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Bei einem Jahrhundert-Hochwasser reicht der Main in Würzburg bis an das Rathaus und überflutet eine Altstadtfläche von etwa 25 Hektar; das Wasser kann sogar fast bis zum Dom hinaufgelangen. | Bei einem Jahrhundert-Hochwasser reichen der Main in Würzburg bis an das Rathaus und überfluten eine Altstadtfläche von etwa 25 Hektar; das Wasser kann sogar fasen bis zum Dom hinaufgelangen. |
Der erste Abschnitt endet bei der Einmündung der Fränkischen Saale in Gemünden am Main. | Der erste Abschnitt enden bei der Einmündung der Fränkischen Saale in Gemünden am Main. |
Der zweite erstreckt sich von der Fränkischen Saale bis zur Taubermündung, der dritte von der Tauber- bis zur Kinzigmündung, der vierte von der Kinzig- bis zur Niddamündung und der letzte von dort bis zur Mündung des Mains in den Rhein in Mainz. | Der zweite erstrecken sich von der Fränkischen Saale bis zur Taubermündung, der dritte von der Tauber- bis zur Kinzigmündung, der vierte von der Kinzig- bis zur Niddamündung und der letzte von dort bis zur Mündung des Mains in den Rhein in Mainz. |
Würzburg liegt im ersten Abschnitt, wo auf einer Fließstrecke von beinahe 200 Kilometern keine größeren Nebenflüsse gegeben sind. | Würzburg liegen im ersten Abschnitt, wo auf einer Fließstrecke von beinahe 200 Kilometern keine größeren Nebenflüsse gegeben sind. |
Eine nach dem Zusammenfluss aufgebaute Hochwasserwelle erreicht etwa 36 Stunden später Würzburg. | Eine nach dem Zusammenfluss aufgebaute Hochwasserwelle erreichen etwa 36 Stunden später Würzburg. |
Diese Hochwasserwelle kann durch Zwischengebietseinflüsse verändert werden. | Diese Hochwasserwelle kann durch Zwischengebietseinflüsse verändern werden. |
In der frühjährlichen Tauperiode im Februar/März fließt dieser gebundene Schnee ab. | In der frühjährlichen Tauperiode im Februar/März fließen dieser gebundene Schnee ab. |
Verstärkend kommt dann noch hinzu, dass der Untergrund entweder gefroren oder wassergesättigt und somit nicht aufnahmefähig ist. | Verstärkend kommen dann noch hinzu, dass der Untergrund entweder gefroren oder wassergesättigt und somit nicht aufnahmefähig ist. |
Infolge von vermehrten Warmlufteinbrüchen im Winter, die die Schneedecke schon im Hochwinter abschmelzen lassen, bildet sich dann oft nur ein einziges, dafür aber ein breites Abflussmaximum. | Infolge von vermehrten Warmlufteinbrüchen im Winter, die die Schneedecke schon im Hochwinter abschmelzen lassen, bilden sich dann oft nur ein einziges, dafür aber ein breites Abflussmaximum. |
Diese Hochwasser werden überwiegend durch Westwetterlagen, die häufigste Großwetterlage Deutschlands, verursacht. | Diese Hochwasser werden überwiegend durch Westwetterlagen, die häufigste Großwetterlage Deutschlands, verursachen. |
Besonders hervorzuheben sind die 1958 publizierten Ausarbeitungen von Franz Seberich (1886–1964) und die von Heinz Schiller aus dem Jahr 1989, die anhand der überlieferten Wasserstände die Hochwasser der letzten 700 Jahre ermittelt haben. | Besonders hervorzuheben sind die 1958 publizierten Ausarbeitungen von Franz Seberich (1886–1964) und die von Heinz Schiller aus dem Jahr 1989, die anhand der überlieferten Wasserstände die Hochwasser der letzten 700 Jahre ermitteln haben. |
Für die Hochwasserereignisse in Würzburg gibt auch das unter Denkmalschutz stehende Maintor in Eibelstadt, das etwa zehn Kilometer oberhalb von Würzburg liegt, einen guten Anhaltspunkt. | Für die Hochwasserereignisse in Würzburg gibt auch das unter Denkmalschutz stehende Maintor in Eibelstadt, das etwa zehn Kilometer oberhalb von Würzburg liegen, einen guten Anhaltspunkt. |
An diesem Tor sind, über die Jahrhunderte verteilt bis zurück in das Jahr 1546, 27 historische Hochwasserstände eingemeißelt. | An diesem Tor sind, über die Jahrhunderte verteilen bis zurück in das Jahr 1546, 27 historische Hochwasserstände eingemeißelt. |
An gleicher Stelle wurde 2004 vom Umweltamt der Wasserstand von 1342, der durch die Quellenlage recht genau zu ermitteln war, ergänzt. | An gleicher Stelle wurde 2004 vom Umweltamt der Wasserstand von 1342, der durch die Quellenlage rechen genau zu ermitteln war, ergänzen. |
Der Hochwasserstand von 1845 ist durch die Pegelmessung bekannt, so dass die Wasserstände der anderen Hochwasser berechnet werden konnten. | Der Hochwasserstand von 1845 ist durch die Pegelmessung bekannt, so dass die Wasserstände der anderen Hochwasser berechnen werden konnten. |
Anhand des bekannten Wasserstandes von 1784 konnten die anderen Höchststände ermittelt werden. | Anhand des bekannten Wasserstandes von 1784 konnten die anderen Höchststände ermitteln werden. |
Durch den stetigen Ausbau des Mains erhöht sich der Abfluss bei gleichem Wasserstand. | Durch den stetigen Ausbau des Mains erhöhen sich der Abfluss bei gleichem Wasserstand. |
Als hundertjährliche Abflussereignisse werden Abflussmengen von 2000 m³/s und mehr charakterisiert. | Als hundertjährliche Abflussereignisse werden Abflussmengen von 2000 m³/s und mehr charakterisieren. |
Aus einem Ablassgesuch von 1322 geht hervor, dass die Alte Mainbrücke bei diesem Hochwasser schweren Schaden genommen hat. | Aus einem Ablassgesuch von 1322 gehen hervor, dass die Alte Mainbrücke bei diesem Hochwasser schweren Schaden genommen hat. |
Die Reparaturen der Brücke zogen sich über einen längeren Zeitraum hin und waren bis zum Hochwasser 1342 noch nicht beendet. | Die Reparaturen der Brücke zogen sich über einen längeren Zeitraum hin und waren bis zum Hochwasser 1342 noch nicht beenden. |
In den Quellen wird von hohem Schaden und mehreren hundert Toten im Einzugsbereich des Rheins berichtet. | In den Quellen wird von hohem Schaden und mehreren hundert Toten im Einzugsbereich des Rheins berichten. |
Das Hochwasser von 1342 ist noch unzureichend erforscht. | Das Hochwasser von 1342 ist noch unzureichend erforschen. |
Dieses Hochwasser wurde durch eine sogenannte Vb-Wetterlage, ähnlich wie beim Oderhochwasser 1997, verursacht. | Dieses Hochwasser wurde durch eine sogenannte Vb-Wetterlage, ähnlich wie beim Oderhochwasser 1997, verursachen. |
Dabei wird ein Bodentief mit Wasser aufgeladen, das sich über dem warmen Mittelmeer im Golf von Genua und über der Adria befindet. | Dabei wird ein Bodentief mit Wasser aufgeladen, das sich über dem warmen Mittelmeer im Golf von Genua und über der Adria befinden. |
Es umgeht die Alpen im Osten, um so nach Norden zu gelangen, ohne sich in den Alpen abzuregnen und führt zu extremen Niederschlägen, die teilweise mehrere Tage anhalten. | Es umgehen die Alpen im Osten, um so nach Norden zu gelangen, ohne sich in den Alpen abzuregnen und führen zu extremen Niederschlägen, die teilweise mehrere Tage anhalten. |
In den historischen Aufzeichnungen wird berichtet, dass das Wasser bis an die erste steinerne Säule an den Domgreden reichte. | In den historischen Aufzeichnungen wird berichten, dass das Wasser bis an die erste steinerne Säule an den Domgreden reichte. |
Dieser Vorbau war um 1200 errichtet worden und wurde 1644 abgebrochen. | Dieser Vorbau war um 1200 errichten worden und wurde 1644 abgebrochen. |
Des Weiteren geht aus dem Vers hervor, dass das Wasser bis nahe an den Fuß der jetzigen Domtreppe reichte. | Des Weiteren gehen aus dem Vers hervor, dass das Wasser bis nahe an den Fuß der jetzigen Domtreppe reichte. |
Der Fuß der heutigen Domtreppe liegt auf 175,3 Meter über Normalnull. | Der Fuß der heutigen Domtreppe liegen auf 175,3 Meter über Normalnull. |
Im Bereich der damaligen ersten Säule liegt die heutige Straßenoberfläche bei etwa 174,8 Meter über Normalnull. | Im Bereich der damaligen ersten Säule liegen die heutige Straßenoberfläche bei etwa 174,8 Meter über Normalnull. |
Vermutlich lag das Gelände in diesem Bereich damals einen halben Meter niedriger, wobei man zu einem Wasserstand von 174,3 Metern über Normalnull kommt, was dem heutigen Pegel von 1000 Zentimetern entspricht. | Vermutlich lag das Gelände in diesem Bereich damals einen halben Meter niedriger, wobei man zu einem Wasserstand von 174,3 Metern über Normalnull kommen, was dem heutigen Pegel von 1000 Zentimetern entspricht. |
Bei diesem Hochwasser wurde die Alte Mainbrücke stark beschädigt. | Bei diesem Hochwasser wurde die Alte Mainbrücke stark beschädigen. |
An der Alten Mainbrücke, die als steinerne Brücke 1342 zerstört worden war, wurden später fast alle Brückenjoche aus Holz errichtet, die bei Hochwasser leichter weggespült werden konnten. | An der Alten Mainbrücke, die als steinerne Brücke 1342 zerstören worden war, wurden später fasen alle Brückenjoche aus Holz errichten, die bei Hochwasser leichter weggespült werden konnten. |
In der Geschichte der Alten Mainbrücke ist allerdings eine teilweise Zerstörung aus dem Jahre 1442 überliefert. | In der Geschichte der Alten Mainbrücke ist allerdings eine teilweise Zerstörung aus dem Jahre 1442 überliefern. |
Das deutet auf einen Abfluss von etwa 2200 bis 2300 m³/s hin und würde eine Jährlichkeit von etwa 200 entsprechen. | Das deuten auf einen Abfluss von etwa 2200 bis 2300 m³/s hin und würde eine Jährlichkeit von etwa 200 entsprechen. |
Eine vorhandene Hochwassermarke am Maintor in Eibelstadt, die zwischen den Markierungen von 1909 und 1948 liegt, deutet einen Wasserstand von etwa 700 bis 750 Zentimetern in Würzburg an. | Eine vorhandene Hochwassermarke am Maintor in Eibelstadt, die zwischen den Markierungen von 1909 und 1948 liegen, deuten einen Wasserstand von etwa 700 bis 750 Zentimetern in Würzburg an. |
Januar 1573, der dieses Ereignis schilderte:
In Eibelstadt am Maintor existiert eine Marke vom 16. | Januar 1573, der dieses Ereignis schilderte:
In Eibelstadt am Maintor existieren eine Marke vom 16. |
Januar 1633 reichte laut den Berichten bis zur Schustergasse hoch, die 172,5 m über Normalnull liegt, was einen Pegelstand von 800 Zentimetern und einem Abfluss von etwa 1900 m³/s entspricht. | Januar 1633 reichte laut den Berichten bis zur Schustergasse hoch, die 172,5 m über Normalnull liegen, was einen Pegelstand von 800 Zentimetern und einem Abfluss von etwa 1900 m³/s entspricht. |
Unterhalb von Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet und der Untermain beginnt, liegen die Markierungen noch teilweise über denen von 1784. | Unterhalb von Wertheim, wo die Tauber in den Main münden und der Untermain beginnen, liegen die Markierungen noch teilweise über denen von 1784. |
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,18 Metern über Normalnull und damit 29 Zentimeter mehr als 1845 an. | Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigen eine Höhe von 173,18 Metern über Normalnull und damit 29 Zentimeter mehr als 1845 an. |
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,83 Metern über Normalnull und damit 94 Zentimeter mehr als 1845 an. | Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigen eine Höhe von 173,83 Metern über Normalnull und damit 94 Zentimeter mehr als 1845 an. |
Das Hochwasser verwüstete ganze Talzüge, unzählige Brücken wurden zerstört. | Das Hochwasser verwüstete ganze Talzüge, unzählige Brücken wurden zerstören. |
Die Kirche Sankt Burkhard auf der linken Mainseite wurde stark beschädigt. | Die Kirche Sankt Burkhard auf der linken Mainseite wurde stark beschädigen. |
Mai 1784 in der Kirche des Deutschen Ordens (heute Deutschordenkirche) ausgerichtet. Über die Karmelitenkirche wurde berichtet, dass das Wasser die Leichname aus den Gräbern gespült hatte. | Mai 1784 in der Kirche des Deutschen Ordens (heute Deutschordenkirche) ausgerichtet. Über die Karmelitenkirche wurde berichten, dass das Wasser die Leichname aus den Gräbern gespült hatte. |
In der Stadt wurden verschiedene Gebäude, das Pflaster und Straßen und Wege durch das Wasser ruiniert und unbrauchbar. | In der Stadt wurden verschiedene Gebäude, das Pflaster und Straßen und Wege durch das Wasser ruinieren und unbrauchbar. |
Die Augustinerschanz wurde ebenfalls zerstört. | Die Augustinerschanz wurde ebenfalls zerstören. |
Vergleichbare Beschreibungen sind auch aus dem Rhein-, Mosel-, Saar-, Weser- und Odergebiet überliefert. | Vergleichbare Beschreibungen sind auch aus dem Rhein-, Mosel-, Saar-, Weser- und Odergebiet überliefern. |
Die Kälte begann im Dezember 1783 und es froren daraufhin fast alle Gewässer in Mitteleuropa zu. | Die Kälte begann im Dezember 1783 und es froren daraufhin fasen alle Gewässer in Mitteleuropa zu. |
Bedingt durch die rasche und starke Erwärmung, die von heftigen Regenfällen begleitet war, kam es am 27. und 28. | Bedingt durch die rasche und starke Erwärmung, die von heftigen Regenfällen begleiten war, kam es am 27. und 28. |
Februar erreicht. | Februar erreichen. |
In Würzburg wurden während des Hochwassers die gefährdetsten Plätze beleuchtet und Viertelmeister, und Bürgerschaft hielten am Wasser nächtliche Wache. | In Würzburg wurden während des Hochwassers die gefährdetsten Plätze beleuchten und Viertelmeister, und Bürgerschaft hielten am Wasser nächtliche Wache. |
Nach diesem Warmlufteinbruch trat kurze Zeit, bedingt durch die erneute Änderung der Großwetterlage, erneut Kälte ein, die Niederschläge ließen nach, und der Mainpegel sank wieder rasch ab. | Nach diesem Warmlufteinbruch trat kurze Zeit, bedingen durch die erneute Änderung der Großwetterlage, erneut Kälte ein, die Niederschläge ließen nach, und der Mainpegel sank wieder rasch ab. |
An diese wurde ein nummerierter Schein ausgegeben, auf dem die Höhe der Spende sowie der Name des Spenders vermerkt waren. | An diese wurde ein nummerierter Schein ausgegeben, auf dem die Höhe der Spende sowie der Name des Spenders vermerken waren. |
Zum Schluss der Spendenaktion sollten die Spenden im Wochenblatt veröffentlicht werden. | Zum Schluss der Spendenaktion sollten die Spenden im Wochenblatt veröffentlichen werden. |
Für den Unterlauf von der Taubereinmündung bis zur Mündung in den Rhein liegt die Jährlichkeit bei 150 Jahren. | Für den Unterlauf von der Taubereinmündung bis zur Mündung in den Rhein liegen die Jährlichkeit bei 150 Jahren. |
März erreicht. | März erreichen. |
Von Oktober bis Dezember fiel fast doppelt so viel Niederschlag wie in anderen Jahren. | Von Oktober bis Dezember fiel fasen doppeln so viel Niederschlag wie in anderen Jahren. |
Februar 1909 erreicht, bei einem Abfluss von 1800 m³/s. | Februar 1909 erreichen, bei einem Abfluss von 1800 m³/s. |
Nach dem Jahreswechsel fiel der Pegel wieder recht schnell, bedingt durch eine Hochdrucklage mit trockener Kälte. | Nach dem Jahreswechsel fiel der Pegel wieder rechen schnell, bedingen durch eine Hochdrucklage mit trockener Kälte. |
Januar 1920 wurde in Würzburg der höchste Wasserstand erreicht. | Januar 1920 wurde in Würzburg der höchste Wasserstand erreichen. |
In den Mittelgebirgsregionen lagen verbreitet mehr als 50 Zentimeter Schnee, die bei dem Tauwetter wegschmolzen. | In den Mittelgebirgsregionen lagen verbreiten mehr als 50 Zentimeter Schnee, die bei dem Tauwetter wegschmolzen. |
Bei einem Hochwasser der Jährlichkeit 100 werden im rechtsmainischen Altstadtbereich zwischen der Friedensbrücke und der Ludwigsbrücke, einem städtebaulich und denkmalpflegerisch sehr sensiblen Bereich, eine Fläche von etwa 25 Hektar überflutet. | Bei einem Hochwasser der Jährlichkeit 100 werden im rechtsmainischen Altstadtbereich zwischen der Friedensbrücke und der Ludwigsbrücke, einem städtebaulich und denkmalpflegerisch sehr sensiblen Bereich, eine Fläche von etwa 25 Hektar überfluten. |
Dies ist bedingt durch die Größe des Einzugsgebietes und die damit verbundenen großen Abflüsse im Falle eines Hochwassers. | Dies ist bedingen durch die Größe des Einzugsgebietes und die damit verbundenen großen Abflüsse im Falle eines Hochwassers. |
Als einzige realisierbare Möglichkeit, den rechtsmainischen Altstadtbereich vor Hochwassern zu schützen, verbleibt nur die Abschottung durch einen funktionsfähigen Hochwasserschutz. | Als einzige realisierbare Möglichkeit, den rechtsmainischen Altstadtbereich vor Hochwassern zu schützen, verbleiben nur die Abschottung durch einen funktionsfähigen Hochwasserschutz. |
Der erste provisorische Hochwasserschutz stammt aus dem Jahre 1983 und war bis zu einem Pegel von etwa 650 bis 670 Zentimetern ausgelegt. | Der erste provisorische Hochwasserschutz stammen aus dem Jahre 1983 und war bis zu einem Pegel von etwa 650 bis 670 Zentimetern ausgelegt. |
Bis zum Jahre 2008 wurde ein Schutz der Altstadt vor einem 100-jährlichen Hochwasser, das einem Pegelstand von 835 entspricht, errichtet. | Bis zum Jahre 2008 wurde ein Schutz der Altstadt vor einem 100-jährlichen Hochwasser, das einem Pegelstand von 835 entspricht, errichten. |
Der erste Abschnitt, Stadtbalkon genannt, eine stellenweise begehbare Stützmauer, befindet sich unweit der Ludwigsbrücke und hat eine Länge von etwa 300 Metern. | Der erste Abschnitt, Stadtbalkon genannt, eine stellenweise begehbare Stützmauer, befinden sich unweit der Ludwigsbrücke und hat eine Länge von etwa 300 Metern. |
Beim Bau des Congress-Zentrums (CCW) wurde 1986 ebenfalls ein Hochwasserschutz in das Gebäude integriert. | Beim Bau des Congress-Zentrums (CCW) wurde 1986 ebenfalls ein Hochwasserschutz in das Gebäude integrieren. |
Es befindet sich unterhalb des CCW-Parkplatzes am ehemaligen Viehhofgelände und dient bei Hochwasser als Binnenentwässerung. | Es befinden sich unterhalb des CCW-Parkplatzes am ehemaligen Viehhofgelände und dienen bei Hochwasser als Binnenentwässerung. |
Es hat eine Gesamtleistung von 4000 Litern pro Sekunde und pumpt bei Hochwasser das anfallende Regenwasser aus dem Kanalnetz in den Main. | Es hat eine Gesamtleistung von 4000 Litern pro Sekunde und pumpen bei Hochwasser das anfallende Regenwasser aus dem Kanalnetz in den Main. |
Beim heutigen Haus des Frankenweins, dem ehemaligen Zollgebäude, wurde beim Wiederaufbau 1990 des Weinkellers und der Gaststätte zum Main hin eine Dichtwand aus sich überlappenden Bohrpfählen errichtet. | Beim heutigen Haus des Frankenweins, dem ehemaligen Zollgebäude, wurde beim Wiederaufbau 1990 des Weinkellers und der Gaststätte zum Main hin eine Dichtwand aus sich überlappenden Bohrpfählen errichten. |
Die Lücke bei der Karmelitenstraße wurde 1993 mit einer 15 Meter langen Hochwasserschutzmauer verkürzt. | Die Lücke bei der Karmelitenstraße wurde 1993 mit einer 15 Meter langen Hochwasserschutzmauer verkürzen. |
Der Hochwasserschutzabschnitt im Bereich des Alten Kranen wurde von 1997 bis 2001 als letzter offener Abschnitt verwirklicht und am 11. | Der Hochwasserschutzabschnitt im Bereich des Alten Kranen wurde von 1997 bis 2001 als letzter offener Abschnitt verwirklichen und am 11. |
Dieser 200 Meter lange Hochwasserschutz am Kranenkai wurde gemeinsam mit dem Ausbau der Straßenbahnlinie 2/4 errichtet. | Dieser 200 Meter lange Hochwasserschutz am Kranenkai wurde gemeinsam mit dem Ausbau der Straßenbahnlinie 2/4 errichten. |
Die Projektierung dieses Abschnittes geht auf einen städtebaulichen Ideenwettbewerb im Jahr 1984 zurück. | Die Projektierung dieses Abschnittes gehen auf einen städtebaulichen Ideenwettbewerb im Jahr 1984 zurück. |
Es ist ein zuverlässiger Schutz, gewährt eine optimierte Verkehrsführung und gestaltet den Übergangsbereich von der Stadt zum Fluss optisch ansprechend. | Es ist ein zuverlässiger Schutz, gewähren eine optimierte Verkehrsführung und gestalten den Übergangsbereich von der Stadt zum Fluss optisch ansprechend. |
Die überwiegend brüstungshohe Hochwasserschutzmauer kann mit Dammbalken um bis zu einem Meter erhöht werden und reicht bis zum anstehenden Fels in fünf Meter Tiefe. | Die überwiegend brüstungshohe Hochwasserschutzmauer kann mit Dammbalken um bis zu einem Meter erhöhen werden und reichen bis zum anstehenden Fels in fünf Meter Tiefe. |
Zum Hochwasserschutz gehört auch eine Dränage, die das ansteigende Grundwasser zu einer Pumpstation leitet, die dann das Wasser aus dem geschützten Gebiet heraus hinter dem Hochwasserschutz in den Main pumpt. | Zum Hochwasserschutz gehören auch eine Dränage, die das ansteigende Grundwasser zu einer Pumpstation leiten, die dann das Wasser aus dem geschützten Gebiet heraus hinter dem Hochwasserschutz in den Main pumpen. |
Das Konzept basiert auf einer kleinen aber bedeutsamen Verlagerung der Verkehrsführung im zentralen Bereich des einen Kilometer langen Uferabschnittes. | Das Konzept basieren auf einer kleinen aber bedeutsamen Verlagerung der Verkehrsführung im zentralen Bereich des einen Kilometer langen Uferabschnittes. |
Die daraus entstandene Platzanlage bietet nicht nur einen beeindruckenden Blick auf die Marienfeste, sondern unterstützt die stadträumlichen Verweilqualitäten mit Baumpflanzungen und gastronomischen Angeboten. | Die daraus entstandene Platzanlage bieten nicht nur einen beeindruckenden Blick auf die Marienfeste, sondern unterstützen die stadträumlichen Verweilqualitäten mit Baumpflanzungen und gastronomischen Angeboten. |
Eine durchgängige Uferpromenade schließt im Norden an die historische Silberstiege der alten Mainbrücke an und führt im Süden zu den neuen Schiffsanlegern. | Eine durchgängige Uferpromenade schließen im Norden an die historische Silberstiege der alten Mainbrücke an und führen im Süden zu den neuen Schiffsanlegern. |
Der so entstandene Zwischenbereich wurde entsprechend den Anforderungen von Anliegern und Denkmalschutz individuell gestaltet. | Der so entstandene Zwischenbereich wurde entsprechend den Anforderungen von Anliegern und Denkmalschutz individuell gestalten. |
Die Stadt und die Stadtwerke, die nur im Bereich des Kranenkais beteiligt waren, übernahmen die verbleibenden drei Millionen Euro. | Die Stadt und die Stadtwerke, die nur im Bereich des Kranenkais beteiligen waren, übernahmen die verbleibenden drei Millionen Euro. |
Das Zugspitzmassiv liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols. | Das Zugspitzmassiv liegen südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols. |
Ein Teil des Zugspitzmassivs liegt auf österreichischem Staatsgebiet, über seinen Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. | Ein Teil des Zugspitzmassivs liegen auf österreichischem Staatsgebiet, über seinen Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. |
Südlich des Berges schließt sich das Zugspitzplatt an, eine Karst-Hochfläche mit zahlreichen Höhlen. | Südlich des Berges schließen sich das Zugspitzplatt an, eine Karst-Hochfläche mit zahlreichen Höhlen. |
An den Flanken der Zugspitze befinden sich zwei der insgesamt vier bayerischen Gletscher: der Nördliche Schneeferner, der in seinem Bestand stark gefährdet ist, und der Höllentalferner. | An den Flanken der Zugspitze befinden sich zwei der insgesamt vier bayerischen Gletscher: der Nördliche Schneeferner, der in seinem Bestand stark gefährden ist, und der Höllentalferner. |
Mit dem Jubiläumsgrat führt eine der bekanntesten Gratrouten der Ostalpen auf die Zugspitze. | Mit dem Jubiläumsgrat führen eine der bekanntesten Gratrouten der Ostalpen auf die Zugspitze. |
Die erwähnte Scharte bezieht sich auf einen Geländeeinschnitt am Gipfel der Zugspitze und wird in weiteren Quellen immer wieder verwendet. | Die erwähnte Scharte beziehen sich auf einen Geländeeinschnitt am Gipfel der Zugspitze und wird in weiteren Quellen immer wieder verwenden. |
Die Zugspitze wurde erstmals 1590 namentlich erwähnt. | Die Zugspitze wurde erstmals 1590 namentlich erwähnen. |
In einer Beschreibung der Grenze zwischen der Grafschaft Werdenfels und Österreich heißt es, dass selbige „von dem Zugspitz und über den Derle“ und weiter zu einer Loisach-Brücke verläuft. | In einer Beschreibung der Grenze zwischen der Grafschaft Werdenfels und Österreich heißen es, dass selbige „von dem Zugspitz und über den Derle“ und weiter zu einer Loisach-Brücke verläuft. |
Jahrhunderts stammt eine Karte, die das Reintal in der Grafschaft Werdenfels zeigt. | Jahrhunderts stammen eine Karte, die das Reintal in der Grafschaft Werdenfels zeigen. |
Sie stellt das Reintal vom Reintaler Hof bis zum Zugspitzplatt dar und enthält markante Punkte in der Umgebung, Details zur Weidenutzung und Wegverläufe, darunter auch den Weg über den damals wesentlich größeren Schneeferner in die Gipfelregionen der Zugspitze. | Sie stellen das Reintal vom Reintaler Hof bis zum Zugspitzplatt dar und enthält markante Punkte in der Umgebung, Details zur Weidenutzung und Wegverläufe, darunter auch den Weg über den damals wesentlich größeren Schneeferner in die Gipfelregionen der Zugspitze. |
Der Name der Zugspitze leitet sich vermutlich von den „Zugbahnen“ der Lawinen ab, die hier im Winter von den oberen Bereichen des Massivs ins Tal abgehen und charakteristische Lawinenüberreste mit Steinen und Geröll hinterlassen. | Der Name der Zugspitze leiten sich vermutlich von den „Zugbahnen“ der Lawinen ab, die hier im Winter von den oberen Bereichen des Massivs ins Tal abgehen und charakteristische Lawinenüberreste mit Steinen und Geröll hinterlassen. |
Die Zugspitze erhebt sich elf Kilometer südwestlich von Garmisch-Partenkirchen und knapp sechs Kilometer östlich von Ehrwald. Über den Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. | Die Zugspitze erheben sich elf Kilometer südwestlich von Garmisch-Partenkirchen und knapp sechs Kilometer östlich von Ehrwald. Über den Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. |
Damit gehört das Zugspitzmassiv zum deutschen Bundesland Bayern und zum österreichischen Tirol. | Damit gehören das Zugspitzmassiv zum deutschen Bundesland Bayern und zum österreichischen Tirol. |
Nach Westen fällt das Zugspitzmassiv in das Tal der Loisach ab, die das Massiv nach Nordosten in einem Bogen umfließt, während im Osten die Flüsse Hammersbach und Partnach entspringen. | Nach Westen fällen das Zugspitzmassiv in das Tal der Loisach ab, die das Massiv nach Nordosten in einem Bogen umfließt, während im Osten die Flüsse Hammersbach und Partnach entspringen. |
Südlich trennt das Gaistal mit der Leutascher Ache das Wettersteingebirge von der Mieminger Kette. | Südlich trennen das Gaistal mit der Leutascher Ache das Wettersteingebirge von der Mieminger Kette. |
Im Norden befindet sich der Eibsee zu Füßen der Zugspitze. | Im Norden befinden sich der Eibsee zu Füßen der Zugspitze. |
Als Referenzpunkt für die Schartenhöhe dient die Parseierspitze (3036 m). | Als Referenzpunkt für die Schartenhöhe dienen die Parseierspitze (3036 m). |
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