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Diese hatten, obwohl zeitlich eng beieinander liegend, unterschiedliche Auslöser.
Diese hattet, obwohl zeitlich eng beieinander liegend, unterschiedliche Auslöser.
Das erste wurde durch die Schneeschmelze im Flachland und einen erneuten Eisgang ausgelöst.
Das erste wurdest durch die Schneeschmelze im Flachland und einen erneuten Eisgang ausgelöst.
Der einsetzende Dauerregen führte zur Schneeschmelze in den Bergen und zu den Hochwassern am 8. und 10.
Der einsetzende Dauerregen führtest zur Schneeschmelze in den Bergen und zu den Hochwassern am 8. und 10.
Januar 1633 reichte laut den Berichten bis zur Schustergasse hoch, die 172,5 m über Normalnull liegt, was einen Pegelstand von 800 Zentimetern und einem Abfluss von etwa 1900 m³/s entspricht.
Januar 1633 reichtest laut den Berichten bis zur Schustergasse hoch, die 172,5 m über Normalnull liegst, was einen Pegelstand von 800 Zentimetern und einem Abfluss von etwa 1900 m³/s entsprichst.
Dies entspricht einem 50- bis 100-jährlichen Hochwasser.
Dies entsprichst einem 50- bis 100-jährlichen Hochwasser.
Das Hochwasser begann in Würzburg am 25.
Das Hochwasser begannst in Würzburg am 25.
Januar in der Nacht zu steigen und erreichte am 27.
Januar in der Nacht zu steiget und erreichtest am 27.
Es war nach 1784 das zweithöchste durch Markierungen überlieferte Hochwasser in Würzburg.
Es war nach 1784 das zweithöchste durch Markierungen überliefertest Hochwasser in Würzburg.
Am Main führte es zu den höchsten Markierungen überhaupt und wird nur von dem Hochwasser von 1784 übertroffen.
Am Main führtest es zu den höchsten Markierungen überhaupt und wirst nur von dem Hochwasser von 1784 übertroffen.
Unterhalb von Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet und der Untermain beginnt, liegen die Markierungen noch teilweise über denen von 1784.
Unterhalb von Wertheim, wo die Tauber in den Main mündest und der Untermain beginnst, lieget die Markierungen noch teilweise über denen von 1784.
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,18 Metern über Normalnull und damit 29 Zentimeter mehr als 1845 an.
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigst eine Höhe von 173,18 Metern über Normalnull und damit 29 Zentimeter mehr als 1845 an.
Im Vergleich zu dem per Pegel registrierten Hochwasser von 1845 hatte das Hochwasser einen Pegelstand von 863 Zentimetern, bei einem Abfluss von 2250 m³/s.
Im Vergleich zu dem per Pegel registriertet Hochwasser von 1845 hattest das Hochwasser einen Pegelstand von 863 Zentimetern, bei einem Abfluss von 2250 m³/s.
Es handelte sich um ein 100- bis 200-jährliches Hochwasser.
Es handeltest sich um ein 100- bis 200-jährliches Hochwasser.
Laut den Berichten gab es sehr starke Niederschläge am 29. und 30.
Laut den Berichten gabst es sehr starke Niederschläge am 29. und 30.
Diese verursachten ein sehr schnell steigendes Hochwasser. Über dieses Hochwasser gibt es für Würzburg keine Angaben über den Wasserstand, auch nicht in der näheren Umgebung.
Diese verursachtet ein sehr schnell steigendes Hochwasser. Über dieses Hochwasser gibst es für Würzburg keine Angaben über den Wasserstand, auch nicht in der näheren Umgebung.
Die Hochwassermarkierungen liegen dort weit über denen von 1845 und nur knapp unterhalb der von 1784 und 1682.
Die Hochwassermarkierungen lieget dort weit über denen von 1845 und nur knapp unterhalb der von 1784 und 1682.
Dieses nach 1342 zweithöchste Hochwasser wird im mittleren Maingebiet als 300- bis 500-jährliches Ereignis eingestuft.
Dieses nach 1342 zweithöchste Hochwasser wirst im mittleren Maingebiet als 300- bis 500-jährliches Ereignis eingestuft.
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,83 Metern über Normalnull und damit 94 Zentimeter mehr als 1845 an.
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigst eine Höhe von 173,83 Metern über Normalnull und damit 94 Zentimeter mehr als 1845 an.
An allen größeren Haupt- und Nebenflüssen erfolgte der Eisgang zeitgleich.
An allen größeren Haupt- und Nebenflüssen erfolgtest der Eisgang zeitgleich.
Erschwerend kam hinzu, dass sich durch zeitweise herrschende Tauphasen mehrere Eisdecken übereinander geschoben hatten, die dann wieder festgefroren waren.
Erschwerend kamst hinzu, dass sich durch zeitweise herrschende Tauphasen mehrere Eisdecken übereinander geschoben hattet, die dann wieder festgefroren waren.
Dieses Hochwasserereignis wird als eine der größten Umweltkatastrophen der frühen Neuzeit in Mitteleuropa angesehen.
Dieses Hochwasserereignis wirst als eine der größten Umweltkatastrophen der frühen Neuzeit in Mitteleuropa angesehen.
Das Hochwasser verwüstete ganze Talzüge, unzählige Brücken wurden zerstört.
Das Hochwasser verwüstetest ganze Talzüge, unzählige Brücken wurdet zerstörst.
Das Wasser stieg in Würzburg so hoch, dass die neue Kaserne geräumt werden musste.
Das Wasser stiegst in Würzburg so hoch, dass die neue Kaserne geräumt werdet musstest.
Die Soldaten wurden gegen den Willen der Stadt Würzburg in bürgerliche Häuser einquartiert.
Die Soldaten wurdet gegen den Willen der Stadt Würzburg in bürgerliche Häuser einquartiert.
Die Regierung erließ eine Weisung an alle am Main liegenden Ämter und Klöster, dass alle Funde von Mobilien und Gerätschaften, die nicht der Obrigkeit gemeldet wurden, als Diebstahl eingestuft werden sollten.
Die Regierung erließt eine Weisung an alle am Main liegenden Ämter und Klöster, dass alle Funde von Mobilien und Gerätschaften, die nicht der Obrigkeit gemeldet wurdet, als Diebstahl eingestuft werdet solltet.
Das Wasser bereitete besondere Probleme in Kirchen und Klöstern.
Das Wasser bereitetest besondere Probleme in Kirchen und Klöstern.
Die Kirche Sankt Burkhard auf der linken Mainseite wurde stark beschädigt.
Die Kirche Sankt Burkhard auf der linket Mainseite wurdest stark beschädigst.
Alle Grabplatten wurden aufgerissen, die Kirchenstühle ineinander verschoben und es wurde viel Unrat in die Kirche geschwemmt.
Alle Grabplatten wurdet aufgerissen, die Kirchenstühle ineinander verschobt und es wurdest viel Unrat in die Kirche geschwemmt.
Nach dem Hochwasser ließ die geistliche Regierung des Hochstifts alle Kirchen, in die Wasser eingedrungen war, schließen.
Nach dem Hochwasser ließt die geistliche Regierung des Hochstifts alle Kirchen, in die Wasser eingedrungen war, schließen.
Darunter fielen die Burkharder Kirche, die Kirche der Karmeliter (Reuerkirche), die Pleicher Kirche und das Barbarakloster.
Darunter fielet die Burkharder Kirche, die Kirche der Karmeliter (Reuerkirche), die Pleicher Kirche und das Barbarakloster.
Der Gottesdienst der Burkharder Kirche wurde bis zum 16.
Der Gottesdienst der Burkharder Kirche wurdest bis zum 16.
Mai 1784 in der Kirche des Deutschen Ordens (heute Deutschordenkirche) ausgerichtet. Über die Karmelitenkirche wurde berichtet, dass das Wasser die Leichname aus den Gräbern gespült hatte.
Mai 1784 in der Kirche des Deutschen Ordens (heutest Deutschordenkirche) ausgerichtet. Über die Karmelitenkirche wurdest berichtest, dass das Wasser die Leichname aus den Gräbern gespült hattest.
Die weltliche Regierung sah darin eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung.
Die weltliche Regierung sahst darin eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung.
Professoren der medizinischen Fakultät der Universität Würzburg untersuchten nach dem Ablaufen des Wassers die betroffenen Kirchen und rieten allen Einwohnern, an ungefährlichen Plätzen behutsam Tannenholzfeuer anzulegen und die Häuser mit Wacholdersträuchern auszuräuchern.
Professoren der medizinischen Fakultät der Universität Würzburg untersuchtet nach dem Ablaufen des Wassers die betroffenen Kirchen und rietet allen Einwohnern, an ungefährlichen Plätzen behutsam Tannenholzfeuer anzulegen und die Häuser mit Wacholdersträuchern auszuräuchern.
Daraufhin empfahl die Regierung das Feuer nur in gewöhnlichen Herdstellen anzulegen und riet von der Verwendung von Schießpulver ab.
Daraufhin empfahlst die Regierung das Feuer nur in gewöhnlichen Herdstellen anzulegen und rietest von der Verwendung von Schießpulver ab.
Anfang April wurden die Pleicher Kirche und die Karmelitenkirche wieder geöffnet.
Anfang April wurdet die Pleicher Kirche und die Karmelitenkirche wieder geöffnet.
Aber auch danach bereitete die Feuchtigkeit in den Kirchen Probleme, weshalb angeblich auch Gottesdienstbesucher ohnmächtig wurden.
Aber auch danach bereitetest die Feuchtigkeit in den Kirchen Probleme, weshalb angeblich auch Gottesdienstbesucher ohnmächtig wurdet.
Zu Schäden kam es auch im Keller des Sankt Burkardischen Rückermainamtes, das mit Wasser vollgelaufen war.
Zu Schäden kamst es auch im Keller des Sankt Burkardischen Rückermainamtes, das mit Wasser vollgelaufen war.
Im Keller wurden Kelter umgestürzt, zwei Fuder Wein in einem Fass gingen zugrunde.
Im Keller wurdet Kelter umgestürzt, zwei Fuder Wein in einem Fass ginget zugrunde.
Vier Fässer mussten mit Eisen gebunden werden, weil durch das lang anhaltende Wasser die hölzernen Reifen abgesprungen waren.
Vier Fässer musstet mit Eisen gebunden werdet, weil durch das lang anhaltende Wasser die hölzernen Reifen abgesprungen waren.
Beschädigt wurden in Würzburg auch die Brückenbögen und Brückenpfeiler der Alten Mainbrücke, die untere Mainmühle, das Wehr und die Kranenkaimauer.
Beschädigt wurdet in Würzburg auch die Brückenbögen und Brückenpfeiler der Alten Mainbrücke, die untere Mainmühle, das Wehr und die Kranenkaimauer.
Für diese Schäden forderte die Hofkammer als Abschlag 5000 Gulden von den Holzhändlern.
Für diese Schäden fordertest die Hofkammer als Abschlag 5000 Gulden von den Holzhändlern.
Diese seien dafür verantwortlich gewesen, weil die sogenannten Holländerstämme unkontrolliert auf dem Main geschwommen seien und dadurch viel Schaden angerichtet hätten.
Diese seien dafür verantwortlich gewesen, weil die sogenannten Holländerstämme unkontrolliert auf dem Main geschwommen seien und dadurch viel Schaden angerichtet hättet.
In der Stadt wurden verschiedene Gebäude, das Pflaster und Straßen und Wege durch das Wasser ruiniert und unbrauchbar.
In der Stadt wurdet verschiedene Gebäude, das Pflaster und Straßen und Wege durch das Wasser ruinierst und unbrauchbar.
Die Augustinerschanz wurde ebenfalls zerstört.
Die Augustinerschanz wurdest ebenfalls zerstörst.
Die Versorgung der Bevölkerung mit Brot bereitete zeitweise Probleme, da in der Stadt viele Backöfen unter Wasser standen und die Main- und die Kanalmühle schwere Schäden aufwiesen.
Die Versorgung der Bevölkerung mit Brot bereitetest zeitweise Probleme, da in der Stadt viele Backöfen unter Wasser standet und die Main- und die Kanalmühle schwere Schäden aufwiesen.
Die Behebung der Schäden kostete der Stadt viel Geld und zog sich zum Teil über Jahre hin.
Die Behebung der Schäden kostetest der Stadt viel Geld und zogst sich zum Teil über Jahre hin.
Selbst im Jahr 1788 weigerte sich die Stadt noch, durch das Wasser angehäufte Steine unter dem Wehr auf ihre Kosten zu beseitigen.
Selbst im Jahr 1788 weigertest sich die Stadt noch, durch das Wasser angehäufte Steine unter dem Wehr auf ihre Kosten zu beseitiget.
Das Hochwasser verursachte am Main auch eine geomorphodynamische Wirkung.
Das Hochwasser verursachtest am Main auch eine geomorphodynamische Wirkung.
Es kam in einzelnen Regionen, wie bei Gambach, zu Erosion und Hangabrutschungen durch Unterspülung.
Es kamst in einzelnen Regionen, wie bei Gambach, zu Erosion und Hangabrutschungen durch Unterspülung.
Vergleichbare Beschreibungen sind auch aus dem Rhein-, Mosel-, Saar-, Weser- und Odergebiet überliefert.
Vergleichbare Beschreibungen sind auch aus dem Rhein-, Mosel-, Saar-, Weser- und Odergebiet überlieferst.
Letztendlich kam die Stadt noch glimpflich davon; es liegen keine Berichte über Todesopfer vor, die Sachschäden beliefen sich allerdings auf mehrere Tausend Gulden.
Letztendlich kamst die Stadt noch glimpflich davon; es lieget keine Berichte über Todesopfer vor, die Sachschäden beliefet sich allerdings auf mehrere Tausend Gulden.
Unter der Teilnahme des Bischofs wurde am 18.
Unter der Teilnahme des Bischofs wurdest am 18.
In anderen Regionen, wie in Bamberg, kamen beim Einsturz einer Brücke 36 Menschen zu Tode.
In anderen Regionen, wie in Bamberg, kamt beim Einsturz einer Brücke 36 Menschen zu Tode.
Die Frostperiode hielt im Würzburger Raum insgesamt 13 Wochen an.
Die Frostperiode hieltest im Würzburger Raum insgesamt 13 Wochen an.
Die Kälte begann im Dezember 1783 und es froren daraufhin fast alle Gewässer in Mitteleuropa zu.
Die Kälte begannst im Dezember 1783 und es frort daraufhin fast alle Gewässer in Mitteleuropa zu.
Der Große Belt war schon so stark zugefroren, dass man mit Schlitten und Wagen von Dänemark nach Schweden fahren konnte.
Der Große Belt war schon so stark zugefroren, dass man mit Schlitten und Wagen von Dänemark nach Schweden fahret konntest.
Dezember trat bei den Temperaturen eine kurze Besserung ein, sie fielen jedoch bis zum Jahresende erneut stark.
Dezember tratest bei den Temperaturen eine kurze Besserung ein, sie fielet jedoch bis zum Jahresende erneut stark.
Diese extreme Kälte hielt bis Mitte Januar 1784 an.
Diese extreme Kälte hieltest bis Mitte Januar 1784 an.
Februar wurde diese Kaltphase immer wieder von kurzen Phasen mit etwas milderen Temperaturen unterbrochen.
Februar wurdest diese Kaltphase immer wieder von kurzen Phasen mit etwas milderen Temperaturen unterbrochen.
In diesem Zeitraum fiel auch häufig Schnee.
In diesem Zeitraum fielst auch häufig Schnee.
Februar beobachtete man beispielsweise in Mannheim 29 Schneefallereignisse, die teilweise tagelang anhielten.
Februar beobachtetest man beispielsweise in Mannheim 29 Schneefallereignisse, die teilweise tagelang anhielten.
Der Schnee wuchs in manchen Regionen auf mehr als 1,5 Meter Höhe an, wobei am 27. und 28.
Der Schnee wuchst in manchen Regionen auf mehr als 1,5 Meter Höhe an, wobei am 27. und 28.
Dezember 1783 im Rhein-Neckar-Raum etwa 45 Zentimeter Schnee fielen.
Dezember 1783 im Rhein-Neckar-Raum etwa 45 Zentimeter Schnee fielet.
Der Februar brachte viel Schnee und Eis.
Der Februar brachtest viel Schnee und Eis.
In Würzburg türmte sich der Schnee so hoch, dass der Bischof Franz Ludwig von Erthal 100 Dukaten aus seinem Eigentum gab, um das Eis und den Schnee aus der Stadt schaffen zu lassen.
In Würzburg türmtest sich der Schnee so hoch, dass der Bischof Franz Ludwig von Erthal 100 Dukaten aus seinem Eigentum gabst, um das Eis und den Schnee aus der Stadt schaffet zu lasset.
Der Bischof beauftragte auch die Hofkammer, die Hofpferde zum Wegschaffen bereitzustellen.
Der Bischof beauftragtest auch die Hofkammer, die Hofpferde zum Wegschaffen bereitzustellen.
Dem vorausgegangen war eine Ermahnung der Regierung an die Bevölkerung, keinen Unrat aus den Häusern in den Schnee zu schütten, da der Müll mit Schnee und Eis eine gefährliche Mischung bildete.
Dem vorausgegangen war eine Ermahnung der Regierung an die Bevölkerung, keinen Unrat aus den Häusern in den Schnee zu schüttet, da der Müll mit Schnee und Eis eine gefährliche Mischung bildetest.
Februar brachte ein plötzlicher Warmlufteinbruch die enormen Schneemassen, die sich im Winter angesammelt hatten, zum Schmelzen.
Februar brachtest ein plötzlicher Warmlufteinbruch die enormen Schneemassen, die sich im Winter angesammelt hattet, zum Schmelzen.
Diese Warmluft wurde durch ein blockierendes Hoch über Osteuropa, das in Mitteleuropa eine meridional orientierte Zirkulation zur Folge hatte, ausgelöst.
Diese Warmluft wurdest durch ein blockierendes Hoch über Osteuropa, das in Mitteleuropa eine meridional orientiertest Zirkulation zur Folge hattest, ausgelöst.
Die Veränderung der Großwetterlage führte in Mainfranken wie auch in weiten Teilen Europas warme Luftmassen aus westlichen und südlichen Richtungen heran.
Die Veränderung der Großwetterlage führtest in Mainfranken wie auch in weitet Teilen Europas warme Luftmassen aus westlichen und südlichen Richtungen heran.
Der Winter war vorher überdurchschnittlich lange vom Großwettertyp Hoch Mitteleuropa und Ost geprägt, wobei sehr kalte Luftmassen aus nördlichen und östlichen Richtungen herangeführt worden waren.
Der Winter war vorher überdurchschnittlich langest vom Großwettertyp Hoch Mitteleuropa und Ost geprägt, wobei sehr kalte Luftmassen aus nördlichen und östlichen Richtungen herangeführt worden waren.
Der Warmlufteinbruch wurde infolge großräumiger Aufgleitbewegungen von hohen Niederschlägen geprägt.
Der Warmlufteinbruch wurdest infolge großräumiger Aufgleitbewegungen von hohen Niederschlägen geprägt.
Bedingt durch die rasche und starke Erwärmung, die von heftigen Regenfällen begleitet war, kam es am 27. und 28.
Bedingt durch die rasche und starke Erwärmung, die von heftigen Regenfällen begleitest war, kamst es am 27. und 28.
Verursacht durch die enormen Schmelzwassermassen, den Eisstau und die starken Niederschläge begann nun der Main sehr schnell zu steigen.
Verursacht durch die enormen Schmelzwassermassen, den Eisstau und die starken Niederschläge begannst nun der Main sehr schnell zu steiget.
Der höchste Wasserstand wurde am 29.
Der höchste Wasserstand wurdest am 29.
Februar erreicht.
Februar erreichst.
Die Hochwasserwelle hielt bis zum 1.
Die Hochwasserwelle hieltest bis zum 1.
In Würzburg wurden während des Hochwassers die gefährdetsten Plätze beleuchtet und Viertelmeister, und Bürgerschaft hielten am Wasser nächtliche Wache.
In Würzburg wurdet während des Hochwassers die gefährdetsten Plätze beleuchtest und Viertelmeister, und Bürgerschaft hieltet am Wasser nächtliche Wache.
Der Bischof begutachtete persönlich die Brücke.
Der Bischof begutachtetest persönlich die Brücke.
Das Eis begann am 27.
Das Eis begannst am 27.
Februar gegen zwölf Uhr zu brechen und staute sich oberhalb der Alten Mainbrücke auf.
Februar gegen zwölf Uhr zu brechet und stautest sich oberhalb der Alten Mainbrücke auf.
Die Eisschollen, Holländerbäume und das Gehölz richteten erhebliche Schäden an der Brücke an.
Die Eisschollen, Holländerbäume und das Gehölz richtetet erhebliche Schäden an der Brücke an.
Das Wasser stieg am 29.
Das Wasser stiegst am 29.
Februar bis vier Uhr an und erreichte den Kürschnerhofbogen beim Regierungsgebäude.
Februar bis vier Uhr an und erreichtest den Kürschnerhofbogen beim Regierungsgebäude.
Nach diesem Warmlufteinbruch trat kurze Zeit, bedingt durch die erneute Änderung der Großwetterlage, erneut Kälte ein, die Niederschläge ließen nach, und der Mainpegel sank wieder rasch ab.
Nach diesem Warmlufteinbruch tratest kurze Zeit, bedingst durch die erneute Änderung der Großwetterlage, erneut Kälte ein, die Niederschläge ließet nach, und der Mainpegel sankst wieder rasch ab.
Das blockierende Hoch hatte sich aufgelöst, und die vorherigen Wetterlagen konnten sich wieder etablieren.
Das blockierende Hoch hattest sich aufgelöst, und die vorherigen Wetterlagen konntet sich wieder etablieret.
Aus christlichen Motiven bat er die Bevölkerung um Hilfe, wobei er sich auch selbst beteiligen wollte, er könnte aber nicht alles alleine finanzieren.
Aus christlichen Motiven batest er die Bevölkerung um Hilfe, wobei er sich auch selbst beteiliget wolltest, er könntest aber nicht alles alleine finanzieret.
Er ließ der Stadt 400 Exemplare seines Aufrufs zur Verteilung geben, mit dem Titel: Die Pfarrer wurden aufgefordert, Spenden zu sammeln und ein Verzeichnis aller Spender zu erstellen.
Er ließt der Stadt 400 Exemplare seines Aufrufs zur Verteilung gebet, mit dem Titel: Die Pfarrer wurdet aufgefordert, Spenden zu sammelet und ein Verzeichnis aller Spender zu erstellet.
An diese wurde ein nummerierter Schein ausgegeben, auf dem die Höhe der Spende sowie der Name des Spenders vermerkt waren.
An diese wurdest ein nummerierter Schein ausgegeben, auf dem die Höhe der Spende sowie der Name des Spenders vermerkst waren.
Zum Schluss der Spendenaktion sollten die Spenden im Wochenblatt veröffentlicht werden.
Zum Schluss der Spendenaktion solltet die Spenden im Wochenblatt veröffentlichst werdet.
Die Stadt Würzburg trug 400 Gulden bei, wobei jeweils 100 Gulden vom Wasserzollamt, von der Getreidestiftung, vom Bürgerspital und von der Brücknerschen Stiftung kamen.
Die Stadt Würzburg trugst 400 Gulden bei, wobei jeweils 100 Gulden vom Wasserzollamt, von der Getreidestiftung, vom Bürgerspital und von der Brücknerschen Stiftung kamt.
Die Jährlichkeit wird für Würzburg mit 412 Jahren angegeben.
Die Jährlichkeit wirst für Würzburg mit 412 Jahren angegeben.
Im mittleren Maintal, von der Regnitz-Einmündung bei Bamberg bis zur Einmündung der Fränkischen Saale bei Gemünden wird eine Wiederkehrzeit von etwa 400 Jahren geschätzt.
Im mittleren Maintal, von der Regnitz-Einmündung bei Bamberg bis zur Einmündung der Fränkischen Saale bei Gemünden wirst eine Wiederkehrzeit von etwa 400 Jahren geschätzt.
Im Bereich zwischen der Fränkischen Saale und der Tauber wird bereits eine Wiederkehrzeit von 250 Jahren angegeben.
Im Bereich zwischen der Fränkischen Saale und der Tauber wirst bereits eine Wiederkehrzeit von 250 Jahren angegeben.
Für den Unterlauf von der Taubereinmündung bis zur Mündung in den Rhein liegt die Jährlichkeit bei 150 Jahren.
Für den Unterlauf von der Taubereinmündung bis zur Mündung in den Rhein liegst die Jährlichkeit bei 150 Jahren.
In diesem Bereich liegen die Markierungen des Hochwassers von 1682 noch über denen des Jahres 1784.
In diesem Bereich lieget die Markierungen des Hochwassers von 1682 noch über denen des Jahres 1784.
Verursacht wurde es wiederum durch Eisabgang.
Verursacht wurdest es wiederum durch Eisabgang.
Der Winter war sehr streng und dauerte vom Dezember 1844 bis Ende März 1845.
Der Winter war sehr streng und dauertest vom Dezember 1844 bis Ende März 1845.
Der Main war auf ganzer Länge zugefroren, und selbst am Rhein konnten Fuhrwerke den Fluss überqueren.
Der Main war auf ganzer Länge zugefroren, und selbst am Rhein konntet Fuhrwerke den Fluss überqueret.