.17|AT|18|Hiob|42||0|17|Und Hiob starb alt und lebenssatt.|ZUE1931|Public Domain PSA.105.5|AT|19|Psalmen|105||0|5|Gedenket der Wunder, die er getan, / seiner Zeichen und Urteilssprüche, /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.6|AT|19|Psalmen|105||0|6|ihr Kinder Abrahams, seines Knechtes, / ihr Söhne Jakobs, seines Erwählten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.7|AT|19|Psalmen|105||0|7|Er, der Herr, ist unser Gott, / über alle Lande ergeht sein Gericht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.8|AT|19|Psalmen|105||0|8|Auf ewig gedenkt er seines Bundes, / auf tausend Geschlechter des Wortes, das er gegeben, /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.9|AT|19|Psalmen|105||0|9|(des Bundes,) den er mit Abraham schloss, / und des Eides, den er Isaak geschworen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.10|AT|19|Psalmen|105||0|10|Er stellte ihn auf für Jakob als Recht, / für Israel als ewigen Bund; /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.11|AT|19|Psalmen|105||0|11|"er sprach: ""Dir will ich das Land Kanaan geben / als zugemessenes Eigentum."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.105.12|AT|19|Psalmen|105||0|12|Da sie noch wenige Männer waren, / erst kurz im Lande und Fremdlinge dort, /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.13|AT|19|Psalmen|105||0|13|wanderten sie von Volk zu Volk, / von einem Königreiche zum andern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.14|AT|19|Psalmen|105||0|14|Er liess sie von niemand bedrücken / und wies Könige um ihretwillen zurecht: /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.15|AT|19|Psalmen|105||0|15|"""Tastet meine Gesalbten nicht an / und tut meinen Propheten kein Leid!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.105.16|AT|19|Psalmen|105||0|16|Als er einen Hunger ins Land rief, / jegliche Stütze an Brot zerbrach, /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.17|AT|19|Psalmen|105||0|17|sandte er vor ihnen her einen Mann: / Joseph ward als Sklave verkauft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.18|AT|19|Psalmen|105||0|18|Sie zwangen seine Füsse in Fesseln, / in Eisen kam er zu liegen /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.19|AT|19|Psalmen|105||0|19|bis zur Zeit, da sein Wort eintraf, / der Spruch des Herrn ihn bewährte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.20|AT|19|Psalmen|105||0|20|Da sandte der König und gab ihn ledig, / der Herrscher der Völker, er liess ihn frei. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.21|AT|19|Psalmen|105||0|21|Er setzte ihn zum Herrn seines Hauses, / zum Gebieter über all seine Güter, /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.22|AT|19|Psalmen|105||0|22|dass er seine Fürsten zurechtweise nach Wunsch / und seine Ältesten Weisheit lehre. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.23|AT|19|Psalmen|105||0|23|Und Israel kam nach Ägypten, / Jakob ward Gast im Lande Hams. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.24|AT|19|Psalmen|105||0|24|Da machte der Herr sein Volk gar fruchtbar, / machte es stärker als seine Bedränger. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.25|AT|19|Psalmen|105||0|25|Er wandelte ihren Sinn, sein Volk zu hassen / und Arglist zu üben an seinen Knechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.26|AT|19|Psalmen|105||0|26|Dann sandte er Mose, seinen Knecht, / und Aaron, den er erwählt hatte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.27|AT|19|Psalmen|105||0|27|Die taten seine Zeichen in Ägypten / und Wunder im Lande Hams. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.28|AT|19|Psalmen|105||0|28|Er sandte Finsternis, und es ward finster; / doch sie achteten nicht seiner Worte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.29|AT|19|Psalmen|105||0|29|Er wandelte ihre Wasser in Blut / und liess hinsterben ihre Fische. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.30|AT|19|Psalmen|105||0|30|Es wimmelte ihr Land von Fröschen; / sie stiegen bis in die Königsgemächer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.31|AT|19|Psalmen|105||0|31|Er gebot, da kamen die Bremsen, / die Mücken über ihr ganzes Gebiet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.32|AT|19|Psalmen|105||0|32|Er sandte ihnen Hagel als Regen, / flammendes Feuer auf ihr Land. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.33|AT|19|Psalmen|105||0|33|Er schlug ihren Weinstock und Feigenbaum, / zerschmetterte die Bäume in ihrem Gebiet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.34|AT|19|Psalmen|105||0|34|Er gebot, da kamen die Heuschrecken / und die Grillen ohne Zahl; /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.35|AT|19|Psalmen|105||0|35|die frassen alles Kraut ihres Landes, / verzehrten die Frucht ihres Ackers. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.36|AT|19|Psalmen|105||0|36|Er schlug alle Erstgeburt in ihrem Lande, / die Blüte all ihrer Kraft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.37|AT|19|Psalmen|105||0|37|Er liess Israel ausziehen mit Silber und Gold, / und es war kein Strauchelnder in ihren Stämmen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.38|AT|19|Psalmen|105||0|38|Ägypten ward fröhlich, da sie auszogen; / denn der Schrecken vor ihnen war auf sie gefallen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.39|AT|19|Psalmen|105||0|39|Er breitete Wolken aus, sie zu decken, / und Feuer, die Nacht zu erhellen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.40|AT|19|Psalmen|105||0|40|Sie heischten, da liess er Wachteln kommen / und sättigte sie mit Himmelsbrot. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.41|AT|19|Psalmen|105||0|41|Er öffnete den Felsen, da strömten die Wasser, / flossen dahin in der Wüste, ein Strom. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.42|AT|19|Psalmen|105||0|42|Denn er gedachte seines heiligen Wortes, / das er Abraham, seinem Knechte, gegeben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.43|AT|19|Psalmen|105||0|43|So liess er sein Volk ausziehen in Freude, / unter Frohlocken seine Erwählten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.44|AT|19|Psalmen|105||0|44|Dann gab er ihnen die Länder der Heiden, / und sie gewannen, was die Völker erworben, /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.45|AT|19|Psalmen|105||0|45|auf dass sie seine Satzungen hielten / und seine Gesetze bewahrten. / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.105.1|AT|19|Psalmen|105||0|1|DANKET dem Herrn, ruft seinen Namen an, / tut kund unter den Völkern seine Taten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.2|AT|19|Psalmen|105||0|2|Singet ihm, spielet ihm, / redet von all seinen Wundern! /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.3|AT|19|Psalmen|105||0|3|Rühmet euch seines heiligen Namens, / es freue sich innig, wer den Herrn sucht! /|ZUE1931|Public Domain PSA.105.4|AT|19|Psalmen|105||0|4|Fraget nach dem Herrn und seiner Macht, / suchet sein Angesicht allezeit! /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.1|AT|19|Psalmen|106||0|1|HALLELUJAH! / Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, / und seine Güte währet ewig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.2|AT|19|Psalmen|106||0|2|Wer kann die Machttaten des Herrn alle kundtun / und alle seine Ruhmeswerke erzählen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.3|AT|19|Psalmen|106||0|3|Wohl denen, die das Recht einhalten, / die Gerechtigkeit üben allezeit! /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.4|AT|19|Psalmen|106||0|4|Gedenke meiner, o Herr, nach der Liebe zu deinem Volke, / suche mich heim mit deiner Hilfe, /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.5|AT|19|Psalmen|106||0|5|dass ich meine Lust schaue am Glück deiner Erwählten, / mich freue an der Freude deines Volkes, / dass ich mit den Deinen mich rühme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.6|AT|19|Psalmen|106||0|6|Wir haben gesündigt gleich unsern Vätern, / wir haben gefehlt und gefrevelt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.7|AT|19|Psalmen|106||0|7|Unsre Väter in Ägypten achteten nicht deiner Wunder, / gedachten nicht der Fülle deiner Gnaden / und trotzten dem Höchsten am Schilfmeer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.8|AT|19|Psalmen|106||0|8|Aber er half ihnen um seines Namens willen, / auf dass er seine Macht kundtue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.9|AT|19|Psalmen|106||0|9|Er schalt das Schilfmeer, da ward es trocken; / er liess sie durch Fluten ziehen wie über die Trift. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.10|AT|19|Psalmen|106||0|10|Er half ihnen aus der Hand des Hassers / und erlöste sie aus der Gewalt des Feindes: /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.11|AT|19|Psalmen|106||0|11|Wasser bedeckten ihre Bedränger, / nicht einer blieb übrig von ihnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.12|AT|19|Psalmen|106||0|12|Da glaubten sie an seine Worte / und sangen seinen Ruhm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.13|AT|19|Psalmen|106||0|13|Doch alsbald vergassen sie seiner Taten, / harrten nicht seines Ratschlusses. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.14|AT|19|Psalmen|106||0|14|Sie wurden lüstern in der Wüste / und versuchten Gott in der Einöde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.15|AT|19|Psalmen|106||0|15|Da gab er ihnen, was sie begehrten, / bis Ekel ihre Seele erfasste. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.16|AT|19|Psalmen|106||0|16|Sie wurden eifersüchtig im Lager auf Mose / und auf Aaron, den Heiligen des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.17|AT|19|Psalmen|106||0|17|Da tat sich die Erde auf und verschlang Dathan / und bedeckte die Rotte Abirams. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.18|AT|19|Psalmen|106||0|18|Feuer verzehrte ihre Rotte, / die Flamme verbrannte die Frevler. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.19|AT|19|Psalmen|106||0|19|Sie machten ein Kalb am Horeb / und beteten an vor dem gegossenen Bilde; /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.20|AT|19|Psalmen|106||0|20|so tauschten sie ihren Ruhm / an das Bild eines Rindes, das Gras frisst, /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.21|AT|19|Psalmen|106||0|21|und vergassen Gottes, ihres Heilands, / der grosse Dinge in Ägypten getan, /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.22|AT|19|Psalmen|106||0|22|Wunder im Lande Hams / und gewaltige Taten am Schilfmeer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.23|AT|19|Psalmen|106||0|23|Da gedachte er sie zu verderben, / wäre nicht Mose, sein Auserwählter, / vor ihn in den Riss getreten, / seinen Grimm vom Vertilgen zu wenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.24|AT|19|Psalmen|106||0|24|Und sie verschmähten das köstliche Land / und glaubten seiner Verheissung nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.25|AT|19|Psalmen|106||0|25|Sie murrten in ihren Zelten / und hörten nicht auf die Stimme des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.26|AT|19|Psalmen|106||0|26|Und er erhob seine Hand zum Schwur, / sie sterben zu lassen in der Wüste, /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.27|AT|19|Psalmen|106||0|27|ihre Nachkommen unter die Heiden zu werfen / und sie in der Welt zu zerstreuen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.28|AT|19|Psalmen|106||0|28|Sie hängten sich an den Baal-Peor / und assen Totenopfer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.29|AT|19|Psalmen|106||0|29|Sie erzürnten ihn mit ihren Taten; / da brach die Plage über sie aus. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.30|AT|19|Psalmen|106||0|30|Nun trat Pinehas auf und hielt Gericht; / da ward der Plage gewehrt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.31|AT|19|Psalmen|106||0|31|Das ward ihm zur Gerechtigkeit angerechnet, / von Geschlecht zu Geschlecht auf ewige Zeiten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.32|AT|19|Psalmen|106||0|32|Sie erzürnten (den Herrn) am Haderwasser, / und Mose erging es übel um ihretwillen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.33|AT|19|Psalmen|106||0|33|Denn sie empörten sich wider seinen Geist, / und er redete unbedacht mit seinen Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.34|AT|19|Psalmen|106||0|34|Sie rotteten die Völker nicht aus, / wie der Herr es ihnen befohlen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.35|AT|19|Psalmen|106||0|35|sondern vermischten sich mit den Heiden / und lernten ihre Werke. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.36|AT|19|Psalmen|106||0|36|Sie dienten ihren Götzen - / die wurden ihnen zum Fallstrick -, /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.37|AT|19|Psalmen|106||0|37|und sie opferten ihre Söhne / und ihre Töchter den bösen Geistern /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.38|AT|19|Psalmen|106||0|38|und vergossen unschuldiges Blut, / das Blut ihrer Söhne und Töchter, / die sie den Götzen Kanaans opferten, / und das Land ward durch Blutschuld entweiht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.39|AT|19|Psalmen|106||0|39|Sie verunreinigten sich mit ihren Werken / und wurden untreu durch ihre Taten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.40|AT|19|Psalmen|106||0|40|Da entbrannte der Zorn des Herrn wider sein Volk, / und er verabscheute sein Eigentum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.41|AT|19|Psalmen|106||0|41|Er gab sie hin in die Hand der Heiden, / sodass ihre Hasser über sie herrschten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.42|AT|19|Psalmen|106||0|42|Ihre Feinde bedrängten sie, / und sie mussten sich beugen unter ihre Hand. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.43|AT|19|Psalmen|106||0|43|Oftmals befreite er sie; / sie aber trotzten seinem Ratschluss / und vergingen in ihrer Schuld. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.44|AT|19|Psalmen|106||0|44|Da sah er an ihre Drangsal, / wenn er ihre Klage vernahm, /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.45|AT|19|Psalmen|106||0|45|gedachte zu ihrem Heil seines Bundes / und liess sich's gereuen nach seiner grossen Güte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.46|AT|19|Psalmen|106||0|46|Er liess sie Erbarmen finden / bei allen, die sie gefangenhielten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.47|AT|19|Psalmen|106||0|47|Hilf uns, Herr, unser Gott, / und sammle uns aus den Heiden, / damit wir deinem heiligen Namen danken und uns rühmen, / dass wir dich preisen dürfen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.106.48|AT|19|Psalmen|106||0|48|Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, / von Ewigkeit zu Ewigkeit! / Und alles Volk spreche: Amen! / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.1.1|AT|19|Psalmen|1||0|1|WOHL dem Manne, der nicht wandelt im Rate der Gottlosen, / noch tritt auf den Weg der Sünder, / noch sitzt im Kreise der Spötter, /|ZUE1931|Public Domain PSA.1.2|AT|19|Psalmen|1||0|2|sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn / und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.1.3|AT|19|Psalmen|1||0|3|Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit / und dessen Blätter nicht verwelken, / und alles, was er tut, gerät ihm wohl. /|ZUE1931|Public Domain PSA.1.4|AT|19|Psalmen|1||0|4|Nicht so die Gottlosen; / sondern sie sind wie die Spreu, die der Wind verweht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.1.5|AT|19|Psalmen|1||0|5|Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, / noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.1.6|AT|19|Psalmen|1||0|6|Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten; / aber der Gottlosen Weg führt ins Verderben.|ZUE1931|Public Domain PSA.2.1|AT|19|Psalmen|2||0|1|WARUM toben die Völker / und sinnen die Nationen vergebliche Dinge? /|ZUE1931|Public Domain PSA.2.2|AT|19|Psalmen|2||0|2|Könige der Erde stehen auf, / und Fürsten ratschlagen miteinander / wider den Herrn und seinen Gesalbten: /|ZUE1931|Public Domain PSA.2.3|AT|19|Psalmen|2||0|3|"""Lasst uns zerreissen ihre Bande / und von uns werfen ihre Fesseln!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.2.4|AT|19|Psalmen|2||0|4|Der im Himmel thronet, lacht, / der Herr spottet ihrer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.2.5|AT|19|Psalmen|2||0|5|Alsdann redet er sie an in seinem Zorn, / und in seinem Grimme schreckt er sie: /|ZUE1931|Public Domain PSA.2.6|AT|19|Psalmen|2||0|6|"""Habe doch ich meinen König eingesetzt / auf Zion, meinem heiligen Berge!"""|ZUE1931|Public Domain PSA.2.7|AT|19|Psalmen|2||0|7|"Kundtun will ich den Beschluss des Herrn: / er sprach zu mir: ""Mein Sohn bist du; / ich habe dich heute gezeugt. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.2.8|AT|19|Psalmen|2||0|8|Heische von mir, / so gebe ich dir Völker zum Erbe, / die Enden der Erde zum Eigentum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.2.9|AT|19|Psalmen|2||0|9|"Du magst sie zerschlagen mit eisernem Stabe, / magst sie zerschmeissen wie Töpfergeschirr."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.2.10|AT|19|Psalmen|2||0|10|Nun denn, ihr Könige, werdet weise, / lasset euch warnen, ihr Richter auf Erden! /|ZUE1931|Public Domain PSA.2.11|AT|19|Psalmen|2||0|11|Dienet dem Herrn mit Furcht, / und mit Zittern küsset seine Füsse, /|ZUE1931|Public Domain PSA.2.12|AT|19|Psalmen|2||0|12|dass er nicht zürne / und euer Weg nicht ins Verderben führe; / denn leicht könnte sein Zorn entbrennen. / Wohl allen, die ihm vertrauen!|ZUE1931|Public Domain PSA.3.1|AT|19|Psalmen|3||0|1|EIN Psalm Davids, als er vor seinem Sohne Absalom floh.|ZUE1931|Public Domain PSA.3.2|AT|19|Psalmen|3||0|2|Ach, Herr, wie sind meiner Feinde so viel! / wie viele, die wider mich aufstehen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.3.3|AT|19|Psalmen|3||0|3|"Viele sagen von mir: / ""Er hat keine Hilfe bei Gott."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.3.4|AT|19|Psalmen|3||0|4|Aber du, Herr, bist mir Schild und Ehre, / du hebst mein Haupt empor. /|ZUE1931|Public Domain PSA.3.5|AT|19|Psalmen|3||0|5|Laut rufe ich zum Herrn, / und er erhört mich von seinem heiligen Berge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.3.6|AT|19|Psalmen|3||0|6|Ich lag und schlief; / nun bin ich erwacht, denn der Herr stützt mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.3.7|AT|19|Psalmen|3||0|7|Ich fürchte mich nicht vor viel Tausenden Volkes, / die rings wider mich sich gelagert haben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.3.8|AT|19|Psalmen|3||0|8|Stehe auf, o Herr, hilf mir, mein Gott! / denn du zerschlägst all meinen Feinden den Backen, / der Gottlosen Zähne zerschmetterst du. /|ZUE1931|Public Domain PSA.3.9|AT|19|Psalmen|3||0|9|Beim Herrn ist die Hilfe, / dein Segen über deinem Volke.|ZUE1931|Public Domain PSA.4.1|AT|19|Psalmen|4||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.4.2|AT|19|Psalmen|4||0|2|Wenn ich rufe, erhöre mich, Gott meines Rechtes! / Der du in Drangsal mir Raum geschafft, / sei mir gnädig und erhöre mein Gebet! /|ZUE1931|Public Domain PSA.4.3|AT|19|Psalmen|4||0|3|Ihr Männer, wie lange noch bleibt meine Ehre geschändet, / liebet ihr Eitles und trachtet nach Lüge? /|ZUE1931|Public Domain PSA.4.4|AT|19|Psalmen|4||0|4|Erkennet doch, dass der Herr mir wunderbare Huld geschenkt hat. / Der Herr hört, wenn ich zu ihm rufe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.4.5|AT|19|Psalmen|4||0|5|Mögt ihr zürnen, nur sündiget nicht; / möget ihr murren bei euch selbst auf eurem Lager, / nur verhaltet euch ruhig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.4.6|AT|19|Psalmen|4||0|6|Bringet die rechten Opfer und hofft auf den Herrn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.4.7|AT|19|Psalmen|4||0|7|"Viele sagen: ""Wer erzeigt uns Gutes?"" / Erhebe über uns das Licht deines Angesichtes, o Herr. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.4.8|AT|19|Psalmen|4||0|8|Du hast mir grössere Freude ins Herz gegeben, / als sie haben bei der Fülle von Korn und Wein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.4.9|AT|19|Psalmen|4||0|9|Im Frieden will ich mich niederlegen und einschlafen zumal; / denn du allein, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne.|ZUE1931|Public Domain PSA.5.1|AT|19|Psalmen|5||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.5.2|AT|19|Psalmen|5||0|2|Vernimm meine Worte, o Herr, / merke auf mein Seufzen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.3|AT|19|Psalmen|5||0|3|Horch auf mein Schreien, du mein König und mein Gott, / denn ich will zu dir beten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.4|AT|19|Psalmen|5||0|4|O Herr, frühe vernimmst du meine Stimme; / frühe rüste ich dir ein Opfer und spähe aus. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.5|AT|19|Psalmen|5||0|5|Denn du bist nicht ein Gott, dem gottloses Wesen gefällt; / wer böse ist, darf nicht bei dir weilen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.6|AT|19|Psalmen|5||0|6|Prahler dürfen nicht vor deine Augen treten; / du hassest alle Übeltäter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.7|AT|19|Psalmen|5||0|7|Umkommen lässest du die Lügner; / Mörder und Falsche sind dem Herrn ein Greuel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.8|AT|19|Psalmen|5||0|8|Ich aber darf durch deine grosse Gnade eingehen in dein Haus, / darf in Ehrfurcht anbeten vor deinem heiligen Tempel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.9|AT|19|Psalmen|5||0|9|Herr, leite mich in deiner Gerechtigkeit / um meiner Feinde willen; / ebne vor mir deinen Weg. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.10|AT|19|Psalmen|5||0|10|Denn in ihrem Munde ist nichts Aufrichtiges; / ihr Inneres sinnt Verderben; / ihre Kehle ist ein offenes Grab, / und glatt ist ihre Zunge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.11|AT|19|Psalmen|5||0|11|Lass sie büssen, o Gott, / lass sie fallen durch ihre Anschläge. / Ob der Menge ihrer Sünden verstosse sie; / denn sie lehnen sich auf wider dich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.12|AT|19|Psalmen|5||0|12|Aber lass sich freuen alle, die auf dich trauen, / lass sie jubeln immerdar; / du wollest sie beschirmen, / dass jauchzen über dich, die deinen Namen lieben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.5.13|AT|19|Psalmen|5||0|13|Denn du, Herr, segnest den Gerechten; / wie mit einem Schilde deckst du ihn mit deiner Gnade.|ZUE1931|Public Domain PSA.6.1|AT|19|Psalmen|6||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.6.2|AT|19|Psalmen|6||0|2|Herr, strafe mich nicht in deinem Zorne / und züchtige mich nicht in deinem Grimme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.3|AT|19|Psalmen|6||0|3|Sei mir gnädig, o Herr, denn ich verschmachte: / heile mich, o Herr, denn meine Gebeine sind erschrocken, /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.4|AT|19|Psalmen|6||0|4|tief erschrocken meine Seele. / Du aber, o Herr, wie lange -? /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.5|AT|19|Psalmen|6||0|5|Kehre wieder, o Herr, errette mein Leben; / hilf mir um deiner Gnade willen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.6|AT|19|Psalmen|6||0|6|Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; / wer wird in der Unterwelt dich preisen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.7|AT|19|Psalmen|6||0|7|Ich bin müde geworden von meinem Seufzen; / die ganze Nacht tränke ich mein Bette, / feuchte mein Lager mit meinen Tränen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.8|AT|19|Psalmen|6||0|8|Mein Auge schwindet hin vor Gram, / ist trübe geworden ob all meinen Drängern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.9|AT|19|Psalmen|6||0|9|Weichet von mir, ihr Übeltäter alle, / denn der Herr hat mein lautes Weinen gehört, /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.10|AT|19|Psalmen|6||0|10|der Herr hat mein Flehen gehört, / der Herr nimmt an mein Gebet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.6.11|AT|19|Psalmen|6||0|11|Es werden zuschanden, es erschrecken alle meine Feinde; / und abermals werden sie zuschanden im Nu.|ZUE1931|Public Domain PSA.7.1|AT|19|Psalmen|7||0|1|EIN Lied Davids, das er dem Herrn sang wegen des Benjaminiten Kusch.|ZUE1931|Public Domain PSA.7.2|AT|19|Psalmen|7||0|2|Du Herr, mein Gott, bist meine Zuflucht; / hilf mir vor meinem Verfolger und errette mich, /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.3|AT|19|Psalmen|7||0|3|dass er mich nicht zerreisse wie ein Löwe, / da kein Helfer ist und kein Erretter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.4|AT|19|Psalmen|7||0|4|O Herr, mein Gott, habe ich das getan, / ist Unrecht an meinen Händen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.5|AT|19|Psalmen|7||0|5|habe ich dem Böses getan, der mit mir friedsam gelebt, / und den bedrückt, der mich ohne Ursache bedrängt hat, /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.6|AT|19|Psalmen|7||0|6|so verfolge der Feind mich und hole mich ein, / trete zu Boden mein Leben und lege in den Staub meine Ehre!|ZUE1931|Public Domain PSA.7.7|AT|19|Psalmen|7||0|7|Stehe auf, o Herr, in deinem Zorne, / erhebe dich wider den Grimm meiner Feinde / und wache auf, mein Gott, der du Gericht bestellt hast! /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.8|AT|19|Psalmen|7||0|8|Lass die Schar der Völker sich um dich sammeln, / und throne über ihr in der Höhe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.9|AT|19|Psalmen|7||0|9|Der Herr richtet die Völker. / Schaffe mir Recht, o Herr, nach meiner Gerechtigkeit / und nach der Unschuld, die in mir ist! /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.10|AT|19|Psalmen|7||0|10|Mache ein Ende der Bosheit der Gottlosen / und festige den Gerechten; / der du prüfest die Herzen und Nieren, / gerechter Gott! /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.11|AT|19|Psalmen|7||0|11|Meinen Schild hält Gott, / der denen hilft, die aufrichtigen Herzens sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.12|AT|19|Psalmen|7||0|12|Gott ist ein gerechter Richter / und ein Gott, der täglich straft.|ZUE1931|Public Domain PSA.7.13|AT|19|Psalmen|7||0|13|Fürwahr, wieder schärft er sein Schwert, / spannt seinen Bogen und zielt; /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.14|AT|19|Psalmen|7||0|14|aber sich selbst nur rüstet er die Todeswaffen / und macht er seine Pfeile zu brennenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.15|AT|19|Psalmen|7||0|15|Siehe, Frevel trägt er in sich, / geht mit Unheil schwanger, und Trug wird er gebären. /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.16|AT|19|Psalmen|7||0|16|Er gräbt eine Grube und höhlt sie aus; / doch er stürzt in die Grube, die er gemacht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.17|AT|19|Psalmen|7||0|17|Sein Frevel kommt zurück auf sein Haupt, / auf seinen Scheitel seine Untat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.7.18|AT|19|Psalmen|7||0|18|Ich will dem Herrn danken nach seiner Gerechtigkeit / und will lobsingen dem Namen Gottes, des Höchsten.|ZUE1931|Public Domain PSA.8.1|AT|19|Psalmen|8||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.8.2|AT|19|Psalmen|8||0|2|Herr, unser Herrscher, / wie herrlich ist dein Name in allen Landen! / Besingen will ich deine Hoheit über dem Himmel /|ZUE1931|Public Domain PSA.8.3|AT|19|Psalmen|8||0|3|mit dem Munde des Unmündigen und Säuglings. / Eine Feste hast du dir gegründet / um deiner Widersacher willen, / dass du zum Schweigen bringest / den Feind und den Rachgierigen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.8.4|AT|19|Psalmen|8||0|4|Wenn ich schaue deine Himmel, / das Werk deiner Finger, / den Mond und die Sterne, / die du hingesetzt hast: /|ZUE1931|Public Domain PSA.8.5|AT|19|Psalmen|8||0|5|Was ist doch der Mensch, dass du seiner gedenkst? / und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? /|ZUE1931|Public Domain PSA.8.6|AT|19|Psalmen|8||0|6|Du machtest ihn wenig geringer als Engel, / mit Ehre und Hoheit kröntest du ihn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.8.7|AT|19|Psalmen|8||0|7|Du setztest ihn zum Herrscher über das Werk deiner Hände, / alles hast du ihm unter die Füsse gelegt: /|ZUE1931|Public Domain PSA.8.8|AT|19|Psalmen|8||0|8|Schafe und Rinder allzumal, / dazu auch die Tiere des Feldes, /|ZUE1931|Public Domain PSA.8.9|AT|19|Psalmen|8||0|9|die Vögel des Himmels, die Fische im Meere, / was da die Pfade der Fluten durchzieht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.8.10|AT|19|Psalmen|8||0|10|Herr, unser Herrscher, / wie herrlich ist dein Name in allen Landen!|ZUE1931|Public Domain PSA.9.1|AT|19|Psalmen|9||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.9.2|AT|19|Psalmen|9||0|2|Ich will dem Herrn danken von ganzem Herzen, / will alle deine Wunder erzählen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.3|AT|19|Psalmen|9||0|3|Ich will mich deiner freuen und frohlocken, / will deinem Namen lobsingen, o Höchster, /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.4|AT|19|Psalmen|9||0|4|dass meine Feinde zurückgewichen, / dass sie gefallen und vergangen sind vor deinem Angesichte; /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.5|AT|19|Psalmen|9||0|5|denn du hast mein Recht und meine Sache geführt, / du hast zu Gerichte gesessen, ein gerechter Richter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.6|AT|19|Psalmen|9||0|6|Du hast die Heiden bescholten, die Gottlosen vernichtet; / du hast ihren Namen vertilgt auf immer und ewig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.7|AT|19|Psalmen|9||0|7|Der Feind - ewig stumm sind seine Trümmer; / die Städte, die du zerstört - dahin ist ihr Gedächtnis. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.8|AT|19|Psalmen|9||0|8|Aber der Herr thront ewiglich; / er hat seinen Thron zum Gerichte aufgestellt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.9|AT|19|Psalmen|9||0|9|Und er richtet den Erdkreis mit Gerechtigkeit, / er spricht Recht den Völkern mit Billigkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.10|AT|19|Psalmen|9||0|10|So ist der Herr eine Burg des Bedrückten, / eine Burg zu den Zeiten der Not. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.11|AT|19|Psalmen|9||0|11|Darum vertrauen auf dich, die deinen Namen kennen; / denn du verlässest nicht, die dich suchen, o Herr! /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.12|AT|19|Psalmen|9||0|12|Singet dem Herrn, der auf Zion thront; / verkündigt seine Taten unter den Völkern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.13|AT|19|Psalmen|9||0|13|Denn er, der Blutschuld rächt, hat ihrer gedacht, / hat nicht vergessen das Geschrei der Elenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.14|AT|19|Psalmen|9||0|14|Sei mir gnädig, o Herr, / siehe, wie elend ich bin durch meine Hasser, / der du mich erhebst aus den Pforten des Todes, /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.15|AT|19|Psalmen|9||0|15|auf dass ich all dein Lob erzähle, / in den Toren der Tochter Zion frohlocke ob deiner Hilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.16|AT|19|Psalmen|9||0|16|Die Heiden sind versunken in die Grube, die sie bereitet; / in dem Netze, das sie gestellt, hat sich ihr Fuss gefangen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.17|AT|19|Psalmen|9||0|17|Kundgetan hat sich der Herr, hat Gericht geübt; / in dem Werke seiner Hände ist der Gottlose verstrickt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.18|AT|19|Psalmen|9||0|18|Die Gottlosen müssen ins Totenreich kehren, / alle Heiden, die Gottes vergessen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.19|AT|19|Psalmen|9||0|19|Denn nicht auf immer bleibt der Arme vergessen, / nicht ist die Hoffnung der Elenden ewig verloren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.20|AT|19|Psalmen|9||0|20|Stehe auf, o Herr, dass nicht der Mensch obsiege, / dass die Heiden vor dir gerichtet werden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.9.21|AT|19|Psalmen|9||0|21|Lege, o Herr, einen Schrecken auf sie; / es sollen die Heiden erkennen, dass sie Menschen sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.1|AT|19|Psalmen|10||0|1|Warum, Herr, stehst du ferne, / verbirgst dich zu den Zeiten der Not? /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.2|AT|19|Psalmen|10||0|2|Ob dem Hochmut der Gottlosen ängstigt sich der Elende. / Sie sollen sich fangen in den Ränken, / die sie erdacht haben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.3|AT|19|Psalmen|10||0|3|Denn der Gottlose preist sein Gelüsten, / wohl lässt sich's sein der Räuber. / Es verachtet den Herrn der Gottlose in seinem Hochmut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.4|AT|19|Psalmen|10||0|4|"""Er ahndet's nicht! es ist kein Gott!"" / sind alle seine Gedanken. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.10.5|AT|19|Psalmen|10||0|5|Sein Tun gelingt zu aller Zeit. / Hoch droben, fern von ihm, sind deine Gerichte; / alle seine Feinde, er bläst sie (verächtlich) an. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.6|AT|19|Psalmen|10||0|6|Er spricht in seinem Herzen: Ich werde nimmer wanken; / es hat keine Not für und für. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.7|AT|19|Psalmen|10||0|7|Von Fluch ist sein Mund erfüllt, / von Falschheit und Gewalttat; / unter seiner Zunge ist Verderben und Unheil. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.8|AT|19|Psalmen|10||0|8|Er liegt auf der Lauer in den Gehöften, / im Verborgenen erwürgt er den Unschuldigen, / seine Augen spähen nach dem Armen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.9|AT|19|Psalmen|10||0|9|Er lauert im Verborgenen wie ein Löwe im Dickicht; / er lauert, dass er den Elenden erhasche; / er fängt den Elenden, indem er sein Netz zuzieht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.10|AT|19|Psalmen|10||0|10|Er duckt sich, kauert nieder, / und durch seine Pranken fallen die Unglücklichen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.11|AT|19|Psalmen|10||0|11|Er spricht in seinem Herzen: Gott hat es vergessen, / er hat sein Angesicht verborgen, / er sieht es nimmermehr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.12|AT|19|Psalmen|10||0|12|Stehe auf, o Herr, mein Gott, / erhebe deine Hand, vergiss nicht der Elenden! /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.13|AT|19|Psalmen|10||0|13|Warum darf der Frevler Gott verachten / und bei sich denken, du ahndest es nicht? /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.14|AT|19|Psalmen|10||0|14|Du siehst es wohl, du schaust / auf das Elend und den Jammer, / dass du's in deine Hand nehmest; / dir befiehlt es der Arme, / ein Helfer bist du der Waise. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.15|AT|19|Psalmen|10||0|15|Zerbrich den Arm des Gottlosen und Bösen; / ahnde seine Missetat, dass man nichts mehr von ihm findet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.16|AT|19|Psalmen|10||0|16|Der Herr ist König immer und ewig; / die Heiden sind aus seinem Lande verschwunden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.17|AT|19|Psalmen|10||0|17|Das Sehnen der Dulder hast du erhört, o Herr; / du achtest darauf, du neigest dein Ohr, /|ZUE1931|Public Domain PSA.10.18|AT|19|Psalmen|10||0|18|Recht zu schaffen der Waise und dem Gedrückten; / nicht soll ferner Schrecken verbreiten / ein Mensch von der Erde.|ZUE1931|Public Domain PSA.11.1|AT|19|Psalmen|11||0|1|"VON David. Der Herr ist meine Zuflucht! / Wie sagt ihr denn zu mir: / ""Flieh nach den Bergen wie ein Vogel! /"|ZUE1931|Public Domain PSA.11.2|AT|19|Psalmen|11||0|2|Denn siehe da die Gottlosen! / sie spannen den Bogen / und legen den Pfeil auf die Sehne, / dass sie im Dunkel schiessen / auf die, die aufrichtigen Herzens sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.11.3|AT|19|Psalmen|11||0|3|"Wenn die Pfeiler (der Rechtsordnung) stürzen, / was hat der Gerechte ausgerichtet?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.11.4|AT|19|Psalmen|11||0|4|Der Herr ist in seinem heiligen Palaste, / des Herrn Thron ist im Himmel; / seine Augen sehen herab auf die Erde, / seine Wimpern prüfen die Menschenkinder. /|ZUE1931|Public Domain PSA.11.5|AT|19|Psalmen|11||0|5|Der Herr prüft den Gerechten und den Gottlosen, / und den, der Frevel liebt, hasst seine Seele. /|ZUE1931|Public Domain PSA.11.6|AT|19|Psalmen|11||0|6|Er lässt regnen über die Gottlosen / Feuerkohlen und Schwefel, / und Glutwind ist der Trank, den er ihnen zuteilt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.11.7|AT|19|Psalmen|11||0|7|Denn der Herr ist gerecht, / er hat Gerechtigkeit lieb; / die Redlichen schauen sein Angesicht.|ZUE1931|Public Domain PSA.12.1|AT|19|Psalmen|12||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.12.2|AT|19|Psalmen|12||0|2|Hilf, Herr, denn dahin ist der Fromme, / verschwunden die Treue unter den Menschenkindern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.12.3|AT|19|Psalmen|12||0|3|Lügen reden sie einer zum andern; / mit glatter Zunge, mit doppeltem Herzen reden sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.12.4|AT|19|Psalmen|12||0|4|Der Herr wolle ausrotten alle falschen Lippen / und die Zunge, die hochfahrend redet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.12.5|AT|19|Psalmen|12||0|5|Die da sagen: Durch unsre Zunge sind wir gewaltig; / unser Mund ist für uns, wer will uns meistern? /|ZUE1931|Public Domain PSA.12.6|AT|19|Psalmen|12||0|6|Weil denn die Elenden unterdrückt werden / und die Armen seufzen, / so will ich mich nun aufmachen, spricht der Herr; / ich will Heil schaffen dem, den man verachtet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.12.7|AT|19|Psalmen|12||0|7|Die Reden des Herrn sind lautere Reden, / sind Silber, im Tiegel zu Boden geschmolzen, / siebenfach geläutert. /|ZUE1931|Public Domain PSA.12.8|AT|19|Psalmen|12||0|8|Du, o Herr, wollest uns bewahren, / du wollest uns beschützen / vor diesem Geschlecht auf ewig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.12.9|AT|19|Psalmen|12||0|9|Ringsum wandeln die Gottlosen, / wenn Gemeinheit emporkommt unter den Menschenkindern.|ZUE1931|Public Domain PSA.13.1|AT|19|Psalmen|13||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.13.2|AT|19|Psalmen|13||0|2|Wie lange, o Herr, willst du meiner so ganz vergessen? / Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir? /|ZUE1931|Public Domain PSA.13.3|AT|19|Psalmen|13||0|3|Wie lange soll ich Schmerzen hegen in meiner Seele, / Kummer im Herzen Tag und Nacht? / Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben? /|ZUE1931|Public Domain PSA.13.4|AT|19|Psalmen|13||0|4|Schaue her, erhöre mich, o Herr, mein Gott! / Mache hell meine Augen, dass ich nicht zum Tode entschlafe, /|ZUE1931|Public Domain PSA.13.5|AT|19|Psalmen|13||0|5|"dass nicht mein Feind sich rühme: ""Ich habe ihn überwältigt!"" / Meine Widersacher jubeln, dass ich wanke; /"|ZUE1931|Public Domain PSA.13.6|AT|19|Psalmen|13||0|6|ich aber vertraue deiner Gnade. / Es frohlocke mein Herz ob deiner Hilfe! / Singen will ich dem Herrn, dass er mir Gutes getan.|ZUE1931|Public Domain PSA.14.1|AT|19|Psalmen|14||0|1|"VON David. Die Toren sprechen in ihrem Herzen: / ""Es ist kein Gott."" / Verderbt, abscheulich handeln sie; / keiner ist, der Gutes tut. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.14.2|AT|19|Psalmen|14||0|2|Der Herr schaut vom Himmel herab auf die Menschenkinder, / dass er sehe, ob ein Verständiger da sei, der nach Gott frage. /|ZUE1931|Public Domain PSA.14.3|AT|19|Psalmen|14||0|3|Alle sind sie entartet und miteinander verdorben; / keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.14.4|AT|19|Psalmen|14||0|4|Haben denn keinen Verstand die Übeltäter, / die mein Volk verzehren? / Sie essen das Brot des Herrn und rufen ihn nicht an. /|ZUE1931|Public Domain PSA.14.5|AT|19|Psalmen|14||0|5|Da trifft sie gewaltiger Schrecken, / denn Gott ist bei dem Geschlecht der Gerechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.14.6|AT|19|Psalmen|14||0|6|Ihr wollt zuschanden machen den Trost des Elenden, / dass der Herr seine Zuflucht ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.14.7|AT|19|Psalmen|14||0|7|O dass von Zion die Hilfe für Israel käme! / Wenn der Herr wendet seines Volkes Geschick, / wird Jakob frohlocken, Israel fröhlich sein.|ZUE1931|Public Domain PSA.15.1|AT|19|Psalmen|15||0|1|EIN Psalm Davids. Herr, wer darf Gast sein in deinem Zelte? / Wer darf weilen auf deinem heiligen Berge? /|ZUE1931|Public Domain PSA.15.2|AT|19|Psalmen|15||0|2|Der unsträflich wandelt und Gerechtigkeit übt / und die Wahrheit redet von Herzen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.15.3|AT|19|Psalmen|15||0|3|der nicht verleumdet mit seiner Zunge / und seinem Nächsten kein Arges tut / und keine Schmähung ausspricht wider den Nachbar; /|ZUE1931|Public Domain PSA.15.4|AT|19|Psalmen|15||0|4|der den Verworfenen verachtet, / aber die Gottesfürchtigen ehrt; / der Wort hält, auch wenn er sich zum Schaden geschworen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.15.5|AT|19|Psalmen|15||0|5|der sein Geld nicht um Zins gibt / und nicht Bestechung annimmt wider den Unschuldigen. / Wer das tut, wird nimmer wanken.|ZUE1931|Public Domain PSA.16.1|AT|19|Psalmen|16||0|1|VON David. Bewahre mich, o Gott, denn ich vertraue auf dich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.2|AT|19|Psalmen|16||0|2|Ich spreche zu dem Herrn: Du bist mein Herr; / es gibt für mich kein Glück ausser dir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.3|AT|19|Psalmen|16||0|3|Die Heiligen, die im Lande sind, sie sind die Herrlichen, / an denen ich mein Wohlgefallen habe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.4|AT|19|Psalmen|16||0|4|Viel sind der Schmerzen derer, / die andern (Göttern) nacheilen. / Ich aber werde ihnen nimmer Trankopfer von Blut spenden, / noch ihren Namen auf meine Lippen nehmen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.5|AT|19|Psalmen|16||0|5|Der Herr ist mein Erb' und mein Teil; / du lenkst mein Geschick. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.6|AT|19|Psalmen|16||0|6|Mein Los ist mir an lieblicher Stätte gefallen; / ja, mein Erbe gefällt mir wohl. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.7|AT|19|Psalmen|16||0|7|Ich preise den Herrn, der mich beraten; / auch des Nachts mahnt mich mein Inneres. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.8|AT|19|Psalmen|16||0|8|Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; / steht er mir zur Rechten, so wanke ich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.9|AT|19|Psalmen|16||0|9|Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele, / auch mein Leib wird sicher wohnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.10|AT|19|Psalmen|16||0|10|Denn du gibst mein Leben nicht dem Tode preis / und lässest deinen Frommen nicht die Grube schauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.16.11|AT|19|Psalmen|16||0|11|Du weisest mir den Pfad des Lebens: / Fülle der Freuden vor deinem Angesicht / und Wonnen in deiner Rechten ewiglich.|ZUE1931|Public Domain PSA.17.1|AT|19|Psalmen|17||0|1|EIN Gebet Davids. Höre, o Herr, gerechte Sache, merke auf mein Flehen; / vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.2|AT|19|Psalmen|17||0|2|Von dir geht aus mein Recht; / deine Augen schauen Rechtschaffenheit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.3|AT|19|Psalmen|17||0|3|Prüfst du mein Herz, siehest nach bei Nacht, / erprobst du mich, du triffst kein Arges: / mein Mund vergeht sich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.4|AT|19|Psalmen|17||0|4|Im Blick auf den Lohn, den der Mensch empfängt, / habe ich, nach dem Wort deiner Lippen, / mich bewahrt vor den Wegen des Gewalttätigen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.5|AT|19|Psalmen|17||0|5|Mein Schritt hält sich in deinen Geleisen; / nicht wankten meine Tritte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.6|AT|19|Psalmen|17||0|6|Ich rufe dich an, denn du erhörst mich, o Gott; / neige dein Ohr zu mir, vernimm meine Rede. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.7|AT|19|Psalmen|17||0|7|Beweise deine wunderbare Güte, du Heiland derer, / die vor den Widersachern sich deiner Rechten vertrauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.8|AT|19|Psalmen|17||0|8|Behüte mich wie den Stern im Auge, / im Schatten deiner Flügel wollest du mich bergen /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.9|AT|19|Psalmen|17||0|9|vor den Gottlosen, die mich verderben, / meinen Todfeinden, die mich umringen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.10|AT|19|Psalmen|17||0|10|Ihr Herz haben sie verschlossen, / hochfahrend redet ihr Mund. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.11|AT|19|Psalmen|17||0|11|Sie lauern mir auf, jetzt umstellen sie mich; / ihr Trachten ist, zu Boden zu strecken, /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.12|AT|19|Psalmen|17||0|12|dem Löwen gleich, der begierig ist, zu zerreissen, / dem Jungleu, der im Versteck haust. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.13|AT|19|Psalmen|17||0|13|Stehe auf, o Herr, tritt ihm entgegen, / wirf ihn nieder, rette mein Leben / vor dem Gottlosen durch dein Schwert, /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.14|AT|19|Psalmen|17||0|14|vor den Männern durch deine Hand, o Herr, / vor den Männern, deren Teil von der Welt ist, ihr Leben lang, / deren Bauch du füllst mit deinen Gütern, dass sie satt werden, / und die den Kindern ihren Überfluss hinterlassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.17.15|AT|19|Psalmen|17||0|15|Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen, / will mich sättigen, wenn ich erwache, an deinem Bilde.|ZUE1931|Public Domain PSA.18.1|AT|19|Psalmen|18||0|1|VON David, dem Knecht des Herrn, der dem Herrn die Worte dieses Liedes sang zur Zeit, als der Herr ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte;|ZUE1931|Public Domain PSA.18.2|AT|19|Psalmen|18||0|2|er sprach: Ich liebe dich, Herr, meine Stärke! /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.3|AT|19|Psalmen|18||0|3|Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter, / mein Gott, mein Hort, auf den ich mich verlasse, / mein Schild und meines Heiles Horn und meine Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.4|AT|19|Psalmen|18||0|4|Gepriesen, rufe ich, sei der Herr; / so werde ich vor meinen Feinden errettet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.5|AT|19|Psalmen|18||0|5|Mich hatten die Wogen des Todes umfangen, / und die Bäche des Verderbens erschreckten mich; /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.6|AT|19|Psalmen|18||0|6|die Bande der Unterwelt umstrickten mich, / auf mich fielen die Schlingen des Todes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.7|AT|19|Psalmen|18||0|7|Als ich in Angst war, rief ich den Herrn an / und schrie zu meinem Gott; / da hörte er meine Stimme von seinem Tempel, / und mein Schreien drang an sein Ohr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.8|AT|19|Psalmen|18||0|8|Da wankte und schwankte die Erde, / und die Grundfesten der Erde erbebten; sie wankten, / denn er war zornentbrannt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.9|AT|19|Psalmen|18||0|9|Rauch stieg auf in seiner Nase, / verzehrendes Feuer ging aus seinem Munde, / glühende Kohlen sprühten aus ihm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.10|AT|19|Psalmen|18||0|10|Er neigte den Himmel und fuhr herab, / Wolkendunkel unter seinen Füssen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.11|AT|19|Psalmen|18||0|11|Er fuhr auf dem Cherub und flog daher und schwebte auf Flügeln des Windes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.12|AT|19|Psalmen|18||0|12|Er machte Finsternis zu seiner Hülle, / dunkle Wasser und dichte Wolken / rings um sich her zu seinem Gezelt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.13|AT|19|Psalmen|18||0|13|Aus dem Glanz vor ihm brach sein Gewölk, / Hagel und glühende Kohlen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.14|AT|19|Psalmen|18||0|14|Da donnerte der Herr im Himmel, / der Höchste liess seine Stimme erschallen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.15|AT|19|Psalmen|18||0|15|Er schoss seine Pfeile und streute sie, / er schleuderte Blitze und jagte sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.16|AT|19|Psalmen|18||0|16|Da sah man das Bette des Meeres, / und aufgedeckt wurden die Gründe der Erde / vor deinem Schelten, o Herr, / vor dem Schnauben deiner Nase. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.17|AT|19|Psalmen|18||0|17|Er langte herab aus der Höhe, ergriff mich, / zog mich aus grossen Wassern, /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.18|AT|19|Psalmen|18||0|18|entriss mich meinem mächtigen Feinde, / meinen Hassern, denn sie waren mir zu stark. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.19|AT|19|Psalmen|18||0|19|Sie überfielen mich an meinem Unglückstage, / doch der Herr ward meine Stütze /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.20|AT|19|Psalmen|18||0|20|und führte mich heraus ins Weite, / befreite mich, weil er Gefallen hat an mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.21|AT|19|Psalmen|18||0|21|Der Herr tat mir nach meiner Gerechtigkeit, / nach der Reinheit meiner Hände vergalt er mir; /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.22|AT|19|Psalmen|18||0|22|denn ich hielt des Herrn Wege, / fiel nicht frevelnd ab von meinem Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.23|AT|19|Psalmen|18||0|23|Denn alle seine Rechte hatte ich vor Augen, / und seine Satzungen tat ich nicht von mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.24|AT|19|Psalmen|18||0|24|Ich war unsträflich gegen ihn / und hütete mich vor meiner Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.25|AT|19|Psalmen|18||0|25|Darum vergalt mir der Herr nach meiner Gerechtigkeit, / nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.26|AT|19|Psalmen|18||0|26|Gegen den Frommen zeigst du dich fromm, / gegen den Redlichen redlich; /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.27|AT|19|Psalmen|18||0|27|gegen den Reinen zeigst du dich rein, / gegen den Verkehrten verkehrt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.28|AT|19|Psalmen|18||0|28|Ja, du hilfst gedrücktem Volke, / doch hochfahrenden Sinn demütigst du. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.29|AT|19|Psalmen|18||0|29|Ja, du lässest meine Leuchte strahlen, / der Herr, mein Gott, erhellt meine Nacht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.30|AT|19|Psalmen|18||0|30|Ja, mit dir zerbreche ich Wälle, / mit meinem Gott überspringe ich Mauern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.31|AT|19|Psalmen|18||0|31|Gottes Weg ist unsträflich, / und das Wort des Herrn ist lauter; / Schild ist er allen, die auf ihn vertrauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.32|AT|19|Psalmen|18||0|32|Denn wer ist Gott als nur der Herr? / wer ist Fels ausser unserm Gott? /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.33|AT|19|Psalmen|18||0|33|- dem Gott, der mich mit Kraft umgürtet / und ebene Bahn mir schafft, /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.34|AT|19|Psalmen|18||0|34|der meine Füsse gleich den Hinden macht / und mich auf Höhen stellt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.35|AT|19|Psalmen|18||0|35|der meine Hände den Streit lehrt / und meinen Arm, den ehernen Bogen zu spannen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.36|AT|19|Psalmen|18||0|36|Du reichst mir den Schild deiner Hilfe, / deine Rechte stützt mich, / deine Güte macht mich gross. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.37|AT|19|Psalmen|18||0|37|Weiten Raum schaffst du meinen Schritten, / und meine Knöchel wanken nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.38|AT|19|Psalmen|18||0|38|Ich jage meinen Feinden nach, erreiche sie / und kehre nicht wieder, bis ich sie vertilgt; /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.39|AT|19|Psalmen|18||0|39|ich schmettre sie nieder, sie stehen nicht mehr auf / und fallen unter meine Füsse. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.40|AT|19|Psalmen|18||0|40|Du umgürtest mich mit Kraft zum Streite, / beugst unter mich, die sich wider mich erheben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.41|AT|19|Psalmen|18||0|41|Du schaffst, dass meine Feinde vor mir fliehen, / und die mich hassen, vertilge ich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.42|AT|19|Psalmen|18||0|42|Sie schreien um Hilfe - da ist kein Helfer - / zum Herrn - doch er erhört sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.43|AT|19|Psalmen|18||0|43|Und ich zermalme sie wie Staub vor dem Winde, / schütte sie aus wie Kot auf den Gassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.44|AT|19|Psalmen|18||0|44|Du rettest mich aus Volkskämpfen, / du setzest mich zum Haupt von Völkern, / und Leute, die ich nicht kannte, werden mir untertan. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.45|AT|19|Psalmen|18||0|45|Auf blosses Gerücht werden sie mir gehorsam; / die Söhne der Fremde schmeicheln mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.46|AT|19|Psalmen|18||0|46|Die Söhne der Fremde sinken hin / und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.47|AT|19|Psalmen|18||0|47|Der Herr lebt, und gepriesen ist mein Fels, / erhaben der Gott meines Heils, /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.48|AT|19|Psalmen|18||0|48|der Gott, der mir Rache verleiht / und die Völker unter mich zwingt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.49|AT|19|Psalmen|18||0|49|der mich von meinen Feinden errettet, / ja, der du über meine Widersacher mich erhebst, / mich befreist von dem Manne der Gewalttat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.50|AT|19|Psalmen|18||0|50|Darum will ich dich preisen unter den Völkern, / o Herr, und deinem Namen lobsingen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.18.51|AT|19|Psalmen|18||0|51|der du deinem König grosses Heil verleihst / und deinem Gesalbten Huld erweisest, / David und seinem Hause ewiglich.|ZUE1931|Public Domain PSA.19.1|AT|19|Psalmen|19||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.19.2|AT|19|Psalmen|19||0|2|Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, / und die Feste verkündigt das Werk seiner Hände. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.3|AT|19|Psalmen|19||0|3|Ein Tag sagt es dem andern, / und eine Nacht tut es der andern kund - /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.4|AT|19|Psalmen|19||0|4|ohne Sprache, ohne Worte, / mit unhörbarer Stimme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.5|AT|19|Psalmen|19||0|5|Ihr Klingen geht aus durch alle Lande, / ihr Reden bis zum Ende der Welt. / Dort hat er der Sonne ein Zelt gesetzt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.6|AT|19|Psalmen|19||0|6|und sie, wie ein Bräutigam geht sie hervor aus ihrer Kammer, / läuft freudig wie ein Held die Bahn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.7|AT|19|Psalmen|19||0|7|Sie geht auf an einem Ende des Himmels / und läuft um bis wieder an das Ende, / nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.|ZUE1931|Public Domain PSA.19.8|AT|19|Psalmen|19||0|8|DAS Gesetz des Herrn ist vollkommen und erquickt die Seele; / das Zeugnis des Herrn ist verlässlich und macht Einfältige weise. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.9|AT|19|Psalmen|19||0|9|Die Befehle des Herrn sind recht und erfreuen das Herz; / das Gebot des Herrn ist lauter und erleuchtet die Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.10|AT|19|Psalmen|19||0|10|Die Furcht des Herrn ist rein und bleibet ewig; / die Rechte des Herrn sind Wahrheit, sind allzumal gerecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.11|AT|19|Psalmen|19||0|11|Sie sind köstlicher als Gold, ja viel feines Gold, / und süsser als Honig und Wabenseim. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.12|AT|19|Psalmen|19||0|12|Auch dein Knecht hat ihre Warnung vernommen; / wer sie hält, dem wird reicher Lohn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.13|AT|19|Psalmen|19||0|13|Wer kann merken, wie oft er fehle? / Sprich mich ledig von meinen verborgenen Fehlern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.14|AT|19|Psalmen|19||0|14|Auch vor den Übermütigen bewahre deinen Knecht, / dass sie nicht über mich herrschen; / dann bin ich unsträflich und bleibe rein / von grosser Verschuldung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.19.15|AT|19|Psalmen|19||0|15|Lass dir wohlgefallen die Reden meines Mundes / und das Sinnen meines Herzens, / o Herr, mein Fels und mein Erlöser!|ZUE1931|Public Domain PSA.20.1|AT|19|Psalmen|20||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.20.2|AT|19|Psalmen|20||0|2|Der Herr erhöre dich am Tage der Not, / der Name des Gottes Jakobs beschütze dich! /|ZUE1931|Public Domain PSA.20.3|AT|19|Psalmen|20||0|3|Er sende dir Hilfe vom Heiligtum, / vom Zion her stütze er dich! /|ZUE1931|Public Domain PSA.20.4|AT|19|Psalmen|20||0|4|Er gedenke all deiner Speisopfer / und achte für fett deine Brandopfer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.20.5|AT|19|Psalmen|20||0|5|Er gebe dir, was dein Herz begehrt, / und lasse all deine Pläne gelingen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.20.6|AT|19|Psalmen|20||0|6|Wir wollen jauchzen über deinen Sieg, / im Namen unsres Gottes das Panier erheben! / Der Herr erfülle alle deine Bitten!|ZUE1931|Public Domain PSA.20.7|AT|19|Psalmen|20||0|7|Nun weiss ich, der Herr hilft seinem Gesalbten, / erhört ihn von seinem heiligen Himmel / mit der hilfreichen Macht seiner Rechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.20.8|AT|19|Psalmen|20||0|8|Durch Wagen sind jene, durch Rosse stark, / wir durch den Namen des Herrn, unsres Gottes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.20.9|AT|19|Psalmen|20||0|9|Sie sinken und fallen, / wir stehen und bleiben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.20.10|AT|19|Psalmen|20||0|10|O Herr, hilf dem König! / Erhöre uns am Tage, da wir rufen!|ZUE1931|Public Domain PSA.21.1|AT|19|Psalmen|21||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.21.2|AT|19|Psalmen|21||0|2|Herr, es freut sich der König deiner Kraft, / ob deiner Hilfe - wie jubelt er laut! /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.3|AT|19|Psalmen|21||0|3|Du hast ihm seines Herzens Wunsch gewährt / und ihm nicht verweigert der Lippen Begehr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.4|AT|19|Psalmen|21||0|4|Denn du kamst ihm entgegen mit Segen und Glück, / setztest aufs Haupt ihm die goldene Krone. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.5|AT|19|Psalmen|21||0|5|Um Leben bat er dich, du gabst es ihm, / langes Leben auf immer und ewig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.6|AT|19|Psalmen|21||0|6|Gross ist sein Ruhm durch deine Hilfe, / Glanz und Hoheit hast du auf ihn gelegt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.7|AT|19|Psalmen|21||0|7|Ja, du machtest ihn zum Bild des Segens für immerdar, / du erquicktest ihn mit Freude vor deinem Angesicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.8|AT|19|Psalmen|21||0|8|Ja, der König vertraut auf den Herrn, / und durch die Huld des Höchsten wird er nicht wanken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.9|AT|19|Psalmen|21||0|9|Deine Hand erreiche alle deine Feinde; / deine Rechte erreiche die, die dich hassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.10|AT|19|Psalmen|21||0|10|Du wirst sie verderben wie im Feuerofen, / sobald du erscheinst, o Herr; / in seinem Zorne wird er sie verzehren, / und das Feuer wird sie fressen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.11|AT|19|Psalmen|21||0|11|Du wirst ihr Geschlecht von der Erde vertilgen / und ihre Nachkommen aus den Menschenkindern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.12|AT|19|Psalmen|21||0|12|Wenn sie Böses wider dich anzetteln, Arglist ersinnen, / sie führen's nicht durch. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.13|AT|19|Psalmen|21||0|13|Denn du machst, dass sie den Rücken wenden, / sobald du mit deinem Bogen auf ihr Antlitz zielst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.21.14|AT|19|Psalmen|21||0|14|Erhebe dich, o Herr, in deiner Kraft, / so wollen wir singen und preisen deine Stärke.|ZUE1931|Public Domain PSA.22.1|AT|19|Psalmen|22||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.22.2|AT|19|Psalmen|22||0|2|Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, / bleibst ferne meiner Rettung und den Worten meiner Klage? /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.3|AT|19|Psalmen|22||0|3|Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht / - des Nachts, und finde nicht Ruhe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.4|AT|19|Psalmen|22||0|4|Und doch bist du der Heilige, / der thront über den Lobgesängen Israels. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.5|AT|19|Psalmen|22||0|5|Auf dich vertrauten unsre Väter; / sie vertrauten, und du halfest ihnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.6|AT|19|Psalmen|22||0|6|Zu dir schrieen sie und wurden errettet; / auf dich vertrauten sie und wurden nicht zuschanden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.7|AT|19|Psalmen|22||0|7|Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, / ein Spott der Leute und verachtet vom Volke. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.8|AT|19|Psalmen|22||0|8|Alle, die mich sehen, spotten meiner, / verziehen die Lippen und schütteln den Kopf: /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.9|AT|19|Psalmen|22||0|9|"""Er warf's auf den Herrn, der möge ihm helfen; / er rette ihn, denn er hat ja Gefallen an ihm."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.22.10|AT|19|Psalmen|22||0|10|Ja, du bist's, der mich zog aus dem Mutterschoss, / mich sicher barg an meiner Mutter Brust. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.11|AT|19|Psalmen|22||0|11|Auf dich ward ich geworfen aus Mutterschoss, / von Mutterleib an bist du mein Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.12|AT|19|Psalmen|22||0|12|Sei nicht ferne von mir, denn Not ist nahe, / niemand ist, der helfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.13|AT|19|Psalmen|22||0|13|Mich umgeben mächtige Stiere, / Büffel von Basan umringen mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.14|AT|19|Psalmen|22||0|14|Sie sperren den Rachen wider mich auf / wie ein reissender, brüllender Löwe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.15|AT|19|Psalmen|22||0|15|Wie Wasser bin ich hingeschüttet, / es lösen sich all meine Gebeine; / mein Herz ist gleich dem Wachs geworden, / zerflossen in meiner Brust. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.16|AT|19|Psalmen|22||0|16|Trocken wie Scherben ist mein Gaumen, / und meine Zunge klebt an meinem Schlund; / in den Staub des Todes legst du mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.17|AT|19|Psalmen|22||0|17|Denn Hunde lagern rings um mich, / und mich umkreist die Rotte der Übeltäter; / sie durchbohren mir Hände und Füsse. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.18|AT|19|Psalmen|22||0|18|Ich kann all meine Gebeine zählen; / sie aber schauen her, sehen ihre Lust an mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.19|AT|19|Psalmen|22||0|19|Sie teilen meine Kleider unter sich / und werfen das Los um mein Gewand. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.20|AT|19|Psalmen|22||0|20|Aber du, Herr, sei nicht ferne! / Du meine Stärke, eile, mir zu helfen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.21|AT|19|Psalmen|22||0|21|Errette vor dem Schwerte mein Leben, / aus der Gewalt der Hunde mein Kleinod. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.22|AT|19|Psalmen|22||0|22|Hilf mir aus dem Rachen des Löwen, / den Hörnern der Büffel entreisse mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.23|AT|19|Psalmen|22||0|23|Verkünden will ich deinen Namen meinen Brüdern, / inmitten der Gemeinde will ich dich preisen: /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.24|AT|19|Psalmen|22||0|24|"""Die ihr den Herrn fürchtet, preiset ihn! / Ihr alle vom Stamme Jakobs, ehret ihn, / bebet vor ihm, ihr alle vom Stamme Israels! /"|ZUE1931|Public Domain PSA.22.25|AT|19|Psalmen|22||0|25|"Denn er hat nicht verachtet noch verabscheut des Elenden Elend / und nicht sein Angesicht vor ihm verborgen, / und da er zu ihm schrie, hat er ihn erhört."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.22.26|AT|19|Psalmen|22||0|26|Dir danke ich's, dass ich lobpreisen kann in grosser Gemeinde; / meine Gelübde erfülle ich vor denen, die ihn fürchten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.27|AT|19|Psalmen|22||0|27|Es werden essen die Gebeugten und gesättigt werden, / den Herrn werden preisen, die ihn suchen. / Aufleben soll euer Herz für immer! /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.28|AT|19|Psalmen|22||0|28|Alle Enden der Erde werden dessen gedenken / und sich zu dem Herrn bekehren; / und alle Geschlechter der Heiden / werden vor ihm niederfallen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.29|AT|19|Psalmen|22||0|29|Denn des Herrn ist das Reich, / und er ist Herrscher über die Völker. /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.30|AT|19|Psalmen|22||0|30|Vor ihm nur werden niederfallen / alle, die in der Erde schlafen, / vor ihm die Kniee beugen alle, / die in den Staub hinabfuhren. / Doch meine Seele - ihm lebt sie! /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.31|AT|19|Psalmen|22||0|31|Meine Kinder werden ihm dienen, / werden erzählen vom Herrn dem kommenden Geschlecht, /|ZUE1931|Public Domain PSA.22.32|AT|19|Psalmen|22||0|32|und künden werden sie seine Gerechtigkeit / noch ungeborenem Volk; / denn der Herr hat es getan.|ZUE1931|Public Domain PSA.23.1|AT|19|Psalmen|23||0|1|EIN Psalm Davids. Der Herr ist mein Hirte, / mir wird nichts mangeln. /|ZUE1931|Public Domain PSA.23.2|AT|19|Psalmen|23||0|2|Auf grünen Auen lässt er mich lagern, / zur Ruhstatt am Wasser führt er mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.23.3|AT|19|Psalmen|23||0|3|Er stillt mein Verlangen; / er leitet mich auf rechtem Pfade / um seines Namens willen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.23.4|AT|19|Psalmen|23||0|4|Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, / ich fürchte kein Unglück; / denn du bist bei mir, / dein Stecken und Stab, der tröstet mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.23.5|AT|19|Psalmen|23||0|5|Du deckst mir den Tisch / im Angesicht meiner Feinde; / du salbst mein Haupt mit Öl / und schenkst mir den Becher voll ein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.23.6|AT|19|Psalmen|23||0|6|Lauter Glück und Gnade werden mir folgen / all meine Tage, / und ich werde in des Herrn Hause weilen / mein Leben lang.|ZUE1931|Public Domain PSA.24.1|AT|19|Psalmen|24||0|1|EIN Psalm Davids. Des Herrn ist die Erde und was sie erfüllt, / der Erdkreis und die darauf wohnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.24.2|AT|19|Psalmen|24||0|2|Er ist's, der sie auf Meere gegründet, / auf Strömen sie festgestellt hat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.24.3|AT|19|Psalmen|24||0|3|"""Wer darf hinaufziehen zum Berge des Herrn? / wer treten an seine heilige Stätte?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.24.4|AT|19|Psalmen|24||0|4|"""Wer reine Hände hat und ein lauteres Herz; / wer nicht auf Trug sinnt und nicht falsch schwört. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.24.5|AT|19|Psalmen|24||0|5|Der wird Segen von dem Herrn empfangen / und Heil vom Gott seiner Hilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.24.6|AT|19|Psalmen|24||0|6|"Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, / das dein Angesicht sucht, Gott Jakobs."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.24.7|AT|19|Psalmen|24||0|7|Hebt hoch, ihr Tore, eure Häupter, / erhöht euch, ihr uralten Pforten, / dass der König der Herrlichkeit einziehe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.24.8|AT|19|Psalmen|24||0|8|"""Wer ist denn der König der Herrlichkeit?"" / Der Herr, der Starke und Held, / der Herr, der Held im Streit! /"|ZUE1931|Public Domain PSA.24.9|AT|19|Psalmen|24||0|9|Hebt hoch, ihr Tore, eure Häupter, / erhöht euch, ihr uralten Pforten, / dass der König der Herrlichkeit einziehe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.24.10|AT|19|Psalmen|24||0|10|"""Wer ist denn der König der Herrlichkeit?"" / Der Herr der Heerscharen, / er ist der König der Herrlichkeit!"|ZUE1931|Public Domain PSA.25.1|AT|19|Psalmen|25||0|1|VON David. Zu dir, o Herr, erhebe ich meine Seele, / deiner harre ich allezeit, mein Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.2|AT|19|Psalmen|25||0|2|Auf dich vertraue ich, lass mich nicht zuschanden werden, / lass meine Feinde nicht über mich frohlocken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.3|AT|19|Psalmen|25||0|3|Nein, keiner, der auf dich harrt, wird zuschanden; / zuschanden werden die schnöden Verräter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.4|AT|19|Psalmen|25||0|4|Zeige mir, o Herr, deine Wege, / deine Pfade lehre mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.5|AT|19|Psalmen|25||0|5|Leite mich in deiner Wahrheit, lehre mich, / denn du bist der Gott meines Heils. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.6|AT|19|Psalmen|25||0|6|Gedenke, o Herr, deiner Barmherzigkeit / und deiner Gnaden, die von Ewigkeit her sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.7|AT|19|Psalmen|25||0|7|Der Sünden meiner Jugend gedenke nicht; / nach deiner Gnade gedenke mein, / o Herr, um deiner Güte willen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.8|AT|19|Psalmen|25||0|8|Der Herr ist gütig und gerecht; / darum weist er Irrenden den Weg. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.9|AT|19|Psalmen|25||0|9|Er lässt die Frommen wandeln nach dem Rechte, / er lehrt die Gebeugten seinen Weg. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.10|AT|19|Psalmen|25||0|10|Alle Pfade des Herrn sind Huld und Treue / denen, die seinen Bund und seine Gesetze halten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.11|AT|19|Psalmen|25||0|11|Um deines Namens willen, Herr, / verzeihe meine Schuld, denn sie ist gross. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.12|AT|19|Psalmen|25||0|12|Wer ist der Mann, der den Herrn fürchtet? / Ihm zeigt er den Weg, den er erwählen soll. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.13|AT|19|Psalmen|25||0|13|Er selbst wird im Glücke wohnen, / und sein Geschlecht wird das Land besitzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.14|AT|19|Psalmen|25||0|14|Der Herr zieht, die ihn fürchten, ins Vertrauen, / und seinen Bund lässt er sie wissen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.15|AT|19|Psalmen|25||0|15|Meine Augen sehen stets auf den Herrn; / denn er wird meine Füsse aus dem Netze ziehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.16|AT|19|Psalmen|25||0|16|Wende dich zu mir und sei mir gnädig; / denn ich bin einsam und elend. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.17|AT|19|Psalmen|25||0|17|Erlöse mich von den Ängsten meines Herzens, / führe mich heraus aus meinen Nöten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.18|AT|19|Psalmen|25||0|18|Nimm hinweg meinen Jammer und mein Elend, / und vergib mir alle meine Sünden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.19|AT|19|Psalmen|25||0|19|Sieh, wie meiner Feinde so viel sind, / wie sie mich hassen mit frevlem Hasse. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.20|AT|19|Psalmen|25||0|20|Bewahre meine Seele und errette mich; / lass mich nicht zuschanden werden, denn dir vertraue ich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.21|AT|19|Psalmen|25||0|21|Unschuld und Redlichkeit mögen mich behüten; / denn ich harre dein, o Herr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.25.22|AT|19|Psalmen|25||0|22|O Gott, erlöse Israel / aus allen seinen Nöten!|ZUE1931|Public Domain PSA.26.1|AT|19|Psalmen|26||0|1|VON David. Schaffe mir Recht, o Herr, denn unsträflich bin ich gewandelt, / habe auf den Herrn vertraut ohne Wanken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.2|AT|19|Psalmen|26||0|2|Prüfe mich, Herr, und erprobe mich, / erforsche mir Nieren und Herz! /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.3|AT|19|Psalmen|26||0|3|Denn deine Güte war mir vor Augen, / und ich bin gewandelt in deiner Wahrheit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.4|AT|19|Psalmen|26||0|4|Ich sass nie bei falschen Menschen, / und bei Heuchlern trat ich nicht ein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.5|AT|19|Psalmen|26||0|5|Ich hasse die Versammlung der Missetäter, / nie setzte ich mich zu den Gottlosen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.6|AT|19|Psalmen|26||0|6|Ich wasche meine Hände in Unschuld / und umwandle deinen Altar, o Herr, /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.7|AT|19|Psalmen|26||0|7|dass ich laut den Lobgesang anstimme / und alle deine Wunder verkünde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.8|AT|19|Psalmen|26||0|8|Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses / und den Ort, da deine Herrlichkeit wohnt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.9|AT|19|Psalmen|26||0|9|Raffe meine Seele nicht hin mit den Sündern, / nicht mein Leben mit Blutbefleckten, /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.10|AT|19|Psalmen|26||0|10|an deren Händen Schandtat klebt / und deren Rechte voll Bestechung ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.11|AT|19|Psalmen|26||0|11|Ich aber wandle unsträflich; / erlöse mich, Herr, und sei mir gnädig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.26.12|AT|19|Psalmen|26||0|12|Mein Fuss steht fest auf ebenem Plan. / Ich will den Herrn loben in der Gemeinde.|ZUE1931|Public Domain PSA.27.1|AT|19|Psalmen|27||0|1|VON David. Der Herr ist mein Licht und mein Heil / vor wem sollte ich mich fürchten? / Der Herr ist meines Lebens Zuflucht, / vor wem sollte ich erschrecken? /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.2|AT|19|Psalmen|27||0|2|Wenn Bösewichte mich überfallen, / mich zu zerfleischen, / meine Dränger und meine Feinde, / so müssen sie straucheln und stürzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.3|AT|19|Psalmen|27||0|3|Mag ein Heer sich wider mich lagern, / mein Herz fürchtet sich nicht; / mag Krieg sich wider mich erheben, / ich bleibe dennoch getrost. /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.4|AT|19|Psalmen|27||0|4|Eins habe ich vom Herrn erbeten, / darnach verlangt mich: / dass ich weilen dürfe im Hause des Herrn / mein Leben lang, / die Freundlichkeit des Herrn zu schauen / und meine Lust zu sehen an seinem Tempel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.5|AT|19|Psalmen|27||0|5|Denn er birgt mich in seiner Hütte / am Tage des Unglücks, / er schirmt mich im Schirm seines Zeltes, / auf einen Felsen hebt er mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.6|AT|19|Psalmen|27||0|6|Nun ragt mein Haupt hoch / über meine Feinde ringsum; / drum will ich in seinem Zelte Opfer bringen / unter Posaunenschall, / will dem Herrn singen und spielen.|ZUE1931|Public Domain PSA.27.7|AT|19|Psalmen|27||0|7|Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen, / sei mir gnädig und erhöre mich! /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.8|AT|19|Psalmen|27||0|8|Mir sagt das Herz, dass du gebeutst: Suchet mein Antlitz! / Dein Antlitz, o Herr, will ich suchen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.9|AT|19|Psalmen|27||0|9|Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, / weise deinen Knecht nicht ab im Zorn! / Du warst meine Hilfe, / verstosse mich nicht und verlass mich nicht, / du Gott meines Heils! /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.10|AT|19|Psalmen|27||0|10|Denn Vater und Mutter haben mich verlassen, / aber der Herr nimmt mich auf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.11|AT|19|Psalmen|27||0|11|Lehre mich, Herr, deinen Weg / und leite mich auf ebener Bahn / um meiner Feinde willen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.12|AT|19|Psalmen|27||0|12|Gib mich nicht preis, o Herr, / der Gier meiner Dränger; / denn falsche Zeugen stehen wider mich / und schnauben Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.13|AT|19|Psalmen|27||0|13|Ach, wenn ich nicht die Zuversicht hätte, / die Güte des Herrn zu schauen / im Lande der Lebenden - -! /|ZUE1931|Public Domain PSA.27.14|AT|19|Psalmen|27||0|14|Harre des Herrn! Sei getrost und unverzagt, / und harre des Herrn!|ZUE1931|Public Domain PSA.28.1|AT|19|Psalmen|28||0|1|VON David. Dich rufe ich an, o Herr, mein Fels, / schweige mir nicht; / denn bliebest du stille, so würde ich denen gleich, / die zur Grube fahren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.28.2|AT|19|Psalmen|28||0|2|Höre mein lautes Flehen, / wenn ich zu dir schreie, / wenn ich aufhebe meine Hände / zu deinem Allerheiligsten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.28.3|AT|19|Psalmen|28||0|3|Raffe mich nicht hin mit den Gottlosen / und mit den Übeltätern, / die mit dem Nächsten freundlich reden / und Böses hegen im Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.28.4|AT|19|Psalmen|28||0|4|Gib ihnen nach ihrem Tun / und nach der Bosheit ihrer Taten; / nach dem Werk ihrer Hände gib ihnen, / vergilt ihnen, wie sie es verdient! /|ZUE1931|Public Domain PSA.28.5|AT|19|Psalmen|28||0|5|Denn sie achten nicht auf die Taten des Herrn, / noch auf das Werk seiner Hände; / so wird er sie zerstören und nicht wieder aufbauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.28.6|AT|19|Psalmen|28||0|6|Gelobt sei der Herr, denn er hat erhört / mein lautes Flehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.28.7|AT|19|Psalmen|28||0|7|Der Herr ist meine Stärke und mein Schild, / auf ihn vertraute mein Herz; / da ward mir geholfen, und mein Herz frohlockte, / mit meinem Liede will ich ihm danken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.28.8|AT|19|Psalmen|28||0|8|Der Herr ist seines Volkes Hort, / eine rettende Wehr seinem Gesalbten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.28.9|AT|19|Psalmen|28||0|9|Hilf deinem Volke und segne dein Erbe, / und weide und trage sie immerdar!|ZUE1931|Public Domain PSA.29.1|AT|19|Psalmen|29||0|1|EIN Psalm Davids. Bringet dar dem Herrn, ihr Himmlischen, / bringet dar dem Herrn Ehre und Stärke! /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.2|AT|19|Psalmen|29||0|2|Bringet dar dem Herrn die Ehre seines Namens, / betet den Herrn an in heiligem Schmuck! /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.3|AT|19|Psalmen|29||0|3|Die Stimme des Herrn ob den Wassern! / der Gott der Herrlichkeit donnert, / der Herr ob mächtigen Wassern! /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.4|AT|19|Psalmen|29||0|4|Die Stimme des Herrn erschallt mit Macht, / die Stimme des Herrn dröhnt hehr! /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.5|AT|19|Psalmen|29||0|5|Die Stimme des Herrn zerbricht Zedern, / die Zedern des Libanon zerschmettert der Herr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.6|AT|19|Psalmen|29||0|6|Er macht den Libanon hüpfen wie ein Kälblein / und den Sirjon wie einen jungen Büffel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.7|AT|19|Psalmen|29||0|7|Die Stimme des Herrn sprüht Feuerflammen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.8|AT|19|Psalmen|29||0|8|Die Stimme des Herrn macht die Wüste beben, / die Wüste von Kades macht beben der Herr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.9|AT|19|Psalmen|29||0|9|"Die Stimme des Herrn macht Eichen wirbeln, / ja, er reisst Wälder kahl. / Und in seinem Palast ruft alles: ""Ehre!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.29.10|AT|19|Psalmen|29||0|10|Der Herr thront ob der Flut, / als König thront der Herr in Ewigkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.29.11|AT|19|Psalmen|29||0|11|Der Herr gebe seinem Volke Kraft, / der Herr segne sein Volk mit Heil!|ZUE1931|Public Domain PSA.30.1|AT|19|Psalmen|30||0|1|EIN Psalm. Lied zur Tempelweihe. Von David.|ZUE1931|Public Domain PSA.30.2|AT|19|Psalmen|30||0|2|Ich will dich erheben, o Herr, / denn du hast mich aus der Tiefe gezogen / und hast nicht zugelassen, / dass meine Feinde sich über mich freuen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.30.3|AT|19|Psalmen|30||0|3|O Herr, mein Gott, ich schrie zu dir, / und du hast mich gesund gemacht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.30.4|AT|19|Psalmen|30||0|4|Herr, du hast meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht / und zum Leben mich zurückgerufen / aus der Schar derer, die zur Grube fahren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.30.5|AT|19|Psalmen|30||0|5|Lobsinget dem Herrn, ihr seine Frommen, / und preiset seinen heiligen Namen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.30.6|AT|19|Psalmen|30||0|6|Denn sein Zorn währt einen Augenblick, / seine Huld aber lebenslang: / am Abend kehrt Weinen ein / und am Morgen Jubel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.30.7|AT|19|Psalmen|30||0|7|"Ich aber wähnte, da es mir wohl ging: / ""Ich werde nimmermehr wanken."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.30.8|AT|19|Psalmen|30||0|8|Herr, warst du mir hold, / so stelltest du mich auf Felsengrund; / verbargst du dein Antlitz, / so war ich erschrocken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.30.9|AT|19|Psalmen|30||0|9|Zu dir, o Herr, rief ich, / zu meinem Gotte flehte ich: /|ZUE1931|Public Domain PSA.30.10|AT|19|Psalmen|30||0|10|"""Was hilft es dir, wenn ich sterbe, / wenn ich zur Grube fahre? / Kann der Staub dich preisen, / kann er deine Treue verkünden? /"|ZUE1931|Public Domain PSA.30.11|AT|19|Psalmen|30||0|11|"Höre, Herr, und sei mir gnädig! / Herr, sei du mein Helfer!"" - /"|ZUE1931|Public Domain PSA.30.12|AT|19|Psalmen|30||0|12|da hast du mir meine Klage in Reigen verwandelt, / mein Trauerkleid gelöst, mich mit Freude gegürtet, /|ZUE1931|Public Domain PSA.30.13|AT|19|Psalmen|30||0|13|auf dass meine Seele dir lobsinge und nicht schweige. / Herr, mein Gott, in Ewigkeit will ich dich preisen.|ZUE1931|Public Domain PSA.31.1|AT|19|Psalmen|31||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.31.2|AT|19|Psalmen|31||0|2|Auf dich, o Herr, vertraue ich, / lass mich nimmermehr zuschanden werden; / errette mich nach deiner Gerechtigkeit, /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.3|AT|19|Psalmen|31||0|3|neige dein Ohr zu mir. / Eilends erlöse mich, o Herr, / sei mir ein Hort der Zuflucht, / eine feste Burg, mir zu helfen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.4|AT|19|Psalmen|31||0|4|ja, mein Fels und meine Burg bist du, / und um deines Namens willen wirst du mich leiten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.5|AT|19|Psalmen|31||0|5|Du wirst mich befreien aus dem Netze, / das sie mir heimlich gestellt haben; / denn du bist meine Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.6|AT|19|Psalmen|31||0|6|In deine Hand befehle ich meinen Geist; / du erlösest mich, Herr, du getreuer Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.7|AT|19|Psalmen|31||0|7|Du hassest, die sich an nichtige Götzen halten; / ich aber verlasse mich auf den Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.8|AT|19|Psalmen|31||0|8|Ich will frohlocken und deiner Güte mich freuen, / dass du mein Elend angesehen / und der Not meiner Seele geachtet hast, /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.9|AT|19|Psalmen|31||0|9|dass du mich nicht in die Hand des Feindes gegeben, / meine Füsse gestellt hast auf weiten Plan. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.10|AT|19|Psalmen|31||0|10|Sei mir gnädig, Herr, denn mir ist so bange; / zerfallen ist vor gram / mein Auge, meine Seele, mein Leib. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.11|AT|19|Psalmen|31||0|11|Ja, mein Leben schwindet hin in Kummer / und in Seufzen meine Jahre; / ermattet ist im Elend meine Kraft, / und meine Gebeine sind zerfallen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.12|AT|19|Psalmen|31||0|12|Vor allen meinen Feinden bin ich zum Spott geworden / und meinen Nachbarn zum Hohn, / ein Schrecken meinen Bekannten; / die mich auf der Gasse sehen, fliehen vor mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.13|AT|19|Psalmen|31||0|13|Ich bin dem Gedächtnis entschwunden wie ein Toter, / bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäss. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.14|AT|19|Psalmen|31||0|14|Ja, ich höre das Zischeln vieler - / Grauen ringsum! / Zusammen ratschlagen sie wider mich, / sinnen darauf, mir das Leben zu nehmen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.15|AT|19|Psalmen|31||0|15|Ich aber vertraue auf dich, o Herr; / ich spreche: Du bist mein Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.16|AT|19|Psalmen|31||0|16|In deiner Hand steht mein Geschick; / rette mich aus der Hand meiner Feinde / und vor denen, die mich verfolgen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.17|AT|19|Psalmen|31||0|17|Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knechte, / hilf mir durch deine Gnade! /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.18|AT|19|Psalmen|31||0|18|Herr, lass mich nicht zuschanden werden, / denn ich rufe dich an. / Die Gottlosen sollen zuschanden werden / und stumm zur Unterwelt fahren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.19|AT|19|Psalmen|31||0|19|Lass verstummen die Lügenlippen, / die wider den Gerechten freche Worte reden / in Hochmut und in Verachtung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.20|AT|19|Psalmen|31||0|20|Wie gross ist deine Güte, / die du aufgespart hast denen, die dich fürchten, / die du vor aller Welt erwiesen / denen, die auf dich vertrauen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.21|AT|19|Psalmen|31||0|21|Du schirmst sie im Schirme deines Angesichts / vor dem Toben der Menschen; / du birgst sie in einer Hütte / vor dem Gezänk der Zungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.22|AT|19|Psalmen|31||0|22|Gepriesen sei der Herr; denn wunderbare Gnade / hat er mir erwiesen in der Zeit der Drangsal. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.23|AT|19|Psalmen|31||0|23|"Ich aber wähnte in meiner Verzagtheit: / ""Ich bin verstossen aus deinen Augen."" / Fürwahr, da hast du mein lautes Flehen erhört, / als ich zu dir schrie. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.31.24|AT|19|Psalmen|31||0|24|Liebet den Herrn, all seine Frommen! / Die Getreuen behütet der Herr, / doch reichlich vergilt er dem, der Hochmut übt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.31.25|AT|19|Psalmen|31||0|25|Seid mir getrost und unverzagt, / ihr alle, die ihr des Herrn harret!|ZUE1931|Public Domain PSA.32.1|AT|19|Psalmen|32||0|1|VON David. Wohl dem, dessen Übertretung vergeben / und dessen Sünde bedeckt ist! /|ZUE1931|Public Domain PSA.32.2|AT|19|Psalmen|32||0|2|Wohl dem Manne, dem der Herr die Schuld nicht anrechnet / und in dessen Herzen kein Falsch ist! /|ZUE1931|Public Domain PSA.32.3|AT|19|Psalmen|32||0|3|Da ich's verschwieg, zerfiel mein Gebein / ob meines unablässigen Stöhnens; /|ZUE1931|Public Domain PSA.32.4|AT|19|Psalmen|32||0|4|denn Tag und Nacht lag deine Hand schwer auf mir, / vertrocknet war mein Lebenssaft / wie durch Gluten des Sommers. /|ZUE1931|Public Domain PSA.32.5|AT|19|Psalmen|32||0|5|"Da bekannte ich dir meine Sünde, / und meine Schuld verbarg ich nicht. / Ich sprach: ""Bekennen will ich dem Herrn meine Übertretung""; / du aber vergabst mir die Schuld meiner Sünde. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.32.6|AT|19|Psalmen|32||0|6|Darum soll zu dir beten / jeder Fromme zur Zeit der Drangsal; / wenn grosse Wasser einherfluten - / ihn werden sie nicht erreichen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.32.7|AT|19|Psalmen|32||0|7|Du bist mir Schirm, bewahrst vor Not mich, / umgibst mich mit Rettung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.32.8|AT|19|Psalmen|32||0|8|"""Ich will dich unterweisen und dir zeigen / den Weg, den du wandeln sollst, / will mein Auge auf dich richten. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.32.9|AT|19|Psalmen|32||0|9|"Sei nicht wie das Ross und das Maultier, / die keinen Verstand haben; / mit Zaum und Zügel muss man bändigen ihr Ungestüm, / sonst nahen sie nicht zu dir."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.32.10|AT|19|Psalmen|32||0|10|Der Gottlose hat viel Plage, / wer aber auf den Herrn vertraut, / den umgibt er mit Güte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.32.11|AT|19|Psalmen|32||0|11|Freut euch des Herrn und frohlockt, ihr Gerechten, / und jauchzet alle, / die ihr aufrichtigen Herzens seid!|ZUE1931|Public Domain PSA.33.1|AT|19|Psalmen|33||0|1|JAUCHZET, ihr Gerechten, dem Herrn! / Den Frommen ist Wonne der Lobgesang. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.2|AT|19|Psalmen|33||0|2|Preiset den Herrn mit der Laute, / spielt ihm auf zehnsaitiger Harfe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.3|AT|19|Psalmen|33||0|3|Singet ihm ein neues Lied, / schlagt fein die Saiten beim Posaunenschall! /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.4|AT|19|Psalmen|33||0|4|Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig, / und all sein Walten ist voll Treue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.5|AT|19|Psalmen|33||0|5|Er liebt Gerechtigkeit und Recht; / die Erde ist voll der Güte des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.6|AT|19|Psalmen|33||0|6|Durch das Wort des Herrn sind die Himmel gemacht, / durch den Hauch seines Mundes ihr ganzes Heer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.7|AT|19|Psalmen|33||0|7|Er fasst wie im Schlauche die Wasser des Meeres, / er legt in Kammern den Ozean. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.8|AT|19|Psalmen|33||0|8|Alle Welt fürchte den Herrn, / es bebe vor ihm, wer den Erdkreis bewohnt! /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.9|AT|19|Psalmen|33||0|9|Denn er, er sprach, und es geschah; / er gebot, und es stand da. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.10|AT|19|Psalmen|33||0|10|Der Herr vereitelt den Ratschlag der Nationen / und macht zunichte die Pläne der Völker. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.11|AT|19|Psalmen|33||0|11|Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen, / seines Herzens Gedanken für und für. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.12|AT|19|Psalmen|33||0|12|Heil dem Volke, dessen Gott der Herr ist, / der Nation, die er sich zu eigen erwählt hat! /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.13|AT|19|Psalmen|33||0|13|Vom Himmel herab schaut der Herr, / sieht alle die Menschenkinder. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.14|AT|19|Psalmen|33||0|14|Von der Stätte, da er thront, blickt er / auf alle, die auf Erden wohnen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.15|AT|19|Psalmen|33||0|15|er, der aller Herzen gebildet, / der achthat auf all ihre Werke. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.16|AT|19|Psalmen|33||0|16|Dem König hilft nicht seine grosse Macht, / der Held rettet sich nicht durch seine grosse Stärke. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.17|AT|19|Psalmen|33||0|17|Trügerische Hilfe ist das Ross, / mit seiner grossen Kraft errettet es nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.18|AT|19|Psalmen|33||0|18|Doch das Auge des Herrn / ruht auf denen, die ihn fürchten, / auf denen, die seiner Güte harren, /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.19|AT|19|Psalmen|33||0|19|dass er ihre Seele vom Tode errette / und in der Teuerung ihr Leben erhalte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.20|AT|19|Psalmen|33||0|20|Unsre Seele harrt auf den Herrn, / er ist uns Hilfe und Schild. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.21|AT|19|Psalmen|33||0|21|Ja, seiner freut sich unser Herz, / wir vertrauen seinem heiligen Namen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.33.22|AT|19|Psalmen|33||0|22|Deine Güte, o Herr, walte über uns, / wie wir deiner harren!|ZUE1931|Public Domain PSA.34.1|AT|19|Psalmen|34||0|1|VON David, als er sich wahnsinnig stellte vor Abimelech und dieser ihn forttrieb und er hinwegging.|ZUE1931|Public Domain PSA.34.2|AT|19|Psalmen|34||0|2|Ich will den Herrn preisen allezeit, / sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.3|AT|19|Psalmen|34||0|3|Meine Seele rühme sich des Herrn; / die Gebeugten mögen es hören und sich freuen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.4|AT|19|Psalmen|34||0|4|Erhebet den Herrn mit mir / und lasset uns alle seinen Namen erhöhen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.5|AT|19|Psalmen|34||0|5|Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört, / hat von all meiner Furcht mich errettet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.6|AT|19|Psalmen|34||0|6|Blicket auf zu ihm, so strahlt euer Antlitz, / und ihr müsst nicht zuschanden werden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.7|AT|19|Psalmen|34||0|7|Es rief da ein Unglücklicher, und der Herr hat's gehört, / hat aus all seinen Nöten ihm geholfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.8|AT|19|Psalmen|34||0|8|Der Engel des Herrn lagert sich rings um die, / die ihn fürchten, und errettet sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.9|AT|19|Psalmen|34||0|9|Schmecket und sehet, wie gütig der Herr ist. / Wohl dem Manne, der auf ihn vertraut! /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.10|AT|19|Psalmen|34||0|10|Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen; / denn die ihn fürchten, leiden nicht Mangel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.11|AT|19|Psalmen|34||0|11|Junge Löwen mögen darben und hungern, / wer aber den Herrn sucht, dem mangelt kein Gut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.12|AT|19|Psalmen|34||0|12|Kommt her, ihr Kinder, höret mir zu; / die Furcht des Herrn will ich euch lehren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.13|AT|19|Psalmen|34||0|13|Wer ist der Mann, der ein glückliches Leben begehrt / und gern gute Tage sähe? /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.14|AT|19|Psalmen|34||0|14|Der hüte seine Zunge vor dem Bösen / und seine Lippen vor trügerischer Rede; /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.15|AT|19|Psalmen|34||0|15|der meide das Böse und tue das Gute, / suche den Frieden und jage ihm nach. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.16|AT|19|Psalmen|34||0|16|Die Augen des Herrn achten auf die Gerechten / und seine Ohren auf ihren Hilferuf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.17|AT|19|Psalmen|34||0|17|Das Antlitz des Herrn steht wider die Übeltäter, / dass er ihr Gedächtnis von der Erde vertilge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.18|AT|19|Psalmen|34||0|18|Schreien sie, so hört es der Herr / und errettet sie aus all ihren Nöten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.19|AT|19|Psalmen|34||0|19|Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, / hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.20|AT|19|Psalmen|34||0|20|Der Gerechte muss viel leiden; / aber aus dem allem errettet ihn der Herr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.21|AT|19|Psalmen|34||0|21|Er behütet alle seine Gebeine, / dass ihrer nicht eins zerbrochen wird. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.22|AT|19|Psalmen|34||0|22|Den Gottlosen wird das Unheil töten, / und die den Gerechten hassen, werden es büssen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.34.23|AT|19|Psalmen|34||0|23|Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte, / und alle, die auf ihn trauen, werden nicht büssen.|ZUE1931|Public Domain PSA.35.1|AT|19|Psalmen|35||0|1|VON David. Streite, Herr, wider die, die gegen mich streiten, / bekriege, die mich bekriegen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.2|AT|19|Psalmen|35||0|2|Ergreife Schild und Tartsche / und mache dich auf, mir zu helfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.3|AT|19|Psalmen|35||0|3|Zücke Speer und Streitaxt gegen meine Verfolger, / sprich zu meiner Seele: Ich bin deine Hilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.4|AT|19|Psalmen|35||0|4|Es sollen in Schmach und Schande fallen, / die mir nach dem Leben stellen; / es sollen zurückweichen und beschämt werden, / die auf mein Unglück sinnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.5|AT|19|Psalmen|35||0|5|Sie sollen werden wie Spreu vor dem Winde, / und der Engel des Herrn jage sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.6|AT|19|Psalmen|35||0|6|Ihr Weg soll finster und schlüpfrig sein, / und der Engel des Herrn stürze sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.7|AT|19|Psalmen|35||0|7|Denn ohne Ursache haben sie mir ihr Netz gestellt, / ohne Ursache mir eine Grube gegraben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.8|AT|19|Psalmen|35||0|8|Ihn ereile das Verderben unversehens, / und sein Netz, das er gestellt hat, fange ihn, / in die Grube stürze er selbst hinein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.9|AT|19|Psalmen|35||0|9|Meine Seele aber wird dem Herrn frohlocken, / wird sich freuen ob seiner Hilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.10|AT|19|Psalmen|35||0|10|Alle meine Gebeine werden sagen: / Herr, wer ist wie du, / der den Elenden errettet vor dem Übermächtigen / und den Armen vor dem Räuber? /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.11|AT|19|Psalmen|35||0|11|Frevle Zeugen stehen auf; / wovon ich nichts weiss, des zeihen sie mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.12|AT|19|Psalmen|35||0|12|Sie vergelten mir Gutes mit Bösem; / Verlassenheit ist mein Teil. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.13|AT|19|Psalmen|35||0|13|Ich aber hüllte mich ins Trauergewand, als sie krank waren, / und quälte mich ab mit Fasten. / Ich betete gebeugten Hauptes, /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.14|AT|19|Psalmen|35||0|14|als wäre es mein Freund, mein Bruder. / Ich ging einher, wie man um eine Mutter Leid trägt, / in Trauer und gebeugt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.15|AT|19|Psalmen|35||0|15|Nun, da ich fiel, freuen sie sich und tun sich zusammen; / es rotten sich wider mich Lästerer, die ich nicht kenne, / sie schmähen und hören nicht auf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.16|AT|19|Psalmen|35||0|16|Ruchlos spotten sie und spotten, / fletschen die Zähne wider mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.17|AT|19|Psalmen|35||0|17|Herr, wie lange willst du zusehen? / Errette meine Seele vor den Brüllern, / vor den Jungleuen mein Leben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.18|AT|19|Psalmen|35||0|18|Ich will dir danken in grosser Gemeinde, / unter vielem Volk will ich dich preisen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.19|AT|19|Psalmen|35||0|19|Lass nicht frohlocken über mich, / die mir grundlos feind sind, / noch mit den Augen zwinkern, / die mich ohne Ursache hassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.20|AT|19|Psalmen|35||0|20|Denn gar unfreundlich reden sie / über die Stillen im Lande. / Worte des Truges ersinnen sie /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.21|AT|19|Psalmen|35||0|21|"und sperren ihr Maul weit auf wider mich; / sie sprechen: ""Ha! ha! Wir haben's mit eignen Augen gesehen."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.35.22|AT|19|Psalmen|35||0|22|Du hast es gesehen, o Herr, schweige nicht! / Herr, sei nicht ferne von mir! /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.23|AT|19|Psalmen|35||0|23|Erhebe dich, wache auf, mir Recht zu schaffen, / meine Sache zu führen, mein Gott und mein Herr! /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.24|AT|19|Psalmen|35||0|24|Schaffe mir Recht nach deiner Gerechtigkeit, / Herr, mein Gott, dass sie sich nicht über mich freuen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.25|AT|19|Psalmen|35||0|25|"Sie sollen nicht sprechen in ihrem Herzen: / ""Ha, das ist's, was wir wünschten!"" / sollen nicht sagen: ""Wir haben ihn verschlungen."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.35.26|AT|19|Psalmen|35||0|26|Es müssen sich schämen und erröten zumal, / die sich meines Unglücks freuen; / Schmach und Schande müsse bedecken, / die wider mich grosstun. /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.27|AT|19|Psalmen|35||0|27|Lass jauchzen und sich freuen, / die mir wünschen, dass ich Recht behalte; / lass sie immerdar sprechen: Hochgelobt sei der Herr, / der da will das Heil seines Knechtes! /|ZUE1931|Public Domain PSA.35.28|AT|19|Psalmen|35||0|28|Und meine Zunge soll verkünden deine Gerechtigkeit, / deinen Ruhm den ganzen Tag.|ZUE1931|Public Domain PSA.36.1|AT|19|Psalmen|36||0|1|VON dem Knecht des Herrn, von David.|ZUE1931|Public Domain PSA.36.2|AT|19|Psalmen|36||0|2|"Es spricht der Frevler: / ""Gottlos zu sein bin ich gesonnen."" / Er kennt kein Erschrecken vor Gott. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.36.3|AT|19|Psalmen|36||0|3|Denn er schmeichelt sich selbst in seinem Wahn, / dass seine Schuld nicht aufgefunden, nicht gehasst werde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.4|AT|19|Psalmen|36||0|4|Die Worte seines Mundes sind Lug und Trug; / er hat es aufgegeben, weise und gut zu handeln. /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.5|AT|19|Psalmen|36||0|5|Frevel sinnt er auf seinem Lager, / tritt hin auf schlimmen Weg, / das Arge scheut er nicht.|ZUE1931|Public Domain PSA.36.6|AT|19|Psalmen|36||0|6|O Herr, bis an den Himmel reicht deine Güte, / und deine Treue bis zu den Wolken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.7|AT|19|Psalmen|36||0|7|Deine Gerechtigkeit ist wie die ewigen Berge, / deine Gerichte wie die grosse Flut. / Den Menschen und den Tieren hilfst du, Herr! /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.8|AT|19|Psalmen|36||0|8|Wie köstlich ist deine Güte, o Gott! / Im Schatten deiner Flügel bergen sich die Menschenkinder. /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.9|AT|19|Psalmen|36||0|9|Sie laben sich am Überflusse deines Hauses, / und mit dem Strome deiner Wonnen tränkst du sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.10|AT|19|Psalmen|36||0|10|Denn bei dir ist der Quell des Lebens, / in deinem Lichte schauen wir das Licht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.11|AT|19|Psalmen|36||0|11|Erhalte deine Gnade denen, die dich kennen, / und deine Treue denen, die aufrichtigen Herzens sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.12|AT|19|Psalmen|36||0|12|Nicht trete mich der Fuss der Hoffart, / und die Hand der Gottlosen verscheuche mich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.36.13|AT|19|Psalmen|36||0|13|Da müssen fallen die Übeltäter, / werden gestürzt und vermögen nicht aufzustehen.|ZUE1931|Public Domain PSA.37.1|AT|19|Psalmen|37||0|1|VON David. Erhitze dich nicht über die Bösewichte, / und ereifre dich nicht über die Missetäter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.2|AT|19|Psalmen|37||0|2|Denn sie verwelken schnell wie das Gras, / und wie das grüne Kraut verdorren sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.3|AT|19|Psalmen|37||0|3|Hoffe auf den Herrn und tue, was gut ist; / bleibe im Lande und übe Treue, /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.4|AT|19|Psalmen|37||0|4|so hast du deine Wonne an dem Herrn, / und er gibt dir, was dein Herz begehrt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.5|AT|19|Psalmen|37||0|5|Befiehl dem Herrn deine Wege / und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.6|AT|19|Psalmen|37||0|6|er wird dein Recht aufgehen lassen wie das Licht / und deine Gerechtigkeit wie den Mittag. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.7|AT|19|Psalmen|37||0|7|Sei stille dem Herrn und harre auf ihn; / erhitze dich nicht über den, dem alles wohlgerät, / über den Mann, der Ränke übt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.8|AT|19|Psalmen|37||0|8|Stehe ab vom Zorn und lass den Grimm; / erhitze dich nicht, du tätest nur übel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.9|AT|19|Psalmen|37||0|9|Denn die Bösewichte werden ausgerottet; / die aber des Herrn harren, sie gewinnen das Land. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.10|AT|19|Psalmen|37||0|10|Ein Weilchen noch, und der Gottlose ist nicht mehr; / achtest du auf seine Stätte, so ist er dahin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.11|AT|19|Psalmen|37||0|11|Aber die Gebeugten werden das Land gewinnen / und ihre Lust haben an einer Fülle von Heil. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.12|AT|19|Psalmen|37||0|12|Der Gottlose sinnt Ränke wider den Gerechten / und fletscht gegen ihn die Zähne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.13|AT|19|Psalmen|37||0|13|Aber der Herr lacht seiner; / denn er sieht, dass sein Tag kommt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.14|AT|19|Psalmen|37||0|14|Die Gottlosen zücken das Schwert / und spannen ihren Bogen, / den Elenden und Armen zu fällen, / und hinzuschlachten, die redlich wandeln - /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.15|AT|19|Psalmen|37||0|15|ihr Schwert dringt in ihr eignes Herz, / und ihre Bogen werden zerbrochen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.16|AT|19|Psalmen|37||0|16|Das Wenige, das der Gerechte hat, ist besser / als der Überfluss vieler Gottlosen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.17|AT|19|Psalmen|37||0|17|Denn die Arme der Gottlosen werden zerbrochen, / aber der Herr stützt die Gerechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.18|AT|19|Psalmen|37||0|18|Der Herr kennt die Tage der Frommen, / und ihr Gut wird ewiglich bleiben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.19|AT|19|Psalmen|37||0|19|Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit, / in den Tagen des Hungers werden sie satt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.20|AT|19|Psalmen|37||0|20|Denn die Gottlosen werden umkommen, / und die Feinde des Herrn sind wie die Pracht der Auen; / sie schwinden hin, wie Rauch schwinden sie hin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.21|AT|19|Psalmen|37||0|21|Der Gottlose muss borgen und kann nicht bezahlen; / der Gerechte kann schenken und geben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.22|AT|19|Psalmen|37||0|22|Denn die Gesegneten des Herrn gewinnen das Land, / seine Verfluchten aber werden vertilgt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.23|AT|19|Psalmen|37||0|23|Der Herr leitet die Schritte des Mannes, / er hält den, dessen Weg ihm gefällt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.24|AT|19|Psalmen|37||0|24|Wenn er schon strauchelt, er stürzt nicht hin; / denn der Herr stützt seine Hand. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.25|AT|19|Psalmen|37||0|25|Ich bin jung gewesen und bin alt geworden, / und nie sah ich den Gerechten verlassen / und seine Kinder nach Brot gehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.26|AT|19|Psalmen|37||0|26|Allezeit ist er mildtätig und leiht, / und seine Kinder werden zum Segen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.27|AT|19|Psalmen|37||0|27|Meide das Böse und tue das Gute, / so wirst du ewiglich bleiben; /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.28|AT|19|Psalmen|37||0|28|denn der Herr hat das Recht lieb / und verlässt seine Frommen nicht. / Die Ruchlosen werden auf ewig vertilgt, / und das Geschlecht der Gottlosen wird ausgerottet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.29|AT|19|Psalmen|37||0|29|Die Gerechten werden das Land gewinnen / und für und für darin wohnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.30|AT|19|Psalmen|37||0|30|Der Mund des Gerechten spricht Weisheit, / und seine Zunge bekennt sich zum Recht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.31|AT|19|Psalmen|37||0|31|Das Gesetz seines Gottes hat er im Herzen, / seine Tritte wanken nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.32|AT|19|Psalmen|37||0|32|Der Gottlose lauert auf den Gerechten / und trachtet darnach, ihn zu töten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.33|AT|19|Psalmen|37||0|33|Doch der Herr gibt ihn nicht seiner Gewalt preis, / lässt ihn nicht verdammen, wenn er gerichtet wird. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.34|AT|19|Psalmen|37||0|34|Harre auf den Herrn und halte dich an seinen Weg, / so wird er dich erhöhen, dass du das Land gewinnst; / du wirst zusehen, wie die Gottlosen vernichtet werden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.35|AT|19|Psalmen|37||0|35|Ich sah einen Gottlosen trotzig, / hoch sich reckend wie die Zeder des Libanon. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.36|AT|19|Psalmen|37||0|36|Wieder ging ich vorüber, und siehe, er war dahin; / ich suchte ihn, und er war nicht zu finden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.37|AT|19|Psalmen|37||0|37|Bleibe fromm und halte dich recht; / denn eine Zukunft hat der Mann des Friedens. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.38|AT|19|Psalmen|37||0|38|Die Frevler aber werden allzumal vertilgt, / vernichtet wird der Gottlosen Zukunft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.39|AT|19|Psalmen|37||0|39|Die Hilfe der Gerechten kommt von dem Herrn, / er ist ihre Zuflucht in der Zeit der Not. /|ZUE1931|Public Domain PSA.37.40|AT|19|Psalmen|37||0|40|Der Herr steht ihnen bei und errettet sie, / errettet sie von den Gottlosen und hilft ihnen, / weil sie auf ihn trauen.|ZUE1931|Public Domain PSA.38.1|AT|19|Psalmen|38||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.38.2|AT|19|Psalmen|38||0|2|Herr, strafe mich nicht in deinem Zorne, / und züchtige mich nicht in deinem Grimme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.3|AT|19|Psalmen|38||0|3|Denn deine Pfeile haben mich getroffen, / und deine Hand ist auf mich herabgefahren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.4|AT|19|Psalmen|38||0|4|Nichts Gesundes ist an meinem Fleische ob deines Grolls, / nichts Heiles ist an meinen Gebeinen ob meiner Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.5|AT|19|Psalmen|38||0|5|Denn meine Missetaten gehen über mein Haupt, / wie eine schwere Last erdrücken sie mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.6|AT|19|Psalmen|38||0|6|Es riechen, es eitern meine Wunden ob meiner Torheit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.7|AT|19|Psalmen|38||0|7|Ich bin gekrümmt und tief gebeugt, / den ganzen Tag gehe ich trauernd einher. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.8|AT|19|Psalmen|38||0|8|Denn meine Lenden sind voll Brandes, / und nichts Gesundes ist an meinem Fleische. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.9|AT|19|Psalmen|38||0|9|Kraftlos bin ich und ganz zerschlagen, / ich schreie lauter, als der Löwe brüllt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.10|AT|19|Psalmen|38||0|10|Herr, all mein Verlangen liegt offen vor dir, / und mein Seufzen ist dir nicht verborgen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.11|AT|19|Psalmen|38||0|11|Mein Herz pocht heftig, meine Kraft hat mich verlassen; / auch das Licht meiner Augen ist nicht mehr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.12|AT|19|Psalmen|38||0|12|Meine Freunde und Genossen stehen abseits von mir, / und meine Nächsten halten sich ferne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.13|AT|19|Psalmen|38||0|13|Die mir nach dem Leben stellen, legen Schlingen, / und die mein Unheil suchen, beschliessen Verderben / und sinnen auf Arglist den ganzen Tag. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.14|AT|19|Psalmen|38||0|14|Aber ich bin wie ein Tauber, der nicht hört, / und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.15|AT|19|Psalmen|38||0|15|Ich bin wie einer, der nicht hört / und in dessen Mund kein Widerreden ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.16|AT|19|Psalmen|38||0|16|Denn deiner harre ich, Herr; / du wirst mich erhören, o Herr, mein Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.17|AT|19|Psalmen|38||0|17|"Ich spreche: ""Dass sie sich nur nicht freuen über mich, / die wider mich grosstun, wenn mein Fuss wankt!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.38.18|AT|19|Psalmen|38||0|18|Denn ich bin nahe dem Falle, / und mein Schmerz verlässt mich nie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.19|AT|19|Psalmen|38||0|19|Ja, ich bekenne meine Schuld / und bin bekümmert ob meiner Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.20|AT|19|Psalmen|38||0|20|Dabei sind stark, die mich grundlos befeinden, / und viel sind derer, die mich ohne Ursache hassen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.21|AT|19|Psalmen|38||0|21|die mir Gutes mit Bösem vergelten, / die wider mich sind, weil ich dem Guten nachjage. /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.22|AT|19|Psalmen|38||0|22|Verlass mich nicht, o Herr! / Mein Gott, sei mir nicht ferne! /|ZUE1931|Public Domain PSA.38.23|AT|19|Psalmen|38||0|23|Eile mir zu helfen, o Herr, mein Heil!|ZUE1931|Public Domain PSA.39.1|AT|19|Psalmen|39||0|1|VON Jeduthun. Ein Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.39.2|AT|19|Psalmen|39||0|2|"Ich dachte: ""Ich will achthaben auf mein Verhalten, / dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; / ich will meinem Mund einen Zaum anlegen, / solange der Gottlose vor mir steht."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.39.3|AT|19|Psalmen|39||0|3|So blieb ich stumm und stille, / schwieg, um nicht unbesonnen zu reden, / doch mein Schmerz ward aufgestört. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.4|AT|19|Psalmen|39||0|4|Das Herz entbrannte mir im Busen, / bei meinem Sinnen entfachte sich ein Feuer, / da musste ich reden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.5|AT|19|Psalmen|39||0|5|Tue mir kund, o Herr, mein Ende, / und welches das Mass meiner Tage sei, / dass ich erkenne, wie vergänglich ich bin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.6|AT|19|Psalmen|39||0|6|Sieh, nur handbreit hast du meine Tage gemacht, / und meine Lebenszeit ist wie nichts vor dir. / Ja, ein Hauch nur ist alles, was Mensch heisst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.7|AT|19|Psalmen|39||0|7|Nur wie ein Schatten geht der Mensch einher, / macht Lärm um ein Nichts, häuft zusammen / und weiss nicht, wer einsammeln wird. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.8|AT|19|Psalmen|39||0|8|Und nun, worauf harre ich, Herr? / Meine Hoffnung, sie steht zu dir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.9|AT|19|Psalmen|39||0|9|Errette mich von all meinen Sünden, / lass mich nicht dem Toren zum Spotte werden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.10|AT|19|Psalmen|39||0|10|Ich bin verstummt, will meinen Mund nicht auftun; / denn du hast es gefügt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.11|AT|19|Psalmen|39||0|11|Nimm deine Plage von mir, / ich vergehe unter der Wucht deiner Hand. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.12|AT|19|Psalmen|39||0|12|Mit Strafen züchtigst du den Menschen um der Schuld willen / und lässest seine Anmut zergehen wie die Motte; / ein Hauch nur ist alles, was Mensch heisst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.13|AT|19|Psalmen|39||0|13|Höre mein Gebet, o Herr, vernimm mein Schreien, / schweige nicht zu meinen Tränen; / denn ich bin ein Gast bei dir, / ein Beisass wie alle meine Väter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.39.14|AT|19|Psalmen|39||0|14|Schaue weg von mir, dass ich heiter blicke, / ehe ich dahinfahre und nicht mehr bin.|ZUE1931|Public Domain PSA.40.1|AT|19|Psalmen|40||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.40.2|AT|19|Psalmen|40||0|2|Unerschüttert harrte ich des Herrn, / und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.3|AT|19|Psalmen|40||0|3|Er zog mich aus der Grube des Verderbens, / aus tiefem Schlamm, / und stellte meine Füsse auf den Fels, / machte fest meine Tritte, /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.4|AT|19|Psalmen|40||0|4|gab mir ein neues Lied in den Mund, / einen Lobgesang auf unsern Gott. / Viele werden es schauen, werden erschauern / und Vertrauen fassen zum Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.5|AT|19|Psalmen|40||0|5|Wohl dem Manne, der sein Vertrauen auf den Herrn setzt / und sich nicht wendet zu den Trotzigen / und zu den abtrünnigen Lügnern! /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.6|AT|19|Psalmen|40||0|6|Viel sind der Wunder und Ratschlüsse, / die du an uns vollbracht, o Herr, mein Gott; / nichts ist dir zu vergleichen! / Wollte ich sie verkünden und davon reden - / es sind ihrer zu viel, sie zu zählen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.7|AT|19|Psalmen|40||0|7|Schlachtopfer und Speisopfer gefallen dir nicht, / doch Ohren hast du mir gegraben; / Brandopfer und Sündopfer forderst du nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.8|AT|19|Psalmen|40||0|8|Da sprach ich: Siehe, hier bin ich, / in der Schriftrolle steht, was ich tun muss. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.9|AT|19|Psalmen|40||0|9|Ich habe Lust, deinen Willen zu tun, mein Gott, / und dein Gesetz trage ich im Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.10|AT|19|Psalmen|40||0|10|Ich verkündigte|ZUE1931|Public Domain PSA.40.11|AT|19|Psalmen|40||0|11|Deine Gerechtigkeit verbarg ich nicht im Herzen, / ich redete von deiner treuen Hilfe; / ich verhehlte nicht deine Güte und Treue / vor der grossen Gemeinde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.12|AT|19|Psalmen|40||0|12|Du, o Herr, wirst dein Erbarmen nicht vor mir verschliessen; / deine Güte und Treue werden mich allewege behüten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.13|AT|19|Psalmen|40||0|13|Denn Leiden ohne Zahl haben mich umgeben, / meine Sünden haben mich ereilt, und ich kann nicht aufsehn; / ihrer sind mehr als die Haare meines Hauptes, / und mein Mut hat mich verlassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.14|AT|19|Psalmen|40||0|14|Lass es dir gefallen, Herr, mich zu erretten; / eile, o Herr, mir zu helfen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.15|AT|19|Psalmen|40||0|15|Es werden sich noch schämen und erröten allzumal, / die mir nach dem Leben trachten; / es werden zurückweichen und zuschanden werden, / die sich meines Unglücks freuen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.40.16|AT|19|Psalmen|40||0|16|"es werden sich entsetzen ob ihrer Schmach, / die zu mir sprachen: ""Ha! ha!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.40.17|AT|19|Psalmen|40||0|17|"Es werden noch frohlocken und deiner sich freuen / alle, die dich suchen; / die dein Heil lieben, werden allezeit sagen: / ""Der Herr ist gross!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.40.18|AT|19|Psalmen|40||0|18|Doch jetzt bin ich arm und elend; / o Herr, eile zu mir! / Meine Hilfe und mein Retter bist du; / mein Gott, säume nicht!|ZUE1931|Public Domain PSA.41.1|AT|19|Psalmen|41||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.41.2|AT|19|Psalmen|41||0|2|Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt! / Zur bösen Zeit wird der Herr ihn erretten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.3|AT|19|Psalmen|41||0|3|Er wird ihn behüten und wird ihn erhalten, / sodass er glücklich gepriesen wird im Lande. / Ja, du wollest ihn nicht preisgeben der Gier der Feinde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.4|AT|19|Psalmen|41||0|4|Der Herr stützt ihn auf dem Siechbette; / sein ganzes Krankenlager wandelst du. /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.5|AT|19|Psalmen|41||0|5|Ich sprach: Herr, sei mir gnädig; / heile mich, denn ich habe gegen dich gesündigt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.6|AT|19|Psalmen|41||0|6|"Meine Feinde reden Arges wider mich: / ""Wann wird er sterben und sein Name vergehen?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.41.7|AT|19|Psalmen|41||0|7|Und wenn einer kommt,|ZUE1931|Public Domain PSA.41.8|AT|19|Psalmen|41||0|8|Allzumal zischeln sie wider mich; / alle, die mich hassen, sinnen mir Unheil: /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.9|AT|19|Psalmen|41||0|9|"""Verderben ist über ihn ausgegossen; / und wer einmal liegt, steht nicht wieder auf."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.41.10|AT|19|Psalmen|41||0|10|Ja, auch mein Freund, auf den ich vertraute, / der mein Brot ass, tut wider mich gross. /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.11|AT|19|Psalmen|41||0|11|Du aber, Herr, sei mir gnädig und richte mich auf, / so will ich es ihnen vergelten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.12|AT|19|Psalmen|41||0|12|Daran erkenne ich, dass du Gefallen an mir hast, / wenn mein Feind nicht über mich jauchzen darf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.13|AT|19|Psalmen|41||0|13|Ja, mich hältst du fest um meiner Unschuld willen / und lässest mich vor deinem Angesicht stehen allezeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.41.14|AT|19|Psalmen|41||0|14|Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, / von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen, Amen!|ZUE1931|Public Domain PSA.42.1|AT|19|Psalmen|42||0|1|EIN Lied der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.42.2|AT|19|Psalmen|42||0|2|Wie der Hirsch lechzt an versiegten Bächen, / also lechzt meine Seele, o Gott, nach dir! /|ZUE1931|Public Domain PSA.42.3|AT|19|Psalmen|42||0|3|Meine Seele dürstet nach Gott, dem lebendigen Gott. / Wann werde ich kommen und Gottes Angesicht schauen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.42.4|AT|19|Psalmen|42||0|4|"Tränen sind meine Speise geworden bei Tag und Nacht, / da man täglich zu mir sagt: ""Wo ist nun dein Gott?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.42.5|AT|19|Psalmen|42||0|5|Dessen muss ich gedenken mit überquellendem Herzen, / wie ich wallte in der Schar der Edlen zum Hause Gottes / mit lautem Frohlocken und Danken in feiernder Menge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.42.6|AT|19|Psalmen|42||0|6|Was bist du so gebeugt, meine Seele, / und so unruhig in mir? / Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, / ihm, meinem Helfer und meinem Gott!|ZUE1931|Public Domain PSA.42.7|AT|19|Psalmen|42||0|7|Gebeugt ist meine Seele in mir; darum gedenke ich dein / vom Lande des Jordan her und des Hermon, vom Berge Mizar. /|ZUE1931|Public Domain PSA.42.8|AT|19|Psalmen|42||0|8|Flut ruft der Flut beim Tosen deiner Wasserstürze; / all deine Wellen und Wogen gehen über mich hin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.42.9|AT|19|Psalmen|42||0|9|Des Tags seufze ich: Es sende / der Herr seine Gnade! / und des Nachts singe ich ihm / und flehe zum lebendigen Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.42.10|AT|19|Psalmen|42||0|10|Ich spreche zu Gott, meinem Fels: / Warum hast du meiner vergessen? / Warum muss ich trauernd einhergehn, da der Feind mich bedrängt? /|ZUE1931|Public Domain PSA.42.11|AT|19|Psalmen|42||0|11|"Wie Frass in meinen Gebeinen / ist mir der Hohn meiner Dränger, / da sie täglich zu mir sagen: ""Wo ist nun dein Gott?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.42.12|AT|19|Psalmen|42||0|12|Was bist du so gebeugt, meine Seele, / und so unruhig in mir? / Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, / ihm, meinem Helfer und meinem Gott!|ZUE1931|Public Domain PSA.43.1|AT|19|Psalmen|43||0|1|Schaffe mir Recht, o Gott, und führe meine Sache / wider liebloses Volk, / errette mich vor falschen und bösen Menschen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.43.2|AT|19|Psalmen|43||0|2|Denn du bist der Gott meiner Zuflucht - / warum verstössest du mich? / Warum muss ich trauernd einhergehn, / da der Feind mich bedrängt? /|ZUE1931|Public Domain PSA.43.3|AT|19|Psalmen|43||0|3|Sende dein Licht und deine Treue, / dass sie mich leiten, / mich bringen zu deinem heiligen Berg / und zu deinen Wohnungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.43.4|AT|19|Psalmen|43||0|4|Lass mich hineingehen zum Altare Gottes, / zu dem Gott, der meine Freude ist; / lass mich jubeln und auf der Harfe dich preisen, / o Herr, mein Gott! /|ZUE1931|Public Domain PSA.43.5|AT|19|Psalmen|43||0|5|Was bist du so gebeugt, meine Seele, / und so unruhig in mir? / Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, / ihm, meinem Helfer und meinem Gott!|ZUE1931|Public Domain PSA.44.1|AT|19|Psalmen|44||0|1|EIN Lied der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.44.2|AT|19|Psalmen|44||0|2|O Gott, mit unsern Ohren haben wir es gehört, / unsre Väter haben es uns erzählt: / Eine Tat hast du getan in ihren Tagen, / in den Tagen der Vorzeit mit deiner Hand. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.3|AT|19|Psalmen|44||0|3|Völker hast du vertrieben, sie aber eingepflanzt, / hast Nationen vernichtet, sie aber ausgebreitet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.4|AT|19|Psalmen|44||0|4|Denn nicht mit ihrem Schwert gewannen sie das Land, / und nicht ihr Arm schuf ihnen den Sieg, / nein, deine Rechte und dein Arm / und das Licht deines Angesichts; denn du warst ihnen hold. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.5|AT|19|Psalmen|44||0|5|Du bist's, mein König und mein Gott, / der Sieg entbietet für Jakob. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.6|AT|19|Psalmen|44||0|6|Durch dich stossen wir nieder unsre Bedränger; / in Kraft deines Namens zertreten wir unsre Gegner. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.7|AT|19|Psalmen|44||0|7|Denn nicht auf meinen Bogen verlasse ich mich, / und mein Schwert kann mir nicht helfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.8|AT|19|Psalmen|44||0|8|Nein, du hilfst uns vor unsern Bedrängern / und machst zuschanden, die uns hassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.9|AT|19|Psalmen|44||0|9|Gottes rühmen wir uns allezeit, / und deinen Namen preisen wir immerdar. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.10|AT|19|Psalmen|44||0|10|Und doch hast du uns verstossen, mit Schmach uns bedeckt, / und ziehst nicht aus mit unsern Heeren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.11|AT|19|Psalmen|44||0|11|Du liessest uns weichen vor dem Feinde, / und die uns hassen, machten sich Beute. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.12|AT|19|Psalmen|44||0|12|Du gabst uns hin wie Schafe zum Frass / und zerstreutest uns unter die Heiden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.13|AT|19|Psalmen|44||0|13|Du verkauftest dein Volk um ein Spottgeld, / leichten Kaufes gabst du es preis. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.14|AT|19|Psalmen|44||0|14|Du machtest uns zur Schmach bei unsern Nachbarn, / zum Spott und Hohn derer, die uns umgeben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.15|AT|19|Psalmen|44||0|15|Du machtest uns zum Sprichwort unter den Heiden, / dass die Völker den Kopf über uns schütteln. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.16|AT|19|Psalmen|44||0|16|Allezeit ist meine Schmach vor meinen Augen, / und Scham bedeckt mein Angesicht /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.17|AT|19|Psalmen|44||0|17|ob der Stimme des lästernden Spötters, / ob dem Blick des rachgierigen Feindes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.18|AT|19|Psalmen|44||0|18|All das hat uns getroffen, und wir haben doch dein nicht vergessen / und haben deinen Bund nicht verraten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.19|AT|19|Psalmen|44||0|19|Unser Herz ist nicht abtrünnig geworden, / noch ist gewichen von deinem Pfad unser Tritt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.20|AT|19|Psalmen|44||0|20|dass du uns verstiessest an die Stätte der Schakale / und mit Finsternis uns bedecktest. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.21|AT|19|Psalmen|44||0|21|Wenn wir des Namens unsres Gottes vergassen, / unsre Hände erhoben zu einem fremden Gott - /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.22|AT|19|Psalmen|44||0|22|würde Gott solches nicht erforschen? / Er kennt ja die Heimlichkeiten des Herzens. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.23|AT|19|Psalmen|44||0|23|Nein, um deinetwillen werden wir hingewürgt Tag für Tag / und sind wir geachtet wie Schlachtschafe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.24|AT|19|Psalmen|44||0|24|Wach auf! Warum schläfst du, o Herr? / Erwache! Verstosse nicht ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.25|AT|19|Psalmen|44||0|25|Warum verbirgst du dein Angesicht, / vergissest unsres Elends und unsrer Drangsal? /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.26|AT|19|Psalmen|44||0|26|Denn in den Staub ist gebeugt unsre Seele, / und unser Leib klebt an der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.44.27|AT|19|Psalmen|44||0|27|Mache dich auf, uns zu helfen, / und erlöse uns um deiner Gnade willen!|ZUE1931|Public Domain PSA.45.1|AT|19|Psalmen|45||0|1|EIN Lied der Korahiten. Lied der Liebe.|ZUE1931|Public Domain PSA.45.2|AT|19|Psalmen|45||0|2|Mein Herz wallt auf von anmutiger Rede, / singen will ich mein Lied dem König; / meine Zunge ist der Griffel eines gewandten Schreibers. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.3|AT|19|Psalmen|45||0|3|Du bist der Schönste unter den Menschenkindern, / Anmut ist ausgegossen über deine Lippen; / darum hat dich Gott auf immer gesegnet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.4|AT|19|Psalmen|45||0|4|Gürte dein Schwert an die Hüfte, du Held! / In Pracht und Prunk|ZUE1931|Public Domain PSA.45.5|AT|19|Psalmen|45||0|5|fahre hin mit Glück / für die Sache der Wahrheit und für das Recht! / Und furchtbare Taten lehre dich dein Arm! /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.6|AT|19|Psalmen|45||0|6|Deine Pfeile geschärft! Völker unter dir! / So werden mutlos die Feinde des Königs. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.7|AT|19|Psalmen|45||0|7|Dein Thron, o Göttlicher, bleibt immer und ewig, / das Szepter deiner Herrschaft ist ein Szepter des Rechts. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.8|AT|19|Psalmen|45||0|8|Du liebst Gerechtigkeit und hassest den Frevel; / drum hat dich der Herr, dein Gott, gesalbt / mit Freudenöl vor deinen Genossen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.9|AT|19|Psalmen|45||0|9|Von Myrrhe und Aloe, von Kassia duftet all dein Gewand, / aus Elfenbeinhallen erfreut dich Saitenspiel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.10|AT|19|Psalmen|45||0|10|Königstöchter schreiten einher in deinen Kleinodien, / die Braut dir zur Rechten in Gold von Ophir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.11|AT|19|Psalmen|45||0|11|Höre, meine Tochter, und siehe und neige dein Ohr: / Vergiss dein Volk und das Haus deines Vaters! /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.12|AT|19|Psalmen|45||0|12|Und verlangt den König nach deiner Schönheit - / er ist ja dein Herr -, so neige dich ihm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.13|AT|19|Psalmen|45||0|13|Und Tyrus wird kommen mit Gaben, / die Reichsten im Volke werden dir huldigen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.14|AT|19|Psalmen|45||0|14|Lauter Pracht ist die Königstochter, / Korallen und Edelgestein und Gold ihr Gewand. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.15|AT|19|Psalmen|45||0|15|In gestickten Kleidern wird sie zum König geführt, / Jungfrauen sind ihr Geleite; / ihre Gespielinnen führen sie hin, /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.16|AT|19|Psalmen|45||0|16|geleiten sie mit Freuden und Frohlocken, / ziehen ein in den Königspalast. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.17|AT|19|Psalmen|45||0|17|An deiner Väter Statt treten einst deine Söhne, / du wirst sie zu Fürsten setzen im ganzen Lande. /|ZUE1931|Public Domain PSA.45.18|AT|19|Psalmen|45||0|18|Ich will deinen Namen kundmachen unter allen Geschlechtern; / darum werden die Völker dich preisen immer und ewig.|ZUE1931|Public Domain PSA.46.1|AT|19|Psalmen|46||0|1|EIN Lied der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.46.2|AT|19|Psalmen|46||0|2|Gott ist unsre Zuflucht und Stärke, / als mächtige Hilfe bewährt in Nöten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.46.3|AT|19|Psalmen|46||0|3|Drum fürchten wir nichts, wenn gleich die Erde sich wandelt / und die Berge taumeln in die Tiefe des Meeres. /|ZUE1931|Public Domain PSA.46.4|AT|19|Psalmen|46||0|4|Mögen tosen, mögen schäumen seine Wogen, / die Berge erzittern bei seinem Aufruhr: / der Herr der Heerscharen ist mit uns, / eine Burg ist uns der Gott Jakobs.|ZUE1931|Public Domain PSA.46.5|AT|19|Psalmen|46||0|5|Eines Stromes Arme erfreuen die Gottesstadt, / die heiligste der Wohnungen des Höchsten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.46.6|AT|19|Psalmen|46||0|6|Gott ist in ihrer Mitte; so wankt sie nimmer. / Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.46.7|AT|19|Psalmen|46||0|7|Völker tobten, Königreiche wankten; / er donnerte drein, da bebte die Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.46.8|AT|19|Psalmen|46||0|8|Der Herr der Heerscharen ist mit uns, / eine Burg ist uns der Gott Jakobs.|ZUE1931|Public Domain PSA.46.9|AT|19|Psalmen|46||0|9|Geht hin und schauet die Werke des Herrn, / der Erstaunliches geschaffen auf Erden, /|ZUE1931|Public Domain PSA.46.10|AT|19|Psalmen|46||0|10|der den Kriegen steuert bis ans Ende der Welt, / der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt / und die Schilde im Feuer verbrennt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.46.11|AT|19|Psalmen|46||0|11|"""Lasset ab und erkennet, dass ich Gott bin, / erhaben unter den Völkern, erhaben auf Erden!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.46.12|AT|19|Psalmen|46||0|12|Der Herr der Heerscharen ist mit uns, / eine Burg ist uns der Gott Jakobs.|ZUE1931|Public Domain PSA.47.1|AT|19|Psalmen|47||0|1|EIN Psalm der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.47.2|AT|19|Psalmen|47||0|2|Ihr Völker alle, klatscht in die Hände! / Jauchzet Gott zu mit jubelndem Schall! /|ZUE1931|Public Domain PSA.47.3|AT|19|Psalmen|47||0|3|Denn der Herr, der Höchste, ist furchtbar, / ein grosser König über die ganze Welt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.47.4|AT|19|Psalmen|47||0|4|Er zwang Völker unter uns, / Nationen unter unsre Füsse. /|ZUE1931|Public Domain PSA.47.5|AT|19|Psalmen|47||0|5|Er erwählte uns unser Erbteil, / die Herrlichkeit Jakobs, den er liebt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.47.6|AT|19|Psalmen|47||0|6|Empor stieg Gott unter Siegesgeschrei, / der Herr beim Schall der Posaune. /|ZUE1931|Public Domain PSA.47.7|AT|19|Psalmen|47||0|7|Singet Gott, lobsinget! / Singet unserm König, lobsinget! /|ZUE1931|Public Domain PSA.47.8|AT|19|Psalmen|47||0|8|Denn Gott ist König der ganzen Erde; / singet ihm ein Lied! /|ZUE1931|Public Domain PSA.47.9|AT|19|Psalmen|47||0|9|Gott ist König geworden über die Völker, / Gott hat sich gesetzt auf seinen heiligen Thron. /|ZUE1931|Public Domain PSA.47.10|AT|19|Psalmen|47||0|10|Die Fürsten der Völker sind versammelt / als Volk des Gottes Abrahams; / denn Gottes sind die Schilde der Erde, / hoch erhaben ist er.|ZUE1931|Public Domain PSA.48.1|AT|19|Psalmen|48||0|1|EIN Lied. Ein Psalm der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.48.2|AT|19|Psalmen|48||0|2|Gross ist und hoch zu preisen die Stadt unsres Gottes! /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.3|AT|19|Psalmen|48||0|3|Sein heiliger Berg, schön ragend, ist die Wonne der Welt, / der Berg Zion hoch im Norden ist eines grossen Königs Stadt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.4|AT|19|Psalmen|48||0|4|Gott hat in ihren Palästen als Hort sich kundgetan. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.5|AT|19|Psalmen|48||0|5|Denn siehe, Könige taten sich zusammen, zogen heran insgesamt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.6|AT|19|Psalmen|48||0|6|Sie sahen es und starrten, erschraken, flohen davon. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.7|AT|19|Psalmen|48||0|7|Zittern ergriff sie daselbst, Wehen wie eine Gebärende. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.8|AT|19|Psalmen|48||0|8|Durch den Oststurm zerschmetterst du Tharsisschiffe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.9|AT|19|Psalmen|48||0|9|Wie wir es gehört, so haben wir es gesehen / in der Stadt des Herrn der Heerscharen, in der Stadt unsres Gottes: / Gott lässt sie bestehen auf immer und ewig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.10|AT|19|Psalmen|48||0|10|Wir bedenken, o Gott, deine Gnade inmitten deines Tempels. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.11|AT|19|Psalmen|48||0|11|Wie dein Name, o Gott, so geht dein Ruhm bis ans Ende der Erde. / Deine Rechte ist voller Gerechtigkeit,|ZUE1931|Public Domain PSA.48.12|AT|19|Psalmen|48||0|12|des freut sich der Zion; / es frohlocken die Töchter Judas ob deines Gerichts. /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.13|AT|19|Psalmen|48||0|13|Umkreiset den Zion, umwandelt ihn und zählt seine Türme; /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.14|AT|19|Psalmen|48||0|14|beachtet sein Bollwerk, durchwandert seine Paläste, / auf dass ihr erzählet dem künftigen Geschlecht: /|ZUE1931|Public Domain PSA.48.15|AT|19|Psalmen|48||0|15|Dies ist der Herr, unser Gott auf immer und ewig; / er wird uns leiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.49.1|AT|19|Psalmen|49||0|1|EIN Psalm der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.49.2|AT|19|Psalmen|49||0|2|Höret an, ihr Völker alle! / Merket auf, alle Bewohner der Welt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.3|AT|19|Psalmen|49||0|3|geringe Leute sowohl wie Herren, / der Reiche und der Arme zumal! /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.4|AT|19|Psalmen|49||0|4|Mein Mund soll Weisheit reden / und das Dichten meines Herzens Einsicht sein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.5|AT|19|Psalmen|49||0|5|Ich will mein Ohr einem Spruche neigen, / bei Harfenklang mein Rätsel lösen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.6|AT|19|Psalmen|49||0|6|Warum muss ich mitansehn die Tage des Bösen, / wo mich mit Frevel umgeben meine tückischen Feinde, /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.7|AT|19|Psalmen|49||0|7|die sich verlassen auf ihr Vermögen / und ihres grossen Reichtums sich rühmen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.8|AT|19|Psalmen|49||0|8|Doch loskaufen kann sich keiner, / keiner Gott das Lösegeld für sich bezahlen - /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.9|AT|19|Psalmen|49||0|9|zu teuer ist der Kaufpreis für ihr Leben. / Für immer muss er davon abstehn, /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.10|AT|19|Psalmen|49||0|10|dass er weiter lebe, dass er niemals schaue die Grube. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.11|AT|19|Psalmen|49||0|11|Nein, er schaut sie! Weise sterben, / Tor und Narr kommen um zumal, / und andern lassen sie ihr Vermögen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.12|AT|19|Psalmen|49||0|12|Gräber sind ihre Behausung auf immer, / ihre Wohnungen für und für, / ob sie auch Länder benannten mit ihren Namen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.13|AT|19|Psalmen|49||0|13|Der Mensch in seiner Pracht ist ohne Bestand, / wird gleich dem Vieh, das abgetan wird. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.14|AT|19|Psalmen|49||0|14|Das ist das Geschick derer, die so zuversichtlich sind, / und der Ausgang derer, die sich in grossen Worten gefallen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.15|AT|19|Psalmen|49||0|15|Schafen gleich sinken sie zur Unterwelt, der Tod weidet sie; / geraden Wegs fahren sie zu Grabe. / Ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.16|AT|19|Psalmen|49||0|16|Aber Gott wird meine Seele erlösen / aus der Gewalt der Unterwelt; denn er wird mich entrücken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.17|AT|19|Psalmen|49||0|17|Lass dich's nicht anfechten, wenn einer auch reich wird / und die Herrlichkeit seines Hauses sich mehrt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.18|AT|19|Psalmen|49||0|18|Denn im Tode nimmt er das alles nicht mit, / seine Herrlichkeit steigt nicht mit ihm hinab. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.19|AT|19|Psalmen|49||0|19|Mag er seine Seele preisen in seinem Leben / und sie loben, dass sie sich gütlich tut - /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.20|AT|19|Psalmen|49||0|20|sie kommt doch zu der Wohnung seiner Väter, / die das Licht nimmermehr schauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.49.21|AT|19|Psalmen|49||0|21|Der Mensch in Pracht, doch ohne Verstand, / wird gleich dem Vieh, das abgetan wird.|ZUE1931|Public Domain PSA.50.1|AT|19|Psalmen|50||0|1|EIN Psalm Asaphs. Der Gott der Götter, der Herr, redet und ruft der Erde / vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.2|AT|19|Psalmen|50||0|2|Vom Zion her, der Krone der Schönheit, strahlt Gott auf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.3|AT|19|Psalmen|50||0|3|Unser Gott kommt und kann nicht schweigen; / verzehrendes Feuer geht vor ihm her, / und rings um ihn ist ein mächtiges Wetter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.4|AT|19|Psalmen|50||0|4|Er ruft dem Himmel droben zu / und der Erde, um sein Volk zu richten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.5|AT|19|Psalmen|50||0|5|Versammelt ihm seine Frommen, / die mit ihm beim Opfer einen Bund geschlossen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.6|AT|19|Psalmen|50||0|6|Und die Himmel sollen seine Gerechtigkeit verkünden; / denn Gott selbst will Richter sein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.7|AT|19|Psalmen|50||0|7|"""Höre, mein Volk, ich will reden, / o Israel, ich will dich mahnen; / der Herr, dein Gott, bin ich. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.50.8|AT|19|Psalmen|50||0|8|Nicht wegen deiner Opfer will ich dich rügen, / sind doch deine Brandopfer allezeit vor mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.9|AT|19|Psalmen|50||0|9|Ich mag nicht den Stier aus deinem Hause, / noch Böcke aus deinen Hürden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.10|AT|19|Psalmen|50||0|10|Mein ist ja alles Getier des Waldes, / das Wild auf meinen Bergen zu Tausenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.11|AT|19|Psalmen|50||0|11|Ich kenne alle Vögel des Himmels, / und was auf dem Felde sich regt, ist mir kund. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.12|AT|19|Psalmen|50||0|12|Wenn mich hungerte, ich brauchte es dir nicht zu sagen; / denn mein ist der Erdkreis und was ihn erfüllt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.13|AT|19|Psalmen|50||0|13|Sollte ich das Fleisch von Stieren essen / und das Blut von Böcken trinken? /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.14|AT|19|Psalmen|50||0|14|Bringe Gott Dank als Opfer dar / und bezahle so dem Höchsten deine Gelübde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.15|AT|19|Psalmen|50||0|15|"Und rufe mich an am Tage der Not, / so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.50.16|AT|19|Psalmen|50||0|16|"Zum Gottlosen aber spricht Gott: / ""Was zählst du meine Satzungen her / und führst mein Gesetz im Munde, /"|ZUE1931|Public Domain PSA.50.17|AT|19|Psalmen|50||0|17|da du doch Zucht hassest / und meine Worte hinter dich wirfst? /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.18|AT|19|Psalmen|50||0|18|Siehst du einen Dieb, so hältst du zu ihm, / und mit Ehebrechern hast du Gemeinschaft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.19|AT|19|Psalmen|50||0|19|Deinen Mund lässest du Böses reden, / und deine Zunge flicht Betrug. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.20|AT|19|Psalmen|50||0|20|Du setzest dich hin und redest wider den Bruder, / beschimpfst den Sohn deiner Mutter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.21|AT|19|Psalmen|50||0|21|Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; / da wähntest du, ich sei gleich wie du. / Nun rüge ich dich und stelle es dir vor Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.22|AT|19|Psalmen|50||0|22|Merket doch das, die ihr Gottes vergessen, / damit ich nicht zerreisse - und niemand rettet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.50.23|AT|19|Psalmen|50||0|23|"Wer Dank opfert, der ehrt mich; / und wer unsträflich wandelt, / den lasse ich schauen mein Heil."""|ZUE1931|Public Domain PSA.51.1|AT|19|Psalmen|51||0|1|EIN Psalm Davids,|ZUE1931|Public Domain PSA.51.2|AT|19|Psalmen|51||0|2|als der Prophet Nathan zu ihm kam, nachdem er sich mit Bathseba vergangen.|ZUE1931|Public Domain PSA.51.3|AT|19|Psalmen|51||0|3|Sei mir gnädig, o Gott, nach deiner Güte, / nach deinem grossen Erbarmen tilge meine Verfehlung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.4|AT|19|Psalmen|51||0|4|Wasche mich rein von meiner Schuld, / reinige mich von meiner Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.5|AT|19|Psalmen|51||0|5|Denn ich selber kenne mein Vergehen, / und meine Sünde steht mir immerdar vor Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.6|AT|19|Psalmen|51||0|6|An dir allein habe ich gesündigt, / habe getan, was dir missfällt. / Du musst Recht behalten in deinem Spruch, / musst rein dastehen in deinem Richten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.7|AT|19|Psalmen|51||0|7|Siehe, in Schuld bin ich geboren, / und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.8|AT|19|Psalmen|51||0|8|Siehe, an Wahrheit im Innersten hast du Gefallen; / tue mir im Verborgnen Weisheit kund. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.9|AT|19|Psalmen|51||0|9|Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde; / wasche mich, dass ich weisser werde als Schnee. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.10|AT|19|Psalmen|51||0|10|Sättige mich mit Freude und Wonne, / dass die Gebeine frohlocken, die du zermalmt hast. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.11|AT|19|Psalmen|51||0|11|Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden / und tilge alle meine Missetaten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.12|AT|19|Psalmen|51||0|12|Schaffe mir, o Gott, ein reines Herz / und gib mir einen neuen gewissen Geist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.13|AT|19|Psalmen|51||0|13|Verwirf mich nicht von deinem Angesicht / und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.14|AT|19|Psalmen|51||0|14|Gib mir wieder die Wonne deiner Hilfe / und stütze mich durch einen willigen Geist, /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.15|AT|19|Psalmen|51||0|15|so will ich die Übertreter deine Wege lehren, / dass sich zu dir bekehren die Sünder. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.16|AT|19|Psalmen|51||0|16|Errette mich vor blutigem Anschlag, / o Herr, du Gott meines Heils! / So wird meine Zunge deine Treue preisen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.17|AT|19|Psalmen|51||0|17|Herr, tue meine Lippen auf, / dass mein Mund dein Lob verkünde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.18|AT|19|Psalmen|51||0|18|Denn Schlachtopfer begehrst du nicht, / und gäbe ich Brandopfer, es gefiele dir nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.19|AT|19|Psalmen|51||0|19|Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerbrochener Geist, / ein zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.|ZUE1931|Public Domain PSA.51.20|AT|19|Psalmen|51||0|20|Tue Zion Gutes nach deiner Gnade, / baue die Mauern Jerusalems auf! /|ZUE1931|Public Domain PSA.51.21|AT|19|Psalmen|51||0|21|Dann hast du Gefallen an rechten Opfern, / dann bringt man Stiere auf deinen Altar.|ZUE1931|Public Domain PSA.52.1|AT|19|Psalmen|52||0|1|EIN Lied Davids,|ZUE1931|Public Domain PSA.52.2|AT|19|Psalmen|52||0|2|als Doeg, der Edomiter, kam und dem Saul die Kunde brachte, dass David in das Haus Ahimelechs gekommen sei.|ZUE1931|Public Domain PSA.52.3|AT|19|Psalmen|52||0|3|Was rühmst du dich der Bosheit, Tyrann, / wider den Frommen allezeit? /|ZUE1931|Public Domain PSA.52.4|AT|19|Psalmen|52||0|4|Auf Verderben geht deine Zunge / wie ein scharfes Messer, du Ränkeschmied! /|ZUE1931|Public Domain PSA.52.5|AT|19|Psalmen|52||0|5|Du liebst das Böse mehr als das Gute, / mehr die Lüge als wahrhafte Rede. /|ZUE1931|Public Domain PSA.52.6|AT|19|Psalmen|52||0|6|Du liebst lauter verderbliches Reden mit trügerischer Zunge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.52.7|AT|19|Psalmen|52||0|7|So wird dich Gott auch niederbrechen auf immer, / dich packen und herausreissen aus dem Zelte / und dich entwurzeln aus dem Lande der Lebenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.52.8|AT|19|Psalmen|52||0|8|Und die Gerechten werden es schauen und schaudern, / und sie werden seiner lachen: /|ZUE1931|Public Domain PSA.52.9|AT|19|Psalmen|52||0|9|"""Seht, das ist der Mann, der nicht Gott zu seiner Zuflucht machte, / der da vertraute auf seinen grossen Reichtum, / der da trotzte auf seine Schätze."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.52.10|AT|19|Psalmen|52||0|10|Ich aber bin wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes, / ich verlasse mich auf Gottes Gnade immer und ewig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.52.11|AT|19|Psalmen|52||0|11|Ich will dich immerdar preisen, denn du machst es wohl, / will vor deinen Frommen verkünden, / dass dein Name voll Güte ist.|ZUE1931|Public Domain PSA.53.1|AT|19|Psalmen|53||0|1|EIN Lied Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.53.2|AT|19|Psalmen|53||0|2|"Die Toren sprechen in ihrem Herzen: / ""Es ist kein Gott!"" / Verderbt, abscheulich freveln sie; / keiner ist, der Gutes tut. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.53.3|AT|19|Psalmen|53||0|3|Gott schaut vom Himmel herab auf die Menschenkinder, / dass er sehe, ob ein Verständiger da sei, der nach Gott frage. /|ZUE1931|Public Domain PSA.53.4|AT|19|Psalmen|53||0|4|Alle sind sie entartet und miteinander verdorben; / keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.53.5|AT|19|Psalmen|53||0|5|Haben denn keinen Verstand die Übeltäter, / die mein Volk verzehren? / Sie essen Gottes Brot und rufen ihn nicht an. /|ZUE1931|Public Domain PSA.53.6|AT|19|Psalmen|53||0|6|Da trifft sie gewaltiger Schrecken; / denn Gott zerstreut die Gebeine des Ruchlosen. / Sie werden zuschanden; denn Gott hat sie verworfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.53.7|AT|19|Psalmen|53||0|7|O dass von Zion die Hilfe für Israel käme! / Wenn Gott wendet seines Volkes Geschick, / wird Jakob frohlocken, Israel fröhlich sein!|ZUE1931|Public Domain PSA.54.1|AT|19|Psalmen|54||0|1|EIN Lied Davids,|ZUE1931|Public Domain PSA.54.2|AT|19|Psalmen|54||0|2|als die Siphiter zu Saul kamen und ihm sagten: Sieh, David hält sich bei uns verborgen.|ZUE1931|Public Domain PSA.54.3|AT|19|Psalmen|54||0|3|O Gott, hilf mir durch deinen Namen / und schaffe mir Recht durch deine Kraft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.54.4|AT|19|Psalmen|54||0|4|O Gott, erhöre mein Gebet, / vernimm die Rede meines Mundes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.54.5|AT|19|Psalmen|54||0|5|Denn Freche sind wider mich aufgestanden, / und Gewalttätige stellen mir nach dem Leben; / sie haben Gott nicht vor Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.54.6|AT|19|Psalmen|54||0|6|Siehe, Gott ist mein Helfer; / der Herr ist es, der mein Leben erhält. /|ZUE1931|Public Domain PSA.54.7|AT|19|Psalmen|54||0|7|Das Unheil soll auf meine Feinde zurückfallen; / vernichte sie, Herr, nach deiner Treue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.54.8|AT|19|Psalmen|54||0|8|So will ich dir willig Opfer bringen, / will deinen Namen preisen, dass er voll Güte ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.54.9|AT|19|Psalmen|54||0|9|Denn er errettet mich aus aller Not, / und mein Auge schaut seine Lust an meinen Feinden.|ZUE1931|Public Domain PSA.55.1|AT|19|Psalmen|55||0|1|EIN Lied Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.55.2|AT|19|Psalmen|55||0|2|Vernimm, o Gott, mein Gebet, / und verbirg dich nicht vor meinem Flehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.3|AT|19|Psalmen|55||0|3|Merke auf mich und erhöre mich; / ich irre umher in meiner Klage. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.4|AT|19|Psalmen|55||0|4|Ich bin in Unruhe ob des Lärmens der Feinde, / ob des Schreiens der Gottlosen; / denn sie wälzen Unheil auf mich / und befeinden mich grimmig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.5|AT|19|Psalmen|55||0|5|Mein Herz ängstet sich in meiner Brust, / und die Schrecken des Todes befallen mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.6|AT|19|Psalmen|55||0|6|Furcht und Zittern kommt mich an, / und Grauen bedeckt mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.7|AT|19|Psalmen|55||0|7|Da sprach ich: O hätte ich Flügel wie die Taube! / Wie wollte ich fliegen, bis ich Ruhe fände! /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.8|AT|19|Psalmen|55||0|8|Ja, fernhin wollte ich flüchten, / wollte herbergen in der Wüste. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.9|AT|19|Psalmen|55||0|9|Ich wollte hineilen, wo ich sicher wäre / vor dem Sturmwind, vor dem Wetter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.10|AT|19|Psalmen|55||0|10|Verwirre, Herr, entzweie ihre Zungen! / Denn ich sehe Gewalttat und Hader in der Stadt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.11|AT|19|Psalmen|55||0|11|Sie umkreisen sie Tag und Nacht auf ihren Mauern, / und Frevel und Ungemach ist in ihrem Innern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.12|AT|19|Psalmen|55||0|12|Verderben wohnt in ihrer Mitte, / Bedrückung und Trug weicht nicht von ihrem Markt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.13|AT|19|Psalmen|55||0|13|Denn nicht mein Feind schmäht mich, / das wollte ich tragen; / nicht mein Hasser tut gross wider mich, / vor ihm wollte ich mich bergen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.14|AT|19|Psalmen|55||0|14|Nein du, ein Mensch meinesgleichen, / mein Freund und Vertrauter, /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.15|AT|19|Psalmen|55||0|15|die wir zusammen süsser Gemeinschaft pflogen, / zum Hause Gottes wallten im lauten Gedränge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.16|AT|19|Psalmen|55||0|16|Der Tod soll sie überfallen, / sie mögen lebend ins Totenreich fahren! / denn Bosheit ist in ihrer Wohnung, in ihrem Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.17|AT|19|Psalmen|55||0|17|Ich will zu Gott rufen, / und der Herr wird mir helfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.18|AT|19|Psalmen|55||0|18|Abends und morgens und mittags / will ich klagen und seufzen, / und er wird meine Stimme hören. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.19|AT|19|Psalmen|55||0|19|Sicherheit schafft er meiner Seele, / dass sie nicht an mich können; / denn ihrer viele sind wider mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.20|AT|19|Psalmen|55||0|20|Gott wird erhören, wird sie demütigen, / er, der da thront von Urzeit her. / Denn sie ändern sich nicht und fürchten Gott nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.21|AT|19|Psalmen|55||0|21|Er legt Hand an seine Freunde, / entweiht seinen Bund. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.22|AT|19|Psalmen|55||0|22|Glatt wie Butter ist seine Rede, / doch Streit ist sein Sinnen; / seine Worte sind linder als Öl / und sind doch gezückte Schwerter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.23|AT|19|Psalmen|55||0|23|Wirf dein Anliegen auf den Herrn, / er wird dich versorgen; / er lässt den Gerechten nimmer wanken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.55.24|AT|19|Psalmen|55||0|24|Doch du, o Gott, wirst sie hinabstossen / in die Tiefe der Grube; / die Blutgierigen und Falschen / werden ihre Tage nicht auf die Hälfte bringen. / Ich aber vertraue auf dich.|ZUE1931|Public Domain PSA.56.1|AT|19|Psalmen|56||0|1|VON David, als ihn die Philister in Gath ergriffen.|ZUE1931|Public Domain PSA.56.2|AT|19|Psalmen|56||0|2|Erbarme dich meiner, o Gott, / denn Menschen schnauben wider mich, / allezeit bedrängen mich Krieger. /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.3|AT|19|Psalmen|56||0|3|Meine Feinde schnauben den ganzen Tag, / ja, viele bekriegen mich bitter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.4|AT|19|Psalmen|56||0|4|Tag für Tag rufe ich zu dir; / ich vertraue auf Gott,|ZUE1931|Public Domain PSA.56.5|AT|19|Psalmen|56||0|5|preise sein Wort. / Auf Gott vertraue ich, fürchte mich nicht; / was könnten Menschen mir antun? /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.6|AT|19|Psalmen|56||0|6|Unablässig fechten sie mich an, / ihr ganzes Sinnen geht auf mein Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.7|AT|19|Psalmen|56||0|7|Sie rotten sich zusammen und lauern; / sie spähen nach meinen Fersen, / wie solche, die mir nach dem Leben trachten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.8|AT|19|Psalmen|56||0|8|Ob des Frevels gibt es für sie kein Entrinnen. / Im Zorne stürze die Völker, o Gott! /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.9|AT|19|Psalmen|56||0|9|Du hast gezählt die Tage meines Elends, / meine Tränen hebst du bei dir auf; / stehen sie doch in deinem Buche. /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.10|AT|19|Psalmen|56||0|10|Da werden meine Feinde zurückweichen; / ich bin dessen gewiss, dass Gott für mich ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.11|AT|19|Psalmen|56||0|11|Gott will ich preisen ob seines Wortes, / ob seines Wortes preisen den Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.12|AT|19|Psalmen|56||0|12|Auf Gott vertraue ich, fürchte mich nicht; / was könnten Menschen mir antun? /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.13|AT|19|Psalmen|56||0|13|Ich schulde dir, Gott, Gelübde; / Dankopfer will ich dir bezahlen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.56.14|AT|19|Psalmen|56||0|14|Denn du hast mein Leben vom Tode errettet, / ja, meine Füsse vom Sturze, / dass ich vor Gott wandle im Lichte des Lebens.|ZUE1931|Public Domain PSA.57.1|AT|19|Psalmen|57||0|1|VON David, als er vor Saul in die Höhle floh.|ZUE1931|Public Domain PSA.57.2|AT|19|Psalmen|57||0|2|Erbarme dich, Gott, erbarme dich meiner! / Denn bei dir ist mein Leben geborgen, / und in den Schatten deiner Flügel flüchte ich, / bis das Verderben vorüber ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.3|AT|19|Psalmen|57||0|3|Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, / zu Gott, der meine Sache hinausführt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.4|AT|19|Psalmen|57||0|4|Er wird vom Himmel senden, mir helfen / aus der Hand derer, die wider mich schnauben; / Gott wird senden seine Güte und Treue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.5|AT|19|Psalmen|57||0|5|Mitten unter Löwen muss ich mich lagern, / unter Flammensprühenden, unter Menschen, / deren Zähne Spiesse und Pfeile sind / und deren Zunge ein scharfes Schwert. /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.6|AT|19|Psalmen|57||0|6|Erhebe dich über die Himmel, o Gott, / über die ganze Erde deine Herrlichkeit!|ZUE1931|Public Domain PSA.57.7|AT|19|Psalmen|57||0|7|Sie haben meinen Füssen ein Netz gestellt, / niedergebeugt meine Seele; / sie haben vor mir eine Grube gegraben / und - sind darein gefallen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.8|AT|19|Psalmen|57||0|8|Mein Herz ist bereit, o Gott, / mein Herz ist bereit; / ich will singen und spielen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.9|AT|19|Psalmen|57||0|9|Wache auf, meine Seele, / wacht auf, Psalter und Harfe! / Wecken will ich das Morgenrot! /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.10|AT|19|Psalmen|57||0|10|Ich will dich preisen unter den Völkern, o Herr, / will dir lobsingen unter den Nationen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.11|AT|19|Psalmen|57||0|11|Denn gross bis zum Himmel ist deine Güte / und deine Treue bis an die Wolken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.57.12|AT|19|Psalmen|57||0|12|Erhebe dich über die Himmel, o Gott, / über die ganze Erde deine Herrlichkeit!|ZUE1931|Public Domain PSA.58.1|AT|19|Psalmen|58||0|1|VON David.|ZUE1931|Public Domain PSA.58.2|AT|19|Psalmen|58||0|2|Sprecht ihr in Wahrheit Recht, ihr Gewaltigen, / richtet ihr gerecht die Menschenkinder? /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.3|AT|19|Psalmen|58||0|3|Vielmehr, ihr alle übt Frevel im Lande, / der Gewalttat schaffen Bahn eure Hände. /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.4|AT|19|Psalmen|58||0|4|Abtrünnig sind die Gottlosen vom Mutterschoss an, / von Geburt an gehen irre die Lügner. /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.5|AT|19|Psalmen|58||0|5|Ihr Gift ist gleich dem Gift der Schlange, / gleich dem der tauben Otter, die ihr Ohr verschliesst, /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.6|AT|19|Psalmen|58||0|6|dass sie nicht höre die Stimme der Beschwörer, / des bannspruchkundigen Zauberers. /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.7|AT|19|Psalmen|58||0|7|O Gott, zerbrich ihnen die Zähne im Munde, / zerschlage, o Herr, das Gebiss der jungen Löwen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.8|AT|19|Psalmen|58||0|8|Sie sollen zergehen wie Wasser, das dahinrinnt, / wie zartes Gras, das dahinwelkt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.9|AT|19|Psalmen|58||0|9|wie eine Schnecke, die in Schleim zerfliesst, / wie eine Fehlgeburt, welche die Sonne nicht schaut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.10|AT|19|Psalmen|58||0|10|Ehe eure Töpfe des Dornes Feuer merken, / wird Gott ihn, ob frisch, ob brennend, hinwegfegen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.11|AT|19|Psalmen|58||0|11|Der Gerechte wird sich freuen, dass er Rache schaut, / wird seine Füsse baden im Blute des Gottlosen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.58.12|AT|19|Psalmen|58||0|12|Dann wird man sagen: Ja, Lohn wird dem Gerechten! / Ja, es gibt noch ein göttliches Gericht auf Erden!|ZUE1931|Public Domain PSA.59.1|AT|19|Psalmen|59||0|1|VON David, als Saul Leute sandte und sie das Haus bewachten, um ihn zu töten.|ZUE1931|Public Domain PSA.59.2|AT|19|Psalmen|59||0|2|Errette mich vor meinen Feinden, mein Gott, / vor meinen Widersachern beschütze mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.3|AT|19|Psalmen|59||0|3|Errette mich vor den Übeltätern, / und hilf mir gegen die Blutmenschen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.4|AT|19|Psalmen|59||0|4|Denn siehe, sie stellen mir nach dem Leben, / Mächtige rotten sich wider mich zusammen, / und doch ist, o Herr, nicht Frevel noch Sünde an mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.5|AT|19|Psalmen|59||0|5|Ob ich schon unschuldig bin, / laufen sie heran und rüsten sich. / Wache auf, komm mir entgegen und siehe darein! /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.6|AT|19|Psalmen|59||0|6|Bist du doch, o Herr der Heerscharen, / der Gott Israels! / Wache auf, alle Heiden zu züchtigen! / Sei keinem der frevlen Verräter gnädig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.7|AT|19|Psalmen|59||0|7|Jeden Abend wieder heulen sie wie Hunde / und durchstreifen die Stadt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.8|AT|19|Psalmen|59||0|8|Siehe, sie lästern mit ihrem Munde, / Schmähungen sind auf ihren Lippen; / denn (sie denken): Wer hört es? /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.9|AT|19|Psalmen|59||0|9|Aber du, o Herr, lachst ihrer, du spottest aller Heiden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.10|AT|19|Psalmen|59||0|10|Meine Stärke, auf dich will ich achten; / denn Gott ist meine Burg.|ZUE1931|Public Domain PSA.59.11|AT|19|Psalmen|59||0|11|Mein Gott kommt mir entgegen mit seiner Güte; / Gott lässt mich meine Lust sehen an meinen Feinden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.12|AT|19|Psalmen|59||0|12|Töte sie nicht, damit mein Volk es nicht vergesse; / zerstreue sie mit deinem Heer und stürze sie! /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.13|AT|19|Psalmen|59||0|13|Gib sie hin, o Herr, in die Sünde ihres Mundes / in das Gerede ihrer Lippen, / dass sie sich fangen in ihrem Stolze / wegen des Fluches und der Lüge, die sie reden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.14|AT|19|Psalmen|59||0|14|Vertilge sie im Zorne, vertilge sie, / dass sie nicht mehr sind, / damit sie es erfahren, dass Gott Herrscher ist in Jakob / bis an die Enden der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.15|AT|19|Psalmen|59||0|15|Jeden Abend wieder heulen sie wie Hunde / und durchstreifen die Stadt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.16|AT|19|Psalmen|59||0|16|Sie schweifen umher nach Speise, / murren, wenn sie nicht satt werden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.17|AT|19|Psalmen|59||0|17|Ich aber will deine Macht besingen / und jeden Morgen jubeln ob deiner Güte; / denn du bist meine Burg geworden / und meine Zuflucht zur Zeit meiner Not. /|ZUE1931|Public Domain PSA.59.18|AT|19|Psalmen|59||0|18|Meine Stärke, auf dich will ich achten; / denn Gott ist meine Burg.|ZUE1931|Public Domain PSA.60.1|AT|19|Psalmen|60||0|1|VON David,|ZUE1931|Public Domain PSA.60.2|AT|19|Psalmen|60||0|2|als er wider die Syrer von Mesopotamien und wider die Syrer von Zoba Krieg führte und Joab sich wandte und die Edomiter im Salztal schlug, zwölftausend Mann.|ZUE1931|Public Domain PSA.60.3|AT|19|Psalmen|60||0|3|O Gott, du hast uns verstossen, unsre Reihen durchbrochen; / du hast gezürnt, hast uns zurückweichen lassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.4|AT|19|Psalmen|60||0|4|Du hast die Erde erbeben gemacht, hast sie zerrissen; / heile ihre Risse, denn sie wankt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.5|AT|19|Psalmen|60||0|5|Du hast dein Volk Hartes erfahren lassen, / hast uns getränkt mit Taumelwein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.6|AT|19|Psalmen|60||0|6|Du hast denen, die dich fürchten, ein Panier gegeben, / dass sie sich flüchten vor dem Bogen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.7|AT|19|Psalmen|60||0|7|Auf dass, die dir lieb sind, errettet werden, / hilf mit deiner Rechten und erhöre uns! /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.8|AT|19|Psalmen|60||0|8|"Gott hat in seinem Heiligtum gesprochen: / ""Ich will frohlocken, will Sichem verteilen / und das Tal von Sukkoth ausmessen. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.60.9|AT|19|Psalmen|60||0|9|Mein ist Gilead, mein auch Manasse; / Ephraim ist die Schutzwehr meines Hauptes, / Juda ist mein Herrscherstab. /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.10|AT|19|Psalmen|60||0|10|"Moab ist mein Waschbecken, / auf Edom werfe ich meinen Schuh; / jauchzen will ich über das Philisterland!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.60.11|AT|19|Psalmen|60||0|11|Wer wird mich führen nach der Feste, / wer mich geleiten nach Edom? /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.12|AT|19|Psalmen|60||0|12|Hast du doch, o Gott, uns verstossen / und ziehst nicht aus mit unsern Scharen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.13|AT|19|Psalmen|60||0|13|Schaffe uns Hilfe vor dem Bedränger! / eitel ist ja Menschenhilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.60.14|AT|19|Psalmen|60||0|14|Mit Gott werden wir Taten tun; / er wird unsre Bedränger zertreten.|ZUE1931|Public Domain PSA.61.1|AT|19|Psalmen|61||0|1|VON David.|ZUE1931|Public Domain PSA.61.2|AT|19|Psalmen|61||0|2|Höre, o Gott, meine Klage, / merke auf mein Gebet! /|ZUE1931|Public Domain PSA.61.3|AT|19|Psalmen|61||0|3|Vom Ende der Erde rufe ich zu dir, / da mein Herz verschmachtet; / auf den Fels (der Rettung) geleite du mich - / mir ist er zu hoch. /|ZUE1931|Public Domain PSA.61.4|AT|19|Psalmen|61||0|4|Denn du bist meine Zuflucht, / ein starker Turm vor dem Feinde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.61.5|AT|19|Psalmen|61||0|5|Lass mich Gast sein in deinem Zelte immerdar, / mich bergen im Schirm deiner Flügel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.61.6|AT|19|Psalmen|61||0|6|Denn du, o Gott, hörst meine Gelübde, / erfüllst den Wunsch derer, die deinen Namen fürchten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.61.7|AT|19|Psalmen|61||0|7|Du wollest dem König die Tage seines Lebens mehren / und seine Jahre von Geschlecht zu Geschlecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.61.8|AT|19|Psalmen|61||0|8|Er möge ewig thronen vor Gottes Angesicht; / lass Gnade und Treue ihn behüten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.61.9|AT|19|Psalmen|61||0|9|So will ich deinem Namen lobsingen allezeit, / meine Gelübde bezahlen Tag für Tag.|ZUE1931|Public Domain PSA.62.1|AT|19|Psalmen|62||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.62.2|AT|19|Psalmen|62||0|2|Zu Gott allein ist stille meine Seele; / von ihm kommt mir Hilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.3|AT|19|Psalmen|62||0|3|Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, / meine Burg; ich werde nicht allzusehr wanken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.4|AT|19|Psalmen|62||0|4|Wie lange zetert ihr wider einen Mann, / schreiet ihr alle / wie beim Sinken einer Wand, / beim Einsturz einer Mauer? /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.5|AT|19|Psalmen|62||0|5|Sie ratschlagen nur, ihn von seiner Höhe zu stürzen, / sie lieben die Lüge. / Mit ihrem Munde segnen sie, / aber im Herzen fluchen sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.6|AT|19|Psalmen|62||0|6|Zu Gott allein sei stille, meine Seele! / denn von ihm kommt mir Hoffnung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.7|AT|19|Psalmen|62||0|7|Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, / meine Burg; ich werde nicht wanken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.8|AT|19|Psalmen|62||0|8|Auf Gott steht mein Heil und meine Ehre; / mein starker Fels, meine Zuflucht ist Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.9|AT|19|Psalmen|62||0|9|Vertraue auf ihn, du ganze Volksgemeinde, / schüttet euer Herz vor ihm aus! / Gott ist unsre Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.10|AT|19|Psalmen|62||0|10|Nur ein Hauch sind die Menschenkinder, / ein Trug die Sterblichen. / Auf der Waage schnellen sie empor, / allzumal leichter als ein Hauch. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.11|AT|19|Psalmen|62||0|11|Verlasset euch nicht auf Gewalt / und setzt nicht eitle Hoffnung auf Raub. / Wenn der Reichtum wächst, / hänget euer Herz nicht daran. /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.12|AT|19|Psalmen|62||0|12|Eines hat Gott geredet, / zwei Dinge sind's, die ich gehört: / dass Gottes die Macht ist, /|ZUE1931|Public Domain PSA.62.13|AT|19|Psalmen|62||0|13|und dein, o Herr, die Gnade. / Denn du vergiltst einem jeden nach seinem Tun.|ZUE1931|Public Domain PSA.63.1|AT|19|Psalmen|63||0|1|EIN Psalm von David, als er in der Wüste Juda war.|ZUE1931|Public Domain PSA.63.2|AT|19|Psalmen|63||0|2|O Gott, du bist mein Gott, dich suche ich; / meine Seele dürstet nach dir. / Mein Leib schmachtet nach dir / wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.3|AT|19|Psalmen|63||0|3|So habe ich dich geschaut im Heiligtum, / habe gesehen deine Macht und Herrlichkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.4|AT|19|Psalmen|63||0|4|Denn deine Gnade ist besser als das Leben; / meine Lippen sollen dich preisen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.5|AT|19|Psalmen|63||0|5|Also will ich dich loben mein Leben lang, / will meine Hände erheben und dich anrufen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.6|AT|19|Psalmen|63||0|6|Gleich wie an Mark und Fett ersättigt sich meine Seele, / und mit jauchzenden Lippen lobpreist mein Mund, /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.7|AT|19|Psalmen|63||0|7|wenn ich deiner auf meinem Lager gedenke, / in Nachtwachen über dich sinne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.8|AT|19|Psalmen|63||0|8|Denn du bist meine Hilfe geworden, / und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.9|AT|19|Psalmen|63||0|9|Meine Seele hängt an dir, / deine Rechte hält mich fest. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.10|AT|19|Psalmen|63||0|10|Sie aber, die mir nach dem Leben stellen, / werden in die Tiefen der Erde hinabfahren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.11|AT|19|Psalmen|63||0|11|Sie werden dem Schwerte dahingegeben, / die Beute der Schakale werden sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.63.12|AT|19|Psalmen|63||0|12|Doch der König wird sich Gottes freuen, / alle, die bei ihm schwören, werden sich rühmen; / denn den Lügnern wird der Mund gestopft.|ZUE1931|Public Domain PSA.64.1|AT|19|Psalmen|64||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.64.2|AT|19|Psalmen|64||0|2|Höre, o Gott, meine Stimme, wenn ich klage; / bewahre mein Leben vor dem Schrecken des Feindes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.64.3|AT|19|Psalmen|64||0|3|Birg mich vor dem Rat der Bösewichte, / vor der tobenden Rotte der Übeltäter, /|ZUE1931|Public Domain PSA.64.4|AT|19|Psalmen|64||0|4|die ihre Zunge schärfen wie ein Schwert, / mit giftigem Worte zielen wie mit einem Pfeil, /|ZUE1931|Public Domain PSA.64.5|AT|19|Psalmen|64||0|5|um im Versteck auf den Frommen zu schiessen, / plötzlich auf ihn zu schiessen ohne Scheu. /|ZUE1931|Public Domain PSA.64.6|AT|19|Psalmen|64||0|6|"Fest sind sie entschlossen zu bösem Anschlag, / sie reden davon, Fallstricke zu legen, / und sprechen: ""Wer wird sie sehen?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.64.7|AT|19|Psalmen|64||0|7|Sie planen Freveltaten, verbergen den ersonnenen Plan; / das Innere ist heillos und ein Abgrund das Herz. /|ZUE1931|Public Domain PSA.64.8|AT|19|Psalmen|64||0|8|Aber Gott wird sie treffen mit dem Pfeil; / plötzlich ist ihre Verwundung da. /|ZUE1931|Public Domain PSA.64.9|AT|19|Psalmen|64||0|9|Er bringt sie zu Fall ob ihrer Zunge; / es höhnen alle, die auf sie sehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.64.10|AT|19|Psalmen|64||0|10|Da fürchten sich alle Menschen / und verkünden Gottes Tun / und verstehen sein Walten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.64.11|AT|19|Psalmen|64||0|11|Der Gerechte wird sich des Herrn freuen / und zu ihm seine Zuflucht nehmen, / und alle redlichen Herzen werden sich rühmen.|ZUE1931|Public Domain PSA.65.1|AT|19|Psalmen|65||0|1|EIN Psalm Davids, ein Lied.|ZUE1931|Public Domain PSA.65.2|AT|19|Psalmen|65||0|2|Dir gebührt Lobpreis, o Gott, auf Zion, / und dir bezahle man Gelübde, /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.3|AT|19|Psalmen|65||0|3|der du Gebete erhörst! / Zu dir kommt alles Fleisch /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.4|AT|19|Psalmen|65||0|4|um der Verschuldungen willen. / Werden uns zu mächtig unsre Sünden, / du sühnest sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.5|AT|19|Psalmen|65||0|5|Wohl dem, den du erwählst und nahen lässest, / dass er in deinen Vorhöfen wohne! / Lass uns satt werden am Segen deines Hauses, / deines heiligen Tempels! /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.6|AT|19|Psalmen|65||0|6|Mit gewaltigen Taten antwortest du in Treuen, / du Gott unsres Heils, / du Zuversicht aller Enden der Erde / und der fernen Gestade, /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.7|AT|19|Psalmen|65||0|7|der du die Berge feststellst durch deine Kraft, / mit Macht umgürtet, /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.8|AT|19|Psalmen|65||0|8|der du stillest das Brausen der Meere, / das Brausen ihrer Wellen und das Tosen der Völker - /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.9|AT|19|Psalmen|65||0|9|sodass, die da wohnen an den Enden (der Welt), / sich fürchten vor deinen Zeichen. / Du schaffst Jubel, wo der Morgen aufgeht / und wo der Abend anbricht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.10|AT|19|Psalmen|65||0|10|Du schaust auf das Land und schenkst ihm Überfluss, / du machst es gar reich. / Mit dem Gottesquell, der Wasser die Fülle hat, / bereitest du ihr Korn; / ja, du bereitest es zu: /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.11|AT|19|Psalmen|65||0|11|du wässerst seine Furchen und ebnest seine Schollen; / du machst es weich durch Regenschauer / und segnest sein Gewächs. /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.12|AT|19|Psalmen|65||0|12|Du krönst das Jahr mit deiner Güte, / und deine Spuren triefen von Fett. /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.13|AT|19|Psalmen|65||0|13|Es triefen die Anger der Steppe, / und mit Jubel gürten sich die Hügel; /|ZUE1931|Public Domain PSA.65.14|AT|19|Psalmen|65||0|14|die Berge bekleiden sich mit Herden, / und die Täler hüllen sich in Korn, / jauchzen sich zu und singen.|ZUE1931|Public Domain PSA.66.1|AT|19|Psalmen|66||0|1|EIN Lied, ein Psalm. Jauchzet Gott, alle Lande! /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.2|AT|19|Psalmen|66||0|2|Singet vom Ruhm seines Namens, / machet herrlich sein Lob! /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.3|AT|19|Psalmen|66||0|3|Sprechet zu Gott: Wie furchtbar ist dein Walten! / Ob der Grösse deiner Macht schmeicheln dir deine Feinde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.4|AT|19|Psalmen|66||0|4|Der ganze Erdkreis bete dich an und lobsinge dir, / lobsinge deinem Namen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.5|AT|19|Psalmen|66||0|5|Kommt und schauet die Taten Gottes, / der mächtig waltet über den Menschenkindern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.6|AT|19|Psalmen|66||0|6|Er wandelte das Meer in trockenes Land; / durch den Strom gingen sie zu Fuss. / Freuen wollen wir uns seiner, /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.7|AT|19|Psalmen|66||0|7|der ewiglich herrscht durch seine Macht. / Seine Augen haben acht auf die Völker; / die Widerspenstigen dürfen sich nicht erheben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.8|AT|19|Psalmen|66||0|8|Preiset unsern Gott, ihr Völker, / lasset laut sein Lob erschallen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.9|AT|19|Psalmen|66||0|9|der unsre Seele am Leben erhielt / und unsern Fuss nicht wanken liess. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.10|AT|19|Psalmen|66||0|10|Denn du hast uns geprüft, o Gott, / hast uns geläutert, wie man Silber läutert. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.11|AT|19|Psalmen|66||0|11|Du hast uns ins Netz geraten lassen, / hast drückende Last auf unsre Hüften gelegt; /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.12|AT|19|Psalmen|66||0|12|du hast Menschen über unser Haupt dahinfahren lassen. / Wir sind durch Feuer und Wasser gegangen, / aber du hast uns herausgeführt ins Weite. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.13|AT|19|Psalmen|66||0|13|Ich komme mit Brandopfern in dein Haus / und bezahle dir meine Gelübde, /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.14|AT|19|Psalmen|66||0|14|zu denen sich aufgetan meine Lippen / und die mein Mund gesprochen in meiner Not. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.15|AT|19|Psalmen|66||0|15|Fette Brandopfer bringe ich dir / samt dem Rauch von Widdern; / ich rüste dir Rinder zu samt Böcken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.16|AT|19|Psalmen|66||0|16|Auf! und höret mir zu, / alle, die ihr Gott fürchtet: / ich will erzählen, was er meiner Seele getan hat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.17|AT|19|Psalmen|66||0|17|Zu ihm rief ich mit meinem Munde, / und Lobpreis war auf meiner Zunge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.18|AT|19|Psalmen|66||0|18|Hätte ich auf Unrecht gedacht in meinem Herzen, / so würde der Herr nicht hören. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.19|AT|19|Psalmen|66||0|19|Aber wahrlich, Gott hat gehört, / er hat auf mein Flehen geachtet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.66.20|AT|19|Psalmen|66||0|20|Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verworfen, / noch seine Gnade von mir gewendet hat!|ZUE1931|Public Domain PSA.67.1|AT|19|Psalmen|67||0|1|EIN Psalm, ein Lied.|ZUE1931|Public Domain PSA.67.2|AT|19|Psalmen|67||0|2|Gott sei uns gnädig und segne uns, / er lasse sein Angesicht bei uns leuchten, /|ZUE1931|Public Domain PSA.67.3|AT|19|Psalmen|67||0|3|dass man auf Erden deinen Weg erkenne, / unter allen Völkern dein Heil! /|ZUE1931|Public Domain PSA.67.4|AT|19|Psalmen|67||0|4|Es müssen dich preisen, o Gott, die Völker, / dich preisen die Völker alle! /|ZUE1931|Public Domain PSA.67.5|AT|19|Psalmen|67||0|5|Es müssen sich freuen und jauchzen die Nationen, / dass du die Völker gerecht richtest / und leitest die Nationen auf Erden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.67.6|AT|19|Psalmen|67||0|6|Es müssen dich preisen, o Gott, die Völker, / dich preisen die Völker alle! /|ZUE1931|Public Domain PSA.67.7|AT|19|Psalmen|67||0|7|Das Land hat seinen Ertrag gegeben, / es segnet uns Gott, unser Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.67.8|AT|19|Psalmen|67||0|8|Es segnet uns Gott, und es sollen ihn fürchten / alle Enden der Erde!|ZUE1931|Public Domain PSA.68.1|AT|19|Psalmen|68||0|1|EIN Psalm Davids, ein Lied.|ZUE1931|Public Domain PSA.68.2|AT|19|Psalmen|68||0|2|Gott erhebt sich: seine Feinde zerstieben, / und die ihn hassen, fliehen vor ihm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.3|AT|19|Psalmen|68||0|3|Wie Rauch vor dem Winde verweht, / wie Wachs vor dem Feuer zerschmilzt, / vergehen die Frevler vor Gottes Antlitz. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.4|AT|19|Psalmen|68||0|4|Doch die Gerechten freuen sich, / frohlocken vor Gott und jauchzen in Wonne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.5|AT|19|Psalmen|68||0|5|Singet Gott, spielt seinem Namen, / erhebt ihn, der durch Steppen einherfährt! / Freut euch des Herrn und frohlockt vor ihm! /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.6|AT|19|Psalmen|68||0|6|Ein Vater der Waisen, ein Richter der Witwen / ist Gott in seiner heiligen Wohnstatt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.7|AT|19|Psalmen|68||0|7|Gott bringt Verlassene wieder heim, / führt Gefangene heraus zum Wohlstand; / nur Widerspenstige wohnen in dürrem Lande. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.8|AT|19|Psalmen|68||0|8|O Gott, als du auszogst vor deinem Volk, / als du einherschrittest in der Wüste, /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.9|AT|19|Psalmen|68||0|9|da erbebte die Erde, ja, die Himmel troffen vor Gott; / der Sinai zitterte vor dem Herrn, dem Gott Israels. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.10|AT|19|Psalmen|68||0|10|Reichen Regen sprengtest du, Gott; / dein verschmachtendes Erbe stelltest du her. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.11|AT|19|Psalmen|68||0|11|Deine Schar fand darin Wohnung; / durch deine Güte, o Gott, stelltest du es her für die Elenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.12|AT|19|Psalmen|68||0|12|Der Herr lässt Kunde erschallen - / der Siegesbotinnen ist ein grosses Heer -: /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.13|AT|19|Psalmen|68||0|13|"""Die Könige der Heerscharen, sie fliehen, sie fliehen, / und die Hausfrau verteilt die Beute!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.68.14|AT|19|Psalmen|68||0|14|"""Wollt ihr zwischen den Hürden liegen?"" / ""Flügel der Taube, überzogen mit Silber, / und ihre Schwingen mit gelbem Golde!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.68.15|AT|19|Psalmen|68||0|15|Als der Allmächtige Könige daselbst zerstreute, / fiel Schnee auf dem Zalmon. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.16|AT|19|Psalmen|68||0|16|Ein Gottesberg ist der Berg Basans, / ein Berg vieler Gipfel der Basansberg. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.17|AT|19|Psalmen|68||0|17|Was blickt ihr feindselig, ihr Berge, ihr Gipfel, / auf den Berg, wo Gott Lust hat zu weilen? / Ja, ewiglich wird der Herr darauf thronen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.18|AT|19|Psalmen|68||0|18|Der Wagen Gottes sind vielmal tausend, / tausend und aber tausend; / der Herr ist vom Sinai hergekommen ins Heiligtum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.19|AT|19|Psalmen|68||0|19|Du bist emporgestiegen zur Höhe, / hast Gefangene weggeführt. / Du hast Gaben empfangen unter den Menschen; / auch die widerstrebten, werden nun wohnen bei Gott, dem Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.20|AT|19|Psalmen|68||0|20|Gelobt sei der Herr Tag für Tag! / Uns trägt der Gott, der unsre Hilfe ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.21|AT|19|Psalmen|68||0|21|Gott ist uns ein Gott des Sieges, / Gott, der Herr, errettet vom Tode. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.22|AT|19|Psalmen|68||0|22|Ja, Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, / den Scheitel dessen, der einherschreitet in seiner Schuld. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.23|AT|19|Psalmen|68||0|23|Der Herr hat gesprochen: Aus Basan bringe ich heim, / bringe heim aus den Tiefen des Meeres; /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.24|AT|19|Psalmen|68||0|24|auf dass du deinen Fuss badest in Blut / und die Zunge deiner Hunde an den Feinden sich letze. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.25|AT|19|Psalmen|68||0|25|Man schaute, o Gott, deine Festzüge, / die Festzüge meines Gottes und Königs, im Heiligtum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.26|AT|19|Psalmen|68||0|26|Sänger zogen voran, darnach Saitenspieler, / inmitten von Jungfrauen mit Handpauken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.27|AT|19|Psalmen|68||0|27|"""In Versammlungen lobet Gott, den Herrn, / die ihr vom Quell Israels seid!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.68.28|AT|19|Psalmen|68||0|28|Da schreitet voran Benjamin, der Jüngste, / die Fürsten Judas in buntem Schmuck, / die Fürsten Sebulons, die Fürsten von Naphthali. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.29|AT|19|Psalmen|68||0|29|Entbiete, o Gott, deine Macht, erweise dich mächtig, / o Gott, der du für uns gewirkt hast /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.30|AT|19|Psalmen|68||0|30|von deinem Tempel über Jerusalem! / Könige sollen dir Gaben darbringen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.31|AT|19|Psalmen|68||0|31|Bedrohe das Tier im Schilf, / die Rotte der Starken unter den Völkerkälbern; / tritt nieder, die das Silber liebhaben, / zerstreue die Völker, die Lust haben an Kriegen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.32|AT|19|Psalmen|68||0|32|Mit Salböl aus Ägypten werden sie kommen; / Äthiopien wird eilends seine Gaben vor Gott bringen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.33|AT|19|Psalmen|68||0|33|Ihr Königreiche der Erde, singet Gott, / spielet dem Herrn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.34|AT|19|Psalmen|68||0|34|Ihm, der daherfährt im höchsten Himmel, dem ewigen! / Siehe, er lässt seine Stimme erschallen, eine mächtige Stimme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.35|AT|19|Psalmen|68||0|35|Gebet Gott die Macht! / Über Israel waltet seine Hoheit und seine Macht in den Wolken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.68.36|AT|19|Psalmen|68||0|36|Furchtbar ist Gott von seinem Heiligtum aus. / Der Gott Israels, er gibt Kraft und Stärke dem Volke. / Gelobt sei Gott!|ZUE1931|Public Domain PSA.69.1|AT|19|Psalmen|69||0|1|VON David.|ZUE1931|Public Domain PSA.69.2|AT|19|Psalmen|69||0|2|Hilf mir, o Gott! / denn die Wasser gehen mir bis an die Seele. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.3|AT|19|Psalmen|69||0|3|Ich bin versunken in tiefen Schlamm, / wo kein Grund ist; / ich bin in Wassertiefen geraten, / und die Flut schwillt über mich her. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.4|AT|19|Psalmen|69||0|4|Ich bin müde von meinem Rufen, / vertrocknet ist meine Kehle. / Meine Augen verzehren sich / im Harren auf meinen Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.5|AT|19|Psalmen|69||0|5|Derer, die mich ohne Ursache hassen, / sind mehr als der Haare auf meinem Haupte. / Zahlreich sind, die mich verderben, / die mich grundlos anfeinden; / was ich nicht geraubt habe, soll ich erstatten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.6|AT|19|Psalmen|69||0|6|O Gott, du weisst um meine Torheit, / und was ich verschuldet, ist dir nicht verborgen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.7|AT|19|Psalmen|69||0|7|Lass nicht in mir zuschanden werden, / die auf dich hoffen, Herr der Heerscharen! / Lass nicht in mir beschämt werden, / die dich suchen, o Gott Israels! /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.8|AT|19|Psalmen|69||0|8|Denn um deinetwillen trage ich Schande, / bedeckt Schmach mein Angesicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.9|AT|19|Psalmen|69||0|9|Fremd bin ich geworden meinen Brüdern, / ein Unbekannter den Söhnen meiner Mutter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.10|AT|19|Psalmen|69||0|10|Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt, / und die Schmähungen derer, die dich schmähen, / sind auf mich gefallen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.11|AT|19|Psalmen|69||0|11|Ich peinigte durch Fasten meine Seele, / und es ward mir zur Schmach. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.12|AT|19|Psalmen|69||0|12|Ich nahm das Trauergewand zum Kleide, / da ward ich ihnen zum Spottlied. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.13|AT|19|Psalmen|69||0|13|Es schwatzen von mir, die im Tore sitzen, / von mir singen die Zecher beim Saitenspiel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.14|AT|19|Psalmen|69||0|14|Ich aber bete zu dir, o Herr, / zur Zeit, da es dir wohlgefällt; / nach deiner grossen Güte erhöre mich / mit deiner treuen Hilfe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.15|AT|19|Psalmen|69||0|15|Errette mich aus dem Schlamm, dass ich nicht versinke, / dass ich errettet werde vor meinen Hassern! / Lass nicht aus Wasserschlünden /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.16|AT|19|Psalmen|69||0|16|die Flut mich überströmen; / lass nicht die Tiefe mich verschlingen, / noch den Brunnen über mir sich schliessen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.17|AT|19|Psalmen|69||0|17|Erhöre mich, o Herr, nach der Güte deiner Huld; / nach deiner grossen Barmherzigkeit wende dich zu mir! /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.18|AT|19|Psalmen|69||0|18|Verbirg dein Antlitz nicht vor deinem Knechte, / denn mir ist bange; eilends erhöre mich! /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.19|AT|19|Psalmen|69||0|19|Nahe dich meiner Seele, erlöse sie, / um meiner Feinde willen befreie mich! /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.20|AT|19|Psalmen|69||0|20|Du weisst ja meine Schmach, / und meine Widersacher kennst du alle. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.21|AT|19|Psalmen|69||0|21|Die Schmach bricht mir das Herz, / unheilbar ist meine Schande und mein Schimpf; / ich harrte auf einen, der mitleidig wäre, aber da war keiner, / und auf Tröster, doch ich fand sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.22|AT|19|Psalmen|69||0|22|Und sie gaben mir Gift zur Speise / und Essig zu trinken für meinen Durst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.23|AT|19|Psalmen|69||0|23|Der Tisch vor ihnen möge zur Schlinge werden / und ihre Opfergelage zum Fallstrick. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.24|AT|19|Psalmen|69||0|24|Ihre Augen mögen dunkel werden, dass sie nicht sehen, / und ihre Lenden lass immerdar wanken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.25|AT|19|Psalmen|69||0|25|Schütte aus über sie deinen Grimm, / und die Glut deines Zornes erreiche sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.26|AT|19|Psalmen|69||0|26|Ihr Lagerplatz möge veröden, / und niemand wohne in ihren Zelten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.27|AT|19|Psalmen|69||0|27|Denn sie verfolgen, die du geschlagen hast, / und mehren den Schmerz um deine Gefallenen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.28|AT|19|Psalmen|69||0|28|Rechne ihnen Schuld auf Schuld zu, / und lass sie nicht kommen zu deinem Heil. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.29|AT|19|Psalmen|69||0|29|Sie sollen getilgt werden aus dem Buche der Lebenden, / sollen nicht aufgeschrieben werden unter die Gerechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.30|AT|19|Psalmen|69||0|30|Ich aber bin elend und voller Schmerzen; / deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.31|AT|19|Psalmen|69||0|31|Ich will den Namen Gottes preisen im Liede, / will ihn hoch ehren mit Lobgesang. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.32|AT|19|Psalmen|69||0|32|Das wird dem Herrn besser gefallen als Rinder, / als Stiere mit Hörnern und Klauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.33|AT|19|Psalmen|69||0|33|Schaut her, ihr Gebeugten, und freuet euch! / Die ihr Gott suchet, euer Herz lebe auf! /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.34|AT|19|Psalmen|69||0|34|Denn der Herr erhört die Armen, / und seine Gefangenen verachtet er nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.35|AT|19|Psalmen|69||0|35|Es lobe ihn Himmel und Erde, / das Meer und alles, was darin sich regt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.36|AT|19|Psalmen|69||0|36|Denn Gott wird Zion helfen / und die Städte Judas aufbauen, / dass man dort Wohnung nehme und sie besitze. /|ZUE1931|Public Domain PSA.69.37|AT|19|Psalmen|69||0|37|Und das Geschlecht seiner Knechte wird es ererben; / die seinen Namen lieben, werden darin wohnen.|ZUE1931|Public Domain PSA.70.1|AT|19|Psalmen|70||0|1|VON David.|ZUE1931|Public Domain PSA.70.2|AT|19|Psalmen|70||0|2|O Gott, eile, mich zu erretten, / eile, o Herr, mir zu helfen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.70.3|AT|19|Psalmen|70||0|3|Es werden sich noch schämen und erröten, / die mir nach dem Leben trachten; / es werden zurückweichen und zuschanden werden, / die sich meines Unglücks freuen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.70.4|AT|19|Psalmen|70||0|4|"Sie werden abziehen ob ihrer Schmach, / die da höhnen: ""Ha! ha!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.70.5|AT|19|Psalmen|70||0|5|Es werden noch frohlocken und deiner sich freuen / alle, die dich suchen, / und die dein Heil lieben, werden allzeit sagen: / Gott ist gross! /|ZUE1931|Public Domain PSA.70.6|AT|19|Psalmen|70||0|6|Doch jetzt bin ich arm und elend; / o Gott, eile zu mir! / Meine Hilfe und mein Retter bist du; / o Herr, säume nicht!|ZUE1931|Public Domain PSA.71.1|AT|19|Psalmen|71||0|1|AUF dich, o Herr, vertraue ich / lass mich nimmermehr zuschanden werden! /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.2|AT|19|Psalmen|71||0|2|Errette mich nach deiner Gerechtigkeit und befreie mich; / neige dein Ohr zu mir und hilf mir! /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.3|AT|19|Psalmen|71||0|3|Sei mir ein Hort der Zuflucht, / eine feste Burg, dass du mir helfest; / denn du bist mein Fels und meine Feste. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.4|AT|19|Psalmen|71||0|4|Mein Gott, errette mich aus der Hand des Gottlosen, / aus der Faust des Frevlers und Unterdrückers. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.5|AT|19|Psalmen|71||0|5|Denn du bist meine Hoffnung, Herr, mein Gott, / meine Zuversicht seit meiner Jugend. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.6|AT|19|Psalmen|71||0|6|Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an, / vom Mutterschoss an bist du mein Schutz; / von dir singt mein Loblied allezeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.7|AT|19|Psalmen|71||0|7|Ein Wunder bin ich für viele, / und du bist meine starke Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.8|AT|19|Psalmen|71||0|8|Mein Mund ist deines Lobes voll, / voll deines Preises den ganzen Tag. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.9|AT|19|Psalmen|71||0|9|Verwirf mich nicht in den Tagen des Alters; / wenn meine Kraft schwindet, verlass mich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.10|AT|19|Psalmen|71||0|10|Denn meine Feinde reden über mich, / und die auf mein Leben lauern, ratschlagen|ZUE1931|Public Domain PSA.71.11|AT|19|Psalmen|71||0|11|"und sprechen: / ""Gott hat ihn verlassen; so jaget ihm nach / und ergreift ihn, denn da ist kein Retter!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.71.12|AT|19|Psalmen|71||0|12|O Gott, sei nicht ferne von mir, / mein Gott, eile, mir zu helfen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.13|AT|19|Psalmen|71||0|13|Es müssen zuschanden werden und umkommen, / die meiner Seele feind sind, / mit Schmach und Schande sich bedecken, / die mein Unglück suchen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.14|AT|19|Psalmen|71||0|14|Ich aber will immerdar harren / und mehren all deinen Ruhm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.15|AT|19|Psalmen|71||0|15|Mein Mund soll deine Gerechtigkeit verkünden, / deine Hilfe den ganzen Tag; / denn ich kann sie nicht ermessen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.16|AT|19|Psalmen|71||0|16|Ich komme mit den Grosstaten des Herrn, / deine Gerechtigkeit allein will ich rühmen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.17|AT|19|Psalmen|71||0|17|Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf, / und bis jetzt verkünde ich deine Wunder. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.18|AT|19|Psalmen|71||0|18|Auch im Alter noch, wenn ich grau werde, / verlass mich nicht, o Gott, / dass ich deinen Arm der Nachwelt verkünde, / deine Kraft allen, die noch kommen werden, /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.19|AT|19|Psalmen|71||0|19|und deine Gerechtigkeit, o Gott, für und für. / Der du so grosse Dinge getan, / Gott, wer ist dir gleich? /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.20|AT|19|Psalmen|71||0|20|Der du uns schauen liessest viel Angst und Not, / du wirst uns wieder beleben, / uns wieder heraufführen aus den Tiefen der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.21|AT|19|Psalmen|71||0|21|Du wirst mich zu hohen Ehren bringen / und wirst mich wiederum trösten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.22|AT|19|Psalmen|71||0|22|So will auch ich dir danken, mein Gott, / deiner Treue danken mit Harfenspiel, / will dir spielen auf der Laute, Heiliger Israels. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.23|AT|19|Psalmen|71||0|23|Meine Lippen sollen frohlocken / und meine Seele, die du erlöst hast. /|ZUE1931|Public Domain PSA.71.24|AT|19|Psalmen|71||0|24|Auch meine Zunge soll den ganzen Tag / reden von deiner Gerechtigkeit; / denn zuschanden wurden, erröten mussten, / die mein Unglück suchten.|ZUE1931|Public Domain PSA.72.1|AT|19|Psalmen|72||0|1|VON Salomo. O Gott, gib dein Gericht dem König / und deine Gerechtigkeit dem Königssohne, /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.2|AT|19|Psalmen|72||0|2|dass er dein Volk richte mit Gerechtigkeit / und deine Elenden nach dem Recht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.3|AT|19|Psalmen|72||0|3|Die Berge mögen dem Volke Heil tragen / und die Hügel Gerechtigkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.4|AT|19|Psalmen|72||0|4|Er wird Recht schaffen den Elenden des Volkes, / wird den Armen helfen und den Bedrücker zermalmen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.5|AT|19|Psalmen|72||0|5|Er wird leben, solange die Sonne scheint / und der Mond, Geschlecht um Geschlecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.6|AT|19|Psalmen|72||0|6|Er ist wie Regen, der herabströmt auf die Au, / wie die Tropfen, die die Erde netzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.7|AT|19|Psalmen|72||0|7|In seinen Tagen blüht das Recht / und reiches Glück, bis der Mond nicht mehr ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.8|AT|19|Psalmen|72||0|8|Er wird herrschen von Meer zu Meer, / vom Euphrat bis an die Enden der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.9|AT|19|Psalmen|72||0|9|Vor ihm müssen sich beugen die Widersacher / und seine Feinde den Staub lecken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.10|AT|19|Psalmen|72||0|10|Die Könige von Tharsis und den Inseln / müssen Geschenke geben, / die Könige von Saba und Seba / müssen Gaben darbringen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.11|AT|19|Psalmen|72||0|11|Alle Könige müssen ihm huldigen, / alle Völker müssen ihm dienen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.12|AT|19|Psalmen|72||0|12|Denn er errettet den Armen, der schreit, / den Elenden und den, der keinen Helfer hat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.13|AT|19|Psalmen|72||0|13|Er erbarmt sich des Geringen und Armen, / den Seelen der Armen hilft er. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.14|AT|19|Psalmen|72||0|14|Von Druck und Gewalttat erlöst er ihre Seele, / und ihr Blut ist kostbar in seinen Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.15|AT|19|Psalmen|72||0|15|Er lebe, und man gebe ihm vom Golde aus Saba, / für ihn bete man immerdar, / allezeit soll man ihn segnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.16|AT|19|Psalmen|72||0|16|Es wird Überfluss an Korn sein im Lande, / auf den Höhen der Berge wird es rauschen. / Seine Frucht wird sein wie der Libanon; / sie werden hervorblühen aus der Stadt / wie das Gras der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.17|AT|19|Psalmen|72||0|17|Sein Name soll ewiglich bleiben, / soll sprossen, solange die Sonne scheint. / Mit seinem Namen sollen sich Segen wünschen / alle Geschlechter der Erde, / alle Völker sollen ihn glücklich preisen.|ZUE1931|Public Domain PSA.72.18|AT|19|Psalmen|72||0|18|Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, / der allein Wunder tut! /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.19|AT|19|Psalmen|72||0|19|Und gelobt sei sein herrlicher Name in Ewigkeit, / alle Lande sollen seiner Herrlichkeit voll werden! Amen! Amen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.72.20|AT|19|Psalmen|72||0|20|Zu Ende sind die Gebete Davids, des Sohnes Isais.|ZUE1931|Public Domain PSA.73.1|AT|19|Psalmen|73||0|1|EIN Psalm Asaphs. Lauter Güte ist Gott gegen den Frommen, / der Herr gegen die, die reines Herzens sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.2|AT|19|Psalmen|73||0|2|Ich aber wäre beinahe gestrauchelt; / um ein Kleines, so wäre mein Fuss ausgeglitten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.3|AT|19|Psalmen|73||0|3|Denn Eifer wider die Übermütigen ergriff mich, / da ich sah, wie es den Gottlosen so wohlging: /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.4|AT|19|Psalmen|73||0|4|sie leiden keine Qualen; / gesund und wohlgenährt ist ihr Leib. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.5|AT|19|Psalmen|73||0|5|Von der Mühsal der Sterblichen sind sie frei, / sie sind nicht geplagt wie andre Menschen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.6|AT|19|Psalmen|73||0|6|Darum ist Hoffart ihr Halsgeschmeide, / Gewalttat das Gewand, das sie umhüllt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.7|AT|19|Psalmen|73||0|7|Aus der Verstockung kommt ihr Unrecht, / es überwallen die Anschläge ihres Herzens. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.8|AT|19|Psalmen|73||0|8|Sie höhnen und reden in Bosheit; / Verkehrtes reden sie von oben herab. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.9|AT|19|Psalmen|73||0|9|Sie erheben gegen den Himmel ihr Maul / und lassen auf Erden ihrer Zunge den Lauf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.10|AT|19|Psalmen|73||0|10|Darum wendet sich ihnen das Volk zu / und schlürft Wasser in Fülle /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.11|AT|19|Psalmen|73||0|11|"und spricht: ""Wie wüsste es Gott? / wie wäre Wissen beim Höchsten?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.73.12|AT|19|Psalmen|73||0|12|Siehe, so treiben es die Gottlosen! / Immer im Glück, häufen sie Reichtum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.13|AT|19|Psalmen|73||0|13|Ganz umsonst hielt ich rein mein Herz / und wusch meine Hände in Unschuld; /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.14|AT|19|Psalmen|73||0|14|war ich doch geplagt allezeit, / und meine Züchtigung war jeden Morgen da. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.15|AT|19|Psalmen|73||0|15|"Wenn ich gedacht hätte: ""Ich will auch so reden"", / siehe, so hätte ich das Geschlecht deiner Kinder verraten. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.73.16|AT|19|Psalmen|73||0|16|Da sann ich nach und suchte es zu verstehen - / es war eine Qual in meinen Augen -, /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.17|AT|19|Psalmen|73||0|17|bis ich erfasste Gottes heiliges Walten / und achthatte auf ihr Ende. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.18|AT|19|Psalmen|73||0|18|Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund, / du lässest sie fallen in Täuschung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.19|AT|19|Psalmen|73||0|19|Wie werden sie zum Entsetzen im Nu, / werden hingerafft, nehmen ein Ende mit Schrecken! /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.20|AT|19|Psalmen|73||0|20|Wie man einen Traum verachtet beim Erwachen, / wirst du, Herr, wenn du dich aufmachst, ihr Bild verachten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.21|AT|19|Psalmen|73||0|21|Als mein Herz erbittert war / und es mich stach in meinen Nieren, /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.22|AT|19|Psalmen|73||0|22|da war ich dumm und ohne Einsicht, / war wie ein Tier vor dir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.23|AT|19|Psalmen|73||0|23|Nun aber bleibe ich stets bei dir, / du hältst mich bei meiner rechten Hand. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.24|AT|19|Psalmen|73||0|24|Du leitest mich nach deinem Ratschluss / und nimmst mich hernach in die Herrlichkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.25|AT|19|Psalmen|73||0|25|Wen hätte ich im Himmel ausser dir? / Und wenn ich dich habe, so wünsche ich nichts auf Erden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.26|AT|19|Psalmen|73||0|26|Mag Leib und Sinn mir schwinden, / Gott ist ewiglich mein Fels und mein Teil. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.27|AT|19|Psalmen|73||0|27|Denn siehe, die dir fernbleiben, kommen um; / du vernichtest alle, die dir untreu werden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.73.28|AT|19|Psalmen|73||0|28|Mir aber ist es köstlich, Gott nahe zu sein; / ich setze meine Zuversicht auf Gott, den Herrn, / und verkünde alle deine Werke.|ZUE1931|Public Domain PSA.74.1|AT|19|Psalmen|74||0|1|EIN Lied Asaphs. Warum, o Gott, verstössest du uns auf immer, / flammt dein Zorn wider die Schafe deiner Weide? /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.2|AT|19|Psalmen|74||0|2|Gedenke deiner Gemeinde, die du vor alters erworben, / die du erlöst hast, dass sie dein Volk sei, / des Berges Zion, auf dem du Wohnung genommen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.3|AT|19|Psalmen|74||0|3|Erhebe deine Schritte zu den uralten Trümmern; / alles hat der Feind im Heiligtum verheert. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.4|AT|19|Psalmen|74||0|4|Deine Widersacher brüllten inmitten deiner heiligen Stätte, / stellten ihre Paniere als Zeichen auf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.5|AT|19|Psalmen|74||0|5|Es war anzusehen, wie wenn man die Axt / hochschwingt im Dickicht des Waldes; /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.6|AT|19|Psalmen|74||0|6|und dann zerschlugen sie das Schnitzwerk / allzumal mit Beilen und Hämmern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.7|AT|19|Psalmen|74||0|7|Sie haben dein Heiligtum in Brand gesteckt, / bis auf den Grund entweiht die Wohnstatt deines Namens. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.8|AT|19|Psalmen|74||0|8|"Sie dachten bei sich: ""Wir vertilgen sie allzumal!"" / sie verbrannten alle Gottesstätten im Lande. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.74.9|AT|19|Psalmen|74||0|9|Unsre Zeichen sehen wir nimmer, kein Prophet ist mehr da; / niemand unter uns weiss, bis wie lange. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.10|AT|19|Psalmen|74||0|10|Wie lange, o Gott, soll der Widersacher noch schmähen, / soll der Feind deinen Namen immerfort lästern? /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.11|AT|19|Psalmen|74||0|11|Warum ziehst du die Hand zurück, / hältst deine Rechte im Busen verborgen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.12|AT|19|Psalmen|74||0|12|Aber Gott ist mein König von alters her, / der Heilstaten vollbringt auf Erden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.13|AT|19|Psalmen|74||0|13|Du hast das Meer zerspalten mit deiner Kraft, / die Häupter der Drachen über den Fluten zerschmettert. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.14|AT|19|Psalmen|74||0|14|Du hast zerschlagen die Köpfe des Leviathan, / dem Volke der Wüstentiere ihn zum Frass gegeben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.15|AT|19|Psalmen|74||0|15|Du hast aufgetan Quellen und Bäche, / hast ausgetrocknet mächtige Ströme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.16|AT|19|Psalmen|74||0|16|Dein ist der Tag, dein auch die Nacht; / du hast hingesetzt Leuchte und Sonne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.17|AT|19|Psalmen|74||0|17|Du hast festgestellt alle Grenzen der Erde; / Sommer und Winter, du hast sie geschaffen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.18|AT|19|Psalmen|74||0|18|Gedenke dessen, da der Feind schmäht, o Herr, / da törichtes Volk deinen Namen lästert. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.19|AT|19|Psalmen|74||0|19|Gib nicht dem Raubtier preis die Seele deiner Taube, / und vergiss nicht ewig des Lebens deiner Elenden! /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.20|AT|19|Psalmen|74||0|20|Blicke auf die Fettstrotzenden, wie sie voll sind! / Die Schlupfwinkel des Landes sind Stätten der Gewalttat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.21|AT|19|Psalmen|74||0|21|Lass nicht den Geringen in Schande davongehen; / der Arme und Elende müsse deinen Namen preisen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.22|AT|19|Psalmen|74||0|22|Stehe auf, o Gott, und führe deinen Streit, / gedenke, wie du stetsfort von Gottlosen geschmäht wirst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.74.23|AT|19|Psalmen|74||0|23|Vergiss nicht des Geschreis deiner Feinde, / des Tobens deiner Widersacher, das allzeit emporsteigt.|ZUE1931|Public Domain PSA.75.1|AT|19|Psalmen|75||0|1|EIN Psalm Asaphs, ein Lied.|ZUE1931|Public Domain PSA.75.2|AT|19|Psalmen|75||0|2|Wir preisen dich, o Gott, wir preisen dich, / und die deinen Namen anrufen, / erzählen von deinen Wundern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.75.3|AT|19|Psalmen|75||0|3|"""Wenn ich mir gleich eine Frist nehme - / ich halte doch gerechtes Gericht. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.75.4|AT|19|Psalmen|75||0|4|"Ob auch die Erde wankt und alle, die darauf wohnen - / ich selbst habe festgestellt ihre Säulen."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.75.5|AT|19|Psalmen|75||0|5|Ich spreche zu den Rasenden: Raset nicht! / und zu den Gottlosen: Erhebt nicht das Horn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.75.6|AT|19|Psalmen|75||0|6|Erhebt nicht gegen den Himmel euer Horn, / redet nicht vermessen wider unsern Fels! /|ZUE1931|Public Domain PSA.75.7|AT|19|Psalmen|75||0|7|Denn weder vom Aufgang noch vom Niedergang / noch von der Wüste her kommt Erhöhung; /|ZUE1931|Public Domain PSA.75.8|AT|19|Psalmen|75||0|8|sondern Gott ist der Richter: / den einen erniedrigt, den andern erhöht er. /|ZUE1931|Public Domain PSA.75.9|AT|19|Psalmen|75||0|9|Denn ein Kelch ist in der Hand des Herrn / mit schäumendem Wein, stark gewürztem; / und er schenkt ein der Reihe nach, / auch seine Hefe müssen schlürfen, / müssen trinken alle Gottlosen der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.75.10|AT|19|Psalmen|75||0|10|Ich aber will immerdar jubeln, / will lobsingen dem Gotte Jakobs. /|ZUE1931|Public Domain PSA.75.11|AT|19|Psalmen|75||0|11|Alle Hörner der Gottlosen schlägt er ab; / aber hoch werden erhoben die Hörner des Gerechten.|ZUE1931|Public Domain PSA.76.1|AT|19|Psalmen|76||0|1|EIN Psalm Asaphs, ein Lied.|ZUE1931|Public Domain PSA.76.2|AT|19|Psalmen|76||0|2|Gott ist in Juda bekannt, / sein Name ist gross in Israel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.3|AT|19|Psalmen|76||0|3|In Salem erstand seine Hütte / und seine Wohnstatt auf Zion. /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.4|AT|19|Psalmen|76||0|4|Dort zerbrach er die Blitze des Bogens, / Schild und Schwert und Krieg. /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.5|AT|19|Psalmen|76||0|5|Furchtbar bist du, herrlich, / von den ewigen Bergen her. /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.6|AT|19|Psalmen|76||0|6|Zur Beute wurden die Tapfern, / sanken hin in ihren Schlaf; / allen Kriegshelden versagte die Kraft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.7|AT|19|Psalmen|76||0|7|Vor deinem Schelten, o Gott Jakobs, / versank in Betäubung so Reiter wie Ross. /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.8|AT|19|Psalmen|76||0|8|Furchtbar bist du! Wer kann bestehen / vor dir ob der Gewalt deines Zorns? /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.9|AT|19|Psalmen|76||0|9|Vom Himmel herab verkündest du Gericht - / die Erde erschrickt und verstummt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.10|AT|19|Psalmen|76||0|10|wenn Gott sich erhebt zum Gericht, / allen Gebeugten auf Erden zu helfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.11|AT|19|Psalmen|76||0|11|Ja, die Menschenvölker sollen dich preisen, / der Überrest der Völker dir Feste feiern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.12|AT|19|Psalmen|76||0|12|Tut Gelübde und erfüllt sie dem Herrn, eurem Gott; / alle ringsum sollen Gaben bringen dem Furchtbaren, /|ZUE1931|Public Domain PSA.76.13|AT|19|Psalmen|76||0|13|der Fürstenhochmut dämpft, / furchtbar den Königen der Erde.|ZUE1931|Public Domain PSA.77.1|AT|19|Psalmen|77||0|1|EIN Psalm Asaphs.|ZUE1931|Public Domain PSA.77.2|AT|19|Psalmen|77||0|2|Laut will ich schreien zu Gott, / laut zu Gott, dass er auf mich höre. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.3|AT|19|Psalmen|77||0|3|Am Tage meiner Not suche ich den Herrn, / des Nachts ist unermüdlich meine Hand ausgestreckt; / meine Seele will sich nicht trösten lassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.4|AT|19|Psalmen|77||0|4|Ich denke an Gott und seufze; / ich sinne nach, und mein Geist will verzagen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.5|AT|19|Psalmen|77||0|5|Von nächtlichem Wachen gehalten sind meine Augen; / ich bin voll Unruhe und kann nicht reden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.6|AT|19|Psalmen|77||0|6|Ich sinne über die Tage der Vorzeit, / urlängst vergangener Jahre gedenke ich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.7|AT|19|Psalmen|77||0|7|Ich flüstre des Nachts für mich hin; / ich sinne nach, und es forscht mein Geist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.8|AT|19|Psalmen|77||0|8|Will denn der Herr auf ewig verstossen? / will er nimmermehr gnädig sein? /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.9|AT|19|Psalmen|77||0|9|Hat seine Güte für immer ein Ende? / ist es aus mit seiner Treue für alle Zeiten? /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.10|AT|19|Psalmen|77||0|10|Hat Gott des Erbarmens vergessen? / oder hat er im Zorn sein Mitleid verschlossen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.11|AT|19|Psalmen|77||0|11|Und ich sprach: Das ist mein Schmerz, / dass so anders geworden das Walten des Höchsten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.12|AT|19|Psalmen|77||0|12|Ich will gedenken der Werke des Herrn, / ja gedenken deiner Wunder von Uranfang an, /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.13|AT|19|Psalmen|77||0|13|will nachsinnen über all dein Tun, / will reden von deinen mächtigen Taten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.14|AT|19|Psalmen|77||0|14|O Gott, dein Weg ist heilig! / Wo ist ein Gott, gross wie der Herr? /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.15|AT|19|Psalmen|77||0|15|Du allein bist Gott, der du Wunder tust; / du hast deine Macht an den Völkern erwiesen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.16|AT|19|Psalmen|77||0|16|Du hast dein Volk mit starkem Arm erlöst, / die Kinder Jakobs und Josephs. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.17|AT|19|Psalmen|77||0|17|Die Wasser sahen dich, Gott, / die Wasser sahen dich und erbebten, / die Meerestiefen erzitterten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.18|AT|19|Psalmen|77||0|18|Es gossen Wasser die Wolken, / es donnerte das Himmelsgewölk, / und deine Pfeile fuhren dahin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.19|AT|19|Psalmen|77||0|19|Rollend erdröhnte dein Donner, / deine Blitze erhellten den Erdkreis; / die Erde erbebte, erzitterte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.20|AT|19|Psalmen|77||0|20|Dein Weg ging durchs Meer / und dein Pfad durch gewaltige Wasser, / doch deine Spuren waren nicht zu erkennen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.77.21|AT|19|Psalmen|77||0|21|Du führtest dein Volk wie eine Herde / durch Moses und Aarons Hand.|ZUE1931|Public Domain PSA.78.1|AT|19|Psalmen|78||0|1|EIN Lied Asaphs. Höre, mein Volk, auf meine Weisung; / neiget euer Ohr den Worten meines Mundes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.2|AT|19|Psalmen|78||0|2|Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen, / will Rätsel verkünden aus der Vorzeit, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.3|AT|19|Psalmen|78||0|3|die wir gehört und verstanden haben, / die unsre Väter uns erzählten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.4|AT|19|Psalmen|78||0|4|Nicht ward es verschwiegen von ihren Kindern; / dem kommenden Geschlecht erzählten sie / die Ruhmestaten des Herrn und seine Stärke / und seine Wunder, die er getan hat: /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.5|AT|19|Psalmen|78||0|5|wie er ein Zeugnis aufstellte in Jakob / und eine Satzung gab in Israel, / die er unsern Vätern auftrug / ihren Kindern kundzutun, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.6|AT|19|Psalmen|78||0|6|damit das kommende Geschlecht sie erfahre, / dass die Kinder, die geboren werden sollten, / aufstünden und sie kundtäten ihren Kindern /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.7|AT|19|Psalmen|78||0|7|und auf Gott ihr Vertrauen setzten, / dass sie der Taten Gottes nicht vergässen / und seine Gebote hielten, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.8|AT|19|Psalmen|78||0|8|dass sie nicht würden wie ihre Väter, / ein widerspenstiges und trotziges Geschlecht, / ein Geschlecht, dessen Herz nicht fest war / und dessen Geist nicht treulich zu Gott hielt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.9|AT|19|Psalmen|78||0|9|Die Söhne Ephraims, bogengewappnet, / kehrten um am Tage der Schlacht; /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.10|AT|19|Psalmen|78||0|10|sie hielten den Bund Gottes nicht / und wollten nicht wandeln nach seinem Gesetz. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.11|AT|19|Psalmen|78||0|11|Sie vergassen seiner Taten, / seiner Wunder, die er sie schauen liess. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.12|AT|19|Psalmen|78||0|12|Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan / im Lande Ägypten, in Zoans Gefilde: /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.13|AT|19|Psalmen|78||0|13|das Meer zerteilte er und führte sie durch, / liess die Wasser feststehen gleich einem Damm, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.14|AT|19|Psalmen|78||0|14|leitete sie mit der Wolke bei Tage, / die ganze Nacht mit Feuerschein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.15|AT|19|Psalmen|78||0|15|Er spaltete Felsen in der Wüste, / tränkte die Steppe wie mit Urzeitsflut, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.16|AT|19|Psalmen|78||0|16|liess Bäche hervorbrechen aus dem Stein / und Wasser herabfliessen wie Ströme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.17|AT|19|Psalmen|78||0|17|Dennoch sündigten sie weiter an ihm / und trotzten dem Höchsten in der Wüste: /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.18|AT|19|Psalmen|78||0|18|sie versuchten Gott in ihrem Herzen, / Speise verlangend nach ihrem Gelüste. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.19|AT|19|Psalmen|78||0|19|"Und sie redeten wider Gott: / ""Vermag wohl Gott, in der Wüste den Tisch uns zu decken? /"|ZUE1931|Public Domain PSA.78.20|AT|19|Psalmen|78||0|20|"Siehe, er hat den Felsen geschlagen, / dass Wasser flossen und Bäche strömten; / vermag er aber auch Brot zu geben, / oder Fleisch zu schaffen seinem Volke?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.78.21|AT|19|Psalmen|78||0|21|Darum, als der Herr das hörte, ward er entrüstet, / Feuer entzündete sich wider Jakob, / und Zorn stieg auf wider Israel, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.22|AT|19|Psalmen|78||0|22|weil sie Gott nicht glaubten / und nicht vertrauten auf seine Hilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.23|AT|19|Psalmen|78||0|23|Und er gebot den Wolken droben, / die Tore des Himmels tat er auf, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.24|AT|19|Psalmen|78||0|24|liess Manna auf sie regnen, sie zu speisen, / und gab ihnen Himmelskorn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.25|AT|19|Psalmen|78||0|25|Menschen assen Engelbrot, / Zehrung sandte er ihnen in Fülle. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.26|AT|19|Psalmen|78||0|26|Er liess den Ost aufstehen am Himmel, / führte den Süd heran durch seine Kraft, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.27|AT|19|Psalmen|78||0|27|liess Fleisch auf sie regnen wie Staub, / fliegende Vögel wie Sand am Meere; /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.28|AT|19|Psalmen|78||0|28|mitten in sein Lager liess er sie fallen, / rings um seine Wohnung her. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.29|AT|19|Psalmen|78||0|29|Da assen sie und wurden reich gesättigt, / ihr Begehr gewährte er ihnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.30|AT|19|Psalmen|78||0|30|Noch hatten sie ihr Gelüste nicht gestillt, / noch war die Speise in ihrem Munde, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.31|AT|19|Psalmen|78||0|31|da erhob sich der Zorn Gottes wider sie / und würgte unter ihren Grossen / und streckte Israels Jungmannschaft nieder. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.32|AT|19|Psalmen|78||0|32|Trotz alledem sündigten sie wieder / und glaubten nicht an seine Wunder. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.33|AT|19|Psalmen|78||0|33|Darum liess er ihre Tage erfolglos vergehen / und ihre Jahre in Schrecken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.34|AT|19|Psalmen|78||0|34|Wenn er sie hinwürgte, fragten sie nach ihm / und suchten wiederum Gott, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.35|AT|19|Psalmen|78||0|35|gedachten, dass Gott ihr Fels sei / und Gott, der Höchste, ihr Erlöser, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.36|AT|19|Psalmen|78||0|36|wollten ihn betören mit ihrem Munde / und logen ihm vor mit ihrer Zunge, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.37|AT|19|Psalmen|78||0|37|da doch ihr Herz nicht fest zu ihm hielt / und sie untreu waren seinem Bunde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.38|AT|19|Psalmen|78||0|38|Er aber in seiner Gnade und seinem Erbarmen, / er vergab ihre Schuld und vertilgte sie nicht / liess oftmals ab von seinem Zorn, / liess nicht aufwachen seinen ganzen Grimm; /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.39|AT|19|Psalmen|78||0|39|denn er gedachte, dass sie Fleisch seien, / ein Hauch, der hinfährt und nicht wiederkehrt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.40|AT|19|Psalmen|78||0|40|Wie oft trotzten sie ihm in der Wüste / und kränkten ihn in der Einöde! /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.41|AT|19|Psalmen|78||0|41|Und immer wieder versuchten sie Gott / und betrübten den Heiligen Israels, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.42|AT|19|Psalmen|78||0|42|gedachten nicht mehr seiner Hand, / des Tages, da er sie vom Feinde erlöste, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.43|AT|19|Psalmen|78||0|43|da er seine Zeichen tat in Ägypten, / seine Wunder in Zoans Gefilde, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.44|AT|19|Psalmen|78||0|44|da er ihre Flüsse in Blut verwandelte / und ihre Bäche ungeniessbar machte, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.45|AT|19|Psalmen|78||0|45|da er Geschmeiss auf sie losliess, das sie frass, / und Frösche, die ihnen Verderben brachten, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.46|AT|19|Psalmen|78||0|46|da er ihre Ernte dem Fresser gab / und ihre Arbeit den Heuschrecken, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.47|AT|19|Psalmen|78||0|47|da er ihren Weinstock mit Hagel schlug / und ihre Sykomoren mit Schlossen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.48|AT|19|Psalmen|78||0|48|da er ihr Vieh der Pest preisgab / und ihre Herden den Seuchen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.49|AT|19|Psalmen|78||0|49|auf sie losliess die Glut seines Zorns, / Grimm und Wut und Drangsal, / eine Rotte verderbender Engel, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.50|AT|19|Psalmen|78||0|50|da er freie Bahn schuf seinem Zorn, / ihre Seele nicht vor dem Tode bewahrte / und ihr Leben der Pest dahingab, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.51|AT|19|Psalmen|78||0|51|alle Erstgeburt schlug in Ägypten, / die Blüte der Kraft in den Zelten Hams, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.52|AT|19|Psalmen|78||0|52|da er sein Volk ausziehen liess wie Schafe, / sie in der Wüste leitete wie eine Herde, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.53|AT|19|Psalmen|78||0|53|sie sicher führte sonder Schrecken, / während das Meer ihre Feinde bedeckte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.54|AT|19|Psalmen|78||0|54|Er brachte sie nach seinem heiligen Bezirk, / in das Bergland, das er mit seiner Rechten erworben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.55|AT|19|Psalmen|78||0|55|Völker vertrieb er vor ihnen, / verteilte sie mit der Meßschnur als Erbe / und liess in ihren Zelten Israels Stämme wohnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.56|AT|19|Psalmen|78||0|56|Aber sie versuchten trotzig den höchsten Gott, / und seine Gesetze hielten sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.57|AT|19|Psalmen|78||0|57|Treulos fielen sie ab wie die Väter, / wandten sich wie ein versagender Bogen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.58|AT|19|Psalmen|78||0|58|Sie erbitterten ihn durch ihren Höhendienst / und reizten ihn zur Eifersucht mit ihren Götzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.59|AT|19|Psalmen|78||0|59|Als Gott es hörte, ward er entrüstet / und verwarf Israel ganz und gar. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.60|AT|19|Psalmen|78||0|60|Er verwarf die Wohnung zu Silo, / das Zelt, wo er unter den Menschen geweilt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.61|AT|19|Psalmen|78||0|61|Er gab seine Macht in Gefangenschaft, / seine Zier in die Hand des Feindes, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.62|AT|19|Psalmen|78||0|62|überlieferte sein Volk dem Schwerte / und war entrüstet über sein Erbe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.63|AT|19|Psalmen|78||0|63|Seine Jünglinge frass das Feuer, / und seine Jungfrauen blieben ohne Brautlied. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.64|AT|19|Psalmen|78||0|64|Seine Priester fielen durch das Schwert, / und seine Witwen konnten nicht Totenklage halten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.65|AT|19|Psalmen|78||0|65|Es erwachte der Herr wie ein Schlafender, / wie ein Held, der vom Weine bezwungen war. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.66|AT|19|Psalmen|78||0|66|Er stiess seine Feinde von sich, / trieb sie in ewige Schande. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.67|AT|19|Psalmen|78||0|67|Er verwarf das Zelt Josephs, / den Stamm Ephraim erwählte er nicht, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.68|AT|19|Psalmen|78||0|68|sondern erwählte den Stamm Juda, / den Berg Zion, den er liebhat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.69|AT|19|Psalmen|78||0|69|Himmelshöhen gleich baute er sein Heiligtum, / fest wie die Erde, die er auf ewig gegründet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.70|AT|19|Psalmen|78||0|70|Er erwählte David, seinen Knecht, / nahm ihn von den Hürden der Herde, /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.71|AT|19|Psalmen|78||0|71|holte ihn weg von den Mutterschafen, / dass er weide sein Volk Jakob / und sein Eigentum Israel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.78.72|AT|19|Psalmen|78||0|72|Und er weidete sie mit frommem Sinn, / leitete sie mit weiser Hand.|ZUE1931|Public Domain PSA.79.1|AT|19|Psalmen|79||0|1|EIN Psalm Asaphs. O Gott, Heiden sind in dein Erbe eingefallen, / haben deinen heiligen Tempel befleckt / und Jerusalem zu Steinhaufen gemacht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.2|AT|19|Psalmen|79||0|2|Sie haben die Leichen deiner Knechte / den Vögeln des Himmels zum Frasse gegeben, / das Fleisch deiner Frommen den Tieren des Feldes, /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.3|AT|19|Psalmen|79||0|3|sie haben ihr Blut vergossen wie Wasser / rings um Jerusalem, und niemand begrub sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.4|AT|19|Psalmen|79||0|4|Wir sind bei unsern Nachbarn zur Schmach geworden, / ein Spott und Hohn denen, die um uns wohnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.5|AT|19|Psalmen|79||0|5|Wie lange, o Herr, willst du immerdar zürnen, / soll dein Eifer lodern wie Feuer? /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.6|AT|19|Psalmen|79||0|6|Schütte deinen Grimm aus über die Heiden, / die dich nicht kennen, / und über die Königreiche, / die deinen Namen nicht anrufen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.7|AT|19|Psalmen|79||0|7|Denn sie haben Jakob gefressen / und seine Wohnung verwüstet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.8|AT|19|Psalmen|79||0|8|Rechne uns nicht an die Schuld der Vorfahren, / dein Erbarmen komme uns eilends entgegen; / denn wir sind gar schwach geworden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.9|AT|19|Psalmen|79||0|9|Hilf uns, du Gott unsres Heils, / um der Ehre deines Namens willen; / errette uns und sühne unsre Sünden / um deines Namens willen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.10|AT|19|Psalmen|79||0|10|Warum sollen die Heiden sagen: / Wo ist nun ihr Gott? / Lass kundwerden an den Heiden vor unsern Augen / die Rache für das vergossene Blut deiner Knechte! /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.11|AT|19|Psalmen|79||0|11|Lass vor dich kommen das Seufzen der Gefangenen; / nach der Macht deines Armes / befreie die dem Tode Geweihten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.12|AT|19|Psalmen|79||0|12|Und unsern Nachbarn vergilt / siebenfältig in ihren Busen den Hohn, / womit sie dich, Herr, gehöhnt haben! /|ZUE1931|Public Domain PSA.79.13|AT|19|Psalmen|79||0|13|Wir aber, dein Volk, die Schafe deiner Weide, / wir wollen dir ewig Dank sagen / und deinen Ruhm verkünden / von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain PSA.80.1|AT|19|Psalmen|80||0|1|EIN Zeugnis Asaphs, ein Psalm.|ZUE1931|Public Domain PSA.80.2|AT|19|Psalmen|80||0|2|Du Hirte Israels, schenke Gehör, / der du Joseph leitest wie Schafe! / Der du auf den Cheruben thronst, erstrahle /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.3|AT|19|Psalmen|80||0|3|vor Ephraim und Benjamin und Manasse! / Lass aufwachen deine Heldenkraft / und komm uns zu Hilfe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.4|AT|19|Psalmen|80||0|4|Herr der Heerscharen, stelle uns wieder her! / lass dein Angesicht leuchten, so wird uns geholfen.|ZUE1931|Public Domain PSA.80.5|AT|19|Psalmen|80||0|5|Herr der Heerscharen, wie lange / zürnst du noch beim Gebet deines Volkes? /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.6|AT|19|Psalmen|80||0|6|Du speistest uns mit Seufzerbrot / und tränktest uns mit Tränen über die Massen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.7|AT|19|Psalmen|80||0|7|Du machtest uns zum Hohn unsern Nachbarn, / und unsre Feinde verspotteten uns. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.8|AT|19|Psalmen|80||0|8|Herr der Heerscharen, stelle uns wieder her! / lass dein Angesicht leuchten, so wird uns geholfen.|ZUE1931|Public Domain PSA.80.9|AT|19|Psalmen|80||0|9|Du hobst einen Weinstock aus in Ägypten: / du vertriebst Völker und pflanztest ihn ein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.10|AT|19|Psalmen|80||0|10|Du machtest Raum vor ihm, / und er schlug Wurzel und erfüllte das Land. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.11|AT|19|Psalmen|80||0|11|Berge wurden bedeckt von seinem Schatten, / von seinen Ranken die Zedern Gottes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.12|AT|19|Psalmen|80||0|12|Er breitete seine Zweige bis an das Meer, / bis an den Strom seine Schosse. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.13|AT|19|Psalmen|80||0|13|Warum hast du seine Mauern zerbrochen, / dass alle, die vorübergehen, von ihm pflücken? /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.14|AT|19|Psalmen|80||0|14|Der Eber aus dem Walde zerfrisst ihn, / und das Getier des Feldes weidet ihn ab. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.15|AT|19|Psalmen|80||0|15|Herr der Heerscharen, stelle uns wieder her! / lass dein Angesicht leuchten, so wird uns geholfen. Blicke vom Himmel herab und schaue, / sieh nach dem Weinstock hier, /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.16|AT|19|Psalmen|80||0|16|und richte ihn auf, den deine Rechte gepflanzt hat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.17|AT|19|Psalmen|80||0|17|Sie haben ihn mit Feuer verbrannt, zerschnitten; / vor dem Dräuen deines Angesichts kommen sie um. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.18|AT|19|Psalmen|80||0|18|Deine Hand sei über dem Mann deiner Rechten, / über dem Menschenkind, das du dir gestärkt hast. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.19|AT|19|Psalmen|80||0|19|Lass uns leben, so wollen wir dich anrufen / und wollen nicht von dir weichen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.80.20|AT|19|Psalmen|80||0|20|Herr der Heerscharen, stelle uns wieder her! / lass dein Angesicht leuchten, so wird uns geholfen.|ZUE1931|Public Domain PSA.81.1|AT|19|Psalmen|81||0|1|VON Asaph.|ZUE1931|Public Domain PSA.81.2|AT|19|Psalmen|81||0|2|Frohlocket Gott, der unsre Stärke ist, / jauchzet dem Gott Jakobs zu! /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.3|AT|19|Psalmen|81||0|3|Stimmt an den Gesang und schlaget die Handpauke, / die liebliche Laute samt der Harfe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.4|AT|19|Psalmen|81||0|4|Stosst am Neumond in die Posaune, / am Vollmond zur Feier unsres Festes! /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.5|AT|19|Psalmen|81||0|5|Denn das ist Satzung für Israel, / ein Gesetz des Gottes Jakobs. /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.6|AT|19|Psalmen|81||0|6|Als Gebot hat er es festgesetzt in Joseph, / da er auszog wider Ägypten. / Eine Sprache, die ich nicht kannte, vernehme ich: /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.7|AT|19|Psalmen|81||0|7|"""Ich habe deine Schulter von der Bürde befreit, / deine Hände sind des Tragkorbs ledig. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.81.8|AT|19|Psalmen|81||0|8|Du riefst in der Not, und ich riss dich heraus, / ich antwortete dir im Donnergewölk, / am Haderwasser prüfte ich dich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.9|AT|19|Psalmen|81||0|9|Höre, mein Volk, ich will dich vermahnen. / O Israel, wenn du mich hören wolltest! /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.10|AT|19|Psalmen|81||0|10|Kein andrer Gott soll unter dir sein, / du sollst keinen Gott der Fremde anbeten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.11|AT|19|Psalmen|81||0|11|Ich, der Herr, bin dein Gott, / der dich heraufführte aus dem Lande Ägypten. / Tue weit deinen Mund auf, so will ich ihn füllen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.12|AT|19|Psalmen|81||0|12|Aber mein Volk hörte nicht auf mich, / Israel willfahrte mir nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.13|AT|19|Psalmen|81||0|13|Da überliess ich sie ihrer Verstocktheit, / dass sie wandelten nach eignem Rat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.14|AT|19|Psalmen|81||0|14|O dass mein Volk auf mich hörte, / dass Israel doch wandelte in meinen Wegen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.15|AT|19|Psalmen|81||0|15|Wie bald wollte ich ihre Feinde beugen / und meine Hand wider ihre Bedränger wenden! /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.16|AT|19|Psalmen|81||0|16|Ihre Hasser müssten ihnen schmeicheln, / und ihr Glück würde ewig währen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.81.17|AT|19|Psalmen|81||0|17|"Ich wollte sie speisen mit dem Mark des Weizens, / mit Honig aus dem Felsen wollte ich sie sättigen."""|ZUE1931|Public Domain PSA.82.1|AT|19|Psalmen|82||0|1|EIN Psalm Asaphs. Gott steht da in der Gottesversammlung, / inmitten der Götter hält er Gericht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.82.2|AT|19|Psalmen|82||0|2|"""Wie lange noch wollt ihr ungerecht richten / und die Person der Gottlosen ansehen? /"|ZUE1931|Public Domain PSA.82.3|AT|19|Psalmen|82||0|3|Seid Richter dem Geringen und der Waise / und helft dem Elenden und Dürftigen zum Recht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.82.4|AT|19|Psalmen|82||0|4|"Rettet den Geringen und Armen, / befreit ihn aus der Hand der Gottlosen."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.82.5|AT|19|Psalmen|82||0|5|Sie sind ohne Einsicht und ohne Verstand, / sie wandeln in Finsternis; / es wanken alle Grundfesten der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.82.6|AT|19|Psalmen|82||0|6|"""Wohl habe ich gesprochen: Götter seid ihr, / ihr alle seid Söhne des Höchsten. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.82.7|AT|19|Psalmen|82||0|7|"Doch wahrlich, wie Menschen sollt ihr sterben, / sollt stürzen wie einer der Fürsten."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.82.8|AT|19|Psalmen|82||0|8|Stehe auf, o Gott, richte die Erde! / denn dein Eigentum sind die Völker alle.|ZUE1931|Public Domain PSA.83.1|AT|19|Psalmen|83||0|1|EIN Lied, ein Psalm Asaphs.|ZUE1931|Public Domain PSA.83.2|AT|19|Psalmen|83||0|2|O Herr, bleibe nicht stille! / Schweige doch nicht und ruhe nicht, o Gott! /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.3|AT|19|Psalmen|83||0|3|Denn siehe, deine Feinde toben, / und die dich hassen, erheben das Haupt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.4|AT|19|Psalmen|83||0|4|Wider dein Volk machen sie listige Anschläge / und ratschlagen wider deine Schützlinge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.5|AT|19|Psalmen|83||0|5|"Sie sprechen: ""Wohlan, vertilgen wir sie, / dass sie kein Volk mehr sind, / dass Israels nicht mehr gedacht wird!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.83.6|AT|19|Psalmen|83||0|6|Ja, sie beraten einträchtigen Sinnes / und schliessen einen Bund wider dich: /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.7|AT|19|Psalmen|83||0|7|die Zelte Edoms und die Ismaeliter, / Moab und die Hagriter, /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.8|AT|19|Psalmen|83||0|8|Gebal und Ammon und Amalek, / die Philister samt den Bewohnern von Tyrus. /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.9|AT|19|Psalmen|83||0|9|Auch Assur gesellt sich zu ihnen / und leiht seinen Arm den Söhnen Lots. /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.10|AT|19|Psalmen|83||0|10|Tu ihnen wie Midian und Sisera, / wie Jabin am Bache Kison, /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.11|AT|19|Psalmen|83||0|11|die vernichtet wurden zu Endor, / zum Dünger wurden für den Acker. /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.12|AT|19|Psalmen|83||0|12|Mache ihre Edlen wie Oreb und wie Seeb, / wie Sebah und Zalmunna all ihre Fürsten, /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.13|AT|19|Psalmen|83||0|13|"die da sprechen: ""Wir wollen für uns / die Wohnstatt Gottes einnehmen."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.83.14|AT|19|Psalmen|83||0|14|Mein Gott, mache sie wie Spreu, / wie Stoppeln vor dem Winde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.15|AT|19|Psalmen|83||0|15|Dem Feuer gleich, das den Wald verzehrt, / der Flamme gleich, die Berge versengt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.16|AT|19|Psalmen|83||0|16|so jage sie mit deinem Wetter / und schrecke sie mit deinem Sturm! /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.17|AT|19|Psalmen|83||0|17|Mache ihr Angesicht voll Schmach, / dass sie nach deinem Namen fragen, o Herr! /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.18|AT|19|Psalmen|83||0|18|Sie sollen beschämt werden und erschrecken für immer, / dass sie vor Schande vergehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.83.19|AT|19|Psalmen|83||0|19|Dann werden sie erkennen, dass du allein / der Höchste bist über die ganze Erde.|ZUE1931|Public Domain PSA.84.1|AT|19|Psalmen|84||0|1|EIN Psalm der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.84.2|AT|19|Psalmen|84||0|2|Wie lieblich sind deine Wohnungen, / o Herr der Heerscharen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.3|AT|19|Psalmen|84||0|3|Meine Seele sehnte sich, ja schmachtete / nach den Vorhöfen des Herrn. / Nun jauchzen mein Herz und mein Leib / dem lebendigen Gott entgegen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.4|AT|19|Psalmen|84||0|4|Auch der Sperling hat ein Haus gefunden / und die Schwalbe ein Nest für sich, / darein sie ihre Jungen gelegt hat: / deine Altäre, o Herr der Heerscharen, / mein König und mein Gott! /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.5|AT|19|Psalmen|84||0|5|Wohl denen, die in deinem Hause wohnen, / die dich immerdar preisen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.6|AT|19|Psalmen|84||0|6|Wohl dem, der seine Stärke findet in dir, / wenn er wallfahrten will! /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.7|AT|19|Psalmen|84||0|7|Wenn sie durch das Bakatal ziehen, / macht der Herr es zum Quellort, / ja, mit Segen bedeckt es der Frühregen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.8|AT|19|Psalmen|84||0|8|Sie wandern mit wachsender Kraft, / bis sie Gott schauen auf Zion. /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.9|AT|19|Psalmen|84||0|9|Herr der Heerscharen, höre mein Gebet, / neige dein Ohr, du Gott Jakobs! /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.10|AT|19|Psalmen|84||0|10|Siehe an unsern Schild, o Gott, / und schaue auf das Antlitz deines Gesalbten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.11|AT|19|Psalmen|84||0|11|Denn ein Tag in deinen Vorhöfen / ist besser als tausend draussen, / besser an der Schwelle stehen im Hause meines Gottes, / als wohnen in den Zelten des Frevels. /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.12|AT|19|Psalmen|84||0|12|Denn Gott der Herr ist Zinne und Schild, / Gnade und Ehre gibt der Herr; / er versagt nicht Glück / denen, die unsträflich wandeln. /|ZUE1931|Public Domain PSA.84.13|AT|19|Psalmen|84||0|13|O Herr der Heerscharen, / wohl dem Menschen, der dir vertraut!|ZUE1931|Public Domain PSA.85.1|AT|19|Psalmen|85||0|1|EIN Psalm der Korahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.85.2|AT|19|Psalmen|85||0|2|Du hast, o Herr, dein Land begnadet, / hast Jakobs Geschicke gewendet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.3|AT|19|Psalmen|85||0|3|Du hast deinem Volke die Schuld vergeben, / hast all ihre Sünden bedeckt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.4|AT|19|Psalmen|85||0|4|Du hast hinweggenommen all deinen Grimm, / hast abgewendet die Glut deines Zorns. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.5|AT|19|Psalmen|85||0|5|Stelle uns wieder her, Gott unsres Heils, / lass ab von deinem Unmut gegen uns. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.6|AT|19|Psalmen|85||0|6|Willst du denn ewig über uns zürnen, / deinen Zorn erstrecken von Geschlecht zu Geschlecht? /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.7|AT|19|Psalmen|85||0|7|Willst du uns nicht wieder beleben, / dass sich dein Volk deiner freue? /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.8|AT|19|Psalmen|85||0|8|Lass uns schauen, o Herr, deine Güte, / und schenke uns dein Heil. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.9|AT|19|Psalmen|85||0|9|Ich will lauschen, was Gott mir sagt: / Fürwahr, der Herr, er redet von Heil / zu seinem Volk und seinen Frommen, / zu denen, die ihm ihr Herz zuwenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.10|AT|19|Psalmen|85||0|10|Ja, seine Hilfe ist nahe denen, die ihn fürchten, / dass die Herrlichkeit wohne in unsrem Lande. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.11|AT|19|Psalmen|85||0|11|Gnade und Treue begegnen einander, / Gerechtigkeit und Friede küssen sich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.12|AT|19|Psalmen|85||0|12|Treue sprosst auf aus der Erde, / und Gerechtigkeit schaut hernieder vom Himmel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.13|AT|19|Psalmen|85||0|13|Dann spendet der Herr auch den Segen, / und unser Land gibt seinen Ertrag. /|ZUE1931|Public Domain PSA.85.14|AT|19|Psalmen|85||0|14|Gerechtigkeit geht vor ihm her, / und Heil folgt der Spur seiner Schritte.|ZUE1931|Public Domain PSA.86.1|AT|19|Psalmen|86||0|1|EIN Gebet Davids. Neige dein Ohr, o Herr, erhöre mich; / denn ich bin elend und arm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.2|AT|19|Psalmen|86||0|2|Bewahre meine Seele, denn ich bin fromm; / hilf deinem Knechte, der auf dich vertraut. / Du bist mein Gott,|ZUE1931|Public Domain PSA.86.3|AT|19|Psalmen|86||0|3|erbarme dich meiner, o Herr! / denn dich rufe ich an allezeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.4|AT|19|Psalmen|86||0|4|Erfreue die Seele deines Knechtes, o Herr; / denn zu dir erhebe ich meine Seele. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.5|AT|19|Psalmen|86||0|5|Du bist ja gütig, o Herr, und verzeihst gern, / bist reich an Huld gegen alle, die dich anrufen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.6|AT|19|Psalmen|86||0|6|Vernimm, o Herr, mein Gebet / und achte auf mein lautes Flehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.7|AT|19|Psalmen|86||0|7|Am Tage der Not rufe ich dich an; / denn du erhörst mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.8|AT|19|Psalmen|86||0|8|Dir gleicht keiner unter den Göttern, o Herr, / und nichts gleicht deinen Werken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.9|AT|19|Psalmen|86||0|9|Alle Völker, die du geschaffen, / werden kommen und vor dir anbeten, / werden deinen Namen ehren, o Herr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.10|AT|19|Psalmen|86||0|10|Denn gross bist du und tust Wunder; / du allein bist Gott. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.11|AT|19|Psalmen|86||0|11|Lehre mich, o Herr, deinen Weg, / dass ich wandle in deiner Wahrheit; / erhalte mein Herz bei dem einen, / dass es deinen Namen fürchte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.12|AT|19|Psalmen|86||0|12|Ich will dich preisen, mein Gott, von ganzem Herzen, / will deinen Namen ewiglich ehren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.13|AT|19|Psalmen|86||0|13|Denn deine Gnade, Herr, ist gross über mir, / du hast meine Seele errettet aus dem Totenreich drunten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.14|AT|19|Psalmen|86||0|14|O Gott, freche Menschen sind wider mich aufgestanden, / eine Rotte Gewalttätiger stellt mir nach dem Leben, / und sie haben dich nicht vor Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.15|AT|19|Psalmen|86||0|15|Aber du, o Herr, bist ein barmherziger, gnädiger Gott, / langmütig und reich an Huld und Treue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.16|AT|19|Psalmen|86||0|16|Wende dich zu mir und sei mir gnädig! / verleihe deinem Knecht deine Stärke / und hilf dem Sohne deiner Magd. /|ZUE1931|Public Domain PSA.86.17|AT|19|Psalmen|86||0|17|Tue an mir ein Zeichen zum Guten, / damit, die mich hassen, voll Beschämung es sehen, / dass du, Herr, mir geholfen und mich getröstet hast.|ZUE1931|Public Domain PSA.87.1|AT|19|Psalmen|87||0|1|EIN Psalm der Korahiten, ein Lied. Der Herr hat lieb seine Gründung auf den heiligen Bergen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.87.2|AT|19|Psalmen|87||0|2|er liebt die Tore Zions mehr / als alle Wohnstätten Jakobs. /|ZUE1931|Public Domain PSA.87.3|AT|19|Psalmen|87||0|3|Herrliches redet er von dir, / du Stadt Gottes: /|ZUE1931|Public Domain PSA.87.4|AT|19|Psalmen|87||0|4|"""Ich preise Rahab und Babel / um meiner Bekenner willen; / ja, auch vom Philisterland, / von Tyrus und Äthiopien (gilt es): / Der und der ist daselbst geboren. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.87.5|AT|19|Psalmen|87||0|5|"Aber Zion nenne ich Mutter; / Mann für Mann ist in ihr geboren."" / Und er selbst, der Höchste, erhält sie. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.87.6|AT|19|Psalmen|87||0|6|"Der Herr zählt im Buche der Völker: / ""Der und der ist daselbst geboren."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.87.7|AT|19|Psalmen|87||0|7|"Und sie singen im Reigen: / ""All meine Quellen sind in dir."""|ZUE1931|Public Domain PSA.88.1|AT|19|Psalmen|88||0|1|EIN Lied, ein Psalm der Korahiten, ein Lied des Esrahiten Heman.|ZUE1931|Public Domain PSA.88.2|AT|19|Psalmen|88||0|2|O Herr, mein Gott, ich rufe um Hilfe bei Tage / und schreie des Nachts vor dir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.3|AT|19|Psalmen|88||0|3|Lass mein Gebet vor dich kommen, / neige dein Ohr zu meiner Klage! /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.4|AT|19|Psalmen|88||0|4|Denn meine Seele ist mit Leiden gesättigt / und mein Leben dem Totenreich nahe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.5|AT|19|Psalmen|88||0|5|Schon zähle ich zu denen, die zur Grube fuhren, / ich bin geworden wie ein kraftloser Mann. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.6|AT|19|Psalmen|88||0|6|Unter den Toten muss ich wohnen, / Erschlagenen gleich, die im Grabe liegen, / deren du nicht mehr gedenkst / und die von deiner Hilfe geschieden sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.7|AT|19|Psalmen|88||0|7|Du hast mich hinunter in die Grube gelegt, / in Finsternisse, in Meerestiefen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.8|AT|19|Psalmen|88||0|8|Schwer lastet dein Grimm auf mir, / all deine Wogen gehen über mich hin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.9|AT|19|Psalmen|88||0|9|Meine Freunde hast du mir entfremdet, / hast mich ihnen zum Abscheu gemacht. / Ich bin gefangen und kann nicht heraus, /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.10|AT|19|Psalmen|88||0|10|mein Auge verschmachtet vor Elend. / Ich rufe dich an, o Herr, allezeit, / ich strecke meine Hände aus zu dir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.11|AT|19|Psalmen|88||0|11|Wirst du an den Toten Wunder tun? / Können Schatten aufstehen, dich zu preisen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.12|AT|19|Psalmen|88||0|12|Wird deine Gnade im Grab verkündet / und deine Treue im Abgrund? /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.13|AT|19|Psalmen|88||0|13|Werden deine Wunder in der Finsternis kund, / dein Heil im Lande des Vergessens? /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.14|AT|19|Psalmen|88||0|14|Darum schreie ich zu dir, o Herr, / jeden Morgen tritt mein Gebet vor dich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.15|AT|19|Psalmen|88||0|15|Warum, o Herr, verstössest du meine Seele / und verbirgst dein Antlitz vor mir? /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.16|AT|19|Psalmen|88||0|16|Elend, hinsiechend von Jugend auf, / muss ich deine Schrecken tragen und ermatte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.17|AT|19|Psalmen|88||0|17|Deine Zornesgluten gehen über mich hin, / deine Schrecknisse vernichten mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.18|AT|19|Psalmen|88||0|18|Sie umfluten mich wie Wasser allezeit, / sie umringen mich allzumal. /|ZUE1931|Public Domain PSA.88.19|AT|19|Psalmen|88||0|19|Den Freund und Genossen hast du mir entfremdet, / mein Vertrauter ist die Finsternis.|ZUE1931|Public Domain PSA.89.1|AT|19|Psalmen|89||0|1|EIN Lied Ethans, des Esrahiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.89.2|AT|19|Psalmen|89||0|2|Die Gnade des Herrn will ich ewig besingen, / von Geschlecht zu Geschlecht deine Treue kundtun. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.3|AT|19|Psalmen|89||0|3|Auf ewig ward Gnade gebaut im Himmel, / ward Treue dort gegründet durch deinen Mund. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.4|AT|19|Psalmen|89||0|4|"Du sprachst: ""Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten, / ich habe meinem Knechte David geschworen: /"|ZUE1931|Public Domain PSA.89.5|AT|19|Psalmen|89||0|5|"Auf ewig will ich gründen dein Geschlecht, / für alle Zeiten aufbauen deinen Thron."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.89.6|AT|19|Psalmen|89||0|6|Die Himmel sollen preisen deine Wunder, o Herr, / und die Versammlung der Heiligen deine Treue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.7|AT|19|Psalmen|89||0|7|Denn wer in den Wolken darf neben den Herrn sich stellen, / wer ist dem Herrn gleich unter den Gottessöhnen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.8|AT|19|Psalmen|89||0|8|Gott ist gefürchtet im Kreise der Heiligen, / gross und furchtbar über allen, die ihn umgeben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.9|AT|19|Psalmen|89||0|9|Herr, Gott der Heerscharen, wer ist wie du? / Stark bist du, Herr, und deine Treue ist rings um dich her. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.10|AT|19|Psalmen|89||0|10|Du meisterst das Ungestüm des Meeres; / wenn seine Wellen sich erheben - du stillst sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.11|AT|19|Psalmen|89||0|11|Du hast Rahab niedergetreten wie einen Erschlagenen, / mit starkem Arm hast du deine Feinde zerstreut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.12|AT|19|Psalmen|89||0|12|Dein ist der Himmel, dein auch die Erde; / der Erdkreis und was ihn erfüllt - du hast sie gegründet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.13|AT|19|Psalmen|89||0|13|Nord und Süd hast du geschaffen; / Thabor und Hermon jauchzen ob deines Namens. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.14|AT|19|Psalmen|89||0|14|Du hast einen Arm voll Heldenkraft; / stark ist deine Hand und hoch erhoben deine Rechte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.15|AT|19|Psalmen|89||0|15|Recht und Gerechtigkeit ist deines Thrones Stütze; / Gnade und Treue stehen vor deinem Angesicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.16|AT|19|Psalmen|89||0|16|Wohl dem Volke, das den Jubelruf kennt, / das im Licht deines Angesichts wandelt, o Herr, /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.17|AT|19|Psalmen|89||0|17|das deinem Namen allezeit frohlockt / und ob deiner Gerechtigkeit jauchzt! /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.18|AT|19|Psalmen|89||0|18|Denn du bist ihre Zier und Stärke, / und durch deine Huld ist hoch erhoben unser Horn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.19|AT|19|Psalmen|89||0|19|Ja, des Herrn ist unser Schild, / des Heiligen Israels unser König. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.20|AT|19|Psalmen|89||0|20|Einst hast du im Gesichte geredet / mit deinem Frommen, hast gesprochen: / Ich habe die Krone aufgesetzt einem Helden, / einen Erwählten aus dem Volke erhöht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.21|AT|19|Psalmen|89||0|21|Ich habe meinen Knecht David gefunden, / mit meinem heiligen Öl ihn gesalbt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.22|AT|19|Psalmen|89||0|22|Beständig soll meine Hand ihn halten, / ja, mein Arm soll ihn stärken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.23|AT|19|Psalmen|89||0|23|Kein Feind soll ihn überfallen, / kein Ruchloser soll ihn bedrücken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.24|AT|19|Psalmen|89||0|24|Ich will seine Widersacher vor ihm zermalmen, / und die ihn hassen, schlage ich nieder. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.25|AT|19|Psalmen|89||0|25|Meine Treue und Gnade wird mit ihm sein, / hoch soll sein Horn ragen kraft meines Namens. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.26|AT|19|Psalmen|89||0|26|Ich lasse ihn die Hand auf das Meer legen, / seine Rechte auf die Ströme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.27|AT|19|Psalmen|89||0|27|"Er wird mich anrufen: ""Mein Vater bist du, / mein Gott und der Fels meines Heils."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.89.28|AT|19|Psalmen|89||0|28|Ich aber will ihn zum Erstgebornen machen, / zum höchsten unter den Königen der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.29|AT|19|Psalmen|89||0|29|Immerdar will ich ihm meine Gnade bewahren, / und mein Bund soll ihm festbleiben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.30|AT|19|Psalmen|89||0|30|Ich will auf ewig sein Geschlecht erhalten / und seinen Thron, solange der Himmel steht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.31|AT|19|Psalmen|89||0|31|Wenn seine Söhne mein Gesetz verlassen / und nicht nach meinen Rechten wandeln, /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.32|AT|19|Psalmen|89||0|32|wenn sie meine Satzungen entweihen / und meine Gebote nicht halten, /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.33|AT|19|Psalmen|89||0|33|so werde ich ihre Sünde mit der Rute ahnden / und ihre Verschuldung mit Schlägen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.34|AT|19|Psalmen|89||0|34|Doch meine Gnade will ich ihm nicht entziehen, / und meine Treue will ich nicht brechen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.35|AT|19|Psalmen|89||0|35|Ich will meinen Bund nicht entweihen, / und was meine Lippen gesprochen, nicht ändern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.36|AT|19|Psalmen|89||0|36|Das eine habe ich bei meiner Heiligkeit geschworen - / nie werde ich David belügen -: /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.37|AT|19|Psalmen|89||0|37|"""Sein Geschlecht soll immerdar dauern, / sein Thron wie die Sonne vor mir; /"|ZUE1931|Public Domain PSA.89.38|AT|19|Psalmen|89||0|38|"wie der Mond soll er ewig bestehen"" - / und der Zeuge in den Wolken ist treu. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.89.39|AT|19|Psalmen|89||0|39|Aber nun hast du verstossen, verworfen, / bist entrüstet wider deinen Gesalbten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.40|AT|19|Psalmen|89||0|40|Du hast preisgegeben den Bund mit deinem Knechte, / hast seine Krone zu Boden getreten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.41|AT|19|Psalmen|89||0|41|Du hast all seine Mauern niedergerissen, / hast seine Festen in Trümmer gelegt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.42|AT|19|Psalmen|89||0|42|Es plündern ihn alle, die des Weges kommen, / er ist seinen Nachbarn zum Spott geworden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.43|AT|19|Psalmen|89||0|43|Hoch hast du die Hand seiner Dränger erhoben, / hast alle seine Feinde erfreut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.44|AT|19|Psalmen|89||0|44|Ja, du liessest zurückweichen seines Schwertes Schneide, / liessest ihn im Kampfe nicht aufkommen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.45|AT|19|Psalmen|89||0|45|Du hast seinem Glanz ein Ende gemacht, / hast seinen Thron zur Erde gestürzt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.46|AT|19|Psalmen|89||0|46|Du hast die Tage seiner Jugend verkürzt, / hast ihn mit Schande bedeckt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.47|AT|19|Psalmen|89||0|47|Wie lange, o Herr, willst du dich noch verbergen, / deinen Grimm lodern lassen wie Feuer? /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.48|AT|19|Psalmen|89||0|48|Bedenke, o Herr: was ist doch das Leben! / wie nichtig alle Menschenkinder, die du geschaffen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.49|AT|19|Psalmen|89||0|49|Wo lebt der Mann, der den Tod nicht sieht, / der seine Seele vor dem Totenreich rettet? /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.50|AT|19|Psalmen|89||0|50|Wo sind deine frühern Gnadenbeweise, o Herr, / wie du sie David geschworen bei deiner Treue? /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.51|AT|19|Psalmen|89||0|51|Gedenke, o Herr, der Schmach deines Knechtes, / dass ich im Busen trage den Hohn der Völker, /|ZUE1931|Public Domain PSA.89.52|AT|19|Psalmen|89||0|52|womit deine Feinde schmähen, o Herr, / womit sie schmähen die Fußstapfen deines Gesalbten!|ZUE1931|Public Domain PSA.89.53|AT|19|Psalmen|89||0|53|Gelobt sei der Herr in Ewigkeit! Amen, Amen.|ZUE1931|Public Domain PSA.90.1|AT|19|Psalmen|90||0|1|EIN Gebet Moses, des Mannes Gottes. O Herr, du warst unsre Zuflucht / von Geschlecht zu Geschlecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.2|AT|19|Psalmen|90||0|2|Ehe die Berge geboren waren / und die Erde und die Welt geschaffen, / bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.3|AT|19|Psalmen|90||0|3|"Du lässest die Menschen zum Staube zurückkehren, / sprichst zu ihnen: ""Kehret zurück, ihr Menschenkinder!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.90.4|AT|19|Psalmen|90||0|4|Denn tausend Jahre sind vor deinen Augen / wie der gestrige Tag, wenn er vergangen, / wie eine Wache in der Nacht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.5|AT|19|Psalmen|90||0|5|Du säest sie aus, von Jahr zu Jahr, / sie sind wie das sprossende Gras: /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.6|AT|19|Psalmen|90||0|6|am Morgen erblüht es und sprosst, / am Abend welkt es und verdorrt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.7|AT|19|Psalmen|90||0|7|Denn wir vergehen durch deinen Zorn, / fahren plötzlich dahin durch deinen Grimm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.8|AT|19|Psalmen|90||0|8|Du hast unsre Sünden vor dich gestellt, / unser Geheimstes in das Licht deines Angesichts. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.9|AT|19|Psalmen|90||0|9|Ja, all unsre Tage schwinden durch deinen Zorn, / unsre Jahre gehen dahin wie ein Seufzer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.10|AT|19|Psalmen|90||0|10|Unser Leben währet siebenzig Jahre, / und wenn es hoch kommt, sind es achtzig Jahre, / und das meiste daran ist Mühsal und Beschwer; / denn eilends geht es vorüber, und wir fliegen dahin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.11|AT|19|Psalmen|90||0|11|Wer erkennt die Gewalt deines Zorns, / und wer hegt Furcht vor deinem Grimm? /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.12|AT|19|Psalmen|90||0|12|Lehre uns unsre Tage zählen, / dass wir ein weises Herz gewinnen.|ZUE1931|Public Domain PSA.90.13|AT|19|Psalmen|90||0|13|Kehre doch wieder, o Herr! Ach, wie lange! / Habe Erbarmen mit deinen Knechten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.14|AT|19|Psalmen|90||0|14|Sättige uns frühe mit deiner Gnade, / dass wir frohlocken und uns freuen unser Leben lang. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.15|AT|19|Psalmen|90||0|15|Erfreue uns so viele Tage, wie du uns beugtest, / so viele Jahre, wie wir Unglück litten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.16|AT|19|Psalmen|90||0|16|Lass deine Knechte dein Walten schauen / und ihre Kinder deine Herrlichkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.90.17|AT|19|Psalmen|90||0|17|Die Huld des Herrn, unsres Gottes, sei über uns! / Das Werk unsrer Hände wollest du fördern, / ja, fördere es, das Werk unsrer Hände!|ZUE1931|Public Domain PSA.91.1|AT|19|Psalmen|91||0|1|WER unter dem Schirm des Höchsten wohnt, / wer im Schatten des Allmächtigen ruht, /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.2|AT|19|Psalmen|91||0|2|"der darf sprechen zum Herrn: ""Meine Zuflucht, / meine Feste, mein Gott, auf den ich vertraue!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.91.3|AT|19|Psalmen|91||0|3|Denn er errettet dich aus der Schlinge des Jägers, / vor Tod und Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.4|AT|19|Psalmen|91||0|4|Mit seinem Fittig bedeckt er dich, / und unter seinen Flügeln findest du Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.5|AT|19|Psalmen|91||0|5|Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, / noch vor dem Pfeil, der am Tage fliegt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.6|AT|19|Psalmen|91||0|6|nicht vor der Pest, die im Finstern einhergeht, / noch vor der Seuche, die am Mittag verwüstet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.7|AT|19|Psalmen|91||0|7|Ob tausend fallen an deiner Seite, / zehntausend zu deiner Rechten, / dich trifft es nicht; / Schild und Schutz ist seine Treue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.8|AT|19|Psalmen|91||0|8|Ja, mit eignen Augen darfst du es schauen, / darfst sehen, wie den Gottlosen vergolten wird. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.9|AT|19|Psalmen|91||0|9|Denn deine Zuversicht ist der Herr, / den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.10|AT|19|Psalmen|91||0|10|Es wird dir kein Unheil begegnen, / keine Plage zu deinem Zelte sich nahen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.11|AT|19|Psalmen|91||0|11|Denn seine Engel wird er für dich entbieten, / dich zu behüten auf all deinen Wegen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.12|AT|19|Psalmen|91||0|12|Sie werden dich auf den Händen tragen, / dass dein Fuss nicht an einen Stein stosse. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.13|AT|19|Psalmen|91||0|13|Über Löwen und Ottern wirst du schreiten, / wirst zertreten Leuen und Drachen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.14|AT|19|Psalmen|91||0|14|"""Weil er an mir hängt, will ich ihn erretten, / will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.91.15|AT|19|Psalmen|91||0|15|Er ruft mich an, und ich erhöre ihn: / ich bin bei ihm in der Not, / reisse ihn heraus und bringe ihn zu Ehren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.91.16|AT|19|Psalmen|91||0|16|"Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil."""|ZUE1931|Public Domain PSA.92.1|AT|19|Psalmen|92||0|1|EIN Psalm, ein Lied für den Sabbattag.|ZUE1931|Public Domain PSA.92.2|AT|19|Psalmen|92||0|2|Köstlich ist es, den Herrn zu preisen, / deinem Namen, o Höchster, zu singen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.3|AT|19|Psalmen|92||0|3|des Morgens deine Gnade zu verkünden / und deine Treue in den Nächten, /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.4|AT|19|Psalmen|92||0|4|zur zehnsaitigen Laute und Zither, / zum rauschenden Spiel auf der Harfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.5|AT|19|Psalmen|92||0|5|Denn du hast mich fröhlich gemacht, o Herr, durch dein Walten, / ich frohlocke über das Werk deiner Hände. /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.6|AT|19|Psalmen|92||0|6|Wie gross sind deine Werke, o Herr, / wie tief sind deine Gedanken! /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.7|AT|19|Psalmen|92||0|7|Der unvernünftige Mensch erkennt es nicht, / und der Tor begreift das nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.8|AT|19|Psalmen|92||0|8|Wenn die Gottlosen sprossten wie das Gras / und alle Übeltäter blühten, / war's nicht, damit sie vertilgt würden auf immer? /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.9|AT|19|Psalmen|92||0|9|Du aber, o Herr, bist der Höchste in Ewigkeit! /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.10|AT|19|Psalmen|92||0|10|Denn fürwahr, deine Feinde, o Herr, / ja fürwahr, deine Feinde müssen vergehen, / alle Übeltäter müssen sich zerstreuen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.11|AT|19|Psalmen|92||0|11|Hoch erhebst du mein Horn wie das des Büffels, / übergiessest mich mit frischem Öl. /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.12|AT|19|Psalmen|92||0|12|Mein Auge sieht seine Lust / an denen, die mir auflauern, / und meine Ohren hören mit Freude / vom Geschick der Bösewichte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.13|AT|19|Psalmen|92||0|13|Der Gerechte sprosst wie der Palmbaum, / wächst hoch wie die Zeder auf dem Libanon. /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.14|AT|19|Psalmen|92||0|14|Gepflanzt im Hause des Herrn, / sprossen sie auf in den Vorhöfen unsres Gottes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.15|AT|19|Psalmen|92||0|15|Noch im Alter tragen sie Frucht, / sind saftvoll und frisch, /|ZUE1931|Public Domain PSA.92.16|AT|19|Psalmen|92||0|16|zu verkünden, wie gerecht der Herr, / mein Fels, an dem kein Unrecht ist.|ZUE1931|Public Domain PSA.93.1|AT|19|Psalmen|93||0|1|DER Herr ward König! mit Hoheit hat er sich umkleidet, / hat sich umkleidet der Herr, mit Macht sich umgürtet. / Fest steht der Erdkreis und wankt nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.93.2|AT|19|Psalmen|93||0|2|Fest steht dein Thron von Anbeginn; / von Ewigkeit her bist du. /|ZUE1931|Public Domain PSA.93.3|AT|19|Psalmen|93||0|3|Einst erhoben die Fluten, o Herr, / erhoben die Fluten ihre Stimme - / wieder erheben die Fluten ihr Tosen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.93.4|AT|19|Psalmen|93||0|4|Hehrer als das Brausen grosser Wasser, / hehrer als die Brandung des Meeres, / hehr ist der Herr in der Höhe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.93.5|AT|19|Psalmen|93||0|5|Fest und verlässlich ist, was du bezeugt; / deinem Hause gebührt heilige Scheu, / o Herr, auf ewige Zeiten.|ZUE1931|Public Domain PSA.94.1|AT|19|Psalmen|94||0|1|DU Gott der Rache, o Herr, / Gott der Rache, erscheine! /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.2|AT|19|Psalmen|94||0|2|Erhebe dich, du Richter der Welt, / vergilt den Stolzen ihr Tun! /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.3|AT|19|Psalmen|94||0|3|Wie lange sollen die Gottlosen, o Herr, / wie lange noch sollen sie frohlocken? /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.4|AT|19|Psalmen|94||0|4|Es stossen trotzige Reden aus, / es brüsten sich alle Übeltäter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.5|AT|19|Psalmen|94||0|5|Sie zertreten dein Volk, o Herr, / und bedrücken dein Eigentum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.6|AT|19|Psalmen|94||0|6|Sie erwürgen Witwe und Fremdling / und morden die Waisen /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.7|AT|19|Psalmen|94||0|7|und denken: Der Herr sieht es nicht, / der Gott Jakobs merkt es nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.8|AT|19|Psalmen|94||0|8|Merkt's euch doch, ihr Narren im Volke, / ihr Toren, wann werdet ihr klug? /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.9|AT|19|Psalmen|94||0|9|Der das Ohr gepflanzt, sollte der nicht hören? / Der das Auge gebildet, sollte der nicht sehen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.10|AT|19|Psalmen|94||0|10|Der die Völker erzieht, sollte der nicht strafen, / er, der die Menschen Erkenntnis lehrt? /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.11|AT|19|Psalmen|94||0|11|Der Herr kennt das Sinnen der Menschen; / sie sind ja ein Hauch. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.12|AT|19|Psalmen|94||0|12|Wohl dem Manne, den du erziehst, o Herr, / den du unterweisest aus deinem Gesetz, /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.13|AT|19|Psalmen|94||0|13|ihm Ruhe zu schaffen vor den Tagen des Unglücks / bis dem Gottlosen die Grube gegraben wird. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.14|AT|19|Psalmen|94||0|14|Denn der Herr wird sein Volk nicht verstossen, / wird nicht verlassen sein Eigentum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.15|AT|19|Psalmen|94||0|15|Die Richtergewalt wird wieder an den Gerechten kommen, / und ihm folgen alle, die redlichen Herzens sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.16|AT|19|Psalmen|94||0|16|Wer erhebt sich für mich wider die Bösewichte, / wer tritt für mich auf wider die Übeltäter? /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.17|AT|19|Psalmen|94||0|17|Wäre der Herr nicht meine Hilfe, / meine Seele wohnte wohl schon im stillen Lande. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.18|AT|19|Psalmen|94||0|18|Wenn ich denke: Jetzt wankt mein Fuss, / so stützt mich deine Gnade, o Herr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.19|AT|19|Psalmen|94||0|19|Bedrückt die Menge der Sorgen mein Herz, / so erquickt dein Trost meine Seele. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.20|AT|19|Psalmen|94||0|20|Hat Gemeinschaft mit dir der Thron des Verderbens, / der das Gesetz vorschützt und Unheil schafft? /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.21|AT|19|Psalmen|94||0|21|Sie rotten sich zusammen wider das Leben des Gerechten / und verurteilen unschuldiges Blut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.22|AT|19|Psalmen|94||0|22|Der Herr aber ist meine Burg / und mein Gott der Fels meiner Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.94.23|AT|19|Psalmen|94||0|23|Er vergilt ihnen ihren Frevel / und vertilgt sie in ihrer Bosheit, / es vertilgt sie der Herr, unser Gott.|ZUE1931|Public Domain PSA.95.1|AT|19|Psalmen|95||0|1|KOMMT, lasst uns dem Herrn frohlocken, / jauchzen dem Fels unsres Heils! /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.2|AT|19|Psalmen|95||0|2|Lasst uns mit Dank vor sein Angesicht treten, / mit Lobgesängen ihm jauchzen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.3|AT|19|Psalmen|95||0|3|Denn ein grosser Gott ist der Herr, / ein grosser König über alle Götter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.4|AT|19|Psalmen|95||0|4|In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, / sein auch die Gipfel der Berge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.5|AT|19|Psalmen|95||0|5|Sein ist das Meer - er hat es gemacht, / sein auch das Festland - seine Hand hat es gebildet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.6|AT|19|Psalmen|95||0|6|Ziehet ein! Lasst uns niederfallen und uns beugen, / niederknieen vor dem Herrn, der uns gemacht hat! /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.7|AT|19|Psalmen|95||0|7|Denn er ist unser Gott, / und wir das Volk seiner Weide / und die Schafe seiner Hand. / O dass ihr heute auf seine Stimme hörtet! /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.8|AT|19|Psalmen|95||0|8|"""Verhärtet euer Herz nicht wie zu Meriba, / wie am Tage von Massa in der Wüste, /"|ZUE1931|Public Domain PSA.95.9|AT|19|Psalmen|95||0|9|da mich eure Väter versuchten, / mich prüften - und sie sahen doch mein Tun! /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.10|AT|19|Psalmen|95||0|10|Vierzig Jahre hatte ich Abscheu / vor jenem Geschlechte und sprach: / Sie sind ein Volk irren Geistes - / und noch erkannten sie meine Wege nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.95.11|AT|19|Psalmen|95||0|11|"So schwur ich denn in meinem Zorn: / Sie sollen nicht eingehen zu meiner Ruhstatt."""|ZUE1931|Public Domain PSA.96.1|AT|19|Psalmen|96||0|1|SINGET dem Herrn ein neues Lied, / singet dem Herrn, alle Lande! /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.2|AT|19|Psalmen|96||0|2|Singet dem Herrn, lobpreist seinen Namen, / verkündet Tag für Tag sein Heil! /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.3|AT|19|Psalmen|96||0|3|Erzählt bei den Heiden von seiner Hoheit, / bei allen Völkern von seinen Wundern! /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.4|AT|19|Psalmen|96||0|4|Denn gross ist der Herr und hoch zu preisen, / furchtbar ist er über alle Götter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.5|AT|19|Psalmen|96||0|5|Denn alle Götter der Heiden sind Nichtse, / aber der Herr hat die Himmel geschaffen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.6|AT|19|Psalmen|96||0|6|Hoheit und Pracht sind vor seinem Antlitz, / Macht und Herrlichkeit in seinem Heiligtum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.7|AT|19|Psalmen|96||0|7|Bringt dar dem Herrn, ihr Geschlechter der Völker, / bringt dar dem Herrn Ehre und Stärke! /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.8|AT|19|Psalmen|96||0|8|Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, / bringt Gaben und kommt in seine Vorhöfe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.9|AT|19|Psalmen|96||0|9|Fallt nieder vor dem Herrn im heiligen Schmuck, / erzittert vor ihm, alle Lande! /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.10|AT|19|Psalmen|96||0|10|"Sagt unter den Heiden: ""Der Herr ward König! / Fest steht der Erdkreis und wankt nicht. / Er richtet die Völker gerecht."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.96.11|AT|19|Psalmen|96||0|11|Des freue sich der Himmel, frohlocke die Erde, / es donnere das Meer und was es erfüllt! /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.12|AT|19|Psalmen|96||0|12|Es juble das Feld und was darauf steht; / dann sollen jauchzen alle Bäume des Waldes /|ZUE1931|Public Domain PSA.96.13|AT|19|Psalmen|96||0|13|vor dem Herrn, wenn er kommt, / wenn er kommt, die Erde zu richten. / Er richtet den Erdkreis gerecht / und die Völker nach seiner Treue.|ZUE1931|Public Domain PSA.97.1|AT|19|Psalmen|97||0|1|DER Herr ward König! Es frohlocke die Erde, / es sollen sich freuen die vielen Gestade! /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.2|AT|19|Psalmen|97||0|2|Wolkendunkel ist rings um ihn her; / Recht und Gerechtigkeit ist seines Thrones Stütze. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.3|AT|19|Psalmen|97||0|3|Feuer geht vor ihm her / und sengt rings seine Feinde hinweg. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.4|AT|19|Psalmen|97||0|4|Seine Blitze erhellen den Erdkreis, / die Erde sieht es und bebt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.5|AT|19|Psalmen|97||0|5|Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem Herrn, / vor dem Antlitz des Herrn aller Welt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.6|AT|19|Psalmen|97||0|6|Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel, / und alle Völker schauen seine Herrlichkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.7|AT|19|Psalmen|97||0|7|Zuschanden werden alle, die den Bildern dienen, / die der Götzen sich rühmen. / Vor ihm beugen sich die Götter alle. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.8|AT|19|Psalmen|97||0|8|Zion hört es und freut sich, / die Töchter Judas frohlocken, / o Herr, ob deiner Gerichte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.9|AT|19|Psalmen|97||0|9|Denn du bist der Höchste über die ganze Erde, / bist hoch erhaben über alle Götter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.10|AT|19|Psalmen|97||0|10|Der Herr hat lieb, die das Böse hassen, / er behütet die Seelen seiner Frommen; / aus der Hand der Gottlosen errettet er sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.11|AT|19|Psalmen|97||0|11|Ein Licht erstrahlt dem Gerechten / und Freude den redlichen Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.97.12|AT|19|Psalmen|97||0|12|Freut euch des Herrn, ihr Gerechten, / und preist seinen heiligen Namen!|ZUE1931|Public Domain PSA.98.1|AT|19|Psalmen|98||0|1|EIN Psalm. Singet dem Herrn ein neues Lied! / Denn er hat Wunder getan; / seine Rechte hat ihm geholfen, / sein heiliger Arm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.98.2|AT|19|Psalmen|98||0|2|Der Herr hat kundgetan seine Hilfe, / seine Gerechtigkeit offenbart vor den Augen der Völker. /|ZUE1931|Public Domain PSA.98.3|AT|19|Psalmen|98||0|3|Er hat seiner Gnade gegenüber Jakob gedacht, / seiner Treue gegen das Haus Israel; / alle Enden der Erde haben geschaut unsres Gottes Hilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.98.4|AT|19|Psalmen|98||0|4|Jauchzet dem Herrn, alle Lande! / Brecht in Jubel aus und spielt! /|ZUE1931|Public Domain PSA.98.5|AT|19|Psalmen|98||0|5|Spielt dem Herrn auf der Harfe, / auf der Harfe mit lautem Gesang! /|ZUE1931|Public Domain PSA.98.6|AT|19|Psalmen|98||0|6|Bei Trompeten- und Hörnerschall / jauchzt vor dem König, dem Herrn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.98.7|AT|19|Psalmen|98||0|7|Es donnere das Meer und was es erfüllt, / der Erdkreis und die darauf wohnen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.98.8|AT|19|Psalmen|98||0|8|Die Ströme sollen in die Hände klatschen / und die Berge allzumal jubeln /|ZUE1931|Public Domain PSA.98.9|AT|19|Psalmen|98||0|9|vor dem Antlitz des Herrn; denn er kommt, / die Erde zu richten. / Er richtet den Erdkreis gerecht / und die Völker getreu.|ZUE1931|Public Domain PSA.99.1|AT|19|Psalmen|99||0|1|DER Herr ward König - es zittern die Völker; / er thront auf den Cheruben - es wankt die Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.99.2|AT|19|Psalmen|99||0|2|Gross ist der Herr in Zion, / erhaben ist er über alle Völker. /|ZUE1931|Public Domain PSA.99.3|AT|19|Psalmen|99||0|3|Man lobe deinen Namen, so hehr und gross - / heilig ist er! /|ZUE1931|Public Domain PSA.99.4|AT|19|Psalmen|99||0|4|Ein Starker, der das Recht liebt, ist König. / Du bist's, der feste Ordnung geschaffen, / Recht und Gerechtigkeit in Jakob geübt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.99.5|AT|19|Psalmen|99||0|5|Erhebet den Herrn, unsern Gott, / und fallt nieder vor seiner Füsse Schemel - / heilig ist er! /|ZUE1931|Public Domain PSA.99.6|AT|19|Psalmen|99||0|6|Mose und Aaron sind unter seinen Priestern, / Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen. / Sie riefen zum Herrn, und er erhörte sie; /|ZUE1931|Public Domain PSA.99.7|AT|19|Psalmen|99||0|7|in der Wolkensäule redete er mit ihnen, / die da bewahrten seine Gebote, / die Satzung, die er ihnen gegeben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.99.8|AT|19|Psalmen|99||0|8|O Herr, unser Gott, du hast sie erhört; / du warst ihnen ein verzeihender Gott, / doch Rächer ihrer Vergehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.99.9|AT|19|Psalmen|99||0|9|Erhebet den Herrn, unsern Gott, / und fallt nieder vor seinem heiligen Berge; / denn heilig ist der Herr, unser Gott!|ZUE1931|Public Domain PSA.100.1|AT|19|Psalmen|100||0|1|EIN Psalm zum Dankopfer. Jauchzet dem Herrn, alle Lande! /|ZUE1931|Public Domain PSA.100.2|AT|19|Psalmen|100||0|2|Dienet dem Herrn mit Freuden, / kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! /|ZUE1931|Public Domain PSA.100.3|AT|19|Psalmen|100||0|3|Erkennet, dass der Herr allein Gott ist: / er hat uns gemacht, und sein sind wir, / sein Volk und die Schafe seiner Weide. /|ZUE1931|Public Domain PSA.100.4|AT|19|Psalmen|100||0|4|Ziehet ein durch seine Tore mit Danken, / in seine Vorhöfe mit Lobgesang; / danket ihm, preiset seinen Namen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.100.5|AT|19|Psalmen|100||0|5|Denn der Herr ist gütig; ewig währt seine Gnade / und seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain PSA.101.1|AT|19|Psalmen|101||0|1|EIN Psalm Davids. Von Gnade und Recht will ich singen; / dir, o Herr, will ich spielen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.101.2|AT|19|Psalmen|101||0|2|Ich will achthaben auf den Wandel des Frommen, / wenn er vor mich kommt. / Ich wandle mit lauterem Herzen in meinem Hause. /|ZUE1931|Public Domain PSA.101.3|AT|19|Psalmen|101||0|3|Ich halte mein Auge nicht gerichtet / auf nichtswürdige Dinge; / ich hasse es, Übertretung zu üben, / sie soll mir nicht anhaften. /|ZUE1931|Public Domain PSA.101.4|AT|19|Psalmen|101||0|4|Falschheit des Herzens bleibt mir fern, / Böses will ich nicht kennen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.101.5|AT|19|Psalmen|101||0|5|Wer seinen Nächsten heimlich verleumdet, / den bring' ich zum Schweigen; / den Hoffärtigen und Hochmütigen, / ihn mag ich nicht ausstehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.101.6|AT|19|Psalmen|101||0|6|Meine Augen sehen auf die Treuen im Lande, / dass sie bei mir wohnen; / wer auf redlichem Wege wandelt, / soll mein Diener sein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.101.7|AT|19|Psalmen|101||0|7|In meinem Hause soll keiner wohnen, / der Falschheit übt; / wer Lügen redet, / kann nicht bestehen vor meinen Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.101.8|AT|19|Psalmen|101||0|8|Mit jedem Morgen vernichte ich / die Frevler alle im Lande, / rotte aus alle Übeltäter / aus der Stadt des Herrn.|ZUE1931|Public Domain PSA.102.1|AT|19|Psalmen|102||0|1|GEBET eines Elenden, wenn er verzagt ist und seine Klage vor dem Herrn ausschüttet.|ZUE1931|Public Domain PSA.102.2|AT|19|Psalmen|102||0|2|O Herr, höre mein Gebet, / mein Hilferuf komme vor dich! /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.3|AT|19|Psalmen|102||0|3|Verbirg dein Angesicht nicht vor mir / am Tage, da ich in Not bin. / Neige dein Ohr zu mir; / wenn ich rufe, erhöre mich bald! /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.4|AT|19|Psalmen|102||0|4|Denn wie Rauch sind meine Tage entschwunden, / meine Gebeine sind durchglüht wie von Brand. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.5|AT|19|Psalmen|102||0|5|Versengt ist wie Gras und verdorrt mein Herz; / vergesse ich doch, mein Brot zu essen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.6|AT|19|Psalmen|102||0|6|Vor lauter Stöhnen und Seufzen / bin ich nur noch Haut und Bein. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.7|AT|19|Psalmen|102||0|7|Ich gleiche der Rohrdommel in der Wüste, / bin wie die Eule in Trümmerstätten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.8|AT|19|Psalmen|102||0|8|Ich muss wachen und klagen / wie ein einsamer Vogel auf dem Dache. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.9|AT|19|Psalmen|102||0|9|Allezeit schmähen mich meine Feinde; / die gegen mich rasen, fluchen mit meinem Namen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.10|AT|19|Psalmen|102||0|10|Denn ich esse Asche wie Brot, / mit Tränen mische ich meinen Trank /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.11|AT|19|Psalmen|102||0|11|ob deines Zorns und deines Grimms; / denn du hast mich aufgehoben und hingeworfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.12|AT|19|Psalmen|102||0|12|Meine Tage neigen sich wie ein Schatten, / und ich muss verdorren wie Gras. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.13|AT|19|Psalmen|102||0|13|Du aber, o Herr, thronest ewig, / und dein Gedächtnis bleibt von Geschlecht zu Geschlecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.14|AT|19|Psalmen|102||0|14|Du wirst dich erheben, dich Zions erbarmen; / es ist Zeit, sie zu begnaden, die Stunde ist da. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.15|AT|19|Psalmen|102||0|15|Denn deine Knechte lieben Zions Steine, / und es jammert sie ihres Schutts. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.16|AT|19|Psalmen|102||0|16|Dann werden die Heiden den Namen des Herrn fürchten, / und alle Könige auf Erden deine Hoheit, /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.17|AT|19|Psalmen|102||0|17|wenn der Herr Zion wieder gebaut / und sich gezeigt hat in seiner Herrlichkeit, /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.18|AT|19|Psalmen|102||0|18|wenn er sich zugewandt dem Gebet der Entblössten / und ihr Flehen nicht verschmäht hat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.19|AT|19|Psalmen|102||0|19|Das wird aufgeschrieben werden / für ein kommendes Geschlecht, / und ein Volk, das noch geschaffen werden soll, / wird den Herrn loben, /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.20|AT|19|Psalmen|102||0|20|wenn er von seiner heiligen Höhe herabgeblickt, / wenn er vom Himmel hernieder auf die Erde geschaut hat, /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.21|AT|19|Psalmen|102||0|21|das Seufzen der Gefangenen zu hören / und die dem Tode Geweihten zu erlösen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.22|AT|19|Psalmen|102||0|22|auf dass sie den Namen des Herrn in Zion preisen / und sein Lob in Jerusalem verkünden, /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.23|AT|19|Psalmen|102||0|23|wenn die Völker sich versammeln zumal / und die Königreiche, dem Herrn zu dienen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.24|AT|19|Psalmen|102||0|24|Er hat meine Kraft auf dem Wege gebrochen / und meine Tage verkürzt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.25|AT|19|Psalmen|102||0|25|"Nun spreche ich: ""Mein Gott, nimm mich nicht hinweg / in der Hälfte meiner Tage!"" / Deine Jahre währen von Geschlecht zu Geschlecht: /"|ZUE1931|Public Domain PSA.102.26|AT|19|Psalmen|102||0|26|vor Zeiten hast du die Erde gegründet, / und die Himmel sind deiner Hände Werk. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.27|AT|19|Psalmen|102||0|27|Sie werden vergehen, du aber bleibst; / wie ein Gewand zerfallen sie alle, / wie ein Kleid wechselst du sie, und sie gehen dahin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.28|AT|19|Psalmen|102||0|28|Du aber bleibest derselbe, / und deine Jahre nehmen kein Ende. /|ZUE1931|Public Domain PSA.102.29|AT|19|Psalmen|102||0|29|Die Kinder deiner Knechte werden ruhig wohnen, / und ihr Geschlecht wird vor dir bestehen.|ZUE1931|Public Domain PSA.103.1|AT|19|Psalmen|103||0|1|VON David. Lobe den Herrn, meine Seele, / und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.2|AT|19|Psalmen|103||0|2|Lobe den Herrn, meine Seele, / und vergiss nicht, was er dir Gutes getan! /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.3|AT|19|Psalmen|103||0|3|Der dir all deine Schuld vergibt / und alle deine Gebrechen heilt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.4|AT|19|Psalmen|103||0|4|der dein Leben vom Verderben erlöst, / der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.5|AT|19|Psalmen|103||0|5|der mit Gutem dein Verlangen stillt, / dass deine Jugend sich erneuert gleich dem Adler. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.6|AT|19|Psalmen|103||0|6|Taten des Heils vollbringt der Herr / und schafft Recht allen Unterdrückten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.7|AT|19|Psalmen|103||0|7|Er tat Mose seine Wege kund, / den Kindern Israels sein Walten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.8|AT|19|Psalmen|103||0|8|Barmherzig und gnädig ist der Herr, / langmütig und reich an Güte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.9|AT|19|Psalmen|103||0|9|Er hadert nicht immerdar / und verharrt nicht ewig im Zorn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.10|AT|19|Psalmen|103||0|10|Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden / und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.11|AT|19|Psalmen|103||0|11|Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, / so hoch ist seine Gnade über denen, die ihn fürchten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.12|AT|19|Psalmen|103||0|12|So fern der Aufgang ist vom Niedergang, / so fern tut er unsre Übertretungen von uns. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.13|AT|19|Psalmen|103||0|13|Wie sich ein Vater über seine Kinder erbarmt, / so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.14|AT|19|Psalmen|103||0|14|Denn er weiss, was für Geschöpfe wir sind, / er gedenkt daran, dass wir Staub sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.15|AT|19|Psalmen|103||0|15|Des Menschen Tage sind wie das Gras; / er blüht wie die Blume des Feldes: /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.16|AT|19|Psalmen|103||0|16|wenn der Wind darüber geht, so ist sie dahin, / und ihre Stätte weiss nichts mehr von ihr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.17|AT|19|Psalmen|103||0|17|Aber die Gnade des Herrn währt immer und ewig / und seine Treue auf Kindeskinder /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.18|AT|19|Psalmen|103||0|18|bei den Frommen, die seinen Bund halten / und seiner Gebote gedenken durch die Tat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.19|AT|19|Psalmen|103||0|19|Der Herr hat seinen Thron im Himmel errichtet, / und seine Königsmacht herrscht über das All. /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.20|AT|19|Psalmen|103||0|20|Lobet den Herrn, ihr seine Engel, / ihr starken Helden, die ihr sein Wort vollführt! /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.21|AT|19|Psalmen|103||0|21|Lobet den Herrn, all seine Heerscharen, / ihr seine Diener, die ihr seinen Willen erfüllt! /|ZUE1931|Public Domain PSA.103.22|AT|19|Psalmen|103||0|22|Lobet den Herrn, all seine Werke, / an allen Orten seiner Herrschaft! / Lobe den Herrn, meine Seele!|ZUE1931|Public Domain PSA.104.1|AT|19|Psalmen|104||0|1|LOBE den Herrn, meine Seele! / O Herr, mein Gott, wie bist du so gross! / Pracht und Hoheit ist dein Gewand, /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.2|AT|19|Psalmen|104||0|2|der du in Licht dich hüllst wie in ein Kleid, / der den Himmel ausspannt wie ein Zeltdach, /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.3|AT|19|Psalmen|104||0|3|der seinen Söller zimmert über den Wassern, / der Wolken zu seinem Wagen macht, / der einherfährt auf den Flügeln des Sturmes, /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.4|AT|19|Psalmen|104||0|4|der die Winde zu seinen Boten bestellt, / zu seinen Dienern Lohe und Feuer, /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.5|AT|19|Psalmen|104||0|5|der die Erde auf ihre Pfeiler gegründet, / dass sie nimmermehr wankt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.6|AT|19|Psalmen|104||0|6|Die Urflut deckte sie wie ein Kleid, / über den Bergen standen die Wasser. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.7|AT|19|Psalmen|104||0|7|Doch sie flohen vor deinem Schelten, / vor deines Donners Stimme wichen sie scheu. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.8|AT|19|Psalmen|104||0|8|Da hoben sich Berge, senkten sich Täler / an den Ort, den du ihnen wiesest. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.9|AT|19|Psalmen|104||0|9|Du hast eine Grenze gesetzt, die sie nicht überschreiten; / sie dürfen nie wieder die Erde bedecken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.10|AT|19|Psalmen|104||0|10|Du lässest die Quellen rinnen durch die Täler; / da wandern sie zwischen den Bergen hin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.11|AT|19|Psalmen|104||0|11|Sie tränken alle Tiere des Feldes; / die Wildesel stillen ihren Durst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.12|AT|19|Psalmen|104||0|12|An ihren Ufern wohnen die Vögel des Himmels; / zwischen den Zweigen hervor erklingt ihr Singen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.13|AT|19|Psalmen|104||0|13|Du tränkst die Berge aus deinem Söller; / aus deinen Wolken wird die Erde gesättigt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.14|AT|19|Psalmen|104||0|14|Du lässest Gras sprossen für die Tiere / und Gewächse für den Bedarf der Menschen, / dass Brot aus der Erde hervorgehe /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.15|AT|19|Psalmen|104||0|15|und Wein, der des Menschen Herz erfreue, / dass sein Antlitz erglänze von Öl / und Brot das Herz des Menschen stärke. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.16|AT|19|Psalmen|104||0|16|Die Bäume des Herrn trinken sich satt, / die Zedern des Libanon, die er gepflanzt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.17|AT|19|Psalmen|104||0|17|wo die Vögel ihre Nester bauen, / der Storch, der sein Haus auf Zypressen hat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.18|AT|19|Psalmen|104||0|18|Die höchsten Berge sind dem Steinbock, / die Felsen dem Klippdachs eine Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.19|AT|19|Psalmen|104||0|19|Er hat den Mond gemacht, das Jahr darnach zu teilen; / die Sonne weiss ihren Niedergang. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.20|AT|19|Psalmen|104||0|20|Du schaffst Finsternis, und es wird Nacht; / drin regt sich alles Getier des Waldes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.21|AT|19|Psalmen|104||0|21|Die jungen Löwen brüllen nach Raub, / heischen von Gott ihre Speise. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.22|AT|19|Psalmen|104||0|22|Strahlt die Sonne auf; so ziehen sie sich zurück / und lagern sich in ihren Höhlen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.23|AT|19|Psalmen|104||0|23|Da tritt der Mensch heraus an sein Werk, / an seine Arbeit bis zum Abend. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.24|AT|19|Psalmen|104||0|24|O Herr, wie sind deiner Werke so viel! / Du hast sie alle in Weisheit geschaffen, / die Erde ist voll deiner Güter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.25|AT|19|Psalmen|104||0|25|Da ist das Meer, so gross und weit; / darin wimmelt es ohne Zahl, kleine Tiere samt grossen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.26|AT|19|Psalmen|104||0|26|Da wandeln Ungeheuer, / der Leviathan, den du gebildet hast, damit zu spielen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.27|AT|19|Psalmen|104||0|27|Sie alle warten auf dich, / dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.28|AT|19|Psalmen|104||0|28|Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; / tust du deine Hand auf, so werden sie mit Gutem gesättigt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.29|AT|19|Psalmen|104||0|29|Wenn du dein Angesicht verbirgst, erschrecken sie; / nimmst du ihren Odem hin, so verscheiden sie / und werden wieder zu Staub. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.30|AT|19|Psalmen|104||0|30|Sendest du deinen Odem aus, so werden sie geschaffen, / und du erneust das Antlitz der Erde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.31|AT|19|Psalmen|104||0|31|Die Herrlichkeit des Herrn währe ewig, / der Herr freue sich seiner Werke! /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.32|AT|19|Psalmen|104||0|32|der die Erde anblickt, und sie erbebt, / der die Berge anrührt, und sie rauchen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.33|AT|19|Psalmen|104||0|33|Ich will dem Herrn singen mein Leben lang, / will meinem Gott spielen, solange ich bin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.34|AT|19|Psalmen|104||0|34|Möge mein Dichten ihm wohlgefallen; / ich freue mich des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.104.35|AT|19|Psalmen|104||0|35|Möchten die Sünder von der Erde verschwinden / und die Gottlosen nicht mehr sein! / Lobe den Herrn, meine Seele! / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.107.1|AT|19|Psalmen|107||0|1|"""DANKET dem Herrn, denn er ist freundlich, / und seine Güte währet ewig."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.107.2|AT|19|Psalmen|107||0|2|So sollen sprechen die Erlösten des Herrn, / die er aus Drangsal erlöst hat; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.3|AT|19|Psalmen|107||0|3|die er aus den Ländern gesammelt, / vom Aufgang her und vom Niedergang, / vom Norden her und vom Meer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.4|AT|19|Psalmen|107||0|4|Die irre gingen in der Wüste, der Einöde, / und den Weg zur wohnlichen Stadt nicht fanden; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.5|AT|19|Psalmen|107||0|5|die hungrig und durstig waren, / dass ihre Seele in ihnen verzagte; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.6|AT|19|Psalmen|107||0|6|die dann zum Herrn schrieen in ihrer Not / und die er aus ihrer Drangsal errettete, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.7|AT|19|Psalmen|107||0|7|auf dem richtigen Wege führte, / dass sie zur wohnlichen Stadt kamen: /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.8|AT|19|Psalmen|107||0|8|sie sollen dem Herrn danken für seine Güte / und für seine Wunder an den Menschenkindern, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.9|AT|19|Psalmen|107||0|9|dass er die lechzende Seele gesättigt / und die hungrige Seele mit Gutem gelabt hat.|ZUE1931|Public Domain PSA.107.10|AT|19|Psalmen|107||0|10|Die in Dunkel und Finsternis sassen, / gebunden in Elend und Eisen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.11|AT|19|Psalmen|107||0|11|weil sie den Geboten Gottes getrotzt / und den Ratschluss des Höchsten verachtet hatten; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.12|AT|19|Psalmen|107||0|12|deren Herz durch Mühsal gebeugt war, / die strauchelten, ohne dass einer aufhalf; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.13|AT|19|Psalmen|107||0|13|die dann zum Herrn schrieen in ihrer Not / und denen er aus ihrer Drangsal half; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.14|AT|19|Psalmen|107||0|14|die er aus Dunkel und Finsternis herausführte / und deren Bande er zerriss: /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.15|AT|19|Psalmen|107||0|15|sie sollen dem Herrn danken für seine Güte / und für seine Wunder an den Menschenkindern, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.16|AT|19|Psalmen|107||0|16|dass er die ehernen Pforten zerbrochen / und die eisernen Riegel zerschlagen hat.|ZUE1931|Public Domain PSA.107.17|AT|19|Psalmen|107||0|17|Die krank waren ob ihres sündhaften Wandels / und um ihrer Missetaten willen geplagt wurden, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.18|AT|19|Psalmen|107||0|18|dass ihnen ekelte ob jeglicher Speise / und sie schon nahe waren den Pforten des Todes; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.19|AT|19|Psalmen|107||0|19|die dann zum Herrn schrieen in ihrer Not / und denen er aus ihrer Drangsal half; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.20|AT|19|Psalmen|107||0|20|denen er sein Wort sandte, sie zu heilen, / die er errettete aus ihrem Verderben: /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.21|AT|19|Psalmen|107||0|21|sie sollen dem Herrn danken für seine Güte / und für seine Wunder an den Menschenkindern; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.22|AT|19|Psalmen|107||0|22|sie sollen Opfer des Dankes darbringen / und seine Werke mit Frohlocken erzählen.|ZUE1931|Public Domain PSA.107.23|AT|19|Psalmen|107||0|23|Die in Schiffen das Meer befuhren / und Handel trieben auf grossen Wassern, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.24|AT|19|Psalmen|107||0|24|die dort die Werke des Herrn geschaut / und seine Wunder in der Tiefe - /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.25|AT|19|Psalmen|107||0|25|er gebot und liess aufstehen den Wind, / und es türmte die Wellen der Sturm; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.26|AT|19|Psalmen|107||0|26|sie fuhren hinauf zum Himmel, hinunter zur Tiefe, / dass ihre Seele in Not verzagte; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.27|AT|19|Psalmen|107||0|27|sie tanzten und wankten wie Trunkene, / mit all ihrer Weisheit war es zu Ende - /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.28|AT|19|Psalmen|107||0|28|die dann zum Herrn schrieen in ihrer Not / und die er aus ihrer Drangsal herausführte, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.29|AT|19|Psalmen|107||0|29|da er den Sturm zum Säuseln stillte, / dass die Wellen des Meeres schwiegen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.30|AT|19|Psalmen|107||0|30|die sich freuten, dass es stille geworden, / und die er an das ersehnte Gestade führte: /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.31|AT|19|Psalmen|107||0|31|sie sollen dem Herrn danken für seine Güte / und für seine Wunder an den Menschenkindern, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.32|AT|19|Psalmen|107||0|32|sollen ihn erheben in der Gemeinde des Volkes / und ihn loben im Kreise der Alten.|ZUE1931|Public Domain PSA.107.33|AT|19|Psalmen|107||0|33|Er machte Ströme zur Wüste / und Wasserquellen zu dürrem Land, /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.34|AT|19|Psalmen|107||0|34|fruchtbares Erdreich zur Salzsteppe / wegen der Bosheit derer, die darin wohnten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.35|AT|19|Psalmen|107||0|35|Er machte die Wüste zum Wasserteich / und dürres Erdreich zu Wasserquellen /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.36|AT|19|Psalmen|107||0|36|und liess die Hungrigen daselbst wohnen, / und sie gründeten eine Wohnstatt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.37|AT|19|Psalmen|107||0|37|Sie besäten die Felder und pflanzten Weinberge, / die brachten alljährlich Früchte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.38|AT|19|Psalmen|107||0|38|Und er segnete sie, dass sie mächtig sich mehrten, / und nicht wenig Vieh gab er ihnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.39|AT|19|Psalmen|107||0|39|Aber sie nahmen ab und wurden gebeugt / unter dem Druck von Unglück und Gram. /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.40|AT|19|Psalmen|107||0|40|"""Verachtung schüttet er aus über Edle / und lässt sie irren in pfadloser Öde."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.107.41|AT|19|Psalmen|107||0|41|Da erhöhte er den Armen aus dem Elend / und schuf Geschlechter herdengleich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.107.42|AT|19|Psalmen|107||0|42|"""Die Gerechten sehen's und freuen sich; / alle Bosheit aber verschliesst ihr Maul."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.107.43|AT|19|Psalmen|107||0|43|Wer ist verständig? Der behalte dieses / und merke auf die Gnadenbeweise des Herrn.|ZUE1931|Public Domain PSA.108.1|AT|19|Psalmen|108||0|1|EIN Lied, ein Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.108.2|AT|19|Psalmen|108||0|2|Mein Herz ist bereit, o Gott; / ich will singen und spielen. / Wache auf, meine Seele, /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.3|AT|19|Psalmen|108||0|3|wacht auf, Psalter und Harfe! / Wecken will ich das Morgenrot! /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.4|AT|19|Psalmen|108||0|4|Ich will dich preisen unter den Völkern, o Herr, / will dir lobsingen unter den Nationen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.5|AT|19|Psalmen|108||0|5|Denn gross bis zum Himmel ist deine Güte / und deine Treue bis an die Wolken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.6|AT|19|Psalmen|108||0|6|Erhebe dich über die Himmel, o Gott, / über die ganze Erde deine Herrlichkeit! /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.7|AT|19|Psalmen|108||0|7|Auf dass, die dir lieb sind, errettet werden, / hilf mit deiner Rechten und erhöre uns! /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.8|AT|19|Psalmen|108||0|8|"Gott hat in seinem Heiligtum gesprochen: / ""Ich will frohlocken, will Sichem verteilen / und das Tal von Sukkoth ausmessen. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.108.9|AT|19|Psalmen|108||0|9|Mein ist Gilead, mein auch Manasse; / Ephraim ist die Schutzwehr meines Hauptes, / Juda ist mein Herrscherstab. /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.10|AT|19|Psalmen|108||0|10|"Moab ist mein Waschbecken, / auf Edom werfe ich meinen Schuh; / jauchzen will ich über das Philisterland!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.108.11|AT|19|Psalmen|108||0|11|Wer wird mich führen nach der Feste, / wer mich geleiten nach Edom? /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.12|AT|19|Psalmen|108||0|12|Hast du doch, o Gott, uns verstossen / und ziehst nicht aus mit unsern Scharen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.13|AT|19|Psalmen|108||0|13|Schaffe uns Hilfe vor dem Bedränger; / eitel ist ja Menschenhilfe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.108.14|AT|19|Psalmen|108||0|14|Mit Gott werden wir Taten tun; / er wird unsre Bedränger zertreten.|ZUE1931|Public Domain PSA.109.1|AT|19|Psalmen|109||0|1|EIN Psalm Davids. Gott, den ich preise, schweige nicht! /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.2|AT|19|Psalmen|109||0|2|Denn ihr gottloses Lügenmaul / haben sie wider mich aufgetan, / reden zu mir mit falscher Zunge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.3|AT|19|Psalmen|109||0|3|Mit Worten voll Hass umgeben sie mich / und streiten wider mich ohne Ursache. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.4|AT|19|Psalmen|109||0|4|Für meine Liebe befeinden sie mich, / während ich für sie bete. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.5|AT|19|Psalmen|109||0|5|Sie vergelten mir Gutes mit Bösem / und meine Liebe mit Hass. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.6|AT|19|Psalmen|109||0|6|Bestelle seinen Frevel wider ihn, / als Ankläger stehe er zu seiner Rechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.7|AT|19|Psalmen|109||0|7|Kommt er vor Gericht, so soll er als schuldig hervorgehen, / und sein Bitten gelte als Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.8|AT|19|Psalmen|109||0|8|Seiner Tage mögen wenige werden, / und sein Amt empfange ein andrer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.9|AT|19|Psalmen|109||0|9|Seine Kinder sollen zu Waisen werden / und sein Weib eine Witwe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.10|AT|19|Psalmen|109||0|10|Unstet sollen seine Kinder umherziehn und betteln, / verjagt werden aus ihren Trümmerstätten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.11|AT|19|Psalmen|109||0|11|Der Wucherer laure auf all seine Habe, / und Fremde sollen rauben die Frucht seiner Arbeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.12|AT|19|Psalmen|109||0|12|Es sei niemand, der ihm Gnadenfrist gebe, / und niemand, der sich seiner Waisen erbarme. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.13|AT|19|Psalmen|109||0|13|Sein Nachwuchs falle der Vernichtung anheim, / im nächsten Geschlecht soll sein Name erlöschen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.14|AT|19|Psalmen|109||0|14|Der Schuld seiner Väter werde gedacht, / und seiner Mutter Sünde werde nicht ausgelöscht; /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.15|AT|19|Psalmen|109||0|15|sie seien dem Herrn allezeit vor Augen, / dass er sein Gedächtnis von der Erde vertilge, /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.16|AT|19|Psalmen|109||0|16|weil er nicht daran dachte, Liebe zu üben, / sondern den elenden und armen Mann verfolgte, / ihn, der bis zum Tode verzagt war. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.17|AT|19|Psalmen|109||0|17|Er liebte den Fluch - so komme er über ihn; / er verschmähte den Segen - so bleibe er ihm ferne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.18|AT|19|Psalmen|109||0|18|Er zog den Fluch an wie sein Gewand - / so dringe er wie Wasser in sein Inneres / und wie Öl in seine Gebeine; /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.19|AT|19|Psalmen|109||0|19|er werde ihm wie das Kleid, in das er sich hüllt, / und zum Gürtel, mit dem er sich täglich gürtet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.20|AT|19|Psalmen|109||0|20|Das sei der Lohn meiner Widersacher / und derer, die Arges gegen mich reden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.21|AT|19|Psalmen|109||0|21|Du aber, o Herr, mein Gott, / sei mit mir um deines Namens willen; / nach deiner gnädigen Güte errette mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.22|AT|19|Psalmen|109||0|22|Denn ich bin elend und arm, / und mein Herz ängstet sich in der Brust. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.23|AT|19|Psalmen|109||0|23|Ich schwinde dahin wie ein Schatten, wenn er sich neigt, / bin wie eine Heuschrecke, die man von sich abschüttelt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.24|AT|19|Psalmen|109||0|24|Meine Kniee wanken vom Fasten, / mein Fleisch nimmt ab und wird mager. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.25|AT|19|Psalmen|109||0|25|Ich bin ihnen zum Gespötte geworden; / sie sehen mich und schütteln den Kopf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.26|AT|19|Psalmen|109||0|26|Hilf mir, o Herr, mein Gott! / Errette mich nach deiner Güte /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.27|AT|19|Psalmen|109||0|27|und lass sie erkennen, dass dies deine Hand ist, / dass du, o Herr, es getan hast. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.28|AT|19|Psalmen|109||0|28|Sie mögen fluchen, du wirst segnen! / Meine Gegner sollen zuschanden werden, / dein Knecht aber möge sich freuen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.29|AT|19|Psalmen|109||0|29|Meine Widersacher müssen mit Schmach sich bedecken, / in ihre Schande sich hüllen wie in einen Mantel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.30|AT|19|Psalmen|109||0|30|Ich will den Herrn laut preisen mit meinem Munde, / inmitten der Menge will ich ihn loben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.109.31|AT|19|Psalmen|109||0|31|Denn er steht dem Armen zur Rechten, / ihm zu helfen vor denen, die ihn verdammen.|ZUE1931|Public Domain PSA.110.1|AT|19|Psalmen|110||0|1|"EIN Psalm Davids. Es spricht der Herr zu meinem Herrn: / ""Setze dich zu meiner Rechten, / bis dass ich hinlege deine Feinde / als Schemel für deine Füsse."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.110.2|AT|19|Psalmen|110||0|2|Der Herr wird dein mächtiges Szepter / ausstrecken vom Zion; / herrsche inmitten deiner Feinde /|ZUE1931|Public Domain PSA.110.3|AT|19|Psalmen|110||0|3|"in heiligem Schmuck! / Bei dir ist Hoheit am Tage deiner Kraft; / aus dem Schosse der Morgenröte / kommt dir der Tau deiner Jugend.(stellt sich) willig an deinem Heertag in heiligem Schmuck""."|ZUE1931|Public Domain PSA.110.4|AT|19|Psalmen|110||0|4|"Der Herr hat geschworen - es wird ihn nicht gereuen - / ""Du bist Priester in Ewigkeit / nach der Weise Melchisedeks."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.110.5|AT|19|Psalmen|110||0|5|Der Herr steht zu deiner Rechten, / er zerschmettert Könige am Tag seines Zorns. /|ZUE1931|Public Domain PSA.110.6|AT|19|Psalmen|110||0|6|Er hält unter den Heiden Gericht, / dass es voll wird von Leichen, / er zerschmettert Häupter auf weitem Lande. /|ZUE1931|Public Domain PSA.110.7|AT|19|Psalmen|110||0|7|Er trinkt aus dem Bach am Wege; / darum erhebt er das Haupt.|ZUE1931|Public Domain PSA.111.1|AT|19|Psalmen|111||0|1|HALLELUJAH! / Ich will dem Herrn danken von ganzem Herzen, / im Kreise der Frommen und in der Gemeinde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.2|AT|19|Psalmen|111||0|2|Gross sind die Werke des Herrn, / denkwürdig für alle, die daran Gefallen haben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.3|AT|19|Psalmen|111||0|3|Majestät und Hoheit ist sein Tun, / und seine Gerechtigkeit bleibt ewig bestehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.4|AT|19|Psalmen|111||0|4|Er hat ein Gedächtnis seiner Wunder gestiftet; / gnädig und barmherzig ist der Herr. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.5|AT|19|Psalmen|111||0|5|Er gab Speise denen, die ihn fürchten; / er gedenkt auf ewig seines Bundes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.6|AT|19|Psalmen|111||0|6|Er tat seines Waltens Macht seinem Volke kund, / da er ihnen das Erbe der Heiden gab. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.7|AT|19|Psalmen|111||0|7|Die Werke seiner Hände sind Treue und Recht; / verlässlich sind alle seine Gebote. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.8|AT|19|Psalmen|111||0|8|Sie stehen fest auf immer und ewig, / erfüllt in Treue und Redlichkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.9|AT|19|Psalmen|111||0|9|Er hat seinem Volke Erlösung gesandt, / hat seinen Bund auf ewig bestellt; / heilig und furchtbar ist sein Name. /|ZUE1931|Public Domain PSA.111.10|AT|19|Psalmen|111||0|10|Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; / einsichtig handelt, wer darnach tut, / sein Ruhm bleibt ewig bestehen.|ZUE1931|Public Domain PSA.112.1|AT|19|Psalmen|112||0|1|HALLELUJAH! / Wohl dem Manne, der den Herrn fürchtet, / an seinen Geboten so recht seine Lust hat! /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.2|AT|19|Psalmen|112||0|2|Gewaltig auf Erden wird sein Nachwuchs sein, / das Geschlecht der Rechtschaffenen wird gesegnet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.3|AT|19|Psalmen|112||0|3|Reichtum und Überfluss ist in seinem Hause, / und sein Heil bleibt ewig bestehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.4|AT|19|Psalmen|112||0|4|Den Rechtschaffenen erstrahlt im Dunkel ein Licht; / mild und barmherzig ist der Gerechte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.5|AT|19|Psalmen|112||0|5|Glücklich der Mann, der mild ist und leiht / und seine Sachen ausrichtet nach dem Recht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.6|AT|19|Psalmen|112||0|6|Denn er wird nimmermehr wanken; / in ewigem Gedächtnis bleibt der Gerechte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.7|AT|19|Psalmen|112||0|7|Von schlimmer Kunde hat er nichts zu fürchten; / sein Herz ist fest und vertraut auf den Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.8|AT|19|Psalmen|112||0|8|Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nicht, / bis er seine Lust an den Feinden sieht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.9|AT|19|Psalmen|112||0|9|Er streut aus, er gibt den Armen; / sein Heil bleibt ewig bestehen, / sein Horn ragt hoch in Ehren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.112.10|AT|19|Psalmen|112||0|10|Der Gottlose sieht es, und es verdriesst ihn, / er knirscht mit den Zähnen und vergeht; / der Gottlosen Verlangen wird zunichte.|ZUE1931|Public Domain PSA.113.1|AT|19|Psalmen|113||0|1|HALLELUJAH! / Lobet, ihr Knechte des Herrn, / lobet den Namen des Herrn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.113.2|AT|19|Psalmen|113||0|2|Der Name des Herrn sei gelobt / von nun an bis in Ewigkeit! /|ZUE1931|Public Domain PSA.113.3|AT|19|Psalmen|113||0|3|Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang / sei gepriesen der Name des Herrn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.113.4|AT|19|Psalmen|113||0|4|Der Herr ist erhaben über alle Völker, / und seine Herrlichkeit über die Himmel! /|ZUE1931|Public Domain PSA.113.5|AT|19|Psalmen|113||0|5|Wer ist dem Herrn gleich, unserm Gott, / im Himmel und auf der Erde? /|ZUE1931|Public Domain PSA.113.6|AT|19|Psalmen|113||0|6|Ihm, der droben thront in der Höhe, / der herniederschaut in die Tiefe; /|ZUE1931|Public Domain PSA.113.7|AT|19|Psalmen|113||0|7|der aus dem Staub den Geringen aufrichtet, / aus dem Kot den Armen erhebt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.113.8|AT|19|Psalmen|113||0|8|dass er ihn setze neben Fürsten, / neben die Fürsten seines Volkes; /|ZUE1931|Public Domain PSA.113.9|AT|19|Psalmen|113||0|9|der die Unfruchtbare, die Kinderlose / zur fröhlichen Mutter von Kindern macht. / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.114.1|AT|19|Psalmen|114||0|1|ALS Israel aus Ägypten zog, / das Haus Jakobs aus dem Volk fremder Zunge, /|ZUE1931|Public Domain PSA.114.2|AT|19|Psalmen|114||0|2|da ward Juda sein Heiligtum, / ward Israel sein Königreich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.114.3|AT|19|Psalmen|114||0|3|Das Meer sah es und floh; / der Jordan wandte sich zurück. /|ZUE1931|Public Domain PSA.114.4|AT|19|Psalmen|114||0|4|Die Berge hüpften wie Widder, / die Hügel wie junge Lämmer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.114.5|AT|19|Psalmen|114||0|5|Was ist dir, du Meer, dass du fliehst? / du Jordan, dass du zurückweichst? /|ZUE1931|Public Domain PSA.114.6|AT|19|Psalmen|114||0|6|ihr Berge, dass ihr wie Widder hüpft, / wie junge Lämmer, ihr Hügel? /|ZUE1931|Public Domain PSA.114.7|AT|19|Psalmen|114||0|7|Vor dem Herrn erbebe, o Erde, / vor dem Angesichte des Gottes Jakobs, /|ZUE1931|Public Domain PSA.114.8|AT|19|Psalmen|114||0|8|der den Felsen wandelt zur Wasserflut / und den Kiesel zum sprudelnden Quell.|ZUE1931|Public Domain PSA.115.1|AT|19|Psalmen|115||0|1|NICHT uns, o Herr, nicht uns, / sondern deinem Namen schaffe Ehre / um deiner Gnade, um deiner Treue willen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.2|AT|19|Psalmen|115||0|2|Warum sollen die Heiden sagen: / Wo ist denn ihr Gott? /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.3|AT|19|Psalmen|115||0|3|Ist doch unser Gott im Himmel; / alles, was er will, vollbringt er. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.4|AT|19|Psalmen|115||0|4|Ihre Götzen sind Silber und Gold, / ein Machwerk von Menschenhänden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.5|AT|19|Psalmen|115||0|5|Sie haben einen Mund und können nicht reden, / haben Augen und können nicht sehen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.6|AT|19|Psalmen|115||0|6|sie haben Ohren und hören nicht, / haben eine Nase und riechen nicht; /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.7|AT|19|Psalmen|115||0|7|sie haben Hände und können nicht greifen, / haben Füsse und können nicht gehen, / geben auch keinen Laut mit ihrer Kehle. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.8|AT|19|Psalmen|115||0|8|Ihnen werden gleich sein, die sie machen, / alle, die auf sie vertrauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.9|AT|19|Psalmen|115||0|9|Israel, vertraue auf den Herrn! / Er ist ihre Hilfe und ihr Schild. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.10|AT|19|Psalmen|115||0|10|Haus Aarons, vertraut auf den Herrn! / Er ist ihre Hilfe und ihr Schild. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.11|AT|19|Psalmen|115||0|11|Die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn! / Er ist ihre Hilfe und ihr Schild. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.12|AT|19|Psalmen|115||0|12|Der Herr hat unser gedacht: er wird segnen, / wird segnen das Haus Israels, / wird segnen das Haus Aarons. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.13|AT|19|Psalmen|115||0|13|Er wird segnen, die den Herrn fürchten, / die Kleinen samt den Grossen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.14|AT|19|Psalmen|115||0|14|Der Herr wolle euch mehren, / euch selbst und eure Kinder! /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.15|AT|19|Psalmen|115||0|15|Gesegnet seid ihr vom Herrn, / der Himmel und Erde gemacht hat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.16|AT|19|Psalmen|115||0|16|Die Himmel sind Himmel des Herrn, / aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.17|AT|19|Psalmen|115||0|17|Die Toten preisen den Herrn nicht, / keiner von allen, die zur Stille hinabgefahren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.115.18|AT|19|Psalmen|115||0|18|Wir aber, wir loben den Herrn / von nun an bis in Ewigkeit. / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.116.1|AT|19|Psalmen|116||0|1|ICH liebe den Herrn, denn er erhört / mein flehentlich Rufen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.2|AT|19|Psalmen|116||0|2|ja, er hat sein Ohr zu mir geneigt - / ich will ihn anrufen mein Leben lang. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.3|AT|19|Psalmen|116||0|3|Die Stricke des Todes hatten mich umfangen, / die Ängste der Unterwelt mich befallen, / ich kam in Not und in Kummer; /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.4|AT|19|Psalmen|116||0|4|"aber ich rief den Namen des Herrn an: / ""Ach, Herr, errette mein Leben!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.116.5|AT|19|Psalmen|116||0|5|Gnädig ist der Herr und gerecht, / und unser Gott ist barmherzig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.6|AT|19|Psalmen|116||0|6|Der Herr behütet die Einfältigen; / bin ich schwach, so hilft er mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.7|AT|19|Psalmen|116||0|7|Kehre wieder, meine Seele, zu deiner Ruhstatt; / denn der Herr erweist dir Gutes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.8|AT|19|Psalmen|116||0|8|Ja, du hast mein Leben vom Tode errettet, / mein Auge vor Tränen bewahrt, / meinen Fuss vor dem Falle. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.9|AT|19|Psalmen|116||0|9|Ich darf vor dem Herrn wandeln / im Lande der Lebenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.10|AT|19|Psalmen|116||0|10|"Ich behielt den Glauben, auch wenn ich sprach: / ""Ich bin tiefgebeugt."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.116.11|AT|19|Psalmen|116||0|11|"Ich sprach in meiner Bestürzung: / ""Eitel Trug sind die Menschen alle."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.116.12|AT|19|Psalmen|116||0|12|Wie soll ich dem Herrn vergelten / alles Gute, das er an mir getan? /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.13|AT|19|Psalmen|116||0|13|Ich will den Becher des Heils erheben / und den Namen des Herrn anrufen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.14|AT|19|Psalmen|116||0|14|Meine Gelübde will ich dem Herrn bezahlen, / bezahlen vor seinem ganzen Volke. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.15|AT|19|Psalmen|116||0|15|Teuer ist in den Augen des Herrn / das Leben seiner Frommen - /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.16|AT|19|Psalmen|116||0|16|ach ja, o Herr, ich bin doch dein Knecht, / ich bin dein Knecht, der Sohn deiner Magd; / du hast meine Bande gelöst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.17|AT|19|Psalmen|116||0|17|Dir will ich ein Opfer des Dankes bringen / und den Namen des Herrn anrufen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.18|AT|19|Psalmen|116||0|18|Mein Gelübde will ich dem Herrn bezahlen, / bezahlen vor seinem ganzen Volke /|ZUE1931|Public Domain PSA.116.19|AT|19|Psalmen|116||0|19|in den Vorhöfen am Hause des Herrn, / in deiner Mitte, Jerusalem! / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.117.1|AT|19|Psalmen|117||0|1|LOBET den Herrn, alle Völker! / Preiset ihn, ihr Nationen alle! /|ZUE1931|Public Domain PSA.117.2|AT|19|Psalmen|117||0|2|Denn mächtig waltet über uns seine Güte / und die Treue des Herrn bis in Ewigkeit. / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.118.1|AT|19|Psalmen|118||0|1|"""DANKET dem Herrn, denn er ist freundlich, / und seine Güte währet ewig!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.118.2|AT|19|Psalmen|118||0|2|"So spreche denn Israel: / ""Ja, seine Güte währet ewig!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.118.3|AT|19|Psalmen|118||0|3|"So spreche das Haus Aarons: / ""Ja, seine Güte währet ewig!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.118.4|AT|19|Psalmen|118||0|4|"So sprechen, die den Herrn fürchten: / ""Ja, seine Güte währet ewig!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.118.5|AT|19|Psalmen|118||0|5|Aus der Bedrängnis rief ich den Herrn an; / der Herr hat mich erhört und befreit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.6|AT|19|Psalmen|118||0|6|Der Herr ist für mich, ich fürchte mich nicht; / was sollten mir Menschen tun? /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.7|AT|19|Psalmen|118||0|7|Der Herr ist für mich unter meinen Helfern; / ich werde meine Lust sehen an meinen Hassern. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.8|AT|19|Psalmen|118||0|8|Es ist besser, auf den Herrn zu vertrauen, / als sich auf Menschen zu verlassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.9|AT|19|Psalmen|118||0|9|Es ist besser, auf den Herrn zu vertrauen, / als sich auf Fürsten zu verlassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.10|AT|19|Psalmen|118||0|10|Umringen mich alle Völker, / in Kraft des Herrn vertilge ich sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.11|AT|19|Psalmen|118||0|11|Umringen sie mich um und um, / in Kraft des Herrn vertilge ich sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.12|AT|19|Psalmen|118||0|12|Umringen sie mich wie Bienen, / wie Feuer die Dornen, / in Kraft des Herrn vertilge ich sie. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.13|AT|19|Psalmen|118||0|13|Man stiess mich, dass ich fallen sollte; / aber der Herr hat mir geholfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.14|AT|19|Psalmen|118||0|14|Meine Stärke und mein Loblied ist der Herr, / und er ward mein Heil. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.15|AT|19|Psalmen|118||0|15|"Frohlocken und Siegesjubel erschallt / in den Hütten der Gerechten: / ""Die Rechte des Herrn schafft Sieg! /"|ZUE1931|Public Domain PSA.118.16|AT|19|Psalmen|118||0|16|"Die Rechte des Herrn erhöht! / Die Rechte des Herrn schafft Sieg!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.118.17|AT|19|Psalmen|118||0|17|Ich werde nicht sterben, ich werde leben / und die Taten des Herrn verkünden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.18|AT|19|Psalmen|118||0|18|Gezüchtigt hat mich der Herr, / aber dem Tod mich nicht übergeben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.19|AT|19|Psalmen|118||0|19|Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, / dass ich durch sie einziehe, dem Herrn zu danken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.20|AT|19|Psalmen|118||0|20|Dies ist das Tor des Herrn, / da die Gerechten einziehen dürfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.21|AT|19|Psalmen|118||0|21|Ich danke dir, dass du mich erhört hast / und mir zum Retter geworden bist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.22|AT|19|Psalmen|118||0|22|Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, / der ist zum Eckstein geworden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.23|AT|19|Psalmen|118||0|23|Von dem Herrn ist das gewirkt, / es ist ein Wunder in unsern Augen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.24|AT|19|Psalmen|118||0|24|Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; / lasst uns frohlocken und seiner uns freuen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.25|AT|19|Psalmen|118||0|25|Ach, Herr, hilf doch! / Ach, Herr, lass wohl gelingen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.26|AT|19|Psalmen|118||0|26|Gesegnet sei, wer da kommt, im Namen des Herrn! / Wir segnen euch vom Hause des Herrn her. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.27|AT|19|Psalmen|118||0|27|Der Herr ist Gott; er leuchte uns! / Schlinget den Reigen mit Maien / bis an die Hörner des Altars! /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.28|AT|19|Psalmen|118||0|28|Du bist mein Gott, ich will dir danken; / mein Gott, ich will dich erheben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.118.29|AT|19|Psalmen|118||0|29|Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, / und seine Güte währet ewig!|ZUE1931|Public Domain PSA.119.1|AT|19|Psalmen|119||0|1|WOHL denen, die unsträflich wandeln, / die das Gesetz des Herrn befolgen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.2|AT|19|Psalmen|119||0|2|Wohl denen, die seine Vorschriften beachten, / die ihn von ganzem Herzen suchen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.3|AT|19|Psalmen|119||0|3|die auch kein Unrecht tun, / auf seinen Wegen wandeln! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.4|AT|19|Psalmen|119||0|4|Du hast deine Befehle erlassen, / dass man sie eifrig halte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.5|AT|19|Psalmen|119||0|5|O dass mein Wandel doch fest wäre, / deine Satzungen zu halten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.6|AT|19|Psalmen|119||0|6|Dann werde ich nicht zuschanden, / wenn ich auf all deine Gebote schaue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.7|AT|19|Psalmen|119||0|7|Ich will dir mit aufrichtigem Herzen danken, / wenn ich deine gerechten Ordnungen lerne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.8|AT|19|Psalmen|119||0|8|Deine Satzungen will ich halten; / verlass mich nicht ganz und gar!|ZUE1931|Public Domain PSA.119.9|AT|19|Psalmen|119||0|9|Wie wird ein Jüngling seinen Pfad rein erhalten? - / Wenn er sich hält nach deinem Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.10|AT|19|Psalmen|119||0|10|Ich suche dich von ganzem Herzen; / lass mich nicht abirren von deinen Geboten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.11|AT|19|Psalmen|119||0|11|Ich berge deinen Spruch in meinem Herzen, / auf dass ich mich nicht an dir versündige. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.12|AT|19|Psalmen|119||0|12|Gelobt seist du, o Herr! / Lehre mich deine Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.13|AT|19|Psalmen|119||0|13|Mit meinen Lippen zähle ich her / alle Ordnungen deines Mundes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.14|AT|19|Psalmen|119||0|14|Ich freue mich, nach deinen Vorschriften zu wandeln, / mehr als über jeglichen Reichtum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.15|AT|19|Psalmen|119||0|15|Über deine Befehle will ich sinnen / und auf deine Pfade schauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.16|AT|19|Psalmen|119||0|16|An deinen Satzungen habe ich meine Lust, / ich vergesse deines Wortes nicht.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.17|AT|19|Psalmen|119||0|17|Gewähre deinem Knechte zu leben; / so will ich dein Wort halten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.18|AT|19|Psalmen|119||0|18|Öffne mir die Augen, dass ich schaue / die Wunder an deinem Gesetze. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.19|AT|19|Psalmen|119||0|19|Ich bin ein Gast auf Erden; / verbirg mir deine Gebote nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.20|AT|19|Psalmen|119||0|20|Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht / nach deinen Ordnungen zu aller Zeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.21|AT|19|Psalmen|119||0|21|Du bedräust die Übermütigen; / verflucht sind, die von deinen Geboten abirren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.22|AT|19|Psalmen|119||0|22|Nimm weg von mir Schmach und Verachtung; / denn ich halte deine Ordnungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.23|AT|19|Psalmen|119||0|23|Ob auch Fürsten sitzen und wider mich ratschlagen - / dein Knecht sinnt über deine Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.24|AT|19|Psalmen|119||0|24|Ja, deine Vorschriften sind mein Ergötzen, / sie sind meine Ratgeber.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.25|AT|19|Psalmen|119||0|25|Meine Seele klebt am Staube; / belebe mich nach deinem Worte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.26|AT|19|Psalmen|119||0|26|Ich erzählte mein Geschick, und du erhörtest mich; / lehre mich deine Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.27|AT|19|Psalmen|119||0|27|Unterweise mich, nach deinen Befehlen zu wandeln, / und ich will über deine Wunder sinnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.28|AT|19|Psalmen|119||0|28|Meine Seele tränt vor Kummer; / richte mich auf nach deinem Worte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.29|AT|19|Psalmen|119||0|29|Halte fern von mir den Weg der Lüge / und mit deinem Gesetze begnade mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.30|AT|19|Psalmen|119||0|30|Den Weg der Wahrheit habe ich erwählt, / nach deinen Ordnungen verlangt mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.31|AT|19|Psalmen|119||0|31|Ich halte fest an deinen Vorschriften; / o Herr, lass mich nicht zuschanden werden! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.32|AT|19|Psalmen|119||0|32|Den Weg deiner Gebote will ich laufen; / denn du öffnest mir den Sinn.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.33|AT|19|Psalmen|119||0|33|Zeige mir, Herr, den Weg deiner Satzungen, / und ich will ihn bis ans Ende einhalten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.34|AT|19|Psalmen|119||0|34|Gib mir Einsicht, dass ich dein Gesetz bewahre / und es halte von ganzem Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.35|AT|19|Psalmen|119||0|35|Lass mich wandeln auf dem Pfade deiner Gebote; / denn ich habe Gefallen an ihm. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.36|AT|19|Psalmen|119||0|36|Neige mein Herz zu deinen Vorschriften / und nicht zur Gewinnsucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.37|AT|19|Psalmen|119||0|37|Wende meine Augen ab, dass sie nicht schauen nach Eitlem; / belebe mich durch dein Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.38|AT|19|Psalmen|119||0|38|Erfülle deinem Knechte deine Verheissung, / die denen gilt, die dich fürchten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.39|AT|19|Psalmen|119||0|39|Wende ab meine Schmach, vor der mir bangt; / denn deine Ordnungen sind gut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.40|AT|19|Psalmen|119||0|40|Siehe, mich verlangt nach deinen Befehlen; / belebe mich durch deine Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.41|AT|19|Psalmen|119||0|41|Lass deine Gnade über mich kommen, o Herr, / dein Heil nach deiner Verheissung, /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.42|AT|19|Psalmen|119||0|42|damit ich dem antworten kann, der mich schmäht; / denn ich vertraue auf dein Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.43|AT|19|Psalmen|119||0|43|Nimm nicht meinem Munde das Wort der Wahrheit; / denn ich hoffe auf deine Ordnungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.44|AT|19|Psalmen|119||0|44|Und ich will dein Gesetz halten / allewege, immer und ewig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.45|AT|19|Psalmen|119||0|45|Lass mich wandeln auf weitem Plan; / denn ich frage nach deinen Befehlen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.46|AT|19|Psalmen|119||0|46|Von deinen Vorschriften will ich reden / vor Königen und mich nicht scheuen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.47|AT|19|Psalmen|119||0|47|Ich habe meine Freude und meine Lust / an deinen Geboten, die ich liebe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.48|AT|19|Psalmen|119||0|48|Ich erhebe meine Hände zu deinen Geboten, / will sinnen über deine Satzungen.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.49|AT|19|Psalmen|119||0|49|Gedenke des Wortes an deinen Knecht, / dieweil du mich hoffen liessest. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.50|AT|19|Psalmen|119||0|50|Das ist mein Trost in meinem Elend, / dass deine Verheissung mich am Leben erhält. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.51|AT|19|Psalmen|119||0|51|Freche spotten meiner und höhnen; / doch ich weiche nicht ab von deinem Gesetze. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.52|AT|19|Psalmen|119||0|52|Ich gedenke deiner Ordnungen aus der Urzeit, / o Herr, und so werde ich getrost. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.53|AT|19|Psalmen|119||0|53|Zornglut erfasst mich wegen der Gottlosen, / die dein Gesetz verlassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.54|AT|19|Psalmen|119||0|54|Deine Satzungen preise ich im Gesang / in dem Hause meiner Pilgerschaft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.55|AT|19|Psalmen|119||0|55|Des Nachts gedenke ich deines Namens, o Herr, / dass ich dein Gesetz halte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.56|AT|19|Psalmen|119||0|56|Das ist mir zuteil geworden, / dass ich deine Befehle beachte.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.57|AT|19|Psalmen|119||0|57|"Ich spreche: ""Mein Teil ist es, o Herr, / deine Worte zu halten."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.119.58|AT|19|Psalmen|119||0|58|Ich suche deine Huld von ganzem Herzen; / erbarme dich meiner nach deiner Verheissung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.59|AT|19|Psalmen|119||0|59|Ich überdenke meine Wege / und lenke meine Schritte zu deinen Vorschriften. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.60|AT|19|Psalmen|119||0|60|Ich eile und säume nicht, / deine Gebote zu halten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.61|AT|19|Psalmen|119||0|61|Die Stricke der Gottlosen umfangen mich; / doch deines Gesetzes vergesse ich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.62|AT|19|Psalmen|119||0|62|Um Mitternacht stehe ich auf, dir zu danken / für deine gerechten Ordnungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.63|AT|19|Psalmen|119||0|63|Ich bin ein Genosse aller, die dich fürchten, / und derer, die deine Befehle halten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.64|AT|19|Psalmen|119||0|64|Die Erde ist voll deiner Güte, o Herr; / lehre mich deine Satzungen.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.65|AT|19|Psalmen|119||0|65|Du hast deinem Knechte Gutes getan, / o Herr, nach deinem Worte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.66|AT|19|Psalmen|119||0|66|Lehre mich rechtes Urteil und Verständnis; / denn ich glaube deinen Geboten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.67|AT|19|Psalmen|119||0|67|Ehe ich gebeugt ward, irrte ich; / nun aber halte ich dein Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.68|AT|19|Psalmen|119||0|68|Du bist gütig und tust Gutes; / lehre mich deine Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.69|AT|19|Psalmen|119||0|69|Freche erdichten Lügen wider mich; / ich aber halte deine Befehle von ganzem Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.70|AT|19|Psalmen|119||0|70|Ihr Herz ist fühllos wie Fett; / ich aber habe meine Lust an deinem Gesetze. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.71|AT|19|Psalmen|119||0|71|Es ist mir gut, dass ich gebeugt ward, / auf dass ich deine Satzungen lerne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.72|AT|19|Psalmen|119||0|72|Das Gesetz deines Mundes ist mir köstlicher / als Tausende Goldes und Silbers.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.73|AT|19|Psalmen|119||0|73|Deine Hände haben mich gemacht und bereitet; / gib mir Einsicht, dass ich deine Gebote lerne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.74|AT|19|Psalmen|119||0|74|Die dich fürchten, sehen mit Freuden, / dass ich auf dein Wort harre. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.75|AT|19|Psalmen|119||0|75|Ich weiss, o Herr, dass deine Ordnungen gerecht sind, / und in Treuen hast du mich gebeugt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.76|AT|19|Psalmen|119||0|76|Lass doch deine Gnade mir zum Troste werden / nach deiner Verheissung an deinen Knecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.77|AT|19|Psalmen|119||0|77|Lass dein Erbarmen über mich kommen, dass ich lebe; / denn dein Gesetz ist meine Lust. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.78|AT|19|Psalmen|119||0|78|Lass die Frechen zuschanden werden, / weil sie mich ohne Ursache bedrücken; / ich aber will über deine Befehle sinnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.79|AT|19|Psalmen|119||0|79|Mir mögen sich zuwenden, die dich fürchten, / die deine Vorschriften kennen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.80|AT|19|Psalmen|119||0|80|Mein Herz bleibe unsträflich bei deinen Satzungen, / auf dass ich nicht zuschanden werde.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.81|AT|19|Psalmen|119||0|81|Meine Seele schmachtet nach deiner Hilfe; / ich harre auf dein Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.82|AT|19|Psalmen|119||0|82|"Meine Augen schmachten nach deiner Verheissung / und fragen: ""Wann wirst du mich trösten?"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.119.83|AT|19|Psalmen|119||0|83|Denn ich bin wie ein Schlauch im Rauche; / doch deiner Satzung vergesse ich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.84|AT|19|Psalmen|119||0|84|Wie wenig Tage bleiben noch deinem Knechte! / Wann wirst du über meine Verfolger Gericht halten? /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.85|AT|19|Psalmen|119||0|85|Die Frechen haben mir Gruben gegraben, / sie, die nicht nach deinem Gesetze tun. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.86|AT|19|Psalmen|119||0|86|Alle deine Gebote sind Wahrheit. / Ohne Ursache verfolgen sie mich. Hilf mir! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.87|AT|19|Psalmen|119||0|87|Beinahe hätten sie mich aufgerieben im Lande; / ich aber habe deine Befehle nicht verlassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.88|AT|19|Psalmen|119||0|88|Lass mich am Leben nach deiner Gnade, / dass ich die Vorschriften deines Mundes halte.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.89|AT|19|Psalmen|119||0|89|Auf ewig bleibt, o Herr, dein Wort, / steht fest im Himmel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.90|AT|19|Psalmen|119||0|90|Für alle Zeiten gilt deine Verheissung, / ist festgegründet auf Erden und bleibt bestehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.91|AT|19|Psalmen|119||0|91|Deine Ordnungen, sie bestehen noch heute; / denn alles ist dir dienstbar. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.92|AT|19|Psalmen|119||0|92|Wäre dein Gesetz nicht meine Lust, / so wäre ich verkommen in meinem Elend. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.93|AT|19|Psalmen|119||0|93|Nie will ich deiner Befehle vergessen; / denn durch sie hast du mich am Leben erhalten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.94|AT|19|Psalmen|119||0|94|Ich bin dein, hilf mir; / denn ich forsche in deinen Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.95|AT|19|Psalmen|119||0|95|Gottlose lauern mir auf, mich zu verderben; / aber ich achte auf deine Vorschriften. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.96|AT|19|Psalmen|119||0|96|Aller Vollkommenheit sah ich ein Ende; / aber dein Gebot ist unendlich.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.97|AT|19|Psalmen|119||0|97|Wie habe ich dein Gesetz so lieb! / den ganzen Tag ist es mein Sinnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.98|AT|19|Psalmen|119||0|98|Dein Gebot macht mich weiser als meine Feinde; / denn allezeit ist es mir gegenwärtig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.99|AT|19|Psalmen|119||0|99|Ich bin klüger geworden als alle meine Lehrer; / denn deine Vorschriften sind mein Sinnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.100|AT|19|Psalmen|119||0|100|Ich bin verständiger als die Alten; / denn ich beobachte deine Befehle. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.101|AT|19|Psalmen|119||0|101|Von jedem bösen Wege hielt ich meine Füsse zurück, / auf dass ich dein Wort halte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.102|AT|19|Psalmen|119||0|102|Von deinen Ordnungen wich ich nicht; / denn du hast mich gelehrt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.103|AT|19|Psalmen|119||0|103|Wie süss ist deine Rede meinem Gaumen, / süsser als Honig meinem Munde! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.104|AT|19|Psalmen|119||0|104|Aus deinen Befehlen schöpfe ich Einsicht; / darum hasse ich jeden Weg der Lüge.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.105|AT|19|Psalmen|119||0|105|Dein Wort ist eine Leuchte meinem Fuss / und ein Licht auf meinem Pfade. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.106|AT|19|Psalmen|119||0|106|Ich habe geschworen und habe es gehalten, / habe beobachtet deine gerechten Ordnungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.107|AT|19|Psalmen|119||0|107|Ich bin gar tief gebeugt; / Herr, belebe mich nach deinem Worte! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.108|AT|19|Psalmen|119||0|108|Lass dir, o Herr, die Opfer meines Mundes gefallen / und lehre mich deine Ordnungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.109|AT|19|Psalmen|119||0|109|Mein Leben ist allezeit in Gefahr; / doch deines Gesetzes vergesse ich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.110|AT|19|Psalmen|119||0|110|Die Gottlosen legen mir Fallstricke; / doch ich irre nicht ab von deinen Befehlen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.111|AT|19|Psalmen|119||0|111|Deine Vorschriften sind mein ewiges Erbe; / denn sie sind meines Herzens Wonne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.112|AT|19|Psalmen|119||0|112|Mein Herz ist willig, immerdar / deine Satzungen zu befolgen bis ans Ende.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.113|AT|19|Psalmen|119||0|113|Ich hasse, die in sich zwiespältig sind; / aber dein Gesetz habe ich lieb. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.114|AT|19|Psalmen|119||0|114|Du bist mein Schirm und mein Schild; / ich harre auf dein Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.115|AT|19|Psalmen|119||0|115|Weichet von mir, ihr Bösewichte, / damit ich die Gebote meines Gottes beachte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.116|AT|19|Psalmen|119||0|116|Stütze mich nach deiner Verheissung, dass ich lebe; / lass mich nicht zuschanden werden mit meiner Hoffnung! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.117|AT|19|Psalmen|119||0|117|Halte mich, dass ich gerettet werde; / so will ich beständig auf deine Satzungen schauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.118|AT|19|Psalmen|119||0|118|Du verwirfst alle, die von deinen Befehlen abirren; / denn ihr Sinnen ist eitel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.119|AT|19|Psalmen|119||0|119|Für Schlacken achtest du alle Gottlosen im Lande; / darum liebe ich deine Vorschriften. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.120|AT|19|Psalmen|119||0|120|Mir schauert die Haut aus Furcht vor dir, / und mir bangt vor deinen Gerichten.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.121|AT|19|Psalmen|119||0|121|Ich habe Recht und Gerechtigkeit geübt; / überlass mich nicht denen, die mir Gewalt antun! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.122|AT|19|Psalmen|119||0|122|Tritt ein für das Wohl deines Knechtes, / dass die Frechen mich nicht unterdrücken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.123|AT|19|Psalmen|119||0|123|Meine Augen schmachten nach deiner Hilfe / und nach deiner gerechten Verheissung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.124|AT|19|Psalmen|119||0|124|Handle an deinem Knecht nach deiner Gnade / und lehre mich deine Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.125|AT|19|Psalmen|119||0|125|Ich bin dein Knecht, gib mir Einsicht, / dass ich deine Vorschriften verstehe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.126|AT|19|Psalmen|119||0|126|Es ist Zeit, dass der Herr einschreite; / sie haben dein Gesetz gebrochen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.127|AT|19|Psalmen|119||0|127|Darum liebe ich deine Gebote / mehr als Gold und als feines Gold. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.128|AT|19|Psalmen|119||0|128|Darum wandle ich genau nach all deinen Befehlen; / ich hasse jeden Weg der Lüge.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.129|AT|19|Psalmen|119||0|129|Wunder sind deine Vorschriften; / darum beobachtet sie meine Seele. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.130|AT|19|Psalmen|119||0|130|Die Erschliessung deiner Worte erleuchtet / und macht die Einfältigen verständig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.131|AT|19|Psalmen|119||0|131|Ich tue meinen Mund auf und lechze; / denn mich verlangt nach deinen Geboten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.132|AT|19|Psalmen|119||0|132|Wende dich zu mir und sei mir gnädig, / wie denen gebührt, die deinen Namen lieben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.133|AT|19|Psalmen|119||0|133|Mache meine Tritte fest in deinem Worte / und lass kein Unrecht über mich herrschen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.134|AT|19|Psalmen|119||0|134|Erlöse mich von der Bedrückung der Menschen, / damit ich deine Befehle halte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.135|AT|19|Psalmen|119||0|135|Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knechte / und lehre mich deine Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.136|AT|19|Psalmen|119||0|136|Aus meinen Augen strömen Wasserbäche, / weil man dein Gesetz nicht hält.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.137|AT|19|Psalmen|119||0|137|Du bist gerecht, o Herr, / und untadlig sind deine Gerichte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.138|AT|19|Psalmen|119||0|138|Du hast deine Vorschriften gegeben / in grosser Gerechtigkeit und Treue. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.139|AT|19|Psalmen|119||0|139|Mich verzehrt der Eifer darob, / dass meine Widersacher deiner Worte vergessen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.140|AT|19|Psalmen|119||0|140|Dein Wort ist rein und lauter, / und dein Knecht hat es lieb. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.141|AT|19|Psalmen|119||0|141|Ich bin gering und verachtet; / doch deiner Befehle vergesse ich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.142|AT|19|Psalmen|119||0|142|Deine Gerechtigkeit bleibt ewig Gerechtigkeit, / und dein Gesetz ist Wahrheit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.143|AT|19|Psalmen|119||0|143|Angst und Not haben mich ergriffen; / doch deine Gebote sind meine Lust. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.144|AT|19|Psalmen|119||0|144|Deine Vorschriften bleiben auf ewig gerecht; / gib mir Einsicht, dass ich lebe.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.145|AT|19|Psalmen|119||0|145|Ich rufe von ganzem Herzen, erhöre mich; / ich will deine Satzungen bewahren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.146|AT|19|Psalmen|119||0|146|Ich rufe dich an, o Herr, hilf mir, / so will ich deine Vorschriften halten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.147|AT|19|Psalmen|119||0|147|Ich komme schon in der Frühe und schreie; / ich harre auf dein Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.148|AT|19|Psalmen|119||0|148|Meine Augen eilen den Nachtwachen voraus, / dass ich über deine Rede sinne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.149|AT|19|Psalmen|119||0|149|Höre meine Stimme nach deiner Gnade; / o Herr, erhalte mein Leben nach deiner Ordnung! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.150|AT|19|Psalmen|119||0|150|Es nahen sich, die mich in Bosheit verfolgen; / sie sind ferne von deinem Gesetze. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.151|AT|19|Psalmen|119||0|151|Du bist nahe, o Herr, / und alle deine Gebote sind Wahrheit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.152|AT|19|Psalmen|119||0|152|Von lange her weiss ich aus deinen Vorschriften, / dass du sie für ewig gegründet hast.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.153|AT|19|Psalmen|119||0|153|Sieh mein Elend an und errette mich; / denn ich habe deines Gesetzes nicht vergessen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.154|AT|19|Psalmen|119||0|154|Führe meine Sache und erlöse mich; / erhalte mein Leben nach deiner Verheissung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.155|AT|19|Psalmen|119||0|155|Das Heil ist fern von den Gottlosen; / denn sie fragen nicht nach deinen Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.156|AT|19|Psalmen|119||0|156|Dein Erbarmen ist gross, o Herr; / erhalte mein Leben nach deinen Ordnungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.157|AT|19|Psalmen|119||0|157|Viele sind, die mich verfolgen und bedrängen; / doch ich weiche nicht ab von deinen Vorschriften. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.158|AT|19|Psalmen|119||0|158|Sehe ich die Abtrünnigen, so empfinde ich Abscheu, / weil sie dein Wort nicht halten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.159|AT|19|Psalmen|119||0|159|Sieh, ich liebe deine Befehle; / o Herr, erhalte mein Leben nach deiner Gnade! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.160|AT|19|Psalmen|119||0|160|Die Summe deines Wortes ist Wahrheit, / und ewig währen all deine gerechten Ordnungen.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.161|AT|19|Psalmen|119||0|161|Fürsten verfolgen mich ohne Ursache; / doch mein Herz fürchtet nur dein Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.162|AT|19|Psalmen|119||0|162|Ich freue mich über deine Satzung / wie einer, der grosse Beute davonträgt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.163|AT|19|Psalmen|119||0|163|Ich hasse die Lüge und verabscheue sie; / dein Gesetz habe ich lieb. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.164|AT|19|Psalmen|119||0|164|Siebenmal des Tages lobe ich dich / um deiner gerechten Ordnungen willen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.165|AT|19|Psalmen|119||0|165|Die dein Gesetz lieben, haben Heil die Fülle; / es trifft sie kein Unfall. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.166|AT|19|Psalmen|119||0|166|Ich harre auf deine Hilfe, o Herr, / und erfülle deine Gebote. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.167|AT|19|Psalmen|119||0|167|Meine Seele hält deine Vorschriften, / und ich liebe sie innig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.168|AT|19|Psalmen|119||0|168|Ich halte deine Befehle und Vorschriften; / denn alle meine Wege sind dir bekannt.|ZUE1931|Public Domain PSA.119.169|AT|19|Psalmen|119||0|169|Lass meine Klage zu dir nahen, o Herr; / gib mir Einsicht nach deinem Worte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.170|AT|19|Psalmen|119||0|170|Lass mein Flehen vor dich kommen; / errette mich nach deiner Verheissung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.171|AT|19|Psalmen|119||0|171|Meine Lippen sollen von Lob überströmen; / denn du lehrst mich deine Satzungen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.172|AT|19|Psalmen|119||0|172|Meine Zunge soll dein Wort besingen; / denn alle deine Gebote sind gerecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.173|AT|19|Psalmen|119||0|173|Deine Hand komme mir zu Hilfe; / denn ich habe deine Befehle erwählt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.174|AT|19|Psalmen|119||0|174|Mich verlangt nach deinem Heil, o Herr, / und dein Gesetz ist meine Lust. /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.175|AT|19|Psalmen|119||0|175|Lass meine Seele leben, dass sie dich lobe, / und deine Ordnungen mögen mir helfen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.119.176|AT|19|Psalmen|119||0|176|Ich bin verirrt wie ein verlorenes Schaf; / suche deinen Knecht, / denn deiner Gebote habe ich nicht vergessen.|ZUE1931|Public Domain PSA.120.1|AT|19|Psalmen|120||0|1|EIN Wallfahrtslied. Den Herrn rief ich an in meiner Not, / und er hat mich erhört. /|ZUE1931|Public Domain PSA.120.2|AT|19|Psalmen|120||0|2|Herr, errette mich vor dem Lügenmaul / und vor der falschen Zunge! - /|ZUE1931|Public Domain PSA.120.3|AT|19|Psalmen|120||0|3|Was soll er dir zufügen / und was noch weiter, du falsche Zunge? /|ZUE1931|Public Domain PSA.120.4|AT|19|Psalmen|120||0|4|Kriegerpfeile, geschärfte, dazu Kohlen vom Ginsterstrauch! - /|ZUE1931|Public Domain PSA.120.5|AT|19|Psalmen|120||0|5|Wehe mir, dass ich weile in Mesech, / dass ich wohne bei den Zelten von Kedar! /|ZUE1931|Public Domain PSA.120.6|AT|19|Psalmen|120||0|6|Zu lange schon wohne ich zusammen / mit denen, die den Frieden hassen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.120.7|AT|19|Psalmen|120||0|7|Ich halte Frieden; doch wenn ich nur rede, / so suchen sie Streit.|ZUE1931|Public Domain PSA.121.1|AT|19|Psalmen|121||0|1|EIN Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: / woher wird mir Hilfe kommen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.121.2|AT|19|Psalmen|121||0|2|Meine Hilfe kommt von dem Herrn, / der Himmel und Erde gemacht hat. /|ZUE1931|Public Domain PSA.121.3|AT|19|Psalmen|121||0|3|Er kann deinen Fuss nicht gleiten lassen; / der dich behütet, kann nicht schlummern! /|ZUE1931|Public Domain PSA.121.4|AT|19|Psalmen|121||0|4|Nein, er schlummert nicht und schläft nicht, / der Israel behütet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.121.5|AT|19|Psalmen|121||0|5|Der Herr ist dein Hüter, der Herr dein Schatten, / er geht zu deiner Rechten: /|ZUE1931|Public Domain PSA.121.6|AT|19|Psalmen|121||0|6|bei Tage wird dich die Sonne nicht stechen, / noch der Mond des Nachts. /|ZUE1931|Public Domain PSA.121.7|AT|19|Psalmen|121||0|7|Der Herr behütet dich vor allem Übel, / er behütet dein Leben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.121.8|AT|19|Psalmen|121||0|8|Der Herr behütet deinen Ausgang und Eingang, / jetzt und immerdar.|ZUE1931|Public Domain PSA.122.1|AT|19|Psalmen|122||0|1|"EIN Wallfahrtslied. Von David. Ich freute mich, da sie zu mir sprachen: / ""Lasst uns wallen zum Hause des Herrn!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.122.2|AT|19|Psalmen|122||0|2|Und nun stehen unsre Füsse / in deinen Toren, Jerusalem! /|ZUE1931|Public Domain PSA.122.3|AT|19|Psalmen|122||0|3|Jerusalem, die du gebaut bist / wie eine wohlgefügte Stadt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.122.4|AT|19|Psalmen|122||0|4|wohin die Stämme wallfahren, / die Stämme des Herrn. / Gesetz für Israel ist es, den Herrn dort zu preisen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.122.5|AT|19|Psalmen|122||0|5|Denn dort standen einst Throne zum Gericht, / Throne des Hauses Davids. /|ZUE1931|Public Domain PSA.122.6|AT|19|Psalmen|122||0|6|Wünschet Jerusalem Heil: / Sicher seien deine Gezelte! /|ZUE1931|Public Domain PSA.122.7|AT|19|Psalmen|122||0|7|Friede herrsche in deinen Mauern, / Sicherheit in deinen Palästen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.122.8|AT|19|Psalmen|122||0|8|Um meiner Brüder und Freunde willen / will ich dir Frieden wünschen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.122.9|AT|19|Psalmen|122||0|9|Um des Hauses des Herrn, unsres Gottes, willen / will ich um Glück flehen für dich.|ZUE1931|Public Domain PSA.123.1|AT|19|Psalmen|123||0|1|EIN Wallfahrtslied. Zu dir, der du im Himmel thronst, / erhebe ich meine Augen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.123.2|AT|19|Psalmen|123||0|2|siehe, wie Knechte ihre Augen erheben zu der Hand ihres Herrn. / Ja, wie die Augen der Magd auf die Hand der Gebieterin, / so blicken unsre Augen auf den Herrn, unsern Gott, / bis er uns gnädig ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.123.3|AT|19|Psalmen|123||0|3|Sei uns gnädig, o Herr, sei uns gnädig! / Denn übersatt sind wir des Hohnes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.123.4|AT|19|Psalmen|123||0|4|Übersatt ist unsre Seele des Spottes der Sichern / und des Hohnes der Stolzen.|ZUE1931|Public Domain PSA.124.1|AT|19|Psalmen|124||0|1|"EIN Wallfahrtslied. Von David. ""Wäre der Herr nicht für uns gewesen -"" / so möge Israel sprechen - /"|ZUE1931|Public Domain PSA.124.2|AT|19|Psalmen|124||0|2|"""wäre der Herr nicht für uns gewesen, / als Menschen wider uns aufstanden: /"|ZUE1931|Public Domain PSA.124.3|AT|19|Psalmen|124||0|3|dann hätten sie uns lebendig verschlungen, / da ihr Zorn wider uns entbrannt war, /|ZUE1931|Public Domain PSA.124.4|AT|19|Psalmen|124||0|4|dann hätten die Wasser uns überflutet, / es wäre der Wildbach über uns hingegangen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.124.5|AT|19|Psalmen|124||0|5|"über uns hingegangen wären / die überwallenden Wasser."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.124.6|AT|19|Psalmen|124||0|6|Gelobt sei der Herr, der uns nicht dahingab / ihren Zähnen zum Raube! /|ZUE1931|Public Domain PSA.124.7|AT|19|Psalmen|124||0|7|Unsre Seele ist wie ein Vogel, / der dem Netze der Vogelsteller entronnen; / das Netz ist zerrissen, und wir sind entronnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.124.8|AT|19|Psalmen|124||0|8|Unsre Hilfe steht im Namen des Herrn, / der Himmel und Erde gemacht hat.|ZUE1931|Public Domain PSA.125.1|AT|19|Psalmen|125||0|1|EIN Wallfahrtslied. Die auf den Herrn vertrauen, / sind wie der Berg Zion, der nicht wankt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.125.2|AT|19|Psalmen|125||0|2|Ewig sicher steht Jerusalem, / rings von Bergen umhegt; / so umhegt der Herr rings sein Volk, / jetzt und immerdar: /|ZUE1931|Public Domain PSA.125.3|AT|19|Psalmen|125||0|3|er lässt das gottlose Szepter nicht lasten / auf dem Land der Gerechten, / auf dass die Gerechten ihre Hände / nicht ausstrecken zum Frevel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.125.4|AT|19|Psalmen|125||0|4|Tue Gutes, o Herr, den Guten / und denen, die aufrichtigen Herzens sind! /|ZUE1931|Public Domain PSA.125.5|AT|19|Psalmen|125||0|5|Die aber auf krumme Wege abbiegen, / die lasse der Herr hinfahren mit den Übeltätern! / Heil über Israel!|ZUE1931|Public Domain PSA.126.1|AT|19|Psalmen|126||0|1|EIN Wallfahrtslied. Als der Herr wandte Zions Geschick, / da waren wir wie Träumende, /|ZUE1931|Public Domain PSA.126.2|AT|19|Psalmen|126||0|2|"da war unser Mund voll Lachens / und unsre Zunge voll Jubels. / Da sprach man unter den Heiden: / ""Der Herr hat Grosses an ihnen getan!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.126.3|AT|19|Psalmen|126||0|3|Ja, der Herr hat Grosses an uns getan; / des waren wir fröhlich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.126.4|AT|19|Psalmen|126||0|4|Wende, o Herr, unser Geschick, / wie du im Mittagsland versiegte Bäche wiederbringst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.126.5|AT|19|Psalmen|126||0|5|Die mit Tränen säen, / werden mit Jubel ernten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.126.6|AT|19|Psalmen|126||0|6|Man schreitet dahin unter Tränen / und streut den Samen, / mit Jubel kehrt man heim, / trägt hoch seine Garben.|ZUE1931|Public Domain PSA.127.1|AT|19|Psalmen|127||0|1|EIN Wallfahrtslied. Von Salomo. Wenn der Herr nicht das Haus baut, / so mühen sich umsonst, die daran bauen; / wenn der Herr nicht die Stadt behütet, / so wacht der Hüter umsonst. /|ZUE1931|Public Domain PSA.127.2|AT|19|Psalmen|127||0|2|Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht / und spät euch niedersetzt / und euer Brot in Mühsal esst - / den Seinen gibt er's im Schlaf.|ZUE1931|Public Domain PSA.127.3|AT|19|Psalmen|127||0|3|Siehe, Söhne sind eine Gabe des Herrn, / ein Lohn ist die Frucht des Leibes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.127.4|AT|19|Psalmen|127||0|4|Wie Pfeile in der Hand des Helden, / so sind Söhne der Jugendkraft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.127.5|AT|19|Psalmen|127||0|5|Wohl dem Manne, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat: / er wird nicht zuschanden, / wenn er mit den Widersachern redet im Tor.|ZUE1931|Public Domain PSA.128.1|AT|19|Psalmen|128||0|1|EIN Wallfahrtslied. Wohl einem jeden, der den Herrn fürchtet / und auf seinen Wegen wandelt! /|ZUE1931|Public Domain PSA.128.2|AT|19|Psalmen|128||0|2|Deiner Hände Arbeit darfst du geniessen; / wohl dir, du wirst es gut haben! /|ZUE1931|Public Domain PSA.128.3|AT|19|Psalmen|128||0|3|Dein Weib im Innern deines Hauses / ist wie ein fruchtbarer Weinstock, / deine Kinder rings um deinen Tisch / wie junge Ölbäumchen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.128.4|AT|19|Psalmen|128||0|4|Wahrlich, gesegnet wird der Mann, / der den Herrn fürchtet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.128.5|AT|19|Psalmen|128||0|5|Ja, so wird dich segnen / der Herr vom Zion her, / dass du deine Lust schauest am Glück Jerusalems / alle Tage deines Lebens, /|ZUE1931|Public Domain PSA.128.6|AT|19|Psalmen|128||0|6|dass du schauest Kindeskinder. / Heil über Israel!|ZUE1931|Public Domain PSA.129.1|AT|19|Psalmen|129||0|1|"EIN Wallfahrtslied. ""Sie haben mich viel bedrängt von Jugend an"" - / so spreche Israel - /"|ZUE1931|Public Domain PSA.129.2|AT|19|Psalmen|129||0|2|"""sie haben mich viel bedrängt von Jugend an / und haben mich nicht überwältigt. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.129.3|AT|19|Psalmen|129||0|3|"Auf meinem Rücken haben die Pflüger gepflügt / und ihre Furchen lang gezogen."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.129.4|AT|19|Psalmen|129||0|4|Der Herr, der Gerechte, hat zerhauen / der Gottlosen Stränge. /|ZUE1931|Public Domain PSA.129.5|AT|19|Psalmen|129||0|5|Zuschanden werden und zurückweichen / müssen alle, die Zion hassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.129.6|AT|19|Psalmen|129||0|6|Sie sollen werden wie das Gras auf den Dächern, / das verwelkt, noch ehe es aufwächst, /|ZUE1931|Public Domain PSA.129.7|AT|19|Psalmen|129||0|7|mit dem der Schnitter die Hand nicht füllt, / noch der Garbenbinder den Arm, /|ZUE1931|Public Domain PSA.129.8|AT|19|Psalmen|129||0|8|"sodass, die vorübergehen, nicht sprechen: / ""Der Segen des Herrn sei mit euch! / Wir segnen euch im Namen des Herrn."""|ZUE1931|Public Domain PSA.130.1|AT|19|Psalmen|130||0|1|EIN Wallfahrtslied. Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir, /|ZUE1931|Public Domain PSA.130.2|AT|19|Psalmen|130||0|2|höre auf meine Stimme! / Lass deine Ohren merken auf mein lautes Flehen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.130.3|AT|19|Psalmen|130||0|3|Wenn du die Sünden anrechnest, / Herr, wer kann bestehen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.130.4|AT|19|Psalmen|130||0|4|Doch bei dir ist Vergebung, / auf dass man dich fürchte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.130.5|AT|19|Psalmen|130||0|5|Ich hoffe auf dich, o Herr, / meine Seele hofft auf dein Wort. /|ZUE1931|Public Domain PSA.130.6|AT|19|Psalmen|130||0|6|Meine Seele harrt auf den Herrn, / mehr als die Wächter auf den Morgen. / Mehr als die Wächter auf den Morgen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.130.7|AT|19|Psalmen|130||0|7|harre, Israel, auf den Herrn! / Denn bei dem Herrn ist die Gnade, / bei ihm ist reichlich Erlösung. /|ZUE1931|Public Domain PSA.130.8|AT|19|Psalmen|130||0|8|Ja, er wird Israel erlösen / von all seinen Sünden.|ZUE1931|Public Domain PSA.131.1|AT|19|Psalmen|131||0|1|EIN Wallfahrtslied. Von David. Herr, mein Herz ist nicht hoffärtig, / und meine Augen sind nicht stolz; / ich gehe nicht mit Dingen um, / die mir zu hoch und zu wunderbar sind. /|ZUE1931|Public Domain PSA.131.2|AT|19|Psalmen|131||0|2|Fürwahr, ich habe meine Seele / gestillt und beruhigt. / Wie ein Entwöhnter bei seiner Mutter, / wie ein Entwöhnter ist stille in mir meine Seele. /|ZUE1931|Public Domain PSA.131.3|AT|19|Psalmen|131||0|3|Harre, Israel, auf den Herrn / von nun an bis in Ewigkeit!|ZUE1931|Public Domain PSA.132.1|AT|19|Psalmen|132||0|1|EIN Wallfahrtslied. Gedenke, o Herr, dem David / all seine Mühseligkeit, /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.2|AT|19|Psalmen|132||0|2|wie er dem Herrn geschworen, / dem Starken Jakobs gelobt hat: /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.3|AT|19|Psalmen|132||0|3|"""Ich will nicht in das Zelt meines Hauses gehen, / noch auf das Lager meines Bettes steigen, /"|ZUE1931|Public Domain PSA.132.4|AT|19|Psalmen|132||0|4|ich will meinen Augen keinen Schlaf gönnen / und meinen Wimpern keinen Schlummer, /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.5|AT|19|Psalmen|132||0|5|"bis ich dem Herrn eine Stätte finde, / eine Wohnung dem Starken Jakobs."" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.132.6|AT|19|Psalmen|132||0|6|Siehe, wir haben von ihr gehört in Ephrath, / haben sie gefunden im Waldgefilde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.7|AT|19|Psalmen|132||0|7|Lasst uns ziehen zu seiner Wohnung, / niederfallen vor dem Schemel seiner Füsse. /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.8|AT|19|Psalmen|132||0|8|Mache dich auf, o Herr, zu deiner Ruhstatt, / und mit dir deine machtvolle Lade! /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.9|AT|19|Psalmen|132||0|9|Deine Priester sollen sich in Gerechtigkeit kleiden, / und deine Frommen sollen jubeln! /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.10|AT|19|Psalmen|132||0|10|Um Davids, deines Knechtes, willen / weise deinen Gesalbten nicht ab! /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.11|AT|19|Psalmen|132||0|11|"Der Herr hat dem David geschworen / wahrhaften Eid, davon er nicht abgeht: / ""Einen Spross aus deinem Geschlechte / will ich auf deinen Thron setzen. /"|ZUE1931|Public Domain PSA.132.12|AT|19|Psalmen|132||0|12|Wenn deine Söhne meinen Bund halten / und meine Gesetze, die ich sie lehren will, / so sollen auch ihre Söhne für und für / auf deinem Throne sitzen. - /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.13|AT|19|Psalmen|132||0|13|Denn der Herr hat Zion erwählt, / als Wohnung für sich erkoren. - /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.14|AT|19|Psalmen|132||0|14|Dies ist meine Ruhstatt für und für; / hier will ich wohnen, denn ich habe sie erkoren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.15|AT|19|Psalmen|132||0|15|Mit Nahrung will ich sie reichlich segnen, / mit Brot ihre Armen sättigen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.16|AT|19|Psalmen|132||0|16|Ihre Priester will ich mit Heil bekleiden, / und ihre Frommen sollen laut jubeln. /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.17|AT|19|Psalmen|132||0|17|Dort will ich David ein Horn sprossen lassen; / meinem Gesalbten habe ich eine Leuchte bereitet. /|ZUE1931|Public Domain PSA.132.18|AT|19|Psalmen|132||0|18|"Seine Feinde will ich mit Schande bekleiden, / doch ihm soll auf dem Haupte die Krone glänzen."""|ZUE1931|Public Domain PSA.133.1|AT|19|Psalmen|133||0|1|EIN Wallfahrtslied. Von David. Siehe, wie fein und lieblich ist es, / wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.133.2|AT|19|Psalmen|133||0|2|Wie das köstliche Öl auf dem Haupte, / das niederfliesst auf den Bart, den Bart Aarons, / niederfliesst auf den Saum seiner Gewänder! /|ZUE1931|Public Domain PSA.133.3|AT|19|Psalmen|133||0|3|Wie Hermontau, der herabfällt, / auf die Berge Zions! / Denn dahin hat der Herr den Segen entboten, / Leben bis in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain PSA.134.1|AT|19|Psalmen|134||0|1|EIN Wallfahrtslied. Auf! lobet den Herrn, all ihr Knechte des Herrn, / die ihr steht im Hause des Herrn in den Nächten! /|ZUE1931|Public Domain PSA.134.2|AT|19|Psalmen|134||0|2|Hebt empor eure Hände zum Heiligtum / und lobet den Herrn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.134.3|AT|19|Psalmen|134||0|3|Vom Zion her segne dich der Herr, / der Himmel und Erde gemacht hat!|ZUE1931|Public Domain PSA.135.1|AT|19|Psalmen|135||0|1|HALLELUJAH! / Lobet den Namen des Herrn, / lobt ihn, ihr Knechte des Herrn, /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.2|AT|19|Psalmen|135||0|2|die ihr steht im Hause des Herrn, / in den Vorhöfen am Haus unsres Gottes! /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.3|AT|19|Psalmen|135||0|3|Lobet den Herrn, denn der Herr ist gütig; / lobsingt seinem Namen, denn er ist lieblich! /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.4|AT|19|Psalmen|135||0|4|Denn der Herr hat sich Jakob erwählt, / Israel zu seinem Eigentum. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.5|AT|19|Psalmen|135||0|5|Ja, ich weiss: Der Herr ist gross, / unser Herr ist grösser als alle Götter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.6|AT|19|Psalmen|135||0|6|Alles, was er will, vollbringt der Herr / im Himmel und auf Erden, / im Meer und in allen Tiefen: /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.7|AT|19|Psalmen|135||0|7|der Wolken heraufführt vom Ende der Erde, / der Blitze zu Regen macht, / der den Wind hervorholt aus seinen Kammern; /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.8|AT|19|Psalmen|135||0|8|der die Erstgeburt in Ägypten schlug / unter Menschen und Tieren; /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.9|AT|19|Psalmen|135||0|9|der Zeichen und Wunder sandte / in deine Mitte, Ägypten, / über den Pharao und all seine Knechte; /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.10|AT|19|Psalmen|135||0|10|der viele Völker schlug / und mächtige Könige tötete: /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.11|AT|19|Psalmen|135||0|11|Sihon, den König der Amoriter, / und Og, den König von Basan, / und alle Reiche in Kanaan. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.12|AT|19|Psalmen|135||0|12|Und er gab ihr Land zu eigen, / zu eigen Israel, seinem Volke. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.13|AT|19|Psalmen|135||0|13|Herr, dein Name währt ewig, / dein Gedächtnis, o Herr, von Geschlecht zu Geschlecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.14|AT|19|Psalmen|135||0|14|Denn der Herr schafft Recht seinem Volke, / hat Mitleid mit seinen Knechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.15|AT|19|Psalmen|135||0|15|Die Götzen der Heiden sind Silber und Gold, / ein Machwerk von Menschenhänden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.16|AT|19|Psalmen|135||0|16|Sie haben einen Mund und können nicht reden, / haben Augen und können nicht sehen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.17|AT|19|Psalmen|135||0|17|Sie haben Ohren und hören nicht; / auch ist kein Odem in ihrem Munde. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.18|AT|19|Psalmen|135||0|18|Ihnen werden gleich sein, die sie machen, / alle, die auf sie vertrauen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.19|AT|19|Psalmen|135||0|19|Haus Israels, preiset den Herrn! / Haus Aarons, preiset den Herrn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.20|AT|19|Psalmen|135||0|20|Haus Levis, preiset den Herrn! / Die ihr den Herrn fürchtet, preiset den Herrn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.135.21|AT|19|Psalmen|135||0|21|Gepriesen sei der Herr vom Zion her, / er, der in Jerusalem thront! / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.136.1|AT|19|Psalmen|136||0|1|DANKET dem Herrn, denn er ist freundlich. / Ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.2|AT|19|Psalmen|136||0|2|Danket dem Gott der Götter! / Ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.3|AT|19|Psalmen|136||0|3|Danket dem Herrn aller Herren! / Ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.4|AT|19|Psalmen|136||0|4|ihm, der allein grosse Wunder tut, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.5|AT|19|Psalmen|136||0|5|der die Himmel mit Weisheit geschaffen, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.6|AT|19|Psalmen|136||0|6|der die Erde auf die Wasser gegründet, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.7|AT|19|Psalmen|136||0|7|der die grossen Lichter gemacht hat: / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.8|AT|19|Psalmen|136||0|8|die Sonne zur Herrschaft am Tage, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.9|AT|19|Psalmen|136||0|9|den Mond und die Sterne zur Herrschaft bei Nacht, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.10|AT|19|Psalmen|136||0|10|der die Erstgeburt schlug in Ägypten, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.11|AT|19|Psalmen|136||0|11|und Israel von dannen herausführte, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.12|AT|19|Psalmen|136||0|12|mit starker Hand und ausgerecktem Arm, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.13|AT|19|Psalmen|136||0|13|der das Schilfmeer in Stücke zerteilte, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.14|AT|19|Psalmen|136||0|14|und Israel mitten hindurchziehen liess, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.15|AT|19|Psalmen|136||0|15|und den Pharao samt seinem Heere hineintrieb, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.16|AT|19|Psalmen|136||0|16|der sein Volk durch die Wüste führte, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.17|AT|19|Psalmen|136||0|17|der grosse Könige schlug, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.18|AT|19|Psalmen|136||0|18|und gewaltige Könige tötete: / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.19|AT|19|Psalmen|136||0|19|Sihon, den König der Amoriter, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.20|AT|19|Psalmen|136||0|20|und Og, den König von Basan, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.21|AT|19|Psalmen|136||0|21|und ihr Land zu eigen gab, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.22|AT|19|Psalmen|136||0|22|zu eigen Israel, seinem Knechte; / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.23|AT|19|Psalmen|136||0|23|der in unsrer Niedrigkeit unser gedachte, / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.24|AT|19|Psalmen|136||0|24|und uns losriss von unsern Bedrängern; / ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.25|AT|19|Psalmen|136||0|25|der Speise gibt allem Fleisch. / Ja, seine Güte währet ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.136.26|AT|19|Psalmen|136||0|26|Danket dem Herrn des Himmels! Ja, seine Güte währet ewig!|ZUE1931|Public Domain PSA.137.1|AT|19|Psalmen|137||0|1|AN den Strömen Babels, da sassen wir und weinten, / wenn wir Zions gedachten; /|ZUE1931|Public Domain PSA.137.2|AT|19|Psalmen|137||0|2|an die Weiden im Lande / hängten wir unsre Harfen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.137.3|AT|19|Psalmen|137||0|3|"Denn dort hiessen uns singen, die uns hinweggeführt, / hiessen uns fröhlich sein unsre Peiniger: / ""Singt uns eines von den Zionsliedern!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.137.4|AT|19|Psalmen|137||0|4|Wie könnten wir des Herrn Lied singen / auf fremder Erde? /|ZUE1931|Public Domain PSA.137.5|AT|19|Psalmen|137||0|5|Vergesse ich deiner, Jerusalem, / so müsse meine Rechte verdorren! /|ZUE1931|Public Domain PSA.137.6|AT|19|Psalmen|137||0|6|Die Zunge müsse mir am Gaumen kleben, / wenn ich dein nicht gedenke, / wenn ich nicht Jerusalem setze / über meine höchste Freude! /|ZUE1931|Public Domain PSA.137.7|AT|19|Psalmen|137||0|7|"Denke, o Herr, den Söhnen Edoms / an den Tag Jerusalems, / die da sprachen: ""Nieder, nieder mit ihr bis auf den Grund!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.137.8|AT|19|Psalmen|137||0|8|Tochter Babel, Verwüsterin! / Wohl dem, der dir vergilt, / was du uns getan! /|ZUE1931|Public Domain PSA.137.9|AT|19|Psalmen|137||0|9|Wohl dem, der deine Kindlein packt / und am Felsen zerschmettert!|ZUE1931|Public Domain PSA.138.1|AT|19|Psalmen|138||0|1|VON David. Ich danke dir, Herr, von ganzem Herzen, / vor den Göttern will ich dir lobsingen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.138.2|AT|19|Psalmen|138||0|2|Ich will anbeten vor deinem heiligen Tempel / und will deinen Namen preisen / um deiner Güte und Treue willen; / denn du hast deinen Namen über alles herrlich gemacht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.138.3|AT|19|Psalmen|138||0|3|Am Tage, da ich rief, erhörtest du mich; / du gabst meiner Seele grosse Kraft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.138.4|AT|19|Psalmen|138||0|4|Es preisen dich, Herr, alle Könige der Erde, / wenn sie die Worte deines Mundes hören, /|ZUE1931|Public Domain PSA.138.5|AT|19|Psalmen|138||0|5|und singen von den Wegen des Herrn; / denn gross ist die Herrlichkeit des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.138.6|AT|19|Psalmen|138||0|6|Ja, das Hohe und Niedrige sieht er, / und den Stolzen stürzt er von ferne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.138.7|AT|19|Psalmen|138||0|7|Wandle ich mitten in Drangsal, so erhältst du mich, / reckst gegen den Zorn meiner Feinde die Hand, / und deine Rechte hilft mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.138.8|AT|19|Psalmen|138||0|8|Der Herr wird es für mich vollenden. / Herr, deine Güte währet ewig; / lass nicht fahren das Werk deiner Hände!|ZUE1931|Public Domain PSA.139.1|AT|19|Psalmen|139||0|1|Ein Psalm Davids. Herr, du erforschest mich und kennest mich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.2|AT|19|Psalmen|139||0|2|Ich sitze oder stehe, du weisst es; / du verstehst meine Gedanken von ferne. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.3|AT|19|Psalmen|139||0|3|Ich gehe oder liege, du ermissest es, / mit all meinen Wegen bist du vertraut. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.4|AT|19|Psalmen|139||0|4|Ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge, / das du, o Herr, nicht wüsstest. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.5|AT|19|Psalmen|139||0|5|Du hältst mich hinten und vorn umschlossen, / hast deine Hand auf mich gelegt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.6|AT|19|Psalmen|139||0|6|Zu wunderbar ist es für mich und unbegreiflich, / zu hoch, als dass ich es fasste. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.7|AT|19|Psalmen|139||0|7|Wohin soll ich gehen vor deinem Geiste? / Wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.8|AT|19|Psalmen|139||0|8|Stiege ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; / schlüge ich mein Lager in der Unterwelt auf - auch da bist du. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.9|AT|19|Psalmen|139||0|9|Nähme ich Flügel der Morgenröte / und liesse mich nieder zuäusserst am Meer, /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.10|AT|19|Psalmen|139||0|10|so würde auch dort deine Hand mich greifen / und deine Rechte mich fassen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.11|AT|19|Psalmen|139||0|11|Und spräche ich: Lauter Finsternis soll mich bedecken, / und Nacht sei das Licht um mich her, /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.12|AT|19|Psalmen|139||0|12|so wäre auch die Finsternis nicht finster für dich, / die Nacht würde leuchten wie der Tag. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.13|AT|19|Psalmen|139||0|13|Denn du hast meine Nieren geschaffen, / hast mich gewoben im Mutterschoss. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.14|AT|19|Psalmen|139||0|14|Ich danke dir, dass ich so herrlich bereitet bin, / so wunderbar; wunderbar sind deine Werke. / Meine Seele kanntest du wohl, /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.15|AT|19|Psalmen|139||0|15|mein Gebein war dir nicht verborgen, / da ich im Dunkeln gebildet ward, / kunstvoll gewirkt in Erdentiefen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.16|AT|19|Psalmen|139||0|16|Deine Augen sahen all meine Tage, / in deinem Buche standen sie alle; / sie wurden geschrieben, wurden gebildet, / als noch keiner von ihnen da war. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.17|AT|19|Psalmen|139||0|17|Mir aber, wie schwer sind mir deine Gedanken, / o Gott, wie gewaltig ist ihre Zahl! /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.18|AT|19|Psalmen|139||0|18|Wollte ich sie zählen, ihrer wären mehr als der Sand; / wenn ich aufwache, ist mein Sinn noch bei dir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.19|AT|19|Psalmen|139||0|19|Ach wolltest du, Gott, den Frevler doch töten! / Dass doch die Blutmenschen von mir wichen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.20|AT|19|Psalmen|139||0|20|die freventlich dir widerstreben / und deinen Namen missbrauchen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.21|AT|19|Psalmen|139||0|21|Sollte ich nicht hassen, o Herr, die dich hassen, / nicht verabscheuen, die sich wider dich auflehnen? /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.22|AT|19|Psalmen|139||0|22|Ich hasse sie mit vollkommenem Hasse, / als Feinde gelten sie mir. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.23|AT|19|Psalmen|139||0|23|Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; / prüfe mich und erkenne meine Gedanken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.139.24|AT|19|Psalmen|139||0|24|Sieh, ob ich auf dem Wege zur Pein bin, / und leite mich auf ewigem Wege!|ZUE1931|Public Domain PSA.140.1|AT|19|Psalmen|140||0|1|EIN Psalm Davids.|ZUE1931|Public Domain PSA.140.2|AT|19|Psalmen|140||0|2|Errette mich, Herr, vor den bösen Menschen, / vor den Gewalttätigen bewahre mich, /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.3|AT|19|Psalmen|140||0|3|die im Herzen auf Böses sinnen / und allezeit Streit erregen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.4|AT|19|Psalmen|140||0|4|Sie haben scharfe Zungen wie eine Schlange; / Otterngift ist unter ihren Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.5|AT|19|Psalmen|140||0|5|Behüte mich, Herr, vor den Händen der Gottlosen, / vor den Gewalttätigen bewahre mich, / die darauf denken, mich zu Fall zu bringen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.6|AT|19|Psalmen|140||0|6|die mir versteckte Schlingen und Stricke gelegt, / ein Netz ausgebreitet für meine Füsse, / zur Seite des Weges mir Fallen gestellt! /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.7|AT|19|Psalmen|140||0|7|"Ich spreche zum Herrn: ""Du bist mein Gott, / vernimm, o Herr, mein lautes Flehen! /"|ZUE1931|Public Domain PSA.140.8|AT|19|Psalmen|140||0|8|O Herr, mein Gott, du meine starke Hilfe, / du beschirmst mein Haupt am Tage des Kampfes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.9|AT|19|Psalmen|140||0|9|"Gewähre nicht, o Herr, die Wünsche des Gottlosen, / lass seinen Anschlag wider mich nicht gelingen!"" /"|ZUE1931|Public Domain PSA.140.10|AT|19|Psalmen|140||0|10|Nicht sollen das Haupt erheben, die mich umzingeln; / das Unheil ihrer Lippen bedecke sie! /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.11|AT|19|Psalmen|140||0|11|Er lasse feurige Kohlen auf sie regnen, / er stürze sie in die Tiefe, dass sie nicht mehr aufstehn! /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.12|AT|19|Psalmen|140||0|12|Der Verleumder wird nicht bestehen im Lande; / den Gewalttätigen wird Unglück jagen, Stoss auf Stoss. /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.13|AT|19|Psalmen|140||0|13|Ich weiss, der Herr führt der Elenden Sache, / er schafft den Armen ihr Recht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.140.14|AT|19|Psalmen|140||0|14|Ja, die Gerechten werden deinen Namen preisen, / die Frommen werden vor deinem Angesicht wohnen.|ZUE1931|Public Domain PSA.141.1|AT|19|Psalmen|141||0|1|EIN Psalm Davids. Herr, ich rufe dich an, eile zu mir; / o höre meine Stimme, wenn ich zu dir rufe. /|ZUE1931|Public Domain PSA.141.2|AT|19|Psalmen|141||0|2|Mein Gebet gelte vor dir als Räucherwerk, / meiner Hände Erheben als ein Abendopfer. /|ZUE1931|Public Domain PSA.141.3|AT|19|Psalmen|141||0|3|Setze, o Herr, eine Wache meinem Munde / und eine Hut der Tür meiner Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.141.4|AT|19|Psalmen|141||0|4|Lass mein Herz sich nicht neigen zum Bösen, / dass ich gottlose Taten beginge / mit Menschen, die Übles tun; / von ihren Leckerbissen will ich nicht kosten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.141.5|AT|19|Psalmen|141||0|5|Schlägt mich der Gerechte, so ist es Güte, / züchtigt er mich, so ist es Öl für das Haupt; / nicht soll mein Haupt es zurückweisen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.141.8|AT|19|Psalmen|141||0|8|Doch auf dich, o Herr, mein Gott, / sind meine Augen gerichtet, / auf dich vertraue ich. / Schütte mein Leben nicht aus! /|ZUE1931|Public Domain PSA.141.9|AT|19|Psalmen|141||0|9|Behüte mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt, / und vor den Fallstricken der Übeltäter. /|ZUE1931|Public Domain PSA.141.10|AT|19|Psalmen|141||0|10|Lass die Gottlosen allzumal fallen ins eigne Netz, / indes ich|ZUE1931|Public Domain PSA.142.1|AT|19|Psalmen|142||0|1|EIN Lied Davids, als er in der Höhle war. Ein Gebet.|ZUE1931|Public Domain PSA.142.2|AT|19|Psalmen|142||0|2|Laut schreie ich zum Herrn, / laut flehe ich zum Herrn, /|ZUE1931|Public Domain PSA.142.3|AT|19|Psalmen|142||0|3|meine Klage schütte ich vor ihm aus, / tue kund vor ihm meine Not. /|ZUE1931|Public Domain PSA.142.4|AT|19|Psalmen|142||0|4|Wenn mein Geist in mir verzagt ist, / du weisst meinen Pfad; / auf dem Wege, den ich wandle, / haben sie mir eine Schlinge gelegt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.142.5|AT|19|Psalmen|142||0|5|Ich blicke zur Rechten und schaue: / niemand ist, der meiner achtet. / Verloren ist für mich die Zuflucht; / niemand fragt nach meinem Leben. /|ZUE1931|Public Domain PSA.142.6|AT|19|Psalmen|142||0|6|Ich schreie zu dir, o Herr, / ich spreche: Du bist meine Zuversicht, / mein Teil im Lande der Lebenden. /|ZUE1931|Public Domain PSA.142.7|AT|19|Psalmen|142||0|7|O merke auf mein Flehen; / denn ich bin gar schwach. / Errette mich vor meinen Verfolgern; / denn sie sind mir zu mächtig. /|ZUE1931|Public Domain PSA.142.8|AT|19|Psalmen|142||0|8|Führe mich hinaus aus dem Kerker, / dass ich deinen Namen preise! / Die Gerechten werden sich um mich scharen, / wenn du mir Gutes erweisest.|ZUE1931|Public Domain PSA.143.1|AT|19|Psalmen|143||0|1|EIN Psalm Davids. O Herr, höre auf mein Gebet, / vernimm mein Flehen, / in deiner Treue, in deiner Gnade erhöre mich! /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.2|AT|19|Psalmen|143||0|2|Gehe nicht ins Gericht mit deinem Knechte; / kein Lebender ist ja vor dir gerecht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.3|AT|19|Psalmen|143||0|3|Denn der Feind trachtet mir nach dem Leben; / er tritt mich zu Boden, zermalmt mich, / legt mich in Finsternis gleich ewig Toten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.4|AT|19|Psalmen|143||0|4|Und mein Geist in mir will verzagen, / mein Herz erstarrt in der Brust. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.5|AT|19|Psalmen|143||0|5|Ich gedenke vergangener Tage, / ich sinne nach über all dein Tun / und erwäge das Werk deiner Hände. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.6|AT|19|Psalmen|143||0|6|Ich breite meine Hände aus zu dir; / meine Seele verlangt nach dir wie lechzendes Land. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.7|AT|19|Psalmen|143||0|7|Erhöre mich bald, o Herr, / mein Geist verzehrt sich; / verbirg dein Angesicht nicht vor mir, / dass ich nicht denen gleich werde, die zur Grube fahren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.8|AT|19|Psalmen|143||0|8|Lass mich frühe deine Gnade hören, / denn ich vertraue auf dich. / Tue mir kund den Weg, den ich gehen soll, / denn zu dir erhebe ich meine Seele. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.9|AT|19|Psalmen|143||0|9|Errette mich vor meinen Feinden, o Herr! / zu dir nehme ich meine Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.10|AT|19|Psalmen|143||0|10|Lehre mich deinen Willen tun, / denn du bist mein Gott; / dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.11|AT|19|Psalmen|143||0|11|Um deines Namens willen, o Herr, erhalte mich! / in deiner Treue führe meine Seele aus der Not. /|ZUE1931|Public Domain PSA.143.12|AT|19|Psalmen|143||0|12|In deiner Güte vertilge meine Feinde / und lass umkommen alle, die mich bedrängen; / denn ich bin dein Knecht.|ZUE1931|Public Domain PSA.144.1|AT|19|Psalmen|144||0|1|VON David. Gelobt sei der Herr, mein Fels, / der meine Hände den Kampf lehrt / und meine Fäuste den Krieg. /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.2|AT|19|Psalmen|144||0|2|Mein Hort und meine Burg, / meine Feste und mein Erretter, / mein Schild, du, auf den ich vertraue, / der die Völker unter mich zwingt. /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.3|AT|19|Psalmen|144||0|3|Herr, was ist der Mensch, dass du dich seiner annimmst, / und das Menschenkind, dass du sein achtest? /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.4|AT|19|Psalmen|144||0|4|Der Mensch gleicht einem Hauche, / seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.5|AT|19|Psalmen|144||0|5|Herr, neige deinen Himmel und fahre herab, / rühre die Berge an, dass sie rauchen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.6|AT|19|Psalmen|144||0|6|Schleudre Blitze und zerstreue sie, / schiesse deine Pfeile und jage sie! /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.7|AT|19|Psalmen|144||0|7|Recke deine Hand aus der Höhe, / rette, reisse mich aus grossen Wassern, / aus der Hand der Söhne des fremden Landes, /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.8|AT|19|Psalmen|144||0|8|deren Mund Lüge redet / und deren Rechte Meineid schwört. /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.9|AT|19|Psalmen|144||0|9|O Gott, ich will dir ein neues Lied singen, / auf zehnsaitiger Harfe will ich dir spielen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.10|AT|19|Psalmen|144||0|10|der du den Königen Sieg gibst / und deinen Knecht David errettest. /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.11|AT|19|Psalmen|144||0|11|Vom bösen Schwerte errette mich, / reisse mich aus der Hand der Söhne des fremden Landes, / deren Mund Lüge redet / und deren Rechte Meineid schwört.|ZUE1931|Public Domain PSA.144.12|AT|19|Psalmen|144||0|12|Unsre Söhne sind in ihrer Jugendkraft / gleich hochgezogenen Stämmen, / unsre Töchter sind wie Säulen, / gemeisselt für den Palastbau. /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.13|AT|19|Psalmen|144||0|13|Unsre Speicher sind gefüllt / und spenden Vorrat von jeder Art. / Unsre Schafe mehren sich tausendfach, / vieltausendfach auf unsern Fluren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.14|AT|19|Psalmen|144||0|14|Unsre Rinder sind schwer beladen. / Kein Unglück, kein Ausfall / und kein Geschrei auf unsern Strassen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.144.15|AT|19|Psalmen|144||0|15|Wohl dem Volke, dem es also geht! / wohl dem Volke, dessen Gott der Herr ist!|ZUE1931|Public Domain PSA.145.1|AT|19|Psalmen|145||0|1|EIN Lobgesang Davids. Ich will dich erheben, mein Gott und König, / und deinen Namen preisen immer und ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.2|AT|19|Psalmen|145||0|2|Täglich will ich dich preisen / und deinen Namen rühmen immer und ewig! /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.3|AT|19|Psalmen|145||0|3|Gross ist der Herr und hoch zu loben, / und seine Grösse ist unerforschlich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.4|AT|19|Psalmen|145||0|4|Ein Geschlecht rühmt dem andern deine Werke / und verkündet deine mächtigen Taten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.5|AT|19|Psalmen|145||0|5|Von der hehren Pracht deiner Hoheit reden sie, / deine Wunder will ich besingen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.6|AT|19|Psalmen|145||0|6|Von der Macht deiner furchtbaren Taten sagen sie, / deine Grosstaten will ich erzählen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.7|AT|19|Psalmen|145||0|7|Das Gedächtnis deiner grossen Güte verkünden sie / und jubeln ob deiner Gerechtigkeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.8|AT|19|Psalmen|145||0|8|Gnädig und barmherzig ist der Herr, / langmütig und reich an Huld. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.9|AT|19|Psalmen|145||0|9|Der Herr ist gütig gegen alle, / und sein Erbarmen waltet über all seinen Werken. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.10|AT|19|Psalmen|145||0|10|Es preisen dich, Herr, all deine Werke, / und deine Frommen loben dich. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.11|AT|19|Psalmen|145||0|11|Sie rühmen die Herrlichkeit deines Reiches / und reden von deiner Macht, /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.12|AT|19|Psalmen|145||0|12|dass sie den Menschen deine Machttaten kundtun / und die hehre Pracht deines Reiches. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.13|AT|19|Psalmen|145||0|13|Dein Reich ist ein Reich für alle Ewigkeit, / und deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht. / Der Herr ist treu in allen seinen Worten / und gnädig in all seinem Tun. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.14|AT|19|Psalmen|145||0|14|Der Herr stützt alle, die da fallen, / und richtet alle Gebeugten auf. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.15|AT|19|Psalmen|145||0|15|Aller Augen warten auf dich, / und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.16|AT|19|Psalmen|145||0|16|Du tust deine Hand auf / und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.17|AT|19|Psalmen|145||0|17|Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen / und gnädig in all seinem Tun. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.18|AT|19|Psalmen|145||0|18|Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, / allen, die ihn mit Ernst anrufen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.19|AT|19|Psalmen|145||0|19|Er erfüllt der Gottesfürchtigen Begehr, / er hört ihr Schreien und hilft ihnen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.20|AT|19|Psalmen|145||0|20|Der Herr behütet alle, die ihn lieben, / alle Gottlosen aber wird er vertilgen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.145.21|AT|19|Psalmen|145||0|21|Mein Mund soll das Lob des Herrn verkünden, / und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen, immer und ewig!|ZUE1931|Public Domain PSA.146.1|AT|19|Psalmen|146||0|1|HALLELUJAH! / Lobe den Herrn, meine Seele! /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.2|AT|19|Psalmen|146||0|2|Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, / will meinem Gott singen, solange ich bin. /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.3|AT|19|Psalmen|146||0|3|Verlasset euch nicht auf Fürsten, / nicht auf den Menschen, bei dem doch keine Hilfe ist. /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.4|AT|19|Psalmen|146||0|4|Fährt sein Odem aus, so kehrt er wieder zur Erde, / und alsbald ist's aus mit seinen Plänen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.5|AT|19|Psalmen|146||0|5|Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs, / dessen Hoffnung der Herr, sein Gott, ist, /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.6|AT|19|Psalmen|146||0|6|der Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, / das Meer und alles, was in ihnen ist, / der ewiglich Treue hält, /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.7|AT|19|Psalmen|146||0|7|der Recht schafft den Unterdrückten, / der den Hungernden Brot gibt. / Der Herr erlöst die Gefangenen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.8|AT|19|Psalmen|146||0|8|der Herr öffnet den Blinden die Augen, / der Herr richtet die Gebeugten auf, / der Herr liebt die Gerechten. /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.9|AT|19|Psalmen|146||0|9|Der Herr behütet den Fremdling, / Waisen und Witwen hilft er auf, / doch in die Irre führt er die Gottlosen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.146.10|AT|19|Psalmen|146||0|10|Der Herr wird herrschen in Ewigkeit, / dein Gott, o Zion, von Geschlecht zu Geschlecht!|ZUE1931|Public Domain PSA.147.1|AT|19|Psalmen|147||0|1|HALLELUJAH! / Lobet den Herrn! Denn schön ist's, ihm zu singen; / unserm Gott gebührt Lobgesang. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.2|AT|19|Psalmen|147||0|2|Der Herr baut Jerusalem auf, / er sammelt die Versprengten Israels, /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.3|AT|19|Psalmen|147||0|3|der da heilt, die gebrochenen Herzens sind, / und ihre Wunden verbindet; /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.4|AT|19|Psalmen|147||0|4|der den Sternen die Zahl bestimmt / und sie alle mit Namen ruft. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.5|AT|19|Psalmen|147||0|5|Gross ist unser Herr und reich an Macht; / seine Weisheit ist nicht zu ermessen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.6|AT|19|Psalmen|147||0|6|Der Herr hilft den Gebeugten auf, / die Gottlosen erniedrigt er in den Staub. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.7|AT|19|Psalmen|147||0|7|Hebt an und singet dem Herrn ein Danklied, / spielt unserm Gott auf der Harfe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.8|AT|19|Psalmen|147||0|8|der den Himmel mit Wolken bedeckt, / der der Erde den Regen schafft, / der auf den Bergen das Gras lässt spriessen / und Gewächse für den Bedarf der Menschen; /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.9|AT|19|Psalmen|147||0|9|der dem Getier seine Speise gibt, / den jungen Raben, die zu ihm schreien. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.10|AT|19|Psalmen|147||0|10|Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses, / nicht Gefallen an den Schenkeln des Mannes. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.11|AT|19|Psalmen|147||0|11|Dem Herrn gefallen, die ihn fürchten, / die auf seine Güte harren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.12|AT|19|Psalmen|147||0|12|Jerusalem, preise den Herrn, / lobsinge, Zion, deinem Gott! /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.13|AT|19|Psalmen|147||0|13|dass er die Riegel deiner Tore gefestigt, / deine Kinder in dir gesegnet; /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.14|AT|19|Psalmen|147||0|14|ihm, der deinen Grenzen Frieden schafft, / mit dem Mark des Weizens dich sättigt, /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.15|AT|19|Psalmen|147||0|15|der sein Wort zur Erde entsendet - / in Eile läuft sein Gebot -, /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.16|AT|19|Psalmen|147||0|16|der Schnee spendet gleich Wollflocken / und Reif wie Asche ausstreut, /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.17|AT|19|Psalmen|147||0|17|der sein Eis gleich Brocken hinwirft, / vor dessen Frost die Wasser erstarren. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.18|AT|19|Psalmen|147||0|18|Er sendet sein Wort - es zerschmelzt sie; / er lässt seinen Wind wehen - da rieseln die Wasser. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.19|AT|19|Psalmen|147||0|19|Er verkündet Jakob sein Wort, / Israel seine Satzungen und Rechte. /|ZUE1931|Public Domain PSA.147.20|AT|19|Psalmen|147||0|20|Dergleichen hat er keinem Volke getan: / seine Rechte kennen sie nicht. / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.148.1|AT|19|Psalmen|148||0|1|HALLELUJAH! / Lobet den Herrn vom Himmel her, lobet ihn in den Höhen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.2|AT|19|Psalmen|148||0|2|Lobet ihn, all seine Engel, / lobet ihn, alle seine Heerscharen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.3|AT|19|Psalmen|148||0|3|Lobet ihn, Sonne und Mond, / lobet ihn, ihr leuchtenden Sterne! /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.4|AT|19|Psalmen|148||0|4|Lobet ihn, ihr Himmel aller Himmel, / und ihr Wasser über der Feste! /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.5|AT|19|Psalmen|148||0|5|Sie sollen loben den Namen des Herrn; / denn er gebot, und sie waren geschaffen. /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.6|AT|19|Psalmen|148||0|6|Er stellte sie fest auf immer und ewig; / er gab eine Ordnung, die übertreten sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.7|AT|19|Psalmen|148||0|7|Lobet den Herrn von der Erde her, / ihr Ungetüme und Fluten alle! /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.8|AT|19|Psalmen|148||0|8|du Feuer und Hagel, Schnee und Rauch, / du Sturmwind, der sein Wort ausrichtet! /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.9|AT|19|Psalmen|148||0|9|ihr Berge und Hügel allzumal, / ihr Fruchtbäume und Zedern alle, /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.10|AT|19|Psalmen|148||0|10|ihr wilden Tiere und ihr zahmen, / du Gewürm und ihr, beschwingte Vögel! /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.11|AT|19|Psalmen|148||0|11|ihr Könige der Erde und all ihr Völker, / ihr Fürsten und Richter der Erde zumal, /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.12|AT|19|Psalmen|148||0|12|ihr Jünglinge und ihr Jungfrauen alle, / ihr Greise mitsamt den Kindern! /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.13|AT|19|Psalmen|148||0|13|Sie sollen loben den Namen des Herrn; / denn sein Name allein ist erhaben, / seine Hoheit geht über Erde und Himmel. /|ZUE1931|Public Domain PSA.148.14|AT|19|Psalmen|148||0|14|Er wird das Horn seinem Volk erhöhen - / ein Ruhm für all seine Frommen, / für die Söhne Israels, das Volk, das ihm nahesteht. / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.149.1|AT|19|Psalmen|149||0|1|HALLELUJAH! / Singet dem Herrn ein neues Lied, / sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.149.2|AT|19|Psalmen|149||0|2|Es freue sich Israel seines Schöpfers, / die Söhne Zions sollen ob ihrem König frohlocken, /|ZUE1931|Public Domain PSA.149.3|AT|19|Psalmen|149||0|3|sollen seinen Namen loben im Reigen, / mit Handpauken und Harfen ihm spielen! /|ZUE1931|Public Domain PSA.149.4|AT|19|Psalmen|149||0|4|Denn der Herr hat Wohlgefallen an seinem Volke; / er krönt die Gebeugten mit Sieg. /|ZUE1931|Public Domain PSA.149.5|AT|19|Psalmen|149||0|5|Die Frommen werden frohlocken in Ehre / und jauchzen auf ihren Lagern, /|ZUE1931|Public Domain PSA.149.6|AT|19|Psalmen|149||0|6|Lobpreisungen Gottes im Munde / und ein zweischneidiges Schwert in der Hand, /|ZUE1931|Public Domain PSA.149.7|AT|19|Psalmen|149||0|7|Rache zu üben an den Heiden / und Züchtigung an den Nationen, /|ZUE1931|Public Domain PSA.149.8|AT|19|Psalmen|149||0|8|ihre Könige mit Ketten zu binden / und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, /|ZUE1931|Public Domain PSA.149.9|AT|19|Psalmen|149||0|9|an ihnen zu vollziehen geschriebenes Gericht. / Ehre ist solches für all seine Frommen. / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PSA.150.1|AT|19|Psalmen|150||0|1|HALLELUJAH! / Lobet Gott in seinem Heiligtum, / lobet ihn in seiner starken Feste! /|ZUE1931|Public Domain PSA.150.2|AT|19|Psalmen|150||0|2|Lobet ihn ob seiner mächtigen Taten, / lobet ihn nach der Fülle seiner Hoheit! /|ZUE1931|Public Domain PSA.150.3|AT|19|Psalmen|150||0|3|Lobet ihn mit dem Schall der Posaunen; / lobet ihn mit Psalter und Harfe! /|ZUE1931|Public Domain PSA.150.4|AT|19|Psalmen|150||0|4|Lobet ihn mit Handpauken und Reigen, / lobet ihn mit Saitenspiel und Schalmei! /|ZUE1931|Public Domain PSA.150.5|AT|19|Psalmen|150||0|5|Lobet ihn mit klingenden Zimbeln, / lobet ihn mit schallenden Zimbeln! /|ZUE1931|Public Domain PSA.150.6|AT|19|Psalmen|150||0|6|Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! / Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain PRO.1.1|AT|20|Sprüche|1||0|1|DIE Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel - /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.2|AT|20|Sprüche|1||0|2|dass man kennenlerne Weisheit und Zucht, / verständig zu reden verstehe, /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.3|AT|20|Sprüche|1||0|3|dass man Belehrung annehme, die klug macht, / Gerechtigkeit, Sinn für das Recht, Geradheit, /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.4|AT|20|Sprüche|1||0|4|dass die Unerfahrenen lebensklug werden / und die Jünglinge einsichtig und besonnen - /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.5|AT|20|Sprüche|1||0|5|wer weise ist, hört darauf und mehrt sein Wissen, / und wer verständig, lernt richtig leben -, /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.6|AT|20|Sprüche|1||0|6|dass man Gleichnis und Sinnspruch verstehe, / die Worte der Weisen und ihre Rätsel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.7|AT|20|Sprüche|1||0|7|Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis, / die Toren verachten Weisheit und Zucht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.8|AT|20|Sprüche|1||0|8|Höre, mein Sohn, die Belehrung deines Vaters / und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter; /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.9|AT|20|Sprüche|1||0|9|denn sie sind deinem Haupte ein lieblicher Kranz / und ein Geschmeide für deinen Hals. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.10|AT|20|Sprüche|1||0|10|Mein Sohn, wenn die Sünder dich locken, / so folge nicht;|ZUE1931|Public Domain PRO.1.11|AT|20|Sprüche|1||0|11|"wenn sie sagen: / ""Geh mit uns, wir wollen dem Frommen auflauern, / wollen dem Unschuldigen nachstellen ohne Ursache; /"|ZUE1931|Public Domain PRO.1.12|AT|20|Sprüche|1||0|12|wir wollen sie lebendig verschlingen wie die Unterwelt, / die Gesunden denen gleich machen, die zur Grube hinabfahren; /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.13|AT|20|Sprüche|1||0|13|da gewinnen wir allerlei köstlichen Reichtum, / füllen unsere Häuser mit Raub; /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.14|AT|20|Sprüche|1||0|14|"wirf dein Los unter uns, / wir alle wollen einen Beutel führen!"" - /"|ZUE1931|Public Domain PRO.1.15|AT|20|Sprüche|1||0|15|mein Sohn, dann gehe nicht ihre Wege, / halte deinen Fuss zurück von ihrem Pfade. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.16|AT|20|Sprüche|1||0|16|Denn ihre Füsse laufen zum Bösen / und eilen, Blut zu vergiessen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.17|AT|20|Sprüche|1||0|17|Denn vergeblich ist das Netz ausgespannt / vor den Augen alles Geflügelten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.18|AT|20|Sprüche|1||0|18|Und sie, sie lauern auf ihr eignes Blut / und stellen dem eignen Leben nach. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.19|AT|20|Sprüche|1||0|19|So ergeht es allen, die nach Gewinn jagen; / er nimmt seinem Besitzer das Leben.|ZUE1931|Public Domain PRO.1.20|AT|20|Sprüche|1||0|20|DIE Weisheit ruft auf der Gasse, / auf den freien Plätzen erhebt sie die Stimme; /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.21|AT|20|Sprüche|1||0|21|oben auf den Mauern predigt sie, / am Eingang der Stadttore spricht sie ihre Worte: /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.22|AT|20|Sprüche|1||0|22|"""Wie lange, ihr Einfältigen, liebt ihr die Einfalt? / wie lange haben die Spötter am Spotten Gefallen / und hassen die Toren Erkenntnis? /"|ZUE1931|Public Domain PRO.1.23|AT|20|Sprüche|1||0|23|Kehret euch zu meiner Rüge! / Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen, / will meine Worte euch kundtun. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.24|AT|20|Sprüche|1||0|24|Weil ich rief und ihr nicht wolltet, / mit der Hand winkte und niemand aufmerkte, /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.25|AT|20|Sprüche|1||0|25|weil ihr all meinen Rat in den Wind schlugt / und meine Rüge nicht annahmt, /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.26|AT|20|Sprüche|1||0|26|so will nun auch ich bei eurem Verderben lachen, / will spotten, wenn der Schrecken über euch kommt, /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.27|AT|20|Sprüche|1||0|27|wenn der Schrecken über euch kommt wie ein Wetter, / wenn euer Verderben wie Sturmwind daherfährt, / wenn Not und Drangsal euch überfällt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.28|AT|20|Sprüche|1||0|28|Alsdann werden sie mich rufen, aber ich werde nicht hören; / sie werden mich suchen, mich aber nicht finden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.29|AT|20|Sprüche|1||0|29|Weil sie die Erkenntnis hassten / und an der Furcht des Herrn kein Gefallen hatten, /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.30|AT|20|Sprüche|1||0|30|meinen Rat nicht annehmen wollten, / all meine Rüge verwarfen, /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.31|AT|20|Sprüche|1||0|31|darum werden sie die Frucht ihres Wandels kosten müssen / und an ihren eignen Plänen genug bekommen; /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.32|AT|20|Sprüche|1||0|32|denn die Einfältigen bringt ihr eigner Abfall um, / und den Toren wird die eigne Sorglosigkeit zum Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.1.33|AT|20|Sprüche|1||0|33|"Wer aber auf mich hört, der wohnt sicher; / er lebt ruhig und hat kein Unheil zu fürchten."""|ZUE1931|Public Domain PRO.2.1|AT|20|Sprüche|2||0|1|MEIN Sohn, wenn du meine Worte annimmst, / und meine Gebote bei dir verwahrst, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.2|AT|20|Sprüche|2||0|2|sodass du dein Ohr der Weisheit leihst / dein Herz der Vernunft zuneigst, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.3|AT|20|Sprüche|2||0|3|ja, wenn du der Einsicht rufst, / nach der Vernunft die Stimme erhebst, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.4|AT|20|Sprüche|2||0|4|wenn du nach ihr suchst wie nach Silber / und ihr nachspürst wie verborgenen Schätzen - /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.5|AT|20|Sprüche|2||0|5|alsdann wirst du verstehen, was Furcht des Herrn ist, / und Gotteserkenntnis finden; /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.6|AT|20|Sprüche|2||0|6|denn der Herr gibt Weisheit, / aus seinem Munde kommt Vernunft und Erkenntnis, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.7|AT|20|Sprüche|2||0|7|er spart den Rechtschaffenen Heil auf, / er beschirmt die, welche unsträflich wandeln, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.8|AT|20|Sprüche|2||0|8|indem er die Pfade des Rechtes behütet / und über dem Weg seiner Frommen wacht - /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.9|AT|20|Sprüche|2||0|9|alsdann wirst du verstehen, was Recht und Gerechtigkeit, / was Geradheit ist, jegliche Bahn des Guten; /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.10|AT|20|Sprüche|2||0|10|denn die Weisheit wird in dein Herz kommen / und die Erkenntnis die Lust deiner Seele sein; /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.11|AT|20|Sprüche|2||0|11|die Besonnenheit wird über dir wachen, / die Vernunft dich behüten, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.12|AT|20|Sprüche|2||0|12|indem sie dich vor dem Wege des Bösen bewahrt, / vor dem, der Verkehrtes redet, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.13|AT|20|Sprüche|2||0|13|vor denen, die die rechte Strasse verlassen, / um auf finstern Wegen zu wandeln, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.14|AT|20|Sprüche|2||0|14|die sich freuen, Böses zu tun, / über böse Ränke frohlocken, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.15|AT|20|Sprüche|2||0|15|die krumme Pfade einschlagen / und Irrwege gehen auf ihren Bahnen - /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.16|AT|20|Sprüche|2||0|16|indem sie dich auch bewahrt vor dem Weibe des andern, / vor der Fremden, die glatte Worte redet, /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.17|AT|20|Sprüche|2||0|17|die den Genossen ihrer Jugend verlässt, / sich nicht kümmert um das Gesetz ihres Gottes; /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.18|AT|20|Sprüche|2||0|18|denn zum Tode senkt sich ihr Pfad / und ihre Bahnen zu den Schatten; /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.19|AT|20|Sprüche|2||0|19|alle, die zu ihr eingehen, kehren nicht wieder, / gelangen nicht zu den Pfaden des Lebens - /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.20|AT|20|Sprüche|2||0|20|damit du wandlest auf dem Wege der Guten / und auf dem Pfad der Gerechten verharrest; /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.21|AT|20|Sprüche|2||0|21|denn die Rechtschaffenen werden das Land bewohnen / und die Unsträflichen darin übrigbleiben; /|ZUE1931|Public Domain PRO.2.22|AT|20|Sprüche|2||0|22|die Gottlosen aber werden aus dem Lande vertilgt / und die Treulosen aus ihm herausgerissen.|ZUE1931|Public Domain PRO.3.1|AT|20|Sprüche|3||0|1|MEIN Sohn, vergiss meiner Weisung nicht, / dein Herz bewahre meine Gebote; /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.2|AT|20|Sprüche|3||0|2|denn sie werden dir langes Leben und gute Jahre / und Wohlfahrt in Fülle bringen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.3|AT|20|Sprüche|3||0|3|Lass Liebe und Treue nicht von dir weichen; / binde sie dir an den Hals, / schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.4|AT|20|Sprüche|3||0|4|so wirst du Gunst und Beifall finden / vor Gott und den Menschen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.5|AT|20|Sprüche|3||0|5|Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen, / auf deine Klugheit aber verlass dich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.6|AT|20|Sprüche|3||0|6|Denke an ihn auf all deinen Wegen, / so wird er deine Pfade ebnen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.7|AT|20|Sprüche|3||0|7|Halte dich selbst nicht für weise, / fürchte den Herrn und meide das Böse; /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.8|AT|20|Sprüche|3||0|8|das wird deinem Leibe gesund sein / und deine Gebeine erquicken. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.9|AT|20|Sprüche|3||0|9|Ehre den Herrn (durch Gaben) von deinen Gütern / und von den Erstlingen all deines Ertrags, /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.10|AT|20|Sprüche|3||0|10|so füllen sich deine Scheunen mit Überfluss, / und deine Keltern laufen über von Wein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.11|AT|20|Sprüche|3||0|11|Mein Sohn, verwirf nicht die Züchtigung des Herrn / und sei nicht unmutig ob seiner Strafe; /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.12|AT|20|Sprüche|3||0|12|denn wen der Herr liebhat, den züchtigt er / wie ein Vater den Sohn, dem er wohlwill.|ZUE1931|Public Domain PRO.3.13|AT|20|Sprüche|3||0|13|WOHL dem Menschen, der Weisheit erlangt hat, / dem Manne, der Einsicht gewinnt; /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.14|AT|20|Sprüche|3||0|14|denn ihr Erwerb ist besser als Erwerb von Silber, / und sie zu gewinnen ist mehr wert als Gold. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.15|AT|20|Sprüche|3||0|15|Sie ist kostbarer als Korallen, / und alle Kleinodien wiegen sie nicht auf. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.16|AT|20|Sprüche|3||0|16|Langes Leben ist in ihrer Rechten, / in ihrer Linken Reichtum und Ehre. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.17|AT|20|Sprüche|3||0|17|Ihre Wege sind Wege der Wonne, / und all ihre Pfade sind Wohlfahrt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.18|AT|20|Sprüche|3||0|18|Sie ist ein Lebensbaum denen, die sie ergreifen; / wer sie festhält, der ist beglückt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.19|AT|20|Sprüche|3||0|19|Durch Weisheit hat der Herr die Erde gegründet, / den Himmel durch Einsicht festgestellt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.20|AT|20|Sprüche|3||0|20|Durch seine Erkenntnis brachen die Fluten hervor / und träufeln die Wolken den Tau. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.21|AT|20|Sprüche|3||0|21|Mein Sohn, verliere sie nicht aus den Augen, / halte fest an Umsicht und Besonnenheit, /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.22|AT|20|Sprüche|3||0|22|so werden sie Leben für dich sein, / ein anmutiger Schmuck deinem Halse. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.23|AT|20|Sprüche|3||0|23|Alsdann wirst du deinen Weg sicher gehen, / und dein Fuss wird nicht anstossen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.24|AT|20|Sprüche|3||0|24|Legst du dich nieder, so schrickst du nicht auf, / und süss wird dein Schlaf sein auf deinem Lager. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.25|AT|20|Sprüche|3||0|25|Vor plötzlichem Schrecknis musst du dich nicht fürchten, / noch vor dem Unwetter, das über die Gottlosen kommt; /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.26|AT|20|Sprüche|3||0|26|denn der Herr wird deine Zuversicht sein / und deinen Fuss vor der Schlinge behüten.|ZUE1931|Public Domain PRO.3.27|AT|20|Sprüche|3||0|27|WEIGRE dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, / wenn es in deiner Macht steht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.28|AT|20|Sprüche|3||0|28|"Sprich nicht zum Nächsten: ""Geh hin und komm wieder; / morgen will ich dir geben"" - da du's doch jetzt kannst. /"|ZUE1931|Public Domain PRO.3.29|AT|20|Sprüche|3||0|29|Sinne nicht Böses wider den Nächsten, / während er arglos neben dir wohnt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.30|AT|20|Sprüche|3||0|30|Hadre nicht mit jemandem ohne Ursache, / wenn er dir nichts Böses getan hat. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.31|AT|20|Sprüche|3||0|31|Beneide den nicht, der frevle Gewalt braucht, / und wähle dir keinen seiner Wege; /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.32|AT|20|Sprüche|3||0|32|denn der Verkehrte ist dem Herrn ein Greuel, / aber mit den Aufrichtigen hält er Freundschaft. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.33|AT|20|Sprüche|3||0|33|Der Fluch des Herrn wohnt im Hause des Gottlosen, / aber die Wohnung der Frommen segnet er. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.34|AT|20|Sprüche|3||0|34|Des Spötters spottet er, / aber den Demütigen gibt er Gnade. /|ZUE1931|Public Domain PRO.3.35|AT|20|Sprüche|3||0|35|Die Weisen kommen zu Ehren, / die Toren aber tragen Schande davon.|ZUE1931|Public Domain PRO.4.1|AT|20|Sprüche|4||0|1|HÖRET, ihr Söhne, eines Vaters Mahnung, / merket auf, dass ihr Einsicht lernet; /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.2|AT|20|Sprüche|4||0|2|denn ich gebe euch gute Lehre, / lasst meine Weisung nicht ausser acht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.3|AT|20|Sprüche|4||0|3|Da ich noch als Sohn beim Vater war, / als zartes, einziges Kind in der Hut der Mutter, /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.4|AT|20|Sprüche|4||0|4|unterwies er mich und sprach zu mir: / Dein Herz halte fest meine Worte; / bewahre meine Gebote, so wirst du leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.5|AT|20|Sprüche|4||0|5|Erwirb Weisheit, erwirb Einsicht! / Vergiss es nicht und weiche nicht vom Wort meines Mundes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.6|AT|20|Sprüche|4||0|6|Verlass sie nicht, so bewahrt sie dich; / behalte sie lieb, so behütet sie dich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.7|AT|20|Sprüche|4||0|7|Der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit, / erwirb Einsicht um all deinen Besitz! /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.8|AT|20|Sprüche|4||0|8|Halte sie hoch, so bringt sie dich hoch; / sie bringt dich zu Ehren, wenn du sie umfängst. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.9|AT|20|Sprüche|4||0|9|Sie legt auf dein Haupt einen schmucken Kranz, / reicht dir eine prächtige Krone. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.10|AT|20|Sprüche|4||0|10|Höre, mein Sohn, und nimm an meine Worte, / so wirst du lange und glücklich leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.11|AT|20|Sprüche|4||0|11|Den Weg der Weisheit lehre ich dich, / heisse dich schreiten die Bahn der Geradheit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.12|AT|20|Sprüche|4||0|12|Wenn du gehst, ist dein Schritt ungehemmt, / und wenn du läufst, so strauchelst du nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.13|AT|20|Sprüche|4||0|13|Halte fest an der Zucht, lass nicht ab; / bewahre sie, denn sie ist dein Leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.14|AT|20|Sprüche|4||0|14|Gehe nicht auf den Pfad der Gottlosen / und beschreite nicht den Weg der Bösen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.15|AT|20|Sprüche|4||0|15|Meide ihn und betritt ihn nicht; / weiche ihm aus und gehe fürbass. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.16|AT|20|Sprüche|4||0|16|Denn sie können nicht schlafen, ehe sie Böses getan, / es flieht sie der Schlaf, bis sie einen zu Fall gebracht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.17|AT|20|Sprüche|4||0|17|Das Brot, das sie essen, ist Frevel, / und der Wein, den sie trinken, ist Gewalttat. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.18|AT|20|Sprüche|4||0|18|Der Gerechten Pfad ist wie Morgenglanz, / der immer heller wird bis an den vollen Tag.|ZUE1931|Public Domain PRO.4.19|AT|20|Sprüche|4||0|19|Der Weg der Gottlosen ist wie dunkle Nacht; / sie wissen nicht, woran sie straucheln. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.20|AT|20|Sprüche|4||0|20|Mein Sohn, merke auf meine Rede / und neige dein Ohr meinen Worten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.21|AT|20|Sprüche|4||0|21|Lass sie nie aus den Augen, / bewahre sie im innersten Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.22|AT|20|Sprüche|4||0|22|Denn sie sind Leben dem, der ihrer teilhaft wird, / und seinem ganzen Leib eine Arznei. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.23|AT|20|Sprüche|4||0|23|Wachsam behüte dein Herz; / denn daraus quillt glückliches Leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.24|AT|20|Sprüche|4||0|24|Halte fern von dir Falschheit des Mundes / und meide Trug der Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.25|AT|20|Sprüche|4||0|25|Lass deine Augen geradeaus schauen / und deine Wimpern stracks vor dich hin sehen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.26|AT|20|Sprüche|4||0|26|Geh immer zu auf gerader Bahn, / und alle deine Wege seien bestimmt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.4.27|AT|20|Sprüche|4||0|27|Weiche weder zur Rechten noch zur Linken, / halte deinen Fuss vom Bösen zurück.|ZUE1931|Public Domain PRO.5.1|AT|20|Sprüche|5||0|1|MERKE, mein Sohn, auf meine Weisheit, / meiner Einsicht neige dein Ohr, /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.2|AT|20|Sprüche|5||0|2|dass du kluge Ratschläge behaltest / und deine Lippen Erkenntnis bewahren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.3|AT|20|Sprüche|5||0|3|Denn von Honigseim triefen die Lippen der Fremden, / und glätter als Öl ist ihr Gaumen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.4|AT|20|Sprüche|5||0|4|Zuletzt aber ist sie bitter wie Wermut, / scharf wie ein zweischneidig Schwert. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.5|AT|20|Sprüche|5||0|5|Ihre Füsse gehen hinunter zum Tod, / ihre Schritte streben der Unterwelt zu. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.6|AT|20|Sprüche|5||0|6|Den geraden Weg des Lebens schlägt sie nicht ein, / ihre Pfade gehen irre, ohne dass sie es merkt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.7|AT|20|Sprüche|5||0|7|So höre mich denn, mein Sohn, / und weiche nicht von den Worten meines Mundes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.8|AT|20|Sprüche|5||0|8|Halte fern von ihr deinen Weg / und nahe dich nicht der Tür ihres Hauses, /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.9|AT|20|Sprüche|5||0|9|damit du nicht andern dein Gut geben musst, / einem Grausamen (den Ertrag) deiner Jahre, /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.10|AT|20|Sprüche|5||0|10|dass nicht Fremde sich sättigen an deinem Vermögen / und dein sauer Erworbenes ins Haus eines andern komme, /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.11|AT|20|Sprüche|5||0|11|dass du nicht zuletzt seufzen müssest, / wenn dir Leib und Fleisch dahinschwindet, /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.12|AT|20|Sprüche|5||0|12|"und sagest: ""Ach, dass ich die Zucht gehasst habe, / dass mein Herz die Warnung missachtet hat! /"|ZUE1931|Public Domain PRO.5.13|AT|20|Sprüche|5||0|13|dass ich nicht auf meine Erzieher gehört / und meinen Lehrern das Ohr nicht geliehen! /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.14|AT|20|Sprüche|5||0|14|"Beinahe wäre ich ganz ins Unglück geraten / inmitten der Versammlung und der Gemeinde."""|ZUE1931|Public Domain PRO.5.15|AT|20|Sprüche|5||0|15|Trinke Wasser aus deiner Zisterne / und frischen Trunk aus dem eignen Brunnen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.16|AT|20|Sprüche|5||0|16|Sollen deine Quellen auf die Gasse strömen, / auf die freien Plätze deine Wasserbäche?|ZUE1931|Public Domain PRO.5.17|AT|20|Sprüche|5||0|17|Dir allein sollen sie gehören, / nicht Fremden zugleich mit dir. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.18|AT|20|Sprüche|5||0|18|Dein Brunnquell sei gesegnet, / und du freue dich des Weibes deiner Jugend! /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.19|AT|20|Sprüche|5||0|19|Die liebliche Hindin, die anmutige Gazelle, / sie sei deine Genossin! / Ihre Liebe soll dich allezeit sättigen, / an ihrer Liebkosung magst du dich immer berauschen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.20|AT|20|Sprüche|5||0|20|Warum wolltest du dich an einer andern berauschen, / den Busen einer Fremden umfangen? /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.21|AT|20|Sprüche|5||0|21|Denn eines jeden Weg ist dem Herrn offenbar, / er hat acht auf alle seine Bahnen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.22|AT|20|Sprüche|5||0|22|Der Gottlose verfängt sich in seiner eignen Schuld, / wird festgehalten von den Stricken seiner Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.5.23|AT|20|Sprüche|5||0|23|Aus Mangel an Zucht geht er zugrunde, / ob seiner grossen Torheit taumelt er hin.|ZUE1931|Public Domain PRO.6.1|AT|20|Sprüche|6||0|1|MEIN Sohn, wenn du gebürgt hast für deinen Nächsten, / Handschlag geleistet hast für einen andern, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.2|AT|20|Sprüche|6||0|2|wenn du dich durch deine Lippen verstrickt, / zum Gefangenen eigner Worte gemacht hast, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.3|AT|20|Sprüche|6||0|3|so tue doch dies, mein Sohn, damit du wieder frei wirst - / denn du bist in des andern Gewalt -: / Gehe hin und lass nicht ab / und dringe in deinen Nächsten! /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.4|AT|20|Sprüche|6||0|4|Gönne deinen Augen keinen Schlaf, / lass deine Wimpern nicht schlummern. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.5|AT|20|Sprüche|6||0|5|Rette dich wie eine Gazelle vor dem Jäger, / wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers.|ZUE1931|Public Domain PRO.6.6|AT|20|Sprüche|6||0|6|Gehe hin zur Ameise, du Fauler, / betrachte ihre Weise, dass du klug werdest. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.7|AT|20|Sprüche|6||0|7|Sie hat keinen Fürsten, / keinen Vogt und keinen Gebieter, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.8|AT|20|Sprüche|6||0|8|und doch rüstet sie ihre Speise im Sommer / und trägt in der Ernte ihre Nahrung zusammen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.9|AT|20|Sprüche|6||0|9|Wie lange, du Fauler, willst du noch liegen? / wann willst du aufstehen von deinem Schlafe? /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.10|AT|20|Sprüche|6||0|10|"""Noch ein bisschen schlafen, ein bisschen schlummern, / ein bisschen die Hände ineinanderlegen im Bett"" - /"|ZUE1931|Public Domain PRO.6.11|AT|20|Sprüche|6||0|11|da kommt über dich wie ein Räuber die Armut, / der Mangel wie ein gewappneter Mann.|ZUE1931|Public Domain PRO.6.12|AT|20|Sprüche|6||0|12|Ein Taugenichts ist, ein heilloser Mensch, / wer Falschheit im Munde führt, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.13|AT|20|Sprüche|6||0|13|mit den Augen zwinkert, mit den Füssen scharrt / und Zeichen gibt mit den Fingern, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.14|AT|20|Sprüche|6||0|14|wer im Herzen Hinterlist hegt und Böses schmiedet / und allezeit Händel stiftet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.15|AT|20|Sprüche|6||0|15|Darum wird plötzlich das Verderben über ihn kommen, / unheilbar wird er zerschmettert im Nu.|ZUE1931|Public Domain PRO.6.16|AT|20|Sprüche|6||0|16|Sechs Dinge sind es, die der Herr hasst, / sieben sind seiner Seele ein Greuel: /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.17|AT|20|Sprüche|6||0|17|hochmütige Augen, eine falsche Zunge, / Hände, die unschuldiges Blut vergiessen, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.18|AT|20|Sprüche|6||0|18|ein Herz, das arge Ränke schmiedet, / Füsse, die eilends dem Bösen nachlaufen, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.19|AT|20|Sprüche|6||0|19|wer Lügen vorbringt als falscher Zeuge, / wer Händel stiftet zwischen Brüdern.|ZUE1931|Public Domain PRO.6.20|AT|20|Sprüche|6||0|20|MEIN Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters, / verwirf nicht die Weisung deiner Mutter; /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.21|AT|20|Sprüche|6||0|21|binde sie dir aufs Herz allerwegen / und winde sie dir um den Hals. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.22|AT|20|Sprüche|6||0|22|Wenn du einhergehst, wird sie dich geleiten, / wird über dir wachen, wenn du schläfst, / und wenn du erwachst, wird sie zu dir reden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.23|AT|20|Sprüche|6||0|23|Denn eine Leuchte ist das Gebot und die Weisung ein Licht, / und ein Weg des Lebens sind Rüge und Zucht, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.24|AT|20|Sprüche|6||0|24|indem sie dich vor dem argen Weibe bewahren, / vor der glatten Zunge der Fremden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.25|AT|20|Sprüche|6||0|25|Lass dich nicht im Herzen nach ihrer Schönheit gelüsten / und lass dich nicht fangen durch ihre Augen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.26|AT|20|Sprüche|6||0|26|Bei einer Dirne steht ein Stück Brot auf dem Spiel, / ein Eheweib aber jagt nach dem kostbaren Leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.27|AT|20|Sprüche|6||0|27|Kann man Feuer im Bausche (des Gewandes) tragen, / ohne dass die Kleider versengt werden? /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.28|AT|20|Sprüche|6||0|28|Kann man auf glühenden Kohlen gehen, / ohne die Füsse sich wund zu brennen? /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.29|AT|20|Sprüche|6||0|29|So, wer zum Weibe des Nächsten geht: / wer sie berührt, bleibt nicht ungestraft. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.30|AT|20|Sprüche|6||0|30|Verachtet man nicht den Dieb, / auch wenn er stiehlt, den Hunger zu stillen, /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.31|AT|20|Sprüche|6||0|31|und obschon er, ertappt, es siebenfältig ersetzen, / alles Gut seines Hauses geben kann? /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.32|AT|20|Sprüche|6||0|32|Wer aber Ehebruch treibt, ist Verstandes bar; / nur der tut's, der sich selber verderben will. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.33|AT|20|Sprüche|6||0|33|Schläge und Schande werden sein Teil sein, / unaustilgbar ist seine Schmach. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.34|AT|20|Sprüche|6||0|34|Denn stammt aus Eifersucht der Grimm des Mannes, / so kennt er keine Schonung am Tag der Rache. /|ZUE1931|Public Domain PRO.6.35|AT|20|Sprüche|6||0|35|Er sieht kein Lösegeld an; / wie viel du auch schenken willst, er nimmt es nicht.|ZUE1931|Public Domain PRO.7.1|AT|20|Sprüche|7||0|1|Mein Sohn, behalte meine Worte, / und meine Gebote bewahre bei dir. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.2|AT|20|Sprüche|7||0|2|Bewahre meine Gebote, so wirst du leben, / und hüte meine Weisung wie deinen Augapfel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.3|AT|20|Sprüche|7||0|3|Binde sie dir um die Finger / und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.4|AT|20|Sprüche|7||0|4|"Sage zur Weisheit: ""Du bist meine Schwester"", / und heisse die Einsicht deine Vertraute, /"|ZUE1931|Public Domain PRO.7.5|AT|20|Sprüche|7||0|5|dass sie dich bewahre vor dem Weibe des andern, / vor der Fremden, die glatte Worte gibt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.6|AT|20|Sprüche|7||0|6|Denn sie schaut im Fenster ihres Hauses / hinter dem Gitter hervor. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.7|AT|20|Sprüche|7||0|7|Da sieht sie unter den Einfältigen einen Jüngling, / bemerkt einen Unverständigen unter den Jungen, /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.8|AT|20|Sprüche|7||0|8|der an einer Ecke in die Gasse einlenkt / und gegen ihr Haus zuschreitet /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.9|AT|20|Sprüche|7||0|9|in der Dämmerung, bei der Neige des Tages, / zur Zeit der Nacht und des Dunkels. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.10|AT|20|Sprüche|7||0|10|Siehe, da läuft ihm das Weib entgegen, / im Aufzug einer Dirne und verschmitzten Herzens. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.11|AT|20|Sprüche|7||0|11|Aufgeregt ist sie und unbändig, / ihre Füsse finden im Haus keine Ruhe. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.12|AT|20|Sprüche|7||0|12|Bald (ist sie) auf der Gasse, bald auf den Plätzen, / an allen Ecken lauert sie. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.13|AT|20|Sprüche|7||0|13|Die fasst ihn und küsst ihn, / und mit frecher Miene spricht sie zu ihm: /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.14|AT|20|Sprüche|7||0|14|"""Ich war ein Heilsopfer schuldig; / heute habe ich meine Gelübde erfüllt. /"|ZUE1931|Public Domain PRO.7.15|AT|20|Sprüche|7||0|15|Darum bin ich ausgegangen, / dir entgegen, um dich zu suchen, / und nun habe ich dich gefunden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.16|AT|20|Sprüche|7||0|16|Mit Teppichen habe ich mein Lager bedeckt, / mit bunten Tüchern von ägyptischem Linnen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.17|AT|20|Sprüche|7||0|17|Ich habe mein Bette mit Myrrhen besprengt, / mit Aloe und mit Zimmet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.18|AT|20|Sprüche|7||0|18|Komm, wir wollen uns an Wollust berauschen bis zum Morgen, / wollen miteinander schwelgen in Liebe; /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.19|AT|20|Sprüche|7||0|19|denn der Mann ist nicht zu Hause, / er ist fernhin auf Reisen gegangen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.20|AT|20|Sprüche|7||0|20|"Er hat den Geldbeutel mit sich genommen; / erst am Vollmond kommt er wieder heim."""|ZUE1931|Public Domain PRO.7.21|AT|20|Sprüche|7||0|21|Sie bringt ihn herum mit dem vielen Zuspruch, / mit dem glatten Geschwätz reisst sie ihn fort. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.22|AT|20|Sprüche|7||0|22|Einfältiglich läuft er hinter ihr drein / wie ein Ochs, der zur Schlachtung geht, / wie ein Hund, der zur Kette geführt wird, /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.23|AT|20|Sprüche|7||0|23|wie ein Vogel ins Garn eilt, / und merkt nicht, dass es sein Leben gilt, / bis der Pfeil ihm die Leber durchbohrt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.24|AT|20|Sprüche|7||0|24|Nun denn, mein Sohn, höre auf mich, / merke auf die Worte meines Mundes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.25|AT|20|Sprüche|7||0|25|Lass dein Herz nicht abweichen auf ihre Wege, / irre nicht ab auf ihre Pfade. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.26|AT|20|Sprüche|7||0|26|Denn viel sind der Erschlagenen, die sie gefällt, / und die sie gemordet, sind zahlreich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.7.27|AT|20|Sprüche|7||0|27|Ihr Haus ist ein Weg zur Unterwelt, / der hinabführt zu den Kammern des Todes.|ZUE1931|Public Domain PRO.8.1|AT|20|Sprüche|8||0|1|RUFT nicht die Weisheit vernehmlich? / erhebt nicht die Einsicht ihre Stimme? /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.2|AT|20|Sprüche|8||0|2|Oben auf den Höhen am Wege, / da wo die Pfade sich kreuzen, steht sie. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.3|AT|20|Sprüche|8||0|3|Zur Seite der Tore am Ausgang der Stadt, / am Eingang der Pforten ruft sie laut: /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.4|AT|20|Sprüche|8||0|4|"""Euch, ihr Männer, gilt meine Predigt, / an die Menschenkinder ergeht mein Ruf. /"|ZUE1931|Public Domain PRO.8.5|AT|20|Sprüche|8||0|5|O ihr Einfältigen, lernet Klugheit, / ihr Toren, nehmet Verstand an! /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.6|AT|20|Sprüche|8||0|6|Höret zu! Vortreffliches rede ich, / recht und gerade ist, was meine Lippen eröffnen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.7|AT|20|Sprüche|8||0|7|Ja, Wahrheit redet mein Gaumen, / und Frevel ist meinen Lippen ein Greuel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.8|AT|20|Sprüche|8||0|8|Rechtbeschaffen sind alle Worte meines Mundes; / es ist nichts Krummes, Verkehrtes darin. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.9|AT|20|Sprüche|8||0|9|Klar sind sie alle für den Verständigen / und richtig für den, der Erkenntnis besitzt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.10|AT|20|Sprüche|8||0|10|Nehmt lieber Belehrung an als Silber / und Erkenntnis eher als köstliches Gold. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.11|AT|20|Sprüche|8||0|11|Denn Weisheit ist wertvoller als Korallen, / und alle Kleinodien wiegen sie nicht auf. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.12|AT|20|Sprüche|8||0|12|Ich, die Weisheit, pflege der Klugheit, / verfüge über Erkenntnis und guten Rat. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.13|AT|20|Sprüche|8||0|13|Den Herrn fürchten heisst das Böse hassen; / Hoffart und Hochmut und bösen Wandel / und trugvolle Rede hasse ich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.14|AT|20|Sprüche|8||0|14|Bei mir ist Rat und Tüchtigkeit; / mein ist Einsicht und mein auch Stärke. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.15|AT|20|Sprüche|8||0|15|Durch mich herrschen die Könige / und entscheiden die Machthaber gerecht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.16|AT|20|Sprüche|8||0|16|Durch mich regieren Fürsten und Edle, / wer immer auf Erden Gewalt hat. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.17|AT|20|Sprüche|8||0|17|Ich habe lieb, die mich lieben, / und die nach mir suchen, werden mich finden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.18|AT|20|Sprüche|8||0|18|Reichtum und Ehre ist bei mir, / stattliches Gut und gerechter Lohn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.19|AT|20|Sprüche|8||0|19|Meine Frucht ist besser als Gold, als gediegenes Gold, / mein Ertrag besser als köstliches Silber. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.20|AT|20|Sprüche|8||0|20|Ich wandle auf dem Pfad der Gerechtigkeit, / mitten auf den Bahnen des Rechten, /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.21|AT|20|Sprüche|8||0|21|dass ich denen, die mich lieben, Reichtum gebe / und ihre Schatzkammern fülle.|ZUE1931|Public Domain PRO.8.22|AT|20|Sprüche|8||0|22|Der Herr schuf mich, seines Waltens Erstling, / als Anfang seiner Werke, vorlängst. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.23|AT|20|Sprüche|8||0|23|Von Ewigkeit her bin ich gebildet, / von Anbeginn, vor dem Ursprung der Welt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.24|AT|20|Sprüche|8||0|24|Noch ehe die Meere waren, ward ich geboren, / noch vor den Quellen, reich an Wasser. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.25|AT|20|Sprüche|8||0|25|Bevor die Berge eingesenkt wurden, / vor den Hügeln ward ich geboren, /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.26|AT|20|Sprüche|8||0|26|ehe er die Erde gemacht und die Fluren / und die ersten Schollen des Erdreichs. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.27|AT|20|Sprüche|8||0|27|Als er den Himmel baute, war ich dabei, / als er das Gewölbe absteckte über der Urflut, /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.28|AT|20|Sprüche|8||0|28|als er die Wolken droben befestigte / und die Quellen der Urflut stark machte, /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.29|AT|20|Sprüche|8||0|29|als er dem Meer seine Schranke setzte, / dass die Wasser seinem Befehle gehorchten, / als er die Grundfesten der Erde legte, /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.30|AT|20|Sprüche|8||0|30|da war ich als Liebling ihm zur Seite, / war lauter Entzücken Tag für Tag / und spielte vor ihm allezeit, /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.31|AT|20|Sprüche|8||0|31|spielte auf seinem Erdenrund / und hatte mein Ergötzen an den Menschenkindern.|ZUE1931|Public Domain PRO.8.32|AT|20|Sprüche|8||0|32|So höret denn auf mich, meine Söhne, /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.33|AT|20|Sprüche|8||0|33|höret auf Mahnung, dass ihr weise werdet, / und schlagt sie nicht in den Wind! /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.34|AT|20|Sprüche|8||0|34|Wohl dem Menschen, der auf mich hört, / wohl denen, die meine Wege einhalten, / an meinem Tore wachen Tag für Tag / und meine Türpfosten hüten! /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.35|AT|20|Sprüche|8||0|35|Denn wer mich findet, der findet das Leben / und er erlangt Wohlgefallen beim Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.8.36|AT|20|Sprüche|8||0|36|"Wer mich aber verfehlt, der schädigt sich selber; / alle, die mich hassen, lieben den Tod."""|ZUE1931|Public Domain PRO.9.1|AT|20|Sprüche|9||0|1|FRAU Weisheit hat ihr Haus gebaut, / ihre sieben Säulen aufgerichtet, /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.2|AT|20|Sprüche|9||0|2|das Schlachtvieh geschlachtet, den Wein gemischt, / hat schon den Tisch gedeckt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.3|AT|20|Sprüche|9||0|3|Sie hat die Mägde ausgeschickt, / lässt rufen auf der Höhe der Stadt: /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.4|AT|20|Sprüche|9||0|4|"""Wer unerfahren ist, der kehre hier ein!"" / Zum Unverständigen spricht sie: /"|ZUE1931|Public Domain PRO.9.5|AT|20|Sprüche|9||0|5|"""Kommt, nehmet teil an meinem Mahl / und trinkt von dem Wein, den ich gemischt! /"|ZUE1931|Public Domain PRO.9.6|AT|20|Sprüche|9||0|6|"Lasst fahren die Torheit, auf dass ihr lebet, / und geht einher auf dem Wege der Einsicht!"" /"|ZUE1931|Public Domain PRO.9.7|AT|20|Sprüche|9||0|7|Wer den Spötter zurechtweist, der holt sich Schimpf, / wer den Gottlosen rügt, der erntet Schande. /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.8|AT|20|Sprüche|9||0|8|Rüge den Spötter nicht, dass er dich nicht hasse; / rüge den Weisen, der wird dich lieben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.9|AT|20|Sprüche|9||0|9|Gib dem Weisen, so wird er noch weiser; / belehre den Frommen, so lernt er noch mehr. /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.10|AT|20|Sprüche|9||0|10|Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn, / und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand. /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.11|AT|20|Sprüche|9||0|11|Denn durch mich werden deine Tage sich mehren, / werden Jahre sich fügen zu deinem Leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.12|AT|20|Sprüche|9||0|12|Bist du weise, so bist du weise für dich; / bist du ein Spötter, so hast du's allein zu tragen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.13|AT|20|Sprüche|9||0|13|Frau Torheit ist ein erregtes Ding, / voll Unverstand, und kennt keine Scham. /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.14|AT|20|Sprüche|9||0|14|Sie sitzt vor der Tür ihres Hauses / auf einem Stuhl auf der Höhe der Stadt /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.15|AT|20|Sprüche|9||0|15|und ruft denen zu, die vorüberwandern, / die ihre gerade Strasse gehen: /|ZUE1931|Public Domain PRO.9.16|AT|20|Sprüche|9||0|16|"""Wer unerfahren ist, der kehre hier ein!"" / Zum Unverständigen spricht sie: /"|ZUE1931|Public Domain PRO.9.17|AT|20|Sprüche|9||0|17|"""Gestohlenes Wasser ist süss, / und heimliches Brot schmeckt gut."""|ZUE1931|Public Domain PRO.9.18|AT|20|Sprüche|9||0|18|Und er weiss nicht, dass die Schatten dort hausen, / dass ihre Gäste in den Tiefen der Unterwelt lagern.|ZUE1931|Public Domain PRO.10.1|AT|20|Sprüche|10||0|1|DIE Sprüche Salomos. Ein weiser Sohn macht dem Vater Freude, / aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter ein Herzeleid. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.2|AT|20|Sprüche|10||0|2|Schätze, durch Unrecht erworben, nützen nichts, / Wohltun aber errettet vom Tode. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.3|AT|20|Sprüche|10||0|3|Der Herr lässt den Hunger des Frommen nicht ungestillt, / die Gier des Gottlosen aber stösst er zurück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.4|AT|20|Sprüche|10||0|4|Lässige Hand bringt Armut, / fleissige Hand schafft Reichtum. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.5|AT|20|Sprüche|10||0|5|Wer im Sommer einsammelt, handelt klug, / wer aber schläft in der Ernte, handelt schändlich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.6|AT|20|Sprüche|10||0|6|Segnungen kommen vom Haupte des Frommen, / aber der Gottlosen Mund birgt Gewalttat. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.7|AT|20|Sprüche|10||0|7|Das Gedächtnis des Frommen bleibt gesegnet, / der Name der Gottlosen aber vermodert. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.8|AT|20|Sprüche|10||0|8|Wer weisen Herzens ist, nimmt die Gebote an, / der törichte Schwätzer aber kommt zu Fall. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.9|AT|20|Sprüche|10||0|9|Wer unsträflich wandelt, der wandelt sicher, / wer krumme Wege geht, wird ertappt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.10|AT|20|Sprüche|10||0|10|Wer mit den Augen hämisch zwinkert, verursacht Leid; / wer aber freimütig rügt, schafft Heil. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.11|AT|20|Sprüche|10||0|11|Eine Quelle des Lebens ist der Mund des Frommen, aber der Gottlosen Mund birgt Gewalttat.|ZUE1931|Public Domain PRO.10.12|AT|20|Sprüche|10||0|12|Hass weckt Streit, / Liebe deckt alle Vergehen zu. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.13|AT|20|Sprüche|10||0|13|Auf den Lippen des Verständigen findet man Weisheit, / die Rute gehört auf den Rücken des Toren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.14|AT|20|Sprüche|10||0|14|Die Weisen halten mit der Erkenntnis zurück, / der Mund des Toren ist nahes Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.15|AT|20|Sprüche|10||0|15|Dem Reichen sind seine Güter eine feste Burg, / den Dürftigen wird ihre Armut zum Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.16|AT|20|Sprüche|10||0|16|Der Erwerb des Frommen gereicht zum Leben, / das Einkommen des Gottlosen aber zur Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.17|AT|20|Sprüche|10||0|17|Wer Zucht bewahrt, geht den Pfad zum Leben, / wer aber Rüge missachtet, der geht in der Irre. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.18|AT|20|Sprüche|10||0|18|Gerechte Lippen begraben den Hass; / wer aber Verleumdung aussprengt, ist ein Tor. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.19|AT|20|Sprüche|10||0|19|Wo viel geredet wird, bleibt Verfehlung nicht aus; / wer aber seine Lippen im Zaum hält, handelt klug. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.20|AT|20|Sprüche|10||0|20|Köstliches Silber ist die Rede des Frommen, / der Verstand der Gottlosen ist wenig wert. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.21|AT|20|Sprüche|10||0|21|Die Lippen des Frommen erquicken viele, / die Toren sterben durch Unverstand. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.22|AT|20|Sprüche|10||0|22|Der Segen des Herrn, der allein macht reich, / eignes Mühen tut nichts hinzu. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.23|AT|20|Sprüche|10||0|23|Schandtaten machen dem Toren Vergnügen, / Weisheit aber dem einsichtigen Mann. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.24|AT|20|Sprüche|10||0|24|Wovor dem Gottlosen graut, das trifft ihn; / den Frommen aber wird gegeben, was sie begehren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.25|AT|20|Sprüche|10||0|25|Wenn der Sturm einherfährt, ist's mit dem Gottlosen aus, / der Fromme aber hat ewig Bestand. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.26|AT|20|Sprüche|10||0|26|Was Essig für die Zähne und Rauch für die Augen, / das ist der Faule für den, der ihn ausschickt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.27|AT|20|Sprüche|10||0|27|Die Furcht des Herrn verlängert das Leben, / aber die Jahre des Gottlosen werden verkürzt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.28|AT|20|Sprüche|10||0|28|Das Harren der Frommen endet in Freude, / aber die Hoffnung der Gottlosen wird zunichte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.29|AT|20|Sprüche|10||0|29|Das Walten des Herrn ist dem Unsträflichen Zuflucht, / den Übeltätern aber Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.30|AT|20|Sprüche|10||0|30|Der Fromme wird nimmermehr wanken, / aber die Gottlosen bleiben nicht wohnen im Lande. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.31|AT|20|Sprüche|10||0|31|Weisheit entspriesst dem Munde des Frommen, / aber die trugvolle Zunge wird abgehauen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.10.32|AT|20|Sprüche|10||0|32|Die Lippen des Frommen wissen, was wohlgefällig, / der Mund der Gottlosen nur, was verkehrt ist. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.1|AT|20|Sprüche|11||0|1|Falsche Waage ist dem Herrn ein Greuel, / aber volles Gewicht gefällt ihm wohl. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.2|AT|20|Sprüche|11||0|2|Kommt Übermut, so kommt auch Schande, / bei den Demütigen aber ist Weisheit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.3|AT|20|Sprüche|11||0|3|Die Redlichen leitet ihre Unschuld, / die Treulosen aber richtet ihre Falschheit zugrunde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.4|AT|20|Sprüche|11||0|4|Reichtum hilft nicht am Tage des Zorns, / Gerechtigkeit aber errettet vom Tode. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.5|AT|20|Sprüche|11||0|5|Dem Frommen ebnet seine Gerechtigkeit den Weg, / der Böse aber kommt durch seine Bosheit zu Fall. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.6|AT|20|Sprüche|11||0|6|Die Redlichen errettet ihre Gerechtigkeit, / aber die Treulosen werden durch die eigne Gier gefangen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.7|AT|20|Sprüche|11||0|7|Wenn der Gottlose stirbt, so ist es aus mit der Hoffnung, / die Erwartung der Frevler wird zunichte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.8|AT|20|Sprüche|11||0|8|Der Fromme wird aus der Not errettet, / und an seinen Platz muss der Gottlose treten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.9|AT|20|Sprüche|11||0|9|Vom Munde des Ruchlosen droht dem Nächsten Verderben, / durch die Einsicht der Frommen aber wird er gerettet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.10|AT|20|Sprüche|11||0|10|Ob dem Glück der Frommen frohlockt die Stadt, / und sie jauchzt, wenn die Gottlosen umkommen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.11|AT|20|Sprüche|11||0|11|Durch den Segen der Redlichen kommt die Stadt empor, / durch den Mund der Gottlosen wird sie zerstört. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.12|AT|20|Sprüche|11||0|12|Der Unverständige begegnet dem Nächsten verächtlich, / der einsichtige Mann aber schweigt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.13|AT|20|Sprüche|11||0|13|Wer als Schwätzer umhergeht, plaudert Geheimnisse aus; / wer zuverlässigen Sinnes ist, behält die Sache für sich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.14|AT|20|Sprüche|11||0|14|Wo richtige Führung fehlt, kommt ein Volk zu Fall; / doch wo viele sind, die Rat wissen, steht es wohl. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.15|AT|20|Sprüche|11||0|15|Wer für einen Fremden bürgt, dem geht es gar übel; / wer das Bürgen meidet, der geht sicher. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.16|AT|20|Sprüche|11||0|16|Ein anmutiges Weib gewinnt Ehre, / einen Thron der Schande jedoch die Feindin der Sitten. / Die Faulen ermangeln der Güter, / die Fleissigen aber gewinnen Reichtum. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.17|AT|20|Sprüche|11||0|17|Der Gütige tut sich selber Gutes, / der Hartherzige schneidet ins eigne Fleisch. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.18|AT|20|Sprüche|11||0|18|Der Gottlose erwirbt trügerischen Lohn, / doch wahrhaften Gewinn, wer Gerechtigkeit sät. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.19|AT|20|Sprüche|11||0|19|Wer feststeht in der Gerechtigkeit, dem gereicht es zum Leben, / wer dem Bösen nachjagt, dem gereicht es zum Tode. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.20|AT|20|Sprüche|11||0|20|Dem Herrn sind ein Greuel, die falschen Herzens sind; / die unsträflich wandeln, gefallen ihm wohl. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.21|AT|20|Sprüche|11||0|21|Die Hand darauf! der Böse bleibt nicht ungestraft, / das Geschlecht der Frommen aber wird errettet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.22|AT|20|Sprüche|11||0|22|Wie ein goldener Ring am Rüssel des Schweins, / so ein schönes Weib ohne Sitte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.23|AT|20|Sprüche|11||0|23|Der Frommen Begehren führt zu lauter Glück, / der Gottlosen Hoffnung zum Strafgericht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.24|AT|20|Sprüche|11||0|24|Mancher gibt viel und wird doch noch reicher, / mancher kargt über Gebühr und wird nur ärmer. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.25|AT|20|Sprüche|11||0|25|Die Seele, die wohltut, wird reichlich gesättigt; / wer|ZUE1931|Public Domain PRO.11.26|AT|20|Sprüche|11||0|26|Wer Getreide zurückhält, dem fluchen die Leute; / wer es aber auf den Markt bringt, dessen Haupt wird gesegnet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.27|AT|20|Sprüche|11||0|27|Wer auf das Gute bedacht ist, der sucht (Gottes) Wohlgefallen; / wer nach Bösem trachtet, den trifft es selbst. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.28|AT|20|Sprüche|11||0|28|Wer auf seinen Reichtum vertraut, welkt dahin; / die Gerechten aber grünen wie junges Laub. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.29|AT|20|Sprüche|11||0|29|Wer sein Haus zerrüttet, wird Wind erben, / und der Tor wird ein Sklave des Weisen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.30|AT|20|Sprüche|11||0|30|Des Rechttuns Frucht ist ein Baum des Lebens, / Unrechttun aber nimmt das Leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.11.31|AT|20|Sprüche|11||0|31|Wenn dem Frommen auf Erden vergolten wird, / wieviel mehr dem Frevler und Sünder! /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.1|AT|20|Sprüche|12||0|1|Zucht hat lieb, wer Erkenntnis liebt; / wer die Rüge hasst, der ist dumm. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.2|AT|20|Sprüche|12||0|2|Der Gute erlangt Wohlgefallen beim Herrn, / den Ränkeschmied aber verdammt er. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.3|AT|20|Sprüche|12||0|3|Durch Gottlosigkeit kommt der Mensch zu keinem festen Bestand, / die Wurzel der Frommen aber wankt nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.4|AT|20|Sprüche|12||0|4|Ein wackeres Weib ist des Gatten Krone, / ein schandbares aber wie Frass in seinen Gebeinen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.5|AT|20|Sprüche|12||0|5|Die Frommen denken auf das, was recht ist, / das Sinnen der Gottlosen geht auf Trug. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.6|AT|20|Sprüche|12||0|6|Die Reden der Gottlosen bedrohen der Menschen Leben, / der Mund der Redlichen aber errettet sie. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.7|AT|20|Sprüche|12||0|7|Umgestürzt werden die Gottlosen und sind nicht mehr, / das Haus der Frommen aber hat Bestand. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.8|AT|20|Sprüche|12||0|8|Nach seiner Einsicht wird der Mann gelobt; / wer verkehrten Sinnes ist, verfällt der Verachtung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.9|AT|20|Sprüche|12||0|9|Besser gering sein und für sich arbeiten, / als vornehm tun und des Brotes ermangeln. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.10|AT|20|Sprüche|12||0|10|Der Gerechte hat Verständnis für das Verlangen seines Viehs, / aber das Herz der Gottlosen ist grausam. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.11|AT|20|Sprüche|12||0|11|Wer sein Feld bebaut, der hat Brot genug; / wer nichtigen Dingen nachjagt, der leidet Mangel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.12|AT|20|Sprüche|12||0|12|Unrechttun ist ein Netz für die Bösen, / die Frommen aber wurzeln in festem Grund. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.13|AT|20|Sprüche|12||0|13|Der Böse verstrickt sich in Verfehlung der Lippen, / der Gerechte aber entgeht der Not. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.14|AT|20|Sprüche|12||0|14|An der Frucht seines Mundes muss einer sich satt essen; / was seine Hände tun, das wird ihm vergolten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.15|AT|20|Sprüche|12||0|15|Den Toren dünkt sein Weg der rechte; / wer aber auf guten Rat hört, der ist weise.|ZUE1931|Public Domain PRO.12.16|AT|20|Sprüche|12||0|16|Ein Tor, wer seinen Ärger auf der Stelle zeigt; / wer den Schimpf einsteckt, der ist klug.|ZUE1931|Public Domain PRO.12.17|AT|20|Sprüche|12||0|17|Wer die Wahrheit spricht, sagt aus, was recht ist, / der falsche Zeuge aber bringt Lügen vor. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.18|AT|20|Sprüche|12||0|18|Manches Mannes Geschwätz verwundet wie Schwertstich, / aber die Zunge der Weisen bringt Heilung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.19|AT|20|Sprüche|12||0|19|Wahrhafter Mund hat für immer Bestand, / lügnerische Zunge nur einen Augenblick. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.20|AT|20|Sprüche|12||0|20|Tücke wohnt im Herzen derer, die Böses schmieden, / die aber Heilsames raten, erleben Freude. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.21|AT|20|Sprüche|12||0|21|Dem Frommen widerfährt kein Leid, / den Gottlosen aber Unheils die Fülle. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.22|AT|20|Sprüche|12||0|22|Lügnerische Lippen sind dem Herrn ein Greuel; / die aber Treue üben, gefallen ihm wohl. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.23|AT|20|Sprüche|12||0|23|Der kluge Mann hält mit der Erkenntnis zurück, / das Herz der Albernen schreit Torheit aus. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.24|AT|20|Sprüche|12||0|24|Die Hand der Fleissigen kommt zur Herrschaft, / die lässige aber muss Frondienst tun. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.25|AT|20|Sprüche|12||0|25|Gram im Herzen eines Mannes beugt ihn nieder, / ein freundliches Wort macht ihn wieder froh. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.26|AT|20|Sprüche|12||0|26|Der Fromme erspäht seine Weide, / die Gottlosen führt ihr Weg in die Irre. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.27|AT|20|Sprüche|12||0|27|Der Lässige holt sein Wild nicht ein, / aber kostbares Gut wird dem fleissigen Mann. /|ZUE1931|Public Domain PRO.12.28|AT|20|Sprüche|12||0|28|Auf dem Pfad der Gerechtigkeit ist Leben, / schandbarer Weg aber führt zum Tode. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.1|AT|20|Sprüche|13||0|1|Der weise Sohn liebt Zucht, / aber der Spötter hört nicht auf Schelte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.2|AT|20|Sprüche|13||0|2|Von der Frucht der Gerechtigkeit geniesst einer Gutes, / die Begierde der Treulosen ist Gewalttat. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.3|AT|20|Sprüche|13||0|3|Wer seinen Mund hütet, bewahrt sein Leben; / wer seine Lippen aufreisst, dem ist es Verderben.|ZUE1931|Public Domain PRO.13.4|AT|20|Sprüche|13||0|4|Der Faule ist voller Gier und hat doch nichts, / das Verlangen der Fleissigen wird reichlich gestillt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.5|AT|20|Sprüche|13||0|5|Lügenrede hasst der Fromme, / der Gottlose handelt schandbar und schimpflich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.6|AT|20|Sprüche|13||0|6|Frömmigkeit behütet den, der unsträflich wandelt, / Gottlosigkeit bringt den Sünder zu Fall. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.7|AT|20|Sprüche|13||0|7|Mancher stellt sich reich und hat doch nichts, / mancher stellt sich arm und hat viel Gut. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.8|AT|20|Sprüche|13||0|8|Lösegeld für das Leben ist manchem sein Reichtum, / der Arme aber hört keine Drohung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.9|AT|20|Sprüche|13||0|9|Das Licht der Frommen brennt fröhlich, / aber die Leuchte der Gottlosen erlischt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.10|AT|20|Sprüche|13||0|10|Durch Übermut stiftet der Böse Zank, / bei den Demütigen aber ist Weisheit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.11|AT|20|Sprüche|13||0|11|Erhasteter Reichtum vermindert sich; / wer allmählich sammelt, vermehrt ihn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.12|AT|20|Sprüche|13||0|12|Hingehaltene Hoffnung bringt Herzeleid; / erfülltes Verlangen aber ist ein Baum des Lebens. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.13|AT|20|Sprüche|13||0|13|Wer das Wort verachtet, der geht zugrunde, / wer aber das Gebot fürchtet, bleibt wohlbehalten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.14|AT|20|Sprüche|13||0|14|Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens, / sodass man den Schlingen des Todes entgeht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.15|AT|20|Sprüche|13||0|15|Gute Einsicht bringt Gunst, / aber der Weg der Treulosen ist ihr Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.16|AT|20|Sprüche|13||0|16|Der Kluge tut alles mit Vorbedacht, / aber der Narr kramt Torheit aus. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.17|AT|20|Sprüche|13||0|17|Ein schurkischer Bote führt ins Unglück, / aber ein treuer Gesandter bringt Heilung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.18|AT|20|Sprüche|13||0|18|In Armut und Schande fällt, wer Zucht in den Wind schlägt; / wer aber Rüge beachtet, der wird geehrt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.19|AT|20|Sprüche|13||0|19|Erfülltes Verlangen tut dem Herzen wohl; / das Böse meiden ist den Toren ein Greuel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.20|AT|20|Sprüche|13||0|20|Gehe mit Weisen um, so wirst du weise; / wer sich zu den Toren gesellt, dem geht es schlimm. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.21|AT|20|Sprüche|13||0|21|Die Sünder verfolgt das Unheil, die Frommen aber belohnt Er mit Glück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.22|AT|20|Sprüche|13||0|22|Der Gute vererbt seine Habe auf Kindeskinder; / der Reichtum des Sünders ist aufgespart für den Frommen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.23|AT|20|Sprüche|13||0|23|Der Neubruch der Armen gibt reichliche Nahrung; / manch einer dagegen wird hingerafft durch Unrecht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.24|AT|20|Sprüche|13||0|24|Wer die Rute spart, der hasst seinen Sohn; / wer ihn liebhat, der züchtigt ihn beizeiten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.13.25|AT|20|Sprüche|13||0|25|Der Fromme kann sich satt essen nach Lust, / der Bauch der Gottlosen muss darben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.1|AT|20|Sprüche|14||0|1|Frau Weisheit hat ihr Haus gebaut; / Frau Torheit reisst es mit eignen Händen nieder. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.2|AT|20|Sprüche|14||0|2|Wer in Geradheit wandelt, fürchtet den Herrn; / wer verkehrte Wege geht, verachtet ihn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.3|AT|20|Sprüche|14||0|3|Im Munde des Toren ist eine Rute für seinen Rücken, / den Weisen aber behüten seine Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.4|AT|20|Sprüche|14||0|4|Wo keine Rinder sind, da gibt es kein Korn; / aber reicher Ertrag kommt durch des Stieres Kraft. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.5|AT|20|Sprüche|14||0|5|Ein wahrhaftiger Zeuge lügt nicht; / aber ein falscher Zeuge bringt Lügen vor. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.6|AT|20|Sprüche|14||0|6|Der Spötter sucht Weisheit und findet sie nicht; / dem Einsichtigen aber ist Erkenntnis ein leichtes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.7|AT|20|Sprüche|14||0|7|Von dem Toren hält sich jedermann fern, / aber ein Gefäss der Erkenntnis sind verständige Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.8|AT|20|Sprüche|14||0|8|Das ist die Weisheit des Klugen, dass er seinen Weg verstehe; / aber die Torheit der Narren führt irre. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.9|AT|20|Sprüche|14||0|9|Die Toren spotten der Schuld; / zwischen Redlichen herrscht gutes Einvernehmen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.10|AT|20|Sprüche|14||0|10|Das Herz allein kennt seinen Kummer, / und seine Freude kann kein Fremder teilen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.11|AT|20|Sprüche|14||0|11|Das Haus der Gottlosen wird vernichtet; / das Zelt des Redlichen aber blüht auf. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.12|AT|20|Sprüche|14||0|12|Manch ein Weg dünkt den Menschen der rechte, / zuletzt aber ist es ein Weg des Todes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.13|AT|20|Sprüche|14||0|13|Auch beim Lachen kann das Herz voll Gram sein, / und die Freude kann enden in Leid. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.14|AT|20|Sprüche|14||0|14|Von seinem Wandel bekommt genug, wer abtrünnigen Herzens ist, / der gute Mensch aber geniesst die Frucht seiner Taten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.15|AT|20|Sprüche|14||0|15|Der Einfältige glaubt jedem Wort, / aber der Kluge achtet auf seine Schritte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.16|AT|20|Sprüche|14||0|16|Der Weise fürchtet Gott und meidet das Böse, / der Tor aber lässt sich sorglos darauf ein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.17|AT|20|Sprüche|14||0|17|Der Zornmütige begeht Torheit, / der besonnene Mann bleibt ruhig. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.18|AT|20|Sprüche|14||0|18|Die Einfältigen vererben Torheit, / aber die Klugen hinterlassen Erkenntnis. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.19|AT|20|Sprüche|14||0|19|Die Bösen müssen vor den Guten sich bücken / und die Gottlosen an den Türen des Frommen stehen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.20|AT|20|Sprüche|14||0|20|Der Arme ist auch seinem Nächsten verhasst, / der Reiche aber hat viele Freunde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.21|AT|20|Sprüche|14||0|21|Wer seinen Nächsten verachtet, der sündigt, / aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt! /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.22|AT|20|Sprüche|14||0|22|Gehen nicht irre, die auf Böses sinnen? / Die aber auf Gutes sinnen, erfahren Huld und Treue. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.23|AT|20|Sprüche|14||0|23|Bei aller sauren Arbeit stellt sich Gewinn ein; / aber leeres Geschwätz bringt nur Verlust. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.24|AT|20|Sprüche|14||0|24|Die Krone der Weisen ist Klugheit, / der Kranz der Narren ist Torheit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.25|AT|20|Sprüche|14||0|25|Ein wahrhaftiger Zeuge errettet Leben; / wer aber Lügen vorbringt, ist ein Verräter. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.26|AT|20|Sprüche|14||0|26|In der Furcht des Herrn liegt ein starker Verlass; / noch den Kindern ist er eine Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.27|AT|20|Sprüche|14||0|27|Die Furcht des Herrn ist eine Quelle des Lebens, / sodass man den Schlingen des Todes entgeht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.28|AT|20|Sprüche|14||0|28|Auf der Menge des Volkes beruht des Königs Hoheit; / doch fehlt es an Leuten, so ist es des Fürsten Sturz. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.29|AT|20|Sprüche|14||0|29|Der Langmütige ist reich an Einsicht, / aber der Jähzornige treibt die Torheit auf die Spitze. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.30|AT|20|Sprüche|14||0|30|Ein gelassenes Herz ist Leben für den Leib; / Leidenschaft aber ist Wurmfrass in den Gebeinen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.31|AT|20|Sprüche|14||0|31|Wer den Geringen bedrückt, der schmäht dessen Schöpfer; / doch ehrt ihn, wer sich des Armen erbarmt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.32|AT|20|Sprüche|14||0|32|Der Gottlose wird durch seine Bosheit gestürzt; / des Frommen Zuflucht ist seine Redlichkeit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.33|AT|20|Sprüche|14||0|33|Im Herzen des Einsichtigen ruht die Weisheit, / aber im Innern der Toren ist sie nicht zu finden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.34|AT|20|Sprüche|14||0|34|Die Gerechtigkeit erhöht ein Volk, / aber die Sünde ist der Völker Schmach. /|ZUE1931|Public Domain PRO.14.35|AT|20|Sprüche|14||0|35|Ein kluger Diener hat des Königs Gunst; / sein Zorn aber trifft den, der schändlich handelt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.1|AT|20|Sprüche|15||0|1|Gelinde Antwort stillt den Grimm; / kränkende Rede erregt den Zorn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.2|AT|20|Sprüche|15||0|2|Die Zunge der Weisen träufelt Erkenntnis; / der Mund der Narren lässt Torheit sprudeln. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.3|AT|20|Sprüche|15||0|3|Allüberall sind die Augen des Herrn, / überwachen Böse und Gute. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.4|AT|20|Sprüche|15||0|4|Gelassene Zunge ist ein Baum des Lebens; / falsche Zunge bringt Herzeleid. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.5|AT|20|Sprüche|15||0|5|Der Tor verschmäht die Zucht seines Vaters; / wer aber Rüge beachtet, der handelt klug. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.6|AT|20|Sprüche|15||0|6|Im Hause des Frommen ist grosser Reichtum; / das Einkommen des Gottlosen aber wird zerrüttet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.7|AT|20|Sprüche|15||0|7|Die Lippen der Weisen bewahren Erkenntnis, / das Herz des Toren aber ist verkehrt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.8|AT|20|Sprüche|15||0|8|Das Opfer der Gottlosen ist dem Herrn ein Greuel; / das Gebet der Redlichen gefällt ihm wohl. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.9|AT|20|Sprüche|15||0|9|Ein Greuel ist dem Herrn der Weg der Gottlosen; / wer der Gerechtigkeit nachjagt, den hat er lieb. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.10|AT|20|Sprüche|15||0|10|Böse Strafe trifft den, der vom Pfad abweicht, / wer die Rüge hasst, geht zugrunde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.11|AT|20|Sprüche|15||0|11|Unterwelt und Abgrund liegen offen vor dem Herrn, / wieviel mehr die Herzen der Menschenkinder! /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.12|AT|20|Sprüche|15||0|12|Der Spötter lässt sich nicht gerne rügen, / er gesellt sich nicht zu den Weisen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.13|AT|20|Sprüche|15||0|13|Ein frohes Herz macht das Angesicht heiter; / bei Kummer im Herzen ist der Geist gedrückt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.14|AT|20|Sprüche|15||0|14|Das Herz des Einsichtigen sucht Erkenntnis; / der Mund der Narren aber ist auf Torheit aus. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.15|AT|20|Sprüche|15||0|15|Der Gebeugte hat lauter böse Tage, / der Wohlgemute hat allezeit Fest. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.16|AT|20|Sprüche|15||0|16|Besser wenig mit Gottesfurcht / als grosse Schätze mit Unruhe. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.17|AT|20|Sprüche|15||0|17|Besser ein Gericht Gemüse mit Liebe / als ein gemästeter Ochse mit Hass. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.18|AT|20|Sprüche|15||0|18|Der Jähzornige erregt Zank, / der Langmütige beschwichtigt den Streit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.19|AT|20|Sprüche|15||0|19|Der Weg des Faulen ist wie eine Dornhecke, / der Pfad der Fleissigen ist gebahnt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.20|AT|20|Sprüche|15||0|20|Ein weiser Sohn macht dem Vater Freude, / aber ein törichter Mensch verachtet seine Mutter. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.21|AT|20|Sprüche|15||0|21|Torheit ist des Unverständigen Freude; / der einsichtige Mann aber geht geradeaus. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.22|AT|20|Sprüche|15||0|22|Ohne Ratschlag misslingen die Pläne; / wo viele Rat wissen, da ist Erfolg. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.23|AT|20|Sprüche|15||0|23|Freude erfährt der Mann, der zu antworten weiss, / und wie gut ist ein Wort zur rechten Zeit! /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.24|AT|20|Sprüche|15||0|24|Der Weg des Lebens führt den Verständigen aufwärts, / damit er fernbleibe vom Totenreich drunten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.25|AT|20|Sprüche|15||0|25|Der Herr reisst weg das Haus der Stolzen, / aber die Grenze der Witwe setzt er fest. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.26|AT|20|Sprüche|15||0|26|Böse Anschläge sind dem Herrn ein Greuel, / aber rein sind ihm wohlmeinende Worte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.27|AT|20|Sprüche|15||0|27|Wer sich bestechen lässt, zerrüttet sein Haus; / wer Geschenke hasst, der hat Gedeihen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.28|AT|20|Sprüche|15||0|28|Das Herz des Frommen überdenkt, was es antworte, / der Mund der Gottlosen sprudelt Bosheit hervor. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.29|AT|20|Sprüche|15||0|29|Der Herr ist fern von den Gottlosen, / das Gebet der Frommen erhört er. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.30|AT|20|Sprüche|15||0|30|Fröhlicher Blick erfreut das Herz, / gute Botschaft erquickt das Gebein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.31|AT|20|Sprüche|15||0|31|Ein Ohr, das auf heilsame Rüge hört, / weilt gern inmitten der Weisen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.32|AT|20|Sprüche|15||0|32|Wer Zucht in den Wind schlägt, verachtet sein Leben, / wer auf Rüge hört, der erwirbt Verstand. /|ZUE1931|Public Domain PRO.15.33|AT|20|Sprüche|15||0|33|Die Furcht des Herrn ist die Schule der Weisheit, / und der Ehre geht Demut voran. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.1|AT|20|Sprüche|16||0|1|Der Mensch kann wohl bei sich überlegen, / aber das rechte Wort gibt ihm der Herr ein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.2|AT|20|Sprüche|16||0|2|Den Menschen dünken alle seine Wege rein, / aber der Herr prüft die Geister. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.3|AT|20|Sprüche|16||0|3|Befiehl dem Herrn deine Werke, / so werden deine Pläne gelingen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.4|AT|20|Sprüche|16||0|4|Alles hat der Herr zu bestimmtem Zweck geschaffen, / so auch den Gottlosen für den Tag des Unheils. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.5|AT|20|Sprüche|16||0|5|Jeder Hochmütige ist dem Herrn ein Greuel; / die Hand darauf! er bleibt nicht ungestraft. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.6|AT|20|Sprüche|16||0|6|Durch Güte und Treue wird Schuld gesühnt, / und durch Gottesfurcht bleibt man dem Bösen fern. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.7|AT|20|Sprüche|16||0|7|Wenn eines Menschen Wege dem Herrn gefallen, / so versöhnt er auch seine Feinde mit ihm. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.8|AT|20|Sprüche|16||0|8|Besser wenig mit Gerechtigkeit / als grosses Einkommen mit Unrecht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.9|AT|20|Sprüche|16||0|9|Des Menschen Herz denkt sich einen Weg aus, / aber der Herr lenkt seinen Schritt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.10|AT|20|Sprüche|16||0|10|Gottesspruch ist auf des Königs Lippen; / wenn er Urteil spricht, greift er nicht fehl. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.11|AT|20|Sprüche|16||0|11|Schnellwaage und Waagschalen sind des Herrn, / alle Gewichtsteine sind sein Werk. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.12|AT|20|Sprüche|16||0|12|Frevles Tun ist den Königen ein Greuel; / denn durch Gerechtigkeit wird der Thron befestigt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.13|AT|20|Sprüche|16||0|13|Wahrhaftige Lippen gefallen dem König, / und wer aufrichtig redet, den hat er lieb. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.14|AT|20|Sprüche|16||0|14|Des Königs Grimm bedeutet Todesboten, / aber der Weise kann ihn besänftigen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.15|AT|20|Sprüche|16||0|15|Das heitre Antlitz des Königs bedeutet Leben, / und sein Wohlgefallen ist wie die Regenwolke im Frühling. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.16|AT|20|Sprüche|16||0|16|Besser ist's, Weisheit zu erwerben als Gold, / und erwünschter, Einsicht zu erwerben als Silber. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.17|AT|20|Sprüche|16||0|17|Der Redlichen Bahn ist Meiden des Bösen; / wer seines Weges achtet, bewahrt sein Leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.18|AT|20|Sprüche|16||0|18|Hochmut kommt vor dem Verderben, / und hoffärtiger Sinn vor dem Fall. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.19|AT|20|Sprüche|16||0|19|Besser demütig sein mit Gebeugten / als Beute teilen mit Stolzen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.20|AT|20|Sprüche|16||0|20|Wer auf das Wort (des Herrn) achtet, der findet Glück, / und wer auf den Herrn vertraut - wohl ihm! /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.21|AT|20|Sprüche|16||0|21|Wer ein weises Herz hat, den nennt man verständig, / und liebliche Rede mehrt die Belehrung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.22|AT|20|Sprüche|16||0|22|Wer Verstand hat, dem ist er eine Quelle des Lebens, / aber die Strafe der Toren ist die Torheit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.23|AT|20|Sprüche|16||0|23|Das Herz des Weisen macht seinen Mund klug / und mehrt auf seinen Lippen die Belehrung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.24|AT|20|Sprüche|16||0|24|Liebliche Reden sind Honigwaben, / süss für die Seele und eine Arznei dem Gebein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.25|AT|20|Sprüche|16||0|25|Manch ein Weg dünkt den Menschen der rechte, / zuletzt aber ist es ein Weg des Todes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.26|AT|20|Sprüche|16||0|26|Der Hunger hilft dem Arbeiter bei der Arbeit; / denn sein Mund treibt ihn an. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.27|AT|20|Sprüche|16||0|27|Ein Bösewicht gräbt Gruben des Unheils, / und auf seinen Lippen ist's wie brennendes Feuer. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.28|AT|20|Sprüche|16||0|28|Ein ränkesüchtiger Mensch stiftet Hader, / und ein Verleumder vertreibt den Freund. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.29|AT|20|Sprüche|16||0|29|Der Gewalttätige beschwatzt seinen Nächsten / und führt ihn auf einen Weg, der nicht gut ist. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.30|AT|20|Sprüche|16||0|30|Wer die Augen zukneift, sinnt auf Ränke, / wer die Lippen hämisch verzieht, hat Böses vollbracht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.31|AT|20|Sprüche|16||0|31|Graues Haar ist eine herrliche Krone; / auf dem Weg der Gerechtigkeit wird sie gefunden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.32|AT|20|Sprüche|16||0|32|Besser langmütig sein als ein Kriegsheld, / besser sich selbst beherrschen als Städte bezwingen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.16.33|AT|20|Sprüche|16||0|33|Das Los wird im Gewandbausch geschüttelt, / aber all sein Entscheid kommt vom Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.1|AT|20|Sprüche|17||0|1|Besser ein trocken Stück Brot mit Frieden / als ein Haus voll Opferfleisch mit Zank. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.2|AT|20|Sprüche|17||0|2|Ein kluger Sklave wird Herr werden über den liederlichen Sohn / und inmitten der Brüder das Erbe teilen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.3|AT|20|Sprüche|17||0|3|Wie der Schmelztiegel das Silber und der Ofen das Gold, / so prüft der Herr die Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.4|AT|20|Sprüche|17||0|4|Der Bösewicht achtet auf heillose Lippe, / und Falschheit horcht auf verderbliche Zunge. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.5|AT|20|Sprüche|17||0|5|Wer des Armen spottet, der schmäht dessen Schöpfer, / und wer sich an Unglück freut, bleibt nicht ungestraft. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.6|AT|20|Sprüche|17||0|6|Die Krone der Alten sind Kindeskinder, / und der Stolz der Kinder sind ihre Väter. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.7|AT|20|Sprüche|17||0|7|Treffliche Rede passt nicht zum Toren, / wieviel weniger Lügenrede zum Edlen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.8|AT|20|Sprüche|17||0|8|Als Glücksstein gilt das Bestechungsgeschenk dem Geber; / wohin er sich wendet, da hat er Erfolg. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.9|AT|20|Sprüche|17||0|9|Wer Liebe sucht, deckt Fehler zu; / wer eine Sache weiter erzählt, vertreibt den Freund. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.10|AT|20|Sprüche|17||0|10|Beim Verständigen wirkt der Tadel tiefer / als hundert Stockschläge beim Toren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.11|AT|20|Sprüche|17||0|11|Nur nach Empörung trachtet der Böse; / aber ein grausamer Bote wird ihm gesandt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.12|AT|20|Sprüche|17||0|12|Lieber einer Bärin begegnen, der man die Jungen geraubt, / als einem Toren in seinem Unverstand. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.13|AT|20|Sprüche|17||0|13|Wer Gutes mit Bösem vergilt, / von dessen Haus weicht das Unglück nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.14|AT|20|Sprüche|17||0|14|Wer Streit anfängt, ist wie einer, der Wasser ausbrechen lässt; / drum, ehe der Streit losbricht, lass ab! /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.15|AT|20|Sprüche|17||0|15|Wer den Schuldigen freispricht und wer den Unschuldigen verdammt, / ein Greuel sind sie dem Herrn alle beide. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.16|AT|20|Sprüche|17||0|16|Was soll auch in der Hand des Toren das Geld, um Weisheit zu kaufen, / wo er doch keinen Verstand hat? /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.17|AT|20|Sprüche|17||0|17|Zu jeder Zeit liebt der|ZUE1931|Public Domain PRO.17.18|AT|20|Sprüche|17||0|18|Ein Mensch ohne Verstand ist, wer sich durch Handschlag verpflichtet, / wer Bürgschaft leistet bei seinem Nächsten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.19|AT|20|Sprüche|17||0|19|Wer Zank liebt, der liebt Frevel; / wer seine Türe zu hoch macht, will den Einsturz. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.20|AT|20|Sprüche|17||0|20|Wer falschen Herzens ist, findet kein Glück; / ins Unglück gerät, wer arglistig ist mit der Zunge. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.21|AT|20|Sprüche|17||0|21|Wer einen Narren erzeugt, dem gereicht es zum Kummer; / keine Freude erlebt der Vater eines Toren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.22|AT|20|Sprüche|17||0|22|Ein fröhliches Herz ist die beste Arznei; / ein gedrücktes Gemüt dörrt das Gebein aus. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.23|AT|20|Sprüche|17||0|23|Verstohlene Geschenke nimmt der Gottlose an, / den Gang des Rechtes zu beugen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.24|AT|20|Sprüche|17||0|24|Das Angesicht des Verständigen schaut auf die Weisheit, / die Augen des Toren schweifen ans Ende der Welt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.25|AT|20|Sprüche|17||0|25|Ein törichter Sohn ist ein Verdruss für den Vater / und für die Mutter ein bitterer Gram. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.26|AT|20|Sprüche|17||0|26|Den Unschuldigen zu büssen, schon das ist nicht gut; / Edle zu schlagen, geht wider das Recht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.27|AT|20|Sprüche|17||0|27|Wer Einsicht hat, hält mit seinen Worten zurück, / und der Kaltblütige ist ein verständiger Mann. /|ZUE1931|Public Domain PRO.17.28|AT|20|Sprüche|17||0|28|Auch der Tor kann für weise gelten, solange er schweigt, / für verständig, wenn er seine Lippen verschliesst. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.1|AT|20|Sprüche|18||0|1|Nach einem Vorwand sucht, wer sich absondert; / wider alles, was glückhaft, bricht er los. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.2|AT|20|Sprüche|18||0|2|Der Tor hat kein Gefallen an Einsicht, / sondern daran, seine Gedanken auszukramen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.3|AT|20|Sprüche|18||0|3|Auf den Frevel folgt die Verachtung, / und neben der Schandtat steht die Schmach. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.4|AT|20|Sprüche|18||0|4|Tiefe Wasser sind die Worte aus manches Munde, / ein sprudelnder Bach ist der Quell der Weisheit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.5|AT|20|Sprüche|18||0|5|Es ist nicht gut, die Person des Schuldigen anzusehen, / um die Sache des Schuldlosen im Gericht zu beugen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.6|AT|20|Sprüche|18||0|6|Die Lippen des Toren bringen Streit, / und sein Mund ruft nach Schlägen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.7|AT|20|Sprüche|18||0|7|Der Mund des Toren wird ihm selbst zum Verderben, / und seine Lippen sind seinem Leben ein Fallstrick. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.8|AT|20|Sprüche|18||0|8|Die Worte des Verleumders gehen wie Leckerbissen ein; / sie gleiten hinab in das Innerste des Leibes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.9|AT|20|Sprüche|18||0|9|Schon wer nachlässig ist bei seinem Geschäfte, / der ist ein Bruder des Verderbers. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.10|AT|20|Sprüche|18||0|10|Der Name des Herrn ist ein starker Turm; / dorthin eilt der Fromme und ist geborgen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.11|AT|20|Sprüche|18||0|11|Dem Reichen sind seine Güter eine feste Burg, / sind wie eine hohe Mauer - in seiner Einbildung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.12|AT|20|Sprüche|18||0|12|Manch einer überhebt sich vor dem Sturz; / doch der Ehre geht Demut voran. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.13|AT|20|Sprüche|18||0|13|Wer antwortet, ehe er gehört hat, / dem ist es Torheit und Schande. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.14|AT|20|Sprüche|18||0|14|Ein mutiger Mann erträgt sein Leiden; / aber gedrücktes Gemüt, wer richtet es auf? /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.15|AT|20|Sprüche|18||0|15|Das Herz des Einsichtigen will Weisheit erwerben, / und das Ohr der Weisen sucht nach Erkenntnis. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.16|AT|20|Sprüche|18||0|16|Geschenke schaffen dem Menschen Raum / und bringen ihn vor die Grossen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.17|AT|20|Sprüche|18||0|17|Wer vor Gericht zuerst auftritt, hat Recht; / da kommt der andre und ergründet ihn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.18|AT|20|Sprüche|18||0|18|Das Los macht Streitigkeiten ein Ende, / und zwischen Mächtigen entscheidet es. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.19|AT|20|Sprüche|18||0|19|Ein verratener Bruder widersteht mehr als eine Festung, / und|ZUE1931|Public Domain PRO.18.20|AT|20|Sprüche|18||0|20|An der Frucht seines Mundes muss einer sich satt essen; / was seine Lippen anrichten, das muss er auskosten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.21|AT|20|Sprüche|18||0|21|Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge; / wer sie im Zaum hält, geniesst ihre Frucht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.22|AT|20|Sprüche|18||0|22|Wer ein Weib gefunden, der hat etwas Gutes gefunden / und Wohlgefallen beim Herrn erlangt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.23|AT|20|Sprüche|18||0|23|Flehentlich redet der Arme, / der Reiche antwortet hart. /|ZUE1931|Public Domain PRO.18.24|AT|20|Sprüche|18||0|24|Es gibt Gefährten, die gereichen zum Verderben; / mancher Freund aber ist anhänglicher als ein Bruder. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.1|AT|20|Sprüche|19||0|1|Besser ein Armer, der unsträflich wandelt / als ein Reicher, der krumme Wege geht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.2|AT|20|Sprüche|19||0|2|Schon in unvernünftiger Begierde liegt nichts Gutes, / und wer dahinstürmt, der tritt fehl. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.3|AT|20|Sprüche|19||0|3|Den Menschen führt seine eigne Torheit irre, / und dann zürnt er im Herzen über den Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.4|AT|20|Sprüche|19||0|4|Reichtum verschafft viel neue Freunde; / aber der Arme wird von seinem Freunde verlassen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.5|AT|20|Sprüche|19||0|5|Der falsche Zeuge bleibt nicht ungestraft, / und wer Lügen vorbringt, entrinnt nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.6|AT|20|Sprüche|19||0|6|Viele umschmeicheln den Freigebigen, / und jedermann ist des Schenkenden Freund. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.7|AT|20|Sprüche|19||0|7|Den Armen hassen all seine Brüder; / wieviel mehr bleiben seine Freunde ihm fern! /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.8|AT|20|Sprüche|19||0|8|Wer Verstand erwirbt, der liebt sein Leben, / und wer Einsicht bewahrt, der findet Glück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.9|AT|20|Sprüche|19||0|9|Der falsche Zeuge bleibt nicht ungestraft, / und wer Lügen vorbringt, der geht zugrunde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.10|AT|20|Sprüche|19||0|10|Dem Toren kommt nicht Wohlleben zu, / wieviel weniger dem Sklaven, über Fürsten zu herrschen! /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.11|AT|20|Sprüche|19||0|11|In der Langmut zeigt sich die Einsicht des Menschen, / und Unbill zu übersehen, ist sein Ruhm. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.12|AT|20|Sprüche|19||0|12|Wie Knurren eines Jungleuen ist des Königs Groll, / und seine Gunst ist wie Tau auf dem Grase. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.13|AT|20|Sprüche|19||0|13|Ein törichter Sohn ist ein Unglück für seinen Vater, / und das Gezänk des Weibes ein beständiges Tropfen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.14|AT|20|Sprüche|19||0|14|Haus und Habe kann man von den Vätern ererben, / aber ein verständiges Weib ist eine Gabe des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.15|AT|20|Sprüche|19||0|15|Faulheit versenkt in tiefen Schlaf, / und ein lässiger Mensch muss Hunger leiden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.16|AT|20|Sprüche|19||0|16|Wer das Gebot bewahrt, der bewahrt sein Leben; / wer das Wort verachtet, kommt um. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.17|AT|20|Sprüche|19||0|17|Wer sich des Armen erbarmt, leiht dem Herrn; / der wird ihm seine Wohltat vergelten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.18|AT|20|Sprüche|19||0|18|Züchtige deinen Sohn, denn es ist noch Hoffnung; / lass dir nicht beikommen, ihn dem Verderben preiszugeben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.19|AT|20|Sprüche|19||0|19|Wer stark zum Zorn neigt, muss Busse zahlen; / und wenn du helfen willst, machst du's noch ärger. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.20|AT|20|Sprüche|19||0|20|Höre auf Rat und nimm Zucht an, / auf dass du in Zukunft weise seiest.|ZUE1931|Public Domain PRO.19.21|AT|20|Sprüche|19||0|21|Viel sind der Pläne im Herzen des Mannes, / aber der Ratschluss des Herrn kommt zustande. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.22|AT|20|Sprüche|19||0|22|Ein Gewinn für den Menschen ist seine Güte, / und ein Armer ist besser als ein Lügner. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.23|AT|20|Sprüche|19||0|23|Die Furcht des Herrn führt zum Leben; / da schläft man gesättigt, erfährt kein Unheil. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.24|AT|20|Sprüche|19||0|24|Der Träge steckt seine Hand in die Schüssel / und bringt sie nicht einmal zum Munde zurück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.25|AT|20|Sprüche|19||0|25|Schlägst du den Spötter, so wird der Unverständige gewitzigt; / und weist man den Verständigen zurecht, so gewinnt er Einsicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.26|AT|20|Sprüche|19||0|26|Wer den Vater misshandelt und die Mutter verstösst, / der ist ein schändlicher, verworfener Sohn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.27|AT|20|Sprüche|19||0|27|"Höre auf, mein Sohn, die Zucht zu verwerfen, / abzuirren von den Lehren der Weisheit! / um (dann doch) / abzuirren von den Lehren der Weisheit."""|ZUE1931|Public Domain PRO.19.28|AT|20|Sprüche|19||0|28|Ein nichtswürdiger Zeuge spottet des Rechts, / und der Mund der Gottlosen lässt Unrecht sprudeln. /|ZUE1931|Public Domain PRO.19.29|AT|20|Sprüche|19||0|29|Für die Spötter sind Ruten bereit / und Streiche für den Rücken der Toren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.1|AT|20|Sprüche|20||0|1|Ein Spötter ist der Wein, ein Lärmer der Rauschtrank; / keiner, den er taumeln gemacht, wird weise. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.2|AT|20|Sprüche|20||0|2|Wie Knurren eines Jungleuen ist des Königs Drohen; / wer ihn reizt, sündigt gegen das eigne Leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.3|AT|20|Sprüche|20||0|3|Dem Streite fernzubleiben, ist dem Mann eine Ehre; / ein jeder Tor aber bricht los. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.4|AT|20|Sprüche|20||0|4|Der Faule mag zur Herbstzeit nicht pflügen; / sucht er dann in der Ernte, so ist nichts da. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.5|AT|20|Sprüche|20||0|5|Ein tiefes Wasser ist das Vorhaben im Herzen des Menschen; / ein kluger Mann aber weiss es zu schöpfen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.6|AT|20|Sprüche|20||0|6|Manch einer heisst ein gütiger Mann; / einen getreuen Mann aber, wer findet den? /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.7|AT|20|Sprüche|20||0|7|Der Fromme geht unsträflich seinen Weg; / wohl seinen Kindern, die nach ihm kommen! /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.8|AT|20|Sprüche|20||0|8|Ein König, der auf dem Richterstuhl sitzt, / findet mit sichtendem Auge alles Arge heraus. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.9|AT|20|Sprüche|20||0|9|"Wer darf sagen: ""Ich habe mein Herz geläutert, / bin rein geworden von meiner Sünde""? /"|ZUE1931|Public Domain PRO.20.10|AT|20|Sprüche|20||0|10|Zweierlei Gewicht und zweierlei Mass, / das ist beides dem Herrn ein Greuel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.11|AT|20|Sprüche|20||0|11|Schon an des Knaben Tun lässt sich erkennen, / ob sein Charakter rein und gerade sei. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.12|AT|20|Sprüche|20||0|12|Das hörende Ohr und das sehende Auge, / alle beide hat sie der Herr gemacht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.13|AT|20|Sprüche|20||0|13|Liebe den Schlaf nicht, dass du nicht verarmest; / tue die Augen auf, so hast du genug zu essen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.14|AT|20|Sprüche|20||0|14|Schlecht! schlecht! sagt der Käufer; / ist er aber weg, so rühmt er sich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.15|AT|20|Sprüche|20||0|15|Hat man auch Gold und Korallen die Menge, / das köstlichste Gerät sind doch verständige Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.16|AT|20|Sprüche|20||0|16|Wer für einen andern bürgt, dem nimm den Rock, / und um Fremder willen pfände ihn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.17|AT|20|Sprüche|20||0|17|Süss schmeckt dem Menschen erschlichenes Brot; / hinterher aber hat er den Mund voll Kies. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.18|AT|20|Sprüche|20||0|18|Wenn man Rat einholt, haben Pläne Erfolg; / nur unter kluger Lenkung führe Krieg. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.19|AT|20|Sprüche|20||0|19|Wer als Schwätzer umhergeht, plaudert Geheimnisse aus; / drum lass dich nicht ein mit dem, der viel redet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.20|AT|20|Sprüche|20||0|20|Wer seinem Vater und seiner Mutter flucht, / dessen Leuchte erlischt in der Zeit der Finsternis. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.21|AT|20|Sprüche|20||0|21|Ein Erbe, das anfänglich erhastet worden, / wird hinterher ohne Segen sein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.22|AT|20|Sprüche|20||0|22|"Sprich nicht: ""Ich will das Böse vergelten""; / warte auf den Herrn, er wird dir helfen. /"|ZUE1931|Public Domain PRO.20.23|AT|20|Sprüche|20||0|23|Zweierlei Gewicht ist dem Herrn ein Greuel, / und falsche Waage ist nicht vom guten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.24|AT|20|Sprüche|20||0|24|Die Schritte des Mannes lenkt der Herr; / wie könnte der Mensch seinen Weg verstehen? /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.25|AT|20|Sprüche|20||0|25|Es ist für den Menschen ein Fallstrick, unbedacht zu geloben / und erst nach dem Gelübde zu überlegen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.26|AT|20|Sprüche|20||0|26|Ein weiser König worfelt die Gottlosen / und lässt das Rad (des Dreschwagens) über sie hingehen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.27|AT|20|Sprüche|20||0|27|Der Odem des Menschen ist eine Leuchte des Herrn; / sie durchspäht alle Kammern des Leibes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.28|AT|20|Sprüche|20||0|28|Güte und Treue bewahren den König, / durch Gerechtigkeit stützt er seinen Thron. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.29|AT|20|Sprüche|20||0|29|Der Jünglinge Zier ist ihre Kraft, / und der Schmuck der Greise das graue Haar. /|ZUE1931|Public Domain PRO.20.30|AT|20|Sprüche|20||0|30|Blutige Striemen treffen den Bösewicht / und Schläge das Innerste des Leibes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.1|AT|20|Sprüche|21||0|1|Wasserbächen gleicht das Herz des Königs in der Hand des Herrn; / er leitet es, wohin er nur will. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.2|AT|20|Sprüche|21||0|2|Den Menschen dünkt sein Weg stets recht; / aber der Herr prüft die Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.3|AT|20|Sprüche|21||0|3|Recht und Gerechtigkeit üben / gefällt dem Herrn besser als Opfer. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.4|AT|20|Sprüche|21||0|4|Hochmütig die Augen und aufgeblasen der Sinn - / die Leuchte der Gottlosen ist Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.5|AT|20|Sprüche|21||0|5|Die Pläne des Fleissigen bringen lauter Gewinn; / wer sich übereilt, hat nur Verlust. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.6|AT|20|Sprüche|21||0|6|Wer Schätze erwirbt mit falscher Zunge, / jagt Nichtigem nach hinein in Fallstricke des Todes. -|ZUE1931|Public Domain PRO.21.7|AT|20|Sprüche|21||0|7|Die Gottlosen reisst ihre Gewalttätigkeit mit fort; / denn sie wollen nicht tun, was recht ist. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.8|AT|20|Sprüche|21||0|8|Vielgewunden ist der Weg des schuldbelasteten Mannes, / aber das Tun des Reinen ist gerade. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.9|AT|20|Sprüche|21||0|9|Besser auf der Zinne des Daches wohnen / als mit einem zänkischen Weib in gemeinsamem Hause. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.10|AT|20|Sprüche|21||0|10|Die Gier des Gottlosen trachtet nach Bösem, / und sein Nächster findet bei ihm kein Erbarmen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.11|AT|20|Sprüche|21||0|11|Büsst man den Spötter, so werden Unverständige weise; / ein Weiser aber nimmt schon Einsicht an, wenn er belehrt wird. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.12|AT|20|Sprüche|21||0|12|Der Gerechte hat acht auf sein Haus, / Frevel aber stürzt die Frevler ins Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.13|AT|20|Sprüche|21||0|13|Wer sein Ohr verschliesst vor dem Schreien der Armen, / der wird auch nicht erhört, wenn er selber schreit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.14|AT|20|Sprüche|21||0|14|Eine heimliche Gabe beschwichtigt den Zorn, / ein verstohlenes Geschenk den heftigsten Grimm. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.15|AT|20|Sprüche|21||0|15|Dem Gerechten ist's Freude, wenn Recht geschafft wird, / den Übeltätern aber ist es ein Schrecken. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.16|AT|20|Sprüche|21||0|16|Ein Mensch, der abirrt vom Wege der Einsicht, / wird|ZUE1931|Public Domain PRO.21.17|AT|20|Sprüche|21||0|17|Wer Lustbarkeit liebt, verfällt dem Mangel; / wer Wein und Salböl liebt, wird nicht reich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.18|AT|20|Sprüche|21||0|18|Der Gottlose wird Lösegeld für den Frommen, / an die Stelle der Redlichen muss der Treulose treten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.19|AT|20|Sprüche|21||0|19|Besser in der Einöde hausen / als bei zänkischem, grämlichem Weibe. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.20|AT|20|Sprüche|21||0|20|Ein köstlicher Schatz bleibt in der Behausung des Weisen, / aber der törichte Mensch vergeudet ihn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.21|AT|20|Sprüche|21||0|21|Wer sich der Frömmigkeit und Güte befleisst, / der findet Leben und Ehre. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.22|AT|20|Sprüche|21||0|22|Ein Weiser ersteigt die Stadt der Starken / und stürzt die Wehr, auf die sie vertraut. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.23|AT|20|Sprüche|21||0|23|Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, / der behütet sein Leben vor mancher Gefahr. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.24|AT|20|Sprüche|21||0|24|Spötter wird genannt, wer übermütig, vermessen ist, / wer in masslosem Übermut handelt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.25|AT|20|Sprüche|21||0|25|Dem Faulen bringt sein Wünschen den Tod; / denn seine Hände wollen nicht arbeiten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.26|AT|20|Sprüche|21||0|26|Der Ungerechte ist immer voll Gier, / der Gerechte gibt und hält nicht zurück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.27|AT|20|Sprüche|21||0|27|Das Opfer der Gottlosen ist ein Greuel; / wieviel mehr, wenn es einer für eine Schandtat bringt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.28|AT|20|Sprüche|21||0|28|Der falsche Zeuge soll umkommen; / wer Ohrenzeuge gewesen ist, mag immerzu reden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.29|AT|20|Sprüche|21||0|29|Der Gottlose zeigt ein starkes Gesicht, / der Fromme aber einen festen Wandel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.30|AT|20|Sprüche|21||0|30|Keine Weisheit, keine Einsicht, kein Ratschlag kann bestehen / gegenüber dem Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.21.31|AT|20|Sprüche|21||0|31|Das Ross ist gerüstet für den Tag der Schlacht; / aber der Sieg kommt vom Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.1|AT|20|Sprüche|22||0|1|Ein guter Name ist köstlicher als viel Reichtum, / und Gunst ist besser als Silber und Gold. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.2|AT|20|Sprüche|22||0|2|Reich und arm begegnen einander, / sie sind alle das Werk des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.3|AT|20|Sprüche|22||0|3|Der Kluge sieht das Unglück kommen und birgt sich; / die Einfältigen gehen fürbass und müssen es büssen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.4|AT|20|Sprüche|22||0|4|Der Lohn der Demut und Gottesfurcht / ist Reichtum und Ehre und Leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.5|AT|20|Sprüche|22||0|5|Angeln und Schlingen sind auf dem Wege des Falschen; / wer sein Leben erhalten will, bleibt ihnen fern. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.6|AT|20|Sprüche|22||0|6|Gewöhne den Knaben nach dem, was sein Weg erheischt, / so geht er auch im Alter nicht davon ab. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.7|AT|20|Sprüche|22||0|7|Der Reiche hat die Armen in seiner Gewalt, / und der Schuldner ist des Gläubigers Knecht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.8|AT|20|Sprüche|22||0|8|Wer Unrecht sät, der erntet Unheil, / und der Stecken seines Übermutes bricht entzwei. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.9|AT|20|Sprüche|22||0|9|Wer gütig blickt, wird gesegnet werden; / denn er gibt dem Armen von seiner Speise. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.10|AT|20|Sprüche|22||0|10|Jage den Spötter hinaus, so geht auch der Zank, / und Hadern und Schmähen hört auf. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.11|AT|20|Sprüche|22||0|11|Wer reines Herzens ist, den liebt der Herr; / wes Lippen voll Anmut sind, des Freund ist der König. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.12|AT|20|Sprüche|22||0|12|Die Augen des Herrn bewahren, was sie gesehen, / und so bringt er des Treulosen Worte zu Fall. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.13|AT|20|Sprüche|22||0|13|"Der Faule spricht: ""Ein Löwe ist draussen, / ich könnte mitten auf der Strasse erwürgt werden."" /"|ZUE1931|Public Domain PRO.22.14|AT|20|Sprüche|22||0|14|Eine tiefe Grube ist der Buhlerinnen Mund; / wem der Herr zürnt, der fällt hinein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.15|AT|20|Sprüche|22||0|15|Die Torheit steckt dem Knaben im Herzen; / aber die Rute der Zucht vertreibt sie daraus. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.16|AT|20|Sprüche|22||0|16|Wenn man den Armen bedrückt, so hilft's ihm zum Reichtum; / wenn man dem Reichen gibt, so hilft's ihm nur zur Verarmung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.17|AT|20|Sprüche|22||0|17|WORTE von Weisen. Neige dein Ohr und höre auf meine Worte; / sei darauf bedacht, zu erkennen, wie lieblich sie sind. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.18|AT|20|Sprüche|22||0|18|Wenn du sie in deinem Innern bewahrst, / so werden sie allzumal auf deinen Lippen bereit sein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.19|AT|20|Sprüche|22||0|19|Damit du dein Vertrauen auf den Herrn setzest, / belehre ich dich heute über deinen Weg. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.20|AT|20|Sprüche|22||0|20|Schon gestern habe ich dir geschrieben, / schon ehegestern, mit kundigen Ratschlägen, /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.21|AT|20|Sprüche|22||0|21|dich Wahrheit zu lehren, zuverlässige Worte, / dass du dem, der dich fragt, richtig antworten kannst.|ZUE1931|Public Domain PRO.22.22|AT|20|Sprüche|22||0|22|Beraube nicht den Geringen, weil er gering ist, / und zertritt nicht den Elenden vor Gericht; /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.23|AT|20|Sprüche|22||0|23|denn der Herr wird ihre Sache führen / und, die sie berauben, des Lebens berauben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.24|AT|20|Sprüche|22||0|24|Mache nicht Freundschaft mit dem Zornmütigen, / mit dem Jähzornigen gehe nicht um, /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.25|AT|20|Sprüche|22||0|25|dass du dich nicht an seine Pfade gewöhnest / und dir einen Fallstrick für dein Leben holest. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.26|AT|20|Sprüche|22||0|26|Sei nicht unter denen, die sich durch Handschlag verpflichten, / unter denen, die sich für Schulden verbürgen; /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.27|AT|20|Sprüche|22||0|27|wenn du dann nicht zu zahlen vermagst, / so wird man dir das Bett unter dem Leib wegnehmen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.28|AT|20|Sprüche|22||0|28|Verrücke nicht die uralte Grenze, / die deine Väter gesetzt haben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.22.29|AT|20|Sprüche|22||0|29|Siehst du einen Mann geschickt in seinem Berufe - / in Königsdienst darf er treten, / Niedrigen wird er nicht dienen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.1|AT|20|Sprüche|23||0|1|Wenn du zu Tische sitzest bei einem grossen Herrn, / so beachte wohl, was du vor dir hast! /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.2|AT|20|Sprüche|23||0|2|Du setzest dir ein Messer an die Kehle, / wenn du allzu gierig bist. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.3|AT|20|Sprüche|23||0|3|Lass dich nicht nach seinen Leckerbissen gelüsten; / denn es ist eine betrügliche Speise. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.4|AT|20|Sprüche|23||0|4|Mühe dich nicht ab um den Reichtum, / lass ab von solcher Klugheit!|ZUE1931|Public Domain PRO.23.5|AT|20|Sprüche|23||0|5|Willst du nach ihm sehen, so ist er verschwunden; / denn er verschafft sich Flügel / wie ein Adler, der sich gen Himmel schwingt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.6|AT|20|Sprüche|23||0|6|Iss nicht am Tische des Missgünstigen / und lass dich nicht nach seinen Leckerbissen gelüsten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.7|AT|20|Sprüche|23||0|7|"Denn er ist wie einer, der bei sich nachrechnet; / ""iss und trink!"" sagt er zu dir, / da doch sein Herz es nicht gut mit dir meint. /"|ZUE1931|Public Domain PRO.23.8|AT|20|Sprüche|23||0|8|Den Bissen, den du gegessen, musst du wieder ausspeien, / und deine schönen Worte hast du vergeudet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.9|AT|20|Sprüche|23||0|9|Rede nicht vor den Ohren des Toren; / denn er wird deine klugen Worte missachten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.10|AT|20|Sprüche|23||0|10|Verrücke nicht die Grenze der Witwe / und dringe nicht ein in die Äcker der Waisen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.11|AT|20|Sprüche|23||0|11|Denn ihr Beschützer ist stark; / er wird ihre Sache wider dich führen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.12|AT|20|Sprüche|23||0|12|Wende dein Herz der Belehrung zu / und dein Ohr den Worten der Einsicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.13|AT|20|Sprüche|23||0|13|Du darfst dem Knaben die Zucht nicht ersparen; / schlägst du ihn mit der Rute, so verdirbt er nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.14|AT|20|Sprüche|23||0|14|Wohl schlägst du ihn mit der Rute, / dafür wirst du sein Leben vom Tode erretten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.15|AT|20|Sprüche|23||0|15|Mein Sohn, wenn dein Herz weise wird, / so freue auch ich mich von Herzen, /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.16|AT|20|Sprüche|23||0|16|und mein Innerstes wird frohlocken, / wenn deine Lippen reden, was recht ist. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.17|AT|20|Sprüche|23||0|17|Dein Herz ereifre sich nicht um die Sünder, / sondern um die Furcht des Herrn allezeit; /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.18|AT|20|Sprüche|23||0|18|denn wenn du sie bewahrst, hast du eine Zukunft, / und deine Hoffnung wird nicht zunichte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.19|AT|20|Sprüche|23||0|19|Höre zu, mein Sohn, dass du weise werdest, / und lenke dein Herz auf den geraden Weg! /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.20|AT|20|Sprüche|23||0|20|Halte dich nicht zu den Trunkenbolden, / zu denen, die mit Prassen sich gütlich tun! /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.21|AT|20|Sprüche|23||0|21|Denn Säufer und Prasser geraten in Armut, / und Schläfrigkeit kleidet in Lumpen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.22|AT|20|Sprüche|23||0|22|Höre auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, / und verachte nicht deine alte Mutter. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.23|AT|20|Sprüche|23||0|23|Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, / Weisheit und Zucht und Einsicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.24|AT|20|Sprüche|23||0|24|Frohlocken kann der Vater eines Gerechten; / wer einen weisen Sohn hat, darf seiner sich freuen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.25|AT|20|Sprüche|23||0|25|Möge dein Vater sich freuen und deine Mutter! / Die dich geboren hat, möge frohlocken!|ZUE1931|Public Domain PRO.23.26|AT|20|Sprüche|23||0|26|Gib mir Gehör, mein Sohn, / und lass deine Augen achten auf meine Wege! /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.27|AT|20|Sprüche|23||0|27|Denn eine tiefe Grube ist die Buhlerin / und ein enger Brunnen die Fremde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.28|AT|20|Sprüche|23||0|28|Ja, wie ein Räuber lauert sie auf / und vermehrt die Treulosen unter den Menschen.|ZUE1931|Public Domain PRO.23.29|AT|20|Sprüche|23||0|29|Bei wem ist Wehe? bei wem ist Ach? / bei wem ist Zank? bei wem ist Klage? / Wer kriegt Schläge ohne Ursache? / wer hat rote Augen? /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.30|AT|20|Sprüche|23||0|30|Die bis spät beim Weine sitzen, / die kommen, den Mischtrank zu kosten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.31|AT|20|Sprüche|23||0|31|Schau nicht nach dem Wein, wie er rötlich spielt, / wie er im Becher so herrlich funkelt! / Glatt und angenehm geht er ein, /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.32|AT|20|Sprüche|23||0|32|hinterher aber beisst er wie eine Schlange, / spritzt sein Gift aus wie eine Natter. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.33|AT|20|Sprüche|23||0|33|Da werden deine Augen Seltsames sehen, / und dein Herz wird verkehrte Dinge reden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.34|AT|20|Sprüche|23||0|34|Du wirst sein wie einer, der dahinfährt auf hoher See, / wie ein Schiffer im heftigen Sturm. /|ZUE1931|Public Domain PRO.23.35|AT|20|Sprüche|23||0|35|"""Sie haben mich geschlagen - es tat mir nicht weh, / haben mich geprügelt - ich hab's nicht gespürt. / Wann werde ich aufwachen? - / dann will ich ihm wieder nachgehen."""|ZUE1931|Public Domain PRO.24.1|AT|20|Sprüche|24||0|1|Sei nicht neidisch auf böse Menschen / und begehre nicht, in ihrer Gesellschaft zu sein! /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.2|AT|20|Sprüche|24||0|2|Denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat, / und Unheil reden ihre Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.3|AT|20|Sprüche|24||0|3|Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, / und durch Klugheit gewinnt es Bestand, /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.4|AT|20|Sprüche|24||0|4|und durch Einsicht werden die Kammern gefüllt / mit allerlei kostbarer, lieblicher Habe. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.5|AT|20|Sprüche|24||0|5|Der Weise vermag mehr als der Starke, / und der Einsichtige mehr als der Kraftvolle. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.6|AT|20|Sprüche|24||0|6|Denn unter kluger Leitung kannst du Krieg führen, / und wo viele Rat wissen, ist der Sieg. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.7|AT|20|Sprüche|24||0|7|Weisheit ist für den Toren zu hoch; / im Rate tut er den Mund nicht auf. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.8|AT|20|Sprüche|24||0|8|Wer darauf sinnt, Böses zu tun, / den nennt man einen Ränkeschmied. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.9|AT|20|Sprüche|24||0|9|Ein törichtes Unterfangen ist die Sünde, / und der Spötter ist den Menschen ein Greuel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.10|AT|20|Sprüche|24||0|10|Zeigst du dich lässig in guten Tagen, / so ist knapp dein Gut in der Zeit der Not. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.11|AT|20|Sprüche|24||0|11|Befreie, die zum Tode geschleppt werden, / und die zur Schlachtbank wanken, rette sie doch! /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.12|AT|20|Sprüche|24||0|12|"Wolltest du sagen: ""Wir wussten das nicht!"" - / wird er, der die Herzen prüft, dich nicht durchschauen? / Er, der auf deine Seele achtet, er weiss es / und vergilt dem Menschen nach seinem Tun. /"|ZUE1931|Public Domain PRO.24.13|AT|20|Sprüche|24||0|13|Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, / und süss ist Honigseim für deinen Gaumen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.14|AT|20|Sprüche|24||0|14|So ist auch, wisse, die Weisheit für deine Seele. / Findest du sie, so hast du noch eine Zukunft, / und deine Hoffnung wird nicht zunichte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.15|AT|20|Sprüche|24||0|15|Belaure nicht die Wohnstatt des Frommen, / verstöre sein Ruhelager nicht! /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.16|AT|20|Sprüche|24||0|16|Denn fällt der Fromme auch siebenmal, er steht wieder auf; / aber die Gottlosen stürzen, wenn Unheil kommt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.17|AT|20|Sprüche|24||0|17|Freue dich nicht über den Fall deines Feindes, / und dein Herz frohlocke nicht, wenn er strauchelt; /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.18|AT|20|Sprüche|24||0|18|der Herr könnte es sehen und Missfallen daran finden / und seinen Zorn von ihm wenden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.19|AT|20|Sprüche|24||0|19|Erhitze dich nicht über die Bösewichte / und ereifre dich nicht über die Gottlosen! /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.20|AT|20|Sprüche|24||0|20|Denn der Böse hat keine Zukunft, / und die Leuchte der Gottlosen erlischt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.21|AT|20|Sprüche|24||0|21|Fürchte den Herrn, mein Sohn, und den König, / gegen beide überhebe dich nicht! /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.22|AT|20|Sprüche|24||0|22|Denn urplötzlich lassen sie das Verderben erstehen, / unversehens verhängen sie beide das Unheil.|ZUE1931|Public Domain PRO.24.23|AT|20|Sprüche|24||0|23|AUCH diese (Sprüche) sind von Weisen: Es ist nicht gut, die Person anzusehen im Gericht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.24|AT|20|Sprüche|24||0|24|"Wer zum Schuldigen sagt: ""Du bist im Recht"", / den verfluchen die Menschen, verwünschen die Leute. /"|ZUE1931|Public Domain PRO.24.25|AT|20|Sprüche|24||0|25|Doch denen, die (das Unrecht) strafen, ergeht es wohl, / über sie kommt Segen und Glück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.26|AT|20|Sprüche|24||0|26|Ein richtige Antwort / ist ein Kuss auf die Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.27|AT|20|Sprüche|24||0|27|Verrichte erst deine Arbeit draussen / und bestelle für dich dein Feld; / darnach magst du deinen Hausstand gründen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.28|AT|20|Sprüche|24||0|28|Sei nicht grundlos Ankläger wider den Nächsten, / sodass du irreführst mit deinen Lippen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.29|AT|20|Sprüche|24||0|29|"Sage nicht: ""Wie er mir getan, so will ich ihm tun, / will dem Mann vergelten nach seinen Taten."""|ZUE1931|Public Domain PRO.24.30|AT|20|Sprüche|24||0|30|Ich ging am Acker des Faulen vorüber / und am Weinberg des unverständigen Menschen; /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.31|AT|20|Sprüche|24||0|31|siehe, da war er ganz überwuchert von Disteln, / sein Boden war mit Nesseln bedeckt, / und die steinerne Mauer war eingerissen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.32|AT|20|Sprüche|24||0|32|Ich ward es gewahr und nahm mir's zu Herzen, / ich sah es und zog daraus eine Lehre, /|ZUE1931|Public Domain PRO.24.33|AT|20|Sprüche|24||0|33|"""Noch ein bisschen schlafen, ein bisschen schlummern, / ein bisschen die Hände ineinander legen im Bett"" -"|ZUE1931|Public Domain PRO.24.34|AT|20|Sprüche|24||0|34|da kommt über dich wie ein Räuber die Armut, / der Mangel wie ein gewappneter Mann.|ZUE1931|Public Domain PRO.25.1|AT|20|Sprüche|25||0|1|AUCH dies sind Sprüche Salomos, welche die Männer Hiskias, des Königs von Juda, gesammelt haben.|ZUE1931|Public Domain PRO.25.2|AT|20|Sprüche|25||0|2|Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verbergen; / der Könige Ehre ist es, eine Sache zu ergründen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.3|AT|20|Sprüche|25||0|3|Wie die Höhe des Himmels und die Tiefe der Erde, / so ist auch der Könige Herz unergründlich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.4|AT|20|Sprüche|25||0|4|Werden die Schlacken vom Silber geschieden, / so gelingt dem Goldschmied ein Gerät: /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.5|AT|20|Sprüche|25||0|5|wird der Frevler beseitigt durch königlichen Spruch, / so gewinnt der Thron Bestand durch Gerechtigkeit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.6|AT|20|Sprüche|25||0|6|Masse dir nicht Ehre an vor dem König, / und stelle dich nicht an den Platz der Grossen; /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.7|AT|20|Sprüche|25||0|7|"denn besser, man sagt zu dir: ""Komm hier herauf!"" / als dass man dich vor dem Fürsten herabsetzt. / Wenn deine Augen etwas gesehen haben, /"|ZUE1931|Public Domain PRO.25.8|AT|20|Sprüche|25||0|8|bringe es nicht alsbald vor Gericht; / denn was willst du zuletzt machen, / wenn dich der andre beschämt? /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.9|AT|20|Sprüche|25||0|9|Mache deinen Handel aus mit deinem Nächsten, / aber eines andern Geheimnis verrate nicht, /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.10|AT|20|Sprüche|25||0|10|damit dich nicht schmähe, wer es hört, / und nicht böse Nachrede auf dir bleibe. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.11|AT|20|Sprüche|25||0|11|Wie goldene Äpfel in silbernen Schalen / ist ein Wort, geredet zur rechten Zeit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.12|AT|20|Sprüche|25||0|12|Ein goldener Ring, ein kostbares Kleinod / ist ein weiser Warner dem hörenden Ohr. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.13|AT|20|Sprüche|25||0|13|Wie kühlender Schnee am Erntetag / ist ein zuverlässiger Bote dem, der ihn sendet; / er erquickt das Herz seines Herrn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.14|AT|20|Sprüche|25||0|14|Wolken und Wind, und doch kein Regen - / so ist ein Mann, der mit Gaben prahlt und nie gibt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.15|AT|20|Sprüche|25||0|15|Mit Langmut kann man den Fürsten bereden, / und eine gelinde Zunge zerbricht Knochen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.16|AT|20|Sprüche|25||0|16|Findest du Honig, so iss nicht mehr, als für dich hinreicht; / sonst bekommst du ihn satt und speist ihn aus. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.17|AT|20|Sprüche|25||0|17|Setze nur selten den Fuss ins Haus deines Nächsten; / sonst bekommt er dich satt und hasst dich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.18|AT|20|Sprüche|25||0|18|Hammer und Schwert und scharfer Pfeil - / so ist ein Mann, der den Nächsten falsch anklagt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.19|AT|20|Sprüche|25||0|19|Ein böser Zahn und ein wankender Fuss - / so ist der Treulose am Tage der Not. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.20|AT|20|Sprüche|25||0|20|Wie Essig, auf eine Wunde gegossen, / so wirkt, wer Lieder singt einem missmutigen Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.21|AT|20|Sprüche|25||0|21|Wenn deinen Feind hungert, so speise ihn, / dürstet ihn, so gib ihm zu trinken; /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.22|AT|20|Sprüche|25||0|22|so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln, / und der Herr wird es dir vergelten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.23|AT|20|Sprüche|25||0|23|Der Nordwind bringt Regen, / heimliches Geschwätz verdriessliche Gesichter. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.24|AT|20|Sprüche|25||0|24|Besser auf der Zinne des Daches wohnen / als mit einem zänkischen Weib im gemeinsamen Hause. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.25|AT|20|Sprüche|25||0|25|Kühler Trunk für eine lechzende Seele / ist gute Kunde aus fernem Lande. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.26|AT|20|Sprüche|25||0|26|Wie ein getrübter Quell, ein verdorbener Brunnen, / so der Fromme, der vor dem Gottlosen wankt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.27|AT|20|Sprüche|25||0|27|Zuviel Honig essen ist nicht gut; / drum sei sparsam mit ehrenden Worten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.25.28|AT|20|Sprüche|25||0|28|Wie eine Stadt mit durchbrochenem Wall / ist der Mann, der sich selbst nicht beherrscht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.1|AT|20|Sprüche|26||0|1|So wenig wie Schnee zum Sommer und Regen zur Ernte, / so wenig passt Ehre zum Toren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.2|AT|20|Sprüche|26||0|2|Wie der Sperling wegflattert und die Schwalbe entfliegt, / so ein unverdienter Fluch: er trifft nicht ein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.3|AT|20|Sprüche|26||0|3|Dem Pferd die Peitsche, dem Esel der Zaum / und dem Rücken der Toren die Rute. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.4|AT|20|Sprüche|26||0|4|Antworte dem Toren nicht nach seiner Torheit, / dass nicht auch du ihm gleich werdest. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.5|AT|20|Sprüche|26||0|5|Antworte dem Toren nach seiner Torheit, / dass er sich nicht weise dünke. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.6|AT|20|Sprüche|26||0|6|Die Füsse haut sich ab, Unbill muss schlucken, / wer Botschaft sendet durch einen Toren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.7|AT|20|Sprüche|26||0|7|Wie das Hüpfen der Beine beim Krüppel, / so der weise Spruch im Munde der Toren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.8|AT|20|Sprüche|26||0|8|Wie ein Beutel mit Edelsteinen auf einem Steinhaufen, / so ist's, wenn man einem Toren Ehre antut. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.9|AT|20|Sprüche|26||0|9|Wie ein Dornzweig, der in die Hand eines Trunkenen gerät, / so ist ein weiser Spruch im Munde der Toren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.10|AT|20|Sprüche|26||0|10|Vielfach verwunden ein Tor und ein Trunkener die Vorübergehenden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.11|AT|20|Sprüche|26||0|11|Wie ein Hund, der zu seinem Gespei zurückkehrt, / so ist der Tor, der seine Torheit wiederholt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.12|AT|20|Sprüche|26||0|12|Siehst du einen Menschen, der sich selbst weise dünkt - / ein Tor darf mehr hoffen als er. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.13|AT|20|Sprüche|26||0|13|"Der Faule spricht: ""Ein Leu ist auf der Strasse, / ein Löwe ist auf den Gassen."" /"|ZUE1931|Public Domain PRO.26.14|AT|20|Sprüche|26||0|14|Wie die Tür in der Angel sich dreht, / so der Faulenzer auf seinem Lager. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.15|AT|20|Sprüche|26||0|15|Der Träge steckt seine Hand in die Schüssel; / doch er ist zu faul, sie zum Munde zu führen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.16|AT|20|Sprüche|26||0|16|Der Faule dünkt sich weiser als sieben, / die kluge Antworten geben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.17|AT|20|Sprüche|26||0|17|Einen streifenden Hund packt bei den Ohren, / wer sich in einen Streit mischt, der ihn nichts angeht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.18|AT|20|Sprüche|26||0|18|Wie einer, der sich wahnsinnig stellt / und Brandpfeile und tödliche Geschosse schleudert, /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.19|AT|20|Sprüche|26||0|19|"so ist, wer falsch handelt gegen den Nächsten / und dann spricht: ""Ich scherze doch nur."" /"|ZUE1931|Public Domain PRO.26.20|AT|20|Sprüche|26||0|20|Wenn das Holz ausgeht, erlischt das Feuer; / wo kein Verleumder ist, da ruht der Streit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.21|AT|20|Sprüche|26||0|21|Kohlen schüren die Glut und Holz das Feuer; / so schürt ein zänkischer Mensch den Streit. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.22|AT|20|Sprüche|26||0|22|Die Worte des Verleumders gehen wie Leckerbissen ein; / sie gleiten hinab ins Innerste des Leibes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.23|AT|20|Sprüche|26||0|23|Wie eine Scherbe, mit Silberschaum überzogen, / so sind glatte Lippen und ein böses Herz. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.24|AT|20|Sprüche|26||0|24|Mit seinen Lippen verstellt sich der Hasser; / aber in seinem Innern hegt er Trug. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.25|AT|20|Sprüche|26||0|25|Wenn er freundlich redet, traue ihm nicht; / denn sieben Greuel sind in seinem Herzen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.26|AT|20|Sprüche|26||0|26|Mag sich der Hass in Täuschung hüllen, / seine Bosheit wird vor Gericht offenbar. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.27|AT|20|Sprüche|26||0|27|Wer eine Grube gräbt, fällt darein, / und wer einen Stein wälzt, auf den rollt er zurück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.26.28|AT|20|Sprüche|26||0|28|Eine lügnerische Zunge hasst, die von ihr zermalmt sind, / und ein schmeichlerischer Mund bereitet Verderben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.1|AT|20|Sprüche|27||0|1|Rühme dich nicht des morgenden Tages; / denn du weisst nicht, was ein Tag bringen wird. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.2|AT|20|Sprüche|27||0|2|Ein andrer rühme dich, und nicht dein eigener Mund, / ein Fremder, und nicht deine eigenen Lippen! /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.3|AT|20|Sprüche|27||0|3|Schwer ist der Stein, eine Last der Sand; / doch Ärger wegen des Toren ist schwerer als beide. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.4|AT|20|Sprüche|27||0|4|Grimmig mag die Wut sein, überwallen der Zorn - / aber wer besteht vor der Eifersucht? /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.5|AT|20|Sprüche|27||0|5|Besser Tadel, der offen sich ausspricht, / als Liebe, die schweigt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.6|AT|20|Sprüche|27||0|6|Treuer gemeint sind Schläge vom Freunde / als freigebige Küsse des Feindes. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.7|AT|20|Sprüche|27||0|7|Wer gesättigt ist, der zertritt Honigwaben; / wer hungert, dem schmeckt alles Bittre süss. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.8|AT|20|Sprüche|27||0|8|Wie der Vogel, der fern irrt von seinem Neste, / so ein Mann, der fern irrt von seiner Heimat. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.9|AT|20|Sprüche|27||0|9|Salböl und Räucherwerk erfreuen das Herz; / doch zerrissen wird die Seele von Leiden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.10|AT|20|Sprüche|27||0|10|Gib deinen und deines Vaters Freund nicht auf; / geh nicht in des Bruders Haus, wenn du in Not bist. / Besser ein Nachbar in der Nähe / als ein Bruder in der Ferne. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.11|AT|20|Sprüche|27||0|11|Sei weise, mein Sohn, so erfreust du mein Herz, / und ich kann antworten dem, der mich schmäht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.12|AT|20|Sprüche|27||0|12|Der Kluge sieht das Unglück kommen und birgt sich; / die Einfältigen gehen fürbass und müssen es büssen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.13|AT|20|Sprüche|27||0|13|Wer für einen andern bürgt, dem nimm den Rock, / und um Fremder willen pfände ihn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.14|AT|20|Sprüche|27||0|14|Wer gar zu laut Glück wünscht am frühen Morgen, / dem wird es als Verwünschung angerechnet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.15|AT|20|Sprüche|27||0|15|Beständiges Tropfen am Regentage / und ein zänkisches Weib sind einander gleich. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.17|AT|20|Sprüche|27||0|17|Eisen wird durch Eisen geschärft; / so schärft ein Mann den andern. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.18|AT|20|Sprüche|27||0|18|Wer einen Feigenbaum hütet, geniesst seine Frucht; / und wer seines Herrn wartet, der wird geehrt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.19|AT|20|Sprüche|27||0|19|Wie Angesicht neben Angesicht, / so sind der Menschen Herzen verschieden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.20|AT|20|Sprüche|27||0|20|Wie Totenreich und Abgrund unersättlich sind, / so werden des Menschen Augen nicht satt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.21|AT|20|Sprüche|27||0|21|Für das Silber der Schmelztiegel und für das Gold der Ofen, / über den Mann aber entscheidet sein Ruf. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.22|AT|20|Sprüche|27||0|22|Zerstampfst du gleich den Toren im Mörser / samt den Körnern mit dem Kolben, / seine Torheit weicht nicht von ihm. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.23|AT|20|Sprüche|27||0|23|Achte wohl auf das Aussehen deiner Schafe / und trage Sorge zu deiner Herde; /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.24|AT|20|Sprüche|27||0|24|denn kein Reichtum bleibt ewig, / kein Vorrat für alle Zeiten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.25|AT|20|Sprüche|27||0|25|Ist das Gras geschwunden und das Grün abgeweidet, / sind die Kräuter der Berge gesammelt, /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.26|AT|20|Sprüche|27||0|26|dann hast du Lämmer zu deiner Bekleidung / und Böcke als Kaufpreis für einen Acker, /|ZUE1931|Public Domain PRO.27.27|AT|20|Sprüche|27||0|27|hast Ziegenmilch genug zur Nahrung für dich und dein Haus / und zum Unterhalt für deine Mägde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.1|AT|20|Sprüche|28||0|1|Der Frevler flieht, auch wenn ihn niemand verfolgt, / der Gerechte aber ist unerschrocken wie ein Löwe. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.2|AT|20|Sprüche|28||0|2|Durch|ZUE1931|Public Domain PRO.28.3|AT|20|Sprüche|28||0|3|Ein gottloser Mensch, der die Geringen bedrückt, / ist wie ein Regen, der wegschwemmt, aber kein Brot bringt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.4|AT|20|Sprüche|28||0|4|Die von der Belehrung lassen, preisen den Gottlosen; / die aber die Belehrung bewahren, bekämpfen ihn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.5|AT|20|Sprüche|28||0|5|Böse Menschen verstehen nicht, was recht ist; / die aber den Herrn suchen, verstehen alles. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.6|AT|20|Sprüche|28||0|6|Besser ein Armer, der unsträflich wandelt, / als ein Reicher, der krumme Wege geht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.7|AT|20|Sprüche|28||0|7|Wer die Belehrung bewahrt, ist ein verständiger Sohn; / wer aber mit Schlemmern umgeht, macht seinem Vater Schande. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.8|AT|20|Sprüche|28||0|8|Wer sein Vermögen durch Zins und Zuschlag vermehrt, / sammelt es für den, der sich der Armen erbarmt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.9|AT|20|Sprüche|28||0|9|Wer sein Ohr abwendet, um die Belehrung nicht zu hören, / dessen Gebet sogar ist ein Greuel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.10|AT|20|Sprüche|28||0|10|Wer Rechtschaffene irreführt auf bösen Weg, / der fällt in die eigne Grube, / die Unsträflichen aber gelangen zu Glück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.11|AT|20|Sprüche|28||0|11|Der Reiche dünkt sich selbst weise zu sein; / aber ein Geringer, der einsichtig ist, ergründet ihn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.12|AT|20|Sprüche|28||0|12|Wenn die Frommen triumphieren, so ist es ein herrliches Fest; / wenn aber die Gottlosen hochkommen, / halten sich die Leute versteckt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.13|AT|20|Sprüche|28||0|13|Wer seine Sünden verhehlen will, kommt nicht zum Ziel, / wer sie aber bekennt und lässt, der findet Erbarmen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.14|AT|20|Sprüche|28||0|14|Wohl dem Menschen, der allezeit in der Furcht (Gottes) bleibt! / Wer aber sein Herz verhärtet, gerät ins Unglück. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.15|AT|20|Sprüche|28||0|15|Ein knurrender Löwe, ein gieriger Bär / ist ein gottloser Herrscher für ein armes Volk. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.16|AT|20|Sprüche|28||0|16|Je ärmer ein Fürst an Verstand ist, / desto reicher ist er an Bedrückung; / der aber Erpressung hasst, wird lange leben. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.17|AT|20|Sprüche|28||0|17|Ein Mensch, der von Blutschuld gedrückt ist, / flieht zur Grube; man helfe ihm nicht auf. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.18|AT|20|Sprüche|28||0|18|Wer unsträflich wandelt, erfährt (göttliche) Hilfe; / wer krumme Wege geht, fällt in die Grube. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.19|AT|20|Sprüche|28||0|19|Wer sein Feld bebaut, der hat Brot die Fülle; / doch Armut die Fülle hat, wer nichtigen Dingen nachjagt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.20|AT|20|Sprüche|28||0|20|Ein Mann von Treu und Glauben wird vielfach gesegnet; / wer aber schnell reich werden will, bleibt nicht ungestraft. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.21|AT|20|Sprüche|28||0|21|Es ist nicht gut, die Person anzusehen, / schon für einen Bissen Brot kann sich einer verfehlen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.22|AT|20|Sprüche|28||0|22|Nach Reichtum hastet ein scheelsüchtiger Mann / und bedenkt nicht, dass Mangel über ihn kommen wird. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.23|AT|20|Sprüche|28||0|23|Wer einen andern zurechtweist, der findet zuletzt / mehr Dank als der Schmeichler. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.24|AT|20|Sprüche|28||0|24|Wer Vater oder Mutter beraubt und meint, / er tue nicht Unrecht, der ist ein Geselle des Bösewichts. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.25|AT|20|Sprüche|28||0|25|Der Habgierige erregt Streit; / wer aber auf den Herrn vertraut, wird reichlich gelabt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.26|AT|20|Sprüche|28||0|26|Wer sich auf seinen Verstand verlässt, ist ein Tor; / wer aber in Weisheit wandelt, der wird gerettet. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.27|AT|20|Sprüche|28||0|27|Wer dem Armen gibt, muss nicht Mangel leiden; / wer aber seine Augen verhüllt, wird viel verflucht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.28.28|AT|20|Sprüche|28||0|28|Wenn die Gottlosen hochkommen, verbergen sich die Leute; / gehen sie aber zugrunde, so gelangen die Frommen zur Macht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.1|AT|20|Sprüche|29||0|1|Wer trotz aller Zurechtweisung halsstarrig bleibt, / der wird plötzlich, unheilbar zerschmettert. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.2|AT|20|Sprüche|29||0|2|Gelangen die Frommen zur Macht, so freut sich das Volk; / regiert aber der Gottlose, so seufzen die Leute. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.3|AT|20|Sprüche|29||0|3|Wer die Weisheit liebhat, der macht seinem Vater Freude, / wer aber an Dirnen sich hängt, der bringt sein Vermögen durch. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.4|AT|20|Sprüche|29||0|4|Durch Recht gibt der König dem Lande Bestand; / wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.5|AT|20|Sprüche|29||0|5|Wer seinem Nächsten schmeichelt, / der breitet ihm ein Netz vor die Füsse. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.6|AT|20|Sprüche|29||0|6|Der Böse verstrickt sich in seiner Sünde; / aber der Fromme darf jubeln und fröhlich sein. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.7|AT|20|Sprüche|29||0|7|Der Fromme kümmert sich um das Recht der Geringen; / der Gottlose aber will nichts davon wissen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.8|AT|20|Sprüche|29||0|8|Spötter bringen eine Stadt in Aufruhr, / Weise aber stillen den Zorn. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.9|AT|20|Sprüche|29||0|9|Wenn ein Weiser rechtet mit einem Toren, / so zürnt oder lacht der, und es gibt keine Ruhe. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.10|AT|20|Sprüche|29||0|10|Die Blutdürstigen hassen den Redlichen, / aber die Rechtschaffenen nehmen sich seiner an. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.11|AT|20|Sprüche|29||0|11|Der Tor lässt all seinem Zorn den Lauf; / aber der Weise beschwichtigt ihn zuletzt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.12|AT|20|Sprüche|29||0|12|Wenn ein Herrscher auf Lügen hört, / so werden alle seine Diener zu Schurken. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.13|AT|20|Sprüche|29||0|13|Der Arme und der Bedrückte begegnen einander; / den Augen beider gibt der Herr das Licht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.14|AT|20|Sprüche|29||0|14|Ein König, der in Treuen den Armen Recht schafft, / dessen Thron hat ewig Bestand. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.15|AT|20|Sprüche|29||0|15|Rute und Rüge verleihen Weisheit; / ein Junge, sich selbst überlassen, bringt seiner Mutter Schande. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.16|AT|20|Sprüche|29||0|16|Wenn die Gottlosen zur Macht kommen, wird auch die Sünde mächtig; / die Frommen aber werden ihrem Falle zuschauen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.17|AT|20|Sprüche|29||0|17|Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Erquickung schaffen / und deiner Seele Wonne bereiten. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.18|AT|20|Sprüche|29||0|18|Ohne Offenbarung verwildert das Volk, / wohl dem, der das Gesetz hält! /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.19|AT|20|Sprüche|29||0|19|Durch Worte wird ein Sklave nicht gebessert; / er versteht sie zwar, aber er fügt sich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.20|AT|20|Sprüche|29||0|20|Siehst du einen, der hastig ist in seinem Reden - / ein Tor darf mehr hoffen als er. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.21|AT|20|Sprüche|29||0|21|Wer von Jugend auf verzärtelt wird, muss dienen / und endet schliesslich im Elend. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.22|AT|20|Sprüche|29||0|22|Der Zornmütige erregt Streit, / und der Hitzige begeht viel Sünde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.23|AT|20|Sprüche|29||0|23|Hochmut bringt den Menschen herunter; / der Demütige aber kommt zu Ehren. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.24|AT|20|Sprüche|29||0|24|Wer mit Dieben teilt, der hasst sich selbst; / er hört die Verfluchung und zeigt es doch nicht an. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.25|AT|20|Sprüche|29||0|25|Menschenfurcht bringt leicht zu Falle; / wer aber auf den Herrn vertraut, der wird beschützt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.26|AT|20|Sprüche|29||0|26|Viele suchen Hilfe beim Herrscher; / aber der Herr schafft einem jeden sein Recht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.29.27|AT|20|Sprüche|29||0|27|Ein Greuel ist den Frommen, wer Unrecht tut, / dem Gottlosen ein Greuel, wer redlich wandelt.|ZUE1931|Public Domain PRO.30.1|AT|20|Sprüche|30||0|1|DIE Worte Agurs, des Sohnes Jakes, von Massa: / Es spricht der Mann: Ich mühte mich ab um Gott, / ich mühte mich ab um Gott und bin am Ende. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.2|AT|20|Sprüche|30||0|2|Zu stumpf bin ich, um ein Mensch zu sein, / und Menschenverstand besitze ich nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.3|AT|20|Sprüche|30||0|3|Und Weisheit habe ich nicht gelernt, / sodass ich den Heiligen zu erkennen vermöchte. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.4|AT|20|Sprüche|30||0|4|Wer ist in den Himmel hinaufgestiegen und wieder herab? / Wer hat den Wind in seine Fäuste gefasst? / Wer hat die Wasser in ein Gewand gebunden? / wer festgestellt alle Enden der Erde? / Wie ist sein Name, wie der seines Sohnes? /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.5|AT|20|Sprüche|30||0|5|Alle Rede Gottes ist lauter. / Er ist ein Schild denen, die bei ihm sich bergen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.6|AT|20|Sprüche|30||0|6|Tue nichts zu seinen Worten hinzu, / dass er dich nicht rüge und du als Lügner dastehest. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.7|AT|20|Sprüche|30||0|7|Zweierlei erbitte ich mir von dir - / versage mir's nicht, bevor ich sterbe -: /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.8|AT|20|Sprüche|30||0|8|Falschheit und Lüge halte fern von mir! / Gib mir weder Armut noch Reichtum; / lass mir die Speise werden, die mir beschieden ist! /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.9|AT|20|Sprüche|30||0|9|Ich könnte sonst in Sattheit dich verleugnen / und sprechen: Wer ist der Herr? / oder ich könnte aus Armut stehlen / und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.10|AT|20|Sprüche|30||0|10|Verleumde nicht den Sklaven bei seinem Herrn, / damit er dir nicht fluche und du es büssest. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.11|AT|20|Sprüche|30||0|11|(Da ist) ein Geschlecht, das dem Vater flucht / und die Mutter nicht segnet; /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.12|AT|20|Sprüche|30||0|12|ein Geschlecht, das sich selber rein dünkt / und doch nicht sauber ist von seinem Unrat; /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.13|AT|20|Sprüche|30||0|13|ein Geschlecht - weiss wunder wie hochmütig / und hochgezogen die Wimpern! /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.14|AT|20|Sprüche|30||0|14|ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter sind / und dessen Gebisse Messer, / die Elenden von der Erde wegzufressen, / hinweg aus der Menschheit die Armen.|ZUE1931|Public Domain PRO.30.15|AT|20|Sprüche|30||0|15|DER Blutegel hat zwei Töchter: Gib her! Gib her! / Drei Dinge sind es, die nicht satt werden, / ja viere, die nie sprechen: Genug! - /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.16|AT|20|Sprüche|30||0|16|die Unterwelt und die Unfruchtbare, / die Erde, die des Wassers nicht satt wird, / und das Feuer, das nie spricht: Genug! /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.17|AT|20|Sprüche|30||0|17|Das Auge, das des Vaters spottet / und die greise Mutter verachtet, / das werden die Raben im Tale aushacken, / das werden die jungen Adler fressen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.18|AT|20|Sprüche|30||0|18|Drei Dinge sind mir zu hoch, / ja viere sind's, die ich nicht verstehe: /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.19|AT|20|Sprüche|30||0|19|der Weg des Adlers am Himmel, / der Weg der Schlange auf dem Felsen, / der Weg des Schiffes mitten im Meer / und der Weg des Mannes beim Weibe. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.20|AT|20|Sprüche|30||0|20|"So ist der Weg der Ehebrecherin: / sie isst und wischt sich den Mund / und spricht: ""Ich habe nichts Böses getan."" /"|ZUE1931|Public Domain PRO.30.21|AT|20|Sprüche|30||0|21|Unter dreien erzittert das Land, / ja unter vieren wird es ihm unerträglich: /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.22|AT|20|Sprüche|30||0|22|unter einem Sklaven, der König wird, / unter einem Toren, der im Überfluss lebt, /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.23|AT|20|Sprüche|30||0|23|unter einer Verschmähten, die einen Mann bekommt, / unter einer Sklavin, die ihre Herrin verdrängt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.24|AT|20|Sprüche|30||0|24|Vier (Tiere) gehören zu den kleinsten auf Erden / und sind doch weiser als die Weisen: /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.25|AT|20|Sprüche|30||0|25|die Ameisen sind ein schwaches Völklein / und rüsten doch im Sommer ihre Speise; /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.26|AT|20|Sprüche|30||0|26|die Klippdachse sind ein Volk ohne Stärke / und bauen doch ihre Wohnungen in den Fels; /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.27|AT|20|Sprüche|30||0|27|die Heuschrecken haben keinen König / und ziehen doch alle geordnet daher; /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.28|AT|20|Sprüche|30||0|28|die Eidechse kann man mit der Hand greifen, / und doch ist sie in Königspalästen zu finden. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.29|AT|20|Sprüche|30||0|29|Dreie sind es, die stattlich schreiten, / ja viere, die stattlich einhergehen: /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.30|AT|20|Sprüche|30||0|30|der Löwe, das mächtigste unter den Tieren, / der vor niemandem zurückweicht; /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.31|AT|20|Sprüche|30||0|31|der Hahn, der hochgemut unter den Hennen schreitet, / der Bock, der vor seiner Herde einhergeht, / und der König, der vor dem Volk auftritt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.32|AT|20|Sprüche|30||0|32|Magst du töricht auffahren / oder mit Überlegung - die Hand auf den Mund! /|ZUE1931|Public Domain PRO.30.33|AT|20|Sprüche|30||0|33|Denn Druck auf die Milch erzeugt Butter, / und Druck auf die Nase erzeugt Blut, / und Druck auf den Zorn erzeugt Streit.|ZUE1931|Public Domain PRO.31.1|AT|20|Sprüche|31||0|1|WORTE an Lemuel, den König von Massa, wie ihn seine Mutter ermahnt hat.|ZUE1931|Public Domain PRO.31.2|AT|20|Sprüche|31||0|2|Was (soll ich dir raten), mein Sohn, / du Sohn meines Leibes, Sohn meiner Gelübde? /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.3|AT|20|Sprüche|31||0|3|Gib nicht deine Kraft den Weibern preis, / verdirb nicht deinen Wandel bei Königsgelagen! /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.4|AT|20|Sprüche|31||0|4|Nicht ziemt es einem Könige, Wein zu trinken, / noch einem Fürsten, nach Rauschtrank zu verlangen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.5|AT|20|Sprüche|31||0|5|Er könnte über dem Trinken des Gesetzes vergessen / und die Rechtssache der Elenden verdrehen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.6|AT|20|Sprüche|31||0|6|Den Unglücklichen gebet Getränk / und Wein den Seelenbetrübten, /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.7|AT|20|Sprüche|31||0|7|dass sie trinken und ihrer Armut vergessen / und ihrer Mühsal nicht mehr gedenken. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.8|AT|20|Sprüche|31||0|8|Öffne deinen Mund für die Witwe, / schaffe Recht allen verwaisten Kindern. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.9|AT|20|Sprüche|31||0|9|Öffne deinen Mund zu gerechtem Spruch / und schaffe Recht dem Elenden und Armen.|ZUE1931|Public Domain PRO.31.10|AT|20|Sprüche|31||0|10|AN einem wackern Weibe - wer findet es? - / hat man weit höhern Wert als an Korallen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.11|AT|20|Sprüche|31||0|11|Bei ihr steht vertrauend des Gatten Herz, / des Gewinnes ermangelt er nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.12|AT|20|Sprüche|31||0|12|Denn sie erweist ihm Gutes und nichts Böses / die ganze Zeit ihres Lebens. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.13|AT|20|Sprüche|31||0|13|Emsig tut sie sich um nach Wolle und Flachs / und schafft mit arbeitsfreudigen Händen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.14|AT|20|Sprüche|31||0|14|Fernher gleich Kaufmannsschiffen / holt sie ihre Nahrung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.15|AT|20|Sprüche|31||0|15|Gar frühe, noch bei Nacht, steht sie auf, / gibt ihrem Hause die Speise / und bestimmt das Tagewerk für ihre Mägde. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.16|AT|20|Sprüche|31||0|16|Hätte sie gern einen Acker, sie kauft ihn, / und vom Ertrag ihrer Hände einen Weinberg. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.17|AT|20|Sprüche|31||0|17|In Kraft gürtet sie ihre Lenden, / und rüstig regt sie die Arme. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.18|AT|20|Sprüche|31||0|18|Ja, sie erfährt, dass ihr Gewerbe gedeiht; / auch bei Nacht erlischt ihre Lampe nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.19|AT|20|Sprüche|31||0|19|Kundig legt sie die Hand an den Rocken, / und ihre Finger ergreifen die Spindel. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.20|AT|20|Sprüche|31||0|20|Liebreich bietet sie ihre Hand dem Elenden, / streckt sie dem Armen entgegen. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.21|AT|20|Sprüche|31||0|21|Muss vom Schnee nichts fürchten für ihre Leute; / denn ihr ganzes Haus trägt zwiefache Kleidung. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.22|AT|20|Sprüche|31||0|22|Näht sich selber die Decken, / feinstes Linnen und Purpur ist ihr Gewand. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.23|AT|20|Sprüche|31||0|23|Oben im Tor ist ihr Mann geachtet, / wenn er bei des Landes Ältesten sitzt. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.24|AT|20|Sprüche|31||0|24|Prachthemden macht und verkauft sie, / und Gürtel gibt sie an den Händler ab. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.25|AT|20|Sprüche|31||0|25|Rüstige Kraft und Hoheit ist ihr Gewand; / sie lacht des künftigen Tages. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.26|AT|20|Sprüche|31||0|26|Sie öffnet den Mund zu verständiger Rede, / und freundliche Weisung ist auf ihrer Zunge. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.27|AT|20|Sprüche|31||0|27|Tun und Treiben im Haus überwacht sie; / Brot des Müssiggangs isst sie nicht. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.28|AT|20|Sprüche|31||0|28|Und ihre Söhne treten auf und preisen sie glücklich; / ihr Gatte ist voll ihres Lobes: /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.29|AT|20|Sprüche|31||0|29|"""Viele Töchter halten sich wacker, / doch du übertriffst sie alle."" /"|ZUE1931|Public Domain PRO.31.30|AT|20|Sprüche|31||0|30|Wandelbar ist die Anmut, ein flüchtiger Hauch die Schönheit; / aber ein gottesfürchtiges Weib ist des Ruhmes wert. /|ZUE1931|Public Domain PRO.31.31|AT|20|Sprüche|31||0|31|Zollt ihr, was sie verdient hat! / Ihre Werke verkünden ihr Lob in den Toren.|ZUE1931|Public Domain ECC.1.1|AT|21|Prediger|1||0|1|DIE Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain ECC.1.2|AT|21|Prediger|1||0|2|Wie ist alles so nichtig! spricht der Prediger. / Wie ist alles so nichtig! es ist alles umsonst!|ZUE1931|Public Domain ECC.1.3|AT|21|Prediger|1||0|3|Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, / womit er sich abmüht unter der Sonne?|ZUE1931|Public Domain ECC.1.4|AT|21|Prediger|1||0|4|Ein Geschlecht geht dahin, und ein anderes kommt; / aber die Erde bleibt ewig stehen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.5|AT|21|Prediger|1||0|5|Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter / und strebt zurück an ihren Ort, / wo sie wiederum aufgeht. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.6|AT|21|Prediger|1||0|6|Der Wind weht gen Süden, er kreist gen Norden, / immerfort kreisend weht der Wind, / und in seinem Kreislauf kehrt er zurück. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.7|AT|21|Prediger|1||0|7|Alle Flüsse gehen zum Meere, / und doch wird das Meer nicht voll; / an den Ort, wohin die Flüsse gehen, / dahin gehen sie immer wieder. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.8|AT|21|Prediger|1||0|8|Alles Ding müht sich ab, / kein Mensch vermag es zu sagen. / Das Auge wird nicht satt zu sehen, / das Ohr wird nicht voll vom Hören. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.9|AT|21|Prediger|1||0|9|Was gewesen ist, wird wieder sein, / und was geschehen ist, wieder geschehen: / es gibt nichts Neues unter der Sonne. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.10|AT|21|Prediger|1||0|10|Oder ist etwas, von dem man sagen möchte: / Siehe, dies hier ist ein Neues -? / Längst schon ist es dagewesen, / in den Zeiten, die vor uns gewesen sind. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.11|AT|21|Prediger|1||0|11|Der Frühern gedenkt man nicht mehr / und auch der Spätern, die kommen werden, / auch ihrer wird nicht mehr gedacht werden / bei denen, die nach ihnen kommen.|ZUE1931|Public Domain ECC.1.12|AT|21|Prediger|1||0|12|ICH, der Prediger, bin König über Israel gewesen zu Jerusalem. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.13|AT|21|Prediger|1||0|13|Ich gedachte alles, was unter der Sonne geschah, / durch Weisheit zu erforschen und zu ergründen: / eine leidige Mühe, die Gott verhängt hat, / dass die Menschenkinder damit sich abmühen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.14|AT|21|Prediger|1||0|14|Ich betrachtete alles Geschehen, / alles, was unter der Sonne geschieht: / siehe, alles ist nichtig und ein Haschen nach Wind. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.15|AT|21|Prediger|1||0|15|Was krumm ist, kann man nicht gerade machen, / und was unzureichend ist, nicht voll. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.16|AT|21|Prediger|1||0|16|Ich hatte bei mir selber gedacht: / Siehe, ich habe grosse und immer grössere Weisheit erworben, / mehr als alle, die vor mir über Jerusalem herrschten, / und mein Herz hat Weisheit und Wissen die Fülle erschaut. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.17|AT|21|Prediger|1||0|17|Ich war darauf bedacht, zu erkennen, was Weisheit, / zu erkennen, was Tollheit und Torheit sei. / Doch ich erkannte: Auch dies ist nur ein Haschen nach Wind. /|ZUE1931|Public Domain ECC.1.18|AT|21|Prediger|1||0|18|Denn wo viel Weisheit, da ist viel Verdruss, / und je mehr Wissen, desto mehr Schmerz. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.1|AT|21|Prediger|2||0|1|Ich sprach zu mir selbst: Wohlan, / versuch's einmal mit der Freude und geniesse! / Doch siehe, auch das war nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.2|AT|21|Prediger|2||0|2|Vom Lachen musste ich sagen: Es ist sinnlos, / und von der Freude: Was schafft die? /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.3|AT|21|Prediger|2||0|3|Ich sann mir aus, meinen Leib mit Wein zu laben, / doch so, dass mein Verstand in Weisheit die Leitung hätte, / und nach der Torheit zu greifen, bis dass ich sähe, / was für die Menschenkinder gut sei zu tun / unter dem Himmel die kurze Zeit ihres Lebens. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.4|AT|21|Prediger|2||0|4|Ich unternahm grosse Werke: / ich baute mir Häuser, ich pflanzte mir Weinberge. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.5|AT|21|Prediger|2||0|5|Ich legte mir Gärten und Lusthaine an; / darein pflanzte ich allerlei Fruchtbäume. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.6|AT|21|Prediger|2||0|6|Ich machte mir Wasserteiche, / den sprossenden Baumwald daraus zu tränken. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.7|AT|21|Prediger|2||0|7|Ich kaufte Knechte und Mägde / zu den im Hause geborenen Sklaven. / Auch Herden von Rindern und Schafen besass ich, / mehr als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.8|AT|21|Prediger|2||0|8|Ich sammelte mir auch Silber und Gold / und die Schätze von Königen und Ländern. / Ich verschaffte mir Sänger und Sängerinnen / und, was die Wonne der Menschensöhne ist, / Frauen in Menge. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.9|AT|21|Prediger|2||0|9|So ward ich gross, grösser als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen; / überdies verblieb mir meine Weisheit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.10|AT|21|Prediger|2||0|10|Was irgend meine Augen begehrten, / das entzog ich ihnen nicht, / und keine Freude versagte ich meinem Herzen; / denn mein Herz hatte Freude von all meiner Mühe, / und das wurde mein Lohn für all meine Mühe. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.11|AT|21|Prediger|2||0|11|Doch als ich all meine Werke ansah, / die meine Hände gewirkt hatten, / und die Mühe, die ich damit gehabt, / siehe, da war alles nichtig und ein Haschen nach Wind. / Es gibt keinen Gewinn unter der Sonne. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.12|AT|21|Prediger|2||0|12|Denn was wird der Mensch tun, / der nach dem Könige kommt? - / Was man vorlängst getan hat! Da ging ich daran, die Weisheit / mit der Torheit und Narrheit zu vergleichen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.13|AT|21|Prediger|2||0|13|Und ich sah, dass die Weisheit / die Torheit so weit übertreffe, / als das Licht die Finsternis übertrifft. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.14|AT|21|Prediger|2||0|14|Der Weise hat seine Augen im Kopfe, / der Tor aber geht im Finstern. / Doch ich erkannte auch, / dass ein Geschick ihnen allen begegnet. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.15|AT|21|Prediger|2||0|15|Da dachte ich bei mir selbst: / Was dem Toren begegnet, wird auch mir begegnen; / wozu bin ich dann so viel weiser gewesen? / Und ich sagte mir: Also auch dies ist nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.16|AT|21|Prediger|2||0|16|Denn das Andenken des Weisen / bleibt ebensowenig wie das des Toren, / weil in den künftigen Tagen längst alle vergessen sind. / Ach, der Weise stirbt wie der Tor! /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.17|AT|21|Prediger|2||0|17|Da ward mir das Leben verhasst; / denn übel erschien mir alles, / was unter der Sonne geschah. / Alles ist ja nichtig und ein Haschen nach Wind. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.18|AT|21|Prediger|2||0|18|Verhasst wurde mir all mein Mühen, / womit ich mich abmühe unter der Sonne. / Muss ich es doch einem andern, / der nach mir kommt, überlassen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.19|AT|21|Prediger|2||0|19|Und wer weiss, ob es ein Weiser oder ein Tor sein wird? / Und doch wird er schalten und walten mit allem, / wofür ich Mühe und Weisheit aufwandte unter der Sonne. / Auch das ist nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.20|AT|21|Prediger|2||0|20|Und so kam ich dazu, an allem zu verzweifeln, / worum ich mich abgemüht hatte unter der Sonne. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.21|AT|21|Prediger|2||0|21|Denn da müht sich nun einer ab / in Weisheit und Einsicht, und es gelingt ihm, / und dann muss er es einem andern / als Eigentum überlassen, / der sich nicht daran abgemüht hat. / Auch das ist nichtig und ein grosses Übel. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.22|AT|21|Prediger|2||0|22|Denn was hat der Mensch von all dem Mühen und Streben, / womit er sich abmüht unter der Sonne? /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.23|AT|21|Prediger|2||0|23|Sein Leben lang hat er nur Schmerzen und Verdruss, / auch bei Nacht hat sein Herz keine Ruhe. / Auch das ist nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.24|AT|21|Prediger|2||0|24|Es gibt nichts Besseres für den Menschen, / als dass er esse und trinke und sich gütlich tue bei seiner Mühsal. / Doch auch das, sah ich, kommt aus der Hand Gottes. /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.25|AT|21|Prediger|2||0|25|Denn wer kann essen und wer geniessen ohne ihn? /|ZUE1931|Public Domain ECC.2.26|AT|21|Prediger|2||0|26|Denn dem, der ihm wohlgefällt, / gibt Gott Weisheit und Einsicht und Freude; / den Sünder aber lässt er sammeln und anhäufen, / um es hernach dem zu geben, der ihm gefällt. / Auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind.|ZUE1931|Public Domain ECC.3.1|AT|21|Prediger|3||0|1|ALLES hat seine bestimmte Stunde, / jedes Ding unter dem Himmel hat seine Zeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.2|AT|21|Prediger|3||0|2|Geboren werden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit. / Pflanzen hat seine Zeit, und Ausreissen hat seine Zeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.3|AT|21|Prediger|3||0|3|Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit. / Einreissen hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.4|AT|21|Prediger|3||0|4|Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit. / Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.5|AT|21|Prediger|3||0|5|Steine wegwerfen hat seine Zeit, und Steine sammeln hat seine Zeit. / Umarmen hat seine Zeit, und Sichmeiden hat seine Zeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.6|AT|21|Prediger|3||0|6|Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit. / Behalten hat seine Zeit, und Wegwerfen hat seine Zeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.7|AT|21|Prediger|3||0|7|Zerreissen hat seine Zeit, und Nähen hat seine Zeit. / Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.8|AT|21|Prediger|3||0|8|Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit. / Der Krieg hat seine Zeit, und der Friede hat seine Zeit.|ZUE1931|Public Domain ECC.3.9|AT|21|Prediger|3||0|9|WELCHEN Gewinn hat, wer etwas tut, / von dem, worum er sich abmüht? /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.10|AT|21|Prediger|3||0|10|Ich sah die Plage, die Gott verhängt hat, / dass die Menschenkinder sich damit plagen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.11|AT|21|Prediger|3||0|11|Alles hat er gar schön gemacht zu seiner Zeit; / auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt, / nur dass der Mensch das Werk, das Gott gemacht, / von Anfang bis zu Ende nicht fassen kann. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.12|AT|21|Prediger|3||0|12|Da merkte ich, dass es unter ihnen nichts Besseres gibt, / als fröhlich zu sein und es gut zu haben im Leben. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.13|AT|21|Prediger|3||0|13|Dass aber ein Mensch essen und trinken kann / und sich gütlich tun bei all seiner Mühsal, / auch das ist eine Gabe Gottes. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.14|AT|21|Prediger|3||0|14|Ich erkannte, dass alles, was Gott tut, ewig gilt, / man kann nichts dazutun und nichts davontun; / und Gott hat es so gemacht, / dass man sich vor ihm fürchte. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.15|AT|21|Prediger|3||0|15|Was da ist, das war schon vorzeiten, / und was sein wird, auch das ist vorzeiten gewesen; / Gott sucht das Entschwundene wieder hervor.|ZUE1931|Public Domain ECC.3.16|AT|21|Prediger|3||0|16|Und noch anderes sah ich unter der Sonne: / an der Stätte des Rechtes, da war das Unrecht, / und an der Stätte der Gerechtigkeit, da war der Frevel. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.17|AT|21|Prediger|3||0|17|Da dachte ich bei mir selbst: / Gott wird den Gerechten und den Frevler richten. / Denn jedes Ding und jedes Tun hat seine Zeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.18|AT|21|Prediger|3||0|18|Ich dachte bei mir selbst: / Der Menschenkinder wegen, sie zu prüfen, / hat Gott es so gefügt, damit sie sehen, / dass sie nicht mehr sind als das Tier. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.19|AT|21|Prediger|3||0|19|Denn das Geschick der Menschenkinder / ist gleich dem Geschick des Tiers; / ein Geschick haben sie beide. / Wie dieses stirbt, so sterben auch jene, / und einen Odem haben sie alle. / Der Mensch hat vor dem Tier keinen Vorzug. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.20|AT|21|Prediger|3||0|20|Denn alle gehen an einen Ort; / alle sind sie aus Staub geworden, / und alle werden sie wieder zu Staub. /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.21|AT|21|Prediger|3||0|21|Wer weiss, ob der Odem der Menschenkinder emporsteigt, / der Odem des Tieres aber hinabfährt zur Erde? /|ZUE1931|Public Domain ECC.3.22|AT|21|Prediger|3||0|22|Und so sah ich: es gibt nichts Besseres, / als dass der Mensch fröhlich sei bei seinem Tun; / das ist sein Teil. / Denn wer will ihn dahin bringen, sich zu freuen / an dem, was nach ihm sein wird?|ZUE1931|Public Domain ECC.4.1|AT|21|Prediger|4||0|1|UND wiederum sah ich all die Bedrückungen, / die unter der Sonne geschehen, / sah die Tränen der Unterdrückten fliessen, / und niemand tröstete sie; / von der Hand ihrer Bedrücker erlitten sie Gewalt, / und niemand tröstete sie. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.2|AT|21|Prediger|4||0|2|Da pries ich die Toten, die längst Gestorbenen: / glücklicher sind sie als die Lebenden, die jetzt noch leben, /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.3|AT|21|Prediger|4||0|3|und glücklicher als beide der Ungeborne, / der noch nicht geschaut hat das böse Tun, / das unter der Sonne geschieht. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.4|AT|21|Prediger|4||0|4|Und ich sah, dass alles Mühen / und alles Gelingen nur Eifersucht / des einen gegen den andern ist. / Auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.5|AT|21|Prediger|4||0|5|Der Tor legt seine Hände ineinander / und verzehrt sein eignes Fleisch. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.6|AT|21|Prediger|4||0|6|Besser eine Hand voll Ruhe, / als beide Hände voll Mühe und Haschen nach Wind.|ZUE1931|Public Domain ECC.4.7|AT|21|Prediger|4||0|7|Und wiederum sah ich vergebliches Mühen unter der Sonne: /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.8|AT|21|Prediger|4||0|8|"Da ist einer einsam, steht ganz allein, / hat weder Sohn noch Bruder, / und macht sich doch Mühe ohne Ende / und kann des Geldes nicht genug sehen. - / ""Aber für wen mühe ich mich denn ab / und versage mir jeden Genuss?"" / Auch das ist nichtig und eine leidige Plage. /"|ZUE1931|Public Domain ECC.4.9|AT|21|Prediger|4||0|9|Zweie sind besser daran als nur einer; / sie haben doch einen guten Lohn für ihre Mühe. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.10|AT|21|Prediger|4||0|10|Denn fallen sie, so hilft der eine dem andern auf. / Doch wehe dem Einzelnen, wenn er fällt / und kein andrer da ist, ihm aufzuhelfen! /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.11|AT|21|Prediger|4||0|11|Und liegen zwei beieinander, so haben sie warm; / wie aber könnte einer allein erwarmen? /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.12|AT|21|Prediger|4||0|12|Und mag einer auch den Einzelnen überwältigen, / so halten ihm doch die Zweie stand; / und gar die dreifache Schnur ist nicht so bald zu zerreissen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.13|AT|21|Prediger|4||0|13|Besser ein Jüngling, der arm und weise, / als ein König, der alt und ein Tor ist, / einer, der sich nicht mehr warnen lässt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.14|AT|21|Prediger|4||0|14|Denn aus dem Gefängnis ging jener hervor, um König zu werden, / ob er gleich arm geboren wurde, als dieser König war. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.15|AT|21|Prediger|4||0|15|Ich sah alle Lebenden, die unter der Sonne wandeln, / auf der Seite des jungen Mannes, der an seine Stelle trat. /|ZUE1931|Public Domain ECC.4.16|AT|21|Prediger|4||0|16|Da war kein Ende all des Volkes, / all derer, an deren Spitze er stand; / doch die Späteren werden sich nicht an ihm freuen. / Denn auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind.|ZUE1931|Public Domain ECC.4.17|AT|21|Prediger|4||0|17|SEI behutsam, wenn du zum Hause Gottes gehst: / Hintreten, um zu hören, ist besser, / als wenn die Toren Opfer bringen; / denn sie wissen nichts als Böses zu tun. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.1|AT|21|Prediger|5||0|1|Sei nicht vorschnell mit deinem Munde, / und dein Herz übereile sich nicht, / etwas vor Gott zu reden; / denn Gott ist im Himmel, und du bist auf Erden, / darum mache nicht viele Worte. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.2|AT|21|Prediger|5||0|2|Denn wie Träume kommen bei viel Geschäften, / so törichtes Gerede bei viel Worten. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.3|AT|21|Prediger|5||0|3|Wenn du Gott ein Gelübde tust, / so erfülle es ohne Verzug; / denn er hat kein Gefallen an den Toren. / Was du gelobst, das halte! /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.4|AT|21|Prediger|5||0|4|Besser, du gelobst gar nichts, / als dass du gelobst und nicht hältst. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.5|AT|21|Prediger|5||0|5|"Mach nicht, dass dein Mund dich in Schuld bringt, / und sage nicht vor dem Boten (Gottes): ""Es war Übereilung."" / Warum soll Gott ob deines Wortes zürnen / und das Tun deiner Hände missraten lassen? /"|ZUE1931|Public Domain ECC.5.6|AT|21|Prediger|5||0|6|Denn wo viele Träume sind und viele Worte, / ist auch viel Nichtiges. Gott sollst du fürchten!|ZUE1931|Public Domain ECC.5.7|AT|21|Prediger|5||0|7|Wenn du siehst, wie im Lande der Arme bedrückt, / wie Recht und Gerechtigkeit vorenthalten wird, / so wundre dich nicht über die Sache; / denn über den Hohen wacht ein Höherer, / und ein Höchster über sie alle. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.8|AT|21|Prediger|5||0|8|Und ein Gewinn für ein Land ist jedenfalls das: / ein König für das bebaute Land.|ZUE1931|Public Domain ECC.5.9|AT|21|Prediger|5||0|9|WER das Geld liebhat, wird des Geldes nicht satt, / und wer den Reichtum liebhat, nicht des Ertrages. / Auch das ist nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.10|AT|21|Prediger|5||0|10|Wenn das Gut sich mehrt, so mehren sich, die davon zehren, / und was hat der Besitzer davon, als dass er es ansehen kann? /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.11|AT|21|Prediger|5||0|11|Der Arbeiter hat einen süssen Schlaf, / ob er viel oder wenig zu essen hat; / den Reichen aber lässt sein Überfluss nicht ruhig schlafen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.12|AT|21|Prediger|5||0|12|Ein schlimmes Übel sah ich unter der Sonne: / Reichtum, der von seinem Besitzer / zum eignen Unheil gehütet wird. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.13|AT|21|Prediger|5||0|13|Geht dieser Reichtum durch ein Unglück verloren, / und er hat einen Sohn gezeugt, / so hinterlässt er ihm nichts. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.14|AT|21|Prediger|5||0|14|Wie er aus Mutterschoss hervorging, / nackt geht er wieder dahin, wie er kam, / und nichts trägt er davon für seine Mühe, / das er mitnehmen könnte. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.15|AT|21|Prediger|5||0|15|Auch das ist ein schlimmes Übel: / Gerade wie einer gekommen ist, / so geht er auch wieder dahin. / Was für einen Gewinn hat er dann davon, / dass er um nichts sich abgemüht hat? /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.16|AT|21|Prediger|5||0|16|Dazu ein ganzes Leben in Dunkel und Trauer, / in viel Verdruss und Krankheit und Unmut.|ZUE1931|Public Domain ECC.5.17|AT|21|Prediger|5||0|17|Was ich als gut befunden habe / und was als schön, ist das: / Essen und Trinken und Geniessen bei all der Mühe, / womit einer sich abmüht unter der Sonne / die kurze Zeit seines Lebens, / die Gott ihm vergönnt hat; / denn das ist sein Teil. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.18|AT|21|Prediger|5||0|18|Auch wenn Gott einem Reichtum und Schätze gibt / und ihm gestattet, davon zu geniessen, / sein Teil hinzunehmen und sich zu freuen / bei seiner Mühsal - das ist eine Gabe Gottes. /|ZUE1931|Public Domain ECC.5.19|AT|21|Prediger|5||0|19|Denn ein solcher denkt nicht viel / an die Kürze seines Lebens, / weil Gott ihm die Freude des Herzens gewährt.|ZUE1931|Public Domain ECC.6.1|AT|21|Prediger|6||0|1|Es gibt ein Übel, das ich gesehen unter der Sonne, / und schwer lastet es auf den Menschen: /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.2|AT|21|Prediger|6||0|2|Wenn Gott einem Menschen Reichtum und Schätze und Ehre gibt, / sodass ihm nichts mangelt, was sein Herz begehrt, / aber Gott gestattet ihm nicht, es zu geniessen, / sondern ein Fremder geniesst es - / das ist nichtig und eine böse Plage. /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.3|AT|21|Prediger|6||0|3|Wenn einer hundert Kinder zeugte / und viele Jahre lebte, bis ins hohe Alter, / aber er könnte sein Glück nicht geniessen - / ich müsste sagen: Glücklicher als er ist die Fehlgeburt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.4|AT|21|Prediger|6||0|4|Denn sie kommt in Nichtigkeit, / und in Finsternis geht sie dahin, / mit Dunkel bleibt ihr Name bedeckt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.5|AT|21|Prediger|6||0|5|Sie schaut keine Sonne, sie weiss von nichts, / auch ein Begräbnis wird ihr nicht zuteil; / doch sie hat Ruhe und jener nicht. /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.6|AT|21|Prediger|6||0|6|Ja, lebte er zweitausend Jahre, / genösse aber nichts Gutes - / geht nicht alles an einen Ort? /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.7|AT|21|Prediger|6||0|7|Alles Mühen des Menschen geschieht für den Mund, / und doch wird die Begier nicht gestillt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.8|AT|21|Prediger|6||0|8|Denn was hat der Weise vor dem Toren voraus? / was der Dulder vor dem, der vor der Welt zu wandeln versteht? /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.9|AT|21|Prediger|6||0|9|Besser mit Augen schauen / als schweifen mit der Begier; / auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind. /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.10|AT|21|Prediger|6||0|10|Was immer geschieht, das ist längst bestimmt, / feststeht, was aus einem Menschen wird, / und er kann nicht rechten / mit dem, der mächtiger ist als er. /|ZUE1931|Public Domain ECC.6.11|AT|21|Prediger|6||0|11|Denn je mehr Worte, desto mehr Nichtiges. / Was hat denn der Mensch davon? /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.1|AT|21|Prediger|7||0|1|Wer kann wissen, was dem Menschen im Leben / gut ist für die wenigen Tage des nichtigen Daseins, / die er verbringt wie ein Schatten? / Denn wer sagt dem Menschen, / was nach ihm sein wird unter der Sonne?|ZUE1931|Public Domain ECC.7.2|AT|21|Prediger|7||0|2|BESSER ein guter Ruf als Wohlgeruch, / und besser der Tag des Todes als der Tag der Geburt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.3|AT|21|Prediger|7||0|3|Besser, man gehe ins Haus der Trauer / als in das Haus des Gelages; / denn dort sieht man das Ende aller Menschen, / und der Lebende nehme es sich zu Herzen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.4|AT|21|Prediger|7||0|4|Besser unmutig sein als lachen; / denn bei finsterer Miene ist das Herz in richtiger Stimmung. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.5|AT|21|Prediger|7||0|5|Das Herz der Weisen ist im Hause der Trauer, / das Herz der Toren im Hause der Freude. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.6|AT|21|Prediger|7||0|6|Besser auf das Schelten der Weisen hören / als auf den Gesang der Toren; /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.7|AT|21|Prediger|7||0|7|denn wie das Knistern der Dornen unter dem Topfe, / so ist das Lachen der Toren. Auch das ist nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.8|AT|21|Prediger|7||0|8|Erpressung macht den Weisen zum Toren, / und Bestechung verderbt das Herz. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.9|AT|21|Prediger|7||0|9|Besser der Ausgang einer Sache als der Anfang. / Besser ein ausdauernder als ein hochfahrender Sinn. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.10|AT|21|Prediger|7||0|10|Lass deinen Geist nicht zu schnell in Ärger geraten; / denn der Ärger ruht im Busen der Toren. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.11|AT|21|Prediger|7||0|11|Frage nicht: Wie kommt es, / dass die früheren Zeiten / besser waren als die jetzigen? / Denn das wäre nicht eine weise Frage. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.12|AT|21|Prediger|7||0|12|Weisheit ist so gut wie Besitz, / und Einsicht ein Vorzug für die, / welche die Sonne schauen; /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.13|AT|21|Prediger|7||0|13|denn Schutz gewährt die Weisheit so gut wie das Geld, / doch die Weisheit gibt ihrem Besitzer Leben. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.14|AT|21|Prediger|7||0|14|Betrachte das Walten Gottes! / Wer kann gerade machen, was er gekrümmt hat? /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.15|AT|21|Prediger|7||0|15|Am guten Tage sei guter Dinge, / und am bösen Tage bedenke: / Auch diesen hat Gott gemacht wie jenen. / Denn es wird dem Menschen nichts mehr zuteil nach seinem Tode.|ZUE1931|Public Domain ECC.7.16|AT|21|Prediger|7||0|16|BEIDES habe ich gesehen in meinem flüchtigen Dasein: / Mancher Fromme kommt um bei all seiner Frömmigkeit, / und mancher Gottlose wird alt bei all seiner Schlechtigkeit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.17|AT|21|Prediger|7||0|17|Sei nicht überfromm und gebärde dich nicht gar zu weise; / warum willst du dich zugrunde richten? /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.18|AT|21|Prediger|7||0|18|Sei auch nicht zu gottlos und sei kein Tor; / warum willst du vor der Zeit sterben? /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.19|AT|21|Prediger|7||0|19|Gut ist es, wenn du an dem einen festhältst / und auch von dem andern nicht lässest; / denn wer Gott fürchtet, entgeht dem allem. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.20|AT|21|Prediger|7||0|20|Die Weisheit gibt dem Weisen / mehr Stärke als zehn Gewalthaber, die in der Stadt sind. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.21|AT|21|Prediger|7||0|21|Denn es gibt keinen Frommen auf Erden, / der nur Gutes täte und niemals fehlte. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.22|AT|21|Prediger|7||0|22|Achte auch nicht auf alles, was geredet wird, / damit du nicht hörst, wie dein Knecht dir flucht. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.23|AT|21|Prediger|7||0|23|Denn du bist dir wohl bewusst, / dass du selbst auch oftmals andern geflucht hast.|ZUE1931|Public Domain ECC.7.24|AT|21|Prediger|7||0|24|"Dies alles habe ich mit der Weisheit versucht. Ich dachte: / ""Ich will zu Weisheit kommen!"" / doch sie blieb ferne von mir. /"|ZUE1931|Public Domain ECC.7.25|AT|21|Prediger|7||0|25|Fern ist der Grund der Dinge und tief, / gar tief, wer will ihn finden? /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.26|AT|21|Prediger|7||0|26|Ich nahm mir vor, zu erkennen und zu erforschen, / Weisheit zu suchen und ein Ergebnis, / zu erkennen, dass Frevel Torheit sei / und Torheit Wahnsinn. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.27|AT|21|Prediger|7||0|27|Da fand ich: Bittrer als der Tod ist das Weib; / sie ist ein Fangnetz, ihr Herz ist ein Garn, / und ihre Hände sind Fesseln. / Wer Gott gefällt, der entrinnt ihr; / wer aber sündigt, wird von ihr gefangen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.28|AT|21|Prediger|7||0|28|Sieh, dies habe ich gefunden, spricht der Prediger, / (prüfend) eins um das andre, / um zu einem Ergebnis zu kommen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.29|AT|21|Prediger|7||0|29|Was meine Seele immerfort suchte / und was ich nicht fand, ist dies: / unter tausend habe ich wohl einen Mann gefunden, / aber ein Weib unter diesen allen fand ich nicht. /|ZUE1931|Public Domain ECC.7.30|AT|21|Prediger|7||0|30|Nur habe ich, siehe, das gefunden, / dass Gott die Menschen recht geschaffen hat; / sie aber suchen viele Künste.|ZUE1931|Public Domain ECC.8.1|AT|21|Prediger|8||0|1|WER ist wie der Weise, / und wer versteht die Deutung der Dinge? / Die Weisheit erleuchtet des Menschen Antlitz, / und die Härte seines Angesichts wandelt sich. /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.2|AT|21|Prediger|8||0|2|Ich sage: Dem Befehle des Königs gehorche; / doch wo es einen Eidschwur bei Gott gilt, /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.3|AT|21|Prediger|8||0|3|übereile dich nicht! / Gehe weg aus seinem Angesicht / und bleibe nicht bei bösem Handel; / denn alles, was er will, das setzt er durch, /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.4|AT|21|Prediger|8||0|4|dieweil des Königs Wort die Macht hat. / Wer will zu ihm sagen: Was tust du? /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.5|AT|21|Prediger|8||0|5|Wer das Gebot beachtet, erfährt nichts Schlimmes; / das Herz des Weisen aber wird die Zeit des Gerichts (über die Bösen) erfahren. /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.6|AT|21|Prediger|8||0|6|Denn jedes Ding hat seine Gerichtszeit; / was der Mensch Böses tut, lastet schwer auf ihm. /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.7|AT|21|Prediger|8||0|7|Er weiss ja nicht, was die Zukunft bringt; / wer wollte ihm sagen, wie es kommen wird? /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.8|AT|21|Prediger|8||0|8|Kein Mensch hat Gewalt über den Wind, / sodass er ihn aufhalten könnte; / und keiner hat Gewalt über den Tag des Todes, / und es gibt keine Entlassung im Kriege, / und der Frevel lässt den Täter nicht entkommen.|ZUE1931|Public Domain ECC.8.9|AT|21|Prediger|8||0|9|DIES alles habe ich gesehen, indem ich achthatte / auf jegliches Tun, das unter der Sonne geschieht: / Jetzt ist eine Zeit, da einer den andern beherrscht, / ihm Schaden zu tun. /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.10|AT|21|Prediger|8||0|10|Sodann habe ich gesehen, / wie Gottlose begraben wurden und (zur Ruhe) eingingen, / während andre, die recht getan, / vom heiligen Orte fort mussten / und vergessen wurden in der Stadt. / Auch das ist nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.11|AT|21|Prediger|8||0|11|Weil das Urteil über die böse Tat / nicht alsbald vollstreckt wird, / darum wächst den Menschenkindern / der Mut, Böses zu tun, /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.12|AT|21|Prediger|8||0|12|darum, weil der Sünder von jeher Böses tut / und doch lange lebt - wenngleich ich weiss, / dass es denen, die Gott fürchten, wohlgehen wird, / denen, die sich fürchten vor seinem Angesicht, /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.13|AT|21|Prediger|8||0|13|während es dem Gottlosen nicht gut ergehen / und er seine Tage nicht dehnen wird gleich dem Schatten, / weil er sich nicht fürchtet vor Gottes Angesicht. /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.14|AT|21|Prediger|8||0|14|Es ist etwas Nichtiges, das auf Erden geschieht, / dass es Fromme gibt, denen es geht, / als täten sie Werke der Gottlosen, / und dass es Gottlose gibt, denen es geht, / als täten sie Werke der Frommen. / Da sprach ich: Auch das ist nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.8.15|AT|21|Prediger|8||0|15|Darum pries ich die Freude; / denn es gibt für den Menschen / nichts Gutes unter der Sonne / als essen und trinken und fröhlich sein. / Das begleite ihn bei seiner Mühsal / die ganze Zeit seines Lebens, / das Gott ihm gegeben unter der Sonne. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.1|AT|21|Prediger|9||0|1|JA, all das habe ich mir zu Herzen genommen, / und all das hat mein Herz gesehen: / dass die Frommen und Weisen und ihre Werke / in der Hand Gottes sind. / Weder Liebe noch Hass erkennen die Menschen; / alles, was vor ihnen liegt, ist nichtig. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.2|AT|21|Prediger|9||0|2|Denn alle trifft dasselbe Geschick, / den Frommen und den Gottlosen, / den Guten und den Bösen, / den Reinen und den Unreinen, / den, der opfert, und den, der nicht opfert, / den Guten und den Sünder, / den, der schwört, und den, der sich vor dem Eide fürchtet. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.3|AT|21|Prediger|9||0|3|Das ist das Schlimme bei allem, was unter der Sonne geschieht, / dass alle dasselbe Geschick trifft. / Auch ist das Herz der Menschenkinder voll Bosheit, / und Torheit wohnt in ihrem Herzen, solange sie leben - / und darnach geht's zu den Toten. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.4|AT|21|Prediger|9||0|4|Wer noch zu der Schar der Lebenden gehört, / der hat noch etwas zu hoffen; / denn ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.5|AT|21|Prediger|9||0|5|Die Lebenden wissen doch, dass sie sterben müssen, / die Toten aber wissen gar nichts, / sie haben auch keinen Lohn mehr; / denn ihr Andenken ist vergessen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.6|AT|21|Prediger|9||0|6|Auch ihr Lieben und Hassen / und Neiden ist längst dahin, / und sie haben an nichts mehr teil / von allem, was unter der Sonne geschieht. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.7|AT|21|Prediger|9||0|7|Geh, iss mit Freuden dein Brot / und trink deinen Wein mit fröhlichem Herzen; / denn längst hat Gott dein Tun gebilligt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.8|AT|21|Prediger|9||0|8|Trage allezeit weisse Kleider / und lass deinem Haupte das Öl nicht mangeln. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.9|AT|21|Prediger|9||0|9|Geniesse des Lebens mit dem geliebten Weibe / alle die Tage des flüchtigen Daseins, / das dir verliehen ist unter der Sonne; / denn das ist dein Teil am Leben und für die Mühe, / womit du dich abmühst unter der Sonne. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.10|AT|21|Prediger|9||0|10|Alles, was du tun kannst, / das tue nach deinem Vermögen; / denn in der Unterwelt, wohin du gehst, / gibt's nicht Schaffen noch Planen, / nicht Erkenntnis noch Weisheit mehr.|ZUE1931|Public Domain ECC.9.11|AT|21|Prediger|9||0|11|Wiederum sah ich unter der Sonne, / dass nicht den Schnellen der Preis zufällt, / und nicht den Helden der Sieg, / nicht den Weisen das Brot, / noch den Verständigen Reichtum, / noch den Einsichtigen Gunst; / sondern alle trifft Zeit und Zufall. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.12|AT|21|Prediger|9||0|12|Kennt doch der Mensch nicht einmal seine Stunde: / Wie die Fische, die im bösen Netze sich fangen, / wie die Vögel, die in der Schlinge stecken, / so werden die Menschen verstrickt zur Zeit des Unheils, / wenn es plötzlich sie überfällt.|ZUE1931|Public Domain ECC.9.13|AT|21|Prediger|9||0|13|Auch dieses Beispiel von Weisheit / habe ich unter der Sonne gesehen, / und es bedünkte mich gross: /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.14|AT|21|Prediger|9||0|14|Da war eine kleine Stadt, / und der Leute darin waren wenig; / und ein grosser König zog gegen sie heran, / belagerte sie und baute wider sie grosse Bollwerke. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.15|AT|21|Prediger|9||0|15|Nun fand sich darin ein armer, weiser Mann; / der rettete durch seine Weisheit die Stadt. / Aber niemand gedenkt jenes Armen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.16|AT|21|Prediger|9||0|16|Da sagte ich mir: Weisheit ist besser als Stärke; / doch die Weisheit des Armen ist verachtet, / und auf seine Worte hört man nicht.|ZUE1931|Public Domain ECC.9.17|AT|21|Prediger|9||0|17|Worte von Weisen, die sich in Ruhe vernehmen lassen, / sind besser als das Geschrei eines Herrschers unter den Toren. /|ZUE1931|Public Domain ECC.9.18|AT|21|Prediger|9||0|18|Weisheit ist besser als Kriegswaffen; / ein einziger, der fehlgeht, verderbt viel Gutes. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.1|AT|21|Prediger|10||0|1|Eine giftige Fliege macht schlecht das Öl des Salbenbereiters, / so verderbt ein wenig Torheit den Wert der Weisheit. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.2|AT|21|Prediger|10||0|2|Der Weise hat den Verstand zu seiner Rechten, / der Tor hat den Verstand zu seiner Linken. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.3|AT|21|Prediger|10||0|3|Auch auf der Straße, wenn er unterwegs ist, / fehlt es dem Toren an Verstand, / und es sagt ein jeder: Er ist ein Tor. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.4|AT|21|Prediger|10||0|4|Wenn der Unmut des Herrschers sich gegen dich erhebt, / so verlass deinen Posten nicht; / denn Gelassenheit macht grosse Verfehlungen wett. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.5|AT|21|Prediger|10||0|5|Es gibt ein Übel, das ich gesehen habe unter der Sonne, / wie wenn ein Gewalthaber einen Missgriff tut: /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.6|AT|21|Prediger|10||0|6|Der Tor ist gestellt auf grosse Höhen, / aber Vornehme müssen in Niedrigkeit sitzen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.7|AT|21|Prediger|10||0|7|Ich habe Sklaven gesehen hoch zu Ross / und Fürsten gleich Sklaven zu Fuss gehen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.8|AT|21|Prediger|10||0|8|Wer eine Grube gräbt, der kann hineinfallen, / und wer eine Mauer einreisst, den kann eine Schlange beissen; /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.9|AT|21|Prediger|10||0|9|wer Steine ausbricht, der kann sich daran wehe tun, / und wer Holz spaltet, der kann dabei in Gefahr kommen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.10|AT|21|Prediger|10||0|10|Wird das Eisen stumpf und man schärft seine Schneide nicht, / so muss man desto mehr Kraft aufwenden; / ein Vorteil ist es, die Sache mit Weisheit recht zu machen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.11|AT|21|Prediger|10||0|11|Wenn die Schlange vor der Beschwörung beisst, / so hat der Beschwörer (von seiner Kunst) keinen Vorteil. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.12|AT|21|Prediger|10||0|12|Dem Weisen bringen die Worte seines Mundes Gunst, / den Toren verderben seine eignen Lippen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.13|AT|21|Prediger|10||0|13|Mit Torheit fängt er zu reden an, / mit schlimmer Tollheit hört er zu reden auf. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.14|AT|21|Prediger|10||0|14|Der Tor macht viele Worte, / wo doch der Mensch nicht weiss, was sein wird. / Was nach ihm sein wird, wer kann es ihm sagen? /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.15|AT|21|Prediger|10||0|15|Das eigne Mühen ermüdet den Toren, / der nicht einmal den Weg in die Stadt weiss.|ZUE1931|Public Domain ECC.10.16|AT|21|Prediger|10||0|16|Wehe dir, Land, dessen König ein Kind ist / und dessen Fürsten am Morgen schon schwelgen! /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.17|AT|21|Prediger|10||0|17|Wohl dir, Land, dessen König ein Edler ist / und dessen Fürsten zur rechten Zeit essen, / als Männer und nicht als Zecher! /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.18|AT|21|Prediger|10||0|18|Wo Trägheit wohnt, senkt sich das Gebälk; / wo die Hände lässig sind, tropft es ins Haus. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.19|AT|21|Prediger|10||0|19|Um sich zu ergötzen, bereitet man eine Mahlzeit, / und Wein erfreut das Leben; / für Geld ist alles zu haben. /|ZUE1931|Public Domain ECC.10.20|AT|21|Prediger|10||0|20|Auch auf deinem Lager fluche nicht dem König, / auch in deiner Schlafkammer fluche nicht dem Reichen! / denn die Vögel des Himmels könnten den Laut forttragen, / und was Flügel hat, könnte die Rede verraten.|ZUE1931|Public Domain ECC.11.1|AT|21|Prediger|11||0|1|SCHICKE dein Brot übers Wasser, / so kannst du es wieder finden, sei's auch nach vielen Tagen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.11.2|AT|21|Prediger|11||0|2|Zerlege das Teil in sieben oder in acht; / denn du weisst nicht, was für Unheil auf Erden kommen mag. /|ZUE1931|Public Domain ECC.11.3|AT|21|Prediger|11||0|3|Wenn die Wolken mit Regen gefüllt sind, / so giessen sie ihn aus auf die Erde; / und fällt ein Baum, sei's nach Süden oder nach Norden - / wo der Baum fällt, da bleibt er liegen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.11.4|AT|21|Prediger|11||0|4|Wer auf den Wind achtet, kommt nicht zum Säen, / und wer nach den Wolken schaut, kommt nicht zum Ernten. /|ZUE1931|Public Domain ECC.11.5|AT|21|Prediger|11||0|5|Gleichwie du nicht weisst, wohin der Wind weht / und wie die Gebeine im Leibe der Schwangern entstehen, / so kennst du auch das Tun Gottes nicht, / durch das er alle Dinge wirkt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.11.6|AT|21|Prediger|11||0|6|Früh am Morgen säe deinen Samen, / und bis zum Abend lass deine Hand nicht ruhen! / denn du weisst nicht, was glückt, ob dies oder jenes, / oder ob beides zugleich gelingt.|ZUE1931|Public Domain ECC.11.7|AT|21|Prediger|11||0|7|Süss ist dem Auge das Licht, / und köstlich ist es, die Sonne zu schauen. /|ZUE1931|Public Domain ECC.11.8|AT|21|Prediger|11||0|8|Ja, wenn der Mensch viele Jahre lebt, / so freue er sich an ihnen allen, / und er gedenke der Tage des Dunkels! / Auch ihrer sind viele!|ZUE1931|Public Domain ECC.11.9|AT|21|Prediger|11||0|9|FREUE dich, Jüngling, in deiner Jugend, / sei guter Dinge in der Blüte des Lebens! / Wandle, wie es dein Herz gelüstet, / und geniesse, was deine Augen erschauen! / Doch wisse, dass um all diese Dinge / Gott dich vor Gericht ziehen wird! /|ZUE1931|Public Domain ECC.11.10|AT|21|Prediger|11||0|10|Banne den Unmut von deinem Herzen / und halte das Übel deinem Leibe fern! / Denn Jugend und schwarze Haare sind nichtig, / nichtig ist alles, was nachkommt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.12.1|AT|21|Prediger|12||0|1|"Sei deines Schöpfers eingedenk in der Blüte des Lebens, / ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich einstellen, / von denen du sagen wirst: ""Sie gefallen mir nicht"", /"|ZUE1931|Public Domain ECC.12.2|AT|21|Prediger|12||0|2|ehe die Sonne sich verfinstert / und das Licht und der Mond und die Sterne, / und nach dem Regen immer wieder die Wolken kommen - /|ZUE1931|Public Domain ECC.12.3|AT|21|Prediger|12||0|3|wenn die Wächter des Hauses zittern / und die starken Männer sich krümmen; / wenn die Müllerinnen feiern, / weil ihrer wenig geworden sind; / wenn dunkel werden, die durch die Fenster sehen; /|ZUE1931|Public Domain ECC.12.4|AT|21|Prediger|12||0|4|wenn die Tore auf die Gasse geschlossen werden, / wenn der Ton der Mühle leise wird, / wenn das Zwitschern des Vögleins erstirbt / und alle Töchter des Gesanges verstummen; /|ZUE1931|Public Domain ECC.12.6|AT|21|Prediger|12||0|6|ehe denn die silberne Schnur zerreisst / und die goldene Ampel zerspringt, / ehe das Rad bricht und in den Brunnen stürzt / und der Eimer an der Quelle zerschellt. /|ZUE1931|Public Domain ECC.12.7|AT|21|Prediger|12||0|7|und der Staub wird wieder zu Erde, wie er gewesen, / der Odem aber kehrt wieder zu Gott, der ihn gegeben. /|ZUE1931|Public Domain ECC.12.8|AT|21|Prediger|12||0|8|Wie ist alles so nichtig! spricht der Prediger. / Es ist alles umsonst!|ZUE1931|Public Domain ECC.12.9|AT|21|Prediger|12||0|9|Ausserdem, dass der Prediger ein Weiser war, lehrte er auch das Volk Einsicht; er wog ab und forschte und formte viele Sprüche.|ZUE1931|Public Domain ECC.12.10|AT|21|Prediger|12||0|10|Der Prediger bemühte sich, liebliche Worte zu finden und Worte der Wahrheit richtig niederzuschreiben.|ZUE1931|Public Domain ECC.12.11|AT|21|Prediger|12||0|11|Die Worte der Weisen sind gleich Ochsenstacheln, und gleich eingeschlagenen Nägeln sind die gesammelten Sprüche; sie sind von einem Hirten gegeben.|ZUE1931|Public Domain ECC.12.12|AT|21|Prediger|12||0|12|Und ferner noch: Mein Sohn, lass dich warnen! Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und das viele Studieren ermüdet den Leib.|ZUE1931|Public Domain ECC.12.13|AT|21|Prediger|12||0|13|Die Summe des Ganzen höre: Fürchte Gott und halte seine Gebote! denn das ist jedes Menschen Sache.|ZUE1931|Public Domain ECC.12.14|AT|21|Prediger|12||0|14|Denn Gott wird jegliches Tun vor sein Gericht bringen, das über alles Verborgene ergeht, es sei gut oder böse.|ZUE1931|Public Domain SNG.1.1|AT|22|Hohelied|1||0|1|DAS schönste der Lieder Salomos.|ZUE1931|Public Domain SNG.1.2|AT|22|Hohelied|1||0|2|O dass er mich tränkte mit Küssen seines Mundes! / Deine Liebe ist süsser als Wein, /|ZUE1931|Public Domain SNG.1.3|AT|22|Hohelied|1||0|3|der Duft deiner Salben ist süss, / feinstes Salböl dein Name; / darum haben die Mädchen dich gern. /|ZUE1931|Public Domain SNG.1.4|AT|22|Hohelied|1||0|4|Zieh mich dir nach, lass uns eilen! / Führe mich, König, in deine Gemächer! / Wir wollen jubeln und deiner uns freuen, / an deiner Liebe uns berauschen mehr als an Wein. / Mit Recht haben sie dich gern.|ZUE1931|Public Domain SNG.1.5|AT|22|Hohelied|1||0|5|Braun bin ich zwar, doch hübsch, / ihr Töchter Jerusalems, / wie die Zelte der Kedarener, / wie die Zeltdecken der Salmäer. /|ZUE1931|Public Domain SNG.1.6|AT|22|Hohelied|1||0|6|Seht mich nicht an, dass ich so gebräunt bin, / dass mich die Sonne verbrannt hat. / Die Söhne meiner Mutter zürnten mir, / bestellten mich, die Weinberge zu hüten - / meinen eignen Weinberg habe ich nicht gehütet.|ZUE1931|Public Domain SNG.1.7|AT|22|Hohelied|1||0|7|"""Sage mir, du, den meine Seele liebt: / Wo weidest du? wo lässt du lagern am Mittag? / Warum soll ich wie eine, die umherstreicht, erscheinen / bei den Herden deiner Gefährten?"" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.1.8|AT|22|Hohelied|1||0|8|"""Wenn du's nicht weisst, du schönste unter den Frauen, / so gehe hinaus und folge den Spuren der Herde / und weide deine Zicklein bei den Hütten der Hirten."""|ZUE1931|Public Domain SNG.1.9|AT|22|Hohelied|1||0|9|"""Der Stute an des Pharao Wagen / vergleiche ich dich, meine Freundin. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.1.10|AT|22|Hohelied|1||0|10|Lieblich sind deine Wangen im Schmucke der Kettchen, / dein Hals in den Korallenschnüren. /|ZUE1931|Public Domain SNG.1.11|AT|22|Hohelied|1||0|11|"Wir wollen dir goldene Kettchen machen / mit silbernen Punkten."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.1.12|AT|22|Hohelied|1||0|12|"""Solange der König an seiner Tafel sass, / gab meine Narde ihren Duft. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.1.13|AT|22|Hohelied|1||0|13|Mein Geliebter ist mir wie ein Bündlein Myrrhen, / das an meinem Busen liegt. /|ZUE1931|Public Domain SNG.1.14|AT|22|Hohelied|1||0|14|"Mein Geliebter ist mir wie eine Cypertraube / in den Weinbergen von En-Gedi."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.1.15|AT|22|Hohelied|1||0|15|"""Wie schön bist du, meine Freundin, wie schön! / Deine Augen glänzen wie Tauben."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.1.16|AT|22|Hohelied|1||0|16|"""Wie schön bist du, mein Geliebter, wie hold! / Unser Lager ist grün; /"|ZUE1931|Public Domain SNG.1.17|AT|22|Hohelied|1||0|17|"Zedern sind die Balken unsres Hauses / und unser Getäfel Zypressen."""|ZUE1931|Public Domain SNG.2.1|AT|22|Hohelied|2||0|1|"""Ich bin die Narzisse in Saron, / die Lilie in den Tälern."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.2.2|AT|22|Hohelied|2||0|2|"""Wie die Lilie unter den Dornen, / so ist meine Freundin unter den Mädchen."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.2.3|AT|22|Hohelied|2||0|3|"""Wie der Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, / so ist mein Geliebter unter den Burschen. / Mich verlangt, in seinem Schatten zu sitzen, / und seine Frucht ist meinem Gaumen süss. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.2.4|AT|22|Hohelied|2||0|4|Er führte mich in das Weinhaus, / und des Hauses Fahne über mir war die Liebe. /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.5|AT|22|Hohelied|2||0|5|Er labte mich mit Rosinenkuchen, / erquickte mich mit Äpfeln; / denn ich bin krank vor Liebe. /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.6|AT|22|Hohelied|2||0|6|Seine Linke ruht unter meinem Haupte, / und seine Rechte umfängt mich. /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.7|AT|22|Hohelied|2||0|7|"Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, / bei den Gazellen oder den Hinden des Feldes: / stört nicht auf, weckt nicht die Liebe, bis es ihr gefällt!"""|ZUE1931|Public Domain SNG.2.8|AT|22|Hohelied|2||0|8|Horch! mein Geliebter! - Siehe, da kommt er, / springt daher über die Berge, / hüpft daher über die Hügel. /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.9|AT|22|Hohelied|2||0|9|Mein Geliebter gleicht der Gazelle / oder dem jungen Hirsch. / Siehe, schon steht er hinter unsrer Mauer. / Ich schaue durchs Fenster, / ich gucke durchs Gitter. /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.10|AT|22|Hohelied|2||0|10|"Mein Geliebter hebt an, spricht zu mir: / ""Auf, meine Freundin, / meine Schöne, und komm! /"|ZUE1931|Public Domain SNG.2.11|AT|22|Hohelied|2||0|11|Sieh nur, der Winter ist dahin; / vorüber, fort ist der Regen. /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.12|AT|22|Hohelied|2||0|12|Die Blumen erscheinen im Lande, / die Zeit des Singens ist da, / und das Gurren der Turteltaube hebt an. /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.13|AT|22|Hohelied|2||0|13|Am Feigenbaum röten sich die Früchte, / die Reben blühen und duften - / auf, meine Freundin, / meine Schöne, und komm! /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.14|AT|22|Hohelied|2||0|14|"Du, meine Taube in Felsenklüften, / im Versteck an der Bergwand, / lass mich schauen deine Gestalt, / lass deine Stimme mich hören; / denn deine Stimme ist süss, / und deine Gestalt ist lieblich."""|ZUE1931|Public Domain SNG.2.15|AT|22|Hohelied|2||0|15|Fangt uns die Füchse, / die Füchse, die kleinen, / die den Weinberg verwüsten, / unsern Weinberg im Blust!|ZUE1931|Public Domain SNG.2.16|AT|22|Hohelied|2||0|16|Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, / der auf Lilienauen weidet. /|ZUE1931|Public Domain SNG.2.17|AT|22|Hohelied|2||0|17|Bis der Morgenwind weht / und die Schatten fliehen, / komm her, mein Geliebter, / tu's der Gazelle gleich / oder dem jungen Hirsch / auf den duftenden Bergen.|ZUE1931|Public Domain SNG.3.1|AT|22|Hohelied|3||0|1|Auf meinem Lager nächtlicher Weile / suchte ich ihn, den meine Seele liebt, / ich suchte ihn, doch ich fand ihn nicht. /|ZUE1931|Public Domain SNG.3.2|AT|22|Hohelied|3||0|2|"""So will ich mich aufmachen, die Stadt durchwandern, / die Strassen und Plätze, / will ihn suchen, den meine Seele liebt."" / Ich suchte ihn, doch ich fand ihn nicht. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.3.3|AT|22|Hohelied|3||0|3|"Mich fanden die Wächter, / die die Stadt durchstreifen - / ""Habt ihr ihn gesehen, / den meine Seele liebt?"" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.3.4|AT|22|Hohelied|3||0|4|Kaum war ich an ihnen vorüber, / da fand ich ihn, den meine Seele liebt. / Ich hielt ihn fest und liess ihn nicht mehr, / bis ich ihn gebracht in meiner Mutter Haus, / in die Kammer derer, die mich geboren. /|ZUE1931|Public Domain SNG.3.5|AT|22|Hohelied|3||0|5|Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, / bei den Gazellen oder den Hinden des Feldes: / stört nicht auf, weckt nicht die Liebe, / bis es ihr gefällt!|ZUE1931|Public Domain SNG.3.6|AT|22|Hohelied|3||0|6|Wer steigt da herauf aus der Trift / in Säulen von Rauch, / umduftet von Myrrhen und Weihrauch, / von allerlei Gewürzstaub des Händlers? /|ZUE1931|Public Domain SNG.3.7|AT|22|Hohelied|3||0|7|Siehe, das ist Salomos Sänfte, / von sechzig Helden umgeben / aus Israels Helden. /|ZUE1931|Public Domain SNG.3.8|AT|22|Hohelied|3||0|8|Alle tragen sie Schwerter, / sind geübt im Kampfe; / ein jeder hat sein Schwert an der Seite / gegen nächtlichen Schrecken. /|ZUE1931|Public Domain SNG.3.9|AT|22|Hohelied|3||0|9|Einen Tragsessel liess sich der König machen / aus Hölzern vom Libanon: /|ZUE1931|Public Domain SNG.3.10|AT|22|Hohelied|3||0|10|die Füsse von Silber, / die Lehne von Gold, / der Sitz ein Purpurkissen, / das Innere mit Ebenholz ausgelegt. / Ihr Töchter Jerusalems, /|ZUE1931|Public Domain SNG.3.11|AT|22|Hohelied|3||0|11|kommt heraus und beschaut den König in der Krone, / mit der seine Mutter ihn krönte / am Tag seiner Hochzeit, / am Tag seiner Herzensfreude.|ZUE1931|Public Domain SNG.4.1|AT|22|Hohelied|4||0|1|Wie schön bist du, meine Freundin, wie schön! / Deine Augen glänzen wie Tauben / hinter deinem Schleier hervor. / Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, / die vom Gebirge Gilead herabwallt. /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.2|AT|22|Hohelied|4||0|2|Deine Zähne sind wie eine Herde frischgeschorener Schafe, / die von der Schwemme heraufsteigen, / die allesamt Zwillinge haben / und deren keins ohne Lämmer ist. /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.3|AT|22|Hohelied|4||0|3|Einem Karmesinband gleich sind deine Lippen, / und dein Plaudermund ist lieblich. / Gleich dem Riss im Granatapfel schimmert deine Schläfe / hinter deinem Schleier hervor. /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.4|AT|22|Hohelied|4||0|4|Dein Hals ragt gleich dem Davidsturme, / der für Waffen gebaut ist, / an dem die tausend Schilde hangen, / lauter Tartschen der Helden. /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.5|AT|22|Hohelied|4||0|5|Deine Brüste sind gleich zwei Böcklein, / Zwillingen der Gazelle, / die auf Lilienauen weiden. /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.6|AT|22|Hohelied|4||0|6|Bis der Morgenwind weht / und die Schatten fliehen, / will ich zum Myrrhenberg gehen, / zum Weihrauchhügel. /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.7|AT|22|Hohelied|4||0|7|Alles ist schön an dir, meine Freundin, / an dir ist kein Fehl.|ZUE1931|Public Domain SNG.4.8|AT|22|Hohelied|4||0|8|Mit mir vom Libanon, Braut, / mit mir vom Libanon komm! / Steige herab vom Gipfel des Amana, / vom Gipfel des Senir und des Hermon, / von den Wohnstätten der Löwen, / von den Bergen der Panther! /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.9|AT|22|Hohelied|4||0|9|Du hast mich verzaubert, meine Schwester und Braut, / du hast mich verzaubert mit einem Blick deiner Augen, / mit einem Kettchen in deinem Halsschmuck. /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.10|AT|22|Hohelied|4||0|10|Wie süss ist dein Kosen, meine Schwester und Braut! / Wieviel köstlicher als Wein ist dein Kosen, / wieviel köstlicher als alle Balsamgerüche / der Duft deiner Salben! /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.11|AT|22|Hohelied|4||0|11|Von Honigseim triefen deine Lippen, Braut, / unter deiner Zunge ist Honig und Milch, / und der Duft deiner Kleider ist wie des Libanon Duft.|ZUE1931|Public Domain SNG.4.12|AT|22|Hohelied|4||0|12|"""Ein verriegelter Garten ist meine Schwester und Braut, / ein verriegelter Garten mit versiegeltem Quell. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.4.13|AT|22|Hohelied|4||0|13|Dein Schoss ist ein Park von Granatbäumen / mit allerlei köstlichen Früchten, / Cypertrauben samt Narden, /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.14|AT|22|Hohelied|4||0|14|Narde und Safran, Gewürzrohr und Zimt / samt allerlei Weihrauchhölzern, / Myrrhen und Aloe mit den allerbesten Balsamen. /|ZUE1931|Public Domain SNG.4.15|AT|22|Hohelied|4||0|15|"Mein Gartenquell ist ein Brunnen lebendigen Wassers, / das vom Libanon strömt."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.4.16|AT|22|Hohelied|4||0|16|"""Erwache, Nordwind, und komme, Süd, / durchwehe meinen Garten, / dass seine Balsamdüfte strömen! / Mein Geliebter komme in seinen Garten / und esse von seinen köstlichen Früchten!"" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.5.1|AT|22|Hohelied|5||0|1|"""Ich kam in den Garten meiner Schwester und Braut, / pflückte meine Myrrhe und meinen Balsam, / ich ass meine Wabe und meinen Honig, / trank meinen Wein und meine Milch. / Esset, ihr Freunde, und trinkt / und berauscht euch in Liebeslust!"""|ZUE1931|Public Domain SNG.5.2|AT|22|Hohelied|5||0|2|"Ich schlief, doch es wachte mein Herz - / horch, da klopft mein Geliebter: / ""Tue mir auf, meine Schwester, / meine Freundin, mein Täubchen, meine Traute! / Denn mein Haupt ist voll Tau, / meine Locken voll Tropfen der Nacht."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.5.3|AT|22|Hohelied|5||0|3|"""Ich habe mein Röcklein ausgezogen; / wie könnt' ich es wieder anziehen? / Ich habe meine Füsse gewaschen; / wie könnt' ich sie wieder beschmutzen?"" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.5.4|AT|22|Hohelied|5||0|4|Mein Geliebter streckte die Hand / durch die Luke in der Türe; / da wallte mein Herz in mir, / mir schwanden die Sinne bei seinem Reden. /|ZUE1931|Public Domain SNG.5.5|AT|22|Hohelied|5||0|5|Ich stand auf, um zu öffnen, / die Hand an den Griffen des Riegels. / Da troffen meine Hände von Myrrhe, / von flüssiger Myrrhe meine Finger. /|ZUE1931|Public Domain SNG.5.6|AT|22|Hohelied|5||0|6|Ich tat meinem Geliebten auf; / doch mein Geliebter war weggegangen, war fort. / Ich suchte ihn, aber ich fand ihn nicht; / ich rief nach ihm, doch er gab mir nicht Antwort. /|ZUE1931|Public Domain SNG.5.7|AT|22|Hohelied|5||0|7|Mich fanden die Wächter, die die Stadt durchstreifen, / sie schlugen mich und verwundeten mich; / sie rissen mir meinen Überwurf weg, / die Wächter der Mauern.|ZUE1931|Public Domain SNG.5.8|AT|22|Hohelied|5||0|8|"""Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems: / wenn ihr meinem Geliebten begegnet, / was sollt ihr ihm sagen? - / Dass ich krank bin vor Liebe!"" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.5.9|AT|22|Hohelied|5||0|9|"""Was hat dein Geliebter vor andern voraus, / du schönste unter den Frauen? / Was hat dein Geliebter vor andern voraus, / dass du uns also beschwörst?"" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.5.10|AT|22|Hohelied|5||0|10|"""Mein Geliebter ist weiss und rot, / ausgezeichnet vor Tausenden. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.5.11|AT|22|Hohelied|5||0|11|Sein Haupt ist köstliches Feingold, / seine Locken sind Dattelrispen und rabenschwarz, /|ZUE1931|Public Domain SNG.5.12|AT|22|Hohelied|5||0|12|seine Augen wie Tauben an Wasserbächen, / badend in Milch, am Teiche sitzend, /|ZUE1931|Public Domain SNG.5.13|AT|22|Hohelied|5||0|13|seine Wangen wie Balsambeete, / in denen Gewürzkräuter wachsen, / seine Lippen sind Lilien gleich, / triefend von flüssiger Myrrhe, /|ZUE1931|Public Domain SNG.5.14|AT|22|Hohelied|5||0|14|seine Arme sind goldene Walzen, / mit Chrysolithen besetzt, / sein Leib ein Elfenbeingebilde, / bedeckt mit Saphiren, /|ZUE1931|Public Domain SNG.5.15|AT|22|Hohelied|5||0|15|seine Schenkel sind Marmorsäulen, / stehend auf goldenen Sockeln, / seine Gestalt dem Libanon gleich, / auserlesen wie Zedern; /|ZUE1931|Public Domain SNG.5.16|AT|22|Hohelied|5||0|16|"sein Gaumen ist lauter Süsse, / und alles an ihm ist Wonne. / So ist mein Geliebter, so ist mein Freund, / ihr Töchter Jerusalems."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.6.1|AT|22|Hohelied|6||0|1|"""Wohin ist dein Geliebter gegangen, / du Schönste unter den Frauen? / Wohin hat sich dein Geliebter gewandt, / dass wir ihn suchen mit dir?"" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.6.2|AT|22|Hohelied|6||0|2|"""Mein Geliebter ist in seinen Garten gegangen, / hinab zu den Balsambeeten, / in den Gärten zu weiden und Lilien zu pflücken. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.6.3|AT|22|Hohelied|6||0|3|"Ich bin meines Geliebten, und mein Geliebter ist mein, / er, der auf Lilienauen weidet."""|ZUE1931|Public Domain SNG.6.4|AT|22|Hohelied|6||0|4|Schön bist du, meine Freundin, wie Thirza, / lieblich wie Jerusalem, / furchtbar wie Heerscharen. /|ZUE1931|Public Domain SNG.6.5|AT|22|Hohelied|6||0|5|Wende deine Augen von mir, / denn sie erschrecken mich. / Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, / die von Gilead herabwallt. /|ZUE1931|Public Domain SNG.6.6|AT|22|Hohelied|6||0|6|Deine Zähne sind wie eine Herde Schafe, / die von der Schwemme heraufsteigen, / die allesamt Zwillinge haben / und deren keins ohne Lämmer ist. /|ZUE1931|Public Domain SNG.6.7|AT|22|Hohelied|6||0|7|Gleich dem Riss im Granatapfel schimmert deine Schläfe / hinter deinem Schleier hervor.|ZUE1931|Public Domain SNG.6.8|AT|22|Hohelied|6||0|8|Der Königinnen sind sechzig, / und der Nebenfrauen sind achtzig, / dazu der Mädchen unzählbar viel. /|ZUE1931|Public Domain SNG.6.9|AT|22|Hohelied|6||0|9|Doch nur eine ist sie, mein Täubchen, meine Traute. / Sie ist die Einzige ihrer Mutter, / die Auserwählte derer, die sie gebar. / Es sahen sie die Mädchen und priesen sie, / die Königinnen und Nebenfrauen, und lobten sie.|ZUE1931|Public Domain SNG.6.10|AT|22|Hohelied|6||0|10|Wer ist sie, die da herabschaut wie die Morgenröte, / schön wie der Vollmond, / rein wie die Sonne, / furchtbar wie Heerscharen? /|ZUE1931|Public Domain SNG.6.11|AT|22|Hohelied|6||0|11|Ich stieg hinab in den Nussgarten, / mich zu ergötzen an den Blüten im Tal, / zu sehen, ob der Weinstock gesprosst, / ob die Granaten in Blüte stehen.|ZUE1931|Public Domain SNG.7.1|AT|22|Hohelied|7||0|1|"""Wende dich, wende dich, Sulamitin! / Wende dich, wende dich, dass wir dich bewundern!"" / ""Was bewundert ihr an der Sulamitin / beim kriegerischen Tanz?"" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.7.2|AT|22|Hohelied|7||0|2|"""Wie schön sind deine Schritte in den Schuhen, / du Edelgeborne! / Die Biegungen deiner Hüfte sind wie Halsgeschmeide, / gefertigt von Künstlerhänden. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.7.3|AT|22|Hohelied|7||0|3|Dein Schoss ist ein verschlossenes Becken; / nicht mangle der Mischtrank! / Dein Leib ist ein Weizenhaufe, / umgeben von Lilien. /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.4|AT|22|Hohelied|7||0|4|Deine Brüste sind gleich zwei Böcklein, / Zwillingen der Gazelle. /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.5|AT|22|Hohelied|7||0|5|Dein Hals ist wie ein Turm von Elfenbein, / dein Haupt auf dir gleich dem Karmel. / Deine Augen sind wie die Teiche zu Hesbon / am Tor Bath-Rabbim. / Deine Nase ist gleich dem Libanonturm, / der gegen Damaskus schaut. /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.6|AT|22|Hohelied|7||0|6|Die Flechten deines Hauptes sind wie Purpur; / ein König liegt gefesselt in den Schlingen.|ZUE1931|Public Domain SNG.7.7|AT|22|Hohelied|7||0|7|Wie schön, wie hold bist du, / Geliebte, du Wonnevolle! /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.8|AT|22|Hohelied|7||0|8|Wie du dastehst, gleichst du der Palme / und deine Brüste den Trauben. /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.9|AT|22|Hohelied|7||0|9|Ich dachte: Ich will die Palme ersteigen, / will nach ihren Rispen greifen. / Deine Brüste sollen mir sein wie Trauben, / und der Atem deiner Nase wie Äpfel, /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.10|AT|22|Hohelied|7||0|10|"und dein Mund wie köstlicher Wein, / der meinem Gaumen sanft eingeht / und Lippen und Zähne mir netzt."""|ZUE1931|Public Domain SNG.7.11|AT|22|Hohelied|7||0|11|Ich bin meines Geliebten, / und er hat Verlangen nach mir. /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.12|AT|22|Hohelied|7||0|12|Komm, mein Geliebter, hinaus auf die Flur, / lass unter Cyperblüten uns nächtigen, /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.13|AT|22|Hohelied|7||0|13|am Morgen früh nach den Weingärten sehen, / ob der Weinstock gesprosst, / ob die Blüten sich aufgeschlossen, / ob die Granaten im Bluste stehen. / Dort will ich dir meine Liebe schenken. /|ZUE1931|Public Domain SNG.7.14|AT|22|Hohelied|7||0|14|Es duften die Liebesäpfel, / vor unsern Türen sind köstliche Früchte, / frische zusammen mit jährigen; / die habe ich, mein Geliebter, dir aufgespart.|ZUE1931|Public Domain SNG.8.1|AT|22|Hohelied|8||0|1|O wärst du mein Bruder, / den die Brust meiner Mutter gestillt! / Fände ich dich draussen, ich wollte dich küssen, / und doch würde mich niemand verachten. /|ZUE1931|Public Domain SNG.8.2|AT|22|Hohelied|8||0|2|Ich wollte dich führen in meiner Mutter Haus, / dich bringen in die Kammer derer, die mich geboren, / wollte dich tränken mit gewürztem Wein, / mit dem Saft der Granaten. /|ZUE1931|Public Domain SNG.8.3|AT|22|Hohelied|8||0|3|Seine Linke läge unter meinem Haupte, / und seine Rechte umfinge mich. /|ZUE1931|Public Domain SNG.8.4|AT|22|Hohelied|8||0|4|Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems: / was wollt ihr aufstören, was wollt ihr wecken / die Liebe, ehe es ihr gefällt?|ZUE1931|Public Domain SNG.8.5|AT|22|Hohelied|8||0|5|"""Wer steigt da herauf aus der Trift, / sich lehnend an den Geliebten? / Unter dem Apfelbaum weckt' ich dich auf. / Dort kam in die Wehen mit dir deine Mutter, / dort kam in die Wehen, die dich gebar."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.8.6|AT|22|Hohelied|8||0|6|"""Lege mich wie ein Siegel an dein Herz, / wie einen Ring an deinen Arm. / Denn stark wie der Tod ist die Liebe, / Leidenschaft hart wie die Unterwelt; / ihre Gluten sind Feuersgluten, / ihre Flammen wie Flammen des Herrn. /"|ZUE1931|Public Domain SNG.8.7|AT|22|Hohelied|8||0|7|"Grosse Wasser können die Liebe nicht löschen, / Ströme sie nicht überfluten. / Gäbe einer auch all sein Gut um die Liebe, / würde man ihn verachten?"""|ZUE1931|Public Domain SNG.8.8|AT|22|Hohelied|8||0|8|"""Wir haben ein kleines Schwesterlein, / das noch keine Brüste hat. / Was wollen wir unsrer Schwester tun / an dem Tage, da man um sie wirbt? /"|ZUE1931|Public Domain SNG.8.9|AT|22|Hohelied|8||0|9|"Ist sie eine Mauer, / so bauen wir darauf eine silberne Zinne; / ist sie eine Türe, / so verrammeln wir sie mit zedernem Brette."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.8.10|AT|22|Hohelied|8||0|10|"""Ich bin eine Mauer, / und meine Brüste wie Türme; / nun bin ich in seinen Augen / wie eine, die Heil gefunden hat."""|ZUE1931|Public Domain SNG.8.11|AT|22|Hohelied|8||0|11|Einen Weinberg hatte Salomo in Baal-Hamon; / den Weinberg übergab er den Hütern. / Aus seinen Früchten zöge einer / wohl tausend Lot Silber. /|ZUE1931|Public Domain SNG.8.12|AT|22|Hohelied|8||0|12|Mein Weinberg, der mir gehört, steht vor mir. / Die Tausend lass ich dir, Salomo, / und zweihundert denen, die seine Frucht hüten.|ZUE1931|Public Domain SNG.8.13|AT|22|Hohelied|8||0|13|"""Die du in den Gärten wohnst - / die Gefährten lauschen - / lass mich deine Stimme hören."" /"|ZUE1931|Public Domain SNG.8.14|AT|22|Hohelied|8||0|14|"""Fliehe, mein Geliebter! / Tue es der Gazelle gleich / oder dem jungen Hirsch / auf den Balsambergen!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.1.1|AT|23|Jesaja|1||0|1|GESICHT Jesajas, des Sohnes des Amoz, das er über Juda und Jerusalem schaute in den Tagen der judäischen Könige Usia, Jotham, Ahas und Hiskia.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.2|AT|23|Jesaja|1||0|2|HÖRET, ihr Himmel, horche auf, o Erde! Denn der Herr redet: Kinder habe ich grossgezogen und emporgebracht, und sie - sind von mir abgefallen.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.3|AT|23|Jesaja|1||0|3|Der Ochse kennt seinen Meister, und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel hat keine Einsicht, mein Volk hat keinen Verstand.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.4|AT|23|Jesaja|1||0|4|O wehe der sündigen Nation, dem schuldbeladenen Volke, der Brut von Bösewichten, den missratenen Kindern! Verlassen haben sie den Herrn, verworfen den Heiligen Israels, haben den Rücken gewandt.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.5|AT|23|Jesaja|1||0|5|Worauf wollt ihr noch geschlagen werden, da ihr im Abfall verharrt? Das ganze Haupt ist krank, das ganze Herz ist siech.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.6|AT|23|Jesaja|1||0|6|Von der Fußsohle bis zum Haupte ist nichts Gesundes an ihm: Beule und Strieme und frische Wunde, nicht ausgedrückt noch verbunden, und nicht mit Öl gelindert.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.7|AT|23|Jesaja|1||0|7|Euer Land liegt wüste, eure Städte sind verbrannt; (die Frucht) des Ackers vor euren Augen verzehren Fremde. Eine Wüste ist es wie das zerstörte Sodom.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.8|AT|23|Jesaja|1||0|8|Und die Tochter Zion ist übriggeblieben wie ein Häuslein im Weinberg, wie eine Nachthütte im Gurkenfeld, wie ein Turm zur Wacht.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.9|AT|23|Jesaja|1||0|9|Wenn nicht der Herr der Heerscharen von uns einen Rest gelassen, fast wären wir wie Sodom geworden und gleich wie Gomorrha.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.10|AT|23|Jesaja|1||0|10|HÖRET das Wort des Herrn, ihr Fürsten von Sodom! Horch auf die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorrha!|ZUE1931|Public Domain ISA.1.11|AT|23|Jesaja|1||0|11|Was soll mir die Menge eurer Schlachtopfer? spricht der Herr. Satt habe ich die Brandopfer von Widdern und das Fett der Mastkälber, und das Blut der Stiere und Lämmer und Böcke mag ich nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.12|AT|23|Jesaja|1||0|12|Wenn ihr kommt, mein Angesicht zu schauen, wer hat das von euch verlangt, dass ihr meine Vorhöfe zertretet?|ZUE1931|Public Domain ISA.1.13|AT|23|Jesaja|1||0|13|Bringet nicht mehr unnütze Gaben - ein Greuelopfer ist es mir. Neumond und Sabbat, Versammlung berufen - ich mag nicht Frevel und Feiertag.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.14|AT|23|Jesaja|1||0|14|Eure Neumonde und eure Feste hasst meine Seele; sie sind mir zur Last geworden, ich bin's müde, sie zu ertragen.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.15|AT|23|Jesaja|1||0|15|Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch; auch wenn ihr noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voll Blut;|ZUE1931|Public Domain ISA.1.16|AT|23|Jesaja|1||0|16|waschet, reiniget euch! Tut hinweg eure bösen Taten, mir aus den Augen! Höret auf, Böses zu tun,|ZUE1931|Public Domain ISA.1.17|AT|23|Jesaja|1||0|17|lernet Gutes tun! Trachtet nach Recht, weiset in Schranken den Gewalttätigen; helfet der Waise zum Rechte, führet die Sache der Witwe!|ZUE1931|Public Domain ISA.1.18|AT|23|Jesaja|1||0|18|Nun wohlan, wir wollen miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünden sind wie Scharlach, können sie dann weiss werden wie Schnee? Wenn sie rot sind wie Purpur, können sie dann werden wie Wolle?|ZUE1931|Public Domain ISA.1.19|AT|23|Jesaja|1||0|19|Wenn ihr willig seid und gehorsam, so sollt ihr das Beste des Landes kosten.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.20|AT|23|Jesaja|1||0|20|Doch wenn ihr euch weigert und widerstrebt, so sollt ihr das Schwert kosten. Denn der Mund des Herrn hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.21|AT|23|Jesaja|1||0|21|WIE ist zur Dirne geworden die treue Stadt, die voll war des Rechts! Gerechtigkeit wohnte in ihr, jetzt aber Mörder!|ZUE1931|Public Domain ISA.1.22|AT|23|Jesaja|1||0|22|Dein Silber ist zu Schlacken geworden, dein Wein mit Wasser verfälscht.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.23|AT|23|Jesaja|1||0|23|Deine Führer sind Aufrührer und Gesellen der Diebe. Sie alle lieben Bestechung und jagen Geschenken nach. Der Waise helfen sie nicht zum Recht, und die Sache der Witwe kommt nicht vor sie.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.24|AT|23|Jesaja|1||0|24|Darum spricht der Herr, der Gott der Heerscharen, der Starke Israels: Ha! ich will mich letzen an meinen Widersachern und mich rächen an meinen Feinden!|ZUE1931|Public Domain ISA.1.25|AT|23|Jesaja|1||0|25|Und ich will meine Hand wider dich wenden und deine Schlacken läutern im Schmelzofen und wegschaffen alle deine Bleistücke.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.26|AT|23|Jesaja|1||0|26|Ich will dir wieder Richter geben wie vor alters und Ratsherren wie vorzeiten. Alsdann wird man dich nennen Rechtsburg, treue Stadt.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.27|AT|23|Jesaja|1||0|27|Zion wird durch Recht erlöst, und seine Bekehrten durch Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.28|AT|23|Jesaja|1||0|28|Aber Verderben über die Abtrünnigen und Sünder zumal! Und die den Herrn verlassen, kommen um.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.29|AT|23|Jesaja|1||0|29|Denn ihr werdet euch schämen ob der Terebinthen, an denen ihr eure Lust habt, und erröten ob der Gärten, die euch gefallen.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.30|AT|23|Jesaja|1||0|30|Denn ihr werdet sein wie eine Terebinthe, deren Blätter welken, und wie ein Garten, der kein Wasser hat.|ZUE1931|Public Domain ISA.1.31|AT|23|Jesaja|1||0|31|Und der Starke wird zum Werg und sein Werk zum Funken werden, und brennen werden beide zumal, ohne dass jemand löscht.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.1|AT|23|Jesaja|2||0|1|DAS Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem schaute:|ZUE1931|Public Domain ISA.2.2|AT|23|Jesaja|2||0|2|Und es wird geschehen in den letzten Tagen, da wird der Berg mit dem Hause des Herrn festgegründet stehen an der Spitze der Berge und die Hügel überragen; und alle Völker werden zu ihm hinströmen,|ZUE1931|Public Domain ISA.2.3|AT|23|Jesaja|2||0|3|"und viele Nationen werden sich aufmachen und sprechen: ""Kommt, lasset uns hinaufziehen zum Berge des Herrn, zu dem Hause des Gottes Jakobs, dass er uns seine Wege lehre und wir wandeln auf seinen Pfaden; denn von Zion wird die Weisung ausgehen, und das Wort des Herrn von Jerusalem."""|ZUE1931|Public Domain ISA.2.4|AT|23|Jesaja|2||0|4|Und er wird Recht sprechen zwischen den Völkern und Weisung geben vielen Nationen; und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Spiesse zu Rebmessern. Kein Volk wird wider das andre das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.5|AT|23|Jesaja|2||0|5|Haus Jakobs, auf, lasset uns wandeln im Lichte des Herrn!|ZUE1931|Public Domain ISA.2.6|AT|23|Jesaja|2||0|6|VERSTOSSEN hast du dein Volk, das Haus Jakobs; denn sie sind voll von Wahrsagerei des Morgenlandes und von Zeichendeutern wie die Philister, und mit Fremden tauschen sie Handschlag.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.7|AT|23|Jesaja|2||0|7|Und ihr Land ward voll Silber und Gold, und ihrer Schätze kein Ende, und ihr Land ward voll von Rossen, und ihrer Wagen kein Ende,|ZUE1931|Public Domain ISA.2.8|AT|23|Jesaja|2||0|8|und ihr Land ward voll von Götzen; das Werk ihrer Hände beten sie an, das, was ihre Finger gemacht haben.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.9|AT|23|Jesaja|2||0|9|Da ward gebeugt der Mensch und gedemütigt der Mann, und erhaben ist der Herr allein an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.10|AT|23|Jesaja|2||0|10|Gehe hinein in den Felsen und verbirg dich im Staube vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner hehren Majestät!|ZUE1931|Public Domain ISA.2.11|AT|23|Jesaja|2||0|11|Die Hoffart der Menschen wird gebeugt und der Stolz der Männer gedemütigt, und erhaben ist der Herr allein an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.12|AT|23|Jesaja|2||0|12|Denn ein Tag des Herrn der Heerscharen kommt über alles Stolze und Erhabene und über alles Ragende und Hohe,|ZUE1931|Public Domain ISA.2.13|AT|23|Jesaja|2||0|13|über alle Zedern des Libanon und über alle Eichen Basans,|ZUE1931|Public Domain ISA.2.14|AT|23|Jesaja|2||0|14|über alle Berge, die hohen, und über alle Hügel, die ragenden,|ZUE1931|Public Domain ISA.2.15|AT|23|Jesaja|2||0|15|über jeden hohen Turm und über jede feste Mauer,|ZUE1931|Public Domain ISA.2.16|AT|23|Jesaja|2||0|16|über alle Tharsisschiffe und über alle köstlichen Schaustücke.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.17|AT|23|Jesaja|2||0|17|Da wird erniedrigt die Hoffart der Menschen und der Stolz der Männer gedemütigt, und erhaben ist der Herr allein an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.18|AT|23|Jesaja|2||0|18|Und die Götzen - das fährt alles dahin!|ZUE1931|Public Domain ISA.2.19|AT|23|Jesaja|2||0|19|Gehet hinein in Felsenhöhlen und in Erdlöcher vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner hehren Majestät, wenn er sich erhebt, die Erde zu schrecken!|ZUE1931|Public Domain ISA.2.20|AT|23|Jesaja|2||0|20|An jenem Tage wird der Mensch seine silbernen und goldenen Götzen, die er sich gemacht, sie anzubeten, den Ratten und Fledermäusen hinwerfen,|ZUE1931|Public Domain ISA.2.21|AT|23|Jesaja|2||0|21|hinein in die Felsspalten und in die Steinklüfte, vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner hehren Majestät, wenn er sich erhebt, die Erde zu schrecken.|ZUE1931|Public Domain ISA.2.22|AT|23|Jesaja|2||0|22|Lasset doch fahren den Menschen, in dessen Nase nur ein Hauch ist! Denn wofür ist er zu achten?|ZUE1931|Public Domain ISA.3.1|AT|23|Jesaja|3||0|1|Denn siehe, der Herr, der Gott der Heerscharen, wird hinwegnehmen aus Jerusalem und Juda Stütze und Stab, jede Stütze an Brot und jede Stütze an Wasser,|ZUE1931|Public Domain ISA.3.2|AT|23|Jesaja|3||0|2|den Helden und den Kriegsmann, den Richter und den Propheten, den Wahrsager und den Ältesten,|ZUE1931|Public Domain ISA.3.3|AT|23|Jesaja|3||0|3|den Hauptmann, den Angesehenen und den Ratsherrn, den Zauberkünstler und den Beschwörer.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.4|AT|23|Jesaja|3||0|4|Und ich will ihnen Knaben zu Fürsten geben, und Buben sollen über sie herrschen.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.5|AT|23|Jesaja|3||0|5|Und im ganzen Volke wird einer den andern bedrängen, der Freund den Freund; losfahren wird der Junge wider den Alten und der Verachtete wider den Geehrten.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.6|AT|23|Jesaja|3||0|6|"Wenn dann einer den andern, in dessen väterlichem Hause ein Mantel ist, anfasst (und sagt): ""Auf, unser Führer sollst du sein, und dieser Trümmerhaufe sei dir untertan"","|ZUE1931|Public Domain ISA.3.7|AT|23|Jesaja|3||0|7|"so wird der an jenem Tage sprechen: ""Ich mag nicht Wundarzt sein, ist doch in meinem Hause weder Brot noch Mantel; machet mich nicht zum Führer des Volkes."""|ZUE1931|Public Domain ISA.3.8|AT|23|Jesaja|3||0|8|Denn Jerusalem stürzt und Juda fällt, weil ihre Zunge und ihre Taten wider den Herrn sind, den Augen seiner Majestät zu trotzen.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.9|AT|23|Jesaja|3||0|9|Die Frechheit ihrer Gesichter zeugt wider sie, und ihre Sünde künden sie aus wie die Leute von Sodom und verbergen sie nicht. Wehe ihnen! Denn sie tun sich selber Böses an.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.10|AT|23|Jesaja|3||0|10|Heil dem Gerechten! Es geht ihm wohl; denn die Frucht seiner Taten wird er geniessen.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.11|AT|23|Jesaja|3||0|11|Wehe dem Gottlosen! Ihm geht es schlimm; denn nach dem Tun seiner Hände wird ihm vergolten.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.12|AT|23|Jesaja|3||0|12|Meines Volkes Zwingherr ist ein Bube, und Weiber beherrschen es. O mein Volk! Deine Leiter sind Verführer und verwirren den Weg, den du wandeln sollst.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.13|AT|23|Jesaja|3||0|13|Der Herr steht da, um zu rechten, und hat sich erhoben, sein Volk zu richten.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.14|AT|23|Jesaja|3||0|14|"Der Herr geht ins Gericht mit den Ältesten seines Volkes und seinen Fürsten: ""Ihr, ihr habt den Weinberg abgeweidet; der Raub des Armen ist in euren Häusern."|ZUE1931|Public Domain ISA.3.15|AT|23|Jesaja|3||0|15|"Warum zertretet ihr mein Volk und zermalmt die Person der Elenden?"" Also spricht der Herr, der Gott der Heerscharen."|ZUE1931|Public Domain ISA.3.16|AT|23|Jesaja|3||0|16|Und der Herr sprach: Weil die Töchter Zions hoffärtig sind und im Gehen den Kopf hoch tragen und mit den Augen nach der Seite blinzeln, weil sie trippelnd einhergehen und mit ihren Fußspangen klirren,|ZUE1931|Public Domain ISA.3.17|AT|23|Jesaja|3||0|17|wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions kahl machen, und der Herr wird ihre Schläfe entblössen.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.18|AT|23|Jesaja|3||0|18|An jenem Tage wird der Herr die ganze Pracht wegnehmen: die Fußspangen, die Stirnreife und die Möndchen,|ZUE1931|Public Domain ISA.3.19|AT|23|Jesaja|3||0|19|die Ohrgehänge, die Armketten und die Schleier,|ZUE1931|Public Domain ISA.3.20|AT|23|Jesaja|3||0|20|die Kopfbunde und die Fusskettchen, die Gürtel, die Riechfläschchen und die Amulette,|ZUE1931|Public Domain ISA.3.21|AT|23|Jesaja|3||0|21|die Fingerringe und die Nasenringe,|ZUE1931|Public Domain ISA.3.22|AT|23|Jesaja|3||0|22|die Feierkleider und die Mäntel, die Umschlagtücher und die Taschen|ZUE1931|Public Domain ISA.3.23|AT|23|Jesaja|3||0|23|die feinen Zeuge und die Hemden, die Turbane und die Überwürfe.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.24|AT|23|Jesaja|3||0|24|Und statt des Balsamdufts wird Moder sein und statt des Gürtels ein Strick, statt des Haargekräusels eine Glatze, statt des Prunkgewandes der umgegürtete Sack, das Brandmal statt der Schönheit.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.25|AT|23|Jesaja|3||0|25|Deine Männer sollen fallen durch das Schwert, und deine Helden im Kampfe.|ZUE1931|Public Domain ISA.3.26|AT|23|Jesaja|3||0|26|Da werden ihre Tore klagen und trauern, und verheert wird sie am Boden sitzen.|ZUE1931|Public Domain ISA.4.1|AT|23|Jesaja|4||0|1|"Und sieben Frauen werden einen Mann ergreifen an jenem Tage und sprechen: ""Eigne Speise wollen wir essen und mit eignem Gewande uns bekleiden; nur lass uns deinen Namen tragen, nimm hinweg unsre Schmach!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.4.2|AT|23|Jesaja|4||0|2|AN jenem Tage wird, was der Herr sprossen lässt, zur Zierde und zur Ehre, und die Frucht des Landes zur Hoheit und zum Schmucke für die Geretteten in Israel.|ZUE1931|Public Domain ISA.4.3|AT|23|Jesaja|4||0|3|Alsdann wird heilig heissen, wer noch lebt in Zion und wer übrigbleibt in Jerusalem, alle, die in Jerusalem zum Leben aufgeschrieben sind,|ZUE1931|Public Domain ISA.4.4|AT|23|Jesaja|4||0|4|wenn der Herr den Schmutz der Tochter Zion abgewaschen und die Blutschuld Jerusalems hinweggespült hat aus seiner Mitte durch den Sturm des Gerichtes und durch den Sturm der Vertilgung.|ZUE1931|Public Domain ISA.4.5|AT|23|Jesaja|4||0|5|Und der Herr wird kommen, und es wird über der ganzen Stätte des Berges Zion und über seinen Versammlungen eine Wolke weilen bei Tage und Rauch und flammender Feuerglanz bei Nacht; denn über allem ist die Herrlichkeit des Herrn ein Schutz|ZUE1931|Public Domain ISA.4.6|AT|23|Jesaja|4||0|6|und Schirm, und sie wird zum Schatten dienen vor der Hitze und zur Zuflucht und zum Obdach vor Unwetter und Regen.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.1|AT|23|Jesaja|5||0|1|SINGEN will ich von meinem Freunde, das Lied meines Freundes von seinem Weinberg! Mein Freund hatte einen Weinberg auf fetter Bergeshöhe.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.2|AT|23|Jesaja|5||0|2|Den grub er um und säuberte ihn von Steinen und bepflanzte ihn mit edeln Reben. Er baute einen Turm in seiner Mitte, auch eine Kelter hieb er darin aus. Und er hoffte, dass er edle Trauben brächte, doch er brachte herbe Frucht.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.3|AT|23|Jesaja|5||0|3|Nun, ihr Bürger Jerusalems und ihr Männer von Juda, richtet zwischen mir und meinem Weinberg!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.4|AT|23|Jesaja|5||0|4|Was war noch zu tun an meinem Weinberg, und ich tat es nicht? Warum hoffte ich, dass er edle Trauben brächte, und er brachte herbe Frucht? -|ZUE1931|Public Domain ISA.5.5|AT|23|Jesaja|5||0|5|Nun, so will ich euch kundtun, was ich meinem Weinberg tun will: ich will seinen Zaun entfernen, dass er abgeweidet, und seine Mauer einreissen, dass er zertreten werde.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.6|AT|23|Jesaja|5||0|6|Ich will ihm den Garaus machen: nicht beschnitten soll er werden noch behackt, in Dornen und Disteln soll er aufgehen; und den Wolken will ich verbieten, auf ihn zu regnen.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.7|AT|23|Jesaja|5||0|7|Denn der Weinberg des Herrn der Heerscharen ist das Haus Israel, und die Männer Judas sind seine Lieblingspflanzung. Er hoffte auf Guttat, und siehe da Bluttat, auf Rechtsspruch, und siehe da Rechtsbruch!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.8|AT|23|Jesaja|5||0|8|WEHE denen, die Haus an Haus reihen und Acker an Acker rücken, bis kein Platz mehr ist und ihr allein Besitzer seid mitten im Lande!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.9|AT|23|Jesaja|5||0|9|Denn vernehmen liess sich in meinen Ohren der Herr der Heerscharen: fürwahr, viele Häuser sollen öde werden, grosse und schöne, dass niemand darin wohne;|ZUE1931|Public Domain ISA.5.10|AT|23|Jesaja|5||0|10|denn zehn Juchart Reben werden einen Eimer bringen, und ein Malter Same einen Scheffel.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.11|AT|23|Jesaja|5||0|11|Wehe denen, die früh am Morgen schon dem Rauschtrank nachjagen, die bis tief in die Nacht der Wein erhitzt!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.12|AT|23|Jesaja|5||0|12|Da halten sie Gelage mit Laute und Harfe, mit Handpauke und Flöte und Wein; aber das Werk des Herrn beachten sie nicht, und das Tun seiner Hände sehen sie nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.13|AT|23|Jesaja|5||0|13|Darum wandert mein Volk in die Verbannung unversehens; seine Edlen sind kraftlos vor Hunger, und die Menge brennt vor Durst.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.14|AT|23|Jesaja|5||0|14|Darum öffnet die Unterwelt weit ihren gierigen Schlund und sperrt auf ihren Rachen über die Massen, und es fährt hinunter Jerusalems Pracht, sein Gelärm und Getümmel und wer darin frohlockt.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.15|AT|23|Jesaja|5||0|15|Da wird gebeugt der Mensch und erniedrigt der Mann und die Augen der Hochmütigen werden gedemütigt.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.16|AT|23|Jesaja|5||0|16|Aber der Herr der Heerscharen wird erhaben durch das Gericht, und der heilige Gott erweist sich heilig durch Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.17|AT|23|Jesaja|5||0|17|Und Lämmer weiden|ZUE1931|Public Domain ISA.5.18|AT|23|Jesaja|5||0|18|Wehe denen, die die Schuld mit Stricken des Frevels und die Sünde wie mit Wagenseilen herbeiziehen!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.19|AT|23|Jesaja|5||0|19|die da sagen: Er beeile doch, beschleunige sein Werk, dass wir es sehen; der Ratschluss des Heiligen Israels nahe und treffe ein, dass wir ihn erfahren!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.20|AT|23|Jesaja|5||0|20|Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis machen, die bitter zu süss und süss zu bitter machen!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.21|AT|23|Jesaja|5||0|21|Wehe denen, die in ihren eignen Augen weise sind und sich selbst verständig dünken!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.22|AT|23|Jesaja|5||0|22|Wehe denen, die Helden sind im Weintrinken und Kraftmenschen im Mischen des Rauschtranks!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.23|AT|23|Jesaja|5||0|23|die dem Schuldigen Recht geben um Bestechung und dem Unschuldigen sein Recht absprechen!|ZUE1931|Public Domain ISA.5.24|AT|23|Jesaja|5||0|24|Darum, wie die Zunge des Feuers Stoppeln verzehrt und dürres Gras in der Flamme zusammensinkt, wird ihre Wurzel sein wie Moder und ihre Blüte wie Staub auffliegen; denn sie haben die Weisung des Herrn der Heerscharen verschmäht und verworfen das Wort des Heiligen Israels.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.25|AT|23|Jesaja|5||0|25|DARUM entbrannte der Zorn des Herrn wider sein Volk, und er reckte gegen sie seine Hand aus und schlug sie, und die Berge erbebten, und ihre Leichen lagen wie Kot in den Strassen. Bei alledem hat sich sein Zorn nicht gewandt, und noch ist seine Hand ausgereckt.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.26|AT|23|Jesaja|5||0|26|Und er wird ein Panier aufstecken dem Volk aus der Ferne und es herbeilocken vom Ende der Erde, und siehe: eilends, schnell kommt es;|ZUE1931|Public Domain ISA.5.27|AT|23|Jesaja|5||0|27|kein Müder, kein Strauchelnder in ihm, nicht schläft noch schlummert es; keinem geht auf der Gurt seiner Lenden, keinem zerreisst der Riemen seiner Schuhe.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.28|AT|23|Jesaja|5||0|28|Seine Pfeile sind geschärft und alle seine Bogen gespannt; die Hufe seiner Rosse sind wie Kiesel zu achten und seine Wagenräder wie der Sturmwind.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.29|AT|23|Jesaja|5||0|29|Sein Brüllen ist wie das der Löwin, es brüllt wie junge Löwen und knurrt, packt den Raub und schleppt ihn fort, und niemand rettet.|ZUE1931|Public Domain ISA.5.30|AT|23|Jesaja|5||0|30|Es tost über ihm an jenem Tage wie Tosen des Meeres. Da blickt er auf die Erde, und siehe da, bange Finsternis, und das Licht wird verfinstert durch ihr Gewölk.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.1|AT|23|Jesaja|6||0|1|IN dem Jahre, da der König Usia starb, sah ich den Herrn auf einem hohen und erhabenen Throne sitzen, und seine Säume füllten den Tempel.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.2|AT|23|Jesaja|6||0|2|Saraphe standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckte er sein Angesicht, mit zweien bedeckte er seine Füsse, und mit zweien flog er.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.3|AT|23|Jesaja|6||0|3|Und einer rief dem andern zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen! Die ganze Erde ist seiner Herrlichkeit voll!|ZUE1931|Public Domain ISA.6.4|AT|23|Jesaja|6||0|4|Da erbebten die Grundlagen der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus ward voll von Rauch.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.5|AT|23|Jesaja|6||0|5|Da sprach ich: Wehe mir! ich bin verloren! denn ich bin ein Mensch mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volke mit unreinen Lippen - und habe den König, den Herrn der Heerscharen, mit meinen Augen gesehen.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.6|AT|23|Jesaja|6||0|6|Da flog einer der Saraphe zu mir her, einen glühenden Stein in der Hand, den er mit der Zange vom Altar genommen.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.7|AT|23|Jesaja|6||0|7|Und er berührte damit meinen Mund und sprach: Siehe, das hat deine Lippen berührt, und deine Schuld ist gewichen und deine Sünde ist gesühnt.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.8|AT|23|Jesaja|6||0|8|Da hörte ich die Stimme des Herrn, der sprach: Wen soll ich senden? wer wird uns gehen? Ich sprach: Ich will's, sende mich!|ZUE1931|Public Domain ISA.6.9|AT|23|Jesaja|6||0|9|Und er sprach: Gehe und sprich zu diesem Volke: Höret immerfort, doch verstehet nicht, und sehet immerfort, doch erkennet nicht!|ZUE1931|Public Domain ISA.6.10|AT|23|Jesaja|6||0|10|Verstocke das Herz dieses Volkes, mache taub seine Ohren und blind seine Augen, dass es mit seinen Augen nicht sehe und mit seinen Ohren nicht höre, dass nicht sein Herz einsichtig werde und man es wieder heile.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.11|AT|23|Jesaja|6||0|11|Da sprach ich: Wie lange, o Herr? Und er antwortete: Bis dass die Städte öde liegen ohne Bewohner und die Häuser ohne Menschen und das Fruchtland nur noch Wüste ist|ZUE1931|Public Domain ISA.6.12|AT|23|Jesaja|6||0|12|und der Herr die Menschen weit hinwegführt und die Verödung gross wird inmitten des Landes.|ZUE1931|Public Domain ISA.6.13|AT|23|Jesaja|6||0|13|Und ist noch ein Zehntel darin, so wird es wiederum vertilgt wie bei der Terebinthe und der Eiche, von denen beim Fällen noch ein Stumpf bleibt. Ein heiliger Same ist sein Stumpf.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.1|AT|23|Jesaja|7||0|1|UND es begab sich in den Tagen des Ahas, des Sohnes Jothams, des Sohnes Usias, des Königs von Juda, da zogen Rezin, der König von Syrien, und Pekah, der Sohn Remaljas, der König von Israel, gegen Jerusalem heran, es zu bestürmen, aber sie konnten es nicht bestürmen.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.2|AT|23|Jesaja|7||0|2|"Als nun dem Hause Davids angesagt ward: ""Die Syrer haben sich in Ephraim gelagert"", da bebte sein Herz und das Herz seines Volkes, wie die Bäume des Waldes beben vor dem Winde."|ZUE1931|Public Domain ISA.7.3|AT|23|Jesaja|7||0|3|Der Herr aber sprach zu Jesaja: Gehe doch mit deinem Sohne Schear-Jaschub dem Ahas entgegen an das Ende der Wasserleitung des obern Teiches, auf die Walkerfeldstrasse,|ZUE1931|Public Domain ISA.7.4|AT|23|Jesaja|7||0|4|und sprich zu ihm: Hüte dich und bleibe ruhig! Fürchte dich nicht, und dein Herz verzage nicht vor diesen zwei rauchenden Stummeln von Feuerbränden, bei der Glut des Zornes Rezins und Syriens und des Sohnes Remaljas!|ZUE1931|Public Domain ISA.7.5|AT|23|Jesaja|7||0|5|Weil Syrien, Ephraim und der Sohn Remaljas Böses wider dich beschlossen haben und sprechen:|ZUE1931|Public Domain ISA.7.6|AT|23|Jesaja|7||0|6|"""Hinauf gegen Juda wollen wir ziehen, es bedrängen und für uns erobern und dort den Sohn Tabeels zum König machen"" -"|ZUE1931|Public Domain ISA.7.7|AT|23|Jesaja|7||0|7|so spricht Gott der Herr: Es soll nicht zustande kommen noch geschehen!|ZUE1931|Public Domain ISA.7.8|AT|23|Jesaja|7||0|8|Denn das Haupt Syriens ist Damaskus, und das Haupt von Damaskus ist Rezin. Noch 65 Jahre, und Ephraim wird zertrümmert, dass es kein Volk mehr ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.9|AT|23|Jesaja|7||0|9|Und das Haupt Ephraims ist Samaria, und das Haupt Samarias ist der Sohn Remaljas. Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.10|AT|23|Jesaja|7||0|10|Weiter redete der Herr zu Ahas also:|ZUE1931|Public Domain ISA.7.11|AT|23|Jesaja|7||0|11|Fordere dir ein Zeichen von dem Herrn, deinem Gott, tief in der Unterwelt drunten oder hoch droben in der Höhe.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.12|AT|23|Jesaja|7||0|12|Da sprach Ahas: Ich mag es nicht fordern, um den Herrn nicht zu versuchen.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.13|AT|23|Jesaja|7||0|13|Darauf sprach er: Höret doch, ihr vom Hause Davids: Ist es euch nicht genug, Menschen zu ermüden, dass ihr auch noch meinen Gott ermüdet?|ZUE1931|Public Domain ISA.7.14|AT|23|Jesaja|7||0|14|Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, das junge Weib ist schwanger und gebiert einen Sohn, und sie gibt ihm den Namen Immanuel.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.15|AT|23|Jesaja|7||0|15|Sahne und Honig wird er essen, bis er versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu wählen.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.16|AT|23|Jesaja|7||0|16|Denn ehe der Knabe versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu wählen, wird das Land verödet sein, vor dessen beiden Königen dir graut.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.17|AT|23|Jesaja|7||0|17|DER Herr wird über dich, über dein Volk und über deines Vaters Haus Tage kommen lassen, wie sie nicht mehr gekommen sind seit der Zeit, da Ephraim von Juda abgefallen ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.18|AT|23|Jesaja|7||0|18|Und an jenem Tage, da wird der Herr herbeilocken die Fliege am Ende der Ströme Ägyptens und die Biene im Lande Assyrien;|ZUE1931|Public Domain ISA.7.19|AT|23|Jesaja|7||0|19|die werden kommen und sich alle niederlassen in die abschüssigen Schluchten und in die Felsenklüfte, in alle Dornbüsche und auf alle Triften.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.20|AT|23|Jesaja|7||0|20|An jenem Tage wird der Herr mit dem Schermesser, das jenseits des (Euphrat-)Stromes gedungen ist, das Haupt und das Haar an den Füssen scheren, und auch den Bart wird es hinwegnehmen.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.21|AT|23|Jesaja|7||0|21|An jenem Tage wird sich ein jeder eine junge Kuh und zwei Schafe halten.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.22|AT|23|Jesaja|7||0|22|Da wird er Sahne essen ob der vielen Milch, die er bekommt; denn Sahne und Honig wird ein jeder essen, der übrigbleibt im Lande.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.23|AT|23|Jesaja|7||0|23|An jenem Tage wird ein jeder Ort, an welchem tausend Reben für tausend Lot Silber stehen, den Dornen und Disteln gehören.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.24|AT|23|Jesaja|7||0|24|Mit Pfeil und Bogen wird man dorthin kommen; denn Dornen und Disteln wird das ganze Land sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.7.25|AT|23|Jesaja|7||0|25|Und auf alle Berge, die man jetzt mit der Hacke hackt, wirst du aus Furcht vor Dornen und Disteln nicht hingehen, sondern man wird die Rinder dahin treiben, und die Schafe werden sie zertreten.|ZUE1931|Public Domain ISA.8.1|AT|23|Jesaja|8||0|1|"UND der Herr sprach zu mir: Nimm dir eine grosse Tafel und schreibe darauf mit Menschenschrift: ""Dem Raubebald-Eilebeute"","|ZUE1931|Public Domain ISA.8.2|AT|23|Jesaja|8||0|2|und bestelle mir glaubwürdige Zeugen, Uria, den Priester, und Sacharja, den Sohn Jeberechjas.|ZUE1931|Public Domain ISA.8.3|AT|23|Jesaja|8||0|3|"Darnach ging ich zu der Prophetin; die ward schwanger und gebar einen Sohn. Da sprach der Herr zu mir: Gib ihm den Namen ""Raubebald-Eilebeute""."|ZUE1931|Public Domain ISA.8.4|AT|23|Jesaja|8||0|4|Denn ehe der Knabe Vater und Mutter sagen kann, wird man den Reichtum von Damaskus und die Beute Samarias vor dem König von Assyrien einhertragen.|ZUE1931|Public Domain ISA.8.5|AT|23|Jesaja|8||0|5|Und der Herr fuhr noch fort, zu mir zu reden:|ZUE1931|Public Domain ISA.8.6|AT|23|Jesaja|8||0|6|Weil dieses Volk die sanftrinnenden Wasser Siloahs verachtet, weil es verzagt vor Rezin und dem Sohne Remaljas,|ZUE1931|Public Domain ISA.8.7|AT|23|Jesaja|8||0|7|darum, siehe, lässt der Herr über sie emporsteigen die starken und grossen Wasser des (Euphrat-)Stromes. Der wird steigen über alle seine Kanäle und über alle seine Ufer treten|ZUE1931|Public Domain ISA.8.8|AT|23|Jesaja|8||0|8|und wird eindringen in Juda, wird überschwemmen und überfluten, dass er bis an den Hals reicht, und seine ausgespannten Flügel werden die Weite deines Landes füllen, Immanuel!|ZUE1931|Public Domain ISA.8.9|AT|23|Jesaja|8||0|9|Tobet, ihr Völker, und erschrecket! Horchet auf, alle Fernen der Erde! Rüstet euch und erschrecket, ja rüstet euch und erschrecket!|ZUE1931|Public Domain ISA.8.10|AT|23|Jesaja|8||0|10|Plant einen Plan - er geht in die Brüche! Beschliesst einen Beschluss - er wird nicht bestehen! Denn mit uns ist Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.8.11|AT|23|Jesaja|8||0|11|Denn so sprach der Herr zu mir, als die Hand mich packte und er mich warnte, auf dem Wege dieses Volkes zu wandeln:|ZUE1931|Public Domain ISA.8.12|AT|23|Jesaja|8||0|12|Nennet nicht alles Verschwörung, was dieses Volk Verschwörung nennt, und vor dem, was es fürchtet, fürchtet euch nicht und erschrecket nicht!|ZUE1931|Public Domain ISA.8.13|AT|23|Jesaja|8||0|13|Den Herrn der Heerscharen, ihn haltet heilig, er sei eure Furcht und er euer Schrecken!|ZUE1931|Public Domain ISA.8.14|AT|23|Jesaja|8||0|14|Und er wird zum Heiligtum und zum Stein des Anstosses werden und zum Fels des Strauchelns den beiden Häusern Israels, zur Schlinge und zum Fallstrick den Bewohnern von Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain ISA.8.15|AT|23|Jesaja|8||0|15|Und ihrer viele werden straucheln, fallen und zerschellen, werden sich verstricken und verfangen.|ZUE1931|Public Domain ISA.8.16|AT|23|Jesaja|8||0|16|Verwahren (will ich) die Offenbarung und versiegeln die Weisung in meinen Jüngern,|ZUE1931|Public Domain ISA.8.17|AT|23|Jesaja|8||0|17|und harren will ich auf den Herrn, der sein Angesicht vor dem Hause Jakobs verbirgt, und will auf ihn hoffen.|ZUE1931|Public Domain ISA.8.18|AT|23|Jesaja|8||0|18|Siehe, ich und die Kinder, die mir der Herr gegeben hat, wir sind Zeichen und Vorbedeutungen in Israel von dem Herrn der Heerscharen, der auf dem Berge Zion wohnt.|ZUE1931|Public Domain ISA.8.19|AT|23|Jesaja|8||0|19|"Und wenn sie zu euch sagen: ""Befraget die Totengeister und Wahrsagegeister, die da flüstern und murmeln! Soll nicht ein Volk seine Ahnengeister befragen, die Toten für die Lebendigen?"" (so sage ich:) ""Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? (Soll man) für die Lebendigen die Toten (befragen)?"""|ZUE1931|Public Domain ISA.8.20|AT|23|Jesaja|8||0|20|"""Zur Weisung und zur Offenbarung!"" wenn sie nicht also sprechen, so gibt es für sie keine Morgenröte."|ZUE1931|Public Domain ISA.8.21|AT|23|Jesaja|8||0|21|Sie ziehen umher, gedrückt und hungernd; und wenn sie Hunger leiden, so ergrimmen sie und verfluchen ihren König und ihren Gott. Und wendet man sich nach oben|ZUE1931|Public Domain ISA.8.22|AT|23|Jesaja|8||0|22|und blickt auf die Erde: siehe, da ist Angst und Finsternis, Dunkel der Drangsal, und in die Nacht (ist man) hinabgestossen.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.1|AT|23|Jesaja|9||0|1|Denn ist nicht im Dunkel, was bedrängt ist? In der frühern Zeit hat er Schmach gebracht über das Land Sebulon und das Land Naphtali, aber in der Folgezeit wird er zu Ehren bringen den Weg nach dem Meere, das Land jenseits des Jordan, den Bezirk der Heiden.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.2|AT|23|Jesaja|9||0|2|DAS Volk, das in der Finsternis wandelt, sieht ein grosses Licht; die im Lande des Dunkels wohnen, über ihnen strahlt ein Licht auf.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.3|AT|23|Jesaja|9||0|3|Du machst des Jubels viel, machst gross die Freude; sie freuen sich vor dir, wie man sich freut in der Ernte, wie man jubelt, wenn man die Beute teilt.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.4|AT|23|Jesaja|9||0|4|Denn das Joch, das auf ihm lastet, den Stab auf seiner Schulter und den Stock seines Treibers zerbrichst du wie am Tage Midians.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.5|AT|23|Jesaja|9||0|5|Denn jeder Schuh, der mit Gedröhn einherschreitet, und der Mantel, der im Blut geschleift ist, der wird verbrannt, ein Frass des Feuers.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.6|AT|23|Jesaja|9||0|6|Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft kommt auf seine Schulter, und er wird genannt: Wunderrat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.7|AT|23|Jesaja|9||0|7|Gross wird die Herrschaft sein und des Friedens kein Ende auf dem Throne Davids und über seinem Königreiche, da er es festigt und stützt durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Das wird der Eifer des Herrn der Heerscharen tun.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.8|AT|23|Jesaja|9||0|8|EIN Wort sendet der Herr wider Jakob, und es fährt hernieder auf Israel,|ZUE1931|Public Domain ISA.9.9|AT|23|Jesaja|9||0|9|und spüren soll es das ganze Volk, Ephraim und die in Samaria wohnen, (die da sprechen) in Übermut und hochfahrendem Sinn:|ZUE1931|Public Domain ISA.9.10|AT|23|Jesaja|9||0|10|"""Ziegelmauern sind eingestürzt, mit Quadern bauen wir auf; Sykomoren sind umgehauen, Zedern pflanzen wir ein."""|ZUE1931|Public Domain ISA.9.11|AT|23|Jesaja|9||0|11|Und der Herr erhöhte ihren Feind Rezin wider sie, und ihre Gegner reizte er auf,|ZUE1931|Public Domain ISA.9.12|AT|23|Jesaja|9||0|12|Syrien von vorne und die Philister von hinten, und sie frassen Israel mit vollem Maul. Bei alledem hat sich sein Zorn nicht gewandt, und noch ist seine Hand ausgereckt.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.13|AT|23|Jesaja|9||0|13|Doch das Volk wandte sich nicht zu dem, der es schlug, und nach dem Herrn der Heerscharen fragten sie nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.14|AT|23|Jesaja|9||0|14|Und der Herr hieb Israel ab Kopf und Schwanz, Palmzweig und Binse an einem Tag.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.15|AT|23|Jesaja|9||0|15|Der Älteste und Angesehene, das ist der Kopf, und der Prophet, der Lügen lehrt, das ist der Schwanz.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.16|AT|23|Jesaja|9||0|16|Und die Leiter dieses Volkes wurden Verführer, und die Geleiteten wurden verschlungen.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.17|AT|23|Jesaja|9||0|17|Darum freut sich der Herr nicht seiner Jungmannschaft, und seiner Waisen und Witwen erbarmt er sich nicht; denn sie alle sind Frevler und Bösewichte, und jeder Mund redet gottlos. Bei alledem hat sich sein Zorn nicht gewandt, und noch ist seine Hand ausgereckt.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.18|AT|23|Jesaja|9||0|18|Denn das Unrecht brannte wie Feuer, Dornen und Disteln verzehrte es und zündete an das Dickicht des Waldes, dass es emporwirbelte in Säulen von Rauch.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.19|AT|23|Jesaja|9||0|19|Durch den Grimm des Herrn der Heerscharen wurde das Land verbrannt, und das Volk ward wie zum Frass des Feuers; keiner verschonte seinen Bruder.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.20|AT|23|Jesaja|9||0|20|Man verschlang zur Rechten und blieb hungrig, man frass zur Linken und ward nicht satt; ein jeder frass das Fleisch seines Nächsten.|ZUE1931|Public Domain ISA.9.21|AT|23|Jesaja|9||0|21|Manasse wider Ephraim und Ephraim wider Manasse, und diese zusammen wider Juda. Bei alledem hat sich sein Zorn nicht gewandt, und noch ist seine Hand ausgereckt.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.1|AT|23|Jesaja|10||0|1|Wehe denen, die ungerechte Satzungen aufsetzen, und den Schreibern, die immerfort Qual schreiben,|ZUE1931|Public Domain ISA.10.2|AT|23|Jesaja|10||0|2|die Armen vom Gerichte zu verdrängen und den Elenden meines Volkes das Recht zu rauben, dass die Witwen ihre Beute werden und sie die Waisen plündern.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.3|AT|23|Jesaja|10||0|3|Was wollt ihr tun auf den Tag der Ahndung und auf das Unwetter, das von ferne kommt? Zu wem wollt ihr fliehen um Hilfe, und wohin wollt ihr euren Reichtum flüchten?|ZUE1931|Public Domain ISA.10.4|AT|23|Jesaja|10||0|4|Beugt sich einer nicht unter den Gefangenen, so wird er unter den Erschlagenen fallen. Bei alledem hat sich sein Zorn nicht gewandt, und noch ist seine Hand ausgereckt.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.5|AT|23|Jesaja|10||0|5|WEHE dem Assyrer, dem Stecken meines Zorns und der Rute meines Grimms!|ZUE1931|Public Domain ISA.10.6|AT|23|Jesaja|10||0|6|Auf ein ruchloses Volk lasse ich ihn los, und wider die Nation meines Zornes entbiete ich ihn, Beute zu erbeuten und Raub zu rauben und es zu zertreten wie Kot auf der Gasse.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.7|AT|23|Jesaja|10||0|7|Aber er denkt nicht also, und sein Herz meint's nicht also, sondern zu vertilgen hat er im Sinn und auszurotten nicht wenige Völker.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.8|AT|23|Jesaja|10||0|8|"Denn er spricht: ""Sind nicht meine Fürsten allzumal Könige?"|ZUE1931|Public Domain ISA.10.9|AT|23|Jesaja|10||0|9|Ging es nicht Kalno wie Karchemis, nicht Hamath wie Arpad und nicht Samaria wie Damaskus?|ZUE1931|Public Domain ISA.10.10|AT|23|Jesaja|10||0|10|Wie meine Hand die Reiche der Götzen erreicht hat, deren Bilder doch mehr sind als (die von) Jerusalem und Samaria,|ZUE1931|Public Domain ISA.10.11|AT|23|Jesaja|10||0|11|"werde ich da nicht Jerusalem und seinen Bildern tun, wie ich Samaria und seinen Götzen getan habe?"""|ZUE1931|Public Domain ISA.10.12|AT|23|Jesaja|10||0|12|Wenn aber einst der Herr sein ganzes Werk am Berge Zion und an Jerusalem vollendet, so wird er heimsuchen die Frucht des Hochmuts des Königs von Assyrien samt seinem stolzen Prahlen.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.13|AT|23|Jesaja|10||0|13|"Denn er spricht: ""Durch die Kraft meiner Hand habe ich's getan und durch meine Weisheit; denn ich bin klug. Ich habe die Grenzen der Völker entfernt und ihre Schätze geplündert und Thronende gestürzt wie der Gewaltige."|ZUE1931|Public Domain ISA.10.14|AT|23|Jesaja|10||0|14|"Meine Hand hat nach dem Reichtum der Völker gegriffen wie nach einem Nest, und wie man verlassene Eier einrafft, habe ich eingerafft die ganze Erde, und keiner war, der mit dem Flügel schlug, der den Schnabel aufsperrte und piepte."""|ZUE1931|Public Domain ISA.10.15|AT|23|Jesaja|10||0|15|Rühmt sich auch die Axt gegen den, der damit haut? Oder brüstet sich die Säge gegen den, der sie zieht? Wie wenn der Stock den, der ihn aufhebt, schwänge, wie wenn der Stecken den aufhöbe, der nicht Holz ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.16|AT|23|Jesaja|10||0|16|Darum wird der Herr, der Gott der Heerscharen, auf sein Fett die Schwindsucht loslassen, und unter seiner Herrlichkeit entbrennt ein Brand wie Brand des Feuers.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.17|AT|23|Jesaja|10||0|17|Und das Licht Israels wird zum Feuer werden, und sein Heiliger zur Flamme; die wird zünden und seine Dornen und Disteln an einem Tag verzehren.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.18|AT|23|Jesaja|10||0|18|Und die Herrlichkeit seines Waldes und seines Fruchtgefildes wird er vertilgen, Seele wie Leib, und es wird sein, wie wenn ein Kranker dahinsiecht.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.19|AT|23|Jesaja|10||0|19|Und was übrigbleibt von Bäumen in seinem Walde, wird zu zählen sein, ein Knabe schriebe es auf.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.20|AT|23|Jesaja|10||0|20|An jenem Tage aber werden der Rest Israels und die Entronnenen vom Hause Jakobs sich nicht mehr stützen auf den, der sie schlägt, sondern sie werden sich in Treue stützen auf den Herrn, den Heiligen Israels.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.21|AT|23|Jesaja|10||0|21|Ein Rest wird umkehren, der Rest Jakobs zum starken Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.22|AT|23|Jesaja|10||0|22|Denn wenn dein Volk, o Israel, würde wie der Sand des Meeres:|ZUE1931|Public Domain ISA.10.23|AT|23|Jesaja|10||0|23|Denn Vertilgung und Entscheidung wirkt der Herr, der Gott der Heerscharen, inmitten der ganzen Erde.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.24|AT|23|Jesaja|10||0|24|Darum spricht der Herr, der Gott der Heerscharen, also: Fürchte dich nicht, mein Volk, das in Zion wohnt, vor Assyrien, das dich mit dem Stocke schlägt und seinen Stecken wider dich erhebt, wie|ZUE1931|Public Domain ISA.10.25|AT|23|Jesaja|10||0|25|Denn nur noch eine kleine Weile, so ist der Grimm vorüber, und mein Zorn (kehrt sich) zu ihrer Vernichtung.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.26|AT|23|Jesaja|10||0|26|Und der Herr der Heerscharen wird eine Geissel über sie schwingen wie damals, da er Midian schlug am Rabenfelsen, und seinen Stab über das Meer, den wird er erheben, wie|ZUE1931|Public Domain ISA.10.27|AT|23|Jesaja|10||0|27|An jenem Tage, da wird ihre Last von deiner Schulter weichen und ihr Joch von deinem Halse verschwinden.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.28|AT|23|Jesaja|10||0|28|Er zieht herauf von Rimmon, überfällt Ajath; er zieht durch Migron, zu Michmas lässt er seinen Tross.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.29|AT|23|Jesaja|10||0|29|"Sie ziehen durch den Engpass. ""Geba sei unser Nachtquartier!"" Rama erschrickt, Gibea Sauls flieht."|ZUE1931|Public Domain ISA.10.30|AT|23|Jesaja|10||0|30|Schreie laut, Tochter Gallim! Horche auf, Laisa! Antworte ihr, Anathoth!|ZUE1931|Public Domain ISA.10.31|AT|23|Jesaja|10||0|31|Madmena ist zerstoben, Gebims Bewohner flüchten.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.32|AT|23|Jesaja|10||0|32|Noch heute steht er in Nob, schwingt seine Hand gegen den Berg der Tochter Zion, gegen den Hügel Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.33|AT|23|Jesaja|10||0|33|Siehe, der Herr, der Gott der Heerscharen, zerschlägt die Äste der Krone mit Schreckensgewalt, und die Hochgewachsenen sind gefällt, und die Hohen sinken nieder.|ZUE1931|Public Domain ISA.10.34|AT|23|Jesaja|10||0|34|Zusammengehauen wird das Dickicht des Waldes mit dem Eisen, und der Libanon fällt durch einen Herrlichen.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.1|AT|23|Jesaja|11||0|1|EIN Reis wird hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und ein Schoss aus seinen Wurzeln Frucht tragen.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.2|AT|23|Jesaja|11||0|2|Auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.3|AT|23|Jesaja|11||0|3|Und sein Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des Herrn. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Recht sprechen nach dem, was seine Ohren hören.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.4|AT|23|Jesaja|11||0|4|Er wird die Armen richten mit Gerechtigkeit und den Elenden im Lande Recht sprechen mit Billigkeit; er wird den Tyrannen schlagen mit dem Stabe seines Mundes und den Gottlosen töten mit dem Hauche seiner Lippen.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.5|AT|23|Jesaja|11||0|5|Gerechtigkeit wird der Gürtel seiner Lenden und Treue der Gurt seiner Hüften sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.6|AT|23|Jesaja|11||0|6|Da wird der Wolf zu Gast sein bei dem Lamme und der Panther bei dem Böcklein lagern. Kalb und Jungleu weiden beieinander, und ein kleiner Knabe leitet sie.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.7|AT|23|Jesaja|11||0|7|Kuh und Bärin werden sich befreunden, und ihre Jungen werden zusammen lagern; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.8|AT|23|Jesaja|11||0|8|Der Säugling wird spielen an dem Loch der Otter, und nach der Höhle der Natter streckt das kleine Kind die Hand aus.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.9|AT|23|Jesaja|11||0|9|Nichts Böses und nichts Verderbliches wird man tun auf meinem ganzen heiligen Berge; denn voll ist das Land von Erkenntnis des Herrn wie von Wassern, die das Meer bedecken.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.10|AT|23|Jesaja|11||0|10|An jenem Tage, da werden sich die Heiden wenden an das Wurzelschoss Isais, das als Panier der Völker dasteht, und sein Wohnsitz wird herrlich sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.11|AT|23|Jesaja|11||0|11|An jenem Tage wird der Herr zum zweitenmal die Hand erheben, den Rest seines Volkes loszukaufen, der übrigblieb von Assyrien und Ägypten, von Pathros, Äthiopien und Elam, von Sinear, Hamath und den Inseln des Meeres.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.12|AT|23|Jesaja|11||0|12|Und er wird den Völkern ein Panier aufrichten; die Versprengten Israels wird er zusammenbringen und die Zerstreuten Judas sammeln von den vier Säumen der Erde.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.13|AT|23|Jesaja|11||0|13|Die Eifersucht Ephraims wird weichen, und die Bedränger Judas werden ausgerottet. Ephraim wird auf Juda nicht eifersüchtig sein, und Juda wird Ephraim nicht bedrängen;|ZUE1931|Public Domain ISA.11.14|AT|23|Jesaja|11||0|14|sie werden meerwärts auf die Berglehne der Philister fliegen, zusammen werden sie die Söhne des Morgenlandes plündern. Nach Edom und Moab greift ihre Hand, und die Söhne Ammons werden ihnen gehorsam.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.15|AT|23|Jesaja|11||0|15|Der Herr wird die Zunge des ägyptischen Meeres austrocknen durch seinen Gluthauch und seine Hand schwingen über den (Euphrat-)Strom und ihn zerschlagen zu sieben Bächen, dass man mit Schuhen hindurchgehen kann.|ZUE1931|Public Domain ISA.11.16|AT|23|Jesaja|11||0|16|So wird eine Strasse sein für den Rest seines Volkes, den die Assyrer übriggelassen, wie eine für Israel gewesen ist, als es aus dem Lande Ägypten heraufzog.|ZUE1931|Public Domain ISA.12.1|AT|23|Jesaja|12||0|1|AN jenem Tage wirst du sprechen: Ich danke dir, Herr, denn du hast mir gezürnt; da hat dein Zorn sich gewendet, und du hast mich getröstet.|ZUE1931|Public Domain ISA.12.2|AT|23|Jesaja|12||0|2|Siehe, Gott ist mein Heil! Ich bin getrost und fürchte mich nicht. Denn meine Stärke und mein Loblied ist der Herr, und er ward mir zum Heil.|ZUE1931|Public Domain ISA.12.3|AT|23|Jesaja|12||0|3|Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils|ZUE1931|Public Domain ISA.12.4|AT|23|Jesaja|12||0|4|"und werdet sprechen an jenem Tage: ""Danket dem Herrn, rufet an seinen Namen, tut kund unter den Völkern seine Taten, verkündet, dass sein Name erhaben ist!"|ZUE1931|Public Domain ISA.12.5|AT|23|Jesaja|12||0|5|Lobsinget dem Herrn; denn Grosses hat er getan, kund sei das in aller Welt!|ZUE1931|Public Domain ISA.12.6|AT|23|Jesaja|12||0|6|"Jauchze und juble, Bewohnerin Zions! Denn gross ist in deiner Mitte der Heilige Israels."""|ZUE1931|Public Domain ISA.13.1|AT|23|Jesaja|13||0|1|AUSSPRUCH über Babel, ein Gesicht Jesajas, des Sohnes des Amoz.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.2|AT|23|Jesaja|13||0|2|Auf kahlem Berge pflanzet ein Panier auf, laut rufet ihnen zu! Winket mit der Hand, dass sie durch die Tore der hohen Herren einziehen!|ZUE1931|Public Domain ISA.13.3|AT|23|Jesaja|13||0|3|Ich selbst habe zum Zorngericht entboten meine Geweihten, ich habe auch berufen meine Helden, meine stolz Frohlockenden.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.4|AT|23|Jesaja|13||0|4|Horch! ein Getöse im Gebirge wie von vielem Kriegsvolk! Horch! ein Getümmel von Königreichen, von versammelten Völkern! Der Herr der Heerscharen mustert das Kriegsheer.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.5|AT|23|Jesaja|13||0|5|Sie kommen aus fernem Lande, vom Ende des Himmels, der Herr und die Werkzeuge seines Zorns, die ganze Erde zu verderben.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.6|AT|23|Jesaja|13||0|6|Heulet! denn der Tag des Herrn ist nahe; wie Gewalt vom Allgewaltigen kommt er.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.7|AT|23|Jesaja|13||0|7|Darum werden alle Hände schlaff, und jedes Menschenherz verzagt,|ZUE1931|Public Domain ISA.13.8|AT|23|Jesaja|13||0|8|und sie werden bestürzt. Krämpfe und Wehen befallen sie; sie winden sich wie eine Gebärende. Einer starrt den andern an; wie Flammen glüht ihr Gesicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.9|AT|23|Jesaja|13||0|9|Siehe, der Tag des Herrn kommt grausam, mit Grimm und glühendem Zorn, die Erde zur Wüste zu machen und ihre Sünder von ihr wegzutilgen.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.10|AT|23|Jesaja|13||0|10|Denn die Sterne des Himmels und seine Orione lassen ihr Licht nicht strahlen; die Sonne ist finster bei ihrem Aufgang, und der Mond lässt sein Licht nicht scheinen.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.11|AT|23|Jesaja|13||0|11|"""Ich will die Bosheit an der Welt heimsuchen und an den Gottlosen ihre Verschuldung. Ich will ein Ende machen dem Hochmut der Stolzen und den Übermut der Tyrannen erniedrigen."|ZUE1931|Public Domain ISA.13.12|AT|23|Jesaja|13||0|12|"Ich will die Menschen seltener machen als Feingold, die Sterblichen seltener als Golderz von Ophir."""|ZUE1931|Public Domain ISA.13.13|AT|23|Jesaja|13||0|13|Darum wird der Himmel erbeben, und die Erde wird aufschrecken von ihrer Stätte bei dem Grimm des Herrn der Heerscharen und am Tage seines glühenden Zorns.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.14|AT|23|Jesaja|13||0|14|Und wie aufgescheuchte Gazellen und wie Schafe, die keiner sammelt, wird ein jeder sich zu seinem Volke wenden und ein jeder in sein Land fliehen.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.15|AT|23|Jesaja|13||0|15|Wer gefunden wird, wird durchbohrt, und jeder, der ergriffen wird, fällt durch das Schwert.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.16|AT|23|Jesaja|13||0|16|Ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.17|AT|23|Jesaja|13||0|17|"""Siehe, ich hetze wider sie die Meder, die des Silbers nicht achten und am Golde kein Gefallen haben."|ZUE1931|Public Domain ISA.13.18|AT|23|Jesaja|13||0|18|"Und Bogen werden Jünglinge zerschmettern. Der Frucht des Leibes werden sie sich nicht erbarmen, und der Kinder werden sie nicht schonen."""|ZUE1931|Public Domain ISA.13.19|AT|23|Jesaja|13||0|19|So wird es Babel, der Zier der Königreiche und der stolzen Pracht der Chaldäer, ergehen wie Sodom und Gomorrha, als Gott sie zerstörte.|ZUE1931|Public Domain ISA.13.20|AT|23|Jesaja|13||0|20|Ewig unbesiedelt soll sie bleiben und unbewohnt von Geschlecht zu Geschlecht, und es wird daselbst der Beduine nicht zelten, und die Hirten werden dort nicht lagern lassen;|ZUE1931|Public Domain ISA.13.21|AT|23|Jesaja|13||0|21|sondern Wüstentiere werden daselbst lagern, und ihre Häuser werden voller Eulen sein. Strausse werden daselbst wohnen und Feldteufel daselbst tanzen,|ZUE1931|Public Domain ISA.13.22|AT|23|Jesaja|13||0|22|Wildhunde heulen in ihren Palästen und Schakale in den Schlössern der Lust. Nahe rückt ihre Zeit, und ihre Tage verziehen nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.1|AT|23|Jesaja|14||0|1|DENN der Herr wird sich Jakobs erbarmen und Israel noch einmal erwählen und sie in ihr Heimatland versetzen. Die Fremdlinge werden sich ihnen anschliessen und sich zum Hause Jakobs gesellen.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.2|AT|23|Jesaja|14||0|2|Und Völker werden sie nehmen und sie an ihren Ort bringen, und das Haus Israel wird sie im Lande des Herrn sich zu eigen machen als Knechte und Mägde. Sie werden die gefangenhalten, deren Gefangene sie gewesen, und werden herrschen über ihre Zwingherren.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.3|AT|23|Jesaja|14||0|3|Wenn dann der Herr dir Ruhe schaffen wird von deiner Mühsal und deinem Ungemach und von der harten Knechtschaft, mit der du geknechtet worden,|ZUE1931|Public Domain ISA.14.4|AT|23|Jesaja|14||0|4|da wirst du dieses Spottlied anstimmen auf den König von Babel und sprechen: Wie ist still geworden der Treiber, still geworden das Stürmen!|ZUE1931|Public Domain ISA.14.5|AT|23|Jesaja|14||0|5|Der Herr hat zerbrochen den Stock der Gottlosen, den Stecken der Tyrannen,|ZUE1931|Public Domain ISA.14.6|AT|23|Jesaja|14||0|6|der Völker schlug im Grimme, sie schlug ohne Unterlass, der Nationen niedertrat im Zorn, sie niedertrat ohne Schonung.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.7|AT|23|Jesaja|14||0|7|Nun hat Ruhe, hat Rast die ganze Welt, bricht aus in Jubel.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.8|AT|23|Jesaja|14||0|8|"Auch die Zypressen freuen sich über dich, die Zedern des Libanon: ""Seitdem du dich schlafen gelegt, steigt keiner mehr herauf, uns zu fällen."""|ZUE1931|Public Domain ISA.14.9|AT|23|Jesaja|14||0|9|Das Totenreich drunten geriet in Aufruhr ob dir, als du nahtest; es jagte die Schatten auf um deinetwillen, alle Fürsten der Erde, liess aufstehen von ihren Thronen alle Könige der Völker.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.10|AT|23|Jesaja|14||0|10|"Sie alle heben an und sprechen zu dir: ""Auch du bist schwach geworden wie wir, uns bist du gleich geworden!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.14.11|AT|23|Jesaja|14||0|11|Ins Totenreich ist gestürzt deine Hoheit und das Rauschen deiner Harfen; auf Moder bist du gebettet, und Würmer sind deine Decke.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.12|AT|23|Jesaja|14||0|12|Wie bist du vom Himmel gefallen, du strahlender Morgenstern! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Besieger der Völker!|ZUE1931|Public Domain ISA.14.13|AT|23|Jesaja|14||0|13|"Du hattest bei dir gesprochen: ""Zum Himmel empor will ich steigen, hoch über den Sternen Gottes aufrichten meinen Sitz, will thronen auf dem Götterberg im äussersten Norden!"|ZUE1931|Public Domain ISA.14.14|AT|23|Jesaja|14||0|14|"Ich will über Wolkenhöhen emporsteigen, dem Höchsten mich gleichstellen!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.14.15|AT|23|Jesaja|14||0|15|Doch ins Totenreich wirst du hinabgestürzt, in der Grube tiefsten Grund.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.16|AT|23|Jesaja|14||0|16|"Die dich sehen, schauen auf dich, betrachten dich: ""Ist das der Mann, der die Erde erzittern, der Königreiche erbeben machte,"|ZUE1931|Public Domain ISA.14.17|AT|23|Jesaja|14||0|17|"der den Erdkreis zur Wüste wandelte und seine Städte zerstörte, der seinen Gefangenen den Kerker nicht aufschloss?"""|ZUE1931|Public Domain ISA.14.18|AT|23|Jesaja|14||0|18|Die Könige der Völker, sie alle ruhen in Ehren, ein jeder in seiner Gruft;|ZUE1931|Public Domain ISA.14.19|AT|23|Jesaja|14||0|19|du aber bist hingeworfen fern von deinem Grabe wie ein verachtetes Schoss, bedeckt mit Erschlagenen, vom Schwerte Durchbohrten, wie ein zertretenes Aas.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.20|AT|23|Jesaja|14||0|20|Mit ihnen, die hinabkommen zu den Steinen der Gruft, wirst du nicht vereint im Grabe, weil du dein Land zugrunde gerichtet, dein Volk gemordet hast. Das Geschlecht des Bösewichts soll in Ewigkeit nicht mehr genannt werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.21|AT|23|Jesaja|14||0|21|Bereitet für seine Söhne die Schlachtbank um der Schuld ihres Vaters willen, dass sie nicht aufstehen und die Welt erobern und den Erdkreis mit Städten füllen.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.22|AT|23|Jesaja|14||0|22|Und ich will mich wider sie erheben, spricht der Herr der Heerscharen, und ausrotten von Babel Namen und Rest, Kind und Kindeskind, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.23|AT|23|Jesaja|14||0|23|Ich will es zum Besitz des Igels und zu Wassersümpfen machen, und ich will es mit dem Besen des Verderbens ausfegen, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.24|AT|23|Jesaja|14||0|24|DER Herr der Heerscharen hat geschworen: Fürwahr, wie ich mir's vorgenommen, so geschieht es, und was ich beschlossen, das kommt zustande!|ZUE1931|Public Domain ISA.14.25|AT|23|Jesaja|14||0|25|Zerschmettern will ich den Assyrer in meinem Lande und ihn auf meinen Bergen zertreten, damit sein Joch von ihnen weiche und seine Last von ihrer Schulter genommen werde.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.26|AT|23|Jesaja|14||0|26|Das ist der Ratschluss, der über die ganze Erde beschlossen, und das die Hand, die über alle Völker ausgereckt ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.27|AT|23|Jesaja|14||0|27|Denn der Herr der Heerscharen hat es beschlossen; wer will's zunichte machen? Seine Hand ist ausgereckt; wer will sie zurückbiegen?|ZUE1931|Public Domain ISA.14.28|AT|23|Jesaja|14||0|28|IN dem Jahre, da der König Ahas starb, erging dieser Ausspruch:|ZUE1931|Public Domain ISA.14.29|AT|23|Jesaja|14||0|29|Freue dich nicht, ganz Philisterland, dass der Stock zerbrochen ist, der dich schlug; denn aus der Wurzel der Schlange wird eine Viper wachsen, und ihre Frucht wird ein fliegender Drache sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.30|AT|23|Jesaja|14||0|30|Auf meinen Bergen werden die Armen weiden und die Dürftigen sicher lagern, aber dein Geschlecht werde ich durch Hunger töten, und deinen Rest will ich morden.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.31|AT|23|Jesaja|14||0|31|Heule, Pforte! Schreie, Stadt! Verzage, ganz Philisterland! Denn von Norden her kommt Rauch, und unter seinen Scharen sondert sich keiner ab.|ZUE1931|Public Domain ISA.14.32|AT|23|Jesaja|14||0|32|"Was wird man den Boten der Völker antworten? ""Der Herr hat Zion gegründet, und dort finden Zuflucht die Elenden seines Volkes."""|ZUE1931|Public Domain ISA.15.1|AT|23|Jesaja|15||0|1|AUSSPRUCH über Moab. Ach! über Nacht ist Ar-Moab verwüstet, vertilgt! Ach! über Nacht ist Kir-Moab verwüstet, vertilgt!|ZUE1931|Public Domain ISA.15.2|AT|23|Jesaja|15||0|2|Hinauf steigt die Tochter Dibon auf die Opferhöhen, um zu weinen; auf Nebo und auf Medeba klagt Moab; alle Häupter sind geschoren und alle Bärte abgeschnitten.|ZUE1931|Public Domain ISA.15.3|AT|23|Jesaja|15||0|3|Auf seinen Gassen gürten sie den Sack um, auf seinen Dächern und auf seinen Plätzen klagt alles, in Tränen zerfliessend.|ZUE1931|Public Domain ISA.15.4|AT|23|Jesaja|15||0|4|Hesbon und Eleale schreien, dass man ihre Stimme bis Jahaz hört. Darum zittern die Lenden Moabs, die Seele zittert ihm.|ZUE1931|Public Domain ISA.15.5|AT|23|Jesaja|15||0|5|Mein Herz schreit um Moab; seine Flüchtlinge fliehen bis Zoar, bis zum dritten Eglath. Ach! die Steige von Luhith zieht man hinan mit Weinen! Ach! auf der Strasse von Horonaim erhebt man Geschrei über Zusammenbruch!|ZUE1931|Public Domain ISA.15.6|AT|23|Jesaja|15||0|6|Ach! die Wasser von Nimrim werden zu Wüsteneien! Ach! verdorrt ist das Gras, das Kraut geschwunden, das Grün dahin!|ZUE1931|Public Domain ISA.15.7|AT|23|Jesaja|15||0|7|Darum tragen sie über den Weidenbach, was ihnen geblieben und was sie verwahrt.|ZUE1931|Public Domain ISA.15.8|AT|23|Jesaja|15||0|8|Ach! das Geschrei geht rings durch das Gebiet Moabs, bis Eglaim dringt sein Jammern, und bis Beer-Elim dringt sein Jammern.|ZUE1931|Public Domain ISA.15.9|AT|23|Jesaja|15||0|9|Ach! die Wasser von Dimon sind voll Blut! denn über Dimon bringe ich noch neues (Unheil), einen Löwen für die Entronnenen Moabs und für den Rest von Adma.|ZUE1931|Public Domain ISA.16.1|AT|23|Jesaja|16||0|1|"""Schicket die Lämmer für den Herrscher des Landes, von Sela durch die Wüste zum Berge der Tochter Zion!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.16.2|AT|23|Jesaja|16||0|2|Und wie flüchtige Vögel, wie ein aufgescheuchtes Nest werden die Töchter Moabs sein an den Furten des Arnon.|ZUE1931|Public Domain ISA.16.3|AT|23|Jesaja|16||0|3|"""Schaffe Rat, triff Entscheidung, mache deinen Schatten der Nacht gleich am hellen Mittag, verbirg die Versprengten, verrate die Flüchtigen nicht!"|ZUE1931|Public Domain ISA.16.4|AT|23|Jesaja|16||0|4|Lass die Versprengten Moabs bei dir zu Gaste sein, sei ihnen ein Schirm vor dem Verwüster; denn hat ein Ende der Bedrücker, ist es aus mit dem Verwüster, sind fort die Zertreter aus dem Lande,|ZUE1931|Public Domain ISA.16.5|AT|23|Jesaja|16||0|5|"so wird der Thron durch Güte befestigt sein, und auf ihm wird im Zelte Davids unwandelbar ein Richter sitzen, der nach dem Rechte trachtet und sich der Gerechtigkeit befleisst."""|ZUE1931|Public Domain ISA.16.6|AT|23|Jesaja|16||0|6|"""Wir haben vom Hochmut Moabs gehört, dem sehr hochfahrenden, von seiner Hoffart, seinem Hochmut und seinem Übermut, von seinem unwahren Gerede."""|ZUE1931|Public Domain ISA.16.7|AT|23|Jesaja|16||0|7|Darum jammert Moab, einer zum andern, sie alle jammern. Um die Traubenkuchen von Kir-Hareseth seufzen sie ganz niedergeschlagen.|ZUE1931|Public Domain ISA.16.8|AT|23|Jesaja|16||0|8|Denn die Gefilde Hesbons sind verwelkt, die Weinstöcke Sibmas, deren Edeltrauben die Herren der Völker bezwangen, die bis Jaeser reichten, in die Wüste hineinrankten, deren Schosse sich ausbreiteten und bis ans Meer vordrangen.|ZUE1931|Public Domain ISA.16.9|AT|23|Jesaja|16||0|9|Darum weine ich mit Jaeser um die Weinstöcke Sibmas, netze dich mit meinen Tränen, Hesbon und Eleale; denn über deinen Herbst und deine Lese ist ein Jauchzen (der Feinde) eingebrochen,|ZUE1931|Public Domain ISA.16.10|AT|23|Jesaja|16||0|10|und weggeerntet ist Freude und Frohlocken aus dem Fruchtgefilde, und in den Weinbergen jubelt und jauchzt man nicht; kein Kelterer tritt Wein in den Keltern, das Jauchzen (der Winzer) ist verstummt.|ZUE1931|Public Domain ISA.16.11|AT|23|Jesaja|16||0|11|Darum klagt mein Herz um Moab wie eine Laute, und mein Inneres um Kir-Heres.|ZUE1931|Public Domain ISA.16.12|AT|23|Jesaja|16||0|12|Und wenn dann Moab erscheint, wenn es sich abmüht auf der Opferhöhe und in sein Heiligtum kommt zu beten, es richtet nichts aus.|ZUE1931|Public Domain ISA.16.13|AT|23|Jesaja|16||0|13|Dies ist das Wort, das der Herr vormals über Moab geredet hat.|ZUE1931|Public Domain ISA.16.14|AT|23|Jesaja|16||0|14|Jetzt aber redet der Herr also: In drei Jahren, gleich den Jahren eines Söldners, wird die Herrlichkeit Moabs verächtlich sein samt all dem grossen Getümmel, und der Rest wird winzig klein, ohnmächtig sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.1|AT|23|Jesaja|17||0|1|AUSSPRUCH über Damaskus. Siehe, Damaskus wird abgetan als Stadt und wird zum Trümmerhaufen.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.2|AT|23|Jesaja|17||0|2|Verlassen sind für immer seine Städte, den Herden werden sie zuteil; die lagern da, und niemand scheucht sie auf.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.3|AT|23|Jesaja|17||0|3|Und es wird aus sein mit dem Bollwerk für Ephraim und mit dem Königtum für Damaskus. Und dem, was übrigbleibt von Aram, wird es ergehen wie der Herrlichkeit der Söhne Israels, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.4|AT|23|Jesaja|17||0|4|An jenem Tage aber wird die Herrlichkeit Jakobs gering und schwindet das Fett seines Fleisches.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.5|AT|23|Jesaja|17||0|5|Es wird gehen, wie wenn der Schnitter die Halme umfasst und sein Arm die Ähren schneidet, es wird gehen, wie wenn man Ähren liest im Tale Rephaim.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.6|AT|23|Jesaja|17||0|6|Es wird an ihm eine Nachlese übrigbleiben, wie wenn man Oliven abklopft, zwei, drei Beeren zuoberst im Wipfel, vier, fünf an den Zweigen des Fruchtbaums, spricht der Herr, der Gott Israels.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.7|AT|23|Jesaja|17||0|7|An jenem Tage wird der Mensch auf seinen Schöpfer blicken, und seine Augen werden nach dem Heiligen Israels schauen.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.8|AT|23|Jesaja|17||0|8|Und er wird nicht blicken auf die Altäre, das Werk seiner Hände, und nach dem, was seine Finger gemacht, wird er nicht schauen, nach den Ascheren und Sonnensäulen.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.9|AT|23|Jesaja|17||0|9|An jenem Tage werden deine Städte verlassen sein, wie die verlassenen Stätten der Hewiter und Amoriter, die sie verlassen haben vor den Israeliten: es wird eine Wüstenei sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.10|AT|23|Jesaja|17||0|10|"Denn du hast den Gott, der deine Hilfe ist, vergessen und hast des Felsens, der deine Zuflucht ist, nicht gedacht. Darum magst du Pflanzungen des ""Lieblichen"" pflanzen und mit Reben eines fremden (Gottes) sie besetzen;"|ZUE1931|Public Domain ISA.17.11|AT|23|Jesaja|17||0|11|an dem Tage, da du pflanzest, ziehst du es gross, und am Morgen, da du setztest, bringst du es zum Blühen - hin ist die Ernte am Tage des Siechtums und des unheilbaren Schmerzes.|ZUE1931|Public Domain ISA.17.12|AT|23|Jesaja|17||0|12|HA! ein Tosen vieler Völker! wie das Tosen des Meeres tosen sie! Und ein Brausen gewaltiger Nationen! wie das Brausen von Wassern brausen sie!|ZUE1931|Public Domain ISA.17.13|AT|23|Jesaja|17||0|13|Nationen brausen wie das Brausen vieler Wasser. Doch er herrscht sie an, da fliehen sie fernhin, werden gejagt wie die Spreu auf den Bergen vor dem Winde, wie ein Staubwirbel vor der Windsbraut!|ZUE1931|Public Domain ISA.17.14|AT|23|Jesaja|17||0|14|Zur Zeit des Abends: siehe da, Schrecken! Ehe der Morgen kommt, sind sie nicht mehr. Das ist das Geschick derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.|ZUE1931|Public Domain ISA.18.1|AT|23|Jesaja|18||0|1|HA! Land des Flügelgeschwirrs jenseits der Ströme Äthiopiens,|ZUE1931|Public Domain ISA.18.2|AT|23|Jesaja|18||0|2|das Boten auf dem Strome sendet in Rohrkähnen über das Wasser! Gehet hin, ihr schnellen Boten, zu dem hochgewachsenen und blanken Volke, zu der Nation, gefürchtet weit und breit, zu dem Volke der Vollkraft und Zertretung, dessen Land Ströme durchschneiden!|ZUE1931|Public Domain ISA.18.3|AT|23|Jesaja|18||0|3|Ihr alle, die ihr den Erdkreis bewohnt und die ihr haust auf der Erde: wenn man das Panier auf den Bergen erhebt, sehet hin! wenn man in die Posaune stösst, horchet auf!|ZUE1931|Public Domain ISA.18.4|AT|23|Jesaja|18||0|4|Denn also hat der Herr zu mir geredet: Ruhig will ich zuschauen an meinem Ort wie flimmernde Glut beim Sonnenlichte, wie Taugewölk in der Ernteglut.|ZUE1931|Public Domain ISA.18.5|AT|23|Jesaja|18||0|5|Denn vor der Ernte, wenn die Blüte vorüber ist und der Büschel zur reifenden Traube wird, da schneidet er die Schosse mit Rebmessern ab, und die Triebe entfernt er, haut sie weg.|ZUE1931|Public Domain ISA.18.6|AT|23|Jesaja|18||0|6|Überlassen werden sie allesamt den Raubvögeln des Gebirges und dem Getier des Landes, dass die Raubvögel den Sommer darauf zubringen und alles Getier des Landes darauf überwintert.|ZUE1931|Public Domain ISA.18.7|AT|23|Jesaja|18||0|7|Zu jener Zeit werden dem Herrn der Heerscharen Geschenke dargebracht werden von dem hochgewachsenen und blanken Volke, von der Nation, gefürchtet weit und breit, dem Volke der Vollkraft und Zertretung, dessen Land Ströme durchschneiden, dahin, wo der Name des Herrn der Heerscharen wohnt, nach dem Berge Zion.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.1|AT|23|Jesaja|19||0|1|AUSSPRUCH über Ägypten. Siehe, der Herr fährt einher auf schneller Wolke und kommt nach Ägypten. Da erbeben vor ihm die Götzen Ägyptens, und es verzagt den Ägyptern das Herz in der Brust.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.2|AT|23|Jesaja|19||0|2|Aufstacheln will ich Ägypten wider Ägypten, dass einer gegen den andern kämpft, ein jeder gegen seinen Nächsten, Stadt gegen Stadt und Reich gegen Reich.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.3|AT|23|Jesaja|19||0|3|Und ausgeleert wird sein der Geist Ägyptens in seinem Innern, und seinen Ratschlag will ich verwirren. Da werden sie Rat suchen bei den Götzen und bei den Beschwörern, bei den Totengeistern und Wahrsagegeistern.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.4|AT|23|Jesaja|19||0|4|Und ich will Ägypten in die Hand eines harten Herrn geben, und ein gestrenger König soll über sie herrschen, spricht der Herr, der Gott der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.5|AT|23|Jesaja|19||0|5|Die Wasser im Strome werden versiegen und der Fluss bis auf den Grund austrocknen.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.6|AT|23|Jesaja|19||0|6|Und stinkend werden die Kanäle, seicht und trocken die Flüsse Ägyptens; Rohr und Schilf verwelken.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.7|AT|23|Jesaja|19||0|7|Hin schwindet alles Riedgras, alle Saat am Nil verdorrt, wird verweht und ist nicht mehr.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.8|AT|23|Jesaja|19||0|8|Die Fischer werden klagen und trauern, alle, die die Angel in den Nil werfen; und die das Netz ausbreiten über das Wasser, härmen sich ab.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.9|AT|23|Jesaja|19||0|9|Die Flachs verarbeiten, werden zuschanden, die Hechlerinnen und Weber erblassen.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.10|AT|23|Jesaja|19||0|10|Die ihn verweben, sind niedergeschlagen, bekümmerten Herzens alle Lohnarbeiter.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.11|AT|23|Jesaja|19||0|11|"Nur Toren sind die Fürsten von Zoan, die weisesten Räte des Pharao ein verdummter Rat. Wie dürft ihr zum Pharao sprechen: ""Ein Sohn von Weisen bin ich, von uralt königlichem Stamme""?"|ZUE1931|Public Domain ISA.19.12|AT|23|Jesaja|19||0|12|Wo sind denn deine Weisen? Sie mögen dir doch sagen und kundtun, was der Herr der Heerscharen über Ägypten beschlossen hat.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.13|AT|23|Jesaja|19||0|13|Zu Toren sind geworden die Fürsten von Zoan, betrogen sind die Fürsten von Memphis; taumeln machen Ägypten die Häupter seiner Gaue.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.14|AT|23|Jesaja|19||0|14|Der Herr hat in ihrem Lande einen Geist des Schwindels gebraut, und sie machen Ägypten taumeln in all seinem Tun, wie ein Trunkener taumelt in seinem Gespei.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.15|AT|23|Jesaja|19||0|15|Und so wird Ägypten kein Werk aufweisen, das Kopf und Schwanz, Palmzweig und Binse|ZUE1931|Public Domain ISA.19.16|AT|23|Jesaja|19||0|16|An jenem Tage werden die Ägypter Weibern gleich sein, werden erschrecken und beben darob, wie der Herr der Heerscharen seine Hand wider sie schwingt.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.17|AT|23|Jesaja|19||0|17|Und das Land Juda wird für die Ägypter ein Schrecken sein; ein jeder, den man daran erinnert, der wird erschrecken ob des Ratschlusses, den der Herr der Heerscharen über sie beschliesst.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.18|AT|23|Jesaja|19||0|18|An jenem Tage werden fünf Städte im Lande Ägypten die Sprache Kanaans reden und sich durch Eidschwur dem Herrn der Heerscharen zu eigen geben; eine wird Ir-Heres heissen.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.19|AT|23|Jesaja|19||0|19|An jenem Tage wird ein Altar des Herrn mitten im Lande Ägypten sein und an seiner Grenze eine Steinsäule des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.20|AT|23|Jesaja|19||0|20|Das wird ein Zeichen und Zeuge sein für den Herrn der Heerscharen im Lande Ägypten: wenn sie zum Herrn schreien vor Bedrückern, so wird er ihnen einen Helfer senden; der wird den Streit führen und sie erretten.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.21|AT|23|Jesaja|19||0|21|Und der Herr wird sich den Ägyptern zu erkennen geben, und die Ägypter werden an jenem Tage den Herrn erkennen; sie werden|ZUE1931|Public Domain ISA.19.22|AT|23|Jesaja|19||0|22|Und der Herr wird die Ägypter schlagen, wird schlagen und heilen; und sie werden sich zum Herrn bekehren, und er wird sich von ihnen erflehen lassen und sie heilen.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.23|AT|23|Jesaja|19||0|23|An jenem Tage wird eine gebahnte Strasse von Ägypten nach Assyrien führen; der Assyrer wird nach Ägypten kommen und der Ägypter nach Assyrien, und die Ägypter werden mit den Assyrern (den Herrn) verehren.|ZUE1931|Public Domain ISA.19.24|AT|23|Jesaja|19||0|24|An jenem Tage wird Israel der Dritte im Bunde sein neben Ägypten und Assyrien, ein Segen inmitten der Erde,|ZUE1931|Public Domain ISA.19.25|AT|23|Jesaja|19||0|25|die der Herr der Heerscharen segnet, indem er spricht: Gesegnet ist Ägypten, mein Volk, und Assyrien, das Werk meiner Hände, und Israel, mein Erbbesitz!|ZUE1931|Public Domain ISA.20.1|AT|23|Jesaja|20||0|1|IM Jahre, als der Tharthan im Auftrag Sargons, des Königs von Assyrien, nach Asdod kam und die Stadt belagerte und einnahm -|ZUE1931|Public Domain ISA.20.2|AT|23|Jesaja|20||0|2|zu jener Zeit hatte der Herr durch Jesaja, den Sohn des Amoz, also geredet: Geh und löse das härene Gewand von deinen Hüften und ziehe die Schuhe aus von deinen Füssen! Und er tat es, ging nackt und barfuss -,|ZUE1931|Public Domain ISA.20.3|AT|23|Jesaja|20||0|3|da sprach der Herr: Gleich wie mein Knecht Jesaja nackt und barfuss gegangen ist drei Jahre lang, als Zeichen und Vorbedeutung wider Ägypten und Äthiopien,|ZUE1931|Public Domain ISA.20.4|AT|23|Jesaja|20||0|4|so wird der König von Assyrien die gefangenen Ägypter und die weggeführten Äthiopier forttreiben, Junge und Alte, nackt und barfuss und mit entblösstem Gesäss.|ZUE1931|Public Domain ISA.20.5|AT|23|Jesaja|20||0|5|Da werden sie erschrecken und beschämt sein wegen Äthiopiens, nach dem sie ausschauen, und wegen Ägyptens, mit dem sie prahlen.|ZUE1931|Public Domain ISA.20.6|AT|23|Jesaja|20||0|6|Und die Bewohner dieser Wüste werden an jenem Tage sprechen: Siehe, so steht es um die, nach denen wir ausschauten, zu denen wir geflohen sind um Hilfe, uns vor dem König von Assyrien zu retten. Wie sollten wir da entrinnen?|ZUE1931|Public Domain ISA.21.1|AT|23|Jesaja|21||0|1|"AUSSPRUCH ""Von der Wüste her"": Von der Wüste her, aus furchtbarem Lande, kommt es gleich Stürmen, die im Südland daherfahren."|ZUE1931|Public Domain ISA.21.2|AT|23|Jesaja|21||0|2|"Ein hartes Gesicht ist mir kundgeworden: ""Der Räuber raubt, und der Verwüster verwüstet! Ziehe heran, Elam! belagere, Medien! Alles Seufzen stille ich."""|ZUE1931|Public Domain ISA.21.3|AT|23|Jesaja|21||0|3|Darum sind meine Hüften durchzuckt von Krämpfen; Wehen haben mich ergriffen wie die Wehen einer Gebärenden. Verstört bin ich vom Hören, bestürzt vom Sehen.|ZUE1931|Public Domain ISA.21.4|AT|23|Jesaja|21||0|4|Mir taumeln die Sinne, Entsetzen hat mich befallen, hat mir die Dämmerung, die mir sonst so lieb, zum Schrecknis gemacht.|ZUE1931|Public Domain ISA.21.5|AT|23|Jesaja|21||0|5|"Man rüstet den Tisch, breitet hin die Polster, man schmaust und trinkt! ""Auf, ihr Fürsten, salbet den Schild!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.21.6|AT|23|Jesaja|21||0|6|"Denn also hat der Herr zu mir gesprochen: ""Geh, stelle den Späher auf; was er sieht, soll er melden!"|ZUE1931|Public Domain ISA.21.7|AT|23|Jesaja|21||0|7|"Und sieht er Reiter, Gespanne von Rossen, einen Zug von Eseln, einen Zug von Kamelen, so horche er auf, scharf auf!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.21.8|AT|23|Jesaja|21||0|8|"Da rief er: ""Ich schaute aus; auf der Warte, o Herr, stand ich beständig am Tage, und auf meiner Wacht war ich aufgestellt alle die Nächte."|ZUE1931|Public Domain ISA.21.9|AT|23|Jesaja|21||0|9|"Siehe, da kommt es, ein Zug von Reitern, Gespanne von Rossen!"" Und er hob an und sprach: ""Gefallen, gefallen ist Babel, und alle Bilder ihrer Götter hat er zu Boden geschmettert!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.21.10|AT|23|Jesaja|21||0|10|Du mein zerdroschenes und zertretenes Volk! Was ich gehört von dem Herrn der Heerscharen, dem Gott Israels, das habe ich euch verkündigt.|ZUE1931|Public Domain ISA.21.11|AT|23|Jesaja|21||0|11|AUSSPRUCH über Edom: Von Seir ruft es mir zu: Wächter, wie weit ist's in der Nacht? Wächter, wie weit ist's in der Nacht?|ZUE1931|Public Domain ISA.21.12|AT|23|Jesaja|21||0|12|Der Wächter spricht: Gekommen ist der Morgen, und auch die Nacht! Wollt ihr fragen, so kommet wieder und fraget!|ZUE1931|Public Domain ISA.21.13|AT|23|Jesaja|21||0|13|"Ausspruch ""In der Steppe"": Im Gestrüpp in der Steppe übernachtet, Karawanen der Dedaniter!"|ZUE1931|Public Domain ISA.21.14|AT|23|Jesaja|21||0|14|Bringet dem Durstigen Wasser entgegen, ihr Bewohner des Landes Thema! Bietet dem Flüchtigen Brot an!|ZUE1931|Public Domain ISA.21.15|AT|23|Jesaja|21||0|15|Denn vor Schwertern fliehen sie, vor gezücktem Schwerte und vor gespanntem Bogen und vor des Kampfes Wucht.|ZUE1931|Public Domain ISA.21.16|AT|23|Jesaja|21||0|16|Denn also hat der Herr zu mir geredet: Noch drei Jahre, wie die Jahre eines Söldners, so ist es aus mit aller Herrlichkeit Kedars,|ZUE1931|Public Domain ISA.21.17|AT|23|Jesaja|21||0|17|und der Rest der Bogenschützen Kedars wird klein sein. Denn der Herr, der Gott Israels, hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.1|AT|23|Jesaja|22||0|1|"AUSSPRUCH ""Im Schau-Tale"": Was hast du denn, dass du insgesamt auf die Dächer gestiegen bist,"|ZUE1931|Public Domain ISA.22.2|AT|23|Jesaja|22||0|2|von Getümmel erfüllte, lärmende Stadt, frohlockende Feste? Deine Erschlagenen sind nicht vom Schwerte erschlagen, sind nicht im Streite gefallen.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.3|AT|23|Jesaja|22||0|3|Deine Führer sind allzumal flüchtig geworden, sind fernhin geflohen; all deine Starken sind allzumal gefangen worden, ohne Bogen gefangen.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.4|AT|23|Jesaja|22||0|4|Darum sage ich: Blicket weg von mir, denn ich muss bitter weinen; mühet euch nicht, mich zu trösten über den Untergang der Tochter meines Volkes.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.5|AT|23|Jesaja|22||0|5|Denn einen Tag der Verwirrung, der Verwüstung und der Bestürzung hat der Herr, der Gott der Heerscharen, bereit; im Schautale wirft er nieder die Wehr, und Geschrei hallt gegen den Berg.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.6|AT|23|Jesaja|22||0|6|Elam hatte den Köcher erhoben, mit Wagen und Rossen, und Kir hatte den Schild enthüllt.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.7|AT|23|Jesaja|22||0|7|Da waren deine schönsten Täler schon voll Wagen, und die Reiter nahmen Stellung gegen das Tor.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.8|AT|23|Jesaja|22||0|8|Und er zog die Decke Judas weg, und du schautest an jenem Tage nach dem Rüstzeug im Waldhaus.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.9|AT|23|Jesaja|22||0|9|Und nach den Mauerrissen der Stadt Davids saht ihr - denn ihrer waren viele -, und ihr fasstet die Wasser des untern Teiches;|ZUE1931|Public Domain ISA.22.10|AT|23|Jesaja|22||0|10|und ihr prüftet die Häuser Jerusalems und brachet sie ab, die Mauer zu befestigen.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.11|AT|23|Jesaja|22||0|11|Und einen Sammler machtet ihr zwischen beiden Mauern für die Wasser des alten Teiches. Aber ihr schautet nicht auf den, der es tat, und nach dem, der es von lange her bereitet hat, sahet ihr nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.12|AT|23|Jesaja|22||0|12|Und der Herr, der Gott der Heerscharen, rief an jenem Tage zum Weinen und Klagen, zum Kahlscheren und zum Sackumgürten,|ZUE1931|Public Domain ISA.22.13|AT|23|Jesaja|22||0|13|"aber siehe da, Frohlocken und Freude, Rindertöten und Schafeschlachten, Fleischessen und Weintrinken - ""Lasset uns essen und trinken! denn morgen sind wir tot!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.22.14|AT|23|Jesaja|22||0|14|Aber der Herr der Heerscharen hat sich meinem Ohr geoffenbart: Wahrlich, es wird euch dieser Frevel nicht vergeben werden, bis ihr tot seid! spricht der Herr, der Gott der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.15|AT|23|Jesaja|22||0|15|GEGEN Sebna, den Palastvorsteher. Also spricht der Herr, der Gott der Heerscharen: Auf, gehe hinein zu diesem Verwalter da,|ZUE1931|Public Domain ISA.22.16|AT|23|Jesaja|22||0|16|der in der Höhe sich sein Grab aushauen, in den Fels sich eine Kammer meisseln lässt: Was hast du hier, und wen hast du hier, dass du dir hier ein Grab hast hauen lassen?|ZUE1931|Public Domain ISA.22.17|AT|23|Jesaja|22||0|17|Siehe, der Herr wirft dich hin mit Wucht, du Mann, und fasst dich fest.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.18|AT|23|Jesaja|22||0|18|Zum Knäuel wickelt er dich zusammen, wie einen Ball (schleudert er dich) in ein weit offenes Land; dort wirst du sterben, und dorthin kommen deine Prachtwagen, du Schmach des Hauses deines Herrn.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.19|AT|23|Jesaja|22||0|19|Ich will dich aus deinem Amte stossen und von deinem Standort dich herunterreissen.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.20|AT|23|Jesaja|22||0|20|An jenem Tage aber, da werde ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkias, berufen:|ZUE1931|Public Domain ISA.22.21|AT|23|Jesaja|22||0|21|ich werde ihn mit deinem Rock bekleiden und mit deinem Gürtel umgürten und deine Gewalt in seine Hand geben, dass er ein Vater sei den Bewohnern Jerusalems und dem Hause Juda.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.22|AT|23|Jesaja|22||0|22|Ich will ihm auch den Schlüssel des Hauses Davids auf die Schultern legen; und wenn er auftut, so wird niemand schliessen, und wenn er schliesst, wird niemand auftun.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.23|AT|23|Jesaja|22||0|23|Ich will ihn als Nagel einschlagen an einen festen Ort, und er wird ein Thron der Würden für seine Sippe sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.22.24|AT|23|Jesaja|22||0|24|Und es wird sich an ihn hängen die ganze Bürde seiner Sippe, die|ZUE1931|Public Domain ISA.22.25|AT|23|Jesaja|22||0|25|An jenem Tage, spricht der Herr der Heerscharen, wird der Nagel, der an einem festen Orte steckt, nachgeben, wird abbrechen und fallen, und die Last, die daran hängt, wird zugrunde gehen; denn der Herr hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.1|AT|23|Jesaja|23||0|1|AUSSPRUCH über Tyrus: Heulet, ihr Tharsisschiffe; denn verwüstet ist eure Feste. Bei der Heimfahrt aus dem Lande der Chitäer ist es ihnen kundgeworden.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.2|AT|23|Jesaja|23||0|2|Vernichtet sind die Bewohner der Küste, der Kaufmann von Sidon, der auf dem Meere dahinzog, dessen Boten|ZUE1931|Public Domain ISA.23.3|AT|23|Jesaja|23||0|3|auf vielen Wassern fuhren, dessen Ernte die Saat des Sihor und dessen Einkommen der Erwerb der Völker war.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.4|AT|23|Jesaja|23||0|4|Schäme dich, Sidon; denn es spricht das Meer: Ich habe nicht in Wehen gelegen noch geboren, habe nicht Jünglinge grossgezogen, noch Jungfrauen emporgebracht.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.5|AT|23|Jesaja|23||0|5|Wenn die Kunde nach Ägypten kommt, so erzittern sie wie bei der Kunde von Tyrus.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.6|AT|23|Jesaja|23||0|6|Fahret hinüber nach Tharsis! Heulet, ihr Bewohner der Küste!|ZUE1931|Public Domain ISA.23.7|AT|23|Jesaja|23||0|7|Ist dies eure fröhliche (Stadt), deren Ursprung in der Urzeit ist, deren Füsse sie fernhin trugen, in der Fremde sich anzusiedeln?|ZUE1931|Public Domain ISA.23.8|AT|23|Jesaja|23||0|8|Wer hat solches beschlossen über Tyrus, die Kronenspenderin, deren Kaufleute Fürsten waren und deren Händler die Geehrten der Erde?|ZUE1931|Public Domain ISA.23.9|AT|23|Jesaja|23||0|9|Der Herr der Heerscharen hat es beschlossen, dass er entweihe die Hoffart, Schmach bringe über alle Pracht, allen Übermut der Erde.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.10|AT|23|Jesaja|23||0|10|Weinet, ihr Tharsisschiffe, es ist kein Hafen mehr da.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.11|AT|23|Jesaja|23||0|11|Seine Hand hat er ausgereckt über das Meer, hat Königreiche erschüttert; der Herr hat geboten, die Burgen Kanaans zu zerstören.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.12|AT|23|Jesaja|23||0|12|Du sollst hinfort nicht mehr fröhlich sein, du geschändete Tochter Sidon! Zu den Chittäern mache dich auf, ziehe hinüber! Auch dort findest du keine Ruhe.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.13|AT|23|Jesaja|23||0|13|Siehe, das Land der Chittäer - dies ist das Volk, das nicht war, das eine Gründung der Sidonier ist; sie haben seine Warttürme errichtet, seine Städte und seine Paläste - er hat es zum Trümmerhaufen gemacht.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.14|AT|23|Jesaja|23||0|14|Heulet, ihr Tharsisschiffe! Denn verwüstet ist eure Feste.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.15|AT|23|Jesaja|23||0|15|Zu jener Zeit, da wird Tyrus siebzig Jahre lang, solange eines Königs Leben währt, in Vergessenheit geraten. Nach siebzig Jahren aber wird es Tyrus ergehen nach dem Lied von der Dirne:|ZUE1931|Public Domain ISA.23.16|AT|23|Jesaja|23||0|16|"""Nimm die Laute, durchziehe die Stadt, vergessene Dirne! Spiele lieblich, singe fleissig, dass man deiner gedenke!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.23.17|AT|23|Jesaja|23||0|17|Und nach siebzig Jahren wird der Herr sich (der Stadt) Tyrus annehmen, und sie wird wieder zu ihrem Buhlerlohne kommen und wird buhlen mit allen Königreichen der Welt auf dem ganzen Erdboden.|ZUE1931|Public Domain ISA.23.18|AT|23|Jesaja|23||0|18|Aber ihr Erwerb und Buhlerlohn wird dem Herrn geweiht sein; man wird ihn nicht aufspeichern noch aufsparen, sondern denen, die im Angesichte des Herrn wohnen, wird ihr Erwerb zufallen, sich satt zu essen und sich prächtig zu kleiden.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.1|AT|23|Jesaja|24||0|1|SIEHE, der Herr entleert die Erde und verheert sie; er kehrt ihre Oberfläche um und zerstreut ihre Bewohner.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.2|AT|23|Jesaja|24||0|2|Da wird der Priester wie der Mann des Volkes, der Herr wie der Knecht, die Gebieterin wie die Magd, der Verkäufer wie der Käufer, der Entlehner wie der Leiher, der Schuldner wie der Schuldherr.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.3|AT|23|Jesaja|24||0|3|Ausgekehrt und entleert wird die Erde, ausgeraubt, und ausgeplündert; denn der Herr hat dieses Wort geredet.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.4|AT|23|Jesaja|24||0|4|Es welkt, zerfällt die Erde, verwelkt, zerfällt die Welt, es verwelkt die (Himmels-)Höhe samt der Erde,|ZUE1931|Public Domain ISA.24.5|AT|23|Jesaja|24||0|5|da die Erde entweiht ist unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gebote übertreten, die Satzung verletzt, den ewigen Bund gebrochen.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.6|AT|23|Jesaja|24||0|6|Darum frisst ein Fluch die Erde und büssen, die darauf wohnen, darum sind glutverzehrt die Bewohner der Erde und wenig Menschen übriggeblieben.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.7|AT|23|Jesaja|24||0|7|Es trauert der Wein, die Rebe verschmachtet, es seufzen alle, die frohgemut waren.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.8|AT|23|Jesaja|24||0|8|Es feiert der Jubel der Handpauken, still ward der Lärm der Fröhlichen, es feiert der Jubel der Laute.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.9|AT|23|Jesaja|24||0|9|Gesungen wird nicht mehr beim Wein, bitter schmeckt der Rauschtrank den Zechern.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.10|AT|23|Jesaja|24||0|10|Zerbrochen ist die öde Stadt, verschlossen jedes Haus, dass niemand hineinkommt.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.11|AT|23|Jesaja|24||0|11|Klage um den Wein erschallt in den Gassen; entschwunden ist alle Freude, fortgewandert der Jubel der Erde.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.12|AT|23|Jesaja|24||0|12|In der Stadt bleibt nur Verwüstung und in Trümmer zerschlagen das Tor.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.13|AT|23|Jesaja|24||0|13|Denn so wird es gehen auf der Erde mitten unter den Völkern, wie wenn man Oliven abklopft, wie bei der Nachlese, wenn der Herbst vorbei ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.14|AT|23|Jesaja|24||0|14|Jene erheben ihre Stimme und jubeln, über die Hoheit des Herrn jauchzen sie vom Meere her:|ZUE1931|Public Domain ISA.24.15|AT|23|Jesaja|24||0|15|"""Darum ehret den Herrn im Lande des Aufgangs, auf den Inseln des Meeres den Namen des Herrn, des Gottes Israels."""|ZUE1931|Public Domain ISA.24.16|AT|23|Jesaja|24||0|16|"Vom Saume der Erde hörten wir Lobgesänge: ""Herrlichkeit dem Gerechten!"" Ich aber spreche: Elend mir! Elend mir! Wehe mir! Räuber rauben, ja, räuberisch rauben die Räuber!"|ZUE1931|Public Domain ISA.24.17|AT|23|Jesaja|24||0|17|Grauen und Grube und Garn über dich, Bewohner der Erde!|ZUE1931|Public Domain ISA.24.18|AT|23|Jesaja|24||0|18|Wer flieht vor dem Tone des Grauens, der fällt in die Grube, und wer aus der Grube emporsteigt, der fängt sich im Garn; denn die Fenster droben sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde erbeben.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.19|AT|23|Jesaja|24||0|19|Es zerbricht, zerbirst die Erde, es zerspringt, zersplittert die Erde, es wankt und schwankt die Erde.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.20|AT|23|Jesaja|24||0|20|Hin und her taumelt die Erde wie ein Trunkener und schaukelt wie eine Hängematte. Schwer lastet auf ihr ihre Missetat, dass sie fällt und nie wieder aufsteht.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.21|AT|23|Jesaja|24||0|21|An jenem Tage, da wird der Herr heimsuchen das Heer der Höhe in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.22|AT|23|Jesaja|24||0|22|Die werden zusammengesperrt in die Grube, wie man Gefangene einsperrt, und sie werden verschlossen in den Verschluss und nach vielen Tagen zur Strafe gezogen.|ZUE1931|Public Domain ISA.24.23|AT|23|Jesaja|24||0|23|Der Mond wird erröten und die Sonne beschämt dastehen; denn König ist der Herr der Heerscharen auf dem Berge Zion und zu Jerusalem, und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.1|AT|23|Jesaja|25||0|1|O HERR, mein Gott bist du; ich will dich erheben, will deinen Namen preisen; denn du hast Wunderbares vollbracht, Ratschlüsse von alters her, die wahrhaft und wahr sind.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.2|AT|23|Jesaja|25||0|2|Denn du hast die Stadt zum Steinhaufen und die feste Burg zu Trümmern gemacht, dass die Paläste der Übermütigen keine Stadt mehr sind, dass sie nimmermehr aufgebaut werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.3|AT|23|Jesaja|25||0|3|Darum wird dich ehren die starke Nation, die Stadt der gewalttätigen Völker dich fürchten.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.4|AT|23|Jesaja|25||0|4|Denn du warst eine Zuflucht dem Schwachen, eine Zuflucht dem Armen in seiner Not, ein Obdach vor dem Unwetter, ein Schatten vor der Hitze; denn der Zornhauch der Tyrannen ist wie ein Unwetter im Winter,|ZUE1931|Public Domain ISA.25.5|AT|23|Jesaja|25||0|5|wie die Hitze im dürren Land. Du dämpftest das Lärmen der Übermütigen wie die Hitze durch den Schatten der Wolke; den Triumphgesang der Tyrannen unterdrücktest du.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.6|AT|23|Jesaja|25||0|6|Und rüsten wird auf diesem Berge der Herr der Heerscharen allen Völkern ein Mahl von fetten Speisen, ein Mahl von alten Weinen, von fetten, markigen Speisen, von alten, geläuterten Weinen.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.7|AT|23|Jesaja|25||0|7|Und vernichten wird er auf diesem Berge die Hülle, von der alle Nationen umhüllt sind, und die Decke, die über alle Völker gedeckt ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.8|AT|23|Jesaja|25||0|8|Vernichten wird er den Tod auf ewig. Und abwischen wird Gott, der Herr, die Tränen von jedem Antlitz und die Schmach seines Volkes von der ganzen Erde hinwegnehmen; denn der Herr hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.9|AT|23|Jesaja|25||0|9|An jenem Tage wird man sprechen: Siehe da, unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns helfe! Das ist der Herr, auf den wir hofften. Lasst uns frohlocken und fröhlich sein ob seiner Hilfe!|ZUE1931|Public Domain ISA.25.10|AT|23|Jesaja|25||0|10|Denn die Hand des Herrn wird auf diesem Berge ruhen; aber Moab wird zertreten an seiner Stätte, wie Stroh im Mistpfuhl zertreten wird.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.11|AT|23|Jesaja|25||0|11|Und breitet es seine Hände darin aus, wie der Schwimmer zum Schwimmen sie ausbreitet, so drückt er nieder sein Aufstreben samt dem Ringen seiner Hände.|ZUE1931|Public Domain ISA.25.12|AT|23|Jesaja|25||0|12|Und die hohe Feste seiner Mauern wirft er nieder, stürzt er, stösst er zu Boden in den Staub.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.1|AT|23|Jesaja|26||0|1|AN jenem Tage wird man dieses Lied im Lande Juda singen: Eine starke Stadt haben wir, zum Schutze schafft er Wall und Wehr.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.2|AT|23|Jesaja|26||0|2|Tut auf die Tore, dass einziehe das gerechte Volk, das die Treue bewahrt!|ZUE1931|Public Domain ISA.26.3|AT|23|Jesaja|26||0|3|Bewährten Sinn bewahrst du in Frieden, weil er auf dich vertraut.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.4|AT|23|Jesaja|26||0|4|Vertraut auf den Herrn immerdar; denn der Herr ist ein ewiger Fels!|ZUE1931|Public Domain ISA.26.5|AT|23|Jesaja|26||0|5|Ja, er hat niedergeworfen die Bewohner der Höhe, die ragende Stadt; er stürzt sie zu Boden, stösst sie hin in den Staub,|ZUE1931|Public Domain ISA.26.6|AT|23|Jesaja|26||0|6|dass der Fuss sie zertrete, die Füsse der Elenden, die Tritte der Schwachen.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.7|AT|23|Jesaja|26||0|7|Der Pfad des Gerechten ist ebene Bahn; das Geleise des Gerechten ebnest du.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.8|AT|23|Jesaja|26||0|8|Auch auf dem Pfad deiner Gerichte, Herr, harren wir dein; nach deiner Anbetung und deinem Preise steht das Verlangen der Seele.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.9|AT|23|Jesaja|26||0|9|Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht, und mein Geist in mir sehnt sich nach dir. Denn wenn deine Gerichte über die Erde kommen, so lernen Gerechtigkeit die Bewohner des Erdkreises.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.10|AT|23|Jesaja|26||0|10|Findet Gnade der Gottlose, so lernt er nicht Gerechtigkeit; im Lande des Rechtes frevelt er und sieht nicht die Hoheit des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.11|AT|23|Jesaja|26||0|11|Herr, hoch erhoben ist deine Hand, doch sie sehen es nicht. Sie sollen es sehen und zuschanden werden! Der Eifer um|ZUE1931|Public Domain ISA.26.12|AT|23|Jesaja|26||0|12|Herr! du wirst uns Frieden schaffen; denn auch alle unsre Taten hast du für uns vollbracht.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.13|AT|23|Jesaja|26||0|13|O Herr, unser Gott, andre Herren als du haben uns beherrscht; dich allein kennen wir, deinen Namen preisen wir.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.14|AT|23|Jesaja|26||0|14|Tote werden nicht wieder lebendig, Schatten stehen nicht wieder auf; darum hast du sie heimgesucht und vernichtet und ausgetilgt all ihr Gedächtnis.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.15|AT|23|Jesaja|26||0|15|Du hast vermehrt das Volk, o Herr, du hast vermehrt das Volk, hast dich verherrlicht und alle Grenzen des Landes erweitert.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.16|AT|23|Jesaja|26||0|16|Herr, in der Not suchten sie dich, sie schrieen, da deine Züchtigung sie bedrückte.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.17|AT|23|Jesaja|26||0|17|Wie ein schwangeres Weib, wenn ihre Stunde kommt, sich windet und schreit in ihren Wehen, so waren auch wir durch dich, o Herr:|ZUE1931|Public Domain ISA.26.18|AT|23|Jesaja|26||0|18|wir waren schwanger, wir wanden uns; als wir gebaren, (da war es) Wind. Heil verschafften wir nicht dem Lande, und Erdenbewohner wurden nicht geboren.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.19|AT|23|Jesaja|26||0|19|Deine Toten werden leben, werden auferstehen; aufwachen und jubeln werden die Bewohner des Staubes. Denn Tau der Lichter ist dein Tau, und die Erde wird die Schatten wieder gebären.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.20|AT|23|Jesaja|26||0|20|Wohlan, mein Volk, gehe hinein in deine Kammern und schliesse deine Türen hinter dir; verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorüber ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.26.21|AT|23|Jesaja|26||0|21|Denn siehe, schon zieht der Herr aus von seiner Stätte, um die Schuld der Erdbewohner an ihnen heimzusuchen. Dann wird die Erde ihr Blut aufdecken und ihre Erschlagenen nicht mehr verbergen.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.1|AT|23|Jesaja|27||0|1|AN jenem Tage wird der Herr mit seinem harten, grossen und starken Schwerte heimsuchen den Leviathan, die flüchtige Schlange, und den Leviathan, die gewundene Schlange, und wird den Drachen töten, der im Meere haust.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.2|AT|23|Jesaja|27||0|2|An jenem Tage (wird man sagen): Lieblicher Weinberg, singet ihm zu!|ZUE1931|Public Domain ISA.27.3|AT|23|Jesaja|27||0|3|Ich, der Herr, bin sein Hüter; alle Augenblicke tränke ich ihn. Dass kein Leid ihm widerfahre, hüte ich ihn Tag und Nacht;|ZUE1931|Public Domain ISA.27.4|AT|23|Jesaja|27||0|4|Zorn hege ich nicht. Kämen mir Dornen und Disteln, im Kampfe wollte ich darauf losgehen, sie verbrennen zumal,|ZUE1931|Public Domain ISA.27.5|AT|23|Jesaja|27||0|5|es sei denn, man ergreife meinen Schutz, mache mit mir Frieden, mache Frieden mit mir.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.6|AT|23|Jesaja|27||0|6|In den kommenden (Tagen) wird Jakob Wurzel schlagen, wird Israel blühen und sprossen und mit Frucht erfüllen die ganze Welt.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.7|AT|23|Jesaja|27||0|7|Hat Er es geschlagen, wie er den schlug, der es geschlagen? Ward es gemordet, wie seine Mörder gemordet wurden?|ZUE1931|Public Domain ISA.27.8|AT|23|Jesaja|27||0|8|Durch Verstossen, durch Verjagen rechtete er mit ihr, trieb sie fort durch seinen starken Wind am Tage des Oststurms.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.9|AT|23|Jesaja|27||0|9|Darum wird die Schuld Jakobs dadurch gesühnt, und das ist die ganze Frucht der Hinwegnahme seiner Sünde, dass er alle Altarsteine zerschmetterten Kalksteinen gleich macht, dass Ascheren und Sonnensäulen sich nicht mehr erheben.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.10|AT|23|Jesaja|27||0|10|Denn die feste Stadt liegt einsam, eine entvölkerte Stätte, verlassen wie die Wüste. Das Kalb wird daselbst weiden, wird daselbst sich lagern und ihre Büsche kahl fressen.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.11|AT|23|Jesaja|27||0|11|Wenn ihre Reiser dürr sind, werden sie abgebrochen; Frauen kommen und zünden sie an. Denn es ist ein unverständiges Volk; darum wird sein Schöpfer sich seiner nicht erbarmen, und der es gebildet, ihm nicht gnädig sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.12|AT|23|Jesaja|27||0|12|An jenem Tage, da wird der Herr Ähren ausklopfen vom (Euphrat-)Strom an bis zum Bach Ägyptens. Und ihr werdet aufgelesen werden, einer nach dem andern, ihr Söhne Israels.|ZUE1931|Public Domain ISA.27.13|AT|23|Jesaja|27||0|13|An jenem Tage, da wird die grosse Posaune erschallen, und sie werden heimkommen, die Verlornen im Lande Assyrien und die Versprengten im Lande Ägypten, und werden den Herrn anbeten auf dem heiligen Berge zu Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.1|AT|23|Jesaja|28||0|1|WEHE der stolzen Krone der Trunkenen Ephraims, der welken Blume seines herrlichen Schmuckes auf dem Haupte der vom Weine Bezwungenen!|ZUE1931|Public Domain ISA.28.2|AT|23|Jesaja|28||0|2|Siehe, da kommt ein Starker und Gewaltiger des Herrn wie Hagelwetter, wie zerschmetternder Sturm, wie Wetterguss mächtiger, flutender Wasser; der wirft sie zu Boden mit Macht.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.3|AT|23|Jesaja|28||0|3|Mit Füssen wird zertreten die stolze Krone der Trunkenen Ephraims,|ZUE1931|Public Domain ISA.28.4|AT|23|Jesaja|28||0|4|die welke Blume seines herrlichen Schmuckes zu Häupten des fetten Tales. Und es wird ihr gehen wie der Frühfeige vor der Lese; kaum sieht sie einer, noch ist sie in seiner Hand, da hat er sie schon verschlungen.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.5|AT|23|Jesaja|28||0|5|An jenem Tage wird der Herr der Heerscharen dem Reste seines Volkes zur herrlichen Krone und zum glänzenden Stirnreif|ZUE1931|Public Domain ISA.28.6|AT|23|Jesaja|28||0|6|und zum Geist des Gerichtes dem, der zu Gericht sitzt, und zur Heldenkraft denen, die den Kampf zum Tore zurücktreiben.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.7|AT|23|Jesaja|28||0|7|ABER auch diese hier schwanken vom Wein und taumeln vom Rauschtrank. Priester und Prophet schwanken vom Rauschtrank, sind verwirrt vom Wein; sie taumeln vom Rauschtrank, schwanken beim Weissagen, wanken beim Urteilsprechen.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.8|AT|23|Jesaja|28||0|8|Denn alle Tische sind voll unflätigen Gespeis bis auf den letzten Platz.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.9|AT|23|Jesaja|28||0|9|"""Wen will er denn Einsicht lehren? (sprechen sie,) und wem Offenbarung beibringen? Solchen, die von der Milch entwöhnt und von der Brust genommen sind?"|ZUE1931|Public Domain ISA.28.10|AT|23|Jesaja|28||0|10|"Denn Satz auf Satz, Satz auf Satz, Spruch auf Spruch, Spruch auf Spruch, da ein wenig, dort ein wenig."""|ZUE1931|Public Domain ISA.28.11|AT|23|Jesaja|28||0|11|Jawohl, durch Leute mit stammelnder Lippe und in fremder Zunge wird er zu diesem Volke da reden,|ZUE1931|Public Domain ISA.28.12|AT|23|Jesaja|28||0|12|"er, der zu ihnen gesprochen hat: ""Das ist die Ruhe; schaffet Ruhe dem Müden, und das ist die Erholung!"" Aber sie wollten nicht hören."|ZUE1931|Public Domain ISA.28.13|AT|23|Jesaja|28||0|13|So wird denn das Wort des Herrn an sie ergehen: Satz auf Satz, Satz auf Satz, Spruch auf Spruch, Spruch auf Spruch, da ein wenig, dort ein wenig - damit sie gehen und rücklings straucheln und zerschellen, sich verstricken und gefangen werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.14|AT|23|Jesaja|28||0|14|Darum höret das Wort des Herrn, ihr Spötter, die ihr über dieses Volk da herrscht, welches zu Jerusalem ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.15|AT|23|Jesaja|28||0|15|"Denn ihr sprecht: ""Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht. Die wogende Geissel, wenn sie einherfährt, wird nicht über uns kommen; denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und durch Trug uns geborgen."""|ZUE1931|Public Domain ISA.28.16|AT|23|Jesaja|28||0|16|Darum spricht Gott, der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Stein, einen bewährten Stein, einen kostbaren, grundlegenden Eckstein. Wer glaubt, wird nicht zuschanden.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.17|AT|23|Jesaja|28||0|17|Und ich mache das Recht zur Richtschnur und die Gerechtigkeit zur Waage. Hagel wird die Lügenzuflucht wegfegen und Wasserfluten das Versteck fortschwemmen,|ZUE1931|Public Domain ISA.28.18|AT|23|Jesaja|28||0|18|und zerbrochen wird euer Bund mit dem Tode, und euer Vertrag mit dem Totenreich hat keinen Bestand. Wenn die wogende Geissel einherfährt, wird sie euch zermalmen.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.19|AT|23|Jesaja|28||0|19|Sooft sie einherfährt, wird sie euch fassen; denn Morgen für Morgen fährt sie einher, bei Tag und bei Nacht. Und dann wird es lauter Entsetzen sein, Offenbarung zu vernehmen.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.20|AT|23|Jesaja|28||0|20|Denn das Bett ist zu kurz, um sich zu strecken, und die Decke zu schmal, sich darein zu wickeln.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.21|AT|23|Jesaja|28||0|21|Denn wie am Berge Perazim wird der Herr sich erheben, wie im Tale bei Gibeon wird er wettern, um seine Tat zu verrichten - seltsam sein Tun! - und sein Werk zu vollbringen - befremdlich sein Werk!|ZUE1931|Public Domain ISA.28.22|AT|23|Jesaja|28||0|22|Und nun treibt nicht Gespött, dass eure Bande nicht fester werden; denn Vertilgung und Strafgericht habe ich vernommen von dem Herrn, dem Gott der Heerscharen, über die ganze Erde.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.23|AT|23|Jesaja|28||0|23|Horchet her und höret meine Stimme! Merket auf und höret meine Rede!|ZUE1931|Public Domain ISA.28.24|AT|23|Jesaja|28||0|24|Pflügt der Pflüger allezeit, um zu säen? furcht und eggt er seinen Acker immerdar?|ZUE1931|Public Domain ISA.28.25|AT|23|Jesaja|28||0|25|Nicht wahr? wenn er ihn eben gemacht hat, streut er Dill aus und sät Kümmel und pflanzt Weizen und Gerste und als Einfassung Hirse und Spelt.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.26|AT|23|Jesaja|28||0|26|Und es unterwies ihn zum rechten Brauch, es lehrte ihn sein Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.27|AT|23|Jesaja|28||0|27|Denn nicht mit dem Dreschschlitten drischt man den Dill und das Wagenrad führt man nicht über den Kümmel, sondern mit dem Stabe klopft man den Dill, und den Kümmel mit dem Stocke.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.28|AT|23|Jesaja|28||0|28|Zermalmt man etwa das Brotkorn? Nein, nicht immerzu drischt er drauflos und treibt er das Rad seines Wagens und seine Rosse darüber; er zermalmt es nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.28.29|AT|23|Jesaja|28||0|29|Auch das geht aus von dem Herrn der Heerscharen; wunderbar ist sein Rat und gross seine Weisheit.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.1|AT|23|Jesaja|29||0|1|"WEHE dir, ""Gottesherd, Gottesherd"", du Stadt, wo David lagerte! Füget Jahr an Jahr, lasst die Feste kreisen!"|ZUE1931|Public Domain ISA.29.2|AT|23|Jesaja|29||0|2|"Und ich werde den ""Gottesherd"" bedrängen, dass Jammer und Wehklage sein wird, ja, es wird mir sein wie der Gottesherd."|ZUE1931|Public Domain ISA.29.3|AT|23|Jesaja|29||0|3|Und ich will dich ringsum belagern und eng die Posten wider dich zusammenziehen und Bollwerke wider dich aufrichten.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.4|AT|23|Jesaja|29||0|4|Dann wirst du unten von der Erde her reden, und tief aus dem Staube tönen deine Worte; deine Stimme wird sein wie die eines Gespenstes aus der Erde, und deine Rede wird vom Staube her wispern.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.5|AT|23|Jesaja|29||0|5|Aber wie feiner Staub wird sein der Schwarm deiner Feinde und wie zerstiebende Spreu der Schwarm der Tyrannen. Dann geschieht es plötzlich, im Nu:|ZUE1931|Public Domain ISA.29.6|AT|23|Jesaja|29||0|6|von dem Herrn der Heerscharen wirst du heimgesucht werden mit Donner und Dröhnen und lautem Krachen, mit Windsbraut und Wetter und Flammen fressenden Feuers.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.7|AT|23|Jesaja|29||0|7|Und wie ein Traum, wie ein Gesicht der Nacht wird sein der Schwarm aller Völker, die wider den Gottesherd streiten, und alle, die wider ihn und seine Bergfeste streiten und ihn bedrängen.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.8|AT|23|Jesaja|29||0|8|Und es wird sein, wie wenn ein Hungriger träumt, er esse, und wenn er erwacht, ist ungestillt sein Verlangen, und wie wenn ein Durstiger träumt, er trinke, und wenn er erwacht, ist er matt und lechzend seine Seele; so wird es dem Schwarm aller Völker ergehen, die wider den Berg Zion streiten.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.9|AT|23|Jesaja|29||0|9|Starret und staunet, verblendet euch und erblindet! Seid trunken, doch nicht vom Wein, taumelt, doch nicht vom Rauschtrank!|ZUE1931|Public Domain ISA.29.10|AT|23|Jesaja|29||0|10|Denn der Herr hat über euch ausgegossen einen Geist des Tiefschlafs und eure Augen die Propheten verschlossen und eure Häupter die Seher umhüllt.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.11|AT|23|Jesaja|29||0|11|So erging es euch mit der Weissagung von alledem wie mit den Worten eines versiegelten Buches; wenn man es einem gibt, der lesen kann, und spricht: Lies doch dieses! so antwortet er: Ich kann nicht, es ist ja versiegelt.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.12|AT|23|Jesaja|29||0|12|Wenn man aber das Buch einem gibt, der nicht lesen, kann, und spricht: Da lies! so antwortet er: Ich kann nicht lesen.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.13|AT|23|Jesaja|29||0|13|UND der Herr sprach: Weil dieses Volk mit dem Munde sich naht und mit den Lippen mich ehrt, sein Herz aber ferne von mir ist, sodass ihre Furcht vor mir nur angelernte Menschensatzung ist,|ZUE1931|Public Domain ISA.29.14|AT|23|Jesaja|29||0|14|darum will ich auch fernerhin mit diesem Volke wunderbar verfahren, wunderbar und wundersam, und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden, und der Verstand seiner Verständigen wird sich verbergen.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.15|AT|23|Jesaja|29||0|15|"Wehe denen, die ihren Plan tief vor dem Herrn verbergen und ihr Werk im Finstern tun, sodass sie sprechen: ""Wer sieht uns und wer weiss von uns?"""|ZUE1931|Public Domain ISA.29.16|AT|23|Jesaja|29||0|16|"O eurer Verkehrtheit! Oder ist der Töpfer dem Ton gleich zu achten, dass das Geschöpf von seinem Schöpfer spräche: ""Er hat mich nicht geschaffen"", und das Gebilde von seinem Bildner spräche: ""Er versteht nichts""?"|ZUE1931|Public Domain ISA.29.17|AT|23|Jesaja|29||0|17|Ist's nicht nur noch ein kleines Weilchen, so wandelt sich der Libanon zum Fruchtgefilde, und das Fruchtgefilde wird zum Wald gerechnet?|ZUE1931|Public Domain ISA.29.18|AT|23|Jesaja|29||0|18|An jenem Tage werden die Tauben Schriftworte hören und die Augen der Blinden aus Dunkel und Finsternis heraus sehen.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.19|AT|23|Jesaja|29||0|19|Und die Elenden werden aufs neue des Herrn sich freuen und die Ärmsten unter den Menschen über den Heiligen Israels jubeln.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.20|AT|23|Jesaja|29||0|20|Denn aus ist's mit dem Tyrannen, und dahin ist der Spötter, und ausgerottet sind alle, die auf Frevel lauern,|ZUE1931|Public Domain ISA.29.21|AT|23|Jesaja|29||0|21|die in einer Rechtssache Menschen zur Sünde verleiten und dem, der sie im Tore zurechtweist, Schlingen legen und den, der im Rechte ist, durch Nichtigkeiten verdrängen.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.22|AT|23|Jesaja|29||0|22|Darum spricht also der Herr, der Gott des Hauses Jakobs, der Abraham erlöst hat: Dann soll Jakob nicht mehr zuschanden werden und sein Angesicht nicht mehr erbleichen.|ZUE1931|Public Domain ISA.29.23|AT|23|Jesaja|29||0|23|Denn wenn sie sehen, was meine Hände unter ihnen getan, so werden sie meinen Namen heilig halten, werden heilig halten den Heiligen Jakobs und den Gott Israels fürchten;|ZUE1931|Public Domain ISA.29.24|AT|23|Jesaja|29||0|24|und die irrenden Geistes waren, werden Einsicht lernen, und die murrten, werden Belehrung annehmen.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.1|AT|23|Jesaja|30||0|1|WEHE den widerspenstigen Söhnen, spricht der Herr, die einen Plan ausführen, der nicht von mir kommt, und ein Bündnis schliessen, doch nicht durch meinen Geist, um Sünde auf Sünde zu häufen!|ZUE1931|Public Domain ISA.30.2|AT|23|Jesaja|30||0|2|die da, ohne meinen Mund zu befragen, hingehen nach Ägypten hinunter, um mit dem Schutze des Pharao sich zu schützen und Zuflucht zu suchen im Schatten Ägyptens!|ZUE1931|Public Domain ISA.30.3|AT|23|Jesaja|30||0|3|Doch der Schutz des Pharao bringt euch in Schande, die Zuflucht im Schatten Ägyptens in Schmach.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.4|AT|23|Jesaja|30||0|4|Mögen auch seine Fürsten in Zoan sein und seine Boten bis Hanes gelangen,|ZUE1931|Public Domain ISA.30.5|AT|23|Jesaja|30||0|5|alle werden zuschanden an dem Volke, das ihnen nichts nützt, das nicht Hilfe noch Nutzen schafft, sondern nur Schande und Schimpf dazu.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.6|AT|23|Jesaja|30||0|6|Ausspruch über die Tiere des Südlandes. Durch ein Land der Angst und Not, woher die Löwin kommt und der Leu, die Otter und der fliegende Drache, führen sie auf dem Rücken von Eseln ihre Güter und auf dem Höcker von Kamelen ihre Schätze zu dem Volke, das nichts nützt,|ZUE1931|Public Domain ISA.30.7|AT|23|Jesaja|30||0|7|"nach Ägypten, dessen Hilfe eitel und nichtig ist. Darum nenne ich es ""das zum Schweigen gebrachte Ungetüm""."|ZUE1931|Public Domain ISA.30.8|AT|23|Jesaja|30||0|8|Jetzt gehe hinein und schreibe es vor ihnen auf eine Tafel und verzeichne es in ein Buch, dass es für einen künftigen Tag zum Zeugen werde auf ewig.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.9|AT|23|Jesaja|30||0|9|Denn ein widerspenstiges Volk ist es, verlogene Söhne, Söhne, die nicht hören wollen auf die Weisung des Herrn,|ZUE1931|Public Domain ISA.30.10|AT|23|Jesaja|30||0|10|"die zu den Sehern sprechen: ""Ihr sollt nicht sehen!"" und zu den Weissagern: ""Weissaget uns nicht die Wahrheit, saget uns angenehme Dinge, weissaget Täuschung;"|ZUE1931|Public Domain ISA.30.11|AT|23|Jesaja|30||0|11|"weichet ab vom Wege, bieget ab vom Pfade, schweiget uns vom Heiligen Israels!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.30.12|AT|23|Jesaja|30||0|12|Darum spricht der Heilige Israels also: Weil ihr dieses Wort verwerft und euch vertröstet auf krumme Wege und Ränke und euch darauf stützt,|ZUE1931|Public Domain ISA.30.13|AT|23|Jesaja|30||0|13|darum wird euch diese Verschuldung sein wie ein einsturzdrohender Riss, der heraustritt an einer hochragenden Mauer, über die plötzlich, im Nu der Zusammenbruch kommt;|ZUE1931|Public Domain ISA.30.14|AT|23|Jesaja|30||0|14|und er zerbricht sie, wie ein Töpfergeschirr zerbricht, das ohne Schonung zertrümmert wird, dass man in seinem Getrümmer nicht eine Scherbe mehr findet, um Gluten vom Herde zu nehmen oder Wasser aus dem Tümpel zu schöpfen.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.15|AT|23|Jesaja|30||0|15|Denn so sprach Gott, der Herr, der heilige Israels: In Umkehr und Ruhe liegt euer Heil; in Stillehalten und Vertrauen besteht eure Stärke. Doch ihr habt nicht gewollt,|ZUE1931|Public Domain ISA.30.16|AT|23|Jesaja|30||0|16|"ihr sprachet: ""Nein! auf Rossen wollen wir rasen!"" Drum sollt ihr davonrasen. ""Auf Rennern wollen wir reiten!"" Drum werden rennen eure Verfolger."|ZUE1931|Public Domain ISA.30.17|AT|23|Jesaja|30||0|17|Tausend (werden fliehen) vor dem Dräuen eines Einzigen, vor dem Dräuen von Fünfen werdet ihr fliehen, bis ihr ein Rest seid wie ein Heerzeichen hoch auf dem Berge und wie ein Panier auf dem Hügel.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.18|AT|23|Jesaja|30||0|18|Und darum harrt der Herr darauf, euch gnädig zu sein, und darum erhebt er sich, dass er sich euer erbarme; denn ein Gott des Rechtes ist der Herr. Wohl allen, die auf ihn harren!|ZUE1931|Public Domain ISA.30.19|AT|23|Jesaja|30||0|19|Ja, du Volk in Zion, das zu Jerusalem wohnt, weinen wirst du nicht! Erbarmen wird er sich deiner, wenn du (zu ihm) schreist; kaum vernimmt er's, hat er dich schon erhört.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.20|AT|23|Jesaja|30||0|20|Und gab euch der Herr Brot der Not und Wasser der Drangsal, so wird dein Lehrer sich nicht mehr verbergen, sondern deine Augen werden stets deinen Lehrer sehen,|ZUE1931|Public Domain ISA.30.21|AT|23|Jesaja|30||0|21|"und wenn ihr zur Rechten oder zur Linken abweichen wollt, werden deine Ohren den Ruf hinter dir vernehmen: ""Dies ist der Weg, den gehet!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.30.22|AT|23|Jesaja|30||0|22|"Dann wirst du deine silberbeschlagenen Götzen und deine goldbekleideten Gussbilder verunreinigen; hinwerfen wirst du sie wie etwas Ekelhaftes und zu ihnen sagen: ""Hinaus!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.30.23|AT|23|Jesaja|30||0|23|Und er wird deiner Saat, die du auf den Acker säest, Regen geben, und das Korn, das der Acker trägt, wird reich und üppig stehen. Weiden wird dein Vieh an jenem Tage auf weiter Aue.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.24|AT|23|Jesaja|30||0|24|Und die Ochsen und Esel, die den Acker bauen, werden gemischtes salziges Futter fressen, das mit Schaufel und Gabel geworfelt ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.25|AT|23|Jesaja|30||0|25|Und auf jedem hohen Berge und auf jedem ragenden Hügel werden Bäche, Wasserströme fliessen am Tage des grossen Mordens, wenn die Türme fallen.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.26|AT|23|Jesaja|30||0|26|Dann wird das Licht des Mondes wie das Licht der Sonne sein, und das Licht der Sonne wird siebenfältig, wie das Licht von sieben Tagen sein an dem Tage, da der Herr den Schaden seines Volkes verbindet und die ihm geschlagenen Wunden heilt.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.27|AT|23|Jesaja|30||0|27|Siehe, der Name des Herrn kommt von ferne - brennenden Zornes und in wuchtigem Auffahren, seine Lippen voll Grimm und seine Zunge wie verzehrendes Feuer,|ZUE1931|Public Domain ISA.30.28|AT|23|Jesaja|30||0|28|und sein Hauch wie ein überflutender Bach, der bis an den Hals reicht -, dass er die Völker schwinge in der Schwinge des Verderbens, ein irreleitender Zaum an den Kinnbacken der Nationen.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.29|AT|23|Jesaja|30||0|29|Lieder werdet ihr singen wie in der Nacht der Festweihe; ihr werdet von Herzen fröhlich sein wie der Pilger, der unter Flötenspiel auf den Berg des Herrn, zu dem Felsen Israels wallt.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.30|AT|23|Jesaja|30||0|30|Und hören lässt der Herr seinen hehren Donner und lässt sehen das Niederfahren seines Armes mit grimmigem Zorn und der Flamme verzehrenden Feuers, mit Sturm und Wetterguss und Hagelstein.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.31|AT|23|Jesaja|30||0|31|Denn vor dem Donner des Herrn wird Assur erschrecken, wenn er mit der Rute schlägt.|ZUE1931|Public Domain ISA.30.32|AT|23|Jesaja|30||0|32|"Und jedesmal, wenn die Zuchtrute einherfährt, die der Herr auf ihn herabführt, wird es geschehen unter Paukenschall und Lautenspiel, und mit geschwungenem (Arme) kämpfend streitet er mit ihnen.(als Opfer) schwingt, streitet er""."|ZUE1931|Public Domain ISA.30.33|AT|23|Jesaja|30||0|33|Denn längst ist die Brandstätte zubereitet; errichtet ist sie tief und breit. Ihr Holzstoss hat Feuer und Holz in Menge; wie ein Schwefelstrom entzündet ihn der Odem des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ISA.31.1|AT|23|Jesaja|31||0|1|Wehe denen, die nach Ägypten hinabziehen um Hilfe, die sich auf Rosse verlassen und auf die Streitwagen vertrauen, weil ihrer viele sind, und auf die Reiter, weil sie sehr zahlreich sind, aber auf den Heiligen Israels nicht schauen und den Herrn nicht befragen.|ZUE1931|Public Domain ISA.31.2|AT|23|Jesaja|31||0|2|Doch auch er ist weise und führt Unheil her, und seine Worte nimmt er nicht zurück; er wird sich erheben wider das Haus der Bösewichte und wider die Hilfe der Übeltäter.|ZUE1931|Public Domain ISA.31.3|AT|23|Jesaja|31||0|3|Denn die Ägypter sind Menschen und nicht Gott, und ihre Rosse sind Fleisch und nicht Geist. Der Herr streckt seine Hand aus: da stürzt der Beschützer und fällt der Beschützte, und zusammen gehen sie alle zugrunde.|ZUE1931|Public Domain ISA.31.4|AT|23|Jesaja|31||0|4|Denn also hat der Herr zu mir gesprochen: Wie der Löwe knurrt, der Jungleu über seinem Raub, wider den man aufruft die ganze Hirtenschar - vor ihrem Geschrei erschrickt er nicht und duckt sich nicht vor ihrem Gelärm -, so fährt hernieder der Herr der Heerscharen zur Heerfahrt auf den Berg Zion und auf seinen Hügel.|ZUE1931|Public Domain ISA.31.5|AT|23|Jesaja|31||0|5|Wie schwebende Vögel, so wird der Herr der Heerscharen Jerusalem beschirmen, schirmen und retten, verschonen und befreien.|ZUE1931|Public Domain ISA.31.6|AT|23|Jesaja|31||0|6|Kehret wieder, Söhne Israels, zu ihm, von dem ihr so tief abgefallen seid!|ZUE1931|Public Domain ISA.31.7|AT|23|Jesaja|31||0|7|Denn an jenem Tage wird ein jeder seine silbernen und goldenen Götzen verwerfen, die ihr euch mit euren Händen zur Sünde gemacht habt.|ZUE1931|Public Domain ISA.31.8|AT|23|Jesaja|31||0|8|Und Assur wird fallen durch das Schwert, doch nicht eines Mannes, ja fressen wird ihn das Schwert, doch nicht eines Menschen; und er wird vor dem Schwerte sich flüchten, und seine Krieger werden zu Fronknechten.|ZUE1931|Public Domain ISA.31.9|AT|23|Jesaja|31||0|9|Sein Fels wird vor Furcht zerstieben, und seine Führer werden das Panier entsetzt verlassen. So spricht der Herr, der ein Feuer in Zion und einen Ofen zu Jerusalem hat.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.1|AT|23|Jesaja|32||0|1|SIEHE, ein König wird nach Gerechtigkeit herrschen, und Fürsten werden nach dem Rechte regieren.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.2|AT|23|Jesaja|32||0|2|Und ein jeder wird sein wie ein Zufluchtsort vor dem Sturm und wie ein Obdach vor dem Wetter, wie Wasserbäche an dürrem Ort und wie Schatten eines mächtigen Felsens in lechzendem Lande.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.3|AT|23|Jesaja|32||0|3|Die Augen der Sehenden werden nicht mehr geblendet sein, und die Ohren der Hörenden werden aufmerken.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.4|AT|23|Jesaja|32||0|4|Das Herz der Voreiligen wird lernen zu urteilen, und die Zunge der Stammelnden wird gewandt sein, klar zu reden.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.5|AT|23|Jesaja|32||0|5|Der Frevler wird forthin nicht mehr Edler genannt, noch der Schurke vornehm geheissen.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.6|AT|23|Jesaja|32||0|6|Denn der Frevler redet Frevel, und sein Herz sinnt Bosheit: er handelt ruchlos und redet Verkehrtes über den Herrn, er lässt den Hungrigen darben und weigert dem Durstigen den Trunk.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.7|AT|23|Jesaja|32||0|7|Und des Schurken Waffen sind böse; er sinnt auf Ränke, dass er die Elenden mit Lügenworten verderbe, auch wenn der Arme nur redet, was recht ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.8|AT|23|Jesaja|32||0|8|Aber der Edle sinnt auf Edles, und auf Edlem wird er beharren.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.9|AT|23|Jesaja|32||0|9|Ihr sorglosen Weiber! Auf, höret meine Stimme! Vertrauensselige Töchter, vernehmt meine Rede!|ZUE1931|Public Domain ISA.32.10|AT|23|Jesaja|32||0|10|Über Jahr und Tag, da erbebt ihr, Vertrauensselige! Denn aus ist's mit der Weinlese, eine Obsternte kommt nicht mehr.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.11|AT|23|Jesaja|32||0|11|Erzittert, ihr Sorglosen! Erbebt, Vertrauensselige! Ziehet euch aus und entblösst euch und umgürtet die Lenden!|ZUE1931|Public Domain ISA.32.12|AT|23|Jesaja|32||0|12|Schlaget euch auf die Brust und klaget um die lieblichen Felder, um den fruchtbaren Weinstock,|ZUE1931|Public Domain ISA.32.13|AT|23|Jesaja|32||0|13|um den Acker meines Volkes, der in Dornen und Disteln aufgeht, ja um alle die Häuser voller Wonne, um die fröhliche Stadt!|ZUE1931|Public Domain ISA.32.14|AT|23|Jesaja|32||0|14|Denn die Paläste sind verlassen, der Lärm der Stadt ist verstummt; Hügel und Wartturm werden nacktes Feld für immer, eine Lust der Wildesel, eine Weide der Herden,|ZUE1931|Public Domain ISA.32.15|AT|23|Jesaja|32||0|15|bis über uns ausgegossen wird der Geist aus der Höhe. Dann wird die Wüste zum Fruchtgefilde, und das Fruchtgefilde wird zum Wald gerechnet.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.16|AT|23|Jesaja|32||0|16|Und das Recht wird in der Wüste wohnen und die Gerechtigkeit im Fruchtgefilde weilen.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.17|AT|23|Jesaja|32||0|17|Und das Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein und die Frucht des Rechtes Sicherheit auf ewig.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.18|AT|23|Jesaja|32||0|18|Und mein Volk wird an der Stätte des Friedens wohnen, in sichern Wohnungen, an stillen Ruheplätzen.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.19|AT|23|Jesaja|32||0|19|Und stürzen wird in jähem Sturz der Wald und in Niedrigkeit niedersinken die Stadt.|ZUE1931|Public Domain ISA.32.20|AT|23|Jesaja|32||0|20|Wohl euch: dann könnt ihr an allen Wassern säen und Rind und Esel überall frei schweifen lassen!|ZUE1931|Public Domain ISA.33.1|AT|23|Jesaja|33||0|1|WEHE dir, Verwüster, der du selbst nicht verwüstet bist! dir, Räuber, den man nicht beraubt hat! Wenn du fertig bist mit Verwüsten, wirst du verwüstet werden; wenn du genug geraubt hast, wird man dich berauben.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.2|AT|23|Jesaja|33||0|2|Herr, sei uns gnädig! Auf dich hoffen wir. Sei unser Arm an jedem Morgen, ja unsre Hilfe in der Zeit der Drangsal!|ZUE1931|Public Domain ISA.33.3|AT|23|Jesaja|33||0|3|Vor dem Donnergetöse fliehen Völker; wenn du dich erhebst, zerstieben Nationen.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.4|AT|23|Jesaja|33||0|4|Und Beute wird eingeheimst, wie das Heupferd einheimst; wie Heuschrecken rennen, rennt man drauf los.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.5|AT|23|Jesaja|33||0|5|Erhaben ist der Herr, denn er wohnt in der Höhe; er hat Zion mit Recht und Gerechtigkeit erfüllt.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.6|AT|23|Jesaja|33||0|6|Und sichere Zeiten wirst du haben. Ein Reichtum an Heil sind Weisheit und Erkenntnis, die Furcht des Herrn, die ist sein Schatz.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.7|AT|23|Jesaja|33||0|7|Siehe, die Helden klagen draussen, die Friedensboten weinen bitterlich.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.8|AT|23|Jesaja|33||0|8|Die Strassen sind öde, der Wandersmann feiert. Er hat den Bund gebrochen, die Städte verachtet, die Menschen gelten ihm nichts.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.9|AT|23|Jesaja|33||0|9|Es trauert, es welkt das Land; der Libanon ist beschämt, stirbt ab, Saron ist der Steppe gleich, Basan und der Karmel sind entblättert.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.10|AT|23|Jesaja|33||0|10|Jetzt will ich aufstehen, spricht der Herr, jetzt will ich mich erheben, jetzt will ich mich aufrichten.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.11|AT|23|Jesaja|33||0|11|Ihr seid schwanger mit dürrem Gras und gebäret Stoppeln, euer Schnauben ist ein Feuer, das euch verzehrt.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.12|AT|23|Jesaja|33||0|12|Und Völker werden zu Kalk verbrannt, abgehauene Dornen, die in Feuer auflodern.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.13|AT|23|Jesaja|33||0|13|Höret, ihr Fernen, was ich getan, und ihr Nahen, erkennet meine Stärke!|ZUE1931|Public Domain ISA.33.14|AT|23|Jesaja|33||0|14|Die Sünder erbeben in Zion, Zittern ergreift die Ruchlosen: Wer kann den weilen bei dem verzehrenden Feuer? wer kann denn weilen bei den ewigen Gluten?|ZUE1931|Public Domain ISA.33.15|AT|23|Jesaja|33||0|15|Wer in Gerechtigkeit wandelt und aufrichtig redet, wer erpressten Gewinn verschmäht, wer seine Hände schüttelt, dass sie nicht Bestechung annehmen, wer sein Ohr verstopft, dass er nicht Blutschuld mitanhöre, wer seine Augen zudrückt, dass er an Bösem nicht seine Lust schaue,|ZUE1931|Public Domain ISA.33.16|AT|23|Jesaja|33||0|16|der wird auf Höhen wohnen, Felsenburgen sind seine Zuflucht, sein Brot ist ihm gereicht, das Wasser versiegt ihm nie.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.17|AT|23|Jesaja|33||0|17|Den König in seiner Schönheit werden deine Augen sehen, werden über ein weites Land hinschauen.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.18|AT|23|Jesaja|33||0|18|"Dein Herz wird der Schreckenszeit gedenken: ""Wo ist, der zählte? wo der, der abwog? wo ist, der die Türme zählte?"""|ZUE1931|Public Domain ISA.33.19|AT|23|Jesaja|33||0|19|Das freche Volk wirst du nicht mehr sehen, das Volk mit dunkler Sprache, die man nicht verstand, mit stammelnder Rede ohne Sinn.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.20|AT|23|Jesaja|33||0|20|Schaue auf Zion, die Stadt unsrer Festfeier; deine Augen werden Jerusalem sehen als sichere Wohnung, als Zelt, das nicht wandert, dessen Pflöcke nimmer ausgezogen werden, dessen Stricke alle nicht reissen.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.21|AT|23|Jesaja|33||0|21|Denn herrlicher Ruhm wird uns sein, eine Quelle breiter Ströme; keine Ruderflotte geht darauf, kein stolzes Schiff fährt darüber.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.22|AT|23|Jesaja|33||0|22|Denn der Herr ist unser Richter, der Herr unser Gesetzgeber; der Herr ist unser König, er wird uns helfen.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.23|AT|23|Jesaja|33||0|23|Schlaff sind deine Taue, nicht halten sie das Gestell ihres Mastes, lassen die Flagge nicht flattern. Dann teilen Blinde Raub in Fülle, und Lahme erbeuten Beute.|ZUE1931|Public Domain ISA.33.24|AT|23|Jesaja|33||0|24|Und kein Einwohner wird sagen: Ich bin krank. Dem Volk, das darin wohnt, ist die Schuld vergeben.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.1|AT|23|Jesaja|34||0|1|KOMMET herzu, ihr Völker, zu hören, und ihr Nationen, merket auf! Es höre die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und alles, was ihm entsprosst!|ZUE1931|Public Domain ISA.34.2|AT|23|Jesaja|34||0|2|Denn zornig ist der Herr über alle Völker und ergrimmt über all ihr Heer; er hat sie dem Banne geweiht, sie zur Schlachtbank geliefert,|ZUE1931|Public Domain ISA.34.3|AT|23|Jesaja|34||0|3|und ihre Erschlagenen werden hingeworfen, und von ihren Leichen steigt der Gestank auf; die Berge zerfliessen von ihrem Blute,|ZUE1931|Public Domain ISA.34.4|AT|23|Jesaja|34||0|4|und alle Hügel zergehen. Der Himmel rollt sich zusammen wie eine Schriftrolle, und all sein Heer welkt ab, wie das Blatt am Weinstock abwelkt und wie welkes Laub am Feigenbaum.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.5|AT|23|Jesaja|34||0|5|Denn trunken ward im Himmel das Schwert des Herrn; siehe, auf Edom fährt es herab, auf das Volk, das er dem Banne geweiht hat, zum Gerichte.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.6|AT|23|Jesaja|34||0|6|Ein Schwert führt der Herr, das voll ist von Blut, bedeckt von Fett, von dem Blute der Lämmer und Böcke, von dem Nierenfette der Widder; denn ein Opferfest hält der Herr in Bozra, ein grosses Schlachten im Lande Edom.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.7|AT|23|Jesaja|34||0|7|Da werden Wildochsen mit jenen fallen und Farren mit starken (Stieren); und ihr Land wird getränkt von Blut und ihr Erdreich von Fett gedüngt.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.8|AT|23|Jesaja|34||0|8|Denn ein Tag der Rache kommt vom Herrn, ein Jahr der Vergeltung für den Hader mit Zion.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.9|AT|23|Jesaja|34||0|9|Und seine Bäche wandeln sich in Pech und sein Erdreich in Schwefel, und sein Land wird zu Pech, brennend bei Nacht und bei Tage.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.10|AT|23|Jesaja|34||0|10|Nimmer wird es erlöschen; sein Rauch steigt auf von Geschlecht zu Geschlecht. Wüste liegt es auf ewige Zeiten, niemand wandert hindurch.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.11|AT|23|Jesaja|34||0|11|Rohrdommel und Igel werden es besitzen, Uhu und Rabe darin wohnen; und der Herr wird die Messschnur der Verödung darüber spannen und das Senkblei der Verwüstung.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.12|AT|23|Jesaja|34||0|12|Feldteufel werden darin wohnen, und seine Edlen werden nicht mehr sein; kein Königtum gibt's dort mehr auszurufen, und alle seine Fürsten sind dahin.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.13|AT|23|Jesaja|34||0|13|In seinen Palästen werden Dornen wachsen, Nesseln und Disteln in seinen Burgen, dass sie eine Wohnstatt der Schakale werden und ein Gehöfte für die Strausse.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.14|AT|23|Jesaja|34||0|14|Da stossen Wüstenwölfe auf Hyänen, und Feldteufel begegnen einander; das Nachtgespenst nur wird dort rasten und eine Ruhestatt für sich finden.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.15|AT|23|Jesaja|34||0|15|Daselbst nistet die Pfeilschlange und legt, häuft ihre Eier und brütet sie aus; die Geier nur sammeln sich dort und geben sich ihr Stelldichein.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.16|AT|23|Jesaja|34||0|16|Forschet in der Schrift des Herrn und leset: Keines von ihnen bleibt aus; denn der Mund des Herrn hat es geboten, und sein Geist hat sie versammelt.|ZUE1931|Public Domain ISA.34.17|AT|23|Jesaja|34||0|17|Und er selbst hat ihnen das Los gefällt und seine Hand es ihnen zugemessen; bis in Ewigkeit werden sie es besitzen, von Geschlecht zu Geschlecht darin wohnen.|ZUE1931|Public Domain ISA.35.1|AT|23|Jesaja|35||0|1|FREUEN sollen sich die Wüste und das dürre Land, frohlocken die Steppe und blühen! Gleich der Narzisse|ZUE1931|Public Domain ISA.35.2|AT|23|Jesaja|35||0|2|soll sie blühen und frohlocken, ja frohlocken und jubeln! Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr gegeben, die Pracht des Karmel und der Saronflur. Jene sollen die Herrlichkeit des Herrn, die Pracht unsres Gottes schauen.|ZUE1931|Public Domain ISA.35.3|AT|23|Jesaja|35||0|3|Stärket die schlaffen Hände und festigt die wankenden Kniee!|ZUE1931|Public Domain ISA.35.4|AT|23|Jesaja|35||0|4|Saget zu denen, die verzagten Herzens sind: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Siehe da euer Gott! Rache zu üben kommt er; es kommt die Vergeltung Gottes, er selbst kommt und hilft euch.|ZUE1931|Public Domain ISA.35.5|AT|23|Jesaja|35||0|5|Alsdann werden die Augen der Blinden aufgeschlossen, und die Ohren der Tauben werden aufgetan.|ZUE1931|Public Domain ISA.35.6|AT|23|Jesaja|35||0|6|Alsdann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jauchzen; denn in der Wüste brechen Wasser hervor und Bäche in der Steppe,|ZUE1931|Public Domain ISA.35.7|AT|23|Jesaja|35||0|7|und der glühende Sand wird zum Teiche und das durstige Land zu Wasserquellen. An der Wohnstatt, wo Schakale lagerten, ist eine Stätte für Rohr und Schilf,|ZUE1931|Public Domain ISA.35.8|AT|23|Jesaja|35||0|8|"und dort wird eine reine Strasse sein, und ""Heiliger Weg"" wird man sie nennen. Kein Unreiner wird sie betreten - sie gehört seinem Volke, wenn es den Weg einherzieht -, und Toren werden nicht (auf ihr) irregehen."|ZUE1931|Public Domain ISA.35.9|AT|23|Jesaja|35||0|9|Dort wird kein Löwe sein, und kein reissendes Tier wird auf ihr hinansteigen, keins ist dort zu treffen; sondern Erlöste werden darauf gehen,|ZUE1931|Public Domain ISA.35.10|AT|23|Jesaja|35||0|10|und die Befreiten des Herrn werden heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, ewige Freude über ihrem Haupte. Freude und Wonne wird bei ihnen einkehren, und Leid und Seufzen werden fliehen.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.1|AT|23|Jesaja|36||0|1|IM vierzehnten Jahr des Königs Hiskia zog Sanherib, der König von Assyrien, wider alle festen Städte Judas heran und nahm sie ein.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.2|AT|23|Jesaja|36||0|2|Da sandte der König von Assyrien den Rabsake von Lachis aus nach Jerusalem zum König Hiskia mit grosser Heeresmacht; der stellte sich auf bei der Wasserleitung des obern Teichs an der Walkerfeldstrasse.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.3|AT|23|Jesaja|36||0|3|Da gingen zu ihm hinaus der Palastvorsteher Eljakim, der Sohn Hilkias, der Schreiber Sebna und der Kanzler Joah, der Sohn Asaphs.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.4|AT|23|Jesaja|36||0|4|Und der Rabsake sprach zu ihnen: Saget doch dem Hiskia: So spricht der Grosskönig, der König von Assyrien: Was hegst du doch da für eine Zuversicht?|ZUE1931|Public Domain ISA.36.5|AT|23|Jesaja|36||0|5|Meinst du, blosse Worte seien schon Rat und Macht zum Kampfe? Nun, auf wen verlässest du dich, dass du von mir abtrünnig geworden bist?|ZUE1931|Public Domain ISA.36.6|AT|23|Jesaja|36||0|6|Siehe, du verlässest dich auf diesen geknickten Rohrstab, auf Ägypten, der einem jeden, der sich darauf stützt, in die Hand dringt und sie durchbohrt. So macht es der Pharao, der König von Ägypten, mit allen, die sich auf ihn verlassen.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.7|AT|23|Jesaja|36||0|7|"Wenn du aber zu mir sagen wolltest: ""Auf den Herrn, unsern Gott, verlassen wir uns"" - ist das nicht derselbe, dessen Höhen und Altäre Hiskia abgeschafft hat, indem er Juda und Jerusalem gebot: ""Vor diesem Altar sollt ihr anbeten""?"|ZUE1931|Public Domain ISA.36.8|AT|23|Jesaja|36||0|8|Nun wohlan, wette doch einmal mit meinem Herrn, dem König von Assyrien: ich will dir zweitausend Pferde geben; lass sehen, ob du die Reiter dazu stellen kannst!|ZUE1931|Public Domain ISA.36.9|AT|23|Jesaja|36||0|9|Wie wolltest du denn einen einzigen der geringsten Knechte meines Herrn zurücktreiben? Und du verlässest dich auf Ägypten um der Wagen und Reiter willen?|ZUE1931|Public Domain ISA.36.10|AT|23|Jesaja|36||0|10|Nun, bin ich etwa ohne den Willen eures Gottes wider dieses Land heraufgezogen, es zu verderben? Euer Gott hat mich geheissen: Ziehe hinauf wider dieses Land und verderbe es.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.11|AT|23|Jesaja|36||0|11|Da sprachen Eljakim, Sebna und Joah zum Rabsake: Rede doch mit deinen Knechten aramäisch, wir verstehen es, und rede nicht jüdisch mit uns vor den Ohren des Volks, das auf der Mauer ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.12|AT|23|Jesaja|36||0|12|Aber der Rabsake antwortete: Hat mich denn mein Herr zu deinem Herrn und zu dir gesandt, solche Worte zu reden, und nicht vielmehr zu den Männern, die auf der Mauer sitzen und bei euch ihren Kot essen und ihren Harn trinken?|ZUE1931|Public Domain ISA.36.13|AT|23|Jesaja|36||0|13|Und der Rabsake trat herzu und rief mit lauter Stimme auf jüdisch: Höret die Worte des Grosskönigs, des Königs von Assyrien!|ZUE1931|Public Domain ISA.36.14|AT|23|Jesaja|36||0|14|So spricht der König: Lasst euch von Hiskia nicht betören; denn er kann euch nicht retten.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.15|AT|23|Jesaja|36||0|15|"Lasst euch von Hiskia nicht auf euren Gott vertrösten, wenn er sagt: ""Gewiss wird der Herr uns retten; diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden."""|ZUE1931|Public Domain ISA.36.16|AT|23|Jesaja|36||0|16|Hört nicht auf Hiskia; denn so spricht der König von Assyrien: Macht mit mir Frieden und ergebt euch mir, so sollt ihr ein jeder von seinem Weinstock und von seinem Feigenbaum essen und ein jeder das Wasser aus seinem Brunnen trinken,|ZUE1931|Public Domain ISA.36.17|AT|23|Jesaja|36||0|17|bis ich komme und euch hole in ein Land, das eurem Lande gleich ist, ein Land voll Korn und Wein, ein Land voll Brot und Weinberge.|ZUE1931|Public Domain ISA.36.18|AT|23|Jesaja|36||0|18|"Lasst euch von Hiskia nicht verführen, wenn er spricht: ""Der Herr wird uns retten!"" Haben etwa die Götter der Völker ein jeder sein Land aus der Hand des Königs von Assyrien errettet?"|ZUE1931|Public Domain ISA.36.19|AT|23|Jesaja|36||0|19|Wo sind die Götter von Hamath und Arpad? Wo sind die Götter von Sepharwaim? Und wo sind die Götter des Landes Samaria? Haben sie etwa Samaria aus meiner Hand errettet?|ZUE1931|Public Domain ISA.36.20|AT|23|Jesaja|36||0|20|Wo ist einer unter allen Göttern dieser Länder, der sein Land aus meiner Hand errettet hätte, dass euer Gott Jerusalem aus meiner Hand erretten sollte?|ZUE1931|Public Domain ISA.36.21|AT|23|Jesaja|36||0|21|Sie schwiegen aber stille und antworteten ihm nichts; denn das war der Befehl des Königs: Antwortet ihm nicht!|ZUE1931|Public Domain ISA.36.22|AT|23|Jesaja|36||0|22|Da kamen der Palastvorsteher Eljakim, der Schreiber Sebna und der Kanzler Joah, der Sohn Asaphs, mit zerrissenen Kleidern zu Hiskia und meldeten ihm, was der Rabsake gesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.1|AT|23|Jesaja|37||0|1|Als der König Hiskia das hörte, zerriss er seine Kleider, bedeckte sich mit dem Trauergewand und ging in das Haus des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.2|AT|23|Jesaja|37||0|2|Und er sandte den Palastvorsteher Eljakim und den Schreiber Sebna samt den Ältesten der Priester im Trauergewande zu dem Propheten Jesaja, dem Sohne des Amoz.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.3|AT|23|Jesaja|37||0|3|Und sie sagten zu ihm: So spricht Hiskia: Ein Tag der Not, der Züchtigung und der Verwerfung ist dieser Tag; denn Kindlein sind bis zur Geburt gelangt, aber es ist keine Kraft da, zu gebären.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.4|AT|23|Jesaja|37||0|4|Vielleicht hört der Herr, dein Gott, die Worte des Rabsake, den sein Herr, der König von Assyrien, gesandt hat, den lebendigen Gott zu höhnen, und ahndet die Reden, die der Herr, dein Gott, gehört hat; so bete denn für den Rest, der noch vorhanden ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.5|AT|23|Jesaja|37||0|5|Als nun die Diener des Königs Hiskia zu Jesaja kamen,|ZUE1931|Public Domain ISA.37.6|AT|23|Jesaja|37||0|6|sprach Jesaja zu ihnen: Saget eurem Herrn: So spricht der Herr: Fürchte dich nicht vor den Reden, die du gehört hast, mit denen die Buben des Königs von Assyrien mich gelästert haben.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.7|AT|23|Jesaja|37||0|7|Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, dass er ein Gerücht hört und in sein Land zurückkehrt, und daselbst will ich ihn fällen durch das Schwert.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.8|AT|23|Jesaja|37||0|8|Als nun der Rabsake zurückkehrte, traf er den König von Assyrien im Kampfe wider Libna; denn er hatte gehört, dass er von Lachis abgezogen war.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.9|AT|23|Jesaja|37||0|9|Und er hörte von Thirhaka, dem König von Äthiopien, sagen: Er ist ausgezogen, mit dir zu kämpfen. Als er das hörte, sandte er Boten zu Hiskia mit dem Auftrag:|ZUE1931|Public Domain ISA.37.10|AT|23|Jesaja|37||0|10|So sollt ihr zu Hiskia, dem König von Juda, sprechen: Lass dich von deinem Gotte nicht betören, auf den du dich verlässest, indem du denkst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.11|AT|23|Jesaja|37||0|11|Du hast doch selbst gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern getan, wie sie den Bann an ihnen vollstreckt haben; und du solltest gerettet werden?|ZUE1931|Public Domain ISA.37.12|AT|23|Jesaja|37||0|12|Haben die Götter der Völker, die von meinen Vätern vernichtet wurden, ihre Völker gerettet: Gosan, Haran, Rezeph und die Leute von Eden zu Thelassar?|ZUE1931|Public Domain ISA.37.13|AT|23|Jesaja|37||0|13|Wo ist der König von Hamath und der König von Arpad, der König der Stadt Sepharwaim, von Hena und Iwa?|ZUE1931|Public Domain ISA.37.14|AT|23|Jesaja|37||0|14|Als Hiskia den Brief aus der Hand der Boten empfangen und gelesen hatte, ging er hinauf in das Haus des Herrn und breitete ihn vor dem Herrn aus:|ZUE1931|Public Domain ISA.37.15|AT|23|Jesaja|37||0|15|Und Hiskia betete zu dem Herrn:|ZUE1931|Public Domain ISA.37.16|AT|23|Jesaja|37||0|16|Herr der Heerscharen, du Gott Israels, der du über den Cheruben thronst, du allein bist Gott über alle Königreiche der Erde. Du hast Himmel und Erde gemacht.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.17|AT|23|Jesaja|37||0|17|Neige, Herr, dein Ohr und höre! Öffne, o Herr, dein Auge und sieh! Vernimm alle Worte Sanheribs, der hierher gesandt hat, den lebendigen Gott zu höhnen.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.18|AT|23|Jesaja|37||0|18|Es ist wahr, Herr: Die Könige von Assyrien haben alle Völker und ihr Land verheert|ZUE1931|Public Domain ISA.37.19|AT|23|Jesaja|37||0|19|und ihre Götter ins Feuer geworfen; denn das sind keine Götter, sondern Werk von Menschenhand, Holz und Stein. Darum konnten sie verderben.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.20|AT|23|Jesaja|37||0|20|Und nun, o Herr, unser Gott, errette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du, o Herr, allein Gott bist.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.21|AT|23|Jesaja|37||0|21|"Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und liess ihm sagen: So spricht der Herr, der Gott Israels: ""Was du wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien, zu mir gebetet hast, habe ich gehört."""|ZUE1931|Public Domain ISA.37.22|AT|23|Jesaja|37||0|22|Dies ist das Wort, das der Herr über ihn geredet hat: Es verachtet dich, es spottet dein die Jungfrau, die Tochter Zion; hinter dir her schüttelt das Haupt die Tochter Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.23|AT|23|Jesaja|37||0|23|Wen hast du gehöhnt und gelästert, gegen wen hochfahrend geredet und hoch deine Augen erhoben? Wider den Heiligen Israels!|ZUE1931|Public Domain ISA.37.24|AT|23|Jesaja|37||0|24|"Durch deine Knechte hast du den Herrn gehöhnt und gesagt: ""Mit der Menge meiner Wagen ersteige ich die Höhe der Berge, die Enden des Libanon; ich schlage den Hochwald seiner Zedern und seine auserlesenen Zypressen, und ich dringe bis zu seiner höchsten Höhe, in das Dickicht seines Baumgartens."|ZUE1931|Public Domain ISA.37.25|AT|23|Jesaja|37||0|25|"Ich grabe auf und trinke fremde Wasser und trockne aus mit meinen Fusssohlen alle Ströme Ägyptens."""|ZUE1931|Public Domain ISA.37.26|AT|23|Jesaja|37||0|26|Hast du es nicht gehört? Von lange her habe ich es gefügt und seit den Tagen der Vorzeit bereitet; jetzt habe ich's kommen lassen, dass du feste Städte zerstören musstest zu wüsten Steinhaufen.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.27|AT|23|Jesaja|37||0|27|Und die darin wohnten, die Ohnmächtigen, erschraken und wurden zuschanden, wurden wie Kraut des Feldes und wie junges Grün, wie Gras auf den Dächern und versengtes Korn.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.28|AT|23|Jesaja|37||0|28|Ich weiss um dein Aufstehen und dein Sitzen, dein Gehen und Kommen kenne ich wohl und dein Toben wider mich.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.29|AT|23|Jesaja|37||0|29|Weil du denn wider mich tobest und dein Übermut mir zu Ohren gekommen, so will ich dir einen Ring in die Nase legen und ein Gebiss ins Maul und will dich auf dem Wege zurückführen, den du gekommen bist.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.30|AT|23|Jesaja|37||0|30|Und dies sei dir das Zeichen: Heuer isst man, was von selbst wächst, im nächsten Jahre, was noch aus den Wurzeln wächst; im dritten Jahre aber säet und erntet, pflanzet Weinberge und esset ihre Frucht.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.31|AT|23|Jesaja|37||0|31|Und was vom Hause Juda entronnen und übriggeblieben ist, wird unten wieder Wurzel schlagen und oben Frucht ansetzen.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.32|AT|23|Jesaja|37||0|32|Denn von Jerusalem wird ein Rest ausgehen und Entronnene vom Berge Zion. Der Eifer des Herrn der Heerscharen wird das tun.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.33|AT|23|Jesaja|37||0|33|Darum spricht der Herr über den König von Assyrien also: Er wird nicht in diese Stadt hineinkommen und keinen Pfeil darein schiessen, mit keinem Schilde gegen sie anrücken und keinen Damm wider sie aufschütten.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.34|AT|23|Jesaja|37||0|34|Auf dem Weg, den er gekommen, wird er zurückkehren, in diese Stadt aber wird er nicht hineinkommen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.35|AT|23|Jesaja|37||0|35|Und ich will diese Stadt beschirmen, dass ich ihr helfe, um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.36|AT|23|Jesaja|37||0|36|Da ging der Engel des Herrn aus und erschlug im Lager der Assyrer 185 000 Mann. Und am andern Morgen früh, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.37|AT|23|Jesaja|37||0|37|Da brach Sanherib, der König von Assyrien, auf und zog hinweg, kehrte heim und blieb in Ninive.|ZUE1931|Public Domain ISA.37.38|AT|23|Jesaja|37||0|38|Und einstmals, als er im Tempel seines Gottes Nisroch anbetete, da erschlugen ihn seine Söhne Adrammelech und Sarezer mit dem Schwerte; und diese flüchteten sich ins Land Ararat, König aber wurde an seiner Statt sein Sohn Asarhaddon.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.1|AT|23|Jesaja|38||0|1|IN jenen Tagen wurde Hiskia todkrank; und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sprach: So spricht der Herr: Bestelle dein Haus; denn du musst sterben und wirst nicht genesen.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.2|AT|23|Jesaja|38||0|2|Da kehrte Hiskia sein Angesicht gegen die Wand, und er betete zum Herrn|ZUE1931|Public Domain ISA.38.3|AT|23|Jesaja|38||0|3|und sprach: Ach Herr, gedenke doch, dass ich mit Treue und ungeteiltem Herzen vor dir gewandelt bin und getan habe, was dir wohlgefällt. Und Hiskia weinte laut.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.4|AT|23|Jesaja|38||0|4|Da erging das Wort des Herrn an Jesaja:|ZUE1931|Public Domain ISA.38.5|AT|23|Jesaja|38||0|5|Gehe hin und sage Hiskia: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. So will ich denn noch fünfzehn Jahre zu deinem Leben hinzutun,|ZUE1931|Public Domain ISA.38.6|AT|23|Jesaja|38||0|6|und aus der Hand des Königs von Assyrien will ich dich und diese Stadt erretten und will diese Stadt beschirmen.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.7|AT|23|Jesaja|38||0|7|Und dies sei dir das Zeichen von dem Herrn, dass der Herr dieses Wort, das er geredet hat, ausführen wird:|ZUE1931|Public Domain ISA.38.8|AT|23|Jesaja|38||0|8|Siehe, ich will an der Sonnenuhr des Ahas den Schatten, der abwärts gegangen ist, um zehn Stufen zurückgehen lassen. Also ging die Sonne an der Sonnenuhr um zehn Stufen, die sie abwärts gegangen war, zurück.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.9|AT|23|Jesaja|38||0|9|Ein Schriftstück Hiskias, des Königs von Juda, als er krank war und von seiner Krankheit wieder genas:|ZUE1931|Public Domain ISA.38.10|AT|23|Jesaja|38||0|10|Ich sprach: Im Mittag meines Lebens muss ich dahingehen, zu den Toren des Totenreichs bin ich entboten für den Rest meiner Jahre.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.11|AT|23|Jesaja|38||0|11|Ich sprach: Ich werde den Herrn nicht mehr sehen im Lande der Lebenden, keinen Menschen mehr schauen bei den Bewohnern der Welt.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.12|AT|23|Jesaja|38||0|12|Meine Hütte ist abgebrochen und fortgewandert von mir wie ein Hirtenzelt. Ausgewoben habe ich mein Leben wie ein Weber, vom Gestell schneidet er mich. Tag und Nacht gabst du mich preis,|ZUE1931|Public Domain ISA.38.13|AT|23|Jesaja|38||0|13|bis zum Morgen schrie ich um Hilfe; wie ein Löwe, so zerbrach es alle meine Gebeine.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.14|AT|23|Jesaja|38||0|14|Wie eine Schwalbe, so zwitscherte ich, girrte wie eine Taube. Meine Augen tränten zur Höhe: Ach Herr, Gewalt geschieht mir, tritt für mich ein.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.15|AT|23|Jesaja|38||0|15|Was sollte ich reden und zu ihm sagen, da er es getan? Verscheuchen musste ich all meinen Schlaf ob der Betrübnis meiner Seele.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.16|AT|23|Jesaja|38||0|16|Herr, darum harrt auf dich mein Herz; erquicke meinen Geist und lass mich genesen, lass mich gesunden!|ZUE1931|Public Domain ISA.38.17|AT|23|Jesaja|38||0|17|Fürwahr, zum Heil ward mir die Bitternis, und du hast meine Seele bewahrt vor der Grube der Vernichtung; denn du hast hinter dich geworfen alle meine Sünden.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.18|AT|23|Jesaja|38||0|18|Denn nicht lobt dich die Unterwelt, der Tod preist dich nicht; die zur Grube hinunterfahren, harren nicht auf deine Treue.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.19|AT|23|Jesaja|38||0|19|Der Lebende, nur der Lebende, der lobt dich, wie ich es heute tue. Der Vater gibt den Söhnen Kunde von deiner Treue.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.20|AT|23|Jesaja|38||0|20|O Herr, errette uns! So wollen wir die Saiten rühren alle Tage unsres Lebens beim Hause des Herrn!|ZUE1931|Public Domain ISA.38.21|AT|23|Jesaja|38||0|21|Und Jesaja sprach: Man bringe ein Feigenpflaster und streiche es auf das Geschwür, dass er gesund werde.|ZUE1931|Public Domain ISA.38.22|AT|23|Jesaja|38||0|22|Da sprach Hiskia: Was ist das Zeichen, dass ich in das Haus des Herrn hinaufgehen werde?|ZUE1931|Public Domain ISA.39.1|AT|23|Jesaja|39||0|1|ZU jener Zeit sandte Merodach-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, Boten mit Briefen und Geschenken an Hiskia; denn er hatte vernommen, dass er krank gewesen und wieder gesund geworden sei.|ZUE1931|Public Domain ISA.39.2|AT|23|Jesaja|39||0|2|Und Hiskia freute sich über sie und zeigte ihnen sein Schatzhaus, das Silber und das Gold, die Spezerei und das feine Öl und sein ganzes Zeughaus und alles, was sich in seinen Schatzkammern vorfand. Es war nichts in seinem Palaste und in seinem ganzen Reiche, was Hiskia sie nicht sehen liess.|ZUE1931|Public Domain ISA.39.3|AT|23|Jesaja|39||0|3|Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt? Und woher kommen sie zu dir? Hiskia antwortete: Aus fernem Lande sind sie zu mir gekommen, aus Babel.|ZUE1931|Public Domain ISA.39.4|AT|23|Jesaja|39||0|4|Er aber sprach: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Hiskia antwortete: Alles, was in meinem Hause ist, haben sie gesehen; es ist nichts in meinen Schatzkammern, was ich ihnen nicht gezeigt hätte.|ZUE1931|Public Domain ISA.39.5|AT|23|Jesaja|39||0|5|Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des Herrn der Heerscharen!|ZUE1931|Public Domain ISA.39.6|AT|23|Jesaja|39||0|6|Siehe, es werden Tage kommen, da wird alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter bis heute aufgespeichert haben, nach Babel weggetragen werden; nichts wird übrigbleiben, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.39.7|AT|23|Jesaja|39||0|7|Und von den Söhnen, die von dir abstammen werden, von deinen Sprösslingen, wird man welche nehmen, dass sie Kämmerer seien im Palast des Königs von Babel.|ZUE1931|Public Domain ISA.39.8|AT|23|Jesaja|39||0|8|Da sprach Hiskia zu Jesaja: Das Wort des Herrn, das du geredet hast, ist gut. Und er dachte: Es wird ja Friede und Sicherheit sein, solange ich lebe.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.1|AT|23|Jesaja|40||0|1|TRÖSTET, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.2|AT|23|Jesaja|40||0|2|Redet Jerusalem zu Herzen und rufet ihr zu, dass ihr Frondienst vollendet, dass ihre Schuld bezahlt ist; denn sie hat von der Hand des Herrn Zwiefältiges empfangen um all ihrer Sünden willen.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.3|AT|23|Jesaja|40||0|3|Horch, es ruft: In der Wüste bahnet den Weg des Herrn; machet in der Steppe eine gerade Strasse unserm Gott!|ZUE1931|Public Domain ISA.40.4|AT|23|Jesaja|40||0|4|Jedes Tal soll sich heben, und jeder Berg und Hügel soll sich senken, und das Höckerige soll zur Ebene werden und die Höhen zum Talgrund,|ZUE1931|Public Domain ISA.40.5|AT|23|Jesaja|40||0|5|dass die Herrlichkeit des Herrn sich offenbare und alles Fleisch es sehe zumal; denn der Mund des Herrn hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.6|AT|23|Jesaja|40||0|6|"Horch, es spricht: Rufe! Und ich sprach: ""Was soll ich rufen? Alles Fleisch ist ja Gras und all seine Pracht wie die Blume des Feldes."|ZUE1931|Public Domain ISA.40.7|AT|23|Jesaja|40||0|7|"Das Gras verdorrt, die Blume welkt, wenn der Hauch des Herrn darüber weht."" - ""Ja, Gras ist das Volk."|ZUE1931|Public Domain ISA.40.8|AT|23|Jesaja|40||0|8|"Das Gras verdorrt, die Blume welkt; aber das Wort unsres Gottes bleibt in Ewigkeit."""|ZUE1931|Public Domain ISA.40.9|AT|23|Jesaja|40||0|9|Auf hohen Berg steige, du Freudenbotin Zion! Erhebe mit Macht deine Stimme, du Freudenbotin Jerusalem! Erhebe sie ohne Furcht! Sprich zu den Städten Judas: Siehe da, euer Gott!|ZUE1931|Public Domain ISA.40.10|AT|23|Jesaja|40||0|10|Siehe da, Gott der Herr, er zieht einher in Kraft, und sein Arm schafft ihm den Sieg. Siehe, die er gewonnen, kommen mit ihm; die er sich erworben, gehen vor ihm her.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.11|AT|23|Jesaja|40||0|11|Er weidet seine Herde wie ein Hirte, sammelt sie mit seinem Arm; die Lämmer trägt er an seinem Busen, die Mutterschafe leitet er sanft.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.12|AT|23|Jesaja|40||0|12|WER hat die Wasser mit der hohlen Hand gemessen und die Himmel mit der Spanne abgegrenzt? Wer hat ins Hohlmass gefasst den Staub der Erde, wer die Berge gewogen mit der Schnellwaage und die Hügel mit Waagschalen?|ZUE1931|Public Domain ISA.40.13|AT|23|Jesaja|40||0|13|Wer hat den Geist des Herrn gelenkt, und wer ist sein Ratgeber, der ihn unterwiese?|ZUE1931|Public Domain ISA.40.14|AT|23|Jesaja|40||0|14|Mit wem hat er sich beraten, dass der ihn belehrte und ihm den Pfad des Rechten zeigte, den Weg der Einsicht ihm wiese?|ZUE1931|Public Domain ISA.40.15|AT|23|Jesaja|40||0|15|Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer, sind wie ein Stäublein auf der Waage geachtet. Siehe, Inseln wiegen nicht mehr als ein Sandkorn.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.16|AT|23|Jesaja|40||0|16|Und der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz, und sein Wild reicht nicht zum Opfer.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.17|AT|23|Jesaja|40||0|17|Alle Völker sind vor ihm wie nichts, für nichtig und wesenlos von ihm geachtet.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.18|AT|23|Jesaja|40||0|18|Wem wollt ihr da Gott vergleichen und was als Ebenbild ihm an die Seite stellen?|ZUE1931|Public Domain ISA.40.19|AT|23|Jesaja|40||0|19|Der Künstler giesst das Götterbild, und der Goldschmied beschlägt es mit Gold und schmelzt silberne Ketten daran.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.20|AT|23|Jesaja|40||0|20|Wer nur ärmlich geben kann, wählt ein Holz, das nicht fault, und sucht sich einen geschickten Künstler, ein Bild zu fertigen, das nicht wackelt.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.21|AT|23|Jesaja|40||0|21|Wisst ihr es nicht, hört ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anfang her verkündet? Habt ihr es nicht begriffen von der Gründung der Erde her?|ZUE1931|Public Domain ISA.40.22|AT|23|Jesaja|40||0|22|Der da thront über dem Kreis der Erde, dass ihre Bewohner wie Heuschrecken sind, der den Himmel ausbreitet wie einen Flor und ihn ausspannt wie ein Zelt zum Wohnen,|ZUE1931|Public Domain ISA.40.23|AT|23|Jesaja|40||0|23|der da Fürsten zunichte macht und Richter der Erde wandelt zu nichts -|ZUE1931|Public Domain ISA.40.24|AT|23|Jesaja|40||0|24|kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, so bläst er sie an, und sie verdorren, und wie Stoppeln trägt sie der Sturm davon -:|ZUE1931|Public Domain ISA.40.25|AT|23|Jesaja|40||0|25|wem wollt ihr mich vergleichen, dass ich wäre wie er? spricht der Heilige.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.26|AT|23|Jesaja|40||0|26|Erhebt eure Augen zur Höhe und schaut: Wer hat jene geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt nach der Zahl, sie alle mit Namen ruft. Ihm, der gross ist an Kraft und stark an Macht, bleibt nicht eines aus.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.27|AT|23|Jesaja|40||0|27|"Warum denn sagst du, Jakob, und sprichst du, Israel: ""Mein Geschick ist dem Herrn verborgen, und mein Recht entgeht meinem Gott""?"|ZUE1931|Public Domain ISA.40.28|AT|23|Jesaja|40||0|28|Weisst du es nicht; oder hast du es nicht gehört: Ein Ewiger Gott ist der Herr, der die Enden der Erde geschaffen! Er wird nicht müde noch matt, unerforschlich ist seine Einsicht;|ZUE1931|Public Domain ISA.40.29|AT|23|Jesaja|40||0|29|er gibt dem Müden Kraft und dem Ohnmächtigen mehrt er die Stärke.|ZUE1931|Public Domain ISA.40.30|AT|23|Jesaja|40||0|30|Jünglinge werden müde und matt, Krieger straucheln und fallen;|ZUE1931|Public Domain ISA.40.31|AT|23|Jesaja|40||0|31|aber die auf den Herrn harren, empfangen immer neue Kraft, dass ihnen Schwingen wachsen wie Adlern, dass sie laufen und nicht ermatten, dass sie wandeln und nicht müde werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.1|AT|23|Jesaja|41||0|1|HÖRET mir schweigend zu, ihr Inseln, und ihr Völker, harret meiner Unterweisung! Tretet herzu und alsdann redet! Zusammen lasst uns zum Rechtsstreit nahen!|ZUE1931|Public Domain ISA.41.2|AT|23|Jesaja|41||0|2|Wer hat ihn vom Aufgang her erweckt, dem Sieg begegnet auf Schritt und Tritt? der Völker vor sich niederwirft und Könige stürzt? Wie Staub macht sie sein Schwert, wie zerstiebende Stoppeln sein Bogen;|ZUE1931|Public Domain ISA.41.3|AT|23|Jesaja|41||0|3|er jagt ihnen nach, fährt sicher einher, den Pfad berührt er nicht mit seinen Füssen.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.4|AT|23|Jesaja|41||0|4|Wer hat es gewirkt und getan? Der die Geschlechter von Anbeginn rief, ich, der Herr, der ich der Erste und bei den Letzten derselbe bin.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.5|AT|23|Jesaja|41||0|5|Es schauten's die Inseln und schauderten; die Enden der Erde erschraken, sie nahten herzu und kamen zumal.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.6|AT|23|Jesaja|41||0|6|Einer hilft dem andern und sagt zum Genossen: Frisch zu!|ZUE1931|Public Domain ISA.41.7|AT|23|Jesaja|41||0|7|Und der Künstler ermuntert den Goldschmied, und der mit dem Hammer glättet, den, der auf den Ambos schlägt. Gut So! sagt er von der Lötung und befestigt es mit Nägeln, dass es nicht wackle.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.8|AT|23|Jesaja|41||0|8|Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, mein Auserwählter, du Spross Abrahams, meines Freundes,|ZUE1931|Public Domain ISA.41.9|AT|23|Jesaja|41||0|9|du, den ich geholt von den Enden der Erde, von ihren Säumen berufen habe, zu dem ich sprach: Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt, dich nicht verschmäht -|ZUE1931|Public Domain ISA.41.10|AT|23|Jesaja|41||0|10|fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Blicke nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ja ich helfe dir; ich halte dich mit meiner sieghaften Rechten.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.11|AT|23|Jesaja|41||0|11|Siehe, zu Spott und Schanden werden alle, die wider dich entbrannt sind; es werden zunichte und gehen zugrunde die Männer, die mit dir hadern.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.12|AT|23|Jesaja|41||0|12|Du wirst sie suchen und nicht mehr finden, die Männer, die mit dir zanken; es werden zunichte und vergehen die Männer, die wider dich streiten.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.13|AT|23|Jesaja|41||0|13|Denn ich, der Herr, bin dein Gott, der deine Rechte fasst, der zu dir spricht: Fürchte dich nicht; ich helfe dir.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.14|AT|23|Jesaja|41||0|14|Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, du winzige Made Israel; ich helfe dir, spricht der Herr, und dein Erlöser ist der Heilige Israels.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.15|AT|23|Jesaja|41||0|15|Siehe, ich mache dich zum Dreschschlitten, scharf und neu, mit vielen Schneiden; Berge wirst du dreschen und zermalmen, und Hügel wirst du zu Spreu machen.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.16|AT|23|Jesaja|41||0|16|Du wirst sie worfeln, und der Wind wird sie entführen, der Sturm sie zerstreuen; du aber wirst jubeln über den Herrn, des Heiligen Israels wirst du dich rühmen.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.17|AT|23|Jesaja|41||0|17|Wenn die Elenden und Armen Wasser suchen und keines finden und ihre Zunge verdorrt vor Durst: Ich, der Herr, erhöre sie; ich, der Gott Israels, verlasse sie nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.18|AT|23|Jesaja|41||0|18|Ich öffne Ströme auf kahlen Höhen und Brunnen inmitten der Täler; ich mache die Wüste zum Wasserteich und dürres Land zu Wasserquellen.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.19|AT|23|Jesaja|41||0|19|Ich setze Zedern in die Wüste, Akazien, Myrten und Ölbäume; ich pflanze Zypressen in der Steppe, Platanen und Buchsbäume dazu,|ZUE1931|Public Domain ISA.41.20|AT|23|Jesaja|41||0|20|damit sie sehen und erkennen zumal, zu Herzen fassen und inne werden, dass die Hand des Herrn dies getan hat, dass der Heilige Israels es geschaffen.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.21|AT|23|Jesaja|41||0|21|Bringet her, die für euch streiten, spricht der Herr; schafft herbei eure Götzen, spricht der König Jakobs.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.22|AT|23|Jesaja|41||0|22|Sie mögen herzutreten und uns kundtun, was sich begeben wird! Das Frühere, was ist es? saget an, dass wir es zu Herzen nehmen, oder das Künftige lasst uns hören, dass wir auf seinen Ausgang merken.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.23|AT|23|Jesaja|41||0|23|Saget an, was hernach kommen wird, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid. Ja, schaffet doch etwas, es sei gut oder böse, dass wir staunen und es schauen zumal.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.24|AT|23|Jesaja|41||0|24|Seht, ihr seid nichts, und euer Tun ist nichts; ein Greuel, wer euch erwählt!|ZUE1931|Public Domain ISA.41.25|AT|23|Jesaja|41||0|25|Von Norden her habe ich einen erweckt, und er kam - vom Aufgang der Sonne ihn, der meinen Namen anruft; und er zertrat Fürsten wie Lehm, dem Töpfer gleich, der den Ton zerstampft.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.26|AT|23|Jesaja|41||0|26|"Wer hat das von Anfang an verkündet, dass wir es wussten, und von längsther, dass wir sagten: ""Er hat recht""? Keiner hat es verkündet, keiner es hören lassen; keiner hat Worte von euch vernommen."|ZUE1931|Public Domain ISA.41.27|AT|23|Jesaja|41||0|27|Als erster habe ich es Zion verkündet und Jerusalem einen Freudenboten gegeben.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.28|AT|23|Jesaja|41||0|28|Und ich sehe mich um, doch da ist niemand; keiner von diesen da weiss Rat, dass ich sie fragen könnte und sie mir Antwort gäben.|ZUE1931|Public Domain ISA.41.29|AT|23|Jesaja|41||0|29|Siehe, sie alle sind nichts, nichtig sind ihre Werke, Luft und Leere ihre Bilder.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.1|AT|23|Jesaja|42||0|1|SIEHE da mein Knecht, an dem ich festhalte, mein Erwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, dass er die Wahrheit unter die Völker hinaustrage.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.2|AT|23|Jesaja|42||0|2|Er wird nicht schreien noch rufen, noch seine Stimme hören lassen auf der Gasse.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.3|AT|23|Jesaja|42||0|3|Geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen und glimmenden Docht nicht auslöschen; in Treuen trägt er die Wahrheit hinaus.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.4|AT|23|Jesaja|42||0|4|Er selbst erlischt nicht und bricht nicht zusammen, bis dass er auf Erden die Wahrheit begründet und seiner Weisung die fernsten Gestade harren.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.5|AT|23|Jesaja|42||0|5|So spricht Gott, der Herr, der die Himmel geschaffen und ausgespannt, der die Erde befestigt samt ihrem Gespross, der Odem gibt dem Menschengeschlecht auf ihr und Lebenshauch denen, die über sie hinwandeln.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.6|AT|23|Jesaja|42||0|6|Ich, der Herr, habe dich in Treuen berufen und bei der Hand gefasst, ich habe dich gebildet und zum Bundesmittler für das Menschengeschlecht, zum Lichte der Völker gemacht,|ZUE1931|Public Domain ISA.42.7|AT|23|Jesaja|42||0|7|blinde Augen aufzutun, Gebundene herauszuführen aus dem Gefängnis, und die in der Finsternis sitzen, aus dem Kerker.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.8|AT|23|Jesaja|42||0|8|Ich bin der Herr, das ist mein Name, und ich will meine Ehre keinem andern geben, noch meinen Ruhm den Götzen.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.9|AT|23|Jesaja|42||0|9|Das Frühere, siehe, es ist eingetroffen, und Neues tue ich kund; noch ehe es sprosst, lasse ich es euch hören.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.10|AT|23|Jesaja|42||0|10|Singet dem Herrn ein neues Lied, preiset ihn bis ans Ende der Erde! Es brause das Meer und was darin ist, die Inseln und die sie bewohnen!|ZUE1931|Public Domain ISA.42.11|AT|23|Jesaja|42||0|11|Es juble die Wüste und die sie durchziehen, die Gehöfte, die Kedar bewohnt; es sollen frohlocken die Felsenbewohner und von der Höhe der Berge her jauchzen.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.12|AT|23|Jesaja|42||0|12|Dem Herrn sollen sie Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.13|AT|23|Jesaja|42||0|13|Der Herr zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann weckt er die Kampflust; er erhebt den Schlachtruf, das Kriegsgeschrei, zeigt sich als Held wider seine Feinde.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.14|AT|23|Jesaja|42||0|14|Ich habe lange geschwiegen, bin stille gewesen, habe an mich gehalten - jetzt will ich schreien wie die Gebärende, will schnauben und schnappen zumal.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.15|AT|23|Jesaja|42||0|15|Austrocknen will ich Berge und Hügel und all ihr Gras verdorren lassen, will Ströme zu Steppen machen und Seen trockenlegen.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.16|AT|23|Jesaja|42||0|16|Blinden will ich Führer sein auf dem Wege, auf Pfaden sie leiten, die sie nicht kannten, will die Finsternis vor ihnen her zum Lichte machen und holprigen Grund zum flachen Felde. Dies sind die Dinge, die ich tue und nicht aufgebe.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.17|AT|23|Jesaja|42||0|17|Es weichen zurück und werden zuschanden, die auf Götzen vertrauen, die zu Gussbildern sagen: Ihr seid unsre Götter!|ZUE1931|Public Domain ISA.42.18|AT|23|Jesaja|42||0|18|Ihr Tauben, höret, und ihr Blinden, schauet her und sehet!|ZUE1931|Public Domain ISA.42.19|AT|23|Jesaja|42||0|19|Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Gottgeweihte und taub wie der Knecht des Herrn?|ZUE1931|Public Domain ISA.42.20|AT|23|Jesaja|42||0|20|Viel hast du gesehen, doch nicht beachtet, hast mit geöffneten Ohren nicht gehört.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.21|AT|23|Jesaja|42||0|21|Dem Herrn gefiel es um seiner Treue willen, grosse und herrliche Lehre zu geben.|ZUE1931|Public Domain ISA.42.22|AT|23|Jesaja|42||0|22|Aber nun ist es ein beraubtes und ausgeplündertes Volk, verstrickt in Höhlen zumal und in Kerkern versteckt, zum Raube geworden, und kein Retter war da, der Plünderung verfallen, und niemand sprach: Gib zurück!|ZUE1931|Public Domain ISA.42.23|AT|23|Jesaja|42||0|23|Wer unter euch will darauf horchen, aufmerken und hören für die Zukunft?|ZUE1931|Public Domain ISA.42.24|AT|23|Jesaja|42||0|24|Wer gab Jakob dem Plünderer preis und Israel den Räubern? Ist's nicht der Herr, wider den wir gesündigt haben, auf dessen Wegen sie nicht wandeln wollten und auf dessen Gesetz sie nicht hörten?|ZUE1931|Public Domain ISA.42.25|AT|23|Jesaja|42||0|25|Wer goss aus über Israel seinen Zorn und furchtbare Kriegsnot, dass sie ihn rings umloderte - doch er wurde nicht weise - und ihn versengte - doch er nahm's nicht zu Herzen -?|ZUE1931|Public Domain ISA.43.1|AT|23|Jesaja|43||0|1|NUN aber spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich erlöse dich; ich rufe dich bei deinem Namen, mein bist du!|ZUE1931|Public Domain ISA.43.2|AT|23|Jesaja|43||0|2|Wenn du durch Wasser gehst - ich bin mit dir; wenn durch Ströme - sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durch Feuer schreitest, wirst du dich nicht brennen, und die Flamme wird dich nicht versengen.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.3|AT|23|Jesaja|43||0|3|Denn ich, der Herr, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, dein Retter. Ich gebe Ägypten als Lösegeld für dich, Äthiopien und Saba an deiner Statt.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.4|AT|23|Jesaja|43||0|4|Dieweil du teuer bist in meinen Augen, wertgeachtet, und ich dich liebhabe, gebe ich Länder für dich hin und Völker für dein Leben.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.5|AT|23|Jesaja|43||0|5|Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Vom Aufgang will ich deine Kinder heimführen und vom Niedergang her dich sammeln,|ZUE1931|Public Domain ISA.43.6|AT|23|Jesaja|43||0|6|"will zum Norden sprechen: ""Gib her!"" und zum Süden: ""Halte nicht zurück! Bringe heim meine Söhne aus der Ferne und meine Töchter von den Enden der Erde,"|ZUE1931|Public Domain ISA.43.7|AT|23|Jesaja|43||0|7|"sie alle, die meinen Namen tragen und die ich zu meiner Ehre geschaffen und gebildet habe."""|ZUE1931|Public Domain ISA.43.8|AT|23|Jesaja|43||0|8|Man führe es vor, das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.9|AT|23|Jesaja|43||0|9|Alle Völker mögen sich versammeln und zusammenkommen die Nationen! Wer unter ihnen verkündet solches? Das Frühere möge er uns hören lassen! Sie mögen ihre Zeugen stellen, dass sie Recht behalten; die sollen hören und sagen: Es ist wahr.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.10|AT|23|Jesaja|43||0|10|Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit sie zur Einsicht kommen und an mich glauben und erkennen, dass ich es bin. Vor mir ist kein Gott gewesen, und nach mir wird keiner sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.11|AT|23|Jesaja|43||0|11|Ich, ich bin der Herr, und ausser mir ist kein Helfer.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.12|AT|23|Jesaja|43||0|12|Ich habe Heil verkündet und es geschaffen, habe es hören lassen; kein fremder (Gott) war unter euch. Und ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, und ich bin Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.13|AT|23|Jesaja|43||0|13|Auch hinfort bin ich derselbe, und niemand rettet aus meiner Hand. Ich tue es - wer will es wenden?|ZUE1931|Public Domain ISA.43.14|AT|23|Jesaja|43||0|14|So spricht der Herr, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen entsende ich nach Babel und jage hinunter als Flüchtlinge sie alle und die Chaldäer in den Schiffen ihres Jubels,|ZUE1931|Public Domain ISA.43.15|AT|23|Jesaja|43||0|15|ich, der Herr, euer Heiliger, der Schöpfer Israels, euer König.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.16|AT|23|Jesaja|43||0|16|So spricht der Herr, der einen Weg bahnte im Meere und einen Pfad in mächtigen Wassern,|ZUE1931|Public Domain ISA.43.17|AT|23|Jesaja|43||0|17|der ausziehen liess Wagen und Rosse, Streitmacht und Gewaltige zumal - da liegen sie, stehen nimmer auf, sind ausgelöscht, wie ein Docht verglommen -:|ZUE1931|Public Domain ISA.43.18|AT|23|Jesaja|43||0|18|Gedenket nicht mehr der früheren Dinge, und des Vergangenen achtet nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.19|AT|23|Jesaja|43||0|19|Siehe, nun schaffe ich Neues; schon sprosst es, gewahrt ihr es nicht? Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg und Ströme durch die Einöde.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.20|AT|23|Jesaja|43||0|20|Mich werden ehren die Tiere des Feldes, Schakale und Strausse; denn ich schaffe in der Wüste Wasser und Ströme in der Einöde, damit ich tränke mein erwähltes Volk,|ZUE1931|Public Domain ISA.43.21|AT|23|Jesaja|43||0|21|das Volk, das ich mir gebildet habe. Meinen Ruhm werden sie verkünden.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.22|AT|23|Jesaja|43||0|22|Doch nicht mich hast du angerufen, Jakob, nicht um mich dich gemüht, Israel,|ZUE1931|Public Domain ISA.43.23|AT|23|Jesaja|43||0|23|hast mir nicht dargebracht die Schafe deiner Brandopfer, mit deinen Schlachtopfern mich nicht geehrt. Mit Speisopfern habe ich dich nicht beschwert, habe dich nicht bemüht um Weihrauch.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.24|AT|23|Jesaja|43||0|24|Du hast für mich nicht Würzrohr gekauft um Silber, mit dem Fett deiner Opfer mich nicht gelabt. Nein, du hast mich belästigt mit deinen Sünden, mir Mühe gemacht mit all deiner Verschuldung.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.25|AT|23|Jesaja|43||0|25|Ich, ich tilge deine Missetaten um meinetwillen, und deiner Sünden will ich nimmermehr gedenken.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.26|AT|23|Jesaja|43||0|26|Erinnere mich, wir wollen miteinander rechten; zähle du auf, dass du Recht behaltest.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.27|AT|23|Jesaja|43||0|27|Schon dein Urahn hat gesündigt, und deine Vertreter brachen mir die Treue.|ZUE1931|Public Domain ISA.43.28|AT|23|Jesaja|43||0|28|So musste ich entweihen die heiligen Fürsten, Jakob dem Banne preisgeben und Israel den Schmähungen.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.1|AT|23|Jesaja|44||0|1|NUN aber höre, Jakob, mein Knecht, du, Israel, den ich erwählt habe!|ZUE1931|Public Domain ISA.44.2|AT|23|Jesaja|44||0|2|So spricht der Herr, der dich geschaffen, der dich gebildet von Mutterschoss an, dein Helfer: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, du Jeschurun, den ich erwählt;|ZUE1931|Public Domain ISA.44.3|AT|23|Jesaja|44||0|3|denn ich giesse Wasser auf durstiges Land und rieselnde Bäche über das Trockene. Ich giesse meinen Geist aus über deine Kinder und meinen Segen über deine Sprösslinge,|ZUE1931|Public Domain ISA.44.4|AT|23|Jesaja|44||0|4|und sie werden sprossen wie Gras zwischen Wassern, wie Weiden an Wasserbächen.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.5|AT|23|Jesaja|44||0|5|"Da wird der eine sprechen: ""Ich bin des Herrn"", ein andrer wird sich mit dem Namen Jakobs nennen; und wieder einer schreibt auf seine Hand ""Dem Herrn eigen"" und empfängt den Ehrennamen Israel."|ZUE1931|Public Domain ISA.44.6|AT|23|Jesaja|44||0|6|So spricht der Herr, der König Israels und sein Erlöser, der Herr der Heerscharen: Ich bin der Erste und ich der Letzte, und ausser mir ist kein Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.7|AT|23|Jesaja|44||0|7|Wer ist wie ich? Er trete auf und rufe, tue es kund und lege es mir dar! Wer liess von Urzeit an das Künftige hören? Was kommen wird, sie mögen es uns kundtun!|ZUE1931|Public Domain ISA.44.8|AT|23|Jesaja|44||0|8|Erschrecket nicht und fürchtet euch nicht! Habe ich's euch nicht längst schon gemeldet und kundgetan? Und ihr seid meine Zeugen! Ist ein Gott ausser mir? ist ein Fels? Ich weiss keinen.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.9|AT|23|Jesaja|44||0|9|Die Bildner der Götzen sind allzumal nichtig, und ihre Lieblinge sind nichts nütze, und ihre Zeugen sehen und merken nichts; denn sie sollen zuschanden werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.10|AT|23|Jesaja|44||0|10|Wer formt auch einen Gott und giesst ein Bild, dass es nichts nütze?|ZUE1931|Public Domain ISA.44.11|AT|23|Jesaja|44||0|11|Siehe, alle seine Genossen werden zuschanden, und seine Werkmeister sind ja nur Menschen. Mögen sie alle sich versammeln und auftreten: sie werden erschrecken, zuschanden werden zumal.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.12|AT|23|Jesaja|44||0|12|Der Eisenschmied macht es in der Kohlenglut und formt es mit Hämmern, arbeitet es aus mit starkem Arm; er hungert sogar, sodass er kraftlos wird, und trinkt kein Wasser, sodass er ermattet.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.13|AT|23|Jesaja|44||0|13|Der Zimmermann spannt die Richtschnur aus, zeichnet den Umriss mit dem Stifte, führt es aus mit den Schnitzmessern und mit dem Zirkel nach dem Bild eines Mannes, einem stattlichen Menschen gleich, ein Haus zu bewohnen.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.14|AT|23|Jesaja|44||0|14|Er fällt sich Zedern, er nimmt eine Steineiche oder sonst eine Eiche und lässt sie für sich stark werden unter den Bäumen des Waldes. Er pflanzt eine Esche, und der Regen macht sie gross,|ZUE1931|Public Domain ISA.44.15|AT|23|Jesaja|44||0|15|dass sie dem Menschen als Brennholz diene; und er nimmt davon und wärmt sich. Teils heizt er damit, um Brot zu backen, teils macht er daraus einen Gott und wirft sich nieder, formt es zum Bilde und kniet vor ihm.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.16|AT|23|Jesaja|44||0|16|Die Hälfte verbrennt er im Feuer, auf den Kohlen brät er Fleisch, isst einen Braten und sättigt sich; auch wärmt er sich und spricht: Ha, mir ist schön warm; ich spüre das Feuer.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.17|AT|23|Jesaja|44||0|17|Und den Rest macht er zu einem Gott, zu einem Bilde und kniet vor ihm, wirft sich nieder und fleht zu ihm: Rette mich, denn du bist mein Gott!|ZUE1931|Public Domain ISA.44.18|AT|23|Jesaja|44||0|18|Sie erkennen es nicht und sehen's nicht ein; denn ihre Augen sind verklebt, dass sie nicht sehen, und ihr Herz ist verstockt, dass sie nicht klug werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.19|AT|23|Jesaja|44||0|19|Man überlegt sich's nicht, hat weder Einsicht noch Verstand, dass man dächte: Die Hälfte habe ich im Feuer verbrannt und auf den Kohlen Brot gebacken, Fleisch gebraten und gegessen; und den Rest sollte ich zu einem Greuel machen, vor einem Holzklotz sollte ich knieen?|ZUE1931|Public Domain ISA.44.20|AT|23|Jesaja|44||0|20|Wer sich mit Asche abgibt, den hat ein betrogenes Herz verführt; er rettet nicht seine Seele, noch überlegt er: Ist's nicht Trug, woran ich mich halte?|ZUE1931|Public Domain ISA.44.21|AT|23|Jesaja|44||0|21|Denke daran, Jakob, und Israel, denn du bist mein Knecht! Ich habe dich geschaffen, mein Knecht bist du! Israel, vergiss meiner nicht!|ZUE1931|Public Domain ISA.44.22|AT|23|Jesaja|44||0|22|Ich habe deine Missetaten weggefegt wie eine Wolke, und wie einen Nebel deine Sünden. Kehre wieder zu mir, denn ich habe dich losgekauft.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.23|AT|23|Jesaja|44||0|23|Frohlocket, ihr Himmel, denn der Herr hat's getan! Jauchzet, ihr Tiefen der Erde! Brechet in Jubel aus, ihr Berge, du Wald mit all deinen Bäumen! Denn der Herr hat Jakob losgekauft, und an Israel verherrlicht er sich.|ZUE1931|Public Domain ISA.44.24|AT|23|Jesaja|44||0|24|So spricht der Herr, dein Erlöser, der dich vom Mutterschoss an gebildet: Ich bin der Herr, der alles gemacht, der die Himmel ausgespannt ganz allein, der die Erde gegründet - wer war bei mir? -|ZUE1931|Public Domain ISA.44.25|AT|23|Jesaja|44||0|25|der die Zeichen der Lügner vereitelt und die Wahrsager zu Toren macht, der schafft, dass die Weisen abziehen müssen und ihr Wissen zur Narrheit wird;|ZUE1931|Public Domain ISA.44.26|AT|23|Jesaja|44||0|26|"der das Wort seiner Knechte erfüllt und den Plan vollführt, den seine Boten verkünden; der zu Jerusalem spricht: ""Werde bewohnt!"" und zu den Städten Judas: ""Werdet wieder gebaut!"" und ihre Trümmer richte ich auf;"|ZUE1931|Public Domain ISA.44.27|AT|23|Jesaja|44||0|27|"der zu der Tiefe spricht: ""Versiege!"" und deine Ströme trockne ich aus;"|ZUE1931|Public Domain ISA.44.28|AT|23|Jesaja|44||0|28|"der zu Cyrus spricht: ""Mein Hirte!"" und all mein Vorhaben soll er vollführen und zu Jerusalem sagen: ""Werde gebaut!"" und zum Tempel: ""Werde gegründet!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.45.1|AT|23|Jesaja|45||0|1|SO spricht der Herr zu Cyrus, seinem Gesalbten: Du, den ich bei der Rechten ergriffen, dass ich Völker vor dir niederwerfe und die Lenden von Königen entgürte, dass ich Türen vor dir auftue und dass Tore nicht geschlossen bleiben -|ZUE1931|Public Domain ISA.45.2|AT|23|Jesaja|45||0|2|ich will vor dir her ziehen und Berge eben machen, will eherne Türen zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.3|AT|23|Jesaja|45||0|3|Ich will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennest, dass ich es bin, der Herr, der dich bei deinem Namen gerufen, der Gott Israels.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.4|AT|23|Jesaja|45||0|4|Um meines Knechtes Jakob, um Israels, meines Erwählten, willen habe ich dich bei deinem Namen gerufen, dir einen Ehrennamen gegeben, ohne dass du mich kanntest.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.5|AT|23|Jesaja|45||0|5|Ich bin der Herr, und keiner sonst; ausser mir ist kein Gott. Ich habe dich gegürtet, ohne dass du mich kanntest,|ZUE1931|Public Domain ISA.45.6|AT|23|Jesaja|45||0|6|damit sie erkennen vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang, dass keiner ist ausser mir. Ich, der Herr, und keiner sonst,|ZUE1931|Public Domain ISA.45.7|AT|23|Jesaja|45||0|7|der ich das Licht bilde und die Finsternis schaffe, der ich Heil wirke und Unheil schaffe, ich bin's, der Herr, der dies alles wirkt.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.8|AT|23|Jesaja|45||0|8|Träufelt, ihr Himmel, von oben, und die Wolken sollen strömen von Recht! Die Erde tue sich auf, und es sprosse Heil, und Segen wachse zumal! Ich, der Herr, habe es geschaffen.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.9|AT|23|Jesaja|45||0|9|"Wehe dem, der mit seinem Schöpfer hadert, er, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht auch der Ton zum Töpfer: ""Was schaffst du da?"" und das Werk (zum Werkmeister): ""Du hast keine Hände""?"|ZUE1931|Public Domain ISA.45.10|AT|23|Jesaja|45||0|10|"Wehe dem, der zum Vater spricht: ""Warum zeugst du?"" und zum Weibe: ""Warum gebierst du?"""|ZUE1931|Public Domain ISA.45.11|AT|23|Jesaja|45||0|11|So spricht der Herr, der Heilige Israels und sein Schöpfer: Ihr wollt mich zur Rede stellen wegen meiner Söhne und wegen des Werks meiner Hände mir Vorschriften machen?|ZUE1931|Public Domain ISA.45.12|AT|23|Jesaja|45||0|12|Ich habe die Erde gemacht und Menschen auf ihr geschaffen, meine Hände haben den Himmel ausgespannt, ich habe all sein Heer bestellt.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.13|AT|23|Jesaja|45||0|13|Ich habe ihn erweckt in Treuen und ebne alle seine Wege. Er wird meine Stadt aufbauen und meine Gefangenen freilassen ohne Kaufpreis und ohne Geschenk, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.14|AT|23|Jesaja|45||0|14|So spricht der Herr: Der Erwerb Ägyptens und der Gewinn Äthiopiens und die Sabäer, die hochgewachsenen, werden zu dir hinüberkommen und dein eigen sein, werden hinter dir in Ketten einherziehen, vor dir niederfallen und zu dir flehen: Nur bei dir ist Gott und nirgends sonst, keine Gottheit ausserdem.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.15|AT|23|Jesaja|45||0|15|Fürwahr, du bist ein verborgener Gott, der Gott Israels, ein Erretter!|ZUE1931|Public Domain ISA.45.16|AT|23|Jesaja|45||0|16|Zuschanden sind geworden, mit Schmach bedeckt all seine Widersacher, insgesamt dahingegangen in Schmach die Götzenschmiede.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.17|AT|23|Jesaja|45||0|17|Israel ward durch den Herrn errettet, errettet für alle Zeit; ihr werdet nicht zuschanden, nicht mit Schmach bedeckt werden in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.18|AT|23|Jesaja|45||0|18|DENN so spricht der Herr, der die Himmel geschaffen, er, der alleinige Gott, der die Erde gebildet und der sie gemacht, der sie befestigt hat - nicht zur Öde hat er sie erschaffen, zum Wohnen hat er sie gebildet -: Ich bin der Herr und keiner sonst.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.19|AT|23|Jesaja|45||0|19|Nicht im Verborgenen habe ich geredet, an einem Orte finsteren Landes, nicht gesagt zum Geschlechte Jakobs: Suchet mich umsonst. Ich, der Herr, rede, was wahr, und verkünde, was richtig ist.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.20|AT|23|Jesaja|45||0|20|Versammelt euch und kommet herbei, allzumal tretet herzu, ihr Entronnenen unter den Völkern! Sie haben keine Einsicht, die da einhertragen ihre hölzernen Götzen, die da flehen zu einem Gott, der nicht helfen kann.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.21|AT|23|Jesaja|45||0|21|Saget an und bringet vor - ja, sie mögen zusammen beraten -: Wer hat solches vorlängst zu wissen getan, vor alters schon es verkündet? Bin nicht ich es, der Herr? und es ist keiner sonst, kein Gott ausser mir, ein wahrhaftiger rettender Gott ist nicht neben mir!|ZUE1931|Public Domain ISA.45.22|AT|23|Jesaja|45||0|22|Wendet euch zu mir und lasst euch retten, alle Enden der Erde, denn ich bin Gott und keiner sonst.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.23|AT|23|Jesaja|45||0|23|Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Munde ist Wahrheit ausgegangen, ein Wort, das nicht rückgängig wird: Mir wird sich beugen jedes Knie, mir Treue schwören jede Zunge|ZUE1931|Public Domain ISA.45.24|AT|23|Jesaja|45||0|24|und sprechen: Nur in dem Herrn ist Heil und Stärke. Zu ihm werden kommen und sich schämen alle, die wider ihn zürnten.|ZUE1931|Public Domain ISA.45.25|AT|23|Jesaja|45||0|25|Im Herrn wird Heil erlangen und frohlocken das ganze Geschlecht Israels.|ZUE1931|Public Domain ISA.46.1|AT|23|Jesaja|46||0|1|BEL bricht zusammen, es krümmt sich Nebo; ihre Bilder werden dem Lastvieh aufgelegt, aufgeladen als Bürde dem müden Saumtier.|ZUE1931|Public Domain ISA.46.2|AT|23|Jesaja|46||0|2|Allzumal krümmen sie sich, brechen zusammen, vermögen die Last nicht zu retten, und sie selbst wandern in die Gefangenschaft.|ZUE1931|Public Domain ISA.46.3|AT|23|Jesaja|46||0|3|Höret auf mich, du Haus Jakob, und alle, die ihr vom Hause Israel übrig seid, die ihr von Mutterschoss an (von mir) getragen und von Geburt an gehegt worden seid:|ZUE1931|Public Domain ISA.46.4|AT|23|Jesaja|46||0|4|Bis in euer Alter bin ich derselbe, und bis ihr grau werdet, trage ich (euch). Ich habe es getan, und ich werde es tun, ich will tragen und erretten.|ZUE1931|Public Domain ISA.46.5|AT|23|Jesaja|46||0|5|Wem wollt ihr mich zur Seite stellen, wem mich vergleichen? Wem wollt ihr mich ähnlich machen, dass wir uns glichen?|ZUE1931|Public Domain ISA.46.6|AT|23|Jesaja|46||0|6|Die da Gold aus dem Beutel schütten und Silber darwägen mit der Waage, sie bestellen einen Goldschmied, dass er daraus einen Gott mache, fallen nieder und beten an.|ZUE1931|Public Domain ISA.46.7|AT|23|Jesaja|46||0|7|Sie heben ihn auf die Schulter, tragen ihn hin und setzen ihn nieder an seinen Ort; da steht er nun und rührt sich nicht von der Stelle. Man schreit auch zu ihm, doch er antwortet nicht, hilft einem nicht aus der Not.|ZUE1931|Public Domain ISA.46.8|AT|23|Jesaja|46||0|8|Denket daran und ermannet euch, ihr Abtrünnigen, nehmt es zu Herzen!|ZUE1931|Public Domain ISA.46.9|AT|23|Jesaja|46||0|9|Gedenket des Frühern, wie es von Urzeit an war. Ich bin Gott und keiner sonst, bin Gottheit, es gibt nicht meinesgleichen,|ZUE1931|Public Domain ISA.46.10|AT|23|Jesaja|46||0|10|der ich von Anfang den Ausgang verkündet, von längsther, was noch ungeschehen war; der ich sage: Mein Ratschluss erfüllt sich, und all mein Vorhaben führe ich aus;|ZUE1931|Public Domain ISA.46.11|AT|23|Jesaja|46||0|11|der ich vom Aufgang den Stossvogel rief, aus fernem Lande den Mann meines Plans. Ich habe es geredet, ich lasse es kommen; ich habe es entworfen, ich führe es aus.|ZUE1931|Public Domain ISA.46.12|AT|23|Jesaja|46||0|12|Höret auf mich, ihr Verzagten, die ihr fern seid vom Heil:|ZUE1931|Public Domain ISA.46.13|AT|23|Jesaja|46||0|13|Schon lasse ich nahen mein Heil, es ist nicht fern, und meine Rettung wird nicht verziehen. Ich schaffe Rettung in Zion für Israel, meine Zier.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.1|AT|23|Jesaja|47||0|1|STEIGE herab und setze dich in den Staub, Jungfrau, Tochter Babel! Setze dich zur Erde ohne Thron, Tochter der Chaldäer! Fürder nennt man dich nicht mehr die Zarte, die Üppige.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.2|AT|23|Jesaja|47||0|2|Nimm die Mühle und mahle Mehl; decke auf deinen Schleier, hebe hoch die Schleppe, entblösse den Schenkel, durchwate Ströme!|ZUE1931|Public Domain ISA.47.3|AT|23|Jesaja|47||0|3|Deine Blösse werde aufgedeckt und offenbar deine Schande! Rache nehme ich, unerbittlich,|ZUE1931|Public Domain ISA.47.4|AT|23|Jesaja|47||0|4|spricht unser Erlöser; Herr der Heerscharen ist sein Name, der Heilige Israels.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.5|AT|23|Jesaja|47||0|5|Setze dich schweigend hin, geh in die Finsternis, Tochter der Chaldäer! Fürder nennt man dich nicht mehr Herrin der Reiche.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.6|AT|23|Jesaja|47||0|6|Ich war erzürnt auf mein Volk, entweihte mein Erbe, gab sie in deine Hand; du hast ihnen kein Erbarmen bewiesen, hast auch dem Greise aufgelegt dein schweres Joch.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.7|AT|23|Jesaja|47||0|7|Du sprachst: Ewig werde ich bleiben, Herrin für immer! Nicht nahmst du dir dies zu Herzen, dachtest nicht an den Ausgang.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.8|AT|23|Jesaja|47||0|8|"So höre nun dies, du Üppige, die da sorglos thront, die da spricht in ihrem Herzen: ""Ich und niemand sonst! Ich werde nicht sitzen als Witwe, nicht kinderlos werden."""|ZUE1931|Public Domain ISA.47.9|AT|23|Jesaja|47||0|9|Beides wird über dich kommen, plötzlich, an einem Tag: kinderlos wirst du und Witwe, voll kommt's über dich, ob auch deiner Zauberei gar viel ist und stark deine Beschwörung,|ZUE1931|Public Domain ISA.47.10|AT|23|Jesaja|47||0|10|und ob du gleich auf deine Bosheit vertrautest und dachtest: Es sieht mich keiner! Deine Weisheit und Wissenschaft, die hat dich verführt, dass du in deinem Herzen sprachst: Ich und niemand sonst!|ZUE1931|Public Domain ISA.47.11|AT|23|Jesaja|47||0|11|Aber Unheil wird über dich kommen - du weisst es nicht zu bannen; Verderben wird dich überfallen - du kannst es nicht wenden. Verwüstung wird über dich kommen, urplötzlich, ehe du's ahnst.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.12|AT|23|Jesaja|47||0|12|Tritt doch her mit deiner Beschwörung, mit all deiner Zauberei, womit du dich abgemüht seit deiner Jugend! Vielleicht vermagst du zu helfen, vielleicht jagst du Schrecken ein.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.13|AT|23|Jesaja|47||0|13|Du hast dich abgequält mit all deinen Ratgebern - sie mögen herzutreten! Es mögen dir helfen, die den Himmel einteilen, nach den Sternen schauen, die Neumond um Neumond kundtun, was über dich kommen wird.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.14|AT|23|Jesaja|47||0|14|Siehe, sie sind wie Stoppeln, das Feuer verbrennt sie; sie retten ihr Leben nicht aus der Gewalt der Flamme - es ist keine Kohle, um sich zu wärmen, kein Feuer, davor zu sitzen.|ZUE1931|Public Domain ISA.47.15|AT|23|Jesaja|47||0|15|So geht dir's mit deinen Zauberern, um die du dich mühtest, seit deiner Jugend. Ein jeder taumelt nach seiner Seite; keiner, der dich rettet!|ZUE1931|Public Domain ISA.48.1|AT|23|Jesaja|48||0|1|HÖRET dies, Haus Jakob, die sich mit dem Namen Israel nennen und aus den Wassern Judas entspringen, die bei dem Namen des Herrn schwören und zum Gott Israels sich bekennen - doch nicht in Wahrheit, nicht aufrichtig -;|ZUE1931|Public Domain ISA.48.2|AT|23|Jesaja|48||0|2|sie nennen sich ja nach der heiligen Stadt und stützen sich auf den Gott Israels - Herr der Heerscharen ist sein Name -:|ZUE1931|Public Domain ISA.48.3|AT|23|Jesaja|48||0|3|Das Frühere habe ich vorlängst verkündet; aus meinem Munde kam es, und ich liess es hören. Plötzlich tat ich es, und es traf ein.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.4|AT|23|Jesaja|48||0|4|Weil ich wusste, dass du halsstarrig bist und dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirne von Erz,|ZUE1931|Public Domain ISA.48.5|AT|23|Jesaja|48||0|5|so habe ich's dir schon längst verkündet; ehe es kam, liess ich es dich wissen, dass du nicht wähnest: Mein Götze hat es gemacht, mein Gott von Holz oder Erz es befohlen.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.6|AT|23|Jesaja|48||0|6|Du hast es gehört - da sieh es nun alles! Ihr aber, wollt ihr es nicht verkünden? Ich lasse dich Neues hören von jetzt an und Verborgenes, das du nicht wusstest.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.7|AT|23|Jesaja|48||0|7|Jetzt erst ward es geschaffen und nicht vorlängst, und vordem hörtest du nichts davon, dass du nicht sagest: Siehe, ich habe es wohl gewusst.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.8|AT|23|Jesaja|48||0|8|"Du hast es weder gehört noch gewusst, noch hat vordem dein Ohr sich geöffnet; denn ich wusste, dass du gar treulos bist und ""Abtrünnig vom Mutterschoss an"" genannt."|ZUE1931|Public Domain ISA.48.9|AT|23|Jesaja|48||0|9|Um meines Namens willen halte ich hin meinen Zorn, und um meines Ruhmes willen verschone ich dich, dass ich dich nicht ausrotte.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.10|AT|23|Jesaja|48||0|10|Siehe, ich habe dich geläutert, doch nicht als Silber, habe dich geprüft im Ofen des Elends.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.11|AT|23|Jesaja|48||0|11|Um meinetwillen, um meinetwillen tue ich es - denn wie wird mein Name entweiht! - und meine Ehre gebe ich keinem andern.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.12|AT|23|Jesaja|48||0|12|Höre auf mich, Jakob, und Israel, den ich berufen! Ich bin's! Ich bin der Erste, ich auch der Letzte!|ZUE1931|Public Domain ISA.48.13|AT|23|Jesaja|48||0|13|Hat doch meine Hand die Erde gegründet und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Ich rief ihnen zu: allzumal standen sie da.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.14|AT|23|Jesaja|48||0|14|Versammelt euch alle und höret - wer unter ihnen hat solches verkündet? -: Er, den der Herr liebhat, wird seinen Willen vollstrecken an Babel und seine Macht an den Chaldäern.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.15|AT|23|Jesaja|48||0|15|Ich, ich habe geredet, habe ihn auch berufen, habe ihn kommen heissen und ihm Erfolg gegeben.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.16|AT|23|Jesaja|48||0|16|Tretet heran zu mir und höret dies! Von Anfang an habe ich nicht im Verborgenen geredet; seitdem es geschieht, bin ich dabei. Und nun hat Gott der Herr mich gesandt mit seinem Geiste.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.17|AT|23|Jesaja|48||0|17|So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich, der Herr, bin dein Gott, der dich lehrt, was frommt, der dich leitet auf dem Weg, den du wandeln sollst.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.18|AT|23|Jesaja|48||0|18|Ach, hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dem Strome gleich wäre deine Wohlfahrt geworden und dein Heil wie die Wogen des Meeres.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.19|AT|23|Jesaja|48||0|19|Dem Sande gleich wäre dein Geschlecht und die Sprösslinge deines Leibes wie seine Körnlein; nicht würde ausgerottet noch getilgt sein Name vor mir.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.20|AT|23|Jesaja|48||0|20|Ziehet aus von Babel, flieht aus Chaldäa! Verkündet's mit Jubelruf, lasset es hören, tragt es hinaus bis ans Ende der Erde: Losgekauft hat der Herr seinen Knecht Jakob;|ZUE1931|Public Domain ISA.48.21|AT|23|Jesaja|48||0|21|er führte sie durch Wüsten, doch sie litten nicht Durst; Wasser aus dem Felsen liess er ihnen rinnen; er spaltete den Fels, und es strömten die Wasser.|ZUE1931|Public Domain ISA.48.22|AT|23|Jesaja|48||0|22|Kein Heil gibt es für die Gottlosen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.1|AT|23|Jesaja|49||0|1|HÖRET auf mich, ihr Gestade, und merket auf, ihr Völker, von fernher! Von Geburt an hat mich der Herr berufen, meinen Namen genannt vom Mutterschoss an.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.2|AT|23|Jesaja|49||0|2|Er machte meinen Mund wie ein scharfes Schwert, barg mich im Schatten seiner Hand; er machte mich zum glatten Pfeil, versteckte mich in seinem Köcher|ZUE1931|Public Domain ISA.49.3|AT|23|Jesaja|49||0|3|und sprach zu mir: Du bist mein Knecht, durch den ich mich verherrliche.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.4|AT|23|Jesaja|49||0|4|Ich aber sprach: Umsonst habe ich mich gemüht, um nichts und nutzlos meine Kraft verzehrt; und doch - mein Recht ist bei dem Herrn und mein Lohn bei meinem Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.5|AT|23|Jesaja|49||0|5|Nun aber spricht der Herr, der mich von Mutterleib an zu seinem Knechte gebildet, um Jakob zu ihm zurückzubringen und Israel zu ihm zu sammeln - ja, ich bin geehrt in den Augen des Herrn, und mein Gott ward meine Stärke -,|ZUE1931|Public Domain ISA.49.6|AT|23|Jesaja|49||0|6|er spricht: Zuwenig ist es, dass du mein Knecht sein solltest, nur um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Geretteten Israels zurückzubringen; so will ich dich denn zum Lichte der Völker machen, dass mein Heil reiche bis an das Ende der Erde.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.7|AT|23|Jesaja|49||0|7|So spricht der Herr, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem, der tief verachtet, den Völkern ein Abscheu ist, zu dem Knecht der Tyrannen: Fürsten und Könige werden es sehen und sich erheben, werden sich niederwerfen um des Herrn willen, der getreu ist, um des Heiligen Israels willen, der dich erwählt hat.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.8|AT|23|Jesaja|49||0|8|So spricht der Herr: Zur Zeit der Huld habe ich dich erhört und am Tage des Heils dir geholfen; ich habe dich geschaffen und dich gemacht zum Bundesmittler für das Menschengeschlecht, indem ich dem Lande wieder aufhelfe und verwüstetes Erbgut wieder verteile|ZUE1931|Public Domain ISA.49.9|AT|23|Jesaja|49||0|9|"und zu den Gefangenen spreche: ""Gehet heraus!"" zu denen in der Finsternis: ""Kommet ans Licht!"" An allen Wegen werden sie weiden, auf allen kahlen Höhen ihre Weide haben."|ZUE1931|Public Domain ISA.49.10|AT|23|Jesaja|49||0|10|Sie werden nicht hungern und nicht dürsten, Glutwind und Sonne werden sie nicht treffen; denn ihr Erbarmer wird sie führen und sie an Wasserquellen leiten.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.11|AT|23|Jesaja|49||0|11|Ich werde alle Berge zum Wege machen, und alle Strassen werden erhöht sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.12|AT|23|Jesaja|49||0|12|Siehe, die einen kommen von ferne, und siehe, andre von Norden und Westen und wieder andre aus dem Land der Siniter.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.13|AT|23|Jesaja|49||0|13|Jauchzet, ihr Himmel, und frohlocke, du Erde! Brechet aus in Jubel, ihr Berge! denn der Herr tröstet sein Volk, und seiner Elenden erbarmt er sich.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.14|AT|23|Jesaja|49||0|14|"ZION sprach: ""Verlassen hat mich Gott, der Herr hat meiner vergessen."""|ZUE1931|Public Domain ISA.49.15|AT|23|Jesaja|49||0|15|Wird auch ein Weib ihres Kindleins vergessen, dass sie sich nicht erbarmte über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie gleich seiner vergässe, so will ich doch dein nicht vergessen.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.16|AT|23|Jesaja|49||0|16|Siehe, auf meine Hände habe ich dich gezeichnet; deine Mauern habe ich immerdar vor Augen.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.17|AT|23|Jesaja|49||0|17|Deine Erbauer eilen herbei - da ziehen aus von dir deine Zerstörer und Verwüster.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.18|AT|23|Jesaja|49||0|18|Erhebe deine Augen ringsumher und sieh: sie alle versammeln sich, kommen zu dir, so wahr ich lebe, spricht der Herr; du wirst sie alle wie einen Schmuck anlegen, wirst dich mit ihnen gürten wie eine Braut.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.19|AT|23|Jesaja|49||0|19|Denn deine Trümmer und Wüsteneien und dein verheertes Land - ja, nun wird es zu eng sein für die Bewohner, und deine Verderber werden ferne sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.20|AT|23|Jesaja|49||0|20|Es werden dereinst noch zu dir sprechen die Kinder, die dir, der Kinderlosen, geboren werden: Der Platz ist mir zu eng; schaffe mir Raum, dass ich wohnen kann.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.21|AT|23|Jesaja|49||0|21|Da wirst du bei dir denken: Wer hat mir diese geboren? Ich bin ja der Kinder beraubt und unfruchtbar. Und diese, wer hat sie grossgezogen? Siehe, ich war allein noch übrig; wo waren denn diese?|ZUE1931|Public Domain ISA.49.22|AT|23|Jesaja|49||0|22|So spricht Gott der Herr: Siehe, ich winke mit der Hand den Heiden und stecke mein Panier auf für die Völker, und sie werden deine Söhne auf den Armen bringen und deine Töchter auf den Achseln herzutragen.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.23|AT|23|Jesaja|49||0|23|Könige werden deine Wärter sein, und Fürstinnen deine Ammen; sie werden mit dem Angesicht vor dir zur Erde fallen und den Staub deiner Füsse lecken. Da wirst du erkennen, dass ich der Herr bin, dass nicht zuschanden werden, die meiner harren.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.24|AT|23|Jesaja|49||0|24|Kann man einem Starken den Raub entreissen, oder entrinnen die Gefangenen eines Gewaltigen?|ZUE1931|Public Domain ISA.49.25|AT|23|Jesaja|49||0|25|So spricht der Herr: Wohl werden Gefangene dem Starken entrissen, und der Raub des Gewaltigen entrinnt: mit deinem Gegner streite ich und deine Kinder errette ich.|ZUE1931|Public Domain ISA.49.26|AT|23|Jesaja|49||0|26|Ich lasse deine Peiniger ihr|ZUE1931|Public Domain ISA.50.1|AT|23|Jesaja|50||0|1|So spricht der Herr: Wo ist denn der Scheidebrief eurer Mutter, mit dem ich sie verstossen hätte? Oder wer ist mein Gläubiger, dem ich euch verkauft? Siehe, um eurer Verschuldungen willen seid ihr verkauft, und um eurer Sünden willen ist eure Mutter verstossen.|ZUE1931|Public Domain ISA.50.2|AT|23|Jesaja|50||0|2|Warum war niemand da, als ich kam, gab keiner Antwort, als ich rief? Ist etwa meine Hand zu kurz zum Befreien? Oder ist in mir keine Kraft, zu erlösen? Siehe, durch mein Schelten trockne ich aus das Meer, mache Ströme zur Wüste, dass ihre Fische verfaulen aus Mangel an Wasser und ihre Tiere sterben vor Durst.|ZUE1931|Public Domain ISA.50.3|AT|23|Jesaja|50||0|3|Ich kleide den Himmel in Schwarz, Trauergewand mache ich zu seiner Hülle.|ZUE1931|Public Domain ISA.50.4|AT|23|Jesaja|50||0|4|GOTT der Herr hat mir eines Jüngers Zunge verliehen, dass ich den Müden durch das Wort zu erquicken wisse. Er weckt alle Morgen, weckt mir das Ohr, wie ein Jünger zu hören.|ZUE1931|Public Domain ISA.50.5|AT|23|Jesaja|50||0|5|Gott der Herr hat mir das Ohr aufgetan, ich aber habe nicht widerstrebt, bin nicht zurückgewichen;|ZUE1931|Public Domain ISA.50.6|AT|23|Jesaja|50||0|6|den Rücken bot ich denen, die mich schlugen, und die Wangen denen, die mich rauften; mein Angesicht verhüllte ich nicht, wenn sie mich schmähten und anspieen.|ZUE1931|Public Domain ISA.50.7|AT|23|Jesaja|50||0|7|Aber Gott der Herr steht mir bei; darum bin ich nicht zuschanden geworden. Darum machte ich mein Angesicht kieselhart und wusste, dass ich nicht beschämt würde.|ZUE1931|Public Domain ISA.50.8|AT|23|Jesaja|50||0|8|Er, der mir Recht schafft, ist nahe; wer will mit mir hadern? Lasset uns zusammen hintreten! Wer will mit mir rechten? Er komme heran!|ZUE1931|Public Domain ISA.50.9|AT|23|Jesaja|50||0|9|Siehe, Gott der Herr steht mir bei; wer will mich verdammen? Siehe, sie alle zerfallen wie ein Gewand, die Motten werden sie fressen.|ZUE1931|Public Domain ISA.50.10|AT|23|Jesaja|50||0|10|Wer unter euch den Herrn fürchtet, der höre die Stimme seines Knechtes; wer in der Finsternis wandelt, dass ihm kein Lichtstrahl glänzt, der vertraue auf den Namen des Herrn und stütze sich auf seinen Gott!|ZUE1931|Public Domain ISA.50.11|AT|23|Jesaja|50||0|11|Siehe, ihr alle, die ihr Feuer anzündet und Brandpfeile entflammt, geht hin in die Flamme eures Feuers und in die Brandpfeile, die ihr entzündet habt! Solches widerfährt euch von meiner Hand; am Ort der Qual sollt ihr liegen.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.1|AT|23|Jesaja|51||0|1|HÖRET mir zu, die ihr dem Heil nachjagt, ihr, die ihr den Herrn sucht. Schaut auf den Felsen, aus dem ihr gehauen, auf den Steinbruch, daraus ihr gebrochen seid!|ZUE1931|Public Domain ISA.51.2|AT|23|Jesaja|51||0|2|Schaut auf Abraham, euren Vater, und auf Sara, die euch geboren hat; er war nur einer, da ich ihn berief, doch ich segnete ihn und mehrte ihn.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.3|AT|23|Jesaja|51||0|3|Denn der Herr hat Erbarmen mit Zion, hat Erbarmen mit all ihren Trümmern, ihre Wüste macht er zum Paradies und ihre Steppe gleich dem Garten des Herrn. Freude und Wonne findet man dort, Lobpreis und Liederklang.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.4|AT|23|Jesaja|51||0|4|Merke auf mich, mein Volk, gebt mir Gehör, ihr meine Leute! Denn Weisung wird von mir ausgehen und meine Wahrheit als Licht der Völker.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.5|AT|23|Jesaja|51||0|5|Alsbald naht sich mein Heil, geht aus meine Rettung, und meine Arme richten die Völker. Auf mich harren die fernsten Gestade, auf meinen Arm warten sie.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.6|AT|23|Jesaja|51||0|6|Erhebet eure Augen gen Himmel und schaut auf die Erde drunten; denn die Himmel werden zerfetzt wie Rauch, und die Erde zerfällt wie ein Gewand, und ihre Bewohner sterben wie Mücken; doch meine Rettung wird auf ewig bestehen, und mein Heil wird nicht aufhören.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.7|AT|23|Jesaja|51||0|7|Höret mir zu, die ihr das Recht kennt, du Volk, das meine Weisung im Herzen trägt! Fürchtet euch nicht vor dem Schmähen der Menschen, und entsetzet euch nicht vor ihrem Lästern.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.8|AT|23|Jesaja|51||0|8|Denn die Schaben werden sie fressen wie ein Kleid und die Motten sie verzehren wie Wolle; doch mein Heil wird auf ewig bestehen und meine Rettung von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.9|AT|23|Jesaja|51||0|9|Wach auf! Wach auf! Waffne dich mit Kraft, du Arm des Herrn! Wach auf wie in der Vorwelt Tagen, bei den Geschlechtern der Urzeit! Bist du es nicht, der Rahab zerhieb und den Drachen durchbohrte?|ZUE1931|Public Domain ISA.51.10|AT|23|Jesaja|51||0|10|Bist du es nicht, der das Meer ausgetrocknet, die Wasser der grossen Urflut, der die Tiefen des Meeres zum Wege machte, dass die Erlösten hindurchzogen?|ZUE1931|Public Domain ISA.51.11|AT|23|Jesaja|51||0|11|Und die Befreiten des Herrn werden heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, ewige Freude über ihrem Haupte; Freude und Wonne wird bei ihnen einkehren, und Leid und Seufzen werden fliehen.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.12|AT|23|Jesaja|51||0|12|Ich, ich bin's, der dich tröstet. Wer bist du, dass du dich fürchtest vor Menschen, die sterben, vor Menschenkindern, die dahingehen werden wie Gras?|ZUE1931|Public Domain ISA.51.13|AT|23|Jesaja|51||0|13|und vergissest des Herrn, deines Schöpfers, der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet? dass du beständig und allezeit bebst vor dem Grimm des Bedrängers, wenn er zielt, zu verderben? Wo ist nun der Grimm des Bedrängers?|ZUE1931|Public Domain ISA.51.14|AT|23|Jesaja|51||0|14|Bald wird der Krummgeschlossene seiner Fesseln entledigt, und er fährt nicht tot zur Grube und hat nicht Mangel an Brot.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.15|AT|23|Jesaja|51||0|15|Ich bin der Herr, dein Gott, der das Meer aufregte, dass seine Wogen brausten - Herr der Heerscharen ist mein Name.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.16|AT|23|Jesaja|51||0|16|Und ich legte meine Worte in deinen Mund und barg dich im Schatten meiner Hand, den Himmel auszuspannen und die Erde zu gründen und zu Zion zu sagen: Du bist mein Volk.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.17|AT|23|Jesaja|51||0|17|Raffe dich auf! Raffe dich auf! Erhebe dich, Jerusalem, die du getrunken von der Hand des Herrn den Kelch seines Grimms, die du den Taumelbecher getrunken, geschlürft!|ZUE1931|Public Domain ISA.51.18|AT|23|Jesaja|51||0|18|Keiner leitete sie von all den Söhnen, die sie geboren; von all den Söhnen, die sie erzogen, fasste sie keiner bei der Hand.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.19|AT|23|Jesaja|51||0|19|Dies beides hat dich betroffen - wer klagt um dich? Sturm und Sturz, Hunger und Schwert - wer sollte dich trösten?|ZUE1931|Public Domain ISA.51.20|AT|23|Jesaja|51||0|20|Deine Söhne lagen ohnmächtig an den Ecken aller Gassen wie das Wild im Netz, sie waren voll vom Grimm des Herrn, vom Schelten deines Gottes.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.21|AT|23|Jesaja|51||0|21|Darum höre doch dies, die du gebeugt bist, die du trunken bist, doch nicht vom Wein!|ZUE1931|Public Domain ISA.51.22|AT|23|Jesaja|51||0|22|So spricht dein Gebieter, der Herr, dein Gott, der die Sache seines Volkes führt: Siehe, ich nehme aus deiner Hand den Taumelbecher, den Kelch meines Grimms; nicht sollst du ihn fürder mehr trinken.|ZUE1931|Public Domain ISA.51.23|AT|23|Jesaja|51||0|23|"Ich gebe ihn deinen Peinigern in die Hand, die zu deiner Seele gesprochen haben: ""Ducke dich, dass wir über dich wegschreiten!"" sodass du deinen Rücken zum Fussboden machen musstest gleich einer Strasse für die Wanderer."|ZUE1931|Public Domain ISA.52.1|AT|23|Jesaja|52||0|1|Wach auf! Wach auf! Waffne dich mit deiner Stärke, Zion! Kleide dich in deine Prachtgewänder, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn hinfort wird kein Unbeschnittener, kein Unreiner dich mehr betreten.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.2|AT|23|Jesaja|52||0|2|Schüttle den Staub von dir ab, stehe auf, Jerusalem, du Gefangene! Mache dich los von den Banden deines Halses, du gefangene Tochter Zion!|ZUE1931|Public Domain ISA.52.3|AT|23|Jesaja|52||0|3|Denn so spricht der Herr: Umsonst seid ihr verkauft worden, so sollt ihr auch ohne Silber losgekauft werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.4|AT|23|Jesaja|52||0|4|Denn so spricht Gott der Herr: Mein Volk zog vor Zeiten hinab nach Ägypten, um als Gast dort zu weilen, und der Assyrer hat es um nichts vergewaltigt.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.5|AT|23|Jesaja|52||0|5|Nun aber, was habe ich hier zu schaffen? spricht der Herr. Denn mein Volk ist ohne Entgelt geraubt. Seine Zwingherren prahlen, spricht der Herr, und beständig, allezeit wird mein Name gelästert.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.6|AT|23|Jesaja|52||0|6|Darum soll mein Volk meinen Namen erkennen an jenem Tage, soll erkennen, dass ich es bin, der da spricht: Hier bin ich!|ZUE1931|Public Domain ISA.52.7|AT|23|Jesaja|52||0|7|Wie lieblich sind auf den Bergen die Füsse des Freudenboten, der Frieden verkündet, gute Botschaft bringt, der Heil verkündet, zu Zion spricht: Dein Gott ward König!|ZUE1931|Public Domain ISA.52.8|AT|23|Jesaja|52||0|8|Horch, deine Wächter erheben die Stimme, jauchzen zumal; denn sie schauen's vor Augen, wie der Herr heimkehrt nach Zion.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.9|AT|23|Jesaja|52||0|9|Brecht aus in Jubel, jauchzet zumal, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, erlöst Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.10|AT|23|Jesaja|52||0|10|Der Herr entblösst seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, und es schauen alle Enden der Erde das Heil unsres Gottes.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.11|AT|23|Jesaja|52||0|11|Fort! fort! ziehet aus von dannen! Rühret nichts Unreines an! Ziehet weg aus ihrer Mitte! Reiniget euch, die ihr die Geräte des Herrn tragt!|ZUE1931|Public Domain ISA.52.12|AT|23|Jesaja|52||0|12|Denn nicht in angstvoller Hast sollt ihr ausziehen und nicht als Flüchtlinge wandern; der Herr zieht ja vor euch her, und der Gott Israels schliesst euren Zug.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.13|AT|23|Jesaja|52||0|13|SIEHE, mein Knecht wird Glück haben; er wird emporsteigen, wird hochragend und erhaben sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.52.14|AT|23|Jesaja|52||0|14|Wie sich viele über ihn entsetzten - so entstellt, nicht mehr menschlich war sein Aussehen und seine Gestalt nicht wie die der Menschenkinder -,|ZUE1931|Public Domain ISA.52.15|AT|23|Jesaja|52||0|15|so wird er viele Völker in Erstaunen setzen, und Könige werden vor ihm ihren Mund verschliessen. Denn was ihnen nie erzählt ward, schauen sie, und was sie nie gehört, das werden sie gewahr.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.1|AT|23|Jesaja|53||0|1|Wer hat dem geglaubt, was uns verkündet ward, und der Arm des Herrn, wem ward er offenbar?|ZUE1931|Public Domain ISA.53.2|AT|23|Jesaja|53||0|2|Er wuchs auf vor uns wie ein Schoss, wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich; er hatte weder Gestalt noch Schönheit, dass wir nach ihm geschaut, kein Ansehen, dass er uns gefallen hätte.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.3|AT|23|Jesaja|53||0|3|Verachtet war er und verlassen von Menschen, ein Mann der Schmerzen und vertraut mit Krankheit, wie einer, vor dem man das Antlitz verhüllt; so verachtet, dass er uns nichts galt.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.4|AT|23|Jesaja|53||0|4|Doch wahrlich, unsre Krankheiten hat er getragen und unsre Schmerzen auf sich geladen; wir aber wähnten, er sei gestraft, von Gott geschlagen und geplagt.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.5|AT|23|Jesaja|53||0|5|Und er war doch durchbohrt um unsrer Sünden, zerschlagen um unsrer Verschuldungen willen; die Strafe lag auf ihm zu unsrem Heil, und durch seine Wunden sind wir genesen.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.6|AT|23|Jesaja|53||0|6|Wir alle irrten umher wie Schafe, wir gingen jeder seinen eignen Weg; ihn aber liess der Herr treffen unser aller Schuld.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.7|AT|23|Jesaja|53||0|7|Er ward misshandelt und beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das vor seinen Scherern verstummt.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.8|AT|23|Jesaja|53||0|8|Aus Drangsal und Gericht ward er hinweggenommen, doch sein Geschick - wen kümmert es? Denn aus dem Lande der Lebenden ward er getilgt, ob der Sünde meines Volkes zum Tode getroffen.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.9|AT|23|Jesaja|53||0|9|Und man gab ihm sein Grab bei den Gottlosen und bei den Übeltätern seine Stätte, wiewohl er kein Unrecht getan und kein Trug in seinem Munde war.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.10|AT|23|Jesaja|53||0|10|Aber dem Herrn gefiel es, ihn mit Krankheit zu schlagen. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer einsetzte, sollte er Nachkommen sehen und lange leben und die Sache des Herrn durch ihn glücken.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.11|AT|23|Jesaja|53||0|11|Um der Mühsal seiner Seele willen wird er sich satt sehen; durch seine Erkenntnis wird er, der Gerechte, mein Knecht, vielen Gerechtigkeit schaffen, und ihre Verschuldungen wird er tragen.|ZUE1931|Public Domain ISA.53.12|AT|23|Jesaja|53||0|12|Darum soll er erben unter den Grossen, und mit Starken soll er Beute teilen, dafür dass er sein Leben in den Tod dahingab und unter die Übeltäter gezählt ward, da er doch die Sünde der Vielen trug und für die Schuldigen eintrat.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.1|AT|23|Jesaja|54||0|1|FROHLOCKE, du Unfruchtbare, die nicht geboren hat! Brich in Jubel aus und jauchze, die keine Wehen gekannt! Denn die Vereinsamte hat mehr Kinder als die Vermählte, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.2|AT|23|Jesaja|54||0|2|Mache weit den Raum deines Zeltes und spanne aus die Tücher deiner Wohnungen, ohne zu sparen; mache lang deine Stricke und fest deine Pflöcke;|ZUE1931|Public Domain ISA.54.3|AT|23|Jesaja|54||0|3|denn zur Rechten und zur Linken wirst du dich ausbreiten, und dein Geschlecht wird Nationen beerben und verödete Städte bevölkern.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.4|AT|23|Jesaja|54||0|4|Fürchte dich nicht, denn du wirst nicht zuschanden, und stehe nicht beschämt, denn du musst nicht erröten. Der Schande deiner Jugend wirst du vergessen und der Schmach deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.5|AT|23|Jesaja|54||0|5|Denn der dich geschaffen, ist dein Gemahl - Herr der Heerscharen ist sein Name, und dein Erlöser der Heilige Israels - Gott der ganzen Erde wird er genannt.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.6|AT|23|Jesaja|54||0|6|Denn wie ein verlassenes Weib, ein bekümmertes, ruft dich der Herr. Das Weib der Jugendjahre, kann man es verstossen? spricht dein Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.7|AT|23|Jesaja|54||0|7|In kurzem Unmut habe ich dich verlassen, doch mit grossem Erbarmen werde ich dich sammeln.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.8|AT|23|Jesaja|54||0|8|Im Aufwallen des Zornes verbarg ich einen Augenblick mein Antlitz vor dir, aber mit ewiger Güte habe ich mich deiner erbarmt, spricht der Herr, dein Erlöser.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.9|AT|23|Jesaja|54||0|9|Gleich den Tagen Noahs ist mir diese Zeit: wie ich geschworen, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde kommen sollen, so habe ich geschworen, dir nicht zu zürnen und dich nicht zu schelten.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.10|AT|23|Jesaja|54||0|10|Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der Herr, dein Erbarmer.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.11|AT|23|Jesaja|54||0|11|Du Gebeugte, über die alle Wetter gehen, du Ungetröstete, siehe, ich will deine Grundfesten aus Malachit bilden und deine Fundamente aus Saphiren.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.12|AT|23|Jesaja|54||0|12|Ich will deine Zinnen von Rubinen machen und deine Tore aus Karfunkeln und deinen ganzen Wall aus köstlichem Gestein,|ZUE1931|Public Domain ISA.54.13|AT|23|Jesaja|54||0|13|und all deine Söhne werden Jünger des Herrn. Gross wird sein die Wohlfahrt deiner Kinder,|ZUE1931|Public Domain ISA.54.14|AT|23|Jesaja|54||0|14|und auf Heil wirst du dich gründen. Ferne wirst du sein von Drangsal, denn du hast nichts zu fürchten, und fern von Schrecken, denn er wird dir nicht nahen.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.15|AT|23|Jesaja|54||0|15|Wenn man Streit anhebt, er kommt nicht von mir; wer mit dir streitet, der fällt (im Kampfe) wider dich.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.16|AT|23|Jesaja|54||0|16|Siehe, ich habe den Schmied geschaffen, der ins Kohlenfeuer bläst und eine Waffe hervorbringt nach seiner Kunst; ich habe auch den Zerstörer geschaffen, um zu verderben.|ZUE1931|Public Domain ISA.54.17|AT|23|Jesaja|54||0|17|Keine Waffe, wider dich geschmiedet, hat Glück, und jede Zunge, die wider dich klagt im Gerichte, überführst du des Unrechts. Dies ist das Erbe der Knechte des Herrn und ihr Heil von mir, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.55.1|AT|23|Jesaja|55||0|1|AUF, ihr Dürstenden alle, kommet zum Wasser; und die ihr kein Brot habt, kommet! Kaufet Korn ohne Geld und esset, ohne Kaufpreis Wein und Milch!|ZUE1931|Public Domain ISA.55.2|AT|23|Jesaja|55||0|2|Warum wägt ihr Geld dar für das, was nicht nährt, und euren Verdienst für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich, so bekommt ihr Gutes zu essen, und eure Seele labt sich an Fettem.|ZUE1931|Public Domain ISA.55.3|AT|23|Jesaja|55||0|3|Neigt euer Ohr und kommet zu mir! höret, so wird eure Seele leben; ich will einen ewigen Bund mit euch schliessen, getreu der dem David verheissenen Gnade.|ZUE1931|Public Domain ISA.55.4|AT|23|Jesaja|55||0|4|Wie ich ihn für Völker zum Zeugen gemacht, zum Fürsten und Gebieter von Nationen,|ZUE1931|Public Domain ISA.55.5|AT|23|Jesaja|55||0|5|so wirst du Völker rufen, die du nicht kennst, und Heiden, die dich nicht kannten, werden zu dir hereilen um des Herrn, deines Gottes, um des Heiligen Israels willen, weil er dich verherrlicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.55.6|AT|23|Jesaja|55||0|6|Suchet den Herrn, jetzt da er sich finden lässt; rufet ihn an, jetzt da er nahe ist!|ZUE1931|Public Domain ISA.55.7|AT|23|Jesaja|55||0|7|Der Gottlose lasse seinen Weg und der Frevler seine Gedanken und kehre um zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, zu unsrem Gott, denn er ist reich an Vergebung.|ZUE1931|Public Domain ISA.55.8|AT|23|Jesaja|55||0|8|Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr,|ZUE1931|Public Domain ISA.55.9|AT|23|Jesaja|55||0|9|sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, soviel sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken.|ZUE1931|Public Domain ISA.55.10|AT|23|Jesaja|55||0|10|Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel herabkommt und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, dass sie fruchtbar wird und sprosst und dem Säemann Samen und dem Essenden Brot gibt,|ZUE1931|Public Domain ISA.55.11|AT|23|Jesaja|55||0|11|so auch mein Wort, das aus meinem Munde kommt: es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern wirkt, was ich beschlossen, und führt durch, wozu ich es gesendet.|ZUE1931|Public Domain ISA.55.12|AT|23|Jesaja|55||0|12|Denn in Freuden werdet ihr ausziehen, und in Frieden sollt ihr geleitet werden; die Berge und Hügel werden vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen.|ZUE1931|Public Domain ISA.55.13|AT|23|Jesaja|55||0|13|Statt der Dornen werden Zypressen wachsen und Myrten statt der Disteln. Dem Herrn zum Ruhme wird es geschehen, zum ewigen Zeichen, das nicht getilgt wird.|ZUE1931|Public Domain ISA.56.1|AT|23|Jesaja|56||0|1|SO spricht der Herr: Wahret das Recht und übet Gerechtigkeit; denn bald wird mein Heil kommen und meine Gerechtigkeit sich offenbaren.|ZUE1931|Public Domain ISA.56.2|AT|23|Jesaja|56||0|2|Wohl dem Menschenkind, das also tut, dem Menschen, der daran festhält: der sich hütet, dass er den Sabbat nicht entweihe, und seine Hand bewahrt, dass sie nichts Böses tue.|ZUE1931|Public Domain ISA.56.3|AT|23|Jesaja|56||0|3|Der Fremdling, der an den Herrn sich angeschlossen, soll nicht sagen: Ausschliessen wird mich der Herr aus seinem Volke! Und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum!|ZUE1931|Public Domain ISA.56.4|AT|23|Jesaja|56||0|4|Denn so spricht der Herr: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und an meinem Bund festhalten,|ZUE1931|Public Domain ISA.56.5|AT|23|Jesaja|56||0|5|ihnen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern Denkmal und Namen geben, die besser sind als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht soll getilgt werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.56.6|AT|23|Jesaja|56||0|6|Und die Fremdlinge, die an den Herrn sich anschliessen, ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben, dass sie seine Knechte seien, alle, die sich hüten, den Sabbat zu entweihen, und die an meinem Bund festhalten,|ZUE1931|Public Domain ISA.56.7|AT|23|Jesaja|56||0|7|sie will ich zu meinem heiligen Berge bringen und in meinem Bethause erfreuen. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer werden wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus soll ein Bethaus heissen für alle Völker.|ZUE1931|Public Domain ISA.56.8|AT|23|Jesaja|56||0|8|So spricht Gott, der Herr, der die Versprengten Israels sammelt: Noch mehr werde ich zu ihm sammeln, zu seinen Gesammelten.|ZUE1931|Public Domain ISA.56.9|AT|23|Jesaja|56||0|9|ALL ihr Tiere des Feldes, kommet zum Frass, ihr Tiere des Waldes alle!|ZUE1931|Public Domain ISA.56.10|AT|23|Jesaja|56||0|10|Meines Volkes Wächter sind alle blind, sie merken nichts, sind allesamt stumme Hunde, können nicht bellen; sie träumen, liegen, lieben zu schlafen,|ZUE1931|Public Domain ISA.56.11|AT|23|Jesaja|56||0|11|sind heisshungrige Hunde, können nicht satt werden. Und das sind die Hirten, die nicht aufmerken können; ein jeder geht seinen eignen Weg, ein jeder seiner Beute nach, einer wie der andre.|ZUE1931|Public Domain ISA.56.12|AT|23|Jesaja|56||0|12|"""Kommt her, (sprechen sie,) ich will Wein holen, da wollen wir uns voll trinken mit Rauschtrank, und morgen soll es zugehen wie heute, hochher und herrlich!"""|ZUE1931|Public Domain ISA.57.1|AT|23|Jesaja|57||0|1|Der Gerechte kommt um, und niemand nimmt es zu Herzen. Die Frommen werden dahingerafft, und niemand achtet darauf; denn weil die Bosheit herrscht, wird der Gerechte dahingerafft,|ZUE1931|Public Domain ISA.57.2|AT|23|Jesaja|57||0|2|geht ein zum Frieden. Auf ihren Lagern ruhen, die in Geradheit wandeln.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.3|AT|23|Jesaja|57||0|3|Ihr aber, kommet herzu, ihr Kinder der Zeichendeuterin, Brut des Ehebrechers und der Dirne!|ZUE1931|Public Domain ISA.57.4|AT|23|Jesaja|57||0|4|Über wen macht ihr euch lustig? über wen reisst ihr das Maul auf und streckt ihr die Zunge heraus? Seid ihr nicht Sündenkinder, eine Lügenbrut?|ZUE1931|Public Domain ISA.57.5|AT|23|Jesaja|57||0|5|die ihr in Brunst geratet bei den Terebinthen, unter jedem grünen Baum, die ihr die Kinder schlachtet in den Tälern inmitten der Felsenklüfte.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.6|AT|23|Jesaja|57||0|6|Bei den glatten Steinen des Tales ist dein Teil, sie sind dein Los; auch ihnen hast du Spenden ausgegossen und Gaben geopfert. Soll ich dabei mich beruhigen?|ZUE1931|Public Domain ISA.57.7|AT|23|Jesaja|57||0|7|Auf hohem und ragendem Berg hast du dein Lager bereitet, bist auch dort hinaufgestiegen, um Opfer zu schlachten.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.8|AT|23|Jesaja|57||0|8|Hinter die Tür und den Pfosten hast du deine Denkzeichen gesetzt; denn, mir untreu, hast du dein Bette aufgedeckt und bestiegen, hast es weit gemacht und dir welche erkauft, deren Beilager du liebtest; lüstern blicktest du hin.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.9|AT|23|Jesaja|57||0|9|Du bist zum Moloch gezogen mit Öl und mit mancherlei Salben, du hast deine Boten in die Ferne geschickt und tief hinab bis in die Unterwelt.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.10|AT|23|Jesaja|57||0|10|Du bist müde geworden von all deinem Wandern, doch sprachst du nicht: Verlorne Arbeit! Du fandest immer neue Kraft, darum wurdest du nicht matt.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.11|AT|23|Jesaja|57||0|11|Und vor niemand hattest du Scheu und Furcht, und so gingst du mit Lügen um und gedachtest meiner nicht, nahmst es nicht zu Herzen. Nicht wahr, ich schweige ja und verschliesse die Augen, und so fürchtetest du mich nicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.12|AT|23|Jesaja|57||0|12|Ich will deine Gerechtigkeit kundwerden lassen und deine Taten; deine Götzen sollen dir nichts nützen.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.13|AT|23|Jesaja|57||0|13|Wenn du schreien wirst, sollen sie dich nicht retten; sie alle wird der Wind forttragen, ein Hauch wegraffen. Wer aber auf mich vertraut, der wird das Land erben und meinen heiligen Berg besitzen.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.14|AT|23|Jesaja|57||0|14|Und er spricht: Bahnet, bahnet, ebnet eine Strasse! Räumet meinem Volke jeden Anstoss aus dem Wege!|ZUE1931|Public Domain ISA.57.15|AT|23|Jesaja|57||0|15|"Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig thront und dessen Name ist ""Der Heilige"": In der Höhe und als Heiliger throne ich und bei den Zerschlagenen und Demütigen, dass ich den Geist der Gebeugten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke."|ZUE1931|Public Domain ISA.57.16|AT|23|Jesaja|57||0|16|Denn ich will nicht ewig hadern und nicht ohne Ende zürnen; sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten, die Seelen, die ich doch geschaffen.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.17|AT|23|Jesaja|57||0|17|Ob der Schuld seiner Habgier zürnte ich, und ich schlug ihn, (mein Antlitz) verbergend und zürnend; doch abgewandt ging er die Wege des eignen Herzens.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.18|AT|23|Jesaja|57||0|18|Seine Wege habe ich gesehen, und ich will ihn heilen, will ihn leiten und ihm durch Tröstung Ersatz geben, ihm und seinen Trauernden.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.19|AT|23|Jesaja|57||0|19|Ich schaffe Frucht der Lippen und Heil, ja Heil dem Fernen und dem Nahen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.20|AT|23|Jesaja|57||0|20|Aber die Gottlosen sind wie das aufgewühlte Meer; denn zur Ruhe kann es nicht kommen, und seine Wasser wühlen Schlamm und Kot auf.|ZUE1931|Public Domain ISA.57.21|AT|23|Jesaja|57||0|21|Kein Heil gibt es für die Gottlosen, spricht mein Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.58.1|AT|23|Jesaja|58||0|1|RUFE aus vollem Halse, halte nicht zurück! Gleich der Posaune erhebe deine Stimme und verkünde meinem Volke seine Untreue und dem Hause Jakob seine Sünden!|ZUE1931|Public Domain ISA.58.2|AT|23|Jesaja|58||0|2|Denn mich suchen sie täglich und wünschen meine Wege zu wissen. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit übt und das Recht seines Gottes nicht verlässt, fragen sie mich nach den Satzungen der Gerechtigkeit, lieben es, Gott sich zu nahen.|ZUE1931|Public Domain ISA.58.3|AT|23|Jesaja|58||0|3|"""Warum, (so sprechen sie,) fasten wir, und du siehst es nicht? Warum kasteien wir uns, und du beachtest es nicht?"" Siehe, an eurem Fasttag geht ihr dem Geschäfte nach, und alle eure Arbeiter drängt ihr."|ZUE1931|Public Domain ISA.58.4|AT|23|Jesaja|58||0|4|Siehe, ihr fastet zu Zank und Streit und zum Schlagen mit ruchloser Faust. Ihr fastet zur Zeit nicht so, dass eure Stimme in der Höhe gehört würde.|ZUE1931|Public Domain ISA.58.5|AT|23|Jesaja|58||0|5|Ist das ein Fasten, das mir gefällt: ein Tag, da der Mensch sich kasteit? Dass man den Kopf hängen lässt wie die Binse und in Sack und Asche sich bettet - soll das ein Fasten heissen und ein Tag, der dem Herrn gefällt?|ZUE1931|Public Domain ISA.58.6|AT|23|Jesaja|58||0|6|Ist nicht das ein Fasten, wie ich es liebe: dass du ungerechte Fesseln öffnest, die Stricke des Joches lösest? dass du Misshandelte ledig lässest und jedes Joch zerbrichst?|ZUE1931|Public Domain ISA.58.7|AT|23|Jesaja|58||0|7|dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und Arme, Obdachlose in dein Haus führst? wenn du einen Nackten siehst, dass du ihn kleidest und dich den Brüdern nicht entziehst?|ZUE1931|Public Domain ISA.58.8|AT|23|Jesaja|58||0|8|Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Heilung eilends sprossen; deine Gerechtigkeit wird vor dir her gehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird deinen Zug schliessen.|ZUE1931|Public Domain ISA.58.9|AT|23|Jesaja|58||0|9|Wenn du dann rufst, so wird der Herr antworten; wenn du schreist, so wird er sprechen: Siehe, hier bin ich! Wenn du das Joch entfernst aus deiner Mitte, nicht mehr mit Fingern zeigst und aufhörst, ruchlos zu reden,|ZUE1931|Public Domain ISA.58.10|AT|23|Jesaja|58||0|10|wenn du dem Hungrigen dein Brot darreichst und die gebeugte Seele sättigst: dann wird dein Licht aufstrahlen in der Finsternis und dein Dunkel werden wie der helle Mittag.|ZUE1931|Public Domain ISA.58.11|AT|23|Jesaja|58||0|11|Der Herr wird dich immerdar leiten und in der Dürre deine Seele sättigen, und deine Gebeine wird er stärken. Du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie ein Wasserquell, der nie versiegt.|ZUE1931|Public Domain ISA.58.12|AT|23|Jesaja|58||0|12|"Dann werden deine Söhne die Trümmer der Vorzeit wieder bauen, und die Fundamente früherer Geschlechter wirst du aufrichten. Da wirst du genannt werden ""Der Risse-Vermaurer, der Trümmer wieder wohnlich macht""."|ZUE1931|Public Domain ISA.58.13|AT|23|Jesaja|58||0|13|Wenn du am Sabbat deinen Fuss zurückhältst und dein Geschäft nicht tust an meinem heiligen Tage, wenn du den Sabbat deine Lust nennst und das Heilige des Herrn ehrwürdig; wenn du ihn ehrst, sodass du deine Gänge nicht machst und deinem Geschäfte nicht nachgehst, noch eitle Worte redest:|ZUE1931|Public Domain ISA.58.14|AT|23|Jesaja|58||0|14|dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben, und ich will dich einherfahren lassen über die Höhen der Erde und dich mit dem Erbe deines Vaters Jakob speisen; denn der Mund des Herrn hat es verheissen.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.1|AT|23|Jesaja|59||0|1|SIEHE die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu helfen, und sein Ohr nicht so taub, dass er nicht hörte,|ZUE1931|Public Domain ISA.59.2|AT|23|Jesaja|59||0|2|sondern eure Missetaten scheiden euch von eurem Gott, um eurer Sünden willen hat er sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er nicht hört.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.3|AT|23|Jesaja|59||0|3|Denn eure Hände sind mit Blut besudelt und eure Finger mit Unrecht; eure Lippen reden Lüge, und eure Zunge murmelt Frevel.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.4|AT|23|Jesaja|59||0|4|Da ist kein Kläger, der im Rechte wäre, und keiner, der seine Sache der Wahrheit gemäss führte; man vertraut auf Nichtiges und redet Trug, geht mit Unheil schwanger und gebiert Frevel.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.5|AT|23|Jesaja|59||0|5|Sie brüten Natterneier aus und weben Spinnfäden. Wer von ihren Eiern isst, der stirbt; zerdrückt man eins, so kriecht eine Otter aus.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.6|AT|23|Jesaja|59||0|6|Ihre Fäden taugen nicht zum Kleide, und mit ihrem Gewirke kann man sich nicht bedecken; ihre Werke sind Unheilswerke, und Gewalttat ist in ihren Händen.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.7|AT|23|Jesaja|59||0|7|Ihre Füsse laufen zum Bösen und eilen, unschuldiges Blut zu vergiessen; ihre Gedanken sind Unheilsgedanken, Zerstörung und Sturz ist auf ihren Strassen.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.8|AT|23|Jesaja|59||0|8|Den Weg des Friedens kennen sie nicht, auf ihren Geleisen ist kein Recht; sie wandeln krumme Pfade, wer darauf geht, weiss nichts von Frieden.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.9|AT|23|Jesaja|59||0|9|Darum bleibt das Recht fern von uns, und das Heil erreicht uns nicht. Wir harren auf das Licht, und siehe da Finsternis, auf den hellen Tag, und wir wandeln im Dunkel.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.10|AT|23|Jesaja|59||0|10|Wir tappen wie die Blinden an der Wand, wie ohne Augen tasten wir; wir straucheln am Mittag wie in der Dämmerung, sitzen im Finstern wie die Toten.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.11|AT|23|Jesaja|59||0|11|Wir brummen alle wie die Bären, seufzen und girren wie die Tauben; wir harren auf das Recht, und es will nicht kommen, auf Heil, und es ist fern von uns.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.12|AT|23|Jesaja|59||0|12|Denn unsrer Vergehen sind viele vor dir, und unsre Sünden zeugen wider uns; ja, unsre Vergehen sind uns bewusst, und wir kennen unsre Schuld:|ZUE1931|Public Domain ISA.59.13|AT|23|Jesaja|59||0|13|dass wir untreu sind und den Herrn verleugnen und abtrünnig werden unsrem Gott, Gewalttat und Abfall planen, Lügenworte aus dem Herzen hervorbringen.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.14|AT|23|Jesaja|59||0|14|Und so wird das Recht aufgehalten, und das Heil bleibt in der Ferne; denn es strauchelt auf dem Markte die Wahrheit, und die Rechtschaffenheit findet nicht Eingang.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.15|AT|23|Jesaja|59||0|15|So kam's, dass die Wahrheit vermisst wird, und wer das Böse meidet, der wird zum Raube. Der Herr sah es, und es missfiel ihm, dass nirgends Recht war.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.16|AT|23|Jesaja|59||0|16|Er sah, dass niemand da war, und staunte, dass keiner ins Mittel trat. Da half ihm sein eigner Arm, und seine Gerechtigkeit stützte ihn.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.17|AT|23|Jesaja|59||0|17|Er zog Gerechtigkeit an als Panzer und setzte den Helm des Heils auf sein Haupt; er zog die Rüstung der Rache an und hüllte sich in Eifer als seinen Mantel.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.18|AT|23|Jesaja|59||0|18|Gemäss den Taten wird er vergelten: Grimm seinen Widersachern, Vergeltung seinen Feinden. An den|ZUE1931|Public Domain ISA.59.19|AT|23|Jesaja|59||0|19|Und man wird den Namen des Herrn fürchten im Niedergang, seine Majestät im Aufgang der Sonne; denn er wird kommen wie ein eingeengter Strom, den der Odem des Herrn treibt.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.20|AT|23|Jesaja|59||0|20|Und kommen wird der Erlöser für Zion und für die vom Abfall Bekehrten in Jakob, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.59.21|AT|23|Jesaja|59||0|21|Ich aber, ich schliesse diesen Bund mit ihnen, spricht der Herr: Mein Geist, der auf dir ruht, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt, sollen aus deinem Munde nimmer weichen, noch aus dem Munde deiner Kinder und deiner Kindeskinder von nun an bis in Ewigkeit, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.1|AT|23|Jesaja|60||0|1|MACHE dich auf, werde licht! denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn strahlt auf über dir.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.2|AT|23|Jesaja|60||0|2|Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker; doch über dir strahlt auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir,|ZUE1931|Public Domain ISA.60.3|AT|23|Jesaja|60||0|3|und Völker strömen zu deinem Lichte, und Könige zu dem Glanz, der über dir aufstrahlt.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.4|AT|23|Jesaja|60||0|4|Hebe deine Augen auf und sieh umher: alle sind sie versammelt und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von ferne, und deine Töchter werden auf den Armen getragen.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.5|AT|23|Jesaja|60||0|5|Da wirst du schauen und strahlen, dein Herz wird beben und weit werden; denn der Reichtum des Meeres wird sich dir zuwenden, und die Schätze der Völker werden zu dir kommen.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.6|AT|23|Jesaja|60||0|6|Die Menge der Kamele wird dich bedecken, die Dromedare von Midian und Epha; die Sabäer werden allzumal kommen und Gold und Weihrauch bringen und die Ruhmestaten des Herrn verkünden.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.7|AT|23|Jesaja|60||0|7|Alle Schafe von Kedar sammeln sich zu dir, die Widder von Nebajoth stehen dir zu Diensten, kommen auf meinen Altar|ZUE1931|Public Domain ISA.60.8|AT|23|Jesaja|60||0|8|Wer sind diese, die daherfliegen wie eine Wolke und wie Tauben nach ihren Schlägen?|ZUE1931|Public Domain ISA.60.9|AT|23|Jesaja|60||0|9|Ja, zu mir sammeln sich die Seefahrer, die Tharsisschiffe voran, deine Söhne aus der Ferne zu bringen; ihr Gold und Silber führen sie mit für den Namen des Herrn, deines Gottes, für den Heiligen Israels, weil er dich verherrlicht.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.10|AT|23|Jesaja|60||0|10|Und Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen; denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, doch in meiner Huld mich deiner erbarmt.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.11|AT|23|Jesaja|60||0|11|Deine Tore werden allezeit offenstehen, werden Tag und Nacht nicht geschlossen werden, damit die Schätze der Völker zu dir eingehen unter der Führung ihrer Könige.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.12|AT|23|Jesaja|60||0|12|Denn das Volk und das Königreich, die dir nicht dienen wollen, werden untergehen, und ihre Länder sollen wüste werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.13|AT|23|Jesaja|60||0|13|Die Pracht des Libanon wird zu dir kommen, Zypresse, Platane und Buchsbaum zumal, dass sie die Stätte meines Heiligtums zieren, dass ich die Stätte meiner Füsse ehre.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.14|AT|23|Jesaja|60||0|14|"Und tiefgebückt werden zu dir kommen die Söhne deiner Bedrücker, und alle, die dich geschmäht, werden dir zu Füssen fallen und dich nennen ""Stadt des Herrn"", ""Zion des Heiligen Israels""."|ZUE1931|Public Domain ISA.60.15|AT|23|Jesaja|60||0|15|Statt dass du verlassen bist und verhasst, von niemandem besucht, will ich dich herrlich machen auf ewige Zeiten, zur Wonne für alle Geschlechter.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.16|AT|23|Jesaja|60||0|16|Du wirst die Milch der Völker schlürfen, an der Brust der Könige trinken. Und du wirst erkennen, dass ich, der Herr, dein Heiland bin, und dein Erlöser der Starke Jakobs.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.17|AT|23|Jesaja|60||0|17|Statt des Erzes bringe ich Gold, und statt des Eisens bringe ich Silber, statt des Holzes Erz und statt der Steine Eisen. Ich will den Frieden zu deiner Obrigkeit machen und die Gerechtigkeit zu deiner Regierung.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.18|AT|23|Jesaja|60||0|18|"Man wird in deinem Lande nicht mehr hören von Gewalttat, von Sturz und Zerstörung in deinen Grenzen; deine Mauern wirst du ""Heil"" nennen und deine Tore ""Ruhm""."|ZUE1931|Public Domain ISA.60.19|AT|23|Jesaja|60||0|19|Die Sonne wird nicht mehr dein Licht sein am Tage, und der Glanz des Mondes dir nicht mehr leuchten; sondern der Herr wird dein ewiges Licht sein und dein Gott deine Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.20|AT|23|Jesaja|60||0|20|Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht schwinden; denn der Herr wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deiner Trauer haben ein Ende.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.21|AT|23|Jesaja|60||0|21|Deine Bürger werden lauter Gerechte sein und auf ewig das Land besitzen, als Spross meiner Pflanzung, als Werk meiner Hände, mir zur Verherrlichung.|ZUE1931|Public Domain ISA.60.22|AT|23|Jesaja|60||0|22|Aus dem Kleinsten wird ein Stamm und aus dem Geringsten ein starkes Volk. Ich, der Herr, habe es verheissen; zu seiner Zeit lasse ich es eilends kommen.|ZUE1931|Public Domain ISA.61.1|AT|23|Jesaja|61||0|1|DER Geist Gottes des Herrn ruht auf mir, dieweil mich der Herr gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu heilen, die gebrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Gebundenen Lösung der Bande,|ZUE1931|Public Domain ISA.61.2|AT|23|Jesaja|61||0|2|auszurufen ein Gnadenjahr des Herrn und einen Tag der Rache unsres Gottes, da alle Trauernden getröstet werden,|ZUE1931|Public Domain ISA.61.3|AT|23|Jesaja|61||0|3|"da ihnen ein Kopfschmuck gegeben wird statt der Asche, Freudenöl anstatt der Trauerhülle, Lobgesang statt verzagenden Geistes, da man sie nennt ""Terebinthen der Gerechtigkeit"", ""Pflanzung des Herrn"" ihm zur Verherrlichung."|ZUE1931|Public Domain ISA.61.4|AT|23|Jesaja|61||0|4|Da werden sie die Trümmer der Vorzeit wieder bauen und die Ruinen der Altvordern aufrichten, erneuern die Städte, die verwüstet liegen, die Ruinen früherer Geschlechter.|ZUE1931|Public Domain ISA.61.5|AT|23|Jesaja|61||0|5|Und Fremde werden dastehen und eure Schafe weiden, und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein;|ZUE1931|Public Domain ISA.61.6|AT|23|Jesaja|61||0|6|ihr aber werdet Priester des Herrn heissen, Diener unsres Gottes wird man euch nennen. Ihr werdet die Schätze der Völker geniessen und in ihre Herrlichkeit eintreten.|ZUE1931|Public Domain ISA.61.7|AT|23|Jesaja|61||0|7|Dafür, dass meines Volkes Schmach zwiefältig war und Schande ihr Erbteil, sollen sie in ihrem Lande Zwiefältiges besitzen, ewige Freude soll ihnen werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.61.8|AT|23|Jesaja|61||0|8|Denn ich, der Herr, liebe das Recht und hasse frevlen Raub; ich will ihnen den Lohn getreulich geben und einen ewigen Bund mit ihnen schliessen:|ZUE1931|Public Domain ISA.61.9|AT|23|Jesaja|61||0|9|ihr Geschlecht wird bei den Heiden bekannt sein und ihre Sprösslinge unter den Völkern; alle, die sie sehen, anerkennen, dass sie ein Geschlecht sind, das der Herr gesegnet hat.|ZUE1931|Public Domain ISA.61.10|AT|23|Jesaja|61||0|10|Laut will ich mich freuen des Herrn, meine Seele frohlocke ob meinem Gott; denn er kleidet mich mit Gewändern des Heils und umhüllt mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit, gleich dem Bräutigam, der sich den Kopfschmuck aufsetzt, und wie die Braut, die ihr Geschmeide anlegt.|ZUE1931|Public Domain ISA.61.11|AT|23|Jesaja|61||0|11|Denn wie die Erde ihr Gewächs hervorbringt und wie der Garten seine Saaten sprossen lässt, so wird Gott der Herr Gerechtigkeit sprossen lassen und Ruhm vor allen Völkern.|ZUE1931|Public Domain ISA.62.1|AT|23|Jesaja|62||0|1|UM Zions willen kann ich nicht schweigen und um Jerusalems willen nicht rasten, bis dass wie Lichtglanz sein Recht hervorbricht und sein Heil wie eine lodernde Fackel.|ZUE1931|Public Domain ISA.62.2|AT|23|Jesaja|62||0|2|Da werden die Völker dein Recht schauen und alle Könige deine Herrlichkeit, und man wird dich nennen mit neuem Namen, den der Mund des Herrn bestimmen wird.|ZUE1931|Public Domain ISA.62.3|AT|23|Jesaja|62||0|3|Du wirst eine herrliche Krone in der Hand des Herrn sein, ein königliches Diadem in der Hand deines Gottes.|ZUE1931|Public Domain ISA.62.4|AT|23|Jesaja|62||0|4|"Du wirst nicht mehr ""Verlassene"" heissen, noch dein Land ""Einsam"", sondern du wirst heissen ""Meine Lust"", und dein Land ""Vermählt""; denn der Herr hat seine Lust an dir, und dein Land wird vermählt sein."|ZUE1931|Public Domain ISA.62.5|AT|23|Jesaja|62||0|5|Denn wie der Jüngling die Jungfrau freit, so wird dein Erbauer dich freien, und wie der Bräutigam der Braut sich freut, so wird dein Gott sich deiner freuen.|ZUE1931|Public Domain ISA.62.6|AT|23|Jesaja|62||0|6|Über deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt; den ganzen Tag und die ganze Nacht, nimmer sollen sie schweigen! Die ihr den Herrn (an Zion) erinnert, bleibet nicht ruhig|ZUE1931|Public Domain ISA.62.7|AT|23|Jesaja|62||0|7|und lasst auch ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem aufrichtet und bis er es macht zum Ruhme auf Erden.|ZUE1931|Public Domain ISA.62.8|AT|23|Jesaja|62||0|8|Der Herr hat geschworen bei seiner Rechten und bei seinem starken Arm: Fürwahr, ich will dein Korn nicht mehr deinen Feinden zur Speise geben, noch sollen Fremde deinen Wein trinken, den du erarbeitet hast;|ZUE1931|Public Domain ISA.62.9|AT|23|Jesaja|62||0|9|nein, die das Korn sammeln, die sollen es essen und dem Herrn lobsingen, und die den Wein einbringen, die sollen ihn trinken in meinen heiligen Vorhöfen.|ZUE1931|Public Domain ISA.62.10|AT|23|Jesaja|62||0|10|Ziehet hin, ziehet hin durch die Tore! Bereitet dem Volke den Weg! Machet Bahn, machet Bahn! Räumt weg die Steine, pflanzt den Völkern ein Panier auf!|ZUE1931|Public Domain ISA.62.11|AT|23|Jesaja|62||0|11|"Siehe, der Herr lässt sich vernehmen bis ans Ende der Erde: Saget der Tochter Zion: ""Siehe, dein Heil kommt; siehe, die er gewonnen, kommen mit ihm; die er sich erworben, gehen vor ihm her."""|ZUE1931|Public Domain ISA.62.12|AT|23|Jesaja|62||0|12|"Und man wird sie nennen ""Heiliges Volk"", ""Erlöste des Herrn"", und dich wird man nennen ""Ersehnte"", ""Nimmerverlassene Stadt""."|ZUE1931|Public Domain ISA.63.1|AT|23|Jesaja|63||0|1|"""WER ist's, der da von Edom herkommt, von Bozra in hochroten Kleidern, so prangend in seinem Gewand, einherschreitend in der Fülle seiner Kraft?"" - ""Ich bin's, der ich Heil verheisse, der ich mächtig bin zu helfen."" -"|ZUE1931|Public Domain ISA.63.2|AT|23|Jesaja|63||0|2|"""Warum ist so rot dein Gewand, und deine Kleider wie eines Keltertreters?"" -"|ZUE1931|Public Domain ISA.63.3|AT|23|Jesaja|63||0|3|"""Ich habe die Kelter allein getreten, und von den Völkern stand mir niemand bei. Ich trat sie in meinem Zorn und zerstampfte sie in meinem Grimm; da spritzte ihr Saft an meine Kleider, und ich besudelte all mein Gewand."|ZUE1931|Public Domain ISA.63.4|AT|23|Jesaja|63||0|4|Denn der Tag der Rache war bei mir beschlossen, und das Jahr meiner Vergeltung war gekommen.|ZUE1931|Public Domain ISA.63.5|AT|23|Jesaja|63||0|5|Ich sah mich um, doch da war kein Helfer; ich staunte, doch niemand unterstützte (mich). Da half mir mein Arm, und mein Grimm, der unterstützte mich.|ZUE1931|Public Domain ISA.63.6|AT|23|Jesaja|63||0|6|"Und ich zertrat die Völker in meinem Zorn, zerschmetterte sie in meinem Grimm und liess zur Erde rinnen ihren Saft."""|ZUE1931|Public Domain ISA.63.7|AT|23|Jesaja|63||0|7|DIE Huld des Herrn will ich preisen, die Ruhmestaten des Herrn nach allem, was der Herr an uns getan hat, und die grosse Güte, die er dem Hause Israel erwiesen nach seiner Barmherzigkeit und nach der Fülle seiner Gnade.|ZUE1931|Public Domain ISA.63.8|AT|23|Jesaja|63||0|8|"Sprach er doch: ""Fürwahr, mein Volk sind sie, Söhne, die nicht untreu sein werden"", und er ward ihr Retter"|ZUE1931|Public Domain ISA.63.9|AT|23|Jesaja|63||0|9|in all ihrer Not. Nicht ein Bote oder Engel, er selber rettete sie; er selbst in seiner Liebe und Erbarmung erlöste sie. Er hob sie empor und trug sie alle Tage der Vorzeit.|ZUE1931|Public Domain ISA.63.10|AT|23|Jesaja|63||0|10|Sie aber empörten sich und betrübten seinen heiligen Geist; da wandelte er sich ihnen zum Feinde, er selbst stritt wider sie.|ZUE1931|Public Domain ISA.63.11|AT|23|Jesaja|63||0|11|"Nun gedachten sie der Tage der Vorzeit, seines Knechtes Mose: ""Wo ist er, der aus dem Strome herauszog den Hirten seiner Herde? wo ist er, der seinen heiligen Geist in sein Inneres legte?"|ZUE1931|Public Domain ISA.63.12|AT|23|Jesaja|63||0|12|der seinen glorreichen Arm einherziehen liess zur Rechten Moses, der vor ihnen das Wasser zerteilte, sich einen ewigen Namen zu machen?|ZUE1931|Public Domain ISA.63.13|AT|23|Jesaja|63||0|13|"der sie durch Tiefen gehen liess wie das Ross in der Steppe, ohne Straucheln?"""|ZUE1931|Public Domain ISA.63.14|AT|23|Jesaja|63||0|14|Gleich Rindern, die ins Tal hinabsteigen, führte der Geist des Herrn sie zur Ruhe. So hast du dein Volk geleitet, dir einen glorreichen Namen zu machen.|ZUE1931|Public Domain ISA.63.15|AT|23|Jesaja|63||0|15|Blicke herab vom Himmel und schaue hernieder von deiner heiligen, herrlichen Wohnstatt! Wo ist dein Eifer und deine Stärke? das Wallen deiner Liebe und deines Erbarmens? Halte dich doch nicht zurück,|ZUE1931|Public Domain ISA.63.16|AT|23|Jesaja|63||0|16|"denn du bist unser Vater! Abraham weiss ja nicht von uns, und Israel kennt uns nicht; du, Herr, bist unser Vater, ""Unser Erlöser"" ist dein Name von Urzeit an."|ZUE1931|Public Domain ISA.63.17|AT|23|Jesaja|63||0|17|Warum lässest du uns, o Herr, abirren von deinen Wegen? verhärtest unser Herz, dass wir dich nicht fürchten? Kehre wieder um deiner Knechte, um der Stämme willen, die dein eigen sind.|ZUE1931|Public Domain ISA.63.18|AT|23|Jesaja|63||0|18|Warum schreiten die Gottlosen durch deinen Tempel, zertreten unsre Feinde dein Heiligtum?|ZUE1931|Public Domain ISA.63.19|AT|23|Jesaja|63||0|19|Warum sind wir geworden wie solche, die du nie beherrscht hast, die nicht nach deinem Namen benannt sind? O dass du den Himmel zerrissest und führest herab, dass vor dir die Berge erbebten,|ZUE1931|Public Domain ISA.64.1|AT|23|Jesaja|64||0|1|gleichwie Feuer Reisig entzündet, wie Feuer Wasser ins Wallen bringt, damit dein Name deinen Feinden kundwürde und vor dir die Völker erzitterten,|ZUE1931|Public Domain ISA.64.2|AT|23|Jesaja|64||0|2|indem du furchtbare Dinge tätest, die wir nicht erhofften,|ZUE1931|Public Domain ISA.64.3|AT|23|Jesaja|64||0|3|wie man sie von Urzeit an nie vernommen! Kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen einen Gott ausser dir, der für die wirkte, die auf ihn harren.|ZUE1931|Public Domain ISA.64.4|AT|23|Jesaja|64||0|4|O dass du dich annähmest derer, die Recht üben und deiner Wege gedenken! Siehe, du zürntest - und wir sündigten - über unsern Treubruch, und wir fielen ab.|ZUE1931|Public Domain ISA.64.5|AT|23|Jesaja|64||0|5|So wurden wir alle wie ein Unreiner, und all unsre Gerechtigkeit wie ein beflecktes Gewand; wir welkten alle hin wie das Laub, und unsre Schuld trug uns davon wie der Wind.|ZUE1931|Public Domain ISA.64.6|AT|23|Jesaja|64||0|6|Und es war niemand, der deinen Namen anrief, der sich aufraffte, an dir sich zu halten; denn du verbargst dein Antlitz vor uns und liessest uns vergehen durch unsre Schuld.|ZUE1931|Public Domain ISA.64.7|AT|23|Jesaja|64||0|7|Nun aber, Herr, bist du unser Vater! Wir sind der Ton und du unser Bildner, und wir alle sind das Werk deiner Hände.|ZUE1931|Public Domain ISA.64.8|AT|23|Jesaja|64||0|8|Zürne, o Herr, nicht allzusehr, und gedenke der Schuld nicht immerdar; schaue doch her: dein Volk sind wir alle.|ZUE1931|Public Domain ISA.64.9|AT|23|Jesaja|64||0|9|Deine heiligen Städte sind zur Wüste geworden, Zion ist zur Wüste geworden, Jerusalem zur Einöde.|ZUE1931|Public Domain ISA.64.10|AT|23|Jesaja|64||0|10|Unser heiliges, herrliches Haus, wo unsre Väter dich lobten, ist ein Raub des Feuers geworden, und alles, was uns köstlich war, ist verwüstet.|ZUE1931|Public Domain ISA.64.11|AT|23|Jesaja|64||0|11|Willst du, o Herr, bei all dem zurückhalten, schweigen und uns beugen über die Massen?|ZUE1931|Public Domain ISA.65.1|AT|23|Jesaja|65||0|1|ICH war zugänglich für die, die nicht nach mir fragten; ich liess mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volke, das meinen Namen nicht anrief, sprach ich: Da bin ich! Da bin ich!|ZUE1931|Public Domain ISA.65.2|AT|23|Jesaja|65||0|2|Ich streckte meine Hände allezeit aus nach einem störrischen, widerspenstigen Volke, das auf schlimmem Wege geht, seinem eignen Sinne folgend,|ZUE1931|Public Domain ISA.65.3|AT|23|Jesaja|65||0|3|nach Leuten, die mich ohne Unterlass reizen offen ins Angesicht, die da opfern in den Gärten und räuchern auf den Ziegelsteinen,|ZUE1931|Public Domain ISA.65.4|AT|23|Jesaja|65||0|4|die in Gräbern sitzen und in Höhlen liegen die Nacht durch, die da Schweinefleisch essen und Greuelbrühe haben in ihren Geschirren,|ZUE1931|Public Domain ISA.65.5|AT|23|Jesaja|65||0|5|"die da sprechen: ""Bleib mir vom Leibe, komm mir nicht zu nahe! sonst mache ich dich heilig."" Diese sind ein Rauch in meiner Nase, ein Feuer, das immerfort lodert."|ZUE1931|Public Domain ISA.65.6|AT|23|Jesaja|65||0|6|Siehe, aufgeschrieben ist es vor mir, und ich werde nicht schweigen, bis ich heimgezahlt|ZUE1931|Public Domain ISA.65.7|AT|23|Jesaja|65||0|7|ihre Schuld und die Schuld ihrer Väter zumal, spricht der Herr, die auf den Bergen geräuchert und mich auf den Hügeln gelästert haben; darum will ich ihnen den Lohn auf den Kopf zumessen und heimzahlen in ihren Busen.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.8|AT|23|Jesaja|65||0|8|"So spricht der Herr: Wie man sagt, wenn Saft in der Traube sich findet: ""Verdirb es nicht, es ist ein Segen darin!"" so will ich tun um meiner Knechte willen, dass ich nicht das Ganze verderbe."|ZUE1931|Public Domain ISA.65.9|AT|23|Jesaja|65||0|9|Ich will aus Jakob Nachwuchs hervorgehen lassen und aus Juda einen Erben meiner Berge. Meine Auserwählten werden es besitzen, und meine Knechte werden daselbst wohnen.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.10|AT|23|Jesaja|65||0|10|Saron wird eine Trift der Schafe und das Tal Achor ein Lagerplatz der Rinder für mein Volk, das nach mir fragt.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.11|AT|23|Jesaja|65||0|11|Ihr aber, die ihr den Herrn verlassen, meines heiligen Berges vergessen habt, die ihr dem Glücksgott den Tisch zurüstet und der Schicksalsgöttin den Mischtrank einfüllt:|ZUE1931|Public Domain ISA.65.12|AT|23|Jesaja|65||0|12|schicken will ich über euch das Schwert, und ihr alle müsst euch bücken zur Schlachtung! Denn als ich rief, gabt ihr nicht Antwort, und als ich redete, hörtet ihr nicht, sondern ihr tatet, was böse ist in meinen Augen, und was mir missfällt, das erwähltet ihr.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.13|AT|23|Jesaja|65||0|13|Darum spricht Gott der Herr also: Siehe, meine Knechte werden essen, ihr werdet hungern! Siehe, meine Knechte werden trinken, ihr werdet dürsten! Siehe, meine Knechte werden fröhlich sein, ihr werdet zuschanden werden!|ZUE1931|Public Domain ISA.65.14|AT|23|Jesaja|65||0|14|Siehe, meine Knechte werden frohlocken vor Herzenslust, ihr werdet aufschreien vor Herzeleid und heulen vor Verzweiflung!|ZUE1931|Public Domain ISA.65.15|AT|23|Jesaja|65||0|15|"Und euren Namen werdet ihr als Fluchwort hinterlassen meinen Erwählten: ""Gott der Herr möge dich töten!"" aber meine Knechte wird man mit andrem Namen nennen,"|ZUE1931|Public Domain ISA.65.16|AT|23|Jesaja|65||0|16|sodass, wer sich segnet im Lande, sich segnen wird bei dem Gott der Treue, und wer schwören wird im Lande, der wird schwören bei dem Gott der Treue, weil vergessen sind die früheren Drangsale, meinen Augen entschwunden.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.17|AT|23|Jesaja|65||0|17|DENN siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde; man wird der früheren Dinge nicht mehr gedenken, und niemand wird sich ihrer mehr erinnern,|ZUE1931|Public Domain ISA.65.18|AT|23|Jesaja|65||0|18|sondern man wird frohlocken und jubeln auf ewig über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich wandle Jerusalem zu Jubel um und sein Volk zu Frohlocken.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.19|AT|23|Jesaja|65||0|19|Ich werde jubeln über Jerusalem und frohlocken über mein Volk; und nicht soll man darin fürder hören den Laut des Weinens und den Laut der Klage.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.20|AT|23|Jesaja|65||0|20|Es wird daselbst kein Kind mehr nur wenige Tage leben, kein Greis wird sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn als jung wird gelten, wer mit hundert Jahren stirbt, und wer sündigt, wird mit hundert Jahren erst vom Fluch getroffen.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.21|AT|23|Jesaja|65||0|21|Sie werden Häuser bauen und sie bewohnen, werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.22|AT|23|Jesaja|65||0|22|Sie werden nicht bauen, dass ein andrer bewohne, werden nicht pflanzen, dass ein andrer geniesse; denn wie das Alter des Baumes soll das Alter meines Volkes sein, und was ihre Hände erarbeitet, das sollen meine Erwählten verzehren.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.23|AT|23|Jesaja|65||0|23|Sie werden nicht umsonst sich mühen und nicht Kinder zeugen für frühen Tod; denn sie sind das Geschlecht der Gesegneten des Herrn, und ihre Sprösslinge bleiben ihnen.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.24|AT|23|Jesaja|65||0|24|Und ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich erhören.|ZUE1931|Public Domain ISA.65.25|AT|23|Jesaja|65||0|25|Wolf und Lamm werden einträchtig weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; doch Staub ist das Brot der Schlange. Nichts Böses und nichts Verderbliches wird man tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.1|AT|23|Jesaja|66||0|1|SO spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füsse. Was wäre das für ein Haus, das ihr mir bauen wolltet, und welches wäre die Stätte meines Wohnens?|ZUE1931|Public Domain ISA.66.2|AT|23|Jesaja|66||0|2|Hat doch meine Hand dies alles gemacht, und so ist dies alles geworden, spricht der Herr. Einen solchen sehe ich an, der demütig ist und zerschlagenen Geistes und erzittert vor meinem Worte.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.3|AT|23|Jesaja|66||0|3|Wer ein Rind schlachtet (und zugleich) einen Menschen tötet, wer ein Schaf opfert (und zugleich) einen Hund erwürgt, wer Speisopfer darbringt (und zugleich) Schweineblut spendet, wer Weihrauch anzündet (und zugleich) einen Götzen grüsst - wie diese Freude haben an ihren Wegen und ihr Herz an ihren Greueln sich ergötzt,|ZUE1931|Public Domain ISA.66.4|AT|23|Jesaja|66||0|4|so werde ich Freude haben an ihrer Misshandlung und über sie bringen, wovor ihnen graut; denn als ich rief, gab niemand Antwort, als ich redete, hörten sie nicht, sondern taten, was böse ist in meinen Augen, und erwählten, was mir nicht gefällt.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.5|AT|23|Jesaja|66||0|5|"Höret das Wort des Herrn, die ihr erzittert vor seinem Worte! Es sprechen eure Brüder, die euch hassen, die euch ausstossen um meines Namens willen: ""Der Herr erweise sich herrlich, dass wir eure Freude sehen!"" - Aber sie sollen zuschanden werden."|ZUE1931|Public Domain ISA.66.6|AT|23|Jesaja|66||0|6|Horch! Getöse von der Stadt, horch, vom Tempel her! Horch! Der Herr übt Vergeltung an seinen Feinden.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.7|AT|23|Jesaja|66||0|7|Ehe noch Schmerzen empfindet die Schwangere, hat sie schon geboren; ehe die Wehen über sie kommen, ist sie eines Knaben genesen.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.8|AT|23|Jesaja|66||0|8|Wer hat solches gehört? wer hat dergleichen gesehen? Kommt wohl das Volk eines Landes an einem Tage zur Welt? oder wird eine Nation geboren auf einen Schlag? Denn kaum in Wehen, hat Zion auch schon ihre Kinder geboren.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.9|AT|23|Jesaja|66||0|9|Sollte ich bis zur Geburt bringen und nicht gebären lassen? spricht der Herr. Oder sollte ich, der ich gebären lasse, wieder verschliessen? spricht dein Gott.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.10|AT|23|Jesaja|66||0|10|Freuet euch mit Jerusalem und jubelt über sie alle, die ihr sie liebhabt! Seid von Herzen fröhlich mit ihr, alle, die ihr über sie trauert!|ZUE1931|Public Domain ISA.66.11|AT|23|Jesaja|66||0|11|dass ihr euch labet und satt werdet an der Brust ihres Trostes, dass ihr schlürfet und euch erquicket an ihrer reichen Mutterbrust.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.12|AT|23|Jesaja|66||0|12|Denn so spricht der Herr: Siehe, ich will die Wohlfahrt zu ihr leiten wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen flutenden Bach; ihre Kinder werden auf den Armen getragen und auf den Knieen geliebkost werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.13|AT|23|Jesaja|66||0|13|Wie einen seine Mutter tröstet, so will ich euch trösten; ihr sollt in Jerusalem getröstet werden.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.14|AT|23|Jesaja|66||0|14|Wenn ihr es seht, wird euer Herz frohlocken, und eure Gebeine werden sprossen wie junges Grün; und die Hand des Herrn wird sich kundtun an seinen Knechten und sein Zorn an seinen Feinden.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.15|AT|23|Jesaja|66||0|15|DENN siehe, der Herr wird mit Feuer kommen und wie der Sturmwind seine Wagen, dass er auslasse in Glut seinen Zorn und sein Schelten in Feuerflammen.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.16|AT|23|Jesaja|66||0|16|Ja, mit Feuer und mit seinem Schwert geht der Herr ins Gericht mit allem Fleisch, und der Erschlagenen des Herrn werden viele sein.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.17|AT|23|Jesaja|66||0|17|Die sich weihen und sich reinigen für die (Götzen-)Gärten, folgend dem einen (Priester) in der Mitte, die Schweinefleisch, kleines Getier und Mäuse essen - mit ihnen allen nimmt es ein Ende, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.18|AT|23|Jesaja|66||0|18|Ich kenne ihre Werke und ihre Gedanken, und ich komme, zu versammeln die Völker aller Zungen, und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.19|AT|23|Jesaja|66||0|19|Ich werde ein Zeichen an ihnen tun und aus ihnen Entronnene an die Völker senden, an Tharsis, Put und Lud, an Mesech und Ros, an Thubal und Jawan, die fernen Gestade, die keine Kunde von mir gehört und meine Herrlichkeit niemals gesehen, und sie werden meine Herrlichkeit unter den Völkern verkünden.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.20|AT|23|Jesaja|66||0|20|Und sie werden all eure Brüder aus allen Völkern dem Herrn als Opfergabe bringen auf Rossen und Wagen und in Sänften, auf Maultieren und Dromedaren, nach Jerusalem auf meinen heiligen Berg spricht der Herr, wie die Söhne Israels die Opfergabe in reinem Gefässe in das Haus des Herrn bringen.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.21|AT|23|Jesaja|66||0|21|Und auch aus ihnen werde ich welche zu levitischen Priestern nehmen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.22|AT|23|Jesaja|66||0|22|Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich schaffen will, vor mir bestehen werden, spricht der Herr, so wird euer Geschlecht und euer Name bestehen bleiben.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.23|AT|23|Jesaja|66||0|23|Neumond um Neumond und Sabbat um Sabbat wird alles Fleisch kommen, vor mir anzubeten, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ISA.66.24|AT|23|Jesaja|66||0|24|Und sie werden hinausgehen und die Leichen der Menschen anschauen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht erlöschen, und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.|ZUE1931|Public Domain JER.1.1|AT|24|Jeremia|1||0|1|DIE Worte Jeremias, des Sohnes Hilkias, eines der Priester, die zu Anathoth im Lande Benjamin wohnten,|ZUE1931|Public Domain JER.1.2|AT|24|Jeremia|1||0|2|an den das Wort des Herrn erging in den Tagen Josias, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, im dreizehnten Jahre seiner Regierung;|ZUE1931|Public Domain JER.1.3|AT|24|Jeremia|1||0|3|und es erging (an ihn auch noch) in den Tagen Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, bis zum Schluss des elften Jahres Zedekias, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, bis Jerusalem in die Verbannung zog im fünften Monat.|ZUE1931|Public Domain JER.1.4|AT|24|Jeremia|1||0|4|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.1.5|AT|24|Jeremia|1||0|5|Noch ehe ich dich bildete im Mutterleibe, habe ich dich erwählt; ehe du aus dem Schosse hervorgingst, habe ich dich geweiht: zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.|ZUE1931|Public Domain JER.1.6|AT|24|Jeremia|1||0|6|Da sprach ich: Ach, Herr, mein Gott, ich verstehe ja nicht zu reden; ich bin noch zu jung.|ZUE1931|Public Domain JER.1.7|AT|24|Jeremia|1||0|7|"Aber der Herr antwortete mir: Sage nicht: ""Ich bin noch zu jung"", sondern zu allen, zu denen ich dich sende, wirst du gehen, und alles, was ich dir gebiete, wirst du reden."|ZUE1931|Public Domain JER.1.8|AT|24|Jeremia|1||0|8|Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, dich zu erretten, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.1.9|AT|24|Jeremia|1||0|9|Und der Herr streckte seine Hand aus und berührte meinen Mund. Und er sprach zu mir: Damit lege ich meine Worte in deinen Mund.|ZUE1931|Public Domain JER.1.10|AT|24|Jeremia|1||0|10|Siehe, ich setze dich heute über die Völker und über die Königreiche, auszureissen und niederzureissen, zu verderben und zu zerstören, zu pflanzen und aufzubauen.|ZUE1931|Public Domain JER.1.11|AT|24|Jeremia|1||0|11|Und es erging an mich das Wort des Herrn: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Einen Mandelzweig sehe ich.|ZUE1931|Public Domain JER.1.12|AT|24|Jeremia|1||0|12|Da sprach der Herr zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich wache über meinem Worte, es zu vollstrecken.|ZUE1931|Public Domain JER.1.13|AT|24|Jeremia|1||0|13|Und das Wort des Herrn erging an mich zum zweiten Male: Was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen siedenden Kessel; er erscheint von Norden her.|ZUE1931|Public Domain JER.1.14|AT|24|Jeremia|1||0|14|Da sprach der Herr zu mir: Von Norden her kommt siedend das Unheil über alle Bewohner des Landes.|ZUE1931|Public Domain JER.1.15|AT|24|Jeremia|1||0|15|Denn siehe, ich rufe alle Königreiche von Norden, spricht der Herr; und sie werden kommen und ein jedes seinen Thron am Eingang der Tore Jerusalems aufstellen und wider alle seine Mauern ringsum und wider alle Städte Judas.|ZUE1931|Public Domain JER.1.16|AT|24|Jeremia|1||0|16|Dann werde ich über sie mein Urteil sprechen wegen all ihrer Bosheit, dass sie mich verlassen und andern Göttern geopfert und die Machwerke ihrer Hände angebetet haben.|ZUE1931|Public Domain JER.1.17|AT|24|Jeremia|1||0|17|Du aber gürte deine Lenden, mache dich auf und rede zu ihnen alles, was ich dir gebiete. Erschrick nicht vor ihnen, dass ich dich nicht vor ihnen erschrecken mache!|ZUE1931|Public Domain JER.1.18|AT|24|Jeremia|1||0|18|Ich selbst, ich mache dich heute zur festen Burg, zur eisernen Säule und zu ehernen Mauer wider das ganze Land, wider die Könige Judas und seine Fürsten, wider seine Priester und wider das Volk des Landes.|ZUE1931|Public Domain JER.1.19|AT|24|Jeremia|1||0|19|Sie werden wider dich streiten, dich aber nicht überwältigen; denn ich bin mit dir, spricht der Herr, dich zu erretten.|ZUE1931|Public Domain JER.2.1|AT|24|Jeremia|2||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.2.2|AT|24|Jeremia|2||0|2|Gehe hin und predige vor den Ohren Jerusalems und sprich: So spricht der Herr: Ich gedenke dir's, wie du mir hold warst in deiner Jugend, wie du mich liebtest in deiner Brautzeit, wie du mir folgtest in der Wüste, im saatlosen Lande.|ZUE1931|Public Domain JER.2.3|AT|24|Jeremia|2||0|3|Heilig war Israel dem Herrn wie ein Erstling der Ernte: wer von dem isst, muss es büssen, Unheil kommt über ihn, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.2.4|AT|24|Jeremia|2||0|4|Höret das Wort des Herrn, Haus Jakob und all ihr Geschlechter des Hauses Israel!|ZUE1931|Public Domain JER.2.5|AT|24|Jeremia|2||0|5|So spricht der Herr: Was fanden eure Väter Unrechtes an mir, dass sie von mir wichen, dem Nichtigen nachgingen und zunichte wurden|ZUE1931|Public Domain JER.2.6|AT|24|Jeremia|2||0|6|und nicht mehr fragten: Wo ist der Herr, der uns hergeführt aus dem Lande Ägypten, der uns geleitet hat in der Wüste, im Lande der Öde und der Schluchten, im Lande der Dürre und des Dunkels, im Land, da keiner wandert und keiner Wohnung macht?|ZUE1931|Public Domain JER.2.7|AT|24|Jeremia|2||0|7|Ich brachte euch ins Gartenland, seine Früchte und Güter zu geniessen. Ihr aber kamt und entweihtet mein Land; mein Eigentum machtet ihr zum Greuel.|ZUE1931|Public Domain JER.2.8|AT|24|Jeremia|2||0|8|"Die Priester fragten nicht: ""Wo ist der Herr?"" Die das Gesetz handhaben, wollten von mir nichts wissen, und die Hirten wurden mir untreu; die Propheten weissagten im Namen Baals und liefen denen nach, die nicht helfen."|ZUE1931|Public Domain JER.2.9|AT|24|Jeremia|2||0|9|Darum muss ich noch weiter mit euch rechten, spricht der Herr, muss rechten mit euren Kindeskindern.|ZUE1931|Public Domain JER.2.10|AT|24|Jeremia|2||0|10|Denn geht hinüber an die Gestade der Chittäer und schaut, schickt nach Kedar und merkt wohl auf! Seht, ob je dergleichen geschehen:|ZUE1931|Public Domain JER.2.11|AT|24|Jeremia|2||0|11|hat je ein Volk seine Götter vertauscht, die nicht einmal Götter sind? Mein Volk aber hat seinen Ruhm vertauscht gegen das, was nicht hilft.|ZUE1931|Public Domain JER.2.12|AT|24|Jeremia|2||0|12|Erstarret darob, ihr Himmel, und schaudert, entsetzt euch über die Massen! spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.2.13|AT|24|Jeremia|2||0|13|Denn zwiefach hat mein Volk gefrevelt: mich hat es verlassen, den Quell lebendigen Wassers, und hat sich Brunnen gegraben, rissige Brunnen, die das Wasser nicht halten.|ZUE1931|Public Domain JER.2.14|AT|24|Jeremia|2||0|14|Ist Israel Sklave, im Hause geborener Knecht? Warum denn ward er zum Raube, wurden verbrannt seine Städte?|ZUE1931|Public Domain JER.2.15|AT|24|Jeremia|2||0|15|Wider ihn brüllten die Löwen, erhoben laut ihre Stimme und machten sein Land zur Öde, wo niemand wohnt.|ZUE1931|Public Domain JER.2.16|AT|24|Jeremia|2||0|16|Auch die Söhne von Memphis und Daphne werden dir den Scheitel abweiden.|ZUE1931|Public Domain JER.2.17|AT|24|Jeremia|2||0|17|Hast du dir dieses Los nicht selbst bereitet durch deinen Abfall von dem Herrn, deinem Gott?|ZUE1931|Public Domain JER.2.18|AT|24|Jeremia|2||0|18|Und nun, was frommt es dir, nach Ägypten zu laufen, um Wasser des Sihor zu trinken? und was frommt es dir, nach Assur zu laufen, um Wasser des Euphrat zu trinken?|ZUE1931|Public Domain JER.2.19|AT|24|Jeremia|2||0|19|Belehren wird dich dein Unglück und deine Abkehr dich züchtigen! Erkenne und sieh: böse und bitter ist dein Abfall von dem Herrn, deinem Gott; du hast keine Scheu vor mir, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain JER.2.20|AT|24|Jeremia|2||0|20|"Denn längst schon hast du dein Joch zerbrochen, deine Bande zerrissen; du sprachst: ""Sklavin will ich nicht sein!"" Ja, auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum liegst du als Dirne."|ZUE1931|Public Domain JER.2.21|AT|24|Jeremia|2||0|21|Ich habe dich gepflanzt als edle Rebe, ganz echtes Gewächs; wie bist du mir verwandelt zum faulen, zum entarteten Weinstock!|ZUE1931|Public Domain JER.2.22|AT|24|Jeremia|2||0|22|Ja, wenn du dich schon wüschest mit Lauge und noch so viel Seife dir nähmest - der Schmutzfleck deiner Schuld bleibt doch vor mir, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.2.23|AT|24|Jeremia|2||0|23|"Wie darfst du sagen: ""Ich habe mich nicht besudelt, bin den Baalen nicht nachgelaufen!"" Sieh doch dein Treiben im Tale, erkenne, was du getan hast! Die flinke junge Kamelin, die hin und her läuft ihre Wege,"|ZUE1931|Public Domain JER.2.24|AT|24|Jeremia|2||0|24|die ausbricht in die Steppe in der Gier ihrer Brunst - sie schnappt nach Luft ob ihrer Brunst -, wer bringt sie zurück? Alle, die sie suchen, müssen sich nicht mühen, sie finden sie in ihrem Monat.|ZUE1931|Public Domain JER.2.25|AT|24|Jeremia|2||0|25|Hemme deinen Fuss, dass er nicht bloss wird, schone deine Kehle, dass sie nicht dürstet! Aber du sagst: Verzweifelt! Nein! denn ich liebe die Fremden, und ihnen muss ich nachlaufen.|ZUE1931|Public Domain JER.2.26|AT|24|Jeremia|2||0|26|Wie der Dieb, wenn er ertappt wird, so wird zuschanden das Haus Israel das sind ihre Könige, ihre Fürsten, ihre Priester und ihre Propheten,|ZUE1931|Public Domain JER.2.27|AT|24|Jeremia|2||0|27|"die da sagen zum Baum: ""Du bist mein Vater!"" und zum Stein: ""Du hast mich geboren!"" Mir kehren sie ja den Rücken zu und nicht das Antlitz, und wenn dann die Not kommt, sagen sie: ""Stehe auf und hilf uns!"""|ZUE1931|Public Domain JER.2.28|AT|24|Jeremia|2||0|28|Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Sie mögen doch aufstehen und dir helfen in der Zeit deiner Not! Denn so zahlreich wie deine Städte sind deine Götter geworden, Juda, und in allen Strassen Jerusalems hat man dem Baal geopfert.|ZUE1931|Public Domain JER.2.29|AT|24|Jeremia|2||0|29|Warum hadert ihr denn mit mir? Ihr alle seid gottlos, ihr alle habt mir die Treue gebrochen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.2.30|AT|24|Jeremia|2||0|30|Umsonst habe ich eure Söhne geschlagen, sie nahmen nicht Zucht an; das Schwert hat eure Propheten gefressen wie ein würgender Löwe.|ZUE1931|Public Domain JER.2.31|AT|24|Jeremia|2||0|31|"Welch ein Geschlecht seid ihr! Sehet das Wort des Herrn! Bin ich eine Wüste geworden für Israel oder ein Land des Dunkels? Warum spricht denn mein Volk: ""Wir schweifen frei, kommen nicht mehr zu dir!"""|ZUE1931|Public Domain JER.2.32|AT|24|Jeremia|2||0|32|Vergisst wohl eine Jungfrau ihres Schmucks, eine Braut ihres Gürtels? Aber mein Volk hat meiner vergessen so gar lange Zeit.|ZUE1931|Public Domain JER.2.33|AT|24|Jeremia|2||0|33|Wie trefflich richtest du es ein, Liebschaft zu suchen! Darum hast du auch deinen Wandel an jegliche Bosheit gewöhnt.|ZUE1931|Public Domain JER.2.34|AT|24|Jeremia|2||0|34|An deinen Säumen findet sich sogar Blut unschuldiger Wesen. Nicht bei Einbrechern habe ich's gefunden, sondern an diesen allen.|ZUE1931|Public Domain JER.2.35|AT|24|Jeremia|2||0|35|"Und da sprichst du: ""Ich bin unschuldig! hat sich sein Zorn doch von mir gewandt."" Siehe, ich will mit dir rechten, weil du sagst, du habest nicht gesündigt."|ZUE1931|Public Domain JER.2.36|AT|24|Jeremia|2||0|36|Wie leicht nimmst du es doch, deinen Weg zu ändern! Auch an Ägypten wirst du zuschanden, wie du an Assur zuschanden wurdest.|ZUE1931|Public Domain JER.2.37|AT|24|Jeremia|2||0|37|Auch von dort wirst du abziehen müssen und die Hände über dem Kopfe zusammenschlagen; denn der Herr hat sie verworfen, auf die du vertrautest, und es wird dir mit ihnen nicht glücken.|ZUE1931|Public Domain JER.3.1|AT|24|Jeremia|3||0|1|WENN ein Mann sein Eheweib verstösst und sie geht von ihm und wird einem andern zu eigen, darf sie wieder zu ihm zurück? Ist nicht ein solches Weib gänzlich entweiht? Du aber hast mit vielen Liebhabern gebuhlt; gibt's da eine Rückkehr zu mir? spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.3.2|AT|24|Jeremia|3||0|2|Erhebe deine Augen zu den Höhen und schaue: wo bist du nicht geschändet worden? An den Strassen hast du auf sie gewartet wie ein Araber in der Wüste, hast das Land entweiht mit deiner Buhlerei und mit deiner Bosheit.|ZUE1931|Public Domain JER.3.3|AT|24|Jeremia|3||0|3|Da blieben die Regenschauer aus, und der Frühjahrsregen kam nicht. Aber du hattest die Stirn einer Dirne, wolltest dich nicht schämen.|ZUE1931|Public Domain JER.3.4|AT|24|Jeremia|3||0|4|"Riefst du mir nicht eben noch zu: ""Mein Vater! der Freund meiner Jugend bist du!"|ZUE1931|Public Domain JER.3.5|AT|24|Jeremia|3||0|5|"Wird er wohl ewiglich zürnen, für immer nachtragen?"" So redetest du und tatest das Böse; das brachtest du über dich."|ZUE1931|Public Domain JER.3.6|AT|24|Jeremia|3||0|6|Und der Herr sprach zu mir in den Tagen des Königs Josia: Hast du gesehen, was Israel, das abtrünnige Weib, getan hat? - Sie ging auf jeden hohen Berg und unter jeden grünen Baum und buhlte daselbst.|ZUE1931|Public Domain JER.3.7|AT|24|Jeremia|3||0|7|"Ich dachte: ""Nachdem sie dies alles getan hat, wird sie zu mir zurückkehren""; aber sie kehrte nicht zurück. Wohl sah ihre Schwester Juda, die Treulose,"|ZUE1931|Public Domain JER.3.8|AT|24|Jeremia|3||0|8|dass ich Israel, das abtrünnige Weib, gerade um ihres Ehebruchs willen verstiess und ihr den Scheidebrief gab; doch ihre Schwester Juda, die Treulose, scheute sich nicht, sondern ging hin und buhlte auch.|ZUE1931|Public Domain JER.3.9|AT|24|Jeremia|3||0|9|Und durch ihr leichtfertiges Buhlen entweihte sie das Land und trieb Ehebruch mit Stein und Baum.|ZUE1931|Public Domain JER.3.10|AT|24|Jeremia|3||0|10|Und bei alledem kehrte auch Juda, die treulose Schwester, nicht von ganzem Herzen zu mir zurück, sondern in Heuchelei, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.3.11|AT|24|Jeremia|3||0|11|Und der Herr sprach zu mir: Israel, die Abtrünnige, hat sich gerechter gehalten als Juda, die Treulose.|ZUE1931|Public Domain JER.3.12|AT|24|Jeremia|3||0|12|Geh, rufe diese Worte gen Norden: Kehre wieder, Israel, du Abtrünnige! spricht der Herr. Ich will nicht finster auf euch blicken; denn ich bin gütig, spricht der Herr, ich trage nicht ewiglich nach.|ZUE1931|Public Domain JER.3.13|AT|24|Jeremia|3||0|13|Nur erkenne deine Schuld, dass du dem Herrn, deinem Gott, die Treue gebrochen und den Fremden dich preisgegeben unter jedem grünen Baum, auf meine Stimme aber nicht gehört hast, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.3.14|AT|24|Jeremia|3||0|14|Kehret wieder, abtrünnige Söhne, spricht der Herr; denn ich bin euer Herr, und ich will euch, je einen aus jeder Stadt und je zwei aus jedem Geschlecht, nehmen und euch nach Zion heimbringen.|ZUE1931|Public Domain JER.3.15|AT|24|Jeremia|3||0|15|Und ich will euch Hirten geben nach meinem Herzen, die werden euch weiden mit Einsicht und Klugheit.|ZUE1931|Public Domain JER.3.16|AT|24|Jeremia|3||0|16|Wenn ihr euch dann mehrt und fruchtbar werdet im Lande in jenen Tagen, spricht der Herr, so wird man nicht mehr sagen: Die Lade des Bundes des Herrn! - Sie wird keinem mehr in den Sinn kommen, und man wird ihrer nicht mehr gedenken; man wird sie nicht vermissen und sie auch nicht wiederherstellen.|ZUE1931|Public Domain JER.3.17|AT|24|Jeremia|3||0|17|"Alsdann wird man Jerusalem nennen ""Thron des Herrn"", und es werden dorthin alle Völker zusammenströmen zu dem Namen des Herrn, nach Jerusalem; und sie werden nicht mehr dem Starrsinn ihres bösen Herzens folgen."|ZUE1931|Public Domain JER.3.18|AT|24|Jeremia|3||0|18|In jenen Tagen werden die vom Hause Juda zu denen vom Hause Israel gehen, und sie werden zusammen aus dem Lande des Nordens heimkommen in das Land, das ich euren Vätern zu eigen gegeben.|ZUE1931|Public Domain JER.3.19|AT|24|Jeremia|3||0|19|Ich hatte gedacht: Wie will ich dich setzen an Sohnes Statt und dir ein liebliches Land geben, das allerherrlichste Erbe unter den Völkern! Und ich meinte, du würdest mich Vater nennen, von mir dich nicht abwenden.|ZUE1931|Public Domain JER.3.20|AT|24|Jeremia|3||0|20|Aber fürwahr, wie ein Weib seinem Freunde die Treue bricht, so habt ihr mir die Treue gebrochen, Haus Israel, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.3.21|AT|24|Jeremia|3||0|21|Horch! auf den Höhen hört man flehentliches Weinen der Kinder Israel, dass sie verkehrte Wege gewandelt und des Herrn, ihres Gottes, vergessen haben.|ZUE1931|Public Domain JER.3.22|AT|24|Jeremia|3||0|22|"Kehret wieder, abtrünnige Söhne, ich will euren Abfall heilen. - ""Da sind wir, wir kommen zu dir; denn du bist der Herr, unser Gott."|ZUE1931|Public Domain JER.3.23|AT|24|Jeremia|3||0|23|Wahrlich, Trug sind die Hügel, der Lärm auf den Bergen! Wahrlich, bei dem Herrn, unserm Gott, steht das Heil Israels!|ZUE1931|Public Domain JER.3.24|AT|24|Jeremia|3||0|24|Der Schandgott hat den Erwerb unsrer Väter verzehrt von unsrer Jugend auf, ihre Schafe und Rinder, ihre Söhne und Töchter.|ZUE1931|Public Domain JER.3.25|AT|24|Jeremia|3||0|25|"So wollen wir uns denn in unsre Schande betten, und unsre Schmach bedecke uns! denn gegen den Herrn, unsern Gott, haben wir und unsre Väter gesündigt von Jugend an bis auf diesen Tag; wir haben nicht auf die Stimme des Herrn, unsres Gottes, gehört."""|ZUE1931|Public Domain JER.4.1|AT|24|Jeremia|4||0|1|Willst du, Israel, umkehren, spricht der Herr, so darfst du zu mir zurück; und willst du deine Greuel wegtun, so musst du vor mir nicht fliehen.|ZUE1931|Public Domain JER.4.2|AT|24|Jeremia|4||0|2|"Und schwörst du: ""So wahr der Herr lebt!"" in Wahrheit, in Recht und Gerechtigkeit, so werden Völker mit seinem Namen sich segnen und seiner sich rühmen."|ZUE1931|Public Domain JER.4.3|AT|24|Jeremia|4||0|3|Denn so spricht der Herr zu den Männern von Juda und zu den Bewohnern Jerusalems: Brechet euch einen Neubruch und säet nicht unter die Dornen!|ZUE1931|Public Domain JER.4.4|AT|24|Jeremia|4||0|4|Beschneidet euch für den Herrn und entfernt die Vorhaut eures Herzens, ihr Männer von Juda und ihr Bewohner Jerusalems, damit nicht wie Feuer losbreche mein Grimm und brenne, dass niemand löschen kann, wegen eurer bösen Taten!|ZUE1931|Public Domain JER.4.5|AT|24|Jeremia|4||0|5|TUT es kund in Juda, und in Jerusalem lasset es hören: Stosset ins Horn im Lande, rufet mit lauter Stimme: Schart euch zusammen! Auf und hinein in die festen Städte!|ZUE1931|Public Domain JER.4.6|AT|24|Jeremia|4||0|6|Empor das Panier gen Zion, flüchtet, verweilet nicht! Denn Unheil führe ich heran von Norden und grosses Verderben.|ZUE1931|Public Domain JER.4.7|AT|24|Jeremia|4||0|7|Schon steigt aus seinem Dickicht herauf der Löwe, der Würger der Völker, bricht auf und kommt hervor aus seiner Stätte, dein Land zu verwüsten; deine Städte werden zerstört, dass niemand drin wohnt.|ZUE1931|Public Domain JER.4.8|AT|24|Jeremia|4||0|8|Darum gürtet das Trauergewand um, wehklaget und heulet! Nicht hat sich von uns gewendet der glühende Zorn des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.4.9|AT|24|Jeremia|4||0|9|An jenem Tage, spricht der Herr, da wird der Mut des Königs und der Mut der Fürsten vergehen; die Priester werden erstarren und die Propheten bestürzt sein.|ZUE1931|Public Domain JER.4.10|AT|24|Jeremia|4||0|10|"Und sie werden sprechen: Ach Herr, unser Gott, wahrlich, bitter getäuscht hast du dieses Volk und Jerusalem! Du sprachst: ""Heil wird euch werden!"" und nun geht das Schwert uns ans Leben."|ZUE1931|Public Domain JER.4.11|AT|24|Jeremia|4||0|11|Zu jener Zeit wird man zu diesem Volk und zu Jerusalem sagen: Über heisse Wüstenhöhen kommt der Sturm an die Tochter meines Volkes; nicht zum Worfeln, nicht zum Säubern,|ZUE1931|Public Domain JER.4.12|AT|24|Jeremia|4||0|12|wuchtig fährt mir der Sturm daher. Jetzt will auch ich mein Urteil über sie sprechen.|ZUE1931|Public Domain JER.4.13|AT|24|Jeremia|4||0|13|Siehe, wie Wolken steigt's herauf, wie Windsbraut seine Wagen, schneller als Adler seine Rosse. Wehe uns, wir sind verloren!|ZUE1931|Public Domain JER.4.14|AT|24|Jeremia|4||0|14|Wasche dein Herz rein von Bosheit, Jerusalem, dass dir Rettung werde! Wie lange noch soll wohnen in deinem Innern dein frevles Sinnen?|ZUE1931|Public Domain JER.4.15|AT|24|Jeremia|4||0|15|Horch! von Dan her kommt Kunde, Unheilsbotschaft vom Gebirge Ephraim!|ZUE1931|Public Domain JER.4.16|AT|24|Jeremia|4||0|16|Lasst die Völker es wissen, verkündet es über Jerusalem: Siehe, Panther kommen aus fernem Lande, laut brüllend wider die Städte Judas!|ZUE1931|Public Domain JER.4.17|AT|24|Jeremia|4||0|17|Wie Feldhüter lagern sie rings um die Stadt her; denn wider mich hat sie sich empört, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.4.18|AT|24|Jeremia|4||0|18|Dein Wandel und deine Taten haben dir solches bereitet. Das ist die Frucht deiner Bosheit, dass es nun so bitter steht und dir ans Herz greift.|ZUE1931|Public Domain JER.4.19|AT|24|Jeremia|4||0|19|Ach, meine Brust, meine Brust! ich zittre! ihr Kammern des Herzens! Es stürmt in mir meine Seele, ich kann nicht schweigen. Denn Hörnerschall höre ich und Kriegsgeschrei.|ZUE1931|Public Domain JER.4.20|AT|24|Jeremia|4||0|20|Es kommt Verderben über Verderben, das ganze Land ist verwüstet; jählings sind meine Hütten verheert, im Nu meine Zelte.|ZUE1931|Public Domain JER.4.21|AT|24|Jeremia|4||0|21|Wie lange noch muss ich das Panier sehen, muss ich hören den Hörnerschall?|ZUE1931|Public Domain JER.4.22|AT|24|Jeremia|4||0|22|Denn töricht ist mein Volk, mich kennen sie nicht; einfältige Kinder sind sie und unverständig. Weise sind sie, um Böses zu tun, aber Gutes zu tun verstehen sie nicht.|ZUE1931|Public Domain JER.4.23|AT|24|Jeremia|4||0|23|Ich schaute auf die Erde - siehe da, lauter Öde! schaute auf zum Himmel - dahin war sein Licht!|ZUE1931|Public Domain JER.4.24|AT|24|Jeremia|4||0|24|Ich schaute auf die Berge - siehe da, sie bebten, und die Hügel alle, sie wankten und schwankten!|ZUE1931|Public Domain JER.4.25|AT|24|Jeremia|4||0|25|Ich schaute hin - siehe, da verschwanden die Menschen, und die Vögel des Himmels, sie alle entflohen!|ZUE1931|Public Domain JER.4.26|AT|24|Jeremia|4||0|26|Ich schaute auf das Fruchtland - siehe da, die Wüste, und all seine Städte zerstört vor dem Herrn, vor seinem glühenden Zorn!|ZUE1931|Public Domain JER.4.27|AT|24|Jeremia|4||0|27|Denn so spricht der Herr: Das ganze Land soll eine Wüstenei werden; doch will ich ihm nicht den Garaus machen.|ZUE1931|Public Domain JER.4.28|AT|24|Jeremia|4||0|28|Darob wird trauern die Erde, in Schwarz sich hüllen der Himmel droben; denn ich habe gesprochen und bereue nicht, ich habe beschlossen und kehre nicht um.|ZUE1931|Public Domain JER.4.29|AT|24|Jeremia|4||0|29|Vor dem Lärm der Reiter und Bogenschützen flüchtet das ganze Land, sie gehen hinein ins Dickicht, steigen auf die Felsen; jede Stadt ist verlassen, kein Bewohner darin.|ZUE1931|Public Domain JER.4.30|AT|24|Jeremia|4||0|30|Und du, vergewaltigtes Weib, was willst du tun? Magst du dich kleiden in Karmesin, dich schmücken mit Goldschmuck, gross machen die Augen mit Schminke - du machst dich umsonst schön! Dich verschmähen die Buhlen, sie begehren dein Leben.|ZUE1931|Public Domain JER.4.31|AT|24|Jeremia|4||0|31|"Denn Geschrei höre ich wie vom kreissenden Weibe, Angstruf wie von der werdenden Mutter, die Stimme der Tochter Zion, die ächzt und die Hände ausstreckt: ""Wehe mir, es erliegt mein Leben den Mördern!"""|ZUE1931|Public Domain JER.5.1|AT|24|Jeremia|5||0|1|Streifet umher in den Gassen Jerusalems, schauet und merket auf, und suchet auf seinen Plätzen, ob ihr einen findet, der sich der Treue befleisst, ob einer da sei, der Recht übt! - Dann will ich ihnen vergeben.|ZUE1931|Public Domain JER.5.2|AT|24|Jeremia|5||0|2|"Und wenn sie sprechen: ""So wahr der Herr lebt!"" so schwören sie falsch."|ZUE1931|Public Domain JER.5.3|AT|24|Jeremia|5||0|3|Sind denn auf Trug, o Herr, deine Augen gerichtet, nicht vielmehr auf Treue? Du hast sie geschlagen - es tut ihnen nicht wehe; du hast sie zerrieben - sie wollen nicht Zucht annehmen. Sie haben ihre Stirn härter gemacht als Stein, wollen nicht umkehren.|ZUE1931|Public Domain JER.5.4|AT|24|Jeremia|5||0|4|"Ich aber dachte: ""Nur die Geringen sind's, die sind töricht; denn sie verstehen sich nicht auf den Willen des Herrn, auf das Recht ihres Gottes."|ZUE1931|Public Domain JER.5.5|AT|24|Jeremia|5||0|5|"Ich will doch zu den Grossen gehen, will mit ihnen reden; denn die verstehen sich auf den Willen des Herrn, auf das Recht ihres Gottes."" Aber sie alle hatten das Joch zerbrochen, die Stricke zerrissen."|ZUE1931|Public Domain JER.5.6|AT|24|Jeremia|5||0|6|Darum schlägt sie der Löwe des Waldes, der Steppenwolf wird sie verderben, der Panther lauert vor ihren Städten; wer sie verlässt, wird zerrissen. Denn ihrer Übertretungen sind viele, und gross ist ihr Abfall.|ZUE1931|Public Domain JER.5.7|AT|24|Jeremia|5||0|7|Weshalb soll ich dir verzeihen? Deine Söhne haben mich verlassen, haben geschworen bei denen, die nicht Gott sind. Ich machte sie satt - da wurden sie Ehebrecher, wurden Gäste im Hause der Dirne.|ZUE1931|Public Domain JER.5.8|AT|24|Jeremia|5||0|8|Wohlgenährte, geile Hengste sind sie geworden, sie wiehern ein jeder nach dem Weibe des Nächsten.|ZUE1931|Public Domain JER.5.9|AT|24|Jeremia|5||0|9|Sollte ich dergleichen nicht ahnden? spricht der Herr. Sollte ich mich nicht rächen an einem solchen Volke?|ZUE1931|Public Domain JER.5.10|AT|24|Jeremia|5||0|10|Steigt hinauf in ihre Pflanzung und verheert sie, doch macht ihr nicht den Garaus! Entfernt ihre Schosse, sie sind nicht des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.5.11|AT|24|Jeremia|5||0|11|Denn treulos haben sie mich verlassen, das Haus Israel und das Haus Juda, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.5.12|AT|24|Jeremia|5||0|12|"Sie haben den Herrn verleugnet, haben gesprochen: ""Er tut's nicht! Es wird kein Unheil über uns kommen; Schwert und Hunger werden wir nicht sehen!"|ZUE1931|Public Domain JER.5.13|AT|24|Jeremia|5||0|13|"Aus dem, was die Propheten sagen, wird nichts; das Wort (des Herrn) ist ja doch nicht in ihnen."""|ZUE1931|Public Domain JER.5.14|AT|24|Jeremia|5||0|14|Darum spricht der Herr, der Gott der Heerscharen: Weil sie solches reden, wird ihnen also geschehen: Siehe, ich mache meine Worte in deinem Munde zu Feuer und dieses Volk zum Brennholz, und es wird sie verzehren.|ZUE1931|Public Domain JER.5.15|AT|24|Jeremia|5||0|15|Siehe, ich bringe über euch, Haus Israel, ein Volk aus der Ferne, spricht der Herr; ein uraltes Volk ist es, ein Volk aus der Vorzeit, ein Volk, dessen Sprache du nicht kennst und dessen Rede du nicht verstehst.|ZUE1931|Public Domain JER.5.16|AT|24|Jeremia|5||0|16|Sein Köcher ist wie ein offenes Grab, sie alle sind Helden.|ZUE1931|Public Domain JER.5.17|AT|24|Jeremia|5||0|17|Es frisst deine Ernte und dein Brot, frisst deine Söhne und Töchter; es frisst deine Schafe und deine Rinder, frisst deinen Weinstock und Feigenbaum. Es zerstört mit dem Schwert deine festen Städte, auf welche du dich verlässest.|ZUE1931|Public Domain JER.5.18|AT|24|Jeremia|5||0|18|Doch auch in jenen Tagen, spricht der Herr, will ich euch nicht den Garaus machen.|ZUE1931|Public Domain JER.5.19|AT|24|Jeremia|5||0|19|Und wenn ihr sprecht: Wofür hat der Herr, unser Gott, uns das alles getan? so antworte ihnen: Wie ihr mich verlassen und fremden Göttern gedient habt im eignen Lande, so sollt ihr Fremden dienen in fremdem Lande.|ZUE1931|Public Domain JER.5.20|AT|24|Jeremia|5||0|20|Verkündet es im Hause Jakob und rufet es aus in Juda:|ZUE1931|Public Domain JER.5.21|AT|24|Jeremia|5||0|21|Höre doch dies, du törichtes, unverständiges Volk! die ihr Augen habt und nicht seht, Ohren habt und nicht hört!|ZUE1931|Public Domain JER.5.22|AT|24|Jeremia|5||0|22|Mich wollt ihr nicht fürchten? spricht der Herr, vor mir nicht erzittern? der ich dem Meere den Sand als Grenze gesetzt, als ewige Schranke, die es nicht überschreiten darf: ob es schon stürmt, es bezwingt sie nicht; ob seine Wellen tosen, sie überschreiten sie nicht.|ZUE1931|Public Domain JER.5.23|AT|24|Jeremia|5||0|23|Aber dieses Volk hat ein trotziges, widerspenstiges Herz; sie haben sich abgewandt, sind davongegangen|ZUE1931|Public Domain JER.5.24|AT|24|Jeremia|5||0|24|"und haben niemals zu sich gesagt: ""Lasst uns doch den Herrn fürchten, unsern Gott, der im Frühjahr wie im Spätjahr den Regen spendet zu seiner Zeit, der die Wochen, die feste Zeit der Ernte, uns einhält."""|ZUE1931|Public Domain JER.5.25|AT|24|Jeremia|5||0|25|Eure Verschuldungen haben diese Ordnung gestört, und eure Sünden haben euch des Segens beraubt.|ZUE1931|Public Domain JER.5.26|AT|24|Jeremia|5||0|26|Denn in meinem Volke finden sich Gottlose; Fallen stellen sie auf, um zu verderben, um Menschen zu fangen.|ZUE1931|Public Domain JER.5.27|AT|24|Jeremia|5||0|27|Wie ein Korb voller Vögel, so sind ihre Häuser voll erlisteten Guts; darum sind sie gross geworden und reich.|ZUE1931|Public Domain JER.5.28|AT|24|Jeremia|5||0|28|Auch übertreten sie das Recht: sie schaffen der Waise nicht ihr Recht und führen nicht die Sache der Witwe.|ZUE1931|Public Domain JER.5.29|AT|24|Jeremia|5||0|29|Sollte ich dergleichen nicht ahnden? spricht der Herr. Sollte ich mich nicht rächen an einem solchen Volke?|ZUE1931|Public Domain JER.5.30|AT|24|Jeremia|5||0|30|Schreckliche, schaurige Dinge sind im Lande geschehen:|ZUE1931|Public Domain JER.5.31|AT|24|Jeremia|5||0|31|die Propheten weissagen im Dienst der Lüge, und die Priester stehen ihnen zur Seite mit ihren Weisungen, und meinem Volke gefällt es so - aber was wollt ihr tun, wenn's damit aus ist?|ZUE1931|Public Domain JER.6.1|AT|24|Jeremia|6||0|1|Flüchtet, ihr Söhne Benjamins, hinweg aus Jerusalem, und in Thekoa stosst ins Horn und lasst ein Zeichen aufsteigen über Beth-Kerem! Denn Unheil blickt drohend von Norden her und grosses Verderben.|ZUE1931|Public Domain JER.6.2|AT|24|Jeremia|6||0|2|Über die Liebliche, die Verzärtelte, über die Höhe der Tochter Zion|ZUE1931|Public Domain JER.6.3|AT|24|Jeremia|6||0|3|kommen Hirten mit ihren Herden, schlagen rings ihre Zelte auf wider sie und weiden ein jeder auf seinem Teil.|ZUE1931|Public Domain JER.6.4|AT|24|Jeremia|6||0|4|"""Weiht euch zum Kampfe wider die Stadt! Auf, lasset uns stürmen am Mittag!"" - ""Wehe uns, schon neigt sich der Tag, schon dehnen sich die Schatten des Abends!"" -"|ZUE1931|Public Domain JER.6.5|AT|24|Jeremia|6||0|5|"""Auf denn, stürmen wir in der Nacht, zerstören wir ihre Paläste!"""|ZUE1931|Public Domain JER.6.6|AT|24|Jeremia|6||0|6|Denn so spricht der Herr der Heerscharen: Haut ihre Bäume um und schüttet einen Damm auf wider Jerusalem! Wehe der Stadt voller Lüge, in der die Gewalt herrscht!|ZUE1931|Public Domain JER.6.7|AT|24|Jeremia|6||0|7|Wie ein Brunnen sein Wasser quellen lässt, so lässt sie ihre Bosheit quellen: von Unrecht und Gewalttat hört man in ihr; Wunden und Schläge muss ich beständig schauen.|ZUE1931|Public Domain JER.6.8|AT|24|Jeremia|6||0|8|Lass dich warnen, Jerusalem, dass mein Herz sich dir nicht entfremde, dass ich dich nicht mache zur Wüstenei, zum unbewohnten Lande!|ZUE1931|Public Domain JER.6.9|AT|24|Jeremia|6||0|9|So sprach (zu mir) der Herr der Heerscharen: Halte Nachlese, halte Nachlese, wie am Weinstock, am Rest Israels! Noch einmal suche ab, wie der Winzer, mit deiner Hand seine Schosse! -|ZUE1931|Public Domain JER.6.10|AT|24|Jeremia|6||0|10|Wem soll ich noch zureden, wen beschwören, dass sie darauf achten? Siehe, taub ist ihr Ohr, sie können nicht hören! Siehe, zum Hohn geworden ist ihnen das Wort des Herrn, sie mögen es nicht leiden!|ZUE1931|Public Domain JER.6.11|AT|24|Jeremia|6||0|11|Ich bin voll der Zornglut des Herrn, ich habe Mühe, sie zurückzuhalten. Ausgiessen muss ich sie über das Kind auf der Gasse, über den Kreis der Jünglinge zumal; ja, ergriffen werden Mann und Weib, der Alte samt dem Hochbetagten.|ZUE1931|Public Domain JER.6.12|AT|24|Jeremia|6||0|12|Ihre Häuser werden andern zuteil, die Felder, die Weiber zumal; ja, ich recke meine Hand aus wider die Bewohner des Landes, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.6.13|AT|24|Jeremia|6||0|13|Denn sie alle, vom Kleinsten bis zum Grössten, sind auf Gewinn aus, und Betrug üben alle, so Priester wie Prophet.|ZUE1931|Public Domain JER.6.14|AT|24|Jeremia|6||0|14|"Und sie heilen den Schaden meines Volkes leichthin, indem sie sagen: ""Friede! Friede!"" - Doch wo ist Friede?"|ZUE1931|Public Domain JER.6.15|AT|24|Jeremia|6||0|15|In Schanden stehen sie da, denn sie haben Greuel verübt; doch Scham kennen sie nicht; wissen nichts von Beschämung. Darum werden sie unter den Fallenden fallen; zur Zeit, da ich sie heimsuche, werden sie stürzen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.6.16|AT|24|Jeremia|6||0|16|So sprach der Herr: Tretet an die Wege und sehet, forschet nach den Pfaden der Vorzeit, welches der Weg des Heils sei; den geht, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Sie aber sprachen: Wir wollen ihn nicht gehen!|ZUE1931|Public Domain JER.6.17|AT|24|Jeremia|6||0|17|Oft bestellte ich Wächter über sie, (zu rufen): Habt acht, wenn das Horn ertönt! Sie aber sprachen: Das wollen wir nicht!|ZUE1931|Public Domain JER.6.18|AT|24|Jeremia|6||0|18|Darum höret, ihr Völker und ihr Hirten der Herden!|ZUE1931|Public Domain JER.6.19|AT|24|Jeremia|6||0|19|Höre es, Erde: Siehe, Unheil, die Frucht ihres Abfalls, bringe ich über dieses Volk; denn auf meine Worte merkten sie nicht, und meine Weisung verachteten sie.|ZUE1931|Public Domain JER.6.20|AT|24|Jeremia|6||0|20|Was soll mir der Weihrauch aus Saba, das Würzrohr aus fernem Lande? Eure Brandopfer gefallen mir nicht, und eure Schlachtopfer sind mir nicht angenehm.|ZUE1931|Public Domain JER.6.21|AT|24|Jeremia|6||0|21|Darum spricht der Herr also: Siehe, ich lege diesem Volke Steine in den Weg, dass daran sich stossen und straucheln die Väter mitsamt den Söhnen; ein Nachbar wird mit dem andern umkommen.|ZUE1931|Public Domain JER.6.22|AT|24|Jeremia|6||0|22|So spricht der Herr: Siehe, ein Volk kommt aus dem Lande des Nordens, in gewaltigen Scharen erhebt es sich von den Enden der Erde.|ZUE1931|Public Domain JER.6.23|AT|24|Jeremia|6||0|23|Bogen und Wurfspiess führt es; hart ist es und ohne Erbarmen. Tosend braust es heran wie das Meer und reitet auf Rossen, wie ein Kriegsmann gerüstet wider dich, Tochter Zion.|ZUE1931|Public Domain JER.6.24|AT|24|Jeremia|6||0|24|Wir vernahmen die Kunde - uns erschlafften die Hände; Angst hat uns ergriffen, Wehen wie die werdende Mutter.|ZUE1931|Public Domain JER.6.25|AT|24|Jeremia|6||0|25|Geht nicht hinaus auf das Feld, wandert nicht auf der Strasse! Denn da wütet das Schwert des Feindes - Entsetzen ringsum!|ZUE1931|Public Domain JER.6.26|AT|24|Jeremia|6||0|26|Gürte das Trauergewand um, Tochter meines Volkes, wälze dich in der Asche! Traure wie um den einzigen Sohn in bitterer Klage! Denn jählings kommt über uns der Verwüster.|ZUE1931|Public Domain JER.6.27|AT|24|Jeremia|6||0|27|Zum Prüfer habe ich dich bestellt in meinem Volke, dass du erkennest und prüfest ihren Wandel.|ZUE1931|Public Domain JER.6.28|AT|24|Jeremia|6||0|28|Allesamt sind sie Aufrührer, gehen umher und verleumden; Erz und Eisen sind sie, Verbrecher sie alle.|ZUE1931|Public Domain JER.6.29|AT|24|Jeremia|6||0|29|Es schnaubt der Blasebalg, doch aus dem Feuer kommt nichts als Blei; umsonst schmelzt man und schmelzt, die Bösen lassen sich nicht ausscheiden.|ZUE1931|Public Domain JER.6.30|AT|24|Jeremia|6||0|30|Nennt sie verworfenes Silber; denn der Herr hat sie verworfen.|ZUE1931|Public Domain JER.7.1|AT|24|Jeremia|7||0|1|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:|ZUE1931|Public Domain JER.7.2|AT|24|Jeremia|7||0|2|Tritt ins Tor des Hauses des Herrn und predige dort dieses Wort und sprich: Höret das Wort des Herrn, ihr alle aus Juda, die ihr durch diese Tore hineingeht, den Herrn anzubeten!|ZUE1931|Public Domain JER.7.3|AT|24|Jeremia|7||0|3|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Bessert euren Wandel und eure Taten, so will ich euch an diesem Orte wohnen lassen.|ZUE1931|Public Domain JER.7.4|AT|24|Jeremia|7||0|4|"Verlasst euch nicht auf täuschende Worte wie diese: ""Der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn ist hier!"""|ZUE1931|Public Domain JER.7.5|AT|24|Jeremia|7||0|5|sondern bessert euren Wandel, bessert eure Taten! Wenn ihr wirklich Recht schafft zwischen den Leuten,|ZUE1931|Public Domain JER.7.6|AT|24|Jeremia|7||0|6|wenn ihr Fremdling, Waise und Witwe nicht bedrückt und nicht unschuldiges Blut vergiesst an dieser Stätte und nicht andern Göttern nachlauft, euch selbst zum Unheil,|ZUE1931|Public Domain JER.7.7|AT|24|Jeremia|7||0|7|so will ich euch an diesem Orte wohnen lassen, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe von Ewigkeit zu Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain JER.7.8|AT|24|Jeremia|7||0|8|Seht, ihr verlasst euch auf die täuschenden Worte, die nichts nützen.|ZUE1931|Public Domain JER.7.9|AT|24|Jeremia|7||0|9|Wie? da stiehlt man und mordet, bricht die Ehe und schwört Meineide, opfert dem Baal und läuft andern Göttern nach, die man nicht kennt -|ZUE1931|Public Domain JER.7.10|AT|24|Jeremia|7||0|10|"und dann kommt ihr und tretet vor mein Angesicht in diesem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, und sprecht: ""Wir sind geborgen!"" - um all diese Greuel (auch ferner) zu treiben!"|ZUE1931|Public Domain JER.7.11|AT|24|Jeremia|7||0|11|Ist denn dieses Haus, das nach meinem Namen genannt ist, in euren Augen eine Räuberhöhle geworden? Auch ich, fürwahr, ich sehe es, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.7.12|AT|24|Jeremia|7||0|12|Geht doch einmal zu meiner Stätte in Silo, wo ich meinen Namen zuvor habe wohnen lassen, und seht, was ich ihr um der Bosheit meines Volkes Israel willen getan habe!|ZUE1931|Public Domain JER.7.13|AT|24|Jeremia|7||0|13|Und nun, weil ihr all diese Dinge tut, spricht der Herr, und weil ihr nicht hören wolltet, ob ich auch früh und spät zu euch redete, und nicht antworten wolltet, ob ich auch rief,|ZUE1931|Public Domain JER.7.14|AT|24|Jeremia|7||0|14|so werde ich dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist und auf das ihr vertraut, und dem Orte, den ich euch und euren Vätern gegeben, ebenso tun, wie ich Silo getan habe.|ZUE1931|Public Domain JER.7.15|AT|24|Jeremia|7||0|15|Und ich will euch von meinem Angesichte verstossen, wie ich all eure Brüder, das ganze Geschlecht Ephraims, verstossen habe.|ZUE1931|Public Domain JER.7.16|AT|24|Jeremia|7||0|16|Du aber, bete nicht für dieses Volk, erhebe für sie kein Flehen, kein Gebet, und dringe nicht in mich; denn ich erhöre dich nicht.|ZUE1931|Public Domain JER.7.17|AT|24|Jeremia|7||0|17|Siehst du nicht, was sie treiben in den Städten Judas und in den Gassen Jerusalems?|ZUE1931|Public Domain JER.7.18|AT|24|Jeremia|7||0|18|Die Kinder lesen Holz auf, und die Väter zünden das Feuer an; die Frauen kneten den Teig, um der Himmelskönigin Kuchen zu backen, und fremden Göttern spendet man Trankopfer, um mir wehe zu tun.|ZUE1931|Public Domain JER.7.19|AT|24|Jeremia|7||0|19|Tun sie denn mir wehe, spricht der Herr, nicht vielmehr sich selbst, dass ihr Antlitz erröten muss?|ZUE1931|Public Domain JER.7.20|AT|24|Jeremia|7||0|20|Darum spricht der Herr also: Siehe, mein grimmiger Zorn ergiesst sich über diesen Ort, über die Menschen und über die Tiere, über alle Bäume des Feldes und über alle Früchte des Ackers - ein brennender, nie erlöschender Zorn.|ZUE1931|Public Domain JER.7.21|AT|24|Jeremia|7||0|21|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Häuft nur eure Brandopfer zu euren Schlachtopfern und esset Fleisch!|ZUE1931|Public Domain JER.7.22|AT|24|Jeremia|7||0|22|Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus dem Lande Ägypten herausführte, nichts von Brandopfern und Schlachtopfern gesagt noch geboten,|ZUE1931|Public Domain JER.7.23|AT|24|Jeremia|7||0|23|sondern dieses Gebot habe ich ihnen gegeben: Höret auf meine Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein, und wandelt ganz auf dem Wege, den ich euch gebiete, damit es euch wohl ergehe.|ZUE1931|Public Domain JER.7.24|AT|24|Jeremia|7||0|24|Aber sie gehorchten nicht, schenkten mir kein Gehör, sondern wandelten nach den Ratschlägen ihres bösen Herzens, wandten mir den Rücken zu und nicht das Antlitz.|ZUE1931|Public Domain JER.7.25|AT|24|Jeremia|7||0|25|"""Von dem Tage an, da eure Väter auszogen aus dem Lande Ägypten, bis auf den heutigen Tag sandte ich zu euch all meine Knechte, die Propheten, Tag für Tag, früh und spät."""|ZUE1931|Public Domain JER.7.26|AT|24|Jeremia|7||0|26|Aber sie gehorchten mir nicht, schenkten mir kein Gehör, sondern waren halsstarrig, trieben es ärger als ihre Väter.|ZUE1931|Public Domain JER.7.27|AT|24|Jeremia|7||0|27|Du wirst jetzt alle diese Worte zu ihnen reden, aber sie werden nicht auf dich hören; du wirst ihnen rufen, aber sie werden dir nicht antworten.|ZUE1931|Public Domain JER.7.28|AT|24|Jeremia|7||0|28|Darum sollst du zu ihnen sagen: Das ist das Volk, das nicht hören wollte auf die Stimme des Herrn, seines Gottes, das keine Zurechtweisung annahm. Dahin ist die Wahrhaftigkeit, entschwunden ist sie aus ihrem Munde.|ZUE1931|Public Domain JER.7.29|AT|24|Jeremia|7||0|29|Schere dein Haupthaar und wirf es hin, auf den Höhen erhebe die Klage; denn der Herr hat verworfen, verstossen das Geschlecht seines Grimms.|ZUE1931|Public Domain JER.7.30|AT|24|Jeremia|7||0|30|Denn die Söhne Judas haben getan, was mir missfällt, spricht der Herr. Sie haben in das Haus, das nach meinem Namen genannt ist, ihre Scheusale gestellt, es zu entweihen.|ZUE1931|Public Domain JER.7.31|AT|24|Jeremia|7||0|31|Sie haben die Höhe des Thopheth im Tal Ben-Hinnom gebaut, um ihre Söhne und Töchter zu verbrennen, was ich ihnen niemals geboten habe und was mir nie in den Sinn gekommen ist.|ZUE1931|Public Domain JER.7.32|AT|24|Jeremia|7||0|32|"Darum siehe, es werden Tage kommen, spricht der Herr, da wird man nicht mehr ""Thopheth"" und ""Tal Ben-Hinnom"" sagen, sondern ""Mordtal"", und man wird im Thopheth begraben müssen, weil sonst kein Raum mehr ist."|ZUE1931|Public Domain JER.7.33|AT|24|Jeremia|7||0|33|Und die Leichname dieses Volkes werden den Vögeln des Himmels und den Tieren der Erde zum Frasse dienen, und niemand wird sie verscheuchen.|ZUE1931|Public Domain JER.7.34|AT|24|Jeremia|7||0|34|Dann mache ich in den Städten Judas und in den Gassen Jerusalems ein Ende dem Freudenjubel und Jauchzen, dem Jubel des Bräutigams und dem Jubel der Braut; denn das Land wird zur Wüste werden.|ZUE1931|Public Domain JER.8.1|AT|24|Jeremia|8||0|1|Zu jener Zeit, spricht der Herr, wird man die Gebeine der Könige und Fürsten Judas, die Gebeine der Priester und der Propheten und die Gebeine der Bewohner Jerusalems aus ihren Gräbern hervorholen|ZUE1931|Public Domain JER.8.2|AT|24|Jeremia|8||0|2|und wird sie hinstreuen vor der Sonne und dem Mond und dem ganzen Heere des Himmels, die sie geliebt und denen sie gedient haben, denen sie nachgelaufen sind und die sie befragt und angebetet haben; man wird sie nicht sammeln und nicht begraben, zum Dünger auf dem Felde sollen sie werden.|ZUE1931|Public Domain JER.8.3|AT|24|Jeremia|8||0|3|Sie alle aber, die übrigbleiben von diesem bösen Geschlecht, werden lieber sterben als leben wollen an allen Orten, wohin ich sie verstossen habe, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain JER.8.4|AT|24|Jeremia|8||0|4|Und du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr: Fällt auch einer und steht nicht wieder auf? wendet einer sich ab und nicht wieder her?|ZUE1931|Public Domain JER.8.5|AT|24|Jeremia|8||0|5|Warum wendet dieses Volk sich ab, sich so beharrlich ab? Sie halten fest an ihrem Trug, wollen nicht umkehren.|ZUE1931|Public Domain JER.8.6|AT|24|Jeremia|8||0|6|"Ich merkte auf und horchte - sie reden unwahr! Keiner bereut seine Bosheit, dass er dächte: ""Was habe ich getan!"" Ein jeder stürmt dahin in seinem Lauf, wie das Ross in der Schlacht dahinstürmt."|ZUE1931|Public Domain JER.8.7|AT|24|Jeremia|8||0|7|Selbst der Storch am Himmel kennt seine Zeiten, und Turteltaube, Schwalbe, Kranich, sie halten ein die Zeit ihrer Heimkehr; aber mein Volk will nichts wissen von der Ordnung des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.8.8|AT|24|Jeremia|8||0|8|"Wie dürft ihr nur sagen: ""Weise sind wir, haben wir doch das Gesetz des Herrn!"" - Ja, fürwahr, zur Lüge macht es der Lügengriffel der Schriftgelehrten!"|ZUE1931|Public Domain JER.8.9|AT|24|Jeremia|8||0|9|Zuschanden werden die Weisen, werden bestürzt und gefangen; denn sie verachten das Wort des Herrn. Was hätten sie da für Weisheit?|ZUE1931|Public Domain JER.8.10|AT|24|Jeremia|8||0|10|Darum will ich ihre Frauen andern geben und ihre Felder Eroberern; denn sie alle, vom Kleinsten bis zum Grössten, sind auf Gewinn aus, und Betrug üben alle, so Priester wie Prophet.|ZUE1931|Public Domain JER.8.11|AT|24|Jeremia|8||0|11|"Und sie heilen den Schaden der Tochter meines Volkes leichthin, indem sie sagen: ""Friede! Friede!"" - Doch wo ist Friede?"|ZUE1931|Public Domain JER.8.12|AT|24|Jeremia|8||0|12|In Schanden stehen sie da, denn sie haben Greuel verübt; doch Scham kennen sie nicht, wissen nichts von Beschämung. Darum werden sie unter den Fallenden fallen, zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie stürzen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.8.13|AT|24|Jeremia|8||0|13|Will ich einheimsen ihre Ernte, spricht der Herr, so sind keine Trauben am Weinstock und keine Feigen am Feigenbaum und die Blätter verwelkt! So will ich ihnen geben nach ihrem Ertrag.|ZUE1931|Public Domain JER.8.14|AT|24|Jeremia|8||0|14|"""Was sitzen wir stille? Versammelt euch und lasst uns flüchten in die festen Städte und dort untergehen! Denn der Herr, unser Gott, lässt uns untergehen und tränkt uns mit giftigem Wasser, weil wir wider ihn gesündigt haben."|ZUE1931|Public Domain JER.8.15|AT|24|Jeremia|8||0|15|"Wir hofften auf Heil, doch es kommt nichts Gutes - auf eine Zeit der Heilung, aber siehe da, Schrecken!"""|ZUE1931|Public Domain JER.8.16|AT|24|Jeremia|8||0|16|Von Dan her hört man das Schnauben der Rosse, vom lauten Wiehern der Renner erzittert das ganze Land; sie kommen und fressen das Land und sein Gut, die Stadt und die darin wohnen.|ZUE1931|Public Domain JER.8.17|AT|24|Jeremia|8||0|17|Denn siehe, ich lasse Schlangen wider euch los, giftige Schlangen, die sich nicht beschwören lassen; die sollen euch beissen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.8.18|AT|24|Jeremia|8||0|18|Unheilbar ist in mir der Kummer, und mein Herz ist krank.|ZUE1931|Public Domain JER.8.19|AT|24|Jeremia|8||0|19|"Horch! wie schreit um Hilfe die Tochter meines Volkes vom weiten Lande: ""Ist denn der Herr nicht in Zion? ist er, Zions König, nicht mehr dort?"" - ""Warum haben sie mich mit ihren Bildern, mit fremden Götzen erzürnt?"" -"|ZUE1931|Public Domain JER.8.20|AT|24|Jeremia|8||0|20|"""Vorbei die Ernte und die Lese fertig - doch uns ist nicht Rettung geworden!"""|ZUE1931|Public Domain JER.8.21|AT|24|Jeremia|8||0|21|Gebrochen liegt die Tochter meines Volkes, darob bin auch ich gebrochen, traure, und Entsetzen hat mich ergriffen.|ZUE1931|Public Domain JER.8.22|AT|24|Jeremia|8||0|22|Ist denn kein Balsam mehr in Gilead? ist kein Arzt mehr dort? Warum will nicht heilen die Wunde der Tochter meines Volkes?|ZUE1931|Public Domain JER.9.1|AT|24|Jeremia|9||0|1|O dass mein Haupt mir zerflösse, mein Auge mir würde zum Tränenquell! Weinen wollte ich Tag und Nacht um die Erschlagenen meines Volkes!|ZUE1931|Public Domain JER.9.2|AT|24|Jeremia|9||0|2|O dass ich eine Herberge hätte fern in der Wüste! so wollte ich mein Volk verlassen, wollte von ihnen gehen! Denn alle sind sie Ehebrecher, eine Rotte von Treulosen.|ZUE1931|Public Domain JER.9.3|AT|24|Jeremia|9||0|3|Sie spannen ihre Zunge wie einen Bogen: die Lüge, nicht die Wahrheit, führt im Lande das Regiment; denn sie schreiten von Frevel zu Frevel, mich aber kennen sie nicht, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.9.4|AT|24|Jeremia|9||0|4|Ein jeder hüte sich vor dem Freunde, und keiner traue dem Bruder; denn jeder Bruder treibt es wie Jakob, und jeder Freund verleumdet.|ZUE1931|Public Domain JER.9.5|AT|24|Jeremia|9||0|5|Einer betrügt den andern, und keiner redet ein wahres Wort; ans Lügen gewöhnt ist ihre Zunge, sie freveln und mögen nicht umkehren.|ZUE1931|Public Domain JER.9.6|AT|24|Jeremia|9||0|6|Gewalttat über Gewalttat, Trug über Trug! sie wollen mich nicht kennen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.9.7|AT|24|Jeremia|9||0|7|Darum spricht der Herr der Heerscharen also: Siehe, ich will sie schmelzen, will sie prüfen. Ja, ich muss einschreiten ob der Verworfenheit meines Volkes.|ZUE1931|Public Domain JER.9.8|AT|24|Jeremia|9||0|8|Ein tödlicher Pfeil ist ihre Zunge, Trug die Rede ihres Mundes; friedsam redet man mit dem Nächsten, aber im Herzen hegt man gegen ihn Arglist.|ZUE1931|Public Domain JER.9.9|AT|24|Jeremia|9||0|9|Sollte ich dergleichen nicht an ihnen ahnden? spricht der Herr. Sollte ich mich nicht rächen an einem solchen Volke?|ZUE1931|Public Domain JER.9.10|AT|24|Jeremia|9||0|10|Über die Berge muss ich anheben Weinen und Totenklage, über die Auen der Trift das Trauerlied. Wüste liegen sie, da geht kein Wandrer; man hört keinen Laut der Herde. Die Vögel des Himmels und das Wild, fort sind sie alle, entflohen.|ZUE1931|Public Domain JER.9.11|AT|24|Jeremia|9||0|11|"""Ich will Jerusalem zum Trümmerhaufen machen, zur Behausung der Schakale, und die Städte Judas wandle ich zur Wüstenei, wo niemand wohnt."""|ZUE1931|Public Domain JER.9.12|AT|24|Jeremia|9||0|12|Wo ist der Mann, so weise, dass er dies verstehe, so unterrichtet durch den Mund des Herrn, dass er es erkläre, warum das Land zugrunde gegangen, warum es verheert ist wie die Wüste, sodass niemand hindurchzieht?|ZUE1931|Public Domain JER.9.13|AT|24|Jeremia|9||0|13|Und der Herr sprach: Darum, weil sie mein Gesetz verlassen haben, das ich ihnen vorgelegt; weil sie auf meine Stimme nicht hörten und nicht darnach wandelten,|ZUE1931|Public Domain JER.9.14|AT|24|Jeremia|9||0|14|sondern der Verstocktheit ihres Herzens folgten und den Baalen, zu denen ihre Väter sie gewöhnt haben!|ZUE1931|Public Domain JER.9.15|AT|24|Jeremia|9||0|15|Darum spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen, will sie mit Giftwasser tränken.|ZUE1931|Public Domain JER.9.16|AT|24|Jeremia|9||0|16|Ich will sie unter die Völker zerstreuen, die weder ihnen noch ihren Vätern bekannt waren, will das Schwert hinter ihnen her schicken, bis ich sie aufgerieben habe.|ZUE1931|Public Domain JER.9.17|AT|24|Jeremia|9||0|17|So spricht der Herr der Heerscharen: Rufet die Klagefrauen, sie sollen kommen; nach den weisen Frauen schicket, dass sie wehklagen.|ZUE1931|Public Domain JER.9.18|AT|24|Jeremia|9||0|18|Sie sollen eilen und über uns anheben das Trauerlied, dass unsre Augen von Tränen fliessen, unsre Wimpern von Wasserströmen.|ZUE1931|Public Domain JER.9.19|AT|24|Jeremia|9||0|19|"Horch! von Zion her hört man Klage: ""Wie sind wir verwüstet! wie sind wir mit Schmach bedeckt! denn wir müssen das Land verlassen, unsre Wohnstätten sind zerstört!"""|ZUE1931|Public Domain JER.9.20|AT|24|Jeremia|9||0|20|So hört denn, ihr Frauen, das Wort des Herrn, euer Ohr vernehme das Wort seines Mundes! Lehrt eure Töchter die Klage, eine jede die andre den Trauergesang:|ZUE1931|Public Domain JER.9.21|AT|24|Jeremia|9||0|21|"""Der Tod ist uns durchs Fenster gestiegen, ist eingedrungen in unsre Paläste. Er schlägt das spielende Kind auf der Gasse und den jungen Mann auf dem Markte,"|ZUE1931|Public Domain JER.9.22|AT|24|Jeremia|9||0|22|"und es liegen die Leichen der Menschen wie Mist auf dem Felde, wie Halmbüschel hinter dem Schnitter, die keiner sammelt."""|ZUE1931|Public Domain JER.9.23|AT|24|Jeremia|9||0|23|So spricht der Herr: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums;|ZUE1931|Public Domain JER.9.24|AT|24|Jeremia|9||0|24|sondern dessen rühme sich, wer sich rühmen will: einsichtig zu sein und mich zu erkennen, zu wissen, dass ich, der Herr, es bin, der Gnade und Recht und Gerechtigkeit auf Erden übt; denn an solchen habe ich Wohlgefallen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.9.25|AT|24|Jeremia|9||0|25|Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da suche ich heim alle Beschnittenen, die doch unbeschnitten sind:|ZUE1931|Public Domain JER.9.26|AT|24|Jeremia|9||0|26|die Ägypter, Juden und Edomiter, die Ammoniter und Moabiter und alle, die sich den Haarrand stutzen, die in der Wüste wohnen; denn alle Völker sind unbeschnitten, und das ganze Haus Israel ist unbeschnittenen Herzens.|ZUE1931|Public Domain JER.10.1|AT|24|Jeremia|10||0|1|HÖRET das Wort, das der Herr zu euch redet, Haus Israel!|ZUE1931|Public Domain JER.10.2|AT|24|Jeremia|10||0|2|So spricht der Herr: Gewöhnt euch nicht an die Weise der Heiden, und vor den Zeichen am Himmel erschrecket nicht! Die Heiden erschrecken vor ihnen.|ZUE1931|Public Domain JER.10.3|AT|24|Jeremia|10||0|3|Denn die Satzungen der Heiden sind nichtig. Ein Holz ist es, das man im Walde gehauen, ein Machwerk, das die Hände des Werkmeisters mit der Axt gefertigt.|ZUE1931|Public Domain JER.10.4|AT|24|Jeremia|10||0|4|Mit Silber und Gold macht man es schön, mit Nagel und Hammer macht man es fest, dass es nicht wackle.|ZUE1931|Public Domain JER.10.5|AT|24|Jeremia|10||0|5|Der Scheuche im Gurkenfeld gleichen sie und können nicht reden; tragen muss man sie, denn sie können nicht gehen. Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn sie tun nichts Böses; aber auch Gutes zu tun vermögen sie nicht.|ZUE1931|Public Domain JER.10.6|AT|24|Jeremia|10||0|6|Dir, o Herr, ist niemand gleich! Gross bist du, und gross ist dein Name durch Macht.|ZUE1931|Public Domain JER.10.7|AT|24|Jeremia|10||0|7|Wer wollte dich nicht fürchten, du König der Völker? Denn das gebührt dir; ist doch unter allen Weisen der Heiden und unter all ihren Königen keiner dir gleich.|ZUE1931|Public Domain JER.10.8|AT|24|Jeremia|10||0|8|Allzumal sind sie unvernünftig und töricht, eine nichtige Weisheit. Ein Holz ist es,|ZUE1931|Public Domain JER.10.9|AT|24|Jeremia|10||0|9|Silberblech, das aus Tharsis gebracht wird, und Gold aus Ophir, ein Machwerk des Schnitzers und der Hände des Goldschmieds. Mit blauem und rotem Purpur sind sie bekleidet; ein Werk der Kunstverständigen sind sie alle.|ZUE1931|Public Domain JER.10.10|AT|24|Jeremia|10||0|10|Aber der Herr ist in Wahrheit Gott, er ist ein lebendiger Gott und ewiger König. Vor seinem Zorn erbebt die Erde, und die Völker vermögen nicht seinen Grimm zu ertragen.|ZUE1931|Public Domain JER.10.11|AT|24|Jeremia|10||0|11|So sollt ihr zu ihnen sprechen: Die Götter, die weder Himmel noch Erde gemacht, sollen von der Erde und unter diesem Himmel verschwinden.|ZUE1931|Public Domain JER.10.12|AT|24|Jeremia|10||0|12|Der Herr ist's, der die Erde durch seine Kraft erschaffen, der durch seine Weisheit den Erdkreis gegründet und den Himmel ausgespannt hat durch seine Einsicht.|ZUE1931|Public Domain JER.10.13|AT|24|Jeremia|10||0|13|Beim Rollen seines Donners erbrausen die Wasser am Himmel; auf sein Geheiss ziehen Wolken herauf vom Ende der Erde, Blitze schafft er zum Regen und holt den Wind hervor aus seinen Kammern.|ZUE1931|Public Domain JER.10.14|AT|24|Jeremia|10||0|14|Als Tor steht da jeder Mensch, ohne Einsicht, zuschanden wird jeder Goldschmied an seinen Bildern; denn Trug ist sein Guss, es ist kein Odem in ihnen.|ZUE1931|Public Domain JER.10.15|AT|24|Jeremia|10||0|15|Nichtig sind sie, ein lächerlich Machwerk; zur Zeit ihrer Heimsuchung ist's aus mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain JER.10.16|AT|24|Jeremia|10||0|16|"Aber er, Jakobs Teil, er ist nicht wie diese; er ist der Bildner des Alls, und Israel ist der Stamm seines Eigentums. ""Herr der Heerscharen"" ist sein Name."|ZUE1931|Public Domain JER.10.17|AT|24|Jeremia|10||0|17|Raffe dein Bündel auf von der Erde, die du sitzest in der Bedrängnis!|ZUE1931|Public Domain JER.10.18|AT|24|Jeremia|10||0|18|Denn so spricht der Herr: Siehe, ich schleudere fort die Bewohner dieses Landes und ängstige sie, damit sie sich finden lassen.|ZUE1931|Public Domain JER.10.19|AT|24|Jeremia|10||0|19|Wehe mir ob meines Schadens! wie schmerzt mich meine Wunde! Doch ich sprach: Das ist nun einmal mein Leiden, ich muss es tragen.|ZUE1931|Public Domain JER.10.20|AT|24|Jeremia|10||0|20|Mein Gezelt ist verwüstet, und seine Stricke sind alle zerrissen; meine Kinder, meine Herde, sie sind nicht mehr. Niemand ist, der mein Gezelt aufrichtet und seine Decken ausspannt.|ZUE1931|Public Domain JER.10.21|AT|24|Jeremia|10||0|21|Denn verdummt waren die Hirten, und nach dem Herrn fragten sie nicht; darum hatten sie kein Glück, und ihre ganze Herde hat sich zerstreut.|ZUE1931|Public Domain JER.10.22|AT|24|Jeremia|10||0|22|Horch! was hört man? - Es kommt ein gewaltiges Tosen vom Lande des Nordens, die Städte Judas zur Wüste zu machen, zur Behausung der Schakale.|ZUE1931|Public Domain JER.10.23|AT|24|Jeremia|10||0|23|Ich weiss, o Herr, dass es nicht in des Menschen Gewalt steht, seinen Weg zu bestimmen, nicht bei dem Wandersmann, seinen Schritt zu lenken.|ZUE1931|Public Domain JER.10.24|AT|24|Jeremia|10||0|24|Züchtige mich, o Herr, doch nach Billigkeit und nicht in deinem Zorn, dass du mich nicht gar zunichte machest.|ZUE1931|Public Domain JER.10.25|AT|24|Jeremia|10||0|25|Schütte deinen Grimm aus über die Heiden, die dich nicht kennen, und über die Geschlechter, die deinen Namen nicht anrufen; denn sie haben Jakob gefressen und aufgerieben und seine Wohnstatt verwüstet.|ZUE1931|Public Domain JER.11.1|AT|24|Jeremia|11||0|1|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:|ZUE1931|Public Domain JER.11.2|AT|24|Jeremia|11||0|2|Vernimm die Worte dieses Bundes! Du sollst sie den Männern von Juda und den Bewohnern Jerusalems verkünden|ZUE1931|Public Domain JER.11.3|AT|24|Jeremia|11||0|3|und sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Verflucht ist der Mann, der nicht gehorcht den Worten dieses Bundes,|ZUE1931|Public Domain JER.11.4|AT|24|Jeremia|11||0|4|die ich euren Vätern geboten habe zu der Zeit, da ich sie aus dem Lande Ägypten, aus dem Schmelzofen, herausführte, indem ich sprach: Höret auf meine Stimme und tut nach allem, was ich euch gebiete, so sollt ihr mein Volk sein, und ich will euer Gott sein,|ZUE1931|Public Domain JER.11.5|AT|24|Jeremia|11||0|5|dass ich den Eid erfülle, den ich euren Vätern geschworen habe: ihnen ein Land zu geben, das von Milch und Honig fliesst, wie ihr es heute habt. Da antwortete ich und sprach: So sei es, Herr!|ZUE1931|Public Domain JER.11.6|AT|24|Jeremia|11||0|6|Dann sprach der Herr zu mir: Verkünde alle diese Worte in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems und sprich: Höret die Worte dieses Bundes und haltet sie!|ZUE1931|Public Domain JER.11.7|AT|24|Jeremia|11||0|7|Denn hoch und teuer habe ich eure Väter beschworen zu der Zeit, da ich sie aus dem Lande Ägypten heraufführte, bis auf diesen Tag, beschworen früh und spät: Höret auf meine Stimme!|ZUE1931|Public Domain JER.11.8|AT|24|Jeremia|11||0|8|Aber sie gehorchten nicht und schenkten mir kein Gehör, sondern wandelten alle in der Verstocktheit ihres bösen Herzens, und so brachte ich alles das über sie, was ich in diesem Bunde gesagt, den ich ihnen zu halten befohlen und den sie nicht gehalten haben.|ZUE1931|Public Domain JER.11.9|AT|24|Jeremia|11||0|9|Und der Herr sprach zu mir: Es ist, als ob sich verschworen hätten die Männer von Juda und die Bewohner Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain JER.11.10|AT|24|Jeremia|11||0|10|Sie sind zu den Sünden ihrer Altvordern zurückgekehrt, die meinen Worten nicht haben gehorchen wollen: auch sie laufen andern Göttern nach, um ihnen zu dienen; das Haus Israel und das Haus Juda haben den Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe.|ZUE1931|Public Domain JER.11.11|AT|24|Jeremia|11||0|11|Darum spricht der Herr also: Siehe, ich bringe ein Unheil über sie, dem sie nicht werden entrinnen können, und wenn sie dann zu mir schreien, werde ich sie nicht erhören.|ZUE1931|Public Domain JER.11.12|AT|24|Jeremia|11||0|12|Dann werden die Städte Judas und die Bewohner Jerusalems hingehen und zu den Göttern schreien, denen sie zu opfern pflegen; aber helfen werden die ihnen nicht zur Zeit ihrer Not.|ZUE1931|Public Domain JER.11.13|AT|24|Jeremia|11||0|13|Denn so zahlreich wie deine Städte sind deine Götter geworden, Juda, und so viele Gassen Jerusalem hat, so viele Altäre habt ihr errichtet, dem Baal zu opfern.|ZUE1931|Public Domain JER.11.14|AT|24|Jeremia|11||0|14|Du aber bete nicht für dieses Volk, und erhebe für sie kein Flehen, kein Gebet; denn ich erhöre sie nicht, wenn sie mich anrufen zur Zeit ihrer Not.|ZUE1931|Public Domain JER.11.15|AT|24|Jeremia|11||0|15|Was hat mein Liebling in meinem Hause böse Anschläge auszuführen? Werden Fettstücke und heiliges Fleisch dein Unglück von dir abwenden, oder wirst du dich damit retten?|ZUE1931|Public Domain JER.11.16|AT|24|Jeremia|11||0|16|"""Grünender Ölbaum, herrlich zu schauen"" hat man dich genannt. Unter grossem Getöse versengt ein Feuer seine Blätter, hässlich sind seine Äste."|ZUE1931|Public Domain JER.11.17|AT|24|Jeremia|11||0|17|Denn der Herr der Heerscharen, der dich gepflanzt, hat Unheil über dich beschlossen um der Bosheit willen, die das Haus Israel und das Haus Juda verübt haben, mich zu erzürnen, indem sie dem Baal opferten.|ZUE1931|Public Domain JER.11.18|AT|24|Jeremia|11||0|18|DER Herr hat es mir kundgetan, und so erkannte ich es; da durchschaute ich ihr Treiben.|ZUE1931|Public Domain JER.11.19|AT|24|Jeremia|11||0|19|"Ich aber war wie ein zahmes Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; ich ahnte nichts. Sie schmiedeten Pläne wider mich: ""Lasst uns den Baum verderben in seiner Blüte, ihn ausrotten aus dem Lande der Lebenden, und seines Namens werde nicht mehr gedacht!"""|ZUE1931|Public Domain JER.11.20|AT|24|Jeremia|11||0|20|Aber der Herr der Heerscharen richtet gerecht, er prüft Nieren und Herz. Noch werde ich deine Rache an ihnen schauen; denn dir habe ich meine Sache anheimgestellt.|ZUE1931|Public Domain JER.11.21|AT|24|Jeremia|11||0|21|"Über die Männer von Anathoth, die mir nach dem Leben trachteten und sprachen: ""Du darfst nicht mehr weissagen im Namen des Herrn, sonst stirbst du durch unsre Hand!"" spricht darum der Herr also:"|ZUE1931|Public Domain JER.11.22|AT|24|Jeremia|11||0|22|Siehe, ich suche es heim an ihnen: die jungen Männer sollen durchs Schwert sterben, ihre Söhne und Töchter vor Hunger;|ZUE1931|Public Domain JER.11.23|AT|24|Jeremia|11||0|23|kein Überrest soll ihnen verbleiben. Denn ich bringe Unheil über die Männer von Anathoth im Jahr ihrer Heimsuchung.|ZUE1931|Public Domain JER.12.1|AT|24|Jeremia|12||0|1|O HERR, du bleibst ja im Recht, wenn ich wider dich hadre, und doch muss ich mit dir rechten: warum geht es den Gottlosen so gut und leben so sicher alle, die treulos handeln?|ZUE1931|Public Domain JER.12.2|AT|24|Jeremia|12||0|2|Du hast sie gepflanzt, sie haben auch Wurzel geschlagen; sie wachsen und bringen auch Frucht. Du bist wohl nahe in ihrem Munde, doch fern ihrem Herzen.|ZUE1931|Public Domain JER.12.3|AT|24|Jeremia|12||0|3|Du aber, o Herr, kennst mich, du prüfst, wie mein Herz zu dir steht. Reisse sie heraus wie Schafe zur Schlachtbank und weihe sie für den Tag des Würgens.|ZUE1931|Public Domain JER.12.4|AT|24|Jeremia|12||0|4|Wie lange noch soll trauern das Land und das Grün auf dem ganzen Felde verdorren? Um der Bosheit seiner Bewohner willen ist Vieh und Vogel dahingerafft; denn sie denken: Er sieht unsre Pfade nicht.|ZUE1931|Public Domain JER.12.5|AT|24|Jeremia|12||0|5|"""Wenn du mit Fussgängern gelaufen bist, und sie haben dich müde gemacht, wie willst du mit Rossen wettlaufen? Und fühlst du dich in friedlichem Lande nicht sicher, wie willst du es machen im Hochwuchs des Jordan?"|ZUE1931|Public Domain JER.12.6|AT|24|Jeremia|12||0|6|"Selbst deine Brüder, das Haus deines Vaters, auch sie sind falsch gegen dich; auch sie rufen dir laut nach. Traue ihnen nicht, wenn sie schon freundlich mit dir reden."""|ZUE1931|Public Domain JER.12.7|AT|24|Jeremia|12||0|7|Ich habe mein Haus verlassen, mein Erbe verstossen, habe den Liebling meiner Seele in die Hand seiner Feinde gegeben.|ZUE1931|Public Domain JER.12.8|AT|24|Jeremia|12||0|8|Mein Erbe ist mir geworden wie ein Löwe im Walde; es erhob wider mich seine Stimme, darum lernte ich's hassen.|ZUE1931|Public Domain JER.12.9|AT|24|Jeremia|12||0|9|Ist mein Erbe zum bunten Geier geworden, dass die Raubvögel sich rings darum scharen? Auf, sammelt alles Getier des Feldes, dass es komme zum Frasse!|ZUE1931|Public Domain JER.12.10|AT|24|Jeremia|12||0|10|Viele Hirten haben meinen Weinberg verwüstet, haben meinen Acker zerstampft, haben den Anger, der meine Lust war, zur öden Steppe gemacht.|ZUE1931|Public Domain JER.12.11|AT|24|Jeremia|12||0|11|Ja, zur Öde haben sie ihn gewandelt, verödet trauert er vor mir! Öde liegt nun das ganze Land; denn niemand nahm sich's zu Herzen.|ZUE1931|Public Domain JER.12.12|AT|24|Jeremia|12||0|12|Über alle Höhen der Steppe kommen Verwüster; ja, ein Schwert schwingt der Herr, das frisst von einem Ende des Landes zum andern. Friedlos ist alles Fleisch.|ZUE1931|Public Domain JER.12.13|AT|24|Jeremia|12||0|13|Sie haben Weizen gesät und Dornen geerntet, haben sich abgemüht, fruchtlos, sind zuschanden geworden an ihrem Ertrag ob der Zornglut des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.12.14|AT|24|Jeremia|12||0|14|So spricht der Herr über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbe antasten, das ich meinem Volke Israel zu eigen gegeben: Siehe, ich reisse sie weg aus ihrem Lande, und das Haus Juda reisse ich aus ihrer Mitte hinweg.|ZUE1931|Public Domain JER.12.15|AT|24|Jeremia|12||0|15|Aber wenn ich sie weggerissen, werde ich mich ihrer wieder erbarmen und sie zurückführen, einen jeden zu seinem Erbteil und einen jeden in sein Land.|ZUE1931|Public Domain JER.12.16|AT|24|Jeremia|12||0|16|"Und wenn sie alsdann wirklich die Wege meines Volkes lernen, sodass sie bei meinem Namen schwören: ""So wahr der Herr lebt!"" wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten unter meinem Volke aufgebaut werden."|ZUE1931|Public Domain JER.12.17|AT|24|Jeremia|12||0|17|Wenn sie aber nicht gehorchen wollen, so werde ich ein solches Volk wegreissen, ja wegreissen und verderben, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.13.1|AT|24|Jeremia|13||0|1|SO sprach der Herr zu mir: Geh, kaufe dir einen linnenen Gürtel und lege ihn dir um die Hüften, bringe ihn aber nicht ins Wasser.|ZUE1931|Public Domain JER.13.2|AT|24|Jeremia|13||0|2|Und ich kaufte den Gürtel nach dem Befehle des Herrn und legte ihn mir um die Hüften.|ZUE1931|Public Domain JER.13.3|AT|24|Jeremia|13||0|3|Darnach erging das Wort des Herrn zum zweiten Male an mich; er sprach:|ZUE1931|Public Domain JER.13.4|AT|24|Jeremia|13||0|4|Nimm den Gürtel, den du gekauft und dir um die Hüften gelegt hast, und mache dich auf: geh zum Euphrat und verbirg ihn daselbst in einer Felsspalte.|ZUE1931|Public Domain JER.13.5|AT|24|Jeremia|13||0|5|Ich ging hin und verbarg ihn am Euphrat, wie der Herr mir befohlen hatte.|ZUE1931|Public Domain JER.13.6|AT|24|Jeremia|13||0|6|Nach geraumer Zeit aber sprach der Herr zu mir: Mache dich auf und geh zum Euphrat und hole daselbst den Gürtel, den ich dir dort zu verbergen befohlen habe.|ZUE1931|Public Domain JER.13.7|AT|24|Jeremia|13||0|7|Ich ging zum Euphrat und grub nach und nahm den Gürtel von der Stelle, wo ich ihn verborgen hatte. Und siehe, der Gürtel war verdorben, zu nichts mehr nütze.|ZUE1931|Public Domain JER.13.8|AT|24|Jeremia|13||0|8|Da erging das Wort des Herrn an mich folgendermassen:|ZUE1931|Public Domain JER.13.9|AT|24|Jeremia|13||0|9|So spricht der Herr: Ebenso will ich den Hochmut Judas verderben und den Hochmut Jerusalems, den grossen.|ZUE1931|Public Domain JER.13.10|AT|24|Jeremia|13||0|10|Dieses böse Volk, das sich weigert, auf meine Worte zu hören, das da wandelt in der Verstocktheit seines Herzens und fremden Göttern nachläuft, ihnen zu dienen und sie anzubeten - es soll werden wie dieser Gürtel, der zu nichts nütze ist.|ZUE1931|Public Domain JER.13.11|AT|24|Jeremia|13||0|11|Denn gleichwie der Gürtel sich anschmiegt an die Hüften des Mannes, so wollte ich, dass das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda sich an mich schmiegen, spricht der Herr, damit sie mein Volk würden, mir zum Ruhm und zum Preis und zur Zierde; aber sie haben nicht gewollt.|ZUE1931|Public Domain JER.13.12|AT|24|Jeremia|13||0|12|Nun sage zu ihnen dieses Wort: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeglicher Krug wird mit Wein gefüllt. Sagen sie dann zu dir: Meinst du, wir wissen das nicht, dass jeglicher Krug mit Wein gefüllt wird?|ZUE1931|Public Domain JER.13.13|AT|24|Jeremia|13||0|13|so sage zu ihnen: So spricht der Herr: Siehe, ich fülle mit Trunkenheit alle Bewohner dieses Landes und die Könige, die auf dem Throne Davids sitzen, auch die Priester und die Propheten samt allen Bewohnern Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain JER.13.14|AT|24|Jeremia|13||0|14|Und ich werde sie aneinander zerschmettern, Väter und Söhne zumal, spricht der Herr. Ohne Mitleid, ohne Schonung, ohne Erbarmen werde ich sie vernichten.|ZUE1931|Public Domain JER.13.15|AT|24|Jeremia|13||0|15|Höret und merket auf, seid nicht hochfahrend, denn der Herr redet.|ZUE1931|Public Domain JER.13.16|AT|24|Jeremia|13||0|16|Gebet dem Herrn, eurem Gott, die Ehre, ehe es finster wird, ehe eure Füsse straucheln an umnachteten Bergen. Da harrt ihr auf Licht, und er macht es zu Finsternis, wandelt's in Wolkendunkel.|ZUE1931|Public Domain JER.13.17|AT|24|Jeremia|13||0|17|Hört ihr aber nicht darauf, so muss meine Seele im Verborgenen weinen ob des Hochmuts, und in Tränen zerfliesst mein Auge, dass die Herde des Herrn hinweggeführt wird.|ZUE1931|Public Domain JER.13.18|AT|24|Jeremia|13||0|18|Sagt zum König und zur Gebieterin: Setzet euch tief hinunter! denn vom Haupte gesunken ist euch die prächtige Krone.|ZUE1931|Public Domain JER.13.19|AT|24|Jeremia|13||0|19|Die Städte im Südland sind verschlossen, und niemand öffnet; ganz Juda muss in die Verbannung, in die Verbannung sie alle.|ZUE1931|Public Domain JER.13.20|AT|24|Jeremia|13||0|20|Erhebe deine Augen und sieh, wie sie kommen von Norden! Wo ist die Herde, die dir gegeben war, deine schmucke Herde?|ZUE1931|Public Domain JER.13.21|AT|24|Jeremia|13||0|21|Was wirst du sagen, wenn sie zu Herren über dich bestellt werden, die du selber als Buhlen an dich gewöhnt hast? Werden nicht Wehen über dich kommen wie über ein Weib, das gebiert?|ZUE1931|Public Domain JER.13.22|AT|24|Jeremia|13||0|22|"Und fragst du dich alsdann: ""Warum hat mich all das getroffen?"" - um all deiner Sünden willen wird dir die Schleppe aufgehoben, wirst du geschändet."|ZUE1931|Public Domain JER.13.23|AT|24|Jeremia|13||0|23|Vermag wohl ein Mohr seine Haut zu ändern oder ein Panther seine Flecken? Dann freilich könnt auch ihr Gutes tun, die ihr des Bösen gewohnt seid!|ZUE1931|Public Domain JER.13.24|AT|24|Jeremia|13||0|24|So will ich sie denn zerstreuen wie Stroh, das zerstiebt vor dem Wüstenwind.|ZUE1931|Public Domain JER.13.25|AT|24|Jeremia|13||0|25|Das ist dein Los, dein Teil, das ich dir zugemessen, spricht der Herr, weil du meiner vergessen, auf Trug vertraut hast.|ZUE1931|Public Domain JER.13.26|AT|24|Jeremia|13||0|26|Ich hebe dir auch die Schleppe hoch bis über das Gesicht, dass man deine Schande sehe,|ZUE1931|Public Domain JER.13.27|AT|24|Jeremia|13||0|27|deinen Ehebruch, dein Wiehern und dein schändliches Buhlen. Auf Hügeln und im Felde habe ich deine Greuel gesehen. Wehe dir, Jerusalem! wie lange soll es noch anstehen, bis du wieder rein wirst?|ZUE1931|Public Domain JER.14.1|AT|24|Jeremia|14||0|1|DAS Wort des Herrn, das an Jeremia erging wegen der Dürre:|ZUE1931|Public Domain JER.14.2|AT|24|Jeremia|14||0|2|Juda wehklagt, in seinen Toren verschmachtet das Volk, sinkt trauernd zur Erde, und das Geschrei Jerusalems steigt empor.|ZUE1931|Public Domain JER.14.3|AT|24|Jeremia|14||0|3|Ihre Vornehmen schicken die Diener nach Wasser; sie kommen zu den Zisternen, finden kein Wasser, kehren mit leeren Krügen heim.|ZUE1931|Public Domain JER.14.4|AT|24|Jeremia|14||0|4|Die Arbeit im Acker hat aufgehört, weil der Regen nicht kam; enttäuscht ist der Landmann, verhüllt ist sein Haupt.|ZUE1931|Public Domain JER.14.5|AT|24|Jeremia|14||0|5|Ja, auch die Hindin im Felde, kaum dass sie geworfen, verlässt das Junge, weil sie nichts Grünes mehr findet.|ZUE1931|Public Domain JER.14.6|AT|24|Jeremia|14||0|6|Wildesel stehen auf kahlen Höhen und schnappen nach Luft; ihre Augen erlöschen aus Mangel an Weide.|ZUE1931|Public Domain JER.14.7|AT|24|Jeremia|14||0|7|"""Wenn unsre Sünden wider uns zeugen, so greife ein, o Herr, um deines Namens willen; ja, oft sind wir treulos gewesen, an dir haben wir gesündigt."|ZUE1931|Public Domain JER.14.8|AT|24|Jeremia|14||0|8|Du Hoffnung Israels, du sein Retter in Not! warum denn bist du wie ein Fremdling im Lande, dem Wanderer gleich, der nur zur Nachtruhe zeltet?|ZUE1931|Public Domain JER.14.9|AT|24|Jeremia|14||0|9|"Warum bist du wie ein erschrockener Mann, wie ein Krieger, der nicht zu helfen vermag? Und du bist doch, o Herr, in unsrer Mitte, und deinen Namen tragen wir. Verlass uns nicht!"""|ZUE1931|Public Domain JER.14.10|AT|24|Jeremia|14||0|10|Also spricht der Herr zu diesem Volke: So lieben sie es, vom einen zum andern zu laufen, ihre Füsse schonen sie nicht; doch der Herr hat kein Gefallen an ihnen, jetzt wird er ihrer Verschuldung gedenken und ihre Sünde heimsuchen.|ZUE1931|Public Domain JER.14.11|AT|24|Jeremia|14||0|11|Und der Herr sprach zu mir: Bete nicht um Wohlergehen für dieses Volk!|ZUE1931|Public Domain JER.14.12|AT|24|Jeremia|14||0|12|Wenn sie fasten, höre ich nicht auf ihr Flehen, und wenn sie Brandopfer und Gaben darbringen, so nehme ich sie nicht an; sondern mit Schwert und Hunger und Pest will ich sie aufreiben.|ZUE1931|Public Domain JER.14.13|AT|24|Jeremia|14||0|13|Da antwortete ich: Ach, Herr! Siehe, die Propheten sagen ihnen: Ihr werdet das Schwert nicht sehen, und der Hunger wird nicht über euch kommen, sondern beständigen Frieden werde ich euch geben an diesem Orte.|ZUE1931|Public Domain JER.14.14|AT|24|Jeremia|14||0|14|Der Herr aber sprach zu mir: Lüge weissagen die Propheten in meinem Namen! Ich habe sie nicht gesandt, habe sie nicht geheissen, habe nicht zu ihnen geredet; Lügengesichte und nichtige Wahrsagerei und selbstersonnenen Trug weissagen sie euch.|ZUE1931|Public Domain JER.14.15|AT|24|Jeremia|14||0|15|"Darum spricht der Herr also wider sie: Die Propheten, die in meinem Namen weissagen, wo ich sie doch nicht gesandt habe, und die da sprechen: ""Schwert und Hunger wird nicht in dieses Land kommen"" - durch Schwert und Hunger sollen diese Propheten enden!"|ZUE1931|Public Domain JER.14.16|AT|24|Jeremia|14||0|16|Das Volk aber, dem sie weissagen, wird auf den Gassen Jerusalems liegen, hingestreckt von Hunger und Schwert, und niemand wird sie begraben - sie und ihre Frauen, ihre Söhne und Töchter, und so schütte ich ihre Bosheit über sie aus.|ZUE1931|Public Domain JER.14.17|AT|24|Jeremia|14||0|17|Sage zu ihnen dieses Wort: Meine Augen zerfliessen in Tränen Tag und Nacht und dürfen nicht ruhen; denn zerschlagen, zerschmettert liegt die Jungfrau, die Tochter meines Volkes, schwer getroffen.|ZUE1931|Public Domain JER.14.18|AT|24|Jeremia|14||0|18|Gehe ich hinaus aufs Feld, siehe da, vom Schwert Erschlagene! Kehre ich heim zur Stadt, siehe da, Hungersqual! Ja, auch Prophet und Priester ziehen nach einem Lande, das sie nicht kennen.|ZUE1931|Public Domain JER.14.19|AT|24|Jeremia|14||0|19|Hast du denn Juda ganz verworfen? ist deine Seele Zions überdrüssig geworden? Warum hast du uns so geschlagen, dass für uns keine Heilung mehr ist? Wir harren auf Glück, doch es kommt nichts Gutes, auf eine Zeit der Heilung, aber sieh da, Schrecken!|ZUE1931|Public Domain JER.14.20|AT|24|Jeremia|14||0|20|Wir erkennen, o Herr, unsern Frevel und die Schuld unsrer Väter; ja, wir haben an dir gesündigt.|ZUE1931|Public Domain JER.14.21|AT|24|Jeremia|14||0|21|Verschmähe uns nicht, um deines Namens willen; schände nicht den Thron deiner Herrlichkeit! Sei eingedenk deines Bundes mit uns, brich ihn nicht!|ZUE1931|Public Domain JER.14.22|AT|24|Jeremia|14||0|22|Sind unter den Götzen der Heiden auch solche, die Regen spenden? oder gibt der Himmel (von selbst) Regenschauer? Bist du es nicht, o Herr, unser Gott? und müssen wir nicht auf dich hoffen? Hast doch du dies alles getan!|ZUE1931|Public Domain JER.15.1|AT|24|Jeremia|15||0|1|Und der Herr sprach zu mir: Wenn gleich Mose und Samuel vor mich träten, mein Herz würde sich diesem Volke nicht zuwenden. Schicke es hinweg aus meinen Augen, sie sollen gehen!|ZUE1931|Public Domain JER.15.2|AT|24|Jeremia|15||0|2|Und wenn sie dich fragen: Wo sollen wir hingehen? so antworte ihnen: So spricht der Herr: Was der Pest gehört - zur Pest; was dem Schwert - zum Schwerte; was dem Hunger - zum Hunger; was der Gefangenschaft - in die Gefangenschaft!|ZUE1931|Public Domain JER.15.3|AT|24|Jeremia|15||0|3|Vier Sippen biete ich wider sie auf, spricht der Herr: das Schwert, um zu morden, die Hunde, um fortzuschleppen, die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes, um zu fressen und zu vertilgen.|ZUE1931|Public Domain JER.15.4|AT|24|Jeremia|15||0|4|So mache ich sie zum Entsetzen für alle Königreiche der Erde, um Manasses willen, des Sohnes Hiskias, des Königs von Juda, wegen dessen, was er in Jerusalem getan hat.|ZUE1931|Public Domain JER.15.5|AT|24|Jeremia|15||0|5|Wer wird sich deiner erbarmen, Jerusalem, wer dich beklagen? Wer wird bei dir Einkehr halten, um zu fragen nach deinem Wohlergehen?|ZUE1931|Public Domain JER.15.6|AT|24|Jeremia|15||0|6|Du selbst hast mich verworfen, spricht der Herr, hast mir den Rücken gewandt. Darum reckte ich meine Hand aus und vernichtete dich, war müde der Nachsicht.|ZUE1931|Public Domain JER.15.7|AT|24|Jeremia|15||0|7|Ich worfelte sie mit der Worfel an den Toren des Landes, machte kinderlos mein Volk, liess es untergehen - von ihrem Wandel kehrten sie nicht um.|ZUE1931|Public Domain JER.15.8|AT|24|Jeremia|15||0|8|Ihrer Witwen wurden mehr als des Sandes am Meere; ich brachte über Mutter und Kind den Verwüster am hellen Mittag. Jählings liess ich Angst und Schrecken auf sie fallen.|ZUE1931|Public Domain JER.15.9|AT|24|Jeremia|15||0|9|Sie, die einst sieben geboren, welkt nun hin, verhaucht ihre Seele; hoch am Tage schon sank ihr die Sonne, sie fiel in Schande und Schmach. Und was übrig ist von ihnen, gebe ich dem Schwert ihrer Feinde preis, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.15.10|AT|24|Jeremia|15||0|10|WEHE mir, Mutter, dass du mich geboren! einen Mann des Haders und Streites für alle Welt! Ich bin nicht Gläubiger und nicht Schuldner, und doch verfluchen mich alle.|ZUE1931|Public Domain JER.15.11|AT|24|Jeremia|15||0|11|Der Herr sprach: Wahrlich, ich erlöse dich, dass es dir wohl ergehe. Wahrlich, ich stehe dir bei zur Zeit des Unheils und zur Zeit der Not; du bist mein Freund.|ZUE1931|Public Domain JER.15.12|AT|24|Jeremia|15||0|12|Kann man Eisen zerbrechen, Eisen vom Norden und Erz?|ZUE1931|Public Domain JER.15.13|AT|24|Jeremia|15||0|13|"""Deine Reichtümer und deine Schätze will ich zum Raube geben ohne Entgelt, um all deiner Sünden willen in all deinen Grenzen."|ZUE1931|Public Domain JER.15.14|AT|24|Jeremia|15||0|14|"Und ich mache dich deinen Feinden dienstbar in einem Lande, das du nicht kennst. Denn ein Feuer lodert auf in meinem Zorn, wider euch wird es entzündet."""|ZUE1931|Public Domain JER.15.15|AT|24|Jeremia|15||0|15|Du weisst es, Herr, gedenke meiner und achte auf mich! Räche mich an denen, die mich verfolgen! Übe nicht Langmut, raffe sie hin! Bedenke: um deinetwillen erdulde ich Schmach.|ZUE1931|Public Domain JER.15.16|AT|24|Jeremia|15||0|16|Stellte dein Wort sich ein, so verschlang ich's; zur Wonne ward mir dein Wort. Zur Freude meines Herzens ward es mir, dass ich deinen Namen trage, Herr, Gott der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain JER.15.17|AT|24|Jeremia|15||0|17|Nie sass ich fröhlich im Kreise der Scherzenden; von deiner Hand gebeugt sass ich einsam; denn mit Grimm hast du mich erfüllt.|ZUE1931|Public Domain JER.15.18|AT|24|Jeremia|15||0|18|Warum ward mein Schmerz denn ewig, ward meine Wunde unheilbar und will nicht gesunden? Wie ein Trugbach wardst du mir, wie ein Wasser, auf das kein Verlass ist!|ZUE1931|Public Domain JER.15.19|AT|24|Jeremia|15||0|19|Darum sprach der Herr also: Wenn du umkehrst, darfst du wieder vor mir stehen, und redest du Edles, nicht Gemeines, so darfst du mein Mund sein. Sie sollen sich zu dir hinwenden; du aber wende dich ihnen nicht zu.|ZUE1931|Public Domain JER.15.20|AT|24|Jeremia|15||0|20|Ich mache dich für dieses Volk zur festen, ehernen Mauer, und sie werden wider dich streiten, dich aber nicht überwältigen; denn ich bin mit dir, dir zu helfen, dich zu retten, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.15.21|AT|24|Jeremia|15||0|21|Ich rette dich aus der Hand der Bösen, erlöse dich aus der Faust der Tyrannen.|ZUE1931|Public Domain JER.16.1|AT|24|Jeremia|16||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.16.2|AT|24|Jeremia|16||0|2|Du sollst dir kein Weib nehmen und sollst keine Söhne haben und keine Töchter an diesem Orte.|ZUE1931|Public Domain JER.16.3|AT|24|Jeremia|16||0|3|Denn so spricht der Herr über die Söhne und Töchter, die an diesem Orte geboren werden, und über ihre Mütter, die sie gebären, und über ihre Väter, die sie zeugen in diesem Lande:|ZUE1931|Public Domain JER.16.4|AT|24|Jeremia|16||0|4|Den Seuchentod sollen sie sterben unbeklagt und unbegraben; zum Dünger auf dem Felde sollen sie werden, umkommen durch Schwert und durch Hunger, und ihre Leichen werden zum Frass für die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes.|ZUE1931|Public Domain JER.16.5|AT|24|Jeremia|16||0|5|Denn so spricht der Herr: Tritt nicht in ein Haus des Jubels, und gehe nicht hin zur Totenklage und bezeuge ihnen kein Beileid; denn ich habe meinen Frieden von diesem Volke genommen, spricht der Herr, die Gnade und das Erbarmen.|ZUE1931|Public Domain JER.16.6|AT|24|Jeremia|16||0|6|Und sterben werden Grosse und Kleine in diesem Lande und nicht begraben werden, und niemand wird um sie klagen, niemand sich Einschnitte machen noch sich scheren lassen um ihretwillen.|ZUE1931|Public Domain JER.16.7|AT|24|Jeremia|16||0|7|Niemand wird einem Trauernden Brot brechen, ihn zu trösten über einen Toten, niemand ihm den Trostbecher reichen, selbst nicht beim Tode von Vater und Mutter.|ZUE1931|Public Domain JER.16.8|AT|24|Jeremia|16||0|8|Tritt nicht ein in ein Haus des Gelages, dich zu ihnen zu setzen zum Essen und Trinken.|ZUE1931|Public Domain JER.16.9|AT|24|Jeremia|16||0|9|Denn so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich mache allhier, dass ihr es seht und erlebet, ein Ende dem Freudengesang und dem Wonnegesang, dem Gesang des Bräutigams und der Braut.|ZUE1931|Public Domain JER.16.10|AT|24|Jeremia|16||0|10|Wenn du nun diesem Volke alle diese Worte verkündigen wirst und sie dann zu dir sagen: Warum hat der Herr all dieses grosse Unheil uns angedroht? Was ist unsre Schuld und was unsre Sünde, die wir wider den Herrn, unsern Gott, begangen haben?|ZUE1931|Public Domain JER.16.11|AT|24|Jeremia|16||0|11|so antworte ihnen: Darum, weil mich eure Väter verlassen haben, spricht der Herr, weil sie fremden Göttern nachliefen, ihnen dienten und sie anbeteten, mich aber verliessen und mein Gesetz nicht hielten.|ZUE1931|Public Domain JER.16.12|AT|24|Jeremia|16||0|12|Und ihr, ihr habt es noch ärger getrieben als eure Väter! Seht, ihr folgt ja ein jeder der Verstocktheit seines bösen Herzens und hört nicht auf mich.|ZUE1931|Public Domain JER.16.13|AT|24|Jeremia|16||0|13|So will ich euch denn aus diesem Lande verstossen in ein Land, das euch unbekannt war, euch und euren Vätern. Dort sollt ihr fremden Göttern dienen Tag und Nacht; denn ich werde euch kein Erbarmen schenken.|ZUE1931|Public Domain JER.16.14|AT|24|Jeremia|16||0|14|"Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da wird man nicht mehr sagen: ""So wahr der Herr lebt, der Israel heraufgeführt hat aus dem Lande Ägypten!"""|ZUE1931|Public Domain JER.16.15|AT|24|Jeremia|16||0|15|"sondern: ""So wahr der Herr lebt, der Israel heraufgeführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstossen hatte!"" und ich werde sie zurückbringen in ihr Land, das ich ihren Vätern gegeben habe."|ZUE1931|Public Domain JER.16.16|AT|24|Jeremia|16||0|16|Siehe, ich sende aus nach vielen Fischern, spricht der Herr, die sollen sie fischen; und darnach sende ich aus nach vielen Jägern, die sollen sie jagen, von allen Bergen und allen Hügeln und aus den Felsenklüften.|ZUE1931|Public Domain JER.16.17|AT|24|Jeremia|16||0|17|Denn meine Augen schauen auf all ihre Wege, sie können sich vor meinem Angesichte nicht verstecken, und ihre Schuld bleibt meinen Augen nicht verborgen.|ZUE1931|Public Domain JER.16.18|AT|24|Jeremia|16||0|18|So vergelte ich ihnen zwiefach ihre Schuld und Sünde, darum dass sie mein Land mit dem Aas ihrer Scheusale entweiht, mein Erbe mit ihren Greueln erfüllt haben.|ZUE1931|Public Domain JER.16.19|AT|24|Jeremia|16||0|19|O Herr, du meine Stärke, mein Hort, meine Zuflucht am Tage der Not! Zu dir werden Heiden kommen von den Enden der Erde und sprechen: Nur Lüge haben unsre Väter ererbt, Götzen, von denen keiner etwas frommt.|ZUE1931|Public Domain JER.16.20|AT|24|Jeremia|16||0|20|Wie kann ein Mensch sich Götter machen! - Die sind ja nicht Gott!|ZUE1931|Public Domain JER.16.21|AT|24|Jeremia|16||0|21|"Darum, siehe, will ich sie diesmal fühlen lassen, sie fühlen lassen meine Hand und meine Macht, und sie sollen erkennen, dass ""Herr"" mein Name ist."|ZUE1931|Public Domain JER.17.1|AT|24|Jeremia|17||0|1|Die Sünde Judas ist aufgeschrieben mit eisernem Griffel, eingegraben mit diamantener Spitze auf die Tafel ihres Herzens und auf die Hörner ihrer Altäre|ZUE1931|Public Domain JER.17.2|AT|24|Jeremia|17||0|2|und ihre Ascheren, auf jeden grünen Baum, auf die hohen Hügel,|ZUE1931|Public Domain JER.17.3|AT|24|Jeremia|17||0|3|die Berge im Feld. Deine Reichtümer, all deine Schätze will ich zum Raube geben ohne Entgelt, um der Sünde willen in all deinen Grenzen.|ZUE1931|Public Domain JER.17.4|AT|24|Jeremia|17||0|4|Und du musst deine Hand loslassen von dem Erbe, das ich dir gegeben habe, und ich mache dich deinen Feinden dienstbar in einem Lande, das du nicht kennst; denn ein Feuer lodert auf in meinem Zorn, das ewig fortbrennt.|ZUE1931|Public Domain JER.17.5|AT|24|Jeremia|17||0|5|So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und (das schwache) Fleisch zu seinem Arm macht, während sein Herz von dem Herrn weicht!|ZUE1931|Public Domain JER.17.6|AT|24|Jeremia|17||0|6|Er wird sein wie der kahle Strauch in der Steppe, er wird nicht erleben, dass Gutes kommt; im Glutland der Wüste wird er wohnen, im unwirtlichen Salzland.|ZUE1931|Public Domain JER.17.7|AT|24|Jeremia|17||0|7|Gesegnet ist der Mann, der auf den Herrn vertraut und dessen Hoffnung der Herr ist!|ZUE1931|Public Domain JER.17.8|AT|24|Jeremia|17||0|8|Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist, der nach dem Bach seine Wurzeln ausstreckt. Er hat nichts zu fürchten, wenn die Hitze kommt, seine Blätter bleiben grün; auch im Jahr der Dürre bangt ihm nicht, er hört nicht auf, Früchte zu bringen.|ZUE1931|Public Domain JER.17.9|AT|24|Jeremia|17||0|9|Abgründig ist das Herz über alles, und heillos ist es, wer kann es ergründen?|ZUE1931|Public Domain JER.17.10|AT|24|Jeremia|17||0|10|Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, einem jeden zu vergelten nach seinem Wandel, nach der Frucht seiner Taten.|ZUE1931|Public Domain JER.17.11|AT|24|Jeremia|17||0|11|Dem Rebhuhn, das Eier brütet, die es nicht gelegt hat, gleicht der Mensch, der Reichtum erwirbt durch Unrecht. Mitten im Leben muss er ihn verlassen, und an seinem Ende steht er da als Tor.|ZUE1931|Public Domain JER.17.12|AT|24|Jeremia|17||0|12|Ein Thron der Herrlichkeit, erhaben von Anbeginn, ist unsres Heiligtums Stätte!|ZUE1931|Public Domain JER.17.13|AT|24|Jeremia|17||0|13|Du Hoffnung Israels, Herr! die dich verlassen, werden alle zuschanden, die Abtrünnigen im Lande werden beschämt; denn sie haben den Quell des Lebens verlassen.|ZUE1931|Public Domain JER.17.14|AT|24|Jeremia|17||0|14|O Herr, heile mich, so werde ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen; denn du bist meine Hoffnung, o Herr!|ZUE1931|Public Domain JER.17.15|AT|24|Jeremia|17||0|15|Siehe, sie sprechen zu mir: Wo bleibt denn das Wort des Herrn? Es möge doch kommen!|ZUE1931|Public Domain JER.17.16|AT|24|Jeremia|17||0|16|Ich aber habe dich nie gedrängt wegen des Unheils, nie herbeigesehnt den Unglückstag, du weisst es; was von meinen Lippen gekommen, offen liegt es vor deinen Augen.|ZUE1931|Public Domain JER.17.17|AT|24|Jeremia|17||0|17|Werde mir nicht zum Entsetzen, du meine Zuflucht am Tage des Unheils!|ZUE1931|Public Domain JER.17.18|AT|24|Jeremia|17||0|18|Meine Verfolger sollen zuschanden werden, ich aber nicht; sie sollen sich entsetzen, ich aber nicht! Bringe über sie den Tag des Unheils, zwiefach zerschmettere sie!|ZUE1931|Public Domain JER.17.19|AT|24|Jeremia|17||0|19|So sprach der Herr zu mir: Geh und tritt in das Tor deiner Volksgenossen, wo die Könige Judas ein und aus gehen, und in alle Tore Jerusalems,|ZUE1931|Public Domain JER.17.20|AT|24|Jeremia|17||0|20|und sprich zu ihnen: Höret das Wort des Herrn, ihr Könige Judas und ihr Judäer und ihr Bewohner Jerusalems alle, die ihr zu diesen Toren eingeht!|ZUE1931|Public Domain JER.17.21|AT|24|Jeremia|17||0|21|So spricht der Herr: Hütet euch um eures Lebens willen, am Sabbattag eine Last zu tragen und sie hereinzubringen durch die Tore Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain JER.17.22|AT|24|Jeremia|17||0|22|Tragt am Sabbattage auch keine Last aus euren Häusern hinaus und tut keine Arbeit, sondern haltet den Sabbattag heilig, wie ich euren Vätern geboten habe.|ZUE1931|Public Domain JER.17.23|AT|24|Jeremia|17||0|23|Aber die gehorchten nicht, schenkten mir kein Gehör, sondern waren hartnäckig, sodass sie nicht auf mich hörten und keine Zucht annahmen.|ZUE1931|Public Domain JER.17.24|AT|24|Jeremia|17||0|24|Wenn ihr aber wirklich auf mich hört, spricht der Herr, und am Sabbattag keine Last durch die Tore dieser Stadt hereintragt und den Sabbattag heilig haltet, sodass ihr an ihm keine Arbeit tut,|ZUE1931|Public Domain JER.17.25|AT|24|Jeremia|17||0|25|so werden durch die Tore dieser Stadt Könige und Fürsten einziehen, die auf dem Throne Davids sitzen, fahrend mit Wagen und Rossen, sie und ihre Fürsten, die Männer Judas und die Bewohner Jerusalems, und diese Stadt wird ewig bewohnt sein.|ZUE1931|Public Domain JER.17.26|AT|24|Jeremia|17||0|26|Und aus den Städten Judas und dem Umkreis Jerusalems, aus dem Lande Benjamin und aus der Niederung, vom Gebirge und aus dem Südland werden sie kommen, Brandopfer und Schlachtopfer, Speisopfer und Weihrauch zu bringen, Dankopfer zu bringen in das Haus des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.17.27|AT|24|Jeremia|17||0|27|Wenn ihr aber nicht hört auf mein Gebot, den Sabbattag heilig zu halten und am Sabbattage nicht mit Lasten beladen zu den Toren Jerusalems einzugehen, so werde ich Feuer legen an seine Tore; das wird die Paläste Jerusalems verzehren und wird nicht erlöschen.|ZUE1931|Public Domain JER.18.1|AT|24|Jeremia|18||0|1|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:|ZUE1931|Public Domain JER.18.2|AT|24|Jeremia|18||0|2|Mache dich auf und gehe hinab in das Haus des Töpfers; dort will ich dich meine Worte hören lassen.|ZUE1931|Public Domain JER.18.3|AT|24|Jeremia|18||0|3|Und ich ging hinab in das Haus des Töpfers, und siehe, er arbeitete gerade auf seiner Scheibe.|ZUE1931|Public Domain JER.18.4|AT|24|Jeremia|18||0|4|Wenn nun das Geschirr, das er aus dem Ton machte, ihm unter den Händen missriet, so machte er wieder ein andres Geschirr daraus, wie es ihn gut dünkte.|ZUE1931|Public Domain JER.18.5|AT|24|Jeremia|18||0|5|Da erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.18.6|AT|24|Jeremia|18||0|6|Kann ich mit euch nicht tun wie dieser Töpfer, Haus Israel? spricht der Herr. Siehe, wie Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand, Haus Israel.|ZUE1931|Public Domain JER.18.7|AT|24|Jeremia|18||0|7|Einmal rede ich über ein Volk und über ein Königreich, es auszureissen und niederzureissen und zu verderben;|ZUE1931|Public Domain JER.18.8|AT|24|Jeremia|18||0|8|bekehrt sich dann aber ein solches Volk, über das ich geredet habe, von seiner Bosheit, so lasse ich mich das Unheil gereuen, das ich über sie zu bringen gedachte.|ZUE1931|Public Domain JER.18.9|AT|24|Jeremia|18||0|9|Ein andermal rede ich über ein Volk und über ein Königreich, es zu pflanzen und aufzubauen;|ZUE1931|Public Domain JER.18.10|AT|24|Jeremia|18||0|10|tut es dann aber, was mir missfällt, und hört nicht auf meine Stimme, so lasse ich mich das Gute gereuen, das ich ihm zu tun gedachte.|ZUE1931|Public Domain JER.18.11|AT|24|Jeremia|18||0|11|Und nun, so sage denn zu den Männern Judas und zu den Bewohnern Jerusalems: So spricht der Herr: Siehe, ich bereite wider euch Unheil und schmiede gegen euch einen Plan. Kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wandel, und bessert euren Wandel und eure Taten!|ZUE1931|Public Domain JER.18.12|AT|24|Jeremia|18||0|12|Aber sie werden sagen: Verlorne Mühe! Nein, unsern Gedanken wollen wir folgen, wollen ein jeder nach der Verstocktheit seines bösen Herzens handeln!|ZUE1931|Public Domain JER.18.13|AT|24|Jeremia|18||0|13|Darum spricht der Herr also: Fraget doch unter den Heiden: Wer hat je dergleichen gehört? Gar Schauriges hat die Jungfrau Israel getan!|ZUE1931|Public Domain JER.18.14|AT|24|Jeremia|18||0|14|Schwindet wohl je vom Fels des Sirjon der weisse Schnee? oder versiegen die Wasser des Ostens, die kalten, immerströmenden?|ZUE1931|Public Domain JER.18.15|AT|24|Jeremia|18||0|15|Mich aber hat mein Volk vergessen, den Götzen opfern sie. Sie sind gestrauchelt auf ihren Wegen, den Pfaden der Vorzeit, um auf ungebahnten Wegen zu wandeln,|ZUE1931|Public Domain JER.18.16|AT|24|Jeremia|18||0|16|ihr Land zum Entsetzen zu machen, zum ewigen Gespötte; ein jeder, der es durchwandert, entsetzt sich und schüttelt das Haupt.|ZUE1931|Public Domain JER.18.17|AT|24|Jeremia|18||0|17|Wie ein Oststurm will ich sie vor dem Feinde zerstreuen; den Rücken und nicht das Antlitz will ich ihnen zeigen am Tag ihres Verderbens.|ZUE1931|Public Domain JER.18.18|AT|24|Jeremia|18||0|18|"DA sprachen sie: ""Auf, lasset uns Pläne schmieden wider Jeremia! denn nie wird die Weisung dem Priester ausgehen, noch der Rat dem Weisen, noch das Wort dem Propheten. Auf, lasset uns ihn mit seinen eignen Worten schlagen und aufpassen auf alle seine Rede!"""|ZUE1931|Public Domain JER.18.19|AT|24|Jeremia|18||0|19|Habe du auf mich acht, o Herr, und höre die Rede meiner Widersacher!|ZUE1931|Public Domain JER.18.20|AT|24|Jeremia|18||0|20|Soll denn Gutes mit Bösem vergolten werden? Haben sie doch meinem Leben eine Grube gegraben. Sei eingedenk, wie ich vor dir gestanden habe, ihnen zum besten zu reden, um deinen Zorn von ihnen zu wenden.|ZUE1931|Public Domain JER.18.21|AT|24|Jeremia|18||0|21|So gib nun ihre Kinder dem Hunger preis und überliefere sie in des Schwertes Gewalt! Ihre Frauen sollen der Kinder beraubt, sollen Witwen werden! ihre Männer töte die Pest, ihre Jünglinge würge das Schwert in der Schlacht!|ZUE1931|Public Domain JER.18.22|AT|24|Jeremia|18||0|22|Wehruf erschalle aus ihren Häusern, wenn du plötzlich die Raubschar über sie kommen lässt! Denn sie haben eine Grube gegraben, mich zu fangen, und Schlingen gelegt für meine Füsse.|ZUE1931|Public Domain JER.18.23|AT|24|Jeremia|18||0|23|Du aber, Herr, du weisst, was sie planen, um mich zu töten. Verzeihe ihnen ihre Missetat nicht, und ihre Sünde lösche nicht aus vor deinen Augen! Sie sollen ein Anstoss bleiben vor dir; zur Zeit deines Zornes tue es ihnen an!|ZUE1931|Public Domain JER.19.1|AT|24|Jeremia|19||0|1|SO sprach der Herr: Geh und kaufe einen aus Ton gefertigten Krug, dann nimm etliche von den Ältesten des Volkes und den Ältesten der Priester mit dir|ZUE1931|Public Domain JER.19.2|AT|24|Jeremia|19||0|2|und gehe hinaus ins Tal Ben-Hinnom am Eingang des Scherbentors und predige dort die Worte, die ich dir sagen werde.|ZUE1931|Public Domain JER.19.3|AT|24|Jeremia|19||0|3|Sprich: Höret das Wort des Herrn, ihr Könige von Juda und ihr Bewohner Jerusalems! So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich bringe Unheil über diesen Ort, dass jedem, der davon hört, die Ohren gellen sollen,|ZUE1931|Public Domain JER.19.4|AT|24|Jeremia|19||0|4|darum weil sie mich verlassen und diese Stätte missbraucht und an ihr fremden Göttern geopfert haben, die weder sie noch ihre Väter noch die Könige Judas gekannt, und weil sie diese Stätte mit dem Blute Unschuldiger erfüllt|ZUE1931|Public Domain JER.19.5|AT|24|Jeremia|19||0|5|und dem Baal Höhen gebaut haben, um ihre Kinder dem Baal als Brandopfer zu verbrennen, was ich ihnen niemals geboten und wovon ich ihnen nie etwas gesagt habe und was mir nie in den Sinn gekommen ist.|ZUE1931|Public Domain JER.19.6|AT|24|Jeremia|19||0|6|"Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da wird man diese Stätte nicht mehr ""Thopheth"" und ""Tal Ben-Hinnom"" nennen, sondern ""Mordtal""."|ZUE1931|Public Domain JER.19.7|AT|24|Jeremia|19||0|7|Und ich werde an diesem Orte die Weisheit Judas und Jerusalems ausleeren und sie durch das Schwert fallen lassen vor ihren Feinden und durch die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten; ihre Leichen aber werde ich den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Frasse geben.|ZUE1931|Public Domain JER.19.8|AT|24|Jeremia|19||0|8|Und diese Stadt werde ich zum Entsetzen und zum Gespötte machen; ein jeder, der daran vorübergeht, wird sich entsetzen und spotten ob all ihrer Plagen.|ZUE1931|Public Domain JER.19.9|AT|24|Jeremia|19||0|9|Ich lasse es so weit kommen, dass sie das Fleisch ihrer Söhne und Töchter essen, und einer wird das Fleisch des andern essen in der Drangsal und Angst, mit der ihre Feinde, und die ihnen nach dem Leben trachten, sie bedrängen werden.|ZUE1931|Public Domain JER.19.10|AT|24|Jeremia|19||0|10|Und den Krug sollst du vor den Augen der Männer, die mit dir gehen, zerschmettern|ZUE1931|Public Domain JER.19.11|AT|24|Jeremia|19||0|11|und zu ihnen sagen: So spricht der Herr der Heerscharen: Gerade so werde ich dieses Volk und diese Stadt zerschmettern, wie man ein Töpfergeschirr zerschmettert, dass man es nicht mehr ganz machen kann. Und im Thopheth wird man begraben müssen, weil sonst kein Platz zum Begraben ist.|ZUE1931|Public Domain JER.19.12|AT|24|Jeremia|19||0|12|So werde ich diesem Orte und seinen Bewohnern tun, spricht der Herr, indem ich diese Stadt dem Thopheth gleichmache:|ZUE1931|Public Domain JER.19.13|AT|24|Jeremia|19||0|13|die Häuser Jerusalems und die Häuser der Könige Judas sollen werden wie die Stätte des Thopheth, die unreinen nämlich, alle die Häuser, auf deren Dächern sie dem ganzen Heere des Himmels geopfert und fremden Göttern Trankopfer ausgegossen haben.|ZUE1931|Public Domain JER.19.14|AT|24|Jeremia|19||0|14|Darnach kam Jeremia vom Thopheth, wohin ihn der Herr gesandt hatte zu weissagen, und trat in den Vorhof beim Hause des Herrn und sprach zu allem Volk:|ZUE1931|Public Domain JER.19.15|AT|24|Jeremia|19||0|15|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich bringe über diese Stadt und all ihre Schwesterstädte all das Unheil, das ich ihr angedroht habe; denn sie sind halsstarrig und hören nicht auf meine Worte.|ZUE1931|Public Domain JER.20.1|AT|24|Jeremia|20||0|1|ALS aber der Priester Pashur, der Sohn Immers, der Oberaufseher im Hause des Herrn, den Jeremia diese Worte weissagen hörte,|ZUE1931|Public Domain JER.20.2|AT|24|Jeremia|20||0|2|da liess er ihn schlagen und in den Block schliessen, der sich am obern Benjamintor beim Hause des Herrn befand.|ZUE1931|Public Domain JER.20.3|AT|24|Jeremia|20||0|3|"Am andern Morgen sodann entliess Pashur den Jeremia wieder aus dem Block. Da sprach Jeremia zu ihm: Nicht Pashur nennt der Herr deinen Namen, sondern ""Grauen ringsum""."|ZUE1931|Public Domain JER.20.4|AT|24|Jeremia|20||0|4|Denn so spricht der Herr: Siehe, ich mache dich zum Grauen für dich und all deine Freunde; sie werden durch das Schwert ihrer Feinde fallen, während deine Augen es ansehen müssen. Und ganz Juda gebe ich in die Hand des Königs von Babel; der wird sie nach Babel wegführen und mit dem Schwerte schlagen.|ZUE1931|Public Domain JER.20.5|AT|24|Jeremia|20||0|5|Und alle Vorräte dieser Stadt und all ihren Erwerb, all ihre Kostbarkeiten und alle Schätze der Könige Judas gebe ich in die Hand ihrer Feinde; die werden sie plündern und wegnehmen und nach Babel bringen.|ZUE1931|Public Domain JER.20.6|AT|24|Jeremia|20||0|6|Du aber, Pashur, und all deine Hausgenossen, ihr werdet in die Verbannung wandern; nach Babel wirst du kommen, und dort wirst du sterben, dort auch begraben werden samt all deinen Freunden, denen du falsch geweissagt hast.|ZUE1931|Public Domain JER.20.7|AT|24|Jeremia|20||0|7|DU hast mich betört, o Herr, und ich habe mich betören lassen; du bist mit Gewalt über mich gekommen und hast obgesiegt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet meiner.|ZUE1931|Public Domain JER.20.8|AT|24|Jeremia|20||0|8|"Sooft ich rede, muss ich aufschreien; ""Unrecht! Gewalttat!"" muss ich rufen. Denn das Wort des Herrn ist mir zur Schmach und zum Hohn geworden den ganzen Tag."|ZUE1931|Public Domain JER.20.9|AT|24|Jeremia|20||0|9|"Sage ich mir aber: ""Ich will seiner nicht mehr gedenken, will nicht mehr reden in seinem Namen"", dann wird es in meinem Herzen wie brennendes Feuer, verhalten in meinem Gebein. Ich mühe mich ab, es zu tragen, und vermag es nicht."|ZUE1931|Public Domain JER.20.10|AT|24|Jeremia|20||0|10|"Viele schon hörte ich zischeln - welch ein Grauen ringsum! -: ""Zeiget ihn an!"" - ""So wollen wir ihn anzeigen! Ihr seine Vertrauten alle, belauert ihn! Vielleicht lässt er sich betören, dass wir seiner Herr werden und uns an ihm rächen."""|ZUE1931|Public Domain JER.20.11|AT|24|Jeremia|20||0|11|Aber der Herr ist mit mir wie ein furchtbarer Held; darum werden meine Verfolger zu Falle kommen und nichts vermögen. Sie werden schmählich zuschanden, weil es ihnen nicht glückt, in ewiger, unvergesslicher Schmach.|ZUE1931|Public Domain JER.20.12|AT|24|Jeremia|20||0|12|Der Herr der Heerscharen prüft den Gerechten, er sieht Nieren und Herz. Noch werde ich deine Rache an ihnen sehen; denn dir habe ich meine Sache anheimgestellt.|ZUE1931|Public Domain JER.20.13|AT|24|Jeremia|20||0|13|Singet dem Herrn, lobpreist den Herrn! denn er hat das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter errettet.|ZUE1931|Public Domain JER.20.14|AT|24|Jeremia|20||0|14|Verflucht der Tag, an dem ich geboren! der Tag, da mich meine Mutter gebar, er sei nicht gesegnet!|ZUE1931|Public Domain JER.20.15|AT|24|Jeremia|20||0|15|"Verflucht der Mann, der meinem Vater die Botschaft brachte: ""Dir ist ein Knabe geboren!"" und ihn hoch erfreute!"|ZUE1931|Public Domain JER.20.16|AT|24|Jeremia|20||0|16|Jenem Tage ergehe es wie den Städten, die der Herr zerstört hat ohne Erbarmen! Er höre Wehegeschrei am Morgen und Kriegslärm zur Mittagszeit!|ZUE1931|Public Domain JER.20.17|AT|24|Jeremia|20||0|17|weil er mich nicht gemordet im Mutterleibe, sodass die Mutter mir zum Grabe geworden und ihr Schoss ewig schwanger geblieben wäre.|ZUE1931|Public Domain JER.20.18|AT|24|Jeremia|20||0|18|Warum nur kam ich aus Mutterschoss, dass ich Mühsal und Herzeleid schaute, dass meine Tage in Schande vergingen?|ZUE1931|Public Domain JER.21.1|AT|24|Jeremia|21||0|1|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als der König Zedekia den Pashur, den Sohn Malchias, und den Priester Zephanja, den Sohn Maasejas, zu ihm sandte und ihm sagen liess:|ZUE1931|Public Domain JER.21.2|AT|24|Jeremia|21||0|2|Befrage doch den Herrn für uns; denn Nebukadrezar, der König von Babel, führt wider uns Krieg. Vielleicht tut der Herr an uns ein Wunder, wie er sonst getan, dass er von uns abziehen muss.|ZUE1931|Public Domain JER.21.3|AT|24|Jeremia|21||0|3|Da sprach Jeremia zu ihnen: So sollt ihr Zedekia antworten:|ZUE1931|Public Domain JER.21.4|AT|24|Jeremia|21||0|4|So spricht der Herr, der Gott Israels: Siehe, ich lasse umkehren die Kriegswaffen in eurer Hand, mit denen ihr den König von Babel und die Chaldäer, die euch belagern, ausserhalb der Mauer bekämpft, und bringe sie allesamt in diese Stadt.|ZUE1931|Public Domain JER.21.5|AT|24|Jeremia|21||0|5|Und ich selbst will wider euch streiten mit ausgereckter Hand und starkem Arm, in grimmigem Zorn und grosser Wut.|ZUE1931|Public Domain JER.21.6|AT|24|Jeremia|21||0|6|Ich will die Bewohner dieser Stadt schlagen, Menschen und Tiere; durch eine grosse Pest sollen sie sterben.|ZUE1931|Public Domain JER.21.7|AT|24|Jeremia|21||0|7|Und darnach, spricht der Herr, will ich Zedekia, den König von Juda, und seine Diener und das Volk, so viele ihrer in dieser Stadt von der Pest, vom Schwert und vom Hunger verschont geblieben sind, ausliefern in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, und in die Hand ihrer Feinde, derer, die ihnen nach dem Leben trachten; die sollen sie mit der Schärfe des Schwertes schlagen. Ich werde ihnen gegenüber kein Mitleid kennen, keine Schonung, kein Erbarmen.|ZUE1931|Public Domain JER.21.8|AT|24|Jeremia|21||0|8|Zu diesem Volke aber sollst du sagen: So spricht der Herr: Siehe, ich lege euch vor den Weg des Lebens und den Weg des Todes.|ZUE1931|Public Domain JER.21.9|AT|24|Jeremia|21||0|9|Wer in dieser Stadt bleibt, der stirbt durchs Schwert oder am Hunger oder an der Pest; wer aber hinausgeht und zu den Chaldäern überläuft, die euch belagern, der bleibt am Leben, trägt sein Leben als Beute davon.|ZUE1931|Public Domain JER.21.10|AT|24|Jeremia|21||0|10|Denn zum Bösen und nicht zum Guten habe ich mein Angesicht auf diese Stadt gerichtet, spricht der Herr; in die Hand des Königs von Babel wird sie gegeben, der wird sie verbrennen.|ZUE1931|Public Domain JER.21.11|AT|24|Jeremia|21||0|11|UND zum Hause des Königs von Juda sage: Höret das Wort des Herrn,|ZUE1931|Public Domain JER.21.12|AT|24|Jeremia|21||0|12|Haus Davids! So spricht der Herr: Schaffet Recht, sooft ihr zu Gericht sitzt in der Tagesfrühe, und errettet den Beraubten aus der Hand des Bedrückers, damit nicht wie Feuer losbreche mein Grimm und brenne, dass niemand löschen kann, wegen eurer bösen Taten.|ZUE1931|Public Domain JER.21.13|AT|24|Jeremia|21||0|13|"Siehe, ich will an dich, die du das Tal bewohnst, du Fels in der Ebene! spricht der Herr. Die ihr sprecht: ""Wer will wider uns herniedersteigen? wer eindringen in unsere Schlupfwinkel?"" -"|ZUE1931|Public Domain JER.21.14|AT|24|Jeremia|21||0|14|ich will euch heimsuchen, spricht der Herr, nach der Frucht eurer Taten, und Feuer legen an ihren Wald; das soll alles verzehren, was um sie her ist.|ZUE1931|Public Domain JER.22.1|AT|24|Jeremia|22||0|1|So sprach der Herr: Gehe hinab in das Haus des Königs von Juda, und rede dort dieses Wort|ZUE1931|Public Domain JER.22.2|AT|24|Jeremia|22||0|2|und sprich: Höre das Wort des Herrn, König von Juda, der du auf dem Throne Davids sitzest, du und deine Diener und dein Volk, die zu diesen Toren eingehen:|ZUE1931|Public Domain JER.22.3|AT|24|Jeremia|22||0|3|so spricht der Herr: Übet Recht und Gerechtigkeit, errettet den Beraubten aus der Hand des Bedrückers; Fremdling, Waise und Witwe plaget nicht und vergewaltigt nicht und vergiesst nicht unschuldiges Blut an diesem Orte!|ZUE1931|Public Domain JER.22.4|AT|24|Jeremia|22||0|4|Denn wenn ihr nach diesem Worte tut, so werden durch die Tore dieses Hauses Könige einziehen, die auf dem Throne Davids sitzen, fahrend mit Wagen und Rossen, sie und ihre Diener und ihr Volk.|ZUE1931|Public Domain JER.22.5|AT|24|Jeremia|22||0|5|Wenn ihr aber auf diese Worte nicht hört, so habe ich bei mir selbst geschworen, spricht der Herr, dass dieses Haus zum Trümmerhaufen werden soll.|ZUE1931|Public Domain JER.22.6|AT|24|Jeremia|22||0|6|Denn so spricht der Herr über das Haus des Königs von Juda: Bist du mir auch wie Gilead, wie das Haupt des Libanon, wahrlich, ich mache dich zur Wüste, unbewohnten Städten gleich.|ZUE1931|Public Domain JER.22.7|AT|24|Jeremia|22||0|7|Und ich entbiete wider dich Verwüster, einen jeden mit seinem Rüstzeug; die fällen deine schönsten Zedern und werfen sie ins Feuer.|ZUE1931|Public Domain JER.22.8|AT|24|Jeremia|22||0|8|Und viele Völker werden an dieser Stadt vorübergehen und einander fragen: Warum hat der Herr dieser grossen Stadt solches getan?|ZUE1931|Public Domain JER.22.9|AT|24|Jeremia|22||0|9|Und dann wird man sagen: Weil sie den Bund des Herrn, ihres Gottes, verlassen und fremde Götter angebetet und ihnen gedient haben.|ZUE1931|Public Domain JER.22.10|AT|24|Jeremia|22||0|10|Weinet nicht um den, der tot ist, und beklaget ihn nicht! Weinet, weinet um den, der von dannen zieht! Denn nimmermehr kehrt er wieder, und die Heimat sieht er nicht mehr.|ZUE1931|Public Domain JER.22.11|AT|24|Jeremia|22||0|11|Denn so spricht der Herr von Sallum, dem Sohne Josias, dem König von Juda, der an Stelle seines Vaters Josia König wurde: Er, der wegzog von diesem Orte, wird nicht mehr dahin zurückkehren,|ZUE1931|Public Domain JER.22.12|AT|24|Jeremia|22||0|12|sondern an dem Orte, wohin sie ihn in die Verbannung führten, wird er sterben, und dieses Land wird er nicht mehr sehen.|ZUE1931|Public Domain JER.22.13|AT|24|Jeremia|22||0|13|Wehe dem, der sein Haus mit Unrecht baut und seine Söller mit Unbill, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und ihm den Lohn nicht bezahlt!|ZUE1931|Public Domain JER.22.14|AT|24|Jeremia|22||0|14|"der da spricht: ""Ich will mir ein weites Haus und luftige Hallen bauen!"" der Fenster darein brechen lässt, es mit Zedern täfelt und rot bemalt."|ZUE1931|Public Domain JER.22.15|AT|24|Jeremia|22||0|15|Meinst du ein König zu sein, weil du in Zedernbauten wetteiferst? Hat nicht dein Vater auch gegessen und getrunken und sich's wohl sein lassen? Aber er übte Recht und Gerechtigkeit,|ZUE1931|Public Domain JER.22.16|AT|24|Jeremia|22||0|16|den Elenden und Armen verhalf er zum Recht. Heisst nicht das, mich erkennen? spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.22.17|AT|24|Jeremia|22||0|17|Aber deine Augen und dein Herz sind nur auf deinen Gewinn aus, nur darauf, das Blut Unschuldiger zu vergiessen, Unrecht und Gewalt zu verüben.|ZUE1931|Public Domain JER.22.18|AT|24|Jeremia|22||0|18|"Darum spricht der Herr also wider Jojakim, den Sohn Josias, den König von Juda: Nicht wird man um ihn Totenklage halten, (wie man sonst klagt): ""Ach mein Bruder! ach meine Schwester!"" Man wird ihn nicht beweinen: ""Ach Herr! ach seine Herrlichkeit!"""|ZUE1931|Public Domain JER.22.19|AT|24|Jeremia|22||0|19|Wie man einen Esel begräbt, wird man ihn begraben, wird ihn fortschleifen und hinwerfen vor die Tore Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain JER.22.20|AT|24|Jeremia|22||0|20|Steige auf den Libanon und schreie! erhebe deine Stimme in Basan, schreie vom (Gebirge) Abarim her! Denn zerschmettert sind all deine Liebsten.|ZUE1931|Public Domain JER.22.21|AT|24|Jeremia|22||0|21|Ich habe dir zugeredet, als es noch wohl um dich stand; du aber sprachst: Ich mag nicht hören! So hast du es getrieben von Jugend auf: du wolltest nicht auf mich hören.|ZUE1931|Public Domain JER.22.22|AT|24|Jeremia|22||0|22|Der Sturm wird all deine Hirten weiden, und deine Liebsten wandern in die Verbannung. Alsdann wirst du dich schämen und zuschanden werden um all deiner Bosheit willen.|ZUE1931|Public Domain JER.22.23|AT|24|Jeremia|22||0|23|Die du auf dem Libanon thronst und auf den Zedern nistest, wie wirst du stöhnen, wenn Wehen über dich kommen wie über eine Gebärende!|ZUE1931|Public Domain JER.22.24|AT|24|Jeremia|22||0|24|So wahr ich lebe, spricht der Herr, wenngleich Chonja, der Sohn Jojakims, der König von Juda, ein Siegelring wäre an meiner rechten Hand - ich wollte dich doch davon abreissen.|ZUE1931|Public Domain JER.22.25|AT|24|Jeremia|22||0|25|Ich gebe dich in die Hand derer, die dir nach dem Leben trachten, in die Hand derer, vor denen dir graut, in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, und in die Hand der Chaldäer.|ZUE1931|Public Domain JER.22.26|AT|24|Jeremia|22||0|26|Und ich schleudere dich und deine Mutter, die dich geboren hat, in ein fremdes Land, in dem ihr nicht geboren seid; dort werdet ihr sterben.|ZUE1931|Public Domain JER.22.27|AT|24|Jeremia|22||0|27|Aber in das Land, wohin sie zurückzukehren sich sehnen, dahin werden sie nicht wieder kommen.|ZUE1931|Public Domain JER.22.28|AT|24|Jeremia|22||0|28|Ist dieser Chonja ein verächtliches Gebilde, das man zerschlägt? Ist er ein Gefäss, das niemandem gefällt? Warum ward er fortgeschleudert, hingeworfen in ein Land, das er nicht kannte?|ZUE1931|Public Domain JER.22.29|AT|24|Jeremia|22||0|29|Land, Land, Land, höre das Wort des Herrn!|ZUE1931|Public Domain JER.22.30|AT|24|Jeremia|22||0|30|So spricht der Herr: Schreibt diesen Mann auf als kinderlos, als einen Mann, der sein Leben lang kein Glück hat; denn keinem aus seinem Stamm wird es glücken, auf dem Throne Davids zu sitzen und noch einmal über Juda zu herrschen.|ZUE1931|Public Domain JER.23.1|AT|24|Jeremia|23||0|1|WEHE den Hirten, welche die Schafe meiner Weide verkommen lassen, sodass sie sich zerstreuen! spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.23.2|AT|24|Jeremia|23||0|2|Darum spricht der Herr, der Gott Israels, also zu den Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und nicht nach ihnen gesucht - siehe, nun suche ich an euch heim eure bösen Taten, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.23.3|AT|24|Jeremia|23||0|3|Und ich selber sammle den Rest meiner Herde aus allen Ländern, wohin ich sie verstossen habe, und führe sie wieder auf ihre Trift; da sollen sie fruchtbar sein und sich mehren.|ZUE1931|Public Domain JER.23.4|AT|24|Jeremia|23||0|4|Dann setze ich über sie Hirten, die sie weiden, dass sie sich nicht mehr fürchten und nicht mehr erschrecken müssen und keines von ihnen vermisst wird, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.23.5|AT|24|Jeremia|23||0|5|Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken; der wird als König herrschen und weise regieren und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.|ZUE1931|Public Domain JER.23.6|AT|24|Jeremia|23||0|6|"In seinen Tagen wird Juda geholfen werden, und Israel wird sicher wohnen; und das ist der Name, mit dem man ihn nennen wird: ""Der Herr unser Heil!"""|ZUE1931|Public Domain JER.23.7|AT|24|Jeremia|23||0|7|"Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da wird man nicht mehr sagen: ""So wahr der Herr lebt, der Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat!"""|ZUE1931|Public Domain JER.23.8|AT|24|Jeremia|23||0|8|"sondern: ""So wahr der Herr lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel heraufgeführt und heimgebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstossen hatte!"" und sie werden wieder in ihrem Lande wohnen."|ZUE1931|Public Domain JER.23.9|AT|24|Jeremia|23||0|9|ÜBER die Propheten: Mein Herz ist gebrochen in meiner Brust, es zittern mir alle Glieder; ich bin wie ein Trunkener, wie einer, der vom Wein übermannt ist, wegen des Herrn und seiner heiligen Worte.|ZUE1931|Public Domain JER.23.10|AT|24|Jeremia|23||0|10|Denn das Land ist voll Ehebrecher; um ihretwillen trauert das Land, sind verdorrt die Auen der Trift. Arg ist ihr Rennen und Jagen, unrecht ihr Schalten und Walten.|ZUE1931|Public Domain JER.23.11|AT|24|Jeremia|23||0|11|Ja, auch Prophet und Priester sind Frevler geworden, selbst in meinem Hause habe ich ihr böses Treiben gefunden, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.23.12|AT|24|Jeremia|23||0|12|Darum soll ihr Weg ihnen werden zum schlüpfrigen Pfade, in die Finsternis werden sie gestossen und kommen darin zu Fall; denn ich will Unheil, will das Jahr ihrer Heimsuchung über sie bringen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.23.13|AT|24|Jeremia|23||0|13|Wohl habe ich bei den Propheten Samarias Ärgerliches gesehen: sie weissagten im Namen des Baal und führten mein Volk Israel irre.|ZUE1931|Public Domain JER.23.14|AT|24|Jeremia|23||0|14|Aber bei den Propheten Jerusalems habe ich schaurige Dinge gesehen: sie verüben Ehebruch und wandeln in Lüge, sind Helfershelfer der Übeltäter, dass sie ja nicht umkehren, ein jeder von seinem bösen Treiben. Sie alle sind mir wie Sodom und wie die Bewohner Gomorrhas.|ZUE1931|Public Domain JER.23.15|AT|24|Jeremia|23||0|15|Darum spricht der Herr der Heerscharen also über die Propheten: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen, will sie mit Giftwasser tränken; denn von den Propheten Jerusalems ist Ruchlosigkeit ausgegangen über das ganze Land.|ZUE1931|Public Domain JER.23.16|AT|24|Jeremia|23||0|16|So spricht der Herr der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie narren euch nur; das Gesicht des eignen Herzens verkünden sie, nicht den Auftrag des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.23.17|AT|24|Jeremia|23||0|17|"Sie sagen zu denen, die mich verachten: ""Der Herr hat versprochen, es werde euch wohl ergehen"", und zu allen, die in der Verstocktheit ihres Herzens wandeln: ""Kein Unheil wird über euch kommen."""|ZUE1931|Public Domain JER.23.18|AT|24|Jeremia|23||0|18|Denn wer hat im Rate des Herrn gestanden, dass er sein Wort gesehen? wer hat es erlauscht und gehört?|ZUE1931|Public Domain JER.23.19|AT|24|Jeremia|23||0|19|Siehe, ein Sturm geht aus vom Herrn, glühender Zorn; ein wirbelnder Sturm stürzt herab auf das Haupt der Frevler.|ZUE1931|Public Domain JER.23.20|AT|24|Jeremia|23||0|20|Nicht wendet sich der Zorn des Herrn, bis er das Sinnen seines Herzens vollbracht und zur Tat gemacht hat. Am Ende der Tage werdet ihr es recht verstehen.|ZUE1931|Public Domain JER.23.21|AT|24|Jeremia|23||0|21|Ich habe diese Propheten nicht gesandt, und doch laufen sie; ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch weissagen sie.|ZUE1931|Public Domain JER.23.22|AT|24|Jeremia|23||0|22|Haben sie in meinem Rate gestanden, so mögen sie meinem Volk meine Worte verkünden und es von seinem bösen Wege und seinem bösen Tun abbringen.|ZUE1931|Public Domain JER.23.23|AT|24|Jeremia|23||0|23|Bin ich denn|ZUE1931|Public Domain JER.23.24|AT|24|Jeremia|23||0|24|Kann sich einer so heimlich verbergen, dass ich ihn nicht sehe? Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.23.25|AT|24|Jeremia|23||0|25|"Ich habe wohl gehört, was die Propheten sagen, die in meinem Namen Lüge weissagen und sprechen: ""Mir hat geträumt, mir hat geträumt,"|ZUE1931|Public Domain JER.23.26|AT|24|Jeremia|23||0|26|"mir hat geträumt!"" Wird sich wohl bekehren das Herz dieser Propheten, die da Lüge weissagen, die den Trug ihres Herzens weissagen,"|ZUE1931|Public Domain JER.23.27|AT|24|Jeremia|23||0|27|die da denken, sie könnten mit ihren Träumen, die sie einander erzählen, bei meinem Volke meinen Namen in Vergessenheit bringen, wie ihre Väter meines Namens über dem Baal vergessen haben?|ZUE1931|Public Domain JER.23.28|AT|24|Jeremia|23||0|28|Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum; der aber mein Wort hat, der rede getreulich mein Wort. Was hat das Stroh mit dem Weizen gemein? spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.23.29|AT|24|Jeremia|23||0|29|Ist nicht mein Wort wie ein Feuer und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?|ZUE1931|Public Domain JER.23.30|AT|24|Jeremia|23||0|30|Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die einer dem andern meine Worte abstehlen!|ZUE1931|Public Domain JER.23.31|AT|24|Jeremia|23||0|31|Siehe, ich will an die Propheten, die ihre Zunge brauchen, um Gottessprüche zu sprechen!|ZUE1931|Public Domain JER.23.32|AT|24|Jeremia|23||0|32|Siehe, ich will an die Propheten, die Lügenträume weissagen und sie erzählen und mein Volk irreführen mit ihren Lügen und ihrem Flunkern! Ich habe sie nicht gesandt, habe sie nicht geheissen, und diesem Volke nützen sie gar nichts, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.23.33|AT|24|Jeremia|23||0|33|"Und wenn dich dieses Volk oder ein Prophet oder ein Priester fragt: ""Was ist der Ausspruch des Herrn?"" so sage zu ihnen: Ihr seid die Last, und ich will euch abwerfen, spricht der Herr."|ZUE1931|Public Domain JER.23.34|AT|24|Jeremia|23||0|34|"Und den Propheten, den Priester oder den Mann aus dem Volk, der dann noch reden wird von der ""Last"" des Herrn, den will ich heimsuchen samt seinem Hause."|ZUE1931|Public Domain JER.23.35|AT|24|Jeremia|23||0|35|"So sollt ihr ein jeder zu seinem Nächsten und ein jeder zu seinem Bruder sagen: ""Was hat der Herr geantwortet?"" oder: ""Was hat der Herr geredet?"""|ZUE1931|Public Domain JER.23.36|AT|24|Jeremia|23||0|36|"Aber von einer ""Last"" des Herrn sollt ihr nicht mehr reden; denn einem jeden würde diese seine Rede zur Last werden, und ihr würdet die Worte des lebendigen Gottes, des Herrn der Heerscharen, unsres Gottes, verdrehen."|ZUE1931|Public Domain JER.23.37|AT|24|Jeremia|23||0|37|"So soll man zum Propheten sagen: ""Was hat dir der Herr geantwortet?"" oder: ""Was hat der Herr geredet?"""|ZUE1931|Public Domain JER.23.38|AT|24|Jeremia|23||0|38|"Wenn ihr aber von der ""Last"" des Herrn redet - darum spricht der Herr also: Weil ihr dieses Wort ""Last des Herrn"" braucht, wo ich doch zu euch gesandt und befohlen habe: Ihr sollt nicht sagen ""die Last des Herrn"","|ZUE1931|Public Domain JER.23.39|AT|24|Jeremia|23||0|39|darum, siehe, will ich euch aufheben wie eine Last und wegwerfen, euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, hinweg von meinem Angesicht,|ZUE1931|Public Domain JER.23.40|AT|24|Jeremia|23||0|40|und ich will ewige Schande auf euch legen, ewige, unvergessliche Schmach.|ZUE1931|Public Domain JER.24.1|AT|24|Jeremia|24||0|1|EIN Gesicht liess der Herr mich schauen: da standen zwei Körbe mit Feigen vor dem Tempel des Herrn nachdem Nebukadrezar, der König von Babel, den Jechonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, und die Fürsten Judas und die Werkmeister und Schmiede aus Jerusalem in die Verbannung geführt und sie nach Babel gebracht hatte;|ZUE1931|Public Domain JER.24.2|AT|24|Jeremia|24||0|2|in dem einen Korb waren sehr gute Feigen, wie die Frühfeigen sind, im andern Korb waren sehr schlechte Feigen, dass man sie nicht essen konnte, so schlecht waren sie.|ZUE1931|Public Domain JER.24.3|AT|24|Jeremia|24||0|3|Da sprach der Herr zu mir: Was siehst du, Jeremia? Ich sagte: Feigen! Die guten Feigen sind sehr gut, die schlechten aber sehr schlecht, so schlecht, dass man sie nicht essen kann.|ZUE1931|Public Domain JER.24.4|AT|24|Jeremia|24||0|4|Da erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.24.5|AT|24|Jeremia|24||0|5|So spricht der Herr, der Gott Israels: Wie diese guten Feigen, so will ich die Verbannten Judas, die ich von diesem Orte in das Land der Chaldäer fortgeschickt habe, ansehen zum Guten.|ZUE1931|Public Domain JER.24.6|AT|24|Jeremia|24||0|6|Ich will mein Auge auf sie richten zum Guten und sie zurückbringen in dieses Land, will sie aufbauen und nicht zerstören, sie einpflanzen und nicht ausreissen.|ZUE1931|Public Domain JER.24.7|AT|24|Jeremia|24||0|7|Und ich will ihnen ein Herz geben, das sie erkennen lässt, dass ich der Herr bin. Sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren.|ZUE1931|Public Domain JER.24.8|AT|24|Jeremia|24||0|8|Und wie die schlechten Feigen, die so schlecht sind, dass man sie nicht essen kann, so will ich, spricht der Herr, Zedekia, den König von Juda, ausschütten samt seinen Fürsten und dem Rest von Jerusalem, der in diesem Lande übriggeblieben ist, und denen, die im Lande Ägypten wohnen;|ZUE1931|Public Domain JER.24.9|AT|24|Jeremia|24||0|9|ich will sie zum Entsetzen machen für alle Königreiche der Erde, zur Schmach und zum Sprichwort, zum Gespött und zum Fluchwort an allen Orten, wohin ich sie verstosse.|ZUE1931|Public Domain JER.24.10|AT|24|Jeremia|24||0|10|Und ich will das Schwert, den Hunger und die Pest gegen sie loslassen, bis sie ausgerottet sind aus dem Lande, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe.|ZUE1931|Public Domain JER.25.1|AT|24|Jeremia|25||0|1|DAS Wort, das im vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, im ersten Jahre Nebukadrezars, des Königs von Babel, über das ganze Volk Juda an Jeremia ergangen ist|ZUE1931|Public Domain JER.25.2|AT|24|Jeremia|25||0|2|und das der Prophet Jeremia zum ganzen Volke Juda und zu allen Bewohnern Jerusalems geredet hat:|ZUE1931|Public Domain JER.25.3|AT|24|Jeremia|25||0|3|Seit dem dreizehnten Jahre Josias, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, bis auf den heutigen Tag, nun schon 23 Jahre lang, ist das Wort des Herrn an mich ergangen und habe ich zu euch geredet früh und spät; aber ihr habt nicht gehört.|ZUE1931|Public Domain JER.25.4|AT|24|Jeremia|25||0|4|Und früh und spät hat der Herr zu euch alle seine Knechte, die Propheten, gesandt - aber ihr habt nicht gehört und euer Ohr nicht geneigt, um zu hören -|ZUE1931|Public Domain JER.25.5|AT|24|Jeremia|25||0|5|und hat euch sagen lassen: Bekehrt euch doch ein jeder von seinem bösen Wandel und seinem ruchlosen Treiben! Dann dürft ihr wohnen bleiben in dem Lande, das der Herr euch und euren Vätern gegeben hat, in alle Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain JER.25.6|AT|24|Jeremia|25||0|6|Lauft nicht andern Göttern nach, ihnen zu dienen und sie anzubeten, und reizt mich nicht zum Zorn durch die Machwerke eurer Hände, dass ich euch nicht Böses antue.|ZUE1931|Public Domain JER.25.7|AT|24|Jeremia|25||0|7|Aber ihr habt mir kein Gehör geschenkt, spricht der Herr, um mich zum Zorn zu reizen durch die Machwerke eurer Hände, euch selbst zum Unheil.|ZUE1931|Public Domain JER.25.8|AT|24|Jeremia|25||0|8|Darum spricht der Herr der Heerscharen also: Weil ihr auf meine Worte nicht gehört habt,|ZUE1931|Public Domain JER.25.9|AT|24|Jeremia|25||0|9|siehe, so sende ich hin und hole ein Geschlecht aus dem Norden, spricht der Herr, - (ich sende) auch zu Nebukadrezar, dem König von Babel, meinem Knecht - und lasse sie kommen über dieses Land und über alle, die darin wohnen, und über alle diese Völker ringsum. Ich will sie verwüsten und zum Entsetzen machen, zum Gespött und zur ewigen Schmach,|ZUE1931|Public Domain JER.25.10|AT|24|Jeremia|25||0|10|und will aus ihnen hinwegnehmen Freudenjubel und Jauchzen, den Jubel des Bräutigams und der Braut, das Knirschen der Mühle und das Licht der Lampe.|ZUE1931|Public Domain JER.25.11|AT|24|Jeremia|25||0|11|Und dieses ganze Land wird zur Wüste, zur Einöde werden, und diese Völker werden dem König von Babel dienen siebzig Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain JER.25.12|AT|24|Jeremia|25||0|12|Wenn dann die siebzig Jahre um sind, so werde ich, spricht der Herr, am König von Babel und an jenem Volke ihre Schuld heimsuchen - auch an dem Land der Chaldäer - und es auf ewig zur Wüstenei machen.|ZUE1931|Public Domain JER.25.13|AT|24|Jeremia|25||0|13|Und ich werde über jenem Lande alle die Worte eintreffen lassen, die ich über dasselbe geredet habe, alles, was in diesem Buche geschrieben steht, was Jeremia über alle Völker geweissagt hat.|ZUE1931|Public Domain JER.25.14|AT|24|Jeremia|25||0|14|Denn sie sollen vielen Völkern und grossen Königen dienstbar werden, und ich werde ihnen nach ihrem Tun, nach dem Werk ihrer Hände vergelten.|ZUE1931|Public Domain JER.25.15|AT|24|Jeremia|25||0|15|Denn so hat der Herr, der Gott Israels, zu mir gesprochen: Nimm diesen Becher voll schäumenden Weines aus meiner Hand und lass daraus trinken alle Völker, zu denen ich dich sende,|ZUE1931|Public Domain JER.25.16|AT|24|Jeremia|25||0|16|dass sie trinken und taumeln und toll werden vor dem Schwert, das ich unter sie sende.|ZUE1931|Public Domain JER.25.17|AT|24|Jeremia|25||0|17|Und ich nahm den Becher aus der Hand des Herrn und gab daraus allen Völkern zu trinken, zu denen der Herr mich sandte:|ZUE1931|Public Domain JER.25.18|AT|24|Jeremia|25||0|18|Jerusalem und den Städten Judas, seinen Königen und seinen Fürsten, um sie zur Einöde zu machen, zum Entsetzen, zum Gespött und zum Fluchwort, wie es denn heute am Tage ist;|ZUE1931|Public Domain JER.25.19|AT|24|Jeremia|25||0|19|dem Pharao, dem Könige von Ägypten, seinen Höflingen und seinen Fürsten, seinem ganzen Volke|ZUE1931|Public Domain JER.25.20|AT|24|Jeremia|25||0|20|und allem Fremdvolk; allen Königen des Landes Uz, allen Königen im Land der Philister, Askalon, Gaza, Ekron und dem Rest von Asdod;|ZUE1931|Public Domain JER.25.21|AT|24|Jeremia|25||0|21|Edom und Moab und den Ammonitern;|ZUE1931|Public Domain JER.25.22|AT|24|Jeremia|25||0|22|allen Königen von Tyrus, allen Königen von Sidon und den Königen der Küste jenseits des Meeres;|ZUE1931|Public Domain JER.25.23|AT|24|Jeremia|25||0|23|den Leuten von Dedan, Thema und Bus und allen, die sich den Haarrand stutzen;|ZUE1931|Public Domain JER.25.24|AT|24|Jeremia|25||0|24|allen Königen der Araber, die in der Wüste wohnen;|ZUE1931|Public Domain JER.25.25|AT|24|Jeremia|25||0|25|allen Königen von Simri, allen Königen Elams und allen Königen der Meder;|ZUE1931|Public Domain JER.25.26|AT|24|Jeremia|25||0|26|allen Königen des Nordens, den nahen und den fernen, einem nach dem andern, und allen Königreichen, die auf dem ganzen Erdboden sind; und auch der König von Sesach soll nach ihnen trinken.|ZUE1931|Public Domain JER.25.27|AT|24|Jeremia|25||0|27|Und du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Trinkt und berauscht euch und speit! Fallt hin und steht nicht mehr auf - vor dem Schwert, das ich unter euch sende!|ZUE1931|Public Domain JER.25.28|AT|24|Jeremia|25||0|28|Wenn sie aber den Becher aus deiner Hand nicht nehmen und nicht trinken wollen, so sage zu ihnen: So spricht der Herr der Heerscharen: Ihr müsst trinken!|ZUE1931|Public Domain JER.25.29|AT|24|Jeremia|25||0|29|Denn siehe, bei der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, fange ich an mit dem Unheil, und ihr solltet straflos ausgehen? Ihr werdet nicht straflos ausgehen! Denn ich rufe das Schwert auf wider alle Bewohner der Erde, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain JER.25.30|AT|24|Jeremia|25||0|30|Du nun weissage ihnen all diese Worte und sprich zu ihnen: Der Herr wird donnern aus der Höhe, seine Stimme erschallen lassen von seiner heiligen Wohnung; furchtbar wird er donnern über seiner Aue, ein Jauchzen wie die Keltertreter wird er anheben über alle Bewohner der Erde;|ZUE1931|Public Domain JER.25.31|AT|24|Jeremia|25||0|31|das Getöse dringt bis ans Ende der Welt. Denn einen Rechtsstreit hat der Herr mit den Völkern; er rechtet mit allem Fleisch, die Gottlosen überliefert er dem Schwerte, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.25.32|AT|24|Jeremia|25||0|32|So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, Unheil geht aus von Volk zu Volk, und ein gewaltiger Sturm erhebt sich von den Enden der Erde.|ZUE1931|Public Domain JER.25.33|AT|24|Jeremia|25||0|33|An jenem Tage werden die Erschlagenen des Herrn daliegen von einem Ende der Erde bis zum andern; nicht beklagt und nicht gesammelt und nicht begraben, werden sie zu Dünger auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain JER.25.34|AT|24|Jeremia|25||0|34|Wehklaget, ihr Hirten, und schreiet! wälzt euch in Asche, ihr Herren der Herde! Denn die Zeit ist erfüllt, dass ihr geschlachtet werdet und fallen müsst wie stattliche Widder.|ZUE1931|Public Domain JER.25.35|AT|24|Jeremia|25||0|35|Da gibt es kein Fliehen mehr für die Hirten und kein Entrinnen für die Herren der Herde.|ZUE1931|Public Domain JER.25.36|AT|24|Jeremia|25||0|36|Horch, wie die Hirten schreien, wie die Herren der Herde wehklagen! denn der Herr verheert ihre Weide;|ZUE1931|Public Domain JER.25.37|AT|24|Jeremia|25||0|37|verwüstet sind die friedlichen Auen vor dem glühenden Zorn des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.25.38|AT|24|Jeremia|25||0|38|Die Löwen verlassen ihr Dickicht; denn ihr Land ist zur Wüste geworden vor dem gewalttätigen Schwert und vor seinem glühenden Zorn.|ZUE1931|Public Domain JER.26.1|AT|24|Jeremia|26||0|1|IM Anfang der Regierung Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, erging vom Herrn dieses Wort:|ZUE1931|Public Domain JER.26.2|AT|24|Jeremia|26||0|2|So spricht der Herr: Tritt in den Vorhof des Tempels und rede zu allen Judäern, die hereinkommen, um im Hause des Herrn anzubeten, alle die Worte, die ich dir befohlen habe, ihnen zu sagen; du sollst kein Wort davontun.|ZUE1931|Public Domain JER.26.3|AT|24|Jeremia|26||0|3|Vielleicht hören sie und kehren um, ein jeder von seinem bösen Wege, sodass ich mich das Unheil gereuen lasse, das ich über sie zu bringen gedenke um ihrer bösen Taten willen.|ZUE1931|Public Domain JER.26.4|AT|24|Jeremia|26||0|4|Und sage zu ihnen: So spricht der Herr: Wenn ihr nicht auf mich hört und nicht wandelt nach meinem Gesetze, das ich euch gegeben habe,|ZUE1931|Public Domain JER.26.5|AT|24|Jeremia|26||0|5|wenn ihr nicht hört auf die Worte meiner Knechte, der Propheten, die ich zu euch sende früh und spät - doch ihr hörtet nie -,|ZUE1931|Public Domain JER.26.6|AT|24|Jeremia|26||0|6|so werde ich diesem Hause tun wie Silo und den Namen dieser Stadt zum Fluchwort machen für alle Völker der Erde.|ZUE1931|Public Domain JER.26.7|AT|24|Jeremia|26||0|7|Die Priester aber und die Propheten und alles Volk hörten, wie Jeremia diese Worte im Hause des Herrn sprach.|ZUE1931|Public Domain JER.26.8|AT|24|Jeremia|26||0|8|Als er nun alles gesagt hatte, was ihn der Herr zu allem Volke zu reden geheissen, griffen ihn die Priester und Propheten und alles Volk und sprachen: Du musst sterben!|ZUE1931|Public Domain JER.26.9|AT|24|Jeremia|26||0|9|Warum weissagst du im Namen des Herrn, es werde diesem Hause gehen wie Silo, und diese Stadt müsse so öde werden, dass niemand mehr darin wohne? Und alles Volk rottete sich wider Jeremia zusammen im Hause des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.26.10|AT|24|Jeremia|26||0|10|Da hörten die Fürsten Judas von diesen Dingen, und sie stiegen vom Hause des Königs hinauf zum Hause des Herrn und setzten sich an den Eingang des neuen Tores am Hause des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.26.11|AT|24|Jeremia|26||0|11|Nun sprachen die Priester und Propheten zu den Fürsten und allem Volk: Dieser Mann ist des Todes schuldig; denn er hat wider diese Stadt geweissagt, wie ihr mit eignen Ohren gehört habt.|ZUE1931|Public Domain JER.26.12|AT|24|Jeremia|26||0|12|Da sprach Jeremia zu allen Fürsten und allem Volk: Der Herr hat mich gesandt, wider dieses Haus und wider diese Stadt alle die Worte zu weissagen, die ihr gehört habt.|ZUE1931|Public Domain JER.26.13|AT|24|Jeremia|26||0|13|Und nun bessert euren Wandel und eure Taten und höret auf die Stimme des Herrn, eures Gottes, so wird sich der Herr das Unheil gereuen lassen, das er euch angedroht hat.|ZUE1931|Public Domain JER.26.14|AT|24|Jeremia|26||0|14|Ich aber, ich bin ja in eurer Hand; macht mit mir, was euch gut und recht dünkt.|ZUE1931|Public Domain JER.26.15|AT|24|Jeremia|26||0|15|Doch wisset wohl: wenn ihr mich tötet, so bringt ihr unschuldiges Blut über euch und über diese Stadt und ihre Bewohner! Denn das ist gewiss, dass der Herr mich zu euch gesandt hat, alle diese Worte zu euch zu reden.|ZUE1931|Public Domain JER.26.16|AT|24|Jeremia|26||0|16|Da sprachen die Fürsten und alles Volk zu den Priestern und Propheten: Dieser Mann ist nicht des Todes schuldig; er hat im Namen des Herrn, unsres Gottes, zu uns geredet.|ZUE1931|Public Domain JER.26.17|AT|24|Jeremia|26||0|17|Es standen auch etliche von den Ältesten des Landes auf und sprachen zu der ganzen Volksversammlung:|ZUE1931|Public Domain JER.26.18|AT|24|Jeremia|26||0|18|"In den Tagen Hiskias, des Königs von Juda, hat Micha von Moreseth geweissagt; der sprach zu allem Volke Judas: ""So spricht der Herr der Heerscharen: Zion wird zum Feld umgepflügt, Jerusalem wird zu Trümmerhaufen und der Tempelberg zur Waldeshöhe."""|ZUE1931|Public Domain JER.26.19|AT|24|Jeremia|26||0|19|Haben ihn da Hiskia, der König von Juda, und ganz Juda etwa getötet? Haben sie nicht den Herrn gefürchtet und ihn angefleht, sodass sich der Herr das Unheil gereuen liess, das er ihnen angedroht hatte? Und wir wollen ein so grosses Unheil über uns selber bringen?|ZUE1931|Public Domain JER.26.20|AT|24|Jeremia|26||0|20|Nun war noch ein Mann, der im Namen des Herrn weissagte: Uria, der Sohn Semajas, von Kirjath-Jearim; der weissagte wider diese Stadt und wider dieses Land, ganz wie Jeremia.|ZUE1931|Public Domain JER.26.21|AT|24|Jeremia|26||0|21|Als nun der König Jojakim samt all seinen Kriegsleuten und allen Fürsten von seinen Reden hörte, suchte er ihn zu töten. Das erfuhr Uria, und da er sich fürchtete, floh er und entkam nach Ägypten.|ZUE1931|Public Domain JER.26.22|AT|24|Jeremia|26||0|22|Da sandte der König Jojakim Männer nach Ägypten, Elnathan, den Sohn Achbors, und andre mit ihm;|ZUE1931|Public Domain JER.26.23|AT|24|Jeremia|26||0|23|die holten den Uria aus Ägypten und brachten ihn zum König Jojakim, und er liess ihn mit dem Schwerte hinrichten und seinen Leichnam in die Gräber des gemeinen Volkes werfen.|ZUE1931|Public Domain JER.26.24|AT|24|Jeremia|26||0|24|Dem Jeremia aber half Ahikam, der Sohn Saphans, sodass er nicht dem Volke ausgeliefert und nicht getötet wurde.|ZUE1931|Public Domain JER.27.1|AT|24|Jeremia|27||0|1|IM Anfang der Regierung Zedekias, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, erging vom Herrn dieses Wort an Jeremia.|ZUE1931|Public Domain JER.27.2|AT|24|Jeremia|27||0|2|So sprach der Herr zu mir: Mache dir Stricke und Jochstangen und lege sie auf deinen Nacken|ZUE1931|Public Domain JER.27.3|AT|24|Jeremia|27||0|3|und sende Botschaft an den König von Edom, den König von Moab und den König der Ammoniter, an den König von Tyrus und den König von Sidon durch die Gesandten, die nach Jerusalem zu Zedekia, dem König von Juda, gekommen sind.|ZUE1931|Public Domain JER.27.4|AT|24|Jeremia|27||0|4|Befiehl ihnen, ihren Herren zu melden: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Das sollt ihr zu euren Herren sagen:|ZUE1931|Public Domain JER.27.5|AT|24|Jeremia|27||0|5|Ich bin es, der die Erde gemacht hat, die Menschen und die Tiere auf der Erde durch meine grosse Kraft und meinen ausgereckten Arm, und ich gebe sie dem, der mir gefällt.|ZUE1931|Public Domain JER.27.6|AT|24|Jeremia|27||0|6|Und nun habe ich alle diese Länder in die Hand meines Knechtes Nebukadnezar, des Königs von Babel, gegeben. Auch die Tiere des Feldes habe ich ihm gegeben, dass sie ihm dienen.|ZUE1931|Public Domain JER.27.7|AT|24|Jeremia|27||0|7|Und alle Völker sollen ihm und seinem Sohne und seinem Enkel dienen, bis auch seinem Lande die Stunde kommt; alsdann werden viele Völker und grosse Könige es dienstbar machen.|ZUE1931|Public Domain JER.27.8|AT|24|Jeremia|27||0|8|Ein Volk und Königreich aber, das Nebukadnezar, dem König von Babel, nicht dienen und seinen Nacken dem Joch des Königs von Babel nicht fügen will, ein solches Volk will ich heimsuchen mit Schwert und Hunger und Pest und es schliesslich in seine Hand geben, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.27.9|AT|24|Jeremia|27||0|9|"Ihr nun, höret doch nicht auf eure Propheten und Wahrsager, auf eure Träumer, Zeichendeuter und Zauberer, die zu euch sagen: ""Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen müssen!"""|ZUE1931|Public Domain JER.27.10|AT|24|Jeremia|27||0|10|Denn Lüge weissagen sie euch - euch zu entfernen aus eurem Lande, dass ich euch verstosse und ihr umkommet.|ZUE1931|Public Domain JER.27.11|AT|24|Jeremia|27||0|11|Ein Volk aber, das seinen Nacken dem Joch des Königs von Babel fügt und ihm dient, das werde ich auf seinem Boden lassen, spricht der Herr, und es wird ihn bebauen und darauf wohnen.|ZUE1931|Public Domain JER.27.12|AT|24|Jeremia|27||0|12|Auch zu Zedekia, dem König von Juda, redete ich diese selben Worte und sprach: Fügt euren Nacken dem Joch des Königs von Babel und dient ihm und seinem Volke, so bleibt ihr am Leben.|ZUE1931|Public Domain JER.27.13|AT|24|Jeremia|27||0|13|Warum willst du samt deinem Volke durch Schwert und Hunger und Pest umkommen, wie der Herr dem Volke gedroht hat, das dem König von Babel nicht dient?|ZUE1931|Public Domain JER.27.14|AT|24|Jeremia|27||0|14|"Hört nicht auf die Worte der Propheten, die zu euch sagen: ""Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen müssen!"" Denn Lüge weissagen sie euch."|ZUE1931|Public Domain JER.27.15|AT|24|Jeremia|27||0|15|Ich habe sie nicht gesandt, spricht der Herr, sie weissagen fälschlich in meinem Namen - damit ich euch verstosse und ihr samt den Propheten, die euch weissagen, umkommet.|ZUE1931|Public Domain JER.27.16|AT|24|Jeremia|27||0|16|"Auch zu den Priestern und zu diesem ganzen Volke sprach ich: So spricht der Herr: Hört nicht auf die Worte eurer Propheten, die euch weissagen: ""Wahrlich, die Geräte des Hauses des Herrn werden jetzt bald wieder von Babel zurückgebracht werden!"" Denn Lüge weissagen sie euch."|ZUE1931|Public Domain JER.27.17|AT|24|Jeremia|27||0|17|Hört nicht auf sie! Dient dem König von Babel, so bleibt ihr am Leben. Warum soll diese Stadt verwüstet werden?|ZUE1931|Public Domain JER.27.18|AT|24|Jeremia|27||0|18|Wenn sie wirklich Propheten sind und ihnen das Wort des Herrn verliehen ist, so mögen sie in den Herrn der Heerscharen dringen, dass nicht auch die Geräte, die noch im Hause des Herrn und im Hause des Königs von Juda und in Jerusalem geblieben sind, nach Babel kommen.|ZUE1931|Public Domain JER.27.19|AT|24|Jeremia|27||0|19|Denn so spricht der Herr der Heerscharen über die Säulen, über das|ZUE1931|Public Domain JER.27.20|AT|24|Jeremia|27||0|20|und die Nebukadnezar, der König von Babel, nicht mitgenommen hat, als er Jechonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, samt allen Edlen Judas und Jerusalems von Jerusalem nach Babel in die Verbannung führte -|ZUE1931|Public Domain JER.27.21|AT|24|Jeremia|27||0|21|ja, so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, über die Geräte, die noch im Hause des Herrn und im Hause des Königs von Juda und in Jerusalem geblieben sind:|ZUE1931|Public Domain JER.27.22|AT|24|Jeremia|27||0|22|Sie werden nach Babel geführt werden, und dort werden sie bleiben bis zu dem Tage, da ich nach ihnen sehe und sie wieder an diesen Ort heraufbringe, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.28.1|AT|24|Jeremia|28||0|1|IM selben Jahr, im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda, im fünften Monat des vierten Jahres, begab es sich, dass der Prophet Hananja von Gibeon, der Sohn Assurs, im Hause des Herrn in Gegenwart der Priester und des ganzen Volkes zu mir sprach:|ZUE1931|Public Domain JER.28.2|AT|24|Jeremia|28||0|2|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Ich habe das Joch des Königs von Babel zerbrochen!|ZUE1931|Public Domain JER.28.3|AT|24|Jeremia|28||0|3|Binnen zwei Jahren werde ich an diesen Ort alle Geräte des Hauses des Herrn zurückbringen, die Nebukadnezar, der König von Babel, von diesem Orte weggenommen und nach Babel gebracht hat.|ZUE1931|Public Domain JER.28.4|AT|24|Jeremia|28||0|4|Auch Jechonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, und alle Verbannten Judas, die nach Babel gekommen sind, werde ich an diesen Ort zurückbringen, spricht der Herr; denn ich werde das Joch des Königs von Babel zerbrechen.|ZUE1931|Public Domain JER.28.5|AT|24|Jeremia|28||0|5|Da sprach der Prophet Jeremia zu dem Propheten Hananja vor den Priestern und vor allen Leuten, die im Hause des Herrn standen -|ZUE1931|Public Domain JER.28.6|AT|24|Jeremia|28||0|6|der Prophet Jeremia also sprach: So sei es! Möchte der Herr das tun! Möchte der Herr deine Worte, die du geweissagt hast, erfüllen und die Geräte des Hauses des Herrn und die Verbannten alle von Babel an diesen Ort zurückbringen!|ZUE1931|Public Domain JER.28.7|AT|24|Jeremia|28||0|7|Nur höre dieses Wort, das ich dir und allem Volke zu sagen habe:|ZUE1931|Public Domain JER.28.8|AT|24|Jeremia|28||0|8|Die Propheten, die vor mir und vor dir gewesen sind von uralters her, die haben über viele Länder und grosse Königreiche geweissagt von Krieg und Unheil und Pest.|ZUE1931|Public Domain JER.28.9|AT|24|Jeremia|28||0|9|Wenn aber ein Prophet von Frieden weissagt, so wird man daran, dass sein Wort eintrifft, erkennen, dass in Wahrheit der Herr diesen Propheten gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JER.28.10|AT|24|Jeremia|28||0|10|Da nahm der Prophet Hananja das Joch vom Nacken des Propheten Jeremia und zerbrach es.|ZUE1931|Public Domain JER.28.11|AT|24|Jeremia|28||0|11|Und Hananja sprach vor allem Volk: So spricht der Herr: Ebenso werde ich binnen zwei Jahren das Joch Nebukadnezars, des Königs von Babel, vom Nacken aller Völker nehmen und es zerbrechen. Da ging der Prophet Jeremia seines Weges.|ZUE1931|Public Domain JER.28.12|AT|24|Jeremia|28||0|12|Nachdem nun der Prophet Hananja das Joch vom Nacken des Propheten Jeremia genommen und es zerbrochen hatte, erging an Jeremia das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.28.13|AT|24|Jeremia|28||0|13|Gehe hin und sage zu Hananja: So spricht der Herr: Ein hölzernes Joch hast du zerbrochen; so werde ich dafür ein eisernes Joch machen.|ZUE1931|Public Domain JER.28.14|AT|24|Jeremia|28||0|14|Denn so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Ein eisernes Joch lege ich auf den Nacken all dieser Völker, dass sie Nebukadnezar, dem König von Babel, dienen sollen, und sie werden ihm dienen; und auch die Tiere des Feldes gebe ich ihm.|ZUE1931|Public Domain JER.28.15|AT|24|Jeremia|28||0|15|Und der Prophet Jeremia sprach zum Propheten Hananja: Höre, Hananja! Der Herr hat dich nicht gesandt; du aber hast dieses Volk verführt, auf Lüge sich zu verlassen.|ZUE1931|Public Domain JER.28.16|AT|24|Jeremia|28||0|16|Darum spricht der Herr also: Siehe, ich schicke dich weg vom Erdboden; noch in diesem Jahre wirst du sterben, weil du Abfall gepredigt hast wider den Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.28.17|AT|24|Jeremia|28||0|17|Und der Prophet Hananja starb noch im selben Jahre, im siebenten Monat.|ZUE1931|Public Domain JER.29.1|AT|24|Jeremia|29||0|1|DIES ist der Wortlaut des Briefes, den der Prophet Jeremia von Jerusalem aus an den Rest der Ältesten der Verbannten sandte und an die Priester und Propheten und alles Volk, das Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel in die Verbannung geführt hatte -|ZUE1931|Public Domain JER.29.2|AT|24|Jeremia|29||0|2|nachdem der König Jechonja und die Gebieterin, die Kämmerer und die Fürsten Judas und Jerusalems, die Schmiede und Schlosser Jerusalem verlassen hatten -,|ZUE1931|Public Domain JER.29.3|AT|24|Jeremia|29||0|3|durch Eleasa, den Sohn Saphans, und Gemarja, den Sohn Hilkias, die Zedekia, der König von Juda, an Nebukadnezar, den König von Babel, nach Babel sandte. Er lautete:|ZUE1931|Public Domain JER.29.4|AT|24|Jeremia|29||0|4|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, zu allen Verbannten, die von Jerusalem nach Babel in die Verbannung geschickt worden sind:|ZUE1931|Public Domain JER.29.5|AT|24|Jeremia|29||0|5|Bauet Häuser und wohnet darin; pflanzet Gärten und esset ihre Frucht;|ZUE1931|Public Domain JER.29.6|AT|24|Jeremia|29||0|6|nehmet euch Frauen und zeuget Söhne und Töchter; werbet um Frauen für eure Söhne und gebt eure Töchter Männern, damit sie Söhne und Töchter gebären, dass ihr euch dort mehret und euer nicht weniger werden.|ZUE1931|Public Domain JER.29.7|AT|24|Jeremia|29||0|7|Suchet das Wohl des Landes, in das ich euch verbannt habe, und betet für es zum Herrn; denn sein Wohl ist auch euer Wohl.|ZUE1931|Public Domain JER.29.8|AT|24|Jeremia|29||0|8|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Lasset euch nicht verführen von den Propheten, die unter euch sind, und von euren Wahrsagern; höret auch nicht auf die Träume, die sie träumen:|ZUE1931|Public Domain JER.29.9|AT|24|Jeremia|29||0|9|sie weissagen euch ja nur Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.29.10|AT|24|Jeremia|29||0|10|Denn so spricht der Herr: Erst wenn siebzig Jahre für Babel um sind, will ich nach euch sehen. Dann will ich meine Verheissung an euch erfüllen und euch wieder an diesen Ort bringen.|ZUE1931|Public Domain JER.29.11|AT|24|Jeremia|29||0|11|Denn ich weiss, was für Gedanken ich über euch hege, spricht der Herr, Gedanken zum Heil und nicht zum Unheil, euch eine Zukunft und Hoffnung zu gewähren.|ZUE1931|Public Domain JER.29.12|AT|24|Jeremia|29||0|12|Wenn ihr mich ruft, so will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich auf euch hören.|ZUE1931|Public Domain JER.29.13|AT|24|Jeremia|29||0|13|Wenn ihr mich sucht, so sollt ihr mich finden; wenn ihr nach mir fragt von ganzem Herzen,|ZUE1931|Public Domain JER.29.14|AT|24|Jeremia|29||0|14|so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr. Ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, dahin ich euch verstossen habe, spricht der Herr, und werde euch wieder an den Ort bringen, von wo ich euch in die Verbannung geschickt.|ZUE1931|Public Domain JER.29.15|AT|24|Jeremia|29||0|15|Wenn ihr sagt: Der Herr hat uns in Babel Propheten erweckt -|ZUE1931|Public Domain JER.29.16|AT|24|Jeremia|29||0|16|Ja, so spricht der Herr über den König, der auf dem Throne Davids sitzt, und über alles Volk, das in dieser Stadt wohnt, über eure Brüder, die nicht mit euch in die Verbannung gezogen sind,|ZUE1931|Public Domain JER.29.17|AT|24|Jeremia|29||0|17|so spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, ich lasse wider sie los das Schwert und den Hunger und die Pest und mache sie wie die abscheulichen Feigen, die so schlecht sind, dass man sie nicht essen kann;|ZUE1931|Public Domain JER.29.18|AT|24|Jeremia|29||0|18|ich verfolge sie mit Schwert und Hunger und Pest und mache sie zum Entsetzen für alle Königreiche der Erde, zum Fluchwort und zum Schauder, zum Gespött und zum Hohn für alle Völker, unter die ich sie verstosse,|ZUE1931|Public Domain JER.29.19|AT|24|Jeremia|29||0|19|dafür, dass sie nicht auf meine Worte gehört haben, spricht der Herr, mit denen ich meine Knechte, die Propheten, zu ihnen sandte früh und spät, ohne dass sie darauf hörten, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.29.20|AT|24|Jeremia|29||0|20|Ihr aber, höret das Wort des Herrn, ihr Verbannten alle, die ich von Jerusalem nach Babel geschickt habe! -|ZUE1931|Public Domain JER.29.21|AT|24|Jeremia|29||0|21|so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, über Ahab, den Sohn Kolajas, und über Zedekia, den Sohn Maasejas, die euch in meinem Namen Lüge weissagen: Siehe, ich gebe sie in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel; der wird sie vor euren Augen töten.|ZUE1931|Public Domain JER.29.22|AT|24|Jeremia|29||0|22|"Und man wird ihren Namen als Fluchwort gebrauchen unter allen Verbannten Judas in Babel und sagen: ""Der Herr tue dir wie dem Zedekia und dem Ahab, die der König von Babel im Feuer geröstet hat!"" -"|ZUE1931|Public Domain JER.29.23|AT|24|Jeremia|29||0|23|darum weil sie Schandtaten begangen haben in Israel: sie haben mit den Frauen ihrer Nächsten Ehebruch getrieben und in meinem Namen Worte geredet, die ich ihnen nicht aufgetragen habe; des bin ich kundig und Zeuge, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.29.24|AT|24|Jeremia|29||0|24|Zu Semaja von Nehelam aber sollst du sagen:|ZUE1931|Public Domain JER.29.25|AT|24|Jeremia|29||0|25|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Du hast also in eignem Namen an alles Volk in Jerusalem und an den Priester Zephanja, den Sohn Maasejas, und an alle Priester einen Brief gesandt des Inhalts:|ZUE1931|Public Domain JER.29.26|AT|24|Jeremia|29||0|26|"""Der Herr hat dich an Stelle des Priesters Jojada zum Priester gemacht, Aufseher zu sein im Hause des Herrn über jeden Verrückten, der sich als Prophet aufspielt, dass du ihn in den Block oder ins Halseisen schliessest."|ZUE1931|Public Domain JER.29.27|AT|24|Jeremia|29||0|27|Wie kommt es denn, dass du den Jeremia von Anathoth, der sich bei euch als Prophet aufspielt, nicht gescholten hast?|ZUE1931|Public Domain JER.29.28|AT|24|Jeremia|29||0|28|"Hat er doch zu uns nach Babel die Botschaft gesandt: Es dauert noch lange; bauet Häuser und wohnet darin, pflanzet Gärten und esset ihre Frucht."""|ZUE1931|Public Domain JER.29.29|AT|24|Jeremia|29||0|29|Diesen Brief las der Priester Zephanja dem Propheten Jeremia vor.|ZUE1931|Public Domain JER.29.30|AT|24|Jeremia|29||0|30|Da erging an Jeremia das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.29.31|AT|24|Jeremia|29||0|31|Sende an alle Verbannten die Botschaft: So spricht der Herr über Semaja von Nehelam: Weil euch Semaja, den ich doch nicht gesandt habe, geweissagt und euch so verführt hat, euch auf Lüge zu verlassen,|ZUE1931|Public Domain JER.29.32|AT|24|Jeremia|29||0|32|darum spricht der Herr also: Siehe, ich werde Semaja von Nehelam und sein Geschlecht heimsuchen: niemand von den Seinen soll unter diesem Volke wohnen bleiben und das Glück schauen, das ich meinem Volke schaffen will, spricht der Herr; denn er hat Abfall gepredigt wider den Herrn.|ZUE1931|Public Domain JER.30.1|AT|24|Jeremia|30||0|1|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:|ZUE1931|Public Domain JER.30.2|AT|24|Jeremia|30||0|2|So spricht der Herr, der Gott Israels: Schreibe dir alle die Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch.|ZUE1931|Public Domain JER.30.3|AT|24|Jeremia|30||0|3|Denn siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich das Geschick meines Volkes Israel und Juda wenden, spricht der Herr. Ich werde sie wieder in das Land bringen, das ich ihren Vätern gegeben habe, und sie werden es besitzen.|ZUE1931|Public Domain JER.30.4|AT|24|Jeremia|30||0|4|Und dies sind die Worte, die der Herr über Israel und Juda geredet hat.|ZUE1931|Public Domain JER.30.5|AT|24|Jeremia|30||0|5|Ja, so spricht der Herr: Schreckensgeschrei haben wir vernommen, friedeloses Entsetzen.|ZUE1931|Public Domain JER.30.6|AT|24|Jeremia|30||0|6|Fraget doch und sehet, ob ein Mannsbild gebiert! Warum sah ich denn einen jeden, die Hände an den Hüften wie ein gebärendes Weib, und alle Gesichter in Leichenblässe verwandelt?|ZUE1931|Public Domain JER.30.7|AT|24|Jeremia|30||0|7|Wehe! gross ist jener Tag, keiner ihm gleich! eine Zeit der Not ist's für Jakob; doch wird er daraus errettet!|ZUE1931|Public Domain JER.30.8|AT|24|Jeremia|30||0|8|An jenem Tage, spricht der Herr der Heerscharen, da zerbreche ich das Joch, das ihren Nacken drückt, und zerreisse ihre Bande, und Fremden sollen sie nicht mehr dienen.|ZUE1931|Public Domain JER.30.9|AT|24|Jeremia|30||0|9|Dem Herrn, ihrem Gott, werden sie dienen und David, ihrem König, den ich ihnen erwecken will.|ZUE1931|Public Domain JER.30.10|AT|24|Jeremia|30||0|10|Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht der Herr, erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich errette dich aus der Ferne und dein Geschlecht aus dem Lande der Gefangenschaft; und Jakob wird heimkehren und Ruhe haben, wird sicher leben, und niemand soll ihn aufschrecken.|ZUE1931|Public Domain JER.30.11|AT|24|Jeremia|30||0|11|Denn ich bin mit dir, spricht der Herr, dir zu helfen: ich will den Garaus machen allen Völkern, unter die ich dich zerstreut habe, nur dir will ich nicht den Garaus machen. Ich will dich züchtigen nach Billigkeit, doch gänzlich ungestraft kann ich dich nicht lassen.|ZUE1931|Public Domain JER.30.12|AT|24|Jeremia|30||0|12|Also spricht der Herr: Unheilbar ist dein Schaden, bösartig deine Wunde.|ZUE1931|Public Domain JER.30.13|AT|24|Jeremia|30||0|13|Es gibt kein Heilmittel für das Geschwür, kein Vernarben gibt es für dich.|ZUE1931|Public Domain JER.30.14|AT|24|Jeremia|30||0|14|All deine Buhlen haben deiner vergessen; sie fragen nicht nach dir. Denn wie ein Feind schlägt, habe ich dich geschlagen mit grausamer Züchtigung, weil deine Schuld so gross, weil deiner Sünden so viele sind.|ZUE1931|Public Domain JER.30.15|AT|24|Jeremia|30||0|15|Warum schreist du ob deines Schadens, ob deines unheilbaren Schmerzes? Weil deine Schuld so gross, weil deiner Sünden so viele sind, habe ich dir solches getan.|ZUE1931|Public Domain JER.30.16|AT|24|Jeremia|30||0|16|Darum sollen alle, die dich fressen, gefressen werden, und alle deine Bedränger sollen in die Gefangenschaft wandern; die dich plündern, fallen der Plünderung anheim, und alle, die dich berauben, gebe ich der Beraubung preis.|ZUE1931|Public Domain JER.30.17|AT|24|Jeremia|30||0|17|Denn ich lasse deine Wunden vernarben und heile dich von deinen Schlägen, spricht der Herr, nennen sie dich das ist Zion doch eine Verstossene, nach der niemand fragt.|ZUE1931|Public Domain JER.30.18|AT|24|Jeremia|30||0|18|So spricht der Herr: Siehe, ich werde das Geschick der Zelte Jakobs wenden und seiner Wohnstätten mich erbarmen. Die Stadt soll neu gebaut werden auf ihrem Schutthügel, und die Burg soll wieder auf ihrem Platze stehen,|ZUE1931|Public Domain JER.30.19|AT|24|Jeremia|30||0|19|und Loblieder und Freudengesänge werden von dort erschallen. Ich will sie mehren, und sie sollen nicht abnehmen; ich will sie zu Ehren bringen, und sie sollen nicht verachtet sein.|ZUE1931|Public Domain JER.30.20|AT|24|Jeremia|30||0|20|Seine Söhne sollen sein wie zuvor, und seine Gemeinde wird vor mir bestehen bleiben; doch alle seine Bedränger will ich heimsuchen.|ZUE1931|Public Domain JER.30.21|AT|24|Jeremia|30||0|21|Ihm selbst soll sein Herrscher entstammen, und sein Fürst soll aus seiner Mitte hervorgehen. Ihn will ich mir nahen lassen, dass er vor mich trete; denn wer sonst wagte sein Leben daran, mir zu nahen? spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.30.22|AT|24|Jeremia|30||0|22|Dann werdet ihr mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.|ZUE1931|Public Domain JER.30.23|AT|24|Jeremia|30||0|23|Siehe, ein Sturm geht aus vom Herrn, glühender Zorn; ein wirbelnder Sturm stürzt herab auf das Haupt der Frevler.|ZUE1931|Public Domain JER.30.24|AT|24|Jeremia|30||0|24|Nicht wendet sich der grimmige Zorn des Herrn, bis er das Sinnen seines Herzens vollbracht, zur Tat gemacht hat. Am Ende der Tage werdet ihr es recht verstehen.|ZUE1931|Public Domain JER.31.1|AT|24|Jeremia|31||0|1|Zu jener Zeit, spricht der Herr, werde ich aller Geschlechter Israels Gott sein, und sie werden mein Volk sein.|ZUE1931|Public Domain JER.31.2|AT|24|Jeremia|31||0|2|Also spricht der Herr: Gnade fand in der Wüste das Volk, dem Schwerte entronnen, als Israel wanderte, zu seiner Ruhe zu kommen.|ZUE1931|Public Domain JER.31.3|AT|24|Jeremia|31||0|3|Von fernher erschien ihm der Herr (und sprach): Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus Güte.|ZUE1931|Public Domain JER.31.4|AT|24|Jeremia|31||0|4|Wiederum will ich dich bauen, dass du neugebaut seiest, Jungfrau Israel! Wiederum sollst du dich mit deinen Handpauken schmücken und ausziehen im Reigen der Fröhlichen.|ZUE1931|Public Domain JER.31.5|AT|24|Jeremia|31||0|5|Wiederum sollst du Weingärten pflanzen auf den Bergen Samariens; ja, pflanzen wird man sie und (ihre Früchte) geniessen.|ZUE1931|Public Domain JER.31.6|AT|24|Jeremia|31||0|6|"Denn es kommt ein Tag, da werden die Wächter auf Ephraims Bergen rufen: ""Kommt, lasset uns nach Zion pilgern, zu dem Herrn, unserm Gott!"""|ZUE1931|Public Domain JER.31.7|AT|24|Jeremia|31||0|7|"Denn also spricht der Herr: Frohlocket mit Freuden über Jakob, jauchzet über das erste der Völker! Verkündet es, lobsinget und sagt: ""Geholfen hat der Herr seinem Volke, dem Rest Israels!"""|ZUE1931|Public Domain JER.31.8|AT|24|Jeremia|31||0|8|Siehe, ich führe sie heim aus dem Lande des Nordens und sammle sie von den Enden der Erde, auch die Blinden und Lahmen, die Schwangern und Gebärenden insgesamt; als grosse Gemeinde kehren sie hierher zurück.|ZUE1931|Public Domain JER.31.9|AT|24|Jeremia|31||0|9|Mit Weinen kommen sie und unter Flehen; ich werde sie leiten, werde sie führen zu Wasserbächen auf ebenem Wege, auf dem sie nicht straucheln; denn ich bin Israels Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborner.|ZUE1931|Public Domain JER.31.10|AT|24|Jeremia|31||0|10|Höret das Wort des Herrn, ihr Völker, und verkündet es an den fernen Gestaden und sprecht: Der Israel zerstreut hat, er sammelt es wieder und hütet es wie ein Hirt seine Herde.|ZUE1931|Public Domain JER.31.11|AT|24|Jeremia|31||0|11|Ja, der Herr hat Jakob losgekauft, ihn aus der Hand eines Stärkern befreit.|ZUE1931|Public Domain JER.31.12|AT|24|Jeremia|31||0|12|Und sie werden kommen und auf der Höhe des Zion frohlocken, werden strahlen vor Freude über den Segen des Herrn: über das Korn und den Wein und das Öl und über die Schafe und Rinder; und ihre Seele wird sein wie ein wohlbewässerter Garten, und sie werden nicht mehr schmachten.|ZUE1931|Public Domain JER.31.13|AT|24|Jeremia|31||0|13|Alsdann wird sich die Jungfrau am Reigen erfreuen, und jung und alt wird fröhlich sein; ich werde ihre Trauer in Freude wandeln, werde sie trösten und froh machen nach ihrem Kummer.|ZUE1931|Public Domain JER.31.14|AT|24|Jeremia|31||0|14|Ich werde die Seele der Priester laben mit Fett, und mein Volk wird an meinem Segen sich sättigen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.31.15|AT|24|Jeremia|31||0|15|So spricht der Herr: Horch! in Rama hört man klagen, bitterlich weinen. Rahel weint um ihre Kinder, will sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind.|ZUE1931|Public Domain JER.31.16|AT|24|Jeremia|31||0|16|So spricht der Herr: Wehre deiner Stimme das Weinen und deinen Augen die Tränen, denn deine Mühe soll noch belohnt werden, spricht der Herr; sie kehren heim aus dem Lande des Feindes.|ZUE1931|Public Domain JER.31.17|AT|24|Jeremia|31||0|17|Es gibt noch eine Hoffnung für deine Zukunft, spricht der Herr, die Kinder kehren heim in ihre Marken.|ZUE1931|Public Domain JER.31.18|AT|24|Jeremia|31||0|18|"Gar wohl habe ich gehört, wie Ephraim klagt: ""Du hast mich gezüchtigt, wie ein junges, ungebärdiges Rind ward ich gezüchtigt. Führe mich zurück, dass ich heimkehre; bist du doch der Herr, mein Gott."|ZUE1931|Public Domain JER.31.19|AT|24|Jeremia|31||0|19|"Nachdem ich in die Verbannung gewandert, tat ich ja Busse, und nachdem ich gezüchtigt war, schlug ich an meine Brust. Ich bin beschämt und tief zerknirscht; denn ich trage die Schmach meiner Jugend."""|ZUE1931|Public Domain JER.31.20|AT|24|Jeremia|31||0|20|"""Ist eigentlich Ephraim mein teurer Sohn, ist er mein Lieblingskind? Sooft ich von ihm rede, muss ich immerfort seiner gedenken; darum stürmt mein Herz ihm entgegen, ich muss mich seiner erbarmen"", spricht der Herr."|ZUE1931|Public Domain JER.31.21|AT|24|Jeremia|31||0|21|Stelle dir Merkzeichen auf, setze dir hohe Säulen; habe acht auf die Strasse, auf den Weg, den du gezogen bist! Kehre heim, Jungfrau Israel, kehre heim zu diesen deinen Städten!|ZUE1931|Public Domain JER.31.22|AT|24|Jeremia|31||0|22|Wie lange noch willst du umherschweifen, abtrünnige Tochter? Denn der Herr schafft Neues im Lande: das Weib wird den Mann umgeben.|ZUE1931|Public Domain JER.31.23|AT|24|Jeremia|31||0|23|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Noch wird es dazu kommen, dass man im Lande Juda und in seinen Städten, wenn ich ihr Geschick wende, dieses Wort spricht: Der Herr segne dich, du Flur der Gerechtigkeit, du heiliger Berg,|ZUE1931|Public Domain JER.31.24|AT|24|Jeremia|31||0|24|und die Bewohner Judas zu Stadt und Land insgesamt, die Ackerbauer und die mit der Herde ziehen.|ZUE1931|Public Domain JER.31.25|AT|24|Jeremia|31||0|25|Denn ich tränke die ermattete Seele, jede schmachtende Seele sättige ich. -|ZUE1931|Public Domain JER.31.26|AT|24|Jeremia|31||0|26|Darüber erwachte ich und sah auf, und mein Schlaf war mir süss gewesen.|ZUE1931|Public Domain JER.31.27|AT|24|Jeremia|31||0|27|Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da besäe ich das Haus Israel und das Haus Juda mit Saat von Menschen und Vieh,|ZUE1931|Public Domain JER.31.28|AT|24|Jeremia|31||0|28|und wie ich über ihnen gewacht habe, auszureissen und niederzureissen, zu zerstören und zu verderben und wehe zu tun, so werde ich über ihnen wachen, zu pflanzen und aufzubauen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.31.29|AT|24|Jeremia|31||0|29|"In jenen Tagen wird man nicht mehr sagen: ""Die Väter haben saure Trauben gegessen, und den Kindern werden davon die Zähne stumpf"","|ZUE1931|Public Domain JER.31.30|AT|24|Jeremia|31||0|30|sondern ein jeder wird um seiner eignen Schuld willen sterben; einem jeden, der die sauren Trauben isst, sollen die eignen Zähne stumpf werden.|ZUE1931|Public Domain JER.31.31|AT|24|Jeremia|31||0|31|Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da schliesse ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund,|ZUE1931|Public Domain JER.31.32|AT|24|Jeremia|31||0|32|nicht einen Bund, wie ich ihn mit ihren Vätern schloss zu der Zeit, da ich sie bei der Hand nahm, sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, ich aber habe sie verworfen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.31.33|AT|24|Jeremia|31||0|33|Nein, das ist der Bund, den ich nach jenen Tagen mit dem Hause Israel schliessen will, spricht der Herr: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und es ihnen ins Herz schreiben; ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.|ZUE1931|Public Domain JER.31.34|AT|24|Jeremia|31||0|34|"Da wird keiner mehr den andern, keiner seinen Bruder belehren und sprechen: ""Erkennet den Herrn!"" sondern sie werden mich alle erkennen, klein und gross, spricht der Herr; denn ich werde ihre Schuld verzeihen und ihrer Sünden nimmermehr gedenken."|ZUE1931|Public Domain JER.31.35|AT|24|Jeremia|31||0|35|So spricht der Herr, der die Sonne gesetzt hat zum Licht am Tage, den Mond und die Sterne zum Licht für die Nacht, der das Meer erregte, dass seine Wogen brausten - Herr der Heerscharen ist sein Name -:|ZUE1931|Public Domain JER.31.36|AT|24|Jeremia|31||0|36|So gewiss diese Ordnungen vor mir niemals vergehen, spricht der Herr, so gewiss werden auch die Geschlechter Israels nimmermehr aufhören, vor mir ein Volk zu sein für und für.|ZUE1931|Public Domain JER.31.37|AT|24|Jeremia|31||0|37|So spricht der Herr: So gewiss die Himmel droben nicht zu ermessen und die Grundfesten der Erde drunten nicht zu ergründen sind, so gewiss will ich die Geschlechter Israels nicht verwerfen um all ihrer Taten willen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.31.38|AT|24|Jeremia|31||0|38|Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da wird die Stadt für den Herrn wieder aufgebaut vom Turm Hananeels an bis zum Ecktor;|ZUE1931|Public Domain JER.31.39|AT|24|Jeremia|31||0|39|von da wird die Meßschnur weitergehen geradeaus bis zum Hügel Gareb und dann umbiegen nach Goa.|ZUE1931|Public Domain JER.31.40|AT|24|Jeremia|31||0|40|Und das ganze Tal, die Leichen und die Fettopferasche samt allen Feldern bis zum Bach Kidron, bis an die Ecke des Rosstors gegen Osten hin, wird dem Herrn heilig sein. Es wird nie wieder eingerissen noch zerstört werden.|ZUE1931|Public Domain JER.32.1|AT|24|Jeremia|32||0|1|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging im zehnten Jahre Zedekias, des Königs von Juda - das ist das achtzehnte Jahr Nebukadrezars.|ZUE1931|Public Domain JER.32.2|AT|24|Jeremia|32||0|2|Damals belagerte das Heer des Königs von Babel Jerusalem. Der Prophet Jeremia aber sass gefangen im Wachthofe, der sich im Palast des Königs von Juda befand.|ZUE1931|Public Domain JER.32.3|AT|24|Jeremia|32||0|3|"Zedekia, der König von Juda, hatte ihn nämlich gefangensetzen lassen, indem er sprach: Warum weissagst du also: ""So spricht der Herr: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand des Königs von Babel, der wird sie einnehmen;"|ZUE1931|Public Domain JER.32.4|AT|24|Jeremia|32||0|4|und Zedekia, der König von Juda, wird den Chaldäern nicht entrinnen, sondern, fürwahr, er wird dem König von Babel in die Hände fallen, und er wird von Mund zu Mund mit ihm reden und Auge in Auge ihn sehen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.5|AT|24|Jeremia|32||0|5|"Und er wird den Zedekia nach Babel führen, und dort wird er bleiben, bis ich mich seiner annehme, spricht der Herr. Wenn ihr mit den Chaldäern kämpft, werdet ihr kein Glück haben."""|ZUE1931|Public Domain JER.32.6|AT|24|Jeremia|32||0|6|Jeremia nun sprach: Der Herr hat so zu mir geredet:|ZUE1931|Public Domain JER.32.7|AT|24|Jeremia|32||0|7|"Siehe, Hanameel, der Sohn Sallums, deines Oheims, wird zu dir kommen und sagen: ""Kaufe dir meinen Acker, der in Anathoth liegt; denn dir steht es nach dem Einlösungsrecht zu, ihn zu kaufen."""|ZUE1931|Public Domain JER.32.8|AT|24|Jeremia|32||0|8|"Und Hanameel, der Sohn meines Oheims, kam gemäss dem Worte des Herrn zu mir in den Wachthof und sagte zu mir: ""Kaufe doch meinen Acker, der in Anathoth im Lande Benjamin liegt; denn dir steht es nach dem Eigentumsrecht und dem Einlösungsrecht zu. Kaufe ihn dir!"" Da erkannte ich, dass es das Wort des Herrn war."|ZUE1931|Public Domain JER.32.9|AT|24|Jeremia|32||0|9|Und ich kaufte Hanameel, dem Sohne meines Oheims, den Acker zu Anathoth ab und hatte ihm siebzehn Lot Silber darzuwägen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.10|AT|24|Jeremia|32||0|10|Ich schrieb den Kaufbrief und versiegelte ihn, zog auch Zeugen zu und wog ihm das Silber auf der Waage dar.|ZUE1931|Public Domain JER.32.11|AT|24|Jeremia|32||0|11|Und ich nahm den Kaufbrief, den versiegelten samt dem offenen,|ZUE1931|Public Domain JER.32.12|AT|24|Jeremia|32||0|12|und übergab ihn Baruch, dem Sohne Nerias, des Sohnes Maasejas, vor den Augen Hanameels, des Sohnes meines Oheims, und vor den Augen der Zeugen, die den Kaufbrief unterschrieben hatten, und vor den Augen aller Juden, die im Wachthofe sassen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.13|AT|24|Jeremia|32||0|13|Und ich gab Baruch vor ihren Augen den Auftrag:|ZUE1931|Public Domain JER.32.14|AT|24|Jeremia|32||0|14|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Nimm diese Briefe, nämlich diesen versiegelten Kaufbrief und diesen offenen Brief, und tue sie in einen irdenen Behälter, damit sie lange Zeit erhalten bleiben.|ZUE1931|Public Domain JER.32.15|AT|24|Jeremia|32||0|15|Denn so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Man wird in diesem Lande wieder einmal Häuser und Äcker und Weingärten kaufen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.16|AT|24|Jeremia|32||0|16|Nachdem ich nun den Kaufbrief Baruch, dem Sohne Nerias, übergeben hatte, betete ich zum Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.32.17|AT|24|Jeremia|32||0|17|Ach, Herr, siehe, du hast Himmel und Erde geschaffen durch deine grosse Kraft und deinen ausgereckten Arm; für dich ist kein Ding unmöglich -|ZUE1931|Public Domain JER.32.18|AT|24|Jeremia|32||0|18|"der du Gnade übst an Tausenden und die Schuld der Väter ihren Kindern, die nach ihnen kommen, heimzahlst, du, der grosse und starke Gott, dessen Name ist ""Herr der Heerscharen"","|ZUE1931|Public Domain JER.32.19|AT|24|Jeremia|32||0|19|gross an Rat und mächtig von Tat, dessen Augen offenstehen über allen Wegen der Menschenkinder, einem jeden zu geben nach seinem Wandel und nach seinem Verdienen;|ZUE1931|Public Domain JER.32.20|AT|24|Jeremia|32||0|20|der du Zeichen und Wunder getan hast im Lande Ägypten, (denkwürdig) bis auf den heutigen Tag, an Israel und an den andern Menschen und dir so einen Namen gemacht hast, wie es heute am Tage ist;|ZUE1931|Public Domain JER.32.21|AT|24|Jeremia|32||0|21|der du dein Volk Israel mit Zeichen und Wundern, mit starker Hand und ausgerecktem Arm und grossem Schrecken aus dem Lande Ägypten herausgeführt|ZUE1931|Public Domain JER.32.22|AT|24|Jeremia|32||0|22|und ihnen dieses Land gegeben hast, wie du ja ihren Vätern geschworen hattest, es ihnen zu geben, ein Land, das von Milch und Honig fliesst.|ZUE1931|Public Domain JER.32.23|AT|24|Jeremia|32||0|23|Und sie zogen ein und nahmen es in Besitz, aber sie hörten nicht auf deine Stimme und wandelten nicht nach deinem Gesetze; nichts von alledem, was du ihnen zu tun geboten, haben sie getan. Darum liessest du all dieses Unglück über sie kommen -|ZUE1931|Public Domain JER.32.24|AT|24|Jeremia|32||0|24|siehe, die Dämme (der Belagerer) reichen schon bis an die Stadt, sie einzunehmen, und die Stadt ist in die Hand der Chaldäer gegeben, die wider sie streiten durch Schwert und Hunger und Pest, und was du gedroht hast, ist eingetroffen; du siehst es ja.|ZUE1931|Public Domain JER.32.25|AT|24|Jeremia|32||0|25|"Und da sagst du zu mir: ""Kaufe dir den Acker um Geld und ziehe Zeugen zu"" - wo doch die Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben ist!"|ZUE1931|Public Domain JER.32.26|AT|24|Jeremia|32||0|26|Da erging an Jeremia das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.32.27|AT|24|Jeremia|32||0|27|Siehe, ich bin der Herr, der Gott alles Fleisches; sollte für mich etwas unmöglich sein?|ZUE1931|Public Domain JER.32.28|AT|24|Jeremia|32||0|28|Darum spricht der Herr also: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand der Chaldäer und in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, und er wird sie einnehmen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.29|AT|24|Jeremia|32||0|29|Die Chaldäer, die wider diese Stadt streiten, werden hineinkommen und die Stadt anzünden und die Häuser verbrennen, auf deren Dächern man dem Baal geopfert und fremden Göttern Trankopfer ausgegossen hat, um mich zu erzürnen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.30|AT|24|Jeremia|32||0|30|Denn die Israeliten und die Judäer haben von Jugend auf immer nur getan, was mir missfiel; ja, die Israeliten haben mich immer nur erzürnt mit dem Machwerk ihrer Hände, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.32.31|AT|24|Jeremia|32||0|31|Ja, zum Zorn und zum Grimm hat diese Stadt mich gereizt von dem Tage an, da man sie baute, bis auf diesen Tag, sodass ich sie mir nun aus den Augen schaffe|ZUE1931|Public Domain JER.32.32|AT|24|Jeremia|32||0|32|wegen all des Bösen, das die Israeliten und die Judäer verübt haben, mich zu erzürnen, sie selbst und ihre Könige und Fürsten, ihre Priester und Propheten, die Männer von Juda und die Bewohner Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain JER.32.33|AT|24|Jeremia|32||0|33|Sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Und ob ich sie auch lehrte früh und spät, sie wollten nicht hören, wollten nicht Zucht annehmen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.34|AT|24|Jeremia|32||0|34|Sie stellten in dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, ihre Scheusale auf, es zu verunreinigen,|ZUE1931|Public Domain JER.32.35|AT|24|Jeremia|32||0|35|und bauten die Baalshöhen im Tale Ben-Hinnom, ihre Söhne und Töchter dem Moloch zu verbrennen; und doch habe ich ihnen das niemals geboten, und nie ist es mir in den Sinn gekommen, dass sie solche Greuel tun sollten, um Juda zur Sünde zu verleiten.|ZUE1931|Public Domain JER.32.36|AT|24|Jeremia|32||0|36|Und nun spricht der Herr, der Gott Israels, von dieser Stadt, von der ihr sagt, dass sie durch Schwert und Hunger und Pest in die Hand des Königs von Babel gegeben sei:|ZUE1931|Public Domain JER.32.37|AT|24|Jeremia|32||0|37|Siehe, ich werde sie sammeln aus allen Ländern, in die ich sie in meinem Zorn und Grimm und grossen Groll verstossen habe, und werde sie wieder an diesen Ort bringen und sie da sicher wohnen lassen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.38|AT|24|Jeremia|32||0|38|Und sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.|ZUE1931|Public Domain JER.32.39|AT|24|Jeremia|32||0|39|Ich werde ihnen ein andres Herz und einen andern Wandel geben, dass sie mich fürchten allezeit ihnen selbst zum Heil und ihren Kindern, die nach ihnen kommen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.40|AT|24|Jeremia|32||0|40|Und ich werde mit ihnen einen ewigen Bund schliessen, dass ich mich nie von ihnen abwenden, sondern ihnen Gutes tun will, und die Furcht vor mir werde ich ihnen ins Herz legen, dass sie nicht von mir weichen.|ZUE1931|Public Domain JER.32.41|AT|24|Jeremia|32||0|41|Es wird mir eine Lust sein, ihnen Gutes zu tun, und ich werde sie in dieses Land einpflanzen in Treuen, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.|ZUE1931|Public Domain JER.32.42|AT|24|Jeremia|32||0|42|Denn so spricht der Herr: Wie ich über dieses Volk all dies grosse Unheil gebracht habe, so bringe ich über sie nun all das Heil, das ich ihnen verheisse.|ZUE1931|Public Domain JER.32.43|AT|24|Jeremia|32||0|43|Und man wird wieder Äcker kaufen in diesem Lande, von dem ihr sagt: Es ist eine Wüste ohne Menschen und Vieh, dahingegeben in die Hand der Chaldäer.|ZUE1931|Public Domain JER.32.44|AT|24|Jeremia|32||0|44|Äcker wird man kaufen um Geld, den Kaufbrief schreiben und versiegeln und Zeugen zuziehen im Lande Benjamin und in der Umgebung Jerusalems, in den Städten Judas und in den Städten auf dem Gebirge, in den Städten der Niederung und in den Städten des Südlands. Denn ich werde ihr Geschick wenden, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.33.1|AT|24|Jeremia|33||0|1|UND das Wort des Herrn erging zum zweitenmal an Jeremia, während er noch im Wachthofe eingeschlossen war:|ZUE1931|Public Domain JER.33.2|AT|24|Jeremia|33||0|2|So spricht der Herr, der die Erde schuf, der sie bildete, um sie festzustellen - Herr ist sein Name -:|ZUE1931|Public Domain JER.33.3|AT|24|Jeremia|33||0|3|Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir Grosses, Unfassbares kundtun, Dinge, die du nicht weisst.|ZUE1931|Public Domain JER.33.4|AT|24|Jeremia|33||0|4|Denn so spricht der Herr, der Gott Israels, von den Häusern dieser Stadt und von den Häusern der Könige Judas, die man niederriss für Wälle und Vorwerke,|ZUE1931|Public Domain JER.33.5|AT|24|Jeremia|33||0|5|um sie im Kampf mit den Chaldäern zu verwenden und um sie zu füllen mit den Leichen der Menschen, die ich in meinem Zorn und Grimm geschlagen und vor denen ich mein Angesicht verborgen habe wegen all ihrer Ruchlosigkeit:|ZUE1931|Public Domain JER.33.6|AT|24|Jeremia|33||0|6|Siehe, ich schaffe der Stadt Genesung und Heilung; ich mache sie gesund und eröffne ihren Bewohnern den Reichtum dauernder Wohlfahrt.|ZUE1931|Public Domain JER.33.7|AT|24|Jeremia|33||0|7|Ich wende das Geschick Judas und das Geschick Israels und baue sie wiederum auf wie vor alters,|ZUE1931|Public Domain JER.33.8|AT|24|Jeremia|33||0|8|und ich reinige sie von all ihrer Schuld, mit der sie sich an mir versündigt haben, und verzeihe ihnen alle Verschuldungen, mit denen sie sich an mir versündigt und sich gegen mich vergangen haben.|ZUE1931|Public Domain JER.33.9|AT|24|Jeremia|33||0|9|Und sie wird ein Gegenstand der Freude, des Lobpreises und des Rühmens werden für alle Völker der Erde, die von all dem Guten hören, das ich schaffe, und sie werden (vor Freude) beben und zittern ob all dem Guten und all dem Heil, das ich ihr schaffe.|ZUE1931|Public Domain JER.33.10|AT|24|Jeremia|33||0|10|"So spricht der Herr: An diesem Orte, von dem ihr sagt: ""Er ist verödet, ohne Menschen und ohne Vieh"", in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems, die verwüstet sind, ohne Menschen und ohne Vieh,"|ZUE1931|Public Domain JER.33.11|AT|24|Jeremia|33||0|11|"wird man noch einmal Freudenjubel hören und Jauchzen, den Jubel des Bräutigams und den Jubel der Braut, das Lied derer, die da singen: ""Danket dem Herrn der Heerscharen; denn der Herr ist freundlich, ja, seine Güte währet ewig!"" und die Dankopfer bringen in das Haus des Herrn. Denn ich wende das Geschick des Landes, dass es ist wie vor alters, spricht der Herr."|ZUE1931|Public Domain JER.33.12|AT|24|Jeremia|33||0|12|So spricht der Herr der Heerscharen: An diesem Orte, der verödet ist, ohne Menschen und ohne Vieh, und in allen seinen Städten wird noch einmal eine Aue für Hirten sein, die ihre Herden lagern lassen.|ZUE1931|Public Domain JER.33.13|AT|24|Jeremia|33||0|13|In den Städten auf dem Gebirge und in den Städten der Niederung, in den Städten des Südlands und im Lande Benjamin, in der Umgebung Jerusalems und in den Städten Judas werden die Schafe wieder vorübergehen unter den Händen des (Hirten), der sie zählt, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.33.14|AT|24|Jeremia|33||0|14|Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da erfülle ich die Verheissung, die ich dem Hause Israel und dem Hause Juda gegeben habe.|ZUE1931|Public Domain JER.33.15|AT|24|Jeremia|33||0|15|In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich dem David sprossen lassen einen gerechten Spross, und der wird Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.|ZUE1931|Public Domain JER.33.16|AT|24|Jeremia|33||0|16|"In jenen Tagen wird Juda geholfen werden, und Jerusalem wird sicher bleiben; und das ist der Name, mit dem man es nennen wird: ""Der Herr unser Heil!"""|ZUE1931|Public Domain JER.33.17|AT|24|Jeremia|33||0|17|Denn so spricht der Herr: Nie soll es dem David an einem (Nachkommen) fehlen, der auf dem Throne des Hauses Israel sitzt.|ZUE1931|Public Domain JER.33.18|AT|24|Jeremia|33||0|18|Auch den levitischen Priestern soll es nie an einem (Nachkommen) fehlen, der vor mir Brandopfer opfert, Speisopfer verbrennt und Schlachtopfer darbringt alle Tage.|ZUE1931|Public Domain JER.33.19|AT|24|Jeremia|33||0|19|Und es erging an Jeremia das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.33.20|AT|24|Jeremia|33||0|20|So spricht der Herr: So gewiss ihr meinen Bund mit dem Tage und meinen Bund mit der Nacht nicht aufheben könnt, also dass Tag und Nacht nicht mehr eintreten würden zu ihrer Zeit,|ZUE1931|Public Domain JER.33.21|AT|24|Jeremia|33||0|21|so gewiss wird auch mein Bund mit meinem Knechte David nicht aufgehoben werden, sodass er keinen Sohn mehr hätte, der auf seinem Throne herrschte, noch auch mein Bund mit den Leviten, den Priestern, die meine Diener sind.|ZUE1931|Public Domain JER.33.22|AT|24|Jeremia|33||0|22|Unzählbar wie das Heer des Himmels und unermesslich wie den Sand des Meeres will ich die Nachkommen meines Knechtes David machen und die Leviten, die mir dienen.|ZUE1931|Public Domain JER.33.23|AT|24|Jeremia|33||0|23|Und es erging an Jeremia das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain JER.33.24|AT|24|Jeremia|33||0|24|"Hast du nicht gesehen, wie diese Leute reden: ""Die zwei Geschlechter, die der Herr erwählt hatte, die hat er verworfen"", und wie sie mein Volk verachten, dass es ihnen nicht mehr als ein Volk gilt?"|ZUE1931|Public Domain JER.33.25|AT|24|Jeremia|33||0|25|So spricht der Herr: So gewiss ich Tag und Nacht geschaffen und die Ordnungen des Himmels und der Erde festgesetzt habe,|ZUE1931|Public Domain JER.33.26|AT|24|Jeremia|33||0|26|so gewiss werde ich auch das Geschlecht Jakobs und meinen Knecht David nicht verwerfen, also dass ich aus seinem Geschlechte keine Fürsten mehr nähme über das Geschlecht Abrahams, Isaaks und Jakobs. Denn ich werde ihr Geschick wenden und mich ihrer erbarmen.|ZUE1931|Public Domain JER.34.1|AT|24|Jeremia|34||0|1|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als Nebukadnezar, der König von Babel, und sein ganzes Heer und alle Königreiche des Gebietes, das ihm untertan war, und alle Völker wider Jerusalem und wider alle dazugehörigen Städte stritten:|ZUE1931|Public Domain JER.34.2|AT|24|Jeremia|34||0|2|So spricht der Herr, der Gott Israels: Gehe zu Zedekia, dem König von Juda, und sage zu ihm: So spricht der Herr: Siehe, ich werde diese Stadt in die Hand des Königs von Babel geben; der wird sie verbrennen.|ZUE1931|Public Domain JER.34.3|AT|24|Jeremia|34||0|3|Und du selber wirst seiner Hand nicht entrinnen, sondern gewiss ergriffen und in seine Hand gegeben werden; du wirst den König von Babel von Angesicht zu Angesicht sehen, und er wird von Mund zu Mund mit dir reden; alsdann wirst du nach Babel kommen.|ZUE1931|Public Domain JER.34.4|AT|24|Jeremia|34||0|4|Vernimm jedoch das Wort des Herrn, Zedekia, König von Juda! So spricht der Herr über dich: Du wirst nicht durch das Schwert sterben;|ZUE1931|Public Domain JER.34.5|AT|24|Jeremia|34||0|5|"in Frieden wirst du sterben. Wie deinen Vätern, den frühern Königen, die vor dir gewesen sind, so wird man auch dir zu Ehren Totenfeuer anzünden und über dich klagen: ""Ach, Herr!"" Denn also habe ich es geredet, spricht der Herr."|ZUE1931|Public Domain JER.34.6|AT|24|Jeremia|34||0|6|Alle diese Worte redete der Prophet Jeremia zu Zedekia, dem König von Juda, in Jerusalem,|ZUE1931|Public Domain JER.34.7|AT|24|Jeremia|34||0|7|als das Heer des Königs von Babel wider Jerusalem stritt und wider alle Städte Judas, die noch übrig waren, nämlich Lachis und Aseka; denn diese waren allein noch vorhanden von den festen Städten Judas.|ZUE1931|Public Domain JER.34.8|AT|24|Jeremia|34||0|8|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als der König Zedekia mit allem Volk in Jerusalem die Übereinkunft getroffen hatte, eine Freilassung auszurufen:|ZUE1931|Public Domain JER.34.9|AT|24|Jeremia|34||0|9|dass ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, sofern sie Hebräer seien, freilassen solle, sodass unter ihnen keiner mehr einen Judäer, seinen Bruder, als Sklaven halte.|ZUE1931|Public Domain JER.34.10|AT|24|Jeremia|34||0|10|Und es gehorchten alle Obern und das ganze Volk, welche die Übereinkunft eingegangen waren, dass ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin freilassen und sie nicht mehr als Sklaven halten solle - sie gehorchten und liessen sie frei.|ZUE1931|Public Domain JER.34.11|AT|24|Jeremia|34||0|11|Darnach aber wurden sie andern Sinnes: sie holten die Sklaven und Sklavinnen, die sie freigelassen hatten, zurück und zwangen sie, wieder Sklaven und Sklavinnen zu werden.|ZUE1931|Public Domain JER.34.12|AT|24|Jeremia|34||0|12|Da erging das Wort des Herrn an Jeremia also:|ZUE1931|Public Domain JER.34.13|AT|24|Jeremia|34||0|13|So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich selbst habe mit euren Vätern einen Bund geschlossen, als ich sie aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausführte; da heisst es:|ZUE1931|Public Domain JER.34.14|AT|24|Jeremia|34||0|14|"""Nach Verlauf von sechs Jahren sollt ihr ein jeder seinen hebräischen Bruder, der sich dir verkauft, freilassen; sechs Jahre soll er dir dienen, dann sollst du ihn freilassen."" Aber eure Väter haben mir nicht gehorcht, mir kein Gehör geschenkt."|ZUE1931|Public Domain JER.34.15|AT|24|Jeremia|34||0|15|Nun habt ihr es heute anders gehalten und habt getan, was recht ist vor mir, indem ihr Freilassung füreinander ausrieft, und ihr habt vor mir eine Übereinkunft getroffen in dem Hause, das meinen Namen trägt.|ZUE1931|Public Domain JER.34.16|AT|24|Jeremia|34||0|16|Dann aber seid ihr andern Sinnes geworden und habt meinen Namen entweiht: ihr habt ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, die ihr nach ihrem Belieben frei hattet gehen lassen, zurückgeholt und sie gezwungen, wieder eure Sklaven und Sklavinnen zu werden.|ZUE1931|Public Domain JER.34.17|AT|24|Jeremia|34||0|17|Darum spricht der Herr also: Ihr habt nicht auf mich gehört, dass ihr, ein jeder für seinen Bruder und ein jeder für seinen Nächsten, Freilassung ausgerufen hättet. So rufe ich denn nun Freilassung für euch aus, spricht der Herr, dass ihr dem Schwert, der Pest und dem Hunger verfallen sollt, und mache euch zum Entsetzen für alle Königreiche der Erde.|ZUE1931|Public Domain JER.34.18|AT|24|Jeremia|34||0|18|Und die Männer, die meinen Bund übertreten und die Worte des Bundes nicht gehalten haben, den sie vor mir geschlossen hatten, indem sie das Kalb entzweischnitten und zwischen seinen Stücken hindurchgingen,|ZUE1931|Public Domain JER.34.19|AT|24|Jeremia|34||0|19|die Fürsten Judas und die Fürsten Jerusalems, die Kämmerer und die Priester und das ganze Volk des Landes - wer immer zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgegangen ist -,|ZUE1931|Public Domain JER.34.20|AT|24|Jeremia|34||0|20|die gebe ich in die Hand ihrer Feinde, in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten; und ihre Leichen sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Frasse dienen.|ZUE1931|Public Domain JER.34.21|AT|24|Jeremia|34||0|21|Auch Zedekia, den König von Juda, und seine Fürsten gebe ich in die Hand ihrer Feinde, in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten, in die Gewalt des Heers des Königs von Babel, das jetzt von euch abgezogen ist.|ZUE1931|Public Domain JER.34.22|AT|24|Jeremia|34||0|22|Siehe, ich gebiete, spricht der Herr, und bringe sie wieder vor diese Stadt, und sie werden wider sie streiten und sie einnehmen und verbrennen; und die Städte Judas mache ich zur unbewohnten Wüste.|ZUE1931|Public Domain JER.35.1|AT|24|Jeremia|35||0|1|DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging in den Tagen Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda:|ZUE1931|Public Domain JER.35.2|AT|24|Jeremia|35||0|2|Gehe hin zur Familie der Rechabiten und rede mit ihnen und führe sie ins Haus des Herrn in eines der Gemächer und gib ihnen Wein zu trinken.|ZUE1931|Public Domain JER.35.3|AT|24|Jeremia|35||0|3|Da holte ich Jaasanja, den Sohn Jeremias, des Sohnes Habazinjas, und seine Brüder und Söhne, die ganze Familie der Rechabiten,|ZUE1931|Public Domain JER.35.4|AT|24|Jeremia|35||0|4|und führte sie in das Haus des Herrn, in das Gemach der Söhne Hanans, des Sohnes Jigdaljas, des Gottesmannes, neben dem Gemach der Fürsten, das sich über dem Gemach Maasejas, des Sohnes Sallums, des Schwellenhüters, befindet.|ZUE1931|Public Domain JER.35.5|AT|24|Jeremia|35||0|5|Hier setzte ich den Angehörigen der Rechabitenfamilie Becher und einen Krug voll Wein vor und sprach zu ihnen: Trinket Wein!|ZUE1931|Public Domain JER.35.6|AT|24|Jeremia|35||0|6|"Sie aber erwiderten: Wir trinken keinen Wein; denn Jonadab, der Sohn Rechabs, unser Ahn, hat uns geboten: ""Ihr sollt niemals Wein trinken, weder ihr noch eure Söhne!"|ZUE1931|Public Domain JER.35.7|AT|24|Jeremia|35||0|7|"Ihr sollt auch kein Haus bauen, keine Saat aussäen und keinen Weinberg pflanzen noch besitzen; sondern in Zelten sollt ihr wohnen euer Lebtag, damit ihr lange lebet in dem Lande, wo ihr als Fremdlinge weilt."""|ZUE1931|Public Domain JER.35.8|AT|24|Jeremia|35||0|8|Und wir gehorchten dem Befehl Jonadabs, des Sohnes Rechabs, unsres Ahns, in allem, was er uns geboten hat: wir trinken keinen Wein unser Leben lang, wir und unsre Frauen, unsre Söhne und unsre Töchter;|ZUE1931|Public Domain JER.35.9|AT|24|Jeremia|35||0|9|wir bauen auch keine Häuser, darin zu wohnen, und haben weder Weinberge noch Äcker noch Saatfelder,|ZUE1931|Public Domain JER.35.10|AT|24|Jeremia|35||0|10|sondern wir wohnen in Zelten und tun gehorsam alles, was Jonadab, unser Ahn, uns geboten hat.|ZUE1931|Public Domain JER.35.11|AT|24|Jeremia|35||0|11|"Als aber Nebukadrezar, der König von Babel, wider das Land herangezogen kam, da sprachen wir: ""Kommt, lasst uns vor dem Heer der Chaldäer und dem Heer der Syrer fliehen und nach Jerusalem hineingehen!"" So haben wir uns denn in Jerusalem niedergelassen."|ZUE1931|Public Domain JER.35.12|AT|24|Jeremia|35||0|12|Da erging das Wort des Herrn an Jeremia also:|ZUE1931|Public Domain JER.35.13|AT|24|Jeremia|35||0|13|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Gehe hin und sage zu den Männern Judas und den Bewohnern Jerusalems: Wollt ihr nicht Zucht annehmen und meinen Worten gehorchen? spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.35.14|AT|24|Jeremia|35||0|14|Noch wird das Gebot befolgt, das Jonadab, der Sohn Rechabs, seinen Söhnen gegeben hat, dass sie keinen Wein trinken sollten: bis auf den heutigen Tag haben sie keinen getrunken, sondern sind ihres Ahns Gebot gehorsam gewesen. Ich aber habe zu euch geredet früh und spät, doch ihr habt nicht auf mich gehört.|ZUE1931|Public Domain JER.35.15|AT|24|Jeremia|35||0|15|"Und ich habe alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt früh und spät und habe euch sagen lassen: ""Kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wege, bessert eure Taten und laufet nicht fremden Göttern nach, ihnen zu dienen; dann dürft ihr wohnen bleiben in dem Lande, das ich euch und euren Vätern gegeben habe."" Doch ihr habt mir kein Gehör geschenkt und mir nicht gehorcht."|ZUE1931|Public Domain JER.35.16|AT|24|Jeremia|35||0|16|Denn die Söhne Jonadabs, des Sohnes Rechabs, haben das Gebot, das ihr Ahn ihnen gegeben hat, treu befolgt, dieses Volk aber hat nicht auf mich gehört.|ZUE1931|Public Domain JER.35.17|AT|24|Jeremia|35||0|17|Darum spricht der Herr, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels, also: Siehe, ich bringe über Juda und über alle Bewohner Jerusalems all das Unheil, das ich ihnen angedroht habe; denn ich habe zu ihnen geredet, aber sie haben nicht gehört, ich habe ihnen gerufen, aber sie haben nicht geantwortet.|ZUE1931|Public Domain JER.35.18|AT|24|Jeremia|35||0|18|Zur Familie der Rechabiten aber sprach Jeremia: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Weil ihr dem Gebot Jonadabs, eures Ahns, gehorcht, alle seine Gebote gehalten und nach allem, was er euch geboten, getan habt,|ZUE1931|Public Domain JER.35.19|AT|24|Jeremia|35||0|19|darum spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, also: Es wird Jonadab, dem Sohne Rechabs, nie an einem (Nachkommen) fehlen, der mir diene.|ZUE1931|Public Domain JER.36.1|AT|24|Jeremia|36||0|1|IM vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, erging vom Herrn an Jeremia dieses Wort:|ZUE1931|Public Domain JER.36.2|AT|24|Jeremia|36||0|2|Nimm dir eine Buchrolle und schreibe darauf alle Worte, die ich zu dir geredet habe wider Jerusalem, wider Juda und wider alle Völker von dem Tage an, da ich (zum erstenmal) zu dir geredet habe, seit den Tagen Josias bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain JER.36.3|AT|24|Jeremia|36||0|3|Vielleicht hört das Haus Juda darauf, wieviel Unheil ich über sie zu bringen gedenke, dass sie umkehren, ein jeder von seinem bösen Wege, und ich ihnen Schuld und Sünde vergebe.|ZUE1931|Public Domain JER.36.4|AT|24|Jeremia|36||0|4|Da rief Jeremia den Baruch, den Sohn Nerias, und Baruch schrieb nach dem Diktate Jeremias alle Worte, die der Herr zu ihm geredet hatte, auf eine Buchrolle.|ZUE1931|Public Domain JER.36.5|AT|24|Jeremia|36||0|5|Dann gab Jeremia dem Baruch Weisung und sprach: Ich bin verhindert; ich darf das Haus des Herrn nicht betreten.|ZUE1931|Public Domain JER.36.6|AT|24|Jeremia|36||0|6|So gehe nun du hinein und lies aus der Rolle, die du nach meinem Diktate geschrieben hast, dem Volke im Tempel die Worte des Herrn an einem Fasttage vor; auch allen Judäern, die aus ihren Städten hereinkommen, sollst du sie vorlesen.|ZUE1931|Public Domain JER.36.7|AT|24|Jeremia|36||0|7|Vielleicht werfen sie sich dann flehend vor dem Herrn nieder und kehren um, ein jeder von seinem bösen Wege; denn gross ist der Zorn und der Grimm, mit dem der Herr dieses Volk bedroht hat.|ZUE1931|Public Domain JER.36.8|AT|24|Jeremia|36||0|8|Und Baruch, der Sohn Nerias, tat ganz, wie ihm der Prophet Jeremia befohlen hatte: er las aus dem Buche die Worte des Herrn im Tempel vor.|ZUE1931|Public Domain JER.36.9|AT|24|Jeremia|36||0|9|Es geschah nämlich im fünften Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, im neunten Monat, dass man in Jerusalem ein Fasten vor dem Herrn ausrief - alles Volk in Jerusalem und alles Volk, das aus den Städten Judas hereinkam.|ZUE1931|Public Domain JER.36.10|AT|24|Jeremia|36||0|10|Da las Baruch aus dem Buche die Worte Jeremias dem ganzen Volke im Tempel vor, in dem Gemach Gemarjas, des Sohnes des Kanzlers Saphan, im obern Vorhof am Eingang des neuen Tempeltors.|ZUE1931|Public Domain JER.36.11|AT|24|Jeremia|36||0|11|Als nun Micha, der Sohn Gemarjas, des Sohnes Saphans, alle die Worte des Herrn aus dem Buche gehört hatte,|ZUE1931|Public Domain JER.36.12|AT|24|Jeremia|36||0|12|ging er hinab in den Palast des Königs, in das Gemach des Kanzlers. Dort waren gerade alle Fürsten zu einer Sitzung versammelt: der Kanzler Elisama, Delaja, der Sohn Semajas, Elnathan, der Sohn Achbors, Gemarja, der Sohn Saphans, Zedekia, der Sohn Hananjas, und alle die andern Fürsten.|ZUE1931|Public Domain JER.36.13|AT|24|Jeremia|36||0|13|Und Micha meldete ihnen die Worte alle, die er gehört hatte, als Baruch sie dem Volke aus dem Buche vorlas.|ZUE1931|Public Domain JER.36.14|AT|24|Jeremia|36||0|14|Da sandten alle Fürsten den Jehudi, den Sohn Nethanjas, des Sohnes Selemjas, des Sohnes Chusis, zu Baruch und liessen ihm sagen: Nimm die Rolle, aus der du dem Volke vorgelesen hast, und komme damit her. Und Baruch, der Sohn Nerias, nahm die Rolle und kam damit zu ihnen.|ZUE1931|Public Domain JER.36.15|AT|24|Jeremia|36||0|15|Dann sprachen sie zu ihm: Setze dich doch und lies sie uns vor. Und Baruch las ihnen vor.|ZUE1931|Public Domain JER.36.16|AT|24|Jeremia|36||0|16|Als sie nun alle die Worte gehört hatten, sahen sie einander entsetzt an und sprachen: Wir müssen unbedingt dem König alle diese Worte kundtun.|ZUE1931|Public Domain JER.36.17|AT|24|Jeremia|36||0|17|Den Baruch aber fragten sie: Sage uns doch: wie hast du alle diese Worte aufgeschrieben?|ZUE1931|Public Domain JER.36.18|AT|24|Jeremia|36||0|18|Baruch antwortete ihnen: Jeremia selber hat mir alle diese Worte diktiert, während ich sie mit Tinte in das Buch schrieb.|ZUE1931|Public Domain JER.36.19|AT|24|Jeremia|36||0|19|Da sprachen die Fürsten zu Baruch: Geht und verbergt euch, du und Jeremia! Niemand darf wissen, wo ihr seid.|ZUE1931|Public Domain JER.36.20|AT|24|Jeremia|36||0|20|Dann gingen sie zum König in den Palasthof, nachdem sie die Rolle im Gemach des Kanzlers Elisama verwahrt hatten, und berichteten dem König die ganze Sache.|ZUE1931|Public Domain JER.36.21|AT|24|Jeremia|36||0|21|Da sandte der König den Jehudi, die Rolle zu holen, und der holte sie aus dem Gemach des Kanzlers Elisama. Und Jehudi las sie dem König und allen Fürsten in seiner Umgebung vor.|ZUE1931|Public Domain JER.36.22|AT|24|Jeremia|36||0|22|Der König aber sass im Winterhause - es war ja im neunten Monat -, während vor ihm das Feuer im Kohlenbecken brannte.|ZUE1931|Public Domain JER.36.23|AT|24|Jeremia|36||0|23|Wenn nun Jehudi drei oder vier Spalten gelesen hatte, schnitt der König sie mit dem Federmesser ab und warf sie in das Feuer auf dem Kohlenbecken, bis die ganze Rolle im Feuer des Kohlenbeckens verzehrt war.|ZUE1931|Public Domain JER.36.24|AT|24|Jeremia|36||0|24|Und niemand erschrak und zerriss sein Kleid, weder der König noch seine Diener, die alle diese Worte mitanhörten.|ZUE1931|Public Domain JER.36.25|AT|24|Jeremia|36||0|25|Wohl drangen Elnathan, Delaja und Gemarja in den König, die Rolle nicht zu verbrennen; aber er hörte nicht auf sie.|ZUE1931|Public Domain JER.36.26|AT|24|Jeremia|36||0|26|Alsdann befahl der König dem Prinzen Jerahmeel, Seraja, dem Sohne Asriels, und Selemja, dem Sohne Abdeels, den Schreiber Baruch und den Propheten Jeremia zu holen; aber der Herr hielt sie verborgen.|ZUE1931|Public Domain JER.36.27|AT|24|Jeremia|36||0|27|Nachdem nun der König die Rolle mit den Worten, die Baruch nach dem Diktat Jeremias aufgeschrieben, verbrannt hatte, erging das Wort des Herrn an Jeremia also:|ZUE1931|Public Domain JER.36.28|AT|24|Jeremia|36||0|28|Nimm dir wieder eine andre Rolle und schreibe darauf alle die Worte, die auf der Rolle standen, welche Jojakim, der König von Juda, verbrannt hat.|ZUE1931|Public Domain JER.36.29|AT|24|Jeremia|36||0|29|"Über Jojakim aber, den König von Juda, sollst du sagen: So spricht der Herr: Du hast diese Rolle verbrannt und gesagt: ""Warum hast du darauf geschrieben, der König von Babel werde kommen und dieses Land verwüsten und Menschen und Vieh darin vertilgen?"""|ZUE1931|Public Domain JER.36.30|AT|24|Jeremia|36||0|30|Darum spricht der Herr über Jojakim, den König von Juda, also: Er soll keinen (Nachkommen) haben, der auf dem Throne Davids sitze, und sein Leichnam soll daliegen, preisgegeben der Hitze bei Tage und dem Frost in der Nacht.|ZUE1931|Public Domain JER.36.31|AT|24|Jeremia|36||0|31|Und ich werde an ihm und seinem Geschlecht und seinen Dienern ihre Verschuldung ahnden; ich werde über sie und über die Bewohner Jerusalems und die Männer von Juda all das Unheil bringen, das ich ihnen angedroht habe, ohne dass sie darauf hörten.|ZUE1931|Public Domain JER.36.32|AT|24|Jeremia|36||0|32|Da nahm Jeremia eine andre Rolle und gab sie dem Schreiber Baruch, dem Sohne Nerias; der schrieb darauf nach dem Diktat Jeremias alle Worte des Buches, das Jojakim, der König von Juda, verbrannt hatte, und es wurden ihnen noch viele ähnliche Worte hinzugefügt.|ZUE1931|Public Domain JER.37.1|AT|24|Jeremia|37||0|1|UND an Stelle Chonjas, des Sohnes Jojakims, wurde Zedekia König, der Sohn Josias; Nebukadrezar, der König von Babel, hatte ihn zum König über das Land Juda gemacht.|ZUE1931|Public Domain JER.37.2|AT|24|Jeremia|37||0|2|Aber weder er noch seine Diener, noch das Volk des Landes hörten auf die Worte, die der Herr durch den Propheten Jeremia redete.|ZUE1931|Public Domain JER.37.3|AT|24|Jeremia|37||0|3|Nun sandte einst der König Zedekia den Juchal, den Sohn Selemjas, und den Priester Zephanja, den Sohn Maasejas, zum Propheten Jeremia und liess ihm sagen: Bete doch für uns zum Herrn, unserm Gott!|ZUE1931|Public Domain JER.37.4|AT|24|Jeremia|37||0|4|Damals aber ging Jeremia noch frei ein und aus unter dem Volke; man hatte ihn noch nicht ins Gefängnis gelegt.|ZUE1931|Public Domain JER.37.5|AT|24|Jeremia|37||0|5|Das Heer des Pharao war nämlich von Ägypten aufgebrochen, und die Chaldäer, die Jerusalem belagerten, waren auf diese Kunde hin von Jerusalem abgezogen.|ZUE1931|Public Domain JER.37.6|AT|24|Jeremia|37||0|6|Da erging das Wort des Herrn an den Propheten Jeremia also:|ZUE1931|Public Domain JER.37.7|AT|24|Jeremia|37||0|7|So spricht der Herr, der Gott Israels: Dies sollt ihr dem König von Juda antworten, der euch zu mir gesandt hat, mich zu befragen: Siehe, das Heer des Pharao, das ausgezogen ist, euch zu helfen, wird in sein Land, nach Ägypten, zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain JER.37.8|AT|24|Jeremia|37||0|8|Die Chaldäer aber werden wieder kommen und gegen diese Stadt streiten, werden sie einnehmen und verbrennen.|ZUE1931|Public Domain JER.37.9|AT|24|Jeremia|37||0|9|"So spricht der Herr: Betrügt euch nicht selbst, indem ihr denkt: ""Gewiss ziehen jetzt die Chaldäer von uns ab."" Nein, sie werden nicht abziehen!"|ZUE1931|Public Domain JER.37.10|AT|24|Jeremia|37||0|10|Und wenn ihr gleich das ganze Heer der Chaldäer, die wider euch streiten, schlüget und es blieben von ihnen nur etliche Verwundete übrig, ein jeder in seinem Zelte - sie würden aufstehen und diese Stadt verbrennen.|ZUE1931|Public Domain JER.37.11|AT|24|Jeremia|37||0|11|Als nun das Heer der Chaldäer wegen des Heeres des Pharao von Jerusalem abgezogen war,|ZUE1931|Public Domain JER.37.12|AT|24|Jeremia|37||0|12|verliess Jeremia Jerusalem, um ins Land Benjamin zu gehen und dort eine Erbangelegenheit in der Familie zu ordnen.|ZUE1931|Public Domain JER.37.13|AT|24|Jeremia|37||0|13|Wie er aber ins Benjamintor kam, war da ein Wachtoffizier namens Jeria, Sohn Selemjas, des Sohnes Hananjas; der nahm den Propheten Jeremia fest und sprach: Du willst zu den Chaldäern überlaufen!|ZUE1931|Public Domain JER.37.14|AT|24|Jeremia|37||0|14|Jeremia erwiderte: Du lügst! Ich laufe nicht zu den Chaldäern über. Aber Jeria hörte nicht auf ihn; er nahm den Jeremia fest und führte ihn vor die Fürsten.|ZUE1931|Public Domain JER.37.15|AT|24|Jeremia|37||0|15|Und die Fürsten ergrimmten über Jeremia und schlugen ihn und legten ihn ins Gefängnis im Hause des Kanzlers Jonathan; dieses hatte man nämlich zum Kerker gemacht.|ZUE1931|Public Domain JER.37.16|AT|24|Jeremia|37||0|16|So kam denn Jeremia in das Brunnenhaus, in die Gewölbe, und dort sass er lange Zeit.|ZUE1931|Public Domain JER.37.17|AT|24|Jeremia|37||0|17|Nun sandte einst der König Zedekia hin und liess ihn holen. Und der König fragte ihn heimlich in seinem Palast: Hast du ein Wort vom Herrn? Jeremia antwortete: Ja! Du wirst in die Hand des Königs von Babel gegeben werden.|ZUE1931|Public Domain JER.37.18|AT|24|Jeremia|37||0|18|Dann sprach Jeremia zum König Zedekia: Womit habe ich mich an dir, an deinen Dienern und an diesem Volk vergangen, dass ihr mich ins Gefängnis gelegt habt?|ZUE1931|Public Domain JER.37.19|AT|24|Jeremia|37||0|19|Und wo sind eure Propheten, die euch geweissagt haben, der König von Babel werde nicht über euch und über dieses Land kommen?|ZUE1931|Public Domain JER.37.20|AT|24|Jeremia|37||0|20|Und nun höre doch, mein Herr und König! Lass mein Flehen bei dir eine Stätte finden und schicke mich nicht wieder in das Haus des Kanzlers Jonathan; ich würde dort sterben.|ZUE1931|Public Domain JER.37.21|AT|24|Jeremia|37||0|21|Da gab der König Zedekia Befehl, und man verwahrte Jeremia im Wachthof und gab ihm täglich einen Brotfladen aus der Bäckergasse, bis alles Brot in der Stadt aufgegessen war. So blieb denn Jeremia im Wachthof.|ZUE1931|Public Domain JER.38.1|AT|24|Jeremia|38||0|1|SEPHATJA aber, der Sohn Matthans, und Gedalja, der Sohn Pashurs, und Juchal, der Sohn Selemjas, und Pashur, der Sohn Malchias, hörten von den Worten, die Jeremia zu allem Volke redete, indem er sprach:|ZUE1931|Public Domain JER.38.2|AT|24|Jeremia|38||0|2|So spricht der Herr: Wer in dieser Stadt bleibt, der wird durch Schwert, Hunger oder Pest umkommen; wer sich aber den Chaldäern ergibt, der wird davonkommen, er wird sein Leben als Beute davontragen und am Leben bleiben.|ZUE1931|Public Domain JER.38.3|AT|24|Jeremia|38||0|3|Denn so spricht der Herr: Diese Stadt wird sicherlich in die Gewalt des Heers des Königs von Babel gegeben werden, und er wird sie einnehmen.|ZUE1931|Public Domain JER.38.4|AT|24|Jeremia|38||0|4|Da sprachen die Fürsten zum König: Diesen Mann sollte man töten! Er lähmt ja nur die Hände der Kriegsleute, die in dieser Stadt noch übrig sind, und die Hände des ganzen Volkes, wenn er solche Worte zu ihnen redet; denn dieser Mann will nicht das Heil, sondern das Unheil dieses Volkes.|ZUE1931|Public Domain JER.38.5|AT|24|Jeremia|38||0|5|Der König Zedekia antwortete: So sei's denn! er ist in eurer Hand. Denn der König vermochte nichts gegen sie.|ZUE1931|Public Domain JER.38.6|AT|24|Jeremia|38||0|6|Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Zisterne des Prinzen Malchia, die sich im Wachthofe befindet. Sie liessen Jeremia an Seilen hinunter; aber es war kein Wasser, sondern nur Schlamm in der Zisterne, und Jeremia sank im Schlamme ein.|ZUE1931|Public Domain JER.38.7|AT|24|Jeremia|38||0|7|Als aber der Äthiopier Ebedmelech, ein Kämmerer, der im Königspalaste war, vernahm, dass sie Jeremia in die Zisterne geworfen hätten - der König aber sass gerade im Benjamintor -,|ZUE1931|Public Domain JER.38.8|AT|24|Jeremia|38||0|8|da ging er aus dem Palast hinaus und sprach zum König:|ZUE1931|Public Domain JER.38.9|AT|24|Jeremia|38||0|9|Mein Herr und König, diese Männer haben übel gehandelt in allem, was sie dem Propheten Jeremia angetan; sie haben ihn in die Zisterne geworfen, damit er an Ort und Stelle vor Hunger sterbe. Es ist ja kein Brot mehr in der Stadt.|ZUE1931|Public Domain JER.38.10|AT|24|Jeremia|38||0|10|Da gebot der König dem Äthiopier Ebedmelech: Nimm von hier drei Männer mit dir und ziehe den Propheten Jeremia aus der Zisterne herauf, bevor er stirbt.|ZUE1931|Public Domain JER.38.11|AT|24|Jeremia|38||0|11|Und Ebedmelech nahm die Männer mit sich und ging in den Palast, in den Raum unter der Vorratskammer, holte dort Lappen von abgetragenem und zerschlissenem Zeug und liess sie an Seilen zu Jeremia in die Zisterne hinunter.|ZUE1931|Public Domain JER.38.12|AT|24|Jeremia|38||0|12|Und der Äthiopier Ebedmelech sagte zu Jeremia: Lege das abgetragene und zerschlissene Zeug zwischen deine Achselhöhlen und die Seile. Jeremia tat das;|ZUE1931|Public Domain JER.38.13|AT|24|Jeremia|38||0|13|dann zogen sie ihn an den Seilen aus der Zisterne herauf, und Jeremia blieb im Wachthof.|ZUE1931|Public Domain JER.38.14|AT|24|Jeremia|38||0|14|DER König Zedekia aber sandte hin und liess den Propheten Jeremia zu sich holen an den dritten Eingang am Hause des Herrn. Und der König sprach zu Jeremia: Ich will dich etwas fragen; verhehle mir nichts.|ZUE1931|Public Domain JER.38.15|AT|24|Jeremia|38||0|15|Jeremia antwortete dem Zedekia: Wenn ich es dir sage, wirst du mich da nicht töten lassen? und wenn ich dir rate, so hörst du ja doch nicht auf mich.|ZUE1931|Public Domain JER.38.16|AT|24|Jeremia|38||0|16|Da schwur ihm der König einen Eid: So wahr der Herr lebt, der uns diese unsre Seele geschaffen hat, ich werde dich nicht töten und dich nicht in die Hände jener Männer geben, die dir nach dem Leben trachten.|ZUE1931|Public Domain JER.38.17|AT|24|Jeremia|38||0|17|Nun sprach Jeremia zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn du dich den Fürsten des Königs von Babel ergibst, so bleibt dein Leben erhalten, und diese Stadt wird nicht verbrannt, und du bleibst mit den Deinen am Leben.|ZUE1931|Public Domain JER.38.18|AT|24|Jeremia|38||0|18|Wenn du dich aber den Fürsten des Königs von Babel nicht ergibst, so wird diese Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben; die werden sie verbrennen, und du selbst wirst ihrer Hand nicht entrinnen.|ZUE1931|Public Domain JER.38.19|AT|24|Jeremia|38||0|19|Da sprach der König zu Jeremia: Mir bangt vor den Judäern, die schon zu den Chaldäern abgefallen sind; man könnte mich ihnen ausliefern, dass sie ihr Gespött mit mir treiben.|ZUE1931|Public Domain JER.38.20|AT|24|Jeremia|38||0|20|Jeremia antwortete: Man wird dich nicht ausliefern! Höre doch auf die Stimme des Herrn in dem, was ich zu dir rede; dann wird es dir wohl ergehen, und du wirst am Leben bleiben.|ZUE1931|Public Domain JER.38.21|AT|24|Jeremia|38||0|21|Wenn du dich aber weigerst, dich zu ergeben, so vernimm, was der Herr mich hat schauen lassen:|ZUE1931|Public Domain JER.38.22|AT|24|Jeremia|38||0|22|"Siehe, alle Frauen, die im Palast des Königs von Juda noch übrig sind, wurden hinausgeführt zu den Fürsten des Königs von Babel, und sie sangen dabei: ""Verführt, überwältigt haben dich deine Vertrauten, haben deine Füsse im Sumpf stecken lassen und sind entwichen."""|ZUE1931|Public Domain JER.38.23|AT|24|Jeremia|38||0|23|Ja, alle deine Frauen und Kinder wird man zu den Chaldäern hinausführen, und du selbst wirst ihrer Hand nicht entrinnen, sondern du wirst von der Hand des Königs von Babel ergriffen, und diese Stadt wird verbrannt werden.|ZUE1931|Public Domain JER.38.24|AT|24|Jeremia|38||0|24|Da sprach Zedekia zu Jeremia: Niemand darf von diesem Gespräch erfahren; sonst wäre es dein Tod.|ZUE1931|Public Domain JER.38.25|AT|24|Jeremia|38||0|25|"Wenn aber die Fürsten vernehmen, dass ich mit dir geredet habe, und sie zu dir kommen und sagen: ""Tue uns kund, was du mit dem König geredet hast; verhehle es uns nicht, sonst töten wir dich! Und was hat der König zu dir geredet?"""|ZUE1931|Public Domain JER.38.26|AT|24|Jeremia|38||0|26|"so antworte ihnen: ""Ich habe den König angefleht, mich nicht wieder in das Haus Jonathans bringen zu lassen, dass ich dort sterbe."""|ZUE1931|Public Domain JER.38.27|AT|24|Jeremia|38||0|27|Und wirklich kamen alle Fürsten zu Jeremia und fragten ihn. Er aber gab ihnen Bescheid genau mit den Worten, die ihm der König befohlen hatte. Da liessen sie ihn in Ruhe; es hatte ja niemand das Gespräch gehört.|ZUE1931|Public Domain JER.38.28|AT|24|Jeremia|38||0|28|So blieb denn Jeremia im Wachthof bis zu dem Tage, da Jerusalem eingenommen wurde.|ZUE1931|Public Domain JER.39.1|AT|24|Jeremia|39||0|1|ALS aber Jerusalem eingenommen war - im neunten Jahre Zedekias, des Königs von Juda, im zehnten Monat, war Nebukadrezar, der König von Babel, mit seinem ganzen Heer wider Jerusalem herangezogen, es zu belagern;|ZUE1931|Public Domain JER.39.2|AT|24|Jeremia|39||0|2|und im elften Jahre Zedekias, im vierten Monat, am neunten Tage des Monats, wurde Bresche in die Stadtmauer gelegt -,|ZUE1931|Public Domain JER.39.3|AT|24|Jeremia|39||0|3|da kamen alle Fürsten des Königs von Babel und liessen sich im mittleren Tore nieder: Nergal-Sarezer, der Oberste der Magier, und Nebusasban, der Oberste der Kämmerer, samt allen andern Fürsten des Königs von Babel.|ZUE1931|Public Domain JER.39.4|AT|24|Jeremia|39||0|4|Als nun Zedekia, der König von Juda, und alle Kriegsleute sie sahen, flohen sie und machten bei Nacht einen Ausfall aus der Stadt in der Richtung nach dem Garten des Königs durch das Tor zwischen den beiden Mauern und nahmen ihren Weg nach der Jordansteppe.|ZUE1931|Public Domain JER.39.5|AT|24|Jeremia|39||0|5|Das Heer der Chaldäer aber jagte ihnen nach und holte den Zedekia ein im Steppengebiet von Jericho. Sie griffen ihn und führten ihn hinauf zu Nebukadnezar, dem König von Babel, nach Ribla im Lande Hamath; und der sprach ihm das Urteil.|ZUE1931|Public Domain JER.39.6|AT|24|Jeremia|39||0|6|Der König von Babel liess die Söhne Zedekias in Ribla vor dessen eignen Augen hinrichten; auch alle Vornehmen Judas liess der König von Babel hinrichten.|ZUE1931|Public Domain JER.39.7|AT|24|Jeremia|39||0|7|Den Zedekia aber liess er blenden und in Ketten legen, um ihn dann nach Babel zu bringen.|ZUE1931|Public Domain JER.39.8|AT|24|Jeremia|39||0|8|Und die Chaldäer verbrannten den Königspalast und die Häuser des Volks, und die Mauern Jerusalems rissen sie nieder.|ZUE1931|Public Domain JER.39.9|AT|24|Jeremia|39||0|9|Den Rest des Volkes aber, der in der Stadt noch übriggeblieben war, und die Überläufer, die zu ihm übergegangen waren, und den Rest der Werkleute führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, nach Babel in die Verbannung.|ZUE1931|Public Domain JER.39.10|AT|24|Jeremia|39||0|10|Nur von den geringen Leuten, die nichts hatten, liess Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, etliche im Lande Juda zurück und gab ihnen Weinberge und Äcker.|ZUE1931|Public Domain JER.39.11|AT|24|Jeremia|39||0|11|Damals liess Nebukadrezar, der König von Babel, Nebusaradan, dem Obersten der Leibwache, betreffend Jeremia die Weisung zukommen:|ZUE1931|Public Domain JER.39.12|AT|24|Jeremia|39||0|12|Nimm ihn und trage Sorge für ihn und tue ihm kein Leid, sondern verfahre mit ihm, wie er dir sagen wird.|ZUE1931|Public Domain JER.39.13|AT|24|Jeremia|39||0|13|Da sandten Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, Nebusasban, der Oberste der Kämmerer, Nergal-Sarezer, der Oberste der Magier, und alle Obersten des Königs von Babel hin|ZUE1931|Public Domain JER.39.14|AT|24|Jeremia|39||0|14|und liessen Jeremia aus dem Wachthof holen und übergaben ihn Gedalja, dem Sohne Ahikams, des Sohnes Saphans, um ihn heraus und nach Hause zu führen. So wohnte er denn mitten unter dem Volke.|ZUE1931|Public Domain JER.39.15|AT|24|Jeremia|39||0|15|Als aber Jeremia noch im Wachthof gefangen sass, war an ihn das Wort des Herrn ergangen:|ZUE1931|Public Domain JER.39.16|AT|24|Jeremia|39||0|16|Geh und sage zu dem Äthiopier Ebedmelech: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Nun erfülle ich meine Worte an dieser Stadt zum Unheil und nicht zum Heil, dass es offen vor dir liegen wird an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain JER.39.17|AT|24|Jeremia|39||0|17|Dich aber werde ich an jenem Tage erretten, spricht der Herr, dass du den Männern, vor denen du dich fürchtest, nicht in die Hände fallen sollst.|ZUE1931|Public Domain JER.39.18|AT|24|Jeremia|39||0|18|Ja, ich werde dich entrinnen lassen, dass du nicht durch das Schwert umkommen sollst; du wirst dein Leben als Beute davontragen, weil du auf mich vertraut hast, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.40.1|AT|24|Jeremia|40||0|1|Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, nachdem ihn Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, von Rama aus entlassen hatte. Dieser liess ihn nämlich holen, während er, mit Ketten gebunden, unter allen Gefangenen von Jerusalem und Juda war, die nach Babel in die Verbannung geführt werden sollten.|ZUE1931|Public Domain JER.40.2|AT|24|Jeremia|40||0|2|Der Oberste der Leibwache liess also Jeremia holen und sprach zu ihm: Der Herr, dein Gott, hat dieses Unheil über diesen Ort vorhergesagt.|ZUE1931|Public Domain JER.40.3|AT|24|Jeremia|40||0|3|Und nun hat der Herr getan, wie er gesagt; denn ihr habt wider den Herrn gesündigt und nicht auf ihn gehört.|ZUE1931|Public Domain JER.40.4|AT|24|Jeremia|40||0|4|Und nun, siehe, befreie ich dich heute von den Ketten an deinen Händen. Gefällt es dir, mit mir nach Babel zu kommen, so komm, und ich werde Sorge für dich tragen. Gefällt es dir aber nicht, mit mir nach Babel zu kommen, so lass es! Siehe, das ganze Land steht dir offen; geh, wohin es dich gut und recht dünkt.|ZUE1931|Public Domain JER.40.5|AT|24|Jeremia|40||0|5|Kehre zu Gedalja zurück, dem Sohne Ahikams, des Sohnes Saphans, den der König von Babel zum Statthalter über die Städte Judas gesetzt hat, und bleibe bei ihm mitten unter dem Volke, oder gehe, wohin es dir gefällt. Und der Oberste der Leibwache gab ihm Wegzehrung und ein Geschenk und entliess ihn.|ZUE1931|Public Domain JER.40.6|AT|24|Jeremia|40||0|6|So kam Jeremia zu Gedalja, dem Sohne Ahikams, nach Mizpa und blieb bei ihm mitten unter dem Volke, das im Lande noch übrig war.|ZUE1931|Public Domain JER.40.7|AT|24|Jeremia|40||0|7|ALS nun die Heeresobersten, die mit ihren Leuten im Felde waren, vernahmen, dass der König von Babel den Gedalja, den Sohn Ahikams, zum Statthalter über das Land gesetzt und dass er ihm Männer, Frauen und Kinder unterstellt habe, nämlich die vom geringen Volk im Lande, von denen, die nicht in die Verbannung nach Babel geführt worden waren,|ZUE1931|Public Domain JER.40.8|AT|24|Jeremia|40||0|8|kamen sie alle zu Gedalja nach Mizpa, nämlich Ismael, der Sohn Nethanjas, Johanan, der Sohn Kareahs, Seraja, der Sohn Thanhumeths, die Söhne Ephais aus Netopha und Jesanja, der Sohn des Maachathiters, samt ihren Leuten.|ZUE1931|Public Domain JER.40.9|AT|24|Jeremia|40||0|9|Und Gedalja, der Sohn Ahikams, des Sohnes Saphans, schwur ihnen und ihren Leuten: Fürchtet euch nicht davor, den Chaldäern zu dienen; bleibt im Lande und seid dem König von Babel untertan, so wird es euch wohl ergehen.|ZUE1931|Public Domain JER.40.10|AT|24|Jeremia|40||0|10|Seht, ich selber bleibe in Mizpa, um euch zu vertreten vor den Chaldäern, die zu uns kommen werden. Ihr aber, erntet nur Wein und Obst und Öl und tut es in eure Gefässe und wohnt in euren Städten, die ihr innehabt.|ZUE1931|Public Domain JER.40.11|AT|24|Jeremia|40||0|11|Und auch alle Judäer, die in Moab und unter den Ammonitern, in Edom und all den Ländern sich aufhielten, hörten, dass der König von Babel einen Rest von Juda habe bestehen lassen und dass er Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Saphans, über sie zum Statthalter gesetzt habe.|ZUE1931|Public Domain JER.40.12|AT|24|Jeremia|40||0|12|Da kehrten alle Judäer von allen den Orten, wohin sie versprengt worden waren, zurück und kamen ins Land Juda zu Gedalja nach Mizpa und ernteten Wein und Obst in grosser Menge.|ZUE1931|Public Domain JER.40.13|AT|24|Jeremia|40||0|13|Aber Johanan, der Sohn Kareahs, und alle Heeresobersten, die im Felde waren, kamen zu Gedalja nach Mizpa|ZUE1931|Public Domain JER.40.14|AT|24|Jeremia|40||0|14|und sprachen zu ihm: Weisst du eigentlich, dass Baalis, der König der Ammoniter, den Ismael, den Sohn Nethanjas, gesandt hat, dich zu ermorden? Doch Gedalja, der Sohn Ahikams, glaubte ihnen nicht.|ZUE1931|Public Domain JER.40.15|AT|24|Jeremia|40||0|15|Da sprach Johanan, der Sohn Kareahs, heimlich zu Gedalja in Mizpa: Ich will hingehen und Ismael, den Sohn Nethanjas, erschlagen, ohne dass ein Mensch davon erfährt. Warum soll er dich ermorden, sodass dann ganz Juda, das sich um dich gesammelt hat, sich zerstreut und der Rest Judas zugrunde geht?|ZUE1931|Public Domain JER.40.16|AT|24|Jeremia|40||0|16|Aber Gedalja, der Sohn Ahikams, sprach zu Johanan, dem Sohn Kareahs: Du darfst das nicht tun; denn was du von Ismael sagst, ist nicht wahr.|ZUE1931|Public Domain JER.41.1|AT|24|Jeremia|41||0|1|Aber im siebenten Monat kam Ismael, der Sohn Nethanjas, des Sohnes Elisamas, aus königlichem Geschlechte und einer der Grossen des Königs, und mit ihm zehn Männer, zu Gedalja, dem Sohne Ahikams, nach Mizpa, und sie assen daselbst miteinander.|ZUE1931|Public Domain JER.41.2|AT|24|Jeremia|41||0|2|Da erhoben sich Ismael, der Sohn Nethanjas, und die zehn Männer, die bei ihm waren, und schlugen Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Saphans, mit dem Schwerte und töteten ihn, den der König von Babel zum Statthalter über das Land gesetzt hatte.|ZUE1931|Public Domain JER.41.3|AT|24|Jeremia|41||0|3|Auch alle Judäer, die bei Gedalja in Mizpa waren, und die Chaldäer, die sich daselbst befanden, die Kriegsleute, erschlug Ismael.|ZUE1931|Public Domain JER.41.4|AT|24|Jeremia|41||0|4|Am Tage nach der Ermordung Gedaljas nun, als noch niemand etwas erfahren hatte,|ZUE1931|Public Domain JER.41.5|AT|24|Jeremia|41||0|5|kamen Männer von Sichem, von Silo und Samaria, achtzig Mann mit geschorenem Bart und zerrissenen Kleidern und selbstgemachten Schnittwunden; die hatten Weihrauch und Opfergaben bei sich, um sie zum Hause des Herrn zu bringen.|ZUE1931|Public Domain JER.41.6|AT|24|Jeremia|41||0|6|Da ging ihnen Ismael, der Sohn Nethanjas, von Mizpa aus entgegen, während sie weinend ihre Strasse gezogen kamen. Als er nun mit ihnen zusammentraf, sprach er zu ihnen: Kommt herein zu Gedalja, dem Sohne Ahikams!|ZUE1931|Public Domain JER.41.7|AT|24|Jeremia|41||0|7|Sowie sie aber in die Mitte der Stadt gekommen waren, ermordete sie Ismael, der Sohn Nethanjas, und warf sie in die Zisterne, er und die Leute, die bei ihm waren.|ZUE1931|Public Domain JER.41.8|AT|24|Jeremia|41||0|8|Zehn Männer jedoch, die sich unter jenen befanden, hatten zu Ismael gesagt: Töte uns nicht, denn wir haben noch verborgene Vorräte im Felde, Weizen und Gerste, Öl und Honig. Da liess er ab und tötete sie nicht mit ihren Brüdern.|ZUE1931|Public Domain JER.41.9|AT|24|Jeremia|41||0|9|Die Zisterne aber, in die Ismael alle Leichname der erschlagenen Männer warf, war die grosse Zisterne, die der König Asa im Krieg gegen Baesa, den König von Israel, hatte machen lassen; die füllte Ismael, der Sohn Nethanjas, mit Erschlagenen.|ZUE1931|Public Domain JER.41.10|AT|24|Jeremia|41||0|10|Dann führte Ismael den ganzen Rest des Volkes, der sich in Mizpa befand, gefangen hinweg; die Prinzessinnen und alles Volk, das in Mizpa übriggeblieben war, alle, über die Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, den Gedalja, den Sohn Ahikams, gesetzt hatte, führte Ismael, der Sohn Nethanjas, gefangen hinweg und zog ab, um zu den Ammonitern hinüberzugehen.|ZUE1931|Public Domain JER.41.11|AT|24|Jeremia|41||0|11|Als aber Johanan, der Sohn Kareahs, und alle Heeresobersten, die bei ihm waren, hörten, was für Untaten Ismael, der Sohn Nethanjas, verübt hatte,|ZUE1931|Public Domain JER.41.12|AT|24|Jeremia|41||0|12|da nahmen sie alle ihre Leute und zogen aus, um mit Ismael, dem Sohne Nethanjas, zu kämpfen, und sie trafen ihn am grossen Wasser bei Gibeon.|ZUE1931|Public Domain JER.41.13|AT|24|Jeremia|41||0|13|Sowie nun das ganze Volk, das bei Ismael war, Johanan, den Sohn Kareahs, und alle Heeresobersten bei ihm sah, da freuten sie sich,|ZUE1931|Public Domain JER.41.14|AT|24|Jeremia|41||0|14|und alles Volk, das Ismael von Mizpa gefangen weggeführt hatte, wandte sich und kehrte um und ging zu Johanan, dem Sohn Kareahs.|ZUE1931|Public Domain JER.41.15|AT|24|Jeremia|41||0|15|Ismael aber, der Sohn Nethanjas, entkam dem Johanan mit acht Mann und ging zu den Ammonitern.|ZUE1931|Public Domain JER.41.16|AT|24|Jeremia|41||0|16|Nun nahmen Johanan, der Sohn Kareahs, und alle Heeresobersten, die bei ihm waren, den ganzen Rest des Volkes, den Ismael, der Sohn Nethanjas, nach der Ermordung Gedaljas, des Sohnes Ahikams, von Mizpa gefangen weggeführt, Männer, Frauen, Kinder und Hofbeamte, die er von Gibeon zurückgebracht hatte,|ZUE1931|Public Domain JER.41.17|AT|24|Jeremia|41||0|17|und sie zogen fort und blieben in Geruth-Chimham bei Bethlehem, um dann nach Ägypten weiterzuziehen|ZUE1931|Public Domain JER.41.18|AT|24|Jeremia|41||0|18|und so den Chaldäern zu entgehen; denn sie fürchteten sich vor ihnen, weil Ismael, der Sohn Nethanjas, Gedalja, den Sohn Ahikams, den der König von Babel über das Land gesetzt, erschlagen hatte.|ZUE1931|Public Domain JER.42.1|AT|24|Jeremia|42||0|1|ES traten aber alle Heeresobersten und Johanan, der Sohn Kareahs, und Asarja, der Sohn Hosajas, und alles Volk, klein und gross,|ZUE1931|Public Domain JER.42.2|AT|24|Jeremia|42||0|2|zum Propheten Jeremia und sprachen zu ihm: Lass doch unsre Bitte vor dich kommen! Bete für uns zum Herrn, deinem Gott, für diesen ganzen Rest; denn unser sind nur wenige übriggeblieben von vielen, wie du mit eignen Augen siehst.|ZUE1931|Public Domain JER.42.3|AT|24|Jeremia|42||0|3|Der Herr, dein Gott, möge uns wissen lassen, welchen Weg wir gehen und was wir tun sollen.|ZUE1931|Public Domain JER.42.4|AT|24|Jeremia|42||0|4|Da antwortete ihnen der Prophet Jeremia: Ich habe es gehört. Ja, ich will zum Herrn, eurem Gott, beten, wie ihr gesagt habt; und alles, was euch der Herr zur Antwort gibt, will ich euch zu wissen tun und euch nichts vorenthalten.|ZUE1931|Public Domain JER.42.5|AT|24|Jeremia|42||0|5|Sie aber sprachen zu Jeremia: Der Herr sei ein wahrhafter und gewisser Zeuge wider uns, wenn wir nicht ganz nach dem Worte handeln, mit dem der Herr, dein Gott, dich zu uns senden wird.|ZUE1931|Public Domain JER.42.6|AT|24|Jeremia|42||0|6|Es sei gut oder schlimm, auf die Stimme des Herrn, unsres Gottes, zu dem wir dich senden, wollen wir hören, damit es uns wohl ergehe, weil wir auf die Stimme des Herrn, unsres Gottes, hören.|ZUE1931|Public Domain JER.42.7|AT|24|Jeremia|42||0|7|Nach zehn Tagen erging das Wort des Herrn an Jeremia.|ZUE1931|Public Domain JER.42.8|AT|24|Jeremia|42||0|8|Da berief er Johanan, den Sohn Kareahs, und alle Heeresobersten, die bei ihm waren, sowie das ganze Volk, klein und gross,|ZUE1931|Public Domain JER.42.9|AT|24|Jeremia|42||0|9|und sprach zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels, zu dem ihr mich gesandt habt, um ihm euer Flehen vorzulegen:|ZUE1931|Public Domain JER.42.10|AT|24|Jeremia|42||0|10|Wenn ihr ruhig wohnen bleibt in diesem Lande, will ich euch aufbauen und nicht wieder abbrechen, will euch pflanzen und nicht wieder ausreissen; denn mich gereut des Unheils, das ich euch angetan habe.|ZUE1931|Public Domain JER.42.11|AT|24|Jeremia|42||0|11|Habt keine Furcht vor dem König von Babel, vor dem ihr euch so fürchtet, habt keine Furcht vor ihm, spricht der Herr; denn ich bin mit euch, dass ich euch rette und euch seiner Hand entreisse.|ZUE1931|Public Domain JER.42.12|AT|24|Jeremia|42||0|12|Ich will euch Barmherzigkeit finden lassen, dass er sich euer erbarmt und euch in eurem Lande wohnen lässt.|ZUE1931|Public Domain JER.42.13|AT|24|Jeremia|42||0|13|"Wenn ihr aber sagt: ""Wir bleiben nicht in diesem Lande!"" indem ihr nicht auf die Stimme des Herrn, eures Gottes, hört,"|ZUE1931|Public Domain JER.42.14|AT|24|Jeremia|42||0|14|"sondern sagt: ""Nein, vielmehr ins Land Ägypten wollen wir ziehen, wo wir weder Krieg sehen noch Posaunenschall hören noch Hunger leiden werden, und dort wollen wir uns niederlassen!"" -"|ZUE1931|Public Domain JER.42.15|AT|24|Jeremia|42||0|15|darum höret nun das Wort des Herrn, die ihr von Juda noch übrig seid: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn ihr denn durchaus nach Ägypten zu gehen gedenkt und hinzieht, um dort in der Fremde zu wohnen,|ZUE1931|Public Domain JER.42.16|AT|24|Jeremia|42||0|16|so wird das Schwert, das ihr fürchtet, euch dort ereilen im Lande Ägypten, und der Hunger, vor dem euch bangt, wird euch nach Ägypten nachsetzen, und dort werdet ihr sterben.|ZUE1931|Public Domain JER.42.17|AT|24|Jeremia|42||0|17|Alle die Männer, die nach Ägypten zu gehen gedenken, um dort in der Fremde zu wohnen, werden durchs Schwert, durch Hunger und Pest umkommen; keiner von ihnen wird übrigbleiben, keiner wird dem Unheil entrinnen, das ich über sie bringen werde.|ZUE1931|Public Domain JER.42.18|AT|24|Jeremia|42||0|18|Denn so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Wie sich mein Zorn und Grimm über die Bewohner Jerusalems ergossen hat, so wird sich mein Grimm über euch ergiessen, wenn ihr nach Ägypten geht; und euer Name wird zum Ausdruck der Verwünschung und des Entsetzens, der Verfluchung und der Beschimpfung dienen, und diesen Ort werdet ihr nie wieder sehen -|ZUE1931|Public Domain JER.42.19|AT|24|Jeremia|42||0|19|so ist dies das Wort des Herrn über euch, die ihr von Juda noch übrig seid: Geht nicht nach Ägypten! Und nun wisset,|ZUE1931|Public Domain JER.42.20|AT|24|Jeremia|42||0|20|"dass ihr euch selbst unglücklich macht, da ihr mich zu dem Herrn, eurem Gott, sendet und sprecht: ""Bete für uns zum Herrn, unserm Gott! Und alles, was der Herr, unser Gott, zur Antwort gibt, das mache uns kund, und wir wollen es tun."""|ZUE1931|Public Domain JER.42.21|AT|24|Jeremia|42||0|21|Nun habe ich es euch heute zu wissen getan; aber ihr habt nicht auf die Stimme des Herrn, eures Gottes, gehört, noch auf irgend etwas, womit er mich zu euch gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JER.42.22|AT|24|Jeremia|42||0|22|So wisst jetzt wohl: Durchs Schwert, durch Hunger und Pest werdet ihr umkommen an dem Ort, wohin es euch zu gehen gefällt, um dort in der Fremde zu wohnen.|ZUE1931|Public Domain JER.43.1|AT|24|Jeremia|43||0|1|Als nun Jeremia dem ganzen Volke alle Worte des Herrn, ihres Gottes, mitgeteilt hatte, alle jene Worte, mit denen ihn der Herr, ihr Gott, zu ihnen gesandt,|ZUE1931|Public Domain JER.43.2|AT|24|Jeremia|43||0|2|"da sprachen Asarja, der Sohn Hosajas, und Johanan, der Sohn Kareahs, und die andern Männer zu Jeremia: Es ist nicht wahr, was du da sagst! Der Herr, unser Gott, hat dich nicht gesandt, zu sagen: ""Geht nicht nach Ägypten, um dort in der Fremde zu wohnen!"""|ZUE1931|Public Domain JER.43.3|AT|24|Jeremia|43||0|3|sondern Baruch, der Sohn Nerias, reizt dich gegen uns auf, um uns in die Hand der Chaldäer zu geben, dass sie uns töten oder nach Babel in die Verbannung führen.|ZUE1931|Public Domain JER.43.4|AT|24|Jeremia|43||0|4|So hörten denn Johanan, der Sohn Kareahs, und alle Heeresobersten und das ganze Volk nicht auf den Befehl des Herrn, im Lande Juda zu bleiben,|ZUE1931|Public Domain JER.43.5|AT|24|Jeremia|43||0|5|sondern Johanan, der Sohn Kareahs, und alle Heeresobersten nahmen den ganzen Rest von Juda, alle, die aus allen Völkern, unter die sie sich zerstreut hatten, heimgekehrt waren, um im Lande Juda zu wohnen:|ZUE1931|Public Domain JER.43.6|AT|24|Jeremia|43||0|6|Männer, Frauen und Kinder, und die Prinzessinnen, kurz, alle Seelen, die Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, bei Gedalja, dem Sohne Ahikams, des Sohnes Saphans, gelassen hatte, auch den Propheten Jeremia und Baruch, den Sohn Nerias,|ZUE1931|Public Domain JER.43.7|AT|24|Jeremia|43||0|7|und zogen nach dem Lande Ägypten; denn sie waren dem Befehl des Herrn nicht gehorsam. Und sie kamen bis Thachpanhes.|ZUE1931|Public Domain JER.43.8|AT|24|Jeremia|43||0|8|UND es erging das Wort des Herrn in Thachpanhes an Jeremia also:|ZUE1931|Public Domain JER.43.9|AT|24|Jeremia|43||0|9|Nimm grosse Steine zur Hand und grabe sie heimlich ein am Eingang des Hauses des Pharao in Thachpanhes vor den Augen jüdischer Männer|ZUE1931|Public Domain JER.43.10|AT|24|Jeremia|43||0|10|und sage zu ihnen: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich sende hin und hole Nebukadrezar, den König von Babel, meinen Knecht, und er wird seinen Thron über diesen Steinen, die du vergraben hast, aufstellen und seinen Prachtteppich darüber ausbreiten.|ZUE1931|Public Domain JER.43.11|AT|24|Jeremia|43||0|11|Und wenn er kommt, wird er das Land Ägypten schlagen: dem Tode verfällt, was dem Tode gehört, der Gefangenschaft, was der Gefangenschaft, dem Schwerte, was dem Schwerte gehört.|ZUE1931|Public Domain JER.43.12|AT|24|Jeremia|43||0|12|Und er wird Feuer legen an die Tempel der Götter Ägyptens, wird jene verbrennen, diese aber gefangen wegführen. Und er wird das Land Ägypten lausen, wie der Hirte sein Gewand laust, und darnach wird er wohlbehalten von dannen ziehen.|ZUE1931|Public Domain JER.43.13|AT|24|Jeremia|43||0|13|Die Obelisken von Beth-Semes im Lande Ägypten wird er zerbrechen, und die Tempel der Götter Ägyptens wird er verbrennen.|ZUE1931|Public Domain JER.44.1|AT|24|Jeremia|44||0|1|Das Wort, das an Jeremia erging über alle Judäer, die im Lande Ägypten wohnten, in Migdol, in Daphne, in Memphis und im Lande Pathros:|ZUE1931|Public Domain JER.44.2|AT|24|Jeremia|44||0|2|So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Ihr selbst habt all das Unheil gesehen, das ich über Jerusalem und über alle Städte Judas habe kommen lassen: sie liegen heute in Trümmern, und niemand wohnt darin|ZUE1931|Public Domain JER.44.3|AT|24|Jeremia|44||0|3|wegen ihres bösen Treibens, mit dem sie mich erzürnten, da sie hingingen, um fremden Göttern, die sie nicht gekannt hatten, zu opfern und zu dienen.|ZUE1931|Public Domain JER.44.4|AT|24|Jeremia|44||0|4|"Wohl sandte ich zu ihnen alle meine Knechte, die Propheten, früh und spät und liess durch sie sagen: ""Verübt doch nicht solchen Greuel, den ich hasse!"""|ZUE1931|Public Domain JER.44.5|AT|24|Jeremia|44||0|5|Aber sie gehorchten nicht und schenkten mir kein Gehör: sie liessen nicht ab von ihrem bösen Wesen und opferten weiter fremden Göttern.|ZUE1931|Public Domain JER.44.6|AT|24|Jeremia|44||0|6|Darum ergoss sich mein Grimm und Zorn und verbrannte die Städte Judas und die Gassen Jerusalems, dass sie zur Trümmerstätte wurden, wie man es heute sieht.|ZUE1931|Public Domain JER.44.7|AT|24|Jeremia|44||0|7|Und nun spricht der Herr, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels, also: Warum tut ihr euch selbst solch ein grosses Leid an? Wollt ihr denn Mann und Weib, Kind und Säugling aus Juda ausrotten, sodass ihr keinen Rest von euch übriglasst,|ZUE1931|Public Domain JER.44.8|AT|24|Jeremia|44||0|8|indem ihr mich zum Zorne reizt durch das Tun eurer Hände, indem ihr im Lande Ägypten, wohin ihr gehen wollt, um dort in der Fremde zu wohnen, fremden Göttern opfert, auf dass ihr euch ausrottet und euer Name zum Fluch - und Schimpfwort werde bei allen Völkern der Erde?|ZUE1931|Public Domain JER.44.9|AT|24|Jeremia|44||0|9|Habt ihr schon all das Böse vergessen, das eure Väter und die Könige von Juda und ihre Fürsten, ihr selbst und eure Frauen im Lande Juda und auf den Gassen Jerusalems begangen?|ZUE1931|Public Domain JER.44.10|AT|24|Jeremia|44||0|10|Und sie wurden bis auf den heutigen Tag nicht zerknirscht, sie fürchteten sich nicht und wandelten nicht in meinem Gesetze und in den Satzungen, die ich ihren Vätern gegeben habe.|ZUE1931|Public Domain JER.44.11|AT|24|Jeremia|44||0|11|Darum spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, also: Siehe, ich wende mein Angesicht gegen euch zum Unheil: ganz Juda will ich ausrotten;|ZUE1931|Public Domain JER.44.12|AT|24|Jeremia|44||0|12|auch den Rest von Juda, der nach Ägypten zu gehen gedenkt, um dort in der Fremde zu wohnen, will ich hinwegnehmen, und sie sollen alle aufgerieben werden im Lande Ägypten. Sie sollen fallen durch Schwert und Hunger und aufgerieben werden, klein und gross; durch Schwert und Hunger sollen sie sterben, und ihr Name soll zum Ausdruck der Verwünschung und des Entsetzens, der Verfluchung und der Beschimpfung dienen.|ZUE1931|Public Domain JER.44.13|AT|24|Jeremia|44||0|13|Die im Lande Ägypten wohnen, werde ich heimsuchen, wie ich Jerusalem heimgesucht habe, mit Schwert und Hunger und Pest,|ZUE1931|Public Domain JER.44.14|AT|24|Jeremia|44||0|14|sodass von dem Reste Judas, der als Fremdling im Lande Ägypten weilt, keiner entrinnt und übrigbleibt, um ins Land Juda zurückzukehren, wohin sie zurückzukehren verlangen; denn nur Flüchtlinge werden zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain JER.44.15|AT|24|Jeremia|44||0|15|Da antworteten dem Jeremia alle Männer, die wussten, dass ihre Frauen fremden Göttern opferten, und alle Frauen, die dabei standen, ein grosser Haufe, auch alles Volk, das im Lande Ägypten und in Pathros wohnte; sie sprachen:|ZUE1931|Public Domain JER.44.16|AT|24|Jeremia|44||0|16|Was du auch zu uns redest im Namen des Herrn, wir hören nicht auf dich,|ZUE1931|Public Domain JER.44.17|AT|24|Jeremia|44||0|17|sondern alles, was wir gelobt haben, wollen wir tun: wir wollen der Himmelskönigin opfern und ihr Trankspenden ausgiessen, wie wir und unsre Väter, unsre Könige und Fürsten in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems getan haben. Da hatten wir Brot genug und waren glücklich und wussten nichts von Unglück.|ZUE1931|Public Domain JER.44.18|AT|24|Jeremia|44||0|18|Seitdem wir aber aufgehört haben, der Himmelskönigin zu opfern und Trankspenden auszugiessen, leiden wir Mangel an allem und kommen um durch Schwert und Hunger.|ZUE1931|Public Domain JER.44.19|AT|24|Jeremia|44||0|19|Und wenn wir der Himmelskönigin opfern und ihr Trankspenden ausgiessen, geschieht es etwa ohne den Willen unsrer Männer, dass wir ihr Kuchen backen nach ihrer Gestalt und ihr Trankspenden ausgiessen?|ZUE1931|Public Domain JER.44.20|AT|24|Jeremia|44||0|20|Da sprach Jeremia zu dem ganzen Volke, zu den Männern und Frauen und allem Volke, die ihm geantwortet hatten, also:|ZUE1931|Public Domain JER.44.21|AT|24|Jeremia|44||0|21|Ja, gerade an die Opfer, die ihr in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems dargebracht habt, ihr und eure Väter, eure Könige und Fürsten samt dem Volk des Landes, daran hat der Herr gedacht, und es ist ihm zu Herzen gegangen!|ZUE1931|Public Domain JER.44.22|AT|24|Jeremia|44||0|22|Und da der Herr euer böses Tun und die Greuel, die ihr verübt habt, nicht länger ertragen konnte, ist euer Land zur Wüste geworden, zum Entsetzen und zum Fluche, sodass niemand mehr darin wohnt, wie es denn heute der Fall ist.|ZUE1931|Public Domain JER.44.23|AT|24|Jeremia|44||0|23|Weil ihr mit euren Opfern wider den Herrn gesündigt und nicht auf seine Stimme gehört habt und nicht in seinem Gesetze, in seinen Satzungen und Ordnungen gewandelt seid, darum ist euch dieses Unheil begegnet, wie es heute am Tage liegt.|ZUE1931|Public Domain JER.44.24|AT|24|Jeremia|44||0|24|Darauf sprach Jeremia zu allem Volk und zu allen Frauen: Höret das Wort des Herrn, ihr alle aus Juda, die ihr im Lande Ägypten seid!|ZUE1931|Public Domain JER.44.25|AT|24|Jeremia|44||0|25|"So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Ihr Frauen, ihr habt mit dem Munde gelobt und mit der Hand es erfüllt; ihr habt gesagt: ""Wir wollen unsre Gelübde erfüllen, die wir gelobt haben: wir wollen der Himmelskönigin opfern und ihr Trankspenden ausgiessen!"" Ja, haltet eure Gelübde nur aufrecht und erfüllt sie!"|ZUE1931|Public Domain JER.44.26|AT|24|Jeremia|44||0|26|"Darum höret das Wort des Herrn, ihr alle aus Juda, die ihr im Lande Ägypten wohnt! Wahrlich, ich habe bei meinem grossen Namen geschworen, spricht der Herr, nimmermehr soll mein Name genannt werden durch den Mund irgendeines Mannes aus Juda im ganzen Lande Ägypten, sodass einer spräche: ""So wahr Gott der Herr lebt!"""|ZUE1931|Public Domain JER.44.27|AT|24|Jeremia|44||0|27|Siehe, ich wache über ihnen zum Unheil und nicht zum Heil; alle Männer aus Juda, die im Lande Ägypten sind, werden aufgerieben durch Schwert und Hunger, bis sie gänzlich vertilgt sind.|ZUE1931|Public Domain JER.44.28|AT|24|Jeremia|44||0|28|Etliche aber, die dem Schwerte entrinnen, werden aus dem Lande Ägypten in das Land Juda zurückkehren; doch ihrer werden nur wenige sein. Dann wird der ganze Rest Judas, der ins Land Ägypten gekommen ist, um dort in der Fremde zu wohnen, erkennen, wessen Wort sich erwahrt, das meine oder das ihre.|ZUE1931|Public Domain JER.44.29|AT|24|Jeremia|44||0|29|Dies aber, spricht der Herr, sei euch das Zeichen dafür, dass ich euch an diesem Orte heimsuchen werde, damit ihr erkennet, dass meine Worte an euch sich erwahren werden zum Unheil:|ZUE1931|Public Domain JER.44.30|AT|24|Jeremia|44||0|30|also spricht der Herr: Siehe, ich gebe den Pharao Hophra, den König von Ägypten, in die Hand seiner Gegner und Todfeinde, wie ich Zedekia, den König von Juda, in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, seines Gegners und Todfeindes, gegeben habe.|ZUE1931|Public Domain JER.45.1|AT|24|Jeremia|45||0|1|DAS Wort, das der Prophet Jeremia zu Baruch, dem Sohne Nerias, sprach, zu der Zeit, als Baruch diese Worte nach dem Diktat Jeremias in ein Buch schrieb, im vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda:|ZUE1931|Public Domain JER.45.2|AT|24|Jeremia|45||0|2|So spricht der Herr, der Gott Israels, über dich, Baruch:|ZUE1931|Public Domain JER.45.3|AT|24|Jeremia|45||0|3|"Du hast gesprochen: ""Wehe mir! Der Herr häuft noch Kummer auf meinen Schmerz. Müde bin ich vor Seufzen, doch Ruhe finde ich nicht."""|ZUE1931|Public Domain JER.45.4|AT|24|Jeremia|45||0|4|"So sollst du zu ihm sagen: So spricht der Herr: ""Siehe, was ich gebaut, ich reisse es nieder, und was ich gepflanzt, ich reisse es aus!"|ZUE1931|Public Domain JER.45.5|AT|24|Jeremia|45||0|5|"Und du begehrst Grosses für dich? Begehre es nicht! Denn siehe, ich bringe Unheil über alles Fleisch, spricht der Herr; aber dir gebe ich dein Leben zur Beute allerorten, wohin du gehst."""|ZUE1931|Public Domain JER.46.1|AT|24|Jeremia|46||0|1|DAS Wort des Herrn, das an den Propheten Jeremia wider die Heiden erging:|ZUE1931|Public Domain JER.46.2|AT|24|Jeremia|46||0|2|Über Ägypten. Wider das Heer des Pharao Necho, des Königs von Ägypten, das am Euphratstrom bei Charchemis stand und das Nebukadrezar, der König von Babel, schlug - im vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda:|ZUE1931|Public Domain JER.46.3|AT|24|Jeremia|46||0|3|Rüstet Schild und Tartsche und rückt aus zum Kampf!|ZUE1931|Public Domain JER.46.4|AT|24|Jeremia|46||0|4|Schirrt die Rosse an und steiget auf, ihr Reiter! Stellt euch auf im Helm! Schärft die Speere! Legt die Panzer um!|ZUE1931|Public Domain JER.46.5|AT|24|Jeremia|46||0|5|Warum sind sie bestürzt und weichen zurück? warum sind ihre Helden zerschmettert und fliehen in wilder Flucht, dass keiner hinter sich sieht? O Grauen ringsum! spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.46.6|AT|24|Jeremia|46||0|6|Der Schnelle wird nicht entkommen, und der Starke wird sich nicht retten. Im Norden, am Euphratstrom, sind sie gestrauchelt, gefallen.|ZUE1931|Public Domain JER.46.7|AT|24|Jeremia|46||0|7|Wer ist's doch, der anstieg gleich dem Nil, dass Wasser wie Ströme wogten?|ZUE1931|Public Domain JER.46.8|AT|24|Jeremia|46||0|8|Ägypten stieg an gleich dem Nil, dass Wasser wie Ströme wogten. Es sprach: Ich will ansteigen, das Land bedecken, will verderben seine Bewohner!|ZUE1931|Public Domain JER.46.9|AT|24|Jeremia|46||0|9|Heran, ihr Rosse! Raset einher, ihr Wagen! Rückt aus, ihr Helden, Nubier und Putäer schildgewappnet, und Luditer bogenbewehrt!|ZUE1931|Public Domain JER.46.10|AT|24|Jeremia|46||0|10|Jener Tag aber ist dem Herrn, dem Gott der Heerscharen, ein Tag der Rache, dass er sich räche an seinen Feinden. Das Schwert wird sich satt fressen und sich berauschen an ihrem Blute; denn ein Schlachtfest hält der Herr, der Gott der Heerscharen, im Lande des Nordens am Euphratstrom.|ZUE1931|Public Domain JER.46.11|AT|24|Jeremia|46||0|11|Ziehe hinauf nach Gilead und hole Balsam, jungfräuliche Tochter Ägypten! Umsonst brauchst du Heilmittel die Menge, es gibt keine Genesung für dich!|ZUE1931|Public Domain JER.46.12|AT|24|Jeremia|46||0|12|Die Völker hören dein Rufen, und die Erde ist voll deines Wehgeschreis; denn Held an Held ist gefallen, beieinander liegen sie da.|ZUE1931|Public Domain JER.46.13|AT|24|Jeremia|46||0|13|Das Wort, das der Herr zum Propheten Jeremia sprach, dass Nebukadrezar, der König von Babel, kommen werde, das Land Ägypten zu schlagen:|ZUE1931|Public Domain JER.46.14|AT|24|Jeremia|46||0|14|Verkündet es in Ägypten und lasset es hören in Migdol, lasset es hören in Memphis und Daphne! Saget: Stelle dich und rüste! denn das Schwert frisst um dich her.|ZUE1931|Public Domain JER.46.15|AT|24|Jeremia|46||0|15|Warum ist der Apis geflohen, hat dein|ZUE1931|Public Domain JER.46.16|AT|24|Jeremia|46||0|16|Deine Söldner sind gestürzt, sind gefallen. Da sprachen sie einer zum andern: Auf, lasst uns zurückkehren zu unsrem Volke in das Land unsrer Heimat vor dem gewalttätigen Schwerte!|ZUE1931|Public Domain JER.46.17|AT|24|Jeremia|46||0|17|"Nennt den Namen des Pharao, des Königs von Ägypten: ""Toben, das die Zeit verpasst hat."""|ZUE1931|Public Domain JER.46.18|AT|24|Jeremia|46||0|18|So wahr ich lebe, spricht der König - Herr der Heerscharen ist sein Name -, wie der Berg Thabor unter den Bergen und wie der Karmel am Meere, so kommt er!|ZUE1931|Public Domain JER.46.19|AT|24|Jeremia|46||0|19|Rüste dir Wandergerät, du sesshaft Volk von Ägypten! Denn Memphis wird zur Wüste, wird verbrannt und entvölkert.|ZUE1931|Public Domain JER.46.20|AT|24|Jeremia|46||0|20|Ägypten ist eine stattliche Kuh; die Bremse von Norden fällt über sie her.|ZUE1931|Public Domain JER.46.21|AT|24|Jeremia|46||0|21|Auch seine Söldner, die im Lande leben wie gemästete Kälber, ja, auch sie wenden den Rücken, fliehen insgesamt und halten nicht stand; denn über sie kommt der Tag ihres Verderbens, die Zeit ihrer Heimsuchung.|ZUE1931|Public Domain JER.46.22|AT|24|Jeremia|46||0|22|Es zischt wie die zischende Schlange, wenn sie mit Heeresmacht heranziehen, mit Äxten kommen wie Holzhauer.|ZUE1931|Public Domain JER.46.23|AT|24|Jeremia|46||0|23|Fället seinen Wald, spricht der Herr, den undurchdringlichen! Denn ihrer sind mehr als der Heuschrecken, niemand vermag sie zu zählen.|ZUE1931|Public Domain JER.46.24|AT|24|Jeremia|46||0|24|Zuschanden wird die Tochter Ägypten, preisgegeben dem Volk aus dem Norden.|ZUE1931|Public Domain JER.46.25|AT|24|Jeremia|46||0|25|Der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, spricht: Wahrlich, ich suche heim den Amon zu Theben, den Pharao und das Land Ägypten samt seinen Göttern und Königen, den Pharao samt denen, die auf ihn vertrauen.|ZUE1931|Public Domain JER.46.26|AT|24|Jeremia|46||0|26|Ich gebe sie in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten: in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, und in die Hand seiner Knechte. Darnach aber wird es wieder bewohnt sein wie in früheren Tagen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.46.27|AT|24|Jeremia|46||0|27|Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob; erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich errette dich aus fernen Landen, dein Geschlecht aus dem Land der Gefangenschaft; und Jakob wird heimkehren, wird Ruhe haben und sicher leben, und niemand soll ihn aufschrecken.|ZUE1931|Public Domain JER.46.28|AT|24|Jeremia|46||0|28|Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht der Herr; denn ich bin mit dir. Ich will den Garaus machen allen Völkern, unter die ich dich verstossen habe; nur dir will ich nicht den Garaus machen. Ich will dich züchtigen nach Billigkeit; doch gänzlich ungestraft kann ich dich nicht lassen.|ZUE1931|Public Domain JER.47.1|AT|24|Jeremia|47||0|1|Das Wort des Herrn, das an den Propheten Jeremia wider die Philister erging, ehe der Pharao Gaza schlug.|ZUE1931|Public Domain JER.47.2|AT|24|Jeremia|47||0|2|So spricht der Herr: Siehe, Wasser steigen an von Norden her und werden zum überflutenden Wildbach, überfluten das Land und was darin ist, die Stadt und die darin wohnen. Da schreien die Menschen, wehklagen alle Bewohner der Erde.|ZUE1931|Public Domain JER.47.3|AT|24|Jeremia|47||0|3|Ob dem dröhnenden Stampfen der Rossehufe, ob dem Wagengetöse und Räderrasseln sehen sich die Väter nicht einmal nach den Kindern um, so schlaff sind die Hände|ZUE1931|Public Domain JER.47.4|AT|24|Jeremia|47||0|4|wegen des Tages, der kommt, das ganze Philisterland zu verheeren, Tyrus und Sidon jeden noch übriggebliebenen Helfer zu nehmen; denn der Herr will die Philister verheeren, den Überrest des Gestades von Kaphthor.|ZUE1931|Public Domain JER.47.5|AT|24|Jeremia|47||0|5|Gaza muss sich kahl scheren, Askalon wird vernichtet. Du Überrest der Enakiter, wie lange wirst du dich wundritzen müssen!|ZUE1931|Public Domain JER.47.6|AT|24|Jeremia|47||0|6|Ha, Schwert des Herrn, wann endlich kommst du zur Ruhe? Kehre zurück in die Scheide, raste und halte dich still!|ZUE1931|Public Domain JER.47.7|AT|24|Jeremia|47||0|7|Wie könnte es ruhen, da doch der Herr ihm Befehl gab? Nach Askalon und ans Gestade des Meeres, dorthin hat er es entboten.|ZUE1931|Public Domain JER.48.1|AT|24|Jeremia|48||0|1|Über Moab. So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Wehe über Nebo! es ist verwüstet; erstürmt ist Kirjathaim. Die Hochburg ist zuschanden geworden und gebrochen.|ZUE1931|Public Domain JER.48.2|AT|24|Jeremia|48||0|2|"Dahin ist Moabs Ruhm. In Hesbon sann man auf sein Verderben: ""Kommt, lasst uns Moab ausrotten, dass es kein Volk mehr sei!"" Auch du, Madmen, wirst verwüstet; das Schwert wird dir nachjagen."|ZUE1931|Public Domain JER.48.3|AT|24|Jeremia|48||0|3|Horch! Geschrei von Horonaim, Sturz und grosse Zerstörung!|ZUE1931|Public Domain JER.48.4|AT|24|Jeremia|48||0|4|Zerstört ist Moab! Ihr Geschrei erschallt bis nach Zoar.|ZUE1931|Public Domain JER.48.5|AT|24|Jeremia|48||0|5|Ach! die Steige von Luhith zieht man hinan mit Weinen. Ach! am Abhang von Horonaim hört man Geschrei über Zerstörung.|ZUE1931|Public Domain JER.48.6|AT|24|Jeremia|48||0|6|Fliehet, rettet euer Leben und fristet es gleich dem Wildesel in der Wüste!|ZUE1931|Public Domain JER.48.7|AT|24|Jeremia|48||0|7|Denn weil du vertrautest auf deine Bergfesten und deine Schätze, wirst auch du eingenommen. Und Kamos muss in die Verbannung wandern, zusammen mit seinen Priestern und Fürsten.|ZUE1931|Public Domain JER.48.8|AT|24|Jeremia|48||0|8|Der Verwüster kommt über jegliche Stadt, und keine wird gerettet; die Täler werden verheert, und die Felder werden verwüstet, wie der Herr geredet hat.|ZUE1931|Public Domain JER.48.9|AT|24|Jeremia|48||0|9|Gebt Moab Flügel, dass es auf und davon fliege! Seine Städte werden zur Einöde, niemand wohnt mehr darin.|ZUE1931|Public Domain JER.48.10|AT|24|Jeremia|48||0|10|Verflucht, wer das Werk des Herrn lässig treibt! und verflucht, wer sein Schwert vom Blute zurückhält!|ZUE1931|Public Domain JER.48.11|AT|24|Jeremia|48||0|11|Ungestört war Moab von Jugend auf, lag ruhig auf seinen Hefen, wurde nie umgeschüttet von Gefäss zu Gefäss, wanderte niemals in die Verbannung. Deshalb ist ihm sein Geschmack geblieben, und sein Geruch hat sich nicht verändert.|ZUE1931|Public Domain JER.48.12|AT|24|Jeremia|48||0|12|Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich ihm Küfer senden; die sollen es ausschütten, sollen die Gefässe entleeren und die Krüge zerschlagen.|ZUE1931|Public Domain JER.48.13|AT|24|Jeremia|48||0|13|Da wird Moab an seinem Kamos zuschanden, wie das Haus Israel zuschanden geworden ist an Bethel, seiner Zuversicht.|ZUE1931|Public Domain JER.48.14|AT|24|Jeremia|48||0|14|"Wie dürft ihr sagen: ""Helden sind wir, gewaltige Krieger""?"|ZUE1931|Public Domain JER.48.15|AT|24|Jeremia|48||0|15|Verwüstet wird Moab, und seine Städte ersteigt man; seine auserlesene Jungmannschaft sinkt nieder zur Schlachtung, spricht der König - Herr der Heerscharen ist sein Name.|ZUE1931|Public Domain JER.48.16|AT|24|Jeremia|48||0|16|Bald kommt Moabs Verderben, schnell schreitet sein Unheil heran.|ZUE1931|Public Domain JER.48.17|AT|24|Jeremia|48||0|17|"Beklagt es, ihr seine Nachbarn alle, ihr alle, die ihr seinen Namen kennt! Sprechet: ""Wie ist zerbrochen das mächtige Szepter, der herrliche Stab!"""|ZUE1931|Public Domain JER.48.18|AT|24|Jeremia|48||0|18|Steige herab von der Hoheit und setze dich in die Pfütze, du Volk von Dibon! denn der Verwüster Moabs steigt hinauf zu dir, zerbricht deine Bollwerke.|ZUE1931|Public Domain JER.48.19|AT|24|Jeremia|48||0|19|"Tritt an den Weg und spähe, du Volk von Aroer, frage den Flüchtling und die Entronnene, sprich: ""Was ist geschehen?"" -"|ZUE1931|Public Domain JER.48.20|AT|24|Jeremia|48||0|20|"""Moab ist zuschanden geworden, ach, es ist gebrochen! Wehklage und schreie!"" Verkündet es am Arnon: Ach, Moab ist verwüstet!"|ZUE1931|Public Domain JER.48.21|AT|24|Jeremia|48||0|21|Das Gericht ist ergangen über das Land der Ebene, über Holon, Jahza und Mephaath,|ZUE1931|Public Domain JER.48.22|AT|24|Jeremia|48||0|22|über Dibon, Nebo und Beth-Diblathaim,|ZUE1931|Public Domain JER.48.23|AT|24|Jeremia|48||0|23|über Kirjathaim, Beth-Gamul und Beth-Meon,|ZUE1931|Public Domain JER.48.24|AT|24|Jeremia|48||0|24|über Kerijoth und Bozra und über alle Städte im Lande Moab nah und fern.|ZUE1931|Public Domain JER.48.25|AT|24|Jeremia|48||0|25|Moabs Horn ist abgehauen und sein Arm zerbrochen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.48.26|AT|24|Jeremia|48||0|26|Macht es trunken - denn wider den Herrn hat es grossgetan -, dass Moab hinklatsche in sein Gespei und selber auch zum Gespötte werde.|ZUE1931|Public Domain JER.48.27|AT|24|Jeremia|48||0|27|"""Oder ist dir nicht Israel zum Gespötte gewesen? Oder wurde es unter Dieben ertappt, dass du, sooft du von ihm sprachst, den Kopf schütteltest?"""|ZUE1931|Public Domain JER.48.28|AT|24|Jeremia|48||0|28|Verlasst die Städte und haust in den Felsen, Bewohner Moabs, werdet wie die Taube, die jenseits des Abgrundes nistet!|ZUE1931|Public Domain JER.48.29|AT|24|Jeremia|48||0|29|Wir haben vom Hochmut Moabs gehört, dem gar hochfahrenden, von seinem Stolz und seinem Hochmut, von seiner Hoffart und der Überhebung seines Herzens.|ZUE1931|Public Domain JER.48.30|AT|24|Jeremia|48||0|30|Ich kenne seinen Übermut wohl, spricht der Herr, unredlich ist es in seinem Gerede, unredlich in seinem Tun.|ZUE1931|Public Domain JER.48.31|AT|24|Jeremia|48||0|31|Darum klage ich um Moab, um ganz Moab schreie ich; man seufzt um die Männer von Kir-Heres.|ZUE1931|Public Domain JER.48.32|AT|24|Jeremia|48||0|32|Ich weine um dich, Weinstock von Sibma, wie um Jaeser. Deine Schosse drangen vor bis ans Meer, reichten bis nach Jaeser. Über deinen Herbst und deine Lese ist der Verwüster hereingebrochen,|ZUE1931|Public Domain JER.48.33|AT|24|Jeremia|48||0|33|und weggeerntet ist Freude und Frohlocken aus dem Fruchtgefilde und aus dem Lande Moab. Kein Kelterer tritt Wein in den Keltern, das Jauchzen liess ich verstummen.|ZUE1931|Public Domain JER.48.34|AT|24|Jeremia|48||0|34|Das Geschrei von Hesbon dringt bis Eleale, bis Jahaz lassen sie ihre Stimme hören, von Zoar bis nach Horonaim und dem dritten Eglath; denn auch die Wasser von Nimrim werden zur Wüstenei.|ZUE1931|Public Domain JER.48.35|AT|24|Jeremia|48||0|35|Und ich schaffe es, spricht der Herr, dass Moab keinen mehr hat, der auf die Opferhöhe hinaufsteigt und seinem Gotte Opfer verbrennt.|ZUE1931|Public Domain JER.48.36|AT|24|Jeremia|48||0|36|Darum klagt mein Herz um Moab wie Flöten, um die Männer von Kir-Heres klagt mein Herz wie Flöten; ging doch alles verloren, was es sich erübrigt hatte.|ZUE1931|Public Domain JER.48.37|AT|24|Jeremia|48||0|37|Denn alle Häupter sind geschoren und alle Bärte abgeschnitten, alle Hände sind blutig geritzt, und um die Hüften hängt das Trauertuch.|ZUE1931|Public Domain JER.48.38|AT|24|Jeremia|48||0|38|Auf allen Dächern Moabs und auf seinen Plätzen ist nichts als Totenklage; denn ich habe Moab zerschmettert wie ein Gefäss, das niemandem gefällt, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.48.39|AT|24|Jeremia|48||0|39|Wie ist es gebrochen! Wie hat Moab schimpflich den Rücken gewandt! So ist Moab zum Gespött und Entsetzen geworden für alle seine Nachbarn.|ZUE1931|Public Domain JER.48.40|AT|24|Jeremia|48||0|40|Denn so spricht der Herr: Siehe, wie ein Adler fliegt's heran und breitet seine Flügel aus über Moab.|ZUE1931|Public Domain JER.48.41|AT|24|Jeremia|48||0|41|Erstürmt sind die Städte und die Bergfesten genommen. An jenem Tage wird das Herz der Helden Moabs werden wie das Herz eines Weibes in Wehen.|ZUE1931|Public Domain JER.48.42|AT|24|Jeremia|48||0|42|Moab wird vertilgt, dass es kein Volk mehr ist; denn wider den Herrn hat es grossgetan.|ZUE1931|Public Domain JER.48.43|AT|24|Jeremia|48||0|43|Grauen und Grube und Garn über dich, Bewohner Moabs! spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.48.44|AT|24|Jeremia|48||0|44|Wer flieht vor dem Grauen, der fällt in die Grube, und wer aus der Grube emporsteigt, der fängt sich im Garn. Ja, solches bringe ich über Moab im Jahr seiner Heimsuchung, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.48.45|AT|24|Jeremia|48||0|45|Im Schatten von Hesbon stehen kraftlos die Fliehenden. Denn Feuer ging aus von Hesbon, eine Flamme von Sihons Haus; die versengte die Schläfe Moabs und den Scheitel der Lärmer.|ZUE1931|Public Domain JER.48.46|AT|24|Jeremia|48||0|46|Wehe dir, Moab! Du bist verloren, Volk des Kamos; denn weggeholt wurden deine Söhne in die Verbannung und deine Töchter in die Gefangenschaft.|ZUE1931|Public Domain JER.48.47|AT|24|Jeremia|48||0|47|Doch will ich das Geschick Moabs wenden am Ende der Tage, spricht der Herr. So weit das Gericht über Moab.|ZUE1931|Public Domain JER.49.1|AT|24|Jeremia|49||0|1|Über die Ammoniter. So spricht der Herr: Hat Israel keine Söhne, hat es keinen Erben? Warum hat denn Milkom Gad in Besitz genommen und wohnt sein Volk in dessen Städten?|ZUE1931|Public Domain JER.49.2|AT|24|Jeremia|49||0|2|Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da lasse ich Kriegsgeschrei hören über Rabbath-Ammon, und es soll zum Trümmerhügel werden, und seine Tochterstädte sollen in Feuer aufgehen; und Israel wird die beerben, die ihm sein Erbe genommen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.49.3|AT|24|Jeremia|49||0|3|Wehklage, Hesbon, denn die Stadt ist zerstört! Schreiet, ihr Töchter Rabbas! Gürtet das Trauertuch um! Haltet Totenklage und ritzt euch wund! Denn Milkom muss in die Verbannung wandern mitsamt seinen Priestern und Fürsten.|ZUE1931|Public Domain JER.49.4|AT|24|Jeremia|49||0|4|"Was rühmst du dich deiner Täler, du ausgelassene Tochter, die sich auf ihre Schätze verlässt und spricht: ""Wer wollte über mich kommen?"""|ZUE1931|Public Domain JER.49.5|AT|24|Jeremia|49||0|5|Siehe, ich will Schrecken über dich bringen, spricht der Herr, der Gott der Heerscharen, von allen Seiten ringsum, dass ihr zersprengt werden sollt, ein jeder für sich; und niemand wird die Flüchtigen sammeln.|ZUE1931|Public Domain JER.49.6|AT|24|Jeremia|49||0|6|Darnach aber will ich das Geschick der Ammoniter wenden, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.49.7|AT|24|Jeremia|49||0|7|Über Edom. So spricht der Herr der Heerscharen: Ist denn keine Weisheit mehr in Theman? Der Witz ist den Klugen ausgegangen, verschüttet ist ihre Weisheit.|ZUE1931|Public Domain JER.49.8|AT|24|Jeremia|49||0|8|Fliehet, wendet euch von dannen, versteckt euch in der Tiefe, Bewohner Dedans! Denn ich bringe über Esau das Verderben zur Zeit der Heimsuchung.|ZUE1931|Public Domain JER.49.9|AT|24|Jeremia|49||0|9|Ja, Winzer kommen über dich, die lassen keine Nachlese übrig, ja, nächtliche Diebe, die verderben, soviel sie nur wollen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.10|AT|24|Jeremia|49||0|10|Denn ich selbst lege Esau bloss, ich decke seine Schlupfwinkel auf; er kann nicht verborgen bleiben. Er wird überwältigt durch den Arm seiner Brüder und Nachbarn, und es ist aus mit ihm.|ZUE1931|Public Domain JER.49.11|AT|24|Jeremia|49||0|11|Überlass mir deine Waisen, ich will sie erhalten; und deine Witwen mögen auf mich vertrauen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.12|AT|24|Jeremia|49||0|12|Denn so spricht der Herr: Wahrlich, die nicht verdient haben, den Becher zu trinken, die müssen doch trinken; und du, du solltest frei ausgehen? Du wirst nicht frei ausgehen, sondern trinken musst du!|ZUE1931|Public Domain JER.49.13|AT|24|Jeremia|49||0|13|Denn ich habe bei mir geschworen, spricht der Herr, dass Bozra zum Entsetzen, zur Schmach und zum Fluch werden soll und alle seine Städte zu ewigen Trümmern.|ZUE1931|Public Domain JER.49.14|AT|24|Jeremia|49||0|14|"Eine Kunde habe ich vom Herrn vernommen, und ein Bote ward unter die Völker entsandt: ""Versammelt euch und zieht wider sie, erhebt euch zum Kampfe!"""|ZUE1931|Public Domain JER.49.15|AT|24|Jeremia|49||0|15|Denn siehe, ich mache dich klein unter den Völkern, verachtet unter den Menschen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.16|AT|24|Jeremia|49||0|16|Deine Fruchtbarkeit hat dich betört, der Hochmut deines Herzens, der du in Felsenklüften wohnst und Bergeshöhen besetzt hältst. Wenn du gleich horstest hoch wie der Adler, ich stürze von dort dich herab, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.49.17|AT|24|Jeremia|49||0|17|Edom soll zum Entsetzen werden; ein jeder, der es durchwandert, wird sich entsetzen und spotten ob all seiner Plagen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.18|AT|24|Jeremia|49||0|18|Wie nach der Zerstörung Sodoms und Gomorrhas und seiner Nachbarn, spricht der Herr, so soll dort niemand wohnen, kein Mensch darin weilen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.19|AT|24|Jeremia|49||0|19|Siehe, wie ein Löwe, der aus dem Hochwuchs des Jordan heraufsteigt zur Aue der Widder, so treibe ich sie im Nu aus dem Lande und bestelle meinen Erwählten darüber. Denn wer ist mir gleich? wer will mich vorladen? wo wäre der Hirt, der mir standhielte?|ZUE1931|Public Domain JER.49.20|AT|24|Jeremia|49||0|20|Darum höret den Ratschluss, den der Herr über Edom beschlossen, und die Pläne, die er wider die Bewohner von Theman geplant hat: Fürwahr, es sollen weggeschleppt werden die Hirtenbuben! Fürwahr, es wird sich über sie entsetzen ihre Aue!|ZUE1931|Public Domain JER.49.21|AT|24|Jeremia|49||0|21|Vor ihrem lauten Fall erbebt die Erde; ihr Schreien hört man am Schilfmeer.|ZUE1931|Public Domain JER.49.22|AT|24|Jeremia|49||0|22|Siehe, wie ein Adler steigt's empor und fliegt heran und breitet seine Flügel aus über Bozra; da wird das Herz der Helden Edoms werden wie das Herz eines Weibes in Wehen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.23|AT|24|Jeremia|49||0|23|Über Damaskus. Enttäuscht sind Hamath und Arpad; denn böse Kunde haben sie vernommen. Verzagt ist ihr Herz vor Bekümmernis, kann nicht zur Ruhe kommen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.24|AT|24|Jeremia|49||0|24|Ermattet ist Damaskus, hat sich zur Flucht gewandt; Schrecken hat es befallen, Angst und Wehen haben es ergriffen wie ein Weib, das Mutter wird.|ZUE1931|Public Domain JER.49.25|AT|24|Jeremia|49||0|25|Wehe ihm! Verlassen ist die ruhmreiche Stadt, die Stätte der Wonne!|ZUE1931|Public Domain JER.49.26|AT|24|Jeremia|49||0|26|Darum wird ihre Jungmannschaft auf ihren Plätzen fallen, und all ihre Krieger werden an jenem Tage vernichtet werden, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.27|AT|24|Jeremia|49||0|27|Ich werde Feuer legen an die Mauer von Damaskus; das soll die Paläste Benhadads verzehren.|ZUE1931|Public Domain JER.49.28|AT|24|Jeremia|49||0|28|Über Kedar, das Königreich von Hazor, das Nebukadrezar, der König von Babel, schlug. So spricht der Herr: Auf, ziehet heran wider Kedar und überwältigt die Söhne des Morgenlandes!|ZUE1931|Public Domain JER.49.29|AT|24|Jeremia|49||0|29|Zelte und Schafherden soll man ihnen rauben, die Zeltdecken und alle Geräte; auch ihre Kamele soll man ihnen nehmen und über sie ausrufen: Grauen ringsum!|ZUE1931|Public Domain JER.49.30|AT|24|Jeremia|49||0|30|Fliehet, flüchtet euch eilends, versteckt euch in der Tiefe, Bewohner von Hazor! spricht der Herr; denn Nebukadrezar, der König von Babel, hat etwas beschlossen, wider euch beschlossen, hat etwas geplant, wider euch geplant.|ZUE1931|Public Domain JER.49.31|AT|24|Jeremia|49||0|31|Auf, ziehet heran wider das sorglose Volk, das so sicher wohnt, spricht der Herr, das nicht Türen noch Riegel hat, das einsam haust.|ZUE1931|Public Domain JER.49.32|AT|24|Jeremia|49||0|32|Ihre Kamele sollen zum Raube werden und ihre vielen Herden zur Beute; in alle Winde will ich sie zerstreuen, die sich den Haarrand stutzen, und von allen Seiten das Verderben über sie bringen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.49.33|AT|24|Jeremia|49||0|33|Hazor soll zur Behausung der Schakale werden, zur Wüstenei für immer; niemand soll daselbst wohnen, kein Mensch darin weilen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.34|AT|24|Jeremia|49||0|34|Das Wort des Herrn, das an den Propheten Jeremia wider Elam erging im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda:|ZUE1931|Public Domain JER.49.35|AT|24|Jeremia|49||0|35|So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, ich werde den Bogen Elams, seine vornehmste Stärke, zerbrechen|ZUE1931|Public Domain JER.49.36|AT|24|Jeremia|49||0|36|und werde über Elam vier Winde kommen lassen von den vier Enden des Himmels und sie in alle diese Winde zerstreuen; und es wird kein Volk sein, zu dem nicht die Versprengten aus Elam kommen.|ZUE1931|Public Domain JER.49.37|AT|24|Jeremia|49||0|37|Ich werde den Elamitern Schrecken einjagen vor ihren Feinden, vor denen, die ihnen nach dem Leben trachten, und werde Unheil über sie bringen, meinen glühenden Zorn, spricht der Herr; ich werde das Schwert hinter ihnen her senden, bis ich sie aufgerieben habe.|ZUE1931|Public Domain JER.49.38|AT|24|Jeremia|49||0|38|Ich werde meinen Richterstuhl in Elam aufstellen und König und Fürsten daraus vertilgen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.49.39|AT|24|Jeremia|49||0|39|Aber am Ende der Tage werde ich das Geschick Elams wenden, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.50.1|AT|24|Jeremia|50||0|1|Das Wort, das der Herr durch den Propheten Jeremia wider Babel, über das Land der Chaldäer, geredet hat:|ZUE1931|Public Domain JER.50.2|AT|24|Jeremia|50||0|2|Verkündet es unter den Völkern und lasset es hören! Pflanzt ein Panier auf, lasset es hören, verberget es nicht! Sprecht: Eingenommen ist Babel! Bel ist zuschanden geworden, Merodach gebrochen! Seine Bilder sind zuschanden geworden, seine Götzen gebrochen!|ZUE1931|Public Domain JER.50.3|AT|24|Jeremia|50||0|3|Denn ein Volk zieht von Norden heran wider Babel; das wird sein Land zur Wüste machen, dass niemand mehr darin wohnt, weder Mensch noch Tier; sie sind geflohen, von dannen gezogen.|ZUE1931|Public Domain JER.50.4|AT|24|Jeremia|50||0|4|In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht der Herr, werden die Söhne Israels heimkehren und die Söhne Judas mit ihnen; weinend werden sie wandern und den Herrn, ihren Gott, suchen.|ZUE1931|Public Domain JER.50.5|AT|24|Jeremia|50||0|5|Nach Zion werden sie fragen, hierher ihr Antlitz gewendet; sie werden kommen und dem Herrn anhangen in einem ewigen Bunde, der nimmer vergessen wird.|ZUE1931|Public Domain JER.50.6|AT|24|Jeremia|50||0|6|Mein Volk war eine verlorene Herde, ihre Hirten führten sie irre, abseits auf die Berge; über Berg und Hügel wanderten sie, vergassen ihre Lagerstätte.|ZUE1931|Public Domain JER.50.7|AT|24|Jeremia|50||0|7|"Es frassen sie alle, die sie antrafen, und ihre Bedränger sprachen: ""Wir verschulden uns damit nicht."" Hatten sie doch gesündigt wider den Herrn, die Flur der Gerechtigkeit und ihrer Väter Hoffnung."|ZUE1931|Public Domain JER.50.8|AT|24|Jeremia|50||0|8|Fliehet aus Babels Mitte und zieht hinweg aus dem Land der Chaldäer, seid wie Widder vor der Herde!|ZUE1931|Public Domain JER.50.9|AT|24|Jeremia|50||0|9|Denn siehe, ich störe auf und führe heran wider Babel ein Heer grosser Völker aus dem Lande des Nordens; die werden es angreifen, so wird es erobert. Ihre Pfeile sind wie die eines siegreichen Helden, der nicht mit leeren Händen zurückkehrt.|ZUE1931|Public Domain JER.50.10|AT|24|Jeremia|50||0|10|So wird Chaldäa zum Raube; alle, die es berauben, werden satt, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.50.11|AT|24|Jeremia|50||0|11|Freuet euch nur, frohlocket nur, ihr Räuber meines Erbes; macht nur Sprünge wie Kälber im Grünen und wiehert wie Hengste -|ZUE1931|Public Domain JER.50.12|AT|24|Jeremia|50||0|12|in Schmach und Schande vergeht eure Mutter, beschämt wird, die euch gebar. Siehe da, das letzte unter den Völkern, eine Wüste, Dürre und Steppe!|ZUE1931|Public Domain JER.50.13|AT|24|Jeremia|50||0|13|Ob dem Zorn des Herrn wird es unbewohnt sein, wird zur Wüstenei ganz und gar. Ein jeder, der an Babel vorübergeht, wird sich entsetzen und spotten über all seine Plagen.|ZUE1931|Public Domain JER.50.14|AT|24|Jeremia|50||0|14|Tretet in Reih und Glied wider Babel ringsum, ihr alle, die ihr den Bogen spannt! Schiesst nach ihm, sparet die Pfeile nicht; denn wider den Herrn hat es gesündigt.|ZUE1931|Public Domain JER.50.15|AT|24|Jeremia|50||0|15|Erhebet das Kriegsgeschrei ringsum! Es hat sich ergeben; gefallen sind seine Pfeiler, niedergerissen seine Mauern! Das ist die Rache des Herrn. Rächt euch an Babel; tut ihm, wie es getan hat!|ZUE1931|Public Domain JER.50.16|AT|24|Jeremia|50||0|16|Ausrotten mögt ihr aus Babel den Säemann und den, der die Sichel ergreift zur Zeit der Ernte. Vor dem gewalttätigen Schwert wendet sich ein jeder zu seinem Volke, flieht ein jeder nach seinem Land.|ZUE1931|Public Domain JER.50.17|AT|24|Jeremia|50||0|17|Israel ist ein versprengtes Schaf; Löwen haben es gejagt: der erste hat es gefressen, der König von Assur, und dieser jetzt, der letzte, hat seine Knochen zernagt, Nebukadrezar, der König von Babel.|ZUE1931|Public Domain JER.50.18|AT|24|Jeremia|50||0|18|Darum spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich werde den König von Babel und sein Land heimsuchen, wie ich den König von Assur heimgesucht habe.|ZUE1931|Public Domain JER.50.19|AT|24|Jeremia|50||0|19|Und Israel werde ich zu seiner Aue zurückführen, dass es auf dem Karmel und in Basan weide und sich sättige auf dem Gebirge Ephraim und in Gilead.|ZUE1931|Public Domain JER.50.20|AT|24|Jeremia|50||0|20|In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht der Herr, wird man nach der Schuld Israels suchen, aber sie ist nicht mehr da, nach den Sünden Judas, doch sie sind nicht zu finden; denn ich vergebe denen, die ich übriglasse.|ZUE1931|Public Domain JER.50.21|AT|24|Jeremia|50||0|21|"Ziehe heran wider das Land ""Doppeltrotz"" und wider die Bewohner von ""Heimsuchung""! Morde, vollstrecke den Bann! spricht der Herr, und tue, wie ich dir befohlen habe!"|ZUE1931|Public Domain JER.50.22|AT|24|Jeremia|50||0|22|Horch! Krieg im Lande und grosses Verderben!|ZUE1931|Public Domain JER.50.23|AT|24|Jeremia|50||0|23|Wie ward zerhauen, zerbrochen der Hammer der Welt! wie ward Babel zum Entsetzen der Völker!|ZUE1931|Public Domain JER.50.24|AT|24|Jeremia|50||0|24|Ich habe dir Schlingen gelegt, Babel, und du bist auch gefangen worden, ohne dass du es merktest, wurdest ertappt und gepackt, denn du hattest den Herrn herausgefordert.|ZUE1931|Public Domain JER.50.25|AT|24|Jeremia|50||0|25|Der Herr hat seine Rüstkammer aufgetan, hervorgeholt die Waffen seines Zornes. Denn ein Werk gibt's zu tun für den Herrn, den Gott der Heerscharen, im Land der Chaldäer.|ZUE1931|Public Domain JER.50.26|AT|24|Jeremia|50||0|26|Dringt ein von allen Enden! Öffnet seine Kornspeicher! Schüttet auf wie Garbenhäufer und vollstreckt an ihm den Bann! Kein Rest soll davon bleiben!|ZUE1931|Public Domain JER.50.27|AT|24|Jeremia|50||0|27|Tötet alle seine Stiere, zur Schlachtung sollen sie hinsinken! Wehe über sie! denn ihr Tag ist gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung.|ZUE1931|Public Domain JER.50.28|AT|24|Jeremia|50||0|28|Horch! wie sie fliehen und flüchten aus dem Lande Babel, in Zion die Rache des Herrn, unsres Gottes, zu verkünden, die Rache für seinen Tempel.|ZUE1931|Public Domain JER.50.29|AT|24|Jeremia|50||0|29|Rufet auf wider Babel die Schützen, alle, die den Bogen spannen! Schlagt das Lager auf rings um die Stadt, dass keiner entrinne! Vergeltet Babel nach seinem Tun; nach allem, was es getan hat, tut auch ihm! Denn wider den Herrn hat es sich frech gezeigt, wider den Heiligen Israels.|ZUE1931|Public Domain JER.50.30|AT|24|Jeremia|50||0|30|Darum wird seine Jungmannschaft auf seinen Gassen fallen, und all seine Krieger werden an jenem Tage vernichtet werden, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.50.31|AT|24|Jeremia|50||0|31|Siehe, ich will an dich, du Frechheit! spricht der Herr, der Gott der Heerscharen; denn dein Tag ist gekommen, die Zeit deiner Heimsuchung.|ZUE1931|Public Domain JER.50.32|AT|24|Jeremia|50||0|32|Da wird die Frechheit straucheln und fallen, und niemand wird sie aufrichten. Ich werde Feuer legen an ihren Wald; das soll alles verzehren, was um sie her ist.|ZUE1931|Public Domain JER.50.33|AT|24|Jeremia|50||0|33|So spricht der Herr der Heerscharen: Unterdrückt sind die Söhne Israels und die Söhne Judas insgesamt. Alle, die sie in die Verbannung führten, halten sie fest, wollen sie nicht freilassen.|ZUE1931|Public Domain JER.50.34|AT|24|Jeremia|50||0|34|Doch ihr Erlöser ist stark, Herr der Heerscharen ist sein Name. Er wird ihre Sache führen, damit er Ruhe schaffe der Erde, aber Unruhe den Bewohnern von Babel.|ZUE1931|Public Domain JER.50.35|AT|24|Jeremia|50||0|35|Das Schwert über die Chaldäer! spricht der Herr, über die Bewohner von Babel und über seine Fürsten und Weisen!|ZUE1931|Public Domain JER.50.36|AT|24|Jeremia|50||0|36|Das Schwert über die Wahrsager, dass sie zu Narren werden! Das Schwert über seine Helden, dass sie verzagen!|ZUE1931|Public Domain JER.50.37|AT|24|Jeremia|50||0|37|Das Schwert über seine Rosse und seine Wagen! über alles fremde Volk in seiner Mitte, dass es zu Weibern wird! Das Schwert über seine Schätze, dass sie geplündert werden!|ZUE1931|Public Domain JER.50.38|AT|24|Jeremia|50||0|38|Das Schwert über seine Wasser, dass sie vertrocknen! Denn es ist ein Land voll Götzen, mit Schreckbildern treiben sie es toll.|ZUE1931|Public Domain JER.50.39|AT|24|Jeremia|50||0|39|Darum sollen Wüstentiere darin hausen und Strausse darin wohnen, und man wird es nimmermehr besiedeln und in Ewigkeit es nicht wieder bewohnen.|ZUE1931|Public Domain JER.50.40|AT|24|Jeremia|50||0|40|Wie einst, als Gott Sodom und Gomorrha und ihre Nachbarn zerstört hatte, spricht der Herr, so soll dort niemand wohnen, kein Mensch darin weilen.|ZUE1931|Public Domain JER.50.41|AT|24|Jeremia|50||0|41|Siehe, ein Volk kommt von Norden, gewaltige Scharen, und viele Könige erheben sich von den Enden der Erde.|ZUE1931|Public Domain JER.50.42|AT|24|Jeremia|50||0|42|Bogen und Wurfspiess führen sie, hart sind sie und ohne Erbarmen. Tosend brausen sie heran wie das Meer und reiten auf Rossen, wie ein Kriegsmann gerüstet wider dich, Tochter Babel.|ZUE1931|Public Domain JER.50.43|AT|24|Jeremia|50||0|43|Der König von Babel vernahm die Kunde - ihm erschlafften die Hände; Angst hat ihn ergriffen, Wehen wie ein Weib, das Mutter wird.|ZUE1931|Public Domain JER.50.44|AT|24|Jeremia|50||0|44|Siehe, wie ein Löwe, der aus dem Hochwuchs des Jordan heraufsteigt zur Aue der Widder, so treibe ich sie im Nu aus dem Lande und bestelle meinen Erwählten darüber. Denn wer ist mir gleich? wer will mich vorladen? wo wäre der Hirt, der mir standhielte?|ZUE1931|Public Domain JER.50.45|AT|24|Jeremia|50||0|45|Darum hört den Ratschluss, den der Herr über Babel beschlossen, und die Pläne, die er wider das Land der Chaldäer geplant hat: Fürwahr, weggeschleppt werden die Hirtenbuben! Fürwahr, es wird sich über sie entsetzen ihre Aue!|ZUE1931|Public Domain JER.50.46|AT|24|Jeremia|50||0|46|"Vor dem Rufe: ""Genommen ist Babel!"" erbebt die Erde, ihr Schreien hört man unter den Völkern."|ZUE1931|Public Domain JER.51.1|AT|24|Jeremia|51||0|1|So spricht der Herr: Siehe, ich erwecke wider Babel und wider die Bewohner Chaldäas den Geist eines Verderbers,|ZUE1931|Public Domain JER.51.2|AT|24|Jeremia|51||0|2|und ich schicke Worfler nach Babel; die werden es worfeln und sein Land leer machen, wenn sie es umzingeln am Tage des Unglücks.|ZUE1931|Public Domain JER.51.3|AT|24|Jeremia|51||0|3|Der Schütze spanne seinen Bogen und erhebe sich in seinem Panzer! Schonet nicht seiner Jungmannschaft, vollstreckt den Bann am ganzen Heer!|ZUE1931|Public Domain JER.51.4|AT|24|Jeremia|51||0|4|Zu Tode Getroffene werden fallen im Land der Chaldäer und Durchbohrte auf seinen Strassen.|ZUE1931|Public Domain JER.51.5|AT|24|Jeremia|51||0|5|Denn Israel und Juda sind nicht im Witwenelend durch ihren Gott, den Herrn der Heerscharen, sondern weil ihr Land voll war von Verschuldung gegen den Heiligen Israels.|ZUE1931|Public Domain JER.51.6|AT|24|Jeremia|51||0|6|Fliehet aus Babel hinweg, ein jeder rette sein Leben, dass ihr nicht umkommet bei seiner Bestrafung; denn jetzt ist eine Zeit der Rache des Herrn, er übt Vergeltung an ihm.|ZUE1931|Public Domain JER.51.7|AT|24|Jeremia|51||0|7|Ein goldner Becher war Babel in der Hand des Herrn, die ganze Erde machte er trunken; die Völker tranken von seinem Wein, darum wurden sie toll.|ZUE1931|Public Domain JER.51.8|AT|24|Jeremia|51||0|8|"Plötzlich ist Babel gefallen, zerschmettert. ""Wehklagt seinethalben! Holt Balsam für seine Schmerzen, vielleicht ist's zu heilen."" -"|ZUE1931|Public Domain JER.51.9|AT|24|Jeremia|51||0|9|"""Wir wollten Babel heilen; doch es war nicht zu heilen. Verlasst es, ziehen wir ein jeder in sein Land! Denn bis zum Himmel reicht sein Gericht, ragt bis zu den Wolken."|ZUE1931|Public Domain JER.51.10|AT|24|Jeremia|51||0|10|"Der Herr hat unsre gerechte Sache ans Licht gebracht. Kommt, lasst uns in Zion erzählen, was der Herr, unser Gott, getan!"""|ZUE1931|Public Domain JER.51.11|AT|24|Jeremia|51||0|11|Schärfet die Pfeile, fasset die Schilde! Der Herr hat den Geist des Königs der Meder erregt; denn wider Babel ist sein Sinnen gerichtet, es zu verderben; ja, das ist die Rache des Herrn, die Rache für seinen Tempel.|ZUE1931|Public Domain JER.51.12|AT|24|Jeremia|51||0|12|Wider die Mauern Babels erhebt das Panier, macht stark die Wachen, stellet Wächter auf, leget den Hinterhalt! Denn der Herr hat es beschlossen; er führt es auch aus, was er den Bewohnern von Babel angedroht hat.|ZUE1931|Public Domain JER.51.13|AT|24|Jeremia|51||0|13|Die du wohnst an reichen Wassern und reich bist an Schätzen! gekommen ist dir die Wende, des Fadens Ende.|ZUE1931|Public Domain JER.51.14|AT|24|Jeremia|51||0|14|Der Herr der Heerscharen hat bei sich selbst geschworen: Ich werde dich mit Menschen füllen wie mit Heuschrecken, und sie werden über dich ein Jauchzen anstimmen.|ZUE1931|Public Domain JER.51.15|AT|24|Jeremia|51||0|15|Der Herr ist's, der die Erde durch seine Kraft erschaffen, der durch seine Weisheit den Erdkreis gegründet und den Himmel ausgespannt hat durch seine Einsicht.|ZUE1931|Public Domain JER.51.16|AT|24|Jeremia|51||0|16|Beim Rollen seines Donners erbrausen die Wasser am Himmel; auf sein Geheiss ziehen Wolken herauf vom Ende der Erde. Blitze schafft er zum Regen und holt den Wind hervor aus seinen Kammern.|ZUE1931|Public Domain JER.51.17|AT|24|Jeremia|51||0|17|Als Tor steht da jeder Mensch, ohne Einsicht, zuschanden wird jeder Goldschmied an seinen Bildern; denn Trug ist sein Guss, es ist kein Odem darin.|ZUE1931|Public Domain JER.51.18|AT|24|Jeremia|51||0|18|Nichtig sind sie, ein lächerlich Machwerk; zur Zeit ihrer Heimsuchung ist's aus mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain JER.51.19|AT|24|Jeremia|51||0|19|Aber er, Jakobs Teil, er ist nicht wie diese, er ist der Bildner des Alls, und Israel ist der Stamm seines Eigentums. Herr der Heerscharen ist sein Name!|ZUE1931|Public Domain JER.51.20|AT|24|Jeremia|51||0|20|Ein Hammer bist du mir, eine Kriegswaffe. Mit dir habe ich Völker zerhämmert, mit dir habe ich Königreiche vernichtet.|ZUE1931|Public Domain JER.51.21|AT|24|Jeremia|51||0|21|Mit dir habe ich Ross und Reiter zerhämmert, mit dir zerhämmert Wagen und Kämpfer.|ZUE1931|Public Domain JER.51.22|AT|24|Jeremia|51||0|22|Mit dir habe ich Mann und Weib zerhämmert, mit dir zerhämmert alt und jung, mit dir zerhämmert Jüngling und Jungfrau.|ZUE1931|Public Domain JER.51.23|AT|24|Jeremia|51||0|23|Mit dir habe ich Hirt und Herde zerhämmert, mit dir zerhämmert Ackersmann und Gespann, mit dir zerhämmert Vögte und Fürsten.|ZUE1931|Public Domain JER.51.24|AT|24|Jeremia|51||0|24|Aber nun will ich Babel und allen Bewohnern Chaldäas vor euren Augen alles Böse vergelten, das sie an Zion begangen haben, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.51.25|AT|24|Jeremia|51||0|25|Siehe, ich komme über dich, du Berg des Verderbens, spricht der Herr, der du die ganze Erde verderbtest. Ich recke meine Hand wider dich aus und wälze dich herab von den Felsen und mache dich zu einem versengten Berge.|ZUE1931|Public Domain JER.51.26|AT|24|Jeremia|51||0|26|Weder Eckstein noch Grundstein wird man von dir nehmen, sondern du wirst ewig wüst und öde sein, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.51.27|AT|24|Jeremia|51||0|27|Erhebt das Panier auf der Erde! Stosst in die Posaune unter den Völkern! Weihet Völker zum Kampf wider sie! Rufet auf wider sie die Reiche von Ararat, Minni und Askenas! Bestellt wider sie den Aushebungsobersten! Lasst Rosse aufrücken gleich borstigen Heuschrecken!|ZUE1931|Public Domain JER.51.28|AT|24|Jeremia|51||0|28|Weihet Völker zum Kampf wider sie, den König der Meder samt seinen Vögten und all seinen Fürsten und das ganze Land, das ihm untertan ist.|ZUE1931|Public Domain JER.51.29|AT|24|Jeremia|51||0|29|Da erzittert die Erde und bebt; denn es erfüllt sich an Babel der Ratschluss des Herrn, Babels Landschaft zur Wüste zu machen, wo niemand wohnt.|ZUE1931|Public Domain JER.51.30|AT|24|Jeremia|51||0|30|Die Helden Babels haben abgelassen vom Kampfe, sie sitzen in den Burgen; ihre Kraft ist versiegt, sie sind zu Weibern geworden. Seine Wohnstätten sind verbrannt, zerbrochen sind seine Riegel.|ZUE1931|Public Domain JER.51.31|AT|24|Jeremia|51||0|31|Ein Läufer begegnet im Laufe dem andern und ein Bote dem andern, dem König von Babel zu melden, dass seine Stadt an allen Enden genommen ist,|ZUE1931|Public Domain JER.51.32|AT|24|Jeremia|51||0|32|dass die Übergänge besetzt, die Bollwerke verbrannt und die Krieger verzagt sind.|ZUE1931|Public Domain JER.51.33|AT|24|Jeremia|51||0|33|Denn so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Die Tochter Babel ist wie eine Tenne zur Zeit, da man sie feststampft: noch ein Kleines, so kommt die Zeit ihrer Ernte.|ZUE1931|Public Domain JER.51.34|AT|24|Jeremia|51||0|34|"""Nebukadrezar, der König von Babel, hat mich gefressen, hat mich verstört; als leeres Gefäss hat er mich hingestellt; er hat mich verschlungen wie ein Drache, hat seinen Bauch gefüllt; aus meiner wonnigen Heimat hat er mich fortgestossen."|ZUE1931|Public Domain JER.51.35|AT|24|Jeremia|51||0|35|"Meine Misshandlung und mein Elend komme über Babel!"" spreche die Bürgerschaft Zions - ""und mein Blut über die Bewohner Chaldäas!"" spreche Jerusalem."|ZUE1931|Public Domain JER.51.36|AT|24|Jeremia|51||0|36|Darum spricht der Herr also: Siehe, ich will deine Sache führen und dich rächen; ich will Babels Meer austrocknen und seine Quellen versiegen lassen.|ZUE1931|Public Domain JER.51.37|AT|24|Jeremia|51||0|37|Und Babel soll zum Trümmerhaufen werden, zur Behausung der Schakale, zum Entsetzen und Gespött, zur menschenleeren Stätte.|ZUE1931|Public Domain JER.51.38|AT|24|Jeremia|51||0|38|Alle brüllen sie wie die Löwen, knurren wie die Jungleuen.|ZUE1931|Public Domain JER.51.39|AT|24|Jeremia|51||0|39|Sind sie gierig geworden, so richte ich ihnen das Gelage und mache sie trunken, dass sie betäubt werden und entschlafen zum ewigen Schlaf und nicht mehr erwachen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.51.40|AT|24|Jeremia|51||0|40|Ich lasse sie hinsinken wie Schafe zur Schlachtung, wie Widder und Böcke.|ZUE1931|Public Domain JER.51.41|AT|24|Jeremia|51||0|41|Wie ist doch Sesach genommen, erobert der Ruhm der Welt! Wie ist Babel zum Entsetzen geworden unter den Völkern!|ZUE1931|Public Domain JER.51.42|AT|24|Jeremia|51||0|42|Über Babel flutet das Meer, von seinen tosenden Wogen ward es bedeckt.|ZUE1931|Public Domain JER.51.43|AT|24|Jeremia|51||0|43|Seine Städte sind zur Wüste geworden, ein Land der Dürre und der Steppe; niemand wird darin wohnen, kein Mensch sie durchwandern.|ZUE1931|Public Domain JER.51.44|AT|24|Jeremia|51||0|44|Ich will den Bel zu Babel heimsuchen, und was er verschlungen hat, will ich ihm aus dem Rachen reissen. Die Völker sollen ihm nicht mehr zuströmen. Auch die Mauer Babels ist gefallen.|ZUE1931|Public Domain JER.51.45|AT|24|Jeremia|51||0|45|Mein Volk, ziehe aus Babel hinweg, ein jeder rette sein Leben vor dem glühenden Zorn des Herrn!|ZUE1931|Public Domain JER.51.46|AT|24|Jeremia|51||0|46|Doch dass nur euer Herz nicht verzage und ihr euch nicht fürchtet bei den Gerüchten, die man im Lande hört, wenn in einem Jahre dies Gerücht auftritt und darnach im folgenden Jahre jenes Gerücht, wenn Gewalttat im Lande herrscht und Tyrann wider Tyrann sich erhebt.|ZUE1931|Public Domain JER.51.47|AT|24|Jeremia|51||0|47|Darum siehe, es kommen Tage, da suche ich heim die Götzen Babels, und sein ganzes Land wird zuschanden, und todwund fällt alles darin.|ZUE1931|Public Domain JER.51.48|AT|24|Jeremia|51||0|48|Da werden Himmel und Erde samt allem, was darin ist, über Babel frohlocken; denn von Norden her kommen ihm die Verwüster, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.51.49|AT|24|Jeremia|51||0|49|Auch Babel muss fallen für die Erschlagenen Israels, wie für Babel gefallen sind die Erschlagenen der ganzen Erde.|ZUE1931|Public Domain JER.51.50|AT|24|Jeremia|51||0|50|Ihr, die ihr dem Schwerte entronnen seid, ziehet hin, stehet nicht stille! Seid des Herrn eingedenk in der Ferne! Nach Jerusalem stehe euch der Sinn!|ZUE1931|Public Domain JER.51.51|AT|24|Jeremia|51||0|51|"""Wir sind beschämt; denn wir mussten Schmähreden hören. Scham bedeckt unser Angesicht; denn Fremde sind über die Heiligtümer im Hause des Herrn geraten."""|ZUE1931|Public Domain JER.51.52|AT|24|Jeremia|51||0|52|Darum, siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da suche ich heim seine Götzen, und in seinem ganzen Lande werden Todwunde stöhnen.|ZUE1931|Public Domain JER.51.53|AT|24|Jeremia|51||0|53|Ob auch Babel bis zum Himmel emporstiege und in der Höhe eine starke Feste baute, dennoch werde ich ihm die Verwüster kommen lassen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain JER.51.54|AT|24|Jeremia|51||0|54|Horch! Geschrei von Babel her und grosses Verderben vom Land der Chaldäer!|ZUE1931|Public Domain JER.51.55|AT|24|Jeremia|51||0|55|Denn der Herr verwüstet Babel und macht ein Ende seinem lauten Lärmen, und es brausen ihre Wogen wie grosse Wasser, es erschallt das Getöse ihrer Rufe.|ZUE1931|Public Domain JER.51.56|AT|24|Jeremia|51||0|56|Ja, der Verwüster kommt über Babel, und seine Helden werden gefangen; zerbrochen sind ihre Bogen. Denn ein Gott der Vergeltung ist der Herr, er zahlt's ihnen heim.|ZUE1931|Public Domain JER.51.57|AT|24|Jeremia|51||0|57|Und ich mache sie trunken, seine Fürsten und Weisen, seine Statthalter, Vögte und Helden, dass sie entschlafen zum ewigen Schlaf und nicht mehr erwachen, spricht der Herr - Herr der Heerscharen ist sein Name.|ZUE1931|Public Domain JER.51.58|AT|24|Jeremia|51||0|58|So spricht der Herr der Heerscharen: Die breite Mauer Babels wird bis auf den Grund zerstört und seine hohen Tore verbrannt werden, sodass Völker sich quälten für nichts und Nationen fürs Feuer sich abmühten.|ZUE1931|Public Domain JER.51.59|AT|24|Jeremia|51||0|59|Das Wort, das der Prophet Jeremia Seraja, dem Sohne Nerias, des Sohnes Mahsejas, gebot, als dieser mit Zedekia, dem König von Juda, im vierten Jahre seiner Regierung nach Babel ging. Seraja aber war Quartiermeister.|ZUE1931|Public Domain JER.51.60|AT|24|Jeremia|51||0|60|Jeremia schrieb alles Unglück, das über Babel kommen sollte, in ein Buch, alle Worte, die hier über Babel geschrieben sind.|ZUE1931|Public Domain JER.51.61|AT|24|Jeremia|51||0|61|Und Jeremia sprach zu Seraja: Wenn du nach Babel kommst, so ersieh (dir eine Gelegenheit) und verlies alle diese Worte|ZUE1931|Public Domain JER.51.62|AT|24|Jeremia|51||0|62|"und sprich: ""Herr, du hast diesem Orte angedroht, ihn zu vernichten, dass kein Bewohner darin bleiben solle, weder Mensch noch Tier; denn (du sprachst): du wirst ewig wüst und öde sein."""|ZUE1931|Public Domain JER.51.63|AT|24|Jeremia|51||0|63|Wenn du dann dieses Buch fertig verlesen hast, so binde einen Stein daran und wirf es mitten in den Euphrat|ZUE1931|Public Domain JER.51.64|AT|24|Jeremia|51||0|64|"und sprich: ""So wird Babel versinken und nicht wieder emporkommen ob des Unglücks, mit dem ich es heimsuchen werde."""|ZUE1931|Public Domain JER.52.1|AT|24|Jeremia|52||0|1|21 JAHRE alt war Zedekia, als er König wurde, und elf Jahre regierte er zu Jerusalem. Seine Mutter hiess Hamutal, die Tochter Jeremias von Libna.|ZUE1931|Public Domain JER.52.2|AT|24|Jeremia|52||0|2|Er tat, was dem Herrn missfiel, ganz wie Jojakim getan hatte.|ZUE1931|Public Domain JER.52.3|AT|24|Jeremia|52||0|3|Denn wegen des Zornes des Herrn kam das über Jerusalem und Juda, dass er sie von seinem Angesichte verwarf. Zedekia aber fiel ab vom König von Babel.|ZUE1931|Public Domain JER.52.4|AT|24|Jeremia|52||0|4|Da begab es sich im neunten Jahre seiner Regierung, am zehnten Tage des zehnten Monats, dass Nebukadrezar, der König von Babel, mit all seiner Heeresmacht wider Jerusalem heranzog; und sie belagerten es und bauten ein Belagerungswerk rings um die Stadt.|ZUE1931|Public Domain JER.52.5|AT|24|Jeremia|52||0|5|So wurde die Stadt belagert bis ins elfte Jahr des Königs Zedekia.|ZUE1931|Public Domain JER.52.6|AT|24|Jeremia|52||0|6|Im vierten Monat aber, am neunten Tage des Monats, als die Hungersnot in der Stadt schon gross war und das Landvolk nichts mehr zu essen hatte,|ZUE1931|Public Domain JER.52.7|AT|24|Jeremia|52||0|7|da wurde Bresche in die Stadtmauer gelegt. Der König aber und alle Kriegsleute machten bei Nacht einen Ausfall aus der Stadt und entflohen durch das Tor zwischen den beiden Mauern, das am Garten des Königs lag, während die Chaldäer die Stadt rings einschlossen, und sie nahmen ihren Weg nach der Jordansteppe.|ZUE1931|Public Domain JER.52.8|AT|24|Jeremia|52||0|8|Das Heer der Chaldäer aber jagte dem König nach, und sie holten ihn im Steppengebiet von Jericho ein, nachdem sein ganzes Heer sich zerstreut und ihn verlassen hatte.|ZUE1931|Public Domain JER.52.9|AT|24|Jeremia|52||0|9|Sie griffen den König und führten ihn hinauf zum König von Babel nach Ribla im Lande Hamath, und der sprach ihm das Urteil.|ZUE1931|Public Domain JER.52.10|AT|24|Jeremia|52||0|10|Der König von Babel liess die Söhne Zedekias vor dessen eignen Augen hinrichten; auch alle Fürsten Judas liess er zu Ribla hinrichten.|ZUE1931|Public Domain JER.52.11|AT|24|Jeremia|52||0|11|Den Zedekia aber liess er blenden und in Ketten legen. Dann brachte ihn der König von Babel nach Babel und setzte ihn ins Gefängnis bis zum Tag seines Todes.|ZUE1931|Public Domain JER.52.12|AT|24|Jeremia|52||0|12|Am zehnten Tage des fünften Monats sodann nämlich im neunzehnten Jahre Nebukadrezars, des Königs von Babel kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, der im Dienste des Königs von Babel stand, nach Jerusalem|ZUE1931|Public Domain JER.52.13|AT|24|Jeremia|52||0|13|und verbrannte den Tempel des Herrn, den Königspalast und alle Häuser Jerusalems; alle grossen Häuser verbrannte er.|ZUE1931|Public Domain JER.52.14|AT|24|Jeremia|52||0|14|Alle Mauern Jerusalems aber riss das ganze Chaldäerheer, das der Oberste der Leibwache bei sich hatte, ringsum nieder.|ZUE1931|Public Domain JER.52.15|AT|24|Jeremia|52||0|15|Und den Rest des Volkes, der in der Stadt noch übriggeblieben war, und die Überläufer, die zum König von Babel übergegangen waren, und den Rest der Werkleute führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, in die Verbannung.|ZUE1931|Public Domain JER.52.16|AT|24|Jeremia|52||0|16|Nur von den Geringen im Lande liess Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, etliche als Weingärtner und Ackerleute zurück.|ZUE1931|Public Domain JER.52.17|AT|24|Jeremia|52||0|17|Aber die ehernen Säulen am Tempel des Herrn und die Kesselwagen und das eherne Meer beim Tempel des Herrn zerbrachen die Chaldäer und führten alles, was daran Erz war, nach Babel.|ZUE1931|Public Domain JER.52.18|AT|24|Jeremia|52||0|18|Auch die Töpfe, Schaufeln, Messer, Sprengschalen und Schüsseln, kurz, alle ehernen Geräte, mit denen man den Dienst versah, nahmen sie hinweg.|ZUE1931|Public Domain JER.52.19|AT|24|Jeremia|52||0|19|Auch die Becken, Räucherpfannen, Sprengschalen, Töpfe, Leuchter, Schüsseln und Becher, alles, was von Gold, und alles, was von Silber war, nahm der Oberste der Leibwache mit fort.|ZUE1931|Public Domain JER.52.20|AT|24|Jeremia|52||0|20|Die beiden Säulen, das Eine Meer und die zwölf ehernen Rinder unter dem Meer, die der König Salomo für den Tempel des Herrn hatte machen lassen - das Erz all dieser Geräte war nicht zu wägen.|ZUE1931|Public Domain JER.52.21|AT|24|Jeremia|52||0|21|Von den Säulen war die eine achtzehn Ellen hoch, und eine Schnur von zwölf Ellen umspannte sie, und sie war vier Finger dick und innen hohl.|ZUE1931|Public Domain JER.52.22|AT|24|Jeremia|52||0|22|Oben darauf war ein eherner Knauf, und die Höhe des einen Knaufs war fünf Ellen, und ein Geflecht und Granatäpfel waren an dem Knauf ringsum, alles von Erz. Ebenso war es an der zweiten Säule.|ZUE1931|Public Domain JER.52.23|AT|24|Jeremia|52||0|23|So waren der Granatäpfel 96, freihängend; im ganzen aber waren es hundert Granatäpfel am Geflecht ringsum.|ZUE1931|Public Domain JER.52.24|AT|24|Jeremia|52||0|24|Und der Oberste der Leibwache nahm Seraja, den ersten Priester, und Zephanja, den zweiten Priester, und die drei Schwellenhüter;|ZUE1931|Public Domain JER.52.25|AT|24|Jeremia|52||0|25|aus der Stadt aber nahm er einen Hofbeamten, der über das Kriegsvolk gesetzt war, und sieben Männer von den Vertrauten des Königs, die man in der Stadt vorfand, und den Schreiber des Feldhauptmanns, der das Landvolk für den Kriegsdienst aushob, desgleichen sechzig Mann aus dem Landvolk, die sich in der Stadt vorfanden -|ZUE1931|Public Domain JER.52.26|AT|24|Jeremia|52||0|26|die nahm Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, und brachte sie zum König von Babel nach Ribla.|ZUE1931|Public Domain JER.52.27|AT|24|Jeremia|52||0|27|Und der König von Babel liess sie zu Ribla im Lande Hamath hinrichten. So wurde Juda aus seinem Lande in die Verbannung geführt.|ZUE1931|Public Domain JER.52.28|AT|24|Jeremia|52||0|28|Dies ist das Volk, das Nebukadrezar in die Verbannung führte: im siebzehnten Jahre 3 023 Judäer,|ZUE1931|Public Domain JER.52.29|AT|24|Jeremia|52||0|29|im achtzehnten Jahre Nebukadrezars aus Jerusalem 832 Seelen;|ZUE1931|Public Domain JER.52.30|AT|24|Jeremia|52||0|30|im 23. Jahre Nebukadrezars führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, 745 Judäer in die Verbannung - im ganzen 4 600 Seelen.|ZUE1931|Public Domain JER.52.31|AT|24|Jeremia|52||0|31|Und im 37. Jahre nach der Wegführung des Königs Jojachin von Juda, am 25. Tage des zwölften Monats, begnadigte Evilmerodach, der König von Babel, im Jahre seiner Thronbesteigung den König Jojachin von Juda und entliess ihn aus dem Gefängnis.|ZUE1931|Public Domain JER.52.32|AT|24|Jeremia|52||0|32|Und er redete freundlich mit ihm und wies ihm seinen Sitz an über den andern Königen, die bei ihm in Babel waren.|ZUE1931|Public Domain JER.52.33|AT|24|Jeremia|52||0|33|Er durfte seine Gefängniskleider ablegen und beständig an der königlichen Tafel essen sein ganzes Leben lang.|ZUE1931|Public Domain JER.52.34|AT|24|Jeremia|52||0|34|Und sein Unterhalt, der ständige Unterhalt, wurde ihm vom König von Babel gewährt Tag für Tag, soviel er bedurfte, bis zum Tage seines Todes sein ganzes Leben lang.|ZUE1931|Public Domain LAM.1.1|AT|25|Klagelieder|1||0|1|ACH, wie sitzt so einsam die Stadt, einst reich an Volk! / wie ist sie zur Witwe geworden, die gross war unter den Völkern! / Die da Fürstin war unter den Städten, ist dienstbar geworden. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.2|AT|25|Klagelieder|1||0|2|Sie weint und weint durch die Nacht, Tränen auf der Wange; / keiner ist da, der sie tröste, von all ihren Liebhabern, / all ihre Freunde sind untreu, sind ihr zu Feinden geworden. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.3|AT|25|Klagelieder|1||0|3|Fort aus der Heimat ist Juda vor Elend und harter Knechtschaft; / nun weilt es unter den Heiden, findet keine Ruhstatt. / Alle seine Verfolger holen es ein inmitten der Bedrängnis. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.4|AT|25|Klagelieder|1||0|4|Die Wege nach Zion trauern, niemand pilgert zum Feste. / All ihre Tore sind verödet, ihre Priester seufzen, / ihre Jungfrauen sind verhärmt, sie selbst hat bitteres Weh. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.5|AT|25|Klagelieder|1||0|5|Ihre Bedränger sind obenauf, ihren Feinden geht es wohl; / denn der Herr hat ihr Trübsal gesandt um all ihrer Sünden willen. / Gefangen sind ihre Kindlein, von dannen gezogen vor dem Bedränger her. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.6|AT|25|Klagelieder|1||0|6|Entschwunden ist der Tochter Zion all ihre Herrlichkeit; / ihre Fürsten wurden gleich Hirschen, die keine Weide finden; / sie zogen kraftlos dahin vor dem Verfolger. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.7|AT|25|Klagelieder|1||0|7|Jerusalem gedenkt der Tage ihres Elends und ihrer Irrsal, / all ihrer Kostbarkeiten, die sie einstmals besass, / da ihr Volk in Feindeshand fiel, keiner ihr half. / Ihre Feinde schauten sie, lachten ob ihrer Vernichtung. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.8|AT|25|Klagelieder|1||0|8|Schwer hat Jerusalem gesündigt, drum ist sie zum Abscheu geworden; / die sie in Ehren hielten, verachten sie, weil sie ihre Blösse gesehen. / Auch sie selber seufzt und wendet sich ab. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.9|AT|25|Klagelieder|1||0|9|"Besudelt ist ihre Schleppe, sie hat nicht das Ende bedacht. / So ist sie gar tief gefallen; niemand ist, der sie tröste. / ""Ach, Herr, siehe an mein Elend, denn gross tut der Feind!"" /"|ZUE1931|Public Domain LAM.1.10|AT|25|Klagelieder|1||0|10|Der Feind hat seine Hand ausgestreckt nach allem, was sie Köstliches hatte; / denn sie hat sehen müssen, wie Heiden in ihr Heiligtum drangen, / denen du doch verboten, in deine Gemeinde zu kommen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.11|AT|25|Klagelieder|1||0|11|"All ihre Bewohner seufzen, suchen nach Brot; / was einer Köstliches hat, / das gibt er um Speise, das Leben zu fristen. / ""Sieh doch, o Herr, und schaue, wie verachtet ich bin!"" /"|ZUE1931|Public Domain LAM.1.12|AT|25|Klagelieder|1||0|12|"""Kommt, ihr alle, die ihr vorübergeht, schauet und seht, / ob ein Schmerz sei wie der Schmerz, der mir angetan worden, / mit dem der Herr mich geschlagen am Tage seines glühenden Zorns. /"|ZUE1931|Public Domain LAM.1.13|AT|25|Klagelieder|1||0|13|Aus der Höhe hat er Feuer / in meine Gebeine gesandt, mich gezüchtigt, / meinen Füssen hat er ein Netz gespannt, mich zurückgerissen; / er hat mich verstört, mich krank gemacht allezeit. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.14|AT|25|Klagelieder|1||0|14|Er hat gewacht über meine Sünden, sie schlangen sich um meine Hände; / sie lasten als Joch auf meinem Nacken, haben meine Kraft gebrochen. / Der Herr hat mich in die Hand derer gegeben, denen ich nicht widerstehen konnte. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.15|AT|25|Klagelieder|1||0|15|Alle Helden in meinem Bereich hat der Herr verworfen, / hat ein Fest wider mich ausgerufen, meine Jungmannschaft zu zerschmettern. / Die Kelter hat der Herr getreten der Jungfrau, der Tochter Juda. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.16|AT|25|Klagelieder|1||0|16|"Darob weine ich, mein Auge zerfliesst in Tränen; / denn fern von mir ist der Tröster, der mich erquicken könnte. / Meine Kinder sind verstört; denn der Feind ist übermächtig."" /"|ZUE1931|Public Domain LAM.1.17|AT|25|Klagelieder|1||0|17|Zion streckt ihre Hände aus, doch niemand ist, der sie tröste. / Der Herr hat wider Jakob entboten die Feinde ringsumher; / Jerusalem ist unter ihnen zum Abscheu geworden. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.18|AT|25|Klagelieder|1||0|18|"""Der Herr allein ist im Recht; denn seinem Worte habe ich getrotzt. / Hört doch, ihr Völker alle, schaut an meinen Schmerz! / Meine Jungfrauen und Jünglinge sind gefangen von dannen gezogen. /"|ZUE1931|Public Domain LAM.1.19|AT|25|Klagelieder|1||0|19|Ich rief meinen Liebhabern, doch sie betrogen mich; / meine Priester und Ältesten sind in der Stadt verschmachtet: / sie suchten sich Speise und fanden keine. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.20|AT|25|Klagelieder|1||0|20|O Herr, sieh doch, mir ist so bange, es glüht mir in der Brust; / mein Herz kehrt sich um in mir, weil ich so trotzig war. / Draussen hat mir das Schwert die Kinder geraubt und drinnen die Seuche. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.21|AT|25|Klagelieder|1||0|21|Höre doch, wie ich seufze, ohne dass einer mich tröstet! / All meine Feinde kennen mein Unglück, sie freuen sich, dass du es getan, / dass du den Tag herbeigeführt, den du ausgerufen um all meiner Sünden willen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.1.22|AT|25|Klagelieder|1||0|22|"All ihre Bosheit komme vor dein Angesicht! Sie mögen mir gleich werden! / Wie du mir getan hast, so tue auch ihnen! / Denn meiner Seufzer sind viel, und mein Herz ist krank."""|ZUE1931|Public Domain LAM.2.1|AT|25|Klagelieder|2||0|1|ACH, wie umwölkt in seinem Zorn der Herr die Tochter Zion! / Vom Himmel hat er zur Erde geschleudert die Herrlichkeit Israels, / hat des Schemels seiner Füsse nicht gedacht am Tag seines Zorns. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.2|AT|25|Klagelieder|2||0|2|Erbarmungslos hat der Herr vernichtet alle Auen Jakobs, / hat niedergerissen in seinem Grimm die Festen der Tochter Juda, / hat zu Boden geworfen, entweiht das Königreich und seine Fürsten. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.3|AT|25|Klagelieder|2||0|3|Abgehauen hat er in glühendem Zorn jegliches Horn Israels, / hat seine Rechte zurückgezogen beim Nahen des Feindes, / hat Jakob versengt wie eine feurige Lohe, die um sich frisst. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.4|AT|25|Klagelieder|2||0|4|Er hat seinen Bogen gespannt wie ein Feind, dastehend wie ein Bedränger, / und alle Augenweide gemordet im Zelt der Tochter Zion; / seinen Grimm hat er ausgeschüttet wie Feuer. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.5|AT|25|Klagelieder|2||0|5|Der Herr ist geworden wie ein Feind, hat Israel vernichtet, / vernichtet alle seine Paläste, zerstört seine Festen / und Jammer auf Jammer gehäuft über die Tochter Juda. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.6|AT|25|Klagelieder|2||0|6|Er hat seine Hütte verwüstet, hat seinen Festort verheert; / in Vergessenheit gebracht hat der Herr Festtag und Sabbat in Zion, / hat König und Priester verworfen in seinem grimmigen Zorn. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.7|AT|25|Klagelieder|2||0|7|Seinen Altar hat der Herr verstossen, verworfen sein Heiligtum, / die Mauern von Zions Palästen in die Hand der Feinde gegeben; / im Hause des Herrn erscholl ihr Geschrei wie am Festtag. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.8|AT|25|Klagelieder|2||0|8|Der Herr hat beschlossen, zu verderben die Mauern der Tochter Zion; / er hat die Meßschnur ausgespannt, seiner Hand nicht gewehrt zu zerstören. / Trauern müssen Bollwerk und Mauer, allzumal härmen sie sich. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.9|AT|25|Klagelieder|2||0|9|Ihre Tore sind in die Erde versunken, zerschlagen sind ihre Riegel. / Ihr König und ihre Fürsten sind unter den Heiden, der Weisung entbehrend, / auch ihre Propheten empfangen keine Gesichte vom Herrn. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.10|AT|25|Klagelieder|2||0|10|Stumm sitzen am Boden die Ältesten der Tochter Zion, / Staub auf das Haupt gestreut, das Trauertuch umgegürtet; / die Jungfrauen Jerusalems senken das Haupt zur Erde. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.11|AT|25|Klagelieder|2||0|11|Meine Augen schwanden dahin in Tränen, es glühte mir in der Brust; / mir brach das Herz ob dem Untergang der Tochter meines Volkes, / da Kindlein und Säuglinge verschmachteten auf den Plätzen der Stadt. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.12|AT|25|Klagelieder|2||0|12|"Sie sprachen zu ihren Müttern: ""Wo ist Brot?"" / da sie wie Todwunde verschmachteten auf den Plätzen der Stadt, / da sie ihre Seelen aushauchten an der Brust ihrer Mütter. /"|ZUE1931|Public Domain LAM.2.13|AT|25|Klagelieder|2||0|13|Was soll ich neben dich stellen, womit dich vergleichen, Tochter Jerusalem? / was dir gleichsetzen, dich zu trösten, Jungfrau, Tochter Zion? / Denn gross wie das Meer ist dein Verderben; wer könnte dich heilen? /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.14|AT|25|Klagelieder|2||0|14|Deine Propheten haben dir erschaut Trug und Tünche, / haben nicht aufgedeckt deine Schuld, die Verbannung von dir zu wenden, / sie haben dir Aussprüche erschaut der Lüge und der Verführung. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.15|AT|25|Klagelieder|2||0|15|"Alle, die des Weges vorübergingen, klatschten über dich in die Hände, / höhnten und schüttelten den Kopf über die Tochter Jerusalem: / ""Ist das die Stadt, die man die schönste nannte, die Wonne der ganzen Erde?"" /"|ZUE1931|Public Domain LAM.2.16|AT|25|Klagelieder|2||0|16|"Alle deine Feinde rissen das Maul über dich auf, / höhnten und knirschten mit den Zähnen, sprachen: ""Wir haben sie vernichtet! / Ja, das ist der Tag, auf den wir gehofft; wir haben ihn erlebt, geschaut."" /"|ZUE1931|Public Domain LAM.2.17|AT|25|Klagelieder|2||0|17|Der Herr hat vollbracht, was er beschlossen, hat ausgeführt, was er gedroht, / was er seit der Vorzeit befohlen, hat niedergerissen ohne Erbarmen, / den Feind über dich frohlocken lassen, das Horn deiner Dränger erhoben. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.18|AT|25|Klagelieder|2||0|18|Schreie laut zum Herren, Jungfrau, Tochter Zion! / Lass strömen die Tränen wie einen Bach bei Tag und bei Nacht! / Gönne dir keine Ruhe, dein Auge raste nicht! /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.19|AT|25|Klagelieder|2||0|19|Stehe auf, klage in der Nacht, zu Beginn jeder Nachtwache! / Schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesichte des Herrn! / Erhebe zu ihm deine Hände für das Leben deiner Kindlein, / die dahinschmachten vor Hunger an allen Enden der Strassen! /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.20|AT|25|Klagelieder|2||0|20|Sieh doch, o Herr, und schaue: Wem hast du solches getan? / Sollen Mütter ihre Leibesfrucht essen, die Kinder, die sie gehätschelt? / Sollen im Heiligtum des Herrn gemordet werden Priester und Prophet? /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.21|AT|25|Klagelieder|2||0|21|Hingestreckt auf den Strassen liegen Knabe und Greis, / meine Jungfrauen und Jünglinge sind durch das Schwert gefallen; / du hast sie gemordet am Tag deines Zorns, erbarmungslos sie geschlachtet. /|ZUE1931|Public Domain LAM.2.22|AT|25|Klagelieder|2||0|22|Du beriefst sie wie am Festtag aus meinen Weilern ringsum; / doch am Tage des Zornes des Herrn ist keiner entronnen, entkommen. / Die ich gehätschelt und grossgezogen, mein Feind hat sie vertilgt.|ZUE1931|Public Domain LAM.3.1|AT|25|Klagelieder|3||0|1|ICH bin der Mann, der Elend erfahren durch die Rute seines Grimms. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.2|AT|25|Klagelieder|3||0|2|Er hat mich getrieben, mich geführt in lichtloses Dunkel. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.3|AT|25|Klagelieder|3||0|3|Nur gegen mich kehrt er immer wieder, den ganzen Tag, seine Hand. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.4|AT|25|Klagelieder|3||0|4|Hinschwinden liess er mir Fleisch und Haut, zerbrach mein Gebein. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.5|AT|25|Klagelieder|3||0|5|Aufgetürmt hat er rings um mich Bitterkeit und Mühsal, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.6|AT|25|Klagelieder|3||0|6|hat mich in Finsternis gelegt gleich ewig Toten. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.7|AT|25|Klagelieder|3||0|7|Er hat mir jeden Ausgang versperrt, mich in schwere Fesseln geschlagen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.8|AT|25|Klagelieder|3||0|8|Ob ich gleich schreie und flehe - er verlegt meinem Gebete den Weg. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.9|AT|25|Klagelieder|3||0|9|Er hat meine Wege mit Quadern versperrt, hat krumm gemacht meine Pfade. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.10|AT|25|Klagelieder|3||0|10|Er lauert auf mich wie ein Bär, wie ein Löwe im Versteck. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.11|AT|25|Klagelieder|3||0|11|Er hat mich Irrwege geführt und mich zerfleischt, mich verstört. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.12|AT|25|Klagelieder|3||0|12|Er hat seinen Bogen gespannt und mich dem Pfeil zum Ziele gesetzt, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.13|AT|25|Klagelieder|3||0|13|hat die Söhne seines Köchers mir in die Nieren geschossen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.14|AT|25|Klagelieder|3||0|14|Ich bin meinem ganzen Volk / zum Gelächter geworden, zum Spottlied den ganzen Tag. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.15|AT|25|Klagelieder|3||0|15|Er hat mich gesättigt mit Bitterkeit, mich mit Wermut getränkt. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.16|AT|25|Klagelieder|3||0|16|Er liess meine Zähne an Kies sich zerreiben, trat mich in die Asche nieder, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.17|AT|25|Klagelieder|3||0|17|verstiess meine Seele aus dem Frieden. Des Glücks vergass ich /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.18|AT|25|Klagelieder|3||0|18|und dachte: Dahin ist mein Glanz, dahin meine Hoffnung auf den Herrn. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.19|AT|25|Klagelieder|3||0|19|Meines Elends und meiner Irrsal zu gedenken, ist Wermut und Gift. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.20|AT|25|Klagelieder|3||0|20|Ohne Unterlass denkt meine Seele daran und ist gebeugt in mir. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.21|AT|25|Klagelieder|3||0|21|Das will ich zu Herzen nehmen, darum will ich hoffen: /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.22|AT|25|Klagelieder|3||0|22|Die Guttaten des Herrn sind noch nicht aus, ja, sie sind noch nicht zu Ende. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.23|AT|25|Klagelieder|3||0|23|Jeden Morgen neu ist sein Erbarmen, und gross ist seine Treue. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.24|AT|25|Klagelieder|3||0|24|Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele, darum will ich auf ihn hoffen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.25|AT|25|Klagelieder|3||0|25|Der Herr ist gütig gegen den, der auf ihn hofft, gegen die Seele, die ihn sucht. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.26|AT|25|Klagelieder|3||0|26|Es ist gut, in Stille zu harren auf die Hilfe des Herrn. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.27|AT|25|Klagelieder|3||0|27|Es ist dem Manne gut, ein Joch zu tragen in seiner Jugend. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.28|AT|25|Klagelieder|3||0|28|Er sitze einsam und schweige, wenn er es ihm auflegt. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.29|AT|25|Klagelieder|3||0|29|Er beuge seinen Mund in den Staub, vielleicht ist noch Hoffnung. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.30|AT|25|Klagelieder|3||0|30|Er biete dem, der ihn schlägt, den Backen, lasse sich sättigen mit Schmach. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.31|AT|25|Klagelieder|3||0|31|Denn der Herr wird nicht auf ewig verstossen: /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.32|AT|25|Klagelieder|3||0|32|wenn er betrübt hat, erbarmt er sich wieder nach der Fülle seiner Gnade; /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.33|AT|25|Klagelieder|3||0|33|denn nicht aus Lust plagt und betrübt er die Menschenkinder. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.34|AT|25|Klagelieder|3||0|34|Dass man mit Füssen tritt alle Gefangenen der Erde, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.35|AT|25|Klagelieder|3||0|35|dass man das Recht des Mannes beugt vor dem Höchsten, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.36|AT|25|Klagelieder|3||0|36|dass man den Menschen bedrückt / in seinem Rechtsstreit, sollte der Herr das nicht sehen? /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.37|AT|25|Klagelieder|3||0|37|Wer kann so befehlen, dass etwas geschieht, ohne dass der Herr es geboten? /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.38|AT|25|Klagelieder|3||0|38|Kommt nicht vom Munde des Höchsten so Glück wie Unglück? /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.39|AT|25|Klagelieder|3||0|39|Worüber soll klagen der Mensch, der da lebt? Ein jeder über seine Sünde! /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.40|AT|25|Klagelieder|3||0|40|Lasset uns prüfen und erforschen unsre Wege und umkehren zum Herrn! /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.41|AT|25|Klagelieder|3||0|41|Lasset uns unsre Herzen als Opfer darbringen vor Gott im Himmel! /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.42|AT|25|Klagelieder|3||0|42|Wir sind abtrünnig und widerspenstig gewesen; darum hast du nicht vergeben, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.43|AT|25|Klagelieder|3||0|43|hast dich in Zorn gehüllt und uns verfolgt, hast getötet und nicht geschont, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.44|AT|25|Klagelieder|3||0|44|hast dich in Gewölk gehüllt, dass das Gebet nicht hindurchdrang. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.45|AT|25|Klagelieder|3||0|45|Du hast uns zum Auswurf gemacht, zum Abscheu unter den Völkern. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.46|AT|25|Klagelieder|3||0|46|All unsre Feinde haben über uns das Maul aufgerissen; /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.47|AT|25|Klagelieder|3||0|47|Grauen und Grube sind uns geworden, Verwüstung und Verderben. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.48|AT|25|Klagelieder|3||0|48|Von Wasserbächen strömt mein Auge ob dem Sturz meines Volkes. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.49|AT|25|Klagelieder|3||0|49|Ruhelos fliesst mein Auge und kann nicht aufhören, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.50|AT|25|Klagelieder|3||0|50|bis der Herr vom Himmel herabschaut und dareinsieht. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.51|AT|25|Klagelieder|3||0|51|Mein Auge schmerzt mich um der Töchter meiner Stadt willen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.52|AT|25|Klagelieder|3||0|52|Gejagt haben mich wie einen Vogel, die mir feind sind ohne Ursache. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.53|AT|25|Klagelieder|3||0|53|Sie haben mein Leben in der Grube vernichtet und Steine auf mich geworfen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.54|AT|25|Klagelieder|3||0|54|Die Wasser gingen über mein Haupt, ich dachte: Nun bin ich verloren. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.55|AT|25|Klagelieder|3||0|55|Ich rief deinen Namen an, o Herr, aus der Tiefe der Grube. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.56|AT|25|Klagelieder|3||0|56|Du hast meine Stimme gehört; verschliesse nicht dein Ohr meinem Flehen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.57|AT|25|Klagelieder|3||0|57|Du warst nahe, als ich dich anrief; du hast gesprochen: Fürchte dich nicht! /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.58|AT|25|Klagelieder|3||0|58|Du hast, o Herr, meine Sache geführt, hast mein Leben errettet. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.59|AT|25|Klagelieder|3||0|59|Du hast, o Herr, meine Unbill gesehen; hilf mir zu meinem Rechte! /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.60|AT|25|Klagelieder|3||0|60|Du hast all ihre Rachgier gesehen, all ihre Anschläge wider mich, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.61|AT|25|Klagelieder|3||0|61|hast ihr Schmähen gehört, o Herr, all ihre Anschläge wider mich, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.62|AT|25|Klagelieder|3||0|62|das Gerede meiner Widersacher, die (Böses) wider mich sinnen allezeit. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.63|AT|25|Klagelieder|3||0|63|Ob sie niedersitzen oder aufstehen, / achte auf sie; ich bin ihr Spottlied. /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.64|AT|25|Klagelieder|3||0|64|Du wirst ihnen vergelten, o Herr, nach dem Tun ihrer Hände, /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.65|AT|25|Klagelieder|3||0|65|du wirst ihre Herzen verblenden. Dein Fluch treffe sie! /|ZUE1931|Public Domain LAM.3.66|AT|25|Klagelieder|3||0|66|Du wirst sie verfolgen mit Grimm, sie vertilgen unter deinem Himmel.|ZUE1931|Public Domain LAM.4.1|AT|25|Klagelieder|4||0|1|ACH, wie schwarz wird das Gold! wie wandelt sich das edle Metall! / Hingeschüttet werden die heiligen Steine an allen Strassenecken. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.2|AT|25|Klagelieder|4||0|2|Die Söhne Zions, die kostbaren, mit feinem Golde nur aufzuwiegen, / wie sind sie gleichgeachtet irdenen Geschirren, dem Machwerk von Töpfers Hand! /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.3|AT|25|Klagelieder|4||0|3|Selbst Schakale reichen die Brust, säugen ihre Jungen; / die Tochter meines Volkes ward grausam wie die Strausse in der Wüste. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.4|AT|25|Klagelieder|4||0|4|Dem Säugling klebte die Zunge vor Durst am Gaumen; / die Kindlein verlangten nach Brot, niemand brach es ihnen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.5|AT|25|Klagelieder|4||0|5|Die einst Leckerbissen gegessen, verschmachteten auf den Strassen; / die man auf Purpur hegte, mussten auf Düngerhaufen liegen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.6|AT|25|Klagelieder|4||0|6|So war denn die Schuld meines Volkes grösser als Sodoms Sünde, / das im Nu zerstört ward ohne Zutun von Menschenhand. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.7|AT|25|Klagelieder|4||0|7|Seine Fürsten waren reiner als Schnee, weisser als Milch; / ihr Leib war röter als Korallen, wie Saphir ihre Gestalt. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.8|AT|25|Klagelieder|4||0|8|Ihr Aussehen ist schwärzer geworden als Russ, man erkennt sie nicht auf den Gassen; / ihre Haut klebt an ihrem Gebein, sie ist trocken geworden wie Holz. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.9|AT|25|Klagelieder|4||0|9|Glücklicher waren, die das Schwert erschlug, als die der Hunger erschlug, / die, (vom Hunger) durchbohrt, hinschmachteten, aus Mangel an Früchten des Feldes. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.10|AT|25|Klagelieder|4||0|10|Weichherzige Frauen haben mit eignen Händen ihre Kinder gekocht; / sie sind ihre Speise geworden beim Sturz meines Volkes. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.11|AT|25|Klagelieder|4||0|11|Voll ausgewirkt hat der Herr seinen Grimm, ausgeschüttet die Glut seines Zorns, / hat Feuer an Zion gelegt; das hat seine Grundfesten verzehrt. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.12|AT|25|Klagelieder|4||0|12|Nicht hätten's geglaubt die Könige der Erde, nicht die Bewohner alle der Welt, / dass ein Dränger und Feind eindringen würde in Jerusalems Tore. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.13|AT|25|Klagelieder|4||0|13|Ob der Sünden seiner Propheten ist es geschehen, ob der Schuld seiner Priester, / die das Blut der Gerechten darin vergossen haben. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.14|AT|25|Klagelieder|4||0|14|Sie taumelten durch die Strassen wie Blinde, befleckt mit Blut, / sodass man ihre Kleider nicht anrühren durfte. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.15|AT|25|Klagelieder|4||0|15|"""Weicht aus! ein Unreiner!"" rief man vor ihnen, ""weicht aus! berührt ihn nicht! / Wenn sie umhertaumeln wollen, so sollen sie nicht ferner hier bleiben!"" /"|ZUE1931|Public Domain LAM.4.16|AT|25|Klagelieder|4||0|16|Der Herr selber hat sie zerstreut, er will sie nimmermehr ansehen. / Der Priester achtete er nicht, erbarmte sich nicht über die Ältesten. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.17|AT|25|Klagelieder|4||0|17|Stetsfort schmachteten unsre Augen nach der Hilfe - vergebens! / Auf unsrer Warte spähten wir nach einem Volk, das nicht hilft. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.18|AT|25|Klagelieder|4||0|18|Man lauerte auf unsre Schritte, dass wir kaum über einen freien Platz gehen konnten. / Unser Ende war nahe, / unsre Tage hatten sich erfüllt; ja, unser Ende war gekommen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.19|AT|25|Klagelieder|4||0|19|Unsre Verfolger waren schneller als die Adler des Himmels; / auf den Bergen haben sie nach uns gejagt, auf uns gelauert in der Wüste. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.20|AT|25|Klagelieder|4||0|20|"Unser Lebenshauch, der Gesalbte des Herrn, ward in ihren Gruben gefangen, / er, von dem wir sagten: ""In seinem Schatten werden wir leben unter den Völkern."" /"|ZUE1931|Public Domain LAM.4.21|AT|25|Klagelieder|4||0|21|Freue dich nur und frohlocke, Tochter Edom, die du wohnst im Lande Uz! / Auch an dich wird der Kelch kommen; du wirst trunken werden und dich entblössen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.4.22|AT|25|Klagelieder|4||0|22|Deine Schuld ist getilgt, Tochter Zion; er wird dich nicht mehr in die Verbannung führen. / Deine Schuld, Tochter Edom, sucht er heim, deckt auf deine Sünden.|ZUE1931|Public Domain LAM.5.1|AT|25|Klagelieder|5||0|1|GEDENKE, o Herr, was uns geschehen, schau her und sieh unsre Schmach! /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.2|AT|25|Klagelieder|5||0|2|Unser Erbe ist Fremden zugefallen, Ausländern unsre Häuser. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.3|AT|25|Klagelieder|5||0|3|Wir sind Waisen geworden, vaterlos, unsre Mütter zu Witwen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.4|AT|25|Klagelieder|5||0|4|Das Wasser, das wir trinken, müssen wir bezahlen, nur um Geld bekommen wir Holz. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.5|AT|25|Klagelieder|5||0|5|Auf dem Nacken sitzen uns die Verfolger; wir sind ermattet, man gönnt uns nicht Ruhe. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.6|AT|25|Klagelieder|5||0|6|Den Ägyptern unterwerfen wir uns, den Assyrern, um uns satt zu essen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.7|AT|25|Klagelieder|5||0|7|Unsre Väter haben gesündigt, sie sind nicht mehr; und wir, wir tragen ihre Schuld. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.8|AT|25|Klagelieder|5||0|8|Knechte beherrschen uns, niemand entreisst uns ihrer Hand. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.9|AT|25|Klagelieder|5||0|9|Mit Lebensgefahr holen wir unser Brot, in Furcht vor dem Schwert der Wüste. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.10|AT|25|Klagelieder|5||0|10|Unsre Haut glüht wie ein Ofen vor den Gluten des Hungers. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.11|AT|25|Klagelieder|5||0|11|Frauen wurden in Zion geschändet, Mädchen in den Städten Judas. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.12|AT|25|Klagelieder|5||0|12|Die Fürsten wurden durch ihre Hand gehängt, die Ältesten nicht geehrt. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.13|AT|25|Klagelieder|5||0|13|Jünglinge mussten die Handmühle tragen, und Knaben strauchelten unter der Holzlast. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.14|AT|25|Klagelieder|5||0|14|Die Greise beraten nicht mehr im Tor, die Jünglinge lassen ihr Saitenspiel. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.15|AT|25|Klagelieder|5||0|15|Die Freude unsres Herzens hat ein Ende, unser Reigen hat sich in Klage verkehrt. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.16|AT|25|Klagelieder|5||0|16|Die Krone unsres Hauptes ist gefallen. Wehe uns, dass wir gesündigt haben! /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.17|AT|25|Klagelieder|5||0|17|Darob ist unser Herz krank geworden, darob sind unsre Augen trübe, /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.18|AT|25|Klagelieder|5||0|18|dass der Berg Zion wüste liegt, dass Füchse darauf streifen. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.19|AT|25|Klagelieder|5||0|19|Du, o Herr, thronest in Ewigkeit, dein Thron steht für und für. /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.20|AT|25|Klagelieder|5||0|20|Warum willst du unser auf immer vergessen, uns so lange verlassen? /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.21|AT|25|Klagelieder|5||0|21|Führe uns zu dir zurück, o Herr, auf dass wir wiederkehren! / Erneuere unsre Tage wie vor alters! /|ZUE1931|Public Domain LAM.5.22|AT|25|Klagelieder|5||0|22|Oder hast du uns gänzlich verworfen, zürnest uns gar so sehr?|ZUE1931|Public Domain EZK.1.13|AT|26|Hesekiel|1||0|13|Und zwischen den lebenden Wesen war es anzusehen, wie wenn feurige Kohlen brennten; es war anzusehen, als würden Fackeln zwischen den lebenden Wesen hin und her fahren, und das Feuer hatte einen strahlenden Glanz, und aus dem Feuer fuhren Blitze.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.14|AT|26|Hesekiel|1||0|14|Und die lebenden Wesen liefen hin und her, dass es aussah wie Blitze.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.15|AT|26|Hesekiel|1||0|15|Weiter sah ich neben jedem der vier lebenden Wesen ein Rad auf dem Boden.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.16|AT|26|Hesekiel|1||0|16|Das Aussehen der Räder war wie der Schimmer eines Chrysoliths, und die vier Räder waren alle von gleicher Gestalt, und sie waren so gearbeitet, als wäre je ein Rad mitten in dem andern.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.17|AT|26|Hesekiel|1||0|17|Sie konnten nach allen vier Seiten gehen, ohne sich im Gehen zu wenden.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.18|AT|26|Hesekiel|1||0|18|Und ich sah, dass sie Felgen hatten, und ihre Felgen waren voll Augen ringsherum an allen vier (Rädern).|ZUE1931|Public Domain EZK.1.19|AT|26|Hesekiel|1||0|19|Wenn die lebenden Wesen gingen, so gingen auch die Räder neben ihnen; und wenn sich die lebenden Wesen vom Boden erhoben, so erhoben sich auch die Räder.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.20|AT|26|Hesekiel|1||0|20|Wohin jene der Geist zu gehen trieb, dahin gingen auch die Räder, und sie erhoben sich zugleich mit jenen; denn der Geist der lebenden Wesen war in den Rädern.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.21|AT|26|Hesekiel|1||0|21|Wenn jene gingen, gingen auch sie, und wenn jene stillstanden, standen auch sie still, und wenn jene sich vom Boden erhoben, so erhoben sich auch die Räder zugleich mit ihnen; denn der Geist der lebenden Wesen war in den Rädern.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.22|AT|26|Hesekiel|1||0|22|Und über den Häuptern der lebenden Wesen war etwas wie eine feste Platte, schimmernd wie furchtbarer Kristall, hingebreitet oben über ihren Häuptern.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.23|AT|26|Hesekiel|1||0|23|Und unter der festen Platte waren ihre Flügel ausgespannt, je einer an den andern reichend, und ein jedes hatte deren zwei, die ihre Leiber bedeckten.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.24|AT|26|Hesekiel|1||0|24|Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen gleich dem Rauschen grosser Wasser, gleich der Stimme des Allmächtigen, und ein Getöse wie das eines Heerlagers. Wenn sie aber stillstanden, senkten sie ihre Flügel.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.25|AT|26|Hesekiel|1||0|25|Und siehe, über der festen Platte, die über ihrem Haupte lag,|ZUE1931|Public Domain EZK.1.26|AT|26|Hesekiel|1||0|26|war es anzusehen wie Saphirstein mit etwas wie einem Thron darauf; und auf dem, was wie ein Thron aussah, war eine Gestalt wie ein Mensch anzusehen, oben darauf.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.27|AT|26|Hesekiel|1||0|27|Und ich sah es blinken wie Glanzerz von der Stelle an aufwärts, die aussah, als wären es ihre Hüften; abwärts aber von der Stelle an, die aussah, als wären es ihre Hüften, sah ich einen Schein wie von Feuer, und strahlender Glanz umgab rings die Gestalt.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.28|AT|26|Hesekiel|1||0|28|Wie der Bogen, der am Regentag in den Wolken erscheint, so war der strahlende Glanz ringsum anzusehen. Das war das Aussehen der Gestalt, in der die Herrlichkeit des Herrn erschien. Als ich sie sah, fiel ich auf mein Angesicht, und ich hörte die Stimme eines, der da redete.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.1|AT|26|Hesekiel|1||0|1|ES begab sich im dreissigsten Jahre, am fünften Tage des vierten Monats, als ich am Flusse Chebar unter den Verbannten war, da tat sich der Himmel auf, und ich sah göttliche Gesichte.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.2|AT|26|Hesekiel|1||0|2|Am fünften Tage des Monats nämlich - es war das fünfte Jahr nach der Verbannung des Königs Jojachin -|ZUE1931|Public Domain EZK.1.3|AT|26|Hesekiel|1||0|3|erging das Wort des Herrn an den Priester Ezechiel, den Sohn Busis, im Lande der Chaldäer am Flusse Chebar, und es kam daselbst die Hand des Herrn über ihn.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.4|AT|26|Hesekiel|1||0|4|Ich sah aber, wie ein Sturmwind daherkam von Norden her und eine grosse Wolke, umgeben von strahlendem Glanz und einem unaufhörlichen Feuer, aus dessen Mitte es blinkte wie Glanzerz.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.5|AT|26|Hesekiel|1||0|5|Und mitten darin erschienen Gestalten wie von vier lebenden Wesen; die waren anzusehen wie Menschengestalten.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.6|AT|26|Hesekiel|1||0|6|Und ein jedes hatte vier Gesichter und ein jedes vier Flügel.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.7|AT|26|Hesekiel|1||0|7|Ihre Beine waren gerade, und ihre Fußsohle war wie die Fußsohle eines Kalbes, und sie funkelten wie blankes Erz.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.8|AT|26|Hesekiel|1||0|8|Unter ihren Flügeln an ihren vier Seiten hatten sie Menschenhände, und die Flügel von allen vieren|ZUE1931|Public Domain EZK.1.9|AT|26|Hesekiel|1||0|9|berührten einander, und ihre Gesichter wandten sich nicht um, wenn sie gingen; ein jedes ging gerade vor sich hin.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.10|AT|26|Hesekiel|1||0|10|Ihre Gesichter aber sahen so aus: ein Menschengesicht nach vorn bei allen vieren, ein Löwengesicht auf der rechten Seite bei allen vieren, ein Stiergesicht auf der linken Seite bei allen vieren und ein Adlergesicht bei allen vieren nach innen.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.11|AT|26|Hesekiel|1||0|11|Und ihre Flügel waren nach oben hin ausgespannt bei allen vieren; bei einem jeden berührten sich zwei Flügel mit denen der andern, während zweie ihre Leiber bedeckten.|ZUE1931|Public Domain EZK.1.12|AT|26|Hesekiel|1||0|12|Ein jedes ging gerade vor sich hin; wohin sie der Geist zu gehen trieb, dahin gingen sie, ohne sich im Gehen zu wenden.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.1|AT|26|Hesekiel|2||0|1|Der sprach zu mir: Menschensohn, stelle dich auf deine Füsse, ich will mit dir reden.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.2|AT|26|Hesekiel|2||0|2|Und als er zu mir redete, kam Geist in mich und stellte mich auf meine Füsse, und ich hörte den, der zu mir redete.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.3|AT|26|Hesekiel|2||0|3|Er sprach zu mir: Menschensohn, ich will dich zu den Kindern Israels senden, den abtrünnigen, die von mir abtrünnig geworden sind, sie wie ihre Väter, bis auf diesen heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.4|AT|26|Hesekiel|2||0|4|"Zu den Kindern mit frechem Antlitz und verstocktem Herzen will ich dich senden, und du sollst zu ihnen sagen: ""So spricht Gott der Herr!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.2.5|AT|26|Hesekiel|2||0|5|Mögen sie dann hören, oder mögen sie es lassen - denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht -, sie sollen erkennen, dass ein Prophet unter ihnen aufgetreten ist.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.6|AT|26|Hesekiel|2||0|6|Du aber, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen und erschrick nicht vor ihren Worten, wenn Disteln und Dornen um dich sind und du unter Skorpionen wohnst. Fürchte dich nicht vor ihren Worten und erschrick nicht vor ihrem Angesicht; denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.7|AT|26|Hesekiel|2||0|7|Rede zu ihnen meine Worte, mögen sie nun hören, oder mögen sie es lassen; denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.8|AT|26|Hesekiel|2||0|8|Du aber, Menschensohn, höre, was ich zu dir rede; sei nicht widerspenstig wie das widerspenstige Geschlecht. Tue deinen Mund auf und iss, was ich dir gebe.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.9|AT|26|Hesekiel|2||0|9|Und ich sah, wie eine Hand gegen mich ausgestreckt war, und siehe, sie hielt eine Schriftrolle.|ZUE1931|Public Domain EZK.2.10|AT|26|Hesekiel|2||0|10|Und er breitete sie vor mir aus, und sie war auf der Vorderseite und auf der Rückseite beschrieben, und es waren darauf geschrieben Klage und Ach und Wehe.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.1|AT|26|Hesekiel|3||0|1|Und er sprach zu mir: Menschensohn, iss diese Rolle und gehe hin und rede zum Hause Israel.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.2|AT|26|Hesekiel|3||0|2|Da öffnete ich meinen Mund, und er gab mir die Rolle zu essen|ZUE1931|Public Domain EZK.3.3|AT|26|Hesekiel|3||0|3|und sprach zu mir: Menschensohn, speise deinen Leib und fülle deine Eingeweide mit dieser Rolle, die ich dir gebe. Da ass ich sie, und sie wurde in meinem Munde so süss wie Honig.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.4|AT|26|Hesekiel|3||0|4|Dann sprach er zu mir: Menschensohn, auf, gehe zum Hause Israel und rede zu ihnen meine Worte.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.5|AT|26|Hesekiel|3||0|5|Denn nicht zu einem Volke mit dunkler Sprache oder schwerer Zunge bist du gesandt, sondern zum Hause Israel,|ZUE1931|Public Domain EZK.3.6|AT|26|Hesekiel|3||0|6|auch nicht in die Völkerwelt, deren Rede du nicht verstehen könntest. Wenn ich dich zu solchen Leuten sendete, sie würden auf dich hören.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.7|AT|26|Hesekiel|3||0|7|Aber das Haus Israel wird nicht auf dich hören wollen: denn sie wollen nicht auf mich hören. Das ganze Haus Israel hat eben eine harte Stirn und ein verstocktes Herz.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.8|AT|26|Hesekiel|3||0|8|Siehe, nun mache ich dein Angesicht hart gleich ihrem Angesicht und deine Stirn hart wie ihre Stirn.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.9|AT|26|Hesekiel|3||0|9|Wie Diamant, härter als Fels, mache ich deine Stirn. Fürchte dich nicht vor ihnen, und erschrick nicht vor ihrem Angesicht; denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.10|AT|26|Hesekiel|3||0|10|Weiter sprach er zu mir: Menschensohn, all meine Worte, die ich zu dir rede, fasse zu Herzen und leihe ihnen dein Ohr!|ZUE1931|Public Domain EZK.3.11|AT|26|Hesekiel|3||0|11|"Auf, gehe zu den Verbannten, zu den Kindern deines Volkes, rede zu ihnen und sage ihnen, mögen sie es nun hören, oder mögen sie es lassen: ""So spricht Gott der Herr!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.3.12|AT|26|Hesekiel|3||0|12|Da hob mich der Geist empor, und ich hörte hinter mir ein gewaltiges Getöse, als sich die Herrlichkeit des Herrn von ihrer Stelle erhob,|ZUE1931|Public Domain EZK.3.13|AT|26|Hesekiel|3||0|13|das Rauschen der Flügel der lebenden Wesen, die einander berührten, und das Rasseln der Räder zugleich mit ihnen, ein gewaltiges Getöse.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.14|AT|26|Hesekiel|3||0|14|Der Geist aber hob mich empor und entrückte mich, und ich ging dahin voll bitteren Unmuts, und die Hand des Herrn lastete schwer auf mir.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.15|AT|26|Hesekiel|3||0|15|So kam ich nach Tel-Abib zu den Verbannten, welche am Flusse Chebar wohnten. Dort sass ich sieben Tage lang betäubt unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.16|AT|26|Hesekiel|3||0|16|Nach sieben Tagen aber erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.3.17|AT|26|Hesekiel|3||0|17|Menschensohn, zum Wächter habe ich dich bestellt dem Hause Israel: wenn du ein Wort aus meinem Munde vernimmst, so sollst du sie in meinem Namen verwarnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.18|AT|26|Hesekiel|3||0|18|"Wenn ich zum Frevler sage: ""Du musst sterben!"" und du verwarnst ihn nicht und sagst nichts, den Frevler vor seinem frevlen Wandel zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, so wird jener Frevler um seiner Schuld willen sterben, sein Blut aber fordere ich von dir."|ZUE1931|Public Domain EZK.3.19|AT|26|Hesekiel|3||0|19|Hast du aber den Frevler verwarnt, und er steht nicht ab von seinem Frevel und seinem Wandel, so wird jener Frevler um seiner Schuld willen sterben, du aber hast deine Seele gerettet.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.20|AT|26|Hesekiel|3||0|20|Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut und ich ihn straucheln lasse, so muss er sterben: hast du ihn nicht verwarnt, so stirbt er um seiner Sünde willen, und seiner gerechten Taten, die er getan hat, wird nicht mehr gedacht, sein Blut aber fordere ich von dir.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.21|AT|26|Hesekiel|3||0|21|Hast du aber den Gerechten verwarnt, damit er nicht sündige, und er sündigt nicht, so bleibt er am Leben, weil er sich hat warnen lassen, und du hast deine Seele gerettet.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.22|AT|26|Hesekiel|3||0|22|Und die Hand des Herrn kam über mich, und er sprach zu mir: Stehe auf und gehe hinaus in die Ebene, dort will ich mit dir reden.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.23|AT|26|Hesekiel|3||0|23|Und ich stand auf und ging hinaus in die Ebene: und siehe da, es stand die Herrlichkeit des Herrn daselbst, wie ich sie am Flusse Chebar geschaut hatte. Da fiel ich auf mein Angesicht,|ZUE1931|Public Domain EZK.3.24|AT|26|Hesekiel|3||0|24|und Geist kam in mich und stellte mich auf die Füsse, und der Herr redete mit mir und sprach zu mir: Gehe heim und schliesse dich in dein Haus ein.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.25|AT|26|Hesekiel|3||0|25|Und siehe, Menschensohn, man wird Stricke an dich legen und dich damit binden, sodass du nicht hinausgehen kannst unter die Leute.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.26|AT|26|Hesekiel|3||0|26|Und ich werde dir die Zunge am Gaumen kleben lassen, dass du stumm bleibest und ihnen nicht ein Strafprediger seiest. Denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EZK.3.27|AT|26|Hesekiel|3||0|27|"Aber wenn ich mit dir rede, dann will ich deinen Mund auftun, und du sollst zu ihnen sagen: ""So spricht Gott der Herr!"" Wer dann hören will, der höre, und wer es lassen will, der lasse es! Denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht."|ZUE1931|Public Domain EZK.4.1|AT|26|Hesekiel|4||0|1|DU, Menschensohn, nimm dir einen Ziegelstein und lege ihn vor dich hin, dann ritze darauf eine Stadt ein, Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.2|AT|26|Hesekiel|4||0|2|Erstelle wider sie einen Belagerungswall und baue ein Bollwerk wider sie, schütte einen Damm wider sie auf, errichte Heerlager wider sie und stelle Sturmböcke auf rings um sie her.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.3|AT|26|Hesekiel|4||0|3|Dann hole dir eine eiserne Platte und stelle sie als eiserne Mauer zwischen dich und die Stadt und richte dein Angesicht wider sie: sie soll belagert sein, und du sollst sie belagern. Ein Zeichen ist dies für das Haus Israel.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.4|AT|26|Hesekiel|4||0|4|Du, lege dich auf deine linke Seite, und ich will die Schuld des Hauses Israel auf dich legen. So viele Tage du so liegen wirst, so lange sollst du ihre Schuld tragen.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.5|AT|26|Hesekiel|4||0|5|Ich lege dir die Jahre ihrer Schuld in einer|ZUE1931|Public Domain EZK.4.6|AT|26|Hesekiel|4||0|6|Und wenn du diese Tage vollendet hast, so lege dich auf deine rechte Seite und trage die Schuld des Hauses Juda vierzig Tage lang; je einen Tag für jedes Jahr lege ich dir auf.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.7|AT|26|Hesekiel|4||0|7|Nun richte dein Angesicht und deinen entblössten Arm auf die Belagerung Jerusalems hin und weissage wider die Stadt.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.8|AT|26|Hesekiel|4||0|8|Und siehe, ich lege dir Stricke an, dass du dich nicht von einer Seite auf die andre wenden kannst, bis du die Tage deiner Bedrängnis vollendet hast.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.9|AT|26|Hesekiel|4||0|9|Du, nimm dir Weizen und Gerste, Bohnen und Linsen, Hirse und Spelt und tue das alles zusammen in ein Geschirr und mache dir Brot daraus; so viele Tage, als du auf der Seite liegen musst, iss davon - 190 Tage.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.10|AT|26|Hesekiel|4||0|10|Und deine Speise sollst du abgewogen essen, jeden Tag zwanzig Lot; in mehreren Malen sollst du sie essen.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.11|AT|26|Hesekiel|4||0|11|Auch das Wasser sollst du abgemessen trinken, ein sechstel Hin; in mehreren Malen sollst du es trinken.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.12|AT|26|Hesekiel|4||0|12|In Form von Gerstenfladen sollst du es essen, auf Menschenkot sollst du es backen vor ihren Augen.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.13|AT|26|Hesekiel|4||0|13|Und der Herr sprach: So sollen die Israeliten ihr Brot unrein essen unter den Heiden, unter die ich sie verstossen will.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.14|AT|26|Hesekiel|4||0|14|Da sprach ich: Ach Herr, mein Gott, siehe, ich bin noch nie verunreinigt gewesen; von meiner Jugend an bis heute habe ich niemals von einem verendeten oder zerrissenen Tier gegessen, und es ist niemals Greuelfleisch in meinen Mund gekommen.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.15|AT|26|Hesekiel|4||0|15|Da sprach er zu mir: Nun, so gestatte ich dir Kuhmist anstatt Menschenkot; bereite dein Brot darauf.|ZUE1931|Public Domain EZK.4.16|AT|26|Hesekiel|4||0|16|Dann sprach er zu mir: Menschensohn, siehe, ich will in Jerusalem die Stütze des Brotes zerbrechen - sie sollen ihr Brot abgewogen essen und in Bekümmernis, und ihr Wasser abgemessen trinken und mit Entsetzen -,|ZUE1931|Public Domain EZK.4.17|AT|26|Hesekiel|4||0|17|damit sie an Brot und Wasser Mangel leiden und sich entsetzen, einer wie der andre, und um ihrer Schuld willen dahinschwinden.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.1|AT|26|Hesekiel|5||0|1|Du, Menschensohn, nimm dir ein scharfes Schwert! Als Schermesser sollst du es dir nehmen und damit dein Haupthaar und deinen Bart abscheren; darnach nimm dir eine Waage und teile die Haare ab:|ZUE1931|Public Domain EZK.5.2|AT|26|Hesekiel|5||0|2|ein Drittel verbrenne inmitten der Stadt, wenn die Tage der Belagerung vollendet sind, ein Drittel zerhaue mit dem Schwert rings um sie her, und ein Drittel streue in den Wind, und ich will das Schwert zücken hinter ihnen her.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.3|AT|26|Hesekiel|5||0|3|Von dort nimm einige wenige (der Haare) und binde sie in den Zipfel deines Gewandes.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.4|AT|26|Hesekiel|5||0|4|Und von diesen sollst du abermals einige nehmen und sie ins Feuer werfen und verbrennen. Dann sprich zum ganzen Haus Israel:|ZUE1931|Public Domain EZK.5.5|AT|26|Hesekiel|5||0|5|So spricht Gott der Herr: Dies ist Jerusalem! Mitten unter die Heiden habe ich es gesetzt und deren Länder rings um es her.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.6|AT|26|Hesekiel|5||0|6|Aber es ward widerspenstig und frevelte gegen meine Gesetze mehr als die Heiden und gegen meine Satzungen mehr als die Länder rings um es her; denn sie verachteten meine Gesetze, wandelten nicht in meinen Satzungen.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.7|AT|26|Hesekiel|5||0|7|Darum spricht Gott der Herr also: Weil ihr widerspenstiger waret als die Heiden rings um euch her, weil ihr nicht in meinen Satzungen gewandelt und meine Gesetze nicht gehalten habt, weil ihr vielmehr getan habt nach den Gesetzen der Heiden rings um euch her,|ZUE1931|Public Domain EZK.5.8|AT|26|Hesekiel|5||0|8|darum - so spricht Gott der Herr -, siehe, will ich an dich (Jerusalem)! In deiner Mitte will ich Gericht halten vor den Augen der Heiden,|ZUE1931|Public Domain EZK.5.9|AT|26|Hesekiel|5||0|9|will dir antun, dergleichen ich noch nie getan und auch niemals wieder tun werde, um all deiner Greuel willen.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.10|AT|26|Hesekiel|5||0|10|Darum werden in deiner Mitte Väter ihre Kinder aufessen, und Kinder werden ihre Väter aufessen; ich will in dir Gericht halten und alle, die in dir übrigbleiben, in alle Winde zerstreuen.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.11|AT|26|Hesekiel|5||0|11|Darum, so wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, weil du mein Heiligtum mit all deinen Scheusalen und mit all deinen Greueln verunreinigt hast, fürwahr, so will auch ich dich verstossen; mein Auge soll nicht gütig blicken, und ich will mich nicht erbarmen.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.12|AT|26|Hesekiel|5||0|12|Ein Drittel von dir soll an der Pest sterben und durch Hunger aufgerieben werden in deiner Mitte, ein Drittel soll durch das Schwert fallen rings um dich her, und ein Drittel will ich in alle Winde zerstreuen und hinter ihnen her das Schwert zücken.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.13|AT|26|Hesekiel|5||0|13|So wird mein Zorn sich voll auswirken, und ich will meinen Grimm an ihnen stillen; dann werden sie erkennen, dass ich, der Herr, es geredet habe in meinem Eifern, wenn ich meinen Grimm an ihnen auslasse.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.14|AT|26|Hesekiel|5||0|14|Und ich will dich zur Wüste machen samt deinen Tochterstädten rings um dich her vor den Augen aller, die vorübergehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.5.15|AT|26|Hesekiel|5||0|15|Zum Schmähwort und zum Hohn, zur Warnung und zum Entsetzen sollst du werden für die Heiden rings um dich her, wenn ich in dir Gericht halte mit meinen grimmigen Strafen - ich, der Herr, habe es geredet -,|ZUE1931|Public Domain EZK.5.16|AT|26|Hesekiel|5||0|16|wenn ich die bösen Pfeile des Hungers gegen dich abschiesse, damit sie Verderben bringen - ich werde sie abschiessen, euch zu verderben -, wenn ich dann immer stärkern Hunger über dich bringe und dir die Stütze des Brotes zerbreche,|ZUE1931|Public Domain EZK.5.17|AT|26|Hesekiel|5||0|17|wenn ich Hunger und wilde Tiere wider dich loslasse, damit sie dich der Kinder berauben, wenn Pest und Mord durch dich hinschreiten und ich das Schwert über dich bringe. Ich, der Herr, habe es geredet.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.1|AT|26|Hesekiel|6||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.6.2|AT|26|Hesekiel|6||0|2|Menschensohn, richte dein Angesicht gegen die Berge Israels und weissage wider sie!|ZUE1931|Public Domain EZK.6.3|AT|26|Hesekiel|6||0|3|Sprich: Ihr Berge Israels, höret das Wort Gottes des Herrn! So spricht Gott der Herr zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern: Wahrlich, ich werde das Schwert über euch bringen und eure Höhenheiligtümer zerstören.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.4|AT|26|Hesekiel|6||0|4|Eure Altäre sollen verwüstet und eure Sonnensäulen zerbrochen werden, und die unter euch erschlagen werden, lasse ich hinstürzen vor euren Götzen.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.5|AT|26|Hesekiel|6||0|5|Ich werde die Leichname der Israeliten vor ihre Götzen hinwerfen und eure Gebeine rings um eure Altäre hinstreuen.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.6|AT|26|Hesekiel|6||0|6|An all euren Wohnsitzen sollen die Städte verödet stehen und die Höhenheiligtümer verwüstet sein, dass eure Altäre öde und wüste liegen, dass eure Götzen zerbrochen und abgetan, eure Sonnensäulen umgehauen und eure Machwerke hinweggetilgt werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.7|AT|26|Hesekiel|6||0|7|Und es sollen Erschlagene mitten unter euch liegen, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.8|AT|26|Hesekiel|6||0|8|Und wenn dann welche von euch, die dem Schwerte entronnen sind, unter den Völkern sein werden, wenn ihr in die Länder zerstreut werdet,|ZUE1931|Public Domain EZK.6.9|AT|26|Hesekiel|6||0|9|so werden eure Entronnenen meiner gedenken unter den Heiden, wohin sie weggeführt worden sind. Und ich werde ihr buhlerisches Herz brechen, das von mir abgewichen ist, und ihre Augen, die buhlerisch nach ihren Götzen schauten; alsdann werden sie sich selbst zum Abscheu werden ob all des Bösen, das sie mit all ihren Greueln verübt haben,|ZUE1931|Public Domain EZK.6.10|AT|26|Hesekiel|6||0|10|und sie werden erkennen, dass ich der Herr bin. Nicht umsonst habe ich gedroht, dieses Unheil über sie zu bringen.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.11|AT|26|Hesekiel|6||0|11|So spricht Gott der Herr: Klatsche in die Hände und stampfe mit dem Fusse und sprich: Ha! ob all der Greuel des Hauses Israel! Durchs Schwert, durch Hunger und Pest werden sie fallen!|ZUE1931|Public Domain EZK.6.12|AT|26|Hesekiel|6||0|12|Wer in der Ferne weilt, wird an der Pest sterben; wer nahe ist, wird durch das Schwert fallen, und wer noch erhalten bleibt, wird Hungers sterben. So will ich meinen Grimm an ihnen auslassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.13|AT|26|Hesekiel|6||0|13|Alsdann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ihre Erschlagenen inmitten ihrer Götzen um ihre Altäre her liegen, auf jedem hohen Hügel, auf allen Gipfeln der Berge, unter jedem grünen Baum und jeder dichtbelaubten Terebinthe, dort, wo sie all ihren Götzen lieblich duftende Opfer darbrachten.|ZUE1931|Public Domain EZK.6.14|AT|26|Hesekiel|6||0|14|Und ich will meine Hand wider sie ausrecken und das Land zur Wüste und Einöde machen von der Steppe (Judas) an bis nach Ribla in all ihren Wohnsitzen, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.1|AT|26|Hesekiel|7||0|1|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.7.2|AT|26|Hesekiel|7||0|2|Du, Menschensohn, sprich: So spricht Gott der Herr zum Lande Israels: Ein Ende kommt! es kommt das Ende über die vier Säume des Landes!|ZUE1931|Public Domain EZK.7.3|AT|26|Hesekiel|7||0|3|Jetzt kommt das Ende über dich: ich will meinen Zorn wider dich loslassen und dich richten nach deinem Wandel und dir (die Strafe für) all deine Greuel auflegen.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.4|AT|26|Hesekiel|7||0|4|Mein Auge soll nicht gütig auf dich blicken, und ich will mich nicht erbarmen, sondern dir (die Strafe für) deinen Wandel auflegen, und deine Greuel sollen in deiner Mitte sich auswirken, und du sollst erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.5|AT|26|Hesekiel|7||0|5|So spricht Gott der Herr: Unglück auf Unglück, siehe, es kommt!|ZUE1931|Public Domain EZK.7.6|AT|26|Hesekiel|7||0|6|Ein Ende kommt! es kommt das Ende über dich, siehe, es kommt!|ZUE1931|Public Domain EZK.7.7|AT|26|Hesekiel|7||0|7|Es kommt die Reihe an dich, du Bewohner des Landes! Es kommt die Zeit, nahe ist der Tag, ein Tag der Bestürzung und nicht des Jauchzens auf den Bergen.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.8|AT|26|Hesekiel|7||0|8|Nun will ich in kurzem meinen Grimm über dich ausschütten und meinen Zorn an dir auslassen; ich will dich richten nach deinem Wandel und dir (die Strafe für) all deine Greuel auflegen.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.9|AT|26|Hesekiel|7||0|9|Mein Auge soll nicht gütig blicken, und ich will mich nicht erbarmen; nach deinem Wandel will ich dir (die Strafe) auflegen, und deine Greuel sollen in deiner Mitte sich auswirken, und du sollst erkennen, dass ich, der Herr, es bin, der da schlägt.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.10|AT|26|Hesekiel|7||0|10|Siehe, der Tag, siehe, er kommt! Hervorgegangen ist die Krone, erblüht ist der Stab, aufgeschossen der Übermut.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.11|AT|26|Hesekiel|7||0|11|Doch es verwelkt der gottlose Stab; aus ist's mit ihnen, aus ist's mit ihrem Gepränge.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.12|AT|26|Hesekiel|7||0|12|Es kommt die Zeit, es naht der Tag. Der Käufer freue sich nicht, der Verkäufer gräme sich nicht; denn Zornesglut kommt über all ihr Gepränge.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.13|AT|26|Hesekiel|7||0|13|Denn der Verkäufer wird nicht zu dem Verkauften zurückkehren, auch wenn sie noch unter den Lebenden am Leben sind; denn Zornesglut kommt über all ihr Gepränge, und keiner wird sein Leben festhalten um seiner Verschuldung willen.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.14|AT|26|Hesekiel|7||0|14|Stosst nur ins Horn und rüstet nur! Es wird doch niemand in den Kampf ziehen; denn meine Zornesglut kommt über all ihr Gepränge.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.15|AT|26|Hesekiel|7||0|15|Draussen das Schwert und drinnen die Pest und der Hunger! Wer auf dem Lande ist, wird durch das Schwert umkommen, und wer in der Stadt ist, den werden Hunger und Pest aufreiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.16|AT|26|Hesekiel|7||0|16|Und entrinnen welche von ihnen auf die Berge, so werden sie alle umkommen, ein jeder um seiner Verschuldung willen.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.17|AT|26|Hesekiel|7||0|17|Alle Hände werden erschlaffen und alle Kniee in Wasser zerfliessen.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.18|AT|26|Hesekiel|7||0|18|Sie werden das Trauergewand umlegen, und Zittern wird sie bedecken; auf allen Gesichtern liegt die Scham und auf all ihren Häuptern Kahlheit.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.19|AT|26|Hesekiel|7||0|19|Sie werden ihr Silber auf die Gassen werfen, und ihr Gold wird als Unrat gelten. Ihr Silber und Gold vermag sie nicht zu retten am Zornestage des Herrn. Sie werden damit ihre Gier nicht stillen und ihren Leib nicht sättigen können. Denn es ist ihnen ein Anstoss gewesen zur Verschuldung,|ZUE1931|Public Domain EZK.7.20|AT|26|Hesekiel|7||0|20|und seine schmucke Zier haben sie zur Hoffart verwendet; sie haben daraus ihre greulichen Bilder, ihre Scheusale gefertigt. Darum mache ich es ihnen zum Unrat;|ZUE1931|Public Domain EZK.7.21|AT|26|Hesekiel|7||0|21|ich gebe es den Fremden zum Raube preis, den Gottlosesten auf Erden zur Beute,|ZUE1931|Public Domain EZK.7.22|AT|26|Hesekiel|7||0|22|und ich wende mein Antlitz von ihnen. Räuber werden mein Kleinod verunreinigen, werden darin eindringen und es entweihen;|ZUE1931|Public Domain EZK.7.23|AT|26|Hesekiel|7||0|23|denn das Land ist voll von Blutschuld und die Stadt voll Gewalttat.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.24|AT|26|Hesekiel|7||0|24|Ich werde die schlimmsten der Heiden heranführen, und sie werden ihre Häuser in Besitz nehmen. Ich werde ein Ende machen ihrem stolzen Hort, und ihre Heiligtümer sollen entweiht werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.25|AT|26|Hesekiel|7||0|25|Todesangst kommt, und sie werden Rettung suchen, und es gibt keine.|ZUE1931|Public Domain EZK.7.26|AT|26|Hesekiel|7||0|26|Schlag kommt auf Schlag, und Schreckenskunde auf Schreckenskunde. Da werden sie beim Propheten|ZUE1931|Public Domain EZK.7.27|AT|26|Hesekiel|7||0|27|Der König wird in Trauer sein, der Fürst in Entsetzen sich kleiden, und die Hände des gemeinen Volks werden starr vor Schrecken. Nach ihrem Wandel will ich ihnen tun und über sie urteilen nach ihren eignen Urteilen: sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.1|AT|26|Hesekiel|8||0|1|UND es begab sich im sechsten Jahre, am fünften Tage des fünften Monats, während ich in meinem Hause sass und die Ältesten Judas vor mir sassen, da kam dort über mich die Hand Gottes des Herrn,|ZUE1931|Public Domain EZK.8.2|AT|26|Hesekiel|8||0|2|und ich hatte ein Gesicht: Ich sah eine Gestalt, die war anzusehen wie ein Mann; von seinen Hüften abwärts war es anzusehen wie Feuer, und von seinen Hüften aufwärts war es anzusehen wie heller Schein, wie Blinken von Glanzerz.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.3|AT|26|Hesekiel|8||0|3|Und er streckte etwas wie eine Hand aus und ergriff mich bei den Haaren meines Hauptes, und der Geist hob mich empor zwischen Himmel und Erde und brachte mich in göttlichen Gesichten nach Jerusalem an den Eingang des Tores zum innern Vorhof, das nach Norden schaut, wo das Eifersuchtsbild sich befindet, das (Gottes) Eifersucht weckt.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.4|AT|26|Hesekiel|8||0|4|Und siehe, dort stand die Herrlichkeit des Gottes Israels, so anzusehen, wie ich sie in der Ebene gesehen hatte.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.5|AT|26|Hesekiel|8||0|5|Und er sprach zu mir: Menschensohn, erhebe deine Augen gen Norden! Da erhob ich meine Augen gen Norden; und siehe, nördlich vom Tore stand der Altar jenes Eifersuchtsbildes am Eingang.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.6|AT|26|Hesekiel|8||0|6|Da sprach er zu mir: Menschensohn, siehst du, was diese treiben? die grossen Greuel, die das Haus Israel hier verübt, indem sie sich von meinem Heiligtum fernhalten? Aber du wirst noch grössere Greuel sehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.7|AT|26|Hesekiel|8||0|7|Und er führte mich an den Eingang des Vorhofs; und ich schaute hin, und siehe, da war ein Loch in der Wand.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.8|AT|26|Hesekiel|8||0|8|Da sprach er zu mir: Menschensohn, dränge dich durch die Wand! Als ich mich nun durch die Wand drängte, sah ich vor mir eine Tür.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.9|AT|26|Hesekiel|8||0|9|Und er sprach zu mir: Gehe hinein und schaue die schlimmen Greuel, die sie hier verüben.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.10|AT|26|Hesekiel|8||0|10|Da ging ich hinein und schaute: siehe, da waren allerlei Bilder von Gewürm und Vieh, Scheusale, auch allerlei Götzen des Hauses Israel ringsherum an der Wand eingegraben,|ZUE1931|Public Domain EZK.8.11|AT|26|Hesekiel|8||0|11|und vor ihnen standen siebzig Männer aus den Vornehmen des Hauses Israel, und mitten unter ihnen stand Jaasanja, der Sohn Saphans; ein jeder hatte seine Räucherpfanne in der Hand, und der Duft des Räucherwerks stieg empor.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.12|AT|26|Hesekiel|8||0|12|"Da sprach er zu mir: Menschensohn, hast du gesehen, was die Vornehmen des Hauses Israel im Finstern treiben, indem sich ein jeder sein Bild auswählt? Denn sie sagen: ""Der Herr sieht uns nicht; der Herr hat das Land verlassen."""|ZUE1931|Public Domain EZK.8.13|AT|26|Hesekiel|8||0|13|Darnach sprach er zu mir: Du wirst noch grössere Greuel sehen, die sie verüben.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.14|AT|26|Hesekiel|8||0|14|Und er führte mich an den Eingang des nördlichen Tores zum Tempel des Herrn; dort sah ich Frauen sitzen, die den Thammus beweinten.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.15|AT|26|Hesekiel|8||0|15|Da sprach er zu mir: Hast du es gesehen, Menschensohn? Du wirst noch grössere Greuel sehen als diese.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.16|AT|26|Hesekiel|8||0|16|Und er führte mich in den innern Vorhof beim Tempel des Herrn; und siehe, am Eingang des Tempelhauses zwischen der Vorhalle und dem Altar waren etwa 25 Männer, die kehrten dem Tempel des Herrn den Rücken zu und wandten das Angesicht gegen Osten, indem sie die Sonne anbeteten.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.17|AT|26|Hesekiel|8||0|17|Da sprach er zu mir: Menschensohn, hast du's gesehen? Ist es dem Hause Juda nicht genug, diese Greuel zu tun, die sie hier verüben, dass sie das Land mit Gewalttat erfüllt und mich wieder zum Zorn gereizt haben? Siehe, sie halten sich grüne Zweige an die Nase.|ZUE1931|Public Domain EZK.8.18|AT|26|Hesekiel|8||0|18|So will denn auch ich in Zornglut handeln: mein Auge soll nicht gütig blicken, und ich will mich nicht erbarmen! Und wenn sie mir gleich mit lauter Stimme in die Ohren schreien, so werde ich sie doch nicht erhören.|ZUE1931|Public Domain EZK.9.1|AT|26|Hesekiel|9||0|1|Dann hörte ich's mit lauter Stimme rufen: Kommet heran, die ihr das Gericht an der Stadt zu vollstrecken habt, ein jeder sein Zerstörungsgerät in der Hand!|ZUE1931|Public Domain EZK.9.2|AT|26|Hesekiel|9||0|2|Und siehe, sechs Männer kamen vom obern Tor her, das gegen Norden gewandt ist, ein jeder sein Zerschmetterungsgerät in der Hand, und mitten unter ihnen ein Mann in Linnen gekleidet, das Schreibzeug an der Seite; die kamen und stellten sich neben den ehernen Altar.|ZUE1931|Public Domain EZK.9.3|AT|26|Hesekiel|9||0|3|Die Herrlichkeit des Gottes Israels aber hatte sich von dem Cherub, über dem sie gewesen, zur Schwelle des Tempels hinweggehoben. Und er rief dem Manne, der in Linnen gekleidet war und das Schreibzeug an der Seite hatte,|ZUE1931|Public Domain EZK.9.4|AT|26|Hesekiel|9||0|4|und sprach zu ihm: Gehe mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und zeichne ein Kreuz auf die Stirne derer, die seufzen und stöhnen ob all der Greuel, die in der Stadt geschehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.9.5|AT|26|Hesekiel|9||0|5|Zu den andern aber hörte ich ihn sagen: Gehet diesem nach durch die Stadt und schlaget drein! Euer Auge soll nicht gütig blicken, und ihr sollt euch nicht erbarmen!|ZUE1931|Public Domain EZK.9.6|AT|26|Hesekiel|9||0|6|Greis und Jüngling und Jungfrau, Kind und Weib, sie alle tötet! vernichtet! Doch keinen, der das Kreuzeszeichen trägt, dürft ihr anrühren. Bei meinem Heiligtum sollt ihr anfangen. Und sie fingen bei den Ältesten an, die vor dem Tempel standen.|ZUE1931|Public Domain EZK.9.7|AT|26|Hesekiel|9||0|7|Und er sprach zu ihnen: Verunreinigt den Tempel und füllet die Vorhöfe mit Erschlagenen! Dann gehet hinaus und schlaget drein in der Stadt!|ZUE1931|Public Domain EZK.9.8|AT|26|Hesekiel|9||0|8|Als sie nun so dreinschlugen und ich allein zurückblieb, fiel ich auf mein Angesicht, schrie auf und sprach: Ach Herr, mein Gott, willst du den ganzen Rest Israels verderben, dass du deinen Zorn über Jerusalem ausgiessest?|ZUE1931|Public Domain EZK.9.9|AT|26|Hesekiel|9||0|9|"Da antwortete er mir: Die Schuld des Hauses Israel und Juda ist über alle Massen gross. Das Land ist voll Blutschuld und die Stadt voll Rechtsbruch. Denn sie sagen: ""Der Herr hat das Land verlassen; der Herr sieht es nicht."""|ZUE1931|Public Domain EZK.9.10|AT|26|Hesekiel|9||0|10|So soll denn auch mein Auge nicht gütig blicken, und ich will mich nicht erbarmen; ihren Wandel bringe ich über ihr Haupt.|ZUE1931|Public Domain EZK.9.11|AT|26|Hesekiel|9||0|11|Und siehe, der Mann, der in Linnen gekleidet war und das Schreibzeug an der Seite hatte, erstattete Bericht: Ich habe getan, wie du mir befohlen hast.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.1|AT|26|Hesekiel|10||0|1|Und ich schaute hin, und siehe, über der festen Platte, die sich ob den Häuptern der Cherube befand und anzusehen war wie Saphirstein, war etwas wie ein Thron zu sehen, oben darauf.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.2|AT|26|Hesekiel|10||0|2|Da sprach er zu dem Manne, der in Linnen gekleidet war: Gehe hinein zwischen die Räder unter den Cheruben und hole zwei Handvoll glühender Kohlen zwischen den Cheruben hervor und streue sie über die Stadt. Und er ging hinein vor meinen Augen.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.3|AT|26|Hesekiel|10||0|3|Die Cherube aber standen auf der südlichen Seite des Tempels, als der Mann hineinging, und die Wolke erfüllte den innern Vorhof.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.4|AT|26|Hesekiel|10||0|4|Da hob sich die Herrlichkeit des Herrn vom Cherub nach der Schwelle des Tempels hinweg, und das Gebäude wurde von der Wolke erfüllt, während der Vorhof voll ward vom Glanze der Herrlichkeit des Herrn.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.5|AT|26|Hesekiel|10||0|5|Und das Rauschen der Flügel der Cherube war bis in den äussern Vorhof zu hören gleich der Stimme des allmächtigen Gottes, wenn er redet.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.6|AT|26|Hesekiel|10||0|6|Als er nun dem Manne, der in Linnen gekleidet war, befahl: Hole Feuer zwischen den Rädern, zwischen den Cheruben, hervor! ging er hinein und stellte sich neben eines der Räder.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.7|AT|26|Hesekiel|10||0|7|Dann streckte er seine Hand zwischen den Cheruben hindurch nach dem Feuer, das zwischen den Cheruben war, nahm davon und kam heraus.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.8|AT|26|Hesekiel|10||0|8|Und es wurde an den Cheruben unter ihren Flügeln etwas wie eine Menschenhand sichtbar.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.9|AT|26|Hesekiel|10||0|9|Und ich schaute hin, da sah ich vier Räder neben den Cheruben, je ein Rad neben jedem Cherub; und das Aussehen der Räder war wie der Schimmer eines Chrysoliths.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.10|AT|26|Hesekiel|10||0|10|Dem Aussehen nach waren sie alle vier von derselben Gestalt, als wäre je ein Rad mitten in dem andern.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.11|AT|26|Hesekiel|10||0|11|Wenn sie gingen, konnten sie nach allen vier Seiten gehen, ohne sich im Gehen zu wenden; denn in der Richtung, nach der sich das vorderste wandte, gingen sie ihm nach, ohne sich im Gehen zu wenden.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.12|AT|26|Hesekiel|10||0|12|Ihr ganzer Leib, ihr Rücken, ihre Hände und ihre Flügel, auch die Räder, waren alle ringsum voll Augen, so bei allen vieren.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.13|AT|26|Hesekiel|10||0|13|"Und die Räder an ihnen wurden, wie ich deutlich hörte, ""Wirbelwind"" genannt."|ZUE1931|Public Domain EZK.10.14|AT|26|Hesekiel|10||0|14|Ein jedes hatte vier Gesichter: das erste war ein Stiergesicht, das zweite ein Menschengesicht, das dritte ein Löwengesicht und das vierte ein Adlergesicht.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.15|AT|26|Hesekiel|10||0|15|Die Cherube aber erhoben sich. - Das waren die lebenden Wesen, die ich am Flusse Chebar gesehen hatte.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.16|AT|26|Hesekiel|10||0|16|Wenn die Cherube gingen, so gingen auch die Räder neben ihnen, und wenn die Cherube ihre Flügel schwangen, um sich vom Boden zu erheben, so wichen auch die Räder nicht von ihrer Seite.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.17|AT|26|Hesekiel|10||0|17|Wenn jene stillstanden, so standen auch sie stille, und wenn jene sich erhoben, so erhoben sie sich mit ihnen; denn der Geist der lebenden Wesen war in ihnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.18|AT|26|Hesekiel|10||0|18|Nun ging die Herrlichkeit des Herrn von der Schwelle des Tempels hinweg und nahm ihren Stand wieder über den Cheruben.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.19|AT|26|Hesekiel|10||0|19|Darnach schwangen die Cherube ihre Flügel und erhoben sich bei ihrem Auszug vor meinen Augen vom Boden und die Räder zugleich mit ihnen. Aber am Eingang des östlichen Tores am Tempel des Herrn blieben sie stehen, während die Herrlichkeit des Gottes Israels oben über ihnen stand.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.20|AT|26|Hesekiel|10||0|20|Das waren die lebenden Wesen, die ich unter dem Gotte Israels am Flusse Chebar gesehen hatte. Und ich erkannte, dass es Cherube waren.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.21|AT|26|Hesekiel|10||0|21|Ein jeder hatte vier Gesichter und ein jeder vier Flügel, und unter ihren Flügeln war etwas wie Menschenhände.|ZUE1931|Public Domain EZK.10.22|AT|26|Hesekiel|10||0|22|Ihre Gesichter aber waren gerade so beschaffen wie die Gesichter, die ich am Flusse Chebar gesehen hatte; und sie gingen ein jeder gerade vor sich hin.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.1|AT|26|Hesekiel|11||0|1|Da hob mich der Geist empor und führte mich zum östlichen Tor am Tempel des Herrn, das gegen Osten gewandt ist. Und siehe, am Eingang des Tores waren 25 Männer, und ich sah unter ihnen die Volksobersten Jaasanja, den Sohn Assurs, und Pelatja, den Sohn Benajas.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.2|AT|26|Hesekiel|11||0|2|Und der Herr sprach zu mir: Menschensohn, das sind die Männer, die auf Frevel sinnen und Böses planen in dieser Stadt,|ZUE1931|Public Domain EZK.11.3|AT|26|Hesekiel|11||0|3|"die da sprechen: ""Sind nicht vor kurzem erst ihre Häuser wieder aufgebaut worden? Sie ist der Topf, und wir sind das Fleisch."""|ZUE1931|Public Domain EZK.11.4|AT|26|Hesekiel|11||0|4|Darum weissage wider sie! weissage, Menschensohn!|ZUE1931|Public Domain EZK.11.5|AT|26|Hesekiel|11||0|5|Und es fiel auf mich der Geist des Herrn, und er sprach zu mir: Sprich: So spricht der Herr: Das habt ihr gesagt, Haus Israel, und was in eurem Geiste aufgestiegen ist, ich weiss es.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.6|AT|26|Hesekiel|11||0|6|Ihr habt viele gemordet in dieser Stadt, habt ihre Gassen mit Erschlagenen angefüllt.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.7|AT|26|Hesekiel|11||0|7|Darum spricht Gott der Herr also: Die Erschlagenen, die ihr in der Stadt hingestreckt habt, die sind das Fleisch, und sie ist der Topf; euch aber werde ich aus ihr herausnehmen.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.8|AT|26|Hesekiel|11||0|8|Das Schwert fürchtet ihr - und das Schwert will ich über euch bringen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.9|AT|26|Hesekiel|11||0|9|Ich will euch aus dieser Stadt herausholen und euch Fremden ausliefern und Gerichte an euch vollstrecken.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.10|AT|26|Hesekiel|11||0|10|Durch das Schwert werdet ihr fallen, an der Grenze Israels will ich euch richten, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.11|AT|26|Hesekiel|11||0|11|Die Stadt wird nicht euer Topf sein, und ihr werdet nicht das Fleisch darin sein; an der Grenze Israels will ich euch richten,|ZUE1931|Public Domain EZK.11.12|AT|26|Hesekiel|11||0|12|damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin, nach dessen Geboten ihr nicht gewandelt und dessen Satzungen ihr nicht gehalten habt; vielmehr habt ihr getan nach den Gebräuchen der Heiden rings um euch her.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.13|AT|26|Hesekiel|11||0|13|Und während ich noch weissagte, starb Pelatja, der Sohn Benajas. Da fiel ich auf mein Angesicht und schrie laut auf und sprach: Ach, Herr mein Gott, willst du denn den Rest Israels völlig vernichten?|ZUE1931|Public Domain EZK.11.14|AT|26|Hesekiel|11||0|14|Nun erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.11.15|AT|26|Hesekiel|11||0|15|"Menschensohn, am Leben erhalte ich deine Brüder, deine Verbannungsgenossen und das ganze Haus Israel insgesamt, von denen die Bewohner Jerusalems sagen: ""Sie sind fern von dem Herrn; uns ist dieses Land zum Besitz gegeben."""|ZUE1931|Public Domain EZK.11.16|AT|26|Hesekiel|11||0|16|Darum sprich: So spricht Gott der Herr: Wohl habe ich sie weit weg unter die Heiden getan und habe sie über die Länder zerstreut, und ich bin ihnen nur wenig zu einem Heiligtum geworden in den Ländern, in die sie gekommen sind.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.17|AT|26|Hesekiel|11||0|17|Aber ich werde sie aus den Völkern sammeln und sie aus den Ländern, über die sie zerstreut sind, wieder zusammenbringen und ihnen das Land Israels geben.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.18|AT|26|Hesekiel|11||0|18|Und wenn sie dorthin gekommen sind, werden sie all seine Scheusale und all seine Greuel daraus hinwegtun.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.19|AT|26|Hesekiel|11||0|19|Und ich werde ihnen ein andres Herz geben und einen neuen Geist in ihr Inneres legen; ich werde das steinerne Herz aus ihrem Leibe herausnehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben,|ZUE1931|Public Domain EZK.11.20|AT|26|Hesekiel|11||0|20|damit sie nach meinen Geboten wandeln und meine Satzungen halten und darnach tun. Dann werden sie mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.21|AT|26|Hesekiel|11||0|21|Diese aber hangen mit ihrem Herzen an ihren Scheusalen und Greueln - ihren Wandel bringe ich über ihr Haupt, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.22|AT|26|Hesekiel|11||0|22|Darnach schwangen die Cherube ihre Flügel, und die Räder (bewegten sich) zugleich mit ihnen, während die Herrlichkeit des Gottes Israels oben über ihnen war.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.23|AT|26|Hesekiel|11||0|23|Und die Herrlichkeit des Herrn erhob sich aus der Mitte der Stadt und blieb auf dem Berge stehen, der östlich der Stadt liegt.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.24|AT|26|Hesekiel|11||0|24|Mich aber hob der Geist empor und brachte mich in einem göttlichen Gesichte wieder zu den Verbannten nach Chaldäa. Dann hob sich das Gesicht, das ich gesehen hatte, von mir hinweg.|ZUE1931|Public Domain EZK.11.25|AT|26|Hesekiel|11||0|25|Und ich erzählte den Verbannten alles, was mich der Herr im Gesichte hatte erleben lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.1|AT|26|Hesekiel|12||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.12.2|AT|26|Hesekiel|12||0|2|Menschensohn, du wohnst inmitten des widerspenstigen Geschlechts, das Augen hat zu sehen und doch nicht sieht und Ohren zu hören und doch nicht hört; denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.3|AT|26|Hesekiel|12||0|3|Du nun, o Menschensohn, rüste dir Wandergeräte bei Tage vor ihren Augen und wandre vor ihren Augen von deinem Wohnort weg an einen andern Ort. Vielleicht sehen sie es; denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.4|AT|26|Hesekiel|12||0|4|Schaffe deine Geräte wie Wandergeräte hinaus bei Tage vor ihren Augen; du selber aber sollst am Abend vor ihren Augen hinausgehen wie einer, der auswandern muss.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.5|AT|26|Hesekiel|12||0|5|Vor ihren Augen brich dir ein Loch durch die Wand, und dann gehe dort hinaus.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.6|AT|26|Hesekiel|12||0|6|Vor ihren Augen sollst du deine Schulter beladen; in finstrer Nacht sollst du von dannen ziehen. Dein Angesicht sollst du verhüllen, damit du das Land nicht siehst; denn ich mache dich zum Wunderzeichen für das Haus Israel.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.7|AT|26|Hesekiel|12||0|7|Da tat ich, wie mir befohlen war: meine Geräte schaffte ich bei Tage hinaus wie Wandergeräte, und am Abend brach ich mir ein Loch durch die Wand; in finstrer Nacht ging ich hinaus und belud meine Schulter vor ihren Augen.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.8|AT|26|Hesekiel|12||0|8|Am andern Morgen aber erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.12.9|AT|26|Hesekiel|12||0|9|"Menschensohn, haben nicht die vom Hause Israel, das widerspenstige Geschlecht, zu dir gesagt: ""Was machst du da?"""|ZUE1931|Public Domain EZK.12.10|AT|26|Hesekiel|12||0|10|Sprich denn zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Dieser Ausspruch gilt dem Fürsten zu Jerusalem und allen vom Hause Israel, die dort wohnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.11|AT|26|Hesekiel|12||0|11|Sprich: Ich bin euch ein Wunderzeichen. Wie ich getan habe, so wird ihnen geschehen: in die Verbannung müssen sie wandern als Gefangene.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.12|AT|26|Hesekiel|12||0|12|Der Fürst aber, der unter ihnen ist, wird seine Schulter beladen und in finstrer Nacht hinausgehen. Durch die Mauer wird er sich ein Loch brechen, um durch dasselbe hinauszukommen; sein Angesicht wird er verhüllen, um das Land nicht zu sehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.13|AT|26|Hesekiel|12||0|13|Ich werde mein Fanggarn über ihm ausspannen, und in meinem Netze wird er sich fangen; ich werde ihn nach Babel führen ins Land der Chaldäer, doch sehen wird er es nicht; und dort wird er sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.14|AT|26|Hesekiel|12||0|14|Und alle, die um ihn sind, seine Helfer und all seine Heerscharen, werde ich in alle Winde zerstreuen und werde das Schwert hinter ihnen zücken.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.15|AT|26|Hesekiel|12||0|15|Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich sie unter die Heiden versprenge und über die Länder zerstreue.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.16|AT|26|Hesekiel|12||0|16|Doch will ich von ihnen einige wenige übriglassen, verschont vom Schwert, von Hunger und Pest, damit sie unter den Heiden, zu denen sie kommen, all ihre Greuel erzählen, auf dass man erkenne, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.17|AT|26|Hesekiel|12||0|17|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.12.18|AT|26|Hesekiel|12||0|18|Menschensohn, du sollst dein Brot mit Beben essen und dein Wasser mit Zittern und Zagen trinken.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.19|AT|26|Hesekiel|12||0|19|Und zu dem Volk des Landes sollst du sagen: So spricht Gott der Herr von den Bewohnern Jerusalems im Lande Israels: Sie werden ihr Brot in Bekümmernis essen und ihr Wasser mit Entsetzen trinken - auf dass ihr Land verödet und all seiner Fülle beraubt werde wegen des frevlen Tuns all derer, die darin wohnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.20|AT|26|Hesekiel|12||0|20|Die bewohnten Städte werden veröden, und das Land wird zur Wüste werden, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.21|AT|26|Hesekiel|12||0|21|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.12.22|AT|26|Hesekiel|12||0|22|"Menschensohn, was ist das für eine Redensart, die ihr da im Lande Israels braucht: ""Die Tage ziehen sich hinaus, und mit allen Gesichten ist es nichts!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.12.23|AT|26|Hesekiel|12||0|23|Darum sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Ich mache dieser Redensart ein Ende, dass man sie in Israel nicht mehr brauchen wird. Nein, sprich zu ihnen: Die Tage sind nahe, und alle Gesichte treffen ein.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.24|AT|26|Hesekiel|12||0|24|Denn es wird fürder kein Truggesicht und keine gleissnerische Wahrsagung mehr geben im Hause Israel,|ZUE1931|Public Domain EZK.12.25|AT|26|Hesekiel|12||0|25|sondern ich, der Herr, werde reden! Was ich rede, das wird geschehen, es wird sich nicht mehr hinausziehen. Ja, in euren Tagen, du widerspenstiges Geschlecht, werde ich ein Wort reden und es auch ausführen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.12.26|AT|26|Hesekiel|12||0|26|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.12.27|AT|26|Hesekiel|12||0|27|"Menschensohn, siehe, das Haus Israel spricht: ""Das Gesicht, das der da schaut, geht auf viel spätere Tage, und von fernen Zeiten weissagt er."""|ZUE1931|Public Domain EZK.12.28|AT|26|Hesekiel|12||0|28|Darum sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Alle meine Worte werden sich nicht mehr hinausziehen. Was ich rede, das wird geschehen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.1|AT|26|Hesekiel|13||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.13.2|AT|26|Hesekiel|13||0|2|Menschensohn, weissage wider die Propheten Israels! Weissage und sprich zu denen, die Propheten ihrer eignen Gedanken sind: Höret das Wort des Herrn!|ZUE1931|Public Domain EZK.13.3|AT|26|Hesekiel|13||0|3|So spricht Gott der Herr: Wehe den törichten Propheten, die ihrem eignen Geiste folgen und dem, was sie nicht geschaut haben!|ZUE1931|Public Domain EZK.13.4|AT|26|Hesekiel|13||0|4|Gleich Füchsen in Ruinen sind deine Propheten, Israel.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.5|AT|26|Hesekiel|13||0|5|Sie sind nicht in die Bresche getreten und haben keine Mauer gebaut um das Haus Israel, dass es standhalte im Kampfe am Tage des Herrn.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.6|AT|26|Hesekiel|13||0|6|"Sie haben Trug geschaut und lügnerische Wahrsagung, sie, die da sprechen: ""Der Herr hat geredet"", wo doch der Herr sie nicht gesandt hat. Und dann erwarteten sie, dass er das Wort erfülle."|ZUE1931|Public Domain EZK.13.7|AT|26|Hesekiel|13||0|7|"Ist nicht Truggesicht, was ihr geschaut, und lügnerische Wahrsagung, was ihr gesprochen habt? Und da sagt ihr: ""Der Herr hat geredet"", wo ich doch nicht geredet habe."|ZUE1931|Public Domain EZK.13.8|AT|26|Hesekiel|13||0|8|Darum spricht Gott der Herr also: Weil ihr Trug redet und Lüge schaut, darum, wahrlich, will ich an euch! spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.9|AT|26|Hesekiel|13||0|9|Ich recke meine Hand aus wider die Propheten, die Trug schauen und Lüge wahrsagen. In der Gemeinde meines Volkes sollen sie nicht sein und in dem Verzeichnis des Hauses Israel nicht aufgeschrieben werden, auch sollen sie nicht mehr heimkommen ins Land Israels; dann werdet ihr erkennen, dass ich Gott der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.10|AT|26|Hesekiel|13||0|10|"Darum, ja darum, weil sie mein Volk irreführten, indem sie ""Heil!"" riefen, wo doch kein Heil war - das Volk baut eine Wand, sie aber streichen Tünche darauf -,"|ZUE1931|Public Domain EZK.13.11|AT|26|Hesekiel|13||0|11|sprich zu denen, die Tünche streichen: Siehe, einen überschwemmenden Platzregen will ich senden, Hagelsteine sollen fallen, und ein Sturmwind soll losbrechen!|ZUE1931|Public Domain EZK.13.12|AT|26|Hesekiel|13||0|12|"Und siehe, die Wand fällt zusammen! Wird man dann nicht zu euch sagen: ""Wo ist nun die Tünche, mit der ihr getüncht habt?"""|ZUE1931|Public Domain EZK.13.13|AT|26|Hesekiel|13||0|13|Darum spricht Gott der Herr also: So lasse ich denn in meinem Grimm einen Sturmwind losbrechen, und ein überschwemmender Platzregen wird kommen durch meinen Zorn und Hagelsteine durch meinen Grimm zur Vernichtung.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.14|AT|26|Hesekiel|13||0|14|So will ich die Wand niederreissen, die ihr mit Tünche bestrichen habt, und sie zu Boden werfen, dass ihr Fundament blossgelegt wird; sie wird fallen, und ihr werdet darin umkommen, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.15|AT|26|Hesekiel|13||0|15|"Ich will meinen ganzen Grimm auslassen an der Wand und an denen, die sie mit Tünche bestrichen, und man wird zu euch sagen: ""Wo ist nun die Wand und wo sind, die sie getüncht haben,"|ZUE1931|Public Domain EZK.13.16|AT|26|Hesekiel|13||0|16|"die Propheten Israels, die über Jerusalem weissagten und für sie Gesichte des Heils schauten, wo doch kein Heil war?"" spricht Gott der Herr."|ZUE1931|Public Domain EZK.13.17|AT|26|Hesekiel|13||0|17|Du aber, Menschensohn, richte dein Angesicht wider die Töchter deines Volkes, die Prophetinnen ihrer eignen Gedanken sind, und weissage wider sie!|ZUE1931|Public Domain EZK.13.18|AT|26|Hesekiel|13||0|18|Sprich: So spricht Gott der Herr: Wehe den Weibern, die (Zauber-)Binden nähen für alle Handgelenke und Kopfüberwürfe machen für Leute jeden Wuchses, um Seelen zu erjagen! Wollt ihr Seelen vernichten, die zu meinem Volke gehören, und Seelen am Leben erhalten zu eurem Vorteil?|ZUE1931|Public Domain EZK.13.19|AT|26|Hesekiel|13||0|19|Ihr habt mich bei meinem Volke entweiht um einiger Hände voll Gerste und um etlicher Bissen Brotes willen, um Seelen zu vernichten, die nicht sterben sollten, und Seelen am Leben zu erhalten, die nicht leben sollten, indem ihr mein Volk beloget, das auf Lügen hört.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.20|AT|26|Hesekiel|13||0|20|Darum spricht Gott der Herr also: Siehe, ich will an eure Binden, mit denen ihr die Seelen erjagt; ich will sie euch von den Armen reissen und die Seelen, die ihr erjagt, freilassen wie Vögel.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.21|AT|26|Hesekiel|13||0|21|Auch eure Überwürfe will ich zerreissen und mein Volk aus eurer Hand erretten; sie sollen nicht mehr als Fangnetz dienen in eurer Hand, und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.13.22|AT|26|Hesekiel|13||0|22|Weil ihr das Herz des Gerechten fälschlich verzagt macht, dem ich nicht wehe tun wollte, dagegen die Hände des Gottlosen stärkt, damit er von seinem bösen Wege nicht umkehre, sodass ich ihn am Leben erhielte,|ZUE1931|Public Domain EZK.13.23|AT|26|Hesekiel|13||0|23|darum sollt ihr nicht mehr Trug schauen und nicht mehr Wahrsagerei treiben; ich will mein Volk aus euren Händen erretten, und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.1|AT|26|Hesekiel|14||0|1|UND es kamen zu mir etliche von den Ältesten Israels und liessen sich vor mir nieder.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.2|AT|26|Hesekiel|14||0|2|Da erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.14.3|AT|26|Hesekiel|14||0|3|Menschensohn, diese Männer haben ihre Götzen in ihr Herz geschlossen, haben diesen Anstoss zur Verschuldung vor sich hingestellt. Soll ich mich da noch von ihnen befragen lassen?|ZUE1931|Public Domain EZK.14.4|AT|26|Hesekiel|14||0|4|Darum rede mit ihnen und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Einen jeden vom Hause Israel, der seine Götzen in sein Herz schliesst und diesen Anstoss zur Verschuldung vor sich hinstellt und dann zum Propheten kommt, dem will ich, der Herr, selbst die Antwort geben wegen seiner vielen Götzen,|ZUE1931|Public Domain EZK.14.5|AT|26|Hesekiel|14||0|5|um denen vom Hause Israel ans Herz zu greifen, die sich mir um all ihrer Götzen willen entfremdet haben.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.6|AT|26|Hesekiel|14||0|6|Darum sprich zum Hause Israel: So spricht Gott der Herr: Kehret um und wendet euer Angesicht ab von euren Götzen, wendet es ab von all euren Greueln!|ZUE1931|Public Domain EZK.14.7|AT|26|Hesekiel|14||0|7|Denn wenn immer einer, er sei vom Hause Israel oder von den Fremden, die in Israel wohnen, sich von mir abkehrt und seine Götzen in sein Herz schliesst und diesen Anstoss zur Verschuldung vor sich hinstellt und dann zum Propheten kommt, um mich für sich zu befragen, dem will ich, der Herr, selbst die Antwort geben.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.8|AT|26|Hesekiel|14||0|8|Ich will mein Angesicht wider diesen Mann richten und ihn zum Zeichen und Sprichwort machen; ich will ihn aus meinem Volke ausrotten, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.9|AT|26|Hesekiel|14||0|9|Und wenn der Prophet sich betören lässt, einen Spruch zu geben - ich, der Herr, habe diesen Propheten betört -, so recke ich meine Hand wider ihn aus und tilge ihn aus meinem Volke Israel hinweg.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.10|AT|26|Hesekiel|14||0|10|Sie sollen beide ihre Strafe tragen, der Fragende sowohl wie der Prophet,|ZUE1931|Public Domain EZK.14.11|AT|26|Hesekiel|14||0|11|damit das Haus Israel nicht mehr von mir abirre und sie sich nicht mehr verunreinigen mit all ihren Missetaten. Dann werden sie mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.12|AT|26|Hesekiel|14||0|12|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.14.13|AT|26|Hesekiel|14||0|13|Menschensohn, wenn ein Land wider mich sündigt, indem es die Treue bricht, und ich meine Hand wider dasselbe ausrecke und ihm die Stütze des Brotes zerbreche und eine Hungersnot hineinsende und Menschen und Vieh darin ausrotte,|ZUE1931|Public Domain EZK.14.14|AT|26|Hesekiel|14||0|14|und es wären in seiner Mitte diese drei Männer: Noah, Daniel und Hiob, so sollen nur sie gerettet werden um ihrer Gerechtigkeit willen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.15|AT|26|Hesekiel|14||0|15|Oder wenn ich wilde Tiere das Land durchziehen lasse, dass sie es entvölkern, und es zur Wüstenei wird, die niemand durchwandert wegen der wilden Tiere,|ZUE1931|Public Domain EZK.14.16|AT|26|Hesekiel|14||0|16|und es wären diese drei Männer in seiner Mitte, so wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, sie sollen weder Söhne noch Töchter retten, sie allein sollen gerettet werden, und das Land wird zur Wüstenei.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.17|AT|26|Hesekiel|14||0|17|"Oder wenn ich das Schwert über dieses Land bringe und spreche: ""Das Schwert fahre durchs Land!"" und ich Menschen und Vieh darin ausrotte,"|ZUE1931|Public Domain EZK.14.18|AT|26|Hesekiel|14||0|18|und es wären diese drei Männer in seiner Mitte, so wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, sie sollen weder Söhne noch Töchter retten, sondern sie allein sollen gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.19|AT|26|Hesekiel|14||0|19|Oder wenn ich eine Pest loslasse wider dieses Land und blutig meinen Grimm darüber ausschütte und Menschen und Vieh daraus hinwegtilge,|ZUE1931|Public Domain EZK.14.20|AT|26|Hesekiel|14||0|20|und es wären Noah, Daniel und Hiob in seiner Mitte, so wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, sie sollen weder Sohn noch Tochter retten, sondern sie allein sollen ihr Leben retten durch ihre Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.21|AT|26|Hesekiel|14||0|21|Ja, so spricht Gott der Herr: Und doch, wenn ich meine vier schweren Strafen, Schwert und Hunger und wilde Tiere und Pest, wider Jerusalem loslasse, um Menschen und Vieh darin auszurotten,|ZUE1931|Public Domain EZK.14.22|AT|26|Hesekiel|14||0|22|wahrlich, es bleiben darin Gerettete übrig, die Söhne und Töchter herausführen. Wenn diese dann zu euch herauskommen und ihr ihren Wandel und ihr Tun seht, so werdet ihr euch trösten über das Unheil, das ich über Jerusalem gebracht habe, ja über alles, was ich über die Stadt gebracht habe.|ZUE1931|Public Domain EZK.14.23|AT|26|Hesekiel|14||0|23|Sie werden euch trösten; denn ihr werdet ihren Wandel und ihr Tun sehen und werdet erkennen, dass ich alles, was ich an Jerusalem getan, nicht ohne Ursache getan habe, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.15.1|AT|26|Hesekiel|15||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.15.2|AT|26|Hesekiel|15||0|2|Menschensohn, was hat das Holz der Rebe voraus vor allem Reisigholz, das unter den Bäumen des Waldes ist?|ZUE1931|Public Domain EZK.15.3|AT|26|Hesekiel|15||0|3|Nimmt man wohl Holz davon, es zu einer Arbeit zu verwenden? oder nimmt man davon einen Pflock, allerlei Gerät daran aufzuhängen?|ZUE1931|Public Domain EZK.15.4|AT|26|Hesekiel|15||0|4|Siehe, man gab es dem Feuer zum Frass: seine beiden Enden hat das Feuer verzehrt, und seine Mitte ist angebrannt. Taugt es da noch für irgend etwas?|ZUE1931|Public Domain EZK.15.5|AT|26|Hesekiel|15||0|5|Siehe, schon als es noch unversehrt war, konnte man nichts daraus machen. Nun gar, da das Feuer es frass und es angebrannt ist, kann man daraus noch etwas machen?|ZUE1931|Public Domain EZK.15.6|AT|26|Hesekiel|15||0|6|Darum sprich: So spricht Gott der Herr: Gleich dem Holz der Rebe unter den Bäumen des Waldes, das ich dem Feuer zum Frasse gebe, so mache ich die Bewohner Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain EZK.15.7|AT|26|Hesekiel|15||0|7|Ich richte mein Angesicht wider sie: aus dem Feuer sind sie herausgekommen, und das Feuer wird sie verzehren, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin, wenn ich mein Angesicht wider sie richte|ZUE1931|Public Domain EZK.15.8|AT|26|Hesekiel|15||0|8|und das Land zur Wüstenei mache, weil sie die Treue gebrochen haben, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.1|AT|26|Hesekiel|16||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.16.2|AT|26|Hesekiel|16||0|2|Menschensohn, halte Jerusalem seine Greuel vor|ZUE1931|Public Domain EZK.16.3|AT|26|Hesekiel|16||0|3|und sprich: So spricht Gott der Herr zu Jerusalem: Nach Herkunft und Geburt stammst du aus dem Lande der Kanaaniter; dein Vater war ein Amoriter, deine Mutter eine Hethiterin.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.4|AT|26|Hesekiel|16||0|4|Bei deiner Geburt, am Tage, da du geboren wardst, wurde deine Nabelschnur nicht abgeschnitten; du wurdest nicht mit Wasser gewaschen zur Reinigung, wurdest auch nicht mit Salz eingerieben und nicht in Windeln gewickelt.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.5|AT|26|Hesekiel|16||0|5|Niemand blickte mitleidig auf dich, etwas derart für dich zu tun, indem er sich deiner erbarmte. Du wurdest aufs offene Feld geworfen, weil man dein Leben nichts achtete an dem Tage, da du geboren wurdest.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.6|AT|26|Hesekiel|16||0|6|"Da ging ich bei dir vorüber und sah dich zappeln in deinem Blute und sprach zu dir, wie du dalagst in deinem Blute: ""Bleibe leben"|ZUE1931|Public Domain EZK.16.7|AT|26|Hesekiel|16||0|7|"und wachse heran wie das Gespross des Feldes."" Und du wuchsest heran und wurdest gross und kamst in die Jugendblüte. Deine Brüste wurden straff und dein Haar sprosste; doch du warst nackt und bloss."|ZUE1931|Public Domain EZK.16.8|AT|26|Hesekiel|16||0|8|Da ging ich bei dir vorüber und sah dich, und siehe, deine Zeit war da, die Zeit der Liebe. Da breitete ich meinen Mantel über dich und bedeckte deine Blösse. Ich schwur dir und schloss einen Bund mit dir, spricht Gott der Herr, und du wurdest mein.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.9|AT|26|Hesekiel|16||0|9|Dann wusch ich dich mit Wasser und spülte dein Blut von dir ab und salbte dich mit Öl.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.10|AT|26|Hesekiel|16||0|10|Ich kleidete dich in buntgewirkte Gewänder und gab dir Sandalen von Seehundsfell, einen Kopfbund von Byssus und einen Schleier von Seide.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.11|AT|26|Hesekiel|16||0|11|Ich schmückte dich mit Geschmeide, ich legte dir Spangen an die Arme und eine Kette um den Hals.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.12|AT|26|Hesekiel|16||0|12|Ich tat einen Reif an deine Nase und Ringe an deine Ohren und eine prächtige Krone auf dein Haupt.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.13|AT|26|Hesekiel|16||0|13|So schmücktest du dich mit Gold und Silber, und dein Gewand war Byssus und Seide und Buntwirkerei. Du assest Feinmehl und Honig und Öl, und du wurdest überaus schön und brachtest es zur Königswürde.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.14|AT|26|Hesekiel|16||0|14|Und dein Ruhm erscholl unter den Völkern wegen deiner Schönheit; denn sie war vollkommen dank dem Schmuck, den ich dir angelegt hatte, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.15|AT|26|Hesekiel|16||0|15|Du aber verliessest dich auf deine Schönheit und buhltest auf deinen Ruhm hin und verschwendetest deine Buhlerei an jeden Vorübergehenden.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.16|AT|26|Hesekiel|16||0|16|Du nahmst von deinen Gewändern und machtest dir buntscheckige Höhen(-Zelte) und triebst daselbst deine Buhlerei...|ZUE1931|Public Domain EZK.16.17|AT|26|Hesekiel|16||0|17|Und du nahmst deine Schmucksachen, gefertigt aus meinem Gold und aus meinem Silber, die ich dir gegeben hatte, und machtest dir Mannsbilder daraus und buhltest mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.18|AT|26|Hesekiel|16||0|18|Du nahmst auch deine buntgewirkten Gewänder und bekleidetest sie damit, und mein Öl und mein Räucherwerk setztest du ihnen vor.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.19|AT|26|Hesekiel|16||0|19|Meine Speise, die ich dir gegeben hatte - Feinmehl und Öl und Honig hatte ich dir zu essen gegeben -, das setztest du ihnen vor als lieblich duftendes Opfer, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.20|AT|26|Hesekiel|16||0|20|Und du nahmst deine Söhne und Töchter, die du mir geboren hattest, und schlachtetest sie ihnen zum Frasse. War's nicht genug an deiner Buhlerei,|ZUE1931|Public Domain EZK.16.21|AT|26|Hesekiel|16||0|21|dass du noch meine Kinder schlachtetest und sie dahingabst, indem du sie ihnen verbranntest?|ZUE1931|Public Domain EZK.16.22|AT|26|Hesekiel|16||0|22|Und bei all deinen Greueln und deiner Buhlerei gedachtest du nicht der Tage deiner Jugend, da du nackt und bloss warst und zappelnd in deinem Blute lagst.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.23|AT|26|Hesekiel|16||0|23|Und nach all deiner Bosheit - wehe, wehe dir! spricht Gott der Herr -|ZUE1931|Public Domain EZK.16.24|AT|26|Hesekiel|16||0|24|da bautest du dir einen Hügel und machtest dir eine Opferhöhe auf jedem freien Platze.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.25|AT|26|Hesekiel|16||0|25|An jeder Strassenecke bautest du dir eine Höhe und schändetest du deine Schönheit; du locktest jeden Vorübergehenden an und machtest deiner Buhlerei viel.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.26|AT|26|Hesekiel|16||0|26|Du buhltest mit den Söhnen Ägyptens, deinen starkentwickelten Nachbarn, und machtest deiner Buhlerei viel, mich zum Zorne zu reizen.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.27|AT|26|Hesekiel|16||0|27|Aber siehe, ich reckte meine Hand aus wider dich und entzog dir dein Teil; ich gab dich der Gier deiner Feindinnen preis, der Töchter der Philister, die sich ob deines schändlichen Wandels schämten.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.28|AT|26|Hesekiel|16||0|28|Du buhltest auch mit den Söhnen Assyriens, weil du noch nicht satt warst; du buhltest mit ihnen und wurdest auch jetzt noch nicht satt.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.29|AT|26|Hesekiel|16||0|29|Dann triebst du noch mehr Buhlerei nach dem Krämerlande Chaldäa hin; aber auch damit hattest du noch nicht genug.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.30|AT|26|Hesekiel|16||0|30|Wie schmachtend war doch dein Herz, spricht Gott der Herr, dass du all diese Dinge tatest nach Art einer hochfahrenden Dirne,|ZUE1931|Public Domain EZK.16.31|AT|26|Hesekiel|16||0|31|dass du dir einen Hügel bautest an jeder Strassenecke und dir eine Höhe machtest auf jedem freien Platze. Du warst nicht wie eine gewöhnliche Dirne, du verschmähtest den Buhllohn.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.32|AT|26|Hesekiel|16||0|32|Das ehebrecherische Weib nimmt sich Fremde anstatt ihres Ehemannes.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.33|AT|26|Hesekiel|16||0|33|Allen Dirnen gibt man sonst Lohn; du aber gabst all deinen Buhlen deine Geschenke und bestachest sie, dass sie von überallher zu dir kämen und mit dir buhlten.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.34|AT|26|Hesekiel|16||0|34|So geschah bei dir das Widerspiel von dem, was die Weiber sonst treiben, indem du buhltest, während man dir nicht nachlief, und indem du Buhllohn gabst, während dir keiner gegeben wurde.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.35|AT|26|Hesekiel|16||0|35|Darum, du Dirne, höre das Wort des Herrn!|ZUE1931|Public Domain EZK.16.36|AT|26|Hesekiel|16||0|36|So spricht Gott der Herr: Weil deine Unzucht sich ergoss und bei deiner Buhlerei deine Blösse aufgedeckt wurde vor all deinen Buhlen und all deinen greulichen Götzen, und wegen des Blutes deiner Kinder, die du ihnen dahingabst,|ZUE1931|Public Domain EZK.16.37|AT|26|Hesekiel|16||0|37|darum, siehe, will ich alle deine Buhlen versammeln, denen du wohlgefielst, und alle, denen du hold, samt allen, denen du feind warst; ich will sie von überallher wider dich versammeln und deine Blösse vor ihnen aufdecken, dass sie all deine Schmach sehen sollen.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.38|AT|26|Hesekiel|16||0|38|Ich will dich richten, wie man Ehebrecherinnen und Mörderinnen richtet, und Grimm und Eifersucht an dir stillen.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.39|AT|26|Hesekiel|16||0|39|Und ich will dich in ihre Hand geben, und sie werden deinen Hügel einreissen und deine Höhen zerstören; sie werden dir deine Kleider ausziehen und dir deine Schmucksachen nehmen und dich nackt und bloss liegen lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.40|AT|26|Hesekiel|16||0|40|Sie werden eine Volksgemeinde wider dich aufbieten, sie werden dich steinigen und dich mit ihren Schwertern in Stücke hauen.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.41|AT|26|Hesekiel|16||0|41|Sie werden deine Häuser verbrennen und an dir das Gericht vollstrecken vor den Augen vieler Weiber. So will ich deiner Buhlerei ein Ende machen, und du wirst keinen Buhllohn mehr geben.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.42|AT|26|Hesekiel|16||0|42|Ich will meinen Grimm an dir stillen, dann wird meine Eifersucht von dir weichen; ich will Ruhe haben und mich nicht mehr ärgern.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.43|AT|26|Hesekiel|16||0|43|Weil du nicht der Tage deiner Jugend gedacht, sondern mich durch all diese Dinge erzürnt hast, siehe, so bringe auch ich deinen Wandel über dein Haupt, spricht Gott der Herr. Hast du nicht Unzucht getrieben zu all deinen Greueln hinzu?|ZUE1931|Public Domain EZK.16.44|AT|26|Hesekiel|16||0|44|"Siehe, jeder Spottversdichter wird deiner spotten und sagen: ""Wie die Mutter, so die Tochter."""|ZUE1931|Public Domain EZK.16.45|AT|26|Hesekiel|16||0|45|Du bist die Tochter deiner Mutter, die ihren Mann und ihre Kinder von sich gestossen hat, und du bist die Schwester deiner Schwestern, die ihre Männer und Kinder von sich gestossen haben. Eure Mutter ist eine Hethiterin, euer Vater ein Amoriter.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.46|AT|26|Hesekiel|16||0|46|Deine grössere Schwester ist Samaria mit ihren Töchtern, die zu deiner Linken wohnt, und deine kleinere Schwester, die zu deiner Rechten wohnt, ist Sodom mit ihren Töchtern.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.47|AT|26|Hesekiel|16||0|47|Bist du nicht auf ihren Wegen gewandelt und hast du nicht nach ihren Greueln getan? Wenig fehlte, so hättest du es ärger getrieben in all deinen Wegen als sie.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.48|AT|26|Hesekiel|16||0|48|Ja, so wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, deine Schwester Sodom samt ihren Töchtern hat nicht getan, wie du getan hast samt deinen Töchtern!|ZUE1931|Public Domain EZK.16.49|AT|26|Hesekiel|16||0|49|Siehe, das war die Schuld deiner Schwester Sodom: Pracht und Überfluss und sorglose Ruhe wurden ihr und ihren Töchtern zuteil, aber sie taten dem Elenden und Armen nicht Handreichung;|ZUE1931|Public Domain EZK.16.50|AT|26|Hesekiel|16||0|50|sondern sie wurden übermütig und verübten Greuel vor mir. Da tilgte ich sie hinweg, wie du gesehen hast.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.51|AT|26|Hesekiel|16||0|51|Und Samaria hat nicht halb soviel gesündigt wie du. Ja, du hast viel mehr Greuel verübt als sie beide und hast so deine Schwestern gerecht erscheinen lassen durch alle die Greuel, die du verübt hast.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.52|AT|26|Hesekiel|16||0|52|So trage nun auch du deine Schande, die du für deine Schwestern eingetreten bist, indem du greulichere Sünden begingst als sie, sodass sie nun gerechter dastehen als du. Darum schäme auch du dich und trage deine Schande, da du ja deine Schwestern gerechtfertigt hast.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.53|AT|26|Hesekiel|16||0|53|Und ich werde ihr Geschick wenden, das Geschick Sodoms und ihrer Töchter und das Geschick Samarias und ihrer Töchter, und auch dein Geschick werde ich wenden zugleich mit dem ihren,|ZUE1931|Public Domain EZK.16.54|AT|26|Hesekiel|16||0|54|damit du deine Schande tragest und dich schämen müssest alles dessen, was du getan hast, indem du ihnen zum Troste wurdest.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.55|AT|26|Hesekiel|16||0|55|Deine Schwester Sodom und ihre Töchter werden zurückkehren zu ihrem frühern Stande, und Samaria und ihre Töchter werden zurückkehren zu ihrem frühern Stande; auch du und deine Töchter, ihr werdet zu eurem frühern Stande zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.56|AT|26|Hesekiel|16||0|56|Führtest du nicht deine Schwester Sodom beständig im Munde zur Zeit deines Übermuts,|ZUE1931|Public Domain EZK.16.57|AT|26|Hesekiel|16||0|57|ehe deine Blösse aufgedeckt wurde, wie es jetzt ist, ein Gegenstand des Hohnes für die Töchter Edoms und die Töchter der Philister, die dich verachten ringsum?|ZUE1931|Public Domain EZK.16.58|AT|26|Hesekiel|16||0|58|Deine Unzucht und deine Greuel, die musst du nun tragen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.59|AT|26|Hesekiel|16||0|59|Denn so spricht Gott der Herr: Ich tue an dir, wie du getan hast: du hast den Eid missachtet und den Bund gebrochen.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.60|AT|26|Hesekiel|16||0|60|Dann aber will ich meines Bundes gedenken, den ich mit dir in den Tagen deiner Jugend geschlossen habe, und ich will einen ewigen Bund mit dir aufrichten.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.61|AT|26|Hesekiel|16||0|61|Und dann wirst du deines Wandels gedenken und dich schämen, wenn ich deine grössern und kleinern Schwestern nehme und sie dir zu Töchtern gebe, aber nicht, weil du den Bund gehalten hättest.|ZUE1931|Public Domain EZK.16.62|AT|26|Hesekiel|16||0|62|Ich will meinen Bund mit dir aufrichten, und du sollst erkennen, dass ich der Herr bin,|ZUE1931|Public Domain EZK.16.63|AT|26|Hesekiel|16||0|63|damit du daran denkest und dich schämest und vor Scham den Mund nicht mehr auftuest, wenn ich dir alles vergebe, was du getan hast, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.1|AT|26|Hesekiel|17||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.17.2|AT|26|Hesekiel|17||0|2|Menschensohn, sprich einen Rätselspruch und rede ein Gleichnis zum Haus Israel|ZUE1931|Public Domain EZK.17.3|AT|26|Hesekiel|17||0|3|und sage: So spricht Gott der Herr: Der grosse Adler mit grossen Flügeln und langen Schwingen, mit vollem, buntem Gefieder kam auf den Libanon. Er nahm hinweg den Wipfel der Zeder|ZUE1931|Public Domain EZK.17.4|AT|26|Hesekiel|17||0|4|und brach den obersten ihrer Zweige ab; er brachte ihn in das Krämerland und setzte ihn in eine Händlerstadt.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.5|AT|26|Hesekiel|17||0|5|Er nahm einen Sprössling des Landes und tat ihn auf ein Saatfeld; an reichlichen Wassern setzte er ihn als Ufergewächs.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.6|AT|26|Hesekiel|17||0|6|Da sollte er sprossen und zum wuchernden Weinstock werden, niedrigen Wuchses; seine Ranken sollten sich ihm zuwenden und seine Wurzeln unter ihm bleiben. Und er ward zum Weinstock und trieb Zweige und streckte Schosse aus.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.7|AT|26|Hesekiel|17||0|7|Nun war aber da ein andrer grosser Adler mit grossen Flügeln und dichtem Gefieder. Und siehe, jener Weinstock bog seine Wurzeln nach ihm hin und streckte seine Ranken ihm zu, damit er ihn tränke, besser als die Beete, darein er gepflanzt war.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.8|AT|26|Hesekiel|17||0|8|Und er war doch auf guten Boden gepflanzt an reichlichen Wassern, um Schosse zu treiben und Frucht zu tragen und ein herrlicher Weinstock zu werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.9|AT|26|Hesekiel|17||0|9|Sprich: So spricht Gott der Herr: Wird er gedeihen? Wird jener nicht seine Wurzeln ausreissen und seine Früchte abschneiden, dass alle seine sprossenden Blätter verdorren? Und nicht wird ihm Hilfe werden durch starken Arm und durch viel Volk an dem Tage, da man ihn aus seinen Wurzeln hebt.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.10|AT|26|Hesekiel|17||0|10|Siehe, wohl ist er gepflanzt - wird er aber gedeihen? Wird er nicht, sobald ihn der Ostwind berührt, verdorren? verdorren auf den Beeten, darinnen er aufsprosste?|ZUE1931|Public Domain EZK.17.11|AT|26|Hesekiel|17||0|11|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.17.12|AT|26|Hesekiel|17||0|12|Sprich doch zu dem widerspenstigen Geschlechte: Versteht ihr nicht, was dies bedeutet? Sprich: Siehe, es kam der König von Babel nach Jerusalem, nahm seinen König und seine Fürsten und brachte sie zu sich nach Babel.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.13|AT|26|Hesekiel|17||0|13|Und er nahm einen Sprössling des Königshauses und schloss einen Vertrag mit ihm; er liess sich von ihm einen Eid schwören, und die Grossen des Landes nahm er mit fort,|ZUE1931|Public Domain EZK.17.14|AT|26|Hesekiel|17||0|14|damit das Königtum niedrig bleibe und sich nicht wieder erhebe, damit es den Vertrag mit ihm halte, um bestehen zu bleiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.15|AT|26|Hesekiel|17||0|15|Er aber fiel von ihm ab und sandte seine Boten nach Ägypten, dass man ihm Rosse und viel Kriegsvolk gebe. Wird es ihm glücken? wird davonkommen, wer solches tut? Er hat den Vertrag gebrochen, und er sollte davonkommen?|ZUE1931|Public Domain EZK.17.16|AT|26|Hesekiel|17||0|16|So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, an dem Wohnsitz des Königs, der ihn zum König gemacht und dessen Eid er missachtet und dessen Vertrag er gebrochen hat, bei ihm in Babel wird er sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.17|AT|26|Hesekiel|17||0|17|Der Pharao wird im Kriege nicht zu ihm stehen mit grosser Streitmacht und mit vielem Volk, wenn man einen Damm aufschüttet und Bollwerke baut, um viele Menschen auszurotten.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.18|AT|26|Hesekiel|17||0|18|Er hat ja den Eid missachtet und den Vertrag gebrochen. Wahrlich, er hat seine Hand gegeben und doch dies alles getan - er wird nicht davonkommen.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.19|AT|26|Hesekiel|17||0|19|Darum spricht Gott der Herr also: So wahr ich lebe, ich werde seinen bei mir geschworenen Eid, den er missachtet, und den vor mir geschlossenen Vertrag, den er gebrochen hat, über sein Haupt bringen.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.20|AT|26|Hesekiel|17||0|20|Ich werde mein Fanggarn über ihn ausspannen, und in meinem Netze wird er gefangen werden; ich werde ihn nach Babel führen, und dort werde ich mit ihm ins Gericht gehen wegen des Treubruchs, den er an mir begangen hat.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.21|AT|26|Hesekiel|17||0|21|Und alle seine Auserlesenen in all seinen Heerscharen werden durchs Schwert fallen, und die Übriggebliebenen werden in alle Winde zerstreut werden, damit ihr erkennet, dass ich, der Herr, geredet habe.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.22|AT|26|Hesekiel|17||0|22|So spricht Gott der Herr: Dann will ich selbst nach dem hohen Wipfel der Zeder greifen, ein zartes Reis will ich brechen von dem obersten ihrer Zweige, und ich selbst will es pflanzen auf einem hohen, ragenden Berg,|ZUE1931|Public Domain EZK.17.23|AT|26|Hesekiel|17||0|23|auf dem hohen Berge Israels will ich es pflanzen. Und es wird Zweige treiben und Frucht tragen und zu einer herrlichen Zeder werden. Allerlei Getier wird unter ihr lagern, und allerlei Vögel werden im Schatten ihrer Zweige wohnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.17.24|AT|26|Hesekiel|17||0|24|Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, dass ich, der Herr, den hohen Baum erniedrigt und den niedrigen Baum erhöht habe, dass ich den grünen Baum dürre gemacht und den dürren Baum zum Blühen gebracht habe. Ich, der Herr, habe es geredet und habe es vollbracht.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.1|AT|26|Hesekiel|18||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.18.2|AT|26|Hesekiel|18||0|2|"Was soll es, dass ihr im Lande Israels diesen Spruch im Munde führt: ""Die Väter haben saure Trauben gegessen, und den Kindern werden davon die Zähne stumpf""?"|ZUE1931|Public Domain EZK.18.3|AT|26|Hesekiel|18||0|3|So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, ihr sollt fortan diesen Spruch in Israel nicht mehr im Munde führen.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.4|AT|26|Hesekiel|18||0|4|Wahrlich, alle Seelen sind mein! Die Seele des Vaters wie die Seele des Sohnes - mein sind sie! Die Seele, die sündigt, die muss sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.5|AT|26|Hesekiel|18||0|5|Wenn aber einer gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt,|ZUE1931|Public Domain EZK.18.6|AT|26|Hesekiel|18||0|6|nicht auf den Bergen (Opferfleisch) isst und nicht seine Augen erhebt zu den Götzen des Hauses Israel, nicht das Weib seines Nächsten schändet und nicht einem Weibe sich naht, wenn es unrein ist,|ZUE1931|Public Domain EZK.18.7|AT|26|Hesekiel|18||0|7|wenn einer niemanden bedrückt und, was er gepfändet, dem Schuldner zurückgibt, nichts mit Gewalt an sich reisst, sein Brot dem Hungrigen gibt und den Nackten bekleidet,|ZUE1931|Public Domain EZK.18.8|AT|26|Hesekiel|18||0|8|nicht auf Zins leiht und keinen Zuschlag nimmt, seine Hand von Unrecht fernhält und redlichen Spruch fällt zwischen Mann und Mann,|ZUE1931|Public Domain EZK.18.9|AT|26|Hesekiel|18||0|9|wenn einer in meinen Satzungen wandelt und meine Gesetze hält, indem er treulich darnach tut - der ist gerecht, der soll am Leben bleiben, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.10|AT|26|Hesekiel|18||0|10|Wenn er nun aber einen gewalttätigen Sohn erzeugt, der Blut vergiesst und Frevel verübt|ZUE1931|Public Domain EZK.18.11|AT|26|Hesekiel|18||0|11|und nicht auf dem Wege seines gerechten Vaters wandelt, sondern auf den Bergen (Opferfleisch) isst und das Weib seines Nächsten schändet,|ZUE1931|Public Domain EZK.18.12|AT|26|Hesekiel|18||0|12|der den Elenden und Armen bedrückt, Raub an sich reisst und, was er gepfändet, nicht zurückgibt, der seine Augen zu den Götzen erhebt und Greuel verübt,|ZUE1931|Public Domain EZK.18.13|AT|26|Hesekiel|18||0|13|der auf Zins leiht und Zuschlag nimmt, sollte der am Leben bleiben? - Er wird nicht am Leben bleiben! Er hat all diese Greuel verübt, er muss sterben! Sein Blut komme über ihn!|ZUE1931|Public Domain EZK.18.14|AT|26|Hesekiel|18||0|14|Und siehe, wenn auch er einen Sohn erzeugt, und der sieht all die Sünden, die sein Vater begangen hat, und er fürchtet sich und tut nicht desgleichen:|ZUE1931|Public Domain EZK.18.15|AT|26|Hesekiel|18||0|15|er isst nicht (Opferfleisch) auf den Bergen und erhebt seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel, er schändet nicht das Weib seines Nächsten,|ZUE1931|Public Domain EZK.18.16|AT|26|Hesekiel|18||0|16|er bedrückt niemanden, er nimmt kein Pfand und raubt nicht, er gibt dem Hungrigen sein Brot und bekleidet den Nackten,|ZUE1931|Public Domain EZK.18.17|AT|26|Hesekiel|18||0|17|er hält seine Hand von Unrecht fern, er nimmt weder Zins noch Zuschlag, er hält meine Gesetze und wandelt in meinen Satzungen - der wird nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen, er wird am Leben bleiben!|ZUE1931|Public Domain EZK.18.18|AT|26|Hesekiel|18||0|18|Sein Vater aber, der Erpressung verübt, Raub an sich gerissen und unter seinen Volksgenossen getan hat, was nicht gut ist, fürwahr, der muss um seiner Schuld willen sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.19|AT|26|Hesekiel|18||0|19|"Und nun sagt ihr: ""Warum trägt nicht der Sohn die Schuld des Vaters mit?"" - wo doch der Sohn Recht und Gerechtigkeit geübt und alle meine Satzungen gehalten und darnach getan hat! Er soll am Leben bleiben!"|ZUE1931|Public Domain EZK.18.20|AT|26|Hesekiel|18||0|20|Die Seele, die sündigt, die soll sterben! Ein Sohn soll nicht die Schuld des Vaters, noch ein Vater die Schuld des Sohnes mittragen. Nur dem Gerechten kommt seine Gerechtigkeit zugute, und nur über den Gottlosen kommt seine Gottlosigkeit.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.21|AT|26|Hesekiel|18||0|21|Wenn sich aber der Gottlose bekehrt von all den Sünden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen hält und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er am Leben bleiben, er soll nicht sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.22|AT|26|Hesekiel|18||0|22|Aller der Missetaten, die er begangen hat, wird ihm nicht mehr gedacht; um der Gerechtigkeit willen, die er geübt hat, soll er am Leben bleiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.23|AT|26|Hesekiel|18||0|23|Habe ich etwa Wohlgefallen am Tode des Gottlosen, spricht Gott der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinem Wandel bekehre und am Leben bleibe?|ZUE1931|Public Domain EZK.18.24|AT|26|Hesekiel|18||0|24|Und wenn sich der Gerechte von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, Greuel aller Art, wie sie der Gottlose verübt, so wird all der gerechten Taten, die er getan hat, nicht mehr gedacht; um der Treulosigkeit willen, die er verübt, und um der Sünde willen, die er begangen hat, um ihretwillen muss er sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.25|AT|26|Hesekiel|18||0|25|"Und da sagt ihr: ""Der Weg des Herrn ist nicht richtig!"" So höret doch, ihr vom Haus Israel: mein Weg sollte nicht richtig sein? sind nicht vielmehr eure Wege nicht richtig?"|ZUE1931|Public Domain EZK.18.26|AT|26|Hesekiel|18||0|26|Wenn der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so muss er sterben; wegen des Unrechts, das er getan hat, deswegen muss er sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.27|AT|26|Hesekiel|18||0|27|Und wenn der Gottlose sich bekehrt von der Gottlosigkeit, die er getan hat, und Recht und Gerechtigkeit übt, so wird er seine Seele am Leben erhalten.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.28|AT|26|Hesekiel|18||0|28|Er hat sich bekehrt von all den Missetaten, die er begangen hat; so soll er am Leben bleiben, er soll nicht sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.18.29|AT|26|Hesekiel|18||0|29|"Aber das Haus Israel sagt: ""Der Weg des Herrn ist nicht richtig!"" - Mein Weg sollte nicht richtig sein, Haus Israel? sind nicht vielmehr eure Wege nicht richtig?"|ZUE1931|Public Domain EZK.18.30|AT|26|Hesekiel|18||0|30|Darum will ich einen jeden von euch nach seinem Wandel richten, Haus Israel! spricht Gott der Herr. Kehret um und wendet euch ab von all euren Missetaten, damit sie euch nicht ein Anlass zur Bestrafung werden!|ZUE1931|Public Domain EZK.18.31|AT|26|Hesekiel|18||0|31|Werfet von euch all die Missetaten, die ihr gegen mich begangen habt, und schaffet euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Warum wollt ihr denn sterben, Haus Israel?|ZUE1931|Public Domain EZK.18.32|AT|26|Hesekiel|18||0|32|Habe ich doch kein Wohlgefallen am Tode dessen, der sterben muss, spricht Gott der Herr. So bekehret euch denn, auf dass ihr lebet!|ZUE1931|Public Domain EZK.19.1|AT|26|Hesekiel|19||0|1|DU aber, stimme du ein Klagelied an über den Fürsten Israels|ZUE1931|Public Domain EZK.19.2|AT|26|Hesekiel|19||0|2|und sprich: Wie war doch deine Mutter eine Löwin zwischen Löwen! Sie lagerte inmitten von Leuen, zog gross ihre Jungen.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.3|AT|26|Hesekiel|19||0|3|Sie brachte eins ihrer Jungen empor, das ward ein Leu; der lernte rauben und frass Menschen.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.4|AT|26|Hesekiel|19||0|4|Da machten Völker Alarm gegen ihn, in ihrer Grube ward er gefangen, und sie führten ihn an Ringen ins Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.5|AT|26|Hesekiel|19||0|5|Als sie aber sah, dass töricht, dass vernichtet war ihre Hoffnung, nahm sie ein andres ihrer Jungen und machte es zum Leuen;|ZUE1931|Public Domain EZK.19.6|AT|26|Hesekiel|19||0|6|der schritt einher unter den Löwen und ward ein Leu, er lernte rauben und frass Menschen.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.7|AT|26|Hesekiel|19||0|7|Er hauste übel in den Wohnstätten, machte öde die Städte; es entsetzte sich das Land und was darin war, vor seinem lauten Gebrüll.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.8|AT|26|Hesekiel|19||0|8|Da taten sich Völker wider ihn zusammen rings aus den Gauen und spannten ihr Netz über ihn; in ihrer Grube ward er gefangen.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.9|AT|26|Hesekiel|19||0|9|Sie setzten ihn an Ringen in einen Käfig und brachten ihn in Gewahrsam, dass man seine Stimme nicht höre auf den Bergen Israels.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.10|AT|26|Hesekiel|19||0|10|Deine Mutter war gleich einer Rebe im Weinberg, an Wassern gepflanzt, voller Früchte und Schosse von dem vielen Wasser.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.11|AT|26|Hesekiel|19||0|11|Und es wuchs daran ein mächtiger Ast zu Herrscherstäben, und hoch ward sein Wuchs zwischen den Ranken, weithin sichtbar durch seine Höhe, durch die Fülle seiner Schosse.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.12|AT|26|Hesekiel|19||0|12|Da ward sie im Grimm ausgerissen, zu Boden geworfen; der Ostwind dörrte sie aus, abgerissen ward ihre Frucht; es verdorrte ihr mächtiger Ast, und Feuer frass ihn.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.13|AT|26|Hesekiel|19||0|13|Und jetzt ist sie in die Wüste gepflanzt, in dürres, durstiges Land.|ZUE1931|Public Domain EZK.19.14|AT|26|Hesekiel|19||0|14|Und Feuer ging aus von dem Aste, das frass ihre Ranken; es blieb an ihr kein mächtiger Ast mehr, kein Stab zum Herrschen. - Ein Klagelied ist dies, ein Klagelied ist es geworden.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.1|AT|26|Hesekiel|20||0|1|UND es begab sich im siebenten Jahre, am zehnten Tage des fünften Monats, da kamen etliche von den Ältesten Israels, um den Herrn zu befragen, und sie liessen sich vor mir nieder.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.2|AT|26|Hesekiel|20||0|2|Nun erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.20.3|AT|26|Hesekiel|20||0|3|Menschensohn, rede mit den Ältesten Israels und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Mich zu befragen kommt ihr? So wahr ich lebe, ich will mich von euch nicht befragen lassen! spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.4|AT|26|Hesekiel|20||0|4|Willst du sie richten, Menschensohn? willst du sie richten? So tue ihnen die Greuel ihrer Väter kund|ZUE1931|Public Domain EZK.20.5|AT|26|Hesekiel|20||0|5|und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: An dem Tage, da ich Israel erwählte, schwur ich den Nachkommen des Hauses Jakob mit erhobener Hand und tat mich ihnen kund im Lande Ägypten; ich schwur ihnen mit erhobener Hand: Ich bin der Herr, euer Gott!|ZUE1931|Public Domain EZK.20.6|AT|26|Hesekiel|20||0|6|An jenem Tage schwur ich ihnen mit erhobener Hand, sie aus dem Lande Ägypten hinauszuführen in ein Land, das ich ihnen bestimmt hatte, das von Milch und Honig fliesst und ein Kleinod ist vor allen Ländern.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.7|AT|26|Hesekiel|20||0|7|Und ich sprach zu ihnen: Werfet ein jeder die Scheusale weg, an denen eure Augen hangen, und verunreinigt euch nicht mit den Götzen Ägyptens! Ich bin der Herr, euer Gott.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.8|AT|26|Hesekiel|20||0|8|Sie aber waren widerspenstig gegen mich und wollten nicht auf mich hören: sie warfen die Scheusale, an denen ihre Augen hingen, nicht weg und gaben die Götzen Ägyptens nicht auf. Da gedachte ich meinen Grimm über sie auszuschütten, meinen Zorn an ihnen auszulassen inmitten des Landes Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.9|AT|26|Hesekiel|20||0|9|Aber ich verfuhr (gnädig mit ihnen) um meines Namens willen, dass er nicht entweiht würde vor den Augen der Heiden, unter denen sie wohnten und vor deren Augen ich mich ihnen kundgetan hatte, indem ich sie aus dem Lande Ägypten herausführte.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.10|AT|26|Hesekiel|20||0|10|Ich führte sie also aus dem Lande Ägypten heraus und brachte sie in die Wüste.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.11|AT|26|Hesekiel|20||0|11|Dort gab ich ihnen meine Satzungen und tat ihnen meine Gebote kund, die der Mensch halten soll, damit er am Leben bleibe.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.12|AT|26|Hesekiel|20||0|12|Auch meine Sabbate gab ich ihnen, dass sie ein Zeichen seien zwischen mir und ihnen, damit man erkenne, dass ich, der Herr, es bin, der sie heiligt.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.13|AT|26|Hesekiel|20||0|13|Aber das Haus Israel war widerspenstig gegen mich in der Wüste: sie wandelten nicht in meinen Satzungen und missachteten meine Gebote, die der Mensch halten soll, damit er durch sie am Leben bleibe, und meine Sabbate entweihten sie sehr. Da gedachte ich meinen Grimm über sie auszuschütten in der Wüste und sie ganz zu vertilgen.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.14|AT|26|Hesekiel|20||0|14|Aber ich verfuhr (gnädig mit ihnen) um meines Namens willen, dass er nicht entweiht würde vor den Augen der Heiden, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.15|AT|26|Hesekiel|20||0|15|Doch schwur ich ihnen in der Wüste mit erhobener Hand, dass ich sie nicht in das Land führen werde, das ich ihnen bestimmt hatte, das von Milch und Honig fliesst und ein Kleinod ist vor allen Ländern,|ZUE1931|Public Domain EZK.20.16|AT|26|Hesekiel|20||0|16|weil sie meine Gebote missachteten und nicht in meinen Satzungen wandelten und meine Sabbate entweihten; denn ihr Herz hing an ihren Götzen.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.17|AT|26|Hesekiel|20||0|17|Dennoch blickte mein Auge gütig auf sie, sodass ich sie nicht verderbte; und ich vertilgte sie nicht gänzlich in der Wüste.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.18|AT|26|Hesekiel|20||0|18|Dann sprach ich in der Wüste zu ihren Söhnen: Wandelt nicht in den Satzungen eurer Väter und befolgt nicht ihre Gebote! Verunreinigt euch nicht mit ihren Götzen!|ZUE1931|Public Domain EZK.20.19|AT|26|Hesekiel|20||0|19|Ich bin der Herr, euer Gott; in meinen Satzungen sollt ihr wandeln, und meine Gebote sollt ihr getreulich erfüllen!|ZUE1931|Public Domain EZK.20.20|AT|26|Hesekiel|20||0|20|Und meine Sabbate sollt ihr heilig halten, dass sie ein Zeichen seien zwischen mir und euch, damit man erkenne, dass ich der Herr, euer Gott, bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.21|AT|26|Hesekiel|20||0|21|Aber auch die Söhne waren widerspenstig gegen mich: sie wandelten nicht in meinen Satzungen, und nicht erfüllten sie getreulich meine Gebote, die der Mensch halten soll, damit er durch sie am Leben bleibe, und meine Sabbate entweihten sie. Da gedachte ich meinen Grimm über sie auszuschütten, meinen Zorn an ihnen auszulassen in der Wüste.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.22|AT|26|Hesekiel|20||0|22|Aber ich zog meine Hand zurück und verfuhr (gnädig) um meines Namens willen, dass er nicht entweiht würde vor den Augen der Heiden, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.23|AT|26|Hesekiel|20||0|23|Doch ich schwur ihnen in der Wüste mit erhobener Hand, dass ich sie unter die Heiden zerstreuen und über die Länder versprengen werde,|ZUE1931|Public Domain EZK.20.24|AT|26|Hesekiel|20||0|24|weil sie meine Gebote nicht hielten und meine Satzungen missachteten und meine Sabbate entweihten und weil ihre Augen an den Götzen ihrer Väter hingen.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.25|AT|26|Hesekiel|20||0|25|So habe denn auch ich ihnen Satzungen gegeben, die nicht gut waren, und Gebote, durch die sie nicht am Leben bleiben konnten.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.26|AT|26|Hesekiel|20||0|26|Ich liess sie unrein werden durch ihre Opfergaben, indem sie alle Erstgeburt durchs Feuer gehen liessen; ich wollte sie mit Grausen erfüllen, auf dass sie erkennten, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.27|AT|26|Hesekiel|20||0|27|Darum, o Menschensohn, rede mit dem Hause Israel und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Auch dadurch haben mich eure Väter verhöhnt, dass sie mir die Treue brachen.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.28|AT|26|Hesekiel|20||0|28|Als ich sie in das Land brachte, das ich ihnen zugeschworen hatte mit erhobener Hand, da schlachteten sie, wo immer sie einen hohen Hügel und einen dichtbelaubten Baum sahen, daselbst ihre Opfer und brachten dort ihre widerwärtigen Gaben dar, legten dort ihre lieblich duftenden Spenden nieder und gossen dort ihre Trankopfer aus.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.29|AT|26|Hesekiel|20||0|29|"Da sprach ich zu ihnen: ""Was ist's mit der Höhe, zu der ihr geht?"" Daher nennt man sie ""Höhe"" bis auf den heutigen Tag."|ZUE1931|Public Domain EZK.20.30|AT|26|Hesekiel|20||0|30|Darum sprich zum Hause Israel: So spricht Gott, der Herr: Wollt ihr euch auch mit dem Wandel eurer Väter verunreinigen und euch ihren Scheusalen hingeben?|ZUE1931|Public Domain EZK.20.31|AT|26|Hesekiel|20||0|31|Ja, dadurch, dass ihr eure Gaben darbringt, dass ihr eure Kinder durchs Feuer gehen lasst, verunreinigt ihr euch für all eure Götzen bis auf den heutigen Tag. Und da sollte ich mich von euch befragen lassen, Haus Israel? So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, ich will mich von euch nicht befragen lassen!|ZUE1931|Public Domain EZK.20.32|AT|26|Hesekiel|20||0|32|"Und niemals soll geschehen, was da in eurem Geiste aufgestiegen ist, dass ihr sagt: ""Wir wollen sein wie die Heiden, wie die Geschlechter der andern Länder, indem wir Holz und Stein verehren."""|ZUE1931|Public Domain EZK.20.33|AT|26|Hesekiel|20||0|33|So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, mit starker Hand, mit ausgerecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm will ich über euch herrschen.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.34|AT|26|Hesekiel|20||0|34|Ich will euch herausführen aus den Heiden und will euch sammeln aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid, mit starker Hand, mit ausgerecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm,|ZUE1931|Public Domain EZK.20.35|AT|26|Hesekiel|20||0|35|und ich will euch in die Wüste der Völker bringen und dort mit euch rechten von Angesicht zu Angesicht.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.36|AT|26|Hesekiel|20||0|36|Wie ich in der Wüste des Landes Ägypten mit euren Vätern gerechtet habe, so will ich mit euch rechten, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.37|AT|26|Hesekiel|20||0|37|Ich will euch unter dem Stabe hindurchgehen lassen und euch der Züchtigung unterwerfen.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.38|AT|26|Hesekiel|20||0|38|Ich will die Empörer und Abtrünnigen von euch ausscheiden: aus dem Lande, wo sie als Fremdlinge weilten, will ich sie herausführen, aber ins Land Israels sollen sie nicht kommen, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.39|AT|26|Hesekiel|20||0|39|So geht nur, spricht Gott der Herr, ihr vom Haus Israel, und dienet ein jeder seinen Götzen! Aber nachher werdet ihr gewiss auf mich hören, und meinen heiligen Namen werdet ihr nicht mehr entweihen mit euren Gaben und euren Götzen.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.40|AT|26|Hesekiel|20||0|40|Denn auf meinem heiligen Berg, auf dem hohen Berge Israels, spricht Gott der Herr, dort wird mir das ganze Haus Israel dienen im Lande. Dort will ich sie zu Gnaden annehmen, und dort will ich die Hebeopfer und Erstlingsgaben von euch fordern, alles was ihr an heiligen Gaben zu bringen habt.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.41|AT|26|Hesekiel|20||0|41|Beim lieblichen Opferduft will ich euch zu Gnaden annehmen, wenn ich euch aus den Heiden herausführe und euch sammle aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid, und ich will mich an euch als der Heilige erweisen vor den Augen der Heiden.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.42|AT|26|Hesekiel|20||0|42|Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich euch in das Land Israels bringe, in das Land, das ich euren Vätern zugeschworen habe mit erhobener Hand.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.43|AT|26|Hesekiel|20||0|43|Dort werdet ihr eures Wandels gedenken und all der Taten, mit denen ihr euch verunreinigt habt, und ihr werdet euch selbst zum Abscheu werden ob all der bösen Taten, die ihr begangen habt.|ZUE1931|Public Domain EZK.20.44|AT|26|Hesekiel|20||0|44|Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich so an euch handeln werde um meines Namens willen, nicht nach eurem bösen Wandel und nach euren verruchten Taten, Haus Israel, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.1|AT|26|Hesekiel|21||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.21.2|AT|26|Hesekiel|21||0|2|Menschensohn, richte dein Angesicht gen Mittag und rede nach Süden hin und weissage wider den Wald des Gefildes im Südland.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.3|AT|26|Hesekiel|21||0|3|Sprich zu dem Walde im Südland: Höre das Wort des Herrn! So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will ein Feuer in dir anzünden; das wird alle grünen und alle dürren Bäume in dir verzehren. Die lohende Flamme wird nicht erlöschen; alle Gesichter vom Südland bis in den Norden werden von ihr versengt.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.4|AT|26|Hesekiel|21||0|4|Dann wird alles Fleisch sehen, dass ich, der Herr, sie entfacht habe; sie soll nicht erlöschen!|ZUE1931|Public Domain EZK.21.5|AT|26|Hesekiel|21||0|5|"Da sprach ich: Ach Herr, mein Gott! sie sagen von mir: ""Spricht der nicht immer in Rätseln?"""|ZUE1931|Public Domain EZK.21.6|AT|26|Hesekiel|21||0|6|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.21.7|AT|26|Hesekiel|21||0|7|Menschensohn, richte dein Angesicht gegen Jerusalem und rede wider ihr Heiligtum und weissage wider das Land Israels!|ZUE1931|Public Domain EZK.21.8|AT|26|Hesekiel|21||0|8|Sprich zu dem Lande Israels: So spricht der Herr: Siehe, ich will an dich! Ich will mein Schwert aus der Scheide ziehen und Gerechte und Ungerechte aus dir hinwegtilgen.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.9|AT|26|Hesekiel|21||0|9|Weil ich Gerechte und Ungerechte aus dir hinwegtilge, darum soll mein Schwert aus der Scheide fahren wider alles Fleisch vom Südland bis in den Norden.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.10|AT|26|Hesekiel|21||0|10|Dann wird alles Fleisch erkennen, dass ich, der Herr, mein Schwert aus der Scheide gezogen habe; es soll nicht wieder dahin zurück.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.11|AT|26|Hesekiel|21||0|11|Du aber, Menschensohn, seufze! Mit brechenden Hüften und in bitterem Leide seufze vor ihren Augen!|ZUE1931|Public Domain EZK.21.12|AT|26|Hesekiel|21||0|12|"Und wenn sie zu dir sagen: ""Worüber seufzest du?"" so sprich: ""Über eine Kunde! Wenn sie sich erfüllt, verzagt jedes Herz, werden schlaff alle Hände, wird stumpf jeder Geist, zerfliessen alle Kniee in Wasser. Siehe, da kommt es, ist schon da! spricht Gott der Herr."""|ZUE1931|Public Domain EZK.21.13|AT|26|Hesekiel|21||0|13|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.21.14|AT|26|Hesekiel|21||0|14|Menschensohn, weissage und sprich: So spricht der Herr: Ein Schwert, ein Schwert ist geschärft, ist blankgefegt!|ZUE1931|Public Domain EZK.21.15|AT|26|Hesekiel|21||0|15|Um zu schlachten, ist es geschärft; um blitzend zu blinken, ist es gefegt...|ZUE1931|Public Domain EZK.21.16|AT|26|Hesekiel|21||0|16|Ich gab es dem Schlächter, es mit der Faust zu fassen; es ist geschärft, es ist gefegt, dem Würger in die Hand gegeben zu werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.17|AT|26|Hesekiel|21||0|17|Schreie auf und wehklage, Menschensohn! Denn es kommt über mein Volk, kommt über alle Fürsten Israels; dem Schwerte sind sie verfallen samt meinem Volke. Darum schlage an die Hüfte!|ZUE1931|Public Domain EZK.21.19|AT|26|Hesekiel|21||0|19|Und du, Menschensohn, weissage und klatsche in die Hände! Und verdoppeln wird sich das Schwert und verdreifachen; ein Schwert zum Morden ist es, das grosse Mordschwert, das sie umkreist.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.20|AT|26|Hesekiel|21||0|20|Auf dass ihr Herz verzage und der Stürzenden viele seien an all ihren Toren, habe ich das Morden des Schwertes verordnet. Du Schwert, gemacht zum Blitzen, gefegt zum Morden,|ZUE1931|Public Domain EZK.21.21|AT|26|Hesekiel|21||0|21|sei schneidig, fahre nach rechts und fahre nach links, wohin deine Schneide bestellt ist.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.22|AT|26|Hesekiel|21||0|22|Und auch ich will in die Hände klatschen und meinen Grimm stillen! Ich, der Herr, habe es geredet.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.23|AT|26|Hesekiel|21||0|23|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.21.24|AT|26|Hesekiel|21||0|24|Du aber, Menschensohn, zeichne dir zwei Wege, auf denen das Schwert des Königs von Babel kommen kann; von einem Lande sollen sie beide ausgehen. Und einen Wegweiser sollst du aufstellen am Anfang des Weges zu einer jeden Stadt,|ZUE1931|Public Domain EZK.21.25|AT|26|Hesekiel|21||0|25|damit das Schwert über Rabba (die Hauptstadt) der Ammoniter und über Juda und Jerusalem in seiner Mitte kommen kann.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.26|AT|26|Hesekiel|21||0|26|Denn der König von Babel steht am Scheidewege, am Anfang der beiden Strassen, um sich wahrsagen zu lassen: er schüttelt die Pfeile, befragt den Theraphim und beschaut die Leber.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.27|AT|26|Hesekiel|21||0|27|"In seiner Rechten ist das Los ""Jerusalem"", dass er den Mund auftue zum Kriegsgeschrei, die Stimme erhebe zum Schlachtruf, dass er Sturmböcke aufstelle wider die Tore, einen Damm aufschütte und ein Bollwerk baue."|ZUE1931|Public Domain EZK.21.28|AT|26|Hesekiel|21||0|28|Aber sie halten es für ein Trugorakel; doch er bringt ihre Schuld (bei Gott) in Erinnerung, damit sie ergriffen werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.29|AT|26|Hesekiel|21||0|29|Darum spricht Gott der Herr also: Weil an eure Schuld erinnert wird, indem eure Freveltaten offenbar werden, sodass man eure Sünden in all euren Taten sieht - weil an euch erinnert wird, werdet ihr um ihretwillen ergriffen werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.30|AT|26|Hesekiel|21||0|30|Aber du, schändlicher Frevler, Fürst Israels, dessen Tag kommt zur Zeit der Endstrafe,|ZUE1931|Public Domain EZK.21.31|AT|26|Hesekiel|21||0|31|so spricht Gott der Herr: Den Kopfbund ab, und weg die Krone! nichts bleibt, wie es ist! Empor das Niedrige, und herunter das Hohe!|ZUE1931|Public Domain EZK.21.32|AT|26|Hesekiel|21||0|32|Trümmer, Trümmer, Trümmer will ich aus der Stadt machen! Wehe ihr! so soll sie bleiben, bis der kommt, dem das Recht zusteht und dem ich sie übergebe.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.33|AT|26|Hesekiel|21||0|33|Du aber, Menschensohn, weissage und sprich: So spricht Gott der Herr von den Ammonitern und ihrem Höhnen. Sprich: Ein Schwert, ein Schwert ist gezückt zum Morden, blankgefegt, dass es blitzt -|ZUE1931|Public Domain EZK.21.34|AT|26|Hesekiel|21||0|34|während man dir Truggesichte verkündete, dir Lügen wahrsagte -, um an den Hals der Frevelentweihten gelegt zu werden, deren Tag kommt zur Zeit der Endstrafe.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.35|AT|26|Hesekiel|21||0|35|Kehre um, verweile nicht! An dem Orte, wo du erschaffen wurdest, im Lande deines Ursprungs, will ich dich richten.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.36|AT|26|Hesekiel|21||0|36|Und ich will meinen Grimm über dich ausschütten, das Feuer meines Zornes wider dich anfachen und dich rohen Menschen ausliefern, welche Verderben schmieden.|ZUE1931|Public Domain EZK.21.37|AT|26|Hesekiel|21||0|37|Dem Feuer sollst du zum Frasse werden, dein Blut soll tief von der Erde bedeckt sein, man wird deiner nicht mehr gedenken; denn ich, der Herr, habe es geredet.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.1|AT|26|Hesekiel|22||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.22.2|AT|26|Hesekiel|22||0|2|Und du, Menschensohn, willst du nicht das Urteil sprechen, das Urteil sprechen der blutbefleckten Stadt? - So halte ihr denn all ihre Greuel vor|ZUE1931|Public Domain EZK.22.3|AT|26|Hesekiel|22||0|3|und sprich: So spricht Gott der Herr: Wehe der Stadt, die Blut vergoss in ihrer Mitte, damit ihre Stunde komme, und die sich Götzen machte - eine schwere Schuld! - um sich zu verunreinigen!|ZUE1931|Public Domain EZK.22.4|AT|26|Hesekiel|22||0|4|Durch das Blut, das du vergossen, hast du dich mit Schuld beladen, und durch deine Götzen, die du gemacht hast, bist du unrein geworden. So hast du es dahin gebracht, dass dein Tag nahe ist und dass herankommt das Ende deiner Jahre. Darum mache ich dich zum Hohn für die Heiden und zum Gespött für alle Länder.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.5|AT|26|Hesekiel|22||0|5|Sie seien dir nahe oder fern von dir, sie werden dich verspotten, die du einen befleckten Ruf hast und voller Tumult bist.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.6|AT|26|Hesekiel|22||0|6|Siehe, die Fürsten Israels in deiner Mitte trotzen ein jeder auf seine Faust, um Blut zu vergiessen.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.7|AT|26|Hesekiel|22||0|7|Vater und Mutter verachtet man in dir, dem Fremdling tut man Gewalt an in deiner Mitte, Waise und Witwe bedrückt man in dir.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.8|AT|26|Hesekiel|22||0|8|Meine Heiligtümer verachtest du, und meine Sabbate entweihst du.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.9|AT|26|Hesekiel|22||0|9|Verleumder sind in dir darauf aus, Blut zu vergiessen; auf den Bergen hält man bei dir (Opfer-)Mahle, Unzucht treibt man in deiner Mitte.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.10|AT|26|Hesekiel|22||0|10|Man pflegt in dir Umgang mit dem Weibe des Vaters, man missbraucht in dir Frauen, die ihre monatliche Unreinheit haben.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.11|AT|26|Hesekiel|22||0|11|Ein jeder treibt in deiner Mitte Greuliches mit dem Weibe seines Nächsten; der eine verunreinigt seine Schwiegertochter durch Unzucht, der andre schändet seine Schwester, seines Vaters Tochter.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.12|AT|26|Hesekiel|22||0|12|Bestechung nimmt man in dir, um Blut zu vergiessen; Zins und Zuschlag nimmst du und übervorteilst deinen Nächsten mit Gewalt, und meiner vergissest du, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.13|AT|26|Hesekiel|22||0|13|Aber, siehe, ich lasse meine Hand kommen über den Gewinn, den du gemacht hast, und über das Blutvergiessen, das in dir geschehen ist.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.14|AT|26|Hesekiel|22||0|14|Wird dein Mut vorhalten, werden deine Hände stark bleiben in den Tagen, da ich gegen dich vorgehen werde? Ich, der Herr, habe es geredet, und ich führe es aus.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.15|AT|26|Hesekiel|22||0|15|Ich werde dich unter die Heiden zersprengen und über die Länder zerstreuen und so deine Unreinheit gänzlich von dir hinwegtilgen.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.16|AT|26|Hesekiel|22||0|16|Und du wirst durch dich selbst entweiht sein vor den Augen der Heiden; dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.17|AT|26|Hesekiel|22||0|17|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.22.18|AT|26|Hesekiel|22||0|18|Menschensohn, das Haus Israel ist für mich zu Schlacken geworden! Sie alle sind Kupfer, Zinn, Eisen und Blei; mitten im Silber sind sie Schlacken geworden.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.19|AT|26|Hesekiel|22||0|19|Darum sprich: So spricht Gott der Herr: Weil ihr alle zu Schlacken geworden seid, siehe, so will ich euch mitten in Jerusalem zusammentun.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.20|AT|26|Hesekiel|22||0|20|Wie man Silber, Kupfer, Eisen, Blei und Zinn mitten in einem Schmelzofen zusammentut, um ein Feuer darunter anzufachen, damit es schmelze, so will ich euch in meinem Zorn und Grimm zusammentun, euch anhäufen und schmelzen.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.21|AT|26|Hesekiel|22||0|21|Ich will das Feuer meines Ingrimms wider euch anfachen, dass ihr darin schmelzen sollt.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.22|AT|26|Hesekiel|22||0|22|Wie Silber im Schmelzofen geschmolzen wird, so sollt ihr darin geschmolzen werden, damit ihr erkennet, dass ich, der Herr, meinen Grimm über euch ausgegossen habe.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.23|AT|26|Hesekiel|22||0|23|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.22.24|AT|26|Hesekiel|22||0|24|Menschensohn, sprich zu ihm: Du bist ein Land ohne Regen, das nicht benetzt ward am Tage des Zorns,|ZUE1931|Public Domain EZK.22.25|AT|26|Hesekiel|22||0|25|dessen Fürsten in seiner Mitte dem brüllenden, reissenden Löwen gleichen: sie frassen Menschenleben, rissen Schätze und Kostbarkeiten an sich und machten viele Frauen zu Witwen im Lande.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.26|AT|26|Hesekiel|22||0|26|Seine Priester vergewaltigten meine Weisung und entweihten meine Heiligtümer; sie machten keinen Unterschied zwischen heilig und unheilig und lehrten nicht unterscheiden zwischen unrein und rein, sie verschlossen die Augen vor meinen Sabbaten. So ward ich unter ihnen entweiht.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.27|AT|26|Hesekiel|22||0|27|Seine Vornehmen in seiner Mitte waren wie reissende Wölfe, nur darauf aus, Blut zu vergiessen, Leben zu vernichten, um Gewinn zu machen.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.28|AT|26|Hesekiel|22||0|28|"Und seine Propheten strichen ihnen Tünche darüber, indem sie Truggesichte verkündeten und ihnen Lügen wahrsagten und sprachen: ""So spricht Gott der Herr"", wo doch der Herr nicht geredet hatte."|ZUE1931|Public Domain EZK.22.29|AT|26|Hesekiel|22||0|29|Das gemeine Volk verübte Gewalttat und trieb Raub, bedrückte den Armen und Dürftigen und tat dem Fremdling widerrechtlich Gewalt an.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.30|AT|26|Hesekiel|22||0|30|Und ich suchte unter ihnen einen, der eine Mauer baute oder vor mir für das Land in die Bresche träte, dass ich es nicht verderbte; aber ich fand keinen.|ZUE1931|Public Domain EZK.22.31|AT|26|Hesekiel|22||0|31|Da schüttete ich meinen Zorn aus über sie, vertilgte sie durch das Feuer meines Grimms; ich liess ihren Wandel auf ihr Haupt kommen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.1|AT|26|Hesekiel|23||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.23.2|AT|26|Hesekiel|23||0|2|Menschensohn, es waren zwei Frauen, Töchter einer Mutter.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.3|AT|26|Hesekiel|23||0|3|Die trieben Unzucht in Ägypten, schon in ihrer Jugend trieben sie Unzucht; dort wurden ihre Brüste gedrückt und dort ihr jungfräulicher Busen betastet.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.4|AT|26|Hesekiel|23||0|4|Die ältere hiess Ohola, und ihre Schwester hiess Oholiba. Diese wurden mein und gebaren Söhne und Töchter. Ohola aber ist der Name Samarias und Oholiba der Name Jerusalems.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.5|AT|26|Hesekiel|23||0|5|Und Ohola wurde mir untreu und entbrannte für ihre Buhlen, die Assyrer, die sich ihr nahten,|ZUE1931|Public Domain EZK.23.6|AT|26|Hesekiel|23||0|6|in blauen Purpur gekleidet, Fürsten und Herren, lauter hübsche Burschen, Reiter auf Rossen.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.7|AT|26|Hesekiel|23||0|7|Ihnen gab sie sich hin zur Unzucht, lauter auserlesenen Assyrern, und bei allen, für die sie entbrannte, verunreinigte sie sich mit ihren Götzen.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.8|AT|26|Hesekiel|23||0|8|Sie liess auch nicht ab von ihrer Buhlerei mit den Ägyptern, weil diese in ihrer Jugend bei ihr gelegen und ihren jungfräulichen Busen betastet und ihre Unzucht mit ihr getrieben hatten.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.9|AT|26|Hesekiel|23||0|9|Deswegen habe ich sie in die Hand ihrer Buhlen gegeben, in die Hand der Assyrer, für die sie entbrannt war.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.10|AT|26|Hesekiel|23||0|10|Die deckten ihre Blösse auf, nahmen ihre Söhne und Töchter weg, töteten sie selbst mit dem Schwerte, sodass sie zum Gerede ward unter den Weibern, und vollstreckten so an ihr das Gericht.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.11|AT|26|Hesekiel|23||0|11|Wohl sah das ihre Schwester Oholiba, aber sie trieb es noch ärger mit ihrer Brunst als jene, trieb noch schlimmere Unzucht als ihre Schwester.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.12|AT|26|Hesekiel|23||0|12|Für die Assyrer entbrannte sie, für die Fürsten und Herren, die sich ihr nahten, prächtig gekleidet, Reiter auf Rossen, lauter hübsche Burschen.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.13|AT|26|Hesekiel|23||0|13|Da sah ich, dass sie sich verunreinigte; beide trieben es gleich.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.14|AT|26|Hesekiel|23||0|14|Und sie fuhr fort in ihrer Unzucht: sie sah Männer, auf die Wand gezeichnet, Bildnisse der Chaldäer, mit roter Farbe gemalt,|ZUE1931|Public Domain EZK.23.15|AT|26|Hesekiel|23||0|15|einen Gurt um die Hüften und den herabhängenden Turban auf dem Haupte, sie alle anzusehen wie Offiziere, ein Bild der Babylonier, deren Heimat Chaldäa ist.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.16|AT|26|Hesekiel|23||0|16|Als sie diese sah, entbrannte sie für sie und sandte Boten zu ihnen nach Chaldäa.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.17|AT|26|Hesekiel|23||0|17|Und die Babylonier gingen zu ihr ein, um mit ihr der Liebe zu pflegen, und sie verunreinigten sie mit ihrer Buhlerei, und sie ward unrein durch sie; dann wurde sie ihrer überdrüssig.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.18|AT|26|Hesekiel|23||0|18|So trieb sie offen ihre Buhlerei und deckte ihre Blösse auf. Da ward ich ihrer überdrüssig, wie ich ihrer Schwester überdrüssig geworden.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.19|AT|26|Hesekiel|23||0|19|Sie aber trieb noch mehr Unzucht: sie gedachte der Tage ihrer Jugend, da sie im Lande Ägypten gebuhlt hatte.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.20|AT|26|Hesekiel|23||0|20|Und sie entbrannte für ihre Buhler, deren Glieder waren wie Glieder von Eseln und deren Erguss wie der Erguss von Hengsten.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.21|AT|26|Hesekiel|23||0|21|So sehntest du dich nach der Unzucht deiner Jugend, da die Ägypter deine Brüste drückten und deinen jungfräulichen Busen betasteten.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.22|AT|26|Hesekiel|23||0|22|Darum, Oholiba, spricht Gott der Herr also: Siehe, ich will deine Buhlen, deren du überdrüssig geworden, wider dich aufreizen und sie von überallher gegen dich heranführen:|ZUE1931|Public Domain EZK.23.23|AT|26|Hesekiel|23||0|23|die Babylonier und alle Chaldäer, die von Pekod, von Soa und Koa, und alle Assyrer mit ihnen, hübsche Burschen, lauter Fürsten und Herren, Offiziere und Hochgestellte, lauter Reiter auf Rossen.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.24|AT|26|Hesekiel|23||0|24|Die werden über dich kommen, gerüstet mit Wagen und Rädern und mit einem Haufen von Völkern; sie werden sich mit Tartschen, Schilden und Helmen rings wider dich lagern. Und ich will ihnen die Rechtssache vorlegen, damit sie dir das Urteil sprechen nach ihren Rechten.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.25|AT|26|Hesekiel|23||0|25|Ich will meinen Eifer gegen dich richten, und sie werden grimmig mit dir verfahren: sie werden dir Nase und Ohren abschneiden, und deine Nachkommenschaft wird durch das Schwert fallen; sie werden deine Söhne und Töchter mit fortnehmen, und deine Nachkommenschaft wird im Feuer verbrennen.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.26|AT|26|Hesekiel|23||0|26|Sie werden dir die Kleider ausziehen und deine Schmucksachen wegnehmen.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.27|AT|26|Hesekiel|23||0|27|So will ich deiner Unzucht ein Ende machen und deiner Buhlerei von Ägypten her, dass du deine Augen nicht mehr zu ihnen erhebest und der Ägypter nicht mehr gedenkest.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.28|AT|26|Hesekiel|23||0|28|Denn so spricht Gott der Herr: Siehe, ich will dich in die Hand derer geben, die du hassest, in die Hand derer, deren du überdrüssig bist.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.29|AT|26|Hesekiel|23||0|29|Und sie werden voll Hass mit dir verfahren: alles, was du erarbeitet hast, werden sie mit fortnehmen und dich nackt und bloss liegenlassen, und deine buhlerische Blösse wird aufgedeckt werden. Deine Unzucht und deine Buhlerei|ZUE1931|Public Domain EZK.23.30|AT|26|Hesekiel|23||0|30|haben dir dieses eingetragen, weil du dich den Heiden preisgegeben und dich an ihren Götzen verunreinigt hast.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.31|AT|26|Hesekiel|23||0|31|Du bist den Weg deiner Schwester gewandelt; darum gebe ich nun dir ihren Becher in die Hand.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.32|AT|26|Hesekiel|23||0|32|So spricht Gott der Herr: Den Becher deiner Schwester sollst du trinken, den tiefen und weiten, der gar viel fasst.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.33|AT|26|Hesekiel|23||0|33|Der Trunkenheit und des Jammers wirst du voll werden; ein Becher des Schauers und Schauders ist der Becher deiner Schwester Samaria.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.34|AT|26|Hesekiel|23||0|34|Und du sollst ihn austrinken und ausschlürfen und noch an seinen Scherben nagen und dir die Brust aufreissen. Denn ich habe es geredet, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.35|AT|26|Hesekiel|23||0|35|Darum spricht Gott der Herr also: Weil du meiner vergessen und mich hinter deinen Rücken geworfen hast, so trage nun auch du (die Strafe für) deine Unzucht und deine Buhlerei.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.36|AT|26|Hesekiel|23||0|36|Und der Herr sprach zu mir: Menschensohn, willst du nicht Ohola und Oholiba das Urteil sprechen? - So halte ihnen denn ihre Greuel vor!|ZUE1931|Public Domain EZK.23.37|AT|26|Hesekiel|23||0|37|Sie haben Ehebruch getrieben, und Blut ist an ihren Händen; sie haben Ehebruch getrieben mit ihren Götzen und sogar ihre eignen Kinder, die sie mir geboren hatten, ihnen zum Frasse durchs Feuer gehen lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.38|AT|26|Hesekiel|23||0|38|Und noch mehr haben sie mir angetan: sie haben an demselben Tage mein Heiligtum verunreinigt, und meine Sabbate haben sie entweiht.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.39|AT|26|Hesekiel|23||0|39|Und wenn sie ihre Kinder ihren Götzen geschlachtet hatten, so kamen sie noch am selben Tag in mein Heiligtum, es zu entweihen. Siehe, solches haben sie mitten in meinem Hause getan.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.40|AT|26|Hesekiel|23||0|40|Ja, für Männer, die von fernher kamen, zu denen ein Bote gesandt ward und die alsbald kamen, hast du dich gebadet, deine Augen geschminkt und dich aufs schönste geputzt.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.41|AT|26|Hesekiel|23||0|41|Und du hast dich auf ein prächtiges Polster gesetzt, mit einer gerüsteten Tafel davor, auf die du meinen Weihrauch und mein Öl stelltest.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.42|AT|26|Hesekiel|23||0|42|Und mit lärmender Stimme sangen sie, und sie legten ihnen Spangen an die Arme und setzten ihnen eine prächtige Krone aufs Haupt.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.44|AT|26|Hesekiel|23||0|44|Und sie gingen zu ihnen ein wie zu einer Dirne; so gingen sie zu Ohola und Oholiba, um Unzucht zu treiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.45|AT|26|Hesekiel|23||0|45|Aber gerechte Männer werden ihnen das Urteil sprechen, das man Ehebrecherinnen und Mörderinnen spricht; denn Ehebrecherinnen sind sie, und Blut ist an ihren Händen.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.46|AT|26|Hesekiel|23||0|46|Denn so spricht Gott der Herr: Man biete eine Volksgemeinde wider sie auf und gebe sie dem Entsetzen und der Plünderung preis,|ZUE1931|Public Domain EZK.23.47|AT|26|Hesekiel|23||0|47|und man steinige sie in der Gemeinde und zerhaue sie mit den Schwertern; man töte ihre Söhne und Töchter, und ihre Häuser verbrenne man.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.48|AT|26|Hesekiel|23||0|48|So will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, damit alle Weiber sich warnen lassen und nicht Unzucht treiben wie sie.|ZUE1931|Public Domain EZK.23.49|AT|26|Hesekiel|23||0|49|Man wird euch (die Strafe für) eure Unzucht auflegen, und die Versündigung mit euren Götzen werdet ihr tragen müssen, damit ihr erkennet, dass ich Gott der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.1|AT|26|Hesekiel|24||0|1|IM neunten Jahre, im zehnten Monat, am zehnten Tage des Monats, erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.24.2|AT|26|Hesekiel|24||0|2|Menschensohn, schreibe dir das Datum dieses Tages auf, ebendiesen heutigen Tag; der König von Babel hat sich an ebendiesem heutigen Tag auf Jerusalem geworfen.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.3|AT|26|Hesekiel|24||0|3|Und rede zu dem widerspenstigen Geschlecht im Gleichnis und sage zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Stelle den Kessel hin, stelle ihn hin und giesse auch Wasser darein.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.4|AT|26|Hesekiel|24||0|4|Tue Fleischstücke hinein, lauter gute Stücke, Lende und Schulter, fülle ihn mit auserlesenen Knochen.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.5|AT|26|Hesekiel|24||0|5|Nimm eins von den besten Schafen und zünde das Holz an darunter. Lass die Fleischstücke sieden und koche auch die Knochen darin.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.6|AT|26|Hesekiel|24||0|6|Darum spricht Gott der Herr also: Wehe über die blutbefleckte Stadt, über den Kessel, an dem der Rost sitzt und von dem sein Rost nicht abgegangen ist! Stück für Stück nimm heraus; da wird nicht das Los geworfen.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.7|AT|26|Hesekiel|24||0|7|Denn das Blut, das sie vergossen, ist noch mitten in ihr; auf den nackten Felsen hat sie es gegossen, hat es nicht auf die Erde geschüttet, sodass diese es zudeckte.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.8|AT|26|Hesekiel|24||0|8|Um Grimm heraufzuführen, um Rache zu vollstrecken, habe ich das von ihr vergossene Blut auf den nackten Felsen gegossen, dass es nicht bedeckt werde.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.9|AT|26|Hesekiel|24||0|9|Darum spricht Gott der Herr also: Wehe über die blutbefleckte Stadt! Auch ich will einen grossen Holzstoss machen.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.10|AT|26|Hesekiel|24||0|10|Trage viel Holz zusammen, zünde das Feuer an, koche das Fleisch gar, giesse aus die Brühe, dass die Knochen verbrannt werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.11|AT|26|Hesekiel|24||0|11|Stelle den Kessel leer auf die Kohlen, damit er erhitzt und sein Erz glühend werde, dass seine Unreinheit in ihm schmelze und sein Rost verzehrt werde;|ZUE1931|Public Domain EZK.24.12|AT|26|Hesekiel|24||0|12|aber der viele Rost geht nicht weg im Feuer.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.13|AT|26|Hesekiel|24||0|13|Weil du dich durch Unzucht verunreinigtest und weil du, während ich dich reinigen wollte, doch nicht rein wurdest von deiner Unreinheit, so sollst du nicht mehr rein werden, bis ich meinen Grimm an dir gestillt habe.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.14|AT|26|Hesekiel|24||0|14|Ich, der Herr, habe es geredet, und es kommt, und ich führe es aus; ich erlasse nichts und ich schone nicht, ich lasse mich's nicht gereuen. Nach deinem Wandel und nach deinen Taten will ich dich richten, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.15|AT|26|Hesekiel|24||0|15|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.24.16|AT|26|Hesekiel|24||0|16|Menschensohn, siehe, ich will dir die Lust deiner Augen wegnehmen durch jähen Tod; aber du sollst nicht klagen und weinen und keine Tränen darüber vergiessen.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.17|AT|26|Hesekiel|24||0|17|Seufze still, halte nicht Totentrauer! Binde den Kopfbund um und lege die Schuhe an deine Füsse; verhülle den Bart nicht und iss kein Trauerbrot,|ZUE1931|Public Domain EZK.24.18|AT|26|Hesekiel|24||0|18|und am andern Morgen rede zum Volke! - Und am Abend starb mein Weib. Am andern Morgen tat ich, wie mir befohlen war.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.19|AT|26|Hesekiel|24||0|19|Da sprachen die Leute zu mir: Willst du uns nicht sagen, was das für uns bedeutet, was du da tust?|ZUE1931|Public Domain EZK.24.20|AT|26|Hesekiel|24||0|20|Ich antwortete ihnen: Das Wort des Herrn ist an mich also ergangen:|ZUE1931|Public Domain EZK.24.21|AT|26|Hesekiel|24||0|21|Sprich zum Hause Israel: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich entweihe mein Heiligtum, den Hort, auf den ihr stolz seid, die Lust eurer Augen und die Sehnsucht eures Herzens; und eure Söhne und Töchter, die ihr zurückgelassen habt, werden durch das Schwert fallen.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.22|AT|26|Hesekiel|24||0|22|Da werdet ihr tun, wie ich getan habe: ihr werdet den Bart nicht verhüllen und werdet kein Trauerbrot essen,|ZUE1931|Public Domain EZK.24.23|AT|26|Hesekiel|24||0|23|ihr werdet den Kopfbund auf dem Haupte behalten und die Schuhe an den Füssen; ihr werdet nicht klagen und weinen. Und ihr werdet um eurer Schuld willen vergehen und einer den andern anstarren.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.24|AT|26|Hesekiel|24||0|24|So wird Ezechiel euch zum Zeichen. Ganz wie er getan hat, werdet ihr tun, wenn es eintrifft; und ihr werdet erkennen, dass ich Gott der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.25|AT|26|Hesekiel|24||0|25|Du aber, Menschensohn, fürwahr, an dem Tage, da ich ihnen ihren Hort, ihre herrliche Freude, die Lust ihrer Augen, die Sehnsucht ihres Herzens, ihre Söhne und Töchter wegnehme,|ZUE1931|Public Domain EZK.24.26|AT|26|Hesekiel|24||0|26|an jenem Tage wird ein Entronnener zu dir kommen, es dir zu melden.|ZUE1931|Public Domain EZK.24.27|AT|26|Hesekiel|24||0|27|An jenem Tage, wenn der Entronnene kommt, wird dir der Mund aufgetan werden, und du wirst reden und nicht mehr stumm sein; und du wirst ihnen zum Zeichen werden, und sie werden erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.1|AT|26|Hesekiel|25||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.25.2|AT|26|Hesekiel|25||0|2|Menschensohn, richte dein Angesicht wider die Ammoniter und weissage über sie.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.3|AT|26|Hesekiel|25||0|3|"Sprich zu den Ammonitern: Höret das Wort Gottes des Herrn: So spricht Gott der Herr: Weil du ""Ha! ha!"" rufst über mein Heiligtum, dass es entweiht ward, über das Land Israels, dass es verwüstet wurde, und über das Haus Juda, dass es in die Verbannung wandern musste,"|ZUE1931|Public Domain EZK.25.4|AT|26|Hesekiel|25||0|4|darum, siehe, will ich dich denen im Osten zum Eigentum geben; sie werden ihre Zeltlager in dir errichten und ihre Wohnungen in dir aufschlagen; sie werden deine Früchte essen und sie deine Milch trinken.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.5|AT|26|Hesekiel|25||0|5|Ich will Rabba zu einer Trift für Kamele machen und das Ammoniterland zu einer Lagerstätte für Schafe, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.6|AT|26|Hesekiel|25||0|6|Denn so spricht Gott der Herr: Weil du in die Hände geklatscht und mit den Füssen gestampft, weil du, voll Schadenfreude im Herzen, über Israels Land frohlockt hast,|ZUE1931|Public Domain EZK.25.7|AT|26|Hesekiel|25||0|7|darum, siehe, recke ich nun meine Hand aus wider dich und gebe dich den Völkern zum Raub; ich rotte dich aus aus den Völkern und tilge dich hinweg aus den Ländern. Ich vernichte dich, damit du erkennest, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.8|AT|26|Hesekiel|25||0|8|"So spricht Gott der Herr: Weil Moab sagt: ""Siehe, dem Hause Juda ergeht es wie allen andern Völkern"","|ZUE1931|Public Domain EZK.25.9|AT|26|Hesekiel|25||0|9|darum, siehe, will ich die Berglehne Moabs entblössen von den Städten, ja von seinen Städten insgesamt, der Zierde des Landes: Beth-Jesimoth, Baal-Meon und Kirjathaim.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.10|AT|26|Hesekiel|25||0|10|Denen im Osten gebe ich es nebst den Ammonitern zum Eigentum, damit man seiner nicht mehr gedenke unter den Völkern.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.11|AT|26|Hesekiel|25||0|11|Und über Moab will ich Gericht halten, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.12|AT|26|Hesekiel|25||0|12|So spricht Gott der Herr: Weil Edom am Hause Juda rachsüchtig gehandelt und sich schwer verschuldet und sich grausam gerächt hat,|ZUE1931|Public Domain EZK.25.13|AT|26|Hesekiel|25||0|13|darum will ich, spricht Gott der Herr, meine Hand wider Edom ausrecken, will Menschen und Tiere darin ausrotten und es zur Einöde machen; von Theman bis Dedan sollen sie durch das Schwert fallen.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.14|AT|26|Hesekiel|25||0|14|Ich will meine Rache an Edom durch mein Volk Israel vollstrecken; sie werden mit Edom verfahren nach meinem Zorn und nach meinem Grimm, dass es meine Rache verspüre, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.15|AT|26|Hesekiel|25||0|15|So spricht Gott der Herr: Weil die Philister rachsüchtig gehandelt und sich, voll Schadenfreude im Herzen, gerächt haben, Verderben anzurichten aus alter Feindschaft,|ZUE1931|Public Domain EZK.25.16|AT|26|Hesekiel|25||0|16|darum will ich, spricht Gott der Herr, nun meine Hand wider die Philister ausrecken und die Kreter ausrotten und den Überrest am Gestade des Meeres umkommen lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.25.17|AT|26|Hesekiel|25||0|17|Ich will grosse Rachetaten an ihnen vollführen mit grimmigen Züchtigungen, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich meine Rache an ihnen vollstrecke.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.1|AT|26|Hesekiel|26||0|1|IM elften Jahre, am ersten Tage des... Monats, erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.26.2|AT|26|Hesekiel|26||0|2|"Menschensohn, weil Tyrus von Jerusalem gesagt hat: ""Ha! ha! zerschmettert ist sie, die Handelsherrin unter den Völkern; nun wendet sich mir zu der Reichtum der Verwüsteten"","|ZUE1931|Public Domain EZK.26.3|AT|26|Hesekiel|26||0|3|darum spricht Gott der Herr also: Siehe, nun will ich an dich, Tyrus; ich will viele Völker wider dich heranführen, wie das Meer mit seinen Wogen herandrängt.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.4|AT|26|Hesekiel|26||0|4|Und sie werden die Mauern von Tyrus zerbrechen und seine Türme einreissen; ich werde sein Erdreich aus ihm wegfegen und es zum nackten Felsen machen.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.5|AT|26|Hesekiel|26||0|5|Ein Platz, wo man die Netze ausbreitet, soll es werden inmitten des Meeres; denn ich habe es geredet, spricht Gott der Herr, und es soll den Völkern zum Raube werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.6|AT|26|Hesekiel|26||0|6|Und seine Töchter, die auf dem Lande sind, sollen durch das Schwert umkommen, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.7|AT|26|Hesekiel|26||0|7|Denn so spricht Gott der Herr: Siehe, ich will Nebukadrezar, den König von Babel, den König der Könige, von Norden her wider Tyrus heranführen mit Rossen, Wagen und Reitern und mit einem Haufen vieler Völker.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.8|AT|26|Hesekiel|26||0|8|Deine Töchter auf dem Lande wird er mit dem Schwert umbringen; wider dich aber wird er ein Bollwerk bauen, wird einen Damm gegen dich aufschütten und ein Schilddach wider dich aufstellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.9|AT|26|Hesekiel|26||0|9|Er wird seinen Sturmbock zum Stoss wider deine Mauern richten und deine Türme niederreissen mit seinen Eisen.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.10|AT|26|Hesekiel|26||0|10|Seiner Rosse sind so viele, dass dich ihr Staub bedeckt; vor dem Getöse seiner Reiter und der Räder seiner Wagen werden deine Mauern erbeben, wenn er durch deine Tore eindringt, wie man eindringt in eine erstürmte Stadt.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.11|AT|26|Hesekiel|26||0|11|Mit den Hufen seiner Rosse wird er all deine Strassen zerstampfen; er wird dein Volk mit dem Schwerte töten, und die|ZUE1931|Public Domain EZK.26.12|AT|26|Hesekiel|26||0|12|Sie werden deinen Reichtum erbeuten und deine Handelsschätze plündern, werden deine Mauern zerstören und deine kostbaren Häuser einreissen; deine Steine und Balken und dein Erdreich wird man ins Wasser werfen.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.13|AT|26|Hesekiel|26||0|13|Ich werde dem Lärm deiner Lieder ein Ende machen, und der Klang deiner Lauten soll nicht mehr gehört werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.14|AT|26|Hesekiel|26||0|14|Ich will dich zum nackten Felsen machen; ein Platz, wo man die Netze ausbreitet, sollst du werden, und man wird dich nimmermehr aufbauen. Denn ich habe es geredet, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.15|AT|26|Hesekiel|26||0|15|So spricht Gott der Herr zu Tyrus: Werden nicht von dem Getöse deines Falls, beim Stöhnen der Durchbohrten, beim Morden des Schwertes in deiner Mitte, die Inseln erbeben?|ZUE1931|Public Domain EZK.26.16|AT|26|Hesekiel|26||0|16|Alle Fürsten am Meere werden von ihren Thronen herabsteigen; sie werden ihre Mäntel von sich tun und ihre gestickten Gewänder ausziehen. In Trauer werden sie sich kleiden und sich auf den Boden setzen; sie werden alle Augenblicke erzittern und ob dir sich entsetzen.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.17|AT|26|Hesekiel|26||0|17|Und sie werden ein Klagelied über dich anheben und zu dir sprechen: Wie bist du vom Meere verschwunden, du gepriesene Stadt, die du mächtig warst auf dem Meere, du und deine Bewohner, die du Schrecken einjagtest all denen, die daran wohnten!|ZUE1931|Public Domain EZK.26.18|AT|26|Hesekiel|26||0|18|Jetzt werden die Inseln erzittern am Tag deines Falls, erschrecken werden die Inseln im Meer ob deines Ausgangs.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.19|AT|26|Hesekiel|26||0|19|Denn so spricht Gott der Herr: Wenn ich dich zur verwüsteten Stadt mache, den Städten gleich, die nicht mehr bewohnt sind, wenn ich die Flut über dich heraufführe und dich die grossen Wasser bedecken,|ZUE1931|Public Domain EZK.26.20|AT|26|Hesekiel|26||0|20|so stosse ich dich hinab zu denen, die zur Grube gefahren, zu dem Volke der Vorzeit, und lasse dich wohnen im unterirdischen Land gleich uralten Trümmern, bei denen, die zur Grube gefahren, auf dass du nicht mehr bewohnt werdest und nicht mehr erstehest im Lande der Lebenden.|ZUE1931|Public Domain EZK.26.21|AT|26|Hesekiel|26||0|21|Ein jähes Ende will ich dir machen, dass du nicht mehr seiest. Man wird dich suchen und wird dich nimmermehr finden, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.1|AT|26|Hesekiel|27||0|1|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.27.2|AT|26|Hesekiel|27||0|2|Du, Menschensohn, hebe ein Klagelied an über Tyrus|ZUE1931|Public Domain EZK.27.3|AT|26|Hesekiel|27||0|3|"und sprich zu Tyrus: Die du wohnst am Zugang zum Meere, du Handelsherrin der Völker an vielen Gestaden, so spricht Gott der Herr: Tyrus, du hast gesprochen: ""Ein Prachtschiff bin ich, vollendet schön."""|ZUE1931|Public Domain EZK.27.4|AT|26|Hesekiel|27||0|4|Gross machten dich inmitten des Meeres deine Erbauer, vollendet schön.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.5|AT|26|Hesekiel|27||0|5|Aus Zypressen vom Senir bauten sie dir all deine Planken, eine Zeder vom Libanon nahmen sie, dir einen Mastbaum zu zimmern.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.6|AT|26|Hesekiel|27||0|6|Von Eichenholz aus Basan machten sie deine Ruder; dein Verdeck ist Elfenbeinarbeit, eingelegt in Buchsbaumholz von den Gestaden der Chittäer.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.7|AT|26|Hesekiel|27||0|7|Buntgewirkter Byssus aus Ägypten war dein Wimpel, dass er dir als Abzeichen diene; blauer und roter Purpur von den Gestaden Elisas war deine Bedachung.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.8|AT|26|Hesekiel|27||0|8|Die Bewohner von Sidon und Arwad dienten dir als Ruderknechte; die Kundigsten von Zamar waren auf dir, sie waren deine Steuerleute.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.9|AT|26|Hesekiel|27||0|9|Die Ältesten von Gebal und seine Weisen besserten deine Lecke aus. Alle Meerschiffe mit ihren Matrosen waren in dir, Tauschhandel mit dir zu treiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.10|AT|26|Hesekiel|27||0|10|Leute von Paras, Lud und Put waren in deinem Heere als deine Krieger; Schild und Helm hängten sie in dir auf, die bildeten deine Zier.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.11|AT|26|Hesekiel|27||0|11|Die von Arwad und Hethlon waren auf deinen Mauern ringsum und Zamariter auf deinen Türmen. Sie hängten ihre Schilde auf an deinen Mauern ringsum; die machten deine Schönheit vollkommen.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.12|AT|26|Hesekiel|27||0|12|Tharsis trieb Handel mit dir wegen der Menge all deiner Güter; Silber, Eisen, Zinn und Blei lieferte es dir als Tauschware.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.13|AT|26|Hesekiel|27||0|13|Jawan, Thubal und Mesech handelten mit dir: Menschenseelen und kupferne Geräte lieferten sie dir zum Austausch.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.14|AT|26|Hesekiel|27||0|14|Die vom Stamme Thogarma lieferten dir Zug- und Reitpferde und Maultiere als Tauschware.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.15|AT|26|Hesekiel|27||0|15|Die von Rhodus handelten mit dir. Viele Gestade trieben Handel für dich; Elfenbeinzähne und Ebenholz entrichteten sie dir als Tribut.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.16|AT|26|Hesekiel|27||0|16|Edom trieb Handel mit dir wegen der Menge deiner Waren; Rubine, roten Purpur, Buntwirkereien, Byssus, Korallen und Granaten lieferten sie dir als Tauschware.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.17|AT|26|Hesekiel|27||0|17|Juda und das Land Israels handelten mit dir; Weizen und Gummi und Wachs, Honig und Öl und Balsam lieferten sie dir zum Austausch.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.18|AT|26|Hesekiel|27||0|18|Damaskus trieb Handel mit dir wegen der Menge all deiner Güter; Wein von Helbon und Wolle von Zahar|ZUE1931|Public Domain EZK.27.19|AT|26|Hesekiel|27||0|19|lieferten sie dir als Tauschware. Aus Usal kamen Eisenbarren, Kassia und Würzrohr für dich zum Austausch.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.20|AT|26|Hesekiel|27||0|20|Dedan handelte mit dir in Satteldecken zum Reiten.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.21|AT|26|Hesekiel|27||0|21|Die Araber und alle Fürsten von Kedar trieben Handel für dich mit Lämmern, Widdern und Böcken; damit waren sie deine Händler.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.22|AT|26|Hesekiel|27||0|22|Saba und Ragma trieben Handel mit dir; die köstlichste Spezerei, allerlei Edelsteine und Gold lieferten sie dir als Tauschware.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.23|AT|26|Hesekiel|27||0|23|Haran, Kanne und Eden trieben Handel mit dir, ebenso Assur und ganz Medien.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.24|AT|26|Hesekiel|27||0|24|Handel in Prachtgewändern, in Mänteln von blauem Purpur und Buntwirkereien, in buntfarbenen Teppichen und gedrehten, festen Tauen trieben sie mit dir.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.25|AT|26|Hesekiel|27||0|25|Tharsisschiffe zogen für dich dahin mit deinen Waren. So wurdest du reich und überaus herrlich inmitten des Meeres;|ZUE1931|Public Domain EZK.27.26|AT|26|Hesekiel|27||0|26|über gewaltige Wasser führten dich deine Ruderer. Da zerbricht dich der Oststurm mitten im Meere:|ZUE1931|Public Domain EZK.27.27|AT|26|Hesekiel|27||0|27|dein Reichtum und deine Waren, all deine Handelsgüter, deine Matrosen und Steuerleute, deine Schiffszimmerer und deine Handelsherren und all deine Krieger auf dir, ja, dein ganzes Volk auf dir, sie sinken mitten ins Meer am Tag deines Untergangs.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.28|AT|26|Hesekiel|27||0|28|Ob dem lauten Geschrei deiner Steuerleute erbeben die Flotten,|ZUE1931|Public Domain EZK.27.29|AT|26|Hesekiel|27||0|29|und von ihren Schiffen steigen herab alle, die das Ruder führen; die Matrosen und Steuerleute auf dem Meere, sie alle gehen ans Land|ZUE1931|Public Domain EZK.27.30|AT|26|Hesekiel|27||0|30|und erheben über dich ihre Stimme und klagen bitterlich, streuen sich Staub auf das Haupt und wälzen sich in der Asche.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.31|AT|26|Hesekiel|27||0|31|Sie scheren sich eine Glatze um deinetwillen und gürten das Trauergewand um, weinen um dich voll Herzeleid in bitterer Trauer.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.32|AT|26|Hesekiel|27||0|32|"Sie heben ein Klagelied über dich an und singen wehklagend um dich: ""Wer ward vernichtet wie Tyrus inmitten des Meeres?"|ZUE1931|Public Domain EZK.27.33|AT|26|Hesekiel|27||0|33|Als deine Waren dem Meere entstiegen, sättigtest du viele Völker; mit der Fülle deines Reichtums und deiner Handelsgüter machtest du reich die Könige der Erde.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.34|AT|26|Hesekiel|27||0|34|Nun bist du zerschmettert, vom Meere hinweg in die Tiefen der Wasser verschwunden; deine Waren und all dein Volk sind mitten in dir versunken.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.35|AT|26|Hesekiel|27||0|35|Alle Bewohner der Meeresgestade sind entsetzt ob deines Geschicks, und all ihre Könige schaudern; verstört ist ihr Antlitz.|ZUE1931|Public Domain EZK.27.36|AT|26|Hesekiel|27||0|36|"Die Handel treiben unter den Völkern, zischen dich aus; jähem Ende bist du verfallen, bist dahin auf immer!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.28.1|AT|26|Hesekiel|28||0|1|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.28.2|AT|26|Hesekiel|28||0|2|"Menschensohn, sprich zum Fürsten von Tyrus: So spricht Gott der Herr: Weil sich dein Herz überhoben hat und du gesagt hast: ""Ein Gott bin ich! auf einem Göttersitz throne ich mitten im Meer!"" wo du doch nur ein Mensch bist und kein Gott, und weil du dich einem Gotte gleich dünktest -"|ZUE1931|Public Domain EZK.28.3|AT|26|Hesekiel|28||0|3|ja wahrlich, du bist weiser als Daniel, alle Klugen reichen an dich nicht heran;|ZUE1931|Public Domain EZK.28.4|AT|26|Hesekiel|28||0|4|mit deiner Weisheit und deiner Klugheit hast du dir Reichtum erworben, hast Gold und Silber gesammelt in deine Schatzkammern;|ZUE1931|Public Domain EZK.28.5|AT|26|Hesekiel|28||0|5|durch deine grosse Klugheit im Handel hast du deinen Reichtum gemehrt, und so hat sich dein Herz überhoben ob deines Reichtums -,|ZUE1931|Public Domain EZK.28.6|AT|26|Hesekiel|28||0|6|darum spricht Gott der Herr also: Weil du dich einem Gotte gleich dünktest,|ZUE1931|Public Domain EZK.28.7|AT|26|Hesekiel|28||0|7|darum, siehe, lasse ich Fremde über dich kommen, die grimmigsten Völker; die werden ihre Schwerter ziehen wider deine herrliche Weisheit und deinen Glanz entweihen.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.8|AT|26|Hesekiel|28||0|8|In die Grube werden sie dich hinabstossen, und du wirst den Tod eines Erschlagenen sterben inmitten des Meeres.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.9|AT|26|Hesekiel|28||0|9|"Wirst du dann auch noch sagen, im Angesicht deiner Mörder: ""Ein Gott bin ich!"" wo du doch nur ein Mensch bist und kein Gott, in der Gewalt derer, die dich durchbohren?"|ZUE1931|Public Domain EZK.28.10|AT|26|Hesekiel|28||0|10|Den Tod von Unbeschnittenen wirst du sterben durch die Hand von Fremden. Denn ich habe es geredet, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.11|AT|26|Hesekiel|28||0|11|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.28.12|AT|26|Hesekiel|28||0|12|Menschensohn, hebe ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott der Herr: Du warst das urbildliche Siegel, voll Weisheit und von vollendeter Schönheit.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.13|AT|26|Hesekiel|28||0|13|In Eden, dem Gottesgarten, warst du, warst bedeckt von allerlei Edelsteinen: Karneol, Topas und Jaspis, Chrysolith, Soham und Onyx, Saphir, Rubin und Smaragd, und von Gold war die Arbeit der Fassung und der Vertiefungen an dir. An dem Tage, da du geschaffen wurdest, wurden sie eingesetzt.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.14|AT|26|Hesekiel|28||0|14|Dem schützenden Cherub gesellte ich dich bei auf dem heiligen Gottesberge, du warst inmitten feuriger Steine.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.15|AT|26|Hesekiel|28||0|15|Du wandeltest unsträflich in deinen Wegen von dem Tage deiner Erschaffung an, bis Unrecht an dir erfunden ward.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.16|AT|26|Hesekiel|28||0|16|Bei deinem mächtigen Handel fülltest du dein Inneres mit Frevel und versündigtest dich. Da stiess ich dich aus dem Heiligtum des Gottesberges hinaus, und es trieb dich der schützende Cherub aus der Mitte der feurigen Steine hinweg.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.17|AT|26|Hesekiel|28||0|17|Dein Herz hatte sich überhoben ob deiner Schönheit, du hattest deine Weisheit um deines Glanzes willen zerstört. Auf die Erde schleuderte ich dich hinab, vor Könige gab ich dich hin, dass sie ihre Lust an dir schauten.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.18|AT|26|Hesekiel|28||0|18|Durch die Grösse deiner Schuld, durch die Ungerechtigkeit in deinem Handel hattest du mein Heiligtum entweiht; darum liess ich aus seiner Mitte ein Feuer hervorbrechen, das dich verzehrte, und ich machte dich zu Asche auf der Erde vor den Augen aller, die dich sahen.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.19|AT|26|Hesekiel|28||0|19|Alle, die dich kannten unter den Völkern, sind entsetzt ob deines Geschicks; jähem Ende bist du verfallen, bist dahin auf immer!|ZUE1931|Public Domain EZK.28.20|AT|26|Hesekiel|28||0|20|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.28.21|AT|26|Hesekiel|28||0|21|Menschensohn, richte dein Angesicht wider Sidon und weissage über die Stadt|ZUE1931|Public Domain EZK.28.22|AT|26|Hesekiel|28||0|22|und sprich: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an dich, Sidon, will mich verherrlichen in deiner Mitte, damit du erkennest, dass ich der Herr bin, wenn ich an dir Gerichte vollstrecke und mich als den Heiligen erweise an dir.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.23|AT|26|Hesekiel|28||0|23|Ich will die Pest in dich senden und das Morden auf deine Strassen, und es sollen vom Schwerte Erschlagene liegen in deiner Mitte ringsumher, damit du erkennest, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.24|AT|26|Hesekiel|28||0|24|Dem Hause Israel aber soll forthin kein stechender Dorn noch schmerzender Stachel mehr drohen von all seinen Nachbarn, die es verachten, und sie werden erkennen, dass ich Gott der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.25|AT|26|Hesekiel|28||0|25|So spricht Gott der Herr: Wenn ich die vom Hause Israel aus den Völkern, unter die sie zerstreut worden sind, wieder sammle, dann will ich mich an ihnen als den Heiligen erweisen vor den Augen der Heiden, und sie sollen in ihrem Lande wohnen, das ich meinem Knechte Jakob gegeben habe.|ZUE1931|Public Domain EZK.28.26|AT|26|Hesekiel|28||0|26|In Sicherheit werden sie darin wohnen, werden Häuser bauen und Weinberge pflanzen, ja, in Sicherheit werden sie wohnen, während ich Gerichte vollstrecke an all ihren Nachbarn, die sie verachten; und alsdann werden sie erkennen, dass ich, der Herr, ihr Gott bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.1|AT|26|Hesekiel|29||0|1|IM zehnten Jahre, am zwölften Tage des zehnten Monats, erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.29.2|AT|26|Hesekiel|29||0|2|Menschensohn, richte dein Angesicht wider den Pharao, den König von Ägypten, und weissage über ihn und über ganz Ägypten|ZUE1931|Public Domain EZK.29.3|AT|26|Hesekiel|29||0|3|"und sprich: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an dich, Pharao, König von Ägypten, du grosses Krokodil, das da lagert inmitten der Nilarme, das da spricht: ""Mein ist der Nil, und ich habe ihn gemacht."""|ZUE1931|Public Domain EZK.29.4|AT|26|Hesekiel|29||0|4|Ich will Haken in deine Kinnbacken legen und die Fische in deinen Flüssen an deine Schuppen hängen, ich will dich aus deinen Flüssen heraufholen samt allen Fischen deiner Flüsse, die an deinen Schuppen hangen.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.5|AT|26|Hesekiel|29||0|5|Dann werfe ich dich in die Wüste hinaus samt allen Fischen deiner Flüsse. Auf dem offenen Felde wirst du liegen, und man wird dich nicht aufheben noch begraben; dem Getier der Erde und den Vögeln des Himmels gebe ich dich zum Frasse.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.6|AT|26|Hesekiel|29||0|6|Dann werden alle Bewohner Ägyptens erkennen, dass ich der Herr bin. Weil du nur eine Stütze von Schilfrohr bist für das Haus Israel -|ZUE1931|Public Domain EZK.29.7|AT|26|Hesekiel|29||0|7|wenn sie dich mit der Hand anfassen, so knickst du zusammen und durchstichst ihnen die ganze Hand; und wenn sie sich auf dich stützen, so zerbrichst du und machst ihre ganzen Hüften wanken -,|ZUE1931|Public Domain EZK.29.8|AT|26|Hesekiel|29||0|8|darum spricht Gott der Herr also: Siehe, ich lasse das Schwert über dich kommen und tilge Menschen und Vieh aus dir hinweg;|ZUE1931|Public Domain EZK.29.9|AT|26|Hesekiel|29||0|9|"und das Land Ägypten soll zur Wüste und Einöde werden, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin. Weil du gesagt hast: ""Der Nil ist mein, und ich habe ihn gemacht"","|ZUE1931|Public Domain EZK.29.10|AT|26|Hesekiel|29||0|10|darum, siehe, will ich an dich und an deinen Nil, will das Land Ägypten zur Einöde und Wüste machen von Migdol bis nach Syene, bis an die Grenze Äthiopiens.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.11|AT|26|Hesekiel|29||0|11|Keines Menschen Fuss soll es durchwandern, auch keines Tieres Fuss soll es durchstreifen; unbewohnt soll es bleiben vierzig Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.12|AT|26|Hesekiel|29||0|12|Ich werde das Land Ägypten zur Wüste machen inmitten verwüsteter Länder, und seine Städte werden öde liegen inmitten verödeter Städte vierzig Jahre lang, und die Ägypter werde ich unter die Heiden versprengen und über die Länder zerstreuen.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.13|AT|26|Hesekiel|29||0|13|Denn so spricht Gott der Herr: Nach vierzig Jahren werde ich die Ägypter aus den Völkern, unter die sie zerstreut worden sind, wieder sammeln;|ZUE1931|Public Domain EZK.29.14|AT|26|Hesekiel|29||0|14|ich werde das Geschick Ägyptens wenden und sie in das Land Pathros, das Land ihres Ursprungs, zurückbringen, und dort sollen sie ein geringes Königreich sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.15|AT|26|Hesekiel|29||0|15|Das geringste unter den Reichen soll es sein, soll sich nicht mehr über die Völker erheben; ihre Zahl will ich vermindern, dass sie nicht herrschen sollen über die Völker.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.16|AT|26|Hesekiel|29||0|16|Sie werden dem Hause Israel kein Hort des Vertrauens mehr sein, (kein Ankläger,) der Israels Schuld (bei Gott) in Erinnerung bringt, wenn es sich an sie anschliessen wird. Und sie werden erkennen, dass ich Gott der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.17|AT|26|Hesekiel|29||0|17|Im 27. Jahre aber, am ersten Tage des ersten Monats, erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.29.18|AT|26|Hesekiel|29||0|18|Menschensohn! Nebukadrezar, der König von Babel, hat sein Kriegsheer schwere Arbeit tun lassen gegen Tyrus. Jeglicher Kopf ist kahl und jegliche Schulter zerschunden; aber Lohn ist von Tyrus weder ihm noch seinem Heere geworden für die Arbeit, die er wider die Stadt getan.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.19|AT|26|Hesekiel|29||0|19|Darum spricht Gott der Herr also: Siehe, ich will Nebukadrezar, dem König von Babel, das Land Ägypten geben: er wird seinen Reichtum mit fortnehmen, wird es plündern und ausrauben, und es wird seinem Heere als Lohn zufallen.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.20|AT|26|Hesekiel|29||0|20|Als Entgelt, um das er gearbeitet hat, gebe ich ihm das Land Ägypten, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.29.21|AT|26|Hesekiel|29||0|21|An jenem Tage will ich dem Hause Israel ein Horn wachsen lassen und dir den Mund wieder auftun in ihrer Mitte, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.1|AT|26|Hesekiel|30||0|1|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.30.2|AT|26|Hesekiel|30||0|2|"Menschensohn, weissage und sprich: So spricht Gott der Herr: Wehklaget: ""Ach, welch ein Tag!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.30.3|AT|26|Hesekiel|30||0|3|Denn nahe ist ein Tag, ja, nahe der Tag des Herrn; ein Tag finstern Gewölks, die Stunde für die Heiden wird er sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.4|AT|26|Hesekiel|30||0|4|Es wird ein Schwert nach Ägypten kommen, und Äthiopien wird ein Zittern befallen, wenn die Erschlagenen in Ägypten umherliegen, wenn ihm sein Reichtum genommen und seine Grundfesten eingerissen werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.5|AT|26|Hesekiel|30||0|5|Die Äthiopier, Putäer und Luditer samt allem Fremdvolk und mit ihnen die Lubiter und die Söhne des Bundeslandes werden durch das Schwert fallen.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.6|AT|26|Hesekiel|30||0|6|So spricht der Herr: Da werden fallen, die Ägypten stützen, und seine stolze Macht bricht zusammen; von Migdol bis nach Syene werden sie darin durch das Schwert fallen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.7|AT|26|Hesekiel|30||0|7|Es wird wüste liegen inmitten verwüsteter Länder, und seine Städte werden inmitten verödeter Städte sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.8|AT|26|Hesekiel|30||0|8|Und sie werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich Feuer lege an Ägypten und all seine Helfer zusammenbrechen.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.9|AT|26|Hesekiel|30||0|9|An jenem Tage werden Boten ausgehen, Eilboten, die Äthiopier zu erschrecken, und Zittern wird sie befallen am Tage Ägyptens; denn siehe, es kommt!|ZUE1931|Public Domain EZK.30.10|AT|26|Hesekiel|30||0|10|So spricht Gott der Herr: Ich werde dem Getue Ägyptens ein Ende machen durch die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.11|AT|26|Hesekiel|30||0|11|Er und sein Kriegsvolk mit ihm, die grimmigsten unter den Völkern, werden herangeführt werden, das Land zu verheeren. Sie werden ihre Schwerter ziehen wider Ägypten und das Land mit Erschlagenen füllen.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.12|AT|26|Hesekiel|30||0|12|Die Nilarme werde ich trockenlegen und das Land in die Gewalt böser Menschen geben; ich werde das Land samt allem, was darin ist, durch die Hand Fremder verwüsten. Ich, der Herr, habe es geredet.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.13|AT|26|Hesekiel|30||0|13|So spricht Gott der Herr: Ich werde den Grossen von Memphis ein Ende machen und den Fürsten im Lande Ägypten; sie werden nicht mehr sein, und ich werde Furcht über das Land Ägypten bringen.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.14|AT|26|Hesekiel|30||0|14|Ich werde Pathros verwüsten und Feuer an Zoan legen und Gerichte vollstrecken an Theben.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.15|AT|26|Hesekiel|30||0|15|Ich werde meinen Grimm ausschütten über Sin, das Bollwerk Ägyptens, und die Volksmenge von Theben ausrotten.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.16|AT|26|Hesekiel|30||0|16|Ich werde Feuer an Ägypten legen, Syene soll zittern und beben, in Theben soll Bresche gelegt und seine Mauern sollen eingerissen werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.17|AT|26|Hesekiel|30||0|17|Die Jungmannschaft von On und Pibeseth wird durch das Schwert fallen, und die Frauen müssen in die Verbannung wandern.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.18|AT|26|Hesekiel|30||0|18|Zu Daphne wird sich der Tag verfinstern, wenn ich das Szepter Ägyptens daselbst zerbreche und seine stolze Macht dort ein Ende nimmt. Gewölk wird die Stadt selber bedecken, und ihre Töchter müssen in die Verbannung wandern.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.19|AT|26|Hesekiel|30||0|19|So werde ich an Ägypten Gerichte vollstrecken, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.20|AT|26|Hesekiel|30||0|20|Und im elften Jahre, am siebenten Tage des ersten Monats, erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.30.21|AT|26|Hesekiel|30||0|21|Menschensohn, ich habe den Arm des Pharao, des Königs von Ägypten, zerbrochen; und siehe, er ist nicht verbunden worden, kein Heilmittel ward angewandt, kein Verband angelegt, damit er wieder stark würde, das Schwert zu fassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.22|AT|26|Hesekiel|30||0|22|Darum spricht Gott der Herr also: Siehe, ich will an den Pharao, den König von Ägypten, will ihm die Arme zerbrechen, den starken und den gebrochenen, dass ihm das Schwert aus der Hand fällt.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.23|AT|26|Hesekiel|30||0|23|Und die Ägypter werde ich unter die Völker versprengen und über die Länder zerstreuen.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.24|AT|26|Hesekiel|30||0|24|Ich werde dem König von Babel die Arme stärken und ihm mein Schwert in die Hand geben; die Arme des Pharao aber werde ich zerbrechen, und er wird vor ihm ächzen wie ein zu Tode Getroffener.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.25|AT|26|Hesekiel|30||0|25|Ja, die Arme des Königs von Babel werde ich stärken, dem Pharao aber werden die Arme herabsinken. Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich dem König von Babel mein Schwert in die Hand gebe, dass er es recke wider das Land Ägypten.|ZUE1931|Public Domain EZK.30.26|AT|26|Hesekiel|30||0|26|Und ich werde die Ägypter unter die Völker versprengen und über die Länder zerstreuen, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.1|AT|26|Hesekiel|31||0|1|Und im elften Jahre, am ersten Tage des dritten Monats, erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.31.2|AT|26|Hesekiel|31||0|2|Menschensohn, sprich zum Pharao, dem König von Ägypten, und zu seiner Menge: Wem warst du gleich in deiner Grösse? -|ZUE1931|Public Domain EZK.31.3|AT|26|Hesekiel|31||0|3|Siehe, ein Buchsbaum auf dem Libanon mit schönem Geäste und schattigem Gezweig und von hohem Wuchs, dessen Wipfel bis in die Wolken reichte.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.4|AT|26|Hesekiel|31||0|4|Die Wasser hatten ihn gross gemacht, die Fluten ihn hochwachsen lassen; die liessen ihre Ströme fliessen rings um seinen Standort und sandten ihre Kanäle über das ganze Feld.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.5|AT|26|Hesekiel|31||0|5|Darum ragte er höher als alle Bäume des Feldes; viel wurden seiner Zweige und lang seine Äste von dem vielen Wasser.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.6|AT|26|Hesekiel|31||0|6|In seinen Zweigen nisteten allerlei Vögel des Himmels, und unter seinen Ästen warfen allerlei Tiere des Feldes; unter seinem Schatten wohnten grosse Völker.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.7|AT|26|Hesekiel|31||0|7|So ward er schön in seiner Grösse durch die Länge seiner Zweige; denn seine Wurzel streckte sich an viele Wasser.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.8|AT|26|Hesekiel|31||0|8|Die Zedern des Gottesgartens reichten nicht an ihn heran, die Zypressen kamen ihm mit ihren Zweigen nicht gleich; die Platanen hatten kein Geäste wie er, kein Baum im Gottesgarten war ihm zu vergleichen in seiner Schönheit.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.9|AT|26|Hesekiel|31||0|9|Ich hatte ihn schön gemacht durch die Fülle seiner Zweige, und es beneideten ihn alle Bäume Edens im Gottesgarten.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.10|AT|26|Hesekiel|31||0|10|Darum spricht Gott der Herr also: Weil er hoch war an Wuchs und seinen Wipfel bis in die Wolken reckte und weil er hochmütig wurde ob seiner Höhe,|ZUE1931|Public Domain EZK.31.11|AT|26|Hesekiel|31||0|11|gab ich ihn in die Hand eines Starken unter den Völkern, dass er mit ihm verfahre nach seiner Bosheit und ihn vernichte.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.12|AT|26|Hesekiel|31||0|12|Und Fremde, die grimmigsten unter den Völkern, hieben ihn um und liessen ihn liegen: auf die Berge und in alle Täler fielen seine Zweige, und zerbrochen wurden seine Äste in allen Schluchten des Landes; und alle Völker der Erde entflohen aus seinem Schatten und liessen ihn liegen.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.13|AT|26|Hesekiel|31||0|13|Auf seinem gefällten Stamm liessen sich nieder alle Vögel des Himmels, und über seine Äste kam alles Getier des Feldes -|ZUE1931|Public Domain EZK.31.14|AT|26|Hesekiel|31||0|14|auf dass kein Baum am Wasser mehr hochwüchse und seinen Wipfel bis in die Wolken reckte und dass nicht stolz dastünden in ihrer Höhe alle die Grossen unter ihnen, die vom Wasser getränkt werden; denn sie alle sind dem Tode geweiht, müssen hinab ins unterirdische Land gleich wie die andern Menschenkinder, zu denen, die zur Grube gefahren sind.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.15|AT|26|Hesekiel|31||0|15|So spricht Gott der Herr: An dem Tage, da er hinabfuhr ins Totenreich, liess ich die Flut um ihn trauern; ich hemmte ihre Ströme, und die grossen Wasser wurden zurückgehalten. Seinethalben hüllte ich den Libanon ins Trauergewand, und alle Bäume des Feldes sanken ohnmächtig hin.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.16|AT|26|Hesekiel|31||0|16|Ob dem Getöse seines Falles liess ich erbeben die Völker, da ich ihn hinabstiess ins Totenreich, zu denen, die zur Grube gefahren sind. Und es trösteten sich im unterirdischen Land alle Edenbäume, die auserlesene Zier des Libanon, alle, die vom Wasser getränkt wurden.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.17|AT|26|Hesekiel|31||0|17|Auch sie fuhren mit ihm hinab ins Totenreich zu den vom Schwerte Erschlagenen, das Geschlecht derer, die in seinem Schatten gewohnt inmitten der Völker.|ZUE1931|Public Domain EZK.31.18|AT|26|Hesekiel|31||0|18|Wem warst du gleich an Herrlichkeit und an Grösse unter den Edenbäumen? - Mit den Edenbäumen wirst du hinabgestossen ins unterirdische Land, inmitten von Unbeschnittenen wirst du liegen bei den vom Schwerte Erschlagenen. Das ist der Pharao und all seine Menge, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.1|AT|26|Hesekiel|32||0|1|Und im elften Jahre, am ersten Tage des zwölften Monats, erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.32.2|AT|26|Hesekiel|32||0|2|Menschensohn, hebe ein Klagelied an über den Pharao, den König von Ägypten, und sprich zu ihm: Du Jungleu unter den Völkern, du bist vernichtet! Und du warst doch wie das Krokodil im Meere und sprudeltest mit deinen Nüstern, machtest die Wasser trübe mit deinen Füssen und stampftest in ihren Fluten umher.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.3|AT|26|Hesekiel|32||0|3|So spricht Gott der Herr: Nun spanne ich mein Netz über dich aus und ziehe dich herauf in meinem Fanggarn.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.4|AT|26|Hesekiel|32||0|4|Ich werfe dich hin auf das Land und schleudere dich aufs offene Feld; ich mache, dass alle Vögel des Himmels sich auf dich setzen und an dir sich sättigt das Getier der ganzen Erde.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.5|AT|26|Hesekiel|32||0|5|Ich lege dein Fleisch auf den Bergen hin und fülle die Täler mit deinem Aas.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.6|AT|26|Hesekiel|32||0|6|Ich tränke das Land mit deinem Ausfluss, und die Schluchten sollen mit deinem Blute sich füllen.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.7|AT|26|Hesekiel|32||0|7|Bei deinem Erlöschen bedecke ich den Himmel, verfinstere seine Sterne; die Sonne verhülle ich mit Gewölk, der Mond lässt sein Licht nicht mehr leuchten.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.8|AT|26|Hesekiel|32||0|8|Alle leuchtenden Lichter am Himmel kleide ich deinethalben in Schwarz, und Finsternis bringe ich über dein Land, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.9|AT|26|Hesekiel|32||0|9|Ich mache das Herz vieler Nationen voll Unruhe, wenn ich deine Verbannten unter die Völker führe in Länder, die du nicht kennst.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.10|AT|26|Hesekiel|32||0|10|Und viele Völker erfülle ich mit Entsetzen ob deines Geschicks, und ihre Könige werden erschaudern, wenn ich mein Schwert schwinge vor ihren Augen; jeden Augenblick werden sie erzittern, ein jeder für sein Leben, am Tage deines Falls.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.11|AT|26|Hesekiel|32||0|11|Denn so spricht Gott der Herr: Das Schwert des Königs von Babel wird über dich kommen!|ZUE1931|Public Domain EZK.32.12|AT|26|Hesekiel|32||0|12|Durch die Schwerter von Helden werde ich deine Menge fällen - die grimmigsten unter den Völkern sind sie alle -, und sie werden die Pracht Ägyptens verheeren, und vernichtet wird all seine Menge.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.13|AT|26|Hesekiel|32||0|13|Ich tilge alle seine Tiere von den grossen Wassern hinweg: keines Menschen Fuss soll sie mehr trüben, und keines Tieres Huf soll darin umherstampfen.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.14|AT|26|Hesekiel|32||0|14|Dann will ich ihre Wasser klar werden lassen, will ihre Fluten dahingleiten lassen wie Öl, spricht Gott der Herr,|ZUE1931|Public Domain EZK.32.15|AT|26|Hesekiel|32||0|15|wenn ich Ägypten zur Wüste mache und das Land verödet und seiner Fülle beraubt ist, wenn ich alle seine Bewohner schlage, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.16|AT|26|Hesekiel|32||0|16|Ein Klagelied ist dies, und du sollst es singen, singen sollen es auch die Töchter der Völker; über Ägypten und über all seine Menge sollen sie es singen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.17|AT|26|Hesekiel|32||0|17|Und im zwölften Jahre, am fünfzehnten Tage des ersten Monats, erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.32.18|AT|26|Hesekiel|32||0|18|"Menschensohn, wehklage über den Pharao und seine Menge und geleite ihn hinab, du und die Töchter der Völker: ""Fahre hinab ins unterirdische Land zu denen, die zur Grube gefahren sind!"|ZUE1931|Public Domain EZK.32.19|AT|26|Hesekiel|32||0|19|"Aus deiner stolzen Macht fahre hinab! Lass dir betten bei den Unbeschnittenen!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.32.20|AT|26|Hesekiel|32||0|20|Inmitten vom Schwerte Erschlagener wird er hinsinken, und neben ihm wird liegen all seine Menge.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.21|AT|26|Hesekiel|32||0|21|"Es werden von ihm sagen die starken Recken aus der Mitte des Totenreichs: ""Herabgekommen ist er, liegt hingestreckt bei seinen Helfern, den Unbeschnittenen, vom Schwerte Erschlagenen!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.32.22|AT|26|Hesekiel|32||0|22|Da ist Assur mit seiner ganzen Schar,|ZUE1931|Public Domain EZK.32.23|AT|26|Hesekiel|32||0|23|dem das Grab gegeben wurde im tiefsten Grunde der Grube; und rings um seine Grabstätte her liegt seine Schar, lauter Erschlagene, durchs Schwert gefallen, die einst Schrecken verbreiteten im Lande der Lebenden.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.24|AT|26|Hesekiel|32||0|24|Da ist Elam und all seine Menge rings um seine Grabstätte her, lauter Erschlagene, durchs Schwert gefallen, unbeschnitten hinabgefahren ins Totenreich, die einst Schrecken verbreiteten im Lande der Lebenden und nun ihre Schmach zu tragen haben bei denen, die zur Grube gefahren sind.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.25|AT|26|Hesekiel|32||0|25|Inmitten Erschlagener gab man ihm ein Lager mit all seiner Menge rings um seine Grabstätte her; allesamt sind es Unbeschnittene, vom Schwerte erschlagen. Weil sich der Schrecken vor ihnen verbreitete im Lande der Lebenden, müssen sie nun ihre Schmach tragen bei denen, die zur Grube gefahren sind; inmitten Erschlagener hat man sie hingelegt.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.26|AT|26|Hesekiel|32||0|26|Da sind Mesech und Thubal und all ihre Menge rings um ihre Grabstätte her, lauter Unbeschnittene, vom Schwerte erschlagen, die Schrecken verbreiteten im Lande der Lebenden.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.27|AT|26|Hesekiel|32||0|27|Und sie liegen nicht bei den Recken, den Riesen der Vorzeit, die ins Totenreich hinabstiegen in voller Rüstung und denen man das Schwert unter das Haupt legte und den Schild auf die Gebeine; denn Schrecken vor ihrer Heldenkraft herrschte im Lande der Lebenden.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.28|AT|26|Hesekiel|32||0|28|Auch du sollst inmitten der Unbeschnittenen liegen bei den vom Schwerte Erschlagenen.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.29|AT|26|Hesekiel|32||0|29|Da ist Edom mit seinen Königen und all seinen Fürsten, die trotz ihrer Heldenkraft zu den vom Schwerte Erschlagenen gelegt sind; sie müssen bei Unbeschnittenen liegen, bei denen, die zur Grube gefahren sind.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.30|AT|26|Hesekiel|32||0|30|Da sind die Fürsten des Nordens alle und alle Sidonier, die erschlagen hinabgefahren sind, gebrochen in ihrer Heldenkraft; unbeschnitten müssen sie liegen bei den vom Schwerte Erschlagenen und haben ihre Schmach zu tragen bei denen, die zur Grube gefahren sind.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.31|AT|26|Hesekiel|32||0|31|Wenn dann der Pharao diese sieht, wird er sich trösten ob (des Geschicks) all seiner Menge. Vom Schwerte Erschlagene sind der Pharao und all seine Heeresmacht, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.32.32|AT|26|Hesekiel|32||0|32|Denn er hat Schrecken verbreitet im Lande der Lebenden, und so wird der Pharao und seine ganze Menge gebettet werden inmitten von Unbeschnittenen bei den vom Schwerte Erschlagenen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.1|AT|26|Hesekiel|33||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.33.2|AT|26|Hesekiel|33||0|2|Menschensohn, rede mit den Kindern deines Volkes und sprich zu ihnen: Wenn ich über ein Land das Schwert kommen lasse und die Leute des Landes nehmen aus ihrer Gesamtheit einen einzelnen Mann und bestellen ihn für sich zum Wächter|ZUE1931|Public Domain EZK.33.3|AT|26|Hesekiel|33||0|3|und der sieht das Schwert über das Land kommen und stösst in die Posaune und warnt das Volk -|ZUE1931|Public Domain EZK.33.4|AT|26|Hesekiel|33||0|4|wenn dann einer den Schall der Posaune hört, lässt sich aber nicht warnen, und es kommt nun das Schwert und rafft ihn hinweg, so kommt sein Blut über sein eignes Haupt.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.5|AT|26|Hesekiel|33||0|5|Er hat ja den Schall der Posaune gehört, hat sich aber nicht warnen lassen; so kommt denn sein Blut über ihn. Der Wächter aber hat gewarnt und so sein Leben gerettet.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.6|AT|26|Hesekiel|33||0|6|Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht und er stösst nicht in die Posaune und das Volk wird so nicht gewarnt und es kommt nun das Schwert und rafft einen aus ihnen hinweg, so wird dieser zwar um seiner Schuld willen weggerafft, sein Blut aber fordere ich von dem Wächter.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.7|AT|26|Hesekiel|33||0|7|Dich nun, o Menschensohn, dich habe ich zum Wächter bestellt dem Hause Israel: wenn du ein Wort aus meinem Munde vernimmst, so sollst du sie in meinem Namen verwarnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.8|AT|26|Hesekiel|33||0|8|"Wenn ich zum Frevler sage: ""Du musst sterben!"" und du sagst nichts, den Frevler vor seinem Wandel zu warnen, so wird der Frevler um seiner Schuld willen sterben, sein Blut aber fordere ich von dir."|ZUE1931|Public Domain EZK.33.9|AT|26|Hesekiel|33||0|9|Hast du aber den Frevler vor seinem Wandel gewarnt, dass er davon abstehe, und er steht nicht ab von seinem Wandel, so wird er um seiner Schuld willen sterben, du aber hast deine Seele gerettet.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.10|AT|26|Hesekiel|33||0|10|"Du nun, o Menschensohn, sprich zum Hause Israel: Ihr habt gesagt: ""Unsre Verfehlungen und unsre Sünden lasten auf uns, und wir vergehen darin; wie könnten wir da am Leben bleiben?"""|ZUE1931|Public Domain EZK.33.11|AT|26|Hesekiel|33||0|11|Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, ich habe nicht Wohlgefallen am Tode des Gottlosen, sondern daran, dass sich der Gottlose von seinem Wandel bekehre und am Leben bleibe. Bekehrt euch, bekehrt euch von eurem bösen Wandel! Warum wollt ihr denn sterben, Haus Israel?|ZUE1931|Public Domain EZK.33.12|AT|26|Hesekiel|33||0|12|Und du, Menschensohn, sprich zu den Kindern deines Volkes: Den Gerechten wird seine Gerechtigkeit nicht retten an dem Tage, da er sich vergeht, und der Gottlose wird nicht zu Falle kommen durch seine Gottlosigkeit an dem Tage, da er absteht von seiner Gottlosigkeit.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.13|AT|26|Hesekiel|33||0|13|"Wenn ich zu dem Gerechten sage: ""Du sollst am Leben bleiben!"" und er verlässt sich auf seine Gerechtigkeit und tut Unrecht, so wird all seiner gerechten Taten nicht mehr gedacht; wegen des Unrechts, das er getan hat, um deswillen muss er sterben."|ZUE1931|Public Domain EZK.33.14|AT|26|Hesekiel|33||0|14|"Und wenn ich zu dem Gottlosen sage: ""Du musst sterben!"" und er steht ab von seiner Sünde und übt Recht und Gerechtigkeit,"|ZUE1931|Public Domain EZK.33.15|AT|26|Hesekiel|33||0|15|gibt zurück, was er gepfändet, und erstattet wieder, was er an sich gerissen, und wandelt in den Satzungen des Lebens, indem er kein Unrecht tut, so soll er am Leben bleiben und nicht sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.16|AT|26|Hesekiel|33||0|16|Aller der Sünden, die er begangen hat, wird ihm nicht mehr gedacht. Er hat Recht und Gerechtigkeit geübt; drum soll er am Leben bleiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.17|AT|26|Hesekiel|33||0|17|"Und da sagen die Kinder deines Volkes: ""Der Weg des Herrn ist nicht richtig"", wo doch vielmehr ihr eigner Weg nicht richtig ist."|ZUE1931|Public Domain EZK.33.18|AT|26|Hesekiel|33||0|18|Wenn der Gerechte von seiner Gerechtigkeit absteht und Unrecht tut, so muss er um deswillen sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.19|AT|26|Hesekiel|33||0|19|Und wenn der Gottlose von seiner Gottlosigkeit absteht und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er um deswillen am Leben bleiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.20|AT|26|Hesekiel|33||0|20|"Und da sagt ihr: ""Der Weg des Herrn ist nicht richtig."" Einen jeden von euch werde ich nach seinem Wandel richten, Haus Israel."|ZUE1931|Public Domain EZK.33.21|AT|26|Hesekiel|33||0|21|"Im elften Jahre nach unsrer Verbannung, am fünften Tage des zehnten Monats, da kam zu mir ein Entronnener von Jerusalem und sprach: ""Die Stadt ist genommen!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.33.22|AT|26|Hesekiel|33||0|22|Am Vorabend des Tages aber, an dem der Entronnene zu mir kam und mir die Sprache wieder gab, war die Hand des Herrn über mich gekommen; am Morgen dann kam jener zu mir, da ward mir die Sprache wieder gegeben, und ich war nicht mehr stumm.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.23|AT|26|Hesekiel|33||0|23|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.33.24|AT|26|Hesekiel|33||0|24|"Menschensohn, die Bewohner jener Trümmer im Lande Israels sagen: ""Abraham war nur ein einzelner Mann und bekam doch das Land zu eigen; wir aber sind unser viele, uns ist das Land zum Eigentum gegeben."""|ZUE1931|Public Domain EZK.33.25|AT|26|Hesekiel|33||0|25|Darum sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Mitsamt dem Blute esst ihr (Opferfleisch), die Augen erhebt ihr zu euren Götzen, und Blut vergiesst ihr - und ihr wollt das Land in Besitz nehmen?|ZUE1931|Public Domain EZK.33.26|AT|26|Hesekiel|33||0|26|Ihr habt auf euer Schwert abgestellt, habt Greuel verübt, habt einer des andern Weib geschändet - und ihr wollt das Land in Besitz nehmen?|ZUE1931|Public Domain EZK.33.27|AT|26|Hesekiel|33||0|27|Also sollst du zu ihnen sprechen: So spricht Gott der Herr: So wahr ich lebe, die auf den Trümmern sollen durchs Schwert fallen, die auf dem offenen Felde gebe ich den wilden Tieren zum Frasse, und die auf den Berghöhen und in den Höhlen sollen an der Pest sterben.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.28|AT|26|Hesekiel|33||0|28|Ich mache das Land zur schaurigen Wüste, aus ist's mit seiner stolzen Macht. Die Berge Israels werden verödet sein, niemand wird sie durchwandern.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.29|AT|26|Hesekiel|33||0|29|Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich das Land zur schaurigen Wüste mache wegen all der Greuel, die sie verübt haben.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.30|AT|26|Hesekiel|33||0|30|"Über dich aber, Menschensohn, besprechen sich die Kinder deines Volkes an den Mauern und unter den Türen der Häuser, und es sagt einer zum andern: ""Kommt doch und hört, was für ein Wort von dem Herrn ausgeht."""|ZUE1931|Public Domain EZK.33.31|AT|26|Hesekiel|33||0|31|Und dann kommen sie zu dir, wie eben Volk zusammenläuft, setzen sich vor dich hin und hören deinen Worten zu; aber sie tun nicht darnach. Denn Lügen sind in ihrem Munde, und ihr Herz ist hinter dem Gewinn her.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.32|AT|26|Hesekiel|33||0|32|Und wahrlich, du bist ihnen wie ein Sänger der Liebe mit schöner Stimme und geschickt im Saitenspiel; sie hören wohl deine Worte, aber sie tun nicht darnach.|ZUE1931|Public Domain EZK.33.33|AT|26|Hesekiel|33||0|33|Wenn es dann aber kommt - und wahrlich, es kommt! - so werden sie erkennen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.1|AT|26|Hesekiel|34||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.34.2|AT|26|Hesekiel|34||0|2|Menschensohn, weissage wider die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst geweidet haben! Sollten die Hirten nicht die Schafe weiden?|ZUE1931|Public Domain EZK.34.3|AT|26|Hesekiel|34||0|3|Die Milch geniesst ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch, und das Gemästete schlachtet ihr; die Schafe aber weidet ihr nicht.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.4|AT|26|Hesekiel|34||0|4|Das Schwache habt ihr nicht gestärkt, das Kranke nicht geheilt und das Gebrochene nicht verbunden; ihr habt das Versprengte nicht heimgeholt und das Verirrte nicht gesucht, und das Kräftige habt ihr gewalttätig niedergetreten.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.5|AT|26|Hesekiel|34||0|5|So zerstreuten sich denn meine Schafe, weil kein Hirte da war, und wurden allem Getier des Feldes zum Frasse.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.6|AT|26|Hesekiel|34||0|6|Auf allen Bergen und auf jedem hohen Hügel irrten meine Schafe umher, über das ganze Land waren meine Schafe zerstreut; doch es war niemand, der nach ihnen fragte, niemand, der sie suchte.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.7|AT|26|Hesekiel|34||0|7|Darum, ihr Hirten, höret das Wort des Herrn!|ZUE1931|Public Domain EZK.34.8|AT|26|Hesekiel|34||0|8|So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, weil meine Schafe zum Raube und allem Getier des Feldes zum Frasse geworden sind, da sie keinen Hirten hatten, und weil meine Hirten nicht nach meinen Schafen fragten und sie nur sich selbst und nicht meine Schafe weideten,|ZUE1931|Public Domain EZK.34.9|AT|26|Hesekiel|34||0|9|darum höret, ihr Hirten, das Wort des Herrn!|ZUE1931|Public Domain EZK.34.10|AT|26|Hesekiel|34||0|10|So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an die Hirten, will meine Schafe von ihnen fordern; sie sollen - dafür will ich sorgen - meine Schafe nicht mehr weiden. Die Hirten sollen nicht mehr sich selber weiden; ich will ihnen meine Schafe aus dem Rachen reissen, sie sollen ihnen nicht mehr zum Frasse werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.11|AT|26|Hesekiel|34||0|11|Denn so spricht Gott der Herr: Siehe, ich, ich selbst will nach meinen Schafen fragen, will nach ihnen sehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.12|AT|26|Hesekiel|34||0|12|Wie ein Hirte nach seiner Herde sieht am Tage des Unwetters, wenn seine Schafe versprengt sind, so werde ich nach meinen Schafen sehen und sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Dunkels.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.13|AT|26|Hesekiel|34||0|13|Und ich werde sie aus den Völkern herausführen und sie aus den Ländern sammeln; ich werde sie in ihre Heimat führen und werde sie weiden auf den Bergen Israels, in den Talschluchten und an allen Wohnstätten des Landes.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.14|AT|26|Hesekiel|34||0|14|Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihre Trift sein; dort sollen sie lagern auf schöner Trift und fette Weide haben auf den Bergen Israels.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.15|AT|26|Hesekiel|34||0|15|Ich selber werde meine Schafe weiden, werde selber sie lagern lassen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.16|AT|26|Hesekiel|34||0|16|Das Verirrte werde ich suchen, das Versprengte zurückholen und das Gebrochene verbinden, das Schwache werde ich stärken und das Fette und Kräftige behüten; ich werde sie weiden, wie es recht ist.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.17|AT|26|Hesekiel|34||0|17|Und ihr, meine Schafe, so spricht Gott der Herr: Siehe, nun werde ich Recht schaffen einem Schafe gegen das andre, gegen Widder und Böcke.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.18|AT|26|Hesekiel|34||0|18|War's euch nicht genug, dass ihr die beste Weide abweiden konntet? musstet ihr auch noch das übrige Weideland mit euren Füssen zertreten? nicht genug, dass ihr das klare Wasser trinken konntet? musstet ihr auch noch in dem, was übrigblieb, mit den Füssen herumstampfen?|ZUE1931|Public Domain EZK.34.19|AT|26|Hesekiel|34||0|19|sodass meine Schafe abweiden mussten, was eure Füsse zertreten, und trinken mussten, was eure Füsse zerstampft hatten.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.20|AT|26|Hesekiel|34||0|20|Darum spricht Gott der Herr also: Siehe, ich selbst will Recht sprechen zwischen den fetten und den magern Schafen:|ZUE1931|Public Domain EZK.34.21|AT|26|Hesekiel|34||0|21|weil ihr die schwachen alle mit Seite und Schulter gedrängt und mit euren Hörnern gestossen habt, bis ihr sie hinausgetrieben hattet,|ZUE1931|Public Domain EZK.34.22|AT|26|Hesekiel|34||0|22|will ich nun meinen Schafen zu Hilfe kommen; sie sollen nicht mehr zum Raube werden, und ich werde Recht schaffen einem Schafe gegen das andre.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.23|AT|26|Hesekiel|34||0|23|Ich werde über sie einen einzigen Hirten bestellen, der sie weiden soll, meinen Knecht David; der wird sie weiden, und der wird ihr Hirte sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.24|AT|26|Hesekiel|34||0|24|Und ich, der Herr, werde ihr Gott sein, und mein Knecht David wird Fürst sein in ihrer Mitte. Ich, der Herr, habe es geredet.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.25|AT|26|Hesekiel|34||0|25|Ich werde einen Friedensbund mit ihnen schliessen und alle wilden Tiere aus dem Lande vertreiben, dass sie in der Steppe sicher weilen und in den Wäldern schlafen können.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.26|AT|26|Hesekiel|34||0|26|Ich werde ihnen Sprühregen geben zur rechten Zeit, werde den (Herbst- und Frühjahrs-)Regen zu seiner Zeit herniedersenden; Wasser des Segens werden es sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.27|AT|26|Hesekiel|34||0|27|Dann werden die Bäume des Feldes ihre Früchte tragen, und das Land wird seinen Ertrag geben. Sie werden sicher sein auf ihrem Boden und werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich die Hölzer ihres Joches zerbreche und sie errette aus der Hand derer, die sie knechten.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.28|AT|26|Hesekiel|34||0|28|Sie werden nicht mehr eine Beute der Heiden werden, und das Getier des Landes wird sie nicht mehr fressen, sondern sie werden sicher wohnen, ohne dass jemand sie aufschreckt.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.29|AT|26|Hesekiel|34||0|29|Ich werde ihnen einen Garten des Heils einrichten, und sie werden nicht mehr vom Hunger dahingerafft werden im Lande und die Schmähung der Heiden nicht mehr zu tragen haben.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.30|AT|26|Hesekiel|34||0|30|Dann werden sie erkennen, dass ich, der Herr, ihr Gott bin und dass sie, das Haus Israel, mein Volk sind, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.34.31|AT|26|Hesekiel|34||0|31|Meine Schafe, die Schafe meiner Weide seid ihr, und ich, der Herr, bin euer Gott, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.35.1|AT|26|Hesekiel|35||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.35.2|AT|26|Hesekiel|35||0|2|Menschensohn, wende dein Angesicht gegen die Berge von Seir und weissage wider sie|ZUE1931|Public Domain EZK.35.3|AT|26|Hesekiel|35||0|3|und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an dich, Gebirge Seir! Ich recke meine Hand aus wider dich und mache dich zur schaurigen Wüste.|ZUE1931|Public Domain EZK.35.4|AT|26|Hesekiel|35||0|4|Deine Städte lege ich in Trümmer, und du sollst zur Wüste werden, damit du erkennest, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.35.5|AT|26|Hesekiel|35||0|5|Dieweil du von alters her Feindschaft hegtest und die Söhne Israels der Gewalt des Schwertes preisgabst zur Zeit ihres Verderbens, zur Zeit ihrer Endstrafe,|ZUE1931|Public Domain EZK.35.6|AT|26|Hesekiel|35||0|6|darum, spricht Gott der Herr, so wahr ich lebe, durch Blut hast du dich mit Schuld beladen, so soll denn Blut dich verfolgen.|ZUE1931|Public Domain EZK.35.7|AT|26|Hesekiel|35||0|7|Ich werde das Gebirge Seir zur schaurigen Wüste machen und aus ihm hinwegtilgen alle, die da hin und her ziehen,|ZUE1931|Public Domain EZK.35.8|AT|26|Hesekiel|35||0|8|und seine Berge werde ich mit Erschlagenen füllen. Auf deinen Höhen, in deinen Tälern und in all deinen Schluchten werden vom Schwert Erschlagene liegen.|ZUE1931|Public Domain EZK.35.9|AT|26|Hesekiel|35||0|9|Zur Wüstenei auf immer werde ich dich machen, und deine Städte sollen unbewohnt sein, damit du erkennest, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.35.10|AT|26|Hesekiel|35||0|10|"Weil du gesagt hast: ""Die beiden Völker und die beiden Länder müssen mein werden, ich will sie in Besitz nehmen"", wo doch der Herr dort wohnte,"|ZUE1931|Public Domain EZK.35.11|AT|26|Hesekiel|35||0|11|darum, spricht Gott der Herr, so wahr ich lebe, werde ich mit dir verfahren nach deinem Zorn und Eifer, den du ob deines Hasses an ihnen ausgelassen hast, und ich werde mich bei dir kundtun, wenn ich dich richte,|ZUE1931|Public Domain EZK.35.12|AT|26|Hesekiel|35||0|12|"damit du erkennest, dass ich der Herr bin. Ich habe die Lästerungen alle gehört, die du wider die Berge Israels geredet hast, indem du sprachst: ""Wüste liegen sie, sind uns zum Frass gegeben!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.35.13|AT|26|Hesekiel|35||0|13|Gross hast du getan wider mich mit deinem Maul und freche Reden wider mich geführt; ich habe es wohl gehört.|ZUE1931|Public Domain EZK.35.14|AT|26|Hesekiel|35||0|14|So spricht Gott der Herr:|ZUE1931|Public Domain EZK.35.15|AT|26|Hesekiel|35||0|15|Wie du dich freutest über das Erbe des Hauses Israel, weil es verödet ward, so will ich dir tun: zur Einöde sollst du werden, Gebirge Seir, und du, Edom, insgesamt, damit du erkennest, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.1|AT|26|Hesekiel|36||0|1|UND du, Menschensohn, weissage über die Berge Israels und sprich: Ihr Berge Israels, höret das Wort des Herrn!|ZUE1931|Public Domain EZK.36.2|AT|26|Hesekiel|36||0|2|"So spricht Gott der Herr: Weil der Feind über euch gesprochen hat: ""Ha! ha! auf ewig verödet! als Erbe uns zugefallen!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.36.3|AT|26|Hesekiel|36||0|3|so weissage nun und sprich: So spricht Gott der Herr: Darum, ja darum, weil man nach euch schnaubte und schnappte von allen Seiten, sodass ihr dem Reste der Völker als Besitz zugefallen und ins Gerede der Zungen und ins Geschwätz der Leute gekommen seid,|ZUE1931|Public Domain EZK.36.4|AT|26|Hesekiel|36||0|4|darum, ihr Berge Israels, höret das Wort Gottes des Herrn! So spricht Gott der Herr zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern, zu den verödeten Trümmern und verlassenen Städten, die dem Rest der umwohnenden Völker zum Raub und zum Gespötte geworden sind -|ZUE1931|Public Domain EZK.36.5|AT|26|Hesekiel|36||0|5|darum spricht Gott der Herr: Fürwahr, im Feuer meines Eifers rede ich wider den Rest der Völker und wider ganz Edom, die mein Land zu ihrem Besitz gemacht haben mit inniger Freude und mit Verachtung im Herzen...,|ZUE1931|Public Domain EZK.36.6|AT|26|Hesekiel|36||0|6|darum weissage über das Land Israels und sprich zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern: So spricht Gott der Herr: Fürwahr, in meinem Zorneseifer und in meinem Grimm rede ich, weil ihr die Schmähung der Völker zu tragen hattet.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.7|AT|26|Hesekiel|36||0|7|Darum, so spricht Gott der Herr, erhebe ich meine Hand (und schwöre): Die Völker rings um euch her sollen ihre Schmähung selbst tragen müssen.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.8|AT|26|Hesekiel|36||0|8|Ihr aber, ihr Berge Israels, sollt eure Zweige treiben und eure Frucht tragen für mein Volk Israel; denn in Bälde wird es heimkommen.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.9|AT|26|Hesekiel|36||0|9|Siehe, ich komme zu euch und wende mich euch wieder zu, und ihr sollt angebaut und besät werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.10|AT|26|Hesekiel|36||0|10|Ich werde die Menschen zahlreich machen auf euch, das ganze Haus Israel insgesamt; die Städte sollen wieder bewohnt sein und die Trümmer aufgebaut werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.11|AT|26|Hesekiel|36||0|11|Menschen und Vieh werde ich zahlreich machen auf euch, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein; und ich werde euch wieder bewohnt sein lassen, wie ihr es vordem waret, und werde euch mehr Gutes tun als in der ersten Zeit, und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.12|AT|26|Hesekiel|36||0|12|Und ich werde Menschen auf euch wandeln lassen, mein Volk Israel; die werden euch in Besitz nehmen, und ihr werdet ihr Eigentum sein und werdet sie nicht mehr ihrer Kinder berauben.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.13|AT|26|Hesekiel|36||0|13|"So spricht Gott der Herr (zum Lande): Weil sie zu dir sagen: ""Eine Menschenfresserin bist du gewesen und hast dein Volk seiner Kinder beraubt"","|ZUE1931|Public Domain EZK.36.14|AT|26|Hesekiel|36||0|14|darum sollst du fortan nicht mehr Menschen fressen und dein Volk nicht mehr seiner Kinder berauben, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.15|AT|26|Hesekiel|36||0|15|Ich werde die Schmähung der Heiden wider dich nicht mehr kundwerden lassen, und den Hohn der Völker wirst du nicht mehr zu tragen haben, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.16|AT|26|Hesekiel|36||0|16|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.36.17|AT|26|Hesekiel|36||0|17|Menschensohn, als die vom Hause Israel noch in ihrem Lande wohnten, da verunreinigten sie es durch ihren Wandel und ihre Taten; wie die monatliche Unreinheit war ihr Wandel vor mir.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.18|AT|26|Hesekiel|36||0|18|Da schüttete ich meinen Grimm über sie aus wegen des Blutes, das sie im Lande vergossen, und wegen ihrer Götzen, mit denen sie es verunreinigt hatten.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.19|AT|26|Hesekiel|36||0|19|Und ich versprengte sie unter die Völker, sodass sie über die Länder zerstreut wurden; nach ihrem Wandel und nach ihren Taten habe ich sie gerichtet.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.20|AT|26|Hesekiel|36||0|20|"Als sie nun unter die Völker kamen, unter die sie verbannt wurden, entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: ""Diese sind das Volk Jahwes, und aus seinem Lande haben sie ausziehen müssen."""|ZUE1931|Public Domain EZK.36.21|AT|26|Hesekiel|36||0|21|Mir aber tat es leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweihte unter den Völkern, zu denen es gekommen ist.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.22|AT|26|Hesekiel|36||0|22|Darum sprich nun zum Hause Israel: So spricht Gott der Herr: Nicht um euretwillen schreite ich ein, Haus Israel, sondern für meinen heiligen Namen, den ihr entweiht habt unter den Völkern, zu denen ihr gekommen seid.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.23|AT|26|Hesekiel|36||0|23|Und ich werde meinen grossen Namen wieder zu Ehren bringen, der bei den Völkern entweiht ist, den ihr unter ihnen entweiht habt, und die Völker sollen erkennen, dass ich der Herr bin - spricht Gott der Herr -, wenn ich mich an euch als heilig erweise vor ihren Augen.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.24|AT|26|Hesekiel|36||0|24|Ich werde euch aus den Völkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch heimbringen in euer Land.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.25|AT|26|Hesekiel|36||0|25|Dann werde ich euch mit reinem Wasser besprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von all euren Götzen werde ich euch rein machen.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.26|AT|26|Hesekiel|36||0|26|Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich werde das steinerne Herz aus eurem Leibe herausnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.27|AT|26|Hesekiel|36||0|27|Meinen Geist werde ich in euer Inneres legen und machen, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Gesetze getreulich erfüllt.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.28|AT|26|Hesekiel|36||0|28|Und dann werdet ihr wohnen bleiben in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.29|AT|26|Hesekiel|36||0|29|Ich werde euch befreien von all eurer Unreinheit, und dann werde ich dem Korn rufen und es mehren und keine Hungersnot mehr über euch kommen lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.30|AT|26|Hesekiel|36||0|30|Auch die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes werde ich mehren, dass ihr die Schmach der Hungersnot nicht mehr auf euch nehmen müsst unter den Völkern.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.31|AT|26|Hesekiel|36||0|31|Alsdann werdet ihr eures bösen Wandels gedenken und eurer Taten, die nicht gut waren, und ihr werdet vor euch selbst einen Abscheu haben ob eurer Verschuldungen und eurer Greuel.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.32|AT|26|Hesekiel|36||0|32|Nicht um euretwillen schreite ich ein, spricht Gott der Herr, das sollt ihr wissen! Schämet euch und errötet ob eures Wandels, Haus Israel!|ZUE1931|Public Domain EZK.36.33|AT|26|Hesekiel|36||0|33|So spricht Gott der Herr: An dem Tage, da ich euch reinigen werde von all euren Verschuldungen, werde ich die Städte neu bevölkern, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.34|AT|26|Hesekiel|36||0|34|Und das verwüstete Land soll neu bestellt werden, nachdem es so wüste gelegen vor den Augen aller, die vorübergingen.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.35|AT|26|Hesekiel|36||0|35|"Und man wird sagen: ""Dieses Land, das verwüstet war, ist wie der Garten Eden geworden, und die Städte, die in Trümmern lagen, die verwüstet und niedergerissen waren, sind nun bewohnt und befestigt."""|ZUE1931|Public Domain EZK.36.36|AT|26|Hesekiel|36||0|36|Alsdann werden die Völker, die rings um euch her noch übrig sein werden, erkennen, dass ich, der Herr, das Niedergerissene aufgebaut und das Verwüstete wieder bepflanzt habe. Ich, der Herr, habe es geredet, und ich werde es tun.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.37|AT|26|Hesekiel|36||0|37|So spricht Gott der Herr: Ich werde mich vom Hause Israel erbitten lassen, für sie auch das noch zu tun: ich werde sie so zahlreich machen an Menschen wie eine Schafherde.|ZUE1931|Public Domain EZK.36.38|AT|26|Hesekiel|36||0|38|Gleich den geweihten Schafen, gleich den Schafen Jerusalems an den hohen Festen, so sollen Menschenherden die verwüsteten Städte bevölkern, damit man erkenne, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.1|AT|26|Hesekiel|37||0|1|DIE Hand des Herrn kam über mich, und der Herr führte mich im Geiste hinaus und liess mich nieder inmitten der Ebene, und diese war voller Gebeine.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.2|AT|26|Hesekiel|37||0|2|Er führte mich an ihnen vorüber ringsherum, und siehe, es lagen ihrer sehr viele über die Ebene hin, und sie waren ganz dürr.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.3|AT|26|Hesekiel|37||0|3|Da sprach er zu mir: Menschensohn, können wohl diese Gebeine wieder lebendig werden? Ich aber antwortete: O Herr, mein Gott, du weisst es.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.4|AT|26|Hesekiel|37||0|4|Nun sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr dürren Gebeine, höret das Wort des Herrn!|ZUE1931|Public Domain EZK.37.5|AT|26|Hesekiel|37||0|5|So spricht Gott der Herr zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Lebensodem in euch, damit ihr wieder lebendig werdet.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.6|AT|26|Hesekiel|37||0|6|Ich schaffe Sehnen an euch und lasse Fleisch an euch wachsen, ich überziehe euch mit Haut und lege Odem in euch, dass ihr wieder lebendig werdet, und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.7|AT|26|Hesekiel|37||0|7|Da weissagte ich, wie mir befohlen war; und als ich weissagte, siehe, da entstand ein Rauschen, und die Gebeine rückten eines ans andre.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.8|AT|26|Hesekiel|37||0|8|Und als ich hinschaute, siehe, da bekamen sie Sehnen, und es wuchs Fleisch an ihnen, und sie wurden mit Haut überzogen; Odem aber war noch nicht in ihnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.9|AT|26|Hesekiel|37||0|9|Da sprach er zu mir: Menschensohn, weissage über den Geist, weissage und sprich zum Geiste: So spricht Gott der Herr: Geist, komme von den vier Winden und hauche diese Erschlagenen an, dass sie wieder lebendig werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.10|AT|26|Hesekiel|37||0|10|Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam Odem in sie, und sie wurden lebendig und stellten sich auf die Füsse, ein überaus grosses Heer.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.11|AT|26|Hesekiel|37||0|11|"Dann sprach er zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: ""Verdorrt sind unsre Gebeine, und dahin ist unsre Hoffnung! Wir sind verloren!"""|ZUE1931|Public Domain EZK.37.12|AT|26|Hesekiel|37||0|12|Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Siehe, nun öffne ich eure Gräber und lasse euch aus euren Gräbern steigen und bringe euch heim ins Land Israels.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.13|AT|26|Hesekiel|37||0|13|Da werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich eure Gräber auftue und euch, mein Volk, aus euren Gräbern steigen lasse.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.14|AT|26|Hesekiel|37||0|14|Ich werde meinen Odem in euch legen, dass ihr wieder lebendig werdet, und ich werde euch wieder in euer Land versetzen, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin. Ich habe es geredet, und ich werde es tun, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.15|AT|26|Hesekiel|37||0|15|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.37.16|AT|26|Hesekiel|37||0|16|"Menschensohn, nimm dir einen Stab und schreibe darauf: ""Juda und die mit ihm verbundenen Israeliten"". Dann nimm einen andern Stab und schreibe darauf: ""Josephs, Ephraims Stab und des ganzen mit ihm verbundenen Hauses Israel""."|ZUE1931|Public Domain EZK.37.17|AT|26|Hesekiel|37||0|17|Darnach füge sie dir aneinander zu einem Stabe, sodass sie eines werden in deiner Hand.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.18|AT|26|Hesekiel|37||0|18|"Wenn dann die Kinder deines Volkes zu dir sagen: ""Willst du uns nicht kundtun, was du mit diesen Dingen meinst?"""|ZUE1931|Public Domain EZK.37.19|AT|26|Hesekiel|37||0|19|"so gib ihnen zur Antwort: ""So spricht Gott der Herr: Siehe, ich werde den Stab Josephs und der mit ihm verbundenen Stämme Israels, der in der Hand Ephraims ist, nehmen und den Stab Judas darauflegen und sie zu einem Stabe machen, und sie sollen eines werden in meiner Hand."""|ZUE1931|Public Domain EZK.37.20|AT|26|Hesekiel|37||0|20|Wenn so die Stäbe, auf die du schreibst, vor ihren Augen in deiner Hand sind,|ZUE1931|Public Domain EZK.37.21|AT|26|Hesekiel|37||0|21|so sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich werde die Söhne Israels herausholen aus den Völkern, unter die sie gegangen sind, und sie von allen Seiten her sammeln und sie heim in ihr Land führen.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.22|AT|26|Hesekiel|37||0|22|Ich werde sie im Lande, auf den Bergen Israels, zu einem Volke machen, und sie sollen alle nur einen König haben; sie sollen nicht mehr zwei Völker sein und nicht mehr in zwei Reiche sich trennen.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.23|AT|26|Hesekiel|37||0|23|Sie sollen sich nicht mehr verunreinigen mit ihren Götzen und Scheusalen und durch all ihre Vergehen; und ich werde ihnen heraushelfen aus all ihrem vielfältigen Abfall, mit dem sie sich versündigt haben, und sie rein machen. Dann werden sie mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.24|AT|26|Hesekiel|37||0|24|Und mein Knecht David wird über sie König sein, sie werden alle einen Hirten haben; und sie werden in meinen Ordnungen wandeln und meine Satzungen getreulich erfüllen.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.25|AT|26|Hesekiel|37||0|25|So werden sie in dem Lande wohnen, das ich meinem Knechte Jakob gegeben und in dem ihre Väter gewohnt haben: darin werden sie allezeit wohnen, sie und ihre Kinder und Kindeskinder, und mein Knecht David wird ihr Fürst sein in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.26|AT|26|Hesekiel|37||0|26|Und ich werde einen Friedensbund mit ihnen schliessen, ein ewiger Bund mit ihnen soll es sein; und ich werde mein Heiligtum in ihrer Mitte bestehen lassen für immer.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.27|AT|26|Hesekiel|37||0|27|Meine Wohnung wird über ihnen ragen, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.37.28|AT|26|Hesekiel|37||0|28|Dann werden die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum in ihrer Mitte sein wird in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.1|AT|26|Hesekiel|38||0|1|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain EZK.38.2|AT|26|Hesekiel|38||0|2|Menschensohn, richte dein Angesicht nach dem Lande Magog wider Gog, den Fürsten von Ros, Mesech und Thubal; weissage wider ihn|ZUE1931|Public Domain EZK.38.3|AT|26|Hesekiel|38||0|3|und sprich: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an dich, Gog, Fürst von Ros, Mesech und Thubal!|ZUE1931|Public Domain EZK.38.4|AT|26|Hesekiel|38||0|4|Ich will dich herumlenken und Haken in deine Kinnbacken legen; ich will dich und all deine Kriegsmacht ausziehen lassen, Rosse und Reiter, alle prächtig gerüstet, ein grosses Volk mit Tartschen und Schildern, mit Schwertern bewehrt allesamt,|ZUE1931|Public Domain EZK.38.5|AT|26|Hesekiel|38||0|5|Mannschaften aus Paras, Äthiopien und Put mit ihnen, alle mit Schild und mit Helm,|ZUE1931|Public Domain EZK.38.6|AT|26|Hesekiel|38||0|6|Gomer und all seine Heerscharen, die vom Hause Thogarma aus dem äussersten Norden und all ihre Heerscharen, viele Völker mit dir.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.7|AT|26|Hesekiel|38||0|7|Mache dich bereit und rüste dich mit all deinen Scharen, die sich um dich geschart haben, und halte dich mir zur Verfügung.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.8|AT|26|Hesekiel|38||0|8|Nach langer Zeit wirst du dann aufgeboten werden - am Ende der Jahre wirst du nach einem Lande kommen, das dem Schwerte wieder entrissen, (zu einem Volke,) das aus vielen Völkern wieder gesammelt ist auf den Bergen Israels, den lange verödeten; nun ist es aus den Völkern herausgeführt, und sie alle wohnen in Sicherheit -|ZUE1931|Public Domain EZK.38.9|AT|26|Hesekiel|38||0|9|und du wirst heranziehen wie ein Unwetter, wirst kommen wie eine Wolke, das Land zu bedecken, du und all deine Heerscharen und viele Völker mit dir.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.10|AT|26|Hesekiel|38||0|10|So spricht Gott der Herr: Zu jener Zeit werden Gedanken in deinem Herzen aufsteigen, und du wirst auf böse Anschläge sinnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.11|AT|26|Hesekiel|38||0|11|"Du wirst sagen: ""Ich will hinaufziehen wider ein offenes Land, will über die Friedlichen herfallen, die da in Sicherheit leben; sie wohnen ja alle ohne Mauern, haben nicht Riegel noch Tore"" -"|ZUE1931|Public Domain EZK.38.12|AT|26|Hesekiel|38||0|12|um zu plündern und Beute zu machen, um die Hand an wiederbewohnte Trümmer zu legen und an ein Volk, das aus den Völkern gesammelt ist, das sich Vieh und andre Habe erwirbt und auf dem Nabel der Erde wohnt.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.13|AT|26|Hesekiel|38||0|13|"Saba und Dedan und ihre Kaufleute, Tharsis und all seine Händler werden zu dir sagen: ""Um Beute zu machen, kommst du? um zu plündern, hast du deine Scharen geschart? um Silber und Gold wegzutragen, um Vieh und Habe zu nehmen und grosse Beute zu machen?"""|ZUE1931|Public Domain EZK.38.14|AT|26|Hesekiel|38||0|14|Darum weissage, Menschensohn, und sprich zu Gog: So spricht Gott der Herr: Nicht wahr? zu jener Zeit, wenn mein Volk Israel in Sicherheit wohnt, wirst du dich erheben,|ZUE1931|Public Domain EZK.38.15|AT|26|Hesekiel|38||0|15|wirst herkommen von deinem Orte, aus dem äussersten Norden, du und viele Völker mit dir, lauter Reiter auf Rossen, ein grosser Haufe, ein mächtiges Heer,|ZUE1931|Public Domain EZK.38.16|AT|26|Hesekiel|38||0|16|wirst heranziehen wider mein Volk Israel wie eine Wolke, das Land zu bedecken. Am Ende der Tage wird es geschehen, dass ich dich über mein Land kommen lasse, damit die Völker mich kennenlernen, wenn ich mich an dir als heilig erweise vor ihren Augen.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.17|AT|26|Hesekiel|38||0|17|So spricht Gott der Herr: Du bist der, von dem ich in früheren Tagen geredet habe durch meine Knechte, die Propheten Israels, die in jenen Tagen immer wieder weissagten, dass ich dich wider sie heranführen werde.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.18|AT|26|Hesekiel|38||0|18|An jenem Tage aber, an dem Tage, da Gog über das Land Israels kommt, spricht Gott der Herr, da wird mein Grimm auflodern,|ZUE1931|Public Domain EZK.38.19|AT|26|Hesekiel|38||0|19|und in meinem Eifern, im Feuer meines Zornes sage ich es: Wahrlich, an jenem Tage wird im Lande Israels ein grosses Erdbeben sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.20|AT|26|Hesekiel|38||0|20|Da werden vor mir erbeben die Fische im Meer und die Vögel des Himmels, die Tiere des Feldes und alles, was auf dem Erdboden kriecht, auch alle Menschen, die auf der Erde sind; die Berge werden zusammenbrechen, die Felswände werden einstürzen und jede Mauer zu Boden sinken.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.21|AT|26|Hesekiel|38||0|21|Ich werde wider ihn jegliches Schrecknis aufrufen, spricht Gott der Herr; eines jeden Schwert wird wider den andern sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.22|AT|26|Hesekiel|38||0|22|Ich werde mit ihm ins Gericht gehen mit Pest und mit Blutbad; flutenden Regen und Hagelsteine, Feuer und Schwefel werde ich regnen lassen auf ihn und all seine Heerscharen und auf die vielen Völker, die bei ihm sind.|ZUE1931|Public Domain EZK.38.23|AT|26|Hesekiel|38||0|23|Gross und heilig werde ich mich erweisen, werde mich kundtun vor den Augen vieler Völker, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.1|AT|26|Hesekiel|39||0|1|Du aber, Menschensohn, weissage wider Gog und sprich: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an dich, Gog, Fürst von Ros, Mesech und Thubal!|ZUE1931|Public Domain EZK.39.2|AT|26|Hesekiel|39||0|2|Ich will dich herumlenken und dich gängeln, will dich heranführen aus dem äussersten Norden und dich auf die Berge Israels bringen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.3|AT|26|Hesekiel|39||0|3|Ich werde dir den Bogen aus der Linken schlagen und deiner Rechten die Pfeile entfallen lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.4|AT|26|Hesekiel|39||0|4|Auf den Bergen Israels wirst du fallen, du und all deine Heerscharen und die vielen Völker, die bei dir sind; den Raubvögeln, allem, was Flügel hat, und dem Getier des Feldes gebe ich dich zum Frasse.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.5|AT|26|Hesekiel|39||0|5|Auf offenem Felde wirst du fallen; denn ich habe es geredet, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.6|AT|26|Hesekiel|39||0|6|Ich werde ein Feuer loslassen wider Gog und wider die, welche in Sicherheit an den Gestaden wohnen, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.7|AT|26|Hesekiel|39||0|7|Meinen heiligen Namen aber werde ich inmitten meines Volkes Israel kundmachen und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen. Dann werden die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, der Heilige in Israel.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.8|AT|26|Hesekiel|39||0|8|Wahrlich, es kommt und erfüllt sich! spricht Gott der Herr. Das ist der Tag, von dem ich geredet habe.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.9|AT|26|Hesekiel|39||0|9|Da werden, die in den Städten Israels wohnen, hinausgehen und feuern und heizen mit dem Rüstzeug, den Schilden und Tartschen, den Bogen und Pfeilen, den Handstöcken und Speeren; sieben Jahre lang werden sie damit feuern.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.10|AT|26|Hesekiel|39||0|10|Sie brauchen kein Holz mehr vom Felde zu holen oder in den Wäldern zu hauen; denn mit den Waffen werden sie feuern. Sie werden berauben, die sie beraubt, und plündern, die sie geplündert haben, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.11|AT|26|Hesekiel|39||0|11|"An jenem Tage will ich dem Gog eine Grabstätte geben in Israel, das Tal der Wanderer im Osten des (Toten) Meeres, und man wird den Eingang des Tales vermauern. Dort wird man Gog und all seine Scharen begraben und wird es ""Tal der Gog-Scharen"" nennen."|ZUE1931|Public Domain EZK.39.12|AT|26|Hesekiel|39||0|12|Das Haus Israel wird an ihnen sieben Monate lang zu begraben haben, um das Land rein zu machen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.13|AT|26|Hesekiel|39||0|13|Das ganze Volk des Landes wird begraben helfen, und das wird ihnen zum Ruhme gereichen an dem Tage, da ich mich verherrlichen werde, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.14|AT|26|Hesekiel|39||0|14|Und man wird Leute aussondern, die beständig das Land durchziehen, um nach denen zu forschen, die über das Land hin noch liegengeblieben sind, damit man es reinige; nach Verlauf von sieben Monaten sollen sie die Nachforschung anstellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.15|AT|26|Hesekiel|39||0|15|Wenn diese nun das Land durchziehen und es sieht einer ein Menschengebein, so soll er daneben ein Mal aufrichten, bis es die Totengräber im Tale der Gog-Scharen begraben haben.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.16|AT|26|Hesekiel|39||0|16|Und auch der Name einer Stadt ist Hamona. So sollen sie das Land reinigen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.17|AT|26|Hesekiel|39||0|17|Du aber, Menschensohn, sprich zu den Vögeln, zu allem, was Flügel hat, und zu allem Getier des Feldes: So spricht Gott der Herr: Schart euch zusammen und kommt herbei! von allen Seiten versammelt euch zu meinem Opfermahl, das ich für euch herrichten will, zu dem grossen Opfermahl auf den Bergen Israels! Ihr sollt Fleisch zu fressen und Blut zu trinken bekommen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.18|AT|26|Hesekiel|39||0|18|Fleisch von Helden sollt ihr fressen, und das Blut der Fürsten der Erde sollt ihr trinken: Widder und Lämmer, Böcke und Stiere, Mastvieh aus Basan sind sie alle.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.19|AT|26|Hesekiel|39||0|19|Fett sollt ihr fressen, bis ihr satt seid, und Blut sollt ihr trinken, bis ihr trunken seid von dem Opfermahl das ich für euch herrichte,|ZUE1931|Public Domain EZK.39.20|AT|26|Hesekiel|39||0|20|sollt an meinem Tische euch sättigen an Rossen und Reitern, an Helden und Kriegern, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.21|AT|26|Hesekiel|39||0|21|Und ich werde meine Herrlichkeit unter den Völkern zur Geltung bringen, und alle Völker werden mein Gericht sehen, das ich vollstreckt, und meine Hand, die ich an sie gelegt habe,|ZUE1931|Public Domain EZK.39.22|AT|26|Hesekiel|39||0|22|und das Haus Israel wird erkennen, dass ich, der Herr, ihr Gott bin, von jenem Tage an und in alle Zukunft.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.23|AT|26|Hesekiel|39||0|23|Und die Völker werden erkennen, dass das Haus Israel um seiner Schuld willen in die Verbannung hat wandern müssen, darum weil sie treulos an mir gehandelt hatten, also dass ich mein Angesicht vor ihnen verborgen und sie in die Hand ihrer Feinde gegeben habe und sie alle durch das Schwert gefallen sind.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.24|AT|26|Hesekiel|39||0|24|Nach ihrer Unreinheit und ihren Vergehungen habe ich ihnen getan und habe mein Angesicht vor ihnen verborgen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.25|AT|26|Hesekiel|39||0|25|Darum spricht Gott der Herr also: Nunmehr will ich das Geschick Jakobs wenden und mich des ganzen Hauses Israel erbarmen, will eifern für meinen heiligen Namen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.26|AT|26|Hesekiel|39||0|26|Dann werden sie ihre Schmach und alle die Untreue vergessen, die sie an mir begangen haben, wenn sie in Sicherheit wieder in ihrem Lande wohnen, ohne dass jemand sie aufschreckt,|ZUE1931|Public Domain EZK.39.27|AT|26|Hesekiel|39||0|27|wenn ich sie aus den Völkern zurückbringe und aus den Ländern ihrer Feinde sammle und mich an ihnen als den Heiligen erweise vor den Augen der Völker.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.28|AT|26|Hesekiel|39||0|28|Alsdann werden sie erkennen, dass ich, der Herr, ihr Gott bin, daran dass ich sie zu den Völkern in die Verbannung geführt, sie aber nun wieder in ihrem Lande versammelt habe, ohne einen von ihnen mehr dort zu lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.39.29|AT|26|Hesekiel|39||0|29|Und ich werde mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, weil ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.1|AT|26|Hesekiel|40||0|1|IM 25. Jahre unsrer Verbannung, im Anfang des Jahres, am zehnten Tage des Monats, im vierzehnten Jahre nach der Einnahme der Stadt, an ebendem Tage kam die Hand des Herrn über mich, und er führte mich|ZUE1931|Public Domain EZK.40.2|AT|26|Hesekiel|40||0|2|in Gottesgesichten in das Land Israels und liess mich nieder auf einem sehr hohen Berg; auf dem stand mir gegenüber etwas wie der Bau einer Stadt.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.3|AT|26|Hesekiel|40||0|3|Dorthin führte er mich. Und siehe, da war ein Mann, der war anzusehen wie Erz, und er hatte eine leinene Schnur in der Hand und eine Messrute; und er stand am Tore.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.4|AT|26|Hesekiel|40||0|4|Und der Mann sprach zu mir: Menschensohn, schaue mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren, und achte auf alles, was ich dir zeigen werde; denn dazu bist du hierher gebracht worden, dass man es dir zeige. Tue alles, was du sehen wirst, dem Hause Israel kund.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.5|AT|26|Hesekiel|40||0|5|Und siehe, es war eine Mauer ausserhalb um das ganze Gebäude herum; die Messrute aber, die der Mann in der Hand hatte, war sechs Ellen lang, die Elle eine Handbreite länger als die (gewöhnliche) Elle gerechnet. Damit mass er das Bauwerk; die Breite betrug eine Rute, die Höhe auch eine Rute.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.6|AT|26|Hesekiel|40||0|6|Darnach trat er in den Torbau, dessen Front gegen Osten gerichtet war, indem er auf seinen sieben Stufen emporstieg, und er mass die Schwelle des Torbaus: eine Rute,|ZUE1931|Public Domain EZK.40.7|AT|26|Hesekiel|40||0|7|dann die|ZUE1931|Public Domain EZK.40.8|AT|26|Hesekiel|40||0|8|Er mass auch die Halle des Torbaus:|ZUE1931|Public Domain EZK.40.9|AT|26|Hesekiel|40||0|9|acht Ellen, und ihre Pfeiler: zwei Ellen. Die Halle des Torbaus aber lag nach innen zu.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.10|AT|26|Hesekiel|40||0|10|Von den Nischen des Torbaus lagen je zwei einander gegenüber, auf jeder Seite drei, und alle drei waren von einerlei Ausmass; auch die Pfeiler auf beiden Seiten hatten einerlei Mass.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.11|AT|26|Hesekiel|40||0|11|Darnach mass er die Breite der Toröffnung: zehn Ellen, und die des Torwegs: dreizehn Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.12|AT|26|Hesekiel|40||0|12|Und vor den Nischen war je eine Schranke von einer Elle auf der einen Seite, und ebenso je eine Schranke von einer Elle auf der andern Seite; eine jede Nische aber mass sechs Ellen auf der einen wie auf der andern Seite.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.13|AT|26|Hesekiel|40||0|13|Und er mass den Torbau von der Wand einer Nische bis zur Wand der andern; die Breite betrug 25 Ellen, und es befand sich je eine Türe der andern gegenüber.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.15|AT|26|Hesekiel|40||0|15|Und von der äussern Front des Torbaus bis zur innern Front der Halle des Torbaus waren es fünfzig Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.16|AT|26|Hesekiel|40||0|16|Und der Torbau hatte ringsum vergitterte Fenster an den Nischen und an ihren Pfeilern, nach innen hin; und ebenso hatte die Halle ringsum Fenster nach innen hin, und an den Pfeilern auf beiden Seiten waren Palmen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.17|AT|26|Hesekiel|40||0|17|Dann führte er mich in den äussern Vorhof hinein, und siehe, der Vorhof hatte Zellen und ein Steinpflaster ringsum, dreissig Zellen auf dem Steinpflaster.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.18|AT|26|Hesekiel|40||0|18|Dieses Steinpflaster aber schloss sich seitlich an die Tore an und stimmte mit der Länge der Tore überein; das war das untere Steinpflaster.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.19|AT|26|Hesekiel|40||0|19|Darnach mass er die Breite des Vorhofs von der innern Front des untern Tores bis zur äussern Front des innern Tores: das waren hundert Ellen. Dann führte er mich gegen Norden,|ZUE1931|Public Domain EZK.40.20|AT|26|Hesekiel|40||0|20|und siehe, da war am äussern Vorhof ein Tor, dessen Front gegen Norden gerichtet war; auch dessen Länge und Breite mass er.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.21|AT|26|Hesekiel|40||0|21|Und seine Nischen, drei auf jeder Seite, seine Pfeiler und seine Halle, die hatten dasselbe Mass wie die des ersten Tores. Seine Länge betrug fünfzig Ellen und die Breite 25 Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.22|AT|26|Hesekiel|40||0|22|Auch seine Fenster und die Fenster seiner Halle und seine Palmen waren ebenso wie bei dem Tor, dessen Front gegen Osten gerichtet war. Und auf sieben Stufen stieg man zu ihm hinauf, und seine Halle lag nach innen zu.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.23|AT|26|Hesekiel|40||0|23|Und der innere Vorhof hatte ein Tor gegenüber dem Tor gegen Norden, wie es beim Tor gegen Osten war; vom einen Tor bis zum andern mass er hundert Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.24|AT|26|Hesekiel|40||0|24|Dann führte er mich gegen Süden, und siehe, da war ein Tor gegen Süden gerichtet; und er mass es samt seinen Nischen, seinen Pfeilern und seiner Halle, und sie hatten dieselben Masse (wie die vorigen).|ZUE1931|Public Domain EZK.40.25|AT|26|Hesekiel|40||0|25|Auch hatte es, sowie seine Halle, ringsum Fenster, den andern Fenstern gleich. Fünfzig Ellen betrug die Länge, und die Breite 25 Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.26|AT|26|Hesekiel|40||0|26|Auf sieben Stufen stieg man zu ihm hinauf, und seine Halle lag nach innen zu. Auch Palmen hatte es an seinen Pfeilern, eine auf jeder Seite.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.27|AT|26|Hesekiel|40||0|27|Und der innere Vorhof hatte ein Tor gegen Süden, und er mass vom einen Tor zum andern hundert Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.28|AT|26|Hesekiel|40||0|28|Dann führte er mich durch das südliche Tor in den innern Vorhof hinein, und er mass das Tor, und es hatte dieselben Masse (wie die andern).|ZUE1931|Public Domain EZK.40.29|AT|26|Hesekiel|40||0|29|Auch seine Nischen, seine Pfeiler und seine Halle hatten dieselben Masse, und es selbst sowohl wie seine Halle hatten ringsum Fenster. Die Länge betrug fünfzig Ellen und die Breite 25 Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.31|AT|26|Hesekiel|40||0|31|Seine Halle lag nach dem äussern Vorhof hin, und an seinen Pfeilern waren Palmen, und auf acht Stufen stieg man hinauf.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.32|AT|26|Hesekiel|40||0|32|Dann führte er mich zu dem Tore, das gegen Osten gerichtet war, und er mass das Tor, und es hatte dieselben Masse (wie die andern).|ZUE1931|Public Domain EZK.40.33|AT|26|Hesekiel|40||0|33|Auch seine Nischen, seine Pfeiler und seine Halle hatten dieselben Masse, und es selbst sowohl wie seine Halle hatten ringsum Fenster. Die Länge betrug fünfzig Ellen und die Breite 25 Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.34|AT|26|Hesekiel|40||0|34|Seine Halle lag nach dem äussern Vorhof hin, und an seinen Pfeilern auf beiden Seiten waren Palmen, und auf acht Stufen stieg man hinauf.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.35|AT|26|Hesekiel|40||0|35|Dann führte er mich zu dem nördlichen Tore, und er mass das Tor, und es hatte dieselben Masse.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.36|AT|26|Hesekiel|40||0|36|Auch seine Nischen, seine Pfeiler und seine Halle hatten dieselben Masse, und es selbst sowohl wie seine Halle hatten ringsum Fenster. Die Länge betrug fünfzig Ellen und die Breite 25 Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.37|AT|26|Hesekiel|40||0|37|Seine Halle lag nach dem äussern Vorhof hin, und an seinen Pfeilern auf beiden Seiten waren Palmen, und auf acht Stufen stieg man hinauf.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.38|AT|26|Hesekiel|40||0|38|Dann führte er mich an den Eingang der Halle des östlichen Tores;|ZUE1931|Public Domain EZK.40.39|AT|26|Hesekiel|40||0|39|und in der Halle des Tores standen auf jeder Seite zwei Tische, um darauf die Brandopfer, die Sündopfer und Schuldopfer zu schlachten.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.40|AT|26|Hesekiel|40||0|40|Auch ausserhalb an der Seitenwand, nördlich vom Aufstieg zum Eingang des Tores, standen zwei Tische; und an der andern Seitenwand der Halle des Tores waren auch zwei Tische.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.41|AT|26|Hesekiel|40||0|41|Es standen also vier Tische an jeder Seitenwand des Tores; mithin waren es acht Tische, auf denen man die Schlachtopfer schlachten sollte.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.42|AT|26|Hesekiel|40||0|42|Und es waren da (noch weitere) vier Tische; diese bestanden aus behauenen Steinen, anderthalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und eine Elle hoch; darauf sollte man die Geräte legen, mit denen man die Brandopfer und Schlachtopfer schlachtete.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.43|AT|26|Hesekiel|40||0|43|Ihr Rand, eine Hand breit, war ringsherum nach innen geneigt. Über den Tischen aber waren Dächer zum Schutze gegen Regen und Sonnenbrand.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.44|AT|26|Hesekiel|40||0|44|Dann führte er mich nach dem innern Vorhof, und siehe, da waren zwei Zellen im innern Vorhof: die eine an der Seitenwand des Nordtores, ihre Vorderseite gegen Süden gerichtet, die andre an der Seitenwand des Südtores, ihre Vorderseite gegen Norden gerichtet.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.45|AT|26|Hesekiel|40||0|45|Da sprach er zu mir: Diese Zelle da, deren Vorderseite gegen Süden liegt, ist für die Priester bestimmt, die den Dienst im Tempelgebäude verrichten;|ZUE1931|Public Domain EZK.40.46|AT|26|Hesekiel|40||0|46|die Zelle aber, deren Vorderseite gegen Norden liegt, ist für die Priester bestimmt, die den Dienst am Altar tun. Das sind die Söhne Zadoks, diejenigen von den Leviten, die dem Herrn nahen dürfen, ihm zu dienen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.47|AT|26|Hesekiel|40||0|47|Und er mass den Vorhof: der war ein Viereck von hundert Ellen Länge und hundert Ellen Breite. Der Altar aber stand vor dem Tempelgebäude.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.48|AT|26|Hesekiel|40||0|48|Dann führte er mich zur Vorhalle des Tempelgebäudes und mass die Pfeiler der Vorhalle: sie hatten auf beiden Seiten eine Dicke von fünf Ellen. Die Breite des Toreingangs aber betrug vierzehn Ellen und die der Seitenwände des Toreingangs je drei Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.40.49|AT|26|Hesekiel|40||0|49|Die Länge der Vorhalle betrug zwanzig Ellen und die Tiefe zwölf Ellen; auf zehn Stufen stieg man hinauf, und es standen Säulen an den Pfeilern, auf jeder Seite eine.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.1|AT|26|Hesekiel|41||0|1|Dann führte er mich zum Tempelraum und mass die Pfeiler; die waren auf jeder Seite sechs Ellen dick.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.2|AT|26|Hesekiel|41||0|2|Die Breite des Eingangs aber betrug zehn Ellen und die der Seitenwände des Eingangs auf jeder Seite fünf Ellen. Er mass auch die Länge des Tempelraums; die betrug vierzig Ellen, die Breite aber zwanzig Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.3|AT|26|Hesekiel|41||0|3|Darnach ging er in den Innenraum hinein und mass die Pfeiler des Eingangs (zu diesem); die waren zwei Ellen dick, der Eingang aber war sechs Ellen breit, und die Seitenwände des Eingangs je sieben Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.4|AT|26|Hesekiel|41||0|4|Dann mass er die Länge (des Innenraums): zwanzig Ellen, und die Breite: zwanzig Ellen an der Seite nach dem Tempelraum hin; und er sprach zu mir: Das ist das Allerheiligste.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.5|AT|26|Hesekiel|41||0|5|Dann mass er die Mauer des Hauses, die war sechs Ellen dick. Und die Breite des Seitenbaus rings um das Haus betrug vier Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.6|AT|26|Hesekiel|41||0|6|Die Seitengemächer aber reihten sich eins ans andre, je dreissig in drei Stockwerken, und es waren Absätze an der Mauer des Hauses für die Seitengemächer ringsum, um als Träger zu dienen, sodass sie nicht in die Mauer des Hauses eingriffen.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.7|AT|26|Hesekiel|41||0|7|So wurden die Seitengemächer von Stockwerk zu Stockwerk weiter, entsprechend der Erweiterung auf der Mauerseite von Stockwerk zu Stockwerk rings um das Tempelhaus her. Und von dem untersten Stockwerk konnte man nach dem mittleren und von dem mittleren nach dem obersten hinaufsteigen.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.8|AT|26|Hesekiel|41||0|8|Und rings um das Tempelhaus her war ein erhöhtes Pflaster sichtbar. Das Fundament der Seitengemächer war eine volle Rute, also sechs Ellen hoch.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.9|AT|26|Hesekiel|41||0|9|Die Dicke der äussern Mauer der Seitengemächer betrug fünf Ellen, und es blieb ein freier Raum neben dem Anbau des Tempelhauses;|ZUE1931|Public Domain EZK.41.10|AT|26|Hesekiel|41||0|10|Und ein abgesperrter Platz, zwanzig Ellen breit, war rings um das Haus herum.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.11|AT|26|Hesekiel|41||0|11|und die Türen des Anbaus gingen auf den freien Platz, die eine Türe in der Richtung nach Norden, die andre gegen Süden. Die Breite des freien Platzes aber betrug ringsum fünf Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.12|AT|26|Hesekiel|41||0|12|Der Bau aber, der vor dem abgesperrten Platz auf der Seite gegen Westen stand, war siebzig Ellen breit, und die Mauer des Baues war ringsherum fünf Ellen dick, seine Länge aber betrug neunzig Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.13|AT|26|Hesekiel|41||0|13|Dann mass er das Tempelhaus; das war hundert Ellen lang. Und der abgesperrte Platz und der Westbau und dessen Mauern waren ebenfalls hundert Ellen lang.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.14|AT|26|Hesekiel|41||0|14|Auch die Breite der Vorderseite des Tempelhauses samt dem abgesperrten Platz gegen Osten hin betrug hundert Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.15|AT|26|Hesekiel|41||0|15|Und er mass die Länge des Westbaus vor dem abgesperrten Platz, auf der Rückseite desselben, samt den Galerien zu beiden Seiten; sie betrug hundert Ellen. Der Tempelraum aber und das Innerste und seine äussere Halle|ZUE1931|Public Domain EZK.41.16|AT|26|Hesekiel|41||0|16|waren getäfelt, und alle drei (Räume) hatten vergitterte Fenster und Galerien ringsum. Inwendig waren die Wände ringsum mit Holz verkleidet. Und vom Boden bis an die Fenster, von den Seitenwänden|ZUE1931|Public Domain EZK.41.17|AT|26|Hesekiel|41||0|17|des Eingangs bis zum innern Hause und auch draussen (in der Vorhalle) waren an der ganzen Wand ringsum, innen und aussen, Bildwerke|ZUE1931|Public Domain EZK.41.18|AT|26|Hesekiel|41||0|18|angebracht: Cherube und Palmbäume, je ein Palmbaum zwischen zwei Cheruben und jeder Cherub mit zwei Gesichtern;|ZUE1931|Public Domain EZK.41.19|AT|26|Hesekiel|41||0|19|ein Menschengesicht war dem Palmbaum auf der einen Seite und ein Löwengesicht dem Palmbaum auf der andern Seite zugekehrt. So war es ringsherum am ganzen Hause gemacht.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.20|AT|26|Hesekiel|41||0|20|Die Cherube und Palmbäume waren vom Boden auf bis über den Eingang an der Wand angebracht.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.21|AT|26|Hesekiel|41||0|21|Die Türpfosten des Tempelraums waren viereckig, und vor dem Allerheiligsten war etwas, das aussah wie|ZUE1931|Public Domain EZK.41.22|AT|26|Hesekiel|41||0|22|"ein hölzerner Altar, drei Ellen hoch, zwei Ellen lang und zwei Ellen breit; und er hatte Ecken, und sein Sockel und seine Wände waren von Holz. Und er sprach zu mir: ""Das ist der Tisch, der vor dem Herrn steht."""|ZUE1931|Public Domain EZK.41.23|AT|26|Hesekiel|41||0|23|Und der Tempel hatte zwei Türflügel, und auch das Allerheiligste hatte zwei Türflügel;|ZUE1931|Public Domain EZK.41.24|AT|26|Hesekiel|41||0|24|die Türflügel aber hatten je zwei drehbare Blätter: zwei hatte der eine Flügel, und zwei der andre.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.25|AT|26|Hesekiel|41||0|25|Auch an ihnen waren Cherube und Palmbäume angebracht, wie sie an den Wänden angebracht waren; und aussen auf der Vorderseite der Halle war ein Schirmdach von Holz.|ZUE1931|Public Domain EZK.41.26|AT|26|Hesekiel|41||0|26|Und Cherube und Palmbäume waren hüben und drüben an den Seitenwänden der Halle...|ZUE1931|Public Domain EZK.42.1|AT|26|Hesekiel|42||0|1|Darnach führte er mich ostwärts hinaus in den innern Vorhof (und dann) in der Richtung nach Norden und brachte mich zu den Zellen, die teils gegenüber dem abgesperrten Platz, teils gegenüber dem Bau gegen Norden zu lagen;|ZUE1931|Public Domain EZK.42.2|AT|26|Hesekiel|42||0|2|die Länge (des Zellenbaus) betrug hundert Ellen und die Breite fünfzig Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.3|AT|26|Hesekiel|42||0|3|Gegenüber den zwanzig, die zum innern Vorhof gehörten, und gegenüber dem Steinpflaster, das zum äussern Vorhof gehörte, lief eine Galerie neben der andern her in drei Stockwerken.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.4|AT|26|Hesekiel|42||0|4|Vor den Zellen war ein Gang, zehn Ellen breit und hundert Ellen lang, und ihre Türen lagen gegen Norden zu.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.5|AT|26|Hesekiel|42||0|5|Die obersten Zellen aber waren, weil ihnen die Galerien Raum wegnahmen, im Vergleich mit den untersten und mittleren verkürzt.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.6|AT|26|Hesekiel|42||0|6|Denn sie waren in drei Stockwerken angelegt, und sie hatten keine Pfeiler wie die des äussern Vorhofs; darum waren sie im Vergleich mit den untersten und mittleren verkürzt.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.7|AT|26|Hesekiel|42||0|7|Und es war da eine Mauer, die ausserhalb, den Zellen parallel, gegen den äussern Vorhof hin verlief; soweit sie den Zellen entlang lief, war sie fünfzig Ellen lang.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.8|AT|26|Hesekiel|42||0|8|Denn die Länge der Zellen nach dem äussern Vorhof hin betrug fünfzig Ellen, und diese lagen jenen gegenüber; im ganzen waren es hundert Ellen.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.9|AT|26|Hesekiel|42||0|9|Unterhalb dieser Zellen aber war der Zugang von Osten her, wenn man vom äussern Vorhof her zu ihnen kam,|ZUE1931|Public Domain EZK.42.10|AT|26|Hesekiel|42||0|10|am Anfang der Mauer des Vorhofs. (Dann führte er mich) in der Richtung gegen Süden; da waren auch Zellen gegenüber dem abgesperrten Platz und gegenüber dem Bau.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.11|AT|26|Hesekiel|42||0|11|Und es war ein Gang vor ihnen, und sie sahen aus wie die Zellen, die nordwärts lagen, von gleicher Länge und gleicher Breite und mit ganz gleichen Ausgängen und Einrichtungen. Ihre Türen aber,|ZUE1931|Public Domain EZK.42.12|AT|26|Hesekiel|42||0|12|die Türen der Zellen, die nach Süden zu lagen, waren nach Süden gerichtet...|ZUE1931|Public Domain EZK.42.13|AT|26|Hesekiel|42||0|13|Und er sprach zu mir: Die Zellen im Norden und die Zellen im Süden, die dem abgesperrten Platz gegenüber liegen, das sind die heiligen Zellen, in denen die Priester, die dem Herrn nahen, die hochheiligen Gaben essen sollen; dort sollen sie die hochheiligen Gaben, das Speisopfer, das Sündopfer und das Schuldopfer niederlegen; denn die Stätte ist heilig.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.14|AT|26|Hesekiel|42||0|14|Und niemand darf hineingehen ausser den Priestern. Diese aber dürfen nicht aus dem Heiligtum in den äussern Vorhof hinausgehen, sondern sie sollen dort (in den Zellen) ihre Kleider ablegen, in denen sie den Dienst verrichten - denn sie sind heilig - und sollen andre Kleider anziehen, bevor sie sich dem nahen, was des Volkes ist.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.15|AT|26|Hesekiel|42||0|15|Als er nun die innern Bauten ganz vermessen hatte, führte er mich hinaus durch das Tor, das nach Osten gerichtet war, und mass den ganzen Umfang.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.16|AT|26|Hesekiel|42||0|16|Er mass die Ostseite mit der Messrute: fünfhundert Ellen nach der Messrute. Dann wandte er sich nach Norden|ZUE1931|Public Domain EZK.42.17|AT|26|Hesekiel|42||0|17|und mass die Nordseite: fünfhundert nach der Messrute.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.18|AT|26|Hesekiel|42||0|18|Und er wandte sich nach Süden und mass die Südseite: fünfhundert nach der Messrute.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.19|AT|26|Hesekiel|42||0|19|Er wandte sich und mass die Westseite: fünfhundert nach der Messrute.|ZUE1931|Public Domain EZK.42.20|AT|26|Hesekiel|42||0|20|Nach allen vier Windrichtungen mass er. Und ringsherum ging eine Mauer, fünfhundert Ellen lang und fünfhundert Ellen breit, um das Heilige von dem Nichtheiligen zu scheiden.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.1|AT|26|Hesekiel|43||0|1|DANN führte er mich zu dem Tor, das nach Osten gerichtet war,|ZUE1931|Public Domain EZK.43.2|AT|26|Hesekiel|43||0|2|und siehe, da kam die Herrlichkeit des Gottes Israels von Osten her, und es rauschte wie das Rauschen grosser Wasser, und das Land leuchtete von seiner Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.3|AT|26|Hesekiel|43||0|3|Und die Erscheinung, die ich schaute, war wie die Erscheinung, die ich geschaut hatte, als er kam, die Stadt zu verderben, und der Anblick des Wagens, den ich sah, war wie der Anblick, den ich am Flusse Chebar gehabt hatte. Da fiel ich nieder auf mein Angesicht.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.4|AT|26|Hesekiel|43||0|4|Und die Herrlichkeit des Herrn zog durch das Tor, das nach Osten gerichtet war, in das Heiligtum ein.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.5|AT|26|Hesekiel|43||0|5|Da hob mich der Geist empor und führte mich in den innern Vorhof, und siehe, der Tempel war erfüllt von der Herrlichkeit des Herrn,|ZUE1931|Public Domain EZK.43.6|AT|26|Hesekiel|43||0|6|und ich hörte vom Tempel her zu mir reden, während der Mann neben mir stand,|ZUE1931|Public Domain EZK.43.7|AT|26|Hesekiel|43||0|7|und die Stimme sprach zu mir: Menschensohn, hast du gesehen die Stätte meines Thrones und die Stätte meiner Fußsohlen, wo ich für immer inmitten Israels wohnen will? Das Haus Israel wird hinfort meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen, weder sie noch ihre Könige, durch ihre Treulosigkeit und durch die Leichname ihrer Könige bei deren Tode,|ZUE1931|Public Domain EZK.43.8|AT|26|Hesekiel|43||0|8|(wie sie taten,) indem sie ihre Schwelle an meine Schwelle und ihre Türpfosten neben meine Türpfosten setzten, sodass nur die Mauer zwischen mir und ihnen stand, und mit den Greueln, die sie verübten, meinen heiligen Namen entweihten, sodass ich sie in meinem Zorn vertilgte.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.9|AT|26|Hesekiel|43||0|9|Nun aber werden sie ihre Treulosigkeit und die Leichname ihrer Könige von mir hinwegtun, und dann will ich für immer unter ihnen wohnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.10|AT|26|Hesekiel|43||0|10|Du aber, Menschensohn, beschreibe dem Hause Israel diesen Tempel, sein Aussehen und sein Modell,|ZUE1931|Public Domain EZK.43.11|AT|26|Hesekiel|43||0|11|ob sie sich all dessen schämen, was sie getan haben. Zeichne den Tempel und seine Einrichtung, seine Ausgänge und Eingänge und seine ganze Gestalt; tue ihnen kund alle seine Satzungen und Ordnungen und schreibe es vor ihren Augen nieder, damit sie alle seine Ordnungen und Satzungen getreulich erfüllen.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.12|AT|26|Hesekiel|43||0|12|Dies ist die Ordnung für den Tempel: auf dem Gipfel des Berges soll sein ganzes Gebiet ringsum hochheilig sein. Siehe, das ist die Ordnung für den Tempel.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.13|AT|26|Hesekiel|43||0|13|UND dies waren die Masse des Altars nach Ellen, die Elle eine Handbreite länger als die (gewöhnliche) Elle gerechnet: sein Sockel war eine Elle hoch und eine Elle breit, und an seinem Rand lief ringsherum ein Randaufsatz von einer Spanne Höhe. Und folgendes war die Höhe des Altars:|ZUE1931|Public Domain EZK.43.14|AT|26|Hesekiel|43||0|14|vom Sockel am Boden bis zum untern Absatz waren es zwei Ellen, und die Breite betrug eine Elle; und vom niedrigern Absatz bis zum höhern waren es vier Ellen, und die Breite betrug eine Elle.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.15|AT|26|Hesekiel|43||0|15|Der Opferherd war vier Ellen hoch, und vom Opferherd aufwärts standen die Hörner eine Elle hoch.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.16|AT|26|Hesekiel|43||0|16|Der Opferherd war zwölf Ellen lang bei zwölf Ellen Breite, quadratisch nach seinen vier Seiten.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.17|AT|26|Hesekiel|43||0|17|Und der höhere Absatz war vierzehn Ellen lang und vierzehn Ellen breit auf seinen vier Seiten, und der Randaufsatz lief eine halbe Elle breit, der Sockel aber eine ganze Elle breit rings um ihn her. Die Altarstufen waren gegen Osten gerichtet.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.18|AT|26|Hesekiel|43||0|18|Und er sprach zu mir: Menschensohn, also spricht Gott der Herr: Dies sind die Satzungen für den Altar, wann er errichtet sein wird, dass man Brandopfer darauf darbringe und Blut darauf sprenge:|ZUE1931|Public Domain EZK.43.19|AT|26|Hesekiel|43||0|19|du sollst den levitischen Priestern, die vom Geschlechte Zadoks sind, die sich mir nahen dürfen, mir zu dienen, spricht Gott der Herr, einen jungen Stier zum Sündopfer geben,|ZUE1931|Public Domain EZK.43.20|AT|26|Hesekiel|43||0|20|und sie sollen etwas von seinem Blute nehmen und es an die vier Hörner des Altars tun und an die vier Ecken der Absätze und an den Randaufsatz ringsum, und sie sollen ihn entsündigen und entsühnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.21|AT|26|Hesekiel|43||0|21|Dann sollen sie den Sündopferstier nehmen, und man soll ihn ausserhalb des Heiligtums auf dem Musterungsplatz des Tempels verbrennen.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.22|AT|26|Hesekiel|43||0|22|Am zweiten Tage sollen sie einen fehllosen Ziegenbock als Sündopfer darbringen und damit den Altar entsündigen, wie sie ihn mit dem Stier entsündigt haben.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.23|AT|26|Hesekiel|43||0|23|Wenn du mit dem Entsündigungsopfer fertig bist, so sollst du einen fehllosen jungen Stier von den Rindern und einen fehllosen Widder von den Schafen darbringen.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.24|AT|26|Hesekiel|43||0|24|Du sollst sie vor den Herrn bringen, und die Priester sollen Salz darauf streuen und sie dem Herrn als Brandopfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.25|AT|26|Hesekiel|43||0|25|Sieben Tage lang sollen sie täglich einen Sündopferbock darbringen; auch einen jungen Stier von den Rindern und einen Widder von den Schafen, fehllose Tiere sollen sie darbringen.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.26|AT|26|Hesekiel|43||0|26|Sieben Tage lang sollen sie den Altar entsühnen und ihn reinigen und ihn so einweihen.|ZUE1931|Public Domain EZK.43.27|AT|26|Hesekiel|43||0|27|So soll man diese Tage zu Ende führen; am achten Tage sodann und weiterhin sollen die Priester eure Brandopfer und Heilsopfer auf dem Altar darbringen, und ich werde euch gnädig annehmen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.1|AT|26|Hesekiel|44||0|1|HIERAUF führte er mich zurück gegen das äussere Tor des Heiligtums, das nach Osten gerichtet war; es war aber verschlossen.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.2|AT|26|Hesekiel|44||0|2|Da sprach der Herr zu mir: Dieses Tor soll verschlossen bleiben; es darf nicht geöffnet werden, und niemand darf durch dasselbe hineingehen, weil der Herr, der Gott Israels, hier eingezogen ist; darum soll es verschlossen bleiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.3|AT|26|Hesekiel|44||0|3|Nur der Fürst darf, eben weil er Fürst ist, sich hier niederlassen zum Opfermahl vor dem Herrn; durch die Halle des Torbaus soll er hereinkommen und auf demselben Weg wieder hinausgehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.4|AT|26|Hesekiel|44||0|4|Darnach führte er mich durch das Nordtor an die Vorderseite des Tempels; und als ich hinsah, siehe, da erfüllte die Herrlichkeit des Herrn den Tempel. Da fiel ich nieder auf mein Angesicht.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.5|AT|26|Hesekiel|44||0|5|Der Herr aber sprach zu mir: Menschensohn, merke wohl auf und sieh mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren alles, was ich mit dir reden will betreffend alle Satzungen und alle Ordnungen des Tempels, und merke wohl auf das, was für das Eintreten in den Tempel an allen Ausgängen des Heiligtums gilt.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.6|AT|26|Hesekiel|44||0|6|Und sage zu dem widerspenstigen Geschlecht, dem Hause Israel: So spricht Gott der Herr: Genug nun all eurer Greuel, Haus Israel!|ZUE1931|Public Domain EZK.44.7|AT|26|Hesekiel|44||0|7|Habt ihr doch Fremde, Unbeschnittene an Herz und Leib, hereinkommen lassen, sodass sie in meinem Heiligtum waren und es entweihten, wenn ihr meine Speise, Fett und Blut, darbrachtet, und habt so meinen Bund gebrochen durch all eure Greuel.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.8|AT|26|Hesekiel|44||0|8|Und ihr habt meines heiligen Dienstes nicht|ZUE1931|Public Domain EZK.44.9|AT|26|Hesekiel|44||0|9|Darum spricht Gott der Herr also: Kein Fremder, unbeschnitten an Herz und Leib, soll in mein Heiligtum hereinkommen, keiner von all den Fremden, die unter den Israeliten wohnen;|ZUE1931|Public Domain EZK.44.10|AT|26|Hesekiel|44||0|10|sondern die Leviten, die mir untreu geworden sind, als die Israeliten von mir abirrten und ihren Götzen nachliefen, sie sollen ihre Verschuldung büssen.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.11|AT|26|Hesekiel|44||0|11|Sie sollen in meinem Heiligtum Dienst tun als Wachen an den Tempeltoren und im Tempel selber Dienste leisten; sie sollen das Brandopfer und das Schlachtopfer schlachten für die Leute aus dem Volk, und sie sollen ihnen zur Verfügung stehen, um sie zu bedienen.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.12|AT|26|Hesekiel|44||0|12|Weil sie sie bei ihren Götzen bedient haben und so dem Hause Israel ein Anstoss zur Verschuldung geworden sind, darum habe ich meine Hand (zum Schwure) wider sie erhoben, spricht Gott der Herr, dass sie nun ihre Verschuldung büssen sollen.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.13|AT|26|Hesekiel|44||0|13|Sie dürfen mir nicht nahen, um mir Priesterdienst zu tun und all dem, was mir heilig ist, und den hochheiligen Gaben zu nahen; sie sollen ihre Schmach tragen für den Abfall, den sie begangen haben.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.14|AT|26|Hesekiel|44||0|14|Ich bestelle sie dazu, die Dienste im Tempel zu verrichten bei allem, was es da zu besorgen und zu tun gibt.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.15|AT|26|Hesekiel|44||0|15|Die levitischen Priester aus dem Geschlechte Zadoks aber, die des Dienstes an meinem Heiligtum gewartet haben, als die Israeliten von mir abirrten, sie dürfen mir nahen, mir zu dienen, und dürfen vor mich treten, mir Fett und Blut darzubringen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.16|AT|26|Hesekiel|44||0|16|Sie dürfen mein Heiligtum betreten und sie dürfen meinem Tische nahen, mir zu dienen, und meines Dienstes warten.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.17|AT|26|Hesekiel|44||0|17|Wenn sie nun durch die Tore des innern Vorhofs eintreten, sollen sie linnene Kleider anziehen und keine Wolle an sich tragen, während sie innerhalb der Tore des innern Vorhofs und im Tempel Dienst tun.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.18|AT|26|Hesekiel|44||0|18|Sie sollen linnene Kopfbunde auf dem Haupte und linnene Beinkleider an den Lenden tragen; sie sollen sich nicht mit etwas gürten, das den Schweiss fördert.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.19|AT|26|Hesekiel|44||0|19|Wenn sie dann in den äussern Vorhof zu dem Volk hinausgehen, so sollen sie die Kleider, in denen sie Dienst tun, ausziehen und sie in den heiligen Zellen niederlegen und andre Kleider anziehen, damit sie durch ihre Kleider nicht Heiligkeit auf das Volk übertragen.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.20|AT|26|Hesekiel|44||0|20|Ihr Haupt sollen sie nicht kahl scheren, aber auch das Haar nicht frei wachsen lassen, sondern das Haupthaar kurz schneiden.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.21|AT|26|Hesekiel|44||0|21|Wein darf kein Priester trinken, wenn er in den innern Vorhof hineingehen will.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.22|AT|26|Hesekiel|44||0|22|Eine Witwe oder eine Verstossene dürfen sie nicht heiraten, sondern nur Jungfrauen von israelitischem Geschlecht; eine Witwe jedoch, die Priesterswitwe ist, dürfen sie heiraten.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.23|AT|26|Hesekiel|44||0|23|Sie sollen mein Volk zwischen heilig und nichtheilig unterscheiden lehren und ihm den Unterschied von unrein und rein kundtun.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.24|AT|26|Hesekiel|44||0|24|In Streitsachen sollen sie zu Gerichte sitzen, um sie nach meinen Rechtssatzungen zu entscheiden. Auch sollen sie alle meine Ordnungen und Satzungen an allen meinen Festen beobachten und meine Sabbate heilig halten.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.25|AT|26|Hesekiel|44||0|25|Zur Leiche eines Menschen dürfen sie nicht hineingehen, weil sie unrein würden; nur an (der Leiche von) Vater oder Mutter, Sohn oder Tochter, Bruder oder Schwester, sofern diese unverheiratet geblieben ist, dürfen sie sich verunreinigen.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.26|AT|26|Hesekiel|44||0|26|Wenn ein solcher dann wieder rein ist, soll er für sich sieben Tage abzählen,|ZUE1931|Public Domain EZK.44.27|AT|26|Hesekiel|44||0|27|und an dem Tage, da er wieder in das Heiligtum, in den innern Vorhof hineingeht, im Heiligtum Dienst zu tun, soll er sein Sündopfer darbringen, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.28|AT|26|Hesekiel|44||0|28|Sie sollen keinen Erbbesitz haben; ich bin ihr Erbbesitz. Und Eigentum sollt ihr ihnen in Israel nicht geben; ich bin ihr Eigentum.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.29|AT|26|Hesekiel|44||0|29|Das Speisopfer und das Sündopfer und das Schuldopfer sollen sie zu essen bekommen, und alles, was in Israel dem Bann verfällt, soll ihnen gehören.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.30|AT|26|Hesekiel|44||0|30|Auch das Beste von den Erstlingen jedweder Art und jede Weihegabe irgendwelcher Art von allen euren Weihegaben soll den Priestern gehören. Ferner sollt ihr dem Priester das Beste eurer Grütze geben, damit Segen auf euren Häusern ruhe.|ZUE1931|Public Domain EZK.44.31|AT|26|Hesekiel|44||0|31|Von irgendwelchen verendeten oder zerrissenen Tieren aber, seien es Vögel oder Vierfüssler, dürfen die Priester nicht essen.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.1|AT|26|Hesekiel|45||0|1|WENN ihr das Land als Erbbesitz verlost, so sollt ihr dem Herrn eine Weihegabe aussondern, einen heiligen Bezirk von dem Lande, 25 000 Ellen lang und 20 000 Ellen breit. Dies ist heiliges Gebiet in seinem ganzen Umfang.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.2|AT|26|Hesekiel|45||0|2|Von diesem Gebiet ist für das Heiligtum ein Quadrat von je fünfhundert Ellen Länge und Breite bestimmt und ringsherum (ein Streifen von) fünfzig Ellen (Breite) als unbewohnter Raum.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.3|AT|26|Hesekiel|45||0|3|Von dieser Fläche sollst du ein Stück von 25 000 Ellen Länge und zehntausend Ellen Breite abmessen, und hier soll das Heiligtum als hochheilige Stätte sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.4|AT|26|Hesekiel|45||0|4|Das ist heiliges Gebiet von dem Lande; es soll den Priestern gehören, die im Heiligtum Dienst tun, die herzutreten, um dem Herrn zu dienen, und es soll ihnen Platz zu Häusern bieten...|ZUE1931|Public Domain EZK.45.5|AT|26|Hesekiel|45||0|5|Und ein Stück von 25 000 Ellen Länge und zehntausend Ellen Breite soll den Leviten, den Tempeldienern, als Eigentum gehören, Städte zum Bewohnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.6|AT|26|Hesekiel|45||0|6|Als Eigentum der Stadt aber sollt ihr ein Stück von fünftausend Ellen Breite und 25 000 Ellen Länge bestimmen dem ausgesonderten heiligen Bezirk entlang; das soll dem ganzen Hause Israel gehören.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.7|AT|26|Hesekiel|45||0|7|Dem Fürsten endlich soll das Land zu beiden Seiten des heiligen Bezirks und des Eigentums der Stadt gehören, ausserhalb des heiligen Bezirks und des Eigentums der Stadt auf der Westseite westwärts und auf der Ostseite ostwärts, und die Länge entspreche einem der Stammesanteile von der Westgrenze bis zur Ostgrenze|ZUE1931|Public Domain EZK.45.8|AT|26|Hesekiel|45||0|8|des Landes. Das soll sein Eigentum in Israel sein, damit meine Fürsten mein Volk hinfort nicht mehr bedrücken und damit sie das Land dem Hause Israel nach seinen Stämmen verteilen.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.9|AT|26|Hesekiel|45||0|9|So spricht Gott der Herr: Nun ist's genug, ihr Fürsten Israels! Machet ein Ende mit Gewalttat und Bedrückung! Übet Recht und Gerechtigkeit! Höret auf, mein Volk von Grund und Boden zu vertreiben! spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.10|AT|26|Hesekiel|45||0|10|Richtige Waage, richtiges Epha und richtiges Bath sollt ihr brauchen.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.11|AT|26|Hesekiel|45||0|11|Epha und Bath sollen gleiches Mass haben: das Bath soll den zehnten Teil von einem Homer fassen und auch das Epha den zehnten Teil von einem Homer; nach dem Homer soll die Massbestimmung sich richten.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.12|AT|26|Hesekiel|45||0|12|Das Lot soll gleich zwanzig Gera sein. Fünf Lot sollen fünf, und zehn Lot sollen zehn sein, und fünfzig Lot soll euch die Mine gelten.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.13|AT|26|Hesekiel|45||0|13|Folgendes ist die Weihegabe, die ihr abgeben sollt: ein sechstel Epha von jedem Homer Weizen und ein sechstel Epha von jedem Homer Gerste;|ZUE1931|Public Domain EZK.45.14|AT|26|Hesekiel|45||0|14|und als Gebühr vom Öl: ein zehntel Bath von jedem Kor; das Kor nämlich fasst zehn Bath;|ZUE1931|Public Domain EZK.45.15|AT|26|Hesekiel|45||0|15|ferner ein Schaf von der Herde auf je zweihundert Stück, von allen Geschlechtern Israels - alles zum Speisopfer, zum Brandopfer und zum Heilsopfer, um ihnen Sühne zu erwirken, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.16|AT|26|Hesekiel|45||0|16|Das ganze Volk soll diese Weihegabe dem Fürsten in Israel abgeben.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.17|AT|26|Hesekiel|45||0|17|Dem Fürsten aber liegen ob die Brandopfer, Speisopfer und Trankopfer an den Festen, Neumonden und Sabbaten, an allen Festversammlungen des Hauses Israel. Er ist es, der das Sündopfer, das Speisopfer, das Brandopfer und das Heilsopfer veranstalten soll, um für das Haus Israel Sühne zu erwirken.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.18|AT|26|Hesekiel|45||0|18|So spricht Gott der Herr: Am ersten Tage des ersten Monats sollt ihr einen fehllosen jungen Stier von den Rindern nehmen, um das Heiligtum zu entsündigen.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.19|AT|26|Hesekiel|45||0|19|Und der Priester soll von dem Blute des Sündopfers nehmen und an die Türpfosten des Tempels, an die vier Ecken des Altarabsatzes und an die Türpfosten des Tores zum innern Vorhof tun.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.20|AT|26|Hesekiel|45||0|20|Ebenso sollt ihr tun am ersten Tage des siebenten Monats mit Rücksicht auf solche, die aus Irrtum oder Einfalt gesündigt haben, und so sollt ihr den Tempel entsühnen.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.21|AT|26|Hesekiel|45||0|21|Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passafest halten; da soll man sieben Tage lang ungesäuerte Brote essen.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.22|AT|26|Hesekiel|45||0|22|An demselben Tage soll der Fürst für sich und für das ganze Volk des Landes einen Sündopferstier darbringen lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.23|AT|26|Hesekiel|45||0|23|Und während der sieben Tage des Festes soll er als Brandopfer für den Herrn täglich, die sieben Tage hindurch, sieben junge Stiere und sieben Widder, fehllose Tiere darbringen lassen und als Sündopfer täglich einen Ziegenbock.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.24|AT|26|Hesekiel|45||0|24|Als Speisopfer aber soll er je ein Epha auf jeden Stier und je ein Epha auf jeden Widder darbringen lassen und je ein Hin Öl auf jedes Epha.|ZUE1931|Public Domain EZK.45.25|AT|26|Hesekiel|45||0|25|Am fünfzehnten Tage des siebenten Monats an dem Fest soll er die sieben Tage hindurch das gleiche darbringen lassen: die gleichen Sündopfer, die gleichen Brandopfer und die gleichen Speisopfer und gleich viel Öl.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.1|AT|26|Hesekiel|46||0|1|So spricht Gott der Herr: Das Tor des innern Vorhofs, das gegen Osten gerichtet ist, soll während der sechs Werktage geschlossen bleiben; am Sabbattage aber soll es geöffnet werden, und am Neumondtage soll es geöffnet werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.2|AT|26|Hesekiel|46||0|2|Und der Fürst soll von aussen her durch die Halle des Torbaus hineingehen und an der Schwelle des Tores stehenbleiben. Dann sollen die Priester sein Brandopfer und sein Heilsopfer darbringen, er aber soll an der Schwelle des Tores anbeten und dann wieder hinausgehen, und das Tor soll bis zum Abend nicht geschlossen werden.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.3|AT|26|Hesekiel|46||0|3|Und das Volk soll am Eingang jenes Tores an den Sabbaten und Neumonden vor dem Herrn anbeten.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.4|AT|26|Hesekiel|46||0|4|Das Brandopfer, das der Fürst dem Herrn darbringen lässt, soll am Sabbattage aus sechs fehllosen Lämmern und einem fehllosen Widder bestehen;|ZUE1931|Public Domain EZK.46.5|AT|26|Hesekiel|46||0|5|dazu kommt als Speisopfer ein Epha zu dem Widder, und als Speisopfer zu den Lämmern, so viel er zu geben vermag, und je ein Hin Öl zu jedem Epha.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.6|AT|26|Hesekiel|46||0|6|Am Neumondtage seien es ein fehlloser junger Stier von den Rindern, sechs Lämmer und ein Widder, fehllose Tiere;|ZUE1931|Public Domain EZK.46.7|AT|26|Hesekiel|46||0|7|und als Speisopfer soll er zu dem Stier ein Epha und zu dem Widder auch ein Epha darbringen, zu den Lämmern aber, so viel er zu leisten vermag, und je ein Hin Öl zu jedem Epha.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.8|AT|26|Hesekiel|46||0|8|Wenn der Fürst hereinkommt, so soll er durch die Halle des Torbaus hereinkommen, und auf demselben Wege soll er wieder hinausgehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.9|AT|26|Hesekiel|46||0|9|Wenn das Volk an den Festen vor den Herrn kommt, so soll, wer durch das Nordtor hereinkommt, um anzubeten, durch das Südtor hinausgehen, und wer durch das Südtor hereinkommt, soll durch das Nordtor hinausgehen; keiner soll durch das Tor zurückkehren, durch das er hereingekommen ist, sondern er soll durch das gegenüberliegende hinausgehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.10|AT|26|Hesekiel|46||0|10|Aber der Fürst in ihrer Mitte soll durch das Tor, durch das er hereingekommen ist, auch hinausgehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.11|AT|26|Hesekiel|46||0|11|Und an den Festen und Feiertagen soll dieses das Speisopfer sein: ein Epha zu dem Stier und ein Epha zu dem Widder, zu den Lämmern aber, so viel er zu geben vermag, und je ein Hin Öl zu jedem Epha.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.12|AT|26|Hesekiel|46||0|12|Und wenn der Fürst dem Herrn eine freiwillige Gabe, ein Brandopfer oder Heilsopfer, darbringen will, so soll man ihm das Tor, das gegen Osten gerichtet ist, auftun, und er soll sein Brandopfer oder Heilsopfer darbringen, wie er es am Sabbattage zu tun pflegt, und dann wieder hinausgehen; und nachdem er hinausgegangen ist, soll man das Tor wieder schliessen.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.13|AT|26|Hesekiel|46||0|13|Ferner soll er täglich dem Herrn als Brandopfer ein fehlloses einjähriges Lamm darbringen lassen; jeden Morgen soll er es darbringen lassen.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.14|AT|26|Hesekiel|46||0|14|Und als Speisopfer soll er dazu jeden Morgen ein sechstel Epha darbringen, und ein drittel Hin Öl, um das Feinmehl zu befeuchten, als Speisopfer für den Herrn; als ewige Satzung gelte dies immerdar.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.15|AT|26|Hesekiel|46||0|15|Also sollen sie das Lamm, das Speisopfer und das Öl jeden Morgen als regelmässiges Brandopfer darbringen.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.16|AT|26|Hesekiel|46||0|16|So spricht Gott der Herr: Wenn der Fürst einem seiner Söhne von seinem Erbbesitz ein Geschenk macht, so soll es seinen Söhnen gehören; es ist ihr Eigentum als erblicher Besitz.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.17|AT|26|Hesekiel|46||0|17|Wenn er aber einem seiner Diener von seinem Erbbesitz ein Geschenk macht, so soll es diesem nur bis zum Freijahr gehören und dann an den Fürsten zurückfallen, nur seinen Söhnen soll ihr Besitz verbleiben.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.18|AT|26|Hesekiel|46||0|18|Der Fürst darf aber nichts von dem Erbbesitz des Volkes nehmen, indem er sie mit Gewalt von ihrem Eigentum vertreibt; von seinem eignen Besitz soll er seine Söhne erben lassen, damit niemand in meinem Volke von seinem Eigentum verdrängt werde.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.19|AT|26|Hesekiel|46||0|19|Und er führte mich durch den Eingang an der Seite des Torbaus zu den heiligen Priesterzellen, die gegen Norden gerichtet waren, und siehe, da war ein Raum auf ihrer hintern Seite gegen Westen.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.20|AT|26|Hesekiel|46||0|20|Und er sprach zu mir: Dies ist der Ort, wo die Priester das Schuldopfer und das Sündopfer kochen und wo sie das Speisopfer backen sollen, damit sie es nicht in den äussern Vorhof hinausbringen und so Heiligkeit auf das Volk übertragen.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.21|AT|26|Hesekiel|46||0|21|Dann führte er mich in den äussern Vorhof hinaus und liess mich hindurchgehen zu den vier Ecken des Vorhofs, und siehe, in einer jeden Ecke des Vorhofs war wieder ein Hof,|ZUE1931|Public Domain EZK.46.22|AT|26|Hesekiel|46||0|22|in allen vier Ecken des Vorhofs kleine Höfe, vierzig Ellen lang und dreissig Ellen breit; alle vier hatten dasselbe Mass.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.23|AT|26|Hesekiel|46||0|23|Und es ging eine Steinreihe rings um sie her, rings um alle vier, und unten an den Steinschichten waren ringsherum Kochherde angelegt.|ZUE1931|Public Domain EZK.46.24|AT|26|Hesekiel|46||0|24|Da sagte er zu mir: Das sind die Küchen, wo die Tempeldiener das Schlachtopfer des Volkes kochen sollen.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.1|AT|26|Hesekiel|47||0|1|DARNACH führte er mich wieder an den Eingang des Tempels. Da sah ich Wasser unter der Schwelle des Hauses hervorquellen nach Osten hin; die vordere Seite des Tempels war ja nach Osten gerichtet. Und das Wasser floss unterhalb der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich vom Altar.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.2|AT|26|Hesekiel|47||0|2|Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und liess mich aussen herumgehen zu dem äussern Tor, das gegen Osten gerichtet ist; da sah ich Wasser aus der südlichen Seitenwand hervorrieseln.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.3|AT|26|Hesekiel|47||0|3|Indem nun der Mann, eine Messrute in der Hand, nach Osten davonging, mass er tausend Ellen und liess mich dann durch das Wasser gehen, und das Wasser ging mir bis an die Knöchel.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.4|AT|26|Hesekiel|47||0|4|Dann mass er noch tausend Ellen und liess mich durch das Wasser gehen, und das Wasser ging mir bis an die Kniee. Und er mass noch tausend Ellen und liess mich durch das Wasser gehen, und das Wasser ging mir bis an die Hüften.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.5|AT|26|Hesekiel|47||0|5|Und er mass abermals tausend Ellen, da war es ein Fluss, durch den ich nicht mehr gehen konnte; denn das Wasser war so hoch gestiegen, dass man hätte hindurchschwimmen müssen, ein Fluss, den man nicht durchschreiten konnte.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.6|AT|26|Hesekiel|47||0|6|Und er sprach zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn? Dann führte er mich am Ufer des Flusses wieder zurück.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.7|AT|26|Hesekiel|47||0|7|Als ich nun auf dem Rückweg war, sah ich am Ufer des Flusses auf beiden Seiten sehr viele Bäume stehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.8|AT|26|Hesekiel|47||0|8|Da sprach er zu mir: Dieses Wasser fliesst hinaus in den östlichen Landstrich, strömt dann hinab in die Steppe und ergiesst sich ins (Tote) Meer, in die salzige Flut, und die Flut wird gesund.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.9|AT|26|Hesekiel|47||0|9|Und alle lebenden Wesen, alles, was dort wimmelt, wohin immer der Fluss kommt, das wird leben, und die Fische werden sehr zahlreich sein. Wenn dieses Wasser dorthin kommt, wird das Wasser (der Salzflut) gesund.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.10|AT|26|Hesekiel|47||0|10|Und es werden Fischer an ihm stehen; von En-Gedi bis En-Eglaim wird man die Fischernetze ausbreiten. Seine Fische werden sehr zahlreich sein, so zahlreich wie die Fische des grossen Meeres.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.11|AT|26|Hesekiel|47||0|11|Seine Sümpfe und Tümpel aber werden nicht gesund werden; sie dienen der Salzgewinnung.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.12|AT|26|Hesekiel|47||0|12|Und an diesem Fluss, auf seinen beiden Ufern, werden allerlei Bäume mit essbaren Früchten wachsen; ihre Blätter werden nicht verwelken, und ihre Früchte werden nicht alle werden. Je in ihrem Monat werden sie frische Früchte bringen; denn ihr Wasser quillt aus dem Heiligtum hervor. Ihre Früchte werden als Speise dienen und ihre Blätter als Heilmittel.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.13|AT|26|Hesekiel|47||0|13|SO spricht Gott der Herr: Dies ist die Grenze, innert welcher ihr nach den zwölf Stämmen Israels das Land als Erbbesitz zugeteilt erhalten sollt; Joseph erhält zwei Anteile.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.14|AT|26|Hesekiel|47||0|14|Und jeder von euch soll davon gleich viel als Erbbesitz erhalten, einer wie der andre; habe ich doch geschworen, es euren Vätern zu geben, und so soll euch denn dieses Land als Erbbesitz zufallen.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.15|AT|26|Hesekiel|47||0|15|Dies ist die Grenze des Landes auf der Nordseite: vom grossen Meer an über Hethlon bis wo es nach Hamath hineingeht, nach Zedada,|ZUE1931|Public Domain EZK.47.16|AT|26|Hesekiel|47||0|16|Berotha, Sibraim, das zwischen dem Gebiet von Damaskus und dem Gebiet von Hamath liegt, bis Hazar-Enon, das an der Grenze von Hauran liegt.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.17|AT|26|Hesekiel|47||0|17|Die Grenze soll also vom Meer an bis Hazar-Enon laufen, sodass das Gebiet von Damaskus nördlich davon liegt, nördlich auch das Gebiet von Hamath; das ist die Nordseite.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.18|AT|26|Hesekiel|47||0|18|Und die Ostseite: von Hazar-Enon an, das zwischen Hauran und Damaskus liegt, bildet zwischen Gilead und dem Lande Israels der Jordan die Grenze bis zum östlichen Meer, bis nach Thamar; das ist die Ostseite.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.19|AT|26|Hesekiel|47||0|19|Und die Südseite: von Thamar an bis zum Haderwasser bei Kades (und weiter) nach dem Bach (Ägyptens) bis an das grosse Meer; das ist die Südseite.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.20|AT|26|Hesekiel|47||0|20|Und die Westseite: das grosse Meer bildet die Grenze bis gegenüber der Stelle, wo es nach Hamath hineingeht; das ist die Westseite.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.21|AT|26|Hesekiel|47||0|21|Dieses Land sollt ihr nach den Stämmen Israels unter euch verteilen.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.22|AT|26|Hesekiel|47||0|22|Ihr sollt es als Erbbesitz verlosen unter euch und unter die Fremden, die unter euch weilen und unter euch Söhne gezeugt haben. Sie sollen euch gelten wie eingeborne Israeliten; mit euch sollen sie inmitten der Stämme Israels ihren Erbbesitz durchs Los erhalten.|ZUE1931|Public Domain EZK.47.23|AT|26|Hesekiel|47||0|23|In dem Stamme, bei dem der Fremdling weilt, dort sollt ihr ihm seinen Erbbesitz geben, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.1|AT|26|Hesekiel|48||0|1|Und dies sind die Namen der Stämme: Im äussersten Norden vom Meer an über Hethlon bis wo es nach Hamath hineingeht, bis HazarEnan, sodass das Gebiet von Damaskus nördlich davon liegt, an der Seite von Hamath, und längs dieser Grenze von der Ostseite bis zur Westseite erhält Dan seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.2|AT|26|Hesekiel|48||0|2|Neben dem Gebiet von Dan, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Asser seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.3|AT|26|Hesekiel|48||0|3|Neben dem Gebiet von Asser, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Naphthali seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.4|AT|26|Hesekiel|48||0|4|Neben dem Gebiet von Naphthali, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Manasse seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.5|AT|26|Hesekiel|48||0|5|Neben dem Gebiet von Manasse, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Ephraim seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.6|AT|26|Hesekiel|48||0|6|Neben dem Gebiet von Ephraim, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Ruben seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.7|AT|26|Hesekiel|48||0|7|Neben dem Gebiet von Ruben, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Juda seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.8|AT|26|Hesekiel|48||0|8|Neben dem Gebiet von Juda, von der Ostseite bis zur Westseite, soll das geweihte Gebiet sein, das ihr abzusondern habt: 25 000 Ellen breit und so lang wie einer der Stammesanteile von der Ostseite bis zur Westseite, und mitten drin soll das Heiligtum sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.9|AT|26|Hesekiel|48||0|9|Das geweihte Gebiet, das ihr für den Herrn abzusondern habt, soll 25 000 Ellen lang und 20 000 Ellen breit sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.10|AT|26|Hesekiel|48||0|10|Und dieses heilige Gebiet soll in folgender Weise zugeteilt werden: den Priestern ein Stück von 25 000 Ellen Länge im Norden, zehntausend Ellen Breite im Westen, zehntausend Ellen Breite im Osten und 25 000 Ellen Länge im Süden, und mitten drin soll das Heiligtum des Herrn sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.11|AT|26|Hesekiel|48||0|11|Den geweihten Priestern, den Söhnen Zadoks, die meines Dienstes gewartet haben, die nicht abgeirrt sind, als die Israeliten wie die Leviten abirrten,|ZUE1931|Public Domain EZK.48.12|AT|26|Hesekiel|48||0|12|ihnen soll es als besonderer Teil von dem geweihten Gebiet des Landes gehören, als Hochheiliges neben dem Gebiet der Leviten;|ZUE1931|Public Domain EZK.48.13|AT|26|Hesekiel|48||0|13|und den Leviten, entsprechend dem Gebiet der Priester, ein Stück von 25 000 Ellen Länge und zehntausend Ellen Breite. Das Ganze also 25 000 Ellen lang und 20 000 Ellen breit.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.14|AT|26|Hesekiel|48||0|14|Von diesem Gebiet dürfen sie nichts verkaufen noch vertauschen, noch das Beste des Landes in andre Hände übergehen lassen; denn es ist dem Herrn heilig.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.15|AT|26|Hesekiel|48||0|15|Die übrigen fünftausend Ellen der Breitseite aber, längs der 25 000 Ellen der Länge, sind nichtheiliges Gebiet für die Stadt als Wohnstätte und freier Raum, und die Stadt soll mitten drin liegen.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.16|AT|26|Hesekiel|48||0|16|Und dies sind ihre Ausmasse: die Nordseite 4 500 Ellen, die Südseite 4 500, die Ostseite 4 500 und die Westseite 4 500.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.17|AT|26|Hesekiel|48||0|17|Und als freier Raum soll zur Stadt gehören (ein Streifen von) 250 Ellen Breite im Norden, 250 im Süden, 250 im Osten und 250 im Westen.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.18|AT|26|Hesekiel|48||0|18|Was aber an der Länge noch übrig ist längs des abgesonderten heiligen Gebietes, zehntausend Ellen im Osten und zehntausend im Westen, dessen Ertrag soll denen, die in der Stadt arbeiten, zur Speise dienen.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.19|AT|26|Hesekiel|48||0|19|Und die in der Stadt arbeiten, sollen Leute aus allen Stämmen Israels sein.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.20|AT|26|Hesekiel|48||0|20|Das ganze abgesonderte Gebiet soll 25 000 Ellen lang und 25 000 Ellen breit sein; in Form eines Quadrates sollt ihr das heilige Gebiet, mit Einschluss des Stadtbesitzes, absondern.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.21|AT|26|Hesekiel|48||0|21|Das übrige soll dem Fürsten gehören: (das Gebiet) zu beiden Seiten des heiligen Gebietes und des Stadtbesitzes ausserhalb der 25 000 Ellen ostwärts bis zur Ostgrenze und ausserhalb der 25 000 Ellen westwärts bis zur Westgrenze, entsprechend den Stammesanteilen, das soll dem Fürsten gehören. Und das abgesonderte heilige Gebiet und das Tempelheiligtum sollen mitten drin liegen.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.22|AT|26|Hesekiel|48||0|22|Abgesehen von dem Eigentum der Leviten und dem Eigentum der Stadt, das in der Mitte zwischen den Gebieten des Fürsten liegt, soll das Land zwischen dem Gebiete Judas und dem Gebiete Benjamins dem Fürsten gehören.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.23|AT|26|Hesekiel|48||0|23|Die übrigen Stämme: Von der Ostseite bis zur Westseite erhält Benjamin seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.24|AT|26|Hesekiel|48||0|24|Neben dem Gebiet von Benjamin, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Simeon seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.25|AT|26|Hesekiel|48||0|25|Neben dem Gebiet von Simeon, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Issaschar seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.26|AT|26|Hesekiel|48||0|26|Neben dem Gebiet von Issaschar, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Sebulon seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.27|AT|26|Hesekiel|48||0|27|Neben dem Gebiet von Sebulon, von der Ostseite bis zur Westseite, erhält Gad seinen Anteil.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.28|AT|26|Hesekiel|48||0|28|Und neben dem Gebiet von Gad, auf der Südseite, soll die Grenze von Thamar an bis zum Haderwasser bei Kades (und weiter) nach dem Bach (Ägyptens) bis an das grosse Meer gehen.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.29|AT|26|Hesekiel|48||0|29|Das ist das Land, das ihr den Stämmen Israels durchs Los als Erbbesitz verteilen sollt, und das sind ihre Anteile, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.32|AT|26|Hesekiel|48||0|32|an der Ostseite, die 4 500 Ellen misst, drei Tore: das Joseph-Tor, das Benjamin-Tor, das Dan-Tor;|ZUE1931|Public Domain EZK.48.33|AT|26|Hesekiel|48||0|33|an der Südseite, die 4 500 Ellen misst, drei Tore: das Simeon-Tor, das Issaschar-Tor, das Sebulon-Tor;|ZUE1931|Public Domain EZK.48.34|AT|26|Hesekiel|48||0|34|an der Westseite, die 4 500 Ellen misst, drei Tore: das Gad-Tor, das Asser-Tor, das Naphthali-Tor.|ZUE1931|Public Domain EZK.48.35|AT|26|Hesekiel|48||0|35|"Ringsherum sind es 18 000 Ellen. Und fortan soll der Name der Stadt sein: ""Der Herr allhier."""|ZUE1931|Public Domain DAN.1.1|AT|27|Daniel|1||0|1|IM dritten Jahre der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.2|AT|27|Daniel|1||0|2|Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, und einen Teil der Geräte des Gotteshauses in seine Gewalt, und er führte sie in das Land Sinear, und die Geräte brachte er in das Schatzhaus seines Gottes.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.3|AT|27|Daniel|1||0|3|Und der König befahl Aspenas, dem Obersten seiner Kämmerer, er solle von den Israeliten, und zwar aus dem königlichen Geschlechte und aus den vornehmsten Familien,|ZUE1931|Public Domain DAN.1.4|AT|27|Daniel|1||0|4|junge Leute an den Hof bringen, die ohne jeden Makel und von schöner Gestalt wären, begabt für jegliche Wissenschaft, von gutem Verstand und rascher Auffassung, und somit befähigt, als Pagen im königlichen Palaste zu dienen; diese solle er in der Schrift und Sprache der Chaldäer unterweisen|ZUE1931|Public Domain DAN.1.5|AT|27|Daniel|1||0|5|und sie drei Jahre lang erziehen; hernach sollten sie in den Dienst des Königs treten. Und der König liess ihnen den täglichen Unterhalt von der königlichen Tafel und von dem Weine, den er selber trank, zukommen.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.6|AT|27|Daniel|1||0|6|Unter ihnen waren auch Judäer: Daniel, Hananja, Misael und Asarja.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.7|AT|27|Daniel|1||0|7|Diesen gab der oberste Kämmerer andre Namen; den Daniel nannte er Beltsazzar, den Hananja Sadrach, den Misael Mesach und den Asarja Abed-Nego.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.8|AT|27|Daniel|1||0|8|Daniel aber war entschlossen, sich nicht mit der Speise von der königlichen Tafel und mit dem Weine, den der König trank, zu verunreinigen. Daher bat er den obersten Kämmerer um die Gunst, sich nicht verunreinigen zu müssen.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.9|AT|27|Daniel|1||0|9|Und Gott liess Daniel bei dem obersten Kämmerer Huld und Erbarmen finden;|ZUE1931|Public Domain DAN.1.10|AT|27|Daniel|1||0|10|doch sprach der oberste Kämmerer zu Daniel: Ich fürchte nur, mein Herr, der König, der euch Speise und Getränk bestimmt hat, könnte finden, dass ihr schlechter aussehet als die andern Knaben, eure Altersgenossen, und dann wäre beim König durch eure Schuld mein Kopf verwirkt.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.11|AT|27|Daniel|1||0|11|Da sprach Daniel zu Hammelzar, den der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Misael und Asaria gesetzt hatte:|ZUE1931|Public Domain DAN.1.12|AT|27|Daniel|1||0|12|Versuche es doch zehn Tage lang mit deinen Knechten; man gebe uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken,|ZUE1931|Public Domain DAN.1.13|AT|27|Daniel|1||0|13|und dann besieh dir unser Aussehen und das der Knaben, die von der königlichen Tafel zu essen bekommen, und je nachdem du es dann findest, magst du mit deinen Knechten verfahren.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.14|AT|27|Daniel|1||0|14|Und er willfahrte dieser ihrer Bitte und versuchte es zehn Tage lang mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.15|AT|27|Daniel|1||0|15|Nach zehn Tagen aber sahen sie besser und wohlgenährter aus als alle Knaben, die von der königlichen Tafel zu essen bekamen.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.16|AT|27|Daniel|1||0|16|Von nun an stellte Hammelzar ihre Speise und den Wein, den sie trinken sollten, immer beiseite und gab ihnen Gemüse.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.17|AT|27|Daniel|1||0|17|Diesen vier Knaben aber gab Gott Wisssen und Verständnis für jegliche Schrift und Wissenschaft, und Daniel verstand sich auch auf Gesichte und Träume aller Art.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.18|AT|27|Daniel|1||0|18|Als nun die Zeit, nach welcher der König sie bei ihm einzuführen befohlen hatte, verflossen war, führte sie der oberste Kämmerer vor Nebukadnezar,|ZUE1931|Public Domain DAN.1.19|AT|27|Daniel|1||0|19|und der König unterhielt sich mit ihnen. Da erwies sich unter allen nicht einer Daniel, Hananja, Misael und Asarja gewachsen. So traten sie denn in den Dienst des Königs.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.20|AT|27|Daniel|1||0|20|Und in allen Fragen, wo es auf Wissen und Einsicht ankam und in denen er ihren Rat einholte, fand sie der König allen Gelehrten und Beschwörern in seinem ganzen Reiche zehnfach überlegen.|ZUE1931|Public Domain DAN.1.21|AT|27|Daniel|1||0|21|Und Daniel blieb bis zum ersten Jahr des Königs Cyrus (am königlichen Hofe).|ZUE1931|Public Domain DAN.2.1|AT|27|Daniel|2||0|1|IM zweiten Jahre seiner Regierung hatte Nebukadnezar einen Traum, und sein Geist wurde beunruhigt, und es floh ihn der Schlaf.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.2|AT|27|Daniel|2||0|2|Da befahl der König, die Gelehrten und Beschwörer, die Zauberer und Chaldäer zu berufen, um dem König kundzutun, was er geträumt. Und sie kamen und traten vor den König.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.3|AT|27|Daniel|2||0|3|Der König sprach zu ihnen: Ich habe einen Traum gehabt, und nun ist mein Geist beunruhigt, da ich den Traum verstehen möchte.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.4|AT|27|Daniel|2||0|4|Da erwiderten die Chaldäer dem König Aramäisch: O König, mögest du ewiglich leben! Erzähle deinen Knechten den Traum, so wollen wir sagen, was er bedeutet.(bis Dan. 7,28) nicht in hebr., sondern in aram. Sprache geschrieben ist.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.5|AT|27|Daniel|2||0|5|Der König aber antwortete und sprach zu den Chaldäern: Mein Wort ist unwiderruflich: wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht angeben könnt, so werdet ihr in Stücke zerhauen und eure Häuser zu Misthaufen gemacht.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.6|AT|27|Daniel|2||0|6|Wenn ihr mir aber den Traum und seine Deutung kundtun könnt, so werdet ihr Geschenke und Gaben und grosse Ehre von mir empfangen. So tut mir also den Traum und seine Deutung kund.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.7|AT|27|Daniel|2||0|7|Da erwiderten sie abermals und sprachen: Der König möge seinen Knechten den Traum erzählen, so wollen wir kundtun, was er bedeutet.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.8|AT|27|Daniel|2||0|8|Der König antwortete und sprach: Ich erkenne nun deutlich, dass ihr nur Zeit zu gewinnen sucht, weil ihr seht, wie unwiderruflich es ist, wenn ich gesagt habe:|ZUE1931|Public Domain DAN.2.9|AT|27|Daniel|2||0|9|"""Falls ihr mir den Traum nicht angeben könnt, trifft euch ein und dasselbe Urteil"" - und dass ihr euch verabredet habt, nur Lug und Trug vor mir zu reden, bis günstigere Zeiten kommen. Darum erzählt mir den Traum, dann weiss ich, dass ihr mir auch kundtun könnt, was er bedeutet."|ZUE1931|Public Domain DAN.2.10|AT|27|Daniel|2||0|10|Die Chaldäer antworteten dem König und sprachen: Es ist kein Mensch auf Erden, der kundtun könnte, was der König will; es hat denn auch noch nie ein König, so gross und mächtig er war, solches von irgendeinem Gelehrten oder Beschwörer oder Chaldäer verlangt.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.11|AT|27|Daniel|2||0|11|Was der König verlangt, ist zu schwer, und niemand anders vermöchte es dem König kundzutun als allein die Götter, und diese wohnen ja nicht bei den Sterblichen.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.12|AT|27|Daniel|2||0|12|Darob wurde der König sehr aufgebracht und zornig, und er befahl, die Weisen Babels alle umzubringen.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.13|AT|27|Daniel|2||0|13|Als nun der Befehl ergangen war und die Weisen getötet werden sollten, suchte man auch Daniel und seine Gefährten, um sie zu töten.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.14|AT|27|Daniel|2||0|14|Da machte Daniel dem Obersten der königlichen Leibwache, Arjoch, der ausgezogen war, die Weisen Babels zu töten, eine kluge und verständige Einwendung.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.15|AT|27|Daniel|2||0|15|Er hob an und sprach zu Arjoch, dem Bevollmächtigten des Königs: Warum dieser gestrenge Befehl von seiten des Königs? Arjoch teilte Daniel den Sachverhalt mit,|ZUE1931|Public Domain DAN.2.16|AT|27|Daniel|2||0|16|und Daniel ging hinein (in den Palast) und bat den König, ihm eine Frist zu gewähren, damit er dem König die Deutung kundtun könne.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.17|AT|27|Daniel|2||0|17|Darnach ging Daniel heim und teilte seinen Gefährten Hananja, Misael und Asarja die Sache mit,|ZUE1931|Public Domain DAN.2.18|AT|27|Daniel|2||0|18|auf dass sie den Gott des Himmels um Erbarmen anflehten wegen dieses Geheimnisses, damit nicht Daniel und seine Gefährten samt den übrigen Weisen Babels umgebracht würden.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.19|AT|27|Daniel|2||0|19|Da ward dem Daniel das Geheimnis in einem Nachtgesicht geoffenbart. Und Daniel pries den Gott des Himmels,|ZUE1931|Public Domain DAN.2.20|AT|27|Daniel|2||0|20|hob an und sprach: Der Name Gottes sei gepriesen von Ewigkeit zu Ewigkeit! denn Weisheit und Macht, sie sind sein.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.21|AT|27|Daniel|2||0|21|Er ist's, der wechseln lässt Zeiten und Stunden; er setzt Könige ab und setzt Könige ein. Er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.22|AT|27|Daniel|2||0|22|Er ist's, der das Tiefste und Geheimste enthüllt; er weiss, was in der Finsternis ist, und das Licht wohnt bei ihm.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.23|AT|27|Daniel|2||0|23|Ich danke dir, Gott meiner Väter, und lobpreise dich, dass du mir Weisheit und Kraft gegeben und mich nun hast wissen lassen, was wir von dir erbeten haben; du hast uns kundgetan, was der König verlangt.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.24|AT|27|Daniel|2||0|24|Daraufhin ging Daniel hinein zu Arjoch, den der König beauftragt hatte, die Weisen Babels umzubringen, und sprach zu ihm also: Bringe die Weisen Babels nicht um! Führe mich hinein vor den König, so will ich dem König die Deutung kundtun.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.25|AT|27|Daniel|2||0|25|Da führte Arjoch den Daniel eilends hinein vor den König und sprach zu ihm also: Ich habe unter den verbannten Judäern einen gefunden, der dem König die Deutung kundtun will.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.26|AT|27|Daniel|2||0|26|Der König antwortete und sprach zu Daniel, der den Namen Beltsazzar führte: Bist du imstande, mir den Traum, den ich gehabt habe, und seine Deutung kundzutun?|ZUE1931|Public Domain DAN.2.27|AT|27|Daniel|2||0|27|Daniel antwortete dem König und sprach: Das Geheimnis, nach dem der König fragt, können weder Weise noch Beschwörer, weder Gelehrte noch Sterndeuter dem König kundtun.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.28|AT|27|Daniel|2||0|28|Aber es ist ein Gott im Himmel, der Geheimnisse enthüllt; der hat dem König Nebukadnezar zu wissen getan, was am Ende der Tage geschehen wird. Dein Traum, das, was du auf deinem Lager vor Augen geschaut hast, ist dieses:|ZUE1931|Public Domain DAN.2.29|AT|27|Daniel|2||0|29|Dir, o König, sind auf deinem Lager Gedanken aufgestiegen, was wohl künftig geschehen werde. Da hat er, der die Geheimnisse enthüllt, dir zu wissen getan, was geschehen wird.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.30|AT|27|Daniel|2||0|30|Mir aber ist dieses Geheimnis enthüllt worden nicht durch eine Weisheit, die ich vor allen Lebenden voraus hätte, sondern damit dem König die Deutung kundwürde und du die Dinge erführest, mit denen deine Gedanken beschäftigt waren.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.31|AT|27|Daniel|2||0|31|Du hattest ein Gesicht, o König, und schautest ein Standbild. Dieses Bild war überaus gross und sein Glanz ausserordentlich; es stand vor dir, und sein Anblick war furchtbar.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.32|AT|27|Daniel|2||0|32|Das Haupt dieses Bildes war von gediegenem Golde, seine Brust und seine Arme von Silber, sein Bauch und seine Lenden von Erz,|ZUE1931|Public Domain DAN.2.33|AT|27|Daniel|2||0|33|seine Schenkel von Eisen, seine Füsse aber teils von Eisen, teils von Ton.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.34|AT|27|Daniel|2||0|34|Du schautest hin, bis ein Stein ohne Zutun von Menschenhand vom Berge losbrach, auf die eisernen und tönernen Füsse des Bildes aufschlug und sie zermalmte.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.35|AT|27|Daniel|2||0|35|Da waren im Nu Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold zermalmt und zerstoben wie im Sommer die Spreu von den Tennen, und der Wind trug sie fort, sodass keine Spur mehr von ihnen zu finden war. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, ward zu einem grossen Berge und erfüllte die ganze Erde.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.36|AT|27|Daniel|2||0|36|Das ist der Traum, und nun wollen wir dem König sagen, was er bedeutet.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.37|AT|27|Daniel|2||0|37|Du, o König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels Königsherrschaft, Macht, Stärke und Ehre verliehen,|ZUE1931|Public Domain DAN.2.38|AT|27|Daniel|2||0|38|in dessen Hand er Menschen, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels gegeben, wo immer sie auch wohnen, und den er über sie alle zum Herrscher gemacht hat - du bist das goldene Haupt.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.39|AT|27|Daniel|2||0|39|Und nach dir wird ein anderes Reich erstehen, geringer als das deine, und dann noch ein drittes Reich, ein ehernes, das über die ganze Erde herrschen wird.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.40|AT|27|Daniel|2||0|40|Und endlich wird ein viertes Reich sein, stark wie Eisen, wie denn das Eisen alles zermalmt und zerschlägt; wie zerschmetterndes Eisen wird es sie alle zermalmen und zerschmettern.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.41|AT|27|Daniel|2||0|41|Dass aber die Füsse und Zehen, wie du gesehen hast, teils Töpferton, teils Eisen waren, das bedeutet: es wird ein Reich sein, das zerteilt wird. Wohl wird es etwas von der Festigkeit des Eisens an sich haben, da ja, wie du gesehen, Eisen mit Tonerde vermengt war;|ZUE1931|Public Domain DAN.2.42|AT|27|Daniel|2||0|42|dass aber die Zehen teils von Eisen, teils von Ton waren, das bedeutet: das Reich wird zum Teil stark und zum Teil zerbrechlich sein.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.43|AT|27|Daniel|2||0|43|Dass du Eisen mit Tonerde vermengt gesehen hast, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander verbinden, und doch werden sie nicht fest aneinander halten, wie sich denn Eisen nicht mit Ton vermischen lässt.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.44|AT|27|Daniel|2||0|44|Und in den Tagen jener Könige wird der Gott des Himmels ein Reich erstehen lassen, das ewig unzerstörbar bleibt, und die Herrschaft wird keinem andern Volke überlassen werden. Alle diese Reiche wird es zermalmen und vernichten, selbst aber in alle Ewigkeit bestehen,|ZUE1931|Public Domain DAN.2.45|AT|27|Daniel|2||0|45|wie du denn gesehen hast, dass ein Stein ohne Zutun von Menschenhand vom Berge losbrach und Ton, Eisen, Erz, Silber und Gold zermalmte. Ein grosser Gott hat dem König kundgetan, was künftig geschehen wird. Der Traum ist wahr, und zuverlässig seine Deutung.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.46|AT|27|Daniel|2||0|46|Da fiel der König Nebukadnezar nieder auf sein Angesicht, betete an vor Daniel und befahl, ihm Opfergaben und Räucherwerk darzubringen.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.47|AT|27|Daniel|2||0|47|Dann hob der König an und sprach zu Daniel: Es ist wahr, euer Gott ist der Gott der Götter und der Herr der Könige und der Offenbarer der Geheimnisse; denn du hast ja dieses Geheimnis zu offenbaren vermocht.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.48|AT|27|Daniel|2||0|48|Und der König erhöhte Daniel: er gab ihm viele grosse Geschenke und machte ihn zum Herrn über die ganze Provinz Babel und zum obersten Vorsteher über alle Weisen Babels.|ZUE1931|Public Domain DAN.2.49|AT|27|Daniel|2||0|49|Sadrach, Mesach und Abed-Nego aber betraute der König auf Daniels Bitte mit der Verwaltung der Provinz Babel, während Daniel am Hofe des Königs blieb.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.1|AT|27|Daniel|3||0|1|DER König Nebukadnezar liess ein goldenes Standbild machen, sechzig Ellen hoch und sechs Ellen breit, und es in der Ebene von Dura in der Provinz Babel aufrichten.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.2|AT|27|Daniel|3||0|2|Dann sandte der König Nebukadnezar Boten aus, um die Satrapen, Vorsteher und Statthalter, die Generäle, Schatzmeister, Rechtsgelehrten und hohen Tempelbeamten, kurz, alle Machthaber in den Provinzen, zu versammeln, damit sie der Einweihung des Bildes beiwohnten, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.3|AT|27|Daniel|3||0|3|Also versammelten sich die Satrapen, Vorsteher und Statthalter, die Generäle, Schatzmeister, Rechtsgelehrten und hohen Tempelbeamten, kurz, alle Machthaber in den Provinzen, um das Bild, das der König Nebukadnezar hatte errichten lassen, einzuweihen, und stellten sich dem Bilde gegenüber auf.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.4|AT|27|Daniel|3||0|4|Dann rief der Herold mit mächtiger Stimme: An euch, ihr Völker aller Nationen und Zungen, ergeht der Befehl:|ZUE1931|Public Domain DAN.3.5|AT|27|Daniel|3||0|5|Wenn ihr den Klang der Hörner, Pfeifen, Zithern, Harfen, Hackbretter, Doppelflöten und aller Arten von Musik hört, so sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar hat errichten lassen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.6|AT|27|Daniel|3||0|6|Und wer nicht niederfällt und anbetet, wird sofort in den brennenden Feuerofen geworfen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.7|AT|27|Daniel|3||0|7|Deswegen fielen alsbald, wenn sie den Klang der Hörner, Pfeifen, Zithern, Harfen, Hackbretter und aller Arten von Musik hörten, die Völker aller Nationen und Zungen nieder und beteten das goldene Bild an, das der König Nebukadnezar hatte errichten lassen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.8|AT|27|Daniel|3||0|8|Zu derselben Zeit traten etliche Chaldäer auf und verklagten die Juden.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.9|AT|27|Daniel|3||0|9|Sie hoben an und sprachen zu König Nebukadnezar: O König, mögest du ewiglich leben!|ZUE1931|Public Domain DAN.3.10|AT|27|Daniel|3||0|10|"Du, o König, hast den Befehl erlassen: ""Ein jeder, der den Klang der Hörner, Pfeifen, Zithern, Harfen, Hackbretter, Doppelflöten und aller Arten von Musik hört, soll niederfallen und das goldene Bild anbeten;"|ZUE1931|Public Domain DAN.3.11|AT|27|Daniel|3||0|11|"und wer nicht niederfällt und anbetet, wird in den brennenden Feuerofen geworfen."""|ZUE1931|Public Domain DAN.3.12|AT|27|Daniel|3||0|12|Nun sind da etliche Juden, die du mit der Verwaltung der Provinz Babel betraut hast: Sadrach, Mesach und Abed-Nego. Diese Männer kümmern sich nicht um dich, o König; sie dienen deinen Göttern nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du hast aufrichten lassen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.13|AT|27|Daniel|3||0|13|Da befahl Nebukadnezar in grimmigem Zorn, Sadrach, Mesach und Abed-Nego vorzuführen, und die Männer wurden dem König vorgeführt.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.14|AT|27|Daniel|3||0|14|Nebukadnezar aber hob an und sprach zu ihnen: Ist es wahr, Sadrach, Mesach und Abed-Nego, dass ihr meinen Göttern nicht dient und das goldene Bild, das ich errichtet habe, nicht anbetet?|ZUE1931|Public Domain DAN.3.15|AT|27|Daniel|3||0|15|Nun wohl, wenn ihr bereit seid, sobald ihr den Klang der Hörner, Pfeifen, Zithern, Harfen, Hackbretter, Doppelflöten und aller Arten von Musik hört, niederzufallen und das Bild anzubeten, das ich habe machen lassen, (so ist es gut); wenn ihr es aber nicht anbetet, so werdet ihr sofort in den brennenden Feuerofen geworfen. Wer ist der Gott, der euch aus meiner Hand erretten könnte?|ZUE1931|Public Domain DAN.3.16|AT|27|Daniel|3||0|16|Sadrach, Mesach und Abed-Nego antworteten und sprachen zu König Nebukadnezar: O König, wir haben nicht nötig, dir darauf eine Antwort zu geben.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.17|AT|27|Daniel|3||0|17|Wenn das geschieht, so vermag unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem brennenden Feuerofen zu erretten; ja, er wird uns aus deiner Hand erretten, o König.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.18|AT|27|Daniel|3||0|18|Tut er es aber nicht, so magst du, o König, wissen, dass wir deinen Göttern doch nicht dienen und das goldene Bild, das du errichtet hast, nicht anbeten werden.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.19|AT|27|Daniel|3||0|19|Da ward Nebukadnezar voll Grimm, und der Ausdruck seines Gesichtes veränderte sich gegenüber Sadrach, Mesach und Abed-Nego. Alsbald gab er den Befehl, den Ofen siebenmal stärker zu heizen, als man ihn in der Regel zu heizen pflegte.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.20|AT|27|Daniel|3||0|20|Auch befahl er etlichen starken Männern in seinem Heer, Sadrach, Mesach und Abed-Nego zu binden, um sie in den brennenden Feuerofen zu werfen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.21|AT|27|Daniel|3||0|21|Da wurden die Männer in ihren Mänteln, Röcken, Hüten und andern Kleidern gebunden und in den brennenden Feuerofen geworfen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.22|AT|27|Daniel|3||0|22|Infolge davon nun, dass der Befehl des Königs streng war und man den Ofen über die Massen stark geheizt hatte, wurden die Männer, die Sadrach, Mesach und Abed-Nego hinaufgetragen hatten, von der Feuerflamme getötet.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.23|AT|27|Daniel|3||0|23|Jene drei Männer aber, Sadrach, Mesach und Abed-Nego, fielen gebunden mitten in den brennenden Feuerofen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.24|AT|27|Daniel|3||0|24|Da sprang der König Nebukadnezar entsetzt auf, hob an und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden ins Feuer geworfen? Sie antworteten und sprachen zum König: Gewiss, o König!|ZUE1931|Public Domain DAN.3.25|AT|27|Daniel|3||0|25|Er erwiderte und sprach: Ich sehe aber vier Männer ohne Fesseln und unversehrt im Feuer umhergehen, und der vierte sieht aus wie ein himmlisches Wesen.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.26|AT|27|Daniel|3||0|26|Dann trat Nebukadnezar an die Öffnung des brennenden Feuerofens, hob an und sprach: Sadrach, Mesach und Abed-Nego, ihr Diener des höchsten Gottes, tretet heraus und kommet her! Da kamen Sadrach, Mesach und Abed-Nego aus dem Feuer heraus.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.27|AT|27|Daniel|3||0|27|Und es versammelten sich die Satrapen, Beamten, Statthalter und Räte des Königs, und sie sahen, dass das Feuer keine Macht über den Leib jener Männer gehabt hatte, dass auch das Haar auf ihrem Haupte nicht versengt und ihre Mäntel nicht beschädigt waren und dass auch kein Brandgeruch an ihnen wahrzunehmen war.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.28|AT|27|Daniel|3||0|28|Da hob Nebukadnezar an und sprach: Gepriesen sei der Gott Sadrachs, Mesachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Diener gerettet hat, die auf ihn vertraut, den königlichen Befehl übertreten und ihren Leib dahingegeben haben, damit sie keinen Gott verehren und anbeten müssten ausser ihren Gott.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.29|AT|27|Daniel|3||0|29|So erlasse ich nun den Befehl: Wer immer - welches Volkes, welcher Nation oder Zunge er auch sei - gegen den Gott Sadrachs, Mesachs und Abed-Negos irgend etwas sagt, der wird in Stücke zerhauen, und sein Haus wird zu einem Misthaufen gemacht; denn es gibt keinen andern Gott, der so zu erretten vermöchte.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.30|AT|27|Daniel|3||0|30|Und der König setzte hierauf Sadrach, Mesach und Abed-Nego wieder in ihre Würde ein in der Provinz Babel.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.31|AT|27|Daniel|3||0|31|DER König Nebukadnezar an die Völker aller Nationen und Zungen, die auf der ganzen Erde wohnen: Heil euch in Fülle!|ZUE1931|Public Domain DAN.3.32|AT|27|Daniel|3||0|32|Es hat mir gefallen, die Zeichen und Wunder kundzutun, die der höchste Gott an mir getan hat.|ZUE1931|Public Domain DAN.3.33|AT|27|Daniel|3||0|33|Wie sind seine Zeichen so gross und seine Wunder so gewaltig! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.1|AT|27|Daniel|4||0|1|Ich, Nebukadnezar, lebte ohne Sorgen in meinem Hause und glücklich in meinem Palaste.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.2|AT|27|Daniel|4||0|2|Da hatte ich einen Traum, der mich erschreckte; Gestalten, die ich auf meinem Lager schaute, und Erscheinungen, die ich vor Augen sah, ängstigten mich.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.3|AT|27|Daniel|4||0|3|Darum erliess ich den Befehl, alle Weisen Babels vor mich zu führen, damit sie mir kundtäten, was der Traum bedeute.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.4|AT|27|Daniel|4||0|4|Da erschienen denn die Gelehrten, Beschwörer, Chaldäer und Sterndeuter, und ich erzählte ihnen den Traum; aber was er bedeute, konnten sie mir nicht kundtun,|ZUE1931|Public Domain DAN.4.5|AT|27|Daniel|4||0|5|bis zuletzt Daniel vor mir erschien, der nach dem Namen meines Gottes Beltsazzar heisst und in dem der Geist der heiligen Götter ist. Ich erzählte ihm den Traum:|ZUE1931|Public Domain DAN.4.6|AT|27|Daniel|4||0|6|"""Beltsazzar, du Oberster der Gelehrten! Ich weiss, dass der Geist der heiligen Götter in dir ist und dass kein Geheimnis für dich zu schwer ist. So höre denn, was ich im Traum geschaut, und sage, was es bedeutet."|ZUE1931|Public Domain DAN.4.7|AT|27|Daniel|4||0|7|Was ich auf meinem Lager vor Augen sah, war dies: Ich schaute, und siehe, ein Baum stand mitten auf der Erde; der war sehr hoch.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.8|AT|27|Daniel|4||0|8|Der Baum wuchs und wurde stark, sein Wipfel reichte bis an den Himmel, seine Krone bis ans Ende der ganzen Erde.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.9|AT|27|Daniel|4||0|9|Sein Laubwerk war schön, und er trug Früchte die Fülle, Nahrung für alle war an ihm. Unter ihm fanden Schatten die Tiere des Feldes, in seinen Zweigen wohnten die Vögel des Himmels, und von ihm nährte sich alles Lebende.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.10|AT|27|Daniel|4||0|10|Dann sah ich in den Gesichten, die mir auf meinem Lager vor Augen traten, wie ein Wächter, ein Heiliger, vom Himmel herabstieg;|ZUE1931|Public Domain DAN.4.11|AT|27|Daniel|4||0|11|der rief mit mächtiger Stimme und gebot: Hauet den Baum um und schneidet seine Zweige ab, schlagt sein Laub herunter und zerstreut seine Früchte! Das Getier fliehe unter ihm weg und die Vögel aus seinen Zweigen!|ZUE1931|Public Domain DAN.4.12|AT|27|Daniel|4||0|12|Doch seinen Wurzelstock lasst in der Erde, in Banden von Eisen und Erz, im Grün des Feldes; vom Tau des Himmels soll er benetzt werden und mit dem Getier teilhaben an den Kräutern der Erde.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.13|AT|27|Daniel|4||0|13|Sein Menschenherz soll ihm genommen und ein Tierherz soll ihm gegeben werden, und sieben Zeiten sollen über ihn dahingehen.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.14|AT|27|Daniel|4||0|14|Auf dem Ratschluss der Wächter beruht der Erlass, durch Spruch der Heiligen ist die Sache beschlossen, damit die Lebenden erkennen, dass der Höchste Gewalt hat über das Königtum der Menschen, dass er es gibt, wem er will, und auch den Niedrigsten der Menschen darüber setzen kann.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.15|AT|27|Daniel|4||0|15|"Das ist der Traum, den ich, der König Nebukadnezar, gehabt habe; du aber, Beltsazzar, sage mir, was er bedeutet. Denn alle Weisen in meinem Reiche können mir die Deutung nicht kundtun; du aber vermagst es, denn der Geist der heiligen Götter ist in dir."""|ZUE1931|Public Domain DAN.4.16|AT|27|Daniel|4||0|16|Darauf war Daniel, der auch Beltsazzar heisst, eine Zeitlang starr vor Entsetzen, und seine Gedanken ängstigten ihn. Da hob der König an und sprach: Beltsazzar, ängstige dich nicht ob des Traumes und seiner Deutung! Beltsazzar antwortete und sprach: O Herr, der Traum komme über deine Feinde! über deine Widersacher komme, was er bedeutet!|ZUE1931|Public Domain DAN.4.17|AT|27|Daniel|4||0|17|Der Baum, den du gesehen, der wuchs und stark wurde, dessen Wipfel bis an den Himmel reichte und dessen Krone bis ans Ende der ganzen Erde,|ZUE1931|Public Domain DAN.4.18|AT|27|Daniel|4||0|18|dessen Laubwerk schön war und der Früchte die Fülle trug, an dem Nahrung für alle war, unter dem die Tiere des Feldes weilten und in dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnten -|ZUE1931|Public Domain DAN.4.19|AT|27|Daniel|4||0|19|der Baum, o König, bist du, der du gross und stark bist, dessen Grösse gewachsen ist und bis an den Himmel reicht und dessen Herrschaft sich bis ans Ende der Erde erstreckt.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.20|AT|27|Daniel|4||0|20|"Dass aber der König gesehen hat, wie ein Wächter, ein heiliger, vom Himmel herabstieg und gebot: ""Hauet den Baum um und verderbet ihn! doch seinen Wurzelstock lasst in der Erde, in Banden von Eisen und Erz, im Grün des Feldes; vom Tau des Himmels soll er benetzt werden und sein Teil haben bei den Tieren des Feldes, bis sieben Zeiten über ihn dahingegangen sind"","|ZUE1931|Public Domain DAN.4.21|AT|27|Daniel|4||0|21|das bedeutet, o König - und zwar ist es der Beschluss des Höchsten, der über meinen Herrn, den König, ergangen ist -:|ZUE1931|Public Domain DAN.4.22|AT|27|Daniel|4||0|22|man wird dich aus der Gesellschaft der Menschen ausstossen, bei den Tieren des Feldes wird dein Aufenthalt sein, und von Gras wirst du dich nähren wie das Vieh; vom Tau des Himmels wirst du benetzt werden, und sieben Zeiten werden über dich dahingehen, bis du erkennst, dass der Höchste Gewalt hat über das Königtum der Menschen und dass er es gibt, wem er will.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.23|AT|27|Daniel|4||0|23|Und dass befohlen wurde, den Wurzelstock des Baumes stehen zu lassen, das bedeutet: dein Reich bleibt dir erhalten, sobald du erkennst, dass der Himmel die Macht hat.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.24|AT|27|Daniel|4||0|24|Darum, o König, lass dir meinen Rat gefallen: mache deine Sünden wieder gut durch Wohltun und deine Missetaten durch Barmherzigkeit gegen die Elenden, ob dann vielleicht dein Glück von Dauer ist.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.25|AT|27|Daniel|4||0|25|Dies alles ging in Erfüllung an König Nebukadnezar.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.26|AT|27|Daniel|4||0|26|Zwölf Monate später nämlich erging sich der König einst auf dem königlichen Palaste zu Babel.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.27|AT|27|Daniel|4||0|27|Da hob er an und sprach: Ist das nicht das grosse Babel, das ich durch meine gewaltige Macht und zum Ruhme meiner Majestät als Herrschersitz gebaut habe?|ZUE1931|Public Domain DAN.4.28|AT|27|Daniel|4||0|28|"Noch hatte der König nicht ausgeredet, da kam eine Stimme vom Himmel: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: ""Das Königtum ist von dir genommen!"|ZUE1931|Public Domain DAN.4.29|AT|27|Daniel|4||0|29|"Man wird dich aus der Gesellschaft der Menschen ausstossen, bei den Tieren des Feldes wird dein Aufenthalt sein, von Gras wirst du dich nähren wie das Vieh, und sieben Zeiten werden über dich dahingehen, bis du erkennst, dass der Höchste Gewalt hat über das Königtum der Menschen und dass er es gibt, wem er will."""|ZUE1931|Public Domain DAN.4.30|AT|27|Daniel|4||0|30|Zur selben Stunde ward das Wort an Nebukadnezar erfüllt: er wurde aus der Gesellschaft der Menschen ausgestossen, nährte sich von Gras wie das Vieh, und sein Leib ward benetzt vom Tau des Himmels, bis sein Haar so lang war wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelkrallen.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.31|AT|27|Daniel|4||0|31|Am Ende jener Tage aber erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder. Da dankte ich dem Höchsten und lobte und pries den Ewigen: Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, und sein Königtum währt von Geschlecht zu Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.32|AT|27|Daniel|4||0|32|Alle Erdenbewohner sind wie nichts geachtet, nach seinem Belieben verfährt er mit dem Himmelsheer, und niemand ist, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen dürfte: Was tust du da?|ZUE1931|Public Domain DAN.4.33|AT|27|Daniel|4||0|33|Zu derselben Zeit kam mir mein Verstand wieder, und zum Ruhme meiner Herrschaft kehrte auch meine Majestät und mein Glanz wieder. Meine Räte und Grossen suchten mich auf, ich wurde wieder über mein Reich gesetzt, und noch grössere Macht ward mir gegeben.|ZUE1931|Public Domain DAN.4.34|AT|27|Daniel|4||0|34|Nun lobe und erhebe und preise ich, Nebukadnezar, den König des Himmels: All sein Tun ist Wahrheit, und sein Walten ist gerecht und die da hochmütig wandeln, die vermag er zu demütigen.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.1|AT|27|Daniel|5||0|1|DER König Belsazzar veranstaltete für seine tausend Grossen ein glänzendes Mahl, und in Gegenwart der Tausend sprach er dem Weine zu.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.2|AT|27|Daniel|5||0|2|In der Weinlaune nun befahl Belsazzar, die goldenen und silbernen Gefässe, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggeführt hatte, herbeizubringen, damit der König und seine Grossen, seine Gemahlinnen und Nebenfrauen daraus tränken.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.3|AT|27|Daniel|5||0|3|Da brachte man die goldenen und silbernen Gefässe, die aus dem Tempel Gottes in Jerusalem weggenommen worden waren, und der König und seine Grossen, seine Gemahlinnen und Nebenfrauen tranken daraus.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.4|AT|27|Daniel|5||0|4|Sie tranken Wein und priesen die goldenen und silbernen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.5|AT|27|Daniel|5||0|5|Zur selben Stunde kamen Finger einer Menschenhand zum Vorschein, die schrieben dem Leuchter gegenüber auf die getünchte Wand des königlichen Palastes, und der König sah die Hand, die da schrieb.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.6|AT|27|Daniel|5||0|6|Da verfärbte sich das Antlitz des Königs, und beängstigende Gedanken befielen ihn, seine Hüftgelenke wurden kraftlos, und seine Kniee schlugen aneinander.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.7|AT|27|Daniel|5||0|7|Und der König schrie, man solle die Beschwörer, die Chaldäer und die Sterndeuter hereinholen. Dann hob der König an und sprach zu den Weisen Babels: Wer diese Schrift lesen kann und mir kundtut, was sie bedeutet, der soll mit Purpur bekleidet werden und um den Hals die goldene Kette tragen, und er soll als einer der drei obersten Beamten im Reiche herrschen.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.8|AT|27|Daniel|5||0|8|Nun kamen wohl alle die Weisen des Königs herein, aber sie konnten die Schrift nicht lesen noch dem König sagen, was sie bedeute.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.9|AT|27|Daniel|5||0|9|Da befiel den König Belsazzar grosse Angst, und sein Antlitz verfärbte sich; seine Grossen aber waren bestürzt.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.10|AT|27|Daniel|5||0|10|Infolge der Rufe des Königs und seiner Grossen kam die Königin(-Mutter) in den Festsaal, hob an und sprach: O König, mögest du ewiglich leben! Lass dich nicht ängstigen von deinen Gedanken, und dein Antlitz braucht sich nicht zu verfärben.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.11|AT|27|Daniel|5||0|11|Es ist in deinem Reiche ein Mann, in dem der Geist der heiligen Götter ist und bei dem zu deines Vaters Zeiten Erleuchtung und Verstand und göttergleiche Weisheit gefunden ward. Ihn hat der König Nebukadnezar, dein Vater, zum Obersten der Gelehrten, Beschwörer, Chaldäer und Sterndeuter eingesetzt,|ZUE1931|Public Domain DAN.5.12|AT|27|Daniel|5||0|12|weil ein ausserordentlicher Geist und Einsicht und Verstand, Träume auszulegen, Rätsel zu deuten und Knoten zu lösen, bei diesem Daniel gefunden ward, dem der König den Namen Beltsazzar gab. Lass nun Daniel rufen, und er wird dir die Deutung kundtun.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.13|AT|27|Daniel|5||0|13|Da wurde Daniel vor den König geführt. Und der König hob an und sprach zu Daniel: Bist du Daniel, einer von den verbannten Judäern, die mein Vater, der König, aus Juda hergebracht hat?|ZUE1931|Public Domain DAN.5.14|AT|27|Daniel|5||0|14|Ich habe von dir gehört, dass der Geist der Götter in dir sei und dass man bei dir Erleuchtung und Verstand und ausserordentliche Weisheit gefunden habe.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.15|AT|27|Daniel|5||0|15|Nun hat man die Weisen und die Beschwörer vor mich geführt, damit sie die Schrift da lesen und mir kundtun sollten, was sie bedeutet, doch sie sind nicht imstande, mir zu sagen, was die Sache bedeutet.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.16|AT|27|Daniel|5||0|16|Von dir aber habe ich gehört, dass du Deutungen zu geben und Knoten zu lösen vermögest. Nun denn, wenn du die Schrift da zu lesen und mir zu sagen vermagst, was sie bedeutet, so sollst du mit Purpur bekleidet werden und um den Hals die goldene Kette tragen, und du sollst als einer der drei obersten Beamten im Reiche herrschen.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.17|AT|27|Daniel|5||0|17|Da antwortete Daniel und sprach vor dem König: Behalte deine Gaben für dich und gib deine Geschenke einem andern; doch die Schrift will ich dem König lesen und ihm kundtun, was sie bedeutet.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.18|AT|27|Daniel|5||0|18|O König! der höchste Gott hatte deinem Vater Nebukadnezar Königswürde und Grösse, Ehre und Majestät gegeben,|ZUE1931|Public Domain DAN.5.19|AT|27|Daniel|5||0|19|und ob der Grösse, die er ihm verliehen, zitterten und bebten vor ihm die Völker aller Nationen und Zungen: er tötete, wen er wollte, und liess am Leben, wen er wollte; er erhöhte, wen er wollte, und erniedrigte, wen er wollte.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.20|AT|27|Daniel|5||0|20|Doch als sich sein Herz überhob und er hochmütig ward bis zur Vermessenheit, wurde er von seinem königlichen Throne gestürzt, und seine Ehre ward ihm genommen.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.21|AT|27|Daniel|5||0|21|Er wurde aus der Gesellschaft der Menschen ausgestossen, sein Sinn wurde dem eines Tieres gleich, und er hatte seinen Aufenthalt bei den Wildeseln; er nährte sich von Gras wie das Vieh, und sein Leib ward benetzt vom Tau des Himmels, bis er erkannte, dass der höchste Gott Gewalt hat über das Königtum der Menschen und dass er darüber setzen kann, wen er will.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.22|AT|27|Daniel|5||0|22|Du aber, sein Sohn Belsazzar, hast dich nicht gedemütigt, wiewohl du dies alles wusstest,|ZUE1931|Public Domain DAN.5.23|AT|27|Daniel|5||0|23|sondern du hast dich über den Herrn des Himmels erhoben; man hat die Gefässe seines Tempels vor dich bringen müssen, und nun trinkst du daraus Wein mit deinen Grossen, deinen Gemahlinnen und Nebenfrauen. Die silbernen und goldenen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter, die doch nicht sehen und hören und keinen Verstand haben, hast du gepriesen, dem Gott aber, in dessen Hand dein Odem liegt und bei dem dein ganzes Geschick steht, dem hast du die Ehre versagt.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.24|AT|27|Daniel|5||0|24|Da ist denn von ihm die Hand gesandt und die Schrift dort geschrieben worden.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.25|AT|27|Daniel|5||0|25|Die Schrift aber, die da geschrieben steht, lautet: Mene, Mene, Thekel, Upharsin.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.26|AT|27|Daniel|5||0|26|Und dies ist die Deutung der Worte: Mene, Gott hat dein Königtum gezählt und es preisgegeben.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.27|AT|27|Daniel|5||0|27|Thekel, du bist auf der Waage gewogen und zu leicht erfunden worden.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.28|AT|27|Daniel|5||0|28|Pheres, dein Reich ist zerteilt und den Medern und Persern gegeben worden.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.29|AT|27|Daniel|5||0|29|Da gab Belsazzar Befehl, und man bekleidete Daniel mit Purpur und legte ihm die goldene Kette um den Hals; auch rief man öffentlich aus, dass er als einer der drei obersten Beamten im Reiche herrschen solle.|ZUE1931|Public Domain DAN.5.30|AT|27|Daniel|5||0|30|In derselben Nacht wurde Belsazzar, der chaldäische König, getötet,|ZUE1931|Public Domain DAN.5.31|AT|27|Daniel|5||0|31|und Darius, der Meder, empfing das Königtum im Alter von 62 Jahren.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.1|AT|27|Daniel|6||0|1|DARIUS fand für gut, über das Reich 120 Satrapen zu setzen, die im ganzen Reiche verteilt sein sollten,|ZUE1931|Public Domain DAN.6.2|AT|27|Daniel|6||0|2|über diese aber drei Oberbeamte, deren einer Daniel war, damit jene Satrapen ihnen Rechenschaft ablegten und der König nicht zu Schaden käme.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.3|AT|27|Daniel|6||0|3|Da tat sich dieser Daniel vor allen Oberbeamten und Satrapen hervor, weil ein ausserordentlicher Geist in ihm war, sodass ihn der König über das ganze Reich zu setzen gedachte.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.4|AT|27|Daniel|6||0|4|Daher suchten die Oberbeamten und Satrapen an Daniel einen Vorwand zur Anklage in Sachen der Staatsgeschäfte zu finden, aber sie konnten an ihm keinen Vorwand noch irgend etwas Schlechtes ausfindig machen; denn er war treu, und es war an ihm keine Nachlässigkeit noch irgend etwas Schlechtes zu entdecken.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.5|AT|27|Daniel|6||0|5|Da sprachen jene Männer: Wir werden an diesem Daniel keinen Vorwand zur Anklage finden, es sei denn, wir finden etwas wider ihn in seiner Religion.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.6|AT|27|Daniel|6||0|6|Darauf stürmten diese Oberbeamten und Satrapen zum König und sprachen also zu ihm: König Darius, mögest du ewiglich leben!|ZUE1931|Public Domain DAN.6.7|AT|27|Daniel|6||0|7|Alle Oberbeamten des Reichs, die Vorsteher und Satrapen, die Staatsräte und Statthalter sind miteinander schlüssig geworden, dass der König ein Gesetz erlassen und ein Verbot aufstellen möge, wonach ein jeder, der innert dreissig Tagen von irgendeinem Gott oder Menschen etwas erbittet ausser von dir, o König, in die Löwengrube geworfen werden soll.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.8|AT|27|Daniel|6||0|8|So wollest du nun, o König, das Verbot aufstellen und eine Schrift aufsetzen lassen, die nach dem unwiderruflichen Gesetz der Meder und Perser nicht aufgehoben werden darf.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.9|AT|27|Daniel|6||0|9|Daraufhin liess der König Darius die Schrift mit dem Verbot aufsetzen.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.10|AT|27|Daniel|6||0|10|Als Daniel vernahm, dass die Schrift verfasst sei, ging er in sein Haus, wo er in seinem Obergemach Fenster hatte, die nach Jerusalem hin offenstanden, und er kniete dreimal des Tages nieder, betete und lobpries seinen Gott, wie er zuvor getan hatte.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.11|AT|27|Daniel|6||0|11|Da stürmten jene Männer herein und fanden Daniel im Gebet und Flehen vor seinem Gott.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.12|AT|27|Daniel|6||0|12|Darnach traten sie vor den König und sprachen: O König, hast du nicht ein Verbot erlassen, wonach ein jeder, der innert dreissig Tagen von irgendeinem Gott oder Menschen etwas erbittet ausser von dir, o König, in die Löwengrube geworfen werden soll? Der König antwortete und sprach: Die Sache steht fest nach dem unwiderruflichen Gesetz der Meder und Perser.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.13|AT|27|Daniel|6||0|13|Da hoben sie an und sprachen vor dem König: Jener Daniel, der zu den verbannten Judäern gehört, achtet deiner nicht, o König, noch des Verbotes, das du erlassen hast; dreimal des Tages verrichtet er sein Gebet.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.14|AT|27|Daniel|6||0|14|Als der König das hörte, ward er sehr betrübt und sann darauf, Daniel zu erretten, und bis zum Sonnenuntergang war er bemüht, ihn am Leben zu erhalten.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.15|AT|27|Daniel|6||0|15|Da stürmten jene Männer wieder zum König herein und sprachen zu ihm: Bedenke, o König, es ist Gesetz der Meder und Perser, dass jedes Verbot oder Gebot, das der König erlässt, unwiderruflich ist.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.16|AT|27|Daniel|6||0|16|Nun gab der König Befehl, und man holte Daniel und warf ihn in die Löwengrube. Und der König hob an und sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, er errette dich!|ZUE1931|Public Domain DAN.6.17|AT|27|Daniel|6||0|17|Dann wurde ein Stein herbeigebracht und über die Öffnung der Grube gelegt, und der König versiegelte ihn mit seinem Ring und mit den Ringen seiner Grossen, damit in betreff Daniels nichts geändert würde.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.18|AT|27|Daniel|6||0|18|Darnach ging der König in seinen Palast und verbrachte die Nacht unter Fasten; auch liess er keine Frauen zu sich hereinbringen, und es floh ihn der Schlaf.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.19|AT|27|Daniel|6||0|19|Am Morgen in der Frühe sodann, sobald der Tag anbrach, stand der König auf und ging eilends zu der Löwengrube.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.20|AT|27|Daniel|6||0|20|Und als er sich der Grube näherte, rief er Daniel mit schmerzlicher Stimme zu: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes! Hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, vor den Löwen zu erretten vermocht?|ZUE1931|Public Domain DAN.6.21|AT|27|Daniel|6||0|21|Da sprach Daniel zum König: O König, mögest du ewiglich leben!|ZUE1931|Public Domain DAN.6.22|AT|27|Daniel|6||0|22|Mein Gott hat seinen Engel gesandt, und der hat den Löwen den Rachen verschlossen, sodass sie mir kein Leid antaten, weil ich vor ihm unschuldig erfunden ward; und auch dir gegenüber, o König, habe ich nichts Unrechtes getan.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.23|AT|27|Daniel|6||0|23|Da war der König hocherfreut, und er befahl, Daniel aus der Grube heraufzuziehen, und Daniel wurde aus der Grube heraufgezogen, und es war keinerlei Verletzung an ihm zu finden, weil er seinem Gott vertraut hatte.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.24|AT|27|Daniel|6||0|24|Dann gab der König Befehl, und man holte jene Männer, die Daniel verleumdet hatten, herbei und warf sie samt ihren Kindern und Frauen in die Löwengrube, und noch ehe sie auf den Boden der Grube gekommen waren, hatten sich die Löwen schon ihrer bemächtigt und ihnen alle Gebeine zermalmt.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.25|AT|27|Daniel|6||0|25|Darauf schrieb der König Darius an die Völker aller Nationen und Zungen, die auf der ganzen Erde wohnten: Heil euch in Fülle!|ZUE1931|Public Domain DAN.6.26|AT|27|Daniel|6||0|26|Hiermit erlasse ich den Befehl, dass man im ganzen Gebiet meines Reiches vor dem Gott Daniels erzittere und sich fürchte. Denn er ist der lebendige Gott, und er bleibt in Ewigkeit; sein Reich ist unzerstörbar, und seine Herrschaft nimmt kein Ende.|ZUE1931|Public Domain DAN.6.27|AT|27|Daniel|6||0|27|Er errettet und er befreit, er tut Zeichen und Wunder am Himmel und auf Erden, er, der Daniel aus der Gewalt der Löwen errettet hat! -|ZUE1931|Public Domain DAN.6.28|AT|27|Daniel|6||0|28|Und diesem Daniel erging es wohl unter der Regierung des Darius und unter der Regierung des Persers Cyrus.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.1|AT|27|Daniel|7||0|1|IM ersten Jahre Belsazzars, des Königs von Babel, hatte Daniel einen Traum, und was er auf seinem Lager vor Augen schaute, ängstigte ihn. Da schrieb er den Traum nieder:|ZUE1931|Public Domain DAN.7.2|AT|27|Daniel|7||0|2|Ich, Daniel, schaute bei Nacht ein Gesicht, und siehe, die vier Winde des Himmels erregten das grosse Meer,|ZUE1931|Public Domain DAN.7.3|AT|27|Daniel|7||0|3|und es stiegen vier grosse Tiere aus dem Meere herauf, ein jedes verschieden vom andern.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.4|AT|27|Daniel|7||0|4|Das erste sah aus wie ein Löwe und hatte Adlersflügel. Ich schaute hin, und auf einmal wurden ihm die Flügel ausgerissen, und es wurde von der Erde aufgehoben und wie ein Mensch auf zwei Füsse gestellt, und Menschenverstand ward ihm gegeben.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.5|AT|27|Daniel|7||0|5|Und siehe, ein anderes Tier erschien, ein zweites, das glich einem Bären; es war nur auf einer Seite aufgerichtet und hatte drei Rippen im Maul zwischen den Zähnen, und es ward ihm geboten: Auf, friss viel Fleisch!|ZUE1931|Public Domain DAN.7.6|AT|27|Daniel|7||0|6|Darnach schaute ich, und siehe, ein weiteres Tier erschien, das glich einem Panther und hatte vier Vogelflügel an seinen Seiten; auch vier Köpfe hatte das Tier, und Macht ward ihm gegeben.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.7|AT|27|Daniel|7||0|7|Darnach schaute ich in den Nachtgesichten, und siehe, ein viertes Tier erschien, furchtbar und schrecklich und überaus stark. Es hatte grosse eiserne Zähne, es frass und zermalmte, und was übrigblieb, zerstampfte es mit den Füssen; es war anders als alle die Tiere vor ihm und hatte zehn Hörner.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.8|AT|27|Daniel|7||0|8|Und ich gab acht auf die Hörner: siehe, da wuchs zwischen ihnen noch ein kleineres Horn empor, und drei von den ersten Hörnern wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, an diesem Horn waren Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das redete grosse Dinge.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.9|AT|27|Daniel|7||0|9|Ich schaute: da wurden Throne aufgestellt, und ein Hochbetagter setzte sich nieder. Sein Gewand war weiss wie Schnee, und das Haar seines Hauptes rein wie Wolle; sein Thron war lodernde Flamme und die Räder daran brennendes Feuer.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.10|AT|27|Daniel|7||0|10|Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich nieder, und die Bücher wurden aufgetan.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.11|AT|27|Daniel|7||0|11|Darnach schaute ich hin ob des Lärms der grossen Worte, die das Horn redete. Ich schaute: da wurde das Tier getötet, sein Leib vernichtet und dem Feuerbrand übergeben.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.12|AT|27|Daniel|7||0|12|Und den andern Tieren ward ihre Macht genommen und ihre Lebensdauer auf Zeit und Stunde bestimmt.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.13|AT|27|Daniel|7||0|13|Ich schaute in den Nachtgesichten, und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer, der einem Menschensohn glich, und gelangte bis zu dem Hochbetagten, und er wurde vor ihn geführt.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.14|AT|27|Daniel|7||0|14|Ihm wurde Macht verliehen und Ehre und Reich, dass die Völker aller Nationen und Zungen ihm dienten. Seine Macht ist eine ewige Macht, die niemals vergeht, und nimmer wird sein Reich zerstört.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.15|AT|27|Daniel|7||0|15|Darob wurde ich, Daniel, im Geiste bekümmert, und mich ängstigte, was ich vor Augen schaute.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.16|AT|27|Daniel|7||0|16|Da trat ich zu einem von denen, die dastanden, und erbat mir von ihm über all dies sichere Kunde. Und er antwortete mir und liess mich wissen, was die Dinge bedeuteten:|ZUE1931|Public Domain DAN.7.17|AT|27|Daniel|7||0|17|"""Diese grossen Tiere, die vier, bedeuten: vier Könige werden erstehen auf Erden,"|ZUE1931|Public Domain DAN.7.18|AT|27|Daniel|7||0|18|"und die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen, und sie werden das Reich behalten auf immer und ewig."""|ZUE1931|Public Domain DAN.7.19|AT|27|Daniel|7||0|19|Darauf begehrte ich sichere Kunde über das vierte Tier zu erfahren, das von allen andern verschieden war, überaus furchtbar, das eiserne Zähne und eherne Klauen hatte, das frass und zermalmte und, was übrigblieb, mit den Füssen zerstampfte,|ZUE1931|Public Domain DAN.7.20|AT|27|Daniel|7||0|20|und über die zehn Hörner auf seinem Kopf und über das andere, das emporwuchs und vor dem drei Hörner ausfielen, das Augen hatte und ein großsprecherisches Maul und grösser anzusehen war als die andern.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.21|AT|27|Daniel|7||0|21|Ich schaute: und jenes Horn führte Krieg mit den Heiligen und überwältigte sie,|ZUE1931|Public Domain DAN.7.22|AT|27|Daniel|7||0|22|bis dass der Hochbetagte kam und das Gericht zusammentrat und die Macht den Heiligen des Höchsten verliehen ward und die Zeit da war und die Heiligen das Reich in Besitz nahmen.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.23|AT|27|Daniel|7||0|23|"Er antwortete also: ""Das vierte Tier bedeutet: ein viertes Reich wird auf Erden sein, verschieden von allen andern Reichen; das wird die ganze Erde verschlingen, wird sie zerstampfen, zermalmen."|ZUE1931|Public Domain DAN.7.24|AT|27|Daniel|7||0|24|Die zehn Hörner bedeuten: aus diesem Reiche werden zehn Könige aufstehen, und ein andrer wird aufstehen nach ihnen; der wird verschieden sein von den frühern, und er wird drei Könige stürzen.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.25|AT|27|Daniel|7||0|25|Er wird Reden wider den Höchsten führen, und die Heiligen des Höchsten wird er quälen und wird trachten, Zeiten und Gesetz zu verändern; und sie werden in seine Gewalt gegeben sein bis auf eine Zeit und|ZUE1931|Public Domain DAN.7.26|AT|27|Daniel|7||0|26|Dann aber wird das Gericht zusammentreten, und jenem König wird die Macht genommen werden, endgültig zerstört und vernichtet.|ZUE1931|Public Domain DAN.7.27|AT|27|Daniel|7||0|27|"Und das Reich und die Herrschaft und die Macht über alle Reiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden. Ihr Reich ist ein ewiges Reich, und alle Mächte müssen ihnen dienen und untertan sein."""|ZUE1931|Public Domain DAN.7.28|AT|27|Daniel|7||0|28|Hier endet der Bericht. Mich, Daniel, ängstigten meine Gedanken gar sehr, und mein Antlitz verfärbte sich, und ich behielt die Sache in meinem Sinn.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.1|AT|27|Daniel|8||0|1|IM dritten Jahr der Regierung des Königs Belsazzar erschien mir, Daniel, ein Gesicht, nach jenem, das mir früher erschienen war.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.2|AT|27|Daniel|8||0|2|Ich schaute im Gesichte, und es war, da ich schaute, als sei ich in der Burg Susa, die in der Landschaft Elam liegt, und ich sah mich im Gesichte am Flusse Ulai.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.3|AT|27|Daniel|8||0|3|Da erhob ich meine Augen und schaute, und siehe, an dem Flusse stand ein Widder, der hatte zwei Hörner, und die Hörner waren sehr hoch, das eine aber war höher als das andre, und das höhere wuchs zuletzt empor.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.4|AT|27|Daniel|8||0|4|Ich sah, wie der Widder gegen Westen und Norden und Süden stiess, und kein Tier vermochte vor ihm zu bestehen, und niemand errettete aus seiner Gewalt; er tat, was er wollte, und wurde gross.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.5|AT|27|Daniel|8||0|5|Und ich merkte auf, und siehe, ein Ziegenbock kam von Westen daher über die ganze Erde, ohne den Boden zu berühren, und der Bock hatte auf der Stirn ein ansehnliches Horn.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.6|AT|27|Daniel|8||0|6|Und er kam bis zu dem Widder mit den zwei Hörnern, den ich am Flusse stehen sah, und lief gegen ihn an mit grimmiger Kraft,|ZUE1931|Public Domain DAN.8.7|AT|27|Daniel|8||0|7|und ich sah, wie er den Widder erreichte. Er ergrimmte wider den Widder und stiess ihn und zerbrach ihm die beiden Hörner; und der Widder hatte nicht Kraft genug, um ihm standzuhalten. So warf er ihn denn zu Boden und zertrat ihn, und niemand war da, den Widder aus seiner Gewalt zu erretten.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.8|AT|27|Daniel|8||0|8|Und der Ziegenbock wurde über die Massen gross; doch als er am stärksten war, da brach das grosse Horn ab, und vier andre wuchsen hervor an dessen Statt nach den vier Winden des Himmels.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.9|AT|27|Daniel|8||0|9|Und aus einem von ihnen ging ein andres, kleines Horn hervor; das wuchs gewaltig gegen Süden und Osten und gegen die Zierde.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.10|AT|27|Daniel|8||0|10|Und es hob sich bis an das Heer des Himmels hinan, und es warf etliche von dem Heer und den Sternen zur Erde hinab und zertrat sie.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.11|AT|27|Daniel|8||0|11|Ja, bis zum Fürsten des (Himmels-)Heeres hob es sich empor, und diesem wurde das tägliche Opfer entzogen und die Stätte seines Heiligtums wurde gestürzt.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.12|AT|27|Daniel|8||0|12|Und auf das tägliche Opfer wurde das Frevelopfer gelegt, und die Wahrheit wurde zu Boden geworfen; und was das Horn unternahm, das gelang ihm.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.13|AT|27|Daniel|8||0|13|"Darauf hörte ich einen Heiligen reden, und ein andrer Heiliger sprach zu dem, der da redete: ""Bis wann gilt das Gesicht? bis wann bleibt das tägliche Opfer aufgehoben und wird der verwüstende Frevel aufgelegt und das Heiligtum zertreten?"""|ZUE1931|Public Domain DAN.8.14|AT|27|Daniel|8||0|14|"Und er antwortete ihm: ""Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; alsdann wird das Heiligtum wieder zu seinem Rechte kommen."""|ZUE1931|Public Domain DAN.8.15|AT|27|Daniel|8||0|15|Als ich, Daniel, das Gesicht sah und mich mühte, es zu verstehen, siehe, da stand einer vor mir, der anzusehen war wie ein Mann.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.16|AT|27|Daniel|8||0|16|Und ich hörte eine Menschenstimme über dem Ulai, die rief und sprach: Gabriel! Erkläre diesem das Gesicht!|ZUE1931|Public Domain DAN.8.17|AT|27|Daniel|8||0|17|Und er kam dahin, wo ich stand. Ich erschrak, als er kam, und fiel auf mein Angesicht. Da sprach er zu mir: Merke auf, Menschensohn! Das Gesicht geht auf die Endzeit.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.18|AT|27|Daniel|8||0|18|Als er so zu mir redete, ward ich ohnmächtig und lag mit dem Angesicht auf der Erde; und er rührte mich an und stellte mich aufrecht auf meine Füsse.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.19|AT|27|Daniel|8||0|19|Dann sprach er: Siehe, ich tue dir kund, was in der letzten Zeit des Zornes geschehen wird; denn auf die Endzeit geht das Gesicht.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.20|AT|27|Daniel|8||0|20|Der Widder mit den zwei Hörnern, den du gesehen hast, das sind die Könige von Medien und Persien.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.21|AT|27|Daniel|8||0|21|Der Ziegenbock ist der König von Griechenland, und das grosse Horn auf seiner Stirn ist der erste König.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.22|AT|27|Daniel|8||0|22|Und dass an Stelle des abgebrochenen Hornes vier andre traten, bedeutet: aus seinem Volke werden vier Reiche erstehen, aber nicht so gewaltig, wie er war.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.23|AT|27|Daniel|8||0|23|Und in der letzten Zeit ihrer Herrschaft, wenn die Frevler das Mass (ihrer Sünden) voll gemacht haben, wird ein König erstehen von grimmem Antlitz und in Ränken erfahren.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.24|AT|27|Daniel|8||0|24|Seine Kraft wird gewaltig sein, und ungeheures Unheil wird er anrichten; er wird Erfolg haben in seinem Tun, und Gewaltige wird er verderben. Wider die Heiligen|ZUE1931|Public Domain DAN.8.25|AT|27|Daniel|8||0|25|ist seine Klugheit gerichtet, und seine Ränke gelingen ihm; in seinem Herzen sinnt er auf Grosses, und unversehens bringt er über viele Verderben. Gegen den Fürsten der Fürsten lehnt er sich auf, doch ohne Zutun von Menschenhand wird er zerschmettert.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.26|AT|27|Daniel|8||0|26|Und das Gesicht von den Abenden und Morgen, das geoffenbart worden ist, ist Wahrheit. Du aber verwahre das Gesicht; denn es geht auf eine ferne Zeit.|ZUE1931|Public Domain DAN.8.27|AT|27|Daniel|8||0|27|Darauf war ich, Daniel, eine Zeitlang krank; dann aber stand ich wieder auf und besorgte des Königs Geschäfte. Und ich war bestürzt über das Gesicht und verstand es nicht.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.1|AT|27|Daniel|9||0|1|IM ersten Jahre des Darius, des Sohnes des Ahasveros aus dem Geschlecht der Meder, der zum König über das Reich der Chaldäer gemacht worden war,|ZUE1931|Public Domain DAN.9.2|AT|27|Daniel|9||0|2|im ersten Jahre seiner Regierung achtete ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, die nach dem Wort des Herrn, das an den Propheten Jeremia ergangen war, über den Trümmern Jerusalems dahingehen sollten, nämlich siebzig Jahre.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.3|AT|27|Daniel|9||0|3|Da wandte ich mein Angesicht zu Gott dem Herrn, um unter Fasten in Sack und Asche zu beten und zu flehen.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.4|AT|27|Daniel|9||0|4|Und ich betete zu dem Herrn, meinem Gott, und legte mein Bekenntnis ab und sprach: Ach Herr, du grosser und furchtbarer Gott, der du denen, die dich lieben und deine Gebote halten, den Bund und die Gnade bewahrst,|ZUE1931|Public Domain DAN.9.5|AT|27|Daniel|9||0|5|wir haben gesündigt und uns verschuldet, wir sind gottlos gewesen und abgefallen, wir sind abgewichen von deinen Geboten und deinen Satzungen.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.6|AT|27|Daniel|9||0|6|Wir haben auch nicht gehört auf deine Knechte, die Propheten, die in deinem Namen zu unsern Königen und Fürsten, zu unsern Vätern und zu dem ganzen Volk des Landes geredet haben.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.7|AT|27|Daniel|9||0|7|Du, o Herr, bleibst im Rechte, wir aber müssen vor Scham erröten, wie es jetzt am Tage liegt, wir, die Männer Judas und die Bewohner Jerusalems und alle Israeliten, sie seien nah oder fern, in allen Ländern, in welche du sie verstossen hast ob der Untreue, die sie an dir begangen haben.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.8|AT|27|Daniel|9||0|8|Ja, Herr, vor Scham erröten müssen wir, unsre Könige, unsre Fürsten und unsre Väter, weil wir wider dich gesündigt haben.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.9|AT|27|Daniel|9||0|9|Bei dem Herrn, unserm Gott, aber ist Erbarmen und Vergebung; denn wir sind von ihm abgefallen|ZUE1931|Public Domain DAN.9.10|AT|27|Daniel|9||0|10|und haben nicht auf die Stimme des Herrn, unsres Gottes, gehört, sodass wir nach den Weisungen gewandelt hätten, die er uns durch seine Knechte, die Propheten, vorgelegt hat.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.11|AT|27|Daniel|9||0|11|Ganz Israel hat dein Gesetz übertreten und ist abgewichen, indem es nicht auf deine Stimme gehört hat. So hat sich denn der Fluch und Schwur, der im Gesetze Moses, des Knechtes Gottes, geschrieben steht, über uns ergossen, weil wir wider Gott gesündigt haben.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.12|AT|27|Daniel|9||0|12|Und er hat das Wort wahr gemacht, das er wider uns und unsre Herrscher, die über uns regierten, geredet hat, indem er grosses Unheil über uns brachte, desgleichen nirgends unter dem ganzen Himmel geschehen ist wie in Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.13|AT|27|Daniel|9||0|13|Ja, wie es im Gesetze Moses geschrieben steht, ist all dies Unheil über uns gekommen. Dennoch haben wir den Herrn, unsern Gott, nicht begütigt, indem wir uns von unsern Missetaten bekehrt und auf deine Wahrheit geachtet hätten.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.14|AT|27|Daniel|9||0|14|Darum war der Herr auf das Unheil bedacht und liess es über uns kommen; denn der Herr, unser Gott, ist gerecht in allen Werken, die er tut. Wir aber hörten nicht auf seine Stimme.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.15|AT|27|Daniel|9||0|15|Und nun, o Herr, unser Gott, der du dein Volk mit starker Hand aus dem Lande Ägypten geführt und dir bis auf den heutigen Tag einen Namen gemacht hast, wir haben gesündigt, sind gottlos gewesen.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.16|AT|27|Daniel|9||0|16|O Herr, lass doch, wie du allzeit barmherzig gewesen bist, deinen Zorn und Grimm sich abwenden von deiner Stadt Jerusalem, deinem heiligen Berge! Denn um unsrer Sünden und um der Missetaten unsrer Väter willen ist Jerusalem und dein Volk ein Gegenstand des Hohnes für alle, die um uns her wohnen.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.17|AT|27|Daniel|9||0|17|Und nun höre, unser Gott, auf das Gebet und Flehen deines Knechtes und lass dein Angesicht über dein verwüstetes Heiligtum leuchten um deinetwillen, Herr!|ZUE1931|Public Domain DAN.9.18|AT|27|Daniel|9||0|18|Neige, mein Gott, dein Ohr und höre, öffne deine Augen und schaue unsre Verwüstung und die Stadt, die deinen Namen trägt! Denn nicht im Vertrauen auf unsre Verdienste bringen wir unser Flehen vor dich, sondern im Vertrauen auf deine grosse Barmherzigkeit.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.19|AT|27|Daniel|9||0|19|O Herr, höre! Herr, vergib! Herr, merke auf und greife ein ohne Zögern um deinetwillen, mein Gott! Denn deinen Namen tragen deine Stadt und dein Volk.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.20|AT|27|Daniel|9||0|20|Während ich noch redete und betete und meine und meines Volkes Israel Sünde bekannte und mein Flehen für den heiligen Berg meines Gottes vor den Herrn, meinen Gott, brachte,|ZUE1931|Public Domain DAN.9.21|AT|27|Daniel|9||0|21|während ich also noch das Gebet sprach, kam der Mann Gabriel, den ich früher im Gesichte gesehen hatte, in eiligem Fluge zu mir heran, um die Zeit des Abendopfers.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.22|AT|27|Daniel|9||0|22|Er kam und redete mit mir. Daniel, sprach er, eben jetzt bin ich ausgegangen, dir klare Auskunft zu geben.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.23|AT|27|Daniel|9||0|23|Als du zu flehen anhobst, erging ein (Gottes-)Wort, und ich bin gekommen, es kundzutun; denn du bist lieb und wert. So merke denn auf das Wort und achte auf das Gesicht!|ZUE1931|Public Domain DAN.9.24|AT|27|Daniel|9||0|24|Siebzig (Jahr-)Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, bis der Frevel vollendet und das Mass der Sünde voll ist, bis die Schuld gesühnt und ewige Gerechtigkeit gebracht, bis Gesicht und Prophet bestätigt und ein Hochheiliges gesalbt wird.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.25|AT|27|Daniel|9||0|25|Und du sollst wissen und verstehen: Von der Zeit an, da das Wort erging, dass Jerusalem zurückgeführt und wieder aufgebaut werden solle, bis wieder ein Gesalbter, ein Fürst, erscheint, sind sieben Wochen; und 62 Wochen lang wird es wiederum aufgebaut sein mit Plätzen und Strassen. Und am Ende der Zeiten,|ZUE1931|Public Domain DAN.9.26|AT|27|Daniel|9||0|26|nach den 62 Wochen, wird ein Gesalbter ohne Richterspruch ausgerottet werden, und die Stadt und das Heiligtum werden vernichtet samt einem Fürsten. Dann kommt das Ende mit Verheerung, und bis zum Ende ist Krieg.|ZUE1931|Public Domain DAN.9.27|AT|27|Daniel|9||0|27|Und für die Masse des Volks wird der Gottesdienst eine Woche lang aufgehoben sein; die Hälfte der Woche wird Schlacht- und Speisopfer aufhören, und auf das Heilige kommt ein Greuel der Verwüstung zu stehen, bis Vertilgung und Strafgericht sich über die Verwüstung ergiesst.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.1|AT|27|Daniel|10||0|1|IM dritten Jahre des Königs Cyrus von Persien ward dem Daniel, den man Beltsazzar nannte, ein Wort geoffenbart, und das Wort ist Wahrheit und bedeutet grosse Mühsal. Und er hatte acht auf das Wort, und es ward ihm Verständnis des Gesichts verliehen.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.2|AT|27|Daniel|10||0|2|Zu jener Zeit übte ich, Daniel, drei Wochen lang Kasteiung:|ZUE1931|Public Domain DAN.10.3|AT|27|Daniel|10||0|3|wohlschmeckende Speise ass ich nicht, Fleisch und Wein kamen nicht in meinen Mund; ich salbte mich auch niemals, bis volle drei Wochen um waren.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.4|AT|27|Daniel|10||0|4|Am 24. Tage des ersten Monats, als ich am Gestade des grossen Stromes, des Tigris, weilte,|ZUE1931|Public Domain DAN.10.5|AT|27|Daniel|10||0|5|erhob ich meine Augen und schaute mich um: siehe, da stand vor mir ein Mann, in Linnen gekleidet und die Lenden mit feinem Golde von Ophir umgürtet.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.6|AT|27|Daniel|10||0|6|Sein Leib war wie Chrysolith, und sein Antlitz leuchtete wie Blitzesschein; seine Augen brannten wie Feuerfackeln, seine Arme und Beine funkelten wie poliertes Erz, und der Schall seiner Worte tönte wie das Tosen einer Volksmenge.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.7|AT|27|Daniel|10||0|7|Nur ich, Daniel, sah die Erscheinung; die Männer, die bei mir waren, sahen die Erscheinung nicht, doch befiel sie ein grosser Schrecken, sodass sie flohen und sich verbargen.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.8|AT|27|Daniel|10||0|8|So blieb ich allein zurück und sah diese gewaltige Erscheinung. Da entschwand all meine Kraft; mein Antlitz verfärbte sich und ward entstellt, und alle Kraft verliess mich.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.9|AT|27|Daniel|10||0|9|Ich hörte den Schall seiner Worte, und als ich ihn hörte, sank ich betäubt auf mein Angesicht zur Erde.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.10|AT|27|Daniel|10||0|10|Und siehe, eine Hand rührte mich an und half mir, mich zitternd auf Kniee und Hände zu stützen.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.11|AT|27|Daniel|10||0|11|Und er sprach zu mir: Daniel, du liebwerter Mann, merke auf die Worte, die ich zu dir reden werde, und stelle dich aufrecht auf deine Füsse; denn ich bin jetzt zu dir gesandt worden. Und als er so zu mir redete, richtete ich mich zitternd auf.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.12|AT|27|Daniel|10||0|12|Da sprach er zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! denn schon am ersten Tage, da dein Herz danach verlangte, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und eben ich bin um deiner Worte willen gekommen.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.13|AT|27|Daniel|10||0|13|Der (Engel-)Fürst des Perserreichs stand 21 Tage lang wider mich; aber siehe, Michael, einer der obersten (Engel-)Fürsten, kam mir zu Hilfe. Ich habe ihn nun daselbst allein gelassen bei dem (Engel-)Fürsten der Perserkönige|ZUE1931|Public Domain DAN.10.14|AT|27|Daniel|10||0|14|und bin gekommen, dich erkennen zu lassen, was deinem Volk widerfahren wird am Ende der Tage; denn wiederum geht das Gesicht auf die Tage (der Endzeit).|ZUE1931|Public Domain DAN.10.15|AT|27|Daniel|10||0|15|Während er so mit mir redete, blickte ich zur Erde und blieb stumm.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.16|AT|27|Daniel|10||0|16|Siehe, da rührte etwas wie eine Menschenhand an meine Lippen, und ich konnte den Mund wieder auftun und sprechen; und ich sagte zu dem, der vor mir stand: O Herr, ob der Erscheinung hat jäher Schmerz mich befallen, und alle Kraft hat mich verlassen.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.17|AT|27|Daniel|10||0|17|Wie könnte ein so geringer Knecht meines Herrn mit einem so hohen Herrn reden? Vor Schrecken ist keine Kraft mehr in mir, und der Atem ist mir benommen.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.18|AT|27|Daniel|10||0|18|Und der wie ein Mensch aussah, berührte mich abermals und stärkte mich.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.19|AT|27|Daniel|10||0|19|Und er sprach: Fürchte dich nicht, du liebwerter Mann, Friede sei mit dir. Sei fest und unentwegt! Als er mit mir redete, fühlte ich mich gestärkt und sprach: Wohlan, Herr, rede, denn du hast mich gestärkt.|ZUE1931|Public Domain DAN.10.20|AT|27|Daniel|10||0|20|Da sprach er: Weisst du, warum ich zu dir gekommen bin? Nun will ich zurückkehren, mit dem (Engel-)Fürsten Persiens zu kämpfen. Und sobald ich von ihm loskomme, so erscheint auch schon der (Engel-)Fürst von Griechenland,|ZUE1931|Public Domain DAN.10.21|AT|27|Daniel|10||0|21|(Engel-)Fürst,|ZUE1931|Public Domain DAN.11.1|AT|27|Daniel|11||0|1|mir stärkend und schützend beisteht.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.2|AT|27|Daniel|11||0|2|Siehe, es werden in Persien noch drei Könige aufstehen; der vierte aber wird grössern Reichtum erwerben als alle. Und wenn er durch seinen Reichtum mächtig geworden ist, wird er alles aufbieten wider das Reich der Griechen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.3|AT|27|Daniel|11||0|3|Alsdann wird ein heldenhafter König aufstehen, der gewaltig herrschen und tun wird, was ihm beliebt.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.4|AT|27|Daniel|11||0|4|Und wenn er am stärksten ist, wird sein Reich zerbrochen und nach den vier Winden des Himmels zerteilt; nicht an seine Nachkommen wird es fallen und nicht so machtvoll sein wie unter ihm, sondern sein Reich wird zerstört und andern als jenen zuteil.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.5|AT|27|Daniel|11||0|5|Und der König des Südens wird mächtig werden; aber einer von seinen Feldherrn wird noch mächtiger werden als er und wird herrschen; gewaltig wird seine Herrschaft sein.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.6|AT|27|Daniel|11||0|6|Und nach Jahren werden sie sich verbünden, und die Tochter des Königs des Südens wird zum König des Nordens ziehen, um Frieden zu schaffen. Aber dieses Mittel wird nichts vermögen, und seine Streitkräfte werden nicht standhalten, sondern sie wird dahingegeben werden samt denen, die sie gebracht haben, samt ihrem Kind und dem, der sie gefreit. Zu der Zeit|ZUE1931|Public Domain DAN.11.7|AT|27|Daniel|11||0|7|wird ein Spross aus ihren Wurzeln sich erheben an seiner Statt; der wird gegen die Heeresmacht ziehen und in die Festung des Königs des Nordens eindringen, und er wird sein Werk an ihnen vollbringen und stark sein.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.8|AT|27|Daniel|11||0|8|Auch ihre Götter samt ihren Gussbildern und ihren kostbaren Geräten, Silber und Gold, wird er als Beute nach Ägypten führen, und dann wird er jahrelang abstehen von dem König des Nordens;|ZUE1931|Public Domain DAN.11.9|AT|27|Daniel|11||0|9|der aber wird in das Reich des Königs des Südens ziehen und wieder in sein Land zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.10|AT|27|Daniel|11||0|10|Und sein Sohn wird zum Kriege rüsten und gewaltige Streitkräfte sammeln, und er wird gegen jenen ziehen, wird überschwemmen und überfluten, und beim zweiten Zuge wird er bis an dessen Festung vordringen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.11|AT|27|Daniel|11||0|11|Da wird der König des Südens erbittert werden, er wird ausziehen und mit ihm kämpfen, mit dem König des Nordens. Der wird zwar ein grosses Heer aufstellen, doch dieses Heer wird in seine Hand gegeben.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.12|AT|27|Daniel|11||0|12|Das Heer wird vernichtet, und sein Herz wird stolz; Zehntausende wirft er nieder, aber er zeigt sich nicht stark.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.13|AT|27|Daniel|11||0|13|Und der König des Nordens wird abermals ein Heer aufstellen grösser als das vorige, und nach einigen Jahren wird er gegen jenen heranziehen mit grosser Heeresmacht und gewaltigem Tross.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.14|AT|27|Daniel|11||0|14|In jenen Zeiten werden viele wider den König des Südens aufstehen, auch aus deinem Volke werden Gewalttätige sich erheben, damit die Weissagung sich erfülle, und werden zu Falle kommen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.15|AT|27|Daniel|11||0|15|Und der König des Nordens wird kommen, wird einen Damm aufschütten und eine feste Stadt einnehmen; die Streitkräfte des Südens werden nicht standhalten, und auch seine auserlesene Mannschaft vermag nicht zu widerstehen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.16|AT|27|Daniel|11||0|16|Und der, der wider ihn ausgezogen, wird schalten nach seinem Belieben, und niemand wird vor ihm standhalten. So wird er Fuss fassen im Lande der Zierde, und es fällt ganz in seine Hand.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.17|AT|27|Daniel|11||0|17|Und er wird seinen Sinn darauf richten, sein ganzes Reich in seine Gewalt zu bekommen; er wird mit ihm Frieden schliessen und ihm eine Frau geben, um es zu verderben. Aber es wird nicht zustande kommen und ihm nicht gelingen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.18|AT|27|Daniel|11||0|18|Darnach wird er den Sinn auf die Meeresgestade richten und ihrer viele einnehmen. Aber ein Feldherr wird seinem Hohn ein Ende machen, siebenfach wird er ihm seinen Hohn heimzahlen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.19|AT|27|Daniel|11||0|19|Dann wird er den Sinn auf die Festungen seines Landes richten, wird aber dabei zu Falle kommen und stürzen und nicht mehr gefunden werden.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.20|AT|27|Daniel|11||0|20|Und an seiner Statt wird einer aufstehen, der einen Steuervogt die Zierde des Reiches durchziehen lässt, aber nach kurzer Zeit wird er zerschmettert, weder durch Zorn noch durch Krieg.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.21|AT|27|Daniel|11||0|21|An dessen Statt wird ein verächtlicher Mensch aufstehen, dem die königliche Würde nicht bestimmt war; der wird unversehens kommen und sich des Reiches durch Ränke bemächtigen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.22|AT|27|Daniel|11||0|22|Heere werden vor ihm hinweggeschwemmt, und zerschmettert wird auch der Fürst des Bundes.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.23|AT|27|Daniel|11||0|23|Nach der Befreundung mit ihm handelt er tückisch; er zieht heran und wird mächtig mit wenig Volk.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.24|AT|27|Daniel|11||0|24|Unversehens dringt er in die fruchtbarsten Gegenden einer Landschaft ein und tut, was weder seine Väter noch seine Vorväter getan. Raub und Beute und Habe teilt er unter sie aus, und wider Festungen macht er seine Anschläge - eine Zeitlang.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.25|AT|27|Daniel|11||0|25|Dann rafft er seine Kraft und seinen Mut zusammen, mit grossem Kriegsheer wider den König des Südens zu ziehen, und der König des Südens rüstet zum Kriege mit grosser und überaus starker Streitmacht; doch er wird nicht standhalten, weil man Anschläge wider ihn schmiedet.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.26|AT|27|Daniel|11||0|26|Die eignen Tischgenossen richten ihn zugrunde; sein Heer wird hinweggeschwemmt, und viele fallen erschlagen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.27|AT|27|Daniel|11||0|27|Die beiden Könige aber sinnen auf Arges, und am selben Tische zusammensitzend belügen sie einander. Doch es wird ihnen nicht gelingen; denn das Ende kommt erst zur bestimmten Zeit.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.28|AT|27|Daniel|11||0|28|Darnach kehrt er mit grossem Gut in sein Land zurück, und sein Sinn ist wider den heiligen Bund gerichtet; und er führt es aus und kehrt dann zurück in sein Land.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.29|AT|27|Daniel|11||0|29|Zur bestimmten Zeit aber zieht er abermals wider den Süden; doch das zweite Mal wird es nicht gehen wie das erste.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.30|AT|27|Daniel|11||0|30|Denn Chittäerschiffe werden wider ihn kommen, und er wird verzagen. Dann wird er abermals seinen Grimm auslassen an dem heiligen Bund und wird wiederum achthaben auf die, welche den heiligen Bund verlassen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.31|AT|27|Daniel|11||0|31|Streitkräfte von ihm werden dastehen; die werden das Heiligtum, die Burg, entweihen, das tägliche Opfer abschaffen und den Greuel der Verwüstung aufrichten.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.32|AT|27|Daniel|11||0|32|Und die am Bunde freveln, wird er durch glatte Worte zum Heidentum verleiten; aber das Volk derer, die ihren Gott kennen, wird stark bleiben und danach handeln.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.33|AT|27|Daniel|11||0|33|Und die Weisen im Volke werden viele zur Einsicht bringen; doch eine Zeitlang werden sie Unglück haben durch Schwert und durch Feuer, durch Wegführung und durch Beraubung.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.34|AT|27|Daniel|11||0|34|Und während sie Unglück haben, wird ihnen eine kleine Hilfe zuteil, und viele werden sich heuchlerisch ihnen anschliessen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.35|AT|27|Daniel|11||0|35|Von den Weisen werden manche fallen, damit eine Läuterung unter ihnen gewirkt werde, eine Sichtung und Reinigung bis zur Endzeit; denn es währt noch bis zur bestimmten Zeit.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.36|AT|27|Daniel|11||0|36|Und der König wird schalten nach seinem Belieben; er wird sich überheben und grosstun wider jeden Gott, und wider den höchsten Gott wird er unerhörte Reden führen, und er wird Erfolg haben, bis das Ende des Zornes gekommen ist. Denn was beschlossen ist, wird ausgeführt.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.37|AT|27|Daniel|11||0|37|Er kümmert sich nicht um die Götter seiner Väter, kümmert sich nicht um den Liebling der Frauen noch um sonst einen Gott; denn er tut gross wider alle.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.38|AT|27|Daniel|11||0|38|Statt dessen ehrt er den Gott der Burgen, ehrt einen Gott, den seine Väter nicht kannten, mit Gold und Silber, mit Edelgestein und Kleinodien.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.39|AT|27|Daniel|11||0|39|In die festen Burgen legt er Kriegsvolk eines fremden Gottes. Die ihn anerkennen, die ehrt er hoch, er gibt ihnen Gewalt über viele und verteilt ihnen Land zur Belohnung.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.40|AT|27|Daniel|11||0|40|In der Endzeit aber wird der König des Südens mit ihm zusammenstossen. Der König des Nordens wird mit Wagen und Reitern und vielen Schiffen gegen ihn anstürmen; er wird in die Länder einfallen, wird überschwemmen und überfluten.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.41|AT|27|Daniel|11||0|41|Er wird auch in das Land der Zierde kommen, und Zehntausende werden fallen; folgende aber werden aus seiner Hand entrinnen: Edom und Moab und der Rest der Ammoniter.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.42|AT|27|Daniel|11||0|42|Und er wird seine Hand nach den Ländern ausstrecken, und das Land Ägypten wird nicht entgehen.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.43|AT|27|Daniel|11||0|43|Er wird Herr werden über die Schätze von Gold und Silber und über alle Kleinodien Ägyptens; Libyer und Äthiopier werden in seinem Gefolge sein.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.44|AT|27|Daniel|11||0|44|Aber Gerüchte aus Osten und Norden werden ihn erschrecken, und in grossem Grimm wird er ausziehen, um viele zu verderben und zu vernichten.|ZUE1931|Public Domain DAN.11.45|AT|27|Daniel|11||0|45|Und er wird seine Prunkgezelte zwischen dem Meer und dem Berge der heiligen Zierde aufschlagen. Da wird er sein Ende finden, und niemand wird ihm helfen.|ZUE1931|Public Domain DAN.12.1|AT|27|Daniel|12||0|1|Zu jener Zeit wird sich Michael erheben, der grosse (Engel-)Fürst, der die Söhne deines Volkes beschützt, und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie noch keine gewesen ist, seit Völker bestehen, bis auf jene Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk errettet werden, ein jeder, der sich aufgezeichnet findet im Buche (des Lebens).|ZUE1931|Public Domain DAN.12.2|AT|27|Daniel|12||0|2|Und viele von denen, die schlafen im Erdenstaube, werden erwachen, die einen zu ewigem Leben, die andern zu Schmach, zu ewigem Abscheu.|ZUE1931|Public Domain DAN.12.3|AT|27|Daniel|12||0|3|Die Weisen aber werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste und, die viele zur Gerechtigkeit geführt, wie die Sterne immer und ewig.|ZUE1931|Public Domain DAN.12.4|AT|27|Daniel|12||0|4|Du aber, Daniel, verschliesse die Worte und versiegle das Buch bis auf die Endzeit. Viele werden es durchforschen, und die Erkenntnis wird wachsen.|ZUE1931|Public Domain DAN.12.5|AT|27|Daniel|12||0|5|Und ich, Daniel, schaute, und siehe, zwei andre (Engel) standen da, der eine diesseits des Stromes, der andre jenseits des Stromes.|ZUE1931|Public Domain DAN.12.6|AT|27|Daniel|12||0|6|Und einer sprach zu dem Mann im Linnengewande, der über den Wassern des Stromes stand: Wann kommt das wunderbare Ende?|ZUE1931|Public Domain DAN.12.7|AT|27|Daniel|12||0|7|Da hörte ich, wie der Mann im Linnengewande, der über den Wassern des Stromes stand, die Rechte und die Linke zum Himmel erhoben, bei dem Ewiglebenden schwur: Nach einer Zeit,|ZUE1931|Public Domain DAN.12.8|AT|27|Daniel|12||0|8|Ich hörte es zwar, aber ich verstand es nicht, und ich sprach: O Herr, was ist das Ende von diesen Dingen?|ZUE1931|Public Domain DAN.12.9|AT|27|Daniel|12||0|9|Er antwortete: Geh, Daniel, denn die Worte bleiben verschlossen und versiegelt bis zur Endzeit.|ZUE1931|Public Domain DAN.12.10|AT|27|Daniel|12||0|10|Viele werden gesichtet und gereinigt und geläutert werden, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; kein Gottloser wird es verstehen, aber die Weisen werden es verstehen.|ZUE1931|Public Domain DAN.12.11|AT|27|Daniel|12||0|11|Von der Zeit an, da das tägliche Opfer abgeschafft und der Greuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind es 1 290 Tage.|ZUE1931|Public Domain DAN.12.12|AT|27|Daniel|12||0|12|Wohl dem, der ausharrt und 1 335 Tage erreicht!|ZUE1931|Public Domain DAN.12.13|AT|27|Daniel|12||0|13|Du nun gehe hin und ruhe! Du wirst zu deinem Erbteil erstehen am Ende der Tage.|ZUE1931|Public Domain HOS.1.1|AT|28|Hosea|1||0|1|DAS Wort des Herrn, das an Hosea, den Sohn Beeris, erging in den Tagen der judäischen Könige Usia, Jotham, Ahas und Hiskia und in den Tagen Jerobeams, des Sohnes des Joas, des Königs von Israel.|ZUE1931|Public Domain HOS.1.2|AT|28|Hosea|1||0|2|Im Anfang, da der Herr zu Hosea redete, sprach er zu ihm: Geh, nimm dir ein Dirnenweib und|ZUE1931|Public Domain HOS.1.3|AT|28|Hosea|1||0|3|Da ging er hin und heiratete Gomer, die Tochter Diblaims. Und sie ward schwanger und gebar ihm einen Sohn.|ZUE1931|Public Domain HOS.1.4|AT|28|Hosea|1||0|4|Da sprach der Herr zu ihm: Gib ihm den Namen Jesreel; denn in kurzem suche ich die Bluttat von Jesreel heim am Hause Jehus und mache dem Königreiche Israel ein Ende.|ZUE1931|Public Domain HOS.1.5|AT|28|Hosea|1||0|5|An jenem Tage zerbreche ich Israels Bogen in der Ebene Jesreel.|ZUE1931|Public Domain HOS.1.6|AT|28|Hosea|1||0|6|"Und sie ward abermals schwanger und gebar eine Tochter. Da sprach er zu ihm: Gib ihr den Namen ""Nichtbegnadet""; denn ich will dem Hause Israel forthin nicht mehr gnädig sein, sodass ich ihnen vergäbe."|ZUE1931|Public Domain HOS.1.7|AT|28|Hosea|1||0|7|Dem Hause Juda aber will ich gnädig sein und ihnen helfen durch den Herrn, ihren Gott. Doch nicht durch Bogen, Schwert und Krieg und nicht durch Rosse und durch Reiter will ich ihnen helfen.|ZUE1931|Public Domain HOS.1.8|AT|28|Hosea|1||0|8|"Als sie nun die ""Nichtbegnadet"" entwöhnt hatte, ward sie wieder schwanger und gebar einen Sohn."|ZUE1931|Public Domain HOS.1.9|AT|28|Hosea|1||0|9|"Da sprach er: Gib ihm den Namen ""Nicht-meinVolk""; denn ihr seid nicht mein Volk, und ich bin nicht euer Gott."|ZUE1931|Public Domain HOS.1.10|AT|28|Hosea|1||0|10|Dereinst wird die Zahl der Kinder Israel werden wie der Sand am Meere, den man nicht messen noch zählen kann; und statt dass man zu ihnen sagt: Ihr seid nicht mein Volk, wird man zu ihnen sagen: Söhne des lebendigen Gottes.|ZUE1931|Public Domain HOS.1.11|AT|28|Hosea|1||0|11|Dann werden sich die Kinder Juda und die Kinder Israel zusammentun und sich ein Haupt erwählen und heraufziehen aus dem Lande; denn gross ist der Tag von Jesreel.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.1|AT|28|Hosea|2||0|1|"Nennt euren Bruder ""Mein Volk"" und eure Schwester ""Begnadet""."|ZUE1931|Public Domain HOS.2.2|AT|28|Hosea|2||0|2|HADERT mit eurer Mutter, hadert! - denn sie ist nicht mein Weib, und ich bin nicht ihr Mann - auf dass sie ihre Unzucht wegschaffe von ihrem Angesicht und ihre Ehebrecherei von ihrer Brust.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.3|AT|28|Hosea|2||0|3|Sonst ziehe ich sie nackt aus und stelle sie hin wie am Tage ihrer Geburt; ich mache sie der Wüste gleich, lasse sie werden wie dürres Land, lasse sie sterben vor Durst.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.4|AT|28|Hosea|2||0|4|Und ihren Kindern bin ich nicht gnädig, dieweil sie Dirnenkinder sind.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.5|AT|28|Hosea|2||0|5|"Denn ihre Mutter ist zur Dirne geworden, schändlich treibt es, die sie geboren hat; sie sagt: ""Ich will meinen Buhlen nachlaufen, die mir mein Brot und mein Wasser geben, meine Wolle und meinen Flachs, mein Öl und mein Getränk."""|ZUE1931|Public Domain HOS.2.6|AT|28|Hosea|2||0|6|Darum will ich ihr den Weg mit Dornen versperren und mit einer Mauer verbauen, dass sie ihre Pfade nicht finden soll.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.7|AT|28|Hosea|2||0|7|"Wenn sie dann ihren Buhlen nachläuft und sie nicht erreicht, nach ihnen sucht und sie nicht findet, so wird sie sagen: ""Ich will hingehen zurück zu meinem ersten Mann; denn damals hatte ich's besser als jetzt."""|ZUE1931|Public Domain HOS.2.8|AT|28|Hosea|2||0|8|Aber sie hat nicht erkannt, dass ich es bin, der ihr das Korn und den Wein und das Öl gegeben und der ihr Silber in Menge geschenkt und Gold, das sie zum Baalsbild gemacht haben.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.9|AT|28|Hosea|2||0|9|Darum will ich mein Korn wieder an mich nehmen zu seiner Zeit und meinen Wein zu seiner Frist und will meine Wolle und meinen Flachs ihr entziehen, womit sie ihre Blösse bedecken sollte.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.10|AT|28|Hosea|2||0|10|Dann will ich ihre Blösse aufdecken vor den Augen ihrer Buhlen, und niemand soll sie aus meiner Hand erretten.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.11|AT|28|Hosea|2||0|11|Und ich mache ein Ende all ihrer Lust, ihren Festen, Neumonden und Sabbaten und all ihren Feiertagen.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.12|AT|28|Hosea|2||0|12|"Ihren Weinstock und ihren Feigenbaum will ich verwüsten, von denen sie sagt: ""Das ist mein Lohn, den mir meine Buhlen gegeben haben."" Ich will sie zur Wildnis machen, dass die Tiere des Feldes sie abfressen."|ZUE1931|Public Domain HOS.2.13|AT|28|Hosea|2||0|13|So will ich an ihr heimsuchen die Tage der Baale, da sie ihnen opferte und sich schmückte mit Ring und Geschmeide und ihren Buhlen nachlief und meiner vergass, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.14|AT|28|Hosea|2||0|14|Darum, siehe, will ich sie locken und in die Wüste führen und ihr zu Herzen reden.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.15|AT|28|Hosea|2||0|15|Dann will ich ihr ihre Weinberge geben und das Tal Achor zur Pforte der Hoffnung machen. Dorthin wird sie hinaufziehen wie in den Tagen der Jugend, wie damals, da sie aus dem Lande Ägypten heraufzog.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.16|AT|28|Hosea|2||0|16|"An jenem Tage, da wird sie, spricht der Herr, mich nennen ""Mein Mann"", und mich nicht mehr nennen ""Mein Baal""."|ZUE1931|Public Domain HOS.2.17|AT|28|Hosea|2||0|17|Dann entferne ich die Namen der Baale aus ihrem Munde, dass sie fürder nicht mehr genannt werden sollen.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.18|AT|28|Hosea|2||0|18|Und ich schliesse für sie an jenem Tage einen Bund mit den Tieren des Feldes, mit den Vögeln des Himmels und dem Gewürm der Erde; und Bogen und Schwert und Krieg zerbreche ich und tilge sie aus dem Lande, sie aber lasse ich sicher wohnen.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.19|AT|28|Hosea|2||0|19|Und ich verlobe dich mir auf ewig, ich verlobe dich mir in Recht und Gerechtigkeit, in Güte und in Erbarmen,|ZUE1931|Public Domain HOS.2.20|AT|28|Hosea|2||0|20|ich verlobe dich mir in Treue, sodass du den Herrn erkennst.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.21|AT|28|Hosea|2||0|21|An jenem Tage, spricht der Herr, will ich dem Himmel willfahren, und er wird der Erde willfahren;|ZUE1931|Public Domain HOS.2.22|AT|28|Hosea|2||0|22|und die Erde wird dem Korn und dem Wein und dem Öl willfahren, und sie werden dem Jesreel willfahren.|ZUE1931|Public Domain HOS.2.23|AT|28|Hosea|2||0|23|"Und ich will ihn mir im Lande einpflanzen und will die ""Nichtbegnadet"" begnaden und zum ""Nicht-mein-Volk"" sagen: Mein Volk bist du! und er wird sagen: Mein Gott!"|ZUE1931|Public Domain HOS.3.1|AT|28|Hosea|3||0|1|Und der Herr sprach zu mir: Geh abermals hin, liebe ein Weib, das einen andern liebt und eine Ehebrecherin ist, gleich wie der Herr die Kinder Israel liebt, wiewohl sie sich zu fremden Göttern wenden und Rosinenkuchen (des Götzendienstes) lieben.|ZUE1931|Public Domain HOS.3.2|AT|28|Hosea|3||0|2|Da kaufte ich sie mir um fünfzehn Lot Silber und um anderthalb Homer Gerste|ZUE1931|Public Domain HOS.3.3|AT|28|Hosea|3||0|3|und sprach zu ihr: Eine lange Zeit sollst du mir bleiben, ohne zu buhlen und ohne einem Manne anzugehören, und auch ich komme nicht zu dir.|ZUE1931|Public Domain HOS.3.4|AT|28|Hosea|3||0|4|Denn lange Zeit werden die Kinder Israels sitzen ohne König und ohne Fürst, ohne Opfer und ohne Malstein, ohne Ephod und Theraphim.|ZUE1931|Public Domain HOS.3.5|AT|28|Hosea|3||0|5|Hernach werden die Kinder Israels umkehren und werden den Herrn, ihren Gott, und David, ihren König, suchen, und sie werden bebend hineilen zu dem Herrn und zu seinem Segen am Ende der Tage.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.1|AT|28|Hosea|4||0|1|HÖRET das Wort des Herrn, ihr Söhne Israels! Denn der Herr hat zu rechten mit den Bewohnern des Landes, dass so gar keine Treue und keine Liebe und keine Gotteserkenntnis im Lande ist.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.2|AT|28|Hosea|4||0|2|Man schwört und lügt, man mordet und stiehlt, man bricht die Ehe und übt Gewalttat, und Blutschuld reiht sich an Blutschuld.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.3|AT|28|Hosea|4||0|3|Darum wird trauern die Erde, und verschmachten wird alles, was darauf wohnt, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels; ja, auch die Fische des Meeres werden dahingerafft.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.4|AT|28|Hosea|4||0|4|Doch hadre nur niemand, und keiner schelte! Mein Volk tut es ja dir gleich, du Priester.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.5|AT|28|Hosea|4||0|5|So wirst du denn straucheln bei Tage, und auch der Prophet wird mit dir straucheln bei Nacht, und ich will deine Priesterzeichen vernichten.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.6|AT|28|Hosea|4||0|6|Mein Volk wird vernichtet, weil es keine Erkenntnis hat; denn du hast die Erkenntnis verworfen, so will ich dich auch verwerfen, dass du nicht mehr mein Priester sein sollst. Du hast der Weisung deines Gottes vergessen, so will auch ich deiner Kinder vergessen.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.7|AT|28|Hosea|4||0|7|Je mehr ihrer wurden, um so mehr sündigten sie wider mich, ihre Ehre vertauschten sie gegen Schande.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.8|AT|28|Hosea|4||0|8|Von der Sünde meines Volkes nähren sie sich, und nach seiner Verschuldung steht ihr Verlangen.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.9|AT|28|Hosea|4||0|9|So wird es dem Priester ergehen wie dem Volke: ich werde an ihm heimsuchen seinen Wandel und ihm vergelten nach seinen Taten.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.10|AT|28|Hosea|4||0|10|Sie werden essen und nicht satt werden; sie werden Unzucht treiben und sich doch nicht vermehren; denn sie haben den Herrn verlassen, um festzuhalten|ZUE1931|Public Domain HOS.4.11|AT|28|Hosea|4||0|11|an der Unzucht. Wein und Most benimmt den Verstand.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.12|AT|28|Hosea|4||0|12|Mein Volk befragt seinen Baum, und sein Stab soll ihm Kunde geben; denn der Geist der Unzucht hat sie verführt, und sie sind ihrem Gott untreu geworden.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.13|AT|28|Hosea|4||0|13|Auf den Höhen der Berge opfern sie, und auf den Hügeln räuchern sie unter Eiche, Pappel und Terebinthe - ihr Schatten ist ja so lieblich. Darum, ob auch eure Töchter Unzucht treiben und eure jungen Frauen die Ehe brechen,|ZUE1931|Public Domain HOS.4.14|AT|28|Hosea|4||0|14|ich werde es nicht heimsuchen an euren Töchtern, dass sie Unzucht treiben, und an euren jungen Frauen, dass sie die Ehe brechen. Denn sie selbst gehen beiseite mit den Dirnen und opfern mit den geweihten Buhlen, und das unverständige Volk kommt zu Falle.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.15|AT|28|Hosea|4||0|15|"Wenn du, o Israel, Unzucht treibst, so soll sich doch Juda nicht verschulden! Ihr sollt nicht nach Gilgal gehen und nicht nach Beth-Awen hinaufziehen, auch nicht schwören in Beerseba: ""So wahr der Herr lebt!""(d.i. Haus des Frevels(d.i. Haus Gottes)."|ZUE1931|Public Domain HOS.4.16|AT|28|Hosea|4||0|16|Denn Israel ist störrisch geworden wie eine störrische Kuh. Wird der Herr sie jetzt weiden wie ein Lamm auf weiter Trift?|ZUE1931|Public Domain HOS.4.17|AT|28|Hosea|4||0|17|Ein Genosse der Götzen ist Ephraim - lass es fahren! -|ZUE1931|Public Domain HOS.4.18|AT|28|Hosea|4||0|18|eine Rotte von Zechern. Immerfort treiben sie Unzucht, lieben die Schande mehr als den, der ihr Ruhm sein sollte.|ZUE1931|Public Domain HOS.4.19|AT|28|Hosea|4||0|19|Ein Sturmwind wird sie in seine Flügel wickeln, und sie werden zuschanden ob ihrer Altäre.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.1|AT|28|Hosea|5||0|1|HÖRET dies, ihr Priester, und du, Haus Israel, merke auf, und ihr vom Hause des Königs, horchet! denn euch gilt das Gericht. Ihr seid eine Falle geworden für Mizpa und ein ausgespanntes Netz auf dem Thabor|ZUE1931|Public Domain HOS.5.2|AT|28|Hosea|5||0|2|und eine tiefe Grube zu Sittim. Ich aber werde euch alle züchtigen;|ZUE1931|Public Domain HOS.5.3|AT|28|Hosea|5||0|3|ich kenne Ephraim, und Israel ist mir nicht verborgen. Denn du hast jetzt Unzucht getrieben, Ephraim; Israel hat sich verunreinigt.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.4|AT|28|Hosea|5||0|4|Ihr Treiben gestattet ihnen nicht, umzukehren zu ihrem Gott; denn es ist ein Geist der Unzucht in ihnen, und sie kennen den Herrn nicht.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.5|AT|28|Hosea|5||0|5|Wider Israel zeugt offen sein Hochmut, und Ephraim strauchelt durch seine Schuld; auch Juda strauchelt mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.6|AT|28|Hosea|5||0|6|Mit ihren Schafen und Rindern ziehen sie hin, den Herrn zu suchen; aber sie finden ihn nicht, er hat sich ihnen entzogen.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.7|AT|28|Hosea|5||0|7|Denn sie sind dem Herrn untreu geworden und haben fremde Kinder gezeugt. Nun wird der Verderber ihre Felder verzehren.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.8|AT|28|Hosea|5||0|8|Stosst in die Posaune zu Gibea, in die Trompete zu Rama, machet Lärm zu Beth-Awen, setzt Benjamin in Schrecken!|ZUE1931|Public Domain HOS.5.9|AT|28|Hosea|5||0|9|Ephraim wird zur Wüste werden am Tage der Züchtigung. Zuverlässiges verkünde ich über die Stämme Israels!|ZUE1931|Public Domain HOS.5.10|AT|28|Hosea|5||0|10|Die Fürsten Judas sind denen gleich geworden, die Marksteine verrücken; über sie werde ich meinen Grimm ausschütten wie Wasser.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.11|AT|28|Hosea|5||0|11|Ephraim übt Gewalttat, zerbricht das Recht; denn es gefiel ihm, dem Nichtigen zu folgen.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.12|AT|28|Hosea|5||0|12|Ich aber bin wie die Motte für Ephraim und wie Wurmfrass für das Haus Juda.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.13|AT|28|Hosea|5||0|13|Und Ephraim sah seine Krankheit, und Juda sein Geschwür. Da ging Ephraim zu Assur und sandte zum Grosskönig; der aber kann euch nicht heilen, und das Geschwür wird nicht von euch weichen.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.14|AT|28|Hosea|5||0|14|Denn ich bin wie ein Löwe gegen Ephraim und wie ein Jungleu gegen das Haus Juda: ich, ich zerreisse und gehe davon, ich trage hinweg, und niemand rettet.|ZUE1931|Public Domain HOS.5.15|AT|28|Hosea|5||0|15|ICH gehe weg, zurück an meinen Ort, bis sie sich entsetzen und mein Angesicht suchen; wenn sie in Not sind, werden sie nach mir fragen.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.1|AT|28|Hosea|6||0|1|"""Kommt, lasset uns umkehren zu dem Herrn; denn er hat zerrissen, er wird uns heilen; er hat geschlagen, er wird uns verbinden."|ZUE1931|Public Domain HOS.6.2|AT|28|Hosea|6||0|2|Nach zwei Tagen wird er uns neu beleben, am dritten Tag uns wieder aufrichten, dass wir leben vor ihm.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.3|AT|28|Hosea|6||0|3|"Lasst uns streben, mit Eifer streben nach Erkenntnis des Herrn! Sobald wir ihn suchen, werden wir ihn finden, und er wird zu uns kommen wie der Regen, wie der Frühjahrsregen, der die Erde erquickt."" -"|ZUE1931|Public Domain HOS.6.4|AT|28|Hosea|6||0|4|Was soll ich dir tun, Ephraim? Was soll ich dir tun, Juda? Ist doch eure Liebe der Morgenwolke gleich und wie der Tau, der bald verschwindet.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.5|AT|28|Hosea|6||0|5|Darum habe ich sie behauen durch die Propheten, sie getötet durch die Worte meines Mundes, und mein Recht geht auf wie das Licht.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.6|AT|28|Hosea|6||0|6|Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht an Schlachtopfern, und an Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.7|AT|28|Hosea|6||0|7|Sie aber haben den Bund übertreten in Adam; dort sind sie mir untreu geworden.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.8|AT|28|Hosea|6||0|8|Gilead ist eine Stadt von Übeltätern, voller Blutspuren.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.9|AT|28|Hosea|6||0|9|Die Rotte der Priester ist einer Räuberbande gleich, die den Leuten auflauert; auf dem Wege nach Sichem morden sie, ja, Schändliches vollbringen sie.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.10|AT|28|Hosea|6||0|10|In Bethel habe ich schauerliche Dinge gesehen; dort hast du Unzucht getrieben, Ephraim, hat Israel sich verunreinigt.|ZUE1931|Public Domain HOS.6.11|AT|28|Hosea|6||0|11|Auch dir, Juda, ist eine Ernte bereitet, wenn ich wende meines Volkes Geschick, wenn ich Israel heile.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.1|AT|28|Hosea|7||0|1|Offenkundig ist die Schuld Ephraims und die Bosheit Samariens. Denn sie verüben Trug; der Dieb bricht ein ins Haus, die Räuberbande plündert auf der Strasse.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.2|AT|28|Hosea|7||0|2|Und sie sagen sich nicht in ihrem Herzen, dass ich all ihrer Bosheit gedenke; ihre Taten umringen sie jetzt, sie sind vor meinem Angesicht.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.3|AT|28|Hosea|7||0|3|In ihrer Bosheit salben sie einen König und in ihrer Falschheit Fürsten.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.4|AT|28|Hosea|7||0|4|Sie alle sind Ehebrecher. Einem brennenden Backofen gleichen sie, dessen Bäcker aufhört zu schüren, nachdem er den Teig geknetet hat, bis er durchsäuert ist.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.5|AT|28|Hosea|7||0|5|Am Festtage unsres Königs wurden die Fürsten krank von Weinglut....|ZUE1931|Public Domain HOS.7.6|AT|28|Hosea|7||0|6|Ihr Inneres gleicht einem Backofen, ihr Herz brennt in ihnen: die ganze Nacht schläft ihr Zorn, am Morgen brennt er wie lohendes Feuer.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.7|AT|28|Hosea|7||0|7|Sie sind alle erhitzt wie ein Backofen, und sie verzehren ihre Regenten. All ihre Könige sind gefallen. Es ist keiner unter ihnen, der mich anruft.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.8|AT|28|Hosea|7||0|8|Ephraim|ZUE1931|Public Domain HOS.7.9|AT|28|Hosea|7||0|9|Fremde haben seine Kraft verzehrt, und es merkt es nicht; seine Haare sind sogar schon grau geworden, und es merkt es nicht.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.10|AT|28|Hosea|7||0|10|Wider Israel zeugt offen sein Hochmut, und doch sind sie nicht umgekehrt zu dem Herrn, ihrem Gott, und trotz alledem haben sie ihn nicht gesucht.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.11|AT|28|Hosea|7||0|11|Ephraim ist geworden wie eine Taube, eine einfältige, ohne Verstand. Sie haben die Ägypter hergerufen, zu den Assyrern sind sie gegangen.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.12|AT|28|Hosea|7||0|12|Während sie hingehen, spanne ich mein Netz über sie aus, hole sie herunter wie Vögel des Himmels und züchtige sie wegen ihrer Bosheit.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.13|AT|28|Hosea|7||0|13|Wehe ihnen, dass sie von mir gewichen! Verderben über sie, dass sie von mir abgefallen sind! Und ich sollte sie erlösen, da sie doch Lügen wider mich reden?|ZUE1931|Public Domain HOS.7.14|AT|28|Hosea|7||0|14|Sie schreien nicht von Herzen zu mir, sondern heulen auf ihren Lagern, machen sich Einschnitte wegen Korn und Wein, sind widerspenstig gegen mich.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.15|AT|28|Hosea|7||0|15|Ich bin's doch, der ihre Arme gestärkt hat; aber sie sinnen Arges wider mich.|ZUE1931|Public Domain HOS.7.16|AT|28|Hosea|7||0|16|Sie wenden sich dem Baal zu, sind geworden wie ein trügerischer Bogen. Ihre Fürsten sollen fallen durch das Schwert wegen des Grimms ihrer Zunge, die meiner gespottet im Lande Ägypten.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.1|AT|28|Hosea|8||0|1|AN deinen Mund die Posaune! denn ein Adler stürzt sich auf das Haus des Herrn, weil sie meinen Bund übertreten und wider meine Weisung gefrevelt haben.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.2|AT|28|Hosea|8||0|2|Zu mir schreien sie: O Gott, wir kennen dich!|ZUE1931|Public Domain HOS.8.3|AT|28|Hosea|8||0|3|Israel stösst das Gute von sich; so mag der Feind es verfolgen!|ZUE1931|Public Domain HOS.8.4|AT|28|Hosea|8||0|4|Sie haben Könige eingesetzt, doch ohne meinen Willen, haben sich Fürsten erwählt, doch ohne mein Wissen. Aus ihrem Silber und Gold haben sie Götzen gemacht zu ihrem Verderben.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.5|AT|28|Hosea|8||0|5|Ich verschmähe dein Kalb, Samarien; mein Zorn ist entbrannt wider sie. Wann endlich werden sie rein werden können?|ZUE1931|Public Domain HOS.8.6|AT|28|Hosea|8||0|6|Denn aus Israel stammt es; der Werkmeister hat es gemacht, und es ist kein Gott. Ja, in Splitter wird gehen das Kalb von Samarien.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.7|AT|28|Hosea|8||0|7|Denn Wind säen sie und ernten Sturm. Halme haben sie nicht, der Spross bringt kein Korn; und wenn er gleich brächte, so verschlingen es Fremde.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.8|AT|28|Hosea|8||0|8|Israel ist verschlungen, Ephraim ist vereinsamt; jetzt ist es unter den Völkern geworden wie ein Gerät, das niemand begehrt.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.9|AT|28|Hosea|8||0|9|Denn sie sind nach Assur gezogen, nach Ägypten, um Liebesgeschenke zu spenden.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.10|AT|28|Hosea|8||0|10|Auch wenn sie spenden unter den Völkern, so will ich sie doch jetzt einheimsen, und sie werden ein wenig aufhören, Könige und Fürsten zu salben.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.11|AT|28|Hosea|8||0|11|Ja, Ephraim hat sich viele Altäre gemacht - die Altäre dienen ihm nur, um zu sündigen.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.12|AT|28|Hosea|8||0|12|Schreibe ich ihm noch so viele Weisungen vor, sie werden wie die eines Fremden geachtet.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.13|AT|28|Hosea|8||0|13|Schlachtopfer lieben sie und opfern - Fleisch (lieben sie) und essen es; doch der Herr hat kein Gefallen an ihnen. Jetzt wird er ihrer Verschuldung gedenken und ihre Sünden heimsuchen; sie müssen zurück nach Ägypten.|ZUE1931|Public Domain HOS.8.14|AT|28|Hosea|8||0|14|Israel hat seines Schöpfers vergessen und sich Tempel gebaut, und Juda hat viele feste Städte gemacht. So will ich denn Feuer senden in seine Städte; das soll ihre Paläste verzehren.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.1|AT|28|Hosea|9||0|1|FREUE dich nicht, Israel, frohlocke nicht wie die Völker, dass du treulos deinen Gott verlassen, Buhlerlohn auf allen Korntennen geliebt hast.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.2|AT|28|Hosea|9||0|2|Tenne und Kelter werden sie nicht nähren, und der Wein wird sie im Stiche lassen.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.3|AT|28|Hosea|9||0|3|Sie werden nicht bleiben im Lande des Herrn; Ephraim muss zurück nach Ägypten, und in Assyrien werden sie Unreines essen.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.4|AT|28|Hosea|9||0|4|Dann spenden sie dem Herrn keinen Wein mehr und richten ihm nicht mehr ihre Schlachtopfer zu. Wie Trauerbrot ist ihr Brot; alle, die es essen, werden unrein. Denn ihr Brot ist nur für ihren Hunger, es kommt nicht in das Haus des Herrn.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.5|AT|28|Hosea|9||0|5|Was wollt ihr beginnen am Feiertage und am Tage des Festes des Herrn?|ZUE1931|Public Domain HOS.9.6|AT|28|Hosea|9||0|6|Denn siehe, sie müssen nach Assyrien wandern, Ägypten wird sie einheimsen, und Memphis wird sie begraben. Ihre silbernen Kleinodien verdrängt die Nessel, die Distel in ihren Zelten.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.7|AT|28|Hosea|9||0|7|"Gekommen sind die Tage der Heimsuchung, gekommen die Tage der Vergeltung; Israel wird es erfahren. ""Ein Narr ist der Prophet, verrückt der Mann des Geistes"" - ja, weil deiner Verschuldung so viel und deine Sünde so gross ist."|ZUE1931|Public Domain HOS.9.8|AT|28|Hosea|9||0|8|Ephraim liegt auf der Lauer gegenüber dem Propheten; Schlingen des Vogelstellers findet er auf all seinen Wegen, Anfeindung im Hause seines Gottes.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.9|AT|28|Hosea|9||0|9|In tiefe Verderbnis sind sie versunken wie in den Tagen von Gibea; er wird ihrer Verschuldung gedenken, wird ihre Sünden heimsuchen.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.10|AT|28|Hosea|9||0|10|Wie Trauben in der Wüste habe ich Israel einst gefunden, wie Frühfeigen am jungen Feigenbaum habe ich eure Väter erschaut. Sie aber kamen nach Baal-Peor und weihten sich dem Schandgott und wurden zum Abscheu gleich ihrem Buhlen.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.11|AT|28|Hosea|9||0|11|Ephraim gleicht den Vögeln, es zerfliegt seine Menge: keine Geburt mehr, keine Schwangerschaft, keine Empfängnis.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.12|AT|28|Hosea|9||0|12|Ja, wenn sie schon ihre Kinder aufziehen, so will ich sie doch kinderlos machen, sodass kein Mensch mehr da ist. Ja, wehe auch ihnen, wenn ich von ihnen weiche!|ZUE1931|Public Domain HOS.9.13|AT|28|Hosea|9||0|13|Ephraim sah ich gleich einem Manne, der sich seine Kinder zum Jagdwild gemacht hat; Ephraim führt selbst seine Kinder zur Schlachtung.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.14|AT|28|Hosea|9||0|14|Gib ihnen, Herr - was könntest du geben? - gib ihnen unfruchtbaren Mutterschoss und trockene Brüste!|ZUE1931|Public Domain HOS.9.15|AT|28|Hosea|9||0|15|Ihre ganze Bosheit häuft sich zu Gilgal; ja, dort habe ich sie hassen gelernt. Ob der Verruchtheit ihrer Taten will ich sie aus meinem Hause vertreiben, ich will sie fortan nicht mehr lieben. All ihre Führer sind Aufrührer.|ZUE1931|Public Domain HOS.9.17|AT|28|Hosea|9||0|17|Mein Gott wird sie verwerfen, weil sie nicht auf ihn gehört: unstet müssen sie irren unter den Völkern.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.1|AT|28|Hosea|10||0|1|Ein üppiger Weinstock ist Israel, der köstliche Frucht trägt. Je mehr Früchte er brachte, desto mehr Altäre erbauten sie; je schöner das Land dastand, desto schönere Malsteine machten sie.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.2|AT|28|Hosea|10||0|2|Ihr Herz ist falsch; nun müssen sie büssen: er wird ihre Altäre zerbrechen, wird ihre Malsteine zertrümmern.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.3|AT|28|Hosea|10||0|3|Schon sprechen sie ja: Wir haben keinen König; denn wir haben den Herrn nicht gefürchtet. Und ein König, was kann der für uns tun?|ZUE1931|Public Domain HOS.10.4|AT|28|Hosea|10||0|4|Worte machen, falsche Eide schwören, Bündnisse schliessen - sodass ein Recht aufsprosst wie Giftkraut auf den Furchen des Ackers.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.5|AT|28|Hosea|10||0|5|Um das Kalb von Beth-Awen zittern die Bewohner Samariens; ja, es trauert sein Volk darum, es wehklagen darum seine Priester, um seine Herrlichkeit, die von ihm genommen ist.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.6|AT|28|Hosea|10||0|6|Auch das Kalb selber wird man nach Assyrien bringen als Geschenk für den Grosskönig. Schmach trägt Ephraim davon, Israel wird zuschanden ob seines Ratschlags.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.7|AT|28|Hosea|10||0|7|Vernichtet ist Samarien, sein König gleicht dem Splitter, der auf dem Wasser treibt.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.8|AT|28|Hosea|10||0|8|Auch die Höhen Israels werden zerstört; Dornen und Disteln wachsen auf ihren Altären. Da wird man zu den Bergen sprechen: Bedecket uns! und zu den Hügeln: Fallet auf uns!|ZUE1931|Public Domain HOS.10.9|AT|28|Hosea|10||0|9|Seit den Tagen Gibeas hast du gesündigt, Israel; dort sind sie aufgetreten. Wird sie nicht in Gibea der Krieg wider die Frevler erreichen?|ZUE1931|Public Domain HOS.10.10|AT|28|Hosea|10||0|10|Schon bin ich gekommen, sie zu züchtigen; und Völker werden wider sie versammelt, wenn sie gezüchtigt werden wegen ihrer zwiefachen Schuld.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.11|AT|28|Hosea|10||0|11|Ephraim gleicht einem angelernten Rinde, das gerne drischt, und ich legte das Joch auf seinen schönen Hals, ich spannte Ephraim ein; Israel sollte pflügen, Jakob sollte für sich eggen.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.12|AT|28|Hosea|10||0|12|Säet euch Gerechtigkeit, erntet nach dem Masse der Liebe! Brechet euch einen Neubruch der Erkenntnis, indem ihr den Herrn sucht, auf dass er komme und euch Heil regnen lasse.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.13|AT|28|Hosea|10||0|13|Ihr habt Frevel gepflügt, Unheil geerntet, habt die Frucht der Lüge gegessen. Weil du dich auf deine Wagen, auf die Menge deiner Helden verlassen hast,|ZUE1931|Public Domain HOS.10.14|AT|28|Hosea|10||0|14|darum wird sich Kriegsgetümmel in deinen Städten erheben, und alle deine Festen werden verwüstet werden, wie Salman zur Zeit des Krieges Beth-Arbel verwüstete: die Mutter wurde mitsamt den Kindern zerschmettert.|ZUE1931|Public Domain HOS.10.15|AT|28|Hosea|10||0|15|Ebenso werde ich euch tun, Haus Israel, um eurer grossen Bosheit willen. Mit dem Morgenrot ist dahingerafft der König von Israel.|ZUE1931|Public Domain HOS.11.1|AT|28|Hosea|11||0|1|ALS Israel jung war, gewann ich es lieb; aus Ägypten rief ich meinen Sohn.|ZUE1931|Public Domain HOS.11.2|AT|28|Hosea|11||0|2|Je mehr ich sie rief, desto mehr gingen sie von mir hinweg. Sie opfern den Baalen und räuchern den Bildern;|ZUE1931|Public Domain HOS.11.3|AT|28|Hosea|11||0|3|und ich war es doch, der Ephraim gehen gelehrt, der sie auf die Arme genommen. Aber sie wollten nicht erkennen, dass ich sie heilte,|ZUE1931|Public Domain HOS.11.4|AT|28|Hosea|11||0|4|sie an mich zog mit Banden der Huld, mit Seilen der Liebe. Da wurde ich ihnen wie einer, der sie auf den Backen schlug; ich wandte mich wider sie und überwältigte sie.|ZUE1931|Public Domain HOS.11.5|AT|28|Hosea|11||0|5|Sie müssen zurück ins Land Ägypten, und Assur wird ihr König sein; denn sie weigern sich, umzukehren.|ZUE1931|Public Domain HOS.11.6|AT|28|Hosea|11||0|6|Das Schwert wird wüten in ihren Städten und fressen in ihren Burgen.|ZUE1931|Public Domain HOS.11.8|AT|28|Hosea|11||0|8|Wie könnte ich dich preisgeben, Ephraim, dich ausliefern, Israel? Wie könnte ich dich preisgeben gleich Adma, dich machen wie Zeboim? Mein Herz kehrt sich um in mir, all mein Mitleid ist entbrannt.|ZUE1931|Public Domain HOS.11.9|AT|28|Hosea|11||0|9|Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken, will Ephraim nicht wieder verderben. Denn Gott bin ich, und nicht ein Mensch, heilig in deiner Mitte, doch nicht ein Vertilger.|ZUE1931|Public Domain HOS.11.10|AT|28|Hosea|11||0|10|Dem Herrn werden sie folgen, wenn er brüllt wie ein Löwe. Ja, er wird brüllen, und die Kinder eilen zitternd herzu vom Meer her,|ZUE1931|Public Domain HOS.11.11|AT|28|Hosea|11||0|11|wie Vögel eilen sie zitternd herzu aus Ägypten, wie Tauben aus dem Lande Assyrien; und ich will sie zurückbringen zu ihren Häusern, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.1|AT|28|Hosea|12||0|1|MIT Lüge umgibt mich Ephraim, mit Trug das Haus Israel; und Juda schweift noch hinweg von Gott und hängt sich an geweihte Buhlen.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.2|AT|28|Hosea|12||0|2|Ephraim freut sich am Winde und jagt dem Oststurm nach. Allezeit mehren sie Lüge und Trug; sie machen einen Bund mit Assyrien und führen Öl nach Ägypten.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.3|AT|28|Hosea|12||0|3|Der Herr hat einen Streit mit Juda, dass er Jakob heimsuche nach seinem Wandel und ihm nach seinen Taten vergelte.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.4|AT|28|Hosea|12||0|4|Im Mutterschoss überlistete er seinen Bruder, und in seiner Manneskraft rang er mit Gott.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.5|AT|28|Hosea|12||0|5|Er rang mit dem Engel und siegte; er weinte und flehte ihn an um Erbarmen. In Bethel fand ihn|ZUE1931|Public Domain HOS.12.6|AT|28|Hosea|12||0|6|der Herr - Gott der Heerscharen, Herr ist sein Name - und redete daselbst mit ihm:|ZUE1931|Public Domain HOS.12.7|AT|28|Hosea|12||0|7|"""Du wirst zurückkehren zu deinen Zelten; übe beständig Liebe und Recht und hoffe stets auf deinen Gott."""|ZUE1931|Public Domain HOS.12.8|AT|28|Hosea|12||0|8|(Wie) der Kanaaniter führt er falsche Waage in seiner Hand, zu übervorteilen liebt er.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.9|AT|28|Hosea|12||0|9|"Und Ephraim sprach: ""Ich bin doch reich geworden, habe mir Vermögen erworben."" All sein Erwerb reicht nicht aus für die Schuld, die er auf sich geladen hat."|ZUE1931|Public Domain HOS.12.10|AT|28|Hosea|12||0|10|Und ich, der Herr, dein Gott von Ägypten her, will dich noch einmal in Zelten wohnen lassen wie in den Tagen der Vorzeit.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.11|AT|28|Hosea|12||0|11|Ich habe zu den Propheten geredet, und ich habe so oft durch Gesichte gesprochen und durch die Propheten Gleichnisse gegeben.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.12|AT|28|Hosea|12||0|12|In Gilead haben sie Greuel verübt, in Gilgal den Feldgeistern geopfert; so sollen auch ihre Altäre werden wie Steinhaufen an den Furchen des Ackers.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.13|AT|28|Hosea|12||0|13|Jakob floh nach dem Gefilde Arams, und Israel diente um ein Weib, um ein Weib hütete er.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.14|AT|28|Hosea|12||0|14|Und durch einen Propheten führte der Herr Israel aus Ägypten herauf, und durch einen Propheten ward es behütet.|ZUE1931|Public Domain HOS.12.15|AT|28|Hosea|12||0|15|Bittern Groll hat Ephraim erregt; darum wird ihr Herr ihre Blutschuld auf sie werfen, ihnen ihr schmachvolles Treiben vergelten.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.1|AT|28|Hosea|13||0|1|Wenn Ephraim redete, so erzitterte man; hoch erhaben war es in Israel. Da verschuldete es sich durch den Baal und - starb.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.2|AT|28|Hosea|13||0|2|Und nun fahren sie fort zu sündigen: sie machen sich Gussbilder aus ihrem Silber, Götzen nach ihrem Bilde; Machwerk von Schmieden ist alles. Ihnen, sagen sie, bringt Opfer dar! Menschen sollen Kälber küssen!|ZUE1931|Public Domain HOS.13.3|AT|28|Hosea|13||0|3|Darum sollen sie werden gleich der Morgenwolke und wie der Tau, der bald verschwindet, wie Spreu, die von der Tenne verweht wird, und wie Rauch aus der Luke.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.4|AT|28|Hosea|13||0|4|Ich bin doch der Herr, dein Gott von Ägypten her! Einen Gott ausser mir kennst du nicht, und einen Helfer ausser mir gibt es nicht.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.5|AT|28|Hosea|13||0|5|Ich habe dich erwählt in der Wüste, dich geweidet in dem Lande der Glut.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.6|AT|28|Hosea|13||0|6|Als sie Weide hatten, wurden sie satt, und da sie satt wurden, überhob sich ihr Herz; darum vergassen sie meiner.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.7|AT|28|Hosea|13||0|7|So werde ich gegen sie denn wie ein Löwe, laure gleich einem Panther am Wege.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.8|AT|28|Hosea|13||0|8|Ich falle sie an wie eine Bärin, die ihrer Jungen beraubt ist, und zerreisse den Verschluss ihres Herzens. Da werden die Hunde sie fressen und das Getier des Feldes sie zerfleischen.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.9|AT|28|Hosea|13||0|9|Ich verderbe dich, Israel! wer könnte dir helfen?|ZUE1931|Public Domain HOS.13.10|AT|28|Hosea|13||0|10|"Wo ist nun dein König, dass er dich errette? und all deine Fürsten, dass sie dir Recht schaffen? der du sagtest: ""Gib mir einen König und Fürsten!"""|ZUE1931|Public Domain HOS.13.11|AT|28|Hosea|13||0|11|Ich gebe dir einen König in meinem Zorn, und ich nehme ihn wieder in meinem Grimm.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.12|AT|28|Hosea|13||0|12|Wohl verwahrt ist die Schuld Ephraims, aufbehalten bleibt seine Sünde.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.13|AT|28|Hosea|13||0|13|Es kommen die Wehen für seine Geburt; aber er ist ein unverständiges Kind, das der Stunde nicht wahrnimmt, da es zum Leben sollte geboren werden.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.14|AT|28|Hosea|13||0|14|Sollte ich sie aus der Gewalt der Unterwelt loskaufen? vom Tod sie erlösen? Her mit deinen Seuchen, Tod! Her, Unterwelt, mit deiner Pest! Mitleid kenne ich nicht mehr.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.15|AT|28|Hosea|13||0|15|Wenn er auch sprosste mitten im Riedgras, es kommt der Ostwind, der Sturm des Herrn aus der Wüste, steigt herauf und trocknet aus seinen Brunnen, macht seine Quelle versiegen. Zum Raube wird die Schatzkammer mit all ihren köstlichen Geräten.|ZUE1931|Public Domain HOS.13.16|AT|28|Hosea|13||0|16|Samaria wird es büssen, dass es sich aufgelehnt hat gegen seinen Gott: sie fallen durch das Schwert, ihre Säuglinge werden zerschmettert und ihre Schwangern aufgeschlitzt.|ZUE1931|Public Domain HOS.14.1|AT|28|Hosea|14||0|1|KEHRE um, Israel, zu dem Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld.|ZUE1931|Public Domain HOS.14.2|AT|28|Hosea|14||0|2|"Nehmet Worte (der Reue) mit euch und kehret um zu dem Herrn! Sprechet zu ihm: ""Alle Schuld wollest du vergeben, dass wir Gutes empfangen und die Frucht unsrer Lippen darbringen."|ZUE1931|Public Domain HOS.14.3|AT|28|Hosea|14||0|3|"Assur soll nicht unser Helfer sein. Auf Rossen wollen wir nicht reiten und nicht mehr,Gott' sagen zu dem Machwerk unsrer Hände; denn bei dir findet der Verwaiste Erbarmen."" -"|ZUE1931|Public Domain HOS.14.4|AT|28|Hosea|14||0|4|"""Ich will ihren Abfall heilen, in freier Gnade will ich sie lieben; denn mein Zorn hat sich von ihnen gewandt."|ZUE1931|Public Domain HOS.14.5|AT|28|Hosea|14||0|5|Ich will für Israel sein wie der Tau, es soll blühen wie die Lilie und Wurzeln schlagen wie die Pappel.|ZUE1931|Public Domain HOS.14.6|AT|28|Hosea|14||0|6|Seine Schosse sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll sein wie die des Ölbaums und sein Duft wie der des Libanon.|ZUE1931|Public Domain HOS.14.7|AT|28|Hosea|14||0|7|Sie werden zurückkehren und wohnen in meinem Schatten, werden sein wie ein Garten und blühen wie der Weinstock, dessen Ruhm ist wie der des Weines vom Libanon.|ZUE1931|Public Domain HOS.14.8|AT|28|Hosea|14||0|8|"Was sollen Ephraim fortan die Götzen? Ich allein habe ihn erhört und sehe nach ihm. Ich bin wie eine grünende Zypresse; von mir kommt deine Frucht."""|ZUE1931|Public Domain HOS.14.9|AT|28|Hosea|14||0|9|Wer ist weise, dass er dieses verstehe, und wer verständig, dass er es einsehe? Denn die Wege des Herrn sind gerade, und Gerechte wandeln darauf, Frevler aber kommen auf ihnen zu Fall.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.1|AT|29|Joel|1||0|1|DAS Wort des Herrn, das an Joel, den Sohn Pethuels, erging.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.2|AT|29|Joel|1||0|2|Höret dies, ihr Ältesten, und merket auf, all ihr Bewohner des Landes: ist je dergleichen geschehen in euren Tagen oder in den Tagen eurer Väter?|ZUE1931|Public Domain JOL.1.3|AT|29|Joel|1||0|3|Erzählt davon euren Kindern, und eure Kinder ihren Kindern, und deren Kinder einem künftigen Geschlecht:|ZUE1931|Public Domain JOL.1.4|AT|29|Joel|1||0|4|"""Was der Nager übriggelassen, das hat die Heuschrecke gefressen, und was die Heuschrecke übriggelassen, das hat der Hüpfer gefressen, und was der Hüpfer übriggelassen, das hat der Vertilger gefressen."""|ZUE1931|Public Domain JOL.1.5|AT|29|Joel|1||0|5|Wachet auf, ihr Trunkenen, und weinet; wehklagt, ihr Weinzecher alle, um den Wein! Denn er ist euch vom Munde hinweggenommen.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.6|AT|29|Joel|1||0|6|Denn ein Volk ist wider mein Land herangezogen, stark und ohne Zahl; es hat Zähne wie ein Löwe, ein Gebiss wie eine Löwin.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.7|AT|29|Joel|1||0|7|Meinen Weinstock hat es verwüstet und meinen Feigenbaum zerknickt; es hat ihn abgeschält um und um und niedergeworfen, weiss sind geworden seine Schosse.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.8|AT|29|Joel|1||0|8|Wehklage, (Land,) wie eine Jungfrau im Trauergewande um den Bräutigam ihrer Jugend.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.9|AT|29|Joel|1||0|9|Speisopfer und Trankspende bleiben aus im Hause des Herrn; es trauern die Priester, die Diener des Altars.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.10|AT|29|Joel|1||0|10|Das Feld ist verwüstet, es trauert der Acker; ja, verwüstet ist das Korn, missraten der Wein, versiegt das Öl.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.11|AT|29|Joel|1||0|11|Enttäuscht sind die Ackersleute, es wehklagen die Weingärtner wegen Weizen und Gerste; denn die Ernte des Feldes ist verloren;|ZUE1931|Public Domain JOL.1.12|AT|29|Joel|1||0|12|der Weinstock ist missraten und der Feigenbaum welk; Granatbaum, auch Palme und Apfelbaum, alle Bäume des Feldes sind verdorrt. Ja, zuschanden geworden ist die Freude, entschwunden für die Menschenkinder.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.13|AT|29|Joel|1||0|13|Gürtet (das Trauergewand) um und schlagt auf die Brust, ihr Priester; wehklagt, ihr Diener des Altars! Kommt, bleibt auch nachts im Trauergewand, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankspende sind dem Hause eures Gottes versagt.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.14|AT|29|Joel|1||0|14|Kündet ein heiliges Fasten an, beruft die Gemeinde! Versammelt die Ältesten, alle Bewohner des Landes beim Hause des Herrn, eures Gottes, und schreit zu dem Herrn:|ZUE1931|Public Domain JOL.1.15|AT|29|Joel|1||0|15|"""O wehe des Tages! Der Tag des Herrn ist nahe! Wie Gewalt vom Allgewaltigen kommt er."|ZUE1931|Public Domain JOL.1.16|AT|29|Joel|1||0|16|Ist nicht die Nahrung hinweggenommen vor unsern Augen und Freude und Frohlocken aus dem Hause unsres Gottes?|ZUE1931|Public Domain JOL.1.17|AT|29|Joel|1||0|17|Verschrumpft sind die Samenkörner unter ihren Schollen. Die Speicher sind verödet, die Scheunen zerfallen, weil das Korn verdorrt ist;|ZUE1931|Public Domain JOL.1.18|AT|29|Joel|1||0|18|was sollten wir in ihnen aufheben? Die Herden der Rinder sind verstört, weil sie keine Weide finden; auch die Schafherden sind bestürzt.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.19|AT|29|Joel|1||0|19|Herr, dich rufe ich an! denn Feuer hat die Auen der Trift verzehrt, und die Flamme hat alle Bäume des Feldes versengt.|ZUE1931|Public Domain JOL.1.20|AT|29|Joel|1||0|20|"Auch die Tiere des Feldes lechzen auf zu dir; denn die Wasserbäche sind ausgetrocknet, und Feuer hat die Auen der Trift verzehrt."""|ZUE1931|Public Domain JOL.2.1|AT|29|Joel|2||0|1|Stosst in die Posaune auf Zion und erhebt den Lärmruf auf meinem heiligen Berge, dass alle Bewohner des Landes erbeben; denn der Tag des Herrn ist da, er ist nahe,|ZUE1931|Public Domain JOL.2.2|AT|29|Joel|2||0|2|ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und des Nebels. Wie Morgenrot breitet sich über die Berge ein grosses und mächtiges Volk; desgleichen ist nie gewesen von Urzeit an und wird nach ihm nimmermehr sein bis zu den Jahren der fernsten Geschlechter.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.3|AT|29|Joel|2||0|3|Vor ihm her frisst Feuer, und hinter ihm lodert die Flamme. Wie der Garten Eden ist vor ihm das Land, und hinter ihm Öde und Wüste; nicht einmal einen Rest hat es übriggelassen.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.4|AT|29|Joel|2||0|4|Sie sind anzusehen wie Rosse und stürmen dahin wie Renner.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.5|AT|29|Joel|2||0|5|Rasselnd wie Kriegswagen hüpfen sie über die Höhen der Berge, gleich dem Prasseln der Feuerflamme, die Stoppeln verzehrt, wie ein mächtiges, kampfgerüstetes Volk.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.6|AT|29|Joel|2||0|6|Vor ihm winden sich Völker in Angst, alle Gesichter sind glühend rot.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.7|AT|29|Joel|2||0|7|Sie stürmen dahin wie Helden, ersteigen die Mauer wie Krieger; sie ziehen ein jeder seinen Weg, und keiner biegt ab von seinem Pfad.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.8|AT|29|Joel|2||0|8|Keiner stösst den andern, sie gehen ein jeder seine Bahn; sie stürzen sich zwischen den Waffen hindurch und unterbrechen den Zug nicht.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.9|AT|29|Joel|2||0|9|Sie überfallen die Stadt, laufen auf die Mauer, steigen in die Häuser; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.10|AT|29|Joel|2||0|10|Vor ihnen bebte die Erde, erzitterte der Himmel; Sonne und Mond verfinsterten sich, und die Sterne verloren ihren Schein.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.11|AT|29|Joel|2||0|11|Der Herr liess seine Stimme erschallen vor seiner Kriegsschar her; denn sein Heer ist sehr gross, gewaltig seines Worts Vollstrecker. Denn gross ist der Tag des Herrn und gar furchtbar; wer kann ihn bestehen?|ZUE1931|Public Domain JOL.2.12|AT|29|Joel|2||0|12|DOCH auch jetzt noch, spricht der Herr, kehret um zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten und Weinen und Klagen;|ZUE1931|Public Domain JOL.2.13|AT|29|Joel|2||0|13|zerreisst eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehret um zu dem Herrn, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld, und es gereut ihn des Übels.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.14|AT|29|Joel|2||0|14|Wer weiss? vielleicht gereut es ihn doch noch, und er lässt einen Segen hinter sich, Speisopfer und Trankspende für den Herrn, euren Gott.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.15|AT|29|Joel|2||0|15|Stosst in die Posaune auf Zion, sagt ein heiliges Fasten an, beruft die Gemeinde!|ZUE1931|Public Domain JOL.2.16|AT|29|Joel|2||0|16|Versammelt das Volk, weiht die Gemeinde, versammelt die Greise, holt herbei die Kinder und Säuglinge! Der Bräutigam komme aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemache!|ZUE1931|Public Domain JOL.2.17|AT|29|Joel|2||0|17|"Weinen mögen zwischen Halle und Altar die Priester, die Diener des Herrn, und sprechen: ""Schone, o Herr, deines Volkes und mache dein Eigentum nicht zum Hohn, dass nicht die Heiden über sie spotten! Warum soll man unter den Heiden sprechen: Wo ist nun ihr Gott?"""|ZUE1931|Public Domain JOL.2.18|AT|29|Joel|2||0|18|Da erwachte der Eifer des Herrn für sein Land, und er erbarmte sich seines Volkes.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.19|AT|29|Joel|2||0|19|Und der Herr antwortete und sprach zu seinem Volke: Siehe, ich sende euch das Korn und den Wein und das Öl, dass ihr euch daran sättigen könnt; und ich mache euch nie mehr zum Hohn unter den Heiden.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.20|AT|29|Joel|2||0|20|Und den (Feind) aus dem Norden treibe ich weit von euch weg und stosse ihn in ein dürres und wüstes Land, seinen Vortrab ins östliche Meer und seine Nachhut ins westliche Meer, dass sein Modergeruch aufsteigt.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.21|AT|29|Joel|2||0|21|Sei ohne Furcht, Acker, frohlocke und freue dich; denn der Herr hat Grosses getan.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.22|AT|29|Joel|2||0|22|Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes; denn neu grünen die Auen der Trift, die Bäume tragen ihre Frucht, Feigenbaum und Weinstock geben vollen Ertrag.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.23|AT|29|Joel|2||0|23|Und ihr Kinder Zions, frohlocket und freuet euch über den Herrn, euren Gott! denn er hat euch Nahrung gegeben zum Heil und euch Regen gesandt, Herbstregen und Frühjahrsregen wie vordem.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.24|AT|29|Joel|2||0|24|Da werden die Tennen sich füllen mit Korn und die Keltern überfliessen von Wein und Öl.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.25|AT|29|Joel|2||0|25|So will ich euch gutmachen die Jahre, da die Heuschrecke frass, Hüpfer, Vertilger und Nager, mein grosses Heer, das ich wider euch gesandt habe.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.26|AT|29|Joel|2||0|26|Und ihr werdet euch satt essen können und den Namen des Herrn, eures Gottes, preisen, der Wunderbares an euch getan hat.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.27|AT|29|Joel|2||0|27|Ihr werdet erkennen, dass ich in Israels Mitte bin, ich der Herr, euer Gott, und keiner sonst. Und mein Volk wird nicht für immer zuschanden werden.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.28|AT|29|Joel|2||0|28|UND nach diesem wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgiesse über alles Fleisch; und eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume träumen, eure Jünglinge werden Gesichte sehen.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.29|AT|29|Joel|2||0|29|Auch über die Knechte und über die Mägde will ich in jenen Tagen meinen Geist ausgiessen.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.30|AT|29|Joel|2||0|30|Ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden, Blut und Feuer und Rauchsäulen.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.31|AT|29|Joel|2||0|31|Die Sonne wird sich in Finsternis wandeln und der Mond in Blut, ehe der grosse und furchtbare Tag des Herrn kommt.|ZUE1931|Public Domain JOL.2.32|AT|29|Joel|2||0|32|Ein jeder aber, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Rettung sein, wie der Herr verheissen hat, und bei den Entronnenen, die der Herr beruft.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.1|AT|29|Joel|3||0|1|DENN siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wo ich das Geschick Judas und Jerusalems wende,|ZUE1931|Public Domain JOL.3.2|AT|29|Joel|3||0|2|da werde ich alle Völker zusammenbringen und sie hinabführen zum Tale Josaphat und dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und Eigentums Israel, weil sie es unter die Völker zerstreut und mein Land verteilt haben,|ZUE1931|Public Domain JOL.3.3|AT|29|Joel|3||0|3|weil sie über mein Volk das Los geworfen, die Knaben um Dirnen hingegeben und die Mädchen um Wein verkauft und ihn getrunken haben.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.4|AT|29|Joel|3||0|4|Und was wollt auch ihr von mir, Tyrus und Sidon und ihr Kreise der Philister alle? Wollt ihr mir eine Tat vergelten, oder wollt ihr mir etwas antun? Eilends, alsbald lasse ich euer Tun auf euer Haupt zurückfallen.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.5|AT|29|Joel|3||0|5|Habt ihr doch mein Silber und mein Gold genommen und meine köstlichen Kleinodien in eure Paläste gebracht.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.6|AT|29|Joel|3||0|6|Und die Kinder Judas und Jerusalems habt ihr den Söhnen Griechenlands verkauft, um sie weit von ihrer Heimat zu entfernen.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.7|AT|29|Joel|3||0|7|Siehe, ich lasse sie erstehen von dem Ort, wohin ihr sie verkauft habt, und euer Tun lasse ich auf euer Haupt zurückfallen,|ZUE1931|Public Domain JOL.3.8|AT|29|Joel|3||0|8|und ich verkaufe eure Söhne und Töchter in die Hand der Kinder Judas, und diese werden sie den Sabäern verkaufen, einem fernen Volke. Denn der Herr hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.9|AT|29|Joel|3||0|9|Rufet dies aus unter den Völkern, rüstet zum Kriege, erwecket die Helden; es sollen herkommen, anrücken alle Krieger!|ZUE1931|Public Domain JOL.3.10|AT|29|Joel|3||0|10|Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern und eure Rebmesser zu Spiessen! Der Schwache sage: Ich bin ein Held.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.11|AT|29|Joel|3||0|11|Erhebt euch und kommt, ihr Völker alle ringsum, und versammelt euch! Dorthinab führe, o Herr, deine Helden!|ZUE1931|Public Domain JOL.3.12|AT|29|Joel|3||0|12|Die Völker mögen sich aufmachen und heranziehen in das Tal Josaphat; denn dort will ich zu Gerichte sitzen über alle Völker ringsum.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.13|AT|29|Joel|3||0|13|Legt die Sichel an! denn die Ernte ist reif. Kommt, tretet! denn die Kelter ist voll. Die Kufen überfliessen; denn ihrer Bosheit ist viel.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.14|AT|29|Joel|3||0|14|Scharen an Scharen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des Herrn im Tal der Entscheidung.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.15|AT|29|Joel|3||0|15|Sonne und Mond haben sich verfinstert, und die Sterne haben ihren Schein verloren.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.16|AT|29|Joel|3||0|16|Donner des Gerichts brüllt vom Zion her, von Jerusalem lässt der Herr seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Aber der Herr ist eine Zuflucht seinem Volke, eine Burg den Kindern Israels.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.17|AT|29|Joel|3||0|17|Dann werdet ihr erkennen, dass ich, der Herr, euer Gott bin, der ich auf Zion wohne, meinem heiligen Berge. Und Jerusalem wird heiliger Boden sein, und Fremde werden es nicht mehr durchziehen.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.18|AT|29|Joel|3||0|18|An jenem Tage wird es geschehen: da triefen die Berge von Wein, und die Hügel fliessen von Milch, und alle Talrinnen Judas strömen von Wasser. Und ein Quell geht aus vom Hause des Herrn und tränkt das Akaziental.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.19|AT|29|Joel|3||0|19|Ägypten wird zur Wüste, Edom zur wüsten Öde wegen des Frevels an den Kindern Judas, weil sie unschuldiges Blut vergossen haben in ihrem Lande.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.20|AT|29|Joel|3||0|20|Juda aber wird ewig bewohnt sein und Jerusalem für und für.|ZUE1931|Public Domain JOL.3.21|AT|29|Joel|3||0|21|Und ich räche ihr Blut, das ich nicht gerächt habe. Und der Herr wird auf Zion wohnen.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.1|AT|30|Amos|1||0|1|DIE Worte des Amos, eines der Schafzüchter von Thekoa, Gesichte über Israel, aus den Tagen Usias, des Königs von Juda, und den Tagen Jerobeams, des Sohnes des Joas, des Königs von Israel, zwei Jahre vor dem Erdbeben.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.2|AT|30|Amos|1||0|2|Und er sprach: Donner des Gerichts brüllt vom Zion her, von Jerusalem lässt der Herr seine Stimme erschallen. Da trauern die Auen der Hirten, der Gipfel des Karmel verdorrt.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.3|AT|30|Amos|1||0|3|So spricht der Herr: Wegen der drei Freveltaten von Damaskus, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: weil sie Gilead mit eisernen Schlitten gedroschen haben.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.4|AT|30|Amos|1||0|4|Ich lasse Feuer los wider das Haus Hasaels, dass es Benhadads Paläste verzehre.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.5|AT|30|Amos|1||0|5|Und ich zerbreche den Riegel von Damaskus und rotte aus die Bewohner aus Bikath-Awen und den Szepterträger aus Beth-Eden, und nach Kir in die Verbannung muss das Volk Arams, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.6|AT|30|Amos|1||0|6|So spricht der Herr: Wegen der drei Freveltaten von Gaza, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: weil sie ganze Dörfer weggeschleppt haben, um sie an Edom auszuliefern.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.7|AT|30|Amos|1||0|7|Ich lasse Feuer los wider die Mauer von Gaza, dass es seine Paläste verzehre.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.8|AT|30|Amos|1||0|8|Und ich rotte aus die Bewohner aus Asdod und den Szepterträger aus Askalon und kehre meine Hand wider Ekron, dass auch der letzte Philister umkommt, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.9|AT|30|Amos|1||0|9|So spricht der Herr: Wegen der drei Freveltaten von Tyrus, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: weil sie ganze Dörfer an Edom ausgeliefert und der Bruderpflicht nicht gedacht haben.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.10|AT|30|Amos|1||0|10|Ich lasse Feuer los wider die Mauer von Tyrus, dass es seine Paläste verzehre.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.11|AT|30|Amos|1||0|11|So spricht der Herr: Wegen der drei Freveltaten von Edom, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: weil er seinen Bruder mit dem Schwerte verfolgt und sein Erbarmen erstickt hat, weil er seinen Zorn auf immer behalten und seinen Grimm auf ewig bewahrt hat.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.12|AT|30|Amos|1||0|12|Ich lasse Feuer los wider Theman, dass es die Paläste von Bozra verzehre.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.13|AT|30|Amos|1||0|13|So spricht der Herr: Wegen der drei Freveltaten der Ammoniter, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: weil sie die Schwangern von Gilead aufgeschlitzt haben, um ihr Gebiet zu erweitern.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.14|AT|30|Amos|1||0|14|Ich lege Feuer an die Mauer von Rabba, dass es seine Paläste verzehre beim Kriegslärm am Tage der Schlacht, beim Wetter am Tage des Sturms.|ZUE1931|Public Domain AMO.1.15|AT|30|Amos|1||0|15|Ihr König zieht mit den Verbannten dahin, er mitsamt seinen Fürsten, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.1|AT|30|Amos|2||0|1|So spricht der Herr: Wegen der drei Freveltaten von Moab, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: weil sie die Gebeine des Königs von Edom zu Kalk verbrannt haben.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.2|AT|30|Amos|2||0|2|Ich lasse Feuer los wider Moab, dass es die Paläste von Kerijoth verzehre; und Moab kommt um im Getümmel, beim Kriegslärm, beim Schall der Posaune.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.3|AT|30|Amos|2||0|3|Und ich vertilge den Herrscher aus seiner Mitte, und mit ihm töte ich all seine Fürsten, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.4|AT|30|Amos|2||0|4|So spricht der Herr: Wegen der drei Freveltaten Judas, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: weil sie das Gesetz des Herrn verworfen und seine Satzungen nicht gehalten haben, weil ihre Lügen sie irregeführt, denen schon ihre Väter gefolgt sind.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.5|AT|30|Amos|2||0|5|Ich lasse Feuer los wider Juda, dass es Jerusalems Paläste verzehre.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.6|AT|30|Amos|2||0|6|So spricht der Herr: Wegen der drei Freveltaten Israels, wegen der vier nehme ich es nicht zurück: weil sie den Unschuldigen um Geld verkaufen und den Armen wegen eines Paars Schuhe.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.7|AT|30|Amos|2||0|7|Sie treten in den Staub das Haupt der Geringen und drängen die Elenden beiseite. Sohn und Vater gehen zur Dirne, meinen heiligen Namen zu entweihen.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.8|AT|30|Amos|2||0|8|Sie strecken sich aus auf gepfändeten Kleidern neben jedem Altar und trinken den Wein der Gebüssten im Haus ihres Gottes.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.9|AT|30|Amos|2||0|9|Und ich habe doch vor euch her die Amoriter vertilgt, deren Wuchs dem Wuchse der Zedern glich und die stark wie die Eichen waren; ich vertilgte ihre Frucht im Wipfel und ihre Wurzeln im Boden.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.10|AT|30|Amos|2||0|10|Ich bins, der euch aus dem Lande Ägypten heraufgeführt und in der Wüste geleitet hat vierzig Jahre, das Amoriterland zu erobern.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.11|AT|30|Amos|2||0|11|Und ich habe aus euren Söhnen Propheten erweckt und Geweihte aus euren Jünglingen. Ist dem nicht so, ihr Israeliten? spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.12|AT|30|Amos|2||0|12|Ihr aber gabt den Geweihten Wein zu trinken und gebotet den Propheten: Ihr dürft nicht weissagen.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.13|AT|30|Amos|2||0|13|Siehe, so mache ich denn den Boden unter euch schwanken, wie der Wagen schwankt, der voller Garben ist.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.14|AT|30|Amos|2||0|14|Da hilft kein Fliehen dem Schnellen, und dem Starken versagt die Kraft; der Held rettet sein Leben nicht,|ZUE1931|Public Domain AMO.2.15|AT|30|Amos|2||0|15|und der Bogenschütze hält nicht stand. Der Schnellfüssige kann nicht entrinnen und der Reiter sein Leben nicht retten.|ZUE1931|Public Domain AMO.2.16|AT|30|Amos|2||0|16|Auch wer unter den Helden ein tapferes Herz hat, flieht nackt an jenem Tage, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.3.1|AT|30|Amos|3||0|1|HÖRT dieses Wort, das der Herr wider euch geredet hat, ihr Israeliten, wider das ganze Geschlecht, das ich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt habe:|ZUE1931|Public Domain AMO.3.2|AT|30|Amos|3||0|2|Euch allein habe ich erwählt vor allen Geschlechtern der Erde; darum suche ich an euch heim all eure Schuld.|ZUE1931|Public Domain AMO.3.3|AT|30|Amos|3||0|3|Gehen auch zwei miteinander, sie haben denn abgeredet?|ZUE1931|Public Domain AMO.3.4|AT|30|Amos|3||0|4|Brüllt der Löwe im Walde, er habe denn einen Raub? Erhebt der Jungleu die Stimme, er habe denn etwas gefangen?|ZUE1931|Public Domain AMO.3.5|AT|30|Amos|3||0|5|Fällt der Vogel zur Erde, es treffe ihn denn das Wurfholz? Schnellt die Falle vom Boden und sollte nichts fangen?|ZUE1931|Public Domain AMO.3.6|AT|30|Amos|3||0|6|Stösst man ins Horn in einer Stadt, und die Leute erschrecken nicht? Geschieht ein Unglück in einer Stadt, und der Herr hätte es nicht gewirkt?|ZUE1931|Public Domain AMO.3.7|AT|30|Amos|3||0|7|Denn Gott der Herr tut kein Ding, er habe denn seinen Ratschluss seinen Knechten, den Propheten, enthüllt.|ZUE1931|Public Domain AMO.3.8|AT|30|Amos|3||0|8|Der Löwe brüllt - wer fürchtet sich nicht? Gott der Herr redet - wer weissagt nicht?|ZUE1931|Public Domain AMO.3.9|AT|30|Amos|3||0|9|Lasst es hören über den Palästen Assyriens und über den Palästen im Lande Ägypten und sprecht: Sammelt euch auf dem Berge Samariens und schaut das grosse Getümmel daselbst und die Bedrückung in seiner Mitte!|ZUE1931|Public Domain AMO.3.10|AT|30|Amos|3||0|10|Sie verstehen nicht, das Rechte zu tun, spricht der Herr; sie häufen Gewalttat auf und Unrecht in ihren Palästen.|ZUE1931|Public Domain AMO.3.11|AT|30|Amos|3||0|11|Darum spricht Gott der Herr also: Der Feind wird rings dein Land durchziehen, und niedergerissen wird dir deine Schutzwehr, und geplündert werden deine Paläste.|ZUE1931|Public Domain AMO.3.12|AT|30|Amos|3||0|12|So spricht der Herr: Wie ein Hirt aus dem Rachen des Löwen zwei Schenkel oder ein Ohrläppchen rettet, so werden die Israeliten gerettet - die zu Samaria in der Ecke des Lagers sitzen und auf dem Damast des Ruhebettes.|ZUE1931|Public Domain AMO.3.13|AT|30|Amos|3||0|13|Hört es und zeugt wider das Haus Jakob, spricht Gott der Herr, der Gott der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain AMO.3.14|AT|30|Amos|3||0|14|An dem Tage, wo ich an Israel seine Freveltaten heimsuche, da suche ich sie heim an den Altären von Bethel; da werden die Hörner des Altars abgehauen und fallen zu Boden.|ZUE1931|Public Domain AMO.3.15|AT|30|Amos|3||0|15|Und ich zerschlage das Winterhaus mitsamt dem Sommerhaus; aus ist's dann mit den Elfenbeinhäusern, die Ebenholzhäuser verschwinden, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.4.1|AT|30|Amos|4||0|1|"HÖRT dieses Wort, ihr Basankühe auf dem Berge Samariens! die ihr die Geringen bedrückt und die Armen zermalmt und zu euren Männern sagt: ""Schaff her, dass wir zechen!"""|ZUE1931|Public Domain AMO.4.2|AT|30|Amos|4||0|2|Gott der Herr hat bei seiner Heiligkeit geschworen: Siehe, es werden Tage über euch kommen, da holt man euch heraus mit Haken und eure Brut mit Angeln.|ZUE1931|Public Domain AMO.4.4|AT|30|Amos|4||0|4|Kommt nach Bethel und frevelt! nach Gilgal und frevelt noch mehr! Bringt am Morgen eure Schlachtopfer, und eure Zehnten am dritten Tag!|ZUE1931|Public Domain AMO.4.5|AT|30|Amos|4||0|5|Verbrennet als Dankopfer gesäuerte Brote und kündigt laut freiwillige Gaben an! So liebt ihr es ja, ihr Israeliten, spricht Gott der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.4.6|AT|30|Amos|4||0|6|Ob ich euch schon müssige Zähne gab in all euren Städten und Mangel an Brot in all euren Orten: dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.4.7|AT|30|Amos|4||0|7|Auch habe ich euch den Regen versagt, drei Monate schon vor der Ernte. Auf die eine Stadt liess ich regnen, und auf die andre liess ich nicht regnen; der eine Acker bekam Regen, der andre, auf den ich nicht regnen liess, verdorrte;|ZUE1931|Public Domain AMO.4.8|AT|30|Amos|4||0|8|und zwei, drei Städte wankten zu einer Stadt, um Wasser zu trinken, aber sie wurden nicht satt: dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.4.9|AT|30|Amos|4||0|9|Ich habe euch mit Kornbrand und mit Vergilben geschlagen; eure Gärten und Weinberge habe ich verwüstet, und eure Feigenbäume und Ölbäume hat die Heuschrecke kahlgefressen: dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.4.10|AT|30|Amos|4||0|10|Ich habe die Pest wider euch losgelassen wie gegen Ägypten; ich habe eure Jünglinge mit dem Schwerte getötet und eure Rosse weggeführt, und den Gestank eures Lagers habe ich aufsteigen lassen in eure Nase: dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.4.11|AT|30|Amos|4||0|11|Ich habe eine Zerstörung unter euch angerichtet, wie Gott einst Sodom und Gomorrha zerstört hat, sodass ihr waret wie ein Scheit, das man aus dem Feuer herausreisst: dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.4.12|AT|30|Amos|4||0|12|Darum will ich dir dieses antun, Israel! - Weil ich dir dieses antun will, rüste dich, vor deinen Gott zu treten, Israel!|ZUE1931|Public Domain AMO.4.13|AT|30|Amos|4||0|13|Denn siehe, der die Berge gebildet und den Wind geschaffen, der dem Menschen kundtut, was sein Sinnen ist, der die Morgenröte und das Dunkel macht, der über die Höhen der Erde schreitet - Herr, Gott der Heerscharen, ist sein Name!|ZUE1931|Public Domain AMO.5.1|AT|30|Amos|5||0|1|HÖRT dieses Wort, die Totenklage, die ich über euch anhebe, Haus Israel:|ZUE1931|Public Domain AMO.5.2|AT|30|Amos|5||0|2|Gefallen ist sie, steht nimmermehr auf, die Jungfrau Israel; hingestreckt liegt sie auf ihrem Lande, keiner richtet sie auf.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.3|AT|30|Amos|5||0|3|Denn so spricht Gott der Herr zum Hause Israel: Die Stadt, die tausend Mann stark ausrückt, behält hundert übrig, und die hundert Mann stark ausrückt, behält zehn übrig.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.4|AT|30|Amos|5||0|4|Denn so spricht der Herr zum Haus Israel: Suchet mich, auf dass ihr lebet,|ZUE1931|Public Domain AMO.5.5|AT|30|Amos|5||0|5|und suchet nicht Bethel! Nach Gilgal sollt ihr nicht gehen und nicht hinüberziehen nach Beerseba! Denn Gilgal muss in die Verbannung, und Bethel wird zunichte.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.6|AT|30|Amos|5||0|6|Suchet den Herrn, auf dass ihr lebet, dass er nicht ein Feuer sende wider das Haus Joseph, es zu verzehren mit unauslöschlicher Glut -|ZUE1931|Public Domain AMO.5.7|AT|30|Amos|5||0|7|die ihr das Recht in Wermut verkehrt und die Gerechtigkeit zu Boden werft!|ZUE1931|Public Domain AMO.5.8|AT|30|Amos|5||0|8|Der das Siebengestirn und den Orion gemacht, der das Dunkel zum Morgen wandelt und den Tag verfinstert zu Nacht, der den Wassern des Meeres ruft und sie ausgiesst über die Erde - Herr ist sein Name!|ZUE1931|Public Domain AMO.5.9|AT|30|Amos|5||0|9|Er lässt Verderben auf die Burgen fallen und bringt Verwüstung über die festen Städte.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.10|AT|30|Amos|5||0|10|Sie hassen den, der im Tor für das Recht eintritt, und verabscheuen den, der die Wahrheit redet.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.11|AT|30|Amos|5||0|11|Darum, weil ihr den Geringen zertretet und Abgaben vom Korn von ihm nehmt - wohl habt ihr Häuser aus Quadern gebaut, doch ihr werdet nicht darin wohnen; wohl habt ihr köstliche Weinberge gepflanzt, doch ihren Wein werdet ihr nicht trinken.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.12|AT|30|Amos|5||0|12|Denn ich weiss, eurer Freveltaten sind viel, und zahlreich sind eure Sünden, die ihr den Unschuldigen bedrängt und Bestechung nehmt und den Armen im Gericht unterdrückt.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.13|AT|30|Amos|5||0|13|Darum schweigt, wer klug ist, zu dieser Zeit; denn es ist eine böse Zeit.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.14|AT|30|Amos|5||0|14|Suchet das Gute und nicht das Böse, damit ihr lebet! und der Herr, der Gott der Heerscharen, wird so mit euch sein, wie ihr sagt.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.15|AT|30|Amos|5||0|15|Hasset das Böse und liebet das Gute und stellet das Recht her im Tor; vielleicht wird dann der Herr, der Gott der Heerscharen, dem Rest Josephs gnädig sein.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.16|AT|30|Amos|5||0|16|"Darum spricht der Herr, der Gott der Heerscharen, also: Auf allen Plätzen erschallt die Totenklage, auf allen Gassen schreit man: ""Weh, weh!"" Den Landmann ruft man zur Trauer, und die der Klage kundig sind, zur Totenklage."|ZUE1931|Public Domain AMO.5.17|AT|30|Amos|5||0|17|Auch in allen Weinbergen erschallt die Totenklage, wenn ich durch euch hinschreite, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.18|AT|30|Amos|5||0|18|Wehe euch, die ihr den Tag des Herrn herbeisehnt! Was soll euch denn der Tag des Herrn? Er ist Finsternis und nicht Licht!|ZUE1931|Public Domain AMO.5.19|AT|30|Amos|5||0|19|(Es wird sein,) wie wenn einer einem Löwen entflieht, und ein Bär begegnet ihm, und er kommt ins Haus und stützt die Hand an die Wand, und es beisst ihn eine Schlange.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.20|AT|30|Amos|5||0|20|Ist doch der Tag des Herrn Finsternis und nicht Licht, dunkel und ohne Glanz!|ZUE1931|Public Domain AMO.5.21|AT|30|Amos|5||0|21|Ich hasse, ich verschmähe eure Feste und mag nicht riechen eure Feiern.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.22|AT|30|Amos|5||0|22|Denn wenn ihr mir Brandopfer darbringt - an euren Gaben habe ich keinen Gefallen, und das Opfer eurer Mastkälber sehe ich nicht an.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.23|AT|30|Amos|5||0|23|Hinweg von mir mit dem Lärm deiner Lieder! Das Spiel deiner Harfen mag ich nicht hören!|ZUE1931|Public Domain AMO.5.24|AT|30|Amos|5||0|24|Aber es ströme wie Wasser das Recht, und die Gerechtigkeit wie ein unversieglicher Bach!|ZUE1931|Public Domain AMO.5.25|AT|30|Amos|5||0|25|Habt ihr mir Schlachtopfer und Gaben dargebracht in der Wüste, vierzig Jahre lang, Haus Israel?|ZUE1931|Public Domain AMO.5.26|AT|30|Amos|5||0|26|So sollt ihr denn Sakkuth, euren König, und Kewan, den Stern eures Gottes, dahintragen, eure Bilder, die ihr euch gemacht habt.|ZUE1931|Public Domain AMO.5.27|AT|30|Amos|5||0|27|Und ich will euch über Damaskus hinaus in die Verbannung führen, spricht der Herr - Gott der Heerscharen ist sein Name.|ZUE1931|Public Domain AMO.6.1|AT|30|Amos|6||0|1|Wehe den Sorglosen in Zion und den Sichern auf dem Berge Samariens, den Vornehmen des ersten unter den Völkern, den Herren des Hauses Israel!|ZUE1931|Public Domain AMO.6.2|AT|30|Amos|6||0|2|Geht hinüber nach Kalne und seht, und geht von dort weiter nach Hamath, der grossen (Stadt), und steigt hinab nach Gath im Philisterland! Seid ihr besser als diese Reiche, ist euer Gebiet grösser als ihr Gebiet?|ZUE1931|Public Domain AMO.6.3|AT|30|Amos|6||0|3|die ihr ferne wähnt den bösen Tag und doch nahe rücket das Jahr des Frevels!|ZUE1931|Public Domain AMO.6.4|AT|30|Amos|6||0|4|die ihr auf Elfenbeinbetten liegt, ausgestreckt auf euren Lagern, die ihr Lämmer esst von der Herde und Kälber aus der Mast;|ZUE1931|Public Domain AMO.6.5|AT|30|Amos|6||0|5|die da leiern zum Klang der Harfe und sich Lieder ersinnen wie David;|ZUE1931|Public Domain AMO.6.6|AT|30|Amos|6||0|6|die da trinken vom feinsten Wein und sich salben mit dem besten Öl - aber sich nicht härmen um den Schaden Josephs.|ZUE1931|Public Domain AMO.6.7|AT|30|Amos|6||0|7|Darum schwört nun Gott der Herr bei sich selbst: Allen voran sollen sie in die Verbannung wandern, und es vergeht der Jubel derer, die auf den Lagern sich streckten,|ZUE1931|Public Domain AMO.6.8|AT|30|Amos|6||0|8|spricht der Herr, der Gott der Heerscharen. Ich verabscheue die Hoffart Jakobs, ich hasse seine Paläste; und so will ich die Stadt preisgeben samt allem, was darin ist.|ZUE1931|Public Domain AMO.6.9|AT|30|Amos|6||0|9|Und wenn zehn Menschen übrigbleiben in einem Hause - sie müssen sterben.|ZUE1931|Public Domain AMO.6.10|AT|30|Amos|6||0|10|"Und hebt einen sein Verwandter und Bestatter auf, um die Gebeine aus dem Hause zu schaffen, und er spricht zu dem im hintersten Winkel des Hauses: ""Ist noch jemand bei dir?"" so sagt der: ""Niemand -."" Doch jener spricht: ""Still! man darf den Namen des Herrn nicht aussprechen!"""|ZUE1931|Public Domain AMO.6.11|AT|30|Amos|6||0|11|Denn siehe, der Herr gebietet, und man schlägt das grosse Haus in Trümmer und das kleine Haus in Stücke.|ZUE1931|Public Domain AMO.6.12|AT|30|Amos|6||0|12|Rennen auch Rosse über Felsen, oder pflügt man mit Rindern das Meer? Dass ihr das Recht in Gift verwandelt und die Frucht der Gerechtigkeit in Wermut!|ZUE1931|Public Domain AMO.6.13|AT|30|Amos|6||0|13|"Die ihr euch freut wegen Lodebar, die ihr sprecht: ""Haben wir nicht durch eigne Kraft uns Karnaim genommen?"""|ZUE1931|Public Domain AMO.6.14|AT|30|Amos|6||0|14|siehe, ich lasse ein Volk wider euch aufstehen, Haus Israel, spricht der Herr, der Gott der Heerscharen. Das wird euch bedrängen von dort an, wo man nach Hamath geht, bis zum Bach der Araba.|ZUE1931|Public Domain AMO.7.1|AT|30|Amos|7||0|1|SOLCHES liess Gott der Herr mich schauen: siehe, Heuschrecken zogen aus, als das Sommergras anfing zu wachsen. Das Sommergras aber kommt nach der Mahd des Königs.|ZUE1931|Public Domain AMO.7.2|AT|30|Amos|7||0|2|"Doch als sie schon daran waren, das Grün des Landes kahlzufressen, sprach ich: ""O Gott, mein Herr, verzeihe doch! Wie kann Jakob bestehen? Er ist ja schon gering."""|ZUE1931|Public Domain AMO.7.3|AT|30|Amos|7||0|3|"Da reute es den Herrn. ""Es soll nicht geschehen!"" sprach der Herr."|ZUE1931|Public Domain AMO.7.4|AT|30|Amos|7||0|4|Solches liess Gott der Herr mich schauen: siehe, Gott der Herr rief dem Feuer, damit zu strafen; dass es fresse die grosse Flut, dass es fresse das Ackerfeld.|ZUE1931|Public Domain AMO.7.5|AT|30|Amos|7||0|5|"Da sprach ich: ""O Gott, mein Herr, lass doch ab! Wie kann Jakob bestehen? Er ist ja schon gering."""|ZUE1931|Public Domain AMO.7.6|AT|30|Amos|7||0|6|"Da reute es den Herrn. ""Auch dieses soll nicht geschehen!"" sprach Gott der Herr."|ZUE1931|Public Domain AMO.7.7|AT|30|Amos|7||0|7|Solches liess der Herr mich schauen: siehe, der Herr stand auf einer Mauer mit einem Senkblei in der Hand.|ZUE1931|Public Domain AMO.7.8|AT|30|Amos|7||0|8|"Und der Herr sprach zu mir: ""Was siehst du, Amos?"" Ich antwortete: ""Ein Senkblei."" Da sprach der Herr: ""Siehe, ich lege das Senkblei an inmitten meines Volkes Israel; ich will ihm nicht länger vergeben."|ZUE1931|Public Domain AMO.7.9|AT|30|Amos|7||0|9|"Die Höhen Isaaks werden verwüstet, und die Heiligtümer Israels werden zerstört; und wider das Haus Jerobeams erhebe ich mich mit dem Schwerte."""|ZUE1931|Public Domain AMO.7.10|AT|30|Amos|7||0|10|"DA sandte Amazja, der Priester von Bethel, zu Jerobeam, dem König von Israel, und liess ihm sagen: ""Amos stiftet Aufruhr wider dich inmitten des Hauses Israel; das Land vermag all seine Worte nicht zu ertragen."|ZUE1931|Public Domain AMO.7.11|AT|30|Amos|7||0|11|"Denn so spricht Amos: Durch das Schwert soll Jerobeam umkommen, und Israel muss in die Verbannung, hinweg aus seinem Lande."""|ZUE1931|Public Domain AMO.7.12|AT|30|Amos|7||0|12|"Da sprach Amazja zu Amos: ""Seher, geh, fliehe ins Land Juda; dort iss dein Brot und dort prophezeie!"|ZUE1931|Public Domain AMO.7.13|AT|30|Amos|7||0|13|"In Bethel aber darfst du nicht mehr prophezeien; denn das ist ein Königsheiligtum und ein Reichstempel."""|ZUE1931|Public Domain AMO.7.14|AT|30|Amos|7||0|14|"Amos antwortete und sprach zu Amazja: ""Ich bin kein Prophet und kein Prophetenjünger, sondern ein Viehhirt bin ich und ziehe Maulbeerfeigen."|ZUE1931|Public Domain AMO.7.15|AT|30|Amos|7||0|15|"Aber der Herr hat mich hinter der Herde weggenommen, und der Herr hat zu mir gesprochen: ""Gehe hin und weissage wider mein Volk Israel."""|ZUE1931|Public Domain AMO.7.16|AT|30|Amos|7||0|16|Und nun, höre das Wort des Herrn! Du verbietest mir, wider Israel zu weissagen und zu reden wider das Haus Isaak.|ZUE1931|Public Domain AMO.7.17|AT|30|Amos|7||0|17|"Darum spricht der Herr also: ""Dein Weib wird zur Dirne in der Stadt, deine Söhne und Töchter fallen durch das Schwert, dein Land wird mit der Meßschnur verteilt; du aber wirst in unreinem Lande sterben, und Israel muss in die Verbannung, hinweg aus seinem Lande."""|ZUE1931|Public Domain AMO.8.1|AT|30|Amos|8||0|1|SOLCHES liess Gott der Herr mich schauen: siehe, da war ein Korb mit reifem Obst.|ZUE1931|Public Domain AMO.8.2|AT|30|Amos|8||0|2|"Und er sprach: ""Was siehst du, Amos?"" Ich antwortete: ""Einen Korb mit reifem Obst."" Da sprach der Herr zu mir: ""Reif zum Ende ist mein Volk Israel; ich will ihm nicht länger vergeben."""|ZUE1931|Public Domain AMO.8.3|AT|30|Amos|8||0|3|An jenem Tage werden wehklagen die Sängerinnen in den Palästen, spricht Gott der Herr; viel sind der Leichen an allen Orten.|ZUE1931|Public Domain AMO.8.4|AT|30|Amos|8||0|4|Höret dies, die ihr den Armen zertretet und die Elenden im Lande bedrückt,|ZUE1931|Public Domain AMO.8.5|AT|30|Amos|8||0|5|"die ihr denkt: ""Wann geht der Neumond vorüber, dass wir Getreide verkaufen? wann der Sabbat, dass wir Korn feilbieten? dass wir das Mass kleiner und den Preis grösser machen und betrügerisch die Waage fälschen?"|ZUE1931|Public Domain AMO.8.6|AT|30|Amos|8||0|6|"dass wir um Geld die Bedürftigen kaufen und den Armen um ein Paar Schuhe und auch den Abfall des Kornes verhandeln?"""|ZUE1931|Public Domain AMO.8.7|AT|30|Amos|8||0|7|Der Herr hat geschworen beim Stolz Jakobs: Nie werde ich all ihre Taten vergessen!|ZUE1931|Public Domain AMO.8.8|AT|30|Amos|8||0|8|Soll darob nicht die Erde erbeben und all ihre Bewohner trauern? Soll sie nicht allenthalben sich heben wie der Nil, sich senken wie der Strom Ägyptens?|ZUE1931|Public Domain AMO.8.9|AT|30|Amos|8||0|9|An jenem Tage wird es geschehen, spricht Gott der Herr, da lasse ich die Sonne untergehen am Mittag und bringe Finsternis über die Erde am hellichten Tage.|ZUE1931|Public Domain AMO.8.10|AT|30|Amos|8||0|10|Da verwandle ich eure Feste in Trauer und all eure Lieder in Klagegesang; da lege ich an alle Hüften das Trauergewand, und ein jeglicher schert sich eine Glatze. Ich schaffe Trauer wie um den einzigen Sohn und ein Ende gleich einem Unglückstag.|ZUE1931|Public Domain AMO.8.11|AT|30|Amos|8||0|11|Siehe, es kommen Tage, spricht Gott der Herr, da sende ich einen Hunger ins Land, nicht Hunger nach Brot und nicht Durst nach Wasser, sondern das Wort des Herrn zu hören.|ZUE1931|Public Domain AMO.8.12|AT|30|Amos|8||0|12|Da schwanken sie von Meer zu Meer und schweifen von Nord nach Ost, das Wort des Herrn zu suchen, und finden es nicht.|ZUE1931|Public Domain AMO.8.13|AT|30|Amos|8||0|13|An jenem Tage fallen in Ohnmacht die schönen Jungfrauen und die jungen Männer vor Durst.|ZUE1931|Public Domain AMO.8.14|AT|30|Amos|8||0|14|"Die bei der Aschere von Samaria schwören und die sprechen: ""So wahr dein Gott lebt, Dan!"" und ""So wahr dein Schutzgott lebt, Beerseba!"" sie werden fallen und nicht wieder aufstehen."|ZUE1931|Public Domain AMO.9.1|AT|30|Amos|9||0|1|Ich sah den Herrn am Altare stehen, und er sprach: Schlage auf den Knauf, dass die Schwellen erbeben! Ich will ihrer aller Haupt zerschlagen und ihren Rest mit dem Schwerte töten; keiner von ihnen soll entrinnen, kein Flüchtiger unter ihnen sich retten.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.2|AT|30|Amos|9||0|2|Brächen sie durch in die Unterwelt - meine Hand fasst sie auch dort, und stiegen sie hinauf in den Himmel - ich hole sie auch von dort herab.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.3|AT|30|Amos|9||0|3|Versteckten sie sich auf dem Gipfel des Karmel, so spüre ich sie dort auf und fasse sie, und verbärgen sie sich vor mir auf dem Grunde des Meeres, so gebiete ich dort der Schlange, sie zu beissen.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.4|AT|30|Amos|9||0|4|Wandern sie gefangen vor ihren Feinden her, so gebiete ich dort dem Schwert, sie zu töten. Ich richte mein Auge auf sie zum Bösen und nicht zum Guten.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.5|AT|30|Amos|9||0|5|Der Herr, der Gott der Heerscharen, der die Erde anrührt, dass sie wogt und all ihre Bewohner trauern, dass sie allenthalben sich hebt wie der Nil und sich senkt wie der Strom Ägyptens;|ZUE1931|Public Domain AMO.9.6|AT|30|Amos|9||0|6|der im Himmel seinen Söller gebaut und sein Gewölbe auf die Erde gegründet, der den Wassern des Meeres rief und sie ausgoss über die Erde - Herr ist sein Name!|ZUE1931|Public Domain AMO.9.7|AT|30|Amos|9||0|7|SEID ihr mir nicht wie das Volk der Mohren, ihr Kinder Israel? spricht der Herr. Habe ich nicht Israel heraufgeführt aus dem Lande Ägypten und die Philister aus Kaphthor und die Syrer aus Kir?|ZUE1931|Public Domain AMO.9.8|AT|30|Amos|9||0|8|Siehe, die Augen Gottes des Herrn sind auf das sündige Königreich gerichtet: Ich will es vom Erdboden vertilgen. Doch will ich das Haus Jakob nicht gänzlich vertilgen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.9|AT|30|Amos|9||0|9|Denn siehe, ich gebe Befehl und schüttle das Haus Israel unter alle Völker, wie man (Getreide) im Siebe schüttelt, sodass kein Körnlein zur Erde fällt.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.10|AT|30|Amos|9||0|10|Durch das Schwert sollen sterben alle Sünder meines Volkes, die da sprechen: Nicht wird uns erreichen noch überholen das Unheil.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.11|AT|30|Amos|9||0|11|An jenem Tage will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten, will ihre Risse vermauern und ihre Trümmer wiederherstellen, will sie aufbauen wie in den Tagen der Vorzeit,|ZUE1931|Public Domain AMO.9.12|AT|30|Amos|9||0|12|damit sie den Rest von Edom gewinnen und alle Völker, über die mein Name gerufen wurde, spricht der Herr, der dieses tut.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.13|AT|30|Amos|9||0|13|Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da rückt der Pflüger an den Schnitter und der Traubenkelterer an den Säemann, da triefen die Berge von Wein, und alle Hügel fliessen.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.14|AT|30|Amos|9||0|14|Da wende ich das Geschick meines Volkes Israel, dass sie verwüstete Städte wieder aufbauen und darin wohnen, dass sie Weinberge pflanzen und ihren Wein trinken, dass sie Gärten anlegen und ihre Früchte geniessen.|ZUE1931|Public Domain AMO.9.15|AT|30|Amos|9||0|15|Ich pflanze sie ein in ihr Land, und nie wieder werden sie ausgerissen aus ihrem Lande, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.1|AT|31|Obadja|1||0|1|GESICHT Obadjas. So spricht der Herr über Edom: Eine Kunde haben wir vom Herrn vernommen, und ein Bote wird unter die Völker entsandt: Auf, lasset uns aufstehen, es zu bekriegen!|ZUE1931|Public Domain OBA.1.2|AT|31|Obadja|1||0|2|Siehe, ich mache dich klein unter den Völkern, verachtet bist du gar sehr.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.3|AT|31|Obadja|1||0|3|"Der Übermut deines Herzens hat dich betrogen, der du in Felsenklüften wohntest, deinen Sitz in der Höhe nahmst und bei dir sprachst: ""Wer wird mich zur Erde hinabstürzen?"""|ZUE1931|Public Domain OBA.1.4|AT|31|Obadja|1||0|4|Wenn du gleich horstest hoch wie der Adler und zwischen den Sternen dein Nest baust, ich stürze von dort dich herab, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.5|AT|31|Obadja|1||0|5|Wären Diebe über dich gekommen, nächtliche Räuber - wie bist du vernichtet! -, sie würden nur stehlen, so viel sie bedürfen. Wären Winzer über dich gekommen, sie liessen doch eine Nachlese übrig.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.6|AT|31|Obadja|1||0|6|(Nun aber) wie ist Esau durchsucht, aufgestöbert seine verborgenen Schätze!|ZUE1931|Public Domain OBA.1.7|AT|31|Obadja|1||0|7|Bis an die Grenze haben dich getrieben deine Bundesgenossen alle: betrogen, überwältigt haben dich deine Freunde, sie nehmen Wohnung an deiner Statt.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.8|AT|31|Obadja|1||0|8|Ja, an jenem Tage, spricht der Herr, da lasse ich die Weisen aus Edom verschwinden, die Einsichtigen vom Gebirge Esaus; keine Einsicht ist mehr in ihm.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.9|AT|31|Obadja|1||0|9|Und deine Helden, Theman, erschrecken, damit jedermann ausgerottet werde vom Gebirge Esaus. Wegen des Mordes,|ZUE1931|Public Domain OBA.1.10|AT|31|Obadja|1||0|10|wegen des Frevels an deinem Bruder Jakob bedeckt dich Schande und wirst du auf immer vernichtet.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.11|AT|31|Obadja|1||0|11|Damals, als du dabeistandest, da Fremde sein Gut wegführten und Ausländer in seine Tore drangen und über Jerusalem das Los warfen, da warst auch du wie einer von ihnen.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.12|AT|31|Obadja|1||0|12|Weide dich nicht an deinem Bruder am Tage seines Unglücks, freue dich nicht über die Söhne Judas am Tag ihres Untergangs und reisse dein Maul nicht auf am Tage der Not.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.13|AT|31|Obadja|1||0|13|Dringe nicht ein in das Tor meines Volkes am Tage seines Verderbens, weide nicht auch du dich an seinem Unglück am Tage seines Verderbens, strecke die Hand nicht aus nach seinem Gut am Tage seines Verderbens.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.14|AT|31|Obadja|1||0|14|Stelle dich nicht an den Scheideweg, um seine Flüchtlinge niederzumachen, und liefere seine Entronnenen nicht aus am Tage der Not.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.15|AT|31|Obadja|1||0|15|Wie du getan hast, wird dir geschehen; deine Tat fällt zurück auf dein Haupt. Denn nahe ist der Tag des Herrn über alle Völker.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.16|AT|31|Obadja|1||0|16|Denn wie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berge, so werden alle Völker ringsum trinken, werden trinken und taumeln, werden sein, als wären sie nie gewesen.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.17|AT|31|Obadja|1||0|17|Aber auf dem Berge Zion wird Rettung sein, und er wird heiliger Boden sein, und das Haus Jakob wird seinen Besitz wieder einnehmen.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.18|AT|31|Obadja|1||0|18|Und das Haus Jakob wird zum Feuer, das Haus Joseph zur Flamme werden, das Haus Esau aber zur Stoppel, und sie werden es anzünden und verzehren, und vom Hause Esau wird keiner entrinnen; denn der Herr hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.19|AT|31|Obadja|1||0|19|Und sie werden das Südland und die Niederung in Besitz nehmen, und sie werden das Gefilde Ephraims und das Gefilde Samariens, Benjamin und Gilead in Besitz nehmen.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.20|AT|31|Obadja|1||0|20|Und die Verbannten der Israeliten werden das Land der Phönizier in Besitz nehmen bis nach Sarepta, und die Verbannten Jerusalems, die in Sepharad sind, werden die Städte des Südlands in Besitz nehmen.|ZUE1931|Public Domain OBA.1.21|AT|31|Obadja|1||0|21|Und Retter werden hinaufziehen auf den Berg Zion, Gericht zu halten über das Gebirge Esaus. Und das Reich wird des Herrn sein!|ZUE1931|Public Domain JON.1.1|AT|32|Jona|1||0|1|UND es erging das Wort des Herrn an Jona, den Sohn Amitthais:|ZUE1931|Public Domain JON.1.2|AT|32|Jona|1||0|2|Auf, gehe nach Ninive, der grossen Stadt, und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen.|ZUE1931|Public Domain JON.1.3|AT|32|Jona|1||0|3|Aber Jona machte sich auf, aus dem Angesichte des Herrn hinweg nach Tharsis zu fliehen, und ging nach Joppe hinab. Da fand er ein Schiff, das nach Tharsis fuhr. Er bezahlte den Fahrpreis und stieg ein, um mit nach Tharsis zu fahren, hinweg aus den Augen des Herrn.|ZUE1931|Public Domain JON.1.4|AT|32|Jona|1||0|4|Aber der Herr warf einen gewaltigen Wind auf das Meer, und es entstand ein gewaltiger Sturm auf dem Meere, sodass das Schiff zu scheitern drohte.|ZUE1931|Public Domain JON.1.5|AT|32|Jona|1||0|5|Da fürchteten sich die Schiffsleute und schrieen ein jeder zu seinem Gott. Und sie warfen die Geräte auf dem Schiff ins Meer, um sich Erleichterung zu schaffen. Jona aber war in den untersten Schiffsraum hinabgestiegen, hatte sich niedergelegt und schlief fest.|ZUE1931|Public Domain JON.1.6|AT|32|Jona|1||0|6|Da trat der Schiffshauptmann an ihn heran und sprach zu ihm: Was kommt dich an, zu schlafen? Auf, rufe deinen Gott an; vielleicht nimmt er Rücksicht auf uns, dass wir nicht verderben.|ZUE1931|Public Domain JON.1.7|AT|32|Jona|1||0|7|Dann sprachen sie zueinander: Kommt, wir wollen das Los werfen, damit wir erfahren, um wessen willen uns dieses Unglück trifft. Und sie warfen das Los, und es fiel auf Jona.|ZUE1931|Public Domain JON.1.8|AT|32|Jona|1||0|8|Da sprachen sie zu ihm: Sage uns doch: was ist dein Gewerbe, und woher kommst du? wo bist du daheim, und zu welchem Volk gehörst du?|ZUE1931|Public Domain JON.1.9|AT|32|Jona|1||0|9|Er antwortete ihnen: Ich bin ein Hebräer und verehre den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat.|ZUE1931|Public Domain JON.1.10|AT|32|Jona|1||0|10|Da fürchteten die Männer sich sehr und sprachen zu ihm: Was hast du da getan! Denn die Männer wussten, dass er vor dem Herrn floh; er hatte es ihnen nämlich gesagt.|ZUE1931|Public Domain JON.1.11|AT|32|Jona|1||0|11|Und sie sprachen zu ihm: Was sollen wir mit dir machen, dass das Meer ruhig wird und von uns lässt? Denn das Meer wurde immer stürmischer.|ZUE1931|Public Domain JON.1.12|AT|32|Jona|1||0|12|Er antwortete ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer ruhig werden und von euch lassen. Denn ich weiss, dass dieser gewaltige Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist.|ZUE1931|Public Domain JON.1.13|AT|32|Jona|1||0|13|Nun strengten sich die Männer an, das Schiff wieder ans Land zu bringen, aber sie vermochten es nicht; denn das Meer wurde immer stürmischer gegen sie.|ZUE1931|Public Domain JON.1.14|AT|32|Jona|1||0|14|Da riefen sie den Herrn an und sprachen: Ach Herr, lass uns doch nicht umkommen, wenn wir diesen Mann ums Leben bringen, und rechne uns nicht unschuldiges Blut an; denn du, o Herr, hast nach deinem Wohlgefallen getan.|ZUE1931|Public Domain JON.1.15|AT|32|Jona|1||0|15|Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da stand das Meer ab von seinem Wüten.|ZUE1931|Public Domain JON.1.16|AT|32|Jona|1||0|16|Es kam aber grosse Furcht vor dem Herrn über die Männer, und sie schlachteten dem Herrn ein Opfer und taten Gelübde.|ZUE1931|Public Domain JON.2.1|AT|32|Jona|2||0|1|UND der Herr entbot einen grossen Fisch, Jona zu verschlingen, und Jona war drei Tage und drei Nächte in dem Bauche des Fisches.|ZUE1931|Public Domain JON.2.2|AT|32|Jona|2||0|2|Da betete Jona im Bauche des Fisches zu dem Herrn, seinem Gott,|ZUE1931|Public Domain JON.2.3|AT|32|Jona|2||0|3|und sprach: Aus meiner Not rief ich zu dem Herrn, / und er erhörte mich. / Aus dem Schoss der Unterwelt schrie ich, / du hörtest meine Stimme. /|ZUE1931|Public Domain JON.2.4|AT|32|Jona|2||0|4|Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, / und die Flut umschloss mich; / all deine Wogen und Wellen / gingen über mich hin. /|ZUE1931|Public Domain JON.2.5|AT|32|Jona|2||0|5|Schon dachte ich, ich sei verstossen, / hinweg aus deinen Augen. / Wie werde ich je wieder schauen / deinen heiligen Tempel? /|ZUE1931|Public Domain JON.2.6|AT|32|Jona|2||0|6|Die Wasser gingen mir bis an die Seele, / die Tiefe umschloss mich, / Meertang umschlang mein Haupt /|ZUE1931|Public Domain JON.2.7|AT|32|Jona|2||0|7|an den Gründen der Berge. / Ich war hinabgefahren in die Erde, / ihre Riegel schlossen sich hinter mir auf ewig; / da zogst du mein Leben empor aus der Grube, / o Herr, mein Gott! /|ZUE1931|Public Domain JON.2.8|AT|32|Jona|2||0|8|Als meine Seele in mir verzagte, / gedachte ich des Herrn, / und mein Gebet drang zu dir / in deinen heiligen Tempel. /|ZUE1931|Public Domain JON.2.9|AT|32|Jona|2||0|9|Die an nichtige Götzen sich halten, / verlassen (ihn,) ihre Zuflucht. /|ZUE1931|Public Domain JON.2.10|AT|32|Jona|2||0|10|Ich aber will mit lautem Danken / dir Opfer bringen; / was ich gelobt habe, will ich erfüllen! / Die Hilfe steht bei dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain JON.2.11|AT|32|Jona|2||0|11|Und der Herr gebot dem Fisch, und er spie Jona ans Land.|ZUE1931|Public Domain JON.3.1|AT|32|Jona|3||0|1|DARNACH erging das Wort des Herrn zum zweiten Male an Jona:|ZUE1931|Public Domain JON.3.2|AT|32|Jona|3||0|2|Auf, gehe nach Ninive, der grossen Stadt, und predige ihr, was ich dir sagen werde.|ZUE1931|Public Domain JON.3.3|AT|32|Jona|3||0|3|Und Jona machte sich auf und ging nach Ninive gemäss dem Befehl des Herrn. Ninive aber war eine über alle Massen grosse Stadt, drei Tagereisen zu durchwandern.|ZUE1931|Public Domain JON.3.4|AT|32|Jona|3||0|4|Und Jona begann in die Stadt hineinzugehen, eine Tagereise weit; dann predigte er: Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört!|ZUE1931|Public Domain JON.3.5|AT|32|Jona|3||0|5|Und die Leute von Ninive glaubten Gott und riefen ein Fasten aus, und gross und klein legte Trauer an.|ZUE1931|Public Domain JON.3.6|AT|32|Jona|3||0|6|Und die Kunde drang bis vor den König von Ninive. Da stand er auf von seinem Throne, tat seinen Mantel von sich, bedeckte sich mit dem Trauergewand und setzte sich in die Asche.|ZUE1931|Public Domain JON.3.7|AT|32|Jona|3||0|7|"Dann liess er ausrufen und verkünden in Ninive: ""Auf Befehl des Königs und seiner Grossen: Menschen und Vieh, Rinder und Schafe, sollen nichts geniessen, sie sollen nicht weiden noch Wasser trinken."|ZUE1931|Public Domain JON.3.8|AT|32|Jona|3||0|8|Sie sollen sich in Trauer hüllen, Menschen und Vieh, und mit Macht zu Gott rufen und sollen sich ein jeder bekehren von seinem bösen Wandel und von dem Frevel, der an seinen Händen ist.|ZUE1931|Public Domain JON.3.9|AT|32|Jona|3||0|9|"Wer weiss, vielleicht gereut es Gott doch noch, und er lässt ab von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht untergehen."""|ZUE1931|Public Domain JON.3.10|AT|32|Jona|3||0|10|Als nun Gott ihr Tun sah, dass sie sich von ihrem bösen Wandel bekehrten, liess er sich das Unheil gereuen, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht.|ZUE1931|Public Domain JON.4.1|AT|32|Jona|4||0|1|Das verdross Jona gar sehr, und er ward zornig.|ZUE1931|Public Domain JON.4.2|AT|32|Jona|4||0|2|Und so betete er zum Herrn und sprach: Ach Herr, das ist's eben, was ich mir sagte, als ich noch in meinem Lande war. Darum wollte ich auch das erste Mal nach Tharsis fliehen. Denn ich wusste ja, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langmütig und reich an Huld, und dass dich des Übels gereut.|ZUE1931|Public Domain JON.4.3|AT|32|Jona|4||0|3|Und nun, o Herr, nimm doch meine Seele von mir; denn es ist mir lieber, ich sterbe, als dass ich noch weiterlebe.|ZUE1931|Public Domain JON.4.4|AT|32|Jona|4||0|4|Da antwortete der Herr: Ist es recht, dass du so zürnst?|ZUE1931|Public Domain JON.4.5|AT|32|Jona|4||0|5|Darnach ging Jona zur Stadt hinaus und liess sich östlich der Stadt nieder. Er baute sich dort eine Hütte und sass darunter im Schatten, bis er sähe, wie es der Stadt ergehen würde.|ZUE1931|Public Domain JON.4.6|AT|32|Jona|4||0|6|Und Gott der Herr entbot einen Rizinus; der wuchs über Jona empor, um seinem Haupte Schatten zu geben und ihm so seinen Unmut zu nehmen. Über diesen Rizinus freute sich Jona sehr.|ZUE1931|Public Domain JON.4.7|AT|32|Jona|4||0|7|Als aber am folgenden Tage die Morgenröte aufstieg, entbot Gott einen Wurm; der stach den Rizinus, sodass er verdorrte.|ZUE1931|Public Domain JON.4.8|AT|32|Jona|4||0|8|Und als die Sonne aufging, entbot Gott einen schwülen Ostwind, und die Sonne stach auf Jonas Haupt, sodass er matt wurde. Da wünschte er sich den Tod und sprach: Es ist mir lieber, ich sterbe, als dass ich noch weiterlebe.|ZUE1931|Public Domain JON.4.9|AT|32|Jona|4||0|9|Gott aber sprach zu Jona: Ist es recht, dass du so zürnst um des Rizinus willen? Er antwortete: Ja, mit Recht zürne ich so, dass mir das Leben verleidet ist.|ZUE1931|Public Domain JON.4.10|AT|32|Jona|4||0|10|Da sprach der Herr: Dich jammert des Rizinus, um den du doch keine Mühe gehabt und den du nicht grossgezogen hast, der in einer Nacht geworden und in einer Nacht verdorben ist.|ZUE1931|Public Domain JON.4.11|AT|32|Jona|4||0|11|Und mich sollte der grossen Stadt Ninive nicht jammern, in der über 120 000 Menschen sind, die zwischen rechts und links noch nicht unterscheiden können, dazu die Menge Vieh?|ZUE1931|Public Domain MIC.1.1|AT|33|Micha|1||0|1|DAS Wort des Herrn, das an Micha von Moreseth erging in den Tagen der judäischen Könige Jotham, Ahas und Hiskia, Gesichte über Samaria und Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.2|AT|33|Micha|1||0|2|Höret, ihr Völker alle! Merke auf, o Erde und was sie erfüllt, dass Gott der Herr wider euch zeuge, der Herr von seinem heiligen Tempel aus.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.3|AT|33|Micha|1||0|3|Denn siehe, der Herr bricht auf von seiner Stätte, er steigt herab und tritt auf die Höhen der Erde.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.4|AT|33|Micha|1||0|4|Da zerschmelzen die Berge unter seinem Tritt, und die Täler, sie spalten sich - wie Wachs vor dem Feuer, wie Wasser, ausgeschüttet an einem Abhang.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.5|AT|33|Micha|1||0|5|All das um der Missetat Jakobs und um der Sünde des Hauses Israel willen! Woher die Missetat Jakobs? Nicht von Samaria? Und woher die Sünde des Hauses Juda? Nicht von Jerusalem?|ZUE1931|Public Domain MIC.1.6|AT|33|Micha|1||0|6|So will ich denn Samaria zum Steinhaufen im Felde, zum Pflanzland für Reben machen, will seine Steine zu Tale stürzen und seine Grundfesten blosslegen.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.7|AT|33|Micha|1||0|7|All seine Bilder sollen zerschlagen und all seine Weihgeschenke verbrannt werden, und alle seine Götzen will ich verwüsten; denn von Dirnenlohn sind sie zusammengebracht, und zu Dirnenlohn sollen sie wieder werden.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.8|AT|33|Micha|1||0|8|DARUM will ich wehklagen und jammern, barfuss und bloss einhergehen, will ein Wehklagen anheben wie die Schakale, ein Jammern wie die Strausse.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.9|AT|33|Micha|1||0|9|Denn unheilbar ist der Schlag, der es getroffen; er reicht bis nach Juda, er schlägt bis an das Tor meines Volkes, bis Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.10|AT|33|Micha|1||0|10|Verkündet es nicht in Gath; in Akko weinet doch nicht! in Beth-Leaphra wälzt euch im Staube!|ZUE1931|Public Domain MIC.1.11|AT|33|Micha|1||0|11|Es gehen dahin die Bewohner von Saphir; nicht wagen sich aus ihrer Stadt heraus die Bewohner von Zaanan. Die Klage von Beth-Ezel nimmt bei euch ihren Standort.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.12|AT|33|Micha|1||0|12|Denn die Bewohner von Maroth harren|ZUE1931|Public Domain MIC.1.13|AT|33|Micha|1||0|13|Spannt die Rosse vor den Wagen, ihr Bewohner von Lachis! Das ist der Anfang der Sünde für die Tochter Zion; denn in dir fanden sich die Frevel Israels.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.14|AT|33|Micha|1||0|14|Darum wird man dir, Moreseth-Gath, den Scheidebrief geben. Die Häuser von Achsib werden den Königen Israels zur Täuschung.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.15|AT|33|Micha|1||0|15|Bis zum Eroberer bringe ich euch, ihr Bewohner von Maresa: bis nach Adullam wird die Herrlichkeit Israels kommen.|ZUE1931|Public Domain MIC.1.16|AT|33|Micha|1||0|16|Mache dich kahl und schere dich wegen deiner geliebten Kinder! Mache dir eine Glatze, so gross wie die des Geiers; denn sie werden gefangen von dir hinweggeführt.|ZUE1931|Public Domain MIC.2.1|AT|33|Micha|2||0|1|WEHE denen, die Arges sinnen auf ihren Lagern und, wenn der Morgen tagt, es vollbringen, weil es in ihrer Macht steht;|ZUE1931|Public Domain MIC.2.2|AT|33|Micha|2||0|2|die nach Äckern gieren und sie rauben, nach Häusern - und sie wegnehmen; die Gewalt üben an dem Mann und seinem Haus, an dem Besitzer und seinem Erbgut!|ZUE1931|Public Domain MIC.2.3|AT|33|Micha|2||0|3|Darum spricht der Herr: Siehe, auch ich sinne auf Unheil - wider dieses Geschlecht; da werdet ihr euren Hals nicht herausziehen und nicht mehr den Kopf hochtragen; denn es ist eine böse Zeit.|ZUE1931|Public Domain MIC.2.4|AT|33|Micha|2||0|4|"An jenem Tage wird man über euch einen Spruch anheben und eine Klage anstimmen und sprechen: ""Wir sind vernichtet, verwüstet! Das Erbe meines Volkes wird mit der Meßschnur vermessen, und niemand gibt es zurück; unter die, die uns wegführten, wird unser Feld verteilt."" -"|ZUE1931|Public Domain MIC.2.5|AT|33|Micha|2||0|5|"""Dafür wirst du niemanden haben, der die Meßschnur über ein Ackerlos auswirft in der Gemeinde des Herrn."" -"|ZUE1931|Public Domain MIC.2.6|AT|33|Micha|2||0|6|"""Lasst das Predigen!"" predigen sie. ""Derlei Dinge predigt man nicht. Nicht wird Schmach erfahren"|ZUE1931|Public Domain MIC.2.7|AT|33|Micha|2||0|7|"das Haus Jakob. Ist denn der Herr unmutig geworden? Ist solches sein Tun? Sind seine Worte nicht gütig gegenüber Israel?"" -"|ZUE1931|Public Domain MIC.2.8|AT|33|Micha|2||0|8|"""Ihr seid's, die wider mein Volk als Feind aufstehen; vom Rock reisst ihr den Mantel herunter denen, die arglos vorüberziehen, dem Krieg abgeneigt."|ZUE1931|Public Domain MIC.2.9|AT|33|Micha|2||0|9|Die Frauen meines Volkes vertreibt ihr von ihren geliebten Kindern, ihren Kleinen nehmt ihr meinen Schmuck für immer.|ZUE1931|Public Domain MIC.2.10|AT|33|Micha|2||0|10|Steht auf und geht! denn hier ist kein Ort der Ruhe; um eurer Unreinheit willen werdet ihr vernichtet in unheilbarer Vernichtung.|ZUE1931|Public Domain MIC.2.11|AT|33|Micha|2||0|11|"Ja, wenn einer käme, Dunst und Trug vorlöge. Predigen will ich dir von Wein und Rauschtrank! - das wäre der Prediger für diese Leute."""|ZUE1931|Public Domain MIC.2.12|AT|33|Micha|2||0|12|Sammeln will ich ganz Jakob, zusammenbringen den Rest Israels; ich will sie vereinigen wie Schafe im Pferch, wie eine Herde auf der Trift, eine tosende Menge von Menschen.|ZUE1931|Public Domain MIC.2.13|AT|33|Micha|2||0|13|Der Durchbrecher zieht vor ihnen her; sie brechen durch, durchschreiten das Tor und drängen hinaus. Ihr König schreitet vor ihnen einher, der Herr an ihrer Spitze.|ZUE1931|Public Domain MIC.3.1|AT|33|Micha|3||0|1|Ich sprach: Höret doch, ihr Häupter Jakobs und ihr Fürsten des Hauses Israel: Solltet ihr nicht das Recht kennen?|ZUE1931|Public Domain MIC.3.2|AT|33|Micha|3||0|2|Die das Gute hassen und das Böse lieben, die den Leuten die Haut vom Leibe reissen und das Fleisch von den Knochen,|ZUE1931|Public Domain MIC.3.3|AT|33|Micha|3||0|3|die das Fleisch meines Volkes fressen, ihnen die Haut abziehen und die Knochen zerschlagen, die sie zerlegen wie Fleisch im Topfe, wie Fleischstücke im Kessel -|ZUE1931|Public Domain MIC.3.4|AT|33|Micha|3||0|4|dannzumal werden sie zu dem Herrn schreien, aber er wird sie nicht erhören; er wird sein Angesicht vor ihnen verbergen zu jener Zeit, weil sie so schlecht gehandelt haben.|ZUE1931|Public Domain MIC.3.5|AT|33|Micha|3||0|5|So spricht der Herr wider die Propheten, die mein Volk irreführen, die Heil verkünden, wenn ihre Zähne etwas zu beissen haben, aber dem den Krieg erklären, der ihnen nichts ins Maul steckt:|ZUE1931|Public Domain MIC.3.6|AT|33|Micha|3||0|6|Darum wird Nacht über euch kommen, dass ihr keine Gesichte schaut, und Finsternis, dass ihr nicht wahrsagen könnt. Die Sonne wird diesen Propheten untergehen, und der Tag wird ihnen schwarz werden.|ZUE1931|Public Domain MIC.3.7|AT|33|Micha|3||0|7|Dann werden die Seher beschämt dastehen und die Wahrsager zuschanden werden, und sie alle werden den Bart verhüllen; denn sie bekommen von Gott keine Antwort.|ZUE1931|Public Domain MIC.3.8|AT|33|Micha|3||0|8|Ich aber bin erfüllt mit Kraft, mit dem Geiste des Herrn, mit Recht und Stärke, Jakob seinen Frevel, Israel seine Sünde vorzuhalten.|ZUE1931|Public Domain MIC.3.9|AT|33|Micha|3||0|9|Höret doch dieses, ihr Häupter des Hauses Jakob, ihr Fürsten des Hauses Israel, die ihr das Recht verabscheut und alles Gerade krumm macht,|ZUE1931|Public Domain MIC.3.10|AT|33|Micha|3||0|10|die ihr Zion mit Blut baut und Jerusalem mit Unrecht!|ZUE1931|Public Domain MIC.3.11|AT|33|Micha|3||0|11|"Seine Häupter sprechen Recht um Bestechung, seine Priester geben Weisung um Lohn, und seine Propheten wahrsagen um Geld - und dabei verlassen sie sich auf den Herrn und sprechen: ""Ist nicht der Herr in unsrer Mitte? Es kann kein Unglück über uns kommen."""|ZUE1931|Public Domain MIC.3.12|AT|33|Micha|3||0|12|Darum wird Zion um euretwillen zum Feld umgepflügt, Jerusalem wird zum Trümmerhaufen und der Tempelberg zur Waldeshöhe.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.1|AT|33|Micha|4||0|1|UND es wird geschehen in den letzten Tagen, da wird der Berg mit dem Hause des Herrn festgegründet stehen an der Spitze der Berge und die Hügel überragen; und Völker werden zu ihm hinströmen,|ZUE1931|Public Domain MIC.4.2|AT|33|Micha|4||0|2|"und viele Nationen werden sich aufmachen und sprechen: ""Kommt, lasset uns hinaufziehen zum Berge des Herrn, zu dem Hause des Gottes Jakobs, dass er uns seine Wege lehre und wir wandeln auf seinen Pfaden; denn von Zion wird Weisung ausgehen, und das Wort des Herrn von Jerusalem."""|ZUE1931|Public Domain MIC.4.3|AT|33|Micha|4||0|3|Und er wird Recht sprechen zwischen vielen Völkern und Weisung geben starken Nationen bis in die Ferne; und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Spiesse zu Rebmessern. Kein Volk wird wider das andre das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.4|AT|33|Micha|4||0|4|Sie werden ein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzen, ohne dass einer sie aufschreckt. Denn der Mund des Herrn der Heerscharen hat es geredet.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.5|AT|33|Micha|4||0|5|Denn alle Völker wandeln ein jedes im Namen seines Gottes, wir aber, wir wandeln im Namen des Herrn, unsres Gottes, immer und ewig.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.6|AT|33|Micha|4||0|6|An jenem Tage, spricht der Herr, will ich sammeln, was hinkt, und zusammenbringen, was zersprengt ist und was ich geschädigt habe.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.7|AT|33|Micha|4||0|7|Und ich will das Hinkende zum Stamm der Zukunft und das Zersprengte zum starken Volke machen, und der Herr wird ihr König sein auf dem Berge Zion von nun an bis in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.8|AT|33|Micha|4||0|8|Und du, Herdenturm, Hügel der Tochter Zion, zu dir wird kommen, wird wiederkehren die frühere Herrschaft, das Königtum über das Haus Israel.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.9|AT|33|Micha|4||0|9|Nun? warum schreist du so kläglich? Ist kein König in dir? Ist dein Berater dahin, dass dich Wehen erfassen wie eine Gebärende?|ZUE1931|Public Domain MIC.4.10|AT|33|Micha|4||0|10|Winde dich und stöhne, Tochter Zion, wie eine Gebärende! Denn jetzt musst du zur Stadt hinaus und auf dem Felde wohnen, musst bis nach Babel ziehen; dort wirst du errettet werden, dort wird dich der Herr aus der Hand deiner Feinde erlösen.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.11|AT|33|Micha|4||0|11|Dann werden sich viele Völker wider dich versammeln und sprechen: Sie werde entweiht, und unser Auge sehe seine Lust an Zion!|ZUE1931|Public Domain MIC.4.12|AT|33|Micha|4||0|12|Sie aber kennen die Gedanken des Herrn nicht und verstehen nicht seinen Ratschluss, dass er sie gesammelt wie Garben auf einer Tenne.|ZUE1931|Public Domain MIC.4.13|AT|33|Micha|4||0|13|Auf und drisch, Tochter Zion! denn ich gebe dir eiserne Hörner, ich gebe dir eherne Hufe, dass du viele Völker zermalmest. Ihren Raub sollst du dem Herrn weihen, ihren Reichtum dem Herrn der ganzen Erde.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.1|AT|33|Micha|5||0|1|NUN mache dir Einschnitt an Einschnitt! Einen Wall haben sie wider uns aufgeworfen, mit dem Stecken schlagen sie den Herrscher Israels auf den Backen.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.2|AT|33|Micha|5||0|2|Und du, Bethlehem-Ephrath, du kleinster unter den Gauen Judas, aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll; sein Ursprung ist in der Vorzeit, in unvordenklichen Tagen.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.3|AT|33|Micha|5||0|3|Darum gibt er sie preis bis zu der Zeit, da sie, die gebären soll, geboren hat und der Rest seiner Brüder zu den Kindern Israels heimkehrt.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.4|AT|33|Micha|5||0|4|Dann tritt er auf und weidet sie in der Kraft des Herrn, in dem erhabenen Namen des Herrn, seines Gottes, und sie wohnen ruhig; denn nun wird er gross sein bis an die Enden der Erde.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.5|AT|33|Micha|5||0|5|Und das wird das Heil sein. Dringt der Assyrer in unser Land und betritt er unsern Boden, so stellen wir ihm sieben Hirten entgegen, acht fürstliche Männer.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.6|AT|33|Micha|5||0|6|Die werden Assyrien mit dem Schwerte weiden, das Land Nimrods mit gezückter Waffe; sie werden uns vor dem Assyrer erretten, wenn er in unser Land eindringt und unser Gebiet betritt.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.7|AT|33|Micha|5||0|7|Dann wird der Rest Jakobs unter den Nationen, inmitten der Völkermenge, wie Tau von dem Herrn sein, wie Regen auf dem Gras, der nicht auf Menschen wartet, noch harrt auf Menschenkinder.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.8|AT|33|Micha|5||0|8|Und es wird der Rest Jakobs unter den Nationen, inmitten der Völkermenge, wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes sein, wie ein Jungleu unter den Herden der Schafe, der, wenn er einbricht, niederschlägt und zerreisst - und niemand rettet.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.9|AT|33|Micha|5||0|9|Deine Hand triumphiert über deine Bedränger, all deine Feinde werden vertilgt.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.10|AT|33|Micha|5||0|10|An jenem Tage wird es geschehen, spricht der Herr, da vertilge ich die Rosse aus deiner Mitte und rotte aus deine Streitwagen;|ZUE1931|Public Domain MIC.5.11|AT|33|Micha|5||0|11|da vertilge ich die Burgen deines Landes und reisse alle deine Festungen nieder;|ZUE1931|Public Domain MIC.5.12|AT|33|Micha|5||0|12|da vertilge ich die Zaubermittel aus deiner Hand, und Zeichendeuter sollst du nicht mehr haben;|ZUE1931|Public Domain MIC.5.13|AT|33|Micha|5||0|13|da vertilge ich die Schnitzbilder und die Malsteine aus deiner Mitte, und du sollst dich nicht mehr niederwerfen vor dem Machwerk deiner Hände;|ZUE1931|Public Domain MIC.5.14|AT|33|Micha|5||0|14|da reisse ich die Ascheren aus deiner Mitte und vernichte deine Götzen.|ZUE1931|Public Domain MIC.5.15|AT|33|Micha|5||0|15|Und ich übe in Zorn und Grimm Rache an den Völkern, die nicht haben hören wollen.|ZUE1931|Public Domain MIC.6.1|AT|33|Micha|6||0|1|HÖRET doch das Wort, das der Herr spricht: Auf, halte Gericht vor den Bergen, und die Hügel sollen deine Stimme hören.|ZUE1931|Public Domain MIC.6.2|AT|33|Micha|6||0|2|Höret, ihr Berge, den Rechtsstreit des Herrn, und merket auf, ihr Grundfesten der Erde! Denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit seinem Volke, mit Israel geht er vor Gericht.|ZUE1931|Public Domain MIC.6.3|AT|33|Micha|6||0|3|"""Mein Volk, was habe ich dir getan? womit dich verdrossen? Lege Zeugnis ab wider mich!"|ZUE1931|Public Domain MIC.6.4|AT|33|Micha|6||0|4|Habe ich dich doch aus dem Lande Ägypten geführt und dich aus dem Sklavenhause erlöst, habe dir Mose und Aaron und Mirjam als Führer gesandt.|ZUE1931|Public Domain MIC.6.5|AT|33|Micha|6||0|5|"Mein Volk, gedenke doch, was Balak, der König von Moab, im Schilde führte, und was Bileam, der Sohn Beors, ihm geantwortet hat, auf dass du die Wohltaten des Herrn erkennest!"""|ZUE1931|Public Domain MIC.6.6|AT|33|Micha|6||0|6|"""Womit soll ich vor den Herrn treten, mich beugen vor dem Gott der Höhe? Soll ich vor ihn treten mit Brandopfern, mit einjährigen Kälbern?"|ZUE1931|Public Domain MIC.6.7|AT|33|Micha|6||0|7|"Hat der Herr Wohlgefallen an vieltausend Widdern, an ungezählten Bächen Öls? Soll ich meinen Erstgebornen hingeben für meine Sünde, die Frucht meines Leibes als Sühne meiner Seele?"" -"|ZUE1931|Public Domain MIC.6.8|AT|33|Micha|6||0|8|"""Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Recht üben und die Güte lieben und demütig wandeln vor deinem Gott."""|ZUE1931|Public Domain MIC.6.9|AT|33|Micha|6||0|9|Horch! der Herr ruft der Stadt zu - und Weisheit ist es, seinen Namen zu fürchten -, höret, Landvolk und Stadtgemeinde!|ZUE1931|Public Domain MIC.6.10|AT|33|Micha|6||0|10|"""Kann ich vergessen die frevlen Schätze im Hause des Frevlers und das verfluchte magere Mass?"|ZUE1931|Public Domain MIC.6.11|AT|33|Micha|6||0|11|Kann ich ihn ungestraft lassen trotz unrechter Waage und trotz des Beutels mit falschen Gewichten?|ZUE1931|Public Domain MIC.6.12|AT|33|Micha|6||0|12|Die Reichen der Stadt sind voll Gewalttat, und ihre Bewohner reden Lügen, und Trug ist die Zunge in ihrem Munde.|ZUE1931|Public Domain MIC.6.13|AT|33|Micha|6||0|13|So fange denn auch ich an, dich mit Verheerung zu strafen um deiner Sünden willen.|ZUE1931|Public Domain MIC.6.14|AT|33|Micha|6||0|14|Du wirst essen, aber nicht satt werden, und dein Hunger bleibt in deinem Innern. Du wirst hinwegschaffen, aber nichts retten; und was du rettest, will ich dem Schwert preisgeben.|ZUE1931|Public Domain MIC.6.15|AT|33|Micha|6||0|15|Du wirst säen, aber nicht ernten; du wirst Oliven keltern, aber mit Öl dich nicht salben, Trauben keltern, und doch keinen Wein trinken.|ZUE1931|Public Domain MIC.6.16|AT|33|Micha|6||0|16|"Du hast dich gehalten an die Satzungen Omris, an alle Taten des Hauses Ahabs, und bist gewandelt in ihren Ratschlägen - damit ich dich zur Wüste mache und ihre Bewohner zum Gespött; so sollt ihr die Schmähung der Völker tragen."""|ZUE1931|Public Domain MIC.7.1|AT|33|Micha|7||0|1|WEHE mir, denn es geht mir wie nach dem Einsammeln des Obstes, wie nach der Nachlese im Weinberg: keine Traube mehr zum Essen, keine Feige, nach der mein Herz verlangt.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.2|AT|33|Micha|7||0|2|Verschwunden sind die Frommen im Lande, kein Redlicher ist mehr unter den Menschen. Sie lauern alle auf Blut und stellen einer dem andern das Netz.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.3|AT|33|Micha|7||0|3|Ihre Hände verstehen es trefflich, Böses zu tun; der Obere fordert, und der Richter ist feil; der Mächtige entscheidet nach seinem Belieben, und das Recht, das verdrehen sie.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.4|AT|33|Micha|7||0|4|Der Beste unter ihnen ist wie ein Stechdorn, und der Redlichste von ihnen ist wie eine Dornhecke. Der Tag deiner Späher, deine Heimsuchung, ist gekommen; nun hebt die Bestürzung an.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.5|AT|33|Micha|7||0|5|Vertraue keiner dem Nächsten! verlasse sich keiner auf den Freund! verwahre die Pforte deines Mundes vor dem Weibe an deiner Brust!|ZUE1931|Public Domain MIC.7.6|AT|33|Micha|7||0|6|Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter erhebt sich wider die Mutter, die Sohnsfrau wider die Schwieger; des Menschen Feinde sind die eignen Hausgenossen.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.7|AT|33|Micha|7||0|7|ICH aber will ausschauen nach dem Herrn, will harren auf den Gott meines Heils! Er wird mich erhören, mein Gott.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.8|AT|33|Micha|7||0|8|Freue dich nicht über mich, meine Feindin! Wenn ich gefallen bin, stehe ich wieder auf; wenn ich in Finsternis sitze, ist der Herr mein Licht.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.9|AT|33|Micha|7||0|9|Ich will den Grimm des Herrn tragen - denn ich habe wider ihn gesündigt -, bis er sich meiner Sache annimmt und mir Recht schafft, mich an das Licht herausführt, dass ich seine Gerechtigkeit schaue.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.10|AT|33|Micha|7||0|10|Meine Feindin aber soll es sehen, und Beschämung soll über sie kommen, die zu mir sagt: Wo ist der Herr, dein Gott? Meine Augen werden sich an ihr weiden; nun wird sie zertreten werden wie Kot auf der Gasse.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.11|AT|33|Micha|7||0|11|Es kommt ein Tag, da werden meine Mauern wieder aufgebaut; es kommt ein Tag, da wird meine Grenze in die Ferne gerückt.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.12|AT|33|Micha|7||0|12|Es kommt ein Tag, da werden sie zu mir wallen von Assur bis Ägypten und von Ägypten bis zum (Euphrat-)Strom, von einem Meere zum andern und von einem Gebirge zum andern.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.13|AT|33|Micha|7||0|13|Aber die Erde wird zur Wüste werden um ihrer Bewohner willen, zur Strafe für ihre Taten.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.14|AT|33|Micha|7||0|14|Weide dein Volk mit deinem Stabe, die Herde deines Eigentums, die einsam die Wildnis bewohnt inmitten des Fruchtlandes, lass sie wieder in Basan und Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.15|AT|33|Micha|7||0|15|Wie zur Zeit, da du aus Ägypten auszogst, lass uns wieder Wunder schauen!|ZUE1931|Public Domain MIC.7.16|AT|33|Micha|7||0|16|Die Völker werden es sehen und zuschanden werden an all ihrer Macht; sie werden die Hand auf den Mund legen, und ihre Ohren werden taub sein.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.17|AT|33|Micha|7||0|17|Sie werden Staub lecken wie die Schlange, wie das Gewürm der Erde. Zitternd werden sie hervorkommen aus ihren Burgen; dem Herrn, unsrem Gott, werden sie bebend sich nahen und sich vor dir fürchten.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.18|AT|33|Micha|7||0|18|Wer ist ein Gott wie du, der die Schuld verzeiht und die Sünde vergibt dem Rest seines Eigentums, der seinen Zorn nicht ewig festhält, sondern Freude daran hat, gnädig zu sein?|ZUE1931|Public Domain MIC.7.19|AT|33|Micha|7||0|19|Er wird sich wiederum unser erbarmen, unsre Schuld unter die Füsse treten. Du wirst all unsre Sünden in die Tiefe des Meeres versenken.|ZUE1931|Public Domain MIC.7.20|AT|33|Micha|7||0|20|Du wirst Jakob Treue erweisen und Abraham Güte, wie du unsern Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.1|AT|34|Nahum|1||0|1|AUSSPRUCH über Ninive. Das Buch des Gesichtes Nahums von Elkos.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.2|AT|34|Nahum|1||0|2|Ein eifersüchtiger Gott ist der Herr, ein Rächer und voller Grimm. Ein Rächer ist der Herr gegenüber seinen Feinden, er verharrt im Zorn gegen seine Widersacher.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.3|AT|34|Nahum|1||0|3|Wohl ist der Herr langmütig und von grosser Huld, doch ungestraft lässt er nicht. In Sturm und Wetter fährt er einher, und Gewölk ist der Staub seiner Füsse.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.4|AT|34|Nahum|1||0|4|Er schilt das Meer und trocknet es aus, und alle Ströme lässt er versiegen. Basan und Karmel verschmachten, und die Blüte des Libanon welkt.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.5|AT|34|Nahum|1||0|5|Die Berge erbeben vor ihm, und die Hügel zerschmelzen; vor seinem Angesichte erbraust die Erde, der Erdkreis samt allen, die darauf wohnen.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.6|AT|34|Nahum|1||0|6|Wer kann bestehen vor seinem Groll? wer hält stand bei der Glut seines Zorns? Sein Grimm ergiesst sich wie Feuer, und die Felsen geraten vor ihm in Brand.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.7|AT|34|Nahum|1||0|7|Der Herr ist gütig gegen die, die auf ihn hoffen, eine Zuflucht am Tage der Not; er kennt, die bei ihm sich bergen,|ZUE1931|Public Domain NAM.1.8|AT|34|Nahum|1||0|8|er rettet sie bei überströmender Flut. Ein Ende macht er seinen Widersachern, seine Feinde jagt er in die Finsternis.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.9|AT|34|Nahum|1||0|9|Was denkt ihr denn von dem Herrn? Nicht zweimal wird sich die Drangsal erheben; denn bis zur Vernichtung führt er's durch.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.10|AT|34|Nahum|1||0|10|Abgehauene Dornen sind sie alle, sie werden verzehrt wie dürre Stoppeln.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.11|AT|34|Nahum|1||0|11|Ist nicht von dir ausgegangen, der Arges sann wider den Herrn, der Heilloses plante?|ZUE1931|Public Domain NAM.1.12|AT|34|Nahum|1||0|12|SO spricht der Herr: Wenn sie auch unversehrt sind und noch so zahlreich, sie müssen doch verschwinden und vergehen. Habe ich dich gedemütigt, so will ich dich nicht wieder demütigen.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.13|AT|34|Nahum|1||0|13|Und nun will ich sein Joch, das auf dir lastet, zerbrechen, will deine Bande zerreissen.|ZUE1931|Public Domain NAM.1.14|AT|34|Nahum|1||0|14|Darum hat der Herr wider dich Befehl erlassen: Dein Name soll nicht mehr fortgepflanzt werden. Aus dem Hause deines Gottes tilge ich Schnitzbild und Gussbild; ich mache die Schmach dir zum Grabe.|ZUE1931|Public Domain NAM.2.1|AT|34|Nahum|2||0|1|Siehe auf den Bergen die Füsse des Freudenboten, der Heil verkündet! Feiere deine Feste, Juda, erfülle deine Gelübde! Denn der Heillose soll forthin nicht mehr über dich kommen; er ist gänzlich vernichtet.|ZUE1931|Public Domain NAM.2.2|AT|34|Nahum|2||0|2|Wider dich zieht einer heran, der zerschmettert! Halte Wacht! Spähe aus auf den Weg, gürte fest die Lenden, rüste dich mit Macht!|ZUE1931|Public Domain NAM.2.3|AT|34|Nahum|2||0|3|Der Herr stellt den Weinstock Jakobs wieder her wie den Weinstock Israels; denn Verwüster haben sie verwüstet, haben ihre Ranken verderbt.|ZUE1931|Public Domain NAM.2.4|AT|34|Nahum|2||0|4|Der Schild seiner Helden ist rot, seine Krieger sind scharlachfarben; die Wagen funkeln im Feuer des Stahls am Tage, da er sie rüstet, und die Rosse sind voller Unruhe.|ZUE1931|Public Domain NAM.2.5|AT|34|Nahum|2||0|5|Durch die Gassen rasen die Wagen, rasseln über die Plätze; sie sind anzusehen wie Fackeln, fahren hin und her wie die Blitze.|ZUE1931|Public Domain NAM.2.6|AT|34|Nahum|2||0|6|Er erinnert sich seiner Edlen, aber sie straucheln auf ihren Bahnen; sie eilen hin zur Stadtmauer - doch schon ist das Schutzdach errichtet.|ZUE1931|Public Domain NAM.2.7|AT|34|Nahum|2||0|7|Die Tore am Strome sind erbrochen - da verzagt der Palast.|ZUE1931|Public Domain NAM.2.8|AT|34|Nahum|2||0|8|Die Königin wird entblösst, wird weggeführt, und ihre Mägde schluchzen wie Tauben und schlagen sich an die Brust.|ZUE1931|Public Domain NAM.2.9|AT|34|Nahum|2||0|9|"Ninive ist wie ein Teich, dessen Wasser entfliehen. ""Halt! Halt!"" - aber keiner wendet sich um."|ZUE1931|Public Domain NAM.2.10|AT|34|Nahum|2||0|10|Raubet Silber, raubet Gold! denn da ist der Schätze kein Ende. Nehmt euch eine Last von all den Kostbarkeiten!|ZUE1931|Public Domain NAM.2.11|AT|34|Nahum|2||0|11|Leere, Entleerung und Verheerung! Verzagte Herzen und wankende Kniee! Ein Zittern in allen Lenden und aller Angesicht glühend rot!|ZUE1931|Public Domain NAM.2.12|AT|34|Nahum|2||0|12|Wo ist nun die Lagerstatt der Löwen und die Höhle für die Jungleuen, wohin sich der Löwe zurückzog, der junge Leu, wo keiner sie aufschreckte?|ZUE1931|Public Domain NAM.2.13|AT|34|Nahum|2||0|13|der Löwe, der raubte, dass seine Jungen genug hatten, der für seine Löwinnen würgte, der mit Raub seine Höhlen füllte und seine Lagerstätten mit zerrissener Beute!|ZUE1931|Public Domain NAM.2.14|AT|34|Nahum|2||0|14|Siehe, ich will an dich, spricht der Herr der Heerscharen; ich lasse dein Lager in Rauch aufgehen, das Schwert soll deine Jungleuen fressen! Ich mache deinem Rauben auf Erden ein Ende, und die Stimme deiner Boten wird nicht mehr gehört!|ZUE1931|Public Domain NAM.3.1|AT|34|Nahum|3||0|1|WEHE über die Blutstadt, ganz voll Lug und Gewalttat, wo des Raubens kein Ende!|ZUE1931|Public Domain NAM.3.2|AT|34|Nahum|3||0|2|Horch, Geisselklatschen und Rädergerassel! Horch, jagende Rosse, schnellende Wagen,|ZUE1931|Public Domain NAM.3.3|AT|34|Nahum|3||0|3|bäumende Reiter! flammende Schwerter und blitzende Speere! Erschlagne in Haufen und Tote die Menge! Der Leichen kein Ende; man strauchelt über die Leiber.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.4|AT|34|Nahum|3||0|4|(Und all das) wegen der vielen Buhlereien der Buhlerin, der anmutigen Zauberin, die Völker berauschte mit ihrem Buhlen, Nationen mit ihrer Zauberkunst!|ZUE1931|Public Domain NAM.3.5|AT|34|Nahum|3||0|5|Siehe, ich will an dich, spricht der Herr der Heerscharen; ich hebe dir die Schleppe hoch bis über das Gesicht und lasse Völker deine Blösse sehen und Königreiche deine Schande.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.6|AT|34|Nahum|3||0|6|Ich werfe Unrat über dich, entehre dich und stelle dich zur Schau.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.7|AT|34|Nahum|3||0|7|"Und jeder, der dich sieht, wird sich scheu von dir wenden und wird sprechen: ""Zerstört ist Ninive! Wer wird um sie klagen? wo suche ich Tröster für sie?"""|ZUE1931|Public Domain NAM.3.8|AT|34|Nahum|3||0|8|Bist du besser als No-Amon, das an den Strömen lag, rings von Wasser umgeben, dessen Bollwerk ein Meer und dessen Mauer Wasser war?|ZUE1931|Public Domain NAM.3.9|AT|34|Nahum|3||0|9|Äthiopien war seine Stärke und das endlose Ägypten, Put und die Libyer waren seine Helfer.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.10|AT|34|Nahum|3||0|10|Doch auch es musste in die Verbannung, musste wandern in die Gefangenschaft. Auch seine Kinder wurden zerschmettert an den Ecken aller Strassen; über seine Edlen warf man das Los, und all seine Grossen wurden in Ketten geschlagen.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.11|AT|34|Nahum|3||0|11|Auch du musst den Taumelbecher leeren, wirst umnachtet sein; auch du wirst Zuflucht vor dem Feinde suchen.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.12|AT|34|Nahum|3||0|12|Alle deine Bollwerke sind wie Feigenbäume mit frühreifen Feigen; wenn sie geschüttelt werden, fallen sie dem Esser in den Mund.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.13|AT|34|Nahum|3||0|13|Ja, die Krieger in deiner Mitte sind Weiber, Feuer hat deine Riegel gefressen; weit geöffnet sind deinen Feinden die Tore deines Landes.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.14|AT|34|Nahum|3||0|14|Schöpfe dir Wasser für die Belagerung, mache stark deine Bollwerke! Tritt den Lehm und stampfe den Ton, greife zur Ziegelform!|ZUE1931|Public Domain NAM.3.15|AT|34|Nahum|3||0|15|Dort wird das Feuer dich fressen, das Schwert dich vertilgen. Ob du zahlreich bist wie die Grashüpfer, ob du zahlreich bist wie die Heuschrecken,|ZUE1931|Public Domain NAM.3.16|AT|34|Nahum|3||0|16|ob deiner Krämer mehr sind als der Sterne am Himmel - die Grashüpfer häuten sich und fliegen davon.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.17|AT|34|Nahum|3||0|17|Deine Amtleute sind wie die Heuschrecken, und deine Schreiber wie die Heupferde, die sich, wenn es kalt ist, an den Mauern lagern; geht aber die Sonne auf, so fliehen sie, und niemand weiss, wo sie sind.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.18|AT|34|Nahum|3||0|18|Geschlafen haben deine Hirten, König von Assur, geschlummert deine Edlen; dein Volk ist zerstreut auf den Bergen, und niemand ist, der sie sammelt.|ZUE1931|Public Domain NAM.3.19|AT|34|Nahum|3||0|19|Keine Heilung gibt es für deinen Schaden, tödlich ist deine Wunde. Alle, die von dir hören, klatschen über dich in die Hände; denn über wen ist nicht deine Bosheit ergangen ohne Unterlass?|ZUE1931|Public Domain HAB.1.1|AT|35|Habakuk|1||0|1|DER Ausspruch, den der Prophet Habakuk (in einem Gesichte) geschaut hat.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.2|AT|35|Habakuk|1||0|2|Wie lange schon rufe ich, Herr, und du hörst nicht! schreie ich zu dir über Gewalt, und du kommst nicht zu Hilfe!|ZUE1931|Public Domain HAB.1.3|AT|35|Habakuk|1||0|3|Warum lässest du mich Unrecht sehen und muss ich Unheil schauen? warum ist Bedrückung und Gewalttat vor meinen Augen und Streit und Hader?|ZUE1931|Public Domain HAB.1.4|AT|35|Habakuk|1||0|4|Darum erschlafft das Gesetz, und das Recht kommt nimmermehr auf; denn der Gottlose umringt den Gerechten, und das Recht wird verkehrt.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.5|AT|35|Habakuk|1||0|5|Seht hin unter die Völker und schaut, starret und staunt! Denn ich tue ein Werk in euren Tagen - ihr glaubtet es nicht, würde es erzählt.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.6|AT|35|Habakuk|1||0|6|Denn siehe, ich erwecke die Chaldäer, das grausame, ungestüme Volk, das in die Fernen der Erde zieht, Wohnungen einzunehmen, die nicht sein sind.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.7|AT|35|Habakuk|1||0|7|Schrecklich und furchtbar ist es. Von ihm geht das Gericht aus.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.8|AT|35|Habakuk|1||0|8|Schneller als Panther sind seine Rosse, und seine Reiter grimmiger als Wölfe am Abend; von fernher kommen sie geflogen wie der Adler, der zum Frasse eilt.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.9|AT|35|Habakuk|1||0|9|Sie kommen alle, Gewalt zu üben, ihr Angesicht richtend wider den Osten, und sammeln Gefangene wie Sand.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.10|AT|35|Habakuk|1||0|10|Sie spotten der Könige, und Fürsten sind ihnen ein Gelächter; sie lachen jeder Feste, schütten Erde auf und nehmen sie ein.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.11|AT|35|Habakuk|1||0|11|Dann wirbeln sie dahin wie der Wind und ziehen weiter und machen ihre Kraft zu ihrem Gott.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.12|AT|35|Habakuk|1||0|12|Bist nicht du, o Herr, von Urzeit her mein heiliger Gott? Wir werden nicht sterben. Herr, du hast sie zum Gerichte bestellt und als Boten zur Strafe verordnet.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.13|AT|35|Habakuk|1||0|13|Deine Augen sind zu rein, als dass sie Böses ansehen könnten, und dem Argen vermagst du nicht zuzuschauen. Warum siehst du denn den Treulosen zu und schweigst, wenn der Gottlose den Gerechten verschlingt,|ZUE1931|Public Domain HAB.1.14|AT|35|Habakuk|1||0|14|wenn er den Menschen tut wie den Fischen im Meer, wie dem Gewürm, das keinen Herrscher hat?|ZUE1931|Public Domain HAB.1.15|AT|35|Habakuk|1||0|15|Alles holt er mit der Angel herauf, schleppt es mit seinem Netz und sammelt es in seinem Garn; darob freut er sich und frohlockt.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.16|AT|35|Habakuk|1||0|16|Darum opfert er seinem Netze und räuchert seinem Garn; denn durch sie wird ihm sein reichlich Teil und ein fettes Mahl.|ZUE1931|Public Domain HAB.1.17|AT|35|Habakuk|1||0|17|Soll er denn ewig sein Schwert zücken und ohne Unterlass die Völker schonungslos würgen?|ZUE1931|Public Domain HAB.2.1|AT|35|Habakuk|2||0|1|AUF meine Warte will ich treten, auf den Turm mich stellen, will spähen und schauen, was er mit mir reden und was er antworten wird auf meinen Vorhalt.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.2|AT|35|Habakuk|2||0|2|Da antwortete mir der Herr und sprach: Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sie ein auf Tafeln, dass man sie geläufig lesen kann.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.3|AT|35|Habakuk|2||0|3|Denn noch ist der Offenbarung ihre Frist gesetzt, doch sie drängt zum Ende und trügt nicht. Wenn sie verzieht, so harre darauf! Denn sie kommt gewiss und bleibt nicht aus.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.4|AT|35|Habakuk|2||0|4|"""Siehe, der Ungerechte - seine Seele verschmachtet in ihm; der Gerechte aber wird kraft seiner Treue (gegen Gott) am Leben bleiben."""|ZUE1931|Public Domain HAB.2.5|AT|35|Habakuk|2||0|5|Wehe dem treulosen Verächter, dem stolzen Mann, der nie genug hat, der seinen gierigen Schlund weit aufsperrt wie die Unterwelt und unersättlich ist wie der Tod, der zu sich sammelt alle Völker und um sich vereinigt alle Nationen!|ZUE1931|Public Domain HAB.2.6|AT|35|Habakuk|2||0|6|Werden sie nicht alle einen Spruch über ihn anheben, im Hohngedicht auf ihn anspielen und sprechen: Wehe dem, der aufhäuft, was nicht sein ist - wie lange noch? - und schwere Schuldenlast sich auflädt!|ZUE1931|Public Domain HAB.2.7|AT|35|Habakuk|2||0|7|Werden nicht plötzlich deine Gläubiger aufstehen und deine Peiniger erwachen, dass du ihnen zum Raube wirst?|ZUE1931|Public Domain HAB.2.8|AT|35|Habakuk|2||0|8|Weil du viele Völker ausgeraubt hast, werden die übrigen Völker alle dich ausrauben um der Blutschuld an den Menschen willen und wegen der Gewalttat an der Erde, an der Stadt und allen, die darin wohnen.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.9|AT|35|Habakuk|2||0|9|Wehe dem, der bösen Gewinn einheimst in sein Haus, um in der Höhe sein Nest zu bauen, um sich zu retten aus der Hand des Unheils!|ZUE1931|Public Domain HAB.2.10|AT|35|Habakuk|2||0|10|Du hast beschlossen, was deinem Hause Schande bringt: viele Völker hast du vernichtet, deiner eignen Seele zur Sünde.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.11|AT|35|Habakuk|2||0|11|Ja, der Stein in der Mauer schreit, und der Balken im Holzwerk antwortet ihm.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.12|AT|35|Habakuk|2||0|12|Wehe dem, der eine Stadt mit Blut baut und eine Burg auf Unrecht gründet!|ZUE1931|Public Domain HAB.2.13|AT|35|Habakuk|2||0|13|"Kommt nicht vom Herrn der Heerscharen das Wort: ""Völker arbeiten fürs Feuer, und Nationen mühen sich ab für nichts""?"|ZUE1931|Public Domain HAB.2.14|AT|35|Habakuk|2||0|14|Denn die Erde wird voll werden der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, wie das Meer von Wassern bedeckt ist.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.15|AT|35|Habakuk|2||0|15|Wehe dem, der den andern seinen Zorn zu trinken gibt und aus der Schale seines Grimms sie berauscht, um ihre Blösse zu schauen!|ZUE1931|Public Domain HAB.2.16|AT|35|Habakuk|2||0|16|So trinke nun auch du und taumle! An dich kommt nun der Becher in der Rechten des Herrn; du sollst satt werden an Schmach statt an Ehre.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.17|AT|35|Habakuk|2||0|17|Denn der Frevel am Libanon wird auf dir lasten, und die Vernichtung der Tiere wird dich erdrücken um der Blutschuld an den Menschen willen und wegen der Gewalttat an der Erde, an der Stadt und allen, die darin wohnen.|ZUE1931|Public Domain HAB.2.18|AT|35|Habakuk|2||0|18|Was hilft denn das Schnitzbild, dass der Meister es schnitzt, das Gussbild und Lügenorakel, dass der Meister darauf vertraut und stumme Götzen macht?|ZUE1931|Public Domain HAB.2.19|AT|35|Habakuk|2||0|19|"Wehe dem, der zum Holz spricht: ""Erwache!"" und zum stummen Stein: ""Stehe auf!"" Dergleichen sollte weissagen? Es ist ja gefasst in Silber und Gold, und keinerlei Odem ist in ihm."|ZUE1931|Public Domain HAB.2.20|AT|35|Habakuk|2||0|20|Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel - stille vor ihm, alle Welt!|ZUE1931|Public Domain HAB.3.1|AT|35|Habakuk|3||0|1|GEBET des Propheten Habakuk.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.2|AT|35|Habakuk|3||0|2|O Herr, ich habe Kunde von dir vernommen, habe dein Tun geschaut, o Herr! Inmitten der Jahre lass es werden, inmitten der Jahre tue dich kund, im Zorn sei eingedenk des Erbarmens!|ZUE1931|Public Domain HAB.3.3|AT|35|Habakuk|3||0|3|Gott kommt von Theman her, der Heilige vom Gebirge Paran. Seine Hoheit bedeckt den Himmel, und die Erde ist voll seines Ruhmes.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.4|AT|35|Habakuk|3||0|4|Sein Glanz erscheint wie das Licht, Strahlen ihm zur Seite; er macht sie zur Hülle seiner Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.5|AT|35|Habakuk|3||0|5|Vor ihm her geht die Pest, und die Seuche folgt ihm auf dem Fuss.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.6|AT|35|Habakuk|3||0|6|Er tritt auf und macht die Erde erbeben, er schaut hin und macht die Völker auffahren. Es zerbersten die ewigen Berge, es versinken die Hügel der Vorzeit, seine ewigen Bahnen.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.7|AT|35|Habakuk|3||0|7|Dem Unheil verfallen sehe ich die Zelte Kusans, es erbeben die Zeltdecken Midians.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.8|AT|35|Habakuk|3||0|8|Ist über die Ströme dein Zorn entbrannt, o Herr, oder dein Grimm über das Meer, dass du darüber fährst auf deinen Rossen, auf deinen Siegeswagen?|ZUE1931|Public Domain HAB.3.9|AT|35|Habakuk|3||0|9|Gänzlich enthüllst du den Bogen, gesättigt mit Geschossen ist dein Köcher. Du spaltest die Erde - da fliessen Ströme;|ZUE1931|Public Domain HAB.3.10|AT|35|Habakuk|3||0|10|die Berge sehen dich und erbeben. Wasser giessen die Wolken, der Ozean erhebt seine Stimme. Ihres Aufgangs vergisst|ZUE1931|Public Domain HAB.3.11|AT|35|Habakuk|3||0|11|die Sonne, der Mond bleibt in seiner Wohnung beim Licht deiner fliegenden Pfeile, beim Glanz deines blitzenden Speers.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.12|AT|35|Habakuk|3||0|12|Im Grimme schreitest du über die Erde, im Zorn zertrittst du Nationen.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.13|AT|35|Habakuk|3||0|13|Du ziehst aus, deinem Volk zu Hilfe, zu helfen deinem Gesalbten. Du schmetterst das Dach weg vom Hause des Gottlosen, legst den Grund bloss bis auf den Fels.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.14|AT|35|Habakuk|3||0|14|Du durchbohrst mit deinen Geschossen sein Haupt, seine Fürsten werden verweht wie Spreu. Mich zu zerstreuen, ziehen heran ihre Scharen, den Armen im Versteck zu verschlingen.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.15|AT|35|Habakuk|3||0|15|Du lässest deine Rosse fahren über das Meer, da brausen die grossen Wasser.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.16|AT|35|Habakuk|3||0|16|Ich hörte es, und es bebte mein Leib; ob des Schalls gellte mein Mund. Der Frass drang in meine Gebeine, und unter mir bebte mein Schritt. Ich werde Ruhe finden am Tage der Drangsal, der hereinbrechen wird über das Volk, das mich bedrängt.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.17|AT|35|Habakuk|3||0|17|Denn der Feigenbaum trägt nicht, und an den Reben ist kein Ertrag; es schlägt fehl die Frucht des Ölbaums, und der Acker bringt kein Brot; die Schafe sind aus der Hürde verschwunden, und in den Ställen steht kein Rind mehr.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.18|AT|35|Habakuk|3||0|18|Ich aber will ob dem Herrn frohlocken, will jubeln ob dem Gott meines Heils.|ZUE1931|Public Domain HAB.3.19|AT|35|Habakuk|3||0|19|Gott der Herr ist meine Kraft! Er macht meine Füsse den Hinden gleich und lässt mich auf Höhen schreiten.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.1|AT|36|Zefanja|1||0|1|DAS Wort des Herrn, das an Zephanja erging, den Sohn Chusis, des Sohnes Gedaljas, des Sohnes Amarjas, des Sohnes Hiskias, in den Tagen Josias, des Sohnes Amons, des Königs von Juda.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.2|AT|36|Zefanja|1||0|2|Wegraffen will ich alles vom Angesichte der Erde, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.3|AT|36|Zefanja|1||0|3|Wegraffen will ich Menschen und Vieh, wegraffen die Vögel des Himmels und die Fische im Meer. Zu Falle will ich bringen die Gottlosen, ausrotten die Menschen vom Angesichte der Erde, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.4|AT|36|Zefanja|1||0|4|Ich recke meine Hand aus wider Juda und wider alle Bewohner Jerusalems und tilge weg von dieser Stätte den Namen Baals und den Namen der Götzenpriester|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.5|AT|36|Zefanja|1||0|5|samt denen, die sich niederwerfen auf den Dächern vor dem Heer des Himmels, und denen, die sich niederwerfen vor dem Herrn und doch bei Milkom schwören,|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.6|AT|36|Zefanja|1||0|6|samt denen, die dem Herrn den Rücken kehren, die den Herrn nicht suchen und nicht nach ihm fragen.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.7|AT|36|Zefanja|1||0|7|Stille vor Gott dem Herrn! Denn der Tag des Herrn ist nahe. Ja, der Herr hat ein Schlachtopfer zugerichtet, seine Geladenen geweiht.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.8|AT|36|Zefanja|1||0|8|Und an dem Tage des Schlachtopfers des Herrn suche ich heim die Fürsten, auch die Königssöhne und alle, die sich kleiden in fremdländische Kleider.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.9|AT|36|Zefanja|1||0|9|An jenem Tage suche ich auch heim alle, die über die Schwelle springen, die das Haus ihres Herrn mit Gewalttat und Trug anfüllen.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.10|AT|36|Zefanja|1||0|10|An jenem Tage, spricht der Herr, wird Geschrei erschallen vom Fischtor her und Geheul aus der Neustadt und lautes Krachen von den Hügeln.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.11|AT|36|Zefanja|1||0|11|Heulet, die ihr in der Mulde wohnt! denn dahin ist alles Krämervolk; alle, die Silber darwägen, sind ausgerottet.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.12|AT|36|Zefanja|1||0|12|"Zu jener Zeit will ich Jerusalem absuchen mit der Leuchte und heimsuchen die Menschen, die auf ihren Hefen erstarrt sind, die da sprechen in ihrem Herzen: ""Der Herr tut weder Gutes noch Böses."""|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.13|AT|36|Zefanja|1||0|13|Ihre Güter sollen zum Raub und ihre Häuser zur Wüste werden. Bauen sie Häuser, sie werden nicht darin wohnen; und pflanzen sie Weinberge, sie werden den Wein davon nicht trinken.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.14|AT|36|Zefanja|1||0|14|Nahe ist der grosse Tag des Herrn, nahe ist er und eilt gar schnell. Horch, der Tag des Herrn, der bittre - da schreit auch der Held.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.15|AT|36|Zefanja|1||0|15|Ein Tag des Zorns ist jener Tag, ein Tag der Drangsal und Angst, ein Tag der Öde und Verödung, ein Tag des Dunkels und der Finsternis, ein Tag der Wolken und der Nacht,|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.16|AT|36|Zefanja|1||0|16|ein Tag der Posaune und des Kriegsgeschreis wider die festen Städte und wider die hohen Zinnen.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.17|AT|36|Zefanja|1||0|17|Da will ich die Menschen ängstigen, dass sie umhergehen wie die Blinden, weil sie wider den Herrn gesündigt haben. Ihr Blut soll ausgeschüttet werden wie Staub und ihr Fleisch wie Kot.|ZUE1931|Public Domain ZEP.1.18|AT|36|Zefanja|1||0|18|Auch ihr Silber und ihr Gold vermag nicht, sie zu retten am Zornestage des Herrn, wenn vom Feuer seines Eiferns die ganze Erde verzehrt wird; denn Vernichtung, ja jähes Verderben bereitet er allen Bewohnern der Erde.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.1|AT|36|Zefanja|2||0|1|Nehmt euch zusammen und sammelt euch, du zuchtloses Volk,|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.2|AT|36|Zefanja|2||0|2|ehe ihr werdet wie zerstiebende Spreu, ehe über euch kommt die Zornglut des Herrn, ehe über euch kommt der Zornestag des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.3|AT|36|Zefanja|2||0|3|Suchet den Herrn, ihr Demütigen alle im Lande, die ihr nach seinem Gebote tut; trachtet nach Gerechtigkeit, trachtet nach Demut, vielleicht werdet ihr geborgen am Zornestage des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.4|AT|36|Zefanja|2||0|4|Denn Gaza wird verödet sein und Askalon zur Wüste werden; (die Bewohner von) Asdod wird man am hellen Mittag vertreiben, und Ekron wird von Grund aus zerstört.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.5|AT|36|Zefanja|2||0|5|Wehe euch, die ihr den Strich am Meere bewohnt, du Volk der Kreter! Über euch ergeht das Wort des Herrn: Kanaan, Land der Philister, ich will dich verderben, dass niemand mehr in dir wohnt.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.6|AT|36|Zefanja|2||0|6|Und es soll das Kreterland zu Weiden der Hirten und zu Hürden der Schafe werden;|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.7|AT|36|Zefanja|2||0|7|und der Strich am Meere wird dem Rest des Hauses Juda zufallen. Am Meere werden sie weiden, am Abend in den Häusern von Askalon lagern; denn der Herr, ihr Gott, wird sich ihrer annehmen und ihr Geschick wenden.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.8|AT|36|Zefanja|2||0|8|Ich habe das Höhnen Moabs gehört und die Lästerworte der Ammoniter, wie sie mein Volk verhöhnt und grossgetan haben wider sein Gebiet.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.9|AT|36|Zefanja|2||0|9|Darum spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: So wahr ich lebe, so gewiss soll Moab wie Sodom werden und die Ammoniter wie Gomorrha, ein Besitz der Nesseln, eine Salzgrube und eine Wüste auf immer. Die Übriggebliebenen meines Volkes werden sie ausplündern, und der Rest der Meinen wird sie beerben.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.10|AT|36|Zefanja|2||0|10|Dies widerfährt ihnen für ihren Hochmut, weil sie gehöhnt und grossgetan wider das Volk des Herrn der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.11|AT|36|Zefanja|2||0|11|Furchtbar ist der Herr über ihnen; denn er wird alle Götter auf Erden vertilgen, und es werden ihn alle Gestade der Heiden anbeten, ein jeglicher von seiner Stätte aus.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.12|AT|36|Zefanja|2||0|12|Auch ihr, Äthiopier, werdet erschlagen von seinem Schwert.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.13|AT|36|Zefanja|2||0|13|Darnach wird er seine Hand gegen Norden recken und wird Assur verderben, wird Ninive zur Einöde machen und dürr wie die Wüste.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.14|AT|36|Zefanja|2||0|14|Und mitten darin werden Herden lagern, allerlei Tiere des Feldes; ihre Säulenknäufe werden zu Schlupfwinkeln für Rohrdommel und Igel. Die Eule wird im Fenster singen und der Rabe auf der Schwelle.|ZUE1931|Public Domain ZEP.2.15|AT|36|Zefanja|2||0|15|"Das ist die fröhliche Stadt, die so sicher thronte, die in ihrem Herzen sprach: ""Ich bin's und niemand sonst."" Wie ist sie zur Wüste geworden, zum Lager der Tiere! Wer an ihr vorübergeht, zischt sie aus und schüttelt (höhnisch) die Hand."|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.1|AT|36|Zefanja|3||0|1|WEHE der widerspenstigen und befleckten, der gewalttätigen Stadt!|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.2|AT|36|Zefanja|3||0|2|Sie hört auf nichts, sie nimmt keine Zucht an; auf den Herrn vertraut sie nicht, und ihrem Gott naht sie sich nicht.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.3|AT|36|Zefanja|3||0|3|Die Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen, ihre Richter sind Wölfe am Abend, die nichts auf den Morgen sparen.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.4|AT|36|Zefanja|3||0|4|Ihre Propheten flunkern und sind Betrüger; ihre Priester entweihen das Heilige, sie tun dem Gesetze Gewalt an.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.5|AT|36|Zefanja|3||0|5|Der Herr ist gerecht in ihrer Mitte, er tut nichts Unrechtes. Alle Morgen hält er seine Ordnung ein, sein Licht bleibt nicht aus; aber der Ungerechte weiss nichts von Scham.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.6|AT|36|Zefanja|3||0|6|Ich habe Völker ausgerottet; ihre Zinnen sind zerstört. Ich habe ihre Strassen verödet, kein Wanderer geht darauf. Ihre Städte sind verheert, menschenleer, ohne Bewohner.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.7|AT|36|Zefanja|3||0|7|Ich dachte: Nun wird sie mich gewiss fürchten, wird Zucht annehmen, und nicht wird ihr aus den Augen schwinden, was ich ihr alles geboten habe - aber wahrlich, sie sind voll Eifers, lauter Böses zu tun.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.8|AT|36|Zefanja|3||0|8|Darum harret auf mich, spricht der Herr, auf den Tag, da ich als Zeuge aufstehe. Denn mir kommt es zu, Völker zu sammeln und Königreiche zusammenzubringen, um meinen Grimm über sie auszuschütten, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eiferns soll die ganze Erde verzehrt werden.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.9|AT|36|Zefanja|3||0|9|Denn alsdann will ich den Völkern andre, reine Lippen geben, dass sie alle den Namen des Herrn anrufen, ihm einträchtig dienen.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.10|AT|36|Zefanja|3||0|10|Von jenseits der Ströme Äthiopiens werden sie mir Speisopfer bringen.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.11|AT|36|Zefanja|3||0|11|An jenem Tage wirst du nicht zuschanden werden wegen all deiner Taten, durch die du dich an mir vergangen hast; denn ich will alsdann aus dir entfernen deine stolzen Prahler, und du wirst dich nicht mehr überheben auf meinem heiligen Berge.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.12|AT|36|Zefanja|3||0|12|Und ich werde in dir übriglassen ein demütiges und geringes Volk, und es wird beim Namen des Herrn Schutz suchen|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.13|AT|36|Zefanja|3||0|13|der Rest Israels. Sie werden kein Unrecht tun, noch Lügen reden; in ihrem Munde wird keine trügerische Zunge gefunden werden, sondern sie werden weiden und sich lagern, ohne dass jemand sie aufschreckt.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.14|AT|36|Zefanja|3||0|14|Juble, Tochter Zion, jauchze, Israel! Freue dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.15|AT|36|Zefanja|3||0|15|Der Herr hat deine Widersacher hinweggenommen, hat weggefegt deine Feinde. König ist der Herr in deiner Mitte, du sollst kein Unglück mehr erfahren.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.16|AT|36|Zefanja|3||0|16|"An jenem Tage wird man zu Jerusalem sagen: ""Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken!"|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.17|AT|36|Zefanja|3||0|17|Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Sieg schafft. Er jubelt über dich in Freude, erneuert dich in seiner Liebe, jauchzt über dich mit Frohlocken|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.18|AT|36|Zefanja|3||0|18|"wie am festlichen Tage."" Ich schaffe weg von dir die Schmach und entferne die Schande, die auf dir lastet."|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.19|AT|36|Zefanja|3||0|19|Siehe, ich mache den Garaus all deinen Bedrückern zu jener Zeit, doch ich will erretten, was hinkt, und was versprengt ist, will ich sammeln, will sie zu Ruhm und Ehren bringen in aller Welt.|ZUE1931|Public Domain ZEP.3.20|AT|36|Zefanja|3||0|20|Zu jener Zeit will ich euch heimbringen, zu jener Zeit will ich euch sammeln; denn ich will euch zu Ruhm und Ehren bringen bei allen Völkern der Erde, wenn ich euer Geschick wende vor euren Augen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain HAG.1.1|AT|37|Haggai|1||0|1|IM zweiten Jahre des Königs Darius, am ersten Tage des sechsten Monats, erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai an Serubbabel, den Sohn Sealthiels, den Statthalter von Juda, und an Josua, den Sohn Jozadaks, den Hohenpriester, folgendermassen:|ZUE1931|Public Domain HAG.1.2|AT|37|Haggai|1||0|2|"So spricht der Herr der Heerscharen: Dieses Volk da sagt: ""Jetzt ist die Zeit noch nicht gekommen, das Haus des Herrn wieder aufzubauen."""|ZUE1931|Public Domain HAG.1.3|AT|37|Haggai|1||0|3|Darum erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermassen:|ZUE1931|Public Domain HAG.1.4|AT|37|Haggai|1||0|4|Ist etwa für euch die Zeit gekommen, in getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt?|ZUE1931|Public Domain HAG.1.5|AT|37|Haggai|1||0|5|Und nun, so spricht der Herr der Heerscharen, seht doch, wie es euch ergeht!|ZUE1931|Public Domain HAG.1.6|AT|37|Haggai|1||0|6|Ihr säet viel aus, doch ihr heimst wenig ein; ihr habt wohl zu essen, doch es reicht nicht zum Sattwerden; ihr habt wohl zu trinken, doch nicht genug; ihr habt wohl Kleider, doch es reicht nicht zum Warmwerden; und wer um Lohn arbeitet, der arbeitet in einen durchlöcherten Beutel.|ZUE1931|Public Domain HAG.1.7|AT|37|Haggai|1||0|7|So spricht der Herr der Heerscharen: Seht doch, wie es euch ergeht!|ZUE1931|Public Domain HAG.1.8|AT|37|Haggai|1||0|8|Steigt hinauf aufs Gebirge und schlaget Holz und bauet das Haus, so werde ich Wohlgefallen daran haben und mich in meiner Herrlichkeit zeigen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain HAG.1.9|AT|37|Haggai|1||0|9|Ihr zähltet auf viel, und es ward zu wenigem, und wenn ihr das heimbrachtet, so blies ich es an. Warum das? spricht der Herr der Heerscharen. - Um meines Hauses willen, das in Trümmern liegt, während ein jeder von euch an seinem Hause seine Freude hat.|ZUE1931|Public Domain HAG.1.10|AT|37|Haggai|1||0|10|Darum hielt der Himmel den Tau zurück und die Erde ihren Ertrag,|ZUE1931|Public Domain HAG.1.11|AT|37|Haggai|1||0|11|und ich rief eine Dürre über das Land und über die Berge, über das Korn und den Wein und das Öl, über alles, was der Boden hervorbringt, über die Menschen und über das Vieh und über alles, was die Hände erarbeiten.|ZUE1931|Public Domain HAG.1.12|AT|37|Haggai|1||0|12|Und Serubbabel, der Sohn Sealthiels, und Josua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester, und alle Übriggebliebenen des Volkes hörten auf die Stimme des Herrn, ihres Gottes, und auf das, was der Prophet Haggai im Auftrag des Herrn, ihres Gottes, zu ihnen sprach; und das Volk fürchtete sich vor dem Herrn.|ZUE1931|Public Domain HAG.1.13|AT|37|Haggai|1||0|13|Da sprach Haggai, der Bote des Herrn, gemäss der Botschaft des Herrn zum Volke also: Ich bin mit euch, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain HAG.1.14|AT|37|Haggai|1||0|14|So erweckte der Herr den Eifer Serubbabels, des Sohnes Sealthiels, des Statthalters von Juda, und den Eifer Josuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Eifer aller Übriggebliebenen des Volkes, dass sie eingingen und am Hause des Herrn der Heerscharen, ihres Gottes, sich an die Arbeit machten|ZUE1931|Public Domain HAG.1.15|AT|37|Haggai|1||0|15|am 24. Tage des sechsten Monats. IM zweiten Jahre des Königs Darius,|ZUE1931|Public Domain HAG.2.1|AT|37|Haggai|2||0|1|am 21. Tage des siebenten Monats, erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermassen:|ZUE1931|Public Domain HAG.2.2|AT|37|Haggai|2||0|2|Sprich zu Serubbabel, dem Sohne Sealthiels, dem Statthalter von Juda, und zu Josua, dem Sohne Jozadaks, dem Hohenpriester, und zu allen Übriggebliebenen des Volkes:|ZUE1931|Public Domain HAG.2.3|AT|37|Haggai|2||0|3|Ist unter euch noch einer übrig, der dieses Haus in seiner frühern Pracht gesehen hat? Und wie seht ihr es jetzt? Kommt es euch nicht vor wie nichts?|ZUE1931|Public Domain HAG.2.4|AT|37|Haggai|2||0|4|Nun aber sei getrost, Serubbabel, spricht der Herr; sei getrost, Hoherpriester Josua, Sohn Jozadaks; sei getrost, du ganzes Volk des Landes, spricht der Herr, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der Herr der Heerscharen,|ZUE1931|Public Domain HAG.2.5|AT|37|Haggai|2||0|5|und mein Geist bleibt mitten unter euch; fürchtet euch nicht!|ZUE1931|Public Domain HAG.2.6|AT|37|Haggai|2||0|6|Denn so spricht der Herr der Heerscharen: Nur eine kleine Weile noch, und ich erschüttere den Himmel und die Erde, das Meer und das Land,|ZUE1931|Public Domain HAG.2.7|AT|37|Haggai|2||0|7|und ich erschüttere alle Völker, und dann werden die Kostbarkeiten aller Völker kommen, und ich werde dieses Haus mit Pracht erfüllen, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.8|AT|37|Haggai|2||0|8|Mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.9|AT|37|Haggai|2||0|9|Die künftige Pracht dieses Hauses wird grösser sein als die frühere, spricht der Herr der Heerscharen, und an dieser Stätte will ich Heil geben, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.10|AT|37|Haggai|2||0|10|Am 24. Tage des neunten Monats im zweiten Jahre des Darius erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermassen:|ZUE1931|Public Domain HAG.2.11|AT|37|Haggai|2||0|11|So spricht der Herr der Heerscharen: Frage doch die Priester um Weisung:|ZUE1931|Public Domain HAG.2.12|AT|37|Haggai|2||0|12|wenn einer heiliges Fleisch im Zipfel seines Kleides trägt und berührt mit seinem Zipfel Brot oder Gekochtes oder Wein oder Öl oder sonst etwas Essbares, wird dieses dadurch heilig? Die Priester antworteten: Nein!|ZUE1931|Public Domain HAG.2.13|AT|37|Haggai|2||0|13|Da sprach Haggai: Wenn aber einer, der sich an einer Leiche verunreinigt hat, irgendeines von diesen Dingen berührt, wird es dadurch unrein? Die Priester antworteten: Ja, es wird unrein.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.14|AT|37|Haggai|2||0|14|Da hob Haggai an und sprach: So ist dieses Volk und so ist diese Nation vor mir, spricht der Herr, und so ist alles Tun ihrer Hände; und was sie dort opfern, das ist unrein.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.15|AT|37|Haggai|2||0|15|Nun aber, merket auf von diesem Tage an und weiterhin! Ehe man am Tempel des Herrn Stein auf Stein legte,|ZUE1931|Public Domain HAG.2.16|AT|37|Haggai|2||0|16|wie ist es euch da ergangen? Kam einer zu einem Kornhaufen, der zwanzig (Scheffel) hätte geben sollen, so waren's nur zehn, und kam einer zur Kelter, um fünfzig (Mass) aus dem Troge zu schöpfen, so waren's nur zwanzig.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.17|AT|37|Haggai|2||0|17|Ich schlug euch mit Kornbrand, mit Vergilben und Hagel, alles, was eure Hände erarbeiten; dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.18|AT|37|Haggai|2||0|18|Merket doch auf von diesem Tage an und weiterhin - vom 24. Tage des neunten Monats an, dem Tage, da der Grund zum Tempel des Herrn gelegt ward - ja, merket auf,|ZUE1931|Public Domain HAG.2.19|AT|37|Haggai|2||0|19|ob noch der Same in der Scheune bleibt, und ob Weinstock und Feigenbaum, Granatbaum und Ölbaum auch fürderhin nicht tragen! Von diesem Tage an werde ich segnen.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.20|AT|37|Haggai|2||0|20|Und das Wort des Herrn erging an Haggai am 24. Tage des Monats zum zweiten Male folgendermassen:|ZUE1931|Public Domain HAG.2.21|AT|37|Haggai|2||0|21|Sprich zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda: Ich werde den Himmel und die Erde erschüttern|ZUE1931|Public Domain HAG.2.22|AT|37|Haggai|2||0|22|und Königsthrone umstürzen; die Macht der heidnischen Reiche will ich vernichten, will umwerfen die Streitwagen und die darauf fahren, und niedersinken sollen Rosse und Reiter, ein jeder durch das Schwert des andern.|ZUE1931|Public Domain HAG.2.23|AT|37|Haggai|2||0|23|An jenem Tage, spricht der Herr der Heerscharen, nehme ich dich, Serubbabel, Sohn Sealthiels, meinen Knecht, spricht der Herr, dass du mir seist wie ein Siegelring; denn dich habe ich erwählt, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.1|AT|38|Sacharja|1||0|1|IM zweiten Jahre des Darius, im achten Monat, erging an den Propheten Sacharja, den Sohn Berechjas, des Sohnes Iddos, das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.2|AT|38|Sacharja|1||0|2|Schwer hat der Herr euren Vätern gezürnt.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.3|AT|38|Sacharja|1||0|3|Darum sprich zu ihnen: So spricht der Herr der Heerscharen: Kehret um zu mir, spricht der Herr der Heerscharen, so will auch ich zu euch umkehren, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.4|AT|38|Sacharja|1||0|4|"Seid nicht wie eure Väter, denen die frühern Propheten gepredigt haben: ""So spricht der Herr der Heerscharen: Kehret um von euren bösen Wegen und von euren bösen Taten!"" Aber sie gehorchten nicht und hörten nicht auf mich, spricht der Herr."|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.5|AT|38|Sacharja|1||0|5|Wo Sind nun eure Väter? und leben die Propheten ewig?|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.6|AT|38|Sacharja|1||0|6|Doch meine Worte und meine Beschlüsse, die ich meinen Knechten, den Propheten, aufgetragen - nicht wahr, die haben eure Väter ereilt, sodass sie umkehrten und sprachen: Wie der Herr der Heerscharen sich vorgenommen hatte, uns zu tun nach unsrem Wandel und nach unsern Taten, so hat er uns auch getan.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.7|AT|38|Sacharja|1||0|7|AM 24. Tage des elften Monats - das ist der Monat Sebat -, im zweiten Jahre des Darius, erging an den Propheten Sacharja, den Sohn Berechjas, des Sohnes Iddos, das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.8|AT|38|Sacharja|1||0|8|Diese Nacht schaute ich ein Gesicht: ein Mann, der auf rotbraunem Rosse sass, hielt zwischen den Myrtenbäumen, die in der Tiefe stehen, und hinter ihm hielten rotbraune, fuchsrote und weisse Rosse.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.9|AT|38|Sacharja|1||0|9|Da sprach ich: Mein Herr, was bedeuten diese? Und der Engel, der mit mir redete, sagte zu mir: Ich will dich schauen lassen, was sie bedeuten.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.10|AT|38|Sacharja|1||0|10|Darauf antwortete der Mann, der zwischen den Myrtenbäumen hielt, und sprach: Das sind die, welche der Herr gesandt hat, die Erde zu durchziehen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.11|AT|38|Sacharja|1||0|11|Und sie hoben an und sprachen zu dem Engel des Herrn, der zwischen den Myrtenbäumen hielt: Wir haben die Erde durchzogen, und siehe, die ganze Erde ist ruhig und stille.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.12|AT|38|Sacharja|1||0|12|Da erwiderte der Engel des Herrn und sprach: O Herr der Heerscharen, wie lange noch willst du Jerusalem und den Städten Judas dein Erbarmen entziehen, denen du nun schon siebzig Jahre lang zürnst?|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.13|AT|38|Sacharja|1||0|13|Da gab der Herr dem Engel, der mit mir redete, freundliche, tröstliche Antwort.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.14|AT|38|Sacharja|1||0|14|Und der Engel, der mit mir redete, sprach zu mir: Verkündige dieses: So spricht der Herr der Heerscharen: Ich bin voll glühenden Eifers für Jerusalem und für Zion,|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.15|AT|38|Sacharja|1||0|15|doch voll gewaltigen Zorns wider die trotzigsicheren Heiden, dass sie, da ich ein wenig erzürnt war, zum Unglück halfen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.16|AT|38|Sacharja|1||0|16|Darum spricht der Herr also: Ich wende mich in Erbarmen Jerusalem wiederum zu: mein Haus soll darin wieder gebaut und die Meßschnur über Jerusalem ausgespannt werden, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.17|AT|38|Sacharja|1||0|17|Weiter verkündige dieses: So spricht der Herr der Heerscharen: Meine Städte werden noch von Segen überfliessen, und der Herr wird Zion noch trösten und Jerusalem wieder erwählen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.18|AT|38|Sacharja|1||0|18|UND ich erhob meine Augen und schaute: siehe, da waren vier Hörner.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.19|AT|38|Sacharja|1||0|19|Da sprach ich zu dem Engel, der mit mir redete: Was bedeuten diese? Er antwortete mir: Das sind die Hörner, die Juda, Israel und Jerusalem zerstreut haben.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.20|AT|38|Sacharja|1||0|20|Dann liess mich der Herr vier Schmiede sehen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.1.21|AT|38|Sacharja|1||0|21|Da sprach ich: Was kommen diese zu tun? Er antwortete und sprach: Jenes also sind die Hörner, die Juda zerstreut haben, sodass es sein Haupt nicht mehr erhob. Und diese sind gekommen, sie zu schrecken, niederzuwerfen die Hörner der Völker, die das Horn wider das Land Juda erhoben haben, es zu zerstreuen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.1|AT|38|Sacharja|2||0|1|UND ich erhob meine Augen und schaute: siehe, da war ein Mann, der hatte eine Meßschnur in der Hand.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.2|AT|38|Sacharja|2||0|2|Da sprach ich: Wohin willst du gehen? Er antwortete mir: Jerusalem auszumessen, um zu sehen, wie breit und wie lang es werden soll.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.3|AT|38|Sacharja|2||0|3|Und sowie der Engel, der mit mir redete, auftrat, kam zugleich auch ein andrer Engel heraus ihm entgegen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.4|AT|38|Sacharja|2||0|4|Und er sprach zu diesem: Lauf und sage dem Jüngling dort: Offenes Gelände soll Jerusalem bleiben ob der Menge der Menschen und Tiere darin,|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.5|AT|38|Sacharja|2||0|5|und ich selbst, spricht der Herr, will ihm eine feurige Mauer sein ringsum und es mit meiner Herrlichkeit erfüllen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.6|AT|38|Sacharja|2||0|6|Auf, auf, flieht aus dem Lande des Nordens! spricht der Herr; denn von den vier Winden des Himmels sammle ich euch, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.7|AT|38|Sacharja|2||0|7|Auf, nach Zion rettet euch, die ihr in Babel wohnt!|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.8|AT|38|Sacharja|2||0|8|Denn so spricht der Herr der Heerscharen über die Völker, die euch ausgeraubt haben - denn wer euch antastet, tastet seinen Augapfel an -:|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.9|AT|38|Sacharja|2||0|9|Siehe, ich hole aus zum Schlage wider sie, dass sie denen, die ihnen dienen, zum Raub werden sollen; und ihr werdet erkennen, dass der Herr der Heerscharen mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.10|AT|38|Sacharja|2||0|10|Frohlocke und freue dich, Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und nehme Wohnung in deiner Mitte, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.11|AT|38|Sacharja|2||0|11|Und viele Völker werden dem Herrn anhangen an jenem Tage und werden sein Volk werden; und er wird Wohnung nehmen in deiner Mitte, und du wirst erkennen, dass der Herr der Heerscharen mich zu dir gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.12|AT|38|Sacharja|2||0|12|Und der Herr wird Juda als sein Erbteil zu seinem Eigentum machen im heiligen Lande und Jerusalem wieder erwählen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.2.13|AT|38|Sacharja|2||0|13|Stille, alle Welt, vor dem Herrn! Denn schon erhebt er sich von seiner heiligen Stätte.|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.1|AT|38|Sacharja|3||0|1|DANN liess er mich schauen, wie Josua, der Hohepriester, vor dem Engel des Herrn stand, während der Satan zu seiner Rechten stand, ihn zu verklagen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.2|AT|38|Sacharja|3||0|2|Aber der Engel des Herrn sprach zum Satan: Der Herr schelte dich, Satan! Ja, dich schelte der Herr, der Jerusalem erwählt hat! Ist dieser nicht ein aus dem Feuer gerissenes Scheit?|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.3|AT|38|Sacharja|3||0|3|Josua aber hatte schmutzige Kleider an, als er vor dem Engel stand.|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.4|AT|38|Sacharja|3||0|4|Der nun hob an und sprach zu den Dienern vor ihm: Tut die schmutzigen Kleider von ihm - und zu ihm sprach er: Siehe, ich habe deine Schuld von dir genommen - und ziehet ihm Feierkleider an|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.5|AT|38|Sacharja|3||0|5|und setzt ihm einen reinen Kopfbund aufs Haupt! Und sie setzten ihm den reinen Kopfbund aufs Haupt und zogen ihm Kleider an. Der Engel des Herrn aber trat herzu|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.6|AT|38|Sacharja|3||0|6|und gab Josua die Versicherung:|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.7|AT|38|Sacharja|3||0|7|So spricht der Herr der Heerscharen: Wenn du in meinen Wegen wandeln und meines Dienstes warten willst, so sollst du mein Haus regieren und meine Vorhöfe verwalten, und ich will dir Zutritt geben unter denen, die hier stehen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.8|AT|38|Sacharja|3||0|8|"Höre, Hoherpriester Josua! Du und deine Genossen, die vor dir sitzen, ihr seid Männer der Vorbedeutung. Denn siehe, nun will ich meinen Knecht, den ""Spross"", bringen."|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.9|AT|38|Sacharja|3||0|9|Denn siehe, auf dem Steine, den ich vor Josua hingelegt habe - auf einem Steine ruhen sieben Augen -, siehe, auf diesem will ich nun die Schrift eingraben, spricht der Herr der Heerscharen, und ich will die Schuld jenes Landes an einem Tage austilgen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.3.10|AT|38|Sacharja|3||0|10|An jenem Tage werdet ihr einander einladen unter den Weinstock und den Feigenbaum, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.1|AT|38|Sacharja|4||0|1|ABERMALS kam der Engel, der mit mir redete, und weckte mich wie einen, der aus dem Schlafe aufgeweckt wird.|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.2|AT|38|Sacharja|4||0|2|Und er sprach zu mir: Was siehst du? Ich antwortete: Ich sehe einen Leuchter, ganz von Gold, und ein Ölgefäss oben darauf nebst sieben Lampen daran und sieben Röhren für die Lampen, die oben darauf sind;|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.3|AT|38|Sacharja|4||0|3|und zwei Ölbäume stehen daneben, einer zu seiner Rechten und einer zu seiner Linken.|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.4|AT|38|Sacharja|4||0|4|Und ich hob an und sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Mein Herr, was bedeuten diese Dinge?|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.5|AT|38|Sacharja|4||0|5|Und der Engel, der mit mir redete, gab Antwort und sprach zu mir: Weisst du nicht, was diese Dinge bedeuten? Ich sprach: Nein, mein Herr.|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.6|AT|38|Sacharja|4||0|6|Da hob er an und sprach zu mir: Dies ist das Wort des Herrn über Serubbabel: Nicht durch Heeresmacht und nicht durch Gewalt, sondern durch meinen Geist! spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.7|AT|38|Sacharja|4||0|7|Wer bist du, grosser Berg? Vor Serubbabel (wirst du) zur Ebene. Er wird den Schlußstein hervorholen unter dem Jubelruf: Wie schön, wie lieblich ist er!|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.8|AT|38|Sacharja|4||0|8|Und es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.9|AT|38|Sacharja|4||0|9|Die Hände Serubbabels haben zu diesem Hause den Grund gelegt, seine Hände werden es auch vollenden; und ihr werdet erkennen, dass der Herr der Heerscharen mich zu euch gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.10|AT|38|Sacharja|4||0|10|Ja, die den Tag kleiner Anfänge verachtet haben, sie alle werden mit Freuden den Schlußstein in der Hand Serubbabels sehen. Diese sieben sind die Augen des Herrn, die über die ganze Erde schweifen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.11|AT|38|Sacharja|4||0|11|Und ich hob an und sprach zu ihm: Was bedeuten denn diese zwei Ölbäume zur Rechten und zur Linken des Leuchters?|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.12|AT|38|Sacharja|4||0|12|Und ich hob zum zweitenmal an und sprach zu ihm: Was bedeuten an den Ölbäumen die beiden Büschel neben den zwei goldenen Röhren, die das Öl von oben herableiten?|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.13|AT|38|Sacharja|4||0|13|Er sprach zu mir: Weisst du nicht, was diese bedeuten? Ich sprach: Nein, mein Herr.|ZUE1931|Public Domain ZEC.4.14|AT|38|Sacharja|4||0|14|Da sprach er: Das sind die beiden Gesalbten, die vor dem Herrn der ganzen Erde stehen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.1|AT|38|Sacharja|5||0|1|UND abermals erhob ich meine Augen und schaute: da sah ich eine fliegende Schriftrolle.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.2|AT|38|Sacharja|5||0|2|Und er sprach zu mir: Was siehst du? Ich antwortete: Ich sehe eine fliegende Schriftrolle, zwanzig Ellen lang und zehn Ellen breit.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.3|AT|38|Sacharja|5||0|3|Und er sprach zu mir: Das ist der Fluch, der über das ganze Land ausgeht; denn alle Diebe sind - wie lange nun schon! - straflos geblieben, und alle, die bei meinem Namen falsch schwören, sind - wie lange nun schon! - straflos geblieben.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.4|AT|38|Sacharja|5||0|4|Ich habe ihn ausgehen lassen, spricht der Herr der Heerscharen, dass er eindringe in das Haus des Diebes und in das Haus dessen, der bei meinem Namen falsch schwört, und in seinem Hause sich festsetze und es verzehre samt seinem Holz und seinen Steinen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.5|AT|38|Sacharja|5||0|5|UND der Engel, der mit mir redete, trat hervor und sprach zu mir: Erhebe doch deine Augen und sieh den Scheffel, der da hervorkommt.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.6|AT|38|Sacharja|5||0|6|Ich sprach: Was bedeutet er? Er antwortete: Das ist ihr Frevel im ganzen Lande.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.7|AT|38|Sacharja|5||0|7|Und siehe, ein Bleideckel hob sich, und siehe, ein Weib sass mitten im Scheffel.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.8|AT|38|Sacharja|5||0|8|Und er sprach: Das ist die Bosheit. Und er warf das Weib in den Scheffel zurück und warf den Bleideckel auf seine Öffnung.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.9|AT|38|Sacharja|5||0|9|Und als ich meine Augen erhob und hinschaute, sah ich zwei Weiber hervorkommen, die hatten Wind in ihren Flügeln, und ihre Flügel waren wie Storchenflügel. Und sie hoben den Scheffel empor und trugen ihn fort zwischen Himmel und Erde.|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.10|AT|38|Sacharja|5||0|10|Da fragte ich den Engel, der mit mir redete: Wohin bringen sie den Scheffel?|ZUE1931|Public Domain ZEC.5.11|AT|38|Sacharja|5||0|11|Er antwortete mir: Sie wollen ihr ein Haus bauen im Lande Sinear, und wenn es hergerichtet ist, sie dort niedersetzen, wohin sie gehört.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.1|AT|38|Sacharja|6||0|1|UND abermals erhob ich meine Augen und schaute: da sah ich vier Wagen zwischen den zwei Bergen hervorkommen; die Berge aber waren von Erz.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.2|AT|38|Sacharja|6||0|2|Am ersten Wagen waren rote Rosse, am zweiten Wagen schwarze Rosse,|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.3|AT|38|Sacharja|6||0|3|am dritten Wagen weisse Rosse und am vierten Wagen gescheckte Rosse.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.4|AT|38|Sacharja|6||0|4|Da hob ich an und sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Mein Herr, was bedeuten diese?|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.5|AT|38|Sacharja|6||0|5|Und der Engel antwortete und sprach zu mir: Diese gehen aus nach den vier Winden des Himmels, nachdem sie sich vor dem Herrn der ganzen Erde gestellt haben.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.6|AT|38|Sacharja|6||0|6|Die schwarzen Rosse ziehen aus ins Land des Nordens, und die weissen ziehen aus ins Land des Ostens; die gescheckten ziehen aus ins Land des Südens,|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.7|AT|38|Sacharja|6||0|7|und die roten ziehen aus ins Land des Westens. Und da sie fortstrebten, die Erde zu durchziehen, sprach er: Geht, durchzieht die Erde! Und sie durchzogen die Erde.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.8|AT|38|Sacharja|6||0|8|Da rief er mich an und sprach zu mir: Siehe, die ins Land des Nordens ziehen, die stillen meinen Zorn am Lande des Nordens.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.9|AT|38|Sacharja|6||0|9|UND es erging an mich das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.10|AT|38|Sacharja|6||0|10|Nimm von (dem Geschenke) der Verbannten, von Heldai, von Tobia, von Jedaja und von Josia, dem Sohne Zephanjas, die von Babel gekommen sind,|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.11|AT|38|Sacharja|6||0|11|nimm davon Silber und Gold und lass eine Krone daraus machen und setze sie Josua, dem Sohne Jozadaks, dem Hohenpriester, aufs Haupt.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.12|AT|38|Sacharja|6||0|12|"Dann sprich zu ihnen: So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe da ein Mann, dessen Name ""Spross"" ist; denn unter seinen Füssen wird es sprossen, und er wird den Tempel des Herrn bauen."|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.13|AT|38|Sacharja|6||0|13|Er wird den Tempel des Herrn bauen, und er wird Königshoheit gewinnen und wird auf seinem Throne sitzen und herrschen. Und es wird ein Priester sein zu seiner Rechten, und friedliche Gesinnung wird zwischen ihnen beiden sein.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.14|AT|38|Sacharja|6||0|14|Die Krone aber soll zum Andenken an Heldai, Tobia, Jedaja und Josia, den Sohn Zephanjas, im Tempel des Herrn bleiben.|ZUE1931|Public Domain ZEC.6.15|AT|38|Sacharja|6||0|15|Und die in der Ferne wohnen, werden kommen und am Tempel des Herrn bauen, damit ihr erkennet, dass der Herr der Heerscharen mich zu euch gesandt hat. Das wird geschehen, wenn ihr auf die Stimme des Herrn, eures Gottes, hört.|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.1|AT|38|Sacharja|7||0|1|IM vierten Jahre des Königs Darius erging das Wort des Herrn an Sacharja; am vierten Tage des neunten Monats, im Monat Chislew,|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.2|AT|38|Sacharja|7||0|2|da sandten Bel-Sarezer und Regem-Melech Männer, um den Herrn anzuflehen|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.3|AT|38|Sacharja|7||0|3|und um die Priester am Hause des Herrn der Heerscharen und die Propheten zu befragen: Sollen wir auch fernerhin im fünften Monat trauern und fasten, wie wir es nun schon so viele Jahre getan haben?|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.4|AT|38|Sacharja|7||0|4|Da erging an mich das Wort des Herrn der Heerscharen:|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.5|AT|38|Sacharja|7||0|5|Sprich zu allem Volk des Landes und zu den Priestern: Wenn ihr nun schon siebzig Jahre lang im fünften und siebenten Monat gefastet und geklagt habt, habt ihr da für mich gefastet?|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.6|AT|38|Sacharja|7||0|6|Und wenn ihr esst und wenn ihr trinkt, esst ihr da nicht für euch, und trinkt ihr nicht für euch?|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.7|AT|38|Sacharja|7||0|7|Sind nicht dies die Worte, die der Herr durch die frühern Propheten hat verkünden lassen, als Jerusalem samt den umliegenden Städten noch bewohnt und ruhig war und auch das Südland und die Niederung noch bewohnt war?|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.8|AT|38|Sacharja|7||0|8|Und es erging an Sacharja das Wort des Herrn:|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.9|AT|38|Sacharja|7||0|9|"So spricht der Herr der Heerscharen: ""Pflegt wahrhaftiges Recht und übt Güte und Barmherzigkeit gegeneinander!"|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.10|AT|38|Sacharja|7||0|10|"Bedrückt nicht Witwen und Waisen, Fremdlinge und Arme, und sinnt nicht auf Arges widereinander in eurem Herzen!"""|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.11|AT|38|Sacharja|7||0|11|Sie aber weigerten sich, darauf zu merken, sie waren halsstarrig und machten ihre Ohren taub.|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.12|AT|38|Sacharja|7||0|12|Sie machten ihr Herz hart wie Diamant, sodass sie die Weisung und die Worte nicht hörten, die der Herr der Heerscharen durch seinen Geist mittelst der frühern Propheten sandte. So kam denn vom Herrn der Heerscharen ein gewaltiger Zorn (über sie).|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.13|AT|38|Sacharja|7||0|13|Und wie er rief, sie aber nicht hörten - ebenso, sprach nun der Herr der Heerscharen, sollen sie jetzt rufen, ich aber werde nicht hören.|ZUE1931|Public Domain ZEC.7.14|AT|38|Sacharja|7||0|14|Und ich verwehte sie wie ein Sturm über alle Völker, die ihnen unbekannt waren, und hinter ihnen wurde das Land verödet, sodass niemand mehr hin und her zog, und so machten sie das liebliche Land zur Wüste.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.1|AT|38|Sacharja|8||0|1|UND es erging das Wort des Herrn der Heerscharen:|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.2|AT|38|Sacharja|8||0|2|So spricht der Herr der Heerscharen: Ich bin voll glühenden Eifers für Zion und voll gewaltigen Grimms für sie.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.3|AT|38|Sacharja|8||0|3|"So spricht der Herr: Ich kehre zurück nach Zion und will inmitten Jerusalems wohnen, und Jerusalem soll heissen ""Die treue Stadt"" und der Berg des Herrn der Heerscharen ""Der heilige Berg""."|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.4|AT|38|Sacharja|8||0|4|So spricht der Herr der Heerscharen: Noch kommt die Zeit, da Greise und Greisinnen auf den Plätzen Jerusalems sitzen, ein jeder den Stab in der Hand ob hohen Alters.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.5|AT|38|Sacharja|8||0|5|Und die Plätze der Stadt werden voll Knaben und Mädchen sein, die da spielen auf ihren Plätzen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.6|AT|38|Sacharja|8||0|6|So spricht der Herr der Heerscharen: Wenn das dem Überrest dieses Volkes zu wunderbar scheint, muss es darum auch mir zu wunderbar scheinen? spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.7|AT|38|Sacharja|8||0|7|So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, ich will mein Volk erretten aus dem Lande des Aufgangs und aus dem Lande des Niedergangs;|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.8|AT|38|Sacharja|8||0|8|ich will sie heimbringen, dass sie inmitten Jerusalems wohnen, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Treue und Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.9|AT|38|Sacharja|8||0|9|So spricht der Herr der Heerscharen: Seid getrost, die ihr in diesen Tagen aus dem Munde der Propheten diese Worte hört, an dem Tage, da der Grund zum Bau des Hauses des Herrn der Heerscharen, des Tempels, gelegt ward.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.10|AT|38|Sacharja|8||0|10|Denn vor dieser Zeit kam weder Mensch noch Vieh zu seinem Unterhalt, und wer aus und ein ging, war nicht sicher vor dem Feind, und ich hetzte die Menschen alle gegeneinander.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.11|AT|38|Sacharja|8||0|11|Jetzt aber bin ich gegen den Überrest dieses Volkes nicht mehr wie in den frühern Tagen, spricht der Herr der Heerscharen;|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.12|AT|38|Sacharja|8||0|12|sondern nun säe ich Wohlstand aus: der Weinstock bringt seine Frucht, und die Erde gibt ihren Ertrag, und der Himmel spendet seinen Tau, und ich gebe das alles dem Überrest dieses Volkes zum Eigentum.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.13|AT|38|Sacharja|8||0|13|Und wie euer Name unter den Völkern ein Fluchwort gewesen ist, Haus Juda und Haus Israel, so schaffe ich euch nun Heil, dass er als Segenswunsch dienen wird. Fürchtet euch nicht, seid getrost!|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.14|AT|38|Sacharja|8||0|14|Denn so spricht der Herr der Heerscharen: Wie ich mir vorgenommen, über euch Unheil zu bringen, als mich eure Väter erzürnten, spricht der Herr der Heerscharen, und mich's nicht gereuen liess,|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.15|AT|38|Sacharja|8||0|15|so habe ich wiederum in diesen Tagen mir vorgenommen, Jerusalem und dem Hause Juda Gutes zu tun. Fürchtet euch nicht!|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.16|AT|38|Sacharja|8||0|16|Dies sind die Dinge, die ihr tun sollt: Redet die Wahrheit untereinander und sprechet heilsames Recht in euren Toren!|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.17|AT|38|Sacharja|8||0|17|Sinnet nicht auf Arges widereinander in eurem Herzen und liebet nicht falschen Eid! Denn all das hasse ich, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.18|AT|38|Sacharja|8||0|18|Und es erging an mich das Wort des Herrn der Heerscharen:|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.19|AT|38|Sacharja|8||0|19|So spricht der Herr der Heerscharen: Das Fasten im vierten und im fünften und im siebenten und im zehnten (Monat) soll dem Hause Juda zur Freude und Wonne und zu fröhlichen Festen werden. So liebet nun die Wahrheit und den Frieden!|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.20|AT|38|Sacharja|8||0|20|So spricht der Herr der Heerscharen: Es werden noch Völker herkommen und die Bewohner vieler Städte,|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.21|AT|38|Sacharja|8||0|21|"und die Bewohner der einen (Stadt) werden zur andern gehen und sagen: ""Kommt, lasst uns hinziehen, den Herrn anzuflehen und den Herrn der Heerscharen zu suchen! Auch ich will hinziehen!"""|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.22|AT|38|Sacharja|8||0|22|So werden viele Völker und mächtige Nationen kommen, den Herrn der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den Herrn anzuflehen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.8.23|AT|38|Sacharja|8||0|23|So spricht der Herr der Heerscharen: In jenen Tagen werden zehn Männer aus Völkern aller Zungen einen Juden beim Rocksaum fassen und sagen: Wir wollen mit euch gehen; denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.1|AT|38|Sacharja|9||0|1|AUSSPRUCH. Das Wort des Herrn kommt über das Land Hadrach, und auf Damaskus lässt es sich nieder. Denn dem Herrn gehören die Städte Arams und alle Stämme Israels,|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.2|AT|38|Sacharja|9||0|2|auch Hamath, das daran grenzt, und Tyrus und Sidon, sind sie doch gar weise.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.3|AT|38|Sacharja|9||0|3|Wohl baute sich Tyrus eine Feste und häufte Silber wie Staub und Gold wie Kot auf den Gassen -|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.4|AT|38|Sacharja|9||0|4|doch siehe, der Herr wird es arm machen und sein Bollwerk ins Meer stürzen, und es selbst wird vom Feuer verzehrt werden.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.5|AT|38|Sacharja|9||0|5|Askalon wird es schauen und schaudern, auch Gaza - und wird in Angst erbeben; auch Ekron - denn zuschanden geworden ist seine Hoffnung. Aus Gaza wird der König verschwinden, und Askalon wird unbewohnt sein.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.6|AT|38|Sacharja|9||0|6|In Asdod werden Mischlinge wohnen, und den Stolz der Philister werde ich brechen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.7|AT|38|Sacharja|9||0|7|Ich entferne das Blut aus ihrem Munde und ihre Greuel von ihren Zähnen. Auch sie werden als|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.8|AT|38|Sacharja|9||0|8|Ich lagere mich als Wache für mein Haus vor denen, die vorüberziehen und zurückkehren, und kein Bedränger soll mehr über sie kommen; denn jetzt habe ich's mit eignen Augen gesehen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.9|AT|38|Sacharja|9||0|9|Frohlocke laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir; gerecht und siegreich ist er. Demütig ist er und reitet auf einem Esel, auf dem Füllen einer Eselin.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.10|AT|38|Sacharja|9||0|10|Er wird die Streitwagen ausrotten aus Ephraim und die Rosse aus Jerusalem; ausgerottet werden auch die Kriegsbogen. Er schafft den Völkern Frieden durch seinen Spruch, und seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer, vom Euphrat bis an die Enden der Erde.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.11|AT|38|Sacharja|9||0|11|Um deines Bundesblutes willen lasse ich auch deine Gefangenen frei aus der Grube, in der kein Wasser ist.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.12|AT|38|Sacharja|9||0|12|Kehret zurück zur Feste, ihr Gefangenen, die ihr noch hoffen dürft; auch heute heisst es: Zwiefach gebe ich dir Ersatz.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.13|AT|38|Sacharja|9||0|13|Denn ich spanne mir Juda als Bogen, lege Ephraim auf (als Pfeil). Ich rufe deine Söhne auf, Zion, wider die Söhne Jawans und mache dich wie das Schwert eines Helden.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.14|AT|38|Sacharja|9||0|14|Alsdann wird der Herr über ihnen erscheinen, und seine Pfeile schiessen heraus wie Blitze; und Gott der Herr wird in die Posaune stossen und daherfahren im Stürmen des Süds.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.15|AT|38|Sacharja|9||0|15|Der Herr der Heerscharen wird sie beschirmen, und sie werden siegen und die Schleuderer unter die Füsse treten; sie werden ihr Blut trinken wie Wein und davon voll werden wie die Opferschale, wie die Ecken des Altars.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.16|AT|38|Sacharja|9||0|16|Der Herr, ihr Gott, wird ihnen helfen an jenem Tage, wie eine Herde wird er sie weiden auf seinem Lande.|ZUE1931|Public Domain ZEC.9.17|AT|38|Sacharja|9||0|17|Ja, wie schön und wie lieblich ist es! Korn und Wein sprossen darin; wie schimmernde Edelsteine sind Jünglinge und Jungfrauen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.1|AT|38|Sacharja|10||0|1|DEN Herrn bittet um Regen, wenn es Zeit für den Frühjahrsregen ist! Der Herr schafft Wetterstrahlen, und er wird euch Regen geben, Gewächs einem jeden auf dem Felde.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.2|AT|38|Sacharja|10||0|2|Denn die Theraphim reden Lüge, und die Wahrsager schauen Trug; eitle Träume verkünden sie und geben windigen Trost. Darum mussten sie aufbrechen wie eine Herde und kamen ins Elend, weil kein Hirte da war.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.3|AT|38|Sacharja|10||0|3|Über die Hirten ist mein Zorn entbrannt, und die Böcke werde ich heimsuchen; denn der Herr der Heerscharen sieht nach seiner Herde, dem Haus Juda, und macht sie zu seinen Prachtrossen in der Schlacht.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.4|AT|38|Sacharja|10||0|4|Aus ihnen geht der Eckstein hervor, aus ihnen der Zeltpflock, aus ihnen der Kriegsbogen, aus ihnen alle Machthaber zumal.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.5|AT|38|Sacharja|10||0|5|Und sie zertreten Helden im Kampfe wie Gassenkot und streiten; denn der Herr ist mit ihnen, und die Reiter zu Rosse werden zuschanden.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.6|AT|38|Sacharja|10||0|6|Das Haus Juda mache ich stark, und dem Haus Joseph bringe ich Hilfe, führe sie in die Heimat; denn ich habe Erbarmen mit ihnen. Und es wird sein, als hätte ich sie niemals verstossen; denn ich, der Herr, bin ihr Gott und will sie erhören.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.7|AT|38|Sacharja|10||0|7|Die von Ephraim werden sein wie Helden, und ihr Herz wird fröhlich sein wie vom Wein. Ihre Kinder werden es sehen und fröhlich sein, ihr Herz soll sich freuen des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.8|AT|38|Sacharja|10||0|8|Ich will sie locken und sammeln; denn ich habe sie losgekauft. Sie sollen so zahlreich sein, wie sie einst waren.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.9|AT|38|Sacharja|10||0|9|Ich habe sie unter die Völker zerstreut; doch in der Ferne werden sie meiner gedenken, werden ihre Kinder aufziehen und heimkehren.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.10|AT|38|Sacharja|10||0|10|Ich will sie zurückführen aus dem Lande Ägypten, aus Assyrien sie sammeln und heimbringen in das Land Gilead und zum Libanon, und es wird nicht Raum genug für sie sein.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.11|AT|38|Sacharja|10||0|11|Sie werden durch das Meer Ägyptens ziehen, und er wird im Meere die Wellen schlagen und alle Tiefen des Nil austrocknen; und gestürzt wird der Hochmut Assurs, und das Szepter Ägyptens muss weichen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.10.12|AT|38|Sacharja|10||0|12|Und ich mache sie stark durch den Herrn, dass sie seines Namens sich rühmen, spricht der Herr.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.1|AT|38|Sacharja|11||0|1|Tue auf, Libanon, deine Tore, dass Feuer deine Zedern verzehre!|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.2|AT|38|Sacharja|11||0|2|Wehklage, Zypresse! denn die Zeder ist gefallen, die Gewaltigen sind vernichtet. Wehklagt, ihr Eichen Basans! denn der Bannwald ist gefällt.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.3|AT|38|Sacharja|11||0|3|Horch! die Hirten wehklagen; denn verwüstet ist ihre Herrlichkeit. Horch! es brüllen die Löwen; denn verwüstet ist die Pracht des Jordan.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.4|AT|38|Sacharja|11||0|4|SO spricht der Herr, mein Gott: Weide die Schlachtschafe,|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.5|AT|38|Sacharja|11||0|5|"deren Käufer sie schlachten und es nicht büssen, deren Verkäufer sprechen: ""Gott sei gelobt! Ich bin reich geworden"", und deren Hirten ihrer nicht schonen."|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.6|AT|38|Sacharja|11||0|6|Denn ich will fortan der Bewohner der Erde nicht schonen, spricht der Herr, sondern siehe, ich überliefere die Menschen einen jeden in die Hand seines Hirten und in die Hand seines Königs, und die werden die Erde verheeren, und niemanden rette ich aus ihrer Hand.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.7|AT|38|Sacharja|11||0|7|"Und ich weidete die Schlachtschafe für die Schafhändler. Und ich nahm mir zwei Stäbe; den einen nannte ich ""Huld"", den andern nannte ich ""Verbindung"", und so weidete ich die Schafe,"|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.8|AT|38|Sacharja|11||0|8|und ich tat in einem Monat die drei Hirten hinweg. Dann verlor ich die Geduld mit ihnen, und auch sie wurden meiner überdrüssig.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.9|AT|38|Sacharja|11||0|9|Und ich sprach: Ich mag euch nicht weiden; was sterben will, das sterbe, und was verkommen will, verkomme, und von denen, die übrigbleiben, fresse eines des andern Fleisch!|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.10|AT|38|Sacharja|11||0|10|"Und ich nahm meinen Stab ""Huld"" und zerbrach ihn, zu lösen den Bund, den ich mit allen Völkern geschlossen hatte;"|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.11|AT|38|Sacharja|11||0|11|und am selben Tage ward er gelöst. Da erkannten die Schafhändler, die scharf auf mich achteten, dass es das Wort des Herrn war.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.12|AT|38|Sacharja|11||0|12|Und ich sprach zu ihnen: Beliebt es euch, so gebt mir meinen Lohn, wo nicht, so lasst es bleiben. Da wogen sie mir meinen Lohn dar, dreissig Lot Silber.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.13|AT|38|Sacharja|11||0|13|Der Herr aber sprach zu mir: Wirf ihn in den Schatz, den herrlichen Preis, dessen sie dich wertgeachtet haben. Da nahm ich die dreissig Lot Silber und warf sie in den Schatz im Hause des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.14|AT|38|Sacharja|11||0|14|"Dann zerbrach ich auch meinen zweiten Stab ""Verbindung"", zu lösen die Verbrüderung zwischen Juda und Israel."|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.15|AT|38|Sacharja|11||0|15|Darnach sprach der Herr zu mir: Nochmals nimm dir das Gerät eines ruchlosen Hirten.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.16|AT|38|Sacharja|11||0|16|Denn siehe, ich lasse einen Hirten im Lande erstehen, der des Verkommenen nicht achtet, das Versprengte nicht sucht und das Zerbrochne nicht heilt, der das Gesunde nicht versorgt, sondern das Fleisch des Gemästeten verzehrt und ihre Klauen zerreisst.|ZUE1931|Public Domain ZEC.11.17|AT|38|Sacharja|11||0|17|Wehe über den nichtsnutzigen Hirten, der die Schafe verlässt! Verderben über seinen Arm und sein rechtes Auge! Sein Arm soll gänzlich verdorren, und sein rechtes Auge soll völlig erlöschen!|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.1|AT|38|Sacharja|12||0|1|AUSSPRUCH. Wort des Herrn über Israel. So spricht der Herr, der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet und den Geist im Menschen gebildet hat:|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.2|AT|38|Sacharja|12||0|2|Siehe, ich mache Jerusalem zur Taumelschale für alle Völker ringsum; auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.3|AT|38|Sacharja|12||0|3|An jenem Tage mache ich Jerusalem für alle Völker zum Laststein, an dem sich alle, die ihn aufheben wollen, wundreissen werden, und alle Völker der Erde werden sich zusammentun wider die Stadt.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.4|AT|38|Sacharja|12||0|4|An jenem Tage, spricht der Herr, lasse ich alle Rosse scheu werden und schlage ihre Reiter mit Wahnsinn. Aber über das Haus Juda halte ich meine Augen offen, und alle Rosse der Völker schlage ich mit Blindheit.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.5|AT|38|Sacharja|12||0|5|Alsdann werden die Geschlechter Judas bei sich sprechen: Stärke wird den Bewohnern Jerusalems durch den Herrn der Heerscharen, ihren Gott.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.6|AT|38|Sacharja|12||0|6|An jenem Tage mache ich die Geschlechter Judas gleich einem Feuerbecken im Holzstoss, gleich einer Feuerfackel im Garbenhaufen, dass sie zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren; Jerusalem aber bleibt auch fürder an seiner Stätte.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.7|AT|38|Sacharja|12||0|7|Der Herr wird zuerst den Zelten Judas zum Siege helfen, dass das Prunken des Hauses David und das Prunken der Bewohner Jerusalems nicht zu gross werde wider Juda.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.8|AT|38|Sacharja|12||0|8|An jenem Tage wird der Herr die Bewohner Jerusalems schirmen, dass der Strauchelnde unter ihnen dann zumal sein wird wie David, und das Haus David wie Himmelswesen, wie der Engel des Herrn an ihrer Spitze.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.9|AT|38|Sacharja|12||0|9|An jenem Tage werde ich trachten, alle Völker, die wider Jerusalem kommen, zu vernichten.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.10|AT|38|Sacharja|12||0|10|Und über das Haus David und über die Bewohner Jerusalems will ich einen Geist der Gnade und des Flehens ausgiessen, und sie werden hinschauen auf ihn, den sie durchbohrt haben, und um ihn klagen, wie man klagt um das einzige Kind, und bitterlich über ihn weinen, wie man weint über den (Tod des) Erstgebornen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.11|AT|38|Sacharja|12||0|11|An jenem Tage wird in Jerusalem laute Klage sein, wie die Klage um Hadadrimmon im Tal von Megiddo:|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.12|AT|38|Sacharja|12||0|12|das Land wird klagen, ein jedes Geschlecht besonders; das Geschlecht des Hauses David besonders und seine Frauen besonders, das Geschlecht des Hauses Nathan besonders und seine Frauen besonders,|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.13|AT|38|Sacharja|12||0|13|das Geschlecht des Hauses Levi besonders und seine Frauen besonders, das Geschlecht Simei besonders und seine Frauen besonders;|ZUE1931|Public Domain ZEC.12.14|AT|38|Sacharja|12||0|14|ebenso alle übrigen Geschlechter, ein jedes Geschlecht besonders und seine Frauen besonders.|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.1|AT|38|Sacharja|13||0|1|An jenem Tage wird dem Hause David und den Bewohnern Jerusalems ein Quell aufgetan sein, Sünde und Unreinheit abzuwaschen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.2|AT|38|Sacharja|13||0|2|Und geschehen wird's an jenem Tage, spricht der Herr der Heerscharen, da rotte ich die Namen der Götzen aus dem Lande aus, dass man ihrer nimmermehr gedenken soll, und auch die Propheten und den Geist der Unreinheit schaffe ich aus dem Lande hinweg.|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.3|AT|38|Sacharja|13||0|3|Und wenn künftig einer als Prophet auftritt, so werden sein Vater und seine Mutter, die ihn erzeugt haben, zu ihm sprechen: Du sollst nicht am Leben bleiben; denn du hast Lüge geredet im Namen des Herrn. Ja, sein Vater und seine Mutter, die ihn erzeugt haben, werden ihn durchbohren, wenn er als Prophet auftritt.|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.4|AT|38|Sacharja|13||0|4|Und geschehen wird's an jenem Tage, da werden die Propheten alle sich ihrer Gesichte schämen, wenn die Verzückung über sie kommt, und keiner wird sich mehr mit dem härenen Mantel bekleiden, um zu lügen,|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.5|AT|38|Sacharja|13||0|5|sondern jeder wird sagen: Ich bin kein Prophet, ich bin ein Ackersmann; Ackerland ist mein Besitz von meiner Jugend an.|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.6|AT|38|Sacharja|13||0|6|Und wenn man ihn fragt: Was sind das für Wunden auf deiner Brust? so sagt er: Ich bin im Hause meiner Buhlen geschlagen worden.|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.7|AT|38|Sacharja|13||0|7|Erhebe dich, Schwert, wider meinen Hirten, wider den Mann, der mir am nächsten steht! spricht der Herr der Heerscharen. Ich schlage den Hirten, dass die Schafe sich zerstreuen, und kehre meine Hand wider die Kleinen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.8|AT|38|Sacharja|13||0|8|Und im ganzen Lande, spricht der Herr, sollen zwei Teile ausgerottet werden und umkommen; aber der dritte Teil wird darin übrigbleiben.|ZUE1931|Public Domain ZEC.13.9|AT|38|Sacharja|13||0|9|Und den dritten Teil will ich ins Feuer bringen, will sie schmelzen, wie man das Silber schmelzt, will sie läutern, wie man das Gold läutert. Sie werden meinen Namen anrufen, und ich werde sie erhören. Ich sage: Mein Volk sind sie! und sie werden sagen: Der Herr ist unser Gott!|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.1|AT|38|Sacharja|14||0|1|SIEHE, es kommt ein Tag des Herrn, da wird deine Beute in deiner Mitte verteilt.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.2|AT|38|Sacharja|14||0|2|Und ich versammle alle Völker wider Jerusalem zum Kriege, und die Stadt wird genommen, die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet. Und die Hälfte der Stadt muss hinaus in die Verbannung, aber der Rest des Volkes wird nicht aus der Stadt ausgerottet.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.3|AT|38|Sacharja|14||0|3|Dann zieht der Herr aus wider jene Völker und streitet wie dereinst, da er stritt am Tage der Schlacht.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.4|AT|38|Sacharja|14||0|4|Seine Füsse treten an jenem Tage auf den Ölberg, der östlich vor Jerusalem liegt; und der Ölberg spaltet sich von der Mitte aus nach Ost und nach West, und es entsteht ein sehr grosses Tal: der halbe Berg weicht nach Norden und der halbe nach Süden.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.5|AT|38|Sacharja|14||0|5|Und das Tal der Berge wird gesperrt; denn das Tal der Berge reicht bis nach Azel. Da werdet ihr fliehen, wie ihr geflohen seid vor dem Erdbeben in den Tagen Usias, des Königs von Juda. Und der Herr, mein Gott, wird kommen und alle Himmlischen mit ihm.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.6|AT|38|Sacharja|14||0|6|An jenem Tage wird keine Hitze mehr sein und keine Kälte noch Frost,|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.7|AT|38|Sacharja|14||0|7|und es wird ein einziger Tag sein - er ist dem Herrn bekannt -, kein Wechsel von Tag und Nacht, auch zur Zeit des Abends wird Licht sein.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.8|AT|38|Sacharja|14||0|8|An jenem Tage wird ein lebendiges Wasser von Jerusalem ausgehen, ein Teil nach dem östlichen Meer, und der andre nach dem westlichen Meer; so wird es sommers und winters sein.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.9|AT|38|Sacharja|14||0|9|Und der Herr wird dann König sein über die ganze Erde; an jenem Tage wird der Herr einzig sein und sein Name einzig.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.10|AT|38|Sacharja|14||0|10|Und das ganze Land wird sich zur Ebene wandeln von Geba bis nach Rimmon im Süden Jerusalems. Die Stadt aber wird hochragen und an ihrer Stätte bleiben vom Benjamintore bis zur Stelle des frühern Tors, bis zum Ecktor und dem Turm Hananeels, bis zu den Königskeltern.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.11|AT|38|Sacharja|14||0|11|Und man wird darin wohnen, und es wird kein Bann mehr verhängt werden, und Jerusalem wird sicher bleiben.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.12|AT|38|Sacharja|14||0|12|Dies aber ist der Schlag, mit dem der Herr die Völker alle, die wider Jerusalem zogen, schlagen wird: er wird ihr Fleisch faulen lassen, während sie noch auf den Füssen stehen, faulen werden ihre Augen in ihren Höhlen, und faulen wird ihnen die Zunge im Munde.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.13|AT|38|Sacharja|14||0|13|An jenem Tage wird ein gewaltiger Gottesschrecken unter sie fahren, sodass ein jeder des andern Hand ergreift und eines jeden Hand wider die des andern sich erhebt.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.14|AT|38|Sacharja|14||0|14|Auch Juda wird wider Jerusalem streiten, und zusammengerafft wird der Reichtum aller Völker ringsum: Gold und Silber und Kleider in grosser Menge.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.15|AT|38|Sacharja|14||0|15|Ebenso wird auch der Schlag sein gegen die Rosse, Maultiere, Kamele und Esel und gegen alles Vieh in jenen Heeren, gleich wie jener Schlag.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.16|AT|38|Sacharja|14||0|16|Und alle, die übrigbleiben aus all den Völkern, die wider Jerusalem gezogen, die werden Jahr um Jahr heraufkommen, um den König, den Herrn der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.17|AT|38|Sacharja|14||0|17|Die aber nicht heraufziehen nach Jerusalem von den Geschlechtern der Erde, um den König, den Herrn der Heerscharen, anzubeten, über diese wird kein Regen kommen.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.18|AT|38|Sacharja|14||0|18|Und wenn das Geschlecht Ägyptens nicht heraufzieht und sich einstellt, kommt auch über sie der Schlag, mit dem der Herr die Völker schlägt, die nicht heraufziehen, das Laubhüttenfest zu feiern.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.19|AT|38|Sacharja|14||0|19|Das wird die Strafe der Ägypter sein und die Strafe aller Völker, die nicht heraufziehen, das Laubhüttenfest zu feiern.|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.20|AT|38|Sacharja|14||0|20|"An jenem Tage wird an den Schellen der Rosse geschrieben stehen: ""Heilig dem Herrn"", und die Töpfe im Hause des Herrn werden sein wie die Opferschalen vor dem Altar."|ZUE1931|Public Domain ZEC.14.21|AT|38|Sacharja|14||0|21|Und alle Töpfe in Jerusalem und in Juda werden dem Herrn der Heerscharen heilig sein; und alle, die Opfer darbringen, werden kommen und welche nehmen und darin kochen. Und es wird im Hause des Herrn der Heerscharen kein Krämer mehr sein an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain MAL.1.1|AT|39|Maleachi|1||0|1|AUSSPRUCH. Wort des Herrn über Israel durch Maleachi.|ZUE1931|Public Domain MAL.1.2|AT|39|Maleachi|1||0|2|"Ich habe euch geliebt, spricht der Herr. Und ihr fragt: ""Wieso hast du uns geliebt?"" - Ist nicht Esau Jakobs Bruder? spricht der Herr, und doch habe ich Jakob geliebt,"|ZUE1931|Public Domain MAL.1.3|AT|39|Maleachi|1||0|3|Esau aber gehasst. Darum habe ich sein Gebirge zur Einöde gemacht und sein Erbteil zur Wüste gewandelt.|ZUE1931|Public Domain MAL.1.4|AT|39|Maleachi|1||0|4|"Wenn Edom spräche: ""Wir sind zwar zerstört, aber wir bauen die Trümmer wiederum auf"", so spricht der Herr der Heerscharen also: Sie werden bauen, ich aber werde niederreissen; und man wird sie nennen Land des Frevels, Volk, dem der Herr immerdar zürnt."|ZUE1931|Public Domain MAL.1.5|AT|39|Maleachi|1||0|5|Eure Augen werden es sehen, und ihr selbst werdet sagen: Gross ist der Herr über Israels Grenzen hinaus!|ZUE1931|Public Domain MAL.1.6|AT|39|Maleachi|1||0|6|"EIN Sohn ehrt seinen Vater, und ein Knecht fürchtet seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo ist die Furcht vor mir? spricht der Herr der Heerscharen zu euch, ihr Priester, die ihr meinen Namen verachtet. Und ihr fragt noch: ""Wieso haben wir deinen Namen verachtet?"""|ZUE1931|Public Domain MAL.1.7|AT|39|Maleachi|1||0|7|"Ihr bringt auf meinen Altar verunreinigtes Brot und fragt: ""Womit haben wir es verunreinigt?"" - Damit, dass ihr denkt: ""Den Tisch des Herrn darf man geringachten."""|ZUE1931|Public Domain MAL.1.8|AT|39|Maleachi|1||0|8|Und wenn ihr ein blindes Tier zum Opfer bringt, schadet das etwa nichts? oder wenn ihr ein lahmes und krankes opfert, schadet das etwa nichts? Bring es doch deinem Statthalter! - ob er wohl Freude daran hat oder ob er dir gewogen sein wird? spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.1.9|AT|39|Maleachi|1||0|9|Und nun versuchet einmal, Gott (mit solchen Gaben) freundlich zu stimmen - da wird er uns schon gnädig sein! Von eurer Hand ist solches geschehen - kann er da einem von euch gewogen sein? spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.1.10|AT|39|Maleachi|1||0|10|O dass doch einer von euch die Türen (des Tempels) verschlösse, dass ihr nicht umsonst auf meinem Altar das Feuer entfachtet! Ich habe kein Wohlgefallen an euch, spricht der Herr der Heerscharen, und Opfergabe aus eurer Hand mag ich nicht.|ZUE1931|Public Domain MAL.1.11|AT|39|Maleachi|1||0|11|Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang ist mein Name gross unter den Völkern, und allerorten wird meinem Namen reine Opfergabe verbrannt; denn gross ist mein Name unter den Völkern, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.1.12|AT|39|Maleachi|1||0|12|Ihr aber entweiht ihn, indem ihr denkt: Den Tisch des Herrn darf man beflecken und seine Speise geringachten.|ZUE1931|Public Domain MAL.1.13|AT|39|Maleachi|1||0|13|"Ihr sagt: ""Sieh, welch eine Mühsal!"" und ihr verachtet mich, spricht der Herr der Heerscharen. Ihr bringt Geraubtes und Lahmes und Krankes, bringt es als Opfergabe, und ich sollte es wohlgefällig annehmen aus eurer Hand? spricht der Herr der Heerscharen."|ZUE1931|Public Domain MAL.1.14|AT|39|Maleachi|1||0|14|Verflucht der Betrüger, der in seiner Herde ein männliches Tier hat, das er gelobt, und gleichwohl dem Herrn ein verdorbenes opfert! Denn ein grosser König bin ich, spricht der Herr der Heerscharen, und gefürchtet ist mein Name unter den Völkern.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.1|AT|39|Maleachi|2||0|1|Und nun, ihr Priester, ergeht über euch dieser Beschluss:|ZUE1931|Public Domain MAL.2.2|AT|39|Maleachi|2||0|2|Wenn ihr nicht hört und nicht darauf achtet, meinem Namen die Ehre zu geben, spricht der Herr der Heerscharen, so lasse ich den Fluch wider euch los und wandle in Fluch euren Segen. Ja, ich habe ihn schon in Fluch verwandelt, weil ihr nicht darauf achtet.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.3|AT|39|Maleachi|2||0|3|Siehe, ich schlage euch den Arm ab und werfe euch Kot ins Gesicht, den Kot eurer Festopfer, und man wird euch zu ihm hinausbringen.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.4|AT|39|Maleachi|2||0|4|Und ihr werdet erkennen, dass ich diesen Beschluss über euch gesandt habe, weil zwischen mir und Levi ein Bund besteht, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.5|AT|39|Maleachi|2||0|5|Darin bestand mein Bund mit ihm, dass ich ihm Leben und Heil gab und dass er in Ehrfurcht vor meinem Namen sich beugte.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.6|AT|39|Maleachi|2||0|6|Wahrhafte Weisung war in seinem Munde, und kein Trug fand sich auf seinen Lippen. In Frieden und Aufrichtigkeit wandelte er mit mir, und viele hielt er von Schuld zurück.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.7|AT|39|Maleachi|2||0|7|Denn die Lippen des Priesters bewahren Erkenntnis, und Weisung sucht man von seinem Munde, ist er doch der Bote des Herrn der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.8|AT|39|Maleachi|2||0|8|Ihr aber seid vom Weg abgewichen, habt viele zu Fall gebracht durch eure Weisung; ihr habt den Bund Levis verderbt, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.9|AT|39|Maleachi|2||0|9|Darum habe auch ich euch verächtlich und niedrig gemacht vor dem ganzen Volke, gleichwie ihr meine Wege nicht haltet, sondern die Person anseht bei der Weisung.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.10|AT|39|Maleachi|2||0|10|Haben wir nicht alle einen Vater? hat uns nicht ein Gott geschaffen? Warum handeln wir denn treulos aneinander und entweihen den Bund unsrer Väter?|ZUE1931|Public Domain MAL.2.11|AT|39|Maleachi|2||0|11|Juda ist treulos geworden, und Greuel sind in Israel und in Jerusalem geschehen; denn Juda hat das Heiligtum des Herrn, das er liebhat, entweiht und Töchter eines fremden Gottes gefreit.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.12|AT|39|Maleachi|2||0|12|Der Herr möge dem Manne, der solches tut, sein ganzes Geschlecht mit Stumpf und Stiel ausrotten aus den Zelten Jakobs, auch den, der dem Herrn der Heerscharen Opfer darbringt!|ZUE1931|Public Domain MAL.2.13|AT|39|Maleachi|2||0|13|Und dies ist das zweite, was ihr tut: ihr bedeckt den Altar des Herrn mit Tränen, mit Weinen und Seufzen, sodass er sich nicht mehr zum Opfer wendet, auch nichts mit Wohlgefallen aus eurer Hand annimmt.|ZUE1931|Public Domain MAL.2.14|AT|39|Maleachi|2||0|14|"Ihr fragt: ""Warum das?"" - Darum, weil der Herr Zeuge gewesen ist zwischen dir und dem Weib deiner Jugend, dem du die Treue gebrochen hast, da sie doch deine Gefährtin und ein Weib deines Glaubens ist."|ZUE1931|Public Domain MAL.2.15|AT|39|Maleachi|2||0|15|Und was verlangt der Eine? - Samen Gottes! Darum nehmt euch in acht in eurem Geist, und keiner breche dem Weibe seiner Jugend die Treue!|ZUE1931|Public Domain MAL.2.16|AT|39|Maleachi|2||0|16|Denn ich hasse die Scheidung, spricht der Herr, der Gott Israels, und dass man mit Frevel sein Kleid bedeckt, spricht der Herr der Heerscharen. Darum nehmt euch in acht in eurem Geist und brecht nicht die Treue!|ZUE1931|Public Domain MAL.2.17|AT|39|Maleachi|2||0|17|"Ihr ermüdet den Herrn mit euren Reden. Da fragt ihr: ""Womit ermüden wir ihn?"" - Damit, dass ihr denkt: ""Ein jeder, der Böses tut, ist doch gut in den Augen des Herrn, und an solchen hat er Gefallen - oder wo ist denn der Gott des Gerichts?"""|ZUE1931|Public Domain MAL.3.1|AT|39|Maleachi|3||0|1|SIEHE, ich sende meinen Boten, dass er den Weg vor mir bereite, und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, nach dem ihr verlangt; und der Bundesengel, nach dem ihr begehrt, siehe, er kommt, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.2|AT|39|Maleachi|3||0|2|Wer wird den Tag seines Kommens ertragen? und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer des Schmelzers und wie die Lauge der Wäscher.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.3|AT|39|Maleachi|3||0|3|Er wird sich setzen, zu schmelzen und zu reinigen; er wird die Söhne Levis reinigen, wird sie läutern wie Gold und wie Silber, dass sie dem Herrn richtige Opfergaben darbringen|ZUE1931|Public Domain MAL.3.4|AT|39|Maleachi|3||0|4|und das Opfer Judas und Jerusalems dem Herrn angenehm sei wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.5|AT|39|Maleachi|3||0|5|Ich nahe mich euch zum Gericht und werde ungesäumt Zeuge sein wider die Zauberer und wider die Ehebrecher, wider die Meineidigen und wider die, die dem Tagelöhner, der Witwe und der Waise Gewalt antun und den Fremdling bedrücken, wider sie alle, die mich nicht fürchten, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.6|AT|39|Maleachi|3||0|6|Denn ich, der Herr, habe mich nicht geändert, und ihr, Söhne Jakobs, seid noch immer dieselben.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.7|AT|39|Maleachi|3||0|7|"Seit den Tagen eurer Väter seid ihr von meinen Satzungen abgewichen und habt sie nicht gehalten. Kehret um zu mir, so will ich zu euch umkehren, spricht der Herr der Heerscharen. Ihr fragt: ""Wieso sollen wir umkehren?"" -"|ZUE1931|Public Domain MAL.3.8|AT|39|Maleachi|3||0|8|"Betrügt je ein Mensch die Gottheit, dass ihr mich betrügt? Und ihr fragt: ""Worin haben wir dich betrogen?"" - In Zehnten und Abgabe!"|ZUE1931|Public Domain MAL.3.9|AT|39|Maleachi|3||0|9|Vom Fluch seid ihr getroffen, und doch betrügt ihr mich, ihr, das ganze Volk.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.10|AT|39|Maleachi|3||0|10|Bringt den ganzen Zehnten ins Vorratshaus, dass in meinem Hause Speise sei, und versucht es doch damit bei mir, spricht der Herr der Heerscharen, ob ich euch dann nicht die Fenster des Himmels auftue und Segen über euch ausgiesse bis zum Überfluss.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.11|AT|39|Maleachi|3||0|11|Und ich werde für euch dem Fresser wehren, dass er euch die Frucht des Ackers nicht verderbe und dass euch der Weinstock auf dem Felde nicht fehltrage, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.12|AT|39|Maleachi|3||0|12|Dann werden euch alle Völker glücklich preisen; denn ihr werdet ein Land des Wohlgefallens sein, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.13|AT|39|Maleachi|3||0|13|"Ihr führt freche Reden wider mich, spricht der Herr, und ihr fragt: ""Was haben wir wider dich miteinander geredet?"" -"|ZUE1931|Public Domain MAL.3.14|AT|39|Maleachi|3||0|14|"Ihr sagt: ""Es ist umsonst, dass man Gott dient. Was nützt es uns, dass wir seine Ordnung eingehalten haben und dass wir in Trauer einhergegangen sind vor dem Herrn der Heerscharen?"|ZUE1931|Public Domain MAL.3.15|AT|39|Maleachi|3||0|15|"Darum preisen wir nun die Übermütigen glücklich: nicht nur gedeihen, die gottlos handeln, sie versuchen sogar Gott und kommen davon."""|ZUE1931|Public Domain MAL.3.16|AT|39|Maleachi|3||0|16|Da redeten miteinander, die den Herrn fürchten; und der Herr merkte darauf und hörte es. Und es ward vor ihm ein Gedenkbuch geschrieben für die, welche den Herrn fürchten und seinen Namen achten.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.17|AT|39|Maleachi|3||0|17|Sie werden mein Eigentum werden, spricht der Herr der Heerscharen, auf den Tag, da ich einschreite, und ich werde mich ihrer erbarmen, wie einer sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient.|ZUE1931|Public Domain MAL.3.18|AT|39|Maleachi|3||0|18|Da werdet ihr wieder den Unterschied zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen sehen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.|ZUE1931|Public Domain MAL.4.1|AT|39|Maleachi|4||0|1|Denn siehe, es kommt der Tag, brennend wie ein Ofen, und alle Übermütigen und alle, die gottlos handeln, werden wie Stoppeln sein; und der Tag, der da kommt, wird sie in Brand stecken, spricht der Herr der Heerscharen, dass von ihnen weder Wurzel noch Zweig übrigbleibt.|ZUE1931|Public Domain MAL.4.2|AT|39|Maleachi|4||0|2|Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, die Heilung birgt unter ihren Flügeln. Und ihr werdet herausgehen und springen wie Kälblein aus dem Stall.|ZUE1931|Public Domain MAL.4.3|AT|39|Maleachi|4||0|3|Und ihr werdet die Gottlosen zertreten; denn sie werden wie Asche sein unter euren Fußsohlen an dem Tage, da ich handle, spricht der Herr der Heerscharen.|ZUE1931|Public Domain MAL.4.4|AT|39|Maleachi|4||0|4|Seid eingedenk des Gesetzes Moses, meines Knechts, dem ich am Horeb für ganz Israel Satzungen und Rechte aufgetragen habe.|ZUE1931|Public Domain MAL.4.5|AT|39|Maleachi|4||0|5|Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, ehe der grosse und furchtbare Tag des Herrn kommt.|ZUE1931|Public Domain MAL.4.6|AT|39|Maleachi|4||0|6|Und er wird das Herz der Väter den Söhnen und das Herz der Söhne den Vätern wieder zuwenden, dass ich nicht komme und das Land mit dem Banne schlage.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.12|NT|40|Matthäus|21||0|12|UND Jesus ging in den Tempel Gottes und trieb alle, die im Tempel verkauften und kauften, hinaus und stiess die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer um|ZUE1931|Public Domain MAT.21.13|NT|40|Matthäus|21||0|13|"und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: ""Mein Haus soll ein Bethaus heissen""; ihr aber macht es zu einer Räuberhöhle."|ZUE1931|Public Domain MAT.21.14|NT|40|Matthäus|21||0|14|Und es kamen Blinde und Lahme im Tempel zu ihm, und er heilte sie.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.15|NT|40|Matthäus|21||0|15|Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die staunenswerten Taten sahen, die er vollbrachte, und die Kinder, die im Tempel schrieen: Hosianna dem Sohne Davids! wurden sie unwillig|ZUE1931|Public Domain MAT.21.16|NT|40|Matthäus|21||0|16|"und sagten zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Da sprach Jesus zu ihnen: Ja; habt ihr nie gelesen: ""Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet""?"|ZUE1931|Public Domain MAT.21.17|NT|40|Matthäus|21||0|17|Und er verliess sie, ging zur Stadt hinaus nach Bethanien und blieb dort übernacht.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.18|NT|40|Matthäus|21||0|18|ALS er aber am Morgen wieder in die Stadt ging, hungerte ihn.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.19|NT|40|Matthäus|21||0|19|Und er sah einen Feigenbaum am Wege, ging zu ihm hin und fand nichts daran als nur Blätter. Und er sprach zu ihm: Nie mehr soll Frucht von dir kommen in Ewigkeit! Und sofort verdorrte der Feigenbaum.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.20|NT|40|Matthäus|21||0|20|Als die Jünger das sahen, verwunderten sie sich und sagten: Wie ist der Feigenbaum sofort verdorrt?|ZUE1931|Public Domain MAT.21.21|NT|40|Matthäus|21||0|21|Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur tun, was dem Feigenbaum widerfahren ist, sondern auch, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! so wird es geschehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.22|NT|40|Matthäus|21||0|22|Und alles, was ihr im Gebet gläubig erbittet, werdet ihr empfangen.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.23|NT|40|Matthäus|21||0|23|UND als er in den Tempel gekommen war, traten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm, während er lehrte, und sagten: In was für einer Vollmacht tust du dies, und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?|ZUE1931|Public Domain MAT.21.24|NT|40|Matthäus|21||0|24|Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch etwas fragen; und wenn ihr es mir sagt, will auch ich euch sagen, in was für einer Vollmacht ich dies tue.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.25|NT|40|Matthäus|21||0|25|Woher stammte die Taufe des Johannes? vom Himmel oder von Menschen? Sie aber überlegten bei sich selbst: Wenn wir sagen: vom Himmel, so wird er uns erwidern: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?|ZUE1931|Public Domain MAT.21.26|NT|40|Matthäus|21||0|26|Wenn wir aber sagen: von Menschen, so müssen wir das Volk fürchten; denn alle halten Johannes für einen Propheten.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.27|NT|40|Matthäus|21||0|27|Und sie antworteten Jesus: Wir wissen es nicht. Da sprach auch er zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in was für einer Vollmacht ich dies tue.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.28|NT|40|Matthäus|21||0|28|WAS meint ihr aber? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er trat zu dem ersten und sagte: Mein Sohn, geh, arbeite heute im Weinberg!|ZUE1931|Public Domain MAT.21.29|NT|40|Matthäus|21||0|29|Der aber antwortete: Ja, Herr, und ging nicht hin.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.30|NT|40|Matthäus|21||0|30|Dann trat er zu dem zweiten und sagte ebenso. Der aber antwortete: Ich will nicht. Später reute es ihn, und er ging hin.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.31|NT|40|Matthäus|21||0|31|Wer von den zweien hat den Willen des Vaters getan? Sie sagten: Der zweite. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen kommen vor euch in das Reich Gottes.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.32|NT|40|Matthäus|21||0|32|Denn Johannes ist zu euch gekommen mit der Lehre von der Gerechtigkeit, und ihr habt ihm nicht geglaubt. Die Zöllner und die Dirnen aber haben ihm geglaubt; ihr dagegen habt, als ihr es saht, hinterdrein nicht einmal Reue empfunden, sodass ihr ihm geglaubt hättet.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.33|NT|40|Matthäus|21||0|33|HÖRET ein andres Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm; und er verpachtete ihn an Weingärtner und zog ausser Landes.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.34|NT|40|Matthäus|21||0|34|Als aber die Zeit der Früchte herangekommen war, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte in Empfang zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.35|NT|40|Matthäus|21||0|35|Und die Weingärtner ergriffen seine Knechte und schlugen den einen, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.36|NT|40|Matthäus|21||0|36|Wiederum sandte er andre Knechte hin, mehr als die ersten, und sie taten ihnen ebenso.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.37|NT|40|Matthäus|21||0|37|Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.38|NT|40|Matthäus|21||0|38|Als jedoch die Weingärtner den Sohn sahen, sagten sie untereinander: Dies ist der Erbe; kommet, lasset uns ihn töten und sein Erbgut behalten!|ZUE1931|Public Domain MAT.21.39|NT|40|Matthäus|21||0|39|Und sie ergriffen ihn, stiessen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.40|NT|40|Matthäus|21||0|40|Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er mit diesen Weingärtnern tun?|ZUE1931|Public Domain MAT.21.41|NT|40|Matthäus|21||0|41|Sie sagen zu ihm: Er wird sie als Übeltäter übel umbringen und den Weinberg an andre Weingärtner verpachten, die ihm die Früchte zu ihrer Zeit abliefern werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.42|NT|40|Matthäus|21||0|42|"Jesus sagt zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: ""Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, / der ist zum Eckstein geworden; / durch den Herrn ist dieser es geworden, / und er ist wunderbar in unsern Augen""?"|ZUE1931|Public Domain MAT.21.43|NT|40|Matthäus|21||0|43|Deshalb sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.44|NT|40|Matthäus|21||0|44|[Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen er aber fällt, den wird er zermalmen.]|ZUE1931|Public Domain MAT.21.45|NT|40|Matthäus|21||0|45|Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse gehört hatten, merkten sie, dass er von ihnen redete;|ZUE1931|Public Domain MAT.21.46|NT|40|Matthäus|21||0|46|und sie suchten ihn festzunehmen, fürchteten aber die Volksmenge, weil sie ihn für einen Propheten hielt.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.1|NT|40|Matthäus|21||0|1|UND als sie sich Jerusalem näherten und nach Bethphage an den Ölberg kamen, da sandte Jesus zwei Jünger|ZUE1931|Public Domain MAT.21.2|NT|40|Matthäus|21||0|2|und sagte zu ihnen: Gehet in das Dorf, das vor euch liegt, und alsbald werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führet sie zu mir!|ZUE1931|Public Domain MAT.21.3|NT|40|Matthäus|21||0|3|Und wenn jemand etwas zu euch sagt, so sollt ihr sagen: Der Herr bedarf ihrer. Dann wird er sie alsbald freigeben.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.4|NT|40|Matthäus|21||0|4|Dies geschah aber, damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet worden ist, welcher spricht:|ZUE1931|Public Domain MAT.21.5|NT|40|Matthäus|21||0|5|"""Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitend auf einer Eselin und auf einem Füllen, dem Jungen des Lasttiers."""|ZUE1931|Public Domain MAT.21.6|NT|40|Matthäus|21||0|6|Die Jünger aber gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte,|ZUE1931|Public Domain MAT.21.7|NT|40|Matthäus|21||0|7|führten die Eselin und das Füllen herbei und legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich auf sie.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.8|NT|40|Matthäus|21||0|8|Die meisten aber unter dem Volk breiteten ihre Kleider auf dem Wege aus; andre hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.|ZUE1931|Public Domain MAT.21.9|NT|40|Matthäus|21||0|9|"Die Volksmenge aber, die ihm voranging und nachfolgte, rief: ""Hosianna"" dem Sohne Davids! / ""Gepriesen sei, der da kommt / im Namen des Herrn! / Hosianna"" in den Höhen!"|ZUE1931|Public Domain MAT.21.10|NT|40|Matthäus|21||0|10|Und als er in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sagte: Wer ist das?|ZUE1931|Public Domain MAT.21.11|NT|40|Matthäus|21||0|11|Die Volksmenge aber sagte: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.1|NT|40|Matthäus|22||0|1|UND Jesus begann und redete wieder zu ihnen in Gleichnissen und sprach:|ZUE1931|Public Domain MAT.22.2|NT|40|Matthäus|22||0|2|Das Reich der Himmel ist gleich einem König, der seinem Sohn die Hochzeitsfeier rüstete.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.3|NT|40|Matthäus|22||0|3|Und er sandte seine Knechte aus, um die Geladenen zur Hochzeit zu rufen, und sie wollten nicht kommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.4|NT|40|Matthäus|22||0|4|Wiederum sandte er andre Knechte aus und sprach: Saget den Geladenen: Siehe, ich habe meine Mahlzeit bereitet, meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet und alles ist bereit; kommet zur Hochzeit!|ZUE1931|Public Domain MAT.22.5|NT|40|Matthäus|22||0|5|Sie jedoch achteten nicht darauf, sondern gingen hinweg, der eine auf seinen Acker, der andre an sein Geschäft,|ZUE1931|Public Domain MAT.22.6|NT|40|Matthäus|22||0|6|die übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten sie und töteten sie.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.7|NT|40|Matthäus|22||0|7|Da wurde der König zornig und sandte seine Heere aus, liess jene Mörder umbringen und ihre Stadt anzünden.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.8|NT|40|Matthäus|22||0|8|Dann sagte er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Geladenen waren unwürdig.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.9|NT|40|Matthäus|22||0|9|Darum gehet an die Kreuzungen der Strassen und ladet zur Hochzeit ein, so viele ihr findet!|ZUE1931|Public Domain MAT.22.10|NT|40|Matthäus|22||0|10|Und jene Knechte gingen hinaus auf die Strassen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse und Gute, und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.11|NT|40|Matthäus|22||0|11|Als aber der König hineinging, um sich die Gäste zu betrachten, sah er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid angetan war.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.12|NT|40|Matthäus|22||0|12|Und er sagte zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen ohne ein Hochzeitskleid? Der aber verstummte.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.13|NT|40|Matthäus|22||0|13|Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Hände und Füsse und werfet ihn hinaus in die Finsternis, die draussen ist! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.14|NT|40|Matthäus|22||0|14|Denn viele sind berufen, wenige aber auserwählt.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.15|NT|40|Matthäus|22||0|15|DARAUF gingen die Pharisäer hin und beratschlagten, wie sie ihn bei einem Ausspruch fangen könnten.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.16|NT|40|Matthäus|22||0|16|Und sie sandten ihre Jünger mit den Anhängern des Herodes zu ihm, und diese sagten: Meister, wir wissen, dass du wahrhaft bist und den Weg Gottes nach der Wahrheit lehrst und auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst die Person der Menschen nicht an.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.17|NT|40|Matthäus|22||0|17|Sage uns nun: Was meinst du? Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu geben, oder nicht?|ZUE1931|Public Domain MAT.22.18|NT|40|Matthäus|22||0|18|Da aber Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Was versucht ihr mich, ihr Heuchler?|ZUE1931|Public Domain MAT.22.19|NT|40|Matthäus|22||0|19|Zeiget mir die Steuermünze! Da brachten sie ihm einen Denar.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.20|NT|40|Matthäus|22||0|20|Und er sagt zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift?|ZUE1931|Public Domain MAT.22.21|NT|40|Matthäus|22||0|21|Sie antworteten: Des Kaisers. Da sagt er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist|ZUE1931|Public Domain MAT.22.22|NT|40|Matthäus|22||0|22|Und als sie es hörten, verwunderten sie sich, und sie verliessen ihn und gingen hinweg.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.23|NT|40|Matthäus|22||0|23|AN jenem Tage kamen Sadduzäer zu ihm, welche sagen, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn:|ZUE1931|Public Domain MAT.22.24|NT|40|Matthäus|22||0|24|"Meister, Mose hat gesagt: ""Wenn jemand ohne Kinder stirbt, soll sein Bruder dessen Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen schaffen."""|ZUE1931|Public Domain MAT.22.25|NT|40|Matthäus|22||0|25|Es waren aber bei uns sieben Brüder. Und der erste starb, nachdem er geheiratet hatte, und weil er keine Nachkommen hatte, hinterliess er seine Frau seinem Bruder.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.26|NT|40|Matthäus|22||0|26|Ebenso auch der zweite und der dritte bis zum siebenten.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.27|NT|40|Matthäus|22||0|27|Zuletzt aber von allen starb die Frau.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.28|NT|40|Matthäus|22||0|28|Welchem nun von den sieben wird sie in der Auferstehung als Frau angehören? Sie haben sie ja alle gehabt.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.29|NT|40|Matthäus|22||0|29|Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Ihr irrt, indem ihr die Schriften nicht kennt noch die Kraft Gottes.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.30|NT|40|Matthäus|22||0|30|Denn in der Auferstehung heiraten sie nicht und werden nicht verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.31|NT|40|Matthäus|22||0|31|Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt ist, welcher spricht:|ZUE1931|Public Domain MAT.22.32|NT|40|Matthäus|22||0|32|"""Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs""? Er ist nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebendigen."|ZUE1931|Public Domain MAT.22.33|NT|40|Matthäus|22||0|33|Und als die Volksmenge es hörte, erstaunte sie über seine Lehre.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.34|NT|40|Matthäus|22||0|34|ALS aber die Pharisäer hörten, dass er den Sadduzäern den Mund gestopft hatte, versammelten sie sich|ZUE1931|Public Domain MAT.22.35|NT|40|Matthäus|22||0|35|und einer von ihnen, ein Gesetzeskundiger, fragte ihn, um ihn zu versuchen:|ZUE1931|Public Domain MAT.22.36|NT|40|Matthäus|22||0|36|Meister, welches ist das grösste Gebot im Gesetz?|ZUE1931|Public Domain MAT.22.37|NT|40|Matthäus|22||0|37|"Er aber sprach zu ihm: ""Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken."""|ZUE1931|Public Domain MAT.22.38|NT|40|Matthäus|22||0|38|Dies ist das grösste und erste Gebot.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.39|NT|40|Matthäus|22||0|39|"Das zweite ist ihm gleich: ""Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."""|ZUE1931|Public Domain MAT.22.40|NT|40|Matthäus|22||0|40|An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.41|NT|40|Matthäus|22||0|41|ALS aber die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus:|ZUE1931|Public Domain MAT.22.42|NT|40|Matthäus|22||0|42|Was dünkt euch vom Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagen zu ihm: Des David.|ZUE1931|Public Domain MAT.22.43|NT|40|Matthäus|22||0|43|"Er sagt zu ihnen: Wie kann ihn dann David durch den Geist ""Herr"" nennen, indem er sagt:"|ZUE1931|Public Domain MAT.22.44|NT|40|Matthäus|22||0|44|"""Der Herr sprach zu meinem Herrn: / Setze dich zu meiner Rechten, / bis ich hinlege deine Feinde / unter deine Füsse""?"|ZUE1931|Public Domain MAT.22.45|NT|40|Matthäus|22||0|45|"Wenn nun David ihn ""Herr"" nennt, wie kann er"|ZUE1931|Public Domain MAT.22.46|NT|40|Matthäus|22||0|46|Und niemand konnte ihm ein Wort antworten; auch wagte es von jenem Tag an niemand mehr, ihn zu fragen.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.1|NT|40|Matthäus|1||0|1|DAS Buch der Abstammung Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.2|NT|40|Matthäus|1||0|2|Abraham zeugte den Isaak. Isaak zeugte den Jakob. Jakob zeugte den Juda und seine Brüder.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.3|NT|40|Matthäus|1||0|3|Juda zeugte mit der Thamar den Perez und den Serah. Perez zeugte den Hezron. Hezron zeugte den Aram.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.4|NT|40|Matthäus|1||0|4|Aram zeugte den Amminadab. Amminadab zeugte den Nahason. Nahason zeugte den Salmon.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.5|NT|40|Matthäus|1||0|5|Salmon zeugte mit der Rahab den Boas. Boas zeugte mit der Ruth den Jobed. Jobed zeugte den Isai.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.6|NT|40|Matthäus|1||0|6|Isai zeugte den König David. David zeugte mit der Frau des Uria den Salomo.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.7|NT|40|Matthäus|1||0|7|Salomo zeugte den Rehabeam. Rehabeam zeugte den Abia. Abia zeugte den Asaph.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.8|NT|40|Matthäus|1||0|8|Asaph zeugte den Josaphat. Josaphat zeugte den Joram. Joram zeugte den Usia.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.9|NT|40|Matthäus|1||0|9|Usia zeugte den Joatham. Joatham zeugte den Ahas. Ahas zeugte den Hiskia.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.10|NT|40|Matthäus|1||0|10|Hiskia zeugte den Manasse. Manasse zeugte den Amos. Amos zeugte den Josia.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.11|NT|40|Matthäus|1||0|11|Josia zeugte den Jechonja und dessen Brüder zur Zeit der Wegführung nach Babylon.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.12|NT|40|Matthäus|1||0|12|Nach der Wegführung nach Babylon zeugte Jechonja den Sealthiel. Sealthiel zeugte den Serubbabel.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.13|NT|40|Matthäus|1||0|13|Serubbabel zeugte den Abihud. Abihud zeugte den Eljakim. Eljakim zeugte den Asor.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.14|NT|40|Matthäus|1||0|14|Asor zeugte den Zadok. Zadok zeugte den Achim. Achim zeugte den Elihud.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.15|NT|40|Matthäus|1||0|15|Elihud zeugte den Eleasar. Eleasar zeugte den Matthan. Matthan zeugte den Jakob.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.16|NT|40|Matthäus|1||0|16|Jakob zeugte den Joseph, den Mann der Maria, aus der Jesus gezeugt wurde, der der Christus genannt wird.(vgl. darüber Jes 61:1; Ps 2:2). Man hat so den verheissenen Heiland bez.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.17|NT|40|Matthäus|1||0|17|Alle Geschlechter nun von Abraham bis zu David sind vierzehn Geschlechter, und von David bis zur Wegführung nach Babylon sind es vierzehn Geschlechter, und von der Wegführung nach Babylon bis zu Christus vierzehn Geschlechter.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.18|NT|40|Matthäus|1||0|18|MIT der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, fand es sich, ehe sie zusammengekommen waren, dass sie vom heiligen Geiste schwanger war.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.19|NT|40|Matthäus|1||0|19|Weil indessen Joseph, ihr Mann, rechtschaffen war und sie|ZUE1931|Public Domain MAT.1.20|NT|40|Matthäus|1||0|20|Doch als er dies im Sinn hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn was in ihr gezeugt ist, das ist vom heiligen Geiste.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.21|NT|40|Matthäus|1||0|21|Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.22|NT|40|Matthäus|1||0|22|Dies alles jedoch ist geschehen, damit erfüllt würde, was vom Herrn durch den Propheten gesprochen worden ist, welcher sagt:|ZUE1931|Public Domain MAT.1.23|NT|40|Matthäus|1||0|23|"""Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben"", was übersetzt heisst: ""Gott mit uns""."|ZUE1931|Public Domain MAT.1.24|NT|40|Matthäus|1||0|24|Als aber Joseph vom Schlaf erwacht war, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm sein Weib zu sich.|ZUE1931|Public Domain MAT.1.25|NT|40|Matthäus|1||0|25|Und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte und er gab ihm den Namen Jesus.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.1|NT|40|Matthäus|2||0|1|ALS aber Jesus in den Tagen des Königs Herodes zu Bethlehem in Judäa geboren war, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sagten:|ZUE1931|Public Domain MAT.2.2|NT|40|Matthäus|2||0|2|Wo ist der neugeborne König der Juden? Wir haben nämlich seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.3|NT|40|Matthäus|2||0|3|Als jedoch der König Herodes das hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.4|NT|40|Matthäus|2||0|4|Und er liess alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenrufen und erfragte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.5|NT|40|Matthäus|2||0|5|Die aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht es durch den Propheten geschrieben:|ZUE1931|Public Domain MAT.2.6|NT|40|Matthäus|2||0|6|"""Und du, Bethlehem"" im Lande Judas, bist keineswegs ""die kleinste unter den Fürstenstädten Judas; denn aus dir wird ein Herrscher hervorgehen, der mein Volk Israel weiden wird."""|ZUE1931|Public Domain MAT.2.7|NT|40|Matthäus|2||0|7|Da berief Herodes heimlich die Weisen und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit, wann der Stern erschienen sei,|ZUE1931|Public Domain MAT.2.8|NT|40|Matthäus|2||0|8|und sandte sie nach Bethlehem und sagte: Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein! Wenn ihr es aber gefunden habt, so meldet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.9|NT|40|Matthäus|2||0|9|Und nachdem sie den König angehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Orte stillstand, wo das Kindlein war.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.10|NT|40|Matthäus|2||0|10|Als sie aber den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut|ZUE1931|Public Domain MAT.2.11|NT|40|Matthäus|2||0|11|und gingen in das Haus hinein und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter. Und sie warfen sich nieder, huldigten ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gaben dar, Gold und Weihrauch und Myrrhe.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.12|NT|40|Matthäus|2||0|12|Und da sie im Traum die Weisung empfingen, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem andern Weg in ihr Land zurück.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.13|NT|40|Matthäus|2||0|13|ALS sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und sagt: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und fliehe nach Ägypten und bleibe dort, bis ich es dir sage; denn Herodes will das Kindlein aufsuchen, um es umzubringen.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.14|NT|40|Matthäus|2||0|14|Da stand er auf, nahm des Nachts das Kindlein und seine Mutter mit sich und zog hinweg nach Ägypten.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.15|NT|40|Matthäus|2||0|15|"Und er blieb dort bis zum Tode des Herodes, damit erfüllt würde, was vom Herrn gesprochen worden ist durch den Propheten, welcher sagt: ""Aus Ägypten rief ich meinen Sohn."""|ZUE1931|Public Domain MAT.2.16|NT|40|Matthäus|2||0|16|ALS darauf Herodes sah, dass er von den Weisen getäuscht worden war, wurde er sehr zornig, sandte hin und liess in Bethlehem und in dessen ganzem Gebiet alle Knäblein töten, die zweijährig und darunter waren, gemäss der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.17|NT|40|Matthäus|2||0|17|Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia gesprochen worden ist, welcher sagt:|ZUE1931|Public Domain MAT.2.18|NT|40|Matthäus|2||0|18|"""Eine Stimme hört man in Rama, viel Weinen und Jammern; Rahel weint um ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind."""|ZUE1931|Public Domain MAT.2.19|NT|40|Matthäus|2||0|19|ALS aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph in Ägypten im Traum|ZUE1931|Public Domain MAT.2.20|NT|40|Matthäus|2||0|20|und sagt: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und ziehe in das Land Israels; denn die, welche dem Kindlein nach dem Leben trachteten, sind gestorben.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.21|NT|40|Matthäus|2||0|21|Da stand er auf, nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich und ging in das Land Israels.|ZUE1931|Public Domain MAT.2.22|NT|40|Matthäus|2||0|22|Als er jedoch hörte, dass Archelaus anstatt seines Vaters Herodes über Judäa regierte, fürchtete er sich, dahin zu gehen. Nachdem er aber im Traum eine Weisung empfangen hatte, zog er hinweg in das Gebiet von Galiläa|ZUE1931|Public Domain MAT.2.23|NT|40|Matthäus|2||0|23|"und kam in eine Stadt namens Nazareth und nahm(d.h. Isais) (Lu 1:26; 2:39; Jes 11:1; 53:2; Sac 6:12; Joh 1:46) Wurzeln wird Frucht tragen"" ""Schoss"" heisst nämlich im Heb [nezer]: und von diesem Worte konnte ""Nazoräer"" herzustammen scheinen"|ZUE1931|Public Domain MAT.3.1|NT|40|Matthäus|3||0|1|IN jenen Tagen aber trat Johannes der Täufer auf und predigte in der Wüste von Judäa:|ZUE1931|Public Domain MAT.3.2|NT|40|Matthäus|3||0|2|Tut Busse! denn das Reich der Himmel ist genaht.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.3|NT|40|Matthäus|3||0|3|"Dieser nämlich ist's, über den durch den Propheten Jesaja gesprochen worden ist, welcher sagt: ""(Es erschallt) die Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Strassen gerade!"""|ZUE1931|Public Domain MAT.3.4|NT|40|Matthäus|3||0|4|Er aber, Johannes, hatte ein Kleid von Kamelhaaren und um seine Lenden einen ledernen Gürtel; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.5|NT|40|Matthäus|3||0|5|Da zog Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Landschaft am Jordanfluss zu ihm hinaus,|ZUE1931|Public Domain MAT.3.6|NT|40|Matthäus|3||0|6|und sie liessen sich von ihm im Jordan taufen, indem sie ihre Sünden bekannten.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.7|NT|40|Matthäus|3||0|7|Als er aber viele von den Pharisäern und Sadduzäern zur Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: Ihr Natterngezücht, wer hat euch unterwiesen, dass ihr dem zukünftigen Zorn entrinnen werdet?|ZUE1931|Public Domain MAT.3.8|NT|40|Matthäus|3||0|8|Bringet darum Frucht, die der Busse gemäss ist,|ZUE1931|Public Domain MAT.3.9|NT|40|Matthäus|3||0|9|und meinet nicht, bei euch selber sagen zu können: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.10|NT|40|Matthäus|3||0|10|Schon ist aber die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.11|NT|40|Matthäus|3||0|11|Ich taufe euch mit Wasser zur Busse; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht würdig, ihm die Schuhe zu tragen. Er wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.12|NT|40|Matthäus|3||0|12|Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne fegen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.13|NT|40|Matthäus|3||0|13|DA kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.14|NT|40|Matthäus|3||0|14|Der aber wollte es ihm wehren und sagte: Ich habe nötig, mich von dir taufen zu lassen, und du kommst zu mir?|ZUE1931|Public Domain MAT.3.15|NT|40|Matthäus|3||0|15|Doch Jesus antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt zu; denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da liess er es ihm zu.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.16|NT|40|Matthäus|3||0|16|Als aber Jesus getauft worden war, stieg er alsbald aus dem Wasser; und siehe, die Himmel taten sich auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabschweben und auf ihn kommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.3.17|NT|40|Matthäus|3||0|17|"Und siehe, eine Stimme aus den Himmeln sprach: ""Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe."""|ZUE1931|Public Domain MAT.4.1|NT|40|Matthäus|4||0|1|DANN wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, um vom Teufel versucht zu werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.2|NT|40|Matthäus|4||0|2|Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn nachher.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.3|NT|40|Matthäus|4||0|3|Da trat der Versucher zu ihm und sagte: Bist du Gottes Sohn, so gebiete, dass diese Steine Brot werden!|ZUE1931|Public Domain MAT.4.4|NT|40|Matthäus|4||0|4|"Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: ""Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht."""|ZUE1931|Public Domain MAT.4.5|NT|40|Matthäus|4||0|5|Darauf nimmt ihn der Teufel mit in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels|ZUE1931|Public Domain MAT.4.6|NT|40|Matthäus|4||0|6|"und sagt zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: ""Er wird seinen Engeln deinethalben Befehl geben, / und sie werden dich auf den Händen tragen, / damit du deinen Fuss nicht etwa an einen Stein stossest."""|ZUE1931|Public Domain MAT.4.7|NT|40|Matthäus|4||0|7|"Jesus sprach zu ihm: Hinwiederum steht geschrieben: ""Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen."""|ZUE1931|Public Domain MAT.4.8|NT|40|Matthäus|4||0|8|Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit|ZUE1931|Public Domain MAT.4.9|NT|40|Matthäus|4||0|9|und sagt zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du dich niederwirfst und mich anbetest.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.10|NT|40|Matthäus|4||0|10|"Da sagt Jesus zu ihm: Hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: ""Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen."""|ZUE1931|Public Domain MAT.4.11|NT|40|Matthäus|4||0|11|Da verlässt ihn der Teufel; und siehe, Engel traten herzu und dienten ihm.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.12|NT|40|Matthäus|4||0|12|ALS er aber hörte, dass Johannes gefangengesetzt worden war, zog er nach Galiläa zurück.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.13|NT|40|Matthäus|4||0|13|Und er verliess Nazareth und kam nach Kapernaum, das am See im Gebiet von Sebulon und Naphthali liegt, und nahm|ZUE1931|Public Domain MAT.4.14|NT|40|Matthäus|4||0|14|damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesprochen worden ist, welcher sagt:|ZUE1931|Public Domain MAT.4.15|NT|40|Matthäus|4||0|15|"""Das Land Sebulon und das Land Naphthali gegen den See hin, jenseits des Jordan, das Galiläa der Heiden,"|ZUE1931|Public Domain MAT.4.16|NT|40|Matthäus|4||0|16|"das Volk, das in der Finsternis sass, hat ein grosses Licht gesehen, und die im Lande und Schatten des Todes sassen, denen ist ein Licht aufgegangen."""|ZUE1931|Public Domain MAT.4.17|NT|40|Matthäus|4||0|17|Von da an begann Jesus zu predigen: Tut Busse, denn das Reich der Himmel ist genaht.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.18|NT|40|Matthäus|4||0|18|Als er aber am galiläischen See hinwandelte, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas, das Netz in den See auswerfen; sie waren nämlich Fischer.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.19|NT|40|Matthäus|4||0|19|Und er sagte zu ihnen: Kommet her,|ZUE1931|Public Domain MAT.4.20|NT|40|Matthäus|4||0|20|Da verliessen sie alsbald die Netze und folgten ihm nach.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.21|NT|40|Matthäus|4||0|21|Und als er von da weiterging, sah er zwei andre Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes, mit ihrem Vater Zebedäus im Schiff ihre Netze ausbessern; und er rief sie zu sich.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.22|NT|40|Matthäus|4||0|22|Da verliessen sie alsbald das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.23|NT|40|Matthäus|4||0|23|UND er zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen, predigte das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volke.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.24|NT|40|Matthäus|4||0|24|Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien; und sie brachten alle Leidenden zu ihm, die mit mancherlei Krankheiten und Qualen behaftet waren, Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie.|ZUE1931|Public Domain MAT.4.25|NT|40|Matthäus|4||0|25|Und es folgte ihm eine grosse Volksmenge nach aus Galiläa und aus dem Gebiet der Zehn Städte und aus Jerusalem und Judäa und von jenseits des Jordan.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.1|NT|40|Matthäus|5||0|1|ALS er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.2|NT|40|Matthäus|5||0|2|Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:|ZUE1931|Public Domain MAT.5.3|NT|40|Matthäus|5||0|3|Selig sind die geistlich Armen; denn ihrer ist das Reich der Himmel.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.4|NT|40|Matthäus|5||0|4|Selig sind die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.5|NT|40|Matthäus|5||0|5|"Selig sind die Sanftmütigen; denn ""sie werden das Land besitzen""."|ZUE1931|Public Domain MAT.5.6|NT|40|Matthäus|5||0|6|Selig sind, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.7|NT|40|Matthäus|5||0|7|Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.8|NT|40|Matthäus|5||0|8|Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.9|NT|40|Matthäus|5||0|9|Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Söhne Gottes heissen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.10|NT|40|Matthäus|5||0|10|Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Reich der Himmel.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.11|NT|40|Matthäus|5||0|11|Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Arge wider euch reden um meinetwillen und damit lügen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.12|NT|40|Matthäus|5||0|12|Freuet euch und frohlocket, weil euer Lohn gross ist in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.13|NT|40|Matthäus|5||0|13|IHR seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz seine Schärfe verliert, womit soll es salzig gemacht werden? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.14|NT|40|Matthäus|5||0|14|Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.15|NT|40|Matthäus|5||0|15|Man zündet auch nicht ein Licht an und stellt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet es allen, die im Hause sind.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.16|NT|40|Matthäus|5||0|16|So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, preisen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.17|NT|40|Matthäus|5||0|17|MEINET nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.18|NT|40|Matthäus|5||0|18|Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, wird nicht ein einziges Jota oder Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.19|NT|40|Matthäus|5||0|19|Wer nun eins dieser kleinsten Gebote auflöst und die Menschen so lehrt, wird der Kleinste heissen im Reich der Himmel. Wer sie aber tut und lehrt, der wird gross heissen im Reich der Himmel.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.20|NT|40|Matthäus|5||0|20|Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.21|NT|40|Matthäus|5||0|21|"Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: ""Du sollst nicht töten""; wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen sein."|ZUE1931|Public Domain MAT.5.22|NT|40|Matthäus|5||0|22|Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, soll dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! soll dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: du Tor! soll der Hölle mit ihrem Feuer verfallen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.23|NT|40|Matthäus|5||0|23|Wenn du nun deine Opfergabe zum Altar bringst und dort eingedenk wirst, dass dein Bruder etwas wider dich hat,|ZUE1931|Public Domain MAT.5.24|NT|40|Matthäus|5||0|24|so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und bring deine Gabe dar!|ZUE1931|Public Domain MAT.5.25|NT|40|Matthäus|5||0|25|Willfahre schnell deinem Gegner, während du noch mit ihm unterwegs bist, damit dich nicht der Gegner dem Richter und der Richter dem Gerichtsdiener übergibt und du ins Gefängnis gesetzt wirst.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.26|NT|40|Matthäus|5||0|26|Wahrlich, ich sage dir: Du wirst von dort nicht herauskommen, bis du den letzten Rappen bezahlt hast.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.27|NT|40|Matthäus|5||0|27|"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ""Du sollst nicht ehebrechen."""|ZUE1931|Public Domain MAT.5.28|NT|40|Matthäus|5||0|28|Ich aber sage euch: Jeder, der eine Ehefrau ansieht, um sie zu begehren, hat ihr gegenüber in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.29|NT|40|Matthäus|5||0|29|Wenn dich aber dein rechtes Auge zur Sünde verführt, so reiss es aus und wirf es von dir; denn es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verlorengeht und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.30|NT|40|Matthäus|5||0|30|Und wenn dich deine rechte Hand zur Sünde verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir; denn es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verlorengeht und nicht dein ganzer Leib in die Hölle kommt.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.31|NT|40|Matthäus|5||0|31|"Es ist ferner gesagt: ""Wer seine Frau entlässt, soll ihr einen Scheidebrief geben."""|ZUE1931|Public Domain MAT.5.32|NT|40|Matthäus|5||0|32|Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlässt, ausser wegen Unzucht, gibt Anlass, dass ihr gegenüber Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.33|NT|40|Matthäus|5||0|33|"Wiederum habt ihr gehört, dass zu den Alten gesagt ist: ""Du sollst nicht falsch schwören"", ""du sollst aber dem Herrn deine Eide halten."""|ZUE1931|Public Domain MAT.5.34|NT|40|Matthäus|5||0|34|Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron,|ZUE1931|Public Domain MAT.5.35|NT|40|Matthäus|5||0|35|noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füsse, noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des grossen Königs.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.36|NT|40|Matthäus|5||0|36|Auch bei deinem Haupte sollst du nicht schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiss oder schwarz zu machen.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.37|NT|40|Matthäus|5||0|37|"Vielmehr sei eure Rede: ""Ja, ja; nein, nein."" Was darüber ist, das ist vom Bösen."|ZUE1931|Public Domain MAT.5.38|NT|40|Matthäus|5||0|38|"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ""Auge um Auge und Zahn um Zahn."""|ZUE1931|Public Domain MAT.5.39|NT|40|Matthäus|5||0|39|Ich aber sage euch, dass ihr dem Bösen nicht widerstehen sollt; sondern wer dich auf den rechten Backen schlägt, dem biete auch den andern dar,|ZUE1931|Public Domain MAT.5.40|NT|40|Matthäus|5||0|40|und dem, der gegen dich den Richter anruft und dir den Rock nehmen will, dem lass auch den Mantel,|ZUE1931|Public Domain MAT.5.41|NT|40|Matthäus|5||0|41|und wer dich nötigt, eine Meile weit zu gehen, mit dem gehe zwei!|ZUE1931|Public Domain MAT.5.42|NT|40|Matthäus|5||0|42|Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem ab, der von dir borgen will!|ZUE1931|Public Domain MAT.5.43|NT|40|Matthäus|5||0|43|"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ""Du sollst deinen Nächsten lieben"" und deinen Feind hassen."|ZUE1931|Public Domain MAT.5.44|NT|40|Matthäus|5||0|44|Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde - [segnet die, welche euch fluchen, tut Gutes denen, die euch hassen] - und bittet für die, welche euch - [beleidigen und] - verfolgen,|ZUE1931|Public Domain MAT.5.45|NT|40|Matthäus|5||0|45|damit ihr Söhne eures Vaters in den Himmeln seid! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.|ZUE1931|Public Domain MAT.5.46|NT|40|Matthäus|5||0|46|Denn wenn ihr|ZUE1931|Public Domain MAT.5.47|NT|40|Matthäus|5||0|47|Und wenn ihr nur eure Brüder grüsst, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden dasselbe?|ZUE1931|Public Domain MAT.5.48|NT|40|Matthäus|5||0|48|Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.1|NT|40|Matthäus|6||0|1|HABET acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; wo nicht, so habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater in den Himmeln.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.2|NT|40|Matthäus|6||0|2|Wenn du nun Almosen gibst, so lass nicht vor dir her posaunen, wie die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.3|NT|40|Matthäus|6||0|3|Wenn aber du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut,|ZUE1931|Public Domain MAT.6.4|NT|40|Matthäus|6||0|4|damit dein Almosen im Verborgenen sei; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.5|NT|40|Matthäus|6||0|5|UND wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie beten gern in den Synagogen und wenn sie an den Ecken der Strassen stehen, um sich vor den Leuten sehen zu lassen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.6|NT|40|Matthäus|6||0|6|Du aber geh, wenn du betest, in dein Kämmerlein und schliess deine Tür zu und bete im Verborgenen zu deinem Vater; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.7|NT|40|Matthäus|6||0|7|Wenn ihr aber betet, sollt ihr kein unnützes Geschwätz machen wie die Heiden; denn sie meinen, dass sie um ihrer vielen Worte willen Erhörung finden werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.8|NT|40|Matthäus|6||0|8|Seid ihnen nun nicht gleich; denn euer Vater weiss, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.9|NT|40|Matthäus|6||0|9|Ihr nun sollt so beten: Unser Vater, / der du bist in den Himmeln, / dein Name werde geheiligt. /|ZUE1931|Public Domain MAT.6.10|NT|40|Matthäus|6||0|10|Dein Reich komme. / Dein Wille geschehe / wie im Himmel,|ZUE1931|Public Domain MAT.6.11|NT|40|Matthäus|6||0|11|Gib uns heute unser tägliches Brot. /|ZUE1931|Public Domain MAT.6.12|NT|40|Matthäus|6||0|12|Und vergib uns unsre Schulden, / wie auch wir vergeben haben / unsern Schuldnern. /|ZUE1931|Public Domain MAT.6.13|NT|40|Matthäus|6||0|13|Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]|ZUE1931|Public Domain MAT.6.14|NT|40|Matthäus|6||0|14|Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.15|NT|40|Matthäus|6||0|15|Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.16|NT|40|Matthäus|6||0|16|WENN ihr aber fastet, sollt ihr nicht finster dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, um sich mit ihrem Fasten vor den Leuten sehen zu lassen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.17|NT|40|Matthäus|6||0|17|Du aber salbe, wenn du fastest, dein Haupt und wasche dein Angesicht,|ZUE1931|Public Domain MAT.6.18|NT|40|Matthäus|6||0|18|damit du mit deinem Fasten dich nicht den Leuten zeigest, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.19|NT|40|Matthäus|6||0|19|SAMMELT euch nicht Schätze auf Erden, wo Motte und Rost|ZUE1931|Public Domain MAT.6.20|NT|40|Matthäus|6||0|20|Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost|ZUE1931|Public Domain MAT.6.21|NT|40|Matthäus|6||0|21|Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.22|NT|40|Matthäus|6||0|22|Das Licht des Leibes ist das Auge. Wenn nun dein Auge lauter ist, wird dein ganzer Leib voll Licht sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.23|NT|40|Matthäus|6||0|23|Wenn aber dein Auge böse ist, wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie gross wird die Finsternis sein!|ZUE1931|Public Domain MAT.6.24|NT|40|Matthäus|6||0|24|Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.25|NT|40|Matthäus|6||0|25|DESHALB sage ich euch: Sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?|ZUE1931|Public Domain MAT.6.26|NT|40|Matthäus|6||0|26|Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht und sammeln nicht in Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie (doch). Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?|ZUE1931|Public Domain MAT.6.27|NT|40|Matthäus|6||0|27|Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen?|ZUE1931|Public Domain MAT.6.28|NT|40|Matthäus|6||0|28|Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht und spinnen nicht;|ZUE1931|Public Domain MAT.6.29|NT|40|Matthäus|6||0|29|ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Pracht nicht gekleidet war wie eine von diesen.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.30|NT|40|Matthäus|6||0|30|Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?|ZUE1931|Public Domain MAT.6.31|NT|40|Matthäus|6||0|31|Darum sollt ihr euch nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen oder was werden wir trinken oder womit werden wir uns kleiden?|ZUE1931|Public Domain MAT.6.32|NT|40|Matthäus|6||0|32|Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden. Euer himmlischer Vater weiss ja, dass ihr all dieser Dinge bedürft.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.33|NT|40|Matthäus|6||0|33|Suchet vielmehr zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit! dann werden euch alle diese Dinge hinzugefügt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.6.34|NT|40|Matthäus|6||0|34|Darum sorget euch nicht um den morgenden Tag; denn der morgende Tag wird seine eigne Sorge haben. Jeder Tag hat genug an seiner eignen Plage.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.1|NT|40|Matthäus|7||0|1|RICHTET nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!|ZUE1931|Public Domain MAT.7.2|NT|40|Matthäus|7||0|2|Denn mit welchem Gericht ihr richtet, mit dem werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Mass ihr messt, mit dem wird euch gemessen werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.3|NT|40|Matthäus|7||0|3|Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, des Balkens jedoch in deinem Auge wirst du nicht gewahr?|ZUE1931|Public Domain MAT.7.4|NT|40|Matthäus|7||0|4|Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, in deinem Auge ist der Balken?|ZUE1931|Public Domain MAT.7.5|NT|40|Matthäus|7||0|5|Du Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann magst du zusehen, dass du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.6|NT|40|Matthäus|7||0|6|Gebet das Heilige nicht den Hunden und werfet eure Perlen nicht vor die Schweine, damit sie nicht etwa mit ihren Füssen sie zertreten und sich umwenden und euch zerreissen.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.7|NT|40|Matthäus|7||0|7|BITTET, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden!|ZUE1931|Public Domain MAT.7.8|NT|40|Matthäus|7||0|8|Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.9|NT|40|Matthäus|7||0|9|Oder welcher Mensch ist unter euch, der seinem Sohn, wenn er ihn um ein Brot bittet, einen Stein gäbe,|ZUE1931|Public Domain MAT.7.10|NT|40|Matthäus|7||0|10|oder auch, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe?|ZUE1931|Public Domain MAT.7.11|NT|40|Matthäus|7||0|11|Wenn nun ihr, die ihr|ZUE1931|Public Domain MAT.7.12|NT|40|Matthäus|7||0|12|ALLES nun, was ihr wollt, dass es euch die Menschen tun, das sollt auch ihr ihnen tun; denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.13|NT|40|Matthäus|7||0|13|Gehet ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zum Verderben hinführt und viele sind es, die auf ihm hineingehen;|ZUE1931|Public Domain MAT.7.14|NT|40|Matthäus|7||0|14|denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben hinführt, und wenige sind es, die ihn finden.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.15|NT|40|Matthäus|7||0|15|HÜTET euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie räuberische Wölfe!|ZUE1931|Public Domain MAT.7.16|NT|40|Matthäus|7||0|16|An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man etwa Trauben von Dornen oder Feigen von Disteln?|ZUE1931|Public Domain MAT.7.17|NT|40|Matthäus|7||0|17|So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.18|NT|40|Matthäus|7||0|18|Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch|ZUE1931|Public Domain MAT.7.19|NT|40|Matthäus|7||0|19|Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.20|NT|40|Matthäus|7||0|20|Also werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.21|NT|40|Matthäus|7||0|21|Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel kommen, sondern wer den Willen meines Vaters in den Himmeln tut.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.22|NT|40|Matthäus|7||0|22|Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen als Propheten geredet und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?|ZUE1931|Public Domain MAT.7.23|NT|40|Matthäus|7||0|23|"Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; ""weichet von mir, die ihr begeht, was wider das Gesetz ist""."|ZUE1931|Public Domain MAT.7.24|NT|40|Matthäus|7||0|24|JEDER nun, der diese meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen Manne zu vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.25|NT|40|Matthäus|7||0|25|Und der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und stiessen an jenes Haus, und es fiel nicht ein, denn es war auf den Felsen gegründet.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.26|NT|40|Matthäus|7||0|26|Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, ist einem törichten Manne zu vergleichen, der sein Haus auf den Sand baute.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.27|NT|40|Matthäus|7||0|27|Und der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und stiessen an jenes Haus, und es fiel ein, und sein Fall war gross.|ZUE1931|Public Domain MAT.7.28|NT|40|Matthäus|7||0|28|Und es geschah, als Jesus diese Reden beendet hatte, erstaunte die Volksmenge über seine Lehre;|ZUE1931|Public Domain MAT.7.29|NT|40|Matthäus|7||0|29|denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.1|NT|40|Matthäus|8||0|1|ALS er aber von dem Berge hinabstieg, folgte ihm eine grosse Volksmenge nach.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.2|NT|40|Matthäus|8||0|2|Und siehe, ein Aussätziger kam herbei, warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.3|NT|40|Matthäus|8||0|3|Und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will es; werde rein! Und alsbald wurde er von seinem Aussatz rein.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.4|NT|40|Matthäus|8||0|4|Und Jesus sagt zu ihm: Sieh zu, sage es niemandem, sondern geh hin, zeige dich dem Priester und bringe das Opfer, das Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis!|ZUE1931|Public Domain MAT.8.5|NT|40|Matthäus|8||0|5|ALS er aber nach Kapernaum hineinkam, trat ein Hauptmann zu ihm, bat ihn|ZUE1931|Public Domain MAT.8.6|NT|40|Matthäus|8||0|6|und sagte: Herr, mein Knecht liegt daheim gelähmt darnieder und leidet grosse Pein.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.7|NT|40|Matthäus|8||0|7|Er sagt zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.8|NT|40|Matthäus|8||0|8|Der Hauptmann aber antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach hineingehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht geheilt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.9|NT|40|Matthäus|8||0|9|Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Vorgesetzten steht, und unter mir habe ich Soldaten; und sage ich zu diesem: Geh! so geht er; und zu einem andern: Komm! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tue das! so tut er's.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.10|NT|40|Matthäus|8||0|10|Als Jesus das hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Bei keinem in Israel habe ich so grossen Glauben gefunden.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.11|NT|40|Matthäus|8||0|11|Ich sage euch aber: Viele werden von Morgen und Abend kommen und sich mit Abraham und Isaak und Jakob im Reich der Himmel zu Tische setzen,|ZUE1931|Public Domain MAT.8.12|NT|40|Matthäus|8||0|12|die Söhne des Reiches dagegen werden in die Finsternis, die draussen ist, hinausgestossen werden. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.13|NT|40|Matthäus|8||0|13|Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin, dir geschehe, wie du geglaubt hast! Und sein Knecht wurde in jener Stunde geheilt.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.14|NT|40|Matthäus|8||0|14|UND als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er dessen Schwiegermutter darniederliegen und am Fieber leiden.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.15|NT|40|Matthäus|8||0|15|Und er berührte ihre Hand, und das Fieber verliess sie, und sie stand auf und diente ihm.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.16|NT|40|Matthäus|8||0|16|Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister mit dem Worte aus und heilte alle Kranken,|ZUE1931|Public Domain MAT.8.17|NT|40|Matthäus|8||0|17|"damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesprochen worden ist, welcher sagt: ""Er nahm unsre Gebrechen weg, und unsre Krankheiten trug er fort."""|ZUE1931|Public Domain MAT.8.18|NT|40|Matthäus|8||0|18|ALS aber Jesus eine grosse Volksmenge um sich sah, befahl er, ans jenseitige Ufer zu fahren.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.19|NT|40|Matthäus|8||0|19|Und ein Schriftgelehrter trat hinzu und sagte zu ihm: Meister, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.20|NT|40|Matthäus|8||0|20|Und Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels|ZUE1931|Public Domain MAT.8.21|NT|40|Matthäus|8||0|21|Ein andrer aber von den Jüngern sagte zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.22|NT|40|Matthäus|8||0|22|Da sagt Jesus zu ihm: Folge mir nach und lass die Toten ihre Toten begraben!|ZUE1931|Public Domain MAT.8.23|NT|40|Matthäus|8||0|23|UND er stieg ins Schiff, und seine Jünger folgten ihm.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.24|NT|40|Matthäus|8||0|24|Und siehe, es erhob sich ein grosser Sturm auf dem See, sodass das Schiff von den Wellen bedeckt wurde. Er aber schlief.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.25|NT|40|Matthäus|8||0|25|Da traten sie hinzu, weckten ihn auf und sagten: Herr, hilf, wir gehen unter.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.26|NT|40|Matthäus|8||0|26|Und er sagt zu ihnen: Warum seid ihr|ZUE1931|Public Domain MAT.8.27|NT|40|Matthäus|8||0|27|Die Menschen aber verwunderten sich und sagten: Was ist das für ein Mann, dass ihm sogar die Winde und der See gehorsam sind?|ZUE1931|Public Domain MAT.8.28|NT|40|Matthäus|8||0|28|UND als er ans jenseitige Ufer in die Landschaft der Gadarener gekommen war, begegneten ihm, von den Grüften her kommend, zwei Besessene, die sehr bösartig waren, sodass niemand auf jenem Weg vorbeigehen konnte.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.29|NT|40|Matthäus|8||0|29|Und siehe, sie erhoben ein Geschrei und sagten: Was haben wir mit dir zu schaffen, du Sohn Gottes? Bist du hierher gekommen, um uns vor der Zeit zu peinigen?|ZUE1931|Public Domain MAT.8.30|NT|40|Matthäus|8||0|30|Es war aber fern von ihnen eine Herde von vielen Schweinen zur Weide.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.31|NT|40|Matthäus|8||0|31|Da baten ihn die Dämonen: Wenn du uns austreibst, so schicke uns in die Schweineherde.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.32|NT|40|Matthäus|8||0|32|Und er sprach zu ihnen: Fahret hin! Sie aber fuhren aus und fuhren in die Schweine. Und siehe, die ganze Herde stürzte sich den Abhang hinunter in den See und kam im Wasser um.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.33|NT|40|Matthäus|8||0|33|Die Hirten aber flohen und gingen in die Stadt und verkündigten alles, auch was mit den Besessenen vorgegangen war.|ZUE1931|Public Domain MAT.8.34|NT|40|Matthäus|8||0|34|Und siehe, die ganze Stadt ging hinaus, Jesus entgegen; und als sie ihn sahen, baten sie ihn, aus ihrem Gebiet wegzugehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.1|NT|40|Matthäus|9||0|1|UND er stieg in ein Schiff, fuhr hinüber und kam in seine Stadt.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.2|NT|40|Matthäus|9||0|2|Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gelähmten, der auf einem Bette lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind dir vergeben.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.3|NT|40|Matthäus|9||0|3|Und siehe, etliche der Schriftgelehrten sagten bei sich selbst: Dieser lästert.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.4|NT|40|Matthäus|9||0|4|Und da Jesus ihre Gedanken kannte, sprach er: Warum denkt ihr Böses in euren Herzen?|ZUE1931|Public Domain MAT.9.5|NT|40|Matthäus|9||0|5|Denn was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?|ZUE1931|Public Domain MAT.9.6|NT|40|Matthäus|9||0|6|Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Macht hat, auf Erden Sünden zu vergeben - dann sagt er zu dem Gelähmten: Steh auf, hebe dein Bett auf und geh in dein Haus!|ZUE1931|Public Domain MAT.9.7|NT|40|Matthäus|9||0|7|Und er stand auf und ging hinweg in sein Haus.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.8|NT|40|Matthäus|9||0|8|Als es aber die Volksmenge sah, erschrak sie und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben habe.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.9|NT|40|Matthäus|9||0|9|UND als Jesus von da weiterging, sah er an der Zollstätte einen Mann sitzen, der Matthäus hiess; und er sagt zu ihm: Folge mir nach! Da stand er auf und folgte ihm nach.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.10|NT|40|Matthäus|9||0|10|Und es begab sich, als er in dem Haus (des Matthäus) zu Tische sass, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und sassen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tische.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.11|NT|40|Matthäus|9||0|11|Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?|ZUE1931|Public Domain MAT.9.12|NT|40|Matthäus|9||0|12|Er aber hörte es und sagte: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.13|NT|40|Matthäus|9||0|13|"Gehet aber hin und lernet, was das heisst: ""Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer"". Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder."|ZUE1931|Public Domain MAT.9.14|NT|40|Matthäus|9||0|14|DA kommen die Jünger des Johannes zu ihm und sagen: Warum fasten wir und die Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht?|ZUE1931|Public Domain MAT.9.15|NT|40|Matthäus|9||0|15|Und Jesus sprach zu ihnen: Können etwa die Hochzeitsleute trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Doch es werden Tage kommen, wo der Bräutigam von ihnen genommen sein wird, und dann werden sie fasten.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.16|NT|40|Matthäus|9||0|16|Niemand setzt aber ein Stück ungewalktes Tuch auf ein altes Kleid; denn von dem Kleide reisst sein Flickstück (einen Teil) ab, und der Riss wird schlimmer.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.17|NT|40|Matthäus|9||0|17|Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreissen die Schläuche und der Wein wird verschüttet und die Schläuche gehen zugrunde. Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche; dann bleiben beide miteinander erhalten.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.18|NT|40|Matthäus|9||0|18|ALS er dies zu ihnen redete, siehe, da kam ein Vorsteher (der Synagoge), warf sich vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist soeben gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie leben.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.19|NT|40|Matthäus|9||0|19|Und Jesus stand auf und folgte ihm samt seinen Jüngern.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.20|NT|40|Matthäus|9||0|20|Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre blutflüssig war, trat von hinten hinzu und rührte die Quaste seines Kleides an.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.21|NT|40|Matthäus|9||0|21|Denn sie sagte bei sich selbst: Wenn ich nur sein Kleid anrühre, werde ich gesund werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.22|NT|40|Matthäus|9||0|22|Jesus aber wandte sich um, sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dich gerettet. Und die Frau war von jener Stunde an gesund.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.23|NT|40|Matthäus|9||0|23|Und als Jesus in das Haus des Vorstehers kam und die Flötenbläser und das Volk lärmen sah,|ZUE1931|Public Domain MAT.9.24|NT|40|Matthäus|9||0|24|sprach er: Gehet hinweg; denn das Mädchen ist nicht gestorben, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.25|NT|40|Matthäus|9||0|25|Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff ihre Hand; und das Mädchen stand auf.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.26|NT|40|Matthäus|9||0|26|Und das Gerücht hiervon verbreitete sich in jener ganzen Gegend.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.27|NT|40|Matthäus|9||0|27|UND als Jesus von da weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen: Erbarme dich unser, du Sohn Davids!|ZUE1931|Public Domain MAT.9.28|NT|40|Matthäus|9||0|28|Als er aber in das Haus hineinging, kamen die Blinden zu ihm. Und Jesus sagt zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich dies tun kann? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.29|NT|40|Matthäus|9||0|29|Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben!|ZUE1931|Public Domain MAT.9.30|NT|40|Matthäus|9||0|30|Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus drohte ihnen ernstlich und sagte: Sehet zu, niemand soll es erfahren.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.31|NT|40|Matthäus|9||0|31|Sie aber gingen hinaus und machten ihn in jener ganzen Gegend bekannt.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.32|NT|40|Matthäus|9||0|32|Als sie aber hinausgingen, siehe, da brachte man einen Stummen zu ihm, der besessen war.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.33|NT|40|Matthäus|9||0|33|Und nachdem der Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und die Volksmenge verwunderte sich und sagte: Noch nie ist solches in Israel gesehen worden.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.34|NT|40|Matthäus|9||0|34|Die Pharisäer aber sagten: Durch den Herrscher der Dämonen treibt er die Dämonen aus.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.35|NT|40|Matthäus|9||0|35|UND Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, predigte das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.36|NT|40|Matthäus|9||0|36|Als er aber die Volksmenge sah, fühlte er Erbarmen mit ihnen; denn sie waren abgequält und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.37|NT|40|Matthäus|9||0|37|Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist gross, aber der Arbeiter sind wenige.|ZUE1931|Public Domain MAT.9.38|NT|40|Matthäus|9||0|38|Bittet daher den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende!|ZUE1931|Public Domain MAT.10.1|NT|40|Matthäus|10||0|1|UND er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unreinen Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.2|NT|40|Matthäus|10||0|2|Die Namen der zwölf Apostel aber sind diese: Zuerst Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes,|ZUE1931|Public Domain MAT.10.3|NT|40|Matthäus|10||0|3|Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus,|ZUE1931|Public Domain MAT.10.4|NT|40|Matthäus|10||0|4|Simon der Kananäer und Judas Ischarioth, der, welcher ihn verriet.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.5|NT|40|Matthäus|10||0|5|DIESE Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Gehet nicht auf eine Strasse der Heiden und gehet nicht in eine Stadt der Samariter,|ZUE1931|Public Domain MAT.10.6|NT|40|Matthäus|10||0|6|sondern gehet vielmehr zu den verlornen Schafen des Hauses Israel!|ZUE1931|Public Domain MAT.10.7|NT|40|Matthäus|10||0|7|"Wenn ihr aber hingeht, so prediget: ""Das Reich der Himmel ist genaht."""|ZUE1931|Public Domain MAT.10.8|NT|40|Matthäus|10||0|8|Heilet Kranke, wecket Tote auf, machet Aussätzige rein, treibet Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es!|ZUE1931|Public Domain MAT.10.9|NT|40|Matthäus|10||0|9|Verschaffet euch nicht Gold noch Silber noch Kupfer in eure Gürtel,|ZUE1931|Public Domain MAT.10.10|NT|40|Matthäus|10||0|10|keine Tasche auf den Weg, auch nicht zwei Röcke, auch nicht Schuhe noch Stab; denn der Arbeiter ist seiner Speise wert.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.11|NT|40|Matthäus|10||0|11|Wo ihr aber in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundiget euch, wer darin würdig sei, und bleibet dort, bis ihr weiterzieht!|ZUE1931|Public Domain MAT.10.12|NT|40|Matthäus|10||0|12|Wenn ihr aber in das Haus eintretet, so grüsset es!|ZUE1931|Public Domain MAT.10.13|NT|40|Matthäus|10||0|13|Und wenn das Haus würdig ist, soll euer Friedensgruss über dasselbe kommen. Ist es aber nicht würdig, so soll euer Friedensgruss zu euch zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.14|NT|40|Matthäus|10||0|14|Und wenn man euch nicht aufnimmt noch eure Worte anhört, so gehet fort aus jenem Haus oder aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füssen.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.15|NT|40|Matthäus|10||0|15|Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Lande Sodom und Gomorrha am Tage des Gerichtes erträglicher ergehen als dieser Stadt.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.16|NT|40|Matthäus|10||0|16|Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!|ZUE1931|Public Domain MAT.10.17|NT|40|Matthäus|10||0|17|HÜTET euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch an die Gerichte überliefern, und in ihren Synagogen werden sie euch geisseln.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.18|NT|40|Matthäus|10||0|18|Und auch vor Statthalter und Könige werdet ihr um meinetwillen geführt werden, ihnen und den Heiden zum Zeugnis.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.19|NT|40|Matthäus|10||0|19|Wenn sie euch aber überliefern, so sorget euch nicht darum, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.20|NT|40|Matthäus|10||0|20|Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters ist's, der in euch redet.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.21|NT|40|Matthäus|10||0|21|Es wird aber ein Bruder den andern zum Tode überliefern und ein Vater das Kind, und Kinder werden wider die Eltern auftreten und sie zum Tode bringen;|ZUE1931|Public Domain MAT.10.22|NT|40|Matthäus|10||0|22|und ihr werdet um meines Namens willen von jedermann gehasst sein. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.23|NT|40|Matthäus|10||0|23|Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so fliehet in die andre! Denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Sohn des Menschen kommt.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.24|NT|40|Matthäus|10||0|24|Ein Jünger ist nicht über dem Meister noch ein Knecht über seinem Herrn.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.25|NT|40|Matthäus|10||0|25|Es ist genug für den Jünger, dass er ist wie sein Meister, und (es ist genug,) dass der Knecht ist wie sein Herr. Haben sie den Hausherrn Beelzebub geheissen, wieviel mehr seine Hausgenossen!|ZUE1931|Public Domain MAT.10.26|NT|40|Matthäus|10||0|26|FÜRCHTET sie nun nicht! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt werden wird, und|ZUE1931|Public Domain MAT.10.27|NT|40|Matthäus|10||0|27|Was ich euch im Dunkeln sage, das saget im Licht, und was ihr ins Ohr hört, das prediget auf den Dächern!|ZUE1931|Public Domain MAT.10.28|NT|40|Matthäus|10||0|28|Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.29|NT|40|Matthäus|10||0|29|Verkauft man nicht zwei Sperlinge für fünf Rappen? und nicht einer von ihnen wird ohne Zutun eures Vaters auf die Erde fallen.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.30|NT|40|Matthäus|10||0|30|Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.31|NT|40|Matthäus|10||0|31|Darum fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.32|NT|40|Matthäus|10||0|32|Wer immer nun sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater in den Himmeln.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.33|NT|40|Matthäus|10||0|33|Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater in den Himmeln.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.34|NT|40|Matthäus|10||0|34|Meinet nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.35|NT|40|Matthäus|10||0|35|Denn ich bin gekommen, einen Menschen mit seinem Vater zu entzweien und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter,|ZUE1931|Public Domain MAT.10.36|NT|40|Matthäus|10||0|36|"und ""des Menschen Feinde werden die eignen Hausgenossen sein""."|ZUE1931|Public Domain MAT.10.37|NT|40|Matthäus|10||0|37|Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert;|ZUE1931|Public Domain MAT.10.38|NT|40|Matthäus|10||0|38|und wer nicht sein Kreuz nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.39|NT|40|Matthäus|10||0|39|Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.40|NT|40|Matthäus|10||0|40|WER euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain MAT.10.41|NT|40|Matthäus|10||0|41|Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten empfangen;|ZUE1931|Public Domain MAT.10.42|NT|40|Matthäus|10||0|42|und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Ihm soll sein Lohn nicht mangeln.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.1|NT|40|Matthäus|11||0|1|UND es begab sich, als Jesus seine Anweisungen an seine Jünger beendet hatte, ging er von da weiter, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.2|NT|40|Matthäus|11||0|2|Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, liess er ihm durch seine Jünger sagen:|ZUE1931|Public Domain MAT.11.3|NT|40|Matthäus|11||0|3|Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?|ZUE1931|Public Domain MAT.11.4|NT|40|Matthäus|11||0|4|Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht:|ZUE1931|Public Domain MAT.11.5|NT|40|Matthäus|11||0|5|"""Blinde werden sehend"" und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt und ""Armen wird die frohe Botschaft gebracht"","|ZUE1931|Public Domain MAT.11.6|NT|40|Matthäus|11||0|6|und selig ist, wer an mir keinen Anstoss nimmt.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.7|NT|40|Matthäus|11||0|7|ALS diese aber hinweggingen, fing Jesus an, zur Volksmenge von Johannes zu reden: Wozu seid ihr in die Wüste hinausgegangen? Ein Rohr zu schauen, das vom Wind bewegt wird?|ZUE1931|Public Domain MAT.11.8|NT|40|Matthäus|11||0|8|Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Einen Menschen zu sehen, der mit weichen Kleidern angetan ist? Siehe, die weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.9|NT|40|Matthäus|11||0|9|Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Sogar mehr als einen Propheten.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.10|NT|40|Matthäus|11||0|10|"Dieser ist's, über den geschrieben steht: ""Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird."""|ZUE1931|Public Domain MAT.11.11|NT|40|Matthäus|11||0|11|Wahrlich, ich sage euch: Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist kein Grösserer aufgetreten als Johannes der Täufer. Doch der Kleinste im Reich der Himmel ist grösser als er.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.12|NT|40|Matthäus|11||0|12|Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt wird das Reich der Himmel mit Gewalt erstrebt, und gewaltsam Ringende reissen es an sich.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.13|NT|40|Matthäus|11||0|13|Denn alle Propheten und das Gesetz haben auf Johannes hin geweissagt,|ZUE1931|Public Domain MAT.11.14|NT|40|Matthäus|11||0|14|und wenn ihr es annehmen wollt: er ist Elia, der kommen soll.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.15|NT|40|Matthäus|11||0|15|Wer Ohren hat, der höre!|ZUE1931|Public Domain MAT.11.16|NT|40|Matthäus|11||0|16|Wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen? Es ist Kindern gleich, die auf den Marktplätzen sitzen und den andern zurufen|ZUE1931|Public Domain MAT.11.17|NT|40|Matthäus|11||0|17|und sagen: Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; / wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht getrauert.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.18|NT|40|Matthäus|11||0|18|Denn Johannes ist gekommen, der ass nicht und trank nicht; da sagen sie: Er hat einen Dämon.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.19|NT|40|Matthäus|11||0|19|Der Sohn des Menschen ist gekommen, der isst und trinkt; da sagen sie: Siehe, ein Schlemmer und Zecher, Freund mit Zöllnern und Sündern! Und die Weisheit ist aus ihren Werken gerechtfertigt worden.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.20|NT|40|Matthäus|11||0|20|DARAUF fing er an, die Städte, in denen die meisten seiner machtvollen Taten geschehen waren, zu schelten, weil sie nicht Busse taten:|ZUE1931|Public Domain MAT.11.21|NT|40|Matthäus|11||0|21|Wehe dir, Chorazin! wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die machtvollen Taten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sack und Asche Busse getan.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.22|NT|40|Matthäus|11||0|22|Ja, ich sage euch: Tyrus und Sidon wird es am Tage des Gerichtes erträglicher ergehen als euch.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.23|NT|40|Matthäus|11||0|23|"Und du, Kapernaum, wirst du ""bis zum Himmel erhoben werden? Bis zum Totenreich wirst du hinabfahren."" Denn wenn in Sodom die machtvollen Taten geschehen wären, die bei dir geschehen sind, stände es noch heute."|ZUE1931|Public Domain MAT.11.24|NT|40|Matthäus|11||0|24|Ja, ich sage euch: Dem Lande Sodom wird es am Tage des Gerichtes erträglicher ergehen als dir.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.25|NT|40|Matthäus|11||0|25|ZU jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen geoffenbart hast.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.26|NT|40|Matthäus|11||0|26|Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.27|NT|40|Matthäus|11||0|27|Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, und den Vater erkennt niemand als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.28|NT|40|Matthäus|11||0|28|Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch Ruhe geben.|ZUE1931|Public Domain MAT.11.29|NT|40|Matthäus|11||0|29|"Nehmet mein Joch auf euch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so ""werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen""."|ZUE1931|Public Domain MAT.11.30|NT|40|Matthäus|11||0|30|Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.1|NT|40|Matthäus|12||0|1|ZU jener Zeit wanderte Jesus am Sabbat durch die Saaten; seine Jünger aber hungerten und fingen an, Ähren abzureissen und zu essen.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.2|NT|40|Matthäus|12||0|2|Als das die Pharisäer sahen, sagten sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.3|NT|40|Matthäus|12||0|3|Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Begleiter hungerte?|ZUE1931|Public Domain MAT.12.4|NT|40|Matthäus|12||0|4|Wie er in das Haus Gottes hineinging und sie die Schaubrote assen, die er nicht essen durfte noch seine Begleiter, sondern allein die Priester?|ZUE1931|Public Domain MAT.12.5|NT|40|Matthäus|12||0|5|Oder habt ihr im Gesetz nicht gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entheiligen und|ZUE1931|Public Domain MAT.12.6|NT|40|Matthäus|12||0|6|Ich sage euch aber: Hier ist Grösseres als der Tempel.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.7|NT|40|Matthäus|12||0|7|"Wenn ihr aber erkannt hättet, was das heisst: ""Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer"", so hättet ihr die Unschuldigen nicht verurteilt."|ZUE1931|Public Domain MAT.12.8|NT|40|Matthäus|12||0|8|Denn der Sohn des Menschen ist Herr über den Sabbat.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.9|NT|40|Matthäus|12||0|9|UND nachdem er von da weitergezogen war, ging er in ihre Synagoge.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.10|NT|40|Matthäus|12||0|10|Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine erstorbene Hand. Und sie fragten ihn: Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen? damit sie ihn anklagen könnten.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.11|NT|40|Matthäus|12||0|11|Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hat und, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, es nicht ergreift und herauszieht?|ZUE1931|Public Domain MAT.12.12|NT|40|Matthäus|12||0|12|Wieviel mehr wert ist nun ein Mensch als ein Schaf! Somit darf man am Sabbat Gutes tun.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.13|NT|40|Matthäus|12||0|13|Dann sagt er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und sie wurde wieder gesund wie die andre.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.14|NT|40|Matthäus|12||0|14|Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten Rat wider ihn, wie sie ihn ins Verderben bringen könnten.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.15|NT|40|Matthäus|12||0|15|Als Jesus das merkte, zog er von dort hinweg, und viele folgten ihm nach, und er heilte sie alle.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.16|NT|40|Matthäus|12||0|16|Und er gebot ihnen, dass sie ihn nicht offenbar machen sollten,|ZUE1931|Public Domain MAT.12.17|NT|40|Matthäus|12||0|17|damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesprochen worden ist, welcher sagt:|ZUE1931|Public Domain MAT.12.18|NT|40|Matthäus|12||0|18|"""Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden das Recht verkündigen."|ZUE1931|Public Domain MAT.12.19|NT|40|Matthäus|12||0|19|Er wird nicht zanken noch schreien, und niemand wird auf den Strassen seine Stimme hören.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.20|NT|40|Matthäus|12||0|20|Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg hinausführt.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.21|NT|40|Matthäus|12||0|21|"Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen."""|ZUE1931|Public Domain MAT.12.22|NT|40|Matthäus|12||0|22|DA wurde ein Besessener zu ihm gebracht, der blind und stumm war, und er heilte ihn, sodass der Stumme redete und sah.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.23|NT|40|Matthäus|12||0|23|Und die ganze Volksmenge erstaunte und sagte: Dieser ist doch nicht etwa der Sohn Davids?|ZUE1931|Public Domain MAT.12.24|NT|40|Matthäus|12||0|24|Als das die Pharisäer hörten, sagten sie: Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul, den Herrscher der Dämonen.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.25|NT|40|Matthäus|12||0|25|Da er aber ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird verwüstet, und keine Stadt und kein Haus, das mit sich selbst entzweit ist, wird bestehen bleiben.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.26|NT|40|Matthäus|12||0|26|Und wenn der eine Satan den andern austreibt, so ist er mit sich selbst entzweit. Wie wird dann sein Reich bestehen?|ZUE1931|Public Domain MAT.12.27|NT|40|Matthäus|12||0|27|Und wenn ich durch Beelzebul die Dämonen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Deshalb werden sie eure Richter sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.28|NT|40|Matthäus|12||0|28|Wenn ich dagegen durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.29|NT|40|Matthäus|12||0|29|Oder wie kann jemand in das Haus des Starken hineingehen und ihm den Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken bindet? Erst dann wird er sein Haus ausrauben.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.30|NT|40|Matthäus|12||0|30|Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.31|NT|40|Matthäus|12||0|31|Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung wider den Geist wird nicht vergeben werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.32|NT|40|Matthäus|12||0|32|Und wer ein Wort wider den Sohn des Menschen redet, dem wird vergeben werden; wer aber eins wider den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden weder in dieser noch in der zukünftigen Welt.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.33|NT|40|Matthäus|12||0|33|Entweder machet den Baum gut, dann ist seine Frucht gut, oder machet den Baum faul, dann ist seine Frucht faul. Denn an der Frucht erkennt man den Baum.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.34|NT|40|Matthäus|12||0|34|Ihr Natterngezücht, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr doch böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.35|NT|40|Matthäus|12||0|35|Der gute Mensch bringt aus seinem guten Schatze Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatze Böses hervor.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.36|NT|40|Matthäus|12||0|36|Ich sage euch aber, dass die Menschen von jedem unrechten Worte, das sie reden werden, am Tage des Gerichtes werden Rechenschaft geben müssen.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.37|NT|40|Matthäus|12||0|37|Denn nach deinen Worten wirst du gerechtgesprochen werden, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.38|NT|40|Matthäus|12||0|38|DA antworteten ihm etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer: Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.39|NT|40|Matthäus|12||0|39|Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und abtrünniges Geschlecht begehrt ein Zeichen; und ein Zeichen wird ihm nicht gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.40|NT|40|Matthäus|12||0|40|"Denn wie ""Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Meerungetüms war"", so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoss der Erde sein."|ZUE1931|Public Domain MAT.12.41|NT|40|Matthäus|12||0|41|Die Männer von Ninive werden im Gericht mit diesem Geschlecht auftreten und es verurteilen; denn sie taten Busse auf die Predigt des Jona hin, und siehe, hier ist mehr als Jona.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.42|NT|40|Matthäus|12||0|42|Die Königin von Süden wird im Gericht mit diesem Geschlecht auftreten und es verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören, und siehe, hier ist mehr als Salomo.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.43|NT|40|Matthäus|12||0|43|WENN aber der unreine Geist aus dem Menschen ausgefahren ist, durchzieht er wasserlose Orte und sucht eine Ruhestätte und findet keine.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.44|NT|40|Matthäus|12||0|44|Dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich weggegangen bin. Und wenn er kommt, findet er es leer, gesäubert und geschmückt.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.45|NT|40|Matthäus|12||0|45|Dann geht er hin und nimmt sieben andre Geister mit sich, die schlimmer sind als er, und sie ziehen ein und wohnen dort; und es wird nachher mit jenem Menschen schlimmer als vorher. So wird es auch mit diesem bösen Geschlecht sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.46|NT|40|Matthäus|12||0|46|ALS er noch zur Volksmenge redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draussen und verlangten, mit ihm zu reden.|ZUE1931|Public Domain MAT.12.47|NT|40|Matthäus|12||0|47|[Einer aber sagte zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draussen und verlangen, mit dir zu reden.]|ZUE1931|Public Domain MAT.12.48|NT|40|Matthäus|12||0|48|Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?|ZUE1931|Public Domain MAT.12.49|NT|40|Matthäus|12||0|49|Und er streckte seine Hand über seine Jünger aus und sprach: Siehe, das sind meine Mutter und meine Brüder!|ZUE1931|Public Domain MAT.12.50|NT|40|Matthäus|12||0|50|Denn wer den Willen meines Vaters in den Himmeln tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.1|NT|40|Matthäus|13||0|1|AN jenem Tage verliess Jesus das Haus und setzte sich an den See.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.2|NT|40|Matthäus|13||0|2|Und es versammelte sich eine grosse Volksmenge bei ihm, sodass er in ein Schiff stieg und sich setzte; und alles Volk stand am Gestade.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.3|NT|40|Matthäus|13||0|3|Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der Säemann ging aus, um zu säen.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.4|NT|40|Matthäus|13||0|4|Und indem er säte, fiel etliches auf den Weg, und die Vögel kamen und frassen es auf.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.5|NT|40|Matthäus|13||0|5|Andres fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte;|ZUE1931|Public Domain MAT.13.6|NT|40|Matthäus|13||0|6|als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es nicht Wurzel hatte, verdorrte es.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.7|NT|40|Matthäus|13||0|7|Andres fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.8|NT|40|Matthäus|13||0|8|Noch andres fiel auf den guten Boden und brachte Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreissigfältig.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.9|NT|40|Matthäus|13||0|9|Wer Ohren hat, der höre!|ZUE1931|Public Domain MAT.13.10|NT|40|Matthäus|13||0|10|Und die Jünger traten herzu und sagten zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?|ZUE1931|Public Domain MAT.13.11|NT|40|Matthäus|13||0|11|Er aber antwortete und sprach: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu erkennen, jenen aber ist es nicht gegeben.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.12|NT|40|Matthäus|13||0|12|Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er hat.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.13|NT|40|Matthäus|13||0|13|Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie mit sehenden Augen nicht sehen und mit hörenden Ohren nicht hören und nicht verstehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.14|NT|40|Matthäus|13||0|14|"Und es erfüllt sich an ihnen die Weissagung des Jesaja, welche sagt: ""Hören werdet ihr und nicht verstehen, und sehen werdet ihr und nicht erkennen."|ZUE1931|Public Domain MAT.13.15|NT|40|Matthäus|13||0|15|"Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt und ihre Ohren sind schwerhörig geworden und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile."""|ZUE1931|Public Domain MAT.13.16|NT|40|Matthäus|13||0|16|Selig aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.17|NT|40|Matthäus|13||0|17|Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.18|NT|40|Matthäus|13||0|18|So höret nun ihr das Gleichnis vom Säemann!|ZUE1931|Public Domain MAT.13.19|NT|40|Matthäus|13||0|19|Sooft jemand das Wort vom Reiche hört und es nicht versteht, kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Dies ist der, welcher auf den Weg gesät ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.20|NT|40|Matthäus|13||0|20|Der aber, (bei dem der Same) auf den felsigen Boden gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;|ZUE1931|Public Domain MAT.13.21|NT|40|Matthäus|13||0|21|er hat jedoch keine Wurzel in sich, sondern ist ein Mensch des Augenblicks; wenn aber um des Wortes willen Trübsal oder Verfolgung entsteht, nimmt er alsbald Anstoss.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.22|NT|40|Matthäus|13||0|22|Der aber, (bei dem der Same) unter die Dornen gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört, und die Sorge der Welt und der Trug des Reichtums ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.23|NT|40|Matthäus|13||0|23|Der aber, (bei dem der Same) auf den guten Boden gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört und versteht; dieser bringt denn auch Frucht, und zwar trägt der eine hundertfältig, der andre sechzigfältig, ein andrer dreissigfältig.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.24|NT|40|Matthäus|13||0|24|EIN andres Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.25|NT|40|Matthäus|13||0|25|"Doch während die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut dazu mitten unter den Weizen und ging davon.(o: ""Afterweizen""), der giftig ist und im Anfang des Wachstums dem echten Weizen so ähnlich sieht, dass man beim Ausraufen diesen leicht mit ihm verwechseln könnte."|ZUE1931|Public Domain MAT.13.26|NT|40|Matthäus|13||0|26|Als aber die Saat sprosste und Frucht brachte, da zeigte sich auch das Unkraut.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.27|NT|40|Matthäus|13||0|27|Da traten die Knechte des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? woher hat er nun das Unkraut?|ZUE1931|Public Domain MAT.13.28|NT|40|Matthäus|13||0|28|Er aber sagte zu ihnen: Ein feindlicher Mensch hat das getan. Da sagen die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammensuchen?|ZUE1931|Public Domain MAT.13.29|NT|40|Matthäus|13||0|29|Er aber sagt: Nein, damit ihr nicht, indem ihr das Unkraut zusammensucht, zugleich mit ihm den Weizen ausrauft.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.30|NT|40|Matthäus|13||0|30|Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Suchet zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!|ZUE1931|Public Domain MAT.13.31|NT|40|Matthäus|13||0|31|EIN andres Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.32|NT|40|Matthäus|13||0|32|Dieses ist zwar kleiner als alle|ZUE1931|Public Domain MAT.13.33|NT|40|Matthäus|13||0|33|Ein andres Gleichnis sagte er ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.34|NT|40|Matthäus|13||0|34|Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zur Volksmenge, und ohne Gleichnis redete er nichts zu ihnen,|ZUE1931|Public Domain MAT.13.35|NT|40|Matthäus|13||0|35|"damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesprochen worden ist, welcher sagt: ""Ich will meinen Mund in Gleichnissen auftun, / will Dinge verkündigen, die verborgen waren / von Grundlegung der Welt an."""|ZUE1931|Public Domain MAT.13.36|NT|40|Matthäus|13||0|36|DA verliess Jesus die Volksmenge und ging in das Haus. Und seine Jünger traten zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!|ZUE1931|Public Domain MAT.13.37|NT|40|Matthäus|13||0|37|Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.38|NT|40|Matthäus|13||0|38|Der Acker ist die Welt; der gute Same, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen;|ZUE1931|Public Domain MAT.13.39|NT|40|Matthäus|13||0|39|der Feind, der es aussät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt, die Schnitter sind die Engel.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.40|NT|40|Matthäus|13||0|40|Wie man nun das Unkraut zusammensucht und mit Feuer verbrennt, so wird es am Ende der Welt sein:|ZUE1931|Public Domain MAT.13.41|NT|40|Matthäus|13||0|41|Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle sammeln, die ein Ärgernis sind, und die, welche tun, was wider das Gesetz ist,|ZUE1931|Public Domain MAT.13.42|NT|40|Matthäus|13||0|42|und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.43|NT|40|Matthäus|13||0|43|Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Wer Ohren hat, der höre!|ZUE1931|Public Domain MAT.13.44|NT|40|Matthäus|13||0|44|DAS Reich der Himmel ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und|ZUE1931|Public Domain MAT.13.45|NT|40|Matthäus|13||0|45|Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.46|NT|40|Matthäus|13||0|46|Als er aber eine kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.47|NT|40|Matthäus|13||0|47|WIEDERUM ist das Reich der Himmel gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und (Fische) von allerlei Art zusammenbrachte.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.48|NT|40|Matthäus|13||0|48|Und als es voll geworden war, zogen sie es ans Gestade, setzten sich und sammelten die guten in Gefässe, die faulen aber warfen sie weg.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.49|NT|40|Matthäus|13||0|49|So wird es am Ende der Welt sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen mitten aus den Gerechten aussondern|ZUE1931|Public Domain MAT.13.50|NT|40|Matthäus|13||0|50|und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.51|NT|40|Matthäus|13||0|51|Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagten zu ihm: Ja.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.52|NT|40|Matthäus|13||0|52|Da sagte er zu ihnen: Deshalb ist jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausherrn gleich, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorholt.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.53|NT|40|Matthäus|13||0|53|UND es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, zog er von dort hinweg.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.54|NT|40|Matthäus|13||0|54|Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, sodass sie erstaunten und sagten: Woher hat der diese Weisheit und die Wunderkräfte?|ZUE1931|Public Domain MAT.13.55|NT|40|Matthäus|13||0|55|Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heisst nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas,|ZUE1931|Public Domain MAT.13.56|NT|40|Matthäus|13||0|56|und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher hat der nun dies alles?|ZUE1931|Public Domain MAT.13.57|NT|40|Matthäus|13||0|57|Und sie nahmen Anstoss an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet ausser in seiner Vaterstadt und in seinem Hause.|ZUE1931|Public Domain MAT.13.58|NT|40|Matthäus|13||0|58|Und er vollbrachte dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.1|NT|40|Matthäus|14||0|1|ZU jener Zeit hörte der Fürst Herodes das Gerücht über Jesus|ZUE1931|Public Domain MAT.14.2|NT|40|Matthäus|14||0|2|und sagte zu seinen Dienern: Dieser ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferweckt worden, und deshalb sind die Wunderkräfte in ihm wirksam.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.3|NT|40|Matthäus|14||0|3|Herodes hatte nämlich den Johannes festnehmen, fesseln und ins Gefängnis setzen lassen wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.4|NT|40|Matthäus|14||0|4|Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.5|NT|40|Matthäus|14||0|5|Und er hätte ihn gern töten lassen, fürchtete aber das Volk; denn sie hielten ihn für einen Propheten.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.6|NT|40|Matthäus|14||0|6|Als aber der Geburtstag des Herodes gekommen war, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen, und sie gefiel dem Herodes,|ZUE1931|Public Domain MAT.14.7|NT|40|Matthäus|14||0|7|weshalb er mit einem Eid versprach, ihr zu geben, um was sie auch bitten würde.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.8|NT|40|Matthäus|14||0|8|Sie aber sagte, von ihrer Mutter angestiftet: Gib mir hier auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers!|ZUE1931|Public Domain MAT.14.9|NT|40|Matthäus|14||0|9|Und voll Schmerz befahl der König um der Eidschwüre und der Tischgenossen willen, es solle ihr gegeben werden,|ZUE1931|Public Domain MAT.14.10|NT|40|Matthäus|14||0|10|sandte hin und liess Johannes im Gefängnis enthaupten.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.11|NT|40|Matthäus|14||0|11|Und sein Haupt wurde auf einer Schüssel gebracht und dem Mädchen gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.12|NT|40|Matthäus|14||0|12|Und seine Jünger kamen herbei, nahmen den Leichnam und begruben ihn, und sie gingen hin und berichteten es Jesus.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.13|NT|40|Matthäus|14||0|13|ALS es aber Jesus gehört hatte, zog er sich von dort zu Schiff abseits an einen öden Ort zurück. Und die Volksmenge folgte ihm, als sie es hörte, aus den Städten zu Fuss nach.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.14|NT|40|Matthäus|14||0|14|Und beim Aussteigen sah er viel Volk, und er fühlte Erbarmen mit ihnen und heilte ihre Kranken.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.15|NT|40|Matthäus|14||0|15|Als es aber Abend geworden war, traten die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist öde und die Zeit ist schon vorüber. Entlass nun die Volksmenge, damit sie in die Ortschaften gehen und sich Speise kaufen.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.16|NT|40|Matthäus|14||0|16|Doch Jesus sprach zu ihnen: Sie brauchen nicht fortzugehen. Gebet ihr ihnen zu essen!|ZUE1931|Public Domain MAT.14.17|NT|40|Matthäus|14||0|17|Sie aber sagten zu ihm: Wir haben nichts hier als fünf Brote und zwei Fische.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.18|NT|40|Matthäus|14||0|18|Da sprach er: Bringet sie mir her!|ZUE1931|Public Domain MAT.14.19|NT|40|Matthäus|14||0|19|Und er hiess die Volksmenge sich ins Gras lagern, nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach das Dankgebet darüber und brach und gab den Jüngern die Brote, die Jünger aber (gaben sie) der Volksmenge.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.20|NT|40|Matthäus|14||0|20|Und alle assen und wurden satt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrigblieb, zwölf Körbe voll.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.21|NT|40|Matthäus|14||0|21|Die aber gegessen hatten, waren etwa fünftausend Männer, ohne die Frauen und Kinder.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.22|NT|40|Matthäus|14||0|22|UND er nötigte die Jünger, ins Schiff zu steigen und ihm ans jenseitige Ufer vorauszufahren, bis er die Volksmenge entlassen hätte.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.23|NT|40|Matthäus|14||0|23|Und nachdem er die Volksmenge entlassen hatte, stieg er für sich allein auf den Berg, um zu beten; und als es Abend geworden, war er allein dort.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.24|NT|40|Matthäus|14||0|24|Das Schiff jedoch war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen; denn der Wind war|ZUE1931|Public Domain MAT.14.25|NT|40|Matthäus|14||0|25|In der vierten Nachtwache aber kam er zu ihnen, indem er auf dem See wandelte.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.26|NT|40|Matthäus|14||0|26|Als aber die Jünger ihn auf dem See wandeln sahen, erschraken sie und sagten: Es ist ein Gespenst, und schrieen vor Furcht.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.27|NT|40|Matthäus|14||0|27|Alsbald aber redete er sie an und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!|ZUE1931|Public Domain MAT.14.28|NT|40|Matthäus|14||0|28|Da antwortete ihm Petrus und sprach: Herr, bist du es, so heisse mich zu dir auf das Wasser kommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.29|NT|40|Matthäus|14||0|29|Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.30|NT|40|Matthäus|14||0|30|Doch als er den Wind sah, fürchtete er sich, und da er anfing zu sinken, schrie er: Herr, rette mich!|ZUE1931|Public Domain MAT.14.31|NT|40|Matthäus|14||0|31|Alsbald aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?|ZUE1931|Public Domain MAT.14.32|NT|40|Matthäus|14||0|32|Und als sie ins Schiff gestiegen waren, legte sich der Wind.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.33|NT|40|Matthäus|14||0|33|Die im Schiff aber warfen sich vor ihm nieder und sagten: Du bist in Wahrheit Gottes Sohn.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.34|NT|40|Matthäus|14||0|34|UND als sie hinübergefahren waren, kamen sie ans Land nach Gennesaret.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.35|NT|40|Matthäus|14||0|35|Und als ihn die Männer jenes Ortes erkannten, sandten sie in jene ganze Umgegend, und man brachte alle Kranken zu ihm.|ZUE1931|Public Domain MAT.14.36|NT|40|Matthäus|14||0|36|Und sie baten ihn, dass sie auch nur die Quaste seines Kleides anrühren dürften; und alle, die sie anrührten, wurden gerettet.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.1|NT|40|Matthäus|15||0|1|DA kommen zu Jesus von Jerusalem her Pharisäer und Schriftgelehrte und sagen:|ZUE1931|Public Domain MAT.15.2|NT|40|Matthäus|15||0|2|Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Speise zu sich nehmen.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.3|NT|40|Matthäus|15||0|3|Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet hinwiederum ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung wegen?|ZUE1931|Public Domain MAT.15.4|NT|40|Matthäus|15||0|4|"Denn Gott hat geboten: ""Ehre deinen Vater und deine Mutter!"" und: ""Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben."""|ZUE1931|Public Domain MAT.15.5|NT|40|Matthäus|15||0|5|Ihr aber sagt: Wer zu Vater oder Mutter spricht: Was dir von mir zugute kommen könnte, soll(an den Tempel) sein -|ZUE1931|Public Domain MAT.15.6|NT|40|Matthäus|15||0|6|der braucht seinen Vater und seine Mutter nicht zu ehren; und so habt ihr das Wort Gottes eurer Überlieferung wegen ungültig gemacht.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.7|NT|40|Matthäus|15||0|7|Ihr Heuchler, trefflich hat über euch Jesaja geweissagt:|ZUE1931|Public Domain MAT.15.8|NT|40|Matthäus|15||0|8|"""Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit weg von mir."|ZUE1931|Public Domain MAT.15.9|NT|40|Matthäus|15||0|9|"Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Gebote von Menschen sind."""|ZUE1931|Public Domain MAT.15.10|NT|40|Matthäus|15||0|10|UND er rief das Volk herbei und sprach zu ihnen: Höret zu und verstehet!|ZUE1931|Public Domain MAT.15.11|NT|40|Matthäus|15||0|11|Nicht was in den Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.12|NT|40|Matthäus|15||0|12|Da traten die Jünger herzu und sagten zu ihm: Weisst du, dass die Pharisäer Anstoss genommen haben, als sie das Wort hörten?|ZUE1931|Public Domain MAT.15.13|NT|40|Matthäus|15||0|13|Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.14|NT|40|Matthäus|15||0|14|Lasset sie; sie sind blinde Führer von Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.15|NT|40|Matthäus|15||0|15|Da antwortete Petrus und sagte zu ihm: Erkläre uns das Gleichnis!|ZUE1931|Public Domain MAT.15.16|NT|40|Matthäus|15||0|16|Er aber sprach: Seid auch ihr noch unverständig?|ZUE1931|Public Domain MAT.15.17|NT|40|Matthäus|15||0|17|Merkt ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineinkommt, in den Bauch gelangt und an seinen Ort ausgeschieden wird?|ZUE1931|Public Domain MAT.15.18|NT|40|Matthäus|15||0|18|Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.19|NT|40|Matthäus|15||0|19|Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.20|NT|40|Matthäus|15||0|20|Das ist es, was den Menschen verunreinigt; aber essen mit ungewaschenen Händen verunreinigt den Menschen nicht.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.21|NT|40|Matthäus|15||0|21|UND Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Sidon zurück.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.22|NT|40|Matthäus|15||0|22|Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus jenem Gebiet her und schrie laut: Erbarme dich meiner, Herr, du Sohn Davids! meine Tochter wird von einem Dämon schwer geplagt.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.23|NT|40|Matthäus|15||0|23|Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger traten hinzu und baten ihn: Fertige sie ab, denn sie schreit uns nach!|ZUE1931|Public Domain MAT.15.24|NT|40|Matthäus|15||0|24|Doch er antwortete und sprach: Ich bin nur zu den verlornen Schafen des Hauses Israel gesandt.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.25|NT|40|Matthäus|15||0|25|Da kam sie, warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!|ZUE1931|Public Domain MAT.15.26|NT|40|Matthäus|15||0|26|Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden hinzuwerfen.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.27|NT|40|Matthäus|15||0|27|Sie aber sagte: Gewiss, Herr, auch die Hunde zehren ja|ZUE1931|Public Domain MAT.15.28|NT|40|Matthäus|15||0|28|Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist gross; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.29|NT|40|Matthäus|15||0|29|UND indem Jesus von da weiterging, kam er an den galiläischen See, und er stieg auf den Berg und setzte sich dort.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.30|NT|40|Matthäus|15||0|30|Und es kam eine grosse Volksmenge zu ihm, die hatten Lahme, Krüppel, Blinde, Stumme und viele andre bei sich und legten sie zu seinen Füssen nieder. Und er heilte sie,|ZUE1931|Public Domain MAT.15.31|NT|40|Matthäus|15||0|31|sodass das Volk sich wunderte, da es sah, dass Stumme redeten, Krüppel gesund waren und Lahme gingen und Blinde sahen; und sie priesen den Gott Israels.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.32|NT|40|Matthäus|15||0|32|JESUS aber rief seine Jünger zu sich und sprach: Mich jammert das Volk, denn sie verharren schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht nüchtern entlassen, damit sie nicht unterwegs erliegen.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.33|NT|40|Matthäus|15||0|33|Und die Jünger sagen zu ihm: Woher sollen wir in der Wüste so viele Brote nehmen, um so viel Volk zu sättigen?|ZUE1931|Public Domain MAT.15.34|NT|40|Matthäus|15||0|34|Und Jesus sagt zu ihnen: Wieviel Brote habt ihr? Sie aber sagten: Sieben und ein paar kleine Fische.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.35|NT|40|Matthäus|15||0|35|Da hiess er das Volk sich auf die Erde lagern,|ZUE1931|Public Domain MAT.15.36|NT|40|Matthäus|15||0|36|nahm die sieben Brote und die Fische, sprach das Dankgebet darüber, brach sie und gab sie den Jüngern, die Jünger aber (gaben sie) der Volksmenge.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.37|NT|40|Matthäus|15||0|37|Und alle assen und wurden satt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrigblieb, sieben Handkörbe voll.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.38|NT|40|Matthäus|15||0|38|Die aber gegessen hatten, waren viertausend Männer, ohne die Frauen und Kinder.|ZUE1931|Public Domain MAT.15.39|NT|40|Matthäus|15||0|39|Und nachdem er die Volksmenge entlassen hatte, stieg er ins Schiff und kam in das Gebiet von Magdala.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.1|NT|40|Matthäus|16||0|1|UND die Pharisäer und Sadduzäer kamen herbei und baten ihn, um ihn zu versuchen, er möge sie ein Zeichen vom Himmel sehen lassen.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.2|NT|40|Matthäus|16||0|2|Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wenn es Abend geworden ist, sagt ihr: Es wird schön, denn der Himmel ist rot;|ZUE1931|Public Domain MAT.16.3|NT|40|Matthäus|16||0|3|und am Morgen: Heute kommt ein Ungewitter, denn der Himmel ist rot und trübe. Das Aussehen des Himmels versteht ihr zu unterscheiden, aber bei den Zeichen der Zeiten könnt ihr's nicht?|ZUE1931|Public Domain MAT.16.4|NT|40|Matthäus|16||0|4|Ein böses und abtrünniges Geschlecht begehrt ein Zeichen, und ein Zeichen wird ihm nicht gegeben werden als nur das Zeichen des Jona. Und er verliess sie und ging hinweg.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.5|NT|40|Matthäus|16||0|5|UND als die Jünger ans jenseitige Ufer kamen, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.6|NT|40|Matthäus|16||0|6|Jesus aber sagte zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!|ZUE1931|Public Domain MAT.16.7|NT|40|Matthäus|16||0|7|Da machten sie sich bei sich selbst Gedanken darüber und sagten: Weil wir kein Brot mitgenommen haben!|ZUE1931|Public Domain MAT.16.8|NT|40|Matthäus|16||0|8|Als Jesus das merkte, sprach er: Was macht ihr euch bei euch selbst Gedanken darüber, ihr Kleingläubigen, dass ihr kein Brot habt?|ZUE1931|Public Domain MAT.16.9|NT|40|Matthäus|16||0|9|Versteht ihr noch nicht und erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote der Fünftausend und wieviel Körbe ihr aufgehoben habt,|ZUE1931|Public Domain MAT.16.10|NT|40|Matthäus|16||0|10|auch nicht an die sieben Brote der Viertausend und wieviel Handkörbe ihr aufgehoben habt?|ZUE1931|Public Domain MAT.16.11|NT|40|Matthäus|16||0|11|Wie könnt ihr nicht verstehen, dass ich nicht von Brot zu euch gesprochen habe? Hütet euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!|ZUE1931|Public Domain MAT.16.12|NT|40|Matthäus|16||0|12|Da sahen sie ein, dass er nicht gemeint hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.13|NT|40|Matthäus|16||0|13|ALS aber Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Sohn des Menschen?|ZUE1931|Public Domain MAT.16.14|NT|40|Matthäus|16||0|14|Da sagten sie: Etliche für Johannes den Täufer, andre für Elia, noch andre für Jeremia oder einen der Propheten.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.15|NT|40|Matthäus|16||0|15|Er sagte zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?|ZUE1931|Public Domain MAT.16.16|NT|40|Matthäus|16||0|16|Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.17|NT|40|Matthäus|16||0|17|Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater in den Himmeln.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.18|NT|40|Matthäus|16||0|18|Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten des Totenreichs werden nicht fester sein als sie.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.19|NT|40|Matthäus|16||0|19|Ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird in den Himmeln gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird in den Himmeln gelöst sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.20|NT|40|Matthäus|16||0|20|Dann gab er den Jüngern strengen Befehl, sie sollten niemandem sagen, dass er der Christus sei.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.21|NT|40|Matthäus|16||0|21|VON da an begann Jesus, seinen Jüngern zu zeigen, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet werden, und am dritten Tage (müsse er) auferweckt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.22|NT|40|Matthäus|16||0|22|Und Petrus nahm ihn beiseite, fing an, ihm Vorwürfe zu machen, und sagte: Gott verhüte es, Herr; das soll dir nicht widerfahren!|ZUE1931|Public Domain MAT.16.23|NT|40|Matthäus|16||0|23|Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Hinweg von mir, Satan! Du bist mir ein Fallstrick, denn du sinnst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.24|NT|40|Matthäus|16||0|24|DANN sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mit mir gehen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain MAT.16.25|NT|40|Matthäus|16||0|25|Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.26|NT|40|Matthäus|16||0|26|Denn was wird es dem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinnt, sein (künftiges) Leben aber einbüsst? oder was kann ein Mensch als Gegenwert (zur Wiedererlangung) seines Lebens geben?|ZUE1931|Public Domain MAT.16.27|NT|40|Matthäus|16||0|27|Denn der Sohn des Menschen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen, und dann wird er jedem nach seinem Tun vergelten.|ZUE1931|Public Domain MAT.16.28|NT|40|Matthäus|16||0|28|Wahrlich, ich sage euch: Unter denen, die hier stehen, sind einige, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie den Sohn des Menschen mit seiner Königsherrschaft haben kommen sehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.1|NT|40|Matthäus|17||0|1|UND nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führt sie abseits auf einen hohen Berg.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.2|NT|40|Matthäus|17||0|2|Und er wurde vor ihnen verwandelt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiss wie das Licht.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.3|NT|40|Matthäus|17||0|3|Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die mit ihm redeten.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.4|NT|40|Matthäus|17||0|4|Petrus aber begann und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.5|NT|40|Matthäus|17||0|5|"Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: ""Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; höret auf ihn!"""|ZUE1931|Public Domain MAT.17.6|NT|40|Matthäus|17||0|6|Als das die Jünger hörten, warfen sie sich auf ihr Angesicht nieder und fürchteten sich sehr.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.7|NT|40|Matthäus|17||0|7|Und Jesus trat hinzu, rührte sie an und sprach: Stehet auf und fürchtet euch nicht!|ZUE1931|Public Domain MAT.17.8|NT|40|Matthäus|17||0|8|Als sie aber ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.9|NT|40|Matthäus|17||0|9|Und als sie vom Berge hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Saget niemandem von der Erscheinung, bis der Sohn des Menschen von den Toten auferweckt worden ist!|ZUE1931|Public Domain MAT.17.10|NT|40|Matthäus|17||0|10|Und seine Jünger fragten ihn: Warum sagen nun die Schriftgelehrten, zuvor müsse Elia kommen?|ZUE1931|Public Domain MAT.17.11|NT|40|Matthäus|17||0|11|Er aber antwortete und sprach: Elia soll zwar kommen und wird alles herstellen;|ZUE1931|Public Domain MAT.17.12|NT|40|Matthäus|17||0|12|ich sage euch aber: Elia ist schon gekommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm getan, was sie wollten. So wird auch der Sohn des Menschen durch sie leiden müssen.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.13|NT|40|Matthäus|17||0|13|Da verstanden die Jünger, dass er zu ihnen von Johannes dem Täufer redete.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.14|NT|40|Matthäus|17||0|14|UND als sie zum Volk gekommen waren, trat ein Mensch zu ihm, warf sich vor ihm auf die Kniee|ZUE1931|Public Domain MAT.17.15|NT|40|Matthäus|17||0|15|und sagte: Herr, erbarme dich meines Sohnes, denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden; er fällt nämlich oft ins Feuer und oft ins Wasser.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.16|NT|40|Matthäus|17||0|16|Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern, und sie konnten ihn nicht heilen.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.17|NT|40|Matthäus|17||0|17|Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? wie lange soll ich euch ertragen? Bringet mir ihn hierher!|ZUE1931|Public Domain MAT.17.18|NT|40|Matthäus|17||0|18|Und Jesus bedrohte ihn, und der Dämon fuhr aus von ihm, und der Knabe war von jener Stunde an geheilt.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.19|NT|40|Matthäus|17||0|19|Da traten die Jünger für sich allein zu Jesus und sagten: Warum konnten wir ihn nicht austreiben?|ZUE1931|Public Domain MAT.17.20|NT|40|Matthäus|17||0|20|Er aber sagte zu ihnen: Um eures Kleinglaubens willen. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt (auch nur so gross) wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berge sprechen: Hebe dich weg von hier dorthin! und er wird sich hinwegheben, und nichts wird euch unmöglich sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.21|NT|40|Matthäus|17||0|21|[Aber diese Art fährt nicht aus ausser durch Gebet und Fasten.]|ZUE1931|Public Domain MAT.17.22|NT|40|Matthäus|17||0|22|ALS sie aber in Galiläa umherzogen, sprach Jesus zu ihnen: Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert werden,|ZUE1931|Public Domain MAT.17.23|NT|40|Matthäus|17||0|23|und sie werden ihn töten, und am dritten Tage wird er auferweckt werden. Und sie wurden sehr betrübt.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.24|NT|40|Matthäus|17||0|24|ALS sie aber nach Kapernaum gekommen waren, traten die Einnehmer der Doppeldrachmen zu Petrus und sagten: Entrichtet euer Meister keine Doppeldrachmen?|ZUE1931|Public Domain MAT.17.25|NT|40|Matthäus|17||0|25|Er sagte: Doch. Und als er ins Haus gekommen war, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was meinst du, Simon? Die Könige der Erde, von wem nehmen sie den Zoll oder die Steuer, von ihren Söhnen oder von den Fremden?|ZUE1931|Public Domain MAT.17.26|NT|40|Matthäus|17||0|26|Da er aber sagte: Von den Fremden, sprach Jesus zu ihm: Also sind die Söhne frei.|ZUE1931|Public Domain MAT.17.27|NT|40|Matthäus|17||0|27|Doch damit wir ihnen keinen Anstoss geben, geh an den See, wirf die Angel aus und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du ein Vierdrachmenstück finden; das nimm und gib es ihnen für mich und dich!|ZUE1931|Public Domain MAT.18.1|NT|40|Matthäus|18||0|1|IN jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sagten: Wer ist wohl der Grösste im Reich der Himmel?|ZUE1931|Public Domain MAT.18.2|NT|40|Matthäus|18||0|2|Und er rief ein Kind herbei, stellte es mitten unter sie|ZUE1931|Public Domain MAT.18.3|NT|40|Matthäus|18||0|3|und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Reich der Himmel kommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.4|NT|40|Matthäus|18||0|4|Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Grösste im Reich der Himmel.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.5|NT|40|Matthäus|18||0|5|Und wer ein solches Kind um meines Namens willen aufnimmt, der nimmt mich auf.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.6|NT|40|Matthäus|18||0|6|WER aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zur Sünde verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.7|NT|40|Matthäus|18||0|7|Wehe der Welt der Verführungen wegen! Denn es ist|ZUE1931|Public Domain MAT.18.8|NT|40|Matthäus|18||0|8|Wenn dich aber deine Hand oder dein Fuss zur Sünde verführt, so haue ihn ab und wirf ihn von dir! Es ist besser für dich, dass du verstümmelt oder lahm in das Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füsse hast und in das ewige Feuer geworfen wirst.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.9|NT|40|Matthäus|18||0|9|Und wenn dich dein Auge zur Sünde verführt, so reiss es aus und wirf es von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und in die Hölle mit ihrem Feuer geworfen wirst.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.10|NT|40|Matthäus|18||0|10|Sehet zu, dass ihr keinen dieser Kleinen verachtet! Denn ich sage euch: Ihre Engel in den Himmeln schauen allezeit das Angesicht meines Vaters in den Himmeln.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.11|NT|40|Matthäus|18||0|11|[Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um das Verlorne zu retten.]|ZUE1931|Public Domain MAT.18.12|NT|40|Matthäus|18||0|12|WAS meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hat, und es verirrt sich eins von ihnen, wird er nicht die 99 auf den Bergen lassen, und geht er nicht hin und sucht das verirrte?|ZUE1931|Public Domain MAT.18.13|NT|40|Matthäus|18||0|13|Und wenn es sich begibt, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich über dasselbe mehr als über die 99, die nicht verirrt waren.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.14|NT|40|Matthäus|18||0|14|So ist es nicht der Wille eures Vaters in den Himmeln, dass eins dieser Kleinen verlorengehe.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.15|NT|40|Matthäus|18||0|15|WENN aber dein Bruder sündigt, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.16|NT|40|Matthäus|18||0|16|"Hört er dagegen nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit ""jede Sache auf Aussage von zwei oder drei Zeugen beruhe""."|ZUE1931|Public Domain MAT.18.17|NT|40|Matthäus|18||0|17|Wenn er jedoch nicht auf sie hört, so sage es der Gemeinde! Wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hört, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner!|ZUE1931|Public Domain MAT.18.18|NT|40|Matthäus|18||0|18|Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, das wird im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, das wird im Himmel gelöst sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.19|NT|40|Matthäus|18||0|19|Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden darin übereinstimmen werden, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen zuteil werden von meinem Vater in den Himmeln.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.20|NT|40|Matthäus|18||0|20|Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.21|NT|40|Matthäus|18||0|21|DA trat Petrus hinzu und sagte zu ihm: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der wider mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal?|ZUE1931|Public Domain MAT.18.22|NT|40|Matthäus|18||0|22|Jesus sagt zu ihm: Ich sage dir: Nicht bis siebenmal, sondern bis 77mal.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.23|NT|40|Matthäus|18||0|23|Deshalb ist das Reich der Himmel gleich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.24|NT|40|Matthäus|18||0|24|Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war zehntausend Talente schuldig.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.25|NT|40|Matthäus|18||0|25|Weil er jedoch nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, dass er und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte, verkauft und die Zahlung geleistet würde.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.26|NT|40|Matthäus|18||0|26|Der Knecht warf sich nun vor ihm zu Boden und sagte: Habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.27|NT|40|Matthäus|18||0|27|Da hatte der Herr Erbarmen mit jenem Knecht und gab ihn frei, und die Schuld erliess er ihm.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.28|NT|40|Matthäus|18||0|28|Als aber jener Knecht hinausging, fand er einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war; und er ergriff ihn, würgte ihn und sagte: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist!|ZUE1931|Public Domain MAT.18.29|NT|40|Matthäus|18||0|29|Sein Mitknecht warf sich nun nieder und bat ihn: Habe Geduld mit mir, und ich will dir's bezahlen.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.30|NT|40|Matthäus|18||0|30|Er aber wollte nicht, sondern ging hin und liess ihn ins Gefängnis setzen, bis er die Schuld bezahlt hätte.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.31|NT|40|Matthäus|18||0|31|Als nun seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und kamen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.32|NT|40|Matthäus|18||0|32|Da liess sein Herr ihn herbeirufen und sagte zu ihm: Du böser Knecht, jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest;|ZUE1931|Public Domain MAT.18.33|NT|40|Matthäus|18||0|33|hättest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmen sollen, wie ich mich deiner erbarmt habe?|ZUE1931|Public Domain MAT.18.34|NT|40|Matthäus|18||0|34|Und sein Herr wurde zornig und übergab ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.|ZUE1931|Public Domain MAT.18.35|NT|40|Matthäus|18||0|35|So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.1|NT|40|Matthäus|19||0|1|UND es begab sich, als Jesus diese Reden beendet hatte, brach er aus Galiläa auf und zog jenseits des Jordan in das Gebiet von Judäa.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.2|NT|40|Matthäus|19||0|2|Und eine grosse Volksmenge folgte ihm nach, und er heilte sie dort.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.3|NT|40|Matthäus|19||0|3|Da traten Pharisäer zu ihm, versuchten ihn und sagten: Ist es erlaubt, seine Frau aus beliebiger Ursache zu entlassen?|ZUE1931|Public Domain MAT.19.4|NT|40|Matthäus|19||0|4|Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie von Anfang an als Mann und Weib geschaffen|ZUE1931|Public Domain MAT.19.5|NT|40|Matthäus|19||0|5|"und gesagt hat: ""Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und die zwei werden ein Leib sein""?"|ZUE1931|Public Domain MAT.19.6|NT|40|Matthäus|19||0|6|Somit sind sie nicht mehr zwei, sondern (sie sind) ein Leib. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.7|NT|40|Matthäus|19||0|7|Sie sagen zu ihm: Warum hat dann Mose im Gesetz gestattet, einen Scheidebrief zu geben und (die Frau) zu entlassen?|ZUE1931|Public Domain MAT.19.8|NT|40|Matthäus|19||0|8|Er sagt zu ihnen: Mose hat euch mit Rücksicht auf die Härte eures Herzens erlaubt, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.9|NT|40|Matthäus|19||0|9|Ich sage euch aber: Wer seine Frau entlässt, ausser wegen Unzucht, und eine andre heiratet, begeht Ehebruch.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.10|NT|40|Matthäus|19||0|10|Die Jünger sagen zu ihm: Wenn die Sache des Mannes mit dem Weibe so steht, ist es nicht gut, zu heiraten.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.11|NT|40|Matthäus|19||0|11|Er aber sprach zu ihnen: Nicht alle fassen dieses Wort, sondern|ZUE1931|Public Domain MAT.19.12|NT|40|Matthäus|19||0|12|Denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleib so geboren sind, und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind, und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen. Wer es fassen kann, fasse es!|ZUE1931|Public Domain MAT.19.13|NT|40|Matthäus|19||0|13|DA wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er ihnen die Hände auflegen und über ihnen beten möchte. Die Jünger aber schalten sie.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.14|NT|40|Matthäus|19||0|14|Doch Jesus sprach: Lasset die Kinder, und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Reich der Himmel!|ZUE1931|Public Domain MAT.19.15|NT|40|Matthäus|19||0|15|Und nachdem er ihnen die Hände aufgelegt hatte, ging er von dort weg.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.16|NT|40|Matthäus|19||0|16|UND siehe, es kam einer herbei und sagte zu ihm: Meister, was muss ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben erlange?|ZUE1931|Public Domain MAT.19.17|NT|40|Matthäus|19||0|17|Er aber sprach zu ihm: Warum fragst du mich über das Gute? Einer ist der Gute. Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote!|ZUE1931|Public Domain MAT.19.18|NT|40|Matthäus|19||0|18|"Er sagte zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: ""Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis reden,"|ZUE1931|Public Domain MAT.19.19|NT|40|Matthäus|19||0|19|"ehre deinen Vater und deine Mutter"" und ""du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."""|ZUE1931|Public Domain MAT.19.20|NT|40|Matthäus|19||0|20|Der Jüngling sagte zu ihm: Dies alles habe ich gehalten; was fehlt mir noch?|ZUE1931|Public Domain MAT.19.21|NT|40|Matthäus|19||0|21|Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es Armen, und du wirst einen Schatz in den Himmeln haben; und komm, folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain MAT.19.22|NT|40|Matthäus|19||0|22|Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt hinweg; denn er hatte viele Güter.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.23|NT|40|Matthäus|19||0|23|Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird|ZUE1931|Public Domain MAT.19.24|NT|40|Matthäus|19||0|24|Wiederum aber sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht als ein Reicher ins Reich Gottes.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.25|NT|40|Matthäus|19||0|25|Als die Jünger das hörten, entsetzten sie sich sehr und sagten: Wer kann dann gerettet werden?|ZUE1931|Public Domain MAT.19.26|NT|40|Matthäus|19||0|26|Jesus aber blickte sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.27|NT|40|Matthäus|19||0|27|DA begann Petrus und sagte zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns also zuteil werden?|ZUE1931|Public Domain MAT.19.28|NT|40|Matthäus|19||0|28|Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen, um die zwölf Stämme Israels zu richten.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.29|NT|40|Matthäus|19||0|29|Und jeder, der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen verlassen hat, der wird es vielfältig empfangen und das ewige Leben ererben.|ZUE1931|Public Domain MAT.19.30|NT|40|Matthäus|19||0|30|Viele aber, welche Erste sind, werden Letzte sein, und (viele,) welche Letzte sind, Erste.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.1|NT|40|Matthäus|20||0|1|DENN das Reich der Himmel ist gleich einem Hausherrn, der am Morgen früh ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg zu dingen.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.2|NT|40|Matthäus|20||0|2|Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen Denar für den Tag übereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.3|NT|40|Matthäus|20||0|3|Und als er um die dritte Stunde ausging, sah er andre müssig auf dem Markte stehen|ZUE1931|Public Domain MAT.20.4|NT|40|Matthäus|20||0|4|und sagte zu diesen: Gehet auch ihr in den Weinberg, und was recht ist, will ich euch geben.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.5|NT|40|Matthäus|20||0|5|Sie aber gingen hin. Wiederum ging er um die sechste und um die neunte Stunde aus und tat ebenso.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.6|NT|40|Matthäus|20||0|6|Als er aber um die elfte Stunde ausging, fand er andre dastehen und sagte zu ihnen: Warum steht ihr hier den ganzen Tag müssig?|ZUE1931|Public Domain MAT.20.7|NT|40|Matthäus|20||0|7|Sie antworteten ihm: Weil uns niemand gedungen hat. Er sagte zu ihnen: Gehet auch ihr in den Weinberg!|ZUE1931|Public Domain MAT.20.8|NT|40|Matthäus|20||0|8|Als es aber Abend geworden war, sagte der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und zahle den Lohn aus, indem du bei den Letzten anfängst, bis zu den Ersten!|ZUE1931|Public Domain MAT.20.9|NT|40|Matthäus|20||0|9|Da kamen die von der elften Stunde und empfingen jeder einen Denar.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.10|NT|40|Matthäus|20||0|10|Und als die Ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und auch sie empfingen jeder einen Denar.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.11|NT|40|Matthäus|20||0|11|Als sie ihn aber empfangen hatten, murrten sie wider den Hausherren|ZUE1931|Public Domain MAT.20.12|NT|40|Matthäus|20||0|12|und sagten: Diese Letzten haben|ZUE1931|Public Domain MAT.20.13|NT|40|Matthäus|20||0|13|Er jedoch antwortete und sprach zu einem unter ihnen: Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen?|ZUE1931|Public Domain MAT.20.14|NT|40|Matthäus|20||0|14|Nimm das Deine und geh hin! Ich will aber diesem Letzten so viel geben wie dir.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.15|NT|40|Matthäus|20||0|15|Oder steht es mir nicht frei, mit dem Meinigen zu tun, was ich will? Oder ist dein Auge neidisch, weil ich gütig bin?|ZUE1931|Public Domain MAT.20.16|NT|40|Matthäus|20||0|16|So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.17|NT|40|Matthäus|20||0|17|ALS aber Jesus im Begriff war, nach Jerusalem hinaufzuziehen, nahm er die Zwölf beiseite und sprach unterwegs zu ihnen:|ZUE1931|Public Domain MAT.20.18|NT|40|Matthäus|20||0|18|Siehe, wir ziehen nach Jerusalem hinauf, und der Sohn des Menschen wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen|ZUE1931|Public Domain MAT.20.19|NT|40|Matthäus|20||0|19|und werden ihn den Heiden ausliefern, damit sie ihn verspotten und geisseln und kreuzigen, und am dritten Tage wird er auferweckt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.20|NT|40|Matthäus|20||0|20|DA trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm, warf sich ihm zu Füssen und wollte etwas von ihm erbitten.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.21|NT|40|Matthäus|20||0|21|Er aber sprach zu ihr: Was willst du? Sie sagte zu ihm: Bestimme, dass diese meine zwei Söhne einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen sollen in deinem Reiche!|ZUE1931|Public Domain MAT.20.22|NT|40|Matthäus|20||0|22|Jesus aber antwortete und sprach: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagen zu ihm: Wir können es.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.23|NT|40|Matthäus|20||0|23|Er sagt zu ihnen: Meinen Kelch zwar werdet ihr trinken, aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken, das zu verleihen, steht nicht mir zu, sondern denen (wird es zuteil), welchen es von meinem Vater bereitet worden ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.24|NT|40|Matthäus|20||0|24|Als die Zehn das hörten, wurden sie über die zwei Brüder unwillig.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.25|NT|40|Matthäus|20||0|25|Jesus aber rief sie zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Fürsten der Völker sie knechten und die Grossen über sie Gewalt üben.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.26|NT|40|Matthäus|20||0|26|Unter euch soll es nicht so sein, sondern wer unter euch gross sein will, sei euer Diener,|ZUE1931|Public Domain MAT.20.27|NT|40|Matthäus|20||0|27|und wer unter euch der Erste sein will, sei euer Knecht,|ZUE1931|Public Domain MAT.20.28|NT|40|Matthäus|20||0|28|wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, damit ihm gedient werde, sondern damit er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.29|NT|40|Matthäus|20||0|29|UND als sie von Jericho wegzogen, folgte ihm viel Volk nach.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.30|NT|40|Matthäus|20||0|30|Und siehe, zwei Blinde, die am Wege sassen, hörten, dass Jesus vorüberging, und schrieen: Herr, erbarme dich unser, du Sohn Davids!|ZUE1931|Public Domain MAT.20.31|NT|40|Matthäus|20||0|31|Das Volk aber bedrohte sie, sie sollten schweigen. Sie schrieen jedoch noch mehr: Herr, erbarme dich unser, du Sohn Davids!|ZUE1931|Public Domain MAT.20.32|NT|40|Matthäus|20||0|32|Und Jesus stand still, rief sie und sprach: Was wollt ihr, dass ich euch tun soll?|ZUE1931|Public Domain MAT.20.33|NT|40|Matthäus|20||0|33|Sie sagten zu ihm: Herr, dass unsre Augen geöffnet werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.20.34|NT|40|Matthäus|20||0|34|Da hatte Jesus Erbarmen mit ihnen und berührte ihre Augen; und alsbald sahen sie wieder und folgten ihm nach.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.1|NT|40|Matthäus|23||0|1|DARAUF redete Jesus zur Volksmenge und zu seinen Jüngern|ZUE1931|Public Domain MAT.23.2|NT|40|Matthäus|23||0|2|und sprach: Auf Moses Stuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.3|NT|40|Matthäus|23||0|3|Alles nun, was sie euch sagen, tut und befolget; aber nach ihren Werken tut nicht, denn sie sagen es und tun es nicht.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.4|NT|40|Matthäus|23||0|4|Sie binden aber schwere Bürden und legen sie auf die Schultern der Menschen; doch sie selbst wollen sie nicht|ZUE1931|Public Domain MAT.23.5|NT|40|Matthäus|23||0|5|Alle ihre Werke aber tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden. Denn sie machen ihre Gebetsriemen breit und ihre Quasten gross;|ZUE1931|Public Domain MAT.23.6|NT|40|Matthäus|23||0|6|sie lieben den obersten Platz bei den Mahlzeiten und den Vorsitz in den Synagogen|ZUE1931|Public Domain MAT.23.7|NT|40|Matthäus|23||0|7|und die Begrüssungen auf den Märkten und dass sie von den Leuten Rabbi genannt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.8|NT|40|Matthäus|23||0|8|Ihr dagegen sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.9|NT|40|Matthäus|23||0|9|Nennet auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der himmlische.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.10|NT|40|Matthäus|23||0|10|Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer, Christus.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.11|NT|40|Matthäus|23||0|11|Wer aber unter euch grösser ist (als die andern), soll euer Diener sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.12|NT|40|Matthäus|23||0|12|Wer sich aber selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.13|NT|40|Matthäus|23||0|13|WEHE aber euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschliesst. Denn ihr kommt nicht hinein, und die, welche hinein wollen, lasst ihr nicht hinein.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.14|NT|40|Matthäus|23||0|14|[Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Häuser der Witwen aufzehrt und|ZUE1931|Public Domain MAT.23.15|NT|40|Matthäus|23||0|15|Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Judengenossen zu gewinnen; und wenn er es geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweifach schlimmer, als ihr seid.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.16|NT|40|Matthäus|23||0|16|Wehe euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt: Wer beim Tempel schwört, das gilt nichts; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist gebunden.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.17|NT|40|Matthäus|23||0|17|Ihr Toren und Blinden! Was ist denn grösser, das Gold oder der Tempel, der das Gold geheiligt hat?|ZUE1931|Public Domain MAT.23.18|NT|40|Matthäus|23||0|18|Und: wer beim Altar schwört, das gilt nichts; wer aber bei dem Opfer schwört, das darauf ist, der ist gebunden.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.19|NT|40|Matthäus|23||0|19|Ihr Blinden! Was ist denn grösser, das Opfer oder der Altar, der das Opfer heiligt?|ZUE1931|Public Domain MAT.23.20|NT|40|Matthäus|23||0|20|Wer nun beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf ist;|ZUE1931|Public Domain MAT.23.21|NT|40|Matthäus|23||0|21|und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt;|ZUE1931|Public Domain MAT.23.22|NT|40|Matthäus|23||0|22|und wer beim Himmel schwört, der schwört beim Throne Gottes und bei dem, der darauf sitzt.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.23|NT|40|Matthäus|23||0|23|Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und die gewichtigern Stücke des Gesetzes ausser acht gelassen habt: das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge aber sollte man tun und jene nicht unterlassen.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.24|NT|40|Matthäus|23||0|24|Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke seiht, das Kamel aber verschluckt!|ZUE1931|Public Domain MAT.23.25|NT|40|Matthäus|23||0|25|Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Aussenseite des Bechers und der Schüssel reinigt; inwendig aber sind sie gefüllt mit Raub und Unmässigkeit.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.26|NT|40|Matthäus|23||0|26|Du blinder Pharisäer, mache zuerst den Inhalt des Bechers rein, damit auch seine Aussenseite rein wird!|ZUE1931|Public Domain MAT.23.27|NT|40|Matthäus|23||0|27|Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr geweissten Gräbern gleich seid, die auswendig schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und allem Unrat sind.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.28|NT|40|Matthäus|23||0|28|So erscheint auch ihr auswendig den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voll von Heuchelei und Gesetzesverachtung.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.29|NT|40|Matthäus|23||0|29|Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Gräber der Propheten baut und die Grüfte der Gerechten schmückt|ZUE1931|Public Domain MAT.23.30|NT|40|Matthäus|23||0|30|und sagt: Hätten wir in den Tagen unsrer Väter gelebt, wir hätten uns nicht mit ihnen am Blute der Propheten schuldig gemacht.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.31|NT|40|Matthäus|23||0|31|Somit stellt ihr euch selbst das Zeugnis aus, dass ihr Söhne derer seid, die die Propheten getötet haben.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.32|NT|40|Matthäus|23||0|32|Und ihr, machet nur das Mass eurer Väter voll!|ZUE1931|Public Domain MAT.23.33|NT|40|Matthäus|23||0|33|Ihr Schlangen! ihr Natterngezücht! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entrinnen?|ZUE1931|Public Domain MAT.23.34|NT|40|Matthäus|23||0|34|Siehe, ich sende deshalb zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geisseln und von einer Stadt zur andern verfolgen,|ZUE1931|Public Domain MAT.23.35|NT|40|Matthäus|23||0|35|damit alles gerechte Blut über euch komme, das auf Erden vergossen wird, vom Blut Abels, des Gerechten, an bis zum Blut des Sacharja, des Sohnes des Berechja, den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar ermordet habt.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.36|NT|40|Matthäus|23||0|36|Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird über dieses Geschlecht kommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.37|NT|40|Matthäus|23||0|37|JERUSALEM, Jerusalem, das die Propheten tötet und die steinigt, die zu ihm gesandt sind, wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel sammelt, und ihr habt nicht gewollt!|ZUE1931|Public Domain MAT.23.38|NT|40|Matthäus|23||0|38|Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen.|ZUE1931|Public Domain MAT.23.39|NT|40|Matthäus|23||0|39|Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht|ZUE1931|Public Domain MAT.24.1|NT|40|Matthäus|24||0|1|UND Jesus verliess den Tempel und wollte weitergehen. Und seine Jünger traten hinzu, um ihm die Bauten des Tempels zu zeigen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.2|NT|40|Matthäus|24||0|2|Er aber begann und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird kein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerstört würde.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.3|NT|40|Matthäus|24||0|3|ALS er aber auf dem Ölberg sass, traten die Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Welt sein?|ZUE1931|Public Domain MAT.24.4|NT|40|Matthäus|24||0|4|Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, dass euch niemand irreführe!|ZUE1931|Public Domain MAT.24.5|NT|40|Matthäus|24||0|5|Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus, und werden viele verführen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.6|NT|40|Matthäus|24||0|6|Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; sehet zu, erschrecket nicht, denn es muss so kommen, aber es ist noch nicht das Ende.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.7|NT|40|Matthäus|24||0|7|Denn erheben wird sich Volk wider Volk und Reich wider Reich, und es werden da und dort Hungersnöte und Erdbeben kommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.8|NT|40|Matthäus|24||0|8|Dies alles aber ist|ZUE1931|Public Domain MAT.24.9|NT|40|Matthäus|24||0|9|Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen von allen Völkern gehasst sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.10|NT|40|Matthäus|24||0|10|"Und dann ""werden viele abfallen"" und werden einander verraten und einander hassen."|ZUE1931|Public Domain MAT.24.11|NT|40|Matthäus|24||0|11|Und viele falsche Propheten werden auftreten und werden viele irreführen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.12|NT|40|Matthäus|24||0|12|Und weil die Gesetzesverachtung überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.13|NT|40|Matthäus|24||0|13|Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.14|NT|40|Matthäus|24||0|14|Und dieses Evangelium vom Reiche wird auf dem ganzen Erdkreis gepredigt werden allen Völkern zum Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.15|NT|40|Matthäus|24||0|15|"WENN ihr nun den ""Greuel der Verwüstung"", von dem durch den Propheten Daniel geredet worden ist, an heiliger Stätte stehen seht - wer es liest, der merke darauf! -"|ZUE1931|Public Domain MAT.24.16|NT|40|Matthäus|24||0|16|dann sollen die in Judäa ins Gebirge fliehen;|ZUE1931|Public Domain MAT.24.17|NT|40|Matthäus|24||0|17|wer auf dem Dach ist, soll nicht hinabsteigen, um seine Habe aus seinem Haus zu holen,|ZUE1931|Public Domain MAT.24.18|NT|40|Matthäus|24||0|18|und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.19|NT|40|Matthäus|24||0|19|Wehe aber den Schwangern und den Stillenden in jenen Tagen!|ZUE1931|Public Domain MAT.24.20|NT|40|Matthäus|24||0|20|Betet aber, dass eure Flucht nicht in den Winter oder auf den Sabbat falle!|ZUE1931|Public Domain MAT.24.21|NT|40|Matthäus|24||0|21|Denn dann wird eine grosse Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine sein wird.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.22|NT|40|Matthäus|24||0|22|Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.23|NT|40|Matthäus|24||0|23|Wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubet es nicht!|ZUE1931|Public Domain MAT.24.24|NT|40|Matthäus|24||0|24|Denn es werden falsche Christus und falsche Propheten auftreten und werden grosse Zeichen und Wunder vollbringen, sodass sie, wenn möglich, auch die Auserwählten irreführen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.25|NT|40|Matthäus|24||0|25|Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.26|NT|40|Matthäus|24||0|26|Wenn man nun zu euch sagt: Siehe, er ist in der Wüste, so gehet nicht hinaus; siehe, er ist in den Gemächern, so glaubet es nicht!|ZUE1931|Public Domain MAT.24.27|NT|40|Matthäus|24||0|27|Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen leuchtet, so wird die Wiederkunft des Sohnes des Menschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.28|NT|40|Matthäus|24||0|28|Wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.29|NT|40|Matthäus|24||0|29|"SOGLEICH aber nach der Drangsal jener Tage ""wird die Sonne sich verfinstern, und der Mond wird seinen Schein nicht geben"", ""und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden."""|ZUE1931|Public Domain MAT.24.30|NT|40|Matthäus|24||0|30|"Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde wehklagen und werden ""den Sohn des Menschen auf den Wolken des Himmels kommen"" sehen mit grosser Macht und Herrlichkeit."|ZUE1931|Public Domain MAT.24.31|NT|40|Matthäus|24||0|31|Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von einem Ende des Himmels bis zum andern.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.32|NT|40|Matthäus|24||0|32|Vom Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und die Blätter hervorwachsen, merkt man, dass der Sommer nahe ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.33|NT|40|Matthäus|24||0|33|So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, merken, dass er nahe vor der Türe ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.34|NT|40|Matthäus|24||0|34|Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen sein wird.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.35|NT|40|Matthäus|24||0|35|Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.36|NT|40|Matthäus|24||0|36|Über jenen Tag aber und jene Stunde weiss niemand etwas, auch die Engel in den Himmeln nicht, - [auch der Sohn nicht] - sondern allein der Vater.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.37|NT|40|Matthäus|24||0|37|DENN wie die Tage des Noah, so wird die Wiederkunft des Sohnes des Menschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.38|NT|40|Matthäus|24||0|38|Wie sie nämlich in den Tagen vor der Sintflut schmausten und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,|ZUE1931|Public Domain MAT.24.39|NT|40|Matthäus|24||0|39|und es nicht merkten, bis die Sintflut kam und alle hinwegraffte, so wird auch die Wiederkunft des Sohnes des Menschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.40|NT|40|Matthäus|24||0|40|Dann werden zwei auf dem Felde sein: einer wird angenommen und einer wird zurückgelassen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.41|NT|40|Matthäus|24||0|41|Zwei werden mit dem Mühlstein mahlen: eine wird angenommen und eine wird zurückgelassen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.42|NT|40|Matthäus|24||0|42|Darum wachet! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.43|NT|40|Matthäus|24||0|43|Das aber merket: Wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachtwache der Dieb kommt, würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.44|NT|40|Matthäus|24||0|44|Deshalb sollt auch ihr bereit sein! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, wo ihr es nicht meint.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.45|NT|40|Matthäus|24||0|45|WER ist also der treue und kluge Knecht, den sein Herr dazu über sein Gesinde gesetzt hat, ihnen die Speise zur rechten Zeit zu geben?|ZUE1931|Public Domain MAT.24.46|NT|40|Matthäus|24||0|46|Wohl jenem Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird!|ZUE1931|Public Domain MAT.24.47|NT|40|Matthäus|24||0|47|Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über sein ganzes Besitztum setzen.|ZUE1931|Public Domain MAT.24.48|NT|40|Matthäus|24||0|48|Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr bleibt noch aus,|ZUE1931|Public Domain MAT.24.49|NT|40|Matthäus|24||0|49|und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, aber mit den Trunkenen isst und trinkt,|ZUE1931|Public Domain MAT.24.50|NT|40|Matthäus|24||0|50|so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tage kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht weiss,|ZUE1931|Public Domain MAT.24.51|NT|40|Matthäus|24||0|51|und wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm sein Teil unter den Heuchlern geben. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.1|NT|40|Matthäus|25||0|1|DANN wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleich sein, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.2|NT|40|Matthäus|25||0|2|Fünf aber von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.3|NT|40|Matthäus|25||0|3|Die törichten nämlich nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.4|NT|40|Matthäus|25||0|4|Die klugen dagegen nahmen ausser ihren Lampen Öl in ihren Gefässen mit.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.5|NT|40|Matthäus|25||0|5|Doch als der Bräutigam ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.6|NT|40|Matthäus|25||0|6|Mitten in der Nacht aber erscholl ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Gehet hinaus, ihm entgegen!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.7|NT|40|Matthäus|25||0|7|Da erwachten alle jene Jungfrauen und rüsteten ihre Lampen.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.8|NT|40|Matthäus|25||0|8|Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.9|NT|40|Matthäus|25||0|9|Da antworteten die klugen: Es möchte für uns und für euch nicht reichen; gehet vielmehr zu den Krämern und kaufet euch!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.10|NT|40|Matthäus|25||0|10|Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam; und die, welche bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Türe wurde verschlossen.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.11|NT|40|Matthäus|25||0|11|Später kamen dann auch die übrigen Jungfrauen und sagten: Herr, Herr, öffne uns!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.12|NT|40|Matthäus|25||0|12|Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.13|NT|40|Matthäus|25||0|13|Darum wachet! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.14|NT|40|Matthäus|25||0|14|DENN es ist wie bei einem Mann, der ausser Landes reisen wollte, seine Knechte rief und ihnen sein Vermögen übergab.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.15|NT|40|Matthäus|25||0|15|Und dem einen gab er fünf Talente, dem andern zwei, dem dritten eins, jedem nach seinen Kräften, und reiste ab.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.16|NT|40|Matthäus|25||0|16|Alsbald ging der hin, der die fünf Talente empfangen hatte, handelte damit und gewann fünf andre.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.17|NT|40|Matthäus|25||0|17|Ebenso gewann der, welcher die zwei (Talente empfangen hatte), zwei andre.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.18|NT|40|Matthäus|25||0|18|Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, machte eine Grube in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.19|NT|40|Matthäus|25||0|19|Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und rechnet mit ihnen ab.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.20|NT|40|Matthäus|25||0|20|Und der, welcher die fünf Talente empfangen hatte, trat herzu, brachte fünf andre Talente herbei und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben; siehe, ich habe fünf andre Talente gewonnen.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.21|NT|40|Matthäus|25||0|21|Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über weniges treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zum Freudenfest deines Herrn!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.22|NT|40|Matthäus|25||0|22|Auch der, welcher die zwei (Talente empfangen hatte), trat herzu und sagte: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, ich habe zwei andre Talente gewonnen.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.23|NT|40|Matthäus|25||0|23|Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über weniges treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zum Freudenfest deines Herrn!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.24|NT|40|Matthäus|25||0|24|Aber auch der, welcher das eine Talent empfangen hatte, trat herzu und sagte: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mensch bist, dass du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;|ZUE1931|Public Domain MAT.25.25|NT|40|Matthäus|25||0|25|und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.26|NT|40|Matthäus|25||0|26|Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht, wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?|ZUE1931|Public Domain MAT.25.27|NT|40|Matthäus|25||0|27|Dann hättest du mein Geld den Geldverleihern bringen sollen, und ich hätte bei meiner Rückkehr das Meinige mit Zinsen zurückerhalten.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.28|NT|40|Matthäus|25||0|28|Darum nehmet ihm das Talent weg und gebet es dem, der die zehn Talente hat!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.29|NT|40|Matthäus|25||0|29|Denn jedem, der hat, wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.30|NT|40|Matthäus|25||0|30|Und den unnützen Knecht stosset hinaus in die Finsternis, die draussen ist! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.31|NT|40|Matthäus|25||0|31|WENN aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen,|ZUE1931|Public Domain MAT.25.32|NT|40|Matthäus|25||0|32|und vor ihm werden alle Völker versammelt werden, und er wird sie voneinander sondern, wie der Hirt die Schafe von den Böcken sondert.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.33|NT|40|Matthäus|25||0|33|Und die Schafe wird er zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.34|NT|40|Matthäus|25||0|34|Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch von Grundlegung der Welt an bereitet ist!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.35|NT|40|Matthäus|25||0|35|Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mich getränkt; ich war fremd, und ihr habt mich beherbergt;|ZUE1931|Public Domain MAT.25.36|NT|40|Matthäus|25||0|36|(ich war) nackt, und ihr habt mich bekleidet; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.37|NT|40|Matthäus|25||0|37|Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und haben dich gespeist? oder durstig und haben dich getränkt?|ZUE1931|Public Domain MAT.25.38|NT|40|Matthäus|25||0|38|Wann sahen wir dich als Fremden und haben dich beherbergt? oder nackt und haben dich bekleidet?|ZUE1931|Public Domain MAT.25.39|NT|40|Matthäus|25||0|39|Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und sind zu dir gekommen?|ZUE1931|Public Domain MAT.25.40|NT|40|Matthäus|25||0|40|Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Wiefern ihr es einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.41|NT|40|Matthäus|25||0|41|Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das mein Vater dem Teufel und seinen Engeln bereitet hat!|ZUE1931|Public Domain MAT.25.42|NT|40|Matthäus|25||0|42|Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mich nicht getränkt;|ZUE1931|Public Domain MAT.25.43|NT|40|Matthäus|25||0|43|ich war fremd, und ihr habt mich nicht beherbergt; (ich war) nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet; (ich war) krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.44|NT|40|Matthäus|25||0|44|Dann werden auch sie antworten: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?|ZUE1931|Public Domain MAT.25.45|NT|40|Matthäus|25||0|45|Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Wiefern ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan.|ZUE1931|Public Domain MAT.25.46|NT|40|Matthäus|25||0|46|Und diese werden in die ewige Strafe gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.1|NT|40|Matthäus|26||0|1|UND es begab sich, als Jesus alle diese Reden beendet hatte, da sprach er zu seinen Jüngern:|ZUE1931|Public Domain MAT.26.2|NT|40|Matthäus|26||0|2|Ihr wisst, dass nach zwei Tagen das Passafest ist und der Sohn des Menschen wird überliefert, damit er gekreuzigt werde.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.3|NT|40|Matthäus|26||0|3|Da versammelten sich die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes im Palast des Hohenpriesters, der Kajaphas hiess,|ZUE1931|Public Domain MAT.26.4|NT|40|Matthäus|26||0|4|und berieten sich, um Jesus mit List festzunehmen und zu töten.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.5|NT|40|Matthäus|26||0|5|Sie sagten aber: Nicht am Fest, damit kein Aufruhr im Volk entsteht!|ZUE1931|Public Domain MAT.26.6|NT|40|Matthäus|26||0|6|ALS aber Jesus in Bethanien im Hause Simons des Aussätzigen war,|ZUE1931|Public Domain MAT.26.7|NT|40|Matthäus|26||0|7|trat eine Frau zu ihm mit einer Alabasterflasche voll kostbarer Salbe und goss sie ihm über das Haupt, während er bei Tische sass.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.8|NT|40|Matthäus|26||0|8|Als die Jünger das sahen, wurden sie unwillig und sagten: Wozu diese Verschwendung?|ZUE1931|Public Domain MAT.26.9|NT|40|Matthäus|26||0|9|Das hätte man ja teuer verkaufen und (den Erlös) den Armen geben können.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.10|NT|40|Matthäus|26||0|10|Als es aber Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Was betrübt ihr die Frau? Sie hat doch eine schöne Tat an mir getan.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.11|NT|40|Matthäus|26||0|11|Die Armen habt ihr ja allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.12|NT|40|Matthäus|26||0|12|Denn dass sie diese Salbe auf meinen Leib goss, das hat sie getan für mein Begräbnis.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.13|NT|40|Matthäus|26||0|13|Wahrlich, ich sage euch: Wo immer in der ganzen Welt dieses Evangelium gepredigt wird, da wird auch das, was sie getan hat, zu ihrem Gedächtnis erzählt werden.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.14|NT|40|Matthäus|26||0|14|DA ging einer der Zwölf namens Judas Ischarioth zu den Hohenpriestern|ZUE1931|Public Domain MAT.26.15|NT|40|Matthäus|26||0|15|"und sagte: Was wollt ihr mir geben, dass ich ihn euch verrate? ""Sie aber wogen ihm dreissig Silberlinge dar."""|ZUE1931|Public Domain MAT.26.16|NT|40|Matthäus|26||0|16|Und von da an suchte er eine gute Gelegenheit, ihn zu verraten.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.17|NT|40|Matthäus|26||0|17|AM ersten Tage der ungesäuerten Brote aber traten die Jünger zu Jesus und sagten: Wo willst du, dass wir dir das Passamahl zu essen bereiten?|ZUE1931|Public Domain MAT.26.18|NT|40|Matthäus|26||0|18|Da sprach er: Gehet in die Stadt zu dem und dem und saget zu ihm: Der Meister lässt sagen: Meine Zeit ist nahe; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Passamahl halten.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.19|NT|40|Matthäus|26||0|19|Und die Jünger taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Passamahl.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.20|NT|40|Matthäus|26||0|20|ALS es aber Abend geworden war, setzte er sich mit den zwölf Jüngern zu Tische.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.21|NT|40|Matthäus|26||0|21|Und während sie assen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.22|NT|40|Matthäus|26||0|22|Und sehr betrübt fingen sie einer nach dem andern an, zu ihm zu sagen: Doch nicht ich, Herr?|ZUE1931|Public Domain MAT.26.23|NT|40|Matthäus|26||0|23|Er aber antwortete und sprach: Der, welcher mit mir die Hand in die Schüssel getaucht hat, der wird mich verraten.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.24|NT|40|Matthäus|26||0|24|Der Sohn des Menschen zwar geht dahin, wie von ihm geschrieben steht; aber wehe dem Menschen, durch den der Sohn des Menschen verraten wird! Es wäre ihm besser, wenn er nicht geboren wäre, jener Mensch.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.25|NT|40|Matthäus|26||0|25|Judas aber, der ihn verraten wollte, antwortete und sprach: Doch nicht ich, Rabbi? Er sagt zu ihm: Du hast es gesagt.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.26|NT|40|Matthäus|26||0|26|ALS sie aber assen, nahm Jesus Brot, sprach das Dankgebet darüber, brach es, gab es den Jüngern und sagte: Nehmet, esset! Das ist mein Leib.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.27|NT|40|Matthäus|26||0|27|Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet darüber, gab ihnen denselben und sagte: Trinket alle daraus!|ZUE1931|Public Domain MAT.26.28|NT|40|Matthäus|26||0|28|Denn das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.29|NT|40|Matthäus|26||0|29|Ich sage euch aber: Ich werde von jetzt an von diesem Gewächs des Weinstocks nicht trinken bis zu jenem Tage, wo ich es mit euch neu trinken werde im Reiche meines Vaters.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.30|NT|40|Matthäus|26||0|30|UND nachdem sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.31|NT|40|Matthäus|26||0|31|"Da sagt Jesus zu ihnen: Ihr werdet in dieser Nacht alle an mir Anstoss nehmen; denn es steht geschrieben: ""Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen."""|ZUE1931|Public Domain MAT.26.32|NT|40|Matthäus|26||0|32|Wenn ich aber auferweckt worden bin, werde ich euch nach Galiläa vorangehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.33|NT|40|Matthäus|26||0|33|Da antwortete Petrus und sagte zu ihm: Wenn alle an dir Anstoss nehmen, werde ich doch niemals Anstoss nehmen.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.34|NT|40|Matthäus|26||0|34|Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.35|NT|40|Matthäus|26||0|35|Petrus sagt zu ihm: Auch wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen. Ebenso sagten auch alle|ZUE1931|Public Domain MAT.26.36|NT|40|Matthäus|26||0|36|Da kommt Jesus mit ihnen in ein Gut, genannt Gethsemane, und sagt zu den Jüngern: Setzet euch hier, bis ich dorthin gegangen bin und gebetet habe!|ZUE1931|Public Domain MAT.26.37|NT|40|Matthäus|26||0|37|Und er nahm den Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit sich und fing an, bekümmert zu werden und heftig zu zagen.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.38|NT|40|Matthäus|26||0|38|Da sprach er zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode bekümmert; bleibet hier und wachet mit mir!|ZUE1931|Public Domain MAT.26.39|NT|40|Matthäus|26||0|39|Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht nieder und betete: Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.40|NT|40|Matthäus|26||0|40|Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend; und er sagt zu Petrus: So wenig vermochtet ihr, eine Stunde mit mir zu wachen?|ZUE1931|Public Domain MAT.26.41|NT|40|Matthäus|26||0|41|Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber ist schwach.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.42|NT|40|Matthäus|26||0|42|Wiederum, zum zweitenmal, ging er hin und betete: Mein Vater, wenn dieser (Kelch) nicht an mir vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!|ZUE1931|Public Domain MAT.26.43|NT|40|Matthäus|26||0|43|Und er kam und fand sie abermals schlafend; denn ihre Augen waren vom Schlaf überwältigt.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.44|NT|40|Matthäus|26||0|44|Und er verliess sie, ging wieder hin, betete zum drittenmal und sprach wiederum dasselbe Wort.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.45|NT|40|Matthäus|26||0|45|Dann kommt er zu den Jüngern und sagt zu ihnen: Schlafet nur weiter und ruhet! Siehe, die Stunde ist genaht, dass der Sohn des Menschen überliefert wird in die Hände der Sünder.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.46|NT|40|Matthäus|26||0|46|Stehet auf, lasset uns gehen! Siehe, der mich verrät, ist genaht!|ZUE1931|Public Domain MAT.26.47|NT|40|Matthäus|26||0|47|UND während er noch redete, siehe, da kam Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine grosse Schar mit Schwertern und Stöcken von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes her.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.48|NT|40|Matthäus|26||0|48|Der aber, der ihn verraten wollte, hatte ihnen ein Zeichen angegeben und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist's, nehmet ihn fest!|ZUE1931|Public Domain MAT.26.49|NT|40|Matthäus|26||0|49|Und alsbald trat er auf Jesus zu und sagte: Sei gegrüsst, Rabbi! und küsste ihn.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.50|NT|40|Matthäus|26||0|50|Jesus aber sprach zu ihm: Freund, wozu bist du hier? Da traten sie hinzu, legten Hand an Jesus und nahmen ihn fest.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.51|NT|40|Matthäus|26||0|51|Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert, schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.52|NT|40|Matthäus|26||0|52|Da sagt Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.53|NT|40|Matthäus|26||0|53|Oder meinst du, dass ich nicht meinen Vater bitten könnte, und er würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel zur Seite stellen?|ZUE1931|Public Domain MAT.26.54|NT|40|Matthäus|26||0|54|Wie sollen dann die Schriften erfüllt werden, dass es so kommen muss?|ZUE1931|Public Domain MAT.26.55|NT|40|Matthäus|26||0|55|In jener Stunde sprach Jesus zu der Menge: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Stöcken, um mich zu ergreifen. Täglich habe ich lehrend im Tempel gesessen, und ihr habt mich nicht festgenommen.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.56|NT|40|Matthäus|26||0|56|Dies alles aber ist geschehen, damit die Schriften der Propheten erfüllt würden. - Da verliessen ihn alle Jünger und flohen.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.57|NT|40|Matthäus|26||0|57|DIE aber Jesus festgenommen hatten, führten ihn ab zum Hohenpriester Kajaphas, wo die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt waren.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.58|NT|40|Matthäus|26||0|58|Petrus jedoch folgte ihm von ferne bis zum Palast des Hohenpriesters. Und er ging hinein und setzte sich zu den Dienern, um den Ausgang zu erfahren.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.59|NT|40|Matthäus|26||0|59|Die Hohenpriester aber und der ganze Rat suchten falsches Zeugnis wider Jesus, um ihn zum Tode zu bringen,|ZUE1931|Public Domain MAT.26.60|NT|40|Matthäus|26||0|60|und sie fanden keins, obgleich viele falsche Zeugen herzukamen. Doch zuletzt kamen zwei|ZUE1931|Public Domain MAT.26.61|NT|40|Matthäus|26||0|61|und sagten aus: Dieser hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes zerstören und nach drei Tagen aufbauen.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.62|NT|40|Matthäus|26||0|62|Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts auf das, was diese wider dich zeugen?|ZUE1931|Public Domain MAT.26.63|NT|40|Matthäus|26||0|63|Jesus aber schwieg. Da sprach der Hohepriester zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du der Christus, der Sohn Gottes, bist.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.64|NT|40|Matthäus|26||0|64|Jesus antwortet ihm: Du hast es gesagt. Ja, ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.65|NT|40|Matthäus|26||0|65|Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat gelästert. Was bedürfen wir weiter Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Lästerung gehört.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.66|NT|40|Matthäus|26||0|66|Was meint ihr? Sie aber antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.67|NT|40|Matthäus|26||0|67|Da spieen sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn auf den Kopf, andre aber ins Gesicht,|ZUE1931|Public Domain MAT.26.68|NT|40|Matthäus|26||0|68|und sagten: Christus, offenbare uns: Wer ist's, der dich geschlagen hat?|ZUE1931|Public Domain MAT.26.69|NT|40|Matthäus|26||0|69|PETRUS aber sass draussen im Hof. Und eine Magd trat zu ihm und sagte: Auch du warst mit Jesus dem Galiläer.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.70|NT|40|Matthäus|26||0|70|Er leugnete jedoch vor allen und sagte: Ich weiss nicht, was du meinst.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.71|NT|40|Matthäus|26||0|71|Als er aber in den Vorhof hinausgegangen war, sah ihn eine andre und sagte zu denen, die dort waren: Dieser war mit Jesus dem Nazoräer.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.72|NT|40|Matthäus|26||0|72|Und wiederum leugnete er mit einem Schwur: Ich kenne den Menschen nicht.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.73|NT|40|Matthäus|26||0|73|Bald nachher aber traten die Umstehenden herzu und sagten zu Petrus: Wahrhaftig, auch du bist einer von ihnen; denn deine Sprache verrät dich.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.74|NT|40|Matthäus|26||0|74|Darauf fing er an zu fluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krähte der Hahn.|ZUE1931|Public Domain MAT.26.75|NT|40|Matthäus|26||0|75|Da erinnerte sich Petrus des Wortes Jesu, der gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.1|NT|40|Matthäus|27||0|1|ALS es aber Morgen geworden war, hielten alle Hohenpriester und Ältesten des Volkes Rat wider Jesus, um ihn zum Tode zu bringen.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.2|NT|40|Matthäus|27||0|2|Und sie liessen ihn fesseln, abführen und dem Statthalter Pontius Pilatus überliefern.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.3|NT|40|Matthäus|27||0|3|ALS dann Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass er verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreissig Silberlinge den Hohenpriestern und Ältesten zurück|ZUE1931|Public Domain MAT.27.4|NT|40|Matthäus|27||0|4|und sagte: Ich habe gesündigt, indem ich unschuldiges Blut verraten habe. Doch sie sagten: Was geht das uns an? Sieh du zu!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.5|NT|40|Matthäus|27||0|5|Und er warf das Geld in den Tempel und entfernte sich, und er ging hinweg und erhängte sich.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.6|NT|40|Matthäus|27||0|6|Die Hohenpriester aber nahmen das Geld und sagten: Man darf es nicht in den Tempelschatz legen, weil es Blutgeld ist.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.7|NT|40|Matthäus|27||0|7|Nachdem sie aber Rat gehalten hatten, kauften sie dafür den Acker des Töpfers als Begräbnisplatz für die Fremden.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.8|NT|40|Matthäus|27||0|8|Daher wurde jener Acker Blutacker genannt bis heute.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.9|NT|40|Matthäus|27||0|9|"Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia gesprochen worden ist, welcher sagt: ""Und sie nahmen die dreissig Silberlinge, die Schätzungssumme für den Wertgeschätzten, den man von seiten der Söhne Israels eingeschätzt hatte,"|ZUE1931|Public Domain MAT.27.10|NT|40|Matthäus|27||0|10|"und gaben sie für den Acker des Töpfers"", ""wie der Herr mir befohlen hatte."""|ZUE1931|Public Domain MAT.27.11|NT|40|Matthäus|27||0|11|JESUS aber wurde vor den Statthalter gestellt; und der Statthalter fragte ihn: Bist du der König der Juden? Da sprach Jesus: Du sagst es.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.12|NT|40|Matthäus|27||0|12|Und als er von den Hohenpriestern und Ältesten angeklagt wurde, antwortete er nichts.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.13|NT|40|Matthäus|27||0|13|Da sagte Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, wieviel Zeugnisse sie wider dich vorbringen?|ZUE1931|Public Domain MAT.27.14|NT|40|Matthäus|27||0|14|Und er antwortete ihm auch nicht auf ein einziges Wort, sodass der Statthalter sich sehr verwunderte.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.15|NT|40|Matthäus|27||0|15|AN jedem Fest aber pflegte der Statthalter dem Volk einen Gefangenen freizulassen, welchen sie wollten.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.16|NT|40|Matthäus|27||0|16|Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen namens Barabbas.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.17|NT|40|Matthäus|27||0|17|Als sie nun versammelt waren, sagte Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr, dass ich euch freilasse, Barabbas oder Jesus, den man den Christus nennt?|ZUE1931|Public Domain MAT.27.18|NT|40|Matthäus|27||0|18|Denn er wusste, dass sie ihn aus Neid überliefert hatten.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.19|NT|40|Matthäus|27||0|19|Während er aber auf dem Richterstuhl sass, sandte seine Frau zu ihm und liess sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; denn ich habe heute im Traum seinetwegen viel gelitten.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.20|NT|40|Matthäus|27||0|20|Die Hohenpriester und die Ältesten aber beredeten die Volksmenge, sie sollten Barabbas begehren, Jesus dagegen zum Tode bringen.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.21|NT|40|Matthäus|27||0|21|Da begann der Statthalter und sprach zu ihnen: Welchen von den beiden wollt ihr, dass ich euch freilasse? Sie aber sagten: Barabbas.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.22|NT|40|Matthäus|27||0|22|Pilatus sagt zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Christus nennt? Sie sagen alle: Gekreuzigt soll er werden!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.23|NT|40|Matthäus|27||0|23|Er aber sagte: Was hat er denn Böses getan? Da schrieen sie überlaut: Gekreuzigt soll er werden!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.24|NT|40|Matthäus|27||0|24|Als aber Pilatus sah, dass es nichts nützte, sondern dass vielmehr ein heftiger Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch sich vor dem Volk die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blute dieses Gerechten; sehet ihr zu!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.25|NT|40|Matthäus|27||0|25|Und alles Volk antwortete und sprach: Sein Blut komme über uns und über unsre Kinder!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.26|NT|40|Matthäus|27||0|26|Da liess er ihnen Barabbas frei; Jesus aber überwies er, nachdem er ihn hatte geisseln lassen, zur Kreuzigung.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.27|NT|40|Matthäus|27||0|27|DA nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus in die Burg und brachten die ganze Kohorte wider ihn zusammen.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.28|NT|40|Matthäus|27||0|28|Und sie zogen ihn aus und hängten ihm einen roten Mantel um,|ZUE1931|Public Domain MAT.27.29|NT|40|Matthäus|27||0|29|flochten eine Krone aus Dornen, setzten sie ihm aufs Haupt und (gaben ihm) ein Rohr in seine rechte Hand, warfen sich vor ihm auf die Kniee und verspotteten ihn mit den Worten: Heil dir, König der Juden!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.30|NT|40|Matthäus|27||0|30|Und sie spieen ihn an, nahmen das Rohr und schlugen ihn auf das Haupt.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.31|NT|40|Matthäus|27||0|31|Und nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und legten ihm seine Kleider an. UND sie führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.32|NT|40|Matthäus|27||0|32|Als sie aber hinauszogen, trafen sie einen Mann aus Cyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, ihm das Kreuz zu tragen.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.33|NT|40|Matthäus|27||0|33|Und als sie an einen Platz namens Golgotha das bedeutet: Schädel gekommen waren,|ZUE1931|Public Domain MAT.27.34|NT|40|Matthäus|27||0|34|gaben sie ihm Wein mit Galle vermischt zu trinken; und als er gekostet hatte, wollte er nicht trinken.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.35|NT|40|Matthäus|27||0|35|"Nachdem sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider unter sich, indem sie das Los warfen, - [damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesagt worden ist: ""Sie haben meine Kleider unter sich verteilt / und über mein Gewand das Los geworfen.""]"|ZUE1931|Public Domain MAT.27.36|NT|40|Matthäus|27||0|36|Und sie sassen dort und bewachten ihn.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.37|NT|40|Matthäus|27||0|37|Und sie hefteten über seinem Haupte die Tafel mit der Angabe seiner Schuld an: Dies ist Jesus, der König der Juden.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.38|NT|40|Matthäus|27||0|38|Dann wurden mit ihm zwei Räuber gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.39|NT|40|Matthäus|27||0|39|Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, schüttelten die Köpfe|ZUE1931|Public Domain MAT.27.40|NT|40|Matthäus|27||0|40|und sagten: Der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst, wenn du der Sohn Gottes bist, und steige vom Kreuze herab!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.41|NT|40|Matthäus|27||0|41|Ebenso spotteten die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sagten:|ZUE1931|Public Domain MAT.27.42|NT|40|Matthäus|27||0|42|Andre hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist der König Israels, er steige jetzt vom Kreuz herab, und wir wollen an ihn glauben.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.43|NT|40|Matthäus|27||0|43|"""Er hat auf Gott vertraut, der helfe ihm jetzt heraus, wenn er ihn liebhat."" Er hat ja gesagt: Ich bin Gottes Sohn."|ZUE1931|Public Domain MAT.27.44|NT|40|Matthäus|27||0|44|In der gleichen Weise schmähten ihn aber auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt worden waren.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.45|NT|40|Matthäus|27||0|45|ABER von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über die ganze Erde bis zur neunten Stunde.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.46|NT|40|Matthäus|27||0|46|"Um die neunte Stunde aber schrie Jesus laut auf: ""Eli, Eli, lema sabachthani?"" das heisst: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"|ZUE1931|Public Domain MAT.27.47|NT|40|Matthäus|27||0|47|Als das einige von den dort Stehenden hörten, sagten sie: Dieser ruft den Elia.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.48|NT|40|Matthäus|27||0|48|Und alsbald lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig, steckte ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.49|NT|40|Matthäus|27||0|49|Die übrigen aber sagten: Halt, lasset uns sehen, ob Elia kommt, um ihn zu retten!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.50|NT|40|Matthäus|27||0|50|Da schrie Jesus abermals mit lauter Stimme und gab den Geist auf.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.51|NT|40|Matthäus|27||0|51|Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss von oben bis unten in zwei Stücke, und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen,|ZUE1931|Public Domain MAT.27.52|NT|40|Matthäus|27||0|52|und die Grüfte öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt;|ZUE1931|Public Domain MAT.27.53|NT|40|Matthäus|27||0|53|und sie kamen nach seiner Auferweckung aus den Grüften hervor, gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.54|NT|40|Matthäus|27||0|54|Als aber der Hauptmann und die, welche mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und was da geschah, fürchteten sie sich sehr und sagten: Dieser war in Wahrheit Gottes Sohn.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.55|NT|40|Matthäus|27||0|55|Es sahen aber dort viele Frauen von ferne zu, die Jesus von Galiläa her gefolgt waren, um ihm zu dienen;|ZUE1931|Public Domain MAT.27.56|NT|40|Matthäus|27||0|56|und unter diesen waren Maria aus Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus und Joses, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.57|NT|40|Matthäus|27||0|57|ALS es aber Abend geworden war, kam ein reicher Mann aus Arimathäa mit Namen Joseph, der ebenfalls ein Jünger Jesu geworden war.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.58|NT|40|Matthäus|27||0|58|Dieser ging zu Pilatus und erbat sich den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, ihn auszuliefern.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.59|NT|40|Matthäus|27||0|59|Und Joseph nahm den Leib, wickelte ihn in reine Leinwand,|ZUE1931|Public Domain MAT.27.60|NT|40|Matthäus|27||0|60|legte ihn in seine neue Gruft, die er im Felsen hatte aushauen lassen, wälzte einen grossen Stein vor die Türe der Gruft und ging hinweg.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.61|NT|40|Matthäus|27||0|61|Es waren aber dort Maria aus Magdala und die andre Maria, die sassen dem Grabe gegenüber.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.62|NT|40|Matthäus|27||0|62|AM Tage darnach aber, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus|ZUE1931|Public Domain MAT.27.63|NT|40|Matthäus|27||0|63|und sagten: Herr, wir haben daran gedacht, dass jener Verführer, als er noch lebte, gesagt hat: Nach drei Tagen werde ich auferweckt.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.64|NT|40|Matthäus|27||0|64|Befiehl nun, dass das Grab bis zum dritten Tage bewacht werde, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen und zum Volke sagen: Er ist von den Toten auferweckt worden, und der letzte Betrug schlimmer wird als der erste.|ZUE1931|Public Domain MAT.27.65|NT|40|Matthäus|27||0|65|Pilatus sagte zu ihnen: Ihr sollt eine Wache haben; gehet hin, bewachet es, so gut ihr könnt!|ZUE1931|Public Domain MAT.27.66|NT|40|Matthäus|27||0|66|Die aber gingen hin, versiegelten den Stein und bewachten das Grab gemeinsam mit der Wache.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.1|NT|40|Matthäus|28||0|1|NACH dem Sabbat aber, als es zum ersten Tag der Woche aufleuchtete, kamen Maria aus Magdala und die andre Maria, um das Grab zu besehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.2|NT|40|Matthäus|28||0|2|Und siehe, es geschah ein grosses Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab, trat hinzu, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.3|NT|40|Matthäus|28||0|3|Sein Aussehen aber war wie der Blitz und sein Kleid weiss wie der Schnee.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.4|NT|40|Matthäus|28||0|4|Aus Furcht vor ihm aber erbebten die Wächter und wurden wie tot.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.5|NT|40|Matthäus|28||0|5|Der Engel jedoch begann und sprach zu den Frauen: Ihr sollt euch nicht fürchten; denn ich weiss, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.6|NT|40|Matthäus|28||0|6|Er ist nicht hier, denn er ist auferweckt worden, wie er gesagt hat. Kommet her, sehet den Ort, wo er gelegen hat;|ZUE1931|Public Domain MAT.28.7|NT|40|Matthäus|28||0|7|und gehet eilends hin und saget seinen Jüngern, dass er von den Toten auferweckt worden ist! Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.8|NT|40|Matthäus|28||0|8|Und sie gingen eilends von der Gruft hinweg mit Furcht und grosser Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.9|NT|40|Matthäus|28||0|9|Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüsst! Sie aber traten hinzu, ergriffen seine Füsse und warfen sich vor ihm nieder.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.10|NT|40|Matthäus|28||0|10|Da sagt Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht; gehet hin, verkündiget meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen sollen, und dort werden sie mich sehen.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.11|NT|40|Matthäus|28||0|11|WÄHREND sie aber weggingen, siehe, da kamen einige von der Wache in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.12|NT|40|Matthäus|28||0|12|Und sie versammelten sich mit den Ältesten, hielten Rat und gaben den Soldaten reichlich Geld|ZUE1931|Public Domain MAT.28.13|NT|40|Matthäus|28||0|13|und sprachen: Saget: Seine Jünger sind des Nachts gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.14|NT|40|Matthäus|28||0|14|Und wenn dies beim Statthalter vernommen wird, wollen wir ihn überreden und machen, dass ihr ausser Sorge sein könnt.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.15|NT|40|Matthäus|28||0|15|Sie aber nahmen das Geld und taten, wie sie angeleitet worden waren. Und diese Aussage verbreitete sich bei den Juden bis zum heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.16|NT|40|Matthäus|28||0|16|DIE elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin sie Jesus beschieden hatte.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.17|NT|40|Matthäus|28||0|17|Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder; einige jedoch zweifelten.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.18|NT|40|Matthäus|28||0|18|Und Jesus trat hinzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden.|ZUE1931|Public Domain MAT.28.19|NT|40|Matthäus|28||0|19|Darum gehet hin und machet alle Völker zu Jüngern und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,|ZUE1931|Public Domain MAT.28.20|NT|40|Matthäus|28||0|20|und lehret sie alles halten, was ich euch befohlen habe! und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.1|NT|41|Markus|1||0|1|ANFANG des Evangeliums von Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.2|NT|41|Markus|1||0|2|"Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja: ""Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird"";"|ZUE1931|Public Domain MRK.1.3|NT|41|Markus|1||0|3|"""(es erschallt) die Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Strassen gerade"","|ZUE1931|Public Domain MRK.1.5|NT|41|Markus|1||0|5|Und das ganze jüdische Land zog zu ihm hinaus und alle Bewohner von Jerusalem, und sie liessen sich von ihm im Jordanfluss taufen, indem sie ihre Sünden bekannten.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.6|NT|41|Markus|1||0|6|Und Johannes war bekleidet mit (einem Gewand aus) Kamelhaaren und um seine Lenden mit einem ledernen Gürtel, und er ass Heuschrecken und wilden Honig.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.7|NT|41|Markus|1||0|7|Und er predigte: Nach mir kommt der, welcher stärker ist als ich, und ich bin nicht würdig, mich zu bücken und ihm den Riemen seiner Schuhe zu lösen.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.8|NT|41|Markus|1||0|8|Ich habe euch mit Wasser getauft; er aber wird euch mit heiligem Geiste taufen.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.9|NT|41|Markus|1||0|9|UND es begab sich in jenen Tagen, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und sich von Johannes im Jordan taufen liess.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.10|NT|41|Markus|1||0|10|Und sobald er aus dem Wasser stieg, sah er die Himmel sich öffnen und den Geist wie eine Taube auf sich herabschweben.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.11|NT|41|Markus|1||0|11|"Und eine Stimme erscholl aus den Himmeln: ""Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden."""|ZUE1931|Public Domain MRK.1.12|NT|41|Markus|1||0|12|UND alsbald treibt ihn der Geist in die Wüste hinaus.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.13|NT|41|Markus|1||0|13|Und er wurde in der Wüste vierzig Tage vom Satan versucht; und er war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.14|NT|41|Markus|1||0|14|UND nachdem Johannes gefangengesetzt worden war, kam Jesus nach Galiläa, predigte das Evangelium Gottes|ZUE1931|Public Domain MRK.1.15|NT|41|Markus|1||0|15|und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist genaht; tut Busse und glaubet an das Evangelium!|ZUE1931|Public Domain MRK.1.16|NT|41|Markus|1||0|16|Und als er am galiläischen See hinging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, im See das Netz auswerfen; sie waren nämlich Fischer.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.17|NT|41|Markus|1||0|17|Und Jesus sprach zu ihnen: Kommet her,|ZUE1931|Public Domain MRK.1.18|NT|41|Markus|1||0|18|Da verliessen sie alsbald die Netze und folgten ihm nach.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.19|NT|41|Markus|1||0|19|Als er dann ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes ebenfalls im Schiff, wie sie die Netze ausbesserten.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.20|NT|41|Markus|1||0|20|Und alsbald rief er sie zu sich. Da liessen sie ihren Vater Zebedäus samt den Tagelöhnern im Schiff und schlossen sich ihm an.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.21|NT|41|Markus|1||0|21|UND sie gingen hinein nach Kapernaum; und alsbald lehrte er am Sabbat in der Synagoge.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.22|NT|41|Markus|1||0|22|Und sie erstaunten über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.23|NT|41|Markus|1||0|23|Und alsbald war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist, der schrie auf|ZUE1931|Public Domain MRK.1.24|NT|41|Markus|1||0|24|und rief: Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, uns zu verderben? Wir wissen, wer du bist: der Heilige Gottes!|ZUE1931|Public Domain MRK.1.25|NT|41|Markus|1||0|25|Da bedrohte ihn Jesus und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!|ZUE1931|Public Domain MRK.1.26|NT|41|Markus|1||0|26|Und der unreine Geist riss ihn hin und her, schrie mit lauter Stimme und fuhr von ihm aus.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.27|NT|41|Markus|1||0|27|Und sie erstaunten alle, sodass sie sich besprachen und sagten: Was ist das? Eine neue Lehre voll Gewalt; und den unreinen Geistern gebietet er, und sie gehorchen ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.28|NT|41|Markus|1||0|28|Und das Gerücht über ihn verbreitete sich alsbald überallhin in die ganze umliegende Landschaft von Galiläa.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.29|NT|41|Markus|1||0|29|UND sobald sie aus der Synagoge kamen, gingen sie in das Haus des Simon und des Andreas mit Jakobus und Johannes.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.30|NT|41|Markus|1||0|30|Die Schwiegermutter des Simon aber lag am Fieber darnieder, und alsbald sagten sie ihm von ihr.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.31|NT|41|Markus|1||0|31|Und er trat hinzu, ergriff ihre Hand und richtete sie auf; und das Fieber verliess sie, und sie diente ihnen.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.32|NT|41|Markus|1||0|32|Als es aber Abend geworden war, brachten sie nach Sonnenuntergang alle zu ihm, die krank und besessen waren.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.33|NT|41|Markus|1||0|33|Und die ganze Stadt war an der Türe versammelt.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.34|NT|41|Markus|1||0|34|Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus und liess die Dämonen nicht reden, weil sie ihn kannten.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.35|NT|41|Markus|1||0|35|Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus und begab sich an einen einsamen Ort und betete dort.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.36|NT|41|Markus|1||0|36|Und Simon eilte ihm nach samt seinen Begleitern;|ZUE1931|Public Domain MRK.1.37|NT|41|Markus|1||0|37|und sie fanden ihn und sagten zu ihm: Jedermann sucht dich.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.38|NT|41|Markus|1||0|38|Da sagte er zu ihnen: Lasset uns anderswohin gehen, in die benachbarten Marktflecken, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich ausgegangen.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.39|NT|41|Markus|1||0|39|Und er ging und predigte in ganz Galiläa in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.40|NT|41|Markus|1||0|40|UND ein Aussätziger kommt bittend zu ihm, wirft sich vor ihm auf die Kniee und sagt zu ihm: Wenn du willst, kannst du mich rein machen.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.41|NT|41|Markus|1||0|41|Da hatte er Erbarmen mit ihm, streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will es, werde rein!|ZUE1931|Public Domain MRK.1.42|NT|41|Markus|1||0|42|Und alsbald wich der Aussatz von ihm, und er wurde rein.|ZUE1931|Public Domain MRK.1.43|NT|41|Markus|1||0|43|Und er drohte ihm ernstlich und hiess ihn alsbald weggehen|ZUE1931|Public Domain MRK.1.44|NT|41|Markus|1||0|44|und sprach zu ihm: Sieh zu, sage niemandem etwas, sondern geh hin, zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis!|ZUE1931|Public Domain MRK.1.45|NT|41|Markus|1||0|45|Der aber ging hinweg und fing an, die Sache vielfach zu verkündigen und auszubreiten, sodass er nicht mehr offen in eine Stadt hineingehen konnte, sondern er war draussen an einsamen Orten, und sie kamen von überallher zu ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.1|NT|41|Markus|2||0|1|UND als er nach einigen Tagen, wieder nach Kapernaum hineingegangen war, hörte man, dass er im Hause sei.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.2|NT|41|Markus|2||0|2|Und es versammelten sich viele, sodass nicht einmal der Platz vor der Türe mehr reichte, und er verkündigte ihnen das Wort.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.3|NT|41|Markus|2||0|3|Da kamen Leute und brachten zu ihm einen Gelähmten, der von vieren getragen wurde.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.4|NT|41|Markus|2||0|4|Und da sie ihn wegen des Volkes nicht zu ihm bringen konnten, deckten sie das Dach ab, wo er war, und nachdem sie es durchbrochen hatten, liessen sie das Bett hinab, worauf der Gelähmte lag.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.5|NT|41|Markus|2||0|5|Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.6|NT|41|Markus|2||0|6|Es sassen aber dort etliche der Schriftgelehrten und machten sich in ihren Herzen Gedanken:|ZUE1931|Public Domain MRK.2.7|NT|41|Markus|2||0|7|Was redet dieser so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben ausser Gott allein?|ZUE1931|Public Domain MRK.2.8|NT|41|Markus|2||0|8|Und alsbald merkte Jesus in seinem Geiste, dass sie sich bei sich selbst solche Gedanken machten, und sprach zu ihnen: Was macht ihr euch da für Gedanken in euren Herzen?|ZUE1931|Public Domain MRK.2.9|NT|41|Markus|2||0|9|Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf, hebe dein Bett auf und geh hinweg?|ZUE1931|Public Domain MRK.2.10|NT|41|Markus|2||0|10|Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Macht hat, auf Erden Sünden zu vergeben - sagt er zu dem Gelähmten:|ZUE1931|Public Domain MRK.2.11|NT|41|Markus|2||0|11|Ich sage dir: Steh auf, hebe dein Bett auf und geh in dein Haus!|ZUE1931|Public Domain MRK.2.12|NT|41|Markus|2||0|12|Und er stand auf, hob alsbald sein Bett auf und ging vor aller Augen hinaus, sodass sie alle erstaunten, Gott priesen und sagten: Solches haben wir noch nie gesehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.13|NT|41|Markus|2||0|13|UND er ging wieder an den See hinaus, und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.14|NT|41|Markus|2||0|14|Und im Vorübergehen sah er Levi, den Sohn des Alphäus, an der Zollstätte sitzen; und er sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand er auf und folgte ihm nach.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.15|NT|41|Markus|2||0|15|Und es begab sich, dass er in dessen Hause zu Tische sass, und viele Zöllner und Sünder sassen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tische; denn es waren viele, die ihm nachfolgten.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.16|NT|41|Markus|2||0|16|Und als die Schriftgelehrten (von der Partei) der Pharisäer sahen, dass er mit den Zöllnern und Sündern ass, sagten sie zu seinen Jüngern: Warum isst er mit den Zöllnern und Sündern?|ZUE1931|Public Domain MRK.2.17|NT|41|Markus|2||0|17|Und Jesus hörte es und sprach zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.18|NT|41|Markus|2||0|18|UND die Jünger des Johannes und die Pharisäer hatten Fasttag. Und die Leute kamen und sagten zu ihm: Warum fasten die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht?|ZUE1931|Public Domain MRK.2.19|NT|41|Markus|2||0|19|Da sprach Jesus zu ihnen: Können etwa die Hochzeitsleute fasten, während der Bräutigam bei ihnen ist? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.20|NT|41|Markus|2||0|20|Doch es werden Tage kommen, wo der Bräutigam von ihnen genommen sein wird, und dann werden sie fasten an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.21|NT|41|Markus|2||0|21|Niemand näht ein Stück ungewalktes Tuch auf ein altes Kleid; sonst reisst das Flickstück (einen Teil) von ihm ab, das neue von dem alten, und der Riss wird schlimmer.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.22|NT|41|Markus|2||0|22|Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst wird der Wein die Schläuche zerreissen, und der Wein geht zugrunde samt den Schläuchen. Sondern neuen Wein (füllt man) in neue Schläuche.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.23|NT|41|Markus|2||0|23|UND es begab sich, dass er am Sabbat durch die Saaten dahinwanderte; und seine Jünger fingen an, auf dem Weg Ähren abzureissen.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.24|NT|41|Markus|2||0|24|Und die Pharisäer sagten zu ihm: Siehe, warum tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist?|ZUE1931|Public Domain MRK.2.25|NT|41|Markus|2||0|25|Da sprach er zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, als er Not litt und ihn und seine Begleiter hungerte?|ZUE1931|Public Domain MRK.2.26|NT|41|Markus|2||0|26|Wie er in das Haus Gottes hineinging zur Zeit des Hohenpriesters Abjathar und die Schaubrote ass, die niemand essen darf als nur die Priester, und (wie er) auch seinen Begleitern gab?|ZUE1931|Public Domain MRK.2.27|NT|41|Markus|2||0|27|Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen.|ZUE1931|Public Domain MRK.2.28|NT|41|Markus|2||0|28|Somit ist der Sohn des Menschen Herr auch über den Sabbat.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.1|NT|41|Markus|3||0|1|UND er ging wiederum in eine Synagoge. Und es war dort ein Mensch, der hatte eine erstorbene Hand.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.2|NT|41|Markus|3||0|2|Und sie gaben acht auf ihn, ob er ihn am Sabbat heilen würde, damit sie ihn anklagen könnten.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.3|NT|41|Markus|3||0|3|Da sagte er zu dem Menschen, der die erstorbene Hand hatte: Tritt her in die Mitte!|ZUE1931|Public Domain MRK.3.4|NT|41|Markus|3||0|4|Und er sprach zu ihnen: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, ein Menschenleben zu retten oder zu töten? Sie aber schwiegen.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.5|NT|41|Markus|3||0|5|Und indem er sie ringsumher mit Zorn ansah, betrübt wegen der Verstocktheit ihres Herzens, sagte er zu dem Menschen: Strecke die Hand aus! Und er streckte sie aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.6|NT|41|Markus|3||0|6|Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten alsbald mit den Anhängern des Herodes Rat wider ihn, wie sie ihn ins Verderben bringen könnten.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.7|NT|41|Markus|3||0|7|UND Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück, und eine grosse Menge aus Galiläa folgte ihm nach; auch aus Judäa|ZUE1931|Public Domain MRK.3.8|NT|41|Markus|3||0|8|und aus Jerusalem und aus Idumäa und von jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kam eine grosse Menge zu ihm, da sie hörten, wie grosse Dinge er tat.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.9|NT|41|Markus|3||0|9|Und er befahl seinen Jüngern, einen Kahn für ihn bereitzuhalten um des Volkes willen, damit sie ihn nicht zu sehr bedrängten.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.10|NT|41|Markus|3||0|10|Denn er heilte viele, sodass alle, die von Leiden gequält waren, sich zu ihm hin drängten, um ihn anzurühren.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.11|NT|41|Markus|3||0|11|Und die unreinen Geister warfen sich, wenn sie ihn erblickten, vor ihm nieder und schrieen: Du bist der Sohn Gottes.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.12|NT|41|Markus|3||0|12|Und er gebot ihnen nachdrücklich, dass sie ihn nicht offenbar machen sollten.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.13|NT|41|Markus|3||0|13|UND er stieg auf den Berg und rief zu sich, welche er wollte, und sie kamen zu ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.14|NT|41|Markus|3||0|14|Und er bestimmte zwölf, damit sie um ihn wären und damit er sie aussenden könnte zur Predigt (des Evangeliums)|ZUE1931|Public Domain MRK.3.15|NT|41|Markus|3||0|15|und mit der Macht, die Dämonen auszutreiben;|ZUE1931|Public Domain MRK.3.16|NT|41|Markus|3||0|16|und er bestimmte|ZUE1931|Public Domain MRK.3.17|NT|41|Markus|3||0|17|und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, denen er den Namen Boanerges das heisst: Donnersöhne beilegte,|ZUE1931|Public Domain MRK.3.18|NT|41|Markus|3||0|18|und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon den Kananäer|ZUE1931|Public Domain MRK.3.19|NT|41|Markus|3||0|19|und Judas Ischarioth, den, der ihn verriet.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.20|NT|41|Markus|3||0|20|UND er ging in ein Haus, und das Volk kam abermals zusammen, sodass sie nicht einmal Speise zu sich nehmen konnten.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.21|NT|41|Markus|3||0|21|Als die Seinigen das hörten, gingen sie aus, um sich seiner zu bemächtigen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.22|NT|41|Markus|3||0|22|UND die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er hat den Beelzebul, und: Durch den Herrscher der Dämonen treibt er die Dämonen aus.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.23|NT|41|Markus|3||0|23|Da rief er sie zu sich und sprach in Gleichnissen zu ihnen: Wie kann ein Satan den andern austreiben?|ZUE1931|Public Domain MRK.3.24|NT|41|Markus|3||0|24|Und wenn ein Reich mit sich selbst entzweit ist, kann dieses Reich nicht bestehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.25|NT|41|Markus|3||0|25|Und wenn ein Haus mit sich selbst entzweit ist, wird dieses Haus nicht bestehen können.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.26|NT|41|Markus|3||0|26|Und wenn der Satan wider sich selbst aufgetreten und (mit sich) entzweit ist, kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.27|NT|41|Markus|3||0|27|Niemand aber kann in das Haus des Starken hineingehen und ihm den Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken bindet; erst dann wird er sein Haus ausrauben.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.28|NT|41|Markus|3||0|28|Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden und Lästerungen werden den Söhnen der Menschen vergeben werden, so viele sie auch aussprechen;|ZUE1931|Public Domain MRK.3.29|NT|41|Markus|3||0|29|wer aber wider den heiligen Geist lästert, hat in Ewigkeit keine Vergebung, sondern er ist ewiger Sünde schuldig.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.30|NT|41|Markus|3||0|30|Denn sie hatten gesagt: Er hat einen unreinen Geist.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.31|NT|41|Markus|3||0|31|UND es kamen seine Mutter und seine Brüder; und als sie draussen standen, schickten sie zu ihm und liessen ihn rufen.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.32|NT|41|Markus|3||0|32|Und das Volk sass um ihn her. Und sie sagen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draussen suchen dich.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.33|NT|41|Markus|3||0|33|Da antwortet er ihnen und sagt: Wer sind meine Mutter und meine Brüder?|ZUE1931|Public Domain MRK.3.34|NT|41|Markus|3||0|34|Und indem er ringsumher die um ihn Sitzenden ansieht, sagt er: Siehe, das sind meine Mutter und meine Brüder.|ZUE1931|Public Domain MRK.3.35|NT|41|Markus|3||0|35|Wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.1|NT|41|Markus|4||0|1|UND er fing abermals an, am See zu lehren. Und es versammelte sich bei ihm sehr viel Volk, sodass er in ein Schiff stieg und auf dem See sich setzte; und alles Volk war am See auf dem Lande.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.2|NT|41|Markus|4||0|2|Und er lehrte sie in Gleichnissen vieles und sagte zu ihnen in seiner Lehre:|ZUE1931|Public Domain MRK.4.3|NT|41|Markus|4||0|3|Höret zu! Siehe, der Säemann ging aus, um zu säen.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.4|NT|41|Markus|4||0|4|Und es begab sich, indem er säte, fiel etliches auf den Weg, und die Vögel kamen und frassen es auf.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.5|NT|41|Markus|4||0|5|Andres fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde fand, und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde fand;|ZUE1931|Public Domain MRK.4.6|NT|41|Markus|4||0|6|und als die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es nicht Wurzel hatte, verdorrte es.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.7|NT|41|Markus|4||0|7|Andres fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es, und es brachte keine Frucht.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.8|NT|41|Markus|4||0|8|Noch andres fiel auf den guten Boden und brachte Frucht, indem es aufging und wuchs; und eins trug dreissigfältig und eins sechzigfältig und eins hundertfältig.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.9|NT|41|Markus|4||0|9|Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!|ZUE1931|Public Domain MRK.4.10|NT|41|Markus|4||0|10|Und als er allein war, fragten ihn die, welche um ihn waren, samt den Zwölfen über die Gleichnisse.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.11|NT|41|Markus|4||0|11|Da sprach er zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben, jenen aber, die draussen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil,|ZUE1931|Public Domain MRK.4.12|NT|41|Markus|4||0|12|"auf dass ""sie mit Augen sehen und nicht erkennen und mit Ohren hören und nicht verstehen, damit sie nicht etwa umkehren und ihnen vergeben werde""."|ZUE1931|Public Domain MRK.4.13|NT|41|Markus|4||0|13|Und er sagte zu ihnen: Ihr versteht dieses Gleichnis nicht, und wie wollt ihr alle Gleichnisse begreifen?|ZUE1931|Public Domain MRK.4.14|NT|41|Markus|4||0|14|Der Säemann sät das Wort.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.15|NT|41|Markus|4||0|15|Die auf dem Wege aber sind die, bei denen das Wort gesät wird, und wenn sie es gehört haben, kommt alsbald der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät worden ist.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.16|NT|41|Markus|4||0|16|Und ebenso sind die auf den felsigen Boden Gesäten die, welche das Wort, wenn sie es gehört haben, alsbald mit Freuden aufnehmen;|ZUE1931|Public Domain MRK.4.17|NT|41|Markus|4||0|17|und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind Menschen des Augenblicks. Wenn nachher um des Wortes willen Trübsal oder Verfolgung entsteht, nehmen sie alsbald Anstoss.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.18|NT|41|Markus|4||0|18|Und andre sind die unter die Dornen Gesäten; das sind die, welche das Wort gehört haben,|ZUE1931|Public Domain MRK.4.19|NT|41|Markus|4||0|19|und die Sorgen der Welt und der Trug des Reichtums und die Begierden nach andern Dingen dringen ein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.20|NT|41|Markus|4||0|20|Und die auf den guten Boden Gesäten sind die, welche das Wort hören und es aufnehmen und Frucht tragen, eins dreissigfältig und eins sechzigfältig und eins hundertfältig.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.21|NT|41|Markus|4||0|21|Und er sprach zu ihnen: Bringt man etwa das Licht, damit es unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt wird? nicht (vielmehr), damit es auf den Leuchter gestellt wird?|ZUE1931|Public Domain MRK.4.22|NT|41|Markus|4||0|22|Denn nichts ist verborgen, ausser damit es offenbar wird, und nichts ist ein Geheimnis geworden, ausser damit es an den Tag kommt.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.23|NT|41|Markus|4||0|23|Wenn jemand Ohren hat, zu hören, so höre er!|ZUE1931|Public Domain MRK.4.24|NT|41|Markus|4||0|24|Und er sprach zu ihnen: Gebet acht auf das, was ihr hört! Mit welchem Mass ihr messt, mit dem wird euch gemessen werden, und es wird euch|ZUE1931|Public Domain MRK.4.25|NT|41|Markus|4||0|25|Denn wer hat, dem wird gegeben werden; und wer nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er hat.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.26|NT|41|Markus|4||0|26|UND er sprach: Mit dem Reiche Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen in die Erde wirft|ZUE1931|Public Domain MRK.4.27|NT|41|Markus|4||0|27|und schläft und aufsteht Nacht und Tag, und der Same sprosst und wird gross, er weiss selbst nicht wie.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.28|NT|41|Markus|4||0|28|Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.29|NT|41|Markus|4||0|29|"Wenn aber die Frucht es zulässt, ""legt er alsbald die Sichel an; denn die Ernte ist da""."|ZUE1931|Public Domain MRK.4.30|NT|41|Markus|4||0|30|UND er sprach: Wie sollen wir das Reich Gottes abbilden oder unter welchem Gleichnis sollen wir es darstellen?|ZUE1931|Public Domain MRK.4.31|NT|41|Markus|4||0|31|(Es ist) gleich einem Senfkorn, das, wenn es in die Erde gesät wird, kleiner ist als alle|ZUE1931|Public Domain MRK.4.32|NT|41|Markus|4||0|32|und wenn es gesät wird, geht es auf und wird grösser als alle Gartengewächse und treibt grosse Zweige, sodass die Vögel des Himmels unter seinem Schatten nisten können.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.33|NT|41|Markus|4||0|33|Und in vielen solchen Gleichnissen redete er zu ihnen das Wort, wie sie es verstehen konnten.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.34|NT|41|Markus|4||0|34|Ohne Gleichnis dagegen redete er nicht zu ihnen; seinen Jüngern für sich allein aber legte er alles aus.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.35|NT|41|Markus|4||0|35|UND an jenem Tage sagte er zu ihnen, als es Abend geworden war: Lasset uns ans jenseitige Ufer fahren!|ZUE1931|Public Domain MRK.4.36|NT|41|Markus|4||0|36|Und sie verliessen das Volk und nahmen ihn, wie er war, im Schiffe mit; und andre Schiffe waren bei ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.37|NT|41|Markus|4||0|37|Und es erhob sich ein grosser Windsturm, und die Wellen schlugen ins Schiff, sodass das Schiff sich schon füllte.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.38|NT|41|Markus|4||0|38|Und er schlief im Hinterteil des Schiffes auf dem Kissen. Und sie wecken ihn und sagen zu ihm: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir untergehen?|ZUE1931|Public Domain MRK.4.39|NT|41|Markus|4||0|39|Und nachdem er erwacht war, bedrohte er den Wind und sprach zum See: Schweig, verstumme! Da legte sich der Wind, und es trat eine grosse Windstille ein.|ZUE1931|Public Domain MRK.4.40|NT|41|Markus|4||0|40|Und er sprach zu ihnen: Warum seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?|ZUE1931|Public Domain MRK.4.41|NT|41|Markus|4||0|41|Und sie gerieten in grosse Furcht und sagten zueinander: Wer ist doch dieser, dass ihm sogar der Wind und der See gehorsam sind?|ZUE1931|Public Domain MRK.5.1|NT|41|Markus|5||0|1|UND sie kamen ans jenseitige Ufer des Sees in die Landschaft der Gerasener.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.2|NT|41|Markus|5||0|2|Und als er aus dem Schiff gestiegen war, kam ihm alsbald von den Grüften her ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen,|ZUE1931|Public Domain MRK.5.3|NT|41|Markus|5||0|3|der seine Wohnung in den Grüften hatte. Und niemand konnte ihn mehr fesseln, auch nicht mit einer Kette;|ZUE1931|Public Domain MRK.5.4|NT|41|Markus|5||0|4|denn oft war er in Fussfesseln und Ketten geschlossen gewesen, und die Ketten waren von ihm zerrissen und die Fussfesseln zerrieben worden, und niemand vermochte ihn zu bändigen.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.5|NT|41|Markus|5||0|5|Und er war allezeit, Tag und Nacht, in den Grüften und auf den Bergen, schrie und schlug sich mit Steinen.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.6|NT|41|Markus|5||0|6|Und als er Jesus von ferne sah, lief er und warf sich vor ihm nieder|ZUE1931|Public Domain MRK.5.7|NT|41|Markus|5||0|7|und schrie mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, peinige mich nicht!|ZUE1931|Public Domain MRK.5.8|NT|41|Markus|5||0|8|Er hatte nämlich zu ihm gesagt: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen!|ZUE1931|Public Domain MRK.5.9|NT|41|Markus|5||0|9|Und er fragte ihn: Was ist dein Name? Er antwortete ihm: Legion ist mein Name, denn wir sind viele.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.10|NT|41|Markus|5||0|10|Und er bat ihn dringend, sie nicht aus der Gegend zu verweisen.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.11|NT|41|Markus|5||0|11|Es war aber dort am Berg eine grosse Herde Schweine zur Weide.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.12|NT|41|Markus|5||0|12|Und sie baten ihn: Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie fahren!|ZUE1931|Public Domain MRK.5.13|NT|41|Markus|5||0|13|Und er erlaubte es ihnen. Da fuhren die unreinen Geister aus und fuhren in die Schweine. Und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in den See, ungefähr zweitausend, und sie ertranken im See.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.14|NT|41|Markus|5||0|14|Und die Hirten flohen und verkündigten es in der Stadt und auf dem Lande. Da gingen die Leute, um zu sehen, was geschehen war.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.15|NT|41|Markus|5||0|15|Und sie kamen zu Jesus und sahen den Besessenen, der die Legion gehabt hatte, bekleidet und vernünftig dasitzen; und sie fürchteten sich.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.16|NT|41|Markus|5||0|16|Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie es mit dem Besessenen zugegangen war, und|ZUE1931|Public Domain MRK.5.17|NT|41|Markus|5||0|17|Da fingen sie an, ihn zu bitten, er möge aus ihrem Gebiet hinweggehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.18|NT|41|Markus|5||0|18|Und als er ins Schiff stieg, bat ihn der, welcher besessen gewesen war, dass er bei ihm bleiben dürfe.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.19|NT|41|Markus|5||0|19|Und er liess es ihm nicht zu, sondern sagte zu ihm: Geh in dein Haus zu den Deinen und berichte ihnen, was der Herr dir Grosses getan und wie er sich deiner erbarmt hat.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.20|NT|41|Markus|5||0|20|Und er ging aus und fing an, im Gebiet der Zehn Städte zu verkündigen, was Jesus ihm Grosses getan hatte, und jedermann verwunderte sich.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.21|NT|41|Markus|5||0|21|UND als Jesus im Schiffe wieder an das jenseitige Ufer hinübergefahren war, versammelte sich viel Volk bei ihm; und er war am See.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.22|NT|41|Markus|5||0|22|Da kommt einer der Vorsteher der Synagoge mit Namen Jairus; und wie er ihn erblickt, wirft er sich ihm zu Füssen|ZUE1931|Public Domain MRK.5.23|NT|41|Markus|5||0|23|und bittet ihn inständig: Mein Töchterlein liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, damit sie gerettet wird und am Leben bleibt.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.24|NT|41|Markus|5||0|24|Da ging er mit ihm; und es folgte ihm viel Volk nach, und sie umdrängten ihn.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.25|NT|41|Markus|5||0|25|Und es war eine Frau, die litt zwölf Jahre am Blutfluss,|ZUE1931|Public Domain MRK.5.26|NT|41|Markus|5||0|26|und sie hatte viel durchgemacht mit vielen Ärzten und all ihr Gut aufgewendet, und es hatte ihr nichts geholfen, sondern es war vielmehr schlimmer mit ihr geworden.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.27|NT|41|Markus|5||0|27|Als sie von Jesus gehört hatte, kam sie unter dem Volke von hinten herzu und rührte sein Kleid an.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.28|NT|41|Markus|5||0|28|Denn sie sagte: Wenn ich auch nur seine Kleider anrühre, werde ich gesund werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.29|NT|41|Markus|5||0|29|Und alsbald versiegte der Quell ihres Blutes, und sie spürte es am Leibe, dass sie von ihrer Qual geheilt war.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.30|NT|41|Markus|5||0|30|Und alsbald spürte Jesus an sich selbst, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war, wandte sich unter dem Volke um und sagte: Wer hat meine Kleider angerührt?|ZUE1931|Public Domain MRK.5.31|NT|41|Markus|5||0|31|Und seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst, wie das Volk dich umdrängt, und sagst: Wer hat mich angerührt?|ZUE1931|Public Domain MRK.5.32|NT|41|Markus|5||0|32|Und er blickte umher, um die zu sehen, welche dies getan hatte.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.33|NT|41|Markus|5||0|33|Die Frau aber kam mit Furcht und Zittern, weil sie wusste, was ihr geschehen war, warf sich vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.34|NT|41|Markus|5||0|34|Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden und sei von deiner Qual gesund!|ZUE1931|Public Domain MRK.5.35|NT|41|Markus|5||0|35|Während er noch redet, kommen Leute des Vorstehers der Synagoge und sagen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du den Meister noch?|ZUE1931|Public Domain MRK.5.36|NT|41|Markus|5||0|36|Jesus aber achtete nicht auf das Wort, das gesprochen wurde, und sagte zu dem Vorsteher der Synagoge: Fürchte dich nicht, glaube nur!|ZUE1931|Public Domain MRK.5.37|NT|41|Markus|5||0|37|Und er liess niemand mit sich gehen ausser Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.38|NT|41|Markus|5||0|38|Und sie kommen in das Haus des Vorstehers der Synagoge, und er nimmt den Lärm wahr und Leute, die weinen und laut klagen.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.39|NT|41|Markus|5||0|39|Und er geht hinein und sagt zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.40|NT|41|Markus|5||0|40|Und sie verlachten ihn. Er aber treibt alle hinaus, nimmt des Kindes Vater und Mutter und seine Begleiter mit sich und geht (in das Gemach) hinein, wo das Kind war.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.41|NT|41|Markus|5||0|41|Und er ergreift des Kindes Hand und sagt zu ihm: Talitha kumi! was übersetzt heisst: Mädchen, ich sage dir, steh auf!|ZUE1931|Public Domain MRK.5.42|NT|41|Markus|5||0|42|Da stand das Mädchen sogleich auf und ging umher; es war nämlich zwölf Jahre alt. Und sie gerieten alsbald in grosses Staunen.|ZUE1931|Public Domain MRK.5.43|NT|41|Markus|5||0|43|Und er gebot ihnen ernstlich, dass niemand dies erfahren solle, und befahl, ihr zu essen zu geben.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.1|NT|41|Markus|6||0|1|UND er ging von dort weg und kam in seine Vaterstadt, und seine Jünger folgten ihm nach.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.2|NT|41|Markus|6||0|2|Und als es Sabbat war, fing er an, in der Synagoge zu lehren. Und die Menge, die zuhörte, erstaunte und sagte: Woher hat der das, und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche machtvolle Taten geschehen durch seine Hände?|ZUE1931|Public Domain MRK.6.3|NT|41|Markus|6||0|3|Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon, und sind nicht seine Schwestern hier bei uns? Und sie nahmen Anstoss an ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.4|NT|41|Markus|6||0|4|Da sprach Jesus zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet ausser in seiner Vaterstadt und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.5|NT|41|Markus|6||0|5|Und er konnte dort keine Machttat vollbringen, ausser dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte;|ZUE1931|Public Domain MRK.6.6|NT|41|Markus|6||0|6|und er verwunderte sich wegen ihres Unglaubens. Und er zog durch die Dörfer ringsumher und lehrte.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.7|NT|41|Markus|6||0|7|UND er rief die Zwölf zu sich und fing an, sie je zwei und zwei auszusenden, und gab ihnen Macht über die unreinen Geister.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.8|NT|41|Markus|6||0|8|Und er befahl ihnen, sie sollten nichts mit auf den Weg nehmen als nur einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel,|ZUE1931|Public Domain MRK.6.9|NT|41|Markus|6||0|9|sondern(sprach er,) nicht zwei Röcke an!|ZUE1931|Public Domain MRK.6.10|NT|41|Markus|6||0|10|Und er sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus eintretet, da bleibet, bis ihr von dannen weiterzieht!|ZUE1931|Public Domain MRK.6.11|NT|41|Markus|6||0|11|Und wenn ein Ort euch nicht aufnimmt und sie euch nicht anhören, so ziehet von dort weiter und schüttelt den Staub ab, der euch an den Sohlen hängt, ihnen zum Zeugnis!|ZUE1931|Public Domain MRK.6.12|NT|41|Markus|6||0|12|Da zogen sie aus und predigten, man solle Busse tun,|ZUE1931|Public Domain MRK.6.13|NT|41|Markus|6||0|13|und trieben viele Dämonen aus, salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.14|NT|41|Markus|6||0|14|UND der König Herodes hörte das; denn sein Name wurde bekannt, und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferweckt worden, und deshalb sind die Wunderkräfte in ihm wirksam.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.15|NT|41|Markus|6||0|15|Andre aber sagten: Es ist Elia; noch andre sagten: Er ist ein Prophet wie einer der Propheten.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.16|NT|41|Markus|6||0|16|Als es aber Herodes hörte, sagte er: Johannes, den ich habe enthaupten lassen, der ist auferweckt worden.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.17|NT|41|Markus|6||0|17|Er nämlich, Herodes, hatte hingesandt und Johannes festnehmen und ihn im Gefängnis fesseln lassen wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, weil er sie geheiratet hatte.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.18|NT|41|Markus|6||0|18|Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, deines Bruders Frau zu haben.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.19|NT|41|Markus|6||0|19|Herodias aber stellte ihm nach und hätte ihn gern töten lassen, und sie vermochte es nicht.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.20|NT|41|Markus|6||0|20|Denn Herodes fürchtete den Johannes, weil er wusste, dass er ein gerechter und heiliger Mann war, und liess ihn bewachen, und wenn er ihn hörte, kam er in schwere Ratlosigkeit, und er hörte ihn gern.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.21|NT|41|Markus|6||0|21|Und als ein gelegener Tag kam, wo Herodes seinen Würdenträgern und den Kriegsobersten und den Vornehmsten Galiläas an seinem Geburtstag ein Gastmahl gab,|ZUE1931|Public Domain MRK.6.22|NT|41|Markus|6||0|22|da trat ihre, der Herodias, Tochter herein und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und den Tischgenossen. Der König aber sprach zu dem Mädchen: Bitte mich um was du willst, und ich will es dir geben.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.23|NT|41|Markus|6||0|23|Und er schwur ihr: Um was du mich auch bitten wirst, das will ich dir geben bis zur Hälfte meines Königreichs.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.24|NT|41|Markus|6||0|24|Da ging sie hinaus und sagte zu ihrer Mutter: Um was soll ich bitten? Die aber sagte: Um das Haupt Johannes des Täufers.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.25|NT|41|Markus|6||0|25|Und alsbald ging sie eilends zum König hinein und bat: Ich will, dass du mir sogleich auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers gibst.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.26|NT|41|Markus|6||0|26|Da wurde der König sehr betrübt; doch um der Eidschwüre und der Tischgenossen willen wollte er sie nicht abweisen.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.27|NT|41|Markus|6||0|27|Und der König schickte alsbald einen Soldaten der Leibwache hin und befahl, sein Haupt zu bringen. Da ging dieser hin, enthauptete ihn im Gefängnis,|ZUE1931|Public Domain MRK.6.28|NT|41|Markus|6||0|28|brachte sein Haupt auf einer Schüssel und gab es dem Mädchen, und das Mädchen gab es seiner Mutter.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.29|NT|41|Markus|6||0|29|Als seine Jünger das hörten, kamen sie, nahmen seinen Leichnam und legten ihn in eine Gruft.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.30|NT|41|Markus|6||0|30|UND die Apostel kamen|ZUE1931|Public Domain MRK.6.31|NT|41|Markus|6||0|31|Da sagte er zu ihnen: Kommet ihr allein abseits an einen öden Ort und ruhet ein wenig! Denn es waren viele, die ab und zu gingen, und sie hatten nicht einmal Zeit, zu essen.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.32|NT|41|Markus|6||0|32|Und sie fuhren mit dem Schiff abseits an einen öden Ort.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.33|NT|41|Markus|6||0|33|Und man sah sie wegfahren, und viele merkten es; und sie liefen zu Fuss aus allen Städten dort zusammen und kamen ihnen zuvor.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.34|NT|41|Markus|6||0|34|Und als er ausstieg, sah er viel Volk, und er fühlte Erbarmen mit ihnen, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben; und er fing an, sie vieles zu lehren.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.35|NT|41|Markus|6||0|35|Und als die Zeit schon sehr vorgerückt war, traten seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist öde und die Zeit schon sehr vorgerückt.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.36|NT|41|Markus|6||0|36|Entlasse sie, damit sie in die Gehöfte und Dörfer ringsumher gehen und sich etwas zu essen kaufen.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.37|NT|41|Markus|6||0|37|Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebet ihr ihnen zu essen! Und sie sagten zu ihm: Sollen wir hingehen und für zweihundert Denare Brot kaufen und ihnen zu essen geben?|ZUE1931|Public Domain MRK.6.38|NT|41|Markus|6||0|38|Er aber sagte zu ihnen: Wieviel Brote habt ihr? Gehet hin, sehet nach! Und als sie es erkundet hatten, sagten sie: Fünf, und zwei Fische.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.39|NT|41|Markus|6||0|39|Und er befahl ihnen, alle sich nach Tischgesellschaften ins grüne Gras lagern zu lassen.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.40|NT|41|Markus|6||0|40|Und sie setzten sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.41|NT|41|Markus|6||0|41|Da nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach das Dankgebet darüber, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie sie ihnen vorlegten, und die zwei Fische teilte er unter alle.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.42|NT|41|Markus|6||0|42|Und alle assen und wurden satt.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.43|NT|41|Markus|6||0|43|Und sie hoben an Brocken zwölf Körbe voll auf, und (dazu auch) von den Fischen.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.44|NT|41|Markus|6||0|44|Und die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Männer.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.45|NT|41|Markus|6||0|45|UND alsbald nötigte er seine Jünger, ins Schiff zu steigen und ans jenseitige Ufer nach Bethsaida vorauszufahren, während er|ZUE1931|Public Domain MRK.6.46|NT|41|Markus|6||0|46|Und nachdem er sie verabschiedet hatte, ging er auf den Berg, um zu beten.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.47|NT|41|Markus|6||0|47|Und als es Abend geworden, war das Schiff mitten auf dem See und er allein auf dem Lande.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.48|NT|41|Markus|6||0|48|Und wie er sie beim Rudern Not leiden sah - der Wind war ihnen nämlich entgegen -, kam er um die vierte Nachtwache zu ihnen, auf dem See wandelnd, und wollte an ihnen vorübergehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.49|NT|41|Markus|6||0|49|Als sie ihn aber auf dem See wandeln sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrieen auf;|ZUE1931|Public Domain MRK.6.50|NT|41|Markus|6||0|50|denn sie sahen ihn alle und erschraken. Er aber redete alsbald mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!|ZUE1931|Public Domain MRK.6.51|NT|41|Markus|6||0|51|Und er stieg zu ihnen ins Schiff, und der Wind legte sich. Da erstaunten sie bei sich selbst im höchsten Mass;|ZUE1931|Public Domain MRK.6.52|NT|41|Markus|6||0|52|denn sie waren nicht zur Einsicht gekommen bei den Broten, sondern ihr Herz war verhärtet.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.53|NT|41|Markus|6||0|53|UND nachdem sie ans Land hinübergefahren waren, kamen sie nach Gennesaret und legten an.|ZUE1931|Public Domain MRK.6.54|NT|41|Markus|6||0|54|Und als sie aus dem Schiffe stiegen, erkannten ihn die Leute alsbald,|ZUE1931|Public Domain MRK.6.55|NT|41|Markus|6||0|55|und sie liefen in jener ganzen Landschaft umher und fingen an, die Kranken auf den Betten hierhin und dorthin zu tragen, wo sie hörten, dass er|ZUE1931|Public Domain MRK.6.56|NT|41|Markus|6||0|56|Und wo er in Dörfer oder Städte oder Gehöfte hineinging, legten sie die Kranken auf die Marktplätze und baten ihn, dass sie auch nur die Quaste seines Kleides anrühren dürften. Und alle, die sie anrührten, wurden gesund.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.1|NT|41|Markus|7||0|1|UND es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, nachdem sie von Jerusalem gekommen waren.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.2|NT|41|Markus|7||0|2|Und als sie einige seiner Jünger mit unreinen, das heisst mit ungewaschenen Händen Speise zu sich nehmen sahen -|ZUE1931|Public Domain MRK.7.3|NT|41|Markus|7||0|3|die Pharisäer und alle Juden essen nämlich nicht, ohne sich die Hände mit der Faust gewaschen zu haben, indem sie die Überlieferung der Alten festhalten;(V. 4).|ZUE1931|Public Domain MRK.7.4|NT|41|Markus|7||0|4|und wenn sie vom Markte kommen, essen sie nicht, ohne sich (die Hände) abgespült zu haben; und es gibt noch vieles andre, was sie zu halten überkommen haben, Waschungen der Becher und Krüge und ehernen Geschirre -|ZUE1931|Public Domain MRK.7.5|NT|41|Markus|7||0|5|da fragten ihn die Pharisäer und die Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Alten, sondern nehmen mit unreinen Händen Speise zu sich?|ZUE1931|Public Domain MRK.7.6|NT|41|Markus|7||0|6|"Er aber sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja über euch Heuchler geweissagt, wie geschrieben steht: ""Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit weg von mir;"|ZUE1931|Public Domain MRK.7.7|NT|41|Markus|7||0|7|"vergeblich aber verehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Gebote von Menschen sind."""|ZUE1931|Public Domain MRK.7.8|NT|41|Markus|7||0|8|Ihr verlasst das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen fest.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.9|NT|41|Markus|7||0|9|Und er sprach zu ihnen: Prächtig verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung zu befolgen.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.10|NT|41|Markus|7||0|10|"Denn Mose hat gesagt: ""Ehre deinen Vater und deine Mutter"", und: ""Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben."""|ZUE1931|Public Domain MRK.7.11|NT|41|Markus|7||0|11|"Ihr aber sagt: Wenn jemand zu Vater oder Mutter spricht: ""Was dir von mir zugute kommen könnte, soll"|ZUE1931|Public Domain MRK.7.12|NT|41|Markus|7||0|12|so lasst ihr ihn für seinen Vater oder seine Mutter nichts mehr tun|ZUE1931|Public Domain MRK.7.13|NT|41|Markus|7||0|13|und macht damit das Wort Gottes ungültig durch eure Überlieferung, die ihr überliefert habt; und Ähnliches der Art tut ihr viel.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.14|NT|41|Markus|7||0|14|UND er rief wiederum das Volk herbei und sprach zu ihnen: Höret mir alle zu und verstehet!|ZUE1931|Public Domain MRK.7.15|NT|41|Markus|7||0|15|Nichts kommt von aussen in den Menschen hinein, das ihn verunreinigen kann, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.16|NT|41|Markus|7||0|16|[Wenn jemand Ohren hat, zu hören, so höre er!]|ZUE1931|Public Domain MRK.7.17|NT|41|Markus|7||0|17|Und als er vom Volke weg ins Haus gegangen war, fragten ihn seine Jünger über das Gleichnis.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.18|NT|41|Markus|7||0|18|Und er sprach zu ihnen: Auch ihr seid so unverständig? Merkt ihr nicht, dass alles, was von aussen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht verunreinigen kann?|ZUE1931|Public Domain MRK.7.19|NT|41|Markus|7||0|19|Denn es kommt nicht in sein Herz hinein, sondern in den Bauch, und kommt heraus an seinen Ort - und damit erklärte er alle Speisen für rein.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.20|NT|41|Markus|7||0|20|Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.21|NT|41|Markus|7||0|21|Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord,|ZUE1931|Public Domain MRK.7.22|NT|41|Markus|7||0|22|Ehebruch, Habsucht, Bosheit, List, Ausschweifung, neidischer Blick, Lästerung, Hochmut, Narrheit.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.23|NT|41|Markus|7||0|23|Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.24|NT|41|Markus|7||0|24|VON dort aber brach er auf und begab sich in das Gebiet von Tyrus. Und er ging in ein Haus und wollte nicht, dass es jemand erführe. Und er konnte nicht verborgen bleiben,|ZUE1931|Public Domain MRK.7.25|NT|41|Markus|7||0|25|sondern sogleich hörte eine Frau von ihm, deren Töchterlein einen unreinen Geist hatte. Und sie kam, warf sich ihm zu Füssen -|ZUE1931|Public Domain MRK.7.26|NT|41|Markus|7||0|26|die Frau war aber eine Heidin, aus Syrophönizien gebürtig - und bat ihn, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.27|NT|41|Markus|7||0|27|Da sprach er zu ihr: Lass zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden hinzuwerfen.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.28|NT|41|Markus|7||0|28|Sie aber antwortete und sagte zu ihm: Gewiss, Herr; auch die Hunde unter dem Tische zehren (ja nur) von den Brosamen der Kinder.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.29|NT|41|Markus|7||0|29|Und er sprach zu ihr: Um dieses Wortes willen geh hin; der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.30|NT|41|Markus|7||0|30|Da ging sie hinweg in ihr Haus und fand das Kind auf dem Bette liegend und den Dämon ausgefahren.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.31|NT|41|Markus|7||0|31|UND nachdem er das Gebiet von Tyrus wieder verlassen hatte, kam er über Sidon an den galiläischen See mitten in das Gebiet der Zehn Städte.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.32|NT|41|Markus|7||0|32|Und sie brachten einen Tauben zu ihm, der kaum reden konnte, und baten ihn, ihm die Hand aufzulegen.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.33|NT|41|Markus|7||0|33|Und er nahm ihn vom Volk weg beiseite, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte ihm die Zunge mit Speichel,|ZUE1931|Public Domain MRK.7.34|NT|41|Markus|7||0|34|blickte zum Himmel auf, seufzte und sprach zu ihm: Ephatha, das heisst: tu dich auf!|ZUE1931|Public Domain MRK.7.35|NT|41|Markus|7||0|35|Da taten sich seine Ohren auf, und die Bindung seiner Zunge löste sich, und er redete richtig.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.36|NT|41|Markus|7||0|36|Und er gebot ihnen, dass sie es niemandem sagen sollten; aber soviel er es ihnen gebot, um soviel mehr machten sie es kund.|ZUE1931|Public Domain MRK.7.37|NT|41|Markus|7||0|37|Und sie erstaunten im höchsten Mass und sprachen: Er hat alles wohl gemacht, und die Tauben macht er hören und die Stummen reden.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.1|NT|41|Markus|8||0|1|ALS in jenen Tagen wiederum viel Volk da war und sie nichts zu essen hatten, rief Jesus die Jünger zu sich und sprach zu ihnen:|ZUE1931|Public Domain MRK.8.2|NT|41|Markus|8||0|2|Mich jammert das Volk; denn sie verharren schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.3|NT|41|Markus|8||0|3|Und wenn ich sie nüchtern nach Hause entlasse, werden sie unterwegs erliegen; zudem sind einige von ihnen von weit her gekommen.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.4|NT|41|Markus|8||0|4|Da antworteten ihm seine Jünger: Woher könnte jemand diese hier in der Wüste mit Brot sättigen?|ZUE1931|Public Domain MRK.8.5|NT|41|Markus|8||0|5|Und er fragte sie: Wieviel Brote habt ihr? Sie aber sagten: Sieben.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.6|NT|41|Markus|8||0|6|Da hiess er das Volk sich auf die Erde lagern und nahm die sieben Brote, sprach das Dankgebet darüber, brach sie und gab sie seinen Jüngern, damit sie sie vorlegten. Und sie legten sie dem Volke vor.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.7|NT|41|Markus|8||0|7|Und sie hatten ein paar kleine Fische; und er sprach das Dankgebet darüber und hiess auch diese vorlegen.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.8|NT|41|Markus|8||0|8|Und sie assen und wurden satt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrigblieb, sieben Handkörbe (voll).|ZUE1931|Public Domain MRK.8.9|NT|41|Markus|8||0|9|Es waren aber etwa viertausend (Menschen); und er entliess sie.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.10|NT|41|Markus|8||0|10|Und alsbald stieg er mit seinen Jüngern ins Schiff und kam in die Gegend von Dalmanutha.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.11|NT|41|Markus|8||0|11|UND die Pharisäer gingen hinaus und fingen an, mit ihm zu verhandeln, indem sie von ihm ein Zeichen vom Himmel begehrten, um ihn zu versuchen.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.12|NT|41|Markus|8||0|12|Da seufzte er in seinem Geiste auf und sprach: Warum begehrt dieses Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich, ich sage euch: Diesem Geschlecht wird kein Zeichen gegeben werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.13|NT|41|Markus|8||0|13|Und er verliess sie, stieg wieder ein und fuhr ans jenseitige Ufer.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.14|NT|41|Markus|8||0|14|UND sie hatten vergessen, Brot mitzunehmen, und hatten nur ein Brot bei sich im Schiffe.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.15|NT|41|Markus|8||0|15|Und er gebot ihnen: Sehet zu, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes!|ZUE1931|Public Domain MRK.8.16|NT|41|Markus|8||0|16|Da machten sie sich untereinander Gedanken: Weil wir kein Brot haben!|ZUE1931|Public Domain MRK.8.17|NT|41|Markus|8||0|17|Und als er es merkte, sagte er zu ihnen: Was macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht und begreift ihr nicht? Ist euer Herz verhärtet?|ZUE1931|Public Domain MRK.8.18|NT|41|Markus|8||0|18|Augen habt ihr und seht nicht, und Ohren habt ihr und hört nicht? Und erinnert ihr euch nicht,|ZUE1931|Public Domain MRK.8.19|NT|41|Markus|8||0|19|als ich die fünf Brote für die Fünftausend brach, wieviel Körbe voll Brocken ihr aufgehoben habt? Sie sagen zu ihm: Zwölf.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.20|NT|41|Markus|8||0|20|Als(brach), wieviel Handkörbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Und sie sagen: Sieben.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.21|NT|41|Markus|8||0|21|Da sagte er zu ihnen: Versteht ihr noch nicht?|ZUE1931|Public Domain MRK.8.22|NT|41|Markus|8||0|22|UND sie kamen nach Bethsaida. Und man brachte ihm einen Blinden und bat ihn, dass er ihn anrühre.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.23|NT|41|Markus|8||0|23|Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn vor das Dorf hinaus. Und nachdem er ihm in die Augen gespieen und ihm die Hände daraufgelegt hatte, fragte er ihn: Siehst du etwas?|ZUE1931|Public Domain MRK.8.24|NT|41|Markus|8||0|24|Und er blickte auf und sagte: Ich sehe die Menschen, denn Wesen wie Bäume sehe ich umhergehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.25|NT|41|Markus|8||0|25|Hierauf legte er ihm die Hände nochmals auf die Augen; und er blickte scharf hin und wurde wiederhergestellt und sah alles deutlich.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.26|NT|41|Markus|8||0|26|Und er schickte ihn in sein Haus und sagte: Nicht einmal ins Dorf hinein sollst du gehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.27|NT|41|Markus|8||0|27|UND Jesus ging samt seinen Jüngern hinweg in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Und auf dem Wege fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Für wen halten mich die Leute?|ZUE1931|Public Domain MRK.8.28|NT|41|Markus|8||0|28|Da sagten sie zu ihm: Für Johannes den Täufer, andre für Elia, noch andre für einen der Propheten.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.29|NT|41|Markus|8||0|29|Und er fragte sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortet und sagt zu ihm: Du bist der Christus.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.30|NT|41|Markus|8||0|30|Und er gab ihnen strengen Befehl, sie sollten zu niemandem über ihn reden.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.31|NT|41|Markus|8||0|31|UND er fing an, sie zu lehren, der Sohn des Menschen müsse viel leiden und von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden und getötet werden, und nach drei Tagen (müsse er) auferstehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.32|NT|41|Markus|8||0|32|Und er redete das Wort frei heraus. Da nahm ihn Petrus beiseite und fing an, ihm Vorwürfe zu machen.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.33|NT|41|Markus|8||0|33|Er aber wandte sich um und sah seine Jünger an, schalt den Petrus und sprach: Hinweg von mir, Satan! Denn du sinnst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.34|NT|41|Markus|8||0|34|UND er rief das Volk samt seinen Jüngern herbei und sprach zu ihnen: Wenn jemand mit mir gehen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain MRK.8.35|NT|41|Markus|8||0|35|Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten.|ZUE1931|Public Domain MRK.8.36|NT|41|Markus|8||0|36|Denn was nützt es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sein (künftiges) Leben einzubüssen?|ZUE1931|Public Domain MRK.8.37|NT|41|Markus|8||0|37|Denn was könnte ein Mensch als Gegenwert (zur Wiedererlangung) seines Lebens geben?|ZUE1931|Public Domain MRK.8.38|NT|41|Markus|8||0|38|Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündhaften Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.1|NT|41|Markus|9||0|1|Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Unter denen, die hier stehen, sind einige, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie gesehen haben, dass das Reich Gottes mit Macht gekommen ist.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.2|NT|41|Markus|9||0|2|UND nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und den Johannes mit sich und führt sie abseits allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt,|ZUE1931|Public Domain MRK.9.3|NT|41|Markus|9||0|3|und seine Kleider wurden ganz weissglänzend, wie sie kein Walker auf Erden so weiss machen kann.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.4|NT|41|Markus|9||0|4|Und es erschien ihnen Elia mit Mose, und sie redeten mit Jesus.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.5|NT|41|Markus|9||0|5|Und Petrus begann und sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind; und wir wollen drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.6|NT|41|Markus|9||0|6|Er wusste nämlich nicht, was er dazu sagen sollte; denn sie waren in Furcht geraten.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.7|NT|41|Markus|9||0|7|"Und eine Wolke kam und überschattete sie, und aus der Wolke kam eine Stimme: ""Dies ist mein geliebter Sohn, höret auf ihn!"""|ZUE1931|Public Domain MRK.9.8|NT|41|Markus|9||0|8|Und plötzlich, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr bei sich ausser Jesus allein.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.9|NT|41|Markus|9||0|9|Und als sie vom Berge hinabstiegen, gebot er ihnen, sie sollten niemandem erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Sohn des Menschen von den Toten auferstanden wäre.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.10|NT|41|Markus|9||0|10|Und sie hielten das Wort fest und besprachen sich untereinander, was mit dem Auferstehen von den Toten gemeint sei.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.11|NT|41|Markus|9||0|11|Und sie fragten ihn: Warum sagen die Schriftgelehrten, zuvor müsse Elia kommen?|ZUE1931|Public Domain MRK.9.12|NT|41|Markus|9||0|12|Er aber sprach zu ihnen: Elia kommt zwar zuvor und stellt alles her; und wie steht über den Sohn des Menschen geschrieben? Dass er viel leiden und verachtet werden soll.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.13|NT|41|Markus|9||0|13|Aber ich sage euch: Elia ist wirklich gekommen, und sie taten ihm, was sie wollten, wie über ihn geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.14|NT|41|Markus|9||0|14|UND als sie zu den Jüngern kamen, sahen sie viel Volk um sie her und Schriftgelehrte, die mit ihnen verhandelten.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.15|NT|41|Markus|9||0|15|Und alles Volk erstaunte, sobald sie ihn sahen, und sie liefen hinzu und grüssten ihn.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.16|NT|41|Markus|9||0|16|Und er fragte sie: Was verhandelt ihr mit ihnen?|ZUE1931|Public Domain MRK.9.17|NT|41|Markus|9||0|17|Und einer aus dem Volk antwortete ihm: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der einen stummen Geist hat;|ZUE1931|Public Domain MRK.9.18|NT|41|Markus|9||0|18|und wo er ihn überfällt, reisst er ihn herum, und er schäumt und knirscht mit den Zähnen, und er magert ab. Und ich sagte deinen Jüngern, sie möchten ihn austreiben; und sie vermochten es nicht.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.19|NT|41|Markus|9||0|19|Da antwortete er ihnen und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? wie lange soll ich euch ertragen? Bringet ihn zu mir!|ZUE1931|Public Domain MRK.9.20|NT|41|Markus|9||0|20|Und sie brachten ihn zu ihm. Und als er ihn sah, riss ihn der Geist alsbald hin und her, und er fiel auf die Erde und wälzte sich schäumend.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.21|NT|41|Markus|9||0|21|Und er fragte seinen Vater: Wie lange ist es her, dass ihm dies widerfahren ist? Er antwortete: Von Kindheit an;|ZUE1931|Public Domain MRK.9.22|NT|41|Markus|9||0|22|und er hat ihn oft sogar ins Feuer und ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Aber wenn du etwas vermagst, so hab Erbarmen mit uns und hilf uns!|ZUE1931|Public Domain MRK.9.23|NT|41|Markus|9||0|23|Da sprach Jesus zu ihm: Wenn du|ZUE1931|Public Domain MRK.9.24|NT|41|Markus|9||0|24|Alsbald rief der Vater des Knaben laut: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!|ZUE1931|Public Domain MRK.9.25|NT|41|Markus|9||0|25|Als aber Jesus sah, dass das Volk zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du stummer und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre aus von ihm und fahre nicht mehr in ihn hinein!|ZUE1931|Public Domain MRK.9.26|NT|41|Markus|9||0|26|Und nachdem er geschrieen und ihn heftig hin und her gerissen hatte, fuhr er aus; und er wurde wie tot, sodass die meisten sagten: Er ist gestorben.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.27|NT|41|Markus|9||0|27|Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.28|NT|41|Markus|9||0|28|Und als er in ein Haus gegangen war, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben?|ZUE1931|Public Domain MRK.9.29|NT|41|Markus|9||0|29|Da sprach er zu ihnen: Diese Art kann durch nichts ausgetrieben werden ausser durch Gebet.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.30|NT|41|Markus|9||0|30|UND sie gingen von dort weg und zogen ohne Aufenthalt durch Galiläa. Und er wollte nicht, dass es jemand erfahren sollte.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.31|NT|41|Markus|9||0|31|Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten, und nachdem er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen auferstehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.32|NT|41|Markus|9||0|32|Sie aber verstanden das Wort nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.33|NT|41|Markus|9||0|33|UND sie kamen nach Kapernaum. Und als er ins Haus eingetreten war, fragte er sie: Was habt ihr unterwegs verhandelt?|ZUE1931|Public Domain MRK.9.34|NT|41|Markus|9||0|34|Sie aber schwiegen; denn sie hatten sich unterwegs miteinander besprochen, wer der Grösste sei.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.35|NT|41|Markus|9||0|35|Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, sei er der Letzte von allen und der Diener von allen!|ZUE1931|Public Domain MRK.9.36|NT|41|Markus|9||0|36|Und er nahm ein Kind, stellte es mitten unter sie, umarmte es und sprach zu ihnen:|ZUE1931|Public Domain MRK.9.37|NT|41|Markus|9||0|37|Wer ein solches Kind um meines Namens willen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.38|NT|41|Markus|9||0|38|JOHANNES sagte zu ihm: Meister, wir sahen einen, der sich nicht zu uns hält, in deinem Namen Dämonen austreiben, und wir wehrten es ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.39|NT|41|Markus|9||0|39|Jesus aber sprach: Wehret es ihm nicht; denn niemand wird auf meinen Namen hin eine machtvolle Tat tun und bald darauf Böses von mir reden können.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.40|NT|41|Markus|9||0|40|Denn wer nicht wider uns ist, der ist für uns.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.41|NT|41|Markus|9||0|41|Denn wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt auf meinen Namen hin, weil ihr Christo angehört, wahrlich, ich sage euch: Ihm soll sein Lohn nicht mangeln.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.42|NT|41|Markus|9||0|42|UND wer einen dieser Kleinen, die glauben, zur Sünde verführt, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gelegt und er ins Meer versenkt wäre.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.43|NT|41|Markus|9||0|43|Und wenn dich deine Hand zur Sünde verführt, so haue sie ab! Es ist besser, dass du verstümmelt in das Leben eingehst, als dass du beide Hände hast und in die Hölle kommst, in das unauslöschliche Feuer.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.44|NT|41|Markus|9||0|44|"[wo ""ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlischt"".]"|ZUE1931|Public Domain MRK.9.45|NT|41|Markus|9||0|45|Und wenn dich dein Fuss zur Sünde verführt, so haue ihn ab! Es ist besser, dass du lahm in das Leben eingehst, als dass du beide Füsse hast und in die Hölle geworfen wirst.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.46|NT|41|Markus|9||0|46|"[wo ""ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlischt"".]"|ZUE1931|Public Domain MRK.9.47|NT|41|Markus|9||0|47|Und wenn dich dein Auge zur Sünde verführt, so reiss es aus! Es ist besser, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und in die Hölle geworfen wirst,|ZUE1931|Public Domain MRK.9.48|NT|41|Markus|9||0|48|"wo ""ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlischt""."|ZUE1931|Public Domain MRK.9.49|NT|41|Markus|9||0|49|Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden, und jedes Opfer wird mit Salz gesalzen werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.9.50|NT|41|Markus|9||0|50|Das Salz ist etwas Gutes; wenn aber das Salz salzlos wird, womit wollt ihr es wieder kräftig machen? Habet Salz in euch und haltet Frieden untereinander!|ZUE1931|Public Domain MRK.10.1|NT|41|Markus|10||0|1|UND er bricht von dort auf und nimmt seinen Weg jenseits des Jordan in das Gebiet von Judäa; und wieder läuft eine Volksmenge bei ihm zusammen. Und er lehrte sie wieder, wie er gewohnt war.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.2|NT|41|Markus|10||0|2|Und die Pharisäer traten herzu und fragten ihn - um ihn zu versuchen -, ob es dem Mann erlaubt sei, seine Frau zu entlassen.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.3|NT|41|Markus|10||0|3|Da antwortete er und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten?|ZUE1931|Public Domain MRK.10.4|NT|41|Markus|10||0|4|Sie aber sagten: Mose hat erlaubt, einen Scheidebrief zu schreiben und (die Frau) zu entlassen.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.5|NT|41|Markus|10||0|5|Da sprach Jesus zu ihnen: Mit Rücksicht auf die Härte eures Herzens hat er euch dieses Gebot vorgeschrieben.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.6|NT|41|Markus|10||0|6|Vom Anfang der Schöpfung an aber hat er sie als Mann und Weib geschaffen.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.7|NT|41|Markus|10||0|7|"""Darum wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen,"|ZUE1931|Public Domain MRK.10.8|NT|41|Markus|10||0|8|"und die zwei werden ein Leib sein."" Somit sind sie nicht mehr zwei, sondern (sie sind) ein Leib."|ZUE1931|Public Domain MRK.10.9|NT|41|Markus|10||0|9|Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.10|NT|41|Markus|10||0|10|Und zu Hause fragten ihn die Jünger wiederum darüber.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.11|NT|41|Markus|10||0|11|Und er sprach zu ihnen: Wer seine Frau entlässt und eine andre heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.12|NT|41|Markus|10||0|12|Und wenn sie ihren Mann entlässt und einen andern heiratet, begeht sie Ehebruch.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.13|NT|41|Markus|10||0|13|UND sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühren möchte. Die Jünger aber schalten die, welche sie brachten.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.14|NT|41|Markus|10||0|14|Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen, wehret es ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.15|NT|41|Markus|10||0|15|Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.16|NT|41|Markus|10||0|16|Und er umarmte und segnete sie, indem er ihnen die Hände auflegte.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.17|NT|41|Markus|10||0|17|UND als er sich auf den Weg machte, lief einer herzu, warf sich vor ihm auf die Kniee und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?|ZUE1931|Public Domain MRK.10.18|NT|41|Markus|10||0|18|Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut ausser Gott allein.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.19|NT|41|Markus|10||0|19|"Du kennst die Gebote: ""Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis reden"", du sollst nicht berauben, ""ehre deinen Vater und deine Mutter!"""|ZUE1931|Public Domain MRK.10.20|NT|41|Markus|10||0|20|Er aber sagte zu ihm: Meister, dies alles habe ich gehalten von meiner Jugend an.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.21|NT|41|Markus|10||0|21|Da blickte ihn Jesus an, gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eins fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain MRK.10.22|NT|41|Markus|10||0|22|Er aber wurde traurig über das Wort und ging betrübt hinweg; denn er hatte viele Güter.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.23|NT|41|Markus|10||0|23|Und Jesus blickte umher und sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Begüterten in das Reich Gottes kommen!|ZUE1931|Public Domain MRK.10.24|NT|41|Markus|10||0|24|Die Jünger aber erstaunten über seine Worte. Da begann Jesus wiederum und sprach zu ihnen: Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!|ZUE1931|Public Domain MRK.10.25|NT|41|Markus|10||0|25|Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr hindurchgeht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.26|NT|41|Markus|10||0|26|Sie aber entsetzten sich in hohem Mass und sagten zueinander: Wer kann dann gerettet werden?|ZUE1931|Public Domain MRK.10.27|NT|41|Markus|10||0|27|Jesus blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.28|NT|41|Markus|10||0|28|PETRUS fing an, zu ihm zu sagen: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.29|NT|41|Markus|10||0|29|Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker um meinetwillen und um des Evangeliums willen verlassen hat,|ZUE1931|Public Domain MRK.10.30|NT|41|Markus|10||0|30|ohne hundertfach zu empfangen jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker - unter Verfolgungen - und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.31|NT|41|Markus|10||0|31|Viele aber, welche Erste sind, werden Letzte sein und die Letzten Erste.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.32|NT|41|Markus|10||0|32|SIE waren aber auf ihrer Wanderung unterwegs nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und sie erstaunten; die aber, welche nachfolgten, fürchteten sich. Und er nahm die Zwölf abermals an seine Seite und fing an, ihnen zu sagen, was ihm widerfahren sollte:|ZUE1931|Public Domain MRK.10.33|NT|41|Markus|10||0|33|Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Sohn des Menschen wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden ausliefern;|ZUE1931|Public Domain MRK.10.34|NT|41|Markus|10||0|34|und sie werden ihn verspotten, ihn anspeien, ihn geisseln und ihn töten, und nach drei Tagen wird er auferstehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.35|NT|41|Markus|10||0|35|UND Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, gehen zu ihm hin und sagen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du uns tust, um was wir dich bitten werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.36|NT|41|Markus|10||0|36|Er aber sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich euch tun soll?|ZUE1931|Public Domain MRK.10.37|NT|41|Markus|10||0|37|Da sagten sie zu ihm: Verleihe uns, dass wir einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen dürfen in deiner Herrlichkeit!|ZUE1931|Public Domain MRK.10.38|NT|41|Markus|10||0|38|Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, womit ich getauft werde?|ZUE1931|Public Domain MRK.10.39|NT|41|Markus|10||0|39|Sie aber sagten zu ihm: Wir können es. Da sprach Jesus zu ihnen: Den Kelch, den ich trinke, werdet ihr trinken, und mit der Taufe, womit ich getauft werde, werdet ihr getauft werden;|ZUE1931|Public Domain MRK.10.40|NT|41|Markus|10||0|40|aber das Sitzen zu meiner Rechten oder zu meiner Linken zu verleihen, steht nicht mir zu, sondern denen (wird es zuteil), welchen es bereitet worden ist.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.41|NT|41|Markus|10||0|41|Als die Zehn das hörten, fingen sie an, über Jakobus und Johannes unwillig zu werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.42|NT|41|Markus|10||0|42|Und Jesus ruft sie zu sich und sagt zu ihnen: Ihr wisst, dass die, welche als Fürsten der Völker gelten, sie knechten und ihre Grossen über sie Gewalt üben.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.43|NT|41|Markus|10||0|43|Unter euch ist es aber nicht so, sondern wer unter euch gross sein will, sei euer Diener,|ZUE1931|Public Domain MRK.10.44|NT|41|Markus|10||0|44|und wer unter euch der Erste sein will, sei der Knecht aller;|ZUE1931|Public Domain MRK.10.45|NT|41|Markus|10||0|45|denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, damit ihm gedient werde, sondern damit er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.46|NT|41|Markus|10||0|46|UND sie kamen nach Jericho. Und als er und seine Jünger und viel Volk von Jericho hinwegzogen, sass der Sohn des Timäus, Bartimäus, ein blinder Bettler, am Wege.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.47|NT|41|Markus|10||0|47|Als der hörte, dass es Jesus der Nazarener sei, fing er an zu schreien: Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!|ZUE1931|Public Domain MRK.10.48|NT|41|Markus|10||0|48|Und es bedrohten ihn viele, er solle schweigen; er schrie jedoch noch viel mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner!|ZUE1931|Public Domain MRK.10.49|NT|41|Markus|10||0|49|Und Jesus stand still und sagte: Rufet ihn! Und sie rufen den Blinden und sagen zu ihm: Sei getrost, steh auf; er ruft dich!|ZUE1931|Public Domain MRK.10.50|NT|41|Markus|10||0|50|Der aber warf seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.51|NT|41|Markus|10||0|51|Und Jesus begann und sprach zu ihm: Was willst du, dass ich dir tun soll? Der Blinde aber sagte zu ihm: Rabbuni, dass ich wiedersehen kann.|ZUE1931|Public Domain MRK.10.52|NT|41|Markus|10||0|52|Da sprach Jesus zu ihm: Geh hin; dein Glaube hat dich gerettet. Und alsbald sah er wieder und folgte ihm auf dem Wege nach.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.1|NT|41|Markus|11||0|1|UND als sie in die Nähe Jerusalems gegen Bethphage und Bethanien am Ölberg kamen, sandte er zwei seiner Jünger|ZUE1931|Public Domain MRK.11.2|NT|41|Markus|11||0|2|und sagte zu ihnen: Gehet in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich, wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch kein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringet es her!|ZUE1931|Public Domain MRK.11.3|NT|41|Markus|11||0|3|Und wenn jemand zu euch sagt: Was macht ihr da? so saget: Der Herr bedarf seiner, und er schickt es alsbald wieder hierher.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.4|NT|41|Markus|11||0|4|Da gingen sie hin und fanden ein Füllen an einer Türe angebunden aussen auf der Strasse, und sie banden es los.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.5|NT|41|Markus|11||0|5|Und einige der dort Stehenden sagten zu ihnen: Was macht ihr, dass ihr das Füllen losbindet?|ZUE1931|Public Domain MRK.11.6|NT|41|Markus|11||0|6|Sie aber sagten zu ihnen, wie Jesus befohlen hatte, und man liess sie gewähren.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.7|NT|41|Markus|11||0|7|Und sie brachten das Füllen zu Jesus und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich auf dasselbe.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.8|NT|41|Markus|11||0|8|Und viele breiteten ihre Kleider auf den Weg, andre aber grüne Zweige, die sie auf den Feldern abgeschnitten hatten.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.9|NT|41|Markus|11||0|9|"Und die vorangingen und die nachfolgten, riefen: ""Hosianna!"" / ""Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!"" /"|ZUE1931|Public Domain MRK.11.10|NT|41|Markus|11||0|10|"Gepriesen sei das Reich unsres Vaters David, das da kommt! / ""Hosianna"" in den Höhen!"|ZUE1931|Public Domain MRK.11.11|NT|41|Markus|11||0|11|Und er ging nach Jerusalem hinein in den Tempel, und nachdem er alles ringsumher angesehen hatte, ging er, da es schon spät an der Zeit war, mit den Zwölfen hinaus nach Bethanien.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.12|NT|41|Markus|11||0|12|UND als sie am folgenden Tage von Bethanien weggegangen waren, hungerte ihn.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.13|NT|41|Markus|11||0|13|Und er sah von ferne einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und ging hin, ob er nun auch etwas daran fände. Und als er zu ihm hin kam, fand er nichts als Blätter es war nämlich nicht die Zeit der Feigen.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.14|NT|41|Markus|11||0|14|Und er begann und sprach zu ihm: In Ewigkeit soll nie mehr jemand Frucht von dir essen! Und seine Jünger hörten es.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.15|NT|41|Markus|11||0|15|UND sie kamen nach Jerusalem. Und als er in den Tempel hineingegangen war, fing er an, die, welche im Tempel verkauften und kauften, hinauszutreiben, und stiess die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer um|ZUE1931|Public Domain MRK.11.16|NT|41|Markus|11||0|16|und liess es nicht zu, dass jemand ein Gefäss durch den Tempel trug.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.17|NT|41|Markus|11||0|17|"Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: ""Mein Haus soll ein Bethaus heissen für alle Völker""? Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht."|ZUE1931|Public Domain MRK.11.18|NT|41|Markus|11||0|18|Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten es und suchten, wie sie ihn ins Verderben bringen könnten; denn sie fürchteten ihn. Alles Volk nämlich erstaunte über seine Lehre.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.19|NT|41|Markus|11||0|19|Und als es Abend geworden war, ging er zur Stadt hinaus.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.20|NT|41|Markus|11||0|20|UND als sie am Morgen vorübergingen, sahen sie den Feigenbaum bis zu den Wurzeln verdorrt.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.21|NT|41|Markus|11||0|21|Da erinnerte sich Petrus und sagte zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.22|NT|41|Markus|11||0|22|Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habet Glauben an Gott!|ZUE1931|Public Domain MRK.11.23|NT|41|Markus|11||0|23|Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge sagt: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, dem wird es zuteil werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.24|NT|41|Markus|11||0|24|Darum sage ich euch: Alles, um was ihr betet und bittet, glaubet (nur), dass ihr es empfangen habt, und es wird euch zuteil werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.25|NT|41|Markus|11||0|25|Und wenn ihr dasteht und betet, so vergebet, wenn ihr etwas wider jemand habt, damit auch euer Vater in den Himmeln euch eure Verfehlungen vergibt.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.26|NT|41|Markus|11||0|26|[Wenn aber ihr nicht vergebt, wird auch euer Vater in den Himmeln eure Verfehlungen nicht vergeben.]|ZUE1931|Public Domain MRK.11.27|NT|41|Markus|11||0|27|UND sie kamen wieder nach Jerusalem. Und während er im Tempel umherging, kamen die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm,|ZUE1931|Public Domain MRK.11.28|NT|41|Markus|11||0|28|und sie sagten zu ihm: In was für einer Vollmacht tust du dies? oder wer hat dir diese Vollmacht gegeben, das zu tun?|ZUE1931|Public Domain MRK.11.29|NT|41|Markus|11||0|29|Jesus aber sprach zu ihnen: Ich will eine Frage an euch richten, und ihr sollt mir antworten; dann will ich euch sagen, in was für einer Vollmacht ich dies tue.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.30|NT|41|Markus|11||0|30|Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir!|ZUE1931|Public Domain MRK.11.31|NT|41|Markus|11||0|31|Und sie überlegten miteinander; Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er erwidern: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?|ZUE1931|Public Domain MRK.11.32|NT|41|Markus|11||0|32|Sollen wir vielmehr sagen: Von Menschen? - Sie fürchteten (nämlich) das Volk; denn alle hielten dafür, Johannes sei wirklich ein Prophet gewesen.|ZUE1931|Public Domain MRK.11.33|NT|41|Markus|11||0|33|Und sie antworteten Jesus und sagten: Wir wissen es nicht. Da sprach Jesus zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in was für einer Vollmacht ich dies tue.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.1|NT|41|Markus|12||0|1|UND er fing an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und zog ausser Landes.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.2|NT|41|Markus|12||0|2|Und als die Zeit da war, sandte er zu den Weingärtnern einen Knecht, um bei den Weingärtnern von den Früchten des Weinbergs (seinen Anteil) in Empfang zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.3|NT|41|Markus|12||0|3|Und sie ergriffen ihn, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.4|NT|41|Markus|12||0|4|Und er sandte wieder einen andern Knecht zu ihnen, den schlugen sie auf den Kopf und misshandelten ihn.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.5|NT|41|Markus|12||0|5|Und er sandte einen andern, den töteten sie, und viele andre, die einen schlugen sie, die andern töteten sie.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.6|NT|41|Markus|12||0|6|Noch einen hatte er, einen geliebten Sohn; den sandte er zuletzt zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.7|NT|41|Markus|12||0|7|Jene Weingärtner aber sagten zueinander: Dies ist der Erbe; kommet, lasset uns ihn töten, so wird das Erbgut unser sein.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.8|NT|41|Markus|12||0|8|Und sie ergriffen ihn, töteten ihn und warfen ihn zum Weinberg hinaus.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.9|NT|41|Markus|12||0|9|Was wird der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.10|NT|41|Markus|12||0|10|Habt ihr|ZUE1931|Public Domain MRK.12.11|NT|41|Markus|12||0|11|"durch den Herrn ist dieser es geworden, / und er ist wunderbar in unsern Augen""?"|ZUE1931|Public Domain MRK.12.12|NT|41|Markus|12||0|12|Da suchten sie ihn festzunehmen und fürchteten doch das Volk; denn sie merkten, dass er das Gleichnis gegen sie gesagt hatte. Und sie verliessen ihn und gingen hinweg.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.13|NT|41|Markus|12||0|13|UND sie senden zu ihm etliche der Pharisäer und der Anhänger des Herodes, um ihn bei einem Ausspruch zu fangen.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.14|NT|41|Markus|12||0|14|Und sie kommen und sagen zu ihm: Meister, wir wissen, dass du wahrhaft bist und auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst die Person der Menschen nicht an, sondern lehrst den Weg Gottes nach der Wahrheit. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu geben, oder nicht? Sollen wir sie geben oder nicht geben?|ZUE1931|Public Domain MRK.12.15|NT|41|Markus|12||0|15|Da er aber ihre Heuchelei kannte, sprach er zu ihnen: Was versucht ihr mich? Bringet mir einen Denar, damit ich ihn sehe!|ZUE1931|Public Domain MRK.12.16|NT|41|Markus|12||0|16|Da brachten sie einen. Und er sagte zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift? Sie antworteten ihm: Des Kaisers.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.17|NT|41|Markus|12||0|17|Da sprach Jesus zu ihnen: Gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie verwunderten sich über ihn.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.18|NT|41|Markus|12||0|18|UND es kamen Sadduzäer zu ihm, die bekanntlich sagen, es gebe keine Auferstehung, und sie fragten ihn:|ZUE1931|Public Domain MRK.12.19|NT|41|Markus|12||0|19|"Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: ""Wenn jemandes Bruder stirbt und eine Frau zurücklässt und kein Kind hinterlässt, soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen schaffen."""|ZUE1931|Public Domain MRK.12.20|NT|41|Markus|12||0|20|Es waren sieben Brüder. Und der erste nahm eine Frau, und als er starb, hinterliess er keine Nachkommen.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.21|NT|41|Markus|12||0|21|Und der zweite nahm sie und starb, ohne Nachkommen zurückzulassen, und der dritte ebenso;|ZUE1931|Public Domain MRK.12.22|NT|41|Markus|12||0|22|und die sieben hinterliessen keine Nachkommen. Zuletzt von allen starb auch die Frau.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.23|NT|41|Markus|12||0|23|Welchem von ihnen wird sie in der Auferstehung als Frau angehören? Die sieben haben sie ja|ZUE1931|Public Domain MRK.12.24|NT|41|Markus|12||0|24|Jesus sprach zu ihnen: Irrt ihr nicht deshalb, weil ihr die Schriften nicht kennt noch die Kraft Gottes?|ZUE1931|Public Domain MRK.12.25|NT|41|Markus|12||0|25|Denn wenn sie von den Toten auferstehen, heiraten sie nicht und werden nicht verheiratet, sondern sie sind wie Engel in den Himmeln.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.26|NT|41|Markus|12||0|26|Was aber die Toten betrifft, dass sie auferweckt werden, habt ihr|ZUE1931|Public Domain MRK.12.27|NT|41|Markus|12||0|27|Er ist nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebendigen. Ihr irrt sehr.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.28|NT|41|Markus|12||0|28|UND einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander disputierten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen trefflich geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das erste Gebot unter allen?|ZUE1931|Public Domain MRK.12.29|NT|41|Markus|12||0|29|"Jesus antwortete: Das erste ist: ""Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist allein Herr;"|ZUE1931|Public Domain MRK.12.30|NT|41|Markus|12||0|30|"und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Denken und aus deiner ganzen Kraft."""|ZUE1931|Public Domain MRK.12.31|NT|41|Markus|12||0|31|"Das zweite ist dieses: ""Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."" Grösser als diese ist kein andres Gebot."|ZUE1931|Public Domain MRK.12.32|NT|41|Markus|12||0|32|"Und der Schriftgelehrte sagte zu ihm: Trefflich, Meister, nach der Wahrheit hast du gesagt: ""Er ist nur einer, und es gibt keinen andern ausser ihm"";"|ZUE1931|Public Domain MRK.12.33|NT|41|Markus|12||0|33|und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzer Erkenntnis und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.34|NT|41|Markus|12||0|34|Und da Jesus sah, dass er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reiche Gottes. Und niemand wagte es mehr, ihn zu fragen.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.35|NT|41|Markus|12||0|35|UND Jesus begann und sprach, indem er im Tempel lehrte: Wie können die Schriftgelehrten sagen, dass der Christus Davids Sohn sei?|ZUE1931|Public Domain MRK.12.36|NT|41|Markus|12||0|36|"David selbst hat durch den heiligen Geist gesagt: ""Der Herr sprach zu meinem Herrn: / Setze dich zu meiner Rechten, / bis ich hinlege deine Feinde / unter deine Füsse!"""|ZUE1931|Public Domain MRK.12.37|NT|41|Markus|12||0|37|"David selbst nennt ihn ""Herr""; und woher ist er"|ZUE1931|Public Domain MRK.12.38|NT|41|Markus|12||0|38|UND er sprach in seiner Lehre: Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gern in langen Gewändern einhergehen und die Begrüssungen auf den Märkten|ZUE1931|Public Domain MRK.12.39|NT|41|Markus|12||0|39|und den Vorsitz in den Synagogen und die obersten Plätze bei den Mahlzeiten lieben.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.40|NT|41|Markus|12||0|40|Sie, die die Häuser der Witwen aufzehren und(um so) strengeres Gericht empfangen.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.41|NT|41|Markus|12||0|41|UND er setzte sich dem Opferstock gegenüber und sah zu, wie das Volk Geld in den Opferstock einlegte. Und viele Reiche legten viel ein.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.42|NT|41|Markus|12||0|42|Und eine arme Witwe kam und legte zwei Heller das ist ein Rappen ein.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.43|NT|41|Markus|12||0|43|Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle, die in den Opferstock eingelegt haben.|ZUE1931|Public Domain MRK.12.44|NT|41|Markus|12||0|44|Denn alle haben aus ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat aus ihrem Mangel heraus alles eingelegt, was sie hatte, ihr ganzes Gut.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.1|NT|41|Markus|13||0|1|UND während er aus dem Tempel ging, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Meister, siehe, was für Steine und was für Bauten!|ZUE1931|Public Domain MRK.13.2|NT|41|Markus|13||0|2|Und Jesus sprach zu ihm: Siehst du diese grossen Bauten? Kein Stein wird auf dem andern bleiben, der nicht zerstört würde.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.3|NT|41|Markus|13||0|3|UND als er auf dem Ölberg gegenüber dem Tempel sass, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas für sich allein:|ZUE1931|Public Domain MRK.13.4|NT|41|Markus|13||0|4|Sage uns, wann wird dies geschehen, und was ist das Zeichen dafür, wann dies alles vollendet werden soll?|ZUE1931|Public Domain MRK.13.5|NT|41|Markus|13||0|5|Jesus aber fing an, zu ihnen zu sagen: Sehet zu, dass euch niemand irreführe!|ZUE1931|Public Domain MRK.13.6|NT|41|Markus|13||0|6|Viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin's, und werden viele irreführen.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.7|NT|41|Markus|13||0|7|Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören werdet, so erschrecket nicht; es muss so kommen, aber es ist noch nicht das Ende.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.8|NT|41|Markus|13||0|8|Denn erheben wird sich Volk wider Volk und Reich wider Reich; es werden da und dort Erdbeben kommen, es werden Hungersnöte kommen. Dies ist der Anfang der Wehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.9|NT|41|Markus|13||0|9|Ihr aber, sehet auf euch selbst! Man wird euch an die Gerichte überliefern, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden, und vor Statthalter und Könige werdet ihr gestellt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.10|NT|41|Markus|13||0|10|Und unter allen Völkern muss zuvor das Evangelium gepredigt werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.11|NT|41|Markus|13||0|11|Wenn sie euch dann hinführen, um euch zu überliefern, so sorget euch nicht zum voraus darum, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet! Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der heilige Geist.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.12|NT|41|Markus|13||0|12|Und ein Bruder wird den andern zum Tode überliefern und ein Vater das Kind, und Kinder werden wider die Eltern auftreten und sie zum Tode bringen;|ZUE1931|Public Domain MRK.13.13|NT|41|Markus|13||0|13|und ihr werdet um meines Namens willen von jedermann gehasst sein. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.14|NT|41|Markus|13||0|14|"WENN ihr aber den ""Greuel der Verwüstung"" stehen seht, wo er nicht sollte - wer es liest, der merke darauf! - dann sollen die in Judäa ins Gebirge fliehen;"|ZUE1931|Public Domain MRK.13.15|NT|41|Markus|13||0|15|wer auf dem Dach ist, soll nicht hinabsteigen und nicht hineingehen, um etwas aus seinem Haus zu holen,|ZUE1931|Public Domain MRK.13.16|NT|41|Markus|13||0|16|und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.17|NT|41|Markus|13||0|17|Wehe aber den Schwangern und den Stillenden in jenen Tagen!|ZUE1931|Public Domain MRK.13.18|NT|41|Markus|13||0|18|Betet aber, dass es nicht in den Winter falle.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.19|NT|41|Markus|13||0|19|Denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie von Anfang der Schöpfung an, die Gott erschaffen hat, bis jetzt keine solche gewesen ist und keine sein wird.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.20|NT|41|Markus|13||0|20|Und wenn der Herr die Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.21|NT|41|Markus|13||0|21|Und wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, siehe, dort, so glaubet es nicht!|ZUE1931|Public Domain MRK.13.22|NT|41|Markus|13||0|22|Es werden aber falsche Christus und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten irrezuführen.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.23|NT|41|Markus|13||0|23|Ihr jedoch, sehet zu! Ich habe euch alles vorhergesagt.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.24|NT|41|Markus|13||0|24|"ABER in jenen Tagen, nach jener Drangsal, ""wird die Sonne sich verfinstern, und der Mond wird seinen Schein nicht geben"","|ZUE1931|Public Domain MRK.13.25|NT|41|Markus|13||0|25|"""und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte in den Himmeln werden erschüttert werden""."|ZUE1931|Public Domain MRK.13.26|NT|41|Markus|13||0|26|"Und dann wird man ""den Sohn des Menschen auf den Wolken kommen"" sehen mit grosser Macht und Herrlichkeit."|ZUE1931|Public Domain MRK.13.27|NT|41|Markus|13||0|27|Und dann wird er die Engel aussenden und die Auserwählten versammeln von den vier Winden her, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.28|NT|41|Markus|13||0|28|Vom Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und die Blätter hervorwachsen, merkt man, dass der Sommer nahe ist.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.29|NT|41|Markus|13||0|29|So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, merken, dass er nahe vor der Türe ist.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.30|NT|41|Markus|13||0|30|Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen sein wird.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.31|NT|41|Markus|13||0|31|Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.32|NT|41|Markus|13||0|32|Über jenen Tag aber oder jene Stunde weiss niemand etwas, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern nur der Vater.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.33|NT|41|Markus|13||0|33|SEHET zu, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.34|NT|41|Markus|13||0|34|Es ist wie bei einem Mann, der ausser Landes reiste, sein Haus verliess und seinen Knechten Vollmacht gab, jedem sein Werk, und dem Türhüter befahl, dass er wachen solle -|ZUE1931|Public Domain MRK.13.35|NT|41|Markus|13||0|35|wachet also! denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am späten Abend oder um Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am frühen Morgen;|ZUE1931|Public Domain MRK.13.36|NT|41|Markus|13||0|36|damit er nicht, wenn er auf einmal kommt, euch schlafend finde.|ZUE1931|Public Domain MRK.13.37|NT|41|Markus|13||0|37|Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!|ZUE1931|Public Domain MRK.14.1|NT|41|Markus|14||0|1|NACH zwei Tagen war aber das Fest des Passa und der ungesäuerten Brote. Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten trachteten darnach, wie sie ihn mit List festnehmen und töten könnten.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.2|NT|41|Markus|14||0|2|Sie sagten nämlich: Nicht am Fest, damit kein Aufruhr des Volkes entsteht!|ZUE1931|Public Domain MRK.14.3|NT|41|Markus|14||0|3|UND als er in Bethanien im Hause Simons des Aussätzigen war, kam, während er bei Tische sass, eine Frau mit einer Alabasterflasche voll echter, teurer Nardensalbe; sie zerbrach die Alabasterflasche und goss sie ihm über das Haupt.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.4|NT|41|Markus|14||0|4|Da murrten etliche bei sich selbst: Wozu ist diese Vergeudung der Salbe geschehen?|ZUE1931|Public Domain MRK.14.5|NT|41|Markus|14||0|5|Man hätte diese Salbe ja für mehr als dreihundert Denare verkaufen und (den Erlös) den Armen geben können. Und sie fuhren sie an.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.6|NT|41|Markus|14||0|6|Jesus aber sprach: Lasset sie! Was betrübt ihr sie? Sie hat eine schöne Tat an mir getan.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.7|NT|41|Markus|14||0|7|Die Armen habt ihr ja allezeit bei euch, und sooft ihr wollt, könnt ihr ihnen wohltun; mich aber habt ihr nicht allezeit.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.8|NT|41|Markus|14||0|8|Was sie vermochte, hat sie getan; sie hat im voraus meinen Leib zum Begräbnis gesalbt.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.9|NT|41|Markus|14||0|9|Und wahrlich, ich sage euch: Wo immer in der ganzen Welt das Evangelium gepredigt wird, da wird auch das, was sie getan hat, zu ihrem Gedächtnis erzählt werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.10|NT|41|Markus|14||0|10|UND Judas Ischarioth, jener eine von den Zwölfen, ging hin zu den Hohenpriestern, um ihn an sie zu verraten.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.11|NT|41|Markus|14||0|11|Sie aber freuten sich, als sie es hörten, und versprachen, ihm Geld zu geben. Und er trachtete darnach, wie er ihn bei guter Gelegenheit verriete.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.12|NT|41|Markus|14||0|12|UND am ersten Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passalamm schlachtete, sagten seine Jünger zu ihm: Wohin willst du, dass wir gehen und Vorbereitungen treffen, damit du das Passamahl essen kannst?|ZUE1931|Public Domain MRK.14.13|NT|41|Markus|14||0|13|Und er sandte zwei seiner Jünger und sagte zu ihnen: Gehet in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug mit Wasser trägt; folget ihm,|ZUE1931|Public Domain MRK.14.14|NT|41|Markus|14||0|14|und wo er hineingeht, da saget zu dem Hausherrn: Der Meister lässt sagen: Wo ist meine Herberge, in der ich mit meinen Jüngern das Passamahl essen kann?|ZUE1931|Public Domain MRK.14.15|NT|41|Markus|14||0|15|Und er wird euch ein grosses Obergemach zeigen, das mit Polstern belegt und bereit ist; und dort bereitet es für uns zu!|ZUE1931|Public Domain MRK.14.16|NT|41|Markus|14||0|16|Da gingen die Jünger hin, kamen in die Stadt und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passamahl.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.17|NT|41|Markus|14||0|17|UND als es Abend geworden war, kam er mit den Zwölfen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.18|NT|41|Markus|14||0|18|Und während sie bei Tische sassen und assen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten, (einer,) der mit mir isst.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.19|NT|41|Markus|14||0|19|Sie fingen an, betrübt zu werden und einer nach dem andern zu ihm zu sagen: Doch nicht ich?|ZUE1931|Public Domain MRK.14.20|NT|41|Markus|14||0|20|Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir die Hand in die Schüssel taucht.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.21|NT|41|Markus|14||0|21|Denn der Sohn des Menschen zwar geht dahin, wie von ihm geschrieben steht; aber wehe dem Menschen, durch den der Sohn des Menschen verraten wird! Es wäre ihm besser, wenn er nicht geboren wäre, jener Mensch.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.22|NT|41|Markus|14||0|22|UND als sie assen, nahm er Brot, sprach das Dankgebet darüber, brach es, gab es ihnen und sagte: Nehmet! Das ist mein Leib.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.23|NT|41|Markus|14||0|23|Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet darüber und gab ihnen denselben; und sie tranken alle daraus.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.24|NT|41|Markus|14||0|24|Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.25|NT|41|Markus|14||0|25|Wahrlich, ich sage euch: Ich werde vom Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinken bis zu jenem Tage, wo ich es neu trinken werde im Reiche Gottes.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.26|NT|41|Markus|14||0|26|UND nachdem sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.27|NT|41|Markus|14||0|27|"Und Jesus sprach zu ihnen: Ihr werdet alle Anstoss nehmen; denn es steht geschrieben: ""Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe werden sich zerstreuen."""|ZUE1931|Public Domain MRK.14.28|NT|41|Markus|14||0|28|Aber wenn ich auferweckt worden bin, werde ich euch nach Galiläa vorangehen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.29|NT|41|Markus|14||0|29|Da sagte Petrus zu ihm: Wenn auch alle Anstoss nehmen werden, so doch ich nicht.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.30|NT|41|Markus|14||0|30|Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Du wirst heute in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, mich dreimal verleugnen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.31|NT|41|Markus|14||0|31|Er aber redete überlaut: Wenn ich gleich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen. Ebenso sagten aber auch (die andern) alle.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.32|NT|41|Markus|14||0|32|Und sie kommen in ein Gut namens Gethsemane. Und er sagt zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis ich gebetet habe!|ZUE1931|Public Domain MRK.14.33|NT|41|Markus|14||0|33|Und er nimmt den Petrus und den Jakobus und den Johannes mit sich und fängt an, zu erschrecken und heftig zu zagen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.34|NT|41|Markus|14||0|34|Und er sagt zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode bekümmert; bleibet hier und wachet!|ZUE1931|Public Domain MRK.14.35|NT|41|Markus|14||0|35|Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf die Erde und betete, wenn es möglich wäre, möchte die Stunde an ihm vorübergehen,|ZUE1931|Public Domain MRK.14.36|NT|41|Markus|14||0|36|und sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich; lass diesen Kelch an mir vorübergehen! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.37|NT|41|Markus|14||0|37|Und er kommt und findet sie schlafend; und er sagt zu Petrus: Simon, du schläfst? Vermochtest du nicht eine Stunde zu wachen?|ZUE1931|Public Domain MRK.14.38|NT|41|Markus|14||0|38|Wachet, und betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber ist schwach.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.39|NT|41|Markus|14||0|39|Und er ging wiederum hin und betete und sprach dasselbe Wort.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.40|NT|41|Markus|14||0|40|Und als er zurückkam, fand er sie schlafend; denn ihre Augen waren vom Schlaf ganz überwältigt, und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.41|NT|41|Markus|14||0|41|Und er kommt zum drittenmal und sagt zu ihnen: Schlafet nur weiter und ruhet! - Es ist genug. Die Stunde ist gekommen; siehe, der Sohn des Menschen wird überliefert in die Hände der Sünder.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.42|NT|41|Markus|14||0|42|Stehet auf, lasset uns gehen! Siehe, der mich verrät, ist genaht.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.43|NT|41|Markus|14||0|43|UND alsbald, während er noch redet, kommt Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine Schar mit Schwertern und Stöcken von den Hohenpriestern und Schriftgelehrten und Ältesten her.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.44|NT|41|Markus|14||0|44|Es hatte aber der, welcher ihn verraten wollte, ihnen ein Zeichen angegeben und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist's; nehmet ihn fest und führet ihn sicher ab!|ZUE1931|Public Domain MRK.14.45|NT|41|Markus|14||0|45|Und wie er kam, trat er sogleich auf ihn zu und sagte: Rabbi! und küsste ihn.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.46|NT|41|Markus|14||0|46|Da legten sie Hand an ihn und nahmen ihn fest.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.47|NT|41|Markus|14||0|47|Einer aber von denen, die dabeistanden, zog das Schwert, schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.48|NT|41|Markus|14||0|48|Und Jesus begann und sprach zu ihnen: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Stöcken, um mich zu ergreifen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.49|NT|41|Markus|14||0|49|Täglich war ich bei euch im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht festgenommen. Doch die Schriften müssen erfüllt werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.50|NT|41|Markus|14||0|50|Da verliessen ihn alle und flohen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.51|NT|41|Markus|14||0|51|Und ein Jüngling ging ihm nach, der war mit einem linnenen Gewand auf dem blossen Leib bekleidet; und sie wollten ihn festnehmen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.52|NT|41|Markus|14||0|52|Er aber liess das Gewand fahren und entfloh nackt.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.53|NT|41|Markus|14||0|53|UND sie führten Jesus ab zum Hohenpriester; und alle Hohenpriester und Ältesten und Schriftgelehrten kamen zusammen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.54|NT|41|Markus|14||0|54|Und Petrus folgte ihm von ferne bis hinein in den Palast des Hohenpriesters; und er sass bei den Dienern und wärmte sich am Feuer.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.55|NT|41|Markus|14||0|55|Die Hohenpriester aber und der ganze Rat suchten Zeugnis wider Jesus, um ihn zum Tode zu bringen, und sie fanden keins.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.56|NT|41|Markus|14||0|56|Denn viele redeten falsches Zeugnis wider ihn, und die Zeugnisse waren nicht gleich.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.57|NT|41|Markus|14||0|57|Und etliche traten auf und redeten falsches Zeugnis wider ihn, indem sie aussagten:|ZUE1931|Public Domain MRK.14.58|NT|41|Markus|14||0|58|Wir haben ihn sagen hören: Ich werde diesen mit Händen gemachten Tempel zerstören und nach drei Tagen einen andern aufbauen, der nicht mit Händen gemacht ist.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.59|NT|41|Markus|14||0|59|Und auch so war ihr Zeugnis nicht gleich.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.60|NT|41|Markus|14||0|60|Da stand der Hohepriester auf, trat in die Mitte und fragte Jesus: Antwortest du nichts auf das, was diese wider dich zeugen?|ZUE1931|Public Domain MRK.14.61|NT|41|Markus|14||0|61|Er aber schwieg und antwortete nichts. Wiederum fragte ihn der Hohepriester und sagte zu ihm: Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten?|ZUE1931|Public Domain MRK.14.62|NT|41|Markus|14||0|62|Jesus aber sprach: Ich bin's; und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.63|NT|41|Markus|14||0|63|Da zerreisst der Hohepriester seine Kleider und sagt: Was bedürfen wir weiter Zeugen?|ZUE1931|Public Domain MRK.14.64|NT|41|Markus|14||0|64|Ihr habt die Lästerung gehört. Was meint ihr? Sie alle aber sprachen das Urteil über ihn, er sei des Todes schuldig.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.65|NT|41|Markus|14||0|65|Und einige fingen an, ihn anzuspeien und ihm das Angesicht zu verhüllen, ihn auf den Kopf zu schlagen und zu ihm zu sagen: Offenbare, (wer dich schlägt)! Und die Diener versetzten ihm Schläge ins Gesicht.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.66|NT|41|Markus|14||0|66|UND während Petrus unten im Hofe war, kam eine von den Mägden des Hohenpriesters.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.67|NT|41|Markus|14||0|67|Und als sie den Petrus sah, wie er sich wärmte, blickte sie ihn an und sagte: Auch du warst mit dem Nazarener Jesus.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.68|NT|41|Markus|14||0|68|Er leugnete jedoch und sagte: Ich weiss nicht und verstehe nicht, was du meinst. Und er ging hinaus in den Vorhof. Und der Hahn krähte.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.69|NT|41|Markus|14||0|69|Und als die Magd ihn sah, fing sie von neuem an, zu denen, die dabeistanden, zu sagen: Das ist einer von ihnen.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.70|NT|41|Markus|14||0|70|Da leugnete er abermals. Und bald nachher sagten wiederum die Dabeistehenden zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer von ihnen; denn du bist ein Galiläer.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.71|NT|41|Markus|14||0|71|Er aber fing an, zu fluchen und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet.|ZUE1931|Public Domain MRK.14.72|NT|41|Markus|14||0|72|Und alsbald krähte der Hahn zum zweitenmal. Da erinnerte sich Petrus des Wortes, wie Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er verhüllte sich und weinte.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.1|NT|41|Markus|15||0|1|UND alsbald am Morgen fassten die Hohenpriester mit den Ältesten und Schriftgelehrten und der ganze Rat einen Beschluss und liessen Jesus fesseln, abführen und dem Pilatus überliefern.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.2|NT|41|Markus|15||0|2|Und Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er aber antwortete und sprach zu ihm: Du sagst es.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.3|NT|41|Markus|15||0|3|Und die Hohenpriester brachten viele Anklagen gegen ihn vor.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.4|NT|41|Markus|15||0|4|Da fragte ihn Pilatus wiederum: Antwortest du nichts? Sieh, wie viele Anklagen sie gegen dich vorbringen.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.5|NT|41|Markus|15||0|5|Doch Jesus antwortete nichts mehr, sodass Pilatus sich verwunderte.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.6|NT|41|Markus|15||0|6|AN jedem Fest aber liess er ihnen einen Gefangenen frei, den sie sich|ZUE1931|Public Domain MRK.15.7|NT|41|Markus|15||0|7|Es lag aber der, welcher den Namen Barabbas trug, in Fesseln mit den Aufrührern, die in dem Aufruhr einen Mord begangen hatten.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.8|NT|41|Markus|15||0|8|Und das Volk zog hinauf und fing an, zu begehren, (dass er täte,) wie er ihnen zu tun pflegte.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.9|NT|41|Markus|15||0|9|Da antwortete ihnen Pilatus: Wollt ihr, dass ich euch den König der Juden freilasse?|ZUE1931|Public Domain MRK.15.10|NT|41|Markus|15||0|10|Denn er erkannte, dass ihn die Hohenpriester aus Neid überliefert hatten.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.11|NT|41|Markus|15||0|11|Doch die Hohenpriester wiegelten das Volk auf, damit er ihnen lieber den Barabbas freiliesse.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.12|NT|41|Markus|15||0|12|Pilatus aber antwortete wiederum und sprach zu ihnen: Was soll ich dann mit dem tun, den ihr den König der Juden nennt?|ZUE1931|Public Domain MRK.15.13|NT|41|Markus|15||0|13|Sie schrieen jedoch abermals: Kreuzige ihn!|ZUE1931|Public Domain MRK.15.14|NT|41|Markus|15||0|14|Pilatus aber sagte zu ihnen: Was hat er denn Böses getan? Da schrieen sie überlaut: Kreuzige ihn!|ZUE1931|Public Domain MRK.15.15|NT|41|Markus|15||0|15|Weil aber Pilatus dem Volke Genüge leisten wollte, liess er ihnen Barabbas frei und überwies Jesus, nachdem er ihn hatte geisseln lassen, zur Kreuzigung.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.16|NT|41|Markus|15||0|16|DIE Soldaten aber führten ihn hinein in den Palast das ist die Burg des Statthalters und riefen die ganze Kohorte zusammen.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.17|NT|41|Markus|15||0|17|Und sie zogen ihm ein Purpurgewand an, flochten eine Dornenkrone und setzten sie ihm auf.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.18|NT|41|Markus|15||0|18|Dann fingen sie an, ihn zu begrüssen: Heil dir, König der Juden!|ZUE1931|Public Domain MRK.15.19|NT|41|Markus|15||0|19|und schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt, spieen ihn an, beugten die Kniee und huldigten ihm.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.20|NT|41|Markus|15||0|20|Und nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm das Purpurgewand aus und legten ihm seine Kleider an. UND sie führten ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.21|NT|41|Markus|15||0|21|Und sie zwangen einen Vorübergehenden, der vom Felde kam, Simon aus Cyrene, den Vater von Alexander und Rufus, ihm das Kreuz zu tragen.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.22|NT|41|Markus|15||0|22|Und sie brachten ihn auf den Platz Golgotha das heisst übersetzt: Schädel.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.23|NT|41|Markus|15||0|23|Und sie gaben ihm mit Myrrhe gewürzten Wein; aber er nahm ihn nicht.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.24|NT|41|Markus|15||0|24|Und sie kreuzigten ihn und verteilten seine Kleider unter sich, indem sie das Los über sie warfen, was jeder bekommen sollte.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.25|NT|41|Markus|15||0|25|Es war aber die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.26|NT|41|Markus|15||0|26|Und die Aufschrift mit der Angabe seiner Schuld lautete: Der König der Juden.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.27|NT|41|Markus|15||0|27|Und mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.28|NT|41|Markus|15||0|28|"Da wurde die Schriftstelle erfüllt, die sagt: ""Und er wurde unter die Übeltäter gezählt""."|ZUE1931|Public Domain MRK.15.29|NT|41|Markus|15||0|29|Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sagten: Ha, der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust,|ZUE1931|Public Domain MRK.15.30|NT|41|Markus|15||0|30|rette dich selbst und steige vom Kreuz herab!|ZUE1931|Public Domain MRK.15.31|NT|41|Markus|15||0|31|Ebenso spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten untereinander und sagten: Andre hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.32|NT|41|Markus|15||0|32|Der Christus, der König Israels, steige jetzt vom Kreuz herab, damit wir sehen und glauben! Auch die, welche mit ihm gekreuzigt worden waren, schmähten ihn.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.33|NT|41|Markus|15||0|33|UND als die sechste Stunde eingetreten war, kam eine Finsternis über die ganze Erde bis zur neunten Stunde.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.34|NT|41|Markus|15||0|34|"Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: ""Elohi, Elohi, lama sabachthani?"" das heisst übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?."|ZUE1931|Public Domain MRK.15.35|NT|41|Markus|15||0|35|Und als es einige von denen hörten, die dabeistanden, sagten sie: Siehe, er ruft den Elia.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.36|NT|41|Markus|15||0|36|Einer aber lief, füllte einen Schwamm mit Essig, steckte ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken, indem er sagte: Halt, lasset uns sehen, ob Elia kommt, um ihn herabzunehmen!|ZUE1931|Public Domain MRK.15.37|NT|41|Markus|15||0|37|Da stiess Jesus einen lauten Schrei aus und verschied.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.38|NT|41|Markus|15||0|38|Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben bis unten.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.39|NT|41|Markus|15||0|39|Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüber in der Nähe stand, sah, dass er auf diese Weise verschieden war, sprach er: Dieser Mensch war in Wahrheit Gottes Sohn.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.40|NT|41|Markus|15||0|40|Es sahen aber auch Frauen von ferne zu, unter ihnen auch Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus dem Jüngern und von Joses, und Salome,|ZUE1931|Public Domain MRK.15.41|NT|41|Markus|15||0|41|die ihm, als er in Galiläa war, folgten und dienten, und viele andre, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.42|NT|41|Markus|15||0|42|UND als es schon Abend geworden war es war nämlich Rüsttag, das ist der Tag vor dem Sabbat,|ZUE1931|Public Domain MRK.15.43|NT|41|Markus|15||0|43|kam Joseph aus Arimathäa, ein angesehener Ratsherr, der ebenfalls auf das Reich Gottes wartete, und wagte es, ging zu Pilatus hinein und erbat sich den Leib Jesu.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.44|NT|41|Markus|15||0|44|Pilatus aber verwunderte sich, dass er schon tot sein sollte, liess den Hauptmann zu sich rufen und fragte ihn, ob er schon lange gestorben sei.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.45|NT|41|Markus|15||0|45|Und als er es vom Hauptmann erfahren hatte, schenkte er dem Joseph den Leichnam.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.46|NT|41|Markus|15||0|46|Dieser kaufte Leinwand, nahm ihn herab, hüllte ihn in die Leinwand, legte ihn in eine Gruft, die in einen Felsen gehauen war, und wälzte einen Stein vor die Türe der Gruft.|ZUE1931|Public Domain MRK.15.47|NT|41|Markus|15||0|47|Maria aus Magdala aber und die Maria des Joses sahen, wo er hingelegt worden war.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.1|NT|41|Markus|16||0|1|UND als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala und die Maria des Jakobus und Salome Balsam, um hinzugehen und ihn zu salben.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.2|NT|41|Markus|16||0|2|Und sehr früh am ersten Tag der Woche kamen sie zur Gruft, als die Sonne aufgegangen war.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.3|NT|41|Markus|16||0|3|Und sie sagten zueinander: Wer wird uns den Stein von der Türe der Gruft wegwälzen?|ZUE1931|Public Domain MRK.16.4|NT|41|Markus|16||0|4|Und wie sie aufblickten, sahen sie, dass der Stein fortgewälzt war. Er war nämlich sehr gross.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.5|NT|41|Markus|16||0|5|Und sie gingen in die Gruft hinein und sahen einen Jüngling zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem langen weissen Gewand; und sie erschraken.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.6|NT|41|Markus|16||0|6|Er aber sagte zu ihnen: Erschrecket nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferweckt worden, er ist nicht hier; siehe da den Ort, wo sie ihn hingelegt haben.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.7|NT|41|Markus|16||0|7|Aber gehet hin, saget seinen Jüngern und dem Petrus: Er geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.8|NT|41|Markus|16||0|8|Und sie gingen hinaus und flohen von der Gruft, denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas, denn sie fürchteten sich.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.9|NT|41|Markus|16||0|9|ALS er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria aus Magdala, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.10|NT|41|Markus|16||0|10|Diese ging hin und verkündigte es denen, die um ihn gewesen waren, welche trauerten und weinten.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.11|NT|41|Markus|16||0|11|Und als diese hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.12|NT|41|Markus|16||0|12|Darnach aber offenbarte er sich in andrer Gestalt zweien von ihnen unterwegs, als sie aufs Land gingen.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.13|NT|41|Markus|16||0|13|Und diese gingen hin und verkündigten es den übrigen; doch auch ihnen glaubten sie es nicht.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.14|NT|41|Markus|16||0|14|Später offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie bei Tische sassen, und schalt ihren Unglauben und die Härte ihres Herzens, weil sie denen, die ihn nach seiner Auferweckung gesehen, nicht geglaubt hatten.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.15|NT|41|Markus|16||0|15|Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium allen, die erschaffen sind!|ZUE1931|Public Domain MRK.16.16|NT|41|Markus|16||0|16|Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber nicht gläubig geworden ist, wird verurteilt werden.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.17|NT|41|Markus|16||0|17|An Zeichen aber werden folgende die Gläubiggewordenen begleiten: in meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; in neuen Zungen werden sie reden;|ZUE1931|Public Domain MRK.16.18|NT|41|Markus|16||0|18|Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches getrunken haben, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden genesen.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.19|NT|41|Markus|16||0|19|Der Herr Jesus nun wurde, nachdem er zu ihnen geredet hatte, in den Himmel emporgehoben und setzte sich zur Rechten Gottes.|ZUE1931|Public Domain MRK.16.20|NT|41|Markus|16||0|20|Sie aber zogen aus und predigten überall, indem der Herr mitwirkte und das Wort durch die begleitenden Zeichen bestätigte.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.1|NT|42|Lukas|1||0|1|DA nun schon viele es unternommen haben, eine Erzählung der Ereignisse abzufassen, die sich unter uns zugetragen haben,|ZUE1931|Public Domain LUK.1.2|NT|42|Lukas|1||0|2|wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen gewesen sind und Diener des Wortes,|ZUE1931|Public Domain LUK.1.3|NT|42|Lukas|1||0|3|hielt auch ich es für gut, nachdem ich allem von vorn an genau nachgegangen, es der Reihenfolge nach für dich aufzuzeichnen, hochangesehener Theophilus,|ZUE1931|Public Domain LUK.1.4|NT|42|Lukas|1||0|4|damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, über die du unterrichtet worden bist.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.5|NT|42|Lukas|1||0|5|IN den Tagen des Herodes, des Königs des jüdischen Landes, war ein Priester mit Namen Zacharias aus der Dienstabteilung des Abia, der hatte ein Weib von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.6|NT|42|Lukas|1||0|6|Sie waren aber beide gerecht vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des Herrn untadelig.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.7|NT|42|Lukas|1||0|7|Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren schon betagt.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.8|NT|42|Lukas|1||0|8|Es begab sich aber, als er in der Reihe seiner Abteilung vor Gott Priesterdienst tat,|ZUE1931|Public Domain LUK.1.9|NT|42|Lukas|1||0|9|da wurde er nach dem Brauch des Priesterdienstes durch das Los bestimmt, in den Tempel des Herrn zu gehen und zu räuchern.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.10|NT|42|Lukas|1||0|10|Und die ganze Menge des Volkes stand betend draussen zur Stunde des Räucheropfers.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.11|NT|42|Lukas|1||0|11|Es erschien ihm aber ein Engel des Herrn, der zur Rechten des Räucheraltars stand.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.12|NT|42|Lukas|1||0|12|Und Zacharias erschrak, als er ihn sah, und Furcht überfiel ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.13|NT|42|Lukas|1||0|13|Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört worden, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.14|NT|42|Lukas|1||0|14|Und du wirst voll Freude und Jubel sein, und viele werden sich über seine Geburt freuen.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.15|NT|42|Lukas|1||0|15|Denn er wird gross sein vor dem Herrn, und Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und mit dem heiligen Geist wird er erfüllt werden schon von Mutterleib an.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.16|NT|42|Lukas|1||0|16|Und viele von den Söhnen Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, zurückbringen;|ZUE1931|Public Domain LUK.1.17|NT|42|Lukas|1||0|17|und er wird vor ihm her gehen im Geist und in der Kraft des Elia, um die Herzen der Väter zu den Kindern zurückzubringen und die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten, um dem Herrn ein wohlgerüstetes Volk zu bereiten.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.18|NT|42|Lukas|1||0|18|Und Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und mein Weib ist schon betagt.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.19|NT|42|Lukas|1||0|19|Da antwortete der Engel und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.20|NT|42|Lukas|1||0|20|Und siehe, du wirst stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tage, wo dies geschehen wird, darum, weil du nicht geglaubt hast meinen Worten, die zu ihrer Zeit in Erfüllung gehen werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.21|NT|42|Lukas|1||0|21|Und das Volk wartete auf Zacharias; und sie verwunderten sich, dass er so lange im Tempel blieb.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.22|NT|42|Lukas|1||0|22|Als er aber herauskam, konnte er nicht zu ihnen reden, und sie merkten, dass er im Tempel eine Erscheinung gesehen hatte. Und er winkte ihnen und blieb stumm.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.23|NT|42|Lukas|1||0|23|Und es geschah, als die Tage seines Dienstes vollendet waren, da ging er hinweg in sein Haus.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.24|NT|42|Lukas|1||0|24|Nach diesen Tagen aber wurde Elisabeth, sein Weib, schwanger; und sie verbarg sich fünf Monate und sagte:|ZUE1931|Public Domain LUK.1.25|NT|42|Lukas|1||0|25|So hat mir der Herr getan in den Tagen, in denen er darauf geachtet hat, meine Schmach unter den Menschen hinwegzunehmen.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.26|NT|42|Lukas|1||0|26|IM sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt|ZUE1931|Public Domain LUK.1.27|NT|42|Lukas|1||0|27|zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Joseph aus dem Hause Davids; und der Name der Jungfrau war Maria.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.28|NT|42|Lukas|1||0|28|Und er kam zu ihr herein und sprach: Sei gegrüsst, du Begnadete! Der Herr ist mit dir.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.29|NT|42|Lukas|1||0|29|Sie aber erschrak über das Wort und sann darüber nach, was das für ein Gruss sei.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.30|NT|42|Lukas|1||0|30|Da sprach der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! denn du hast Gnade bei Gott gefunden.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.31|NT|42|Lukas|1||0|31|Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.32|NT|42|Lukas|1||0|32|Dieser wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,|ZUE1931|Public Domain LUK.1.33|NT|42|Lukas|1||0|33|und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.34|NT|42|Lukas|1||0|34|Maria aber sagte zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiss?|ZUE1931|Public Domain LUK.1.35|NT|42|Lukas|1||0|35|Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; daher wird auch das Heilige, das gezeugt wird, Sohn Gottes genannt werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.36|NT|42|Lukas|1||0|36|Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter; und dies ist der sechste Monat für sie, die unfruchtbar hiess.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.37|NT|42|Lukas|1||0|37|"Denn ""kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein""."|ZUE1931|Public Domain LUK.1.38|NT|42|Lukas|1||0|38|Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.39|NT|42|Lukas|1||0|39|MARIA aber machte sich in diesen Tagen auf und wanderte eilends nach dem Bergland in eine Stadt Judas|ZUE1931|Public Domain LUK.1.40|NT|42|Lukas|1||0|40|und trat in das Haus des Zacharias und begrüsste Elisabeth.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.41|NT|42|Lukas|1||0|41|Und es begab sich, als Elisabeth den Gruss der Maria hörte, da hüpfte das Kind in ihrem Leibe, und Elisabeth wurde mit dem heiligen Geist erfüllt|ZUE1931|Public Domain LUK.1.42|NT|42|Lukas|1||0|42|und brach mit lauter Stimme in die Worte aus: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.43|NT|42|Lukas|1||0|43|Und woher wird mir dies zuteil, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?|ZUE1931|Public Domain LUK.1.44|NT|42|Lukas|1||0|44|Denn siehe, als der Klang deines Grusses in mein Ohr drang, hüpfte das Kind mit Frohlocken in meinem Leibe.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.45|NT|42|Lukas|1||0|45|Und selig ist die, welche geglaubt hat, dass sich erfüllen wird, was vom Herrn zu ihr geredet worden ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.46|NT|42|Lukas|1||0|46|Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.47|NT|42|Lukas|1||0|47|"und mein Geist ""frohlockt über Gott, meinen Heiland"", /"|ZUE1931|Public Domain LUK.1.48|NT|42|Lukas|1||0|48|"dass er ""hingesehen hat auf die Niedrigkeit seiner Magd""; / denn siehe, von jetzt an werden mich seligpreisen alle Geschlechter. /"|ZUE1931|Public Domain LUK.1.49|NT|42|Lukas|1||0|49|"Denn Grosses hat mir der Mächtige getan, / und ""heilig ist sein Name"", /"|ZUE1931|Public Domain LUK.1.50|NT|42|Lukas|1||0|50|"und ""seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht / über die, welche ihn fürchten"". /"|ZUE1931|Public Domain LUK.1.51|NT|42|Lukas|1||0|51|"Er hat Macht geübt mit seinem Arm; / ""er hat zerstreut, die hochmütig sind"" in ihres Herzens Sinn; /"|ZUE1931|Public Domain LUK.1.52|NT|42|Lukas|1||0|52|er hat Gewaltige von den Thronen gestossen / und Niedrige erhöht. /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.53|NT|42|Lukas|1||0|53|"""Hungrige hat er mit Gütern erfüllt"" / und Reiche leer hinweggeschickt. /"|ZUE1931|Public Domain LUK.1.54|NT|42|Lukas|1||0|54|Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, / zu gedenken der Barmherzigkeit, /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.55|NT|42|Lukas|1||0|55|wie er geredet hat zu unsern Vätern, / gegenüber Abraham und seiner Nachkommenschaft in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.56|NT|42|Lukas|1||0|56|Maria aber blieb gegen drei Monate bei ihr und kehrte|ZUE1931|Public Domain LUK.1.57|NT|42|Lukas|1||0|57|FÜR Elisabeth aber erfüllte sich die Zeit, dass sie gebären sollte, und sie gebar einen Sohn.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.58|NT|42|Lukas|1||0|58|Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, dass der Herr seine Barmherzigkeit an ihr gross gemacht hatte, und freuten sich mit ihr.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.59|NT|42|Lukas|1||0|59|Und es begab sich am achten Tage, dass sie kamen, um das Kindlein zu beschneiden; und sie wollten es nach dem Namen seines Vaters Zacharias nennen.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.60|NT|42|Lukas|1||0|60|Da begann seine Mutter und sagte: Nein, sondern er soll Johannes heissen.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.61|NT|42|Lukas|1||0|61|Und sie sagten zu ihr: Es ist niemand in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen trägt.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.62|NT|42|Lukas|1||0|62|Sie winkten aber seinem Vater, wie er wolle, dass er heissen sollte.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.63|NT|42|Lukas|1||0|63|Und er forderte ein Schreibtäfelchen und schrieb die Worte: Johannes ist sein Name. Und sie verwunderten sich alle.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.64|NT|42|Lukas|1||0|64|Sofort aber tat sich sein Mund auf und seine Zunge (löste sich), und er redete und pries Gott.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.65|NT|42|Lukas|1||0|65|Und es kam Furcht über alle, die in ihrer Nähe wohnten, und durch das ganze Bergland von Judäa hin wurden alle diese Dinge erzählt.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.66|NT|42|Lukas|1||0|66|Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sagten: Was wird wohl aus diesem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.67|NT|42|Lukas|1||0|67|UND sein Vater Zacharias wurde mit dem heiligen Geist erfüllt und sprach aus Eingebung:|ZUE1931|Public Domain LUK.1.68|NT|42|Lukas|1||0|68|"""Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels""; / denn er hat sich seines Volkes angenommen und ihm Erlösung bereitet /"|ZUE1931|Public Domain LUK.1.69|NT|42|Lukas|1||0|69|und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils / in dem Hause Davids, seines Knechtes, /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.70|NT|42|Lukas|1||0|70|wie er geredet hat durch den Mund seiner heiligen, von Ewigkeit her ausgesandten Propheten: /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.71|NT|42|Lukas|1||0|71|Errettung von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.72|NT|42|Lukas|1||0|72|Barmherzigkeit zu erweisen unsern Vätern / und zu gedenken seines heiligen Bundes, /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.73|NT|42|Lukas|1||0|73|des Eides, den er Abraham, unsrem Vater, geschworen hat, / uns zu verleihen,|ZUE1931|Public Domain LUK.1.74|NT|42|Lukas|1||0|74|dass wir, / erlöst aus der Hand unsrer Feinde, / ohne Furcht ihm dienen /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.75|NT|42|Lukas|1||0|75|in Heiligkeit und Gerechtigkeit / vor ihm alle unsre Tage. /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.76|NT|42|Lukas|1||0|76|Aber auch du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden; / denn du wirst vor dem Herrn her gehen, seine Wege zu bereiten, /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.77|NT|42|Lukas|1||0|77|um Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volk / in Vergebung ihrer Sünden, /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.78|NT|42|Lukas|1||0|78|wegen der mitleidsvollen Barmherzigkeit unsres Gottes, / womit auf uns strahlen wird der Aufgang aus der Höhe, /|ZUE1931|Public Domain LUK.1.79|NT|42|Lukas|1||0|79|zu leuchten denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, / zu leiten unsre Füsse auf den Weg des Friedens.|ZUE1931|Public Domain LUK.1.80|NT|42|Lukas|1||0|80|Das Kindlein aber wuchs und wurde stark im Geist und war in der Einöde bis zum Tage seines Auftretens vor Israel.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.1|NT|42|Lukas|2||0|1|ES begab sich aber in jenen Tagen, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl erging, dass der ganze Erdkreis sich einschätzen lassen sollte.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.2|NT|42|Lukas|2||0|2|Diese Schatzung war die erste und geschah, als Quirinius Statthalter in Syrien war.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.3|NT|42|Lukas|2||0|3|Und es machten sich alle auf, um sich einschätzen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.4|NT|42|Lukas|2||0|4|Aber auch Joseph ging von Galiläa aus der Stadt Nazareth hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, welche Bethlehem heisst, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,|ZUE1931|Public Domain LUK.2.5|NT|42|Lukas|2||0|5|um sich mit Maria, seiner Verlobten, die schwanger war, einschätzen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.6|NT|42|Lukas|2||0|6|Es begab sich aber, während sie dort waren, da vollendeten sich die Tage, dass sie gebären sollte.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.7|NT|42|Lukas|2||0|7|Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil sie in der Herberge keinen Platz fanden.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.8|NT|42|Lukas|2||0|8|Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde, die hielten Nachtwache über ihre Herde.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.9|NT|42|Lukas|2||0|9|Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und Lichtglanz des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich sehr.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.10|NT|42|Lukas|2||0|10|Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volke widerfahren wird;|ZUE1931|Public Domain LUK.2.11|NT|42|Lukas|2||0|11|denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher der Christus ist, der Herr, in der Stadt Davids.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.12|NT|42|Lukas|2||0|12|Und das sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.13|NT|42|Lukas|2||0|13|Und auf einmal war bei dem Engel die Menge des himmlischen Heeres, die lobten Gott und sprachen:|ZUE1931|Public Domain LUK.2.14|NT|42|Lukas|2||0|14|Ehre sei Gott in den Höhen / und Friede auf Erden / unter den Menschen, an denen Gott Wohlgefallen hat.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.15|NT|42|Lukas|2||0|15|Und es begab sich, als die Engel von ihnen gen Himmel gefahren waren, da sprachen die Hirten zueinander: Lasset uns doch nach Bethlehem hingehen und diese Sache sehen, die geschehen ist und die der Herr uns kundgetan hat.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.16|NT|42|Lukas|2||0|16|Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, und das Kind in der Krippe liegend.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.17|NT|42|Lukas|2||0|17|Als sie es aber gesehen hatten, machten sie das Wort kund, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.18|NT|42|Lukas|2||0|18|Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.19|NT|42|Lukas|2||0|19|Maria aber behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.20|NT|42|Lukas|2||0|20|Und die Hirten kehrten zurück und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie es ihnen gesagt worden war.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.21|NT|42|Lukas|2||0|21|UND als acht Tage vollendet waren, nach denen man ihn beschneiden musste, da wurde ihm der Name Jesus gegeben, der von dem Engel genannt worden war, ehe er im Mutterleib empfangen wurde.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.22|NT|42|Lukas|2||0|22|Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen -|ZUE1931|Public Domain LUK.2.23|NT|42|Lukas|2||0|23|"wie im Gesetz des Herrn geschrieben steht: ""Alle männliche Erstgeburt soll dem Herrn geheiligt heissen"" -"|ZUE1931|Public Domain LUK.2.24|NT|42|Lukas|2||0|24|"und um ein Opfer zu bringen nach der Bestimmung im Gesetz des Herrn: ""ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben""."|ZUE1931|Public Domain LUK.2.25|NT|42|Lukas|2||0|25|Und siehe, es war in Jerusalem ein Mann namens Simeon, und dieser Mann war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der heilige Geist war auf ihm.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.26|NT|42|Lukas|2||0|26|Und er hatte vom heiligen Geist die Zusage empfangen, dass er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen hätte.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.27|NT|42|Lukas|2||0|27|Und er kam, erfüllt vom Geist, in den Tempel. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hereinbrachten, um mit ihm nach der Gewohnheit des Gesetzes zu tun,|ZUE1931|Public Domain LUK.2.28|NT|42|Lukas|2||0|28|da nahm er es auf die Arme und pries Gott und sprach:|ZUE1931|Public Domain LUK.2.29|NT|42|Lukas|2||0|29|Jetzt lässest du deinen Knecht, o Herr, / nach deinem Wort in Frieden dahingehen; /|ZUE1931|Public Domain LUK.2.30|NT|42|Lukas|2||0|30|denn meine Augen haben dein Heil gesehen, /|ZUE1931|Public Domain LUK.2.31|NT|42|Lukas|2||0|31|das du im Angesicht aller Völker bereitet hast, /|ZUE1931|Public Domain LUK.2.32|NT|42|Lukas|2||0|32|ein Licht zur Erleuchtung der Heiden / und zur Verherrlichung deines Volkes Israel.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.33|NT|42|Lukas|2||0|33|Und sein Vater und seine Mutter verwunderten sich über das, was über ihn gesagt wurde.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.34|NT|42|Lukas|2||0|34|Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird -|ZUE1931|Public Domain LUK.2.35|NT|42|Lukas|2||0|35|aber auch dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen - damit aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.36|NT|42|Lukas|2||0|36|Und es war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuels aus dem Stamm Asser, die war hochbetagt, nachdem sie nach ihrer Jungfrauschaft|ZUE1931|Public Domain LUK.2.37|NT|42|Lukas|2||0|37|und war Witwe bis zum Alter von 84 Jahren; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.38|NT|42|Lukas|2||0|38|Und zu ebendieser Stunde trat sie hinzu und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Israels warteten.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.39|NT|42|Lukas|2||0|39|Und nachdem sie alles nach dem Gesetz des Herrn vollbracht hatten, kehrten sie zurück nach Galiläa in ihre Stadt Nazareth.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.40|NT|42|Lukas|2||0|40|Das Kindlein aber wuchs und wurde stark, indem es mit Weisheit erfüllt wurde, und die Gnade Gottes war auf ihm.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.41|NT|42|Lukas|2||0|41|UND seine Eltern zogen jährlich am Passafest nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.42|NT|42|Lukas|2||0|42|Und als er zwölf Jahre alt geworden war, gingen sie nach der Gewohnheit des Festes hinauf.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.43|NT|42|Lukas|2||0|43|Und als sie die Tage vollendet hatten und wieder heimkehrten, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem; und seine Eltern wussten es nicht.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.44|NT|42|Lukas|2||0|44|Weil sie aber meinten, er sei unter der Reisegesellschaft, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.45|NT|42|Lukas|2||0|45|Und da sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.46|NT|42|Lukas|2||0|46|Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel, wie er mitten unter den Lehrern sass, ihnen zuhörte und sie fragte.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.47|NT|42|Lukas|2||0|47|Es erstaunten aber alle, die ihn hörten, über seine Einsicht und seine Antworten.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.48|NT|42|Lukas|2||0|48|Und als sie ihn sahen, wurden sie bestürzt, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich suchen dich mit Schmerzen.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.49|NT|42|Lukas|2||0|49|Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?|ZUE1931|Public Domain LUK.2.50|NT|42|Lukas|2||0|50|Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.51|NT|42|Lukas|2||0|51|Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle die Worte in ihrem Herzen.|ZUE1931|Public Domain LUK.2.52|NT|42|Lukas|2||0|52|Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und Menschen.|ZUE1931|Public Domain LUK.3.1|NT|42|Lukas|3||0|1|IM fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius aber, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes Fürst von Galiläa, sein Bruder Philippus aber Fürst der Landschaft Ituräa und Trachonitis und Lysanias Fürst von Abilene,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.2|NT|42|Lukas|3||0|2|unter dem Hohenpriester Hannas und Kajaphas, da erging das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias, in der Wüste.|ZUE1931|Public Domain LUK.3.3|NT|42|Lukas|3||0|3|Und er begab sich in die ganze Landschaft am Jordan und predigte, man solle sich taufen lassen auf Grund der Busse zur Vergebung der Sünden,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.4|NT|42|Lukas|3||0|4|"wie im Buch der Reden des Propheten Jesaja geschrieben steht: (Es erschallt) ""die Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Strassen gerade!"|ZUE1931|Public Domain LUK.3.5|NT|42|Lukas|3||0|5|Jedes Tal soll ausgefüllt und jeder Berg und Hügel niedrig gemacht werden, und das Krumme soll zu geraden Wegen und die rauhen sollen zu ebenen Wegen werden,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.6|NT|42|Lukas|3||0|6|"und alles Fleisch soll das Heil Gottes sehen."""|ZUE1931|Public Domain LUK.3.7|NT|42|Lukas|3||0|7|Er sprach nun zu der Volksmenge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Natterngezücht, wer hat euch unterwiesen, dass ihr dem zukünftigen Zorn entrinnen werdet?|ZUE1931|Public Domain LUK.3.8|NT|42|Lukas|3||0|8|Bringet darum Früchte, die der Busse gemäss sind, und fanget nicht an, bei euch selber zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.|ZUE1931|Public Domain LUK.3.9|NT|42|Lukas|3||0|9|Schon ist aber auch die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.|ZUE1931|Public Domain LUK.3.10|NT|42|Lukas|3||0|10|Und die Volksmenge fragte ihn: Was sollen wir nun tun?|ZUE1931|Public Domain LUK.3.11|NT|42|Lukas|3||0|11|Er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Röcke hat, gebe|ZUE1931|Public Domain LUK.3.12|NT|42|Lukas|3||0|12|Es kamen aber auch Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sagten zu ihm: Meister, was sollen wir tun?|ZUE1931|Public Domain LUK.3.13|NT|42|Lukas|3||0|13|Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als was euch verordnet ist!|ZUE1931|Public Domain LUK.3.14|NT|42|Lukas|3||0|14|Es fragten ihn aber auch Soldaten: Und was sollen wir tun? Und er sprach zu ihnen: Begehet gegen niemand Gewalttat noch Erpressung und begnüget euch mit eurem Solde!|ZUE1931|Public Domain LUK.3.15|NT|42|Lukas|3||0|15|Da aber das Volk in Erwartung stand und alle sich in ihren Herzen über Johannes Gedanken machten, ob er vielleicht der Christus sei,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.16|NT|42|Lukas|3||0|16|begann Johannes und sprach zu allen: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber der, welcher stärker ist als ich, und ich bin nicht würdig, ihm den Riemen seiner Schuhe zu lösen. Er wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen.|ZUE1931|Public Domain LUK.3.17|NT|42|Lukas|3||0|17|Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand, um seine Tenne zu fegen und den Weizen in seine Scheune zu sammeln; die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.|ZUE1931|Public Domain LUK.3.18|NT|42|Lukas|3||0|18|Indem er nun noch viele andre Mahnungen gab, verkündigte er dem Volke frohe Botschaft.|ZUE1931|Public Domain LUK.3.19|NT|42|Lukas|3||0|19|Der Fürst Herodes aber, der von ihm zurechtgewiesen wurde wegen Herodias, der Frau seines Bruders, und wegen all des Bösen, das Herodes getan hatte,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.20|NT|42|Lukas|3||0|20|fügte zu allem noch dies hinzu: Er liess den Johannes ins Gefängnis einschliessen.|ZUE1931|Public Domain LUK.3.21|NT|42|Lukas|3||0|21|ES begab sich aber, als alles Volk sich taufen liess und auch Jesus getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf|ZUE1931|Public Domain LUK.3.22|NT|42|Lukas|3||0|22|"und der heilige Geist schwebte in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab, und aus dem Himmel erscholl eine Stimme: ""Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden."""|ZUE1931|Public Domain LUK.3.23|NT|42|Lukas|3||0|23|UND er, Jesus, war, als er auftrat, etwa dreissig Jahre alt und war, wie man annahm, ein Sohn des Joseph, der (war ein Sohn) des Eli,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.24|NT|42|Lukas|3||0|24|der des Matthat, der des Levi, der des Melchi, der des Jannai, der des Joseph,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.25|NT|42|Lukas|3||0|25|der des Mattathias, der des Amos, der des Nahum, der des Hesli, der des Naggai,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.26|NT|42|Lukas|3||0|26|der des Maath, der des Mattathias, der des Semein, der des Josech, der des Joda,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.27|NT|42|Lukas|3||0|27|der des Johanan, der des Resa, der des Serubbabel, der des Sealthiel, der des Neri,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.28|NT|42|Lukas|3||0|28|der des Melchi, der des Addi, der des Kosam, der des Elmadam, der des Er,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.29|NT|42|Lukas|3||0|29|der des Jesus, der des Elieser, der des Jorim, der des Matthat, der des Levi,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.30|NT|42|Lukas|3||0|30|der des Simeon, der des Juda, der des Joseph, der des Jonam, der des Eljakim,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.31|NT|42|Lukas|3||0|31|der des Melea, der des Menna, der des Mattatha, der des Nathan, der des David,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.32|NT|42|Lukas|3||0|32|der des Isai, der des Jobed, der des Boas, der des Sala, der des Nahason,(1Ch 2:11 12; Ru 4:20 21): Obed: Salmon|ZUE1931|Public Domain LUK.3.33|NT|42|Lukas|3||0|33|der des Amminadab, der des Admin, der des Arni,(1Ch 2:9 10; Ru 4:19) der des Hezron, der des Perez, der des Juda, (1Ch 2:1-12; 1Mo 29:35) steht statt Admin und Arni nur: Ram|ZUE1931|Public Domain LUK.3.34|NT|42|Lukas|3||0|34|der des Jakob, der des Isaak, der des Abraham, der des Tharah, der des Nahor,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.35|NT|42|Lukas|3||0|35|der des Serug, der des Regu, der des Peleg, der des Heber, der des Selah,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.36|NT|42|Lukas|3||0|36|der des Kainam, der des Arpachsad, der des Sem, der des Noah, der des Lamech,(1Mo 10:24; 11:12 13) vor|ZUE1931|Public Domain LUK.3.37|NT|42|Lukas|3||0|37|der des Methusalah, der des Henoch, der des Jared, der des Mahalaleel, der des Kenan,|ZUE1931|Public Domain LUK.3.38|NT|42|Lukas|3||0|38|der des Enos, der des Seth, der des Adam, der Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.1|NT|42|Lukas|4||0|1|JESUS aber kehrte voll des heiligen Geistes vom Jordan zurück und wurde während vierzig Tagen, vom Geist geleitet, in der Wüste umhergetrieben|ZUE1931|Public Domain LUK.4.2|NT|42|Lukas|4||0|2|und vom Teufel versucht. Und er ass in jenen Tagen nichts; und als sie zu Ende waren, hungerte ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.3|NT|42|Lukas|4||0|3|Der Teufel aber sagte zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so gebiete diesem Stein, dass er Brot werde!|ZUE1931|Public Domain LUK.4.4|NT|42|Lukas|4||0|4|"Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: ""Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben."""|ZUE1931|Public Domain LUK.4.5|NT|42|Lukas|4||0|5|Dann führte er ihn empor und zeigte ihm alle Reiche des Erdkreises in einem Augenblick.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.6|NT|42|Lukas|4||0|6|Und der Teufel sagte zu ihm: Dir will ich alle diese ihre Macht und Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und ich gebe sie, wem ich will.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.7|NT|42|Lukas|4||0|7|Wenn nun du mich anbetest, soll das alles dein sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.8|NT|42|Lukas|4||0|8|"Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: ""Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen."""|ZUE1931|Public Domain LUK.4.9|NT|42|Lukas|4||0|9|Darauf führte er ihn nach Jerusalem, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so stürze dich von hier hinab!|ZUE1931|Public Domain LUK.4.10|NT|42|Lukas|4||0|10|"denn es steht geschrieben: ""Er wird seinen Engel deinethalben / Befehl geben, dich zu bewahren, /"|ZUE1931|Public Domain LUK.4.11|NT|42|Lukas|4||0|11|"und sie werden dich auf den Händen tragen, / damit du deinen Fuss nicht etwa an einen Stein stossest."""|ZUE1931|Public Domain LUK.4.12|NT|42|Lukas|4||0|12|"Da antwortete Jesus und sprach zu ihm: Es ist gesagt: ""Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen."""|ZUE1931|Public Domain LUK.4.13|NT|42|Lukas|4||0|13|Und nachdem der Teufel alle Versuchung vollendet hatte, stand er von ihm ab bis zu gelegener Zeit.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.14|NT|42|Lukas|4||0|14|DA kehrte Jesus in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück; und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen umliegenden Landschaft.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.15|NT|42|Lukas|4||0|15|Und er lehrte in ihren Synagogen, von allen gepriesen.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.16|NT|42|Lukas|4||0|16|Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.17|NT|42|Lukas|4||0|17|Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gegeben; und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben stand:|ZUE1931|Public Domain LUK.4.18|NT|42|Lukas|4||0|18|"""Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu bringen, den Gefangenen Befreiung zu verkündigen und den Blinden das Augenlicht"", ""die Zerschlagenen zu befreien und zu entlassen"","|ZUE1931|Public Domain LUK.4.19|NT|42|Lukas|4||0|19|"""ein angenehmes Jahr des Herrn zu verkündigen."""|ZUE1931|Public Domain LUK.4.20|NT|42|Lukas|4||0|20|Und als er das Buch zugetan hatte, gab er es dem Diener wieder und setzte sich, und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.21|NT|42|Lukas|4||0|21|Er begann aber damit, ihnen zu sagen: Heute ist dieses Schriftwort erfüllt vor euren Ohren.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.22|NT|42|Lukas|4||0|22|Und alle gaben ihm Zeugnis und verwunderten sich über die Worte voll Anmut, die aus seinem Munde kamen, und sagten: Ist dieser nicht der Sohn Josephs?|ZUE1931|Public Domain LUK.4.23|NT|42|Lukas|4||0|23|Und er sprach zu ihnen: Jedenfalls werdet ihr mir dieses Sprichwort sagen: Arzt, heile dich selbst! So grosse Dinge in Kapernaum geschehen sind, wie wir gehört haben - (so grosse) tue auch hier in deiner Vaterstadt!|ZUE1931|Public Domain LUK.4.24|NT|42|Lukas|4||0|24|Er sprach aber: Wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet ist gut aufgenommen in seiner Vaterstadt.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.25|NT|42|Lukas|4||0|25|Der Wahrheit gemäss aber sage ich euch: Viele Witwen waren in den Tagen des Elia in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen war und eine grosse Hungersnot über das ganze Land kam;|ZUE1931|Public Domain LUK.4.26|NT|42|Lukas|4||0|26|und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt, sondern nur zu einer Witwe nach Sarepta in Sidonien.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.27|NT|42|Lukas|4||0|27|Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa; und keiner von ihnen wurde rein, sondern nur der Syrer Naeman.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.28|NT|42|Lukas|4||0|28|Da wurden alle in der Synagoge, als sie dies hörten, voll Zorn|ZUE1931|Public Domain LUK.4.29|NT|42|Lukas|4||0|29|und standen auf, stiessen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn bis zum Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.30|NT|42|Lukas|4||0|30|Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging hinweg.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.31|NT|42|Lukas|4||0|31|UND er kam hinab nach Kapernaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte sie am Sabbat.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.32|NT|42|Lukas|4||0|32|Und sie erstaunten über seine Lehre, denn seine Rede war voll Gewalt.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.33|NT|42|Lukas|4||0|33|Und in der Synagoge war ein Mensch, der von einem Geist, einem unreinen Dämon, besessen war. Und er schrie mit lauter Stimme:|ZUE1931|Public Domain LUK.4.34|NT|42|Lukas|4||0|34|Ach, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, uns zu verderben? Ich weiss, wer du bist: der Heilige Gottes!|ZUE1931|Public Domain LUK.4.35|NT|42|Lukas|4||0|35|Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Da riss ihn der Dämon in die Mitte und fuhr von ihm aus, ohne ihm Schaden zu tun.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.36|NT|42|Lukas|4||0|36|Und Staunen kam über alle, und sie redeten untereinander und sagten: Was ist das für eine Rede? Er gebietet ja den unreinen Geistern mit Gewalt und Macht, und sie fahren aus.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.37|NT|42|Lukas|4||0|37|Und die Kunde von ihm verbreitete sich in jeden Ort der umliegenden Landschaft.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.38|NT|42|Lukas|4||0|38|NACHDEM er sich aber aus der Synagoge aufgemacht hatte, ging er in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon aber war mit einem starken Fieber behaftet, und sie baten ihn für sie.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.39|NT|42|Lukas|4||0|39|Und er trat ihr zu Häupten und bedrohte das Fieber, und es verliess sie. Da stand sie sofort auf und diente ihnen.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.40|NT|42|Lukas|4||0|40|Als aber die Sonne unterging, brachten alle, die Kranke hatten mit mancherlei Leiden, sie zu ihm; und er legte jedem von ihnen die Hände auf und heilte sie.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.41|NT|42|Lukas|4||0|41|Es fuhren aber auch Dämonen von vielen aus, indem sie schrieen: Du bist der Sohn Gottes! Und er bedrohte sie und liess sie nicht reden, weil sie wussten, dass er der Christus sei.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.42|NT|42|Lukas|4||0|42|Als es aber Tag geworden war, ging er hinaus und begab sich an einen einsamen Ort; und die Volksmenge suchte ihn und kam zu ihm, und sie wollten ihn zurückhalten, damit er nicht von ihnen wegginge.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.43|NT|42|Lukas|4||0|43|Er jedoch sprach zu ihnen: Auch den andern Städten muss ich das Evangelium vom Reiche Gottes verkündigen; denn dazu bin ich gesandt.|ZUE1931|Public Domain LUK.4.44|NT|42|Lukas|4||0|44|Und er predigte in den Synagogen des jüdischen Landes.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.1|NT|42|Lukas|5||0|1|ES begab sich aber, als das Volk sich zu ihm drängte und das Wort Gottes hörte, während er am See von Gennesaret stand,|ZUE1931|Public Domain LUK.5.2|NT|42|Lukas|5||0|2|da sah er zwei Schiffe am Ufer des Sees liegen; die Fischer jedoch waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen die Netze.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.3|NT|42|Lukas|5||0|3|Da stieg er in eins der Schiffe, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Lande wegzufahren. Darauf setzte er sich und lehrte die Volksmenge vom Schiffe aus.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.4|NT|42|Lukas|5||0|4|Als er aber aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Höhe, und werfet eure Netze zum Fang aus!|ZUE1931|Public Domain LUK.5.5|NT|42|Lukas|5||0|5|Und Simon antwortete und sagte: Meister, wir haben die ganze Nacht hindurch gearbeitet und nichts gefangen; doch auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.6|NT|42|Lukas|5||0|6|Und als sie dies getan hatten, fingen sie eine grosse Menge Fische; ihre Netze aber wollten zerreissen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.7|NT|42|Lukas|5||0|7|Und sie winkten den Gefährten im andern Schiffe, sie möchten kommen und ihnen helfen; und sie kamen, und sie füllten beide Schiffe, sodass sie zu sinken drohten.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.8|NT|42|Lukas|5||0|8|Als Simon Petrus das sah, warf er sich zu den Knieen Jesu nieder und sprach: Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, o Herr!|ZUE1931|Public Domain LUK.5.9|NT|42|Lukas|5||0|9|Denn Schrecken umfing ihn und alle, die bei ihm waren, wegen des Fischfanges, den sie getan hatten,|ZUE1931|Public Domain LUK.5.10|NT|42|Lukas|5||0|10|ebenso aber auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Genossen waren. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.11|NT|42|Lukas|5||0|11|Und sie brachten die Schiffe ans Land, verliessen alles und folgten ihm nach.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.12|NT|42|Lukas|5||0|12|UND es begab sich, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voll Aussatz. Als der Jesus sah, warf er sich aufs Angesicht nieder und bat ihn: Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.13|NT|42|Lukas|5||0|13|Da streckte er die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will es, werde rein! Und alsbald wich der Aussatz von ihm.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.14|NT|42|Lukas|5||0|14|Und er gebot ihm, es niemandem zu sagen; sondern, (sprach er,) geh hin, zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, wie Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis!|ZUE1931|Public Domain LUK.5.15|NT|42|Lukas|5||0|15|Aber die Rede über ihn breitete sich noch mehr aus; und eine grosse Volksmenge kam zusammen, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.16|NT|42|Lukas|5||0|16|Er jedoch zog sich in einsame Gegenden zurück und verweilte im Gebet.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.17|NT|42|Lukas|5||0|17|UND es begab sich an einem der Tage, dass er lehrte; und es sassen Pharisäer und Gesetzeslehrer da, die aus allen Ortschaften von Galiläa und Judäa und von Jerusalem gekommen waren. Und die Kraft des Herrn (in ihm) war darauf gerichtet, zu heilen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.18|NT|42|Lukas|5||0|18|Und siehe, da trugen Männer auf einem Bett einen Menschen, der gelähmt war, und suchten ihn hineinzubringen und vor ihn hinzulegen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.19|NT|42|Lukas|5||0|19|Und da sie wegen des Volkes keinen Weg fanden, wo sie ihn hineinbringen könnten, stiegen sie auf das Haus und liessen ihn samt dem Bett durch das Ziegeldach hinab in die Mitte vor Jesus hin.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.20|NT|42|Lukas|5||0|20|Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben!|ZUE1931|Public Domain LUK.5.21|NT|42|Lukas|5||0|21|Da fingen die Schriftgelehrten und die Pharisäer an, sich darüber Gedanken zu machen, und sagten: Wer ist dieser, der|ZUE1931|Public Domain LUK.5.22|NT|42|Lukas|5||0|22|Als aber Jesus ihre Gedanken merkte, begann er und sprach zu ihnen: Was macht ihr euch da für Gedanken in euren Herzen?|ZUE1931|Public Domain LUK.5.23|NT|42|Lukas|5||0|23|Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?|ZUE1931|Public Domain LUK.5.24|NT|42|Lukas|5||0|24|Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Macht hat, auf Erden Sünden zu vergeben - sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, hebe dein Bett auf und geh in dein Haus!|ZUE1931|Public Domain LUK.5.25|NT|42|Lukas|5||0|25|Und sofort stand er vor ihren Augen auf, hob (das Bett) auf, worauf er gelegen hatte, ging hinweg in sein Haus und pries Gott.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.26|NT|42|Lukas|5||0|26|Und Staunen ergriff alle, und sie priesen Gott und wurden voll Furcht und sagten: Wir haben heute unglaubliche Dinge gesehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.27|NT|42|Lukas|5||0|27|UND darnach ging er aus und sah einen Zöllner mit Namen Levi an der Zollstätte sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain LUK.5.28|NT|42|Lukas|5||0|28|Da verliess er alles, stand auf und folgte ihm nach.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.29|NT|42|Lukas|5||0|29|Und Levi veranstaltete für ihn ein grosses Mahl in seinem Hause; und es war eine grosse Schar von Zöllnern und andern da, die mit ihnen zu Tische sassen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.30|NT|42|Lukas|5||0|30|Da murrten die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten gegen seine Jünger und sagten: Warum esst und trinkt ihr mit den Zöllnern und Sündern?|ZUE1931|Public Domain LUK.5.31|NT|42|Lukas|5||0|31|Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken;|ZUE1931|Public Domain LUK.5.32|NT|42|Lukas|5||0|32|ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Busse.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.33|NT|42|Lukas|5||0|33|SIE aber sagten zu ihm: Die Jünger des Johannes fasten häufig und verrichten Gebete, ebenso auch die der Pharisäer; die deinigen dagegen essen und trinken.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.34|NT|42|Lukas|5||0|34|Da sprach Jesus zu ihnen: Könnt ihr etwa die Hochzeitsleute zum Fasten bringen, während der Bräutigam bei ihnen ist?|ZUE1931|Public Domain LUK.5.35|NT|42|Lukas|5||0|35|Doch es werden Tage kommen, und dann, wenn der Bräutigam von ihnen genommen sein wird, werden sie fasten in jenen Tagen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.36|NT|42|Lukas|5||0|36|Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Niemand reisst ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; sonst wird er nicht nur das neue zerreissen, sondern auch zu dem alten wird das Stück vom neuen nicht passen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.37|NT|42|Lukas|5||0|37|Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreissen, und er selbst wird verschüttet werden, und die Schläuche werden zugrunde gehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.38|NT|42|Lukas|5||0|38|Sondern neuen Wein soll man in neue Schläuche füllen.|ZUE1931|Public Domain LUK.5.39|NT|42|Lukas|5||0|39|Und niemand, der alten getrunken hat, will neuen; denn er sagt: Der alte ist gut.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.1|NT|42|Lukas|6||0|1|ES begab sich aber, dass er an einem Sabbat durch die Saaten wanderte; und seine Jünger rissen Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und assen sie.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.2|NT|42|Lukas|6||0|2|Da sagten etliche von den Pharisäern zu ihnen: Warum tut ihr, was am Sabbat nicht erlaubt ist?|ZUE1931|Public Domain LUK.6.3|NT|42|Lukas|6||0|3|Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr|ZUE1931|Public Domain LUK.6.4|NT|42|Lukas|6||0|4|Wie er in das Haus Gottes hineinging und die Schaubrote nahm und ass, die niemand essen darf als die Priester allein, und auch seinen Begleitern davon gab?|ZUE1931|Public Domain LUK.6.5|NT|42|Lukas|6||0|5|Und er sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen ist Herr auch über den Sabbat.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.6|NT|42|Lukas|6||0|6|ES begab sich aber an einem andern Sabbat, dass er in die Synagoge ging und lehrte; und daselbst war ein Mensch, dessen rechte Hand erstorben war.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.7|NT|42|Lukas|6||0|7|Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber gaben acht auf ihn, ob er am Sabbat heilen würde, damit sie eine Anklage wider ihn finden könnten.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.8|NT|42|Lukas|6||0|8|Doch er wusste ihre Gedanken. Er sagte aber zu dem Mann, der die erstorbene Hand hatte: Steh auf und stelle dich in die Mitte! Und er stand auf und stellte sich dahin.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.9|NT|42|Lukas|6||0|9|Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, ein Menschenleben zu retten oder zu verderben?|ZUE1931|Public Domain LUK.6.10|NT|42|Lukas|6||0|10|Und indem er sie alle ringsumher ansah, sagte er zu ihm: Strecke deine Hand aus! Der aber tat es, und seine Hand wurde wiederhergestellt.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.11|NT|42|Lukas|6||0|11|Da wurden sie voll sinnloser Wut und unterredeten sich miteinander, was sie Jesus wohl antun könnten.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.12|NT|42|Lukas|6||0|12|ES begab sich aber in diesen Tagen, dass er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.13|NT|42|Lukas|6||0|13|Und als es Tag geworden war, rief er seine Jünger herzu und erwählte aus ihnen zwölf, die er auch Apostel nannte:|ZUE1931|Public Domain LUK.6.14|NT|42|Lukas|6||0|14|Simon, den er auch Petrus nannte, und dessen Bruder Andreas, und Jakobus und Johannes und Philippus und Bartholomäus|ZUE1931|Public Domain LUK.6.15|NT|42|Lukas|6||0|15|und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Simon, genannt Eiferer,|ZUE1931|Public Domain LUK.6.16|NT|42|Lukas|6||0|16|und Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Ischarioth, der zum Verräter wurde.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.17|NT|42|Lukas|6||0|17|UND er stieg mit ihnen hinab und stellte sich auf einen ebenen Platz und (mit ihm) eine grosse Schar seiner Jünger und eine grosse Menge Volkes aus dem ganzen jüdischen Lande und aus Jerusalem und von der Meeresküste von Tyrus und Sidon,|ZUE1931|Public Domain LUK.6.18|NT|42|Lukas|6||0|18|die gekommen waren, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden; und die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.19|NT|42|Lukas|6||0|19|Und alles Volk suchte ihn anzurühren, denn eine Kraft ging von ihm aus und heilte alle.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.20|NT|42|Lukas|6||0|20|UND er erhob seine Augen auf seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn euch gehört das Reich Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.21|NT|42|Lukas|6||0|21|Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr werdet gesättigt werden. Selig seid ihr, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.22|NT|42|Lukas|6||0|22|Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausschliessen und schmähen und euren Namen als einen bösen ächten um des Sohnes des Menschen willen.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.23|NT|42|Lukas|6||0|23|Freuet euch an jenem Tage und frohlocket; denn siehe, euer Lohn wird gross sein im Himmel. Denn ebenso taten ihre Väter den Propheten.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.24|NT|42|Lukas|6||0|24|Doch wehe euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost dahin.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.25|NT|42|Lukas|6||0|25|Wehe euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Wehe euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet trauern und weinen.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.26|NT|42|Lukas|6||0|26|Wehe, wenn alle Menschen gut von euch reden; denn ebenso taten ihre Väter den falschen Propheten.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.27|NT|42|Lukas|6||0|27|EUCH aber, die ihr zuhört, sage ich: Liebet eure Feinde; tut Gutes denen, die euch hassen;|ZUE1931|Public Domain LUK.6.28|NT|42|Lukas|6||0|28|segnet die, welche euch fluchen; bittet für die, welche euch beleidigen!|ZUE1931|Public Domain LUK.6.29|NT|42|Lukas|6||0|29|Dem, der dich auf den Backen schlägt, biete auch den andern dar, und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch den Rock nicht!|ZUE1931|Public Domain LUK.6.30|NT|42|Lukas|6||0|30|Jedem, der dich bittet, gib, und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück!|ZUE1931|Public Domain LUK.6.31|NT|42|Lukas|6||0|31|Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun, ebenso sollt auch ihr ihnen tun.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.32|NT|42|Lukas|6||0|32|Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, was für einen Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben die, welche sie lieben.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.33|NT|42|Lukas|6||0|33|Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder tun dasselbe.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.34|NT|42|Lukas|6||0|34|Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr zurückzuerhalten hofft, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder leihen den Sündern, damit sie das gleiche zurückerhalten.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.35|NT|42|Lukas|6||0|35|Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas zurückzuerwarten. Dann wird euer Lohn gross sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.36|NT|42|Lukas|6||0|36|Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist!|ZUE1931|Public Domain LUK.6.37|NT|42|Lukas|6||0|37|Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet werden, und verurteilet nicht, so werdet ihr nicht verurteilt werden; sprechet frei, so werdet ihr freigesprochen werden!|ZUE1931|Public Domain LUK.6.38|NT|42|Lukas|6||0|38|Gebet, so wird euch gegeben werden! ein gutes, vollgedrücktes, gerütteltes, überfliessendes Mass wird man in euren Schoss geben. Denn mit welchem Mass ihr messt, mit dem wird euch wieder gemessen werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.39|NT|42|Lukas|6||0|39|Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis: Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen?|ZUE1931|Public Domain LUK.6.40|NT|42|Lukas|6||0|40|Ein Jünger ist nicht über dem Meister; jeder aber, wenn er ganz vollendet ist, wird|ZUE1931|Public Domain LUK.6.41|NT|42|Lukas|6||0|41|Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, des Balkens jedoch in deinem eignen Auge wirst du nicht gewahr?|ZUE1931|Public Domain LUK.6.42|NT|42|Lukas|6||0|42|"Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ""Bruder, halt, ich will den Splitter, der in deinem Auge ist, herausziehen"", wenn du selber den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann magst du zusehen, dass du den Splitter herausziehst, der in deines Bruders Auge ist."|ZUE1931|Public Domain LUK.6.43|NT|42|Lukas|6||0|43|DENN es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht bringt, und wiederum keinen faulen Baum, der gute Frucht bringt.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.44|NT|42|Lukas|6||0|44|Denn jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt; von Dornen sammelt man ja keine Feigen, und von einem Dornbusch schneidet man keine Traube.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.45|NT|42|Lukas|6||0|45|Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze seines Herzens das Gute hervor, und der böse bringt aus dem bösen (Schatze seines Herzens) das Böse hervor. Denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.46|NT|42|Lukas|6||0|46|Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr! und tut nicht, was ich sage?|ZUE1931|Public Domain LUK.6.47|NT|42|Lukas|6||0|47|JEDER, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut - ich will euch zeigen, wem er gleich ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.48|NT|42|Lukas|6||0|48|Er ist gleich einem Menschen, der beim Bau eines Hauses tief grub und die Grundmauer auf dem Felsen errichtete. Als aber eine Flut kam, stiess der Wasserstrom an jenes Haus, und er vermochte es nicht zu erschüttern, weil es gut gebaut war.|ZUE1931|Public Domain LUK.6.49|NT|42|Lukas|6||0|49|Wer aber hört und nicht tut, ist gleich einem Menschen, der ein Haus ohne Grundmauer auf das Erdreich baute; und der Wasserstrom stiess daran, und alsbald stürzte es zusammen, und der Einsturz jenes Hauses war gross.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.1|NT|42|Lukas|7||0|1|NACHDEM er vor den Ohren des Volkes alle seine Aussprüche beendet hatte, ging er hinein nach Kapernaum.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.2|NT|42|Lukas|7||0|2|Der Knecht eines Hauptmanns aber, der diesem wert war, lag krank und war am Sterben.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.3|NT|42|Lukas|7||0|3|Da er aber von Jesus gehört hatte, sandte er Älteste der Juden zu ihm und liess ihn bitten, dass er kommen und seinen Knecht retten möchte.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.4|NT|42|Lukas|7||0|4|Sie aber kamen zu Jesus, baten ihn angelegentlich und sagten: Er verdient es, dass du ihm dies gewährst;|ZUE1931|Public Domain LUK.7.5|NT|42|Lukas|7||0|5|denn er hat unser Volk lieb, und er ist es, der uns die Synagoge gebaut hat.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.6|NT|42|Lukas|7||0|6|Da ging Jesus mit ihnen hin. Als er aber nicht mehr fern von dem Hause war, schickte der Hauptmann Freunde und liess ihm sagen: Herr, bemühe dich nicht! denn ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach kommst.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.7|NT|42|Lukas|7||0|7|Daher hielt ich auch mich nicht für würdig, selber zu dir zu kommen; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht geheilt werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.8|NT|42|Lukas|7||0|8|Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Vorgesetzten steht, und unter mir habe ich Soldaten; und sage ich zu diesem: Geh! so geht er; und zu einem andern: Komm! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tue das! so tut er's.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.9|NT|42|Lukas|7||0|9|Als aber Jesus dies hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volke, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Selbst in Israel habe ich so grossen Glauben nicht gefunden.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.10|NT|42|Lukas|7||0|10|Und als die Abgesandten in das Haus zurückkamen, fanden sie den Knecht gesund.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.11|NT|42|Lukas|7||0|11|UND es begab sich bald darauf, dass er nach einer Stadt namens Nain ging; und mit ihm zogen seine Jünger und viel Volk.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.12|NT|42|Lukas|7||0|12|Wie er sich aber dem Stadttor näherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viel Volk aus der Stadt war mit ihr.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.13|NT|42|Lukas|7||0|13|Und als der Herr sie sah, fühlte er Erbarmen mit ihr und sprach zu ihr: Weine nicht!|ZUE1931|Public Domain LUK.7.14|NT|42|Lukas|7||0|14|Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; die Träger aber standen still. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf!|ZUE1931|Public Domain LUK.7.15|NT|42|Lukas|7||0|15|Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.16|NT|42|Lukas|7||0|16|Furcht aber ergriff alle, und sie priesen Gott und sagten: Ein grosser Prophet ist unter uns aufgestanden, und Gott hat sich seines Volkes angenommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.17|NT|42|Lukas|7||0|17|Und diese Rede über ihn verbreitete sich im ganzen jüdischen Lande und in der ganzen Umgegend.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.18|NT|42|Lukas|7||0|18|UND dem Johannes berichteten seine Jünger über dies alles. Da rief Johannes zwei seiner Jünger zu sich,|ZUE1931|Public Domain LUK.7.19|NT|42|Lukas|7||0|19|sandte sie zum Herrn und liess ihm sagen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?|ZUE1931|Public Domain LUK.7.20|NT|42|Lukas|7||0|20|Die Männer aber kamen zu ihm und sagten: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und lässt dir sagen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?|ZUE1931|Public Domain LUK.7.21|NT|42|Lukas|7||0|21|In jener Stunde heilte er viele von Krankheiten und Qualen und bösen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Augenlicht.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.22|NT|42|Lukas|7||0|22|"Und er antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und berichtet dem Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: ""Blinde werden sehend"", Lahme gehen, Aussätzige werden rein, und Taube hören, Tote werden auferweckt, ""Armen wird die frohe Botschaft gebracht"""|ZUE1931|Public Domain LUK.7.23|NT|42|Lukas|7||0|23|und selig ist, wer an mir keinen Anstoss nimmt.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.24|NT|42|Lukas|7||0|24|ALS aber die Boten des Johannes hinweggegangen waren, fing er an, zur Volksmenge von Johannes zu reden: Was zu schauen seid ihr in die Wüste hinausgegangen? Ein Rohr, das vom Wind bewegt wird?|ZUE1931|Public Domain LUK.7.25|NT|42|Lukas|7||0|25|Oder was zu sehen seid ihr hinausgegangen? Einen Menschen, der mit weichen Kleidern angetan ist? Siehe, die in herrlicher Kleidung und Üppigkeit leben, sind in den Königspalästen.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.26|NT|42|Lukas|7||0|26|Oder was zu sehen seid ihr hinausgegangen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: Sogar mehr als einen Propheten.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.27|NT|42|Lukas|7||0|27|"Dieser ist's, über den geschrieben steht: ""Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird."""|ZUE1931|Public Domain LUK.7.28|NT|42|Lukas|7||0|28|Ich sage euch: Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist kein grösserer Prophet als Johannes. Doch der Kleinste im Reiche Gottes ist grösser als er.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.29|NT|42|Lukas|7||0|29|Und alles Volk, das zuhörte, und die Zöllner haben Gott Recht gegeben, indem sie sich mit der Taufe des Johannes taufen liessen.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.30|NT|42|Lukas|7||0|30|Die Pharisäer aber und die Gesetzeskundigen haben den Ratschluss Gottes über sie selber verworfen, indem sie sich von ihm nicht taufen liessen.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.31|NT|42|Lukas|7||0|31|Wem soll ich nun die Menschen dieses Geschlechts vergleichen, und wem sind sie gleich?|ZUE1931|Public Domain LUK.7.32|NT|42|Lukas|7||0|32|Sie sind Kindern gleich, die am Markte sitzen und einander zurufen: Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; / wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.33|NT|42|Lukas|7||0|33|Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der ass nicht Brot und trank nicht Wein; da sagt ihr: Er hat einen Dämon.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.34|NT|42|Lukas|7||0|34|Der Sohn des Menschen ist gekommen, der isst und trinkt; da sagt ihr: Siehe, ein Schlemmer und Zecher, Freund mit Zöllnern und Sündern!|ZUE1931|Public Domain LUK.7.35|NT|42|Lukas|7||0|35|Und die Weisheit ist von allen ihren Kindern gerechtfertigt worden.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.36|NT|42|Lukas|7||0|36|ES bat ihn aber einer der Pharisäer, mit ihm zu essen. Und er ging in das Haus des Pharisäers und setzte sich zu Tische.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.37|NT|42|Lukas|7||0|37|Und siehe, eine Frau in der Stadt, die eine Sünderin war, hatte vernommen, dass er im Hause des Pharisäers zu Tische war, brachte eine Alabasterflasche voll Salbe|ZUE1931|Public Domain LUK.7.38|NT|42|Lukas|7||0|38|und trat hinten zu seinen Füssen, weinte und fing an, seine Füsse mit ihren Tränen zu benetzen, und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes, küsste seine Füsse und salbte sie mit der Salbe.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.39|NT|42|Lukas|7||0|39|Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, sagte er bei sich selbst: Wenn dieser ein Prophet wäre, wüsste er, wer es ist und was für eine Frau, die ihn anrührt, dass sie (nämlich) eine Sünderin ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.40|NT|42|Lukas|7||0|40|Und Jesus begann und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er erwiderte: Meister, sprich!|ZUE1931|Public Domain LUK.7.41|NT|42|Lukas|7||0|41|Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner. Der eine war fünfhundert Denare schuldig, der andre fünfzig.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.42|NT|42|Lukas|7||0|42|Da sie nicht bezahlen konnten, schenkte er es beiden. Welcher von ihnen wird ihn nun am meisten lieben?|ZUE1931|Public Domain LUK.7.43|NT|42|Lukas|7||0|43|Simon antwortete und sagte: Ich denke, der, dem er das meiste geschenkt hat. Da sprach er zu ihm: Du hast recht geurteilt.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.44|NT|42|Lukas|7||0|44|Und indem er sich zu der Frau hinwandte, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen: Wasser für die Füsse hast du mir nicht gegeben; sie aber hat meine Füsse mit ihren Tränen benetzt und mit ihren Haaren getrocknet.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.45|NT|42|Lukas|7||0|45|Einen Kuss hast du mir nicht gegeben; sie aber hat, seit sie hereingekommen ist, nicht aufgehört, meine Füsse zu küssen.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.46|NT|42|Lukas|7||0|46|Mit Öl hast du mein Haupt nicht gesalbt; sie aber hat mit Salbe meine Füsse gesalbt.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.47|NT|42|Lukas|7||0|47|Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.48|NT|42|Lukas|7||0|48|Er sprach aber zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben.|ZUE1931|Public Domain LUK.7.49|NT|42|Lukas|7||0|49|Da fingen die Tischgenossen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der sogar Sünden vergibt?|ZUE1931|Public Domain LUK.7.50|NT|42|Lukas|7||0|50|Er sprach aber zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet; geh hin in Frieden!|ZUE1931|Public Domain LUK.8.1|NT|42|Lukas|8||0|1|UND es begab sich bald darauf, dass er Städte und Dörfer durchwanderte, indem er predigte und das Evangelium vom Reiche Gottes verkündigte, und die Zwölf begleiteten ihn|ZUE1931|Public Domain LUK.8.2|NT|42|Lukas|8||0|2|und einige Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt die aus Magdala, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren,|ZUE1931|Public Domain LUK.8.3|NT|42|Lukas|8||0|3|und Johanna, die Frau des Chusa, eines Beamten des Herodes, und Susanna und viele andre, die mit ihrem Vermögen für sie sorgten.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.4|NT|42|Lukas|8||0|4|ALS aber viel Volk zusammenkam und die Leute aus allen Städten zu ihm hinzogen, sprach er in einem Gleichnis:|ZUE1931|Public Domain LUK.8.5|NT|42|Lukas|8||0|5|Der Säemann ging aus, um seinen Samen zu säen. Und indem er säte, fiel etliches auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel des Himmels frassen es auf.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.6|NT|42|Lukas|8||0|6|Andres fiel auf den Felsen; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.7|NT|42|Lukas|8||0|7|Andres fiel mitten unter die Dornen, und die Dornen, die mit aufwuchsen, erstickten es.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.8|NT|42|Lukas|8||0|8|Noch andres fiel auf den guten Boden und wuchs auf und trug hundertfältige Frucht. Als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat, zu hören, der höre!|ZUE1931|Public Domain LUK.8.9|NT|42|Lukas|8||0|9|Seine Jünger aber fragten ihn, was dieses Gleichnis bedeute.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.10|NT|42|Lukas|8||0|10|"Da sprach er: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen, den übrigen aber in Gleichnissen, damit ""sie mit sehenden Augen nicht sehen und mit hörenden Ohren nicht verstehen""."|ZUE1931|Public Domain LUK.8.11|NT|42|Lukas|8||0|11|Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.12|NT|42|Lukas|8||0|12|Die auf dem Wege aber sind die, welche es gehört haben; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen weg, damit sie nicht glauben und gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.13|NT|42|Lukas|8||0|13|Die aber auf dem Felsen sind die, welche das Wort, wenn sie es hören, mit Freuden aufnehmen; und diese haben keine Wurzel, sie, die nur für den Augenblick glauben und im Augenblick der Versuchung abfallen.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.14|NT|42|Lukas|8||0|14|Was aber unter die Dornen fiel, das sind die, welche es gehört haben; und sie werden in ihrem Wandel von Sorgen und Reichtum und Genüssen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.15|NT|42|Lukas|8||0|15|Das in dem guten Boden aber sind die, welche in einem feinen und guten Herzen das Wort, das sie gehört haben, behalten und Frucht tragen in Beharrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.16|NT|42|Lukas|8||0|16|Niemand aber, der ein Licht angezündet hat, bedeckt es mit einem Gefäss oder stellt es unter ein Bett, sondern er stellt es auf einen Leuchter, damit die Hereinkommenden das Licht sehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.17|NT|42|Lukas|8||0|17|Denn nichts ist verborgen, was nicht offenbar werden wird, und nichts geheim, was nicht bekannt werden und an den Tag kommen wird.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.18|NT|42|Lukas|8||0|18|Gebet nun acht, wie ihr hört! Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und wer nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er zu haben meint.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.19|NT|42|Lukas|8||0|19|ES kamen aber zu ihm seine Mutter und seine Brüder, und sie konnten des Volkes wegen nicht zu ihm gelangen.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.20|NT|42|Lukas|8||0|20|Da wurde ihm berichtet: Deine Mutter und deine Brüder stehen draussen und wollen dich sehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.21|NT|42|Lukas|8||0|21|Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und tun.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.22|NT|42|Lukas|8||0|22|ES begab sich aber eines Tages, da stieg er in ein Schiff samt seinen Jüngern; und er sagte zu ihnen: Lasset uns ans jenseitige Ufer des Sees fahren! Und sie fuhren ab.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.23|NT|42|Lukas|8||0|23|Als sie aber auf der Fahrt waren, schlief er ein. Und es kam ein Windsturm auf den See herab, und das Schiff wurde voll Wasser, und sie standen in Gefahr.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.24|NT|42|Lukas|8||0|24|Da traten sie hinzu, weckten ihn auf und sagten: Meister, Meister, wir gehen unter! Nachdem er aber erwacht war, bedrohte er den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich, und es trat Windstille ein.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.25|NT|42|Lukas|8||0|25|Da sprach er zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie aber fürchteten und verwunderten sich und sagten zueinander: Wer ist doch dieser, dass er sogar den Winden gebietet und dem Wasser und sie ihm gehorsam sind?|ZUE1931|Public Domain LUK.8.26|NT|42|Lukas|8||0|26|UND sie fuhren nach der Landschaft der Gergesener, die Galiläa gegenüberliegt.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.27|NT|42|Lukas|8||0|27|Als er aber ans Land gestiegen war, kam ihm ein Mann aus der Stadt entgegen, der Dämonen hatte und seit langer Zeit keine Kleider anzog und in keinem Hause blieb, sondern in den Grüften.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.28|NT|42|Lukas|8||0|28|Als dieser Jesus sah, schrie er auf, warf sich vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten? Ich bitte dich, peinige mich nicht!|ZUE1931|Public Domain LUK.8.29|NT|42|Lukas|8||0|29|Er hatte nämlich dem unreinen Geist geboten, aus dem Menschen auszufahren. Jener hatte ihn nämlich seit langer Zeit mit sich fortgerissen, und er wurde in Ketten und Fussfesseln geschlossen und verwahrt; und er zerriss die Fesseln und wurde von dem Dämon in die Einöde getrieben.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.30|NT|42|Lukas|8||0|30|Und Jesus fragte ihn: Was ist dein Name? Er antwortete: Legion. Denn viele Dämonen waren in ihn gefahren.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.31|NT|42|Lukas|8||0|31|Und sie baten ihn, er möchte ihnen nicht befehlen, in die Unterwelt zu fahren.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.32|NT|42|Lukas|8||0|32|Es war aber dort eine Herde von vielen Schweinen auf dem Berg zur Weide; und sie baten ihn, er möchte ihnen erlauben, in diese zu fahren. Und er erlaubte es ihnen.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.33|NT|42|Lukas|8||0|33|Da fuhren die Dämonen aus dem Menschen aus und fuhren in die Schweine. Und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in den See und ertrank.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.34|NT|42|Lukas|8||0|34|Als aber die Hirten sahen, was geschehen war, flohen sie und verkündigten es in der Stadt und auf dem Lande.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.35|NT|42|Lukas|8||0|35|Da gingen die Leute hinaus, um zu sehen, was geschehen war. Und sie kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füssen Jesu sitzen; und sie fürchteten sich.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.36|NT|42|Lukas|8||0|36|Die aber, welche es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie der Besessene gesund geworden war.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.37|NT|42|Lukas|8||0|37|Und die ganze Menge aus der umliegenden Landschaft der Gergesener bat ihn, von ihnen wegzugehen; denn grosse Furcht hatte sie ergriffen. Da stieg er in ein Schiff und kehrte zurück.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.38|NT|42|Lukas|8||0|38|Der Mann aber, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bat ihn, dass er bei ihm bleiben dürfe. Doch er entliess ihn und sagte:|ZUE1931|Public Domain LUK.8.39|NT|42|Lukas|8||0|39|Kehre zurück in dein Haus und erzähle, was Gott dir Grosses getan hat! Und er ging aus und verkündigte in der ganzen Stadt, was Jesus ihm Grosses getan hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.40|NT|42|Lukas|8||0|40|ALS aber Jesus zurückkam, empfing ihn das Volk; denn sie warteten alle auf ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.41|NT|42|Lukas|8||0|41|Und siehe, es kam ein Mann namens Jairus, und dieser war Vorsteher der Synagoge. Und er warf sich Jesus zu Füssen und bat ihn, in sein Haus zu kommen;|ZUE1931|Public Domain LUK.8.42|NT|42|Lukas|8||0|42|denn er hatte eine einzige Tochter von etwa zwölf Jahren, und diese lag im Sterben. Während er aber hinging, umdrängte ihn die Volksmenge.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.43|NT|42|Lukas|8||0|43|Und eine Frau, die seit zwölf Jahren am Blutfluss litt und all ihr Gut an die Ärzte gewendet hatte und von niemandem hatte geheilt werden können,|ZUE1931|Public Domain LUK.8.44|NT|42|Lukas|8||0|44|trat von hinten hinzu und rührte die Quaste seines Kleides an; und sofort kam ihr Blutfluss zum Stillstand.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.45|NT|42|Lukas|8||0|45|Und Jesus sprach: Wer hat mich angerührt? Als aber alle es verneinten, sagte Petrus: Meister, die Volksmenge drückt und drängt dich.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.46|NT|42|Lukas|8||0|46|Doch Jesus sprach: Es hat mich jemand angerührt; denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.47|NT|42|Lukas|8||0|47|Als aber die Frau sah, dass sie nicht verborgen bleiben konnte, kam sie zitternd, warf sich vor ihm nieder und erzählte ihm vor dem ganzen Volke, aus welchem Grunde sie ihn angerührt habe und wie sie sofort geheilt worden sei.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.48|NT|42|Lukas|8||0|48|Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden!|ZUE1931|Public Domain LUK.8.49|NT|42|Lukas|8||0|49|Während er noch redete, kam jemand von den Leuten des Vorstehers der Synagoge und sagte: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht mehr!|ZUE1931|Public Domain LUK.8.50|NT|42|Lukas|8||0|50|Als Jesus das hörte, antwortete er ihm: Fürchte dich nicht! glaube nur! und sie wird gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.51|NT|42|Lukas|8||0|51|Als er aber in das Haus kam, liess er niemand mit sich hineingehen als Petrus und Johannes und Jakobus und den Vater des Kindes und die Mutter.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.52|NT|42|Lukas|8||0|52|Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er jedoch sprach: Weinet nicht! sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.53|NT|42|Lukas|8||0|53|Und sie verlachten ihn, weil sie wussten, dass sie gestorben war.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.54|NT|42|Lukas|8||0|54|Er aber ergriff ihre Hand und rief: Kind, steh auf!|ZUE1931|Public Domain LUK.8.55|NT|42|Lukas|8||0|55|Da kehrte ihr Geist wieder, und sie stand sofort auf; und er befahl, ihr zu essen zu geben.|ZUE1931|Public Domain LUK.8.56|NT|42|Lukas|8||0|56|Und ihre Eltern erstaunten; er aber gebot ihnen, niemandem zu sagen, was geschehen war.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.1|NT|42|Lukas|9||0|1|ER rief aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Macht und Gewalt über alle Dämonen und zur Heilung von Krankheiten;|ZUE1931|Public Domain LUK.9.2|NT|42|Lukas|9||0|2|und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu predigen und zu heilen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.3|NT|42|Lukas|9||0|3|Und er sprach zu ihnen: Nehmet nichts mit auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld, noch soll einer zwei Röcke haben.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.4|NT|42|Lukas|9||0|4|Und in dem Hause, in das ihr hineingeht, da bleibet und von da ziehet weiter!|ZUE1931|Public Domain LUK.9.5|NT|42|Lukas|9||0|5|Und wo immer sie euch nicht aufnehmen, ziehet aus jener Stadt weiter und schüttelt den Staub von euren Füssen, zum Zeugnis wider sie!|ZUE1931|Public Domain LUK.9.6|NT|42|Lukas|9||0|6|Da zogen sie aus und wanderten von Dorf zu Dorf, indem sie überall das Evangelium verkündigten und heilten.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.7|NT|42|Lukas|9||0|7|Der Fürst Herodes aber hörte alles, was geschah; und er war ratlos, weil von etlichen gesagt wurde, Johannes sei von den Toten auferweckt worden,|ZUE1931|Public Domain LUK.9.8|NT|42|Lukas|9||0|8|von etlichen aber, Elia sei erschienen, von andern aber, einer der alten Propheten sei auferstanden.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.9|NT|42|Lukas|9||0|9|Da sagte Herodes: Den Johannes habe ich enthaupten lassen; wer ist aber dieser, über den ich solche Dinge höre? Und er suchte ihn zu sehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.10|NT|42|Lukas|9||0|10|Und die Apostel kehrten zurück und erzählten ihm alles, was sie getan hatten. UND er nahm sie mit sich und zog sich abseits in eine Stadt namens Bethsaida zurück.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.11|NT|42|Lukas|9||0|11|Als aber die Volksmenge es gewahr wurde, folgte sie ihm nach; und er liess sie zu sich und redete zu ihnen vom Reiche Gottes, und die, welche der Heilung bedurften, machte er gesund.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.12|NT|42|Lukas|9||0|12|Aber der Tag fing an, sich zu neigen. Da traten die Zwölf herzu und sagten zu ihm: Entlass das Volk, damit sie in die Dörfer und Gehöfte ringsumher gehen und einkehren und Speise finden; denn hier sind wir an einem öden Ort.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.13|NT|42|Lukas|9||0|13|Doch er sprach zu ihnen: Gebet ihr ihnen zu essen! Sie aber sagten: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische; es sei denn, dass wir hingehen und für all dieses Volk Speise kaufen sollen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.14|NT|42|Lukas|9||0|14|Es waren nämlich etwa fünftausend Männer. Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasset sie sich lagern in Gruppen etwa zu je fünfzig!|ZUE1931|Public Domain LUK.9.15|NT|42|Lukas|9||0|15|Und sie taten so und liessen alle sich lagern.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.16|NT|42|Lukas|9||0|16|Da nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach das Dankgebet darüber, brach sie und gab sie den Jüngern, sie dem Volke vorzulegen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.17|NT|42|Lukas|9||0|17|Und sie assen und wurden alle satt. Und es wurde aufgehoben, was ihnen an Brocken übrigblieb, zwölf Körbe (voll).|ZUE1931|Public Domain LUK.9.18|NT|42|Lukas|9||0|18|UND es begab sich, als er für sich allein betete, waren die Jünger bei ihm, und er fragte sie: Für wen hält mich die Volksmenge?|ZUE1931|Public Domain LUK.9.19|NT|42|Lukas|9||0|19|Da antworteten sie und sagten: Für Johannes den Täufer, andre für Elia, noch andre (meinen), einer der alten Propheten sei auferstanden.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.20|NT|42|Lukas|9||0|20|Darauf sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Petrus und sprach: Für den Gesalbten Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.21|NT|42|Lukas|9||0|21|Er aber gebot ihnen mit strengem Befehl, dies niemandem zu sagen,|ZUE1931|Public Domain LUK.9.22|NT|42|Lukas|9||0|22|indem er sprach: Der Sohn des Menschen muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden, und am dritten Tage (muss er) auferweckt werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.23|NT|42|Lukas|9||0|23|ER sprach aber zu allen: Wenn jemand mit mir gehen will, verleugne er sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain LUK.9.24|NT|42|Lukas|9||0|24|Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.25|NT|42|Lukas|9||0|25|Denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, sich selbst aber ins|ZUE1931|Public Domain LUK.9.26|NT|42|Lukas|9||0|26|Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und in der (Herrlichkeit) des Vaters und der heiligen Engel.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.27|NT|42|Lukas|9||0|27|Ich sage euch aber der Wahrheit gemäss: Es sind einige unter denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes gesehen haben.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.28|NT|42|Lukas|9||0|28|ES begab sich aber etwa acht Tage nach diesen Reden, da nahm er Petrus und Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf den Berg, um zu beten.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.29|NT|42|Lukas|9||0|29|Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Angesichtes, und sein Gewand wurde strahlend weiss.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.30|NT|42|Lukas|9||0|30|Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm - es waren Mose und Elia -|ZUE1931|Public Domain LUK.9.31|NT|42|Lukas|9||0|31|die erschienen in Lichtglanz und redeten von seinem Lebensausgang, den er in Jerusalem vollenden sollte.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.32|NT|42|Lukas|9||0|32|Petrus aber und seine Gefährten waren vom Schlaf überwältigt. Als sie jedoch erwachten, sahen sie seinen Lichtglanz und die zwei Männer, die bei ihm standen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.33|NT|42|Lukas|9||0|33|Und es begab sich, als diese von ihm schieden, da sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind, und wir wollen drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine; und er wusste nicht, was er sagte.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.34|NT|42|Lukas|9||0|34|Während er so redete, kam eine Wolke und überschattete sie. Sie fürchteten sich aber, als sie in die Wolke hineinkamen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.35|NT|42|Lukas|9||0|35|"Und eine Stimme erscholl aus der Wolke, die sprach: ""Dies ist mein auserwählter Sohn, auf ihn höret!"""|ZUE1931|Public Domain LUK.9.36|NT|42|Lukas|9||0|36|Und während die Stimme erscholl, fand es sich, dass Jesus allein war. Und sie schwiegen und teilten in jenen Tagen niemandem etwas von dem mit, was sie gesehen hatten.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.37|NT|42|Lukas|9||0|37|ES begab sich aber tags darauf, als sie von dem Berge hinabgingen, da kam ihm viel Volk entgegen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.38|NT|42|Lukas|9||0|38|Und siehe, ein Mann aus dem Volke rief: Meister, ich bitte dich, nimm dich meines Sohnes an, denn er ist mein einziger!|ZUE1931|Public Domain LUK.9.39|NT|42|Lukas|9||0|39|Und siehe, ein Geist ergreift ihn, und auf einmal schreit er, und er reisst ihn hin und her, sodass er schäumt, und lässt kaum einmal davon ab, ihn zu quälen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.40|NT|42|Lukas|9||0|40|Und ich habe deine Jünger gebeten, dass sie ihn austreiben möchten, und sie vermochten es nicht.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.41|NT|42|Lukas|9||0|41|Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein und euch ertragen? Bringe deinen Sohn hierher!|ZUE1931|Public Domain LUK.9.42|NT|42|Lukas|9||0|42|Aber noch während er herbeikam, riss und zerrte ihn der Dämon herum. Da bedrohte Jesus den unreinen Geist und heilte den Knaben und gab ihn seinem Vater wieder.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.43|NT|42|Lukas|9||0|43|Es erstaunten aber alle über die grosse Macht Gottes. WÄHREND sich aber alle verwunderten über alles, was er tat, sprach er zu seinen Jüngern:|ZUE1931|Public Domain LUK.9.44|NT|42|Lukas|9||0|44|Fasset ihr zu Ohren diese Worte, nämlich: Der Sohn des Menschen muss ausgeliefert werden in die Hände der Menschen!|ZUE1931|Public Domain LUK.9.45|NT|42|Lukas|9||0|45|Sie aber verstanden dieses Wort nicht, und es war vor ihnen verborgen, damit sie es nicht begriffen; und sie fürchteten sich, ihn über dieses Wort zu fragen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.46|NT|42|Lukas|9||0|46|ES stieg aber ein Gedanke in ihnen auf, wer wohl der Grösste unter ihnen wäre.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.47|NT|42|Lukas|9||0|47|Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzens kannte, nahm er ein Kind, stellte es neben sich|ZUE1931|Public Domain LUK.9.48|NT|42|Lukas|9||0|48|und sprach zu ihnen: Wer dieses Kind um meines Namens willen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer der Kleinste unter euch allen ist, der ist gross.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.49|NT|42|Lukas|9||0|49|JOHANNES aber begann und sprach: Meister, wir sahen einen, der in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir wehrten es ihm; denn er hält sich nicht zu uns.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.50|NT|42|Lukas|9||0|50|Jesus aber sprach zu ihm: Wehret es nicht! denn wer nicht wider euch ist, der ist für euch.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.51|NT|42|Lukas|9||0|51|ES begab sich aber, als sich die Tage vollendeten, dass er in den Himmel emporgehoben werden sollte, da richtete er sein Angesicht nach Jerusalem, um dorthin zu reisen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.52|NT|42|Lukas|9||0|52|Und er sandte Boten vor sich her. Und sie gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, um ihm Herberge zu bereiten.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.53|NT|42|Lukas|9||0|53|Und sie nahmen ihn nicht auf, weil sein Angesicht nach Jerusalem gerichtet war.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.54|NT|42|Lukas|9||0|54|Als das die Jünger Jakobus und Johannes sahen, sagten sie: Herr, willst du, dass wir Feuer vom Himmel fallen und sie verzehren heissen?|ZUE1931|Public Domain LUK.9.55|NT|42|Lukas|9||0|55|Er aber wandte sich um und bedrohte sie - [und sprach: Ihr wisst nicht, welches Geistes ihr seid.]|ZUE1931|Public Domain LUK.9.56|NT|42|Lukas|9||0|56|[Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen: Menschenleben zu verderben: sondern zu retten] - Und sie begaben sich in ein andres Dorf.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.57|NT|42|Lukas|9||0|57|UND als sie wanderten, sagte einer auf dem Wege zu ihm: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.58|NT|42|Lukas|9||0|58|Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels|ZUE1931|Public Domain LUK.9.59|NT|42|Lukas|9||0|59|Er sprach aber zu einem andern: Folge mir nach! Der antwortete: Erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.60|NT|42|Lukas|9||0|60|Da sprach er zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!|ZUE1931|Public Domain LUK.9.61|NT|42|Lukas|9||0|61|Es sagte aber auch ein andrer: Ich will dir nachfolgen, Herr; zuvor jedoch erlaube mir, von denen, die in meinem Hause sind, Abschied zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain LUK.9.62|NT|42|Lukas|9||0|62|Da sprach Jesus zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.1|NT|42|Lukas|10||0|1|DARNACH aber bestimmte der Herr siebzig andre und sandte sie zu zweien vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er selbst kommen wollte:|ZUE1931|Public Domain LUK.10.2|NT|42|Lukas|10||0|2|Und er sprach zu ihnen: Die Ernte ist gross, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.3|NT|42|Lukas|10||0|3|Gehet hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.4|NT|42|Lukas|10||0|4|Traget keinen Beutel, keine Tasche, keine Schuhe, und auf dem Wege grüsset niemand!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.5|NT|42|Lukas|10||0|5|Wo ihr aber in ein Haus eintretet, da sprechet zuerst: Friede diesem Hause!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.6|NT|42|Lukas|10||0|6|Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, wird euer Friedensgruss auf ihm ruhen; wenn aber nicht, wird er zu euch zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.7|NT|42|Lukas|10||0|7|In ebendiesem Haus aber bleibet und esset und trinket, was ihr von ihnen bekommt; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Gehet nicht aus einem Hause weg in das andre!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.8|NT|42|Lukas|10||0|8|Und wo ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, da esset, was euch vorgesetzt wird,|ZUE1931|Public Domain LUK.10.9|NT|42|Lukas|10||0|9|und heilet die Kranken, die darin sind, und saget ihnen: Das Reich Gottes ist zu euch genaht!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.10|NT|42|Lukas|10||0|10|Wo ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, da gehet auf ihre Strassen hinaus und sprechet:|ZUE1931|Public Domain LUK.10.11|NT|42|Lukas|10||0|11|Auch den Staub, der sich von eurer Stadt uns an die Füsse gesetzt hat, wischen wir (zum Zeichen) wider euch ab; doch das sollt ihr wissen, dass das Reich Gottes genaht ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.12|NT|42|Lukas|10||0|12|Ich sage euch: Es wird Sodom an jenem Tag erträglicher ergehen als dieser Stadt.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.13|NT|42|Lukas|10||0|13|WEHE dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die machtvollen Taten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sack und Asche sitzend Busse getan.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.14|NT|42|Lukas|10||0|14|Ja, Tyrus und Sidon wird es im Gericht erträglicher ergehen als euch.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.15|NT|42|Lukas|10||0|15|"Und du, Kapernaum, wirst du ""bis zum Himmel erhoben werden? Bis zum Totenreich wirst du hinuntergestossen werden""."|ZUE1931|Public Domain LUK.10.16|NT|42|Lukas|10||0|16|Wer euch hört, der hört mich, und wer euch verwirft, der verwirft mich; wer aber mich verwirft, der verwirft den, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.17|NT|42|Lukas|10||0|17|DIE Siebzig aber kehrten mit Freuden zurück und sagten: Herr, auch die Dämonen sind uns untertan kraft deines Namens.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.18|NT|42|Lukas|10||0|18|Da sprach er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.19|NT|42|Lukas|10||0|19|Siehe, ich habe euch die Macht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und (Macht) über alle Gewalt des Feindes; und er wird euch keinen Schaden zufügen.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.20|NT|42|Lukas|10||0|20|Doch nicht darüber freuet euch, dass die Geister euch untertan sind; freuet euch vielmehr, dass eure Namen in den Himmeln aufgeschrieben sind!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.21|NT|42|Lukas|10||0|21|In ebendieser Stunde sprach er frohlockend, erfüllt vom heiligen Geist: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen geoffenbart hast. Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.22|NT|42|Lukas|10||0|22|Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand weiss, wer der Sohn ist, als nur der Vater, und wer der Vater ist, (weiss niemand) als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.23|NT|42|Lukas|10||0|23|Und er wandte sich zu den Jüngern im besondern und sprach: Selig sind die Augen, die sehen, was ihr seht;|ZUE1931|Public Domain LUK.10.24|NT|42|Lukas|10||0|24|denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige haben gewünscht, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.25|NT|42|Lukas|10||0|25|UND siehe, ein Gesetzeskundiger trat auf, ihn zu versuchen, und sagte: Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?|ZUE1931|Public Domain LUK.10.26|NT|42|Lukas|10||0|26|Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetze geschrieben? Wie liesest du?|ZUE1931|Public Domain LUK.10.27|NT|42|Lukas|10||0|27|"Darauf antwortete er und sagte: ""Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken"" und ""deinen Nächsten wie dich selbst."""|ZUE1931|Public Domain LUK.10.28|NT|42|Lukas|10||0|28|Da sprach er zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.29|NT|42|Lukas|10||0|29|Der aber wollte sich rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?|ZUE1931|Public Domain LUK.10.30|NT|42|Lukas|10||0|30|Jesus erwiderte und sprach: Ein Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel Räubern in die Hände; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und liessen ihn halbtot liegen.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.31|NT|42|Lukas|10||0|31|Zufällig aber ging ein Priester jene Strasse hinab; und er sah ihn und ging vorüber.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.32|NT|42|Lukas|10||0|32|Ebenso kam auch ein Levit an den Ort, sah ihn und ging vorüber.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.33|NT|42|Lukas|10||0|33|Ein Samariter aber, der unterwegs war, kam in seine Nähe, und als er ihn sah, hatte er Erbarmen mit ihm|ZUE1931|Public Domain LUK.10.34|NT|42|Lukas|10||0|34|und trat hinzu, verband seine Wunden, indem er Öl und Wein daraufgoss, hob ihn auf sein Tier, brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.35|NT|42|Lukas|10||0|35|Und am folgenden Tage nahm er zwei Denare heraus, gab sie dem Wirt und sagte: Pflege ihn! und was du mehr aufwenden wirst, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.36|NT|42|Lukas|10||0|36|Welcher von diesen dreien, dünkt dich, sei der Nächste dessen gewesen, der den Räubern in die Hände gefallen war?|ZUE1931|Public Domain LUK.10.37|NT|42|Lukas|10||0|37|Er aber sagte: Der, welcher ihm die Barmherzigkeit erwiesen hat. Da sprach Jesus zu ihm: Geh auch du hin, tue desgleichen!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.38|NT|42|Lukas|10||0|38|ES begab sich aber, als sie weiterzogen, da ging er in ein Dorf; und eine Frau mit Namen Martha nahm ihn in ihr Haus auf.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.39|NT|42|Lukas|10||0|39|Und diese hatte eine Schwester namens Maria, die setzte sich zu den Füssen des Herrn und hörte seiner Rede zu.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.40|NT|42|Lukas|10||0|40|Martha dagegen machte sich viel zu schaffen mit der Bedienung. Sie trat aber hinzu und sagte: Herr, achtest du nicht darauf, dass meine Schwester die Bedienung mir allein überlassen hat? Sage ihr nun, dass sie mir helfen soll!|ZUE1931|Public Domain LUK.10.41|NT|42|Lukas|10||0|41|Doch der Herr antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um viele Dinge.|ZUE1931|Public Domain LUK.10.42|NT|42|Lukas|10||0|42|Weniges aber ist not; Maria nämlich hat das gute Teil erwählt, und das soll nicht von ihr genommen werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.1|NT|42|Lukas|11||0|1|UND es begab sich, dass er an einem Orte betete; und als er aufgehört hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger gelehrt hat!|ZUE1931|Public Domain LUK.11.2|NT|42|Lukas|11||0|2|Da sprach er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprechet: Vater, / dein Name werde geheiligt. / Dein Reich komme. /|ZUE1931|Public Domain LUK.11.3|NT|42|Lukas|11||0|3|Gib uns täglich unser tägliches Brot. /|ZUE1931|Public Domain LUK.11.4|NT|42|Lukas|11||0|4|Und vergib uns unsre Sünden, / denn auch wir vergeben jedem, der gegen uns in Schuld ist. / Und führe uns nicht in Versuchung.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.5|NT|42|Lukas|11||0|5|UND er sprach zu ihnen: Wer unter euch hätte einen Freund und ginge zu ihm um Mitternacht und sagte zu ihm: Freund, leihe mir drei Brote,|ZUE1931|Public Domain LUK.11.6|NT|42|Lukas|11||0|6|denn ein Freund von mir ist auf der Reise zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts vorzusetzen;|ZUE1931|Public Domain LUK.11.7|NT|42|Lukas|11||0|7|und jener würde von innen antworten und sagen: Mach mir keine Mühe! Die Türe ist schon verschlossen, und meine Kinder sind mit mir im Bett; ich kann nicht aufstehen und dir geben.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.8|NT|42|Lukas|11||0|8|Ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er bedarf.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.9|NT|42|Lukas|11||0|9|Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan werden!|ZUE1931|Public Domain LUK.11.10|NT|42|Lukas|11||0|10|Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.11|NT|42|Lukas|11||0|11|Wo ist unter euch ein Vater, der, wenn ihn sein Sohn um einen Fisch bittet, ihm statt des Fisches eine Schlange gäbe,|ZUE1931|Public Domain LUK.11.12|NT|42|Lukas|11||0|12|oder auch, wenn er um ein Ei bittet, ihm einen Skorpion gäbe?|ZUE1931|Public Domain LUK.11.13|NT|42|Lukas|11||0|13|Wenn nun ihr, die ihr|ZUE1931|Public Domain LUK.11.14|NT|42|Lukas|11||0|14|UND er trieb einen Dämon aus, der stumm war. Es begab sich aber, nachdem der Dämon ausgefahren war, da redete der Stumme. Und die Volksmenge verwunderte sich.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.15|NT|42|Lukas|11||0|15|Etliche von ihnen sagten jedoch: Durch Beelzebul, den Herrscher der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.16|NT|42|Lukas|11||0|16|Andre aber versuchten ihn und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.17|NT|42|Lukas|11||0|17|Er jedoch sprach, da er ihre Gedanken wusste, zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird verwüstet, und ein Haus fällt über das andre.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.18|NT|42|Lukas|11||0|18|Wenn aber sogar der Satan mit sich selbst entzweit ist, wie kann sein Reich bestehen? Ihr sagt ja, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.19|NT|42|Lukas|11||0|19|Wenn aber ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Deshalb werden sie eure Richter sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.20|NT|42|Lukas|11||0|20|Wenn ich dagegen durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.21|NT|42|Lukas|11||0|21|Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, bleibt sein Besitztum in Frieden.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.22|NT|42|Lukas|11||0|22|Doch wenn ein Stärkerer als er über ihn kommt und ihn überwindet, nimmt er ihm seine Waffenrüstung, auf die er sich verliess, und verteilt seine Beute.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.23|NT|42|Lukas|11||0|23|Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.24|NT|42|Lukas|11||0|24|WENN der unreine Geist aus dem Menschen ausgefahren ist, durchzieht er wasserlose Orte und sucht eine Ruhestätte. Und findet er keine, so sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich weggegangen bin.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.25|NT|42|Lukas|11||0|25|Und wenn er kommt, findet er es gesäubert und geschmückt.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.26|NT|42|Lukas|11||0|26|Dann geht er hin und nimmt sieben andre Geister mit, die schlimmer sind als er, und sie ziehen ein und wohnen dort, und es wird nachher mit jenem Menschen schlimmer als vorher.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.27|NT|42|Lukas|11||0|27|UND es begab sich, als er dies sagte, da erhob eine Frau aus dem Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, an denen du dich genährt hast!|ZUE1931|Public Domain LUK.11.28|NT|42|Lukas|11||0|28|Er aber sprach: Selig sind vielmehr die, welche das Wort Gottes hören und bewahren!|ZUE1931|Public Domain LUK.11.29|NT|42|Lukas|11||0|29|ALS aber die Volksmenge sich herzudrängte, fing er an, zu sagen: Dieses Geschlecht ist ein böses Geschlecht; es begehrt ein Zeichen, und ein Zeichen wird ihm nicht gegeben werden als nur das Zeichen des Jona.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.30|NT|42|Lukas|11||0|30|Denn wie Jona den Niniviten ein Zeichen war, so wird es auch der Sohn des Menschen diesem Geschlechte sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.31|NT|42|Lukas|11||0|31|Die Königin von Süden wird im Gericht mit den Männern dieses Geschlechtes auftreten und sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören, und siehe, hier ist mehr als Salomo.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.32|NT|42|Lukas|11||0|32|Die Männer von Ninive werden im Gericht mit diesem Geschlecht auftreten und es verurteilen; denn sie taten Busse auf die Predigt des Jona hin, und siehe, hier ist mehr als Jona.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.33|NT|42|Lukas|11||0|33|Niemand zündet ein Licht an und stellt es in ein Versteck, auch nicht unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit die Hereinkommenden den Schein sehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.34|NT|42|Lukas|11||0|34|Das Licht des Leibes ist dein Auge. Wenn dein Auge lauter ist, so ist auch dein ganzer Leib voll Licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.35|NT|42|Lukas|11||0|35|Sieh nun zu, ob das Licht, das in dir ist, nicht etwa Finsternis sei!|ZUE1931|Public Domain LUK.11.36|NT|42|Lukas|11||0|36|Wenn nun dein ganzer Leib voll Licht ist und gar keinen finstern Teil an sich hat, wird er ganz|ZUE1931|Public Domain LUK.11.37|NT|42|Lukas|11||0|37|WÄHREND er aber redete, bat ihn ein Pharisäer, bei ihm zu Mittag zu essen. Da ging er hinein und setzte sich zu Tische.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.38|NT|42|Lukas|11||0|38|Der Pharisäer aber verwunderte sich, als er sah, dass er sich vor der Mahlzeit nicht zuerst gewaschen hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.39|NT|42|Lukas|11||0|39|Da sprach der Herr zu ihm: Nun, ihr Pharisäer, ihr reinigt die Aussenseite des Bechers und der Schüssel, euer Inneres aber ist voll Raub und Bosheit.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.40|NT|42|Lukas|11||0|40|Ihr Toren! Hat nicht der, welcher das Äussere schuf, auch das Innere geschaffen?|ZUE1931|Public Domain LUK.11.41|NT|42|Lukas|11||0|41|Doch gebet das, was darin ist, als Almosen - und siehe, alles ist euch rein.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.42|NT|42|Lukas|11||0|42|Aber wehe euch Pharisäern, dass ihr die Minze und die Raute und jegliches Gartengewächs verzehntet und das Recht und die Liebe zu Gott ausser acht lasst. Vielmehr sollte man diese Dinge tun und jene nicht unterlassen.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.43|NT|42|Lukas|11||0|43|Wehe euch Pharisäern, dass ihr den Vorsitz in den Synagogen und die Begrüssungen auf den Märkten liebt.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.44|NT|42|Lukas|11||0|44|Wehe euch, dass ihr wie die unkenntlichen Grabstätten seid, über die die Leute hingehen, ohne es zu wissen.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.45|NT|42|Lukas|11||0|45|Da antwortete einer der Gesetzeskundigen und sagte zu ihm: Meister, indem du dies sagst, beschimpfst du auch uns.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.46|NT|42|Lukas|11||0|46|Er aber sprach: Wehe auch euch Gesetzeskundigen, dass ihr die Menschen belastet mit schwer zu tragenden Lasten, und ihr selbst rührt die Lasten mit keinem Finger an.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.47|NT|42|Lukas|11||0|47|Wehe euch, dass ihr die Grabmäler der Propheten baut, eure Väter aber haben sie getötet.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.48|NT|42|Lukas|11||0|48|Demnach legt ihr Zeugnis ab für die Taten eurer Väter und habt gleichfalls Wohlgefallen daran; denn sie haben sie getötet, ihr aber baut (Grabmäler für sie).|ZUE1931|Public Domain LUK.11.49|NT|42|Lukas|11||0|49|Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich will zu ihnen Propheten und Apostel senden, und etliche von ihnen werden sie töten und verfolgen,|ZUE1931|Public Domain LUK.11.50|NT|42|Lukas|11||0|50|damit das Blut aller Propheten, das seit Erschaffung der Welt vergossen worden ist, von diesem Geschlecht gefordert wird,|ZUE1931|Public Domain LUK.11.51|NT|42|Lukas|11||0|51|vom Blut Abels an bis zum Blut des Zacharias, der zwischen dem Altar und dem (Tempel-)Haus umkam. Ja, ich sage euch: Es wird von diesem Geschlecht gefordert werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.52|NT|42|Lukas|11||0|52|Wehe euch Gesetzeskundigen, dass ihr den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen habt; ihr selbst seid nicht hineingekommen, und die, welche hinein wollten, habt ihr daran verhindert.|ZUE1931|Public Domain LUK.11.53|NT|42|Lukas|11||0|53|Und als er von dort weggegangen war, fingen die Schriftgelehrten und die Pharisäer an, ihm scharf nachzustellen und ihn über mehrere Dinge auszufragen,|ZUE1931|Public Domain LUK.11.54|NT|42|Lukas|11||0|54|indem sie ihm auflauerten, um etwas aus seinem Munde zu erhaschen.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.1|NT|42|Lukas|12||0|1|ALS sich unterdessen die Zehntausende des Volkes versammelt hatten, sodass sie einander traten, fing er an, zuerst zu seinen Jüngern zu sagen: Hütet euch vor dem Sauerteig, das heisst, vor der Heuchelei der Pharisäer!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.2|NT|42|Lukas|12||0|2|Nichts aber ist verhüllt, was nicht enthüllt werden wird, und|ZUE1931|Public Domain LUK.12.3|NT|42|Lukas|12||0|3|Deswegen wird alles, was ihr im Dunkeln gesagt habt, im Licht gehört werden, und was ihr in den Kammern ins Ohr geredet habt, wird auf den Dächern gepredigt werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.4|NT|42|Lukas|12||0|4|Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und nachher nichts Weiteres tun können!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.5|NT|42|Lukas|12||0|5|Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der, nachdem er getötet hat, Macht besitzt, in die Hölle zu werfen! Ja, ich sage euch: Den fürchtet!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.6|NT|42|Lukas|12||0|6|Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zehn Rappen? und nicht einer von ihnen ist vor Gott vergessen.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.7|NT|42|Lukas|12||0|7|Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.8|NT|42|Lukas|12||0|8|Ich sage euch aber: Wer immer sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen bekennen vor den Engeln Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.9|NT|42|Lukas|12||0|9|Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.10|NT|42|Lukas|12||0|10|Und wer immer ein Wort wider den Sohn des Menschen sagt, dem wird vergeben werden; dem aber, der wider den heiligen Geist lästert, wird nicht vergeben werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.11|NT|42|Lukas|12||0|11|Wenn sie euch aber vor die Synagogen und die Obrigkeiten und die Machthaber führen, so sorget euch nicht darum, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.12|NT|42|Lukas|12||0|12|Denn der heilige Geist wird euch zu eben der Stunde lehren, was ihr sagen sollt.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.13|NT|42|Lukas|12||0|13|ES sagte aber einer aus dem Volk zu ihm: Meister, gebiete meinem Bruder, das Erbgut mit mir zu teilen!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.14|NT|42|Lukas|12||0|14|Er jedoch sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch eingesetzt?|ZUE1931|Public Domain LUK.12.15|NT|42|Lukas|12||0|15|Darauf sagte er zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor aller Habsucht! denn|ZUE1931|Public Domain LUK.12.16|NT|42|Lukas|12||0|16|Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen: Das Land eines reichen Mannes hatte gut getragen.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.17|NT|42|Lukas|12||0|17|Und er dachte bei sich selbst: Was soll ich tun, da ich keinen Raum habe, wohin ich meine Früchte sammeln kann?|ZUE1931|Public Domain LUK.12.18|NT|42|Lukas|12||0|18|Und er sagte: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und grössere bauen und dorthin all mein Getreide und meine Güter sammeln|ZUE1931|Public Domain LUK.12.19|NT|42|Lukas|12||0|19|und will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter auf viele Jahre daliegen; ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.20|NT|42|Lukas|12||0|20|Aber Gott sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht fordert man deine Seele von dir; was du aber bereitgelegt hast, wem wird es zufallen?|ZUE1931|Public Domain LUK.12.21|NT|42|Lukas|12||0|21|So geht es dem, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist vor Gott.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.22|NT|42|Lukas|12||0|22|ER sprach aber zu seinen Jüngern: Deshalb sage ich euch: Sorget euch nicht um das Leben, was ihr essen sollt, noch um den Leib, was ihr anziehen sollt!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.23|NT|42|Lukas|12||0|23|Denn das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.24|NT|42|Lukas|12||0|24|Betrachtet die Raben: Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben weder Vorratskammer noch Scheune, und Gott ernährt sie (doch). Wieviel mehr wert seid ihr als die Vögel!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.25|NT|42|Lukas|12||0|25|Wer aber von euch kann durch sein Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen?|ZUE1931|Public Domain LUK.12.26|NT|42|Lukas|12||0|26|Wenn ihr nun auch nicht das geringste vermögt, was sorgt ihr euch um das übrige?|ZUE1931|Public Domain LUK.12.27|NT|42|Lukas|12||0|27|Betrachtet die Lilien, wie sie weder spinnen noch weben; ich sage euch aber: Auch Salomo in all seiner Pracht war nicht gekleidet wie eine von diesen.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.28|NT|42|Lukas|12||0|28|Wenn aber Gott das Gras auf dem Feld, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingläubigen!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.29|NT|42|Lukas|12||0|29|Und ihr - fraget|ZUE1931|Public Domain LUK.12.30|NT|42|Lukas|12||0|30|Denn nach allen diesen Dingen trachten die Völker der Welt; euer Vater aber weiss, dass ihr diese Dinge bedürft.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.31|NT|42|Lukas|12||0|31|Vielmehr suchet sein Reich, dann wird euch dies hinzugefügt werden!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.32|NT|42|Lukas|12||0|32|Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.33|NT|42|Lukas|12||0|33|Verkaufet euren Besitz und gebet ihn als Almosen; machet euch Beutel, die nicht veralten, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb sich naht und keine Motte Zerstörung anrichtet!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.34|NT|42|Lukas|12||0|34|Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.35|NT|42|Lukas|12||0|35|EURE Lenden seien umgürtet und eure Lichter brennend!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.36|NT|42|Lukas|12||0|36|und ihr sollt Menschen gleich sein, die auf ihren Herrn warten, wann er vom Gastmahl aufbrechen wird, damit sie, wenn er kommt und anklopft, ihm alsbald auftun.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.37|NT|42|Lukas|12||0|37|Wohl jenen Knechten, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich umgürten und sie heissen, sich zu Tische setzen und wird hinzutreten und sie bedienen.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.38|NT|42|Lukas|12||0|38|Und wenn er in der zweiten und wenn er in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, wohl ihnen!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.39|NT|42|Lukas|12||0|39|Das aber merket: Wenn der Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb kommt, würde er nicht in sein Haus einbrechen lassen.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.40|NT|42|Lukas|12||0|40|Auch ihr sollt bereit sein; denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, wo ihr es nicht meint.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.41|NT|42|Lukas|12||0|41|Petrus aber sagte: Herr, sagst du dieses Gleichnis zu uns oder auch zu allen (andern)?|ZUE1931|Public Domain LUK.12.42|NT|42|Lukas|12||0|42|Und der Herr sprach: Wer ist also der kluge, treue Haushalter, den sein Herr dazu über sein Gesinde setzen wird,|ZUE1931|Public Domain LUK.12.43|NT|42|Lukas|12||0|43|Wohl jenem Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.44|NT|42|Lukas|12||0|44|Der Wahrheit gemäss sage ich euch: Er wird ihn über sein ganzes Besitztum setzen.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.45|NT|42|Lukas|12||0|45|Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen, und anfängt, die Knechte und die Mägde zu schlagen, und zu essen und zu trinken und sich zu berauschen,|ZUE1931|Public Domain LUK.12.46|NT|42|Lukas|12||0|46|so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tage kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht weiss, und wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm sein Teil unter den Ungläubigen geben.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.47|NT|42|Lukas|12||0|47|Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn gekannt und nichts nach seinem Willen bereitgemacht oder getan hat, wird viele Schläge erhalten;|ZUE1931|Public Domain LUK.12.48|NT|42|Lukas|12||0|48|der jedoch, der ihn nicht gekannt, aber etwas getan hat, was Schläge verdient, wird wenige erhalten. Von jedem aber, dem viel gegeben ist, wird viel gefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man|ZUE1931|Public Domain LUK.12.49|NT|42|Lukas|12||0|49|EIN Feuer auf die Erde zu bringen, bin ich gekommen, und wie sehr wünschte ich, es wäre schon entfacht!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.50|NT|42|Lukas|12||0|50|Mit einer Taufe aber muss ich getauft werden, und wie ist mir so bange, bis sie vollendet ist!|ZUE1931|Public Domain LUK.12.51|NT|42|Lukas|12||0|51|Meint ihr, dass ich gekommen sei, Frieden auf der Erde zu schaffen? Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.52|NT|42|Lukas|12||0|52|Denn von jetzt an werden fünf in einem Haus entzweit sein, drei mit zweien und zwei mit dreien.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.53|NT|42|Lukas|12||0|53|Es werden entzweit sein der Vater mit dem Sohn und der Sohn mit dem Vater, die Mutter mit der Tochter und die Tochter mit der Mutter, die Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter und die Schwiegertochter mit der Schwiegermutter.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.54|NT|42|Lukas|12||0|54|ER sprach aber auch zu der Volksmenge: Wenn ihr im Westen eine Wolke aufsteigen seht, sagt ihr alsbald: Es kommt Regen; und es geschieht so.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.55|NT|42|Lukas|12||0|55|Und wenn ihr den Südwind wehen seht, sagt ihr: Es wird Gluthitze geben; und es geschieht.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.56|NT|42|Lukas|12||0|56|Ihr Heuchler, das Aussehen der Erde und des Himmels wisst ihr zu beurteilen; wie kommt es aber, dass ihr diese Zeit nicht beurteilt?|ZUE1931|Public Domain LUK.12.57|NT|42|Lukas|12||0|57|WARUM aber urteilt ihr nicht auch von euch selbst aus darüber, was recht ist?|ZUE1931|Public Domain LUK.12.58|NT|42|Lukas|12||0|58|Denn wenn du mit deinem Gegner zum Beamten gehst, so gib dir unterwegs Mühe, gütlich von ihm loszukommen, damit er dich nicht etwa vor den Richter schleppt und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt und der Gerichtsdiener dich ins Gefängnis setzt.|ZUE1931|Public Domain LUK.12.59|NT|42|Lukas|12||0|59|Ich sage dir: Du wirst von dort nicht herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.1|NT|42|Lukas|13||0|1|ES waren aber zu eben dieser Zeit einige zugegen, die ihm über die Galiläer berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.2|NT|42|Lukas|13||0|2|Und er antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, diese Galiläer seien mehr als alle|ZUE1931|Public Domain LUK.13.3|NT|42|Lukas|13||0|3|Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Busse tut, werdet ihr alle auf gleiche Weise umkommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.4|NT|42|Lukas|13||0|4|Oder jene achtzehn, die der Turm am (Teich von) Siloah bei seinem Einsturz tötete, meint ihr, sie seien schuldiger gewesen als alle|ZUE1931|Public Domain LUK.13.5|NT|42|Lukas|13||0|5|Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Busse tut, werdet ihr alle auf dieselbe Weise umkommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.6|NT|42|Lukas|13||0|6|ER sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinen Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.7|NT|42|Lukas|13||0|7|Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre sind's, seit ich komme und an diesem Feigenbaum Frucht suche und keine finde. Haue ihn um! Wozu soll er noch das Land unbrauchbar machen?|ZUE1931|Public Domain LUK.13.8|NT|42|Lukas|13||0|8|Doch der antwortete und sagte zu ihm: Herr, lass ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn her gegraben und Dünger gelegt habe;|ZUE1931|Public Domain LUK.13.9|NT|42|Lukas|13||0|9|und wenn er in Zukunft Frucht bringt, (so ist's gut) - sonst magst du ihn umhauen lassen.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.10|NT|42|Lukas|13||0|10|ER lehrte aber in einer der Synagogen am Sabbat.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.11|NT|42|Lukas|13||0|11|Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Krankheitsdämon hatte, und sie war verkrümmt und nicht imstande, sich ganz aufzurichten.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.12|NT|42|Lukas|13||0|12|Als Jesus diese sah, rief er sie herbei und sprach zu ihr: Weib, du bist von deiner Krankheit erlöst!|ZUE1931|Public Domain LUK.13.13|NT|42|Lukas|13||0|13|Und er legte ihr die Hände auf, und sie wurde sofort gerade und pries Gott.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.14|NT|42|Lukas|13||0|14|Der Vorsteher der Synagoge aber, unwillig darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, begann und sagte zum Volke: Sechs Tage gibt's, an denen man arbeiten soll; an diesen nun kommet und lasset euch heilen und nicht am Sabbattag!|ZUE1931|Public Domain LUK.13.15|NT|42|Lukas|13||0|15|Da antwortete ihm der Herr und sprach: Ihr Heuchler, bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder seinen Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke?|ZUE1931|Public Domain LUK.13.16|NT|42|Lukas|13||0|16|Diese aber, eine Tochter Abrahams, die der Satan, siehe, achtzehn Jahre lang gebunden hielt, musste sie am Sabbattag nicht von dieser Fessel befreit werden?|ZUE1931|Public Domain LUK.13.17|NT|42|Lukas|13||0|17|Und als er dies sagte, wurden alle seine Widersacher beschämt; und alles Volk freute sich über alle die herrlichen Dinge, die durch ihn geschahen.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.18|NT|42|Lukas|13||0|18|ER sprach nun: Wem ist das Reich Gottes gleich, und womit soll ich es vergleichen?|ZUE1931|Public Domain LUK.13.19|NT|42|Lukas|13||0|19|Es ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und in seinen Garten legte. Und es wuchs und wurde zum Baum, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.20|NT|42|Lukas|13||0|20|Und wiederum sprach er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen?|ZUE1931|Public Domain LUK.13.21|NT|42|Lukas|13||0|21|Es ist gleich einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.22|NT|42|Lukas|13||0|22|UND er wanderte lehrend durch Städte und Dörfer und machte|ZUE1931|Public Domain LUK.13.23|NT|42|Lukas|13||0|23|Jemand aber sagte zu ihm: Herr, sind es wenige, die gerettet werden? Da sprach er zu ihnen:|ZUE1931|Public Domain LUK.13.24|NT|42|Lukas|13||0|24|Ringet darnach, dass ihr durch die enge Türe hineingeht! Denn viele, sage ich euch, werden hineinzugehen suchen und es nicht vermögen.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.25|NT|42|Lukas|13||0|25|Sobald der Hausherr aufgestanden ist und die Türe verschlossen hat und ihr anfangen werdet, draussen zu stehen und an die Türe zu klopfen und zu sagen: Herr, tue uns auf! da wird er antworten und zu euch sagen: Ich weiss von euch nicht, woher ihr seid.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.26|NT|42|Lukas|13||0|26|Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor deinen Augen gegessen und getrunken, und auf unsern Strassen hast du gelehrt.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.27|NT|42|Lukas|13||0|27|"Und er wird sagen: Ich sage euch: Ich weiss nicht, woher ihr seid. ""Weichet von mir, ihr alle, die ihr die Ungerechtigkeit übt!"""|ZUE1931|Public Domain LUK.13.28|NT|42|Lukas|13||0|28|Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reiche Gottes sehen werdet, während ihr hinausgestossen seid.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.29|NT|42|Lukas|13||0|29|Und sie werden von Morgen und Abend und von Mitternacht und Mittag kommen und sich im Reiche Gottes zu Tische setzen.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.30|NT|42|Lukas|13||0|30|Und siehe, es sind Letzte, die werden Erste sein, und es sind Erste, die werden Letzte sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.31|NT|42|Lukas|13||0|31|ZU ebendieser Stunde kamen einige Pharisäer herbei und sagten zu ihm: Geh fort und ziehe von hier weg, denn Herodes will dich töten!|ZUE1931|Public Domain LUK.13.32|NT|42|Lukas|13||0|32|Und er sprach zu ihnen: Gehet hin und saget diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten Tage werde ich vollendet.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.33|NT|42|Lukas|13||0|33|Doch ich muss heute und morgen und am folgenden Tage wandern; denn es geht nicht an, dass ein Prophet ausserhalb Jerusalems umkomme.|ZUE1931|Public Domain LUK.13.34|NT|42|Lukas|13||0|34|Jerusalem, Jerusalem, das die Propheten tötet und die steinigt, die zu ihm gesandt sind, wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!|ZUE1931|Public Domain LUK.13.35|NT|42|Lukas|13||0|35|"Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen. Ich sage euch aber: Ihr werdet mich nicht sehen, bis die Zeit kommen wird, wo ihr sprecht: ""Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!"""|ZUE1931|Public Domain LUK.14.1|NT|42|Lukas|14||0|1|UND es begab sich, als er an einem Sabbat in das Haus eines der Oberen der Pharisäer kam, um an der Mahlzeit teilzunehmen - und sie gaben acht auf ihn -|ZUE1931|Public Domain LUK.14.2|NT|42|Lukas|14||0|2|siehe, da war ein wassersüchtiger Mensch vor ihm.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.3|NT|42|Lukas|14||0|3|Und Jesus begann und sprach zu den Gesetzeskundigen und Pharisäern: Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen, oder nicht?|ZUE1931|Public Domain LUK.14.4|NT|42|Lukas|14||0|4|Sie aber schwiegen. Da fasste er ihn an, heilte ihn und entliess ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.5|NT|42|Lukas|14||0|5|Und zu ihnen sprach er: Wer unter euch, dem sein Sohn oder sein Ochse in einen Brunnen fällt, wird ihn am Sabbattag nicht alsbald heraufziehen?|ZUE1931|Public Domain LUK.14.6|NT|42|Lukas|14||0|6|Und sie vermochten darauf nicht zu erwidern.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.7|NT|42|Lukas|14||0|7|ER sagte aber den Eingeladenen ein Gleichnis, da er darauf achtgab, wie sie die obersten Plätze auswählten, und sprach zu ihnen:|ZUE1931|Public Domain LUK.14.8|NT|42|Lukas|14||0|8|Wenn du von jemandem zu einem Gastmahl eingeladen bist, so setze dich nicht an den obersten Platz; es könnte sonst ein Vornehmerer als du von ihm eingeladen sein,|ZUE1931|Public Domain LUK.14.9|NT|42|Lukas|14||0|9|und der, welcher dich und ihn eingeladen hat, könnte kommen und zu dir sagen: Mach diesem Platz! und du müsstest dann beschämt den untersten Platz einnehmen.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.10|NT|42|Lukas|14||0|10|Sondern wenn du eingeladen bist, so geh und setze dich an den untersten Platz, damit, wenn der kommt, welcher dich eingeladen hat, er zu dir sage: Freund, rücke weiter hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor allen deinen Tischgenossen.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.11|NT|42|Lukas|14||0|11|Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.12|NT|42|Lukas|14||0|12|Er sagte aber auch zu dem, der ihn eingeladen hatte: Wenn du eine Mittag- oder Abendmahlzeit veranstaltest, so rufe nicht deine Freunde noch deine Brüder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn, damit nicht etwa auch sie dich wieder einladen und dir Vergeltung zuteil wird.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.13|NT|42|Lukas|14||0|13|Sondern wenn du ein Gastmahl veranstaltest, so lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde ein,|ZUE1931|Public Domain LUK.14.14|NT|42|Lukas|14||0|14|und du wirst glückselig sein, weil sie es dir nicht vergelten können; denn es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.15|NT|42|Lukas|14||0|15|ALS aber einer der Tischgenossen dies hörte, sagte er zu ihm: Selig ist, wer am Mahl im Reiche Gottes teilnehmen wird.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.16|NT|42|Lukas|14||0|16|Er aber sprach zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein grosses Gastmahl und lud viele ein.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.17|NT|42|Lukas|14||0|17|Und zur Stunde des Gastmahls sandte er seinen Knecht, den Eingeladenen zu sagen: Kommet, denn es ist nun bereit!|ZUE1931|Public Domain LUK.14.18|NT|42|Lukas|14||0|18|Und alle fingen gleichermassen an, sich zu entschuldigen. Der erste sagte zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss notwendig hinausgehen und ihn besichtigen; ich bitte dich, sieh mich als entschuldigt an!|ZUE1931|Public Domain LUK.14.19|NT|42|Lukas|14||0|19|Und ein andrer sagte: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin, um sie zu prüfen; ich bitte dich, sieh mich als entschuldigt an!|ZUE1931|Public Domain LUK.14.20|NT|42|Lukas|14||0|20|Noch ein andrer sagte: Ich habe eine Frau genommen und kann deshalb nicht kommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.21|NT|42|Lukas|14||0|21|Und der Knecht kam und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Strassen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Blinden und Lahmen hier herein!|ZUE1931|Public Domain LUK.14.22|NT|42|Lukas|14||0|22|Und der Knecht sagte: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast, und es ist noch Raum vorhanden.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.23|NT|42|Lukas|14||0|23|Da sagte der Herr zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstrassen und an die Zäune und nötige sie, hereinzukommen, damit mein Haus voll werde!|ZUE1931|Public Domain LUK.14.24|NT|42|Lukas|14||0|24|Denn ich sage euch: Keiner jener Männer, die eingeladen waren, wird mein Gastmahl zu kosten bekommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.25|NT|42|Lukas|14||0|25|ES zog aber eine grosse Volksmenge mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen:|ZUE1931|Public Domain LUK.14.26|NT|42|Lukas|14||0|26|Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und seine Mutter und sein Weib und seine Kinder und seine Brüder und seine Schwestern und dazu auch sein Leben hasst, kann er nicht mein Jünger sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.27|NT|42|Lukas|14||0|27|Wer nicht sein Kreuz trägt und mit mir geht, kann nicht mein Jünger sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.28|NT|42|Lukas|14||0|28|DENN wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuerst hin und berechnet die Kosten, ob er genug habe zur Ausführung?|ZUE1931|Public Domain LUK.14.29|NT|42|Lukas|14||0|29|damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und es nicht zu vollenden vermag, alle Zuschauer anfangen, über ihn zu spotten:|ZUE1931|Public Domain LUK.14.30|NT|42|Lukas|14||0|30|Dieser Mensch fing an zu bauen und vermochte es nicht zu vollenden.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.31|NT|42|Lukas|14||0|31|Oder welcher König, der ausziehen will, um mit einem andern König Krieg zu führen, wird sich nicht zuerst hinsetzen und Rat halten, ob er imstande sei, mit zehntausend dem entgegenzutreten, der mit 20 000 gegen ihn anrückt?|ZUE1931|Public Domain LUK.14.32|NT|42|Lukas|14||0|32|Wenn aber nicht, so schickt er, während jener noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um Frieden.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.33|NT|42|Lukas|14||0|33|So nun kann keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.14.34|NT|42|Lukas|14||0|34|Das Salz nun ist etwas Gutes; wenn aber sogar das Salz seine Schärfe verliert, womit soll es wieder kräftig gemacht werden?|ZUE1931|Public Domain LUK.14.35|NT|42|Lukas|14||0|35|Es ist weder für das Erdreich noch für den Dünger tauglich; man wirft es hinaus. Wer Ohren hat, zu hören, der höre!|ZUE1931|Public Domain LUK.15.1|NT|42|Lukas|15||0|1|ES nahten ihm aber fortwährend alle Zöllner und Sünder, um ihn zu hören.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.2|NT|42|Lukas|15||0|2|Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sagten: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.3|NT|42|Lukas|15||0|3|Da sagte er zu ihnen dieses Gleichnis:|ZUE1931|Public Domain LUK.15.4|NT|42|Lukas|15||0|4|Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verliert, lässt nicht die 99 in der Wüste zurück und geht dem verlornen nach, bis er es findet?|ZUE1931|Public Domain LUK.15.5|NT|42|Lukas|15||0|5|Und wenn er es gefunden hat, legt er es voll Freude auf seine Schultern;|ZUE1931|Public Domain LUK.15.6|NT|42|Lukas|15||0|6|und wenn er nach Hause kommt, ruft er seine Freunde und seine Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freuet euch mit mir! denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.7|NT|42|Lukas|15||0|7|Ich sage euch: So wird im Himmel mehr Freude sein über einen Sünder, der Busse tut, als über 99 Gerechte, die der Busse nicht bedürfen.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.8|NT|42|Lukas|15||0|8|ODER welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiss, bis sie sie findet?|ZUE1931|Public Domain LUK.15.9|NT|42|Lukas|15||0|9|Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freuet euch mit mir! denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.10|NT|42|Lukas|15||0|10|So, sage ich euch, ist bei den Engeln Gottes Freude über einen Sünder, der Busse tut.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.11|NT|42|Lukas|15||0|11|ER sprach aber: Ein Mann hatte zwei Söhne.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.12|NT|42|Lukas|15||0|12|Und der jüngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zukommt! Der aber verteilte seine Habe unter sie.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.13|NT|42|Lukas|15||0|13|Und nicht viele Tage darnach nahm der jüngere Sohn alles mit sich und zog hinweg in ein fernes Land, und dort vergeudete er sein Vermögen durch ein zügelloses Leben.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.14|NT|42|Lukas|15||0|14|Nachdem er aber alles durchgebracht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er fing an, Mangel zu leiden.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.15|NT|42|Lukas|15||0|15|Und er ging hin und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seine Felder, Schweine zu hüten.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.16|NT|42|Lukas|15||0|16|Und er begehrte, seinen Bauch mit den Schoten zu füllen, die die Schweine frassen; und niemand gab sie ihm.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.17|NT|42|Lukas|15||0|17|Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um!|ZUE1931|Public Domain LUK.15.18|NT|42|Lukas|15||0|18|Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir;|ZUE1931|Public Domain LUK.15.19|NT|42|Lukas|15||0|19|ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen; stelle mich wie einen deiner Tagelöhner!|ZUE1931|Public Domain LUK.15.20|NT|42|Lukas|15||0|20|Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und fühlte Erbarmen, lief hin, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.21|NT|42|Lukas|15||0|21|Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.22|NT|42|Lukas|15||0|22|Doch der Vater sagte zu seinen Knechten: Bringet schnell das beste Kleid heraus und ziehet es ihm an und gebet ihm einen Ring an die Hand und Schuhe an die Füsse,|ZUE1931|Public Domain LUK.15.23|NT|42|Lukas|15||0|23|und holet das gemästete Kalb, schlachtet es und lasset uns essen und fröhlich sein!|ZUE1931|Public Domain LUK.15.24|NT|42|Lukas|15||0|24|Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.25|NT|42|Lukas|15||0|25|Sein älterer Sohn aber war auf dem Felde; und als er kam und sich dem Hause näherte, hörte er Musik und Reigentanz.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.26|NT|42|Lukas|15||0|26|Und er rief einen der Knechte herbei und erkundigte sich, was das sei.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.27|NT|42|Lukas|15||0|27|Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.28|NT|42|Lukas|15||0|28|Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Doch sein Vater kam heraus und redete ihm zu.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.29|NT|42|Lukas|15||0|29|Er aber antwortete und sagte zum Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe nie ein Gebot von dir übertreten; und mir hast du nie einen Bock gegeben, damit ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.30|NT|42|Lukas|15||0|30|Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der deine Habe mit Dirnen aufgezehrt hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.31|NT|42|Lukas|15||0|31|Da sagte er zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein.|ZUE1931|Public Domain LUK.15.32|NT|42|Lukas|15||0|32|Du solltest aber fröhlich sein und dich freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist lebendig geworden, und|ZUE1931|Public Domain LUK.16.1|NT|42|Lukas|16||0|1|ER sagte aber auch zu den Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; und dieser wurde bei ihm verklagt, dass er ihm den Besitz verschleudere.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.2|NT|42|Lukas|16||0|2|Und er liess ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich da über dich? Lege Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Denn du kannst nicht mehr Haushalter sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.3|NT|42|Lukas|16||0|3|Da sagte der Haushalter bei sich selbst: Was soll ich tun, da mein Herr mir die Verwaltung nimmt? Graben kann ich nicht; zu betteln schäme ich mich.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.4|NT|42|Lukas|16||0|4|Ich weiss, was ich tun will, damit sie, wenn ich von der Verwaltung abgesetzt bin, mich in ihre Häuser aufnehmen.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.5|NT|42|Lukas|16||0|5|Und er liess jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn zu sich rufen und sagte zu dem ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?|ZUE1931|Public Domain LUK.16.6|NT|42|Lukas|16||0|6|Der antwortete: hundert Bath Öl. Da sagte er zu ihm: Nimm hier deinen Schuldschein, setz dich schnell hin und schreibe: fünfzig.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.7|NT|42|Lukas|16||0|7|Darnach sagte er zu einem andern: Du aber, wieviel bist du schuldig? Der antwortete: hundert Kor Weizen. Er sagte zu ihm: Nimm hier deinen Schuldschein und schreibe: achtzig.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.8|NT|42|Lukas|16||0|8|Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, dass er klug gehandelt habe. Denn die Söhne dieser Welt sind ihrem Geschlecht gegenüber klüger als die Söhne des Lichts.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.9|NT|42|Lukas|16||0|9|Und ich sage euch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit sie, wenn er|ZUE1931|Public Domain LUK.16.10|NT|42|Lukas|16||0|10|WER im Kleinsten treu ist, der ist auch im Grossen treu; und wer im Kleinsten ungerecht ist, der ist auch im Grossen ungerecht.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.11|NT|42|Lukas|16||0|11|Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu waret, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen?|ZUE1931|Public Domain LUK.16.12|NT|42|Lukas|16||0|12|Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu waret, wer wird euch das eure geben?|ZUE1931|Public Domain LUK.16.13|NT|42|Lukas|16||0|13|Kein Knecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.14|NT|42|Lukas|16||0|14|DIES alles hörten aber die Pharisäer, die geldgierig sind, und sie höhnten über ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.15|NT|42|Lukas|16||0|15|Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich gerecht hinstellen vor den Menschen, aber Gott kennt eure Herzen; denn was bei den Menschen als etwas Hohes gilt, das ist ein Greuel vor Gott.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.16|NT|42|Lukas|16||0|16|Das Gesetz und die Propheten galten bis zu Johannes; von da an wird das Evangelium vom Reiche Gottes verkündigt, und jeder drängt sich mit Gewalt hinein.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.17|NT|42|Lukas|16||0|17|Es ist aber leichter, dass der Himmel und die Erde vergehen, als dass ein Strichlein des Gesetzes dahinfalle.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.18|NT|42|Lukas|16||0|18|Jeder, der seine Frau entlässt und eine andre heiratet, begeht Ehebruch, und wer eine von ihrem Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.19|NT|42|Lukas|16||0|19|ES war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbare Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.20|NT|42|Lukas|16||0|20|Ein Armer aber mit Namen Lazarus lag vor seiner Türe; der war mit Geschwüren bedeckt|ZUE1931|Public Domain LUK.16.21|NT|42|Lukas|16||0|21|und begehrte sich von dem zu sättigen, was vom Tisch des Reichen abfiel; dagegen kamen die Hunde und beleckten seine Geschwüre.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.22|NT|42|Lukas|16||0|22|Es begab sich aber, dass der Arme starb und dass er von den Engeln in Abrahams Schoss getragen wurde. Aber auch der Reiche starb und wurde begraben.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.23|NT|42|Lukas|16||0|23|Und als er im Totenreich, von Qualen geplagt, seine Augen erhob, sah er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoss.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.24|NT|42|Lukas|16||0|24|Und er rief mit lauter Stimme: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.25|NT|42|Lukas|16||0|25|Abraham aber sprach: Kind, gedenke daran, dass du in deinem Leben dein Gutes empfangen hast und Lazarus gleichermassen das Böse; jetzt dagegen wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.26|NT|42|Lukas|16||0|26|Und bei alledem besteht zwischen uns und euch eine grosse Kluft, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, es nicht vermögen, noch die, welche dort sind, zu uns herübergelangen können.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.27|NT|42|Lukas|16||0|27|Da sagte er: So bitte ich dich denn, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest -|ZUE1931|Public Domain LUK.16.28|NT|42|Lukas|16||0|28|denn ich habe fünf Brüder -, auf dass er ihnen sichere Kunde bringe, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.29|NT|42|Lukas|16||0|29|Abraham aber sprach: Sie haben Mose und die Propheten; sie sollen auf sie hören!|ZUE1931|Public Domain LUK.16.30|NT|42|Lukas|16||0|30|Der jedoch sagte: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen geht, werden sie Busse tun.|ZUE1931|Public Domain LUK.16.31|NT|42|Lukas|16||0|31|Da sprach er zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht gewinnen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.1|NT|42|Lukas|17||0|1|ER sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass die Verführungen ausbleiben; doch wehe dem, durch den sie kommen!|ZUE1931|Public Domain LUK.17.2|NT|42|Lukas|17||0|2|Für ihn wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gelegt und er ins Meer versenkt wäre, als dass er einen dieser Kleinen verführte.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.3|NT|42|Lukas|17||0|3|Habet acht auf euch! Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht, und wenn es ihn reut, so vergib ihm!|ZUE1931|Public Domain LUK.17.4|NT|42|Lukas|17||0|4|Und wenn er siebenmal des Tages wider dich sündigt und siebenmal sich wieder zu dir wendet und sagt: Es reut mich, so sollst du ihm vergeben.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.5|NT|42|Lukas|17||0|5|UND die Apostel sagten zum Herrn: Mehre uns den Glauben!|ZUE1931|Public Domain LUK.17.6|NT|42|Lukas|17||0|6|Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet (auch nur so gross) wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzle dich und pflanze dich ins Meer, und er würde euch gehorchen.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.7|NT|42|Lukas|17||0|7|Wer aber von euch, der einen Knecht beim Pflügen oder auf der Weide hat, wird zu ihm, wenn er vom Felde heimkommt, sagen: Komm sogleich her und setz dich zu Tische?|ZUE1931|Public Domain LUK.17.8|NT|42|Lukas|17||0|8|Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite mir etwas zu essen, umgürte dich und bediene mich, bis ich gegessen und getrunken habe, und nachher magst du essen und trinken?|ZUE1931|Public Domain LUK.17.9|NT|42|Lukas|17||0|9|Weiss er etwa dem Knechte Dank dafür, dass er getan hat, was ihm befohlen war?|ZUE1931|Public Domain LUK.17.10|NT|42|Lukas|17||0|10|So sollt auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen war, sagen: Wir sind unnütze Knechte; wir haben|ZUE1931|Public Domain LUK.17.11|NT|42|Lukas|17||0|11|UND es geschah auf der Wanderung nach Jerusalem, als er (längs der Grenze) zwischen Samarien und Galiläa hinzog,|ZUE1931|Public Domain LUK.17.12|NT|42|Lukas|17||0|12|da kamen ihm beim Betreten eines Dorfes zehn aussätzige Männer entgegen, die in der Ferne stehenblieben.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.13|NT|42|Lukas|17||0|13|Und sie erhoben ihre Stimme und riefen: Jesus, Meister, erbarme dich unser!|ZUE1931|Public Domain LUK.17.14|NT|42|Lukas|17||0|14|Und als er sie sah, sagte er zu ihnen: Gehet und zeiget euch den Priestern! Und es begab sich, während sie hingingen, wurden sie rein.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.15|NT|42|Lukas|17||0|15|Einer aber von ihnen, der sah, dass er geheilt worden war, kehrte zurück, indem er mit lauter Stimme Gott pries,|ZUE1931|Public Domain LUK.17.16|NT|42|Lukas|17||0|16|warf sich aufs Angesicht zu seinen Füssen und dankte ihm; und das war ein Samariter.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.17|NT|42|Lukas|17||0|17|Da antwortete Jesus und sprach: Sind nicht die Zehn rein geworden? Wo sind aber die Neun?|ZUE1931|Public Domain LUK.17.18|NT|42|Lukas|17||0|18|Haben sich keine gefunden, die zurückgekehrt wären, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde?|ZUE1931|Public Domain LUK.17.19|NT|42|Lukas|17||0|19|Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin! dein Glaube hat dich gerettet.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.20|NT|42|Lukas|17||0|20|ALS er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.21|NT|42|Lukas|17||0|21|Man wird auch nicht sagen: Siehe, hier! oder: dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist in eurer Mitte.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.22|NT|42|Lukas|17||0|22|ER sprach aber zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, wo ihr begehren werdet, auch nur einen von den Tagen des Sohnes des Menschen zu sehen, und ihr werdet ihn nicht sehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.23|NT|42|Lukas|17||0|23|Und man wird zu euch sagen: Siehe, dort! siehe, hier! Gehet nicht hin und laufet nicht nach!|ZUE1931|Public Domain LUK.17.24|NT|42|Lukas|17||0|24|Denn wie der Blitz aufblitzt und von einer Gegend unter dem Himmel zur andern unter dem Himmel leuchtet, so wird der Sohn des Menschen an seinem Tage sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.25|NT|42|Lukas|17||0|25|Zuvor aber muss er vieles leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.26|NT|42|Lukas|17||0|26|Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch in den Tagen des Sohnes des Menschen sein:|ZUE1931|Public Domain LUK.17.27|NT|42|Lukas|17||0|27|Sie assen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und alle vertilgte.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.28|NT|42|Lukas|17||0|28|Ebenso wie es in den Tagen Lots zuging: Sie assen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;|ZUE1931|Public Domain LUK.17.29|NT|42|Lukas|17||0|29|an dem Tage aber, da Lot aus Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.30|NT|42|Lukas|17||0|30|Auf gleiche Weise wird es an dem Tage sein, da der Sohn des Menschen sich offenbart.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.31|NT|42|Lukas|17||0|31|Wer an jenem Tage auf dem Dach sein wird und seinen Hausrat im Hause hat, soll nicht hinabsteigen, um ihn zu holen; und wer auf dem Felde sein wird, soll gleichfalls nicht zurückkehren.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.32|NT|42|Lukas|17||0|32|Denket an Lots Frau!|ZUE1931|Public Domain LUK.17.33|NT|42|Lukas|17||0|33|Wer sein Leben zu erhalten sucht, der wird es verlieren, und wer es verliert, der wird es|ZUE1931|Public Domain LUK.17.34|NT|42|Lukas|17||0|34|Ich sage euch: In dieser Nacht werden zwei auf einem Bette sein; der eine wird angenommen und der andre zurückgelassen werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.35|NT|42|Lukas|17||0|35|Zwei werden am gleichen Orte mahlen; die eine wird angenommen, die andre aber zurückgelassen werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.17.36|NT|42|Lukas|17||0|36|[Zwei werden auf dem Felde sein; der eine wird angenommen und der andre zurückgelassen werden.]|ZUE1931|Public Domain LUK.17.37|NT|42|Lukas|17||0|37|Und sie antworteten und sagten zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo die Leichen sind, da sammeln sich auch die Adler.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.1|NT|42|Lukas|18||0|1|ER sagte ihnen aber ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, dass sie allezeit beten und nicht müde werden sollten,|ZUE1931|Public Domain LUK.18.2|NT|42|Lukas|18||0|2|und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.3|NT|42|Lukas|18||0|3|Und eine Witwe war in jener Stadt, die kam (immer wieder) zu ihm und sagte: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Gegner!|ZUE1931|Public Domain LUK.18.4|NT|42|Lukas|18||0|4|Und er wollte eine Zeitlang nicht; doch nachher sagte er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue,|ZUE1931|Public Domain LUK.18.5|NT|42|Lukas|18||0|5|so will ich doch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht schliesslich kommt und mich ins Gesicht schlägt.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.6|NT|42|Lukas|18||0|6|Weiter sprach der Herr: Höret, was der ungerechte Richter sagt!|ZUE1931|Public Domain LUK.18.7|NT|42|Lukas|18||0|7|Gott aber sollte seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm rufen, ihr Recht nicht schaffen und sollte bei ihnen Langmut (gegen ihre Gegner) üben?|ZUE1931|Public Domain LUK.18.8|NT|42|Lukas|18||0|8|Ich sage euch: Er wird ihnen ihr Recht schaffen in Bälde. Wird jedoch der Sohn des Menschen, wenn er kommt, auf Erden den Glauben finden?|ZUE1931|Public Domain LUK.18.9|NT|42|Lukas|18||0|9|ER sagte aber auch zu etlichen, die sich selbst zutrauten, gerecht zu sein, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis:|ZUE1931|Public Domain LUK.18.10|NT|42|Lukas|18||0|10|Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andre ein Zöllner.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.11|NT|42|Lukas|18||0|11|Der Pharisäer stellte sich für sich allein hin und betete so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.12|NT|42|Lukas|18||0|12|Ich faste zweimal in der Woche, ich gebe den Zehnten von meinem ganzen Einkommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.13|NT|42|Lukas|18||0|13|Der Zöllner aber stand von ferne und wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben, sondern er schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig!|ZUE1931|Public Domain LUK.18.14|NT|42|Lukas|18||0|14|Ich sage euch: Dieser ging mehr gerechtfertigt in sein Haus hinab als jener. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.15|NT|42|Lukas|18||0|15|SIE brachten aber auch die Kindlein zu ihm, damit er sie anrühren möchte. Als die Jünger das sahen, schalten sie sie.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.16|NT|42|Lukas|18||0|16|Jesus aber rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret es ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.17|NT|42|Lukas|18||0|17|Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.18|NT|42|Lukas|18||0|18|UND es fragte ihn ein Vorsteher: Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?|ZUE1931|Public Domain LUK.18.19|NT|42|Lukas|18||0|19|Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut ausser Gott allein.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.20|NT|42|Lukas|18||0|20|"Du kennst die Gebote: ""Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis reden, ehre deinen Vater und deine Mutter!"""|ZUE1931|Public Domain LUK.18.21|NT|42|Lukas|18||0|21|Er aber sagte: Dies alles habe ich gehalten von Jugend auf.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.22|NT|42|Lukas|18||0|22|Als Jesus das hörte, sprach er zu ihm: Eins mangelt dir noch: Verkaufe alles, was du hast, und verteile es an Arme, so wirst du einen Schatz in den Himmeln haben; und komm, folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain LUK.18.23|NT|42|Lukas|18||0|23|Der aber wurde tief betrübt, als er dies hörte; denn er war sehr reich.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.24|NT|42|Lukas|18||0|24|Als ihn aber Jesus (so traurig) sah, sprach er: Wie schwer kommen die Begüterten in das Reich Gottes!|ZUE1931|Public Domain LUK.18.25|NT|42|Lukas|18||0|25|Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.26|NT|42|Lukas|18||0|26|Da sagten die, welche es gehört hatten: Wer kann dann gerettet werden?|ZUE1931|Public Domain LUK.18.27|NT|42|Lukas|18||0|27|Er aber sprach: Was unmöglich ist bei den Menschen, ist möglich bei Gott.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.28|NT|42|Lukas|18||0|28|PETRUS aber sagte: Siehe, wir haben unser Eigentum verlassen und sind dir nachgefolgt.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.29|NT|42|Lukas|18||0|29|Da sprach er zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Weib oder Brüder oder Eltern oder Kinder um des Reiches Gottes willen verlassen hat,|ZUE1931|Public Domain LUK.18.30|NT|42|Lukas|18||0|30|der es nicht vielfältig empfangen würde in dieser Zeit und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.31|NT|42|Lukas|18||0|31|ER nahm aber die Zwölf an seine Seite und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und alles wird vollendet werden, was durch die Propheten auf den Sohn des Menschen hin geschrieben ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.32|NT|42|Lukas|18||0|32|Denn er wird den Heiden ausgeliefert und verspottet und misshandelt und angespieen werden,|ZUE1931|Public Domain LUK.18.33|NT|42|Lukas|18||0|33|und sie werden ihn geisseln und töten, und am dritten Tage wird er auferstehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.34|NT|42|Lukas|18||0|34|Und sie erfassten nichts von diesen Dingen, und dieses Wort war vor ihnen verborgen, und sie begriffen das Gesagte nicht.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.35|NT|42|Lukas|18||0|35|ES begab sich aber, als er sich Jericho näherte, da sass ein Blinder am Weg und bettelte.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.36|NT|42|Lukas|18||0|36|Und als dieser das Volk vorüberziehen hörte, erkundigte er sich, was das sei.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.37|NT|42|Lukas|18||0|37|Da teilten sie ihm mit, Jesus der Nazoräer gehe vorüber.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.38|NT|42|Lukas|18||0|38|Und er rief: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!|ZUE1931|Public Domain LUK.18.39|NT|42|Lukas|18||0|39|Und die Voranziehenden bedrohten ihn, er solle schweigen; er schrie jedoch noch viel mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner!|ZUE1931|Public Domain LUK.18.40|NT|42|Lukas|18||0|40|Da blieb Jesus stehen und befahl, man solle ihn zu ihm führen. Als er aber nahe herangekommen war, fragte er ihn:|ZUE1931|Public Domain LUK.18.41|NT|42|Lukas|18||0|41|Was willst du, dass ich dir tun soll? Er antwortete: Herr, dass ich wieder sehen kann.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.42|NT|42|Lukas|18||0|42|Und Jesus sprach zu ihm: Werde wieder sehend! Dein Glaube hat dich gerettet.|ZUE1931|Public Domain LUK.18.43|NT|42|Lukas|18||0|43|Und sofort wurde er wieder sehend, und er folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das zusah, gab Gott die Ehre.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.1|NT|42|Lukas|19||0|1|UND er kam nach Jericho hinein und wollte hindurchziehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.2|NT|42|Lukas|19||0|2|Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war Oberzöllner und war reich.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.3|NT|42|Lukas|19||0|3|Und er suchte Jesus zu sehen, wer er sei, und er vermochte es nicht wegen der Volksmenge, weil er von Gestalt klein war.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.4|NT|42|Lukas|19||0|4|Da lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen; denn er sollte auf jenem Weg hindurchziehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.5|NT|42|Lukas|19||0|5|Und als Jesus an den Ort kam, blickte er zu ihm auf und sprach: Zachäus, steig eilends herab! denn heute muss ich in deinem Hause bleiben.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.6|NT|42|Lukas|19||0|6|Und er stieg eilends herab und nahm ihn mit Freuden auf.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.7|NT|42|Lukas|19||0|7|Und als sie es sahen, murrten sie alle und sagten: Bei einem sündigen Mann ist er eingekehrt, um Herberge zu nehmen.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.8|NT|42|Lukas|19||0|8|Zachäus aber trat hin und sagte zum Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meines Besitzes gebe ich|ZUE1931|Public Domain LUK.19.9|NT|42|Lukas|19||0|9|Da sprach Jesus zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, wie denn auch er ein Sohn Abrahams ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.10|NT|42|Lukas|19||0|10|Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um das Verlorne zu suchen und zu retten.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.11|NT|42|Lukas|19||0|11|ALS sie aber dies hörten, fuhr er fort und sagte ein Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes werde sofort sichtbar werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.12|NT|42|Lukas|19||0|12|Er sagte also: Ein Mann von vornehmer Abkunft begab sich in ein fernes Land, um sich ein Reich zu erwerben und|ZUE1931|Public Domain LUK.19.13|NT|42|Lukas|19||0|13|Er rief aber zehn seiner Knechte, gab ihnen zehn Pfunde und sagte zu ihnen: Treibet Handel, während ich fort bin!(jedoch nicht des heutigen)|ZUE1931|Public Domain LUK.19.14|NT|42|Lukas|19||0|14|Seine Mitbürger jedoch hassten ihn, schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und liessen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns König werde.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.15|NT|42|Lukas|19||0|15|Und es begab sich, als er wiederkam, nachdem er sich das Reich erworben hatte, da liess er die Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen, um zu erfahren, was jeder bei seinen Geschäften gewonnen habe.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.16|NT|42|Lukas|19||0|16|Da kam der erste und sagte: Herr, dein Pfund hat zehn Pfunde hinzuerworben.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.17|NT|42|Lukas|19||0|17|Und er sprach zu ihm: Recht so, du guter Knecht! weil du in etwas ganz Geringem treu gewesen bist, sollst du über zehn Städte Macht haben.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.18|NT|42|Lukas|19||0|18|Und der zweite kam und sagte: Dein Pfund, Herr, hat fünf Pfunde eingebracht.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.19|NT|42|Lukas|19||0|19|Er sprach aber auch zu diesem: Und du sei über fünf Städte gesetzt!|ZUE1931|Public Domain LUK.19.20|NT|42|Lukas|19||0|20|Und der andre kam und sagte: Herr, siehe, da ist dein Pfund, das ich in einem Schweisstuch verwahrt hielt.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.21|NT|42|Lukas|19||0|21|Denn ich fürchtete dich, weil du ein harter Mensch bist; du nimmst, was du nicht hingelegt hast, und erntest, was du nicht gesät hast.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.22|NT|42|Lukas|19||0|22|Er sprach zu ihm: Aus deinem Munde will ich dir das Urteil sprechen, du böser Knecht! Du wusstest, dass ich ein harter Mensch bin, dass ich nehme, was ich nicht hingelegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe?|ZUE1931|Public Domain LUK.19.23|NT|42|Lukas|19||0|23|Und warum hast du mein Geld nicht auf die Bank gegeben? Dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen eingefordert.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.24|NT|42|Lukas|19||0|24|Und zu den Dabeistehenden sprach er: Nehmet ihm das Pfund weg und gebet es dem, der die zehn Pfunde hat!|ZUE1931|Public Domain LUK.19.25|NT|42|Lukas|19||0|25|Und sie sagten zu ihm: Herr, er hat|ZUE1931|Public Domain LUK.19.26|NT|42|Lukas|19||0|26|Ich sage euch: Jedem, der hat, wird gegeben werden; dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.27|NT|42|Lukas|19||0|27|Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie König würde, führet hierher und machet sie vor meinen Augen nieder!|ZUE1931|Public Domain LUK.19.28|NT|42|Lukas|19||0|28|UND nachdem er dies gesagt hatte, wanderte er weiter, um nach Jerusalem hinaufzuziehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.29|NT|42|Lukas|19||0|29|Und es begab sich, als er in die Nähe von Bethphage und Bethanien an dem Berge kam, der der Ölberg heisst, da sandte er zwei von den Jüngern|ZUE1931|Public Domain LUK.19.30|NT|42|Lukas|19||0|30|und sagte: Gehet in das gegenüberliegende Dorf, und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr darin ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; das bindet los und führet es her!|ZUE1931|Public Domain LUK.19.31|NT|42|Lukas|19||0|31|Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los? sollt ihr so sagen: Der Herr bedarf seiner.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.32|NT|42|Lukas|19||0|32|Da gingen die Abgesandten hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.33|NT|42|Lukas|19||0|33|Als sie aber das Füllen losbanden, sagten seine Herren zu ihnen: Warum bindet ihr das Füllen los?|ZUE1931|Public Domain LUK.19.34|NT|42|Lukas|19||0|34|Sie antworteten: Der Herr bedarf seiner.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.35|NT|42|Lukas|19||0|35|Und sie führten es zu Jesus, warfen ihre Kleider auf das Füllen und liessen Jesus aufsteigen.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.36|NT|42|Lukas|19||0|36|Während er aber dahinzog, breiteten sie auf dem Wege ihre Kleider hin.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.37|NT|42|Lukas|19||0|37|Als er sich aber schon der Stelle näherte, wo man vom Ölberg (nach Jerusalem) hinabsteigt, fing die ganze Menge der Jünger voll Freude an, Gott mit lauter Stimme zu loben wegen all der machtvollen Taten, die sie gesehen hatten,|ZUE1931|Public Domain LUK.19.38|NT|42|Lukas|19||0|38|"und sie sprachen: ""Gepriesen sei, der da kommt"", / der König, ""im Namen des Herrn!"" / Im Himmel Friede / und Ehre in den Höhen!"|ZUE1931|Public Domain LUK.19.39|NT|42|Lukas|19||0|39|Und aus dem Volk heraus sagten etliche der Pharisäer zu ihm: Meister, verweise es deinen Jüngern!|ZUE1931|Public Domain LUK.19.40|NT|42|Lukas|19||0|40|Da antwortete er und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.41|NT|42|Lukas|19||0|41|UND als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie|ZUE1931|Public Domain LUK.19.42|NT|42|Lukas|19||0|42|und sprach: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was zu deinem Frieden dient! Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen.|ZUE1931|Public Domain LUK.19.43|NT|42|Lukas|19||0|43|Denn es werden Tage über dich kommen, da werden deine Feinde einen Wall gegen dich aufwerfen und dich ringsum einschliessen und dich von allen Seiten bedrängen|ZUE1931|Public Domain LUK.19.44|NT|42|Lukas|19||0|44|und dich dem Erdboden gleichmachen und deine Kinder in dir (zu Boden schmettern) und keinen Stein in dir auf dem andern lassen darum, weil du die Zeit deiner|ZUE1931|Public Domain LUK.19.45|NT|42|Lukas|19||0|45|UND nachdem er in den Tempel hineingegangen war, fing er an, die Verkäufer hinauszutreiben,|ZUE1931|Public Domain LUK.19.46|NT|42|Lukas|19||0|46|"und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: ""Und mein Haus soll ein Bethaus sein!"" Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht."|ZUE1931|Public Domain LUK.19.47|NT|42|Lukas|19||0|47|Und er lehrte täglich im Tempel; die Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten und die Vornehmsten des Volkes suchten ihn ins Verderben zu bringen,|ZUE1931|Public Domain LUK.19.48|NT|42|Lukas|19||0|48|und sie fanden nicht, was sie tun sollten; denn das ganze Volk hing ihm an und hörte auf ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.1|NT|42|Lukas|20||0|1|UND es begab sich an einem der Tage, als er das Volk im Tempel lehrte und das Evangelium verkündigte, da traten die Hohenpriester und die Schriftgelehrten samt den Ältesten herzu|ZUE1931|Public Domain LUK.20.2|NT|42|Lukas|20||0|2|und sagten zu ihm: Sage uns: In was für einer Vollmacht tust du dies? oder wer ist's, der dir diese Vollmacht gegeben hat?|ZUE1931|Public Domain LUK.20.3|NT|42|Lukas|20||0|3|Da antwortete er und sprach zu ihnen: Auch ich will eine Frage an euch richten. Saget mir:|ZUE1931|Public Domain LUK.20.4|NT|42|Lukas|20||0|4|Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen?|ZUE1931|Public Domain LUK.20.5|NT|42|Lukas|20||0|5|Sie aber überlegten miteinander: Wenn wir sagen: vom Himmel, so wird er erwidern: Warum habt ihr ihm nicht geglaubt?|ZUE1931|Public Domain LUK.20.6|NT|42|Lukas|20||0|6|Wenn wir dagegen sagen: von Menschen, so wird uns das ganze Volk steinigen; denn es ist überzeugt, dass Johannes ein Prophet war.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.7|NT|42|Lukas|20||0|7|Und sie antworteten, sie wüssten nicht woher.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.8|NT|42|Lukas|20||0|8|Da sprach Jesus zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in was für einer Vollmacht ich dies tue.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.9|NT|42|Lukas|20||0|9|ER fing aber an, zum Volke dieses Gleichnis zu sagen: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an Weingärtner und zog für lange Zeit ausser Landes.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.10|NT|42|Lukas|20||0|10|Und als die Zeit da war, sandte er zu den Weingärtnern einen Knecht, damit sie ihm von der Frucht des Weinbergs (seinen Anteil) geben sollten. Die Weingärtner aber schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.11|NT|42|Lukas|20||0|11|Er sandte sodann einen andern Knecht; sie aber schlugen auch den, misshandelten ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.12|NT|42|Lukas|20||0|12|Darauf sandte er einen dritten; sie aber verwundeten auch diesen und stiessen ihn hinaus.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.13|NT|42|Lukas|20||0|13|Da sprach der Herr des Weinbergs: Was soll ich tun? Ich will meinen geliebten Sohn senden; vielleicht werden sie sich vor diesem scheuen.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.14|NT|42|Lukas|20||0|14|Als ihn jedoch die Weingärtner sahen, überlegten sie miteinander und sagten: Dies ist der Erbe; lasset uns ihn töten, damit das Erbgut uns zufällt!|ZUE1931|Public Domain LUK.20.15|NT|42|Lukas|20||0|15|Und sie stiessen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. Was wird nun der Herr des Weinbergs mit ihnen tun?|ZUE1931|Public Domain LUK.20.16|NT|42|Lukas|20||0|16|Er wird kommen und diese Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben. Als sie das hörten, sagten sie: Das sei ferne!|ZUE1931|Public Domain LUK.20.17|NT|42|Lukas|20||0|17|"Er aber blickte sie an und sprach: Was bedeutet nun dieses Schriftwort: ""Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, / der ist zum Eckstein geworden""?"|ZUE1931|Public Domain LUK.20.18|NT|42|Lukas|20||0|18|Jeder, der auf jenen Stein fällt, wird zerschellen; auf wen er aber fällt, den wird er zermalmen.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.19|NT|42|Lukas|20||0|19|Und die Schriftgelehrten und die Hohenpriester suchten zu ebendieser Stunde Hand an ihn zu legen - und fürchteten doch das Volk -, denn sie merkten, dass er gegen sie dieses Gleichnis gesagt hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.20|NT|42|Lukas|20||0|20|UND sie gaben acht auf ihn und sandten Leute hin, die angestiftet waren, sich zu stellen, als wäre es ihnen um die Gerechtigkeit zu tun; die sollten ihn bei einem Ausspruch fassen, sodass sie ihn der Gewalt und der Macht des Statthalters ausliefern könnten.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.21|NT|42|Lukas|20||0|21|Und sie fragten ihn: Meister, wir wissen, dass du redest und lehrst, was recht ist, und die Person nicht ansiehst, sondern den Weg Gottes nach der Wahrheit lehrst.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.22|NT|42|Lukas|20||0|22|Ist es uns erlaubt, dem Kaiser Steuer zu geben, oder nicht?|ZUE1931|Public Domain LUK.20.23|NT|42|Lukas|20||0|23|Da er aber ihre Arglist gewahr wurde, sprach er zu ihnen:|ZUE1931|Public Domain LUK.20.24|NT|42|Lukas|20||0|24|Zeiget mir einen Denar! Wessen Bild und Aufschrift hat er? Sie antworteten: Des Kaisers.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.25|NT|42|Lukas|20||0|25|Da sprach er zu ihnen: So gebet denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!|ZUE1931|Public Domain LUK.20.26|NT|42|Lukas|20||0|26|Und sie vermochten nicht, ihn vor dem Volk bei einem Worte zu fassen; und sie verwunderten sich über seine Antwort und schwiegen.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.27|NT|42|Lukas|20||0|27|ES kamen aber etliche der Sadduzäer hinzu, welche bestreiten, dass es eine Auferstehung gebe, und fragten ihn:|ZUE1931|Public Domain LUK.20.28|NT|42|Lukas|20||0|28|"Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: ""Wenn jemandes verheirateter Bruder stirbt und kinderlos ist, soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen schaffen."""|ZUE1931|Public Domain LUK.20.29|NT|42|Lukas|20||0|29|Nun waren sieben Brüder. Und der erste nahm eine Frau und starb kinderlos.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.30|NT|42|Lukas|20||0|30|Und der zweite nahm sie|ZUE1931|Public Domain LUK.20.31|NT|42|Lukas|20||0|31|und der dritte, ebenso aber auch die (übrigen der) sieben. Sie hinterliessen keine Kinder und starben.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.32|NT|42|Lukas|20||0|32|Zuletzt starb auch die Frau.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.33|NT|42|Lukas|20||0|33|Die Frau nun - welchem von ihnen wird sie in der Auferstehung als Frau angehören? Die Sieben haben sie ja|ZUE1931|Public Domain LUK.20.34|NT|42|Lukas|20||0|34|Da sprach Jesus zu ihnen: Die Söhne dieser Welt heiraten und werden verheiratet.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.35|NT|42|Lukas|20||0|35|Die aber, welche gewürdigt worden sind, jener Welt und der Auferstehung von den Toten teilhaft zu werden, heiraten nicht und werden nicht verheiratet.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.36|NT|42|Lukas|20||0|36|Sie können ja auch nicht mehr sterben; denn sie sind Engeln gleich und sind Söhne Gottes, indem sie Söhne der Auferstehung sind.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.37|NT|42|Lukas|20||0|37|"Dass aber die Toten auferweckt werden, hat auch Mose bei der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, indem er den Herrn ""den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs"" nennt."|ZUE1931|Public Domain LUK.20.38|NT|42|Lukas|20||0|38|Gott aber ist nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebendigen; denn für ihn sind alle lebendig.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.39|NT|42|Lukas|20||0|39|Da antworteten einige der Schriftgelehrten und sagten: Meister, du hast trefflich geredet.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.40|NT|42|Lukas|20||0|40|Denn sie wagten nicht mehr, ihn etwas zu fragen.|ZUE1931|Public Domain LUK.20.41|NT|42|Lukas|20||0|41|ER sprach aber zu ihnen: Wie kann man sagen, der Christus sei Davids Sohn?|ZUE1931|Public Domain LUK.20.42|NT|42|Lukas|20||0|42|"David selbst sagt ja im Buch der Psalmen: ""Der Herr sprach zu meinem Herrn: / Setze dich zu meiner Rechten, /"|ZUE1931|Public Domain LUK.20.43|NT|42|Lukas|20||0|43|"bis ich hinlege deine Feinde / als Schemel für deine Füsse!"""|ZUE1931|Public Domain LUK.20.44|NT|42|Lukas|20||0|44|"David also nennt ihn ""Herr""; wie kann er dann sein Sohn sein?"|ZUE1931|Public Domain LUK.20.45|NT|42|Lukas|20||0|45|WÄHREND aber das ganze Volk zuhörte, sprach er zu den Jüngern:|ZUE1931|Public Domain LUK.20.46|NT|42|Lukas|20||0|46|Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gern in langen Gewändern einhergehen und die Begrüssungen auf den Märkten und den Vorsitz in den Synagogen und die obersten Plätze bei den Mahlzeiten lieben,|ZUE1931|Public Domain LUK.20.47|NT|42|Lukas|20||0|47|die die Häuser der Witwen aufzehren und(um so) strengeres Gericht empfangen.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.1|NT|42|Lukas|21||0|1|ALS er aber aufblickte, sah er die Reichen, die ihre Gaben in den Opferstock legten.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.2|NT|42|Lukas|21||0|2|Er sah aber eine arme Witwe, die dort zwei Heller einlegte;|ZUE1931|Public Domain LUK.21.3|NT|42|Lukas|21||0|3|und er sprach: Der Wahrheit gemäss sage ich euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.4|NT|42|Lukas|21||0|4|Denn jene haben alle aus ihrem Überfluss zu den Gaben eingelegt; diese aber hat aus ihrem Mangel heraus all ihr Gut eingelegt, das sie hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.5|NT|42|Lukas|21||0|5|UND als einige über den Tempel sagten, dass er mit schönen Steinen und Weihgeschenken geschmückt sei, sprach er:|ZUE1931|Public Domain LUK.21.6|NT|42|Lukas|21||0|6|Was ihr da anschaut - es werden Tage kommen, wo kein Stein auf dem andern bleiben wird, der nicht zerstört würde.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.7|NT|42|Lukas|21||0|7|SIE fragten ihn aber: Meister, wann wird dies nun geschehen, und was ist das Zeichen dafür, wann dies geschehen soll?|ZUE1931|Public Domain LUK.21.8|NT|42|Lukas|21||0|8|Er antwortete: Sehet zu, dass ihr nicht irregeführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin's, und: die Zeit ist genaht. Laufet ihnen nicht nach!|ZUE1931|Public Domain LUK.21.9|NT|42|Lukas|21||0|9|Wenn ihr aber von Kriegen und Aufständen hören werdet, so erschrecket nicht! Denn diese Dinge müssen zuvor geschehen; aber nicht sofort ist das Ende da.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.10|NT|42|Lukas|21||0|10|Dann sagte er zu ihnen: Erheben wird sich Volk wider Volk und Reich wider Reich,|ZUE1931|Public Domain LUK.21.11|NT|42|Lukas|21||0|11|und grosse Erdbeben werden kommen und da und dort Hungersnöte und Seuchen, und Schrecknisse und grosse Zeichen vom Himmel her werden kommen.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.12|NT|42|Lukas|21||0|12|Vor diesem allem aber wird man Hand an euch legen und euch verfolgen, indem man euch an die Synagogen und Gefängnisse überliefert, um euch vor Könige und Statthalter zu führen um meines Namens willen.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.13|NT|42|Lukas|21||0|13|Es wird euch dazu ausschlagen, dass ihr Zeugnis (für mich) ablegen müsst.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.14|NT|42|Lukas|21||0|14|Darum präget es euren Herzen ein, nicht zum voraus darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt!|ZUE1931|Public Domain LUK.21.15|NT|42|Lukas|21||0|15|Denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht werden widerstehen oder widersprechen können.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.16|NT|42|Lukas|21||0|16|Ihr werdet aber auch von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden ausgeliefert werden, und man wird etliche von euch töten,|ZUE1931|Public Domain LUK.21.17|NT|42|Lukas|21||0|17|und ihr werdet um meines Namens willen von jedermann gehasst sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.18|NT|42|Lukas|21||0|18|Und nicht ein Haar von eurem Haupte wird verlorengehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.19|NT|42|Lukas|21||0|19|Durch eure Standhaftigkeit gewinnet euer (künftiges) Leben!|ZUE1931|Public Domain LUK.21.20|NT|42|Lukas|21||0|20|WENN ihr aber Jerusalem von Kriegsheeren umringt sehen werdet, dann merket, dass seine Verwüstung genaht ist!|ZUE1931|Public Domain LUK.21.21|NT|42|Lukas|21||0|21|Dann sollen die in Judäa ins Gebirge fliehen, und die, welche in ihr sind, sollen aus ihr entweichen, und die auf dem Lande sollen nicht in sie hineingehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.22|NT|42|Lukas|21||0|22|Denn dies sind die Tage der Rache, damit alles erfüllt wird, was geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.23|NT|42|Lukas|21||0|23|Wehe den Schwangern und den Stillenden in jenen Tagen! Denn grosse Not wird über das Land kommen und ein Zorngericht für dieses Volk,|ZUE1931|Public Domain LUK.21.24|NT|42|Lukas|21||0|24|und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und unter alle Heiden gefangen weggeführt werden; und Jerusalem wird von Heiden zertreten werden, bis die Zeiten der Heiden vollendet sind.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.25|NT|42|Lukas|21||0|25|UND es werden Zeichen eintreten an Sonne und Mond und Sternen und auf Erden Angst der Völker, sodass sie sich nicht zu raten wissen vor dem Tosen und Wogen des Meeres;|ZUE1931|Public Domain LUK.21.26|NT|42|Lukas|21||0|26|"Menschen werden den Geist aufgeben vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen werden; denn ""die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden""."|ZUE1931|Public Domain LUK.21.27|NT|42|Lukas|21||0|27|"Und dann wird man ""den Sohn des Menschen auf einer Wolke kommen"" sehen mit grosser Macht und Herrlichkeit."|ZUE1931|Public Domain LUK.21.28|NT|42|Lukas|21||0|28|Wenn aber dies zu geschehen anfängt, so richtet euch auf und hebet eure Häupter empor; denn eure Erlösung naht.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.29|NT|42|Lukas|21||0|29|Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Schauet auf den Feigenbaum und alle Bäume!|ZUE1931|Public Domain LUK.21.30|NT|42|Lukas|21||0|30|Wenn sie bereits ausschlagen und ihr seht es, merkt ihr von selbst, dass der Sommer schon nahe ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.31|NT|42|Lukas|21||0|31|So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, merken, dass das Reich Gottes nahe ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.32|NT|42|Lukas|21||0|32|Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles geschehen sein wird.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.33|NT|42|Lukas|21||0|33|Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.34|NT|42|Lukas|21||0|34|HABET aber acht auf euch, damit nicht etwa eure Herzen durch Rausch und Trunkenheit und Sorgen um den Lebensunterhalt beschwert werden und jener Tag unversehens an euch herantritt|ZUE1931|Public Domain LUK.21.35|NT|42|Lukas|21||0|35|wie ein Fallstrick; denn er wird über alle hereinbrechen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.36|NT|42|Lukas|21||0|36|Wachet aber zu jeder Zeit und bittet darum, dass ihr imstande seid, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor den Sohn des Menschen gestellt zu werden!|ZUE1931|Public Domain LUK.21.37|NT|42|Lukas|21||0|37|ER lehrte aber die Tage über im Tempel, des Nachts dagegen ging er hinaus und übernachtete an dem Berge, der der Ölberg heisst.|ZUE1931|Public Domain LUK.21.38|NT|42|Lukas|21||0|38|Und alles Volk machte sich frühe zu ihm auf, um ihn im Tempel zu hören.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.1|NT|42|Lukas|22||0|1|ES nahte aber das Fest der ungesäuerten Brote, welches Passa heisst.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.2|NT|42|Lukas|22||0|2|Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten trachteten darnach, wie sie ihn umbringen könnten; denn sie fürchteten das Volk.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.3|NT|42|Lukas|22||0|3|ES fuhr aber der Satan in Judas, der Ischarioth heisst und der aus der Zahl der Zwölf war.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.4|NT|42|Lukas|22||0|4|Und er ging hin und besprach mit den Hohenpriestern und Befehlshabern, wie er ihn an sie verraten könnte.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.5|NT|42|Lukas|22||0|5|Und sie freuten sich und kamen mit ihm überein, ihm Geld zu geben.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.6|NT|42|Lukas|22||0|6|Und er sagte zu und suchte eine gute Gelegenheit, um ihn ohne Volksauflauf an sie zu verraten.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.7|NT|42|Lukas|22||0|7|ES kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passalamm schlachten musste.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.8|NT|42|Lukas|22||0|8|Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Gehet und bereitet für uns das Passamahl, damit wir es essen!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.9|NT|42|Lukas|22||0|9|Sie antworteten ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten?|ZUE1931|Public Domain LUK.22.10|NT|42|Lukas|22||0|10|Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommt, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug mit Wasser trägt; folget ihm in das Haus, in das er hineingeht,|ZUE1931|Public Domain LUK.22.11|NT|42|Lukas|22||0|11|und saget zu dem Herrn des Hauses: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist die Herberge, in der ich das Passamahl mit meinen Jüngern essen kann?|ZUE1931|Public Domain LUK.22.12|NT|42|Lukas|22||0|12|Und jener wird euch ein grosses Obergemach zeigen, das mit Polstern belegt ist; dort bereitet es zu!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.13|NT|42|Lukas|22||0|13|Da gingen sie hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passamahl.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.14|NT|42|Lukas|22||0|14|UND als die Stunde da war, setzte er sich zu Tische und die Apostel mit ihm.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.15|NT|42|Lukas|22||0|15|Und er sprach zu ihnen: Mich hat sehnlich verlangt, dieses Passamahl mit euch zu essen, bevor ich leide.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.16|NT|42|Lukas|22||0|16|Denn ich sage euch: Ich werde es nicht mehr essen, bis es in seiner Vollendung gefeiert wird im Reiche Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.17|NT|42|Lukas|22||0|17|Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet darüber und sagte: Nehmet ihn und teilet ihn unter euch!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.18|NT|42|Lukas|22||0|18|Denn ich sage euch: Ich werde von jetzt an vom Gewächs des Weinstocks nicht|ZUE1931|Public Domain LUK.22.19|NT|42|Lukas|22||0|19|Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet darüber, brach es, gab es ihnen und sagte: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.20|NT|42|Lukas|22||0|20|Und ebenso nach der Mahlzeit den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.21|NT|42|Lukas|22||0|21|Doch siehe, die Hand dessen, der mich verraten wird, ist mit mir auf dem Tische.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.22|NT|42|Lukas|22||0|22|Denn der Sohn des Menschen zwar geht dahin, wie es bestimmt ist; doch wehe dem Menschen, durch den er verraten wird!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.23|NT|42|Lukas|22||0|23|Und sie fingen an, sich untereinander zu besprechen, wer von ihnen es wohl wäre, der dies tun wollte.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.24|NT|42|Lukas|22||0|24|ES entstand aber unter ihnen auch ein Streit darüber, wer von ihnen als der Grösste gelten könne.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.25|NT|42|Lukas|22||0|25|Da sprach er zu ihnen: Die Könige der Völker üben die Herrschaft über sie aus, und ihre Gewalthaber lassen sich Wohltäter nennen.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.26|NT|42|Lukas|22||0|26|Ihr dagegen nicht so! Sondern der Grösste unter euch soll werden wie der Jüngste, und der Hochstehende wie der Dienende.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.27|NT|42|Lukas|22||0|27|Denn wer ist grösser, der zu Tische Sitzende oder der Dienende? Ist es nicht der zu Tische Sitzende? Ich aber bin mitten unter euch wie der Dienende.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.28|NT|42|Lukas|22||0|28|Ihr aber seid die, welche in meinen Versuchungen bei mir ausgeharrt haben.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.29|NT|42|Lukas|22||0|29|Und wie mir mein Vater ein Königreich bestimmt hat, bestimme ich für euch,|ZUE1931|Public Domain LUK.22.30|NT|42|Lukas|22||0|30|dass ihr an meinem Tisch essen und trinken sollt in meinem Reich und auf Thronen sitzen, um die zwölf Stämme Israels zu richten.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.31|NT|42|Lukas|22||0|31|Simon, Simon, siehe, der Satan hat sich euch (von Gott) ausgebeten, um euch im Sieb zu schütteln wie den Weizen;|ZUE1931|Public Domain LUK.22.32|NT|42|Lukas|22||0|32|ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre; und du, wenn du dich einst bekehrt hast, stärke deine Brüder!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.33|NT|42|Lukas|22||0|33|Er aber sagte zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir sogar ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.34|NT|42|Lukas|22||0|34|Da sprach er: Ich sage dir, Petrus: Der Hahn wird heute nicht krähen, bis du dreimal geleugnet hast, mich zu kennen.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.35|NT|42|Lukas|22||0|35|Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ohne Beutel und Tasche und Schuhe aussandte, habt ihr da an etwas Mangel gehabt? Sie aber sagten: an nichts!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.36|NT|42|Lukas|22||0|36|Da sprach er zu ihnen: Aber jetzt, wer einen Beutel hat, nehme ihn, gleichfalls auch(hat), und wer kein Schwert hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe eins!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.37|NT|42|Lukas|22||0|37|"Denn ich sage euch: Dieses Schriftwort muss sich an mir erfüllen: ""Und er ist unter die Übeltäter gezählt worden."" Denn was mir bestimmt ist, kommt"|ZUE1931|Public Domain LUK.22.38|NT|42|Lukas|22||0|38|Sie aber sagten: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.39|NT|42|Lukas|22||0|39|UND er ging hinaus und begab sich nach seiner Gewohnheit an den Ölberg; es folgten ihm aber auch die Jünger.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.40|NT|42|Lukas|22||0|40|Und als er an den Ort gelangt war, sprach er zu ihnen: Betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.41|NT|42|Lukas|22||0|41|Und er trennte sich von ihnen, ungefähr einen Steinwurf weit, und kniete nieder und betete:|ZUE1931|Public Domain LUK.22.42|NT|42|Lukas|22||0|42|Vater, wenn du willst, so lass diesen Kelch an mir vorübergehen! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.43|NT|42|Lukas|22||0|43|Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.44|NT|42|Lukas|22||0|44|Und er geriet in angstvollen Kampf und betete noch anhaltender; und sein Schweiss wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fallen.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.45|NT|42|Lukas|22||0|45|Und als er vom Gebet aufgestanden war und zu den Jüngern kam, fand er sie schlafend vor Traurigkeit.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.46|NT|42|Lukas|22||0|46|Und er sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Stehet auf und betet, dass ihr nicht in Versuchung kommt!|ZUE1931|Public Domain LUK.22.47|NT|42|Lukas|22||0|47|WÄHREND er noch redete, siehe, da kam ein Volkshaufe; und der, welcher Judas hiess, einer der Zwölf, ging vor ihnen her und näherte sich Jesus, um ihn zu küssen.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.48|NT|42|Lukas|22||0|48|Jesus aber sprach zu ihm: Judas, mit einem Kuss verrätst du den Sohn des Menschen?|ZUE1931|Public Domain LUK.22.49|NT|42|Lukas|22||0|49|Als aber die um ihn sahen, was bevorstand, sagten sie: Herr, sollen wir mit dem Schwerte dreinschlagen?|ZUE1931|Public Domain LUK.22.50|NT|42|Lukas|22||0|50|Und einer von ihnen schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.51|NT|42|Lukas|22||0|51|Da antwortete Jesus und sprach: Lasset es damit genug sein! Und er rührte das Ohr an und heilte ihn.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.52|NT|42|Lukas|22||0|52|Jesus sagte aber zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und Ältesten, die zu ihm herangekommen waren: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Stöcken.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.53|NT|42|Lukas|22||0|53|Als ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr nicht Hand an mich gelegt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.54|NT|42|Lukas|22||0|54|UND nachdem sie ihn ergriffen hatten, führten sie ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus jedoch folgte von ferne.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.55|NT|42|Lukas|22||0|55|Als sie aber mitten im Hof ein Feuer angezündet und sich zueinander gesetzt hatten, setzte sich Petrus mitten unter sie.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.56|NT|42|Lukas|22||0|56|Da sah ihn eine Magd beim Feuer sitzen, blickte ihn an und sagte: Auch dieser war mit ihm.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.57|NT|42|Lukas|22||0|57|Er aber verleugnete ihn und sagte: Weib, ich kenne ihn nicht.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.58|NT|42|Lukas|22||0|58|Und kurz nachher sah ihn ein andrer und sagte: Auch du bist einer von ihnen. Petrus aber sagte: Mensch, ich bin's nicht.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.59|NT|42|Lukas|22||0|59|Und ungefähr nach Verlauf einer Stunde versicherte ein andrer: In Wahrheit, auch dieser war mit ihm; denn er ist ein Galiläer.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.60|NT|42|Lukas|22||0|60|Petrus aber sagte: Mensch, ich weiss nicht, was du meinst. Und sofort, während er noch redete, krähte der Hahn.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.61|NT|42|Lukas|22||0|61|Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an. Da erinnerte sich Petrus an das Wort des Herrn, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.62|NT|42|Lukas|22||0|62|Und er ging hinaus und weinte bitterlich.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.63|NT|42|Lukas|22||0|63|UND die Männer, die ihn bewachten, verspotteten und schlugen ihn,|ZUE1931|Public Domain LUK.22.64|NT|42|Lukas|22||0|64|und sie verhüllten ihn und fragten ihn: Offenbare: Wer ist's, der dich geschlagen hat?|ZUE1931|Public Domain LUK.22.65|NT|42|Lukas|22||0|65|Und|ZUE1931|Public Domain LUK.22.66|NT|42|Lukas|22||0|66|Und als es Tag geworden war, versammelte sich der Rat der Ältesten des Volkes, Hohepriester und Schriftgelehrte, und sie liessen ihn in ihre Versammlung führen|ZUE1931|Public Domain LUK.22.67|NT|42|Lukas|22||0|67|und sagten: Bist du der Christus, so sage es uns! Da sprach er zu ihnen: Wenn ich es euch sage, werdet ihr es nicht glauben;|ZUE1931|Public Domain LUK.22.68|NT|42|Lukas|22||0|68|wenn ich aber frage, werdet ihr nicht antworten.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.69|NT|42|Lukas|22||0|69|Doch von jetzt an wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.70|NT|42|Lukas|22||0|70|Sie sagten aber alle: So bist du also der Sohn Gottes? Er antwortete ihnen: Ihr sagt es, dass ich es bin.|ZUE1931|Public Domain LUK.22.71|NT|42|Lukas|22||0|71|Da sagten sie: Was bedürfen wir weiter Zeugnis? Wir haben es ja selbst aus seinem Munde gehört.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.1|NT|42|Lukas|23||0|1|UND die ganze Menge derselben stand auf, und sie liessen ihn abführen zu Pilatus.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.2|NT|42|Lukas|23||0|2|Sie fingen aber an, ihn anzuklagen, und sagten: Wir haben diesen erfunden als einen, der unser Volk verführt und es abhalten will, dem Kaiser Steuern zu geben, und sagt, er sei der Christus, der König.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.3|NT|42|Lukas|23||0|3|Da fragte ihn Pilatus: Bist du der König der Juden? Er aber antwortete ihm und sprach: Du sagst es.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.4|NT|42|Lukas|23||0|4|Pilatus aber sagte zu den Hohenpriestern und der Volksmenge: Ich finde keine Schuld an diesem Menschen.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.5|NT|42|Lukas|23||0|5|Sie jedoch behaupteten immer heftiger: Er wiegelt das Volk auf, indem er lehrt im ganzen jüdischen Land von Galiläa an bis hierher.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.6|NT|42|Lukas|23||0|6|ALS Pilatus das hörte, fragte er, ob der Mensch ein Galiläer sei.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.7|NT|42|Lukas|23||0|7|Und als er vernahm, dass er aus dem Gebiet des Herodes sei, sandte er ihn zu Herodes, der in diesen Tagen ebenfalls in Jerusalem war.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.8|NT|42|Lukas|23||0|8|Herodes aber freute sich sehr, als er Jesus sah; denn seit geraumer Zeit wünschte er ihn zu sehen, weil er von ihm gehört hatte, und er hoffte, ein Zeichen zu sehen, das von ihm getan würde.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.9|NT|42|Lukas|23||0|9|Und er fragte ihn mit vielen Worten; er jedoch antwortete ihm nichts.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.10|NT|42|Lukas|23||0|10|Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten aber standen da und klagten ihn heftig an.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.11|NT|42|Lukas|23||0|11|Doch Herodes samt seinen Truppen trieb Hohn und Spott mit ihm, liess ihm ein Prunkgewand umwerfen und schickte ihn wieder zu Pilatus.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.12|NT|42|Lukas|23||0|12|Herodes und Pilatus aber wurden Freunde miteinander an ebendiesem Tage. Zuvor nämlich waren sie in Feindschaft gegeneinander.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.13|NT|42|Lukas|23||0|13|PILATUS aber rief die Hohenpriester und die Oberen und das Volk zusammen|ZUE1931|Public Domain LUK.23.14|NT|42|Lukas|23||0|14|und sagte zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht als einen, der das Volk abwendig mache. Und siehe, beim Verhör vor euch habe ich an diesem Menschen keinen Grund für eure Anklagen gefunden;|ZUE1931|Public Domain LUK.23.15|NT|42|Lukas|23||0|15|aber auch Herodes nicht, denn er hat ihn zu uns zurückgeschickt. Und siehe, es ist nichts von ihm verübt worden, was des Todes würdig wäre.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.16|NT|42|Lukas|23||0|16|Darum will ich ihn freigeben, nachdem ich ihn habe züchtigen lassen.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.17|NT|42|Lukas|23||0|17|[Er musste ihnen aber jedes Fest einen freilassen.]|ZUE1931|Public Domain LUK.23.18|NT|42|Lukas|23||0|18|Sie schrieen aber insgesamt: Hinweg mit diesem, lass uns dagegen Barabbas frei!|ZUE1931|Public Domain LUK.23.19|NT|42|Lukas|23||0|19|Der war nämlich wegen eines in der Stadt entstandenen Aufruhrs und Totschlags ins Gefängnis gesetzt worden.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.20|NT|42|Lukas|23||0|20|Da redete sie Pilatus wiederum an, weil er Jesus freizulassen wünschte.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.21|NT|42|Lukas|23||0|21|Sie aber riefen dagegen: Kreuzige, kreuzige ihn!|ZUE1931|Public Domain LUK.23.22|NT|42|Lukas|23||0|22|Darauf sagte er zum drittenmal zu ihnen: Was hat denn dieser Böses getan? Ich habe keinen Grund zu einem Todesurteil bei ihm gefunden. Darum will ich ihn freigeben, nachdem ich ihn habe züchtigen lassen.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.23|NT|42|Lukas|23||0|23|Sie jedoch bestürmten ihn mit lautem Geschrei und begehrten, dass er gekreuzigt würde; und ihr Geschrei drang durch,|ZUE1931|Public Domain LUK.23.24|NT|42|Lukas|23||0|24|und Pilatus entschied, ihr Begehren solle ausgeführt werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.25|NT|42|Lukas|23||0|25|Er liess aber den wegen Aufruhrs und Totschlags ins Gefängnis Gesetzten frei, den sie begehrten; Jesus dagegen gab er ihrem Willen preis.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.26|NT|42|Lukas|23||0|26|UND als sie ihn abführten, griffen sie einen gewissen Simon aus Cyrene auf, der vom Felde kam, und legten ihm das Kreuz auf, damit er es Jesu nachtrüge.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.27|NT|42|Lukas|23||0|27|Es folgte ihm aber eine grosse Menge des Volkes und viele Frauen, die ihn betrauerten und beklagten.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.28|NT|42|Lukas|23||0|28|Jesus jedoch wandte sich zu ihnen um und sprach: Ihr Töchter Jerusalems weinet nicht über mich; weinet vielmehr über euch und über eure Kinder!|ZUE1931|Public Domain LUK.23.29|NT|42|Lukas|23||0|29|Denn siehe, es kommen Tage, wo man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht gestillt haben.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.30|NT|42|Lukas|23||0|30|"Dann wird man anfangen ""zu den Bergen zu sagen: Fallet auf uns! und zu den Hügeln: Bedecket uns!"""|ZUE1931|Public Domain LUK.23.31|NT|42|Lukas|23||0|31|Denn wenn man dies am grünen Holze tut, was soll am dürren geschehen?|ZUE1931|Public Domain LUK.23.32|NT|42|Lukas|23||0|32|Es wurden aber auch noch zwei Verbrecher abgeführt, um mit ihm hingerichtet zu werden.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.33|NT|42|Lukas|23||0|33|UND als sie an den Platz kamen, welcher Schädel heisst, kreuzigten sie dort ihn und die Verbrecher, den einen zur Rechten, den andern zur Linken.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.34|NT|42|Lukas|23||0|34|Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! Darauf warfen sie das Los, um seine Kleider unter sich zu verteilen.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.35|NT|42|Lukas|23||0|35|Und das Volk stand da und sah zu. Aber auch die Oberen höhnten: Andre hat er gerettet; er rette sich selbst, wenn er der auserwählte Christus Gottes ist!|ZUE1931|Public Domain LUK.23.36|NT|42|Lukas|23||0|36|Es verspotteten ihn aber auch die Soldaten, indem sie hinzutraten, ihm Essig brachten|ZUE1931|Public Domain LUK.23.37|NT|42|Lukas|23||0|37|und sagten: Wenn du der König der Juden bist, so rette dich selbst!|ZUE1931|Public Domain LUK.23.38|NT|42|Lukas|23||0|38|Es stand aber auch eine Aufschrift über ihm: Dies ist der König der Juden.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.39|NT|42|Lukas|23||0|39|Einer der gehenkten Verbrecher aber lästerte ihn: Bist du nicht der Christus? Rette dich und uns!|ZUE1931|Public Domain LUK.23.40|NT|42|Lukas|23||0|40|Der andre jedoch antwortete und sagte vorwurfsvoll zu ihm: Hast du|ZUE1931|Public Domain LUK.23.41|NT|42|Lukas|23||0|41|Und wir zwar gerechterweise, denn wir empfangen, was unsre Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unrechtes getan.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.42|NT|42|Lukas|23||0|42|Und er sagte: Jesus, gedenke meiner, wenn du mit deiner Königsherrschaft kommst!|ZUE1931|Public Domain LUK.23.43|NT|42|Lukas|23||0|43|Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.44|NT|42|Lukas|23||0|44|UND es war schon ungefähr die sechste Stunde, da kam eine Finsternis über die ganze Erde bis zur neunten Stunde,|ZUE1931|Public Domain LUK.23.45|NT|42|Lukas|23||0|45|indem die Sonne ihren Schein verlor; der Vorhang im Tempel aber riss mitten entzwei.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.46|NT|42|Lukas|23||0|46|"Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, ""in deine Hände befehle ich meinen Geist!"" Und als er dies gesagt hatte, verschied er."|ZUE1931|Public Domain LUK.23.47|NT|42|Lukas|23||0|47|Als aber der Hauptmann sah, was geschehen war, pries er Gott und sprach: Dieser Mensch war wirklich ein Gerechter.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.48|NT|42|Lukas|23||0|48|Und die ganze Volksmenge, die zu diesem Schauspiel mitgekommen war, schlug sich beim Anblick dessen, was geschehen war, an die Brust und kehrte zurück.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.49|NT|42|Lukas|23||0|49|Es standen aber alle seine Bekannten von ferne und die Frauen, die ihm von Galiläa her nachgefolgt waren, und sahen dies.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.50|NT|42|Lukas|23||0|50|UND siehe, da war ein Mann mit Namen Joseph, der ein Ratsherr war, ein guter und gerechter Mann|ZUE1931|Public Domain LUK.23.51|NT|42|Lukas|23||0|51|der hatte ihrem Rat und Tun nicht beigestimmt, aus Arimathäa, einer Stadt der Juden, der auf das Reich Gottes wartete.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.52|NT|42|Lukas|23||0|52|Dieser ging zu Pilatus und erbat sich den Leib Jesu.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.53|NT|42|Lukas|23||0|53|Und er nahm ihn herab, wickelte ihn in Leinwand und legte ihn in eine ausgehauene Gruft, worin noch niemand gelegen hatte.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.54|NT|42|Lukas|23||0|54|Und es war Rüsttag, und der Sabbat leuchtete auf.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.55|NT|42|Lukas|23||0|55|Es waren aber die Frauen, die ihn von Galiläa her begleitet hatten, mitgegangen und beschauten die Gruft und wie sein Leib hingelegt wurde.|ZUE1931|Public Domain LUK.23.56|NT|42|Lukas|23||0|56|Nachdem sie aber zurückgekehrt waren, bereiteten sie Balsam und Salben. Und den Sabbat über ruhten sie nach dem Gesetz.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.1|NT|42|Lukas|24||0|1|AM ersten Tage der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zur Gruft und brachten den Balsam, den sie bereitet hatten.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.2|NT|42|Lukas|24||0|2|Da fanden sie den Stein von der Gruft weggewälzt.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.3|NT|42|Lukas|24||0|3|Als sie aber hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.4|NT|42|Lukas|24||0|4|Und es begab sich, während sie darüber ratlos waren, siehe, da traten zwei Männer in blitzendem Gewand zu ihnen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.5|NT|42|Lukas|24||0|5|Als sie aber in Furcht gerieten und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen sie zu ihnen: Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?|ZUE1931|Public Domain LUK.24.6|NT|42|Lukas|24||0|6|Er ist nicht hier, sondern er ist auferweckt worden. Erinnert euch, wie er zu euch geredet hat, als er noch in Galiläa war,|ZUE1931|Public Domain LUK.24.7|NT|42|Lukas|24||0|7|indem er sagte: Der Sohn des Menschen muss ausgeliefert werden in die Hände sündiger Menschen und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.8|NT|42|Lukas|24||0|8|Und sie erinnerten sich seiner Worte.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.9|NT|42|Lukas|24||0|9|Und sie kehrten von der Gruft zurück und verkündigten dies alles den Elfen und allen übrigen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.10|NT|42|Lukas|24||0|10|Maria aus Magdala und Johanna und Maria des Jakobus und die übrigen mit ihnen sagten dies zu den Aposteln.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.11|NT|42|Lukas|24||0|11|Und diese Worte kamen ihnen vor wie leeres Gerede, und sie glaubten ihnen nicht.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.12|NT|42|Lukas|24||0|12|[Petrus aber machte sich auf und lief zur Gruft; und wie er sich hineinbeugt, sieht er nur die leinenen Binden. Und er ging heim voll Verwunderung über das Geschehene.]|ZUE1931|Public Domain LUK.24.13|NT|42|Lukas|24||0|13|UND siehe, zwei von ihnen wanderten an ebendem Tage nach einem Dorf, das von Jerusalem sechzig Stadien entfernt ist, namens Emmaus;|ZUE1931|Public Domain LUK.24.14|NT|42|Lukas|24||0|14|und sie redeten miteinander über alle diese Ereignisse.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.15|NT|42|Lukas|24||0|15|Und es begab sich, während sie miteinander redeten und sich besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.16|NT|42|Lukas|24||0|16|Ihre Augen jedoch wurden gehalten, damit sie ihn nicht erkannten.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.17|NT|42|Lukas|24||0|17|Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr unterwegs miteinander wechselt? Und sie blieben traurigen Blickes stehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.18|NT|42|Lukas|24||0|18|Einer aber mit Namen Kleopas antwortete und sprach zu ihm: Bist du der einzige, der in Jerusalem weilt und nicht erfahren hat, was daselbst in diesen Tagen geschehen ist?|ZUE1931|Public Domain LUK.24.19|NT|42|Lukas|24||0|19|Und er sagte zu ihnen: Was? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und allem Volke,|ZUE1931|Public Domain LUK.24.20|NT|42|Lukas|24||0|20|und wie ihn unsre Hohenpriester und unsre Oberen zum Todesurteil ausgeliefert und ihn gekreuzigt haben.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.21|NT|42|Lukas|24||0|21|Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen sollte. Aber bei dem allem ist es schon der dritte Tag, seit dies geschehen ist.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.22|NT|42|Lukas|24||0|22|Aber auch einige Frauen aus unsrer Mitte haben uns in Bestürzung versetzt. Nachdem sie früh am Morgen bei der Gruft gewesen waren|ZUE1931|Public Domain LUK.24.23|NT|42|Lukas|24||0|23|und seinen Leib nicht gefunden hatten, kamen sie und sagten, sie hätten gar eine Erscheinung von Engeln gesehen, die sagten, er lebe.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.24|NT|42|Lukas|24||0|24|Und einige der Unsrigen gingen hin zur Gruft und fanden es so, wie es die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber haben sie nicht gesehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.25|NT|42|Lukas|24||0|25|Und er sprach zu ihnen: O ihr, die ihr unverständig und zu trägen Herzens seid, um zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben!|ZUE1931|Public Domain LUK.24.26|NT|42|Lukas|24||0|26|Musste nicht der Christus dies leiden und|ZUE1931|Public Domain LUK.24.27|NT|42|Lukas|24||0|27|Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was über ihn handelt.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.28|NT|42|Lukas|24||0|28|Und sie näherten sich dem Dorf, wohin sie wanderten, und er stellte sich, als wolle er weitergehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.29|NT|42|Lukas|24||0|29|Und sie nötigten ihn und sagten: Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt! Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.30|NT|42|Lukas|24||0|30|Und es begab sich, als er mit ihnen zu Tische sass, nahm er das Brot, sprach das Dankgebet darüber, brach es und gab es ihnen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.31|NT|42|Lukas|24||0|31|Da wurden ihnen die Augen aufgetan, und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.32|NT|42|Lukas|24||0|32|Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Wege mit uns redete, wie er uns die Schriften erschloss?|ZUE1931|Public Domain LUK.24.33|NT|42|Lukas|24||0|33|Und sie standen in ebender Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zurück und fanden die Elf und ihre Genossen versammelt,|ZUE1931|Public Domain LUK.24.34|NT|42|Lukas|24||0|34|die sagten: Der Herr ist wirklich auferweckt worden und dem Simon erschienen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.35|NT|42|Lukas|24||0|35|Und sie selbst erzählten, was auf dem Wege geschehen und wie er von ihnen beim Brechen des Brotes erkannt worden war.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.36|NT|42|Lukas|24||0|36|WÄHREND sie aber dies redeten, trat er selbst mitten unter sie. - [und sagte zu ihnen: Friede sei|ZUE1931|Public Domain LUK.24.37|NT|42|Lukas|24||0|37|Da gerieten sie in Bestürzung und Furcht und meinten, einen Geist zu sehen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.38|NT|42|Lukas|24||0|38|Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr erschrocken, und warum steigen Bedenken in euren Herzen auf?|ZUE1931|Public Domain LUK.24.39|NT|42|Lukas|24||0|39|Sehet meine Hände und meine Füsse, dass ich es selbst bin! Rühret mich an und sehet! denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, dass ich es habe.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.40|NT|42|Lukas|24||0|40|[Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Füsse.]|ZUE1931|Public Domain LUK.24.41|NT|42|Lukas|24||0|41|Da sie aber in ihrer Freude noch nicht glaubten und sich verwunderten, sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier?|ZUE1931|Public Domain LUK.24.42|NT|42|Lukas|24||0|42|Da reichten sie ihm ein Stück von einem gebratenen Fisch.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.43|NT|42|Lukas|24||0|43|Und er nahm es und ass vor ihren Augen.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.44|NT|42|Lukas|24||0|44|Er sprach aber zu ihnen: Dies sind meine Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war: Alles müsse erfüllt werden, was im Gesetz des Mose und in den Propheten und Psalmen über mich geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.45|NT|42|Lukas|24||0|45|Da öffnete er ihnen den Sinn, damit sie die Schriften verständen,|ZUE1931|Public Domain LUK.24.46|NT|42|Lukas|24||0|46|und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben, dass der Christus auf diese Weise leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen werde|ZUE1931|Public Domain LUK.24.47|NT|42|Lukas|24||0|47|und dass auf seinen Namen hin Busse zur Vergebung der Sünden gepredigt werden solle unter allen Völkern, beginnend mit Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.48|NT|42|Lukas|24||0|48|Ihr seid Zeugen dafür.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.49|NT|42|Lukas|24||0|49|Und siehe, ich sende die Verheissung meines Vaters auf euch; ihr aber bleibet in der Stadt, bis ihr angetan sein werdet mit Kraft aus der Höhe!|ZUE1931|Public Domain LUK.24.50|NT|42|Lukas|24||0|50|ER führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien und erhob seine Hände und segnete sie.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.51|NT|42|Lukas|24||0|51|Und es begab sich, während er sie segnete, entschwand er ihnen und wurde in den Himmel emporgehoben.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.52|NT|42|Lukas|24||0|52|Und sie warfen sich anbetend vor ihm nieder und kehrten mit grosser Freude nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain LUK.24.53|NT|42|Lukas|24||0|53|Und sie waren allezeit im Tempel und priesen Gott.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.1|NT|43|Johannes|1||0|1|IM Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.2|NT|43|Johannes|1||0|2|Dieses war im Anfang bei Gott.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.3|NT|43|Johannes|1||0|3|Alle Dinge sind durch dasselbe geworden, und ohne das Wort ist auch nicht eines geworden, das geworden ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.4|NT|43|Johannes|1||0|4|In ihm war Leben, und das Leben war das Licht für die Menschen.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.5|NT|43|Johannes|1||0|5|Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht angenommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.6|NT|43|Johannes|1||0|6|Es trat ein Mensch auf, von Gott gesandt, mit Namen Johannes.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.7|NT|43|Johannes|1||0|7|Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit alle durch ihn gläubig würden.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.8|NT|43|Johannes|1||0|8|Nicht war jener das Licht, sondern zeugen sollte er von dem Licht.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.9|NT|43|Johannes|1||0|9|Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.10|NT|43|Johannes|1||0|10|Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, und die Welt erkannte ihn nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.11|NT|43|Johannes|1||0|11|Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.12|NT|43|Johannes|1||0|12|So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Anrecht darauf, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,|ZUE1931|Public Domain JHN.1.13|NT|43|Johannes|1||0|13|welche nicht aus Blut noch aus Fleischeswillen noch aus Manneswillen, sondern aus Gott gezeugt sind.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.14|NT|43|Johannes|1||0|14|Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie der einzige (Sohn) von seinem Vater hat, voll Gnade und Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.15|NT|43|Johannes|1||0|15|"Johannes zeugt von ihm und ruft: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: ""Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen; denn er war als Erster vor mir."""|ZUE1931|Public Domain JHN.1.16|NT|43|Johannes|1||0|16|Aus seiner Fülle haben wir ja alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.17|NT|43|Johannes|1||0|17|Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben worden, die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus gekommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.18|NT|43|Johannes|1||0|18|Niemand hat Gott jemals gesehen; der einzige Sohn. der im Schosse des Vaters ist, der hat Kunde (von ihm) gebracht.(von Gott|ZUE1931|Public Domain JHN.1.19|NT|43|Johannes|1||0|19|UND dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden aus Jerusalem Priester und Leviten zu ihm sandten, um ihn zu fragen: Wer bist du?|ZUE1931|Public Domain JHN.1.20|NT|43|Johannes|1||0|20|Und er bekannte und leugnete nicht; und er bekannte: Ich bin nicht der Christus.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.21|NT|43|Johannes|1||0|21|Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Und er sagte: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.22|NT|43|Johannes|1||0|22|Sie sagten nun zu ihm: Wer bist du (also)? damit wir denen Antwort geben, die uns gesandt haben. Was sagst du über dich selbst?|ZUE1931|Public Domain JHN.1.23|NT|43|Johannes|1||0|23|"Er sprach: Ich bin ""die Stimme eines Rufers in der Wüste: Machet den Weg des Herrn gerade!"" wie der Prophet Jesaja gesagt hat."|ZUE1931|Public Domain JHN.1.24|NT|43|Johannes|1||0|24|Und sie waren Gesandte aus den Pharisäern.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.25|NT|43|Johannes|1||0|25|Und sie fragten ihn und sagten zu ihm: Warum taufst du denn, wenn du nicht der Christus noch Elia, noch der Prophet bist?|ZUE1931|Public Domain JHN.1.26|NT|43|Johannes|1||0|26|Johannes antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser; mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt,|ZUE1931|Public Domain JHN.1.27|NT|43|Johannes|1||0|27|der nach mir kommt; und ich bin nicht würdig, ihm den Schuhriemen zu lösen.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.28|NT|43|Johannes|1||0|28|Dies geschah in Bethanien jenseits des Jordan, wo Johannes taufte.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.29|NT|43|Johannes|1||0|29|AM folgenden Tage sieht er Jesus auf sich zu kommen und sagt: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!|ZUE1931|Public Domain JHN.1.30|NT|43|Johannes|1||0|30|Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir gewesen ist; denn er war als Erster vor mir.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.31|NT|43|Johannes|1||0|31|Und ich kannte ihn nicht; aber damit er (dem Volk) Israel offenbar würde, deshalb kam ich und taufte mit Wasser.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.32|NT|43|Johannes|1||0|32|Und Johannes bezeugte: Ich habe den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabschweben sehen, und er blieb auf ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.33|NT|43|Johannes|1||0|33|Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf wen du den Geist herabschweben und auf ihm bleiben siehst, der ist's, der mit heiligem Geist tauft.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.34|NT|43|Johannes|1||0|34|Und ich habe gesehen und bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.35|NT|43|Johannes|1||0|35|AM folgenden Tage stand Johannes wiederum da und zwei von seinen Jüngern.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.36|NT|43|Johannes|1||0|36|Und indem er auf Jesus blickte, wie er umherging, sagte er: Siehe, das Lamm Gottes!|ZUE1931|Public Domain JHN.1.37|NT|43|Johannes|1||0|37|Und die beiden Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.38|NT|43|Johannes|1||0|38|Als aber Jesus sich umwandte und sie nachfolgen sah, sagte er zu ihnen: Was begehrt ihr? Da sagten sie zu ihm: Rabbi das heisst übersetzt: Lehrer, wo hältst du dich auf?|ZUE1931|Public Domain JHN.1.39|NT|43|Johannes|1||0|39|Er sagt zu ihnen: Kommet, so werdet ihr es sehen! Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm. Es war um die zehnte Stunde.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.40|NT|43|Johannes|1||0|40|Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den zweien, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.41|NT|43|Johannes|1||0|41|Dieser findet zuerst seinen Bruder Simon und sagt zu ihm: Wir haben den Messias gefunden das ist übersetzt: der Gesalbte.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.42|NT|43|Johannes|1||0|42|Er führte ihn zu Jesus. Jesus sah ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du wirst Kephas genannt werden das heisst übersetzt: Fels.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.43|NT|43|Johannes|1||0|43|Am folgenden Tage wollte er nach Galiläa weggehen, und er findet Philippus. Und Jesus sagt zu ihm: Folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain JHN.1.44|NT|43|Johannes|1||0|44|Philippus aber war aus Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und des Petrus.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.45|NT|43|Johannes|1||0|45|Philippus findet den Nathanael und sagt zu ihm: Den, von welchem Mose im Gesetz geschrieben hat und die Propheten, haben wir gefunden, Jesus, den Sohn Josephs, aus Nazareth.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.46|NT|43|Johannes|1||0|46|Und Nathanael sagte zu ihm: Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Philippus sagte zu ihm: Komm und sieh!|ZUE1931|Public Domain JHN.1.47|NT|43|Johannes|1||0|47|Jesus sah den Nathanael zu sich kommen und sagte von ihm: Siehe, in Wahrheit ein Israelit, in dem kein Trug ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.48|NT|43|Johannes|1||0|48|Nathanael sagt zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe dich Philippus rief, sah ich dich, wie du unter dem Feigenbaum warst.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.49|NT|43|Johannes|1||0|49|Nathanael erwiderte ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König Israels.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.50|NT|43|Johannes|1||0|50|Jesus antwortete und sprach zu ihm: Weil ich dir sagte: Ich sah dich unter dem Feigenbaum, glaubst du? Grösseres als dies wirst du sehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.1.51|NT|43|Johannes|1||0|51|"Und er sagt zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen und ""die Engel Gottes auf und nieder steigen"" sehen auf den Sohn des Menschen."|ZUE1931|Public Domain JHN.2.1|NT|43|Johannes|2||0|1|UND am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.2|NT|43|Johannes|2||0|2|Aber auch Jesus wurde zur Hochzeit eingeladen und seine Jünger.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.3|NT|43|Johannes|2||0|3|Und als der Wein ausgegangen war, sagt die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.4|NT|43|Johannes|2||0|4|Und Jesus sagt zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.5|NT|43|Johannes|2||0|5|Seine Mutter sagt zu den Dienern: Was er euch sagen wird, das tut!|ZUE1931|Public Domain JHN.2.6|NT|43|Johannes|2||0|6|Es waren aber gemäss dem Reinigungsbrauch der Juden sechs steinerne Wasserkrüge dort aufgestellt, die je zwei oder drei Bath fassten.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.7|NT|43|Johannes|2||0|7|Jesus sagt zu ihnen: Füllet die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis oben.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.8|NT|43|Johannes|2||0|8|Und er sagt zu ihnen: Schöpfet jetzt und bringet es dem Speisemeister! Und sie brachten es.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.9|NT|43|Johannes|2||0|9|Als aber der Speisemeister das Wasser, das Wein geworden war, gekostet hatte und nicht wusste, woher es war - die Diener jedoch, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es - ruft der Speisemeister den Bräutigam|ZUE1931|Public Domain JHN.2.10|NT|43|Johannes|2||0|10|und sagt zu ihm: Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor, und wenn sie trunken geworden sind, den geringern; du hast den guten Wein bis jetzt aufgespart.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.11|NT|43|Johannes|2||0|11|Dies tat Jesus als Anfang der Zeichen zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.12|NT|43|Johannes|2||0|12|DARNACH zog er hinab nach Kapernaum, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger, und sie blieben nicht viele Tage dort.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.13|NT|43|Johannes|2||0|13|Und das Passa der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.14|NT|43|Johannes|2||0|14|Und er fand die Verkäufer von Ochsen, Schafen und Tauben und die Wechsler im Tempel sitzend.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.15|NT|43|Johannes|2||0|15|Und er machte eine Geissel aus Stricken und trieb alle aus dem Tempel hinaus, die Schafe wie die Ochsen, und den Wechslern schüttete er das Geld aus und stiess ihnen die Tische um,|ZUE1931|Public Domain JHN.2.16|NT|43|Johannes|2||0|16|und zu den Taubenverkäufern sprach er: Traget das von hier weg; machet nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhause!|ZUE1931|Public Domain JHN.2.17|NT|43|Johannes|2||0|17|"Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: ""Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren."""|ZUE1931|Public Domain JHN.2.18|NT|43|Johannes|2||0|18|Da begannen die Juden und sagten zu ihm: Was für ein Zeichen weisest du uns dafür auf, dass du dies tun darfst?|ZUE1931|Public Domain JHN.2.19|NT|43|Johannes|2||0|19|Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brechet diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn wiedererstehen lassen.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.20|NT|43|Johannes|2||0|20|Die Juden nun sagten: In 46 Jahren ist dieser Tempel gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen wiedererstehen lassen?(ohne jede Störung des Gottesdienstes). Die 46 Jahre reichen also bis 27 oder 28 n.Chr.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.21|NT|43|Johannes|2||0|21|Er aber sprach vom Tempel seines Leibes.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.22|NT|43|Johannes|2||0|22|Als er nun von den Toten auferweckt worden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Worte, das Jesus gesprochen hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.23|NT|43|Johannes|2||0|23|ALS er aber am Passafest in Jerusalem war, glaubten viele an seinen Namen, weil sie seine Zeichen sahen, die er tat.|ZUE1931|Public Domain JHN.2.24|NT|43|Johannes|2||0|24|Doch Jesus selbst vertraute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte|ZUE1931|Public Domain JHN.2.25|NT|43|Johannes|2||0|25|und weil er nicht nötig hatte, dass jemand über den Menschen Zeugnis ablegte; denn er erkannte selbst, was im Menschen war.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.1|NT|43|Johannes|3||0|1|Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Vorsteher der Juden.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.2|NT|43|Johannes|3||0|2|Dieser kam des Nachts zu ihm und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du als Lehrer von Gott gekommen bist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.3|NT|43|Johannes|3||0|3|Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von oben her geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.4|NT|43|Johannes|3||0|4|Nikodemus sagt zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweitenmal in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden?|ZUE1931|Public Domain JHN.3.5|NT|43|Johannes|3||0|5|Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.6|NT|43|Johannes|3||0|6|Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.7|NT|43|Johannes|3||0|7|Wundre dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben her geboren werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.8|NT|43|Johannes|3||0|8|Der Wind weht, wo er will, und du hörst seine Stimme, aber du weisst nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.9|NT|43|Johannes|3||0|9|Nikodemus antwortete und sagte zu ihm: Wie kann dies geschehen?|ZUE1931|Public Domain JHN.3.10|NT|43|Johannes|3||0|10|Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?|ZUE1931|Public Domain JHN.3.11|NT|43|Johannes|3||0|11|Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.12|NT|43|Johannes|3||0|12|Wenn ich von den irdischen Dingen zu euch geredet habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich von den himmlischen Dingen zu euch rede?|ZUE1931|Public Domain JHN.3.13|NT|43|Johannes|3||0|13|Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen ausser dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen, der im Himmel ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.14|NT|43|Johannes|3||0|14|Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden,|ZUE1931|Public Domain JHN.3.15|NT|43|Johannes|3||0|15|damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.16|NT|43|Johannes|3||0|16|Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.17|NT|43|Johannes|3||0|17|Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.18|NT|43|Johannes|3||0|18|Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.19|NT|43|Johannes|3||0|19|Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.20|NT|43|Johannes|3||0|20|Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.21|NT|43|Johannes|3||0|21|Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.22|NT|43|Johannes|3||0|22|DARNACH gingen Jesus und seine Jünger in das Land Judäa, und dort hielt er sich mit ihnen auf und taufte.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.23|NT|43|Johannes|3||0|23|Aber auch Johannes taufte in Änon nahe bei Salim, weil dort viel Wasser war; und sie kamen dahin und liessen sich taufen.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.24|NT|43|Johannes|3||0|24|Johannes war nämlich noch nicht ins Gefängnis gesetzt worden.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.25|NT|43|Johannes|3||0|25|Es erhob sich nun von seiten der Jünger des Johannes eine Verhandlung mit einem Juden über die Reinigung (durch die Taufe).|ZUE1931|Public Domain JHN.3.26|NT|43|Johannes|3||0|26|Und sie kamen zu Johannes und sagten zu ihm: Rabbi, der, welcher jenseits des Jordan bei dir war, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, der tauft, und jedermann geht zu ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.27|NT|43|Johannes|3||0|27|Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es sei ihm denn vom Himmel gegeben.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.28|NT|43|Johannes|3||0|28|Ihr selbst bezeugt mir, dass ich gesagt habe: Nicht ich bin der Christus, sondern ich bin vor ihm her gesandt.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.29|NT|43|Johannes|3||0|29|Wer die Braut hat, ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dasteht und ihn hört, freut sich sehr, dass er die Stimme des Bräutigams hört. Diese meine Freude nun hat sich erfüllt.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.30|NT|43|Johannes|3||0|30|Jener muss wachsen, ich aber abnehmen.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.31|NT|43|Johannes|3||0|31|Wer von oben her kommt, der ist über allen; wer von der Erde her stammt, der stammt von der Erde her und redet von der Erde her; wer vom Himmel her kommt, der ist über allen.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.32|NT|43|Johannes|3||0|32|Was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er, und sein Zeugnis nimmt niemand an.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.33|NT|43|Johannes|3||0|33|Wer sein Zeugnis angenommen hat, der hat bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.34|NT|43|Johannes|3||0|34|Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn nicht nach|ZUE1931|Public Domain JHN.3.35|NT|43|Johannes|3||0|35|Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.|ZUE1931|Public Domain JHN.3.36|NT|43|Johannes|3||0|36|Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.1|NT|43|Johannes|4||0|1|ALS nun Jesus erfuhr, dass die Pharisäer gehört hatten, er mache und taufe mehr Jünger als Johannes -|ZUE1931|Public Domain JHN.4.2|NT|43|Johannes|4||0|2|jedoch taufte Jesus nicht selbst, sondern seine Jünger -|ZUE1931|Public Domain JHN.4.3|NT|43|Johannes|4||0|3|verliess er Judäa und zog wieder nach Galiläa.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.4|NT|43|Johannes|4||0|4|Er musste aber durch Samarien reisen.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.5|NT|43|Johannes|4||0|5|Er kam nun in die Nähe einer Stadt Samariens, namens Sychar, nicht weit von dem Grundstück, das Jakob seinem Sohne Joseph gegeben hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.6|NT|43|Johannes|4||0|6|Dort aber war der Brunnen Jakobs. Jesus nun, von der Reise müde geworden, setzte sich so an den Brunnen; es war um die sechste Stunde.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.7|NT|43|Johannes|4||0|7|Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagt zu ihr: Gib mir zu trinken!|ZUE1931|Public Domain JHN.4.8|NT|43|Johannes|4||0|8|Seine Jünger waren nämlich in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.9|NT|43|Johannes|4||0|9|Die samaritische Frau nun sagt zu ihm: Wieso begehrst du, der du ein Jude bist, von mir, die ich eine samaritische Frau bin, zu trinken? Juden verkehren nämlich nicht mit Samaritern.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.10|NT|43|Johannes|4||0|10|Jesus antwortete und sprach zu ihr: Kenntest du die Gabe Gottes und (wüsstest du,) wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken, so hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.11|NT|43|Johannes|4||0|11|Sie sagt zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäss, und der Brunnen ist tief; woher hast du nun das lebendige Wasser?|ZUE1931|Public Domain JHN.4.12|NT|43|Johannes|4||0|12|Bist du etwa grösser als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben hat - und er hat daraus getrunken und seine Söhne und sein Vieh?|ZUE1931|Public Domain JHN.4.13|NT|43|Johannes|4||0|13|Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten;|ZUE1931|Public Domain JHN.4.14|NT|43|Johannes|4||0|14|wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das sprudelt, um ewiges Leben zu spenden.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.15|NT|43|Johannes|4||0|15|Die Frau sagt zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht dürste und nicht hierher kommen muss, um zu schöpfen!|ZUE1931|Public Domain JHN.4.16|NT|43|Johannes|4||0|16|Er sagt zu ihr: Geh hin, rufe deinen Mann und komm hierher!|ZUE1931|Public Domain JHN.4.17|NT|43|Johannes|4||0|17|Die Frau antwortete und sagte: Ich habe keinen Mann. Jesus sagt zu ihr: Mit Recht hast du gesagt: Ich habe keinen Mann;|ZUE1931|Public Domain JHN.4.18|NT|43|Johannes|4||0|18|denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesagt.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.19|NT|43|Johannes|4||0|19|Die Frau sagt zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.20|NT|43|Johannes|4||0|20|Unsre Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei der Ort, wo man anbeten muss.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.21|NT|43|Johannes|4||0|21|Jesus sagt zu ihr: Weib, glaube mir, die Stunde kommt, wo ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.22|NT|43|Johannes|4||0|22|Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.23|NT|43|Johannes|4||0|23|Aber die Stunde kommt und ist jetzt da, wo die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn so will der Vater seine Anbeter haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.24|NT|43|Johannes|4||0|24|Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn in Geist und Wahrheit anbeten.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.25|NT|43|Johannes|4||0|25|Die Frau sagt zu ihm: Ich weiss, dass der Messias kommt, der der Christus genannt wird; wenn dieser kommt, wird er uns alles kundmachen.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.26|NT|43|Johannes|4||0|26|Jesus sagt zu ihr: Ich bin's, der ich mit dir rede.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.27|NT|43|Johannes|4||0|27|Und währenddem kamen seine Jünger, und sie verwunderten sich, dass er mit einer Frau redete. Doch sagte keiner: Was hast du im Sinn? oder: Was redest du mit ihr?|ZUE1931|Public Domain JHN.4.28|NT|43|Johannes|4||0|28|Die Frau nun liess ihren Wasserkrug stehen und ging weg in die Stadt und sagte zu den Leuten:|ZUE1931|Public Domain JHN.4.29|NT|43|Johannes|4||0|29|Kommet, sehet einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Sollte dieser etwa gar der Christus sein?|ZUE1931|Public Domain JHN.4.30|NT|43|Johannes|4||0|30|Sie gingen zur Stadt hinaus und machten sich auf den Weg zu ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.31|NT|43|Johannes|4||0|31|Inzwischen baten ihn die Jünger: Rabbi, iss!|ZUE1931|Public Domain JHN.4.32|NT|43|Johannes|4||0|32|Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.33|NT|43|Johannes|4||0|33|Die Jünger sagten nun zueinander: Es hat ihm doch niemand zu essen gebracht?|ZUE1931|Public Domain JHN.4.34|NT|43|Johannes|4||0|34|Jesus sagt zu ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.35|NT|43|Johannes|4||0|35|Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Erhebet eure Augen und betrachtet die Felder: sie sind schon weiss zur Ernte.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.36|NT|43|Johannes|4||0|36|Der, welcher erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht fürs ewige Leben, damit sich zugleich der freue, welcher sät, und der, welcher erntet.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.37|NT|43|Johannes|4||0|37|Hier nämlich ist das Wort wahr: Ein andrer ist's, der sät, und ein andrer, der erntet.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.38|NT|43|Johannes|4||0|38|Ich habe euch ausgesandt, zu ernten, was ihr nicht erarbeitet habt; andre haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.39|NT|43|Johannes|4||0|39|Aus jener Stadt aber glaubten viele von den Samaritern an ihn um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.40|NT|43|Johannes|4||0|40|Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb zwei Tage dort.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.41|NT|43|Johannes|4||0|41|Und noch viel mehr Leute glaubten um seines Wortes willen|ZUE1931|Public Domain JHN.4.42|NT|43|Johannes|4||0|42|und sagten zu der Frau: Wir glauben nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selbst gehört und wir wissen, dass dieser in Wahrheit der Heiland der Welt ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.43|NT|43|Johannes|4||0|43|NACH den zwei Tagen aber zog er von dort weg nach Galiläa.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.44|NT|43|Johannes|4||0|44|Denn Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet in seinem eignen Vaterlande kein Ansehen geniesst.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.45|NT|43|Johannes|4||0|45|Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, denn sie hatten alles gesehen, was er in Jerusalem am Fest getan hatte; auch sie waren nämlich zum Fest gekommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.46|NT|43|Johannes|4||0|46|Er kam nun wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war ein königlicher Beamter in Kapernaum, dessen Sohn krank war.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.47|NT|43|Johannes|4||0|47|Als dieser hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen sei, ging er zu ihm hin und bat, er möge hinabkommen und seinen Sohn heilen; denn er lag im Sterben.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.48|NT|43|Johannes|4||0|48|Jesus sprach nun zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, werdet ihr nicht glauben.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.49|NT|43|Johannes|4||0|49|Der königliche Beamte sagt zu ihm: Herr, komm hinab, ehe mein Kind stirbt!|ZUE1931|Public Domain JHN.4.50|NT|43|Johannes|4||0|50|Jesus sagt zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Worte, das Jesus zu ihm gesprochen hatte, und ging hin.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.51|NT|43|Johannes|4||0|51|Aber schon während er hinabging, kamen ihm seine Knechte entgegen und sagten, sein Knabe lebe.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.52|NT|43|Johannes|4||0|52|Er erkundigte sich nun bei ihnen nach der Stunde, in der es mit ihm besser geworden war. Sie erwiderten ihm: Gestern in der siebenten Stunde verliess ihn das Fieber.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.53|NT|43|Johannes|4||0|53|Da erkannte der Vater, dass (es geschehen war) zu jener Stunde, in der Jesus zu ihm gesprochen hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte samt seinem ganzen Hause.|ZUE1931|Public Domain JHN.4.54|NT|43|Johannes|4||0|54|Dies war hinwiederum das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa gekommen war.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.1|NT|43|Johannes|5||0|1|DARNACH war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.2|NT|43|Johannes|5||0|2|In Jerusalem ist aber am Schaftor ein Teich, der auf hebräisch Bethesda genannt wird, mit fünf Hallen.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.3|NT|43|Johannes|5||0|3|In diesen lag eine Menge von Kranken, Blinden, Lahmen, an Abzehrung Leidenden, die auf die Bewegung des Wassers warteten.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.4|NT|43|Johannes|5||0|4|Ein Engel stieg nämlich zu gewissen Zeiten in den Teich hinab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, der wurde gesund, mit welcher Krankheit er auch behaftet war.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.5|NT|43|Johannes|5||0|5|Es war aber dort ein Mensch, der 38 Jahre an seiner Krankheit gelitten hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.6|NT|43|Johannes|5||0|6|Als Jesus diesen daliegen sah und erfuhr, dass er schon lange Zeit|ZUE1931|Public Domain JHN.5.7|NT|43|Johannes|5||0|7|Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser bewegt wird; während ich aber komme, steigt ein andrer vor mir hinab.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.8|NT|43|Johannes|5||0|8|Jesus sagt zu ihm: Steh auf, hebe dein Bett auf und geh umher!|ZUE1931|Public Domain JHN.5.9|NT|43|Johannes|5||0|9|Und alsbald wurde der Mensch gesund, hob sein Bett auf und ging umher. Es war aber Sabbat an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.10|NT|43|Johannes|5||0|10|Die Juden sagten nun zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, und es ist dir nicht erlaubt, das Bett aufzuheben.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.11|NT|43|Johannes|5||0|11|Er aber antwortete ihnen: Der mich gesund gemacht hat, der sprach zu mir: Hebe dein Bett auf und geh umher!|ZUE1931|Public Domain JHN.5.12|NT|43|Johannes|5||0|12|Sie fragten ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesprochen hat: Hebe es auf und geh umher?|ZUE1931|Public Domain JHN.5.13|NT|43|Johannes|5||0|13|Der Geheilte aber wusste nicht, wer es war; denn Jesus hatte sich hinwegbegeben, während eine Volksmenge an dem Orte war.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.14|NT|43|Johannes|5||0|14|Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt!|ZUE1931|Public Domain JHN.5.15|NT|43|Johannes|5||0|15|Der Mensch ging weg und sagte den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.16|NT|43|Johannes|5||0|16|Und deshalb verfolgten die Juden Jesus, weil er dies an einem Sabbat getan hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.17|NT|43|Johannes|5||0|17|ER aber begann und sprach zu ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.18|NT|43|Johannes|5||0|18|Deshalb nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat gebrochen, sondern auch Gott seinen Vater genannt und sich selbst Gott gleichgemacht hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.19|NT|43|Johannes|5||0|19|Jesus antwortete nun und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, er sehe denn den Vater etwas tun; denn was jener tut, das tut ebenso auch der Sohn.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.20|NT|43|Johannes|5||0|20|Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm noch grössere Werke zeigen als diese, damit ihr euch verwundert.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.21|NT|43|Johannes|5||0|21|Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.22|NT|43|Johannes|5||0|22|Denn auch das Gericht übt der Vater über niemand aus, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übergeben,|ZUE1931|Public Domain JHN.5.23|NT|43|Johannes|5||0|23|damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.24|NT|43|Johannes|5||0|24|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben, und in ein Gericht kommt er nicht, sondern er ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.25|NT|43|Johannes|5||0|25|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist jetzt da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die, welche sie hören, werden leben.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.26|NT|43|Johannes|5||0|26|Denn wie der Vater in sich selbst das Leben hat, so hat er auch dem Sohne verliehen, in sich selbst das Leben zu haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.27|NT|43|Johannes|5||0|27|Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.28|NT|43|Johannes|5||0|28|Verwundert euch darüber nicht! Denn die Stunde kommt, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören|ZUE1931|Public Domain JHN.5.29|NT|43|Johannes|5||0|29|und hervorgehen werden, die das Gute getan haben, zur Auferstehung für das Leben, die das Böse verübt haben, zur Auferstehung für das Gericht.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.30|NT|43|Johannes|5||0|30|ICH kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.31|NT|43|Johannes|5||0|31|Wenn ich über mich selbst zeuge, ist mein Zeugnis nicht wahr.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.32|NT|43|Johannes|5||0|32|Ein andrer ist es, der über mich zeugt, und ich weiss, dass das Zeugnis wahr ist, das er über mich ablegt.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.33|NT|43|Johannes|5||0|33|Ihr habt zu Johannes gesandt, und er hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt;|ZUE1931|Public Domain JHN.5.34|NT|43|Johannes|5||0|34|ich aber nehme das Zeugnis nicht von einem Menschen an, sondern ich sage dies, damit ihr gerettet werdet.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.35|NT|43|Johannes|5||0|35|Jener war die brennende und scheinende Leuchte; ihr aber wolltet euch|ZUE1931|Public Domain JHN.5.36|NT|43|Johannes|5||0|36|Das Zeugnis jedoch, das ich habe, ist grösser als das des Johannes; denn die Werke, die mir der Vater zu vollbringen gegeben hat, eben die Werke, die ich tue, zeugen von mir, dass mich der Vater gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.37|NT|43|Johannes|5||0|37|Und der Vater, der mich gesandt hat, er hat von mir gezeugt. Weder seine Stimme habt ihr jemals gehört noch seine Gestalt gesehen,|ZUE1931|Public Domain JHN.5.38|NT|43|Johannes|5||0|38|und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch; denn dem, den jener gesandt hat, glaubt ihr nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.39|NT|43|Johannes|5||0|39|Ihr durchforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben; und diese sind es (doch), die von mir zeugen.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.40|NT|43|Johannes|5||0|40|Und ihr wollt nicht zu mir kommen, um Leben zu haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.41|NT|43|Johannes|5||0|41|Ehre nehme ich von Menschen nicht an,|ZUE1931|Public Domain JHN.5.42|NT|43|Johannes|5||0|42|vielmehr habe ich euch erkannt, dass ihr die Liebe zu Gott nicht in euch habt.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.43|NT|43|Johannes|5||0|43|Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht an; wenn ein andrer im eignen Namen kommt, den werdet ihr annehmen.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.44|NT|43|Johannes|5||0|44|Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre vom alleinigen Gott sucht ihr nicht?|ZUE1931|Public Domain JHN.5.45|NT|43|Johannes|5||0|45|Meinet nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde! Es gibt einen, der euch anklagt, Mose, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.46|NT|43|Johannes|5||0|46|Denn wenn ihr Mose glaubtet, würdet ihr mir glauben; denn über mich hat jener geschrieben.|ZUE1931|Public Domain JHN.5.47|NT|43|Johannes|5||0|47|Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.1|NT|43|Johannes|6||0|1|DARNACH ging Jesus ans jenseitige Ufer des Sees von Tiberias.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.2|NT|43|Johannes|6||0|2|Es folgte ihm aber viel Volk nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.3|NT|43|Johannes|6||0|3|Jesus jedoch ging auf den Berg hinauf, und dort setzte er sich mit seinen Jüngern.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.4|NT|43|Johannes|6||0|4|Es war aber das Passa nahe, das Fest der Juden.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.5|NT|43|Johannes|6||0|5|Als nun Jesus die Augen erhob und sah, dass viel Volk zu ihm kam, sagte er zu Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese essen können?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.6|NT|43|Johannes|6||0|6|Das sagte er aber, um ihn auf die Probe zu stellen; er wusste nämlich selbst, was er tun wollte.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.7|NT|43|Johannes|6||0|7|Philippus antwortete ihm: Für zweihundert Denare Brot reicht für sie nicht hin, damit jeder (auch nur) ein wenig bekommt.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.8|NT|43|Johannes|6||0|8|Einer von seinen Jüngern, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm:|ZUE1931|Public Domain JHN.6.9|NT|43|Johannes|6||0|9|Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das unter so viele?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.10|NT|43|Johannes|6||0|10|Jesus sprach: Heisset die Leute sich lagern! Es war aber viel Gras an dem Orte. Da lagerten sich die Männer, an Zahl etwa fünftausend.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.11|NT|43|Johannes|6||0|11|Jesus nahm nun die Brote, sprach das Dankgebet darüber und teilte sie unter die aus, welche sich gelagert hatten, ebenso auch von den Fischen, so viel sie wollten.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.12|NT|43|Johannes|6||0|12|Als sie aber satt geworden waren, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts verlorengeht!|ZUE1931|Public Domain JHN.6.13|NT|43|Johannes|6||0|13|Da sammelten sie und füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, die denen übriggeblieben waren, welche gegessen hatten.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.14|NT|43|Johannes|6||0|14|Als nun die Leute das Zeichen sahen, das er tat, sagten sie: Dies ist in Wahrheit der Prophet, der in die Welt kommen soll.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.15|NT|43|Johannes|6||0|15|Da nun Jesus merkte, dass sie kommen und ihn gewaltsam wegführen wollten, um ihn zum König zu machen, zog er sich wiederum auf den Berg zurück, er allein.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.16|NT|43|Johannes|6||0|16|ALS es aber Abend wurde, gingen seine Jünger an den See hinab,|ZUE1931|Public Domain JHN.6.17|NT|43|Johannes|6||0|17|stiegen in ein Schiff und wollten ans jenseitige Ufer des Sees nach Kapernaum fahren. Und es war schon finster geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.18|NT|43|Johannes|6||0|18|Und der See geriet in starke Bewegung, weil ein heftiger Wind wehte.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.19|NT|43|Johannes|6||0|19|Als sie nun etwa fünfundzwanzig oder dreissig Stadien gefahren waren, sehen sie Jesus auf dem See wandeln und nahe ans Schiff kommen; und sie fürchteten sich.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.20|NT|43|Johannes|6||0|20|Er aber sagt zu ihnen: Ich bin's, fürchtet euch nicht!|ZUE1931|Public Domain JHN.6.21|NT|43|Johannes|6||0|21|Sie wollten ihn nun ins Schiff nehmen, und alsbald kam das Schiff an das Land, wohin sie fuhren.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.22|NT|43|Johannes|6||0|22|AM folgenden Tage sah das Volk, das am jenseitigen Ufer des Sees stand, dass kein andres Schiff dort gewesen war als nur das eine und dass Jesus nicht mit seinen Jüngern in das Schiff gestiegen war, sondern dass seine Jünger allein abgefahren waren.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.23|NT|43|Johannes|6||0|23|Aber es kamen Schiffe aus Tiberias nahe an den Ort, wo sie das Brot gegessen hatten, nachdem der Herr das Dankgebet darüber gesprochen.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.24|NT|43|Johannes|6||0|24|Wie nun das Volk sah, dass Jesus nicht dort war noch seine Jünger, stiegen sie selbst in die Schiffe und fuhren nach Kapernaum und suchten Jesus.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.25|NT|43|Johannes|6||0|25|Und als sie ihn am jenseitigen Ufer des Sees fanden, sagten sie zu ihm: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.26|NT|43|Johannes|6||0|26|Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.27|NT|43|Johannes|6||0|27|Mühet euch nicht um die Speise, die vergeht, sondern um die Speise, die ins ewige Leben bleibt, welche der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat Gott, der Vater, beglaubigt.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.28|NT|43|Johannes|6||0|28|Sie sagten nun zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke Gottes wirken?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.29|NT|43|Johannes|6||0|29|Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Darin besteht das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den jener gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.30|NT|43|Johannes|6||0|30|Da sagten sie zu ihm: Was tust nun du für ein Zeichen, damit wir es sehen und dir glauben? Was wirkst du?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.31|NT|43|Johannes|6||0|31|"Unsre Väter haben in der Wüste das Manna gegessen, wie geschrieben steht: ""Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen."""|ZUE1931|Public Domain JHN.6.32|NT|43|Johannes|6||0|32|Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot aus dem Himmel.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.33|NT|43|Johannes|6||0|33|Denn das Brot Gottes ist das, welches aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.34|NT|43|Johannes|6||0|34|Sie sagten nun zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot!|ZUE1931|Public Domain JHN.6.35|NT|43|Johannes|6||0|35|Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.36|NT|43|Johannes|6||0|36|Aber ich habe euch gesagt, dass ihr mich gesehen habt und doch nicht glaubt.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.37|NT|43|Johannes|6||0|37|Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen;|ZUE1931|Public Domain JHN.6.38|NT|43|Johannes|6||0|38|denn ich bin aus dem Himmel herabgekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.39|NT|43|Johannes|6||0|39|Das aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am jüngsten Tage.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.40|NT|43|Johannes|6||0|40|Denn das ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.41|NT|43|Johannes|6||0|41|Die Juden murrten nun über ihn, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist,|ZUE1931|Public Domain JHN.6.42|NT|43|Johannes|6||0|42|und sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin aus dem Himmel herabgekommen?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.43|NT|43|Johannes|6||0|43|Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murret nicht untereinander!|ZUE1931|Public Domain JHN.6.44|NT|43|Johannes|6||0|44|Niemand kann zu mir kommen, es ziehe ihn denn der Vater, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.45|NT|43|Johannes|6||0|45|"In den Propheten steht geschrieben: ""Und alle werden von Gott gelehrt sein."" Jeder, der vom Vater her gehört und gelernt hat, kommt zu mir."|ZUE1931|Public Domain JHN.6.46|NT|43|Johannes|6||0|46|Nicht als ob irgend jemand den Vater gesehen hätte, sondern nur der, welcher von Gott her ist, der hat den Vater gesehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.47|NT|43|Johannes|6||0|47|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.48|NT|43|Johannes|6||0|48|Ich bin das Brot des Lebens.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.49|NT|43|Johannes|6||0|49|Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben;|ZUE1931|Public Domain JHN.6.50|NT|43|Johannes|6||0|50|dies|ZUE1931|Public Domain JHN.6.51|NT|43|Johannes|6||0|51|Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er in Ewigkeit leben. Aber das Brot, das ich geben werde, ist zugleich mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.52|NT|43|Johannes|6||0|52|Die Juden stritten nun untereinander und sagten: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.53|NT|43|Johannes|6||0|53|Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, habt ihr kein Leben in euch.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.54|NT|43|Johannes|6||0|54|Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.55|NT|43|Johannes|6||0|55|Denn mein Fleisch ist wahre Speise und mein Blut ist wahrer Trank.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.56|NT|43|Johannes|6||0|56|Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.57|NT|43|Johannes|6||0|57|Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe, weil der Vater lebt, wird auch der, welcher mich isst, leben, weil ich lebe.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.58|NT|43|Johannes|6||0|58|Das ist das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist, nicht wie die Väter es gegessen haben und (hernach doch) gestorben sind. Wer dieses Brot isst, wird in Ewigkeit leben.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.59|NT|43|Johannes|6||0|59|Dies sprach er, als er in der Synagoge in Kapernaum lehrte.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.60|NT|43|Johannes|6||0|60|Viele nun von seinen Jüngern, die es hörten, sagten: Diese Rede ist hart, wer kann sie anhören?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.61|NT|43|Johannes|6||0|61|Da aber Jesus bei sich selbst wusste, dass seine Jünger darüber murrten, sprach er zu ihnen: Das bereitet euch Anstoss?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.62|NT|43|Johannes|6||0|62|Wenn ihr nun|ZUE1931|Public Domain JHN.6.63|NT|43|Johannes|6||0|63|Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch hilft nichts; die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.64|NT|43|Johannes|6||0|64|Aber es sind etliche unter euch, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfang an, wer die waren, die nicht glauben, und wer der war, der ihn verraten würde.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.65|NT|43|Johannes|6||0|65|Und er sprach: Deshalb habe ich euch gesagt, dass niemand zu mir kommen kann, es sei ihm denn vom Vater aus gegeben.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.66|NT|43|Johannes|6||0|66|VON da an zogen sich viele seiner Jünger zurück und wandelten nicht mehr mit ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.67|NT|43|Johannes|6||0|67|Jesus sprach nun zu den Zwölfen: Wollt etwa auch ihr hinweggehen?|ZUE1931|Public Domain JHN.6.68|NT|43|Johannes|6||0|68|Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens,|ZUE1931|Public Domain JHN.6.69|NT|43|Johannes|6||0|69|und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.70|NT|43|Johannes|6||0|70|Jesus antwortete ihnen: Habe nicht ich euch Zwölf erwählt? Und unter euch ist einer ein Teufel.|ZUE1931|Public Domain JHN.6.71|NT|43|Johannes|6||0|71|Er meinte aber Judas, den Sohn des Simon Ischarioth; denn dieser sollte ihn verraten, einer von den Zwölfen.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.1|NT|43|Johannes|7||0|1|UND darnach zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, weil die Juden ihn zu töten suchten.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.2|NT|43|Johannes|7||0|2|Es war aber das Fest der Juden, das Laubhüttenfest, nahe.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.3|NT|43|Johannes|7||0|3|Seine Brüder sagten nun zu ihm: Geh von hier fort und zieh hin nach Judäa, damit auch deine Jünger die Werke sehen, die du tust!|ZUE1931|Public Domain JHN.7.4|NT|43|Johannes|7||0|4|Denn niemand tut etwas im verborgenen und sucht|ZUE1931|Public Domain JHN.7.5|NT|43|Johannes|7||0|5|Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.6|NT|43|Johannes|7||0|6|Da sagt Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht da; eure Zeit aber ist immer bereit.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.7|NT|43|Johannes|7||0|7|Die Welt kann euch nicht hassen, mich aber hasst sie; denn ich bezeuge, dass ihre Werke böse sind.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.8|NT|43|Johannes|7||0|8|Gehet ihr hinauf zum Fest! Ich gehe nicht zu diesem Fest hinauf; denn meine Zeit ist noch nicht da.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.9|NT|43|Johannes|7||0|9|Nachdem er ihnen aber dies gesagt hatte, blieb er in Galiläa.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.10|NT|43|Johannes|7||0|10|Als jedoch seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf, nicht offenkundig, sondern gleichsam im geheimen.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.11|NT|43|Johannes|7||0|11|Die Juden nun suchten ihn am Fest und sagten: Wo ist jener?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.12|NT|43|Johannes|7||0|12|Und in der Volksmenge war viel Gemurmel über ihn. Die einen sagten: Er ist gut; andre sagten: Nein, sondern er führt das Volk irre.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.13|NT|43|Johannes|7||0|13|Doch redete niemand frei heraus über ihn aus Furcht vor den Juden.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.14|NT|43|Johannes|7||0|14|ALS aber bereits die Mitte des Festes gekommen war, ging Jesus in den Tempel hinauf und lehrte.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.15|NT|43|Johannes|7||0|15|Die Juden nun verwunderten sich und sagten: Wieso kennt dieser die Schriften, da er doch ein Ungelehrter ist?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.16|NT|43|Johannes|7||0|16|Da antwortete ihnen Jesus und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat;|ZUE1931|Public Domain JHN.7.17|NT|43|Johannes|7||0|17|wenn jemand seinen Willen tun will, wird er erkennen, ob die Lehre aus Gott ist oder ob ich von mir aus rede.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.18|NT|43|Johannes|7||0|18|Wer von sich aus redet, sucht seine eigne Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und Ungerechtigkeit ist nicht in ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.19|NT|43|Johannes|7||0|19|Hat nicht Mose euch das Gesetz gegeben? Und keiner von euch handelt nach dem Gesetz. Warum sucht ihr mich zu töten?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.20|NT|43|Johannes|7||0|20|Das Volk antwortete: Du hast einen Dämon. Wer sucht dich zu töten?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.21|NT|43|Johannes|7||0|21|Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ein Werk habe ich getan, und ihr verwundert euch alle darüber.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.22|NT|43|Johannes|7||0|22|Mose hat euch die Beschneidung gegeben - nicht als ob sie von Mose stammte, vielmehr von den Vätern - und ihr beschneidet einen Menschen am Sabbat.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.23|NT|43|Johannes|7||0|23|Wenn ein Mensch am Sabbat die Beschneidung empfängt, damit das Gesetz Moses nicht aufgelöst wird, zürnt ihr da mir, dass ich einen ganzen Menschen am Sabbat gesund gemacht habe?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.24|NT|43|Johannes|7||0|24|Richtet nicht nach dem Schein, sondern übet gerechtes Gericht!|ZUE1931|Public Domain JHN.7.25|NT|43|Johannes|7||0|25|Einige von den Einwohnern Jerusalems sagten nun: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.26|NT|43|Johannes|7||0|26|Und siehe, er redet frei heraus, und sie sagen ihm nichts. Haben etwa die Oberen wirklich erkannt, dass dieser der Christus ist?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.27|NT|43|Johannes|7||0|27|Doch von diesem wissen wir, woher er ist; wenn aber der Christus kommt, weiss niemand, woher er ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.28|NT|43|Johannes|7||0|28|Jesus rief nun, indem er im Tempel lehrte: Mich kennt ihr und wisst, woher ich bin? Und doch bin ich nicht von mir aus gekommen, sondern wahrhaft ist der, welcher mich gesandt hat, den ihr nicht kennt.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.29|NT|43|Johannes|7||0|29|Ich kenne ihn, denn ich bin von ihm her, und er hat mich gesandt.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.30|NT|43|Johannes|7||0|30|Da suchten sie sich seiner zu bemächtigen, und doch legte niemand Hand an ihn; denn seine Stunde war noch nicht gekommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.31|NT|43|Johannes|7||0|31|Viele aus dem Volke aber glaubten an ihn und sagten: Wird der Christus, wenn er kommt, etwa mehr Zeichen tun, als dieser getan hat?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.32|NT|43|Johannes|7||0|32|Die Pharisäer hörten das Volk dies über ihn murmeln, und die Hohenpriester und die Pharisäer schickten Diener hin, ihn zu ergreifen.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.33|NT|43|Johannes|7||0|33|Da sprach Jesus: Noch eine kurze Zeit bin ich bei euch und gehe|ZUE1931|Public Domain JHN.7.34|NT|43|Johannes|7||0|34|Ihr werdet mich suchen und nicht finden; und wo ich bin, dahin könnt ihr nicht kommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.35|NT|43|Johannes|7||0|35|Die Juden sagten nun bei sich selbst: Wohin will dieser gehen, dass wir ihn nicht finden werden? Will er etwa zu denen gehen, die unter den Griechen zerstreut leben, und die Griechen lehren?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.36|NT|43|Johannes|7||0|36|Was bedeutet dieses Wort, das er gesprochen hat: Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und wo ich bin, dahin könnt ihr nicht kommen?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.37|NT|43|Johannes|7||0|37|Am letzten, dem grossen Tage des Festes aber stand Jesus da und rief: Wenn jemand dürstet, komme er zu mir und trinke!|ZUE1931|Public Domain JHN.7.38|NT|43|Johannes|7||0|38|Wer an mich glaubt, aus dessen Leibe werden, wie die Schrift gesagt hat, Ströme lebendigen Wassers fliessen.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.39|NT|43|Johannes|7||0|39|Das sagte er aber mit Bezug auf den Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glaubten; denn (den heiligen) Geist gab es noch nicht, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.40|NT|43|Johannes|7||0|40|SOLCHE nun aus dem Volke, die diese Reden gehört hatten, sagten: Dieser ist in Wahrheit der Prophet.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.41|NT|43|Johannes|7||0|41|Andre sagten: Dieser ist der Christus. Noch andre sagten: Kommt denn der Christus aus Galiläa?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.42|NT|43|Johannes|7||0|42|Hat nicht die Schrift gesagt, dass der Christus aus der Nachkommenschaft Davids und aus Bethlehem kommt, dem Dorfe, wo David war?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.43|NT|43|Johannes|7||0|43|Daraufhin entstand seinetwegen eine Spaltung im Volke.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.44|NT|43|Johannes|7||0|44|Etliche aber von ihnen wollten sich seiner bemächtigen; doch legte niemand Hand an ihn.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.45|NT|43|Johannes|7||0|45|Die Diener kamen nun zu den Hohenpriestern und Pharisäern, und diese sagten zu ihnen: Warum habt ihr ihn nicht gebracht?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.46|NT|43|Johannes|7||0|46|Die Diener antworteten: Nie hat ein Mensch so geredet, wie dieser Mensch redet.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.47|NT|43|Johannes|7||0|47|Da antworteten ihnen die Pharisäer: Habt auch ihr euch irreführen lassen?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.48|NT|43|Johannes|7||0|48|Hat etwa von den Oberen jemand an ihn geglaubt oder von den Pharisäern?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.49|NT|43|Johannes|7||0|49|Aber dieses Volk, welches das Gesetz nicht kennt - verflucht sind sie!|ZUE1931|Public Domain JHN.7.50|NT|43|Johannes|7||0|50|Einer, der zu ihnen gehörte, Nikodemus, der früher zu ihm gekommen war, sagt zu ihnen:|ZUE1931|Public Domain JHN.7.51|NT|43|Johannes|7||0|51|Richtet etwa unser Gesetz einen Menschen, wenn es ihn nicht zuerst gehört hat und erkannt hat, was er tut?|ZUE1931|Public Domain JHN.7.52|NT|43|Johannes|7||0|52|Sie antworteten und sagten zu ihm: Bist auch du aus Galiläa? Forsche, und du wirst sehen, dass aus Galiläa kein Prophet ersteht.|ZUE1931|Public Domain JHN.7.53|NT|43|Johannes|7||0|53|UND sie gingen jeder in sein Haus.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.1|NT|43|Johannes|8||0|1|Jesus aber ging an den Ölberg.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.2|NT|43|Johannes|8||0|2|Am Morgen jedoch fand er sich wieder im Tempel ein [und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.]|ZUE1931|Public Domain JHN.8.3|NT|43|Johannes|8||0|3|Da bringen die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellen sie in die Mitte|ZUE1931|Public Domain JHN.8.4|NT|43|Johannes|8||0|4|und sagen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.5|NT|43|Johannes|8||0|5|Im Gesetz aber hat|ZUE1931|Public Domain JHN.8.6|NT|43|Johannes|8||0|6|[Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, damit sie ihn anklagen könnten.] Da bückte sich Jesus nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.7|NT|43|Johannes|8||0|7|Als sie [ihn] aber beharrlich weiterfragten, richtete er sich auf und sprach [zu ihnen]: Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie!|ZUE1931|Public Domain JHN.8.8|NT|43|Johannes|8||0|8|Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.9|NT|43|Johannes|8||0|9|Sie aber gingen, als sie es hörten, einer nach dem andern hinaus, die Ältesten voran, und er blieb allein zurück mit der Frau, die in der Mitte war.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.10|NT|43|Johannes|8||0|10|Da richtete sich Jesus auf und sprach zu ihr: Weib, wo sind sie? Hat dich niemand verurteilt?|ZUE1931|Public Domain JHN.8.11|NT|43|Johannes|8||0|11|Sie aber sagte: Niemand, Herr! Darauf sprach Jesus: Auch ich verurteile dich nicht; geh, sündige von jetzt an nicht mehr!|ZUE1931|Public Domain JHN.8.12|NT|43|Johannes|8||0|12|JESUS redete nun wiederum zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.13|NT|43|Johannes|8||0|13|Da sagten die Pharisäer zu ihm: Du zeugst von dir selbst; dein Zeugnis ist nicht wahr.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.14|NT|43|Johannes|8||0|14|Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr, denn ich weiss, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber wisst nicht, woher ich komme oder wohin ich gehe.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.15|NT|43|Johannes|8||0|15|Ihr richtet nach dem Fleische; ich richte niemand.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.16|NT|43|Johannes|8||0|16|Doch auch wenn ich richte, ist mein Gericht wahr; denn ich bin nicht allein, sondern ich und der, welcher mich gesandt hat, (richten gemeinsam).|ZUE1931|Public Domain JHN.8.17|NT|43|Johannes|8||0|17|Aber auch in eurem Gesetz steht geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen wahr ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.18|NT|43|Johannes|8||0|18|Ich bin es, der von mir zeugt, und es zeugt von mir der Vater, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.19|NT|43|Johannes|8||0|19|Sie sagten nun zu ihm: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich kenntet, würdet ihr auch meinen Vater kennen.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.20|NT|43|Johannes|8||0|20|Diese Worte redete er, als er beim Opferstock im Tempel lehrte. Und niemand ergriff ihn; denn seine Stunde war noch nicht gekommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.21|NT|43|Johannes|8||0|21|ER sprach nun wiederum zu ihnen: Ich gehe hinweg, und ihr werdet mich suchen und werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, dahin könnt ihr nicht kommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.22|NT|43|Johannes|8||0|22|Darauf sagten die Juden: Will er sich etwa selbst töten, dass er sagt: Wohin ich gehe, dahin könnt ihr nicht kommen?|ZUE1931|Public Domain JHN.8.23|NT|43|Johannes|8||0|23|Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.24|NT|43|Johannes|8||0|24|Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.25|NT|43|Johannes|8||0|25|Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Jesus sprach zu ihnen: Was rede ich überhaupt noch zu euch?|ZUE1931|Public Domain JHN.8.26|NT|43|Johannes|8||0|26|Vieles hätte ich über euch zu reden und zu richten. Doch der, welcher mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich zur Welt.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.27|NT|43|Johannes|8||0|27|Sie verstanden nicht, dass er vom Vater zu ihnen redete.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.28|NT|43|Johannes|8||0|28|Da sprach Jesus: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und nichts von mir aus tue, sondern so rede, wie mich der Vater gelehrt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.29|NT|43|Johannes|8||0|29|Und der, welcher mich gesandt hat, ist mit mir. Er hat mich nicht allein gelassen; denn ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.30|NT|43|Johannes|8||0|30|ALS er dies redete, glaubten viele an ihn.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.31|NT|43|Johannes|8||0|31|Jesus sprach nun zu den Juden, die zum Glauben an ihn gekommen waren: Wenn ihr in meinem Worte bleibt, seid ihr in Wahrheit meine Jünger,|ZUE1931|Public Domain JHN.8.32|NT|43|Johannes|8||0|32|und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.33|NT|43|Johannes|8||0|33|Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Nachkommen und sind nie jemandes Knechte gewesen; wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden?|ZUE1931|Public Domain JHN.8.34|NT|43|Johannes|8||0|34|Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der Sünde tut, ist der Sünde Knecht.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.35|NT|43|Johannes|8||0|35|Der Knecht aber bleibt nicht für immer im Hause; der Sohn bleibt für immer.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.36|NT|43|Johannes|8||0|36|Wenn nun der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.37|NT|43|Johannes|8||0|37|ICH weiss, dass ihr Abrahams Nachkommen seid; aber ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort keinen Fortschritt in euch macht.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.38|NT|43|Johannes|8||0|38|Ich rede, was ich beim Vater gesehen habe; auch ihr mögt nun tun, was ihr von eurem Vater gehört habt.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.39|NT|43|Johannes|8||0|39|Sie antworteten und sagten zu ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus sagt zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder seid, so tut Abrahams Werke!|ZUE1931|Public Domain JHN.8.40|NT|43|Johannes|8||0|40|Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, die ich von Gott her gehört habe; das hat Abraham nicht getan.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.41|NT|43|Johannes|8||0|41|Ihr tut die Werke eures Vaters. Sie sagten zu ihm: Wir sind nicht aus Unzucht geboren; wir haben einen Vater, Gott.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.42|NT|43|Johannes|8||0|42|Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben. Denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; und nicht von mir aus bin ich ja gekommen, sondern jener hat mich gesandt.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.43|NT|43|Johannes|8||0|43|Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.44|NT|43|Johannes|8||0|44|Ihr stammt vom Teufel als eurem Vater und wollt die Gelüste eures Vaters tun. Der war von Anfang an ein Menschenmörder und stand nicht in der Wahrheit; denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eignen; denn er ist ein Lügner und|ZUE1931|Public Domain JHN.8.45|NT|43|Johannes|8||0|45|Weil aber ich die Wahrheit rede, glaubt ihr mir nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.46|NT|43|Johannes|8||0|46|Wer unter euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich Wahrheit rede, warum glaubt ihr mir nicht?|ZUE1931|Public Domain JHN.8.47|NT|43|Johannes|8||0|47|Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; deshalb hört ihr sie nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.48|NT|43|Johannes|8||0|48|DIE Juden antworteten und sagten zu ihm: Sagen wir nicht mit Recht, dass du ein Samariter bist und einen Dämon hast?|ZUE1931|Public Domain JHN.8.49|NT|43|Johannes|8||0|49|Jesus antwortete: Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr versagt mir die Ehre.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.50|NT|43|Johannes|8||0|50|Ich aber suche nicht meine Ehre; es ist einer da, der sie sucht und der richtet.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.51|NT|43|Johannes|8||0|51|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort befolgt, wird er in Ewigkeit den Tod nicht sehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.52|NT|43|Johannes|8||0|52|Die Juden sagten zu ihm: Jetzt haben wir erkannt, dass du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben und|ZUE1931|Public Domain JHN.8.53|NT|43|Johannes|8||0|53|Bist du etwa grösser als unser Vater Abraham, der gestorben ist - und die Propheten sind (doch auch) gestorben? Wozu machst du dich?|ZUE1931|Public Domain JHN.8.54|NT|43|Johannes|8||0|54|Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, ist meine Ehre nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.55|NT|43|Johannes|8||0|55|Und doch habt ihr ihn nicht erkannt; ich aber kenne ihn. Und wenn ich sage: Ich kenne ihn nicht, werde ich gleich euch ein Lügner sein. Aber ich kenne ihn und befolge sein Wort.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.56|NT|43|Johannes|8||0|56|Euer Vater Abraham frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte. Und er sah ihn und freute sich.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.57|NT|43|Johannes|8||0|57|Darauf sagten die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen?|ZUE1931|Public Domain JHN.8.58|NT|43|Johannes|8||0|58|Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.|ZUE1931|Public Domain JHN.8.59|NT|43|Johannes|8||0|59|Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.1|NT|43|Johannes|9||0|1|UND im Vorübergehen sah er einen Menschen, der von Geburt an blind war.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.2|NT|43|Johannes|9||0|2|Und seine Jünger fragten ihn: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren worden ist?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.3|NT|43|Johannes|9||0|3|Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.4|NT|43|Johannes|9||0|4|Wir müssen die Werke dessen, der mich gesandt hat, wirken, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.5|NT|43|Johannes|9||0|5|Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.6|NT|43|Johannes|9||0|6|Als er dies gesagt hatte, spie er auf die Erde und machte einen Teig aus dem Speichel und legte ihm den Teig auf die Augen|ZUE1931|Public Domain JHN.9.7|NT|43|Johannes|9||0|7|und sprach zu ihm: Geh hin, wasche dich im Teiche Siloah! was übersetzt heisst: Abgesandter. Da ging er hin und wusch sich und ging sehend weg.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.8|NT|43|Johannes|9||0|8|Die Nachbarn nun und die, welche ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der, welcher dasass und bettelte?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.9|NT|43|Johannes|9||0|9|Andre sagten: Er ist es. Noch andre sagten: Nein, sondern er ist ihm ähnlich. Jener sagte: Ich bin es.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.10|NT|43|Johannes|9||0|10|Da sagten sie zu ihm: Wie sind dir nun die Augen aufgetan worden?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.11|NT|43|Johannes|9||0|11|Jener antwortete: Der Mensch, der Jesus heisst, machte einen Teig, bestrich mir damit die Augen und sprach zu mir: Geh an den (Teich) Siloah und wasche dich! Als ich nun hinging und mich wusch, wurde ich sehend.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.12|NT|43|Johannes|9||0|12|Und sie sagten zu ihm: Wo ist er? Er erwiderte: Ich weiss es nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.13|NT|43|Johannes|9||0|13|Sie führen ihn, der vorher blind war, zu den Pharisäern.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.14|NT|43|Johannes|9||0|14|Es war aber Sabbat an dem Tage, an dem Jesus den Teig machte und ihm die Augen auftat.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.15|NT|43|Johannes|9||0|15|Wiederum fragten ihn nun auch die Pharisäer, wie er sehend geworden sei. Er aber sagte zu ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen, und ich wusch mich, und ich sehe (jetzt).|ZUE1931|Public Domain JHN.9.16|NT|43|Johannes|9||0|16|Da sagten etliche unter den Pharisäern: Dieser Mensch ist nicht von Gott her, weil er den Sabbat nicht hält. Andre sagten: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es war eine Spaltung unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.17|NT|43|Johannes|9||0|17|Sie sagten nun wiederum zu dem Blinden: Was sagst du über ihn, dass er dir die Augen aufgetan hat? Er aber sagte: Er ist ein Prophet.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.18|NT|43|Johannes|9||0|18|Die Juden nun glaubten nicht von ihm, dass er blind gewesen und sehend geworden sei, bis sie seine, des Sehendgewordenen, Eltern gerufen hatten.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.19|NT|43|Johannes|9||0|19|Und sie fragten sie: Ist dies euer Sohn, von dem ihr sagt, dass er blind geboren worden ist? Wie kann er denn jetzt sehen?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.20|NT|43|Johannes|9||0|20|Da antworteten seine Eltern und sagten: Wir wissen, dass dies unser Sohn ist und dass er blind geboren worden ist;|ZUE1931|Public Domain JHN.9.21|NT|43|Johannes|9||0|21|wie er aber jetzt sehen kann, wissen wir nicht, oder wer ihm die Augen aufgetan hat, wissen wir nicht. Fraget ihn! Er ist alt genug; er mag selber über sich Auskunft geben.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.22|NT|43|Johannes|9||0|22|Das sagten seine Eltern, weil sie die Juden fürchteten; denn die Juden waren schon übereingekommen, wenn jemand ihn als den Christus bekennen würde, solle er aus der Synagoge ausgeschlossen werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.23|NT|43|Johannes|9||0|23|Deshalb sagten seine Eltern: Er ist alt genug; fraget ihn!|ZUE1931|Public Domain JHN.9.24|NT|43|Johannes|9||0|24|Da riefen sie den Menschen, der blind gewesen war, zum zweitenmal und sagten zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.25|NT|43|Johannes|9||0|25|Jener antwortete nun: Ob er ein Sünder ist, weiss ich nicht; eins weiss ich, dass ich blind war und jetzt sehe.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.26|NT|43|Johannes|9||0|26|Darauf sagten sie zu ihm: Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er dir die Augen aufgetan?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.27|NT|43|Johannes|9||0|27|Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt, und ihr habt nicht darauf gehört; was wollt ihr es noch einmal hören? Wollt ihr etwa auch seine Jünger werden?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.28|NT|43|Johannes|9||0|28|Und sie schmähten ihn und sagten: Du bist sein Jünger; wir aber sind Moses Jünger.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.29|NT|43|Johannes|9||0|29|Wir wissen, dass Gott zu Mose geredet hat; von diesem aber wissen wir nicht, woher er ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.30|NT|43|Johannes|9||0|30|Der Mensch antwortete und sagte zu ihnen: Da ist es fürwahr verwunderlich, dass ihr nicht wisst, woher er ist, und er hat mir doch die Augen aufgetan.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.31|NT|43|Johannes|9||0|31|Wir wissen, dass Gott nicht auf Sünder hört, sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, auf den hört er.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.32|NT|43|Johannes|9||0|32|Von Ewigkeit her hat man nicht vernommen, dass jemand einem Blindgebornen die Augen aufgetan hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.33|NT|43|Johannes|9||0|33|Wenn dieser nicht von Gott her wäre, vermöchte er nichts zu tun.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.34|NT|43|Johannes|9||0|34|Sie antworteten und sagten zu ihm: Du bist ganz in Sünden geboren, und du willst uns lehren? Und sie stiessen ihn hinaus.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.35|NT|43|Johannes|9||0|35|Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestossen hatten, und als er ihn antraf, sprach er: Glaubst du an den Sohn des Menschen?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.36|NT|43|Johannes|9||0|36|Jener antwortete und sagte: Und wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.37|NT|43|Johannes|9||0|37|Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn sogar gesehen, und der mit dir redet, der ist es.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.38|NT|43|Johannes|9||0|38|Er aber sprach: Ich glaube, Herr! und warf sich vor ihm nieder.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.39|NT|43|Johannes|9||0|39|Und Jesus sprach: Um ein Gericht herbeizuführen, bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.9.40|NT|43|Johannes|9||0|40|Einige der Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies und sagten zu ihm: Sind etwa auch wir blind?|ZUE1931|Public Domain JHN.9.41|NT|43|Johannes|9||0|41|Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wäret, hättet ihr keine Sünde. Nun aber sagt ihr: Wir sehen. Eure Sünde bleibt.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.1|NT|43|Johannes|10||0|1|WAHRLICH, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Türe in den Schafstall hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.2|NT|43|Johannes|10||0|2|Wer aber durch die Türe hineingeht, ist der Hirt der Schafe.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.3|NT|43|Johannes|10||0|3|Diesem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine Schafe beim Namen und führt sie hinaus.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.4|NT|43|Johannes|10||0|4|Wenn er alle, die ihm gehören, herausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.5|NT|43|Johannes|10||0|5|Einem Fremden aber werden sie nicht nachfolgen, sondern vor ihm fliehen; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.6|NT|43|Johannes|10||0|6|Diese Bildrede sprach Jesus zu ihnen. Jene aber verstanden die Bedeutung seiner Rede nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.7|NT|43|Johannes|10||0|7|Jesus sprach nun wiederum: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Türe zu den Schafen.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.8|NT|43|Johannes|10||0|8|Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.9|NT|43|Johannes|10||0|9|Ich bin die Türe. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden, und er wird ein und aus gehen und Weide finden.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.10|NT|43|Johannes|10||0|10|Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben und reiche Fülle haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.11|NT|43|Johannes|10||0|11|Ich bin der gute Hirt; der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.12|NT|43|Johannes|10||0|12|Wer Mietling und nicht Hirt ist, wem die Schafe nicht eigen sind, der sieht den Wolf kommen und lässt die Schafe im Stich und flieht - und der Wolf raubt sie und zerstreut sie -;|ZUE1931|Public Domain JHN.10.13|NT|43|Johannes|10||0|13|denn er ist ein Mietling und bekümmert sich nicht um die Schafe.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.14|NT|43|Johannes|10||0|14|Ich bin der gute Hirt und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich,|ZUE1931|Public Domain JHN.10.15|NT|43|Johannes|10||0|15|wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne. Und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.16|NT|43|Johannes|10||0|16|Und ich habe|ZUE1931|Public Domain JHN.10.17|NT|43|Johannes|10||0|17|Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, damit ich es wieder nehme.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.18|NT|43|Johannes|10||0|18|Niemand nimmt es von mir, sondern ich gebe es von mir aus hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.19|NT|43|Johannes|10||0|19|Wiederum entstand eine Spaltung unter den Juden um dieser Worte willen.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.20|NT|43|Johannes|10||0|20|Und zwar sagten viele von ihnen: Er hat einen Dämon und ist von Sinnen; was hört ihr auf ihn?|ZUE1931|Public Domain JHN.10.21|NT|43|Johannes|10||0|21|Andre sagten: Das sind nicht Worte eines Besessenen. Kann etwa ein Dämon Blinden die Augen auftun?|ZUE1931|Public Domain JHN.10.22|NT|43|Johannes|10||0|22|Damals fand in Jerusalem das Fest der Tempelweihe statt; es war Winter.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.23|NT|43|Johannes|10||0|23|Und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos umher.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.24|NT|43|Johannes|10||0|24|Da umringten ihn die Juden und sagten zu ihm: Wie lange lässest du unsre Seele im Ungewissen? Bist du der Christus, so sag es uns frei heraus!|ZUE1931|Public Domain JHN.10.25|NT|43|Johannes|10||0|25|Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt es nicht; die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.26|NT|43|Johannes|10||0|26|Aber ihr glaubt nicht; denn ihr gehört nicht zu meinen Schafen.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.27|NT|43|Johannes|10||0|27|Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.28|NT|43|Johannes|10||0|28|Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reissen.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.29|NT|43|Johannes|10||0|29|Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist grösser als alle, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reissen.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.30|NT|43|Johannes|10||0|30|Ich und der Vater sind eins.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.31|NT|43|Johannes|10||0|31|DIE Juden trugen wiederum Steine herbei, um ihn zu steinigen.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.32|NT|43|Johannes|10||0|32|Jesus begann und sprach zu ihnen: Viele gute Werke vom Vater her habe ich euch sehen lassen; wegen welches unter diesen Werken wollt ihr mich steinigen?|ZUE1931|Public Domain JHN.10.33|NT|43|Johannes|10||0|33|Die Juden antworteten ihm: Nicht wegen eines guten Werkes wollen wir dich steinigen, sondern wegen einer Lästerung, und zwar weil du, der du ein Mensch bist, dich zu Gott machst.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.34|NT|43|Johannes|10||0|34|"Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: ""Ich habe gesagt: Ihr seid Götter""?"|ZUE1931|Public Domain JHN.10.35|NT|43|Johannes|10||0|35|Wenn es jene (Menschen) Götter genannt hat, an die das Wort Gottes erging - und die Schrift kann nicht aufgelöst werden -,|ZUE1931|Public Domain JHN.10.36|NT|43|Johannes|10||0|36|sagt ihr da von dem, welchen der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst! weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?|ZUE1931|Public Domain JHN.10.37|NT|43|Johannes|10||0|37|Tue ich die Werke meines Vaters nicht, so glaubet mir nicht!|ZUE1931|Public Domain JHN.10.38|NT|43|Johannes|10||0|38|tue ich sie aber, so glaubet, wenn ihr auch nicht mir glaubt,|ZUE1931|Public Domain JHN.10.39|NT|43|Johannes|10||0|39|Da suchten sie wiederum sich seiner zu bemächtigen. Und er entkam aus ihrer Hand.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.40|NT|43|Johannes|10||0|40|UND er ging wieder über den Jordan an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte, und blieb dort.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.41|NT|43|Johannes|10||0|41|Und viele kamen zu ihm und sagten: Johannes hat zwar kein Zeichen getan; was aber Johannes über diesen gesagt hat, ist alles wahr gewesen.|ZUE1931|Public Domain JHN.10.42|NT|43|Johannes|10||0|42|Und viele glaubten dort an ihn.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.1|NT|43|Johannes|11||0|1|Es war aber einer krank, Lazarus von Bethanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Martha.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.2|NT|43|Johannes|11||0|2|Maria aber war die, welche den Herrn mit Salbe gesalbt und seine Füsse mit ihren Haaren getrocknet hat; deren Bruder Lazarus war krank.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.3|NT|43|Johannes|11||0|3|Die Schwestern sandten nun zu ihm und liessen sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.4|NT|43|Johannes|11||0|4|Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit führt nicht zum Tode, sondern sie dient zur Ehre Gottes, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht wird.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.5|NT|43|Johannes|11||0|5|Jesus hatte aber die Martha und ihre Schwester und den Lazarus lieb.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.6|NT|43|Johannes|11||0|6|Als er nun hörte, dass er krank sei, da blieb er zwei Tage an dem Ort, wo er war.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.7|NT|43|Johannes|11||0|7|Darnach sagt er zu den Jüngern: Lasset uns wieder nach Judäa gehen!|ZUE1931|Public Domain JHN.11.8|NT|43|Johannes|11||0|8|Die Jünger sagen zu ihm: Rabbi, soeben|ZUE1931|Public Domain JHN.11.9|NT|43|Johannes|11||0|9|Jesus antwortete: Hat nicht der Tag zwölf Stunden? Wenn jemand bei Tage umhergeht, stösst er nicht an; denn er sieht das Licht dieser Welt.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.10|NT|43|Johannes|11||0|10|Wenn aber jemand bei Nacht umhergeht, stösst er an; denn das Licht ist nicht in ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.11|NT|43|Johannes|11||0|11|Dies sprach er; und darnach sagte er zu ihnen: Unser Freund Lazarus ist entschlummert; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.12|NT|43|Johannes|11||0|12|Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, ist er entschlummert, so wird er gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.13|NT|43|Johannes|11||0|13|Jesus hatte jedoch von seinem Tode gesprochen; jene aber meinten, er spreche vom Entschlummern zum Schlaf.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.14|NT|43|Johannes|11||0|14|Da nun sagte ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben,|ZUE1931|Public Domain JHN.11.15|NT|43|Johannes|11||0|15|und ich freue mich, dass ich nicht dort gewesen bin, um euretwillen, damit ihr zum Glauben kommt. Aber lasset uns zu ihm gehen!|ZUE1931|Public Domain JHN.11.16|NT|43|Johannes|11||0|16|Thomas nun, der|ZUE1931|Public Domain JHN.11.17|NT|43|Johannes|11||0|17|Als nun Jesus hinkam, fand er ihn schon vier Tage in der Gruft liegend.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.18|NT|43|Johannes|11||0|18|Bethanien war aber nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.19|NT|43|Johannes|11||0|19|Es waren aber viele von den Juden zu Martha und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.20|NT|43|Johannes|11||0|20|Wie nun Martha hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen; Maria aber blieb zu Hause.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.21|NT|43|Johannes|11||0|21|Martha sagte nun zu Jesus: Herr, wärest du hier gewesen, so wäre mein Bruder nicht gestorben.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.22|NT|43|Johannes|11||0|22|Und jetzt weiss ich (trotzdem): Alles, um was du Gott bitten wirst, wird Gott dir geben.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.23|NT|43|Johannes|11||0|23|Jesus sagt zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.24|NT|43|Johannes|11||0|24|Martha sagt zu ihm: Ich weiss, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am jüngsten Tage.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.25|NT|43|Johannes|11||0|25|Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;|ZUE1931|Public Domain JHN.11.26|NT|43|Johannes|11||0|26|und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?|ZUE1931|Public Domain JHN.11.27|NT|43|Johannes|11||0|27|Sie sagt zu ihm: Ja, Herr, ich habe den Glauben gewonnen, dass du der Christus, der Sohn Gottes bist, der in die Welt kommen soll.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.28|NT|43|Johannes|11||0|28|Und als sie dies gesagt hatte, ging sie hinweg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte: Der Meister ist da und lässt dich rufen.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.29|NT|43|Johannes|11||0|29|Als jene das hörte, stand sie eilends auf und machte sich auf den Weg zu ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.30|NT|43|Johannes|11||0|30|Jesus war aber noch nicht in das Dorf gekommen, sondern er war noch an dem Orte, wohin ihm Martha entgegengegangen war.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.31|NT|43|Johannes|11||0|31|Als nun die Juden, die bei ihr im Hause waren und sie trösteten, sahen, dass Maria eilends aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach in der Meinung, sie gehe zur Gruft, um dort zu weinen.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.32|NT|43|Johannes|11||0|32|Wie nun Maria dahin kam, wo Jesus war, warf sie sich bei seinem Anblick ihm zu Füssen und sagte zu ihm: Herr, wärest du hier gewesen, so wäre mein Bruder nicht gestorben.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.33|NT|43|Johannes|11||0|33|Da nun Jesus sah, wie sie weinte und wie die Juden, die mit ihr gekommen waren, weinten, ergrimmte er im Geist und empörte sich|ZUE1931|Public Domain JHN.11.34|NT|43|Johannes|11||0|34|und sagte: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagten zu ihm: Herr, komm und sieh!|ZUE1931|Public Domain JHN.11.35|NT|43|Johannes|11||0|35|Jesus weinte.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.36|NT|43|Johannes|11||0|36|Da sagten die Juden: Siehe, wie hat er ihn liebgehabt!|ZUE1931|Public Domain JHN.11.37|NT|43|Johannes|11||0|37|Einige aber von ihnen sagten: Konnte er, der dem Blinden die Augen aufgetan hat, nicht machen, dass auch dieser nicht stürbe?|ZUE1931|Public Domain JHN.11.38|NT|43|Johannes|11||0|38|Jesus nun, abermals in seinem Innern ergrimmt, kommt zur Gruft; es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.39|NT|43|Johannes|11||0|39|Jesus sagt: Hebet den Stein weg! Martha, die Schwester des Verstorbenen, sagt zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage tot.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.40|NT|43|Johannes|11||0|40|Jesus sagt zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubest, werdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?|ZUE1931|Public Domain JHN.11.41|NT|43|Johannes|11||0|41|Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber richtete die Augen nach oben und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.42|NT|43|Johannes|11||0|42|Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um des umherstehenden Volkes willen habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.43|NT|43|Johannes|11||0|43|Und als er dies gesprochen hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!|ZUE1931|Public Domain JHN.11.44|NT|43|Johannes|11||0|44|Der Verstorbene kam heraus an Händen und Füssen mit Binden umwickelt, und sein Angesicht war mit einem Schweisstuch umbunden. Jesus sagt zu ihnen: Machet ihn frei und lasset ihn hinweggehen!|ZUE1931|Public Domain JHN.11.45|NT|43|Johannes|11||0|45|Viele von den Juden nun, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was er getan hatte, glaubten an ihn.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.46|NT|43|Johannes|11||0|46|Etliche aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.47|NT|43|Johannes|11||0|47|DA beriefen die Hohenpriester und die Pharisäer eine Versammlung des Hohen Rates ein und sagten: Was tun wir? Denn dieser Mensch tut viele Zeichen.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.48|NT|43|Johannes|11||0|48|Lassen wir ihn auf diese Weise gewähren, so werden alle an ihn glauben, und die Römer werden kommen und uns sowohl die|ZUE1931|Public Domain JHN.11.49|NT|43|Johannes|11||0|49|Einer aber von ihnen, Kajaphas, welcher Hoherpriester jenes Jahres war, sagte zu ihnen: Ihr wisst nichts;|ZUE1931|Public Domain JHN.11.50|NT|43|Johannes|11||0|50|auch bedenkt ihr nicht, dass es für euch besser ist, wenn ein Mensch für das Volk stirbt und nicht das ganze Volk umkommt.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.51|NT|43|Johannes|11||0|51|Dies sagte er aber nicht von sich aus, sondern weil er Hoherpriester jenes Jahres war, weissagte er. Denn Jesus sollte für das Volk sterben,|ZUE1931|Public Domain JHN.11.52|NT|43|Johannes|11||0|52|und nicht für das Volk allein, sondern damit er auch die (unter den Völkern) zerstreuten Kinder Gottes in Eins zusammenbrächte.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.53|NT|43|Johannes|11||0|53|Von jenem Tage an beratschlagten sie nun, ihn zu töten.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.54|NT|43|Johannes|11||0|54|Da ging Jesus nicht mehr öffentlich unter den Juden umher, sondern er zog von dort hinweg in die Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt, die Ephraim heisst, und hielt sich mit den Jüngern dort auf.|ZUE1931|Public Domain JHN.11.55|NT|43|Johannes|11||0|55|Es war aber das Passa der Juden nahe. Und viele aus dem|ZUE1931|Public Domain JHN.11.56|NT|43|Johannes|11||0|56|Sie suchten nun Jesus und sagten, als sie miteinander im Tempel standen: Was meint ihr? Kommt er etwa nicht zum Fest?|ZUE1931|Public Domain JHN.11.57|NT|43|Johannes|11||0|57|Die Hohenpriester und die Pharisäer hatten aber Befehl gegeben, es anzuzeigen, wenn jemand wisse, wo er sei, damit sie sich seiner bemächtigen könnten.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.1|NT|43|Johannes|12||0|1|JESUS nun kam sechs Tage vor dem Passa nach Bethanien, wo Lazarus war, den er von den Toten auferweckt hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.2|NT|43|Johannes|12||0|2|Dort bereiteten sie ihm ein Mahl, und Martha besorgte die Bedienung; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tische sassen.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.3|NT|43|Johannes|12||0|3|Da nahm Maria ein Pfund echter, kostbarer Nardensalbe, salbte Jesus die Füsse und trocknete mit ihren Haaren seine Füsse ab; das Haus aber wurde erfüllt vom Geruch der Salbe.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.4|NT|43|Johannes|12||0|4|Judas Ischarioth aber, einer von seinen Jüngern, der ihn verraten sollte, sagte:|ZUE1931|Public Domain JHN.12.5|NT|43|Johannes|12||0|5|Warum wurde diese Salbe nicht für dreihundert Denare verkauft und (der Erlös) den Armen gegeben?|ZUE1931|Public Domain JHN.12.6|NT|43|Johannes|12||0|6|Er sagte dies aber nicht, weil ihm die Armen am Herzen lagen, sondern weil er ein Dieb war und die Kasse hatte und das Eingelegte beiseite brachte.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.7|NT|43|Johannes|12||0|7|Da sprach Jesus: Lass sie gewähren! für den Tag meines Begräbnisses hat sie es aufbewahrt.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.8|NT|43|Johannes|12||0|8|Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.9|NT|43|Johannes|12||0|9|DIE zahlreiche jüdische Volksmenge erfuhr nun, dass er dort sei; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern um auch Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.10|NT|43|Johannes|12||0|10|Die Hohenpriester aber beratschlagten, auch Lazarus zu töten;|ZUE1931|Public Domain JHN.12.11|NT|43|Johannes|12||0|11|denn seinetwegen gingen viele der Juden hin und glaubten an Jesus.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.12|NT|43|Johannes|12||0|12|ALS am folgenden Tage das Volk, das zahlreich zum Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem komme,|ZUE1931|Public Domain JHN.12.13|NT|43|Johannes|12||0|13|"nahmen sie die Palmzweige und zogen hinaus, ihm entgegen, und riefen: ""Hosianna! / Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn"" / und(ist)!"|ZUE1931|Public Domain JHN.12.14|NT|43|Johannes|12||0|14|Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht:|ZUE1931|Public Domain JHN.12.15|NT|43|Johannes|12||0|15|"""Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, sitzend auf dem Füllen einer Eselin."""|ZUE1931|Public Domain JHN.12.16|NT|43|Johannes|12||0|16|Dies verstanden seine Jünger zuerst nicht; aber als Jesus verherrlicht war, da erinnerten sie sich, dass dies über ihn geschrieben stand und dass man ihm dies getan hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.17|NT|43|Johannes|12||0|17|Das Volk nun, das bei ihm war, bezeugte, dass er Lazarus aus der Gruft gerufen und ihn von den Toten auferweckt hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.18|NT|43|Johannes|12||0|18|Deshalb ging ihm das Volk auch entgegen, weil sie gehört hatten, dass er dieses Zeichen getan habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.19|NT|43|Johannes|12||0|19|Da sagten die Pharisäer zueinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet. Siehe, die|ZUE1931|Public Domain JHN.12.20|NT|43|Johannes|12||0|20|ES waren aber einige Griechen unter denen, die hinaufzogen, um am Fest anzubeten.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.21|NT|43|Johannes|12||0|21|Diese nun kamen zu Philippus, der aus Bethsaida in Galiläa war, und baten ihn: Herr, wir möchten Jesus sehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.22|NT|43|Johannes|12||0|22|Philippus geht und sagt es dem Andreas; Andreas geht mit Philippus, und sie sagen es Jesus.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.23|NT|43|Johannes|12||0|23|Jesus aber antwortet ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Sohn des Menschen verherrlicht wird.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.24|NT|43|Johannes|12||0|24|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, trägt es viel Frucht.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.25|NT|43|Johannes|12||0|25|Wer sein Leben liebt, verliert es, und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es ins ewige Leben bewahren.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.26|NT|43|Johannes|12||0|26|Wenn jemand mir dient, so folge er mir nach, und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein. Wenn jemand mir dient, wird der Vater ihn ehren.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.27|NT|43|Johannes|12||0|27|Jetzt ist meine Seele erregt. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch deshalb bin ich in diese Stunde gekommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.28|NT|43|Johannes|12||0|28|Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und werde ihn wiederum verherrlichen.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.29|NT|43|Johannes|12||0|29|Das Volk nun, das dastand und es hörte, sagte, es habe gedonnert. Andre sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.30|NT|43|Johannes|12||0|30|Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme erschollen, sondern um euretwillen.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.31|NT|43|Johannes|12||0|31|Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.32|NT|43|Johannes|12||0|32|Und wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.33|NT|43|Johannes|12||0|33|Dies sagte er aber, um anzudeuten, welches Todes er sterben würde.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.34|NT|43|Johannes|12||0|34|Das Volk antwortete ihm nun: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt; wie kannst du da sagen, der Sohn des Menschen müsse erhöht werden? Wer ist dieser Sohn des Menschen?|ZUE1931|Public Domain JHN.12.35|NT|43|Johannes|12||0|35|Da sprach Jesus zu ihnen: Noch kurze Zeit ist das Licht bei euch. Wandelt, weil ihr das Licht habt, damit euch nicht Finsternis überfällt! Und wer in der Finsternis wandelt, weiss nicht, wohin er geht.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.36|NT|43|Johannes|12||0|36|Weil ihr das Licht habt, so glaubet an das Licht, damit ihr Kinder des Lichtes werdet! Dies redete Jesus und ging|ZUE1931|Public Domain JHN.12.37|NT|43|Johannes|12||0|37|Wiewohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn,|ZUE1931|Public Domain JHN.12.38|NT|43|Johannes|12||0|38|"damit das Wort des Propheten Jesaja erfüllt würde, das er gesprochen hat: ""Herr, wer hat unsrer Predigt geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbar geworden?"""|ZUE1931|Public Domain JHN.12.39|NT|43|Johannes|12||0|39|Deshalb konnten sie nicht glauben, weil Jesaja wiederum gesagt hat:|ZUE1931|Public Domain JHN.12.40|NT|43|Johannes|12||0|40|"""Er hat ihre Augen geblendet und ihr Herz verstockt, damit sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile."""|ZUE1931|Public Domain JHN.12.41|NT|43|Johannes|12||0|41|Dies hat Jesaja gesagt, weil er seine Herrlichkeit sah, und von ihm hat er geredet.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.42|NT|43|Johannes|12||0|42|Gleichwohl glaubten doch auch viele von den Oberen an ihn; aber wegen der Pharisäer bekannten sie es nicht, damit sie nicht aus der Synagoge ausgeschlossen würden.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.43|NT|43|Johannes|12||0|43|Denn sie liebten die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei Gott.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.44|NT|43|Johannes|12||0|44|Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat;|ZUE1931|Public Domain JHN.12.45|NT|43|Johannes|12||0|45|und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.46|NT|43|Johannes|12||0|46|Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.47|NT|43|Johannes|12||0|47|Und wenn jemand meine Worte hört und nicht hält, richte nicht ich ihn. Denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.48|NT|43|Johannes|12||0|48|Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat seinen Richter; das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am jüngsten Tage.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.49|NT|43|Johannes|12||0|49|Denn ich habe nicht von mir aus geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir Auftrag gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.|ZUE1931|Public Domain JHN.12.50|NT|43|Johannes|12||0|50|Und ich weiss, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.1|NT|43|Johannes|13||0|1|VOR dem Passafest aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen sei, aus dieser Welt zum Vater zu gehen, erwies er den Seinigen in der Welt, wie er sie|ZUE1931|Public Domain JHN.13.2|NT|43|Johannes|13||0|2|Und während eines Mahles, als der Teufel in seinem Herzen schon den Plan gefasst hatte, dass Judas Ischarioth, Simons Sohn, ihn verraten sollte,|ZUE1931|Public Domain JHN.13.3|NT|43|Johannes|13||0|3|steht Jesus - er wusste ja, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben habe und dass er von Gott ausgegangen sei und zu Gott hingehe -|ZUE1931|Public Domain JHN.13.4|NT|43|Johannes|13||0|4|vom Mahle auf und legt die Kleider ab, nimmt ein leinenes Tuch und umgürtet sich.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.5|NT|43|Johannes|13||0|5|Darauf giesst er Wasser in das Becken und fängt an, den Jüngern die Füsse zu waschen und mit dem leinenen Tuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.6|NT|43|Johannes|13||0|6|Er kommt nun an Simon Petrus. Der sagt zu ihm: Herr, du willst mir die Füsse waschen?|ZUE1931|Public Domain JHN.13.7|NT|43|Johannes|13||0|7|Jesus antwortet und sagt zu ihm: Was ich tue, weisst du jetzt nicht; du wirst es aber nachher verstehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.8|NT|43|Johannes|13||0|8|Petrus sagt zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füsse waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keine Gemeinschaft mit mir.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.9|NT|43|Johannes|13||0|9|Simon Petrus sagt zu ihm: Herr, nicht meine Füsse nur, sondern auch die Hände und das Haupt!|ZUE1931|Public Domain JHN.13.10|NT|43|Johannes|13||0|10|Jesus sagt zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf|ZUE1931|Public Domain JHN.13.11|NT|43|Johannes|13||0|11|Denn er kannte seinen Verräter; deshalb sagte er: Ihr seid nicht alle rein.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.12|NT|43|Johannes|13||0|12|Als er ihnen nun die Füsse gewaschen und seine Kleider genommen und sich wieder zu Tische gesetzt hatte, sprach er zu ihnen: Versteht ihr, was ich euch getan habe?|ZUE1931|Public Domain JHN.13.13|NT|43|Johannes|13||0|13|Ihr nennt mich Meister und Herr, und ihr sagt es mit Recht; denn ich bin es.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.14|NT|43|Johannes|13||0|14|Wenn nun ich, der Herr und der Meister, euch die Füsse gewaschen habe, ist es auch eure Pflicht, einander die Füsse zu waschen.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.15|NT|43|Johannes|13||0|15|Denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr tut, wie ich euch getan habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.16|NT|43|Johannes|13||0|16|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Knecht ist nicht grösser als sein Herr, noch ein Gesandter grösser als der, welcher ihn gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.17|NT|43|Johannes|13||0|17|Wenn ihr dies wisst - selig seid ihr, wenn ihr es tut.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.18|NT|43|Johannes|13||0|18|"Ich rede nicht von euch allen; ich weiss, welche ich erwählt habe. Aber das Schriftwort muss erfüllt werden: ""Der mein Brot isst, hat seine Ferse wider mich erhoben."""|ZUE1931|Public Domain JHN.13.19|NT|43|Johannes|13||0|19|Von jetzt an sage ich es euch, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, glaubt, dass ich es bin.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.20|NT|43|Johannes|13||0|20|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, wenn ich ihn sende, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.21|NT|43|Johannes|13||0|21|ALS Jesus dies gesprochen hatte, wurde er im Geist erregt und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.22|NT|43|Johannes|13||0|22|Die Jünger sahen einander an, ratlos darüber, von wem er rede.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.23|NT|43|Johannes|13||0|23|Einer von seinen Jüngern lag an Jesu Brust, der, den Jesus liebhatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.24|NT|43|Johannes|13||0|24|Diesem winkt nun Simon Petrus und sagt zu ihm: Sage, wer es ist, von dem er redet!|ZUE1931|Public Domain JHN.13.25|NT|43|Johannes|13||0|25|Jener lehnt sich so an die Brust Jesu und sagt zu ihm: Herr, wer ist es?|ZUE1931|Public Domain JHN.13.26|NT|43|Johannes|13||0|26|Da antwortet Jesus: Der ist es, dem ich den Bissen eintauchen und geben werde. Darauf taucht er den Bissen ein, nimmt ihn und gibt ihn dem Judas, dem Sohn des Simon Ischarioth.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.27|NT|43|Johannes|13||0|27|Und nach dem Bissen, da fuhr der Satan in ihn. Jesus sagt nun zu ihm: Was du tun willst, tue bald!|ZUE1931|Public Domain JHN.13.28|NT|43|Johannes|13||0|28|Aber keiner von denen, die zu Tische sassen, verstand, wozu er ihm das sagte.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.29|NT|43|Johannes|13||0|29|Denn einige meinten, weil Judas die Kasse hatte, wolle ihm Jesus sagen: Kaufe, was wir zum Feste bedürfen; oder, er solle den Armen etwas geben.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.30|NT|43|Johannes|13||0|30|Als nun jener den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Es war aber Nacht.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.31|NT|43|Johannes|13||0|31|ALS er nun hinausgegangen war, sagt Jesus: Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.32|NT|43|Johannes|13||0|32|Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird auch Gott ihn verherrlichen in sich, und er wird ihn alsbald verherrlichen.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.33|NT|43|Johannes|13||0|33|Kinder, noch eine kurze Zeit bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen, und wie ich zu den Juden gesagt habe: Wohin ich gehe, dahin könnt ihr nicht kommen, so sage ich jetzt auch zu euch.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.34|NT|43|Johannes|13||0|34|Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, wie ich euch geliebt habe, dass auch ihr einander lieben sollt.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.35|NT|43|Johannes|13||0|35|Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.36|NT|43|Johannes|13||0|36|SIMON Petrus sagt zu ihm: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete: Wohin ich gehe, dahin kannst du mir jetzt nicht folgen, du wirst aber später folgen.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.37|NT|43|Johannes|13||0|37|Petrus sagt zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich hingeben.|ZUE1931|Public Domain JHN.13.38|NT|43|Johannes|13||0|38|Jesus antwortet: Dein Leben willst du für mich hingeben? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.1|NT|43|Johannes|14||0|1|EUER Herz erschrecke nicht! Glaubet an Gott und glaubet an mich!|ZUE1931|Public Domain JHN.14.2|NT|43|Johannes|14||0|2|In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wo nicht, würde ich euch|ZUE1931|Public Domain JHN.14.3|NT|43|Johannes|14||0|3|Und wenn ich hingegangen bin und euch eine Stätte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.4|NT|43|Johannes|14||0|4|Und wohin ich gehe, dahin wisst ihr den Weg.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.5|NT|43|Johannes|14||0|5|Thomas sagt zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst; wie können wir den Weg wissen?|ZUE1931|Public Domain JHN.14.6|NT|43|Johannes|14||0|6|Jesus sagt zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater ausser durch mich.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.7|NT|43|Johannes|14||0|7|Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und jetzt schon kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.8|NT|43|Johannes|14||0|8|Philippus sagt zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!|ZUE1931|Public Domain JHN.14.9|NT|43|Johannes|14||0|9|Jesus sagt zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen; wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?|ZUE1931|Public Domain JHN.14.10|NT|43|Johannes|14||0|10|Glaubst du nicht, dass ich im Vater|ZUE1931|Public Domain JHN.14.11|NT|43|Johannes|14||0|11|Glaubet mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet es|ZUE1931|Public Domain JHN.14.12|NT|43|Johannes|14||0|12|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke, die ich tue, auch tun und wird grössere als diese tun; denn ich gehe zum Vater,|ZUE1931|Public Domain JHN.14.13|NT|43|Johannes|14||0|13|und was ihr in meinem Namen erbitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.14|NT|43|Johannes|14||0|14|Wenn ihr in meinem Namen etwas erbitten werdet, werde ich es tun.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.15|NT|43|Johannes|14||0|15|Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten,|ZUE1931|Public Domain JHN.14.16|NT|43|Johannes|14||0|16|"und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, damit er in Ewigkeit bei euch sei,(zur Hilfe) Herbeigerufener""; damit ist gemeint ein Rechtsbeistand o Fürsprecher"|ZUE1931|Public Domain JHN.14.17|NT|43|Johannes|14||0|17|den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht erkennt. Ihr erkennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.18|NT|43|Johannes|14||0|18|Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen; ich komme zu euch.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.19|NT|43|Johannes|14||0|19|Noch eine kurze Zeit, so sieht die Welt mich nicht mehr; ihr aber seht mich, denn ich lebe, und|ZUE1931|Public Domain JHN.14.20|NT|43|Johannes|14||0|20|An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.21|NT|43|Johannes|14||0|21|Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.22|NT|43|Johannes|14||0|22|Judas - nicht der Ischarioth - sagt zu ihm: Herr, was ist denn geschehen, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?|ZUE1931|Public Domain JHN.14.23|NT|43|Johannes|14||0|23|Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.24|NT|43|Johannes|14||0|24|Wer mich nicht liebt, befolgt meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.25|NT|43|Johannes|14||0|25|Dies habe ich zu euch geredet, während ich noch bei euch bin.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.26|NT|43|Johannes|14||0|26|Der Beistand aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.27|NT|43|Johannes|14||0|27|Frieden lasse ich euch zurück, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz lasse sich nicht beunruhigen und verzage nicht!|ZUE1931|Public Domain JHN.14.28|NT|43|Johannes|14||0|28|Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme zu euch. Wenn ihr mich liebtet, hättet ihr euch gefreut, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist grösser als ich.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.29|NT|43|Johannes|14||0|29|Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschehen ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.14.30|NT|43|Johannes|14||0|30|Ich werde nicht mehr vieles mit euch reden; denn es kommt der Fürst der Welt. Und an mir findet er nichts;|ZUE1931|Public Domain JHN.14.31|NT|43|Johannes|14||0|31|aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so tue, wie mir der Vater geboten hat. (Darum) stehet auf, lasset uns von hier weggehen!|ZUE1931|Public Domain JHN.15.1|NT|43|Johannes|15||0|1|ICH bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.2|NT|43|Johannes|15||0|2|Jedes Schoss an mir, das nicht Frucht trägt, das nimmt er weg, und jedes, das Frucht trägt, das reinigt er, damit es mehr Frucht trage.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.3|NT|43|Johannes|15||0|3|Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.4|NT|43|Johannes|15||0|4|Bleibet in mir, und ich|ZUE1931|Public Domain JHN.15.5|NT|43|Johannes|15||0|5|Ich bin der Weinstock, ihr|ZUE1931|Public Domain JHN.15.6|NT|43|Johannes|15||0|6|Wenn jemand nicht in mir bleibt, wird er weggeworfen wie das Schoss und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.7|NT|43|Johannes|15||0|7|Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so bittet, um was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.8|NT|43|Johannes|15||0|8|Dadurch ist mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht tragt und meine Jünger werdet.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.9|NT|43|Johannes|15||0|9|WIE mich der Vater geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibet in meiner Liebe!|ZUE1931|Public Domain JHN.15.10|NT|43|Johannes|15||0|10|Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.11|NT|43|Johannes|15||0|11|Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.12|NT|43|Johannes|15||0|12|Das ist mein Gebot, dass ihr einander lieben sollt, wie ich euch geliebt habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.13|NT|43|Johannes|15||0|13|Grössere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben hingibt für seine Freunde.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.14|NT|43|Johannes|15||0|14|Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.15|NT|43|Johannes|15||0|15|Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiss nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, das habe ich euch kundgetan.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.16|NT|43|Johannes|15||0|16|Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht tragt und dass eure Frucht bleibe, damit euch der Vater gebe, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.17|NT|43|Johannes|15||0|17|Das gebiete ich euch, dass ihr einander lieben sollt.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.18|NT|43|Johannes|15||0|18|WENN die Welt euch hasst, so erkennet, dass sie mich zuerst, vor euch, gehasst hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.19|NT|43|Johannes|15||0|19|Wenn ihr aus der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht aus der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, deshalb hasst euch die Welt.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.20|NT|43|Johannes|15||0|20|Gedenket an das Wort, das ich euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht grösser als sein Herr! Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie auch das eure halten.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.21|NT|43|Johannes|15||0|21|Aber das alles werden sie euch antun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.22|NT|43|Johannes|15||0|22|Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; so aber haben sie keinen Vorwand für ihre Sünde.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.23|NT|43|Johannes|15||0|23|Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.24|NT|43|Johannes|15||0|24|Hätte ich nicht die Werke unter ihnen getan, die kein andrer getan hat, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie sie gesehen und haben doch sowohl mich als meinen Vater gehasst.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.25|NT|43|Johannes|15||0|25|"Doch das Wort muss erfüllt werden, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: ""Sie haben mich ohne Ursache gehasst."""|ZUE1931|Public Domain JHN.15.26|NT|43|Johannes|15||0|26|Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater her senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir zeugen.|ZUE1931|Public Domain JHN.15.27|NT|43|Johannes|15||0|27|Aber auch ihr seid Zeugen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.1|NT|43|Johannes|16||0|1|Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr keinen Anstoss nehmt.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.2|NT|43|Johannes|16||0|2|Sie werden euch aus der Synagoge ausschliessen; ja, die Stunde kommt, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott eine Opfergabe darzubringen.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.3|NT|43|Johannes|16||0|3|Und dies werden sie tun, weil sie den Vater und mich nicht erkannt haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.4|NT|43|Johannes|16||0|4|Aber dies habe ich zu euch geredet, damit ihr, wenn die Stunde kommt, euch daran erinnert, dass ich es euch gesagt habe. Jedoch von Anfang an habe ich euch dies nicht gesagt, weil ich bei euch war.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.5|NT|43|Johannes|16||0|5|JETZT aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von euch fragt mich: Wo gehst du hin?|ZUE1931|Public Domain JHN.16.6|NT|43|Johannes|16||0|6|Sondern weil ich dies zu euch geredet habe, hat die Traurigkeit euer Herz erfüllt.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.7|NT|43|Johannes|16||0|7|Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.8|NT|43|Johannes|16||0|8|Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen in bezug auf die Sünde und in bezug auf das, was (für mich) recht ist, und in bezug auf das Gericht:|ZUE1931|Public Domain JHN.16.9|NT|43|Johannes|16||0|9|in bezug auf die Sünde, insofern sie nicht an mich glauben;|ZUE1931|Public Domain JHN.16.10|NT|43|Johannes|16||0|10|in bezug auf das, was (für mich) recht ist, insofern ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;|ZUE1931|Public Domain JHN.16.11|NT|43|Johannes|16||0|11|in bezug auf das Gericht, insofern der Fürst dieser Welt gerichtet ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.12|NT|43|Johannes|16||0|12|Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.13|NT|43|Johannes|16||0|13|Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich aus reden, sondern was er hört, wird er reden, und das Zukünftige wird er euch verkündigen.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.14|NT|43|Johannes|16||0|14|Er wird mich verherrlichen; denn aus dem Meinigen wird er es nehmen und euch verkündigen.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.15|NT|43|Johannes|16||0|15|Alles, was der Vater hat, ist mein; deshalb habe ich gesagt, dass er es aus dem Meinigen nimmt und euch verkündigen wird.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.16|NT|43|Johannes|16||0|16|EINE kurze Zeit, so seht ihr mich nicht mehr, und wiederum eine kurze Zeit, so werdet ihr mich sehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.17|NT|43|Johannes|16||0|17|Da sagten einige von seinen Jüngern zueinander: Was bedeutet das, was er zu uns sagt: Eine kurze Zeit, so seht ihr mich nicht, und wiederum eine kurze Zeit, so werdet ihr mich sehen, und: Ich gehe hin zum Vater?|ZUE1931|Public Domain JHN.16.18|NT|43|Johannes|16||0|18|"Sie sagten nun: Was bedeutet das, was er ""die kurze Zeit"" nennt? Wir wissen nicht, was er redet."|ZUE1931|Public Domain JHN.16.19|NT|43|Johannes|16||0|19|Jesus merkte, dass sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Darüber verhandelt ihr miteinander, dass ich gesagt habe: Eine kurze Zeit, so seht ihr mich nicht, und wiederum eine kurze Zeit, so werdet ihr mich sehen?|ZUE1931|Public Domain JHN.16.20|NT|43|Johannes|16||0|20|Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und wehklagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit wird zur Freude werden.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.21|NT|43|Johannes|16||0|21|Wenn die Frau gebiert, hat sie Traurigkeit, weil ihre Stunde gekommen ist; wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, dass ein Mensch zur Welt geboren ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.22|NT|43|Johannes|16||0|22|Auch ihr nun habt jetzt Traurigkeit; ich werde euch aber wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude nimmt niemand von euch.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.23|NT|43|Johannes|16||0|23|UND an jenem Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet, so wird er es euch um meines Namens willen geben.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.24|NT|43|Johannes|16||0|24|Bis jetzt habt ihr noch nie um etwas in meinem Namen gebeten. Bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude vollkommen sei!|ZUE1931|Public Domain JHN.16.25|NT|43|Johannes|16||0|25|Dies habe ich in Bildreden zu euch gesprochen. Die Stunde kommt, wo ich nicht mehr in Bildreden zu euch sprechen, sondern euch frei heraus über den Vater Kunde geben werde.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.26|NT|43|Johannes|16||0|26|An jenem Tage werdet ihr in meinem Namen bitten. Und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde;|ZUE1931|Public Domain JHN.16.27|NT|43|Johannes|16||0|27|denn er selbst, der Vater, liebt euch, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.28|NT|43|Johannes|16||0|28|Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; hinwiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.29|NT|43|Johannes|16||0|29|Seine Jünger sagten: Siehe, jetzt redest du frei heraus und gebrauchst keine Bildrede.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.30|NT|43|Johannes|16||0|30|Jetzt wissen wir, dass du alles weisst und nicht nötig hast, dass dich jemand fragt. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist.|ZUE1931|Public Domain JHN.16.31|NT|43|Johannes|16||0|31|Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubt ihr?|ZUE1931|Public Domain JHN.16.32|NT|43|Johannes|16||0|32|Siehe, die Stunde kommt und ist|ZUE1931|Public Domain JHN.16.33|NT|43|Johannes|16||0|33|Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.1|NT|43|Johannes|17||0|1|DIES redete Jesus; und er erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche,|ZUE1931|Public Domain JHN.17.2|NT|43|Johannes|17||0|2|wie du ihm Macht über alles Fleisch gegeben hast, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.3|NT|43|Johannes|17||0|3|Das aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott und, den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.4|NT|43|Johannes|17||0|4|Ich habe dich verherrlicht auf Erden und habe das Werk vollendet, das du mir übergeben hast, damit ich es tue.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.5|NT|43|Johannes|17||0|5|Und jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war!|ZUE1931|Public Domain JHN.17.6|NT|43|Johannes|17||0|6|Ich habe deinen Namen den Menschen geoffenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.7|NT|43|Johannes|17||0|7|Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.8|NT|43|Johannes|17||0|8|Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben; und sie haben sie angenommen und haben in Wahrheit erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, dass du mich gesandt hast.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.9|NT|43|Johannes|17||0|9|Ich bitte für sie. Nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast; denn sie sind dein -|ZUE1931|Public Domain JHN.17.10|NT|43|Johannes|17||0|10|und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein -, und ich bin in ihnen verherrlicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.11|NT|43|Johannes|17||0|11|Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie bei deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien wie wir!|ZUE1931|Public Domain JHN.17.12|NT|43|Johannes|17||0|12|Als ich bei ihnen war, erhielt ich sie bei deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ist verlorengegangen ausser dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.13|NT|43|Johannes|17||0|13|Jetzt aber gehe ich zu dir; und dies rede ich in der Welt, damit sie in sich meine Freude vollkommen haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.14|NT|43|Johannes|17||0|14|Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht aus der Welt sind, wie ich nicht aus der Welt bin.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.15|NT|43|Johannes|17||0|15|Ich bitte nicht, du wollest sie aus der Welt wegnehmen, sondern du wollest sie vor dem Bösen bewahren.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.16|NT|43|Johannes|17||0|16|Sie sind nicht aus der Welt, wie ich nicht aus der Welt bin.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.17|NT|43|Johannes|17||0|17|Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit!|ZUE1931|Public Domain JHN.17.18|NT|43|Johannes|17||0|18|Wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.19|NT|43|Johannes|17||0|19|Und ich heilige mich für sie, damit auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.20|NT|43|Johannes|17||0|20|Nicht für diese allein aber, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, bitte ich,|ZUE1931|Public Domain JHN.17.21|NT|43|Johannes|17||0|21|dass alle eins seien, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, (ja,) dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.22|NT|43|Johannes|17||0|22|Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind -|ZUE1931|Public Domain JHN.17.23|NT|43|Johannes|17||0|23|ich in ihnen und du in mir - damit sie vollkommen eins seien, auf dass die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.24|NT|43|Johannes|17||0|24|Vater, ich will, dass da, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast vor Grundlegung der Welt.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.25|NT|43|Johannes|17||0|25|Gerechter Vater - die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast.|ZUE1931|Public Domain JHN.17.26|NT|43|Johannes|17||0|26|Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.1|NT|43|Johannes|18||0|1|NACHDEM Jesus dies gesprochen hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus auf die andre Seite des Baches Kidron, wo ein Garten war, und in diesen trat er mit seinen Jüngern ein.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.2|NT|43|Johannes|18||0|2|Aber auch Judas, der ihn verraten wollte, wusste den Ort; denn Jesus war dort oft mit seinen Jüngern zusammen.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.3|NT|43|Johannes|18||0|3|Als nun Judas die Kohorte und von den Hohenpriestern und den Pharisäern Diener bekommen hatte, kam er dorthin mit Fackeln und Laternen und Waffen.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.4|NT|43|Johannes|18||0|4|Da ging Jesus, der alles wusste, was über ihn kommen würde, hinaus und sagte zu ihnen: Wen sucht ihr?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.5|NT|43|Johannes|18||0|5|Sie antworteten ihm: Jesus den Nazoräer. Er sagte zu ihnen: Ich bin's. Aber auch Judas, der ihn verriet, stand bei ihnen.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.6|NT|43|Johannes|18||0|6|Als er nun zu ihnen sagte: Ich bin's, wichen sie zurück und fielen zu Boden.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.7|NT|43|Johannes|18||0|7|Da fragte er sie wiederum: Wen sucht ihr? Sie aber sagten: Jesus den Nazoräer.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.8|NT|43|Johannes|18||0|8|Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr also mich sucht, so lasset diese gehen! -|ZUE1931|Public Domain JHN.18.9|NT|43|Johannes|18||0|9|damit das Wort erfüllt würde, das er gesprochen hatte: Von denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen verlorengehen lassen.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.10|NT|43|Johannes|18||0|10|Simon Petrus nun, der ein Schwert hatte, zog es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab. Der Knecht aber hiess Malchus.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.11|NT|43|Johannes|18||0|11|Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, nicht trinken?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.12|NT|43|Johannes|18||0|12|Die Kohorte nun und der Oberst und die Diener der Juden ergriffen Jesus und banden ihn.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.13|NT|43|Johannes|18||0|13|Und sie führten ihn zuerst zu Hannas; er war nämlich der Schwiegervater des Kajaphas, welcher Hoherpriester jenes Jahres war.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.14|NT|43|Johannes|18||0|14|Kajaphas aber war es, der den Juden geraten hatte, es sei gut, dass ein Mensch für das Volk sterbe.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.15|NT|43|Johannes|18||0|15|SIMON Petrus aber und ein andrer Jünger folgten Jesus nach. Dieser Jünger war mit dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus hinein in den Hof des Hohenpriesters.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.16|NT|43|Johannes|18||0|16|Petrus aber stand draussen an der Türe. Der andre Jünger, der mit dem Hohenpriester bekannt war, kam nun heraus, redete mit der Türhüterin und führte Petrus hinein.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.17|NT|43|Johannes|18||0|17|Da sagte die Magd, die die Türe hütete, zu Petrus: Bist etwa auch du einer von den Jüngern dieses Menschen? Er sagte: Ich bin's nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.18|NT|43|Johannes|18||0|18|Die Knechte und die Diener aber hatten ein Kohlenfeuer gemacht - denn es war kalt - und standen da und wärmten sich. Aber auch Petrus stand bei ihnen und wärmte sich.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.19|NT|43|Johannes|18||0|19|DER Hohepriester nun fragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.20|NT|43|Johannes|18||0|20|Jesus antwortete ihm: Ich habe frei heraus zur Welt geredet. Ich habe allezeit in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen, und im geheimen habe ich nichts geredet.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.21|NT|43|Johannes|18||0|21|Was fragst du mich? Frage die, welche gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe! Siehe, diese wissen, was ich gesagt habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.22|NT|43|Johannes|18||0|22|Als er aber dies gesprochen hatte, gab einer der Diener, der dabeistand, Jesus einen Schlag ins Gesicht und sagte: Antwortest du so dem Hohenpriester?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.23|NT|43|Johannes|18||0|23|Jesus antwortete ihm: Wenn ich unrecht geredet habe, so beweise, dass es unrecht war; wenn aber recht, was schlägst du mich?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.24|NT|43|Johannes|18||0|24|Da sandte Hannas ihn gebunden zum Hohenpriester Kajaphas.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.25|NT|43|Johannes|18||0|25|SIMON Petrus aber stand da und wärmte sich. Sie sagten nun zu ihm: Bist etwa auch du einer von seinen Jüngern? Er leugnete und sagte: Ich bin's nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.26|NT|43|Johannes|18||0|26|Einer von den Knechten des Hohenpriesters, der ein Verwandter dessen war, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, sagte: Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.27|NT|43|Johannes|18||0|27|Da leugnete Petrus wiederum. Und alsbald krähte der Hahn.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.28|NT|43|Johannes|18||0|28|SIE führten nun Jesus von Kajaphas weg in die Burg; es war aber am Morgen. Und sie selbst gingen nicht in die Burg hinein, damit sie nicht unrein würden, sondern das Passa essen könnten.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.29|NT|43|Johannes|18||0|29|Da kam Pilatus zu ihnen heraus und sagte: Was für eine Anklage bringt ihr gegen diesen Menschen vor?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.30|NT|43|Johannes|18||0|30|Sie antworteten und sagten zu ihm: Wenn dieser nicht ein Verbrecher wäre, hätten wir ihn dir nicht überliefert.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.31|NT|43|Johannes|18||0|31|Darauf sagte Pilatus zu ihnen: Nehmet ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz! Die Juden sagten zu ihm: Uns ist es nicht erlaubt, jemand zu töten -|ZUE1931|Public Domain JHN.18.32|NT|43|Johannes|18||0|32|damit das Wort Jesu erfüllt würde, das er gesprochen hatte, um anzudeuten, welches Todes er sterben würde.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.33|NT|43|Johannes|18||0|33|Pilatus ging nun wieder in die Burg hinein, liess Jesus rufen und sagte zu ihm: Bist du der König der Juden?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.34|NT|43|Johannes|18||0|34|Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andre über mich gesagt?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.35|NT|43|Johannes|18||0|35|Pilatus erwiderte: Bin ich etwa ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überliefert? Was hast du getan?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.36|NT|43|Johannes|18||0|36|Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, so würden meine Diener kämpfen, damit ich den Juden nicht überliefert werde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.37|NT|43|Johannes|18||0|37|Pilatus sagte nun zu ihm: Also bist du ein König? Jesus antwortete: (Ja,) du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeuge. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.38|NT|43|Johannes|18||0|38|Pilatus sagt zu ihm: Was ist Wahrheit? Und nach diesen Worten ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.18.39|NT|43|Johannes|18||0|39|Es besteht aber ein Brauch bei euch, dass ich euch am Passafest einen freilasse; wollt ihr nun, dass ich euch den König der Juden freilasse?|ZUE1931|Public Domain JHN.18.40|NT|43|Johannes|18||0|40|Da schrieen sie wiederum: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.1|NT|43|Johannes|19||0|1|DARAUF nahm Pilatus Jesus und liess ihn geisseln.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.2|NT|43|Johannes|19||0|2|Und die Soldaten flochten aus Dornen eine Krone, legten sie ihm aufs Haupt, warfen ihm einen Purpurmantel um,|ZUE1931|Public Domain JHN.19.3|NT|43|Johannes|19||0|3|gingen auf ihn zu und sagten: Heil dir, König der Juden! und gaben ihm Schläge ins Gesicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.4|NT|43|Johannes|19||0|4|Da kam Pilatus wieder heraus und sagte zu ihnen: Siehe, ich führe ihn euch heraus, damit ihr erkennt, dass ich keine Schuld an ihm finde.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.5|NT|43|Johannes|19||0|5|Jesus kam nun heraus, die Dornenkrone und den Purpurmantel tragend. Und er sagt zu ihnen: Da seht den Menschen!|ZUE1931|Public Domain JHN.19.6|NT|43|Johannes|19||0|6|ALS ihn nun die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie: Kreuzige, kreuzige! Pilatus sagt zu ihnen: Nehmet ihr ihn und kreuziget ihn! denn ich finde keine Schuld an ihm.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.7|NT|43|Johannes|19||0|7|Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz muss er sterben; denn er hat sich zu Gottes Sohn gemacht.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.8|NT|43|Johannes|19||0|8|Als nun Pilatus dieses Wort hörte, fürchtete er sich noch mehr;|ZUE1931|Public Domain JHN.19.9|NT|43|Johannes|19||0|9|und er ging wieder in die Burg hinein und sagte zu Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine Antwort.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.10|NT|43|Johannes|19||0|10|Da sagte Pilatus zu ihm: Mir stehst du nicht Rede? Weisst du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht habe, dich zu kreuzigen?|ZUE1931|Public Domain JHN.19.11|NT|43|Johannes|19||0|11|Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben herab gegeben wäre. Deshalb hat der, welcher mich dir überliefert hat, grössere Sünde.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.12|NT|43|Johannes|19||0|12|Daraufhin suchte Pilatus ihn freizulassen. Die Juden aber schrieen: Wenn du diesen freilässest, bist du des Kaisers Freund nicht; jeder, der sich zum König macht, widersetzt sich dem Kaiser.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.13|NT|43|Johannes|19||0|13|"Als nun Pilatus diese Worte hörte, liess er Jesus herausführen und setzte sich auf den Richterstuhl, an einem Ort, der ""Steinpflaster"", auf hebräisch aber Gabbatha heisst."|ZUE1931|Public Domain JHN.19.14|NT|43|Johannes|19||0|14|Es war aber Rüsttag für das Passa; es war um die sechste Stunde. Und er sagte zu den Juden: Da seht euren König!|ZUE1931|Public Domain JHN.19.15|NT|43|Johannes|19||0|15|Da schrieen jene: Hinweg, hinweg mit ihm, kreuzige ihn! Pilatus sagte zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König ausser dem Kaiser.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.16|NT|43|Johannes|19||0|16|Darauf lieferte er ihn an sie aus, damit er gekreuzigt würde. SIE nahmen nun Jesus.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.17|NT|43|Johannes|19||0|17|"Und indem er sein Kreuz selber trug, kam er hinaus auf den Platz, welcher ""Schädel"" genannt wird, was auf hebräisch Golgotha heisst."|ZUE1931|Public Domain JHN.19.18|NT|43|Johannes|19||0|18|Und dort kreuzigten sie ihn und zwei andre mit ihm zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.19|NT|43|Johannes|19||0|19|Pilatus liess aber auch eine Aufschrift schreiben und auf das Kreuz setzen. Und zwar war geschrieben: Jesus der Nazoräer, der König der Juden.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.20|NT|43|Johannes|19||0|20|Diese Aufschrift nun lasen viele von den Juden, denn der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt; und es war auf hebräisch, auf lateinisch, auf griechisch geschrieben.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.21|NT|43|Johannes|19||0|21|Da sagten die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der König der Juden, sondern dass jener gesagt hat: Ich bin der König der Juden.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.22|NT|43|Johannes|19||0|22|Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.23|NT|43|Johannes|19||0|23|Als nun die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, und den Rock. Der Rock war aber ohne Naht, von oben an als ein Ganzes gewoben.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.24|NT|43|Johannes|19||0|24|"Da sagten sie zueinander: Lasset uns ihn nicht zerteilen, sondern darum losen, wem er gehören soll! - damit das Schriftwort erfüllt würde: ""Sie haben meine Kleider unter sich verteilt / und über mein Gewand das Los geworfen."" Die Soldaten nun taten dies."|ZUE1931|Public Domain JHN.19.25|NT|43|Johannes|19||0|25|BEIM Kreuze Jesu aber standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, (die Frau) des Klopas, und Maria aus Magdala.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.26|NT|43|Johannes|19||0|26|Als nun Jesus die Mutter sah und neben ihr den Jünger stehen, den er liebhatte, sagt er zur Mutter: Weib, siehe, dein Sohn!|ZUE1931|Public Domain JHN.19.27|NT|43|Johannes|19||0|27|Hierauf sagt er zum Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger in sein Haus.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.28|NT|43|Johannes|19||0|28|DA Jesus wusste, dass nunmehr alles vollbracht war, sagte er weiter, damit die Schrift vollständig erfüllt würde: Mich dürstet.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.29|NT|43|Johannes|19||0|29|Ein Gefäss voll Essig stand da. Sie steckten nun einen mit Essig gefüllten Schwamm auf einen Ysopstengel und hielten ihm ihn an den Mund.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.30|NT|43|Johannes|19||0|30|Als Jesus nun den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht, und neigte das Haupt und gab den Geist auf.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.31|NT|43|Johannes|19||0|31|Weil es nun Rüsttag war, richteten die Juden, damit die Leiber nicht über den Sabbat am Kreuze blieben - jener Sabbattag war nämlich ein grosser - an Pilatus die Bitte, dass ihnen die Schenkel zerschlagen und sie herabgenommen würden.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.32|NT|43|Johannes|19||0|32|So kamen denn die Soldaten, und dem ersten zerschlugen sie die Schenkel und|ZUE1931|Public Domain JHN.19.33|NT|43|Johannes|19||0|33|Als sie aber an Jesus kamen, zerschlugen sie ihm die Schenkel nicht, da sie sahen, dass er schon gestorben war,|ZUE1931|Public Domain JHN.19.34|NT|43|Johannes|19||0|34|sondern einer der Soldaten stach ihn mit einer Lanze in die Seite, und alsbald kam Blut und Wasser heraus.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.35|NT|43|Johannes|19||0|35|Und der es gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr; und jener weiss, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.36|NT|43|Johannes|19||0|36|"Denn dies ist geschehen, damit das Schriftwort erfüllt würde: ""Kein Knochen an ihm soll zerbrochen werden."""|ZUE1931|Public Domain JHN.19.37|NT|43|Johannes|19||0|37|"Und wieder ein andres Schriftwort sagt: ""Sie werden hinschauen auf den, welchen sie durchbohrt haben."""|ZUE1931|Public Domain JHN.19.38|NT|43|Johannes|19||0|38|DARNACH aber bat Joseph aus Arimathäa, der ein Jünger Jesu war, jedoch aus Furcht vor den Juden ein heimlicher, den Pilatus, dass er den Leib Jesu abnehmen dürfe; und Pilatus erlaubte es. Er ging nun hin und nahm seinen Leib ab.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.39|NT|43|Johannes|19||0|39|Aber auch Nikodemus, der das erstemal bei Nacht zu ihm gekommen war, kam und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, ungefähr hundert Pfund.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.40|NT|43|Johannes|19||0|40|Da nahmen sie den Leib Jesu und banden ihn samt den Gewürzen in leinene Binden, wie es bei den Juden Sitte ist zu begraben.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.41|NT|43|Johannes|19||0|41|Es war aber an dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, ein Garten und in dem Garten eine neue Gruft, in die noch nie jemand gelegt worden war.|ZUE1931|Public Domain JHN.19.42|NT|43|Johannes|19||0|42|Dahin legten sie nun Jesus wegen des Rüsttages der Juden, weil die Gruft nahe war.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.1|NT|43|Johannes|20||0|1|AM ersten Tage der Woche aber kommt Maria aus Magdala früh, als es noch dunkel war, zur Gruft und sieht den Stein von der Gruft hinweggenommen.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.2|NT|43|Johannes|20||0|2|Sie läuft nun und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, dem, den Jesus liebhatte, und sagt zu ihnen: Sie haben den Herrn aus der Gruft hinweggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.3|NT|43|Johannes|20||0|3|Da gingen Petrus und der andre Jünger hinaus und machten sich auf den Weg zur Gruft.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.4|NT|43|Johannes|20||0|4|Die beiden liefen aber miteinander. Und der andre Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst an die Gruft.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.5|NT|43|Johannes|20||0|5|Und wie er sich hineinbeugt, sieht er die leinenen Binden daliegen; doch ging er nicht hinein.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.6|NT|43|Johannes|20||0|6|Nun kam auch Simon Petrus, der ihm folgte, und ging in die Gruft hinein. Und er sieht die Binden daliegen|ZUE1931|Public Domain JHN.20.7|NT|43|Johannes|20||0|7|und das Schweisstuch, das auf seinem Haupte gewesen war, nicht bei den Binden liegen, sondern an einem Ort für sich zusammengewickelt.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.8|NT|43|Johannes|20||0|8|Da nun ging auch der andre Jünger hinein, der zuerst an die Gruft gekommen war, und sah und glaubte.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.9|NT|43|Johannes|20||0|9|Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er nämlich von den Toten auferstehen müsse.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.10|NT|43|Johannes|20||0|10|Da gingen die Jünger wieder heim.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.11|NT|43|Johannes|20||0|11|MARIA aber stand aussen bei der Gruft und weinte. Wie sie nun weinte, beugte sie sich in die Gruft hinein;|ZUE1931|Public Domain JHN.20.12|NT|43|Johannes|20||0|12|da sieht sie zwei Engel in weissen Kleidern dasitzen, den einen beim Haupte und den andern bei den Füssen, da, wo der Leib Jesu gelegen hatte.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.13|NT|43|Johannes|20||0|13|Und die sagen zu ihr: Weib, was weinst du? Sie sagt zu ihnen: Sie haben meinen Herrn hinweggenommen, und ich weiss nicht, wo sie ihn hingelegt haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.14|NT|43|Johannes|20||0|14|Als sie dies gesagt hatte, wandte sie sich um. Und sie sah Jesus dastehen und wusste nicht, dass es Jesus war.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.15|NT|43|Johannes|20||0|15|Jesus sagt zu ihr: Weib, was weinst du? Wen suchst du? Jene, in der Meinung, es sei der Gärtner, sagt zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich will ihn holen.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.16|NT|43|Johannes|20||0|16|Jesus sagt zu ihr: Maria! Da wendet sich diese um und sagt zu ihm auf hebräisch: Rabbuni! das heisst: Meister.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.17|NT|43|Johannes|20||0|17|Jesus sagt zu ihr: Rühre mich nicht an; denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.18|NT|43|Johannes|20||0|18|Maria aus Magdala geht und verkündigt den Jüngern, dass sie den Herrn gesehen und dass er dies zu ihr gesagt habe.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.19|NT|43|Johannes|20||0|19|ALS es nun an jenem Tage, dem ersten der Woche, Abend war und dort, wo die Jünger sich aufhielten, die Türen aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte; und er sagt zu ihnen: Friede sei|ZUE1931|Public Domain JHN.20.20|NT|43|Johannes|20||0|20|Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände wie auch die Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.21|NT|43|Johannes|20||0|21|Jesus sprach nun wiederum zu ihnen: Friede sei|ZUE1931|Public Domain JHN.20.22|NT|43|Johannes|20||0|22|Und nachdem er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfanget|ZUE1931|Public Domain JHN.20.23|NT|43|Johannes|20||0|23|Wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, sind sie ihm vergeben; wenn ihr(als Schuld) festhaltet: sind sie (ihm als Schuld) festgehalten|ZUE1931|Public Domain JHN.20.24|NT|43|Johannes|20||0|24|THOMAS aber, einer von den Zwölfen, der|ZUE1931|Public Domain JHN.20.25|NT|43|Johannes|20||0|25|Die andern Jünger sagten ihm nun: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sagte zu ihnen: Wenn ich nicht an seinen Händen das Mal der Nägel sehe und lege meinen Finger in das Mal der Nägel und lege meine Hand in seine Seite, werde ich es nicht glauben.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.26|NT|43|Johannes|20||0|26|Und nach acht Tagen waren seine Jünger wiederum drinnen und Thomas mit ihnen. Jesus kam, als die Türen verschlossen waren, trat in die Mitte und sprach: Friede sei|ZUE1931|Public Domain JHN.20.27|NT|43|Johannes|20||0|27|Dann sagte er zu Thomas: Reiche deinen Finger hierher und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie mir in die Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!|ZUE1931|Public Domain JHN.20.28|NT|43|Johannes|20||0|28|Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!|ZUE1931|Public Domain JHN.20.29|NT|43|Johannes|20||0|29|Jesus sagt zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Selig sind die, welche nicht gesehen und doch geglaubt haben.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.30|NT|43|Johannes|20||0|30|NOCH viele andre Zeichen nun tat Jesus vor den Jüngern, die in diesem Buche nicht aufgeschrieben sind.|ZUE1931|Public Domain JHN.20.31|NT|43|Johannes|20||0|31|Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist und damit ihr dadurch, dass ihr glaubt, in seinem Namen Leben habt.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.1|NT|43|Johannes|21||0|1|DARNACH offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum, am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so:|ZUE1931|Public Domain JHN.21.2|NT|43|Johannes|21||0|2|Es waren beisammen Simon Petrus und Thomas, der|ZUE1931|Public Domain JHN.21.3|NT|43|Johannes|21||0|3|Simon Petrus sagt zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagen zu ihm: Wir kommen auch mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen ins Schiff, und in jener Nacht fingen sie nichts.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.4|NT|43|Johannes|21||0|4|Als es aber schon Morgen wurde, trat Jesus ans Gestade; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.5|NT|43|Johannes|21||0|5|Jesus sagt nun zu ihnen: Kinder, ihr habt wohl nichts (zum Brote) zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.6|NT|43|Johannes|21||0|6|Er aber sprach zu ihnen: Werfet das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, so werdet ihr finden! Sie warfen es nun aus, und sie vermochten es vor der Menge der Fische nicht mehr zu ziehen.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.7|NT|43|Johannes|21||0|7|Da sagt jener Jünger, den Jesus liebhatte, zu Petrus: Es ist der Herr. Als nun Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Oberkleid um - denn er war nackt - und warf sich in den See.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.8|NT|43|Johannes|21||0|8|Die andern Jünger aber kamen mit dem Schiffe - sie waren nämlich nicht fern vom Lande, sondern|ZUE1931|Public Domain JHN.21.9|NT|43|Johannes|21||0|9|Wie sie nun ans Land gestiegen waren, sehen sie ein Kohlenfeuer am Boden und einen Fisch darauf liegen und Brot.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.10|NT|43|Johannes|21||0|10|Jesus sagt zu ihnen: Bringet von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!|ZUE1931|Public Domain JHN.21.11|NT|43|Johannes|21||0|11|Simon Petrus stieg auf das Schiff und zog das Netz aufs Land, gefüllt mit 153 grossen Fischen. Und wiewohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.12|NT|43|Johannes|21||0|12|Jesus sagt zu ihnen: Kommet, haltet das Mahl! Keiner der Jünger aber wagte ihn auszuforschen: Wer bist du? weil sie wussten, dass es der Herr war.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.13|NT|43|Johannes|21||0|13|Jesus kommt und nimmt das Brot und gibt es ihnen und ebenso den Fisch.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.14|NT|43|Johannes|21||0|14|Dies war schon das drittemal, dass sich Jesus den Jüngern offenbarte, nachdem er von den Toten auferweckt worden war.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.15|NT|43|Johannes|21||0|15|ALS sie nun das Mahl gehalten hatten, sagt Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er sagt zu ihm: Ja, Herr, du weisst, dass ich dich liebhabe. Er sagt zu ihm: Weide meine Lämmer!|ZUE1931|Public Domain JHN.21.16|NT|43|Johannes|21||0|16|Er sagt zu ihm wiederum, zum zweitenmal: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er sagt zu ihm: Ja, Herr, du weisst, dass ich dich liebhabe. Er sagt zu ihm: Hüte meine Schafe!|ZUE1931|Public Domain JHN.21.17|NT|43|Johannes|21||0|17|Er sagt zu ihm zum drittenmal: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde betrübt, dass er zum drittenmal zu ihm sagte: Hast du mich lieb? und sprach zu ihm: Herr, du weisst alles; du siehst, dass ich dich liebhabe. Jesus sagt zu ihm: Weide meine Schafe!|ZUE1931|Public Domain JHN.21.18|NT|43|Johannes|21||0|18|Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein andrer wird dich gürten und dahin führen, wohin du nicht willst.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.19|NT|43|Johannes|21||0|19|Dies aber sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Und nachdem er dies gesprochen hatte, sagt er zu ihm: Folge mir nach!|ZUE1931|Public Domain JHN.21.20|NT|43|Johannes|21||0|20|Als Petrus sich umwandte, sieht er den Jünger nachfolgen, den Jesus liebhatte, der auch beim Mahle sich an seine Brust gelehnt und gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich verrät?|ZUE1931|Public Domain JHN.21.21|NT|43|Johannes|21||0|21|Als nun Petrus diesen sah, sagt er zu Jesus: Herr, was wird aber aus diesem?|ZUE1931|Public Domain JHN.21.22|NT|43|Johannes|21||0|22|Jesus sagt zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!|ZUE1931|Public Domain JHN.21.23|NT|43|Johannes|21||0|23|Da verbreitete sich diese Rede unter die Brüder, dass jener Jünger nicht sterbe. Aber Jesus hatte zu ihm nicht gesagt, dass er nicht sterbe, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?|ZUE1931|Public Domain JHN.21.24|NT|43|Johannes|21||0|24|DAS ist der Jünger, der von diesen Dingen zeugt und dies geschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.|ZUE1931|Public Domain JHN.21.25|NT|43|Johannes|21||0|25|Es gibt aber noch viel andres, was Jesus getan hat; und wenn eins nach dem andern aufgeschrieben würde, glaube ich, sogar die Welt könnte die Bücher nicht fassen, die geschrieben würden.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.1|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|1|DEN ersten Bericht, o Theophilus, habe ich verfasst über alles, was Jesus zu tun und zu lehren begonnen hat|ZUE1931|Public Domain ACT.1.2|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|2|bis zu dem Tage, an dem er (in den Himmel) emporgehoben wurde, nachdem er den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den heiligen Geist Auftrag gegeben.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.3|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|3|Und diesen erwies er sich nach seinem Leiden auch durch viele Beweise als lebendig, indem er ihnen während vierzig Tagen erschien und über das Reich Gottes redete.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.4|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|4|UND als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen, von Jerusalem nicht zu weichen, sondern auf die Verheissung des Vaters zu warten, die ihr, (sprach er,) von mir gehört habt.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.5|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|5|Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit heiligem Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.6|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|6|Als sie nun zusammengekommen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?|ZUE1931|Public Domain ACT.1.7|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|7|Er sprach zu ihnen: Euch gebührt es nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater nach seiner eignen Macht festgesetzt hat.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.8|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|8|Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist über euch kommt, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis ans Ende der Erde.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.9|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|9|Und als er dies gesprochen hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, sodass er ihren Blicken entschwand.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.10|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|10|Und als sie zum Himmel aufschauten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weissen Kleidern bei ihnen,|ZUE1931|Public Domain ACT.1.11|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|11|die sagten: Ihr galiläischen Männer, was steht ihr da und blickt zum Himmel auf? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel emporgehoben worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt in den Himmel fahren sehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.12|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|12|Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berge, welcher Ölberg heisst, der nahe bei Jerusalem ist, einen Sabbatweg weit.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.13|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|13|Und als sie hineingekommen waren, gingen sie hinauf in das Obergemach, wo sie sich aufzuhalten pflegten, Petrus und Johannes und Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Eiferer und Judas, der Sohn des Jakobus.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.14|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|14|Diese alle verharrten einmütig im Gebet mit|ZUE1931|Public Domain ACT.1.15|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|15|UND in diesen Tagen stand Petrus mitten unter den Brüdern auf und sprach - und es war eine Menge von etwa 120 Personen beisammen -:|ZUE1931|Public Domain ACT.1.16|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|16|Ihr Brüder, das Schriftwort musste erfüllt werden, das der heilige Geist durch den Mund Davids im voraus gesagt hat über Judas, der denen, die Jesus gefangennahmen, zum Führer wurde.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.17|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|17|Denn er war uns beigezählt und hatte das Los dieses|ZUE1931|Public Domain ACT.1.18|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|18|Dieser nun erwarb einen Acker aus dem Lohn der Ungerechtigkeit, und er stürzte vornüber zu Boden und barst mitten entzwei, und alle seine Eingeweide drangen heraus.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.19|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|19|"Und es wurde allen kund, die Jerusalem bewohnen, sodass jener Acker in ihrer eignen Sprache Hakeldama genannt wurde, das heisst ""Blutacker""."|ZUE1931|Public Domain ACT.1.20|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|20|"Denn es steht geschrieben im Buch der Psalmen: ""Seine Behausung soll öde werden, / und niemand soll dasein, der darin wohnt"", und: ""Sein Vorsteheramt soll ein andrer empfangen."""|ZUE1931|Public Domain ACT.1.21|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|21|So muss nun von den Männern, die mit uns gegangen sind die ganze Zeit hindurch, in der der Herr Jesus bei uns ein und aus ging,|ZUE1931|Public Domain ACT.1.22|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|22|von der Taufe des Johannes an bis zu dem Tage, an dem er von uns hinweg emporgehoben wurde - einer von diesen muss mit uns Zeuge seiner Auferstehung werden.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.23|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|23|Und sie stellten zwei auf, Joseph, genannt Barsabbas, welcher Justus zubenannt wurde, und Matthias.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.24|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|24|Und sie beteten und sprachen: Herr, der du die Herzen aller kennst, zeige, welchen von diesen beiden du erwählt hast,|ZUE1931|Public Domain ACT.1.25|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|25|den Platz dieses Dienstes und Apostelamtes zu empfangen, von welchem Judas abgetreten ist, um an seinen Ort zu gehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.1.26|NT|44|Apostelgeschichte|1||0|26|Und sie legten Lose für sie ein, und das Los fiel auf Matthias, und er wurde den elf Aposteln zugesellt.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.1|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|1|UND als der Tag des Pfingstfestes endlich da war, waren sie alle an einem Ort beisammen.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.2|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|2|Und plötzlich entstand vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein gewaltiger Wind daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, worin sie sassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.3|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|3|Und es erschienen ihnen Zungen, die sich zerteilten, wie von Feuer, und es setzte sich auf jeden unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.4|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|4|Und sie wurden alle mit dem heiligen Geist erfüllt und fingen an, in andern Zungen zu reden, wie der Geist ihnen auszusprechen gab.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.5|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|5|In Jerusalem aber wohnten Juden, gottesfürchtige Männer aus jedem Volk unter dem Himmel.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.6|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|6|Als aber dieses Getöse sich erhob, lief die Menge zusammen, und sie wurde verwirrt; denn jeder hörte sie in seiner eignen Sprache reden.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.7|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|7|Es erstaunten aber alle, verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle, die hier reden, Galiläer?|ZUE1931|Public Domain ACT.2.8|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|8|Und wie hören wir, jeder in seiner eignen Sprache, in der er geboren ist:|ZUE1931|Public Domain ACT.2.9|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|9|Parther und Meder und Elamiter und die, welche Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und Asia,|ZUE1931|Public Domain ACT.2.10|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|10|Phrygien und Pamphylien, Ägypten und die Gebiete Libyens bei Cyrene bewohnen, und die hier weilenden Römer,|ZUE1931|Public Domain ACT.2.11|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|11|Juden und Judengenossen, Kreter und Araber - wir hören sie in unsern Zungen von den grossen Taten Gottes reden.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.12|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|12|Sie erstaunten aber alle und waren ratlos und sagten einer zum andern: Was soll das bedeuten?|ZUE1931|Public Domain ACT.2.13|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|13|Andre aber spotteten und sagten: Sie sind voll süssen Weines.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.14|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|14|DA trat Petrus mit den Elfen auf, erhob seine Stimme und redete sie an: Ihr jüdischen Männer und ihr alle, die ihr Jerusalem bewohnt, das sei euch kund, und horchet auf meine Worte!|ZUE1931|Public Domain ACT.2.15|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|15|Denn nicht sind diese, wie ihr annehmt, betrunken - es ist ja|ZUE1931|Public Domain ACT.2.16|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|16|sondern hier erfüllt sich, was durch den Propheten Joel gesprochen worden ist:|ZUE1931|Public Domain ACT.2.17|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|17|"""Und es wird geschehen"" in den letzten Tagen - spricht Gott - ""da werde ich ausgiessen von meinem Geist über alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Greise werden Träume träumen."|ZUE1931|Public Domain ACT.2.18|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|18|"Ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgiessen"", und sie werden weissagen."|ZUE1931|Public Domain ACT.2.19|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|19|"""Und ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchqualm."|ZUE1931|Public Domain ACT.2.20|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|20|Die Sonne wird sich in Finsternis wandeln und der Mond in Blut, ehe der grosse und herrliche Tag des Herrn kommt.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.21|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|21|"Und es wird geschehen: jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden."""|ZUE1931|Public Domain ACT.2.22|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|22|Ihr israelitischen Männer, höret diese Worte: Jesus den Nazoräer, einen Mann, der von Gott vor euch beglaubigt worden ist durch machtvolle Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst,|ZUE1931|Public Domain ACT.2.23|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|23|diesen, der nach Gottes festgesetztem Ratschluss und Vorsatz dahingegeben worden war, habt ihr durch die Hand der Gesetzlosen (ans Kreuz) annageln und töten lassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.24|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|24|Und ihn hat Gott auferweckt, indem er die Wehen des Todes löste, wie es denn nicht möglich war, dass er von ihm festgehalten würde.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.25|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|25|"Denn David sagt mit Bezug auf ihn: ""Ich sah den Herrn allezeit vor mir, / denn er ist zu meiner Rechten, damit ich nicht wanke. /"|ZUE1931|Public Domain ACT.2.26|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|26|Deshalb freute sich mein Herz und meine Zunge frohlockte, / zudem wird aber auch mein Fleisch auf Hoffnung hin wohnen; /|ZUE1931|Public Domain ACT.2.27|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|27|denn du wirst meine Seele nicht im Totenreich lassen / und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sieht. /|ZUE1931|Public Domain ACT.2.28|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|28|"Du hast mir die Wege des Lebens kundgetan; / du wirst mich erfüllen mit Freude vor deinem Angesicht."""|ZUE1931|Public Domain ACT.2.29|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|29|Ihr Brüder, ich darf über den Stammvater David freimütig zu euch sagen, dass er gestorben ist und begraben worden ist und sein Grabmal unter uns ist bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.30|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|30|Da er nun ein Prophet war und wusste, dass ihm Gott mit einem Eide geschworen hatte, aus der Frucht seiner Lende|ZUE1931|Public Domain ACT.2.31|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|31|hat er vorausschauend geredet über die Auferstehung Christi, dass er weder im Totenreich gelassen worden ist noch sein Fleisch die Verwesung gesehen hat.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.32|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|32|Diesen Jesus hat Gott auferweckt, wofür wir alle Zeugen sind.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.33|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|33|Nachdem er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und den verheissenen heiligen Geist vom Vater in Empfang genommen hat, hat er das ausgegossen, was ihr da seht und hört.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.34|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|34|"Denn nicht David ist in die Himmel hinaufgefahren; er sagt vielmehr selbst: ""Der Herr sprach zu meinem Herrn: / Setze dich zu meiner Rechten, /"|ZUE1931|Public Domain ACT.2.35|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|35|"bis ich hinlege deine Feinde / als Schemel für deine Füsse!"""|ZUE1931|Public Domain ACT.2.36|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|36|So möge nun das ganze Haus Israel mit Gewissheit erkennen, dass Gott ihn zum Herrn und zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.37|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|37|Als sie das hörten, ging ihnen ein Stich durchs Herz, und sie sagten zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder?|ZUE1931|Public Domain ACT.2.38|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|38|Petrus aber sagte zu ihnen: Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr die Gabe des heiligen Geistes empfangen.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.39|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|39|Denn euch gilt die Verheissung und euren Kindern und allen in der Ferne, so viele der Herr, unser Gott, herzuruft.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.40|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|40|Und mit andern Worten mehr legte er Zeugnis ab und ermahnte sie: Lasset euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!|ZUE1931|Public Domain ACT.2.41|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|41|Die nun, welche sein Wort annahmen, liessen sich taufen, und es wurden an jenem Tage etwa dreitausend Seelen hinzugetan.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.42|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|42|SIE verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den|ZUE1931|Public Domain ACT.2.43|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|43|Und es kam über jede Seele Furcht; und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.44|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|44|Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam;|ZUE1931|Public Domain ACT.2.45|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|45|und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie unter alle, je nachdem einer es nötig hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.2.46|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|46|Und täglich verharrten sie einmütig im Tempel, und abwechselnd von Haus zu Haus brachen sie das Brot und nahmen die Speise zu sich mit Frohlocken und in Lauterkeit des Herzens,|ZUE1931|Public Domain ACT.2.47|NT|44|Apostelgeschichte|2||0|47|lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich solche hinzu, die gerettet wurden.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.1|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|1|PETRUS aber und Johannes gingen zur Stunde des Gebets, der neunten, in den Tempel hinauf.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.2|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|2|Und ein Mann, der von Mutterleib an lahm war, wurde herbeigetragen; den setzte man täglich an die Türe des Tempels, die die schöne heisst, um von denen, die in den Tempel hineingingen, ein Almosen zu erbitten.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.3|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|3|Und als dieser Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er sie um ein Almosen.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.4|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|4|Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an!|ZUE1931|Public Domain ACT.3.5|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|5|Er aber heftete den Blick auf sie in der Erwartung, etwas von ihnen zu empfangen.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.6|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|6|Da sprach Petrus: Silber und Gold besitze ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi des Nazoräers - geh umher!|ZUE1931|Public Domain ACT.3.7|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|7|Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sofort aber wurden seine Füsse und seine Knöchel fest,|ZUE1931|Public Domain ACT.3.8|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|8|und er sprang auf, stellte sich hin und ging umher; und er trat mit ihnen in den Tempel ein, indem er umherging und sprang und Gott pries.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.9|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|9|Und alles Volk sah ihn umhergehen und Gott preisen.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.10|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|10|Sie erkannten ihn aber, dass er der war, der um des Almosens willen an der Schönen Pforte des Tempels gesessen hatte; und sie wurden mit Verwunderung und Staunen über das erfüllt, was ihm widerfahren war.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.11|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|11|Während er sich aber zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk voll Verwunderung zu ihnen zusammen bei der sogenannten Halle Salomos.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.12|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|12|ALS aber Petrus es sah, begann er zum Volke zu reden: Ihr israelitischen Männer, was verwundert ihr euch über diesen, oder was blickt ihr auf uns, als hätten wir durch eigne Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass er umhergeht?|ZUE1931|Public Domain ACT.3.13|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|13|Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unsrer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr ausgeliefert und vor dem Angesicht des Pilatus verleugnet habt, während dieser zu dem Urteil gekommen war,|ZUE1931|Public Domain ACT.3.14|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|14|Ihr jedoch habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und habt begehrt, dass euch ein Mörder geschenkt würde;|ZUE1931|Public Domain ACT.3.15|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|15|den Anfänger des Lebens aber habt ihr getötet, ihn, welchen Gott von den Toten auferweckt hat, wofür wir Zeugen sind.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.16|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|16|Und weil wir an seinen Namen glauben, hat(in uns) gewirkte Glaube hat ihm vor euer aller Augen diese volle Gesundheit gegeben.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.17|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|17|Und nun, ihr Brüder, weiss ich, dass ihr aus Unwissenheit gehandelt habt wie auch eure Oberen.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.18|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|18|Gott aber hat das, was er durch den Mund aller Propheten vorherverkündigt hat, dass nämlich sein Christus leiden werde, auf diese Weise erfüllt.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.19|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|19|So tut nun Busse und bekehret euch, damit eure Sünden getilgt werden,|ZUE1931|Public Domain ACT.3.20|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|20|auf dass Zeiten der Erquickung vom Angesichte des Herrn kommen und er den für euch bestimmten Christus Jesus senden möge,|ZUE1931|Public Domain ACT.3.21|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|21|den der Himmel aufnehmen muss bis zu den Zeiten der Herstellung alles dessen, was Gott durch den Mund seiner heiligen, von Ewigkeit her ausgesandten Propheten geredet hat.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.22|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|22|"Mose hat gesagt: ""Einen Propheten wie mich wird euch Gott der Herr aus euren Brüdern erstehen lassen; auf den sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird."|ZUE1931|Public Domain ACT.3.23|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|23|"Es wird aber geschehen: Jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus dem Volke ausgerottet werden."""|ZUE1931|Public Domain ACT.3.24|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|24|Aber auch alle Propheten von Samuel an und den folgenden, so viele ihrer geredet haben, die haben auch diese Tage angekündigt.|ZUE1931|Public Domain ACT.3.25|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|25|"Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlossen hat, indem er zu Abraham sprach: ""Und durch deine Nachkommenschaft werden alle Geschlechter der Erde gesegnet werden."""|ZUE1931|Public Domain ACT.3.26|NT|44|Apostelgeschichte|3||0|26|Euch zuerst hat Gott seinen Knecht erstehen lassen und ihn gesandt, euch zu segnen, indem ihr euch ein jeder von seinen schlechten Taten abwendet.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.1|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|1|WÄHREND sie aber zum Volke redeten, traten die Priester auf sie zu und der Hauptmann des Tempels und die Sadduzäer,|ZUE1931|Public Domain ACT.4.2|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|2|die unwillig waren, weil sie das Volk lehrten und an (dem Beispiel von) Jesus die Auferstehung von den Toten verkündigten.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.3|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|3|Und sie legten Hand an sie und setzten sie ins Gefängnis bis zum folgenden Tag; denn es war schon Abend.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.4|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|4|Viele aber von denen, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf ungefähr fünftausend.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.5|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|5|Es geschah aber am folgenden Tage, dass sich ihre Oberen und Ältesten und Schriftgelehrten in Jerusalem versammelten|ZUE1931|Public Domain ACT.4.6|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|6|und der Hohepriester Hannas und Kajaphas und Johannes und Alexander und alle, die aus hohempriesterlichem Geschlecht waren.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.7|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|7|Und sie liessen sie vorführen und fragten: Durch welche Macht oder durch welchen Namen habt ihr dies getan?|ZUE1931|Public Domain ACT.4.8|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|8|Da sprach Petrus, erfüllt mit dem heiligen Geist, zu ihnen: Ihr Oberen des Volks und ihr Ältesten,|ZUE1931|Public Domain ACT.4.9|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|9|wenn wir heute wegen der Wohltat an einem kranken Menschen (darüber) verhört werden, durch wen dieser gesund geworden sei,|ZUE1931|Public Domain ACT.4.10|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|10|so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund, dass dieser durch den Namen Jesu Christi des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat, gesund vor euch steht.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.11|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|11|Das ist der von euch, den Bauleuten, missachtete Stein, der zum Eckstein geworden ist.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.12|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|12|Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist auch kein andrer Name unter dem Himmel für die Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.13|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|13|Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und des Johannes sahen und inne wurden, dass sie ungelehrte und unbeholfene Leute waren, verwunderten sie sich und erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren;|ZUE1931|Public Domain ACT.4.14|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|14|und da sie den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen sahen, konnten sie nichts dagegen sagen.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.15|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|15|Sie hiessen sie aber aus der Ratssitzung abtreten und beratschlagten miteinander:|ZUE1931|Public Domain ACT.4.16|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|16|Was sollen wir diesen Menschen tun? Denn dass ein unleugbares Zeichen durch sie geschehen ist, das ist allen, die Jerusalem bewohnen, offenbar, und wir können es nicht bestreiten.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.17|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|17|Aber damit es nicht weiter unter das Volk verbreitet wird, wollen wir sie bedrohen, zu keinem Menschen mehr auf Grund dieses Namens zu reden.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.18|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|18|Und sie liessen sie rufen und geboten ihnen, durchaus nichts mehr verlauten zu lassen noch zu lehren auf Grund des Namens Jesu.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.19|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|19|Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Ob es vor Gott recht ist, auf euch mehr zu hören als auf Gott? - urteilet!|ZUE1931|Public Domain ACT.4.20|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|20|Denn es ist uns unmöglich, nicht zu reden von dem, was wir gesehen und gehört haben.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.21|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|21|Sie aber bedrohten sie noch mehr und liessen sie dann frei, weil sie keinen Weg fanden, wie sie sie strafen könnten, wegen des Volks, da alle Gott priesen um dessentwillen, was geschehen war;|ZUE1931|Public Domain ACT.4.22|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|22|denn mehr als vierzig Jahre alt war der Mensch, an dem dieses Wunder der Heilung sich ereignet hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.23|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|23|ALS sie aber freigelassen waren, kamen sie zu den Ihrigen und berichteten alles, was die Hohenpriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.24|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|24|Da erhoben sie, als sie es hörten, einmütig die Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du bist es, der den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat,|ZUE1931|Public Domain ACT.4.25|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|25|"der du durch den Mund Davids, deines Knechtes, gesagt hast: ""Warum tobten die Völker / und sannen die Nationen vergebliche Dinge? /"|ZUE1931|Public Domain ACT.4.26|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|26|"Die Könige der Erde traten auf / und die Fürsten rotteten sich zusammen / wider den Herrn und wider seinen Gesalbten."""|ZUE1931|Public Domain ACT.4.27|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|27|Denn in Wahrheit rotteten sich zusammen in dieser Stadt wider deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und der Volksmenge Israels,|ZUE1931|Public Domain ACT.4.28|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|28|um alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt hatte, dass es geschehen sollte.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.29|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|29|Und jetzt, Herr, sieh auf ihre Drohungen und verleihe deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu verkündigen,|ZUE1931|Public Domain ACT.4.30|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|30|indem du die Hand ausstreckst zur Heilung und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.31|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|31|Und als sie gebetet hatten, erbebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem heiligen Geist erfüllt und verkündigten freimütig das Wort Gottes.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.32|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|32|DIE Menge der Gläubiggewordenen aber war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seinem Besitz sein eigen sei, sondern alles war ihnen gemeinsam.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.33|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|33|Und mit grosser Kraft legten die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus ab, und grosse Gnade war auf ihnen allen.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.34|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|34|Denn es war auch kein Bedürftiger unter ihnen; alle nämlich, welche Besitzer von Grundstücken oder Häusern waren, veräusserten (sie), brachten den Erlös des Verkauften|ZUE1931|Public Domain ACT.4.35|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|35|und legten ihn den Aposteln zu Füssen, und man teilte jedem aus, je nachdem einer es nötig hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.4.36|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|36|Joseph aber, von den Aposteln Barnabas zubenannt das heisst übersetzt: Sohn des Zuspruchs, ein Levit, aus Cypern gebürtig,|ZUE1931|Public Domain ACT.4.37|NT|44|Apostelgeschichte|4||0|37|der einen Acker hatte, veräusserte (ihn), brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füssen.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.1|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|1|EIN Mann aber mit Namen Ananias samt seiner Frau Saphira veräusserte ein Gut|ZUE1931|Public Domain ACT.5.2|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|2|und schaffte unter Mitwissen auch der Frau von dem Erlös|ZUE1931|Public Domain ACT.5.3|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|3|Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, den heiligen Geist zu belügen und von dem Erlös des Grundstücks|ZUE1931|Public Domain ACT.5.4|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|4|Gehörte es nicht auch ferner dir, wenn es|ZUE1931|Public Domain ACT.5.5|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|5|Als aber Ananias diese Worte hörte, fiel er hin und verschied. Und grosse Furcht kam über alle, die es hörten.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.6|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|6|Die jüngern Männer nun standen auf, legten ihn zurecht, trugen ihn hinaus und begruben ihn.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.7|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|7|Es begab sich aber nach Verlauf von etwa drei Stunden, da trat seine Frau ein, ohne zu wissen, was geschehen war.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.8|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|8|Petrus nun redete sie an: Sage mir: Habt ihr das Grundstück für so viel verkauft? Sie sagte: Ja, für so viel.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.9|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|9|Petrus aber|ZUE1931|Public Domain ACT.5.10|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|10|Da fiel sie sofort zu seinen Füssen hin und verschied. Als nun die Jünglinge eintraten, fanden sie sie tot; und sie trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Manne.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.11|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|11|Und es kam grosse Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die davon hörten.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.12|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|12|DURCH die Hände der Apostel aber geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volke; und alle waren einmütig beisammen in der Halle Salomos.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.13|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|13|Von den übrigen aber wagte niemand, sich ihnen anzuschliessen; doch pries das Volk sie hoch.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.14|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|14|Noch mehr aber: es wurden solche, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, Scharen von Männern und von Frauen,|ZUE1931|Public Domain ACT.5.15|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|15|sodass man die Kranken sogar auf die Strassen hinaustrug und sie auf Bahren und Betten legte, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einen von ihnen überschattete.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.16|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|16|Es kam aber auch die Menge aus den Städten um Jerusalem zusammen, und sie brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, und sie wurden alle geheilt.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.17|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|17|ES machte sich aber der Hohepriester und sein ganzer Anhang, nämlich die Partei der Sadduzäer, auf, und sie wurden mit Eifersucht erfüllt|ZUE1931|Public Domain ACT.5.18|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|18|und legten Hand an die Apostel und setzten sie ins öffentliche Gefängnis.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.19|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|19|Ein Engel des Herrn jedoch öffnete während der Nacht die Türen des Gefängnisses, führte sie heraus und sprach:|ZUE1931|Public Domain ACT.5.20|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|20|Gehet hin, tretet auf und verkündiget im Tempel dem Volk alle Worte von diesem|ZUE1931|Public Domain ACT.5.21|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|21|Als sie dies gehört hatten, gingen sie gegen Morgen in den Tempel und lehrten. Der Hohepriester und sein Anhang indessen fanden sich (im Ratsaal) ein, riefen den Hohen Rat und die ganze Vorsteherschaft der Söhne Israels zusammen und sandten in das Gefängnis, um sie herführen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.22|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|22|Als aber die Diener hinkamen, fanden sie sie nicht im Gefängnis. Da kehrten sie zurück und meldeten:|ZUE1931|Public Domain ACT.5.23|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|23|Das Gefängnis fanden wir mit aller Festigkeit verschlossen und die Wächter an den Türen stehen; doch als wir öffneten, fanden wir niemand drinnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.24|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|24|Als nun der Hauptmann des Tempels und die Hohenpriester diese Worte hörten, gerieten sie in Verlegenheit ihretwegen, was das wohl werden möchte.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.25|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|25|Es kam aber einer und meldete ihnen: Siehe, die Männer, die ihr ins Gefängnis gesetzt habt, stehen im Tempel und lehren das Volk.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.26|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|26|DA ging der Hauptmann mit den Dienern hin und führte sie her, nicht mit Gewalt, denn sie fürchteten, vom Volke gesteinigt zu werden.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.27|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|27|Sie brachten sie nun und stellten sie vor den Hohen Rat. Und der Hohepriester verhörte sie|ZUE1931|Public Domain ACT.5.28|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|28|und sprach: Streng haben wir euch geboten, auf Grund dieses Namens nicht zu lehren, und siehe, ihr habt mit eurer Lehre Jerusalem erfüllt und wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.29|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|29|Es antworteten aber Petrus und die Apostel, und sie sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.30|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|30|Der Gott unsrer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und umgebracht habt.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.31|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|31|Diesen hat Gott als den Anführer und Heiland zu seiner Rechten erhöht, um Israel Busse und Vergebung der Sünden zu verleihen.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.32|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|32|Und wir sind Zeugen von diesen Dingen und der heilige Geist, welchen Gott denen, die ihm gehorchen, gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.33|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|33|Als sie es aber hörten, wurden sie aufs äusserste empört und beratschlagten, sie zu töten.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.34|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|34|Da stand im Hohen Rat ein Pharisäer mit Namen Gamaliel auf, ein beim ganzen Volke angesehener Gesetzeslehrer, und befahl, die Männer ein wenig abtreten zu lassen;|ZUE1931|Public Domain ACT.5.35|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|35|und er sprach zu ihnen: Ihr israelitischen Männer, sehet euch bei diesen Leuten vor, was ihr tun wollt!|ZUE1931|Public Domain ACT.5.36|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|36|Denn vor diesen Tagen trat Theudas auf, der sich für etwas Besondres ausgab und dem eine Anzahl Männer, etwa vierhundert, anhing; der wurde erschlagen, und alle, die ihm folgten, wurden zersprengt und zunichte gemacht.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.37|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|37|Nach diesem trat der Galiläer Judas in den Tagen der Schatzung auf und brachte eine Volksschar dazu, unter seiner Führung einen Aufruhr zu machen; auch er kam um, und alle, die ihm folgten, wurden zerstreut.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.38|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|38|Und jetzt sage ich euch: Stehet von diesen Leuten ab und lasset sie gewähren! Denn sollte dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammen, so wird es zunichte werden;|ZUE1931|Public Domain ACT.5.39|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|39|stammt es aber von Gott, so werdet ihr sie nicht vernichten können. Ihr möchtet sonst sogar als solche erfunden werden, die wider Gott streiten. Da stimmten sie ihm zu.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.40|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|40|Und sie riefen die Apostel herbei, liessen sie schlagen und geboten ihnen, nicht zu reden auf Grund des Namens Jesu, und liessen sie frei.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.41|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|41|Sie nun gingen freudig vom Hohen Rat fort, weil sie gewürdigt worden waren, für den Namen (Jesu) Schmach zu leiden.|ZUE1931|Public Domain ACT.5.42|NT|44|Apostelgeschichte|5||0|42|Und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und Haus für Haus zu lehren und das Evangelium von Jesus dem Christus zu predigen.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.1|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|1|ALS aber in diesen Tagen die Zahl der Jünger sich mehrte, entstand ein Murren der griechisch redenden gegen die einheimischen, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.2|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|2|Da beriefen die Zwölf die Menge der Jünger und sagten: Es ist nicht angemessen, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und bei den Tischen Dienst tun.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.3|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|3|Sehet euch aber, ihr Brüder, nach sieben Männern aus eurer Mitte um, mit gutem Zeugnis, voll Geist und Weisheit, die wir für dieses Geschäft einsetzen können;|ZUE1931|Public Domain ACT.6.4|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|4|wir jedoch wollen beim Gebet und beim Dienst des Wortes verharren.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.5|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|5|Und die Rede gefiel der ganzen Menge, und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, einen Judengenossen aus Antiochia.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.6|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|6|Diese stellten sie vor die Apostel, und nachdem sie gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.7|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|7|Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem sehr, und eine grosse Menge der Priester wurden dem Glauben gehorsam.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.8|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|8|STEPHANUS aber, voll Gnade und Kraft, tat grosse Wunder und Zeichen unter dem Volke.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.9|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|9|Es traten aber einige von denen aus der Synagoge, welche die der Libertiner und Cyrenäer und Alexandriner genannt wird, und von denen aus Cilicien und Asia auf und disputierten mit Stephanus.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.10|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|10|Und sie vermochten der Weisheit und dem Geiste, womit er redete, nicht zu widerstehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.11|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|11|Da stifteten sie Männer an, die aussagten: Wir haben ihn Lästerreden wider Mose und Gott führen hören.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.12|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|12|Und sie reizten das Volk und die Ältesten und die Schriftgelehrten auf und traten auf ihn zu, rissen ihn mit sich fort und führten ihn vor den Hohen Rat.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.13|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|13|Und sie stellten falsche Zeugen, die aussagten: Dieser Mensch hört nicht auf, Reden wider die heilige Stätte und das Gesetz zu führen.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.14|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|14|Denn wir haben ihn sagen hören: Dieser Jesus, der Nazoräer, wird diese Stätte zerstören und die Gebräuche ändern, die uns Mose überliefert hat.|ZUE1931|Public Domain ACT.6.15|NT|44|Apostelgeschichte|6||0|15|Und alle, die im Hohen Rate sassen, blickten ihn an und sahen sein Angesicht (verklärt) wie das Angesicht eines Engels.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.1|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|1|DA sagte der Hohepriester: Verhält sich dies so?|ZUE1931|Public Domain ACT.7.2|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|2|Er aber sprach: Ihr Brüder und Väter, höret! Der Gott der Herrlichkeit erschien unsrem Vater Abraham, als er in Mesopotamien war, bevor er in Haran wohnte,|ZUE1931|Public Domain ACT.7.3|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|3|"und sprach zu ihm: ""Ziehe hinweg aus deinem Lande und deiner Verwandtschaft, und komm in das Land, das ich dir zeigen werde!"""|ZUE1931|Public Domain ACT.7.4|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|4|Da zog er hinweg aus dem Lande der Chaldäer und wohnte in Haran. Und von dort liess er ihn nach dem Tode seines Vaters in dieses Land übersiedeln, in dem ihr jetzt wohnt.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.5|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|5|Und er gab ihm kein Erbteil darin, auch nicht einen Fuss breit, und verhiess, es ihm zum Besitztum zu geben und seinen Nachkommen nach ihm, obwohl er kein Kind hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.6|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|6|"Gott redete aber so: ""Seine Nachkommen werden Beisassen sein in einem fremden Lande, und man wird sie dienstbar machen und ihnen Böses zufügen vierhundert Jahre lang."|ZUE1931|Public Domain ACT.7.7|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|7|"Und über das Volk, dem sie dienen werden, will ich Gericht halten"", sprach Gott; ""und darnach werden sie ausziehen und mir dienen an diesem Orte."""|ZUE1931|Public Domain ACT.7.8|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|8|Und er gab ihm den Bund der Beschneidung. Und so zeugte er Isaak und beschnitt ihn am achten Tage, und Isaak den Jakob und Jakob die zwölf Stammväter.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.9|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|9|Und die Stammväter wurden eifersüchtig auf Joseph und verkauften ihn nach Ägypten. Und Gott war mit ihm|ZUE1931|Public Domain ACT.7.10|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|10|und befreite ihn aus allen seinen Drangsalen und gab ihm Gnade und Weisheit vor dem Pharao, dem König von Ägypten, und er setzte ihn zum Regenten ein über Ägypten und (über) sein ganzes Haus.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.11|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|11|Es kam aber eine Hungersnot über ganz Ägypten und Kanaan und grosse Drangsal, und unsre Väter fanden keine Nahrung.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.12|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|12|Als aber Jakob hörte, dass Getreide in Ägypten vorhanden war, sandte er unsre Väter das erstemal aus.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.13|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|13|Und beim zweitenmal gab sich Joseph seinen Brüdern zu erkennen, und die Herkunft Josephs wurde dem Pharao bekannt.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.14|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|14|Joseph sandte aber hin und berief seinen Vater Jakob zu sich und die ganze Verwandtschaft, an Zahl 75 Seelen.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.15|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|15|Da zog Jakob nach Ägypten hinab. Und er selbst und unsre Väter starben.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.16|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|16|Und sie wurden nach Sichem übergeführt und in der Gruft beigesetzt, die Abraham für eine Summe Geldes von den Söhnen Hemors in Sichem gekauft hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.17|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|17|Je näher aber die Zeit der Verheissung kam, die Gott dem Abraham feierlich erteilt hatte, (desto mehr) wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten,|ZUE1931|Public Domain ACT.7.18|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|18|bis ein andrer König über Ägypten aufkam, der nichts von Joseph wusste.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.19|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|19|Dieser behandelte unser Geschlecht arglistig und fügte den Vätern Böses zu, sodass sie ihre Kinder aussetzen mussten, damit sie nicht am Leben blieben.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.20|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|20|In dieser Zeit wurde Mose geboren, und er war schön vor den Augen Gottes. Und er wurde drei Monate im Hause seines Vaters aufgezogen.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.21|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|21|Nachdem er aber ausgesetzt worden war, liess ihn die Tochter des Pharao (aus dem Wasser) herauf holen und erzog ihn sich zum Sohne.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.22|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|22|Und Mose wurde in aller Weisheit der Ägypter unterrichtet; und er war mächtig in seinen Worten und Taten.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.23|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|23|Als er aber das Alter von vierzig Jahren erreicht hatte, stieg der Gedanke in ihm auf, sich nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, umzusehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.24|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|24|Und als er einen Unrecht leiden sah, wehrte er es ab und verschaffte dem Unterdrückten Rache, indem er den Ägypter erschlug.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.25|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|25|Er meinte aber, die Brüder würden es verstehen, dass ihnen Gott durch seine Hand Rettung gebe; doch sie verstanden es nicht.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.26|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|26|Und am nächsten Tage erschien er|ZUE1931|Public Domain ACT.7.27|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|27|Der aber, welcher seinem Nächsten Unrecht tat, stiess ihn von sich und sagte: Wer hat dich zum Gebieter und Richter über uns eingesetzt?|ZUE1931|Public Domain ACT.7.28|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|28|Willst du mich etwa töten, wie du gestern den Ägypter getötet hast?|ZUE1931|Public Domain ACT.7.29|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|29|Mose aber floh auf dieses Wort hin und wurde ein Beisasse im Lande Midian, wo er zwei Söhne zeugte.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.30|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|30|Und als vierzig Jahre um waren, erschien ihm in der Wüste des Berges Sinai ein Engel in der Flamme eines brennenden Dornbusches.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.31|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|31|Mose aber verwunderte sich beim Anblick der Erscheinung. Als er jedoch näher trat, um hinzusehen, erscholl die Stimme des Herrn:|ZUE1931|Public Domain ACT.7.32|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|32|"""Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs."" Da begann Mose zu zittern und wagte nicht hinzusehen."|ZUE1931|Public Domain ACT.7.33|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|33|"Aber der Herr sprach zu ihm: ""Ziehe die Schuhe von deinen Füssen; denn die Stätte, worauf du stehst, ist heiliges Land."|ZUE1931|Public Domain ACT.7.34|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|34|"Ich habe die Misshandlung meines Volkes in Ägypten wohl gesehen und habe ihr Seufzen gehört und bin herabgestiegen, um sie zu befreien. Und jetzt komm, ich will dich nach Ägypten senden."""|ZUE1931|Public Domain ACT.7.35|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|35|Diesen Mose, den sie verleugneten, indem sie sagten: Wer hat dich zum Gebieter und Richter eingesetzt? diesen hat Gott als Gebieter und als Befreier gesandt unter dem Beistand des Engels, der ihm im Dornbusch erschienen war.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.36|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|36|Dieser führte sie heraus, indem er Wunder und Zeichen tat im Lande Ägypten und im Roten Meer und in der Wüste vierzig Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.37|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|37|"Das ist der Mose, der zu den Söhnen Israels sprach: ""Einen Propheten wie mich wird euch Gott aus euren Brüdern erstehen lassen."""|ZUE1931|Public Domain ACT.7.38|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|38|Dieser ist es, der in der versammelten Gemeinde in der Wüste war mit dem Engel, der auf dem Berge Sinai zu ihm redete, und|ZUE1931|Public Domain ACT.7.39|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|39|dem unsre Väter nicht gehorsam sein wollten; vielmehr stiessen sie ihn von sich und wandten sich in ihren Herzen nach Ägypten hin.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.40|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|40|Sie sagten nämlich zu Aaron: Mache uns Götter, die vor uns herziehen sollen; denn dieser Mose, der uns aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat - wir wissen nicht, was ihm widerfahren ist.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.41|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|41|Und sie machten in jenen Tagen ein Kalb und brachten dem Götzen ein Opfer dar und freuten sich an den Werken ihrer Hände.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.42|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|42|"Da wandte sich Gott ab und gab sie dahin, dass sie dem Heer des Himmels dienten, wie im Buche der Propheten geschrieben steht: ""Habt ihr mir etwa Schlachttiere und Opfer dargebracht vierzig Jahre lang in der Wüste, Haus Israel?"|ZUE1931|Public Domain ACT.7.43|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|43|"Und ihr habt getragen das Zelt des Moloch und das Sternbildnis des Gottes Kewan, die Abbilder, die ihr gemacht habt, um sie anzubeten. Und ich werde euch wegführen über"" Babylon ""hinaus."""|ZUE1931|Public Domain ACT.7.44|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|44|Unsre Väter hatten in der Wüste das heilige Zelt, wie der, welcher zu Mose redete,|ZUE1931|Public Domain ACT.7.45|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|45|Und dieses überkamen unsre Väter und brachten es in Gemeinschaft mit Josua auch hinein in das Besitztum der Heiden, die Gott vor dem Angesicht unsrer Väter vertrieb, (und dort blieb es) bis zu den Tagen Davids.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.46|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|46|Und dieser fand Gnade vor Gott und bat, dass er für den Gott Jakobs eine Wohnung finden dürfe.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.47|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|47|Salomo aber erbaute ihm ein Haus.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.48|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|48|Doch der Höchste wohnt nicht in Bauwerken von Menschenhand, wie der Prophet sagt:|ZUE1931|Public Domain ACT.7.49|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|49|"""Der Himmel ist mein Thron, die Erde aber ist der Schemel meiner Füsse. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen - spricht der Herr - oder welches wäre die Stätte meines Wohnens?"|ZUE1931|Public Domain ACT.7.50|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|50|"Hat nicht meine Hand dies alles gemacht?"""|ZUE1931|Public Domain ACT.7.51|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|51|Ihr, die ihr halsstarrig und an Herzen und Ohren unbeschnitten seid, ihr widerstrebt allezeit dem heiligen Geist, wie eure Väter,|ZUE1931|Public Domain ACT.7.52|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|52|Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben die getötet, welche von dem Kommen des Gerechten vorher verkündigten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,|ZUE1931|Public Domain ACT.7.53|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|53|ihr, die ihr das Gesetz auf Anordnung von Engeln empfangen und es nicht gehalten habt.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.54|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|54|ALS sie aber dies hörten, wurden sie in ihren Herzen aufs äusserste empört und knirschten mit den Zähnen wider ihn.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.55|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|55|Er jedoch, erfüllt mit dem heiligen Geist, blickte zum Himmel auf und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen,|ZUE1931|Public Domain ACT.7.56|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|56|und sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.57|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|57|Sie aber schrieen mit lauter Stimme, hielten sich die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los,|ZUE1931|Public Domain ACT.7.58|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|58|stiessen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider zu den Füssen eines Jünglings namens Saulus nieder.|ZUE1931|Public Domain ACT.7.59|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|59|Und sie steinigten den Stephanus, der (den Herrn) anrief und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!|ZUE1931|Public Domain ACT.7.60|NT|44|Apostelgeschichte|7||0|60|Er kniete aber nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er dies gesprochen hatte, entschlief er.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.1|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|1|SAULUS aber hatte Wohlgefallen an seiner Tötung. Es kam aber an jenem Tage eine grosse Verfolgung über die Gemeinde in Jerusalem; und alle zerstreuten sich aufs Land in Judäa und Samarien, ausgenommen die Apostel.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.2|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|2|Den Stephanus aber bestatteten gottesfürchtige Männer, und sie erhoben eine grosse Totenklage über ihn.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.3|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|3|Saulus dagegen verwüstete die Gemeinde, indem er in die Häuser eindrang, und er schleppte Männer und Frauen fort und überlieferte sie ins Gefängnis.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.4|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|4|DIE nun, welche sich zerstreut hatten, zogen umher und verkündigten das Wort.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.5|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|5|Philippus aber kam in die (Haupt-)Stadt Samariens hinab und predigte ihnen den Christus.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.6|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|6|Die Volksmenge aber achtete einmütig auf das, was Philippus sagte, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.7|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|7|Aus vielen nämlich von denen, die unreine Geister hatten, fuhren sie unter lautem Geschrei aus; viele vom Schlag Getroffene und Lahme aber wurden geheilt.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.8|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|8|Da entstand grosse Freude in jener Stadt.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.9|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|9|Es war aber in der Stadt ein Mann mit Namen Simon, der trieb zuvor Zauberei und setzte das Volk von Samarien in Erstaunen, indem er sich für einen grossen (Mann) ausgab.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.10|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|10|Und auf ihn achteten alle, klein und gross, und sagten: Dieser ist die Kraft Gottes, die man die grosse nennt.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.11|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|11|Und zwar achteten sie auf ihn, weil er sie geraume Zeit durch seine Zaubereien in Erstaunen gesetzt hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.12|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|12|Als sie jedoch dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reiche Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigte, liessen sich Männer und Frauen taufen.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.13|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|13|Simon aber wurde ebenfalls gläubig und blieb nach seiner Taufe beständig bei Philippus; und weil er grosse Zeichen und machtvolle Taten geschehen sah, geriet er in Erstaunen.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.14|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|14|Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.15|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|15|Und diese kamen hinab und beteten für sie, dass sie den heiligen Geist empfangen möchten.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.16|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|16|Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.17|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|17|Da legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den heiligen Geist.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.18|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|18|Als aber Simon sah, dass der Geist durch die Auflegung der Hände der Apostel verliehen wurde, brachte er ihnen Geld|ZUE1931|Public Domain ACT.8.19|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|19|und sagte: Gebet auch mir diese Macht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den heiligen Geist empfängt.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.20|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|20|Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du gemeint hast, die Gabe Gottes durch Geld erkaufen zu können.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.21|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|21|Du hast weder Anteil noch Anrecht an dieser Sache, denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.22|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|22|So bekehre dich nun von dieser deiner Bosheit und bitte den Herrn, ob dir etwa der Anschlag deines Herzens vergeben werden möchte.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.23|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|23|Denn ich sehe, dass du bittere Galle und eine Fessel voll Ungerechtigkeit bist.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.24|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|24|Simon aber antwortete und sagte: Betet ihr für mich zum Herrn, dass nichts von dem über mich kommen möge, was ihr gesagt habt.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.25|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|25|Sie nun traten, nachdem sie das Wort des Herrn bezeugt und verkündigt hatten, den Rückweg nach Jerusalem an und predigten vielen Dörfern der Samariter das Evangelium.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.26|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|26|EIN Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Mache dich auf und geh gegen Mittag auf die Strasse, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt; die ist einsam.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.27|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|27|Und er machte sich auf und ging hin. Und siehe, da war ein Äthiopier, ein Hofbeamter, ein Machthaber der Kandace der Königin der Äthiopier, der ihre ganze Schatzkammer verwaltete; der war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.28|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|28|Er befand sich nun auf dem Rückweg und sass auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.29|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|29|Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hinzu und halte dich in der Nähe dieses Wagens!|ZUE1931|Public Domain ACT.8.30|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|30|Da lief Philippus hinzu und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Und er sagte: Verstehst du auch, was du liesest?|ZUE1931|Public Domain ACT.8.31|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|31|Er aber sagte: Wie sollte ich es denn können, wenn mich niemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.32|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|32|"Der Inhalt der Schriftstelle aber, die er las, war der: ""Wie ein Schaf ward er zur Schlachtung geführt, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf."|ZUE1931|Public Domain ACT.8.33|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|33|"In seiner Erniedrigung ward sein Gericht aufgehoben. Wer wird seine Nachkommenschaft aufzählen? Denn hinweggenommen von der Erde wird sein Leben."""|ZUE1931|Public Domain ACT.8.34|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|34|Der Hofbeamte aber wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt dies der Prophet? von sich selbst oder von einem andern?|ZUE1931|Public Domain ACT.8.35|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|35|Da tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.36|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|36|Als sie aber des Weges weiterzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Hofbeamte sagte: Siehe, hier ist Wasser; was hindert mich, getauft zu werden?|ZUE1931|Public Domain ACT.8.37|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|37|[Philippus aber sagte zu ihm: Wenn du aus ganzem Herzen glaubst, darf es geschehen. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.]|ZUE1931|Public Domain ACT.8.38|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|38|Und er liess den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Hofbeamte, und er taufte ihn.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.39|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|39|Als sie aber aus dem Wasser heraufgestiegen waren, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Hofbeamte sah ihn nicht mehr; denn er zog freudig seines Weges.|ZUE1931|Public Domain ACT.8.40|NT|44|Apostelgeschichte|8||0|40|Den Philippus aber fand man in Asdod, und er zog umher und predigte das Evangelium in allen Städten, bis er nach Cäsarea kam.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.1|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|1|SAULUS aber schnaubte noch|ZUE1931|Public Domain ACT.9.2|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|2|und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, um, wenn er einige Anhänger der|ZUE1931|Public Domain ACT.9.3|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|3|Während er aber dahinzog, geschah es, dass er in die Nähe von Damaskus kam, und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel her,|ZUE1931|Public Domain ACT.9.4|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|4|und er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?|ZUE1931|Public Domain ACT.9.5|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|5|Da fragte er: Wer bist du, Herr? Der aber (sprach): Ich bin Jesus, den du verfolgst. [Es ist schwer für dich, gegen den Stachel auszuschlagen.]|ZUE1931|Public Domain ACT.9.6|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|6|[Und mit Zittern und Schrecken sprach er: Herr: was willst du: dass ich tun soll? Und der Herr sagte zu ihm:] - Doch steh auf und geh hinein in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.7|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|7|Die Männer aber, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, weil sie zwar die Stimme hörten, aber niemand sahen.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.8|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|8|Da stand Saulus vom Boden auf; obgleich jedoch seine Augen geöffnet waren, sah er nichts. Sie leiteten ihn aber an der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.9|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|9|Und er konnte drei Tage lang nicht sehen und ass nicht und trank nicht.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.10|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|10|Es war aber in Damaskus ein Jünger mit Namen Ananias; zu dem sprach der Herr in einem Gesicht: Ananias! Er antwortete: Siehe, hier bin ich, Herr!|ZUE1931|Public Domain ACT.9.11|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|11|Der Herr aber|ZUE1931|Public Domain ACT.9.12|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|12|und er hat einen Mann mit Namen Ananias gesehen, der hereinkam und ihm die Hände auflegte, damit er wieder sehend würde.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.13|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|13|Ananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wieviel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.14|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|14|Und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle, die deinen Namen anrufen, zu fesseln.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.15|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|15|Aber der Herr sprach zu ihm: Geh hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und die Söhne Israels zu tragen.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.16|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|16|Denn ich werde ihm zeigen, wieviel er um meines Namens willen leiden muss.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.17|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|17|Da ging Ananias hin und trat in das Haus. Und er legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saul, der Herr, welcher dir erschienen ist auf dem Wege, den du herkamst, Jesus, hat mich gesandt, damit du wieder sehend und mit dem heiligen Geist erfüllt werdest.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.18|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|18|Und alsbald fiel es ihm von den Augen wie Schuppen, und er wurde wieder sehend und stand auf und liess sich taufen.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.19|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|19|Und er nahm Speise zu sich und kam wieder zu Kräften. Er war aber einige Tage bei den Jüngern in Damaskus|ZUE1931|Public Domain ACT.9.20|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|20|und predigte alsbald in den Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gottes sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.21|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|21|Alle aber, die ihn hörten, erstaunten und sagten: Ist das nicht der, welcher in Jerusalem die zugrunde gerichtet hat, die diesen Namen anrufen, und war er nicht dazu hierher gekommen, um sie gefesselt vor die Hohenpriester zu führen?|ZUE1931|Public Domain ACT.9.22|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|22|Saulus aber wurde|ZUE1931|Public Domain ACT.9.23|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|23|Nach Verlauf einer Reihe von Tagen aber beratschlagten die Juden miteinander, ihn zu töten;|ZUE1931|Public Domain ACT.9.24|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|24|ihr Anschlag wurde jedoch dem Saulus kund. Sie bewachten indessen auch die Tore Tag und Nacht in der Absicht, ihn zu töten.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.25|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|25|Da nahmen ihn die Jünger und liessen ihn bei Nacht durch eine Öffnung in der Mauer hinab, indem sie ihn in einem Korb hinunterschafften.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.26|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|26|Als er aber nach Jerusalem gekommen war, versuchte er, sich den Jüngern anzuschliessen; und alle fürchteten ihn, weil sie nicht glaubten, dass er ein Jünger sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.27|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|27|Barnabas jedoch nahm ihn auf, führte ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie er auf dem Wege den Herrn gesehen und dass er zu ihm geredet habe und wie er in Damaskus freimütig im Namen Jesu aufgetreten sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.28|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|28|Und er ging in Jerusalem mit ihnen aus und ein, indem er im Namen des Herrn mit allem Freimut auftrat.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.29|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|29|Und er redete und disputierte mit den griechisch sprechenden Juden; sie aber machten einen Anschlag, ihn zu töten.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.30|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|30|Als es jedoch die Brüder erfuhren, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und sandten ihn hinweg nach Tarsus.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.31|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|31|So hatte nun die Gemeinde in ganz Judäa und Galiläa und Samarien Frieden, indem sie sich aufbaute und wandelte in der Furcht des Herrn; und sie mehrte sich durch den Zuspruch des heiligen Geistes.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.32|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|32|ES begab sich aber, dass Petrus, als er bei allen umherzog, auch zu den Heiligen hinabkam, die in Lydda wohnten.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.33|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|33|Dort fand er einen Menschen mit Namen Äneas, der seit acht Jahren gelähmt war und zu Bette lag.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.34|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|34|Und Petrus sprach zu ihm: Äneas, dich heilt Jesus Christus; steh auf und mache dir dein Bett! Und alsbald stand er auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.35|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|35|Und alle Bewohner von Lydda und (der Landschaft) Saron sahen ihn, und sie bekehrten sich zum Herrn.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.36|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|36|In Joppe aber war eine Jüngerin mit Namen Tabitha, was in|ZUE1931|Public Domain ACT.9.37|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|37|Es begab sich nun in jenen Tagen, dass sie krank wurde und starb; und man wusch sie und legte sie in ein Obergemach.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.38|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|38|Weil aber Lydda nahe bei Joppe ist, sandten die Jünger auf die Kunde, dass Petrus dort sei, zwei Männer zu ihm und liessen ihn bitten: Zögere nicht, zu uns herüberzukommen!|ZUE1931|Public Domain ACT.9.39|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|39|Da machte sich Petrus auf und ging mit ihnen. Und als er angekommen war, führten sie ihn in das Obergemach hinauf; und alle Witwen traten zu ihm, weinten und zeigten ihm alle Unterkleider und Obergewänder, welche Dorkas gemacht hatte, als sie|ZUE1931|Public Domain ACT.9.40|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|40|Petrus aber hiess alle hinausgehen, kniete nieder und betete, und zu der Leiche gewandt sprach er: Tabitha, steh auf! Da öffnete sie ihre Augen, und als sie den Petrus sah, setzte sie sich auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.41|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|41|Er aber reichte ihr die Hand und liess sie aufstehen. Dann rief er die Heiligen und die Witwen und führte sie ihnen lebend zu.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.42|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|42|Das wurde in ganz Joppe kund, und viele kamen zum Glauben an den Herrn.|ZUE1931|Public Domain ACT.9.43|NT|44|Apostelgeschichte|9||0|43|Es begab sich aber, dass er eine Reihe von Tagen in Joppe bei einem gewissen Simon, einem Gerber, blieb.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.1|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|1|EIN Mann in Cäsarea aber mit Namen Cornelius, ein Hauptmann von der sogenannten italischen Kohorte|ZUE1931|Public Domain ACT.10.2|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|2|fromm und gottesfürchtig samt seinem ganzen Hause, der dem (jüdischen) Volk viele Almosen gab und allezeit zu Gott betete,|ZUE1931|Public Domain ACT.10.3|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|3|sah in einem Gesicht, etwa um die neunte Stunde des Tages, deutlich, wie ein Engel Gottes zu ihm hereinkam und zu ihm sprach: Cornelius!|ZUE1931|Public Domain ACT.10.4|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|4|Er aber blickte ihn an und sagte voll Furcht: Was ist es, Herr? Er antwortete ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind als Opfer vor Gott aufgestiegen, und er hat ihrer gedacht.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.5|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|5|Und jetzt sende Männer nach Joppe und lass einen gewissen Simon kommen, der den Zunamen Petrus trägt!|ZUE1931|Public Domain ACT.10.6|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|6|Dieser ist zu Gaste bei einem Gerber Simon, der ein Haus am Meere hat.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.7|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|7|Als nun der Engel, der zu ihm redete, hinweggegangen war, rief er zwei von seinen Sklaven und einen frommen Soldaten von denen, die ständig um ihn waren,|ZUE1931|Public Domain ACT.10.8|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|8|und nachdem er ihnen alles erzählt hatte, sandte er sie nach Joppe.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.9|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|9|Am folgenden Tage aber, als jene auf dem Wege waren und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.10|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|10|Da wurde er hungrig und verlangte zu essen. Während man nun Zurüstung traf, kam über ihn eine Verzückung.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.11|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|11|Und er sieht den Himmel geöffnet und ein Behältnis wie ein grosses leinenes Tuch herabkommen, das an seinen vier Enden auf die Erde herniedergelassen wurde;|ZUE1931|Public Domain ACT.10.12|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|12|und darin waren alle vierfüssigen und kriechenden Tiere der Erde und Vögel des Himmels.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.13|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|13|Und eine Stimme rief ihm zu: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!|ZUE1931|Public Domain ACT.10.14|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|14|Petrus aber sagte: Nicht doch, Herr, denn nie habe ich irgend etwas Gemeines und Unreines gegessen.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.15|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|15|Und eine Stimme|ZUE1931|Public Domain ACT.10.16|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|16|Dies geschah zu drei Malen, und sogleich wurde das Behältnis in den Himmel hinaufgenommen.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.17|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|17|Als aber Petrus bei sich selbst ratlos war, was wohl das Gesicht, das er gesehen hatte, bedeuten möchte, siehe, da traten die von Cornelius abgesandten Männer, die das Haus des Simon erfragt hatten, ans Tor|ZUE1931|Public Domain ACT.10.18|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|18|und erkundigten sich laut rufend, ob Simon mit dem Zunamen Petrus hier zu Gaste sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.19|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|19|Während aber Petrus über das Gesicht nachdachte, sprach der Geist: Siehe, drei Männer suchen dich.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.20|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|20|Wohlan denn, mache dich auf, steige hinab und ziehe ohne Bedenken mit ihnen; denn ich habe sie gesandt.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.21|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|21|Da stieg Petrus zu den Männern hinab und sagte: Siehe, ich bin der, den ihr sucht. Was ist der Grund, weshalb ihr hier seid?|ZUE1931|Public Domain ACT.10.22|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|22|Sie aber sagten: Cornelius, ein Hauptmann, ein gerechter und gottesfürchtiger Mann und von gutem Ruf beim ganzen Volk der Juden, hat von einem heiligen Engel die Weisung empfangen, dich in sein Haus kommen zu lassen und zu hören, was du zu sagen hast.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.23|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|23|Er rief sie nun herein und beherbergte sie. Am folgenden Tage aber machte er sich auf und zog mit ihnen, und einige von den Brüdern aus Joppe gingen mit ihm.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.24|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|24|Und am folgenden Tage kam er nach Cäsarea. Cornelius aber erwartete sie, nachdem er seine Verwandten und die nächsten Freunde zusammengerufen hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.25|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|25|Als nun Petrus (ins Haus) hineinging, kam ihm Cornelius entgegen, warf sich ihm zu Füssen und huldigte ihm.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.26|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|26|Petrus aber richtete ihn auf und sagte: Steh auf! auch ich bin|ZUE1931|Public Domain ACT.10.27|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|27|Und im Gespräch mit ihm trat er ein, und er fand viele versammelt.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.28|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|28|Und er sagte zu ihnen: Ihr wisst, wie ungehörig es für einen Juden ist, mit einem Heiden zu verkehren oder zu ihm zu gehen - und mir hat Gott gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.29|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|29|Daher bin ich auch ohne Widerrede gekommen, als man nach mir schickte. Ich frage nun: Aus welchem Grunde habt ihr nach mir geschickt?|ZUE1931|Public Domain ACT.10.30|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|30|Und Cornelius sagte: Vor drei Tagen, genau um diese Zeit, betete ich in der neunten Stunde in meinem Hause. Und siehe, ein Mann trat vor mich in glänzendem Kleide|ZUE1931|Public Domain ACT.10.31|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|31|und sagte: Cornelius, dein Gebet ist erhört und deiner Almosen ist vor Gott gedacht worden.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.32|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|32|Darum sende nach Joppe und lass Simon, der den Zunamen Petrus trägt, herbeirufen; dieser ist zu Gaste im Hause des Simon, eines Gerbers, am Meer.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.33|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|33|Sofort habe ich nun zu dir geschickt, und du hast wohl daran getan, dass du gekommen bist. So sind wir denn jetzt alle vor Gott zugegen, um alles zu hören, was dir vom Herrn aufgetragen ist.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.34|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|34|Da tat Petrus den Mund auf und sprach: In Wahrheit werde ich inne, dass Gott nicht die Person ansieht,|ZUE1931|Public Domain ACT.10.35|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|35|sondern|ZUE1931|Public Domain ACT.10.36|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|36|Das Wort, das er den Söhnen Israels gesandt hat, indem er Frieden verkündigen liess durch Jesus Christus - dieser ist Herr über alle -|ZUE1931|Public Domain ACT.10.37|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|37|ihr kennt es, (ich meine) die Sache, die im ganzen jüdischen Lande geschehen ist:|ZUE1931|Public Domain ACT.10.38|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|38|Jesus von Nazareth, wie ihn Gott mit heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, der umherzog beginnend von Galiläa aus nach der Taufe, die Johannes predigte, und|ZUE1931|Public Domain ACT.10.39|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|39|Und wir sind Zeugen alles dessen, was er im Lande der Juden und in Jerusalem getan hat; ihn haben sie denn auch ans Holz gehängt und getötet.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.40|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|40|Diesen hat Gott am dritten Tage auferweckt und hat ihn sichtbar werden lassen,|ZUE1931|Public Domain ACT.10.41|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|41|nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott vorher erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben nach seiner Auferstehung von den Toten.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.42|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|42|Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er der von Gott bestimmte Richter der Lebendigen und der Toten ist.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.43|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|43|Für diesen legen alle Propheten Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfangen werde.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.44|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|44|Noch während Petrus diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die das Wort hörten.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.45|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|45|Und die Gläubigen aus der Beschneidung, so viele ihrer mit Petrus gekommen waren, erstaunten, dass die Gabe des heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen worden war.|ZUE1931|Public Domain ACT.10.46|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|46|Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott hoch preisen. Da begann Petrus:|ZUE1931|Public Domain ACT.10.47|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|47|Kann etwa jemand das Wasser verweigern, dass diese nicht getauft würden, die den heiligen Geist empfangen haben wie auch wir?|ZUE1931|Public Domain ACT.10.48|NT|44|Apostelgeschichte|10||0|48|Und er ordnete an, dass sie getauft würden im Namen Jesu Christi. Da baten sie ihn, einige Tage zu bleiben.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.1|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|1|DIE Apostel nun und die Brüder, die in Judäa waren, hörten, dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.2|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|2|Als aber Petrus nach Jerusalem hinaufkam, stritten die aus der Beschneidung mit ihm|ZUE1931|Public Domain ACT.11.3|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|3|und sagten: Du bist zu unbeschnittenen Männern hineingegangen und hast mit ihnen gegessen.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.4|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|4|Petrus aber fing an und legte es ihnen der Reihe nach dar, indem er sagte:|ZUE1931|Public Domain ACT.11.5|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|5|Ich war in der Stadt Joppe im Gebet; da sah ich in der Verzückung ein Gesicht, ein herabkommendes Behältnis wie ein grosses leinenes Tuch, das an seinen vier Enden aus dem Himmel herniedergelassen wurde, und es kam bis zu mir.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.6|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|6|Und als ich meinen Blick darauf richtete, beobachtete ich und sah die vierfüssigen Tiere der Erde und die wilden und die kriechenden Tiere und die Vögel des Himmels.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.7|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|7|Ich hörte aber auch eine Stimme, die zu mir sprach: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!|ZUE1931|Public Domain ACT.11.8|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|8|Da sagte ich: Nicht doch, Herr, denn Gemeines oder Unreines ist nie in meinen Mund gekommen.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.9|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|9|Aber eine Stimme aus dem Himmel begann zum zweitenmal: Was Gott für rein erklärt hat, das erkläre du nicht für gemein!|ZUE1931|Public Domain ACT.11.10|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|10|Dies geschah zu drei Malen; und alles wurde wieder in den Himmel hinaufgezogen.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.11|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|11|Und siehe, alsbald traten drei Männer auf das Haus zu, worin wir waren; die waren von Cäsarea her zu mir gesandt.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.12|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|12|Da hiess mich der Geist mit ihnen ziehen, ohne einen Unterschied zu machen. Aber auch diese sechs Brüder kamen mit mir, und wir gingen in das Haus des Mannes hinein.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.13|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|13|Er berichtete uns nun, wie er den Engel gesehen habe, der in seinem Hause stand und sagte: Sende nach Joppe und lass Simon mit dem Zunamen Petrus kommen,|ZUE1931|Public Domain ACT.11.14|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|14|und er wird Worte zu dir reden, durch welche du gerettet werden wirst und dein ganzes Haus.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.15|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|15|Während ich aber anfing zu reden, fiel der heilige Geist auf sie wie im Anfang auch auf uns.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.16|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|16|Da erinnerte ich mich an das Wort des Herrn, wie er sagte: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit heiligem Geist getauft werden.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.17|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|17|Wenn nun Gott ihnen, nachdem sie an den Herrn Jesus Christus gläubig geworden waren, die gleiche Gabe geschenkt hatte wie uns, wer war ich, dass ich vermocht hätte, Gott zu wehren?|ZUE1931|Public Domain ACT.11.18|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|18|Als sie aber dies hörten, beruhigten sie sich, und sie priesen Gott, indem sie sagten: Also auch den Heiden hat Gott die Busse zum Leben verliehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.19|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|19|DIE nun, welche sich zerstreut hatten infolge der Drangsal, die des Stephanus wegen entstanden war, zogen bis nach Phönizien und Cypern und Antiochia, und sie verkündigten das Wort niemandem als nur Juden.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.20|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|20|Es gab aber unter ihnen einige Männer aus Cypern und Cyrene, die, als sie nach Antiochia kamen, auch zu den Griechen redeten, indem sie das Evangelium von dem Herrn Jesus verkündigten.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.21|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|21|Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine grosse Zahl, die zum Glauben kam, bekehrte sich zum Herrn.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.22|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|22|Die Kunde über sie kam aber der Gemeinde in Jerusalem zu Ohren, und sie entsandten Barnabas nach Antiochia.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.23|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|23|Und als er hinkam und die Gnade Gottes sah, freute er sich. Und er ermahnte alle, mit entschlossenem Herzen beim Herrn zu verharren;|ZUE1931|Public Domain ACT.11.24|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|24|denn er war ein trefflicher Mann und voll heiligen Geistes und Glaubens. Und viel Volk wurde für den Herrn hinzugetan.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.25|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|25|Er ging aber hinweg nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.26|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|26|Und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Es fügte sich aber, dass sie sogar ein ganzes Jahr lang in der Gemeinde zusammenkamen und viel Volk lehrten und dass zuerst in Antiochia die Jünger Christen genannt wurden.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.27|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|27|IN diesen Tagen aber kamen von Jerusalem Propheten nach Antiochia hinab.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.28|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|28|Einer von ihnen nun mit Namen Agabus trat auf und tat kraft des Geistes kund, dass eine grosse Hungersnot über den ganzen Erdkreis kommen müsse die denn auch unter Claudius eintrat.|ZUE1931|Public Domain ACT.11.29|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|29|Die Jünger aber beschlossen, dass ein jeder von ihnen, je nachdem er es vermochte, den Brüdern, die in Judäa wohnten,|ZUE1931|Public Domain ACT.11.30|NT|44|Apostelgeschichte|11||0|30|und das taten sie auch, indem sie es durch die Hand von Barnabas und Saulus an die Ältesten abschickten.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.1|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|1|UM jene Zeit aber legte der König Herodes Hand an, um einigen von denen, die zur Gemeinde gehörten, Böses zuzufügen.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.2|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|2|So liess er Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert hinrichten.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.3|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|3|Als er nun sah, dass es den Juden gefiel, liess er auch noch Petrus gefangennehmen. Es waren aber die Tage der ungesäuerten Brote.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.4|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|4|Und nachdem er sich seiner bemächtigt hatte, liess er ihn ins Gefängnis setzen und übergab ihn vier Abteilungen von je vier Soldaten zur Bewachung in der Absicht, ihn nach dem Passa dem Volke vorzuführen.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.5|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|5|So wurde Petrus nun im Gefängnis verwahrt; von der Gemeinde aber wurde inständig für ihn zu Gott gebetet.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.6|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|6|Als ihn aber Herodes vorführen lassen wollte, schlief Petrus in jener Nacht, mit zwei Ketten gefesselt, zwischen zwei Soldaten, und Wächter vor der Türe bewachten das Gefängnis.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.7|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|7|Und siehe, ein Engel des Herrn trat hinzu, und ein Licht leuchtete in dem Gelass auf. Er gab aber dem Petrus einen Schlag an die Seite, weckte ihn und sagte: Steh eilends auf! Und die Ketten fielen ihm von den Händen ab.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.8|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|8|Darauf sagte der Engel zu ihm: Gürte dich und binde dir die Sandalen unter! Da tat er dies. Und er sagte zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir!|ZUE1931|Public Domain ACT.12.9|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|9|Und er ging hinaus und folgte ihm, und er wusste nicht, dass das, was durch den Engel geschah, Wirklichkeit war, sondern er meinte eine Erscheinung zu sehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.10|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|10|Als sie aber durch die erste Wache und durch die zweite hindurchgegangen waren, kamen sie an das eiserne Tor, das in die Stadt führt, und dieses tat sich ihnen von selbst auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Gasse vorwärts, und alsbald schied der Engel von ihm.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.11|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|11|Da kam Petrus zu sich selbst und sagte: Jetzt weiss ich in Wahrheit, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Hand des Herodes und|ZUE1931|Public Domain ACT.12.12|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|12|Und als er sich besonnen hatte, ging er zum Hause der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Zunamen Markus, wo viele versammelt waren und beteten.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.13|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|13|Als er aber an die Türe des Vorhofes klopfte, kam eine Magd mit Namen Rhode herbei, um zu öffnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.14|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|14|Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, tat sie in ihrer Freude das Tor nicht auf, sondern lief hinein und meldete, Petrus stehe vor dem Tore.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.15|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|15|Sie aber sagten zu ihr: Du bist von Sinnen. Doch sie versicherte, es sei so. Da sagten sie: Es ist sein Engel.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.16|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|16|Petrus aber fuhr beharrlich fort, zu klopfen. Als sie nun öffneten, sahen sie ihn und waren ausser sich vor Erstaunen.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.17|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|17|Da winkte er ihnen mit der Hand, zu schweigen, und erzählte ihnen, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis herausgeführt habe, und sagte: Meldet dies dem Jakobus und den Brüdern! Dann ging er fort und begab sich an einen andern Ort.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.18|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|18|Nachdem es aber Tag geworden war, gab es bei den Soldaten eine nicht geringe Bestürzung, was wohl aus Petrus geworden sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.19|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|19|Als ihn nun Herodes holen lassen wollte und nicht fand, nahm er die Wächter ins Verhör und befahl, sie (zur Hinrichtung) abzuführen. Und er begab sich aus Judäa nach Cäsarea hinab und hielt sich dort auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.20|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|20|ER war aber heftig erbittert gegen die Bewohner von Tyrus und Sidon. Da kamen sie einmütig zu ihm, und nachdem sie Blastus, den Kammerherrn des Königs, gewonnen hatten, baten sie um Frieden, weil ihr Land aus dem des Königs seine Nahrungszufuhr bekam.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.21|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|21|An einem festgesetzten Tage nun zog Herodes ein Königsgewand an, nahm auf der Rednerbühne Platz und hielt in öffentlicher Volksversammlung eine Rede an sie.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.22|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|22|Das Volk aber rief beifällig: Eines Gottes Stimme und nicht eines Menschen!|ZUE1931|Public Domain ACT.12.23|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|23|Auf der Stelle aber schlug ihn ein Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab; und er wurde von Würmern zerfressen und verschied.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.24|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|24|Das Wort des Herrn jedoch wuchs und mehrte sich.|ZUE1931|Public Domain ACT.12.25|NT|44|Apostelgeschichte|12||0|25|Barnabas aber und Saulus kehrten von Jerusalem zurück, nachdem sie die Hilfeleistung vollbracht hatten. Und sie nahmen Johannes mit dem Zunamen Markus mit sich.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.1|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|1|ES waren aber zu Antiochia in der dortigen Gemeinde Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Lucius aus Cyrene und Manahen, ein Jugendgefährte des Fürsten Herodes, und Saulus.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.2|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|2|Als sie nun dem Herrn Gottesdienst hielten und fasteten, sprach der heilige Geist: Sondert mir doch den Barnabas und Saulus zu dem Werke aus, zu dem ich sie herbeigerufen habe!|ZUE1931|Public Domain ACT.13.3|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|3|Da fasteten sie und beteten, legten ihnen die Hände auf und verabschiedeten sie.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.4|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|4|Sie nun zogen, vom heiligen Geist ausgesandt, nach Seleucia hinab und fuhren von da zu Schiff nach Cypern.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.5|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|5|Und als sie nach Salamis gekommen waren, verkündigten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Sie hatten aber auch Johannes zum Diener.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.6|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|6|NACHDEM sie aber die ganze Insel bis nach Paphos durchzogen hatten, fanden sie einen jüdischen Zauberer, einen falschen Propheten, namens Barjesus,|ZUE1931|Public Domain ACT.13.7|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|7|der sich im Gefolge des Statthalters Sergius Paulus, eines einsichtigen Mannes, befand. Dieser liess Barnabas und Saulus zu sich rufen und verlangte das Wort Gottes zu hören.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.8|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|8|Es trat ihnen aber Elymas der Zauberer denn so wird sein Name übersetzt entgegen und suchte den Statthalter vom Glauben abzuhalten.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.9|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|9|Saulus aber, der auch Paulus heisst, blickte ihn an, erfüllt mit dem heiligen Geist,|ZUE1931|Public Domain ACT.13.10|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|10|und sprach: O du, voll von aller List und aller Schurkerei, Sohn des Teufels, Feind aller Gerechtigkeit! wirst du nicht aufhören, die geraden Wege des Herrn zu durchkreuzen?|ZUE1931|Public Domain ACT.13.11|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|11|Und jetzt siehe, die Hand des Herrn kommt über dich, und du wirst blind sein und die Sonne nicht sehen bis zu einer gewissen Zeit. Sogleich aber fiel Dunkel und Finsternis auf ihn, und er tappte umher und suchte Leute, die ihn führen könnten.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.12|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|12|Da wurde der Statthalter gläubig, als er sah, was geschehen war; denn er erstaunte über die Lehre des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.13|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|13|PAULUS und seine Gefährten aber segelten von Paphos weg und kamen nach Perge in Pamphylien. Da trennte sich Johannes von ihnen und kehrte nach Jerusalem zurück.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.14|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|14|Sie jedoch zogen von Perge weiter und gelangten nach Antiochia in Pisidien; und sie gingen am Sabbattag in die Synagoge und setzten sich.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.15|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|15|Nach der Vorlesung aus dem Gesetz und den Propheten aber sandten die Vorsteher der Synagoge zu ihnen und liessen ihnen sagen: Ihr Brüder, habt ihr ein Wort des Zuspruchs an das Volk, so redet!|ZUE1931|Public Domain ACT.13.16|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|16|Da stand Paulus auf, winkte mit der Hand und sprach: Ihr israelitischen Männer und ihr, die ihr Gott fürchtet, höret!|ZUE1931|Public Domain ACT.13.17|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|17|Der Gott dieses Volkes Israel erwählte unsre Väter und brachte das Volk während des Aufenthaltes im Land Ägypten empor, und mit erhobenem Arm führte er sie daraus hinweg.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.18|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|18|Und etwa vierzig Jahre lang trug er sie in der Wüste,|ZUE1931|Public Domain ACT.13.19|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|19|und er vertilgte sieben Völker im Lande Kanaan und gab|ZUE1931|Public Domain ACT.13.20|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|20|Und darnach gab er|ZUE1931|Public Domain ACT.13.21|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|21|Und von da an begehrten sie einen König, und Gott gab ihnen den Saul, den Sohn des Kis, einen Mann aus dem Stamme Benjamin, vierzig Jahre lang.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.22|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|22|"Und nachdem er ihn verstossen hatte, setzte er ihnen den David zum König ein, für den er auch Zeugnis gab und sprach: ""Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen erfunden, der allen meinen Willen tun wird."""|ZUE1931|Public Domain ACT.13.23|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|23|Aus seiner Nachkommenschaft hat Gott für Israel gemäss der Verheissung Jesus als Heiland hervorgehen lassen,|ZUE1931|Public Domain ACT.13.24|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|24|nachdem Johannes vor dessen Auftreten dem ganzen Volk Israel gepredigt hatte, man solle sich taufen lassen auf Grund der Busse.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.25|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|25|Als aber Johannes der Vollendung seines Laufes nahe war, sprach er: Wofür ihr mich halten möchtet, das bin ich nicht, sondern siehe, es kommt einer nach mir, dem ich nicht würdig bin, die Schuhe von den Füssen loszubinden.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.26|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|26|Ihr Brüder, Söhne des Geschlechtes Abrahams, und die (Heiden) unter euch, die Gott fürchten, zu uns ist das Wort von diesem Heil gesandt.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.27|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|27|Denn die, welche in Jerusalem wohnen, und ihre Oberen haben diesen nicht erkannt und so auch die Stimmen der Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, durch ihr Urteil erfüllt;|ZUE1931|Public Domain ACT.13.28|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|28|und obgleich sie keinen Grund zu einem Todesurteil fanden, begehrten sie von Pilatus, dass er hingerichtet werde.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.29|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|29|Nachdem sie nun alles vollendet hatten, was über ihn geschrieben steht, nahmen sie ihn vom Holze herab und legten ihn in eine Gruft.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.30|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|30|Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.31|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|31|Und er erschien mehrere Tage hindurch denen, die mit ihm aus Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren, die jetzt dem Volk gegenüber seine Zeugen sind.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.32|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|32|Und wir verkündigen euch das Evangelium von der an die Väter ergangenen Verheissung,|ZUE1931|Public Domain ACT.13.33|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|33|"dass Gott diese für uns, ihre Kinder, erfüllt hat, indem er Jesus auftreten liess, wie auch im ersten Psalm geschrieben steht: ""Mein Sohn bist du, / ich habe dich heute gezeugt."""|ZUE1931|Public Domain ACT.13.34|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|34|Dass er ihn aber|ZUE1931|Public Domain ACT.13.35|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|35|"Und daher sagt er auch an einer andern Stelle: ""Du wirst nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sieht."""|ZUE1931|Public Domain ACT.13.36|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|36|Denn David ist, nachdem er seinem Geschlecht gedient hatte, nach dem Ratschluss Gottes entschlafen und zu seinen Vätern versammelt worden und hat die Verwesung gesehen;|ZUE1931|Public Domain ACT.13.37|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|37|der aber, den Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.38|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|38|So sei euch nun kund, ihr Brüder, dass euch durch diesen Vergebung der Sünden verkündigt wird;|ZUE1931|Public Domain ACT.13.39|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|39|und von allem, wovon ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerechtgesprochen werden konntet, wird durch diesen jeder, der glaubt, gerechtgesprochen.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.40|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|40|So sehet nun zu, dass nicht über euch kommt, was in den Propheten gesagt ist:|ZUE1931|Public Domain ACT.13.41|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|41|"""Sehet, ihr Verächter, und verwundert euch und werdet zunichte! denn ich tue ein Werk in euren Tagen, ein Werk, das ihr nicht glauben werdet, wenn es euch jemand erzählt."""|ZUE1931|Public Domain ACT.13.42|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|42|Als sie aber hinausgingen, baten die Leute, dass ihnen diese Worte am nächsten Sabbat|ZUE1931|Public Domain ACT.13.43|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|43|Und nachdem sich die Versammlung in der Synagoge aufgelöst hatte, folgten viele von den Juden und den Judengenossen, die Gott verehrten, dem Paulus und dem Barnabas nach, die zu ihnen redeten und sie zu bestimmen suchten, bei der Gnade Gottes zu verharren.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.44|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|44|AM folgenden Sabbat aber versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort Gottes zu hören.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.45|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|45|Als jedoch die Juden die Volksmenge sahen, wurden sie mit Eifersucht erfüllt und widersprachen dem, was Paulus sagte, und lästerten.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.46|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|46|Und Paulus und Barnabas sagten freimütig: Euch zuerst musste das Wort Gottes verkündigt werden; da ihr es von euch stosst und euch des ewigen Lebens selbst nicht für würdig achtet, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.47|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|47|"Denn so hat uns der Herr geboten: ""Ich habe dich zum Licht der Heiden gesetzt, damit du zum Heil gereichest bis an das Ende der Erde."""|ZUE1931|Public Domain ACT.13.48|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|48|Als es aber die Heiden hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und so viele zum ewigen Leben bestimmt waren, wurden gläubig.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.49|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|49|Das Wort des Herrn aber verbreitete sich durch das ganze Land.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.50|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|50|Die Juden jedoch reizten die angesehenen|ZUE1931|Public Domain ACT.13.51|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|51|Da schüttelten sie den Staub von ihren Füssen (zum Zeugnis) wider sie und zogen nach Ikonium.|ZUE1931|Public Domain ACT.13.52|NT|44|Apostelgeschichte|13||0|52|Und die Jünger wurden mit Freude und heiligem Geist erfüllt.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.1|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|1|ES geschah aber in Ikonium, dass sie gleichfalls in die Synagoge der Juden gingen und so redeten, dass eine grosse Menge sowohl von Juden als von Griechen gläubig wurde.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.2|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|2|Doch die Juden, die ungehorsam geblieben waren, erregten und erbitterten die Gemüter der Heiden gegen die Brüder.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.3|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|3|Sie hielten sich nun geraume Zeit|ZUE1931|Public Domain ACT.14.4|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|4|Aber die Menge in der Stadt spaltete sich, und die einen waren mit den Juden, die andern mit den Aposteln.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.5|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|5|Als sich jedoch ein Ansturm der Heiden und Juden samt ihren Oberen erhob, um sie zu misshandeln und zu steinigen,|ZUE1931|Public Domain ACT.14.6|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|6|entflohen sie, da sie es inne wurden, in die Städte Lykaoniens Lystra und Derbe und in die umliegende Landschaft,|ZUE1931|Public Domain ACT.14.7|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|7|und dort verkündigten sie das Evangelium.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.8|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|8|UND in Lystra sass ein Mann ohne Kraft in den Füssen, lahm von Mutterleib an, der nie hatte gehen können.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.9|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|9|Dieser hörte den Paulus reden; und als der ihn anblickte und sah, dass er den Glauben hatte, er könne gesund werden,|ZUE1931|Public Domain ACT.14.10|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|10|sprach er mit lauter Stimme: Stelle dich aufrecht auf deine Füsse! Und er sprang auf und ging umher.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.11|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|11|Und als die Volksmenge sah, was Paulus getan hatte, erhoben sie ihre Stimme und sagten auf lykaonisch: Die Götter sind den Menschen ähnlich geworden und zu uns herabgestiegen.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.12|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|12|Und sie nannten den Barnabas Zeus, den Paulus aber Hermes, weil er der Wortführer war.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.13|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|13|Und der Priester des vor der Stadt befindlichen (Tempels des) Zeus brachte Ochsen und Kränze an die Tore und wollte samt der Volksmenge opfern.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.14|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|14|Als die Apostel Barnabas und Paulus das hörten, zerrissen sie ihre Kleider, sprangen unter das Volk heraus und riefen laut:|ZUE1931|Public Domain ACT.14.15|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|15|Ihr Männer, was macht ihr da? Auch wir sind Menschen von gleicher Art wie ihr, und wir verkündigen euch das Evangelium, dass ihr euch von diesen nichtigen Dingen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel gemacht hat und die Erde und das Meer und alles, was darin ist,|ZUE1931|Public Domain ACT.14.16|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|16|der in den vergangenen Zeiten alle Heiden hat ihre Wege gehen lassen;|ZUE1931|Public Domain ACT.14.17|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|17|und doch hat er sich nicht unbezeugt gelassen als Wohltäter, indem er euch vom Himmel herab Regen und fruchtbare Zeiten gab, wodurch er eure Herzen mit Speise und Freude erfüllte.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.18|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|18|Und durch diese Worte konnten sie die Volksmenge kaum davon abbringen, ihnen zu opfern.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.19|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|19|Aus Antiochia und Ikonium aber kamen Juden herbei; die überredeten die Volksmenge, steinigten den Paulus und schleiften ihn vor die Stadt hinaus in der Meinung, er sei tot.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.20|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|20|Als ihn aber die Jünger umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein. Und am folgenden Tage zog er mit Barnabas hinweg nach Derbe.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.21|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|21|UND als sie dieser Stadt das Evangelium gepredigt und viele zu Jüngern gemacht hatten, kehrten sie nach Lystra, nach Ikonium und nach Antiochia zurück|ZUE1931|Public Domain ACT.14.22|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|22|und stärkten die Seelen der Jünger, sprachen ihnen zu, im Glauben zu verharren, und (sagten,) dass wir durch viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen müssen.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.23|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|23|Nachdem sie ihnen aber in jeder Gemeinde Älteste erwählt hatten, empfahlen sie sie unter Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.24|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|24|Und sie durchzogen Pisidien und kamen nach Pamphylien;|ZUE1931|Public Domain ACT.14.25|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|25|und nachdem sie in Perge das Wort verkündigt hatten, zogen sie nach Attalia hinab,|ZUE1931|Public Domain ACT.14.26|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|26|und von da fuhren sie zu Schiff nach Antiochia, von wo aus sie der Gnade Gottes empfohlen worden waren zu dem Werke, das sie|ZUE1931|Public Domain ACT.14.27|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|27|Als sie aber angekommen waren und die Gemeinde versammelt hatten, erzählten sie, wie grosse Dinge Gott,(war,) getan hatte und dass er den Heiden eine Türe zum Glauben aufgetan habe.|ZUE1931|Public Domain ACT.14.28|NT|44|Apostelgeschichte|14||0|28|Sie hielten sich aber geraume Zeit bei den Jüngern auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.1|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|1|DA kamen etliche aus Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Gebrauche des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.2|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|2|Als aber Paulus und Barnabas in nicht geringen Zwist und Streit mit ihnen gerieten, ordnete man an, Paulus und Barnabas und einige andre von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem hinaufziehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.3|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|3|Sie nun empfingen von der Gemeinde das Geleite, durchzogen Phönizien und Samarien, indem sie von der Bekehrung der Heiden erzählten, und bereiteten allen Brüdern grosse Freude.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.4|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|4|Und als sie nach Jerusalem gekommen waren, wurden sie von der Gemeinde, den Aposteln und den Ältesten empfangen und berichteten, wie grosse Dinge Gott,(war,) getan hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.5|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|5|Von der Partei der Pharisäer aber traten einige, die gläubig geworden waren, auf und sagten: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz des Mose zu halten.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.6|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|6|Und die Apostel und die Ältesten kamen zusammen, um über diese Sache zu beraten.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.7|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|7|Als sich aber viel Streit erhob, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Brüder, ihr wisst, dass Gott es sich seit alten Tagen unter euch ausersehen hat, dass durch meinen Mund die Heiden das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben kommen sollten.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.8|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|8|Und Gott, der die Herzen kennt, hat für sie Zeugnis abgelegt, indem er ihnen den heiligen Geist gab wie auch uns,|ZUE1931|Public Domain ACT.15.9|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|9|und hat keinen Unterschied zwischen uns und ihnen gemacht, nachdem er durch den Glauben ihre Herzen gereinigt hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.10|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|10|Warum versucht ihr also jetzt Gott dadurch, dass ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legen wollt, das weder unsre Väter noch wir zu tragen vermocht haben?|ZUE1931|Public Domain ACT.15.11|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|11|Vielmehr durch die Gnade des Herrn Jesus glauben wir gerettet zu werden auf dieselbe Weise wie auch jene.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.12|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|12|Die ganze Menge aber schwieg, und sie hörten Barnabas und Paulus zu, die erzählten, wie grosse Zeichen und Wunder Gott unter den Heiden durch sie getan hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.13|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|13|Als sie aber stillschwiegen, begann Jakobus: Ihr Brüder, höret mich an!|ZUE1931|Public Domain ACT.15.14|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|14|Simeon hat erzählt, wie Gott zum erstenmal darauf Bedacht genommen hat, aus Heiden ein Volk für seinen Namen zu gewinnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.15|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|15|Und damit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht:|ZUE1931|Public Domain ACT.15.16|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|16|"""Darnach will ich mich zurückwenden und wieder aufbauen die zerfallene Hütte Davids, und das Zerstörte an ihr will ich wieder aufbauen und sie wieder aufrichten,"|ZUE1931|Public Domain ACT.15.17|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|17|"damit die übrigen der Menschen den Herrn suchen, und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der Herr, der dies tut"","|ZUE1931|Public Domain ACT.15.18|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|18|was von Ewigkeit her bekannt ist.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.19|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|19|Deswegen urteile ich meinerseits, man solle denen, die sich aus den Heiden zu Gott bekehren, keine Schwierigkeiten machen,|ZUE1931|Public Domain ACT.15.20|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|20|sondern ihnen|ZUE1931|Public Domain ACT.15.21|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|21|Denn Mose hat von alten Zeiten her in jeder Stadt seine Verkündiger, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.22|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|22|DA schien es den Aposteln und den Ältesten samt der ganzen Gemeinde gut, Männer aus ihrer Mitte zu erwählen und mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, Judas mit dem Zunamen Barsabbas und Silas, führende Männer unter den Brüdern,|ZUE1931|Public Domain ACT.15.23|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|23|indem sie durch sie ein Schreiben überbringen liessen: Die Apostel und die Ältesten,|ZUE1931|Public Domain ACT.15.24|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|24|Da wir gehört haben, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag gegeben hatten, durch Reden euch erregt und eure Seelen verwirrt haben,|ZUE1931|Public Domain ACT.15.25|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|25|fanden wir mit Einmut für gut, Männer zu erwählen und zu euch zu senden mit unsren geliebten Barnabas und Paulus,|ZUE1931|Public Domain ACT.15.26|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|26|Männern, die ihr Leben für den Namen unsres Herrn Jesus Christus eingesetzt haben.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.27|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|27|Wir senden nun Judas und Silas ab, die mündlich auch ihrerseits dasselbe berichten werden.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.28|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|28|Es schien nämlich dem heiligen Geist und uns gut, euch keine weitere Last aufzulegen ausser diesen notwendigen Stücken,|ZUE1931|Public Domain ACT.15.29|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|29|dass ihr euch von Götzenopferfleisch und Blut und erstickten (Tieren) und Unzucht enthaltet; wenn ihr euch hievor in acht nehmt, wird es euch gut gehen. Lebet wohl!|ZUE1931|Public Domain ACT.15.30|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|30|Sie nun kamen, nachdem sie entlassen worden waren, nach Antiochia hinab. Und sie versammelten die Menge und übergaben das Schreiben.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.31|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|31|Als sie es aber gelesen hatten, freuten sie sich über den Zuspruch.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.32|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|32|Und Judas und Silas, die selber auch Propheten waren, sprachen den Brüdern mit vielen Worten zu und stärkten sie.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.33|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|33|Nachdem sie aber einige Zeit|ZUE1931|Public Domain ACT.15.34|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|34|[Silas aber fand für gut, dort zu bleiben.]|ZUE1931|Public Domain ACT.15.35|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|35|PAULUS aber und Barnabas hielten sich in Antiochia auf und lehrten und predigten mit noch vielen andern das Wort des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.36|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|36|Nach einigen Tagen nun sagte Paulus zu Barnabas: Lass uns doch wieder ausziehen und in jeder Stadt, wo wir das Wort des Herrn verkündigt haben, nach den Brüdern sehen, wie es um sie steht!|ZUE1931|Public Domain ACT.15.37|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|37|Barnabas aber wollte auch den Johannes mit dem Zunamen Markus mitnehmen.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.38|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|38|Paulus jedoch hielt es für recht, einen solchen Mann, der in Pamphylien von ihnen weggegangen und nicht mit ihnen zu dem Werke gezogen war, nicht mitzunehmen.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.39|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|39|Da kam es zu einem bittern Zwist, sodass sie sich voneinander trennten und Barnabas den Markus mit sich nahm und nach Cypern hinwegfuhr.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.40|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|40|Paulus aber wählte sich Silas und zog aus, von den Brüdern der Gnade des Herrn empfohlen.|ZUE1931|Public Domain ACT.15.41|NT|44|Apostelgeschichte|15||0|41|Er durchzog aber Syrien und Cilicien und stärkte die Gemeinden.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.1|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|1|ER gelangte aber auch nach Derbe und nach Lystra. Und siehe, dort war ein Jünger mit Namen Timotheus, der Sohn einer gläubigen jüdischen Frau, aber eines griechischen Vaters;|ZUE1931|Public Domain ACT.16.2|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|2|und er hatte ein gutes Zeugnis von den Brüdern in Lystra und Ikonium.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.3|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|3|Von diesem wünschte Paulus, dass er mit ihm auszöge. Und er nahm ihn und beschnitt ihn wegen der Juden, die an jenen Orten waren; denn alle wussten, dass sein Vater ein Grieche war.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.4|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|4|Als sie aber die Städte durchzogen, übergaben sie ihnen zur Befolgung die Verordnungen, die von den Aposteln und Ältesten in Jerusalem beschlossen worden waren.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.5|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|5|Die Gemeinden nun wurden im Glauben gestärkt und nahmen täglich zu an Zahl.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.6|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|6|Sie durchzogen aber das phrygische und galatische Land, da sie vom heiligen Geist gehindert worden waren, das Wort in Asia zu verkündigen.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.7|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|7|Als sie aber gegen Mysien hin gekommen waren, versuchten sie nach Bithynien zu reisen; und der Geist Jesu liess es ihnen nicht zu.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.8|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|8|Da reisten sie an Mysien vorbei und zogen hinab nach Troas.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.9|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|9|UND es erschien dem Paulus während der Nacht ein Gesicht: Ein mazedonischer Mann stand da und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!|ZUE1931|Public Domain ACT.16.10|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|10|Als er aber das Gesicht gesehen hatte, suchten wir alsbald nach Mazedonien hinwegzukommen, da wir|ZUE1931|Public Domain ACT.16.11|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|11|Da segelten wir von Troas weg und gelangten in gerader Fahrt nach Samothrake, am nächsten Tag aber nach Neapolis|ZUE1931|Public Domain ACT.16.12|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|12|und von da nach Philippi, welches eine Stadt des ersten Bezirks von Mazedonien ist, eine Koloniestadt. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.13|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|13|Und am Sabbattage gingen wir zum Tor hinaus an einen Fluss, wo nach unsrer Vermutung eine (jüdische) Gebetsstätte war, und wir setzten uns und redeten zu den Frauen, die zusammengekommen waren.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.14|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|14|UND eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; und der Herr tat ihr das Herz auf, dass sie achthatte auf das, was Paulus redete.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.15|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|15|Als sie sich aber samt ihrem Hause hatte taufen lassen, bat sie: Wenn ihr die Überzeugung gewonnen habt, dass ich an den Herrn gläubig sei, so kommet in mein Haus und bleibet! Und sie nötigte uns.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.16|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|16|Es begab sich aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, dass uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagergeist hatte und ihren Herren durch Wahrsagen grossen Gewinn verschaffte.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.17|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|17|Diese folgte dem Paulus und uns nach und schrie: Diese Menschen sind Diener des höchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.18|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|18|Dies tat sie viele Tage hindurch. Paulus aber wurde unwillig, wandte sich um und sprach zu dem Geist: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, aus ihr auszufahren! Und er fuhr aus zu ebendieser Stunde.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.19|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|19|Als aber ihre Herren sahen, dass die Hoffnung auf ihren Gewinn geschwunden war, ergriffen sie den Paulus und den Silas, schleppten sie auf den Markt vor die Oberen,|ZUE1931|Public Domain ACT.16.20|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|20|führten sie zu den Befehlshabern und sagten: Diese Menschen, welche Juden sind, bringen unsre Stadt in Erregung|ZUE1931|Public Domain ACT.16.21|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|21|und verkündigen Gebräuche, die anzunehmen oder auszuüben uns nicht erlaubt ist, da wir Römer sind.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.22|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|22|Und das Volk erhob sich ebenfalls gegen sie; und die Befehlshaber liessen ihnen die Kleider abreissen und befahlen, sie mit Ruten zu schlagen.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.23|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|23|Und nachdem sie ihnen viele Schläge hatten geben lassen, setzten sie sie gefangen und befahlen dem Kerkermeister, sie sicher zu verwahren.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.24|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|24|Der brachte sie auf solchen Befehl hin in das innere Gefängnis und schloss ihnen die Füsse in den Block.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.25|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|25|Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und sangen Gott Loblieder; und die Gefangenen hörten ihnen zu.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.26|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|26|Plötzlich aber entstand ein grosses Erdbeben, sodass die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden; da öffneten sich sofort alle Türen, und die Fesseln aller lösten sich.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.27|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|27|Als nun der Kerkermeister aus dem Schlaf erwachte und die Türen des Gefängnisses geöffnet sah, zog er das Schwert und wollte sich töten, weil er meinte, die Gefangenen seien entflohen.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.28|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|28|Doch Paulus rief mit lauter Stimme: Tue dir kein Leid an, denn wir sind alle hier.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.29|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|29|Da forderte er Licht, sprang hinein und warf sich zitternd vor Paulus und Silas nieder.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.30|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|30|Und er führte sie hinaus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, damit ich gerettet werde?|ZUE1931|Public Domain ACT.16.31|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|31|Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus gerettet werden!|ZUE1931|Public Domain ACT.16.32|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|32|Da verkündigten sie ihm samt allen, die in seinem Hause waren, das Wort des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.33|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|33|Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht zu sich und wusch ihnen die Wunden, die durch die Schläge entstanden waren; und er liess sich sogleich taufen und alle die Seinigen.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.34|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|34|Dann führte er sie hinauf in das Haus, setzte ihnen ein Mahl vor und frohlockte mit seinem ganzen Hause, dass er an Gott gläubig geworden war.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.35|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|35|Bei Tagesanbruch aber sandten die Befehlshaber die Gerichtsdiener hin mit dem Auftrag: Lass jene Menschen frei!|ZUE1931|Public Domain ACT.16.36|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|36|Der Kerkermeister berichtete dem Paulus diese Worte: Die Befehlshaber haben hergesandt, damit ihr freigelassen werdet. So gehet denn jetzt hinaus und ziehet hin in Frieden!|ZUE1931|Public Domain ACT.16.37|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|37|Paulus jedoch sagte zu ihnen: Sie haben uns, die wir Römer sind, öffentlich ohne Gerichtsurteil schlagen und ins Gefängnis setzen lassen; und jetzt wollen sie uns heimlich wegschicken? Nicht doch, sondern sie mögen selbst kommen und uns hinausführen!|ZUE1931|Public Domain ACT.16.38|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|38|Die Gerichtsdiener nun meldeten diese Worte den Befehlshabern. Da fürchteten sie sich, als sie hörten, dass sie Römer seien,|ZUE1931|Public Domain ACT.16.39|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|39|und kamen, redeten ihnen zu, führten sie hinaus und baten sie, aus der Stadt fortzugehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.16.40|NT|44|Apostelgeschichte|16||0|40|Als sie aber das Gefängnis verlassen hatten, gingen sie ins Haus der Lydia; und als sie die Brüder sahen, sprachen sie ihnen zu und zogen hinweg.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.1|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|1|NACHDEM sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie nach Thessalonich, wo eine Synagoge der Juden war.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.2|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|2|Nach seiner Gewohnheit ging Paulus zu ihnen hinein und redete zu ihnen drei Wochen hindurch auf Grund der Schriften,|ZUE1931|Public Domain ACT.17.3|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|3|indem er kundtat und darlegte, dass der Christus leiden und von den Toten auferstehen musste und dass dieser Jesus, den ich, (sprach er,) euch verkündige, der Christus sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.4|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|4|Und einige von ihnen liessen sich überzeugen und wurden dem Paulus und dem Silas (von Gott) geschenkt, dazu von den gottesfürchtigen Griechen eine grosse Menge und von den vornehmsten Frauen nicht wenige.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.5|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|5|Die Juden aber wurden eifersüchtig und nahmen einige schlechte Leute von denen, die auf dem Markte herumzustehen pflegen, mit sich, rotteten sich zusammen, machten einen Auflauf in der Stadt, rückten vor das Haus Jasons und suchten sie vor das Volk herauszuführen.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.6|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|6|Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie Jason und einige Brüder vor die Oberen der Stadt und schrieen: Diese, die den Erdkreis in Aufruhr versetzt haben, sind auch hierher gekommen;|ZUE1931|Public Domain ACT.17.7|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|7|die hat Jason aufgenommen. Und diese alle handeln gegen die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, ein andrer sei König, (nämlich) Jesus.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.8|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|8|Sie brachten aber das Volk und die Oberen der Stadt, die dies hörten, in Erregung.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.9|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|9|Und nachdem sie von Jason und den übrigen Bürgschaft erhalten hatten, liessen sie sie frei.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.10|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|10|DIE Brüder aber schickten alsbald während der Nacht Paulus und Silas hinweg nach Beröa. Und als sie angekommen waren, gingen sie in die Synagoge der Juden.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.11|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|11|Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich, und sie nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf und durchforschten täglich die Schriften, ob dies sich so verhalte.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.12|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|12|Viele nun von ihnen wurden gläubig und von den angesehenen griechischen Frauen und Männern nicht wenige.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.13|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|13|Als jedoch die Juden in Thessalonich erfuhren, dass auch in Beröa von Paulus das Wort Gottes verkündigt wurde, kamen sie auch dahin und brachten die Volksmenge in Bewegung und Erregung.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.14|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|14|Alsbald aber sandten da die Brüder den Paulus fort, damit er ans Meer ginge; und Silas und Timotheus blieben dort (in Beröa) zurück.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.15|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|15|Die nun, welche den Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen, und mit dem Auftrag an Silas und Timotheus, dass sie so bald als möglich zu ihm kommen sollten, reisten sie ab.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.16|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|16|WÄHREND aber Paulus sie in Athen erwartete, entrüstete sich sein Geist in ihm, da er sah, wie die Stadt ganz voll Götzenbilder war.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.17|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|17|Er redete nun in der Synagoge zu den Juden und den Gottesfürchtigen und auf dem Markt jeden Tag zu denen, die gerade zugegen waren.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.18|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|18|Es liessen sich aber auch einige der epikureischen und stoischen Philosophen mit ihm ein; und etliche sagten: Was will doch dieser Schwätzer sagen? andre aber: Er scheint ein Verkündiger fremder Gottheiten zu sein weil er das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung verkündigte.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.19|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|19|Und sie ergriffen ihn, führten ihn auf den Areopag und sagten: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die von dir vorgetragen wird?|ZUE1931|Public Domain ACT.17.20|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|20|Denn du bringst befremdliche Dinge vor unsre Ohren; so wollen wir nun erfahren, was das sein mag.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.21|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|21|Die Athener alle nämlich und die Fremden, die sich dort aufhielten, hatten für nichts andres Sinn, als etwas recht Neues zu sagen oder zu hören.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.22|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|22|Da trat Paulus in die Mitte des Areopags und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe an allem, dass ihr recht viel Scheu vor den Göttern habt.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.23|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|23|Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, an dem die Aufschrift stand: Dem unbekannten Gott. Was ihr nun, ohne es zu kennen, verehrt, das verkündige ich euch.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.24|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|24|Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind,|ZUE1931|Public Domain ACT.17.25|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|25|noch lässt er sich von Menschenhänden Dienst erweisen, als ob er noch etwas bedürfte, während er selbst allen Leben und Atem und alles gibt.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.26|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|26|Und er hat von einem Menschen alle Völker abstammen und sie auf dem ganzen Erdboden wohnen lassen und hat im voraus ihre Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt,|ZUE1931|Public Domain ACT.17.27|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|27|damit sie Gott suchten, ob sie ihn wohl spüren und finden möchten, da er doch nicht fern ist von einem jeden unter uns.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.28|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|28|Denn in ihm leben, weben und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Seines Geschlechts sind wir ja auch.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.29|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|29|Da wir also Gottes Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich Gold oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunst und Überlegung.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.30|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|30|Über die Zeiten der Unwissenheit nun hat Gott hinweggesehen; jetzt aber lässt er den Menschen verkündigen, dass sie alle überall Busse tun sollen,|ZUE1931|Public Domain ACT.17.31|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|31|wie er denn einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er (dafür) bestimmte. Und er hat ihn für jedermann dadurch beglaubigt, dass er ihn von den Toten auferweckt hat.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.32|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|32|Als sie aber von Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, die andern sagten: Wir wollen dich darüber ein andres Mal wieder hören.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.33|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|33|So ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg.|ZUE1931|Public Domain ACT.17.34|NT|44|Apostelgeschichte|17||0|34|Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig, unter denen auch Dionysius, ein Mitglied des Areopags, und eine Frau namens Damaris waren und andre mit ihnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.1|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|1|DARNACH schied er von Athen und kam nach Korinth.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.2|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|2|Und er fand einen aus Pontus gebürtigen Juden mit Namen Aquila, der unlängst aus Italien gekommen war, und seine Frau Priscilla auf Befehl des Claudius hatten nämlich alle Juden aus Rom wegziehen müssen. Zu ihnen ging er,|ZUE1931|Public Domain ACT.18.3|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|3|und weil er vom gleichen Handwerk war, blieb er bei ihnen und arbeitete; sie waren nämlich von Beruf Zeltmacher.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.4|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|4|Er redete aber an jedem Sabbat in der Synagoge und suchte Juden und Griechen zu überzeugen.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.5|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|5|Als nun Silas und Timotheus aus Mazedonien kamen, war Paulus ganz von der Verkündigung des Wortes in Anspruch genommen und bezeugte den Juden, dass Jesus der Christus sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.6|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|6|Als sie jedoch widerstrebten und lästerten, schüttelte er seine Kleider aus und sprach zu ihnen: Euer Blut komme über euer Haupt! Ich bin rein; von jetzt an werde ich zu den Heiden gehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.7|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|7|Und er siedelte von dort über und ging in das Haus eines gottesfürchtigen Mannes mit Namen Titius Justus, dessen Haus an die Synagoge anstiess.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.8|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|8|Crispus aber, der Vorsteher der Synagoge, wurde mit seinem ganzen Hause an den Herrn gläubig; und viele der Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und liessen sich taufen.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.9|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|9|Aber der Herr sprach in der Nacht durch ein Gesicht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht!|ZUE1931|Public Domain ACT.18.10|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|10|Denn ich bin mit dir und niemand wird dich antasten, um dir Böses zuzufügen; denn ich habe viel Volk in dieser Stadt.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.11|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|11|Er blieb aber ein Jahr und sechs Monate|ZUE1931|Public Domain ACT.18.12|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|12|Als aber Gallio Statthalter von Achaja war, traten die Juden einmütig gegen Paulus auf, führten ihn vor den Richterstuhl|ZUE1931|Public Domain ACT.18.13|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|13|und sagten: Dieser überredet die Leute, auf gesetzwidrige Weise Gott zu verehren.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.14|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|14|Wie nun Paulus den Mund öffnen wollte, sagte Gallio zu den Juden: Wenn es irgendein Verbrechen oder ein böswilliger Schurkenstreich wäre, ihr Juden, hätte ich euch billigerweise zugelassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.15|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|15|Wenn es aber Streitfragen über eine Lehre und über Namen und über das bei euch geltende Gesetz sind, mögt ihr selbst zusehen; über diese Dinge will ich nicht Richter sein.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.16|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|16|Und er wies sie vom Richterstuhl hinweg.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.17|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|17|Da ergriffen alle Sosthenes, den Vorsteher der Synagoge, und schlugen ihn vor dem Richterstuhl; und Gallio kümmerte sich um all das nicht.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.18|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|18|PAULUS aber blieb noch eine Reihe von Tagen (dort); dann nahm er von den Brüdern Abschied und fuhr hinweg nach Syrien, und mit ihm Priscilla und Aquila, nachdem er sich in Kenchreä das Haupt geschoren hatte; denn er hatte ein Gelübde.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.19|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|19|Sie gelangten nun nach Ephesus, und er liess jene dort zurück. Er selbst aber ging in die Synagoge und redete zu den Juden.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.20|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|20|Als sie jedoch baten, er möchte für längere Zeit bleiben, willigte er nicht ein,|ZUE1931|Public Domain ACT.18.21|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|21|sondern nachdem er Abschied genommen und gesagt hatte: Ich werde, so Gott will, wieder zu euch zurückkehren, segelte er von Ephesus ab.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.22|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|22|Und als er in Cäsarea ans Land gestiegen war, ging er hinauf (nach Jerusalem) und begrüsste die Gemeinde und zog|ZUE1931|Public Domain ACT.18.23|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|23|UND nachdem er einige Zeit|ZUE1931|Public Domain ACT.18.24|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|24|EIN Jude aber mit Namen Apollos, aus Alexandrien gebürtig, ein beredter Mann, der sehr bewandert war in den Schriften, kam nach Ephesus.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.25|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|25|Dieser war unterrichtet im Wege des Herrn, und feurig im Geist redete und lehrte er genau über Jesus, obschon er nur die Taufe des Johannes kannte.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.26|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|26|Und er fing an, freimütig in der Synagoge aufzutreten. Wie ihn aber Priscilla und Aquila hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes genauer aus.|ZUE1931|Public Domain ACT.18.27|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|27|Als er aber nach Achaja hinübergehen wollte, bestärkten|ZUE1931|Public Domain ACT.18.28|NT|44|Apostelgeschichte|18||0|28|denn mit Nachdruck widerlegte er öffentlich die Juden, indem er durch die Schriften bewies, dass Jesus der Christus sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.1|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|1|ES begab sich aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus die höher gelegenen Gegenden durchzog, nach Ephesus kam und|ZUE1931|Public Domain ACT.19.2|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|2|Und er sagte zu ihnen: Habt ihr, als ihr gläubig wurdet, den heiligen Geist empfangen? Sie antworteten ihm: Nein, wir haben nicht einmal gehört, ob es einen heiligen Geist gebe.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.3|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|3|Und er fragte: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe des Johannes.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.4|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|4|Da sprach Paulus: Johannes hat|ZUE1931|Public Domain ACT.19.5|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|5|Wie sie dies hörten, liessen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.6|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|6|Und nachdem ihnen Paulus die Hände aufgelegt hatte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten in Zungen und predigten aus Eingebung.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.7|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|7|Insgesamt waren es etwa zwölf Männer.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.8|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|8|ER ging aber in die Synagoge und trat drei Monate hindurch freimütig auf, indem er vom Reich Gottes redete und (die Leute davon) zu überzeugen suchte.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.9|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|9|"Als sich jedoch einige verstockten und ungehorsam waren, indem sie die Lehre vor der Menge schmähten, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab und redete täglich im Lehrsaal des Tyrannus.(Gottes)"", vgl. Apg 18:26"|ZUE1931|Public Domain ACT.19.10|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|10|Dies geschah zwei Jahre lang, sodass alle, die Asia bewohnten, das Wort des Herrn hörten, Juden sowohl als Griechen.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.11|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|11|Und nicht gewöhnliche Machttaten bewirkte Gott durch die Hände des Paulus,|ZUE1931|Public Domain ACT.19.12|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|12|sodass sogar Schweisstücher oder Lendentücher, ihm vom Leibe weg, zu den Kranken gebracht wurden und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister ausfuhren.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.13|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|13|Aber auch einige von den umherziehenden jüdischen Beschwörern unternahmen es, über denen, welche die bösen Geister hatten, den Namen des Herrn Jesus zu nennen mit den Worten: Ich beschwöre euch bei dem Jesus, den Paulus predigt.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.14|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|14|Es waren aber sieben Söhne eines gewissen Skeuas, eines jüdischen Hohenpriesters, die das taten.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.15|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|15|Der böse Geist jedoch antwortete und sagte zu ihnen: Jesus kenne ich, und von Paulus weiss ich; wer aber seid ihr?|ZUE1931|Public Domain ACT.19.16|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|16|Und der Mensch, in dem der böse Geist war, stürzte sich auf sie, überwältigte sie beide und liess seine Kraft an ihnen aus, sodass sie nackt und verwundet aus jenem Hause entflohen.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.17|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|17|Dies aber wurde allen kund, die in Ephesus wohnten, Juden sowohl als Griechen; und Furcht befiel sie alle, und der Name des Herrn Jesus wurde hoch gepriesen.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.18|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|18|Und viele von denen, die gläubig geworden waren, kamen und bekannten und erzählten ihre Taten.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.19|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|19|Viele aber von denen, welche die vorwitzigen Künste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen; und sie berechneten ihren Wert und kamen auf 50 000 Drachmen.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.20|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|20|So wuchs das Wort des Herrn mit Macht und erwies sich kräftig.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.21|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|21|Nach diesen Begebenheiten nahm sich Paulus im Geiste vor, durch Mazedonien und Achaja zu ziehen und nach Jerusalem zu reisen, und sagte: Nachdem ich dort gewesen bin, muss ich auch Rom sehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.22|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|22|Er sandte aber zwei seiner Gehilfen, Timotheus und Erastus, nach Mazedonien; er selbst hielt sich noch eine Zeitlang in Asia auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.23|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|23|UM jene Zeit aber entstand eine nicht geringe Erregung wegen der Lehre.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.24|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|24|Ein Mann nämlich mit Namen Demetrius, ein Silberschmied, verfertigte silberne Tempel der Artemis und verschaffte den Kunsthandwerkern nicht geringen Erwerb.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.25|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|25|Diese nun und die dabei beschäftigten Arbeiter versammelte er und sagte: Ihr Männer, ihr wisst, dass von diesem Gewerbe unser Wohlstand kommt.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.26|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|26|Und ihr seht und hört, dass dieser Paulus viel Volk nicht bloss von Ephesus, sondern fast von ganz Asia beredet und abwendig gemacht hat, indem er sagt, was mit Händen gemacht werde, das seien keine Götter.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.27|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|27|Aber es ist nicht nur Gefahr, dass dieses unser Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass das Heiligtum der grossen Göttin Artemis für nichts geachtet und künftig sogar ihrer Majestät Abbruch getan wird, die doch ganz Asia und der Erdkreis verehrt.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.28|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|28|Als sie das hörten und voll Zorn wurden, schrieen sie: Gross ist die Artemis der Epheser!|ZUE1931|Public Domain ACT.19.29|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|29|Und die Stadt geriet in grosse Verwirrung, und sie stürmten einmütig ins Theater und schleppten die Mazedonier Gajus und Aristarchus, die Reisegefährten des Paulus, mit.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.30|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|30|Als aber Paulus unter das Volk gehen wollte, liessen es ihm die Jünger nicht zu.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.31|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|31|Aber auch einige der Vorsteher von Asia, die ihm freundlich gesinnt waren, schickten zu ihm und liessen ihn mahnen, sich nicht ins Theater zu begeben.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.32|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|32|Die einen nun schrieen dies, die andern das; denn die Versammlung war in Verwirrung, und die Mehrzahl wusste nicht, weswegen sie zusammengekommen waren.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.33|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|33|Aus der Volksmenge heraus aber liess man Alexander (zur Rednerbühne) hinabsteigen, indem ihn die Juden vorschickten. Alexander nun winkte mit der Hand und wollte vor dem Volk eine Verteidigungsrede halten.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.34|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|34|Als sie jedoch merkten, dass er ein Jude war, erhoben sie alle miteinander die Stimme und schrieen etwa zwei Stunden lang: Gross ist die Artemis der Epheser!|ZUE1931|Public Domain ACT.19.35|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|35|Da bringt der Stadtschreiber das Volk zum Schweigen und sagt: Ihr Männer von Ephesus, wo gibt es denn einen Menschen, der nicht wüsste, dass die Stadt der Epheser die Tempelpflegerin der grossen Artemis und des vom Himmel gefallenen Bildes ist?|ZUE1931|Public Domain ACT.19.36|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|36|Da dies nun unwidersprechlich ist, müsst ihr ruhig sein und nichts Übereiltes tun.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.37|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|37|Denn ihr habt diese Männer hergeführt, die weder Tempelräuber sind noch unsre Göttin lästern.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.38|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|38|Haben nun Demetrius und die Kunsthandwerker mit ihm an jemand einen Anspruch, so werden Gerichtstage gehalten und sind Statthalter da; mögen sie einander verklagen!|ZUE1931|Public Domain ACT.19.39|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|39|Wenn ihr aber noch weiterhin etwas begehrt, wird es in der gesetzmässigen Volksversammlung erledigt werden.|ZUE1931|Public Domain ACT.19.40|NT|44|Apostelgeschichte|19||0|40|Denn wir stehen in Gefahr, des Aufruhrs angeklagt zu werden wegen des heutigen Tages, weil kein Grund vorhanden ist, mit dem wir über diese Zusammenrottung Rechenschaft ablegen könnten. Und mit diesen Worten löste er die Versammlung auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.1|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|1|NACHDEM aber der Tumult sich gelegt hatte, liess Paulus die Jünger kommen und sprach ihnen zu; dann nahm er Abschied und zog hinweg, um nach Mazedonien zu reisen.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.2|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|2|Als er aber jene Gebiete durchzogen und sie mit vielen Worten ermuntert hatte, kam er nach Griechenland.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.3|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|3|Und er brachte|ZUE1931|Public Domain ACT.20.4|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|4|Es begleiteten ihn aber Sopater, des Pyrrhus Sohn, aus Beröa, von Thessalonichern Aristarchus und Secundus, ferner Gajus aus Derbe und Timotheus, aus Asia Tychikus und Trophimus.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.5|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|5|Diese nun zogen voraus und warteten auf uns in Troas.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.6|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|6|Wir dagegen segelten nach den Tagen der ungesäuerten Brote von Philippi weg und kamen in fünf Tagen zu ihnen nach Troas, wo wir uns sieben Tage aufhielten.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.7|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|7|ALS wir uns nun am ersten Tag der Woche versammelt hatten, um das Brot zu brechen, redete Paulus zu ihnen, weil er am folgenden Tage abreisen wollte, und dehnte die Rede bis Mitternacht aus.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.8|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|8|Es waren aber viele Lampen in dem Obergemach, wo wir versammelt waren.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.9|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|9|Und ein Jüngling mit Namen Eutychus, der in der Fensteröffnung sass, wurde von tiefem Schlaf überwältigt, weil Paulus immer weiter redete, und fiel vom dritten Stockwerk hinunter und wurde tot aufgehoben.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.10|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|10|Da ging Paulus hinab, warf sich über ihn, umfasste ihn und sagte: Machet kein Getümmel, denn seine Seele ist in ihm.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.11|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|11|Darnach ging er hinauf und brach das Brot und ass; und er redete noch lange bis zum Anbruch des Tages, und dann zog er hinweg.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.12|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|12|Sie brachten aber den Knaben lebend; und sie wurden nicht wenig getröstet.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.13|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|13|WIR aber gingen voraus auf das Schiff und fuhren nach Assus, um dort den Paulus an Bord zu nehmen; denn so hatte er es angeordnet, weil er selbst zu Fuss gehen wollte.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.14|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|14|Als er aber in Assus mit uns zusammentraf, nahmen wir ihn an Bord und kamen nach Mytilene.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.15|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|15|Und von dort fuhren wir ab und kamen am nächsten Tage auf die Höhe von Chios; am andern Tage legten wir in Samos an, am darauffolgenden kamen wir nach Milet.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.16|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|16|Denn Paulus hatte beschlossen, an Ephesus vorbeizufahren, um nicht in Asia zuviel Zeit verbringen zu müssen; denn er eilte, um, wenn es ihm möglich wäre, auf den Tag des Pfingstfestes in Jerusalem zu sein.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.17|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|17|VON Milet aus aber schickte er nach Ephesus und liess die Ältesten der Gemeinde herüberrufen.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.18|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|18|Als sie nun bei ihm angekommen waren, sprach er zu ihnen: Ihr wisst, wie ich mich vom ersten Tag an, seit ich Asia betreten habe, unter euch die ganze Zeit hindurch verhalten habe,|ZUE1931|Public Domain ACT.20.19|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|19|dem Herrn dienend mit aller Demut und unter Tränen und Versuchungen, die mir durch die Anschläge der Juden widerfuhren;|ZUE1931|Public Domain ACT.20.20|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|20|wie ich nichts von dem, was heilsam ist, zurückgehalten habe, dass ich es euch nicht verkündigt und euch öffentlich und von Haus zu Haus gelehrt hätte,|ZUE1931|Public Domain ACT.20.21|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|21|indem ich vor Juden und Griechen für die Umkehr zu Gott und für den Glauben an unsern Herrn Jesus Christus Zeugnis ablegte.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.22|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|22|Und siehe, jetzt ziehe ich gebunden im Geiste nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird,|ZUE1931|Public Domain ACT.20.23|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|23|ausser dass der heilige Geist von Stadt zu Stadt mir bezeugt, dass Fesseln und Trübsale auf mich warten.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.24|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|24|Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf und den Dienst vollenden kann, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe: das Evangelium von der Gnade Gottes zu bezeugen.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.25|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|25|Und siehe, jetzt weiss ich, dass ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, ihr alle, bei denen ich umhergezogen bin und das Reich gepredigt habe.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.26|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|26|Deswegen bezeuge ich euch am heutigen Tage, dass ich rein bin vom Blute aller.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.27|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|27|Denn ich habe euch ohne Rückhalt den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.28|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|28|Habet acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der heilige Geist zu Vorstehern gesetzt hat, die Gemeinde des Herrn zu weiden, die er sich erworben hat durch sein eignes Blut.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.29|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|29|Ich weiss, dass nach meinem Weggang reissende Wölfe zu euch kommen werden, die die Herde nicht schonen;|ZUE1931|Public Domain ACT.20.30|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|30|auch aus eurer eignen Mitte werden Männer auftreten, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger in ihre Gefolgschaft zu ziehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.31|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|31|Darum wachet, dessen eingedenk, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.32|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|32|Und jetzt befehle ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade, das die Kraft hat, zu erbauen und das Erbe unter allen Geheiligten zu geben.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.33|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|33|Silber oder Gold oder Kleidung habe ich von niemandem begehrt;|ZUE1931|Public Domain ACT.20.34|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|34|ihr wisst selbst, dass für meine Bedürfnisse und für meine Begleiter diese Hände gesorgt haben.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.35|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|35|In allen Stücken habe ich euch gezeigt, dass man so arbeiten und sich(nämlich) selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.36|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|36|Und als er dies gesagt hatte, kniete er mit ihnen allen nieder und betete.|ZUE1931|Public Domain ACT.20.37|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|37|Es erhob sich aber bei allen lautes Wehklagen, und sie fielen dem Paulus um den Hals und küssten ihn|ZUE1931|Public Domain ACT.20.38|NT|44|Apostelgeschichte|20||0|38|schmerzlich betrübt, am meisten über das Wort, das er gesagt hatte, dass sie sein Angesicht nicht mehr sehen würden. Darnach gaben sie ihm das Geleite zum Schiff.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.1|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|1|ALS wir uns aber von ihnen losgerissen hatten und abgefahren waren, kamen wir in gerader Fahrt nach Kos, tags darauf nach Rhodus und von da nach Patara.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.2|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|2|Und als wir ein Schiff fanden, das nach Phönizien hinüberfuhr, stiegen wir ein und fuhren ab.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.3|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|3|Nachdem wir aber Cypern in Sicht bekommen hatten, liessen wir es links liegen, fuhren nach Syrien und landeten in Tyrus; denn dort sollte das Schiff die Fracht ausladen.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.4|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|4|Und als wir die Jünger aufgefunden hatten, blieben wir sieben Tage dort. Und sie sagten dem Paulus durch den Geist, er solle nicht nach Jerusalem hinaufziehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.5|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|5|Als aber die Tage unsres Aufenthaltes zu Ende waren, zogen wir aus und machten uns auf den Weg, indem sie alle mit Frauen und Kindern uns bis vor die Stadt hinaus das Geleite gaben. Und wir knieten am Gestade nieder, beteten,|ZUE1931|Public Domain ACT.21.6|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|6|nahmen voneinander Abschied und stiegen in das Schiff; jene hingegen kehrten in ihre Häuser zurück.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.7|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|7|Wir aber gelangten, indem wir die Seefahrt beendigten, von Tyrus nach Ptolemais, begrüssten die Brüder und blieben einen Tag bei ihnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.8|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|8|Am folgenden Tage zogen wir fort und kamen nach Cäsarea, und wir gingen in das Haus des Evangelisten Philippus, der einer von den sieben (Almosenpflegern) war, und blieben bei ihm.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.9|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|9|Dieser hatte vier Töchter, Jungfrauen, die aus Eingebung redeten.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.10|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|10|Während wir aber mehrere Tage dort blieben, kam aus Judäa ein Prophet herab mit Namen Agabus.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.11|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|11|Und er kam zu uns, nahm den Gürtel des Paulus, band sich die Füsse und die Hände und sprach: Das sagt der heilige Geist: Den Mann, dem dieser Gürtel gehört, werden in Jerusalem die Juden so binden und in die Hände der Heiden ausliefern.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.12|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|12|Als wir aber dies hörten, baten wir und die aus dem Orte, er möge nicht nach Jerusalem hinaufziehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.13|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|13|Da antwortete Paulus: Was macht ihr, dass ihr weinet und mir das Herz brechet? Denn ich bin bereit, in Jerusalem nicht nur mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben für den Namen des Herrn Jesus.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.14|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|14|Da er sich nun nicht bereden liess, beruhigten wir uns und sagten: Der Wille des Herrn geschehe!|ZUE1931|Public Domain ACT.21.15|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|15|Nach diesen Tagen rüsteten wir uns und machten uns auf den Weg nach Jerusalem hinauf.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.16|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|16|Es gingen aber auch von den Jüngern aus Cäsarea einige mit uns und führten uns zu einem gewissen Mnason aus Cypern, einem alten Jünger, bei dem wir|ZUE1931|Public Domain ACT.21.17|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|17|Als wir dann in Jerusalem angekommen waren, nahmen uns die Brüder mit Freuden auf.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.18|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|18|AM nächsten Tage ging Paulus mit uns zu Jakobus, und alle Ältesten kamen hin.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.19|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|19|Und nachdem er sie begrüsst hatte, erzählte er alles bis ins einzelne, was Gott unter den Heiden durch seinen Dienst getan hatte.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.20|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|20|Sie aber priesen Gott, als sie es hörten, und sagten zu ihm: Du siehst, Bruder, wie viele Tausende von Gläubiggewordenen es unter den Juden gibt, und alle sind Eiferer für das Gesetz.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.21|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|21|Sie sind aber über dich berichtet worden, du lehrest alle Juden, die unter den Heiden sind, den Abfall von Mose, indem du sagest, sie sollten ihre Kinder nicht beschneiden und nicht nach den (überlieferten) Gebräuchen wandeln.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.22|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|22|Wie steht es nun? Auf alle Fälle werden sie hören, dass du gekommen bist.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.23|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|23|So tue nun das, was wir dir sagen! Unter uns sind vier Männer, die ein Gelübde auf sich haben;|ZUE1931|Public Domain ACT.21.24|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|24|diese nimm mit dir, weihe dich mit ihnen und trage die Kosten für sie, damit sie das Haupt scheren. Dann werden alle erkennen, dass an dem, was ihnen über dich berichtet worden, nichts ist, sondern dass du ebenfalls als einer wandelst, der das Gesetz hält.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.25|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|25|Was aber die gläubiggewordenen Heiden betrifft, so haben wir beschlossen und angeordnet, dass sie sich hüten sollen vor Götzenopferfleisch und Blut und Ersticktem und Unzucht.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.26|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|26|Da nahm Paulus die Männer mit sich, ging am folgenden Tage, nachdem er sich geweiht hatte, mit ihnen in den Tempel und kündigte die Erfüllung der Tage der Weihung an, bis für einen jeden von ihnen das Opfer dargebracht war.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.27|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|27|ALS aber die sieben Tage der Vollendung entgegengingen, brachten die Juden aus Asia, die ihn im Tempel sahen, das ganze Volk in Verwirrung, und sie legten Hand an ihn|ZUE1931|Public Domain ACT.21.28|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|28|und schrieen: Ihr israelitischen Männer, kommet zu Hilfe! Das ist der Mensch, der alle allenthalben gegen das Volk und das Gesetz und diese Stätte lehrt. Dazu hat er auch noch Griechen in den Tempel geführt und diese heilige Stätte entweiht.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.29|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|29|Sie hatten nämlich vorher den Trophimus aus Ephesus mit ihm in der Stadt gesehen und meinten, Paulus habe ihn in den Tempel geführt.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.30|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|30|Und die ganze Stadt kam in Bewegung, und es entstand ein Zusammenlauf des Volkes; und sie ergriffen den Paulus und schleppten ihn zum Tempel hinaus, und alsbald wurde das Tor geschlossen.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.31|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|31|Und während sie ihn zu töten suchten, kam Meldung hinauf zum Obersten der Kohorte, dass ganz Jerusalem in Verwirrung sei.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.32|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|32|Dieser nahm sogleich Soldaten und Hauptleute mit sich und eilte hinab, um ihnen entgegenzutreten. Als sie aber den Obersten und die Soldaten sahen, hörten sie auf, den Paulus zu schlagen.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.33|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|33|Da ging der Oberst hinzu, liess ihn ergreifen und befahl, ihn mit zwei Ketten zu fesseln, und er erkundigte sich, wer er sei und was er getan habe.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.34|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|34|Im Volk nun riefen die einen dies, die andern das. Da er aber vor dem Getümmel nichts Sicheres erfahren konnte, befahl er, ihn in die Kaserne zu führen.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.35|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|35|Als er dann auf die Treppe kam, begab es sich, dass er von den Soldaten getragen werden musste wegen der Wucht der Volksmasse.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.36|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|36|Denn die Menge des Volkes drängte nach und schrie: Hinweg mit ihm!|ZUE1931|Public Domain ACT.21.37|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|37|Und als Paulus in die Kaserne hineingeführt werden sollte, sagte er zu dem Obersten: Darf ich etwas zu dir sprechen? Er aber sagte: Du kannst Griechisch?|ZUE1931|Public Domain ACT.21.38|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|38|Du bist also nicht der Ägypter, der vor diesen Tagen die viertausend Mann aus den Dolchmännern aufgewiegelt und in die Wüste hinausgeführt hat?|ZUE1931|Public Domain ACT.21.39|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|39|Da sagte Paulus: Ich bin ein Jude aus Tarsus in Cilicien, Bürger einer nicht unberühmten Stadt. Ich bitte dich aber, erlaube mir, zum Volke zu reden.|ZUE1931|Public Domain ACT.21.40|NT|44|Apostelgeschichte|21||0|40|Und als er es erlaubt hatte, winkte Paulus auf der Treppe stehend dem Volke mit der Hand; nachdem aber grosse Stille eingetreten war, redete er sie in hebräischer Sprache an und sagte:|ZUE1931|Public Domain ACT.22.1|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|1|IHR Brüder und Väter, höret meine Verteidigung, die ich jetzt an euch richte!|ZUE1931|Public Domain ACT.22.2|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|2|Als sie aber hörten, dass er sie in hebräischer Sprache anredete, verhielten sie sich noch stiller. Und er sprach:|ZUE1931|Public Domain ACT.22.3|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|3|Ich bin ein Jude, geboren zu Tarsus in Cilicien, erzogen aber in dieser Stadt, zu den Füssen Gamaliels unterrichtet nach der Strenge des Gesetzes der Väter, und ich war ein Eiferer für Gott, wie ihr alle es heute seid.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.4|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|4|Und ich verfolgte diese Glaubensrichtung auf den Tod, indem ich Männer und Frauen fesselte und in die Gefängnisse überlieferte,|ZUE1931|Public Domain ACT.22.5|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|5|wie mir auch der Hohepriester und der ganze Rat der Ältesten bezeugt. Und nachdem ich von diesen überdies Briefe an die Brüder empfangen hatte, zog ich nach Damaskus, um auch die, welche dort waren, gefesselt nach Jerusalem zu führen, damit sie bestraft würden.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.6|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|6|Doch als ich dahinzog und in die Nähe von Damaskus kam, geschah es, dass mich um Mittag plötzlich vom Himmel her ein helles Licht umstrahlte.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.7|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|7|Und ich stürzte zu Boden und hörte eine Stimme, die zu mir sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?|ZUE1931|Public Domain ACT.22.8|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|8|Ich aber antwortete: Wer bist du, Herr? Und er sprach zu mir: Ich bin Jesus der Nazoräer, den du verfolgst.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.9|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|9|Meine Begleiter aber sahen zwar das Licht, doch die Stimme dessen, der zu mir redete, hörten sie nicht.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.10|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|10|Und ich sagte: Was soll ich tun, Herr? Da sprach der Herr zu mir: Steh auf und geh nach Damaskus, und dort wird mit dir über alles geredet werden, was dir zu tun verordnet ist.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.11|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|11|Da ich aber vor dem Glanz jenes Lichtes nicht sehen konnte, wurde ich von meinen Begleitern an der Hand geführt und kam|ZUE1931|Public Domain ACT.22.12|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|12|Ein gewisser Ananias aber, ein frommer Mann nach dem Gesetz, in gutem Rufe stehend bei allen Juden, die dort wohnten,|ZUE1931|Public Domain ACT.22.13|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|13|kam zu mir, trat heran und sagte zu mir: Bruder Saul, werde wieder sehend! Und zu ebendieser Stunde wurde ich wieder sehend.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.14|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|14|Er aber sprach: Der Gott unsrer Väter hat dich dazu bestimmt, seinen Willen zu erkennen und den Gerechten zu sehen und ein Wort aus seinem Munde zu hören.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.15|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|15|Denn du sollst für ihn allen Menschen gegenüber Zeuge sein von dem, was du gesehen und gehört hast.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.16|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|16|Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!|ZUE1931|Public Domain ACT.22.17|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|17|Als ich aber nach Jerusalem zurückgekehrt war und im Tempel betete, geschah es, dass ich in eine Verzückung geriet|ZUE1931|Public Domain ACT.22.18|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|18|und ihn sah, wie er zu mir sprach: Eile und geh schleunig aus Jerusalem fort, denn sie werden von dir ein Zeugnis über mich nicht annehmen.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.19|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|19|Und ich sagte: Herr, sie wissen selbst, dass ich die, welche an dich glaubten, von Synagoge zu Synagoge gefangensetzen und schlagen liess;|ZUE1931|Public Domain ACT.22.20|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|20|und als das Blut deines Zeugen Stephanus vergossen wurde, stand ich ebenfalls dabei und hatte Wohlgefallen|ZUE1931|Public Domain ACT.22.21|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|21|Und er sprach zu mir: Geh, denn ich will dich unter die Heiden hinaus in die Ferne senden.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.22|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|22|Sie hörten ihn aber an bis zu diesem Wort. Dann erhoben sie ihre Stimme: Hinweg mit dem da von der Erde! denn es darf nicht sein, dass er lebt.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.23|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|23|UND sie schrieen, schleuderten die Kleider auf und warfen Staub in die Luft.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.24|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|24|Da befahl der Oberst, ihn in die Kaserne hineinzuführen, und gebot, ihn unter Geisselhieben zu verhören, damit er erführe, aus welchem Grunde sie ein solches Geschrei gegen ihn erhoben.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.25|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|25|Als sie ihn aber für die (Geisselung mit den) Riemen vornübergestreckt hatten, sagte Paulus zu dem Hauptmann, der dastand: Ist es euch erlaubt, einen Römer, noch dazu ohne Gerichtsurteil, zu geisseln?|ZUE1931|Public Domain ACT.22.26|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|26|Wie aber der Hauptmann das hörte, ging er zum Obersten, machte Meldung und sagte: Was tust du da? Dieser Mensch ist nämlich ein Römer.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.27|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|27|Da kam der Oberst herbei und sagte zu ihm: Sage mir, bist du ein Römer? Er antwortete: Ja.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.28|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|28|Da erwiderte der Oberst: Ich habe dieses Bürgerrecht um eine grosse Summe erworben. Paulus aber sagte: Und ich bin sogar darin geboren.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.29|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|29|Alsbald nun standen die, welche ihn (unter Geisselhieben) verhören wollten, von ihm ab; aber auch der Oberst fürchtete sich, da er erfahren hatte, dass er ein Römer sei, und weil er ihn hatte fesseln lassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.22.30|NT|44|Apostelgeschichte|22||0|30|DA er aber sicher erfahren wollte, wessen er von den Juden angeklagt werde, liess er ihm am folgenden Tage die Fesseln abnehmen und befahl, dass die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat zusammenkommen sollten; dann liess er den Paulus hinabbringen und vor sie stellen.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.1|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|1|Paulus nun blickte auf den Hohen Rat und sprach: Ihr Brüder, ich bin mit allem guten Gewissen im Dienste Gottes gewandelt bis auf diesen Tag.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.2|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|2|Der Hohepriester Ananias aber gebot denen, die bei ihm standen, ihn auf den Mund zu schlagen.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.3|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|3|Da sagte Paulus zu ihm: Dich wird Gott schlagen, du geweisste Wand. Und du sitzest da, um mich zu richten nach dem Gesetz, und wider das Gesetz befiehlst du, mich zu schlagen?|ZUE1931|Public Domain ACT.23.4|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|4|Die Dabeistehenden aber sagten: Den Hohenpriester Gottes schmähst du?|ZUE1931|Public Domain ACT.23.5|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|5|"Darauf sagte Paulus: Ich wusste nicht, ihr Brüder, dass er Hoherpriester ist; es steht ja geschrieben: ""Einem Obern deines Volks sollst du nicht fluchen."""|ZUE1931|Public Domain ACT.23.6|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|6|Weil aber Paulus wusste, dass der eine Teil zu den Sadduzäern, der andre zu den Pharisäern gehörte, rief er im Hohen Rat: Ihr Brüder, ich bin Pharisäer, Sohn von Pharisäern; wegen der Hoffnung und der Auferstehung der Toten stehe ich vor Gericht.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.7|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|7|Als er jedoch so redete, entstand ein Zwist der Pharisäer und Sadduzäer, und die Menge spaltete sich.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.8|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|8|Die Sadduzäer nämlich sagen, es gebe keine Auferstehung und keinen Engel noch Geist; die Pharisäer dagegen bekennen sich zu beidem.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.9|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|9|Es erhob sich aber ein grosses Geschrei, und einige der Schriftgelehrten von der Partei der Pharisäer standen auf, stritten und sagten: Wir finden an diesem Menschen nichts Böses. Wenn aber ein Geist zu ihm geredet hat oder ein Engel -?|ZUE1931|Public Domain ACT.23.10|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|10|Da nun ein grosser Zwist entstand, befürchtete der Oberst, Paulus möchte von ihnen zerrissen werden; und er liess die Truppe herabkommen, ihn aus ihrer Mitte reissen und in die Kaserne führen.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.11|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|11|In der nächsten Nacht aber trat der Herr zu ihm und sprach: Sei getrost! denn wie du in Jerusalem meine Sache bezeugt hast, so sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.12|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|12|ALS es nun Tag geworden war, rotteten sich die Juden zusammen und schwuren mit einem Fluch wider sich selbst, weder zu essen noch zu trinken, bis sie den Paulus getötet hätten.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.13|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|13|Es waren aber mehr als vierzig, die diese Verschwörung gemacht hatten.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.14|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|14|Und sie gingen zu den Hohenpriestern und den Ältesten und sagten: Wir haben uns mit einem Fluch wider uns selbst feierlich verschworen, nichts zu geniessen, bis wir den Paulus getötet haben.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.15|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|15|Werdet also jetzt ihr samt dem Hohen Rat beim Obersten vorstellig, er möge ihn zu euch herabführen lassen, als wolltet ihr seine Sache genauer untersuchen! Wir aber sind bereit, ihn zu töten, ehe er in die Nähe kommt.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.16|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|16|Als jedoch der Schwestersohn des Paulus von dem|ZUE1931|Public Domain ACT.23.17|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|17|Paulus aber liess einen der Hauptleute zu sich rufen und sagte: Führe diesen Jüngling zum Obersten, denn er hat ihm etwas zu melden.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.18|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|18|Der nun nahm ihn mit sich, führte ihn zum Obersten und sagte: Der Gefangene Paulus liess mich zu sich rufen und bat mich, diesen Jüngling zu dir zu führen, der dir etwas zu sagen habe.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.19|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|19|Da nahm ihn der Oberst bei der Hand, trat (mit ihm) beiseite und erkundigte sich: Was ist's, was du mir zu melden hast?|ZUE1931|Public Domain ACT.23.20|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|20|Er antwortete: Die Juden sind übereingekommen, dich zu bitten, du möchtest morgen den Paulus in den Hohen Rat hinabführen lassen, als wollte dieser über ihn etwas Genaueres ermitteln.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.21|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|21|Du nun lass dich nicht von ihnen bereden, denn mehr als vierzig Männer von ihnen lauern ihm auf, die sich mit einem Fluch wider sich selbst verschworen haben, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn getötet hätten; und jetzt sind sie bereit und warten auf die Zusage von dir.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.22|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|22|Da entliess der Oberst den Jüngling und gebot ihm: Verrate niemandem, dass du dies bei mir angezeigt hast!|ZUE1931|Public Domain ACT.23.23|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|23|UND er liess zwei seiner Hauptleute zu sich rufen und sagte: Haltet zweihundert Soldaten bereit, damit sie nach Cäsarea ziehen, und siebzig Reiter und zweihundert Wurfspeerträger von der dritten Stunde der Nacht an;|ZUE1931|Public Domain ACT.23.24|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|24|und Tiere sollten sie bereitstellen, um den Paulus darauf zu setzen und sicher zum Statthalter Felix zu bringen.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.25|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|25|Und er schrieb einen Brief, der folgende Fassung hatte:|ZUE1931|Public Domain ACT.23.26|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|26|Claudius Lysias wünscht dem hochangesehenen Statthalter Felix Heil.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.27|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|27|Diesen Mann, der von den Juden ergriffen worden ist und von ihnen beinahe getötet worden wäre, habe ich, indem ich mit der Truppe herbeikam, herausgeholt, da ich vernahm, dass er ein Römer ist.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.28|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|28|Und weil ich die Ursache erfahren wollte, wegen der sie ihn anschuldigten, liess ich ihn in ihren Hohen Rat hinabführen.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.29|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|29|Und ich fand, dass er wegen Streitfragen ihres Gesetzes angeschuldigt wurde, dass aber keine Anschuldigung gegen ihn vorlag, die Tod oder Fesseln verdient hätte.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.30|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|30|Da mir aber angezeigt worden ist, dass ein Anschlag gegen den Mann ausgeführt werden soll, sende ich ihn sofort zu dir, nachdem ich auch die Ankläger angewiesen habe, vor dir gegen ihn aufzutreten.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.31|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|31|Die Soldaten nun nahmen den Paulus, wie ihnen befohlen war, und führten ihn während der Nacht nach Antipatris.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.32|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|32|Am folgenden Tage aber liessen sie die Reiter mit ihm weiterziehen und kehrten in die Kaserne zurück.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.33|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|33|Und als jene nach Cäsarea gekommen waren und dem Statthalter den Brief übergeben hatten, führten sie ihm auch den Paulus vor.|ZUE1931|Public Domain ACT.23.34|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|34|Nachdem er aber (den Brief) gelesen und gefragt hatte, aus was für einer Provinz er sei, und nachdem er erfahren hatte, dass er aus Cilicien war,|ZUE1931|Public Domain ACT.23.35|NT|44|Apostelgeschichte|23||0|35|sagte er: Ich werde dich verhören, wenn auch deine Ankläger angekommen sind. Und er befahl, ihn im Palast des Herodes zu bewachen.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.1|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|1|NACH fünf Tagen aber zog der Hohepriester Ananias mit einigen Ältesten und einem Anwalt, einem gewissen Tertullus, hinab, und sie wurden beim Statthalter gegen Paulus vorstellig.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.2|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|2|Als dieser gerufen worden war, fing Tertullus an,|ZUE1931|Public Domain ACT.24.3|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|3|nehmen wir es, hochangesehener Felix, mit aller Dankbarkeit an.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.4|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|4|Um dich aber nicht weiter aufzuhalten, bitte ich dich, uns nach deiner Freundlichkeit in Kürze anzuhören.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.5|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|5|Da wir nämlich diesen Mann als eine Pest und als Anstifter von Unruhen für alle Juden auf dem Erdkreis und als Vorkämpfer der Sekte der Nazoräer erfunden haben,|ZUE1931|Public Domain ACT.24.6|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|6|der auch den Tempel zu entheiligen versuchte, den wir auch festnahmen - [und nach unserem Gesetz richten wollten]|ZUE1931|Public Domain ACT.24.7|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|7|[der Oberst Lysias aber kam dazu, liess ihn mit grosser Gewalt aus unsern Händen hinwegführen]|ZUE1931|Public Domain ACT.24.8|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|8|[und befahl seinen Anklägern, vor dich zu kommen.] - von ihm kannst du selbst, wenn du ihn verhörst, über alles das Kenntnis erhalten, weswegen wir ihn anklagen.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.9|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|9|Aber auch die Juden legten sich mit ins Zeug und sagten, dass sich dies so verhalte.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.10|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|10|UND Paulus antwortete, als ihm der Statthalter winkte, er solle reden: Da ich weiss, dass du seit vielen Jahren über dieses Volk Richter bist, verteidige ich meine Sache guten Mutes,|ZUE1931|Public Domain ACT.24.11|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|11|weil du erfahren kannst, dass es nicht mehr als zwölf Tage sind, seit ich hinaufzog, um in Jerusalem anzubeten.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.12|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|12|Und sie haben mich weder im Tempel dabei getroffen, dass ich zu jemandem geredet oder einen Volksauflauf gemacht hätte, noch in den Synagogen noch irgendwo in der Stadt.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.13|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|13|Sie können dir das, weswegen sie mich jetzt anklagen, auch nicht beweisen.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.14|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|14|Ich bekenne dir aber dies, dass ich gemäss der Glaubensrichtung, die sie eine Sekte nennen, dem Gott der Väter diene, indem ich allem Glauben schenke, was dem Gesetz gemäss ist und was in den Propheten geschrieben steht.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.15|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|15|Dabei habe ich die Hoffnung zu Gott, auf die auch diese selbst warten, dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.16|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|16|Darum übe ich mich auch selbst, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben gegenüber Gott und den Menschen.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.17|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|17|Nach mehreren Jahren aber bin ich gekommen, um Almosen für mein Volk zu bringen und Opfer.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.18|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|18|Und bei diesen fanden sie mich, wie ich mich geweiht hatte, im Tempel, nicht unter Volksauflauf und nicht unter Aufruhr;|ZUE1931|Public Domain ACT.24.19|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|19|einige Juden aus Asia aber, die sollten vor dir zugegen sein und Klage führen, wenn sie etwas wider mich vorzubringen hätten.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.20|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|20|Oder diese selbst mögen sagen, welches Verbrechen sie (an mir) gefunden haben, als ich vor den Hohen Rat trat;|ZUE1931|Public Domain ACT.24.21|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|21|es wäre denn wegen dieses einzigen Wortes, das ich ausrief, als ich unter ihnen stand: Wegen der Auferstehung der Toten stehe ich heute vor eurem Gericht.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.22|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|22|FELIX aber verschob ihre Sache, da er recht genau um die Glaubensrichtung wusste, und sagte: Wenn der Oberst Lysias herabkommt, werde ich eure Sache entscheiden.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.23|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|23|Und er befahl dem Hauptmann, dass er in Haft zu halten sei und Erleichterung haben solle; und er solle niemandem von den Seinen wehren, ihm Dienste zu leisten.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.24|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|24|Nach einigen Tagen kam Felix mit Drusilla, seiner Frau, die eine Jüdin war, liess den Paulus holen und hörte ihn über den Glauben an Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.25|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|25|Als er aber über Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und das künftige Gericht redete, geriet Felix in Furcht und antwortete: Für diesmal geh hin! Wenn ich jedoch gelegene Zeit bekomme, werde ich dich herbeirufen lassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.26|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|26|Zugleich hoffte er auch, dass ihm von Paulus Geld gegeben würde. Daher liess er ihn auch öfter kommen und besprach sich mit ihm.|ZUE1931|Public Domain ACT.24.27|NT|44|Apostelgeschichte|24||0|27|Als aber zwei Jahre um waren, bekam Felix zum Nachfolger Porcius Festus; und da er den Juden eine Gunst erweisen wollte, liess Felix den Paulus gefesselt zurück.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.1|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|1|ALS nun Festus in der Provinz angekommen war, zog er nach drei Tagen von Cäsarea nach Jerusalem hinauf.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.2|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|2|Und die Hohenpriester und die Vornehmsten der Juden wurden bei ihm vorstellig gegen Paulus und ersuchten ihn,|ZUE1931|Public Domain ACT.25.3|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|3|er möchte ihn nach Jerusalem holen lassen, indem sie sich wider ihn (dies als) eine Gunst erbaten. Sie wollten dann einen Hinterhalt legen, um ihn unterwegs umzubringen.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.4|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|4|Festus nun antwortete, Paulus werde in Cäsarea in Haft gehalten, er selbst aber werde in kurzem|ZUE1931|Public Domain ACT.25.5|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|5|So mögen denn, sagte er, die Machthaber unter euch mit hinabziehen und, wenn etwas Unrechtes an dem Mann ist, Anklage gegen ihn erheben!|ZUE1931|Public Domain ACT.25.6|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|6|Nachdem er sich aber nicht länger als acht oder zehn Tage unter ihnen aufgehalten hatte, zog er nach Cäsarea hinab, und am folgenden Tage setzte er sich auf den Richterstuhl und befahl, den Paulus vorzuführen.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.7|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|7|Als er nun erschien, stellten sich die Juden, die von Jerusalem herabgekommen waren, um ihn herum und brachten viele und schwere Beschuldigungen vor, die sie nicht zu beweisen vermochten,|ZUE1931|Public Domain ACT.25.8|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|8|während Paulus zu seiner Verteidigung sagte: Weder gegen das Gesetz der Juden noch gegen den Tempel noch gegen den Kaiser habe ich etwas verbrochen.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.9|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|9|Festus jedoch, der den Juden eine Gunst erweisen wollte, antwortete dem Paulus und sagte: Willst du nach Jerusalem hinaufziehen und dich dort dieser Dinge wegen vor mir richten lassen?|ZUE1931|Public Domain ACT.25.10|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|10|Paulus aber sagte: Ich stehe vor dem Richterstuhl des Kaisers, und da muss ich gerichtet werden. Den Juden habe ich kein Unrecht getan, wie auch du recht gut einsiehst.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.11|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|11|Bin ich nun im Unrecht und habe ich etwas Todeswürdiges begangen, so weigere ich mich nicht, zu sterben. Ist aber nichts an dem, dessen diese mich anklagen, so kann mich niemand ihnen preisgeben. Ich lege Berufung an den Kaiser ein.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.12|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|12|Da besprach sich Festus mit seinem Rat und antwortete: An den Kaiser hast du Berufung eingelegt; zum Kaiser sollst du ziehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.13|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|13|ALS aber einige Tage vergangen waren, kamen der König Agrippa und Berenice nach Cäsarea, um Festus zu begrüssen.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.14|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|14|Und da sie sich mehrere Tage dort aufhielten, legte Festus dem König die Sache des Paulus vor und sagte: Von Felix ist ein Mann gefangen zurückgelassen worden,|ZUE1931|Public Domain ACT.25.15|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|15|wegen dessen bei meinem Aufenthalt in Jerusalem die Hohenpriester und die Ältesten der Juden vorstellig wurden, indem sie seine Verurteilung forderten.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.16|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|16|Und ich antwortete ihnen, es sei bei den Römern nicht Brauch, irgendeinen Menschen preiszugeben, bevor der Angeklagte die Kläger persönlich vor sich habe und Gelegenheit erhalte, sich der Anschuldigung wegen zu verteidigen.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.17|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|17|Als sie nun mit hierher gekommen waren, setzte ich mich ohne irgendeinen Aufschub tags darnach auf den Richterstuhl und befahl, den Mann vorzuführen.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.18|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|18|Und als die Kläger auftraten, brachten sie über ihn keine Beschuldigung wegen Übeltaten vor, die ich vermutete,|ZUE1931|Public Domain ACT.25.19|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|19|sondern sie hatten gewisse Streitpunkte gegen ihn vorzubringen betreffend die ihnen eigne Religion und einen gewissen verstorbenen Jesus, von dem Paulus sagte, er lebe.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.20|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|20|Da ich nun bei der Untersuchung über diese Dinge ratlos war, sagte ich, ob er nach Jerusalem ziehen und sich dort deswegen richten lassen wolle.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.21|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|21|Als aber Paulus Berufung dahin einlegte, für den Urteilsspruch der kaiserlichen Majestät in Haft behalten zu werden, befahl ich, ihn in Haft zu behalten, bis ich ihn zum Kaiser sende.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.22|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|22|Darauf|ZUE1931|Public Domain ACT.25.23|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|23|Am folgenden Tage nun kamen Agrippa und Berenice mit grossem Gepränge, und sie gingen mit den Obersten und den angesehensten Männern der Stadt in den Saal, und auf Befehl des Festus wurde Paulus vorgeführt.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.24|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|24|Da sagte Festus: König Agrippa und ihr Männer alle, die ihr mit uns zugegen seid, hier seht ihr den, wegen dessen die ganze Menge der Juden mich in Jerusalem und auch hier bestürmte, indem sie riefen, er dürfe nicht länger leben.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.25|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|25|Ich aber wurde inne, dass er nichts Todeswürdiges begangen habe; da dieser jedoch selbst Berufung an die kaiserliche Majestät eingelegt hat, habe ich beschlossen, ihn hinzusenden.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.26|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|26|Doch weiss ich dem Herrn nichts Zuverlässiges über ihn zu schreiben. Daher habe ich ihn euch und vor allem dir, König Agrippa, vorführen lassen, damit ich nach geschehener Untersuchung weiss, was ich schreiben soll.|ZUE1931|Public Domain ACT.25.27|NT|44|Apostelgeschichte|25||0|27|Denn es scheint mir ungereimt, einen Gefangenen abzusenden und nicht auch die Anschuldigungen anzugeben, die gegen ihn vorliegen.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.1|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|1|AGRIPPA aber sagte zu Paulus: Es ist dir gestattet, für dich zu sprechen. Da streckte Paulus die Hand aus und sagte zu seiner Verteidigung:|ZUE1931|Public Domain ACT.26.2|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|2|Ich schätze mich glücklich, König Agrippa, dass ich mich heute vor dir über alles, dessen ich von den Juden angeschuldigt werde, verteidigen soll,|ZUE1931|Public Domain ACT.26.3|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|3|da du ein vorzüglicher Kenner aller Gebräuche und Streitfragen bei den Juden bist; deswegen bitte ich, mich geduldig anzuhören.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.4|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|4|Meinen Lebenswandel nun von Jugend auf, den ich von Anfang an unter meinem Volk und in Jerusalem geführt habe, kennen alle Juden,|ZUE1931|Public Domain ACT.26.5|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|5|da sie über mich von Anbeginn wissen - wenn sie es bezeugen wollen -, dass ich nach der strengsten Richtung unsrer Religionsübung gelebt habe als Pharisäer.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.6|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|6|Und jetzt stehe ich vor Gericht wegen der Hoffnung auf die von Gott an unsre Väter ergangene Verheissung,|ZUE1931|Public Domain ACT.26.7|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|7|zu der unser Zwölfstämmevolk, eifrig Tag und Nacht (Gott) dienend, zu gelangen hofft. Und um dieser Hoffnung willen werde ich, o König, angeschuldigt, (und zwar) von Juden!|ZUE1931|Public Domain ACT.26.8|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|8|Warum wird es bei euch für etwas Unglaubwürdiges erachtet, wenn Gott Tote auferweckt?|ZUE1931|Public Domain ACT.26.9|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|9|Ich meinte nun freilich bei mir selbst, ich müsse gegen den Namen Jesu des Nazoräers viel Feindseliges verüben.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.10|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|10|Und das tat ich denn auch in Jerusalem, und viele der Heiligen liess ich in die Gefängnisse einschliessen, nachdem ich von den Hohenpriestern die Vollmacht empfangen hatte, und wenn sie getötet werden sollten, gab ich die Stimme dazu.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.11|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|11|Und in allen Synagogen zwang ich sie durch Strafen oftmals, zu lästern, und indem ich über die Massen gegen sie wütete, verfolgte ich sie sogar bis in die auswärtigen Städte.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.12|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|12|Und als ich hierbei mit der Vollmacht und Erlaubnis der Hohenpriester nach Damaskus reiste,|ZUE1931|Public Domain ACT.26.13|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|13|sah ich mitten am Tag auf dem Weg, o König, ein Licht, das vom Himmel her mich und meine Begleiter heller als der Glanz der Sonne umleuchtete.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.14|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|14|Da stürzten wir alle zur Erde nieder, und ich hörte eine Stimme in hebräischer Sprache zu mir sagen: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es ist schwer für dich, gegen den Stachel auszuschlagen.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.15|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|15|Ich aber sagte: Wer bist du, Herr? Da sprach der Herr: Ich bin Jesus, den du verfolgst.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.16|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|16|Doch steh auf und stelle dich auf deine Füsse! Denn dazu bin ich dir erschienen, dich zu bestimmen zum Diener und Zeugen dessen, wie du mich gesehen hast, und dessen, wie ich dir (künftig) erscheinen werde.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.17|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|17|Und ich werde dich retten vor dem Volk und vor den Heiden, unter die ich dich sende,|ZUE1931|Public Domain ACT.26.18|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|18|um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott bekehren, auf dass sie durch den Glauben an mich Vergebung der Sünden und ein Erbteil unter den Geheiligten empfangen.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.19|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|19|Und deshalb, König Agrippa, zeigte ich mich der himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam,|ZUE1931|Public Domain ACT.26.20|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|20|sondern ich habe denen in Damaskus und in Jerusalem zuerst und|ZUE1931|Public Domain ACT.26.21|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|21|Um dieser Dinge willen ergriffen mich die Juden im Tempel und versuchten mich umzubringen.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.22|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|22|Weil ich nun die Hilfe, die von Gott kommt, bis auf diesen Tag erfahren habe, stehe ich da und lege Zeugnis ab vor klein und gross und sage dabei nichts andres als das, wovon sowohl die Propheten als auch Mose geredet haben, dass es geschehen werde:|ZUE1931|Public Domain ACT.26.23|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|23|ob der Christus dem Leiden unterworfen sei, ob er als erster aus der Auferstehung der Toten sowohl dem Volk als auch den Heiden Licht verkündigen werde.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.24|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|24|Als er aber dies zu seiner Verteidigung vorbrachte, sagte Festus mit lauter Stimme: Paulus, du bist von Sinnen! Die grosse Gelehrsamkeit bringt dich von Sinnen.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.25|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|25|Paulus aber sagte: Ich bin nicht von Sinnen, hochangesehener Festus, sondern Worte der Wahrheit und Besonnenheit spreche ich aus.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.26|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|26|Denn von diesen Dingen weiss der König, zu dem ich auch freimütig rede; ich kann nämlich nicht glauben, dass ihm etwas davon verborgen ist; dies ist ja nicht in einem Winkel geschehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.27|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|27|Glaubst du, König Agrippa, den Propheten? Ich weiss, dass du glaubst.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.28|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|28|Agrippa aber|ZUE1931|Public Domain ACT.26.29|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|29|Paulus aber (sagte): Ich möchte wohl zu Gott beten, dass, sei es nächstens, sei es nach langer Zeit, nicht allein du, sondern auch alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Fesseln.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.30|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|30|Und der König stand auf und der Statthalter und Berenice und die mit ihnen dasassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.31|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|31|Und als sie sich zurückgezogen hatten, redeten sie miteinander und sagten: Dieser Mensch begeht nichts, was Tod oder Fesseln verdient.|ZUE1931|Public Domain ACT.26.32|NT|44|Apostelgeschichte|26||0|32|Agrippa aber sagte zu Festus: Dieser Mensch hätte freigelassen werden können, wenn er nicht Berufung an den Kaiser eingelegt hätte.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.1|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|1|"ALS aber beschlossen worden war, dass wir nach Italien abfahren sollten, übergaben sie den Paulus und einige andre Gefangene einem Hauptmann der ""kaiserlichen"" Kohorte namens Julius."|ZUE1931|Public Domain ACT.27.2|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|2|Nachdem wir nun ein Schiff aus Adramytium bestiegen hatten, das nach den Orten längs der Küste von Asia segeln sollte, fuhren wir ab, wobei Aristarchus, ein Mazedonier aus Thessalonich, mit uns war.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.3|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|3|Und am andern Tage liefen wir in Sidon ein; und Julius erwies sich menschenfreundlich gegen Paulus und erlaubte ihm, zu seinen Freunden zu gehen und sich pflegen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.4|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|4|Von da fuhren wir ab und segelten unter dem Schutz von Cypern hin, weil die Winde|ZUE1931|Public Domain ACT.27.5|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|5|Und nachdem wir das Meer längs der Küste von Cilicien und Pamphylien durchschifft hatten, kamen wir nach Myra in Lycien.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.6|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|6|Dort fand der Hauptmann ein alexandrinisches Schiff, das nach Italien fuhr, und brachte uns an Bord desselben.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.7|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|7|Da wir aber während einer Reihe von Tagen eine langsame Fahrt hatten und mit Mühe in die Nähe von Knidus gekommen waren, segelten wir, weil der Wind uns nicht hinzuliess, bei Salmone unter den Schutz von Kreta.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.8|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|8|Und indem wir mit Mühe an seiner Küste entlangfuhren, kamen wir an einen Ort, Schöne Häfen genannt, in dessen Nähe die Stadt Lasäa lag.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.9|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|9|Da aber geraume Zeit verflossen und die Schiffahrt schon gefährlich war, weil sogar das Fasten schon vorüber war, redete ihnen Paulus zu|ZUE1931|Public Domain ACT.27.10|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|10|und sagte: Ihr Männer, ich sehe, dass die Fahrt mit Schädigung und grossem Verlust nicht nur für die Ladung und das Schiff, sondern auch für unser Leben vor sich gehen wird.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.11|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|11|Der Hauptmann jedoch glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr als dem, was Paulus sagte.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.12|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|12|Weil nun der Hafen zum Überwintern ungeeignet war, fasste die Mehrheit den Beschluss, von da wegzufahren, ob man vielleicht nach Phönix, einem Hafen von Kreta, der nach Südwesten und nach Nordwesten blickt, gelangen und|ZUE1931|Public Domain ACT.27.13|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|13|Da aber ein leichter Südwind einsetzte, meinten sie, ihr Vorhaben sicher ausführen zu können, lichteten die Anker und fuhren näher an der Küste von Kreta entlang.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.14|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|14|DOCH nicht lange darnach brach von ihr herab ein Wirbelsturm los, Euraquilo genannt.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.15|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|15|Da aber das Schiff mitfortgerissen wurde und dem Wind nicht die Spitze entgegenwenden konnte, gaben wir es|ZUE1931|Public Domain ACT.27.16|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|16|Als wir aber auf der Fahrt unter den Schutz einer kleinen Insel namens Kauda gelangt waren, vermochten wir nur mit Mühe des Rettungsbootes mächtig zu werden.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.17|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|17|Nachdem sie dieses heraufgezogen hatten, wandten sie Schutzmittel an, indem sie das Schiff umgürteten; und aus Furcht, nach der Syrte verschlagen zu werden, liessen sie das (Schlepp-)Geschirr nieder und trieben so dahin.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.18|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|18|Da wir aber schwer vom Sturm litten, warfen sie tags darauf (einen Teil der Ladung) aus.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.19|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|19|Und am dritten Tage warfen wir mit eigner Hand das Gerät des Schiffes über Bord.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.20|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|20|Als aber mehrere Tage lang weder Sonne noch Sterne schienen und ein nicht geringes Unwetter anhielt, schwand schliesslich alle Hoffnung, dass wir gerettet würden.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.21|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|21|Da trat Paulus, weil man lange ohne Nahrung geblieben war, mitten unter sie und sagte: Man hätte zwar, ihr Männer, auf mich hören und von Kreta nicht abfahren und sich diese Schädigung und den Verlust ersparen sollen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.22|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|22|Und jetzt ermahne ich euch, guten Mutes zu sein; denn kein einziger von euch wird das Leben verlieren; nur das Schiff wird verloren sein.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.23|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|23|In dieser Nacht nämlich trat zu mir ein Engel des Gottes, dem ich angehöre, dem ich auch diene,|ZUE1931|Public Domain ACT.27.24|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|24|und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser treten; und siehe, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.25|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|25|Darum seid guten Mutes, ihr Männer! Denn ich vertraue Gott, dass es so kommen wird, wie zu mir geredet worden ist.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.26|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|26|Auf irgendeine Insel aber müssen wir auflaufen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.27|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|27|ALS aber die vierzehnte Nacht angebrochen war, seitdem wir auf dem Adriatischen Meer umhertrieben, vermuteten um Mitternacht die Schiffsleute, dass sich ihnen irgendwelches Land nähere.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.28|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|28|Und sie warfen das Lot aus und fanden zwanzig Klafter. Nachdem sie aber eine kurze Strecke zurückgelegt und es wieder ausgeworfen hatten, fanden sie fünfzehn Klafter.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.29|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|29|Und weil sie fürchteten, wir könnten irgendwo auf Klippen stossen, warfen sie vom Hinterteil des Schiffes vier Anker aus und wünschten den Anbruch des Tages herbei.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.30|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|30|Als jedoch die Schiffsleute aus dem Schiff zu entfliehen suchten und das Rettungsboot ins Meer hinabgelassen hatten unter dem Vorwand, als wollten sie vom Vorderteil aus Anker weit hinausziehen,|ZUE1931|Public Domain ACT.27.31|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|31|sagte Paulus zum Hauptmann und zu den Soldaten: Wenn diese nicht im Schiff bleiben, könnt ihr nicht gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.32|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|32|Da hieben die Soldaten die Taue des Bootes ab und liessen es treiben.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.33|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|33|Bis es aber Tag werden wollte, ermahnte Paulus alle, Speise zu sich zu nehmen, und sagte: Es ist heute der vierzehnte Tag, dass ihr wartet und ohne Nahrung geblieben seid, weil ihr euch nichts geholt habt.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.34|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|34|Deswegen ermahne ich euch, Speise zu euch zu nehmen, denn dies dient zu eurer Rettung; denn keinem von euch wird ein Haar vom Haupte verlorengehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.35|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|35|Und nachdem er dies gesagt und Brot genommen hatte, dankte er Gott vor allen, brach es und fing an zu essen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.36|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|36|Da wurden alle guten Mutes und holten sich ebenfalls Speise.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.37|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|37|Wir waren aber auf dem Schiff im ganzen 276 Seelen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.38|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|38|Nachdem sie sich nun mit Speise gesättigt hatten, erleichterten sie das Schiff, indem sie das Getreide ins Meer warfen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.39|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|39|Als es aber Tag geworden war, erkannten sie das Land nicht; sie nahmen jedoch eine Bucht wahr, die einen flachen Strand hatte, und auf ihn beschlossen sie das Schiff womöglich auflaufen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.40|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|40|Und sie schnitten die Anker ab und liessen sie im Meer, indem sie gleichzeitig die festgebundenen Steuerruder losmachten; und nachdem sie das Vordersegel aufgezogen hatten, hielten sie mit dem Wind auf den Strand zu.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.41|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|41|Als sie aber auf einen Ort gerieten, der zu beiden Seiten vom Meer bespült wurde, stiessen sie mit dem Schiff auf den Grund, und das Vorderteil blieb, da es festsass, unbeweglich, das Hinterteil aber drohte durch die Gewalt (der Wellen) auseinanderzugehen.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.42|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|42|Da fassten die Soldaten den Plan, die Gefangenen zu töten, damit keiner durch Schwimmen entkäme.|ZUE1931|Public Domain ACT.27.43|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|43|Da aber der Hauptmann den Paulus retten wollte, hinderte er sie an ihrem Vorhaben und befahl, die, welche schwimmen könnten, sollten sich zuerst ins Meer werfen und ans Land gehen|ZUE1931|Public Domain ACT.27.44|NT|44|Apostelgeschichte|27||0|44|und|ZUE1931|Public Domain ACT.28.1|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|1|UND als wir gerettet waren, da erfuhren wir, dass die Insel Malta hiess.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.2|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|2|Und die Barbaren erwiesen uns ungewöhnliche Menschenfreundlichkeit; sie zündeten nämlich ein Feuer an und holten uns alle heran wegen des anhaltenden Regens und wegen der Kälte.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.3|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|3|Als aber Paulus einen Haufen Reiser zusammenraffte und auf das Feuer legte, fuhr infolge der Hitze eine Natter heraus und biss sich an seiner Hand fest.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.4|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|4|Wie aber die Barbaren das Tier von seiner Hand herabhängen sahen, sagten sie zueinander: Auf jeden Fall ist dieser Mensch ein Mörder, den, obgleich er aus dem Meer gerettet wurde, die (Göttin der) Rache nicht am Leben lassen wollte.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.5|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|5|Er nun schleuderte das Tier hinweg ins Feuer, und es geschah ihm nichts Böses.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.6|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|6|Sie aber warteten darauf, dass er aufschwellen oder plötzlich tot niederfallen werde. Als sie jedoch lange warteten und sahen, dass ihm nichts Schlimmes widerfuhr, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei ein Gott.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.7|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|7|In der Umgebung jenes Ortes aber hatte der erste Beamte der Insel namens Publius Güter; und er nahm uns auf und beherbergte uns drei Tage lang freundlich.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.8|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|8|Es begab sich aber, dass der Vater des Publius an Fieber und Ruhr krank darniederlag. Und Paulus ging zu ihm hinein, betete und heilte ihn, indem er ihm die Hände auflegte.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.9|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|9|Nachdem dies geschehen war, kamen auch die übrigen auf der Insel, die Krankheiten hatten, herbei und wurden geheilt.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.10|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|10|Und sie liessen uns auch viele Ehrenerweisungen zuteil werden, und als wir abfuhren, luden sie uns auf, was wir nötig hatten.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.11|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|11|NACH drei Monaten aber fuhren wir ab auf einem Schiff, das auf der Insel überwintert hatte, einem alexandrinischen mit den Dioskuren als Wahrzeichen.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.12|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|12|Und wir liefen in Syrakus ein und blieben drei Tage.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.13|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|13|Und von da segelten wir in einem Bogen|ZUE1931|Public Domain ACT.28.14|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|14|Hier fanden wir Brüder und wurden gebeten, sieben Tage bei ihnen zu bleiben. Und so kamen wir nach Rom.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.15|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|15|Und von dort kamen die Brüder, da sie Nachricht über uns erhalten hatten, uns entgegen bis Appii Forum und Tres Tabernä. Und als Paulus sie sah, dankte er Gott und fasste Mut.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.16|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|16|Als wir aber nach Rom hineingekommen waren, [übergab der Hauptmann die Gefangenen dem Befehlshaber des Lagers; dem Paulus aber wurde gestattet] für sich zu bleiben mit dem Soldaten, der ihn bewachte.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.17|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|17|ES begab sich aber nach drei Tagen, dass er die Vornehmsten der Juden zusammenrufen liess. Als sie nun zusammengekommen waren, sagte er zu ihnen: Ihr Brüder, wiewohl ich nichts wider das Volk oder die Gebräuche der Väter getan habe, bin ich gefangen von Jerusalem aus in die Hände der Römer überliefert worden.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.18|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|18|Und diese wollten mich, nachdem sie mich verhört hatten, freilassen, weil kein Grund zu einem Todesurteil bei mir vorlag.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.19|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|19|Da jedoch die Juden widersprachen, wurde ich genötigt, Berufung an den Kaiser einzulegen - nicht als ob ich mein Volk in etwas anzuklagen hätte.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.20|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|20|Aus diesem Grunde nun habe ich euch eingeladen, um euch zu sehen und zu euch zu reden; denn um der Hoffnung Israels willen trage ich diese Kette.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.21|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|21|Darauf sagten sie zu ihm: Wir haben weder Briefe über dich aus Judäa empfangen, noch ist jemand von den Brüdern gekommen und hat über dich etwas Böses berichtet oder geredet.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.22|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|22|Wir wünschen aber von dir zu hören, was für Ansichten du hast; denn von dieser Sekte ist uns bekannt, dass ihr überall widersprochen wird.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.23|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|23|Nachdem sie ihm nun einen Tag bestimmt hatten, kamen|ZUE1931|Public Domain ACT.28.24|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|24|Und die einen liessen sich von dem überzeugen, was er sagte, die andern blieben ungläubig.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.25|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|25|Indem sie aber untereinander uneins waren, brachen sie auf, nachdem Paulus|ZUE1931|Public Domain ACT.28.26|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|26|"als er sagte: ""Geh zu diesem Volk und sprich: Hören werdet ihr und nicht verstehen, und sehen werdet ihr und nicht erkennen."|ZUE1931|Public Domain ACT.28.27|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|27|"Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt, und ihre Ohren sind schwerhörig geworden, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile."""|ZUE1931|Public Domain ACT.28.28|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|28|So sei euch nun kund, dass den Heiden dieses Heil Gottes gesandt worden ist; sie werden ihm auch Gehör schenken.|ZUE1931|Public Domain ACT.28.29|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|29|[Und als er dies gesagt hatte, gingen die Juden hinweg und hatten viel Streit untereinander.]|ZUE1931|Public Domain ACT.28.30|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|30|Er blieb aber zwei ganze Jahre in einer eignen Mietwohnung und nahm alle auf, die bei ihm eintraten,|ZUE1931|Public Domain ACT.28.31|NT|44|Apostelgeschichte|28||0|31|und predigte|ZUE1931|Public Domain ROM.1.1|NT|45|Römer|1||0|1|PAULUS, Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert zur Verkündigung des Evangeliums Gottes,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.2|NT|45|Römer|1||0|2|das er vorher verheissen hat durch seine Propheten in den heiligen Schriften,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.3|NT|45|Römer|1||0|3|(nämlich das Evangelium) über seinen Sohn, der aus der Nachkommenschaft Davids hervorgegangen ist nach dem Fleische,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.4|NT|45|Römer|1||0|4|der eingesetzt ist zum Sohne Gottes voll Macht nach dem Geiste der Heiligkeit kraft der Auferstehung von den Toten: Jesus Christus, unser Herr,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.5|NT|45|Römer|1||0|5|durch den wir Gnade und Apostelamt empfangen haben, um für seinen Namen Gehorsam des Glaubens zu bewirken unter allen Heiden,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.6|NT|45|Römer|1||0|6|unter denen auch ihr seid als solche, die von Jesus berufen sind:|ZUE1931|Public Domain ROM.1.7|NT|45|Römer|1||0|7|an alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen, die in Rom sind. Gnade sei|ZUE1931|Public Domain ROM.1.8|NT|45|Römer|1||0|8|ZUVÖRDERST danke ich meinem Gott durch Jesus Christus euer aller halben dafür, dass von eurem Glauben in der ganzen Welt die Rede ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.9|NT|45|Römer|1||0|9|Denn Gott, dem ich in meinem Geiste am Evangelium seines Sohnes diene, ist mein Zeuge, wie ich unablässig euer gedenke,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.10|NT|45|Römer|1||0|10|allezeit mit der Bitte in meinen Gebeten, ob es mir vielleicht endlich einmal nach Gottes Willen gelingen möchte, zu euch zu kommen.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.11|NT|45|Römer|1||0|11|Denn mich verlangt, euch zu sehen, um euch eine geistliche Gabe mitzuteilen, damit ihr gestärkt werdet,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.12|NT|45|Römer|1||0|12|das heisst, damit ich bei euch mitgetröstet werde durch den gemeinschaftlichen Glauben, euren und meinen.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.13|NT|45|Römer|1||0|13|Ich will euch aber, ihr Brüder, darüber nicht in Unkenntnis lassen, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen - ich wurde aber bis jetzt verhindert -, damit ich auch unter euch einige Frucht erlange wie unter den übrigen Heiden.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.14|NT|45|Römer|1||0|14|Griechen und Nichtgriechen, Weisen und Unverständigen bin ich ein Schuldner;|ZUE1931|Public Domain ROM.1.15|NT|45|Römer|1||0|15|und so bin ich willens, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu predigen.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.16|NT|45|Römer|1||0|16|DENN ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes zum Heil einem jeden, der|ZUE1931|Public Domain ROM.1.17|NT|45|Römer|1||0|17|"Denn die Gerechtigkeit Gottes wird darin geoffenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: ""Der aus Glauben Gerechte aber wird leben."""|ZUE1931|Public Domain ROM.1.18|NT|45|Römer|1||0|18|DENN es offenbart sich der Zorn Gottes vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.19|NT|45|Römer|1||0|19|weil das, was man von Gott erkennen kann, unter ihnen offenbar ist; denn Gott hat es ihnen geoffenbart.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.20|NT|45|Römer|1||0|20|Sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, ist ja seit Erschaffung der Welt, wenn man es in den Werken betrachtet, deutlich zu ersehen, damit sie keine Entschuldigung haben,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.21|NT|45|Römer|1||0|21|deshalb, weil sie Gott zwar kannten, ihm aber doch nicht als Gott Ehre oder Dank erwiesen, sondern in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.22|NT|45|Römer|1||0|22|Während sie vorgaben, weise zu sein, wurden sie zu Toren|ZUE1931|Public Domain ROM.1.23|NT|45|Römer|1||0|23|und vertauschten die Erhabenheit des unvergänglichen Gottes mit Bild und Gestalt von vergänglichen Menschen und Vögeln und vierfüssigen und kriechenden Tieren.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.24|NT|45|Römer|1||0|24|Daher gab sie Gott in den Gelüsten ihrer Herzen in Unkeuschheit dahin, sodass sie ihre Leiber untereinander schändeten,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.25|NT|45|Römer|1||0|25|sie, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und den Geschöpfen Anbetung und Verehrung darbrachten statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.26|NT|45|Römer|1||0|26|Deshalb gab sie Gott dahin in schändliche Leidenschaften; denn die Frauen unter ihnen verwandelten den natürlichen Verkehr in den widernatürlichen.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.27|NT|45|Römer|1||0|27|Gleicherweise verliessen auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau und entbrannten gegeneinander in ihrer Begierde, sodass Männer mit Männern Schande trieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen.|ZUE1931|Public Domain ROM.1.28|NT|45|Römer|1||0|28|Und wie sie es verworfen haben, Gott recht zu erkennen,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.29|NT|45|Römer|1||0|29|sie, die erfüllt sind mit jeglicher (Art von) Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, Betrug, Tücke, Ohrenbläser,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.30|NT|45|Römer|1||0|30|Verleumder, Gottesfeinde, Frevler, Hochmütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, ungehorsam gegen die Eltern,|ZUE1931|Public Domain ROM.1.31|NT|45|Römer|1||0|31|unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig;|ZUE1931|Public Domain ROM.1.32|NT|45|Römer|1||0|32|sie, die das Recht Gottes zwar kennen dass nämlich die, welche solches verüben, des Todes würdig sind, aber nicht nur selbst dies tun, sondern auch ihr Wohlgefallen an denen haben, die es verüben.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.1|NT|45|Römer|2||0|1|DAHER kannst du dich nicht entschuldigen, o Mensch, der du richtest, wer du auch sein magst; denn indem du den andern richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ebendasselbe.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.2|NT|45|Römer|2||0|2|Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes der Wahrheit gemäss über die ergeht, die solches verüben.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.3|NT|45|Römer|2||0|3|Meinst du denn aber, o Mensch, der du die richtest, die solches verüben, und dasselbe tust, dass du dem Gericht Gottes entrinnen werdest?|ZUE1931|Public Domain ROM.2.4|NT|45|Römer|2||0|4|Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weisst nicht, dass die Güte Gottes dich zur Busse leitet?|ZUE1931|Public Domain ROM.2.5|NT|45|Römer|2||0|5|Aber nach deiner Verstocktheit und deinem unbussfertigen Herzen häufst du dir selbst Zorn auf den Tag des Zornes und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,|ZUE1931|Public Domain ROM.2.6|NT|45|Römer|2||0|6|der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken:|ZUE1931|Public Domain ROM.2.7|NT|45|Römer|2||0|7|denen, die durch Ausdauer im Wirken des Guten nach Preis und Ehre und Unvergänglichkeit trachten, ewiges Leben;|ZUE1931|Public Domain ROM.2.8|NT|45|Römer|2||0|8|denen dagegen, die widerspenstig und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorchen, Zorn und Grimm.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.9|NT|45|Römer|2||0|9|Trübsal und Angst über die Seele jedes Menschen, der das Böse vollbringt, über den Juden zuerst und auch über den Griechen;|ZUE1931|Public Domain ROM.2.10|NT|45|Römer|2||0|10|Preis aber und Ehre und Friede einem jeden, der das Gute vollbringt, dem Juden zuerst und auch dem Griechen.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.11|NT|45|Römer|2||0|11|Denn bei Gott ist kein Ansehen der Person.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.12|NT|45|Römer|2||0|12|Alle nämlich, die ohne das Gesetz sündigten, werden auch ohne Zutun des Gesetzes verlorengehen. Und alle, die unter dem Gesetze sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden;|ZUE1931|Public Domain ROM.2.13|NT|45|Römer|2||0|13|denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtgesprochen werden -|ZUE1931|Public Domain ROM.2.14|NT|45|Römer|2||0|14|denn wenn die Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur tun, was das Gesetz enthält, so sind diese, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz,|ZUE1931|Public Domain ROM.2.15|NT|45|Römer|2||0|15|da sie ja zu erkennen geben, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, indem auch ihr Gewissen dies bezeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch verteidigen -|ZUE1931|Public Domain ROM.2.16|NT|45|Römer|2||0|16|an dem Tage, wann Gott das Verborgene der Menschen richten wird nach meinem Evangelium durch Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.17|NT|45|Römer|2||0|17|DU magst dich aber einen Juden nennen und dich auf das Gesetz verlassen und dich Gottes rühmen|ZUE1931|Public Domain ROM.2.18|NT|45|Römer|2||0|18|und, aus dem Gesetz unterrichtet, seinen Willen erkennen und beurteilen, was recht und unrecht sei,|ZUE1931|Public Domain ROM.2.19|NT|45|Römer|2||0|19|und überzeugt sein, du seiest ein Führer der Blinden, ein Licht derer, die in Finsternis sind,|ZUE1931|Public Domain ROM.2.20|NT|45|Römer|2||0|20|ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, der im Gesetze die Verkörperung des Wissens und der Wahrheit habe:|ZUE1931|Public Domain ROM.2.21|NT|45|Römer|2||0|21|du nun, der du einen andern lehrst, lehrst dich selbst nicht? Du, der du predigst, man solle nicht stehlen, stiehlst?|ZUE1931|Public Domain ROM.2.22|NT|45|Römer|2||0|22|Du, der du sagst, man solle nicht ehebrechen, brichst die Ehe? Du, dem die Götzen ein Greuel sind, beraubst ihre Tempel?|ZUE1931|Public Domain ROM.2.23|NT|45|Römer|2||0|23|Du, der du dich des Gesetzes rühmst, entehrst Gott durch die Übertretung des Gesetzes.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.24|NT|45|Römer|2||0|24|"Denn ""der Name Gottes wird um euretwillen unter den Heiden gelästert"", wie geschrieben steht."|ZUE1931|Public Domain ROM.2.25|NT|45|Römer|2||0|25|Denn die Beschneidung ist wohl nützlich, wenn du das Gesetz befolgst; wenn du aber ein Übertreter des Gesetzes bist, so ist deine Beschneidung zur Unbeschnittenheit geworden.|ZUE1931|Public Domain ROM.2.26|NT|45|Römer|2||0|26|Wenn nun der Unbeschnittene die Forderungen des Gesetzes hält, wird ihm|ZUE1931|Public Domain ROM.2.27|NT|45|Römer|2||0|27|Und wird nicht der von Natur Unbeschnittene, wenn er das Gesetz erfüllt, dich richten, der du trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter des Gesetzes bist?|ZUE1931|Public Domain ROM.2.28|NT|45|Römer|2||0|28|Denn nicht der ist ein Jude, der es äusserlich ist, und nicht das ist Beschneidung, die äusserlich am Fleische geschieht,|ZUE1931|Public Domain ROM.2.29|NT|45|Römer|2||0|29|sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und das ist Beschneidung, die am Herzen geschieht, im Geiste, nicht nach dem Buchstaben. Ein solcher hat sein Lob nicht von Menschen, sondern von Gott.|ZUE1931|Public Domain ROM.3.1|NT|45|Römer|3||0|1|WAS für einen Vorzug hat nun der Jude? Oder was für einen Nutzen hat die Beschneidung?|ZUE1931|Public Domain ROM.3.2|NT|45|Römer|3||0|2|Viel in jeder Hinsicht! Fürs erste nämlich sind ihnen die Verheissungen Gottes anvertraut worden.|ZUE1931|Public Domain ROM.3.3|NT|45|Römer|3||0|3|Denn wie? Wenn etliche untreu gewesen sind, sollte ihre Untreue die Treue Gottes aufheben?|ZUE1931|Public Domain ROM.3.4|NT|45|Römer|3||0|4|"Das sei ferne! Vielmehr muss Gott wahrhaft sein, jeder Mensch aber ein Lügner, wie geschrieben steht: ""Damit du in deinen Worten als gerecht erkannt werdest / und den Sieg behaltest, wenn du gerichtet wirst."""|ZUE1931|Public Domain ROM.3.5|NT|45|Römer|3||0|5|Wenn aber unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit dartut, was wollen wir dann sagen? Soll Gott ungerecht sein, wenn er sein Zorngericht verhängt? Ich rede nach menschlicher Weise.|ZUE1931|Public Domain ROM.3.6|NT|45|Römer|3||0|6|Das sei ferne! Denn wie könnte Gott|ZUE1931|Public Domain ROM.3.7|NT|45|Römer|3||0|7|Wenn aber die Wahrhaftigkeit Gottes durch meine Lüge noch erhöht worden ist zu seinem Ruhm, warum werde ich dann noch als Sünder gerichtet?|ZUE1931|Public Domain ROM.3.8|NT|45|Römer|3||0|8|Und sollen wir es etwa machen, wie etliche verleumderisch von uns sagen, wir lehrten: Lasset uns das Böse tun, damit das Gute daraus komme? Deren Verdammnis ist gerecht.|ZUE1931|Public Domain ROM.3.9|NT|45|Römer|3||0|9|WIE nun? Haben wir einen Vorzug? Ganz und gar nicht! Denn wir haben soeben Juden und Griechen als schuldig erwiesen, dass sie alle unter der Herrschaft der Sünde seien,|ZUE1931|Public Domain ROM.3.10|NT|45|Römer|3||0|10|"wie geschrieben steht: ""Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; /"|ZUE1931|Public Domain ROM.3.11|NT|45|Römer|3||0|11|es ist keiner, der verständig ist; es ist keiner, der Gott mit Ernst sucht; /|ZUE1931|Public Domain ROM.3.12|NT|45|Römer|3||0|12|"alle sind abgewichen, sie sind alle zusammen unnütz geworden; / es ist keiner, der Gutes tut, es ist auch nicht einer."" /"|ZUE1931|Public Domain ROM.3.13|NT|45|Römer|3||0|13|"""Ein offenes Grab ist ihre Kehle; / mit ihren Zungen reden sie Trug."" / ""Schlangengift ist unter ihren Lippen."" /"|ZUE1931|Public Domain ROM.3.14|NT|45|Römer|3||0|14|"""Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit."" /"|ZUE1931|Public Domain ROM.3.15|NT|45|Römer|3||0|15|"""Schnell sind ihre Füsse zum Blutvergiessen; /"|ZUE1931|Public Domain ROM.3.16|NT|45|Römer|3||0|16|Verwüstung und Jammer ist auf ihren Wegen, /|ZUE1931|Public Domain ROM.3.17|NT|45|Römer|3||0|17|"und den Weg des Friedens kennen sie nicht."" /"|ZUE1931|Public Domain ROM.3.18|NT|45|Römer|3||0|18|"""Keine Furcht Gottes ist vor ihren Augen."""|ZUE1931|Public Domain ROM.3.19|NT|45|Römer|3||0|19|Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es ausspricht, denen sagt, die unter dem Gesetze sind, damit jeder Mund verschlossen werde und alle Welt vor Gott strafwürdig sei,|ZUE1931|Public Domain ROM.3.20|NT|45|Römer|3||0|20|weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtgesprochen werden wird; denn durch das Gesetz kommt|ZUE1931|Public Domain ROM.3.21|NT|45|Römer|3||0|21|JETZT aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes geoffenbart, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird,|ZUE1931|Public Domain ROM.3.22|NT|45|Römer|3||0|22|nämlich die Gerechtigkeit Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus kommt für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied;|ZUE1931|Public Domain ROM.3.23|NT|45|Römer|3||0|23|alle haben ja gesündigt und ermangeln der Ehre vor Gott|ZUE1931|Public Domain ROM.3.24|NT|45|Römer|3||0|24|und werden gerechtgesprochen ohne Verdienst durch seine Gnade mittelst der Erlösung, die in Christus Jesus ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.3.25|NT|45|Römer|3||0|25|Ihn hat Gott hingestellt als ein Sühnopfer durch den Glauben in seinem Blut zur Erweisung seiner Gerechtigkeit, weil die vorhergeschehenen Sünden unter der Langmut Gottes ungestraft geblieben waren,|ZUE1931|Public Domain ROM.3.26|NT|45|Römer|3||0|26|zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, damit er selbst gerecht sei und den gerechtspreche, der aus dem Glauben an Jesus ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.3.27|NT|45|Römer|3||0|27|Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Durch das der Werke? Nein! sondern durch das Gesetz des Glaubens.|ZUE1931|Public Domain ROM.3.28|NT|45|Römer|3||0|28|So halten wir nun dafür, dass der Mensch durch den Glauben gerechtgesprochen werde ohne Werke des Gesetzes.|ZUE1931|Public Domain ROM.3.29|NT|45|Römer|3||0|29|Oder ist Gott nur der Juden Gott? Nicht auch der Heiden? Ja, auch der Heiden,|ZUE1931|Public Domain ROM.3.30|NT|45|Römer|3||0|30|weil ja Gott|ZUE1931|Public Domain ROM.3.31|NT|45|Römer|3||0|31|Heben wir also das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr halten wir das Gesetz aufrecht.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.1|NT|45|Römer|4||0|1|WAS können wir nun darüber sagen, was Abraham, unser Stammvater nach dem Fleisch, erlangt hat?|ZUE1931|Public Domain ROM.4.2|NT|45|Römer|4||0|2|Wenn nämlich Abraham aus Werken gerechtgesprochen wurde, so hat er Ruhm. Aber nicht vor Gott.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.3|NT|45|Römer|4||0|3|"Denn was sagt die Schrift? ""Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit angerechnet."""|ZUE1931|Public Domain ROM.4.4|NT|45|Römer|4||0|4|Dem aber, der Werke verrichtet, wird der Lohn nicht als Gnade, sondern als Schuldigkeit angerechnet;|ZUE1931|Public Domain ROM.4.5|NT|45|Römer|4||0|5|dem dagegen, der keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen gerechtspricht, dem wird sein Glaube zur Gerechtigkeit angerechnet,|ZUE1931|Public Domain ROM.4.6|NT|45|Römer|4||0|6|wie denn auch David die Seligpreisung des Menschen ausspricht, dem Gott die Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet:|ZUE1931|Public Domain ROM.4.7|NT|45|Römer|4||0|7|"""Selig sind die, deren Übertretungen vergeben / und deren Sünden bedeckt sind; /"|ZUE1931|Public Domain ROM.4.8|NT|45|Römer|4||0|8|"selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet."""|ZUE1931|Public Domain ROM.4.9|NT|45|Römer|4||0|9|Diese Seligpreisung nun, gilt sie|ZUE1931|Public Domain ROM.4.10|NT|45|Römer|4||0|10|Wie wurde er ihm nun angerechnet? Als er beschnitten oder als er noch unbeschnitten war? Nicht als er beschnitten, sondern als er noch unbeschnitten war.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.11|NT|45|Römer|4||0|11|Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er hatte, als er noch unbeschnitten war, damit er der Vater aller unbeschnittenen Gläubigen würde, auf dass auch ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet werde,|ZUE1931|Public Domain ROM.4.12|NT|45|Römer|4||0|12|und der Vater der Beschnittenen, derer nämlich, die nicht nur beschnitten sind, sondern auch in den Fußstapfen des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham hatte, als er noch unbeschnitten war.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.13|NT|45|Römer|4||0|13|Denn nicht durch das Gesetz wurde dem Abraham oder seinen Nachkommen die Verheissung zuteil, dass er Erbe der Welt sein solle, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.14|NT|45|Römer|4||0|14|Wenn nämlich die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube entwertet und die Verheissung kraftlos geworden.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.15|NT|45|Römer|4||0|15|Denn das Gesetz bewirkt Zorn; wo aber kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.16|NT|45|Römer|4||0|16|"Deshalb heisst es ""aus dem Glauben"", damit es nach Gnade gehe, auf dass die Verheissung für seine ganze Nachkommenschaft gewiss sei, nicht allein für die aus dem Gesetz, sondern auch für die aus dem Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist"|ZUE1931|Public Domain ROM.4.17|NT|45|Römer|4||0|17|"wie geschrieben steht: ""Zum Vater vieler Völker habe ich dich gemacht"" vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft;"|ZUE1931|Public Domain ROM.4.18|NT|45|Römer|4||0|18|"welcher gegen alle Hoffnung auf Hoffnung hin glaubte, damit er der Vater vieler Völker würde nach dem Ausspruch: ""So soll deine Nachkommenschaft sein."""|ZUE1931|Public Domain ROM.4.19|NT|45|Römer|4||0|19|Und er war nicht schwach im Glauben, noch zog er seinen schon erstorbenen Leib in Betracht, obschon er fast hundertjährig war, noch den erstorbenen Leib der Sara;|ZUE1931|Public Domain ROM.4.20|NT|45|Römer|4||0|20|an der Verheissung Gottes aber zweifelte er nicht in Unglauben, sondern er wurde stark im Glauben, indem er Gott die Ehre gab|ZUE1931|Public Domain ROM.4.21|NT|45|Römer|4||0|21|und völlig überzeugt war, was er verheissen habe, das vermöge er auch zu tun.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.22|NT|45|Römer|4||0|22|Daher wurde es ihm auch zur Gerechtigkeit angerechnet.|ZUE1931|Public Domain ROM.4.23|NT|45|Römer|4||0|23|Es ist aber nicht allein seinetwegen geschrieben, dass es ihm angerechnet worden ist,|ZUE1931|Public Domain ROM.4.24|NT|45|Römer|4||0|24|sondern auch unsertwegen, denen es angerechnet werden soll, weil wir an den glauben, welcher Jesus, unsern Herrn, auferweckt hat von den Toten,|ZUE1931|Public Domain ROM.4.25|NT|45|Römer|4||0|25|ihn, der dahingegeben wurde um unsrer Übertretungen willen und auferweckt wurde um unsrer Gerechtsprechung willen.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.1|NT|45|Römer|5||0|1|DA wir nun aus Glauben gerechtgesprochen worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus,|ZUE1931|Public Domain ROM.5.2|NT|45|Römer|5||0|2|durch den wir kraft des Glaubens auch den Zutritt erlangt haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.3|NT|45|Römer|5||0|3|Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, da wir wissen, dass die Trübsal Geduld wirkt,|ZUE1931|Public Domain ROM.5.4|NT|45|Römer|5||0|4|die Geduld aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;|ZUE1931|Public Domain ROM.5.5|NT|45|Römer|5||0|5|die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, weil die Liebe Gottes ausgegossen ist in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.6|NT|45|Römer|5||0|6|Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.7|NT|45|Römer|5||0|7|Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen zu sterben, nimmt vielleicht noch jemand auf sich.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.8|NT|45|Römer|5||0|8|Gott beweist aber seine Liebe gegen uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.9|NT|45|Römer|5||0|9|Um so viel mehr nun werden wir, da wir jetzt durch sein Blut gerechtgesprochen worden sind, durch ihn vor dem Zorn gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.10|NT|45|Römer|5||0|10|Denn wenn wir mit Gott, als wir seine Feinde waren, versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, so werden wir um so viel mehr, da wir nun versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.11|NT|45|Römer|5||0|11|Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.12|NT|45|Römer|5||0|12|DESHALB, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod auf alle Menschen übergegangen ist, weil sie alle gesündigt haben -|ZUE1931|Public Domain ROM.5.13|NT|45|Römer|5||0|13|denn bis das Gesetz kam, war (zwar schon) Sünde in der Welt; Sünde wird aber nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz da ist;|ZUE1931|Public Domain ROM.5.14|NT|45|Römer|5||0|14|dennoch herrschte der Tod von Adam an bis zu Mose sogar über die, welche nicht mit gleicher Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Gegenbild des zukünftigen ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.15|NT|45|Römer|5||0|15|Aber mit der Gnadengabe verhält es sich nicht so wie mit der Übertretung. Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist noch viel mehr Gottes Gnade und Gabe durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus den vielen reichlich zuteil geworden.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.16|NT|45|Römer|5||0|16|Auch verhält es sich nicht so mit der Gabe, wie es durch den einen kam, der sündigte. Denn das Urteil führte von dem einen aus zur Verurteilung, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen aus zur Gerechtsprechung.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.17|NT|45|Römer|5||0|17|Denn wenn infolge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gelangt ist durch den einen, so werden noch viel mehr die, welche das überreiche Mass der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im (künftigen) Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.18|NT|45|Römer|5||0|18|Also kam es nun, wie es durch eines einzigen Übertretung für alle Menschen zur Verurteilung kam, so auch durch eines einzigen gerechte Tat für alle Menschen zur Gerechtsprechung, die Leben gibt.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.19|NT|45|Römer|5||0|19|Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen als Sünder behandelt wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen als Gerechte behandelt werden.|ZUE1931|Public Domain ROM.5.20|NT|45|Römer|5||0|20|Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit die Übertretung noch grösser würde. Wo jedoch die Sünde grösser wurde, da erwies sich die Gnade noch überschwenglicher,|ZUE1931|Public Domain ROM.5.21|NT|45|Römer|5||0|21|damit, wie die Sünde herrschte in dem Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.1|NT|45|Römer|6||0|1|WAS sollen wir nun sagen? Wollen wir in der Sünde verharren, damit die Gnade noch grösser werde?|ZUE1931|Public Domain ROM.6.2|NT|45|Römer|6||0|2|Das sei ferne! Die wir der Sünde abgestorben sind, wie sollten wir ferner in ihr leben?|ZUE1931|Public Domain ROM.6.3|NT|45|Römer|6||0|3|Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?|ZUE1931|Public Domain ROM.6.4|NT|45|Römer|6||0|4|Wir sind also durch die Taufe auf seinen Tod mit ihm begraben worden, damit, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.5|NT|45|Römer|6||0|5|Denn wenn wir mit der Ähnlichkeit seines Todes verwachsen sind, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein,|ZUE1931|Public Domain ROM.6.6|NT|45|Römer|6||0|6|indem wir das erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde kraftlos gemacht werde, auf dass wir nicht mehr der Sünde dienen.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.7|NT|45|Römer|6||0|7|Denn wer gestorben ist, der ist von der Herrschaft der Sünde losgesprochen.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.8|NT|45|Römer|6||0|8|Sind wir aber mit Christus gestorben, so vertrauen wir darauf, dass wir auch mit ihm leben werden,|ZUE1931|Public Domain ROM.6.9|NT|45|Römer|6||0|9|da wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Herrschaft mehr über ihn.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.10|NT|45|Römer|6||0|10|Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde ein für allemal gestorben; was er aber lebt, das lebt er für Gott.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.11|NT|45|Römer|6||0|11|So sollt auch ihr euch als solche ansehen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus, unsrem Herrn.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.12|NT|45|Römer|6||0|12|DAHER soll die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, sodass ihr seinen Begierden gehorcht.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.13|NT|45|Römer|6||0|13|Gebet auch eure Glieder nicht der Sünde zu Werkzeugen der Ungerechtigkeit hin, sondern gebet euch selbst Gott hin als solche, die aus Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit!|ZUE1931|Public Domain ROM.6.14|NT|45|Römer|6||0|14|Denn die Sünde wird keine Herrschaft über euch haben; ihr steht ja nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.15|NT|45|Römer|6||0|15|Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetze stehen, sondern unter der Gnade? Das sei ferne!|ZUE1931|Public Domain ROM.6.16|NT|45|Römer|6||0|16|Wisst ihr nicht: wem ihr euch als Knechte zum Gehorsam hingebt, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorchen, entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit?|ZUE1931|Public Domain ROM.6.17|NT|45|Römer|6||0|17|Gott aber sei Dank, dass ihr Knechte der Sünde gewesen, jedoch von Herzen gehorsam geworden seid der Gestalt der Lehre, der ihr übergeben worden seid.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.18|NT|45|Römer|6||0|18|Befreit aber von der Sünde, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.19|NT|45|Römer|6||0|19|Ich rede nach menschlicher Weise wegen der Schwachheit eures Fleisches. Wie ihr nämlich eure Glieder dem Dienst der Unreinheit und der Gesetzwidrigkeit zur Ausübung der Gesetzwidrigkeit hingegeben habt, so gebet jetzt eure Glieder dem Dienst der Gerechtigkeit hin zur Heiligung!|ZUE1931|Public Domain ROM.6.20|NT|45|Römer|6||0|20|Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei gegenüber der Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.21|NT|45|Römer|6||0|21|Welche Frucht hattet ihr nun damals? Dinge, deren ihr euch jetzt schämt; denn ihr Ende ist der Tod.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.22|NT|45|Römer|6||0|22|Jetzt hingegen, da ihr von der Sünde befreit, aber Gott dienstbar geworden seid, habt ihr eure Frucht für die Heiligung und als das Ende ewiges Leben.|ZUE1931|Public Domain ROM.6.23|NT|45|Römer|6||0|23|Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gnadengabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unsrem Herrn.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.1|NT|45|Römer|7||0|1|ODER wisst ihr nicht, ihr Brüder denn ich rede zu solchen, die das Gesetz kennen, dass das Gesetz|ZUE1931|Public Domain ROM.7.2|NT|45|Römer|7||0|2|Denn die Frau, die einem Mann angehört, ist durch das Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann stirbt, so ist sie frei von dem Gesetz, das sie an den Mann band.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.3|NT|45|Römer|7||0|3|Also wird sie nun, solange ihr Mann lebt, eine Ehebrecherin heissen, wenn sie einem andern Mann zu eigen wird; stirbt aber der Mann, so ist sie frei von dem Gesetz, sodass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie einem andern Mann zu eigen wird.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.4|NT|45|Römer|7||0|4|Somit seid auch ihr, meine Brüder, durch den Leib Christi dem Gesetz getötet worden, damit ihr einem andern angehört, nämlich dem, der von den Toten auferweckt worden ist, auf dass wir Gott Frucht bringen.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.5|NT|45|Römer|7||0|5|Denn als wir im Fleische waren, da waren die den Sünden eignen Leidenschaften, die durch das Gesetz erregt wurden, wirksam in unsern Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.6|NT|45|Römer|7||0|6|Jetzt aber sind wir von dem Gesetz frei geworden, da wir dem, worin wir festgehalten wurden, abgestorben sind, sodass wir|ZUE1931|Public Domain ROM.7.7|NT|45|Römer|7||0|7|WAS sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Sondern ich lernte die Sünde|ZUE1931|Public Domain ROM.7.8|NT|45|Römer|7||0|8|Die Sünde gewann aber einen Anlass durch das Gebot und bewirkte in mir jegliche Begierde; denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.9|NT|45|Römer|7||0|9|Nun lebte ich einst ohne (Kenntnis vom) Gesetz. Als jedoch das Gebot kam, lebte die Sünde auf;|ZUE1931|Public Domain ROM.7.10|NT|45|Römer|7||0|10|ich aber starb, und das Gebot, das zum Leben führen sollte, das gerade gereichte mir zum Tode.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.11|NT|45|Römer|7||0|11|Denn als die Sünde durch das Gebot einen Anlass gewonnen hatte, hat sie mich verführt und durch dasselbe getötet.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.12|NT|45|Römer|7||0|12|Somit ist das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.13|NT|45|Römer|7||0|13|SO ist denn das Gute mir zum Tode geworden? Das sei ferne! sondern die Sünde - damit sie als Sünde offenbar werde, indem sie durch das Gute mir den Tod bewirkt, auf dass die Sünde durch das Gebot über die Massen sündhaft werde.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.14|NT|45|Römer|7||0|14|Wir wissen ja, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.15|NT|45|Römer|7||0|15|Denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das führe ich aus, sondern was ich hasse, das tue ich.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.16|NT|45|Römer|7||0|16|Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so stimme ich dem Gesetz bei (und erkenne an), dass es gut ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.17|NT|45|Römer|7||0|17|Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.18|NT|45|Römer|7||0|18|Denn ich weiss, dass in mir, das ist in meinem Fleische, nichts Gutes wohnt. Denn das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, das Vollbringen des Guten aber nicht.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.19|NT|45|Römer|7||0|19|Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, das führe ich aus.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.20|NT|45|Römer|7||0|20|Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.21|NT|45|Römer|7||0|21|Ich finde also für mich, der ich das Gute tun will, das Gesetz gültig, dass das Böse bei mir vorhanden ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.22|NT|45|Römer|7||0|22|Denn nach dem inwendigen Menschen habe ich Lust an dem Gesetz Gottes;|ZUE1931|Public Domain ROM.7.23|NT|45|Römer|7||0|23|ich sehe aber ein andres Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Innern widerstreitet und mich zum Gefangenen des Gesetzes der Sünde macht, das in meinen Gliedern ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.7.24|NT|45|Römer|7||0|24|Ich elender Mensch! wer wird mich erlösen von diesem Leibe des Todes?|ZUE1931|Public Domain ROM.7.25|NT|45|Römer|7||0|25|Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! Also diene ich nun selbst mit meinem Innern dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.1|NT|45|Römer|8||0|1|ALSO gibt es jetzt keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.2|NT|45|Römer|8||0|2|Denn das Gesetz des Geistes des Lebens hat mich in Christus Jesus frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.3|NT|45|Römer|8||0|3|Denn (um das zu erreichen), was dem Gesetz unmöglich war, weil seine Kraft gelähmt war durch das Fleisch, sandte Gott seinen Sohn in einer Gestalt, die dem sündlichen Fleisch ähnlich war, und um der Sünde willen und verurteilte die Sünde im Fleische,|ZUE1931|Public Domain ROM.8.4|NT|45|Römer|8||0|4|damit die durch das Gesetz geforderte Gerechtigkeit erfüllt werde in uns, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geiste.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.5|NT|45|Römer|8||0|5|Denn die fleischlich Gesinnten trachten nach dem, was des Fleisches ist, die geistlich Gesinnten aber nach dem, was des Geistes ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.6|NT|45|Römer|8||0|6|Denn das Trachten des Fleisches bedeutet Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden,|ZUE1931|Public Domain ROM.8.7|NT|45|Römer|8||0|7|darum, weil das Trachten des Fleisches Feindschaft wider Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht; es vermag das ja auch nicht.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.8|NT|45|Römer|8||0|8|Die aber im Fleische sind, können Gott nicht gefallen.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.9|NT|45|Römer|8||0|9|Ihr jedoch seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.10|NT|45|Römer|8||0|10|Ist dagegen Christus in euch, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.11|NT|45|Römer|8||0|11|Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.12|NT|45|Römer|8||0|12|ALSO sind wir nun, ihr Brüder, Schuldner nicht dem Fleische, nach dem Fleische zu leben.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.13|NT|45|Römer|8||0|13|Denn wenn ihr nach dem Fleische lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die|ZUE1931|Public Domain ROM.8.14|NT|45|Römer|8||0|14|Denn alle, die vom Geiste Gottes getrieben werden, die sind Söhne Gottes.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.15|NT|45|Römer|8||0|15|Denn ihr habt nicht den Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr euch wieder fürchten müsstet, sondern ihr habt empfangen den Geist, (der verliehen wird bei) der Annahme an Sohnes Statt; in diesem rufen wir: Abba, Vater!|ZUE1931|Public Domain ROM.8.16|NT|45|Römer|8||0|16|Ebendieser Geist bezeugt samt unsrem Geiste, dass wir Kinder Gottes sind.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.17|NT|45|Römer|8||0|17|Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben Christi, wenn anders wir mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.18|NT|45|Römer|8||0|18|Denn ich halte dafür, dass die Leiden der jetzigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.19|NT|45|Römer|8||0|19|DENN die Sehnsucht des Geschaffenen wartet auf das Offenbarwerden (der Herrlichkeit) der Söhne Gottes.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.20|NT|45|Römer|8||0|20|Denn der Nichtigkeit wurde das Geschaffene unterworfen, nicht freiwillig, sondern um dessen willen, der es ihr unterwarf; auf die Hoffnung hin,|ZUE1931|Public Domain ROM.8.21|NT|45|Römer|8||0|21|dass auch das Geschaffene selbst befreit werden wird von der Knechtschaft des Verderbens zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.22|NT|45|Römer|8||0|22|Denn wir wissen, dass alles Geschaffene insgesamt seufzt und sich schmerzlich ängstigt bis jetzt.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.23|NT|45|Römer|8||0|23|Aber nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir seufzen in uns selbst und warten auf die (volle Offenbarung der) Annahme an Sohnes Statt, auf die Erlösung unsres Leibes.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.24|NT|45|Römer|8||0|24|Denn|ZUE1931|Public Domain ROM.8.25|NT|45|Römer|8||0|25|Wenn wir dagegen hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf mit Geduld.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.26|NT|45|Römer|8||0|26|Ebenso kommt aber auch der Geist unsrer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.27|NT|45|Römer|8||0|27|Der jedoch, der die Herzen erforscht, weiss, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt für die Heiligen ein, wie es Gott gefällt.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.28|NT|45|Römer|8||0|28|Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seiner zuvor getroffenen Entscheidung berufen sind.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.29|NT|45|Römer|8||0|29|Denn die er zum voraus ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, gleichgestaltet zu sein dem Bilde seines Sohnes, damit er der Erstgeborne sei unter vielen Brüdern.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.30|NT|45|Römer|8||0|30|Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; und die er berufen hat, die hat er auch gerechtgesprochen; die er aber gerechtgesprochen hat, denen hat er auch die himmlische Herrlichkeit geschenkt.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.31|NT|45|Römer|8||0|31|Was sollen wir nun dazu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?|ZUE1931|Public Domain ROM.8.32|NT|45|Römer|8||0|32|Er, der seines eignen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?|ZUE1931|Public Domain ROM.8.33|NT|45|Römer|8||0|33|Wer will die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es (ja), der sie gerechtspricht.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.34|NT|45|Römer|8||0|34|Wer ist es, der verdammen will? Christus Jesus ist es (ja), der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt worden ist, der zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.35|NT|45|Römer|8||0|35|Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blösse oder Gefahr oder Schwert?|ZUE1931|Public Domain ROM.8.36|NT|45|Römer|8||0|36|"Wie geschrieben steht: ""Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag, / sind wir geachtet worden wie Schlachtschafe."""|ZUE1931|Public Domain ROM.8.37|NT|45|Römer|8||0|37|Aber in diesem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.|ZUE1931|Public Domain ROM.8.38|NT|45|Römer|8||0|38|Denn ich bin dessen gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Kräfte,|ZUE1931|Public Domain ROM.8.39|NT|45|Römer|8||0|39|weder Hohes noch Tiefes, noch irgendein andres Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.1|NT|45|Römer|9||0|1|ICH sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht - dafür legt mit mir mein Gewissen Zeugnis ab im heiligen Geiste -,|ZUE1931|Public Domain ROM.9.2|NT|45|Römer|9||0|2|dass ich grosse Traurigkeit und unablässigen Schmerz in meinem Herzen habe.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.3|NT|45|Römer|9||0|3|Denn ich wünschte, als ein Verfluchter selber fern von Christus zu sein zum Besten meiner Brüder, meiner Verwandten dem Fleische nach,|ZUE1931|Public Domain ROM.9.4|NT|45|Römer|9||0|4|die ja Israeliten sind, denen die Annahme an Sohnes Statt angehört und die Gegenwart Gottes und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheissungen,|ZUE1931|Public Domain ROM.9.5|NT|45|Römer|9||0|5|denen die Väter angehören und von denen Christus dem Fleische nach herstammt. Gott, der da über allem ist, sei gepriesen in Ewigkeit! Amen.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.6|NT|45|Römer|9||0|6|ES ist aber nicht so, dass das Wort Gottes unerfüllt geblieben wäre. Denn nicht alle, die von Israel herstammen, die sind Israeliten.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.7|NT|45|Römer|9||0|7|Auch sind nicht alle|ZUE1931|Public Domain ROM.9.8|NT|45|Römer|9||0|8|Das will sagen: Nicht die leiblichen Kinder, die sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheissung werden als Nachkommenschaft gerechnet.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.9|NT|45|Römer|9||0|9|"Denn ein Wort der Verheissung ist folgendes Wort: ""(Übers Jahr) um diese Zeit werde ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben."""|ZUE1931|Public Domain ROM.9.10|NT|45|Römer|9||0|10|Aber nicht nur sie (kommt in Betracht), sondern auch Rebekka, die von einem einzigen schwanger war, von unsrem Vater Isaak.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.11|NT|45|Römer|9||0|11|Denn als sie noch nicht geboren waren und noch nichts Gutes oder Böses getan hatten - damit die nach|ZUE1931|Public Domain ROM.9.12|NT|45|Römer|9||0|12|nicht abhängig von Werken, sondern|ZUE1931|Public Domain ROM.9.13|NT|45|Römer|9||0|13|"wie denn geschrieben steht: ""Den Jakob habe ich geliebt, den Esau aber habe ich gehasst."""|ZUE1931|Public Domain ROM.9.14|NT|45|Römer|9||0|14|WAS sollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne!|ZUE1931|Public Domain ROM.9.15|NT|45|Römer|9||0|15|"Denn zu Mose sagt er: ""Ich werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme, und werde barmherzig sein, gegen wen ich barmherzig bin."""|ZUE1931|Public Domain ROM.9.16|NT|45|Römer|9||0|16|Somit kommt es nun nicht auf den an, der will, noch auf den, der läuft, sondern auf Gott, der sich erbarmt.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.17|NT|45|Römer|9||0|17|"Denn die Schrift sagt zum Pharao: ""Eben dazu habe ich dich auftreten lassen, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name auf der ganzen Erde verkündigt werde."""|ZUE1931|Public Domain ROM.9.18|NT|45|Römer|9||0|18|Also erbarmt er sich nun, wessen er will, verhärtet aber, wen er will.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.19|NT|45|Römer|9||0|19|Du wirst mir nun sagen: Warum erhebt er|ZUE1931|Public Domain ROM.9.20|NT|45|Römer|9||0|20|O Mensch, jawohl, wer bist du, dass du mit Gott rechten willst? Wird etwa das Gebilde zum Bildner sagen: Warum hast du mich so gemacht?|ZUE1931|Public Domain ROM.9.21|NT|45|Römer|9||0|21|Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton, aus der nämlichen Masse das eine Gefäss zur Ehre, das andre zur Unehre zu machen?|ZUE1931|Public Domain ROM.9.22|NT|45|Römer|9||0|22|(Wie) aber, wenn Gott, obwohl er seinen Zorn erweisen und seine Macht kundtun wollte, Gefässe des Zorns, die für das Verderben hergestellt waren, in viel Langmut getragen hat,|ZUE1931|Public Domain ROM.9.23|NT|45|Römer|9||0|23|zugleich um den Reichtum seiner Herrlichkeit an Gefässen des Erbarmens kundzutun, die er zur Herrlichkeit vorherbereitet hat?|ZUE1931|Public Domain ROM.9.24|NT|45|Römer|9||0|24|Und als solche hat er uns auch berufen nicht nur aus Juden, sondern auch aus Heiden,|ZUE1931|Public Domain ROM.9.25|NT|45|Römer|9||0|25|"wie er auch bei Hosea sagt: ""Ich werde das Volk, das nicht mein Volk ist, mein Volk nennen und die Nichtgeliebte Geliebte."""|ZUE1931|Public Domain ROM.9.26|NT|45|Römer|9||0|26|"""Und es wird geschehen an dem Ort, wo zu ihnen gesagt worden ist: Ihr seid nicht mein Volk, da werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden."""|ZUE1931|Public Domain ROM.9.27|NT|45|Römer|9||0|27|"Jesaja aber ruft in Hinsicht auf Israel aus: ""Wenn die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer wäre, wird (doch nur) der Rest gerettet werden."|ZUE1931|Public Domain ROM.9.28|NT|45|Römer|9||0|28|Denn das Wort wird der Herr ausführen auf der Erde, indem er es vollendet und|ZUE1931|Public Domain ROM.9.29|NT|45|Römer|9||0|29|"Und, wie Jesaja vorhergesagt hat: ""Wenn nicht der Herr Zebaoth uns Nachkommenschaft übriggelassen hätte, wir wären geworden wie Sodom und gleich geworden wie Gomorrha."""|ZUE1931|Public Domain ROM.9.30|NT|45|Römer|9||0|30|WAS sollen wir nun sagen? Heiden nämlich, die nicht nach Gerechtigkeit trachteten, haben Gerechtigkeit erlangt, aber die Gerechtigkeit, die aus Glauben kommt;|ZUE1931|Public Domain ROM.9.31|NT|45|Römer|9||0|31|Israel dagegen, das dem Gesetz der Gerechtigkeit nachtrachtete, ist zu dem Gesetz der Gerechtigkeit nicht gelangt.|ZUE1931|Public Domain ROM.9.32|NT|45|Römer|9||0|32|Warum? Weil(ihm nachtrachtete), sondern wie (wenn sie) aus Werken (käme). Sie stiessen an den Stein des Anstosses,|ZUE1931|Public Domain ROM.9.33|NT|45|Römer|9||0|33|"wie geschrieben steht: ""Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstosses und einen Felsen des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden."""|ZUE1931|Public Domain ROM.10.1|NT|45|Römer|10||0|1|Ihr Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Gebet zu Gott für sie ist, dass sie gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain ROM.10.2|NT|45|Römer|10||0|2|Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht mit|ZUE1931|Public Domain ROM.10.3|NT|45|Römer|10||0|3|Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht kannten und die eigne geltend zu machen suchten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht untergeordnet.|ZUE1931|Public Domain ROM.10.4|NT|45|Römer|10||0|4|DENN das Ende des Gesetzes ist Christus, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.|ZUE1931|Public Domain ROM.10.5|NT|45|Römer|10||0|5|Denn Mose schreibt, dass der Mensch, der die auf dem Gesetz beruhende Gerechtigkeit übt, durch sie leben wird.|ZUE1931|Public Domain ROM.10.6|NT|45|Römer|10||0|6|"Die Gerechtigkeit aber, die aus Glauben kommt, sagt so: ""Sprich nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?"" nämlich um Christus herabzuholen;"|ZUE1931|Public Domain ROM.10.7|NT|45|Römer|10||0|7|"""oder: Wer wird in die Unterwelt hinabsteigen?"" nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen;"|ZUE1931|Public Domain ROM.10.8|NT|45|Römer|10||0|8|"sondern was sagt sie? ""Nahe ist dir das Wort, in deinem Munde und in deinem Herzen"", nämlich das Wort vom Glauben, das wir predigen."|ZUE1931|Public Domain ROM.10.9|NT|45|Römer|10||0|9|Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain ROM.10.10|NT|45|Römer|10||0|10|Denn mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, mit dem Munde aber bekennt man zur Seligkeit.|ZUE1931|Public Domain ROM.10.11|NT|45|Römer|10||0|11|"Die Schrift sagt ja: Jeder, ""der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden""."|ZUE1931|Public Domain ROM.10.12|NT|45|Römer|10||0|12|Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche; denn einer und derselbe ist Herr über alle, der reich ist für alle, die ihn anrufen.|ZUE1931|Public Domain ROM.10.13|NT|45|Römer|10||0|13|"Denn ""jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden""."|ZUE1931|Public Domain ROM.10.14|NT|45|Römer|10||0|14|WIE sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht gläubig geworden sind? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen, der predigt?|ZUE1931|Public Domain ROM.10.15|NT|45|Römer|10||0|15|"Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? wie denn geschrieben steht: ""Wie lieblich sind die Füsse derer, die Gutes verkündigen!"""|ZUE1931|Public Domain ROM.10.16|NT|45|Römer|10||0|16|"Nicht alle jedoch sind dem Evangelium gehorsam geworden. Denn Jesaja sagt: ""Herr, wer hat unsrer Predigt geglaubt?"""|ZUE1931|Public Domain ROM.10.17|NT|45|Römer|10||0|17|Also kommt der Glaube aus der Predigt, die Predigt aber durch das Wort Christi.|ZUE1931|Public Domain ROM.10.18|NT|45|Römer|10||0|18|"Doch ich sage: Haben sie sie etwa nicht gehört? O freilich! ""In alle Lande ist ausgegangen ihr Schall / und an die Enden des Erdkreises ihre Worte."""|ZUE1931|Public Domain ROM.10.19|NT|45|Römer|10||0|19|"Doch ich sage: Hat Israel sie etwa nicht verstanden? Schon Mose sagt: ""Ich will euch zur Eifersucht reizen gegen ein Volk, das kein Volk ist, gegen ein unverständiges Volk will ich euch zum Zorn reizen."""|ZUE1931|Public Domain ROM.10.20|NT|45|Römer|10||0|20|"Jesaja aber erkühnt sich und sagt: ""Ich bin von denen gefunden worden, die mich nicht suchten, ich bin denen offenbar geworden, die nicht nach mir fragten."""|ZUE1931|Public Domain ROM.10.21|NT|45|Römer|10||0|21|"In bezug auf Israel dagegen sagt er: ""Den ganzen Tag habe ich (in Liebe) meine Hände ausgebreitet gegen ein ungehorsames und widerspenstiges Volk."""|ZUE1931|Public Domain ROM.11.1|NT|45|Römer|11||0|1|ICH sage nun: Hat Gott sein Volk etwa verstossen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus der Nachkommenschaft Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.2|NT|45|Römer|11||0|2|Gott hat sein Volk nicht verstossen, das er zum voraus ersehen hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift bei (der Erzählung über) Elia sagt, wie er wider Israel sich an Gott wendet?|ZUE1931|Public Domain ROM.11.3|NT|45|Römer|11||0|3|"""Herr, deine Propheten haben sie getötet, deine Altäre haben sie niedergerissen, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten mir nach dem Leben."""|ZUE1931|Public Domain ROM.11.4|NT|45|Römer|11||0|4|"Aber was sagt ihm der göttliche Ausspruch? ""Ich habe mir siebentausend Männer übrigbehalten, die vor Baal das Knie nicht gebeugt haben."""|ZUE1931|Public Domain ROM.11.5|NT|45|Römer|11||0|5|So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Rest gemäss der Auswahl von seiten der Gnade zustande gekommen.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.6|NT|45|Römer|11||0|6|Wenn aber durch Gnade, dann nicht mehr aus Werken, weil|ZUE1931|Public Domain ROM.11.7|NT|45|Römer|11||0|7|Wie nun? Was Israel erstrebte, das hat es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es erlangt; die übrigen dagegen sind verstockt worden,|ZUE1931|Public Domain ROM.11.8|NT|45|Römer|11||0|8|"wie geschrieben steht: ""Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, damit sie nicht sehen, und Ohren, damit sie nicht hören, bis zum heutigen Tag."""|ZUE1931|Public Domain ROM.11.9|NT|45|Römer|11||0|9|"Und David sagt: ""Ihr Tisch soll ihnen zur Schlinge werden und zum Fangnetz und zur Falle und zur Wiedervergeltung."""|ZUE1931|Public Domain ROM.11.10|NT|45|Römer|11||0|10|"""Verfinstert sollen ihre Augen werden, damit sie nicht sehen; und ihren Rücken beuge allezeit!"""|ZUE1931|Public Domain ROM.11.11|NT|45|Römer|11||0|11|ICH sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie zu Fall kämen? Das sei ferne! Sondern infolge ihrer Verfehlung ist das Heil zu den Heiden gekommen, um sie zur Nacheiferung zu reizen.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.12|NT|45|Römer|11||0|12|Wenn aber ihre Verfehlung der Reichtum der Welt geworden ist und ihr Fernbleiben der Reichtum der Heiden, wieviel mehr (dann einst) ihr vollzähliges Eingehen?|ZUE1931|Public Domain ROM.11.13|NT|45|Römer|11||0|13|Euch aber, den (frühern) Heiden, sage ich es. Inwiefern ich nun Apostel der Heiden bin, suche ich meinen Dienst herrlich zu gestalten, (um zu versuchen,)|ZUE1931|Public Domain ROM.11.14|NT|45|Römer|11||0|14|ob ich vielleicht meine Volksgenossen zur Nacheiferung reizen und einige von ihnen retten könne.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.15|NT|45|Römer|11||0|15|Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt geworden ist, was wird ihre Annahme andres sein als Leben aus den Toten?|ZUE1931|Public Domain ROM.11.16|NT|45|Römer|11||0|16|Wenn aber das Erstlingsbrot heilig ist, dann ist es auch die (übrige) Teigmasse; und wenn die Wurzel heilig ist, dann sind es auch die Zweige.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.17|NT|45|Römer|11||0|17|WENN jedoch einige der Zweige ausgebrochen worden sind, du aber, der du von einem wilden Ölbaum stammst, unter ihnen eingepfropft worden bist und an der saftreichen Wurzel des Ölbaums mit Anteil bekommen hast,|ZUE1931|Public Domain ROM.11.18|NT|45|Römer|11||0|18|so rühme dich nicht wider die Zweige; rühmst du dich aber wider sie, (so wisse): nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel dich.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.19|NT|45|Römer|11||0|19|Du wirst nun sagen: Es sind Zweige ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.20|NT|45|Römer|11||0|20|Gut! Infolge ihres Unglaubens sind sie ausgebrochen worden; du aber stehst|ZUE1931|Public Domain ROM.11.21|NT|45|Römer|11||0|21|Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, wird er wohl auch dich nicht verschonen.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.22|NT|45|Römer|11||0|22|Darum sieh die Güte und die Strenge Gottes an: gegen die, welche gefallen sind, die Strenge, gegen dich aber die Güte Gottes, sofern du bei der Güte verharrst; denn|ZUE1931|Public Domain ROM.11.23|NT|45|Römer|11||0|23|Aber auch jene werden, wenn sie nicht im Unglauben verharren, eingepfropft werden; denn Gott hat die Macht, sie wieder einzupfropfen.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.24|NT|45|Römer|11||0|24|Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum herausgeschnitten und gegen die Natur dem edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wieviel mehr werden diese, die natürlichen (Zweige), ihrem eignen Ölbaum eingepfropft werden!|ZUE1931|Public Domain ROM.11.25|NT|45|Römer|11||0|25|ICH will euch nämlich, ihr Brüder, über dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht euch selbst klug dünkt: dass über Israel einem Teil nach Verstockung gekommen ist, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen sein wird,|ZUE1931|Public Domain ROM.11.26|NT|45|Römer|11||0|26|und|ZUE1931|Public Domain ROM.11.27|NT|45|Römer|11||0|27|"Und dies ist von mir aus der Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden hinwegnehmen werde."""|ZUE1931|Public Domain ROM.11.28|NT|45|Römer|11||0|28|In Hinsicht auf das Evangelium zwar sind sie Feinde um euretwillen, in Hinsicht auf die Erwählung aber Geliebte um der Väter willen.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.29|NT|45|Römer|11||0|29|Denn Gott kann seine Gnadenverheissungen und seine Berufung nicht bereuen.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.30|NT|45|Römer|11||0|30|Denn wie einst ihr gegen Gott ungehorsam gewesen seid, jetzt aber Barmherzigkeit erlangt habt infolge des Ungehorsams dieser,|ZUE1931|Public Domain ROM.11.31|NT|45|Römer|11||0|31|so sind auch diese jetzt ungehorsam gewesen, damit infolge der Barmherzigkeit gegen euch auch sie Barmherzigkeit erlangen.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.32|NT|45|Römer|11||0|32|Denn Gott hat alle zusammen in den Ungehorsam hineingebannt, um an allen Barmherzigkeit zu erweisen.|ZUE1931|Public Domain ROM.11.33|NT|45|Römer|11||0|33|O WELCH eine Tiefe des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Entscheidungen und unausdenkbar seine Wege!|ZUE1931|Public Domain ROM.11.34|NT|45|Römer|11||0|34|"""Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen?"|ZUE1931|Public Domain ROM.11.35|NT|45|Römer|11||0|35|Oder wer hat ihm|ZUE1931|Public Domain ROM.11.36|NT|45|Römer|11||0|36|Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge. Sein ist die Ehre in Ewigkeit! Amen.|ZUE1931|Public Domain ROM.12.1|NT|45|Römer|12||0|1|ICH ermahne euch nun, ihr Brüder, beim Erbarmen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer hinzugeben: (das sei) euer vernunftgemässer Gottesdienst.|ZUE1931|Public Domain ROM.12.2|NT|45|Römer|12||0|2|Und richtet euch nicht nach dieser Welt, sondern wandelt euch um durch die Erneuerung des Sinnes, damit ihr zu prüfen vermögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.|ZUE1931|Public Domain ROM.12.3|NT|45|Römer|12||0|3|DENN kraft der mir verliehenen Gnade sage ich jedem, der unter euch ist, dass er den Sinn nicht höher richten soll, als zu sinnen sich geziemt, sondern darauf sinnen soll, besonnen zu sein, so wie Gott jedem ein|ZUE1931|Public Domain ROM.12.4|NT|45|Römer|12||0|4|Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, die Glieder aber insgesamt nicht die gleiche Verrichtung haben,|ZUE1931|Public Domain ROM.12.5|NT|45|Römer|12||0|5|so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber untereinander Glieder.|ZUE1931|Public Domain ROM.12.6|NT|45|Römer|12||0|6|Da wir aber je nach der uns verliehenen Gnade verschiedene Gnadengaben besitzen, sei es die Gabe der Rede aus Eingebung, so werde sie gebraucht nach Massgabe des Glaubens;|ZUE1931|Public Domain ROM.12.7|NT|45|Römer|12||0|7|sei es die Gabe der Dienstleistung, so werde sie gebraucht innerhalb der Dienstleistung; sei es die Gabe der Lehre, so werde sie gebraucht in der Lehre;|ZUE1931|Public Domain ROM.12.8|NT|45|Römer|12||0|8|sei es die Gabe des Ermahnens, so werde sie gebraucht in der Ermahnung. Wer gibt, tue es in Lauterkeit; wer die Leitung ausübt, mit Eifer; wer Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.9|NT|45|Römer|12||0|9|DIE Liebe sei ungeheuchelt! Verabscheuet das Böse, hanget dem Guten an!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.10|NT|45|Römer|12||0|10|In der Bruderliebe seid gegeneinander herzlich gesinnt; in der Ehrerbietung schätze einer den andern höher (als sich selbst)!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.11|NT|45|Römer|12||0|11|Im Eifer seid nicht lässig, im Geist feurig, für den Herrn zum Dienst bereit!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.12|NT|45|Römer|12||0|12|Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Trübsal, beharrlich im Gebet!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.13|NT|45|Römer|12||0|13|Nehmet euch der Bedürfnisse der Heiligen an; pfleget die Gastfreundschaft!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.14|NT|45|Römer|12||0|14|Segnet, die euch verfolgen, segnet, und verfluchet nicht!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.15|NT|45|Römer|12||0|15|Freuet euch mit den Fröhlichen, weinet mit den Weinenden!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.16|NT|45|Römer|12||0|16|Seid gleichgesinnt gegeneinander; richtet euren Sinn nicht auf die hohen Dinge, sondern lasset euch zu den geringen Dingen hinziehen; haltet euch nicht selbst für klug!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.17|NT|45|Römer|12||0|17|Vergeltet niemandem Böses mit Bösem; seid auf das Gute bedacht vor allen Menschen!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.18|NT|45|Römer|12||0|18|Ist es möglich, soviel an euch liegt, haltet mit allen Menschen Frieden!|ZUE1931|Public Domain ROM.12.19|NT|45|Römer|12||0|19|"Rächet euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebet Raum dem Zorn (Gottes); denn es steht geschrieben: ""Mir gehört die Rache, ich will vergelten"", spricht der Herr."|ZUE1931|Public Domain ROM.12.20|NT|45|Römer|12||0|20|"Vielmehr, ""wenn dein Feind hungert, so speise ihn; wenn er dürstet, so tränke ihn; denn wenn du dies tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln""."|ZUE1931|Public Domain ROM.12.21|NT|45|Römer|12||0|21|Lass dich vom Bösen nicht überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!|ZUE1931|Public Domain ROM.13.1|NT|45|Römer|13||0|1|JEDERMANN sei den vorgesetzten Obrigkeiten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit ausser von Gott, die bestehenden aber sind von Gott eingesetzt.|ZUE1931|Public Domain ROM.13.2|NT|45|Römer|13||0|2|Somit widersteht der, welcher sich der Obrigkeit widersetzt, der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden für sich ein Urteil empfangen.|ZUE1931|Public Domain ROM.13.3|NT|45|Römer|13||0|3|Denn die Regierenden sind ein Gegenstand der Furcht nicht für den, der Gutes tut, sondern für den Bösen. Willst du dich aber vor der Obrigkeit nicht fürchten? Dann tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben;|ZUE1931|Public Domain ROM.13.4|NT|45|Römer|13||0|4|denn Gottes Dienerin ist sie für dich zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich, denn nicht umsonst trägt sie das Schwert; denn Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht für den, der das Böse verübt.|ZUE1931|Public Domain ROM.13.5|NT|45|Römer|13||0|5|Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein um des Zornes (Gottes), sondern auch um des Gewissens willen.|ZUE1931|Public Domain ROM.13.6|NT|45|Römer|13||0|6|Deshalb entrichtet ihr ja auch Steuern. Denn sie sind Diener Gottes, die eben hierzu beständig tätig sind.|ZUE1931|Public Domain ROM.13.7|NT|45|Römer|13||0|7|Leistet jedermann das, wozu ihr verpflichtet seid: die Steuer, wem die Steuer, den Zoll, wem der Zoll, die Furcht, wem die Furcht, die Ehre, wem die Ehre gebührt!|ZUE1931|Public Domain ROM.13.8|NT|45|Römer|13||0|8|SEID niemandem etwas schuldig, ausser dass ihr einander liebet; denn wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.|ZUE1931|Public Domain ROM.13.9|NT|45|Römer|13||0|9|"Denn das (Gebot): ""Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren"", und wenn es irgendein andres Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst, in dem: ""Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!"""|ZUE1931|Public Domain ROM.13.10|NT|45|Römer|13||0|10|Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; so ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.|ZUE1931|Public Domain ROM.13.11|NT|45|Römer|13||0|11|UND das (lasset uns tun) als solche, die die Zeit verstehen, dass (nämlich) die Stunde für uns schon da ist, aus dem Schlafe aufzuwachen; denn jetzt ist uns die Rettung näher als zu der Zeit, in der wir gläubig wurden.|ZUE1931|Public Domain ROM.13.12|NT|45|Römer|13||0|12|Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber ist genaht. Darum lasset uns ablegen die Werke der Finsternis, anziehen aber die Waffen des Lichtes!|ZUE1931|Public Domain ROM.13.13|NT|45|Römer|13||0|13|Lasset uns ehrbar wandeln als am Tage, nicht in Schmausereien und Trinkgelagen, nicht in Buhlereien und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht,|ZUE1931|Public Domain ROM.13.14|NT|45|Römer|13||0|14|sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an und pfleget das Fleisch nicht so, dass Begierden erwachen!|ZUE1931|Public Domain ROM.14.1|NT|45|Römer|14||0|1|DEN im Glauben Schwachen aber nehmet an, (damit es) nicht zu Zweifeln in seinen Gedanken (kommt).|ZUE1931|Public Domain ROM.14.2|NT|45|Römer|14||0|2|Der eine glaubt, alles essen zu dürfen, der Schwache aber isst nur Gemüse.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.3|NT|45|Römer|14||0|3|Wer isst, soll den nicht verachten, der nicht isst; wer aber nicht isst, soll den, der isst, nicht richten; denn Gott hat ihn angenommen.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.4|NT|45|Römer|14||0|4|Wer bist du, der du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt dem eignen Herrn. Er wird aber stehenbleiben, denn der Herr vermag ihn aufrechtzuhalten.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.5|NT|45|Römer|14||0|5|Der eine beurteilt einen Tag anders als den andern, der andre beurteilt jeden Tag (wie den andern). Jeder soll in seinem eignen Sinn völlig überzeugt sein.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.6|NT|45|Römer|14||0|6|Wer etwas auf den Tag hält, der hält für den Herrn darauf, und wer isst, der isst für den Herrn, denn er sagt Gott|ZUE1931|Public Domain ROM.14.7|NT|45|Römer|14||0|7|Keiner von uns lebt ja sich selbst, und keiner stirbt sich selbst;|ZUE1931|Public Domain ROM.14.8|NT|45|Römer|14||0|8|denn leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Wir leben nun oder wir sterben, so sind wir des Herrn.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.9|NT|45|Römer|14||0|9|Denn dazu ist Christus gestorben und lebendig geworden, damit er sowohl über Tote als über Lebendige Herr sei.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.10|NT|45|Römer|14||0|10|Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir alle werden vor den Richterstuhl Gottes treten müssen.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.11|NT|45|Römer|14||0|11|"Es steht ja geschrieben: ""So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir wird sich beugen jedes Knie, und jede Zunge wird Gott preisen."""|ZUE1931|Public Domain ROM.14.12|NT|45|Römer|14||0|12|Also wird jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben müssen.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.13|NT|45|Römer|14||0|13|Lasset uns nun nicht mehr einander richten, sondern das haltet vielmehr für recht, dem Bruder nicht Anstoss oder Verführung zu bereiten.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.14|NT|45|Römer|14||0|14|Ich weiss und bin im Herrn Jesus überzeugt, dass nichts an und für sich unrein ist, sondern nur für den, der meint, es sei etwas unrein, für den ist es unrein.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.15|NT|45|Römer|14||0|15|Denn wenn um einer Speise willen dein Bruder in Betrübnis gerät, wandelst du nicht mehr der Liebe gemäss. Bringe durch deine Speise den nicht ins Verderben, für den Christus gestorben ist!|ZUE1931|Public Domain ROM.14.16|NT|45|Römer|14||0|16|So gebet nun das Gut, das ihr habt, nicht der Verlästerung preis!|ZUE1931|Public Domain ROM.14.17|NT|45|Römer|14||0|17|Denn das Reich Gottes besteht nicht in Essen und Trinken, sondern in Gerechtigkeit und Frieden und Freude im heiligen Geist.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.18|NT|45|Römer|14||0|18|Denn wer darin Christus dient, ist Gott wohlgefällig und bei den Menschen bewährt.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.19|NT|45|Römer|14||0|19|Also lasset uns nun nach dem trachten, was zum Frieden, und nach dem, was zur Erbauung untereinander dient!|ZUE1931|Public Domain ROM.14.20|NT|45|Römer|14||0|20|Zerstöre nicht um einer Speise willen das Werk Gottes! Alles zwar ist rein; aber verderblich ist es für den Menschen, wenn er es trotz dem Anstoss isst.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.21|NT|45|Römer|14||0|21|Es ist gut, kein Fleisch zu essen und keinen Wein zu trinken noch etwas (zu geniessen), wobei dein Bruder Anstoss nimmt oder verführt oder schwach wird.|ZUE1931|Public Domain ROM.14.22|NT|45|Römer|14||0|22|Du hast Glauben; habe ihn für dich selbst vor Gott! Wohl dem, der sich selbst nicht richten muss in dem, was er gutheisst!|ZUE1931|Public Domain ROM.14.23|NT|45|Römer|14||0|23|Wer dagegen zweifelt, wenn er isst, der ist verurteilt, weil es nicht aus Glauben geschieht; alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.1|NT|45|Römer|15||0|1|Wir aber, die Starken, sind verpflichtet, die Schwachheiten der Ungefestigten zu tragen und nicht uns selbst zu Gefallen zu leben.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.2|NT|45|Römer|15||0|2|Jeder von uns lebe dem Nächsten zu Gefallen für das Gute, zu|ZUE1931|Public Domain ROM.15.3|NT|45|Römer|15||0|3|"Denn auch Christus hat nicht sich selbst zu Gefallen gelebt, sondern wie geschrieben steht: ""Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen."""|ZUE1931|Public Domain ROM.15.4|NT|45|Römer|15||0|4|Denn alles, was vormals geschrieben worden ist, das ist zu unsrer Belehrung geschrieben, damit wir durch die Standhaftigkeit und durch den Trost der Schriften die Hoffnung haben.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.5|NT|45|Römer|15||0|5|Der Gott der Standhaftigkeit und des Trostes aber verleihe euch, untereinander gleichgesinnt zu sein nach dem Willen Christi Jesu,|ZUE1931|Public Domain ROM.15.6|NT|45|Römer|15||0|6|damit ihr einmütig mit einem Munde Gott, den Vater unsres Herrn Jesus Christus, preist.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.7|NT|45|Römer|15||0|7|DARUM nehmet einander an, wie auch Christus euch angenommen hat, zur Ehre Gottes!|ZUE1931|Public Domain ROM.15.8|NT|45|Römer|15||0|8|Ich meine nämlich, dass Christus Diener der Beschnittenen geworden ist der Wahrhaftigkeit Gottes wegen, um die Verheissungen an die Väter zu bestätigen,|ZUE1931|Public Domain ROM.15.9|NT|45|Römer|15||0|9|"dass aber die Heiden Gott preisen müssen wegen (der ihnen widerfahrenen) Barmherzigkeit, die geschrieben steht: ""Darum will ich dich bekennen unter den Heiden / und deinem Namen lobsingen."""|ZUE1931|Public Domain ROM.15.10|NT|45|Römer|15||0|10|"Und wiederum heisst es: ""Freuet euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!"""|ZUE1931|Public Domain ROM.15.11|NT|45|Römer|15||0|11|"Und wiederum: ""Lobet den Herrn, alle Heiden, / und preisen sollen ihn alle Völker!"""|ZUE1931|Public Domain ROM.15.12|NT|45|Römer|15||0|12|"Und wiederum sagt Jesaja: ""Es wird dasein das Wurzelschoss Isais und der, welcher aufsteht, um über die Heiden zu herrschen; auf ihn werden die Heiden hoffen."""|ZUE1931|Public Domain ROM.15.13|NT|45|Römer|15||0|13|Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden durch den Glauben, damit ihr reich seid in der Hoffnung durch die Kraft des heiligen Geistes!|ZUE1931|Public Domain ROM.15.14|NT|45|Römer|15||0|14|ICH bin aber, meine Brüder, eurethalben schon von selbst überzeugt, dass auch ihr voll guter Gesinnung seid, erfüllt mit aller Erkenntnis, fähig, auch einander zu ermahnen.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.15|NT|45|Römer|15||0|15|Ich habe euch aber zum Teil etwas kühn geschrieben, um euch eine Erinnerung zu geben kraft der mir von Gott verliehenen Gnade,|ZUE1931|Public Domain ROM.15.16|NT|45|Römer|15||0|16|ein priesterlicher Diener Christi Jesu an den Heiden zu sein, der den heiligen Dienst des Evangeliums Gottes verrichtet, damit die Heiden als Opfergabe wohlgefällig werden, geheiligt im heiligen Geist.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.17|NT|45|Römer|15||0|17|Ich habe nun den Ruhm Gott gegenüber durch Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.18|NT|45|Römer|15||0|18|Denn ich werde nicht wagen, von etwas zu reden, was nicht Christus durch mich gewirkt hat, um die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Tat,|ZUE1931|Public Domain ROM.15.19|NT|45|Römer|15||0|19|in Kraft von Zeichen und Wundern, in Kraft des heiligen Geistes, sodass ich von Jerusalem und ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium von Christus vollständig verkündigt habe,|ZUE1931|Public Domain ROM.15.20|NT|45|Römer|15||0|20|wobei ich aber meine Ehre darein setze, das Evangelium so zu predigen: nicht da, wo Christus|ZUE1931|Public Domain ROM.15.21|NT|45|Römer|15||0|21|"sondern wie geschrieben steht: ""Denen über ihn keine Kunde geworden ist, die sollen sehen, und die nicht gehört haben, sollen verstehen."""|ZUE1931|Public Domain ROM.15.22|NT|45|Römer|15||0|22|DAHER bin ich auch vielfach verhindert worden, zu euch zu kommen.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.23|NT|45|Römer|15||0|23|Jetzt aber, da ich in diesen Gebieten keinen Wirkungskreis mehr habe, seit einer Reihe von Jahren jedoch ein Verlangen habe, zu euch zu kommen,|ZUE1931|Public Domain ROM.15.24|NT|45|Römer|15||0|24|wenn ich nach Spanien reise; denn ich hoffe, euch auf der Durchreise zu sehen und von euch dorthin das Geleite zu empfangen, wenn ich mich vorher an euch einigermassen gesättigt habe -|ZUE1931|Public Domain ROM.15.25|NT|45|Römer|15||0|25|jetzt aber reise ich nach Jerusalem im Dienst für die Heiligen.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.26|NT|45|Römer|15||0|26|Denn Mazedonien und Achaja haben beschlossen, eine Sammlung für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem zu veranstalten.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.27|NT|45|Römer|15||0|27|Sie haben es nämlich beschlossen, und sie sind (ja auch) ihre Schuldner; denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil bekommen haben, sind sie schuldig, ihnen auch in den leiblichen einen Dienst zu leisten.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.28|NT|45|Römer|15||0|28|Wenn ich nun dies ausgerichtet und ihnen diese Frucht (als Gegengabe) bestätigt habe, will ich bei euch durch nach Spanien reisen.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.29|NT|45|Römer|15||0|29|Ich weiss aber, dass ich, wenn ich zu euch komme, in der Fülle des Segens Christi kommen werde.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.30|NT|45|Römer|15||0|30|Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, bei unsrem Herrn Jesus Christus und bei der Liebe des Geistes, mit mir in den Gebeten, die ihr für mich an Gott richtet, zu ringen,|ZUE1931|Public Domain ROM.15.31|NT|45|Römer|15||0|31|damit ich gerettet werde vor den Ungehorsamen in Judäa und mein Dienst, der mich nach Jerusalem führt, den Heiligen wohlgefällig sei,|ZUE1931|Public Domain ROM.15.32|NT|45|Römer|15||0|32|auf dass ich nach dem Willen Gottes mit Freude zu euch komme und mich mit euch erquicke.|ZUE1931|Public Domain ROM.15.33|NT|45|Römer|15||0|33|Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.1|NT|45|Römer|16||0|1|ICH empfehle euch aber unsre Schwester Phöbe, die eine Dienerin der Gemeinde in Kenchreä ist,|ZUE1931|Public Domain ROM.16.2|NT|45|Römer|16||0|2|dass ihr sie aufnehmt im Herrn, wie es den Heiligen geziemt, und ihr beisteht in jedem Geschäft, worin sie euer bedarf; denn auch sie ist vielen ein Beistand geworden und auch mir selbst.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.3|NT|45|Römer|16||0|3|Grüsset die Prisca und den Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus -|ZUE1931|Public Domain ROM.16.4|NT|45|Römer|16||0|4|die für mein Leben ihren Hals dargeboten haben, denen nicht ich allein danke, sondern auch alle Gemeinden aus den Heiden -|ZUE1931|Public Domain ROM.16.5|NT|45|Römer|16||0|5|und die Gemeinde in ihrem Hause. Grüsset meinen geliebten Epänetus, der der Erstling aus Asia für Christus ist.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.6|NT|45|Römer|16||0|6|Grüsset Maria, die viel für euch gearbeitet hat.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.7|NT|45|Römer|16||0|7|Grüsset Andronikus und Junias, meine Volksgenossen und meine Mitgefangenen, die rühmlich bekannt sind unter den Aposteln, die schon vor mir in Christus gewesen sind.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.8|NT|45|Römer|16||0|8|Grüsset meinen im Herrn geliebten Ampliatus.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.9|NT|45|Römer|16||0|9|Grüsset Urbanus, unsern Mitarbeiter in Christus, und meinen geliebten Stachys.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.10|NT|45|Römer|16||0|10|Grüsset Apelles, den in Christus Bewährten. Grüsset die von den Leuten des Aristobulus.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.11|NT|45|Römer|16||0|11|Grüsset Herodion, meinen Volksgenossen. Grüsset die von den Leuten des Narzissus, die im Herrn sind.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.12|NT|45|Römer|16||0|12|Grüsset Tryphäna und Tryphosa, die im Herrn arbeiten. Grüsset die geliebte Persis, die viel gearbeitet hat im Herrn.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.13|NT|45|Römer|16||0|13|Grüsset Rufus, den im Herrn Auserwählten, und seine und meine Mutter.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.14|NT|45|Römer|16||0|14|Grüsset Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder bei ihnen.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.15|NT|45|Römer|16||0|15|Grüsset Philologus und Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.16|NT|45|Römer|16||0|16|Grüsset einander mit dem heiligen Kuss! Es grüssen euch alle Gemeinden Christi.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.17|NT|45|Römer|16||0|17|Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, achtzuhaben auf die, welche die Entzweiungen und die Ärgernisse anrichten wider die Lehre, die ihr gelernt habt, und weichet ihnen aus!|ZUE1931|Public Domain ROM.16.18|NT|45|Römer|16||0|18|Denn solche dienen nicht unsrem Herrn Christus, sondern ihrem Bauch, und durch ihr Wohlreden und Schönreden betrügen sie die Herzen der Arglosen.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.19|NT|45|Römer|16||0|19|Euer Gehorsam ist ja bei allen bekannt geworden; darum freue ich mich euretwegen, ich wünsche aber, dass ihr weise seid in bezug auf das Gute, lauter dagegen in bezug auf das Böse.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.20|NT|45|Römer|16||0|20|Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter euren Füssen zermalmen in Bälde. Die Gnade unsres Herrn Jesus sei mit euch!|ZUE1931|Public Domain ROM.16.21|NT|45|Römer|16||0|21|ES grüssen euch Timotheus, mein Mitarbeiter, und Luzius und Jason und Sosipater, meine Volksgenossen.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.22|NT|45|Römer|16||0|22|Ich, Tertius, der ich den Brief geschrieben habe, grüsse euch im Herrn.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.23|NT|45|Römer|16||0|23|Es grüsst euch Gajus, der mich und die ganze Gemeinde beherbergt. Es grüssen euch Erastus, der Schatzmeister der Stadt, und der Bruder Quartus.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.24|NT|45|Römer|16||0|24|Die Gnade unsres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.|ZUE1931|Public Domain ROM.16.25|NT|45|Römer|16||0|25|DEM aber, der euch stärken kann nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus gemäss der Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war,|ZUE1931|Public Domain ROM.16.26|NT|45|Römer|16||0|26|jetzt aber geoffenbart und durch prophetische Schriften nach dem Auftrag des ewigen Gottes an alle Heiden kundgemacht worden ist, um Gehorsam des Glaubens zu bewirken -|ZUE1931|Public Domain ROM.16.27|NT|45|Römer|16||0|27|dem allein weisen Gott durch Jesus Christus, ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit! Amen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.1|NT|46|1. Korinther|1||0|1|PAULUS, berufen zum Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.2|NT|46|1. Korinther|1||0|2|an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die in Christus Jesus Geheiligten, die berufenen Heiligen, samt allen denen, die allerorten den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen - ihres und unsres Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.3|NT|46|1. Korinther|1||0|3|Gnade sei|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.4|NT|46|1. Korinther|1||0|4|ICH danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus verliehen worden ist.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.5|NT|46|1. Korinther|1||0|5|Ihr seid ja in ihm reich geworden in allen Stücken, in aller Rede und aller Erkenntnis,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.6|NT|46|1. Korinther|1||0|6|wie denn das Zeugnis über Christus in euch befestigt worden ist,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.7|NT|46|1. Korinther|1||0|7|sodass ihr nicht zurücksteht in irgendeiner Gnadengabe bei eurem Harren auf das Offenbarwerden unsres Herrn Jesus Christus,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.8|NT|46|1. Korinther|1||0|8|der euch auch Festigkeit geben wird bis ans Ende, derart, dass ihr untadelig seid am Tage unsres Herrn Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.9|NT|46|1. Korinther|1||0|9|Getreu ist Gott, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohne Jesus Christus, unsrem Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.10|NT|46|1. Korinther|1||0|10|ICH ermahne euch aber, ihr Brüder, bei dem Namen unsres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einerlei Rede führet und nicht Spaltungen unter euch seien, dass ihr vielmehr zusammenhaltet in demselben Sinne und derselben Meinung.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.11|NT|46|1. Korinther|1||0|11|Denn es ist mir über euch, meine Brüder, durch die Leute der Chloe kundgeworden, dass Streitigkeiten unter euch sind.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.12|NT|46|1. Korinther|1||0|12|Ich meine aber dies, dass jeder von euch sagt: Ich gehöre Paulus an, ich aber Apollos, ich aber Kephas, ich aber Christus.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.13|NT|46|1. Korinther|1||0|13|Ist Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt worden, oder seid ihr auf des Paulus Namen getauft worden?|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.14|NT|46|1. Korinther|1||0|14|Ich danke Gott, dass ich niemand von euch getauft habe ausser Crispus und Gajus,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.15|NT|46|1. Korinther|1||0|15|damit nicht jemand sage, ihr seiet auf meinen Namen getauft worden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.16|NT|46|1. Korinther|1||0|16|Doch habe ich auch des Stephanas Haus getauft; sonst weiss ich nicht, ob ich noch jemand getauft habe.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.17|NT|46|1. Korinther|1||0|17|Denn Christus hat mich nicht gesandt, zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen; nicht in Weisheit der Rede, damit das Kreuz Christi nicht entwertet werde.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.18|NT|46|1. Korinther|1||0|18|Denn das Wort vom Kreuz ist zwar denen, die verlorengehen, eine Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Kraft Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.19|NT|46|1. Korinther|1||0|19|"Es steht ja geschrieben: ""Vernichten werde ich die Weisheit der Weisen, und die Einsicht der Einsichtigen werde ich verwerfen."""|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.20|NT|46|1. Korinther|1||0|20|Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortfechter dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.21|NT|46|1. Korinther|1||0|21|Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt die zu retten, die glauben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.22|NT|46|1. Korinther|1||0|22|Denn während Juden Zeichen fordern und Griechen nach Weisheit fragen,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.23|NT|46|1. Korinther|1||0|23|predigen wir Christus, den gekreuzigten, für Juden ein Ärgernis, für Heiden aber eine Torheit,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.24|NT|46|1. Korinther|1||0|24|für die Berufenen selbst aber, sowohl Juden als Griechen, Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.25|NT|46|1. Korinther|1||0|25|Denn das Törichte von seiten Gottes ist weiser als die Menschen und das Schwache von seiten Gottes stärker als die Menschen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.26|NT|46|1. Korinther|1||0|26|Sehet doch nur eure Berufung an, ihr Brüder: Nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Leute von vornehmer Geburt (sind berufen),|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.27|NT|46|1. Korinther|1||0|27|sondern was vor der Welt töricht ist, hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache, und was vor der Welt schwach ist, hat Gott erwählt, damit er das Starke zuschanden mache,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.28|NT|46|1. Korinther|1||0|28|und was vor der Welt niedriggeboren und was verachtet ist, hat Gott erwählt, das, was nichts gilt, damit er das, was gilt, zunichte mache,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.29|NT|46|1. Korinther|1||0|29|auf dass sich kein Fleisch vor Gott rühme.|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.30|NT|46|1. Korinther|1||0|30|Von ihm aber kommt es, dass ihr in Christus Jesus seid, der uns zur Weisheit gemacht worden ist von Gott, zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung,|ZUE1931|Public Domain 1CO.1.31|NT|46|1. Korinther|1||0|31|"damit (es geschehe), wie geschrieben steht: ""Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn."""|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.1|NT|46|1. Korinther|2||0|1|UND ich bin, als ich zu euch kam, ihr Brüder, nicht so gekommen, dass ich euch kraft eines Vorzugs in Rede oder Weisheit das Zeugnis Gottes verkündigt hätte.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.2|NT|46|1. Korinther|2||0|2|Denn ich beschloss, nichts unter euch zu wissen als Jesus Christus, und zwar als gekreuzigten.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.3|NT|46|1. Korinther|2||0|3|Und ich trat in Schwachheit und in Furcht und in viel Zaghaftigkeit bei euch auf,|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.4|NT|46|1. Korinther|2||0|4|und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Weisheitsworten, sondern in Erweisung von Geist und Kraft,|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.5|NT|46|1. Korinther|2||0|5|damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gotteskraft beruhe.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.6|NT|46|1. Korinther|2||0|6|Weisheit aber reden wir unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die zunichte werden,|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.7|NT|46|1. Korinther|2||0|7|sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott von Ewigkeit her zu unsrer (zukünftigen) Herrlichkeit vorherbestimmt hat,|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.8|NT|46|1. Korinther|2||0|8|die keiner der Herrscher dieser Welt erkannt hat - denn hätten sie sie erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt -,|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.9|NT|46|1. Korinther|2||0|9|"sondern, wie geschrieben steht: ""Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und keinem Menschen ins Herz emporgestiegen ist, was alles Gott denen bereitet hat, die ihn lieben."""|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.10|NT|46|1. Korinther|2||0|10|Uns aber hat es Gott geoffenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.11|NT|46|1. Korinther|2||0|11|Denn wer von den Menschen weiss, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.12|NT|46|1. Korinther|2||0|12|Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt worden ist.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.13|NT|46|1. Korinther|2||0|13|Und das reden wir auch, nicht mit Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern mit Worten, die vom Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches für Geistbegabte deuten.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.14|NT|46|1. Korinther|2||0|14|Ein natürlicher Mensch aber nimmt die Dinge, die des Geistes Gottes sind, nicht an; denn Torheit sind sie ihm, und er kann sie nicht erkennen, weil sie geistlich beurteilt werden müssen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.15|NT|46|1. Korinther|2||0|15|Der geistbegabte dagegen beurteilt zwar alles, er selbst aber wird von keinem beurteilt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.2.16|NT|46|1. Korinther|2||0|16|"""Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn unterwiese?"" Wir aber haben den Sinn Christi."|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.1|NT|46|1. Korinther|3||0|1|UND ich, ihr Brüder, konnte mit euch nicht reden als mit Geistbegabten, sondern als mit Fleischlichen, als mit Unmündigen in Christus.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.2|NT|46|1. Korinther|3||0|2|Milch habe ich euch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn ihr vertrugt sie noch nicht. Ja, ihr vertragt sie auch jetzt noch nicht;|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.3|NT|46|1. Korinther|3||0|3|denn noch seid ihr fleischlich. Denn wo unter euch Eifersucht und Zank sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach menschlicher Weise?|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.4|NT|46|1. Korinther|3||0|4|Denn wenn einer sagt: Ich gehöre Paulus an, ein andrer aber: Ich Apollos, seid ihr da nicht Menschen?|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.5|NT|46|1. Korinther|3||0|5|WAS ist nun Apollos? Was aber ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, und zwar so, wie es der Herr einem jeden (von ihnen) verliehen hat.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.6|NT|46|1. Korinther|3||0|6|Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.7|NT|46|1. Korinther|3||0|7|Somit ist weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begiesst, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.8|NT|46|1. Korinther|3||0|8|Der aber pflanzt und der begiesst, sind eins; jeder aber wird seinen eignen Lohn empfangen nach seiner eignen Arbeit.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.9|NT|46|1. Korinther|3||0|9|Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.10|NT|46|1. Korinther|3||0|10|Nach der mir verliehenen Gnade Gottes habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein andrer aber baut darauf weiter. Doch jeder sehe zu, wie er darauf weiterbaut.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.11|NT|46|1. Korinther|3||0|11|Denn einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.12|NT|46|1. Korinther|3||0|12|Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh baut,|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.13|NT|46|1. Korinther|3||0|13|so wird eines jeden Werk offenbar werden, denn der Tag (des Gerichts) wird es kundmachen, weil er sich in Feuer offenbart; und wie eines jeden Werk beschaffen ist, wird das Feuer erproben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.14|NT|46|1. Korinther|3||0|14|Wird jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleiben, so wird er Lohn empfangen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.15|NT|46|1. Korinther|3||0|15|Wird jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durch Feuer hindurch.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.16|NT|46|1. Korinther|3||0|16|Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt?|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.17|NT|46|1. Korinther|3||0|17|Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.18|NT|46|1. Korinther|3||0|18|NIEMAND betrüge sich selbst! Wenn sich jemand unter euch weise zu sein dünkt in dieser Welt, so werde er töricht, damit er weise werde.|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.19|NT|46|1. Korinther|3||0|19|"Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. Denn es steht geschrieben: ""Der die Weisen fängt in ihrer Arglist"";"|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.20|NT|46|1. Korinther|3||0|20|"und wiederum: ""Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig sind."""|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.21|NT|46|1. Korinther|3||0|21|Darum setze niemand seinen Ruhm auf Menschen; denn alles ist euer,|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.22|NT|46|1. Korinther|3||0|22|es sei Paulus oder Apollos oder Kephas, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: Alles ist euer,|ZUE1931|Public Domain 1CO.3.23|NT|46|1. Korinther|3||0|23|ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.1|NT|46|1. Korinther|4||0|1|SO soll man uns ansehen: als Diener Christi und Haushalter über Geheimnisse Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.2|NT|46|1. Korinther|4||0|2|Nun verlangt man im übrigen von den Haushaltern (nur), dass einer treu erfunden werde.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.3|NT|46|1. Korinther|4||0|3|Mir aber ist es etwas ganz Geringes, dass ich von euch gerichtet werde oder von einem menschlichen (Gerichts-)Tage; doch auch ich selbst richte mich nicht -|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.4|NT|46|1. Korinther|4||0|4|denn ich bin mir nichts bewusst, aber darum bin ich nicht gerechtgesprochen -, vielmehr ist es der Herr, der mich richtet.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.5|NT|46|1. Korinther|4||0|5|Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird; und dann wird das Lob einem jeden zuteil werden von Gott.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.6|NT|46|1. Korinther|4||0|6|Dies aber, ihr Brüder, habe ich auf mich und Apollos angewandt euretwegen, damit ihr an uns lernt; nicht über das hinaus, was geschrieben steht, damit ihr euch nicht einer um des einen (Lehrers) willen aufbläht gegen den andern!|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.7|NT|46|1. Korinther|4||0|7|Denn wer zieht dich vor? Was hast du aber, das du nicht empfangen hast? Hast du es aber doch empfangen, was rühmst du dich, als ob du es nicht empfangen hättest?|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.8|NT|46|1. Korinther|4||0|8|Schon seid ihr satt, schon seid ihr reich geworden, ohne uns seid ihr zum Herrschen gekommen! Und möchtet ihr doch zum Herrschen gekommen sein, damit auch wir mit euch zum Herrschen kämen!|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.9|NT|46|1. Korinther|4||0|9|DENN ich halte dafür, Gott habe uns, die Apostel, als die Geringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte; denn ein Schauspiel sind wir der Welt geworden, sowohl Engeln als Menschen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.10|NT|46|1. Korinther|4||0|10|Wir sind töricht um Christi willen, ihr aber klug in Christus; wir sind schwach, ihr aber stark; ihr seid geehrt, wir aber verachtet.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.11|NT|46|1. Korinther|4||0|11|Bis zur jetzigen Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blösse und werden geschlagen und haben keine bleibende Stätte|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.12|NT|46|1. Korinther|4||0|12|und mühen uns ab in der Arbeit mit unsern eignen Händen. Werden wir geschmäht, so segnen wir; werden wir verfolgt, so dulden wir es;|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.13|NT|46|1. Korinther|4||0|13|werden wir gelästert, so begütigen wir; wie Kehricht der Welt sind wir geworden, ein Abschaum aller bis jetzt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.14|NT|46|1. Korinther|4||0|14|NICHT um euch zu beschämen, schreibe ich dies, sondern als meine geliebten Kinder ermahne ich euch.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.15|NT|46|1. Korinther|4||0|15|Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister in Christus habt, so doch nicht viele Väter; denn in Christus Jesus habe ich euch durch das Evangelium gezeugt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.16|NT|46|1. Korinther|4||0|16|Daher ermahne ich euch: Ahmet mein Beispiel nach!|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.17|NT|46|1. Korinther|4||0|17|Ebendeshalb habe ich den Timotheus zu euch gesandt, der mein geliebtes und treues Kind im Herrn ist, der euch an meine Wege in Christus erinnern wird, wie ich allenthalben in jeder Gemeinde lehre.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.18|NT|46|1. Korinther|4||0|18|Es haben sich aber gewisse Leute aufgebläht, als käme ich nicht zu euch.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.19|NT|46|1. Korinther|4||0|19|Ich werde jedoch bald zu euch kommen, wenn der Herr will, und werde nicht auf die Worte der Aufgeblähten achten, sondern auf ihre Kraft.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.20|NT|46|1. Korinther|4||0|20|Denn nicht auf Worten beruht das Reich Gottes, sondern auf Kraft.|ZUE1931|Public Domain 1CO.4.21|NT|46|1. Korinther|4||0|21|Was wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen oder mit Liebe und dem Geiste der Sanftmut?|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.1|NT|46|1. Korinther|5||0|1|ÜBERHAUPT hört man, dass es unter euch Unzucht gibt, und|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.2|NT|46|1. Korinther|5||0|2|Und ihr seid aufgebläht und seid nicht vielmehr traurig geworden, damit der aus eurer Mitte hinweggeschafft würde, der diese Tat begangen hat?|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.3|NT|46|1. Korinther|5||0|3|Denn ich, dem Leibe nach abwesend, dem Geiste nach aber anwesend, habe schon, als wäre ich anwesend, über den, der solches verübt hat, beschlossen:|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.4|NT|46|1. Korinther|5||0|4|wenn ihr und mein Geist mit der Macht unsres Herrn Jesus versammelt sein werdet, soll im Namen des Herrn Jesus|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.5|NT|46|1. Korinther|5||0|5|der Betreffende dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.6|NT|46|1. Korinther|5||0|6|Euer Rühmen ist nicht fein. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.7|NT|46|1. Korinther|5||0|7|Schaffet den alten Sauerteig hinweg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja frei von Sauerteig seid; denn als unser Passalamm ist Christus geopfert worden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.8|NT|46|1. Korinther|5||0|8|Darum lasset uns das Fest begehen nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuertem Brot der Lauterkeit und Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.9|NT|46|1. Korinther|5||0|9|ICH habe euch in dem Briefe geschrieben, ihr sollet keine Gemeinschaft mit Unzüchtigen haben -|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.10|NT|46|1. Korinther|5||0|10|nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern; denn sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.11|NT|46|1. Korinther|5||0|11|In Wirklichkeit aber habe ich euch geschrieben, ihr sollet nicht Gemeinschaft haben mit jemandem, der sich Bruder nennen lässt und ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollet ihr nicht einmal essen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.12|NT|46|1. Korinther|5||0|12|Denn was soll ich die, welche draussen sind, richten? Richtet nicht|ZUE1931|Public Domain 1CO.5.13|NT|46|1. Korinther|5||0|13|Die aber, welche draussen sind, wird Gott richten. Schaffet den Bösen aus eurer Mitte hinweg!|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.1|NT|46|1. Korinther|6||0|1|GEWINNT es jemand unter euch, der eine Streitsache mit dem andern hat, über sich, vor den Ungerechten sich richten zu lassen und nicht vor den Heiligen?|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.2|NT|46|1. Korinther|6||0|2|Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.3|NT|46|1. Korinther|6||0|3|Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Geschweige denn über Dinge des gewöhnlichen Lebens!|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.4|NT|46|1. Korinther|6||0|4|Wenn ihr nun Rechtshändel über Dinge des gewöhnlichen Lebens habt, so setzt ihr gerade die, welche bei der Gemeinde verachtet sind, zu Richtern!|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.5|NT|46|1. Korinther|6||0|5|Zur Beschämung sage ich es euch. So wenig ist unter euch irgendein Weiser, der zwischen Bruder und Bruder entscheiden könnte,|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.6|NT|46|1. Korinther|6||0|6|sondern ein Bruder zieht den andern vor Gericht, und das vor Ungläubige?|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.7|NT|46|1. Korinther|6||0|7|Nun ist überhaupt schon das ein Fehler an euch, dass ihr Rechtshändel untereinander habt. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber berauben,|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.8|NT|46|1. Korinther|6||0|8|sondern übt selber Unrecht und Beraubung, und das an Brüdern?|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.9|NT|46|1. Korinther|6||0|9|Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder,|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.10|NT|46|1. Korinther|6||0|10|noch Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.11|NT|46|1. Korinther|6||0|11|Und das sind euer etliche gewesen. Aber ihr habt euch (in der Taufe) abwaschen lassen, ja, ihr seid geheiligt worden, ja, ihr seid gerechtgesprochen worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unsres Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.12|NT|46|1. Korinther|6||0|12|ALLES ist mir erlaubt; aber nicht alles ist heilsam. Alles ist mir erlaubt; aber ich darf mich von nichts beherrschen lassen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.13|NT|46|1. Korinther|6||0|13|Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl jenen als diese zunichte machen. Der Leib dagegen ist nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib;|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.14|NT|46|1. Korinther|6||0|14|Gott aber hat den Herrn auferweckt, und er wird auch uns auferwecken durch seine Macht.|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.15|NT|46|1. Korinther|6||0|15|Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich nun die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Dirne machen? Das sei ferne!|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.16|NT|46|1. Korinther|6||0|16|"Oder wisst ihr nicht, dass, wer einer Dirne anhängt, ein Leib mit ihr ist? ""Denn es werden"", heisst es, ""die zwei ein Leib sein."""|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.17|NT|46|1. Korinther|6||0|17|Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.18|NT|46|1. Korinther|6||0|18|Fliehet die Unzucht! Jede|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.19|NT|46|1. Korinther|6||0|19|Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst angehört?|ZUE1931|Public Domain 1CO.6.20|NT|46|1. Korinther|6||0|20|Denn ihr seid teuer erkauft worden; so verherrlichet nun Gott mit eurem Leibe!|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.1|NT|46|1. Korinther|7||0|1|WAS aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es für den Menschen gut, kein Weib zu berühren.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.2|NT|46|1. Korinther|7||0|2|Aber um der (Verhütung von) Unzuchtssünden willen soll jeder seine eigne Frau und jede ihren eignen Mann haben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.3|NT|46|1. Korinther|7||0|3|Der Frau leiste der Mann die schuldige Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Manne.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.4|NT|46|1. Korinther|7||0|4|Die Frau hat über ihren eignen Leib nicht die Verfügung, sondern der Mann; ebenso aber hat auch der Mann über seinen eignen Leib nicht die Verfügung, sondern die Frau.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.5|NT|46|1. Korinther|7||0|5|Entziehet euch einander nicht, es sei denn etwa nach Übereinkunft eine Zeitlang, um Musse zum Gebet zu haben und|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.6|NT|46|1. Korinther|7||0|6|Dies sage ich aber als Zugeständnis, nicht als Befehl.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.7|NT|46|1. Korinther|7||0|7|Ich wünschte freilich, dass alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat eine eigne Gabe von Gott, der eine so, der andre so.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.8|NT|46|1. Korinther|7||0|8|Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.9|NT|46|1. Korinther|7||0|9|Wenn sie sich jedoch nicht enthalten können, so mögen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.10|NT|46|1. Korinther|7||0|10|DEN Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich von ihrem Manne nicht trennen soll -|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.11|NT|46|1. Korinther|7||0|11|wenn sie sich aber doch getrennt hat, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit ihrem Manne - und dass ein Mann seine Frau nicht entlassen soll.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.12|NT|46|1. Korinther|7||0|12|Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat, und diese lässt es sich gefallen, mit ihm zusammenzuleben, so soll er sie nicht entlassen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.13|NT|46|1. Korinther|7||0|13|Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat, und dieser lässt es sich gefallen, mit ihr zusammenzuleben, so soll sie den Mann nicht entlassen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.14|NT|46|1. Korinther|7||0|14|Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt. Sonst wären ja eure Kinder unrein; in Wirklichkeit aber sind sie heilig.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.15|NT|46|1. Korinther|7||0|15|Trennt sich aber der ungläubige Teil, so trenne er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht geknechtet; vielmehr in Frieden (zu leben) hat uns Gott berufen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.16|NT|46|1. Korinther|7||0|16|Denn was weisst du, Frau, ob du deinen Mann retten wirst? oder was weisst du, Mann, ob du deine Frau retten wirst?|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.17|NT|46|1. Korinther|7||0|17|Nur, wie der Herr einem jeden zugeteilt, wie Gott einen jeden berufen hat, so wandle er. Und so verordne ich in allen Gemeinden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.18|NT|46|1. Korinther|7||0|18|IST jemand als Beschnittener berufen worden, so mache er sich keine Vorhaut. Ist jemand in Vorhaut berufen worden, so lasse er sich nicht beschneiden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.19|NT|46|1. Korinther|7||0|19|Die Beschneidung ist nichts und die Vorhaut ist nichts, sondern das Halten der Gebote Gottes (ist alles).|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.20|NT|46|1. Korinther|7||0|20|Jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen worden ist.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.21|NT|46|1. Korinther|7||0|21|Bist du als Sklave berufen worden, so mache dir keine Sorge, sondern wenn du auch frei werden kannst, so bleibe um so lieber (in deinem Stand).|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.22|NT|46|1. Korinther|7||0|22|Denn wer im Herrn als Sklave berufen worden ist, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen, wer als Freier berufen worden ist, der ist ein Sklave Christi.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.23|NT|46|1. Korinther|7||0|23|Ihr seid teuer erkauft worden; werdet nicht Sklaven von Menschen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.24|NT|46|1. Korinther|7||0|24|Worin jeder berufen worden ist, ihr Brüder, darin bleibe er vor Gott.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.25|NT|46|1. Korinther|7||0|25|ÜBER die Jungfrauen aber habe ich kein Gebot des Herrn; eine Meinung jedoch gebe ich ab als einer, der vom Herrn damit begnadigt ist, vertrauenswürdig zu sein.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.26|NT|46|1. Korinther|7||0|26|Ich meine nun, das sei gut um der bevorstehenden Not willen, dass es (nämlich) für einen Menschen gut ist, so|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.27|NT|46|1. Korinther|7||0|27|Bist du an eine Frau gebunden, so suche keine Lösung; bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau!|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.28|NT|46|1. Korinther|7||0|28|Wenn du aber auch heiratest, so sündigst du nicht, und wenn die Jungfrau heiratet, so sündigt sie nicht. Jedoch Bedrängnis für das Fleisch werden die Betreffenden haben; ich aber möchte euch schonen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.29|NT|46|1. Korinther|7||0|29|Das aber sage ich, ihr Brüder: Die Zeit ist kurz; damit fortan auch die, welche Frauen haben, so seien, als hätten sie keine,|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.30|NT|46|1. Korinther|7||0|30|und die Weinenden, als weinten sie nicht, und die Fröhlichen, als freuten sie sich nicht, und die Kaufenden, als behielten sie es nicht,|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.31|NT|46|1. Korinther|7||0|31|und die die (Dinge der) Welt benützen, als nützten sie sie nicht aus; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.32|NT|46|1. Korinther|7||0|32|Ich will aber, dass ihr ohne Sorgen seid. Der Unverheiratete sorgt sich um die Dinge des Herrn, wie er dem Herrn gefallen möge;|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.33|NT|46|1. Korinther|7||0|33|der Verheiratete aber sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er seiner Frau gefallen möge.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.34|NT|46|1. Korinther|7||0|34|Und verschieden ist auch das Verhalten der Frau und der Jungfrau. Die Unverheiratete sorgt sich um die Dinge des Herrn, damit sie heilig sei an Leib und Geist; die Verheiratete dagegen sorgt sich um die Dinge der Welt, wie sie ihrem Manne gefallen möge.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.35|NT|46|1. Korinther|7||0|35|Dies sage ich aber zu eurem eignen Besten, nicht um eine Schlinge über euch zu werfen, sondern damit ihr wohlanständig seid und ohne Ablenkung bei dem Herrn verharrt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.36|NT|46|1. Korinther|7||0|36|Meint jedoch jemand, unziemlich an seiner Jungfrau zu handeln, wenn sie die Jahre ihrer Reife überschreite, und muss es so geschehen, so tue er, was er will; er sündigt nicht; sie mögen sich heiraten.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.37|NT|46|1. Korinther|7||0|37|Wer dagegen in seinem Herzen feststeht und keinem Zwang unterliegt, sondern Freiheit hat, nach seinem eignen Willen zu handeln, und das in seinem Herzen beschlossen hat, seine Jungfrau zu bewahren, der wird gut tun.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.38|NT|46|1. Korinther|7||0|38|Somit tut sowohl der, welcher seine Jungfrau verheiratet, gut, als auch wird der, welcher sie nicht verheiratet, (gut, ja sogar) besser tun.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.39|NT|46|1. Korinther|7||0|39|EINE Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; ist aber der Mann entschlafen, so ist sie frei, sich, mit wem sie will, zu verheiraten, nur (geschehe es) im Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CO.7.40|NT|46|1. Korinther|7||0|40|Doch ist sie glückseliger, wenn sie so bleibt, nach meiner Meinung. Ich glaube aber ebenfalls den Geist Gottes zu haben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.1|NT|46|1. Korinther|8||0|1|WAS aber das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass wir insgesamt Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber baut auf.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.2|NT|46|1. Korinther|8||0|2|Wenn jemand meint, etwas erkannt zu haben, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll;|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.3|NT|46|1. Korinther|8||0|3|wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.4|NT|46|1. Korinther|8||0|4|Was nun das Essen des Götzenopferfleisches betrifft, so wissen wir, dass es keinen Götzen in der Welt gibt und dass es keinen Gott gibt ausser einem.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.5|NT|46|1. Korinther|8||0|5|Denn wenn es wirklich sogenannte Götter, sei es im Himmel oder auf Erden, gibt - wie es denn viele Götter und viele Herren gibt -,|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.6|NT|46|1. Korinther|8||0|6|so gibt es doch für uns nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.7|NT|46|1. Korinther|8||0|7|DOCH nicht in allen ist die Erkenntnis; etliche vielmehr essen es, weil ihr Gewissen bis jetzt noch am Götzen haftet, als Götzenopferfleisch, und da ihr Gewissen schwach ist, wird es befleckt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.8|NT|46|1. Korinther|8||0|8|Speise aber wird uns vor Gott nicht angenehm machen. Weder sind wir im Nachteil, wenn wir nicht essen, noch sind wir im Vorteil, wenn wir essen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.9|NT|46|1. Korinther|8||0|9|Sehet aber zu, dass nicht etwa dieses euer Recht den Schwachen zum Anstoss gereiche.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.10|NT|46|1. Korinther|8||0|10|Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, im Götzenhause zu Tische sitzen sieht, wird|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.11|NT|46|1. Korinther|8||0|11|Und so kommt durch deine Erkenntnis der Schwache ins Verderben, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.12|NT|46|1. Korinther|8||0|12|Wenn ihr euch aber so an den Brüdern versündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, so versündigt ihr euch an Christus.|ZUE1931|Public Domain 1CO.8.13|NT|46|1. Korinther|8||0|13|Darum, wenn Speise meinem Bruder Anstoss bereitet, so will ich in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder nicht Anstoss bereite.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.1|NT|46|1. Korinther|9||0|1|BIN ich nicht frei? Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht Jesus, unsern Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn?|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.2|NT|46|1. Korinther|9||0|2|Wenn ich andern nicht Apostel bin, so bin ich es doch wenigstens euch; denn das Siegel auf mein Apostelamt seid ihr im Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.3|NT|46|1. Korinther|9||0|3|Dies ist meine Verteidigung gegen die, welche mich richten.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.4|NT|46|1. Korinther|9||0|4|Haben wir nicht das Recht, (auf Kosten der Gemeinde) zu essen und zu trinken?|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.5|NT|46|1. Korinther|9||0|5|Haben wir nicht das Recht, eine Schwester als Ehefrau mitzunehmen wie auch die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.6|NT|46|1. Korinther|9||0|6|Oder haben allein ich und Barnabas nicht das Recht, nicht zu arbeiten?|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.7|NT|46|1. Korinther|9||0|7|Wer dient je im Krieg für eignen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und isst nicht von der Milch der Herde?|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.8|NT|46|1. Korinther|9||0|8|Rede ich dies nach menschlicher Weise, oder sagt dies nicht auch das Gesetz?|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.9|NT|46|1. Korinther|9||0|9|"Im Gesetz des Mose steht ja geschrieben: ""Du sollst einem Ochsen, wenn er drischt, das Maul nicht verbinden."" Kümmert sich Gott etwa um die Ochsen,"|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.10|NT|46|1. Korinther|9||0|10|oder sagt er es ganz und gar um unsertwillen? Um unsertwillen nämlich steht geschrieben, dass der Pflügende auf Hoffnung hin pflügen soll und der Dreschende auf Hoffnung hin (dreschen soll), dass er Anteil (am Ertrag) erhalte.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.11|NT|46|1. Korinther|9||0|11|Wenn wir euch die geistlichen Güter gesät haben, ist es da etwas Grosses, wenn wir eure irdischen Güter ernten?|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.12|NT|46|1. Korinther|9||0|12|Wenn andre des Rechtes über euch teilhaft sind, (eure irdischen Güter in Anspruch zu nehmen,) sind wir es nicht viel mehr? Doch wir haben uns dieses Rechtes nicht bedient, sondern alles ertragen wir, damit wir dem Evangelium von Christus kein Hindernis bereiten.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.13|NT|46|1. Korinther|9||0|13|Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste verrichten, vom Heiligtum essen? dass die, welche des Altars warten, vom Altar ihren Teil haben?|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.14|NT|46|1. Korinther|9||0|14|So hat auch der Herr denen, die das Evangelium verkündigen, verordnet, vom Evangelium zu leben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.15|NT|46|1. Korinther|9||0|15|Ich aber habe von keinem dieser Dinge für mich Gebrauch gemacht. Ich schreibe dies jedoch nicht dazu, dass man es so mit mir halte; denn es ist mir besser, zu sterben, als dass jemand meinen Ruhm zunichte macht.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.16|NT|46|1. Korinther|9||0|16|Wenn ich nämlich das Evangelium predige, so habe ich keinen Ruhm; denn ein Zwang liegt auf mir; denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige!|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.17|NT|46|1. Korinther|9||0|17|Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich Lohn; wenn aber unfreiwillig, so bin ich (eben nur) mit einem Haushalteramt betraut.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.18|NT|46|1. Korinther|9||0|18|Was ist also mein Lohn? Dass ich bei meiner Verkündigung das Evangelium kostenfrei darbiete, um mein Recht am Evangelium nicht auszunützen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.19|NT|46|1. Korinther|9||0|19|DENN wiewohl ich allen gegenüber frei bin, habe ich mich allen zum Knecht gemacht, damit ich die Mehrzahl (von ihnen) gewinne.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.20|NT|46|1. Korinther|9||0|20|Und ich bin den Juden wie ein Jude geworden, damit ich Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetze stehen, als ob ich unter dem Gesetze stände - obgleich ich selbst nicht unter dem Gesetze stehe -, damit ich die unter dem Gesetze Stehenden gewinne;|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.21|NT|46|1. Korinther|9||0|21|denen, die ohne Gesetz sind, als ob ich ohne Gesetz wäre - obgleich ich nicht ohne Gesetz Gottes, sondern dem Gesetz Christi unterworfen bin -, damit ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne;|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.22|NT|46|1. Korinther|9||0|22|ich bin den Schwachen ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne; allen bin ich alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.23|NT|46|1. Korinther|9||0|23|Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, damit ich seiner mit teilhaftig werde.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.24|NT|46|1. Korinther|9||0|24|WISST ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis erlangt? Laufet so, dass ihr ihn erlangt!|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.25|NT|46|1. Korinther|9||0|25|Jeder Wettkämpfer aber ist in allen Dingen enthaltsam; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.26|NT|46|1. Korinther|9||0|26|Ich nun laufe so wie einer, der nicht ins Ungewisse läuft; ich kämpfe so wie einer, der nicht in die Luft schlägt;|ZUE1931|Public Domain 1CO.9.27|NT|46|1. Korinther|9||0|27|sondern ich kasteie meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht etwa, nachdem ich andern Herold gewesen bin, selbst verwerflich werde.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.1|NT|46|1. Korinther|10||0|1|DENN ich will euch darüber nicht in Unkenntnis lassen, ihr Brüder, dass unsre Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchzogen|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.2|NT|46|1. Korinther|10||0|2|und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und im Meer|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.3|NT|46|1. Korinther|10||0|3|und alle dieselbe geistliche Speise assen|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.4|NT|46|1. Korinther|10||0|4|und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der nachfolgte, der Fels aber war Christus.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.5|NT|46|1. Korinther|10||0|5|Allein, an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden hingestreckt in der Wüste.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.6|NT|46|1. Korinther|10||0|6|Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, damit wir uns nicht nach Bösem gelüsten lassen, wie jene gelüstet hat.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.7|NT|46|1. Korinther|10||0|7|"Werdet auch nicht Götzendiener gleich etlichen von ihnen, wie geschrieben steht: ""Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu tanzen."""|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.8|NT|46|1. Korinther|10||0|8|Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, wie etliche von ihnen Unzucht trieben und|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.9|NT|46|1. Korinther|10||0|9|Lasset uns auch nicht Christus versuchen, wie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.10|NT|46|1. Korinther|10||0|10|Murret auch nicht, wie etliche von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.11|NT|46|1. Korinther|10||0|11|Dies aber widerfuhr jenen als Exempel; geschrieben aber wurde es zur Warnung für uns, denen das Ende der Welt nahe bevorsteht.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.12|NT|46|1. Korinther|10||0|12|Darum wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle!|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.13|NT|46|1. Korinther|10||0|13|Es hat euch noch keine Versuchung erfasst als nur menschliche; Gott aber ist getreu, der euch nicht über euer Vermögen wird versucht werden lassen, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, sodass ihr sie ertragen könnt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.14|NT|46|1. Korinther|10||0|14|DARUM, meine Geliebten, fliehet vor dem Götzendienst!|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.15|NT|46|1. Korinther|10||0|15|Ich rede als mit Verständigen; beurteilet ihr, was ich sage!|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.16|NT|46|1. Korinther|10||0|16|Der Kelch der Danksagung, über dem wir Danksagen, ist er nicht Gemeinschaft mit dem Blute Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht Gemeinschaft mit dem Leibe Christi?|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.17|NT|46|1. Korinther|10||0|17|Weil(ist), sind wir, die vielen, ein Leib; denn wir sind alle des einen Brotes teilhaftig.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.18|NT|46|1. Korinther|10||0|18|Sehet auf das Israel nach dem Fleisch! Stehen nicht die, welche die Opfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar?|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.19|NT|46|1. Korinther|10||0|19|Was sage ich nun? Dass Götzenopferfleisch etwas ist oder dass ein Götzenbild etwas ist?|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.20|NT|46|1. Korinther|10||0|20|Vielmehr, dass sie das, was sie opfern, Dämonen und nicht Gott opfern. Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen kommt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.21|NT|46|1. Korinther|10||0|21|Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn Anteil haben und am Tisch der Dämonen -|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.22|NT|46|1. Korinther|10||0|22|oder wir fordern|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.23|NT|46|1. Korinther|10||0|23|ALLES ist erlaubt, aber nicht alles ist heilsam; alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf.|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.24|NT|46|1. Korinther|10||0|24|Niemand suche das Seine, sondern|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.25|NT|46|1. Korinther|10||0|25|Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, esset, ohne um des Gewissens willen etwas zu untersuchen;|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.26|NT|46|1. Korinther|10||0|26|"denn ""des Herrn ist die Erde und das, was sie erfüllt""."|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.27|NT|46|1. Korinther|10||0|27|Wenn jemand von den Ungläubigen euch zu Gaste bittet und ihr wollt hingehen, so esset alles, was euch vorgesetzt wird, ohne um des Gewissens willen etwas zu untersuchen!|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.28|NT|46|1. Korinther|10||0|28|Wenn euch aber jemand sagt: Das ist Opferfleisch, so esset nicht um dessen willen, der|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.29|NT|46|1. Korinther|10||0|29|Ich rede aber nicht vom eignen Gewissen, sondern von dem des andern; denn warum wird meine Freiheit von einem fremden Gewissen gerichtet?|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.30|NT|46|1. Korinther|10||0|30|Wenn ich mit Dank geniesse, warum werde ich gelästert um dessen willen, wofür ich Dank sage?|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.31|NT|46|1. Korinther|10||0|31|Mögt ihr nun essen oder trinken oder|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.32|NT|46|1. Korinther|10||0|32|Werdet unanstössig sowohl für Juden als für Griechen als für die Gemeinde Gottes,|ZUE1931|Public Domain 1CO.10.33|NT|46|1. Korinther|10||0|33|wie auch ich in allen Dingen allen zu Gefallen lebe, indem ich nicht meinen Nutzen, sondern den der vielen suche, damit sie gerettet werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.1|NT|46|1. Korinther|11||0|1|Ahmet mein Beispiel nach, wie auch ich das (Beispiel) Christi (nachahme).|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.2|NT|46|1. Korinther|11||0|2|ICH lobe euch aber, dass ihr in allen Dingen meiner gedenkt und die Überlieferungen, wie ich sie euch übergeben habe, festhaltet.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.3|NT|46|1. Korinther|11||0|3|Ich will aber dass ihr wisst, dass das Haupt jedes Mannes Christus ist, das Haupt der Frau aber der Mann, das Haupt Christi aber Gott.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.4|NT|46|1. Korinther|11||0|4|Jeder Mann, der betet oder aus Eingebung redet und dabei|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.5|NT|46|1. Korinther|11||0|5|Jede Frau dagegen, die betet oder aus Eingebung redet mit unverhülltem Haupt, entehrt ihr Haupt; denn sie ist|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.6|NT|46|1. Korinther|11||0|6|Denn wenn eine Frau sich nicht verhüllt, so lasse sie sich auch das Haar abschneiden; wenn es aber für eine Frau schimpflich ist, sich das Haar abschneiden oder sich|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.7|NT|46|1. Korinther|11||0|7|Denn ein Mann soll das Haupt nicht verhüllen, da er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist Abglanz des Mannes.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.8|NT|46|1. Korinther|11||0|8|Der Mann stammt ja nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.9|NT|46|1. Korinther|11||0|9|Denn der Mann wurde|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.10|NT|46|1. Korinther|11||0|10|Deshalb soll die Frau eine Macht auf dem Haupte haben um der Engel willen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.11|NT|46|1. Korinther|11||0|11|Doch ist im Herrn weder die Frau ohne den Mann noch der Mann ohne die Frau.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.12|NT|46|1. Korinther|11||0|12|Denn wie die Frau vom Manne (stammt), so|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.13|NT|46|1. Korinther|11||0|13|Urteilet bei euch selbst: Geziemt es sich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet?|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.14|NT|46|1. Korinther|11||0|14|Und lehrt euch nicht die Natur selbst, dass, wenn ein Mann lange Haare trägt, es eine Schmach für ihn ist,|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.15|NT|46|1. Korinther|11||0|15|wenn aber eine Frau lange Haare trägt, es eine Ehre für sie ist? Denn das lange Haar ist ihr statt eines Schleiers gegeben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.16|NT|46|1. Korinther|11||0|16|Wenn aber jemand meint, er dürfe rechthaberisch sein - wir haben eine solche Gewohnheit, (dass Frauen unverschleiert in die Versammlung kommen,) nicht, auch nicht die Gemeinden Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.17|NT|46|1. Korinther|11||0|17|FOLGENDES aber gebiete ich, weil ich es nicht loben kann, dass es bei euren Zusammenkünften nicht besser, sondern schlimmer wird.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.18|NT|46|1. Korinther|11||0|18|Erstens nämlich höre ich, dass, wenn ihr in einer Gemeindeversammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch sind, und zum Teil glaube ich es;|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.19|NT|46|1. Korinther|11||0|19|denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.20|NT|46|1. Korinther|11||0|20|Wenn ihr nun an einem Ort zusammenkommt, so ist es nicht möglich, ein Mahl des Herrn zu essen;|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.21|NT|46|1. Korinther|11||0|21|denn jeder nimmt beim Essen sein eignes Mahl vorweg, und der eine hungert, der andre ist betrunken.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.22|NT|46|1. Korinther|11||0|22|Habt ihr denn etwa nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und bringt Beschämung über die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich nicht.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.23|NT|46|1. Korinther|11||0|23|Denn ich habe vom Herrn her empfangen, was ich euch auch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er verraten wurde, Brot genommen hat,|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.24|NT|46|1. Korinther|11||0|24|und als er das Dankgebet darüber gesprochen, hat er es gebrochen und gesagt: Das ist mein Leib für euch; [Nehmet, esset! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird.] das tut zu meinem Gedächtnis!|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.25|NT|46|1. Korinther|11||0|25|Desgleichen auch den Kelch nach dem Essen, indem er sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; das tut, sooft ihr|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.26|NT|46|1. Korinther|11||0|26|Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.27|NT|46|1. Korinther|11||0|27|Wer daher in unwürdiger Weise das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird am Leib und am Blut des Herrn schuldig werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.28|NT|46|1. Korinther|11||0|28|Ein Mensch prüfe sich aber, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Kelch.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.29|NT|46|1. Korinther|11||0|29|Denn wer(des Herrn) nicht (von gewöhnlicher Speise) unterscheidet.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.30|NT|46|1. Korinther|11||0|30|Deshalb sind unter euch viele Kranke und Schwache und ein gut Teil sind entschlafen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.31|NT|46|1. Korinther|11||0|31|Wenn wir jedoch mit uns selbst ins Gericht gingen, würden wir nicht gerichtet.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.32|NT|46|1. Korinther|11||0|32|Indem wir aber gerichtet werden, werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.33|NT|46|1. Korinther|11||0|33|Darum, meine Brüder, wenn ihr zum Essen zusammenkommt, so wartet aufeinander!|ZUE1931|Public Domain 1CO.11.34|NT|46|1. Korinther|11||0|34|Hungert jemand, so esse er daheim, damit ihr nicht|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.1|NT|46|1. Korinther|12||0|1|WAS aber die Geistbegabten betrifft, ihr Brüder, will ich euch nicht in Unkenntnis lassen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.2|NT|46|1. Korinther|12||0|2|Ihr wisst, dass ihr, als ihr Heiden wart, euch zu den stummen Götzen unwiderstehlich hinziehen liesset, wie ihr eben hingezogen wurdet.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.3|NT|46|1. Korinther|12||0|3|Daher tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Ein Fluch ist Jesus, und niemand sagen kann: Herr ist Jesus, ausser im heiligen Geist.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.4|NT|46|1. Korinther|12||0|4|Es gibt aber Verschiedenheiten in der Zuteilung von Gnadengaben, doch|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.5|NT|46|1. Korinther|12||0|5|und es gibt Verschiedenheiten in der Zuteilung von Diensten, und|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.6|NT|46|1. Korinther|12||0|6|und es gibt Verschiedenheiten in der Zuteilung von Kraftwirkungen, doch|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.7|NT|46|1. Korinther|12||0|7|Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen (der Gemeinde) gegeben.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.8|NT|46|1. Korinther|12||0|8|Dem einen nämlich wird durch den Geist Weisheitsrede gegeben, einem andern aber Erkenntnisrede gemäss demselben Geist,|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.9|NT|46|1. Korinther|12||0|9|einem andern Glaube in demselben Geist, einem andern aber Gnadengaben zu Heilungen in dem einen Geist,|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.10|NT|46|1. Korinther|12||0|10|einem andern aber wirkungskräftige Machttaten, einem andern Rede aus Eingebung, einem andern aber Unterscheidung der Geister, einem andern|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.11|NT|46|1. Korinther|12||0|11|Alles dies aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem für sich zuteilt, wie er will.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.12|NT|46|1. Korinther|12||0|12|DENN wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen Leib bilden, so (ist es) auch|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.13|NT|46|1. Korinther|12||0|13|Denn auch wir sind in einem Geist alle zu einem Leib getauft worden, ob Juden, ob Griechen, ob Sklaven, ob Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.14|NT|46|1. Korinther|12||0|14|Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.15|NT|46|1. Korinther|12||0|15|Wenn der Fuss sagt: Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leibe, so gehört er darum doch zum Leibe.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.16|NT|46|1. Korinther|12||0|16|Und wenn das Ohr sagt: Weil ich nicht Auge bin, gehöre ich nicht zum Leibe, so gehört es darum doch zum Leibe.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.17|NT|46|1. Korinther|12||0|17|Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch?|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.18|NT|46|1. Korinther|12||0|18|Nun aber hat Gott den Gliedern eine Bestimmung gegeben, einem jeden von ihnen am Leibe, wie er gewollt hat.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.19|NT|46|1. Korinther|12||0|19|Wenn aber alle ein Glied wären, wo bliebe der Leib?|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.20|NT|46|1. Korinther|12||0|20|Nun aber gibt es viele Glieder, doch|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.21|NT|46|1. Korinther|12||0|21|Das Auge kann aber nicht zur Hand sagen: Ich bedarf deiner nicht, oder wiederum der Kopf zu den Füssen: Ich bedarf euer nicht;|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.22|NT|46|1. Korinther|12||0|22|sondern vielmehr die Glieder des Leibes, die die schwächern zu sein scheinen, sind notwendig,|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.23|NT|46|1. Korinther|12||0|23|und die uns die weniger ehrbaren am Leibe zu sein scheinen, die umgeben wir mit desto grösserer Ehre, und die unanständigen an uns haben desto grössere Wohlanständigkeit;|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.24|NT|46|1. Korinther|12||0|24|die wohlanständigen an uns aber bedürfen es nicht. Aber Gott hat den Leib so zusammengefügt, dass er dem im Nachteil befindlichen (Glied) desto grössere Ehre gab,|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.25|NT|46|1. Korinther|12||0|25|damit keine Spaltung im Leibe wäre, sondern die Glieder die gleiche Sorge füreinander tragen sollten.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.26|NT|46|1. Korinther|12||0|26|Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; wenn einem Glied Herrliches zuteil wird, so freuen sich alle Glieder mit.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.27|NT|46|1. Korinther|12||0|27|Ihr aber seid Christi Leib und, als Teile betrachtet, Glieder.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.28|NT|46|1. Korinther|12||0|28|Und Gott hat erstens die einen in der Kirche zu Aposteln bestimmt, zweitens(noch andre) zu Lehrern, dann Wunderkräfte, dann Gnadengaben zu Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Zungenreden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.29|NT|46|1. Korinther|12||0|29|Sind etwa alle Apostel? Sind etwa alle Propheten? Sind etwa alle Lehrer? Haben etwa alle Wunderkräfte?|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.30|NT|46|1. Korinther|12||0|30|Haben etwa alle Gnadengaben zu Heilungen? Reden etwa alle in Zungen? Legen etwa alle aus?|ZUE1931|Public Domain 1CO.12.31|NT|46|1. Korinther|12||0|31|Eifert aber nach den grössern Gnadengaben! Und ich zeige euch einen noch weit trefflichern Weg.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.1|NT|46|1. Korinther|13||0|1|WENN ich in den Zungen der Menschen und der Engel rede, habe aber die Liebe nicht, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.2|NT|46|1. Korinther|13||0|2|Und wenn ich (die Gabe der) Rede aus Eingebung habe und alle Geheimnisse weiss und alle Erkenntnis und wenn ich allen Glauben habe, sodass ich Berge versetze, habe aber die Liebe nicht, so bin ich nichts.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.3|NT|46|1. Korinther|13||0|3|Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung (der Armen) austeile, und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich verbrannt werde, habe aber die Liebe nicht, so nützt es mir nichts.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.4|NT|46|1. Korinther|13||0|4|Die Liebe ist langmütig, sie ist gütig; die Liebe eifert nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf,|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.5|NT|46|1. Korinther|13||0|5|sie tut nichts Unschickliches, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht an;|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.6|NT|46|1. Korinther|13||0|6|sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber mit der Wahrheit;|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.7|NT|46|1. Korinther|13||0|7|sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.8|NT|46|1. Korinther|13||0|8|Die Liebe vergeht niemals. Seien es aber Reden aus Eingebung, sie werden abgetan werden; seien es Zungenreden, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird abgetan werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.9|NT|46|1. Korinther|13||0|9|Denn unser Erkennen ist Stückwerk, und unser Reden aus Eingebung ist Stückwerk.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.10|NT|46|1. Korinther|13||0|10|Wenn aber das Vollkommene kommen wird, dann wird das Stückwerk abgetan werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.11|NT|46|1. Korinther|13||0|11|Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, sann wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich ab, was kindisch war.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.12|NT|46|1. Korinther|13||0|12|Denn wir sehen jetzt (nur wie) mittels eines Spiegels in rätselhafter Gestalt, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich völlig erkennen, wie ich auch völlig erkannt worden bin.|ZUE1931|Public Domain 1CO.13.13|NT|46|1. Korinther|13||0|13|Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; am grössten aber unter diesen ist die Liebe.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.1|NT|46|1. Korinther|14||0|1|TRACHTET nach der Liebe; eifert aber nach den Gaben des|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.2|NT|46|1. Korinther|14||0|2|Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, durch den Geist vielmehr redet er Geheimnisse.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.3|NT|46|1. Korinther|14||0|3|Wer jedoch aus Eingebung redet, der redet für Menschen (Worte der) Erbauung und Ermahnung und Tröstung.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.4|NT|46|1. Korinther|14||0|4|Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst; wer aber aus Eingebung redet, erbaut die Gemeinde.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.5|NT|46|1. Korinther|14||0|5|Ich wünsche aber, dass ihr alle in Zungen redet, noch mehr jedoch, dass ihr aus Eingebung redet. Grösser aber ist, wer aus Eingebung redet, als wer in Zungen redet, ausser wenn er es auslegt, damit die Gemeinde Erbauung empfängt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.6|NT|46|1. Korinther|14||0|6|Nun aber, ihr Brüder, wenn ich zu euch komme und in Zungen rede, was werde ich euch nützen, wenn ich zu euch nicht|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.7|NT|46|1. Korinther|14||0|7|Wenn die leblosen Dinge, sei es eine Flöte oder eine Leier, obgleich sie einen Laut von sich geben, die Töne trotzdem nicht unterscheiden lassen, wie soll man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Leier gespielt wird?|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.8|NT|46|1. Korinther|14||0|8|Denn so ist es auch: falls eine Trompete einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten?|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.9|NT|46|1. Korinther|14||0|9|So auch ihr, wenn ihr mit der Zunge nicht eine verständliche Rede darbietet, wie soll man das Gesprochene verstehen? Ihr werdet ja in den Wind reden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.10|NT|46|1. Korinther|14||0|10|So viele Arten von Sprachen zum Beispiel gibt es in der Welt, und keine ist ohne Sinn.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.11|NT|46|1. Korinther|14||0|11|Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht weiss, werde ich dem Redenden ein Barbar sein und der Redende für mich ein Barbar.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.12|NT|46|1. Korinther|14||0|12|So sollt auch ihr, da ihr euch eifrig um Geister bemüht, darnach trachten, dass ihr zur Erbauung der Gemeinde reich werdet.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.13|NT|46|1. Korinther|14||0|13|Deshalb bete, wer in Zungen redet, dass er es auslegen kann!|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.14|NT|46|1. Korinther|14||0|14|Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist, mein Verstand aber bringt|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.15|NT|46|1. Korinther|14||0|15|Wie ist es nun? Ich will mit dem Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will mit dem Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.16|NT|46|1. Korinther|14||0|16|Denn wenn du mit dem Geiste preisest, wie soll der, welcher den Platz des Uneingeweihten einnimmt, das Amen zu deiner Danksagung sprechen? Er weiss ja doch nicht, was du sagst.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.17|NT|46|1. Korinther|14||0|17|Denn du magst wohl schön Dank sagen, aber der andre wird nicht erbaut.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.18|NT|46|1. Korinther|14||0|18|Ich sage Gott Dank, mehr als ihr alle rede ich in Zungen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.19|NT|46|1. Korinther|14||0|19|Aber in der|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.20|NT|46|1. Korinther|14||0|20|Ihr Brüder, werdet nicht Kinder im Denken, sondern in der Bosheit seid unmündig, im Denken aber werdet vollkommen!|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.21|NT|46|1. Korinther|14||0|21|"Im Gesetze steht geschrieben: ""Ich will durch Leute mit fremder Sprache und durch Lippen Fremder zu diesem Volk reden, und auch so werden sie nicht auf mich hören"", spricht der Herr."|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.22|NT|46|1. Korinther|14||0|22|Somit sind die Zungenreden zum Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen, die Rede aus Eingebung aber nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.23|NT|46|1. Korinther|14||0|23|Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenkommt und alle reden in Zungen, es kommen aber Uneingeweihte oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, ihr seiet von Sinnen?|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.24|NT|46|1. Korinther|14||0|24|Wenn jedoch alle aus Eingebung reden, es kommt aber irgendein Ungläubiger oder Uneingeweihter herein, so wird er von allen überführt, von allen erforscht,|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.25|NT|46|1. Korinther|14||0|25|das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so wird er auf sein Angesicht niedersinken und Gott anbeten und verkünden, dass in Wahrheit Gott in euch ist.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.26|NT|46|1. Korinther|14||0|26|WIE ist es nun, ihr Brüder? Sooft ihr zusammenkommt, hat jeder einen Psalm,|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.27|NT|46|1. Korinther|14||0|27|Sei es, dass jemand in Zungen redet, so geschehe es zu zweien oder höchstens dreien, und der Reihe nach, und einer soll auslegen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.28|NT|46|1. Korinther|14||0|28|Ist jedoch kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde; er rede aber zu sich selbst und zu Gott!|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.29|NT|46|1. Korinther|14||0|29|Propheten dagegen sollen zwei oder drei reden, und die andern sollen es beurteilen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.30|NT|46|1. Korinther|14||0|30|Wenn aber einem andern, der dasitzt, eine Offenbarung zuteil wird, soll der erste schweigen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.31|NT|46|1. Korinther|14||0|31|Denn ihr könnt der Reihe nach alle aus Eingebung reden, damit alle Belehrung empfangen und alle ermahnt werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.32|NT|46|1. Korinther|14||0|32|Und es sind|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.33|NT|46|1. Korinther|14||0|33|denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.34|NT|46|1. Korinther|14||0|34|sollen die Frauen in den Gemeindeversammlungen schweigen; denn es wird ihnen nicht gestattet, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.35|NT|46|1. Korinther|14||0|35|Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie zu Hause die eignen Männer fragen; denn es ist für eine Frau schimpflich, in einer Gemeindeversammlung zu reden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.36|NT|46|1. Korinther|14||0|36|Oder ist von euch das Wort Gottes ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.37|NT|46|1. Korinther|14||0|37|Wenn jemand meint, ein Prophet oder ein vom Geist Erfasster zu sein, so erkenne er, dass das, was ich euch schreibe, des Herrn Gebot ist.|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.38|NT|46|1. Korinther|14||0|38|Wenn aber jemand nicht darauf achtet, so achtet nicht auf ihn!|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.39|NT|46|1. Korinther|14||0|39|Darum, meine Brüder, eifert nach dem Reden aus Eingebung, und das Reden in Zungen wehret nicht!|ZUE1931|Public Domain 1CO.14.40|NT|46|1. Korinther|14||0|40|Alles aber geschehe wohlanständig und in Ordnung!|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.1|NT|46|1. Korinther|15||0|1|ICH tue euch aber, ihr Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht,|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.2|NT|46|1. Korinther|15||0|2|durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr es festhaltet in dem Sinn, in dem ich es euch verkündigt habe - es wäre denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen wäret.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.3|NT|46|1. Korinther|15||0|3|Denn ich habe euch in erster Linie überliefert, was ich auch empfangen habe, dass Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach den Schriften,|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.4|NT|46|1. Korinther|15||0|4|und dass er begraben und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag, nach den Schriften,|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.5|NT|46|1. Korinther|15||0|5|und dass er dem Kephas erschien, dann den Zwölfen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.6|NT|46|1. Korinther|15||0|6|Hernach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die Mehrzahl bis jetzt noch am Leben ist, einige aber entschlafen sind.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.7|NT|46|1. Korinther|15||0|7|Hernach erschien er dem Jakobus, dann den Aposteln allen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.8|NT|46|1. Korinther|15||0|8|Zuletzt aber von allen erschien er gleichsam als der Fehlgeburt auch mir.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.9|NT|46|1. Korinther|15||0|9|Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht wert bin, ein Apostel zu heissen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe;|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.10|NT|46|1. Korinther|15||0|10|durch Gottes Gnade aber bin ich, was ich bin. Und seine Gnade gegen mich ist nicht vergeblich gewesen, sondern mehr als sie alle habe ich gearbeitet; doch nicht ich, sondern die Gnade Gottes mit mir.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.11|NT|46|1. Korinther|15||0|11|Sei ich es nun, seien es jene - so predigen wir, und so seid ihr gläubig geworden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.12|NT|46|1. Korinther|15||0|12|WENN aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt worden ist, wie können einige unter euch sagen, dass es keine Auferstehung der Toten gebe?|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.13|NT|46|1. Korinther|15||0|13|Gibt es aber keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden;|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.14|NT|46|1. Korinther|15||0|14|ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist ja unsre Predigt leer, leer auch euer Glaube;|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.15|NT|46|1. Korinther|15||0|15|wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir wider Gott bezeugt haben, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hat, wenn also Tote wirklich nicht auferweckt werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.16|NT|46|1. Korinther|15||0|16|Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt worden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.17|NT|46|1. Korinther|15||0|17|Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, ihr seid noch in euren Sünden;|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.18|NT|46|1. Korinther|15||0|18|also sind|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.19|NT|46|1. Korinther|15||0|19|Haben wir in diesem Leben auf Christus nur gehofft, so sind wir bejammernswerter als alle|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.20|NT|46|1. Korinther|15||0|20|Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als Erstling der Entschlafenen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.21|NT|46|1. Korinther|15||0|21|Denn da der Tod durch einen Menschen gekommen ist, kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.22|NT|46|1. Korinther|15||0|22|Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus auch alle lebendig gemacht werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.23|NT|46|1. Korinther|15||0|23|Jeder aber in der ihm bestimmten Ordnung: als Erstling Christus, hernach die, welche zu Christus gehören, bei seiner Wiederkunft,|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.24|NT|46|1. Korinther|15||0|24|dann das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Gewalt und jede Macht und Kraft wird zunichte gemacht haben;|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.25|NT|46|1. Korinther|15||0|25|denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füsse gelegt hat.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.26|NT|46|1. Korinther|15||0|26|Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.27|NT|46|1. Korinther|15||0|27|"Denn ""alles hat er seinen Füssen unterworfen."" Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist offenbar: mit Ausnahme dessen, der ihm alles unterworfen hat."|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.28|NT|46|1. Korinther|15||0|28|Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.29|NT|46|1. Korinther|15||0|29|Denn was werden|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.30|NT|46|1. Korinther|15||0|30|Warum auch stehen wir jede Stunde in Gefahr?|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.31|NT|46|1. Korinther|15||0|31|Bei dem Ruhm, ihr Brüder, den ich eurethalben in Christus Jesus, unsrem Herrn, habe - ich sterbe täglich!|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.32|NT|46|1. Korinther|15||0|32|Wenn ich|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.33|NT|46|1. Korinther|15||0|33|"Irret euch nicht! ""Böse Gesellschaft verderbt gute Sitten."""|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.34|NT|46|1. Korinther|15||0|34|Werdet rechtschaffen nüchtern und sündiget nicht! denn gewisse Leute haben keine Erkenntnis Gottes. Euch zur Beschämung rede ich (so).|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.35|NT|46|1. Korinther|15||0|35|ABER es wird jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leibe kommen sie?|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.36|NT|46|1. Korinther|15||0|36|Du Tor, was du säst, wird nicht lebendig gemacht, wenn es nicht|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.37|NT|46|1. Korinther|15||0|37|Und was du säst,|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.38|NT|46|1. Korinther|15||0|38|Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.39|NT|46|1. Korinther|15||0|39|Nicht jedes Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern anders ist das der Menschen, anders das Fleisch der vierfüssigen Tiere, anders das Fleisch der Vögel, anders das der Fische.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.40|NT|46|1. Korinther|15||0|40|Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber; aber anders ist der Glanz der himmlischen, anders der der irdischen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.41|NT|46|1. Korinther|15||0|41|Anders ist der Glanz der Sonne und anders der Glanz des Mondes und anders der Glanz der Sterne; denn Stern unterscheidet sich von Stern durch den Glanz.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.42|NT|46|1. Korinther|15||0|42|So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit;|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.43|NT|46|1. Korinther|15||0|43|es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.44|NT|46|1. Korinther|15||0|44|es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistigen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.45|NT|46|1. Korinther|15||0|45|"So steht auch geschrieben: ""Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele"", der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geiste."|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.46|NT|46|1. Korinther|15||0|46|Aber nicht das Geistige ist das erste, sondern das Natürliche; hernach das Geistige.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.47|NT|46|1. Korinther|15||0|47|Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch, der zweite Mensch ist vom Himmel.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.48|NT|46|1. Korinther|15||0|48|Wie der irdische, so sind auch die irdischen beschaffen; und wie der himmlische, so sind auch die himmlischen beschaffen;|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.49|NT|46|1. Korinther|15||0|49|und wie wir das Bild des irdischen getragen haben, werden wir auch das Bild des himmlischen tragen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.50|NT|46|1. Korinther|15||0|50|Dies aber sage ich, ihr Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben kann, auch die Verweslichkeit die Unverweslichkeit nicht ererbt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.51|NT|46|1. Korinther|15||0|51|Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.52|NT|46|1. Korinther|15||0|52|im Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.53|NT|46|1. Korinther|15||0|53|Denn dieses Verwesliche muss anziehen Unverweslichkeit und dieses Sterbliche|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.54|NT|46|1. Korinther|15||0|54|"WENN aber dieses Verwesliche angezogen hat Unverweslichkeit und dieses Sterbliche angezogen hat Unsterblichkeit, dann wird eintreffen das Wort, das geschrieben steht: ""Der Tod ist verschlungen in Sieg."|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.55|NT|46|1. Korinther|15||0|55|"Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?"""|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.56|NT|46|1. Korinther|15||0|56|Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.57|NT|46|1. Korinther|15||0|57|Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain 1CO.15.58|NT|46|1. Korinther|15||0|58|Darum, meine lieben Brüder, werdet fest, unerschütterlich, allezeit reich im Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.1|NT|46|1. Korinther|16||0|1|WAS aber die Sammlung für die Heiligen (in Jerusalem) betrifft, sollt auch ihr es so machen, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.2|NT|46|1. Korinther|16||0|2|Je am ersten (Tag) der Woche lege jeder von euch beiseite und sammle, was ihm gut möglich ist, damit nicht|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.3|NT|46|1. Korinther|16||0|3|Nach meiner Ankunft aber will ich die, welche ihr für geeignet erachten werdet, mit Briefen absenden, damit sie eure Liebesgabe nach Jerusalem überbringen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.4|NT|46|1. Korinther|16||0|4|Wenn es aber der Mühe wert ist, dass auch ich hinreise, sollen sie mit mir reisen.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.5|NT|46|1. Korinther|16||0|5|ICH werde aber zu euch kommen, wenn ich Mazedonien durchzogen habe; denn durch Mazedonien ziehe ich.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.6|NT|46|1. Korinther|16||0|6|Bei euch aber werde ich, wenn es sich trifft, verweilen oder auch überwintern, damit ihr mir das Geleite gebt, wohin immer ich reise.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.7|NT|46|1. Korinther|16||0|7|Denn ich will euch jetzt nicht im Vorbeigehen sehen; ich hoffe nämlich, einige Zeit bei euch zu bleiben, wenn der Herr es zulässt.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.8|NT|46|1. Korinther|16||0|8|Ich werde jedoch in Ephesus bleiben bis zum Pfingstfest.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.9|NT|46|1. Korinther|16||0|9|Denn eine grosse und wirksame Tür hat sich mir aufgetan, und Widersacher gibt es viele.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.10|NT|46|1. Korinther|16||0|10|Wenn aber Timotheus kommt, so sehet zu, dass er ohne Furcht bei euch sein kann; denn er treibt das Werk des Herrn wie ich.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.11|NT|46|1. Korinther|16||0|11|Darum soll ihn niemand verachten. Gebet ihm vielmehr das Geleite in Frieden, damit er zu mir kommt; denn ich erwarte ihn mit den Brüdern.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.12|NT|46|1. Korinther|16||0|12|Was aber den Bruder Apollos betrifft, so habe ich ihm vielfach zugeredet, dass er mit den Brüdern zu euch kommen solle. Und es war durchaus nicht sein Wille, jetzt zu kommen; er wird aber kommen, wenn er gelegene Zeit hat.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.13|NT|46|1. Korinther|16||0|13|WACHET, stehet fest im Glauben, seid mannhaft, seid stark!|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.14|NT|46|1. Korinther|16||0|14|Alles bei euch geschehe in Liebe!|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.15|NT|46|1. Korinther|16||0|15|Ich ermahne euch aber, ihr Brüder - ihr wisst vom Haus des Stephanas, dass es die Erstlingsfrucht von Achaja ist und dass sie sich dem Dienst an den Heiligen gewidmet haben -,|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.16|NT|46|1. Korinther|16||0|16|dass auch ihr diesen untertan sein sollt und jedem, der mitarbeitet und sich müht.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.17|NT|46|1. Korinther|16||0|17|Ich freue mich aber über die Ankunft des Stephanas und Fortunatus und Achaikus, weil diese euren Mangel (an Zuneigung zu mir) ausgefüllt haben;|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.18|NT|46|1. Korinther|16||0|18|denn sie haben meinen Geist und den eurigen beruhigt. Erkennet darum diese Männer an!|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.19|NT|46|1. Korinther|16||0|19|ES grüssen euch die Gemeinden in Asia. Es grüssen euch im Herrn vielmals Aquila und Prisca samt der Gemeinde in ihrem Hause.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.20|NT|46|1. Korinther|16||0|20|Es grüssen euch die Brüder alle. Grüsset einander mit dem heiligen Kuss!|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.21|NT|46|1. Korinther|16||0|21|Der Gruss mit meiner, des Paulus, Hand.|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.22|NT|46|1. Korinther|16||0|22|Wenn jemand den Herrn nicht liebt, so sei er verflucht! Marana tha!|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.23|NT|46|1. Korinther|16||0|23|Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch!|ZUE1931|Public Domain 1CO.16.24|NT|46|1. Korinther|16||0|24|Meine Liebe ist mit euch allen in Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.1|NT|47|2. Korinther|1||0|1|PAULUS, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.2|NT|47|2. Korinther|1||0|2|Gnade sei|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.3|NT|47|2. Korinther|1||0|3|GEPRIESEN sei Gott, der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der Vater des Erbarmens und der Gott alles Trostes,|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.4|NT|47|2. Korinther|1||0|4|der uns tröstet bei aller unsrer Bedrängnis, damit wir die, welche in allerlei Bedrängnis sind, trösten können durch den Trost, durch den wir selbst von Gott getröstet werden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.5|NT|47|2. Korinther|1||0|5|Denn wie die Leiden Christi überaus reichlich über uns kommen, so ist durch Christus auch unser Trost überaus reichlich.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.6|NT|47|2. Korinther|1||0|6|Sei es aber, dass wir bedrängt werden, so geschieht es zu eurem Trost und Heil; sei es, dass wir getröstet werden, so geschieht es zu eurem Trost, der sich wirksam erweist im standhaften Ertragen derselben Leiden, die auch wir leiden,|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.7|NT|47|2. Korinther|1||0|7|und unsre Hoffnung eurethalben ist fest, weil wir wissen, dass ihr, wie der Leiden, so auch des Trostes teilhaft seid.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.8|NT|47|2. Korinther|1||0|8|Denn wir wollen euch nicht in Unkenntnis lassen, ihr Brüder, betreffs unsrer Bedrängnis, die sich in Asia zugetragen hat, dass wir im Übermass belastet wurden über Vermögen, sodass wir sogar unser Leben verloren gaben.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.9|NT|47|2. Korinther|1||0|9|Ja, wir haben bei uns selbst den Bescheid erhalten, den Tod erleiden zu müssen, damit wir das Vertrauen nicht auf uns selbst setzen möchten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt,|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.10|NT|47|2. Korinther|1||0|10|der uns aus solchem Tod errettet hat und erretten wird, auf den wir die Hoffnung gesetzt haben, dass er|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.11|NT|47|2. Korinther|1||0|11|indem auch ihr zu unsrem Besten hilfreich mitwirkt durch das Gebet, damit aus dem Munde vieler für das uns verliehene Gnadengeschenk durch viele gedankt werde zu unsrem Besten.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.12|NT|47|2. Korinther|1||0|12|DENN unser Ruhm ist dieser: das Zeugnis unsres Gewissens, dass wir in Heiligkeit und Lauterkeit Gottes, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in Gottes Gnade in der Welt gewandelt sind, in besonders hohem Masse aber bei euch.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.13|NT|47|2. Korinther|1||0|13|Denn wir schreiben euch nichts andres, als was ihr lest oder auch erkennt. Ich hoffe aber, ihr werdet bis ans Ende erkennen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.14|NT|47|2. Korinther|1||0|14|wie ihr uns zum Teil auch erkannt habt, dass wir euer Ruhm sind, wie auch ihr der unsrige, am Tage unsres Herrn Jesus.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.15|NT|47|2. Korinther|1||0|15|Und in diesem Vertrauen wollte ich ein erstes Mal zu euch kommen, damit ihr|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.16|NT|47|2. Korinther|1||0|16|und bei euch hindurch nach Mazedonien reisen und aus Mazedonien wieder zu euch kommen und mir von euch das Geleite nach Judäa geben lassen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.17|NT|47|2. Korinther|1||0|17|Indem ich nun dies wollte, habe ich da etwa leichtfertig gehandelt? Oder nehme ich mir, was ich mir vornehme, nach dem Fleische vor, damit bei mir das Ja und das Nein|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.18|NT|47|2. Korinther|1||0|18|Aber Gott ist getreu (als Bürge dafür), dass unser Wort an euch nicht Ja und Nein ist.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.19|NT|47|2. Korinther|1||0|19|Denn Gottes Sohn Christus Jesus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, war nicht Ja und Nein, sondern Ja ist in ihm gewesen;|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.20|NT|47|2. Korinther|1||0|20|denn so viele Verheissungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, daher durch ihn auch das Amen, Gott zur Ehre durch uns.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.21|NT|47|2. Korinther|1||0|21|Der aber uns mit euch Festigkeit gibt auf Christus hin und uns gesalbt hat, ist Gott,|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.22|NT|47|2. Korinther|1||0|22|der uns auch versiegelt und den Geist als Angeld in unsre Herzen gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.23|NT|47|2. Korinther|1||0|23|Ich aber rufe Gott zum Zeugen wider meine Seele an, dass ich aus Schonung für euch nicht mehr nach Korinth gekommen bin.|ZUE1931|Public Domain 2CO.1.24|NT|47|2. Korinther|1||0|24|Nicht dass wir Herren über euren Glauben wären, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude; denn im Glauben steht ihr.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.1|NT|47|2. Korinther|2||0|1|Ich habe aber für mich dies beschlossen, nicht wieder unter Betrübnis zu euch zu kommen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.2|NT|47|2. Korinther|2||0|2|Denn wenn ich euch betrübe, wer ist dann da, der mich fröhlich machen könnte, ausser dem, der von mir betrübt wird?|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.3|NT|47|2. Korinther|2||0|3|Und ich habe ebendies geschrieben, damit ich nicht, wenn ich käme, von denen Betrübnis hätte, von denen ich Freude haben sollte, da ich das Vertrauen zu euch allen habe, dass meine Freude euer aller (Freude) ist.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.4|NT|47|2. Korinther|2||0|4|Denn aus vieler Bedrängnis und Angst des Herzens heraus habe ich euch geschrieben unter vielen Tränen, nicht damit ihr betrübt werden solltet, sondern damit ihr die Liebe erkennen möchtet, die ich in besonders hohem Masse zu euch habe.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.5|NT|47|2. Korinther|2||0|5|HAT aber jemand betrübt, so hat er nicht mich betrübt, sondern in gewissem Grade - damit ich nicht zuviel sage - euch alle.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.6|NT|47|2. Korinther|2||0|6|Für den Betreffenden soll diese (nunmehr vollzogene) Bestrafung von seiten der Mehrheit genügen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.7|NT|47|2. Korinther|2||0|7|sodass ihr|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.8|NT|47|2. Korinther|2||0|8|Deswegen ermahne ich euch, zu beschliessen, Liebe gegen ihn zu üben.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.9|NT|47|2. Korinther|2||0|9|Denn dazu habe ich auch geschrieben, (ihr solltet ihn bestrafen,) um eure Bewährung kennenzulernen, ob ihr zu allem gehorsam seid.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.10|NT|47|2. Korinther|2||0|10|Wem ihr aber etwas vergebt, (dem vergebe) auch ich; denn auch ich (habe), was ich vergeben habe - wenn ich (überhaupt) etwas zu vergeben hatte -, um euretwillen|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.11|NT|47|2. Korinther|2||0|11|damit wir vom Satan nicht übervorteilt würden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.12|NT|47|2. Korinther|2||0|12|ALS ich aber zur Verkündigung des Evangeliums von Christus nach Troas kam und mir eine Tür im Herrn aufgetan war,|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.13|NT|47|2. Korinther|2||0|13|hatte ich keine Ruhe in meinem Geist, weil ich meinen Bruder Titus nicht fand, sondern ich nahm Abschied von ihnen und zog weiter nach Mazedonien.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.14|NT|47|2. Korinther|2||0|14|Gott aber sei Dank, der uns in Christus allezeit triumphieren lässt und den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an jedem Ort offenbart.|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.15|NT|47|2. Korinther|2||0|15|Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verlorengehen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.16|NT|47|2. Korinther|2||0|16|den einen ein Geruch aus Tod zum Tod, den andern ein Geruch aus Leben zum Leben. Und wer ist dazu tüchtig, (wenn nicht ich)?|ZUE1931|Public Domain 2CO.2.17|NT|47|2. Korinther|2||0|17|Denn wir bieten nicht wie die vielen das Wort Gottes verfälscht dar, sondern so wie aus Lauterkeit, sondern so wie aus Gott heraus, vor Gott, in Christus reden wir.|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.1|NT|47|2. Korinther|3||0|1|FANGEN wir wieder an, uns selbst zu empfehlen? Oder bedürfen wir etwa wie gewisse Leute Empfehlungsbriefe an euch oder von euch?|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.2|NT|47|2. Korinther|3||0|2|Ihr seid unser Brief, geschrieben in unsre Herzen, erkannt und gelesen von allen Menschen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.3|NT|47|2. Korinther|3||0|3|weil über euch offenbar wird, dass ihr ein Brief Christi seid, ausgefertigt durch unsern Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln (des Herzens).|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.4|NT|47|2. Korinther|3||0|4|EIN solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott;|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.5|NT|47|2. Korinther|3||0|5|nicht dass wir von uns selbst aus tüchtig wären, etwas zu denken als aus uns selbst heraus, sondern unsre Tüchtigkeit stammt von Gott,|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.6|NT|47|2. Korinther|3||0|6|der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.7|NT|47|2. Korinther|3||0|7|Wenn aber der Dienst des Todes, mit Buchstaben in Steine eingegraben, zu Herrlichkeit gelangt ist, sodass die Söhne Israels in das Angesicht des Mose nicht schauen konnten wegen des herrlichen Glanzes seines Angesichtes, der|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.8|NT|47|2. Korinther|3||0|8|wie sollte nicht der Dienst des Geistes noch mehr in Herrlichkeit sein?|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.9|NT|47|2. Korinther|3||0|9|Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hat, so ist noch viel mehr der Dienst der Gerechtigkeit reich an Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.10|NT|47|2. Korinther|3||0|10|In diesem Stück ist ja das, was Herrlichkeit hatte, sogar ohne Herrlichkeit, (nämlich) wegen der überragenden Herrlichkeit (des neuen Bundes).|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.11|NT|47|2. Korinther|3||0|11|Denn wenn das, was vergeht, in Herrlichkeit ist, so ist noch viel mehr das, was bleibt, in Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.12|NT|47|2. Korinther|3||0|12|Weil wir nun solche Hoffnung haben, wenden wir viel Freimütigkeit an|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.13|NT|47|2. Korinther|3||0|13|und(so), wie Mose eine Decke über sein Angesicht legte, damit die Söhne Israels nicht auf das Ende dessen schauen könnten, was verging.|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.14|NT|47|2. Korinther|3||0|14|Aber ihre Gedanken wurden verstockt. Denn bis zum heutigen Tage bleibt dieselbe Decke auf der Vorlesung des Alten Testaments, und sie wird nicht aufgedeckt, weil sie|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.15|NT|47|2. Korinther|3||0|15|sondern bis heute liegt, sooft Mose vorgelesen wird, eine Decke auf ihrem Herzen;|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.16|NT|47|2. Korinther|3||0|16|sobald es sich jedoch zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.17|NT|47|2. Korinther|3||0|17|Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.|ZUE1931|Public Domain 2CO.3.18|NT|47|2. Korinther|3||0|18|Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.1|NT|47|2. Korinther|4||0|1|DESHALB werden wir, weil wir diesen Dienst haben gemäss der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, nicht mutlos,|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.2|NT|47|2. Korinther|4||0|2|sondern wir haben den heimlichen Dingen, deren man sich schämen muss, entsagt, indem wir nicht in Arglist wandeln noch das Wort Gottes verfälschen, vielmehr uns vor Gott jedem Gewissen der Menschen empfehlen dadurch, dass wir die Wahrheit offenbaren.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.3|NT|47|2. Korinther|4||0|3|"Ist aber unser Evangelium auch ""verhüllt"", so ist es (doch nur) bei denen verhüllt, die verlorengehen,"|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.4|NT|47|2. Korinther|4||0|4|in denen der Gott dieser Welt die Gedanken der Ungläubigen verblendet hat, damit sie nicht schauen könnten die Erleuchtung durch das Evangelium von der Herrlichkeit Christi, der das Ebenbild Gottes ist.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.5|NT|47|2. Korinther|4||0|5|Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als den Herrn, uns selbst aber als eure Diener um Jesu willen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.6|NT|47|2. Korinther|4||0|6|Denn Gott, der gesagt hat: Aus der Finsternis soll Licht aufstrahlen! er ist es, der es in unsern Herzen hat aufstrahlen lassen, sodass wir erleuchtet wurden durch die Erkenntnis von der Herrlichkeit Gottes auf dem Angesicht Christi.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.7|NT|47|2. Korinther|4||0|7|WIR haben aber diesen Schatz in irdenen Gefässen, damit die überragende Grösse der Kraft Gott angehöre und nicht von uns stamme.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.8|NT|47|2. Korinther|4||0|8|In allem werden wir bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben, in Zweifel versetzt, aber nicht in Verzweiflung,|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.9|NT|47|2. Korinther|4||0|9|verfolgt, aber nicht verlassen, zu Boden geworfen, aber nicht vernichtet;|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.10|NT|47|2. Korinther|4||0|10|allezeit tragen wir das Sterben Jesu am Leibe herum, damit auch das Leben Jesu an unsrem Leibe offenbar werde.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.11|NT|47|2. Korinther|4||0|11|Denn immerfort werden wir bei Leibes Leben dem Tode überliefert um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unsrem sterblichen Fleisch.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.12|NT|47|2. Korinther|4||0|12|Somit ist der Tod an uns wirksam, das Leben aber an euch.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.13|NT|47|2. Korinther|4||0|13|"Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben wie in dem (Wort), das geschrieben steht: ""Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet"", glauben auch wir, darum reden wir auch,"|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.14|NT|47|2. Korinther|4||0|14|da wir wissen, dass der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und mit euch (vor sich) hinstellen wird.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.15|NT|47|2. Korinther|4||0|15|Denn alles geschieht um euretwillen, damit die sich mehrende Gnade durch die grössere Zahl (der Erretteten) die Danksagung überfliessen lasse zur Ehre Gottes.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.16|NT|47|2. Korinther|4||0|16|Daher werden wir nicht mutlos, sondern, ob auch unser äusserer Mensch zerstört wird, so wird doch unser innerer von Tag zu Tag erneuert.|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.17|NT|47|2. Korinther|4||0|17|Denn die schnell vorübergehende leichte Last unsrer Trübsal schafft uns nach überreichem Masse zu überreichem Ertrag ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit,|ZUE1931|Public Domain 2CO.4.18|NT|47|2. Korinther|4||0|18|da wir nicht schauen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ist ewig.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.1|NT|47|2. Korinther|5||0|1|DENN wir wissen, dass wir, wenn unsre irdische Zeltwohnung abgebrochen sein wird, einen Bau haben, den Gott bereitet hat, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.2|NT|47|2. Korinther|5||0|2|Denn deshalb seufzen wir auch, indem wir uns sehnen, mit unsrer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden,|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.3|NT|47|2. Korinther|5||0|3|wenn wir doch, nachdem wir bekleidet sind, nicht nackt erfunden werden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.4|NT|47|2. Korinther|5||0|4|Denn wir, die wir in dem Zelt sind, seufzen und sind bedrückt, weil wir nicht wünschen, entkleidet, sondern überkleidet zu werden, damit das Sterbliche vom Leben verschlungen werde.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.5|NT|47|2. Korinther|5||0|5|Der uns aber ebendazu bereitet hat, ist Gott, der uns den Geist als Angeld gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.6|NT|47|2. Korinther|5||0|6|Wir sind nun allezeit getrost und wissen, dass wir, während wir im Leibe daheim sind, fern vom Herrn auf der Wanderung sind -|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.7|NT|47|2. Korinther|5||0|7|"denn im Glauben wandeln wir, nicht im Schauen(der ewigen Herrlichkeit)"""|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.8|NT|47|2. Korinther|5||0|8|wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, auszuwandern aus dem Leibe und daheim zu sein beim Herrn.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.9|NT|47|2. Korinther|5||0|9|Daher befleissigen wir uns auch, mögen wir daheim sein oder auf der Wanderung, ihm wohlgefällig zu sein.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.10|NT|47|2. Korinther|5||0|10|Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, je nachdem er im Leibe gehandelt hat, es sei gut oder böse.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.11|NT|47|2. Korinther|5||0|11|WEIL wir nun die Furcht des Herrn kennen, suchen wir Menschen zu gewinnen, Gott aber sind wir offenbar; ich hoffe aber auch, in euren Gewissen offenbar zu sein.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.12|NT|47|2. Korinther|5||0|12|Wir empfehlen uns nicht wiederum selbst bei euch, sondern wir geben euch Gelegenheit, euch unserthalben zu rühmen, damit ihr sie habt gegenüber denen, die sich der äussern Erscheinung rühmen und nicht (der Beschaffenheit) ihres Herzens.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.13|NT|47|2. Korinther|5||0|13|Denn mögen wir von Sinnen gewesen sein, so geschah es für Gott; mögen wir bei gesunden Sinnen sein, so geschieht es für euch.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.14|NT|47|2. Korinther|5||0|14|Denn die Liebe Christi hält uns in Schranken, da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer für alle gestorben ist, also alle gestorben sind;|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.15|NT|47|2. Korinther|5||0|15|und er ist für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.16|NT|47|2. Korinther|5||0|16|Somit kennen wir von jetzt an niemand nach dem Fleisch; wenn wir Christus nach dem Fleisch auch gekannt haben, kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr (so).|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.17|NT|47|2. Korinther|5||0|17|Ist somit jemand in Christus, so ist er ein neues Geschöpf. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist neu geworden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.18|NT|47|2. Korinther|5||0|18|ALLES aber kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung verliehen hat.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.19|NT|47|2. Korinther|5||0|19|Denn Gott versöhnte in Christus die Welt mit sich selbst, indem er ihnen ihre Übertretungen nicht anrechnete und in uns das Wort der Versöhnung legte.|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.20|NT|47|2. Korinther|5||0|20|So sind wir nun Gesandte für Christus, indem Gott durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasset euch versöhnen mit Gott!|ZUE1931|Public Domain 2CO.5.21|NT|47|2. Korinther|5||0|21|Er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes würden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.1|NT|47|2. Korinther|6||0|1|ALS Mitarbeiter aber ermahnen wir auch, ihr möchtet die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen haben;|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.2|NT|47|2. Korinther|6||0|2|"denn es heisst: ""Zu willkommener Zeit habe ich dich erhört und am Tage des Heils dir geholfen."" Siehe, jetzt ist die hochwillkommene Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils."|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.3|NT|47|2. Korinther|6||0|3|Und dabei geben wir in keiner Weise irgendeinen Anstoss, damit der Dienst (am Evangelium) nicht getadelt wird,|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.4|NT|47|2. Korinther|6||0|4|sondern in allem erweisen wir uns als Diener Gottes durch viel Standhaftigkeit in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten,|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.5|NT|47|2. Korinther|6||0|5|in Schlägen, in Gefangenschaften, in Tumulten, in Mühsalen, in durchwachten Nächten, in Fasten;|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.6|NT|47|2. Korinther|6||0|6|in Reinheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Gütigkeit, in heiligem Geist, in ungeheuchelter Liebe;|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.7|NT|47|2. Korinther|6||0|7|im Reden der Wahrheit, in Gotteskraft, durch die Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und Linken;|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.8|NT|47|2. Korinther|6||0|8|unter Ehren und Schmach, unter böser Nachrede und guter Nachrede; als Irrlehrer und doch wahrhaftig,|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.9|NT|47|2. Korinther|6||0|9|als Unbekannte und doch erkannt, als Sterbende, und siehe, wir leben, als Gezüchtigte und doch nicht getötet,|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.10|NT|47|2. Korinther|6||0|10|als Betrübte, aber allezeit fröhlich, als Arme, die aber viele reich machen, als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.11|NT|47|2. Korinther|6||0|11|UNSER Mund hat sich euch gegenüber aufgetan, ihr Korinther, unser Herz hat sich weit erschlossen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.12|NT|47|2. Korinther|6||0|12|Ihr habt nicht engen Raum in uns, ihr habt vielmehr engen Raum in eurem Herzen;|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.13|NT|47|2. Korinther|6||0|13|zu der gleichen Erwiderung (meiner Liebe) aber - ich rede wie zu Kindern - erschliesset auch ihr euch weit!|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.14|NT|47|2. Korinther|6||0|14|ZIEHET nicht an einem (für euch) fremden Joch mit Ungläubigen; denn was für Verbindung hat die Gerechtigkeit und die Gesetzlosigkeit, oder was für Gemeinschaft hat das Licht mit der Finsternis?|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.15|NT|47|2. Korinther|6||0|15|Und was für Einklang besteht zwischen Christus und Beliar, oder wieso hat der Gläubige Teil mit dem Ungläubigen?|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.16|NT|47|2. Korinther|6||0|16|"Und was für eine Vereinbarung besteht zwischen dem Tempel Gottes und den Götzen? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: ""Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein."""|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.17|NT|47|2. Korinther|6||0|17|"Darum ""ziehet aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab"", spricht der Herr, und ""rühret nichts Unreines an, so will ich euch aufnehmen""."|ZUE1931|Public Domain 2CO.6.18|NT|47|2. Korinther|6||0|18|"Und ""ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein"", spricht der Herr, der Allmächtige."|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.1|NT|47|2. Korinther|7||0|1|Da wir nun diese Verheissungen haben, Geliebte, wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes, indem wir Heiligkeit bewähren in der Furcht Gottes.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.2|NT|47|2. Korinther|7||0|2|GEBET uns Raum (in euren Herzen); wir haben niemandem Unrecht getan, niemand zugrunde gerichtet, niemand übervorteilt.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.3|NT|47|2. Korinther|7||0|3|Nicht um zu verurteilen, sage ich es; denn ich habe vorhin gesagt, dass ihr in unsern Herzen seid zum Mitsterben und Mitleben.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.4|NT|47|2. Korinther|7||0|4|Viel Zuversicht habe ich zu euch, viel ist meines Rühmens eurethalben; ich bin mit Trost erfüllt, ich bin überreich an Freude bei aller unsrer Bedrängnis.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.5|NT|47|2. Korinther|7||0|5|DENN als wir nach Mazedonien gekommen waren, hat unser Fleisch keine Ruhe gehabt, sondern (wir waren) in allem bedrängt - von aussen Kämpfe, von innen Ängste.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.6|NT|47|2. Korinther|7||0|6|Aber der die Gebeugten tröstet, Gott, tröstete uns durch die Ankunft des Titus,|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.7|NT|47|2. Korinther|7||0|7|doch nicht nur durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, durch den er eurethalben getröstet worden war, indem er uns eure Sehnsucht, euer Jammern, euren Eifer für mich berichtete, sodass ich mich noch mehr freute.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.8|NT|47|2. Korinther|7||0|8|Denn wenn ich euch durch den Brief auch betrübt habe, bereue ich es nicht. Wenn ich es auch bereut habe, weil ich sah, dass euch jener Brief, wenn auch nur auf eine Stunde, betrübt hat,|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.9|NT|47|2. Korinther|7||0|9|so freue ich mich|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.10|NT|47|2. Korinther|7||0|10|Denn die Betrübnis, wie sie Gott will, wirkt eine Busse zum Heil, die man nicht bereuen muss; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.11|NT|47|2. Korinther|7||0|11|Denn siehe, ebendies, dass ihr so, wie Gott es will, betrübt worden seid, wieviel ernstes Bemühen hat es in euch bewirkt, ja Verteidigung, ja Unwillen, ja Furcht, ja Sehnsucht, ja Eifer, ja Bestrafung! In allem habt ihr euch ausgewiesen, dass ihr rein seid in der|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.12|NT|47|2. Korinther|7||0|12|Also, wenn ich euch auch schrieb, (geschah es doch) nicht wegen des Beleidigers noch wegen des Beleidigten, sondern damit euer ernstes Bemühen für uns bei euch offenbar wurde vor Gott.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.13|NT|47|2. Korinther|7||0|13|Deshalb sind wir getröstet. Zu unsrem Trost hinzu aber freuten wir uns noch weit mehr über die Freude des Titus, dass sein Geist durch euch alle beruhigt worden ist.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.14|NT|47|2. Korinther|7||0|14|Denn wenn ich ihm zu euren Gunsten etwas gerühmt habe, bin ich nicht zuschanden geworden, sondern wie wir alles in Wahrheit zu euch geredet haben, so ist auch unser Rühmen gegenüber Titus Wahrheit geworden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.15|NT|47|2. Korinther|7||0|15|Und sein Herz ist euch in höherem Masse zugetan, da er sich an euer aller Gehorsam erinnert, wie ihr ihn mit Furcht und Zittern aufgenommen habt.|ZUE1931|Public Domain 2CO.7.16|NT|47|2. Korinther|7||0|16|Ich freue mich, dass ich mich in allem auf euch verlassen kann.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.1|NT|47|2. Korinther|8||0|1|WIR tun euch aber, ihr Brüder, die Gnade Gottes kund, die in den Gemeinden von Mazedonien verliehen worden ist,|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.2|NT|47|2. Korinther|8||0|2|dass (nämlich) bei viel Erprobung durch Trübsal das überreiche Mass ihrer Freude und ihre tiefe Armut in den Reichtum ihrer Lauterkeit (im Geben) übergeströmt ist.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.3|NT|47|2. Korinther|8||0|3|Denn nach Vermögen - ich bezeuge es - und über Vermögen haben sie freiwillig (gespendet),|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.4|NT|47|2. Korinther|8||0|4|indem sie uns mit vielem Zureden um die Gunst und die Beteiligung an dem Dienst für die Heiligen baten -|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.5|NT|47|2. Korinther|8||0|5|und nicht (bloss gespendet), wie wir hofften, sondern sich selbst (haben sie) gegeben zuerst dem Herrn und|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.6|NT|47|2. Korinther|8||0|6|sodass wir Titus aufforderten, er möchte, wie er früher angefangen hatte, bei euch dementsprechend auch diese Liebestat vollenden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.7|NT|47|2. Korinther|8||0|7|Aber wie ihr in allem überreich seid, in Glauben und Rede und Erkenntnis und allem Eifer und der Liebe, die von uns her in euch ist, sollt ihr auch in diesem Liebeswerk überreich sein.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.8|NT|47|2. Korinther|8||0|8|Nicht als Befehl sage ich es, sondern um durch den Eifer andrer die Echtheit auch eurer Liebe zu erproben.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.9|NT|47|2. Korinther|8||0|9|Denn ihr kennt die Gnade unsres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.10|NT|47|2. Korinther|8||0|10|"Und eine Meinung gebe ich damit ab; denn das ist euch nützlich, die ihr nicht nur das Tun, sondern auch das Wollen(vgl. Apg 20:2-6) angefangen habt. (2Kor 9:2) bei Abfassung des 2. Korintherbriefs in Mazedonien befand: am wahrscheinlichsten nach mazedonischer Rechnung die Tagundnachtgleiche im Herbst betrachtet: zumal da der ihm von Jugend an geläufige jüdisch-bürgerliche Jahresanfang ungefähr in dieselbe Jahreszeit fällt ""Seit vorigem Jahre"" 2Kor 8:10; 9:2; braucht dann nicht zu bed: seit etwa 12 Monaten: sondern nur: seit der Zeit vor dem (kürzlich erfolgten) Jahreswechsel"|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.11|NT|47|2. Korinther|8||0|11|Jetzt aber vollendet auch das Tun, damit, wie die Bereitschaft des Wollens, so auch das Vollenden stattfinde auf Grund dessen, was ihr habt.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.12|NT|47|2. Korinther|8||0|12|Denn wenn die Bereitwilligkeit vorhanden ist, so ist sie hochwillkommen nach dem, was sie etwa hat, nicht nach dem, was sie nicht hat.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.13|NT|47|2. Korinther|8||0|13|(Dies sage ich) nämlich nicht, damit andre Erleichterung haben, ihr aber Bedrängnis, sondern auf Grund von Gleichheit:|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.14|NT|47|2. Korinther|8||0|14|in der jetzigen Zeit(dienen), damit auch der Überfluss jener für euren Mangel dient, auf dass Gleichheit entsteht,|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.15|NT|47|2. Korinther|8||0|15|"wie geschrieben steht: ""Wer viel (gesammelt hatte), der hatte keinen Überfluss, und wer wenig (gesammelt hatte), der hatte keinen Mangel."""|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.16|NT|47|2. Korinther|8||0|16|DANK aber sei Gott, der dem Titus denselben Eifer für euch ins Herz gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.17|NT|47|2. Korinther|8||0|17|Denn er nahm die Aufforderung an; weil er aber|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.18|NT|47|2. Korinther|8||0|18|Wir senden aber mit ihm den Bruder, dessen Lob wegen (der Verkündigung) des Evangeliums bei allen Gemeinden verbreitet ist,|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.19|NT|47|2. Korinther|8||0|19|aber nicht nur das, sondern der auch von den Gemeinden als unser Reisegefährte für diese Liebesgabe gewählt worden ist, die von uns zur Ehre des Herrn selbst und zu (Erweisung) unsrer Bereitwilligkeit besorgt wird,|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.20|NT|47|2. Korinther|8||0|20|indem wir das verhüten wollen, dass uns jemand um dieser reichen Spende willen, die von uns besorgt wird, übel nachredet,|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.21|NT|47|2. Korinther|8||0|21|weil wir auf das Gute bedacht sind nicht nur vor dem Herrn, sondern auch vor Menschen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.22|NT|47|2. Korinther|8||0|22|Wir senden aber mit ihnen unsern Bruder, den wir in vielen Stücken oft als eifrig erprobt haben, jetzt aber als|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.23|NT|47|2. Korinther|8||0|23|Sei es, dass es sich um Titus handelt, so ist er mein Genosse und in Hinsicht auf euch mein Mitarbeiter; seien es unsre Brüder, so sind sie Abgesandte von Gemeinden, ein Abglanz Christi.|ZUE1931|Public Domain 2CO.8.24|NT|47|2. Korinther|8||0|24|Indem ihr nun den Beweis eurer Liebe und unsres Rühmens eurethalben ihnen gegenüber erbringt, (tut ihr es) im Angesicht der Gemeinden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.1|NT|47|2. Korinther|9||0|1|Denn über den Dienst für die Heiligen euch zu schreiben, ist zwar überflüssig für mich;|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.2|NT|47|2. Korinther|9||0|2|denn ich kenne eure Bereitwilligkeit, die ich eurethalben den Mazedoniern rühme, dass nämlich Achaja gerüstet ist seit vorigem Jahre; und euer Eifer hat die Mehrzahl (von ihnen) angespornt.|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.3|NT|47|2. Korinther|9||0|3|Ich sende aber die Brüder, damit unser Rühmen zu euren Gunsten in diesem Stück nicht zunichte wird, damit ihr, wie ich gesagt habe, gerüstet seid;|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.4|NT|47|2. Korinther|9||0|4|auf dass nicht etwa, wenn Mazedonier mit mir kommen und euch ungerüstet finden, wir - um nicht zu sagen: ihr - in dieser Zuversicht zuschanden werden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.5|NT|47|2. Korinther|9||0|5|Darum hielt ich es für nötig, die Brüder aufzufordern, dass sie zu euch vorausreisen und diese eure zum voraus angekündigte Segensgabe vorher fertigstellen sollten, damit sie bereit wäre so wie eine Gabe des Segens und nicht des Geizes.|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.6|NT|47|2. Korinther|9||0|6|DIES aber (bedenket): Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; und wer in Segensfülle sät, wird auch in Segensfülle ernten.|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.7|NT|47|2. Korinther|9||0|7|Jeder (gebe), wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, nicht aus Missmut heraus oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.8|NT|47|2. Korinther|9||0|8|Gott aber vermag jede Gnade im Überfluss über euch zu bringen, damit ihr in allem allezeit alles Genüge habt und zu jedem guten Werk überreich seid,|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.9|NT|47|2. Korinther|9||0|9|"wie geschrieben steht: ""Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; / seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit."""|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.10|NT|47|2. Korinther|9||0|10|Der aber Samen dem Säemann und Brot zur Speise darreicht, der wird euren Samen darreichen und mehren und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.11|NT|47|2. Korinther|9||0|11|indem ihr in allem reich werdet zu aller Lauterkeit (im Geben), die durch uns Dank gegen Gott bewirkt.|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.12|NT|47|2. Korinther|9||0|12|Denn die Besorgung dieser Dienstleistung füllt nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sondern sie schafft auch Überfluss für Gott durch viele Danksagungen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.13|NT|47|2. Korinther|9||0|13|indem sie über der Bewährung dieses Dienstes Gott preisen für den Gehorsam eures Bekenntnisses zum Evangelium von Christus und für die Lauterkeit der Teilnahme gegen sie und gegen alle,|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.14|NT|47|2. Korinther|9||0|14|wobei auch sie im Gebet für euch sich nach euch sehnen wegen der überreichen Gnade Gottes gegen euch.|ZUE1931|Public Domain 2CO.9.15|NT|47|2. Korinther|9||0|15|Dank sei Gott für seine unaussprechliche Gabe!|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.1|NT|47|2. Korinther|10||0|1|"ICH selbst aber, Paulus, ermahne euch bei der Sanftmut und Freundlichkeit Christi, der ich unter euch ""ins Angesicht zwar demütig, abwesend selber mutig"" gegen euch bin -"|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.2|NT|47|2. Korinther|10||0|2|ich bitte aber darum, dass ich, wenn ich (bei euch) anwesend bin, nicht mutig sein müsse in der Zuversicht, mit der ich gedenke, es gegen gewisse Leute zu wagen, die von uns denken, als wandelten wir nach dem Fleische.|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.3|NT|47|2. Korinther|10||0|3|Denn obwohl wir im Fleische wandeln, führen wir unsern Kampf doch nicht nach dem Fleische;|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.4|NT|47|2. Korinther|10||0|4|denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes zur Zerstörung von Bollwerken, indem wir Erwägungen zerstören|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.5|NT|47|2. Korinther|10||0|5|und jeden hohen Bau, der sich wider die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.6|NT|47|2. Korinther|10||0|6|und in Bereitschaft stehen, jeden Ungehorsam zu strafen, wenn euer Gehorsam zur Vollendung gekommen sein wird.|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.7|NT|47|2. Korinther|10||0|7|Sehet auf das, was vor Augen liegt! Traut jemand sich zu, dass er Christus angehöre, so bedenke er bei sich wiederum dies, dass, wie er Christus angehört so auch wir.|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.8|NT|47|2. Korinther|10||0|8|Denn wenn ich mich|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.9|NT|47|2. Korinther|10||0|9|damit es nicht scheint, als wolle ich euch durch die Briefe gewissermassen in Furcht setzen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.10|NT|47|2. Korinther|10||0|10|Denn die Briefe, sagt man, sind gewichtig und gewaltig, die leibliche Gegenwart aber ist schwach und die Rede für nichts zu achten.|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.11|NT|47|2. Korinther|10||0|11|Der Betreffende bedenke dies, dass wir, wie wir mit dem Wort in Briefen als Abwesende sind, ebenso auch als Anwesende mit der Tat sind.|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.12|NT|47|2. Korinther|10||0|12|Denn wir vermessen uns nicht, uns gleichzustellen oder zu vergleichen mit gewissen Leuten unter denen, die sich selbst empfehlen, sondern indem wir uns an uns selbst messen und mit uns selbst vergleichen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.13|NT|47|2. Korinther|10||0|13|werden wir uns nicht ins Masslose rühmen, sondern|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.14|NT|47|2. Korinther|10||0|14|Denn wir strecken uns nicht zu weit aus, als sollten wir|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.15|NT|47|2. Korinther|10||0|15|Und dabei rühmen wir uns nicht ins Masslose auf Grund fremder Arbeitsleistungen; wir haben vielmehr die Hoffnung, wenn euer Glaube wächst, bei euch nach Massgabe unsres Arbeitsgebietes in noch höherem Masse zu etwas Grossem bestimmt zu werden,|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.16|NT|47|2. Korinther|10||0|16|(nämlich) das Evangelium in den Ländern zu predigen, die über euch hinaus liegen, nicht(dort schon) fertig ist.|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.17|NT|47|2. Korinther|10||0|17|"""Wer sich aber rühmt, der rühme sich des Herrn!"""|ZUE1931|Public Domain 2CO.10.18|NT|47|2. Korinther|10||0|18|Denn nicht der ist bewährt, der sich selbst empfiehlt, sondern der, den der Herr empfiehlt.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.1|NT|47|2. Korinther|11||0|1|MÖCHTET ihr doch an mir ein wenig Torheit ertragen! Aber ihr ertragt es an mir|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.2|NT|47|2. Korinther|11||0|2|Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Manne verlobt, um euch als eine reine Jungfrau Christus zuzuführen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.3|NT|47|2. Korinther|11||0|3|Ich fürchte aber, es möchten wohl, wie die Schlange mit ihrer List Eva betrog, eure Gedanken von der Aufrichtigkeit gegen Christus hinweg ins Verderben gezogen werden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.4|NT|47|2. Korinther|11||0|4|Denn wenn der, welcher (als Apostel zu euch) kommt, einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder(durch uns) nicht empfangen habt, oder ein andres Evangelium, das ihr (durch uns) nicht bekommen habt, so ertragt ihr es prächtig -|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.5|NT|47|2. Korinther|11||0|5|"ich halte nämlich dafür, dass ich in nichts zurückgestanden habe hinter den ""übergrossen Aposteln""."|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.6|NT|47|2. Korinther|11||0|6|Bin ich aber auch ein Unkundiger in der Rede, so doch nicht in der Erkenntnis, sondern wir haben|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.7|NT|47|2. Korinther|11||0|7|Oder habe ich Sünde getan - indem ich mich selbst erniedrigte, damit ihr erhöht würdet - dadurch, dass ich euch das Evangelium Gottes ohne Entgelt verkündigt habe?|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.8|NT|47|2. Korinther|11||0|8|Andre Gemeinden habe ich gebrandschatzt, indem ich (von ihnen) Sold genommen habe zum Dienst an euch,|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.9|NT|47|2. Korinther|11||0|9|und als ich bei euch war und Mangel litt, bin ich niemandem zur Last gefallen; denn meinen Mangel füllten die Brüder aus, als sie aus Mazedonien kamen, und in allem habe ich mich als einen gehalten, der euch nicht beschwerlich fiel, und werde mich|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.10|NT|47|2. Korinther|11||0|10|Es ist Wahrheit Christi in mir (zur Bürgschaft dafür), dass für mich dieses Rühmen in den Gebieten von Achaja nicht verwehrt werden soll.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.11|NT|47|2. Korinther|11||0|11|Weshalb? Weil ich euch nicht liebhabe? Gott weiss es.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.12|NT|47|2. Korinther|11||0|12|Was ich aber tue, werde ich auch tun, um denen die Gelegenheit abzuschneiden, die gern eine Gelegenheit hätten, um in dem, dessen sie sich rühmen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.13|NT|47|2. Korinther|11||0|13|Denn die Betreffenden sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich in Apostel Christi verkleiden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.14|NT|47|2. Korinther|11||0|14|Und das ist kein Wunder; denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.15|NT|47|2. Korinther|11||0|15|Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; und ihr Ende wird ihren Werken gemäss sein.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.16|NT|47|2. Korinther|11||0|16|NOCHMALS sage ich: Niemand möge mich für einen Toren halten; wenn aber doch, so nehmet mich, wenn auch nur wie einen Toren, an, damit auch ich mich ein wenig rühmen kann.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.17|NT|47|2. Korinther|11||0|17|Was ich(Sinn des) Herrn gemäss, sondern wie in Torheit, in dieser Zuversicht des Rühmens.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.18|NT|47|2. Korinther|11||0|18|Weil viele sich nach dem Fleische rühmen, will auch ich mich|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.19|NT|47|2. Korinther|11||0|19|Ihr ertragt ja gern die Toren, ihr, die ihr klug seid.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.20|NT|47|2. Korinther|11||0|20|Ihr ertragt es ja, wenn jemand euch knechtet, wenn jemand|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.21|NT|47|2. Korinther|11||0|21|Zur Schande (für euch) sage ich es, als ob wir schwach gewesen wären. Worauf es aber jemand wagt - ich rede in Torheit -, darauf wage ich es auch.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.22|NT|47|2. Korinther|11||0|22|Hebräer sind sie? Ich auch. Israeliten sind sie? Ich auch. Nachkommen Abrahams sind sie? Ich auch.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.23|NT|47|2. Korinther|11||0|23|Diener Christi sind sie? - ich rede wahnwitzig - ich (bin's) noch mehr: mehr in Mühsalen, mehr in Gefangenschaften, weitaus mehr in Schlägen, oftmals in Todesgefahren;|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.24|NT|47|2. Korinther|11||0|24|fünfmal habe ich von Juden vierzig (Geisselhiebe) weniger einen erhalten,|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.25|NT|47|2. Korinther|11||0|25|dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden, dreimal habe ich Schiffbruch gelitten, einen Tag und eine Nacht habe ich auf dem tiefen Meer|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.26|NT|47|2. Korinther|11||0|26|oftmals auf Reisen, in Gefahren durch Flüsse, in Gefahren durch Räuber, in Gefahren vom|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.27|NT|47|2. Korinther|11||0|27|in Mühsal und Beschwerde, oftmals in durchwachten Nächten, in Hunger und Durst, oftmals in Fasten, in Kälte und Blösse;|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.28|NT|47|2. Korinther|11||0|28|abgesehen von dem übrigen: der tägliche Zudrang zu mir, die Sorge um alle Gemeinden.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.29|NT|47|2. Korinther|11||0|29|Wer ist schwach, und ich bin nicht|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.30|NT|47|2. Korinther|11||0|30|Wenn denn gerühmt sein muss, ich will mich der Erweisungen meiner Schwachheit rühmen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.31|NT|47|2. Korinther|11||0|31|Gott, der Vater des Herrn Jesus - der gepriesen ist in Ewigkeit - weiss, dass ich nicht lüge.|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.32|NT|47|2. Korinther|11||0|32|In Damaskus liess der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener bewachen, um sich meiner zu bemächtigen,|ZUE1931|Public Domain 2CO.11.33|NT|47|2. Korinther|11||0|33|und ich wurde durch ein Fenster in einem Korb durch die Stadtmauer hinabgelassen und entrann seinen Händen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.1|NT|47|2. Korinther|12||0|1|GERÜHMT muss sein; nützlich ist es zwar nicht, ich will aber auf Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn kommen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.2|NT|47|2. Korinther|12||0|2|Ich weiss von einem Menschen in Christus, dass vor vierzehn Jahren - ob im Leibe, weiss ich nicht, ob ausser dem Leibe, weiss ich nicht, Gott weiss es - der Betreffende bis in den dritten Himmel entrückt wurde.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.3|NT|47|2. Korinther|12||0|3|Und ich weiss von dem betreffenden Menschen - ob im Leibe, ob ohne den Leib, weiss ich nicht, Gott weiss es -,|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.4|NT|47|2. Korinther|12||0|4|dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht sagen darf.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.5|NT|47|2. Korinther|12||0|5|Wegen des Betreffenden will ich mich rühmen, meiner selbst wegen aber will ich mich nicht rühmen als nur der Schwachheiten.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.6|NT|47|2. Korinther|12||0|6|Denn wenn ich mich rühmen will, werde ich (darum doch) kein Tor sein, denn ich werde die Wahrheit sagen; ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mehr von mir hält, als was er an mir sieht oder von mir hört.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.7|NT|47|2. Korinther|12||0|7|Und damit ich mich der Überschwenglichkeit der Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich ins Gesicht schlage, damit ich mich nicht überhebe.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.8|NT|47|2. Korinther|12||0|8|Mit Bezug auf diesen habe ich den Herrn dreimal gebeten, dass er von mir ablassen möchte.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.9|NT|47|2. Korinther|12||0|9|Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade ist genug für dich, denn die Kraft erreicht ihre Vollendung in Schwachheit. So will ich nun am liebsten mich vielmehr der Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir Wohnung nehme.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.10|NT|47|2. Korinther|12||0|10|Daher habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.11|NT|47|2. Korinther|12||0|11|ICH bin ein Tor geworden; ihr habt mich|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.12|NT|47|2. Korinther|12||0|12|Die Zeichen des Apostels sind unter euch gewirkt worden in aller Ausdauer durch Zeichen und Wunder und machtvolle Taten.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.13|NT|47|2. Korinther|12||0|13|Denn was gibt es, worin ihr im Vergleich mit den übrigen Gemeinden zu kurz gekommen wäret, ausser dass ich selbst euch nicht zur Last gefallen bin? Vergebet mir dieses Unrecht!|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.14|NT|47|2. Korinther|12||0|14|Siehe, zum drittenmal bin ich jetzt bereit, zu euch zu kommen, und ich werde|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.15|NT|47|2. Korinther|12||0|15|Ich aber will sehr gern Opfer bringen und mich aufopfern für eure Seelen. Wenn ich euch in höherem Masse liebe, werde ich|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.16|NT|47|2. Korinther|12||0|16|"Doch es sei: Ich bin euch nicht beschwerlich gefallen. Weil ich aber ein ""Betrüger"" bin, habe ich euch ""mit List gefangen""."|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.17|NT|47|2. Korinther|12||0|17|Habe ich euch etwa durch jemand von denen, die ich zu euch sandte, übervorteilt?|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.18|NT|47|2. Korinther|12||0|18|Ich habe dem Titus zugeredet und den Bruder mitgesandt; hat etwa Titus euch übervorteilt? Sind wir nicht in demselben Geist gewandelt? nicht in denselben Fussstapfen?|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.19|NT|47|2. Korinther|12||0|19|SCHON lange meint ihr, dass wir uns euch gegenüber verteidigen. Vor dem Angesichte Gottes in Christus reden wir; das alles aber, Geliebte, um eurer Auferbauung willen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.20|NT|47|2. Korinther|12||0|20|Denn ich fürchte, ich möchte bei meinem Kommen euch wohl nicht so finden, wie ich wünsche, und ich möchte von euch so befunden werden, wie ihr nicht wünscht: es möchten wohl Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Ränke, Verleumdungen, Ohrenbläsereien, Überhebungen, Zerrüttungen sich (bei Euch) finden;|ZUE1931|Public Domain 2CO.12.21|NT|47|2. Korinther|12||0|21|es möchte, wenn ich komme, mein Gott mich vor euch von neuem demütigen und ich möchte genötigt sein, über viele von denen zu trauern, die zuvor gesündigt hatten und nicht Busse getan haben wegen der unsaubern Dinge und der Unzucht und Ausschweifung, die sie getrieben haben.|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.1|NT|47|2. Korinther|13||0|1|"Zum drittenmal komme ich jetzt zu euch. ""Auf Aussage von zwei oder drei Zeugen wird jede Sache festgestellt werden."""|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.2|NT|47|2. Korinther|13||0|2|Ich habe zum voraus gesagt und sage zum voraus, wie bei meiner zweiten Anwesenheit,|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.3|NT|47|2. Korinther|13||0|3|Ihr verlangt ja eine Selbstbezeugung Christi, dass er in mir redet, er, der gegen euch nicht schwach ist, sondern mächtig ist unter euch.|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.4|NT|47|2. Korinther|13||0|4|Denn er wurde(wirksam ist).|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.5|NT|47|2. Korinther|13||0|5|Stellet euch|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.6|NT|47|2. Korinther|13||0|6|Ich hoffe jedoch, ihr werdet erkennen, dass wir nicht unbewährt sind.|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.7|NT|47|2. Korinther|13||0|7|Wir beten aber zu Gott, ihr möchtet durchaus nichts Böses tun, nicht damit wir bewährt erscheinen, sondern damit ihr das Gute tut, wir aber wie Nichtbewährte dastehen.|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.8|NT|47|2. Korinther|13||0|8|Denn wir vermögen nichts wider die Wahrheit, sondern|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.9|NT|47|2. Korinther|13||0|9|Denn wir freuen uns, wenn wir schwach sind, ihr aber stark seid; dies wünschen wir auch: dass ihr zurechtgebracht werdet.|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.10|NT|47|2. Korinther|13||0|10|Deshalb schreibe ich dies abwesend, damit ich anwesend nicht Strenge gebrauchen muss gemäss der Machtbefugnis, die mir der Herr gegeben hat zur Auferbauung, und nicht zur Zerstörung.|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.11|NT|47|2. Korinther|13||0|11|IM übrigen, ihr Brüder, freuet euch, lasset euch zurechtbringen, lasset euch ermahnen, seid gleichgesinnt, haltet Frieden, so wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.12|NT|47|2. Korinther|13||0|12|Grüsset einander mit dem heiligen Kuss! Es grüssen euch die Heiligen alle.|ZUE1931|Public Domain 2CO.13.13|NT|47|2. Korinther|13||0|13|Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!|ZUE1931|Public Domain GAL.1.1|NT|48|Galater|1||0|1|PAULUS, Apostel nicht von Menschen her noch durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten,|ZUE1931|Public Domain GAL.1.2|NT|48|Galater|1||0|2|und alle Brüder, die mit mir sind, an die Gemeinden in Galatien.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.3|NT|48|Galater|1||0|3|Gnade sei|ZUE1931|Public Domain GAL.1.4|NT|48|Galater|1||0|4|der sich um unsrer Sünden willen dahingegeben hat, um uns aus der gegenwärtigen bösen Welt zu erretten nach dem Willen Gottes, unsres Vaters,|ZUE1931|Public Domain GAL.1.5|NT|48|Galater|1||0|5|dem die Ehre gebührt in alle Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.6|NT|48|Galater|1||0|6|ICH wundre mich, dass ihr euch so bald von dem hinweg, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendig machen lasst zu einem andern Evangelium,|ZUE1931|Public Domain GAL.1.7|NT|48|Galater|1||0|7|was|ZUE1931|Public Domain GAL.1.8|NT|48|Galater|1||0|8|Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel ein andres Evangelium predigen würde als das, welches wir euch gepredigt haben, so sei er verflucht!|ZUE1931|Public Domain GAL.1.9|NT|48|Galater|1||0|9|Wie wir früher gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch ein andres Evangelium predigt als das, welches ihr empfangen habt, so sei er verflucht!|ZUE1931|Public Domain GAL.1.10|NT|48|Galater|1||0|10|Suche ich denn jetzt Menschen zu gewinnen oder Gott? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig sein wollte, wäre ich nicht Christi Knecht.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.11|NT|48|Galater|1||0|11|ICH tue euch nämlich kund, ihr Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von menschlicher Art ist;|ZUE1931|Public Domain GAL.1.12|NT|48|Galater|1||0|12|denn ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen noch gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.13|NT|48|Galater|1||0|13|Ihr habt ja von meinem ehemaligen Wandel im Judentum gehört, dass ich die Gemeinde Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte|ZUE1931|Public Domain GAL.1.14|NT|48|Galater|1||0|14|und im Judentum weiter ging als viele Altersgenossen in meinem Volk, indem ich in besonders hohem Masse ein Eiferer für die Überlieferungen meiner Väter war.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.15|NT|48|Galater|1||0|15|Als es aber dem, der mich von meiner Mutter Leib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, gefiel,|ZUE1931|Public Domain GAL.1.16|NT|48|Galater|1||0|16|seinen Sohn an mir zu offenbaren, damit ich ihn unter den Heiden verkündigen sollte, da sogleich ging ich nicht mit Fleisch und Blut zu Rate,|ZUE1931|Public Domain GAL.1.17|NT|48|Galater|1||0|17|zog auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern begab mich nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.18|NT|48|Galater|1||0|18|Darauf, nach drei Jahren, zog ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennenzulernen, und blieb bei ihm fünfzehn Tage.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.19|NT|48|Galater|1||0|19|Einen andern von den Aposteln jedoch sah ich nicht ausser Jakobus, den Bruder des Herrn.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.20|NT|48|Galater|1||0|20|Was ich euch aber schreibe, siehe, Gott weiss, dass ich|ZUE1931|Public Domain GAL.1.21|NT|48|Galater|1||0|21|Darauf ging ich in die Gebiete von Syrien und Cilicien.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.22|NT|48|Galater|1||0|22|Ich war aber den Gemeinden in Judäa, die in Christus sind, von Person unbekannt.|ZUE1931|Public Domain GAL.1.23|NT|48|Galater|1||0|23|Sie hörten vielmehr nur: Der uns einst verfolgte, verkündigt jetzt den Glauben, den er einst zerstörte;|ZUE1931|Public Domain GAL.1.24|NT|48|Galater|1||0|24|und sie priesen Gott meinethalben.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.1|NT|48|Galater|2||0|1|DARAUF, nach Verlauf von vierzehn Jahren, zog ich abermals nach Jerusalem hinauf mit Barnabas und nahm auch Titus mit.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.2|NT|48|Galater|2||0|2|Ich zog aber hinauf infolge einer Offenbarung; und ich setzte ihnen das Evangelium auseinander, das ich unter den Heiden predige, in gesonderter Besprechung jedoch denen, die in Geltung stehen, damit ich nicht etwa vergeblich liefe oder gelaufen wäre.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.3|NT|48|Galater|2||0|3|Aber nicht einmal Titus, mein Begleiter, der ein Grieche war, wurde gezwungen, sich beschneiden zu lassen.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.4|NT|48|Galater|2||0|4|Wegen der eingedrungenen falschen Brüder aber, die sich eingeschlichen hatten, um unsre Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, auszukundschaften, damit sie uns knechten könnten -,|ZUE1931|Public Domain GAL.2.5|NT|48|Galater|2||0|5|denen gaben wir auch nicht für eine Stunde durch Unterwerfung nach, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bliebe.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.6|NT|48|Galater|2||0|6|Was aber die betrifft, die dafür gelten, etwas zu sein - wer sie einst waren, daran liegt mir nichts; Gott sieht die Person des Menschen nicht an - mir nämlich haben die in Geltung Stehenden nichts Weiteres auferlegt;|ZUE1931|Public Domain GAL.2.7|NT|48|Galater|2||0|7|sondern im Gegenteil, als sie sahen, dass mir das Evangelium an die Unbeschnittenen anvertraut sei wie dem Petrus an die Beschnittenen -|ZUE1931|Public Domain GAL.2.8|NT|48|Galater|2||0|8|denn der, welcher bei Petrus wirksam war zum Apostelamt an den Beschnittenen, war auch bei mir wirksam für die Heiden -|ZUE1931|Public Domain GAL.2.9|NT|48|Galater|2||0|9|und als sie die Gnade erkannten, die mir verliehen ist, gaben Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen gelten, mir und Barnabas den Handschlag der Gemeinschaft, dass wir zu den Heiden, sie aber zu den Beschnittenen gehen sollten;|ZUE1931|Public Domain GAL.2.10|NT|48|Galater|2||0|10|nur möchten wir der Armen eingedenk sein; und ebendies habe ich mich auch beflissen zu tun.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.11|NT|48|Galater|2||0|11|ALS aber Kephas nach Antiochia kam, habe ich ihm ins Angesicht widerstanden, weil er (durch sein eignes Verhalten) verurteilt war.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.12|NT|48|Galater|2||0|12|Denn bevor etliche von Jakobus kamen, ass er mit den (frühern) Heiden; als sie aber gekommen waren, zog er sich zurück und sonderte sich ab, weil er die aus der Beschneidung fürchtete.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.13|NT|48|Galater|2||0|13|Und es heuchelten mit ihm auch die übrigen Juden, sodass sogar Barnabas von ihrer Heuchelei mitfortgerissen wurde.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.14|NT|48|Galater|2||0|14|Als ich aber sah, dass sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sagte ich zu Kephas in Gegenwart aller: Wenn du, der du ein Jude bist, nach heidnischer Sitte lebst und nicht nach jüdischer, wie darfst du da die Heiden zwingen, nach jüdischer Art zu leben?|ZUE1931|Public Domain GAL.2.15|NT|48|Galater|2||0|15|Wir, von Geburt Juden und nicht Sünder aus den Heiden,|ZUE1931|Public Domain GAL.2.16|NT|48|Galater|2||0|16|aber in der Erkenntnis, dass ein Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtgesprochen wird, sondern|ZUE1931|Public Domain GAL.2.17|NT|48|Galater|2||0|17|Wenn wir aber, die wir in Christus gerechtgesprochen zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden worden sind, ist dann Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne!|ZUE1931|Public Domain GAL.2.18|NT|48|Galater|2||0|18|Denn(nachträglich) selbst als einen Übertreter (des niedergerissenen Gesetzes) hin.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.19|NT|48|Galater|2||0|19|Denn ich bin (bei Annahme der Taufe) durch das Gesetz dem Gesetz|ZUE1931|Public Domain GAL.2.20|NT|48|Galater|2||0|20|ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich dahingegeben hat.|ZUE1931|Public Domain GAL.2.21|NT|48|Galater|2||0|21|Ich verwerfe die Gnade Gottes nicht (wie meine Gegner); denn wenn die Gerechtigkeit durch das Gesetz kommt, dann ist ja Christus umsonst gestorben!|ZUE1931|Public Domain GAL.3.1|NT|48|Galater|3||0|1|O IHR unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, denen|ZUE1931|Public Domain GAL.3.2|NT|48|Galater|3||0|2|Dieses eine will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Werken des Gesetzes empfangen oder aus der Predigt vom Glauben?|ZUE1931|Public Domain GAL.3.3|NT|48|Galater|3||0|3|So unverständig seid ihr? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden?|ZUE1931|Public Domain GAL.3.4|NT|48|Galater|3||0|4|So Grosses habt ihr vergeblich erfahren? (Ja,) wenn wirklich|ZUE1931|Public Domain GAL.3.5|NT|48|Galater|3||0|5|Der euch also den Geist darreicht und Wunderkräfte in euch wirkt, (tut er es) auf Grund von Werken des Gesetzes oder auf Grund der Predigt vom Glauben?|ZUE1931|Public Domain GAL.3.6|NT|48|Galater|3||0|6|Wie (denn auch) Abraham Gott glaubte und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.7|NT|48|Galater|3||0|7|Ihr erkennt also: die aus Glauben, die sind Abrahams Söhne.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.8|NT|48|Galater|3||0|8|"Da aber die Schrift vorhersah, dass Gott die Heiden aus Glauben gerechtspricht, hat sie dem Abraham zum voraus verkündigt: ""In dir werden alle Heiden gesegnet werden."""|ZUE1931|Public Domain GAL.3.9|NT|48|Galater|3||0|9|Somit werden die, welche aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.10|NT|48|Galater|3||0|10|Denn alle, die aus Werken des Gesetzes sind, die sind|ZUE1931|Public Domain GAL.3.11|NT|48|Galater|3||0|11|Dass aber auf Grund des Gesetzes niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenbar; denn|ZUE1931|Public Domain GAL.3.12|NT|48|Galater|3||0|12|"Das Gesetz jedoch ist nicht aus Glauben, sondern ""wer sie getan hat, wird durch sie leben""."|ZUE1931|Public Domain GAL.3.13|NT|48|Galater|3||0|13|"Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist - denn es steht geschrieben: ""Verflucht ist jeder, der am Holze hängt"" -"|ZUE1931|Public Domain GAL.3.14|NT|48|Galater|3||0|14|damit den Heiden der Segen Abrahams zuteil würde in Christus Jesus, auf dass wir als verheissene Gabe den Geist empfingen durch den Glauben.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.15|NT|48|Galater|3||0|15|IHR Brüder, ich rede nach menschlicher Weise. Niemand stösst doch auch nur eines Menschen Testament um, nachdem es in Kraft erklärt ist, oder verordnet|ZUE1931|Public Domain GAL.3.16|NT|48|Galater|3||0|16|"Nun sind aber dem Abraham die Verheissungen zugesprochen worden und seinem Nachkommen. Es heisst nicht: ""Und den Nachkommen"", als von vielen, sondern als von einem: ""Und deinem Nachkommen"", und der ist Christus."|ZUE1931|Public Domain GAL.3.17|NT|48|Galater|3||0|17|Ich meine aber dies: Einem von Gott zuvor in Kraft erklärten Testament nimmt das 430 Jahre nachher gekommene Gesetz nicht die Kraft, sodass es die Verheissung aufheben würde.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.18|NT|48|Galater|3||0|18|Denn wenn das Erbe aus dem Gesetz kommt, so kommt es nicht mehr aus Verheissung; dem Abraham aber hat es Gott durch Verheissung geschenkt.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.19|NT|48|Galater|3||0|19|Was soll nun das Gesetz? Der Übertretungen wegen wurde es, bis der Nachkomme käme, dem die Verheissung gegeben ist, hinzugefügt, indem es angeordnet wurde durch Engel mit Hilfe eines Mittlers.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.20|NT|48|Galater|3||0|20|Der Mittler aber ist nicht (Vertreter) eines einzigen; Gott aber ist|ZUE1931|Public Domain GAL.3.21|NT|48|Galater|3||0|21|Ist also das Gesetz|ZUE1931|Public Domain GAL.3.22|NT|48|Galater|3||0|22|Allein die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheissung aus Glauben an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.23|NT|48|Galater|3||0|23|Ehe aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.24|NT|48|Galater|3||0|24|Somit ist das Gesetz|ZUE1931|Public Domain GAL.3.25|NT|48|Galater|3||0|25|Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.26|NT|48|Galater|3||0|26|Denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben an Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.27|NT|48|Galater|3||0|27|Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.28|NT|48|Galater|3||0|28|Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Weib; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain GAL.3.29|NT|48|Galater|3||0|29|Wenn ihr aber Christus angehört, seid ihr ja Abrahams Nachkommenschaft, Erben gemäss der Verheissung.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.1|NT|48|Galater|4||0|1|ICH sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obgleich er Herr von allem ist,|ZUE1931|Public Domain GAL.4.2|NT|48|Galater|4||0|2|sondern er steht unter Vormündern und Haushaltern bis zu der vom Vater vorherbestimmten Zeit.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.3|NT|48|Galater|4||0|3|So waren auch wir, als wir unmündig waren, den Naturmächten der Welt wie Sklaven unterworfen.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.4|NT|48|Galater|4||0|4|Als aber die Erfüllung der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, von einem Weibe geboren, dem Gesetz unterworfen,|ZUE1931|Public Domain GAL.4.5|NT|48|Galater|4||0|5|damit er die dem Gesetz Unterworfenen loskaufte, auf dass wir die Annahme an Sohnes Statt erlangten.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.6|NT|48|Galater|4||0|6|Weil ihr aber Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unsre Herzen gesandt, der da ruft: Abba, Vater!|ZUE1931|Public Domain GAL.4.7|NT|48|Galater|4||0|7|Somit bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe durch Gott.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.8|NT|48|Galater|4||0|8|ABER damals, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr den Göttern, die in Wirklichkeit keine sind.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.9|NT|48|Galater|4||0|9|Jetzt jedoch, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid, wie könnt ihr wieder zurückkehren zu den schwachen und armseligen Naturmächten, denen ihr wieder von neuem dienen wollt?|ZUE1931|Public Domain GAL.4.10|NT|48|Galater|4||0|10|Tage beobachtet ihr und Neumonde und Festzeiten und Neujahrstage.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.11|NT|48|Galater|4||0|11|Ich fürchte für euch, dass ich am Ende vergeblich an euch gearbeitet habe.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.12|NT|48|Galater|4||0|12|Werdet(gesetzesfrei geworden,) wie ihr (einst wart), ihr Brüder; ich bitte euch. Ihr habt mir (früher) nichts zuleide getan;|ZUE1931|Public Domain GAL.4.13|NT|48|Galater|4||0|13|ihr wisst vielmehr, dass ich wegen Schwachheit des Fleisches euch das frühere Mal das Evangelium verkündigt habe,|ZUE1931|Public Domain GAL.4.14|NT|48|Galater|4||0|14|und ihr habt die Versuchung, die für euch in meinem Fleische lag, nicht mit Verachtung noch mit Abscheu erwidert, sondern wie einen Engel Gottes habt ihr mich aufgenommen, wie Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.15|NT|48|Galater|4||0|15|Wo bleibt nun euer|ZUE1931|Public Domain GAL.4.16|NT|48|Galater|4||0|16|Bin ich somit euer Feind geworden dadurch, dass ich euch die Wahrheit (des Evangeliums) gesagt habe?|ZUE1931|Public Domain GAL.4.17|NT|48|Galater|4||0|17|Sie umwerben euch eifrig nicht auf gute Art, sondern sie wollen euch (vom wahren Evangelium) ausschliessen, damit ihr sie eifrig umwerbet.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.18|NT|48|Galater|4||0|18|Gut aber ist es, sich allezeit mit Gutem eifrig umwerben zu lassen und nicht bloss, wenn ich bei euch bin,|ZUE1931|Public Domain GAL.4.19|NT|48|Galater|4||0|19|meine Kinder, um die ich abermals Geburtsschmerzen leide, bis Christus in euch Gestalt gewinnt.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.20|NT|48|Galater|4||0|20|Ich wünschte aber, dass ich jetzt bei euch wäre und meine Stimme wandeln könnte; denn ich bin eurethalben ratlos.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.21|NT|48|Galater|4||0|21|SAGET mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Hört ihr das Gesetz nicht?|ZUE1931|Public Domain GAL.4.22|NT|48|Galater|4||0|22|Es steht doch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin und einen von der Freien.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.23|NT|48|Galater|4||0|23|Aber der von der Sklavin ist nach dem Fleisch erzeugt worden, der von der Freien dagegen kraft der Verheissung.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.24|NT|48|Galater|4||0|24|Und das ist bildlich gesprochen. Diese (Frauen) nämlich bedeuten zwei Bündnisse: das eine vom Berg Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, und das ist Hagar.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.25|NT|48|Galater|4||0|25|Denn das Wort Hagar bedeutet den Berg Sinai in Arabien, es entspricht aber dem jetzigen Jerusalem; denn dieses ist mit seinen Kindern in Knechtschaft.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.26|NT|48|Galater|4||0|26|Das Jerusalem droben aber ist eine Freie, und das ist unsre Mutter.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.27|NT|48|Galater|4||0|27|"Denn es steht geschrieben: ""Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst; brich in Jubel aus und jauchze, die du nicht in Wehen liegst! Denn viele Kinder wird die Vereinsamte haben, mehr als die, welche den Mann hat."""|ZUE1931|Public Domain GAL.4.28|NT|48|Galater|4||0|28|Ihr aber, ihr Brüder, seid nach der Weise des Isaak Kinder der Verheissung.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.29|NT|48|Galater|4||0|29|Allein, wie damals der nach dem Fleisch Gezeugte den nach dem Geist (Gezeugten) verfolgte, so auch jetzt.|ZUE1931|Public Domain GAL.4.30|NT|48|Galater|4||0|30|"Aber was sagt die Schrift? ""Treibe die Sklavin und ihren Sohn aus, denn der Sohn der Sklavin soll nicht mit dem Sohn der Freien erben."""|ZUE1931|Public Domain GAL.4.31|NT|48|Galater|4||0|31|Daher, ihr Brüder, sind wir nicht Kinder der Sklavin, sondern der Freien.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.1|NT|48|Galater|5||0|1|FÜR die Freiheit hat uns Christus frei gemacht; darum stehet fest und lasset euch nicht wieder unter ein Joch der Knechtschaft bringen!|ZUE1931|Public Domain GAL.5.2|NT|48|Galater|5||0|2|Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.3|NT|48|Galater|5||0|3|Ich bezeuge aber wiederum jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er schuldig ist, das ganze Gesetz zu halten.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.4|NT|48|Galater|5||0|4|Ihr seid losgelöst von Christus, die ihr auf Grund des Gesetzes gerechtgesprochen werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.5|NT|48|Galater|5||0|5|Denn wir erwarten vermöge des Geistes aus Glauben die (Erfüllung der) Hoffnung auf Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.6|NT|48|Galater|5||0|6|Denn in Christus Jesus vermag weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern|ZUE1931|Public Domain GAL.5.7|NT|48|Galater|5||0|7|Ihr liefet gut; wer hat euch aufgehalten, dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht?|ZUE1931|Public Domain GAL.5.8|NT|48|Galater|5||0|8|Die Überredung|ZUE1931|Public Domain GAL.5.9|NT|48|Galater|5||0|9|Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.10|NT|48|Galater|5||0|10|Ich habe im Herrn das Vertrauen zu euch, dass ihr nicht anders gesinnt sein werdet. Wer euch aber verwirrt, der wird das Strafurteil zu tragen haben, er sei, wer er wolle.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.11|NT|48|Galater|5||0|11|Ich aber, ihr Brüder, wenn ich noch die Beschneidung predige, warum werde ich noch verfolgt? Das Ärgernis des Kreuzes wäre ja|ZUE1931|Public Domain GAL.5.12|NT|48|Galater|5||0|12|Möchten doch die, welche euch beunruhigen, sich auch|ZUE1931|Public Domain GAL.5.13|NT|48|Galater|5||0|13|DENN ihr seid zur Freiheit berufen, ihr Brüder. Nur lasset die Freiheit nicht zu einem Anlass für das Fleisch werden, sondern dienet einander durch die Liebe!|ZUE1931|Public Domain GAL.5.14|NT|48|Galater|5||0|14|"Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, (nämlich) in dem: ""Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."""|ZUE1931|Public Domain GAL.5.15|NT|48|Galater|5||0|15|Wenn ihr aber einander beisst und auffresst, so sehet zu, dass ihr nicht voneinander aufgerieben werdet.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.16|NT|48|Galater|5||0|16|Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.17|NT|48|Galater|5||0|17|Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, den Geist aber wider das Fleisch. Denn diese liegen miteinander im Streit, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.18|NT|48|Galater|5||0|18|Doch wenn ihr vom Geist getrieben werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.19|NT|48|Galater|5||0|19|Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Unzucht, Unkeuschheit, Ausschweifung,|ZUE1931|Public Domain GAL.5.20|NT|48|Galater|5||0|20|Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Ränke, Zwietrachten, Parteiungen,|ZUE1931|Public Domain GAL.5.21|NT|48|Galater|5||0|21|Neid, Völlerei, Schwelgerei und was dem ähnlich ist, wovon ich euch zum voraus sage, wie ich zum voraus|ZUE1931|Public Domain GAL.5.22|NT|48|Galater|5||0|22|Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue,|ZUE1931|Public Domain GAL.5.23|NT|48|Galater|5||0|23|Sanftmut, Enthaltsamkeit. Wider solche Dinge ist das Gesetz nicht.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.24|NT|48|Galater|5||0|24|Die aber, welche Christus Jesus angehören, haben ihr Fleisch samt seinen Leidenschaften und Lüsten gekreuzigt.|ZUE1931|Public Domain GAL.5.25|NT|48|Galater|5||0|25|Wenn wir im Geiste leben, so lasset uns im Geiste auch wandeln!|ZUE1931|Public Domain GAL.5.26|NT|48|Galater|5||0|26|Lasset uns nicht nach eitler Ehre begierig werden, einander|ZUE1931|Public Domain GAL.6.1|NT|48|Galater|6||0|1|IHR Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so sollt ihr, die Geistbegabten, den Betreffenden wieder zurechtbringen im Geist der Sanftmut; und dabei sieh dich selbst vor, dass nicht auch du versucht werdest!|ZUE1931|Public Domain GAL.6.2|NT|48|Galater|6||0|2|Traget einer des andern Lasten, und so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.3|NT|48|Galater|6||0|3|Denn wenn jemand meint, er sei etwas, während er nichts ist, so betrügt er sich selbst in seinem Sinn.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.4|NT|48|Galater|6||0|4|Jeder aber prüfe sein eignes Werk, und dann wird er nur in Hinsicht auf sich selbst den Ruhm haben und nicht in Hinsicht auf den andern;|ZUE1931|Public Domain GAL.6.5|NT|48|Galater|6||0|5|denn jeder wird seine eigne Bürde zu tragen haben.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.6|NT|48|Galater|6||0|6|WER aber im Wort unterrichtet wird, soll mit dem, der|ZUE1931|Public Domain GAL.6.7|NT|48|Galater|6||0|7|Irret euch nicht! Gott lässt seiner nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.8|NT|48|Galater|6||0|8|Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.9|NT|48|Galater|6||0|9|Lasset uns aber nicht müde werden, das Gute zu tun! denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.10|NT|48|Galater|6||0|10|Demnach lasset uns nun (so), wie wir Gelegenheit haben, das Gute vollbringen gegen jedermann, am meisten aber gegen die Genossen des Glaubens!|ZUE1931|Public Domain GAL.6.11|NT|48|Galater|6||0|11|SEHET, mit wie grossen Buchstaben ich euch mit meiner|ZUE1931|Public Domain GAL.6.12|NT|48|Galater|6||0|12|So viele dem Fleische nach ein gutes Ansehen haben wollen, die nötigen euch, dass ihr euch beschneiden lasst, nur damit sie nicht - wegen (Verkündigung) des Kreuzes Christi - verfolgt werden.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.13|NT|48|Galater|6||0|13|Denn nicht einmal die, welche sich beschneiden lassen, halten selber das Gesetz, sondern sie wollen, dass ihr euch beschneiden lasst, damit sie sich eures Fleisches rühmen können.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.14|NT|48|Galater|6||0|14|Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unsres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.15|NT|48|Galater|6||0|15|Denn weder Beschneidung gilt etwas noch Vorhaut, sondern nur eine Neuschöpfung.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.16|NT|48|Galater|6||0|16|Und so viele nach dieser Regel wandeln werden, über die komme Friede und Barmherzigkeit, auch über das Israel Gottes!|ZUE1931|Public Domain GAL.6.17|NT|48|Galater|6||0|17|Hinfort mache mir niemand Beschwerde! denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe.|ZUE1931|Public Domain GAL.6.18|NT|48|Galater|6||0|18|Die Gnade unsres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, ihr Brüder! Amen.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.1|NT|49|Epheser|1||0|1|PAULUS, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, an die Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen, die in Ephesus sind.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.2|NT|49|Epheser|1||0|2|Gnade sei|ZUE1931|Public Domain EPH.1.3|NT|49|Epheser|1||0|3|GEPRIESEN sei Gott, der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der uns mit jedem geistlichen Segen in der Himmelswelt durch Christus gesegnet hat.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.4|NT|49|Epheser|1||0|4|So hat er uns ja in ihm erwählt vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig vor ihm seien, indem er in Liebe|ZUE1931|Public Domain EPH.1.5|NT|49|Epheser|1||0|5|uns zur Annahme an Sohnes Statt bei sich selbst durch Jesus Christus vorherbestimmt hat nach dem freien Entschluss seines Willens|ZUE1931|Public Domain EPH.1.6|NT|49|Epheser|1||0|6|zum Lobe der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.7|NT|49|Epheser|1||0|7|In diesem haben wir die Erlösung durch sein Blut, (nämlich) die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade,|ZUE1931|Public Domain EPH.1.8|NT|49|Epheser|1||0|8|die er auf uns reichlich hat überströmen lassen in aller Weisheit und Einsicht.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.9|NT|49|Epheser|1||0|9|Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens kundgetan nach seinem freien Entschluss, den er bei sich selbst zuvor gefasst hat|ZUE1931|Public Domain EPH.1.10|NT|49|Epheser|1||0|10|für die Veranstaltung (des Heils der Heiden) bei der Erfüllung der Zeiten: alles zusammenzufassen in Christus, was in den Himmeln und was auf Erden ist.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.11|NT|49|Epheser|1||0|11|Und in ihm sind wir auch zu Erben gemacht worden, vorherbestimmt nach der zuvor getroffenen Entscheidung dessen, der alles nach dem Ratschluss seines Willens wirkt,|ZUE1931|Public Domain EPH.1.12|NT|49|Epheser|1||0|12|damit wir zum Lobe seiner Herrlichkeit gereichen, die wir unsre Hoffnung zum voraus auf Christus gesetzt haben.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.13|NT|49|Epheser|1||0|13|Und in ihm habt auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, das Evangelium eures Heils - in ihm habt auch ihr, nachdem ihr gläubig geworden seid, das Siegel (der Gotteskindschaft) empfangen durch den heiligen Geist, der (in seiner ganzen Fülle) verheissen ist,|ZUE1931|Public Domain EPH.1.14|NT|49|Epheser|1||0|14|der (schon jetzt) das Angeld unsres Erbes ist für die Erlösung seines Eigentums zum Lobe seiner Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.15|NT|49|Epheser|1||0|15|DESHALB höre auch ich nicht auf, eurethalben, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von der Liebe gegen alle Heiligen vernommen habe,|ZUE1931|Public Domain EPH.1.16|NT|49|Epheser|1||0|16|zu danken, indem ich in meinen Gebeten euer gedenke,|ZUE1931|Public Domain EPH.1.17|NT|49|Epheser|1||0|17|damit der Gott unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung gebe, sodass ihr ihn erkennt,|ZUE1931|Public Domain EPH.1.18|NT|49|Epheser|1||0|18|indem ihr Erleuchtung habt für die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, welches die Hoffnung seiner Berufung ist, welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes inmitten der Heiligen|ZUE1931|Public Domain EPH.1.19|NT|49|Epheser|1||0|19|und welches die überschwengliche Grösse seiner Macht an uns (ist), die wir glauben, nach der Wirksamkeit der Kraft seiner Stärke.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.20|NT|49|Epheser|1||0|20|Diese hat er an Christus wirksam werden lassen, als er ihn von den Toten auferweckte und zu seiner Rechten in der Himmelswelt setzte|ZUE1931|Public Domain EPH.1.21|NT|49|Epheser|1||0|21|über jede Gewalt und Macht und Kraft und Hoheit und jeden Namen, der genannt wird nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen.|ZUE1931|Public Domain EPH.1.22|NT|49|Epheser|1||0|22|Und alles hat er seinen Füssen unterworfen und hat ihn zum Haupt über alles der Kirche gegeben,|ZUE1931|Public Domain EPH.1.23|NT|49|Epheser|1||0|23|die sein Leib ist, die Fülle dessen, der|ZUE1931|Public Domain EPH.2.1|NT|49|Epheser|2||0|1|UND euch, die ihr tot wart durch eure Übertretungen und eure Sünden,|ZUE1931|Public Domain EPH.2.2|NT|49|Epheser|2||0|2|in denen ihr einst wandeltet gemäss dem Äon dieser Welt, (nämlich) gemäss dem Beherrscher der Macht in der Luft, des Geistes, der jetzt wirksam ist in den Söhnen des Ungehorsams, (hat Gott mit Christus lebendig gemacht).|ZUE1931|Public Domain EPH.2.3|NT|49|Epheser|2||0|3|Unter ihnen führten auch wir alle einst unsern Wandel in den Lüsten unsres Fleisches, indem wir dem Fleisch und den Neigungen den Willen taten und von Natur Kinder des Zornes waren wie auch die übrigen.|ZUE1931|Public Domain EPH.2.4|NT|49|Epheser|2||0|4|Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner grossen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat,|ZUE1931|Public Domain EPH.2.5|NT|49|Epheser|2||0|5|uns, die wir doch durch die Übertretungen tot waren, mit Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet -|ZUE1931|Public Domain EPH.2.6|NT|49|Epheser|2||0|6|und mit|ZUE1931|Public Domain EPH.2.7|NT|49|Epheser|2||0|7|um in den kommenden Zeiten den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade durch Gütigkeit gegen uns in Christus Jesus zu erweisen.|ZUE1931|Public Domain EPH.2.8|NT|49|Epheser|2||0|8|Denn vermöge der Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht durch euch - Gottes Gabe ist es -,|ZUE1931|Public Domain EPH.2.9|NT|49|Epheser|2||0|9|nicht aus Werken, damit nicht jemand sich rühme.|ZUE1931|Public Domain EPH.2.10|NT|49|Epheser|2||0|10|Denn sein Gebilde sind wir, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, zu denen uns Gott zum voraus bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollten.|ZUE1931|Public Domain EPH.2.11|NT|49|Epheser|2||0|11|"DARUM seid eingedenk, dass ihr, die ihr einst Heiden im Fleische wart, die ihr ""Vorhaut"" genannt wurdet von der sogenannten Beschneidung, welche am Fleische mit Händen geschieht -"|ZUE1931|Public Domain EPH.2.12|NT|49|Epheser|2||0|12|dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ferngehalten vom Bürgerrecht Israels und fremd den Bündnissen der Verheissung, ohne eine Hoffnung zu haben und ohne Gott in der Welt.|ZUE1931|Public Domain EPH.2.13|NT|49|Epheser|2||0|13|Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe gekommen in dem Blute Christi.|ZUE1931|Public Domain EPH.2.14|NT|49|Epheser|2||0|14|Denn er ist unser Friede, der beide Teile zu einem Ganzen gemacht und die Scheidewand des Zaunes, die Feindschaft, abgebrochen hat in seinem Fleisch,|ZUE1931|Public Domain EPH.2.15|NT|49|Epheser|2||0|15|indem er das Gesetz der in Satzungen bestehenden Gebote abgetan hat, um die zwei in ihm selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen, dadurch, dass er Frieden stiftete,|ZUE1931|Public Domain EPH.2.16|NT|49|Epheser|2||0|16|und um die beiden in einem Leibe mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, nachdem er durch dieses die Feindschaft getötet hatte.|ZUE1931|Public Domain EPH.2.17|NT|49|Epheser|2||0|17|Und er kam und verkündigte als frohe Botschaft Frieden euch den Fernen und Frieden den Nahen;|ZUE1931|Public Domain EPH.2.18|NT|49|Epheser|2||0|18|denn durch ihn haben wir beide den Zutritt in einem Geist beim Vater.|ZUE1931|Public Domain EPH.2.19|NT|49|Epheser|2||0|19|So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Beisassen, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes,|ZUE1931|Public Domain EPH.2.20|NT|49|Epheser|2||0|20|aufgebaut auf dem Grund der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus sein Eckstein ist,|ZUE1931|Public Domain EPH.2.21|NT|49|Epheser|2||0|21|in dem der ganze Bau zusammengefügt heranwächst zu einem heiligen Tempel im Herrn,|ZUE1931|Public Domain EPH.2.22|NT|49|Epheser|2||0|22|in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist.|ZUE1931|Public Domain EPH.3.1|NT|49|Epheser|3||0|1|DESHALB (bitte ich), Paulus, der ich der Gefangene Christi Jesu um eurer, der Heiden, willen bin, (nicht mutlos zu werden),|ZUE1931|Public Domain EPH.3.2|NT|49|Epheser|3||0|2|wenn ihr anders von der Veranstaltung der Gnade Gottes gehört habt, die mir für euch verliehen worden ist -|ZUE1931|Public Domain EPH.3.3|NT|49|Epheser|3||0|3|mir (nämlich) ist durch Offenbarung das Geheimnis kundgetan worden, wie ich vorhin in Kürze geschrieben habe.|ZUE1931|Public Domain EPH.3.4|NT|49|Epheser|3||0|4|Daran könnt ihr beim Lesen meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.5|NT|49|Epheser|3||0|5|das in andern Generationen den Menschenkindern nicht kundgetan worden ist, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geist geoffenbart wurde.|ZUE1931|Public Domain EPH.3.6|NT|49|Epheser|3||0|6|Die Heiden (nämlich) sollen Miterben und Miteinverleibte und Mitgenossen der Verheissung sein in Christus Jesus durch das Evangelium,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.7|NT|49|Epheser|3||0|7|dessen Diener ich nach der Gabe der Gnade Gottes geworden bin, die mir verliehen wurde nach der Wirksamkeit seiner Macht.|ZUE1931|Public Domain EPH.3.8|NT|49|Epheser|3||0|8|(Ja,) mir, dem geringsten unter allen Heiligen, wurde diese Gnade verliehen, den Heiden als frohe Botschaft den unergründlichen Reichtum Christi zu verkündigen|ZUE1931|Public Domain EPH.3.9|NT|49|Epheser|3||0|9|und für alle ans Licht zu bringen, welches die (göttliche) Veranstaltung|ZUE1931|Public Domain EPH.3.10|NT|49|Epheser|3||0|10|Jetzt (nämlich) soll den Gewalten und den Mächten in den himmlischen Regionen durch die Kirche die mannigfaltige Weisheit Gottes kundgetan werden|ZUE1931|Public Domain EPH.3.11|NT|49|Epheser|3||0|11|nach der von Ewigkeit her zuvor getroffenen Entscheidung, die er ausgeführt hat in Christus Jesus, unsrem Herrn,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.12|NT|49|Epheser|3||0|12|in dem wir die Zuversicht und den Zutritt haben in freudigem Vertrauen durch den Glauben an ihn.|ZUE1931|Public Domain EPH.3.13|NT|49|Epheser|3||0|13|Deswegen|ZUE1931|Public Domain EPH.3.14|NT|49|Epheser|3||0|14|DESHALB beuge ich meine Kniee vor dem Vater,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.15|NT|49|Epheser|3||0|15|von dem jedes Geschlecht in den Himmeln und auf Erden den Namen hat,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.16|NT|49|Epheser|3||0|16|damit er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden am inwendigen Menschen,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.17|NT|49|Epheser|3||0|17|auf dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in der Liebe gewurzelt und gegründet seid,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.18|NT|49|Epheser|3||0|18|damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen innezuwerden, welches die Breite und Länge und Höhe und Tiefe sei,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.19|NT|49|Epheser|3||0|19|und zu erkennen die das Erkennen übersteigende Liebe Christi, auf dass ihr erfüllt werdet zu der ganzen Fülle Gottes.|ZUE1931|Public Domain EPH.3.20|NT|49|Epheser|3||0|20|Dem aber, der über alles hinaus in noch weit höherem Masse zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt,|ZUE1931|Public Domain EPH.3.21|NT|49|Epheser|3||0|21|ihm gebührt die Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus bis zu allen Geschlechtern von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.1|NT|49|Epheser|4||0|1|ICH ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn, würdig der Berufung zu wandeln, durch die ihr berufen worden seid,|ZUE1931|Public Domain EPH.4.2|NT|49|Epheser|4||0|2|mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragend,|ZUE1931|Public Domain EPH.4.3|NT|49|Epheser|4||0|3|bemüht, die Einheit des Geistes durch das Band des Friedens zu bewahren.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.4|NT|49|Epheser|4||0|4|Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid zu einer Hoffnung (vermöge) eurer Berufung;|ZUE1931|Public Domain EPH.4.5|NT|49|Epheser|4||0|5|ein Herr, ein Glaube, eine Taufe;|ZUE1931|Public Domain EPH.4.6|NT|49|Epheser|4||0|6|ein Gott und Vater aller, der über allen und bei allen und in allen ist.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.7|NT|49|Epheser|4||0|7|Jedem einzelnen unter uns aber ist die Gnade nach dem Mass der Gabe Christi verliehen worden.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.8|NT|49|Epheser|4||0|8|"Daher heisst es: ""Er ist in die Höhe hinaufgestiegen / und hat Gefangene weggeführt, / er hat den Menschen Gaben gegeben."""|ZUE1931|Public Domain EPH.4.9|NT|49|Epheser|4||0|9|"Das Wort aber: ""Er ist hinaufgestiegen"", was bedeutet es andres, als dass er auch hinabgestiegen ist in die Gebiete unter der Erde?"|ZUE1931|Public Domain EPH.4.10|NT|49|Epheser|4||0|10|Er ist es, der hinabgestiegen und über alle Himmel hinaufgestiegen ist, um alles (mit seiner Gegenwart) zu erfüllen.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.11|NT|49|Epheser|4||0|11|Und er hat die einen zu Aposteln bestellt, andre zu Propheten, andre zu Evangelisten, andre zu Hirten und Lehrern,|ZUE1931|Public Domain EPH.4.12|NT|49|Epheser|4||0|12|um die Heiligen für das Werk des Dienstes auszurüsten, für die Auferbauung des Leibes Christi,|ZUE1931|Public Domain EPH.4.13|NT|49|Epheser|4||0|13|bis wir insgesamt zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zu (der Reife wie bei) einem vollkommenen Mann, zum Mass des Alters, in dem die Fülle Christi erreicht wird.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.14|NT|49|Epheser|4||0|14|Wir sollen nicht mehr Unmündige sein, wie auf Wellen hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das trügerische Spiel der Menschen, durch Schlauheit zu Verführung in Irrtum.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.15|NT|49|Epheser|4||0|15|Wir sollen vielmehr, die Wahrheit in Liebe festhaltend, in allen Stücken hinanwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.16|NT|49|Epheser|4||0|16|Und von ihm aus vollbringt der ganze Leib, durch alle sich unterstützenden Gelenke zusammengefügt und zusammengehalten, nach der jedem einzelnen Gliede zugemessenen Wirksamkeit das Wachstum des Leibes zu seiner eignen Auferbauung in Liebe.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.17|NT|49|Epheser|4||0|17|DIES nun sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr nicht mehr wandeln sollt, wie die Heiden wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes,|ZUE1931|Public Domain EPH.4.18|NT|49|Epheser|4||0|18|da sie in ihrem Denken verfinstert sind, ferngehalten vom Leben aus Gott wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist wegen der Verstockung ihres Herzens;|ZUE1931|Public Domain EPH.4.19|NT|49|Epheser|4||0|19|und sie haben alles Schamgefühl verloren und sich der Ausschweifung ergeben zur Verübung jeglicher Unkeuschheit, (und zwar) aus Gewinnsucht.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.20|NT|49|Epheser|4||0|20|Ihr aber habt Christus nicht auf diese Weise kennengelernt,|ZUE1931|Public Domain EPH.4.21|NT|49|Epheser|4||0|21|wenn anders ihr von ihm gehört habt und in ihm unterrichtet worden seid, wie es Wahrheit ist in Jesus,|ZUE1931|Public Domain EPH.4.22|NT|49|Epheser|4||0|22|dass ihr (nämlich) in Hinsicht auf den frühern Wandel ablegen sollt den alten Menschen, der vermöge der betrügerischen Lüste zugrunde gerichtet wird,|ZUE1931|Public Domain EPH.4.23|NT|49|Epheser|4||0|23|dagegen erneuert werden sollt durch den Geist in eurem innern Wesen|ZUE1931|Public Domain EPH.4.24|NT|49|Epheser|4||0|24|und anziehen sollt den neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.25|NT|49|Epheser|4||0|25|"Darum leget die Lüge ab und ""redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten""; denn wir sind untereinander Glieder."|ZUE1931|Public Domain EPH.4.26|NT|49|Epheser|4||0|26|"""Mögt ihr zürnen, nur sündiget nicht!"" Die Sonne soll nicht untergehen über eurem Zorn,"|ZUE1931|Public Domain EPH.4.27|NT|49|Epheser|4||0|27|und gebet dem Teufel keinen Raum (in euch)!|ZUE1931|Public Domain EPH.4.28|NT|49|Epheser|4||0|28|Wer ein Dieb ist, der stehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und schaffe mit seinen Händen, was gut ist, damit er dem Bedürftigen|ZUE1931|Public Domain EPH.4.29|NT|49|Epheser|4||0|29|Aus eurem Munde komme kein faules Wort, sondern eins, das gut ist zur Erbauung, wo es not tut, damit es wohltuend sei für die, welche es hören.|ZUE1931|Public Domain EPH.4.30|NT|49|Epheser|4||0|30|Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, durch den ihr das Siegel (eures Heils) empfangen habt auf den Tag der Erlösung hin!|ZUE1931|Public Domain EPH.4.31|NT|49|Epheser|4||0|31|Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit!|ZUE1931|Public Domain EPH.4.32|NT|49|Epheser|4||0|32|Seid vielmehr gegeneinander gütig, barmherzig, und vergebet einander, wie auch Gott durch Christus euch vergeben hat!|ZUE1931|Public Domain EPH.5.1|NT|49|Epheser|5||0|1|SO ahmet nun Gottes Weise nach als (von ihm) geliebte Kinder|ZUE1931|Public Domain EPH.5.2|NT|49|Epheser|5||0|2|und wandelt in der Liebe, wie auch Christus euch geliebt und sich für uns dahingegeben hat als Gabe und Opfer für Gott, zu einem lieblichen Duft.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.3|NT|49|Epheser|5||0|3|Unzucht aber und Unkeuschheit jeder Art oder Habsucht soll bei euch, wie es Heiligen geziemt, nicht einmal genannt werden;|ZUE1931|Public Domain EPH.5.4|NT|49|Epheser|5||0|4|auch|ZUE1931|Public Domain EPH.5.5|NT|49|Epheser|5||0|5|Denn das sollt ihr erkennen und wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unkeuscher oder Habsüchtiger, was (soviel als) ein Götzendiener ist, Erbteil hat im Reiche Christi und Gottes.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.6|NT|49|Epheser|5||0|6|Niemand soll euch mit leeren Worten betrügen; denn um dieser Dinge willen kommt das Zorngericht Gottes über die Söhne des Ungehorsams.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.7|NT|49|Epheser|5||0|7|Werdet also nicht ihre Mitgenossen!|ZUE1931|Public Domain EPH.5.8|NT|49|Epheser|5||0|8|Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber (seid ihr) Licht im Herrn; wandelt als Kinder des Lichts! -|ZUE1931|Public Domain EPH.5.9|NT|49|Epheser|5||0|9|denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit -|ZUE1931|Public Domain EPH.5.10|NT|49|Epheser|5||0|10|und prüfet, was dem Herrn wohlgefällig ist,|ZUE1931|Public Domain EPH.5.11|NT|49|Epheser|5||0|11|und beteiliget euch nicht an den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern decket sie vielmehr sogar strafend auf!|ZUE1931|Public Domain EPH.5.12|NT|49|Epheser|5||0|12|Denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich auch nur zu sagen.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.13|NT|49|Epheser|5||0|13|Das alles aber wird offenbar, indem es vom Lichte strafend aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, ist Licht.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.14|NT|49|Epheser|5||0|14|"Daher heisst es: ""Wach auf, der du schläfst, / und steh auf von den Toten, / so wird Christus dir als Licht aufgehen."""|ZUE1931|Public Domain EPH.5.15|NT|49|Epheser|5||0|15|So sehet nun zu, wie ihr vorsichtig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise,|ZUE1931|Public Domain EPH.5.16|NT|49|Epheser|5||0|16|indem ihr die Zeit auskauft; denn die Tage sind böse.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.17|NT|49|Epheser|5||0|17|Darum seid nicht töricht, sondern verstehet, was der Wille des Herrn ist!|ZUE1931|Public Domain EPH.5.18|NT|49|Epheser|5||0|18|Und berauschet euch nicht mit Wein, worin ein heilloses Wesen liegt, sondern werdet voll|ZUE1931|Public Domain EPH.5.19|NT|49|Epheser|5||0|19|und redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singet und spielet in euren Herzen dem Herrn!|ZUE1931|Public Domain EPH.5.20|NT|49|Epheser|5||0|20|Saget allezeit Gott, dem Vater, im Namen unsres Herrn Jesus Christus Dank für alles!|ZUE1931|Public Domain EPH.5.21|NT|49|Epheser|5||0|21|Seid einander untertan in der Furcht Christi!|ZUE1931|Public Domain EPH.5.22|NT|49|Epheser|5||0|22|IHR Frauen, (seid untertan) euren Männern wie dem Herrn!|ZUE1931|Public Domain EPH.5.23|NT|49|Epheser|5||0|23|Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche (ist), er, (der es) als Erlöser seines Leibes (ist).|ZUE1931|Public Domain EPH.5.24|NT|49|Epheser|5||0|24|Wie nun aber die Kirche Christus untertan ist, so sollen es auch die Frauen ihren Männern in allem sein.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.25|NT|49|Epheser|5||0|25|Ihr Männer, liebet eure Frauen, wie auch Christus die Kirche geliebt und sich für sie dahingegeben hat,|ZUE1931|Public Domain EPH.5.26|NT|49|Epheser|5||0|26|um sie zu heiligen, nachdem er sie durch das Wasserbad in Verbindung mit dem Wort gereinigt hat,|ZUE1931|Public Domain EPH.5.27|NT|49|Epheser|5||0|27|damit er selbst (auf solche Weise) die Kirche in herrlicher Gestalt vor sich hinstellte (als eine solche), die weder Flecken noch Runzel oder etwas dergleichen hätte, sondern sie soll heilig und untadelig sein.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.28|NT|49|Epheser|5||0|28|So haben die Männer die Pflicht, ihre Frauen zu lieben als ihre eignen Leiber. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.29|NT|49|Epheser|5||0|29|Denn niemand hat je sein eignes Fleisch gehasst, sondern er nährt und hegt es, wie auch Christus die Kirche;|ZUE1931|Public Domain EPH.5.30|NT|49|Epheser|5||0|30|"denn wir sind Glieder seines Leibes, ""von seinem Fleische und von seinen Gebeinen""."|ZUE1931|Public Domain EPH.5.31|NT|49|Epheser|5||0|31|"Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und die zwei werden ein Leib sein."""|ZUE1931|Public Domain EPH.5.32|NT|49|Epheser|5||0|32|Dieses Geheimnis ist gross; ich aber deute es auf Christus und auf die Kirche.|ZUE1931|Public Domain EPH.5.33|NT|49|Epheser|5||0|33|Doch auch unter euch soll jeder einzelne seine Frau so lieben wie sich selbst, die Frau aber soll vor dem Mann Ehrfurcht haben.|ZUE1931|Public Domain EPH.6.1|NT|49|Epheser|6||0|1|Ihr Kinder, seid euren Eltern gehorsam im Herrn; denn das ist recht.|ZUE1931|Public Domain EPH.6.2|NT|49|Epheser|6||0|2|"""Ehre deinen Vater und deine Mutter"" - welches das erste Gebot ist, das eine Verheissung hat:"|ZUE1931|Public Domain EPH.6.3|NT|49|Epheser|6||0|3|"""damit es dir wohl gehe und du lange lebest auf Erden""."|ZUE1931|Public Domain EPH.6.4|NT|49|Epheser|6||0|4|Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Ermahnung zum Herrn!|ZUE1931|Public Domain EPH.6.5|NT|49|Epheser|6||0|5|Ihr Sklaven, seid euren leiblichen Herren gehorsam mit Furcht und Zittern, in Aufrichtigkeit eures Herzens, wie (dem Herrn) Christus,|ZUE1931|Public Domain EPH.6.6|NT|49|Epheser|6||0|6|nicht mit Augendienerei wie Leute, die den Menschen gefallen wollen, sondern wie Knechte Christi, die den Willen Gottes von Herzen tun,|ZUE1931|Public Domain EPH.6.7|NT|49|Epheser|6||0|7|die mit Willigkeit dienen als dem Herrn und nicht Menschen,|ZUE1931|Public Domain EPH.6.8|NT|49|Epheser|6||0|8|da ihr wisst, dass jeder, wenn er etwas Gutes vollbringt, die Vergeltung dafür vom Herrn empfangen wird, er sei Sklave oder Freier.|ZUE1931|Public Domain EPH.6.9|NT|49|Epheser|6||0|9|Und ihr Herren, tut dasselbe gegen sie und lasset das Drohen, da ihr wisst, dass sowohl ihr (Herr) als euer Herr in den Himmeln ist und dass es bei ihm kein Ansehen der Person gibt.|ZUE1931|Public Domain EPH.6.10|NT|49|Epheser|6||0|10|IM übrigen werdet gekräftigt im Herrn und in der Macht seiner Stärke!|ZUE1931|Public Domain EPH.6.11|NT|49|Epheser|6||0|11|Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels standhalten könnt!|ZUE1931|Public Domain EPH.6.12|NT|49|Epheser|6||0|12|Denn unser Ringkampf geht nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Gewalten, wider die Mächte, wider die Beherrscher dieser Welt der Finsternis, wider die Geisterwesen der Bosheit in den himmlischen Regionen.|ZUE1931|Public Domain EPH.6.13|NT|49|Epheser|6||0|13|Darum ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage Widerstand leisten und alles vollbringen und standhalten könnt!|ZUE1931|Public Domain EPH.6.14|NT|49|Epheser|6||0|14|So haltet nun stand, an euren Lenden gegürtet mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit|ZUE1931|Public Domain EPH.6.15|NT|49|Epheser|6||0|15|und beschuht an den Füssen mit Bereitschaft für das Evangelium des Friedens,|ZUE1931|Public Domain EPH.6.16|NT|49|Epheser|6||0|16|und ergreifet bei dem allem den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen werdet löschen können!|ZUE1931|Public Domain EPH.6.17|NT|49|Epheser|6||0|17|Und nehmet an euch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist!|ZUE1931|Public Domain EPH.6.18|NT|49|Epheser|6||0|18|Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geiste, und seid hierzu wach mit aller Beharrlichkeit und Fürbitte für alle Heiligen,|ZUE1931|Public Domain EPH.6.19|NT|49|Epheser|6||0|19|auch für mich, damit mir das Wort verliehen werde, mit|ZUE1931|Public Domain EPH.6.20|NT|49|Epheser|6||0|20|um dessentwillen ich ein Gesandter bin in Ketten, auf dass ich dabei die Freimütigkeit beweise, zu reden, wie es mir obliegt.|ZUE1931|Public Domain EPH.6.21|NT|49|Epheser|6||0|21|DAMIT aber auch ihr meine Lage kennt, wie es mir geht, wird Tychikus euch alles kundtun, der geliebte Bruder und treue Diener im Herrn,|ZUE1931|Public Domain EPH.6.22|NT|49|Epheser|6||0|22|den ich ebendeshalb zu euch sende; damit ihr erfahrt, wie es um uns steht, und|ZUE1931|Public Domain EPH.6.23|NT|49|Epheser|6||0|23|Friede sei den Brüdern und Liebe samt Glauben von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!|ZUE1931|Public Domain EPH.6.24|NT|49|Epheser|6||0|24|Die Gnade sei mit allen, die unsern Herrn Jesus Christus liebhaben in Unvergänglichkeit.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.1|NT|50|Philipper|1||0|1|PAULUS und Timotheus, Knechte Christi Jesu, an alle Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind, samt den Vorstehern und Dienern.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.2|NT|50|Philipper|1||0|2|Gnade sei|ZUE1931|Public Domain PHP.1.3|NT|50|Philipper|1||0|3|ICH danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke,|ZUE1931|Public Domain PHP.1.4|NT|50|Philipper|1||0|4|indem ich allezeit in allem meinem Beten für euch alle mit Freuden das Gebet verrichte|ZUE1931|Public Domain PHP.1.5|NT|50|Philipper|1||0|5|wegen eurer Teilnahme am Evangelium vom ersten Tage an bis jetzt.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.6|NT|50|Philipper|1||0|6|Ich vertraue dabei ebendarauf, dass der, welcher in euch ein|ZUE1931|Public Domain PHP.1.7|NT|50|Philipper|1||0|7|Es ist ja auch recht, dass ich diese Gesinnung für euch alle hege, weil ich euch im Herzen trage, die ihr sowohl in meinen Fesseln als bei der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums insgesamt an der mir verliehenen Gnade Anteil habt.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.8|NT|50|Philipper|1||0|8|Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit der innigen Liebe Christi Jesu.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.9|NT|50|Philipper|1||0|9|Und um das bete ich, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und allem Verständnis,|ZUE1931|Public Domain PHP.1.10|NT|50|Philipper|1||0|10|damit ihr zu prüfen vermögt, was recht und was unrecht ist, auf dass ihr lauter und unanstössig seid auf den Tag Christi,|ZUE1931|Public Domain PHP.1.11|NT|50|Philipper|1||0|11|erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Ehre und zum Lobe Gottes.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.12|NT|50|Philipper|1||0|12|ICH will aber, dass ihr erfahrt, ihr Brüder, dass meine Lage vielmehr zur Förderung des Evangeliums gediehen ist,|ZUE1931|Public Domain PHP.1.13|NT|50|Philipper|1||0|13|sodass meine Fesseln(begründet) offenbar geworden sind im ganzen Prätorium und bei den übrigen allen|ZUE1931|Public Domain PHP.1.14|NT|50|Philipper|1||0|14|und die Mehrzahl der Brüder im Herrn aus meinen Fesseln Zuversicht gewinnt und immer mehr es wagt, das Wort Gottes furchtlos zu verkündigen.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.15|NT|50|Philipper|1||0|15|Einige zwar predigen Christus auch aus Neid und Streitsucht, einige aber auch aus gutem Willen:|ZUE1931|Public Domain PHP.1.16|NT|50|Philipper|1||0|16|die einen aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums bestellt bin;|ZUE1931|Public Domain PHP.1.17|NT|50|Philipper|1||0|17|die andern verkündigen aus Ränkesucht Christus nicht mit lauterer Gesinnung, in der Meinung, (mir dadurch in) meinen Fesseln Trübsal zu erregen.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.18|NT|50|Philipper|1||0|18|Was(aber dabei heraus), ausser dass auf alle Weise, sei es zum Vorwand oder in Wahrhaftigkeit, Christus verkündigt wird? Und darüber freue ich mich. JA, ich werde mich auch freuen;|ZUE1931|Public Domain PHP.1.19|NT|50|Philipper|1||0|19|"denn ich weiss, dass ""mir dies zum Heil ausschlagen wird"" durch euer Gebet und die Unterstützung des Geistes Jesu Christi"|ZUE1931|Public Domain PHP.1.20|NT|50|Philipper|1||0|20|nach meiner festen Erwartung und Hoffnung, dass ich in keinem Stück werde zuschanden werden, sondern dass mit aller Freudigkeit, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werden wird an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.21|NT|50|Philipper|1||0|21|Denn für mich ist das Leben (ein Dienst für) Christus und das Sterben ein Gewinn.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.22|NT|50|Philipper|1||0|22|Wenn aber gerade das Leben im Fleisch für mich Frucht des|ZUE1931|Public Domain PHP.1.23|NT|50|Philipper|1||0|23|Es wird mir aber von den zwei Dingen hart zugesetzt, indem ich Lust habe, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn das wäre bei weitem das bessere;|ZUE1931|Public Domain PHP.1.24|NT|50|Philipper|1||0|24|aber im Fleisch zu verbleiben ist nötiger um euretwillen.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.25|NT|50|Philipper|1||0|25|Und im Vertrauen hierauf weiss ich, dass ich bleiben und bei euch allen verbleiben werde zu eurer Förderung und Glaubensfreude,|ZUE1931|Public Domain PHP.1.26|NT|50|Philipper|1||0|26|damit euer Ruhm in Christus Jesus überaus reichlich wird durch mich infolge davon, dass ich abermals bei euch sein werde.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.27|NT|50|Philipper|1||0|27|NUR führet euren Wandel untereinander würdig des Evangeliums von Christus, damit ich, mag ich kommen und euch sehen oder mag ich abwesend sein, über euch höre, dass ihr in einem Geiste feststeht, indem ihr mit einer Seele gemeinsam kämpft für den Glauben an das Evangelium|ZUE1931|Public Domain PHP.1.28|NT|50|Philipper|1||0|28|und euch in keinem Stück von den Widersachern einschüchtern lasst, was für sie ein Anzeichen ihres Verderbens und andrerseits eures Heils ist, und zwar von Gott aus.|ZUE1931|Public Domain PHP.1.29|NT|50|Philipper|1||0|29|Denn euch wurde verliehen, nicht nur an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden,|ZUE1931|Public Domain PHP.1.30|NT|50|Philipper|1||0|30|indem ihr denselben Kampf erlebt, wie ihr ihn an mir gesehen habt und jetzt von mir hört.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.1|NT|50|Philipper|2||0|1|GIBT es nun irgendeine Ermahnung in Christus, gibt es irgendeinen Zuspruch der Liebe, gibt es irgendeine Gemeinschaft des Geistes, gibt es irgendein inniges Mitgefühl und ein Erbarmen,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.2|NT|50|Philipper|2||0|2|so machet meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr gleichgesinnt seid im Besitz der gleichen Liebe, in der Seele verbunden, den Sinn auf Einigkeit gerichtet,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.3|NT|50|Philipper|2||0|3|auf nichts aus Ränkesucht oder aus nichtiger Ehrbegierde bedacht; sondern in der Demut achte einer den andern höher als sich selbst,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.4|NT|50|Philipper|2||0|4|jeder nicht nur mit dem Blick auf das Seine, sondern jeder auch (mit dem Blick) auf das, was der andern ist.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.5|NT|50|Philipper|2||0|5|Diese Gesinnung heget in euch, die auch in Christus Jesus war,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.6|NT|50|Philipper|2||0|6|der, als er in Gottes Gestalt war, es nicht für einen Raub hielt, wie Gott zu sein,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.7|NT|50|Philipper|2||0|7|sondern sich selbst entäusserte, indem er Knechtsgestalt annahm und den Menschen ähnlich wurde; und der Erscheinung nach wie ein Mensch erfunden,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.8|NT|50|Philipper|2||0|8|erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tode, ja, bis zum Tode am Kreuz.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.9|NT|50|Philipper|2||0|9|Daher hat ihn auch Gott über die Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über jeden Namen ist,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.10|NT|50|Philipper|2||0|10|damit in dem Namen Jesu sich beuge jedes Knie derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.11|NT|50|Philipper|2||0|11|und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus|ZUE1931|Public Domain PHP.2.12|NT|50|Philipper|2||0|12|DARUM, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, so mühet euch nicht nur wie in meiner Anwesenheit, sondern weit mehr jetzt in meiner Abwesenheit um euer Heil mit Furcht und Zittern!|ZUE1931|Public Domain PHP.2.13|NT|50|Philipper|2||0|13|Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als das Vollbringen wirkt um seines Wohlgefallens willen.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.14|NT|50|Philipper|2||0|14|Tut alles ohne Murren und Bedenken,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.15|NT|50|Philipper|2||0|15|damit ihr untadelig und ohne Falsch werdet, makellose Kinder Gottes mitten unter einem verkehrten und verdrehten Geschlecht, unter dem ihr leuchtet wie Himmelslichter in der Welt,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.16|NT|50|Philipper|2||0|16|indem ihr das Lebenswort festhaltet mir zum Ruhm auf den Tag Christi, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.17|NT|50|Philipper|2||0|17|Aber wenn ich auch als Trankopfer hingegeben werde neben dem Opfer und der priesterlichen Darbringung eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.18|NT|50|Philipper|2||0|18|Gleicherweise aber freuet auch ihr euch und freuet euch mit mir!|ZUE1931|Public Domain PHP.2.19|NT|50|Philipper|2||0|19|ICH hoffe aber im Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu senden, damit auch ich guten Mutes werde, wenn ich erfahre, wie es um euch steht.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.20|NT|50|Philipper|2||0|20|Denn ich habe keinen|ZUE1931|Public Domain PHP.2.21|NT|50|Philipper|2||0|21|Denn alle suchen das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.22|NT|50|Philipper|2||0|22|Seine Bewährung aber kennt ihr, dass er, wie ein Kind dem Vater, mit mir gedient hat am Evangelium.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.23|NT|50|Philipper|2||0|23|Diesen nun hoffe ich sofort zu senden, sobald ich absehe, wie meine Angelegenheiten stehen.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.24|NT|50|Philipper|2||0|24|Ich vertraue aber im Herrn darauf, dass auch ich selbst bald kommen werde.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.25|NT|50|Philipper|2||0|25|Ich halte aber für nötig, Epaphroditus, der mein Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, von eurer Seite aber der Abgesandte und Überbringer meines Bedarfs ist, zu euch (zurück) zu senden,|ZUE1931|Public Domain PHP.2.26|NT|50|Philipper|2||0|26|da er Sehnsucht nach euch allen hatte und voll Unruhe war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.27|NT|50|Philipper|2||0|27|Denn er war in der Tat auf den Tod krank; aber Gott hat sich seiner erbarmt, doch nicht nur seiner, sondern auch meiner, damit ich nicht Betrübnis über Betrübnis hätte.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.28|NT|50|Philipper|2||0|28|Desto eiliger nun sende ich ihn, damit ihr, wenn ihr ihn seht, euch wieder freut und ich weniger Betrübnis habe.|ZUE1931|Public Domain PHP.2.29|NT|50|Philipper|2||0|29|So nehmet ihn nun im Herrn mit aller Freude auf, und haltet solche Männer in Ehren!|ZUE1931|Public Domain PHP.2.30|NT|50|Philipper|2||0|30|Denn um des Werkes Christi willen ist er bis nahe zum Tod gekommen und hat sein Leben aufs Spiel gesetzt, um zu ersetzen, was bei eurer Dienstleistung gegen mich noch fehlte.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.1|NT|50|Philipper|3||0|1|Im übrigen, meine Brüder, freuet euch im Herrn! EUCH dasselbe zu schreiben, verdriesst mich nicht, euch aber macht es fest.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.2|NT|50|Philipper|3||0|2|Sehet die Hunde, sehet die bösen Arbeiter, sehet die Zerschneidung!|ZUE1931|Public Domain PHP.3.3|NT|50|Philipper|3||0|3|Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geiste Gottes|ZUE1931|Public Domain PHP.3.4|NT|50|Philipper|3||0|4|wiewohl ich auch auf Fleisch Vertrauen haben kann. Wenn irgendein andrer meint, er könne auf Fleisch vertrauen, (so kann) ich|ZUE1931|Public Domain PHP.3.5|NT|50|Philipper|3||0|5|beschnitten am achten Tage, aus dem Volk Israel, dem Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, ein Pharisäer nach dem Gesetz,|ZUE1931|Public Domain PHP.3.6|NT|50|Philipper|3||0|6|voll Eifer die Gemeinde verfolgend, in der im Gesetz verlangten Gerechtigkeit untadelig geworden.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.7|NT|50|Philipper|3||0|7|Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden gehalten.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.8|NT|50|Philipper|3||0|8|Ja, ich halte auch in der Tat dafür, dass alles|ZUE1931|Public Domain PHP.3.9|NT|50|Philipper|3||0|9|und in ihm erfunden werde - wobei ich nicht meine eigne Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz, sondern die durch Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott auf Grund des Glaubens -,|ZUE1931|Public Domain PHP.3.10|NT|50|Philipper|3||0|10|um zu erkennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden, indem ich seinem Tode gleichgestaltet werde,|ZUE1931|Public Domain PHP.3.11|NT|50|Philipper|3||0|11|ob ich vielleicht zur Auferstehung von den Toten gelangen möge.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.12|NT|50|Philipper|3||0|12|Nicht dass ich es schon ergriffen hätte oder schon zur Vollendung gekommen wäre; ich jage ihm aber nach, ob ich es wohl ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen worden bin.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.13|NT|50|Philipper|3||0|13|Ihr Brüder, ich halte noch nicht dafür, dass ich es ergriffen habe; eins jedoch (tue ich): ich vergesse, was hinter mir ist, strecke mich aber nach dem aus, was vor mir ist,|ZUE1931|Public Domain PHP.3.14|NT|50|Philipper|3||0|14|und jage, das Ziel im Auge, nach dem Kampfpreis der Berufung nach oben durch Gott in Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.15|NT|50|Philipper|3||0|15|WIR alle nun, die wir vollkommen sind, wollen diese Gesinnung hegen; und wenn ihr in etwas andern Sinnes seid, wird euch Gott auch dies offenbaren.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.16|NT|50|Philipper|3||0|16|Doch wozu wir|ZUE1931|Public Domain PHP.3.17|NT|50|Philipper|3||0|17|Ahmet miteinander, ihr Brüder, mein Beispiel nach und habet acht auf die, welche so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt!|ZUE1931|Public Domain PHP.3.18|NT|50|Philipper|3||0|18|Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, jetzt aber auch mit Weinen sage, (ich meine) die Feinde des Kreuzes Christi,|ZUE1931|Public Domain PHP.3.19|NT|50|Philipper|3||0|19|deren Ende Verderben ist, deren Gott der Bauch ist und deren Ehre in ihrer Schande besteht, die auf das Irdische sinnen.|ZUE1931|Public Domain PHP.3.20|NT|50|Philipper|3||0|20|Denn das Reich, in dem wir Bürger sind, ist in den Himmeln, und aus ihm erwarten wir auch als Heiland den Herrn Jesus Christus,|ZUE1931|Public Domain PHP.3.21|NT|50|Philipper|3||0|21|der unsern Leib der Niedrigkeit verwandeln wird, sodass er gleichgestaltet wird seinem Leib der Herrlichkeit vermöge der Kraft, mit der er auch alle Dinge sich untertan machen kann.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.1|NT|50|Philipper|4||0|1|Darum, meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und mein (Ruhmes-)Kranz, stehet in dieser Weise fest im Herrn, ihr Geliebten!|ZUE1931|Public Domain PHP.4.2|NT|50|Philipper|4||0|2|DIE Euodia ermahne ich und die Syntyche ermahne ich, gleichgesinnt zu sein im Herrn.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.3|NT|50|Philipper|4||0|3|Ja, ich bitte auch dich, du echter Syzygus, nimm dich ihrer an, die mit mir im (Dienst für das) Evangelium gekämpft haben zugleich mit Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buche des Lebens stehen.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.4|NT|50|Philipper|4||0|4|Freuet euch im Herrn allezeit; nochmals will ich sagen: Freuet euch!|ZUE1931|Public Domain PHP.4.5|NT|50|Philipper|4||0|5|Lasset eure Freundlichkeit allen Menschen kundwerden! Der Herr ist nahe.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.6|NT|50|Philipper|4||0|6|Sorget euch um nichts, sondern in allem lasset im Gebet und Flehen mit Danksagung eure Bitten vor Gott kundwerden!|ZUE1931|Public Domain PHP.4.7|NT|50|Philipper|4||0|7|Und der Friede Gottes, der allen Verstand überragt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.8|NT|50|Philipper|4||0|8|Im übrigen, ihr Brüder, allem, was wahr, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, dem denket nach!|ZUE1931|Public Domain PHP.4.9|NT|50|Philipper|4||0|9|Was ihr auch gelernt und überkommen und gehört und gesehen habt an mir, das tut! dann wird der Gott des Friedens mit euch sein.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.10|NT|50|Philipper|4||0|10|ICH habe mich aber im Herrn sehr gefreut, dass ihr jetzt einmal wieder erstarkt seid, für mich zu sorgen; worauf ihr auch(dazu).|ZUE1931|Public Domain PHP.4.11|NT|50|Philipper|4||0|11|Nicht dass ich es Mangels halber sage; denn ich habe gelernt, in der Lage, in der ich bin, mir genügen zu lassen.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.12|NT|50|Philipper|4||0|12|Ich weiss in Niedrigkeit zu leben, ich weiss auch Überfluss zu haben; in alles und jedes bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als Mangel zu leiden.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.13|NT|50|Philipper|4||0|13|Alles vermag ich durch den, der mich stark macht.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.14|NT|50|Philipper|4||0|14|Doch habt ihr wohl daran getan, dass ihr Anteil nahmt an meiner Bedrängnis.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.15|NT|50|Philipper|4||0|15|Ihr wisst aber auch eurerseits, ihr Philipper, dass im Anfang des Evangeliums, als ich aus Mazedonien wegging, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft gehalten hat auf Rechnung des Gebens und Empfangens ausser ihr allein.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.16|NT|50|Philipper|4||0|16|Denn sogar, (als ich erst) in Thessalonich (war,) habt ihr mir nicht nur einmal, sondern zweimal für meinen Bedarf|ZUE1931|Public Domain PHP.4.17|NT|50|Philipper|4||0|17|Nicht dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die einen Überschuss in eurer Rechnung erzeugt.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.18|NT|50|Philipper|4||0|18|Ich habe aber alles erhalten und habe Überfluss; ich habe in Fülle, nachdem ich von Epaphroditus eure Sendung empfangen habe, einen lieblichen Duft, ein willkommenes, Gott wohlgefälliges Opfer.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.19|NT|50|Philipper|4||0|19|Mein Gott aber wird all euer Bedürfnis nach seinem Reichtum in Herrlichkeit erfüllen in Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.20|NT|50|Philipper|4||0|20|Gott aber, unsrem Vater, gebührt die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.21|NT|50|Philipper|4||0|21|GRÜSSET jeden Heiligen in Christus Jesus! Es grüssen euch die Brüder, die bei mir sind.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.22|NT|50|Philipper|4||0|22|Es grüssen euch alle Heiligen, ganz besonders aber die aus dem Hause des Kaisers.|ZUE1931|Public Domain PHP.4.23|NT|50|Philipper|4||0|23|Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste!|ZUE1931|Public Domain COL.1.1|NT|51|Kolosser|1||0|1|PAULUS, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und|ZUE1931|Public Domain COL.1.2|NT|51|Kolosser|1||0|2|an die heiligen und gläubigen Brüder in Christus zu Kolossä. Gnade sei|ZUE1931|Public Domain COL.1.3|NT|51|Kolosser|1||0|3|WIR danken Gott, dem Vater unsres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten,|ZUE1931|Public Domain COL.1.4|NT|51|Kolosser|1||0|4|da wir von eurem Glauben an Christus Jesus und von der Liebe gehört haben, die ihr gegen alle Heiligen habt|ZUE1931|Public Domain COL.1.5|NT|51|Kolosser|1||0|5|wegen der Hoffnung, die euch in den Himmeln aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr zuvor gehört im Wort der Wahrheit (nämlich) des Evangeliums,|ZUE1931|Public Domain COL.1.6|NT|51|Kolosser|1||0|6|das bei euch ist - wie es auch in der ganzen Welt Frucht trägt und wächst wie bei euch - von dem Tage an, wo ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt,|ZUE1931|Public Domain COL.1.7|NT|51|Kolosser|1||0|7|wie ihr es von Epaphras, unsrem geliebten Mitknecht, gelernt habt, der ein treuer Diener Christi für euch ist,|ZUE1931|Public Domain COL.1.8|NT|51|Kolosser|1||0|8|der uns auch eure durch den Geist gewirkte Liebe kundgetan hat.|ZUE1931|Public Domain COL.1.9|NT|51|Kolosser|1||0|9|Deshalb hören auch wir von dem Tage an, wo wir es vernommen haben, nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller vom Geist verliehenen Weisheit und Einsicht,|ZUE1931|Public Domain COL.1.10|NT|51|Kolosser|1||0|10|damit ihr des Herrn würdig wandelt zu allem Wohlgefallen, Frucht bringend in allem guten Werk und wachsend in der Erkenntnis Gottes,|ZUE1931|Public Domain COL.1.11|NT|51|Kolosser|1||0|11|gemäss der Macht seiner Herrlichkeit mit aller Kraft gekräftigt zu aller Geduld und Ausdauer, mit Freuden|ZUE1931|Public Domain COL.1.12|NT|51|Kolosser|1||0|12|dem Vater dankend, der uns tüchtig gemacht hat, Anteil zu haben am Erbe der Heiligen im Licht.|ZUE1931|Public Domain COL.1.13|NT|51|Kolosser|1||0|13|Er hat uns aus der Macht der Finsternis errettet und in das Reich des Sohnes seiner Liebe versetzt,|ZUE1931|Public Domain COL.1.14|NT|51|Kolosser|1||0|14|in dem wir die Erlösung haben, (nämlich) die Vergebung der Sünden.|ZUE1931|Public Domain COL.1.15|NT|51|Kolosser|1||0|15|UND er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborne der ganzen Schöpfung;|ZUE1931|Public Domain COL.1.16|NT|51|Kolosser|1||0|16|denn in ihm ist alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, erschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Hoheiten oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und auf ihn hin erschaffen;|ZUE1931|Public Domain COL.1.17|NT|51|Kolosser|1||0|17|und er ist vor allem, und alles hat in ihm seinen Bestand.|ZUE1931|Public Domain COL.1.18|NT|51|Kolosser|1||0|18|Und er ist das Haupt des Leibes, (nämlich) der Kirche, er, der der Anfang ist, der Erstgeborne von den Toten, damit in allem er den Vorrang hat.|ZUE1931|Public Domain COL.1.19|NT|51|Kolosser|1||0|19|Denn in ihm beschloss er die ganze Fülle wohnen zu lassen|ZUE1931|Public Domain COL.1.20|NT|51|Kolosser|1||0|20|und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er durch sein Kreuzesblut Frieden stiftete - durch ihn (zu versöhnen), sei es, was auf Erden, sei es, was in den Himmeln ist.|ZUE1931|Public Domain COL.1.21|NT|51|Kolosser|1||0|21|Und euch, die ihr einst ferngehalten und durch die Gesinnung in den bösen Werken Feinde wart,|ZUE1931|Public Domain COL.1.22|NT|51|Kolosser|1||0|22|hat er jetzt trotzdem versöhnt vermöge seines Fleischesleibes durch den Tod, um euch heilig und untadelig und unbescholten vor sich hinzustellen,|ZUE1931|Public Domain COL.1.23|NT|51|Kolosser|1||0|23|wenn ihr anders im Glauben gegründet und fest verbleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das vor allen Geschöpfen unter dem Himmel gepredigt worden ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.|ZUE1931|Public Domain COL.1.24|NT|51|Kolosser|1||0|24|JETZT freue ich mich in den Leiden für euch und fülle an seiner Statt an meinem Fleische aus, was den Trübsalen Christi noch fehlte, zugunsten seines Leibes, der die Kirche ist,|ZUE1931|Public Domain COL.1.25|NT|51|Kolosser|1||0|25|deren Diener ich geworden bin nach der Veranstaltung Gottes, die mir im Blick auf euch übertragen worden ist, das Wort Gottes zur Ausführung zu bringen,|ZUE1931|Public Domain COL.1.26|NT|51|Kolosser|1||0|26|(nämlich) das Geheimnis, das verborgen war, seitdem es Weltzeiten und seitdem es Geschlechter gibt - jetzt aber ist es seinen Heiligen geoffenbart worden.|ZUE1931|Public Domain COL.1.27|NT|51|Kolosser|1||0|27|Ihnen wollte Gott kundtun, welches der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden sei, welcher ist: Christus in euch, die Hoffnung auf die Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain COL.1.28|NT|51|Kolosser|1||0|28|Und ihn verkündigen wir und ermahnen jeden Menschen und lehren jeden Menschen in aller Weisheit, damit wir jeden Menschen vollkommen in Christus (vor Gott) hinstellen,|ZUE1931|Public Domain COL.1.29|NT|51|Kolosser|1||0|29|wofür ich auch arbeite und kämpfe gemäss seiner Wirksamkeit, die sich in mir wirksam erweist in Kraft.|ZUE1931|Public Domain COL.2.1|NT|51|Kolosser|2||0|1|DENN ich will, dass ihr wisst, welch grossen Kampf ich habe für euch und die in Laodicea und alle, die mein leibliches Angesicht nicht gesehen haben,|ZUE1931|Public Domain COL.2.2|NT|51|Kolosser|2||0|2|damit ihre Herzen getröstet werden, zusammengehalten in Liebe und zu allem Reichtum der vollen Überzeugung von der Einsicht, (nämlich) zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, welches Christus ist,|ZUE1931|Public Domain COL.2.3|NT|51|Kolosser|2||0|3|in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen.|ZUE1931|Public Domain COL.2.4|NT|51|Kolosser|2||0|4|Ich sage dies aber, damit niemand euch mit überredenden Worten betrügt.|ZUE1931|Public Domain COL.2.5|NT|51|Kolosser|2||0|5|Denn wenn ich auch dem Fleische nach abwesend bin, so bin ich doch im Geiste bei euch und freue mich und sehe euren geordneten Zustand und die Festigkeit eures Glaubens an Christus.|ZUE1931|Public Domain COL.2.6|NT|51|Kolosser|2||0|6|Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt,|ZUE1931|Public Domain COL.2.7|NT|51|Kolosser|2||0|7|gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und nehmet darin zu mit Danksagung!|ZUE1931|Public Domain COL.2.8|NT|51|Kolosser|2||0|8|SEHET zu, ob euch etwa jemand (dieses Glaubens) berauben will durch die Weltweisheit und leere Täuschung, gestützt auf die Überlieferung der Menschen, (nämlich) auf die Naturmächte der Welt und nicht auf Christus!|ZUE1931|Public Domain COL.2.9|NT|51|Kolosser|2||0|9|Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.|ZUE1931|Public Domain COL.2.10|NT|51|Kolosser|2||0|10|Und ihr seid (mit ihr) erfüllt in ihm, der das Haupt jeder Gewalt und Macht ist.|ZUE1931|Public Domain COL.2.11|NT|51|Kolosser|2||0|11|Und in ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, (nämlich) durch das Ausziehen des Fleischesleibes in der Beschneidung Christi,|ZUE1931|Public Domain COL.2.12|NT|51|Kolosser|2||0|12|indem ihr mit ihm begraben worden seid in der Taufe; und in ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Wirkungskraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.|ZUE1931|Public Domain COL.2.13|NT|51|Kolosser|2||0|13|Auch euch, die ihr tot wart durch die Übertretungen und durch die Vorhaut eures Fleisches, euch hat er mit ihm lebendig gemacht, nachdem er uns alle Übertretungen vergeben hatte|ZUE1931|Public Domain COL.2.14|NT|51|Kolosser|2||0|14|dadurch, dass er die gegen uns lautende Urkunde austilgte, die durch die Satzungen wider uns war; und er hat sie aus dem Wege geräumt, indem er sie ans Kreuz heftete.|ZUE1931|Public Domain COL.2.15|NT|51|Kolosser|2||0|15|Nachdem er die Gewalten und die Mächte gänzlich entwaffnet hatte, führte er sie öffentlich zur Schau auf und triumphierte in ihm über sie.|ZUE1931|Public Domain COL.2.16|NT|51|Kolosser|2||0|16|So soll euch nun niemand richten in Speise oder in Trank oder in Sachen eines Festes oder Neumondes oder Sabbats,|ZUE1931|Public Domain COL.2.18|NT|51|Kolosser|2||0|18|"Lasset euch durch niemand um euren Kampfpreis bringen, der sich gefällt in (unterwürfiger) Demut und Verehrung der Engel, der sich auf Dinge einlässt, die er(in Gesichten) gesehen hat"""|ZUE1931|Public Domain COL.2.19|NT|51|Kolosser|2||0|19|und der sich nicht hält an das Haupt, von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengehalten, das Wachstum vollzieht, das Gott gibt.|ZUE1931|Public Domain COL.2.20|NT|51|Kolosser|2||0|20|Wenn ihr mit Christus den Naturmächten der Welt abgestorben seid, warum lasst ihr euch, als lebtet ihr|ZUE1931|Public Domain COL.2.21|NT|51|Kolosser|2||0|21|Du sollst nicht anfassen noch kosten, noch berühren -|ZUE1931|Public Domain COL.2.22|NT|51|Kolosser|2||0|22|was|ZUE1931|Public Domain COL.2.23|NT|51|Kolosser|2||0|23|was zwar den Ruf der Weisheit hat in selbsterwähltem Gottesdienst und (unterwürfiger) Demut und schonungsloser Härte gegen den Leib,|ZUE1931|Public Domain COL.3.1|NT|51|Kolosser|3||0|1|SEID ihr nun mit Christus auferweckt worden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes;|ZUE1931|Public Domain COL.3.2|NT|51|Kolosser|3||0|2|richtet euren Sinn auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf Erden ist!|ZUE1931|Public Domain COL.3.3|NT|51|Kolosser|3||0|3|Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist mit Christus in Gott verborgen.|ZUE1931|Public Domain COL.3.4|NT|51|Kolosser|3||0|4|Wenn Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain COL.3.5|NT|51|Kolosser|3||0|5|SO ertötet nun eure Glieder, die auf Erden sind, (und in ihnen) Unzucht, Unkeuschheit, Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist,|ZUE1931|Public Domain COL.3.6|NT|51|Kolosser|3||0|6|um welcher Dinge willen das Zorngericht Gottes kommt.|ZUE1931|Public Domain COL.3.7|NT|51|Kolosser|3||0|7|Und in ihnen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr darin lebtet.|ZUE1931|Public Domain COL.3.8|NT|51|Kolosser|3||0|8|Jetzt aber leget auch ihr alles ab, Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schändliche Rede aus eurem Munde!|ZUE1931|Public Domain COL.3.9|NT|51|Kolosser|3||0|9|Lüget nicht gegeneinander, nachdem ihr doch den alten Menschen mit seinen|ZUE1931|Public Domain COL.3.10|NT|51|Kolosser|3||0|10|und den neuen angezogen habt, der nach dem Bilde seines Schöpfers zur Erkenntnis erneuert wird,|ZUE1931|Public Domain COL.3.11|NT|51|Kolosser|3||0|11|wo kein Grieche noch Jude, keine Beschneidung noch Vorhaut, kein Barbar, Skythe, Sklave, Freier|ZUE1931|Public Domain COL.3.12|NT|51|Kolosser|3||0|12|So ziehet nun als Gottes heilige und geliebte Auserwählte mitleidsvolle Barmherzigkeit, Gütigkeit, Demut, Sanftmut, Langmut an;|ZUE1931|Public Domain COL.3.13|NT|51|Kolosser|3||0|13|ertraget einander und vergebet euch gegenseitig, wenn einer wider den andern eine Klage hat; wie Christus euch vergeben hat, so|ZUE1931|Public Domain COL.3.14|NT|51|Kolosser|3||0|14|Über dies alles aber(an), was ein Band der Vollkommenheit ist!|ZUE1931|Public Domain COL.3.15|NT|51|Kolosser|3||0|15|Und der Friede Christi walte in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar!|ZUE1931|Public Domain COL.3.16|NT|51|Kolosser|3||0|16|Lasset das Wort Christi reichlich unter euch wohnen; in aller Weisheit lehret und ermahnet einander mit Psalmen, Lobgesängen, geistlichen Liedern; singet Gott lieblich in euren Herzen!|ZUE1931|Public Domain COL.3.17|NT|51|Kolosser|3||0|17|Und alles, was ihr tut mit Wort oder mit Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus, indem ihr Gott, dem Vater, durch ihn dankt!|ZUE1931|Public Domain COL.3.18|NT|51|Kolosser|3||0|18|IHR Frauen, seid euren Männern untertan, wie sich's im Herrn gebührt!|ZUE1931|Public Domain COL.3.19|NT|51|Kolosser|3||0|19|Ihr Männer, liebet eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie!|ZUE1931|Public Domain COL.3.20|NT|51|Kolosser|3||0|20|Ihr Kinder, seid euren Eltern gehorsam in allen Dingen! denn das ist im Herrn wohlgefällig.|ZUE1931|Public Domain COL.3.21|NT|51|Kolosser|3||0|21|Ihr Väter, reizet eure Kinder nicht, damit sie nicht mutlos werden!|ZUE1931|Public Domain COL.3.22|NT|51|Kolosser|3||0|22|Ihr Sklaven, seid in allen Dingen euren leiblichen Herren gehorsam, nicht mit Augendienereien wie Leute, die den Menschen gefallen wollen, sondern in Aufrichtigkeit des Herzens, weil ihr den Herrn fürchtet!|ZUE1931|Public Domain COL.3.23|NT|51|Kolosser|3||0|23|Was immer ihr tut, daran arbeitet von Herzen als für den Herrn und nicht für Menschen,|ZUE1931|Public Domain COL.3.24|NT|51|Kolosser|3||0|24|weil ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet! Dem Herrn Christus dienet!|ZUE1931|Public Domain COL.3.25|NT|51|Kolosser|3||0|25|Denn wer Unrecht tut, wird (die Vergeltung für das) empfangen, was er Unrechtes getan hat, und es gibt kein Ansehen der Person.|ZUE1931|Public Domain COL.4.1|NT|51|Kolosser|4||0|1|Ihr Herren, gewähret euren Sklaven, was recht ist, und stellet sie (euch in Christus) gleich, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt!|ZUE1931|Public Domain COL.4.2|NT|51|Kolosser|4||0|2|VERHARRET im Gebet und wachet darin mit Danksagung!|ZUE1931|Public Domain COL.4.3|NT|51|Kolosser|4||0|3|Und betet zugleich auch für uns, damit uns Gott eine Türe für das Wort öffnen möge, vom Geheimnis Christi zu reden, wegen dessen ich auch gefesselt bin,|ZUE1931|Public Domain COL.4.4|NT|51|Kolosser|4||0|4|damit ich es|ZUE1931|Public Domain COL.4.5|NT|51|Kolosser|4||0|5|Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draussen sind, indem ihr die geeignete Zeit auskauft!|ZUE1931|Public Domain COL.4.6|NT|51|Kolosser|4||0|6|Eure Rede sei allezeit lieblich, mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt!|ZUE1931|Public Domain COL.4.7|NT|51|Kolosser|4||0|7|DAS, was mich betrifft, wird Tychikus, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht im Herrn, euch alles kundtun -|ZUE1931|Public Domain COL.4.8|NT|51|Kolosser|4||0|8|den ich ebendeshalb zu euch sende, damit ihr meine Lage erfahret und er eure Herzen tröstet -|ZUE1931|Public Domain COL.4.9|NT|51|Kolosser|4||0|9|samt Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der einer der Eurigen ist; sie werden euch alles kundtun, was hier vorgeht.|ZUE1931|Public Domain COL.4.10|NT|51|Kolosser|4||0|10|Es grüsst euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas, wegen dessen ihr Aufträge erhalten habt - wenn er zu euch kommt, so nehmet ihn auf! -|ZUE1931|Public Domain COL.4.11|NT|51|Kolosser|4||0|11|und Jesus, genannt Justus, die aus der Beschneidung stammen. Diese allein (aus der Beschneidung) sind Mitarbeiter am Reiche Gottes; und sie sind mir ein Trost geworden.|ZUE1931|Public Domain COL.4.12|NT|51|Kolosser|4||0|12|Es grüsst euch Epaphras, einer der Eurigen, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit für euch kämpft in den Gebeten, damit ihr als Vollkommene und völlig Überzeugte bestehen mögt in allem, was Gottes Wille ist.|ZUE1931|Public Domain COL.4.13|NT|51|Kolosser|4||0|13|Denn ich bezeuge ihm, dass er viel Mühe um euch und die in Laodicea und die in Hierapolis hat.|ZUE1931|Public Domain COL.4.14|NT|51|Kolosser|4||0|14|Es grüsst euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.|ZUE1931|Public Domain COL.4.15|NT|51|Kolosser|4||0|15|GRÜSSET die Brüder in Laodicea und die Nympha und die Gemeinde in ihrem Hause!|ZUE1931|Public Domain COL.4.16|NT|51|Kolosser|4||0|16|Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorget dafür, dass er auch in der Gemeinde der Laodicener gelesen wird und dass auch ihr den von Laodicea lest!|ZUE1931|Public Domain COL.4.17|NT|51|Kolosser|4||0|17|Und saget dem Archippus: Sieh auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, damit du ihn erfüllest!|ZUE1931|Public Domain COL.4.18|NT|51|Kolosser|4||0|18|Der Gruss mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenket meiner Fesseln! Die Gnade sei mit euch!|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.1|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|1|PAULUS und Silvanus und Timotheus an die Gemeinde der Thessalonicher in Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Gnade sei|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.2|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|2|WIR danken Gott allezeit euer aller wegen und gedenken euer in unsern Gebeten,|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.3|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|3|indem wir unablässig vor unsrem Gott und Vater eingedenk sind eures Werkes im Glauben und eurer Arbeit in der Liebe und eurer Ausdauer in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus,|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.4|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|4|da wir, von Gott geliebte Brüder, eure Erwählung kennen;|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.5|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|5|denn unsre Verkündigung des Evangeliums geschah bei euch nicht bloss in Rede, sondern auch in Kraft und im heiligen Geist und in grosser Zuversicht, wie ihr ja wisst, wie wir uns euretwegen unter euch verhalten haben.|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.6|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|6|Und ihr habt unser Beispiel und das des Herrn nachgeahmt, indem ihr unter vieler Trübsal das Wort aufnahmt mit Freude des heiligen Geistes,|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.7|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|7|sodass ihr allen Gläubigen in Mazedonien und in Achaja ein Vorbild geworden seid.|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.8|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|8|Denn von euch aus ist das Wort des Herrn nicht allein in Mazedonien und Achaja erschollen, sondern an jeden Ort ist euer Glaube an Gott hinausgedrungen, so dass wir nicht nötig haben, etwas (darüber) zu sagen.|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.9|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|9|Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen|ZUE1931|Public Domain 1TH.1.10|NT|52|1. Thessalonicher|1||0|10|und aus den Himmeln seinen Sohn zu erwarten, den er von den Toten auferweckt hat, Jesus, unsern Retter vor dem zukünftigen Zorn.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.1|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|1|DENN ihr wisst selbst, ihr Brüder, dass unser Eingang bei euch nicht fruchtlos war,|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.2|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|2|sondern, obschon wir vorher gelitten hatten und misshandelt worden waren, wie ihr wisst, in Philippi, gewannen wir in unsrem Gott den Mut, bei euch das Evangelium Gottes zu verkündigen unter viel Kampf.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.3|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|3|Denn unser Zuspruch geschah nicht aus Irrtum noch aus Unlauterkeit, noch mit List;|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.4|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|4|sondern wie wir von Gott würdig erfunden worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, so reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsre Herzen prüft.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.5|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|5|Denn weder sind wir je mit Schmeichelrede aufgetreten, wie ihr wisst, noch unter einem habsüchtigen Vorwand - Gott ist Zeuge -|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.6|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|6|noch haben wir Ehre von Menschen gesucht weder bei euch noch bei andern,|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.7|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|7|obschon wir als Apostel Christi gewichtig auftreten konnten, sondern wir sind in eurer Mitte liebreich aufgetreten, wie eine stillende Mutter ihre Kinder hegt;|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.8|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|8|so waren wir voll herzlicher Zuneigung zu euch willig, euch nicht allein am Evangelium Gottes teilhaben zu lassen, sondern auch an unsern eignen Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.9|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|9|Denn ihr erinnert euch, ihr Brüder, unsrer Arbeit und Mühe: indem wir Tag und Nacht arbeiteten, um niemandem von euch beschwerlich zu fallen, predigten wir vor euch das Evangelium Gottes.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.10|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|10|Ihr seid Zeugen und Gott, wie heilig und gerecht und untadelig wir uns zu euch, den Gläubigen, gestellt haben,|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.11|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|11|wie ihr|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.12|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|12|ermahnten und ermunterten und beschworen, würdig zu wandeln des Gottes, der euch zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit beruft.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.13|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|13|UND deshalb danken auch wir Gott unablässig, dass ihr das von uns gepredigte Wort Gottes, als ihr es empfingt, aufgenommen habt nicht als Wort von Menschen, sondern, wie es|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.14|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|14|Denn, ihr Brüder, ihr habt das Beispiel der Gemeinden Gottes nachgeahmt, die in Judäa in Christus Jesus sind, weil auch ihr ebendasselbe von euren eignen Volksgenossen erlitten habt wie sie von den Juden,|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.15|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|15|welche auch den Herrn getötet haben, Jesus, und die Propheten, und uns verfolgt haben und Gott nicht zu gefallen suchen und gegen alle Menschen feindselig sind,|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.16|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|16|indem sie, um das Mass ihrer Sünden jederzeit voll zu machen, uns wehren, zu den Heiden zu reden, damit sie gerettet werden. Doch das Zorngericht ist endgültig über sie gekommen.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.17|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|17|WIR aber, ihr Brüder, verwaist von euch für kurze Zeit dem Angesicht, nicht dem Herzen nach, strebten desto mehr, euer Angesicht zu sehen, mit grossem Verlangen.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.18|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|18|Deshalb wollten wir zu euch kommen, ich, Paulus, nicht nur einmal, sondern zweimal; und der Satan hinderte uns.|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.19|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|19|Denn wer ist unsre Hoffnung oder unsre Freude oder unser Ruhmeskranz? oder seid nicht auch ihr es vor unsrem Herrn Jesus bei seiner Wiederkunft?|ZUE1931|Public Domain 1TH.2.20|NT|52|1. Thessalonicher|2||0|20|Ja, ihr seid unser Ruhm und unsre Freude.|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.1|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|1|DAHER fanden wir, weil wir es nicht länger ertragen konnten, für gut, in Athen allein zurückzubleiben,|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.2|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|2|und sandten Timotheus, unsern Bruder und Gottes Mitarbeiter am Evangelium von Christus, damit er euch stärken und eures Glaubens wegen ermahnen sollte,|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.3|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|3|dass niemand in diesen Trübsalen sich betören lasse. Ihr wisst ja selbst, dass wir dazu bestimmt sind;|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.4|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|4|denn als wir bei euch waren, sagten wir euch zum voraus, dass wir Trübsale leiden müssten, wie es auch geschehen ist und ihr|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.5|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|5|Deshalb sandte ich, da auch ich es nicht länger ertragen konnte, (den Timotheus,) um euren Glauben zu erfahren, aus Furcht, es möchte etwa der Versucher euch versucht haben und unsre Arbeit vergeblich sein.|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.6|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|6|Jetzt aber, da Timotheus von euch zu uns gekommen ist und uns gute Botschaft gebracht hat von eurem Glauben und eurer Liebe, und dass ihr uns allezeit in gutem Andenken habt und uns zu sehen verlangt, wie auch wir euch,|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.7|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|7|sind wir deshalb, ihr Brüder, eurethalben bei aller unsrer Not und Trübsal getröstet worden durch euren Glauben;|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.8|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|8|denn jetzt leben wir, wenn ihr feststeht im Herrn.|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.9|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|9|DENN was für einen Dank können wir euretwegen Gott als Gegengabe für alle die Freude darbringen, mit der wir uns um euretwillen freuen vor unsrem Gott,|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.10|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|10|wobei wir Tag und Nacht aufs inständigste bitten, euer Angesicht sehen und den Mängeln abhelfen zu können, die eurem Glauben noch anhaften?|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.11|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|11|Unser Gott und Vater selbst aber und unser Herr Jesus bahne uns den Weg zu euch;|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.12|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|12|euch aber lasse der Herr wachsen und reich werden in der Liebe gegeneinander und gegen jedermann, wie auch wir gegen euch (in der Liebe reich sind),|ZUE1931|Public Domain 1TH.3.13|NT|52|1. Thessalonicher|3||0|13|um eure Herzen zu stärken, dass sie untadelig seien in Heiligkeit vor unsrem Gott und Vater bei der Wiederkunft unsres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen. Amen.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.1|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|1|IM übrigen nun, ihr Brüder, bitten und ermahnen wir euch im Herrn Jesus, ihr möget noch mehr zunehmen in dem Sinne, wie ihr von uns vernommen habt, auf welche Weise ihr wandeln und Gott zu gefallen suchen sollt - ihr wandelt ja auch so.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.2|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|2|Denn ihr wisst, was für Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.3|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|3|Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch (nämlich) der Unzucht enthaltet,|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.4|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|4|dass jeder von euch sich seine Frau zu erwerben weiss in Heiligung und Ehrbarkeit,|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.5|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|5|nicht in Leidenschaft der Begierde (sich einen Umgang suchen soll) wie die Heiden, die Gott nicht kennen,|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.6|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|6|damit er nicht übergreift und seinen Bruder in der (erwähnten) Sache übervorteilt; denn der Herr ist Rächer über dies alles, wie wir euch auch vorhergesagt und bezeugt haben.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.7|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|7|Denn Gott hat uns nicht zur Unkeuschheit berufen, sondern (zum Leben) in Heiligung.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.8|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|8|Darum also, wer das verwirft, der verwirft nicht einen Menschen, sondern Gott, der|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.9|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|9|In bezug auf die Bruderliebe aber habt ihr nicht nötig, dass man euch schreibt; denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, einander zu lieben.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.10|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|10|Ihr tut es ja auch gegen alle Brüder in ganz Mazedonien. Wir ermahnen euch aber, ihr Brüder, dass ihr noch mehr zunehmt|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.11|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|11|und eure Ehre darein setzt, ein stilles Leben zu führen und eure eignen Angelegenheiten zu besorgen und mit euren Händen zu arbeiten, wie wir euch geboten haben,|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.12|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|12|damit ihr wohlanständig wandelt gegenüber denen, die draussen sind, und nichts bedürft.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.13|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|13|WIR wollen euch aber nicht in Unkenntnis lassen, ihr Brüder, über die Entschlafenen, damit ihr nicht trauert wie die übrigen, die keine Hoffnung haben.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.14|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|14|Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott in dieser Weise auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm zusammenführen.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.15|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|15|Denn das sagen wir euch als ein Wort des Herrn, dass wir, die wir leben, die wir bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.16|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|16|Denn der Herr selbst wird unter einem Befehlsruf, unter der Stimme eines Erzengels und unter (dem Schall) der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.17|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|17|darnach werden wir, die Lebenden, die Übrigbleibenden, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein.|ZUE1931|Public Domain 1TH.4.18|NT|52|1. Thessalonicher|4||0|18|Darum tröstet einander mit diesen Worten!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.1|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|1|IN bezug auf die Zeiten und Fristen aber, ihr Brüder, habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.2|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|2|Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.3|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|3|Wenn sie sagen werden: Es ist Friede und Sicherheit, dann kommt plötzliches Verderben über sie wie die Wehen über die schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen können.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.4|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|4|Ihr aber, ihr Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überraschen sollte.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.5|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|5|Denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht noch der Finsternis an.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.6|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|6|Also lasset uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.7|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|7|Denn die Schlafenden schlafen des Nachts, und die Trunkenen sind des Nachts trunken;|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.8|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|8|wir aber, die wir dem Tage angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit der Hoffnung des Heils als (wie mit einem) Helm.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.9|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|9|Denn Gott hat uns nicht für das Zorngericht bestimmt, sondern zur Erwerbung des Heils durch unsern Herrn Jesus Christus,|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.10|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|10|der um unsertwillen gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zugleich mit ihm leben.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.11|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|11|Darum ermahnet einander und erbauet einer den andern, wie ihr auch tut!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.12|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|12|WIR bitten euch aber, ihr Brüder, die anzuerkennen, die unter euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen,|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.13|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|13|und sie in ganz besondrem Masse lieb und wert zu halten um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.14|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|14|Wir ermahnen euch aber, ihr Brüder: Weiset die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, nehmet euch der Schwachen an, seid langmütig gegen alle!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.15|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|15|Sehet zu, dass keiner einem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jaget allezeit dem Guten nach gegeneinander und gegen jedermann!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.16|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|16|Freuet euch allezeit,|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.17|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|17|betet ohne Unterlass,|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.18|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|18|danket bei allem! Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.19|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|19|Den Geist löschet nicht aus,|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.20|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|20|Reden aus Eingebung verachtet nicht!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.21|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|21|Alles aber prüfet, das Gute behaltet!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.22|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|22|Von jeder Art des Bösen haltet euch fern!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.23|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|23|DER Gott des Friedens selbst aber heilige euch durch und durch, und unversehrt möge euer Geist und Seele und Leib in untadeliger Weise bei der Wiederkunft unsres Herrn Jesus Christus bewahrt werden!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.24|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|24|Der euch beruft, ist treu, und er wird es auch ausführen.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.25|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|25|Ihr Brüder, betet für uns!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.26|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|26|Grüsset die Brüder alle mit dem heiligen Kuss!|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.27|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|27|Ich beschwöre euch bei dem Herrn, dass der Brief allen Brüdern vorgelesen werde.|ZUE1931|Public Domain 1TH.5.28|NT|52|1. Thessalonicher|5||0|28|Die Gnade unsres Herrn Jesus Christus sei mit euch!|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.1|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|1|PAULUS und Silvanus und Timotheus an die Gemeinde der Thessalonicher in Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.2|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|2|Gnade sei|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.3|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|3|DANKEN müssen wir Gott allezeit, wie es billig ist, eurethalben, ihr Brüder, dass euer Glaube in hohem Masse wächst und die Liebe jedes einzelnen von euch allen gegeneinander sich mehrt,|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.4|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|4|sodass wir selbst uns euer rühmen in den Gemeinden Gottes wegen eurer Standhaftigkeit und eures Glaubens in allen euren Verfolgungen und Drangsalen, die ihr erduldet;|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.5|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|5|(das ist) ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes, dass ihr gewürdigt werden sollt des Reiches Gottes, für das ihr auch leidet,|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.6|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|6|da es ja vor Gott gerecht ist, euren Bedrängern mit Drangsal zu vergelten|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.7|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|7|und euch, den Bedrängten, mit Erquickung zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit Engeln seiner Macht|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.8|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|8|in flammendem Feuer, wenn er Rache übt an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium von unsrem Herrn Jesus nicht gehorsam sind.|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.9|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|9|Und sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke aus,|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.10|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|10|wenn er kommen wird, um verherrlicht zu werden in seinen Heiligen und bewundert zu werden in allen Gläubigen - denn Glauben fand unser Zeugnis an euch - an jenem Tage.|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.11|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|11|Und im Hinblick darauf beten wir auch allezeit für euch, dass euch unser Gott der (endgültigen) Berufung würdigen und alles Wohlgefallen an der Gütigkeit und alles Werk des Glaubens in Kraft vollenden wolle,|ZUE1931|Public Domain 2TH.1.12|NT|53|2. Thessalonicher|1||0|12|damit der Name unsres Herrn Jesus in euch verherrlicht werde und ihr in ihm nach der Gnade unsres Gottes und des Herrn Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.1|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|1|WIR bitten euch aber, ihr Brüder, in bezug auf die Wiederkunft unsres Herrn Jesus Christus und unsre Vereinigung mit ihm,|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.2|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|2|dass ihr euch nicht(Propheten-)Geist noch durch ein angeblich von uns kommendes Wort oder einen|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.3|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|3|Niemand soll euch auf irgendeine Weise betrügen; denn wenn nicht zuerst der Abfall gekommen ist und der Mensch der Gesetzesfeindschaft sich offenbart hat, der Sohn des Verderbens,|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.4|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|4|der sich widersetzt und erhebt über alles, was Gott oder Heiligtum genannt wird, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt, indem er von sich vorgibt, er sei Gott, (so kann der Tag des Herrn nicht kommen).|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.5|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|5|Erinnert ihr euch nicht, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war?|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.6|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|6|Und jetzt wisst ihr, was (sein Kommen) aufhält, damit er|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.7|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|7|Denn das Geheimnis der Gesetzesfeindschaft ist schon in Wirksamkeit; nur (kann es sich nicht offenbaren,) bis der, welcher jetzt aufhält, weggeschafft ist.|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.8|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|8|Und dann wird der Gesetzesfeind sich offenbaren, den der Herr Jesus durch den Hauch seines Mundes töten und durch die Erscheinung seiner Wiederkunft vernichten wird,|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.9|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|9|dessen Ankunft auf Grund der Wirksamkeit des Satans geschieht mit jeglicher machtvollen Tat und|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.10|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|10|und mit allem Trug der Ungerechtigkeit gegenüber denen, die verlorengehen, zur Vergeltung dafür, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden.|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.11|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|11|Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung, damit sie der Lüge glauben,|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.12|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|12|auf dass alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen an der Ungerechtigkeit gehabt haben.|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.13|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|13|WIR aber müssen Gott allezeit eurethalben danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass euch Gott von Anfang an erwählt hat zum Heil in der Heiligung durch den Geist und im Glauben an die Wahrheit,|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.14|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|14|wozu er euch auch berufen hat durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unsres Herrn Jesus Christus erlangt.|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.15|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|15|Also stehet nun, ihr Brüder, und haltet die Überlieferungen fest, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch ein Wort, sei es durch einen Brief von uns.|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.16|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|16|Unser Herr Jesus Christus selbst aber und Gott, unser Vater, der uns geliebt und in Gnaden einen ewigen Trost und eine gute Hoffnung gegeben hat,|ZUE1931|Public Domain 2TH.2.17|NT|53|2. Thessalonicher|2||0|17|tröste eure Herzen und stärke|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.1|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|1|IM übrigen betet für uns, ihr Brüder, dass das Wort des Herrn laufen und verherrlicht werden möge wie auch bei euch|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.2|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|2|und dass wir errettet werden von den verkehrten und bösen Menschen; denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.3|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|3|Getreu aber ist der Herr, der euch stärken und vor dem Bösen bewahren wird.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.4|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|4|Wir haben aber im Herrn das Vertrauen zu euch, dass ihr, was wir gebieten, tut und tun werdet.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.5|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|5|Der Herr aber lenke eure Herzen zur Liebe gegen Gott und zum geduldigen Harren auf Christus!|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.6|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|6|WIR gebieten euch aber, ihr Brüder, im Namen unsres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurückzieht, der unordentlich wandelt und nicht nach der Überlieferung, die sie von uns empfangen haben.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.7|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|7|Denn ihr wisst selbst, wie man unser Beispiel nachahmen soll; denn wir haben uns nicht unordentlich unter euch verhalten,|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.8|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|8|auch nicht umsonst von jemandem Brot gegessen, sondern mit Mühe und Beschwerde Tag und Nacht arbeitend, um niemandem von euch beschwerlich zu fallen.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.9|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|9|Nicht, weil wir nicht das Recht|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.10|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|10|Denn als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.11|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|11|Denn wir hören, dass etliche unter euch unordentlich wandeln, indem sie nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.12|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|12|Den Betreffenden aber gebieten wir und ermahnen sie im Herrn Jesus Christus, dass sie still arbeiten und ihr eignes Brot essen.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.13|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|13|Ihr aber, ihr Brüder, werdet nicht müde, das Rechte zu tun!|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.14|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|14|Wenn jedoch jemand unsrem Wort in dem Briefe nicht gehorcht, den merket euch; gehet nicht mit ihm um, damit er beschämt wird!|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.15|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|15|Und haltet ihn|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.16|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|16|DER Herr des Friedens selbst aber gebe euch den Frieden allezeit auf alle Weise! Der Herr sei mit euch allen!|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.17|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|17|Der Gruss mit meiner, des Paulus, Hand. Das ist ein Zeichen in jedem Brief; so schreibe ich.|ZUE1931|Public Domain 2TH.3.18|NT|53|2. Thessalonicher|3||0|18|Die Gnade unsres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.1|NT|54|1. Timotheus|1||0|1|PAULUS, Apostel Christi Jesu nach dem Auftrag Gottes, unsres Heilandes, und Christi Jesu, der unsre Hoffnung ist,|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.2|NT|54|1. Timotheus|1||0|2|an Timotheus, sein echtes Kind im Glauben. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unsrem Herrn!|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.3|NT|54|1. Timotheus|1||0|3|WIE ich dich bei meiner Abreise nach Mazedonien ermahnt habe, in Ephesus zu bleiben, damit du gewissen Leuten gebieten solltest, nichts (dem Evangelium) Fremdes zu lehren|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.4|NT|54|1. Timotheus|1||0|4|noch auf Fabeln und endlose Geschlechtsregister zu achten, die vielmehr Streitfragen hervorbringen statt Dienstleistung im Haushalt Gottes,|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.5|NT|54|1. Timotheus|1||0|5|das Endziel des Gebotes aber, (das du verkündigen sollst,) ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben,|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.6|NT|54|1. Timotheus|1||0|6|wovon gewisse Leute abgeirrt sind und sich zu nichtigem Geschwätz hinweggewendet haben,|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.7|NT|54|1. Timotheus|1||0|7|indem sie Gesetzeslehrer sein wollen, ohne doch zu verstehen, weder was sie sagen noch worüber sie zuversichtlich Behauptungen aufstellen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.8|NT|54|1. Timotheus|1||0|8|Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn jemand es seiner Bestimmung gemäss anwendet|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.9|NT|54|1. Timotheus|1||0|9|in der Erkenntnis, dass ein Gesetz nicht für einen Gerechten da ist, vielmehr für Gesetzlose und Ungehorsame, Gottlose und Sünder, Unheilige und Ruchlose, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger,|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.10|NT|54|1. Timotheus|1||0|10|Unzüchtige, Knabenschänder, Sklavenhändler, Lügner, Meineidige, und wenn sonst etwas der gesunden Lehre entgegensteht,|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.11|NT|54|1. Timotheus|1||0|11|nach dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut worden ist.|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.12|NT|54|1. Timotheus|1||0|12|DEM, der mich stark gemacht hat, Christus Jesus, unsrem Herrn, weiss ich Dank, dass er mich für treu geachtet und in den Dienst eingesetzt hat,|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.13|NT|54|1. Timotheus|1||0|13|der ich früher ein Lästerer und Verfolger und Frevler war. Aber mir ist Erbarmen zuteil geworden, weil ich es unwissend getan hatte in Unglauben;|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.14|NT|54|1. Timotheus|1||0|14|überschwenglich aber war die Gnade unsres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist.|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.15|NT|54|1. Timotheus|1||0|15|Zuverlässig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, unter denen ich der erste bin.|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.16|NT|54|1. Timotheus|1||0|16|Aber deshalb ist mir Erbarmen zuteil geworden, damit Jesus Christus an mir als dem ersten seine ganze Langmut erweisen könnte, um ein Vorbild aufzustellen für die, welche künftig an ihn glauben würden zum ewigen Leben.|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.17|NT|54|1. Timotheus|1||0|17|Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott sei Ehre und Ruhm in alle Ewigkeit! Amen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.18|NT|54|1. Timotheus|1||0|18|DIESES Gebot vertraue ich dir an, mein Kind Timotheus, gemäss den Weissagungen, die vorausdeutend auf dich hinweisen, damit du in ihrer Kraft den guten Kampf führest,|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.19|NT|54|1. Timotheus|1||0|19|indem du Glauben und ein gutes Gewissen behältst, das gewisse Leute von sich gestossen und|ZUE1931|Public Domain 1TI.1.20|NT|54|1. Timotheus|1||0|20|unter welchen Hymenäus ist und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden, nicht|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.1|NT|54|1. Timotheus|2||0|1|SO ermahne ich nun zuallererst, Bitten, Gebete, Fürbitten, Danksagungen darzubringen für alle Menschen,|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.2|NT|54|1. Timotheus|2||0|2|für Könige und alle, die in obrigkeitlicher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.3|NT|54|1. Timotheus|2||0|3|Dies ist gut und angenehm vor Gott, unsrem Heiland,|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.4|NT|54|1. Timotheus|2||0|4|der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.5|NT|54|1. Timotheus|2||0|5|Denn es ist ein Gott, es ist auch ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus,|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.6|NT|54|1. Timotheus|2||0|6|der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat,(liegt),|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.7|NT|54|1. Timotheus|2||0|7|zu dem ich als Prediger und Apostel bestellt bin - ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht - als Lehrer der Heiden in Glauben und Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.8|NT|54|1. Timotheus|2||0|8|SO will ich nun, dass die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben ohne Zorn und Zweifel,|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.9|NT|54|1. Timotheus|2||0|9|ebenso, dass die Frauen mit ehrbarer Kleidung sich schmücken in Schamhaftigkeit und Sittsamkeit, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand,|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.10|NT|54|1. Timotheus|2||0|10|sondern (mit dem), was sich für Frauen geziemt, die sich durch gute Werke zur Gottesfurcht bekennen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.11|NT|54|1. Timotheus|2||0|11|Eine Frau lerne still in aller Unterordnung;|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.12|NT|54|1. Timotheus|2||0|12|zu lehren aber gestatte ich einer Frau nicht, auch nicht, sich über den Mann zu erheben, sondern (ich gebiete ihr), sich still zu verhalten.|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.13|NT|54|1. Timotheus|2||0|13|Denn Adam wurde zuerst geschaffen, darnach Eva.|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.14|NT|54|1. Timotheus|2||0|14|Und Adam wurde nicht verführt, das Weib vielmehr wurde verführt und ist in Übertretung geraten.|ZUE1931|Public Domain 1TI.2.15|NT|54|1. Timotheus|2||0|15|Sie wird aber gerettet werden durch das Kindergebären, wenn sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit Sittsamkeit verbleiben.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.1|NT|54|1. Timotheus|3||0|1|ZUVERLÄSSIG ist das Wort: Wenn jemand nach einem Bischofsamt strebt, trägt er Verlangen nach einem edeln Werk.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.2|NT|54|1. Timotheus|3||0|2|Es soll nun der Bischof unbescholten sein, Mann|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.3|NT|54|1. Timotheus|3||0|3|kein Trinker, kein Raufbold, sondern freundlich, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig,|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.4|NT|54|1. Timotheus|3||0|4|(ein Mann,) der seinem eignen Hause gut vorsteht, der seine Kinder in Gehorsam hält mit aller Ehrbarkeit -|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.5|NT|54|1. Timotheus|3||0|5|wenn aber jemand seinem eignen Hause nicht vorzustehen weiss, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen können? -|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.6|NT|54|1. Timotheus|3||0|6|nicht ein Neubekehrter, damit er nicht aufgeblasen wird und dem Gericht des Teufels anheimfällt.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.7|NT|54|1. Timotheus|3||0|7|Er soll aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draussen sind, damit er nicht der Schmähung anheimfällt und der Schlinge des Teufels.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.8|NT|54|1. Timotheus|3||0|8|EBENSO sollen die Diakonen ehrbar sein, nicht doppelzüngig, nicht vielem Weingenuss ergeben, nicht schändlichen Gewinn suchend,|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.9|NT|54|1. Timotheus|3||0|9|(Männer,) die das Geheimnis des Glaubens in einem reinen Gewissen besitzen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.10|NT|54|1. Timotheus|3||0|10|Auch diese aber sollen zuerst geprüft werden; darnach sollen sie den Dienst übernehmen, wenn sie unbescholten sind.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.11|NT|54|1. Timotheus|3||0|11|Ebenso sollen ihre Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, nüchtern, treu in allen Dingen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.12|NT|54|1. Timotheus|3||0|12|Die Diakonen sollen jeder ein Mann|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.13|NT|54|1. Timotheus|3||0|13|Denn die, welche ihren Dienst gut versehen haben, erwerben sich eine schöne Stufe und viel Zuversicht im Glauben an Christus Jesus.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.14|NT|54|1. Timotheus|3||0|14|DIES schreibe ich dir in der Hoffnung, recht bald zu dir zu kommen;|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.15|NT|54|1. Timotheus|3||0|15|für den Fall aber, dass ich verziehe, sollst du wissen, wie man sich verhalten muss im Hause Gottes, das ja die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, die Säule und Grundfeste der Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain 1TI.3.16|NT|54|1. Timotheus|3||0|16|Und anerkanntermassen gross ist das Geheimnis der Frömmigkeit: Der geoffenbart worden ist im Fleisch, als gerecht erwiesen im Geist, erschienen ist den Engeln, gepredigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, hinaufgenommen in Herrlichkeit.|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.1|NT|54|1. Timotheus|4||0|1|DER Geist aber sagt ausdrücklich, dass in spätern Zeiten etliche vom Glauben abfallen und auf irreführende Geister und auf Lehren von Dämonen achten werden|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.2|NT|54|1. Timotheus|4||0|2|infolge der Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eignen Gewissen gebrandmarkt sind,|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.3|NT|54|1. Timotheus|4||0|3|die verbieten, zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.4|NT|54|1. Timotheus|4||0|4|Denn alles von Gott Geschaffene ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird;|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.5|NT|54|1. Timotheus|4||0|5|denn es wird durch Gottes Wort und|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.6|NT|54|1. Timotheus|4||0|6|WENN du dies den Brüdern ans Herz legst, wirst du ein trefflicher Diener Christi Jesu sein, der sich nährt mit den Worten des Glaubens und der guten Lehre, der du gefolgt bist.|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.7|NT|54|1. Timotheus|4||0|7|Die heillosen und für alte Weiber passenden Fabeln aber weise ab, übe dich hingegen für die Frömmigkeit.|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.8|NT|54|1. Timotheus|4||0|8|Denn die leibliche Übung (in der Enthaltsamkeit) ist zu wenigem nütze; die Frömmigkeit aber ist zu allen Dingen nütze und hat die Verheissung des jetzigen und des künftigen Lebens.|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.9|NT|54|1. Timotheus|4||0|9|Zuverlässig ist das Wort und aller Annahme wert.|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.10|NT|54|1. Timotheus|4||0|10|Denn dafür mühen wir uns und lassen uns schmähen, weil wir die Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen ist.|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.11|NT|54|1. Timotheus|4||0|11|Dies gebiete und lehre!|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.12|NT|54|1. Timotheus|4||0|12|NIEMAND soll dich wegen deiner Jugend verachten, sondern werde ein Vorbild der Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Keuschheit!|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.13|NT|54|1. Timotheus|4||0|13|Bis ich komme, sei fleissig im Vorlesen (der heiligen Schrift), im Ermahnen, im Lehren!|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.14|NT|54|1. Timotheus|4||0|14|Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, die dir durch Weissagung unter Handauflegung des Rates der Ältesten verliehen worden ist!|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.15|NT|54|1. Timotheus|4||0|15|Dies lass deine Sorge sein, darin lebe, damit dein Fortschreiten jedermann offenbar sei!|ZUE1931|Public Domain 1TI.4.16|NT|54|1. Timotheus|4||0|16|Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre, halte fest an diesen Dingen! denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst erretten als auch die, welche auf dich hören.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.1|NT|54|1. Timotheus|5||0|1|EINEN ältern Mann fahre nicht hart an, sondern ermahne ihn wie einen Vater, jüngere wie Brüder,|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.2|NT|54|1. Timotheus|5||0|2|ältere Frauen wie Mütter, jüngere wie Schwestern in aller Keuschheit!|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.3|NT|54|1. Timotheus|5||0|3|Witwen, die wirklich Witwen sind, halte in Ehren!|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.4|NT|54|1. Timotheus|5||0|4|Hat aber eine Witwe Kinder oder Enkel, so sollen sie zuerst lernen, gegen ihr eignes Haus Frömmigkeit zu beweisen und ihren Eltern und Grosseltern Vergeltung zu leisten; denn dies ist angenehm vor Gott.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.5|NT|54|1. Timotheus|5||0|5|Die wirkliche und alleinstehende Witwe aber hat ihre Hoffnung auf Gott gesetzt und verharrt in ihren Bitten und ihren Gebeten Tag und Nacht;|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.6|NT|54|1. Timotheus|5||0|6|die üppig lebende dagegen ist lebendig tot.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.7|NT|54|1. Timotheus|5||0|7|Und dies schärfe ein, damit sie unbescholten seien!|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.8|NT|54|1. Timotheus|5||0|8|Wenn aber jemand für die Seinigen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.9|NT|54|1. Timotheus|5||0|9|Als Witwe soll|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.10|NT|54|1. Timotheus|5||0|10|das Zeugnis guter Werke hat, wenn sie Kinder auferzogen, wenn sie Fremde gastlich aufgenommen, wenn sie Heiligen die Füsse gewaschen, wenn sie Bedrängten Hilfe geleistet hat, wenn sie jedem guten Werke nachgegangen ist.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.11|NT|54|1. Timotheus|5||0|11|Jüngere Witwen aber weise ab; denn wenn sie im Widerspruch gegen Christus wollüstig geworden sind, wollen sie heiraten,|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.12|NT|54|1. Timotheus|5||0|12|wodurch sie unter das Urteil fallen, dass sie das frühere Gelöbnis gebrochen haben.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.13|NT|54|1. Timotheus|5||0|13|Zugleich aber auch laufen sie im geheimen müssig in den Häusern umher, aber nicht nur müssig, sondern auch geschwätzig und vorwitzig, und reden, was sich nicht gehört.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.14|NT|54|1. Timotheus|5||0|14|Ich will nun, dass jüngere (Witwen) heiraten, Kinder gebären, den Haushalt führen, dem Widersacher keinen Anlass zu Schmähung geben;|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.15|NT|54|1. Timotheus|5||0|15|denn schon haben sich etliche abgewendet dem Satan nach.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.16|NT|54|1. Timotheus|5||0|16|Wenn eine Gläubige Witwen (in ihrer Verwandtschaft) hat, soll sie ihnen Hilfe leisten, und die Gemeinde soll nicht belastet werden, damit sie den wirklichen Witwen Hilfe leisten kann.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.17|NT|54|1. Timotheus|5||0|17|DIE Ältesten, die gut vorstehen, sollen doppelter Ehre wert geachtet werden, besonders die, welche in Wort und Lehre arbeiten.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.18|NT|54|1. Timotheus|5||0|18|"Denn die Schrift sagt: ""Einem Ochsen sollst du, wenn er drischt, das Maul nicht verbinden"", und: ""Der Arbeiter ist seines Lohnes wert."""|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.19|NT|54|1. Timotheus|5||0|19|Wider einen Ältesten nimm keine Klage an ausser auf Aussage von zwei oder drei Zeugen!|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.20|NT|54|1. Timotheus|5||0|20|Die, welche sich versündigen, weise in Gegenwart aller zurecht, damit auch die übrigen Furcht bekommen!|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.21|NT|54|1. Timotheus|5||0|21|Feierlich bezeuge ich vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten Engeln, dass du dies ohne Vorurteil beobachten und nichts nach Gunst tun sollst.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.22|NT|54|1. Timotheus|5||0|22|Lege niemandem|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.23|NT|54|1. Timotheus|5||0|23|Trinke nicht mehr|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.24|NT|54|1. Timotheus|5||0|24|Etlicher Menschen Sünden sind offenkundig und gehen(dahin erst) nach.|ZUE1931|Public Domain 1TI.5.25|NT|54|1. Timotheus|5||0|25|Ebenso sind auch die guten Werke offenkundig, und die (Werke), bei denen es sich anders verhält, können nicht verborgen bleiben.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.1|NT|54|1. Timotheus|6||0|1|ALLE, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, damit nicht der Name Gottes und die Lehre gelästert wird.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.2|NT|54|1. Timotheus|6||0|2|Die aber, welche gläubige Herren haben, sollen sie nicht geringachten darum, weil sie Brüder sind, sondern ihnen noch mehr dienen, weil es Gläubige und Geliebte (Gottes) sind, die sich des Wohltuns (gegen ihre Sklaven) befleissigen. Dies lehre und dazu ermahne!|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.3|NT|54|1. Timotheus|6||0|3|WENN jemand (dem Evangelium) Fremdes lehrt und nicht gesunden Worten, (nämlich) denen unsres Herrn Jesus Christus, und der Lehre beitritt, die der Frömmigkeit gemäss ist,|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.4|NT|54|1. Timotheus|6||0|4|so ist er aufgeblasen und versteht nichts, sondern hat eine krankhafte Sucht nach Streitfragen und Wortgezänk, woraus Neid entsteht, Hader, Lästerungen, böse Verdächtigungen,|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.5|NT|54|1. Timotheus|6||0|5|fortwährende Zänkereien von Menschen, die in ihrem Verstand zerrüttet und der Wahrheit beraubt sind, indem sie meinen, die Frömmigkeit sei ein (Mittel) zum Erwerb.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.6|NT|54|1. Timotheus|6||0|6|Es ist aber in der Tat die Frömmigkeit, (wenn verbunden) mit Genügsamkeit, ein grosser Erwerb.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.7|NT|54|1. Timotheus|6||0|7|Denn wir haben nichts in die Welt hereingebracht; so ist offenbar, dass wir auch nichts hinausbringen können.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.8|NT|54|1. Timotheus|6||0|8|Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, sollen wir uns daran genügen lassen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.9|NT|54|1. Timotheus|6||0|9|Die aber, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele törichte und schädliche Begierden, die die Menschen in Untergang und Verderben stürzen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.10|NT|54|1. Timotheus|6||0|10|Denn eine Wurzel aller bösen Dinge ist die Geldgier; und etliche, die sich ihr ergaben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.11|NT|54|1. Timotheus|6||0|11|DU aber, o Mensch Gottes, fliehe dies, jage aber der Gerechtigkeit nach, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut!|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.12|NT|54|1. Timotheus|6||0|12|Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und das gute Bekenntnis abgelegt hast vor vielen Zeugen!|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.13|NT|54|1. Timotheus|6||0|13|Ich gebiete dir vor dem Angesicht Gottes, der alles lebendig macht, und Christi Jesu, der vor Pontius Pilatus für das gute Bekenntnis Zeugnis abgelegt hat,|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.14|NT|54|1. Timotheus|6||0|14|dass du das Gebot unbefleckt, untadelig bewahrest bis zur Erscheinung unsres Herrn Jesus Christus,|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.15|NT|54|1. Timotheus|6||0|15|die zu geeigneten Zeiten schauen lassen wird der selige und alleinige Machthaber, der König der Könige und Herr der Herrschenden,|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.16|NT|54|1. Timotheus|6||0|16|der allein Unsterblichkeit hat, der in unzugänglichem Lichte wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann, er, dem Ehre gebührt und ewige Macht. Amen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.17|NT|54|1. Timotheus|6||0|17|Den Reichen in der jetzigen Welt gebiete, dass sie nicht hochmütig seien, noch ihre Hoffnung auf den unsichern Reichtum setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet zum Genuss,|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.18|NT|54|1. Timotheus|6||0|18|dass sie Gutes tun, reich seien an guten Werken, freigebig seien, gern mitteilend,|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.19|NT|54|1. Timotheus|6||0|19|wodurch sie für sich selbst einen guten Schatz beiseite legen auf die Zukunft hin, damit sie das wahrhafte Leben erlangen.|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.20|NT|54|1. Timotheus|6||0|20|"O Timotheus, bewahre das anvertraute Gut und gehe den heillosen, nichtigen Geschwätzen und Streitsätzen der fälschlich so genannten ""Erkenntnis"" aus dem Wege,"|ZUE1931|Public Domain 1TI.6.21|NT|54|1. Timotheus|6||0|21|durch deren willige Anerkennung gewisse Leute vom Glauben abgeirrt sind. Die Gnade sei mit euch!|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.1|NT|55|2. Timotheus|1||0|1|PAULUS, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes auf Grund der Verheissung des Lebens in Christus Jesus,|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.2|NT|55|2. Timotheus|1||0|2|an Timotheus, sein geliebtes Kind. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, unsrem Herrn!|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.3|NT|55|2. Timotheus|1||0|3|ICH weiss Gott Dank, dem ich von den Voreltern her mit reinem Gewissen diene, wie ich unablässig deiner gedenke in meinen Gebeten Tag und Nacht,|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.4|NT|55|2. Timotheus|1||0|4|voll Verlangen, dich zu sehen, eingedenk deiner Tränen, damit ich mit Freude erfüllt werde;|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.5|NT|55|2. Timotheus|1||0|5|denn ich bin erinnert worden an den ungeheuchelten Glauben, der in dir ist, der zuerst in deiner Grossmutter Lois und deiner Mutter Eunice wohnte, nach meiner Überzeugung aber auch in dir.|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.6|NT|55|2. Timotheus|1||0|6|Und aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die durch die Auflegung meiner Hände in dir ist.|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.7|NT|55|2. Timotheus|1||0|7|Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Selbstbeherrschung.|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.8|NT|55|2. Timotheus|1||0|8|Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unsrem Herrn noch auch meiner, seines Gefangenen, sondern leide mit|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.9|NT|55|2. Timotheus|1||0|9|der uns errettet und mit heiliger Berufung berufen hat nicht auf Grund unsrer Werke, sondern auf Grund seiner eignen, zuvor getroffenen Entscheidung und der Gnade, die uns in Christus Jesus verliehen worden ist vor ewigen Zeiten,|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.10|NT|55|2. Timotheus|1||0|10|jetzt dagegen geoffenbart worden ist durch das Erscheinen unsres Heilandes Christus Jesus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.11|NT|55|2. Timotheus|1||0|11|für das ich als Prediger und Apostel und Lehrer bestellt bin.|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.12|NT|55|2. Timotheus|1||0|12|Und aus diesem Grunde leide ich dies auch, aber ich schäme mich|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.13|NT|55|2. Timotheus|1||0|13|Halte fest am Vorbild der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist!|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.14|NT|55|2. Timotheus|1||0|14|Bewahre das herrliche anvertraute Gut durch den heiligen Geist, der in uns wohnt!|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.15|NT|55|2. Timotheus|1||0|15|DU weisst es, dass alle, die in Asia sind, sich von mir abgewendet haben, unter denen Phygelus ist und Hermogenes.|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.16|NT|55|2. Timotheus|1||0|16|Der Herr schenke Barmherzigkeit dem Hause des Onesiphorus; denn er hat mich oft erquickt und sich meiner Ketten nicht geschämt,|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.17|NT|55|2. Timotheus|1||0|17|sondern als er nach Rom gekommen war, hat er mich eifrig aufgesucht und gefunden.|ZUE1931|Public Domain 2TI.1.18|NT|55|2. Timotheus|1||0|18|Der Herr gebe ihm, dass er Barmherzigkeit finde von seiten des Herrn an jenem Tage! Und wie viele Dienste er in Ephesus geleistet hat, weisst du besser (als ich).|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.1|NT|55|2. Timotheus|2||0|1|DU nun, mein Kind, werde stark, durch die Gnade, die in Christus Jesus ist,|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.2|NT|55|2. Timotheus|2||0|2|und was du von mir gehört hast im Beisein vieler Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch andre zu lehren.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.3|NT|55|2. Timotheus|2||0|3|Leide Ungemach mit|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.4|NT|55|2. Timotheus|2||0|4|Keiner, der Kriegsdienst tut, lässt sich in die Geschäfte des (gewöhnlichen) Lebens verstricken, damit er dem gefalle, der ihn zum Kriegsdienst angeworben hat.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.5|NT|55|2. Timotheus|2||0|5|Wenn aber auch jemand an einem Wettkampf teilnimmt, erlangt er den Kranz nicht, es sei denn, dass er nach Vorschrift kämpft.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.6|NT|55|2. Timotheus|2||0|6|Der Landmann, der sich müht, soll den ersten Anteil an den Früchten haben.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.7|NT|55|2. Timotheus|2||0|7|Merke auf das, was ich sage; denn der Herr wird dir Einsicht geben in allen Dingen.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.8|NT|55|2. Timotheus|2||0|8|Behalte im Gedächtnis Jesus Christus, der von den Toten auferweckt worden ist, aus der Nachkommenschaft Davids, nach meinem Evangelium,|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.9|NT|55|2. Timotheus|2||0|9|in welchem ich Ungemach leide bis zu Fesseln wie ein Übeltäter; aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.10|NT|55|2. Timotheus|2||0|10|Deshalb ertrage ich alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie die Seligkeit, die in Christus Jesus ist, mit der (ihr folgenden) ewigen Herrlichkeit erlangen.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.11|NT|55|2. Timotheus|2||0|11|Zuverlässig ist das Wort; denn wenn wir mitgestorben sind, werden wir auch mitleben;|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.12|NT|55|2. Timotheus|2||0|12|wenn wir ausharren, werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen;|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.13|NT|55|2. Timotheus|2||0|13|wenn wir untreu werden, bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.14|NT|55|2. Timotheus|2||0|14|DIES bringe in Erinnerung, und bezeuge feierlich vor Gott, man solle nicht Wortgezänk treiben, was zu nichts nütze ist,|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.15|NT|55|2. Timotheus|2||0|15|Sei eifrig, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht schämen muss, der das Wort der Wahrheit richtig austeilt.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.16|NT|55|2. Timotheus|2||0|16|Aber von den heillosen, nichtigen Geschwätzen halte dich fern; denn sie werden zu immer grösserer Gottlosigkeit fortschreiten,|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.17|NT|55|2. Timotheus|2||0|17|und ihre Lehre wird um sich fressen wie ein Krebsgeschwür. Und zu ihnen gehört Hymenäus und Philetus,|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.18|NT|55|2. Timotheus|2||0|18|die von der Wahrheit abgeirrt sind, indem sie sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und die den Glauben mancher Leute zerstören.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.19|NT|55|2. Timotheus|2||0|19|"Doch der feste Grund,(gelegt ist,) bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: ""Der Herr hat erkannt, die sein sind"", und: Abstehen soll von Ungerechtigkeit jeder, der den Namen des Herrn nennt."|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.20|NT|55|2. Timotheus|2||0|20|In einem grossen Hause aber gibt es nicht bloss goldene und silberne Gefässe, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die andern zur Unehre.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.21|NT|55|2. Timotheus|2||0|21|Wenn nun jemand sich von diesen (durch Absonderung) rein hält, wird er ein Gefäss zur Ehre sein, ein geheiligtes, für den Hausherrn brauchbares, zu jedem guten Werke zubereitetes.|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.22|NT|55|2. Timotheus|2||0|22|Fliehe aber die Lüste der Jugend, jage dagegen der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden nach zusammen mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen!|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.23|NT|55|2. Timotheus|2||0|23|Aber die törichten und unziemlichen Streitfragen weise ab, weil du weisst, dass sie|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.24|NT|55|2. Timotheus|2||0|24|Ein Knecht des Herrn jedoch soll nicht streiten, sondern liebreich sein gegen jedermann, geschickt zum Lehren, willig, Böses zu ertragen,|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.25|NT|55|2. Timotheus|2||0|25|mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisend, ob ihnen etwa Gott Sinnesänderung verleihe zur Erkenntnis der Wahrheit|ZUE1931|Public Domain 2TI.2.26|NT|55|2. Timotheus|2||0|26|und sie wieder zur Besinnung kommen aus der Schlinge des Teufels heraus, nachdem sie von ihm gefangen worden sind für seinen Willen.|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.1|NT|55|2. Timotheus|3||0|1|DAS aber wisse, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.2|NT|55|2. Timotheus|3||0|2|Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, schmähsüchtig, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.3|NT|55|2. Timotheus|3||0|3|lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, roh, dem Guten feind,|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.4|NT|55|2. Timotheus|3||0|4|verräterisch, verwegen, aufgeblasen, mehr die Wollust liebend als Gott,|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.5|NT|55|2. Timotheus|3||0|5|(Leute,) die eine äussere Form von Frömmigkeit besitzen, deren Kraft aber verleugnet haben. Und von diesen wende dich weg!|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.6|NT|55|2. Timotheus|3||0|6|Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.7|NT|55|2. Timotheus|3||0|7|die immerdar lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.8|NT|55|2. Timotheus|3||0|8|Auf dieselbe Weise aber, wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit als Leute von verderbtem Sinn, ohne Bewährung im Glauben.|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.9|NT|55|2. Timotheus|3||0|9|Allein, sie werden(Torheit) jener|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.10|NT|55|2. Timotheus|3||0|10|DU aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Streben, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, in der Geduld,|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.11|NT|55|2. Timotheus|3||0|11|in den Verfolgungen, in den Leiden, wie sie mir in Antiochia, in Ikonium, in Lystra widerfahren sind, welche Verfolgungen ich ertragen habe, und aus allen hat mich der Herr errettet.|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.12|NT|55|2. Timotheus|3||0|12|Aber auch alle (andern), die fromm leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden.|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.13|NT|55|2. Timotheus|3||0|13|Böse Menschen dagegen und Betrüger werden zum Schlimmern fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden.|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.14|NT|55|2. Timotheus|3||0|14|Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und dessen du gewiss geworden bist, da du weisst, von wem du es gelernt hast,|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.15|NT|55|2. Timotheus|3||0|15|und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, die dich weise machen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus!|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.16|NT|55|2. Timotheus|3||0|16|Jede von Gottes Geist eingegebene Schrift ist auch nütze zur Lehre, zur Überführung (des Sünders), zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,|ZUE1931|Public Domain 2TI.3.17|NT|55|2. Timotheus|3||0|17|damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig ausgerüstet.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.1|NT|55|2. Timotheus|4||0|1|ICH beschwöre dich vor Gott und Christus Jesus, der die Lebendigen und die Toten richten wird, und bei seiner Erscheinung und bei seinem Reich:|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.2|NT|55|2. Timotheus|4||0|2|Predige das Wort, tritt dafür ein zu gelegener und zu ungelegener Zeit, überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Belehrung!|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.3|NT|55|2. Timotheus|4||0|3|Denn es wird eine Zeit kommen, wo sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern sich nach ihren eignen Begierden Lehrer in Menge verschaffen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen;|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.4|NT|55|2. Timotheus|4||0|4|und von der Wahrheit werden sie die Ohren abwenden, dagegen sich zu den Fabeln hinwenden.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.5|NT|55|2. Timotheus|4||0|5|Du aber sei nüchtern in allem, dulde Ungemach, tue das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.6|NT|55|2. Timotheus|4||0|6|DENN ich werde nunmehr als Opfer hingegeben, und die Zeit meines Abscheidens ist da.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.7|NT|55|2. Timotheus|4||0|7|Den guten Kampf habe ich gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.8|NT|55|2. Timotheus|4||0|8|Fortan liegt für mich bereit der Kranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir an jenem Tage verleihen wird, aber nicht allein mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen liebgewonnen haben.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.9|NT|55|2. Timotheus|4||0|9|BEEILE dich, bald zu mir zu kommen!|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.10|NT|55|2. Timotheus|4||0|10|Denn Demas hat mich im Stich gelassen, weil er die jetzige Welt liebgewann, und ist nach Thessalonich gereist, Crescens nach Galatien, Titus nach Dalmatien.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.11|NT|55|2. Timotheus|4||0|11|Lukas ist allein bei mir. Nimm Markus zu dir und bringe ihn mit dir! denn er ist mir nützlich zum Dienst.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.12|NT|55|2. Timotheus|4||0|12|Tychikus aber habe ich nach Ephesus gesandt.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.13|NT|55|2. Timotheus|4||0|13|Den Mantel, den ich in Troas bei Karpus zurückgelassen habe, bringe mit, wenn du kommst, und die Bücher, besonders die Pergamentblätter!|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.14|NT|55|2. Timotheus|4||0|14|Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses zugefügt; der Herr wird ihm nach seinen Werken vergelten.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.15|NT|55|2. Timotheus|4||0|15|Und auch du hüte dich vor ihm! denn er hat unsern Worten grossen Widerstand geleistet.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.16|NT|55|2. Timotheus|4||0|16|Bei meiner ersten Verteidigung (vor Gericht) hat mir niemand Beistand geleistet, sondern alle haben mich im Stich gelassen; es möge ihnen nicht angerechnet werden!|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.17|NT|55|2. Timotheus|4||0|17|Der Herr aber stand mir bei und gab mir Kraft, damit durch mich die Predigt vollbracht würde und alle Heiden sie hören sollten, und ich wurde errettet aus dem Rachen des Löwen.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.18|NT|55|2. Timotheus|4||0|18|Der Herr wird mich von jedem bösen Werk (der Feinde) erretten und mich hineinretten in sein himmlisches Reich, er, dem die Ehre gebührt in alle Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.19|NT|55|2. Timotheus|4||0|19|GRÜSSE Prisca und Aquila und das Haus des Onesiphorus!|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.20|NT|55|2. Timotheus|4||0|20|Erastus ist in Korinth geblieben; Trophimus aber habe ich in Milet krank zurückgelassen.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.21|NT|55|2. Timotheus|4||0|21|Beeile dich, vor dem Winter zu kommen! Es grüsst dich Eubulus und Pudens und Linus und Claudia und die Brüder alle.|ZUE1931|Public Domain 2TI.4.22|NT|55|2. Timotheus|4||0|22|Der Herr sei mit deinem Geiste! Die Gnade sei mit euch!|ZUE1931|Public Domain TIT.1.1|NT|56|Titus|1||0|1|PAULUS, Knecht Gottes,|ZUE1931|Public Domain TIT.1.2|NT|56|Titus|1||0|2|auf Grund der Hoffnung des ewigen Lebens, das der Gott, der nicht lügt, vor ewigen Zeiten verheissen hat -|ZUE1931|Public Domain TIT.1.3|NT|56|Titus|1||0|3|zu geeigneten Zeiten aber hat er sein Wort geoffenbart durch die Predigt, die mir anvertraut worden ist nach dem Auftrag Gottes, unsres Heilandes -|ZUE1931|Public Domain TIT.1.4|NT|56|Titus|1||0|4|an Titus, sein echtes Kind nach dem gemeinsamen Glauben. Gnade und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unsrem Heiland!|ZUE1931|Public Domain TIT.1.5|NT|56|Titus|1||0|5|DAZU liess ich dich in Kreta zurück, dass du das Fehlende noch ordnen und von Stadt zu Stadt Älteste einsetzen möchtest, (und zwar,) wie ich dir aufgetragen habe,|ZUE1931|Public Domain TIT.1.6|NT|56|Titus|1||0|6|wenn einer unbescholten ist, Mann|ZUE1931|Public Domain TIT.1.7|NT|56|Titus|1||0|7|Denn der Bischof soll unbescholten sein als Haushalter Gottes, nicht anmassend, nicht jähzornig, kein Trinker, kein Raufbold, nicht schändlichen Gewinn suchend,|ZUE1931|Public Domain TIT.1.8|NT|56|Titus|1||0|8|sondern gastfrei, ein Freund des Guten, besonnen, gerecht, gottesfürchtig, enthaltsam,|ZUE1931|Public Domain TIT.1.9|NT|56|Titus|1||0|9|festhaltend an dem der Lehre entsprechenden, zuverlässigen Wort, damit er imstande sei, auf Grund der gesunden Lehre sowohl zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen.|ZUE1931|Public Domain TIT.1.10|NT|56|Titus|1||0|10|DENN viele sind ungehorsam, nichtige Schwätzer und Verführer, zumeist die aus der Beschneidung;|ZUE1931|Public Domain TIT.1.11|NT|56|Titus|1||0|11|und ihnen muss man den Mund stopfen, da sie ja ganze Häuser zerrütten, indem sie lehren, was man nicht|ZUE1931|Public Domain TIT.1.12|NT|56|Titus|1||0|12|"Einer von ihnen, ihr eigner Prophet, hat gesagt: ""Die Kreter sind allezeit Lügner, böse Tiere, faule Bäuche."""|ZUE1931|Public Domain TIT.1.13|NT|56|Titus|1||0|13|Dieses Zeugnis ist wahr; und aus diesem Grunde überführe sie mit Strenge, damit sie gesund werden im Glauben|ZUE1931|Public Domain TIT.1.14|NT|56|Titus|1||0|14|und nicht auf jüdische Fabeln und auf Gebote von Menschen achten, die sich von der Wahrheit abwenden.|ZUE1931|Public Domain TIT.1.15|NT|56|Titus|1||0|15|Den Reinen ist alles rein; den Befleckten und Ungläubigen aber ist nichts rein, sondern befleckt ist sowohl ihr Sinn als ihr Gewissen.|ZUE1931|Public Domain TIT.1.16|NT|56|Titus|1||0|16|Sie erklären feierlich, Gott zu kennen, mit den Werken aber verleugnen sie ihn, indem sie verabscheuungswürdig sind und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig.|ZUE1931|Public Domain TIT.2.1|NT|56|Titus|2||0|1|DU aber rede, was der gesunden Lehre gemäss ist:|ZUE1931|Public Domain TIT.2.2|NT|56|Titus|2||0|2|dass alte Männer nüchtern sein sollen, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld,|ZUE1931|Public Domain TIT.2.3|NT|56|Titus|2||0|3|alte Frauen desgleichen in der Haltung ehrwürdig, nicht verleumderisch, auch nicht vielem Weingenuss frönend, Gutes lehrend,|ZUE1931|Public Domain TIT.2.4|NT|56|Titus|2||0|4|damit sie die jungen (Frauen) verständig anleiten, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben,|ZUE1931|Public Domain TIT.2.5|NT|56|Titus|2||0|5|sittsam, keusch, haushälterisch, gütig, ihren Männern untertan zu sein, damit das Wort Gottes nicht gelästert wird.|ZUE1931|Public Domain TIT.2.6|NT|56|Titus|2||0|6|Ebenso ermahne die jungen Männer, besonnen zu sein,|ZUE1931|Public Domain TIT.2.7|NT|56|Titus|2||0|7|indem du dich selbst in allen Dingen als ein Vorbild guter Werke darbietest, in der Lehre Unverfälschtheit, würdigen Ernst,|ZUE1931|Public Domain TIT.2.8|NT|56|Titus|2||0|8|gesunde, untadelige Rede (beweisend), damit der Widersacher beschämt wird, weil er nichts Schlechtes von uns sagen kann.|ZUE1931|Public Domain TIT.2.9|NT|56|Titus|2||0|9|Sklaven (ermahne), ihren Herren untertan zu sein, in allem|ZUE1931|Public Domain TIT.2.10|NT|56|Titus|2||0|10|nichts zu entwenden, sondern alle gute Treue zu erweisen, damit sie der Lehre Gottes, unsres Heilandes, in allen Stücken zur Zierde gereichen.|ZUE1931|Public Domain TIT.2.11|NT|56|Titus|2||0|11|DENN erschienen ist die Gnade Gottes, die allen Menschen zum Heil dient,|ZUE1931|Public Domain TIT.2.12|NT|56|Titus|2||0|12|indem sie uns|ZUE1931|Public Domain TIT.2.13|NT|56|Titus|2||0|13|und warten auf die selige Hoffnung und auf die Erscheinung der Herrlichkeit unsres grossen Gottes und des Heilandes Christus Jesus,|ZUE1931|Public Domain TIT.2.14|NT|56|Titus|2||0|14|der sich für uns dahingegeben hat, um uns von allem gesetzwidrigen Wesen zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum Eigentum zu reinigen, das eifrig wäre in guten Werken.|ZUE1931|Public Domain TIT.2.15|NT|56|Titus|2||0|15|Dies rede und ermahne und erweise mit aller Entschiedenheit; niemand soll dich missachten!|ZUE1931|Public Domain TIT.3.1|NT|56|Titus|3||0|1|ERINNERE sie, den Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein,|ZUE1931|Public Domain TIT.3.2|NT|56|Titus|3||0|2|niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, freundlich, alle Sanftmut gegen alle Menschen erweisend.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.3|NT|56|Titus|3||0|3|Denn auch wir waren ehemals unverständig, ungehorsam, gingen irre, dienten mancherlei Begierden und Lüsten, lebten in Bosheit und Neid dahin, verhasst, einander hassend.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.4|NT|56|Titus|3||0|4|ALS aber die Gütigkeit und die Menschenliebe Gottes, unsres Heilandes, erschienen war,|ZUE1931|Public Domain TIT.3.5|NT|56|Titus|3||0|5|hat er uns, nicht auf Grund von Werken in Gerechtigkeit, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit, gerettet durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung kraft des heiligen Geistes,|ZUE1931|Public Domain TIT.3.6|NT|56|Titus|3||0|6|den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland,|ZUE1931|Public Domain TIT.3.7|NT|56|Titus|3||0|7|damit wir, durch seine Gnade gerechtgesprochen, gemäss der Hoffnung Erben des ewigen Lebens würden.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.8|NT|56|Titus|3||0|8|Zuverlässig ist das Wort, und ich will, dass du dies kräftig vertrittst, damit die, welche an Gott gläubig geworden sind, darauf Bedacht nehmen, sich guter Werke zu befleissigen. Dies ist gut und den Menschen nützlich.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.9|NT|56|Titus|3||0|9|ABER von den törichten Streitfragen und Geschlechtsregistern und dem Hader und den Streitigkeiten über das Gesetz halte dich fern; denn sie sind unnütz und nichtig.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.10|NT|56|Titus|3||0|10|Einen ketzerischen Menschen weise, nachdem du ihn ein- oder zweimal zurechtgewiesen hast, (gänzlich) ab,|ZUE1931|Public Domain TIT.3.11|NT|56|Titus|3||0|11|weil du weisst, dass ein solcher abgewichen ist und sündigt, wobei er von sich selber verurteilt ist.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.12|NT|56|Titus|3||0|12|WENN ich Artemas zu dir senden werde oder Tychikus, so beeile dich, zu mir nach Nikopolis zu kommen; denn dort habe ich den Winter zuzubringen beschlossen.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.13|NT|56|Titus|3||0|13|Zenas, den Gesetzeskundigen, und Apollos rüste sorgfältig für die Reise aus, damit es ihnen an nichts mangelt.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.14|NT|56|Titus|3||0|14|Aber auch die Unsrigen sollen lernen, sich guter Werke zu befleissigen für die notwendigen Bedürfnisse, damit sie nicht ohne Frucht seien.|ZUE1931|Public Domain TIT.3.15|NT|56|Titus|3||0|15|Es grüssen dich alle, die bei mir sind. Grüsse die, welche im Glauben uns lieben! Die Gnade sei mit euch allen!|ZUE1931|Public Domain PHM.1.1|NT|57|Philemon|1||0|1|PAULUS, ein Gefangener um Christi Jesu willen, und|ZUE1931|Public Domain PHM.1.2|NT|57|Philemon|1||0|2|und an die Schwester Apphia und unsern Mitstreiter Archippus und die Gemeinde in deinem Hause.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.3|NT|57|Philemon|1||0|3|Gnade sei|ZUE1931|Public Domain PHM.1.4|NT|57|Philemon|1||0|4|Ich danke meinem Gott allezeit, indem ich bei meinen Gebeten deiner gedenke,|ZUE1931|Public Domain PHM.1.5|NT|57|Philemon|1||0|5|da ich von deiner Liebe und von dem Glauben höre, den du an den Herrn Jesus und allen Heiligen gegenüber hast,|ZUE1931|Public Domain PHM.1.6|NT|57|Philemon|1||0|6|daß die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in der Erkenntnis alles Guten, das in uns im Hinblick auf Christus ist.(deutet die Richtung des Gebetes an).|ZUE1931|Public Domain PHM.1.7|NT|57|Philemon|1||0|7|Denn ich hatte viel Freude und Trost wegen deiner Liebe, weil die Herzen der Heiligen durch dich, Bruder, erquickt worden sind.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.8|NT|57|Philemon|1||0|8|DESHALB, obwohl ich große Freimütigkeit in Christus habe, dir zu gebieten, was sich ziemt,|ZUE1931|Public Domain PHM.1.9|NT|57|Philemon|1||0|9|bitte ich|ZUE1931|Public Domain PHM.1.10|NT|57|Philemon|1||0|10|Ich bitte dich für mein Kind, das ich gezeugt habe in den Fesseln, Onesimus,|ZUE1931|Public Domain PHM.1.11|NT|57|Philemon|1||0|11|der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.12|NT|57|Philemon|1||0|12|Den habe ich zu dir zurückgesandt - ihn, das ist mein Herz.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.13|NT|57|Philemon|1||0|13|Ich wollte ihn bei mir behalten, damit er statt deiner mir diene in den Fesseln des Evangeliums.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.14|NT|57|Philemon|1||0|14|Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, damit deine Wohltat nicht wie gezwungen, sondern freiwillig sei.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.15|NT|57|Philemon|1||0|15|Denn vielleicht ist er deswegen für eine Zeit (von dir) getrennt gewesen, damit du ihn für immer besitzen sollst,|ZUE1931|Public Domain PHM.1.16|NT|57|Philemon|1||0|16|nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten Bruder, besonders für mich, wieviel mehr aber für dich, sowohl im Fleisch als auch im Herrn.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.17|NT|57|Philemon|1||0|17|Wenn du mich nun für|ZUE1931|Public Domain PHM.1.18|NT|57|Philemon|1||0|18|Wenn er dir aber irgendein Unrecht getan hat oder dir etwas schuldig ist, so rechne dies mir an!|ZUE1931|Public Domain PHM.1.19|NT|57|Philemon|1||0|19|Ich, Paulus, habe es mit meiner Hand geschrieben, ich will bezahlen; ich brauche dir nicht zu sagen, daß du auch dich selbst mir schuldig bist.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.20|NT|57|Philemon|1||0|20|Ja, Bruder, ich möchte deiner froh werden im Herrn. Erquicke mein Herz in Christus!(vlt. als Wortspiel zum Namen Onesimus; vgl. Anm. zu V. 11).|ZUE1931|Public Domain PHM.1.21|NT|57|Philemon|1||0|21|Da ich deinem Gehorsam vertraue, habe ich dir geschrieben, und ich weiß, daß du auch mehr tun wirst, als ich sage.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.22|NT|57|Philemon|1||0|22|ZUGLEICH aber bereite mir auch eine Herberge! Denn ich hoffe, daß ich durch eure Gebete euch werde geschenkt werden.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.23|NT|57|Philemon|1||0|23|Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus,|ZUE1931|Public Domain PHM.1.24|NT|57|Philemon|1||0|24|Markus, Aristarch, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.|ZUE1931|Public Domain PHM.1.25|NT|57|Philemon|1||0|25|Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist!|ZUE1931|Public Domain HEB.2.2|NT|58|Hebräer|2||0|2|Denn wenn das durch Engel verkündigte Wort fest wurde und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechten Lohn empfing,|ZUE1931|Public Domain HEB.2.3|NT|58|Hebräer|2||0|3|wie werden|ZUE1931|Public Domain HEB.2.4|NT|58|Hebräer|2||0|4|wobei Gott zugleich Zeugnis gab durch Zeichen und Wunder und vielerlei machtvolle Taten und Zuteilungen des heiligen Geistes nach seinem Willen?|ZUE1931|Public Domain HEB.2.5|NT|58|Hebräer|2||0|5|DENN nicht Engeln hat er die zukünftige Welt, von der wir reden, unterworfen,|ZUE1931|Public Domain HEB.2.6|NT|58|Hebräer|2||0|6|"vielmehr hat jemand irgendwo bezeugt: ""Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, / oder der Sohn des Menschen, dass du dich seiner annimmst? /"|ZUE1931|Public Domain HEB.2.7|NT|58|Hebräer|2||0|7|Du hast ihn eine kurze Zeit unter die Engel erniedrigt, / mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt, /|ZUE1931|Public Domain HEB.2.8|NT|58|Hebräer|2||0|8|"alles hast du unterworfen unter seine Füsse."" Indem er ihm nämlich alles unterwarf, liess er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre. Jetzt indessen sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen;"|ZUE1931|Public Domain HEB.2.9|NT|58|Hebräer|2||0|9|den aber, der eine kurze Zeit unter die Engel erniedrigt worden war, Jesus, sehen wir um seines Todesleidens willen mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmecken sollte.|ZUE1931|Public Domain HEB.2.10|NT|58|Hebräer|2||0|10|Denn es geziemte sich für ihn, um dessentwillen alles und durch den alles ist, nachdem er viele Söhne zur Herrlichkeit geführt hatte, den Anfänger ihres Heils durch Leiden hindurch zur|ZUE1931|Public Domain HEB.2.11|NT|58|Hebräer|2||0|11|DENN sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, stammen alle von einem ab. Und aus diesem Grunde schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen,|ZUE1931|Public Domain HEB.2.12|NT|58|Hebräer|2||0|12|"indem er sagt: ""Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkündigen; / inmitten der Gemeinde will ich dich preisen"","|ZUE1931|Public Domain HEB.2.13|NT|58|Hebräer|2||0|13|"und wiederum: ""Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen"", und wiederum: ""Siehe, ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat."""|ZUE1931|Public Domain HEB.2.14|NT|58|Hebräer|2||0|14|Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil bekommen haben, hat in ähnlicher Weise auch er ebendaran teilgenommen, damit er durch den Tod den zunichte machte, der die Macht über den Tod hat, das heisst: den Teufel,|ZUE1931|Public Domain HEB.2.15|NT|58|Hebräer|2||0|15|und alle die befreite, die durch Furcht vor dem Tod ihr ganzes Leben lang einer Knechtschaft verfallen waren.|ZUE1931|Public Domain HEB.2.16|NT|58|Hebräer|2||0|16|Denn er nimmt sich doch wohl nicht der Engel an, sondern der Nachkommenschaft Abrahams nimmt er sich an.|ZUE1931|Public Domain HEB.2.17|NT|58|Hebräer|2||0|17|Und deshalb musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester im Dienst vor Gott, um die Sünden des Volkes zu sühnen;|ZUE1931|Public Domain HEB.2.18|NT|58|Hebräer|2||0|18|denn weil er gelitten hat und dabei selbst versucht worden ist, vermag er denen, die versucht werden, zu helfen.|ZUE1931|Public Domain HEB.2.1|NT|58|Hebräer|2||0|1|DESHALB müssen wir desto mehr auf das Gehörte achten, damit wir nicht etwa (am Ziel) vorbeigleiten.|ZUE1931|Public Domain HEB.3.1|NT|58|Hebräer|3||0|1|UND darum, ihr heiligen, der himmlischen Berufung teilhaften Brüder, schauet auf den Gesandten und Hohenpriester unsres Bekenntnisses, Jesus,|ZUE1931|Public Domain HEB.3.2|NT|58|Hebräer|3||0|2|der treu war dem, der ihn gemacht hat, wie auch Mose, in seinem ganzen Hause.|ZUE1931|Public Domain HEB.3.3|NT|58|Hebräer|3||0|3|Denn dieser ist grösserer Herrlichkeit wert geachtet worden als Mose in dem Masse, als der an Würde über dem Hause steht, der es bereitet hat.|ZUE1931|Public Domain HEB.3.4|NT|58|Hebräer|3||0|4|Denn jedes Haus wird von jemandem bereitet; der aber alles bereitet hat, ist Gott.|ZUE1931|Public Domain HEB.3.5|NT|58|Hebräer|3||0|5|Und Mose zwar war treu in seinem ganzen Hause als Diener zum Zeugnis für das, was geredet werden sollte,|ZUE1931|Public Domain HEB.3.6|NT|58|Hebräer|3||0|6|Christus aber als Sohn über sein Haus; und sein Haus sind wir, wenn wir anders die Zuversicht und das Rühmen der Hoffnung bis ans Ende festhalten.|ZUE1931|Public Domain HEB.3.7|NT|58|Hebräer|3||0|7|"DARUM, wie der heilige Geist sagt: ""Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, /"|ZUE1931|Public Domain HEB.3.8|NT|58|Hebräer|3||0|8|verhärtet eure Herzen nicht wie bei der Verbitterung / am Tage der Versuchung in der Wüste, /|ZUE1931|Public Domain HEB.3.9|NT|58|Hebräer|3||0|9|wo eure Väter|ZUE1931|Public Domain HEB.3.10|NT|58|Hebräer|3||0|10|"Daher ""entrüstete ich mich über dieses Geschlecht / und sprach: Immerdar irren sie mit dem Herzen; / sie aber erkannten meine Wege nicht, /"|ZUE1931|Public Domain HEB.3.11|NT|58|Hebräer|3||0|11|"sodass ich in meinem Zorn schwur: / Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!"""|ZUE1931|Public Domain HEB.3.12|NT|58|Hebräer|3||0|12|Sehet zu, ihr Brüder, ob etwa jemand von euch ein böses Herz des Unglaubens habe, sodass er von dem lebendigen Gott abfallen möchte;|ZUE1931|Public Domain HEB.3.13|NT|58|Hebräer|3||0|13|"ermahnet einander vielmehr jeden Tag, solange es ""heute"" heisst, damit nicht jemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde!"|ZUE1931|Public Domain HEB.3.14|NT|58|Hebräer|3||0|14|Denn wir sind Christi Genossen geworden, wenn wir anders den Anfang der Zuversicht bis ans Ende festhalten.|ZUE1931|Public Domain HEB.3.15|NT|58|Hebräer|3||0|15|"Wenn es heisst: ""Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, / verhärtet eure Herzen nicht wie bei der Verbitterung"","|ZUE1931|Public Domain HEB.3.16|NT|58|Hebräer|3||0|16|wer sind denn die, welche sich verbittert haben, als sie es hörten? Waren es denn nicht alle, die unter Mose aus Ägypten ausgezogen waren?|ZUE1931|Public Domain HEB.3.17|NT|58|Hebräer|3||0|17|Über welche aber hat er sich vierzig Jahre entrüstet? Nicht über die, welche sündigten, deren Leiber hinfielen in der Wüste?|ZUE1931|Public Domain HEB.3.18|NT|58|Hebräer|3||0|18|Welchen aber schwur er, sie sollten nicht in seine Ruhe eingehen, als nur denen, die ungehorsam gewesen waren?|ZUE1931|Public Domain HEB.3.19|NT|58|Hebräer|3||0|19|Und wir sehen, dass sie nicht eingehen konnten wegen|ZUE1931|Public Domain HEB.4.1|NT|58|Hebräer|4||0|1|ALSO lasset uns nun ängstlich besorgt sein, dass nicht etwa jemand von euch, obgleich die Verheissung, in seine Ruhe einzugehen, bestehen bleibt, als zurückgeblieben erscheine!|ZUE1931|Public Domain HEB.4.2|NT|58|Hebräer|4||0|2|Denn wir sind der frohen Botschaft teilhaft geworden wie auch jene; aber das Wort der Predigt half jenen nicht, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben vereinigt war.|ZUE1931|Public Domain HEB.4.3|NT|58|Hebräer|4||0|3|"Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: ""Sodass ich in meinem Zorn schwur: / Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen"", obschon die Werke seit Grundlegung der Welt geschaffen waren."|ZUE1931|Public Domain HEB.4.4|NT|58|Hebräer|4||0|4|"Denn er hat irgendwo von dem siebenten (Tage) so gesprochen: ""Und Gott ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken"""|ZUE1931|Public Domain HEB.4.5|NT|58|Hebräer|4||0|5|"und in dieser (Stelle) wiederum: ""Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen."""|ZUE1931|Public Domain HEB.4.6|NT|58|Hebräer|4||0|6|Da nun bestehen bleibt, dass einige in sie eingehen sollen, und die, welche der frohen Botschaft früher teilhaft geworden sind, nicht eingegangen sind wegen|ZUE1931|Public Domain HEB.4.7|NT|58|Hebräer|4||0|7|"bestimmt er wiederum einen Tag: ""Heute"" - indem er nach so langer Zeit durch David spricht, wie vorhin gesagt wurde - ""Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, / verhärtet eure Herzen nicht!"""|ZUE1931|Public Domain HEB.4.8|NT|58|Hebräer|4||0|8|Denn wenn Josua sie zur Ruhe eingeführt hätte, würde er nicht von einem andern, spätern Tage reden.|ZUE1931|Public Domain HEB.4.9|NT|58|Hebräer|4||0|9|Also bleibt dem Volke Gottes eine Sabbatruhe übrig.|ZUE1931|Public Domain HEB.4.10|NT|58|Hebräer|4||0|10|Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, ruht auch selbst von seinen Werken wie Gott von den seinigen.|ZUE1931|Public Domain HEB.4.11|NT|58|Hebräer|4||0|11|So wollen wir uns nun eifrig bemühen, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als gleiches Beispiel des Ungehorsams zu Fall komme.|ZUE1931|Public Domain HEB.4.12|NT|58|Hebräer|4||0|12|Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und hindurchdringend bis zur Scheidung von Gelenken und Mark der Seele und des Geistes und ein Richter der Gedanken und der Gesinnung des Herzens;|ZUE1931|Public Domain HEB.4.13|NT|58|Hebräer|4||0|13|und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, vielmehr ist alles entblösst und aufgedeckt vor seinen Augen, dem wir Rede zu stehen haben.|ZUE1931|Public Domain HEB.4.14|NT|58|Hebräer|4||0|14|DA wir nun einen grossen Hohenpriester haben, der durch die Himmel hindurchgegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns am Bekenntnis festhalten!|ZUE1931|Public Domain HEB.4.15|NT|58|Hebräer|4||0|15|Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der mit unsern Schwachheiten nicht Mitgefühl haben könnte, vielmehr einen, der in allem auf gleiche Weise versucht worden ist (wie wir, doch) ohne Sünde.|ZUE1931|Public Domain HEB.4.16|NT|58|Hebräer|4||0|16|So lasset uns nun mit Zuversicht zum Thron der Gnade hinzugehen, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!|ZUE1931|Public Domain HEB.5.1|NT|58|Hebräer|5||0|1|DENN jeder aus Menschen genommene Hohepriester wird für Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen|ZUE1931|Public Domain HEB.5.2|NT|58|Hebräer|5||0|2|als einer, der für die Unwissenden und Irrenden Verständnis haben kann, da er auch selbst mit Schwachheit behaftet ist;|ZUE1931|Public Domain HEB.5.3|NT|58|Hebräer|5||0|3|und ihretwegen muss er, wie für das Volk, so auch für sich selbst opfern um der Sünden willen.|ZUE1931|Public Domain HEB.5.4|NT|58|Hebräer|5||0|4|Und es nimmt sich jemand nicht selbst die Würde, sondern (er erhält sie,) wenn er von Gott berufen wird, gerade wie auch Aaron.|ZUE1931|Public Domain HEB.5.5|NT|58|Hebräer|5||0|5|"So hat sich auch Christus nicht selbst für würdig gehalten, Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm geredet hat: ""Mein Sohn bist du, / ich habe dich heute gezeugt"","|ZUE1931|Public Domain HEB.5.6|NT|58|Hebräer|5||0|6|"wie er auch an einer andern Stelle sagt: ""Du bist Priester in Ewigkeit / nach der Weise Melchisedeks."""|ZUE1931|Public Domain HEB.5.7|NT|58|Hebräer|5||0|7|Und er hat in den Tagen seines Fleisches Gebete und flehentliche Bitten mit starkem Geschrei und Tränen vor den gebracht, der ihn vom Tod erretten konnte, und er ist erhört (und befreit) worden aus seiner Angst|ZUE1931|Public Domain HEB.5.8|NT|58|Hebräer|5||0|8|und hat, wiewohl er der Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt;|ZUE1931|Public Domain HEB.5.9|NT|58|Hebräer|5||0|9|und nachdem er zur|ZUE1931|Public Domain HEB.5.10|NT|58|Hebräer|5||0|10|"er, der von Gott den Namen bekommen hat: ""Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks."""|ZUE1931|Public Domain HEB.5.11|NT|58|Hebräer|5||0|11|UND darüber hätten wir vieles zu sagen, und es lässt sich schwer verständlich machen, da ihr schwerhörig geworden seid.|ZUE1931|Public Domain HEB.5.12|NT|58|Hebräer|5||0|12|Denn während ihr der Zeit nach|ZUE1931|Public Domain HEB.5.13|NT|58|Hebräer|5||0|13|Denn jeder, der (noch wie ein Kind) Milch geniesst, ist unerfahren in der eigentlichen Lehre (für Gereifte); denn er ist unmündig.|ZUE1931|Public Domain HEB.5.14|NT|58|Hebräer|5||0|14|Für Gereifte aber ist die feste Speise, für die (nämlich), welche vermöge ihrer Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten und des Bösen.|ZUE1931|Public Domain HEB.1.1|NT|58|Hebräer|1||0|1|NACHDEM Gott vorzeiten zu vielen Malen und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten,|ZUE1931|Public Domain HEB.1.2|NT|58|Hebräer|1||0|2|hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet durch den Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat,|ZUE1931|Public Domain HEB.1.3|NT|58|Hebräer|1||0|3|der, weil er Abglanz seiner Herrlichkeit und Ebenbild seines Wesens ist und das Weltall durch sein machtvolles Wort trägt, sich zur Rechten der Majestät in den Höhen gesetzt hat, nachdem er die Reinigung von den Sünden vollbracht hatte,|ZUE1931|Public Domain HEB.1.4|NT|58|Hebräer|1||0|4|und er ist um so viel erhabener geworden denn die Engel, als er ihnen voraus einen vorzüglicheren Namen ererbt hat.|ZUE1931|Public Domain HEB.1.5|NT|58|Hebräer|1||0|5|"DENN zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: ""Mein Sohn bist du, / ich habe dich heute gezeugt""? und wiederum: ""Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein""?"|ZUE1931|Public Domain HEB.1.6|NT|58|Hebräer|1||0|6|"(Für die Zeit) aber hinwiederum, wenn er den Erstgebornen in die Welt einführen wird, sagt er: ""Und anbeten sollen ihn alle Engel Gottes."""|ZUE1931|Public Domain HEB.1.7|NT|58|Hebräer|1||0|7|"Und von den Engeln zwar sagt er: ""Der seine Engel zu Winden macht / und seine Diener zur Feuerflamme"","|ZUE1931|Public Domain HEB.1.8|NT|58|Hebräer|1||0|8|"vom Sohne aber: ""Dein Thron, o Gott, besteht in alle Ewigkeit"", und: ""Das Szepter der Geradheit ist Szepter seiner Königsherrschaft. /"|ZUE1931|Public Domain HEB.1.9|NT|58|Hebräer|1||0|9|"Du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehasst; / deshalb hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt / mit dem Öl der Freude, deinen Genossen voraus"","|ZUE1931|Public Domain HEB.1.10|NT|58|Hebräer|1||0|10|"und: ""Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, / und deiner Hände Werk sind die Himmel. /"|ZUE1931|Public Domain HEB.1.11|NT|58|Hebräer|1||0|11|Sie werden vergehen, du aber bleibst; / und alle werden wie ein Kleid veralten, /|ZUE1931|Public Domain HEB.1.12|NT|58|Hebräer|1||0|12|und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, / und sie werden verwandelt werden; / du aber bist|ZUE1931|Public Domain HEB.1.13|NT|58|Hebräer|1||0|13|"Zu welchem von den Engeln aber hat er jemals gesagt: ""Setze dich zu meiner Rechten, / bis ich hinlege deine Feinde / als Schemel für deine Füsse""?"|ZUE1931|Public Domain HEB.1.14|NT|58|Hebräer|1||0|14|Sind sie nicht alle dienstbare Geister, zum Dienst ausgesandt um derer willen, die das Heil ererben sollen?|ZUE1931|Public Domain HEB.6.1|NT|58|Hebräer|6||0|1|Darum wollen wir die Anfangslehre über Christus beiseite lassen und uns zur Lehre für Gereifte wenden, ohne abermals den Grund zu legen mit der Busse (durch Abwendung) von toten Werken und mit dem Glauben an Gott,|ZUE1931|Public Domain HEB.6.2|NT|58|Hebräer|6||0|2|mit der Lehre von Waschungen und Handauflegung und Auferstehung der Toten und ewigem Gericht.|ZUE1931|Public Domain HEB.6.3|NT|58|Hebräer|6||0|3|Und dies wollen wir tun, wenn anders Gott es zulässt.|ZUE1931|Public Domain HEB.6.4|NT|58|Hebräer|6||0|4|Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des heiligen Geistes teilhaft geworden sind|ZUE1931|Public Domain HEB.6.5|NT|58|Hebräer|6||0|5|und das herrliche Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt geschmeckt haben|ZUE1931|Public Domain HEB.6.6|NT|58|Hebräer|6||0|6|und (dann doch) abgefallen sind, von neuem zur Busse zu bringen, da sie für sich den Sohn Gottes noch einmal kreuzigen und der Schande preisgeben.|ZUE1931|Public Domain HEB.6.7|NT|58|Hebräer|6||0|7|Denn die Erde, die den oftmals auf sie fallenden Regen getrunken hat und nützliches Kraut für die erzeugt, um derentwillen sie auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott;|ZUE1931|Public Domain HEB.6.8|NT|58|Hebräer|6||0|8|wenn sie aber Dornen und Disteln hervorbringt, ist sie untauglich und dem Fluch nahe, der schliesslich zum Verbrennen führt.|ZUE1931|Public Domain HEB.6.9|NT|58|Hebräer|6||0|9|Wir sind aber, obgleich wir so reden, in bezug auf euch, Geliebte, des Bessern überzeugt und|ZUE1931|Public Domain HEB.6.10|NT|58|Hebräer|6||0|10|Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er eures Werkes und der Liebe vergässe, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und|ZUE1931|Public Domain HEB.6.11|NT|58|Hebräer|6||0|11|WIR wünschen aber, dass jeder von euch denselben Eifer um die volle Gewissheit der Hoffnung bis ans Ende beweisen möge,|ZUE1931|Public Domain HEB.6.12|NT|58|Hebräer|6||0|12|damit ihr nicht stumpf werdet, vielmehr das Beispiel derer nachahmt, die durch Glauben und geduldiges Ausharren die Verheissungen ererben.|ZUE1931|Public Domain HEB.6.13|NT|58|Hebräer|6||0|13|Denn nachdem Gott dem Abraham die Verheissung gegeben hatte, schwur er, da er bei keinem Grössern schwören konnte, bei sich selbst|ZUE1931|Public Domain HEB.6.14|NT|58|Hebräer|6||0|14|"und sprach: ""Fürwahr, ich will dich reichlich segnen und dich mächtig mehren."""|ZUE1931|Public Domain HEB.6.15|NT|58|Hebräer|6||0|15|Und so erlangte er, nachdem er geduldig ausgeharrt hatte, die Verheissung.|ZUE1931|Public Domain HEB.6.16|NT|58|Hebräer|6||0|16|Menschen nämlich schwören bei dem Grössern, und als Ende aller Widerrede dient ihnen der Eid zur Bekräftigung.|ZUE1931|Public Domain HEB.6.17|NT|58|Hebräer|6||0|17|Und deshalb hat Gott, als er den Erben der Verheissung das Unwandelbare seines Ratschlusses in höherem Masse beweisen wollte, es mit einem Eide verbürgt,|ZUE1931|Public Domain HEB.6.18|NT|58|Hebräer|6||0|18|damit wir durch zwei unwandelbare Tatsachen, bei denen es unmöglich ist, dass Gott gelogen haben sollte, einen starken Trost besitzen, die wir unsre Zuflucht dazu genommen haben, die vor uns liegende Hoffnung zu ergreifen.|ZUE1931|Public Domain HEB.6.19|NT|58|Hebräer|6||0|19|Und diese besitzen wir als einen Anker der Seele, der sicher und fest ist und ins Innere hinter dem Vorhang hineinreicht,|ZUE1931|Public Domain HEB.6.20|NT|58|Hebräer|6||0|20|wohin als Vorläufer für uns Jesus eingegangen ist, der nach der Weise Melchisedeks Hoherpriester geworden ist in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.1|NT|58|Hebräer|7||0|1|DENN dieser Melchisedek, König von Salem, Priester des höchsten Gottes, der dem Abraham, als er von der Niederwerfung der Könige zurückkehrte, entgegenging und ihn segnete,|ZUE1931|Public Domain HEB.7.2|NT|58|Hebräer|7||0|2|welchem Abraham auch den Zehnten von allem entrichtete, der fürs erste in Übersetzung (seines Namens) König der Gerechtigkeit, dann aber auch König von Salem, das bedeutet: König des Friedens, heisst,|ZUE1931|Public Domain HEB.7.3|NT|58|Hebräer|7||0|3|ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum, der weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens hat, vielmehr dem Sohne Gottes ähnlich gemacht ist, bleibt Priester für immer.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.4|NT|58|Hebräer|7||0|4|Sehet aber, wie gross dieser ist, dem Abraham, der Stammvater, den Zehnten von der Erstlingsbeute gab.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.5|NT|58|Hebräer|7||0|5|Und zwar haben die von den Söhnen Levis, die das Priestertum empfangen, ein Gebot, den Zehnten nach dem Gesetz vom Volk zu erheben, das heisst von ihren Brüdern, die doch|ZUE1931|Public Domain HEB.7.6|NT|58|Hebräer|7||0|6|der aber, der nicht von ihnen abstammt, hat den Zehnten von Abraham erhoben und den, der|ZUE1931|Public Domain HEB.7.7|NT|58|Hebräer|7||0|7|Ohne alle Widerrede aber wird das Geringere vom Höhern gesegnet.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.8|NT|58|Hebräer|7||0|8|Und hier zwar empfangen sterbliche Menschen die Zehnten, dort aber einer, von dem bezeugt wird, dass er lebt.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.9|NT|58|Hebräer|7||0|9|Und in der Person des Abraham ist sozusagen auch von Levi, der|ZUE1931|Public Domain HEB.7.10|NT|58|Hebräer|7||0|10|denn er war noch in der Lende des Vaters, als ihm Melchisedek entgegenging.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.11|NT|58|Hebräer|7||0|11|Wenn es nun Vollendung durch das levitische Priestertum gäbe - im Hinblick auf dieses hat das Volk ja das Gesetz empfangen -, wozu wäre(Priester) nach der Weise Aarons genannt wurde?|ZUE1931|Public Domain HEB.7.12|NT|58|Hebräer|7||0|12|Denn wenn das Priestertum wechselt, vollzieht sich mit Notwendigkeit auch ein Wechsel des Gesetzes.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.13|NT|58|Hebräer|7||0|13|Der nämlich, über den dies gesagt wird, gehörte zu einem andern Stamm, aus dem keiner des Altars warten durfte;|ZUE1931|Public Domain HEB.7.14|NT|58|Hebräer|7||0|14|denn es ist offenkundig, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist; von Priestern aus diesem Stamm hat aber Mose nichts geredet.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.15|NT|58|Hebräer|7||0|15|Und in noch höherem Masse ist dies ersichtlich, wenn nach der Ähnlichkeit mit Melchisedek ein andrer zum Priester bestellt wird,|ZUE1931|Public Domain HEB.7.16|NT|58|Hebräer|7||0|16|der es nicht nach der Vorschrift eines fleischlichen Gebotes geworden ist, sondern nach der Kraft unzerstörbaren Lebens.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.17|NT|58|Hebräer|7||0|17|"Denn es wird über ihn bezeugt: ""Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks."""|ZUE1931|Public Domain HEB.7.18|NT|58|Hebräer|7||0|18|Es erfolgt|ZUE1931|Public Domain HEB.7.19|NT|58|Hebräer|7||0|19|denn das Gesetz hat nichts zur Vollendung gebracht - dagegen (erfolgt dadurch) die Einführung einer bessern Hoffnung, durch die wir Gott nahen.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.20|NT|58|Hebräer|7||0|20|Und inwiefern sie nicht ohne Eidschwur geschehen ist - denn jene sind ohne Eidschwur Priester geworden,|ZUE1931|Public Domain HEB.7.21|NT|58|Hebräer|7||0|21|"dieser aber mit einem Eidschwur durch den, der zu ihm spricht: ""Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: / Du bist Priester in Ewigkeit"" -"|ZUE1931|Public Domain HEB.7.22|NT|58|Hebräer|7||0|22|insofern ist Jesus auch eines bessern Bundes Bürge geworden.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.23|NT|58|Hebräer|7||0|23|Und jene sind in Mehrzahl|ZUE1931|Public Domain HEB.7.24|NT|58|Hebräer|7||0|24|dieser aber hat, weil er in Ewigkeit bleibt, das Priestertum als ein unwandelbares inne.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.25|NT|58|Hebräer|7||0|25|Und daher kann er die, welche durch ihn zu Gott kommen, auch völlig erretten, weil er immerdar lebt, um für sie einzutreten.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.26|NT|58|Hebräer|7||0|26|Denn ein solcher Hoherpriester geziemte uns auch, der heilig, frei vom Bösen, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher als die Himmel geworden ist,|ZUE1931|Public Domain HEB.7.27|NT|58|Hebräer|7||0|27|der nicht wie die Hohenpriester täglich nötig hat, zuerst für die eignen Sünden Opfer darzubringen, dann für die des Volks; denn dies hat er einmal getan, als er sich selbst darbrachte.|ZUE1931|Public Domain HEB.7.28|NT|58|Hebräer|7||0|28|Denn das Gesetz bestellt Menschen zu Hohenpriestern, welche Schwachheit (an sich) haben, das Wort des Eidschwurs aber, der später als das Gesetz erfolgte, den Sohn, der in Ewigkeit vollendet ist.|ZUE1931|Public Domain HEB.8.1|NT|58|Hebräer|8||0|1|DIE Hauptsache bei dem Gesagten aber ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt hat|ZUE1931|Public Domain HEB.8.2|NT|58|Hebräer|8||0|2|als Diener am Heiligtum und an dem wahrhaften Zelt, das der Herr errichtet hat, nicht ein Mensch.|ZUE1931|Public Domain HEB.8.3|NT|58|Hebräer|8||0|3|Jeder Hohepriester nämlich wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen, und deshalb ist es notwendig, dass auch dieser etwas hat, was er darbringen kann.|ZUE1931|Public Domain HEB.8.4|NT|58|Hebräer|8||0|4|Wenn er nun auf Erden wäre, so wäre er nicht einmal Priester, weil die (Priester bereits) da sind, die nach dem Gesetz die Gaben darbringen,|ZUE1931|Public Domain HEB.8.5|NT|58|Hebräer|8||0|5|sie, die|ZUE1931|Public Domain HEB.8.6|NT|58|Hebräer|8||0|6|In Wirklichkeit aber hat er einen um so vortrefflicheren Dienst erhalten, als er auch eines bessern Bundes Mittler ist, der auf bessere Verheissungen hin festgesetzt worden ist.|ZUE1931|Public Domain HEB.8.7|NT|58|Hebräer|8||0|7|Denn wenn jener erste (Bund) ohne Tadel gewesen wäre, so würde nicht Raum für einen zweiten gesucht werden.|ZUE1931|Public Domain HEB.8.8|NT|58|Hebräer|8||0|8|"Tadelnd nämlich sagt er zu ihnen: ""Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund aufrichten,"|ZUE1931|Public Domain HEB.8.9|NT|58|Hebräer|8||0|9|nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht bei meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht|ZUE1931|Public Domain HEB.8.10|NT|58|Hebräer|8||0|10|Dies nämlich ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schliessen will, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn legen und sie ihnen ins Herz schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.|ZUE1931|Public Domain HEB.8.11|NT|58|Hebräer|8||0|11|Und nicht werden sie jeder seinen Mitbürger und jeder seinen Bruder lehren mit den Worten: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich kennen vom Kleinsten bis zum Grössten unter ihnen.|ZUE1931|Public Domain HEB.8.12|NT|58|Hebräer|8||0|12|"Denn ich werde gegen ihre Ungerechtigkeiten gnädig sein und ihrer Sünden nicht mehr gedenken."""|ZUE1931|Public Domain HEB.8.13|NT|58|Hebräer|8||0|13|"Indem er sagt: ""Einen neuen (Bund)"", hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet ist und sich überlebt hat, ist dem Verschwinden nahe."|ZUE1931|Public Domain HEB.9.1|NT|58|Hebräer|9||0|1|NUN hatte zwar auch der erste (Bund) Satzungen für den Gottesdienst und das Heiligtum,|ZUE1931|Public Domain HEB.9.2|NT|58|Hebräer|9||0|2|Denn es wurde das vordere Zelt eingerichtet, worin der Leuchter war und der Tisch und die Auflegung der (Schau-)Brote, welches das Heilige genannt wird,|ZUE1931|Public Domain HEB.9.3|NT|58|Hebräer|9||0|3|hinter dem zweiten Vorhang aber das Zelt, welches das Allerheiligste genannt wird,|ZUE1931|Public Domain HEB.9.4|NT|58|Hebräer|9||0|4|das den goldenen Räucheraltar enthielt und die überall mit Gold überzogene Bundeslade, in welcher der goldene Krug war, der das Manna enthielt, und der Stab Aarons, der|ZUE1931|Public Domain HEB.9.5|NT|58|Hebräer|9||0|5|oben über ihr aber die Cherube (als Zeichen) der Gegenwart Gottes, welche die Deckplatte über der Bundeslade überschatteten, von welchen (Dingen) jetzt nicht im einzelnen zu reden ist.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.6|NT|58|Hebräer|9||0|6|Indem dies aber so eingerichtet ist, gehen in das vordere Zelt jederzeit die Priester hinein, um die gottesdienstlichen Handlungen zu verrichten,|ZUE1931|Public Domain HEB.9.7|NT|58|Hebräer|9||0|7|in das zweite aber|ZUE1931|Public Domain HEB.9.8|NT|58|Hebräer|9||0|8|Und damit deutet der heilige Geist dies an, dass der Weg zum Heiligtum noch nicht offenbar geworden ist, solange das vordere Zelt noch Bestand hat.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.9|NT|58|Hebräer|9||0|9|Und dieses (Zelt) ist ein Sinnbild für die gegenwärtige Zeit, dem entsprechend Gaben und Opfer dargebracht werden, die den, welcher (Gott damit) dient, nicht dem Gewissen nach zur Vollendung führen können,|ZUE1931|Public Domain HEB.9.11|NT|58|Hebräer|9||0|11|CHRISTUS aber, der als Hoherpriester der zukünftigen Güter kam, ist durch das grössere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heisst, nicht von dieser Schöpfung ist,|ZUE1931|Public Domain HEB.9.12|NT|58|Hebräer|9||0|12|und nicht durch Blut von Böcken und Kälbern, vielmehr durch sein eignes Blut einmal in das Heiligtum hineingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.13|NT|58|Hebräer|9||0|13|Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die zur Besprengung dienende Asche der jungen Kuh die Befleckten heiligt, (sodass es) zur Reinheit des Fleisches (kommt),|ZUE1931|Public Domain HEB.9.14|NT|58|Hebräer|9||0|14|wieviel mehr wird das Blut Christi, der durch den ewigen Geist sich selbst makellos Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von toten Werken, sodass wir dem lebendigen Gott dienen.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.15|NT|58|Hebräer|9||0|15|Und deshalb ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, nachdem der Tod erfolgt sein würde zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheissung des ewigen Erbes empfangen sollten.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.16|NT|58|Hebräer|9||0|16|Denn wo ein Testament ist, da muss der Tod dessen erfolgen, der es errichtet hat;|ZUE1931|Public Domain HEB.9.17|NT|58|Hebräer|9||0|17|denn ein Testament ist|ZUE1931|Public Domain HEB.9.18|NT|58|Hebräer|9||0|18|Und deshalb ist auch der erste (Bund) nicht ohne Blut eingeweiht worden.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.19|NT|58|Hebräer|9||0|19|Denn nachdem von Mose jedes Gebot nach dem Gesetz dem ganzen Volk mitgeteilt worden war, nahm er das Blut der Kälber und der Böcke samt Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengte|ZUE1931|Public Domain HEB.9.20|NT|58|Hebräer|9||0|20|"und sprach: ""Das ist das Blut des Bundes, den Gott für euch angeordnet hat."""|ZUE1931|Public Domain HEB.9.21|NT|58|Hebräer|9||0|21|Aber auch das Zelt und alle Geräte des Gottesdienstes besprengte er ebenso mit dem Blut.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.22|NT|58|Hebräer|9||0|22|Und es ist nahezu so, dass nach dem Gesetz alles mit Blut gereinigt wird und dass es ohne Blutvergiessung keine Vergebung gibt.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.23|NT|58|Hebräer|9||0|23|Es ist also notwendig, dass zwar die Abbilder der in den Himmeln befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Opfer als diese.|ZUE1931|Public Domain HEB.9.24|NT|58|Hebräer|9||0|24|Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum ist Christus hineingegangen, ein Nachbild des wahrhaften, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu unsern Gunsten vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen;|ZUE1931|Public Domain HEB.9.25|NT|58|Hebräer|9||0|25|auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern, wie der Hohepriester Jahr für Jahr mit fremdem Blut ins Heiligtum hineingeht -|ZUE1931|Public Domain HEB.9.26|NT|58|Hebräer|9||0|26|denn er hätte|ZUE1931|Public Domain HEB.9.27|NT|58|Hebräer|9||0|27|Und wie den Menschen bevorsteht, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht,|ZUE1931|Public Domain HEB.9.28|NT|58|Hebräer|9||0|28|so wird auch Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um die Sünden vieler hinwegzunehmen, zum zweitenmal ohne (Beziehung auf) Sünde denen erscheinen, die ihn zum Heil erwarten.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.1|NT|58|Hebräer|10||0|1|Denn weil das Gesetz|ZUE1931|Public Domain HEB.10.2|NT|58|Hebräer|10||0|2|Denn würde(Gott damit) dienen wollten, einmal gereinigt, kein Bewusstsein von Sünden mehr gehabt hätten?|ZUE1931|Public Domain HEB.10.3|NT|58|Hebräer|10||0|3|Vielmehr erfolgt durch sie alljährlich eine Erinnerung an die Sünden.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.4|NT|58|Hebräer|10||0|4|Denn unmöglich kann Blut von Rindern und Böcken Sünden hinwegnehmen.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.5|NT|58|Hebräer|10||0|5|"Daher sagt er bei seinem Eintritt in die Welt: ""Opfer und Gabe hast du nicht gewollt, / einen Leib aber hast du mir bereitet. /"|ZUE1931|Public Domain HEB.10.6|NT|58|Hebräer|10||0|6|An Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen gefunden. /|ZUE1931|Public Domain HEB.10.7|NT|58|Hebräer|10||0|7|"Damals sprach ich: Siehe, ich komme - / in der Buchrolle steht über mich geschrieben - / um deinen Willen, o Gott, zu tun."""|ZUE1931|Public Domain HEB.10.8|NT|58|Hebräer|10||0|8|"Während er weiter oben sagt: ""Opfer und Gaben und Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt und hast kein Wohlgefallen an ihnen gefunden"" - die doch nach dem Gesetz dargebracht werden -"|ZUE1931|Public Domain HEB.10.9|NT|58|Hebräer|10||0|9|"hat er dann gesagt: ""Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun."" Er hebt"|ZUE1931|Public Domain HEB.10.10|NT|58|Hebräer|10||0|10|Und in diesem Willen sind wir geheiligt durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.11|NT|58|Hebräer|10||0|11|Und jeder Priester zwar steht täglich da und verrichtet den Gottesdienst und bringt immer wieder dieselben Opfer dar, die doch die Sünden niemals völlig hinwegnehmen können;|ZUE1931|Public Domain HEB.10.12|NT|58|Hebräer|10||0|12|dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt|ZUE1931|Public Domain HEB.10.13|NT|58|Hebräer|10||0|13|und wartet fortan, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füsse gemacht werden.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.14|NT|58|Hebräer|10||0|14|Denn durch eine einzige Opfergabe hat er die, welche geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.15|NT|58|Hebräer|10||0|15|Es zeugt für uns aber auch der heilige Geist. Denn nachdem er gesagt hat:|ZUE1931|Public Domain HEB.10.16|NT|58|Hebräer|10||0|16|"""Dies ist der Bund, den ich mit ihnen schliessen will nach jenen Tagen"", sagt der Herr: ""Ich will meine Gesetze in ihre Herzen legen und sie in ihren Sinn schreiben,"|ZUE1931|Public Domain HEB.10.17|NT|58|Hebräer|10||0|17|"und ihrer Sünden und ihrer Übertretungen will ich nicht mehr gedenken."""|ZUE1931|Public Domain HEB.10.18|NT|58|Hebräer|10||0|18|Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es keine Opfergabe mehr für Sünde.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.19|NT|58|Hebräer|10||0|19|DA wir nun, ihr Brüder, durch das Blut Jesu zuversichtliche Hoffnung auf den Eingang in das Heiligtum haben -|ZUE1931|Public Domain HEB.10.20|NT|58|Hebräer|10||0|20|den er uns eingeweiht hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das heisst: durch sein Fleisch -|ZUE1931|Public Domain HEB.10.21|NT|58|Hebräer|10||0|21|und einen grossen Priester über das Haus Gottes,|ZUE1931|Public Domain HEB.10.22|NT|58|Hebräer|10||0|22|so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in der Fülle des Glaubens, in den Herzen gereinigt vom bösen Gewissen und am Leibe gewaschen mit reinem Wasser;|ZUE1931|Public Domain HEB.10.23|NT|58|Hebräer|10||0|23|lasset uns das Bekenntnis der Hoffnung festhalten ohne Wanken, denn treu ist der, welcher die Verheissung gegeben hat!|ZUE1931|Public Domain HEB.10.24|NT|58|Hebräer|10||0|24|Und lasset uns darauf achten, einander zur Liebe und zu guten Werken anzuspornen,|ZUE1931|Public Domain HEB.10.25|NT|58|Hebräer|10||0|25|und unsre Versammlung nicht verlassen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern|ZUE1931|Public Domain HEB.10.26|NT|58|Hebräer|10||0|26|Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit erlangt haben, so bleibt für|ZUE1931|Public Domain HEB.10.27|NT|58|Hebräer|10||0|27|sondern|ZUE1931|Public Domain HEB.10.28|NT|58|Hebräer|10||0|28|"Wenn jemand das Gesetz Moses gebrochen hat, stirbt er ohne Erbarmen ""auf (Aussage von) zwei oder drei Zeugen hin""."|ZUE1931|Public Domain HEB.10.29|NT|58|Hebräer|10||0|29|Wieviel schlimmerer Strafe, meint ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füssen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, für gemein geachtet und gegen den Geist der Gnade gefrevelt hat?|ZUE1931|Public Domain HEB.10.30|NT|58|Hebräer|10||0|30|"Denn wir kennen den, der gesagt hat: ""Mir gehört die Rache, ich will vergelten"", und wiederum: ""Der Herr wird sein Volk richten."""|ZUE1931|Public Domain HEB.10.31|NT|58|Hebräer|10||0|31|Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.32|NT|58|Hebräer|10||0|32|ERINNERT euch aber der frühern Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet worden waret, viel Kampf der Leiden erduldet habt,|ZUE1931|Public Domain HEB.10.33|NT|58|Hebräer|10||0|33|indem ihr teils durch Schmähungen und Trübsale zur Schau gestellt, teils Genossen derer geworden seid, die so wandelten.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.34|NT|58|Hebräer|10||0|34|Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen in der Erkenntnis, dass ihr für euch einen bessern und bleibenden Besitz habt.|ZUE1931|Public Domain HEB.10.35|NT|58|Hebräer|10||0|35|Darum werfet eure Zuversicht nicht weg, die eine grosse Belohnung hat!|ZUE1931|Public Domain HEB.10.36|NT|58|Hebräer|10||0|36|Denn Ausdauer habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tun und|ZUE1931|Public Domain HEB.10.37|NT|58|Hebräer|10||0|37|"Denn noch ""eine ganz, ganz kurze Zeit"", ""so wird der, welcher kommen soll, kommen und nicht verziehen."|ZUE1931|Public Domain HEB.10.38|NT|58|Hebräer|10||0|38|"Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben; und wenn er feig zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm""."|ZUE1931|Public Domain HEB.10.39|NT|58|Hebräer|10||0|39|Wir aber sind nicht solche, die feig zurückweichen, um|ZUE1931|Public Domain HEB.11.1|NT|58|Hebräer|11||0|1|ES ist aber der Glaube eine Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.2|NT|58|Hebräer|11||0|2|Denn auf Grund von diesem (Glauben) haben die Altvordern (ein gutes) Zeugnis empfangen.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.3|NT|58|Hebräer|11||0|3|Durch Glauben erkennen wir, dass die Welten durch ein (Allmachts-)Wort Gottes bereitet worden sind, damit nicht|ZUE1931|Public Domain HEB.11.4|NT|58|Hebräer|11||0|4|Aus Glauben brachte Abel Gott ein vorzüglicheres Opfer dar als Kain, und durch ihn empfing er das Zeugnis, dass er gerecht sei, indem Gott über seinen Gaben Zeugnis gab; und durch ihn redet er noch, wiewohl er gestorben ist.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.5|NT|58|Hebräer|11||0|5|Wegen|ZUE1931|Public Domain HEB.11.6|NT|58|Hebräer|11||0|6|Ohne Glauben aber ist es unmöglich,|ZUE1931|Public Domain HEB.11.7|NT|58|Hebräer|11||0|7|Aus Glauben erbaute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was man noch nicht sah, empfangen hatte, in Gottesfurcht eine Arche zur Rettung seines Hauses, und durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit, die dem Glauben entspricht.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.8|NT|58|Hebräer|11||0|8|Aus Glauben erwies sich Abraham, als er berufen wurde, gehorsam, an einen Ort auszuziehen, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.9|NT|58|Hebräer|11||0|9|Aus Glauben siedelte er sich an im Lande der Verheissung als in einem fremden und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheissung, in Zelten.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.10|NT|58|Hebräer|11||0|10|Denn er wartete auf die Stadt, die die festen Fundamente hat, deren Erbauer und Schöpfer Gott ist.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.11|NT|58|Hebräer|11||0|11|Durch Glauben empfing auch Sara selbst Kraft, Nachkommenschaft zu erhalten trotz ihres Alters, weil sie den für treu achtete, der es verheissen hatte.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.12|NT|58|Hebräer|11||0|12|Daher sind auch von einem, und zwar einem Erstorbenen, an Menge (so viele) entsprossen wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Gestade des Meeres, den niemand zählen kann.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.13|NT|58|Hebräer|11||0|13|Im Glauben starben diese alle, ohne die Verheissungen erlangt zu haben, sondern sie schauten sie|ZUE1931|Public Domain HEB.11.14|NT|58|Hebräer|11||0|14|Denn die solches sagen, geben zu erkennen, dass sie ein Vaterland suchen.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.15|NT|58|Hebräer|11||0|15|Und hätten sie|ZUE1931|Public Domain HEB.11.16|NT|58|Hebräer|11||0|16|nun aber streben sie nach einem bessern, das heisst, nach einem himmlischen. Daher schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.17|NT|58|Hebräer|11||0|17|Aus Glauben hat Abraham den Isaak dargebracht, als er versucht wurde, und er brachte seinen einzigen (Sohn) dar, er, der die Verheissungen empfangen hatte,|ZUE1931|Public Domain HEB.11.18|NT|58|Hebräer|11||0|18|"zu dem gesagt worden war: ""(Nur) was von Isaak stammt, soll deine Nachkommenschaft heissen."""|ZUE1931|Public Domain HEB.11.19|NT|58|Hebräer|11||0|19|Er hielt nämlich dafür, dass Gott mächtig sei, auch von den Toten zu erwecken; und deshalb erhielt er ihn auch|ZUE1931|Public Domain HEB.11.20|NT|58|Hebräer|11||0|20|Aus Glauben segnete Isaak den Jakob und den Esau sogar in bezug auf zukünftige Dinge.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.21|NT|58|Hebräer|11||0|21|Aus Glauben segnete Jakob bei seinem Sterben jeden der Söhne Josephs und betete an über der Spitze seines Stabes.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.22|NT|58|Hebräer|11||0|22|Aus Glauben gedachte Joseph bei seinem Ende des Auszuges der Söhne Israels und gab Auftrag wegen (der Bestattung) seiner Gebeine.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.23|NT|58|Hebräer|11||0|23|Aus Glauben wurde Mose nach seiner Geburt drei Monate lang von seinen Eltern verborgen, weil sie sahen, dass das Kind schön war, und sie fürchteten sich vor dem Befehl des Königs nicht.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.24|NT|58|Hebräer|11||0|24|Aus Glauben weigerte sich Mose, als er gross geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heissen,|ZUE1931|Public Domain HEB.11.25|NT|58|Hebräer|11||0|25|und wollte lieber mit dem Volke Gottes Ungemach leiden als einen zeitweiligen Genuss von der Sünde haben,|ZUE1931|Public Domain HEB.11.26|NT|58|Hebräer|11||0|26|indem er die Schmach Christi für grössern Reichtum achtete als die Schätze Ägyptens; denn er blickte auf die|ZUE1931|Public Domain HEB.11.27|NT|58|Hebräer|11||0|27|Aus Glauben verliess er Ägypten, ohne sich vor dem Grimm des Königs zu fürchten; denn er hielt fest an dem Unsichtbaren, als ob er ihn sähe.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.28|NT|58|Hebräer|11||0|28|Aus Glauben hat er das Passa veranstaltet und die Besprengung mit dem Blut, damit der Würger der Erstgebornen sie nicht anrührte.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.29|NT|58|Hebräer|11||0|29|Aus Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie durch trockenes Land hindurch, während die Ägypter, als sie es versuchten, verschlungen wurden.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.30|NT|58|Hebräer|11||0|30|Durch Glauben fielen die Mauern von Jericho, nachdem man sieben Tage lang um sie herumgezogen war.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.31|NT|58|Hebräer|11||0|31|Wegen|ZUE1931|Public Domain HEB.11.32|NT|58|Hebräer|11||0|32|Und was soll ich noch sagen? Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jephtha, David und Samuel und den Propheten,|ZUE1931|Public Domain HEB.11.33|NT|58|Hebräer|11||0|33|die durch Glauben Königreiche niederkämpften, Gerechtigkeit übten, Verheissungen erlangten, Löwen den Rachen verstopften,|ZUE1931|Public Domain HEB.11.34|NT|58|Hebräer|11||0|34|die Gewalt des Feuers auslöschten, der Schärfe des Schwertes entrannen, aus Schwachheit zu Kraft kamen, im Kriege stark wurden, Heere fremder (Völker) zum Weichen brachten.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.35|NT|58|Hebräer|11||0|35|Frauen erhielten durch Auferstehung ihre Toten (wieder). Andre aber liessen sich foltern und nahmen die Befreiung nicht an, um eine herrlichere Auferstehung zu erlangen.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.36|NT|58|Hebräer|11||0|36|Wieder andre erfuhren viel Verspottung und Geisselung, dazu noch Fesseln und Gefängnis;|ZUE1931|Public Domain HEB.11.37|NT|58|Hebräer|11||0|37|sie wurden gesteinigt, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert erschlagen, gingen in Schafpelzen, in Ziegenfellen umher unter Mangel, Trübsal, Ungemach -|ZUE1931|Public Domain HEB.11.38|NT|58|Hebräer|11||0|38|sie, deren die Welt nicht wert war -, umherirrend in Einöden und Gebirgen und Höhlen und den Klüften der Erde.|ZUE1931|Public Domain HEB.11.39|NT|58|Hebräer|11||0|39|Und diese alle erlangten, obschon sie durch den Glauben (ein gutes) Zeugnis besassen, die Verheissung nicht,|ZUE1931|Public Domain HEB.11.40|NT|58|Hebräer|11||0|40|weil Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns zur|ZUE1931|Public Domain HEB.12.1|NT|58|Hebräer|12||0|1|DARUM also wollen auch wir, da wir eine so grosse Wolke von Zeugen um uns haben, jede hemmende Last und die (uns so) leicht umringende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen in dem Wettkampf, der vor uns liegt,|ZUE1931|Public Domain HEB.12.2|NT|58|Hebräer|12||0|2|indem wir hinblicken auf den Anfänger und Vollender des Glaubens, Jesus, der, um die vor ihm liegende Freude zu erlangen, das Kreuz erduldete, die Schande geringachtete und sich|ZUE1931|Public Domain HEB.12.3|NT|58|Hebräer|12||0|3|Denn achtet nur auf den, der einen solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermattet und in euren Seelen verzagt!|ZUE1931|Public Domain HEB.12.4|NT|58|Hebräer|12||0|4|IHR habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf wider die Sünde|ZUE1931|Public Domain HEB.12.5|NT|58|Hebräer|12||0|5|"und habt den Zuspruch vergessen, der zu euch wie zu Söhnen redet: ""Mein Sohn, achte die Züchtigung des Herrn nicht gering / und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst; /"|ZUE1931|Public Domain HEB.12.6|NT|58|Hebräer|12||0|6|"denn wen der Herr liebhat, den züchtigt er, / er geisselt aber jeden Sohn, den er annimmt."""|ZUE1931|Public Domain HEB.12.7|NT|58|Hebräer|12||0|7|Wenn ihr Züchtigung erduldet, begegnet euch Gott wie Söhnen; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?|ZUE1931|Public Domain HEB.12.8|NT|58|Hebräer|12||0|8|Seid ihr aber ohne Züchtigung, deren alle teilhaft geworden sind, so seid ihr ja unechte Kinder und nicht Söhne.|ZUE1931|Public Domain HEB.12.9|NT|58|Hebräer|12||0|9|Ferner hatten wir unsre leiblichen Väter zu Züchtigern und erwiesen ihnen ehrfurchtsvolle Scheu; sollten wir uns nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwerfen und|ZUE1931|Public Domain HEB.12.10|NT|58|Hebräer|12||0|10|Denn sie züchtigen|ZUE1931|Public Domain HEB.12.11|NT|58|Hebräer|12||0|11|Jede Züchtigung aber scheint zwar für die Gegenwart nicht zur Freude zu dienen, sondern zur Traurigkeit; nachher aber verleiht sie denen, die durch sie geübt sind, eine friedvolle Frucht der Gerechtigkeit.|ZUE1931|Public Domain HEB.12.12|NT|58|Hebräer|12||0|12|"DARUM ""richtet die erschlafften Hände und die ermüdeten Kniee wieder auf"""|ZUE1931|Public Domain HEB.12.13|NT|58|Hebräer|12||0|13|"und ""gehet gerade Pfade mit euren Füssen"", damit das Lahme nicht vom Wege abkommt, sondern vielmehr geheilt wird."|ZUE1931|Public Domain HEB.12.14|NT|58|Hebräer|12||0|14|Jaget dem Frieden mit jedermann nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird.|ZUE1931|Public Domain HEB.12.15|NT|58|Hebräer|12||0|15|Und sehet zu, dass nicht jemand hinter der Gnade Gottes zurückbleibt, dass nicht eine bittere Wurzel aufwächst und Schaden anrichtet und durch diese die grosse Mehrzahl befleckt wird,|ZUE1931|Public Domain HEB.12.16|NT|58|Hebräer|12||0|16|dass nicht jemand ein Abtrünniger ist oder ein niedrig Gesinnter wie Esau, der für eine einzige Speise seine Erstgeburt verkaufte.|ZUE1931|Public Domain HEB.12.17|NT|58|Hebräer|12||0|17|Denn ihr wisst, dass er auch, als er nachher den Segen zum Erbe erhalten wollte, verworfen wurde; denn er fand keinen Raum für eine Änderung des Sinnes (seines Vaters), obschon er sie mit Tränen (bei ihm) suchte.|ZUE1931|Public Domain HEB.12.18|NT|58|Hebräer|12||0|18|Denn ihr seid nicht zu einem Berg gekommen, den man betasten kann und der in Feuer lodert, und zu Dunkel und Finsternis und Ungewitter|ZUE1931|Public Domain HEB.12.19|NT|58|Hebräer|12||0|19|und Posaunenhall und Schall von Worten, dessen Hörer baten, dass nicht weiter zu ihnen geredet würde;|ZUE1931|Public Domain HEB.12.20|NT|58|Hebräer|12||0|20|"sie ertrugen nämlich nicht, was angeordnet wurde: ""Auch wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden"";"|ZUE1931|Public Domain HEB.12.21|NT|58|Hebräer|12||0|21|und - so schrecklich war die Erscheinung - Mose sagte: Ich bin voll Furcht und Zittern.|ZUE1931|Public Domain HEB.12.22|NT|58|Hebräer|12||0|22|Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zur Festversammlung|ZUE1931|Public Domain HEB.12.23|NT|58|Hebräer|12||0|23|und Gemeinde der Erstgebornen, die in den Himmeln aufgeschrieben sind, und zu dem Richter, dem Gott aller, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten|ZUE1931|Public Domain HEB.12.24|NT|58|Hebräer|12||0|24|und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das mächtiger redet als (das des) Abel.|ZUE1931|Public Domain HEB.12.25|NT|58|Hebräer|12||0|25|Sehet zu, dass ihr den nicht abweist, der redet! Denn wenn jene nicht entkommen sind, als sie den abwiesen, der auf Erden sich kundgab, wieviel weniger wir, die wir uns von dem abwenden, der (es tut) von den Himmeln her!|ZUE1931|Public Domain HEB.12.26|NT|58|Hebräer|12||0|26|"Und seine Stimme erschütterte damals die Erde; (für) jetzt aber hat er verheissen: ""Noch einmal werde ich nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel erschüttern."""|ZUE1931|Public Domain HEB.12.27|NT|58|Hebräer|12||0|27|"Das Wort ""noch einmal"" aber deutet die Beseitigung der Dinge an, die als geschaffene der Erschütterung unterworfen sind, damit die unerschütterlichen bestehen bleiben."|ZUE1931|Public Domain HEB.12.28|NT|58|Hebräer|12||0|28|Darum lasset uns, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, Dankbarkeit hegen, durch die wir Gott wohlgefällig dienen mit Scheu und Furcht.|ZUE1931|Public Domain HEB.12.29|NT|58|Hebräer|12||0|29|Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.1|NT|58|Hebräer|13||0|1|DIE Bruderliebe bleibe!|ZUE1931|Public Domain HEB.13.2|NT|58|Hebräer|13||0|2|Der Gastfreundschaft vergesset nicht! denn durch diese haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.3|NT|58|Hebräer|13||0|3|Gedenket der Gefangenen als Mitgefangene, derer, die Ungemach leiden, als solche, die auch selbst im Leibe sind!|ZUE1931|Public Domain HEB.13.4|NT|58|Hebräer|13||0|4|Die Ehe sei in Ehren bei allen und das Ehebett unbefleckt! denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.5|NT|58|Hebräer|13||0|5|"Eure Lebensführung sei ohne Geiz, indem ihr euch genügen lasst an dem, was vorhanden ist; denn er selbst hat gesagt: ""Ich will meine Hand gewiss nicht von dir abziehen und dich sicherlich nicht verlassen"","|ZUE1931|Public Domain HEB.13.6|NT|58|Hebräer|13||0|6|"sodass wir getrost sagen können: ""Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; / was sollte mir ein Mensch tun?"""|ZUE1931|Public Domain HEB.13.7|NT|58|Hebräer|13||0|7|SEID eingedenk eurer Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündigt haben; schauet den Ausgang ihres Wandels an und ahmet ihren Glauben nach!|ZUE1931|Public Domain HEB.13.8|NT|58|Hebräer|13||0|8|Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.9|NT|58|Hebräer|13||0|9|Lasset euch nicht von mannigfaltigen und fremdartigen Lehren fortreissen; denn es ist gut, dass das Herz durch Gnade gefestigt wird, nicht durch Speisen, von denen die, welche darnach wandelten, keinen Nutzen empfingen.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.10|NT|58|Hebräer|13||0|10|Wir haben einen Altar, von dem zu essen die, welche dem Zelte dienen, kein Recht haben.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.11|NT|58|Hebräer|13||0|11|Denn die Leiber der Tiere, deren Blut um der Sünde willen durch den Hohenpriester in das Heiligtum hineingetragen wird, werden ausserhalb des Lagers verbrannt.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.12|NT|58|Hebräer|13||0|12|Daher hat auch Jesus, um durch sein eignes Blut das Volk zu heiligen, ausserhalb des Tores gelitten.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.13|NT|58|Hebräer|13||0|13|So lasset uns nun zu ihm vor das Lager hinausgehen und seine Schmach tragen!|ZUE1931|Public Domain HEB.13.14|NT|58|Hebräer|13||0|14|Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern wir suchen die zukünftige.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.15|NT|58|Hebräer|13||0|15|Durch ihn also lasset uns Gott jederzeit ein Opfer des Lobes darbringen, das heisst: eine Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.16|NT|58|Hebräer|13||0|16|Der Wohltätigkeit aber und der (Pflege der) Gemeinschaft vergesset nicht! denn an solchen Opfern hat Gott ein Wohlgefallen.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.17|NT|58|Hebräer|13||0|17|Gehorchet euren Vorstehern und füget euch (ihnen), denn sie wachen über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden, damit sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre euch kein Gewinn.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.18|NT|58|Hebräer|13||0|18|BETET für uns! Denn wir sind der Zuversicht, dass wir ein gutes Gewissen haben, indem wir in allen Stücken ehrbar wandeln wollen.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.19|NT|58|Hebräer|13||0|19|Um so mehr aber ermahne ich, dies zu tun, damit ich euch schneller wiedergegeben werde.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.20|NT|58|Hebräer|13||0|20|Der Gott des Friedens aber, der den grossen Hirten der Schafe mit dem Blut eines ewigen Bundes von den Toten wiedergebracht hat, unsern Herrn Jesus,|ZUE1931|Public Domain HEB.13.21|NT|58|Hebräer|13||0|21|möge euch tüchtig machen in allem Guten, seinen Willen zu tun, und in uns schaffen, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus, dem die Ehre gebührt in alle Ewigkeit! Amen.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.22|NT|58|Hebräer|13||0|22|Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Lasset euch das Wort der Ermahnung gefallen! ich habe euch ja|ZUE1931|Public Domain HEB.13.23|NT|58|Hebräer|13||0|23|WISSET, dass unser Bruder Timotheus freigelassen ist, mit dem ich, wenn er bald kommt, euch sehen werde.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.24|NT|58|Hebräer|13||0|24|Grüsset alle eure Vorsteher und alle Heiligen! Es grüssen euch die von Italien.|ZUE1931|Public Domain HEB.13.25|NT|58|Hebräer|13||0|25|Die Gnade sei mit euch allen!|ZUE1931|Public Domain JAS.1.1|NT|59|Jakobus|1||0|1|JAKOBUS, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, wünscht den zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind, Heil.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.2|NT|59|Jakobus|1||0|2|ACHTET es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet,|ZUE1931|Public Domain JAS.1.3|NT|59|Jakobus|1||0|3|und erkennet, dass die Erprobung eures Glaubens Geduld wirkt!|ZUE1931|Public Domain JAS.1.4|NT|59|Jakobus|1||0|4|Die Geduld aber soll ein vollkommenes Werk (zur Folge) haben, damit ihr vollkommen und ganze Leute seid, die in nichts einen Mangel zeigen.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.5|NT|59|Jakobus|1||0|5|Wenn aber jemand von euch an Weisheit Mangel hat, erbitte er sie von Gott, der allen ohne weiteres gibt und nicht schilt, und sie wird ihm gegeben werden.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.6|NT|59|Jakobus|1||0|6|Er bitte aber mit Zuversicht und zweifle nicht; denn der Zweifler gleicht der Welle des Meeres, die vom Wind bewegt und getrieben wird.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.7|NT|59|Jakobus|1||0|7|Denn ein solcher Mensch meine nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen werde,|ZUE1931|Public Domain JAS.1.8|NT|59|Jakobus|1||0|8|er, ein zwiespältiger Mann, unbeständig in allen seinen Wegen.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.9|NT|59|Jakobus|1||0|9|Es rühme sich aber der Bruder, der niedrig ist, seiner Hoheit,|ZUE1931|Public Domain JAS.1.10|NT|59|Jakobus|1||0|10|der Reiche aber seiner Niedrigkeit; denn wie die Blume des Grases wird er vergehen.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.11|NT|59|Jakobus|1||0|11|Denn die Sonne geht auf mit dem Glutwind und lässt das Gras verdorren, und seine Blume fällt ab, und die Schönheit ihres Aussehens ist dahin; so wird auch der Reiche in seinen Wegen verwelken.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.12|NT|59|Jakobus|1||0|12|Selig ist der Mann, der die Versuchung standhaft erträgt; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche er denen verheissen hat, die ihn lieben.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.13|NT|59|Jakobus|1||0|13|NIEMAND sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott ist unberührt von Bösem, er selbst aber versucht niemand.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.14|NT|59|Jakobus|1||0|14|Vielmehr wird jeder versucht, indem er von seiner eignen Lust gezogen und gelockt wird.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.15|NT|59|Jakobus|1||0|15|Hernach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.16|NT|59|Jakobus|1||0|16|Irret euch nicht, meine geliebten Brüder!|ZUE1931|Public Domain JAS.1.17|NT|59|Jakobus|1||0|17|Alle gute Gabe und alles vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch ein Schatten infolge von Wechsel.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.18|NT|59|Jakobus|1||0|18|Nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gleichsam Erstlinge seiner Geschöpfe wären.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.19|NT|59|Jakobus|1||0|19|IHR wisst es, meine geliebten Brüder. Es sei aber jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.20|NT|59|Jakobus|1||0|20|Denn der Zorn eines Mannes wirkt nicht Gerechtigkeit vor Gott.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.21|NT|59|Jakobus|1||0|21|Darum leget alle Unsauberkeit und allen Überrest von Bosheit ab und nehmet mit Sanftmut das|ZUE1931|Public Domain JAS.1.22|NT|59|Jakobus|1||0|22|Seid aber Täter des Wortes und nicht bloss Hörer, wodurch ihr euch selbst betrügt!|ZUE1931|Public Domain JAS.1.23|NT|59|Jakobus|1||0|23|Denn wenn jemand Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Manne, der sein natürliches Aussehen im Spiegel betrachtet.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.24|NT|59|Jakobus|1||0|24|Nachdem er sich nämlich betrachtet hat, geht er davon und vergisst alsbald, wie er aussah.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.25|NT|59|Jakobus|1||0|25|Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeblickt und dabei beharrt hat, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun selig sein.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.26|NT|59|Jakobus|1||0|26|Wenn jemand meint, er diene Gott, während er seine Zunge nicht im Zaum hält, sondern sein Herz betrügt, dessen Gottesdienst ist nichtig.|ZUE1931|Public Domain JAS.1.27|NT|59|Jakobus|1||0|27|Ein reiner und unbefleckter Dienst vor Gott, dem Vater, ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Trübsal zu besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.|ZUE1931|Public Domain JAS.2.1|NT|59|Jakobus|2||0|1|MEINE Brüder, habet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, nicht so, dass ihr die Person anseht!|ZUE1931|Public Domain JAS.2.2|NT|59|Jakobus|2||0|2|Denn wenn in eure Versammlung ein Mann kommt mit goldenen Ringen und in einem prächtigen Kleide, es kommt aber auch ein Armer in einem unsaubern Kleide|ZUE1931|Public Domain JAS.2.3|NT|59|Jakobus|2||0|3|und ihr seht auf den, der das prächtige Kleid trägt, und sprecht: Setze du dich bequem hierher! und zu dem Armen sprecht ihr: Stelle du dich dorthin, oder setze dich hier unten an meinen Fussschemel!|ZUE1931|Public Domain JAS.2.4|NT|59|Jakobus|2||0|4|seid ihr dann nicht mit euch selbst in Widerspruch geraten und Richter mit bösen Gedanken geworden?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.5|NT|59|Jakobus|2||0|5|Höret, meine geliebten Brüder! Hat nicht Gott die, welche vor der Welt arm sind, dazu erwählt, dass sie im Glauben reich und Erben des Reiches seien, das er denen verheissen hat, die ihn lieben?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.6|NT|59|Jakobus|2||0|6|Ihr aber habt den Armen verachtet. Üben nicht die Reichen Gewalt über euch aus, und ziehen nicht sie euch vor Gericht?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.7|NT|59|Jakobus|2||0|7|Lästern nicht sie den schönen Namen, der über euch ausgesprochen worden ist?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.8|NT|59|Jakobus|2||0|8|"Gewiss, wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach dem Schriftwort: ""Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst"", so tut ihr recht;"|ZUE1931|Public Domain JAS.2.9|NT|59|Jakobus|2||0|9|wenn ihr aber die Person anseht, so tut ihr Sünde und werdet vom Gesetz als Übertreter überführt.|ZUE1931|Public Domain JAS.2.10|NT|59|Jakobus|2||0|10|Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.|ZUE1931|Public Domain JAS.2.11|NT|59|Jakobus|2||0|11|"Denn der, welcher gesagt hat: ""Du sollst nicht ehebrechen"", hat auch gesagt: ""Du sollst nicht töten."" Wenn du nun"|ZUE1931|Public Domain JAS.2.12|NT|59|Jakobus|2||0|12|Redet so und handelt so wie Leute, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen!|ZUE1931|Public Domain JAS.2.13|NT|59|Jakobus|2||0|13|Denn das Gericht wird erbarmungslos sein gegen den, der nicht Barmherzigkeit geübt hat; die Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht.|ZUE1931|Public Domain JAS.2.14|NT|59|Jakobus|2||0|14|WAS hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, aber keine Werke hat? Kann etwa der Glaube ihn retten?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.15|NT|59|Jakobus|2||0|15|Wenn ein Bruder oder eine Schwester unbekleidet sind und an der täglichen Nahrung Mangel leiden|ZUE1931|Public Domain JAS.2.16|NT|59|Jakobus|2||0|16|und jemand von euch sagt zu ihnen: Gehet hin in Frieden; kleidet euch warm und esset euch satt! - ihr gebt ihnen aber nicht, was für den Leib nötig ist, was hilft das?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.17|NT|59|Jakobus|2||0|17|So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, in sich selbst tot.|ZUE1931|Public Domain JAS.2.18|NT|59|Jakobus|2||0|18|Vielmehr soll man sagen: Du hast Glauben und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich will dir aus meinen Werken den Glauben zeigen.|ZUE1931|Public Domain JAS.2.19|NT|59|Jakobus|2||0|19|Du glaubst, dass es|ZUE1931|Public Domain JAS.2.20|NT|59|Jakobus|2||0|20|Willst du aber erkennen, du törichter Mensch, dass der Glaube ohne die Werke unwirksam ist?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.21|NT|59|Jakobus|2||0|21|Ist nicht unser Vater Abraham aus Werken gerechtgesprochen worden, als er seinen Sohn Isaak auf den Altar legte?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.22|NT|59|Jakobus|2||0|22|Da siehst du, dass der Glaube|ZUE1931|Public Domain JAS.2.23|NT|59|Jakobus|2||0|23|und dass das Schriftwort|ZUE1931|Public Domain JAS.2.24|NT|59|Jakobus|2||0|24|Ihr seht, dass der Mensch aus Werken gerechtgesprochen wird und nicht aus Glauben allein.|ZUE1931|Public Domain JAS.2.25|NT|59|Jakobus|2||0|25|Ist aber nicht ebenso auch die Dirne Rahab aus Werken gerechtgesprochen worden, weil sie die Boten aufnahm und auf einem andern Weg hinausliess?|ZUE1931|Public Domain JAS.2.26|NT|59|Jakobus|2||0|26|Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.1|NT|59|Jakobus|3||0|1|TRETET nicht|ZUE1931|Public Domain JAS.3.2|NT|59|Jakobus|3||0|2|Denn wir (Lehrer) fehlen alle viel. Wenn jemand in der Rede nicht fehlt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaume zu halten.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.3|NT|59|Jakobus|3||0|3|Wenn wir aber den Pferden die Zäume ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, so lenken wir auch ihren ganzen Leib.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.4|NT|59|Jakobus|3||0|4|Siehe, auch die Schiffe, die so gross sind und von heftigen Winden getrieben werden, sie werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht des Steuernden will.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.5|NT|59|Jakobus|3||0|5|So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich grosser Dinge. Siehe, ein kleines Feuer, was für einen grossen Wald zündet es an!|ZUE1931|Public Domain JAS.3.6|NT|59|Jakobus|3||0|6|Auch die Zunge ist ein Feuer. Als die Welt der Ungerechtigkeit erweist sich die Zunge unter unsern Gliedern, sie, die den ganzen Leib befleckt und den Kreis des Lebens in Brand steckt und von der Hölle in Brand gesteckt wird.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.7|NT|59|Jakobus|3||0|7|Denn jede Kreatur, wilde Tiere wie Vögel, kriechende wie Meertiere, wird gezähmt und ist gezähmt von der menschlichen Kreatur;|ZUE1931|Public Domain JAS.3.8|NT|59|Jakobus|3||0|8|die Zunge aber kann kein Mensch zähmen. Sie ist ein ruheloses Übel voll tödlichen Giftes;|ZUE1931|Public Domain JAS.3.9|NT|59|Jakobus|3||0|9|mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bilde Gottes geschaffen sind.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.10|NT|59|Jakobus|3||0|10|Aus demselben Munde geht Preis und Fluch hervor. Das soll, meine Brüder, nicht so sein.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.11|NT|59|Jakobus|3||0|11|Sprudelt etwa die Quelle aus derselben Öffnung das Süsse und das Bittere hervor?|ZUE1931|Public Domain JAS.3.12|NT|59|Jakobus|3||0|12|Kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven bringen oder ein Weinstock Feigen? Ebensowenig kann eine salzige Quelle süsses Wasser geben.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.13|NT|59|Jakobus|3||0|13|WER ist weise und verständig unter euch? Er zeige an dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit!|ZUE1931|Public Domain JAS.3.14|NT|59|Jakobus|3||0|14|Wenn ihr aber bittern Eifer und Zanksucht in eurem Herzen habt, so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die Wahrheit!|ZUE1931|Public Domain JAS.3.15|NT|59|Jakobus|3||0|15|Diese Weisheit kommt nicht von oben herab, sondern sie ist irdisch, sinnlich, teuflisch.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.16|NT|59|Jakobus|3||0|16|Denn wo Eifer und Zanksucht ist, da ist Zerrüttung und alles schlechte Wesen.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.17|NT|59|Jakobus|3||0|17|Aber die Weisheit von oben ist fürs erste rein, dann friedsam, freundlich, fügsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, frei von Zweifel, frei von Heuchelei.|ZUE1931|Public Domain JAS.3.18|NT|59|Jakobus|3||0|18|Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden gesät von denen, die Frieden halten.|ZUE1931|Public Domain JAS.4.1|NT|59|Jakobus|4||0|1|WOHER kommen Streitigkeiten und woher Kämpfe unter euch? Nicht daher: aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten?|ZUE1931|Public Domain JAS.4.2|NT|59|Jakobus|4||0|2|Ihr begehrt und erhaltet nicht; ihr tötet und eifert und könnt nicht erlangen; ihr kämpft und führt Krieg und erhaltet nicht, weil ihr nicht bittet.|ZUE1931|Public Domain JAS.4.3|NT|59|Jakobus|4||0|3|Ihr bittet und empfangt nicht, weil ihr in übler Gesinnung bittet, um gemäss euren Lüsten Verschwendung zu treiben.|ZUE1931|Public Domain JAS.4.4|NT|59|Jakobus|4||0|4|Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft wider Gott ist? Wer also Freund der Welt sein will, der erweist sich als Feind Gottes.|ZUE1931|Public Domain JAS.4.5|NT|59|Jakobus|4||0|5|"Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst: ""Wider den Neid richtet sein Begehren der Geist, der in uns Wohnung gemacht hat;"|ZUE1931|Public Domain JAS.4.6|NT|59|Jakobus|4||0|6|"er gibt aber desto grössere Gnade""? Daher sagt sie: ""Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade."""|ZUE1931|Public Domain JAS.4.7|NT|59|Jakobus|4||0|7|So unterwerfet euch nun Gott; widerstehet aber dem Teufel, so wird er von euch fliehen!|ZUE1931|Public Domain JAS.4.8|NT|59|Jakobus|4||0|8|Nahet euch Gott, so wird er sich euch nahen! Reiniget die Hände, ihr Sünder, und heiliget die Herzen, die ihr zwiespältigen Sinnes seid!|ZUE1931|Public Domain JAS.4.9|NT|59|Jakobus|4||0|9|Fühlet euer Elend und trauert und weinet! Euer Lachen verkehre sich in Trauer und eure Freude in Niedergeschlagenheit!|ZUE1931|Public Domain JAS.4.10|NT|59|Jakobus|4||0|10|Demütiget euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen!|ZUE1931|Public Domain JAS.4.11|NT|59|Jakobus|4||0|11|VERUNGLIMPFET einander nicht, ihr Brüder! Wer einen Bruder verunglimpft oder seinen Bruder richtet, der verunglimpft das Gesetz und richtet das Gesetz. Wenn du aber das Gesetz richtest, so bist du nicht Täter des Gesetzes, sondern Richter.|ZUE1931|Public Domain JAS.4.12|NT|59|Jakobus|4||0|12|Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der retten und verderben kann. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest?|ZUE1931|Public Domain JAS.4.13|NT|59|Jakobus|4||0|13|NUN wohlan, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt ziehen und wollen daselbst ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen -|ZUE1931|Public Domain JAS.4.14|NT|59|Jakobus|4||0|14|ihr wisst ja nicht, wie es morgen um euer Leben steht! Denn ein Hauch seid ihr, der eine kleine Zeit sichtbar ist, hernach auch wieder verschwindet.|ZUE1931|Public Domain JAS.4.15|NT|59|Jakobus|4||0|15|Anstatt dass ihr sagtet: Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dies oder jenes tun.|ZUE1931|Public Domain JAS.4.16|NT|59|Jakobus|4||0|16|Jetzt aber rühmt ihr euch in euren Prahlereien. Jedes derartige Rühmen ist böse.|ZUE1931|Public Domain JAS.4.17|NT|59|Jakobus|4||0|17|Wer nun weiss, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.1|NT|59|Jakobus|5||0|1|NUN wohlan, ihr Reichen, weinet und jammert über die Drangsale, die über euch hereinbrechen!|ZUE1931|Public Domain JAS.5.2|NT|59|Jakobus|5||0|2|Euer Reichtum ist verfault und eure Kleider sind von Motten zerfressen.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.3|NT|59|Jakobus|5||0|3|Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird zum Zeugnis wider euch sein und euer Fleisch verzehren wie Feuer. Ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.4|NT|59|Jakobus|5||0|4|Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder abgemäht haben, welcher von euch zurückbehalten worden ist, schreit laut, und das Rufen der Schnitter ist vor die Ohren des Herrn der Heerscharen gekommen.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.5|NT|59|Jakobus|5||0|5|Ihr habt auf Erden wollüstig und üppig gelebt; ihr habt eure Herzen gesättigt am Tage der Schlachtung;|ZUE1931|Public Domain JAS.5.6|NT|59|Jakobus|5||0|6|ihr habt den Gerechten verurteilt, getötet; er widersteht euch nicht.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.7|NT|59|Jakobus|5||0|7|SO harret nun geduldig, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn! Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und harrt geduldig ihrethalben, bis sie Herbstregen und Frühjahrsregen empfange.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.8|NT|59|Jakobus|5||0|8|So harret auch ihr geduldig, stärket eure Herzen! denn die Wiederkunft des Herrn ist genaht.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.9|NT|59|Jakobus|5||0|9|Seufzet nicht widereinander, ihr Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet! Siehe, der Richter steht vor der Türe.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.10|NT|59|Jakobus|5||0|10|Zum Vorbild im Leiden und in der Geduld nehmet, meine Brüder, die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben!|ZUE1931|Public Domain JAS.5.11|NT|59|Jakobus|5||0|11|Siehe, wir preisen die selig, welche ausgeharrt haben. Von dem geduldigen Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des Herrn habt ihr gesehen, dass der Herr reich ist an innigem Erbarmen und voll Mitleid.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.12|NT|59|Jakobus|5||0|12|VOR allen Dingen aber, meine Brüder, schwöret nicht, weder beim Himmel noch bei der Erde, noch mit irgendeinem andern Eid; sondern euer Ja sei ein|ZUE1931|Public Domain JAS.5.13|NT|59|Jakobus|5||0|13|LEIDET jemand unter euch Ungemach, der bete! Ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen!|ZUE1931|Public Domain JAS.5.14|NT|59|Jakobus|5||0|14|Ist jemand unter euch krank, so lasse er die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen, und sie sollen über ihm beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben!|ZUE1931|Public Domain JAS.5.15|NT|59|Jakobus|5||0|15|Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufstehen lassen, und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.16|NT|59|Jakobus|5||0|16|So bekennet nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr gesund werdet! Viel vermag die Bitte eines Gerechten in ihrer Wirkung.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.17|NT|59|Jakobus|5||0|17|Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete inständig, dass es nicht regnen solle; und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.18|NT|59|Jakobus|5||0|18|Und er betete wiederum; da gab der Himmel Regen, und die Erde liess ihre Frucht hervorwachsen.|ZUE1931|Public Domain JAS.5.19|NT|59|Jakobus|5||0|19|Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abgeirrt ist und es bekehrt ihn jemand,|ZUE1931|Public Domain JAS.5.20|NT|59|Jakobus|5||0|20|der wisse: Wer einen Sünder von seinem Irrweg bekehrt, der wird seine|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.1|NT|60|1. Petrus|1||0|1|PETRUS, Apostel Jesu Christi, an die Fremdlinge in der Zerstreuung in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asia und Bithynien, die auserwählt sind|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.2|NT|60|1. Petrus|1||0|2|nach der Vorherbestimmung Gottes, des Vaters, in der Heiligung durch den Geist zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blute Jesu Christi. Gnade und Friede werde euch in Fülle zuteil!|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.3|NT|60|1. Petrus|1||0|3|GEPRIESEN sei Gott, der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der nach seiner grossen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.4|NT|60|1. Petrus|1||0|4|zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das in den Himmeln aufbehalten wird für euch,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.5|NT|60|1. Petrus|1||0|5|die ihr in der Kraft Gottes durch den Glauben zu der Seligkeit bewahrt werdet, welche bereit steht, um in der Endzeit geoffenbart zu werden.|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.6|NT|60|1. Petrus|1||0|6|Und dann werdet ihr frohlocken, nachdem ihr jetzt, wenn es sein muss, unter mancherlei Versuchungen eine kleine Zeit betrübt worden seid,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.7|NT|60|1. Petrus|1||0|7|damit die Bewährung eures Glaubens köstlicher erfunden werde als Gold, das vergeht, aber durch Feuer bewährt wird, zu Lob und Preis und Ehre beim Offenbarwerden Jesu Christi,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.8|NT|60|1. Petrus|1||0|8|den ihr liebhabt, ohne ihn gesehen zu haben, an den ihr glaubt, ohne ihn jetzt zu schauen, und über den ihr frohlockt mit unaussprechlicher und verklärter Freude,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.9|NT|60|1. Petrus|1||0|9|indem ihr das Ziel eures Glaubens, die Seligkeit der Seelen, davontragt.|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.10|NT|60|1. Petrus|1||0|10|In Hinsicht auf diese Seligkeit suchten und forschten die Propheten, die von der für euch bestimmten Gnade weissagten.|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.11|NT|60|1. Petrus|1||0|11|Sie forschten, auf welche oder auf was für eine Zeit der Geist Christi in ihnen deute, der die auf Christus wartenden Leiden und die darauffolgende Herrlichkeit vorher bezeugte.|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.12|NT|60|1. Petrus|1||0|12|Da wurde ihnen geoffenbart, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienten mit dem, was euch jetzt verkündigt worden ist durch die, welche euch das Evangelium gepredigt haben im heiligen Geist, der vom Himmel gesandt worden ist, Dinge, in die|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.13|NT|60|1. Petrus|1||0|13|UMGÜRTET darum die Lenden eures Sinnes; seid nüchtern und setzet eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird beim Offenbarwerden Jesu Christi!|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.14|NT|60|1. Petrus|1||0|14|Als gehorsame Kinder richtet euch nicht nach den Begierden, die ihr früher in eurer Unwissenheit hattet,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.15|NT|60|1. Petrus|1||0|15|sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig werden im ganzen Wandel.|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.16|NT|60|1. Petrus|1||0|16|"Denn es steht geschrieben: ""Seid heilig, denn ich bin heilig."""|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.17|NT|60|1. Petrus|1||0|17|Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person nach eines jeden Werk richtet, so wandelt in Furcht während der Zeit eurer Pilgerschaft.|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.18|NT|60|1. Petrus|1||0|18|Ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid von eurem nichtigen Wandel, der euch von den Vätern her überliefert war,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.19|NT|60|1. Petrus|1||0|19|sondern mit dem kostbaren Blute Christi als eines untadeligen und unbefleckten Lammes,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.20|NT|60|1. Petrus|1||0|20|welcher vor Grundlegung der Welt zum voraus ersehen war, am Ende der Zeiten aber geoffenbart wurde um euretwillen,|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.21|NT|60|1. Petrus|1||0|21|die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, sodass euer Glaube auch Hoffnung auf Gott ist.|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.22|NT|60|1. Petrus|1||0|22|Nachdem ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit geheiligt habt zu ungeheuchelter Bruderliebe, liebet einander von Herzen mit Beharrlichkeit!|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.23|NT|60|1. Petrus|1||0|23|denn nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem seid ihr wiedergeboren durch Gottes lebendiges und bleibendes Wort.|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.24|NT|60|1. Petrus|1||0|24|"Denn ""alles Fleisch ist wie Gras und all seine Herrlichkeit wie die Blume des Grases. Das Gras verdorrt, und die Blume fällt ab,"|ZUE1931|Public Domain 1PE.1.25|NT|60|1. Petrus|1||0|25|"aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit."" Dies ist aber das Wort, das euch als frohe Botschaft verkündigt worden ist."|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.1|NT|60|1. Petrus|2||0|1|SO leget nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alle Verleumdungen,|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.2|NT|60|1. Petrus|2||0|2|und traget wie neugeborne Kinder Verlangen nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, damit ihr durch sie zur Seligkeit heranwachset,|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.3|NT|60|1. Petrus|2||0|3|wenn ihr anders empfunden habt, dass der Herr gütig ist.|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.4|NT|60|1. Petrus|2||0|4|Zu ihm tretet hinzu, dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, vor Gott aber auserwählt, kostbar ist,|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.5|NT|60|1. Petrus|2||0|5|und lasset euch auch selbst wie lebendige Steine aufbauen als ein geistliches Haus zu einer heiligen Priesterschaft, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus!|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.6|NT|60|1. Petrus|2||0|6|"Denn es steht in der Schrift: ""Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein, und wer an ihn glaubt, wird nicht zu schanden werden."""|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.7|NT|60|1. Petrus|2||0|7|"Euch nun kommt sein kostbarer Wert zugute, die ihr glaubt; für die aber, die nicht glauben, ""ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben, gerade zum Eckstein geworden"""|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.8|NT|60|1. Petrus|2||0|8|und ein Stein des Anstosses und ein Fels des Ärgernisses. Weil sie dem Worte nicht gehorsam sind, stossen sie an ihn, wozu sie auch bestimmt worden sind.|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.9|NT|60|1. Petrus|2||0|9|"Ihr aber seid ""das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, damit ihr die herrlichen Taten dessen verkündigt"", der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat,"|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.10|NT|60|1. Petrus|2||0|10|euch, die ihr ehemals kein Volk waret, jetzt aber Gottes Volk seid, die ihr nicht begnadigt waret, jetzt aber begnadigt worden seid.|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.11|NT|60|1. Petrus|2||0|11|Ihr Geliebten, ich ermahne euch als Pilger und Fremdlinge: Enthaltet euch der fleischlichen Begierden, die wider die Seele streiten,|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.12|NT|60|1. Petrus|2||0|12|und führet einen guten Wandel unter den Heiden, damit sie in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden, auf Grund eurer guten Werke, wenn sie näher zusehen, Gott preisen am Tage der Heimsuchung!|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.13|NT|60|1. Petrus|2||0|13|SEID aller menschlichen Ordnung untertan um des Herrn willen, es sei dem Kaiser als dem Oberherrn,|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.14|NT|60|1. Petrus|2||0|14|oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden, um die Übeltäter zu bestrafen und die zu beloben, die das Rechte tun.|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.15|NT|60|1. Petrus|2||0|15|Denn so ist es der Wille Gottes, dass ihr durch Rechttun der Unwissenheit der törichten Menschen den Mund stopft|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.16|NT|60|1. Petrus|2||0|16|als Freie und|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.17|NT|60|1. Petrus|2||0|17|"Erweiset jedermann Ehre! Liebet die Bruderschaft! ""Fürchtet Gott! Ehret den Kaiser!"""|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.18|NT|60|1. Petrus|2||0|18|IHR Sklaven, seid mit aller Furcht euren Herren untertan, nicht nur den guten und freundlichen, sondern auch den verkehrten!|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.19|NT|60|1. Petrus|2||0|19|Denn das ist Gnade, wenn jemand, weil er Gottes eingedenk ist, Trübsale erträgt, sofern er Unrecht leidet.|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.20|NT|60|1. Petrus|2||0|20|Denn was für ein Ruhm ist das, wenn ihr für Verfehlungen gezüchtigt werdet und es erduldet? Wenn ihr aber für Rechttun leidet und es erduldet, das ist Gnade bei Gott.|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.21|NT|60|1. Petrus|2||0|21|Denn dazu seid ihr berufen worden, weil auch Christus für euch gelitten und euch ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt.|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.22|NT|60|1. Petrus|2||0|22|"""Er hat keine Sünde getan, noch ist Trug in seinem Munde gefunden worden."""|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.23|NT|60|1. Petrus|2||0|23|Als er gescholten wurde, schalt er nicht wieder; als er litt, drohte er nicht; er übergab es vielmehr dem, der gerecht richtet.|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.24|NT|60|1. Petrus|2||0|24|"Er hat unsre Sünden an seinem Leibe selber an das Holz hinauf getragen, damit wir von den Sünden loskämen und der Gerechtigkeit lebten; ""durch seine Wunden seid ihr geheilt worden""."|ZUE1931|Public Domain 1PE.2.25|NT|60|1. Petrus|2||0|25|Denn ihr irrtet umher wie Schafe, aber ihr habt euch jetzt hingewandt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen.|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.1|NT|60|1. Petrus|3||0|1|GLEICHERWEISE, ihr Frauen, seid untertan euren Männern, damit, auch wenn etliche dem Worte nicht gehorsam sind, sie durch den Wandel ihrer Frauen ohne Wort gewonnen werden,|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.2|NT|60|1. Petrus|3||0|2|wenn sie euren Wandel in Scheu und Zucht beobachten!|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.3|NT|60|1. Petrus|3||0|3|Euer Anliegen sei nicht der äussere Schmuck durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Gewändern,|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.4|NT|60|1. Petrus|3||0|4|sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Wesen des sanftmütigen und stillen Geistes! Das ist köstlich vor Gott.|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.5|NT|60|1. Petrus|3||0|5|Denn so schmückten sich vor Zeiten auch die heiligen Frauen, die ihre Hoffnung auf Gott setzten, und waren ihren Männern untertan,|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.6|NT|60|1. Petrus|3||0|6|"wie Sara dem Abraham gehorsam war, indem sie ihn ""Herr"" nannte; deren Kinder seid ihr geworden, wenn ihr recht tut und keine Furcht hegt."|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.7|NT|60|1. Petrus|3||0|7|Desgleichen, ihr Männer, wohnet einsichtig zusammen mit dem weiblichen Teil als dem schwächern und erweiset ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht gehindert werden!|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.8|NT|60|1. Petrus|3||0|8|ENDLICH aber seid alle gleichgesinnt, mitfühlend, brüderlich, barmherzig, demütig!|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.9|NT|60|1. Petrus|3||0|9|Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr Segen ererbt!|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.10|NT|60|1. Petrus|3||0|10|"Denn ""wer das Leben liebhaben / und gute Tage sehen will, / der hüte fortan seine Zunge vor dem Bösen / und seine Lippen davor, dass sie Trug reden! /"|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.11|NT|60|1. Petrus|3||0|11|Er meide aber das Böse / und tue das Gute, / er suche Frieden und jage ihm nach! /|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.12|NT|60|1. Petrus|3||0|12|"Denn die Augen des Herrn achten auf die Gerechten / und seine Ohren auf ihr Gebet; / aber das Angesicht des Herrn ist wider die Übeltäter."""|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.13|NT|60|1. Petrus|3||0|13|Und wen gibt es, der euch etwas Böses zufügen könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.14|NT|60|1. Petrus|3||0|14|"Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, selig seid ihr! ""Furcht aber heget nicht vor ihnen und lasset euch nicht erschrecken"","|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.15|NT|60|1. Petrus|3||0|15|sondern den Herrn Christus haltet heilig in euren Herzen, allezeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.16|NT|60|1. Petrus|3||0|16|jedoch mit Sanftmut und Ehrerbietung! Und habet ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus schmähen, zuschanden werden in dem, worin ihr verleumdet werdet!|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.17|NT|60|1. Petrus|3||0|17|Denn es ist besser, dass ihr, wenn es der Wille Gottes sein sollte, für Rechttun leidet als für Unrechttun.|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.18|NT|60|1. Petrus|3||0|18|Denn auch Christus ist einmal der Sünden wegen gestorben als Gerechter für Ungerechte, damit er uns Gott zuführte, indem er getötet wurde nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht wurde nach dem Geist.|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.19|NT|60|1. Petrus|3||0|19|In diesem ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt,|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.20|NT|60|1. Petrus|3||0|20|die vorzeiten ungehorsam waren, als die Langmut Gottes in den Tagen Noahs zuwartete, während die Arche gebaut wurde, in der wenige, das heisst acht Seelen, durchs Wasser hindurch gerettet wurden,|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.21|NT|60|1. Petrus|3||0|21|das jetzt im Gegenbild auch euch rettet: die Taufe. (Sie ist ja) nicht ein Abtun der Unsauberkeit des Fleisches, sondern eine Bitte an Gott um ein gutes Gewissen durch die Auferstehung Jesu Christi,|ZUE1931|Public Domain 1PE.3.22|NT|60|1. Petrus|3||0|22|der zur Rechten Gottes ist, nachdem er in den Himmel gefahren ist und ihm die Engel und Mächte und Kräfte unterworfen worden sind.|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.1|NT|60|1. Petrus|4||0|1|DA nun Christus am Fleische gelitten hat, sollt auch ihr euch mit der gleichen Gesinnung waffnen - denn wer am Fleische gelitten hat, der ist zur Ruhe gekommen von der Sünde -,|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.2|NT|60|1. Petrus|4||0|2|damit ihr nicht mehr nach den Lüsten der Menschen, sondern nach dem Willen Gottes die noch übrige Zeit im Fleische lebt.|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.3|NT|60|1. Petrus|4||0|3|Denn es ist genug, dass ihr in der vergangenen Zeit den Willen der Heiden vollbracht habt, indem ihr wandeltet in Ausschweifungen, Lüsten, Weingelagen, Schwelgereien, Zechereien und frevelhaftem Götzendienst.|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.4|NT|60|1. Petrus|4||0|4|Hierin befremdet es sie, dass ihr nicht mitlauft zu demselben heillosen Treiben, und sie lästern;|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.5|NT|60|1. Petrus|4||0|5|sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, zu richten die Lebendigen und die Toten.|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.6|NT|60|1. Petrus|4||0|6|Denn dazu wurde auch den Toten das Evangelium verkündigt, dass sie zwar dem Fleische nach in Menschenweise gerichtet werden, dem Geiste nach aber in Gottes Weise leben.|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.7|NT|60|1. Petrus|4||0|7|Das Ende aller Dinge aber ist genaht. So seid nun verständig und nüchtern zum Gebet!|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.8|NT|60|1. Petrus|4||0|8|Vor allen Dingen habet gegeneinander beharrliche Liebe! denn die Liebe deckt eine Menge von Sünden zu.|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.9|NT|60|1. Petrus|4||0|9|Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren!|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.10|NT|60|1. Petrus|4||0|10|Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dienet damit einander als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes!|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.11|NT|60|1. Petrus|4||0|11|Wenn jemand redet, so rede er es als Gottes Aussprüche; wenn jemand Dienste leistet, so tue er es als aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allen Dingen Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, der die Ehre und die Macht besitzt in alle Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.12|NT|60|1. Petrus|4||0|12|IHR Geliebten, lasset euch durch die Feuersglut (der Leiden) bei euch, die zur Versuchung über euch kommt, nicht befremden, als widerführe euch etwas Befremdliches;|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.13|NT|60|1. Petrus|4||0|13|sondern demgemäss, dass ihr an den Leiden Christi teilhabt, freuet euch, damit ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit euch freuen und frohlocken möget!|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.14|NT|60|1. Petrus|4||0|14|Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet, selig seid ihr; denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch.|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.15|NT|60|1. Petrus|4||0|15|Denn niemand unter euch leide als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der in fremde Sachen eingreift;|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.16|NT|60|1. Petrus|4||0|16|leidet aber jemand als Christ, so schäme er sich nicht, er verherrliche vielmehr Gott mit diesem Namen!|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.17|NT|60|1. Petrus|4||0|17|Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfange beim Hause Gottes. Wenn es aber zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorsam sind?|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.18|NT|60|1. Petrus|4||0|18|"Und wenn ""der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird (dann erst) der Gottlose und Sünder zu sehen sein""?"|ZUE1931|Public Domain 1PE.4.19|NT|60|1. Petrus|4||0|19|Darum sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, dem treuen Schöpfer ihre Seelen empfehlen und dabei recht tun.|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.1|NT|60|1. Petrus|5||0|1|DIE Ältesten unter euch nun ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi und zugleich Genosse der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll:|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.2|NT|60|1. Petrus|5||0|2|Weidet die Herde Gottes, die bei euch ist, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie Gott es will! auch nicht aus schändlicher Gewinnsucht, sondern in Hingebung;|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.3|NT|60|1. Petrus|5||0|3|auch nicht als Herrscher über die, welche euch zugeteilt sind, sondern als solche, welche Vorbilder der Herde werden;|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.4|NT|60|1. Petrus|5||0|4|und wenn der Oberhirt sich offenbaren wird, werdet ihr den unverwelklichen Kranz der Herrlichkeit davontragen.|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.5|NT|60|1. Petrus|5||0|5|"GLEICHERWEISE, ihr Jüngern, seid den Ältesten untertan! Alle aber gürtet euch mit Demut gegeneinander; denn ""Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade""."|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.6|NT|60|1. Petrus|5||0|6|Demütiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch zur rechten Zeit erhöhe!|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.7|NT|60|1. Petrus|5||0|7|Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch!|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.8|NT|60|1. Petrus|5||0|8|Seid nüchtern, wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne.|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.9|NT|60|1. Petrus|5||0|9|Dem widerstehet, fest im Glauben, da ihr wisst, dass die gleichen Leiden eure Bruderschaft in der ganzen Welt treffen.|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.10|NT|60|1. Petrus|5||0|10|Der Gott aller Gnade aber, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus nach kurzem Leiden berufen hat, er wird euch bereiten, stärken, kräftigen, gründen.|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.11|NT|60|1. Petrus|5||0|11|Sein ist die Macht in alle Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.12|NT|60|1. Petrus|5||0|12|ICH habe euch durch Silvanus, den treuen Bruder, wie ich erachte, in Kürze geschrieben mit der Ermahnung und Bezeugung, dass dieses die wahrhafte Gnade Gottes ist, in der ihr steht.|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.13|NT|60|1. Petrus|5||0|13|Es grüsst euch die Miterwählte in Babylon und Markus, mein Sohn.|ZUE1931|Public Domain 1PE.5.14|NT|60|1. Petrus|5||0|14|Grüsset einander mit dem Kuss der Liebe! Friede sei|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.1|NT|61|2. Petrus|1||0|1|SIMEON Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche durch die Gerechtigkeit unsres Gottes und des Heilandes Jesus Christus einen gleich wertvollen Glauben erlangt haben wie wir.|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.2|NT|61|2. Petrus|1||0|2|Gnade und Friede werde euch in Fülle zuteil in Erkenntnis Gottes und unsres Herrn Jesus!|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.3|NT|61|2. Petrus|1||0|3|DA seine göttliche Macht uns alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns vermöge seiner Herrlichkeit und Vollkommenheit berufen hat,|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.4|NT|61|2. Petrus|1||0|4|durch die er uns die kostbaren und überaus grossen Verheissungen geschenkt hat, damit ihr durch diese göttlicher Natur teilhaft würdet, nachdem ihr dem in der Welt durch die Begierde herrschenden Verderben entflohen seid,|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.5|NT|61|2. Petrus|1||0|5|so bringet nun aber ebendeswegen auch allen Fleiss auf und erweiset in eurem Glauben die Tugend, in der Tugend die Erkenntnis,|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.6|NT|61|2. Petrus|1||0|6|in der Erkenntnis die Enthaltsamkeit, in der Enthaltsamkeit die Geduld, in der Geduld die Frömmigkeit,|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.7|NT|61|2. Petrus|1||0|7|in der Frömmigkeit die Bruderliebe, in der Bruderliebe die Liebe (gegen jedermann)!|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.8|NT|61|2. Petrus|1||0|8|Denn wenn ihr diese Dinge besitzt und sie sich mehren, lassen sie euch nicht untätig noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unsres Herrn Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.9|NT|61|2. Petrus|1||0|9|Bei wem nämlich diese Dinge nicht vorhanden sind, der ist blind, kurzsichtig, uneingedenk der Reinigung von seinen frühern Sünden.|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.10|NT|61|2. Petrus|1||0|10|Darum befleissiget euch|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.11|NT|61|2. Petrus|1||0|11|Denn so wird euch der Eingang in das ewige Reich unsres Herrn und Heilandes Jesus Christus reichlich gewährt werden.|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.12|NT|61|2. Petrus|1||0|12|Daher werde ich immer darauf bedacht sein, euch an diese Dinge zu erinnern, wiewohl ihr sie wisst und in der vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid.|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.13|NT|61|2. Petrus|1||0|13|Ich halte es aber für Pflicht, solange ich in diesem Zelte (meines Leibes) bin, euch durch|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.14|NT|61|2. Petrus|1||0|14|da ich weiss, dass das Ablegen|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.15|NT|61|2. Petrus|1||0|15|Ich werde aber dafür sorgen, dass ihr auch nach meinem Hingang jederzeit euch diese Dinge in Erinnerung rufen könnt.|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.16|NT|61|2. Petrus|1||0|16|DENN nicht indem wir klug ersonnenen Fabeln gefolgt sind, haben wir euch die Macht und Wiederkunft unsres Herrn Jesus Christus kundgetan, sondern weil wir Augenzeugen seiner Majestät geworden sind.|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.17|NT|61|2. Petrus|1||0|17|"Denn da er von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit empfing, als an ihn eine solche Stimme von der hocherhabenen Herrlichkeit erging: ""Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe"" -"|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.18|NT|61|2. Petrus|1||0|18|und diese Stimme haben wir vom Himmel kommen hören, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren -,|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.19|NT|61|2. Petrus|1||0|19|und so ist uns das prophetische Wort, das wir haben, fester geworden, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunkeln Orte scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen,|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.20|NT|61|2. Petrus|1||0|20|indem ihr dies zuerst erkennt, dass keine Weissagung der Schrift durch (des Propheten) eigne Deutung (der Zukunft) zustande kommt.|ZUE1931|Public Domain 2PE.1.21|NT|61|2. Petrus|1||0|21|Denn niemals ist eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht worden, sondern durch den heiligen Geist getrieben haben Menschen von Gott aus geredet.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.1|NT|61|2. Petrus|2||0|1|ES traten aber auch falsche Propheten unter dem Volk auf, wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird, die heimlich verderbliche Ketzereien einführen werden, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen, wodurch sie rasches Verderben über sich bringen.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.2|NT|61|2. Petrus|2||0|2|Und viele werden ihren Ausschweifungen folgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit gelästert werden.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.3|NT|61|2. Petrus|2||0|3|Und aus Habsucht werden sie durch ersonnene Reden euch ausbeuten; aber das Gericht über sie zögert von jeher nicht, und ihr Verderben schlummert nicht.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.4|NT|61|2. Petrus|2||0|4|Denn hat Gott Engel, die gesündigt hatten, nicht verschont, sondern sie in finstre Höhlen der Unterwelt hinabgestossen und zur Aufbewahrung für das Gericht übergeben|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.5|NT|61|2. Petrus|2||0|5|und hat er die Welt der Urzeit nicht verschont, sondern(ausser sieben andern) am Leben erhalten, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen hereinbrechen liess,|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.6|NT|61|2. Petrus|2||0|6|und hat er die Städte Sodom und Gomorrha durch Einäscherung zur Zerstörung verurteilt und zu einem|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.7|NT|61|2. Petrus|2||0|7|und den gerechten Lot, der durch den ausschweifenden Lebenswandel der Zuchtlosen gequält wurde, errettet -|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.8|NT|61|2. Petrus|2||0|8|denn mit Auge und Ohr musste der Gerechte, da er unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele durch gesetzwidrige Taten peinigen|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.9|NT|61|2. Petrus|2||0|9|so (sieht man: es) weiss der Herr Fromme aus der Versuchung zu erretten, Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zur Bestrafung zu verwahren,|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.10|NT|61|2. Petrus|2||0|10|vor allem aber die, welche in Begierde nach Befleckung|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.11|NT|61|2. Petrus|2||0|11|wo(als diese Leute) sind, kein lästerndes Urteil wider sie bei dem Herrn vorbringen.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.12|NT|61|2. Petrus|2||0|12|DIESE aber, gleich unvernünftigen Tieren, die als Naturwesen zum Gefangenwerden und Umkommen geboren sind, lästern, was sie nicht kennen, und werden durch ihre|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.13|NT|61|2. Petrus|2||0|13|wobei sie um den Lohn der Ungerechtigkeit betrogen werden. Sie achten die Schwelgerei(sind sie), die in ihren Lüsten schwelgen, indem sie mit euch schmausen;|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.14|NT|61|2. Petrus|2||0|14|sie haben Augen, die voll (Begierde nach) einer Ehebrecherin sind und von Sünde nicht ablassen; sie locken ungefestigte Seelen an; sie haben ein Herz, das in Habsucht geübt ist; (sie sind) Kinder des Fluchs.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.15|NT|61|2. Petrus|2||0|15|Sie haben den geraden Weg verlassen und sich verirrt und sind dem Wege Bileams, des Sohnes des Beor, gefolgt, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte,|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.16|NT|61|2. Petrus|2||0|16|aber Zurechtweisung für seine Torheit empfing: ein stummes Lasttier redete mit menschlicher Stimme und verhinderte das törichte Vorhaben des Propheten.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.17|NT|61|2. Petrus|2||0|17|Diese sind Quellen ohne Wasser und vom Sturmwind getriebene Nebelwolken, und für sie ist die dunkelste Finsternis aufbehalten.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.18|NT|61|2. Petrus|2||0|18|Denn damit, dass sie hochtönende, nichtige Worte reden, verlocken sie, fleischlichen Lüsten ergeben, durch Ausschweifungen die, welche den im Irrtum Wandelnden kaum erst entflohen waren,|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.19|NT|61|2. Petrus|2||0|19|indem sie ihnen Freiheit verheissen, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn wovon jemand überwältigt ist, dessen Sklave ist er geworden.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.20|NT|61|2. Petrus|2||0|20|Wenn sie nämlich, den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes Jesus Christus entflohen, aber wieder in diese verstrickt, sich von ihnen überwältigen lassen, so ist für sie das letzte schlimmer geworden als das erste.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.21|NT|61|2. Petrus|2||0|21|Denn es wäre ihnen besser, sie hätten den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt, als dass sie sich, nachdem sie ihn erkannt haben, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot wieder abwenden.|ZUE1931|Public Domain 2PE.2.22|NT|61|2. Petrus|2||0|22|"Es ist ihnen widerfahren, was das wahre Sprichwort sagt: ""Ein Hund kehrt wieder um zu dem, was er selber ausgespieen hat"", und: ""ein Schwein, das sich gebadet hat, geht wieder in den Mistpfuhl."""|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.1|NT|61|2. Petrus|3||0|1|GELIEBTE, dies ist nunmehr der zweite Brief, den ich euch schreibe, in welchen|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.2|NT|61|2. Petrus|3||0|2|damit ihr euch der Worte erinnert, die von den heiligen Propheten vorher geredet worden sind, und des von euren Aposteln übermittelten Gebotes des Herrn und Heilandes,|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.3|NT|61|2. Petrus|3||0|3|indem ihr dies zuerst erkennt, dass in den letzten Tagen Spötter mit|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.4|NT|61|2. Petrus|3||0|4|und sagen: Wo ist die Verheissung seiner Wiederkunft? Seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt ja alles so|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.5|NT|61|2. Petrus|3||0|5|Es ist ihnen nämlich, indem sie dies behaupten, verborgen, dass vor alters die Himmel und die Erde aus Wasser und durch Wasser ihren Bestand erhalten hatten vermöge des Wortes Gottes|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.6|NT|61|2. Petrus|3||0|6|und dass|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.7|NT|61|2. Petrus|3||0|7|Aber die jetzigen Himmel und die|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.8|NT|61|2. Petrus|3||0|8|Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass ein Tag bei dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.9|NT|61|2. Petrus|3||0|9|Der Herr verzögert nicht die Verheissung, wie gewisse Leute es für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig gegen euch, indem er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass alle zur Busse gelangen.|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.10|NT|61|2. Petrus|3||0|10|Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, und an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Getöse vergehen, die Elemente aber in der Gluthitze sich auflösen und die Erde und die Werke auf ihr nicht|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.11|NT|61|2. Petrus|3||0|11|DA dies alles so aufgelöst wird, wie sehr müsst ihr euch bewähren in Erweisungen von heiligem Wandel und Frömmigkeit,|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.12|NT|61|2. Petrus|3||0|12|indem ihr die Ankunft des Tages Gottes erwartet und beschleunigt, um dessentwillen die Himmel im Feuer sich auflösen werden und die Elemente in der Gluthitze zerschmelzen.|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.13|NT|61|2. Petrus|3||0|13|Wir erwarten aber nach seiner Verheissung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.14|NT|61|2. Petrus|3||0|14|Darum, Geliebte, da ihr dies erwartet, befleissiget euch, unbefleckt und untadelig von ihm erfunden zu werden im Frieden,|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.15|NT|61|2. Petrus|3||0|15|und haltet die Langmut unsres Herrn für|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.16|NT|61|2. Petrus|3||0|16|wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen hiervon redet, in denen sich einiges Schwerverständliche findet, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie(verdrehen).|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.17|NT|61|2. Petrus|3||0|17|Da nun ihr, Geliebte,|ZUE1931|Public Domain 2PE.3.18|NT|61|2. Petrus|3||0|18|Wachset vielmehr in der Gnade und in der Erkenntnis unsres Herrn und Heilandes Jesus Christus! Ihm gebührt die Ehre, jetzt sowohl als am Tage der Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.1|NT|62|1. Johannes|1||0|1|WAS von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unsern Augen gesehen, was wir geschaut und was unsre Hände betastet haben in bezug auf das Wort des Lebens -|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.2|NT|62|1. Johannes|1||0|2|und das Leben ist erschienen, und wir haben es gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns erschienen ist -:|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.3|NT|62|1. Johannes|1||0|3|was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt; unsre Gemeinschaft besteht aber auch mit dem Vater und mit seinem Sohne Jesus Christus.|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.4|NT|62|1. Johannes|1||0|4|Und dies schreiben wir, damit unsre Freude vollkommen sei.|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.5|NT|62|1. Johannes|1||0|5|UND dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und keine Finsternis in ihm ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.6|NT|62|1. Johannes|1||0|6|Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und (dabei doch) in der Finsternis wandeln, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.7|NT|62|1. Johannes|1||0|7|Wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.8|NT|62|1. Johannes|1||0|8|Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.9|NT|62|1. Johannes|1||0|9|Wenn wir unsre Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, sodass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.1.10|NT|62|1. Johannes|1||0|10|Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.1|NT|62|1. Johannes|2||0|1|Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater, Jesus Christus, den Gerechten.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.2|NT|62|1. Johannes|2||0|2|Und er ist das Sühnopfer für unsre Sünden, aber nicht nur für die unsern, sondern auch für die der ganzen Welt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.3|NT|62|1. Johannes|2||0|3|UND daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.4|NT|62|1. Johannes|2||0|4|Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.5|NT|62|1. Johannes|2||0|5|Wer aber sein Wort hält, in dem ist in Wahrheit die Liebe zu Gott zur Vollendung gekommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.6|NT|62|1. Johannes|2||0|6|Wer sagt, er bleibe in ihm, ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.7|NT|62|1. Johannes|2||0|7|Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet; das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.8|NT|62|1. Johannes|2||0|8|Wiederum schreibe ich euch ein neues Gebot, und das ist wahr bei ihm und bei euch; denn die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint schon.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.9|NT|62|1. Johannes|2||0|9|Wer sagt, er sei im Lichte, und seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis bis auf den heutigen Tag.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.10|NT|62|1. Johannes|2||0|10|Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Lichte, und nichts Anstössiges ist an ihm.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.11|NT|62|1. Johannes|2||0|11|Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiss nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.12|NT|62|1. Johannes|2||0|12|ICH schreibe euch, ihr Kinder, weil euch die Sünden um seines Namens willen vergeben sind.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.13|NT|62|1. Johannes|2||0|13|Ich schreibe euch, ihr Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr Jünglinge, weil ihr den Bösen überwunden habt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.14|NT|62|1. Johannes|2||0|14|Ich habe euch, ihr Kinder, geschrieben, weil ihr den Vater erkannt habt. Ich habe euch, ihr Väter, geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich habe euch, ihr Jünglinge, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.15|NT|62|1. Johannes|2||0|15|Habet nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebhat, ist die Liebe zum Vater nicht in ihm.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.16|NT|62|1. Johannes|2||0|16|Denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und die Prahlerei in der Lebensweise, stammt nicht vom Vater, sondern es stammt von der Welt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.17|NT|62|1. Johannes|2||0|17|Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.18|NT|62|1. Johannes|2||0|18|KINDER, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Widerchrist kommt, so sind jetzt wirklich viele Widerchristen aufgetreten. Und daraus erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.19|NT|62|1. Johannes|2||0|19|Sie sind von uns ausgegangen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehörten, wären sie bei uns geblieben. Aber es musste offenbar werden, dass sie nicht alle zu uns gehören.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.20|NT|62|1. Johannes|2||0|20|"Und ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und wisst alles.(statt: und wisst alles): ""und besitzt alle das Wissen""."|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.21|NT|62|1. Johannes|2||0|21|Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht kenntet, sondern weil ihr sie kennt und (wisst,) dass alle Lüge nicht aus der Wahrheit ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.22|NT|62|1. Johannes|2||0|22|Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.23|NT|62|1. Johannes|2||0|23|Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.24|NT|62|1. Johannes|2||0|24|Was ihr von Anfang an gehört habt, das bleibe in euch! Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, werdet auch ihr im Sohn und im Vater bleiben.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.25|NT|62|1. Johannes|2||0|25|Und das ist die Verheissung, die er uns gegeben hat: das ewige Leben.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.26|NT|62|1. Johannes|2||0|26|Dies habe ich euch geschrieben über die, welche euch irreführen.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.27|NT|62|1. Johannes|2||0|27|Und was euch betrifft, so bleibt in euch die Salbung, die ihr von ihm her empfangen habt, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehrt, sondern wie euch seine Salbung über alles belehrt, so ist es auch wahr und ist keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibt ihr in ihm.|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.28|NT|62|1. Johannes|2||0|28|Und jetzt, Kinder, bleibet in ihm, damit wir, wenn er sich offenbaren wird, Zuversicht haben und nicht zuschanden werden vor ihm bei seiner Wiederkunft!|ZUE1931|Public Domain 1JN.2.29|NT|62|1. Johannes|2||0|29|Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, so erkennet, dass auch jeder, der die Gerechtigkeit tut, aus ihm gezeugt ist!|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.1|NT|62|1. Johannes|3||0|1|SEHET, was für eine Liebe uns der Vater geschenkt hat, dass wir Kinder Gottes heissen sollen; und wir sind es. Deshalb erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.2|NT|62|1. Johannes|3||0|2|Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen, dass wir, wenn es offenbar geworden ist, ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.3|NT|62|1. Johannes|3||0|3|Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, wie er rein ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.4|NT|62|1. Johannes|3||0|4|Jeder, der die Sünde begeht, der begeht auch die Übertretung des Gesetzes, und die Sünde ist die Übertretung des Gesetzes.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.5|NT|62|1. Johannes|3||0|5|Und ihr wisst, dass jener erschienen ist, um die Sünden hinwegzunehmen, und Sünde ist nicht in ihm.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.6|NT|62|1. Johannes|3||0|6|Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.7|NT|62|1. Johannes|3||0|7|Kinder, niemand soll euch irreführen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie jener gerecht ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.8|NT|62|1. Johannes|3||0|8|Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, die Werke des Teufels zu zerstören.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.9|NT|62|1. Johannes|3||0|9|Jeder, der aus Gott gezeugt ist, begeht keine Sünde, weil dessen Lebenskeim in ihm bleibt; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott gezeugt ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.10|NT|62|1. Johannes|3||0|10|Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels zu erkennen: Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, stammt nicht von Gott, und (ebenso,) wer seinen Bruder nicht liebt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.11|NT|62|1. Johannes|3||0|11|DENN das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, dass wir einander lieben sollen -|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.12|NT|62|1. Johannes|3||0|12|nicht wie Kain von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.13|NT|62|1. Johannes|3||0|13|Verwundert euch nicht, Brüder, wenn euch die Welt hasst!|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.14|NT|62|1. Johannes|3||0|14|Wir wissen, dass wir aus dem Tod ins Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer nicht liebt, bleibt im Tode.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.15|NT|62|1. Johannes|3||0|15|Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder; und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben bleibend in sich hat.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.16|NT|62|1. Johannes|3||0|16|Daran haben wir die Liebe erkannt, dass jener für uns sein Leben hingegeben hat. Auch wir sind verpflichtet, für die Brüder das Leben hinzugeben.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.17|NT|62|1. Johannes|3||0|17|Wer aber die Güter der Welt hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschliesst sein Herz vor ihm, wie kann die Liebe Gottes in ihm bleiben?|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.18|NT|62|1. Johannes|3||0|18|Kinder, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.19|NT|62|1. Johannes|3||0|19|DADURCH werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden wir vor ihm unsre Herzen beruhigen,|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.20|NT|62|1. Johannes|3||0|20|dass, wenn uns das Herz verurteilt - dass Gott grösser ist als unser Herz und alles erkennt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.21|NT|62|1. Johannes|3||0|21|Geliebte, wenn|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.22|NT|62|1. Johannes|3||0|22|und was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das tun, was vor ihm wohlgefällig ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.23|NT|62|1. Johannes|3||0|23|Und das ist sein Gebot, dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er uns geboten hat.|ZUE1931|Public Domain 1JN.3.24|NT|62|1. Johannes|3||0|24|Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.1|NT|62|1. Johannes|4||0|1|GELIEBTE, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott stammen; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.2|NT|62|1. Johannes|4||0|2|Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, stammt von Gott;|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.3|NT|62|1. Johannes|4||0|3|und jeder Geist, der Jesus zunichte macht, stammt nicht von Gott, und das ist der (Geist) des Widerchrists, von dessen|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.4|NT|62|1. Johannes|4||0|4|Ihr stammt von Gott, Kinder, und habt sie überwunden; denn der in euch ist grösser als der in der Welt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.5|NT|62|1. Johannes|4||0|5|Sie stammen von der Welt; deshalb reden sie aus der (Denkweise der) Welt heraus, und die Welt hört auf sie.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.6|NT|62|1. Johannes|4||0|6|Wir stammen von Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht von Gott stammt, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Truges.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.7|NT|62|1. Johannes|4||0|7|GELIEBTE, lasset uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott gezeugt und erkennt Gott.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.8|NT|62|1. Johannes|4||0|8|Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.9|NT|62|1. Johannes|4||0|9|Darin ist die Liebe Gottes zu uns offenbar geworden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.10|NT|62|1. Johannes|4||0|10|Darin besteht die Liebe, nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsre Sünden gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.11|NT|62|1. Johannes|4||0|11|Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.12|NT|62|1. Johannes|4||0|12|Niemand hat Gott jemals geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.13|NT|62|1. Johannes|4||0|13|Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.14|NT|62|1. Johannes|4||0|14|Und wir haben geschaut und bezeugen, dass der Vater den Sohn als Heiland der Welt gesandt hat.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.15|NT|62|1. Johannes|4||0|15|Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.16|NT|62|1. Johannes|4||0|16|Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.17|NT|62|1. Johannes|4||0|17|Darin ist die Liebe bei uns zur Vollendung gekommen, dass wir Zuversicht haben am Tage des Gerichts; denn wie jener ist, sind in dieser Welt auch wir.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.18|NT|62|1. Johannes|4||0|18|Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein; wer sich aber fürchtet, ist nicht zur Vollkommenheit in der Liebe gelangt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.19|NT|62|1. Johannes|4||0|19|Lasset uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.20|NT|62|1. Johannes|4||0|20|Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und|ZUE1931|Public Domain 1JN.4.21|NT|62|1. Johannes|4||0|21|Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.1|NT|62|1. Johannes|5||0|1|JEDER, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott gezeugt; und jeder, der den liebt, der ihn gezeugt hat, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.2|NT|62|1. Johannes|5||0|2|Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.3|NT|62|1. Johannes|5||0|3|Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.4|NT|62|1. Johannes|5||0|4|Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, überwindet die Welt; und das ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.5|NT|62|1. Johannes|5||0|5|Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.6|NT|62|1. Johannes|5||0|6|DIESER ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus, nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut; und der Geist ist es, der Zeugnis (dafür) ablegt, denn der Geist ist die Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.7|NT|62|1. Johannes|5||0|7|Drei nämlich sind es, die Zeugnis ablegen: [im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins.]|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.8|NT|62|1. Johannes|5||0|8|[Und drei sind es: die Zeugnis ablegen auf Erden:] Der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei gehen auf eins.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.9|NT|62|1. Johannes|5||0|9|Wenn wir|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.10|NT|62|1. Johannes|5||0|10|Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis durch ihn; wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott über seinen Sohn abgelegt hat.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.11|NT|62|1. Johannes|5||0|11|Und darin besteht das Zeugnis, dass uns Gott ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.12|NT|62|1. Johannes|5||0|12|Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.13|NT|62|1. Johannes|5||0|13|DIES habe ich euch, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt, geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.14|NT|62|1. Johannes|5||0|14|Und darin besteht die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er auf uns hört, wenn wir nach seinem Willen um etwas bitten.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.15|NT|62|1. Johannes|5||0|15|Und wenn wir wissen, dass er auf uns hört bei dem, worum wir bitten, so wissen wir (auch), dass wir das Erbetene wirklich besitzen, das wir von ihm erbeten haben.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.16|NT|62|1. Johannes|5||0|16|WENN jemand seinen Bruder eine Sünde begehen sieht,(führt), soll er bitten, und er wird ihm das Leben geben, (nämlich) denen, die nicht zum Tode sündigen. Es gibt Sünde zum Tode; nicht von der sage ich, dass er bitten soll.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.17|NT|62|1. Johannes|5||0|17|Alle Ungerechtigkeit ist Sünde; und es gibt Sünde zum Tode.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.18|NT|62|1. Johannes|5||0|18|Wir wissen, dass jeder, der aus Gott gezeugt ist, nicht sündigt, sondern die Zeugung aus Gott bewahrt ihn, und der Böse rührt ihn nicht an.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.19|NT|62|1. Johannes|5||0|19|Wir wissen, dass wir von Gott stammen und die ganze Welt in der Gewalt des Bösen liegt.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.20|NT|62|1. Johannes|5||0|20|Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, den Wahren zu erkennen; und wir sind in dem Wahren, (indem wir) in seinem Sohne Jesus Christus (sind). Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben.|ZUE1931|Public Domain 1JN.5.21|NT|62|1. Johannes|5||0|21|Kinder, hütet euch vor den Götzen!|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.1|NT|63|2. Johannes|1||0|1|"DER Älteste an die auserwählte ""Herrin"" und ihre Kinder, die ich in der Wahrheit liebhabe, und nicht ich allein, sondern auch alle, die die Wahrheit erkannt haben,([Kyria](s bes V 13) ""Herrin"" kann diese heissen: weil die christliche Gemeinde mit Christus: dem ""Herrn"": durch eine Ehe verbunden gedacht wurde - s. Eph 5:31 32; vgl auch Jes 54:5"|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.2|NT|63|2. Johannes|1||0|2|um der Wahrheit willen, die in uns bleibt; und sie wird in Ewigkeit bei uns sein.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.3|NT|63|2. Johannes|1||0|3|Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohne des Vaters, wird mit uns sein in Wahrheit und Liebe.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.4|NT|63|2. Johannes|1||0|4|ICH habe mich sehr gefreut, dass ich unter deinen Kindern solche gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, wie wir ein Gebot vom Vater empfangen haben.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.5|NT|63|2. Johannes|1||0|5|"Und jetzt bitte ich dich, ""Herrin"" - nicht als schriebe ich dir ein neues Gebot, sondern das, welches wir von Anfang an gehabt haben -, dass wir einander lieben."|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.6|NT|63|2. Johannes|1||0|6|Und darin besteht die Liebe, dass wir nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, wie ihr es von Anfang an gehört habt, dass ihr darin wandeln sollt.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.7|NT|63|2. Johannes|1||0|7|DENN viele Irrlehrer sind in die Welt ausgegangen, die Jesus Christus nicht als den bekennen, der im Fleisch kommt. Dies ist der Irrlehrer und der Widerchrist.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.8|NT|63|2. Johannes|1||0|8|Achtet auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.9|NT|63|2. Johannes|1||0|9|Jeder, der zu weit geht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als den Sohn.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.10|NT|63|2. Johannes|1||0|10|Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmet ihn nicht ins Haus auf und begrüsset ihn nicht!|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.11|NT|63|2. Johannes|1||0|11|Denn wer ihn begrüsst, nimmt teil an seinen bösen Werken.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.12|NT|63|2. Johannes|1||0|12|WIEWOHL ich euch vieles zu schreiben hätte, will ich es nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mündlich (mit euch) zu reden, damit unsre Freude vollkommen sei.|ZUE1931|Public Domain 2JN.1.13|NT|63|2. Johannes|1||0|13|Es grüssen dich die Kinder deiner auserwählten Schwester.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.1|NT|64|3. Johannes|1||0|1|DER Älteste an den geliebten Gajus, den ich in der Wahrheit liebhabe.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.2|NT|64|3. Johannes|1||0|2|Geliebter, in jeder Hinsicht wünsche ich, dass es dir wohl ergehe und du gesund seiest, wie es deiner Seele wohl ergeht.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.3|NT|64|3. Johannes|1||0|3|DENN ich habe mich sehr gefreut, wenn Brüder kamen und für deine Wahrheit Zeugnis ablegten, wie du in der Wahrheit wandelst.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.4|NT|64|3. Johannes|1||0|4|Eine grössere Freude habe ich nicht als darüber, dass ich von meinen Kindern höre, sie wandeln in der Wahrheit.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.5|NT|64|3. Johannes|1||0|5|Geliebter, du handelst treu in dem, was du an den Brüdern, und zwar an fremden, tust,|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.6|NT|64|3. Johannes|1||0|6|die vor der Gemeinde für deine Liebe Zeugnis abgelegt haben; und du wirst wohl tun, wenn du sie für die Weiterreise förderst, wie es Gottes würdig ist.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.7|NT|64|3. Johannes|1||0|7|Denn für den Namen sind sie ausgezogen, ohne von den Heiden etwas anzunehmen.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.8|NT|64|3. Johannes|1||0|8|Also sind wir verpflichtet, solche aufzunehmen, damit wir Mitarbeiter für die Wahrheit werden.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.9|NT|64|3. Johannes|1||0|9|Ich habe der Gemeinde etwas geschrieben; aber Diotrephes, der unter ihnen gern der Erste wäre, nimmt uns nicht an.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.10|NT|64|3. Johannes|1||0|10|Deshalb will ich, wenn ich komme, an seine Werke erinnern, die er tut, indem er mit bösen Worten über uns schwatzt; und damit nicht zufrieden, nimmt er weder selber die Brüder auf, noch lässt er es denen zu, die es tun wollen, und stösst sie aus der Gemeinde aus.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.11|NT|64|3. Johannes|1||0|11|Geliebter, ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute! Wer das Gute tut, stammt von Gott; wer aber das Böse tut, hat Gott nicht gesehen.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.12|NT|64|3. Johannes|1||0|12|Für Demetrius ist von allen und von der Wahrheit selber Zeugnis abgelegt worden; aber auch wir legen Zeugnis ab, und du weisst, dass unser Zeugnis wahr ist.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.13|NT|64|3. Johannes|1||0|13|ICH hätte dir|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.14|NT|64|3. Johannes|1||0|14|Ich hoffe vielmehr, dich recht bald zu sehen; dann wollen wir mündlich reden.|ZUE1931|Public Domain 3JN.1.15|NT|64|3. Johannes|1||0|15|Friede sei|ZUE1931|Public Domain JUD.1.1|NT|65|Judas|1||0|1|JUDAS, Knecht Jesu Christi, Bruder aber des Jakobus, an die Berufenen, die in Gott, dem Vater, geliebt und für Jesus Christus bewahrt sind.|ZUE1931|Public Domain JUD.1.2|NT|65|Judas|1||0|2|Barmherzigkeit und Friede und Liebe werde euch in Fülle zuteil!|ZUE1931|Public Domain JUD.1.3|NT|65|Judas|1||0|3|GELIEBTE, da ich|ZUE1931|Public Domain JUD.1.4|NT|65|Judas|1||0|4|Denn gewisse Menschen haben sich nebeneingeschlichen, die für dieses Gericht längst vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, die die Gnade unsres Gottes zur Ausschweifung verkehren und den alleinigen Herrscher und unsern Herrn Jesus Christus verleugnen.|ZUE1931|Public Domain JUD.1.5|NT|65|Judas|1||0|5|Ich will euch aber, obgleich ihr|ZUE1931|Public Domain JUD.1.6|NT|65|Judas|1||0|6|und (dass er) die Engel, die ihre Würde nicht bewahrten, sondern ihre eigne Wohnung verliessen, für das Gericht des grossen Tages mit ewigen Fesseln unten in der Finsternis verwahrt hat,|ZUE1931|Public Domain JUD.1.7|NT|65|Judas|1||0|7|wie Sodom und Gomorrha und die um sie her liegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese Unzucht trieben und Wesen einer andern Gattung fleischlich nachstellten, als|ZUE1931|Public Domain JUD.1.8|NT|65|Judas|1||0|8|Trotzdem beflecken auch diese in ihrem Traumzustand in gleicher Weise das Fleisch, die Herrschergewalt aber verachten sie, Majestäten aber lästern sie.|ZUE1931|Public Domain JUD.1.9|NT|65|Judas|1||0|9|Der Erzengel Michael aber wagte, als er mit dem Teufel über den Leichnam des Mose Streit und Wortwechsel hatte, es nicht, ein lästerndes Urteil wider ihn auszusprechen, sondern er sagte (nur): Es schelte dich der Herr!|ZUE1931|Public Domain JUD.1.10|NT|65|Judas|1||0|10|Diese aber lästern alles, was sie nicht kennen; alles aber, was sie wie die unvernünftigen Tiere aus Naturtrieb (auszuüben) verstehen, darin gehen sie zugrunde.|ZUE1931|Public Domain JUD.1.11|NT|65|Judas|1||0|11|Wehe ihnen! denn auf dem Wege des Kain sind sie gegangen, und in die Verirrung des Bileam haben sie sich um Lohn hineinreissen lassen, und durch die Widersetzlichkeit (gleich der) des Korah sind sie umgekommen.|ZUE1931|Public Domain JUD.1.12|NT|65|Judas|1||0|12|Diese sind die Klippen bei euren Liebesmahlen, ohne Scheu mit|ZUE1931|Public Domain JUD.1.13|NT|65|Judas|1||0|13|wilde Meereswellen, die ihre eignen Schändlichkeiten ausschäumen, Irrsterne, denen die dunkelste Finsternis für ewig aufbehalten ist.|ZUE1931|Public Domain JUD.1.14|NT|65|Judas|1||0|14|"Dementsprechend hat über diese Henoch, der siebente von Adam an, geweissagt: ""Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden (von Engeln),"|ZUE1931|Public Domain JUD.1.15|NT|65|Judas|1||0|15|"um wider alle Gericht zu halten und alle Gottlosen zu bestrafen wegen aller Werke ihrer Gottlosigkeit, die sie verübt, und wegen aller frechen Worte, die sie als gottlose Sünder wider ihn geredet haben."""|ZUE1931|Public Domain JUD.1.16|NT|65|Judas|1||0|16|Diese sind Murrende, die das Schicksal anklagen und dabei doch nach ihren Lüsten wandeln, und ihr Mund redet hochfahrende Worte, während sie doch ihres Vorteils wegen|ZUE1931|Public Domain JUD.1.17|NT|65|Judas|1||0|17|Ihr aber, Geliebte, gedenket der Worte, die von den Aposteln unsres Herrn Jesus Christus vorhergesagt worden sind,|ZUE1931|Public Domain JUD.1.18|NT|65|Judas|1||0|18|dass sie euch (nämlich) sagten: Am Ende der Zeit wird es Spötter geben, die nach ihren auf gottlose Dinge gerichteten Lüsten wandeln.|ZUE1931|Public Domain JUD.1.19|NT|65|Judas|1||0|19|Das sind die, welche Spaltungen hervorrufen, Sinnenmenschen, die den|ZUE1931|Public Domain JUD.1.20|NT|65|Judas|1||0|20|IHR aber, Geliebte, erbauet euch auf euren heiligsten Glauben, betet in heiligem Geiste|ZUE1931|Public Domain JUD.1.21|NT|65|Judas|1||0|21|und bewahret euch so in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unsres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben!|ZUE1931|Public Domain JUD.1.22|NT|65|Judas|1||0|22|Und die einen widerleget, wenn sie in Zweifel geraten;|ZUE1931|Public Domain JUD.1.23|NT|65|Judas|1||0|23|andre aber rettet, indem ihr sie dem Feuer entreisst; noch andrer erbarmet euch,|ZUE1931|Public Domain JUD.1.24|NT|65|Judas|1||0|24|DEM aber, der euch vor Fehltritten zu behüten und untadelig, mit Frohlocken vor seine Herrlichkeit zu stellen vermag,|ZUE1931|Public Domain JUD.1.25|NT|65|Judas|1||0|25|dem alleinigen Gott, unsrem Heiland durch Jesus Christus, unsern Herrn, gebührt Ehre, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain REV.1.1|NT|66|Offenbarung|1||0|1|OFFENBARUNG Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Bälde geschehen soll. Und er hat es durch Sendung seines Engels seinem Knecht Johannes kundgetan,|ZUE1931|Public Domain REV.1.2|NT|66|Offenbarung|1||0|2|der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt, alles, was er gesehen hat.|ZUE1931|Public Domain REV.1.3|NT|66|Offenbarung|1||0|3|Selig der, welcher vorliest, und die, welche hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben steht; denn die Zeit ist nahe.|ZUE1931|Public Domain REV.1.4|NT|66|Offenbarung|1||0|4|JOHANNES an die sieben Gemeinden in Asia. Gnade sei|ZUE1931|Public Domain REV.1.5|NT|66|Offenbarung|1||0|5|und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgebornen der Toten und dem Herrscher über die Könige der Erde. Dem, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsern Sünden erlöst hat|ZUE1931|Public Domain REV.1.6|NT|66|Offenbarung|1||0|6|und uns zu einem Königreich, zu Priestern für Gott, seinen Vater, gemacht hat, ihm gebührt der Ruhm und die Kraft in alle Ewigkeit. Amen.|ZUE1931|Public Domain REV.1.7|NT|66|Offenbarung|1||0|7|"""Siehe, er kommt mit den Wolken"", und sehen wird ihn jedes Auge, auch die, welche ihn durchbohrt haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen."|ZUE1931|Public Domain REV.1.8|NT|66|Offenbarung|1||0|8|Ich bin das A und das O, sagt Gott der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.|ZUE1931|Public Domain REV.1.9|NT|66|Offenbarung|1||0|9|ICH, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse in der Trübsal und der Königsherrschaft und dem Ausharren bei Jesus, kam auf die Insel, die Patmos heisst, um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen.|ZUE1931|Public Domain REV.1.10|NT|66|Offenbarung|1||0|10|Ich geriet am Tage des Herrn in Verzückung und hörte hinter mir eine starke Stimme wie von einer Posaune,|ZUE1931|Public Domain REV.1.11|NT|66|Offenbarung|1||0|11|die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden, nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamus und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodicea.|ZUE1931|Public Domain REV.1.12|NT|66|Offenbarung|1||0|12|Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter|ZUE1931|Public Domain REV.1.13|NT|66|Offenbarung|1||0|13|und inmitten der sieben Leuchter einen, der einem Menschensohn ähnlich war, bekleidet mit einem Gewand, das bis auf die Füsse reichte, und die Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel;|ZUE1931|Public Domain REV.1.14|NT|66|Offenbarung|1||0|14|sein Haupt aber und seine Haare waren weiss wie Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme,|ZUE1931|Public Domain REV.1.15|NT|66|Offenbarung|1||0|15|und seine Füsse gleich schimmerndem Erz wie aus einem feurigen Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser.|ZUE1931|Public Domain REV.1.16|NT|66|Offenbarung|1||0|16|Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde ging ein zweischneidiges scharfes Schwert hervor, und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft.|ZUE1931|Public Domain REV.1.17|NT|66|Offenbarung|1||0|17|Und als ich ihn sah, sank ich wie tot ihm zu Füssen. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte|ZUE1931|Public Domain REV.1.18|NT|66|Offenbarung|1||0|18|und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig in alle Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreiches.|ZUE1931|Public Domain REV.1.19|NT|66|Offenbarung|1||0|19|Schreibe nun, was du gesehen hast und was es bedeutet und was nachher geschehen soll,|ZUE1931|Public Domain REV.1.20|NT|66|Offenbarung|1||0|20|das Geheimnis der sieben Sterne, die du auf meiner Rechten gesehen hast, nebst den sieben goldenen Leuchtern: Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden.|ZUE1931|Public Domain REV.2.1|NT|66|Offenbarung|2||0|1|DEM Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Dies sagt der, welcher die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter einhergeht:|ZUE1931|Public Domain REV.2.2|NT|66|Offenbarung|2||0|2|Ich weiss deine Werke und deine Arbeit und deine Ausdauer und dass du die Bösen nicht ertragen kannst und dass du die (zur Genüge) erprobt hast, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und sie als Lügner erfunden hast;|ZUE1931|Public Domain REV.2.3|NT|66|Offenbarung|2||0|3|und du hast Ausdauer und hast um meines Namens willen|ZUE1931|Public Domain REV.2.4|NT|66|Offenbarung|2||0|4|Aber ich habe wider dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.|ZUE1931|Public Domain REV.2.5|NT|66|Offenbarung|2||0|5|so denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Busse und tue die frühern Werke! sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stossen, wenn du nicht Busse tust.|ZUE1931|Public Domain REV.2.6|NT|66|Offenbarung|2||0|6|Aber das hast du, dass du die Werke der Nikolaiten hassest, die auch ich hasse.|ZUE1931|Public Domain REV.2.7|NT|66|Offenbarung|2||0|7|Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben vom Baum des Lebens, der im Paradiese Gottes ist.|ZUE1931|Public Domain REV.2.8|NT|66|Offenbarung|2||0|8|UND dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Dies sagt der Erste und der Letzte, der tot war und|ZUE1931|Public Domain REV.2.9|NT|66|Offenbarung|2||0|9|Ich weiss deine Trübsal und deine Armut - du bist aber reich - und die Lästerung von seiten derer, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern eine Synagoge des Satans.|ZUE1931|Public Domain REV.2.10|NT|66|Offenbarung|2||0|10|Fürchte nichts, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis bringen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet Trübsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben!|ZUE1931|Public Domain REV.2.11|NT|66|Offenbarung|2||0|11|Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem soll durch den zweiten Tod kein Leid geschehen.|ZUE1931|Public Domain REV.2.12|NT|66|Offenbarung|2||0|12|UND dem Engel der Gemeinde in Pergamus schreibe: Dies sagt der, welcher das zweischneidige scharfe Schwert hat:|ZUE1931|Public Domain REV.2.13|NT|66|Offenbarung|2||0|13|Ich weiss, wo du wohnst: wo der Thron des Satans ist; und du hältst meinen Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet in den Tagen des Antipas, meines treuen Zeugen, der bei euch getötet wurde, wo der Satan wohnt.|ZUE1931|Public Domain REV.2.14|NT|66|Offenbarung|2||0|14|Aber ich habe(nämlich) dort solche hast, die die Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, den Söhnen Israels eine Falle zu stellen, sodass sie Götzenopferfleisch assen und Unzucht trieben.|ZUE1931|Public Domain REV.2.15|NT|66|Offenbarung|2||0|15|So hast auch du solche, die die Lehre der Nikolaiten in gleicher Weise festhalten.|ZUE1931|Public Domain REV.2.16|NT|66|Offenbarung|2||0|16|Tue also Busse! sonst komme ich schnell über dich und werde mit ihnen Krieg führen mit dem Schwert meines Mundes.|ZUE1931|Public Domain REV.2.17|NT|66|Offenbarung|2||0|17|Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich von dem verborgenen Manna geben und will ihm einen weissen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt, als wer|ZUE1931|Public Domain REV.2.18|NT|66|Offenbarung|2||0|18|UND dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Dies sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und dessen Füsse gleich schimmerndem Erz sind:|ZUE1931|Public Domain REV.2.19|NT|66|Offenbarung|2||0|19|Ich weiss deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Ausdauer und deine letzten Werke, deren mehr sind als die ersten.|ZUE1931|Public Domain REV.2.20|NT|66|Offenbarung|2||0|20|Aber ich habe wider dich, dass du das Weib Isebel gewähren lässest, die sich eine Prophetin nennt und meine Knechte lehrt und verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopferfleisch zu essen.|ZUE1931|Public Domain REV.2.21|NT|66|Offenbarung|2||0|21|Und ich habe ihr Zeit gegeben, Busse zu tun, und sie will nicht Busse tun (durch Abwendung) von ihrer Unzucht.|ZUE1931|Public Domain REV.2.22|NT|66|Offenbarung|2||0|22|Siehe, ich werfe sie aufs Siechbett und die, welche mit ihr ehebrechen, in grosse Trübsal, wenn sie nicht Busse tun von ihren Werken;|ZUE1931|Public Domain REV.2.23|NT|66|Offenbarung|2||0|23|und ihre Kinder will ich des Todes sterben lassen, und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht; und ich will euch vergelten, einem jeden nach seinen Werken.|ZUE1931|Public Domain REV.2.24|NT|66|Offenbarung|2||0|24|Euch aber, den übrigen in Thyatira, allen, die sich nicht zu dieser Lehre halten, die nicht, wie sie sagen, die Tiefen des Satans erkannt haben,|ZUE1931|Public Domain REV.2.25|NT|66|Offenbarung|2||0|25|nur haltet fest, was ihr habt, bis ich komme!|ZUE1931|Public Domain REV.2.26|NT|66|Offenbarung|2||0|26|Und wer überwindet und wer bei meinen Werken bis ans Ende verharrt, dem will ich Macht über die Heiden geben,|ZUE1931|Public Domain REV.2.27|NT|66|Offenbarung|2||0|27|"und ""er wird sie mit eisernem Stabe weiden, wie die irdenen Gefässe zerschlagen werden"" -"|ZUE1931|Public Domain REV.2.28|NT|66|Offenbarung|2||0|28|wie auch ich (solche Macht) von meinem Vater empfangen habe -, und ich will ihm den Morgenstern geben.|ZUE1931|Public Domain REV.2.29|NT|66|Offenbarung|2||0|29|Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!|ZUE1931|Public Domain REV.3.1|NT|66|Offenbarung|3||0|1|UND dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Dies sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich weiss deine Werke, dass du den Namen hast, du lebest, und|ZUE1931|Public Domain REV.3.2|NT|66|Offenbarung|3||0|2|Werde wach und stärke das übrige, das am Sterben war! denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen vor meinem Gott erfunden.|ZUE1931|Public Domain REV.3.3|NT|66|Offenbarung|3||0|3|So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Busse! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.|ZUE1931|Public Domain REV.3.4|NT|66|Offenbarung|3||0|4|Aber du hast einige wenige Personen in Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben; und sie werden mit mir in weissen Kleidern einhergehen, denn sie sind es wert.|ZUE1931|Public Domain REV.3.5|NT|66|Offenbarung|3||0|5|Wer überwindet, der wird mit weissen Kleidern angetan werden, und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens und will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.|ZUE1931|Public Domain REV.3.6|NT|66|Offenbarung|3||0|6|Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!|ZUE1931|Public Domain REV.3.7|NT|66|Offenbarung|3||0|7|UND dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Dies sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, er, der öffnet, sodass niemand schliesst, und schliesst, sodass niemand öffnet:|ZUE1931|Public Domain REV.3.8|NT|66|Offenbarung|3||0|8|Ich weiss deine Werke. Siehe, ich habe bewirkt, dass vor dir eine Tür offensteht, die niemand schliessen kann; denn du hast geringe Kraft, und hast|ZUE1931|Public Domain REV.3.9|NT|66|Offenbarung|3||0|9|Siehe, ich bringe es dahin, dass Leute aus der Synagoge des Satans, aus denen, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen - siehe, ich will machen, dass sie kommen und sich vor deinen Füssen niederwerfen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.|ZUE1931|Public Domain REV.3.10|NT|66|Offenbarung|3||0|10|Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf Erden wohnen.|ZUE1931|Public Domain REV.3.11|NT|66|Offenbarung|3||0|11|Ich komme bald; halte fest, was du hast, damit niemand deine Krone nehme!|ZUE1931|Public Domain REV.3.12|NT|66|Offenbarung|3||0|12|Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird nicht mehr hinauskommen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, schreiben, das aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt, und meinen neuen Namen.|ZUE1931|Public Domain REV.3.13|NT|66|Offenbarung|3||0|13|Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!|ZUE1931|Public Domain REV.3.14|NT|66|Offenbarung|3||0|14|"UND dem Engel der Gemeinde in Laodicea schreibe: Dies sagt der ""Amen"", der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:"|ZUE1931|Public Domain REV.3.15|NT|66|Offenbarung|3||0|15|Ich weiss deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. O dass du kalt oder warm wärest!|ZUE1931|Public Domain REV.3.16|NT|66|Offenbarung|3||0|16|So (aber), weil du lau bist und weder warm noch kalt, will ich dich ausspeien aus meinem Munde.|ZUE1931|Public Domain REV.3.17|NT|66|Offenbarung|3||0|17|Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts, und nicht weisst, dass du der Elende und Bejammernswerte und arm und blind und nackt bist,|ZUE1931|Public Domain REV.3.18|NT|66|Offenbarung|3||0|18|rate ich dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geglüht ist, damit du reich wirst, und weisse Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blösse nicht offenbar wird, und Augensalbe, um deine Augen zu salben, damit du siehst.|ZUE1931|Public Domain REV.3.19|NT|66|Offenbarung|3||0|19|Ich strafe und züchtige alle, die ich liebhabe. So sei nun eifrig und tue Busse!|ZUE1931|Public Domain REV.3.20|NT|66|Offenbarung|3||0|20|Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm halten und er mit mir.|ZUE1931|Public Domain REV.3.21|NT|66|Offenbarung|3||0|21|Wer überwindet, dem will ich verleihen, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.|ZUE1931|Public Domain REV.3.22|NT|66|Offenbarung|3||0|22|Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!|ZUE1931|Public Domain REV.4.1|NT|66|Offenbarung|4||0|1|DARNACH schaute ich auf, und siehe da, eine Tür war geöffnet am Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie von einer Posaune, die mit mir redete, sprach: Komm hier herauf, und ich will dir zeigen, was nachher geschehen soll.|ZUE1931|Public Domain REV.4.2|NT|66|Offenbarung|4||0|2|Sogleich geriet ich in Verzückung; und siehe da, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron sass einer,|ZUE1931|Public Domain REV.4.3|NT|66|Offenbarung|4||0|3|und der|ZUE1931|Public Domain REV.4.4|NT|66|Offenbarung|4||0|4|Und rings um den Thron (sah ich) 24 Throne, und auf den Thronen sassen 24 Älteste, angetan mit weissen Kleidern, und auf ihren Häuptern (hatten sie) goldene Kronen.|ZUE1931|Public Domain REV.4.5|NT|66|Offenbarung|4||0|5|Und von dem Thron gehen Blitze und Stimmen und Donner aus, und vor dem Thron brennen sieben Feuerfackeln, die die sieben Geister Gottes bedeuten.|ZUE1931|Public Domain REV.4.6|NT|66|Offenbarung|4||0|6|Und vor dem Thron ist es wie ein gläsernes Meer gleich Kristall; und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron sind vier Wesen voller Augen vorn und hinten.|ZUE1931|Public Domain REV.4.7|NT|66|Offenbarung|4||0|7|Und das erste Wesen ist gleich einem Löwen, und das zweite Wesen gleich einem jungen Stier, und das dritte Wesen hat ein Angesicht wie das eines Menschen, und das vierte Wesen ist gleich einem fliegenden Adler.|ZUE1931|Public Domain REV.4.8|NT|66|Offenbarung|4||0|8|"Und die vier Wesen, von denen jedes einzelne sechs Flügel hat, sind ringsherum und auf der Innenseite voller Augen; und sie kennen keine Ruhe und sprechen Tag und Nacht: ""Heilig, heilig, heilig ist der Herr"", der allmächtige Gott, der war und der ist und der kommt."|ZUE1931|Public Domain REV.4.9|NT|66|Offenbarung|4||0|9|Und wenn die Wesen Preis und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Throne sitzt, der in alle Ewigkeit lebt,|ZUE1931|Public Domain REV.4.10|NT|66|Offenbarung|4||0|10|werfen sich die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Throne sitzt, und beten den an, der in alle Ewigkeit lebt, legen ihre Kronen vor dem Throne nieder und sprechen:|ZUE1931|Public Domain REV.4.11|NT|66|Offenbarung|4||0|11|"""Würdig bist du, unser Herr und Gott, zu empfangen den Preis und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und kraft deines Willens waren sie und wurden sie geschaffen."""|ZUE1931|Public Domain REV.5.1|NT|66|Offenbarung|5||0|1|UND ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Throne sass, ein Buch, innen und auf der Rückseite beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt.|ZUE1931|Public Domain REV.5.2|NT|66|Offenbarung|5||0|2|Und ich sah einen starken Engel, der verkündete mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu lösen?|ZUE1931|Public Domain REV.5.3|NT|66|Offenbarung|5||0|3|Und niemand im Himmel und auf Erden und unter der Erde vermochte das Buch zu öffnen noch hineinzublicken.|ZUE1931|Public Domain REV.5.4|NT|66|Offenbarung|5||0|4|Und ich weinte sehr, dass niemand würdig erfunden wurde, das Buch zu öffnen noch hineinzublicken.|ZUE1931|Public Domain REV.5.5|NT|66|Offenbarung|5||0|5|Und einer von den Ältesten sagte zu mir: Weine nicht! Siehe, überwunden hat der Löwe aus dem Stamm Juda, der Wurzelspross Davids, und er kann das Buch und seine sieben Siegel öffnen.|ZUE1931|Public Domain REV.5.6|NT|66|Offenbarung|5||0|6|Und ich sah mitten zwischen dem Thron mit den vier Wesen und den Ältesten ein Lamm stehen wie geschlachtet, mit sieben Hörnern und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes bedeuten, die ausgesandt sind auf die ganze Erde.|ZUE1931|Public Domain REV.5.7|NT|66|Offenbarung|5||0|7|Und es kam und nahm (das Buch) aus der Rechten dessen, der auf dem Throne sass.|ZUE1931|Public Domain REV.5.8|NT|66|Offenbarung|5||0|8|Und als es das Buch genommen hatte, warfen sich die vier Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das die Gebete der Heiligen bedeutet.|ZUE1931|Public Domain REV.5.9|NT|66|Offenbarung|5||0|9|"Und sie sangen ein neues Lied: ""Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott durch dein Blut (Menschen) erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen,"|ZUE1931|Public Domain REV.5.10|NT|66|Offenbarung|5||0|10|"und hast sie für unsern Gott zu einem Königreich und zu Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden."""|ZUE1931|Public Domain REV.5.11|NT|66|Offenbarung|5||0|11|Und ich schaute auf, und ich hörte eine Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die Wesen und die Ältesten - und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend -|ZUE1931|Public Domain REV.5.12|NT|66|Offenbarung|5||0|12|"die mit lauter Stimme sprachen: ""Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Lob."""|ZUE1931|Public Domain REV.5.13|NT|66|Offenbarung|5||0|13|"Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen lebt, hörte ich sagen: ""Dem, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht in alle Ewigkeit."""|ZUE1931|Public Domain REV.5.14|NT|66|Offenbarung|5||0|14|Und die vier Wesen sprachen: Amen, und die Ältesten warfen sich nieder und beteten an.|ZUE1931|Public Domain REV.6.1|NT|66|Offenbarung|6||0|1|UND ich schaute auf, als das Lamm eins von den sieben Siegeln öffnete, und ich hörte eins von den vier Wesen wie mit Donnerstimme sagen: Komm!|ZUE1931|Public Domain REV.6.2|NT|66|Offenbarung|6||0|2|Und ich schaute auf, und siehe da, ein weisses Pferd, und der darauf sass, hatte einen Bogen; und es wurde ihm ein Kranz gegeben, und er zog aus als Sieger und um zu siegen.|ZUE1931|Public Domain REV.6.3|NT|66|Offenbarung|6||0|3|Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite Wesen sagen: Komm!|ZUE1931|Public Domain REV.6.4|NT|66|Offenbarung|6||0|4|Und ein andres Pferd kam hervor, ein feuerrotes, und dem, der darauf sass, wurde (Macht) gegeben, den Frieden von der Erde hinwegzunehmen und (zu bewirken), dass sie einander hinschlachten sollten; und es wurde ihm ein grosses Schwert gegeben.|ZUE1931|Public Domain REV.6.5|NT|66|Offenbarung|6||0|5|Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte Wesen sagen: Komm! Und ich schaute auf, und siehe da, ein schwarzes Pferd, und der darauf sass, hatte eine Waage in seiner Hand.|ZUE1931|Public Domain REV.6.6|NT|66|Offenbarung|6||0|6|Und ich hörte|ZUE1931|Public Domain REV.6.7|NT|66|Offenbarung|6||0|7|Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten Wesens, das sagte: Komm!|ZUE1931|Public Domain REV.6.8|NT|66|Offenbarung|6||0|8|"Und ich schaute auf, und siehe da, ein fahles Pferd, und der darauf sass, dessen Name ist ""Der Tod""; und der Herrscher des Totenreichs folgte ihm nach. Und es wurde ihnen Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Pest und durch die wilden Tiere der Erde."|ZUE1931|Public Domain REV.6.9|NT|66|Offenbarung|6||0|9|Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie festhielten.|ZUE1931|Public Domain REV.6.10|NT|66|Offenbarung|6||0|10|Und sie riefen mit lauter Stimme: Wie lange, heiliger und wahrhaftiger Herr, richtest du nicht und rächst unser Blut nicht an denen, die auf Erden wohnen?|ZUE1931|Public Domain REV.6.11|NT|66|Offenbarung|6||0|11|Und es wurde einem jeden von ihnen ein weisses Kleid gegeben, und es wurde ihnen gesagt, dass sie sich noch kurze Zeit gedulden sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder, die den Tod finden sollten gleich wie sie, zur|ZUE1931|Public Domain REV.6.12|NT|66|Offenbarung|6||0|12|Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, da entstand ein grosses Erdbeben, und die Sonne wurde schwarz wie ein härenes Trauergewand, und der ganze Mond wurde wie Blut,|ZUE1931|Public Domain REV.6.13|NT|66|Offenbarung|6||0|13|und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Früchte abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird,|ZUE1931|Public Domain REV.6.14|NT|66|Offenbarung|6||0|14|und der Himmel entschwand wie eine Buchrolle, die sich zusammenrollt, und alle Berge und Inseln wurden von ihren Stellen gerückt.|ZUE1931|Public Domain REV.6.15|NT|66|Offenbarung|6||0|15|Und die Könige der Erde und die Würdenträger und die Kriegsobersten und die Reichen und die Mächtigen und alle Sklaven und Freien verbargen sich in die Klüfte und in die Felsen der Berge,|ZUE1931|Public Domain REV.6.16|NT|66|Offenbarung|6||0|16|und sie sagten zu den Bergen und den Felsen: Fallet auf uns und verberget uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Throne sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!|ZUE1931|Public Domain REV.6.17|NT|66|Offenbarung|6||0|17|Denn gekommen ist der grosse Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?|ZUE1931|Public Domain REV.7.1|NT|66|Offenbarung|7||0|1|DARNACH sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde der Erde festhalten, damit kein Wind wehe über die Erde noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum.|ZUE1931|Public Domain REV.7.2|NT|66|Offenbarung|7||0|2|Und ich sah einen andern Engel vom Aufgang der Sonne heraufsteigen, der das Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen (Macht) gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen,|ZUE1931|Public Domain REV.7.3|NT|66|Offenbarung|7||0|3|und sprach: Füget der Erde keinen Schaden zu noch dem Meer, noch den Bäumen, bis wir die Knechte unsres Gottes an ihren Stirnen mit dem Siegel bezeichnet haben!|ZUE1931|Public Domain REV.7.4|NT|66|Offenbarung|7||0|4|Und ich hörte die Zahl der mit dem Siegel Bezeichneten: 144 000 Bezeichnete aus allen Stämmen der Söhne Israels:|ZUE1931|Public Domain REV.7.5|NT|66|Offenbarung|7||0|5|aus dem Stamm Juda zwölftausend Bezeichnete, aus dem Stamm Ruben zwölftausend, aus dem Stamm Gad zwölftausend,|ZUE1931|Public Domain REV.7.6|NT|66|Offenbarung|7||0|6|aus dem Stamm Asser zwölftausend, aus dem Stamm Naphthali zwölftausend, aus dem Stamm Manasse zwölftausend,|ZUE1931|Public Domain REV.7.7|NT|66|Offenbarung|7||0|7|aus dem Stamm Simeon zwölftausend, aus dem Stamm Levi zwölftausend, aus dem Stamm Issaschar zwölftausend,|ZUE1931|Public Domain REV.7.8|NT|66|Offenbarung|7||0|8|aus dem Stamm Sebulon zwölftausend, aus dem Stamm Joseph zwölftausend, aus dem Stamm Benjamin zwölftausend Bezeichnete.|ZUE1931|Public Domain REV.7.9|NT|66|Offenbarung|7||0|9|DARNACH schaute ich auf, und siehe da, eine grosse Menge, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen, die vor dem Thron und vor dem Lamm stand, angetan mit weissen Kleidern, und Palmen in ihren Händen.|ZUE1931|Public Domain REV.7.10|NT|66|Offenbarung|7||0|10|"Und sie riefen mit lauter Stimme: ""Heil unsrem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm!"""|ZUE1931|Public Domain REV.7.11|NT|66|Offenbarung|7||0|11|Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und um die vier Wesen, und sie warfen sich vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an|ZUE1931|Public Domain REV.7.12|NT|66|Offenbarung|7||0|12|"und sprachen: ""Amen! Das Lob und der Ruhm und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke gebührt unsrem Gott in alle Ewigkeit. Amen."""|ZUE1931|Public Domain REV.7.13|NT|66|Offenbarung|7||0|13|Und einer von den Ältesten begann und sagte zu mir: Diese, die mit den weissen Kleidern angetan sind, wer sind sie und woher sind sie gekommen?|ZUE1931|Public Domain REV.7.14|NT|66|Offenbarung|7||0|14|Und ich sagte zu ihm: Mein Herr, du weisst es. Da sagte er zu mir: Das sind die, welche aus der grossen Trübsal kommen und ihre Kleider gewaschen und sie weiss gemacht haben im Blut des Lammes.|ZUE1931|Public Domain REV.7.15|NT|66|Offenbarung|7||0|15|Deshalb sind sie vor dem Throne Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel, und der auf dem Throne sitzt, wird über ihnen wohnen.|ZUE1931|Public Domain REV.7.16|NT|66|Offenbarung|7||0|16|Sie werden nicht mehr hungern und werden nicht mehr dürsten, und die Sonne wird sie nicht treffen noch irgendeine Glut.|ZUE1931|Public Domain REV.7.17|NT|66|Offenbarung|7||0|17|Denn das Lamm, das mitten vor dem Throne steht, wird sie weiden und sie zu Wasserquellen des|ZUE1931|Public Domain REV.8.1|NT|66|Offenbarung|8||0|1|UND als es das siebente Siegel öffnete, entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang.|ZUE1931|Public Domain REV.8.2|NT|66|Offenbarung|8||0|2|UND ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben.|ZUE1931|Public Domain REV.8.3|NT|66|Offenbarung|8||0|3|Und ein andrer Engel kam und trat an den Altar, und er hatte ein goldenes Rauchfass; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, damit er es zugunsten (der Erfüllung) der Gebete aller Heiligen auf den goldenen Altar legte, der vor dem Throne steht.|ZUE1931|Public Domain REV.8.4|NT|66|Offenbarung|8||0|4|Und der Rauch des Räucherwerks zugunsten der Gebete der Heiligen stieg auf aus der Hand des Engels vor Gott.|ZUE1931|Public Domain REV.8.5|NT|66|Offenbarung|8||0|5|Und der Engel nahm das Rauchfass und füllte es aus dem Feuer des Altars und warf es auf die Erde, und es entstanden Donnerschläge und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben.|ZUE1931|Public Domain REV.8.6|NT|66|Offenbarung|8||0|6|Da machten sich die sieben Engel, die die sieben Posaunen hatten, bereit, zu posaunen.|ZUE1931|Public Domain REV.8.7|NT|66|Offenbarung|8||0|7|UND der erste (Engel) posaunte; da entstand Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und wurde auf die Erde geworfen; und der dritte Teil der Erde verbrannte, und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte.|ZUE1931|Public Domain REV.8.8|NT|66|Offenbarung|8||0|8|Und der zweite Engel posaunte; da wurde etwas wie ein grosser, in Feuer brennender Berg ins Meer geworfen; und der dritte Teil des Meeres wurde Blut,|ZUE1931|Public Domain REV.8.9|NT|66|Offenbarung|8||0|9|und der dritte Teil der Geschöpfe im Meer, die Leben hatten, starb, und der dritte Teil der Schiffe ging zugrunde.|ZUE1931|Public Domain REV.8.10|NT|66|Offenbarung|8||0|10|Und der dritte Engel posaunte; da fiel ein grosser Stern vom Himmel, brennend wie eine Fackel, und er fiel auf den dritten Teil der Flüsse und auf die Wasserquellen -|ZUE1931|Public Domain REV.8.11|NT|66|Offenbarung|8||0|11|"und der Name des Sterns lautet ""Der Wermut"" - und der dritte Teil der Gewässer wurde zu Wermut, und viele der Menschen starben von den Gewässern, weil sie bitter geworden waren."|ZUE1931|Public Domain REV.8.12|NT|66|Offenbarung|8||0|12|Und der vierte Engel posaunte; da wurde der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne getroffen, damit ihr dritter Teil verfinstert würde und der Tag nicht schiene seinen dritten Teil und die Nacht in gleicher Weise.|ZUE1931|Public Domain REV.8.13|NT|66|Offenbarung|8||0|13|Und ich schaute auf; und ich hörte einen Adler, der im Zenit flog und mit lauter Stimme sprach: Wehe, wehe, wehe denen, die auf Erden wohnen, wegen der übrigen Stimmen der Posaune der drei Engel, die|ZUE1931|Public Domain REV.9.1|NT|66|Offenbarung|9||0|1|Und der fünfte Engel posaunte; da sah ich einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war, und es wurde ihm der Schlüssel zum Schlunde der Unterwelt gegeben.|ZUE1931|Public Domain REV.9.2|NT|66|Offenbarung|9||0|2|Und er öffnete den Schlund der Unterwelt, und aus dem Schlund stieg Rauch empor wie Rauch eines grossen Ofens, und die Sonne und die Luft wurden verfinstert von dem Rauch des Schlundes.|ZUE1931|Public Domain REV.9.3|NT|66|Offenbarung|9||0|3|Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken heraus auf die Erde, und es wurde ihnen Macht gegeben, wie die Skorpione der Erde Macht haben.|ZUE1931|Public Domain REV.9.4|NT|66|Offenbarung|9||0|4|Und es wurde ihnen gesagt, dass sie dem Gras der Erde keinen Schaden zufügen sollten noch irgend etwas Grünem noch irgendeinem Baum, sondern nur den Menschen, die nicht das Siegel Gottes an der Stirne haben.|ZUE1931|Public Domain REV.9.5|NT|66|Offenbarung|9||0|5|Und es wurde ihnen (Macht) gegeben, nicht dass sie sie töteten, sondern dass ihnen Pein bereitet würde fünf Monate lang; und ihre Pein war wie die Pein von einem Skorpion, wenn er einen Menschen sticht.|ZUE1931|Public Domain REV.9.6|NT|66|Offenbarung|9||0|6|Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und werden ihn nicht finden, und sie werden begehren, zu sterben, und der Tod flieht von ihnen.|ZUE1931|Public Domain REV.9.7|NT|66|Offenbarung|9||0|7|Und die Gestalten, die als Heuschrecken erschienen, waren gleich Pferden, die zum Krieg gerüstet sind, und auf ihren Köpfen (war es) wie Kränze gleich Gold, und ihre Angesichter|ZUE1931|Public Domain REV.9.8|NT|66|Offenbarung|9||0|8|und sie hatten Haare wie Frauenhaare, und ihre Zähne waren wie die von Löwen.|ZUE1931|Public Domain REV.9.9|NT|66|Offenbarung|9||0|9|Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Getöse ihrer Flügel war wie das Getöse von Wagen mit vielen Pferden, die in den Krieg laufen.|ZUE1931|Public Domain REV.9.10|NT|66|Offenbarung|9||0|10|Und sie haben Schwänze wie Skorpione und einen Stachel, und in ihren Schwänzen liegt ihre Macht, den Menschen Schaden zuzufügen fünf Monate lang.|ZUE1931|Public Domain REV.9.11|NT|66|Offenbarung|9||0|11|Sie haben über sich als König den Engel der Unterwelt; sein Name ist auf hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon.|ZUE1931|Public Domain REV.9.12|NT|66|Offenbarung|9||0|12|Das eine Wehe ist vorüber; siehe, es kommen noch zwei Wehe nachher.|ZUE1931|Public Domain REV.9.13|NT|66|Offenbarung|9||0|13|Und der sechste Engel posaunte; da hörte ich eine Stimme aus den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott steht,|ZUE1931|Public Domain REV.9.14|NT|66|Offenbarung|9||0|14|die sagte zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Binde die vier Engel los, die an dem grossen Strom Euphrat gebunden sind!|ZUE1931|Public Domain REV.9.15|NT|66|Offenbarung|9||0|15|Da wurden die vier Engel losgebunden, die sich auf die Stunde und den Tag und den Monat und das Jahr bereit gemacht hatten, um den dritten Teil der Menschen zu töten.|ZUE1931|Public Domain REV.9.16|NT|66|Offenbarung|9||0|16|Und die Zahl der Kriegsheere zu Pferd war 20 000mal zehntausend; ich hörte ihre Zahl.|ZUE1931|Public Domain REV.9.17|NT|66|Offenbarung|9||0|17|Und ich sah in dem Gesichte die Pferde und die, welche darauf sassen, so: sie hatten feuerrote und dunkelfarbige und schwefelgelbe Panzer, und die Köpfe der Pferde waren wie Köpfe von Löwen, und aus ihren Mäulern kam Feuer und Rauch und Schwefel heraus.|ZUE1931|Public Domain REV.9.18|NT|66|Offenbarung|9||0|18|Durch diese drei Plagen wurde der dritte Teil der Menschen getötet: durch das Feuer und den Rauch und den Schwefel, der aus ihren Mäulern herauskam.|ZUE1931|Public Domain REV.9.19|NT|66|Offenbarung|9||0|19|Denn die Macht der Pferde liegt in ihrem Maul und in ihren Schwänzen; ihre Schwänze nämlich sind gleich Schlangen und haben Köpfe, und mit diesen fügen sie Schaden zu.|ZUE1931|Public Domain REV.9.20|NT|66|Offenbarung|9||0|20|Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht einmal Busse (durch Abwendung) von den Werken ihrer Hände, sodass sie die Dämonen und die goldenen und die silbernen und die ehernen und die steinernen und die hölzernen Götzen nicht|ZUE1931|Public Domain REV.9.21|NT|66|Offenbarung|9||0|21|und taten nicht Busse von ihren Mordtaten noch von ihren Zaubereien, noch von ihrer Unzucht, noch von ihren Diebstählen.|ZUE1931|Public Domain REV.10.1|NT|66|Offenbarung|10||0|1|UND ich sah einen andern starken Engel aus dem Himmel herabkommen, angetan mit einer Wolke, und der Regenbogen|ZUE1931|Public Domain REV.10.2|NT|66|Offenbarung|10||0|2|Und er hielt in seiner Hand ein geöffnetes Büchlein. Und er setzte seinen rechten Fuss auf das Meer, den linken aber auf das Land|ZUE1931|Public Domain REV.10.3|NT|66|Offenbarung|10||0|3|und rief mit lauter Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er gerufen hatte, redeten die sieben Donner ihre Worte.|ZUE1931|Public Domain REV.10.4|NT|66|Offenbarung|10||0|4|Und als die sieben Donner geredet hatten, wollte ich schreiben. Da hörte ich eine Stimme aus dem Himmel sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreibe es nicht auf!|ZUE1931|Public Domain REV.10.5|NT|66|Offenbarung|10||0|5|Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf dem Land stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel|ZUE1931|Public Domain REV.10.6|NT|66|Offenbarung|10||0|6|und schwur bei dem, der in alle Ewigkeit lebt, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darauf ist und das Meer und was darin ist: Es wird keine Zeit mehr sein,|ZUE1931|Public Domain REV.10.7|NT|66|Offenbarung|10||0|7|sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn er posaunen wird, da ist das Geheimnis Gottes vollendet, wie er seinen Knechten, den Propheten, verkündigt hat.|ZUE1931|Public Domain REV.10.8|NT|66|Offenbarung|10||0|8|Und die Stimme, die ich aus dem Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sagte: Geh hin, nimm das geöffnete Büchlein in der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf dem Land steht!|ZUE1931|Public Domain REV.10.9|NT|66|Offenbarung|10||0|9|Da ging ich zu dem Engel und sagte zu ihm, er solle mir das Büchlein geben. Und er sagte zu mir: Nimm und verschlinge es, und es wird dir bitter machen im Bauche; aber in deinem Munde wird es süss sein wie Honig.|ZUE1931|Public Domain REV.10.10|NT|66|Offenbarung|10||0|10|Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es; und es war in meinem Munde süss wie Honig, und als ich es verschlungen hatte, wurde es mir bitter im Bauche.|ZUE1931|Public Domain REV.10.11|NT|66|Offenbarung|10||0|11|Und man sagte zu mir: Du sollst abermals weissagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige!|ZUE1931|Public Domain REV.11.1|NT|66|Offenbarung|11||0|1|UND es wurde mir ein Rohr gleich einem Stab gegeben mit den Worten: Mache dich auf und miss den Tempel Gottes und den Altar und die, welche darin anbeten,|ZUE1931|Public Domain REV.11.2|NT|66|Offenbarung|11||0|2|und den äussern Vorhof des Tempels lass weg und miss ihn nicht! denn er ist den Heiden preisgegeben, und sie werden die heilige Stadt zertreten 42 Monate lang.|ZUE1931|Public Domain REV.11.3|NT|66|Offenbarung|11||0|3|Und ich will meinen zwei Zeugen (Macht) verleihen, dass sie 1 260 Tage lang als Propheten reden, angetan mit Trauerkleidern.|ZUE1931|Public Domain REV.11.4|NT|66|Offenbarung|11||0|4|Dies sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.|ZUE1931|Public Domain REV.11.5|NT|66|Offenbarung|11||0|5|Und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, kommt Feuer aus ihrem Munde heraus und verzehrt ihre Feinde, und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, muss er so getötet werden.|ZUE1931|Public Domain REV.11.6|NT|66|Offenbarung|11||0|6|Diese haben die Macht, den Himmel zu verschliessen, damit kein Regen falle in den Tagen ihrer Weissagung; und sie haben Macht über die Gewässer, sie in Blut zu verwandeln, und die Erde mit jeder Plage zu schlagen, sooft sie wollen.|ZUE1931|Public Domain REV.11.7|NT|66|Offenbarung|11||0|7|Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, wird das Tier, das aus der Unterwelt heraufkommt, mit ihnen Krieg führen und sie besiegen und sie töten.|ZUE1931|Public Domain REV.11.8|NT|66|Offenbarung|11||0|8|Und ihre Leichname werden auf der Gasse der grossen Stadt liegen, die bei geistlicher Deutung (der Namen) Sodom und Ägypten heisst, in der auch ihr Herr gekreuzigt worden ist.|ZUE1931|Public Domain REV.11.9|NT|66|Offenbarung|11||0|9|Und Leute aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihre Leichname dreiundeinhalb Tage lang und lassen es nicht zu, dass ihre Leichname in ein Grab gelegt werden.|ZUE1931|Public Domain REV.11.10|NT|66|Offenbarung|11||0|10|Und die Bewohner der Erde freuen sich über sie und frohlocken und werden einander Geschenke schicken; denn diese zwei Propheten peinigten die Bewohner der Erde.|ZUE1931|Public Domain REV.11.11|NT|66|Offenbarung|11||0|11|Und nach den dreiundeinhalb Tagen kam Geist des Lebens aus Gott in sie, und sie traten auf ihre Füsse, und grosse Furcht überfiel die, welche sie sahen.|ZUE1931|Public Domain REV.11.12|NT|66|Offenbarung|11||0|12|Und sie hörten eine laute Stimme vom Himmel, die zu ihnen sprach: Kommet hier herauf! Da erhoben sie sich zum Himmel hinauf in der Wolke, und ihre Feinde sahen sie.|ZUE1931|Public Domain REV.11.13|NT|66|Offenbarung|11||0|13|Und zu jener Stunde entstand ein grosses Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt stürzte ein; und durch das Erdbeben wurden siebentausend Personen getötet, und die übrigen wurden voll Furcht und gaben dem Gott des Himmels die Ehre.|ZUE1931|Public Domain REV.11.14|NT|66|Offenbarung|11||0|14|Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell.|ZUE1931|Public Domain REV.11.15|NT|66|Offenbarung|11||0|15|UND der siebente Engel posaunte; da erschollen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Die Herrschaft über die Welt ist unsrem Herrn und seinem Gesalbten zuteil geworden, und er wird herrschen in alle Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain REV.11.16|NT|66|Offenbarung|11||0|16|Und die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sassen, warfen sich auf ihr Angesicht nieder, beteten Gott an|ZUE1931|Public Domain REV.11.17|NT|66|Offenbarung|11||0|17|"und sprachen: ""Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der ist und der war, dass du deine grosse Macht ergriffen und die Herrschaft angetreten hast."|ZUE1931|Public Domain REV.11.18|NT|66|Offenbarung|11||0|18|"Und die Völker sind zornig geworden; da ist dein Zorn gekommen und die Zeit der Toten, dass sie gerichtet werden und dass du den Lohn gibst deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Grossen, und dass du die ins Verderben bringst, die die Erde verderben."""|ZUE1931|Public Domain REV.11.19|NT|66|Offenbarung|11||0|19|Und es öffnete sich der Tempel Gottes im Himmel, und die Lade seines Bundes in seinem Tempel wurde sichtbar. Und es entstanden Blitze und Stimmen und Donnerschläge und ein Erdbeben und grosser Hagel.|ZUE1931|Public Domain REV.12.1|NT|66|Offenbarung|12||0|1|UND ein grosses Zeichen erschien im Himmel, ein Weib, angetan mit der Sonne, und der Mond unter ihren Füssen, und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen.|ZUE1931|Public Domain REV.12.2|NT|66|Offenbarung|12||0|2|Und sie ist schwanger und schreit in Wehen und Schmerzen der Geburt.|ZUE1931|Public Domain REV.12.3|NT|66|Offenbarung|12||0|3|Und es erschien ein andres Zeichen im Himmel, und siehe da, ein feuerroter grosser Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Kronen hatte.|ZUE1931|Public Domain REV.12.4|NT|66|Offenbarung|12||0|4|Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich; und er warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor dem Weibe, das gebären sollte, um, wenn sie geboren hätte, ihr Kind zu verschlingen.|ZUE1931|Public Domain REV.12.5|NT|66|Offenbarung|12||0|5|"Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben, der ""alle Heiden weiden soll mit eisernem Stabe""; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron."|ZUE1931|Public Domain REV.12.6|NT|66|Offenbarung|12||0|6|Und das Weib floh in die Wüste, wo sie eine Stätte hat, die von Gott bereitet ist, damit man sie dort ernähre 1 260 Tage.|ZUE1931|Public Domain REV.12.7|NT|66|Offenbarung|12||0|7|Und es entstand Krieg im Himmel, sodass Michael und seine Engel Krieg führten mit dem Drachen. Und der Drache führte Krieg und seine Engel;|ZUE1931|Public Domain REV.12.8|NT|66|Offenbarung|12||0|8|"und sie vermochten nicht standzuhalten, und ""eine Stätte für sie war im Himmel nicht mehr zu finden""."|ZUE1931|Public Domain REV.12.9|NT|66|Offenbarung|12||0|9|Und geworfen wurde der grosse Drache, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.|ZUE1931|Public Domain REV.12.10|NT|66|Offenbarung|12||0|10|"Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: ""Jetzt ist das Heil und die Kraft und die Herrschaft unsrem Gott und die Macht seinem Gesalbten zuteil geworden; denn hinabgeworfen wurde der Ankläger unsrer Brüder, der sie vor unsrem Gott Tag und Nacht verklagt."|ZUE1931|Public Domain REV.12.11|NT|66|Offenbarung|12||0|11|Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht liebgehabt, (sondern haben es hingegeben) bis zum Tode.|ZUE1931|Public Domain REV.12.12|NT|66|Offenbarung|12||0|12|"Darum frohlocket, ihr Himmel, und die ihr darin wohnt! Wehe der Erde und dem Meer! denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen, und er hat einen grossen Zorn, da er weiss, dass er (nur noch) eine kurze Frist hat."""|ZUE1931|Public Domain REV.12.13|NT|66|Offenbarung|12||0|13|Und als der Drache sah, dass er auf die Erde herabgeworfen war, verfolgte er das Weib, das den Knaben geboren hatte.|ZUE1931|Public Domain REV.12.14|NT|66|Offenbarung|12||0|14|"Und dem Weibe wurden die zwei Flügel des grossen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste flöge an ihre Stätte, wo sie ernährt wird ""eine Zeit und"|ZUE1931|Public Domain REV.12.15|NT|66|Offenbarung|12||0|15|Und die Schlange spie aus ihrem Maul dem Weibe Wasser nach wie einen Strom, damit sie von dem Strom fortgerissen würde.|ZUE1931|Public Domain REV.12.16|NT|66|Offenbarung|12||0|16|Und die Erde half dem Weibe, und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul ausgespieen hatte.|ZUE1931|Public Domain REV.12.17|NT|66|Offenbarung|12||0|17|Und der Drache ergrimmte über das Weib und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen ihrer Nachkommenschaft, die die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis über Jesus festhalten.|ZUE1931|Public Domain REV.12.18|NT|66|Offenbarung|12||0|18|UND ich trat auf den Sand des Meeres.|ZUE1931|Public Domain REV.13.1|NT|66|Offenbarung|13||0|1|Und ich sah aus dem Meer ein Tier heraufkommen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Köpfen gotteslästerliche Namen.|ZUE1931|Public Domain REV.13.2|NT|66|Offenbarung|13||0|2|Und das Tier, das ich sah, war ähnlich einem Panther, und seine Füsse|ZUE1931|Public Domain REV.13.3|NT|66|Offenbarung|13||0|3|Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode getroffen, und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah staunend dem Tiere nach,|ZUE1931|Public Domain REV.13.4|NT|66|Offenbarung|13||0|4|und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gegeben hatte, und beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tier gleich, und wer vermag mit ihm Krieg zu führen?|ZUE1931|Public Domain REV.13.5|NT|66|Offenbarung|13||0|5|Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das grosse Worte und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, es 42 Monate|ZUE1931|Public Domain REV.13.6|NT|66|Offenbarung|13||0|6|Und es tat sein Maul auf zu Lästerungen gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Zelt, (nämlich) die, welche im Himmel ihr Zelt haben.|ZUE1931|Public Domain REV.13.7|NT|66|Offenbarung|13||0|7|"Und es wurde ihm gegeben, ""Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu besiegen""; und es wurde ihm Macht gegeben über alle Geschlechter und Völker und Sprachen und Nationen."|ZUE1931|Public Domain REV.13.8|NT|66|Offenbarung|13||0|8|Und anbeten werden ihn alle Bewohner der Erde, (jeder,) dessen Name von Grundlegung der Welt an nicht geschrieben steht im Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist.(wofür man erwartet: es|ZUE1931|Public Domain REV.13.9|NT|66|Offenbarung|13||0|9|Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er!|ZUE1931|Public Domain REV.13.10|NT|66|Offenbarung|13||0|10|"""Wenn jemand in Gefangenschaft (führt), geht er(vonnöten)."|ZUE1931|Public Domain REV.13.11|NT|66|Offenbarung|13||0|11|UND ich sah ein andres Tier aus der Erde heraufkommen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache.|ZUE1931|Public Domain REV.13.12|NT|66|Offenbarung|13||0|12|Und alle Macht des ersten Tieres übt es vor seinen Augen aus und bewirkt, dass die Erde und ihre Bewohner das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.|ZUE1931|Public Domain REV.13.13|NT|66|Offenbarung|13||0|13|Und es tut grosse Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen.|ZUE1931|Public Domain REV.13.14|NT|66|Offenbarung|13||0|14|Und es verführt die Bewohner der Erde auf Grund der Zeichen, die vor den Augen des Tieres zu tun ihm verliehen ist, und es beredet die Bewohner der Erde, dem Tier ein Bild zu machen, der die Wunde vom Schwert hat und(wofür man erwartet: das|ZUE1931|Public Domain REV.13.15|NT|66|Offenbarung|13||0|15|Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Lebensgeist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.|ZUE1931|Public Domain REV.13.16|NT|66|Offenbarung|13||0|16|Und es bewirkt, dass alle, die Kleinen und die Grossen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, dass sie sich ein Malzeichen auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirne machen|ZUE1931|Public Domain REV.13.17|NT|66|Offenbarung|13||0|17|und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, (nämlich) den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.|ZUE1931|Public Domain REV.13.18|NT|66|Offenbarung|13||0|18|Hier ist die Weisheit (vonnöten). Wer Verstand hat, berechne die Zahl des Tieres; sie ist nämlich die Zahl eines Menschen. Und zwar ist seine Zahl 666.|ZUE1931|Public Domain REV.14.1|NT|66|Offenbarung|14||0|1|UND ich schaute auf, und siehe da, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144 000, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben trugen.|ZUE1931|Public Domain REV.14.2|NT|66|Offenbarung|14||0|2|Und ich hörte einen Ton aus dem Himmel wie den Ton vieler Wasser und wie den Ton eines starken Donners; und der Ton, den ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.|ZUE1931|Public Domain REV.14.3|NT|66|Offenbarung|14||0|3|Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Wesen und den Ältesten, und niemand konnte das Lied lernen als nur die 144 000, die aus (den Bewohnern) der Erde erkauft sind.|ZUE1931|Public Domain REV.14.4|NT|66|Offenbarung|14||0|4|Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben; denn sie sind jungfräulich rein. Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm,|ZUE1931|Public Domain REV.14.5|NT|66|Offenbarung|14||0|5|"und ""in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden""; sie sind untadelig."|ZUE1931|Public Domain REV.14.6|NT|66|Offenbarung|14||0|6|UND ich sah einen andern Engel, der ein ewiges Evangelium an die Bewohner der Erde und an alle Nationen und Stämme und Sprachen und Völker zu verkündigen hatte, im Zenit fliegen,|ZUE1931|Public Domain REV.14.7|NT|66|Offenbarung|14||0|7|und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!|ZUE1931|Public Domain REV.14.8|NT|66|Offenbarung|14||0|8|Und ein andrer Engel, ein zweiter, folgte|ZUE1931|Public Domain REV.14.9|NT|66|Offenbarung|14||0|9|Und ein andrer Engel, ein dritter, folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen auf seiner Stirne oder auf seiner Hand annimmt,|ZUE1931|Public Domain REV.14.10|NT|66|Offenbarung|14||0|10|wird auch er trinken (müssen) von dem Zornwein Gottes, der unvermischt eingeschenkt ist in den Becher seines Zorns, und wird gepeinigt werden in Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.|ZUE1931|Public Domain REV.14.11|NT|66|Offenbarung|14||0|11|Und der Rauch ihrer Peinigung steigt auf in alle Ewigkeit; und Tag und Nacht haben die keine Ruhe, die das Tier und sein Bild anbeten, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt.|ZUE1931|Public Domain REV.14.12|NT|66|Offenbarung|14||0|12|Hier ist die Standhaftigkeit der Heiligen (vonnöten), die die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus festhalten.|ZUE1931|Public Domain REV.14.13|NT|66|Offenbarung|14||0|13|Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von jetzt an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihren Mühsalen; denn ihre Werke folgen ihnen nach.|ZUE1931|Public Domain REV.14.14|NT|66|Offenbarung|14||0|14|"UND ich schaute auf, und siehe da, eine weisse Wolke, und ""auf der Wolke sass einer, der einem Menschensohn ähnlich war"", und er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel."|ZUE1931|Public Domain REV.14.15|NT|66|Offenbarung|14||0|15|Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel heraus und rief dem, der auf der Wolke sass, mit lauter Stimme zu: Lege deine Sichel an und ernte! denn die Stunde des Erntens ist gekommen, weil die Ernte der Erde dürr geworden ist.|ZUE1931|Public Domain REV.14.16|NT|66|Offenbarung|14||0|16|Und der auf der Wolke sass, legte seine Sichel an die Erde, und die Erde wurde abgeerntet.|ZUE1931|Public Domain REV.14.17|NT|66|Offenbarung|14||0|17|Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel, der im Himmel ist, heraus, und auch er hatte eine scharfe Sichel.|ZUE1931|Public Domain REV.14.18|NT|66|Offenbarung|14||0|18|Und ein andrer Engel, der Macht über das Feuer hatte, kam vom Altar heraus und rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lauter Stimme zu: Lege deine scharfe Sichel an und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab! denn seine Beeren sind reif geworden.|ZUE1931|Public Domain REV.14.19|NT|66|Offenbarung|14||0|19|Und der Engel legte seine Sichel an die Erde und schnitt den Weinstock der Erde und schüttete (die Trauben) in die grosse Kelter des Zornes Gottes.|ZUE1931|Public Domain REV.14.20|NT|66|Offenbarung|14||0|20|Und die Kelter wurde ausserhalb der Stadt getreten, und es floss Blut aus der Kelter bis an die Zügel der Pferde, 1 600 Stadien weit.|ZUE1931|Public Domain REV.15.1|NT|66|Offenbarung|15||0|1|UND ich sah ein andres Zeichen im Himmel, gross und wunderbar: sieben Engel, welche sieben Plagen hatten, die letzten; denn durch sie wurde der Zorn Gottes vollendet.|ZUE1931|Public Domain REV.15.2|NT|66|Offenbarung|15||0|2|Und ich sah(-schein) untermischtes Meer, und die Sieger über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens standen an dem gläsernen Meer und hatten Harfen (zum Preise) Gottes.|ZUE1931|Public Domain REV.15.3|NT|66|Offenbarung|15||0|3|Und sie sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes: Gross und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott; gerecht und wahr sind deine Wege, König der Völker.|ZUE1931|Public Domain REV.15.4|NT|66|Offenbarung|15||0|4|"Wer sollte nicht fürchten, Herr, und preisen deinen Namen? Denn du bist allein heilig; denn ""alle Völker werden kommen und vor dir anbeten"", weil deine gerechten Taten offenbar geworden sind."|ZUE1931|Public Domain REV.15.5|NT|66|Offenbarung|15||0|5|Und darnach schaute ich auf, und der Tempel, das heilige Zelt im Himmel, wurde geöffnet,|ZUE1931|Public Domain REV.15.6|NT|66|Offenbarung|15||0|6|und die sieben Engel, die die sieben Plagen hatten, kamen aus dem Tempel heraus, bekleidet mit reinem, glänzendem Linnen und die Brust umgürtet mit goldenen Gürteln.|ZUE1931|Public Domain REV.15.7|NT|66|Offenbarung|15||0|7|Und eins von den vier Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll des Zornes Gottes, der in alle Ewigkeit lebt.|ZUE1931|Public Domain REV.15.8|NT|66|Offenbarung|15||0|8|"""Und der Tempel wurde voll Rauch"" von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Macht, und niemand konnte in den Tempel hineingehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren."|ZUE1931|Public Domain REV.16.1|NT|66|Offenbarung|16||0|1|UND ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Gehet hin und giesset die sieben Schalen des Zornes Gottes auf die Erde aus!|ZUE1931|Public Domain REV.16.2|NT|66|Offenbarung|16||0|2|Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf das Land; da kam böses und schlimmes Geschwür über die Menschen, die das Malzeichen des Tieres trugen und die sein Bild anbeteten.|ZUE1931|Public Domain REV.16.3|NT|66|Offenbarung|16||0|3|Und der zweite goss seine Schale aus auf das Meer; da entstand Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen im Meere starben.|ZUE1931|Public Domain REV.16.4|NT|66|Offenbarung|16||0|4|Und der dritte goss seine Schale aus auf die Flüsse und die Wasserquellen; da entstand Blut.|ZUE1931|Public Domain REV.16.5|NT|66|Offenbarung|16||0|5|"Und ich hörte den Engel der Gewässer sagen: ""Gerecht bist du, der ist und der war, du Heiliger, dass du so gerichtet hast;"|ZUE1931|Public Domain REV.16.6|NT|66|Offenbarung|16||0|6|"denn Blut von Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind es wert."""|ZUE1931|Public Domain REV.16.7|NT|66|Offenbarung|16||0|7|"Und ich hörte den Altar sagen: ""Ja, Herr, allmächtiger Gott, wahr und gerecht sind deine Gerichte."""|ZUE1931|Public Domain REV.16.8|NT|66|Offenbarung|16||0|8|Und der vierte goss seine Schale aus auf die Sonne; da wurde ihr (Macht) gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen.|ZUE1931|Public Domain REV.16.9|NT|66|Offenbarung|16||0|9|Und die Menschen wurden versengt mit grosser Glut, und sie lästerten den Namen Gottes, der die Macht über diese Plagen hat, und taten nicht Busse, sodass sie ihm die Ehre gegeben hätten.|ZUE1931|Public Domain REV.16.10|NT|66|Offenbarung|16||0|10|Und der fünfte goss seine Schale aus auf den Thron des Tieres; da wurde dessen Reich verfinstert, und sie zerbissen sich die Zungen vor Qual|ZUE1931|Public Domain REV.16.11|NT|66|Offenbarung|16||0|11|und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Qualen und wegen ihrer Geschwüre und taten nicht Busse (durch Abwendung) von ihren Werken.|ZUE1931|Public Domain REV.16.12|NT|66|Offenbarung|16||0|12|Und der sechste goss seine Schale aus auf den grossen Strom Euphrat; da vertrocknete sein Wasser, damit den Königen vom Aufgang der Sonne der Weg bereitet würde.|ZUE1931|Public Domain REV.16.13|NT|66|Offenbarung|16||0|13|Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister wie Frösche (herauskommen).|ZUE1931|Public Domain REV.16.14|NT|66|Offenbarung|16||0|14|Sie sind nämlich Dämonengeister, die Zeichen tun, die zu den Königen des ganzen Erdkreises ausziehen, um sie zum Krieg am grossen Tag des allmächtigen Gottes zu versammeln.|ZUE1931|Public Domain REV.16.15|NT|66|Offenbarung|16||0|15|Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig, wer wacht und seine Kleider festhält, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.|ZUE1931|Public Domain REV.16.16|NT|66|Offenbarung|16||0|16|Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Harmagedon heisst.|ZUE1931|Public Domain REV.16.17|NT|66|Offenbarung|16||0|17|Und der siebente goss seine Schale aus über die Luft hin; da kam eine laute Stimme aus dem Tempel vom Throne her, die sprach: Es ist geschehen.|ZUE1931|Public Domain REV.16.18|NT|66|Offenbarung|16||0|18|Und es entstanden Blitze und Stimmen und Donnerschläge, und es entstand ein grosses Erdbeben, wie|ZUE1931|Public Domain REV.16.19|NT|66|Offenbarung|16||0|19|Und die grosse Stadt zerfiel in drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein, und des grossen Babylon wurde vor Gott gedacht, ihm den Becher des Zornweins seines Grimms darzureichen.|ZUE1931|Public Domain REV.16.20|NT|66|Offenbarung|16||0|20|Und alle Inseln entschwanden, und Berge waren nicht|ZUE1931|Public Domain REV.16.21|NT|66|Offenbarung|16||0|21|Und ein grosser Hagel, wie zentnerschwer, kam aus dem Himmel auf die Menschen herab, und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, weil dessen Plage sehr gross ist.|ZUE1931|Public Domain REV.17.1|NT|66|Offenbarung|17||0|1|UND es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir das Gericht über die grosse Buhlerin zeigen, die an vielen Wassern sitzt,|ZUE1931|Public Domain REV.17.2|NT|66|Offenbarung|17||0|2|mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben, und die Bewohner der Erde sind vom Wein ihrer Unzucht trunken geworden.|ZUE1931|Public Domain REV.17.3|NT|66|Offenbarung|17||0|3|Und er entrückte mich im Geist in eine Wüste. Und ich sah ein Weib auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll gotteslästerlicher Namen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.|ZUE1931|Public Domain REV.17.4|NT|66|Offenbarung|17||0|4|Und das Weib war angetan mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Greueln und dem Schmutz ihrer Unzucht,|ZUE1931|Public Domain REV.17.5|NT|66|Offenbarung|17||0|5|"und an ihrer Stirne stand ein Name geschrieben, ein Geheimnis: ""Das grosse Babylon, die Mutter der Buhlerinnen und der Greuel der Erde."""|ZUE1931|Public Domain REV.17.6|NT|66|Offenbarung|17||0|6|Und ich sah das Weib trunken vom Blute der Heiligen und vom Blute der Zeugen Jesu; und ich verwunderte mich sehr, als ich sie sah.|ZUE1931|Public Domain REV.17.7|NT|66|Offenbarung|17||0|7|Da sprach der Engel zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis des Weibes und des Tieres sagen, das sie trägt, das die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat.|ZUE1931|Public Domain REV.17.8|NT|66|Offenbarung|17||0|8|Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird|ZUE1931|Public Domain REV.17.9|NT|66|Offenbarung|17||0|9|Hier ist der Verstand (vonnöten), der Weisheit hat. Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen das Weib sitzt, und sind|ZUE1931|Public Domain REV.17.10|NT|66|Offenbarung|17||0|10|Die fünf|ZUE1931|Public Domain REV.17.11|NT|66|Offenbarung|17||0|11|Und das Tier, das war und nicht ist, ist selbst der achte, und es ist zugleich|ZUE1931|Public Domain REV.17.12|NT|66|Offenbarung|17||0|12|Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch keine Herrschaft erlangt haben; aber mit dem Tier erlangen sie auf eine Stunde Macht wie Könige.|ZUE1931|Public Domain REV.17.13|NT|66|Offenbarung|17||0|13|Diese haben eine Meinung, und ihre Macht und Gewalt übertragen sie auf das Tier.|ZUE1931|Public Domain REV.17.14|NT|66|Offenbarung|17||0|14|Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen; denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige, und seine Begleiter sind Berufene und Auserwählte und Gläubige.|ZUE1931|Public Domain REV.17.15|NT|66|Offenbarung|17||0|15|Und er sagte zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Buhlerin sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.|ZUE1931|Public Domain REV.17.16|NT|66|Offenbarung|17||0|16|Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Buhlerin hassen und sie vereinsamt und nackt machen und ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen;|ZUE1931|Public Domain REV.17.17|NT|66|Offenbarung|17||0|17|denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Meinung auszuführen, und zwar eine Meinung auszuführen und ihre Herrschaft auf das Tier zu übertragen, bis die Worte Gottes erfüllt sein werden.|ZUE1931|Public Domain REV.17.18|NT|66|Offenbarung|17||0|18|Und das Weib, das du gesehen hast, ist die grosse Stadt, die die Herrschaft über die Könige der Erde hat.|ZUE1931|Public Domain REV.18.1|NT|66|Offenbarung|18||0|1|DARNACH sah ich einen andern Engel aus dem Himmel herabkommen, der grosse Gewalt hatte, und die Erde wurde erleuchtet von seinem Lichtglanz.|ZUE1931|Public Domain REV.18.2|NT|66|Offenbarung|18||0|2|"Und er rief mit mächtiger Stimme: ""Gefallen, gefallen ist die grosse (Stadt) Babylon"" und ist eine Behausung von Dämonen und ein Schlupfwinkel aller unreinen Geister und ein Schlupfwinkel aller unreinen und verhassten Vögel geworden;"|ZUE1931|Public Domain REV.18.3|NT|66|Offenbarung|18||0|3|denn von dem Zornwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.|ZUE1931|Public Domain REV.18.4|NT|66|Offenbarung|18||0|4|"Und ich hörte eine andre Stimme aus dem Himmel sagen: ""Ziehet aus von ihr, mein Volk"", damit ihr euch nicht an ihren Sünden beteiligt und damit ihr nicht Anteil an ihren Plagen bekommt;"|ZUE1931|Public Domain REV.18.5|NT|66|Offenbarung|18||0|5|denn ihre Sünden haben sich bis zum Himmel angehäuft, und Gott hat ihrer Verbrechen gedacht.|ZUE1931|Public Domain REV.18.6|NT|66|Offenbarung|18||0|6|"""Vergeltet ihr, wie sie"|ZUE1931|Public Domain REV.18.7|NT|66|Offenbarung|18||0|7|"In dem Masse, in dem sie sich selbst verherrlicht und Üppigkeit getrieben hat, bringet Peinigung und Trauer über sie! Denn sie sagt in ihrem Herzen: Ich throne als Königin und ""bin nicht Witwe"", und Trauer werde ich nicht sehen."|ZUE1931|Public Domain REV.18.8|NT|66|Offenbarung|18||0|8|Deshalb werden an einem Tage ihre Plagen kommen, Pest und Trauer und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden; denn stark ist der Herr, Gott, der über sie Gericht gehalten hat.|ZUE1931|Public Domain REV.18.9|NT|66|Offenbarung|18||0|9|Und weinen und klagen werden um sie die Könige der Erde, die mit ihr Unzucht und Üppigkeit getrieben haben, wenn sie den Rauch ihres Brandes sehen,|ZUE1931|Public Domain REV.18.10|NT|66|Offenbarung|18||0|10|und werden aus Furcht vor ihrer Peinigung von ferne stehen und sagen: Wehe, wehe, du grosse Stadt, du mächtige Stadt Babylon! denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen.|ZUE1931|Public Domain REV.18.11|NT|66|Offenbarung|18||0|11|Und die Kaufleute der Erde weinen und trauern über sie; denn ihren Vorrat kauft niemand mehr,|ZUE1931|Public Domain REV.18.12|NT|66|Offenbarung|18||0|12|den Vorrat an Gold und Silber und Edelsteinen und Perlen und Linnen und Purpur und Seide und Scharlach, und allerlei wohlriechendes Holz und allerlei Elfenbeingerät und allerlei Gerät von kostbarstem Holz und von Erz und Eisen und Marmor,|ZUE1931|Public Domain REV.18.13|NT|66|Offenbarung|18||0|13|und Zimt und Haarbalsam und Räucherwerk und Salbe und Weihrauch und Wein und Öl und Semmelmehl und Weizen und Lasttiere und Schafe, und (die Menge der) Pferde und Wagen und Sklaven - sogar Menschenseelen.|ZUE1931|Public Domain REV.18.14|NT|66|Offenbarung|18||0|14|Und das Obst, wonach die Begierde deiner Seele stand, ist von dir gewichen, und alles Fette und Glänzende ist dir dahingeschwunden, und man wird es nimmermehr finden.|ZUE1931|Public Domain REV.18.15|NT|66|Offenbarung|18||0|15|Die Kaufleute, die mit diesen Dingen handeln, die an ihr reich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Peinigung weit weg treten weinend und trauernd|ZUE1931|Public Domain REV.18.16|NT|66|Offenbarung|18||0|16|und werden sagen: Wehe, wehe, du grosse Stadt, die angetan war mit Linnen und Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen;|ZUE1931|Public Domain REV.18.17|NT|66|Offenbarung|18||0|17|denn in einer Stunde ist dieser grosse Reichtum verwüstet worden. Und alle Steuerleute und alle, die auf dem Meere fahren, und die Schiffsleute und alle, die auf dem Meer ihr Gewerbe treiben, traten weit weg|ZUE1931|Public Domain REV.18.18|NT|66|Offenbarung|18||0|18|und riefen, als sie den Rauch ihres Brandes sahen: Wer war der grossen Stadt gleich?|ZUE1931|Public Domain REV.18.19|NT|66|Offenbarung|18||0|19|"""Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend"" und trauernd: Wehe, wehe, du grosse Stadt, in der aus ihrem kostbaren Gut alle sich bereicherten, die ihre Schiffe auf dem Meere hatten; denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden."|ZUE1931|Public Domain REV.18.20|NT|66|Offenbarung|18||0|20|Frohlocke über sie, du Himmel und ihr Heiligen und ihr Apostel und ihr Propheten! denn Gott hat euch an ihr gerächt.|ZUE1931|Public Domain REV.18.21|NT|66|Offenbarung|18||0|21|Und ein starker Engel hob einen Stein auf gleich einem grossen Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: So wird die grosse Stadt Babylon mit einem Schwung weggeworfen werden, und sie wird nicht mehr zu finden sein.|ZUE1931|Public Domain REV.18.22|NT|66|Offenbarung|18||0|22|Und ein Ton von Harfenspielern und Musikern und Flötenspielern und Trompetenbläsern wird nicht mehr in dir gehört werden, und kein Künstler in irgendeiner Kunst wird mehr in dir gefunden werden, und das Geräusch der Mühle wird nicht mehr in dir gehört werden,|ZUE1931|Public Domain REV.18.23|NT|66|Offenbarung|18||0|23|und das Licht der Lampe wird nicht mehr in dir scheinen, und die Stimme des Bräutigams und der Braut wird nicht mehr in dir vernommen werden - deine Kaufleute waren nämlich die Grossen der Erde -, weil durch deine Zauberei alle Völker verführt wurden;|ZUE1931|Public Domain REV.18.24|NT|66|Offenbarung|18||0|24|und in ihr wurde das Blut der Propheten und Heiligen gefunden und aller derer, die auf Erden hingeschlachtet worden sind.|ZUE1931|Public Domain REV.19.1|NT|66|Offenbarung|19||0|1|DARNACH hörte ich etwas wie die laute Stimme einer grossen Menge im Himmel, die sprachen: Hallelujah! Das Heil und der Ruhm und die Kraft ist unsres Gottes.|ZUE1931|Public Domain REV.19.2|NT|66|Offenbarung|19||0|2|Denn wahr und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die grosse Buhlerin gerichtet, die die Erde mit ihrer Unzucht verderbte, und hat das Blut seiner Knechte an ihr gerächt.|ZUE1931|Public Domain REV.19.3|NT|66|Offenbarung|19||0|3|"Und zum zweitenmal sprachen sie: Hallelujah! Und ""ihr Rauch steigt auf in alle Ewigkeit""."|ZUE1931|Public Domain REV.19.4|NT|66|Offenbarung|19||0|4|Und die 24 Ältesten und die vier Wesen warfen sich nieder und beteten Gott an, der auf dem Throne sass, und sprachen: Amen! Hallelujah!|ZUE1931|Public Domain REV.19.5|NT|66|Offenbarung|19||0|5|Und eine Stimme ging aus vom Throne, die sprach: Lobet unsern Gott, alle seine Knechte, die ihr ihn fürchtet, die kleinen und die grossen!|ZUE1931|Public Domain REV.19.6|NT|66|Offenbarung|19||0|6|"Und ich hörte etwas wie die Stimme einer grossen Menge und wie die Stimme vieler Wasser und wie die Stimme starker Donner, die sprachen: ""Hallelujah! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten."|ZUE1931|Public Domain REV.19.7|NT|66|Offenbarung|19||0|7|Lasset uns fröhlich sein und frohlocken und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich gerüstet,|ZUE1931|Public Domain REV.19.8|NT|66|Offenbarung|19||0|8|"und ihr wurde gegeben, sich zu kleiden in glänzendes reines Linnen."" Das Linnen nämlich sind die gerechten Taten der Heiligen."|ZUE1931|Public Domain REV.19.9|NT|66|Offenbarung|19||0|9|Und er sagte zu mir: Schreibe: Selig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind. Und er sagte zu mir: Diese Worte sind wahrhaftige Worte Gottes.|ZUE1931|Public Domain REV.19.10|NT|66|Offenbarung|19||0|10|Und ich warf mich vor seinen Füssen nieder, um ihn anzubeten. Und er sagte zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Gott bete an! Das Zeugnis Jesu nämlich ist der Geist der Weissagung.|ZUE1931|Public Domain REV.19.11|NT|66|Offenbarung|19||0|11|"UND ich sah den Himmel geöffnet, und siehe da, ein weisses Pferd, und der darauf sass, heisst ""Treu und Wahrhaftig"", und mit Gerechtigkeit richtet er und führt er Krieg."|ZUE1931|Public Domain REV.19.12|NT|66|Offenbarung|19||0|12|Seine Augen aber waren|ZUE1931|Public Domain REV.19.13|NT|66|Offenbarung|19||0|13|"Und er war angetan mit einem Kleide, das in Blut getaucht war, und sein Name lautet ""Das Wort Gottes""."|ZUE1931|Public Domain REV.19.14|NT|66|Offenbarung|19||0|14|Und die Heere im Himmel folgten ihm nach auf weissen Pferden, bekleidet mit weissem reinem Linnen.|ZUE1931|Public Domain REV.19.15|NT|66|Offenbarung|19||0|15|"Und aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, dass er die Heiden damit schlage, und ""er wird sie mit eisernem Stabe weiden"", und er tritt die Kelter des Zornweins des Grimmes des allmächtigen Gottes."|ZUE1931|Public Domain REV.19.16|NT|66|Offenbarung|19||0|16|"Und er trägt am Kleid, und zwar an seiner Hüfte, den Namen geschrieben ""König der Könige und Herr der Herren""."|ZUE1931|Public Domain REV.19.17|NT|66|Offenbarung|19||0|17|Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit lauter Stimme allen Vögeln, die im Zenit fliegen, zu: Kommet und versammelt euch zum grossen Mahle Gottes,|ZUE1931|Public Domain REV.19.18|NT|66|Offenbarung|19||0|18|damit ihr fresset das Fleisch der Könige und das Fleisch der Kriegsobersten und das Fleisch der Starken und das Fleisch der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven und Kleinen und Grossen!|ZUE1931|Public Domain REV.19.19|NT|66|Offenbarung|19||0|19|Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferde sass, und mit seinem Heer.|ZUE1931|Public Domain REV.19.20|NT|66|Offenbarung|19||0|20|Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten; lebendig wurden die beiden in den Feuersee geworfen, der von Schwefel brennt.|ZUE1931|Public Domain REV.19.21|NT|66|Offenbarung|19||0|21|Und die übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen hervorging, der auf dem Pferde sass, und alle Vögel sättigten sich von ihrem Fleisch.|ZUE1931|Public Domain REV.20.1|NT|66|Offenbarung|20||0|1|UND ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen, der den Schlüssel der Unterwelt und eine grosse Kette in seiner Hand hatte.|ZUE1931|Public Domain REV.20.2|NT|66|Offenbarung|20||0|2|Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und legte ihn auf tausend Jahre in Fesseln|ZUE1931|Public Domain REV.20.3|NT|66|Offenbarung|20||0|3|und warf ihn in die Unterwelt und schloss zu und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführte, bis die tausend Jahre vollendet wären. Nachher muss er auf kurze Zeit losgelassen werden.|ZUE1931|Public Domain REV.20.4|NT|66|Offenbarung|20||0|4|Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und es wurde ihnen das Gericht übergeben; und (ich sah) die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses über Jesus und um des Wortes Gottes willen und die das Tier nicht angebetet hatten noch sein Bild und das Malzeichen weder auf ihre Stirne noch auf ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden|ZUE1931|Public Domain REV.20.5|NT|66|Offenbarung|20||0|5|Die übrigen Toten wurden nicht|ZUE1931|Public Domain REV.20.6|NT|66|Offenbarung|20||0|6|Selig und heilig, wer Teil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm herrschen die tausend Jahre.|ZUE1931|Public Domain REV.20.7|NT|66|Offenbarung|20||0|7|UND wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,|ZUE1931|Public Domain REV.20.8|NT|66|Offenbarung|20||0|8|und er wird ausgehen, um die Völker zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; und ihre Zahl ist wie der Sand am Meer.|ZUE1931|Public Domain REV.20.9|NT|66|Offenbarung|20||0|9|Und sie zogen herauf auf die breite Fläche der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.|ZUE1931|Public Domain REV.20.10|NT|66|Offenbarung|20||0|10|Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den See des Feuers und Schwefels geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht in alle Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain REV.20.11|NT|66|Offenbarung|20||0|11|UND ich sah einen grossen weissen Thron und den, der darauf sass; und vor seinem Angesicht floh die Erde und der Himmel, und es fand sich keine Stätte|ZUE1931|Public Domain REV.20.12|NT|66|Offenbarung|20||0|12|Und ich sah die Toten, die grossen und die kleinen, vor dem Throne stehen, und es wurden Bücher geöffnet; und ein andres Buch wurde geöffnet, das (das Buch) des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet auf Grund dessen, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.|ZUE1931|Public Domain REV.20.13|NT|66|Offenbarung|20||0|13|Und das Meer gab seine Toten (wieder), und der Tod und das Totenreich gaben ihre Toten (wieder); und sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken.|ZUE1931|Public Domain REV.20.14|NT|66|Offenbarung|20||0|14|Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.|ZUE1931|Public Domain REV.20.15|NT|66|Offenbarung|20||0|15|Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens aufgezeichnet gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.|ZUE1931|Public Domain REV.21.1|NT|66|Offenbarung|21||0|1|UND ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind verschwunden, und das Meer ist nicht mehr.|ZUE1931|Public Domain REV.21.2|NT|66|Offenbarung|21||0|2|Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen, gerüstet wie eine Braut, die für ihren Mann geschmückt ist.|ZUE1931|Public Domain REV.21.3|NT|66|Offenbarung|21||0|3|"Und ich hörte eine laute Stimme vom Throne her sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen; und ""er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein."|ZUE1931|Public Domain REV.21.4|NT|66|Offenbarung|21||0|4|"Und er wird alle Tränen abwischen von ihren Augen"", und der Tod wird nicht mehr sein, und kein Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen."|ZUE1931|Public Domain REV.21.5|NT|66|Offenbarung|21||0|5|"Und der auf dem Throne sass, sprach: ""Siehe, ich mache alles neu."" Und er sagte (zu mir): Schreibe; denn diese Worte sind zuverlässig und wahr."|ZUE1931|Public Domain REV.21.6|NT|66|Offenbarung|21||0|6|Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus dem Quell des Wassers des Lebens geben umsonst.|ZUE1931|Public Domain REV.21.7|NT|66|Offenbarung|21||0|7|"Wer überwindet, wird dies ererben, ""und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein""."|ZUE1931|Public Domain REV.21.8|NT|66|Offenbarung|21||0|8|Den Feiglingen aber und den Ungläubigen und Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt, und dies ist der zweite Tod.|ZUE1931|Public Domain REV.21.9|NT|66|Offenbarung|21||0|9|Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen voll der sieben letzten Plagen|ZUE1931|Public Domain REV.21.10|NT|66|Offenbarung|21||0|10|Und er entrückte mich im Geist auf einen grossen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam|ZUE1931|Public Domain REV.21.11|NT|66|Offenbarung|21||0|11|im Besitz der Herrlichkeit Gottes. Ihre Leuchte ist gleich dem kostbarsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis.|ZUE1931|Public Domain REV.21.12|NT|66|Offenbarung|21||0|12|Sie hat eine grosse und hohe Mauer, sie hat zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel, und Namen(Namen) der zwölf Stämme der Söhne Israels sind;|ZUE1931|Public Domain REV.21.13|NT|66|Offenbarung|21||0|13|im Osten drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore.|ZUE1931|Public Domain REV.21.14|NT|66|Offenbarung|21||0|14|Und die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.|ZUE1931|Public Domain REV.21.15|NT|66|Offenbarung|21||0|15|Und der mit mir redete, hatte als Messstab ein goldenes Rohr, um die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer zu messen.|ZUE1931|Public Domain REV.21.16|NT|66|Offenbarung|21||0|16|Und die Stadt bildet ein Viereck, und ihre Länge ist so gross wie ihre Breite. Und er mass die Stadt mit dem Rohr (und bestimmte ihr Mass) auf zwölftausend Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich.|ZUE1931|Public Domain REV.21.17|NT|66|Offenbarung|21||0|17|Und er mass ihre Mauer: 144 Ellen nach Menschenmass, das|ZUE1931|Public Domain REV.21.18|NT|66|Offenbarung|21||0|18|Und ihre Mauer ist aus Jaspis gebaut, und die Stadt ist reines Gold gleich reinem Glas.|ZUE1931|Public Domain REV.21.19|NT|66|Offenbarung|21||0|19|Die Grundsteine der Mauer der Stadt sind aus Edelsteinen jeder Art köstlich bereitet; der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd,|ZUE1931|Public Domain REV.21.20|NT|66|Offenbarung|21||0|20|der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Karneol, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.|ZUE1931|Public Domain REV.21.21|NT|66|Offenbarung|21||0|21|Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen; je eins der Tore bestand aus einer einzigen Perle. Und die Strasse der Stadt war reines Gold, wie durchsichtiges Glas.|ZUE1931|Public Domain REV.21.22|NT|66|Offenbarung|21||0|22|Und einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm.|ZUE1931|Public Domain REV.21.23|NT|66|Offenbarung|21||0|23|Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn der Lichtglanz Gottes erleuchtete sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.|ZUE1931|Public Domain REV.21.24|NT|66|Offenbarung|21||0|24|Und die Völker werden in ihrem Lichte wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit in sie.|ZUE1931|Public Domain REV.21.25|NT|66|Offenbarung|21||0|25|Und ihre Tore werden nicht geschlossen werden am Tage - denn dort wird es keine Nacht|ZUE1931|Public Domain REV.21.26|NT|66|Offenbarung|21||0|26|und man wird die Herrlichkeit und die Pracht der Völker in sie bringen.|ZUE1931|Public Domain REV.21.27|NT|66|Offenbarung|21||0|27|Und nicht wird irgend etwas Unreines in sie eingehen, noch wer Greuel und Lüge übt, sondern nur die, welche im Lebensbuch des Lammes geschrieben stehen.|ZUE1931|Public Domain REV.22.1|NT|66|Offenbarung|22||0|1|Und er zeigte mir einen Strom des Wassers des Lebens, klar wie Kristall, der vom Throne Gottes und des Lammes ausging.|ZUE1931|Public Domain REV.22.2|NT|66|Offenbarung|22||0|2|Inmitten ihrer Strasse und auf beiden Seiten des Stromes standen Bäume des Lebens, die zwölf Früchte tragen, indem sie jeden Monat ihre Frucht bringen; und die Blätter der Bäume|ZUE1931|Public Domain REV.22.3|NT|66|Offenbarung|22||0|3|Und nichts dem Fluche Verfallenes wird es mehr geben. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen,|ZUE1931|Public Domain REV.22.4|NT|66|Offenbarung|22||0|4|und sie werden sein Angesicht schauen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.|ZUE1931|Public Domain REV.22.5|NT|66|Offenbarung|22||0|5|Und es wird keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht des Lichtes einer Lampe noch des Lichtes der Sonne; denn Gott der Herr wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.|ZUE1931|Public Domain REV.22.6|NT|66|Offenbarung|22||0|6|UND er sprach zu mir: Diese Worte sind zuverlässig und wahr, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was in Bälde geschehen soll.|ZUE1931|Public Domain REV.22.7|NT|66|Offenbarung|22||0|7|Und siehe, ich komme bald. Selig ist, wer die Worte der Weissagung dieses Buches festhält.|ZUE1931|Public Domain REV.22.8|NT|66|Offenbarung|22||0|8|Und ich, Johannes, bin es, der dies hörte und sah; und als ich es gehört und gesehen hatte, warf ich mich nieder, um anzubeten vor den Füssen des Engels, der mir dies zeigte.|ZUE1931|Public Domain REV.22.9|NT|66|Offenbarung|22||0|9|Und er sagte zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder, der Propheten, Mitknecht und derer, die die Worte dieses Buches festhalten. Gott bete an!|ZUE1931|Public Domain REV.22.10|NT|66|Offenbarung|22||0|10|Und er sagte zu mir: Versiegle die Worte der Weissagung dieses Buches nicht! denn die Zeit ist nahe.|ZUE1931|Public Domain REV.22.11|NT|66|Offenbarung|22||0|11|Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter!|ZUE1931|Public Domain REV.22.12|NT|66|Offenbarung|22||0|12|Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um jedem zu vergelten, wie sein Werk ist.|ZUE1931|Public Domain REV.22.13|NT|66|Offenbarung|22||0|13|Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.|ZUE1931|Public Domain REV.22.14|NT|66|Offenbarung|22||0|14|Selig sind, die ihre Kleider waschen, damit sie Macht über die Bäume des Lebens erlangen und durch die Tore in die Stadt eingehen.|ZUE1931|Public Domain REV.22.15|NT|66|Offenbarung|22||0|15|Draussen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und üben.|ZUE1931|Public Domain REV.22.16|NT|66|Offenbarung|22||0|16|Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin der Wurzelspross und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.|ZUE1931|Public Domain REV.22.17|NT|66|Offenbarung|22||0|17|Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, der sage: Komm! Und wer dürstet, der komme; wer will, der nehme Wasser des Lebens umsonst!|ZUE1931|Public Domain REV.22.18|NT|66|Offenbarung|22||0|18|Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu ihnen|ZUE1931|Public Domain REV.22.19|NT|66|Offenbarung|22||0|19|Und wenn jemand|ZUE1931|Public Domain REV.22.20|NT|66|Offenbarung|22||0|20|Es sagt der, welcher dies bezeugt: Ja, ich komme bald. Amen. Komm, Herr Jesus!|ZUE1931|Public Domain REV.22.21|NT|66|Offenbarung|22||0|21|Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!|ZUE1931|Public Domain