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Bei einem Jahrhundert-Hochwasser reicht der Main in Würzburg bis an das Rathaus und überflutet eine Altstadtfläche von etwa 25 Hektar; das Wasser kann sogar fast bis zum Dom hinaufgelangen. | Bei einem Jahrhundert-Hochwasser reiche der Main in Würzburg bis an das Rathaus und überflute eine Altstadtfläche von etwa 25 Hektar; das Wasser kann sogar fase bis zum Dom hinaufgelangen. |
Der erste Abschnitt endet bei der Einmündung der Fränkischen Saale in Gemünden am Main. | Der erste Abschnitt ende bei der Einmündung der Fränkischen Saale in Gemünden am Main. |
Der zweite erstreckt sich von der Fränkischen Saale bis zur Taubermündung, der dritte von der Tauber- bis zur Kinzigmündung, der vierte von der Kinzig- bis zur Niddamündung und der letzte von dort bis zur Mündung des Mains in den Rhein in Mainz. | Der zweite erstrecke sich von der Fränkischen Saale bis zur Taubermündung, der dritte von der Tauber- bis zur Kinzigmündung, der vierte von der Kinzig- bis zur Niddamündung und der letzte von dort bis zur Mündung des Mains in den Rhein in Mainz. |
Würzburg liegt im ersten Abschnitt, wo auf einer Fließstrecke von beinahe 200 Kilometern keine größeren Nebenflüsse gegeben sind. | Würzburg liege im ersten Abschnitt, wo auf einer Fließstrecke von beinahe 200 Kilometern keine größeren Nebenflüsse gegeben sind. |
Eine nach dem Zusammenfluss aufgebaute Hochwasserwelle erreicht etwa 36 Stunden später Würzburg. | Eine nach dem Zusammenfluss aufgebaute Hochwasserwelle erreiche etwa 36 Stunden später Würzburg. |
Diese Hochwasserwelle kann durch Zwischengebietseinflüsse verändert werden. | Diese Hochwasserwelle kann durch Zwischengebietseinflüsse verändre werden. |
Das erste Wintermaximum wird durch Niederschläge am Winteranfang im November/Dezember hervorgerufen. | Das erste Wintermaximum werde durch Niederschläge am Winteranfang im November/Dezember hervorgerufen. |
In der frühjährlichen Tauperiode im Februar/März fließt dieser gebundene Schnee ab. | In der frühjährlichen Tauperiode im Februar/März fließe dieser gebundene Schnee ab. |
Verstärkend kommt dann noch hinzu, dass der Untergrund entweder gefroren oder wassergesättigt und somit nicht aufnahmefähig ist. | Verstärkend komme dann noch hinzu, dass der Untergrund entweder gefroren oder wassergesättigt und somit nicht aufnahmefähig ist. |
Infolge von vermehrten Warmlufteinbrüchen im Winter, die die Schneedecke schon im Hochwinter abschmelzen lassen, bildet sich dann oft nur ein einziges, dafür aber ein breites Abflussmaximum. | Infolge von vermehrten Warmlufteinbrüchen im Winter, die die Schneedecke schon im Hochwinter abschmelzen lassen, bilde sich dann oft nur ein einziges, dafür aber ein breites Abflussmaximum. |
Diese Hochwasser werden überwiegend durch Westwetterlagen, die häufigste Großwetterlage Deutschlands, verursacht. | Diese Hochwasser werden überwiegend durch Westwetterlagen, die häufigste Großwetterlage Deutschlands, verursache. |
Besonders hervorzuheben sind die 1958 publizierten Ausarbeitungen von Franz Seberich (1886–1964) und die von Heinz Schiller aus dem Jahr 1989, die anhand der überlieferten Wasserstände die Hochwasser der letzten 700 Jahre ermittelt haben. | Besonders hervorzuheben sind die 1958 publizierten Ausarbeitungen von Franz Seberich (1886–1964) und die von Heinz Schiller aus dem Jahr 1989, die anhand der überlieferten Wasserstände die Hochwasser der letzten 700 Jahre ermittle haben. |
Für die Hochwasserereignisse in Würzburg gibt auch das unter Denkmalschutz stehende Maintor in Eibelstadt, das etwa zehn Kilometer oberhalb von Würzburg liegt, einen guten Anhaltspunkt. | Für die Hochwasserereignisse in Würzburg gebe auch das unter Denkmalschutz stehende Maintor in Eibelstadt, das etwa zehn Kilometer oberhalb von Würzburg liege, einen guten Anhaltspunkt. |
An diesem Tor sind, über die Jahrhunderte verteilt bis zurück in das Jahr 1546, 27 historische Hochwasserstände eingemeißelt. | An diesem Tor sind, über die Jahrhunderte verteile bis zurück in das Jahr 1546, 27 historische Hochwasserstände eingemeißelt. |
An gleicher Stelle wurde 2004 vom Umweltamt der Wasserstand von 1342, der durch die Quellenlage recht genau zu ermitteln war, ergänzt. | An gleicher Stelle wurde 2004 vom Umweltamt der Wasserstand von 1342, der durch die Quellenlage reche genau zu ermitteln war, ergänze. |
Der Hochwasserstand von 1845 ist durch die Pegelmessung bekannt, so dass die Wasserstände der anderen Hochwasser berechnet werden konnten. | Der Hochwasserstand von 1845 ist durch die Pegelmessung bekannt, so dass die Wasserstände der anderen Hochwasser berechne werden konnten. |
Anhand des bekannten Wasserstandes von 1784 konnten die anderen Höchststände ermittelt werden. | Anhand des bekannten Wasserstandes von 1784 konnten die anderen Höchststände ermittle werden. |
Durch den stetigen Ausbau des Mains erhöht sich der Abfluss bei gleichem Wasserstand. | Durch den stetigen Ausbau des Mains erhöhe sich der Abfluss bei gleichem Wasserstand. |
Um die Hochwasser besser miteinander vergleichen zu können, wird deshalb heute neben der Höhe des Wasserstandes auch die Menge des abfließenden Wassers gemessen. | Um die Hochwasser besser miteinander vergleichen zu können, werde deshalb heute neben der Höhe des Wasserstandes auch die Menge des abfließenden Wassers gemessen. |
Dementsprechend hat die Anzahl der hohen Wasserstände abgenommen. | Dementsprechend habe die Anzahl der hohen Wasserstände abgenommen. |
Als hundertjährliche Abflussereignisse werden Abflussmengen von 2000 m³/s und mehr charakterisiert. | Als hundertjährliche Abflussereignisse werden Abflussmengen von 2000 m³/s und mehr charakterisiere. |
Aus einem Ablassgesuch von 1322 geht hervor, dass die Alte Mainbrücke bei diesem Hochwasser schweren Schaden genommen hat. | Aus einem Ablassgesuch von 1322 gehe hervor, dass die Alte Mainbrücke bei diesem Hochwasser schweren Schaden genommen habe. |
Die Reparaturen der Brücke zogen sich über einen längeren Zeitraum hin und waren bis zum Hochwasser 1342 noch nicht beendet. | Die Reparaturen der Brücke zogen sich über einen längeren Zeitraum hin und waren bis zum Hochwasser 1342 noch nicht beende. |
Es wird beinahe in jeder Abhandlung über Hochwasser ausführlich beschrieben. | Es werde beinahe in jeder Abhandlung über Hochwasser ausführlich beschrieben. |
Statistisch ist dieses Hochwasser nicht mehr erfassbar; es wird so eingestuft, dass es seltener als ein 1000-jährliches Hochwasser eintritt. | Statistisch ist dieses Hochwasser nicht mehr erfassbar; es werde so eingestuft, dass es seltener als ein 1000-jährliches Hochwasser eintritt. |
In den Quellen wird von hohem Schaden und mehreren hundert Toten im Einzugsbereich des Rheins berichtet. | In den Quellen werde von hohem Schaden und mehreren hundert Toten im Einzugsbereich des Rheins berichte. |
Das Hochwasser von 1342 ist noch unzureichend erforscht. | Das Hochwasser von 1342 ist noch unzureichend erforsche. |
Dieses Hochwasser wurde durch eine sogenannte Vb-Wetterlage, ähnlich wie beim Oderhochwasser 1997, verursacht. | Dieses Hochwasser wurde durch eine sogenannte Vb-Wetterlage, ähnlich wie beim Oderhochwasser 1997, verursache. |
Dabei wird ein Bodentief mit Wasser aufgeladen, das sich über dem warmen Mittelmeer im Golf von Genua und über der Adria befindet. | Dabei werde ein Bodentief mit Wasser aufgeladen, das sich über dem warmen Mittelmeer im Golf von Genua und über der Adria befinde. |
Es umgeht die Alpen im Osten, um so nach Norden zu gelangen, ohne sich in den Alpen abzuregnen und führt zu extremen Niederschlägen, die teilweise mehrere Tage anhalten. | Es umgehe die Alpen im Osten, um so nach Norden zu gelangen, ohne sich in den Alpen abzuregnen und führe zu extremen Niederschlägen, die teilweise mehrere Tage anhalten. |
In den historischen Aufzeichnungen wird berichtet, dass das Wasser bis an die erste steinerne Säule an den Domgreden reichte. | In den historischen Aufzeichnungen werde berichte, dass das Wasser bis an die erste steinerne Säule an den Domgreden reichte. |
Dies entspricht einem Abfluss von 3050 bis 3600 m³/s. | Dies entspreche einem Abfluss von 3050 bis 3600 m³/s. |
Dieser Vorbau war um 1200 errichtet worden und wurde 1644 abgebrochen. | Dieser Vorbau war um 1200 errichte worden und wurde 1644 abgebrochen. |
Praxis in festo talis fluvii menor esto
Navibus hi portus quando fuere gradus“
Dieser lateinische Vers gibt den Praxedistag, Sonntag, den 21. | Praxis in festo talis fluvii menor esto
Navibus hi portus quando fuere gradus“
Dieser lateinische Vers gebe den Praxedistag, Sonntag, den 21. |
Des Weiteren geht aus dem Vers hervor, dass das Wasser bis nahe an den Fuß der jetzigen Domtreppe reichte. | Des Weiteren gehe aus dem Vers hervor, dass das Wasser bis nahe an den Fuß der jetzigen Domtreppe reichte. |
Der Fuß der heutigen Domtreppe liegt auf 175,3 Meter über Normalnull. | Der Fuß der heutigen Domtreppe liege auf 175,3 Meter über Normalnull. |
Im Bereich der damaligen ersten Säule liegt die heutige Straßenoberfläche bei etwa 174,8 Meter über Normalnull. | Im Bereich der damaligen ersten Säule liege die heutige Straßenoberfläche bei etwa 174,8 Meter über Normalnull. |
Vermutlich lag das Gelände in diesem Bereich damals einen halben Meter niedriger, wobei man zu einem Wasserstand von 174,3 Metern über Normalnull kommt, was dem heutigen Pegel von 1000 Zentimetern entspricht. | Vermutlich lag das Gelände in diesem Bereich damals einen halben Meter niedriger, wobei man zu einem Wasserstand von 174,3 Metern über Normalnull komme, was dem heutigen Pegel von 1000 Zentimetern entspreche. |
Bei diesem Hochwasser wurde die Alte Mainbrücke stark beschädigt. | Bei diesem Hochwasser wurde die Alte Mainbrücke stark beschädige. |
Wegen fehlender Informationen, wie weit das Wasser in die Stadt eingedrungen ist, gibt es zu diesem Hochwasser keine Höhenangaben. | Wegen fehlender Informationen, wie weit das Wasser in die Stadt eingedrungen ist, gebe es zu diesem Hochwasser keine Höhenangaben. |
Anhand der überlieferten Schäden ist ein Abfluss von etwa 2500 m³/s anzunehmen, was einem Wasserstand von etwa neun Metern entspricht. | Anhand der überlieferten Schäden ist ein Abfluss von etwa 2500 m³/s anzunehmen, was einem Wasserstand von etwa neun Metern entspreche. |
An der Alten Mainbrücke, die als steinerne Brücke 1342 zerstört worden war, wurden später fast alle Brückenjoche aus Holz errichtet, die bei Hochwasser leichter weggespült werden konnten. | An der Alten Mainbrücke, die als steinerne Brücke 1342 zerstöre worden war, wurden später fase alle Brückenjoche aus Holz errichte, die bei Hochwasser leichter weggespült werden konnten. |
Die Existenz dieses Hochwassers wird teilweise angezweifelt, da es um das gleiche Datum wie das 1342er-Hochwasser auftrat. | Die Existenz dieses Hochwassers werde teilweise angezweifelt, da es um das gleiche Datum wie das 1342er-Hochwasser auftrat. |
In der Geschichte der Alten Mainbrücke ist allerdings eine teilweise Zerstörung aus dem Jahre 1442 überliefert. | In der Geschichte der Alten Mainbrücke ist allerdings eine teilweise Zerstörung aus dem Jahre 1442 überliefre. |
In Berichten wird geschildert, dass das Wasser bis zum Schoderhaus auf dem Marktplatz reichte, was einer Höhe von etwa 860 Zentimetern entspricht. | In Berichten werde geschildert, dass das Wasser bis zum Schoderhaus auf dem Marktplatz reichte, was einer Höhe von etwa 860 Zentimetern entspreche. |
Das deutet auf einen Abfluss von etwa 2200 bis 2300 m³/s hin und würde eine Jährlichkeit von etwa 200 entsprechen. | Das deute auf einen Abfluss von etwa 2200 bis 2300 m³/s hin und würde eine Jährlichkeit von etwa 200 entsprechen. |
Seberich gibt dieses Hochwasser nur mit einer Höhe von 690 Zentimetern bei einem Abfluss von etwa 1200 m³/s an. | Seberich gebe dieses Hochwasser nur mit einer Höhe von 690 Zentimetern bei einem Abfluss von etwa 1200 m³/s an. |
Eine vorhandene Hochwassermarke am Maintor in Eibelstadt, die zwischen den Markierungen von 1909 und 1948 liegt, deutet einen Wasserstand von etwa 700 bis 750 Zentimetern in Würzburg an. | Eine vorhandene Hochwassermarke am Maintor in Eibelstadt, die zwischen den Markierungen von 1909 und 1948 liege, deute einen Wasserstand von etwa 700 bis 750 Zentimetern in Würzburg an. |
Seberich gibt, nur mit Jahresangabe, eine Wasserhöhe von 760 Zentimetern, bei einem Abfluss von etwa 1650 m³/s an. | Seberich gebe, nur mit Jahresangabe, eine Wasserhöhe von 760 Zentimetern, bei einem Abfluss von etwa 1650 m³/s an. |
Dies entspricht etwa einem 50-jährlichen Hochwasser. | Dies entspreche etwa einem 50-jährlichen Hochwasser. |
Bei einem Hochwasser Anfang 1573 hat die Alte Mainbrücke starke Schäden davongetragen.
Über dieses Hochwasser gibt es einen Bericht von Bürgermeister Heinrich Wilhelm vom 15. | Bei einem Hochwasser Anfang 1573 habe die Alte Mainbrücke starke Schäden davongetragen.
Über dieses Hochwasser gebe es einen Bericht von Bürgermeister Heinrich Wilhelm vom 15. |
Januar 1573, der dieses Ereignis schilderte:
In Eibelstadt am Maintor existiert eine Marke vom 16. | Januar 1573, der dieses Ereignis schilderte:
In Eibelstadt am Maintor existiere eine Marke vom 16. |
Dies entspricht einem 100- bis 200-jährlichen Hochwasser. | Dies entspreche einem 100- bis 200-jährlichen Hochwasser. |
Ausführliche Informationen über dieses Ereignis liegen aus Nürnberg vor, das von der Pegnitz, einem Nebenfluss des Mains durchflossen wird. | Ausführliche Informationen über dieses Ereignis liegen aus Nürnberg vor, das von der Pegnitz, einem Nebenfluss des Mains durchflossen werde. |
Januar 1633 reichte laut den Berichten bis zur Schustergasse hoch, die 172,5 m über Normalnull liegt, was einen Pegelstand von 800 Zentimetern und einem Abfluss von etwa 1900 m³/s entspricht. | Januar 1633 reichte laut den Berichten bis zur Schustergasse hoch, die 172,5 m über Normalnull liege, was einen Pegelstand von 800 Zentimetern und einem Abfluss von etwa 1900 m³/s entspreche. |
Dies entspricht einem 50- bis 100-jährlichen Hochwasser. | Dies entspreche einem 50- bis 100-jährlichen Hochwasser. |
Am Main führte es zu den höchsten Markierungen überhaupt und wird nur von dem Hochwasser von 1784 übertroffen. | Am Main führte es zu den höchsten Markierungen überhaupt und werde nur von dem Hochwasser von 1784 übertroffen. |
Unterhalb von Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet und der Untermain beginnt, liegen die Markierungen noch teilweise über denen von 1784. | Unterhalb von Wertheim, wo die Tauber in den Main münde und der Untermain beginne, liegen die Markierungen noch teilweise über denen von 1784. |
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,18 Metern über Normalnull und damit 29 Zentimeter mehr als 1845 an. | Die Hochwassermarke am Rathausportal zeige eine Höhe von 173,18 Metern über Normalnull und damit 29 Zentimeter mehr als 1845 an. |
Diese verursachten ein sehr schnell steigendes Hochwasser. Über dieses Hochwasser gibt es für Würzburg keine Angaben über den Wasserstand, auch nicht in der näheren Umgebung. | Diese verursachten ein sehr schnell steigendes Hochwasser. Über dieses Hochwasser gebe es für Würzburg keine Angaben über den Wasserstand, auch nicht in der näheren Umgebung. |
Dieses nach 1342 zweithöchste Hochwasser wird im mittleren Maingebiet als 300- bis 500-jährliches Ereignis eingestuft. | Dieses nach 1342 zweithöchste Hochwasser werde im mittleren Maingebiet als 300- bis 500-jährliches Ereignis eingestuft. |
Die Hochwassermarke am Rathausportal zeigt eine Höhe von 173,83 Metern über Normalnull und damit 94 Zentimeter mehr als 1845 an. | Die Hochwassermarke am Rathausportal zeige eine Höhe von 173,83 Metern über Normalnull und damit 94 Zentimeter mehr als 1845 an. |
Dieses Hochwasserereignis wird als eine der größten Umweltkatastrophen der frühen Neuzeit in Mitteleuropa angesehen. | Dieses Hochwasserereignis werde als eine der größten Umweltkatastrophen der frühen Neuzeit in Mitteleuropa angesehen. |
Das Hochwasser verwüstete ganze Talzüge, unzählige Brücken wurden zerstört. | Das Hochwasser verwüstete ganze Talzüge, unzählige Brücken wurden zerstöre. |
Die Kirche Sankt Burkhard auf der linken Mainseite wurde stark beschädigt. | Die Kirche Sankt Burkhard auf der linken Mainseite wurde stark beschädige. |
Mai 1784 in der Kirche des Deutschen Ordens (heute Deutschordenkirche) ausgerichtet. Über die Karmelitenkirche wurde berichtet, dass das Wasser die Leichname aus den Gräbern gespült hatte. | Mai 1784 in der Kirche des Deutschen Ordens (heute Deutschordenkirche) ausgerichtet. Über die Karmelitenkirche wurde berichte, dass das Wasser die Leichname aus den Gräbern gespült hatte. |
In der Stadt wurden verschiedene Gebäude, das Pflaster und Straßen und Wege durch das Wasser ruiniert und unbrauchbar. | In der Stadt wurden verschiedene Gebäude, das Pflaster und Straßen und Wege durch das Wasser ruiniere und unbrauchbar. |
Die Augustinerschanz wurde ebenfalls zerstört. | Die Augustinerschanz wurde ebenfalls zerstöre. |
Vergleichbare Beschreibungen sind auch aus dem Rhein-, Mosel-, Saar-, Weser- und Odergebiet überliefert. | Vergleichbare Beschreibungen sind auch aus dem Rhein-, Mosel-, Saar-, Weser- und Odergebiet überliefre. |
Die Kälte begann im Dezember 1783 und es froren daraufhin fast alle Gewässer in Mitteleuropa zu. | Die Kälte begann im Dezember 1783 und es froren daraufhin fase alle Gewässer in Mitteleuropa zu. |
Bedingt durch die rasche und starke Erwärmung, die von heftigen Regenfällen begleitet war, kam es am 27. und 28. | Bedingt durch die rasche und starke Erwärmung, die von heftigen Regenfällen begleite war, kam es am 27. und 28. |
Februar erreicht. | Februar erreiche. |
In Würzburg wurden während des Hochwassers die gefährdetsten Plätze beleuchtet und Viertelmeister, und Bürgerschaft hielten am Wasser nächtliche Wache. | In Würzburg wurden während des Hochwassers die gefährdetsten Plätze beleuchte und Viertelmeister, und Bürgerschaft hielten am Wasser nächtliche Wache. |
Nach diesem Warmlufteinbruch trat kurze Zeit, bedingt durch die erneute Änderung der Großwetterlage, erneut Kälte ein, die Niederschläge ließen nach, und der Mainpegel sank wieder rasch ab. | Nach diesem Warmlufteinbruch trat kurze Zeit, bedinge durch die erneute Änderung der Großwetterlage, erneut Kälte ein, die Niederschläge ließen nach, und der Mainpegel sank wieder rasch ab. |
An diese wurde ein nummerierter Schein ausgegeben, auf dem die Höhe der Spende sowie der Name des Spenders vermerkt waren. | An diese wurde ein nummerierter Schein ausgegeben, auf dem die Höhe der Spende sowie der Name des Spenders vermerke waren. |
Zum Schluss der Spendenaktion sollten die Spenden im Wochenblatt veröffentlicht werden. | Zum Schluss der Spendenaktion sollten die Spenden im Wochenblatt veröffentliche werden. |
Die Jährlichkeit wird für Würzburg mit 412 Jahren angegeben. | Die Jährlichkeit werde für Würzburg mit 412 Jahren angegeben. |
Im mittleren Maintal, von der Regnitz-Einmündung bei Bamberg bis zur Einmündung der Fränkischen Saale bei Gemünden wird eine Wiederkehrzeit von etwa 400 Jahren geschätzt. | Im mittleren Maintal, von der Regnitz-Einmündung bei Bamberg bis zur Einmündung der Fränkischen Saale bei Gemünden werde eine Wiederkehrzeit von etwa 400 Jahren geschätzt. |
Im Bereich zwischen der Fränkischen Saale und der Tauber wird bereits eine Wiederkehrzeit von 250 Jahren angegeben. | Im Bereich zwischen der Fränkischen Saale und der Tauber werde bereits eine Wiederkehrzeit von 250 Jahren angegeben. |
Für den Unterlauf von der Taubereinmündung bis zur Mündung in den Rhein liegt die Jährlichkeit bei 150 Jahren. | Für den Unterlauf von der Taubereinmündung bis zur Mündung in den Rhein liege die Jährlichkeit bei 150 Jahren. |
März erreicht. | März erreiche. |
Von Oktober bis Dezember fiel fast doppelt so viel Niederschlag wie in anderen Jahren. | Von Oktober bis Dezember fiel fase dopple so viel Niederschlag wie in anderen Jahren. |
Februar 1909 erreicht, bei einem Abfluss von 1800 m³/s. | Februar 1909 erreiche, bei einem Abfluss von 1800 m³/s. |
Nach dem Jahreswechsel fiel der Pegel wieder recht schnell, bedingt durch eine Hochdrucklage mit trockener Kälte. | Nach dem Jahreswechsel fiel der Pegel wieder reche schnell, bedinge durch eine Hochdrucklage mit trockener Kälte. |
Januar 1920 wurde in Würzburg der höchste Wasserstand erreicht. | Januar 1920 wurde in Würzburg der höchste Wasserstand erreiche. |
In den Mittelgebirgsregionen lagen verbreitet mehr als 50 Zentimeter Schnee, die bei dem Tauwetter wegschmolzen. | In den Mittelgebirgsregionen lagen verbreite mehr als 50 Zentimeter Schnee, die bei dem Tauwetter wegschmolzen. |
Dies entspricht einem 10- bis 20-jährlichen Hochwasser. | Dies entspreche einem 10- bis 20-jährlichen Hochwasser. |
Bei einem Hochwasser der Jährlichkeit 100 werden im rechtsmainischen Altstadtbereich zwischen der Friedensbrücke und der Ludwigsbrücke, einem städtebaulich und denkmalpflegerisch sehr sensiblen Bereich, eine Fläche von etwa 25 Hektar überflutet. | Bei einem Hochwasser der Jährlichkeit 100 werden im rechtsmainischen Altstadtbereich zwischen der Friedensbrücke und der Ludwigsbrücke, einem städtebaulich und denkmalpflegerisch sehr sensiblen Bereich, eine Fläche von etwa 25 Hektar überflute. |
Dies ist bedingt durch die Größe des Einzugsgebietes und die damit verbundenen großen Abflüsse im Falle eines Hochwassers. | Dies ist bedinge durch die Größe des Einzugsgebietes und die damit verbundenen großen Abflüsse im Falle eines Hochwassers. |
Als einzige realisierbare Möglichkeit, den rechtsmainischen Altstadtbereich vor Hochwassern zu schützen, verbleibt nur die Abschottung durch einen funktionsfähigen Hochwasserschutz. | Als einzige realisierbare Möglichkeit, den rechtsmainischen Altstadtbereich vor Hochwassern zu schützen, verbleibe nur die Abschottung durch einen funktionsfähigen Hochwasserschutz. |
Der erste provisorische Hochwasserschutz stammt aus dem Jahre 1983 und war bis zu einem Pegel von etwa 650 bis 670 Zentimetern ausgelegt. | Der erste provisorische Hochwasserschutz stamme aus dem Jahre 1983 und war bis zu einem Pegel von etwa 650 bis 670 Zentimetern ausgelegt. |
Bis zum Jahre 2008 wurde ein Schutz der Altstadt vor einem 100-jährlichen Hochwasser, das einem Pegelstand von 835 entspricht, errichtet. | Bis zum Jahre 2008 wurde ein Schutz der Altstadt vor einem 100-jährlichen Hochwasser, das einem Pegelstand von 835 entspreche, errichte. |
Der erste Abschnitt, Stadtbalkon genannt, eine stellenweise begehbare Stützmauer, befindet sich unweit der Ludwigsbrücke und hat eine Länge von etwa 300 Metern. | Der erste Abschnitt, Stadtbalkon genannt, eine stellenweise begehbare Stützmauer, befinde sich unweit der Ludwigsbrücke und habe eine Länge von etwa 300 Metern. |
Beim Bau des Congress-Zentrums (CCW) wurde 1986 ebenfalls ein Hochwasserschutz in das Gebäude integriert. | Beim Bau des Congress-Zentrums (CCW) wurde 1986 ebenfalls ein Hochwasserschutz in das Gebäude integriere. |
Es befindet sich unterhalb des CCW-Parkplatzes am ehemaligen Viehhofgelände und dient bei Hochwasser als Binnenentwässerung. | Es befinde sich unterhalb des CCW-Parkplatzes am ehemaligen Viehhofgelände und diene bei Hochwasser als Binnenentwässerung. |
Es hat eine Gesamtleistung von 4000 Litern pro Sekunde und pumpt bei Hochwasser das anfallende Regenwasser aus dem Kanalnetz in den Main. | Es habe eine Gesamtleistung von 4000 Litern pro Sekunde und pumpe bei Hochwasser das anfallende Regenwasser aus dem Kanalnetz in den Main. |
Beim heutigen Haus des Frankenweins, dem ehemaligen Zollgebäude, wurde beim Wiederaufbau 1990 des Weinkellers und der Gaststätte zum Main hin eine Dichtwand aus sich überlappenden Bohrpfählen errichtet. | Beim heutigen Haus des Frankenweins, dem ehemaligen Zollgebäude, wurde beim Wiederaufbau 1990 des Weinkellers und der Gaststätte zum Main hin eine Dichtwand aus sich überlappenden Bohrpfählen errichte. |
Die Lücke bei der Karmelitenstraße wurde 1993 mit einer 15 Meter langen Hochwasserschutzmauer verkürzt. | Die Lücke bei der Karmelitenstraße wurde 1993 mit einer 15 Meter langen Hochwasserschutzmauer verkürze. |
Die verbliebene Straßenöffnung wird seit 1998 bei Bedarf mit drei Meter langen Stahlstützen und 2,5 Meter langen Aluminiumdammbalken verschlossen. Überlappende Bohrpfähle wurden zur Gründung und Untergrundabdichtung bis zum Fels abgeteuft. | Die verbliebene Straßenöffnung werde seit 1998 bei Bedarf mit drei Meter langen Stahlstützen und 2,5 Meter langen Aluminiumdammbalken verschlossen. Überlappende Bohrpfähle wurden zur Gründung und Untergrundabdichtung bis zum Fels abgeteuft. |
Der Hochwasserschutzabschnitt im Bereich des Alten Kranen wurde von 1997 bis 2001 als letzter offener Abschnitt verwirklicht und am 11. | Der Hochwasserschutzabschnitt im Bereich des Alten Kranen wurde von 1997 bis 2001 als letzter offener Abschnitt verwirkliche und am 11. |
Subsets and Splits
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