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Dort befinden sich ein Fernsehturm und eine Gaststätte.
Wegen der wenigen Bäume ist es auf dem Gipfel sehr windig und der Schnee bleibt bis zu zwei Wochen länger liegen als im Stadtzentrum.
Im Durchschnitt ist die Temperatur einige Grade tiefer als auf der Pester Seite.
Rudolf Karl Anton Tomaschek (* 23.
Dezember 1895 in Budweis; † 8.
Februar 1966 in Breitbrunn am Chiemsee) war ein deutscher Experimentalphysiker.
Seine wissenschaftlichen Leistungen beinhalteten Arbeiten zum Phosphoreszenz, Fluoreszenz, den Gezeiten, und dem fehlgeschlagenen Nachweis eines Äthers.
Er war ein Anhänger der Deutschen Physik, was seine Suspendierung von seiner Universitätsanstellung nach dem Zweiten Weltkrieg verursachte.
Leben und Werk.
Von 1913 bis 1918 studierte Tomaschek an der Deutschen Universität Prag.
Er erhielt sein Doktorat in den frühen 20ern unter Philipp Lenard an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und wurde danach Lenards Assistent.
Letztere Aussage ist nicht eindeutig geklärt, da in Michael Grüttners Werk „Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik“ steht, dass Tomaschek seine Promotion 1918 in Prag durchlief.
Während Lenard nie in Prag tätig war.
Er vollendete 1924 seine Habilitation bei Lenard.
Im November 1926 ging Tomaschak an die Technische Hochschule München und 1927 zur Philipps-Universität Marburg als außerordentlicher Professor für Experimentalphysik.
Von 1934 bis 1939 war Tomaschek o.
Professor und Direktor des Physikalischen Instituts an der Technischen Hochschule Dresden.
Von 1939 bis 1945 war Tomaschek ordentlicher Professor und Direktor des Physikalischen Instituts an der Technischen Hochschule München. 1940 wurde er auf Druck des Bayerischen Kultusministeriums zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt. 1941 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie ...
Tomaschek führte ab 1921 eine Reihe von Messungen durch – Wiederholungen des Michelson-Morley-Experiments und des Trouton-Noble-Experiments – welche den Nachweis eines Äthers erbringen sollte, jedoch waren die Ergebnisse allesamt negativ, wodurch sie (für den Kritiker der Relativitätstheorie Tomaschek ungewollt) zu ein...
Tomaschek wurde 1933 Mitglied der SA, 1937 der NSDAP.
Im November 1933 gehörte er zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat.
Zu Tomascheks Doktoranden gehört Peter Sven Brauer.
Tomaschek war ein Anhänger der deutschen Physik, einer antitheoretischen und antisemitischen Gegenbewegung zur modernen Physik. 1945 wurde er von den alliierten Besatzungsmächten aus seiner Position an der Technischen Hochschule München entlassen, in der ihm Georg Joos 1946 nachfolgte.
Von 1948 bis 1954 war Tomaschek bei der Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) in England beschäftigt, die 1954 zu British Petroleum wurde. 1954 wurde er in Breitbrunn am Chiemsee Präsident der permanenten Gezeitenkommission.
Ines Springer (* 25.
November 1956 in Glauchau) ist eine deutsche Politikerin (CDU) und seit 2009 Mitglied des Sächsischen Landtags.
Nach dem Erlangen der Mittleren Reife 1973 absolvierte Springer beim VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau eine Ausbildung zum Facharbeiter für Qualitätskontrolle mit Abitur.
Von 1976 bis 1980 studierte sie an der Ingenieurhochschule Zwickau (heute: Westsächsische Hochschule Zwickau) und schloss in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik als Diplom-Ingenieur ab. Von 1980 bis 1991 war sie beim VEB IFA Karosseriewerke Meerane beschäftigt, zunächst als Konstrukteur und später als Fachplanerin un...
Von 1992 bis 1994 war sie Niederlassungsleiterin der Technoleasing für Mobilien GmbH, anschließend bis 1995 Geschäftsführerin der AHS Auto-Handel & Service GmbH.
Seit 1995 ist Springer freiberuflich tätig.
Springer lebt in Glauchau, ist verheiratet und hat eine Tochter.
Sie gehört der evangelisch-lutherischen Konfession an. Politik.
Springer ist Mitglied der CDU.
Sie war Mitglied im Kreisvorstand Zwickau und Beisitzerin im Landesvorstand der CDU Sachsen.
Seit 1999 ist sie Stadträtin, hier von 2002 bis 2015 CDU-Fraktionsvorsitzende, und 1.
Stellvertreterin des Oberbürgermeisters der Stadt Glauchau.
Bei der Landtagswahl 2009 gelang ihr als Direktkandidatin im Wahlkreis Chemnitzer Land 1 mit einem Stimmenanteil von 39,3 % der Einzug in den Sächsischen Landtag.
Sie war Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft.
Nach der Landtagswahl 2014 ist Springer Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft sowie stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Schatzmeisterin ihrer Fraktion.
Bei der Landtagswahl in Sachsen 2019 wurde sie im Wahlkreis Zwickau 4 mit 36,7 Prozent der Direktstimmen zur Wahlkreisabgeordneten gewählt.
Walter Riedl ist der Name folgender Personen: <onlyinclude>* Walter Riedl (Eishockeyspieler), deutscher Eishockeyspieler und -trainer
Die Belagerung von Thorn ereignete sich vom 26.
Mai bis 14.
Oktober 1703 im Rahmen des Großen Nordischen Krieges.
Die Schweden unter König Karl XII. eroberten nach einer monatelangen Belagerung die Festung Thorn, das heutige Toruń an der Weichsel.
Thorn wurde von Truppen Augusts des Starken, der Kurfürst von Sachsen und König von Polen war, verteidigt.
Während die Schweden bei der Belagerung weniger als 50 Mann an Verlusten erlitten, verloren die Sachsen ihre gesamte 6000 Mann zählende Garnison.
Vorgeschichte.
Im Jahre 1699 wurde bei Moskau zwischen Zar Peter I., König August II. von Polen und Friedrich IV. von Dänemark im Vertrag von Preobraschenskoje eine Allianz gegen das Königreich Schweden geschlossen, mit dem Ziel der Schwächung der schwedischen Position im Ostseeraum.
Der daraufhin ausbrechende Große Nordische Krieg entwickelte sich allerdings für die Allianz anders als geplant.
Statt der erhofften territorialen Gewinne im Baltikum gelangen dem wettinischen König Polens, August II., keine militärischen Erfolge gegen König Karl XII. von Schweden.
Die militärische Lage entwickelte sich für die Allianz so schlecht, dass ab 1702 polnisches Territorium unmittelbar zum Aufmarschgebiet und Kriegsschauplatz schwedischer Truppen geworden war.
Bei ihrem Vormarsch ins Gebiet der Adelsrepublik erhielten die Schweden tatkräftige Unterstützung von den polnischen Magnaten, die in Gegnerschaft zu König August II. standen.
Die Garnison Thorns bestand zu Beginn der Belagerung aus 6000 Mann, gebildet aus 9 unvollständigen sächsischen Regimentern.
Die Artillerie setzte sich aus 43 bronzenen und 46 eisernen Geschützen, 5 Haubitzen und 9 Mörsern zusammen.
Zum Kommandanten wurde von August II.
General Christoph Heinrich von Kanitz bestimmt.
Dieser traf Vorkehrungen zur Instandsetzung der Befestigungsanlagen.
König Karl XII. hatte noch vor der Belagerung von Thorn am 21.
April (schwed.)/1.
Mai 1703 (greg.) eine große sächsische Armee in der Schlacht von Pultusk besiegt und war dann nordwärts gegen die starke Festung selbst marschiert, um den letzten Rest der demoralisierten sächsischen Armee zu vernichten.
Verlauf.
Als sich die Schweden am 24.
Mai der Festung näherten, setzte die Garnison die Vorstädte in Brand.
Zusätzlich wurde die bewaffnete Bürgerschaft gemustert und in die Stellungen eingeteilt.
Mai kam das Gros der schwedischen Armee, 26.000 Mann stark, vor der Stadt an. Das schwedische Heer schlug vor dem Jakobstor und der Treposcher Mühle auf dem Weichselufer sein Lager auf.
Die Artillerie der Schweden bestand nur aus leichten Feldgeschützen, die gänzlich ungeeignet für eine Belagerung waren.
Karl XII. ließ daher aus Riga und Karlskrona Belagerungsartillerie kommen.
Außer dass am 8.
Juni die Schweden die sächsischen Truppen aus der Nähe des Bäckerberges vertrieben, ereignete sich die ersten vier Belagerungswochen wenig.
Die Garnison nutzte die relative Ruhe, um die noch unvollkommenen Befestigungswerke weiter zu verbessern.
Zeitweise arbeiteten bis zu 2000 Arbeiter daran.
Die Schweden erwarteten ihrerseits Verstärkungen auf dem Seeweg über Danzig.
In 40 Schiffen sollte die notwendige Belagerungsartillerie herangeschafft werden.
In Thorn machte sich im Lauf der Zeit der Mangel an frischen Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser bemerkbar, so dass die Rote Ruhr sich rasch in der Stadt ausbreitete, wodurch bald rund die Hälfte der Festungsbesatzung ausgefallen war.
Mitte September beschleunigten sich die Belagerungsarbeiten der Schweden, die eine zweite Brücke unterhalb von Thorn über die Weichsel schlugen und zwei Batterien in Schussweite aufstellten.
Ein Ausfall aus Thorn gegen die Schanzarbeiten der Belagerer am 22.
September konnte nach anfänglichen sächsischen Erfolgen von den Schweden zurückgeschlagen werden.
Das Vorhaben, die bedrängte Stadt durch eine polnisch-sächsische Truppe zu entsetzen gelangte nicht zur Ausführung, weil es zu Verzögerungen bei der Ausführung von Beschlüssen des Sejms über die Aufstellung von Truppen kam.
September begann das Bombardement der Schweden.
Kurz darauf brach an fünf Stellen in der Stadt Feuer aus.
Die schwedischen Laufgräben wurden weiter bis auf Schussweite an die Mauern vorangetrieben.
Überläufer berichteten den Schweden von den sich rapide verschlechternden Verhältnissen in der Stadt.
Die Bürgerschaft forderte aufgrund des anhaltenden Bombardements die Übergabe der Stadt an die Schweden, was jedoch vom Kommandanten abgelehnt wurde.
Die Garnison soll zu dem Zeitpunkt nur noch 1300–1600 wehrfähige Männer betragen haben.
Oktober wurde über die Übergabebedingungen der Stadt verhandelt.
Am Sonntag, dem 14.
Oktober wurde den Schweden das Kulmer Tor überlassen, das diese mit 600 Mann besetzten.
Die sächsischen Truppen wurden mit Ausnahme der Offiziere entwaffnet.
Die Männer der in Gefangenschaft geratenen sächsischen Garnison von 4860 Mann, von denen fast 3000 Mann erkrankt waren, wurden paarweise zusammengekettet und auf Kosten der Stadt über Danzig nach Schweden gebracht.
Die Schweden machten in der Stadt reiche Beute an Kriegsmaterial.
Sie eroberten 96 Geschütze, 9 Mörser, 30 Feldschlangen, 8000 Musketen mit 276.000 Musketenkugeln und 800 Zentner Pulver.
Durch den Beschuss hatten nicht nur die Befestigungsanlagen der Stadt, sondern auch ihre Häuser schwere Schäden erlitten.
Das altstädtische Rathaus war infolge des Beschusses ausgebrannt, ebenso fast die gesamte Westseite des altstädtischen Marktes und weitere Häuser.
Zahlreiche andere Gebäude waren zum Teil schwer beschädigt worden.
Zusammen mit den in den Folgejahren mehrmals zu zahlenden Kontributionen und einer Pestepidemie in den Jahren 1708 bis 1709 ließen diese Kriegsschäden die Stadt für lange Zeit verarmen.
Aus diesem Grund zogen sich beispielsweise die Wiederherstellungsarbeiten am Rathaus auch bis ins Jahr 1737 hin.
Nach der Einnahme von Thorn gab es in Polen vorerst keine sächsischen Truppen mehr, das Land war vollständig unter Kontrolle von König Karl XII. und seinen polnischen Anhängern.
Damit diese Stadt, die den Schweden ein halbes Jahr widerstanden hatte, künftig nicht mehr im Stande war, Widerstand zu leisten, wurden ihre Befestigungsanlagen geschleift.
Dieses Vorgehen entsprach auch der Strategie Karls XII., Festungsstädte durch Unbrauchbarmachung ihrer Befestigungen quasi zu „neutralisieren“, um sie so nicht mit eigenen Truppen besetzen zu müssen.