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In Xanten existieren drei Bruderschaften, die St.-Victor-Bruderschaft Xanten, sie nennt als Gründungsjahr 1393 und wird im Jahre 1400 erstmals in den Rentenverzeichnissen der Stadt erwähnt, sowie die St.-Helena-Schützenbruderschaft Xanten, sie ist die älteste, erwähnte Schützenbruderschaft der Stadt, sowie die Schützen...
In Xanten existieren drei Bruderschaften, die St.-Victor-Bruderschaft Xanten, sie nennt als Gründungsjahr 1393 und wird im Jahr 1400 erstmals in den Rentenverzeichnissen der Stadt erwähnt, sowie die St.-Helena-Schützenbruderschaft Xanten, sie ist die älteste, erwähnte Schützenbruderschaft der Stadt, sowie die Schützeng...
Obwohl Santes Platt in Vereinen und Mundartzirkeln gepflegt wird, geht die Zahl der Mundartsprecher insbesondere unter jüngeren Menschen ständig zurück.
Obwohl Santes Platt in Vereine und Mundartzirkeln gepflegt wird, geht die Zahl der Mundartsprecher insbesondere unter jüngeren Menschen ständig zurück.
V.“ umfasst als lokaler Dachverband 32 Vereine, von denen neben TuS Xanten vor allem die Breitensportvereine DJK Eintracht Wardt, SSV Rheintreu Lüttingen, SV Viktoria Birten und SV Vynen-Marienbaum zu nennen sind.
V.“ umfasst als lokaler Dachverband 32 Verein, von denen neben TuS Xanten vor allem die Breitensportvereine DJK Eintracht Wardt, SSV Rheintreu Lüttingen, SV Viktoria Birten und SV Vynen-Marienbaum zu nennen sind.
Zu den nennenswerten Unternehmen zählen die Wessel GmbH (Kessel- und Apparatebau) und die Röchling Industrial Xanten GmbH (Spezialkunststoffe).
Zu den nennenswerten Unternehmen zählen die Wessel GmbH (Kessel- und Apparatebau) und die Röchling Industrial Xanten GmbH (Spezialkunststoff).
Diese verbuchten bei 23.903 Gästen 43.601 Übernachtungen.
Diese verbuchten bei 23.903 Gäste 43.601 Übernachtungen.
Im Straßenpersonennahverkehr bestehen Schnellbus-Verbindungen (X27 und X28) mit der Kreisstadt Wesel, nach Kleve (X27, über Kalkar), Goch (X28), Geldern (36, über Sonsbeck), Uedem (X28), Rheinberg (65), Alpen (41) sowie Stadtbusse, die die einzelnen Ortsteile von Xanten mit dem Zentrum verbinden.
Im Straßenpersonennahverkehr bestehen Schnellbus-Verbindungen (X27 und X28) mit der Kreisstadt Wesel, nach Kleve (X27, über Kalkar), Goch (X28), Gelder (36, über Sonsbeck), Uedem (X28), Rheinberg (65), Alpen (41) sowie Stadtbusse, die die einzelnen Ortsteil von Xanten mit dem Zentrum verbinden.
Dieter Kastner: 750 Jahre Stadt Xanten.
Dieter Kastner: 750 Jahr Stadt Xanten.
S. 64–77, ISBN 978-3-943022-10-0 Tim Michalak: Xanten. 55 Orte und Meilensteine der Geschichte.
S. 64–77, ISBN 978-3-943022-10-0 Tim Michalak: Xanten. 55 Ort und Meilensteine der Geschichte.
Geschichte(n) eines niederrheinischen Traditionshotels – 230 Jahre Hotel van Bebber, 2014, Anno-Verlag, Ahlen, ISBN 978-3-939256-23-6.
Geschichte(n) eines niederrheinischen Traditionshotels – 230 Jahr Hotel van Bebber, 2014, Anno-Verlag, Ahlen, ISBN 978-3-939256-23-6.
Müller: „Zeuge sei dieser Steinhügel“.
Müller: „Zeug sei dieser Steinhügel“.
Ingo Runde: Xanten im frühen und hohen Mittelalter.
Ingo Rund: Xanten im frühen und hohen Mittelalter.
Ingo Runde: Troia sive Xantum.
Ingo Rund: Troia sive Xantum.
Während Köln zu jener Zeit schon eine mittelalterliche Großstadt mit mehr als 20.000 Einwohnern und als ursprünglich römische Gründung über 1200 Jahre alt war, war Düsseldorf bis dahin eine kleinere Ansiedlung in der Grafschaft Berg mit geschätzten 200 bis 400 Einwohnern.
Während Köln zu jener Zeit schon eine mittelalterliche Großstadt mit mehr als 20.000 Einwohner und als ursprünglich römische Gründung über 1200 Jahr alt war, war Düsseldorf bis dahin eine kleinere Ansiedlung in der Grafschaft Berg mit geschätzten 200 bis 400 Einwohner.
Vom Ausgang der Schlacht profitierten beide Orte: Nach der Niederlage des Erzbischofs gehörte Köln nicht mehr zu dessen Erzstift, und der Erzbischof selbst durfte die Stadt nur noch zu religiösen Handlungen betreten.
Vom Ausgang der Schlacht profitierten beide Ort: Nach der Niederlage des Erzbischofs gehörte Köln nicht mehr zu dessen Erzstift, und der Erzbischof selbst durfte die Stadt nur noch zu religiösen Handlungen betreten.
Jahrhundert die „unumstrittene Metropole Deutschlands“ mit Handelsbeziehungen in viele europäische Länder, die mit einer Größe „von etwa 20.000–25.000 Einwohnern an der Spitze aller deutschen Städte lag“.
Jahrhundert die „unumstrittene Metropole Deutschlands“ mit Handelsbeziehungen in viele europäische Länder, die mit einer Größe „von etwa 20.000–25.000 Einwohner an der Spitz aller deutschen Städte lag“.
Nachdem 1164 die Reliquien der Heiligen Drei Könige in die Stadt gekommen waren, für die ab 1248 ein großartiger Dom gebaut wurde, entwickelte sich Köln zudem zu einer bedeutenden Pilgerstadt. 1475 wurde Köln zur Freien Reichsstadt erhoben. 1499 formulierte Johann Koelhoff der Jüngere in seiner Chronik das damalige Sel...
Nachdem 1164 die Reliquien der Heiligen Drei König in die Stadt gekommen waren, für die ab 1248 ein großartiger Dom gebaut wurde, entwickelte sich Köln zudem zu einer bedeutenden Pilgerstadt. 1475 wurde Köln zur Freien Reichsstadt erhoben. 1499 formulierte Johann Koelhoff der Jüngere in seiner Chronik das damalige Selb...
Eine maßgebliche Ursache für die starke wirtschaftliche Position der Stadt war das sogenannte Stapelrecht, das den Kölnern 1259 von Erzbischof Konrad von Hochstaden verbrieft wurde.
Eine maßgebliche Ursache für die starke wirtschaftliche Position der Stadt war das sogenannte Stapelrecht, das den Kölner 1259 von Erzbischof Konrad von Hochstaden verbrieft wurde.
Jahrhundert eine Ausdehnung von etwa 70 bis 80 Kilometern rheinabwärts und 30 Kilometer rheinaufwärts.
Jahrhundert eine Ausdehnung von etwa 70 bis 80 Kilometer rheinabwärts und 30 Kilometer rheinaufwärts.
Allgemein gehörte den Städten am Rhein aber die Zukunft, da im 14.
Allgemein gehörte den Städte am Rhein aber die Zukunft, da im 14.
Weithin sichtbares Symbol für den wirtschaftlichen Niedergang war der Domkran am unfertigen Kölner Dom, an dem aus Geldmangel seit den 1530er Jahren nicht mehr weitergebaut wurde.
Weithin sichtbares Symbol für den wirtschaftlichen Niedergang war der Domkran am unfertigen Kölner Dom, an dem aus Geldmangel seit den 1530er Jahre nicht mehr weitergebaut wurde.
Laut Reisebeschreibungen waren zu dieser Zeit die Häuser in Köln in sehr schlechtem Zustand und der Anteil der Armen an der Bevölkerung vergleichsweise hoch.
Laut Reisebeschreibungen waren zu dieser Zeit die Häuser in Köln in sehr schlechtem Zustand und der Anteil der Arme an der Bevölkerung vergleichsweise hoch.
Düsseldorf, ab 1614 nach Unterbrechungen erneut Residenzstadt der Herzöge von Jülich-Berg, entfaltete sich hingegen in diesen Jahren: „Als politisch, wirtschaftlich, militärisch und gesellschaftlich vom Fürsten abhängige, auf die Hofhaltung und fürstliche Verwaltung hin konzentrierte Stadt bot Düsseldorf ein völlig and...
Düsseldorf, ab 1614 nach Unterbrechungen erneut Residenzstadt der Herzöge von Jülich-Berg, entfaltete sich hingegen in diesen Jahre: „Als politisch, wirtschaftlich, militärisch und gesellschaftlich vom Fürsten abhängige, auf die Hofhaltung und fürstliche Verwaltung hin konzentrierte Stadt bot Düsseldorf ein völlig ande...
Auch entwickelte Jan Wellem die Infrastruktur der Stadt weiter, indem er Straßen pflastern und beleuchten ließ und die Gründung von Post- und Schifffahrtslinien sowie Manufakturen förderte; das Kurfürstenpaar baute eine Gemäldegalerie auf, förderte die Ansiedlung renommierter Künstler und ließ ab 1694 aus eigenen Mitte...
Auch entwickelte Jan Wellem die Infrastruktur der Stadt weiter, indem er Straßen pflastern und beleuchten ließ und die Gründung von Post- und Schifffahrtslinien sowie Manufakturen förderte; das Kurfürstenpaar baute eine Gemäldegalerie auf, förderte die Ansiedlung renommierter Künstler und ließ ab 1694 aus eigenen Mitte...
Nach Jan Wellems Tod im Jahre 1716 gab es einen kurzen wirtschaftlichen Einbruch in Düsseldorf, von dem sich die Stadt unter Fürst Karl Theodor (1724–1799) aber wieder erholte: „Im Gegensatz zu Köln, wo jede Neuerung auf den starken Widerstand der in den Gaffeln [Zünfte der Handwerker] organisierten Bürgerschaft stieß ...
Nach Jan Wellems Tod im Jahr 1716 gab es einen kurzen wirtschaftlichen Einbruch in Düsseldorf, von dem sich die Stadt unter Fürst Karl Theodor (1724–1799) aber wieder erholte: „Im Gegensatz zu Köln, wo jede Neuerung auf den starken Widerstand der in den Gaffeln [Zünfte der Handwerker] organisierten Bürgerschaft stieß u...
Wegen des Ausbruchs des Zweiten Koalitionskriegs brach man die Verhandlungen allerdings zunächst ab.
Wege des Ausbruchs des Zweiten Koalitionskriegs brach man die Verhandlungen allerdings zunächst ab.
Durch die Zollgrenze brachen den Produzenten aus dem Rechtsrheinischen allerdings die linksrheinischen Märkte weg, während den Kölnern der gesamte französische Raum für den zollfreien Handel offen stand.
Durch die Zollgrenze brachen den Produzenten aus dem Rechtsrheinischen allerdings die linksrheinischen Märkte weg, während den Kölner der gesamte französische Raum für den zollfreien Handel offen stand.
November 1811 hielt sich Kaiser Napoleon drei Tage in Düsseldorf auf.
November 1811 hielt sich Kaiser Napoleon drei Tag in Düsseldorf auf.
Wenige Tage nach seinem Besuch erließ der Kaiser das sogenannte „Verschönerungsdekret“, auf dessen Grundlage die 1801 begonnene Schleifung der Stadtbefestigung neue Impulse erhielt.
Wenige Tag nach seinem Besuch erließ der Kaiser das sogenannte „Verschönerungsdekret“, auf dessen Grundlage die 1801 begonnene Schleifung der Stadtbefestigung neue Impuls erhielt.
Garnison und Hofhaltung der folgenden Jahre erinnerten an frühere Zeiten als Residenzstadt und Prinz Friedrich, und seine Frau Luise förderten das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt. 1824 nahm zudem der Provinziallandtag seinen Sitz in Düsseldorf.
Garnison und Hofhaltung der folgenden Jahr erinnerten an frühere Zeiten als Residenzstadt und Prinz Friedrich, und seine Frau Luise förderten das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt. 1824 nahm zudem der Provinziallandtag seinen Sitz in Düsseldorf.
Wessel, bedeutete für Köln eine „unerwartete Zurücksetzung“: „Köln erhielt […] keinen Vorrang, nicht einmal eine hervorgehobene Stellung unter den preußischen Städten.“ Diesem Gefühl der Benachteiligung wirkte kaum entgegen, dass der preußische Staat und sein Herrscherhaus – getragen durch eine breit empfundene romanti...
Wessel, bedeutete für Köln eine „unerwartete Zurücksetzung“: „Köln erhielt […] keinen Vorrang, nicht einmal eine hervorgehobene Stellung unter den preußischen Städte.“ Diesem Gefühl der Benachteiligung wirkte kaum entgegen, dass der preußische Staat und sein Herrscherhaus – getragen durch eine breit empfundene romantis...
Nach einem 16-jährigen Wirtschaftskrieg zwischen den Königreichen Preußen und der Niederlande kam es – wohl unter dem Druck der Belgischen Revolution – schließlich zum Einlenken der Niederlande und zum Abkommen in der Mainzer Akte vom 31.
Nach einem 16-jährigen Wirtschaftskrieg zwischen den Königreiche Preußen und der Niederland kam es – wohl unter dem Druck der Belgischen Revolution – schließlich zum Einlenken der Niederland und zum Abkommen in der Mainzer Akt vom 31.
März 1831, das alle mittelalterlichen Rechte einschließlich des Kölner Stapelrechts auf dem Rhein beseitigte und der Stadt Düsseldorf das ihr 1826 genommene Freihafenrecht zurückgab.
März 1831, das alle mittelalterlichen Recht einschließlich des Kölner Stapelrechts auf dem Rhein beseitigte und der Stadt Düsseldorf das ihr 1826 genommene Freihafenrecht zurückgab.
Den Verlust des Stapelrechts kompensierte Köln, indem es auf das moderne Verkehrsmittel Eisenbahn setzte und sich zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt entwickelte. 1825 gründete der Kölner Kaufmann Peter Heinrich Merkens die Preußisch-Rheinische Dampfschiffahrtsgesellschaft, eine Vorläuferin der heutigen Köln-Düsseld...
Den Verlust des Stapelrechts kompensierte Köln, indem es auf das moderne Verkehrsmittel Eisenbahn setzte und sich zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt entwickelte. 1825 gründete der Kölner Kaufmann Peter Heinrich Merkens die Preußisch-Rheinische Dampfschiffahrtsgesellschaft, eine Vorläuferin der heutigen Köln-Düsseld...
Beide Städte entwickelten sich im Laufe des 19.
Beide Städte entwickelten sich im Lauf des 19.
Die Erhebung Düsseldorfs zu einem Banken- und Finanzplatz erfolgte erst 1854, ein Jahr zuvor war die Börse Düsseldorf gegründet worden.
Die Erhebung Düsseldorfs zu einem Bänke- und Finanzplatz erfolgte erst 1854, ein Jahr zuvor war die Börse Düsseldorf gegründet worden.
Köln hingegen blickte bereits auf eine längere Geschichte im Banken- und Versicherungswesen zurück und hatte Ende des 19.
Köln hingegen blickte bereits auf eine längere Geschichte im Bänke- und Versicherungswesen zurück und hatte Ende des 19.
Ab der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg kam es in beiden Städten zu erheblichen Bevölkerungszuwächsen, was zum einen durch die enorme Zuwanderung von Menschen aus dem ländlichen Raum – wie etwa der Eifel oder dem Bergischen Land – begründet war, aber auch durch die Eingemeindung umliegender Ortschaften.
Ab der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg kam es in beiden Städte zu erheblichen Bevölkerungszuwächsen, was zum einen durch die enorme Zuwanderung von Menschen aus dem ländlichen Raum – wie etwa der Eifel oder dem Bergischen Land – begründet war, aber auch durch die Eingemeindung umliegender Ortschaften.
In den 1920er Jahren war die Konkurrenz zwischen den beiden Städten auch von der Rivalität zwischen deren Oberbürgermeistern geprägt: In Köln war dies Konrad Adenauer (Zentrum, 1917–1933) und in Düsseldorf Robert Lehr (DNVP, 1924–1933), die beide für ihr großes Selbstbewusstsein bekannt waren: „Dass sie nicht immer ein...
In den 1920er Jahre war die Konkurrenz zwischen den beiden Städte auch von der Rivalität zwischen deren Oberbürgermeister geprägt: In Köln war dies Konrad Adenauer (Zentrum, 1917–1933) und in Düsseldorf Robert Lehr (DNVP, 1924–1933), die beide für ihr großes Selbstbewusstsein bekannt waren: „Dass sie nicht immer einer ...
Im Krieg selbst wurde die Kölner Innenstadt zu 90, andere Stadtteile zu 80 Prozent zerstört, wohingegen Düsseldorf „nur“ zu 40 Prozent zerstört war und viele repräsentative Gebäude erhalten blieben.
Im Krieg selbst wurde die Kölner Innenstadt zu 90, andere Stadtteil zu 80 Prozent zerstört, wohingegen Düsseldorf „nur“ zu 40 Prozent zerstört war und viele repräsentative Gebäude erhalten blieben.
Dies und die Nähe zum Ruhrgebiet bewogen das britische Kabinett 1946, Düsseldorf zur Hauptstadt des neugeschaffenen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu bestimmen. 1988, 700 Jahre nach der Schlacht von Worringen, wurde in einem Vergleich beider Städte aus stadtgeographischer Sicht festgestellt, dass Köln als Verkehrskno...
Dies und die Nähe zum Ruhrgebiet bewogen das britische Kabinett 1946, Düsseldorf zur Hauptstadt des neugeschaffenen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu bestimmen. 1988, 700 Jahr nach der Schlacht von Worringen, wurde in einem Vergleich beider Städte aus stadtgeographischer Sicht festgestellt, dass Köln als Verkehrsknot...
Der Kölner Oberbürgermeister Schramma vertrat die These, dass Köln und Düsseldorf nur dann partnerschaftlich miteinander leben könnten, wenn es um „übergeordnete Dinge“ gehe; als Beispiel nannte er die gemeinsame Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012.
Der Kölner Oberbürgermeister Schramma vertrat die These, dass Köln und Düsseldorf nur dann partnerschaftlich miteinander leben könnten, wenn es um „übergeordnete Ding“ gehe; als Beispiel nannte er die gemeinsame Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiel 2012.
Januar 1975 im Rahmen der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen bestand zwischen den beiden rivalisierenden Großstädten zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine gemeinsame Stadtgrenze, allerdings nur für 18 Monate, da Monheim diesen Teil der Reform erfolgreich anfocht und am 1.
Januar 1975 im Rahmen der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen bestand zwischen den beiden rivalisierenden Großstädten zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine gemeinsame Stadtgrenze, allerdings nur für 18 Monat, da Monheim diesen Teil der Reform erfolgreich anfocht und am 1.
Nach der Überführung der Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln und der wachsenden Bedeutung als Pilgerstadt stieg die Zahl der Einwohner erneut auf 40.000 an.
Nach der Überführung der Reliquien der Heiligen Drei König nach Köln und der wachsenden Bedeutung als Pilgerstadt stieg die Zahl der Einwohner erneut auf 40.000 an.
Düsseldorf hatte zum Zeitpunkt der Schlacht bei Worringen im Jahre 1288 und der folgenden Verleihung der Stadtrechte etwa 200 bis 400 Einwohner.
Düsseldorf hatte zum Zeitpunkt der Schlacht bei Worringen im Jahr 1288 und der folgenden Verleihung der Stadtrechte etwa 200 bis 400 Einwohner.
In den folgenden Jahrhunderten stieg die Bevölkerungszahl langsam, wenn auch stetig.
In den folgenden Jahrhunderte stieg die Bevölkerungszahl langsam, wenn auch stetig.
Jahrhundert beliebten Reiseberichten standen die beiden rheinischen Metropolen häufig im Fokus.
Jahrhundert beliebten Reiseberichte standen die beiden rheinischen Metropolen häufig im Fokus.
Durchlaucht eine schmutzige Stadt dreimal so groß wie Erfurt und dreimal so todt vor; wo in jeder Gasse einige Kirchen und Klöster stehen, wo ein beständiges Läuten der Glocken die Ohren und der Anblick einzelner ausgezehrter und zerlumpter Bettler das Auge zu Tode ermüdet.
Durchlaucht eine schmutzige Stadt dreimal so groß wie Erfurt und dreimal so todt vor; wo in jeder Gasse einige Kirchen und Klöster stehen, wo ein beständiges Läuten der Glocken die Ohren und der Anblick einzelner ausgezehrter und zerlumpter Bettler das Auge zu Tod ermüdet.
Wir besuchten daselbst ein Carthäuserkloster und wurden bis zum Jammer über das Elend gerührt, zu welchem sich vernünftige Menschen aus eingebildetem Gottesdienste freiwillig verdammen können.
Wir besuchten daselbst ein Carthäuserkloster und wurden bis zum Jammer über das Elend gerührt, zu welchem sich vernünftige Menschen aus eingebildetem Gottesdienst freiwillig verdammen können.
Preußische Kriegs-, Domänen- und Forstrat Christian Friederich Meyer reiste 1793 durch das Rheinland und schrieb seine Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794.
Preußische Kriegs-, Domänen- und Forstrat Christian Friederich Meyer reiste 1793 durch das Rheinland und schrieb seine Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländische über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahr 1794.
Darin berichtete Meyer von den „Scharen von zerlumpten Bettlern“ in Köln und lobte den „Arbeitsamen“ im Bergischen, der „daher viel sittlicher, gesunder und glücklicher“ sei als „der Müßiggänger in Cöln, wo dieser nur ein blindes Thier um so gefährlicher wird, je sistematischer der Müßiggang getrieben wird“.
Darin berichtete Meyer von den „Scharen von zerlumpten Bettler“ in Köln und lobte den „Arbeitsamen“ im Bergischen, der „daher viel sittlicher, gesunder und glücklicher“ sei als „der Müßiggänger in Cöln, wo dieser nur ein blindes Thier um so gefährlicher wird, je sistematischer der Müßiggang getrieben wird“.
Sein Zeitgenosse Johann Kaspar Riesbeck, ein in der Schweiz lebender deutscher Schriftsteller, schrieb an seinen Bruder in Paris: „Köln, Bruder, ist in jedem Betracht die abscheulichste Stadt von Deutschland.“ Nicht wenige Reiseschriftsteller führten die Rückständigkeit Kölns auf den dort dominierenden Katholizismus zu...
Sein Zeitgenosse Johann Kaspar Riesbeck, ein in der Schweiz lebender deutscher Schriftsteller, schrieb an seinen Bruder in Paris: „Köln, Bruder, ist in jedem Betracht die abscheulichste Stadt von Deutschland.“ Nicht wenige Reiseschriftsteller führten die Rückständigkeit Kölns auf den dort dominierenden Katholizismus zu...
Doch 1823 wurde in Köln vom Festordnenden Comité der erste von den Bürgern „geordnete“ Karneval organisiert.
Doch 1823 wurde in Köln vom Festordnenden Comité der erste von den Bürger „geordnete“ Karneval organisiert.
Diesem Vorbild folgte man in Düsseldorf, wie auch in anderen rheinischen Städten: „[…] in Düsseldorf wartete man nicht lange, um nach dem Kölner Vorbild Fastnacht zu feiern.
Diesem Vorbild folgte man in Düsseldorf, wie auch in anderen rheinischen Städte: „[…] in Düsseldorf wartete man nicht lange, um nach dem Kölner Vorbild Fastnacht zu feiern.
Zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für den Kölner Karneval entwickelte sich der Düsseldorfer erst nach dem Ersten Weltkrieg, da das Fest einen immer wichtiger werdenden Wirtschaftsfaktor darstellte und um die Anteile an dieser entstehenden „Karnevalsindustrie“ gekämpft wurde. 1937 war im Kölner Stadt-Anzeiger allerdi...
Zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für den Kölner Karneval entwickelte sich der Düsseldorfer erst nach dem Ersten Weltkrieg, da das Fest einen immer wichtiger werdenden Wirtschaftsfaktor darstellte und um die Anteil an dieser entstehenden „Karnevalsindustrie“ gekämpft wurde. 1937 war im Kölner Stadt-Anzeiger allerdin...
Ein erstes Zeugnis für die Darstellung der Rivalität im Karneval ist der Entwurf eines Umzugswagens aus dem Jahre 1914: Der Künstler Heinrich Recker stellte den Streit um den Bau einer geplanten elektrischen Schnellbahn zwischen Köln und Düsseldorf als Kampf zwischen einer 4711-Flasche (Köln) und einer Senftube (Düssel...
Ein erstes Zeugnis für die Darstellung der Rivalität im Karneval ist der Entwurf eines Umzugswagens aus dem Jahr 1914: Der Künstler Heinrich Recker stellte den Streit um den Bau einer geplanten elektrischen Schnellbahn zwischen Köln und Düsseldorf als Kampf zwischen einer 4711-Flasche (Köln) und einer Senftube (Düsseld...
Die Karnevalsrituale in Düsseldorf und Köln unterscheiden sich: So präsidiert in Köln das Dreigestirn aus drei Männern, von denen einer als „Jungfrau“ eine Frau darstellt.
Die Karnevalsrituale in Düsseldorf und Köln unterscheiden sich: So präsidiert in Köln das Dreigestirn aus drei Männer, von denen einer als „Jungfrau“ eine Frau darstellt.
Wer je in den Kölner Karnevalstrubel gerät, merkt schnell, dass die Genfer Konvention doch zu kurz greift.“ (Die publizistische Antwort darauf: „Wir Kölner scheinen da fast harmlos, wenn wir sagen, dass die Düsseldorfer reiche, snobistische dumme Schnösel sind, die an ihrem versifften Rheinwasser in ihrem Medienhafen i...
Wer je in den Kölner Karnevalstrubel gerät, merkt schnell, dass die Genfer Konvention doch zu kurz greift.“ (Die publizistische Antwort darauf: „Wir Kölner scheinen da fast harmlos, wenn wir sagen, dass die Düsseldorfer reiche, snobistische dumme Schnösel sind, die an ihrem versifften Rheinwasser in ihrem Medienhafen i...
Daraus resultiere in Köln ein eher „ausgleichender“ und „volkstümlicher“ Karneval im Gegensatz zu Düsseldorf, wo die Bürger nicht in diesem Maße einbezogen seien.
Daraus resultiere in Köln ein eher „ausgleichender“ und „volkstümlicher“ Karneval im Gegensatz zu Düsseldorf, wo die Bürger nicht in diesem Maß einbezogen seien.
In diesem Sinne sehen die Kölner den Düsseldorfer Karneval als „unnatürliche Erscheinung“, die „künstlich erzeugt“ worden sei.
In diesem Sinn sehen die Kölner den Düsseldorfer Karneval als „unnatürliche Erscheinung“, die „künstlich erzeugt“ worden sei.
Das Düsseldorfer Platt zählt zu den niederfränkischen Dialekten, Kölsch wiederum zu den ripuarischen.
Das Düsseldorfer Platt zählt zu den niederfränkischen Dialekte, Kölsch wiederum zu den ripuarischen.
In dem Beitrag wurde das Klischee bemüht, dass Düsseldorf – im Gegensatz zum römischen Köln – ein „Parvenü“ und „Emporkömmling“ sei, „versehen mit allen Attributen des kulturlosen Neureichen, der sich jetzt auch noch daran versuche, die alte Kulturmetropole zu überholen“.
In dem Beitrag wurde das Klischee bemüht, dass Düsseldorf – im Gegensatz zum römischen Köln – ein „Parvenü“ und „Emporkömmling“ sei, „versehen mit allen Attribute des kulturlosen Neureichen, der sich jetzt auch noch daran versuche, die alte Kulturmetropole zu überholen“.
Der Grund für diese Publikation soll der Neid der Kölner darauf gewesen sein, dass auf dem Flughafen Düsseldorf schon Düsenflugzeuge landen durften – auf dem Flughafen Köln/Bonn hingegen (noch) nicht.
Der Grund für diese Publikation soll der Neid der Kölner darauf gewesen sein, dass auf dem Flughafen Düsseldorf schon Düsenflugzeug landen durften – auf dem Flughafen Köln/Bonn hingegen (noch) nicht.
Diese Episode illustriert in exemplarischer Weise die Art von Frotzeleien zwischen den beiden Städten und ebenso die Tatsache, dass diese oft von Kölner Seite ausgehen.
Diese Episode illustriert in exemplarischer Weise die Art von Frotzeleien zwischen den beiden Städte und ebenso die Tatsache, dass diese oft von Kölner Seite ausgehen.
Weitere „Gegenpole“ bilden die Fußballvereine 1.
Weitere „Gegenpol“ bilden die Fußballvereine 1.
FC Köln und Fortuna Düsseldorf, die Eishockeyclubs Kölner Haie und Düsseldorfer EG sowie die Bands Die Toten Hosen und BAP.
FC Köln und Fortuna Düsseldorf, die Eishockeyclubs Kölner Hai und Düsseldorfer EG sowie die Bänder Die Toten Hosen und BAP.
Im Mai 2016 wurde die britische Sängerin Adele bei einem Konzert in Köln mit der Rivalität zwischen den beiden Städten konfrontiert: Als sie ein zehnjähriges Mädchen aus Düsseldorf auf die Bühne holte, erschallten Buh-Rufe aus dem Publikum, was Adele mit „Shut up“ beantwortete.
Im Mai 2016 wurde die britische Sängerin Adele bei einem Konzert in Köln mit der Rivalität zwischen den beiden Städte konfrontiert: Als sie ein zehnjähriges Mädchen aus Düsseldorf auf die Bühne holte, erschallten Buh-Ruf aus dem Publikum, was Adele mit „Shut up“ beantwortete.
Seit den späten 1970er Jahren waren die Duelle der beiden Erzrivalen häufig Spiele um die deutsche Meisterschaft; beide Teams konnten bisher jeweils acht Mal den Meistertitel erringen (Stand 2016).
Seit den späten 1970er Jahre waren die Duelle der beiden Erzrivalen häufig Spiel um die deutsche Meisterschaft; beide Teams konnten bisher jeweils acht Mal den Meistertitel erringen (Stand 2016).
Im Rahmen der gegenseitigen Sticheleien ließ die DEG Ende Dezember 2015 vor einem Lokalderby bei eBay zwei Plastik-Haie versteigern: „Nicht mehr alle Zähne vorhanden, daher oftmals nicht mehr richtig bissig.“ Mediale Aufmerksamkeit erreichte eine Aktion von Campino und einigen Düsseldorfern am 19.
Im Rahmen der gegenseitigen Sticheleien ließ die DEG Ende Dezember 2015 vor einem Lokalderby bei eBay zwei Plastik-Hai versteigern: „Nicht mehr alle Zähne vorhanden, daher oftmals nicht mehr richtig bissig.“ Mediale Aufmerksamkeit erreichte eine Aktion von Campino und einigen Düsseldorfer am 19.
Eishockey-Derbys zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien ein DEG-Logo auf dem Dach des Mannschaftsbusses der Kölner Haie anbrachten.
Eishockey-Derbys zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haie ein DEG-Logo auf dem Dach des Mannschaftsbusses der Kölner Hai anbrachten.
Die Aktion blieb von den Kölnern Haien mehrere Tage unbemerkt und mit dem Bus machten sie so unbeabsichtigt Werbung für die Düsseldorfer EG.
Die Aktion blieb von den Kölner Haie mehrere Tag unbemerkt und mit dem Bus machten sie so unbeabsichtigt Werbung für die Düsseldorfer EG.
Während in Düsseldorf in den Geschäften und Kaufhäusern Fanartikel vom benachbarten, rivalisierenden Fußballverein Borussia Mönchengladbach durchaus angeboten wurden, suchte im Herbst 2017 ein Redakteur der Rheinischen Post vergeblich nach Artikeln des 1.
Während in Düsseldorf in den Geschäfte und Kaufhäuser Fanartikel vom benachbarten, rivalisierenden Fußballverein Borussia Mönchengladbach durchaus angeboten wurden, suchte im Herbst 2017 ein Redakteur der Rheinischen Post vergeblich nach Artikel des 1.
Ihr Resümee: „Die weit verbreitete Ansicht, zwischen den Bewohnern der rheinischen Metropole und denen der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens bestehe eine Befindlichkeit, die irgendwo zwischen tief empfundener Antipathie und Apartheid angesiedelt sei, ist falsch.
Ihr Resümee: „Die weit verbreitete Ansicht, zwischen den Bewohner der rheinischen Metropole und denen der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens bestehe eine Befindlichkeit, die irgendwo zwischen tief empfundener Antipathie und Apartheid angesiedelt sei, ist falsch.
So wirbt die Kölsch-Brauerei Früh seit Jahren mit Mottos, die immer wieder gegen Düsseldorf, sein Altbier und seine Bewohner zielen, wie etwa mit „Jetzt auch in den wichtigsten Dörfern rund um Köln“, „Kein bißchen Alt“ oder „Zur Entlastung der A3 jetzt auch in Düsseldorf“.
So wirbt die Kölsch-Brauerei Früh seit Jahre mit Mottos, die immer wieder gegen Düsseldorf, sein Altbier und seine Bewohner zielen, wie etwa mit „Jetzt auch in den wichtigsten Dörfer rund um Köln“, „Kein bißchen Alt“ oder „Zur Entlastung der A3 jetzt auch in Düsseldorf“.
Es folgte eine Gegenkampagne: „Früh übt sich, was ein Alt werden will.“ Auch McDonald’s bediente sich des Themas und warb 2010 in Düsseldorf etwa für McWraps mit dem Spruch „Probieren Sie ihn, bevor ein Kölner es tut.“ In Köln gab es die gleichen Plakate, nur dass aus dem „Kölner“ jetzt ein „Düsseldorfer“ geworden war.
Es folgte eine Gegenkampagne: „Früh übt sich, was ein Alt werden will.“ Auch McDonald’s bediente sich des Themen und warb 2010 in Düsseldorf etwa für McWraps mit dem Spruch „Probieren Sie ihn, bevor ein Kölner es tut.“ In Köln gab es die gleichen Plakat, nur dass aus dem „Kölner“ jetzt ein „Düsseldorfer“ geworden war.
Ein Online-Bestatter warb am Bahnhof Köln Messe/Deutz auf Plakaten mit der Nachricht: „Jede Stunde stirbt ein Düsseldorfer“, wobei offen bleibt, ob sich die Botschaft an Kölner oder Düsseldorfer richtet.
Ein Online-Bestatter warb am Bahnhof Köln Messe/Deutz auf Plakate mit der Nachricht: „Jede Stunde stirbt ein Düsseldorfer“, wobei offen bleibt, ob sich die Botschaft an Kölner oder Düsseldorfer richtet.
Die DB Regio NRW ließ 2013 einen Zugbegleiter auf Werbeaushängen zu Wort kommen: „Wenn ich als Kölner täglich nach Düsseldorf fahre, tue ich das nur für Sie!“ Das Verkehren von Fahrzeugen mit der Aufschrift „S-Bahn Köln“ zum Bahnhof Düsseldorf Flughafen Terminal soll laut Solinger Tageblatt in der Landeshauptstadt mit ...
Die DB Regio NRW ließ 2013 einen Zugbegleiter auf Werbeaushängen zu Wort kommen: „Wenn ich als Kölner täglich nach Düsseldorf fahre, tue ich das nur für Sie!“ Das Verkehren von Fahrzeuge mit der Aufschrift „S-Bahn Köln“ zum Bahnhof Düsseldorf Flughafen Terminal soll laut Solinger Tageblatt in der Landeshauptstadt mit B...
Eine Discountkette warb 2017 in Düsseldorf mit großen Plakaten: „Zeit, sich zu versöhnen.
Eine Discountkette warb 2017 in Düsseldorf mit großen Plakate: „Zeit, sich zu versöhnen.
Droste Verlag, Düsseldorf 2010, ISBN 978-3-7700-1391-3.
Drost Verlag, Düsseldorf 2010, ISBN 978-3-7700-1391-3.
Hrsg. von dem Verein der Freunde und Förderer des SchifffahrtMuseums im Schlossturm e.
Hrsg. von dem Verein der Freund und Förderer des SchifffahrtMuseums im Schlossturm e.
Der Konflikt zwischen Athen und Sparta in den Jahren 457–446/445 v.
Der Konflikt zwischen Athen und Sparta in den Jahre 457–446/445 v.
Nur zwei Monate später blieben die Athener jedoch in der Schlacht von Oinophyta gegen Theben erfolgreich, womit sie für die nächsten 10 Jahre die Vorherrschaft über Mittelgriechenland erlangten.
Nur zwei Monat später blieben die Athener jedoch in der Schlacht von Oinophyta gegen Theben erfolgreich, womit sie für die nächsten 10 Jahr die Vorherrschaft über Mittelgriechenland erlangten.
Es schien ein Gleichgewicht erreicht, da in dem auf 30 Jahre geschlossenen Friedensvertrag vereinbart wurde, dass man das jeweilige Bündnissystem achten und bei Konflikten ein Schiedsgericht anrufen werde.
Es schien ein Gleichgewicht erreicht, da in dem auf 30 Jahr geschlossenen Friedensvertrag vereinbart wurde, dass man das jeweilige Bündnissystem achten und bei Konflikte ein Schiedsgericht anrufen werde.
Bewusst wurde das Verhältnis zu den „neutralen“ Poleis ausgeklammert, was sich als folgenschwerer Fehler erweisen sollte: Denn in den dreißiger Jahren des 5.
Bewusst wurde das Verhältnis zu den „neutralen“ Poleis ausgeklammert, was sich als folgenschwerer Fehler erweisen sollte: Denn in den dreißiger Jahre des 5.
Zum Ankern reichte zwar für die leichten Trieren ein Strand aus, die Küsten der Ägäis sind jedoch mehr von Felsen und Klippen geprägt als von Stränden; geeignete Ankerplätze waren selten und meist besiedelt.
Zum Anker reichte zwar für die leichten Trieren ein Strand aus, die Küsten der Ägäis sind jedoch mehr von Felsen und Klippen geprägt als von Strände; geeignete Ankerplätze waren selten und meist besiedelt.
Bei Kriegsbeginn verfügte Athen nach Thukydides zudem über 13.000 Hopliten – darunter auch Sokrates, der an den Feldzügen nach Potideia, Amphipolis und an der Schlacht bei Delion teilnahm – sowie 16.000 Reservisten.
Bei Kriegsbeginn verfügte Athen nach Thukydides zudem über 13.000 Hopliten – darunter auch Sokrates, der an den Feldzüge nach Potideia, Amphipolis und an der Schlacht bei Delion teilnahm – sowie 16.000 Reservisten.
Die spartanische Allianz hingegen bestand vor allem aus den Städten der Peloponnes und Zentralgriechenlands (mit der Ausnahme der Hafenstadt Korinth), das heißt Landmächten, deren Vorteile auf dem Gebiet des Hoplitenkampfes lagen.
Die spartanische Allianz hingegen bestand vor allem aus den Städte der Peloponnes und Zentralgriechenlands (mit der Ausnahme der Hafenstadt Korinth), das heißt Landmächten, deren Vorteil auf dem Gebiet des Hoplitenkampfes lagen.
Das Attribut „demokratisch“ für Athen wurde noch in der jüngeren Geschichtsschreibung häufig dazu verwendet, das expansive Verhalten Athens zu relativieren.
Das Attribut „demokratisch“ für Athen wurde noch in der jüngeren Geschichtsschreibung häufig dazu verwendet, das expansive Verhalte Athens zu relativieren.
Eine solche moralisch orientierte Bewertung der Kriegsparteien, die von der heutigen Bedeutung der Begriffe Demokratie und Militarismus ausgeht, ist in der modernen Geschichtsforschung nicht mehr zu finden.
Eine solche moralisch orientierte Bewertung der Kriegsparteien, die von der heutigen Bedeutung der Begriff Demokratie und Militarismus ausgeht, ist in der modernen Geschichtsforschung nicht mehr zu finden.
Diese Konflikte waren jedoch nur Auslöser und nicht Ursache des Krieges – ein Unterschied, den bereits Thukydides betonte.
Diese Konflikt waren jedoch nur Auslöser und nicht Ursache des Krieges – ein Unterschied, den bereits Thukydides betonte.
Die von Perikles erdachte Strategie war demnach, einerseits sich nicht auf eine Auseinandersetzung zu Lande einzulassen und die Bevölkerung Attikas hinter den Langen Mauern zu schützen, andererseits aber mit der starken Flotte die Küstenstädte der Peloponnes anzugreifen und mit einer Blockierung der Seewege Sparta lang...
Die von Perikles erdachte Strategie war demnach, einerseits sich nicht auf eine Auseinandersetzung zu Land einzulassen und die Bevölkerung Attikas hinter den Langen Mauern zu schützen, andererseits aber mit der starken Flotte die Küstenstädte der Peloponnes anzugreifen und mit einer Blockierung der Seeweg Sparta langsa...
Chr. endlich den Athenern in die Hände, doch ging dieser in den letzten Kriegsjahren wieder verloren.
Chr. endlich den Athener in die Hände, doch ging dieser in den letzten Kriegsjahren wieder verloren.
Da es angesichts der starken Befestigung, des damaligen Stands der Belagerungstechnik und der damaligen Grenzen der Logistik unmöglich war, Athen einzunehmen, verfolgte auch Sparta eine Zermürbungsstrategie: Der sommerliche Einfall in Attika wiederholte sich, bis auf die Jahre 429 v.
Da es angesichts der starken Befestigung, des damaligen Stands der Belagerungstechnik und der damaligen Grenzen der Logistik unmöglich war, Athen einzunehmen, verfolgte auch Sparta eine Zermürbungsstrategie: Der sommerliche Einfall in Attika wiederholte sich, bis auf die Jahr 429 v.
Athen hingegen kostete der Unterhalt der Flotte und die Belagerung Potideias Unsummen, was zu schweren Vorwürfen gegen Perikles führte, der vorübergehend als Strategos abgesetzt wurde.
Athen hingegen kostete der Unterhalt der Flotte und die Belagerung Potideias Unsummen, was zu schweren Vorwürfe gegen Perikles führte, der vorübergehend als Strategos abgesetzt wurde.
In den folgenden Jahren kam es zu keiner Entscheidung.
In den folgenden Jahre kam es zu keiner Entscheidung.
Den Athenern gelang es jedoch, den korinthischen Golf zu blockieren und somit große Teile der peloponnesischen Flotte lahmzulegen. 428 v.
Den Athener gelang es jedoch, den korinthischen Golf zu blockieren und somit große Teil der peloponnesischen Flotte lahmzulegen. 428 v.
Chr. in dem so genannten Melierdialog: Melos, ursprünglich neutral, wird von den Athenern entgegen bestehender Verträge angegriffen und erobert.
Chr. in dem so genannten Melierdialog: Melos, ursprünglich neutral, wird von den Athener entgegen bestehender Verträge angegriffen und erobert.
Chr. überfielen thrakische Söldner im Dienste Athens das Dorf Mykalessos in Böotien und töteten alle, die sie finden konnten – Männer, Frauen und Kinder, wobei die Thraker auch in eine Schule eindrangen und alle dort versammelten Jungen ermordeten.
Chr. überfielen thrakische Söldner im Dienst Athens das Dorf Mykalessos in Böotien und töteten alle, die sie finden konnten – Männer, Frauen und Kinder, wobei die Thraker auch in eine Schule eindrangen und alle dort versammelten Jungen ermordeten.
Auch der Aufbau einer eigenen Flotte hatte mehr Rückschläge als Erfolge gebracht.
Auch der Aufbau einer eigenen Flotte hatte mehr Rückschläge als Erfolg gebracht.
Brasidas, der unter dem Motto Freiheit und Autonomie gegen Athens Seebund ins Feld zog (ein auch später immer wieder bewährtes Propagandainstrument), knüpfte Kontakte zu Perdikkas II., dem König von Makedonien, der während des Krieges zwischen Athen und Sparta lavierte, und schloss ein Bündnis mit ihm.
Brasidas, der unter dem Motto Freiheit und Autonomie gegen Athens Seebund ins Feld zog (ein auch später immer wieder bewährtes Propagandainstrument), knüpfte Kontakt zu Perdikkas II., dem König von Makedonien, der während des Krieges zwischen Athen und Sparta lavierte, und schloss ein Bündnis mit ihm.
Mit dem Tod des Kleon und des Brasidas im Jahre 422 v.
Mit dem Tod des Kleon und des Brasidas im Jahr 422 v.